Der beste Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer

Test Bluetooth In-Ear-Kopfhörer

Der beste Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer ist der Shure SE215 BT1. Die Ausstattung mit insgesamt 6 Paar Passstücken, wovon drei in Foam-Ausführung sind, lässt den Shure in fast jedem Ohr seine enorme Klangqualität entfalten. Die zu Ohrbügeln ausformbaren Kabel sorgen für zusätzlichen Halt bei diversen Freizeitaktivitäten.

Update 3. April 2018

Drei neue Bluetooth-In-Ears sind hinzugekommen: Der Shure SE215 BT1 schafft es zu unserem neuen Testsieger. Der BeoPlay H5 und der KEF Motion One kommen mit Nackenbügeln, der KEF sogar mit optionalem Kabelbetrieb.

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20. Dezember 2017

Wir haben ganze acht neue In-Ears getestet: Audio Technica ATH-CKR 75BT, Beyerdynamic Byron BTA Wireless, Westone WX, RHA MA750 Wireless, Koss BT190i K, SoundMagic ST30, Focal Spark Wireless und Magnat LZR 548.

Keiner der Neuzugänge kommt an unseren bisherigen Testsieger SoundMagic E10BT heran. Aber vier davon sind neue Empfehlungen.

8. Mai 2017

Wir haben den Test um zwei interessante Neuheiten ergänzt: Der Momentum In-Ear Wireless kostet aktuell zwar fast 200 Euro, aber wir wollten wissen, ob sich eine solche Investition lohnt.

Der E10BT ist der erste Bluetooth-In-Ear von SoundMagic – und konnte sich gleich den Testsieg sichern.

Kein lästiges Kabel mehr in dem man ständig hängen bleibt – das wünschen sich sicherlich viele. Bei Bluetooth In-Ears gibt es lediglich ein Verbindungskabel zwischen beiden Hörern, allenfalls kommt ein etwas soliderer Nackenbügel zum Einsatz, das wars. True-Wireless-In-Ears, die komplett ohne Kabel arbeiten haben wir ebenfalls für Sie getestet. Der Akku sollte natürlich immer geladen sein, sonst ist es ganz schnell vorbei mit dem Musikgenuss.

Wir haben über 30 Bluetooth In-Ears für Sie getestet. Mit dabei sind auch einige China-Direktimporte zum Vergleich, von den meisten sollten Sie jedoch lieber die Finger lassen – manche präsentierten sich aber überraschend gut. Preislich liegen die In-Ears zwischen günstigen 26 und satten 200 Euro. Die China-Produkte liegen sogar teilweise noch unter 25 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Shure SE215-BT1

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Shure SE215-BT1
Shure hat seinen In-Ear Klassiker mit Bluetooth ausgestattet, - steckbar - somit bleibt immer auch die verkabelte Option.
eBay€ 119,00
Amazon€ 128,95
Conrad.de€ 128,95

von 60 Lesern gekauft

Der Shure SE215 BT1 ist der günstige Klassiker unter den In-Ears. Da er steckbar ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis die 215er-Version erst ein Kabel mit Fernbedienung und nun eines mit Bluetooth-Empfänger bekommt. Nun erhält man die jahrzehntelange Bühnenerfahrung von Shure auch drahtlos vom Smartphone. Optional gibt es immer noch ein »richtiges« Kabel für den SE215, für echtes HiFi-Vergnügen.

Klangstark

Beyerdynamic Byron BT

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Beyerdynamic Byron BT
Der Byron BT ist ein gelungener Auftritt von Beyerdynamic. Unser ehemaliger Favorit ist noch wärmstens zu empfehlen.
Amazon€ 83,50
eBay€ 89,00
OTTO€ 95,85

von 762 Lesern gekauft

Wem möglichst ausgewogenen Klang zum kleinen Preis haben möchte und sonst auf manches verzichten kann, für den ist der Beyerdynamic Byron BT eine Empfehlung. Er klingt insgesamt etwas schlanker als der Shure, reicht auch nicht so tief in den Basskeller runter, bietet aber eine feine Auflösung im Mittelhochtonbereich. Leider liegen dem Byron nur wenige Passstücke bei, und diese beschränken sich auf Silikon-Ausführungen, dafür ist er ohne Ohrbügel sehr leicht einzusetzen und auch für Brillenträger die erste Wahl.

Mit Neckband

RHA MA750 Wireless

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: RHA MA750 Wireless
RHA mit gewohnter Klangqualität, umfangreicher Ausstattung und hohem Bedienkomfort.
Amazon€ 149,95
eBay€ 195,67

von 36 Lesern gekauft

Beim RHA MA750 Wireless handelt es sich um ein Bluetooth-Upgrade der bewährten MA750 Kabel-Variante. Die Kabel, die die sehr solide ausgeführten Hörer mit dem Neckband verbinden, werden um die Ohrmuscheln verlegt und bieten sicheren Halt, auch wenn’s mal aktiver zugeht. Neben dem bekannt hochwertigen Finish verwöhnen die RHA-Hörer mit einer besonders reichhaltigen Ausstattung und nicht zuletzt mit hervorragendem Klang.

Preistipp

SoundMagic E10BT

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: SoundMagic E10BT
Der SoundMagic E10BT ist sehr gut ausgestattet, und liefert einen guten Klang.
Rakuten.de€ 46,49
eBay€ 49,99
Amazon€ 49,99

von 1333 Lesern gekauft

Der SoundMagic E10BT kann vor allem mit herausragender Ausstattung punkten, die neben den vielen Anpassungs­möglich­keiten auch die Akkulaufzeit umfasst. Für die Hörer sowie diverse Passstücke ist ausreichend Platz im soliden Case, welches ebenfalls zum Lieferumfang gehört. Klanglich ist der SoundMagic mit seinem recht natürlichen Klangbild zum Langzeithören abgestimmt, für den Spaßfaktor sorgt eine leichte Anhebung des Pegels im Bassbereich.

Für Sportler

Koss BT190i K

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Koss BT190i K
Der Koss sitzt auch beim Joggen bequem und sicher in den Ohren. Der Klang ist voll und knackig.
Amazon€ 57,49

von 30 Lesern gekauft

Zwar sind die knalligen Farben des Koss BT190i K sein erstes auffälliges Merkmal, allerdings ist er beileibe kein reines Mode-Accessoire. Mit den leuchtenden Farben spricht er dennoch seine bevorzugte Zielgruppe an; sein fester und doch komfortabler Sitz, sowie seine Unempfindlichkeit gegen Schweiß prädestiniert den Koss geradezu für sportliche Aktivitäten. Mit seinem präzisen, knackigem Bass sorgt er für den richtigen Takt beim Joggen. Ebenso präzise und sauber auflösend gibt er sich auch im Mittelhochton-Bereich – ein unkomplizierter sportlicher Begleiter.

