Der beste Babynahrungs­zubereiter

Test Dampfgarer und Babynahrungszubereiter

Der beste Babynahrungszubereiter der Philips Avent SCF875/02. Er ist Dampfgarer und Mixer in einem und überzeugt durch sein schlichtes und platzsparendes Design.

Beginnt man bei Kindern mit der Einführung von fester Nahrung, stellen sich viele Eltern oft die Frage, ob sie einen Dampfgarer benötigen oder nicht. Ich gebe zu: Bei unserem ersten Kind haben wir keinen Dampfgarer benutzt. »Gab es früher ja auch nicht. Immer diese vielen Zusatzgeräte. Braucht doch keiner.« Das waren meine Worte. Also habe ich mit Start des Beikostalters die Breie und Speisen »normal« gekocht und mit einem Pürierstab zerkleinert.

Bei unserer Tochter benutzen wir dagegen seit einiger Zeit einen Dampfgarer. Ich wollte es ausprobieren, weil es heißt, dass Dampfgaren viel schonender und gesünder ist. Und was soll ich sagen? Wir waren von der ersten Minute an begeistert, da die Benutzung wirklich schnell und unkompliziert ist.

Warum Dampfgaren?

Dass Dampfgaren gesünder als »normales« Kochen auf dem Herd ist, hat sicher jeder schon mal gehört. Aber warum ist das eigentlich so? Ganz einfach: Beim Dampfgaren herrschen geringere Temperaturen als beim Kochen auf dem Herd. Dadurch werden weniger Nährstoffe und Vitamine zerstört. Außerdem werden beim Dampfgaren Vitamine und Nährstoffe nicht ausgewaschen sondern bleiben in den Lebensmitteln enthalten. Beim Kochen auf dem Herd hingegen liegen die Lebensmittel direkt im Wasser. Die Nährstoffe werden so nicht nur ausgespült, sondern gehen durch Wegschütten des Wassers auch noch verloren.

Ein weiterer Vorteil des Dampfgarens ist der deutlich bessere Geschmack und das hübschere Aussehen von gedämpftem Gemüse. Und das stimmt wirklich. Dampfgegarte Lebensmittel enthalten viel mehr der ursprünglichen Geschmacksstoffe, da sie eben nicht zu stark erhitzt und dadurch zerstört werden. Das Essen schmeckt knackig und frisch.

Und es sieht auch viel besser aus. Man kennt man ja: Zwei Minuten zu lang im Kochwasser geschwommen und schon sehen die einst so frischen und knackigen Möhrchen vom Biobauern des Vertrauens aus wie drei Mal gegessen. Der Grund: Die Zell- und Farbstruktur der Lebensmittel wird beim Kochen im Kochtopf zerstört.

Wen das noch nicht überzeugt, dem leuchtet vielleicht der letzte Vorteil des Dampfgarens ein: es ist nämlich energiesparender. Auch bei der Zubereitung von kleinen Mengen stehen schnell mal zwei oder mehr Töpfe auf dem Herd. Gekocht wird alles getrennt. Nicht so beim Dampfgaren. Da werden die Lebensmittel gleichzeitig übereinander gegart, denn die meisten Dampfgarer bestehen aus mindestens zwei Kammern. Und damit ist Dampfgaren vor allem auch viel praktischer als das Kochen auf dem Herd.

Mit oder ohne Sterilisation?

Die meisten Babykostzubereiter sind »4 in 1 Geräte«, sprich, man kann mit ihnen dampfgaren, mixen, auftauen und erwärmen. Es gibt aber auch »5 in 1 Geräte«, mit denen man zusätzlich Fläschchen, Schnuller und anderes Zubehör sterilisieren kann. Ob man diese Funktion braucht oder nicht, muss jeder für sich entscheiden, wir finden es praktisch, würden den Kauf aber nicht davon abhängig machen.

Kleiner Tipp von mir: Es lohnt sich, direkt große Portionen im Dampfgarer zuzubereiten. Die kann man nämlich ganz wunderbar einfrieren – am besten einfach mit den haushaltsüblichen Eiswürfelbehältern fürs Gefrierfach. Den fertigen Brei kann man darin wunderbar portionieren und einfrieren. Das ist besonders für die ersten Wochen und Monate perfekt, denn Babys essen zu Beginn der Beikost meist ja nur sehr geringe Portionen. Dank der eiswürfelgroßen Portionen kann man die Menge des Breis wunderbar an die Bedürfnisse des Kindes anpassen.

Wer jetzt sagt »Ja, aber ich kann mir doch nicht unzählige von diesen Eiswürfelbehältern kaufen!«, dem sei erwidert: Muss man auch nicht. Einer reicht vollkommen aus. Die fertig gefrorenen Breiportionen kann man nämlich wunderbar aus der Form drücken und in gefrierfachgeeignete Zipptüten umfüllen.

➔ Neu-Eltern sind oft überfordert, wenn es ums Thema Beikost-Einführung geht. Wichtige Tipps für den Beikoststart haben wir deshalb in unserem Ratgeber Artikel »Stillen und Füttern« für Sie zusammengefasst.

So haben wir getestet

Getestet haben wir insgesamt sechs Dampfgarer. Davon waren drei »4 in 1 Geräte«, zwei »5 in 1 Geräte« und ein reiner Dampfgarer ohne jegliche Zusatzfunktionen. Die Dampfgarer der 4 in 1 Geräte gehören zu den Marken Béaba, Philips Avent und H. Koenig Baby Boo. Die 5 in 1 Geräte sind der Dampfgarer von Klarstein und der Dampfgarer von Babymoov. Und der reine Dampfgarer kam von Russell Hobbs.

Test Dampfgarer und Babynahrungszubereiter
Die Testgeräte (von links oben): Russell Hobbs Cook@Home, Babymoov Nutribaby, Philips Avent SCF875/02, Klarstein Junior Chef Linus, Beaba Babycook Solo und H. Koenig Babyboo.

Getestet haben wir zunächst alle Geräte mehrmals. Im ersten Test haben wir Karotten und Kartoffeln gegart und püriert, im zweiten Durchlauf waren Äpfel und Birnen dran.

Alle Geräte wurden von uns zusätzlich auf ihre Auftau- und Aufwärmfunktion hin getestet. Und bei den Dampfgarern von Klarstein und Babymoov haben wir natürlich auch noch die Sterilisationsfunktion getestet und zwar mit einem Fläschchen und einem Schnuller.

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Kommentare

14 Kommentare zu "Der beste Babynahrungs­zubereiter"

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Würd ihn mir jederzeit wieder kaufen

Wir lieben unseren avent dämpfer über alles

El Friede

Christine Lex

Melly

Ba Kiniche Sene

Mario Lang

BM MP

Nina Falkner must have !!!!

👍🏻

Habe ein ähnliches Gerät von dem namhaften Hersteller Timme Toppe zu verkaufen, neu und ovp. Für 63vhb zu verkaufen wer interesse hat. Versand möglich

Myra Valentin Cathy Inger

Das bräuchte ich 3kinder ein neu geborenes

Ich habe genau denn neue und unbenutzt zuverkaufen !

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