Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Bluetooth Kopfhörer Foto: Teufel
test
Letztes Update: 29.4.2021

Der beste Bluetooth-Kopfhörer

Wir haben 30 Bluetooth-Kopfhörer getestet. Der beste für die meisten ist für uns zur Zeit der ATH M50xBT von Audio-Technica. Der Over-Ear-Kopfhörer klingt hervorragend, ist unkompliziert in der Bedienung und sitzt auch nach stundenlangem Hörgenuss komfortabel auf den Ohren. Aber es gibt auch reichlich empfehlenswerte Alternativen für jeden Geldbeutel.

Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, Heimkino, HIFI.DE, Digital Home und d-pixx.
Letztes Update: 29. April 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

29. Januar 2021

Der Teufel Supreme On ist unsere neue Empfehlung eines On-Ear-Kopfhörers, er ersetzt an dieser Stelle den Airy 2018 vom selben Hersteller.

11. September 2020

Der Sennheiser HD 350BT, der Jabra Elite 45h sowie der Creative SXFI Air und der Adidas RPT-01 sind neu hinzugekommen. Der Adidas ist unsere neue Empfehlung für Sportler.

15. November 2019

Der Amiron Wireless Copper von Beyerdynamic und der Bang & Olufsen Beoplay H4 sind neu hinzugekommen und konnten jeweils eine Empfehlung verbuchen.

2. Juli 2019

Wieder haben wir mit dem Audio-Technica ATH-M50xBT und dem Urbanears Pampas zwei neue Kandidaten getestet, beide konnten eine Empfehlung ergattern – der Audio-Technica ist sogar unser neuer Favorit.

10. Januar 2019

Teufel hat mit dem Airy (2018) einem Klassiker ein Update verpasst, der Tribit XFree Tune punktet mit seinem günstigen Preis.

12. Juli 2018

Wir haben sechs neue Bluetooth-Kopfhörer getestet und mit dem Marshall Major III Bluetooth einen neuen Testsieger.

13. November 2017

Wir hatten acht neue Modelle im Test – drei davon sind neue Empfehlungen. Der Aventho Wireless von Beyerdynamic, Teufel Real Blue, und der Audio-Technica ATH-AR5BT.

21. Juni 2017

Vier neue Hörer sind hinzugekommen, davon konnten auf Anhieb zwei dem Teufel Airy paroli bieten; mit dem SoundMagic BT 30 und dem JVC HA-S70BT gibt es gleich zwei interessante Alternativen.

Weitere Updates

Bluetooth-Kopfhörer sind zur Zeit extrem angesagt, ständig kommen neue Modelle auf den Markt. Wir hatten insgesamt 30 kabellose Kopfhörer im Test, davon sind 24 aktuell noch erhältlich.

Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) sind in diesem Test nicht dabei, denn bei denen kommt es uns vor allem auf die Qualität der Geräuschreduzierung an, die immer ein stückweit auf Kosten der Klangqualität geht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Audio-Technica ATH-M50xBT

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-M50xBT
Bluetooth-Variante eines Studio Klassikers, hervorragender Klang und äußerst komfortabler Sitz.

Der Audio-Technica ATH-M50xBT hat berühmte Geschwister – die M-Range wurde ursprünglich zum Abhören im Ton- oder Film-Studio konstruiert. Der Klang ist sehr ausgewogen und als Arbeitsgerät müssen sie robust aber gleichzeitig komfortabel sein. Mit dem ATH-M50xBT kommt der erste Vertreter ohne Kabel auf den Markt und erlangt sofort den Testsieg.

Wenn Geld egal ist

Beyerdynamic Amiron Wireless Copper

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Amiron Wireless Copper
Der Amiron Wireless ist das High-End Gerät unter den Bluetooth-Kopfhörern. Die Kupfer-Einlagen sind übrigens echt, was ihn so teuer und individuell macht.

Mit dem Amiron Wireless Copper hat Beyerdynamic richtig was rausgehauen. Auf Basis des Amiron Wireless gibt es jetzt ein Designschätzchen, welches sich gleich in mehrfacher Hinsicht individualisieren lässt. Die kupfernen Applikationen sind tatsächlich echt, damit erhält jeder Amiron Wireless Copper nach einiger Zeit eine individuelle Patina. Dank der MIY-App lässt sich zudem der Klang an die Hörkurve des Besitzers anpassen. Mehr Individualität geht kaum, das hat natürlich seinen Preis.

Bester On-Ear

Teufel Supreme On

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Supreme On
Teufel hat mit dem Supreme On einen echten Leckerbissen am Start, der macht Spaß und sieht auch noch gut aus.

Der Supreme On von Teufel kommt gleich in fünf verschiedenen Farbvarianten auf den Markt. Dennoch täuscht das tolle Design nicht darüber hinweg, dass der Supreme On auch klanglich einiges drauf hat. Der Hörer ist durchweg hochwertig verarbeitet, sitzt sehr bequem auf den Ohren und lässt sich außer mit den Tasten auch mit der neuen Teufel Headphone App bequem vom Smartphone aus steuern.

Designerstück

Bang & Olufsen Beoplay H4

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Bang & Olufsen Beoplay H4
Tolles Design und beste Verarbeitung kombiniert mit vorzüglichem Klangerlebnis.

Dezent elegant und mit ausgewählten Materialien wurde der Beoplay H4 von Bang & Olufsen gestaltet. Trotz des unaufdringlichen Designs ist der Beoplay auch in der vierten Generation technisch mit allen Wassern gewaschen. So verfügt er über eine separate Taste für den Google Assistant und ist entsprechend zertifiziert. Das er auch klanglich auf hohem Niveau unterwegs ist, steht dabei außer Frage.

Für Sportler

Adidas RPT-01

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Adidas RPT-01
Der Adidas RPT-01 sieht nicht nur sportlich aus, er ist gegen Spritzwassser geschützt und sitzt besonders sicher auf den Ohren.

