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Der beste Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer

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Test: Bt Inears1
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

Wir haben 34 Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer getestet. Der beste ist der Shure SE215 BT1. Die Ausstattung mit insgesamt sechs Paar Passstücken, wovon drei in Foam-Ausführung sind, lässt den Shure in fast jedem Ohr seine enorme Klangqualität entfalten. Die zu Ohrbügeln ausformbaren Kabel sorgen für zusätzlichen Halt bei diversen Freizeitaktivitäten.

Update 20. Mai 2020

Wir haben sechs neue Bluetooth-In-Ears getestet: Von Audio-Technica den ATH-C200BT, von Panasonic den RP-BTS55, den RP-HTX20B und den RP-NJ310B, schließlich von Sennheiser den CX 150BT und den CX 350BT. Daraufhin gibt es zwei neue Empfehlungen.

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14. Februar 2020

Neu im Test haben wir den Bowers & Wilkins PI3 sowie den Klipsch T5 in der Ausführung mit Neckband, der konnte dann auch direkt eine Empfehlung ergattern.

5. Juli 2019

Neu sind die OnePlus Bullets Wireless 2, außerdem mit den Pax X-1 und Tips1 zwei Sets von Lamax, sowie der SoundMagic E11BT – zwei der Neulinge schaffen eine Empfehlung.

1. November 2018

Vier neue Kandidaten mit zwei unterschiedlichen Konzepten aus drei Preisklassen haben wir hinzugefügt: den RHA MA650 Wireless und den 1More E1001BT, beide mit Nackenbügel, sowie den Marshall Minor II Bluetooth und den Tribit XFree Color mit Verbindungskabel zwischen den Ohrstöpseln.

3. April 2018

Drei neue Bluetooth-In-Ears sind hinzugekommen: Der Shure SE215 BT1 schafft es zu unserem neuen Testsieger. Der BeoPlay H5 und der KEF Motion One kommen mit Nackenbügeln, der KEF sogar mit optionalem Kabelbetrieb.

20. Dezember 2017

Wir haben ganze acht neue In-Ears getestet: Audio Technica ATH-CKR 75BTBeyerdynamic Byron BTA WirelessWestone WX, RHA MA750 Wireless, Koss BT190i KSoundMagic ST30, Focal Spark Wireless und Magnat LZR 548.

Keiner der Neuzugänge kommt an unseren bisherigen Testsieger SoundMagic E10BT heran. Aber vier davon sind neue Empfehlungen.

8. Mai 2017

Wir haben den Test um zwei interessante Neuheiten ergänzt: Der Momentum In-Ear Wireless kostet aktuell zwar fast 200 Euro, aber wir wollten wissen, ob sich eine solche Investition lohnt.

Der E10BT ist der erste Bluetooth-In-Ear von SoundMagic – und konnte sich gleich den Testsieg sichern.

Kein lästiges Kabel mehr in dem man ständig hängen bleibt – das wünschen sich sicherlich viele. Bei Bluetooth In-Ears gibt es lediglich ein Verbindungskabel zwischen beiden Hörern, allenfalls kommt ein etwas soliderer Nackenbügel zum Einsatz, das wars. True-Wireless-In-Ears, die komplett ohne Kabel arbeiten haben wir ebenfalls für Sie getestet. Der Akku sollte natürlich immer geladen sein, sonst ist es ganz schnell vorbei mit dem Musikgenuss.

Wir haben über 34 Bluetooth In-Ears für Sie getestet, 27 davon sind aktuell noch erhältlich. Mit dabei sind auch einige China-Direktimporte zum Vergleich, von den meisten sollten Sie jedoch lieber die Finger lassen – manche präsentierten sich aber überraschend gut. Preislich liegen die In-Ears zwischen günstigen 26 und satten 200 Euro. Die China-Produkte liegen sogar teilweise noch unter 25 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Shure SE215-BT1

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Shure SE215-BT1
Shure hat seinen In-Ear-Klassiker mit Bluetooth ausgestattet – und das steckbar. Somit bleibt immer auch die verkabelte Option.

Der Shure SE215 BT1 ist ein echter Klassiker bei herkömmlichen In-Ear-Kopfhörern. Da die Kabelverbindung steckbar ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis der 215er erst ein Kabel mit Fernbedienung und dann eines mit Bluetooth-Empfänger bekam. So kommt Ihnen die jahrzehntelange Bühnenerfahrung von Shure auch drahtlos vom Smartphone zugute. Optional gibt es immer noch ein »richtiges« Kabel für den SE215, so kann man zwischen Bluetooth- und Kabelbetrieb wählen.

Auch gut

RHA MA650 Wireless

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: RHA MA650 Wireless
Mit Nackenband, komfortablen Ohrstöpseln und mit gewohnter Klangqualität.

Keine Preise gefunden.

Der RHA MA650 Wireless ist unsere Top-Empfehlung mit Nackenband. Er ist nicht nur günstiger als die vormalige Empfehlung RHA MA750 Wireless, sondern lässt sich auch in die Ohren einsetzen, ohne dass die Kabel umständlich um die Ohren verlegt werden müssen. Der MA650 überzeugt mit einem breiten Klangspektrum und fein aufgelösten Höhen und bietet eine lange Akkulaufzeit von über zehn Stunden. Da können die Bluetooth-Kabelkollegen nicht mithalten.

Gut & Günstig

Sennheiser CX 150BT

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 150BT
Der CX 150BT kommt ohne Neckband aus, klingt sehr gut und mit einem sehr ausdauernden Akku ausgestattet.

Ohne Neckband, dafür mit flexiblem Kabel zwischen den In-Ears ist der Sennheiser CX 150BT konstruiert. Im Kabel sind zwei Kästchen integriert, eines mit Mikrofon und Fernbedienung, das zweite beinhaltet die Bluetooth-Elektronik und den Akku. Die In-Ears selbst sind klein, leicht und sitzen sehr komfortabel im Hörkanal. Der Klang ist wie erwartet sehr gut, mit vollgeladenen Akkus kann man bis zu 20 Stunden Musik genießen.

Klangtipp

Klipsch T5 Neckband

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Klipsch T5 Neckband
Das Neckband des T5 ist mit Leder ummantelt, die kleinen In-Ears sitzen sehr komfortabel und klingen ganz hervorragend.

Der Klipsch T5 Neckband ist der dritte in der aktuellen T5-Serie des Herstellers. Neben der Neckband-Version gibt es noch eine True-Wireless- und eine Sport-Ausführung. Die In-Ears des T5 Neckband sind fast schon zierlich, passen deshalb aber umso besser in den Hörkanal, um dort sicher und komfortabel ihren Dienst zu verrichten. Und das machen sie ausgesprochen gut, denn am Klang gibt es ebenso wenig auszusetzen wie am Tragekomfort.

