Der beste Bluetooth-Kopfhörer

Bluetooth Kopfhörer Test
  • Test: Bluetooth-Kopfhörer – Testsieger Teufel Airy

Der beste Bluetooth-Kopfhörer ist für uns nach wie vor der Airy von Teufel. Beim Airy überzeugt sowohl das einfache Handling und der für viele Musikrichtungen ausgewogene Klang, als auch die praxisgerechte Ausstattung und nicht zuletzt der gute Tragekomfort und das nach wie vor überaus günstige Preis-Leistungs-Verhältnis.

Update 13. November 2017

Wir hatten acht neue Modelle im Test – drei davon sind neue Empfehlungen. Der Aventho Wireless von Beyerdynamic, Teufel Real Blue, und der Audio-Technica ATH-AR5BT.

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21. Juni 2017

Vier neue Hörer sind hinzugekommen, davon konnten auf Anhieb zwei dem Teufel Airy paroli bieten; mit dem SoundMagic BT 30 und dem JVC HA-S70BT gibt es gleich zwei interessante Alternativen.

Nachdem die Konkurrenz nachgezogen hat, war es an der Zeit, unsere bisherige Empfehlung in dieser Kategorie einer Überprüfung zu unterziehen. Wir haben uns einige der beliebtesten Bluetooth-Kopfhörer angehört und genauer unter die Lupe genommen.

Neben unserem bisherigen Favoriten, dem Teufel Airy, haben wir uns den Philips Fidelio M2BT, den Bose Soundlink Around-Ear in zweiter Generation, den Jabra Move Wireless, sowie den JBL Everest 300 und den Pioneer SE-MJ771-BT angehört.

Anschließend haben wir den HeadSound OnE, den ohrumschließende JVC HA-S70BT und den überraschenden BT30 von SoundMagic getestet.

Ein erneuter Nachschlag mit gleich acht neuen Hörern mischt das gesamte Testfeld nochmal gehörig auf. Einige Exponate, wie der Aventho Wireless von Beyerdynamic und der ATH-AR5BT von Audio-Technica, sowie der Plattan Bluetooth von Urbanears, der Teufel Real Blue und der Motorola Pulse Escape+ sind ganz neu auf dem Markt, so dass wir zu den Ersten gören, die einen Test machen konnten. Hörer wie der Koss BT539iK und die beiden Hörer von Magnat, LZR 568 und LZR 588 verfügen bereits über eine solide Fangemeinde und sollten daher in unseren Empfehlungen keinesfalls fehlen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: Teufel Airy

Test Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Airy
Der Airy hat alles, was man sich für guten Musikgenuss wünscht - und das für einen durchaus angemessenen Preis.
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von 247 Lesern gekauft

Der Teufel Airy kann sich nach wie vor auch gegen deutlich teurere Bluetooth-Kopfhörer behaupten. Seine wesentlichen Charakterzüge – einfaches Handling, Tragekomfort und Klangqualität – liegen auf hohem Niveau. Und das zu einem verhältnismäßig günstigen Preis.

Auf Ohrenhöhe: SoundMagic BT30

Test Bluetooth-Kopfhörer: SoundMagic BT30
Der BT 30 von SoundMagic ist etwas teurer als unser Favorit, und etwas besser ausgestattet. Klanglich sind sie auf einem Niveau.
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von 5 Lesern gekauft

Der SoundMagic BT 30 steht dem Airy in nichts nach. Er ist einfach zu bedienen, klingt gut und lässt sich kompakt zusammenfalten. Alles in allem ist es Geschmacksache, für welchen von beiden man sich entscheidet, denn auch preislich ist der Unterschied nicht groß.

Besser aber teurer: Teufel Real Blue

Test Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Real blue
Der Real Blue klingt erwachsener als der Airy und ist besser verarbeitet, aber auch teurer.

Teufel hat sich mit dem neuen Real Blue Konkurrenz im eigenen Haus geschaffen. Er gehört im Gegensatz zum Airy allerdings zur ohrumschließenden Fraktion und ist daher nicht ganz so flach zusammenzuklappen. Punkten kann der Real Blue mit mehr Tragekomfort, einer sehr viel besseren und hochwertigeren Verarbeitung – und besserem Klang. Dafür kostet er aber auch mehr.

Wenn Geld egal ist: Beyerdynamic Aventho

Test Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Aventho wireless
Luxus-Hörer von Beyerdynamic mit individualisierbarer Klangcharakteristik.

Eine andere Hausnummer ist der Aventho Wireless von Beyerdynamic: Edelste Materialien, eine super Verarbeitungsqualität und ein hervorragendes Klang-Erlebnis machen ihn zu einer wertbeständigen Investition. Außerdem hat man mit ihm die Möglichkeit, den Klang auf das eigene Gehör abzustimmen. Preislich liegt der Beyerdynamic freilich in einer ganz anderen Liga.

 

Klang-Tipp: Audio-Technica ATH-AR5BT

Test Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-AR5BT
Der ATH-AR5BT ist hochwertig verarbeitet und bietet hervorragenden Klang fürs Geld.

Der Audio-Technica ATH-AR5BT basiert auf der erfolgreichen MSR7-Reihe. Design und Fertigungsqualität liegen auf hohem Niveau, den ATH-AR5BT hat man zusätzlich mit Bluetooth-Elektronik ausgestattet. Das Ergebnis ist ein schöner Kopfhörer mit hervorragendem Klang und dem Komfort der Bluetooth-Übertragung.

