Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Gardenaselect
test
Letztes Update: 27.8.2021

Der beste Bewässerungs­computer

Wir haben 25 Bewässerungscomputer getestet. Der Beste ist der Gardena Select. Er ist solide, günstig und einfach zu bedienen – im Gegensatz zu manchem Konkurrenten. Der Gardena Select kann mit Bodenfeuchte- oder Regensensor erweitert werden. Er mindert den Druck von allen Magnetventil-Bewässerungsuhren am wenigsten, damit können sowohl Flächenregner als auch eine Tropfbewässerung angeschlossen werden.

Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.
Letztes Update: 27. August 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

24. Juni 2021

Wir haben fünf weitere Bewässerungscomputer getestet und unsere Empfehlungen mit günstigeren Geräten von Kazeila und Brandson aktualisiert: Von Kazeila kommt ein stabiles, einfaches Modell mit einem großen, gut ablesbaren LCD. Der Brandson ahmt Gardena mit einem abnehmbaren Bedienteil nach, kostet aber deutlich weniger.  Baugleiche Geräte laufen unter den Namen Bearbro: Beide haben einen Regensensor am Gehäuse, der in unseren Augen aber wenig Mehrwert bietet. Der Eve Aqua aus dem Apple-Universum integriert sich erstklassig in HomeKit, für den zeitgesteuerten Einsatz braucht man aber auch zwingend eine HomeKit-Zentrale.

Unsere bisherigen Empfehlungen Orbit B-hyve 94990 und Rain Bird ESP-RZX sind jetzt unter „Außerdem getestet“ gelistet.

18. Juni 2020

Wir haben elf weitere Bewässerungscomputer getestet. Orbit B-hyve & LinkTap bringen Smart Home in den Garten. Mit deren intelligenter Bewässerung sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch Wasser. Esotec Water Drops ist der Spezialist für einzelne Topf- oder Freilandpflanzen. Bei den anderen Modellen gibt es viele mit doppelten Auslässen, eine Bauform, die aktuell scheinbar stark gefragt wird.

23. Juli 2019

Wir haben vier weitere Bewässerungscomputer getestet. Unser neuer Testsieger ist der Gardena Select, aber auch das Modell Flex von Gardena und das Modell von Rain Bird sind neue Empfehlungen.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Es ist heiß gewesen und Ihr Garten schreit nach Wasser, aber Sie würden lieber in den Biergarten gehen oder sind sogar im Urlaub und können sich nicht kümmern? Dann ist ein Bewässerungscomputer die Lösung. Es gibt verschiedene Varianten, je nachdem, wie groß der Garten ist und was alles gegossen werden soll.

Wir haben insgesamt 25 Bewässerungscomputer getestet, 21 davon sind aktuell noch erhältlich. Preislich lagen sie zwischen günstigen 25 und sehr teuren 400 Euro. In diesem Fall ist teuer nicht gleich besser: Unser Testsieger gehört mit knapp 40 Euro zu den günstigeren Geräten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Gardena Select

Test  Bewässerungs­computer: Gardena Select 1891-20
Der Gardena Select weist kaum Druckverlust auf und ist für bis zu drei unterschiedliche Bewässerungszeiten einstellbar.

Der beste Bewässerungscomputer ist für uns der Gardena Select. Er ist solide, günstig und gleichzeitig schnell und einfach bedienbar. Er mindert den Druck von allen Bewässerungsuhren mit Magnetventil am wenigsten, somit können sowohl kleine Flächenregner als auch eine Tropfbewässerung angeschlossen werden. Zusätzlich kann der Gardena Select mit Bodenfeuchte- und oder Regensensor erweitert werden, das bietet kein anderes Gerät dieser Preisklasse. Bedienung per Drehwahl-Button und Menüführung sind einfach und übersichtlich.

Auch gut

Kazeila Bewässerungscomputer

Test  Bewässerungs­computer: Kazeila Bewässerungscomputer
Günstig, stabil und einfach zu bedienen – mit nur einer Zeiteinstellung ist der Computer für geringe Anforderungen dennoch alltagstauglich.

Der Kazeila Bewässerungscomputer ist stabil gebaut, kompakt und mit nur einem Programm simpel bedienbar. Auf dem großen Display sind die Einstellungen sowie die verbleibende Zeit bis zum Start sofort erkennbar. Bis zu 300 Minuten Bewässerung sind drin.

Robust & günstig

Brandson 304257

Test  Bewässerungs­computer: Brandson Bewässerungscomputer
Die simple Bedienung und das robuste Aluminiumgewinde haben uns überzeugt. Außerdem ist das Gerät nicht zu teuer.

Am Brandson gefallen uns die simple Bedienung mit nur einem Programm und das ¾-Zoll-Alu-Innengewinde. Komfortabel ist das abnehmbare Bedienteil: Wie bei unserem Testsieger von Gardena kann man sich zum Eingeben bequem hinsetzen und muss nicht vor dem Wasserauslass knien oder an schlecht zugänglichen, dunklen Ecken hocken.

Duale Lösung

Orbit Buddy II

Test  Bewässerungs­computer: Orbit Buddy II
Der Buddy II bietet eine intuitive Zeiteinstellung mit Drehwahlprinzip.

Mit dem Orbit Buddy II bekommen Sie einen sehr gut verarbeiteten und intuitiv zu bedienenden Bewässerungscomputer – keinen Schnickschnack, sondern einfach das, was man braucht. Er verliert durch das Magnetventil gerade mal 14 Prozent an Durchfluss, das ist im Vergleich zu anderen sehr wenig.

Für wenige Pflanzen

Esotec Water Drops 101100

Test  Bewässerungs­computer: Esotec Water Drops 101100
Der Esotec Water Drops kann tropfgenau zweimal täglich bis zu 15 Pflanzen bewässern. Dank Solarpanel und Akku ist dazu keine externe Stromversorgung nötig.