Für Sportler

Panasonic RP-BTS55

Panasonic hat mit dem RP-BTS55 ein echtes Sportgerät im Programm. Die In-Ears sind mit Bügeln versehen, die selbst bei intensiver sportlicher Betätigung für sicheren Halt sorgen. Zur Sicherheit gibt es noch das Verbindungskabel zwischen den In-Ears, so dürfen sie auch locker am Hals baumeln. Dank Schutzklasse IPX5 darf man mit den Hörern zudem bedenkenlos unter die Dusche gehen, die Elektronik ist ausreichend geschützt.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutGut & GünstigKlangtippFür Sportler
ModellShure SE215-BT1RHA MA650 WirelessSennheiser CX 150BTKlipsch T5 NeckbandPanasonic RP-BTS551More E1001BTBowers & Wilkins PI3OnePlus Bullets Wireless 2SoundMagic E11BTMarshall Minor II BluetoothLamax Tips1Sennheiser Momentum In-Ear WirelessSennheiser CX 350BTPanasonic RP-HTX20BPanasonic RP-NJ310BRHA MA750 WirelessKEF Motion OneFocal Spark WirelessKoss BT190i KMagnat LZR 548Beyerdynamic Byron BTA WirelessBang & Olufsen BeoPlay H5Philips SHB5950Urbanista BostonJabra Rox WirelessAudio-Technica ATH-C200BTPlantronics BackBeat Fit
Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Shure SE215-BT1Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: RHA MA650 WirelessTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 150BTTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Klipsch T5 NeckbandBluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: Panasonic Rp Bts55Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: 1More E1001BTTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Bowers & Wilkins PI3Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: OnePlus Bullets Wireless 2Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: 41inkbs0ail. Sy355Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Marshall Minor II BluetoothBluetooth-In-Ear-Kopfhörer Test: UnknownTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser MOMENTUM In-Ear WirelessTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Sennheiser CX 350BTTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Panasonic RP-HTX20BTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Panasonic RP-NJ310BTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: RHA MA750 WirelessTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: KEF Motion OneTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Focal Spark WirelessTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Koss BT190i KTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Magnat LZR 548Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Beyerdynamic Byron BTA WirelessTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: BeoPlay H5Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Philips SHB5950Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Urbanista BostonTest Bluetooth In-Ear-Kopfhörer: Jabra Rox WirelessTest Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-C200BTTest Bluetooth In-Ear-Kopfhörer: Plantronics BackBeat Fit
Pro
  • Hervorragender Klang
  • Üppige Ausstattung
  • Gesteckte Bluetooth-Einheit, Kabelbetrieb optional
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • USB Typ-C-Ladeanschluss
  • Kopplung mit NFC-Unterstützung
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Hervorragender Klang
  • Perfekter Sitz im Ohr
  • Einfache Bedienung
  • Guter Klang
  • Sicherer Sitz
  • Wasserdicht
  • Gute Ausstattung
  • Sehr guter Klang
  • Unterstützt den LDAC-Codec
  • USB Typ-C-Ladeanschluss
  • Sehr guter Klang
  • Gute Ausstattung
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Einfache, innovative Bedienung
  • Guter Klang
  • Solide Verarbeitung
  • Dank Universalpassung leicht einzusetzen
  • Guter Klang
  • Guter Klang
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Günstiger Preis
  • Elegantes Design
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Guter Klang
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Mit Sprachassistenten kompatibel
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Günstig
  • Sehr guter Klang
  • USB Typ-C-Ladeanschluss
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Sehr schönes Design
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Sehr guter Klang
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Sitzt ohne Fummelei komfortabel und sicher
  • Knackig abgestimmt, ohne Schwächen im Mittelhochtonbereich
  • Guter Klang
  • Leicht einsetzbar
  • Stabile Funkübertragung
  • Hervorragender Klang
  • Unterstützung von aptX und AAC
  • Sehr guter Klang
  • Feines Oberflächen-Finish
  • Insgesamt guter Klang
  • Relativ günstig zu haben
  • Guter Klang bei moderater Lautstärke
  • Reflektierendes Nackenband
  • Gut für Sportler geeignet
  • Relativ günstig
  • Mit Aufbewahrungsbeutel
  • Recht günstig
  • Neuartige Bauweise
Contra
  • Für Brillenträger nicht optimal
  • Magere Ausstattung
  • Dürftige Ausstattung
  • Etwas klobig
  • In-Ears für manche Ohren zu groß
  • Recht starres Neckband
  • Re-/Li-Kennzeichnung schlecht zu erkennen
  • Dürftige Ausstattung
  • Einknopfbedienung gewöhnungsbedürftig
  • Dürftig ausgestattet
  • Dichten nicht komplett ab
  • Ohne Transportbeutel
  • Nur wenige Passstücke im Lieferumfang
  • Bedientasten zu klein und eng zusammen
  • Sparsam ausgestattet
  • Transportbeutel von einfacher Qualität
  • Nur wenige Passstücke im Lieferumfang
  • Geringe Reichweite
  • Kein Clip im Lieferumfang
  • Dürftig ausgestattet
  • Kein Clip im Lieferumfang
  • Umständliches Ladedock
  • Hoher Preis
  • Riesige Ohrstöpsel, passen nicht in jedes Ohr
  • Probleme beim Laden und beim Pairing
  • Loudness-Charakter lässt sich nicht leugnen
  • Blinkende LED am Band kann nerven
  • Große Wandler
  • Akku-Kästchen schließt nach Öffnen nicht mehr bündig ab
  • Lässt sich nicht optimal einsetzen
  • Nicht für Brillenträger geeignet
  • Nur ein Paar Passstücke beigelegt
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Warum Bluetooth?

In-Ear-Kopfhörer sind beliebt, weil sie so klein und kompakt sind, dass man sie immer dabei haben kann. Doch oft nervt das Kabel zum Smartphone oder Musik-Player – gerade beim Sport. Mit Bluetooth kann man sich das sparen.

Aber nicht nur beim Sport sind Ohrhörer mit Bluetooth-Verbindung sinnvoll. Mit dem iPhone 7 hat Apple offiziell das kabellose Zeitalter bei Smartphones eingeläutet und mal eben die Kopfhörerbuchse gekillt. Auch wenn die Kalifornier dafür viel Kritik einstecken mussten – andere Smartphone-Hersteller haben sich daran orientiert und die Buchse ebenfalls abgeschafft.

Bluetooth macht Fortschritte

Unterdessen entwickeln sich In-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth in Riesenschritten weiter: Waren die Modelle vom letzten Jahr noch relativ groß oder brauchten ein dickes Nackenband mit Elektronik und Akku, reicht bei den aktuellen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörern inzwischen ein kleines Kabel zwischen den beiden Ohrhörern – und einige kommen sogar ganz ohne Kabel aus.

Trotz fortschreitender Miniaturisierung steigt die Qualität der Audio-Übertragung: Das leichte Rauschen, das man bislang bei vielen Bluetooth-In-Ears hören konnte, ist bei der neuesten Generation fast völlig verschwunden. Im Gegensatz zu den meisten Bluetooth-Bügelkopfhörern gibt es bei den meisten Bluetooth-In-Ear-Kopfhörern allerdings keinen Notbetrieb über Kabel – sie funktionieren nur mit geladenem Akku und müssen vor Gebrauch aufgeladen werden. Dafür gibt es entweder einen USB-Anschluss mitsamt zugehörigem Kabel oder, wie beim BeoPlay H5, eine Art Ladestation, in der die Hörer angedockt werden.

So haben wir getestet

In mehreren Testdurchgängen haben wir inzwischen 34 Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer getestet, 27 davon sind aktuell noch verfügbar. Die Preise der Testgeräte bewegen sich zwischen spektakulären 20 und beachtlichen 200 Euro und liegen damit in derselben Preisspanne wie unsere kabelbasierten In-Ears.

Hier wie dort konnten wir feststellen, dass die Klangunterschiede zwischen den Hörern ganz beträchtlich von deren Passung im Ohr abhängt. Man sollte sich also auf jeden Fall die Zeit nehmen, sie mit den verschiedenen Passstücken auszuprobieren, um auch wirklich das Richtige zu finden. Passt keines der mitgelieferten Passstücke, kann man auch für wenig Geld andere Größen dazu kaufen, zum Beispiel von Comply Foam.

Testsieger: Shure SE215 BT1

Der neue Shure SE215 BT1 ist eigentlich ein alter Bekannter: Schon unter den verkabelten In-Ears konnte der SE215m+SPE in der 100-Euro-Klasse überzeugen. Nun hat Shure die gleichen In-Ears mit einem Bluetooth-Modul versehen. Das ging relativ einfach, da die Systeme steckbar sind. Deshalb kann man sich theoretisch auch ein normales Kabel nachkaufen, um den SE215 ganz audiophil ohne Funkübertragung zu nutzen.

