Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Bluetooth In Ear Kopfhörer Copyright: Klipsch
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Letztes Update: 5.7.2021

Der beste Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer

Wir haben 38 Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer getestet. Der beste ist der Shure SE215 BT1. Die Ausstattung mit insgesamt sechs Paar Passstücken, wovon drei in Foam-Ausführung sind, lässt den Shure in fast jedem Ohr seine enorme Klangqualität entfalten. Die zu Ohrbügeln ausformbaren Kabel sorgen für zusätzlichen Halt bei diversen Freizeitaktivitäten.

Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 20 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, av-magazin.de, Heimkino, HIFI.DE und d-pixx.
Letztes Update: 5. Juli 2021

Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer werden zunehmend durch True Wireless In-Ear-Kopfhörer abgelöst. Wir stellen dieses Thema daher ein.

1. März 2021

Wir haben vier weitere Kopfhörer getestet. Die Mackie MP-320 sind zusammen mit dem Bluetooth-Adapter MP-BTA unsere neue Empfehlung, wenn Geld keine große Rolle spielt. Die Teufel Airy Sports lösen die Panasonic RP-BTS55 auf dem Platz der sportlichsten Bluetooth In-Ears ab. Neu dabei sind außerdem der Teufel Supreme In und der Adidas FWD-01, die aber beide ohne Empfehlung bleiben.

20. Mai 2020

Wir haben sechs neue Bluetooth-In-Ears getestet: Von Audio-Technica den ATH-C200BT, von Panasonic den RP-BTS55, den RP-HTX20B und den RP-NJ310B, schließlich von Sennheiser den CX 150BT und den CX 350BT. Daraufhin gibt es zwei neue Empfehlungen.

14. Februar 2020

Neu im Test haben wir den Bowers & Wilkins PI3 sowie den Klipsch T5 in der Ausführung mit Neckband, der konnte dann auch direkt eine Empfehlung ergattern.

5. Juli 2019

Neu sind die OnePlus Bullets Wireless 2, außerdem mit den Pax X-1 und Tips1 zwei Sets von Lamax, sowie der SoundMagic E11BT – zwei der Neulinge schaffen eine Empfehlung.

1. November 2018

Vier neue Kandidaten mit zwei unterschiedlichen Konzepten aus drei Preisklassen haben wir hinzugefügt: den RHA MA650 Wireless und den 1More E1001BT, beide mit Nackenbügel, sowie den Marshall Minor II Bluetooth und den Tribit XFree Color mit Verbindungskabel zwischen den Ohrstöpseln.

3. April 2018

Drei neue Bluetooth-In-Ears sind hinzugekommen: Der Shure SE215 BT1 schafft es zu unserem neuen Testsieger. Der BeoPlay H5 und der KEF Motion One kommen mit Nackenbügeln, der KEF sogar mit optionalem Kabelbetrieb.

20. Dezember 2017

Wir haben ganze acht neue In-Ears getestet: Audio Technica ATH-CKR 75BT, Westone WX, RHA MA750 Wireless, Koss BT190i KSoundMagic ST30, Focal Spark Wireless und Magnat LZR 548.

Keiner der Neuzugänge kommt an unseren bisherigen Testsieger SoundMagic E10BT heran. Aber vier davon sind neue Empfehlungen.

8. Mai 2017

Wir haben den Test um zwei interessante Neuheiten ergänzt: Der Momentum In-Ear Wireless kostet aktuell zwar fast 200 Euro, aber wir wollten wissen, ob sich eine solche Investition lohnt.

Der E10BT ist der erste Bluetooth-In-Ear von SoundMagic – und konnte sich gleich den Testsieg sichern.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Kein lästiges Kabel mehr in dem man ständig hängen bleibt – das wünschen sich sicherlich viele. Bei Bluetooth In-Ears gibt es lediglich ein Verbindungskabel zwischen beiden Hörern, allenfalls kommt ein etwas soliderer Nackenbügel zum Einsatz, das wars. True-Wireless-In-Ears, die komplett ohne Kabel arbeiten haben wir ebenfalls für Sie getestet. Der Akku sollte natürlich immer geladen sein, sonst ist es ganz schnell vorbei mit dem Musikgenuss.

Wir haben über 38 Bluetooth In-Ears für Sie getestet, 26 davon sind aktuell noch erhältlich. Mit dabei sind auch einige China-Direktimporte zum Vergleich, von den meisten sollten Sie jedoch lieber die Finger lassen – manche präsentierten sich aber überraschend gut. Preislich liegen die In-Ears zwischen günstigen 26 und satten 200 Euro. Die China-Produkte liegen sogar teilweise noch unter 25 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Shure SE215-BT1

Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Shure SE215-BT1
Shure hat seinen In-Ear-Klassiker mit Bluetooth ausgestattet – und das steckbar. Somit bleibt immer auch die verkabelte Option.

Der Shure SE215 BT1 ist ein echter Klassiker bei herkömmlichen In-Ear-Kopfhörern. Da die Kabelverbindung steckbar ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis der 215er erst ein Kabel mit Fernbedienung und dann eines mit Bluetooth-Empfänger bekam. So kommt Ihnen die jahrzehntelange Bühnenerfahrung von Shure auch drahtlos vom Smartphone zugute. Optional gibt es immer noch ein »richtiges« Kabel für den SE215, so kann man zwischen Bluetooth- und Kabelbetrieb wählen.

Wenn Geld egal ist

Mackie MP-320

Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Mackie MP-320
Die Studio-Monitore MP-320 von Mackie lassen sich mit dem Bluetooth-Kit kabellos betreiben.

Die Mackie MP-320 kennen wir schon von den verkabelten In-Ears, mit dem optional erhältlichen MP-BTA Bluetooth-Adapter kann man sie nun ergänzen. Die Kabel des Bluetooth-Kästchens werden einfach mit den In-Ears zusammengesteckt und schon gibt es besten Studiosound per Bluetooth vom Smartphone.

Gut & günstig

Sennheiser CX 150BT

Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 150BT
Der CX 150BT kommt ohne Neckband aus, klingt sehr gut und mit einem sehr ausdauernden Akku ausgestattet.

Ohne Neckband, dafür mit flexiblem Kabel zwischen den In-Ears ist der Sennheiser CX 150BT konstruiert. Im Kabel sind zwei Kästchen integriert, eines mit Mikrofon und Fernbedienung, das zweite beinhaltet die Bluetooth-Elektronik und den Akku. Die In-Ears selbst sind klein, leicht und sitzen sehr komfortabel im Hörkanal. Der Klang ist wie erwartet sehr gut, mit vollgeladenen Akkus kann man bis zu 20 Stunden Musik genießen.

Klangtipp

Klipsch T5 Neckband

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Klipsch T5 Neckband
Das Neckband des T5 ist mit Leder ummantelt, die kleinen In-Ears sitzen sehr komfortabel und klingen ganz hervorragend.

Der Klipsch T5 Neckband ist der dritte in der aktuellen T5-Serie des Herstellers. Neben der Neckband-Version gibt es noch eine True-Wireless- und eine Sport-Ausführung. Die In-Ears des T5 Neckband sind fast schon zierlich, passen deshalb aber umso besser in den Hörkanal, um dort sicher und komfortabel ihren Dienst zu verrichten. Und das machen sie ausgesprochen gut, denn am Klang gibt es ebenso wenig auszusetzen wie am Tragekomfort.

Für Sportler

Teufel Airy Sports

Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Teufel Airy Sports
Die Airy Sports sitzen nicht nur sicher in den Ohren, sie überstehen auch ein kurzes Bad klaglos.