Vergleichstabelle

TestsiegerAuf OhrenhöheBesser aber teurerWenn Geld egal istKlang-TippGut & günstig
Modell Teufel Airy SoundMagic BT30 Teufel Real Blue Beyerdynamic Aventho Audio-Technica ATH-AR5BT Magnat LZR 588 Philips Fidelio M2BT Bose Soundlink Around-Ear II Koss BT539iK JVC HA-S70BT-B Pioneer SE-MJ771-BT Motorola Pulse Escape+ JBL Everest 300 Urbanears Plattan 2 Bluetooth Magnat LZR 568 Jabra Move Wireless Headsound OnE
Test Bluetooth-Kopfhörer: Teufel AiryTest Bluetooth-Kopfhörer: SoundMagic BT30Test Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Real blueTest Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Aventho wirelessTest Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-AR5BTTest Bluetooth-Kopfhörer: Magnat LZR 588Test Bluetooth-Kopfhörer: Philips Fidelio M2BTTest Bluetooth-Kopfhörer: Bose Soundlink Around-Ear IITest Bluetooth-Kopfhörer: Koss BT539iKTest Bluetooth-Kopfhörer: Pioneer SE-MJ771-BTTest Bluetooth-Kopfhörer: Motorola Pulse Escape+Test Bluetooth-Kopfhörer: JBL Everest 300Test Bluetooth-Kopfhörer: Magnat LZR 568Test Bluetooth-Kopfhörer: Jabra Move WirelessTest Bluetooth-Kopfhörer: Headsound OnE
Pro
  • Einfaches Handling
  • Tolle Klangqualität
  • Guter Tragekomfort
  • Gutes Handling
  • Toller Sound
  • Schön kompakt
  • Sitzt komfortabel
  • Klingt angenehm natürlich, mit leichter, angenehmer Loudness-Tendenz
  • Hervorragend ausgestattet
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Ziemlich leicht und komfortabel Individuelle Anpassung des Klangs möglich
  • USB-C Anschluss zum Laden
  • Sehr komfortabler OverEar
  • Klarer Sound über den gesamten Frequenzbereich Gute Ausstattung und Verarbeitung
  • Knackige, präzise Basswiedergabe Üppige Ausstattung
  • Komfortabler Sitz
  • Sehr guter Klang
  • Gute Verarbeitung
  • Ausgewogener Sound
  • Sehr guter Tragekomfort
  • Recht natürliche Abstimmung
  • Große, gut zu tastende Bedienflächen
  • Enorm lange Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Vergleichsweise günstig
  • Gute Bass-Darbietung
  • recht günstig, dafür guter Klang
  • Klanglich gut
  • Sharing-Möglichkeit mit anderen BT-Kopfhörern
  • Schlichtes, skandinavisches Design
  • Viele Farben verfügbar
  • Recht natürliche Abstimmung
  • Für OnEar guter Tragekomfort, basslastige Abstimmung
  • Günstig
  • Optisch sehr ansprechend
  • Vergleichsweise günstig zu haben
  • Klanglich relativ ausgewogen
Contra
  • Etwas stramme Befestigung der Hörschale bei unserem Testhörer
  • Nicht ganz so robust wie der Favorit
  • Nicht mit aptX kompatibel
  • Geringe Funkreichweite
  • Wird manchen zu hell abgestimmt sein
  • Die basslastige Abstimmung gefällt nicht jedem
  • Vergleichsweise teuer
  • Wenig intuitive Bedienung
  • Noch ein Stück teurer als der Philips
  • Recht einfach verarbeitet Hochtonbereich etwas wattig
  • Kein Aufbewahrungscase im Lieferumfang
  • Klanglich insgesamt nicht so stark wie der Testsieger
  • Polster für große Ohren nicht geeignet, kommt mit größeren Pegeln nicht so gut zurecht
  • Umständliche Bedienung
  • Pairing macht Probleme
  • Verliert bei komplexer Musik schon mal den Überblick, kein Kabelbetrieb möglich
  • Klanglich nicht so gut wie der LZR 588, magere Ausstattung
  • Klanglich eher farblos
  • Wenig Ausstattung, kein Kabelbetrieb möglich
  • Kein Notbetrieb per Kabel möglich
  • Lässt sich nicht zusammenklappen
Bester Preis

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Technische Daten  

Drahtlose Freiheit

Kopfhörer mit drahtloser Musikübertragung erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Schluss mit widerspenstigen Kabeln, die immer im Weg sind, egal ob man gerade Musik hört oder das gute Stück möglichst kompakt verstauen möchte. Bei längerem Gebrauch sind Kabelbrüche oder verbogene Stecker vorprogrammiert, all das kann man sich mit einen Bluetooth-Kopfhörer ersparen.

Wenn In-Ears, die es ja auch schon ohne Kabel gibt, aus Gründen der Bequemlichkeit oder des Komforts nicht in Frage kommen, dann begeht man heutzutage selbst mit ausgewachsenen Bügel-Kopfhörern keinen modischen Fauxpas mehr – ganz im Gegenteil, sie gelten mittlerweile als durchaus herzeigbares Accessoire.

Nebenbei empfehlen sich Bluetooth-Kopfhörer auch in den eigenen vier Wänden als komfortable Genussmittel. Gerade wenn man Musik hören will, um sich Arbeiten wie Staubsaugen, Bügeln oder ähnliches zu versüßen, ist ein Kabel lästig und schränkt die Bewegungsfreiheit ein.

Kabellos Musikhören: Dank aptX ohne große Klangeinbußen

Die Reichweite unserer Testgeräte reichte allemal über eine Etage, da normale Wände kein großes Hindernis für die Funkwellen darstellen. Kritisch wird es erst, wenn Stahlbeton-Decken dazwischen kommen, dann kommt die Funkstrecke der meisten Bluetooth-Geräte an ihre Grenzen.