Vergleichstabelle

TestsiegerKlangstarkMit NeckbandPreistippFür Sportler
Modell Shure SE215-BT1 Beyerdynamic Byron BT RHA MA750 Wireless SoundMagic E10BT Koss BT190i K Sennheiser Momentum In-Ear Wireless KEF Motion One Focal Spark Wireless SoundMagic ST30 Westone WX Magnat LZR 548 Teufel Move BT Audio Technica ATH-CKR 75 BT Beyerdynamic Byron BTA Wireless BeoPlay H5 NuForce BE6 Philips SHB5950 Philips SHB5900 JBL Reflect Response Urbanista Boston Beats Powerbeats 2 Wireless Jabra Rox Wireless Plantronics BackBeat Fit Mpow Magneto TaoTronics TT-BH07
Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Shure SE215-BT1Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Beyerdynamic Byron BTTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: RHA MA750 WirelessTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: SoundMagic E10BTTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Koss BT190i KTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser MOMENTUM In-Ear WirelessTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: KEF Motion OneTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Focal Spark WirelessTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: SoundMagic ST30Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Westone WXTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Magnat LZR 548Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Audio Technica ATH-CKR 75 BTTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Beyerdynamic Byron BTA WirelessTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: BeoPlay H5Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: NuForce BE6Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Philips SHB5950Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Philips SHB5900Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: JBL Reflect ResponseTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Urbanista BostonTest Bluetooth In-Ear-Kopfhörer: Beats Powerbeats 2 WirelessTest Bluetooth In-Ear-Kopfhörer: Jabra Rox WirelessTest Bluetooth In-Ear-Kopfhörer: Plantronics BackBeat FitTest Bluetooth In-Ear-Kopfhörer: Mpow MagnetoTest Bluetooth In-Ear-Kopfhörer: TaoTronics TT-BH07
Pro
  • Hervorragender Klang
  • Üppige Ausstattung
  • Gesteckte Bluetooth-Einheit
  • Sehr guter Klang
  • Intuitive Bedienung
  • Perfekt für Brillenträger
  • Sehr guter Klang
  • USB Typ-C Ladeanschluss
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Guter Klang
  • Gute Ausstattung
  • Guter Empfang
  • Sitzt ohne Fummelei komfortabel und sicher
  • Knackig abgestimmt ohne Schwächen im Mittelhochtonbereich
  • Elegantes Design
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Guter Klang
  • sehr schönes Design
  • hervorragende Verarbeitung
  • Sehr guter Klang
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Geschützt gegen Spritzwasser
  • Für Kabel- und BT-Betrieb gerüstet
  • Hervorragender Klang
  • 10 Paar Passstücke sorgen für perfekte Anpassung
  • Guter Klang
  • Leicht einsetzbar
  • Stabile Funkübertragung
  • Guter Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr guter Klang
  • Stabile Funkverbindung
  • Hervorragender Klang
  • Unterstützung von aptX und AAC
  • Sehr guter Klang
  • Feines Oberflächen-Finish
  • Guter Klang
  • Insgesamt guter Klang
  • Relativ günstig zu haben
  • Gut abgestimmt
  • Leichte Bauweise
  • Gut für Sportler geeignet
  • Guter Klang bei moderater Lautstärke
  • Reflektierendes Nackenband
  • Gut für Sportler geeignet
  • Stylisches Design
  • Relativ günstig
  • Mit Aufbewahrungsbeutel
  • Neuartige Bauweise
  • Günstig
  • Klang ist in Ordnung
  • Gute Ausstattung
Contra
  • Für Brillenträger nicht optimal
  • Wenig Ausstattung
  • Nur 3 Paar Passstücke
  • Transportbeutel von einfacher Qualität
  • "Affenschaukel" ist etwas nervig
  • Dürftig ausgestattet
  • Nur wenige Passstücke im Lieferumfang
  • Nur wenige Passstücke im Lieferumfang
  • Geringe Reichweite
  • Kein Clip im Lieferumfang
  • Steckkontakte sind verschraubt
  • Umständlich einzusetzen
  • Kein Clip im Lieferumfang
  • Spartanische Ausstattung
  • Empfang teilweise nur mittelmäßig
  • Wenig Ausstattung
  • Hoher Preis
  • Umständliches Lade-Dock
  • Hoher Preis
  • Riesige Ohrstöpsel, passen nicht in jedes Ohr
  • Probleme beim Laden und beim Pairing
  • Wandler stehen weit von den Ohren ab
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Loudness Charakter lässt sich nicht leugnen
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Knallige Farben nicht für jeden etwas
  • Gewöhnungsbedürftige Bedienung
  • Starrer Nackenbügel
  • Blinkendes LED am Band kann nerven
  • Hoher Preis
  • Nicht für Brillenträger geeignet
  • Schlechter Halt der Hörer
  • Große Wandler
  • Akku-Kästchen schließt nach Öffnen nicht mehr bündig ab
  • Nicht für Brillenträger geeignet
  • Nur ein Paar Passstücke beigelegt
  • Schlechte Funkreichweite
  • Passstücke sind eine Katastrophe
  • Sitzt sehr locker im Ohr
Bester Preis

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Warum Bluetooth?

In-Ear-Kopfhörer sind beliebt, weil sie so klein und kompakt sind, dass man sie immer dabei haben kann. Doch oft nervt das Kabel zum Smartphone oder Musik-Player – gerade beim Sport. Mit Bluetooth kann man sich das sparen.

Aber nicht nur beim Sport machen Ohrhörer mit Bluetooth-Verbindung Sinn. Mit dem iPhone 7 hat Apple offiziell das kabellose Zeitalter bei Smartphones eingeläutet und mal eben die Kopfhörer-Buchse gekillt. Auch wenn die Kalifornier dafür viel Kritik einstecken mussten – andere Smartphone-Hersteller haben sich daran orientiert, und die Buchse ebenfalls abgeschafft.

Bluetooth hat Fortschritte gemacht

Unterdessen entwickeln sich In-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth in Riesenschritten weiter: Waren die Modelle vom letzten Jahr noch relativ groß oder brauchten ein dickes Nackenband mit Elektronik und Akku, reicht bei den aktuellen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörern inzwischen ein kleines Kabel zwischen den beiden Ohrhörern – und einige kommen sogar ganz ohne Kabel aus.

Trotz fortschreitender Miniaturisierung steigt die Qualität der Audio-Übertragung: Das leichte Rauschen, das man bislang bei vielen Bluetooth-In-Ears hören konnte, ist bei der neuesten Generation fast völlig verschwunden.