Wie der Name schon vermuten lässt, sind die Teufel Airy Sports für den Musikgenuss beim Sport konzipiert. Die In-Ears sind mit Bügeln versehen, die selbst bei intensiver sportlicher Betätigung für sicheren Halt sorgen. Dank Schutzklasse IPX7 ist die Elektronik in den Hörern selbst gegen zeitweiliges Untertauchen ausreichend geschützt. Dank der kostenlosen App kann man zudem den Klang individuell anpassen, damit macht der Workout gleich mehr Spaß.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerWenn Geld egal istGut & günstigKlangtippFür Sportler
Shure SE215-BT1 Mackie MP-320 Sennheiser CX 150BT Klipsch T5 Neckband Teufel Airy Sports Panasonic RP-BTS55 Teufel Supreme In Adidas FWD-01 1More E1001BT Bowers & Wilkins PI3 OnePlus Bullets Wireless 2 Marshall Minor II Bluetooth Lamax Tips1 Sennheiser Momentum In-Ear Wireless Sennheiser CX 350BT Panasonic RP-HTX20B Panasonic RP-NJ310B KEF Motion One Focal Spark Wireless Koss BT190i K Magnat LZR 548 Bang & Olufsen BeoPlay H5 Philips SHB5950 Urbanista Boston Jabra Rox Wireless Audio-Technica ATH-C200BT
Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Shure SE215-BT1Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Mackie MP-320Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 150BTTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Klipsch T5 NeckbandTest  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Teufel Airy SportsBluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Bts55Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Supreme In Ivy Green SetTest  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Adidas FWD-01Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: 1More E1001BTTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Bowers & Wilkins PI3Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: OnePlus Bullets Wireless 2Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Marshall Minor II BluetoothBluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: UnknownTest  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser MOMENTUM In-Ear WirelessTest  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 350BTTest  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Panasonic RP-HTX20BTest  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Panasonic RP-NJ310BTest  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: KEF Motion OneTest  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Focal Spark WirelessTest  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Koss BT190i KTest  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Magnat LZR 548Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: BeoPlay H5Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Philips SHB5950Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Urbanista BostonTest Bluetooth In-Ear-Kopfhörer: Jabra Rox WirelessTest  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-C200BT
Pro
  • Hervorragender Klang
  • Üppige Ausstattung
  • Gesteckte Bluetooth-Einheit, Kabelbetrieb optional
  • Hervorragender Klang
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Gesteckte Bluetooth-Einheit, Kabelbetrieb optional
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Hervorragender Klang
  • Perfekter Sitz im Ohr
  • Einfache Bedienung
  • Sehr guter Klang
  • Sicherer Sitz
  • Wasserdicht
  • App-Steuerung
  • Guter Klang
  • Sicherer Sitz
  • Wasserdicht
  • Gute Ausstattung
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Spritzwasser­geschützt
  • Guter Klang
  • Resistent gegen Spritz­wasser
  • App-Steuerung
  • Sehr guter Klang
  • Unterstützt den LDAC-Codec
  • USB Typ-C-Ladeanschluss
  • Sehr guter Klang
  • Gute Ausstattung
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Einfache, innovative Bedienung
  • Dank Universalpassung leicht einzusetzen
  • Guter Klang
  • Guter Klang
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Günstiger Preis
  • Elegantes Design
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Guter Klang
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Mit Sprach­assistenten kompatibel
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Günstig
  • Sehr schönes Design
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Sehr guter Klang
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sitzt ohne Fummelei komfortabel und sicher
  • Knackig abgestimmt, ohne Schwächen im Mittelhochton­bereich
  • Guter Klang
  • Leicht einsetzbar
  • Stabile Funk­übertragung
  • Sehr guter Klang
  • Feines Oberflächen-Finish
  • Insgesamt guter Klang
  • Relativ günstig zu haben
  • Guter Klang bei moderater Lautstärke
  • Reflektierendes Nackenband
  • Gut für Sportler geeignet
  • Relativ günstig
  • Mit Aufbewahrungs­beutel
  • Recht günstig
Contra
  • Für Brillenträger nicht optimal
  • BT-Empfänger wird per Micro-USB geladen
  • Magere Ausstattung
  • Dürftige Ausstattung
  • Aufladung per Micro-USB-Anschluss
  • Etwas klobig
  • Aufladung per Micro-USB-Anschluss
  • Klobig, daher schlechter Sitz
  • In-Ears für manche Ohren zu groß
  • Recht starres Neckband
  • Re-/Li-Kennzeichnung schlecht zu erkennen
  • Einknopfbedienung gewöhnungs­bedürftig
  • Dürftig ausgestattet
  • Dichten nicht komplett ab
  • Ohne Transportbeutel
  • Nur wenige Passstücke im Lieferumfang
  • Bedientasten zu klein und eng zusammen
  • Sparsam ausgestattet
  • Nur wenige Passstücke im Lieferumfang
  • Geringe Reichweite
  • Kein Clip im Lieferumfang
  • Dürftig ausgestattet
  • Kein Clip im Liefer­umfang
  • Riesige Ohrstöpsel, passen nicht in jedes Ohr
  • Probleme beim Laden und beim Pairing
  • Loudness-Charakter lässt sich nicht leugnen
  • Blinkende LED am Band kann nerven
  • Große Wandler
  • Akku-Kästchen schließt nach Öffnen nicht mehr bündig ab
  • Lässt sich nicht optimal einsetzen
Bester Preis
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Wandlerdynamisch3 dynamische Treiberdynamisch5 mm dynamischdynamisch 12 mmdynamischdynamisch 10,7 mmdynamischje 2 x BA, 1 x dynamisch1 x 9,2 mm, 1 x BA-Treiber2 x Knowles BA, 1 x 10 mm dynamisch14,2 mm dynamisch10 mm, dynamischdynamischdynamischdynamisch 9 mmdynamisch8,6 mmdynamischdynamischdynamischdynamischk. A.dynamischk. A.dynamisch 12 mm
Unterstützte Codecsk. A.AAC, SBC, aptXSBC, AACBluetooth 5.0 mit SBC, aptX, aptX HDAAC, SBC, aptXSBC, AACAAC, SBC, aptXSBCLDACAAC, SBC, aptX, aptXaptX, aptX HDaptXk. A.aptX, AAC, SBCSBC, AAC, AptX, AptX Low LatencySBC, AACSBCaptXaptX, AACk. A.k. A.aptXSBC
Passstücke3 x Silikon, 3 x Comply12 Paar Passstücke (9 x Silikon (mit Tannenbaum-), 3 x Comply Foam4 Paar Passstücke3 x Silikon4 Paar Passstücke Silikon3 Paar Passstücke2 Paar Passstücke Silikon4 Paar Passstücke Silikon, 4 x Hooks6 x Silikon, 3 x Schaum3 x Silikon, 3 x Ear-Hooks3 Paar SilikonUniversal3 Paar Silikon4 Paar Passstücke4 Paar Passstücke3 Paar Passstücke3 Paar Passstücke3 Paar3 x Silikon3 Paar3 Paar + Ear-Hooks4 x Silikon, 3 x Comply3 Paar Passstücke2 Paar Passstücke4 Paar Passstücke
Akkulaufzeitca. 8 Stunden (Herstellerangabe)ca. 10 Stunden (Herstellerangabe)ca. 10 Stunden (Herstellerangabe)ca. 15 Stunden (Herstellerangabe)ca. 20 Stunden (Herstellerangabe)(Herstellerangabe)ca. 7 Stundenca. 16 Stunden (Herstellerangabe)ca. 16 Stunden (Herstellerangabe)ca. 7 Stunden (Herstellerangabe)ca. 8 Stunden (Herstellerangabe)k. A.ca.12 Stunden (Herstellerangabe)bis zu 5:00 Stundenca. 10 Stunden (Herstellerangabe)ca. 10 Stunden (Herstellerangabe)ca. 8,5 Stunden (Herstellerangabe)ca. 6 Stunden (Herstellerangabe)ca. 10 Stunden (Herstellerangabe)ca. 8 Stunden (Herstellerangabe)ca. 6 Stunden (Herstellerangabe)ca. 8 Stunden (Herstellerangabe)ca. 7 Stunden (Herstellerangabe)ca. 4 Stunden (Herstellerangabe)ca. 5,5 Stunden (Herstellerangabe)ca. 9 Stunden (Herstellerangabe)
ZubehörUSB-Ladekabel, Case, Reinigungs-WerkzeugHardcase, Reinigungswerkzeug, verdrilltes MMCX-HiFi-Kabel, 1 Kabel mit 3-Tasten Fernbedienung und Mikrofon, 1 x 6,3 mm AdapterUSB-C-LadekabelLadekabel,Neopren-Hardcase, Micro-USB-LadekabelUSB-Ladekabel, Hard-CaseTransporttasche, Micro-USB-LadekabelNeopren-Tasche, USB-C LadekabelLadekabel, TascheLadekabel (Typ-C), TransportbeutelLadekabel (Typ-C)LadekabelLadekabelTransporttasche, USB-Ladekabel,LadekabelUSB-LadekabelUSB-LadekabelUSB-Ladekabel, Audio-Kabel, Hardcase, Flugzeugadapter, KabelclipLadekabel, CaseLadekabelLadekabel, BeutelTragebeutel, USB-LadewürfelLadekabelk. A.Ladekabel, Ear-Wings, TransportbeutelUSB-Ladekabel, Clip
Gewicht19 g15 Gramm13 g27 g20 Gramm22 g18 Gramm26 Gramm40 g31 g25 g21 g10 gk. A.13 Gramm18 Gramm14 Gramm45 Gramm / 20 Gramm14 Gramm14 Gramm14 Gramm30 Gramm23 Gramm19 Gramm15 Gramm
SonstigesMMCX-Anschluss steckbarMMCX-Anschluss steckbar, Bluetooth-Empfänger MP-BTA optional-Klipsch Connect APP, PX4 (gegen Spritzwasser geschützt)nach IPX7 gegen zeitweiliges Untertauchen geschütztIPX5 Schutzklasse (gegen Wasserstrahl geschützt)IPX4 (gegen Spritzwasser geschützt)IPX4 (gegen Spritzwasser geschützt)USB Typ-C Ladeanschluss-USB Typ-C LadeanschlussUniversal Fitting-NFC-kompatibelUSB-C-LadekabelQuick Charge-Steckbar, IPX5SchweißresistentSchweißresistent

Warum Bluetooth?

In-Ear-Kopfhörer sind beliebt, weil sie so klein und kompakt sind, dass man sie immer dabei haben kann. Doch oft nervt das Kabel zum Smartphone oder Musik-Player – gerade beim Sport. Mit Bluetooth kann man sich das sparen.

