Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Bluetooth Kopfhörer Copyright: Teufel
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Letzte Aktualisierung: 25.4.2022

Der beste Bluetooth-Kopfhörer

Wir haben 37 Bluetooth-Kopfhörer getestet. Der beste für die meisten ist für uns zur Zeit der ATH-M50xBT2 von Audio-Technica. Der Over-Ear-Kopfhörer klingt hervorragend, ist unkompliziert in der Bedienung und sitzt auch nach stundenlangem Hörgenuss komfortabel auf den Ohren. Aber es gibt auch reichlich empfehlenswerte Alternativen für jeden Geldbeutel.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 20 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, av-magazin.de, Heimkino, HIFI.DE und d-pixx.
Letztes Update: 25. April 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

21. Januar 2022

Wir haben zwei neue Kopfhörer getestet. Der Audio-Technica ATH-M50xBT2 ist unser neuer Favorit, er verdrängt seinen Vorgänger, den Audio-Technica ATH-M50xBT von der Spitzenposition. Der ebenfalls neue Teufel Real Blue ist auch ein hervorragender Kopfhörer, konnte aber keine Empfehlung ergattern.

 

15. Oktober 2021

Wir haben fünf neue Kopfhörer getestet. Der Marshall Major IV geht mittlerweile in die 4. Generation, außerdem haben wir den JBL Live 500BT und den Studio Pro Wireless von JLAB in den Test mit aufgenommen. Die beiden Hörer von AfterShokz, Aeropex und OpenComm, sind zwei ganz besonders interessante Stücke: Sie arbeiten nach dem Prinzip der Bone Conduction und schließen uns nicht von der Außenwelt ab.

Der AfterShokz Aeropex löst nun den Adidas RPT-01 in der Empfehlung als Sportkopfhörer ab und der JBL Live 500BT stellt jetzt unseren Preistipp. Damit unsere Empfehlungen weiterhin übersichtlich bleiben, ist der Bang & Olufsen Beoplay H4 zusammen mit der ehemaligen Kategorie Design-Tipp aus den Empfehlungen gerutscht. Für Freunde des skandinavischen Designs ist er dennoch unbestritten eine hervorragende Wahl.

29. Januar 2021

Der Teufel Supreme On ist unsere neue Empfehlung eines On-Ear-Kopfhörers, er ersetzt an dieser Stelle den Airy 2018 vom selben Hersteller.

11. September 2020

Der Sennheiser HD 350BT, der Jabra Elite 45h sowie der Creative SXFI Air und der Adidas RPT-01 sind neu hinzugekommen. Der Adidas ist unsere neue Empfehlung für Sportler.

15. November 2019

Der Amiron Wireless Copper von Beyerdynamic und der Bang & Olufsen Beoplay H4 sind neu hinzugekommen und konnten jeweils eine Empfehlung verbuchen.

2. Juli 2019

Wieder haben wir mit dem Audio-Technica ATH-M50xBT und dem Urbanears Pampas zwei neue Kandidaten getestet, beide konnten eine Empfehlung ergattern – der Audio-Technica ist sogar unser neuer Favorit.

10. Januar 2019

Teufel hat mit dem Airy (2018) einem Klassiker ein Update verpasst, der Tribit XFree Tune punktet mit seinem günstigen Preis.

12. Juli 2018

Wir haben sechs neue Bluetooth-Kopfhörer getestet und mit dem Marshall Major III Bluetooth einen neuen Testsieger.

13. November 2017

Wir hatten acht neue Modelle im Test – drei davon sind neue Empfehlungen. Der Aventho Wireless von Beyerdynamic, Teufel Real Blue, und der Audio-Technica ATH-AR5BT.

21. Juni 2017

Vier neue Hörer sind hinzugekommen, davon konnten auf Anhieb zwei dem Teufel Airy paroli bieten; mit dem SoundMagic BT 30 und dem JVC HA-S70BT gibt es gleich zwei interessante Alternativen.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Bluetooth-Kopfhörer sind zur Zeit extrem angesagt, ständig kommen neue Modelle auf den Markt. Wir hatten insgesamt 37 kabellose Kopfhörer im Test, davon sind 31 aktuell noch erhältlich.

Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) sind in diesem Test nicht dabei, denn bei denen kommt es uns vor allem auf die Qualität der Geräuschreduzierung an, die immer ein stückweit auf Kosten der Klangqualität geht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Audio-Technica ATH-M50xBT2

Test Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-M50xBT2
Die zweite Generation des ATH-M50xBT wurde technisch auf den aktuellsten Stand gebracht, am Klang und Tragekomfort ändert sich nichts.

Der Audio-Technica ATH-M50xBT2 basiert, wie schon sein Vorgänger der ersten Generation, auf der sogenannten M-Range von Audio-Technica. Diese wurde zum Abhören im Ton- oder Film-Studio konstruiert. Daher ist der Klang sehr ausgewogen, zudem sitzt der Hörer auch nach längerer Zeit noch komfortabel auf den Ohren. Mit dem ATH-M50xBT2 hat die kabellose Bluetooth-Variante ein technisches Update bekommen und ist somit auf dem aktuellsten Stand. Klanglich hat sich glücklicherweise nichts hörbar verändert.

Wenn Geld egal ist

Beyerdynamic Amiron Wireless Copper

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Amiron Wireless Copper
Der Amiron ist das High-End-Gerät unter den Bluetooth-Kopfhörern. Die Kupfereinlagen sind echt, was ihn so teuer und individuell macht.

Mit dem Amiron Wireless Copper hat Beyerdynamic richtig was rausgehauen. Auf Basis des Amiron Wireless gibt es jetzt ein Designschätzchen, welches sich gleich in mehrfacher Hinsicht individualisieren lässt. Die kupfernen Applikationen sind tatsächlich echt, damit erhält jeder Amiron Wireless Copper nach einiger Zeit eine individuelle Patina. Dank der MIY-App lässt sich zudem der Klang an die Hörkurve des Besitzers anpassen. Mehr Individualität geht kaum, das hat natürlich seinen Preis.

Bester On-Ear

Teufel Supreme On

Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On
Teufel hat mit dem Supreme ON einen echten Leckerbissen am Start, der Spaß macht und gut aussieht.

Der Supreme On von Teufel kommt gleich in fünf verschiedenen Farbvarianten auf den Markt. Dennoch täuscht das tolle Design nicht darüber hinweg, dass der Supreme On auch klanglich einiges drauf hat. Der Hörer ist durchweg hochwertig verarbeitet, sitzt sehr bequem auf den Ohren und lässt sich außer mit den Tasten auch mit der neuen Teufel Headphone App bequem vom Smartphone aus steuern.

Für Sportler

AfterShokz Aeropex

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Aftershokz Aeropex
Der Aeropex von Aftershokz ist perfekt, wenn man die Umgebung wahrnehmen muss.

Die AfterShokz Aeropex sind ganz besondere Kopfhörer. Sie leiten den Schall nicht direkt in die Ohren und dichten diese dabei ab, sondern als sogenannte Knochenschall-Kopfhörer über den Schädelknochen. So kann man beim Musikhören ohne Einschränkungen an der Außenwelt teilnehmen. Es gibt viele Situationen, wo das nicht nur wünschenswert sondern sogar sicherheitsrelevant ist, zum Beispiel bei Unternehmungen, wie Wandern, Fahrradfahren, Joggen oder anderen Outdoor-Aktivitäten. Man muss sich nicht auf technische Spielereien wie extra Außenmikrofone verlassen, sondern bekommt seine Umwelt immer mit.

Gut & günstig

JBL Live 500BT

Test  Bluetooth-Kopfhörer: JBL Live 500BT
Der Live 500BT liefert guten Sound und bringt einige praktische Features mit.

Mit dem JBL Live 500BT bekommt einen günstigen Bluetooth-Kopfhörer, der mit reichhaltiger Ausstattung glänzen kann. So ist er mit den üblichen Sprachassistenten Google Assistant und Siri kompatibel und verfügt sogar über zwei Modi, die bei Bedarf Außengeräusche weiterreichen. Wahlweise wird die Außenwelt komplett hörbar, oder nur Gespräche in der Umgebung. Die Kapseln umschließen die Ohren komplett und sitzen dank der weichen Polster sehr bequem. Der Klang lässt ebenfalls kaum Wünsche offen, kann sogar per App individuell angepasst werden.

