Der beste Bluetooth-Kopfhörer

[Duplicated] Bluetooth-Kopfhörer Test: 6 Neue Bt Kopfhoerer

Der beste Bluetooth-Kopfhörer für die meisten ist für uns zur Zeit der Marshall Major III Bluetooth. Der On-Ear-Kopfhörer klingt gut, lässt sich schön kompakt zusammenlegen und ist schon für einen günstigen Preis zu haben. Aber es gibt auch reichlich empfehlenswerte Alternativen für jeden Geldbeutel.

Update 12. Juli 2018

Wir haben sechs neue Bluetooth-Kopfhörer getestet und mit dem Marshall Major III Bluetooth einen neuen Testsieger.

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13. November 2017

Wir hatten acht neue Modelle im Test – drei davon sind neue Empfehlungen. Der Aventho Wireless von Beyerdynamic, Teufel Real Blue, und der Audio-Technica ATH-AR5BT.

21. Juni 2017

Vier neue Hörer sind hinzugekommen, davon konnten auf Anhieb zwei dem Teufel Airy paroli bieten; mit dem SoundMagic BT 30 und dem JVC HA-S70BT gibt es gleich zwei interessante Alternativen.

Bluetooth-Kopfhörer sind zur Zeit extrem angesagt, ständig kommen neue Modelle auf den Markt. Wir haben sechs Neuerscheinungen getestet. Insgesamt haben wir damit 23 kabellose Kopfhörer im Test, die noch verfügbar sind.

Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) sind in diesem Test nicht dabei, denn bei denen kommt es uns vor allem auf die Qualität der Geräuschreduzierung an, die immer ein stückweit auf Kosten der Klangqualität geht. Daher behandeln wir geräuschreduzierende Kopfhörer, bei denen es inzwischen natürlich ebenfalls viele Bluetooth-Modelle gibt, in einem eigenen Test.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Marshall Major III Bluetooth

Test Bluetooth-Kopfhörer: Marshall Major III
Der Major III Wireless ist hervorragend verarbeitet, klingt sehr gut und hat ein unverwechselbares Design.

Der Marshall Major III Bluetooth ersetzt unseren ehemaligen Favoriten. Auch der Marshall arbeitet nach dem Prinzip des On-Ear-Hörers. Die Kapseln bleiben schön klein und der Hörer lässt sich kompakt zusammenschieben und -klappen. Was fehlt, ist ein angemessenes Case, seitens des Klangs fehlt dem Major dagegen kaum etwas.

Auf Ohrenhöhe

SoundMagic BT30

Test Bluetooth-Kopfhörer: SoundMagic BT30
Der BT 30 von SoundMagic kann klanglich gut mithalten und kommt mit viel Ausstattung.
Amazon€ 120,45
Headtek€ 99,00

von 12 Lesern gekauft

Der SoundMagic BT 30 steht dem Airy in nichts nach. Er ist einfach zu bedienen, klingt gut und lässt sich kompakt zusammenfalten. Alles in allem ist es Geschmacksache, für welchen von beiden man sich entscheidet, denn auch preislich ist der Unterschied nicht groß.

OverEar Favorit

Teufel Real Blue

Test Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Real blue
Gut klingender OverEar Hörer mit sehr guter Ausstattung und Verarbeitung.
Amazon€ 149,99
teufel.de€ 149,99

von 14 Lesern gekauft

Teufel hat sich mit dem neuen Real Blue Konkurrenz im eigenen Haus geschaffen. Er gehört im Gegensatz zum Airy allerdings zur ohrumschließenden Fraktion und ist daher nicht ganz so flach zusammenzuklappen. Punkten kann der Real Blue mit mehr Tragekomfort, einer sehr viel besseren und hochwertigeren Verarbeitung – und besserem Klang. Dafür kostet er aber auch mehr.

Wenn Geld egal ist

Beyerdynamic Aventho

Test Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Aventho wireless
Luxus-Hörer von Beyerdynamic mit individualisierbarer Klangcharakteristik.

Eine andere Hausnummer ist der Aventho Wireless von Beyerdynamic: Edelste Materialien, eine super Verarbeitungsqualität und ein hervorragendes Klangerlebnis machen ihn zu einer wertbeständigen Investition. Außerdem hat man mit ihm die Möglichkeit, den Klang auf das eigene Gehör abzustimmen. Preislich liegt der Beyerdynamic freilich in einer ganz anderen Liga.

Klang-Tipp

Audio-Technica ATH-AR5BT

Test Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-AR5BT
Der ATH-AR5BT ist hochwertig verarbeitet und bietet hervorragenden Klang fürs Geld.
Amazon€ 154,80
Rakuten.de€ 143,95
Media Markt Online Shop€ 170,99

von 5 Lesern gekauft

Der Audio-Technica ATH-AR5BT basiert auf der erfolgreichen MSR7-Reihe. Design und Fertigungsqualität liegen auf hohem Niveau, den ATH-AR5BT hat man zusätzlich mit Bluetooth-Elektronik ausgestattet. Das Ergebnis ist ein schöner Over-Ear-Kopfhörer mit hervorragendem Klang und dem Komfort der Bluetooth-Übertragung.

Für Fans

Koss Porta Pro Wireless

Test Bluetooth-Kopfhörer: Koss Porta Pro Wireless
Der Porta Pro ist seit über 30 Jahren nahezu unverändert auf dem Markt, jetzt kommt er in einer Bluetooth-Version.

Der verkabelte Bruder des Koss Porta Pro Wireless wird bereits seit 1984 im Großen und Ganzen unverändert produziert. In der aktuellen Wireless-Variante hat man lediglich ein Kabel mit Mikrofon und ein Akku-Kästchen integriert, ganz wie bei manchen In-Ears, und ihn so in die moderne Bluetooth-Welt geführt. Das leichte Design und der überraschend erwachsene Klang sind geblieben.