Testsieger

Shure SE215-BT1

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Shure SE215-BT1
Shure hat seinen In-Ear-Klassiker mit Bluetooth ausgestattet – und das steckbar. Somit bleibt immer auch die verkabelte Option.

Der Shure klingt im Vergleich zu unserem vorherigen Favoriten, dem SoundMagic E10BT, deutlich erwachsener. Aktuell liegt der Shure sogar noch über dem damaligen Einstiegspreis des SoundMagic – und der wäre kaum zu rechtfertigen, wenn er nicht einiges zu bieten hätte. Seitens der Ausstattung mit Case und einer Menge Passstücke liegen beide sogar gleichauf, weshalb der SoundMagic jetzt unseren Preistipp abliefert.

Verarbeitung und Zubehör

Die technische Grundlage des SE215 BT liefern die gleichen Treiber, die schon im verkabelten SE215m ihren Dienst tun. Ursprünglich als Monitorhörer für Musiker konzipiert, öffnete Shure sein Programm einer größeren Kundschaft. Die Nähe zur Bühne hat man dabei immer beibehalten, was man auch dem Konzept des SE215 BT deutlich anmerkt.

Für Musiker ist es wesentlich, dass die Hörer zum Monitoring fest sitzen, auch wenn es auf der Bühne mal bewegt zugeht. Wie einige andere Hersteller auch, setzt Shure auf das zum Ohrbügel umfunktionierte Kabel, mehr noch, bei den SE215 BT lässt sich der Bogen individuell anpassen.

Sehr viele Passstücke zur Auswahl

Damit Fremdgeräusche draußen bleiben und so wenig wie möglich Musik nach außen dringt, sollen auch die Shure Hörer perfekt sitzen. Sechs Passstücke, davon drei aus Silikon und drei aus hauseigenem Memory-Schaum sollten reichen, um jedes Ohr entsprechend abzudichten, die Muschelform der Ohrstöpsel tut sein Übriges und sorgt für perfekten Sitz in der Ohrmuschel.

Praxistest

Einmal richtig angepasst und eingesetzt, sitzen die Shure-In-Ears sicher und komfortabel und eignen sich damit auch für längere Hörsitzungen, selbst während sportlicher Aktivitäten.

Die MMCX-Steckverbindung bietet viele Möglichkeiten

Da die Stöpsel und Kabel mit einer soliden MMCX-Steckverbindung gekoppelt sind, kann ein defektes Kabel oder auch Stöpsel ohne weiteres ausgetauscht werden. Wer zur Abwechslung verlustfrei und damit verkabelt Musik hören möchte, kann sich die passenden Kabel RMCE zulegen. Mit dem Shure RMCE LTG gibt es sogar die Möglichkeit, die SE215 Stöpsel per Lightning direkt mit dem iPhone zu verbinden. Auch andersherum wird ein Schuh draus, teurere, bessere Shure Hörer, wie der SE535 können ebenfalls mit dem separat erhältlichen Bluetooth-Modul RMCE BT1 gekoppelt werden.

Am BT-Kabel hängt das Inline-Mikrofon, mit den drei Bedienelementen, die leicht zu ertasten sind. Das ist wichtig, weil es sehr nah am rechten Ohrstöpsel befestigt ist, um die ideale Position zu gewährleisten und deshalb quasi blind bedient wird.

Ein zweites Kästchen beinhaltet die Elektronik und den Akku, der einfach über eine integrierte Micro-USB-Buchse geladen wird. Das passende Kabel liegt bei, eine Ladung reicht für mindestens 8 Stunden – bei uns sogar mit voller Lautstärke. Das ist zwar kein Rekord, liegt aber doch im akzeptablen Bereich.

Die Bluetooth-Verbindung läuft unkompliziert, einfach einige Sekunden den Multifunktions-Knopf gedrückt halten und schon erscheint der Shure SE215 BT im Bluetooth-Menü des Smartphones. Eine Stimme gibt dabei Auskunft über den aktuellen Betriebszustand und über die noch verfügbare Spieldauer des Hörers in Stunden, diese ist relativ genau.

Über die Reichweite und Stabilität der Bluetooth-Verbindung gibt es wie immer keine Auskunft, deshalb war ich beim Praxistest angenehm überrascht, dass die Verbindung selbst über zwei Etagen hält – das liegt dann eindeutig im oberen Bereich der Testergebnisse. Im normalen Betrieb, mit dem Smartphone oder anderen Bluetooth-Geräten in alltäglicher Reichweite dürfte es also keinerlei Störungen oder gar Abbrüche geben.

Hörtest

Bei den SE215 BT1 hat Shure ganze Arbeit geleistet, die hervorragenden Treiber-Systeme laufen auch mit Bluetooth-Modul zur Höchstform auf.

Auch am Smartphone ist der Klang gut

Der SE215 BT1 liefert einen vollen, erwachsener Klang. Mit entsprechendem Material versorgt, bietet er einen ungeahnten Tiefgang im Bassbereich. Selten grollt der Bass in »Dreaming Far Away« von Klaus Doldingers EnRoute so authentisch und eindringlich wie mit den Shure Hörern, zumindest in dieser Preisklasse.

Gleichzeitig beschränkt sich das Potential der Hörer keinesfalls auf das untere Frequenzband: Sie liefern auch im sensiblen Mittelhochtonbereich ein fein aufgelöstes Klangbild. Er schafft damit eine schon plastische, räumliche Bühnenabbildung – genial, wie es Shure gelungen ist, die Klangqualität des SE215m in die drahtlose Übertragung hinüberzuretten. Klar, die üblichen Verluste gibt es auch hier, die beschränken sich aber auf das Bandbreitenlimit der Bluetooth-Übertragung. Wenn man das vermeiden will, legt man sich einfach das entsprechende RMCE Kabel zu und hört völlig verlustfrei. AptX oder einen ähnlichen Codec beherrscht der Shure leider nicht, dennoch verschafft er mit dem, was ihm angeliefert wird, eine Menge Hörspaß.

Nachteile?

Ein Nachteil des SE215 BT1 ist der Konstruktionsweise mit dem Ohrenbügeln geschuldet: Für Brillenträger bedeutet das Einsetzen und Herausnehmen eine lästige Fummelei. Auch, dass aptX nicht unterstützt wird ist ärgerlich, aber wegen der enormen Klangqualitäten noch verschmerzbar. Der RHA MA650 Wireless hat reichlich genug Passstücke dabei, kommt dafür aber mit recht starrem Nackenband statt eines flexiblen Kabels.

Shure SE215 BT1 im Testspiegel

In der Ausgabe 3 des SFT-Magazins (02/2018) erreichte der SE215 BT1 mit der Note 1,3 ein »sehr gut« und schaffte es auf Platz 2, gleich hinter den Pioneer Rayz Plus. Dieser ist allerdings recht teurer und wird auch nicht über Bluetooth, sondern über Lightning-Adapter betrieben. Als Plus bewerteten die Kollegen die gelungene Abstimmung, die vielen Passstücke im Lieferumfang, sowie die Möglichkeit, ein normales Kabel anzuschließen. Negativ fiel auch hier das Einsetzen mit dem Ohrbügel auf.