Vergleichstabelle

TestsiegerAudio-Technica ATH-M50xBT2
Wenn Geld egal istBeyerdynamic Amiron Wireless Copper
Bester On-EarTeufel Supreme On
Für SportlerAfterShokz Aeropex
Gut & günstigJBL Live 500BT
Audio-Technica ATHDSR9BT
Audio-Technica ATHDSR7BT
Beyerdynamic Aventho Wireless
Audio-Technica ATH-M50xBT
Teufel Real Blue (2021)
Audio-Technica ATH-AR5BT
JLab Studio Pro Wireless
Marshall Major IV
AfterShokz OpenComm
Adidas RPT-01
Jabra Elite 45h
Creative SXFI AIR
Sennheiser HD 350BT
Bang & Olufsen Beoplay H4
Urbanears Pampas
Teufel Airy (2018)
Marshall Major III Bluetooth
Koss Porta Pro Wireless
Teufel Real Blue
SoundMagic P22BT
Koss BT539iK
JVC HA-S70BT-B
Bose Soundlink Around-Ear II
Pioneer SE-MJ771-BT
Urbanears Plattan 2 Bluetooth
Motorola Pulse Escape+
Test Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-M50xBT2
  • Hervorragender Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Mit Transportbeutel und Audio-Kabel
  • Enorme Akkulaufzeit
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Amiron Wireless Copper
  • Bester Klang, per MIY-App individuell anpassbar
  • Hoher Tragekomfort
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Sensitivität des Touchpads lässt sich anpassen
  • Recht schwer
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On
  • Sehr guter Klang
  • Leicht und komfortabel
  • Mit optionaler App-Steuerung
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Aftershokz Aeropex
  • Guter Klang
  • Perfekt zur Navigation auf dem Rad und beim Wandern
  • Nach IP67 gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt
Test  Bluetooth-Kopfhörer: JBL Live 500BT
  • Sehr guter Klang
  • Mit App-Steuerung
  • Bequemer Sitz
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Bedientasten etwas unübersichtlich
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATHDSR9BT
  • Hervorragender Klang
  • Hochwertige Verarbeitung, edle Materialien
  • Kein Notbetrieb mit Kabel
  • Recht teuer
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATHDSR7BT
  • Sehr guter Klang
  • Kein Notbetrieb mit Kabel
  • Verarbeitung der Schalter an unserem Testmuster nicht adäquat
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Aventho wireless
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Ziemlich leicht und komfortabel
  • Individuelle Anpassung des Klangs möglich
  • USB-C-Anschluss zum Laden
  • Funkreichweite nur mittelmäßig
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-M50xBT
  • Hervorragender Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Mit Transportbeutel und Audio-Kabel
  • Enorme Akkulaufzeit
Bluetooth-Kopfhörer Test: Real Blue Black Set
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Unterstützt aptX und AAC
  • Umfangreich ausgestattet
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-AR5BT
  • Sehr komfortabler Over-Ear
  • Klarer Sound über den gesamten Frequenzbereich Gute Ausstattung und Verarbeitung
  • Kein Case im Lieferumfang
Test [Duplicated]  Bluetooth-Kopfhörer: JLab Studio Pro wireless
  • Guter Klang
  • Sehr leicht und komfortabel
  • Sehr günstig
  • Dürftig ausgestattet
Test [Duplicated]  Bluetooth-Kopfhörer: Marshall Major IV
  • Satter, voller Sound
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Bequemer Sitz
  • Einfache Bedienung
  • Ohne Aufbewahrungs-Case
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Aftershokz Opencomm
  • Nach IP55 gegen Strahlwasser geschützt
  • Starkes Richtmikrofon integriert
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Adidas RPT-01
  • Sehr guter Klang
  • Dank Schutzklasse IPX4 resistent gegen Spritzwasser
  • Der Bezug ist abwaschabr
  • Der Anpressdruck dürfte manchen zu hoch sein
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Jabra Elite 45h
  • Sehr guter Klang mit leichtem Loudness-Charakter
  • Gute Ausstattung
  • Ohne Audiokabel
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Creative SXFI AIR
  • Guter Klang
  • Umfangreiche Anschlussquellen
  • Klang Individuell anpassbar
  • Nicht wirklich HiFi tauglich
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Sennheiser HD 350BT
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Kompatibel mit aptX und AAC
  • Bedienung ist zu umständlich
  • Kein Kabelbetrieb möglich
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Bang & Olufsen Beoplay H4
  • Sehr guter Klang mit leichter Bassanhebung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Tolles Design
  • Ohne Aufbewahrungs-Case
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Urbanears Pampas
  • Sehr guter Klang mit Loudness-Charakter
  • Pfiffige Ein-Knopf-Bedienung
  • Kein Transport-Case im Lieferumfang
  • Kein Audio-Kabel im Lieferumfang
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Airy (2018)
  • Sehr guter Klang
  • Einfache Bedienung
  • Leicht und komfortabel
  • Mit Transportbeutel
  • Nur einfach verarbeitet
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Marshall Major III
  • Sehr guter Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Einfache Einknopf-Bedienung
  • Enorme Akku-Laufzeit
  • Auch mit Kabel als Headset nutzbar
  • Kein Case im Lieferumfang
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Koss Porta Pro Wireless
  • Superleicht und mit hohem Tragekomfort
  • Erstaunlich sauberer Klang, mit leichter Bassanhebung
  • Kein Notkabel vorgesehen
  • Als Bluetooth-Version recht teuer
  • Akkulaufzeit bauartbedingt eher mittelprächtig
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Real blue
  • Sitzt komfortabel
  • Klingt angenehm natürlich, mit leichter Loudness-Tendenz
  • Hervorragend ausgestattet
  • Nicht mit aptX kompatibel
Test  Bluetooth-Kopfhörer: SoundMagic P22BT
  • Extrem üppig ausgestattet
  • Für klassische Musik kaum geeignet
  • Komplexe und lautere Passagen geraten schnell außer Kontrolle
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Koss BT539iK
  • Recht natürliche Abstimmung
  • Große, gut zu tastende Bedienflächen
  • Recht einfach verarbeitet Hochtonbereich etwas wattig
Test: Der beste Bluetooth-Kopfhörer – JVC HA S70BT e1497969775415
  • Enorm lange Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Kein Aufbewahrungscase im Lieferumfang
Test Bluetooth-Kopfhörer: Bose Soundlink Around-Ear II
  • Ausgewogener Sound
  • Sehr guter Tragekomfort
  • Recht teuer
Test Bluetooth-Kopfhörer: Pioneer SE-MJ771-BT
  • Vergleichsweise günstig
  • Gute Bass-Darbietung
  • Klanglich insgesamt nicht so stark wie der Testsieger
Test: Der beste Bluetooth-Kopfhörer – urbanears plattan2bt 2000x1500 hero black 1 800 e1512026235459
  • Schlichtes, skandinavisches Design
  • Viele Farben verfügbar
  • Recht natürliche Abstimmung
  • Verliert bei komplexer Musik schon mal den Überblick
  • Kein Kabelbetrieb möglich
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Motorola Pulse Escape+
  • Recht günstig
  • Guter Klang für den Preis
  • Polster für große Ohren nicht geeignet
  • Kommt mit größeren Pegeln nicht so gut zurecht
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Kabellose Freiheit

Kopfhörer mit drahtloser Musikübertragung erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Schluss mit widerspenstigen Kabeln, die immer im Weg sind, egal ob man gerade Musik hört oder das gute Stück möglichst kompakt verstauen möchte. Bei längerem Gebrauch sind Kabelbrüche oder verbogene Stecker vorprogrammiert – all das kann man sich mit einen Bluetooth-Kopfhörer ersparen.

Wenn In-Ears, die es ja auch schon ohne Kabel gibt, aus Gründen der Bequemlichkeit oder des Komforts nicht in Frage kommen, begeht man heutzutage selbst mit ausgewachsenen Bügelkopfhörern keinen modischen Fauxpas mehr – ganz im Gegenteil, sie gelten mittlerweile als durchaus vorzeigbares Accessoire.

 Bluetooth-Kopfhörer Test: Bluetooth Headphones

Nebenbei empfehlen sich Bluetooth-Kopfhörer auch in den eigenen vier Wänden als komfortable Genussmittel. Gerade wenn man Musik hören will, um sich Arbeiten wie Staubsaugen, Bügeln oder ähnliches zu versüßen, ist ein Kabel lästig und schränkt die Bewegungsfreiheit ein.

Kabellos Musikhören: Dank moderner Codecs ohne große Klang­einbußen

Die Reichweite unserer Testgeräte reichte allemal über eine Etage, da normale Wände kein großes Hindernis für die Funkwellen darstellen. Kritisch wird es erst, wenn Stahlbetondecken dazwischen kommen, dann kommt die Funkstrecke der meisten Bluetooth-Geräte an ihre Grenzen.

Zwar bringt die Bluetooth-Übertragung grundsätzlich Einbußen in der Klangqualität mit sich, aber mittlerweile sind viele Hörer und Zuspieler mit dem aptX-Codec kompatibel, der die Musik in CD-Qualität übertragen kann. Es ist sogar möglich, hochauflösende Datenformate (besser als CD-Qualität), die von fast allen Streamingdiensten angeboten werden, ebenfalls per Bluetooth zu genießen. Der aptX HD-Codec bohrt die aptX-Spezifikationen nochmal auf.

Neuerdings beinhaltet Android ab Version 8 Oreo sogar den LDAC-Codec, der nochmal höhere Auflösungen per Bluetooth zulässt, unser aktueller Testsieger unterstützt ebenfalls den hochwertigen LDAC, verzichtet jedoch auf den aptX-Codec.

Bluetooth-Kopfhörer Test: Audio Technica Ath M50xbt2

Testsieger: Audio-Technica ATH-M50xBT 2

Der Audio-Technica ATH-M50xBT2 basiert, ebenso wie schon sein Vorgänger ATH-M50xBT, auf der bekannten M50-Serie des Herstellers. Die ist eigentlich eigentlich für den professionellen Einsatz im Studio entwickelt worden. Die nunmehr zweite Generation des Hörers hat gerade seitens der Bluetooth-Technik einiges dazugelernt.

Testsieger
Audio-Technica ATH-M50xBT2
Test Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-M50xBT2
Die zweite Generation des ATH-M50xBT wurde technisch auf den aktuellsten Stand gebracht, am Klang und Tragekomfort ändert sich nichts.

Die Bedienung wurde überarbeitet und die Anbindung an die heute üblichen Sprachassistenten realisiert. Ansonsten hat sich nur wenig geändert, sodass sich auch der ATH-M50xBT2 sehr komfortabel trägt und auch die Musik mit dem gleichen Enthusiasmus überträgt wie sein Vorgänger.

Satte Akkulaufzeit garantiert

Der Akku des ATH-M50xBT2 hat im Vergleich zum ohnehin schon recht potenten Vorgänger nochmal nachgelegt: Bei unserem Test schaffte er über 50 Stunden bei voller Lautstärke, mit einer Funkstrecke von einem Meter zwischen Kopfhörer und Smartphone (das Smartphone musste dabei die meiste Zeit am Netz betrieben werden). Auch die Ladung ist dank der USB-C-Buchse kein Geduldsspiel mehr.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Audio Technica Ath M50xbt2
Der Audio-Technica ATH-M50xBT2 gehört zur ohrumschließenden Fraktion.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Audio Technica Ath M50xbt2 Usbc
Neu ist die USB-C Ladebuchse, außerdem sind die Mikrofone jetztbin den Kapseln integriert.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Audio Technica Ath M50xbt2 Tasten
Auch das Bedienfeld wurde überarbeitet, so gibt es jetzt extra eine Taste für den Sprachassistenten.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Audio Technica Ath M50xbt2 Komplett
Ein Transportbeutel aus Kunstleder, ein Audio-Kabel für den Notbetrieb sowie das obligatorische USB-Ladekabel (Typ-C) gehören zum Lieferumfang.

Sein Gewicht von knapp über 300 Gramm verteilt sich optimal über Kopf-und Ohrpolster, sodass er selbst nach stundenlangem Musikhören nicht lästig wird. Trotz der nicht gerade kompakten Bauweise lässt sich der M50xBT2 ziemlich klein zusammenfalten. So klein, dass er bequem im Transportbeutel aus Kunstleder unterkommt, der zum Lieferumfang gehört.

Außerdem ist noch ein Audio-Kabel dabei, falls der Akku doch mal vorzeitig schlapp macht – sowie das obligatorische USB-Ladekabel. Am Audiokabel gibt es nun kein Mikrofon mehr, wie noch beim Vorgänger. Allerdings gibt es auf der anderen Seite auch kaum noch ein Smartphone mit klassischer Headset-Buchse.

Bedienung

Der Audio-Technica ATH-M50xBT2 wird konventionell über Tasten bedient. Nach wie vor kommt er mit vier Tasten aus, die sich allesamt an der linken Kapsel befinden. Die beiden Lautstärke-Tasten mit der Kombitaste in ihrer Mitte zum Ein-/Ausschalten und Pausieren bilden einen Block, etwas abseits davon findet sich jetzt die Taste zur Aktivierung des in der App ausgewählten Sprachassistenten. In der gleichen Reihe befindet sich dann noch die Audio-Buchse, die zum Zuge kommt, sollte der Akku mal leer sein – und last but not least die Ladebuchse, die neuerdings im USB Typ-C Formfaktor gehalten ist.