Vergleichstabelle

TestsiegerAuf OhrenhöheOverEar FavoritWenn Geld egal istKlang-TippFür Fans
Modell Marshall Major III Bluetooth SoundMagic BT30 Teufel Real Blue Beyerdynamic Aventho Audio-Technica ATH-AR5BT Koss Porta Pro Wireless Beyerdynamic Amiron Wireless Audio-Technica ATHDSR9BT Audio-Technica ATHDSR7BT Philips Fidelio M2BT Bose Soundlink Around-Ear II Teufel Airy Magnat LZR 588 SoundMagic P22BT Koss BT539iK JVC HA-S70BT-B Pioneer SE-MJ771-BT Motorola Pulse Escape+ JBL Everest 300 Urbanears Plattan 2 Bluetooth Magnat LZR 568 Jabra Move Wireless Headsound OnE
Test Bluetooth-Kopfhörer: Marshall Major IIITest Bluetooth-Kopfhörer: SoundMagic BT30Test Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Real blueTest Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Aventho wirelessTest Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-AR5BTTest Bluetooth-Kopfhörer: Koss Porta Pro WirelessTest Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Amiron WirelessTest Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATHDSR9BTTest Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATHDSR7BTTest Bluetooth-Kopfhörer: Philips Fidelio M2BTTest Bluetooth-Kopfhörer: Bose Soundlink Around-Ear IITest Bluetooth-Kopfhörer: Teufel AiryTest Bluetooth-Kopfhörer: Magnat LZR 588Test Bluetooth-Kopfhörer: SoundMagic P22BTTest Bluetooth-Kopfhörer: Koss BT539iKTest Bluetooth-Kopfhörer: Pioneer SE-MJ771-BTTest Bluetooth-Kopfhörer: Motorola Pulse Escape+Test Bluetooth-Kopfhörer: JBL Everest 300Test Bluetooth-Kopfhörer: Magnat LZR 568Test Bluetooth-Kopfhörer: Jabra Move WirelessTest Bluetooth-Kopfhörer: Headsound OnE
Pro
  • Sehr guter Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Einfache Einknopf-Bedienung
  • enorme Akku-Laufzeit
  • Gutes Handling
  • Toller Sound
  • Schön kompakt
  • Sitzt komfortabel
  • Klingt angenehm natürlich, mit leichter Loudness-Tendenz
  • Hervorragend ausgestattet
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Ziemlich leicht und komfortabel Individuelle Anpassung des Klangs möglich
  • USB-C Anschluss zum Laden
  • Sehr komfortabler OverEar
  • Klarer Sound über den gesamten Frequenzbereich Gute Ausstattung und Verarbeitung
  • Superleicht und mit hohem Tragekomfort
  • erstaunlich sauberer Klang, mit leichter Bassanhebung
  • Bester Klang, per MIY-App individuell anpassbar
  • Hoher Tragekomfort
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Sensitivität des Touchpads lässt sich anpassen
  • Hervorragender Klang
  • Hochwertige Verarbeitung, edle Materialien
  • Sehr guter Klang
  • Sehr guter Klang
  • Gute Verarbeitung
  • Ausgewogener Sound
  • Sehr guter Tragekomfort
  • Einfaches Handling
  • Tolle Klangqualität
  • Guter Tragekomfort
  • Knackige, präzise Basswiedergabe Üppige Ausstattung
  • Komfortabler Sitz
  • Extrem üppig ausgestattet
  • Recht natürliche Abstimmung
  • Große, gut zu tastende Bedienflächen
  • Enorm lange Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Vergleichsweise günstig
  • Gute Bass-Darbietung
  • recht günstig, dafür guter Klang
  • Klanglich gut
  • Sharing-Möglichkeit mit anderen BT-Kopfhörern
  • Schlichtes, skandinavisches Design
  • Viele Farben verfügbar
  • Recht natürliche Abstimmung
  • Für OnEar guter Tragekomfort, basslastige Abstimmung
  • Günstig
  • Optisch sehr ansprechend
  • Vergleichsweise günstig zu haben
  • Klanglich relativ ausgewogen
Contra
  • Kein Case im Lieferumfang
  • Nicht ganz so gut verarbeitet wie der Favorit
  • Nicht mit aptX kompatibel
  • Funk-Reichweite nur mittelmäßig
  • Kein Case im Lieferumfang
  • Kein Notkabel vorgesehen
  • Als Bluetooth-Version recht teuer
  • Akkulaufzeit bauartbedingt eher mittelprächtig
  • Recht teuer
  • Reichweite nur Mittelmaß
  • Kein Notbetrieb mit Kabel
  • Recht teuer
  • Kein Notbetrieb mit Kabel
  • Verarbeitung der Schalter an unserem Testmuster nicht adäquat
  • Vergleichsweise teuer
  • Wenig intuitive Bedienung
  • Noch ein Stück teurer als der Philips
  • Etwas stramme Befestigung der Hörschale bei unserem Testhörer
  • Die basslastige Abstimmung gefällt nicht jedem
  • Für klassische Musik kaum geeignet
  • komplexe und lautere Passagen geraten schnell außer Kontrolle
  • Recht einfach verarbeitet Hochtonbereich etwas wattig
  • Kein Aufbewahrungscase im Lieferumfang
  • Klanglich insgesamt nicht so stark wie der Testsieger
  • Polster für große Ohren nicht geeignet, kommt mit größeren Pegeln nicht so gut zurecht
  • Umständliche Bedienung
  • Pairing macht Probleme
  • Verliert bei komplexer Musik schon mal den Überblick, kein Kabelbetrieb möglich
  • Klanglich nicht so gut wie der LZR 588, magere Ausstattung
  • Klanglich eher farblos
  • Wenig Ausstattung, kein Kabelbetrieb möglich
  • Kein Notbetrieb per Kabel möglich
  • Lässt sich nicht zusammenklappen
Bester Preis
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Drahtlose Freiheit

Kopfhörer mit drahtloser Musikübertragung erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Schluss mit widerspenstigen Kabeln, die immer im Weg sind, egal ob man gerade Musik hört oder das gute Stück möglichst kompakt verstauen möchte. Bei längerem Gebrauch sind Kabelbrüche oder verbogene Stecker vorprogrammiert – all das kann man sich mit einen Bluetooth-Kopfhörer ersparen.

Wenn In-Ears, die es ja auch schon ohne Kabel gibt, aus Gründen der Bequemlichkeit oder des Komforts nicht in Frage kommen, dann begeht man heutzutage selbst mit ausgewachsenen Bügelkopfhörern keinen modischen Fauxpas mehr – ganz im Gegenteil, sie gelten mittlerweile als durchaus herzeigbares Accessoire.

Nebenbei empfehlen sich Bluetooth-Kopfhörer auch in den eigenen vier Wänden als komfortable Genussmittel. Gerade wenn man Musik hören will, um sich Arbeiten wie Staubsaugen, Bügeln oder ähnliches zu versüßen, ist ein Kabel lästig und schränkt die Bewegungsfreiheit ein.

Kabellos Musikhören: Dank aptX ohne große Klangeinbußen

Die Reichweite unserer Testgeräte reichte allemal über eine Etage, da normale Wände kein großes Hindernis für die Funkwellen darstellen. Kritisch wird es erst, wenn Stahlbetondecken dazwischen kommen, dann kommt die Funkstrecke der meisten Bluetooth-Geräte an ihre Grenzen.

Zwar bringt die Bluetooth-Übertragung grundsätzlich Einbußen in der Klangqualität mit sich, aber mittlerweile sind viele Hörer und Zuspieler mit dem aptX-Codec kompatibel, der die Musik in CD-Qualität übertragen kann. Es ist sogar möglich, hochauflösende Datenformate (besser als CD-Qualität), die von fast allen Streamingdiensten angeboten werden, ebenfalls per Bluetooth zu genießen; der aptX HD-Codec bohrt die aptX-Spezifikationen nochmal auf.

Neuerdings beinhaltet Android 8 Oreo sogar den LDAC-Codec, der nochmal höhere Auflösungen per Bluetooth zulässt, allerdings sind bislang noch nicht alle Kopfhörer damit kompatibel, streng genommen hauptsächlich Hörer von Sony, da Sony den Codec entwickelt hat.

So haben wir getestet

Wir beobachten den Markt für Kopfhörer kontinuierlich und lassen uns die interessantesten Neuerscheinungen schicken. Zuletzt hatten wir den Aventho Wireless von Beyerdynami, der ATH-AR5BT von Audio-Technica, der Plattan 2 Bluetooth von Urbanears, der Teufel Real Blue und der Motorola Pulse Escape+ im Test. Da der Koss BT539iK und die beiden Hörer von Magnat, LZR 568 und LZR 588 bereits über eine solide Fangemeinde verfügten, sollten auch sie keinesfalls fehlen.

Jetzt mischt ein erneuter Nachschlag mit gleich sechs neuen Hörern das gesamte Testfeld nochmal gehörig auf. Unter ihnen findet sich ein Klassiker: Der Koss Porta Pro ist schon seit 1984 unverändert auf dem Markt, nun gibt es mit dem Porta Pro Wireless endlich eine Bluetooth-Variante. Der SoundMagic P22BT bietet ähnliche Features wie der BT30, kostet aber nur die Hälfte. Marshall hat mit dem Major III Bluetooth ebenfalls ein Produkt in der hart umkämpften Region um 100 Euro lanciert, im unverwechselbaren Marshall-Design.

