Der beste Beamer für unter 1.000 Euro

Der beste Beamer unter 1.000 Euro ist der BenQ W1090. Der designierte Nachfolger des erfolgreichen W1070 ist sparsamer, genauso hell und verfügt zudem über eine Einstellung zur optimalen Projektion von Sportereignissen, den sogenannten Sport-Modus.

Technik-Überblick: DLP, LCD, LCoS, SXRD

Grundsätzlich haben sich zwei unterschiedliche Projektionsarten im Heimkino etabliert. Streng genommen sogar drei, wobei es zwei Varianten der LCD-Technik gibt.

Bei der sogenannten DLP-Technik wird das Licht der Projektionslampe für jeden einzelnen Pixel von einem Micro-Spiegel auf einem Chip reflektiert. Je nach Helligkeit klappt er mit höherer oder geringerer Frequenz in Richtung Optik. Bei schwarzen Bildinhalten wird das Licht gar nicht Richtung Optik reflektiert und die betreffenden Pixel bleiben schwarz. Ein elektronisch gesteuertes rotierendes Farbrad sorgt für die gewünschte Einfärbung des Bildpunktes.

Der Nachteil dieser Technik: das helle, farbige Bild entsteht durch zwei sich bewegende Bauteile, nämlich den Spiegel auf dem DLP-Chip und dem rotierenden Farbrad. Dadurch kann der sogenannte Regenbogeneffekt entstehen: wenn man den Kopf bewegt, sieht man mitunter regenbogenartige Lichtsäume auf der Leinwand. Manche Menschen nehmen ihn kaum war, andere sind dafür empfindlicher.

Bei Beamern, die fürs Heimkino optimiert sind, wird dieser Effekt zwar weitgehend kompensiert, ganz vermeiden lässt er sich jedoch nicht. Sehr hochwertige und teure DLP-Beamer arbeiten mit drei DLP-Chips, für jede Grundfarbe einen. Damit kann das Farbrad komplett entfallen und es wir auch kein Regenbogeneffekt mehr wahrgenommen.

Unsere Alternative von Epson arbeitet mit LCD-Technik, hier wird das Licht von der Projektionslampe für das jeweilige Bild durch die einzelnen, mehr oder weniger durchlässigen Pixel des LCD-Chips gesteuert. Der besagte Regenbogeneffekt tritt bei LCD-basierten Beamern nicht auf. Da sich ein LCD-Chip allerdings nicht komplett abdunkeln lässt, erreichen die meisten LCD-Beamer nicht die guten Schwarzwerte von DLP-Modellen.

LCoS – von Sony SXRD genannt – arbeitet mit einer abgewandelten Form der LCD Technik. Hier befindet sich hinter dem LCD eine Spiegelfläche, die das Licht zurückreflektiert. Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Pixeln werden dadurch minimiert, so dass das Pixelraster noch feiner auf die Leinwand projiziert wird. Außerdem ist so ein besserer Schwarzwert möglich. Aber auch diese Technik bleibt meist Beamern in höheren Preisklassen vorbehalten.

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Kommentare

7 Kommentare zu "Der beste Beamer für unter 1.000 Euro"

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Günther Grössing

Ist sogar ein Epson.

Preis wäre auch ok auf Amazon

Hab I a gerade geschaut. Würde gehen. Mal schauen ob ich ihn teste

Patrick Haller

Da Ng

Michael Legel

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