Bügel und Kapseln lassen sich sehr gut an Kopfformen und -größen anpassen. Die weichen Polster sitzen komfortabel über den Ohren und dichten dabei optimal ab, sodass man ungestört Musik hören kann.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Screenshot Audiotechnica
Bluetooth-Kopfhörer Test: Screenshot Audiotechnica
Bluetooth-Kopfhörer Test: Screenshot Audiotechnica

Auch der ATH-M50xBT2 lässt sich zusätzlich per App steuern. Die hat, ebenso wie der Kopfhörer einiges dazugelernt. So gibt es jetzt eine Talkthrough-Schaltung, die mithilfe der Mikrofone in der Kapsel die Außengeräusche zuschalten kann, so muss man bei Gesprächen nicht zwingend den Kopfhörer abnehmen. Ein Equalizer mit diversen Klang-Presets ist jetzt ebenfalls vorhanden, ebenso der fürs Gaming wichtige Low-Latency-Modus. Darüber hinaus kann man den den bevorzugten Sprachassistenten auswählen.

Als Codec stehen jetzt nur noch AAC und der hochauflösende LDAC zur Verfügung, auf die Unterstützung von aptX wurde beim ATH-M50xBT2 verzichtet. Interessant ist noch, dass die Audio Technica App die Abspieltasten der Deezer App problemlos integriert.

Hörtest

Der ATH-M50xBT2 macht von Anfang an keinen Hehl aus seiner anspruchsvollen Herkunft – keine Spur von bassbetonter Abstimmung gemäß dem aktuellen Zeitgeist. Dennoch ist er gerade hier kein Kostverächter: Gnadenlos tief und dabei staubtrocken rollt er das Frequenzband von unten auf. Es bleibt zudem genug Potential, um dem gerade für Vocals so wichtigen Mittel- und Mittelhochtonbereich mit bestechender Natürlichkeit gerecht zu werden.

Damit ist der Audio-Technica nicht auf ein Genre spezialisiert: Wenn’s krachen soll, lässt er es krachen, wenn Feindynamik gefragt ist – bitte sehr, auch hier liefert der ATH-M50xBT2 unverzüglich. Daher bleibt der Equalizer in der App normalerweise unangetastet.

Reichweite

Seitens der Reichweite des Audio-Technica gibt es ebenfalls nichts zu bemängeln; selbst im hochauflösenden LDAC-Modus hält der Audio-Technica seine Bluetooth-Verbindung zum Smartphone stabil aufrecht. Problematisch sind wie üblich erst dicke Mauern und Stahlbeton-Decken.

Nachteile?

Der Verzicht auf die Unterstützung des aptX Codecs kann sich angesichts seiner recht weiten Verbreitung durchaus als Nachteil erweisen. Andererseits unterstützen die meisten Android-Smartphones mittlerweile auch den LDAC, und für die iPhones ist mit dem AAC gut gesorgt. Vielleicht wäre es aber an der Zeit, dem Dauerbrenner ATH-M50xBT2 statt des Transportbeutels ein schönes Case zu spendieren.

Audio-Technica ATH-M50xBT2 im Testspiegel

Den meisten Kollegen scheint der Audio-Technica ATH-M50xBT2 als Nachfolger der ersten Generation schlicht durchgegangen zu sein, dennoch gibt es zumindest einen Test, der dezidiert auf den Hörer der zweiten Generation zugeschnitten ist:

Im September 2021 erreichte der Audio-Technica bei Kopfhoerer.de satte fünf Sterne von fünf erreichbaren. Außerdem heimste er gleich zwei Prädikate ein; einmal als »Bester Bluetooth Kopfhörer« und einmal als »Preis/Leistungs-Empfehlung der Redaktion«:

»Präziser, ausgewogener Grundklang, bequemer Sitz, robustes Design, hohe Akkulaufzeit – Audio-Technica hat bei den M50xBT2 aus meiner Sicht so gut wie alles richtig gemacht.«

Alternativen

Die Vielfalt bei Kopfhörern ist groß und welcher einem am besten gefällt, ist größtenteils auch Geschmackssache. Wenn Ihnen der Audio-Technica aus welchem Grund auch immer nicht zusagt, haben wir hier die besten Alternativen für Sie.

Sondermodell: Beyerdynamic Amiron Wireless Copper

Der Beyerdynamic Amiron Wireless Copper stammt wie der Amiron Wireless direkt vom Amiron Home ab – mit dem gravierenden Unterschied, dass es sich bei den beiden drahtlosen Hörern um geschlossene Systeme handelt, während der Amiron Home mit Kabel und offenen Systemen ausgestattet ist.

Wenn Geld egal ist
Beyerdynamic Amiron Wireless Copper
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Amiron Wireless Copper
Der Amiron ist das High-End-Gerät unter den Bluetooth-Kopfhörern. Die Kupfereinlagen sind echt, was ihn so teuer und individuell macht.

Gemeinsam ist sämtlichen Hörern der Amiron-Familie allerdings, dass die von Beyerdynamic entwickelten Tesla-Treiber verwendet werden, diese sollen hohe Impulstreue mit einem hohen Wirkungsgrad vereinen. Damit eignen sie sich bestens zur Wiedergabe hochauflösender Musik, wie sie von den meisten Streaming-Portalen angeboten wird.

Der Amiron ist zwar kein Leichtgewicht, verteilt seine Masse aber so gut über Bügel und Polster, dass er sich auch über längere Zeit komfortabel tragen lässt. Die Bedienelemente in Form eines Ein-/Ausschalters und eines Touchpads befinden sich alle auf der rechten Kapsel und ähnlich wie beim Aventho lässt sich die Empfindlichkeit des Touchpad mit der MIY-App auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Keine Frage: Auch der Klang lässt sich hiermit personalisieren, was aber durchaus umstritten ist, denn schließlich hat man sich durch jahrelanges Musikhören an den gängigen Klang gewöhnt – da ist es gut, dass man innerhalb der App auf Normalbetrieb umschalten kann.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper
Der Beyerdynamic Amiron Wireless Copper ist ein Sondermodell des Amiron Wireless.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Komplett
Ein Audiokabel für den Betrieb ohne Bluetooth sowie ein Ladekabel liegen dem Amiron Wireless bei, außerdem ein solides Hard-Case, in dem der Kopfhörer nebst Zubehör untergebracht werden kann.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Kupfereinlage
Der Amiron Wireless Copper zeichnet sich durch Designakzente aus echtem Kupfer aus, nach einiger Zeit sorgt die sich bildende Patina für ein individuelles Design.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Buegel
Selbst ins Polster des Bügels sind Kupferfäden eingearbeitet.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Madeingermany
Made in Germany – so können spezielle Designwünsche erfüllt werden.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Touchflaeche
Per Touchfeld auf der rechten Kapsel lässt sich von der Lautstärke bis zum Skipping und der Gesprächsannahme alles steuern.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Anschluss Bedienfeld
Der Ein-/Aus-Schalter liegt gleich neben der Ladebuchse, diese entspricht dem USB-Typ-C-Standard.

Viel interessanter ist dagegen die Möglichkeit, das Ansprechverhalten des Touch-Bedienfelds per MIY-App einstellen zu können. Eine Statistik gibt außerdem Auskunft über die Hörgewohnheiten bezüglich Dauer und Lautstärke, hier Sounddosis genannt. Dann gibt es auch Tipps, wie: »Unbedenklich: Du bist absolut im grünen Bereich. Dreh ruhig mal auf.« oder entsprechende Warnungen.

Schon ohne Einmessung klingt der Amiron Wireless Copper wie ein verkabelter Kopfhörer – und zwar wie ein hervorragender. Statt, wie sonst üblich, den Pegel im Bassbereich anzuheben, um den nicht vorhandenen Punch vorzutäuschen, steigt er gnadenlos tief in den Basskeller hinab, gibt Bassläufe ebenso locker raus, wie sie dem Bassmann von der Hand zu gehen scheinen und behält auch beim lauten Tutti stets die Kontrolle. Bei entsprechendem Futter schafft er mit seiner breiten wie tiefen Bühne ein wunderbar räumliches Musikerlebnis. Der Amiron Wireless Copper ist einer der audiophilsten Bluetooth-Kopfhörer.

Alternativ kann man auch zum Amiron Wireless greifen, der kommt ohne Kupfer-Applikationen, steht dem Copper jedoch technisch und vor Allem klanglich in nichts nach. Dafür ist er etwas günstiger zu haben.

Sitzt auf den Ohren: Teufel Supreme On

Wie der Name schon vermuten lässt, ist der Teufel Supreme On auf den Ohren zu tragen, anders als beispielsweise der Supreme In. Der Supreme On ist schön solide gefertigt – für die Bügel, Scharniere und Gabeln, an denen die Kapseln befestigt sind, wurde Metall verwendet. Die Polster sind von Kunstleder überzogen, während sich der Bügel obendrauf mit einem Stoffbezug recht wohnlich gibt.

Bester On-Ear
Teufel Supreme On
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On
Teufel hat mit dem Supreme ON einen echten Leckerbissen am Start, der Spaß macht und gut aussieht.

Sämtliche Teile sind quasi in Wagenfarbe lackiert – soweit das Material es zulässt. Das Metall glänzt dabei matt, dazu gehört auch der eine Bedienknopf an der rechten Kapsel. An der linken Kapsel des Supreme On befindet sich die Ein-/Aus-Taste, die gleichzeitig das Bluetooth-Pairing initiiert. Außerdem ist dort die USB-C-Ladebuchse und die Buchse für das Audiokabel.

Lade- und Audiokabel gehören ebenso zum Lieferumfang wie der Transportbeutel, worin alles untergebracht werden kann. Das Audiokabel hat sogar eine Fernbedienung und ein Mikrofon, sodass der Supreme On auch mit leerem Akku zum Telefonieren genutzt werden kann.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On
Den Teufel Supreme gibt es in den Farben Night Black, Sand White, Moon Gray, Space Blue, Ivy Green sowie Pale Gold. Auf dem Foto ist die Ausführung in Sand White.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Rechts
Rechts ist nur der Mini-Jogdial für die Einstellung der Lautstärke und das Zappen durch die Tracks.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Links
Links ist die Ein-Aus-Taste, die Ladebuchse und der Anschluss fürs Audio-Kabel untergebracht, außerdem ist in der linken Kapsel der NFC-Chip eingebaut.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Komplett
Zum Lieferumfang gehört neben dem Kopfhörer natürlich das Ladekabel in USB-C und ein Audio-Kabel mit Mikrofon für den Notfall sowie ein Transportbeutel.