Der Esotec Water Drops setzt auf die zielgenaue Bewässerung mit kleinsten Mengen. Dafür braucht es nur eine Regentonne. Batterien, Strom oder Wasseranschluss braucht man nicht. Angetrieben mit Solarstrom versorgt der grüne Pumpenkasten bis zu 15 Pflanzen über kleine Schläuche und Tropfdüsen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutRobust & günstigDuale LösungFür wenige Pflanzen
Gardena Select Kazeila Bewässerungscomputer Brandson 304257 Orbit Buddy II Esotec Water Drops 101100 Orbit B-hyve 94990 Rain Bird ESP-RZX Eve Aqua Kromen HCT-355 Bearbro Bewässerungscomputer Gardena Flex vidaXL 41192 Kärcher WT4 Ultranatura Doppel-Bewässerungszeitschaltuhr Ultranatura Bewässerungscomputer mit LC-Display Plant it Bewässerungsuhr Kärcher WT 5 Gardena Smart Sensor Control Set Aqualin Bewässerungsuhr Royal Gardineer BWC-200 Technolline WZ 1000
Test  Bewässerungs­computer: Gardena Select 1891-20Test  Bewässerungs­computer: Kazeila BewässerungscomputerTest  Bewässerungs­computer: Brandson BewässerungscomputerTest  Bewässerungs­computer: Orbit Buddy IITest  Bewässerungs­computer: Esotec Water Drops 101100Test  Bewässerungs­computer: Orbit B-hyve 94990Test  Bewässerungs­computer: Rain Bird ESP-RZXTest  Bewässerungs­computer: Eve AquaTest  Bewässerungs­computer: Kromen HCT-355Test  Bewässerungs­computer: Bearbro HCT-355 baugleichTest  Bewässerungs­computer: Gardena Flex 1890-20Test Bewässerungs­computer: vidaXL BewässerungscomputerTest  Bewässerungs­computer: Kärcher WT4Test  Bewässerungs­computer: Ultranatura Doppel-BewässerungszeitschaltuhrTest  Bewässerungs­computer: Ultranatura Bewässerungscomputer mit LC-DisplayTest Bewässerungscomputer: Plant it 01-045-125 BewässerungsuhrTest  Bewässerungs­computer: Kärcher WT 5Test Bewässerungscomputer: GARDENA  smart Sensor Control Set 19102-20Test  Bewässerungs­computer: Aqualin BewässerungsuhrTest  Bewässerungs­computer: Royal Gardineer BWC-200Test  Bewässerungs­computer: Technolline WZ 1000
Pro
  • Einfache Bedienung per Wählrad
  • Witterungs­beständig
  • Schneller Batterie­wechsel
  • Abnehmbares Bedienteil
  • Optional: Bodenfeuchte- und Regensensor
  • Drei Zeitpläne
  • Großes LCD
  • Robustes Gehäuse
  • Bis 300 Min
  • Flexible Intervalle – stündlich oder 1-15 Tage
  • Zeit bis Start Bewässerung
  • Manuelle Verzögerung (1-2 Intervalle)
  • Robustes Gehäuse
  • Alu-Gewinde und -Flügelmutter
  • Bis 240 Min
  • Mehrfachauswahl für Wochentage
  • Display abnehmbar
  • Zeit der nächsten Bewässerung
  • Sehr intuitives Drehwahl­prinzip
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Witterungsbeständig (wenn das Display geschützt ist)
  • Sehr gute Anleitung
  • Individuell aufgebaut
  • Starke DC-Membran­pumpe
  • Ideal für einzelne (Topf-)pflanzen
  • Robust, solide und wasserfest nach IP34
  • Steuerung per App (WiFi, Bluetooth), Alexa und Manuell-Start-Taste am Gerät
  • Standort­bedingungen und Live-Wetter­informationen
  • Eingebauter Durchfluss­messer
  • Für komplexe Bewässerungen
  • Hoher Komfort
  • Optionale Smartphone-Steuerung
  • Ohne Display
  • Stabiles Gehäuse
  • Flexible Intervalle
  • Wetterabhängige Bewässerung
  • Regensensor
  • Großes LCD
  • Robustes Gehäuse
  • Sekunden-Taktung einstellbar
  • Flexible Intervalle
  • 3 Programme
  • Wasserdichtes Batteriefach
  • Restlaufzeit bis zum Start der Bewässerung
  • Regensensor
  • Großes LCD
  • Robustes Gehäuse
  • Sekunden-Taktung einstellbar
  • Flexible Intervalle
  • 3 Programme
  • Wasserdichtes Batteriefach
  • Restlaufzeit bis Start Bewässerung
  • Einfache Bedienunng per Wählrad
  • Witterungs­beständig
  • Schneller Batterie­wechsel
  • Abnehmbares Bedienteil
  • 1-8 Bewässerungsprogramme
  • Witterungsbeständig
  • Relativ günstig
  • Motorventil mindert Durchfluss nicht
  • Schnell eingerichtet
  • Deutsche Beschriftung & Anleitung
  • Selbsterklärende Handhabung
  • 4 Laufzeiten je Port
  • Eco-Funktion zur besseren Wasser­aufnahme des Bodens (Start-Stop)
  • Batteriefach abgedichtet
  • 24Sehr günstig
  • Ohne Druckminderung
  • Gute Bewässerungsleistung
  • Solide Verarbeitung
  • Manuelle Wasserentnahme per Knopfdruck
  • Akku (9V) möglich und Memory-Funktion bei Batteriewechsel
  • Abnehmbares Bedienteil
  • Gute Wochenübersicht
  • Interessant mit anderen smarten Gardena-Geräten
  • Wasserfest
  • Display geschützt
  • Akkus möglich
  • Magnetventil ohne Durchflussminderung
  • Übersichtliches Display
  • Schnell eingerichtet
  • Dauerbewässerung in kurzen Intervallen möglich
  • A + B gleichzeitig, auch manuell
  • Optionaler Regensensor
  • Solide Verarbeitung
  • Manuelle Wasserentnahme per Knopfdruck
  • Keinerlei Druckminderung
Contra
  • Display nicht geschützt
  • Display nicht geschützt
  • Display nicht geschützt
  • Nur 6 / 12 h Intervall innerhalb eines Tages
  • Keine manuelle Verzögerung
  • Mindert Durchfluss ein wenig (14%)
  • Abstand zwischen Pflanzen muss gering sein
  • Einfache Hartplastik, wahrscheinlich nicht farbstabil
  • Keine IP-Zertifizierung
  • Nur IP34
  • Mindert Durchfluss (19%)
  • Hoher Installationsaufwand
  • Hohe Gesamtkosten
  • Nicht witterungs­beständig
  • Home Kit Zentrale zwingend für Timer/Regeln
  • Alle Anschlüsse Plastik
  • Wuchtiges Design
  • Hoher Preis
  • Display nicht geschützt
  • Nur bis 99 Min
  • Keine manuelle Verzögerung
  • Kein Sensor in der Erde
  • Display nicht geschützt
  • Nur bis 99 Min
  • Keine manuelle Verzögerung
  • Kein Sensor in der Erde
  • Nur ein Zeitplan
  • Programmierung nicht ganz einfach
  • Starke Druckminderung
  • Mühsame Zeiteinstellung
  • Keine Akkus
  • Schlechte Verarbeitung
  • Akku-Fach kaum fixiert
  • Keine IP-Zertifizierung
  • Manueller Start ist kompliziert
  • A + B gleichzeitig im manuellen Modus nicht möglich
  • Keine IP-Zertifizierung
  • Fragil und billig verarbeitet
  • Bedienung mühsam, weil Einstellungen nicht offensichtlich
  • Deutliche Druckminderung
  • Display ungeschützt
  • Mindert den Durchfluss stark (45%)
  • Netzwerkprobleme
  • Sehr teuer
  • Port auf der Rückseite ohne Erklärung
  • Kunststoff bleicht aus
  • Drehwahlschalter schwer drehbar
  • A + B gleichzeitig im manuellen Modus nicht möglich
  • Keine IP-Zertifizierung
  • Öffnet bei manuell immer beide Ventile
  • Ungeschütztes Display
  • Einfacher ABS-Kunststoff
  • Keine IP-Zertifizierung
  • Nur 2 Wässerungszeiten
  • Display ungeschützt
  • Einstellung nicht ganz so einfach
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
Betriebsdruck0,5-12 bark. A.k. A.k. A.ohne, Entnahme Wassertonne etc.0,7-7 barnicht zutreffendk. A.k. A.k. A.0,5-12 bar0,5-8 bar0,5-12 bar0-8 bark. A.0-10 bar1-10 bar0,5-12 barbis 4 bark. A.k. A.
max. Durchflussk. A.k. A.k. A.k. A.0,43 Liter/Minute44 Liter/Minuteabhängig vom Magnetventilk. A.k. A.k. A.k. A.k. A.k. A.k. A.k. A.k. A.k. A.k. A.
GewindeG¾-Zoll (26.5mm)G¾-Zoll (26.5mm)G¾-Zoll (26.5mm)G¾-Zoll (26.5mm)mini Schlauch ohne GewindeG1- & G¾-Zoll (26.5mm) aus Metall!abhängig vom MagnetventilG¾-Zoll (26.5mm)G¾-Zoll (26.5mm)G¾-Zoll (26.5mm)G¾-Zoll (26.5mm)G¾-Zoll (26.5mm)G¾-Zoll (26.5mm)G1- & G¾-Zoll (26.5mm)G1- & G¾-Zoll (26.5mm)G¾-Zoll (26.5mm)G1- & G¾-Zoll (26.5mm)G¾-Zoll (26.5mm)G1- & G¾-Zoll (26.5mm)G1- & G¾-Zoll (26.5mm)G1- & G¾-Zoll (26.5mm)
Bewässerungsdauer1 bis 180 Minuten1 Sekunde bis 300 Minuten1 bis 240 Minuten1 bis 240 Minuten0,5 bis 12 Minuten1 Minute bis 4 Stunden1 bis 199 Minutenunbegrenzt1 Sekunde bis 99 Minuten1 Sekunde bis 99 Minuten1 bis 99 Minuten1 bis 120 Minuten1 bis 120 Minuten1 bis 120 Minuten1 bis 240 Minuten1 bis 120 Minuten1 bis 120 Minuten1 Minute bis 10 Stunden1 bis 240 Minuten1 bis 360 Minuten1 min bis 23:59 Stunden
IntervallWochentageAlle 1-24 Stunden oder 1-15 TageAlle 6/12 Stunden oder nach WochentagenAlle 6 bis 12 Stunden, sowie 1 bis 7 Tageautomatisch durch Lichtsensor bei Tages- und NachtanbruchTraditionell: täglich individuell einstellbar - Wochentage, gerade / ungerade, alle 1-32 TageWochentage, gerade / ungerade Tagestündlich, WochentageAlle 1-24 Stunden oder 1-15 TageAlle 1-24 Stunden oder 1-15 Tagealle 1/6/8/12/24/48/72 Stundenalle 1/6/8/12/24/48/72 Stundenk. A.alle 1/2/3/4/8/12/24/48/72 StundenWochentage, jeden 2. und 3. TagAlle 1 bis 72 Stunden oder einmal pro Wochetäglich individuell einstellbar, Wochentagetäglich individuell einstellbarAlle 1, 2, 4, 12 Std / alle 1-7 Tage, Verzögerungszeit: 0/24/48/72 Stdalle 30 Sek, alle 1-5 Minuten, alle 1/2/4/12 Stunden, alle 1-7 Tage1-mal täglich bis 1-mal pro Woche
Zyklusbis zu 3 x täglichbis zu 24 x täglich, 1 Programmbis zu 4 x täglichk. A.2 x täglich2 Arbeitsmodi: Intelligent & Traditionell, Bewässerungsbudgetbis viermal täglichunbegrenztbis zu 24 x täglich, 3 Programmebis zu 24 x täglich, 3 Programme1 x täglichk. A.k. A.bis zu 24 x täglichbis zu 4 x täglichk. A.bis zu 2 x täglichbis zu 6 x täglichbis zu 24 x täglichbis zu 1880 x täglich (alle 30 Sek für 15 Sek)bis zu 2 x täglich
Ausstattungoptionaler Bodenfeuchte-Sensor, Batterie 9V nicht enthaltenBatterien AA nicht enthaltenKristallines Solarmodul: 6 V, 1 Wp,
Lichtstärkesensor
DC-Membranpumpe, max. 26 l/h, Förderhöhe bis 2 m
Akku 1200 mAh eingebaut
Schwimmer-Schalter für das Regenfass
Rückschlagventil
Frostalarm, Statuskontrolle, Batteriestatusanzeige
Batterie 2xAA nicht enthalten
Wi-Fi Hub für Steckdose
Bluetooth am Timer
Batterien, Netzteil, optional: Regensensor, Wi-Fi-ModulRegensensor am Gerät
Batterie 2xAA enthalten
Teflon-Tape zur Gewinde Abdichtung
Regensensor am Gerät
Batterie 2xAA enthalten
optionaler Bodenfeuchte-Sensor, Batterie 9V nicht enthaltenBatterie 9V nicht enthaltenAbnehmbares Display, FeuchtigkeitssensorBatteriestatusanzeige
Batterie 2xAA nicht enthalten
Batteriestatusanzeige
Batterie 2xAA nicht enthalten
Schwerkraftfutter-Kit, Wasser-TimerBatteriestatusanzeige
Batterie 1x9V nicht enthalten
Frostalarm, Temperatursensor, Lichtstärkesensor, Statuskontrolle, Bodenfeuchtesensor, BatteriestatusanzeigeBatteriestatusanzeige
Batterie 2xAA nicht enthalten
Frostalarm, Temperatursensor, Lichtstärkesensor, Statuskontrolle, Bodenfeuchtesensor, Batteriestatusanzeige
optionaler Bodenfeuchte-Sensor,
Batterie 2xAA nicht enthalten
Batteriestatusanzeige
Batterie 2xAA 3xAA 1x9V nicht enthalten