Im Gegensatz zu den meisten Bluetooth-Bügelkopfhörern gibt es bei den meisten Bluetooth-In-Ear-Kopfhörern allerdings keinen Notbetrieb über Kabel – sie funktionieren nur mit geladenem Akku, müssen also vor Gebrauch aufgeladen werden. Dafür gibt es entweder einen USB-Anschluss mitsamt zugehörigem Kabel, oder, wie beim BeoPlay H5 eine Art Ladestation, in der die Hörer angedockt werden.

Das Testfeld

Nachdem uns erst der Byron BT von Beyerdynamic vor allem klanglich überzeugen konnte, enterte der SoundMagic E10BT mit seiner fulminanten Ausstattung zum fast gleichen Preis das Siegertreppchen. Andere haben jetzt aufgeholt; Bühnenspezialist Shure hat mit dem SE215 BT1 klanglich bewährte In-Ears mit einem Bluetooth-Modul ausgestattet und bekommt neuerdings von uns die Top-Empfehlung.

Sennheiser hat sein Edel-Modell aus der Momentum-Reihe auf den Markt gebracht – wir haben in das Schmuckstück reingehört. Neu im Test sind nun drei In-Ears mit ebenfalls hohen Ansprüchen an Klang und Design; der BeoPlay H5 aus der dänischen Design-Schmiede tritt gegen den KEF Motion One an, der in Zusammenarbeit mit Porsche Design entstanden ist. Außerdem unser neuer Favorit, der Shure SE215 BT1, ein bewährter In-Ear, der jetzt auch mit Bluetooth-Übertragung ausgestattet wurde.

Nun haben wir uns wieder neue Bluetooth-InEars angehört, die teilweise mit ganz neuen Ansätzen, oder mit alten Kompetenzen glänzen können.

Unser Test umfasst inzwischen über 30 aktuelle Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer. Die Preise der Testgeräte bewegen sich zwischen spektakulären 20 und beachtlichen 200 Euro und liegen damit in der selben Preisspanne wie unsere kabelbasierten In-Ears.

Hier wie dort konnten wir feststellen, dass die Klangunterschiede zwischen den Hörern ganz beträchtlich von deren Passung im Ohr abhängt.

Man sollte sich also auf jeden Fall die Zeit nehmen, sie mit den verschiedenen Passstücken auszuprobieren, um auch wirklich das Richtige zu finden. Passt keines der mitgelieferten Passstücke, kann man auch für wenig Geld andere Größen dazu kaufen, zum Beispiel von Comply Foam.

Testsieger: Shure SE215 BT1

Der neue Shure SE215 BT1 ist eigentlich ein alter Bekannter; schon unter den verkabelten In-Ears konnte der SE215m+SPE in der 100-Euro-Klasse überzeugen. Nun hat Shure die gleichen In-Ears mit einem Bluetooth-Modul versehen. Das ging relativ einfach, da die Systeme steckbar sind. Deshalb kann man sich theoretisch auch ein normales Kabel nachkaufen, um den SE215 ganz audiophil ohne Funkübertragung zu nutzen.

Testsieger

Shure SE215-BT1

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Shure SE215-BT1
Shure hat seinen In-Ear Klassiker mit Bluetooth ausgestattet, - steckbar - somit bleibt immer auch die verkabelte Option.
eBay€ 119,00
Amazon€ 128,95
Conrad.de€ 128,95

von 60 Lesern gekauft

Der Shure klingt im Vergleich zu unserem vorherigen Favoriten, dem SoundMagic E10BT, deutlich erwachsener. Aktuell liegt der Shure sogar noch über dem damaligen Einstiegspreis des SoundMagic, und der wäre kaum zu rechtfertigen, wenn er nicht einiges zu bieten hätte. Seitens der Ausstattung mit Case und einer Menge Passstücke liegen beide sogar gleichauf, weshalb der SoundMagic jetzt unseren Preistipp abliefert.

Verarbeitung und Zubehör

Die technische Grundlage des SE215 BT liefern die gleichen Treiber, die schon im verkabelten SE215m ihren Dienst tun. Ursprünglich als Monitor-Hörer für Musiker konzipiert, öffnete Shure sein Programm einer größeren Kundschaft. Die Nähe zur Bühne hat man dabei immer beibehalten, was man auch dem Konzept des SE215 BT deutlich anmerkt.

Für Musiker ist es wesentlich, dass die Hörer zum Monitoring fest sitzen, auch wenn es auf der Bühne mal bewegt zugeht; wie einige andere Hersteller auch, setzt Shure auf das zum Ohrbügel umfunktionierte Kabel, mehr noch, bei den SE215 BT lässt sich der Bogen individuell anpassen.

Sehr viele Passstücke zur Auswahl

Damit Fremdgeräusche draußen bleiben und so wenig wie möglich Musik nach außen dringt, sollen auch die Shure Hörer perfekt sitzen. Sechs Passstücke, davon drei aus Silikon und drei aus hauseigenem Memory-Schaum sollten reichen, um jedes Ohr entsprechend abzudichten, die Muschelform der Ohrstöpsel tut sein Übriges und sorgt für perfekten Sitz in der Ohrmuschel.

Praxistest

Einmal richtig angepasst und eingesetzt, sitzen die Shure-In-Ears sicher und komfortabel, und eignen sich damit auch für längere Hörsitzungen, selbst während sportlicher Aktivitäten.

Die MMCX Steckverbindung bietet viele Möglichkeiten

Da die Stöpsel und Kabel mit einer soliden MMCX Steckverbindung gekoppelt sind, kann ein defektes Kabel oder auch Stöpsel ohne weiteres ausgetauscht werden. Wer zur Abwechslung verlustfrei und damit verkabelt Musik hören möchte, kann sich die passenden Kabel RMCE zulegen. Mit dem Shure RMCE LTG gibt es sogar die Möglichkeit, die SE215 Stöpsel per Lightning direkt mit dem iPhone zu verbinden. Auch andersherum wird ein Schuh draus, teurere, bessere Shure Hörer, wie der SE535 können ebenfalls mit dem separat erhältlichen Bluetooth-Modul RMCE BT1 gekoppelt werden.

Am BT-Kabel hängt das Inline-Mikrofon, mit den drei Bedienelementen, die leicht zu ertasten sind. Das ist wichtig, weil es sehr nah am rechten Ohrstöpsel befestigt ist, um die ideale Position zu gewährleisten, und deshalb quasi blind bedient wird.