Was man nicht sehen kann, ist der NFC-Chip, der in der linken Kapsel integriert ist und die Verbindung mit dem Smartphone so komfortabel wie möglich macht. Der Supreme On nutzt den aptX-Codec zur Übertragung der Musik in CD-Qualität. Der Pin an der rechten Kapsel steuert die Lautstärke, zappt durch die Tracks und stoppt die Musik bei der Annahme eines Telefonats.

Der Klang des Supreme On lässt sich über die Teufel Headphone App einstellen, dort stehen jede Menge Presets zur Verfügung – und ein Equalizer, der sich zwar ungewöhnlich aber sehr intuitiv bedienen lässt.

In der App gibt es zudem das FeatureShareMe, damit lässt sich ein zweiter Bluetooth-Kopfhörer mit dem selben Smartphone verbinden, so bleibt das Musikhören über Kopfhörer kein einsames Vergnügen mehr: eine perfekte Lösung nicht nur für Paare.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Screenshot
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Screenshot
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Screenshot

Der Teufel Supreme On ist wie ein echtes Spaßgerät abgestimmt: Er liefert einen ausgeprägten, tiefreichenden Bass. Die Musik bekommt dadurch eine frische Impulsivität, ohne dass sie künstlich eingedickt wirkt. Bei klassischer Musik kann das trotzdem etwas zu viel des Guten sein, sodass man das Klassik-Preset versuchen sollte.

Überhaupt bietet die App viele Anpassungsmöglichkeiten an den individuellen Geschmack an. Zwar kann der Supreme On nicht die enorme Räumlichkeit bieten, wie sie der Audio-Technica oder der Beyerdynamik liefert, aber die sind auch dafür konzipiert und zudem deutlich teurer.

Mit dem Supreme On ist Teufel wieder ein großer Wurf in Sachen Kopfhörer gelungen: Er ist hervorragend verarbeitet, sitzt auch bei Brillenträgern komfortabel auf den Ohren und macht beim Musikhören richtig Spaß!

Zum Joggen, Wandern und Fahrradfahren: AfterShokz Aeropex

Mit den AfterShokz Aeropex haben wir diesmal eine ganz besondere Art von Bluetooth-Kopfhörern getestet. Während die meisten Konkurrenzprodukte großen Wert drauf legen, die Außenwelt nach Möglichkeit auszuschließen, und höchstens bei Bedarf bis zu den Ohren vordringen zu lassen, geht man bei AfterShokz einen ganz anderen Weg.

Für Sportler
AfterShokz Aeropex
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Aftershokz Aeropex
Der Aeropex von Aftershokz ist perfekt, wenn man die Umgebung wahrnehmen muss.

Hier werden die Ohren weder zugedeckt, noch steckt man die Schallwandler wie bei In-Ears in den Gehörgang. Die Aeropex gehören zu den sogenannten Knochenschall-Kopfhörern, sie liegen auf der hinteren Wange oberhalb der Schläfe auf und damit vor dem Ohr statt darin. Die Töne werden durch Vibrationen über den Schädelknochen direkt ans Innenohr übertragen, das Gehör selbst bleibt frei und Sie bekommen sämtliche Umgebungsgeräusche, ob nun im Straßenverkehr oder bei einer Unterhaltung, ungefiltert mit.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Aftershokz Aeropex
Beim Aeropex von AfterShokz hält der Nackenbügel den Hörer, die beiden Wandler werden jeweils übers Ohr geführt und liegen zur Schallabgabe vor und nicht in den Ohren.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Aftershokz Aeropex Detail
Die Bedientasten sind gut erreichbar, das Ladekabel ist magnetisch.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Aftershokz Aeropex Komplett
Zum Lieferumfang gehört eine wasserbeständige Hülle, in der neben dem Hörer auch das Ladekabel Platz findet.

Wie andere Neckband-Hörer und ähnliche Konstruktionen werden die Aeropex um den Nacken gelegt, und die Bügel so über die Ohren, dass die Wandler selbst oberhalb der Schläfen zu liegen kommen. Die Bedienung ist denkbar simpel: Am rechten Bügel, dort wo auch die Ladebuchse ist, sind zwei Tasten. Eine dient zum Ein-/ Ausschalten und Koppeln sowie zum Lauterstellen, die andere stellt die Hörer leiser.

Um die AfterShokz Aeropex unter idealen Bedingungen zu testen, nutzten wir sie bei einer Radtour, und zwar für die Navigation per Komoot. Das wichtigste vorweg: Weder der Fahrradhelm noch die Brille kollidieren mit den Hörern, sodass sich alles komfortabel zusammen tragen lässt. Während der Tour kommen die Navigationsanweisungen direkt ans Ohr, gleichzeitig kann man sich auf den Verkehr konzentrieren, oder sich mit den Begleitern unterhalten. Auch Musikhören ist selbstverständlich möglich, diese wird während der Durchsagen unterbrochen.

 Bluetooth-Kopfhörer Test: Screenshot Aftershokz
Zusammen mit der Navigations-App Komoot bilden die AfterShokz Aeropex ein unschlagbares Team, zwischen den Ansagen Musikhören geht auch.

Dem Klang, den die Aeropex liefern, fehlt es an nichts, außer vielleicht am Punch im Tiefbassbereich. Mangels Volumen können sie diesbezüglich nicht mit geschlossenen oder ohrabschließenden Systemen mithalten. Das tut aber dem musikalischen Fähigkeiten kaum Abbruch. Zur Berieselung nebenbei sind sie allemal geeignet, gerade weil man trotzdem an der Außenwelt teilhaben kann.

Daher sind die Aftershokz Aeropex nach unserer Meinung die besten Bluetooth-Kopfhörer bei sportlichen und anderen Outdoor-Aktivitäten.

Gut & günstig: JBL Live 500BT

Die JBL Live 500BT gibt es außer in Schwarz, wie unser Testmodell, auch in Rot, Weiß und Dunkelblau. Die weichen Polster liegen über den Ohren, der JBL gehört zu den Over-Ear-Modellen. Dadurch ist er zwar nicht so kompakt wie On-Ear-Konstruktionen, aber ultrabequem.

Gut & günstig
JBL Live 500BT
Test  Bluetooth-Kopfhörer: JBL Live 500BT
Der Live 500BT liefert guten Sound und bringt einige praktische Features mit.

Neben dem Ein-/Austaster und der Lautstärkewippe gibt es noch einige weitere Tasten. Eine aktiviert den Sprachassistenten, eine weitere erlaubt zwei Modi für die Passage von Aussengeräuschen. Diese werden entweder komplett durchgelassen, oder der Talk-thru erlaubt ausschließlich Stimmen, sei es nun von Durchsagen oder vom normalen Gespräch.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Jbl Live500bt
Der JBL Live 500BT ist außer in Schwarz noch in diversen anderen modischen Farben erhältlich.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Jbl Live500bt Bedienelemente
Sämtliche Bedientasten und die Buchse fürs Audio-Kabel sind an der rechten Kapsel, die Ladebuchse an der linken.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Jbl Live500bt Komplett
Zum Lieferumfang gehört neben dem Ladekabel auch ein Audiokabel, das statt der Bluetoothverbindung genutzt werden kann.

Leider befinden sich sämtliche Bedientasten sowie die Buchse fürs Audiokabel an der rechten Kapsel, was nicht gerade dem Bedienkomfort zuträglich ist. Zum Glück wird der JBL Live 500BT jedoch auch von der JBL App erkannt, so dass man ihn komfortabel per Smartphone bedienen kann. In der App steht sogar ein Equalizer zur Klangeinstellung zur Verfügung.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Screenshot Jbl Live500bt Hauptmenue
Bluetooth-Kopfhörer Test: Screenshot Jbl Live500bt Equalizer
Bluetooth-Kopfhörer Test: Screenshot Jbl Live500bt Sprachassi

Der JBL Live 500BT ist klanglich eher modern abgestimmt, mit gesundem, aber nicht überzogenen Punch im Tieftonbereich. Der Mittelhochtonbereich schließt sich quasi nahtlos daran an, so dass es weder an Detailtreue noch an räumlicher Darstellung mangelt. Der Live 500BT bietet viel Potential fürs Geld und ist damit unser aktueller Preistipp.

Außerdem getestet

Audio-Technica ATHDSR9BT

Der Audio-Technica ATHDSR9BT ist ein Technologieträger. Laut Aussage wird hier bis hin zu den Treibern komplett auf eine Umwandlung des digitalen Signals in analoge Schwingungen verzichtet. Das digitale Bluetooth-Signal wird also quasi bis zu den Treibern weitergereicht, um dann letztendlich von selbigen in mechanische Schwingungen umgewandelt zu werden. Wie genau das funktioniert, darüber schweigen sich die Ingenieure bei Audio-Technica aus. Der Vorteil liegt auf der Hand, wenn man die alte Regel beherzigt, dass jede Wandlung Qualität kostet. Bei diesem und dem ATHDSR7BT wird deshalb nur einmal umgewandelt, und das erst am Schluss.

Wie dem auch sei, interessant ist in der Tat nur, was am Ende herauskommt – und das ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. So spielt der ATHDSR9BT tatsächlich auf dem Niveau des Amiron Wireless, wenngleich er etwas heller abgestimmt ist. Das verleiht ihm einen Hauch mehr Auflösungsfähigkeit in den oberen Mitten.

Auch die Verarbeitung spielt in derselben Liga, wenngleich die Bedienung eher konventionell geraten ist, was aber kein Nachteil sein muss. Ausstattungsseitig nehmen sich beide ebenfalls nichts, nur ein Kabel für den Notfall gibt es beim Audio-Technica nicht. Er lässt eben nur digitale Quellsignale zu.

Audio-Technica ATHDSR7BT

Der ATHDSR7BT ist der kleine, günstige Bruder des ATHDSR9BT. Hier liegt ein Beutel statt des Hard-Case bei, auch das Oberflächen-Finish ist weniger aufwändig. Über ein besonderes Manko sind wir allerdings bei der Bedienung gestolpert: Der Schalter für die Lautstärke und zum Skippen reagierte bei unserem Testmodell extrem sensibel und deshalb nicht immer so, wie wir wollten. Das kann natürlich ein Einzelfall sein, was wir aber im Blick behalten werden. Klanglich ist der ATHDSR7BT seinem großen Bruder zwar ähnlich, er gelangt allerdings nicht so tief in den Basskeller hinab und löst auch nicht ganz so fein auf. Der Klang ist dem des ATH-AR5BT sehr ähnlich – der verfügt aber über herkömmliche Treiber, hat ein Audiokabel beiliegen und ist zudem günstiger und somit für viele die bessere Wahl.