Der Adidas RPT-01 wird von Zound Industries produziert, vom gleichen Hersteller kommen auch die Kopfhörer von Marshall und UrbanEars. Seine Herkunft kann der RPT-01 bei näherer Betrachtung auch kaum leugnen. Für Adidas wurde der Kopfhörer allerdings unter sportlichen Aspekten optimiert. So ist er nach Schutzklasse IPX4 gegen Spritzwasser wie zum Beispiel Regen geschützt, außerdem ist der Stoffüberzug nicht nur Designelement, er lässt sich abnehmen und waschen. Außerdem klingt der RPT-01 auch noch ausgesprochen gut und sitzt auch beim Workout fest auf den Ohren.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerWenn Geld egal istBester On-EarDesignerstückFür Sportler
Audio-Technica ATH-M50xBT Beyerdynamic Amiron Wireless Copper Teufel Supreme On Bang & Olufsen Beoplay H4 Adidas RPT-01 Teufel Airy (2018) Creative SXFI AIR Beyerdynamic Aventho Wireless Urbanears Pampas Jabra Elite 45h Koss Porta Pro Wireless Marshall Major III Bluetooth Audio-Technica ATH-AR5BT Teufel Real Blue Audio-Technica ATHDSR9BT Audio-Technica ATHDSR7BT Bose Soundlink Around-Ear II Sennheiser HD 350BT SoundMagic P22BT Koss BT539iK JVC HA-S70BT-B Pioneer SE-MJ771-BT Motorola Pulse Escape+ Urbanears Plattan 2 Bluetooth
Test  Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-M50xBTTest  Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Amiron Wireless CopperTest  Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Supreme OnTest  Bluetooth-Kopfhörer: Bang & Olufsen Beoplay H4Test  Bluetooth-Kopfhörer: Adidas RPT-01Test  Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Airy (2018)Test  Bluetooth-Kopfhörer: Creative SXFI AIRTest  Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Aventho wirelessTest  Bluetooth-Kopfhörer: Urbanears PampasTest  Bluetooth-Kopfhörer: Jabra Elite 45hTest  Bluetooth-Kopfhörer: Koss Porta Pro WirelessTest  Bluetooth-Kopfhörer: Marshall Major IIITest  Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-AR5BTTest  Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Real blueTest  Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATHDSR9BTTest  Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATHDSR7BTTest Bluetooth-Kopfhörer: Bose Soundlink Around-Ear IITest  Bluetooth-Kopfhörer: Sennheiser HD 350BTTest  Bluetooth-Kopfhörer: SoundMagic P22BTTest  Bluetooth-Kopfhörer: Koss BT539iKTest Bluetooth-Kopfhörer: Pioneer SE-MJ771-BTTest  Bluetooth-Kopfhörer: Motorola Pulse Escape+
Pro
  • Hervorragender Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Mit Transportbeutel und Audio-Kabel
  • Enorme Akkulaufzeit
  • Bester Klang, per MIY-App individuell anpassbar
  • Hoher Tragekomfort
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Sensitivität des Touchpads lässt sich anpassen
  • Sehr guter Klang
  • Leicht und komfortabel
  • Mit optionaler App-Steuerung
  • Sehr guter Klang mit leichter Bassanhebung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Tolles Design
  • Sehr guter Klang
  • Laut Schutzklasse IPX4 resistent gegen Spritzwasser
  • Der Bezug ist abwaschabr
  • Sehr guter Klang
  • Einfache Bedienung
  • Leicht und komfortabel
  • Mit Transportbeutel
  • Guter Klang
  • Umfangreiche Anschlussquellen
  • Klang Individuell anpassbar
  • Hervorragender Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Ziemlich leicht und komfortabel Individuelle Anpassung des Klangs möglich
  • USB-C-Anschluss zum Laden
  • Sehr guter Klang mit Loudness-Charakter
  • Pfiffige Ein-Knopf-Bedienung
  • Sehr guter Klang mit leichtem Loudness-Charakter
  • Gute Ausstattung
  • Superleicht und mit hohem Tragekomfort
  • Erstaunlich sauberer Klang, mit leichter Bassanhebung
  • Sehr guter Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Einfache Einknopf-Bedienung
  • Enorme Akku-Laufzeit
  • Auch mit Kabel als Headset nutzbar
  • Sehr komfortabler Over-Ear
  • Klarer Sound über den gesamten Frequenzbereich Gute Ausstattung und Verarbeitung
  • Sitzt komfortabel
  • Klingt angenehm natürlich, mit leichter Loudness-Tendenz
  • Hervorragend ausgestattet
  • Hervorragender Klang
  • Hochwertige Verarbeitung, edle Materialien
  • Sehr guter Klang
  • Ausgewogener Sound
  • Sehr guter Tragekomfort
  • Guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Kompatibel mit aptX und AAC
  • Extrem üppig ausgestattet
  • Recht natürliche Abstimmung
  • Große, gut zu tastende Bedienflächen
  • Enorm lange Akkulaufzeit
  • Guter Klang
  • Vergleichsweise günstig
  • Gute Bass-Darbietung
  • Recht günstig
  • Guter Klang für den Preis
  • Schlichtes, skandinavisches Design
  • Viele Farben verfügbar
  • Recht natürliche Abstimmung
Contra
  • Recht schwer
  • Ohne Aufbewahrungs-Case
  • Der Anpressdruck dürfte manchen zu hoch sein
  • Recht einfach verarbeitet
  • Nicht wirklich HiFi tauglich
  • Funkreichweite nur mittelmäßig
  • Kein Transport-Case im Lieferumfang
  • Kein Audio-Kabel im Lieferumfang
  • Ohne Audiokabel
  • Kein Notkabel vorgesehen
  • Als Bluetooth-Version recht teuer
  • Akkulaufzeit bauartbedingt eher mittelprächtig
  • Kein Case im Lieferumfang
  • Kein Case im Lieferumfang
  • Nicht mit aptX kompatibel
  • Kein Notbetrieb mit Kabel
  • Recht teuer
  • Kein Notbetrieb mit Kabel
  • Verarbeitung der Schalter an unserem Testmuster nicht adäquat
  • Noch ein Stück teurer als der Philips
  • Bedienung ist zu umständlich
  • Kein Kabelbetrieb möglich
  • Für klassische Musik kaum geeignet
  • Komplexe und lautere Passagen geraten schnell außer Kontrolle
  • Recht einfach verarbeitet Hochtonbereich etwas wattig
  • Kein Aufbewahrungscase im Lieferumfang
  • Klanglich insgesamt nicht so stark wie der Testsieger
  • Polster für große Ohren nicht geeignet
  • Kommt mit größeren Pegeln nicht so gut zurecht
  • Verliert bei komplexer Musik schon mal den Überblick
  • Kein Kabelbetrieb möglich
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
Systemohrumschließendohrumschließendohraufliegendohrumschließendohraufliegendohraufliegendohrumschließendohraufliegendohrumschließendohraufliegendohraufliegendohraufliegendohrumschließendohrumschließendohrumschließendohrumschließendohrumschließendohrumschließendohraufliegendohrumschließendohrumschließendohraufliegendohrumschließendohraufliegend
Impedanz im Kabelbetrieb38 Ohm32 Ohm26 Ohm20 Ohm32 Ohm32 Ohm32 Ohm32 Ohm60 Ohm32 Ohm39 Ohm16 Ohm38 Ohm35 Ohm35,8 Ohm32 Ohm38 Ohm32 Ohm33,7 Ohmk. A.
Empfindlichkeit99 dB100 dBk. A.91 dBk. A.94 dBk. A.105 dBk. A.k. A.101 dB97 dB100 dB98 dB103 dB100 dBk. A.108 dB95 dB97 dBk. A.105dBk. A.98 dB
Laufzeit (Musik)bis zu 40 Stundenbis 30 Stundenbia ca. 20 Std.bis 20 Stundenca. 40 Stundenbis zu 30 Stunden (gemessen 25 Stunden)ca. 10 Stundenbis zu 20 Stundenbis zu 30 Stundenbis zu 60 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 40 Stundenbis 30 Stundenbis zu 30 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 15 Stundenbis zu 45 Stundenbis zu 20 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 27 Stundenbis zu 20 Stundenbis zu 10 Stundenbis zu 30 Stunden
KommunikationBluetooth 5.0Bluetooth, KabelBluetooth, KabelBluetooth, KabelBluetooth 5.0Bluetooth, Kabel (1,4 m)Bluetooth 4.2, Kabel, USB-In, microSDBluetooth, KabelBluetooth 5.0Bluetooth 5.0BluetoothBluetooth, KabelBluetooth mit NFC, KabelBluetooth, KabelBluetoothBluetoothBluetooth mit NFC UnterstützungBluetooth 5.0Bluetooth, KabelBluetoothBluetooth mit NFC UnterstützungBluetooth mit NFC UnterstützungBluetooth, KabelBluetooth
ÜbertragungaptX, AAC, SBCaptX HD, aptX, aptX LL, AAC und SBCSBC, AAC, aptXAAC, SBCSBCaptX CodecSBCaptX, aptX HD, AACaptXSBCaptXaptX CodecaptX, AAC, SBCnicht aptX kompatibelaptX HD, aptX, AACaptX HD, aptX, AACaptX CodecAAC, aptX, aptX LLaptX Codec wird nicht unterstütztaptX Codec wird nicht unterstütztaptX CodecaptX CodecaptX Codec wird nicht unterstütztaptX Codec wird nicht unterstützt
LieferumfangAudiokabel (1,2m), USB-Ladekabel, TransporttascheAudiokabel, USB-Ladekabel (Typ-C), Hard-CaseAudiokabel, USB-Ladekabel, TransportbeutelAudiokabel, USB-Ladekabel (Typ-C)USB-C LadekabelTasche, Audiokabel, USB-LadekabelAudiokabel, USB-C LadekabelAudiokabel, USB-Ladekabel, AufbewahrungsbeutelUSB-Ladekabel (Typ-C),USB-C Ladekabel, TransporttascheUSB-Ladekabel, Hard-Case,Audiokabel, USB-LadekabelAudiokabel, USB-Ladekabel, AufbewahrungsbeutelCase, USB-Ladekabel, AudiokabelUSB-Ladekabel, Hard-CaseUSB-Ladekabel, TascheAudiokabel, USB-Ladekabel, AufbewahrungscaseUSB-C LadekabelAudiokabel, USB-Ladekabel, AufbewahrungsbeutelAudiokabel, USB-LadekabelAudiokabel, USB-LadekabelAudiokabel, USB-LadekabelUSB-Ladekabel, AudiokabelUSB-Ladekabel
Gewicht310 Gramm407 Gramm177 Gramm244 Gramm217 Gramm171 Gramm345 Gramm244 Gramm260 Gramm167 Gramm71 Gramm180 Gramm237 Gramm250 Gramm322 Gramm303 Gramm200 Gramm226 Gramm156 Gramm171 Gramm195 Gramm222 Gramm145 Gramm

