Der beste Blu-ray-Player

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Blu-ray-Player/Recorder im Test von AllesBeste.

Der beste Blu-ray-Player ist der DMR-BCT760 von Panasonic. Er ist eine echte eierlegende Wollmilchsau und vereint in sich eine Vielzahl von Geräten. Die Box empfängt TV-Programme per Kabel, zeichnet Programme auf die interne Festplatte auf, erlaubt Kopien auf DVD oder Blu-ray, spielt Discs ab und bietet diverse Smart-TV- und Multimediafunktionen. Wer seine Programme per Satellit empfängt, sollte sich als Alternative das Modell DMR-BST760 von Panasonic anschauen.

 

 

Update 11. April 2018

Wir haben sechs neue Blu-ray-Recorder getestet. Unser neuer Testsieger ist der Panasonic DMR-BCT760.

 

 

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30. August 2017

Wir erwarten zur IFA viele neue Modelle und werden diesen Test in Kürze aktualisieren.

 

 

21. Juni 2016

Wir haben die Alternativen überarbeitet, an unserer Top-Empfehlung ändert sich nichts: Der Panasonic DMR-BST 750 ist immer noch der beste Blu-ray-Player.

 

 

12. November 2015

Unsere neuer Favorit ist der DMR-BST750, der Nachfolger unserer bisherigen Empfehlung. Der Artikel wurde entsprechend aktualisiert.

 

 

10. September 2015

Panasonic hat den Nachfolger des BST740 vorgestellt. Der DMR-BST750 kann im Gegensatz zum Vorgänger 4K-Videos speichern und wiedergeben, außerdem werden nun die Online-Videotheken von Amazon und Netflix unterstützt.

Wenn beides für Sie nicht interessant ist, ist der Vorgänger die bessere Wahl: es gibt ihn zur Zeit sehr günstig. Wenn Sie sich für das Modell interessieren, sollten Sie sich beeilen, denn der BST740 läuft laut Panasonic aus.

 

 

13. Mai 2015

Der Artikel wurde mit neuen Testberichten aktualisiert.

 

 

Blu-ray-Player sind in den vergangenen Jahren immer günstiger geworden. Mittlerweile genügt es, rund 100 Euro für ein Modell mit exzellenter Wiedergabe und einem umfangreichen App-Sortiment auszugeben. Das Angebot an Blu-rays ist mittlerweile riesig, Filmfans bekommen inzwischen so gut wie jeden gewünschten Streifen hochauflösend auf der Scheibe, die sich einst im Formatduell gegen die HD-DVD durchsetzte.

Aufgrund des geringen Preisunterschieds zu DVD-Playern macht es kaum noch Sinn, bei einer Neuanschaffung ein Abspielgerät ausschließlich für DVDs zu erwerben. Blu-ray-Player sind universeller, zukunftssicherer (auch wenn es mit der UHD-Blu-ray schon wieder einen Nachfolger gibt) und bieten mehr Smart-TV- und Multimedia-Features.

Teurere Geräte können zusätzlich auf Blu-ray-Scheiben aufzeichnen oder haben einen integrierten Festplatten-Recorder. Wir haben sechs neue Geräte getestet, da unsere bisherigen Empfehlungen ausgelaufen waren. Unser neuer Testsieger ist der Nachfolger unseres bisherigen Testsiegers.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Panasonic DMR-BCT760

Test Blu-ray-Player/Recorder: Panasonic BST750
Top Ausstattung, top Bedienung und viele smarte Funktionen: Am Panasonic DMR-BCT760 führt kein Weg vorbei.

Player, Recorder, Brenner, Settop-Box und multimedialer Alleskönner: Es gibt nichts, was der Pana­sonic DMR-BCT760 nicht beherrscht. Er vereint zahlreiche Geräte in einem Gehäuse, worunter dennoch nicht der Bedienkomfort leidet. Besser geht es aktuell nicht.

Der App-Meister

Samsung BD-J6300

Test: Blu-ray-Player/Recorder – Testsieger Panasonic DMR-BST 740
Der Samsung bietet eine riesige App-Auswahl, reagiert flott und liefert ein tolles Bild.

Wer seinen Flat-TV in einen perfekten Smart-TV verwandeln will, aber auf Recorder-Fähigkeiten verzichten kann, für den ist der Samsung BD-J6300 aus unserer Sicht die beste Wahl. Der Blu-ray-Player verfügt über eine riesige Anzahl an Apps, und überzeugt mit durchdachtem Bedienkonzept, kurzen Reaktionszeiten und exzellenter Blu-ray-Wiedergabe.

Der Profi-Player

Pioneer BDP-X300

Test: Blu-ray-Player/Recorder – Alternatives Produkt: Samsung BD-H 8509
Pioneers BDP-X300 bietet sehr viele Anschluss-Optionen, ein super Bild und viele Bild- und Ton-Einstellungen.

Für bestmögliches Bild und optimalen Ton ist der Pioneer BDP-X300 der ideale Player. Er bietet eine enorme Anschlussfülle und lässt Profis an diversen Parametern Hand anlegen. Dafür verzichtet der Blu-ray-Player auf Apps und klassische Smart-TV-Funktionen.