Flexible Gießhilfe

Bewässerungscomputer sind praktisch, denn sie nehmen einem das regelmäßige Gießen des Gartens ab. Das ist nicht nur dann hilfreich, wenn man in den Urlaub fährt, sondern spart auch sonst Arbeit.

Bewässerungs­­computer nehmen einem viel Arbeit ab

Bewässerungscomputer werden an die Gartenwasser-Zapfstelle angeschlossen. Programmgesteuert gibt die Zapfstelle ihr Ventil eine Zeit lang frei, wodurch der angeschlossene Bewässerungsstrang mit Sprinkler, Regner, Tropfschlauch etc. betrieben wird.

Bewässerungcomputer mit zwei Anschlüssen eignen sich für komplexere Systeme, etwa wenn drei Stränge Tropfschlauch und ein Impulsregner automatisiert betrieben werden sollen. Die Bewässerung erfolgt niemals gleichzeitig, sondern immer nur für den einen oder den anderen Ausgang. Im Handel gibt es verschiedene Modelle, die zwei Anschlüsse haben, etwa das Schwestermodell des Testsiegers Gardena MultiControl duo oder der Kärcher SensoTimer ST6 Duo ecologic mit zwei Bodenfeuchtsensoren.

Bewässerungsuhren sind dagegen mechanische Lösungen ähnlich der Küchenuhr fürs Backen. Hier wird eine Zeit »aufgezogen«, z. B. 60 Minuten, und solange liefert das Ventil Wasser. Solche Uhren sind für alle geeignet, die öfter mal vergessen, den Wasserhahn wieder zu schließen. Regelmäßig nach einem voreingestellten Zeitplan bewässern können sie aber nicht. Daher haben wir uns in diesem Test auf Bewässerungscomputer beschränkt.

Für die Profi-Bewässerung

Wer in seinem Garten mehr als drei Bewässerungszonen unterhält, wird sich auf Dauer nicht mit Single- bzw. Dual-Bewässerungscomputern zufriedengeben. Hier kommt Smart Home für den Garten ins Spiel, wie die Geräte von LinkTap oder Orbit B-hyve. Sie sind vernetzt, per App gesteuert und dank Wetterdaten für den Standort sehr clever. Sie sind teurer, rentieren sich aber in großen Gärten, wenn mehr als drei Wasserkreise mit unterschiedlichen Pflanzenbedürfnissen betrieben werden.

 Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Linktapg2 Tp2b
LinkTap G2 TP-2B & LinkTap TP-1B: Smarte Bewässerung im Garten.

Darüber hinaus gibt es nach wie vor professionelle Lösungen, wie die von Rain Bird. Sie richten sich an diejenigen, die die Muße haben, viele Meter Wasserleitung in der Erde zu vergraben, Ventilboxen in Erdschächte zu versenken und einige Meter Elektrokabel zu verlegen. Der größte Einrichtungsaufwand ist bei solchen Lösungen nämlich nicht die Programmierung des Computers, sondern die Einrichtung der Bewässerungskreisläufe sowie der Magnetventile samt ihrer Verkabelung.

 Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Rainbird
Der Rain Bird steht exemplarisch für die professionelle Bewässerung mit einer ganzen Batterie aus Magnetventilen. Die Ventile starten und stoppen den Wasserdurchfluss und werden per Kabel angesteuert.

Je nach Bedarf können alle möglichen Rohrdurchmesser der Wasserversorgung bedient werden, von einem Zoll über ¾ bis hin zu ½ Zoll. Mit den entsprechenden Adapterstücken ist der Anschluss an jede Wasserquelle (Hauswasserwerke, Tiefenpumpe, Stadtwasser) und an jeden Wasserkreislauf (Diffusor/Sprühregner, Regner, Tropfbewässerung, Getriebe- und Versenkregner) möglich. Während die Wasserquelle typischerweise als 1-Zoll-Rohr daherkommt, haben die Endgeräte meistens ¾- oder ½-Zoll-Gewinde.

Magnetventile (Gardena, Rain Bird, Hunter etc.) kosten ca. 20-25 Euro, im Set weniger. Hinzu kommen Verteiler, in der Erde versenkbare Ventilboxen, Steuerungskabel, Wasserzuleitung (z. B. 1-Zoll-Rohr) und natürlich Winkelstücke, Rohrverbinder und Verlegerohr für die Wasserverteilung im Zielgebiet.

Wer damit 6-8 Zonen in seinem großen Garten versorgen möchte, sprengt ganz schnell die 1.000-Euro-Marke. Eine Ventilbox, bestückt mit fünf Magnetventilen, Verteiler und Zuleitung kostet beispielsweise gut 500 Euro. Für ein Sprinklersystem-Verlegerohr Länge 50 Meter ist man mit 50 Euro dabei.

Anders als bei den oben genannten Bewässerungscomputern können Zonen auch zeitgleich oder überlappend mit Wasser versorgt werden. Der Grund: Für jede Zone wird ein separates Magnetventil eingerichtet. Diese Ventile sind mit der Basis verkabelt und werden vom Computer angesteuert. Der Computer (Basis) ist also ein separates Bauteil. Bei den einfachen Bewässerungscomputern von Gardena und Co. sind Computer und Magnetventil dagegen eine Einheit.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Die Größe des Gartens beziehungsweise die zu beregnenden Nutzflächen bestimmen, wie viele Wasser-Timer zum Einsatz kommen sollen. Wenn Sie noch keine Regner oder Tropfschläuche installiert haben, sollten Sie zuerst diesen Teil der Installation planen bzw. in Betrieb nehmen. Erst dann wissen Sie, was für einen Bewässerungscomputer Sie brauchen (und wie viele davon) oder ob vielleicht die professionelle Lösung mit multiplen Magnetventilen die bessere Wahl ist.

Auf den Wasserdruck kommt es an

Denn Sie können eine komplexere Bewässerung, die aus zwei Flächenregnern, einem Impulsregner und vier Strängen Tropfschlauch besteht, nicht mit einem einzelnen Gerät steuern. Der Grund dafür: Der Druckverlust durch die Wasseruhr, aber auch die Aufgliederung in zu viele Leitungsstränge ist schnell zu groß. Der Flächenregner sprüht dann nur ein paar Meter weit, der Impulsregner kommt über einen Meter nicht hinaus.

Impulsregner /Sektorenregner benötigen schon etwas mehr Druck
Impulsregner bzw. Sektorenregner benötigen viel Druck.

Rechteck-/Viereckregner, Kreisregner, Sprinkler, Sektorenregner oder wie sie alle heißen – sie alle brauchen ausreichend Druck auf dem Schlauch. Solche Regner kann man nur einzeln betreiben, erst recht an einem Wassercomputer.

Kleine Kreisregner benötigen nicht viel Druck
Kleine Kreisregner benötigen nicht viel Druck.

Bei allen Bewässerungsarten, bei denen das Wasser nur langsam plätschert oder sich durch eine Membran drückt, kommt man auch mit wenig Druck gut zurecht. Das ist zum Beispiel bei Tropf- oder Perlschläuchen, Schlauchregnern oder Micro-Drips der Fall.

Zapfstelle oder Regentonne?

Der Betriebsdruck für Bewässerungscomputer muss typischerweise zwischen 0,5 und 13 bar liegen, die Regentonne fällt damit als Wasserquelle aus. Für sie sind mechanische Wasseruhren oder die von uns ebenfalls getestete Plant it Bewässerungsuhr Alternativen. Letztere bringt auch einen Schmutzfilter mit.