Das Magazin testr.at (11/2017) gibt dem Shure 3,8 von 5 möglichen Punkten, auch hier kann der SE215 BT1, besonders in den Bereichen Tragekomfort und Verarbeitung überzeugen:

»Mich persönlich haben die Shure SE215-BT1 In-Ear-Ohrhörer sehr überzeugt. Der Preis von 139,00€ (UVP) ist zwar nicht niedrig, dafür bekommt man aber meiner Meinung nach, von Shure eine sehr gute Qualität geliefert. Die Shure SE215-BT1 sind sowohl für sportliche Tätigkeiten, wie auch für den Alltag sehr gut geeignet.«

Das Magazin MacLife (01/2018) gab keine Endnote, jedoch ebenfalls viel Lob für den unverfälschten und authentischen Sound:

»Die speziellen Ohrpassstücke mit klangisolierendem Design schirmen jegliche Umgebungsgeräusche wirkungsvoll ab… Der Hörer kann infolgedessen einen sehr unverfälschten und authentischen Sound erleben, der gerade bei moderner Musik nicht mit kräftigen Basstönen geizt. Der Winkel der Schallröhrchen ist dabei an den Hörkanal angepasst, wodurch sich der Tragekomfort deutlich erhöht. …«

Alternativen

Der Shure SE215 BT1 ist nicht ganz billig. Wem der Preis zu hoch ist oder wer auf ein anderes Konzept mit mehr oder weniger massivem Neckband setzt, wird an anderer Stelle fündig. Auch Sportler, die auf eine gewisse Wasser- und Schweißresistenz angewiesen sind, finden mehr als ein passendes Exemplar.

Am unteren Ende der Preisskala zeigen die günstigen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer von Aukey, Mpow und Taotronics große Einschränkungen. Sie sind eigentlich alle nicht empfehlenswert. Hier gilt der alte Spruch: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Auch gut

RHA MA650 Wireless

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: RHA MA650 Wireless
Mit Nackenband, komfortablen Ohrstöpseln und mit gewohnter Klangqualität.

Keine Preise gefunden.

Der RHA MA650 Wireless ist unsere Empfehlung für alle, die ein Nackenband statt eines Verbindungskabels zwischen den beiden Ohrstöpseln bevorzugen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen ist das Nackenband beim MA650 nicht starr sondern flexibel. Darin befindet sich rechts der Ein/Aus-Schalter und die Ladebuchse, links ist zum schnellen koppeln der NFC-Chip eingebaut. Das Mikro und die übrigen Bedientasten sind separat ins rechte Kabel integriert. Kleiner Clou am Rande: das Neckband vibriert leicht, wen ein Telefonat oder eine Nachricht eingeht, dieser Komfort kostet allerdings auch Akkuleistung.

Sicherer Halt und größere Akkus

Das Nackenband sorgt für sicheren Halt, außerdem finden darin größere Akkus Platz als in den Kabeln mit Anhängseln der Konkurrenz. Das hat eine längere Akkulaufzeit zur Folge – der RHA hält locker über zehn Stunden ohne nachladen durch.

Geladen wird er über die moderne USB Typ-C-Schnittstelle, was erstens potentiell schneller geht als mit der alten Micro-USB-Buchse, außerdem ist es egal, wie herum das Kabel eingesteckt wird, es passt in beiden Richtungen, was so einige Fummelei ersparen dürfte.

Die Passstücke, neun Paare an der Zahl, stecken fein säuberlich auf einem Metallträger, sodass man in aller Ruhe die passenden auswählen kann und dabei nicht den Überblick verliert. Gespart wurde nur am sonst bei RHA üblichen Case, das Zubehör wird in einem schlichten Netz aufbewahrt.

Feine Höhen mit leichtem Loudness-Charakter

Eingepasst kann der RHA MA650 die bekannten klanglichen Qualitäten der RHA-Hörer voll entfalten; ein leichter Loudness-Charakter sorgt selbst bei geringen Lautstärken für ein breites Klangspektrum. Er löst sehr schön in den Höhen auf und schiebt sachte aber bestimmt im Bassbereich nach, dabei fällt auf, dass der MA650 nicht ganz so tief runtergeht, wie sein großer Bruder, das hatte ich für den schlanken Preis allerdings auch nicht erwartet.

Panasonic RP-HTX20B

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Panasonic RP-HTX20B
Der RP-HTX20B lässt sich leicht einsetzen und verwöhnt dann mit komfortablem Sitz und enorm langer Akkulaufzeit. Außerdem klingt er auch sehr gut.

Die In-Ears des Sennheiser CX 150BT sind schön klein und lassen sich daher einfach einsetzen. Miteinander verbunden sind sie mit einem Kabel, das wahlweise locker im Nacken oder vorn unterm Kinn hängt.

Das Kästchen mit der Elektronik und den Akkus ist dagegen recht groß geraten, dafür reicht der eingebaute Akku aber auch für gut 20 Stunden Musikgenuss mit dem CX 150BT. Geladen wird zeitgemäß per USB-C, ein passendes Kabel gehört neben den insgesamt vier Paar Eartips zum Lieferumfang, eine Transporttasche dagegen nicht. Ein zweites Kästchen hängt mit nur wenig Abstand zum rechten In-Ear ebenfalls am Kabel, dort sind das Mikrofon und die Drei-Tasten-Fernbedienung untergebracht.

Leider lassen sich die einzelnen Tasten nur schlecht nach Gefühl voneinander unterscheiden. Zum Glück gibt es eine Voice-Control, die stets Aufschluss über den jeweiligen Betriebszustand gibt. Sie können aber auch die Smart Control App installieren. Diese erkennt die CX 150BT und erlaubt eine weiterreichende Bedienung vom Smartphone aus. Dann steht sogar der Equalizer zur Verfügung.

Klanglich reichen sie an viele teurere Konkurrenten heran: Sie lösen sehr fein auf und haben keinerlei Probleme mit hohen Pegeln. Der Bass ist präsent, wird dabei nur wenig angehoben, was den CX 150BT insgesamt ein sehr natürliches Klangbild verleiht.

Wer klanglich und auch seitens der Ausstattung noch mehr rausholen möchte, sollte die CX 350BT in Betracht ziehen, dort gibt es eine separate Taste für Siri oder den Google Assistant. Darüber hinaus nutzt der teurere CX 350BT den aptX-Codec bei der Bluetooth-Übertragung.

Klangtipp

Klipsch T5 Neckband

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: Klipsch T5 Neckband
Das Neckband des T5 ist mit Leder ummantelt, die kleinen In-Ears sitzen sehr komfortabel und klingen ganz hervorragend.

Dem Klipsch T5 Neckband steht nur jeweils ein dynamischer Treiber pro Kanal zur Verfügung, der macht seine Sache allerdings sehr gut – und zwar so gut, dass der Klipsch an dieser Stelle den besten Klang für’s Geld liefert. Dass der Klipsch auch optisch und haptisch einiges hermacht, liegt nicht zuletzt an den verwendeten Materialien. So ist der schlanke, bewegliche Nackenbügel mit Leder bezogen und die Kabelenden sind mit Textil-Isolierumg ummantelt statt mit glattem Kunststoff.

Der Klipsch T5 Neckband gehört zu einer ganzen Familie neuer Kopfhörer vom Amerikanischen Lautsprecherspezialisten. Neben dem Neckband gibt es noch einen True-Wireless- und einen Sport-Kopfhörer, der wiederum über besondere Merkmale verfügt – alle hören sie auf den Familiennamen T5.

Beim T5 Neckband ist der Nackenbügel mit Leder bezogen und die kurzen Anschlusskabel sind mit Textilgarn umwickelt. Der Effekt – die gesamte Konstruktion ist sehr flexibel gehalten und trägt sich daher angenehm komfortabel. Außerdem passt sich das Leder sofort der Körpertemperatur an, es gibt also im Winter keine Gänsehaut und im heißen Sommer keine Schweißperlen.

