Alternativen: Was gibt es sonst noch?

WLAN eingebaut: Epson TW5350

Nach wie vor ist unser bisheriger Favorit, der Epson TW5350 eine gute Wahl. Vor allem sein integriertes WLAN-Modul bietet einigen Komfort bei der Aufstellung.

Die LCD Alternative

Epson TW5350
Test Beamer für unter 1.000 Euro: Epson TW5350
Wer sensibel auf den Regenbogen-Effekt reagiert, ist weiterhin mit dem Epson TW5350 besser bedient.

Außerdem ist er der Beamer der Wahl für alle, die empfindlich auf den sogenannten Regenbogen-Effekt reagieren, den Beamer mit DLP-Technik erzeugen. Der Epson ist Prinzip bedingt frei davon. Allerdings ist er auch frei von einem optischen Lensshift, der elektronische funktioniert auch ganz gut, aber nicht so simpel wie bei unserem neuen Favoriten.

Seitens der Helligkeit bei gleichzeitig hohem Kontrast zieht der Epson ebenfalls leicht den Kürzeren. Das gilt allerdings nicht für die Farbreproduktion, hier stehen beide Geräte quasi auf Augenhöhe.

Eine Stufe höher: BenQ W2000

Wer für noch mehr Farbtreue und etwas mehr Kontrast ein etwas größeres Budget erübrigen kann, sollte sich unbedingt den W2000 von BenQ ansehen.

Der Überflieger

BenQ W2000
Test Beamer für unter 1.000 Euro: BenQ W2000
BenQ üblich muss der W2000 kaum kalibriert werden, ist jedoch etwas teurer.

Beim W2000 findet sich im Menü ein Preset für den BT.709 Normfarbraum, den der Beamer exzellent erfüllt.

Gleichzeitig ist das Gehäuse für eine bessere Belüftung optimiert, so dass er nochmal deutlich leiser ist, als alle anderen hier vorgestellten Beamer. Das schöne Gehäuse dürfte zudem auch der Dame des Hauses gefallen.

Der BenQ W2000 war anfangs mit mehr als 1.000 Euro ein gutes Stück teurer als unsere aktuelle Empfehlung, ist inzwischen aber ebenfalls für unter 1.000 Euro zu haben. Hinzu kommt aber auch bei ihm noch für die drahtlose Übertragung ein optionales WLAN-Kit.

Farb-Tüftler: Optoma HD28DSE

Optoma hat den HD28DSE mit der Bildoptimierung von Darbee ausgestattet. Mit Darbee lässt sich die Bildqualität in puncto Farbdifferenzierung und Detailreichtum anpassen.

Mit Bildoptimierung

Optoma HD28DSE
Test Beamer für unter 1.000 Euro: Optoma HD28DSE
Der Optoma HD28DSE wartet mit der Bildoptimierung von Darbee, und liefert ein hervorragende Farbwiedergabe.

Besonders hilfreich ist hier die mögliche Split-Screen-Darstellung, so lässt sich die Bildqualität sukzessive anpassen, und man hat einen direkten A/B-Vergleich, allerdings ist die Darbee-Optimierung beim Optoma recht tief im Menü verborgen.

Der Optoma verfügt über ein hervorragendes Farbmanagement, in nur wenigen Schritten ist der Beamer auf eine Heimkino gerechte Farbdarstellung eingerichtet, er liefert dabei ein kontrastreiches und helles Bild. Das Lüftergeräusch hält sich zumindest im Eco-Modus einigermaßen zurück.

Fazit

Der Ben Q W1090 überzeugt mit für diese Preisklasse sehr hoher Helligkeit, bei gutem Kontrast und natürlicher Farbdarstellung. Er ist zudem leise, sparsam und hat einen Sport-Modus, der nicht nur Fußballübertragungen zu einem Hochgenuss macht. Das optionalen Wireless-Modul erlaubt eine flexible Installation, ohne viel Kabelwirrwar. Für deutlich unter 1.000 Euro gibt es zur Zeit keinen besseren Beamer.

Pro & Kontra

Pro

  • Sehr hohe Hellligkeit
  • Hoher Kontrast
  • Einfache Bedienung
  • Optionales WLAN-Modul

Contra

  • Kein Lensshift
Seite 1Technik-Überblick: DLP, LCD, LCoS, SXRD
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BenQ W1090 Preisvergleich

Kommentare

7 Kommentare zu "Der beste Beamer für unter 1.000 Euro"

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Sortiert nach:   neueste | älteste | beste

Michael Legel

Patrick Haller

Da Ng

Günther Grössing

Hab I a gerade geschaut. Würde gehen. Mal schauen ob ich ihn teste

Preis wäre auch ok auf Amazon

Ist sogar ein Epson.

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