Unsere Tests sind unabhängig. Wir finanzieren uns über Affiliate-Links. Kaufen Sie ein Produkt über Links, die mit markiert sind, erhalten wir ggf. eine kleine Provision. Mehr dazu.

Der beste Benzin-Rasenmäher

last updateZuletzt aktualisiert:
Benzin-Rasenmäher Test: Benzin Rasenmaeher Aufmacher
Sebastian Jentsch

Sebastian Jentsch

ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.

Wir haben 12 Benzin-Rasenmäher getestet. Der beste ist für uns der Stihl RM 448 PC. Er ist komfortabel bedienbar, sehr gut verarbeitet und als Sprössling eines Markenherstellers hat man bei ihm die Sicherheit, dass es auch noch nach Jahren Ersatzteile gibt.

Update 2. Juli 2020

Wir haben einen Nachzügler ausprobiert. Der wendige und ausgesprochen leichte Deltafox DG-PLM 4213 SP überzeugt in kleinen, verwinkelten Gärten. Für große Menschen taugt er jedoch nicht.

Created with Sketch. Weitere Updates anzeigen
Created with Sketch. Einklappen
29. Mai 2020

Wir hatten zwei weitere Benzin-Rasenmäher im Test. Der Stihl RM 448 VC ist das baugleiche Schwestermodell unseres Testsiegers, nur mit variabler Geschwindigkeit. Der günstige Einhell GC-PM 51/2 S HW überzeugt durch seinen starken Radantrieb und mit dem großen 70-Liter-Korb und ist eine neue Empfehlung.

17. April 2020

Wir hatten drei weitere Benzin-Rasenmäher im Test, die wir alle empfehlen können. Der Sabo 47-A Economy bringt die beste Verarbeitung, sein Radantrieb ist aber etwas zu langsam. Der AL-KO Premium 470 VS-B hat sogar eine variable Geschwindigkeit, dafür ist das Gewicht hoch und die Wendigkeit gering. Der Grizzly BRM 42 B&S. ist ein Preiskampf-Modell – mit einem praktisch unbrauchbaren Korb. Dennoch ist sein Preis-Leistungs-Verhältnis gelungen.

Benzin-Rasenmäher sind nach wie vor beliebt, trotz ihrer Nachteile wie Lautstärke, Gestank und Wartungsaufwand. Ihr Vorteil: Sie sind durchzugsstark und kämpfen sich so auch durch nasses, hohes Gras.

Aktuelle Benziner kommen in der Regel mit einem Radantrieb und manche sogar mit einem Elektrostarter – und das schon in der untersten Preisklasse. Was spricht also dagegen, sich für seine 1.000 bis 1.500 Quadratmeter einen bezahlbaren Viertakt-Rasenhelfer zu kaufen?

Benziner sind nicht nur laut, sondern auch relativ wartungsintensiv. Unter Umständen ist für eine kleine Fläche ein Akku-Rasenmäher doch die bessere Wahl. Gute Modelle sind längst den Kinderschuhen entwachsen und nicht so schwachbrüstig, wie man glauben könnte. Auch Rasenmäherroboter machen dem Benzin-Rasenmäher bei derartigen Flächengrößen zunehmend das Terrain streitig.

Die richtige Wahl sind Benzin-Rasenmäher nach wie vor, wenn es um größere Flächen geht und das Gelände anspruchsvoll ist. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Stihl RM 448 PC

Benzin-Rasenmäher Test: Bildschirmfoto 2019 09 05 Um 11.58.29
Höchster Komfort, starke Verarbeitung und mit Ersatzteil-Garantie – für kleine und mittlere Flächen.

Der Stihl RM 448 PC war der komfortabelste Rasenmäher im Test. Durch den rechts liegenden Holm geht der Korbwechsel zügig von der Hand. Mit der fixierten, mittleren Geschwindigkeit des Radantriebes ist der 46-Zentimeter-Mäher für kleinere Rasenflächen und Wiesen mit zahlreichen Hindernissen geeignet. Das Gerät eines Markenherstellers gibt die Gewissheit, dass jetzt und in Zukunft Verschleiß- und Ersatzteile verfügbar sind.

Für große Flächen

Sabo 47-A Economy

Benzin-Rasenmäher Test: Benzin Rasenmaeher Sabo A Economy
Noch mehr Komfort durch Radantrieb, erstklassige Verarbeitung, für große Flächen.

Der Sabo 47-A Economy hat ebenfalls einen 1-Gang-Radantrieb. Seine Verarbeitung ist erstklassig. Im Gegensatz zu Stihl setzt Sabo auf ein Aluminiumgehäuse. Der Aufbau ist bis in die Details stabil und durchdacht, das gefällt. So kann etwa der Korb von hinten einhändig entnommen werden.

Der Sabo eignet sich für große, auch unebene Flächen. Durch seine Bodenfreiheit unter der vorderen Schürze fährt er sich nicht so schnell fest.

Große, einfache Flächen

AL-KO Premium 470 VS-B

Test Benzin-Rasenmäher: AL-KO Premium 470 VS-B
Radantrieb, unterm Strich gute Verarbeitung, großer Korb, für große, übersichtliche Flächen.

Der AL-KO Premium 470 VS-B hat einen enormen Korb mit 70 Litern dabei. Der steckt an einer soliden Stahlblechkarosserie, der Führungsholm ist direkt daran befestigt. Die variable Geschwindigkeit ist eine große Hilfe, denn der Mäher ist mit seinem 34 Kilogramm ein Schwergewicht. Wir empfehlen den AL-KO für übersichtliche, große Flächen, auf denen man nicht ständig um Hindernisse manövrieren muss.

Gut & günstig

Einhell GC-PM 51/2 S HW

Test Benzin-Rasenmäher: Einhell GC-PM 51/2 S HW
Der Einhell hat einen starken Radantrieb, aber Schwächen bei der Verarbeitung.

