Der beste Beamer für unter 1.000 Euro

Der beste Beamer unter 1.000 Euro ist der BenQ W1090. Der designierte Nachfolger des erfolgreichen W1070 überzeugt mit hoher Lichtausbeute bei gleichzeitig guten Konstrastwerten zu einem sehr guten Preis. Außerdem ist er erfreulich leise.

Update 25. August 2017

Wir haben den Artikel um zwei Empfehlungen erweitert. Der Optoma HD29 Darbee punktet mit verbesserter Farbauflösung und der BenQ W1050 ist unser neuer Preistipp für alle, die auf etwas Ausstattung verzichten können.

Ein Beamer ist eine gute Sache, gerade für Heimkino-Fans sollte es da am besten ein gutes aber bezahlbares Gerät sein. Wer schon mal eine Sportübertragung beim Public Viewing gesehen hat und sich über ein schlechtes Beamer-Bild ärgern musste, wird sicherlich beim Kauf eines eigenen Gerätes auf gute Bildqualität Wert legen.

Wir haben sieben Beamer unter 1.000 Euro ausgesucht und getestet. Die gute Nachricht: Schon für relativ wenig Geld bekommt man einen Videoprojektor, der das Herz von Heimkino-Liebhabern höher schlagen lässt.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit: BenQ W1090

Test Beamer für unter 1.000 Euro: BenQ W1090
Der W1090 punktet mit hoher Helligkeit, gutem Kontrast und einfacher Bedienung.

Der BenQ W1090 überzeugt mit hoher Lichtausbeute, bei gleichzeitig guten Kontrastwerten. Sein Anschlussfeld ist für viele Eventualitäten gerüstet, sogar diverse analoge Quell-Geräte können direkt und ohne Adapter angeschlossen werden. Die Einrichtung geht schnell und unkompliziert vonstatten, woran die automatische Trapez-Korrektur sicher einen hohen Anteil trägt.

Verzichten muss man allerdings auf einen Lensshift, der eine Korrektur der Bildgeometrie ohne Einbußen in der Auflösung erlaubt. Dieses Feature ist den Beamern in höheren Preisregionen vorbehalten, oder älteren Modellen, die wie der W1070+ ebenfalls schon deutlich unter die 1.000-Euro-Marke gefallen sind.

Die LCD Alternative: Epson TW5350

Test Beamer für unter 1.000 Euro: Epson TW5350
Wer sensibel auf den Regenbogen-Effekt reagiert, ist mit dem Epson TW5350 besser bedient.

Fast alle Heimkino-tauglichen Beamer im Segment um 1.000 Euro arbeiten mit der sogenannten DLP-Technik (siehe unten). Epson gehört zu den Herstellern, die sich komplett der LCD-basierten Projektion verschrieben haben, und deshalb hier über reichlich Knowhow verfügen.

Der TW5350 kommt zwar nicht ganz an die Helligkeitswerte unseres Favoriten heran, reicht aber fürs Heimkino vollkommen aus und verwöhnt ebenfalls mit seiner Anschlussfreude. Sogar WLAN ist bei ihm schon inklusive.

Dank der verwendeten LCD-Technik kommt er komplett ohne den sogenannten Regenbogeneffekt (RBE) aus. Wer also beim DLP-Beamer empfindlich auf diesen Effekt reagiert, findet im Epson eine hervorragende Alternative.

Mit Bildoptimierung: Optoma HD29Darbee

Test Beamer für unter 1.000 Euro: Optoma HD29Darbee
Wartet mit der Bildoptimierung von Darbee auf und liefert eine hervorragende Farbwiedergabe.

Auch bei Optoma fühlt man sich der akkuraten Farbwiedergabe verpflichtet, der HD29Darbee lässt sich ebenfalls ohne große Umschweife auf den Normfarbraum kalibrieren. Darüber hinaus verfügt er über die Darbee-Schaltung zur Verbesserung der Farbauflösung, womit sich das Bild für’s Heimkino und selbst zum Gaming nochmal dediziert optimieren lässt.

Als Eingänge stehen allerdings lediglich zwei HDMI-Buchsen zur Verfügung, von denen ist eine immerhin MHL kompatibel. Für Besitzer älterer Geräte mit analogen Ausgängen ist der Optoma keine Empfehlung, wer ohnehin nur noch mit digitalen Quellgeräten arbeitet ist mit dem Optoma bestens bedient, zumal der im Betrieb auch sehr leise ist.