Überwinterung

Ventil- und Steuereinheit mit Batterie müssen vor dem Winter abgebaut und frostsicher gelagert werden. Die Hersteller weisen darauf in den Anleitungen hin. Das komplette Gerät muss also wieder abgebaut werden.

Verlegte Tropfschläuche und Bewässerungsleitungen können aber den Winter über draußen bleiben. Wichtig ist dabei nur, dass die Leitungen leer sind, sonst kann gefrierendes Wasser sie sprengen.

 Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Gardenaselect

Testsieger: Gardena Select

Der beste Bewässerungscomputer für die meisten ist für uns der Gardena Select, denn er ist einfach zu bedienen, bietet viele Einstellungsmöglichkeiten, lässt sich mit Bodenfeuchte- und Regensensoren erweitern, mindert den Wasserdruck relativ wenig – und kostet nicht viel. Das Gerät bietet damit alles, was man für den heimischen Garten braucht.

Testsieger

Gardena Select

Test  Bewässerungs­computer: Gardena Select 1891-20
Der Gardena Select weist kaum Druckverlust auf und ist für bis zu drei unterschiedliche Bewässerungszeiten einstellbar.

Das kompakte, solide Gehäuse ist solide verarbeitet und wird viele Sommer überstehen. Praktisch ist das abnehmbare Bedienteil: Selbst wenn sich die Zapfstelle an einem schwer zugänglichen oder dunklen Ort befindet, kann man den Computer so bequem programmieren und anschließend montieren.

Gardena fragt eine Systemzeit ab und arbeitet dann mit Beregnungsdauer und Wochentagszyklus. Man wählt also Wochentage an oder ab, an denen die Bewässerung erfolgen soll. Das Spielchen kann man für bis zu drei Programme durchführen: Der Sprühregner kann also früh um 5:00 Uhr für 30 Minuten, gegen 15:00 Uhr für 40 Minuten und nochmals um 22:00 Uhr für 30 Minuten laufen. Die jeweilige Bewässerungsdauer kann maximal drei Stunden betragen.

Es gibt also drei Zeitpläne, mehr ist nicht drin – und mehr sollte von einem Wassercomputer, an dem ohnehin nur ein einziger Schlauch steckt, ohnehin nicht erwartet werden.

Der Gardena Select kann wahlweise mit Bodenfeuchte- (Gardena 1188-20) oder Regensensor (Gardena 1189-20) erweitert werden. Sind sie installiert, können ab einer bestimmten Bodenfeuchtigkeit und/oder während eines Niederschlags Beregnungsintervalle übersprungen werden.

Inbetriebnahme

Der Select überzeugt mit seinem schnellen, unkomplizierten Setup. Nach 5 Minuten ist die Uhr am Platz, der 9-Volt-Block eingelegt und sogar die Zeitintervalle haben wir schon eingestellt. Die Anleitung handelt das Thema Zeiteinstellung ausführlich ab, allerdings hätten wir sie für das Setup gar nicht benötigt: Die Menüführung mit Drehrad ist intuitiv und erklärt sich von selbst.

 Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Gardenaselect
Die Bedieneinheit samt Akku lässt sich abziehen.

Gardena legt Adapter bei, so können sowohl ½-Zoll- als auch ¾-Zoll-Auslaufventile angeschlossen werden.

Schnelle und einfache Inbetriebnahme

Gardenas Select arbeitet mit einer Systemzeit. Dadurch kennt das Gerät auch den aktuellen Wochentag. Der Vorteil: Sie können die Bewässerung auch ohne ein festes Intervall festlegen, zum Beispiel Dienstag und Freitag plus Samstag.

 Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Gardenaselect
Unser Testsieger ist intuitiv bedienbar.

Wenn Sie mal länger überlegen wollen: Die Bedienteile aller Gardena-Computer sind abnehmbar, Sie können sich zur Einrichtung also auf die Bank setzen und müssen nicht gebückt vor der Zapfstelle hocken.

Ist das Bewässerungsprogramm einmal eingestellt, führt der Gardena Select die Einstellungen zuverlässig aus. Da gaben sich aber auch alle anderen Geräte im Test keine Blöße: Kein Modell fiel aus oder produzierte Fehlermeldungen – was man von Geräten mit der Bezeichnung »Computer« im Namen sonst nicht immer behaupten kann.

Materialqualität und Verarbeitung

Die stabilste Gehäusequalität liefert Orbit mit dem Buddy II, die schwächste Vorstellung gibt PlantIt mit dem beinahe schon fragilen Chassis seines schwarzen Bewässerungstimers. Die Gardena-Modelle und Kärcher liegen dazwischen: brauchbar, solide und mit guter Stabilität.

Wir würden den Testsieger nicht eine ganze Saison lang der prallen Sonne überlassen, das gilt auch für die anderen Modelle. Kunststoff wird mit der Zeit spröde, Farbe bleicht aus und das LC-Display könnte in der Mittagsglut nicht ablesbar sein. Wenn sich die Zapfstelle in der Sonne befindet, empfehlen wir eine schattige Abdeckung.

Nachteile

Der Select mindert den Druck von allen Bewässerungscomputern zwar am wenigsten, aber auch er vermindert ihn. Somit kann nur ein kleinerer Flächenregner aber mehrere Stränge Tropfbewässerung angeschlossen werden.

Mangels Betriebsdruck kann der Gardena Select nicht an der Regentonne betrieben werden, das hat er jedoch mit den anderen Bewässerungsautomaten gemein.

Gardena Select im Testspiegel

Bislang hat kein seriöses Medium den Gardena Select getestet. Sollte sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Der Gardena Select ist für uns der beste Bewässerungscomputer für die meisten – doch es gibt auch andere Modelle, die wir empfehlen können.

Auch gut: Kazeila Bewässerungscomputer

Der Kazeila Bewässerungscomputer hat uns gefallen, denn ohne Schnickschnack kommen wir zügig zum Ziel: Örtliche Uhrzeit, Gießzeit und Zyklus einstellen, fertig ist die Laube. Mehr geht auch nicht, es gibt nur ein einziges Programm. Manuell können wir die Bewässerung mit einem Tastendruck starten (Dauer wählbar) oder verzögern. Dafür gibt es jeweils eine separate Taste, man muss sich nicht durch ein Menü hangeln.

Auch gut

Kazeila Bewässerungscomputer

Test  Bewässerungs­computer: Kazeila Bewässerungscomputer
Günstig, stabil und einfach zu bedienen – mit nur einer Zeiteinstellung ist der Computer für geringe Anforderungen dennoch alltagstauglich.

Der Kazeila eignet sich für geringe Anforderungen hinsichtlich der Programmvielfalt, erlaubt aber im Detail stundengenaue Zyklen von stündlich bis alle 24 Stunden. Darüber hinaus kann täglich bis hin zu 15-tägig gesetzt werden. Die einzelne Wässerung kann bis zu 300 Minuten dauern. Wer es wirklich braucht, kann sogar auf Sekundenebene wässern.

Die Restlaufzeit bis zum Start können wir stets am Display ablesen, die Beschriftung ist in Englisch. Positiv: Die gewählten Einstellungen sind am Display auf den ersten Blick sichtbar. Das ist gut, denn wer weiß das nach einem Monat schon noch?

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Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kazeila
Kazeila Bewässerungscomputer: Kompakt, stabil und übersichtlich eingerichtet.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kazeila
Der Kazeila Bewässerungscomputer im Einsatz.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kazeila
Auf dem Display hat man die Restlaufzeit immer im Blick.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kazeila
Große Tasten mit gutem Druckpunkt.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kazeila
Das Batteriefach ist wasserdicht.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kazeila
Das Modell mit Handbuch und 1/2 Zoll Reduzierung.

Der Computer hat kompakte Maße und ein stabiles Kunststoffchassis. Das Display hat eine feste Scheibe und die Gummi-Tasten einen deutlichen Druckpunkt. Das rückseitige Batteriefach mit den zwei AA-Batterien ist wasserdicht. Das LCD schaltet sich nach 20 Sekunden ohne Eingabe wieder ab, das spart Energie. Leider ist das LCD nicht vor äußeren Einflüssen geschützt, z. B. der Sonne.

Wir empfehlen den Kazeila allen, die eine einzelne Bewässerungszeit übersichtlich einstellen wollen und ein kompaktes, robustes Modell bevorzugen.

Preistipp: Brandson 304257

Der Brandson 304257 zeichnet sich durch sein robustes Gehäuse aus, dabei sticht vor allem das ¾-Zoll Alu-Gewinde mit der Kunststoff-Flügelmutter ins Auge. Bei den gängigen Modellen mit Kunststoff-Innengewinde müssen Sie das Gerät wegwerfen, sollte das Gewinde beschädigt sein. Beim Brandson kann das so schnell nicht passieren.

Robust & günstig

Brandson 304257

Test  Bewässerungs­computer: Brandson Bewässerungscomputer
Die simple Bedienung und das robuste Aluminiumgewinde haben uns überzeugt. Außerdem ist das Gerät nicht zu teuer.