Der Einhell GC-PM 51/2 S HW ist ein leistungsstarker Benziner mit Radantrieb und großem Korb. Bei der Verarbeitung gibt es im Detail Schwächen, doch unterm Strich ist er solide konstruiert. Mit dem Einhell sind Sie zum Futtermähen auf der Wiese als auch im Garten gut aufgestellt.

Klein & leicht

Deltafox DG-PLM 4213 SP 4in1

Test Benzin-Rasenmäher: Deltafox DG-PLM 4213 SP 4in1
Der Deltafox ist leicht, wendig und kompakt. Er eignet sich für kleine bis mittelgroße Menschen mit verwinkelten Gärten.

Der Deltafox DG-PLM 4213 SP ist mit 22 Kilogramm für einen Benziner mit Stahlblechkarosserie ausgesprochen leicht. Durch seine kompakten Maße ist er die ideale Besetzung für verwinkelte Gärten mit niedrigen Bäumen und Buschwerk. Auch Rampen sind dank Radantrieb mühelos zu meisten.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür große FlächenGroße, einfache FlächenGut & günstigKlein & leicht
ModellStihl RM 448 PCSabo 47-A EconomyAL-KO Premium 470 VS-BEinhell GC-PM 51/2 S HWDeltafox DG-PLM 4213 SP 4in1Stihl RM 448 VCGrizzly BRM 42 B&SSabo 47-Vario EGrizzly BRM 4613-20 E-StartEinhell GC-PM 46/2 S HW-EFuxtec FX-RM4839PAL-KO 46.8 SP-A Highline
Benzin-Rasenmäher Test: Bildschirmfoto 2019 09 05 Um 11.58.29Benzin-Rasenmäher Test: Benzin Rasenmaeher Sabo A EconomyTest Benzin-Rasenmäher: AL-KO Premium 470 VS-BTest Benzin-Rasenmäher: Einhell GC-PM 51/2 S HWTest Benzin-Rasenmäher: Deltafox DG-PLM 4213 SP 4in1Benzin-Rasenmäher Test: Benzin Rasenmaeher Update052020 Stihl Rm448vcTest Benzin-Rasenmäher: Grizzly BRM 42 B&STest Benzin-Rasenmäher: Sabo 47-Vario ETest Benzin-Rasenmäher: Grizzly BRM 4613-20 E-StartTest Benzin-Rasenmäher: Einhell GC-PM 46/2 S HW-ETest Benzin-Rasenmäher: Fuxtec FX-RM4839PTest Benzin-Rasenmäher: AL-KO 46.8 SP-A Highline
Pro
  • Komfortabel Korb entnehmen
  • Mittlere Geschwindigkeit Radantrieb
  • Schnell zusammengeklappt
  • Einfachste Höhenverstellung
  • Vergleichsweise leicht
  • Echtes Mulch-Kit optional
  • Stabiles Aluminium-Chassis (Rostfrei)
  • Solide Korbbefestigung
  • Radantrieb
  • Hohe Schürze, gut für unebenes Gelände
  • Korbentnahme mit einer Hand
  • Echtes Mulch-Kit optional
  • Solide Stahlblechkarosserie
  • Holmbefestigung direkt am Stahl
  • Solider Kunststoffkorb
  • Radantrieb variabel
  • Große Korböffnung
  • Gute Führung
  • Starker Radantrieb
  • Radantrieb
  • Großer Korb
  • Für einen Benziner sehr leicht
  • Korb: Gewebe mit Metallrahmen
  • Seitlicher Auswurf
  • Lautstärke gut
  • Schwer, solide
  • Gute Führung
  • Variabler Radantrieb
  • Kompakt abstellbar
  • Komfortabler Korb
  • Wendig, für einen Benziner leicht
  • Auch für unebenes Gelände
  • Korb: Gewebe mit Metallrahmen
  • Schnell zusammengebaut
  • Lautstärke gut
  • Geschwindigkeit stufenlos
  • Anlasser
  • Erstklassige Verarbeitung
  • Gehäusematerial: Aluminium
  • Für große Flächen
  • echtes Mulch-Kit optional
  • Elektrostarter
  • Durchlässiger Gewebekorb mit Metallrahmen
  • Elektrostarter, Starterbatterie selbstladend
  • Durchlässiger Gewebekorb mit Metall-Rahmen
  • Für große, gerade Flächen
  • Mulcheinsatz und Grasauswurf
  • Für große, gerade Flächen
  • Mulcheinsatz
Contra
  • Korb mit Kunststoffnasen
  • Fixierte Geschwindigkeit
  • Kleiner Tank 0,8 Liter
  • Vergleichsweise laut
  • Radantrieb zu langsam für einfaches, ebenes Gelände
  • Schwer, nicht so wendig
  • Plastikhebel "Vario-Speed" fällt ab
  • Hohes Gewicht
  • Räder Hartplastik
  • Biegsamer Holm
  • Holm nicht höhenverstellbar
  • Korb: zu kleine Öffnung, Plastiksteg
  • Korb hängt bei Entnahme an Flügelschrauben fest
  • Kleiner Tank
  • Teuer
  • Holm in Kunststoff fixiert
  • Griff mit Schaumüberzug
  • Korb: zu kleine Öffnung, Plastiksteg
  • Korb hängt bei Entnahme an Flügelschrauben fest
  • Kein Radantrieb
  • Zusammengeklappt vergleichsweise groß
  • Hohes Gewicht
  • Teuer
  • Kunststoff-Räder
  • Teilweise schlechte Verarbeitung
  • Hohes Gewicht
  • Batterie lädt nicht im Betrieb
  • Schwache Verarbeitung
  • Radantrieb zu schnell
  • Ohne Antrieb schwer zu schieben
  • Verarbeitung mit Mängeln
  • Radantrieb zu schnell
  • Korbwechsel fummelig
  • Schwache Verarbeitung
  • Wenig Ergonomie
  • Langsamer Radantrieb
  • Spartanische Anleitung
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

  Technische Daten anzeigen

Benzin- oder Akku-Rasenmäher?

