Alternativen: Was gibt es sonst noch?

Der Zweitplatzierte: SoundMagic BT 30

Der SoundMagic BT 30 tritt weitgehend in die Fußstapfen unseres aktuellen Favoriten. Er ist kompakt, sitzt komfortabel, ist gut ausgestattet und lässt sich auch klanglich nichts vormachen.

Auf Ohrenhöhe: SoundMagic BT30

Test Bluetooth-Kopfhörer: SoundMagic BT30
Der BT 30 von SoundMagic ist etwas teurer als unser Favorit, und etwas besser ausgestattet. Klanglich sind sie auf einem Niveau.

Auf der Ausstattungsliste findet sich neben der Möglichkeit, den Hörer per NFC zu koppeln, auch der verlustarme Übertragungs-Codec aptX. Neben dem obligatorischen USB-Ladekabel liegt auch ein Audiokabel bei, falls der Akku, der bis zu 15 Stunden Musikgenuss gewährleisten kann – je nach Lautstärke und Übertragungslänge – doch unterwegs mal schlapp machen sollte. Dann steht er zumindest noch als Kopfhörer zur Verfügung, verkabelt und ohne Headset-Funktion.

Die Bedientasten auf der einen Hörmuschel sind großzügig dimensioniert und gut tastbar, so dass man schnell mit der Bedienung zurecht kommt. Insgesamt ist der Hörer jedoch kompakt, und lässt sich zudem zusammenklappen, so dass er perfekt ins ebenso kompakte Hardcase passt.

Die Abstimmung ist dem Teufel nicht ganz unähnlich, auch der SoundMagic ist fürs ausgesprochene Langzeithören optimiert, dabei kommt er mit genug Impulsivität und Pepp rüber, so dass keinesfalls Langeweile aufkommt.

Damit avanciert der SoundMagic tatsächlich zu unserem zweiten Favoriten, die paar Euro, die er mehr kostet, ist er aber durchaus wert, die Gelenke an den Hörmuscheln tragen zum Tragekomfort bei, und er lässt sich kompakter zusammenlegen als der Airy, kostet aber auch etwas mehr.

Das Akku-Monster: JVC HA-S70BT

JVC geht mit dem HA-S70BT einen etwas anderen Weg: Ebenso wie beim deutlich teureren Bose setzt man hier auf ohrumschließende, also Around-Ear Hörkapseln. Dennoch ist auch der JVC schön kompakt geblieben.

Over-Ear Favorit: JVC HA-S70BT-E

Ganz nach Manier der teuren Konkurrenz von Philips und Bose, umschließt der JVC die Ohren komplett, ist trotzdem kompakt.

Durch die etwas voluminöseren Kapseln konnte JVC unter anderem auch einen Akku einbauen, der über reichlich mehr Kapazität verfügt, als die meisten Mitbewerber – eine Spielzeit von weit über 20 Stunden ist damit keine Ausnahme mehr, sondern die Regel.

Trotz der exorbitanten Ausdauer ist der HA-S70BT, wie gesagt, noch recht kompakt geblieben, und lässt sich zudem für die Reise zusätzlich zusammen klappen. Ein Case oder zumindest ein Beutel zur Unterbringung liegen dem Hörer allerdings nicht bei.

Dafür ist auch er technisch mit allen Wassern gewaschen: Neben dem integrierten NFC-Chip zum schnellen Pairing, nutzt auch der HA-S70BT den aptX Codec zur hochwertigen Musikübertragung.

Nutzt man das beiliegende Kabel, muss man auf die Headset-Funktion, und die Auswahl der drei Klangcharakteristika verzichten, die der JVC im Bluetooth-Betrieb zur Verfügung stellt.

Vom Klang her eher etwas wärmer abgestimmt, macht der JVC eine große Bühne. Von den Klangcharakteristika gefällt mir die Einstellung »Normal« am besten, die Bassanhebung sollte man nur sparsam anwenden, und die Einstellung »Clear« weist etwas zu vorwitzigen Bass in die Schranken, um Mitten und Höhen leicht hervorzuheben.

Wer mit den OnEar Hörern nicht zurecht kommt, sollte auf jeden Fall den ohrumschließenden JVC in Betracht ziehen.