Zwar bringt die Bluetooth-Übertragung grundsätzlich Einbußen in der Klangqualität mit sich, aber mittlerweile sind viele Hörer und Zuspieler mit dem aptX-Codec kompatibel, der die Musik in CD-Qualität übertragen kann. Hochauflösende Datenformate, die von fast allen Streamingdiensten angeboten werden, kann man allerdings nach wie vor nur über Kabel in vollem Umfang genießen.

Testsieger: Teufel Airy

Wir haben die sechs Testkandidaten ausführlich probegehört und getestet. Dabei haben wir nicht nur verschiedenste Musikrichtungen ausprobiert, sondern auch Handling und Funkreichweite geprüft.

Testsieger: Teufel Airy

Test Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Airy
Der Airy hat alles, was man sich für guten Musikgenuss wünscht - und das für einen durchaus angemessenen Preis.
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Unter dem Strich hat uns der Teufel Airy am meisten überzeugt. Er klingt toll, ist ordentlich verarbeitet – und kostet nicht die Welt. Für eine bessere Klangqualität muss man viel tiefer in die Tasche greifen, zumeist gibt es dann noch hochwertigere Verarbeitung obendrauf.

Deshalb ist der Teufel Airy aus unserer Sicht für die meisten, die sich einen kabellosen Kopfhörer wünschen, die beste Wahl neben dem SoundMagic BT 30.

Verarbeitung und Zubehör

Design und Verarbeitung des Teufel Airy kann man getrost als minimalistisch bezeichnen: der einfache Bügel verfügt kaum über eine nennenswerte Polsterung, die angesichts des geringen Gewichts aber auch nicht nötig ist. Die Hörkapseln sind gerade so groß wie sie für ohraufliegenden Betrieb sein müssen.

Auch die Bedienelemente beschränken sich aufs Wesentliche und lassen sich schon nach wenig Übung auch während des Betriebs auf dem Kopf nutzen. Toll finden wir nach wie vor den Drehknopf mit dem »T«-Logo zur Lautstärke-Regelung , der auf der rechten Seite zur Einstellung der Lautstärke dient: praktischer geht’s nicht.

Minimalistisch aber problemlos bedienbar

Ansonsten gibt es ein passendes Case im Lieferumfang, worin neben dem USB-Ladekabel auch das Notfallkabel Platz findet. Wie die meisten Bluetooth-Kopfhörer aus diesem Test spielt der Teufel nämlich auch übers Kabel, falls der Akku mal leer sein sollte.

Das passiert allerdings erst nach weit über 15 Stunden Dauermusik. Im Kabelbetrieb sind zwar leider Mikrofon, Skip-Tasten und Lautstärkesteller ohne Funktion, aber Musik kann man immer noch hören, und das anständig.

Benutzung und Klangqualität

Wie gewohnt loggt sich der Airy dank NFC-Unterstützung ruckzuck beim Smartphone ein. In meinem Fall war das ein aptX-kompatibles Sony, das dann auch gleich die höherwertige Verbindung bestätigte.

Beim Aufsetzen gab es zunächst eine kleine Unstimmigkeit mit der linken Hörkapsel: Die ist zwar gelenkig am Kopfbügel befestigt, damit sich der Sitz perfekt ans Ohr anpassen kann, in meinem Fall war wohl das Gelenk etwas zu stramm, so dass ich für einen perfekten Sitz etwas nachhelfen musste.

Danach ließ sich der Hörer aber nicht mehr beirren, er empfing alles, was mir Tidal aufs Smartphone spülte in bestechender Qualität und reichte sämtliche Kost, ob Metal, Elektro-Pop oder Klassik ausgewogen und doch spritzig an meine Ohren weiter.

Zwar ist der Teufel Airy alles andere als ein unbestechlicher Analytiker, dennoch schafft er den Spagat, allen Genres gerecht zu werden, und das ohne auffällige klangliche Fehltritte.

Trotz des schlanken Auftritts des Airy bringt er auch komplexe Klangorgien ausreichend souverän und unangestrengt zu Gehör, ebenso locker, wie er auch rasante Bassläufen zu angemessenem Nachdruck verhilft, ohne dass alles Andere zugesumpft wird.

Reichweite

Beim Test der Reichweite der Bluetooth-Übertragung musste das Smartphone auf dem Schreibtisch im Arbeitszimmer liegen bleiben und ich ging dann mit dem Airy auf den Ohren in den Flur – in die nächsttiefere Etage – und noch ein bis zwei Stufen tiefer, bis das Signal deutlich gestört war, um dann abrupt abzubrechen.

Der Airy liegt damit gleichauf mit den anderen – auch teureren – Testteilnehmern. Damit eigenen sich die Bluetooth-Kopfhörer nicht nur für den mobilen Musikgenuss.

Hörer ohne aptX halten die Verbindung länger

Bemerkenswert ist allerdings, dass die meisten Hörer ohne aptX-Codec deutlich länger versuchen, zumindest die Verbindung aufrecht zu halten, so schlecht diese auch sein mag. Bei aptX hat die Qualität der Übertragung eindeutig Priorität, bei Signalstörungen wird rigoros abgeschaltet.

Nun gibt es einige Digital Audio Player, die für solche Fälle eine Art Fallback zuschalten. Reicht die Signalstärke nicht mehr für eine aptX-Übertragung aus, wird zumindest noch im normalen Bluetooth-Codec übertragen. Ein Smartphone mit derartigen Fähigkeiten ist mir bislang allerdings noch nicht untergekommen.

Was gibt es für Nachteile?

Einziger Nachteil ist wohl die etwas stramme Befestigung der linken Hörschale. Zumindest war die bei unserem Testmodell etwas widerspenstig, wenn es um die Einstellung der korrekten Ohrauflage ging. Das kann aber durchaus im Bereich der Serienstreuung liegen, so dass nicht jeder Hörer davon betroffen ist.