Sollte man zum Benzin-Rasenmäher greifen oder reicht doch ein Akku-Rasenmäher aus? Wir klären Sie über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Geräte auf.

Benzin-Rasenmäher sind leistungsstark und schaffen viel Fläche. Durch ihren Radantrieb kann man mühelos und stundenlang hinter seinem Rasenmäher hinterherlaufen. Man muss nur hin und wieder den Korb entleeren – oder man mäht gleich mit der Mulchfunktion.

Benzin-Rasenmäher Test: Benzinmaeher Stihl248t
Stihl RM 448 PC: der Allrounder mit reichlich Komfort für mittlere und große Gärten.

Akku-Rasenmäher eignen sich für kleinere Flächen bis 800 Quadratmeter, die regelmäßig gemäht werden. Je höher, dichter und vielleicht auch feuchter das Gras ist, umso weniger Fläche schafft ein akkubetriebenes Gerät. Muss der Motor bei geringem Bewuchs nur konstant durchlaufen, hält eine Akkuladung länger.

Wenn Sie Ihre Nachbarn von den Geräuschen eines Viertaktmotors verschonen möchten, ist ein Akku-Mäher definitiv die bessere Wahl. Diese Geräte sind deutlich leiser und emittieren keine Abgase.

Für den Akkubetrieb spricht auch die Wartungsfreiheit: Sie müssen kein Öl wechseln bzw. nachfüllen, nicht mit einem stinkenden Benzintank hantieren und erst recht keine Luftfilter bzw. Auspuffanlage reinigen. Sie brauchen auch keine Fachwerkstatt für Ihren Rasenmäher, es gibt also – bis auf Verschleißteile wie Messer und Akku – keine Folgekosten.

 Akku-Rasenmäher Test: Stihl Rma 443
Stihl RMA 443 PC: Akku-Gerät im Benziner-Look

Außerdem sind Akku-Geräte deutlich leichter, ihre Konstruktion muss keinen schweren 4-Takt-Motor tragen und dessen Vibrationen aushalten. Akku-Rasenmäher sind daher auch deutlich günstiger.

Dafür sind Benziner leistungsstärker und schaffen auch auf ungepflegten Wiesen viel Fläche. Sie sind zuverlässig und immer einsetzbar, während man bei Akku-Modellen immer erst für einen vollen Batteriespeicher sorgen muss.

Was muss man tanken?

Benzin und Öl sind die Antriebsstoffe für den Rasenmäher. In den Tank der Viertakter kommt im Normalfall ein bleifreier Standard-Kraftstoff mit maximal zehn Prozent Ethanol. Wenn Sie E10 nicht verwenden sollen, weist sie der Hersteller im Handbuch explizit darauf hin. Die Tanks sind in der Regel sehr klein: 0,9 bis 1,3 Liter. Füllen Sie also vorsichtig nach, am besten mit einem Trichter, es kann schnell überlaufen.

Das Motoröl wird separat eingefüllt, es sorgt für die Schmierung des Verbrennungsmotors und muss regelmäßig aufgefüllt werden. Einmal jährlich, besonders bei vielen Betriebsstunden, empfiehlt sich ein Motorölwechsel.

Benzin-Rasenmäher Test: Benzinmaeher Sabovarioe
Sabo 47-Vario E – bleifreies Normalbenzin, bzw. Super-Benzin (Empfehlung einiger Hersteller).

Viele Hersteller empfehlen in den Anleitungen den Motorölwechsel nach den ersten fünf Betriebsstunden. Damit entfernen Sie Metallabrieb aus dem Motor. Rasenmäher haben im Normalfall kein Getriebe und benötigen daher kein Getriebeöl.

Wartung

Benzin-Rasenmäher müssen, wie jedes andere Motorgerät, regelmäßig und speziell zum Saisonende gewartet werden. Was Sie hierbei tun müssen, steht in der Anleitung – zumindest in den guten (z. B. von Sabo, Stihl und Fuxtec).

Die typischen Arbeiten bei der Rasenmäherinspektion sind: Mähwerk und Schneidwerk reinigen, Motoröl auffüllen und Luftfilter wechseln (bei Bedarf bzw. alle 50 Betriebsstunden).

Benzin-Rasenmäher Test: Benzinmaeher Sabovarioe
Sabo 47-Vario E – die Viertakter benötigen 0,4-0,6 Liter Motorenöl.

Die Winterinspektion erfordert mehr Aufmerksamkeit. Sie soll verhindern, dass Schmutz, Minusgrade, Korrosion und Treibstoffrückstände den Motor des Benzinmähers schädigen.

So geht man vor: Vergaser vollständig entleeren, dazu bei geschlossenem Benzinhahn den Motor starten und den Mäher so lange laufen lassen, bis der Motor durch Kraftstoffmangel ausgeht. So verhindern Sie ein verharzen des Vergasers

Zum Reinigen des Mähgehäuses nehmen Sie einen alten Handfeger und entfernen Sie pflanzliche Rückstände und Schmutz. Danach mit einem Universalöl alle beweglichen Teile (Radlager, Gashebel, Startbügel, …) benetzen. Motor- und Antriebsteile müssen ölfrei bleiben. Ein Stahlblechgehäuse kann von innen und von außen mit einem dünnen Ölfilm vor Rost geschützt werden, bei Aluminium oder Gusseisen ist das unnötig.

Die Räder sind üblicherweise kugelgelagert, die Kugellager sollten jährlich mit Wälzlagerfett nachgefüllt werden. Auch die Zündkerzen müssen gereinigt und der Elektrodenabstand eingestellt werden.

Stumpfe Messer reißen Halme mehr entzwei als sie zu zerschneiden. Das Ergebnis sind ausgefranste Grashalme, die austrocknen und deren Spitzen sich grau verfärben. Das Schärfen der Messer übernimmt ein Fachhändler oder ein Schlosser für Sie. Mit etwas Geschick und einer (Nass-)Schleifmaschine kann man die Arbeit aber auch selbst erledigen. Wichtig ist das Gleichgewicht, beide Seiten des Messers müssen dasselbe Gewicht haben, sonst entsteht eine Unwucht, die das Motorlager schädigen kann.