Preistipp: BenQ W1050

Test Beamer für unter 1.000 Euro: BenQ W1050
Ist zwar spartanisch ausgestattet, bietet jedoch hervorragende Bildqualität zum kleinen Preis.

Ebenfalls recht spartanisch ausgestattet ist der BenQ W1050. Das geht sogar soweit, dass nicht mal die Fernbedienung beleuchtet ist. Sein großes Potential ist aber auch hier die sehr gute Bildqualität und die recht unkomplizierte Installation.

Im kalibrierten Zustand und mit der Lampe im Eco-Betrieb gehört er zwar nicht zu den hellsten, wartet dafür allerdings mit einem Sport-Preset auf, so dass man ihn gut und gerne zum Rudelgucken mitnehmen kann.

Die Eingänge beschränken sich auch hier auf zwei HDMI-Schnittstellen und einen VGA-Eingang, und somit auf rein digitale Zuspieler. Mit seiner einfachen Handhabung und der hervorragenden Bildqualität ist er unser neuer Preistipp.

Vergleichstabelle

Unser FavoritDie LCD AlternativeMit BildoptimierungPreistipp
Modell BenQ W1090 Epson TW5350 Optoma HD29Darbee BenQ W1050 BenQ W2000 Optoma HD28DSE BenQ W1070+
Test Beamer für unter 1.000 Euro: BenQ W1090Test Beamer für unter 1.000 Euro: Epson TW5350Test Beamer für unter 1.000 Euro: Optoma HD29DarbeeTest Beamer für unter 1.000 Euro: BenQ W1050Test Beamer für unter 1.000 Euro: BenQ W2000Test Beamer für unter 1.000 Euro: Optoma HD28DSETest Beamer für unter 1.000 Euro: BenQ W1070+
Pro
  • Sehr hohe Helligkeit
  • Hoher Kontrast
  • Einfache Bedienung
  • Kein Regenbogeneffekt
  • Viele Anschlüsse
  • Einfache Kalibrierung
  • Farbauflösung kann optional verbessert werden
  • besonders leise im Betrieb
  • Sehr gute Bildqualität
  • Einfache Installation
  • Mit Lensshift
  • Tolle Bildreproduktion
  • hell und kontrastreich
  • besonders leise im Betrieb
  • Gute Bildqualität
  • Oftmals günstig zu haben
  • Tolle Bildqulität
  • Üppige Ausstattung
Contra
  • Kein Lensshift
  • Etwas teurer als unser Favorit
  • Nur zwei HDMI-Anschlüsse
  • Keine analogen Eingänge
  • Sehr spartanische Ausstattung
  • Kein Lensshift
  • Etwas teurer als der Testsieger
  • Lichtausbeute ist geringer als beim Testsieger
  • Lüfter ist laut
  • Auslaufmodell
Bester Preis
Technische Daten  

Technik-Überblick: DLP, LCD, LCoS, SXRD

Grundsätzlich haben sich zwei unterschiedliche Projektionsarten im Heimkino etabliert. Streng genommen sogar drei, wobei es zwei Varianten der LCD-Technik gibt.

Bei der sogenannten DLP-Technik wird das Licht der Projektionslampe für jeden einzelnen Pixel von einem Micro-Spiegel auf einem Chip reflektiert. Je nach Helligkeit klappt er mit höherer oder geringerer Frequenz in Richtung Optik. Bei schwarzen Bildinhalten wird das Licht gar nicht Richtung Optik reflektiert und die betreffenden Pixel bleiben schwarz. Ein elektronisch gesteuertes rotierendes Farbrad sorgt für die gewünschte Einfärbung des Bildpunktes.

Bei der DLP-Technik besteht die Gefahr des sogenannten »Regenbogeneffekts«

Der Nachteil dieser Technik: das helle, farbige Bild entsteht durch zwei sich bewegende Bauteile, nämlich den Spiegel auf dem DLP-Chip und dem rotierenden Farbrad. Dadurch kann der sogenannte Regenbogeneffekt entstehen: wenn man den Kopf bewegt, sieht man mitunter regenbogenartige Lichtsäume auf der Leinwand. Manche Menschen nehmen ihn kaum war, andere sind dafür empfindlicher.

Bei Beamern, die fürs Heimkino optimiert sind, wird dieser Effekt zwar weitgehend kompensiert, ganz vermeiden lässt er sich jedoch nicht. Sehr hochwertige und teure DLP-Beamer arbeiten mit drei DLP-Chips, für jede Grundfarbe einen. Damit kann das Farbrad komplett entfallen und es wir auch kein Regenbogeneffekt mehr wahrgenommen.