Der Grundsolide

Sony BDP-S6700

Test Bluray-Player/Recorder: Samsung BD-H 8900
Sehr gutes Bild, zuverlässige Bedienung, gute Ausstattung: Der Sony BDP-S6700 ist ein Musterschüler ohne Schwäche.

Als grundsolider, einfach zu bedienender Blu-ray-Player mit zahlreichen Apps, Netzwerkfunktionen und Bluetooth an Bord ist der Sony BDP-S6700 eine echte Empfehlung. Die kleine Box holt plastische und knackscharfe Bilder auf den Fernseher und ist ein guter Allrounder.

Vergleichstabelle

TestsiegerDer App-MeisterDer Profi-PlayerDer Grundsolide
Modell Panasonic DMR-BCT760 Samsung BD-J6300 Pioneer BDP-X300 Sony BDP-S6700 LG BP740 Panasonic DMP-BDT384
Test Blu-ray-Player/Recorder: Panasonic BST750Test: Blu-ray-Player/Recorder – Testsieger Panasonic DMR-BST 740Test: Blu-ray-Player/Recorder – Alternatives Produkt: Samsung BD-H 8509Test Bluray-Player/Recorder: Samsung BD-H 8900Test Blu-ray-Player/Recorder: LG BP740Test Blu-ray-Player/Recorder: Panasonic DMP-BDT384
Pro
  • Festplatte an Bord
  • TV-Empfänger
  • Brenner
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Sehr gute Bildqualität
  • Sehr viele Apps
  • Flotte und gute Bedienung
  • Tolle Bildqualität
  • Umfangreiche Anschlussbuchsen
  • Sehr viele Einstell-Optionen für Bild und Ton
  • Sehr gutes Bild
  • App-Steuerung
  • Sehr gutes Bild
  • Ordentliche Ausstattung
  • Bluetooth-Unterstützung
  • Großes App-Angebot
  • Fernbedienung mit Bewegungssensor
  • Sehr gutes Bild
  • Sehr gutes Bedienkonzept
  • Viele Apps
  • Sehr gutes Bild
Contra
  • Probleme mit der "Media Center"-App
  • Nur DVB-T, kein DVB-T2 HD
  • Keine Apps an Bord
  • Wenig ansprechendes Menü
  • Könnte punktuell etwas schneller reagieren
Bester Preis

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Blu-ray-Player: Optimal fürs Heimkino

Blu-rays sind für Heimkino-Fans momentan das optimale Abspielmedium. Gegenüber der DVD liefert die Blu-ray einen sichtbaren Qualitätsvorteil, optisch und akustisch. Die Filmauswahl ist riesig, die Abspielgeräte sind günstig.

Obwohl die Ultra-HD-Blu-ray ein noch besseres Bild liefert, hält die Blu-ray momentan alle Trümpfe in der Hand: UHD-Blu-ray-Player sind deutlich teurer, 200 Euro muss man für diese Geräte mindestens ausgeben. Zudem benötigt man einen UHD-Fernseher, um die Stärken der höheren Auflösung überhaupt ausspielen zu können. Darüber hinaus ist das Angebot an UHD-Blu-ray-Discs noch sehr überschaubar. Damit spricht aktuell sehr vieles für die Blu-ray.

Fast jeder aktuelle Blu-ray-Player ist zudem in der Lage, das Bild auf UHD-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten hochzuskalieren. Unsere Geräte im Test beherrschen diese Funktion allesamt.

Bildqualität auf sehr hohem Niveau

Die gute Nachricht: Die Bildqualität ist insgesamt auf einem sehr hohen Niveau, die Unterschiede sind marginaler Natur. Wer sich ein Markengerät zulegt, kann damit fast nichts falsch machen. Unterschiede gibt es allenfalls beim App-Angebot und bei den Netzwerkfunktionalitäten sowie bei der Bedienung.

Was bringt ein Recorder?

Bei den meisten Geräten, die aktuell erhältlich sind, handelt es sich um reine Blu-ray-Player. Das bedeutet, hier ist lediglich ein Laufwerk an Bord, um Blu-rays, DVDs oder CDs abzuspielen.

Unser Testsieger, der DMR-BCT760 von Panasonic, hat hingegen zusätzlich eine Festplatte verbaut, erhältlich sind unterschiedliche Kapazitäten mit 500 Gigabyte, einem oder gar zwei Terabyte. So lassen sich unter anderem eigene Filmaufnahmen etwa vom Camcorder auf die Festplatte kopieren und anschließend auf eine Blu-ray brennen.

Den primären Vorteil spielen die Panasonic-Recorder jedoch erst in Verbindung mit ihren eingebauten TV-Tunern für Kabel- oder Satellitenempfang aus. Sendungen lassen sich so komfortabel mitschneiden und später auf Rohlinge brennen. So kann die Lieblingsserie dauerhaft archiviert und auch auf anderen Geräten problemlos abgespielt werden.

Recorder sind natürlich teurer als Player. Wer die Aufnahmefunktion nicht benötigt, ist daher mit einem reinen Wiedergabegerät für Blu-rays besser beraten.