Sie können die Messer vom Fachmann schärfen lassen oder selbst Hand anlegen

Mit einem Nagel oder einer runden Schraubendreherklinge kann man die Balance der Klinge nach dem Schärfen prüfen. Neigt sich eine Seite nach unten, müssen Sie auf dieser Seite noch etwas Metall abnehmen, bis ein Gleichgewicht herrscht.

Wenn eine Starterbatterie vorhanden ist, muss diese voll aufgeladen frostfrei gelagert werden. Perfekt ist es, wenn die Batterie den ganzen Winter über an einem kleinen Erhaltungsladegerät angeschlossen bleibt.

Bei einem neuen Gerät empfiehlt es sich, nach zehn Betriebsstunden alle Verschraubungen auf festen Sitz zu prüfen. Außerdem sollten Sie Lüfter, Messerkupplung und Lüftergehäuse auf Verschleiß und korrekten Sitz prüfen.

Wie oft Rasen mähen?

Während der Saison von März bis Oktober empfehlen wir einen Schnitt pro Woche. Im Wachstumshoch im Mai und Juni können es auch mehrere Schnitte sein.

Innerhalb der Saison von März bis November können Sie prinzipiell jederzeit den Rasen mähen, er sollte dabei jedoch trocken sein. Wann und wie oft Sie mähen, ist auch abhängig von dem jeweiligen Rasentyp. Gebrauchs- oder der Zierrasenflächen benötigen ein bis zwei Schnitte pro Woche, pflegeleichte Kräuterrasen genügen sich mit sechs bis zehn Schnitten pro Jahr.

Benzin-Rasenmäher Test: Tippsrasenmaehen
Wie oft sollte man den Rasenmähen? Quelle: meine-rasenwelt.de.

Mulchen

Sie können mit dem Rasenschnitt nichts anfangen? Dann lassen Sie das Gras doch gleich auf der Fläche, es verrottet und dient als Dünger. Das funktioniert aber nur, wenn der Bewuchs nicht schon 30 Zentimeter hoch und sehr dicht ist. In diesem Fall würde einfach nur Heu entstehen, das dem darunter liegenden Rasen das Licht nimmt.

Benzin-Rasenmäher Test: Benzinmaeher Alko468
AL-KO 46.8 SP-A Highline – Ein Mulcheinsatz blockiert den Grasauswurf, das Schnittgut bleibt auf der Fläche liegen.

Einige Rasenmähermodelle bringen eine Mulchfunktion mit: Dabei handelt es sich oft nur um einen Mulchstopfen, der in die Auswurf-Öffnung gesetzt wird. Man fährt dann also ohne Grasfangkorb und der Schnitt bleibt auf der Fläche liegen. Einige wenige Modelle (z.B. Fuxtec) haben noch einen seitlichen Auswurf für den Schnitt.

Richtiges Mulchen, auch bei hohem Gras, gelingt mit solchen Mulchstopfen nicht. Bei Sabo z. B. ist im Mulch-Kit ein zweites Messer enthalten. Diese Doppelmesser zerkleinern den Schnitt zusätzlich, so kann das Gras schneller austrocknen und verrotten. Die Mulch-Kits bei Fuxtec und AL-KO sind also suboptimal, sie funktionieren in der Praxis nur, wenn der Rasen häufig gemäht wird.

So haben wir getestet

Für den Test haben wir uns 12 Benzin-Rasenmäher vom jeweiligen Hersteller schicken lassen. Stihl haben wir über den Fachhändler bezogen. Die Geräte wurden uns leihweise kostenlos für den Test zur Verfügung gestellt. Alle Modelle sind mit einem Radantrieb bestückt, das ist inzwischen ein Standard.

Wir haben uns zwei Modelle vom Gartengeräte-Marktführer Stihl als auch von der Qualitätsmarke Sabo (John Deere) beschafft. Beide zeigen, welche Materialqualität bzw. welcher Bedienkomfort im Preisbereich zwischen 500 und 1000 Euro möglich ist. Einhell, AL-KO, Fuxtec und Grizzly decken das Budget-Segment zwischen 250 und 550 Euro ab, sie sind sogenannte »Baumarkt-Ware«.

Günstige Modelle locken mit Feature-Highlights

Die günstigen Modelle geizen nicht mit Feature-Highlights, so hat ein preiswerter Grizzly bereits einen Elektrostarter an Bord, den wir beim Einsteiger-Stihl nicht finden. Bei Fuxtec ist das Mulch-Kit mit seitlichen Grasauswurf inklusive, das muss man bei Stihl und Sabo separat erwerben.

Für den Test haben eine große, trockene Wiese, einen Ackerland-Randstreifen und ein Grundstück als Testfläche genutzt. Die Hartgräser waren schon sehr groß, hier wären Akku-Rasenmäher schnell in die Knie gegangen. Die Benziner hatten damit kein Problem. Dank kräftigem Durchzug und Radantrieb schoben sie sich allesamt eifrig durch das trockene Gras.

Die Grasfangsäcke bzw. Körbe waren durch das hohe Gras sehr schnell gefüllt. Wir haben in einem zweiten Arbeitsgang die Mulchfunktion, sofern vorhanden, ausprobiert.

Benzin-Rasenmäher benötigen ein steifes, solides Chassis, denn es muss den schweren Viertaktmotor tragen und dessen Vibration aushalten. Daher haben wir genau auf die Verarbeitung geschaut. Die Gehäuse bestehen entweder aus lackiertem Stahlblech, aus Aluminium, aus Polymer-Kunststoff oder aus Grauguss.

Auch die Anbauteile, wie der Führungsholm und die Bediengestänge für Gas und Radantrieb haben wir uns genau angesehen. Hier gibt es enorme Unterschiede in der Qualität: Das AL-KO-Modell haben wir im Betrieb einmal auf die Seite gelegt und schon war die komplette Armatur abgefallen. Sie ist einfach in den Holm eingesteckt und wenn sich der etwas verzieht, fällt sie heraus.