Kabellose Freiheit

Kopfhörer mit drahtloser Musikübertragung erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Schluss mit widerspenstigen Kabeln, die immer im Weg sind, egal ob man gerade Musik hört oder das gute Stück möglichst kompakt verstauen möchte. Bei längerem Gebrauch sind Kabelbrüche oder verbogene Stecker vorprogrammiert – all das kann man sich mit einen Bluetooth-Kopfhörer ersparen.

Wenn In-Ears, die es ja auch schon ohne Kabel gibt, aus Gründen der Bequemlichkeit oder des Komforts nicht in Frage kommen, begeht man heutzutage selbst mit ausgewachsenen Bügelkopfhörern keinen modischen Fauxpas mehr – ganz im Gegenteil, sie gelten mittlerweile als durchaus vorzeigbares Accessoire.

 Bluetooth-Kopfhörer Test: Bluetooth Headphones

Nebenbei empfehlen sich Bluetooth-Kopfhörer auch in den eigenen vier Wänden als komfortable Genussmittel. Gerade wenn man Musik hören will, um sich Arbeiten wie Staubsaugen, Bügeln oder ähnliches zu versüßen, ist ein Kabel lästig und schränkt die Bewegungsfreiheit ein.

Kabellos Musikhören: Dank aptX ohne große Klangeinbußen

Die Reichweite unserer Testgeräte reichte allemal über eine Etage, da normale Wände kein großes Hindernis für die Funkwellen darstellen. Kritisch wird es erst, wenn Stahlbetondecken dazwischen kommen, dann kommt die Funkstrecke der meisten Bluetooth-Geräte an ihre Grenzen.

Zwar bringt die Bluetooth-Übertragung grundsätzlich Einbußen in der Klangqualität mit sich, aber mittlerweile sind viele Hörer und Zuspieler mit dem aptX-Codec kompatibel, der die Musik in CD-Qualität übertragen kann. Es ist sogar möglich, hochauflösende Datenformate (besser als CD-Qualität), die von fast allen Streamingdiensten angeboten werden, ebenfalls per Bluetooth zu genießen. Der aptX HD-Codec bohrt die aptX-Spezifikationen nochmal auf.

Neuerdings beinhaltet Android 8 Oreo sogar den LDAC-Codec, der nochmal höhere Auflösungen per Bluetooth zulässt, allerdings sind bislang noch nicht alle Kopfhörer damit kompatibel, streng genommen hauptsächlich Hörer von Sony, da Sony den Codec entwickelt hat.

1 von 9
Bluetooth-Kopfhörer Test: Creative Jabra Adidas Sennheiser
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Beoplay H4
[Duplicated]  Bluetooth-Kopfhörer Test: 6 Neue Bt Kopfhoerer
Bluetooth Kopfhörer Test
Bluetooth-Kopfhörer im Test: Die Testkandidaten
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Tribit
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Tribit Geklappt
Bluetooth-Kopfhörer Test: Audiotechnica Urbanears

So haben wir getestet

Wir haben in mehreren Testdurchgängen inzwischen 30 verschiedene Bluetooth-Kopfhörer getestet, 24 sind aktuell noch verfügbar. Darunter sind On-Ear-Geräte, tolle Design-Modelle und Kopfhörer, die mit ihrem tollen Klang hervorstechen.

Wir haben sämtliche Testkandidaten ausführlich probegehört und getestet. Dabei haben wir nicht nur verschiedenste Musikrichtungen ausprobiert, sondern auch Handling und Funkreichweite geprüft, sowie die Laufzeit des eingebauten Akkus gemessen.

 Bluetooth-Kopfhörer Test: Audio-Technica ATH-M50xBT

Testsieger: Audio-Technica ATH-M50xBT

Der Audio-Technica ATH-M50xBT basiert auf der bekannten M50-Serie, die seit Jahren auf dem Markt ist und eigentlich fürs Studio entwickelt wurde. Nun haben die Entwickler Bluetooth-Empfänger sowie Akkus und Ladeelektronik integriert und den ATH-M50xBT quasi mobilisiert.

Testsieger

Audio-Technica ATH-M50xBT

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Audio-Technica ATH-M50xBT
Bluetooth-Variante eines Studio Klassikers, hervorragender Klang und äußerst komfortabler Sitz.

Ein leichtes Unterfangen war das sicherlich nicht – buchstäblich betrachtet. Schließlich handelt es sich beim ATH-M50xBT um einen Hörer, der die Ohren umschließen soll und damit zwangsläufig über größere Kapseln verfügt als die Kollegen, die direkt auf den Ohren liegen. Erschwerend hinzu kommt der Umstand, dass nicht die üblichen 40 Millimeter großen Wandler verwendet wurden, sondern etwas größere mit 45 Millimeter Durchmesser, schließlich wollten die Entwickler so wenig wie möglich an der Klangcharakteristik der M-Serie verändern.

Satte Akkulaufzeit garantiert

Zu guter Letzt stattete man die Hörer mit einem großzügig dimensionierten Akku aus, schließlich sollte der ATH-M50xBT gerade im kabellosen Betrieb möglichst lange Durchhalten. Das tut er auch: Bei unserem Test schaffte er locker 40 Stunden bei voller Lautstärke, mit einer Funkstrecke von einem Meter zwischen Kopfhörer und Smartphone (das Smartphone musste dabei die meiste Zeit am Netz betrieben werden).

Alle Maßnahmen zusammen sorgen für ein Kampfgewicht von knapp über 300 Gramm, die sich allerdings so gut auf den Bügel und die Ohrpolster verteilen, dass man auch bei längerem Musikhören keine Druckstellen bekommt. Trotz der nicht gerade kompakten Bauweise lässt sich der M50xBT ziemlich klein zusammenfalten, jedenfalls so klein, das er bequem im Transportbeutel aus Kunstleder unterkommt, der zum Lieferumfang gehört.

Außerdem ist noch ein Audio-Kabel dabei, falls der Akku doch mal vorzeitig schlapp macht sowie das obligatorische USB-Ladekabel. Das Audio-Kabel ist übrigens mit einem Mikrofon und einer Taste ausgestattet, so kann man den Kopfhörer selbst ohne Bluetooth-Verbindung noch als Headset benutzen.

Bedienung

Kein Touch – der Audio-Technica ATH-M50xBT wird schlicht über Tasten bedient, insgesamt vier Stück an der Zahl und eher ungewöhnlich an der linken Hör-Kapsel zu finden. Dass sich zudem die Audio- und die Ladebuchse hier befinden, mag auf den ersten Blick unübersichtlich erscheinen, schnell hat man sich aber an die intuitive Bedienstruktur gewöhnt. Die wichtigsten Funktionen, wie Ein- und Ausschalten, Lautstärke-Einstellung sowie das Zappen durch die Stücke und zum Schluss das Pausieren der Musik, um zu telefonieren, erledigt man beim Audio-Technica dann auch ohne hinzusehen.