Alle Blu-ray-Player im Test: Sony BDP-S6700, Panasonic DMP-BDT384, LG BP740, Samsung BD-J6300, Panasonic DMR-BCT760 und Pioneer BDP-X300.
Unsere Blu-ray-Player im Test (von oben): Sony BDP-S6700, Panasonic DMP-BDT384, LG BP740, Samsung BD-J6300, Panasonic DMR-BCT760 und Pioneer BDP-X300.

So haben wir getestet

Unser bisheriges Testfeld haben wir durch sechs aktuelle Modelle ersetzt. Der Markt für Blu-ray-Player ist schnelllebig, die Produktzyklen sind relativ kurz. Deshalb haben wir den Test komplett aktualisiert und sechs neue Player und Recorder getestet.

Unsere aktuelle Produktpalette besteht aus einem Blu-ray-Recorder von Panasonic und fünf Playern von Samsung, Sony, LG, Pioneer und Panasonic. Die Preisspanne reicht von 70 bis knapp 400 Euro.

Die Bild- und Tonqualität haben wir mit den Blu-rays »Deutschland von oben«, »A View From Space« und »Ironman 3« für actionreichere Szenen auf einem 65-Zöller mit UHD-Auflösung gestestet. Hierbei kam es unter anderem darauf an, wie gut die Player das Bild hochskalieren. Ebenso haben wir uns das App- sowie das Multimediaangebot der Geräte und deren Bedienkomfort angeschaut.

Blu-Ray-Player Test –Testsieger: Panasonic DMR-BCT760

Testsieger: Panasonic DMR-BCT760

Als umfangreich ausgestattete Digitalmaschine mit schnellen und bewährten Prozessoren läuft der Panasonic DMR-BCT760 in Bild- und Tonqualität zu Höchstleistungen auf. Damit werden auch die Wünsche von High-End-Cineasten restlos erfüllt.

Der Panasonic ist mehr als nur ein Blu-ray-Player

Doch mit dem schwarzen Boliden bietet Panasonic weit mehr als einen Blu-ray-Recorder und 3D-Player. Zunächst ist er ein hochkomfortabler, schnell reagierender TV-Empfänger für Kabel-TV, eine Sat-Variante ist ebenfalls zu haben. Zudem beherbergt das Gehäuse eine Festplatte mit bis zu zwei Terabyte Fassungsvermögen (500 Gigabyte, ein oder zwei Terabyte).

Testsieger

Panasonic DMR-BCT760

Test Blu-ray-Player/Recorder: Panasonic BST750
Top Ausstattung, top Bedienung und viele smarte Funktionen: Am Panasonic DMR-BCT760 führt kein Weg vorbei.

Der Twin-Tuner im DMR-BCT760 fischt nicht nur Programme aus dem Kabelnetz, sondern theoretisch auch per Antenne aus der Luft. Leider unterstützt er nur den mittlerweile überholten Standard DVB-T und nicht DVB-T2 HD, was ihn für den terrestrischen Betrieb unbrauchbar macht. Im Kabelbetrieb lassen sich zwei unterschiedliche HD-Sendungen parallel aufnehmen und eine dritte verfolgen. Allerdings ist man bei der Auswahl dann eingeschränkt, die Senderwahl ist abhängig vom Transponder.

Eingerichtet ist die Box blitzschnell: Nachdem das Land ausgewählt wurde, kann man den Sendersuchlauf starten. Entscheidet man sich für »freie Sender« und den Schnellsuchlauf, ist das Setup nach drei Minuten erledigt. Die Senderreihenfolge ist logisch, die hochauflösenden Ableger von ARD und ZDF werden ganz vorne einsortiert, dann folgen die HD-Programme der Dritten und anschließend die nicht hochauflösend empfangbaren privaten Sender.

Blu-ray-Player Test – Testsieger: Panasonic DMR-BCT760
Unter der Frontklappe des Panasonic DMR-BCT760 sitzen neben der USB-Buchse auch zwei CI-Slots für Pay-TV-Module.

Positiv fallen die kurzen Umschaltzeiten auf. Auch die Bildqualität ist hervorragend. Das gilt nicht nur für die HD-Sender, sondern auch für die privaten Kanäle in SD-Auflösung, die mitunter sehr matschig auf den Bildschirm kommen. Die Elektronik des Panasonic und der Skalierer leisten hier tolle Arbeit.

Aufnehmen und Brennen

Drückt man auf den Aufnahme-Button der Fernbedienung, so kann man aus verschiedenen Optionen wählen. Entweder die laufende Sendung mitschneiden, eine fortlaufende Aufnahme starten oder eine Aufnahme in 15-Minuten-Intervallen (15 Minuten bis maximal vier Stunden) programmieren.

Besonders komfortabel präsentiert sich auch der TV-Guide. Er listet acht Programme übereinander – zum Programmieren wählt man einfach die gewünschte Sendung aus und kann jetzt einen Vor- oder einen Nachlauf einstellen, damit beim Spielfilm garantiert der Anfang auf der Festplatte ist.

Ein pfiffiges Feature ist die Option »Keyword-Recording«. Hier kann man bis zu 16 Schlüsselwörter festlegen, und der DMR-BCT760 durchforstet automatisch die Programmvorschau und nimmt die Sendungen in Eigenregie auf, in denen beispielsweise die vom Zuschauer präferierten Begriffe »Fußball«, »Sylt« oder »Afrika« vorkommen.