Das geringste Gewicht haben die Modelle aus Kunststoff, in diesem Fall nur Stihl. Der RM 448 PC war fast zehn Kilo leichter als der Durchschnitt der übrigen fünf Geräte.

Außerdem haben wir den Bedienkomfort bewertet. Wie zügig geht das Ein- und Ausrasten des Korbes vonstatten? Wie schnell können wir den Mäher zusammenklappen (Parkzustand)? Wie einfach ist der Start des Rasenmähers? Hier sind die drei Modelle mit Elektrostarter im Vorteil.

Nicht zuletzt wollten wir wissen: Wie viel Fläche und Arbeitsleistung schafft das Gerät? Wer eine große Wiese hat, will nicht im Schneckentempo, sondern zügig darüber hinweg fahren. Ein Radantrieb ist schön und gut, doch wenn der nur im Schneckentempo zieht oder in mittlerer Geschwindigkeit, ist man schnell genervt.

Hier sind die Geräte mit variabler Geschwindigkeit im Vorteil, denn sie können sowohl langsam um Hindernisse und schnell auf ebener Fläche fahren. Das bringt die größtmögliche Produktivität. Fuxtec und Einhell fahren mit fixer Geschwindigkeit zu schnell, das nützt zwar für große Flächen, doch um kleine Hindernisse kommen wir nur ohne den Radantrieb.

Benzin-Rasenmäher Test: Benzinmaeher Stihl248t

Testsieger: Stihl RM 448 PC

Der beste Benzin-Rasenmäher für den Einsatz in kleinen und mittleren Gärten ist der Stihl RM 448 PC. Es arbeitet sich mit ihm sehr komfortabel und der Radantrieb schiebt sich auch durch hohes Gras. Zwar ist der Rasenmäher etwas teurer, in unseren Augen ist die Qualität und der höhere Komfort den Aufpreis wert.

Testsieger

Stihl RM 448 PC

Benzin-Rasenmäher Test: Bildschirmfoto 2019 09 05 Um 11.58.29
Höchster Komfort, starke Verarbeitung und mit Ersatzteil-Garantie – für kleine und mittlere Flächen.

Der 3-PS-OHV-Motor hat auch mit hohen Hartgräsern kein Problem, unaufhaltsam und spurgenau arbeitete sich der Stihl durch das hohe Gras. Der Fangkorb war ruckzuck immer wieder voll. Umso angenehmer, dass der Korb am Mono-Komfortlenker zügig zu entnehmen ist. Das Gras fällt da schneller raus als bei der Konkurrenz, denn der Korb war der einzige im Test, der aufgeklappt werden kann. Sie müssen also nicht wie verrückt schütteln, damit störrisches Gras aus der Öffnung fällt.

Die zentrale Schnitthöhenverstellung ist ungewöhnlich gelöst, aber sehr komfortabel. Durch die Federunterstützung muss man am Tragegriff einfach den Hebel ziehen und dann das Gerät als Ganzes herunterdrücken oder nach oben ziehen. So stellt man mehrstufig die gewünschte Schnitthöhe ein.

Der Motor mit Leichtstartsystem (ReadyStart) kann auf einen Choke-Hebel verzichten. Er startet bei Kaltstart als auch bei Warmstart zuverlässig und mit minimalem Kraftaufwand. Elektrostarter gibt es bei Stihl auch, dazu muss man aber tiefer in die Tasche greifen.

Auf Wunsch lässt sich der Benzin-Rasenmäher von Stihl mit dem passenden Mulch-Kit zum Multimäher umrüsten. Dieses Set von Stihl kommt mit einem zweiten Messer.

Verarbeitung

Das leichte Polymer-Kunststoffgehäuse ist schlagfest und widerstandsfähig gegenüber Hitze und UV-Strahlung. Dieses Gehäuse ist eine ganz andere Hausnummer als die vielen PE-Kunststoffgehäuse der Akku-Rasenmäher. Polyethylen ist nicht UV-stabil und auch nicht schlagfest. Unter dem Polymergehäuse befindet sich verdeckt ein Rahmen aus Stahlblech. Der trägt den schweren Motor und sorgt für Verwindungssteifigkeit.

Polymerkunststoff ist robuster als Polyethylen

Sowohl der Holm als auch die Anbauteile sind exzellent befestigt, hier wackelt nichts. Gleiches gilt für die gummierten Räder. Diese sind kugelgelagert.

Bedienung und Komfort

Der RM 448 PC verbindet gute Verarbeitung mit innovativen technischen Details. Sein Mono-Komfortlenker lässt sich in zwei Stufen verstellen und ermöglicht die werkzeuglose Anpassung der Arbeitshöhe an die Körpergröße.

Zudem kann man den Lenker mit einem Handgriff in Richtung des Geräts umklappen, so hat man binnen Sekunden die platzsparende Parkposition hergestellt. Die Parkposition ist die mit der geringsten Höhe im Testfeld: Zusammengeklappt kommen wir gerade mal auf 57 Zentimeter, die anderen Modelle liegen bei 61 bis 75 Zentimetern Verstauhöhe.

Der Rasenmäher ist für den Transport als auch für die Verladung mit Tragegriffen ausgestattet. Die Tragegriffe eignen sich als Verzurrösen, um den Rasenmäher beim Transport mit einem Gurt zu fixieren. Und nicht zuletzt: Ein Stihl-Rasenmäher wird fertig montiert vom Fachhändler ausgegeben, mit Öl und Benzin bestückt. Sie müssen also nicht zum Schraubendreher greifen, um irgendwelche Anbauteile zu befestigen.

Nachteile?