Der Ein-/Aus-Schalter ist als Schiebeschalter ausgelegt; einschalten und kurz in der Position halten aktiviert den Pairing-Modus, eine Stimme informiert über den aktuellen Betriebszustand und direkt nach dem Einschalten auch über den Ladezustand der Batterie. Die Kombi aus drei Tasten für Lautstärke und Co. lässt sich in gebührlichem Abstand ebenfalls leicht ertasten und eben auch ohne Sichtkontakt bedienen.

Bügel und Kapseln lassen sich sehr gut an Kopfformen und -größen anpassen. Die weichen Polster sitzen komfortabel über den Ohren und dichten dabei sehr gut ab, sodass sie ihre Klangwelten ungestört von der Außenwelt entfalten können und das lohnt sich in der Tat.

Neuerdings lässt sich der ATH-M50xBT auch per App steuern. Viel geht da allerdings noch nicht, außer dem üblichen Firmware-Update und der Auswahl des gewünschten Codecs lässt sich nur noch die Lautstärke einstellen. Aber Software ist ja bekanntlich ausbaufähig, möglicherweise gibt es demnächst auch eine Klangregelung per Smartphone-App.

Hörtest

Der Audio-Technica ATH-M50xBT macht von Anfang an keinen Hehl aus seiner anspruchsvollen Herkunft – keine Spur von bassbetonter Abstimmung gemäß dem aktuellen Zeitgeist, trotzdem steigt er gnadenlos tief und staubtrocken in den Basskeller, wenn die Musik das erfordert. Aber eben nur dann, so bleibt genug Potential, um dem gerade für Vocals so wichtigen Mittel- und Mittelhochtonbereich mit bestechender Natürlichkeit gerecht zu werden.

Dadurch ist der Audio-Technica nicht auf ein Genre spezialisiert: Wenn’s krachen soll, lässt er es krachen, wenn Feindynamik gefragt ist – bitte sehr, auch hier liefert der ATH-M50xBT unverzüglich. Dabei kommt ihm zugute, dass er sich auf die Übertragung per aptX-Codec versteht, ansonsten ließe sich das Potential kaum nutzen, zumindest nicht im kabellosen Betrieb.

Reichweite

Seitens der Reichweite des Audio-Technica gibt es ebenfalls nichts zu bemängeln, zwar gibt es Bluetooth-Hörer die noch ein paar Meter weiter die Verbindung halten, aber wir sprechen hier von Reichweiten über eine oder zwei Etagen und da liegt der Audio-Technica im guten mittleren Bereich.

Hörer ohne aptX halten die Verbindung länger

Bemerkenswert ist allerdings, dass die meisten Hörer ohne aptX-Codec deutlich länger versuchen, zumindest die Verbindung aufrecht zu halten, so schlecht diese auch sein mag. Bei aptX hat die Qualität der Übertragung eindeutig Priorität, bei Signalstörungen wird rigoros abgeschaltet. In der App hat man jetzt die Möglichkeit, den Übertragungs-Codec auszuwählen, je nach Präferenz entweder klangoptimiert oder für eine stabile Übertragung.

Nun gibt es einige Digital Audio Player, die für solche Fälle eine Art Fallback zuschalten. Reicht die Signalstärke nicht mehr für eine aptX-Übertragung aus, wird zumindest noch im normalen Bluetooth-Codec übertragen. Ein Smartphone mit derartigen Fähigkeiten ist uns bislang allerdings noch nicht untergekommen.

Nachteile?

Vom vergleichsweise hohen Gewicht des Audio-Technica war hier schon die Rede, dennoch meinen wir, dass er einen guten Kompromiss liefert – zwischen Klangqualität (große Wandler), Akkulaufzeit (viel Akkukapazität) sowie einer guten Gewichtsverteilung und ordentlicher Polsterung. Ein Weiteres Manko betrifft die Ladebuchse, hier wird noch die nicht mehr aktuelle Micro-USB-Buchse eingesetzt. Die ist weder verdrehsicher, noch hat der Hörer dadurch eine Schnelllade-Funktion wie es nur mit Buchsen vom Typ-C möglich ist.

Audio-Technica ATH-M50xBT im Testspiegel

Die Herkunft des Audio-Technica ATH-M50xBT aus der M50-Reihe ist in der Branche durchaus bekannt, entsprechend räumt er auch ab, hier nur ein Auszug der deutschsprachigen Tests:

In der Audio Ausgabe 5/2019, die im April erschienen ist, erhielt der Audio-Technica im Klangurteil 80 Punkte, und damit eine Empfehlung in der Kategorie »Klang«, außerdem bescheinigte Christian Möller ihm ein »überragendes« Preis-Leistungs-Verhältnis:

»Wer auf eine aktive Geräuschunterdrückung und die gleichzeitige Kopplung an mehrere Quellen verzichten kann, liegt mit dem Audio-Technica M50xBT richtig. Es zählt der Klang, und hier liefert der Japaner ab! Tonal neutral abgestimmt mit einer leichten Bassanhebung, bietet er ein rundes Gesamtpaket. Der Preis stimmt.«

In der Audio Test Ausgabe 1/2019, die im Dezember 2018 erschienen ist, erhielt er ein »sehr gutes« Ergebnis (85 Prozent) gepaart mit einem »guten« Preis-Leistungs-Verhältnis (8 von 10 Punkten).

Das Ergebnis setzt sich folgendermaßen zusammen: Bei der Wiedergabequalität erreichte er 63 von 70 Punkten, bei Ausstattung und Verarbeitung 6 von 10 Punkten, seitens der Benutzerfreundlichkeit 8 von 10 Punkten.

Im März 2019 erreichte der Audio-Technica auf MODERN HIFI ebenfalls 8 von 10 Punkten, auch hier konnte er mit seiner natürlichen Wiedergabe überzeugen:

»Wenn es eine Disziplin gibt, in der der Audio Technica ATH-M50xBT wirklich punktet, dann ist es seine Klangabstimmung. Mobile Kopfhörer werden gern einmal in bestimmten Frequenzbereichen überzeichnet, damit sie sich im lauten Großstadtdschungel besser durchsetzen. Nicht so der ATH-M50xBT, der nahezu ausgewogen klingt.

Pluspunkte sammelt er durch seine klaren Höhen, die besonders Sprache und Gesangsstimmen gut zur Geltung bringen, ohne dabei zum Zischeln zu neigen. Auch der Bassbereich steht dem in nichts nach. Hier gibt sich der Over-Ear-Kopfhörer mit klaren Strukturen, die eine genaue Abbildung der tiefen Frequenzen zeichnen. Eine milde Betonung sorgt für eine klangliche Wärme, die sich vor allem für Rock, Pop und elektronische Musiktitel eignet.

Auch die Mitten überzeugen mit einer guten Abstrahierung einzelner Instrumente, die für ein transparentes Klangbild sorgt. Eine breite akustische Bühne rundet das positive Gesamtbild ab. Klanglich wird hier viel Geboten für den hochwertigen Musikgenuss unterwegs […]«

Alternativen

Die Vielfalt bei Kopfhörern ist groß und welcher einem am besten gefällt, ist größtenteils auch Geschmackssache. Wenn Ihnen der Audio-Technica aus welchem Grund auch immer nicht zusagt, haben wir hier die besten Alternativen für Sie.

Sondermodell: Beyerdynamic Amiron Wireless Copper

Der Beyerdynamic Amiron Wireless Copper stammt, wie der Amiron Wireless direkt vom Amiron Home ab – mit dem gravierenden Unterschied, dass es sich bei den beiden drahtlosen Hörern um geschlossene Systeme handelt, während der Amiron Home mit Kabel und offenen Systemen ausgestattet ist.