Am oberen Ende der Preisskala hat sich ebenfalls einiges getan. So hat Audio-Technica mit dem ATHDSR7BT und dem ATHDSR9BT eine komplett neue Wandlertechnik eingeführt, und Beyerdynamic hat mit dem Amiron Wireless einen Bluetooth-Kopfhörer mit der hauseigenen Tesla-Technik ausgestattet, die sonst nur in High-End-Hörern eingesetzt wird.

 Bluetooth-Kopfhörer Test: Mashall Major3bt Pin

Testsieger: Marshall Major III Bluetooth

Wir haben sämtliche Testkandidaten ausführlich probegehört und getestet. Dabei haben wir nicht nur verschiedenste Musikrichtungen ausprobiert, sondern auch Handling und Funkreichweite geprüft.

Testsieger

Marshall Major III Bluetooth

Test Bluetooth-Kopfhörer: Marshall Major III
Der Major III Wireless ist hervorragend verarbeitet, klingt sehr gut und hat ein unverwechselbares Design.

Unter dem Strich hat uns der Marshall Major III in Bluetooth-Ausführung jetzt am meisten überzeugt. Er klingt toll, ist hervorragend verarbeitet – und liegt an der magischen 100-Euro Schwelle. Für eine bessere Klangqualität muss man viel tiefer in die Tasche greifen, zumeist gibt es dann noch hochwertigere Verarbeitung obendrauf.

Der SoundMagic BT 30 ist unserem neuen Favoriten dicht auf den Fersen: Er ist mit NFC und einem schönen Hard-Case nochmal besser ausgestattet als der Marshall, hinterlässt jedoch seitens der Verarbeitung der verwendeten Materialien keinen so vertrauenserweckenden Eindruck. Überzeugt hat uns auch die simple wie zuverlässige Bedienung des Marshall per Jog-Dial.

Verarbeitung und Zubehör

Das Design des Marshall Major III Bluetooth erinnert, wie auch die beiden Bluetooth-Lautsprecher, an die legendären Gitarrenverstärker. Dabei werden sowohl die Kopfhörer als auch besagte Lautsprecher von einem schwedischen Unternehmen namens Zound Industries International in Lizenz vertrieben. Das gilt übrigens auch für die Marke Urbanears.

Dennoch ist das Design durchaus gelungen. Wie es sich auch für einen anständigen Gitarren-Amp gehört, besteht auch der Major III aus strapazierfähigem Oberflächenmaterial. Wo es fürs Gewicht sinnvoll erscheint, wird hochwertiger Kunststoff eingesetzt, Gelenkbolzen und Haltebügel der Kapseln sind aus Metall gefertigt. Das gilt übrigens auch für das einzige Bedienelement, das sich am Major II findet: Der Pin oder Jog Dial für sämtliche Bedienschritte ist auffällig aus Messing hergestellt – so war und ist das auch bei den Verstärkern.

Minimalistisch aber problemlos bedienbar

Wie gesagt, lässt sich der Major schön kompakt zusammenlegen, nur leider wird weder ein Hard-Case noch eine Aufbewahrungstasche mitgeliefert. Dabei gibt es im Portfolio von Marshall immerhin einen Kopfhörer, der mit einem Case in perfekt passender Oldstyle-Manier ausgeliefert wird.

Zum Lieferumfang gehören neben dem obligatorischen USB-Ladekabel das unumgängliche Audio-Kabel, falls der Akku mal schlapp macht, was allerdings erst nach fast zwei Tagen Nonstop-Dauerberieselung der Fall ist. Bei uns lief der Hörer bei voller Lautstärke gute 40 Stunden!

Benutzung und Klangqualität

Zwar verfügt der Major III Bluetooth bei der Kopplung über keine NFC-Unterstützumg, ist aber dennoch schnell gekoppelt. Der Bedien-Pin wird dazu gedrückt gehalten, bis der Kopfhörer nach dem Einschalten die Aktivierung zum Pairing signalisiert. Beim ersten Mal muss der Kopfhörer wie üblich im Menü des Quellgerätes ausgewählt werden, bei jeder nachfolgenden Kopplung geschieht das dann weitestgehend automatisch direkt nach dem Einschalten.

Bügel und Kapseln lassen sich sehr gut an verschiedenste Kopfformen anpassen. Die weichen Polster sitzen komfortabel auf den Ohren und dichten zudem sehr gut ab, sodass sie ihre Klangwelten ungestört von der Außenwelt entfalten können.

Der Major III Bluetooth erlaubt sich trotz seines auffälligen Äußeren klanglich keinerlei Extravaganzen: wie die meisten Hörer in dieser Preisklasse ist er zeitgemäß, nennen wir es mal bassfreundlich, abgestimmt. Das prädestiniert ihn hauptsächlich für moderne Musik, die allerdings auch selbst nicht zu basslastig abgestimmt sein sollte, sonst kann es schnell zu viel des Guten werden.

Trotzdem kommt auch das mittlere und hohe Frequenzband nicht zu kurz und der Marshall macht auch hier vieles richtig, wenngleich es ein Genre gibt, wo er an seine Grenzen stößt: Bei klassischer Musik kommen die Mitten sehr offen und gelöst, allerdings drückt gerade hier der Bass mitunter doch ein wenig vorwitzig nach. Beim Tutti macht er zwar alles, verliert aber gerade bei höheren Pegeln schnell die Kontrolle. Dafür glänzen die Blechbläser immer noch gut durch, wenn sie zwischen den Kontrabässen und der Kesselpauke zu Wort kommen.

Auch wenn der Major III klanglich kein ausgesprochener Allrounder ist, so kann er doch den Musikgeschmack seiner Zielgruppe, die sich schon durch sein markantes Äußeres angesprochen fühlt, perfekt nachvollziehen.

Reichweite

Beim Test der Reichweite der Bluetooth-Übertragung musste das Smartphone auf dem Schreibtisch im Arbeitszimmer liegen bleiben und ich ging dann mit dem Marshall auf den Ohren in den Flur – eine Etage tiefer – die zweite Etage tiefer – bis das Signal dann abbrach, und wir sprechen hier von der ohnehin in der Reichweite eingeschränkten aptX-Übertragung. Der Major III liegt damit eindeutig im vorderen Drittel aller Testteilnehmer.

Hörer ohne aptX halten die Verbindung länger

Bemerkenswert ist allerdings, dass die meisten Hörer ohne aptX-Codec deutlich länger versuchen, zumindest die Verbindung aufrecht zu halten, so schlecht diese auch sein mag. Bei aptX hat die Qualität der Übertragung eindeutig Priorität, bei Signalstörungen wird rigoros abgeschaltet.

Nun gibt es einige Digital Audio Player, die für solche Fälle eine Art Fallback zuschalten. Reicht die Signalstärke nicht mehr für eine aptX-Übertragung aus, wird zumindest noch im normalen Bluetooth-Codec übertragen. Ein Smartphone mit derartigen Fähigkeiten ist mir bislang allerdings noch nicht untergekommen.

Was gibt es für Nachteile?

Der bemerkenswerteste Nachteil ist sicherlich, dass der Major III nicht über ein Case oder eine andere Unterbringungsmöglichkeit für unterwegs verfügt. Dass er klanglich für klassische Musik nicht ganz so geeignet ist, zeigt nur einmal mehr, dass ein Kopfhörer in dieser Preisklasse nicht zwingend jedes Genre perfekt beherrscht. Wem überwiegend nach klassischer Musik und weniger nach dem perfekten Punch ist, der sollte sich den ATH-AR5BT von Audio-Technica anhören. Der liegt zwar preislich etwas höher, kann aber klanglich besser überzeugen.