Beyerdynamic Aventho Wireless

Der Aventho Wireless von Beyerdynamic schlägt qualitativ ähnliche Klänge an, wie die Amiron Hörer aus gleichem Hause: Edelste Materialien, eine super Verarbeitungsqualität und ein hervorragendes Klangerlebnis machen ihn zu einer wertbeständigen Investition. Er ist mit ohraufliegenden und damit kleineren Kapseln konstruiert, lässt sich kompakt zusammenlegen und ist der perfekte Reisebegleiter. Außer mit edlen, hervorragend verarbeiteten Materialien glänzt der Aventho Wireless mit einem ausgefeilten, wenn auch nicht ganz neuen Bedienkonzept. Auf der rechten Hörkapsel findet sich ein Touchpad, das mit einfachen Gesten (vertikales Wischen) durch die Tracks vor- und zurückspringt und mit einer anderen Geste (horizontales Wischen) die Lautstärke einstellt.

 Test: Beyerdynamic Aventho
Der Aventho ist quasi die kompakte On-Ear-Variante der Edelkopfhörer von Beyerdynamic.

Wie gesagt, ist das nichts Neues. Neu ist dagegen, dass die Empfindlichkeit des Touchpads mit Hilfe einer App individuell angepasst werden kann. Diese MIY App (Make It Yours) kennen wir auch vom Amiron Wireless, hier wie dort lässt sich darüber der Kopfhörer auf die individuelle Hörkurve einmessen. Zudem ist der Hörer mit einem ausgesprochen guten Mikrofon ausgestattet, womit eine sehr gute Sprachverständlichkeit beim Telefonieren gewährleistet wird.

Klanglich ist der Aventho ein echter Beyerdynamic. Die Kapseln dichten gut ab, und schaffen damit beste Voraussetzungen für eine tiefreichende und präzise Basswiedergabe. Der Mittelhochtonbereich wird ebenfalls sehr präsent und differenziert wiedergegeben, lediglich die räumliche Abbildung eines Amiron Wireless geht dem Aventho ab, dafür ist er jedoch kompakter und auch etwas günstiger.

Audio-Technica ATH-M50xBT

Bereits beim ATH-M50xBT der ersten Generation lassen sich Bügel und Kapseln sehr gut an Kopfformen und -größen anpassen. Die weichen Polster sitzen komfortabel über den Ohren und dichten dabei sehr gut ab.

Der seinerzeit großzügig dimensionierten Akku stellt dem ATH-M50xBT Energie für immerhin locker 40 Stunden Musik zur Verfügung. Das ist auch jetzt noch eine sehr gute Ausdauer. Allerdings entspricht die Ladebuchse noch dem alten Micro-USB-Standard, was nicht nur fummelig in der Bedienung ist, sondern auch die Ladezeit unter Umständen unnötig begrenzt.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Audio Technica Aufmacher
Bluetooth-Kopfhörer Test: Audio Technica Bedienelemente
Bluetooth-Kopfhörer Test: Audio Technica Zubehoer

Außer dem Ladekabel, ist noch ein Audio-Kabel dabei, falls der Akku doch mal vorzeitig schlapp macht. Das Audio-Kabel ist mit einem Mikrofon und einer Taste ausgestattet, so kann man den Kopfhörer selbst ohne Bluetooth-Verbindung noch als Headset benutzen.

Der Audio-Technica ATH-M50xBT wird schlicht über Tasten bedient, insgesamt vier Stück an der Zahl und eher ungewöhnlich an der linken Hör-Kapsel zu finden. Dass sich zudem die Audio- und die Ladebuchse hier befinden, mag auf den ersten Blick unübersichtlich erscheinen, schnell hat man sich aber an die intuitive Bedienstruktur gewöhnt. Die wichtigsten Funktionen, wie Ein- und Ausschalten, Lautstärke-Einstellung sowie das Zappen durch die Stücke und zum Schluss das Pausieren der Musik, um zu telefonieren, erledigt man beim Audio-Technica dann auch ohne hinzusehen.

Der Ein-/Aus-Schalter ist als Schiebeschalter ausgelegt – Einschalten und kurz in der Position Halten aktiviert den Pairing-Modus, eine Stimme informiert über den aktuellen Betriebszustand und direkt nach dem Einschalten auch über den Ladezustand der Batterie. Die Kombi aus drei Tasten für Lautstärke und Co. lässt sich in gebührlichem Abstand ebenfalls leicht ertasten und eben auch ohne Sichtkontakt bedienen.

Der ATH-M50xBT lässt sich auch per App steuern. Viel geht da allerdings nicht, außer dem üblichen Firmware-Update und der Auswahl des gewünschten Codecs lässt sich nur noch die Lautstärke einstellen.

Der Audio-Technica ATH-M50xBT macht von Anfang an keinen Hehl aus seiner anspruchsvollen Herkunft – keine Spur von bassbetonter Abstimmung gemäß dem aktuellen Zeitgeist, trotzdem steigt er gnadenlos tief und staubtrocken in den Basskeller, wenn die Musik das erfordert. Aber eben nur dann, so bleibt genug Potential, um dem gerade für Vocals so wichtigen Mittel- und Mittelhochtonbereich mit bestechender Natürlichkeit gerecht zu werden.

Der ATH-M50xBT scheint trotz des Nachfolgers durchaus noch seine Kunden zu finden, das würde zumindest teilweise erklären, dass es zwischen dieser alten und der neuen Version keinen nennenswerten Preisunterschied gibt. Solange sich hier nichts einsparen lässt, raten wir aber eindeutig zum neuen ATH-M50xBT2, unserem aktuellen Favoriten.

Teufel Real Blue (2021)

Alle Jahre wieder. Beinah jedes Jahr gibt es einen überarbeiteten Teufel Real Blue, allerdings ohne dass man beim Hersteller allzu großes Aufhebens darum machen würde. Aktuell haben wir das 2021-er Update getestet, und hier gibt es tatsächlich einige offensichtliche Neuerungen.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Realblue2022
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Realblue2022 Bedienfeld
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Realblue2022 Komplett

Zur einfacheren Bedienung hat der aktuelle Real Blue nun einen Mini-Joystick auf der rechten Kapsel bekommen. Hiermit lässt sich in Windeseile durch die Musik zappen, oder die Lautstärke korrigieren. Es gibt nur noch eine weitere Bedientaste – auf der linken Seite ist nämlich der Kombischalter zum Ein-/Ausschalten und zur Aktivierung des Pairings.

Auch der neue Real Blue kan mit hohem Tragekomfort, einer hochwertigen Verarbeitung sowie sehr guter Klangqualität punkten. Er ist sehr üppig ausgestattet und hört nun auch auf die Teufel Headphone App.

Beim aktuell aufgerufenen Preispunkt (knapp unter 100 Euro) ist der Real Blue somit tatsächlich ein Schnäppchen. Nähert man sich allerdings wieder dem ursprünglichen UVP an, sieht die Sache schon etwas anders aus. Wir warten einfach mal ab.

Audio-Technica ATH-AR5BT

Der Audio-Technica ATH-AR5BT basiert auf der erfolgreichen MSR7-Reihe. Design und Fertigungsqualität liegen auf hohem Niveau, den ATH-AR5BT hat man zusätzlich mit Bluetooth-Elektronik ausgestattet. Das Ergebnis ist ein schöner Over-Ear-Kopfhörer mit hervorragendem Klang und dem Komfort der Bluetooth-Übertragung. Auch ausstattungsmäßig kann man sich beim Audio-Technica nicht beklagen: Der integrierte NFC-Chip erleichtert das Bluetooth-Pairing und neben dem obligatorischen USB-Ladekabel gibt es auch ein Audiokabel, sodass man auch bei leerem Akku zumindest noch Musik hören kann. Ein Tragebeutel aus Kunstleder rundet die Ausstattung ab. Trotz seiner ohrumschließenden Polster lässt sich der ATH-AR5BT nämlich ziemlich kompakt zusammenklappen, sodass er gut im Beutel verstaut werden kann. In den Hörkapseln ist offenbar reichlich Platz für Akkus, denn die Kapazität reicht bei moderater Lautstärke für knapp 30 Stunden Spielzeit.

Somit bietet der Audio-Technica ein Schmankerl für Freunde des guten Klangs und der hohen Verarbeitungsqualität gleichermaßen. Die lange Akkulaufzeit ist da sicher kein Hindernis, denn schließlich sitzt der Audio-Technica auch sehr komfortabel über Kopf und Ohren. Der Preis ist angesichts der hohen Klang- und Fertigungsqualität absolut angemessen.

JLab Studio Pro Wireless

Der JLab Studio Pro Wireless ist die Bluetooth-Variante des Studio Pro mit Kabel – ein Grund, weswegen der Wireless auch, anders als viele Wettbewerber, weder über ein Audiokabel für den Notfall, noch über eine entsprechenden Buchse verfügt. Lediglich ein Ladekabel liegt bei, allerdings zeitgemäß mit USB-C-Stecker.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Jlab Studioprowireless
Der JLab Studio Pro Wireless kostet nur wenig mehr als der Kollege mit Kabel.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Jlab Studioprowireless Tasten
Sämtliche Bedienelemente und die USB-C-Buchse befinden sich an der rechten Kapsel.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Jlab Studioprowireless Komplett
Dem Hörer liegt nur ein Ladekabel bei, ein Audiokabel für den Notfall gibt es nicht.

Das kommt in dieser Preisklasse gar nicht so häufig vor und unterscheidet den JLab Studio Pro Wireless von den meisten Konkurrenten in der gleichen Preisklasse.

Die Kapseln haben weiche Polster, die sich komplett um die Ohren schließen. Mit rund 140 Gramm ist er ausgesprochen leicht, was zusätzlich für hohen Tragekomfort selbst über einen längeren Zeitraum sorgt.

Klanglich bewegt sich der JLab Studio Pro Wireless auf vergleichsweise hohem Niveau, wobei man höhere Pegel gerade in tiefen Frequenzen vermeiden sollte, ansonsten kommt es leicht zu Verfärbungen. Für den aufgerufenen Preis macht man beim Studio Pro Wireless nichts falsch, allerdings hat der extreme Leichtbau auch Nachteile bezüglich der Haltbarkeit.

Marshall Major IV

Der Marshall Major IV ist schon ein Design-Klassiker. Nicht nur, dass er erfolgreich die Designsprache der klassischen Gitarrenverstärker imitiert, auch die Bedienung über nur einen markanten, messingfarbenen Bedienknopf war schon bei der ersten Version wegweisend.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Marshall Majoriv
Äußerlich bleibt auch der Marshall Major der 4. Generation unverändert stylish.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Marshall Majoriv Bedienelemente
Der einzige Bedienknopf und die beiden Buchsen sind an der rechten Kapsel zu finden.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Marshall Majoriv Logo
Dass es sich um die mittlerweile 4. Generation handelt, entdeckt man nur an der römischen Zahl am Bügelgelenk.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Marshall Majoriv Komplett1
Zum Lieferumfang gehört auch hier außer dem Ladekabel ein Audiokabel für den Notbetrieb ohne Bluetooth.