Wenn Geld egal ist

Beyerdynamic Amiron Wireless Copper

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Beyerdynamic Amiron Wireless Copper
Der Amiron Wireless ist das High-End Gerät unter den Bluetooth-Kopfhörern. Die Kupfer-Einlagen sind übrigens echt, was ihn so teuer und individuell macht.

Gemeinsam ist sämtlichen Hörern der Amiron-Familie allerdings, dass die von Beyerdynamic entwickelten Tesla-Treiber verwendet werden, diese sollen hohe Impulstreue mit einem hohen Wirkungsgrad vereinen. Damit eignen sie sich bestens zur Wiedergabe hochauflösender Musik, wie sie von den meisten Streaming-Portalen angeboten wird.

Der Amiron ist zwar kein Leichtgewicht, verteilt seine Masse aber so gut über Bügel und Polster, dass er sich auch über längere Zeit komfortabel tragen lässt. Die Bedienelemente in Form eines Ein-/Ausschalters und eines Touchpads befinden sich alle auf der rechten Kapsel und ähnlich wie beim Aventho lässt sich die Empfindlichkeit des Touchpad mit der MIY-App auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Keine Frage: Auch der Klang lässt sich hiermit personalisieren, was aber durchaus umstritten ist, denn schließlich hat man sich durch jahrelanges Musikhören an den gängigen Klang gewöhnt – da ist es gut, dass man innerhalb der App auf Normalbetrieb umschalten kann.

1 von 7
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper
Der Beyerdynamic Amiron Wireless Copper ist ein Sondermodell des Amiron Wireless.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Komplett
Ein Audiokabel für den Betrieb ohne Bluetooth sowie ein Ladekabel liegen dem Amiron Wireless bei, außerdem ein solides Hard-Case, in dem der Kopfhörer nebst Zubehör untergebracht werden kann.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Kupfereinlage
Der Amiron Wireless Copper zeichnet sich durch Designakzente aus echtem Kupfer aus, nach einiger Zeit sorgt die sich bildende Patina für ein individuelles Design.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Buegel
Selbst ins Polster des Bügels sind Kupferfäden eingearbeitet.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Madeingermany
Made in Germany – so können spezielle Designwünsche erfüllt werden.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Touchflaeche
Per Touchfeld auf der rechten Kapsel lässt sich von der Lautstärke bis zum Skipping und der Gesprächsannahme alles steuern.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Amiron Copper Anschluss Bedienfeld
Der Ein-/Aus-Schalter liegt gleich neben der Ladebuchse, diese entspricht dem USB-Typ-C-Standard.

Viel interessanter ist dagegen die Möglichkeit, das Ansprechverhalten des Touch-Bedienfelds per MIY-App einstellen zu können. Eine Statistik gibt außerdem Auskunft über die Hörgewohnheiten bezüglich Dauer und Lautstärke, hier Sounddosis genannt. Dann gibt es auch Tipps, wie: »Unbedenklich: Du bist absolut im grünen Bereich. Dreh ruhig mal auf.« oder entsprechende Warnungen.

Schon ohne Einmessung klingt der Amiron Wireless Copper wie ein verkabelter Kopfhörer – und zwar wie ein hervorragender. Statt, wie sonst üblich, den Pegel im Bassbereich anzuheben, um den nicht vorhandenen Punch vorzutäuschen, steigt er gnadenlos tief in den Basskeller hinab, gibt Bassläufe ebenso locker raus, wie sie dem Bassmann von der Hand zu gehen scheinen und behält auch beim lauten Tutti stets die Kontrolle. Bei entsprechendem Futter schafft er mit seiner breiten wie tiefen Bühne ein wunderbar räumliches Musikerlebnis. Der Amiron Wireless Copper ist einer der audiophilsten Bluetooth-Kopfhörer.

Alternativ kann man auch zum Amiron Wireless greifen, der kommt ohne Kupfer-Applikationen, steht dem Copper jedoch technisch und vor Allem klanglich in nichts nach. Dafür ist er etwas günstiger zu haben.

Sitzt auf den Ohren: Teufel Supreme On

Wie der Name schon vermuten lässt, ist der Teufel Supreme On auf den Ohren zu tragen, anders als beispielsweise der Supreme In. Der Supreme On ist schön solide gefertigt – für die Bügel, Scharniere und Gabeln, an denen die Kapseln befestigt sind, wurde Metall verwendet. Die Polster sind von Kunstleder überzogen, während sich der Bügel obendrauf mit einem Stoffbezug recht wohnlich gibt.

Bester On-Ear

Teufel Supreme On

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Teufel Supreme On
Teufel hat mit dem Supreme On einen echten Leckerbissen am Start, der macht Spaß und sieht auch noch gut aus.

Sämtliche Teile sind quasi in Wagenfarbe lackiert – soweit das Material es zulässt. Das Metall glänzt dabei matt, dazu gehört auch der eine Bedienknopf an der rechten Kapsel. An der linken Kapsel des Supreme On befindet sich die Ein-/Aus-Taste, die gleichzeitig das Bluetooth-Pairing initiiert. Außerdem ist dort die USB-C-Ladebuchse und die Buchse für das Audiokabel.

Lade- und Audiokabel gehören ebenso zum Lieferumfang wie der Transportbeutel, worin alles untergebracht werden kann. Das Audiokabel hat sogar eine Fernbedienung und ein Mikrofon, sodass der Supreme On auch mit leerem Akku zum Telefonieren genutzt werden kann.

1 von 4
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On
Den Teufel Supreme gibt es in den Farben Night Black, Sand White, Moon Gray, Space Blue, Ivy Green sowie Pale Gold. Auf dem Foto ist die Ausführung in Sand White.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Rechts
Rechts ist nur der Mini-Jogdial für die Einstellung der Lautstärke und das Zappen durch die Tracks.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Links
Links ist die Ein-Aus-Taste, die Ladebuchse und der Anschluss fürs Audio-Kabel untergebracht, außerdem ist in der linken Kapsel der NFC-Chip eingebaut.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Komplett
Zum Lieferumfang gehört neben dem Kopfhörer natürlich das Ladekabel in USB-C und ein Audio-Kabel mit Mikrofon für den Notfall sowie ein Transportbeutel.

Was man nicht sehen kann, ist der NFC-Chip, der in der linken Kapsel integriert ist und die Verbindung mit dem Smartphone so komfortabel wie möglich macht. Der Supreme On nutzt den aptX-Codec zur Übertragung der Musik in CD-Qualität. Der Pin an der rechten Kapsel steuert die Lautstärke, zappt durch die Tracks und stoppt die Musik bei der Annahme eines Telefonats.

Der Klang des Supreme On lässt sich über die Teufel Headphone App einstellen, dort stehen jede Menge Presets zur Verfügung – und ein Equalizer, der sich zwar ungewöhnlich aber sehr intuitiv bedienen lässt.

In der App gibt es zudem das FeatureShareMe, damit lässt sich ein zweiter Bluetooth-Kopfhörer mit dem selben Smartphone verbinden, so bleibt das Musikhören über Kopfhörer kein einsames Vergnügen mehr: eine perfekte Lösung nicht nur für Paare.

1 von 3
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Screenshot
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Screenshot
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Supreme On Screenshot

Der Teufel Supreme On ist wie ein echtes Spaßgerät abgestimmt: Er liefert einen ausgeprägten, tiefreichenden Bass. Die Musik bekommt dadurch eine frische Impulsivität, ohne dass sie künstlich eingedickt wirkt. Bei klassischer Musik kann das trotzdem etwas zu viel des Guten sein, sodass man das Klassik-Preset versuchen sollte.

Überhaupt bietet die App viele Anpassungsmöglichkeiten an den individuellen Geschmack an. Zwar kann der Supreme On nicht die enorme Räumlichkeit bieten, wie sie der Audio-Technica oder der Beyerdynamik liefert, aber die sind auch dafür konzipiert und zudem deutlich teurer.