Ein zweites Kästchen beinhaltet die Elektronik und den Akku, der einfach über eine integrierte microUSB-Buchse geladen wird. Das passende Kabel liegt bei, eine Ladung reicht für mindestens 8 Stunden – bei uns sogar mit voller Lautstärke. Das ist zwar kein Rekord, liegt aber doch im akzeptablen Bereich.

Die Bluetooth-Verbindung läuft unkompliziert, einfach einige Sekunden den Multifunktions-Knopf gedrückt halten und schon erscheint der Shure SE215 BT im Bluetooth-Menü des Smartphones. Eine Stimme gibt dabei Auskunft über den aktuellen Betriebszustand und über die noch verfügbare Spieldauer des Hörers in Stunden, diese ist relativ genau.

Über die Reichweite und Stabilität der Bluetooth-Verbindung gibt es wie immer keine Auskunft, deshalb war ich beim Praxistest angenehm überrascht, dass die Verbindung selbst über zwei Etagen hält – das liegt dann eindeutig im oberen Bereich der Testergebnisse. Im normalen Betrieb, mit dem Smartphone oder anderen Bluetooth-Geräten in alltäglicher Reichweite dürfte es also keinerlei Störungen oder gar Abbrüche geben.

Hörtest

Bei den SE215 BT1 hat Shure ganze Arbeit geleistet, die hervorragenden Systeme laufen auch mit Bluetooth-Modul zur Höchstform auf.

Auch am Smartphone ist der Klang gut

Der SE215 BT1 liefert einen vollen, erwachsener Klang. Mit entsprechendem Material versorgt, bietet er einen ungeahnten Tiefgang im Bassbereich. Selten grollt der Bass in »Dreaming Far Away« von Klaus Doldingers EnRoute so authentisch und eindringlich wie mit den Shure Hörern, zumindest in dieser Preisklasse.

Gleichzeitig beschränkt sich das Potential der Hörer keinesfalls auf das untere Frequenzband; sie liefern auch im sensiblen Mittelhochton-Bereich ein fein aufgelöstes Klangbild. Er schafft damit eine schon plastische, räumliche Bühnenabbildung – genial, wie es Shure gelungen ist, die Klangqualität des SE215m in die drahtlose Übertragung hinüberzuretten. Klar, die üblichen Verluste gibt es auch hier, die beschränken sich aber auf das Bandbreiten-Limit der Bluetooth-Übertragung. Wenn man das vermeiden will, legt man sich einfach das entsprechende RMCE Kabel zu, und hört völlig verlustfrei. AptX oder einen ähnlichen Codec beherrscht der Shure leider nicht, dennoch verschafft er mit dem, was ihm angeliefert wird, eine Menge Hörspaß.

Nachteile?

Ein Nachteil des SE215 BT1 ist der Konstruktionsweise mit dem Ohrenbügeln geschuldet; für Brillenträger bedeutet das Einsetzen und Herausnehmen eine lästige Fummelei. Auch, dass aptX nicht unterstützt wird ist ärgerlich, aber wegen der enormen Klangqualitäten noch verschmerzbar. Wer nicht herumfummeln will und zudem auf aptX-Unterstützung setzt, ist nach wie vor mit dem Beyerdynamic Byron BT gut bedient, sollte sich aber gleich ein paar Comply-Passstücke dazu bestellen.

Shure SE215 BT1: Das sagen die Anderen

In der Ausgabe 3 des SFT-Magazins (02/2018) erreichte der SE215 BT1 mit der Note 1,3 ein »sehr gut« und schaffte es auf Platz 2, gleich hinter den Pioneer Rayz Plus. Dieser ist allerdings recht teurer und wird auch nicht über Bluetooth, sondern über Lightning-Adapter betrieben. Als Plus bewerteten die Kollegen die gelungene Abstimmung, die vielen Passstücke im Lieferumfang, sowie die Möglichkeit, ein normales Kabel anzuschließen. Negativ fiel auch hier das Einsetzen mit dem Ohrbügel auf.

Das Magazin testr.at (11/2017) gibt dem Shure 3,8 von 5 möglichen Punkten, auch hier kann der SE215 BT1, besonders in den Bereichen Tragekomfort und Verarbeitung überzeugen:

»Mich persönlich haben die Shure SE215-BT1 In-Ear-Ohrhörer sehr überzeugt. Der Preis von 139,00€ (UVP) ist zwar nicht niedrig, dafür bekommt man aber meiner Meinung nach, von Shure eine sehr gute Qualität geliefert. Die Shure SE215-BT1 sind sowohl für sportliche Tätigkeiten, wie auch für den Alltag sehr gut geeignet.«

Das Magazin MacLife (01/2018) gab keine Endnote, jedoch ebenfalls viel Lob für den unverfälschten und authentischen Sound:

»Die speziellen Ohrpassstücke mit klangisolierendem Design schirmen jegliche Umgebungsgeräusche wirkungsvoll ab… Der Hörer kann infolgedessen einen sehr unverfälschten und authentischen Sound erleben, der gerade bei moderner Musik nicht mit kräftigen Basstönen geizt. Der Winkel der Schallröhrchen ist dabei an den Hörkanal angepasst, wodurch sich der Tragekomfort deutlich erhöht. …«

Alternativen

Der Shure SE215 BT1 ist nicht ganz billig, wem der Preis zu hoch ist, oder wer auf ein anderes Konzept mit mehr oder weniger massivem Neckband setzt, wird an anderer Stelle fündig. Auch Sportler, die auf eine gewisse Wasser- und Schweissresistenz angewiesen sind, finden mehr als ein passendes Exemplar.

Am anderen Ende der Skala, zeigen die günstigen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer von Aukey, Mpow und Taotronics große Einschränkungen. Sie sind eigentlich alle nicht empfehlenswert. Hier gilt der alte Spruch: Wer billig kauft, kauft zweimal, wenn dies denn bei den Produkten überhaupt möglich ist – einige der Hörer waren schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr verfügbar, man kann also keine Produktkonstanz erwarten.

Klangstark

Beyerdynamic Byron BT

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Beyerdynamic Byron BT
Der Byron BT ist ein gelungener Auftritt von Beyerdynamic. Unser ehemaliger Favorit ist noch wärmstens zu empfehlen.
Amazon€ 83,50
eBay€ 89,00
OTTO€ 95,85

von 762 Lesern gekauft

Letztlich musste sich der Beyerdynamic Byron BT vor allem der üppigen Ausstattung unseres neuen Favoriten geschlagen geben. Obwohl der SoundMagic sich zudem noch erstaunlich klangstark gibt, bleibt für den Byron weiterhin der erste Platz in der Disziplin Klang.