Blu-ray-Player Test – Testsieger: Panasonic DMR-BCT760 – Screenshot Menü
Dank »Keyword-Recording« nimmt der Panasonic alle Sendungen von alleine auf, in denen die vom Zuschauer gewünschten Schlagwörter in der Programmvorschau auftauchen.

Alle Aufnahmen bündelt der Panasonic übersichtlich im »Video-Menü«. Über verschiedene Filter kann man sich die TV-Mitschnitte anzeigen lassen. Wahlweise listet der Receiver alle, nur die Keyword-Aufnahmen, die unbetrachteten oder lediglich Filme, Beiträge aus den Bereichen Soziales/Wirtschaft oder AVCHD-Dateien auf, die man beispielsweise vom eigenen Camcorder auf die Festplatte kopiert hat.

Da der Recorder sogar noch über einen selten gewordenen SCART-Anschluss verfügt, lässt sich ein alter VHS-Recorder anschließen, um Videokassetten zu überspielen und zu digitalisieren. Auf die 500 Gigabyte große Festplatte passen rund 75 Stunden Material in HD-Auflösung. Natürlich erlaubt der DMR-BCT760 auch Time-Shift, also das Pausieren des Live-Programms mit zeitversetzter Wiedergabe, um etwa während eines Telefonanrufs nichts zu verpassen.

Blu-ray-Player Test – Testsieger: Panasonic DMR-BCT760 – Screenshot Menü
Im »Video-Menü« lagert der Panasonic sowohl TV-Aufnahmen als auch eigene Filme, die man von einem Camcorder oder einem VHS-Videorecorder überspielt hat.

Das Schöne: Der Panasonic speichert nicht nur Aufnahmen und eigenes Material, er kann es auch ausgeben und auf DVD oder Blu-ray brennen. Das Kopiermenü ist simpel gehalten und selbsterklärend. Man wählt lediglich die Quelle und das Ziel aus, also die Festplatte und den eingelegten Rohling, und stellt eine Brennliste zusammen. Dazu gehören die Sendungen, die man dauerhaft auf einer Disc archivieren möchte. Vorläufe und Überhänge lassen sich wegschneiden, Titel neu vergeben. Nach dem Festlegen der Qualitätsstufe startet der Brennvorgang und erledigt den Rest von alleine.

Bedienkomfort

Der Bedienkomfort des DMR-BCT760 ist wie bei allen Recordern und Playern von Panasonic ungemein hoch. Kennt man einen Player, kennt man alle. Panasonic hat das Bedienkonzept glücklicherweise über Jahre nicht verändert und am Menü nur minimale Anpassungen vorgenommen. So findet man sich trotz der enormen Funktionsfülle auch als Einsteiger sehr schnell zurecht.

Alle Menüs sind farbig, groß dimensioniert und mit ansprechenden Symbolen versehen. Unser Testsieger arbeitet sehr schnell und reagiert prompt auf jeden Tastendruck der Fernbedienung. Wartezeiten oder gar Aufhänger der Hardware gibt es nicht. Auch am Steuerstab hat sich über Jahre quasi nichts verändert. Die Tasten sind sinnvoll angeordnet mit gutem Druckpunkt. Für Netflix gibt es ebenso wie für die Internet-Anwendungen eine eigene Taste.

Blu-ray-Player Test – Testsieger: Panasonic DMR-BCT760 – Screenshot Menü
Von hier aus hat man alles im Griff: Das Hauptmenü des Panasonic stellt seinen Besitzer vor keine große Herausforderung.

Multimediale Extras

Ins Netzwerk wird der Panasonic entweder per Kabel oder über WLAN eingebunden. Dann bietet sich eine Fülle zusätzlicher Optionen. Natürlich hat der DMR-BCT760 diverse Apps wie Maxdome, Netflix, Amazon Video, YouTube, einen Web-Browser und Twitter direkt an Bord. Zusätzliche Anwendungen wie DAZN, Vimeo, Spiele, Nachrichten-Apps und Musikprogramme können über den Market heruntergeladen werden.

Das Spiegeln von Smartphone- und Tablet-Inhalten gelingt über Miracast. Außerdem fungiert der Panasonic als Media-Renderer und greift als DLNA-Client auf Inhalte aus dem heimischen Netzwerk zu. Darüber hinaus ist die Box auch ein Hausverteilungs-Server. Per WLAN oder Datenkabel leitet er das Live-Programm von seinen Tunern aus weiter zu mehreren TV-Geräten im Haus oder auf Tablet und Smartphone. Dasselbe ist mit den auf der Festplatte abgelegten Sendungen möglich. Damit ersetzt der Blu-ray-Könner unter Umständen eine komplette TV-Hausverteilungsanlage.

Ersatz für eine Hausverteilungsanlage

Probleme gab es leider mit der App »Media Center«, die wir beim Test des UHD-Recorders Panasonic DMR-UBS90 noch sehr gelobt hatten. Mit ihr soll es gelingen, auch von unterwegs die volle Kontrolle über den Recorder zu behalten. Über die Anwendung kann man beliebige Sendungen programmieren, beispielsweise am Urlaubsort, um keine Folge seiner Lieblingsserie zu verpassen. Anschließend genügt es, einen beliebigen Titel zur Wiedergabe im Aufnahme-Archiv anzutippen. Hier kann man zwischen den Auflösungen 720p mit einem Datendurchsatz von 6 Mbit/s und 360p mit 2 Mbit/s wählen.