Der Brandson erlaubt nur ein einziges Programm. Das ist mit einem Zyklus von sechs oder zwölf Stunden eingeschränkter als anderswo. Immerhin kennt das Gerät die Uhrzeit und den aktuellen Wochentag. So kann die Bewässerung auch per Mehrfachauswahl auf jeden Dienstag und Samstag gelegt werden.

Gießen können Sie bis zu 240 Minuten, Sekunden sind nicht einstellbar. Der gummierte Drehwahlregler bedient sich angenehm, denn er dreht gebremst und klickt leise. Die restlichen Tasten sind groß und haben einen deutlichen Druckpunkt.

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Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Brandson
Brandson 304257: stabiles Gewinde aus Aluminium
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Brandson
Der Brandson 304257 im Einsatz.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Brandson
Das Gewinde besteht aus aus Aluminium und ist stabil.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Brandson
Die nächste Startzeit hat man dank des Displays immer im Blick.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Brandson
Die deutsche Anleitung ist sehr ausführlich.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Brandson
Das Bedienteil ist abnehmbar.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Brandson
Das Bedienteil ist abnehmbar.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Brandson
Das Batteriefach ist wasserdicht.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Brandson
Bedienelemente: große Tasten und ein Drehwahlrad.

Wie bei Gardena, ist das Bedienteil abnehmbar, was ideal ist, wenn sich der Wasserauslass an einem dunklen oder schwer zugänglichen Ort befindet. Auf der Rückseite ist ein ungenutzter Port, abgedeckt durch einen Gummistopfen. Ob es sich hier um den Anschluss für einen Regenmesser handelt? Wir wissen es nicht – und das Handbuch schweigt sich darüber aus. Apropos: Die deutsche Anleitung ist ausführlich wie kaum eine zweite, man muss sich auch nicht durch zehn andere Sprachen blättern.

Die Zeit der nächsten Bewässerung wird immer angezeigt, nicht etwa die Restzeit bis dahin. Leider gibt es keine Taste für manuelles Verzögern, z. B. wenn Regen im Anmarsch ist. Das Display ist, wie so oft, nicht vor Sonnenbestrahlung geschützt.

Wir empfehlen den Brandson 304257 allen, die ein abnehmbares Display in günstig suchen und dabei auf Materialqualität achten.

Mit zwei Anschlüssen: Orbit Buddy II Duo

Das Drehwahlprinzip für die Einstellung des Orbit Buddy II Duo hat uns auf Anhieb gefallen, denn es deckt intuitiv genau das ab, was wir einstellen möchten: Uhrzeit, Start, Dauer und Häufigkeit der Bewässerung.

Duale Lösung

Orbit Buddy II

Test  Bewässerungs­computer: Orbit Buddy II
Der Buddy II bietet eine intuitive Zeiteinstellung mit Drehwahlprinzip.

Beim Buddy II muss man ohne abnehmbare Bedieneinheiten auskommen. Dafür glänzt er mit einer durchdachten Steuerung mittels Dreh-Menü für die beiden Ventile. Uhrzeit, Startzeit, Häufigkeit und Bewässerungsdauer werden zeitgleich für beide Ventile eingestellt. Mit der Ventiltaste wechselt man zwischen den Ventilen.

Hinzu kommt, dass der Orbit das stabilste Gehäuse im Test hat – sogar mit einer metallischen Verschraubung (auch bei Orbit B-hyve).

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Orbit Buddy II Duo: Druckabfall ähnlich Kärcher
Die Durchflussmenge verringert sich nur marginal.
Orbit 94148 Buddy II Digitale Bewässerungsuhr Duo
Digitale Bewässerungsuhr Duo: Eher für Tropfbewässerung zu empfehlen.
Orbit Buddy II Duo: Auf der Rückseite befindet sich das Batteriefach
Auf der Rückseite befindet sich das Batteriefach.
Orbit Buddy II Duo: Knappe Anleitung aber schnell eingerichtet
Knappe Anleitung, aber schnell eingerichtet.
Orbit Buddy II Duo: starker Druckabfall wie Kärcher
Starker Druckabfall, wie beim Kärcher.

Nachteil war die deutliche Druckminderung, die den Einsatz unseres Rechteck-Regners für die große Fläche unmöglich machte. In unserem neuen Garten-Setting mit Tiefenpumpe und weniger Druck besteht das Problem jedoch nicht mehr. Der Regner wirft ohnehin nicht mehr so weit und der Orbit mindert diese Leistung kaum noch.

Wir haben die Durchflussmenge mit und ohne Wassercomputer gemessen und nur eine kleine Absenkung von 7,7 GPM auf 6,6 GPM festgestellt (-14%). Kärcher WT 5 reduziert im gleichen Szenario um 45%!

Der Hersteller hat auch eine smarte Uhr im Angebot, den Orbit B-hyve 94990. Der arbeitet nicht nur wettergesteuert per App, sondern kann auch die Wassermenge regulieren und auf Bodenart und Pflanzentypen eingehen. Sie finden das Modell unter »Außerdem getestet«.

Für einzelne Gewächse: Esotec Water Drops

Der Esotec Water Drops ist der Spezialist für die sparsame, tropfgenaue Bewässerung einzelner Pflanzen. Das können Topfpflanzen und Sukkulenten mit geringem Bedarf sein, aber auch Tomaten im Freiland. Für kleine Töpfe ist Water Drops nicht gemacht: Die kürzeste Bewässerungszeit beträgt 30 Sekunden und die Pumpe springt täglich bei Tagesanbruch und bei Dämmerung an. Es kann kein Intervall eingestellt werden, die Bewässerung erfolgt täglich durch den Lichtsensor gesteuert.

Für wenige Pflanzen

Esotec Water Drops 101100

Test  Bewässerungs­computer: Esotec Water Drops 101100
Der Esotec Water Drops kann tropfgenau zweimal täglich bis zu 15 Pflanzen bewässern. Dank Solarpanel und Akku ist dazu keine externe Stromversorgung nötig.

Dafür können Sie bis zu 15 Pflanzen bewässern, so viele Tropfventile befinden sich nämlich im Zubehör. Durch Zuschnitt und Zusammenstecken stellen sie sich eine individuelle Lösung zusammen. Im nächsten Jahr sollte in denselben Abständen gepflanzt werden, sonst passen die Abstände nicht mehr. Der Abstand zwischen den Pflanzen muss gering sein, maximal 30 Zentimeter bei 15 Tropfauslässen.

Das Kunststoff­gehäuse ist rudimentär

Während die Anleitung ausführlich ist, ist das Gehäuse rudimentär. Es besteht komplett aus ABS-Kunststoff, selbst die Ösen, an welchen Sie die Pumpe mit Draht fixieren. Die Pumpe sollte an einem schattigen Ort angebracht werden: Einerseits wird der Kunststoff spröde und bleicht aus, andererseits könnte der Akku bei großer Hitze leiden.

Für das Setup gibt es nur einen Drehregler, hier stellen sie das Gerät ab oder die Bewässerungsdauer ein. Sofern sich Wasser im Eimer oder in der Regentonne befindet – und der Schwimmerschalter die Pumpe aktiviert – wird bewässert.

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Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Esotecwaterdrops101100
Ideal, um Wasser Tropfen für Tropfen an die Wurzel abzugeben.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Esotecwaterdrops101100
Installation für Tomaten.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Esotecwaterdrops101100
Einfacher Kunststoff – der muss definitiv in den Schatten.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Esotecwaterdrops101100
Das kleine Solar-Panel lädt den Akku.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Esotecwaterdrops101100
Ein Schwimmerschalter deaktiviert die Pumpe, wenn das Wasser im Eimer leer ist.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Esotecwaterdrops101100
Es gibt viele Teile, der Zusammenbau ist dennoch kinderleicht.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Esotecwaterdrops101100
Passgenau zuschneiden.

Der Esotec Water Drops ist eine autarke Lösung, sie kommt ohne Batterien, ohne Stromanschluss und ohne Wasserschlauch aus. Die Energie liefert ein kleines 10-Watt-Solarpanel, das tagsüber den Akku lädt.

Die 6-Volt-Membranpumpe hat eine Fördermenge von maximal 26 Litern pro Stunde bei einer Förderhöhe von bis zu zwei Metern. Weil die Pumpe maximal 14 Liter in 24 Stunden fördert (zweimal 12 Minuten Laufzeit), wird das Regenfass langsam entleert. Sparsam ist der Water Drops auch, denn über ein Rückschlagventil tropft überschüssiges Wasser wieder in die Tonne.

Der Water Drops hat keine IP-Zertifizierung, insofern sollte die grüne Pumpe vor Regen und stetiger Feuchtigkeit geschützt werden.

Außerdem getestet

Orbit B-hyve 94990

Der Orbit B-Hyve 94990 bringt nicht nur Wi-Fi und Bedienung per App ins Spiel, er ist auch überaus clever: Standortbedingungen können bis hin zur Bodenart und zum Bewuchs ganz genau definiert werden. Zusammen mit den Wetterdaten ist ein intelligenter Auto-Betrieb möglich – die App entscheidet, wann gewässert wird. Das spart unterm Strich Wasser und der Gärtner muss seltener in die Einstellungen schauen.