Aber nicht nur beim Sport sind Ohrhörer mit Bluetooth-Verbindung sinnvoll. Mit dem iPhone 7 hat Apple offiziell das kabellose Zeitalter bei Smartphones eingeläutet und mal eben die Kopfhörerbuchse gekillt. Auch wenn die Kalifornier dafür viel Kritik einstecken mussten – andere Smartphone-Hersteller haben sich daran orientiert und die Buchse ebenfalls abgeschafft.

Bluetooth macht Fortschritte

Unterdessen entwickeln sich In-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth in Riesenschritten weiter: Waren die Modelle vom letzten Jahr noch relativ groß oder brauchten ein dickes Nackenband mit Elektronik und Akku, reicht bei den aktuellen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörern inzwischen ein kleines Kabel zwischen den beiden Ohrhörern – und einige kommen sogar ganz ohne Kabel aus.

Trotz fortschreitender Miniaturisierung steigt die Qualität der Audio-Übertragung: Das leichte Rauschen, das man bislang bei vielen Bluetooth-In-Ears hören konnte, ist bei der neuesten Generation fast völlig verschwunden. Im Gegensatz zu den meisten Bluetooth-Bügelkopfhörern gibt es bei den meisten Bluetooth-In-Ear-Kopfhörern allerdings keinen Notbetrieb über Kabel – sie funktionieren nur mit geladenem Akku und müssen vor Gebrauch aufgeladen werden. Dafür gibt es entweder einen USB-Anschluss mitsamt zugehörigem Kabel oder, wie beim BeoPlay H5, eine Art Ladestation, in der die Hörer angedockt werden.

So haben wir getestet

In mehreren Testdurchgängen haben wir inzwischen 38 Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer getestet, 26 davon sind aktuell noch verfügbar. Die Preise der Testgeräte bewegen sich zwischen spektakulären 20 und beachtlichen 200 Euro und liegen damit in derselben Preisspanne wie unsere kabelbasierten In-Ears.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Teufel Adidas Mackie
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Sechs Neue Btinears
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Buw Klipsch
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Soundmagic Lamax Lamax Oneplus
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Passstuecke
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Vierbt Inears
Die Shure Teile haben eine gesteckte MMCX Verbindung.
Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: SoundMagic E10BT
test: Der beste Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer – drei BT InEar 1
Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: SoundMagic E10BT
Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Beyerdynamic Byron BT
Test Bluetooth In-Ear-Kopfhörer

Hier wie dort konnten wir feststellen, dass die Klangunterschiede zwischen den Hörern ganz beträchtlich von deren Passung im Ohr abhängt. Man sollte sich also auf jeden Fall die Zeit nehmen, sie mit den verschiedenen Passstücken auszuprobieren, um auch wirklich das Richtige zu finden. Passt keines der mitgelieferten Passstücke, kann man auch für wenig Geld andere Größen dazu kaufen, zum Beispiel von Comply Foam.

Testsieger: Shure SE215 BT1

Der neue Shure SE215 BT1 ist eigentlich ein alter Bekannter: Schon unter den verkabelten In-Ears konnte der SE215m+SPE in der 100-Euro-Klasse überzeugen. Nun hat Shure die gleichen In-Ears mit einem Bluetooth-Modul versehen. Das ging relativ einfach, da die Systeme steckbar sind. Deshalb kann man sich theoretisch auch ein normales Kabel nachkaufen, um den SE215 ganz audiophil ohne Funkübertragung zu nutzen.

Testsieger

Shure SE215-BT1

Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Shure SE215-BT1
Shure hat seinen In-Ear-Klassiker mit Bluetooth ausgestattet – und das steckbar. Somit bleibt immer auch die verkabelte Option.

Der Shure klingt im Vergleich zu unserem vorherigen Favoriten, dem SoundMagic E10BT, deutlich erwachsener. Aktuell liegt der Shure sogar noch über dem damaligen Einstiegspreis des SoundMagic – und der wäre kaum zu rechtfertigen, wenn er nicht einiges zu bieten hätte. Seitens der Ausstattung mit Case und einer Menge Passstücke liegen beide sogar gleichauf, weshalb der SoundMagic jetzt unseren Preistipp abliefert.

Verarbeitung und Zubehör

Die technische Grundlage des SE215 BT liefern die gleichen Treiber, die schon im verkabelten SE215m ihren Dienst tun. Ursprünglich als Monitorhörer für Musiker konzipiert, öffnete Shure sein Programm einer größeren Kundschaft. Die Nähe zur Bühne hat man dabei immer beibehalten, was man auch dem Konzept des SE215 BT deutlich anmerkt.

Für Musiker ist es wesentlich, dass die Hörer zum Monitoring fest sitzen, auch wenn es auf der Bühne mal bewegt zugeht. Wie einige andere Hersteller auch, setzt Shure auf das zum Ohrbügel umfunktionierte Kabel, mehr noch, bei den SE215 BT lässt sich der Bogen individuell anpassen.

Sehr viele Passstücke zur Auswahl

Damit Fremdgeräusche draußen bleiben und so wenig wie möglich Musik nach außen dringt, sollen auch die Shure Hörer perfekt sitzen. Sechs Passstücke, davon drei aus Silikon und drei aus hauseigenem Memory-Schaum sollten reichen, um jedes Ohr entsprechend abzudichten, die Muschelform der Ohrstöpsel tut sein Übriges und sorgt für perfekten Sitz in der Ohrmuschel.

Praxistest

Einmal richtig angepasst und eingesetzt, sitzen die Shure-In-Ears sicher und komfortabel und eignen sich damit auch für längere Hörsitzungen, selbst während sportlicher Aktivitäten.

Die MMCX-Steckverbindung bietet viele Möglichkeiten

Da die Stöpsel und Kabel mit einer soliden MMCX-Steckverbindung gekoppelt sind, kann ein defektes Kabel oder auch Stöpsel ohne weiteres ausgetauscht werden. Wer zur Abwechslung verlustfrei und damit verkabelt Musik hören möchte, kann sich die passenden Kabel RMCE zulegen. Mit dem Shure RMCE LTG gibt es sogar die Möglichkeit, die SE215-Stöpsel per Lightning direkt mit dem iPhone zu verbinden. Auch andersherum wird ein Schuh draus: Teurere, bessere Shure-Hörer wie der SE535 können ebenfalls mit dem separat erhältlichen Bluetooth-Modul RMCE BT2 gekoppelt werden.

Am BT-Kabel hängt das Inline-Mikrofon, mit den drei Bedienelementen, die leicht zu ertasten sind. Das ist wichtig, weil es sehr nah am rechten Ohrstöpsel befestigt ist, um die ideale Position zu gewährleisten und deshalb quasi blind bedient wird.

Ein zweites Kästchen beinhaltet die Elektronik und den Akku, der einfach über eine integrierte Micro-USB-Buchse geladen wird. Das passende Kabel liegt bei, eine Ladung reicht für mindestens acht Stunden – bei uns sogar mit voller Lautstärke. Das ist zwar kein Rekord, liegt aber doch im akzeptablen Bereich.

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Der Shure SE215 BT kommt mit Verbindungskabel zwischen den Ohrstöpseln.
Der Shure SE215 BT kommt mit Verbindungskabel zwischen den Ohrstöpseln.
Am Transport-Case des Shure SE215 BT1 ist ein praktischer Karabinerhaken angebracht.
Am Transport-Case ist ein praktischer Karabinerhaken angebracht.
Das Komplettpaket des Shure SE215 BT1 beinhaltet neben dem Case insgesamt 6 Paar Passstücke, ein Reinigungswerkzeug, einen Befestigungs-Clip und ein USB-Ladekabel.
Das Komplettpaket beinhaltet neben dem Case insgesamt 6 Paar Passstücke, ein Reinigungswerkzeug, einen Befestigungs-Clip und ein USB-Ladekabel.
Mit dabei beim Shure SE215 BT1 sind je drei Paar Passstücke aus Silikon (eines ist aufgesetzt) und Memory-Foam liegen bei, darunter das Reinigungswerkzeug, zum Reinigen der Ohrstöpsel von Cerumen.
Je drei Paar Passstücke aus Silikon (eines ist aufgesetzt) und Memory-Foam liegen bei, darunter das Reinigungswerkzeug, zum Reinigen der Ohrstöpsel von Cerumen.
Einfach und intuitiv, die Inline-Fernbedienung mit eingebautem Mikrofon des Shure SE215 BT1.
Einfach und intuitiv, die Inline-Fernbedienung mit eingebautem Mikrofon.
Die Shure Teile haben eine gesteckte MMCX Verbindung.
Die Shure-Teile haben eine gesteckte MMCX-Verbindung.

Die Bluetooth-Verbindung läuft unkompliziert, einfach einige Sekunden den Multifunktions-Knopf gedrückt halten und schon erscheint der Shure SE215 BT im Bluetooth-Menü des Smartphones. Eine Stimme gibt dabei Auskunft über den aktuellen Betriebszustand und über die noch verfügbare Spieldauer des Hörers in Stunden, diese ist relativ genau.