Der Major IV gehört zu den On-Ear-Hörern, dadurch bleiben die Kapseln schön klein und der Hörer lässt sich sehr klein zusammenklappen. Da es leider vom Hersteller kein passendes Case gibt, ist man hier auf Alternativen angewiesen, die zwar extra kosten, aber sicher eine lohnende Investition sind.

Die weichen Polster sorgen für einen enormen Tragekomfort, die Bedienung mit dem Steuerpin ist sehr eingängig. Zum Lieferumfang gehört neben dem USB-C-Ladekabel ein hochwertiges Audiokabel für den Notbetrieb, falls der Akku mal leer ist. Das dürfte allerdings nicht so häufig vorkommen, schließlich hält der Akku locker drei Tage und länger durch.

Standesgemäß quittiert der Marshall Major IV die erfolgreiche Kopplung mit einem satten Gitarrrenriff. Der lässt schon Rückschlüsse auf den satten Klang zu, den auch der Major der 4. Generation zu Gehör bringt.

Satte Bässe, wenn auch nicht ultra-tiefreichend, gehen in warme, detailreiche Mitten über, die dann ihrerseits in eine brillante Höhenwiedergabe münden, die jedoch niemals überspitzt rüberkommt.

AfterShokz OpenComm

Der Aftershokz OpenComm arbeitet nach dem gleichen Prinzip des Knochenschalls wie seine Geschwister, die Aeropex. Ein wesentlicher Unterschied ist das Mikrofon, welches mit einem dünnen Bügel direkt in die Nähe des Mundes geführt wird. Störende Geräusche wie Wind oder andere Nebengeräusche müssen hier kaum unterdrückt werden, weil der Schall auf dem kürzesten Weg zum Mikrofon geht. Die Sprachverständlichkeit auf der Gegenseite ist entsprechend hoch.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Aftershokz Opencomm
Anders als der Aeropex hat der OpenComm ein hochempfindliches Mikrofon, welches nach dem Aufsetzen direkt vor dem Mund liegt.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Aftershokz Opencomm Nfc
Die Verbindung erfolgt wahlweise mit NFC-Unterstützung.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Aftershokz Opencomm Detail
Das Ladekabel hält magnetisch am Hörer.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Aftershokz Opencomm Komplett
Ein Hardcase sorgt für unbeschwerten Reisekomfort.

Daher eignen sich die OpenComm zum Telefonieren und anderer Kommunikation wie kaum ein anderer Kopfhörer. Beim Telefonieren bekommt man dank der Schallübertragung über den Schädelknochen auch von der Außenwelt noch alles mit. Wo diese ungeteilte Aufmerksamkeit erwünscht oder sogar gefordert ist, sind die OpenComm eine perfekte Lösung.

Sie lassen sich komfortabel per NFC mit dem Smartphone koppeln, haben eine lange Akkulaufzeit und stören selbst Brillenträger kaum. Der Klang ist eindeutig auf Sprache optimiert. Man kann zwar auch Musik hören, fürs reine Entertainment eignen sich die Aeropex aber besser.

Adidas RPT-01

Der Adidas RPT-01 wird von Zound Industries produziert, vom gleichen Hersteller kommen auch die Kopfhörer von Marshall und UrbanEars. Seine Herkunft kann der RPT-01 bei näherer Betrachtung auch kaum leugnen. Für Adidas wurde der Kopfhörer allerdings unter sportlichen Aspekten optimiert. So ist er nach Schutzklasse IPX4 gegen Spritzwasser wie zum Beispiel Regen geschützt, außerdem ist der Stoffüberzug nicht nur Designelement, er lässt sich abnehmen und waschen. Außerdem klingt der RPT-01 auch noch ausgesprochen gut und sitzt auch beim Workout fest auf den Ohren.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Adidas Rpt01
Den RPT-01 von Adidas gibt es außer in leuchtendem Orange auch in Nacht-Grau, der ist zudem günstiger.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Adidas Rpt01 Anschluss
Rechts die praktische Ein-Knopf-Bedienung und links die Taste für den Sprach-Assistenten. Die Polster kann man mitsamt dem Stoffbezug abnehmen und waschen.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Adidas Rpt01 Komplett
Außer dem Ladekabel ist leider nichts dabei.

An der rechten Kapsel ist die Multifunktionstaste als großer Jogdial zu finden. Diese Konstruktionsweise hat sich schon bei Marshall Kopfhörern bewährt. Auf der anderen Seite gibt es ebenfalls eine Taste, sie aktiviert die Sprachsteuerung.

Der RPT 01 sitzt recht stramm auf den Ohren, für manche Köpfe dürfte das allerdings zu stramm sein. Dafür bleibt er auch beim Joggen exakt und unverrückbar auf Position. Da die Polster vom Stoff überzogen werden, ist das auf Dauer auch nicht besonders komfortabel, weil der zumindest beim neuen Kopfhörer noch etwas kratzig ist.

Klanglich ist der RPT 01 im positiven Sinne sportlich abgestimmt. Er liefert eine Loudness-Charakteristik, die sich nicht nur beim Sport einer gewissen Beliebtheit erfreut. Der Sound ist auch bei geringen Pegeln angenehm füllig und der Rhythmus treibt gut nach vorn.

Jabra Elite 45h

Der Jabra Elite 45h kommt im schlichten, skandinavischen Design daher, die Polster sitzen auf den Ohren und umschließen sie nicht wie bei unserem Favoriten. Dennoch trägt er sich wegen der weichen Polster recht komfortabel. Der Elite 45h lässt sich mit den üblichen, wenigen Tasten umfänglich bedienen, ist allerdings auch mit der Jabra App kompatibel. Die ist außer für Firmware-Updates auch für die Klanganpassung zuständig. Dabei beschränkt man sich nicht auf einen Equalizer und Presets, Jabra erlaubt zudem eine individuelle Anpassung ans Gehör. Ein umfangreicher Hörtest in möglichst stiller Umgebung ermöglicht es der App, ein individuelles Gehörprofil zu erstellen, an das sich der Kopfhörer anpasst. Das erinnert irgendwie an die MIY-Anpassung bei Beyerdynamic, es steht womöglich der gleiche Softwarehersteller dahinter.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Jabra Elite45h
Jabra ist für sein schlichtes Design mit den klaren Linien bekannt, der 45h macht da keine Ausnahme.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Jabra Elite45h Mikrofon
Das Mikro zum gelegentlichen Telefonieren ist deutlich zu sehen.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Jabra Elite45h Komplett
Ein Tragebeutel und das obligatorische Ladekabel gehören zum Lieferumfang, ein Audiokabel kann man nicht anschließen.

Dabei hat der Elite 45h solche aufwändigen Anpassungen gar nicht nötig. Er liefert einen sehr natürlichen Klang, der zwar einen Trend zur Loudness-Charakteristik kaum leugnen kann, was ihm aber auch nicht schadet. Der Elite 45h ist langzeittauglich und lässt dabei auch feindynamische Akzente der Musik zur Geltung kommen.

Creative SXFI AIR

Der Creative SXFI Air spielt eine ganz besondere Rolle. Außer über Bluetooth und das ansteckbare Audiokabel lässt er sich noch via USB mit einigen Quellen verbinden und hat obendrein noch einen Slot für eine microSD-Karte. Auch davon kann er Musik abspielen, eine sehr umfangreiche App hilft bei der Organisation der verschieden Quellen. Außer der Touch-Steuerung reagiert der SXFI Air zudem auf die wenigen echte Tasten. Die Ein/Aus-, die Bluetooth- und die Super X-Fi-Taste sind übersichtlich angeordnet und eindeutig gekennzeichnet.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Creative Sxfi Air
Der Creative SXFI AIR ist ein echtes Allroundtalent und kommt eigentlich aus der Gaming-Ecke.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Creative Sxfi Air Mikrofon
Der kleine Stummel ist das Mikrofon, das zwar sehr gut funktioniert, aber eben außergewöhnlich angebracht ist.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Creative Sxfi Air Komplett
Das obligatorische Ladekabel ist dabei, ebenso wie das Audiokabel, damit kann man zur Not auch ohne Bluetooth Musik hören.

Die Super X-Fi-Taste aktiviert den Raumklang, der zusätzlich davon profitiert, wenn Sie den SXFI Air mit Hilfe der App und des Smartphones vorher personalisiert haben. Hierzu müssen Sie sich allerdings anmelden und drei einfache Fotos mit dem Handy aufnehmen und hochladen: eins vom Gesicht und jeweils eins Ihrer beiden Ohren. Aus diesen Fotos bzw. den daraus generierten Messdaten passt der Kopfhörer dann den simulierten Raumklang an. In der App gibt es zudem einen Equalizer, der auch verschiedene Presets zulässt – damit kann man den Sound ebenfalls optimieren.

Der SXFI Air klingt erstmal unspektakulär aber nicht unangenehm. Die Ränder des hörbaren Frequenzspektrums, also die Höhen und den Tiefbass sind etwas zurückhaltender als beispielsweise bei unserem Favoriten. Durch die Aktivierung des Super X-Fi wird ganz passabler Raumklang simuliert. Der ist allerdings tatsächlich eher fürs Gaming als für adäquaten Filmsound geeignet, da die Frequenzen doch stark verbogen und die Phasen verschoben werden, was den Klang eher unnatürlich hallig wirken lässt. Fürs Gaming ist sicher auch der NanoBoom-Mikrofonstummel bestens vorbereitet, auch beim Telefonieren kann er seinen Vorteil ausspielen.

Dennoch hinterlässt der SXFI Air einen zwiespältigen Eindruck, denn zum Gaming per PS4 und Nintendo Switch ist die USB-Verbindung obligatorisch, weil die Bluetooth-Verbindung nicht latenzfrei ist – also mit Zeitverzögerungen arbeitet. Das kann einem schnell den Score beim Gaming kosten.