Unsere Alternative von Epson arbeitet mit LCD-Technik, hier wird das Licht von der Projektionslampe für das jeweilige Bild durch die einzelnen, mehr oder weniger durchlässigen Pixel des LCD-Chips gesteuert. Der besagte Regenbogeneffekt tritt bei LCD-basierten Beamern nicht auf. Da sich ein LCD-Chip allerdings nicht komplett abdunkeln lässt, erreichen die meisten LCD-Beamer nicht die guten Schwarzwerte von DLP-Modellen.

LCoS – von Sony SXRD genannt – arbeitet mit einer abgewandelten Form der LCD Technik. Hier befindet sich hinter dem LCD eine Spiegelfläche, die das Licht zurückreflektiert. Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Pixeln werden dadurch minimiert, so dass das Pixelraster noch feiner auf die Leinwand projiziert wird. Außerdem ist so ein besserer Schwarzwert möglich. Aber auch diese Technik bleibt meist Beamern in höheren Preisklassen vorbehalten.

Testsieger: BenQ W1090

Mit mehr Helligkeit und einem größeren Inbild-Kontrast verweist der BenQ W1090 unseren bisherigen Favoriten, den Epson EH-TW5350 auf Platz zwei. Der bleibt wegen seiner vielseitigen Wireless-Optionen aber weiterhin eine Empfehlung.

Unser Favorit: BenQ W1090

Test Beamer für unter 1.000 Euro: BenQ W1090
Der W1090 punktet mit hoher Helligkeit, gutem Kontrast und einfacher Bedienung.

Verarbeitung, Zubehör und Installation

Der BenQ verfügt über ein gefälliges Design und passt so optisch noch besser ins Wohnzimmer als der populäre Vorgänger W1070.

Mit dem Zoomfaktor von 1:1,3 darf der BenQ W1090 zwischen 2,3 m und 3 m von der Leinwand entfernt stehen, um noch eine Bildbreite von 2 Metern zu erreichen. Bei leichten Schräglagen verhindert eine Trapez-Korrektur aufkommende Bildverzerrungen automatisch und sehr effektiv.

Schärfe- und Fokus-Ring sind oben im Gehäuse versenkt und stören die schlanke Gehäusefront nicht. Dennoch ist alles gut zugänglich und lässt sich leichtgängig einstellen.

Sogar wenn der Beamer zwei bis drei Meter von der Leinwand entfernt steht, ist die Lichtausbeute immer noch sehr hoch, hier schafft er selbst im kalibrierten Eco-Modus noch etwa 20 Prozent mehr als der Epson TW5350. Das kommt ihm auch bei der Projektion von 3D-Inhalten zu gute, schließlich kostet auch der Einsatz einer 3D-Brille immer auch Helligkeit.

Die Brille ist allerdings optional, die war in der knappen Kalkulation des W1090 nicht mehr drin. Ohnehin gehören 3D-Brillen meist erst in Geräten jenseits der 2.000-Euro-Klasse zum Lieferumfang.

Sehr gute Helligkeit selbst bei einigem Abstand zwischen Beamer und Leinwand

Für Anschlusskomfort sorgen neben zwei HDMI-Eingängen, von denen einer MHL-kompatibel ist, die analogen Schnittstellen, die der BenQ von Hause aus mitbringt. Darüber lässt sich ein PC oder eine Spielekonsole anschließen.

Eine komplett drahtlose Übertragung von Bild und Ton wird mit dem optionalen Wireless FHD Kit WDP02 realisiert; der Empfänger kann am W1090 befestigt werden, das Sendemodul darf sogar im Nebenraum stehen und kann den Beamer dennoch drahtlos mit bis zu vier Quellen verbinden – latenzfrei, also ohne Bild-Ton-Versatz und in FullHD-Auflösung.

BenQ W1090 im Praxistest

Der BenQ W1090 kommt ab Werk bereits mit einem hellen Vivid-Preset. Der Blick auf die Leinwand zeigt schon da eine sehr natürliche Farbdarstellung. Die etwas kühle Abstimmung ist auf den Betrieb im Wohnzimmer optimiert. Dasselbe gilt auch für die Lampe im Standardmodus, was für mehr als ausreichend Helligkeit sorgt, selbst wenn das Wohnzimmer kaum abgedunkelt ist.