Vier Eartips sorgen für perfekten Sitz

Ganze vier Eartips aus Silikon werden für einen perfekten Sitz im Ohrkanal beigelegt. Einer davon ist in sogenannter Tannenbaum-Ausführung designt – für besonders schwierige Fälle. Im Normalfall reichen die weichen Passstücke allerdings tatsächlich aus. Die In-Ears sind nämlich recht schlank gebaut, sodass sie sich sehr leicht in die korrekte Position setzen lassen.

Einen Aufbewahrungsbeutel oder etwas ähnliches gibt es leider nicht. Geladen wird über eine microUSB-Buchse, was mittlerweile schon recht altertümlich wirkt und nebenbei recht unpraktisch ist. Die Bedientasten finden sich dagegen alle leicht zugänglich und unverwechselbar auf der rechten Seite. Die Tasten haben einfach Plus- und Minus-Form, dazwischen ist die runde Multifunktionstaste – fertig.

Die T5 Neckband sitzen also sehr fest und komfortabel im Ohr, sie dichten optimal ab und bieten damit eine Grundvoraussetzung für besten Klang – und das quasi auf Anhieb.

Für Sportler

Panasonic RP-BTS55

Beim RP-BTS55 von Panasonic sorgen Ohrbügel für zusätzlichen Halt. Das ist gerade beim Sport wichtig, schließlich möchte man sich frei bewegen können, ohne dass die Kopfhörer rausfallen. Praktisch ist, dass sich die Bügel entsprechend der individuellen Passform zurechtbiegen lassen und diese Biegung dann beibehalten.

Die Kennzeichnung des linken und rechten Kanals ist zwar nicht auf Anhieb zu erkennen, man hält sich aber an die Konvention, das Bedienteil rechts zu führen. Die Fernbedienung ist recht nah am Ohr, mit nur wenig Spielraum im Kabel. Die drei Tasten hat man aber schnell im Griff, und das kurze Kabel hat den Vorteil, dass es so gut wie gar nicht stört.

Trotz des Ohrbügels passt der RP-BTS55 auch gut mit Brille, allerdings sollten die Hörer erst eingesetzt werden. Die In-Ears sitzen nicht direkt im Hörkanal, sondern eher in der sogenannten Concha, also der Ohrmuschel. Die Passstücke, die in drei Größen beiliegen, sitzen demnach vor und nicht im Hörkanal, dichten aber trotzdem gut ab.

Satter, klarer Sound ohne Verfärbungen

Klanglich ist der RP-BTS55 recht unspektakulär, was gerade für Dauerbeschallung angenehm ist. Er reicht zwar tief in den Basskeller runter, macht hier aber keinen übermäßigen Druck. Der Mittelhochtonbereich ist ausgewogen bis hell abgestimmt. Ein leichter Loudness-Charakter lässt sich ebenfalls nicht leugnen, ist aber nicht sehr ausgeprägt und kommt durchaus angenehm rüber.

Insgesamt ist der RP-BTS55 eine klare Empfehlung für Sportler, die nebenbei gern gepflegt Musik hören. Zur Aufbewahrung gibt es ein solides Case, das Ladekabel liegt üblicherweise dabei. Leider verzichtet man auf eine Ladung per USB-C-Buchse, sondern verlässt sich auf den älteren microUSB-Standard, dafür belastet die Anschaffung wird das Budget nicht übermäßig.

Außerdem getestet

Der 1More E1001BT ist schon einige Zeit auf dem Markt, und mittlerweile ist der Preis deutlich gesunken. Technisch ist der E1001BT immer noch auf der Höhe der Zeit und kann sogar mit vielen der aktuellsten Modelle locker mithalten. Neben der fortschrittlichen Ladebuchse nach USB-C-Standard ist auch dieser Hörer von 1More mit mehreren Treibern pro Kanal ausgestattet.

Die vielen mitgelieferten Passstücke oder Eartips sind fein säuberlich nach Größe und Beschaffenheit vorsortiert, damit sollten die E1001BT eigentlich in jedes Ohr passen. Sie sitzen sogar sehr bequem, sodass man sie schon nach wenigen Minuten fast nicht mehr spürt. Der Aufwand mit den Treibern hat sich ebenfalls gelohnt, die E1001BT machen richtig Spaß, die Wiedergabe reicht entsprechend tief in den Basskeller hinab und hebt diesen zeitgemäß leicht an. Das Resultat ist ein voller, satter Sound, der nahtlos das komplette hörbare Frequenzband überstreicht.

Die Bowers & Wilkins PI3 sind schon von vornherein eine recht auffällige Erscheinung. Die Bedienteile, die rechts und links im Neckband integriert sind, sind ebenso aus Metall gefertigt wie die In-Ears selbst. Alles macht einen sehr edlen und soliden Eindruck. Das Neckband ist allerdings insgesamt recht starr und passt sich nur widerwillig der individuellen Trageweise an. Die Bowers & Wilkins PI3 sind mit insgesamt drei Paar Eartips und ebenso vielen Häkchen keine Ausstattungswunder, das ändert sich erst beim Blick auf den schönen Aufbewahrungsbeutel aus strapazierfähigem Stoff, die Ladebuchse und das dazugehörige Kabel. Hier hat nämlich auch USB-C Einzug gehalten. Das Set ist zudem schnellladefähig, sofern ein entsprechendes Ladenetzteil zur Verfügung steht.

Die Bedientasten und die Ladebuchse sind rechts, der kleine Ein-/Aus-Schalter links untergebracht. Das Koppeln mit dem Smartphone ist schnell erledigt, nur der Sitz im Ohr will nicht so recht gelingen. Nach einigen Wechseln der Passstücke und Hooks kommen wir zu dem Schluss, dass die In-Ears schlicht zu groß sind, um bis zum Gehörgang vordringen zu können. Zumindest ist das bei uns der Fall. Erst nachdem wir die Häkchen komplett abgenommen und die kleinsten Passstücke eingesetzt hatten, klangen die PI3 sehr gut – obwohl das sicher bei entsprechender Passung noch besser geht. Durch die große Bauform verschenken die Bowers & Wilkins PI3 also eindeutig musikalisches Potential.

OnePlus Bullets Wireless 2

Anfangs nur mit Kabel erschienen, waren die Bullets vom Smartphone-Spezialisten OnePlus eigentlich als Zubehör für Smartphones gedacht. Mit den Bullets Wireless 2 gibt es nicht nur die zweite Generation kabelloser Kopfhörer, sie sind mittlerweile außer im OnePlus Store auch bei Amazon verfügbar, ebenso wie die Smartphones selbst und diverses anderes Zubehör – Grund genug, die aktuellen Bullets in unseren Test aufzunehmen.

Besonders das innovative Bedienkonzept hat uns hier neugierig gemacht. In der Ruheposition lassen sich die beiden Ohrstöpsel per Magneten einfach zusammenklacken, so baumeln sie lose um den Hals und können nicht verloren gehen. Gleichzeitig werden die Hörer abgeschaltet, sodass man obendrein noch den Akku schont. Zum Einschalten reicht es dann, die Magnetverbindung wieder zu lösen. Bis die Stöpsel dann im Ohr stecken, sind sie eingeschaltet und haben sich sogar schon wieder mit dem Smartphone verbunden.

 

Das funktioniert nicht nur im Zusammenspiel mit den hauseigenen Smartphones, die Bullets Wireless 2 bandeln auch mit jedem anderen Smartphone oder alternativen Bluetooth-Quellen an – bei entsprechender Kompatibilität gern auch per aptX-Übertragung. Einen feinen Unterschied gibt es dann doch im Betrieb mit einem OnePlus-Smartphone. Bei der ersten Installation müssen die Bullets nur einmal per Magnet eingeschaltet werden, anschließend stellen Sie eine Verbindung zum nächsten aktiven OnePlus-Smartphone her. Bei anderen Quellen betätigt man alternativ den entsprechenden Ein-/Aus-Taster, der sich am Neckband befindet, wie übrigens auch die USB-Ladebuchse.