Teufel Airy im Testspiegel

Gut ein Jahr ist der Airy von Teufel nun schon auf dem Markt, Zeit genug, sich in diversen Tests zu behaupten. Neben einigen Testsiegen erreicht der Airy immer wieder die Auszeichnung »Preis-Leistungs-Sieger«, etwa von AUDIO, stereoplay und Home Electronics.

Bei Hifi Test ist der Teufel Airy Testsieger in der Oberklasse mit der Gesamtnote 1,2:

»Mit dem Airy von Teufel lässt‘s sich mal so richtig aufdrehen, wörtlich und im übertragenen Sinne gemeint. Dank seiner robusten Bauweise steckt er so einiges weg und bleibt dabei vollkommen dem guten Sound verpflichtet. Damit sichert er sich in diesem Testfeld souverän den Platz auf dem Siegerpodest.«

In der Ausgabe 12 der Audio Video Foto Bild war der Airy Testsieger (Ausgabe 11/2015). Mit der Endnote 2,31 konnte er sich klar von den Konkurrenten absetzen:

»Der kabellose Bluetooth-Kopfhörer von Teufel klingt sehr ausgewogen und natürlich, über Tasten und einen griffigen Lautstärkeregler am Ende des Kopfbügels lässt sich sehr einfach die Musik vom Smartphone steuern. Wem die Optik des angenehm leichten Airy zu brav ist, der bestellt das Color-Kit mit fünf farbigen Ohrpolstern für 40 Euro dazu.«

In der Sonderausgabe Kopfhörertest von Computer Bild vom Mai 2016 kam der Teufel noch auf den dritten Platz in der Kategorie Bluetooth-Kopfhörer. Er überzeugte mit seiner Klangqualität und dem bequemen Sitz, musste sich aber unter anderem dem Bose Soundlink Around Ear II geschlagen geben, den wir ebenfalls im Test hatten. Fast das doppelte ist der Bose aus unserer Sicht nicht wert – mehr zum Bose weiter unten unter »Alternativen«.

In der Ausgabe 2 der AudioVision, die im Januar 2016 erschienen ist, wurde dem Airy ein Einzeltest gewidmet, mit »gutem« Ergebnis:

»Teufels Bluetooth-Kopfhörer überzeugt durch apt-X-Funkübertragung und strammen Tiefbass. Mit sanften Mitten und Höhen klingt er stets angenehm, wenn auch nicht völlig neutral.«

In Ausgabe 7 von Home Electronics erhielt der Airy zwar keine Endnote, dafür den »Preis-Leistungs-Tipp«, da er auch hier mit seiner grundsätzlich ausgewogenen Abstimmung glänzen kann:

»Der Teufel Airy besitzt eine grundsätzlich sehr angenehme Abstimmung, die ich als weitgehend neutral und transparent mit druckvollem Bass einstufe. Betrachtet an Zielgruppe und Preisgestaltung, überrascht er fast ein bisschen – klar, zwar gehört auch der Teufel Airy zu den bassstarken und eher fett aufspielenden Vertretern seiner Gattung. Doch er schafft es, den Bass nicht tumb dröhnen zu lassen.«

In seinem Test für Spiegel Online findet Mathias Kremp, dass der Airy klanglich nicht mit den teureren Modellen mithalten kann. Vor allem war ihm der Airy aber zu klein:

»Für mich sind die Airy leider selbst bei voll ausgefahrenen Bügeln einen Tick zu klein. Deshalb würde ich empfehlen, die Kopfhörer zumindest einmal zur Probe aufzusetzen, bevor man sie kauft.«

Wir hatten damit keine Probleme, aber für Leute mit besonders großem Kopf ist der Airy womöglich nicht so gut geeignet.

Alternativen

Die Vielfalt bei Kopfhörern ist groß und welcher einem am besten gefällt ist größtenteils auch Geschmacksache. Wenn Ihnen der Teufel Airy aus welchem Grund auch immer nicht zusagt, sollten Sie sich unsere Alternativen ansehen.

Auf Ohrenhöhe: SoundMagic BT30

Test Bluetooth-Kopfhörer: SoundMagic BT30
Der BT 30 von SoundMagic ist etwas teurer als unser Favorit, und etwas besser ausgestattet. Klanglich sind sie auf einem Niveau.
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von 5 Lesern gekauft

Der SoundMagic BT 30 tritt weitgehend in die Fußstapfen unseres aktuellen Favoriten. Er ist kompakt, sitzt komfortabel, ist gut ausgestattet und lässt sich auch klanglich nichts vormachen.

Auf der Ausstattungsliste findet sich neben der Möglichkeit, den Hörer per NFC zu koppeln, auch der verlustarme Übertragungs-Codec aptX. Neben dem obligatorischen USB-Ladekabel liegt auch ein Audiokabel bei, falls der Akku, der bis zu 15 Stunden Musikgenuss gewährleisten kann – je nach Lautstärke und Übertragungslänge – doch unterwegs mal schlapp machen sollte. Dann steht er zumindest noch als Kopfhörer zur Verfügung, verkabelt und ohne Headset-Funktion.

Die Bedientasten auf der einen Hörmuschel sind großzügig dimensioniert und gut tastbar, so dass man schnell mit der Bedienung zurecht kommt. Insgesamt ist der Hörer jedoch kompakt, und lässt sich zudem zusammenklappen, so dass er perfekt ins ebenso kompakte Hardcase passt.