Der Stihl RM 448 PC eignet sich für kleine und mittelgroße Rasenflächen oder Wiesen bis 1200 Quadratmeter. Der Radantrieb trottet mit einer mittleren Geschwindigkeit vor sich hin, wer zügig eine große Fläche abarbeiten möchte, wird sich eine höhere Geschwindigkeit wünschen. In diesem Fall könnten Sie auf ein Stihl-Modell mit variabler Geschwindigkeit zurückgreifen, zum Beispiel dem RM 545 VM für 900 Euro.

Stihl RM 448 PC im Testspiegel

Vom Stihl RM 448 PC gibt es leider keine weiteren Testberichte. Sollten welche erscheinen, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Unser Testsieger ist das beste Gerät für die meisten. Allerdings gibt es auch weitere Geräte für den großen und kleinen Geldbeutel, die man in Betracht ziehen könnte. Hier sind unsere Alternativen.

Für große Flächen

Sabo 47-A Economy

Benzin-Rasenmäher Test: Benzin Rasenmaeher Sabo A Economy
Noch mehr Komfort durch Radantrieb, erstklassige Verarbeitung, für große Flächen.

Sabo baut hochwertige Rasenmäher, der 47-A Economy ist die kleine Schwester des bereits von uns geprüften 47-Vario E. Letzterer hat eine stufenlose Geschwindigkeit und einen Anlasser, der Economy nicht.

Dennoch ist für Komfort gesorgt, in erster Linie durch den Radantrieb, wenn auch mit fixer Geschwindigkeit. Nach unserem Geschmack ist die Geschwindigkeit für ebene, hindernisfreie Flächen zu langsam.

 Benzin-Rasenmäher Test: Benzin Rasenmaeher Update Sabo47 A Economy
Sabo 47-A Economy: rostfreies Aluminiumgehäuse.

Die Verarbeitung ist Sabo-typisch erstklassig. Sie basiert auf einem Aluminium-Chassis. Die lackierten Stahlblechkonstruktionen der anderen Mäher können rosten, der Sabo nicht. Leicht ist der Mäher dennoch nicht, 35 Kilogramm bringt er schon bei leerem Tank auf die Waage.

Es hängt eben viel dran, etwa eine Radaufhängung komplett aus Metall, Räder mit Hartgummibereifung sowie ein stabiler Lenkerholm. Die Schnellspannschrauben daran sind ergonomisch allen anderen Lösungen überlegen, per Klappmechanismus wird die Verbindung komplett gelockert und der Holm kann gefaltet werden.

Der Hartgummi Überzug am Griff sorgt für Griffigkeit, während der Korb aus Gewebe und Metallstreben sicherlich sehr lang halten wird. Die Korbeinhängung ist solide, ohne Fummelei kann er angesetzt werden. Gelungen ist ebenso die Entnahme, sie kann einhändig erfolgen.

Komfortabel: Sabo liefert seine Geräte immer fertig montiert, Sie müssen also nicht selbst schrauben. Der Hersteller hat außerdem ein echtes Mulch-Kit im Programm. Es besteht aus einem Keil, der die Korböffnung sperrt, und einem zweiten Messer. AL-KO, Fuxtec oder Einhell haben oft Mulchkeile mit dabei, aber nie ein zweites Messer. Ein solches zerkleinert das Gras, sodass es besser als Mulch auf den Boden fällt – und nicht lediglich obenauf liegen bleibt.

Den Sabo 47-A Economy können Sie auch auf der großen Wiese einsetzen, selbst bei groben Unebenheiten setzt er dank Bodenfreiheit nicht auf. Wir empfehlen den Mäher allen, die eine große Fläche bis 1500 Quadratmetern bewirtschaften. Wer auf hohe Qualität und Ersatzteilsicherheit setzt, ist hier richtig.

Große, einfache Flächen

AL-KO Premium 470 VS-B

Test Benzin-Rasenmäher: AL-KO Premium 470 VS-B
Radantrieb, unterm Strich gute Verarbeitung, großer Korb, für große, übersichtliche Flächen.

Der AL-KO Premium 470 VS-B ist ein 35 Kilogramm schwerer Mäher mit Stahlblechkarosserie, variablen Radantrieb und einem sehr großen 70-Liter-Korb. Auf Grund des Gewichts und der tiefen Schürze vorn ist der Mäher weniger gut für verwinkeltes Gelände mit groben Unebenheiten.

Unterm Strich ist die Verarbeitung gut, die Festigkeit des Führungsholmes kommt aber nicht an die von Stihl oder Sabo heran. Die Holmbefestigung ist direkt am Stahlkorpus, also sehr solide und der Griff hat einen Gummiüberzug. Die einfachen Flügel-Schnellspannschrauben sind zum Klappen des Holmes in Parkposition nicht die komfortabelste Lösung. Der Grund: Die Schraube ist zu kurz, die Flügelmutter fällt unbeabsichtigt ab.

 Benzin-Rasenmäher Test: Benzin Rasenmaeher Update Al Ko Premium470 Vs B
AL-KO Premium 470 VS-B: Die Plastikkappe des Gasgriffs fällt ab.

Nicht gut kam der »Gasgriff« an, mit dem die Fahrgeschwindigkeit stufenlos eingestellt wird. Beim ersten Benutzen fiel der Plastikkopf ab.

Die soliden Räder haben eine Hartgummibereifung, die Hinterräder sind besonders groß. Der Wendigkeit hilft das aber nicht. Der solide Kunststoffkorb muss selbst zusammengebastelt und mit Schrauben fixiert werden, was gar nicht so trivial ist und einen Blick in die Anleitung erfordert. Dafür macht er einen soliden Eindruck und er hat eine große Öffnung zum einfachen Ausschütten.

Wer Mulchen möchte, muss öfters mähen, denn es liegt nur ein Mulchkeil bei. Der Schnitt bleibt dann einfach auf der Fläche liegen, aber er darf eben nicht zu lang sein.

Der Radantrieb mit variabler Geschwindigkeit ist ein Luxus, den es eigentlich nur in der Oberklasse gibt. Allerdings ist uns die maximale Geschwindigkeit zu langsam. Wenn wir auf gerader Ebene fahren, kommt Langeweile auf. Für Hindernisumfahrungen sind die niedrigen Geschwindigkeiten ideal.