Marshall Major III Bluetooth im Testspiegel

Erst kurze Zeit ist der Marshall Major III Bluetooth als Ergänzung seines Kabel-Kollegen auf dem Markt, dennoch gibt es schon einige Pressestimmen:

Auf Computer Bild erreichte der Marshall im Juni 2018 die Note »gut« mit 2,3. Er konnte den Tester hauptsächlich mit dem hohen Tragekomfort und der leichten Bedienung überzeugen:

»Der Marshall Major III Bluetooth sitzt sehr gut, ist angenehm leicht und lässt sich über einen kleinen Messing-Nippel wunderbar bedienen. Der Klang ist angenehm ausgewogen mit ansprechenden Mitten. Die Tiefen sind etwas drucklos aber sauber. Im Test hielt der Akku des Bluetooth-Kopfhörers über 42 Stunden durch – super.«

Auf Curved erreichte der Marshall 8,8 von 10 möglichen Punkten und liegt damit auf Platz 5 in der Bestenliste. Er wurde zusammen mit seinem verkabelten Bruder getestet, woraus auch die beiden Preisangaben resultieren:

»Klassisches Design, bequem zu tragen und guter Sound. Es gibt wirklich kaum etwas, das gegen den Marshall Major 3 spricht. Durch die lange Akkulaufzeit wird er außerdem zum perfekten Begleiter für unterwegs. Einzig Hiphop-Fans kommen mit dem Kopfhörer vielleicht nicht voll auf ihre Kosten. Alle anderen können für 79 bzw. 150 Euro bedenkenlos zugreifen.«

Auf AndroidPit war der Tester im Mai 2018 insbesondere von der soliden Bauweise angetan, die beim Major III die bekannt guten Klangeigenschaften zusätzlich unterstreichen:

»Der Kopfhörer sieht klasse aus, ist – zumindest ohne Brille – auch langfristig bequem und hat einen starken Akku. Der Aufpreis für Bluetooth gegenüber dem reinen Klinken-Modell ist zwar heftig, lohnt sich aber wegen des Komforts in jedem Fall. Insgesamt hat der Major III das beste Preis-Leistungs-Verhältnis innerhalb der Marshall-Familie.«

Alternativen

Die Vielfalt bei Kopfhörern ist groß und welcher einem am besten gefällt, ist größtenteils auch Geschmacksache. Wenn Ihnen der Marshall Major III aus welchem Grund auch immer nicht zusagt, sollten Sie sich unsere Alternativen ansehen.

Auf Ohrenhöhe

SoundMagic BT30

Test Bluetooth-Kopfhörer: SoundMagic BT30
Der BT 30 von SoundMagic kann klanglich gut mithalten und kommt mit viel Ausstattung.
Amazon€ 120,45
Headtek€ 99,00

von 12 Lesern gekauft

Der SoundMagic BT 30 tritt weitgehend in die Fußstapfen unseres ehemaligen Favoriten Teufel Airy. Er ist kompakt, sitzt komfortabel, ist gut ausgestattet und lässt sich auch klanglich nichts vormachen.

Auf der Ausstattungsliste findet sich neben der Möglichkeit, den Hörer per NFC zu koppeln, ebenfalls mit dem verlustarmen Übertragungs-Codec aptX. Neben dem obligatorischen USB-Ladekabel liegt auch ein Audiokabel bei, falls der Akku, der bis zu 15 Stunden Musikgenuss gewährleisten kann – je nach Lautstärke und Übertragungslänge – doch unterwegs mal schlapp machen sollte. Dann steht er zumindest noch als Kopfhörer zur Verfügung, verkabelt und ohne Headset-Funktion.

Bluetooth-Kopfhörer Test: Soundmagic Bt30
Eine gute Ausstattung und überzeugenden Klang: der SoundMagic BT30.

Die Bedientasten auf der einen Hörmuschel sind großzügig dimensioniert und gut tastbar, sodass man schnell mit der Bedienung zurecht kommt, allerdings klacken die Tasten bei Betätigung laut vernehmlich im rechten Ohr. Insgesamt ist der Hörer jedoch kompakt, und lässt sich zudem zusammenklappen, sodass er perfekt ins ebenso kompakte Hardcase passt.

Die Abstimmung ist dem Teufel nicht ganz unähnlich, auch der SoundMagic ist fürs ausgesprochene Langzeithören optimiert. Dabei kommt er mit genug Impulsivität und Pepp rüber, so dass keinesfalls Langeweile aufkommt.

Nach wie vor hält sich der SoundMagic BT 30 tatsächlich auf Platz zwei. Dabei spielen die Kosten keine große Rolle, weil sich der Preis ebenfalls um die 100-Euro-Schwelle bewegt. Ausstattungsmäßig hat der SoundMagic zwar einiges mehr zu bieten als der Marshall – insbesondere das Case sei an dieser Stelle nochmals erwähnt – allerdings ist er deutlich schlechter verarbeitet.

OverEar Favorit

Teufel Real Blue

Test Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Real blue
Gut klingender OverEar Hörer mit sehr guter Ausstattung und Verarbeitung.
Amazon€ 149,99
teufel.de€ 149,99

von 14 Lesern gekauft

Der Real Blue von Teufel ist ohrumschließend konstruiert, was von vielen Nutzern als komfortabler empfunden wird als die ohraufliegende Bauweise. Auch seitens der verarbeiteten Materialien und der Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu meckern.

Der Hörer verfügt über eine aufwändigere Polsterung und die Möglichkeiten die Kapseln zu verstellen sorgt für sicheren und komfortablen Sitz auf vielen Köpfen, andererseits lässt er sich aber nicht so kompakt zusammen zulegen wie der Marshall und der BT30 von SoundMagic.

 Test: Teufel Realblue
Gut gepolstert aber kompakt transportierbar: Teufel Real Blue.

Dennoch lässt sich auch der Real Blue zumindest so kompakt zusammenlegen, dass er perfekt ins mitgelieferte Case passt. Die Ausstattung ist natürlich ebenso üppig wie beim Airy, allerdings verzichtet der Real Blue auf die Verbindungshilfe per NFC und ist auch nicht mit dem aptX-Codec zur Übertragung der Musik mindestens in CD-Qualität kompatibel.

Wie dem auch sei – die dargebotene musikalische Kost bring der Real Blue auf jeden Fall angemessen akkurat zu Gehör. Hier zeigt er sich deutlich großzügiger in der Übertragung des hörbaren Frequenzspektrums als sein kleiner Bruder: Die Bässe reichen tiefer runter und werden nur ganz dezent angehoben, um dann nahtlos in den Oberbass und die unteren Mitten überzugehen.

Der Real Blue ist angenehm sonor abgestimmt, ohne aber die Höhen zu vernachlässigen. Zwar ist er hier etwas zurückhaltender als beispielsweise der Audio-Technica, wirkt aber dadurch niemals stressig.

Die Steuerung per Touch-Gesten funktioniert ähnlich der des Beyerdynamic, wenngleich hier auch keine individuelle Anpassung per App vorgesehen ist.

Kurzum: Wer auf Komfort wie NFC verzichten kann, und den Unterschied bei einer Übertragung via aptX Codec nicht wahrnimmt (weil er beispielsweise ein iPhone anschließt), ist mit dem Teufel Real Blue hervorragend bedient.