Sennheiser HD 350BT

Der Sennheiser HD 350BT gehört eindeutig zu den günstigeren Kopfhörern im Sortiment der Spezialisten. Die Fertigungsqualität des Over-Ear-Hörers ist zumindest dem günstigen Preis angemessen. Augenfällig sind die Bedienelemente, von denen der HD 350BT reichlich hat. Die verschiedenen Tasten und Schalter haben weder eine Kennzeichnung, noch sind sie irgendwie ergonomisch sinnvoll angeordnet. Dadurch wird schon das Einschalten zum Lotteriespiel – und das Koppeln mit dem Smartphone erst recht. Die Ausstattung beschränkt sich auf das USB-Ladekabel, was angesichts des Preises auch in Ordnung geht. Es gibt allerdings keine Möglichkeit, den Hörer bei leerem Akku direkt per Kabel ans Smartphone anzuschließen.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Sennheiser Hd350bt
Wem die weiße Oberfläche zu anfällig ist, der bekommt den HD 350BT auch in schwarz.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Sennheiser Hd350bt Bedientasten
Auf Tastensuche – der Sennheiser ist mit seinen vielen, großzügig verteilten Tasten ziemlich unständlich zu bedienen.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Sennheiser Hd350bt Komplett
Ein Audiokabel für den Notbetrieb istnicht vorgesehen, das Ladekabel liegt bei.

Auf der Haben-Seite steht, dass der HD 350BT mit der Sennheiser-App kompatibel ist, hier kann der Equalizer zur Klangbeeinflussung eingesetzt werden und natürlich kann man ein Firmwareupdate für den Kopfhörer vornehmen.

Die Bandbreite des HD 350BT geht weder so tief hinunter, noch so hoch hinaus wie unter anderem bei unserem Favoriten. Die Mitten kommen präsent und verleihen dem Sennheiser einen frischen Klang, allerdings fehlt es im Grundton an Volumen und auch die Höhen werden frühzeitig gekappt. Selbst für den Preis gibt es Kopfhörer, die besser klingen und vor allem einfacher zu bedienen sind.

Bang & Olufsen Beoplay H4

Dezent elegant und mit ausgewählten Materialien wurde der Beoplay H4 von Bang & Olufsen gestaltet. Trotz des unaufdringlichen Designs ist der Beoplay auch in der vierten Generation technisch mit allen Wassern gewaschen. So verfügt er über eine separate Taste für den Google Assistant und ist entsprechend zertifiziert. Das er auch klanglich auf hohem Niveau unterwegs ist, steht dabei außer Frage.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Beoplayh4
Bluetooth-Kopfhörer Test: Beoplayh4 Komplett
Bluetooth-Kopfhörer Test: Beoplayh4 Anschluss Bedienfeld
Bluetooth-Kopfhörer Test: Beoplayh4 Assistant Taste

Der H4 setzt auf klassische Bedientasten, sie sind zusammen mit den beiden Anschlussbuchsen fürs Audio- bzw. Ladekabel an der rechten Hörkapsel untergebracht. Deshalb geht es hier schon recht eng zu und man braucht einige Anläufe, bis man die richtige Taste fürs Skippen durch die Tracks oder die Einstellung der Lautstärke auch blind, also mit aufgesetztem Kopfhörer, ertasten kann.

Der eingesetzte Akku ist etwas kleiner geraten als von manch anderem Bluetooth-Kopfhörer – ein notwendiges Zugeständnis an die schlanke Bauform der Kapseln. Dennoch beträgt die Akkulaufzeit bei normaler Lautstärke knappe 20 Stunden. Wie üblich wird die aktuelle Kapazität neben dem Bluetooth-Logo des Smartphones angezeigt, sodass es keine bösen Überraschungen gibt.

Darüberhinaus ist der H4 kompatibel mit der Bang & Olufsen App. Die ist zwar kostenlos, verlangt aber eine E-Mail-Adresse zum Anmelden. Das funktioniert allerdings auch mit dem Google- oder Facebook-Account.

Klanglich stellt man schnell einen leichten Loudness-Charakter fest: Die Bässe und Höhen sind im Vergleich zu den Mittleren Frequenzen leicht angehoben. Damit liegt der Beoplay H4 im Trend, wenngleich er an dieser Stelle zum Glück nicht übertreibt. Man erhält selbst bei geringeren Pegeln einen voluminösen Klangeindruck, ohne dass Details verschluckt werden. Alles in Allem eignet sich der Beoplay H4 hervorragend für längere Hörsitzungen.

Urbanears Pampas

Die Urbanears Pampas kommen, wie die Marshall-Hörer von Zound Industries aus Schweden. Das Design kann seinen skandinavischen Touch nicht verbergen, muss es auch nicht. Anders als bei anderen designorientierten Hörern kommt hier weder der Klang noch die Verarbeitung oder der Tragekomfort zu kurz. Die Pampas gibt es in drei Farbvarianten, alle eher langzeittauglich von der gedeckten Sorte und nicht knallbunt, sodass es keine Kompatibilitätsprobleme mit anderen Mode-Accessoires gibt. Anders als viele vorgeblich modischen Kopfhörer, legt man bei Urbanears immer auch Wert auf gute Verarbeitungs- und ansprechende Klangqualität – so auch beim aktuellen Pampas.

 Bluetooth-Kopfhörer Test: Urbanears Pampas
Der Urbanears Pampas kommt im klassischen skandinavischen Design, mit viel Stoff.

Die klangliche Abstimmung entspricht dem Zeitgeist, verfügt also über ein solides Bassfundament, spielt aber auch im Hochtonbereich sehr fein differenziert. Diese deutliche Loudness-Charakteristik geht allerdings mitunter zu Lasten der Mitten, was gerade bei stimmlastiger Musik von Nachteil ist.

Teufel Airy (2018)

Der Teufel Airy (2018) ist ein würdiger Nachfolger des Ur-Airy, der lange Zeit unser Favorit als On-Ear-Hörer mit Bluetooth war. Der Bügel wurde komplett überarbeitet, die Wandler und damit auch der Klang wurden weitgehend belassen, wie sie waren – aus guten Grund, denn klanglich gibt es auch am neuen Airy nichts zu mäkeln.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Airy2
Der neue Airy hat einen neuen Bügel bekommen, der Kunststoff ist glatter und sieht hochwertiger aus.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Airy2 Zub Komplett2
Für modebewusste Zeitgenossen hat man dem neuen Airy drei farbige Ringe beigelegt, die bei bedarf gegen den grauen ausgewechselt werden. Ein Transportbeutel gehört ebenso zum Lieferumfang, wie Lade- und Audiokabel.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Airy2 Bedienfeld
Die Tasten sind jetzt besser zugänglich, das Bedienfeld ist deutlich aufgeräumter.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Airy2 Usb Einsteller
Der Lautstärkering ist jetzt besser integriert, es gibt nach wie vor keinen Anschlag.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Airy2 Kennzeichnung
Der neue Airy lässt sich jetzt an zwei Scharnieren zusammenklappen, das ging beim Vorgänger nicht. Die Rechts-/Links-Kennung ist eingeprägt.

Neu ist, dass der Airy zwei Scharniere bekommen hat. Zusammengeklappt passt er jetzt locker in den Transportbeutel, der ebenfalls zum Lieferumfang gehört. Daher konnte der Bügel nun auch aus festerem Kunststoff gefertigt werden und nicht wie beim alten aus möglichst biegsamem, etwas rau wirkendem Kunststoff, der vor allem beim weißen Modell schnell unansehnlich aussieht.

Klanglich liegt er wieder nah beim Vorgänger: angenehm rund, sachlich und trotzdem mit reichlich Spielfreude und Dynamik. Der Airy reicht erstaunlich tief in den Basskeller – und das schafft er, ohne den Tieftonpegel insgesamt unbotmäßig anzuheben, einem Trick, der häufig angewandt wird, um den mangelnden Tiefbass durch mehr Pegel im Oberbass zu kaschieren. Wie gesagt: Das hat der Teufel Airy nicht nötig. Obendrein schafft er eine schön differenzierte Wiedergabe der mittleren Frequenzen.

Wenn es leicht, kompakt und hübsch bunt zugehen soll, ist der Airy nach wie vor eine sehr gute Wahl, insbesodnere, wenn dabei der Klang nicht auf der Strecke bleiben darf.

Marshall Major III Bluetooth

Der Marshall Major III Bluetooth ist in On-Ear-Bauweise konstruiert, die Hörkapseln sind entsprechend klein, er kann zudem ziemlich kompakt zusammengeklappt werden. Ein passendes Transport-Case gehört allerdings nicht zum Lieferumfang. Der Major III Bluetooth erlaubt sich trotz seines auffälligen Äußeren klanglich keinerlei Extravaganzen: Wie die meisten Hörer in dieser Preisklasse ist er zeitgemäß, nennen wir es mal bassfreundlich, abgestimmt. Das prädestiniert ihn hauptsächlich für moderne Musik, die allerdings auch selbst nicht zu basslastig abgestimmt sein sollte, sonst kann es schnell zu viel des Guten werden.

Für moderne Musikstile ist der Major III der perfekte Spielpartner, ein Hingucker ist er allemal, und die angenehm weichen Poster sorgen für ein komfortables Langzeit-Musikvergnügen.

Koss Porta Pro Wireless

Der verkabelte Bruder des Koss Porta Pro Wireless wird bereits seit 1984 im Großen und Ganzen unverändert produziert. In der aktuellen Wireless-Variante hat man lediglich ein Kabel mit Mikrofon und ein Akku-Kästchen integriert, ganz wie bei manchen In-Ears, und ihn so in die moderne Bluetooth-Welt geführt. Das leichte Design und der überraschend erwachsene Klang sind geblieben. Allerdings hat das recht einfache Bluetooth-Upgrade auch seine Tücken, denn der Akku in dem kleinen Kästchen reicht nur für gute 12 Stunden Musik. Danach ist Schluss, und zwar komplett, denn ein Notfallkabel lässt sich nicht anschließen.

Dank seiner Leichtigkeit wird er erstens nie lästig und sitzt zweitens auch bei starken Bewegungen sicher auf den Ohren. Hier hat man keine Massen, die beim Nicken oder Kopfschütteln herumschleudern. Brillenträger freuen sich über den angenehmen ungestörten Sitz mit Brille. Auch funktechnisch kann er mit solider Reichweite (über 1,5 Etagen) punkten, selbst mit aptX. Insgesamt ist der Porta Pro Wireless die gut gelungene Evolution eines Klassikers.

Teufel Real Blue

Teufel hat sich mit dem neuen Real Blue Konkurrenz im eigenen Haus geschaffen. Er gehört im Gegensatz zum Airy zur ohrumschließenden Fraktion und ist daher nicht ganz so flach verstaubar. Punkten kann der Real Blue mit viel Tragekomfort, einer hochwertigen Verarbeitung – und tollem Klang. Der Real Blue von Teufel ist ohrumschließend konstruiert, was von vielen Nutzern als komfortabler empfunden wird als die ohraufliegende Bauweise. Auch seitens der verarbeiteten Materialien und der Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu meckern.

Kurzum: Wer auf Komfort wie NFC verzichten kann und den Unterschied bei einer Übertragung via aptX Codec nicht wahrnimmt (weil er beispielsweise ein iPhone anschließt), ist mit dem Teufel Real Blue hervorragend bedient.