Während das beim DMR-UBS90 vorzüglich funktionierte, konnten wir dies beim Testsieger leider erst gar nicht ausprobieren. Denn: Die App-Anmeldung scheiterte. Immer wieder erschien die Fehlermeldung »Anmeldung nicht möglich. Bitte prüfen Sie Ihre ID und das Passwort«. Weder mit zwei Accounts noch mit dem zigfachen Ändern des Passworts hatten wir Erfolg. Eine Neuinstallation der App brachte ebenfalls nichts. Dieses Phänomen schildern auch andere Nutzer im Internet.

Bildqualität

Qualitativ ist die Blu-ray-Wiedergabe ausgezeichnet. Der Panasonic skaliert vorzüglich auf UHD-Auflösung hoch und punktet durch enorm scharfe und plastische Aufnahmen. Schärfe, Rauschen, Farbe und Luminanz kann der Zuschauer anpassen, zudem stehen die unterschiedlichen Modi Cinema, Fine Cinema, Retro Cinema, Animation, Live und Normal zur Verfügung. Über die Fernbedienung sind 10-Sekunden-Sprünge nach hinten und 60-Sekunden-Sprünge nach vorne möglich.

Drückt man die Statustaste, so ruft man Uhrzeit, Datum, Kapitel, Festplattenkapazität, Laufzeit und einen Fortschrittsbalken auf. Das Bedienfeld der Fernbedienung mit den relevanten Tasten kann auf dem TV-Bildschirm eingeblendet werden. Als Ton-Optionen gibt es die Funktionen »Nacht-Surround« und eine »Dialog-Anhebung«. Der DMR-BCT60 unterstützt neben den herkömmlichen Audioformaten WAV, FLAC, MP3, AAC und WMA auch hochauflösende Dateien wie DSD (5,6/2,8 MHz) und FLAC.

Andere Versionen

Panasonic bietet den Recorder jeweils in Varianten mit Kabel- oder Satelliten-Tuner an, erkennbar am Kürzel »BST« für Satellit und »BCT« für Kabel. Unter der Bezeichnung DMR-BST760 ist das Gerät also auch mit Twin-Tuner für Satellitenempfang zu haben. Außerdem gibt Versionen mit 500 Gigabyte sowie einem und zwei Terabyte Festplattenspeicher. ebenfalls mit verschiedenen Festplatten-Kapazitäten.

Egal, auf welchem Weg man seine TV-Programme empfängt: Durch seine Aufnahme- und Brennfunktion, den guten Blu-ray-Player, die durchdachte Bedienung und die große Anzahl multimedialer Zusatzfunktionen ist der Panasonic-Recorder das perfekte Allround-Genie.

Alternativen

Das Angebot an Alternativen, zumindest an Blu-ray-Playern, ist groß. Dabei zeigt sich: Wer auf einen Markenhersteller setzt, kann einen Fehlkauf fast ausschließen. Zumindest bei der Bildqualität gibt es keine spürbaren Unterschiede.

Der App-Meister

Samsung BD-J6300

Test: Blu-ray-Player/Recorder – Testsieger Panasonic DMR-BST 740
Der Samsung bietet eine riesige App-Auswahl, reagiert flott und liefert ein tolles Bild.

Der Samsung BD-J6300 unterstützt nicht nur die 3D-Wiedergabe und das 4K-Upscaling, sondern bietet auch mit das größte App-Angebot und einen Web-Browser zum freien Surfen. Man hat die Möglichkeit, in den Kategorien Video, Spiel, Lifestyle, Information, Bildung und Kids zu stöbern. Videoanhänger können sich unter anderem über Maxdome, Netflix, DAZN, Amazon Video, Netzkino, Videoload, YouTube und die Portale von ARD, ZDF, Arte, Kabel1, Sixx, ProSieben und n-tv freuen.

Blu-ray-Player Test: Samsung BD-J6300
Kompaktes Gehäuse, bewährte Fernbedienung: Der Samsung BD-J6300 stellt seinen Besitzer vor keine Überraschungen.

An der Front des Samsung sitzt ein gut ablesbares Display, das unter anderem über die aktuelle Laufzeit der eingelegten Blu-ray oder über das aufgerufene App-Portal informiert. Die Bedienung ist über vier drucksensitive Tasten rechts auf der Gehäuseoberseite möglich. Die USB-Buchse an der Front wird durch eine Kunststoffklappe abgedeckt, an der Rückseite befindet sich neben der Ethernetbuchse ein optischer Audioausgang.

Die Einrichtung ist mit den Einstellungen von Sprache, WLAN und Bildformat schnell erledigt. Sehr übersichtlich gestaltet ist das Home-Menü, das man über eine eigene Taste auf der Fernbedienung erreichen kann. Links zeigt der BD-J6300 die eingelegte Disc mit Cover an, die lässt sich von hier direkt Starten. Rechts außen und unten bettet der Player diverse Apps ein, in der Bildschirmmitte befindet sich der Multimedia-Bereich. Von hier aus hat man unter anderem Zugriff auf den Speicher einer ins Heimnetzwerk eingebundenen FritzBox oder die Festplatte eines PCs. Ebenso lassen sich von USB-Sticks Filme, Musik und Fotos abspielen. Der Samsung unterstützt die Formate DivX, AVCHD, WMV, JPG, MP3, WMA, AAC und FLAC.