Mit dem Supreme On ist Teufel wieder ein großer Wurf in Sachen Kopfhörer gelungen: Er ist hervorragend verarbeitet, sitzt auch bei Brillenträgern komfortabel auf den Ohren und macht beim Musikhören richtig Spaß!

Skandinavisches Design: Bang & Olufsen Beoplay H4

Der Bang & Olufsen Beoplay H4 ist ein Traum aus Leder, Aluminium, Edelstahl und Textilgewebe. Die Hörkapseln sind zwar vergleichsweise klein geraten, trotzdem umschließen die weichen Polster auch größere Ohren komplett.

Designerstück

Bang & Olufsen Beoplay H4

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Bang & Olufsen Beoplay H4
Tolles Design und beste Verarbeitung kombiniert mit vorzüglichem Klangerlebnis.

Dem allgemeinen Trend zum Trotz gibt es keine Bedienung per Touchfläche, der H4 setzt auf klassische Tasten. Die Bedientasten sind zusammen mit den beiden Anschlussbuchsen fürs Audio- bzw. Ladekabel an der rechten Hörkapsel untergebracht. Deshalb geht es hier schon recht eng zu und man braucht einige Anläufe, bis man die richtige Taste fürs Skippen durch die Tracks oder die Einstellung der Lautstärke auch blind, also mit aufgesetztem Kopfhörer, ertasten kann.

 Bluetooth-Kopfhörer Test: Beoplayh4
Dem Beoplay H4 von Bang & Olufsen sieht man das feine skandinavische Design direkt an, hier kommen beste Materialien zum Einsatz.

Wohl auch deshalb haben sich die Konstrukteure entschieden, die Taste zur Aktivierung des Sprachassistenten auf der linken Seite zu platzieren. Der H4 ist für den Google Assistant zertifiziert – und der funktioniert auch hervorragend, obwohl das zugehörige Aufnahmemikrofon sehr gut versteckt ist. Dasselbe Mikrofon ist auch fürs Telefonieren zuständig und es zeigt sich auch hier von der besten Seite, heißt: Man ist beim Telefonieren von der Gegenstelle gut zu verstehen.

Der eingesetzte Akku ist etwas kleiner geraten als von manch anderem Bluetooth-Kopfhörer – ein notwendiges Zugeständnis an die schlanke Bauform der Kapseln. Dennoch beträgt die Akkulaufzeit bei normaler Lautstärke knappe 20 Stunden. Wie üblich wird die aktuelle Kapazität neben dem Bluetooth-Logo des Smartphones angezeigt, sodass es keine bösen Überraschungen gibt.

1 von 3
Bluetooth-Kopfhörer Test: Beoplayh4 Komplett
Als Zubehör gibt es nur das Audio- und das Ladekabel. Für Reisen vermissen wir einen Transportbeutel.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Beoplayh4 Anschluss Bedienfeld
Die Bedienung läuft klassisch über Tasten und gibt keinerlei Rätsel auf.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Beoplayh4 Assistant Taste
Neu ist die Taste für den Sprachassistenten, bevorzugt wird hier der Google Assistant angesprochen.

Darüberhinaus ist der H4 kompatibel mit der Bang & Olufsen App. Die ist zwar kostenlos, verlangt aber eine E-Mail-Adresse zum Anmelden. Das funktioniert allerdings auch mit dem Google- oder Facebook-Account.

Klanglich stellt man schnell einen leichten Loudness-Charakter fest: Die Bässe und Höhen sind im Vergleich zu den Mittleren Frequenzen leicht angehoben. Damit liegt der Beoplay H4 im Trend, wenngleich er an dieser Stelle auch nicht übertreibt. Man erhält selbst bei geringeren Pegeln einen voluminösen Klangeindruck, ohne dass Details verschluckt werden. Alles in Allem eignet sich der Beoplay H4 hervorragend für längere Hörsitzungen.

Der Hörer zum Joggen: Adidas RPT 01

Bislang fand man die berühmten drei Streifen auf Sportschuhen und auf Bekleidung, nicht erst seit dem Adidas RPT 01 hält die Marke auch in der Unterhaltungselektronik Einzug. Klar ist allerdings, das Kopfhörer mindestens ebenso Mode-Accessoire wie Unterhaltungsgeräte sind. Gerade beim Sport gehören Kopfhörer fast schon zur Grundausstattung, denn zusammen mit dem Smartphone, was ohnehin immer dabei ist, bilden sie eine prima Unterstützung bei allen möglichen sportlichen Betätigungen.

Für Sportler

Adidas RPT-01

Test  Bluetooth-Kopfhörer: Adidas RPT-01
Der Adidas RPT-01 sieht nicht nur sportlich aus, er ist gegen Spritzwassser geschützt und sitzt besonders sicher auf den Ohren.

Der Adidas RPT 01 darf dabei sogar nass werden, die eingesetzte Elektronik ist nämlich nach Schutzklasse IPX4 gegen Spritzwasser geschützt, so dass weder Schweiß noch Regen ihr was anhaben können. Der Stoffbezug der Polster, den es neben dem leuchtenden Orange unseres Testmodells auch in dezenterem Grau gibt, dient nicht nur dem Design, er kann auch mitsamt den Polstern abgenommen und ausgewaschen werden. In Grau ist der RPT 01 übrigens deutlich günstiger als in knalligem Orange, dafür in der dunklen Jahreszeit aber auch schlechter zu sehen.

1 von 3
Bluetooth-Kopfhörer Test: Adidas Rpt01
Den RPT-01 von Adidas gibt es außer in leuchtendem Orange auch in Nacht-Grau, der ist zudem günstiger.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Adidas Rpt01 Anschluss
Rechts die praktische Ein-Knopf-Bedienung und links die Taste für den Sprach-Assistenten. Die Polster kann man mitsamt dem Stoffbezug abnehmen und waschen.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Adidas Rpt01 Komplett
Außer dem Ladekabel ist leider nichts dabei.

An der rechten Kapsel ist die Multifunktionstaste als großer Jogdial zu finden. Diese Konstruktionsweise hat sich schon bei Marshall Kopfhörern bewährt. Auf der anderen Seite gibt es ebenfalls eine Taste, sie aktiviert die Sprachsteuerung.

Der RPT 01 sitzt recht stramm auf den Ohren, für manche Köpfe dürfte das allerdings zu stramm sein. Dafür bleibt er auch beim Joggen exakt und unverrückbar auf Position. Da die Polster vom Stoff überzogen werden, ist das auf Dauer auch nicht besonders komfortabel, weil der zumindest beim neuen Kopfhörer noch etwas kratzig ist.

Klanglich ist der RPT 01 im positiven Sinne sportlich abgestimmt. Er liefert eine Loudness-Charakteristik, die sich nicht nur beim Sport einer gewissen Beliebtheit erfreut. Der Sound ist auch bei geringen Pegeln angenehm füllig und der Rhythmus treibt gut nach vorn.

Außerdem getestet

Teufel Airy (2018)

Der Teufel Airy (2018) ist ein würdiger Nachfolger des Ur-Airy, der lange Zeit unser Favorit als OnEar Hörer mit Bluetooth war. Der Bügel wurde komplett überarbeitet, die Wandler und damit auch der Klang wurden weitgehend belassen, wie sie waren – aus guten Grund, denn klanglich gibt es auch am neuen Airy nichts zu mäkeln.

1 von 5
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Airy2
Der neue Airy hat einen neuen Bügel bekommen, der Kunststoff ist glatter und sieht hochwertiger aus.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Airy2 Zub Komplett2
Für modebewusste Zeitgenossen hat man dem neuen Airy drei farbige Ringe beigelegt, die bei bedarf gegen den grauen ausgewechselt werden. Ein Transportbeutel gehört ebenso zum Lieferumfang, wie Lade- und Audiokabel.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Airy2 Bedienfeld
Die Tasten sind jetzt besser zugänglich, das Bedienfeld ist deutlich aufgeräumter.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Airy2 Usb Einsteller
Der Lautstärkering ist jetzt besser integriert, es gibt nach wie vor keinen Anschlag.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Teufel Airy2 Kennzeichnung
Der neue Airy lässt sich jetzt an zwei Scharnieren zusammenklappen, das ging beim Vorgänger nicht. Die Rechts-/Links-Kennung ist eingeprägt.