Wenn Geld egal ist

Beyerdynamic Aventho

Test Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Aventho wireless
Luxus-Hörer von Beyerdynamic mit individualisierbarer Klangcharakteristik.

Beyerdynamic hat den Aventho Wireless schon einige Zeit auf diversen Messen und Ausstellungen vorgeführt, dort allerdings noch als Prototyp, um gerade während der Entwicklungsphase soviel Feedback wie möglich berücksichtigen zu können.

Dass sich das sowohl auf die Klangeigenschaften als auch auf die Bedienmimik auswirkte, lässt sich sehr gut an dem jetzt verfügbaren Schmuckstück erfahren. Außer mit edlen, hervorragend verarbeiteten Materialien glänzt der Beyerdynamic Hörer mit einem ausgefeilten, wenn auch nicht ganz neuen Bedienkonzept. Auf der rechten Hörkapsel findet sich ein Touchpad, das mit einfachen Gesten (vertikales Wischen) durch die Tracks vor- und zurückspringt, und mit einer anderen Geste (horizontales Wischen) die Lautstärke einstellt.

Wie gesagt, ist das nichts neues. Neu ist aber, dass die Empfindlichkeit des Touchpads mit Hilfe einer App individuell angepasst werden kann. Diese MIY App (Make It Yours) kann aber noch weitaus mehr. Denn streng genommen ist die Funktion mit dem Touchpad eher ein Nebenprodukt; in der Hauptsache dient diese App dazu, die Klangcharakteristik des Aventho möglichst individuell anzupassen.

 Test: Beyerdynamic Aventho
Sieht edel aus, kostet aber auch entsprechend: der Aventho Wireless von Beyerdynamic.

Diese von Mimi Hearing Technologies bereitgestellte App nimmt einen Hörtest vor. Daraus, und unter Berücksichtigung des Alters des Besitzers, berechnet sie eine individuelle Hörkurve, die dann nicht, wie sonst üblich, im Smartphone hinterlegt wird, sondern im Kopfhörer selbst. So muss man den Hörer nur einmal einmessen und kann diese Abstimmung dann immer benutzen. Der ganze Vorgang dauert nicht länger als 10 Minuten, eher weniger.

Aber auch »roh« konnte uns der Aventho schon überzeugen. Der fein auflösende Mittenbereich, die gut differenzierten Höhen, die so gar nichts nervig Zischelndes haben und schließlich die enorme Räumlichkeit, die der Beyerdynamic aufspannen kann, lassen ganz vergessen, dass die Übertragung »nur« über Bluetooth läuft. Hier nutzt der Aventho allerdings neben dem fast schon standardmäßigen aptX-Codec sogar den aptX HD Codec, der nochmal über eine größere Übertragungsbandbreite verfügt.

Dass der Aventho Wireless zudem mit einem ausgesprochen guten Mikrofon ausgestattet ist, womit eine sehr gute Sprachverständlichkeit beim Telefonieren gewährleistet wird, muss kaum erwähnt werden – schließlich baut man das bei Beyerdynamic auch selbst. Damit ist der Aventho Wireless kein einfacher Bluetooth-Kopfhörer, sondern eine langfristige Investition, die sich aber lohnt – wenn man sich das leisten kann und will.

Klang-Tipp

Audio-Technica ATH-AR5BT

Test Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-AR5BT
Der ATH-AR5BT ist hochwertig verarbeitet und bietet hervorragenden Klang fürs Geld.
Amazon€ 154,80
Rakuten.de€ 143,95
Media Markt Online Shop€ 170,99

von 5 Lesern gekauft

Der Audio-Technica ATH-AR5BT verwöhnt schon beim Auspacken mit hoher Anfassqualität, der den Preisunterschied, zum Beispiel zu unseren Favoriten, direkt fühlbar macht. Hier kommt viel Metall zum Einsatz und dort, wo es mal Kunststoff ist, ist dieser recht hochwertig. Trotzdem ist er nicht schwerer als beispielsweise der komplett aus Kunststoff gefertigte LZR588.

Auch ausstattungsmäßig kann man sich beim Audio-Technica nicht beklagen: Der integrierte NFC-Chip erleichtert das Bluetooth-Pairing und neben dem obligatorischen USB-Ladekabel gibt es auch ein Audiokabel, sodass man auch bei leerem Akku zumindest noch Musik hören kann. Ein Tragebeutel aus Kunstleder rundet die Ausstattung ab. Trotz seiner ohrumschließenden Polster lässt sich der ATH-AR5BT nämlich ziemlich kompakt zusammenklappen, sodass er gut im Beutel verstaut werden kann.

Die Bedienelemente sind zweigeteilt: An der rechten Hörkapsel ist der Schalter zum Ein/Ausschalten und zur Aktivierung des Pairing-Modus, an der linken findet sich der Kombischalter für die Smartphone-Steuerung. Hier kann man Tracks skippen und pausieren, aber auch Telefonate annehmen. Außerdem muss in den Hörkapseln reichlich Platz für Akkus sein, denn die Kapazität reicht bei moderater Lautstärke für knapp 30 Stunden Spielzeit.

 Test: Audio Technica A-T_AH5BT
Löst fein auf und ist solide verarbeitet: Audio-Technica ATH-AR5BT.

Klanglich liegen zwischen dem Audio-Technica und den günstigeren Favoriten ebenfalls Welten. Um dieses Potenzial auch optimal nutzen zu können, versteht sich der Audio-Technica-Hörer auf die Übertragungs-Codecs aptX, AAC und SBC. Er spielt sehr erwachsen auf, was nicht allein an den ohrumschließenden Polstern liegt. Er klingt sehr stimmig bis hell und kann besonders in den Mittel- und Hochtonlagen sehr fein auflösen. Allerdings kommt dabei keinesfalls der Bassbereich zu kurz; hier kommt es satt und prägnant, selbst aus den tiefsten Lagen und auch die Anbindung an den Mittelton gelingt nahezu übergangslos.

Somit bietet der Audio-Technica ein Schmankerl für Freunde des guten Klangs und der hohen Verarbeitungsqualität gleichermaßen. Die lange Akkulaufzeit ist da sicher kein Hindernis, denn schließlich sitzt der Audio-Technica auch sehr komfortabel über Kopf und Ohren. Der Preis ist angesichts der hohen Klang- und Fertigungsqualität absolut angemessen.

Für Fans

Koss Porta Pro Wireless

Test Bluetooth-Kopfhörer: Koss Porta Pro Wireless
Der Porta Pro ist seit über 30 Jahren nahezu unverändert auf dem Markt, jetzt kommt er in einer Bluetooth-Version.

Mit dem Porta Pro Wireless hat Koss die dritte Revolution bezüglich des Porta Pro eingeläutet. Angefangen hat man ja im Jahre 1984 (Orwell lässt grüßen;)), und zwar mit einem leichten, ohraufliegendem Kopfhörer, der sich sehr klein zusammenklappen lässt. Später kam dann der Sporta Pro hinzu, mit den gleichen Treibern, nun aber mit sportlichem Nackenbügel. Zwischendurch bauten die Amerikaner noch ein Inline-Mikrofon und Bedientasten ins Kabel, sodass der Porta Pro auch am Smartphone betrieben werden konnte.

Geblieben ist jeweils die sehr leichte Bauweise und der erstaunlich erwachsene Klang, den nun auch der Porta Pro Wireless zu Gehör bringt. Allerdings hat das recht einfache Bluetooth-Upgrade auch seine Tücken, denn der Akku in dem kleinen Kästchen reicht nur für gute 12 Stunden Musik. Danach ist Schluss, und zwar komplett, denn ein Notfallkabel lässt sich nicht anschließen.