Darüber hinaus ist es möglich, das Smartphone-Display über den Blu-ray-Player auf den Flat-TV zu spiegeln (Screen-Mirroring). Bei einem Samsung-Smartphone genügt es, die Option »Smart View« zu aktivieren, schon erscheinen sämtliche Inhalte auf dem Fernseher.

Blu-ray-Player Test: Samsung BD-J6300
Hier findet man sich sofort zurecht: das übersichtliche Menü des Samsung-Players.

In den Einstellungen kann man unter anderem das HDMI-Farbformat auswählen (Auto, YCbCr, RGB Standard, RGB Erweitert), die Dynamikumfangssteuerung aktivieren oder Audioverzögerungen anpassen. Die Bedienung ist durch ansprechende Menüs und farbige Symbole sehr selbsterklärend und intuitiv. Das Gerät reagiert angenehm flott ohne Wartezeiten.

Die Fernbedienung kennt man von vielen anderen Samsung-Geräten, unter anderem den Fernsehern. Der Steuerstab liegt gut in der Hand, die Tasten mit sauberem Druckpunkt sind übersichtlich angeordnet. Die wichtigsten Wiedergabetasten sind illuminiert.

Die Wiedergabequalität von Blu-rays ist ausgezeichnet. Der BD-J6300 skaliert das Bild extrem scharf auf UHD-Auflösung hoch, Bewegungen sind butterweich, die Farben natürlich. Über die Optionen kann man unter anderem den Bildmodus verändern (Dynamisch, Standard, Film, Benutzer) und Einfluss auf Schärfe, Rauschen, Kontrast, Helligkeit, Farbe und Farbton nehmen.

Zudem gelingt die Auswahl einzelner Szenen entweder sehr bequem über Titel, eine Kapitelsuche oder die Zeitleiste. Die Tonspur zwischen Deutsch und anderen Sprachen verändert man per Tastendruck. An Surround-Formaten beherrscht der sehr ausgereifte Samsung Dolby True HD und DTS-HD Master Audio.

Der Profi-Player

Pioneer BDP-X300

Test: Blu-ray-Player/Recorder – Alternatives Produkt: Samsung BD-H 8509
Pioneers BDP-X300 bietet sehr viele Anschluss-Optionen, ein super Bild und viele Bild- und Ton-Einstellungen.

Hardcore-Heimkino-Fans wollen ein perfektes Abspielgerät für ihre Blu-rays und legen keinen Wert auf Apps und multimedialen Schnickschnack. Für sie ist der Pioneer BDP-X300 das perfekte Gerät, denn bei ihm handelt es sich um einen waschechten Player, der seinen Schwerpunkt auf die perfekte Disc-Wiedergabe legt. Auf Apps und Smart-TV-Funktionen verzichtet das in Weiß und Schwarz erhältliche Gerät komplett.

Blu-ray-Player Test: Pioneer BDP-X300.
Sieht im weißen Gehäuse sehr hochwertig aus: der Pioneer BDP-X300.

Dass sich der Pioneer an anspruchsvolle Anwender richtet, zeigt schon die Anschlussvielfalt: Neben dem vergoldeten HDMI-Ausgang besitzt der Player zwei USB-Buchsen, einen optischen und einen coaxialen sowie einen analogen Audio-Ausgang und eine Netzwerkbuchse. Zudem unterstützt der BDP-X300 WLAN. Die Einrichtung ist blitzschnell abgeschlossen, lediglich Sprache, Auflösung und Bildformat müssen eingestellt werden.

Beim Digitalausgang kann man wählen, ob der Ton als Bitstream oder als PCM ausgegeben wird, die Abtastfrequenz reicht von 48 über 96 bis hin zu maximal 192 Kilohertz. Der Pioneer unterstützt 2.8 MHz DSD Playback, Multi-Channel mit 5.1 oder 5.0 sowie unter anderem die Formate Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus, DTS-HD Master Audio und DTS-HD High Resolution Audio. An Scheiben spielt der Player Blu-rays, DVDs, CDs und SACDs ab. Bei Musik, Fotos und Videos, die per USB-Buchse zum Leben erweckt werden sollen, ist die Liste der kompatiblen Formate sehr lang und lässt keine Wünsche offen.

Das Home-Menü des BDP-X300 fällt sehr spartanisch und wenig ansprechend aus. Hier haben die Ingenieure maximalen Wert auf den Bedienkomfort, nicht aber auf die Optik gelegt. Es gibt fast nur Text und so gut wie gar keine unterstützenden Symbole. Das Hauptmenü besteht lediglich aus den beiden Punkten »Source« (hier hat man unter anderem Zugriff per DLNA auf eine FritzBox oder die PC-Festplatte) und »Grundeinstellungen«. Zudem erlaubt der Pioneer über Miracast, Inhalte von Mobilgeräten auf den Flat-TV zu spiegeln.