Günstig: Pioneer SE-MJ771-BT

Der günstige Pioneer SE-MJ771-BT kann mit einfachem Handling und einer in der Preisklasse geradezu üppigen Ausstattung überzeugen.

Mehr Druck: Pioneer SE-MJ771-BT

Test Bluetooth-Kopfhörer: Pioneer SE-MJ771-BT
Pioneer hat seinen SE-MJ771-BT ein sattes Bass-Fundament mit auf den Weg gegeben.

Die unkomplizierte und schnelle Verbindung mit Hilfe der NFC-Technik ist da erst der Anfang. Dank Unterstützung des aptX-Codecs ist die drahtlose Übertragung in CD-Qualität möglich, da ist es kaum verwunderlich, dass er das Dargebotene auch noch gut zu Gehör bringt. Er geht dabei bis tief in den Basskeller hinab und bringt bei entsprechender Quelle rabenschwarze aber sehr konturierte E-Bassläufe hervor. Glücklicherweise geht das nicht zu Lasten des übrigen Frequenzbandes.

An den Teufel Airy reicht er klanglich aber nicht heran. Wer seinem als etwas dünn empfundenen Smartphone-Sound etwas auf die Sprünge helfen will, ist mit dem Pioneer aber gut und vor allem preiswert bedient.

Klanglich besser, aber teurer: Philips Fidelio M2BT

Wer beim Klang noch eins auf unseren Favoriten draufsetzen will und bereit ist, dafür tiefer in die Tasche zu greifen, für den ist der Philips Fidelio M2BT weiterhin eine Empfehlung. Er bietet eine umfangreiche Ausstattung und eine hervorragende Verarbeitung.

Der Solide: Philips Fidelio M2BT

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Klanglich ist er tatsächlich hörbar größer unterwegs als der Teufel Airy. Er reicht spürbar tiefer in den Basskeller hinab als unser Favorit, liefert einen schön ausgewogenen Mitteltonbereich und bildet höchste Höhen ganz ohne bissige Spitzen ab. Besonders gut gelingt es dem Philips, die ganze Breite der Bühne authentisch abzubilden.

Keine Frage, dass auch die Installation schnell und unkompliziert vonstatten geht, wenn man einmal davon absieht, dass die Bedienelemente eher designerischen als praktischen Vorgaben zu folgen scheinen. So intuitiv wie unser Favorit oder auch der Bose lässt sich der Fidelio nicht bedienen.

Für das Mehr an Klangqualität wird allerdings rund das doppelte wie für unseren Favoriten fällig.

Auch der Bose Soundlink Around-Ear II verfügt über highfidele Gene, bei seinem Vorgänger hat man schlicht einem HiFi-Kopfhörer einen Bluetooth-Empfänger drangesteckt und ihn damit in die Wireless-Klasse befördert.

Der Überflieger: Bose Soundlink Around-Ear II

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Das sah nicht besonders schick aus, weil besagter Empfänger tatsächlich etwas unbeholfen drangesteckt worden war, klang aber aufgrund der guten Vorlage schon mal sehr gut.

Bei der zweiten Generation hat Bose die Bluetooth-Elektronik überarbeitet und schön im Gehäuse versteckt. Das sieht nicht nur besser aus, es funktioniert auch deutlich besser als beim Vorgänger.

Der Klang des Bose ist noch einen Tick ausgewogener oder auch gefälliger als der des Philips, er macht weniger Druck von unten und verfügt über einen exzellenten Tragekomfort.

Preislich schenkt sich der Bose nicht viel im Vergleich zum Philips Fidelio, welchen man bevorzugt ist vor allem Geschmacksache – beim Design ebenso wie beim Höreindruck.