 Test: Koss Porta Pro Bt
Kommt mit Nackenband: Koss Porta Pro Wireless.

Auch die Bedienung der Tasten, die in dem zweiten Kästchen integriert sind, ist zumindest mit größeren Fingern nicht ganz eindeutig. Das waren im Wesentlichen aber auch schon die Nachteile, denn immerhin beherrscht das Bluetooth-Modul den aptX-Codec, der für eine Übertragung in CD-Qualität sorgt.

Zum Lieferumfang des Bluetooth-Porta gehört übrigens ein kleines, solides Hard-Case, anders als der einfache Beutel des Kabel-Kollegen. Trotzdem ist der hierzulande aufgerufene dreifache Preis gegenüber dem normalen Porta Pro kaum zu rechtfertigen, schließlich gibt man sich in den USA mit knapp 80 Dollar zufrieden, was nur etwa knapp das Doppelte des Wired Porta Pro ist.

Klanglich ist der Kleine sehr erwachsen unterwegs: Klassik kann er sehr gut und man könnte hier allenfalls den mitunter etwas vordergründig auftretenden Bass bemängeln, der allerdings eher amerikanisch weich abgestimmt ist. Dafür haben die Treiber selbst beim Tutti mit hohen Pegeln alles unter Kontrolle, sodass keine Verzerrungen zu hören sind.

Zwar verlieren die Blechbläser etwas von ihrem Biss und Glanz, wenn sich zu viele Pauken zwischen die Trompeten drängen, aber wir sprechen hier von wirklich anspruchsvoller klassischer Musik, die der kleine Porta Pro Wireless ansonsten mit Bravour beherrscht, sogar besser als unser aktueller Favorit.

Dank seiner Leichtigkeit wird er erstens nie lästig und sitzt zweitens auch bei starken Bewegungen sicher auf den Ohren. Hier hat man keine Massen, die beim Nicken oder Kopfschütteln herumschleudern. Brillenträger freuen sich über den angenehmen ungestörten Sitz mit Brille. Auch funktechnisch kann er mit solider Reichweite (über 1,5 Etagen) punkten, selbst mit aptX.

Insgesamt ist der Porta Pro Wireless die gut gelungene Evolution eines Klassikers.

Außerdem getestet

Beyerdynamic Amiron Wireless

Der Beyerdynamic Amiron Wireless erweitert die neu ins Leben gerufene Amiron-Reihe des Audio-Spezialisten aus Heilbronn. Den Anfang machte der Amiron Home, ein offener, mit hochwertigen Tesla-Treibern bestückter Hifi-Kopfhörer. Der Amiron Wireless arbeitet zwar nach dem geschlossenen Prinzip und zudem ohne Kabel, was an sich schon ein Affront gegen die High End-Szene darstellt, dennoch ist auch er mit Tesla-Teibern bestückt und – mit Verlaub – einer der am audiophilsten abgestimmten Bluetooth-Kopfhörer, die mir bisher auf die Ohren gekommen sind.

Er ist zwar kein Leichtgewicht, verteilt seine Masse aber so gut über Bügel und Polster, dass er sich auch über längere Zeit komfortabel tragen lässt. Die Bedienelemente in Form eines Ein-/Ausschalters und eines Touchpads befinden sich alle auf der rechten Kapsel und ähnlich wie beim Aventho lässt sich die Empfindlichkeit des Touchpad mit der MIY-App auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Keine Frage: Auch der Klang lässt sich hiermit personalisieren, was aber durchaus umstritten ist, denn schließlich hat man sich durch jahrelanges Musikhören an »seinen« Klang gewöhnt – gut, dass man innerhalb der App umschalten kann.

Um es kurz zu machen: Der Amiron Wireless klingt schon ohne Einmessung wie ein verkabelter Hörer, und zwar wie ein hervorragender. Beyerdynamik hat es geschafft, der Bluetooth-Übertragung den Schrecken zu nehmen. Das hat allerdings auch seinen Preis, denn der Amiron Wireless ist nochmal etwas teurer als der Aventho oder einer der beiden folgenden Konkurrenten:

Audio-Technica ATHDSR9BT

Der Audio-Technica ATHDSR9BT ist ein Technologieträger. Laut Aussage wird hier bis hin zu den Treibern komplett auf eine Umwandlung des digitalen Signals in analoge Schwingungen verzichtet. Das digitale Bluetooth-Signal wird also quasi bis zu den Treibern weitergereicht, um dann letztendlich von selbigen in mechanische Schwingungen umgewandelt zu werden. Wie genau das funktioniert, darüber schweigen sich die Ingenieure bei Audio-Technica aus.

Der Vorteil liegt auf der Hand, wenn man die alte Regel beherzigt, dass jede Wandlung Qualität kostet. Bei diesem und dem ATHDSR7BT wird deshalb nur einmal umgewandelt, und das erst am Schluss.

Wie dem auch sei, interessant ist in der Tat nur, was am Ende herauskommt, und das ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. So spielt der ATHDSR9BT durchaus auf dem Niveau des Amiron Wireless, wenngleich er etwas heller abgestimmt ist. Das verleiht ihm einen Hauch mehr Auflösungsfähigkeit in den oberen Mitten.

Auch die Verarbeitung spielt in derselben Liga, wenngleich die Bedienung eher konventionell geraten ist, was aber kein Nachteil ist. Ausstattungsseitig nehmen sich beide ebenfalls nichts, nur ein Kabel für den Notfall gibt es beim Audio-Technica nicht. Er lässt eben nur digitale Quellsignale zu.

Audio-Technica ATHDSR7BT

Der ATHDSR7BT ist der kleine, günstige Bruder des ATHDSR9BT. Hier liegt ein Beutel statt des Hard-Case bei, auch das Oberflächen-Finish ist weniger aufwändig. Über ein besonderes Manko sind wir allerdings bei der Bedienung gestolpert: Der Schalter für die Lautstärke und zum Skippen reagierte bei unserem Testmodell extrem sensibel und deshalb nicht immer so, wie wir wollten. Das kann natürlich ein Einzelfall sein, was wir aber im Blick behalten werden.

Klanglich ist der ATHDSR7BT seinem großen Bruder zwar ähnlich, er gelangt allerdings nicht so tief in den Basskeller hinab und löst auch nicht ganz so fein auf. Der Klang ist dem des ATH-AR5BT sehr ähnlich – der verfügt aber über herkömmliche Treiber, hat ein Audiokabel beiliegen und ist zudem günstiger und somit für viele die bessere Wahl.

Philips Fidelio M2BT

Wer beim Klang noch eins auf unseren Favoriten draufsetzen will und bereit ist, dafür tiefer in die Tasche zu greifen, für den ist der Philips Fidelio M2BT weiterhin eine Empfehlung. Er bietet eine umfangreiche Ausstattung und eine hervorragende Verarbeitung.

Klanglich ist er tatsächlich hörbar größer unterwegs als der Teufel Airy. Er reicht spürbar tiefer in den Basskeller hinab als unser Favorit, liefert einen schön ausgewogenen Mitteltonbereich und spielt höchste Höhen ganz ohne bissige Spitzen ab. Besonders gut gelingt es dem Philips, die ganze Breite der Bühne authentisch abzubilden.

Keine Frage, dass auch die Installation schnell und unkompliziert vonstatten geht, wenn man einmal davon absieht, dass die Bedienelemente eher designerischen als praktischen Vorgaben zu folgen scheinen, denn so intuitiv wie unser Favorit oder auch der Bose lässt sich der Fidelio nicht bedienen.