Beim Byron BT sind die Ohrstöpsel ebenfalls aus Metall gefertigt, allerdings etwas größer und schwerer, eben weil sie einen Teil der Elektronik beinhalten. In der Praxis sitzen die Beyerdynamic In-Ears allerdings sicher im Ohr, zumindest in den meisten Ohren.

Ohnehin sind die recht weichen Silikon-Passstücke nach häufigem Gebrauch schnell mal eingerissen, da ist es gut, dass Comply extra für den Byron BT entsprechenden Ersatz im Portfolio führt.

Die Laufzeit von gut sieben Stunden bei vollem Akku ist zwar nicht rekordverdächtig, reicht aber in der Praxis allemal aus, zumal die Byrons spätestens nach zwei Stunden am normalen USB-Ladegerät wieder voll aufgeladen sind.

Wenn der Byron BT sicher und gut abdichtend im Ohr sitzt, ist er klanglich kaum zu schlagen; er verwöhnt mit einem ausgewogenen, detailreichen Klangbild und vor allem mit einer mitreißenden Dynamik. Ganz nebenbei versteht es der Byron eine authentische Räumlichkeit zu reproduzieren, kein Wunder, wird ihm doch dank Verwendung des aptX-Codecs beste Ware per Bluetooth angeliefert.

Auch wenn die Ausstattung noch Wünsche offen lässt, der Byron BT bleibt unser Tipp für hervorragenden Klang fürs Geld.

Mit Neckband

RHA MA750 Wireless

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: RHA MA750 Wireless
RHA mit gewohnter Klangqualität, umfangreicher Ausstattung und hohem Bedienkomfort.
Amazon€ 149,95
eBay€ 195,67

von 36 Lesern gekauft

Der RHA MA750 Wireless hat gute Gene, stammt er doch nicht nur dem Namen nach vom MA 750i ab, die Hörer stecken im gleichen solide verarbeiteten Metallkleid. Befestigt sind die beiden Hörer an kurzen Kabeln, die aus einem Neckband ragen. Dieses hat es in sich, nicht nur der Ein/Aus-Schalter mit kombinierter Bluetooth-Pairing-Funktion ist daran zu finden, auch ein kleines NFC-Symbol – das entsprechend ausgestattete Smartphone muss also nur an das Symbol gehalten werden, und schon sind Hörer und Smartphone gekoppelt.

Das Nackenband sorgt für sicheren Halt, außerdem finden darin größere Akkus Platz als in den Kabeln mit Anhängseln der Konkurrenz. Das hat dann auch eine längere Akkulaufzeit zur Folge – der RHA hält damit locker über zehn Stunden ohne nachladen durch.

Auch seitens der Ausstattung haben die Schotten wieder nicht gespart, sondern dem MA750 Wireless die gleiche Palette an Passstücken beigelegt wie seinem Kabel-Bruder.

Dabei ist »Palette« durchaus wörtlich gemeint, schließlich stecken die Passstücke fein säuberlich auf einem Metallträger, so dass man in aller Ruhe die passenden auswählen kann und dabei nicht den Überblick verliert. Gespart wurde nur am sonst bei RHA üblichen Case, das Zubehör wird in einem schlichten Netz aufbewahrt.

Eingepasst kann er die bekannten klanglichen Qualitäten der RHA-Hörer voll entfalten; ein leichter Loudness-Charakter sorgt selbst bei geringen Lautstärken für ein breites Klangspektrum. Er löst sehr schön in den Höhen auf und schiebt sachte aber bestimmt im Bassbereich nach.

Preistipp

SoundMagic E10BT

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: SoundMagic E10BT
Der SoundMagic E10BT ist sehr gut ausgestattet, und liefert einen guten Klang.
Rakuten.de€ 46,49
eBay€ 49,99
Amazon€ 49,99

von 1333 Lesern gekauft

Der SoundMagic E10BT profitiert von seiner enormen Ausstattung mit diversen Passstücken und dem unkomplizierten Einpassen ins Ohr. Obendrein wurde der Preis aktuell nochmal drastisch gesenkt.

Sogar klanglich kann der E10BT ganz gut mithalten, er liefert ein recht natürliches Klangbild, reicht weit in den oberen und unteren Frequenzbereich hinein und schiebt untenrum leicht nach, was dem Geschmack der meisten Kunden entspricht.

Im Vergleich fällt allerdings schon auf, dass dies allein den Pegel im Bassbereich betrifft, womit er einigermaßen erfolgreich kaschiert, dass er eben nicht so tief hinabreicht, wie beispielsweise der Shure und andere Hörer.

Auch in Bezug auf die Detailtreue und räumliche Abbildung kommt er an den Shure SE215 BT1 oder den Byron BT nicht heran, weswegen diese für Klang-Enthusiasten klar die erste Wahl sind. Zudem kann er logischerweise nicht mit deren Verarbeitungsqualität mithalten.

Allerdings gibt es aktuell zu dem Preis keine Alternative, die auch nur halbwegs an die Ausstattung und Klangqualität der E10BT heranreicht.

Für Sportler

Koss BT190i K

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Koss BT190i K
Der Koss sitzt auch beim Joggen bequem und sicher in den Ohren. Der Klang ist voll und knackig.
Amazon€ 57,49

von 30 Lesern gekauft

Der Koss BT190i K ist wie kaum ein anderer Hörer für sportliche Einsätze prädestiniert. Dafür spricht nicht allein das leuchtend bunte Outfit, in dem der Hörer zu haben ist, wenngleich er damit besonders leicht gefunden werden kann, falls er mal achtlos zwischen die Sportklamotten geworfen wird.

Die Oberflächenbeschichtung der Passstücke ist zwar weich aber sehr rutschfest, nicht einmal wenn der Schweiß herunter rinnt, kommen sie ins Rutschen. Der Schweiß kann übrigens auch nicht in die Hörer eindringen und dort die Elektronik angreifen. Zudem lassen sie sich sehr leicht einsetzen und bleiben auch über längere Zeit sicher an Ort und Stelle, ohne unkomfortabel zu werden.

Mit seinem präzisen, knackigen Bass sorgt er für den richtigen Takt beim Joggen, gibt sich jedoch gleichermaßen präzise und sauber, wenn es um die Auflösung des wichtigen Mittelhochton-Bereiches geht. Auf jeden Fall liefert er bei gut ausgewählter musikalischer Kost reichlich Motivation.

Wenn leuchtend Pinkweiß oder Blaugrün nicht zu Ihren Lieblingsfarben gehören, greifen Sie eben zum weißen oder schwarzen Exemplar und haben beim Workout im Fitnessstudio oder beim Joggen immer den richtigen Takt im Ohr.