Neu ist, dass der Airy zwei Scharniere bekommen hat. Zusammengeklappt passt er jetzt locker in den Transportbeutel, der ebenfalls zum Lieferumfang gehört. Daher konnte der Bügel nun auch aus festerem Kunststoff gefertigt werden und nicht wie beim alten aus möglichst biegsamem, etwas rau wirkendem Kunststoff, der vor allem beim weißen Modell schnell unansehnlich aussieht.

Klanglich liegt er wieder nah beim Vorgänger: angenehm rund, sachlich und trotzdem mit reichlich Spielfreude und Dynamik. Der Airy reicht erstaunlich tief in den Basskeller – und das schafft er, ohne den Tieftonpegel insgesamt unbotmäßig anzuheben, einem Trick, der häufig angewandt wird, um den mangelnden Tiefbass durch mehr Pegel im Oberbass zu kaschieren. Wie gesagt: Das hat der Teufel Airy nicht nötig. Obendrein schafft er eine schön differenzierte Wiedergabe der mittleren Frequenzen.

Wenn´s leicht, kompakt und hübsch bunt zugehen soll, ist der Airy nach wie vor eine sehr gute Wahl, insbesodnere, wenn dabei der Klang nicht auf der Strecke bleiben darf.

Creative SXFI AIR

Der Creative SXFI Air spielt eine ganz besondere Rolle. Außer über Bluetooth und das ansteckbare Audiokabel lässt er sich noch via USB mit einigen Quellen verbinden und hat obendrein noch einen Slot für eine microSD-Karte. Auch davon kann er Musik abspielen, eine sehr umfangreiche App hilft bei der Organisation der verschieden Quellen. Außer der Touch-Steuerung reagiert der SXFI Air zudem auf die wenigen echte Tasten. Die Ein/Aus-, die Bluetooth- und die Super X-Fi-Taste sind übersichtlich angeordnet und eindeutig gekennzeichnet.

1 von 3
Bluetooth-Kopfhörer Test: Creative Sxfi Air
Der Creative SXFI AIR ist ein echtes Allroundtalent und kommt eigentlich aus der Gaming-Ecke.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Creative Sxfi Air Mikrofon
Der kleine Stummel ist das Mikrofon, das zwar sehr gut funktioniert, aber eben außergewöhnlich angebracht ist.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Creative Sxfi Air Komplett
Das obligatorische Ladekabel ist dabei, ebenso wie das Audiokabel, damit kann man zur Not auch ohne Bluetooth Musik hören.

Die Super X-Fi-Taste aktiviert den Raumklang, der zusätzlich davon profitiert, wenn Sie den SXFI Air mit Hilfe der App und des Smartphones vorher personalisiert haben. Hierzu müssen Sie sich allerdings anmelden und drei einfache Fotos mit dem Handy aufnehmen und hochladen: eins vom Gesicht und jeweils eins Ihrer beiden Ohren. Aus diesen Fotos bzw. den daraus generierten Messdaten passt der Kopfhörer dann den simulierten Raumklang an. In der App gibt es zudem einen Equalizer, der auch verschiedene Presets zulässt – damit kann man den Sound ebenfalls optimieren.

Der SXFI Air klingt erstmal unspektakulär aber nicht unangenehm. Die Ränder des hörbaren Frequenzspektrums, also die Höhen und den Tiefbass sind etwas zurückhaltender als beispielsweise bei unserem Favoriten. Durch die Aktivierung des Super X-Fi wird ganz passabler Raumklang simuliert. Der ist allerdings tatsächlich eher fürs Gaming als für adäquaten Filmsound geeignet, da die Frequenzen doch stark verbogen und die Phasen verschoben werden, was den Klang eher unnatürlich hallig wirken lässt. Fürs Gaming ist sicher auch der NanoBoom-Mikrofonstummel bestens vorbereitet, auch beim Telefonieren kann er seinen Vorteil ausspielen.

Dennoch hinterlässt der SXFI Air einen zwiespältigen Eindruck, denn zum Gaming per PS4 und Nintendo Switch ist die USB-Verbindung obligatorisch, weil die Bluetooth-Verbindung nicht latenzfrei ist – also mit Zeitverzögerungen arbeitet. Das kann einem schnell den Score beim Gaming kosten.

Beyerdynamic Aventho Wireless

Der Aventho Wireless von Beyerdynamic schlägt qualitativ ähnliche Klänge an, wie die Amiron Hörer aus gleichem Hause: Edelste Materialien, eine super Verarbeitungsqualität und ein hervorragendes Klangerlebnis machen ihn zu einer wertbeständigen Investition. Er ist mit ohraufliegenden und damit kleineren Kapseln konstruiert, lässt sich kompakt zusammenlegen und ist der perfekte Reisebegleiter. Außer mit edlen, hervorragend verarbeiteten Materialien glänzt der Aventho Wireless mit einem ausgefeilten, wenn auch nicht ganz neuen Bedienkonzept. Auf der rechten Hörkapsel findet sich ein Touchpad, das mit einfachen Gesten (vertikales Wischen) durch die Tracks vor- und zurückspringt und mit einer anderen Geste (horizontales Wischen) die Lautstärke einstellt.

 Test: Beyerdynamic Aventho
Der Aventho ist quasi die kompakte OnEar Variante der Edelkopfhörer von Beyerdynamic.

Wie gesagt, ist das nichts Neues. Neu ist dagegen, dass die Empfindlichkeit des Touchpads mit Hilfe einer App individuell angepasst werden kann. Diese MIY App (Make It Yours) kennen wir auch vom Amiron Wireless, hier wie dort lässt sich darüber der Kopfhörer auf die individuelle Hörkurve einmessen. Zudem ist der Hörer mit einem ausgesprochen guten Mikrofon ausgestattet, womit eine sehr gute Sprachverständlichkeit beim Telefonieren gewährleistet wird.

Klanglich ist der Aventho ein echter Beyerdynamic. Die Kapseln dichten gut ab, und schaffen damit beste Voraussetzungen für eine tiefreichende und präzise Basswiedergabe. Der Mittelhochtonbereich wird ebenfalls sehr präsent und differenziert wiedergegeben, lediglich die räumliche Abbildung eines Amiron Wireless geht dem Aventho ab, dafür ist er jedoch kompakter und auch etwas günstiger.

Urbanears Pampas

Die Urbanears Pampas kommen, wie die Marshall-Hörer von Zound Industries aus Schweden. Das Design kann seinen skandinavischen Touch nicht verbergen, muss es auch nicht. Anders als bei anderen designorientierten Hörern kommt hier weder der Klang noch die Verarbeitung oder der Tragekomfort zu kurz. Die Pampas gibt es in drei Farbvarianten, alle eher langzeittauglich von der gedeckten Sorte und nicht knallbunt, sodass es keine Kompatibilitätsprobleme mit anderen Mode-Accessoires gibt. Anders als viele vorgeblich modischen Kopfhörer, legt man bei Urbanears immer auch Wert auf gute Verarbeitungs- und ansprechende Klangqualität – so auch beim aktuellen Pampas.

 Bluetooth-Kopfhörer Test: Urbanears Pampas
Der Urbanears Pampas kommt im klassischen skandinavischen Design, mit viel Stoff.

Die klangliche Abstimmung entspricht dem Zeitgeist, verfügt also über ein solides Bassfundament, spielt aber auch im Hochtonbereich sehr fein differenziert. Diese deutliche Loudness-Charakteristik geht allerdings mitunter zu Lasten der Mitten, was gerade bei stimmlastiger Musik von Nachteil ist.