Für das Mehr an Klangqualität wird allerdings rund das Doppelte wie für unseren Favoriten fällig.

Auch der Bose Soundlink Around-Ear II verfügt über highfidele Gene. Bei seinem Vorgänger hatte man noch schlicht einem HiFi-Kopfhörer einen Bluetooth-Empfänger drangesteckt und ihn damit in die Wireless-Klasse befördert. Das sah nicht besonders schick aus, weil besagter Empfänger tatsächlich etwas unbeholfen drangesteckt worden war, klang aber aufgrund der guten Vorlage schon mal sehr gut.

Bei der zweiten Generation hat Bose die Bluetooth-Elektronik überarbeitet und schön im Gehäuse versteckt. Das sieht nicht nur besser aus, es funktioniert auch deutlich besser als beim Vorgänger.

Der Klang des Bose ist noch einen Tick ausgewogener und gefälliger als der des Philips. Er macht weniger Druck von unten und verfügt über einen exzellenten Tragekomfort.

Preislich schenkt sich der Bose nicht viel im Vergleich zum Philips Fidelio. Welchen man bevorzugt, ist vor allem Geschmacksache – beim Design ebenso wie beim Höreindruck.

Teufel Airy

Der Teufel Airy war lange Zeit unser Favorit. Mittlerweile hat sich viel getan und man bekommt für das gleiche Geld besseren Klang und eine solidere Verarbeitung. Das heißt aber nicht, dass der Airy zum alten Eisen gehört – nach wie vor ist er sensationell ausgestattet und kann auch seitens des Klangs überzeugen.

Die Aufhängung der Kapseln ist allerdings bei weitem nicht so flexibel wie beim aktuellen Favoriten und den anderen Empfehlungen, sodass gerade Menschen mit größeren Köpfen einige Probleme mit dem Tragekomfort haben dürften.

Wem er passt und wer sich mit dem schlichten, unauffälligen Design anfreundet, der bekommt nach wie vor einen sehr gut klingenden, kabellosen Kopfhörer, der zudem sehr gut ausgestattet ist und sich im Gegensatz zum teureren Bruder Real Blue auch auf den aptX-Codec versteht.

Magnat LZR 588

Eine gute und günstige Alternative ist der Magnat LZR 588. Dafür ist er erstaunlich gut ausgestattet, denn er unterstützt ebenfalls den aptX-Codec bei der Musikübertragung und bringt sogar einen Beutel zur Aufbewahrung mit. Da passt er gut rein, obwohl er nicht über die kleineren On-Ear-Kapseln und Polster verfügt, sondern über die für manche Ohren bequemeren und auch größeren ohrumschließenden.

Bei uns saß der LZR 588 jedenfalls auf Anhieb komfortabel auf Kopf und Ohren. Die drei Bedientasten sitzen diesmal an der linken Kapsel und sind unmissverständlich groß, was eine Bedienung ohne große Fummelei ermöglicht.

Der Magnat ist absolut basslastig abgestimmt. Im Gegensatz zu den meist auch noch teureren Beats kommt der Punch druckvoll und knackig präzise und auch bei größeren Pegeln sumpft er nicht alles andere zu. Erfreulich ist auch, dass selbst viele Stimmen von der sonoren Abstimmung des Hörers profitieren, dennoch ist der LZR 588 als ausgesprochener Spaßhörer zu verstehen. Ein besseres Gesamtpaket bekommt man zu diesem Preis derzeit kaum.

SoundMagic P22BT

Der SoundMagic P22BT ist zwar schwerer als der Porta Pro, wirkt aber keinesfalls solider. Äußerlich ähnelt er dem BT30 und ist beinah ebenso gut ausgestattet. Allerdings muss man hier zugunsten eines einfachen Beutels auf ein Hard-Case verzichten und aptX kann er auch nicht – die fälligen Lizenz-Gebühren waren im Budget offenbar nicht mehr drin, schließlich liegt schon der UVP deutlich unter 50 Euro.

Klanglich spielt er etwas verspannter auf als der Koss und gerade beim Bass spürt man, dass Druck vor Kontrolle steht, denn er macht etwas zu viel des Guten. Die Mitten sind zum Ausgleich ebenfalls etwas angehoben, neigen aber auch schnell dazu, nervig zu werden.

Der SoundMagic P22BT ist ein absoluter Preisknaller, wenn man bereit ist, entsprechende Abstriche zu machen – sonst ist der BT30 die bessere Wahl.

Koss BT539iK

Der Koss BT539iK klingt erstaunlich locker und entspannt, zudem sitzt er komfortabel über den Ohren. Auch wenn er kein aptX unterstützt, so liegt doch wenigstens das obligatorische USB-Ladekabel bei – und auch das Notkabel gehört zum Lieferumfang. Gebraucht wird es, wenn der Akku mal leer ist – so kann wenigstens noch Musik gehört werden. Verzichten muss man allerdings auf einen Aufbewahrungsbeutel, was angesichts des Straßenpreises in Ordnung geht, in Anbetracht der UVP vom Hersteller allerdings bedenklich ist.

Die Bedienfelder auf der rechten Kapsel sind eindeutig zu ertasten und bereiten bei der Bedienung keinerlei Schwierigkeiten. Die gab es bei uns nur beim ersten Anlauf, den Koss mit dem Smartphone zu verbinden, beim zweiten klappte es dann problemlos.

Der Koss ist, wie gesagt, eher unprätentiös abgestimmt, was durchaus kein Nachteil ist, wenn man längere Zeit Musik genießen will. Das Bassfundament ist solide und bei weitem nicht so druckvoll wie beispielsweise bei den Modellen von Magnat. Der Koss ist damit eine entspannte Alternative fürs Langzeithören.

JVC HA-S70BT-B

JVC geht mit dem HA-S70BT einen etwas anderen Weg: Ebenso wie beim deutlich teureren Bose setzt man hier auf ohrumschließende, also Around-Ear-Hörkapseln. Dennoch ist auch der JVC schön kompakt geblieben.

Durch die etwas voluminöseren Kapseln konnte JVC unter anderem auch einen Akku einbauen, der über reichlich mehr Kapazität verfügt, als die der meisten Mitbewerber – eine Spielzeit von weit über 20 Stunden ist damit keine Ausnahme mehr, sondern die Regel.

Neben dem integrierten NFC-Chip zum schnellen Pairing nutzt auch der HA-S70BT den aptX Codec zur hochwertigen Musikübertragung.

Vom Klang her eher etwas wärmer abgestimmt, macht der JVC eine große Bühne. Von den Klangcharakteristika gefällt mir die Einstellung »Normal« am besten. Die Bassanhebung sollte man nur sparsam anwenden, und die Einstellung »Clear« weist etwas zu vorwitzigen Bass in die Schranken, um Mitten und Höhen leicht hervorzuheben.

Wer mit den On-Ear-Hörern nicht zurecht kommt, sollte auf jeden Fall den ohrumschließenden JVC in Betracht ziehen.

Pioneer SE-MJ771-BT

Der günstige Pioneer SE-MJ771-BT kann mit einfachem Handling und einer in der Preisklasse geradezu üppigen Ausstattung überzeugen.