Eingesetzt sitzen die Hörer recht komfortabel in den Ohren. Für eine perfekte Abdichtung und damit Grundlage für beste Klangqualität mussten wir den Sitz leicht variieren – das kann von Ohr zu Ohr aber unterschiedlich sein. In der schnell gefundenen, korrekten Position dann klingen die Bullets Wireless 2 schön natürlich und kommen ohne besondere Bassanhebung aus. Trotzdem kommt der bei Bedarf trocken und präzise rüber, ohne dass der wichtige Mittelhochton-Bereich dabei auf der Strecke bleibt. Klanglich können sie gut mit den RHA MA650 mithalten, wenngleich die etwas mehr der Präzision verpflichtet sind und die Bullets eher der Langzeittauglichkeit.

Der SoundMagic E11BT ist der Nachfolger unseres ehemaligen Preistipps E10BT. Im Grunde handelt es sich um die gleichen Treiber, wie beim kabelgebundenen SoundMagic E11C, nur dass man dem einen Bluetooth-Empfänger spendiert hat. Den E11 haben wir übrigens hier getestet. Der E11BT ist ebenso solide gefertigt wie das Pendant mit Kabel, auch klanglich liegt er angesichts der Preisklasse auf hohem Niveau. Die leichte Anhebung im Bassbereich ist dabei durchaus gewollt und liegt voll im Trend – schade ist, dass SoundMagic auf die Lizensierung und Nutzung des aptX-Codec verzichtet, da wäre dann noch mehr drin. So kommt er klanglich nicht ganz an seinen Kabelkollegen heran und der geringe Preisunterschied zu den anderen Favoriten rechtfertigt für den E11BT keinen Preistipp. Gleichwohl bekommen Sie mit dem Set einen praxisgerecht ausgestatteten und gut klingenden In-Ear, der zudem mit den Ohrstöpseln aus Metall einen hochwertigen Eindruck hinterlässt.

Marshall Minor II Bluetooth

Der Marshall Minor II Bluetooth wandelt ganz auf den Spuren der bekannten Gitarrenverstärker im 60er-Jahre-Design. So praktisch die Einknopfbedienung der Minor II Bluetooth auch ist, reagiert der Knopf doch so sensibel, dass hier schon etwas Feinmotorik gefragt ist, sonst hat man schnell die Lautstärke verstellt statt das nächste Stück ausgewählt oder umgekehrt. Dass es zu dem aufgerufenen Preis keine Voice-Control gibt, ist ärgerlich. Die Marshalls quittieren die Bedienschritte jeweils stilecht mit einem kurzen Gitarrenriff.

Auch die Ohrstöpsel selbst folgen nicht dem üblichen Design mit aufsteckbaren Passstücken unterschiedlicher Größe, sie erinnern schon eher an die One-Size-Fits-All-Hörer von Apple. Sie werden mehr oder weniger locker in die Ohrmuschel gehängt, finden aber erstaunlich gut Halt und klingen entsprechend frei und offen. So offen, dass die Außengeräusche nicht komplett weggedimmt werden, was durchaus gewollt und in vielen Situationen, etwa im Straßenverkehr, auch sinnvoll ist.

Dieses offene Wesen der Marshall Minor II birgt allerdings auch einen Nachteil: Für eine authentische Basswiedergabe muss man beim Einsetzen der Ohrstöpsel schon ein wenige experimentieren, damit die Gehörgänge wenigstens einigermaßen abgedichtet sind. Wer allerdings mit Apples EarPods klarkommt, sollte auch mit den Marshalls zurechtkommen.

Der Tips1 von Lamax hat im Vergleich zu seinem Bruder ein leicht geändertes Design. Beide liegen etwa in der gleichen Preisklasse, klanglich kann der Pax X 1 aber etwas mehr überzeugen, denn der Tips1 ist nicht ganz frei von Verfärbungen. Dennoch hat uns das Design gut gefallen. Die Tips1 kommen herstellertypisch in einem modernen Türkis.

Sennheiser Momentum In-Ear Wireless

Der Sennheiser Momentum In-Ear ist schon lange am Markt und spielt klanglich ganz oben mit. Seine Stärke ist neben dem schönen Hardcase der prestigeträchtig elegant mit Leder bezogene Nackenbügel und die komfortable Einrichtung per NFC. Er ist was zum Hinhören und zum Herzeigen gleichermaßen. Mittlerweile liegt der Preis für den Momentum etwa um 100 Euro, also auf dem Niveau der aktuellen Favoriten. Für diesen Preis muss man einfach zuschlagen, man macht jedenfalls nichts falsch.

Der Sennheiser CX 350BT hat geradezu winzige In-Ears, die allerdings erstaunlich gut einzusetzen sind und dann angenehm komfortabel in den Hörkanälen sitzen. Auf der Fernbedienung gibt es neben den drei üblichen Tasten noch eine vierte zur Aktivierung von Siri und dem Google Assistant. Leider sind die Tasten derart dicht gedrängt, dass sich die Unterschiede nicht auf Anhieb erfassen lassen.

Ein zweites Kästchen beinhaltet neben der Bluetooth-Elektronik noch die Akkus. Diese reiche für satte 20 Stunden Musik, was angesichts des recht großen Kästchens aber kaum verwundert. Geladen wird modern per USB-C-Buchse, ein passendes Kabel gehört zum Lieferumfang. Das wars dann auch schon fast, außer den drei Paar Passstücken gibt es nämlich nichts mehr.

Trotz der mageren Ausstattung können die CX 350BT vom Klang her aber voll überzeugen, und das umso mehr, weil die Bluetooth-Übertragung vom aptX-Codec unterstützt wird – ein Garant für nahezu verlustfreie Übertragung in CD-Qualität.

Beim Panasonic RP-HTX20B sind die In-Ears mit einem Kabel verbunden, was sich mitunter angenehmer trägt als ein starres Neckband. Die In-Ears werden konstruktionsbedingt nicht sehr tief in den Hörkanal eingesetzt, dichten aber sehr gut ab und tragen sich auch sehr angenehm.

Das Verbindungskabel zwischen den In-Ears mutet wie Kordel an und sieht auch so aus, ist aber aus Kunststoff. Der RP-HTX20B ist in den Farben Camel (wie unser Testmuster), Rot, Schwarz und Grau erhältlich, wobei die graue Variante aktuell knapp die Hälfte der anderen kostet. Das kann  sich aber je nach Verfügbarkeit und Nachfrage ändern. Wem die Farbe also egal ist, der kann nochmal zusätzlich sparen.

Die RP-HTX20B liefern einen angenehm präsenten Grundton und drücken im Bass sanft noch etwas nach, was insgesamt ein angenehmes Klangbild ergibt. Die Auflösung im Mittelhochtonbereich schaffen andere besser, die sind aber auch meistens etwas teurer.

Die Panasonic RP-NJ310B sind den RP-HTX20B ziemlich ähnlich: Das Design ist einfarbig und etwas einfacher gehalten. Der Klang ist etwas flacher, mit weniger Punch im Tieftonbereich. Gerade im Bassbereich versucht man das mit angehobenem Pegel zu kaschieren. Der Mittelhochton fängt bei höheren Pegeln an zu verzerren. Allerdings sind sie auch etwas billiger als die Kollegen.

RHA MA750 Wireless

Test Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer: RHA MA750 Wireless

Keine Preise gefunden.