Wir empfehlen den AL-KO Premium 470 VS-B für mittelgroße, einfach strukturierte Flächen bis 1000 Quadratmetern.

Gut & günstig

Einhell GC-PM 51/2 S HW

Test Benzin-Rasenmäher: Einhell GC-PM 51/2 S HW
Der Einhell hat einen starken Radantrieb, aber Schwächen bei der Verarbeitung.

Der Einhell GC-PM 51/2 S HW ist ein leistungsstarker Benziner mit 3,6 PS (173 cm³), Konstant-Radantrieb und einem großen 70-Liter-Fangkorb. Es hat genau so viel Hubraum wie der teure Sabo 47-Vario E, kostet aber deutlich weniger. Der Radantrieb schiebt sich auch steile Böschungen hinauf, ohne dass man nachhelfen muss. Ganz gleich ob Futter für die Hasen von der großen Wiese oder für den wöchentlichen Rasenschnitt auf dem Grundstück, mit dem Einhell GC-PM 51/2 S HW machen Sie nichts falsch.

 Benzin-Rasenmäher Test: Benzin Rasenmaeher Update052020 Einhell Gc Pm46s Hw E
Einhell GC-PM 51/2 S HW: stolze 3,6 PS mit 38 Kilogramm.

Der schwere Stahlblechkorpus mit der Metall-Radaufhängung ist grundsolide und augenscheinlich langlebig – dafür aber auch 38 Kilogramm schwer. Das hohe Gewicht macht sich bei Manövern auf unwegsamen Gelände negativ bemerkbar, das geht auf die Arme. Dank der großen Räder sind Wendemanöver auf ebenen Flächen aber keine große Anstrengung. Ohne Antrieb lässt sich der Mäher einfach ziehen und schieben.

Im Detail gibt es bei der Verarbeitung Schwächen: Hier sind der biegsame Griff der zentralen Höhenverstellung aber auch die Hartplastikräder zu nennen. Für den täglichen Gebrauch ist das Gerät eher ungeeignet.

Das simple Holmgestänge ist am Metallkorpus fixiert und kann in drei Höhen festgestellt werden. Das Gestänge ist gut befestigt, wirkt aber vom hohen Gewicht des Mähers überfordert. Insgesamt hat der Einhell GC-PM 51/2 S HW gute Fahreigenschaften, speziell auf ebenem Gelände.

Die Parkposition ist ohne Gewebekorb moderat (Länge 128 Zentimeter) und könnte bei Demontage des gesamten Holmes noch niedriger ausfallen.

Klein & leicht

Deltafox DG-PLM 4213 SP 4in1

Test Benzin-Rasenmäher: Deltafox DG-PLM 4213 SP 4in1
Der Deltafox ist leicht, wendig und kompakt. Er eignet sich für kleine bis mittelgroße Menschen mit verwinkelten Gärten.

Der kleine Deltafox DG-PLM 4213 zeigt seine Stärke in kleinen, verwinkelten Gärten. Durch sein geringes Gewicht und den niedrigen Griff kann er gut unter niedrigen Bäumen manövriert werden. Selbst an Steigungen – hier hilft der Radantrieb.

Große Menschen haben allerdings weniger Freude, denn der Griff ist für sie zu tief. Die Höhe kann leider nicht verstellt werden.

 Benzin-Rasenmäher Test: Benzin Rasenmaeher Update Deltafox Dg Plm4213
Deltafox DG-PLM 4213: Blockade-Steg am Korb, der behindert die Entleerung.

Ein Nachteil ist der kleine 45-Liter-Korb. Er ist stabil und solide verankert, doch ein unpraktischer Kunststoffsteg behindert das Auskippen von Gras oder Laub. Dieses Problem hat auch der baugleiche Korb des Grizzly BRM 42 B&S. Durch die Einrastung direkt hinter den Flügelschrauben verhakt sich der Korb zudem beim Entnehmen. Hier muss man sich daran gewöhnen, nach oben zu ziehen, nicht nach hinten.

Der 42-Zentimeter-Deltafox kommt mit einem Mulch-Komplettpaket, bestehend aus seitlichem Auswurf und Stopfen. Die 21 Kilogramm des Deltafox sind verglichen mit der Konkurrenz leicht. Beim Mähen ohne Korb können Sie den Deltafox ohne weiteres auf große Flächen bis 1.000 Quadratmeter lassen. Das gute Manövrieren spricht für ihn. Selbst ohne Radantrieb lässt sich der Rasenmäher leichtgängig genug schieben.

Die Stahlblechkarosserie ist solide, Holm und Griff sind akzeptabel. Von der Qualität bei Sabo oder Stihl ist der Deltafox aber weit entfernt. Der Deltafox DG-PLM 4213 ist bis auf den Radantrieb und seitlichen Auswurf baugleich mit dem Grizzly BRM 42 B&S.

Außerdem getestet

Der Stihl RM 448 VC ist ein hochwertiger Rasenmäher aus der Mittelklasse, geeignet für den häufigen Gebrauch. Es handelt sich um ein Schwestermodell des Testsiegers, hier aber mit einem variablen Radantrieb. Sie können also mit einer Geschwindigkeit von 2,4 bis 4,6 Kilometer pro Stunde fahren. Der RM 448 VC besteht aus einem Polymer-Kunststoff, die unteren Ränder des Kastens sind metallverstärkt. An der soliden Konstruktion gibt es nichts zu bemängeln, sie ist baugleich mit dem Testsieger. Das Modell ist kompakt abstellbar, der Mono-Lenker kann nach vorn geklappt werden. Nachteile sind der kleine Tank (0,8 Liter) und der vergleichsweise hohe Preis.