Außerdem getestet

Sennheiser Momentum In-Ear Wireless

Der Sennheiser Momentum In-Ear bietet in manchen Stücken nochmal einen Hauch mehr Detailreichtum, geht dafür nicht ganz so zupackend zur Sache, und liegt damit klanglich auf dem gleichen hohen Niveau wie der Byron BT.

Seine Stärke ist neben dem schönen Hardcase der prestigeträchtig elegant mit Leder bezogene Nackenbügel und die komfortable Einrichtung per NFC. Er ist was zum Hinhören und zum Herzeigen gleichermaßen. Das lässt Sennheiser sich aber auch was kosten – knapp 200 Euro müssen Sie für den Momentum hinlegen.

KEF Motion One

Der KEF Motion One ist ein weiteres Produkt aus der Zusammenarbeit von KEF mit der Porsche-Design-Abteilung. Außer dem üppigen Einsatz schön verarbeiteter Metalloberflächen, gibt es auch einige feine Detaillösungen, die zumindest zum Tragekomfort beitragen; so lassen sich die angewinkelten Ohrstöpsel soweit im Winkel verstellen, dass die Kabel wahlweise nach vorn oder nach hinten aus dem Ohr führen.

Die In-Ears sind gesteckt, ähnlich wie beim Shure und Westone, allerdings legt KEF das »Notkabel« gleich mit dazu. Ausreichend Platz ist im recht großen, edlen Case ohnehin, denn der Motion One ist beileibe kein Winzling. Allein der Nackenbügel ist so großzügig dimensioniert, dass ein entsprechend großes Case erforderlich ist.

Trotz ihres erst recht klobigen Outfits passen die Ohrstöpsel gut ins Ohr. Vom Klang her liefern sie fast die gleiche Bandbreite wie unser Favorit, auch wenn sie im Tiefbass hörbar früher abreißen, so lassen sie doch in den Höhen die gleiche Brillanz aufblitzen und können auch seitens der räumlichen Abbildung leicht mithalten. Dank der Nackenbügel-Konstruktion eignen sie sich für Sportler und für Brillenträger sowieso, zumal sie nicht zu den Hörern gehören, die nur mit guten Design blenden.

Focal Spark Wireless

Entgegen den Konventionen ist die InLine-Bedienung des Focal Spark Wireless links angebracht. Ansonsten sind die Franzosen mit den Metallgehäusen der Hörer voll im Trend. Die Hörer lassen sich gut einsetzen und können auf Anhieb ihr Klangpotential ausspielen.

Sie sind eher warm abgestimmt, mit einem sauberen druckvollen Bass der dennoch eine sehr gute, sonore Anbindung an den Mitteltonbereich bietet. Überhaupt ist die Mitten-Auflösung hervorragend, wovon besonders Stimmen profitieren.

Durch die Bedieneinheit und das Kästchen mit der Elektronik baumelt das Verbindungskabel recht schwer um den Hals, man sollte unbedingt den mitgelieferten Clip einsetzen.

SoundMagic ST30

Mit dem SoundMagic ST30 erhalten Sie streng genommen gleich zwei In-Ear-Sets; eines für den reinen Kabelbetrieb und eines für Bluetooth-Übertragung. Ermöglicht wird das durch Steckverbindungen an den Hörern und anderen notwenigen Utensilien, die dem Set beiliegen.

Da der ST30 zudem gegen Spritzwasser gefeit ist, darf er gern auch beim Joggen dabei sein und muss noch nicht einmal unter der Dusche abgenommen werden.

Westone WX

Der Westone WX arbeitet als einziger imTestfeld nicht mit einem dynamischen Treiber, sondern mit einem BA-Treiber. Ohne auf die technischen Feinheiten einzugehen: er klingt für den aufgerufenen Preis hervorragend und könnte so einige teurere Kollegen schlagen.

Offenbar hat man sich bei Westone die Kritik bezüglich der Bluetooth-Verbindung zu Herzen genommen; ein aktualisiertes Modell, was uns jetzt zur Verfügung stand, lässt sich problemlos mit dem Smartphone verbinden und hält diese Verbindung auch über eine größere Strecke stabil aufrecht.

Damit kann der Westone WX jetzt seine volle Klangpracht auch kabellos entfalten. Die vielen beigelegten Passstücke und das ebenfalls beigelegte Reinigungs-Tool lassen fast vergessen, dass dem Westone nur ein simpler Aufbewahrungsbeutel aus Stoff beiliegt.

Magnat LZR 548

Mit dem LZR 548 weitet Magnat sein Angebot an Kopfhörern auch bei den In-Ears mit Bluetooth-Übertragung aus. Die Ohrstöpsel sehen zwar recht groß aus, sitzen aber komfortabel und sicher im Ohr, wer will kann mit den kleinen Flügelchen – auch Hooks also Haken genannt – für zusätzlichen Halt sorgen. Bei manchen Aktivitäten wie Tanzen oder anderen Sportarten macht das durchaus Sinn.

Ich habe die Hooks jedenfalls nicht benötigt, die Hörer sitzen auch so sicher in meinen Ohren. Auch der LZR 548 ist natürlich modern gesoundet, arbeitet also im Tiefbass mit etwas Nachdruck, löst aber darüber trotzdem gut auf. Bei manchen Stücken wirkt er vielleicht etwas nasal.

Teufel Move BT

Aus dem Hause Teufel kommt der Move BT. Wie man das von Teufel kennt ist die Verarbeitung sehr gut und auch klanglich muss er sich nicht verstecken. Leider ist auch beim Move die Ausstattung sehr spartanisch und die Reichweite ohne Smartphone in der Nähe nur mittelprächtig.

Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Move BT einen guten Job macht. Preis-Leistungs-technisch ist er zu empfehlen.

Audio Technica ATH-CKR 75 BT

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Audio Technica ATH-CKR 75 BT

Keine Preise gefunden.

Beim Audio Technica ATH CKR 75 BT sind die Hörer ebenfalls solide aus Metall gefertigt und nicht gerade klein, dennoch lassen sie sich gut einsetzen und unterstützen mit aptX, AAC und SBC alle wichtigen Codecs, um die Musik möglichst sauber via Bluetooth übertragen zu können.

Sie klingen recht frisch, haben einen leichten Loudness-Charakter und könnten in den unteren Mitten etwas präsenter sein. Die Reichweite ist gut, über das Verbindungskabel dringen leichte Mikrofonie-Geräusche ans Ohr, wenn das Kabel an der Kleidung scheuert.

Beyerdynamic Byron BTA Wireless

Der Beyerdynamic Byron BTA Wireless könnte dem Namen nach ein gößerer Bruder des Byron BT sein, ist er auch, zumindest dem Preis nach zu urteilen. Nur leider hat er nicht viel mehr zu bieten als der deutlich günstigere Byron BT.