Über die Reichweite und Stabilität der Bluetooth-Verbindung gibt es wie immer keine Auskunft, deshalb war ich beim Praxistest angenehm überrascht, dass die Verbindung selbst über zwei Etagen hält – das liegt dann eindeutig im oberen Bereich der Testergebnisse. Im normalen Betrieb, mit dem Smartphone oder anderen Bluetooth-Geräten in alltäglicher Reichweite dürfte es also keinerlei Störungen oder gar Abbrüche geben.

Hörtest

Bei den SE215 BT1 hat Shure ganze Arbeit geleistet, die hervorragenden Treiber-Systeme laufen auch mit Bluetooth-Modul zur Höchstform auf.

Auch am Smartphone ist der Klang gut

Der SE215 BT1 liefert einen vollen, erwachsener Klang. Mit entsprechendem Material versorgt, bietet er einen ungeahnten Tiefgang im Bassbereich. Selten grollt der Bass in »Dreaming Far Away« von Klaus Doldingers EnRoute so authentisch und eindringlich wie mit den Shure Hörern, zumindest in dieser Preisklasse.

Gleichzeitig beschränkt sich das Potential der Hörer keinesfalls auf das untere Frequenzband: Sie liefern auch im sensiblen Mittelhochtonbereich ein fein aufgelöstes Klangbild. Er schafft damit eine schon plastische, räumliche Bühnenabbildung – genial, wie es Shure gelungen ist, die Klangqualität des SE215m in die drahtlose Übertragung hinüberzuretten. Klar, die üblichen Verluste gibt es auch hier, die beschränken sich aber auf das Bandbreitenlimit der Bluetooth-Übertragung. Wenn man das vermeiden will, legt man sich einfach das entsprechende RMCE-Kabel zu und hört völlig verlustfrei. AptX oder einen ähnlichen Codec beherrscht der Shure leider nicht, dennoch verschafft er mit dem, was ihm angeliefert wird, eine Menge Hörspaß.

Nachteile?

Ein Nachteil des SE215 BT1 ist der Konstruktionsweise mit dem Ohrenbügeln geschuldet: Für Brillenträger bedeutet das Einsetzen und Herausnehmen eine lästige Fummelei. Auch, dass aptX nicht unterstützt wird ist ärgerlich, aber wegen der enormen Klangqualitäten noch verschmerzbar.

Shure SE215 BT1 im Testspiegel

In der Ausgabe 3 des SFT-Magazins (02/2018) erreichte der SE215 BT1 mit der Note 1,3 ein »sehr gut« und schaffte es auf Platz 2, gleich hinter den Pioneer Rayz Plus. Dieser ist allerdings recht teurer und wird auch nicht über Bluetooth, sondern über Lightning-Adapter betrieben. Als Plus bewerteten die Kollegen die gelungene Abstimmung, die vielen Passstücke im Lieferumfang, sowie die Möglichkeit, ein normales Kabel anzuschließen. Negativ fiel auch hier das Einsetzen mit dem Ohrbügel auf.

Das Magazin testr.at (11/2017) gibt dem Shure 3,8 von 5 möglichen Punkten, auch hier kann der SE215 BT1 besonders in den Bereichen Tragekomfort und Verarbeitung überzeugen:

»Mich persönlich haben die Shure SE215-BT1 In-Ear-Ohrhörer sehr überzeugt. Der Preis von 139,00€ (UVP) ist zwar nicht niedrig, dafür bekommt man aber meiner Meinung nach, von Shure eine sehr gute Qualität geliefert. Die Shure SE215-BT1 sind sowohl für sportliche Tätigkeiten, wie auch für den Alltag sehr gut geeignet.«

Das Magazin MacLife (01/2018) gab keine Endnote, jedoch ebenfalls viel Lob für den unverfälschten und authentischen Sound:

»Die speziellen Ohrpassstücke mit klangisolierendem Design schirmen jegliche Umgebungsgeräusche wirkungsvoll ab… Der Hörer kann infolgedessen einen sehr unverfälschten und authentischen Sound erleben, der gerade bei moderner Musik nicht mit kräftigen Basstönen geizt. Der Winkel der Schallröhrchen ist dabei an den Hörkanal angepasst, wodurch sich der Tragekomfort deutlich erhöht. …«

Alternativen

Der Shure SE215 BT1 ist nicht ganz billig. Wem der Preis zu hoch ist oder wer auf ein anderes Konzept mit mehr oder weniger massivem Neckband setzt, wird an anderer Stelle fündig. Auch Sportler, die auf eine gewisse Wasser- und Schweißresistenz angewiesen sind, finden mehr als ein passendes Exemplar.

Feinste Studio-Technik: Mackie MP-320 + MP-BTA

Die Mackie MP-320 sind eigentlich mit Kabel für den Betrieb im Studio ausgestattet, lassen sich jedoch mit dem MP-BTA Bluetooth-Adapter ergänzen. Dank MMCX-Stecksystem sind die Hörer schnell umgestöpselt und verbinden sich drahtlos mit dem Smartphone.

Wenn Geld egal ist

Mackie MP-320

Test  besten In-Ear-Kopfhörer: Mackie MP-320
Die Studio-Monitore MP-320 von Mackie lassen sich mit dem Bluetooth-Kit kabellos betreiben.

Schon das normal mitgelieferte Zubehör des MP-320, wie die beiden Kabel, von denen eines mit, das andere ohne Mikrofon ist, sowie der Adapter von der kleinen 3,5mm- auf die große 6,35mm-Klinke machen deutlich, dass man sich hier in der Profiklasse bewegt. Da gehören auch die vielen Passstücke aus den unterschiedlichen Materialien und in verschiedene Größen schon eher zum Standard. Alles zusammen kann im soliden Hardcase untergebracht werden, welches ebenfalls zum Lieferumfang gehört.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Mackie Mp 320
Die Mackie MP-320 zusammengesteckt mit dem optionalen Bluetooth-Adapter.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Mackie Mp 320 Mmxanschluss
Dank MMCX-Stecksystem aus der Studiotechnik ist das Umstecken kein Problem.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Mackie Mp 320 Alle Kabel
Standardmäßig liegen den Hörern zwei Anschlusskabel bei, eines mit eines ohne Mikrofon, sowie ein Klinken-Adapter. Rechts der Bluetooth-Adaper, den man optional für ca. 100 Euro dazukaufen kann.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Mackie Mp 320 Komplett
Hier sieht man das umfangreiche Zubehör, inklusive solidem Hardcase für den sicheren Transport. Bezeichnend die große Anzahl unterschiedlicher Eartips, sämtlich in Tütchen verpackt.

Möglich wird das muntere Kabeltauschen, weil die Mackie MP-320, wie so viele andere Studio-Ausrüster, über das Stecksystem im Quasi-Standard MMCX verfügt. Ähnlich wie unser Testsieger, der mittlerweile erfreulich günstig zu haben ist, hat Mackie einen Bluetooth-Adapter extra für die MP-Reihe herausgebracht, um die klanglichen Vorzüge der Studiohörer einer noch breiteren Masse zugänglich zu machen.

Interessanter Weise nutzt der MP-BTA sogar den aptX Codec, obwohl das nirgendwo dokumentiert ist. Das ist nicht der einzige Grund, weswegen die Mackies klanglich überzeugen können, schließlich arbeiten in jedem der beiden Hörer drei Treiber: einer für die Bässe, einer für die Mitten und der dritte schließlich für die hohen Töne. Die Mackies funktionieren da wie eine Dreiwege-Lautsprecherbox. Nun ist die Ausrüstung der filigranen In-Ears mit jeweils drei Treibern eine Sache, die perfekte Abstimmung der drei dagegen eine andere, die jede Menge Know-How erfordert.

Darüber verfügt Mackie reichlich, was man den MP-320 auf jeden Fall anhören kann. Sie bieten im Vergleich zu den meisten anderen In-Ears einfach mehr: Die Bässe reichen hörbar weiter hinab, die Höhen werden präziser wiedergegeben, und der wichtige Mitteltonbereich gibt die Eigenheiten jeder Gesangsstimme so exakt wieder, dass man von den meisten anderen In-Ears nichts mehr hören will. Allerdings sind die Mackies auch nicht ganz billig, wobei ein Gros des Preises sicher in der Verarbeitungsqualität und dem reichhaltigen Lieferumfang steckt.

Wer sich klanglich auf Studioniveau bewegen, und dabei weder auf die Zuverlässigkeit des Kabels noch auf den Komfort einer Bluetooth-Übertragung verzichten will, sollte ruhig in die Mackie MP-320 plus MP-BTA Adapter investieren, es lohnt sich.

Preistipp: Sennheiser CX 150BT

Die In-Ears des Sennheiser CX 150BT sind schön klein und lassen sich daher einfach einsetzen. Sie sind durch ein Kabel miteinander verbunden, das wahlweise locker im Nacken oder vorn unterm Kinn hängt.

Gut & günstig

Sennheiser CX 150BT

Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 150BT
Der CX 150BT kommt ohne Neckband aus, klingt sehr gut und mit einem sehr ausdauernden Akku ausgestattet.