Der Sabo 47-Vario E bringt maximalen Komfort ins Spiel, allerdings nicht beim Wechsel des Graskorbs, sondern bei der Bewältigung von großen Flächen. Bis 1.400 Quadratmeter sind kein Problem, denn der Radantrieb rollt mit variabler Geschwindigkeit. Außerdem gibt es einen Anlasser. Der schwere Rasenmäher glänzt bei der Verarbeitung: Das Gehäuse besteht aus Aluminium. Das sorgt zwar nicht für ein niedriges Gewicht, doch es ist damit rostfrei (gegenüber Stahlblech). Alle Anbauteile sitzen fest an ihrem Platz und machen einen hochwertigen, langlebigen Eindruck. Diese Konstruktion wird ausgedehnte Arbeitseinsätze spielend überstehen.

Der 47-Zentimeter-Mäher eignet sich für Flächen mit vielen Hindernissen und für große, einfache Flächen gleichermaßen. In der langsamen Geschwindigkeit kann man exakt um Hausecken, Zaunpfeiler, Büsche oder Blumenvasen herumfahren. Günstig ist der Sabo 47-Vario E mit gut 1.000 Euro nicht. Man kann etwas am Preis drehen, indem man auf die Elektrostart-Funktion verzichten, dann heißt das Modell 47-Vario und kostet weniger.

Der Grizzly BRM 42 B&S ist nicht nur günstig, sondern auch leicht, wendig und kompakt. Ohne Radantrieb muss man ihn mit eigener Kraft schieben, doch das gelingt ziemlich gut, auch auf unebenen Wiesen. Die Stahlblechkarosserie ist solide, Holm und Griff sind akzeptabel. Von der Qualität bei Sabo oder Stihl ist der Grizzly freilich weit entfernt.

Der Lenkholm ist eine dünne Konstruktion, die für das vergleichsweise geringe Gewicht von 27 Kilogramm gerade ausreicht. Der Holm wird durch einfache Flügelschrauben fixiert. Genau diese werden an der Korbeinrastung zum Problem, denn der Korb verhakt sich beim Entnehmen oft an den breiten Köpfen der Schrauben.

Die 27 Kilogramm des Grizzlys sind verglichen mit der Konkurrenz leicht. Beim Mähen ohne Korb können Sie den Grizzly BRM 42 B&S ohne weiteres auf große Flächen bis 1.000 Quadratmeter lassen. Das gute Manövrieren spricht für ihn.

 Benzin-Rasenmäher Test: Benzin Rasenmaeher Update Grizzlybrm42 B&s
Grizzly BRM 42 B&S: Wozu ist dieser Steg am Korb?

Der Korb (Gewebe mit Metallrahmen) ist sehr klein (45 Liter) und kann häufig nur mit etwas Fummelei entnommen werden, weil er sich verkantet. Doch damit nicht genug: Er hat eine zu kleine Öffnung, die zusätzlich durch einen ansonsten funktionslosen Kunststoffsteg nochmals begrenzt wird. Der Korb ist also mehr oder weniger unbrauchbar, wenngleich man den Kunststoffsteg einfach abschneiden kann.
Der Griff ist auch nicht ideal, er hat einen minderwertigen, weichen Schaumüberzug. Diese halten typischerweise nicht sehr lange.

Das Grizzly BRM 42 B&S hat keinen Radantrieb, das ist in der Preisklasse zu erwarten. Dennoch kann der Mäher einfach über die Wiese geschoben werden, auch auf unebenen Gelände. Das liegt am geringen Gewicht und an den kompakten Abmessungen. Die kleinen Räder behindern die Wendigkeit nicht. Sie haben eine Hartgummibereifung.

 

Grizzly BRM 4613-20 E-Start

Test Benzin-Rasenmäher: Grizzly BRM 4613-20 E-Start

Keine Preise gefunden.

Wer nicht viel ausgeben will und sich mit einer zufriedenstellenden Verarbeitung begnügt, bekommt mit dem Grizzly BRM 4613-20 E-Start ein sehr gut ausgestattetes Modell für wenig Geld. Der 46-Zentimeter-Mäher hat einen E-Starter sowie einen robusten Gewebefangsack und kostet wenig.

Die Qualität ist allerdings punktuell minderwertig: Diese Plastikkonstruktion am Lenkgestänge macht einen ziemlich fragilen Eindruck. Die Batterie des Starters wird im Mähbetrieb nicht aufgeladen. Das heißt, Sie müssen die Batterie von Zeit zu Zeit mit einem Netzteil manuell laden.

Der Antrieb hat eine mittlere Geschwindigkeit. Dadurch eignet er sich auch für Flächen mit vielen Hindernissen, die langsam umfahren werden wollen. Große Flächen bereiten damit weniger Freude. Leider hat der Grizzly nur Kunststoffräder, die mächtig klappern und knirschen, wenn wir ihn mal über Asphalt schieben.

Ein positives Merkmal des Grizzly ist der durchlässige Gewebekorb mit Metallrahmen. Der ist im Prinzip baugleich mit denen von Sabo und Einhell. Den Füllstand erkennt der Bediener an einem Gewebeband, dass bei leerem Sack durch den Luftstrom angehoben wird. Liegt es plan auf, ist der Sack voll. Die Einhängung aus Metall ist stabil.

Einhell GC-PM 46/2 S HW-E

Der Einhell GC-PM 46/2 S HW-E hat ebenfalls einen schnellen Radantrieb, der ihn für Flächen mit vielen Hindernissen unattraktiv macht. Der wacklige Holm und der billig wirkende Kunststoffkorb machen die Verarbeitung nicht zu seinen Stärken. Außerdem ist das Gerät ohne Antrieb ungewöhnlich schwer zu schieben. Bei den anderen Geräten entkoppelt der Radantrieb viel besser. Ein Vorteil des Einhell ist natürlich sein Elektrostarter, wobei hier die Batterie solide in einer Box in der Nähe des Motors befestigt ist. Positiv: Die Batterie wird im Mähbetrieb aufgeladen! Der Grasfang besteht aus einem durchlässigen Sack mit Metallrahmen. Die Füllstandsanzeige ist ebenso zuverlässig gelöst.