Lehmböden müssen weniger häufig gewässert werden als Sandboden. Sonnige Standorte brauchen mehr Wasser als solche, die den halben Tag beschattet sind. In der App definieren Sie solche und ähnliche Faktoren. Zusammen mit den Wetterdaten (was war, was ist und was kommt) errechnet die App, ob Bewässerung in den nächsten Tagen nötig ist oder nicht.

Das funktionierte im praktischen Test über einige Wochen gut. Dennoch kann es passieren, dass die Regenfront an unserem Garten vorbeizieht, das Gemüse trocken bleibt und die App sich für eine Bewässerungspause entscheidet. In solchen Fällen muss manuell eine Bewässerung angestoßen werden.

Es können bis zu 64 solcher Wasserauslässe kombiniert werden. Sie kommunizieren untereinander und mit dem Hub per Bluetooth, letzterer braucht nur einen USB-Port zur Stromversorgung.

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Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Screen Orbitbhyve94990
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Screen Orbitbhyve94990
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Screen Orbitbhyve94990
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Screen Orbitbhyve94990
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Screen Orbitbhyve94990
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Screen Orbitbhyve94990
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Screen Orbitbhyve94990

Selbst bei Stromausfall können Sie weiterhin ihre Orbit B-hyves steuern: Ihr Smartphone kommuniziert dann über Bluetooth direkt mit dem Endgeräten, selbst wenn der Hub nicht sendet. Weil die Endgeräte untereinander ein Mesh-Netzwerk aufbauen, reicht die Verbindung zu einem einzelnen B-hyve aus, um mit allen zu kommunizieren. Das ist bei großen Grundstücken nützlich, denn der kleine WiFi/Bluetooth-Hub (2,4 GHz) kann nicht jedes Endgerät direkt anfunken.

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Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Orbitbhyve94990
Das Gerät hat kein Display. Für den manuellen Start gibt es aber eine Taste.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Orbitbhyve94990
Der Computer ist unscheinbar und kompakt.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Orbitbhyve94990
Wasserdichtes Batteriefach.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Orbitbhyve94990
Solides Metallgewinde.

Die Verarbeitung spricht für den Orbit B-hyve, wenngleich wir ihn bei IP34 (gegen Sprühwasser geschützt) nicht ständig unter Wasser setzen sollten. Das kompakte Gehäuse ist solide und ausreichend robust. Es gibt kein Display und nur einen wasserdichten Schalter für die manuelle Bewässerung an der einzelnen Zapfstelle. Das Batteriefach ist abgedichtet und das ¾-Zoll-Gewinde besteht aus Metall. Das ist bei den Bewässerungscomputern dieser Preisklasse selten.

Der Orbit B-hyve mindert die Durchflussmenge mit seinen Magnetventilen um moderate 19 Prozent, das ist akzeptabel. Ein Durchflussmesser ist übrigens eingebaut – das ist nötig, damit die App mit einem Wasserbudget arbeiten kann. Der Orbit B-hyve eignet sich also für begrenzte Wassermengen, z. B. aus Tanks oder Zisternen.

Rain Bird ESP-RZX

Der Rain Bird ist die professionelle Lösung für alle, die ihren Garten mit unterirdischen Leitungen und einer Vielzahl von Zonen bewässern möchten. Der Rain Bird steuert dazu bis zu acht Magnetventile und erlaubt detailgenaues Aufsetzen der Bewässerungszeiten. Eine einfache Schnellbedienung erlaubt die saisonale Nachjustierung sowie die manuelle Steuerung jeder Zone.

Der Rain Bird ist im Grunde genommen keine Alternative zu Gardena & Co., denn mit ihm – oder vergleichbaren Produkten – betreten Sie die Luxusklasse der Gartenbewässerung. Entsprechend aufwendig sind die Vorbereitungen – aber um so komfortabler kann auch das Ergebnis sein.

Die programmierbare Basis ist das Herz der Anlage. Hier richten Sie den Bewässerungszyklus mit Zeit und Datum ein. Bis ins kleinste Detail können die Bewässerungszeiten gesteuert werden. So können zum Beispiel für jede Zone bis zu vier Zeiten pro Tag aufgesetzt werden. Diese Arbeitszeiten legen Sie entweder auf Wochentage Ihrer Wahl oder aber sie entscheiden sich für gerade/ungerade Tage.

Die Basis ist ruckzuck eingerichtet. Sie kommt mit zwei AA-Batterien daher, die die Einstellungen im Falle eines Stromausfalls sichern. Denn im Gegensatz zu den anderen Geräten im Test braucht der Rain Bird eine feste Stromversorgung.

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Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Rainbird
Nicht wetterfest! Auch so ein kleiner Unterstand wird im Zweifel nicht genügen.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Rainbird
Rain Bird steht exemplarisch für die professionelle Bewässerung mit einer ganzen Batterie aus Magnetventilen. Die Ventile starten und stoppen den Wasserdurchfluss. Sie werden per Kabel angesteuert
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Rainbird
Solche Magnetventile von Hunter bzw. Rain Bird starten oder beenden die Wasserversorgung.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Rainbird
Die Magnetventile sind per Kabel mit dem Steuerungscomputer verbunden.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Rainbird
Mit Adaptern können die Magnetventile auf den gewünschten Rohrdurchmesser gebracht werden.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Rainbird
Mit Adaptern können die Magnetventile auf den gewünschten Rohrdurchmesser gebracht werden.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Rainbird
Die Magnetventile sind per Kabel mit dem Computer verbunden, Sie müssen also im Garten einige Kabelmeter verlegen.
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Rainbird
Stabile Befestigungsösen auf der Rückseite.

Für den Rain Bird gibt es Zubehör, etwa den RSD-Regensensor. Der wird ebenfalls per Kabel angebunden. Das LNK WiFi-Modul wird unter der Abdeckung an den ESP-RZX angesteckt. Damit kann man die Programmierung bequem vom Smartphone aus erledigen.

Eventuell nachteilig: Sowohl die Rain-Bird-Basis als auch das Netzteil müssen wettergeschützt installiert werden, zum Beispiel in einem Gartenhaus. Man muss also bis zum Ventilschacht Kabel verlegen.

Eve Aqua

Der Eve Aqua fühlt sich im Apple-Universum wohl, genauer gesagt in HomeKit. Richtig rund läuft der smarte Bewässerungscomputer nur mit einer HomeKit-Zentrale, etwa einem AppleTV oder einem HomePod. Ohne eine solche kann der Timer nicht genutzt werden, der Start erfolgt nur manuell am Telefon, wobei man sich vor Ort befinden muss. Der Eve Aqua spricht via Bluetooth mit dem Smartphone bzw. der Zentrale.

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Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Eve Aqua
Der Eve Aqua.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Eve Aqua
Der Eve Aqua ist nur mit HomeKit-Zentrale nutzbar.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Eve Aqua
Der Eve Aqua im Einsatz.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Eve Aqua
Eine Start/Stop-Taste befindet sich am Gerät, ein Display ist nicht vorhanden.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Eve Aqua
Zum Batteriewechsel muss man das Inlet herausziehen.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Eve Aqua
Der Eve Aqua ohne Zubehör.

Der Eve Aqua besteht aus einem stabilen Alu-Korpus mit Kunststoff-Inlet. Letzteres wird zum Batteriewechsel herausgezogen. Ein Display braucht dieser Wassercomputer nicht, das Setting geschieht komplett am Smartphone. Die einzelne Taste am Eve Aqua dient als manueller Start/Stop.

Beim Eve Aqua kann die Bewässerung sogar nach Wetter eingestellt werden, hier reguliert dann die Regenwahrscheinlichkeit für den Standort das Gießen. Eve Aqua hat in unseren Augen einen zu hohen Preis, der sich nur rechtfertigt, wenn der Water-Timer in Verbindung mit anderen smarten Komponenten und Regeln genutzt wird.

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Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Eve Aqua
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Eve Aqua
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Eve Aqua

Kromen HCT-355

Kromen und Bearbro packen ein identisches Gerät in den Karton, wobei auch dieser zu 100 Prozent identisch ist. Sie können das günstigere Modell kaufen, es handelt sich um das gleiche Gerät.

Beide sind mit einem Regensensor bestückt, das hätte das Kernmerkmal werden können. Uns überzeugt der Sensor aber nicht, denn er befindet sich am Gerät, er misst keine Bodenfeuchte. Die Folge: Wenn eine halbe Stunde nach Starkregen der Sensor wieder trocken ist, dann läuft die Bewässerung trotzdem an. Hier wäre ein tiefliegender Sensor mit einem gewissen Verdunstungsschutz oder einer Merkfunktion hilfreicher.

Bearbro Bewässerungscomputer

Die Einstellungen sind sehr flexibel, innerhalb von drei Programmen können Intervalle – stündlich oder alle 1-15 Tage – gesetzt werden. Auf dem großen Display ist die Restlaufzeit bis Start der Bewässerung stets gut ablesbar. Nachteilig sind die knappe Bewässerungsdauer von 99 Minuten und das Fehlen einer manuellen Verzögerung.