Die Abstimmung ist dem Teufel nicht ganz unähnlich, auch der SoundMagic ist fürs ausgesprochene Langzeithören optimiert, dabei kommt er mit genug Impulsivität und Pepp rüber, so dass keinesfalls Langeweile aufkommt.

Damit avanciert der SoundMagic tatsächlich zu unserem zweiten Favoriten, die paar Euro, die er mehr kostet, ist er aber durchaus wert, die Gelenke an den Hörmuscheln tragen zum Tragekomfort bei, und er lässt sich kompakter zusammenlegen als der Airy, kostet aber auch etwas mehr.

Besser aber teurer: Teufel Real Blue

Test Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Real blue
Der Real Blue klingt erwachsener als der Airy und ist besser verarbeitet, aber auch teurer.

Der neuen Real Blue von Teufel ist so ganz anders als unser Favorit; nicht nur, dass die Polster das Ohr umschließen, was von vielen Nutzern als komfortabler empfunden wird als die ohraufliegende Bauweise beispielsweise des Airy, überhaupt spielt der Neue seitens der verarbeiteten Materialien und der Verarbeitungsqualität in einer anderen Liga.

Der Hörer verfügt über eine aufwändigere Polsterung und die Möglichkeiten die Kapseln zu verstellen sorgt für sicheren und komfortablen Sitz auf vielen Köpfen, andererseits lässt er sich aber nicht so kompakt zusammen zulegen, wie der Airy und der BT30 von SoundMagic.

Dennoch lässt sich auch der Real Blue zumindest so kompakt zusammenlegen, dass perfekt er ins mitgelieferte Case passt. Die Ausstattung ist natürlich ebenso üppig, wie beim Airy, allerdings verzichtet der Real Blue auf die Verbindungshilfe per NFC, auch ist er nicht mit dem aptX-Codec zur Übertragung der Musik mindestens in CD-Qualität kompatibel.

Wie dem auch sei, die dargebotene musikalische Kost bring der Real Blue auf jeden Fall angemessen akkurat zu Gehör; hier zeigt er sich deutlich großzügiger in der Übertragung des hörbaren Frequenzspektrums als sein kleiner Bruder, die Bässe reichen tiefer runter, und werden nur ganz dezent angehoben, um dann nahtlos in den Oberbass und die unteren Mitten überzugehen.

Der Real Blue ist angenehm sonor abgestimmt, ohne jedoch die Höhen zu vernachlässigen, zwar ist er hier etwas zurückhaltender als beispielsweise der Audio-Technica, wirkt aber dadurch niemals stressig.

Die Steuerung per Touch-Gesten funktioniert ähnlich der des Beyerdynamic, wenngleich hier auch keine individuelle Anpassung per App vorgesehen ist.

Kurz und gut, wer auf Komfort wie NFC verzichten kann, und den Unterschied bei einer Übertragung via aptX Codec nicht wahrnimmt (weil er beispielsweise ein iPhone anschließt), ist mit dem Real Blue hervorragend bedient.

Wenn Geld egal ist: Beyerdynamic Aventho

Test Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Aventho wireless
Luxus-Hörer von Beyerdynamic mit individualisierbarer Klangcharakteristik.

Beyerdynamic hat den neuen Aventho Wireless schon einige Zeit auf diversen Messen und Ausstellungen vorgeführt, dort allerdings noch als Prototyp, um gerade während der Entwicklungsphase soviel Feedback wie möglich berücksichtigen zu können.

Das dieses sich sowohl auf die Klangeigenschaften als auch auf die Bedien-Mimik auswirkte, lässt sich sehr gut an dem jetzt verfügbaren Schmuckstück erfahren. Außer mit edlen, hervorragend verarbeiteten Materialien, glänzt der Beyerdynamic Hörer mit einem ausgefeilten, wenn auch nicht ganz neuen Bedien-Konzept. Auf der rechten Hörkapsel findet sich ein Touchpad, das mit einfachen Gesten (vertikales Wischen) durch die Tracks vor- und zurückspringt, und mit einer anderen Geste (horizontales Wischen) die Lautstärke einstellt.

Wie gesagt, das ist nichts neues, neu ist, dass die Empfindlichkeit des Touchpads mit Hilfe einer App individuell angepasst werden kann. Diese MIY App (Make It Yours) kann aber noch weitaus mehr. Denn streng genommen ist die Funktion mit dem Touchpad eher ein Nebenprodukt; in der Hauptsache dient diese App dazu, die Klangcharakteristik des Aventho möglichst individuell anzupassen.

Diese von Mimi Hearing Technologies bereitgestellte App nimmt einen Hörtest vor. Daraus, und unter Berücksichtigung des Alters des Besitzers berechnet sie eine individuelle Hörkurve, die dann nicht wie sonst üblich im Smartphone hinterlegt wird, sondern im Kopfhörer selbst. So muss man den Hörer nur einmal einmessen und kann diese Abstimmung dann immer benutzen. Der ganze Vorgang dauert nicht länger als 10 Minuten, eher weniger.

Aber auch »roh« konnte uns der Aventho schon überzeugen. Der fein auflösende Mittenbereich, die fein differenzierten Höhen, die jedoch so gar nichts nervig Zischelndes haben und schließlich die enorme Räumlichkeit, die der Beyerdynamic aufspannen kann, lassen ganz vergessen, dass die Übertragung »nur« über Bluetooth läuft. Hier nutzt der Aventho allerdings neben dem fast schon standardmäßigen aptX-Codec sogar den aptX HD Codec, der nochmal über eine größere Übertragungsbandbreite verfügt.