Die Ausstattung ist genauso minimalistisch gehalten, 4 Silikon-Passstücke liegen immerhin bei, dazu ein Satz Hooks – gegenüber nur 3 Passstücken ohne Hooks. Dafür gibt es statt des einfachen USB-Kabels mit Micro-Anschluss kopfhörerseitig ein aufwendiges Ladedock, an das das Bedienkästchen des Hörers angedockt werden muss.

Das ist weder schwierig, noch unkomfortabel, blöd ist lediglich dass man das Dock auf Reisen immer mitnehmen muss und nicht auf ein Standard-USB-Kabel zurückgreifen kann.

Klanglich hat der BTA ebenfalls nichts Neues zu bieten, er ist vielleicht noch ein wenig detailreicher als der BT, aber auch nur im direkten Vergleich.

BeoPlay H5

Der BeoPlay H5 sieht nicht nur enorm klobig aus, er ist es auch. Die Dänen wollten unbedingt ein pfiffiges Ladekonzept mit Dockingstation realisieren. Damit die Hörer dort optimal eingelegt werden können, müssen sie entsprechende Abmessungen haben.

Geholfen hat das nur wenig, unsere Testmuster benötigten viel Zuspruch, um auch wirklich Kontakt und damit Ladung aufzunehmen, außerdem stellt sich dieses Konzept gerade unterwegs als sperrig und unpraktisch heraus.

Glücklicherweise kamen die H5 aber schon aufgeladen an, so dass wir sie direkt ausprobieren konnten. Beim Pairing zickten sie dann ebenfalls und zwar an mehreren Smartphones. Dabei klingen sie, wenn man sie dann mal erfolgreich installiert hat sehr gut, solange sie im Ohr sitzen. Das hohe Gewicht und das starre Verbindungs-Kabel sorgen beim Einsetzen ins Ohr für ebenso ungünstige Hebel- und Gewichtsverhältnisse wie beim Einsetzen ins Lade-Dock.

Wenn B&O hier nicht grundlegend Hand anlegt, sind die BeoPlay H5 keine Empfehlung für den aufgerufenen Preis. Fpr günstigeres Geld gibt es bereits Hörer, die deutlich besser funktionieren und zudem gut aussehen.

NuForce BE6

Schön solide kommt der NuForce BE6 daher, bei dem es sich ebenfalls um eine Konstruktion mit Kabel handelt.

Beim NuForce gibt es nur die Inline-Fernbedienung, der Rest der Elektronik und vor allem die Akkus sind in den Wandlergehäusen untergebracht. Dadurch sind sie länger als normal, und ragen sichtbar aus den Ohren hervor.

Die Akkus sind dennoch relativ klein: Sechs Stunden Batterielaufzeit verspricht der Hersteller, realistisch sind eher drei bis vier Stunden.

Die Ausstattung ist gut, aber mit sechs Paar Passstücken kommt er auch hier nicht an den SoundMagic heran. Derart gut bestückt und mit den richtigen Passstücken optimal im Gehörgang platziert, präsentiert der NuForce ein ausgewogenes, warm abgestimmtes Klangbild. Die Bässe kommen präzise und satt, dank präsenter Mitten und Höhen baut er eine große Bühne auf.

Für Klang-Enthusiasten ist dieser Hörer eine Überlegung wert, für Sportler ist er wegen der aus den Ohren abstehenden Wandler dagegen nicht so gut geeignet.

Philips SHB5950

Der Philips SHB5950 gibt insgesamt gute Kost auf die Ohren. Ein leichter Loudness-Charakter lässt sich zwar nicht leugnen, dafür kommt der Bass aber ausreichend konturiert und die Höhen lassen es an den richtigen Stellen glitzern.

Angesichts der neuen Generation Bluetooth-Hörer geht man bei ihm mittlerweile jedoch zu viele Kompromisse ein. Sein aktuell sinkender Preis macht ihn dennoch interessant.

Philips SHB5900

Der Philips SHB5900 ist der kleine Bruder des SHB5950. Er sieht in seinen knalligen Farben ein wenig aus wie ein Kinderspielzeug, das sollte allerdings nicht über seine Fähigkeiten hinwegtäuschen.

Er ist sogar einen Hauch neutraler abgestimmt als sein Bruder. Allerdings hält der Akku deutlich kürzer als die meisten Konkurrenten, was nur für kurze Einsätze spricht.

JBL Reflect Response

Der JBL Reflect Response verfügt ebenfalls über einen Nackenbügel, der allerdings mit fug und recht die Bezeichnung Bügel verdient, da er viel starrer ist als die meisten anderen.

Der Ein-/Ausschalter und damit auch die Pairing-Aktivierung werden mit einer Taste am Bügel vorgenommen, alle anderen Einstellungen, wie Lautstärke, Skip und Gesprächsannahme per Touch-Gesten auf der Oberfläche der Wandler – das ist ziemlich gewöhnungsbedürftig.

Urbanista Boston

Mit dem Urbanista Boston sind wohl am meisten Sportler angesprochen. Er sitzt bequem im Ohr und selbst abends und bei Dämmerung wird man von seinen Mitmenschen dank des reflektierenden Nackenbandes noch gut gesehen.

Auch der Klang ist gut, zumindest wenn man eine moderate Lautstärke eingestellt hat. Wird es zu laut, fühlt der Urbanista sich schnell überfordert – Ihre Ohren sind das im Übrigen auch.

Beats Powerbeats 2 Wireless

Der Beats Powerbeats 2 Wireless gehört zur Ohrbügel-Fraktion. Er sieht dank seiner Farbgebung sehr stylisch aus und wendet sich damit nicht nur an sportliche Zeitgenossen – wenn er denn mal sitzt.

Für Brillenträger ist er – wie alle In-Ears mit Ohrbügeln – gänzlich ungeeignet. Die großen Gehäuse tun ein Übriges zum schwierigen Einsetzen. Auch ohne Brille und selbst mit unterschiedlicher Zusammensetzung der vier Paar mitgelieferten Passstücke passen die Beats nicht in jedes Ohr.

Zusammen mit dem stolzen Preis ist der Powerbeats damit nur was für Fans der Marke.

Jabra Rox Wireless

In dieser Preisklasse eher ungewöhnlich, verfügt der Jabra Rox Wireless über einen Aufbewahrungsbeutel, der zwar etwas Schutz vor Feuchtigkeit bietet, aber seine billige Machart nicht so ganz verbergen kann.