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Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kromen Bearbro
Die Geräte von Kromen und Bearbro sind baugleich.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kromen Bearbro
Kromen / Bearbro: im Einsatz.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kromen Bearbro
Auf dem Display hat man die Restzeit bis zum Start immer im Blick.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kromen Bearbro
Regensensor.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kromen Bearbro
Große Gummi-Tasten.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kromen Bearbro
Das Batteriefach ist wasserdicht.
Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Kromen Bearbro
Eine 1/2-Zoll-Reduzierung wird mitgeliefert.

Gardena Flex

Die Gardena Flex ist nur wenige Euro günstiger als unser Testsieger. Der wesentliche Unterschied: Es kann nur eine einzige Bewässerungszeit eingestellt werden, und die wird nach Intervall und nicht nach Wochentagen gestartet. Man ist hier also weniger flexibel, dafür geht die Einstellung noch leichter.

Die Bedienung mit dem großen Drehwahl-Kreis geht intuitiv von der Hand. Man muss sich nicht durch Wochentage arbeiten, sondern legt ein Intervall fest und fertig (4, 6, 12, 24, 48 oder 72 Stunden). Die Taste mit dem Wasserhahn sorgt für eine sofortige Wassergabe, dazu muss man nicht einmal auf das Display schauen.

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Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Gardenaflex1890
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Gardenaflex1890
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserung U072019 Gardenaflex1890

vidaXL 41192

Der vidaXL Bewässerungscomputer hat für wenig Geld bis zu acht Programme in petto, bei Gardena hat die Variante Select lediglich drei Zeitprogramme an Bord.

Allerdings ist dem Gerät die Übersichtlichkeit verloren gegangen, wir müssen uns erst mühsam hineindenken: Wie ist das mit den vielen Tasten und der Programmierung gemeint? Das Problem: Nach zwei Monaten hat es jeder Gärtner bereits wieder vergessen und muss erneut die Anleitung bemühen. Die ist bei der Formulierung nicht besonders aussagekräftig.

Einmal programmiert, macht der vidaXL, was er soll. Regensensoren oder andere Adapter gibt es für den Computer nicht. Wie bei Gardena kann das Bedienteil zum leichteren Akku-Wechsel vom Gerät abgezogen werden. Allerdings ist dann der Akku noch in einem wasserdichten Fach verschraubt, der Wechsel geht also nicht so schnell bei Gardena.

Eine Empfehlung wollen wir für den vidaXL nicht aussprechen: Das Hineindenken in die Programmierung ist mühsam und wir wissen auch nicht, was wir mit acht Bewässerungszeiten sollen, wenn ja doch nur ein einziger Schlauch dran steckt.

Kärcher WT4

Der WT4 von Kärcher arbeitet mit der Uhrzeit und hat eine Countdown-Funktion. Leider ist beim WT4 die Druckminderung am stärksten, und die Zeiteinstellungen sind mühsam, weil sie detailgenauer (uhrzeitgebunden) als beim Select eingestellt werden müssen. Das Schwestermodell Kärcher SensoTimer ST6 eco!ogic bringt einen Funk-Bodenfeuchtesensor mit. Das ist mitunter eine Alternative zum kabelgebundenen Bodenfeuchtesensor (Option) des Testsiegers.

Ultranatura Doppel-Bewässerungszeitschaltuhr

Die Ultranatura Doppel-Bewässerungszeitschaltuhr besteht aus einfachem Kunststoff, ist nicht wetterfest und zudem schlecht verarbeitet. Das Akku-Fach ist schwach fixiert, der Deckel wird nach einiger Zeit abfallen.

Das Modell für einfachste Bewässerungsaufgaben ist schnell eingerichtet und mindert den Durchfluss dank Motorventil nicht.

Ultranatura Bewässerungscomputer mit LC-Display

Der Ultranatura Doppel-Bewässerungscomputer mit Display ist qualitativ besser (wenn auch nicht hochwertig) als obiges Ultranatura-Modell, sein Batteriefach ist sicher und abgedichtet. Es hat zwei Abgänge und ist bei der Einrichtung am Display selbsterklärend (deutsche Beschriftung und Anleitung). Es gibt eine Eco-Funktion zur besseren Wasseraufnahme des Bodens. Hierzu stellt man Start-Stop-Zyklen ein – soweit, so gut, jedoch ist der manuelle Start kompliziert, denn dazu müssen Tasten gefühlt zehnmal gedrückt werden.

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Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Ultranaturadoppelbewaesserungszeitschaltuhr
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Ultranaturadoppelbewaesserungscomputermitlcdisplay
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Ultranaturadoppelbewaesserungscomputermitlcdisplay
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Ultranaturadoppelbewaesserungscomputermitlcdisplay
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Ultranaturadoppelbewaesserungscomputermitlcdisplay
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Ultranaturadoppelbewaesserungszeitschaltuhr
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Ultranaturadoppelbewaesserungszeitschaltuhr

Plant it Bewässerungsuhr

Wer die Regentonne als Wasserquelle nutzen will, ist mit der PlantIt Bewässerungsuhr sicher zufrieden. Sie hat kein Magnetventil, was bedeutet, dass kein Druck seitens der Zapfstelle nötig ist und somit auch nicht verloren gehen kann. Die Plant it kann also gut als Flächenregner eingesetzt werden. Selbst der Testsieger drosselt den Wasserdruck um circa 60 Prozent.

Nachteil: Sie macht einen ziemlich fragilen Eindruck und hält wohl nicht mehrere Saisons im Garten durch. Außerdem hat sie kein Display, was die Bedienung deutlich erschwert. Wir mussten alle paar Monate erneut die Anleitung zu Rate ziehen, um nachzulesen, wie die Einstellung funktioniert. Ein Beispiel: Zum Einstellen der Verzögerung muss ein winziger Button bis zu 12 mal gedrückt werden, wobei der Nutzer kein Feedback erhält, ob die Einstellung auch angekommen ist. Das ist mühsam und macht auf Dauer (Langzeit-Test!) überhaupt keinen Spaß – geben Sie lieber etwas mehr Geld aus.

Kärcher WT 5

Der Kärcher WT 5 bietet ein übersichtliches Display, auf einen Blick sind alle Wochen-Settings sichtbar. Sie müssen also keine Tasten drücken, um zu sehen, wann die nächst Bewässerung kommt.

Kärcher-typisch ist das Bedienteil abnehmbar und die Verarbeitung wirkt solide. Eine IP-Zertifizierung gibt es aber auch hier nicht. Weil das Display ungeschützt ist, empfehlen wir eine Anbringung an einem überdachten Ort im Schatten.

Die manuelle Wasserentnahme per Knopfdruck verlangt leider nach mehrmaligem Tastendruck. Das größte Problem ist aber die deutliche Durchflussminderung von 45 Prozent! Von 7,7 GPM ohne Wasseruhr bleiben mit dem Kärcher WT 5 nur noch 4,2 GPM übrig. So stark drosselt kaum ein anderes Modell.

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Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Kärcherwt5
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Kärcherwt5
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Kärcherwt5

Gardena Smart Sensor Control Set

Eine sehr moderne, aber auch teure Lösung verspricht Gardena mit dem Smart Sensor Control-Set. Router, Regensensor und Wassertimer kosten im Set satte 400 Euro. Die Wasseruhr kann ausschließlich über den Router gesteuert werden, ein Display gibt es nicht – also auch keine Tasten für einen eventuellen manuellen Betrieb. Aufgrund von Verbindungsschwierigkeiten und mangelnder Zuverlässigkeit des Zubehörs können wir Gardenas smarte Lösung aber nicht empfehlen.

In unserem Test schlug die Anbindung an den hauseigenen FritzBox-Router fehl, es kam trotz mehrmaligem Reset keine Internetverbindung zustande. Wir hatten die einfachere Kabelanbindung gewählt. Irgendwann gaben wir es auf und schrieben den Support an. Als die Antwort einen Tag später kam und man Server-Schwierigkeiten eingestand, empfahl man uns, den Strom nochmals zu trennen – dann funktionierte es endlich.

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Smart Water Control: Hauptbildschirm
Smart Water Control: Regensensor
Smart Water Control: Wassercomputer
Smart Water Control: Zeitpläne schnell einrichten
Smart Water Control: Adaptive Scheduling ist so nicht nutzbar

»Adaptive Scheduling« nennt Gardena es, wenn ab einer bestimmten Bodenfeuchtigkeit Beregnungspläne übersprungen werden. Das kann Geld sparen – wenn es denn funktionieren würde. Im Test zeigte der Regensensor, dessen Erdfeuchtesensor 20 Zentimeter tief in der Erde steckte, auch nach einer durchregneten Nacht nur 1-7 Prozent Bodenfeuchtigkeit an. Mit diesem konstanten Messfehler war Adaptive Scheduling natürlich unbrauchbar, das kann erst ab 40 bis 100 Prozent Feuchtigkeit eingestellt werden.