Außerdem getestet

  • Optisch beinah so spartanisch wie der Airy, vielleicht ein wenig stylischer fällt der Move Wireless von Jabra aus.
    Gemessen an der niedrigeren Preisklasse mag die Ausstattung des Jabra sowohl technisch als auch mit Zubehör durchaus angemessen erscheinen, allerdings zeigt schon Pioneer, was selbst für ein schmales Budget drin ist.
    Klanglich bietet der Move Standardkost, insgesamt ist die musikalische Vorstellung also eher farblos, wenn auch nicht unverfärbt. Wer nicht viel ausgeben will, ist mit dem Pioneer oder dem Shift Headphone-Set besser bedient.
  • Das Headphone-Set von Shift besteht eigentlich aus einem kabelgebundenem Kopfhörer, der vom Shift-Vertrieb mit dem Bluetooth Headset Controller BH1 im Bundle verkauft wird.
    Mit einer Akkulaufzeit von knapp 10 Stunden bewegt sich das Kästchen im üblichen Rahmen, zudem kann man den Hörer ja immer noch direkt ans Smartphone stöpseln, und dann immer noch Musik hören.
    Der Hörer verfügt über ein solides Bassfundament, schwächelt allerdings im Mittelhochtonbereich, was ihm eine etwas wattige Grundabstimmung verleiht. Wer auch unterwegs kultiviert Musik hören möchte, sollte über den Controller nachdenken, und  mit dem vielleicht vorhandenen HiFi-Kopfhörer verbandeln.
  • Der OnE ist ein Produkt der Eigenmarke des Vertriebes HeadSound; er ist leicht, einfach zu bedienen, und aktuell sehr günstig zu haben.
    Der OnE hat weder ein Case, noch lässt er sich zusammenklappen, das größte Manko ist indes, dass er keinen Notbetrieb per Kabel anbietet; wenn der Akku leer ist, bleibt der Hörer stumm. Die Bedienung ist schön einfach und mit intuitiv angebrachten Bedientasten realisiert.
    Klanglich gehört er ebenfalls zu den neutral abgestimmten Langzeithörern, mit einer dezenten Bassbetonung und leicht entschärfter Höhenwiedergabe. Was ihn zusammen mit der aktuellen Preisgestaltung eigentlich erst interessant macht.
  • Der Everest 300 von JBL liegt preislich etwa auf gleichem Level wie unser Favorit. Klanglich kann er durchaus mithalten, allein beim Handling muss man mit dem äußerlich etwas dicker auftragenden direkten Konkurrenten leider Abstriche machen.
    Kommt man irgendwann mit der etwas umständlichen Bedienung klar, stellt ausgerechnet das Pairing mit dem Smartphone eine ungeahnte Hürde dar. Erst der Wechsel vom Smartphone auf den iMac stellte endlich eine Verbindung her. Das kann nicht nur daran liegen, dass der JBL über keinen NFC-Chip verfügt, andere schaffen das schließlich auch reibungslos.

Fazit

Der Teufel Airy kann sich nach wie vor auch gegen deutlich teurere Bluetooth-Kopfhörer behaupten. Seine wesentlichen Charakterzüge – einfaches Handling, Tragekomfort und Klangqualität – liegen auf hohem Niveau.

Als direkte Konkurrenz, mit feinen Unterschieden auch im Preis, hat sich der neue BT 30 von SoundMagic neben den Airy geschoben, er ist zwar etwas teurer, dafür aber zusammenfaltbar, so dass er im kleineren Case untergebracht werde kann.

Wer mit dem Tragekomfort der beiden OnEar Favoriten nicht klar kommt, findet in dem JVC HA-S70BT eine AroundEar-Alternative mit ebenfalls vorzüglichen Klangeigenschaften.

Pro & Kontra

Pro

  • Lebendiger, ausgewogener Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Umfangreiches Zubehör
  • Einfache Bedienung

Contra

  • Nicht zusammenfaltbar
Seite 1Drahtlose Freiheit
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Kommentare

11 Kommentare zu "Der beste Bluetooth-Kopfhörer"

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Sortiert nach:   neueste | älteste | beste

Thomas Haas

Sun Ny wieder meins ❤❤❤ bin voll auf Linie mit denen

Sehen auch richtig gut aus (y)

Kann ich nur bestätigen. Tolle Kopfhörer!

Ich bin nach wie vor mit meinen FSL Zero sehr zufrieden… als ich sie vor 3 Jahren gekauft habe, gab es die um die 70€

Neboisa Stankovic

Recht haben Sie.

Kann man mit denen Siri aktivieren?

Sony mdr1abt (y)
Besser als alle genannten ^^
Natürlich auch teurer ^^

Ich habe sie auch, seit einem halben Jahr, es war eine Limited Edition, Grau Blau.

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