Der Rox Wireless gehört ebenfalls zur Spezies der Neckband In-Ears, im Kabel ist nur die Inline-Fernbedienung integriert. Entsprechend groß fallen die Wandler aus, umso mehr, als einer der beiden noch die USB-Ladebuchse aufnehmen muss.

Diese befindet sich schön unter einem Kunststoff-Deckel verborgen, der aber, einmal geöffnet, bei unserem Modell nicht mehr bündig schließen wollte.

Plantronics BackBeat Fit

Der Plantronics Backbeat Fit fällt sofort wegen seiner avantgardistischen Bauweise auf. Kabel oder Bügel – Plantronics versucht beide Konstruktionsarten zu verbinden. Freundlich könnte man es einen flexiblen Nackenbügel oder aber ein in Form gebrachtes Kabel nennen.

Er ist zudem mit Ohrbügeln versehen und kommt schon aus diesem Grund für Brillenträger eher nicht in Frage. Zudem gibt es nur eine Sorte Passstücke und die wollten bei mir absolut nicht in die Ohrkanäle, es sei denn mit Gewalt.

Auch so bleiben sie eher vor dem eigentlichen Hörkanal und dichten deshalb nicht ganz perfekt ab.

China Direktimporte

Problemlos kann man für kleines Geld Bluetooth-In-Ears direkt in China bestellen. Wir haben den Versuch gemacht, und einige der gängigsten Hörer bestellt und getestet. Das Ergebnis ist nicht wirklich befriedigend, die In-Ears sind oft groß und schwer, billig verarbeitet, sitzen schlecht – und klingen nicht gut. Hier die Ergebnisse im Einzelnen, wobei wir aktuell vier Produkte wieder entfernen mussten, weil sie schon nicht mehr verfügbar sind:

Mpow Magneto

Die mitgelieferten Passstücke des Mpow Magneto sind schlicht eine Katastrophe, sie lassen sich nur schwer abziehen und noch schwerer wieder aufstecken, das Ausprobieren der besten Konstellation wird damit nahezu unmöglich.

Mit der Funkreichweite kann der klobige Mpow ebenfalls nicht wirklich punkten. Auch hier sind die Comply Foam Passstücke eine echte, weil funktionierende Alternative, obwohl sie dem Magneto nur einen stark mittenlastigen Sound entlocken können.

Selbst für den günstigen Preis sind die Mpow Magneto damit nicht zu empfehlen.

TaoTronics TT-BH07

Der Taotronics TT BH07 ist einer der wenigen günstigen Hörer, der mit praxisgerechter Ausstattung versehen und zudem recht gut einpassbar ist. Nach erfolgreichem Einsatz klingen die TT BH07 ganz passabel, der leichte Loudness-Charakter kann so manchem dünnen Smartphone-Sound auf die Sprünge helfen.

Große Sprünge kann man mit dem Hörer im Ohr allerdings nicht machen, und zwar buchstäblich: zu locker sitzen die recht schweren Wandler in den Ohren. Wer nicht viel Geld ausgeben will, für den ist der Taotronics TT BH07 klanglich die beste Wahl – eine echte Kaufempfehlung ist er dennoch nicht.

Kommentare

21 Kommentare zu "Der beste Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer"

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Georg Klinge

Ich suche einen In-Ear, der auch unter einem Motorradhelm getragen werden kann. Welcher aus dem Testfeld käme dafür in Frage? Ich bin Brillenträger.

Marco Korflür
Marco Korflür

Der Sennheiser fehlt im Test

Redaktion
Redaktion

Der Sennheiser Momentum Wireless findet sich als erster Eintrag unter „Außerdem getestet“. 😉

Dirk Lienenkaemper
Dirk Lienenkaemper

Achso Mhh aha teufel, bose, Sony, usw. taugen dann alle nichts tz tz tz

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Jop.

Bose, Teufel, Sony und Co verkaufen ihre Produkte nur wegen dem Namen.
Wer auf Klangqualität setzt, sollte sich lieber auf andere Marken konzentrieren.

Die Konkurrenz ist hier schon deutlich weiter entwickelt.

Manno Ben Edward
Manno Ben Edward

Kann man nicht ernst nehmen, weil sie Sony nicht mal erwähnen. Wahrscheinlich nicht die richtige Preisklasse für die Tests.

Roman Hörmann
Roman Hörmann

15 Euro bei einem Namhaften Onlinehändler super Qualität hält schon fast ein Jahr

Volker Milz
Volker Milz

Lachhaft die soundmagig klingen so dünn. Verstehe nicht warum ihr die so hypen müsst.

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Testsieger die Soundmagic E10?
Fand die ziemlich schlecht :/
Sind die anderen dann noch schlechter?

Jakob
Jakob

Liebes Test-Team,
mich interessiert wie der Bose SoundSport im untersuchten Testfeld abschneiden würde. Gibt es hier Erfahrungen?
Vielen Dank,
Jakob

Redaktion
Redaktion

Den kabellosen SoundSport haben wir noch nicht getestet – die Variante mit Kabel hat uns aber enttäuscht. Siehe hier: https://www.allesbeste.de/test/die-besten-in-ear-kopfhoerer/5/#ausserdem-getestet

Peter
Peter

Hallo,
habt Ihr die Bose QC 30 mal getestet?

Peter
Peter

Hi, was ist denn mit den Bose QC 30? Die mal getestet?

Redaktion
Redaktion

Wir haben einen eigenen Test für In-Ear-Kopfhörer mit Noise-Cancelling gemacht. Die QC 30 sind hier unser Testsieger: https://www.allesbeste.de/test/der-beste-in-ear-kopfhoerer-mit-noise-cancelling/

Gordon May
Gordon May

Gibt es denn wirklich Kopfhörer im Bluetooth Bereich die Hi Res Anforderungen nachkommen?

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Sind die anderen BT InEars wirklich gleich oder schlechter als die Soundmagic E10Bt ? Oo

Dann ist die Auswahl an BT InEars aktuell richtig beschissen :/

Klanglich sind die E10Bt ..“okay“.. 😀

AllesBeste.de
AllesBeste.de

Klanglich setzen Beyerdynamic mit Byron BT und Sennheiser mit dem neuen Momentum In-Ear noch eins drauf – kosten aber mehr.

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Also dann lieber richtige InEars mit MMCX Anschluss und einem BT Adapter dafür.^^

Martzell
Martzell

Und sind günstiger als die Erato. Und günstiger als meine Sony damals. Mit gewohnt gutem Klang.

Martzell
Martzell

Ich vermisse die Apple Wireless Earpods. Die lassen sich nicht nur mit Apple nutzen.

Redaktion
Redaktion

Wir haben die Earpods bereits bei Apple angefragt.