Die unkomplizierte und schnelle Verbindung mit Hilfe der NFC-Technik ist da erst der Anfang. Dank Unterstützung des aptX-Codecs ist die drahtlose Übertragung in CD-Qualität möglich, da ist es kaum verwunderlich, dass er das Dargebotene auch noch gut zu Gehör bringt. Er geht dabei bis tief in den Basskeller hinab und bringt bei entsprechender Quelle rabenschwarze aber sehr konturierte E-Bassläufe hervor. Glücklicherweise geht das nicht zu Lasten des übrigen Frequenzbandes.

An den Teufel Airy reicht er klanglich aber nicht heran. Wer seinem als etwas dünn empfundenen Smartphone-Sound etwas auf die Sprünge helfen will, ist mit dem Pioneer aber gut und vor allem preiswert bedient.

Motorola Pulse Escape+

Der Motorola Pulse Escape+, der unter der Regie von Binatone vertrieben wird, ist IP54 zertifiziert und damit gegen Spritzwasser geschützt, sodass er auch bei Regen unbedenklich getragen werden kann. Die Variante ohne entsprechende Zertifizierung ist nochmal deutlich günstiger.

Der Blick auf den Preis hatte allerdings direkten Einfluss auf den Tragekomfort: So sind die Ohrkapseln nicht schwenkbar, was eine Anpassung an manche Kopf-Ohr-Kombination erschwert. Zudem dürften die Polster gerade bei etwas größeren Ohren eher aufliegen als diese zu umschließen.

Klanglich kann der Pulse Escape, sofern er gut sitzt, überzeugen: Er kommt mit einem guten Bassfundament und einer ansonsten recht neutralen Abstimmung dem Langzeithören und dem Zeitgeschmack nach, verliert allerdings schnell die Kontrolle, sobald man etwas lautere und komplexere Musik hört.

JBL Everest 300

Der Everest 300 von JBL liegt preislich etwa auf gleichem Level wie unser Favorit. Klanglich kann er durchaus mithalten, allein beim Handling muss man mit dem äußerlich etwas dicker auftragenden direkten Konkurrenten leider Abstriche machen.

Kommt man irgendwann mit der etwas umständlichen Bedienung klar, stellt ausgerechnet das Pairing mit dem Smartphone eine ungeahnte Hürde dar. Erst der Wechsel vom Smartphone auf den iMac stellte endlich eine Verbindung her.

Das kann nicht nur daran liegen, dass der JBL über keinen NFC-Chip verfügt, andere schaffen das schließlich auch reibungslos.

Urbanears Plattan 2 Bluetooth

Der Plattan Bluetooth 2 von Urbanears ist ganz dem Designstil seiner Herkunft aus Schweden verpflichtet: verschiedene Materialien, darunter auch Stoff sind sämtlich in einer Farbe gehalten, ohne Applikationen, Logos und andere Brüche.

Als Mode-Accessoire sind die Plattans in den fünf klassischen Urbanears-Farben erhältlich: Schwarz, Dunkelgrau, Indigo, Tomato und Weiß.

Klanglich sind die Plattans dann, ähnlich ihrer äußeren Erscheinung, fast eintönig, was durchaus den positiven Nebeneffekt hat, dass man nebenbei Musik hört, wobei auch immer. Die Buchse an der linken Kapsel ist nicht etwa fürs Notfallkabel gedacht, falls der Akku mal leer ist: Hier kann sich vielmehr ein Begleiter mit seinem Kabelkopfhörer anklinken, sodass man zu zweit an einer Quelle lauschen kann.

Für modebewusste Mobilhörer hat der Plattan Bluetooth 2 durchaus seinen Reiz, zumal man unterwegs auch in relativ unkomplizierter Zweisamkeit Musik hören kann.

Magnat LZR 568

Der Magnat LZR 568 könnte der ohraufliegende Bruder des LZR588 sein – ist er irgendwie auch, aber er ist außerdem nochmal günstiger zu haben. Das macht sich in der Ausstattung bemerkbar und leider auch im Klang. Dennoch liegt auch dem 568 neben einem USB-Ladekabel und einem Audiokabel ein Aufbewahrungsbeutel bei. Außerdem lässt er sich an zwei Gelenken zusammenfalten. Die sind aber aus Kunststoff und machen keinen vertrauenserweckenden Eindruck.

Der LZR 568 verzichtet auf den verlustarmen aptX-Codec, was in dieser Preisklasse eigentlich auch nicht unbedingt zu erwarten ist. Seitens der Abstimmung hat er die gleichen tieffrequenten Vorlieben wie sein Bruder, teilt aber nicht dessen Akkuratesse, sondern neigt recht schnell zum Dröhnen. Dem Freund knackiger Tiefbass-Gewitter können wir nur den besseren und auch bässeren LZR 588 ans Herz legen.

Jabra Move Wireless

Optisch beinah so spartanisch wie der Airy, aber vielleicht ein wenig stylischer, fällt der Move Wireless von Jabra aus.

Gemessen an der niedrigeren Preisklasse mag die Ausstattung des Jabra sowohl technisch als auch mit Zubehör durchaus angemessen erscheinen, allerdings zeigt schon Pioneer, was selbst für ein schmales Budget drin ist.

Klanglich bietet der Move Standardkost. Insgesamt ist die musikalische Vorstellung also eher farblos, wenn auch nicht unverfärbt. Wer nicht viel ausgeben will, ist mit dem Pioneer besser bedient.

Headsound OnE

Der OnE ist ein Produkt der Eigenmarke des Vertriebes HeadSound. Er ist leicht, einfach zu bedienen, und aktuell sehr günstig zu haben.

Der OnE hat weder ein Case, noch lässt er sich zusammenklappen, das größte Manko ist aber, dass er keinen Notbetrieb per Kabel anbietet. Wenn der Akku leer ist, bleibt der Hörer stumm. Die Bedienung ist schön einfach und mit intuitiv angebrachten Bedientasten realisiert.

Klanglich gehört er mit einer dezenten Bassbetonung und leicht entschärfter Höhenwiedergabe ebenfalls zu den neutral abgestimmten Langzeithörern, was ihn zusammen mit der aktuellen Preisgestaltung eigentlich erst interessant macht.

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Kommentare

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Carsten Nendziak
Carsten Nendziak

sennheiser pxc 550!!!

Florian Stein
Florian Stein

Plantronics Backbeat Pro. Und glücklich!

Michael Froning
Michael Froning

Also ich finde den Lautsprecher Teufel Airy einfach zu klein. Passt gerade auf den Kopf, über Mütze oder Kappe zu tragen – unmöglich. Die Ohrpolster sind m.E. auch zu klein dimensioniert. Die Akkulaufzeit ist allenfalls durchschnittlich.
Der Klang ist wiederum gut, wenn man auf dominante Tiefen steht.

Jannik Pascal Müller
Jannik Pascal Müller

Ich habe sie auch, seit einem halben Jahr, es war eine Limited Edition, Grau Blau.

Jeremy Wrt
Jeremy Wrt

Sony mdr1abt (y)
Besser als alle genannten ^^
Natürlich auch teurer ^^

Frank Neustadt
Frank Neustadt

Kann man mit denen Siri aktivieren?

Markus Depunkt
Markus Depunkt

Recht haben Sie.

Paul D. Mares
Paul D. Mares

Ich bin nach wie vor mit meinen FSL Zero sehr zufrieden… als ich sie vor 3 Jahren gekauft habe, gab es die um die 70€

Christian Sander
Christian Sander

Kann ich nur bestätigen. Tolle Kopfhörer!

Charly Kappel
Charly Kappel

Sehen auch richtig gut aus (y)

Gregor Staffel
Gregor Staffel

Sun Ny wieder meins ❤❤❤ bin voll auf Linie mit denen

Markus Endreß
Markus Endreß

Thomas Haas