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Gardena smart Water Control 19031-20
Gardena smart Water Control: das Gateway machte Probleme
Gardena smart Water Control: Regensensor
Gardena smart Water Control: Druck nimmt deutlich ab

Auf diesem schmalen Grat der Zuverlässigkeit wollten wir uns als Gärtner nicht verlassen: Ohne App und Router besteht kein Zugriff, wenngleich der Wasser-Timer seine Zeiten lokal speichert und dann – im Fall eines Stromausfalls – auch ohne Router-Kontakt funktioniert. Hinzu kommt der de facto unbrauchbare Regensensor mir seinem groben Messfehler.

Aqualin Bewässerungsuhr

Die Aqualin Bewässerungsuhr macht vieles richtig: Das Magnetventil erzeugt keine Durchflussminderung, das Batteriefach ist abgedichtet und das Display ist durch eine solide Klappe (kein Transparent-Kunststoff) geschützt.

Die Einrichtung ist nicht schwer, wenngleich der Drehwahlschalter schwer drehbar ist. Der Betrieb mit Akkus ist möglich. Es gibt einen undefinierten Port auf der Rückseite – was der zu bedeuten hat, darüber schweigt die Anleitung. Laut Online-Bewertungen bleicht der Kunststoff in der Sonne schnell aus.

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Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Aqualinbewaesserungsuhr
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Aqualinbewaesserungsuhr
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Aqualinbewaesserungsuhr
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Aqualinbewaesserungsuhr
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Aqualinbewaesserungsuhr

Royal Gardineer BWC-200

Der Royal Gardineer BWC-200 ist ein Pearl-Produkt, das durchaus einige Vorzüge bietet: Auf dem übersichtlichen Display sind die Settings für den rechten und den linken Auslass stets gut sichtbar. Es ist sogar eine Dauerbewässerung möglich, das heißt alle 30 Sekunden für 15 Sekunden – und das ununterbrochen! Ein solch kurzer Intervall ist bei keinem anderen Bewässerungscomputer möglich. Es gibt einen optionalen Regensensor, mit dem die Bewässerung bei Niederschlag unterbrochen wird.

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Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Royalgardineer Bwc200
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Royalgardineer Bwc200
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Royalgardineer Bwc200
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Bewaesserungscomputer Update062020 Royalgardineer Bwc200

Das Batteriefach ist gut abgedichtet, wirklich wetter- und UV-fest ist der einfache ABS-Kunststoff aber nicht. Das Display ist ungeschützt und das Gerät hat keine IP-Zertifizierung. Hinzu kommt ein lästiger Programmfehler: Die beiden Auslässe werden beim manuellen Start immer beide aktiviert!

Technolline WZ 1000

Der Technoline WZ 1000 glänzt mit einer soliden Verarbeitung und einem eng aufliegenden, dicken Display- und Tastenschutz. Allerdings ist der transparent, weshalb er wahrscheinlich keinen UV-Schutz bietet.

Wir erkennen keinerlei Druckminderung. Das Einstellen ist nicht einfach, allerdings gibt es auch nur 2 Wässerungszeiten. Die manuelle Wasserentnahme per Knopfdruck ist gut gelöst.

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Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Technollinewz1000
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Technollinewz1000
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Technollinewz1000

So haben wir getestet

Wir haben insgesamt 25 verschiedene Bewässerungscomputer getestet. Das günstigste Gerät kostete rund 25 Euro, das teuerste Set schlug mit fast 400 Euro zu Buche. Ausgerechnet das teure Gardena Smart Sensor Control Set überzeugte uns im Test nicht. Der günstigere Select von Gardena wurde unser Testsieger.

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Bewässerungs­computer Test: Bewässerungscomputer Alle
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Alle
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Alle Update

Die getesteten Bewässerungscomputer sind vor allem für kleinere Zier-, Misch- oder Nutzgärten geeignet. Für die Bewässerung von mittleren oder großen Gärten eignen sich die Bewässerungscomputer nur in Verbindung mit mehreren Zapfstellen und mehreren Bewässerungscomputern, da der Wasserdruck über einen einzelnen Bewässerungscomputer nicht ausreichend sein wird. Bei mehr als zwei Zapfstellen sollten Sie über vernetzte Geräte nachdenken, so können Sie zentral aus einer App steuern.

Die Installation, drei Bewässerungscomputer an einer Verteilung, Betrieb zu unterschiedlichen Zeiten
Die Installation: Drei Bewässerungscomputer an einer Verteilung, Betrieb zu unterschiedlichen Zeiten.

Wir haben den praktischen Test an einer Gartenwasser-Installation ausgeführt, bei der der hohe Druck einer Hauswasser-Installation ungemindert ankommt. Ein ¾-Zoll-Schlauch (Geka) führte das Wasser an eine fünffache Verteilung in ½ Zoll heran. Durch diese Konstruktion kam so viel Druck an, dass die Gardena-Schlauchanschlüsse kurz vor dem Bersten waren. Mehr Druck geht also nicht.

An der Wasserverteilung durften die Bewässerungscomputer zeigen, wie gut sie funktionieren. Das meisterten alle Computer ohne Tadel, eine Problematik tat sich aber unverhofft auf: Trotz des hohen Drucks von unserer Verteilung dümpelte bei Kärcher aus dem Flächenregner nur ein schwacher Wasserstrahl.

Mit Druckminderung hat (fast) jeder zu kämpfen

Der Testsieger Gardena Select hatte die geringste Druckminderung (ebenso wie Gardena Flex), der Regner arbeitete bei ihm auf zirka 60 Prozent der Reichweite, die er ohne Bewässerungscomputer erreicht hätte.

Für den Test haben wir natürlich immer nur eine Bewässerungsuhr betrieben und die Probe jeweils mit und ohne Computer gemacht.

Inzwischen arbeitet im Garten eine Tiefenpumpe für Grundwasser, der hohe Druck gehört der Vergangenheit an. Wir stellen jetzt eine Durchflussminderung fest, die bis knapp 50 Prozent betragen kann! Das ist beim Kärcher WT 5 mit -45 Prozent der Fall. Unsere Empfehlung Orbit Buddy II Duo hat aber nur eine Drosselung von 14 Prozent. Mit und ohne Wassercomputer zeigt der Flächenregner keinen merklichen Unterschied mehr.

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Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Testing
Magnetventile reduzieren die Durchflussmenge, der Kärcher WT 5 senkt sie von 7,7 GPM auf 4,2 GPM (-45%).
Bewässerungs­computer Test: Bewaesserungscomputer Update062020 Testing
Der Orbit B-hyve 94990 senkt die Durchflussmenge nur von 7,7 GPM auf 6,2 GPM (-19%).
Druckabfall-Phänomen: Der Regner ohne Magnetventil-Computer.
Druckabfall-Phänomen: Der Regner ohne Magnetventil-Computer.
Druckabfall-Phänomen: Der Regner schafft nicht mehr die Fläche wie vorher.
Mit Computer schafft der Regner nicht mehr die gleiche Fläche wie vorher.
voller Druck ohne Bewässerungscomputer
Voller Druck ohne Bewässerungscomputer.
Kärcher WT 4: Leider mit starkem Druckabfall in der Leitung, ähnlich Orbit
Kärcher WT 4: Leider mit starkem Druckabfall in der Leitung.
Gardena smart Water Control 19031-20: Druckabfall, auch hier
Gardena Smart Water Control 19031-20: Druckabfall gibt es auch hier.
Orbit Buddy II Duo: Druckabfall ähnlich Kärcher
Die Durchflussmenge verringert sich nur marginal.

Beim Gardena Smart Sensor Control fiel die Druckminderung deutlicher aus. Dass es auch anders geht, zeigte das Low-Cost-Modell von PlantIt: Es lässt den Druck ungehindert bis an den Regner kommen, der dann auch genau die gleiche Reichweite hat wie ohne Wasser-Timer. Der Grund: Ein Motor schließt bzw. öffnet bei PlantIt das Ventil. Die meisten übrigen Geräte im Tests sind mit lautlosen Magnetventilen ausgerüstet, auch unser Testsieger.

Die wichtigsten Fragen

Kann ein Bewässerungscomputer verschiedene Stellen des Gartens bewässern?

Ein Bewässerungscomputer kann grundsätzlich nur einen Strang mit Wasser versorgen, es gibt aber Modelle mit zwei Abgängen. Um drei Positionen zu unterschiedlichen Zeiten zu bedienen brauchen sie einen Solo und einen Dual- Bewässerungscomputer.

Kann man einen Dripping-Schlauch und zwei Flächenregner an einen Computer anschließen?

Ja, kann man. Es ist aber gut möglich, dass der Druck so stark abfällt, dass der Flächenregner seinen Bereich nicht mehr abdeckt oder sich gar nicht mehr bewegt. Weil Magnetventile den Druck mehr oder weniger mindern, sollte man Flächen oder Schlagregner immer allein an einen Computer anschließen.

Arbeitet ein Bewässerungscomputer auch an einer Garten-Pumpe?

Ja, wenn die Pumpe automatisch bei Druckabfall startet. Sprich, beim Öffnen einer Zapfstelle, denn nichts anderes mach das Magnetventil des Computers.

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