Um die Lampe zu schonen – der Eco-Modus verlängert die Lebensdauer von 3500 auf 6500 Stunden – stellen wir die Lampe in den Sparmodus. Die Lüftung kann dann ebenfalls runterfahren, was das Betriebsgeräusch deutlich unter die 30 dB Marke senkt. Das Bild wird sichtbar dunkler, aber der Kontrast steigt. Die Farbreproduktion weicht dagegen kaum von der natürlichen Abstimmung ab, die Einstellung der Farbtemperatur auf »warm« senkt sie etwas mehr in Richtung Wohnzimmerkino.

Ein neues Preset hat der W1090 ebenfalls bekommen, der Sport-Modus. Er macht die Farben knackiger, außerdem wird das Bild insgesamt kontrastreicher. So lassen sich die Trikot-Farben auf dem Fußballfeld besser voneinander unterscheiden, und auch der Rasen zeigt immer ein sattes Grün.

Im Sport-Modus werden die Farben knackiger und der Ton deutlicher

Diese Einstellung wirkt sich auch auf den Sound des internen oder eines angeschlossenen Lautsprechers aus. Die Sprachverständlichkeit wird optimiert, damit der Sportkommentator auch gut zu verstehen ist.

Verantwortlich dafür ist die Cinema Master Audio+ Schaltung, die dem Klang mithilfe eines Sound-Prozessors nochmal gut auf die Sprünge hilft. Im Audio-Menü des W1090 können nun Voreinstellungen wie Standard, Kino, Musik, Spiel und Sport ausgewählt werden, um die passenden Klangcharakteristika per Knopfdruck abzurufen. Im User-Modus steht ein 5-Band-Equalizer zur Verfügung, nun können Sie den Klang nach Ihren eigenen Vorstellungen einstellen.

Was gibt es für Nachteile?

Der W1090 kann Vieles, allerdings zu diesem Preis natürlich nicht perfekt. Die automatische Trapez-Korrektur funktioniert zwar hervorragend, aber eben nicht als Lensshift, sondern sie kostet je nach Schräglage mehr oder weniger Auflösung. Der W1090 sollte daher nach Möglichkeit akkurat aufgestellt werden, also im richtigen Winkel zur Leinwand.

BenQ W1090 Testspiegel: Was sagen die Anderen?

Aktuell gibt es lediglich einen Test des W1090 in der Heimkino. Dort bekam der Beamer von mir »ausgezeichneten« Ergebnis der Note 1,3 in der Oberklasse. Das Preis-Leistungsverhältnis wurde ebenfalls mit sehr gut bewertet (Ausgabe 10/2015):

»Der W1070 hat einen würdigen Nachfolger gefunden, obwohl es sich strenggenommen um eine weitgehende Neukonstruktion handelt. Die guten Eigenschaften des Dauerbrenners hat der W1090 dabei übernommen, sich ein schöneres Gewand gegönnt und hat bei gleicher Lichtleistung an der Lampe gespart. Die Einrichtung geht noch einen Tick leichter vonstatten, und seitens der Tonqualität setzt der W1090 Maßstäbe in dieser Preisklasse. Der UVP liegt übrigens ebenfalls niedriger als seinerzeit beim W1070.«

Alternativen: Was gibt es sonst noch?

Gerade die Klasse um und unter 1.000 Euro ist hart umkämpft, hier gehen die größten Stückzahlen und hier können die Hersteller Marktanteile gutmachen. Daher ist hier die Schlagzahl der Neuentwicklungen auch hoch – zumindest auf den ersten Blick.

Bei näherer Betrachtung sind die technischen Errungenschaften eher marginal, bzw. werden zusehends aus den höheren Preisregionen übernommen, oder aber der Preis wird beim Nachfolgemodell nach unten korrigiert; den Kunden freut’s, das große Bild macht schon bei vergleichsweise kleinem Budget richtig Spaß.

Die LCD Alternative: Epson TW5350

Test Beamer für unter 1.000 Euro: Epson TW5350
Wer sensibel auf den Regenbogen-Effekt reagiert, ist mit dem Epson TW5350 besser bedient.

Nach wie vor ist unser bisheriger Favorit, der Epson TW5350 eine gute Wahl. Vor allem sein integriertes WLAN-Modul bietet einigen Komfort bei der Aufstellung. Außerdem ist er der Beamer der Wahl für alle, die empfindlich auf den sogenannten Regenbogen-Effekt (RBE) reagieren, den Beamer mit DLP-Technik erzeugen. Der Epson ist Prinzip bedingt frei davon. Allerdings ist er auch frei von einem optischen Lensshift, der elektronische funktioniert auch ganz gut, aber nicht so simpel wie bei unserem neuen Favoriten.