Blu-ray-Player Test: Pioneer BDP-X300.
Sachlichkeit pur: Die Menüs des Pioneer sind schlicht und optisch wenig ansprechend gehalten.

Nicht nur über das Menü kann man diverse Parameter für Bild und Ton anpassen, sondern auch direkt über die Fernbedienung, wenn die Blu-ray-Wiedergabe läuft. Per Direktwahltaste hat man unter anderem Zugriff auf Helligkeit, Kontrast, Farbton und Sättigung. Zudem gibt es eine Repeat-Funktion. Über die grüne Taste lassen sich Lesezeichen setzen. Außerdem kann man bis zu vierfach in das Bild hineinzoomen, um Details zu vergrößern, oder bei Bedarf auch das Bild auf ein Viertel verkleinern. Direkt am TV-Display stellt der Pioneer bei Bedarf das ausgewählte Kapitel, Spielzeit, Tonspur und Wiedergabeformat dar. Praktisch: Nach dem Neustart des Players fragt dieser, ob die Blu-ray an der zuletzt gestoppten Stelle fortgesetzt oder von vorne abgespielt werden soll.

Das Bild ist exzellent und wird auch von DVD auf maximal 4K/24p skaliert. Die Schärfe ist beeindruckend, die Natürlichkeit enorm. Trotz der vielen Tasten (46) ist die Fernbedienung übersichtlich gestaltet und logisch aufgebaut. Nützlich sind die zahlreichen Direktwahltasten, die ein Abtauchen in Untermenüs verhindern. Teilweise sind die Tasten jedoch etwas schwergängig und erfordern beim Drücken recht viel Kraft.

Pfiffig: Die Funktionen »Schnelle Ansicht mit Ton« und »Langsame Ansicht mit Ton« erlauben die Filmwiedergabe mit 1,5- bzw. 0,8-facher Geschwindigkeit, ohne die Tonhöhe zu verändern. Die Gratis-App »iControlAV5« erlaubt das Steuern des Players mit mobilen Android- und Apple-Geräten.

Der Grundsolide

Sony BDP-S6700

Test Bluray-Player/Recorder: Samsung BD-H 8900
Sehr gutes Bild, zuverlässige Bedienung, gute Ausstattung: Der Sony BDP-S6700 ist ein Musterschüler ohne Schwäche.

In einem sehr kompakten Gehäuse steckt der Sony BDP-S6700. An der Front sitzt eine gut zugängliche USB-Buchse, die sich nicht hinter einer Klappe versteckt. Rückseitig findet man neben dem HDMI- und dem Netzwerkanschluss einen koaxialen Digitalausgang. Über Fronttasten lässt sich das Gerät ein- und ausschalten, außerdem können Discs ausgeworfen werden.

Blu-ray-Player Test: Sony BDP-S6700
Kompakt ist beim Sony BDP-S6700 nicht nur der Player: auch die Fernbedienung fällt angenehm kompakt aus.

Ebenfalls handlich und klein fällt die Fernsteuerung aus. Die Tasten sind sinnvoll strukturiert angeordnet und haben einen präzisen Druckpunkt, für Netflix steht eine eigene Taste zur Verfügung. Über die Home-Taste gelangt man jederzeit zum Herzstück des Players, dem übersichtlichen Startbildschirm. Dieser ist gut gefüllt mit unterschiedlichsten Apps – Lieblingsanwendungen lassen sich individuell hinzufügen – außerdem hat man Zugriff auf Blu-rays und DVDs, den USB-Anschluss und die Option zum Spiegeln von Smartphone- und Tablet-Bildschirmen.

Das App-Angebot umfasst alles, was im Heimkino wichtig ist: YouTube, Spotify, Netflix, Netzkino, Opera TV, Rakuten TV und die Tagesschau-Anwendung. Die Programme laufen zuverlässig, starten aber einen Tick langsamer als etwa beim Samsung BD-J6300. Neben Blu-ray, DVD, CD und SACD unterstützt der Sony auch die Dateitypen DSD, FLAC, AAC, ALAC, WAV, MP3, Xvid, WMV, AVCHD, MPEG2 und MPEG4 – mehr geht fast nicht.

Blu-ray-Player Test: Sony BDP-S6700
Hier muss man nicht lange suchen: Im Menü des Sony BDP-S6700 fühlt man sich sofort heimisch.

Der BDP-S6700 beherrscht das Skalieren auf 4K mit 24p und gestattet es unter anderem, die Farbraumwandlung für das HDMI-Videosignal einzustellen. Alle Menüs sind übersichtlich und selbsterklärend. Die Bewegtbilder können sich mehr als sehen lassen – Bewegungen sind sehr geschmeidig und butterweich, die Schärfe ist brillant und die dargestellten Farben sind natürlich.

Über die Fernbedienung kann man die Tonspur wählen. Zudem besteht die Möglichkeit, in die Blu-ray-Wiedergabe Informationen zu Auflösung, Bildwiederholrate, Kapitel, Zeit und Datendurchsatz einzublenden. Insgesamt verrichtet der BDP-S6700 seine Arbeit sehr zuverlässig und unproblematisch. Zur Ausstattung gehören ferner App-Steuerung (iOS und Android), DLNA-Netzwerkfunktionalität und Bluetooth, um Musik über kompatible Lautsprecher abzuspielen.