Beim RHA MA750 Wireless handelt es sich um ein Bluetooth-Upgrade der bewährten MA750-Kabelvariante. Die Kabel, die sehr solide ausgeführten Hörer mit dem Neckband verbinden, werden um die Ohrmuscheln verlegt und bieten sicheren Halt, auch wenn’s mal aktiver zugeht. Allerdings tun sich unter anderem Brillenträger schwer mit der »Kabelverlegung« hinters Ohr. Neben dem bekannt hochwertigen Finish verwöhnen die RHA-Hörer mit einer besonders reichhaltigen Ausstattung und nicht zuletzt mit hervorragendem Klang, damit selbst bei der Bluetooth-Übertragung so wenig wie möglich verloren geht, unterstützt der MA750 Wireless den aptX Codec.

Der KEF Motion One ist ein weiteres Produkt aus der Zusammenarbeit von KEF mit der Porsche-Design-Abteilung. Außer dem üppigen Einsatz schön verarbeiteter Metalloberflächen, gibt es auch einige feine Detaillösungen, die zumindest zum Tragekomfort beitragen. So lassen sich die angewinkelten Ohrstöpsel soweit im Winkel verstellen, dass die Kabel wahlweise nach vorn oder nach hinten aus dem Ohr führen.

Die In-Ears sind gesteckt, ähnlich wie beim Shure und Westone, allerdings legt KEF das »Notkabel« gleich mit dazu. Ausreichend Platz ist im recht großen, edlen Case ohnehin, denn der Motion One ist beileibe kein Winzling. Allein der Nackenbügel ist so großzügig dimensioniert, dass ein entsprechend großes Case erforderlich ist.

Trotz ihres erst recht klobigen Outfits passen die Ohrstöpsel gut ins Ohr. Vom Klang her liefern sie fast die gleiche Bandbreite wie unser Favorit, auch wenn sie im Tiefbass hörbar früher abreißen, so lassen sie doch in den Höhen die gleiche Brillanz aufblitzen und können auch seitens der räumlichen Abbildung leicht mithalten. Dank der Nackenbügel-Konstruktion eignen sie sich für Sportler und für Brillenträger sowieso, zumal sie nicht zu den Hörern gehören, die nur mit guten Design blenden.

Entgegen den Konventionen ist die InLine-Bedienung des Focal Spark Wireless links angebracht. Ansonsten sind die Franzosen mit den Metallgehäusen der Hörer voll im Trend. Die Hörer lassen sich gut einsetzen und können auf Anhieb ihr Klangpotential ausspielen. Sie sind eher warm abgestimmt, mit einem sauberen druckvollen Bass der dennoch eine sehr gute, sonore Anbindung an den Mitteltonbereich bietet. Überhaupt ist die Mitten-Auflösung hervorragend, wovon besonders Stimmen profitieren.

Durch die Bedieneinheit und das Kästchen mit der Elektronik baumelt das Verbindungskabel recht schwer um den Hals, man sollte unbedingt den mitgelieferten Clip einsetzen.

Zwar sind die knalligen Farben des Koss BT190i K sein erstes auffälliges Merkmal, allerdings ist er beileibe kein reines Mode-Accessoire. Mit den leuchtenden Farben spricht er dennoch seine bevorzugte Zielgruppe an; sein fester und doch komfortabler Sitz, sowie seine Unempfindlichkeit gegen Schweiß prädestiniert den Koss geradezu für sportliche Aktivitäten. Mit seinem präzisen, knackigem Bass sorgt er für den richtigen Takt beim Joggen. Ebenso präzise und sauber auflösend gibt er sich auch im Mittelhochtonbereich – ein unkomplizierter sportlicher Begleiter.

Seinen Platz unter den Empfehlungen musste er zwar aufgeben, die Konkurrenz ist günstiger und laut Schutzklasse IPX5 sogar gegen Strahlwasser geschützt, klanglich hat er jedoch etwas mehr zu bieten, außerdem sitzt er auch in engeren Gehörgängen komfortabel.

Mit dem LZR 548 weitet Magnat sein Angebot an Kopfhörern auch bei den In-Ears mit Bluetooth-Übertragung aus. Die Ohrstöpsel sehen zwar recht groß aus, sitzen aber komfortabel und sicher im Ohr, wer will kann mit den kleinen Flügelchen – auch Hooks also Haken genannt – für zusätzlichen Halt sorgen. Bei manchen Aktivitäten wie Tanzen oder anderen Sportarten macht das durchaus Sinn. Ich habe die Hooks jedenfalls nicht benötigt, die Hörer sitzen auch so sicher in meinen Ohren. Auch der LZR 548 ist natürlich modern gesoundet, arbeitet also im Tiefbass mit etwas Nachdruck, löst aber darüber trotzdem gut auf. Bei manchen Stücken wirkt er vielleicht etwas nasal.

Beyerdynamic Byron BTA Wireless

Der Beyerdynamic Byron BTA Wireless könnte dem Namen nach ein gößerer Bruder des Byron BT sein, ist er auch, zumindest dem Preis nach zu urteilen. Nur leider hat er nicht viel mehr zu bieten als der deutlich günstigere Byron BT. Die Ausstattung ist genauso minimalistisch gehalten, 4 Silikon-Passstücke liegen immerhin bei, dazu ein Satz Hooks – gegenüber nur 3 Passstücken ohne Hooks. Dafür gibt es statt des einfachen USB-Kabels mit Micro-Anschluss kopfhörerseitig ein aufwendiges Ladedock, an das das Bedienkästchen des Hörers angedockt werden muss.

Das ist weder schwierig, noch unkomfortabel, blöd ist lediglich dass man das Dock auf Reisen immer mitnehmen muss und nicht auf ein Standard-USB-Kabel zurückgreifen kann.

Klanglich hat der BTA ebenfalls nichts Neues zu bieten, er ist vielleicht noch ein wenig detailreicher als der BT, aber auch nur im direkten Vergleich.

Bang & Olufsen BeoPlay H5

Der BeoPlay H5 von Bang & Olufsen sieht nicht nur enorm klobig aus, er ist es auch. Die Dänen wollten unbedingt ein pfiffiges Ladekonzept mit Dockingstation realisieren. Damit die Hörer dort optimal eingelegt werden können, müssen sie entsprechende Abmessungen haben. Geholfen hat das nur wenig, unsere Testmuster benötigten viel Zuspruch, um auch wirklich Kontakt und damit Ladung aufzunehmen, außerdem stellt sich dieses Konzept gerade unterwegs als sperrig und unpraktisch heraus.

Glücklicherweise kamen die Beoplay H5 aber schon aufgeladen an, sodass wir sie direkt ausprobieren konnten. Beim Pairing zickten sie dann ebenfalls und zwar an mehreren Smartphones. Dabei klingen sie, wenn man sie dann mal erfolgreich installiert hat, sehr gut, solange sie im Ohr sitzen. Das hohe Gewicht und das starre Verbindungskabel sorgen beim Einsetzen ins Ohr für ebenso ungünstige Hebel- und Gewichtsverhältnisse wie beim Einsetzen ins Ladedock.

Wenn B&O hier nicht grundlegend Hand anlegt, sind die BeoPlay H5 keine Empfehlung für den aufgerufenen Preis. Für günstigeres Geld gibt es bereits Hörer, die deutlich besser funktionieren und zudem gut aussehen.

Der Philips SHB5950 gibt insgesamt gute Kost auf die Ohren. Ein leichter Loudness-Charakter lässt sich zwar nicht leugnen, dafür kommt der Bass aber ausreichend konturiert und die Höhen lassen es an den richtigen Stellen glitzern. Angesichts der neuen Generation Bluetooth-Hörer geht man bei ihm mittlerweile jedoch zu viele Kompromisse ein. Sein aktuell sinkender Preis macht ihn dennoch interessant.