Das Kästchen mit der Elektronik und den Akkus ist dagegen recht groß geraten, dafür reicht der eingebaute Akku aber auch für gut 20 Stunden Musikgenuss mit dem CX 150BT. Geladen wird zeitgemäß per USB-C, ein passendes Kabel gehört neben den insgesamt vier Paar Eartips zum Lieferumfang, eine Transporttasche dagegen nicht. Ein zweites Kästchen hängt mit nur wenig Abstand zum rechten In-Ear ebenfalls am Kabel, dort sind das Mikrofon und die Drei-Tasten-Fernbedienung untergebracht.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cx150bt
Den Sennheiser CX 150 BT gibt es außer in Weiß auch in Schwarz.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cx150bt Inears
Die In-Ears sind schön klein, und lassen sich einfach einsetzen.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cx150bt Fb
Geladen wird zeitgemäß per USB-C.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Sennheiser Cx150bt Komplett
Eine Transporttasche gibt es nicht, dafür ist der CX 150BT recht günstig.

Leider lassen sich die einzelnen Tasten nur schlecht nach Gefühl voneinander unterscheiden. Zum Glück gibt es eine Voice-Control, die stets Aufschluss über den jeweiligen Betriebszustand gibt. Sie können aber auch die Smart Control App installieren. Diese erkennt die CX 150BT und erlaubt eine weiterreichende Bedienung vom Smartphone aus. Dann steht sogar der Equalizer zur Verfügung.

Klanglich reichen sie an viele teurere Konkurrenten heran: Sie lösen sehr fein auf und haben keinerlei Probleme mit hohen Pegeln. Der Bass ist präsent, wird dabei nur wenig angehoben, was den CX 150BT insgesamt ein sehr natürliches Klangbild verleiht.

Wer klanglich und auch seitens der Ausstattung noch mehr rausholen möchte, sollte die CX 350BT in Betracht ziehen, dort gibt es eine separate Taste für Siri oder den Google Assistant. Darüber hinaus nutzt der teurere CX 350BT den aptX-Codec bei der Bluetooth-Übertragung.

Hervorragender Sound: Klipsch T5 Neckband

Dem Klipsch T5 Neckband steht nur jeweils ein dynamischer Treiber pro Kanal zur Verfügung, der macht seine Sache allerdings sehr gut – und zwar so gut, dass der Klipsch an dieser Stelle den besten Klang für’s Geld liefert. Dass der Klipsch auch optisch und haptisch einiges hermacht, liegt nicht zuletzt an den verwendeten Materialien. So ist der schlanke, bewegliche Nackenbügel mit Leder bezogen und die Kabelenden sind mit Textil-Isolierumg ummantelt statt mit glattem Kunststoff.

Klangtipp

Klipsch T5 Neckband

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Klipsch T5 Neckband
Das Neckband des T5 ist mit Leder ummantelt, die kleinen In-Ears sitzen sehr komfortabel und klingen ganz hervorragend.

Der Klipsch T5 Neckband gehört zu einer ganzen Familie neuer Kopfhörer vom Amerikanischen Lautsprecherspezialisten. Neben dem Neckband gibt es noch einen True-Wireless- und einen Sport-Kopfhörer, der wiederum über besondere Merkmale verfügt – alle hören sie auf den Familiennamen T5.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Klipsch T5
Beim T5 Neckband verwendet Klipsch nur feinste Materialien.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Klipsch T5 Bedienung
Die Bedientasten sind selbsterklärend, die Ladebuchse ist leider noch im Micro-USB-Standard.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Klipsch T5 Zubehoer
Das Zubehör ist recht spärlich, eine Möglichkeit zur Aufbewahrung gibt es nicht.

Beim T5 Neckband ist der Nackenbügel mit Leder bezogen und die kurzen Anschlusskabel sind mit Textilgarn umwickelt. Der Effekt – die gesamte Konstruktion ist sehr flexibel gehalten und trägt sich daher angenehm komfortabel. Außerdem passt sich das Leder sofort der Körpertemperatur an, es gibt also im Winter keine Gänsehaut und im heißen Sommer keine Schweißperlen.

Vier Eartips sorgen für perfekten Sitz

Ganze vier Eartips aus Silikon werden für einen perfekten Sitz im Ohrkanal beigelegt. Einer davon ist in sogenannter Tannenbaum-Ausführung designt – für besonders schwierige Fälle. Im Normalfall reichen die weichen Passstücke allerdings tatsächlich aus. Die In-Ears sind nämlich recht schlank gebaut, sodass sie sich sehr leicht in die korrekte Position setzen lassen.

Einen Aufbewahrungsbeutel oder etwas ähnliches gibt es leider nicht. Geladen wird über eine Micro-USB-Buchse, was mittlerweile schon recht altertümlich wirkt und nebenbei recht unpraktisch ist. Die Bedientasten finden sich dagegen alle leicht zugänglich und unverwechselbar auf der rechten Seite. Die Tasten haben einfach Plus- und Minus-Form, dazwischen ist die runde Multifunktionstaste – fertig.

Die T5 Neckband sitzen also sehr fest und komfortabel im Ohr, sie dichten optimal ab und bieten damit eine Grundvoraussetzung für besten Klang – und das quasi auf Anhieb.

Für Fitness und mehr: Teufel Airy Sports

Die Teufel Airy Sports verfügen neben den Eartips über Ohrbügel, die für zusätzlichen Halt der In-Ears sorgen. Das kommt Ihnen besonders beim Joggen oder anderer sportlicher Betätigung zugute. Außerdem schadet auch ein kurzes Bad der eingebauten Elektronik nicht, womit sich die Hörer auch für nassere Sportarten eignen.

Für Sportler

Teufel Airy Sports

Test  Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Teufel Airy Sports
Die Airy Sports sitzen nicht nur sicher in den Ohren, sie überstehen auch ein kurzes Bad klaglos.

Außer in Schwarz gibt es die Airy Sports in vier weiteren modischen Farben: Moon Gray, Steel Blue, Coral Pink und Arctic Blue, da ist für fast jeden Geschmack etwas dabei. Das Bedienkästchen hängt im Betrieb zwar recht nah am Ohr und ist damit nicht unbedingt gut zu sehen, dafür lassen sich die drei Tasten recht leicht mit den Fingern unterscheiden, so dass die Airys schon nach kurzer Zeit auch blind bedient werden können.

Eine App gibt es obendrein, die steuert neben den Airys noch weitere aktuelle Kopfhörer von Teufel. So kann die App bei Bedarf ein Update aufspielen, es lässt sich aber auch der Klang mit dem integrierten Equalizer einstellen.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Teufel Airysports
Die Airy Sports gibt es außer in Schwarz noch in vier weiteren Farben.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Teufel Airysports Buds
Durch die Ohrbügel bekommen die In-Ears auch bei Sport und anderen bewegungsintensiven Tätigkeiten ausreichend Halt.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Teufel Airysports Anschluss
Zum Aufladen wird noch der alte Micro-USB-Standard genutzt.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Teufel Airysports Komplett
In-Ears, Ladekabel und Eartips können allesamt im Hardcase mit der Neoprenbeschichtung untergebracht werden.

Die In-Ears der Teufel Airy Sports lassen sich gut einsetzen, auch wenn sich die mitgelieferten Eartips in Grenzen halten. Deren Silikonoberfläche ist leicht rau, so dass sie nicht so leicht aus den Ohren rutschen. Den Rest besorgen die Bügel, die einfach hinter die Ohren gelegt werden, wo sie allerdings im Zweifel mit Brillenbügeln kollidieren. Dann heißt es: Brille runter, In-Ears einstecken und Brille wieder aufsetzen – dann passt es.

Mit App-Steuerung

Klanglich ist der Airy Sports erstmal angenehm natürlich, es werden weder Teile des Klangspektrums großartig hervorgehoben, noch wesentliche Teile unterdrückt. Lediglich im Bass schiebt der Airy etwas nach, was aber beim Sport und auch sonst durchaus erwünscht ist. Eine gute Grundlage also, um mit dem Equalizer in der App den Sound individuell einzustellen. Der funktioniert nicht wie ein üblicher Mehrband-Equalizer, mit jeweils einem Schieberegler für einen bestimmten Frequenzbereich, sondern die Touch-Fläche ist nach Stimmungen eingeteilt. Das funktioniert sehr viel intuitiver. Darüberhinaus steht die ShareMe-Funktion in der App zur Verfügung, damit können zwei Personen die Musik von einem Handy gemeinsam hören.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Screenshot Teufel Airysports
Die Kopfhörer App arbeitet mit mehreren Kopfhöreren von Teufel zusammen.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Screenshot Teufel Airysports Equa
Der Equalizer hat einige Voreinstellungen, lässt sich aber auch individuell anpassen.

Der Airy Sports ist eine klare Empfehlung für Sportler, oder andere Bewegungs-Junkies. Zur Aufbewahrung gibt es ein solides Case mit Neopren-Bezug, da passt neben den In-Ears selbst und den Eartips auch das Ladekabel rein. Das sollte stets dabei sein, weil Teufel sich beim Airy Sports sich auf den älteren Micro-USB-Standard verlässt und das Ladekabel vom Smartphone daher womöglich nicht passt.