Außerdem getestet

Die beiden unter dieser Kategorie aufgelisteten Geräte sind ebenfalls gut und konnten überzeugen. Lediglich Kleinigkeiten haben darüber entschieden, sie nicht als Empfehlungen zu nennen.

LG BP740

Test Blu-ray-Player/Recorder: LG BP740

Keine Preise gefunden.

Die Besonderheit beim LG BP740 ist die geschwungene Fernbedienung. Sie liegt dadurch wie der Controller einer Spielekonsole ergonomisch perfekt in der Hand. In den Steuerstab ist ein Bewegungssensor eingebaut. Dadurch lässt sich die Fernbedienung zum Navigieren frei in der Luft bewegen. Das funktioniert gut, ist aber gewöhnungsbedürftig und auch ein Stück weit Geschmacksache. Alternativ lassen sich klassische Steuertasten verwenden.

Blu-ray-Player Test: LG BP740
Besonderes Merkmal des LG BP740 ist nicht nur das zweifarbige Gehäuse, sondern auch die geschwungene Fernbedienung.

LG hat seinem Player zahlreiche Apps spendiert, unter anderem Netflix, Spotify, MySpass, YouTube, Zattoo, Bild.de, Deezer, Spiele und Nachrichten. Die Ladezeiten könnten teilweise etwas schneller sein. Die Interneteinbindung gelingt per WLAN oder Netzwerkkabel. Per Netzwerk hat man außerdem Zugriff auf Online-Speicher und Festplatten, zudem werden Miracast und die Wiedergabe von Fotos, Videos und Musik von USB-Sticks unterstützt. Zum Surfen steht ein Browser zur Verfügung.

Blu-ray-Player Test: LG BP740
Bunt und aufgeräumt: Das Menü des LG BP740 geizt nicht an farbigen Symbolen.

Die Menüs wirken aufgeräumt und sind dank farbiger Symbole sehr ansprechend. Nach der Inbetriebnahme des Players findet man sich auf Anhieb zurecht. Der BP740 skaliert sehr präzise auf UHD-Auflösung hoch, die Bewegtbilder der Blu-rays sind knackscharf und plastisch. Zur Bildanpassung kann man aus den Vorgaben Standard, Bewegung, Spielfilm und benutzerdefinierten Setups (Kontrast, Helligkeit, Schärfe, Farbe) auswählen. Als Extra gibt es eine Zeitlupenfunktion.

Panasonic DMP-BDT384

Im Vergleich zu unserem Testsieger verzichtet der Panasonic DMP-BDT384 auf die Festplatte, den TV-Tuner und den Brenner, die Panasonic-spezifischen, positiven Merkmale vereint er trotzdem unter seinem schwarzen Gehäuse.

Blu-ray-Player Test: Panasonic DMP-BDT384
Außen unspektakulär, innen bewährte Technik: Der Panasonic DMP-BDT384 setzt die bekannten Panasonic-Stärken konsequent um.

Zu den Stärken zählen das durchdachte Bedienkonzept, das schnelle und flüssige Handling sowie die kurzen Reaktionszeiten. Kennt man einen Panasonic-Player, egal wie alt, so fühlt man sich auch beim DMP-BDT384 sofort heimisch. Die Bildqualität mit den UHD-Skalierungseigenschaften ist top, der Zuschauer kann aus den Bildmodi Fine, Normal, Soft und User auswählen und Parameter wie Kontrast, Helligkeit und Schärfe optimieren.

Blu-ray-Player Test: Panasonic DMP-BDT384
Sollten die vorinstallierten Apps nicht reichen, so kann man zusätzliche aus dem Market herunterladen.

Über zwei USB-Buchsen lässt sich der Player mit Fotos, Musik und Videos füttern, ebenso greift dieser Multimedia-Dateien per DLNA-Client aus dem Netzwerk ab und fungiert sogar als Media-Renderer. Über die Home-Taste auf der Fernbedienung gelangt man jederzeit und aus jeder Anwendung heraus zum Startbildschirm zurück. Das App-Angebot ist umfassend, hierzu zählen unter anderem Netflix (eigene Taste auf der Fernbedienung), Amazon Video, YouTube, Bild.de und ein Web-Browser. Zusätzliche Anwendungen lassen sich aus dem Market herunterladen. Miracast, also das Spiegeln von Smartphone- und Tablet-Inhalten, gelingt problemlos.

 

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Kommentare

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Tote Katz
Tote Katz

Wie steht es mit der Verabeitung von Kapitelmarken und Untertiteldateien ab USB-Drive? Mein Pana BCT735 kann damit nichts anfangen, trotzdem laut Handbuch beispielsweise ein Video.mkv mit Untertiteldatei Video.srt ab USB-Stick möglich sein sollte. Der „altehrwürdige“ WD-Player hat damit keine Probleme!

Daniel Pantel
Daniel Pantel

Der oben stehende Artikel ist nicht ganz richtig… Die Vorgänger-Serie, z. B. der DMR-BST740 und Varianten beherrschen sehr wohl das 4K-Upscaling… Dieses geht auch aus dem Artikel von Audiovision hervor, auf welchen hier auf Seite 3 verwiesen wird