Mit dem Urbanista Boston sind wohl am meisten Sportler angesprochen. Er sitzt bequem im Ohr und selbst abends und bei Dämmerung wird man von seinen Mitmenschen dank des reflektierenden Nackenbandes noch gut gesehen. Auch der Klang ist gut, zumindest wenn man eine moderate Lautstärke eingestellt hat. Wird es zu laut, fühlt der Urbanista sich schnell überfordert – Ihre Ohren sind das im Übrigen auch.

In dieser Preisklasse eher ungewöhnlich, verfügt der Jabra Rox Wireless über einen Aufbewahrungsbeutel, der zwar etwas Schutz vor Feuchtigkeit bietet, aber seine billige Machart nicht so ganz verbergen kann. Der Rox Wireless gehört ebenfalls zur Spezies der Neckband-In-Ears, im Kabel ist nur die Inline-Fernbedienung integriert. Entsprechend groß fallen die Wandler aus, umso mehr, als einer der beiden noch die USB-Ladebuchse aufnehmen muss. Diese befindet sich schön unter einem Kunststoffdeckel verborgen, der aber, einmal geöffnet, bei unserem Modell nicht mehr bündig schließen wollte.

Audio-Technica ATH-C200BT

Die Audio Technica ATH-C200BT sitzen aufgrund ihrer Konstruktion nicht tief im Hörkanal, sondern praktisch nur in der Concha, wobei die korrekte Passung nicht ganz eindeutig, wohl aber wesentlich für den Klang ist. Drückt man sie entsprechend Richtung Hörkanal können sie außer hell zu klingen auch tollen Bass – das kann allerdings nicht Sinn der Sache sein.

Plantronics BackBeat Fit

Der Plantronics Backbeat Fit fällt sofort wegen seiner avantgardistischen Bauweise auf. Kabel oder Bügel – Plantronics versucht beide Konstruktionsarten zu verbinden. Freundlich könnte man es einen flexiblen Nackenbügel oder aber ein in Form gebrachtes Kabel nennen. Er ist zudem mit Ohrbügeln versehen und kommt schon aus diesem Grund für Brillenträger eher nicht in Frage. Zudem gibt es nur eine Sorte Passstücke und die wollten bei mir absolut nicht in die Ohrkanäle, es sei denn mit Gewalt.

Auch so bleiben sie eher vor dem eigentlichen Hörkanal und dichten deshalb nicht ganz perfekt ab.

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Kommentare

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Thomas
Thomas

In meinen Augen ist der Artikel der reinste Reinfall! 1. Der Titel des Artikels Im Titel werden die besten Bluetooth IN EAR Kopfhörer versprochen. Jedoch sin hier nur Handelsübliche Bluetooth Kopfhörer vorgestellt, nicht ein wirkliches IN EAR paar ist hier aufgelistet. 2. Das Sortiment Da laut Artikel die besten Bluetooth Kopfhörer versprochen werden sollte man hier auch auf höre Preissegmente abgedeckt werden sollten, außerdem werden hier auch keinerlei Große Marken abgedeckt. Und dies mit dem Argument: „Bose, Teufel, Sony und Co verkaufen ihre Produkte nur wegen dem Namen. Wer auf Klangqualität setzt, sollte sich lieber auf andere Marken konzentrieren.“, zu… Mehr... »

Redaktion
Redaktion

Was verstehen Sie denn unter „wirklichen IN EAR“ Kopfhörern? Meinen Sie In-Ears ohne Kabel zwischen den Ohrstücken? Dann ist unser Test zu True Wireless In-Ears vielleicht das Richtige für Sie, wie wir im ersten Absatz erläutern: https://www.allesbeste.de/test/die-besten-true-wireless-in-ear-kopfhoerer/

Auch Ihre Kritik an den Marken können wir nicht nachvollziehen. Wir haben sämtliche bekannten Marken getestet, von Sennheiser und Sony über Beyerdynamic zu Teufel, Shure, RHA und Marshall. Lediglich der Bose SoundSport fehlt, da wir hier das Modell mit Kabel getestet haben.

Georg Klinge
Georg Klinge

Ich suche einen In-Ear, der auch unter einem Motorradhelm getragen werden kann. Welcher aus dem Testfeld käme dafür in Frage? Ich bin Brillenträger.

Marco Korflür
Marco Korflür

Der Sennheiser fehlt im Test

Redaktion
Redaktion

Der Sennheiser Momentum Wireless findet sich als erster Eintrag unter „Außerdem getestet“. ?

Dirk Lienenkaemper
Dirk Lienenkaemper

Achso Mhh aha teufel, bose, Sony, usw. taugen dann alle nichts tz tz tz

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Jop.

Bose, Teufel, Sony und Co verkaufen ihre Produkte nur wegen dem Namen.
Wer auf Klangqualität setzt, sollte sich lieber auf andere Marken konzentrieren.

Die Konkurrenz ist hier schon deutlich weiter entwickelt.

Manno Ben Edward
Manno Ben Edward

Kann man nicht ernst nehmen, weil sie Sony nicht mal erwähnen. Wahrscheinlich nicht die richtige Preisklasse für die Tests.

Roman Hörmann
Roman Hörmann

15 Euro bei einem Namhaften Onlinehändler super Qualität hält schon fast ein Jahr

Volker Milz
Volker Milz

Lachhaft die soundmagig klingen so dünn. Verstehe nicht warum ihr die so hypen müsst.

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Testsieger die Soundmagic E10?
Fand die ziemlich schlecht :/
Sind die anderen dann noch schlechter?

Jakob
Jakob

Liebes Test-Team,
mich interessiert wie der Bose SoundSport im untersuchten Testfeld abschneiden würde. Gibt es hier Erfahrungen?
Vielen Dank,
Jakob

Redaktion
Redaktion

Den kabellosen SoundSport haben wir noch nicht getestet – die Variante mit Kabel hat uns aber enttäuscht. Siehe hier: https://www.allesbeste.de/test/die-besten-in-ear-kopfhoerer/5/#ausserdem-getestet

Peter
Peter

Hallo,
habt Ihr die Bose QC 30 mal getestet?

Peter
Peter

Hi, was ist denn mit den Bose QC 30? Die mal getestet?

Redaktion
Redaktion

Wir haben einen eigenen Test für In-Ear-Kopfhörer mit Noise-Cancelling gemacht. Die QC 30 sind hier unser Testsieger: https://www.allesbeste.de/test/der-beste-in-ear-kopfhoerer-mit-noise-cancelling/

Gordon May
Gordon May

Gibt es denn wirklich Kopfhörer im Bluetooth Bereich die Hi Res Anforderungen nachkommen?

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Sind die anderen BT InEars wirklich gleich oder schlechter als die Soundmagic E10Bt ? Oo

Dann ist die Auswahl an BT InEars aktuell richtig beschissen :/

Klanglich sind die E10Bt ..“okay“.. 😀

AllesBeste.de
AllesBeste.de

Klanglich setzen Beyerdynamic mit Byron BT und Sennheiser mit dem neuen Momentum In-Ear noch eins drauf – kosten aber mehr.

Thomas Windhausen
Thomas Windhausen

Also dann lieber richtige InEars mit MMCX Anschluss und einem BT Adapter dafür.^^

Martzell
Martzell

Und sind günstiger als die Erato. Und günstiger als meine Sony damals. Mit gewohnt gutem Klang.

Martzell
Martzell

Ich vermisse die Apple Wireless Earpods. Die lassen sich nicht nur mit Apple nutzen.

Redaktion
Redaktion

Wir haben die Earpods bereits bei Apple angefragt.