SoundMagic P22BT

Der SoundMagic P22BT ist zwar schwerer als der Porta Pro, wirkt aber keinesfalls solider. Äußerlich ähnelt er dem BT30 und ist beinah ebenso gut ausgestattet. Allerdings muss man hier zugunsten eines einfachen Beutels auf ein Hard-Case verzichten und aptX kann er auch nicht – die fälligen Lizenzgebühren waren im Budget offenbar nicht mehr drin, schließlich liegt schon der UVP deutlich unter 50 Euro. Klanglich spielt er etwas verspannter auf als der Koss und gerade beim Bass spürt man, dass Druck vor Kontrolle steht, denn er macht etwas zu viel des Guten. Die Mitten sind zum Ausgleich ebenfalls etwas angehoben, neigen aber auch schnell dazu, nervig zu werden. Der SoundMagic P22BT ist ein absoluter Preisknaller, wenn man bereit ist, entsprechende Abstriche zu machen – sonst ist der BT30 die bessere Wahl.

Koss BT539iK

Der Koss BT539iK klingt erstaunlich locker und entspannt, zudem sitzt er komfortabel über den Ohren. Auch wenn er kein aptX unterstützt, so liegt doch wenigstens das obligatorische USB-Ladekabel bei – und auch das Notkabel gehört zum Lieferumfang. Gebraucht wird es, wenn der Akku mal leer ist – so kann wenigstens noch Musik gehört werden. Verzichten muss man allerdings auf einen Aufbewahrungsbeutel, was angesichts des Straßenpreises in Ordnung geht, in Anbetracht der UVP vom Hersteller allerdings bedenklich ist.

Die Bedienfelder auf der rechten Kapsel sind eindeutig zu ertasten und bereiten bei der Bedienung keinerlei Schwierigkeiten. Die gab es bei uns nur beim ersten Anlauf, den Koss mit dem Smartphone zu verbinden, beim zweiten klappte es dann problemlos.

Der Koss ist, wie gesagt, eher unprätentiös abgestimmt, was durchaus kein Nachteil ist, wenn man längere Zeit Musik genießen will. Das Bassfundament ist solide und bei weitem nicht so druckvoll wie beispielsweise bei den Modellen von Magnat. Der Koss ist damit eine entspannte Alternative fürs Langzeithören.

JVC HA-S70BT-B

JVC geht mit dem HA-S70BT einen etwas anderen Weg: Ebenso wie beim deutlich teureren Bose setzt man hier auf ohrumschließende, also Around-Ear-Hörkapseln. Dennoch ist auch der JVC schön kompakt geblieben. Durch die etwas voluminöseren Kapseln konnte JVC unter anderem auch einen Akku einbauen, der über reichlich mehr Kapazität verfügt, als die der meisten Mitbewerber – eine Spielzeit von weit über 20 Stunden ist damit keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. Neben dem integrierten NFC-Chip zum schnellen Pairing nutzt auch der HA-S70BT den aptX Codec zur hochwertigen Musikübertragung.

Vom Klang her eher etwas wärmer abgestimmt, macht der JVC eine große Bühne. Von den Klangcharakteristika gefällt mir die Einstellung »Normal« am besten. Die Bassanhebung sollte man nur sparsam anwenden und die Einstellung »Clear« weist etwas zu vorwitzigen Bass in die Schranken, um Mitten und Höhen leicht hervorzuheben.

Wer mit den On-Ear-Hörern nicht zurecht kommt, sollte auf jeden Fall den ohrumschließenden JVC in Betracht ziehen.

Bose Soundlink Around-Ear II

Auch der Bose Soundlink Around-Ear II verfügt über highfidele Gene. Bei seinem Vorgänger hatte man noch schlicht einem HiFi-Kopfhörer einen Bluetooth-Empfänger drangesteckt und ihn damit in die Wireless-Klasse befördert. Das sah nicht besonders schick aus, weil besagter Empfänger tatsächlich etwas unbeholfen drangesteckt worden war, klang aber aufgrund der guten Vorlage schon mal sehr gut. Bei der zweiten Generation hat Bose die Bluetooth-Elektronik überarbeitet und schön im Gehäuse versteckt. Das sieht nicht nur besser aus, es funktioniert auch deutlich besser als beim Vorgänger.

Der Klang des Bose ist noch einen Tick ausgewogener und gefälliger als der des Philips. Er macht weniger Druck von unten und verfügt über einen exzellenten Tragekomfort.

Preislich schenkt sich der Bose nicht viel im Vergleich zum Philips Fidelio. Welchen man bevorzugt, ist vor allem Geschmacksache – beim Design ebenso wie beim Höreindruck.

Pioneer SE-MJ771-BT

Der günstige Pioneer SE-MJ771-BT kann mit einfachem Handling und einer in der Preisklasse geradezu üppigen Ausstattung überzeugen. Die unkomplizierte und schnelle Verbindung mit Hilfe der NFC-Technik ist da erst der Anfang. Dank Unterstützung des aptX-Codecs ist die drahtlose Übertragung in CD-Qualität möglich, da ist es kaum verwunderlich, dass er das Dargebotene auch noch gut zu Gehör bringt. Er geht dabei bis tief in den Basskeller hinab und bringt bei entsprechender Quelle rabenschwarze aber sehr konturierte E-Bassläufe hervor. Glücklicherweise geht das nicht zu Lasten des übrigen Frequenzbandes.

An den Teufel Airy reicht er klanglich aber nicht heran. Wer seinem als etwas dünn empfundenen Smartphone-Sound etwas auf die Sprünge helfen will, ist mit dem Pioneer aber gut und vor allem preiswert bedient.

Urbanears Plattan 2 Bluetooth

Der Plattan Bluetooth 2 von Urbanears ist ganz dem Designstil seiner Herkunft aus Schweden verpflichtet: verschiedene Materialien, darunter auch Stoff sind sämtlich in einer Farbe gehalten, ohne Applikationen, Logos und andere Brüche. Als Mode-Accessoire sind die Plattans in den fünf klassischen Urbanears-Farben erhältlich: Schwarz, Dunkelgrau, Indigo, Tomato und Weiß. Klanglich sind die Plattans dann, ähnlich ihrer äußeren Erscheinung, fast eintönig, was durchaus den positiven Nebeneffekt hat, dass man nebenbei Musik hört, wobei auch immer. Die Buchse an der linken Kapsel ist nicht etwa fürs Notfallkabel gedacht, falls der Akku mal leer ist: Hier kann sich vielmehr ein Begleiter mit seinem Kabelkopfhörer anklinken, sodass man zu zweit an einer Quelle lauschen kann.

Für modebewusste Mobilhörer hat der Plattan Bluetooth 2 durchaus seinen Reiz, zumal man unterwegs auch in relativ unkomplizierter Zweisamkeit Musik hören kann.

Motorola Pulse Escape+

Der Motorola Pulse Escape+, der unter der Regie von Binatone vertrieben wird, ist IP54 zertifiziert und damit gegen Spritzwasser geschützt, sodass er auch bei Regen unbedenklich getragen werden kann. Die Variante ohne entsprechende Zertifizierung ist nochmal deutlich günstiger. Der Blick auf den Preis hatte allerdings direkten Einfluss auf den Tragekomfort: So sind die Ohrkapseln nicht schwenkbar, was eine Anpassung an manche Kopf-Ohr-Kombination erschwert. Zudem dürften die Polster gerade bei etwas größeren Ohren eher aufliegen als diese zu umschließen.

Klanglich kann der Pulse Escape, sofern er gut sitzt, überzeugen: Er kommt mit einem guten Bassfundament und einer ansonsten recht neutralen Abstimmung dem Langzeithören und dem Zeitgeschmack nach, verliert allerdings schnell die Kontrolle, sobald man etwas lautere und komplexere Musik hört.

So haben wir getestet

Wir haben in mehreren Testdurchgängen inzwischen 37 verschiedene Bluetooth-Kopfhörer getestet, 31 sind aktuell noch verfügbar. Darunter sind On-Ear-Geräte, tolle Design-Modelle und Kopfhörer, die mit ihrem tollen Klang hervorstechen.

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Bluetooth-Kopfhörer Test: Marshall Jbl Jlab Aftershokz
Bluetooth-Kopfhörer Test: Creative Jabra Adidas Sennheiser
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Beoplay H4
[Duplicated]  Bluetooth-Kopfhörer Test: 6 Neue Bt Kopfhoerer
Bluetooth Kopfhörer Test
Bluetooth-Kopfhörer im Test: Die Testkandidaten
Test: Der beste Bluetooth-Kopfhörer – 8 BT Hoerer1
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Tribit
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Tribit Geklappt
Bluetooth-Kopfhörer Test: Audiotechnica Urbanears

Wir haben sämtliche Testkandidaten ausführlich probegehört und getestet. Dabei haben wir nicht nur verschiedenste Musikrichtungen ausprobiert, sondern auch Handling und Funkreichweite geprüft, sowie die Laufzeit des eingebauten Akkus gemessen.

Die wichtigsten Fragen

Welche Übertragung ist besser – Kabel oder Bluetooth?

Die Unterschiede seitens der Klangqualität sind mittlerweile sehr gering. Viele der von uns getesteten Bluetooth-Kopfhörer verfügen zusätzlich über ein Audiokabel – für den Fall, dass der Akku mal leer ist oder die Bluetooth-Verbindung aus anderen Gründen nicht zustande kommt. Ob der Wunschkopfhörer über so ein Kabel für den Notfall verfügt, haben wir in der Tabelle aufgeführt.

Ist das Tragen von Kopfhörern beim Joggen und Fahrradfahren erlaubt?

Die Rechtslage ist hier nicht ganz eindeutig: Prinzipiell ist das Tragen von Kopfhörern nicht ausdrücklich verboten, so lange es die Aufmerksamkeit auf den Verkehr nicht einschränkt. Viele Kopfhörer verfügen daher über einen sogenannten Transparenz- oder auch Awareness-Modus. Wir haben zudem Knochenschall-Kopfhörer in den Test aufgenommen, die dichten das Ohr gar nicht erst ab.  Man sollte auf jeden Fall so viel von der Außenwelt mitbekommen, dass man unliebsame Zusammenstöße vermeiden kann.

Wie hoch ist die Reichweite von Bluetooth-Kopfhörern?

Die Reichweite ist je nach Modell unterschiedlich und hängt unter anderem von der Bluetooth-Klasse des Gerätes ab. Eine Reichweite von zehn Metern ist in der Regel locker möglich. Befindet sich zwischen der Signalquelle und dem Empfänger ein Hindernis, wie beispielsweise eine Wand, nimmt die Reichweite deutlich ab.

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 Test: Artboard

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