Dass der Aventho zudem mit einem ausgesprochen guten Mikrofon ausgestattet ist, womit eine sehr gute Sprachverständlichkeit beimTelefonieren gewährleistet wird, muss kaum erwähnt werden – schließlich baut man das bei Beyerdynamic auch selbst. Damit ist der Aventho Wireless kein einfacher Bluetooth-Kopfhörer, sondern eine langfristige Investition, die sich aber lohnt – wenn man sich das leisten kann und will.

Klang-Tipp: Audio-Technica ATH-AR5BT

Test Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-AR5BT
Der ATH-AR5BT ist hochwertig verarbeitet und bietet hervorragenden Klang fürs Geld.

Der Audio-Technica ATH-AR5BT verwöhnt schon beim Auspacken mit hoher Anfassqualität, der Preisunterschied, zum Beispiel zu unseren Favoriten, wird direkt fühlbar. Hier kommt viel Metall zum Einsatz und dort, wo es mal Kunststoff ist, ist dieser recht hochwertig. Dennoch ist er nicht schwerer als beispielsweise der komplett aus Kunststoff gefertigte LZR588.

Auch ausstattungsmäßig kann man sich beim Audio-Technica nicht beklagen. Der integrierte NFC-Chip erleichtert das Bluetooth-Pairing, neben dem obligatorischen USB-Ladekabel gibt es auch ein Audiokabel, so dass man auch bei leerem Akku zumindest noch Musik hören kann. Ein Tragebeutel aus Kunstleder rundet die Ausstattung ab, trotz seiner ohrumschließenden Polster lässt sich der ATH-AR5BT nämlich ziemlich kompakt zusammenklappen, so dass er gut im Beutel verstaut werden kann.

Die Bedienelemente sind zweigeteilt; an der rechten Hörkapsel ist der Schalter zum Ein/Ausschalten und zur Aktivierung des Pairing-Modus, an der linken findet sich der Kombischalter für die Smartphone-Steuerung. Hier kann man Tracks skippen und pausieren aber auch Telefonate annehmen. Außerdem muss in den Hörkapseln reichlich Platz für Akkus sein, denn die Kapazität reicht bei moderater Lautstärke für knapp 30 Stunden Spielzeit.

Klanglich liegen zwischen dem Audio-Technica und den günstigeren Favoriten ebenfalls Welten, um dieses Potenzial auch optimal nutzen zu können, versteht sich der Audio-Technica Hörer auf die Übertragungs-Codecs aptX, AAC und SBC. Er spielt dann auch sehr erwachsen auf, was nicht allein an den ohrumschließenden Polstern liegt. Er klingt sehr stimmig bis hell und kann besonders in den Mittel- und Hochtonlagen sehr fein auflösen Allerdings kommt dabei keinesfalls der Bassbereich zu kurz; hier kommt es satt und prägnant, selbst aus den tiefsten Lagen und auch die Anbindung an den Mittelton gelingt nahezu übergangslos.

Ein Schmankerl für Freunde des guten Klangs und der hohen Verarbeitungsqualität gleichermaßen. Die lange Akkulaufzeit ist da sicher kein Hindernis, denn schließlich sitzt der Audio-Technica auch sehr komfortabel über Kopf und Ohren. Der Preis ist angesichts der hohen Klang- und Fertigungsqualität absolut angemessen.

Außerdem getestet

Philips Fidelio M2BT

Wer beim Klang noch eins auf unseren Favoriten draufsetzen will und bereit ist, dafür tiefer in die Tasche zu greifen, für den ist der Philips Fidelio M2BT weiterhin eine Empfehlung. Er bietet eine umfangreiche Ausstattung und eine hervorragende Verarbeitung.

Klanglich ist er tatsächlich hörbar größer unterwegs als der Teufel Airy. Er reicht spürbar tiefer in den Basskeller hinab als unser Favorit, liefert einen schön ausgewogenen Mitteltonbereich und bildet höchste Höhen ganz ohne bissige Spitzen ab. Besonders gut gelingt es dem Philips, die ganze Breite der Bühne authentisch abzubilden.

Keine Frage, dass auch die Installation schnell und unkompliziert vonstatten geht, wenn man einmal davon absieht, dass die Bedienelemente eher designerischen als praktischen Vorgaben zu folgen scheinen. So intuitiv wie unser Favorit oder auch der Bose lässt sich der Fidelio nicht bedienen.

Für das Mehr an Klangqualität wird allerdings rund das doppelte wie für unseren Favoriten fällig.

Auch der Bose Soundlink Around-Ear II verfügt über highfidele Gene, bei seinem Vorgänger hat man schlicht einem HiFi-Kopfhörer einen Bluetooth-Empfänger drangesteckt und ihn damit in die Wireless-Klasse befördert.

Das sah nicht besonders schick aus, weil besagter Empfänger tatsächlich etwas unbeholfen drangesteckt worden war, klang aber aufgrund der guten Vorlage schon mal sehr gut.

Bei der zweiten Generation hat Bose die Bluetooth-Elektronik überarbeitet und schön im Gehäuse versteckt. Das sieht nicht nur besser aus, es funktioniert auch deutlich besser als beim Vorgänger.

Der Klang des Bose ist noch einen Tick ausgewogener oder auch gefälliger als der des Philips, er macht weniger Druck von unten und verfügt über einen exzellenten Tragekomfort.

Preislich schenkt sich der Bose nicht viel im Vergleich zum Philips Fidelio, welchen man bevorzugt ist vor allem Geschmacksache – beim Design ebenso wie beim Höreindruck.

Gut & günstig: Magnat LZR 588

Eine gute günstige Alternative ist der Magnat LZR 588. Dafür ist er erstaunlich gut ausgestattet, denn er unterstützt ebenfalls den aptX-Codec bei der Musikübertragung und bringt sogar einen Beutel zur Aufbewahrung mit. Da passt er gut rein, obwohl er nicht über die kleineren OnEar-Kapseln und Polster verfügt, sondern über die für manche Ohren bequemeren und auch größeren ohrumschließenden.