Seitens der Helligkeit bei gleichzeitig hohem Kontrast zieht der Epson ebenfalls leicht den Kürzeren. Das gilt allerdings nicht für die Farbreproduktion, hier stehen beide Geräte quasi auf Augenhöhe.

Mit Bildoptimierung: Optoma HD29Darbee

Test Beamer für unter 1.000 Euro: Optoma HD29Darbee
Wartet mit der Bildoptimierung von Darbee auf und liefert eine hervorragende Farbwiedergabe.

Optoma hat den HD29Darbee mit der Bildoptimierung von Darbee ausgestattet. Mit Darbee lässt sich die Bildqualität in puncto Farbdifferenzierung und Detailreichtum anpassen.

Besonders hilfreich ist hier die mögliche Split-Screen-Darstellung, so lässt sich die Bildqualität sukzessive anpassen, und man hat einen direkten A/B-Vergleich, allerdings ist die Darbee-Optimierung beim Optoma recht tief im Menü verborgen.

Der Optoma verfügt über ein hervorragendes Farbmanagement, in nur wenigen Schritten ist der Beamer auf eine Heimkino gerechte Farbdarstellung eingerichtet, er liefert dabei ein kontrastreiches und helles Bild. Außerdem hat man beim HD29Darbee die Kühlung nochmal stark überarbeitet, so dass er jetzt selbst im hellen Standardmodus mit kaum über 30dB vor sich hin rauscht, im Eco-Betrieb wird’s dann nochmal deutlich leiser.

Preistipp: BenQ W1050

Test Beamer für unter 1.000 Euro: BenQ W1050
Ist zwar spartanisch ausgestattet, bietet jedoch hervorragende Bildqualität zum kleinen Preis.

Der BenQ W1050 ist quasi die Sparversion unseres Favoriten, als Eingänge stehen nur zwei HDMI-Schnittstellen zur Verfügung, sowie eine VGA-Buchse zum Anschluss eines PCs. Eine drahtlose Verbindung ist selbst optional nicht vorgesehen. Dafür lässt er sich dank seines überarbeiteten Startmenüs auch vom kompletten Laien nahezu perfekt einstellen

Große, eindeutige Icons und eine einfache Kontexthilfe führen durch die Installation, wer mehr will, kann das Menü in den Einstellungen auf die erweiterte Version umstellen und schon eröffnet der BenQ seine ganze Bandbreite an Einstellungsmöglichkeiten – inklusive einem ausführlichen Fabmanagement. Da stört es nur kurz, dass die Fernbedienung den Sparmaßnahmen insofern zum Opfer gefallen ist, als sie recht klein geraten ist und ohne Tastenbeleuchtung auskommen muss.

Das Bild ist im kalibrierten Eco-Modus etwas dunkler als bei den anderen, das geht aber kaum zulasten des Kontrastes und schon gar nicht zulasten der Farbdarstellung, diese ist nämlich, wie nicht anders erwartet sehr akkurat. Zu diesem Preis bekommt man das so selten, dass der W1050 unseren Preistipp erhält.

Außerdem getestet

BenQ W2000

Etwas teurer, aber auch etwas besser ausgestattet und im wohnzimmerfreundlichen Design kann der BenQ W2000 überzeugen

Auch der W2000 nimmt es dank der vielen Eingänge ebenfalls mit älteren Abspielgeräten auf, hinzukommt, dass er sich quasi per Knopfdruck auf eine normgerechte Projektion im Farbraum BT.709 einstellen lässt – für ambitionierte Cineasten.

Optoma HD28DSE

Der Optoma HD28DSE ist gewissermaßen der Vorläufer des HD29Darbee, auch hier wird mit der Darbee-Bildverbesserung gearbeitet.

Die Lichtausbeute ist allerdings etwas geringer, die Farbdarstellung nicht ganz so akkurat, und auch der Lüfter ist deutlich zu hören. Allerdings ist er schon etwas länger am Markt und daher oft zum Schnäppchenpreis zu haben.

BenQ W1070+

Unser ehemaliger Favorit, der BenQ W1070+ steht hier zwar an letzter Stelle, kann aber nach wie vor mit seiner Bildqualität und der üppigen Ausstattung überzeugen, solange er noch zu haben ist.

Ansonsten hat er im aktuellen Favoriten einen Nachfolger gefunden, der mehr als würdig ist.

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