Außerdem getestet

Panasonic RP-BTS55

Beim RP-BTS55 von Panasonic sorgen Ohrbügel für zusätzlichen Halt. Das ist gerade beim Sport wichtig, schließlich möchte man sich frei bewegen können, ohne dass die Kopfhörer rausfallen. Praktisch ist, dass sich die Bügel entsprechend der individuellen Passform zurechtbiegen lassen und diese Biegung dann beibehalten.

Die Kennzeichnung des linken und rechten Kanals ist zwar nicht auf Anhieb zu erkennen, man hält sich aber an die Konvention, das Bedienteil rechts zu führen. Die Fernbedienung ist recht nah am Ohr, mit nur wenig Spielraum im Kabel. Die drei Tasten hat man aber schnell im Griff, und das kurze Kabel hat den Vorteil, dass es so gut wie gar nicht stört.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Bts55
Die RP-BTS55 sind nach IPX5-Schutzklasse gegen Strahlwasser geschützt.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Bts55 Inears
Die Bügel lassen sich hinters Ohr führen und dabei in der Krümmung anpassen.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Bts55 Komplett
Das Hard-Case gehört zum Lieferumfang, da passen auch die Passstücke und das USB-Ladekabel rein.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Bts55 Fb
Drei Tasten zur Bedienung reichen, in der Mitte ist die Multifunktionstaste, zum Ein- und Ausschalten.

Trotz des Ohrbügels passt der RP-BTS55 auch gut mit Brille, allerdings sollten die Hörer erst eingesetzt werden. Die In-Ears sitzen nicht direkt im Hörkanal, sondern eher in der sogenannten Concha, also der Ohrmuschel. Die Passstücke, die in drei Größen beiliegen, sitzen demnach vor und nicht im Hörkanal, dichten aber trotzdem gut ab.

Klanglich ist der RP-BTS55 recht unspektakulär, was gerade für Dauerbeschallung angenehm ist. Er reicht zwar tief in den Basskeller runter, macht hier aber keinen übermäßigen Druck. Der Mittelhochtonbereich ist ausgewogen bis hell abgestimmt. Ein leichter Loudness-Charakter lässt sich ebenfalls nicht leugnen, ist aber nicht sehr ausgeprägt und kommt durchaus angenehm rüber.

Insgesamt ist der RP-BTS55 eine klare Empfehlung für Sportler, die nebenbei gern gepflegt Musik hören. Zur Aufbewahrung gibt es ein solides Case, das Ladekabel liegt üblicherweise dabei. Leider verzichtet man auf eine Ladung per USB-C-Buchse, sondern verlässt sich auf den älteren Micro-USB-Standard, dafür belastet die Anschaffung wird das Budget nicht übermäßig.

Teufel Supreme In

Die Teufel Supreme In folgen einem anderen Konstruktionsprinzip als viele andere In-Ears. Sie werden nicht in den Ohrkanal gesteckt, sondern sitzen in der sogenannten Concha, also dem Raum davor. Damit sind sie eine gute Wahl für alle diejenigen, denen die Ohrkanalhörer buchstäblich zu weit gehen. Auch hier gibt es natürlich Passstücke, allerdings nur zwei, denn in besonders kleinen Ohren halten die Supreme In auch ohne Silikon-Passung.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Teufel Supremein
Auch bei den Supreme In geht es bunt zu: Außer in Blau gibt es die Hörer in fünf weiteren Farben.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Teufel Supremein Komplett
Ein Transporttäschchen, Passstücke und Ladekabel gehören natürlich dazu, auch wenn das Ladekabel noch nach dem alten Micro-USB-Standard funktioniert.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Screenshot Teufel Supremein
Die App verbindet sich flugs mit dem Kopfhörer, selbst die Farbe des verbundenen Hörers lässt sich auswählen.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Screenshot Teufel Supremein Equa
Der intuitiv bedienbare Equalizer.

Außer in Blau gibt es die Teufel Supreme In noch in Schwarz, Grün, Grau, Sand und Gold, allesamt eher gedeckte Farben. Die Bedienung erfolgt über die leicht zu ertastenden Knöpfchen auf der Fernbedienung. Die Teufel Headphones App funktioniert auch mit den Supreme In, neben der Update-Funktion steht auch der bekannte Equalizer zur Verfügung.

Ohne Equalizer geben sich die Supreme In sehr ausgewogen und natürlich, da sie sehr gut abdichten, liefern sie ein solides Bassfundament, ohne dass andere Frequenzbereiche darüber ins Hintertreffen geraten. Für viele dürfte die Bauweise als Earbuds mit dem etwas anderen Tragekomfort kaufentscheidend sein, auch klanglich wird sicher niemand von den Supreme In enttäuscht.

Adidas FWD-01

Auch die Adidas FWD-01 wenden sich an Sportler, oder zumindest Menschen, die ihre In-Ears an die übrigen Accessoires anpassen möchten. Das Kabel zwischen den beiden In-Ears erinnert dann auch an Schnürsenkel von Sportschuhen, die vier dort eingearbeiteten Bedientasten erkennt man erst auf den zweiten Blick.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Adidas Fwd 01
Die Verbindung zwischen den In-Ears erinnert stark an Schnürsenkel.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Adidas Fwd 01 Tasten
Die Bedientasten sind zwar kaum zu sehen, lassen sich aber gut ertasten.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Adidas Fwd 01 Komplett
Selbst die vielen Eartips machen das Einsetzen in kleinere Ohren nicht leichter.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Screenshot Adidas Fwd01
Schnell wird der Kopfhörer von der App erkannt.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Screenshot Adidas Fwd01 Equa1
Im Equalizer gibt es diverse Presets.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Screenshot Adidas Fwd01 Equa2
Zur individuellen Einstellung des Klangbildes steht ein Fünfband-Equalizer zur Verfügung.

Die Eartips der FWD-01 werden von Hooks oder Flügelchen unterstützt, die für zusätzlichen Halt in der Concha des Ohres sorgen sollen. Leider sind die In-Ears derart groß und klobig geworden, dass sie zumindest in kleinen Ohren kaum Halt finden. Wenn sie halten und damit auch entsprechend abdichten, klingen sie sogar recht gut, der Sound lässt sich mit dem Equalizer der App zudem individuell einstellen. Die Elektronik ist nach Schutzklasse IPX4 gegen Spritzwasser geschützt, was uns für ausgesprochene Sport-In-Ears aber etwas zu wenig erscheint.

Dafür werden sie ganz zeitgemäß über USB-C aufgeladen und halten die Ladung dank der klobigen Bauweise mit genug Platz für die Akkus auch recht lange aufrecht. Wer unbedingt sein Adidas-Outfit um Bluetooth In-Ears ergänzen möchte, kann die FWD-01 durchaus in Betracht ziehen, sofern die Ohren groß genug sind.

1More E1001BT

Der 1More E1001BT ist schon einige Zeit auf dem Markt, und mittlerweile ist der Preis deutlich gesunken. Technisch ist der E1001BT immer noch auf der Höhe der Zeit und kann sogar mit vielen der aktuellsten Modelle locker mithalten. Neben der fortschrittlichen Ladebuchse nach USB-C-Standard ist auch dieser Hörer von 1More mit mehreren Treibern pro Kanal ausgestattet.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: 1more E1001bt
Der 1More E1001BT ist sehr gut ausgestattet und verarbeitet, auch der Klang lässt kaum Wünsche offen.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: 1more E1001bt Bedienteil
Die Bedientasten befinden sich sämtlich auf einer Seite, als Ladebuchse fungiert die USB-C-Buchse unter der Abdeckung.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: 1more E1001bt Zubehoer
Transportbeutel und Ladekabel sind fast schon Standard, die insgesamt neun Paar Eartips in unterschiedlichen Größen und Ausführungen dagegen nicht.

Die vielen mitgelieferten Passstücke oder Eartips sind fein säuberlich nach Größe und Beschaffenheit vorsortiert, damit sollten die E1001BT eigentlich in jedes Ohr passen. Sie sitzen sogar sehr bequem, sodass man sie schon nach wenigen Minuten fast nicht mehr spürt. Der Aufwand mit den Treibern hat sich ebenfalls gelohnt, die E1001BT machen richtig Spaß, die Wiedergabe reicht entsprechend tief in den Basskeller hinab und hebt diesen zeitgemäß leicht an. Das Resultat ist ein voller, satter Sound, der nahtlos das komplette hörbare Frequenzband überstreicht.

Bowers & Wilkins PI3

Die Bowers & Wilkins PI3 sind schon von vornherein eine recht auffällige Erscheinung. Die Bedienteile, die rechts und links im Neckband integriert sind, sind ebenso aus Metall gefertigt wie die In-Ears selbst. Alles macht einen sehr edlen und soliden Eindruck. Das Neckband ist allerdings insgesamt recht starr und passt sich nur widerwillig der individuellen Trageweise an. Die Bowers & Wilkins PI3 sind mit insgesamt drei Paar Eartips und ebenso vielen Häkchen keine Ausstattungswunder, das ändert sich erst beim Blick auf den schönen Aufbewahrungsbeutel aus strapazierfähigem Stoff, die Ladebuchse und das dazugehörige Kabel. Hier hat nämlich auch USB-C Einzug gehalten. Das Set ist zudem schnellladefähig, sofern ein entsprechendes Ladenetzteil zur Verfügung steht.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Buw Pi3
Jeweils zwei Treiber sorgen in den Bowers & Wilkins PI3 für guten Sound, leider sind die In-Ears recht groß und passen nicht in jedes Ohr.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Buw Pi3 Bedientasten
Die Bedientasten sind auf beide Seiten verteilt, aufgeladen wird per USB-C.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Buw Pi3 Komplett
Das Zubehör ist angemessen, die Kopfhörer passen nur schwer in den Transportbeutel.