Bei uns saß der LZR 588 jedenfalls auf Anhieb komfortabel auf Kopf und Ohren. Die drei Bedientasten sitzen diesmal an der linken Kapsel und sind unmissverständlich groß, was eine Bedienung ohne große Fummelei ermöglicht.

Der Magnat ist absolut basslastig abgestimmt. Im Gegensatz zu den meist auch noch teureren Beats kommt der Punch druckvoll und knackig präzise – und auch bei größeren Pegeln sumpft er nicht alles andere zu. Erfreulich ist auch, dass selbst viele Stimmen von der sonoren Abstimmung des Hörers profitieren, dennoch ist der LZR 588 als ausgesprochener Spaßhörer zu verstehen. Ein besseres Gesamtpaket bekommt man zu diesem Preis derzeit kaum.

Koss BT539iK

Der Koss BT539iK klingt erstaunlich locker und entspannt, er sitzt zudem komfortabel über den Ohren. Auch wenn er kein aptX unterstützt, so liegt doch wenigstens das obligatorische USB-Ladekabel bei – und auch das Notkabel gehört zum Lieferumfang. Gebraucht wird es, wenn der Akku mal leer ist – so kann wenigstens noch Musik gehört werden. Verzichten muss man allerdings auf einen Aufbewahrungsbeutel, was angesichts des Straßenpreises in Ordnung geht, in Anbetracht des UVP vom Hersteller allerdings bedenklich ist.

Die Bedienfelder auf der rechten Kapsel sind eindeutig zu ertasten und bereiten bei der Bedienung keinerlei Schwierigkeiten, die gab es bei uns nur beim ersten Anlauf, den Koss mit dem Smartphone zu verbinden, beim zweiten klappte es dann problemlos.

Der Koss ist, wie gesagt, eher unprätentiös abgestimmt, was durchaus kein Nachteil ist, zumal wenn man längere Zeit Musik genießen will. das Bassfundament ist solide und bei weitem nicht so druckvoll wie beispielsweise bei den Modellen von Magnat. Der Koss ist damit eine entspannte Alternative fürs Langzeithören.

JVC HA-S70BT-B

JVC geht mit dem HA-S70BT einen etwas anderen Weg: Ebenso wie beim deutlich teureren Bose setzt man hier auf ohrumschließende, also Around-Ear Hörkapseln. Dennoch ist auch der JVC schön kompakt geblieben.

Durch die etwas voluminöseren Kapseln konnte JVC unter anderem auch einen Akku einbauen, der über reichlich mehr Kapazität verfügt, als die meisten Mitbewerber – eine Spielzeit von weit über 20 Stunden ist damit keine Ausnahme mehr, sondern die Regel.

Neben dem integrierten NFC-Chip zum schnellen Pairing, nutzt auch der HA-S70BT den aptX Codec zur hochwertigen Musikübertragung.

Vom Klang her eher etwas wärmer abgestimmt, macht der JVC eine große Bühne. Von den Klangcharakteristika gefällt mir die Einstellung »Normal« am besten, die Bassanhebung sollte man nur sparsam anwenden, und die Einstellung »Clear« weist etwas zu vorwitzigen Bass in die Schranken, um Mitten und Höhen leicht hervorzuheben.

Wer mit den OnEar Hörern nicht zurecht kommt, sollte auf jeden Fall den ohrumschließenden JVC in Betracht ziehen.

Pioneer SE-MJ771-BT

Der günstige Pioneer SE-MJ771-BT kann mit einfachem Handling und einer in der Preisklasse geradezu üppigen Ausstattung überzeugen.

Die unkomplizierte und schnelle Verbindung mit Hilfe der NFC-Technik ist da erst der Anfang. Dank Unterstützung des aptX-Codecs ist die drahtlose Übertragung in CD-Qualität möglich, da ist es kaum verwunderlich, dass er das Dargebotene auch noch gut zu Gehör bringt. Er geht dabei bis tief in den Basskeller hinab und bringt bei entsprechender Quelle rabenschwarze aber sehr konturierte E-Bassläufe hervor. Glücklicherweise geht das nicht zu Lasten des übrigen Frequenzbandes.

An den Teufel Airy reicht er klanglich aber nicht heran. Wer seinem als etwas dünn empfundenen Smartphone-Sound etwas auf die Sprünge helfen will, ist mit dem Pioneer aber gut und vor allem preiswert bedient.

Motorola Pulse Escape+

Test Bluetooth-Kopfhörer: Motorola Pulse Escape+
Sehr günstiger Bluetooth-Hörer mit rudimentärer Ausstattung

Der Motorola Pulse Escape+, der unter der Regie von Binatone vertrieben wird, ist IP54 zertifiziert und damit gegen Spritzwasser geschützt, so dass er auch bei Regen unbedenklich getragen werden kann. Die Variante ohne entsprechende Zertifizierung ist nochmal deutlich günstiger.

Der Blick auf den Preis hatte allerdings direkten Einfluss auf den Tragekomfort: so sind die Ohrkapseln nicht schwenkbar, was eine Anpassung an manche Kopf- Ohr- Kombination erschwert. Zudem dürften die Polster gerade bei etwas größeren Ohren eher aufliegen als diese zu umschließen.

Klanglich kann der Pulse Escape, sofern er gut sitzt, überzeugen; er kommt mit einem guten Bassfundament und einer ansonsten recht neutralen Abstimmung dem Langzeithören und dem Zeitgeschmack nach, verliert allerdings schnell die Kontrolle, sobald man etwas lautere und/komplexere Musik hört.