Die Bedientasten und die Ladebuchse sind rechts, der kleine Ein-/Aus-Schalter links untergebracht. Das Koppeln mit dem Smartphone ist schnell erledigt, nur der Sitz im Ohr will nicht so recht gelingen. Nach einigen Wechseln der Passstücke und Hooks kommen wir zu dem Schluss, dass die In-Ears schlicht zu groß sind, um bis zum Gehörgang vordringen zu können. Zumindest ist das bei uns der Fall. Erst nachdem wir die Häkchen komplett abgenommen und die kleinsten Passstücke eingesetzt hatten, klangen die PI3 sehr gut – obwohl das sicher bei entsprechender Passung noch besser geht. Durch die große Bauform verschenken die Bowers & Wilkins PI3 also eindeutig musikalisches Potential.

OnePlus Bullets Wireless 2

Anfangs nur mit Kabel erschienen, waren die Bullets vom Smartphone-Spezialisten OnePlus eigentlich als Zubehör für Smartphones gedacht. Mit den Bullets Wireless 2 gibt es nicht nur die zweite Generation kabelloser Kopfhörer, sie sind mittlerweile außer im OnePlus Store auch bei Amazon verfügbar, ebenso wie die Smartphones selbst und diverses anderes Zubehör – Grund genug, die aktuellen Bullets in unseren Test aufzunehmen.

Besonders das innovative Bedienkonzept hat uns hier neugierig gemacht. In der Ruheposition lassen sich die beiden Ohrstöpsel per Magneten einfach zusammenklacken, so baumeln sie lose um den Hals und können nicht verloren gehen. Gleichzeitig werden die Hörer abgeschaltet, sodass man obendrein noch den Akku schont. Zum Einschalten reicht es dann, die Magnetverbindung wieder zu lösen. Bis die Stöpsel dann im Ohr stecken, sind sie eingeschaltet und haben sich sogar schon wieder mit dem Smartphone verbunden.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Oneplus Bullets
Die Bullets Wireless 2 von OnePlus hängen magnetisch aneinander – das können viele andere auch, nur die Bullets werden dadurch auch ein- und ausgeschaltet.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Oneplus Bullets Micfb
Mikrofon und Fernbedienung hängen separat am Kabel, das ist einfacher zu bedienen und das Mikro hängt im Zweifel näher am Mund.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Oneplus Bullets Zubehoer
In dem Softtouch-Case finden neben den In-Ears auch die Passstücke und das Ladekabel Platz.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Oneplus Usb Schalter
Die Ladebuchse – USB Typ-C und der zusätzliche Ein-/Aus-Taster.

Das funktioniert nicht nur im Zusammenspiel mit den hauseigenen Smartphones, die Bullets Wireless 2 bandeln auch mit jedem anderen Smartphone oder alternativen Bluetooth-Quellen an – bei entsprechender Kompatibilität gern auch per aptX-Übertragung. Einen feinen Unterschied gibt es dann doch im Betrieb mit einem OnePlus-Smartphone. Bei der ersten Installation müssen die Bullets nur einmal per Magnet eingeschaltet werden, anschließend stellen Sie eine Verbindung zum nächsten aktiven OnePlus-Smartphone her. Bei anderen Quellen betätigt man alternativ den entsprechenden Ein-/Aus-Taster, der sich am Neckband befindet, wie übrigens auch die USB-Ladebuchse.

Eingesetzt sitzen die Hörer recht komfortabel in den Ohren. Für eine perfekte Abdichtung und damit Grundlage für beste Klangqualität mussten wir den Sitz leicht variieren – das kann von Ohr zu Ohr aber unterschiedlich sein. In der schnell gefundenen, korrekten Position dann klingen die Bullets Wireless 2 schön natürlich und kommen ohne besondere Bassanhebung aus. Trotzdem kommt der bei Bedarf trocken und präzise rüber, ohne dass der wichtige Mittelhochton-Bereich dabei auf der Strecke bleibt. Klanglich können sie gut mit den RHA MA650 mithalten, wenngleich die etwas mehr der Präzision verpflichtet sind und die Bullets eher der Langzeittauglichkeit.

Marshall Minor II Bluetooth

Der Marshall Minor II Bluetooth wandelt ganz auf den Spuren der bekannten Gitarrenverstärker im 60er-Jahre-Design. So praktisch die Einknopfbedienung der Minor II Bluetooth auch ist, reagiert der Knopf doch so sensibel, dass hier schon etwas Feinmotorik gefragt ist, sonst hat man schnell die Lautstärke verstellt statt das nächste Stück ausgewählt oder umgekehrt. Dass es zu dem aufgerufenen Preis keine Voice-Control gibt, ist ärgerlich. Die Marshalls quittieren die Bedienschritte jeweils stilecht mit einem kurzen Gitarrenriff.

Auch die Ohrstöpsel selbst folgen nicht dem üblichen Design mit aufsteckbaren Passstücken unterschiedlicher Größe, sie erinnern schon eher an die One-Size-Fits-All-Hörer von Apple. Sie werden mehr oder weniger locker in die Ohrmuschel gehängt, finden aber erstaunlich gut Halt und klingen entsprechend frei und offen. So offen, dass die Außengeräusche nicht komplett weggedimmt werden, was durchaus gewollt und in vielen Situationen, etwa im Straßenverkehr, auch sinnvoll ist.

Dieses offene Wesen der Marshall Minor II birgt allerdings auch einen Nachteil: Für eine authentische Basswiedergabe muss man beim Einsetzen der Ohrstöpsel schon ein wenige experimentieren, damit die Gehörgänge wenigstens einigermaßen abgedichtet sind. Wer allerdings mit Apples EarPods klarkommt, sollte auch mit den Marshalls zurechtkommen.

Lamax Tips1

Der Tips1 von Lamax hat im Vergleich zu seinem Bruder ein leicht geändertes Design. Beide liegen etwa in der gleichen Preisklasse, klanglich kann der Pax X 1 aber etwas mehr überzeugen, denn der Tips1 ist nicht ganz frei von Verfärbungen. Dennoch hat uns das Design gut gefallen. Die Tips1 kommen herstellertypisch in einem modernen Türkis.

Sennheiser Momentum In-Ear Wireless

Der Sennheiser Momentum In-Ear ist schon lange am Markt und spielt klanglich ganz oben mit. Seine Stärke ist neben dem schönen Hardcase der prestigeträchtig elegant mit Leder bezogene Nackenbügel und die komfortable Einrichtung per NFC. Er ist was zum Hinhören und zum Herzeigen gleichermaßen. Mittlerweile liegt der Preis für den Momentum etwa um 100 Euro, also auf dem Niveau der aktuellen Favoriten. Für diesen Preis muss man einfach zuschlagen, man macht jedenfalls nichts falsch.

Sennheiser CX 350BT

Der Sennheiser CX 350BT hat geradezu winzige In-Ears, die allerdings erstaunlich gut einzusetzen sind und dann angenehm komfortabel in den Hörkanälen sitzen. Auf der Fernbedienung gibt es neben den drei üblichen Tasten noch eine vierte zur Aktivierung von Siri und dem Google Assistant. Leider sind die Tasten derart dicht gedrängt, dass sich die Unterschiede nicht auf Anhieb erfassen lassen.

Ein zweites Kästchen beinhaltet neben der Bluetooth-Elektronik noch die Akkus. Diese reiche für satte 20 Stunden Musik, was angesichts des recht großen Kästchens aber kaum verwundert. Geladen wird modern per USB-C-Buchse, ein passendes Kabel gehört zum Lieferumfang. Das wars dann auch schon fast, außer den drei Paar Passstücken gibt es nämlich nichts mehr.

Trotz der mageren Ausstattung können die CX 350BT vom Klang her aber voll überzeugen, und das umso mehr, weil die Bluetooth-Übertragung vom aptX-Codec unterstützt wird – ein Garant für nahezu verlustfreie Übertragung in CD-Qualität.

Panasonic RP-HTX20B

Beim Panasonic RP-HTX20B sind die In-Ears mit einem Kabel verbunden, was sich mitunter angenehmer trägt als ein starres Neckband. Die In-Ears werden konstruktionsbedingt nicht sehr tief in den Hörkanal eingesetzt, dichten aber sehr gut ab und tragen sich auch sehr angenehm.

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Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Htx20b
Den Panasonic RP-HTX20B gibt es in mehreren Farbvarianten.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Htx20b Inears
Die speziell geformten In-Ears lassen sich prima einsetzen und sitzen dann sehr komfortabel.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Htx20b Komplett
Die Ausstattung ist eher dürftig.
Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Htx20b Fb
Die Bedientasten sind gut auseinander zu halten, die Ladebuchse ist noch in Micro-USB-Ausführung.

Das Verbindungskabel zwischen den In-Ears mutet wie Kordel an und sieht auch so aus, ist aber aus Kunststoff. Der RP-HTX20B ist in den Farben Camel (wie unser Testmuster), Rot, Schwarz und Grau erhältlich, wobei die graue Variante aktuell knapp die Hälfte der anderen kostet. Das kann sich aber je nach Verfügbarkeit und Nachfrage ändern. Wem die Farbe also egal ist, der kann nochmal zusätzlich sparen.

Die RP-HTX20B liefern einen angenehm präsenten Grundton und drücken im Bass sanft noch etwas nach, was insgesamt ein angenehmes Klangbild ergibt. Die Auflösung im Mittelhochtonbereich schaffen andere besser, die sind aber auch meistens etwas teurer.

Panasonic RP-NJ310B

Die Panasonic RP-NJ310B sind den RP-HTX20B ziemlich ähnlich: Das Design ist einfarbig und etwas einfacher gehalten. Der Klang ist etwas flacher, mit weniger Punch im Tieftonbereich. Gerade im Bassbereich versucht man das mit angehobenem Pegel zu kaschieren. Der Mittelhochton fängt bei höheren Pegeln an zu verzerren. Allerdings sind sie auch etwas billiger als die Kollegen.

KEF Motion One

Der KEF Motion One ist ein weiteres Produkt aus der Zusammenarbeit von KEF mit der Porsche-Design-Abteilung. Außer dem üppigen Einsatz schön verarbeiteter Metalloberflächen, gibt es auch einige feine Detaillösungen, die zumindest zum Tragekomfort beitragen. So lassen sich die angewinkelten Ohrstöpsel soweit im Winkel verstellen, dass die Kabel wahlweise nach vorn oder nach hinten aus dem Ohr führen.

Die In-Ears sind gesteckt, ähnlich wie beim Shure und Westone, allerdings legt KEF das »Notkabel« gleich mit dazu. Ausreichend Platz ist im recht großen, edlen Case ohnehin, denn der Motion One ist beileibe kein Winzling. Allein der Nackenbügel ist so großzügig dimensioniert, dass ein entsprechend großes Case erforderlich ist.

Trotz ihres erst recht klobigen Outfits passen die Ohrstöpsel gut ins Ohr. Vom Klang her liefern sie fast die gleiche Bandbreite wie unser Favorit, auch wenn sie im Tiefbass hörbar früher abreißen, so lassen sie doch in den Höhen die gleiche Brillanz aufblitzen und können auch seitens der räumlichen Abbildung leicht mithalten. Dank der Nackenbügel-Konstruktion eignen sie sich für Sportler und für Brillenträger sowieso, zumal sie nicht zu den Hörern gehören, die nur mit guten Design blenden.

Focal Spark Wireless

Entgegen den Konventionen ist die In-Line-Bedienung des Focal Spark Wireless links angebracht. Ansonsten sind die Franzosen mit den Metallgehäusen der Hörer voll im Trend. Die Hörer lassen sich gut einsetzen und können auf Anhieb ihr Klangpotential ausspielen. Sie sind eher warm abgestimmt, mit einem sauberen druckvollen Bass der dennoch eine sehr gute, sonore Anbindung an den Mitteltonbereich bietet. Überhaupt ist die Mitten-Auflösung hervorragend, wovon besonders Stimmen profitieren.

Durch die Bedieneinheit und das Kästchen mit der Elektronik baumelt das Verbindungskabel recht schwer um den Hals, man sollte unbedingt den mitgelieferten Clip einsetzen.

Koss BT190i K

Zwar sind die knalligen Farben des Koss BT190i K sein erstes auffälliges Merkmal, allerdings ist er beileibe kein reines Mode-Accessoire. Mit den leuchtenden Farben spricht er dennoch seine bevorzugte Zielgruppe an; sein fester und doch komfortabler Sitz, sowie seine Unempfindlichkeit gegen Schweiß prädestiniert den Koss geradezu für sportliche Aktivitäten. Mit seinem präzisen, knackigem Bass sorgt er für den richtigen Takt beim Joggen. Ebenso präzise und sauber auflösend gibt er sich auch im Mittelhochtonbereich – ein unkomplizierter sportlicher Begleiter.

Seinen Platz unter den Empfehlungen musste er zwar aufgeben, die Konkurrenz ist günstiger und laut Schutzklasse IPX5 sogar gegen Strahlwasser geschützt, klanglich hat er jedoch etwas mehr zu bieten, außerdem sitzt er auch in engeren Gehörgängen komfortabel.

Magnat LZR 548

Mit dem LZR 548 weitet Magnat sein Angebot an Kopfhörern auch bei den In-Ears mit Bluetooth-Übertragung aus. Die Ohrstöpsel sehen zwar recht groß aus, sitzen aber komfortabel und sicher im Ohr, wer will kann mit den kleinen Flügelchen – auch Hooks also Haken genannt – für zusätzlichen Halt sorgen. Bei manchen Aktivitäten wie Tanzen oder anderen Sportarten macht das durchaus Sinn. Ich habe die Hooks jedenfalls nicht benötigt, die Hörer sitzen auch so sicher in meinen Ohren. Auch der LZR 548 ist natürlich modern gesoundet, arbeitet also im Tiefbass mit etwas Nachdruck, löst aber darüber trotzdem gut auf. Bei manchen Stücken wirkt er vielleicht etwas nasal.

Bang & Olufsen BeoPlay H5

Der BeoPlay H5 von Bang & Olufsen sieht nicht nur enorm klobig aus, er ist es auch. Die Dänen wollten unbedingt ein pfiffiges Ladekonzept mit Dockingstation realisieren. Damit die Hörer dort optimal eingelegt werden können, müssen sie entsprechende Abmessungen haben. Geholfen hat das nur wenig, unsere Testmuster benötigten viel Zuspruch, um auch wirklich Kontakt und damit Ladung aufzunehmen, außerdem stellt sich dieses Konzept gerade unterwegs als sperrig und unpraktisch heraus.

Glücklicherweise kamen die Beoplay H5 aber schon aufgeladen an, sodass wir sie direkt ausprobieren konnten. Beim Pairing zickten sie dann ebenfalls und zwar an mehreren Smartphones. Dabei klingen sie, wenn man sie dann mal erfolgreich installiert hat, sehr gut, solange sie im Ohr sitzen. Das hohe Gewicht und das starre Verbindungskabel sorgen beim Einsetzen ins Ohr für ebenso ungünstige Hebel- und Gewichtsverhältnisse wie beim Einsetzen ins Ladedock.

Wenn B&O hier nicht grundlegend Hand anlegt, sind die BeoPlay H5 keine Empfehlung für den aufgerufenen Preis. Für günstigeres Geld gibt es bereits Hörer, die deutlich besser funktionieren und zudem gut aussehen.

Philips SHB5950

Der Philips SHB5950 gibt insgesamt gute Kost auf die Ohren. Ein leichter Loudness-Charakter lässt sich zwar nicht leugnen, dafür kommt der Bass aber ausreichend konturiert und die Höhen lassen es an den richtigen Stellen glitzern. Angesichts der neuen Generation Bluetooth-Hörer geht man bei ihm mittlerweile jedoch zu viele Kompromisse ein. Sein aktuell sinkender Preis macht ihn dennoch interessant.

Urbanista Boston

Mit dem Urbanista Boston sind wohl am meisten Sportler angesprochen. Er sitzt bequem im Ohr und selbst abends und bei Dämmerung wird man von seinen Mitmenschen dank des reflektierenden Nackenbandes noch gut gesehen. Auch der Klang ist gut, zumindest wenn man eine moderate Lautstärke eingestellt hat. Wird es zu laut, fühlt der Urbanista sich schnell überfordert – Ihre Ohren sind das im Übrigen auch.

Jabra Rox Wireless

In dieser Preisklasse eher ungewöhnlich, verfügt der Jabra Rox Wireless über einen Aufbewahrungsbeutel, der zwar etwas Schutz vor Feuchtigkeit bietet, aber seine billige Machart nicht so ganz verbergen kann. Der Rox Wireless gehört ebenfalls zur Spezies der Neckband-In-Ears, im Kabel ist nur die Inline-Fernbedienung integriert. Entsprechend groß fallen die Wandler aus, umso mehr, als einer der beiden noch die USB-Ladebuchse aufnehmen muss. Diese befindet sich schön unter einem Kunststoffdeckel verborgen, der aber, einmal geöffnet, bei unserem Modell nicht mehr bündig schließen wollte.

Audio-Technica ATH-C200BT

Die Audio Technica ATH-C200BT sitzen aufgrund ihrer Konstruktion nicht tief im Hörkanal, sondern praktisch nur in der Concha, wobei die korrekte Passung nicht ganz eindeutig, wohl aber wesentlich für den Klang ist. Drückt man sie entsprechend Richtung Hörkanal können sie außer hell zu klingen auch tollen Bass – das kann allerdings nicht Sinn der Sache sein.

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