JBL Everest 300

Der Everest 300 von JBL liegt preislich etwa auf gleichem Level wie unser Favorit. Klanglich kann er durchaus mithalten, allein beim Handling muss man mit dem äußerlich etwas dicker auftragenden direkten Konkurrenten leider Abstriche machen.

Kommt man irgendwann mit der etwas umständlichen Bedienung klar, stellt ausgerechnet das Pairing mit dem Smartphone eine ungeahnte Hürde dar. Erst der Wechsel vom Smartphone auf den iMac stellte endlich eine Verbindung her.

Das kann nicht nur daran liegen, dass der JBL über keinen NFC-Chip verfügt, andere schaffen das schließlich auch reibungslos.

Urbanears Plattan 2 Bluetooth

Keine Preise gefunden.

Der Plattan Bluetooth von Urbanears ist ganz dem Designstil seiner Herkunft aus Schweden verpflichtet: verschiedene Materialien, darunter auch Stoff sind sämtlich in einer Farbe gehalten, ohne Applikationen, Logos und andere Brüche.

Als Mode-Accessoire sind die Plattans in den fünf klassischen Urbanears-Farben erhältlich: Schwarz, Dunkelgrau, Indigo, Tomato und Weiß.

Klanglich sind die Plattans dann ähnlich ihrer äußeren Erscheinung fast eintönig. Was durchaus den positiven Nebeneffekt hat, dass man nebenbei Musik hört, wobei auch immer. Die Buchse an der linken Kapsel ist nicht etwa fürs Notfall-Kabel gedacht, falls der Akku mal leer ist; hier kann sich vielmehr ein Begleiter mit seinem Kabel-Kopfhörer anklinken, so das man zu zweit einer Quelle lauschen kann.

Für modebewusste Mobilhörer hat der Plattan Bluetooth durchaus seinen Reiz, zumal man unterwegs auch in relativ unkomplizierter Zweisamkeit Musik hören kann.

Magnat LZR 568

Der Magnat LZR 568 könnte der ohraufliegende Bruder des LZR588 sein, ist er irgendwie auch, aber er ist außerdem nochmal günstiger zu haben. Das macht sich in der Ausstattung bemerkbar und leider auch im Klang. Dennoch liegt auch dem 568 neben einem USB-Ladekabel und einem Audiokabel ein Aufbewahrungsbeutel bei. Auch er lässt sich mit zwei Gelenken zusammenfalten, diese sind aber aus Kunststoff und machen keinen vertrauenserweckenden Eindruck.

Der LZR 568 verzichtet auf den verlustarmen aptX-Codec, was in dieser Preisklasse eigentlich auch nicht unbedingt zu erwarten ist. Seitens der Abstimmung hat er die gleichen tieffrequenten Vorlieben wie sein Bruder, teilt aber nicht dessen Akkuratesse, sondern neigt recht schnell zum Dröhnen. Dem Freund knackiger Tiefbass-Gewitter können wir nur den besseren und auch bässeren LZR 588 ans Herz legen.

Jabra Move Wireless

Optisch beinah so spartanisch wie der Airy, vielleicht ein wenig stylischer fällt der Move Wireless von Jabra aus.
Gemessen an der niedrigeren Preisklasse mag die Ausstattung des Jabra sowohl technisch als auch mit Zubehör durchaus angemessen erscheinen, allerdings zeigt schon Pioneer, was selbst für ein schmales Budget drin ist.

Klanglich bietet der Move Standardkost, insgesamt ist die musikalische Vorstellung also eher farblos, wenn auch nicht unverfärbt. Wer nicht viel ausgeben will, ist mit dem Pioneer besser bedient.

Headsound OnE

Der OnE ist ein Produkt der Eigenmarke des Vertriebes HeadSound; er ist leicht, einfach zu bedienen, und aktuell sehr günstig zu haben.

Der OnE hat weder ein Case, noch lässt er sich zusammenklappen, das größte Manko ist indes, dass er keinen Notbetrieb per Kabel anbietet; wenn der Akku leer ist, bleibt der Hörer stumm. Die Bedienung ist schön einfach und mit intuitiv angebrachten Bedientasten realisiert.

Klanglich gehört er ebenfalls zu den neutral abgestimmten Langzeithörern, mit einer dezenten Bassbetonung und leicht entschärfter Höhenwiedergabe. Was ihn zusammen mit der aktuellen Preisgestaltung eigentlich erst interessant macht.

 

Kommentare

15 Kommentare zu "Der beste Bluetooth-Kopfhörer"

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sennheiser pxc 550!!!

Plantronics Backbeat Pro. Und glücklich!

Also ich finde den Lautsprecher Teufel Airy einfach zu klein. Passt gerade auf den Kopf, über Mütze oder Kappe zu tragen – unmöglich. Die Ohrpolster sind m.E. auch zu klein dimensioniert. Die Akkulaufzeit ist allenfalls durchschnittlich.
Der Klang ist wiederum gut, wenn man auf dominante Tiefen steht.

Ich habe sie auch, seit einem halben Jahr, es war eine Limited Edition, Grau Blau.

Sony mdr1abt (y)
Besser als alle genannten ^^
Natürlich auch teurer ^^

Kann man mit denen Siri aktivieren?

Recht haben Sie.

Ich bin nach wie vor mit meinen FSL Zero sehr zufrieden… als ich sie vor 3 Jahren gekauft habe, gab es die um die 70€

Kann ich nur bestätigen. Tolle Kopfhörer!

Sehen auch richtig gut aus (y)

Sun Ny wieder meins ❤❤❤ bin voll auf Linie mit denen

Thomas Haas

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