Jabra Elite 45h

Der Jabra Elite 45h kommt im schlichten, skandinavischen Design daher, die Polster sitzen auf den Ohren und umschließen sie nicht wie bei unserem Favoriten. Dennoch trägt er sich wegen der weichen Polster recht komfortabel. Der Elite 45h lässt sich mit den üblichen, wenigen Tasten umfänglich bedienen, ist allerdings auch mit der Jabra App kompatibel. Die ist außer für Firmware-Updates auch für die Klanganpassung zuständig. Dabei beschränkt man sich nicht auf einen Equalizer und Presets, Jabra erlaubt zudem eine individuelle Anpassung ans Gehör. Ein umfangreicher Hörtest in möglichst stiller Umgebung ermöglicht es der App, ein individuelles Gehörprofil zu erstellen, an das sich der Kopfhörer anpasst. Das erinnert irgendwie an die MIY-Anpassung bei Beyerdynamic, es steht womöglich der gleiche Softwarehersteller dahinter.

1 von 3
Bluetooth-Kopfhörer Test: Jabra Elite45h
Jabra ist für sein schlichtes Design mit den klaren Linien bekannt, der 45h macht da keine Ausnahme.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Jabra Elite45h Mikrofon
Das Mikro zum gelegentlichen Telefonieren ist deutlich zu sehen.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Jabra Elite45h Komplett
Ein Tragebeutel und das obligatorische Ladekabel gehören zum Lieferumfang, ein Audiokabel kann man nicht anschließen.

Dabei hat der Elite 45h solche aufwändigen Anpassungen gar nicht nötig. Er liefert einen sehr natürlichen Klang, der zwar einen Trend zur Loudness-Charakteristik kaum leugnen kann, was ihm aber auch nicht schadet. Der Elite 45h ist langzeittauglich und lässt dabei auch feindynamische Akzente der Musik zur Geltung kommen.

Koss Porta Pro Wireless

Der verkabelte Bruder des Koss Porta Pro Wireless wird bereits seit 1984 im Großen und Ganzen unverändert produziert. In der aktuellen Wireless-Variante hat man lediglich ein Kabel mit Mikrofon und ein Akku-Kästchen integriert, ganz wie bei manchen In-Ears, und ihn so in die moderne Bluetooth-Welt geführt. Das leichte Design und der überraschend erwachsene Klang sind geblieben. Allerdings hat das recht einfache Bluetooth-Upgrade auch seine Tücken, denn der Akku in dem kleinen Kästchen reicht nur für gute 12 Stunden Musik. Danach ist Schluss, und zwar komplett, denn ein Notfallkabel lässt sich nicht anschließen.

Dank seiner Leichtigkeit wird er erstens nie lästig und sitzt zweitens auch bei starken Bewegungen sicher auf den Ohren. Hier hat man keine Massen, die beim Nicken oder Kopfschütteln herumschleudern. Brillenträger freuen sich über den angenehmen ungestörten Sitz mit Brille. Auch funktechnisch kann er mit solider Reichweite (über 1,5 Etagen) punkten, selbst mit aptX. Insgesamt ist der Porta Pro Wireless die gut gelungene Evolution eines Klassikers.

Marshall Major III Bluetooth

Der Marshall Major III Bluetooth ist in On-Ear-Bauweise konstruiert, die Hörkapseln sind entsprechend klein, er kann zudem ziemlich kompakt zusammengeklappt werden. Ein passendes Transport-Case gehört allerdings nicht zum Lieferumfang. Der Major III Bluetooth erlaubt sich trotz seines auffälligen Äußeren klanglich keinerlei Extravaganzen: Wie die meisten Hörer in dieser Preisklasse ist er zeitgemäß, nennen wir es mal bassfreundlich, abgestimmt. Das prädestiniert ihn hauptsächlich für moderne Musik, die allerdings auch selbst nicht zu basslastig abgestimmt sein sollte, sonst kann es schnell zu viel des Guten werden.

Für moderne Musikstile ist der Major III der perfekte Spielpartner, ein Hingucker ist er allemal, und die angenehm weichen Poster sorgen für ein komfortables Langzeit-Musikvergnügen.

Audio-Technica ATH-AR5BT

Der Audio-Technica ATH-AR5BT basiert auf der erfolgreichen MSR7-Reihe. Design und Fertigungsqualität liegen auf hohem Niveau, den ATH-AR5BT hat man zusätzlich mit Bluetooth-Elektronik ausgestattet. Das Ergebnis ist ein schöner Over-Ear-Kopfhörer mit hervorragendem Klang und dem Komfort der Bluetooth-Übertragung. Auch ausstattungsmäßig kann man sich beim Audio-Technica nicht beklagen: Der integrierte NFC-Chip erleichtert das Bluetooth-Pairing und neben dem obligatorischen USB-Ladekabel gibt es auch ein Audiokabel, sodass man auch bei leerem Akku zumindest noch Musik hören kann. Ein Tragebeutel aus Kunstleder rundet die Ausstattung ab. Trotz seiner ohrumschließenden Polster lässt sich der ATH-AR5BT nämlich ziemlich kompakt zusammenklappen, sodass er gut im Beutel verstaut werden kann. In den Hörkapseln ist offenbar reichlich Platz für Akkus, denn die Kapazität reicht bei moderater Lautstärke für knapp 30 Stunden Spielzeit.

Somit bietet der Audio-Technica ein Schmankerl für Freunde des guten Klangs und der hohen Verarbeitungsqualität gleichermaßen. Die lange Akkulaufzeit ist da sicher kein Hindernis, denn schließlich sitzt der Audio-Technica auch sehr komfortabel über Kopf und Ohren. Der Preis ist angesichts der hohen Klang- und Fertigungsqualität absolut angemessen.

Teufel Real Blue

Teufel hat sich mit dem neuen Real Blue Konkurrenz im eigenen Haus geschaffen. Er gehört im Gegensatz zum Airy zur ohrumschließenden Fraktion und ist daher nicht ganz so flach verstaubar. Punkten kann der Real Blue mit viel Tragekomfort, einer hochwertigen Verarbeitung – und tollem Klang. Der Real Blue von Teufel ist ohrumschließend konstruiert, was von vielen Nutzern als komfortabler empfunden wird als die ohraufliegende Bauweise. Auch seitens der verarbeiteten Materialien und der Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu meckern.

Kurzum: Wer auf Komfort wie NFC verzichten kann und den Unterschied bei einer Übertragung via aptX Codec nicht wahrnimmt (weil er beispielsweise ein iPhone anschließt), ist mit dem Teufel Real Blue hervorragend bedient.

Audio-Technica ATHDSR9BT

Der Audio-Technica ATHDSR9BT ist ein Technologieträger. Laut Aussage wird hier bis hin zu den Treibern komplett auf eine Umwandlung des digitalen Signals in analoge Schwingungen verzichtet. Das digitale Bluetooth-Signal wird also quasi bis zu den Treibern weitergereicht, um dann letztendlich von selbigen in mechanische Schwingungen umgewandelt zu werden. Wie genau das funktioniert, darüber schweigen sich die Ingenieure bei Audio-Technica aus. Der Vorteil liegt auf der Hand, wenn man die alte Regel beherzigt, dass jede Wandlung Qualität kostet. Bei diesem und dem ATHDSR7BT wird deshalb nur einmal umgewandelt, und das erst am Schluss.

Wie dem auch sei, interessant ist in der Tat nur, was am Ende herauskommt – und das ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. So spielt der ATHDSR9BT durchaus auf dem Niveau des Amiron Wireless, wenngleich er etwas heller abgestimmt ist. Das verleiht ihm einen Hauch mehr Auflösungsfähigkeit in den oberen Mitten.

Auch die Verarbeitung spielt in derselben Liga, wenngleich die Bedienung eher konventionell geraten ist, was aber kein Nachteil ist. Ausstattungsseitig nehmen sich beide ebenfalls nichts, nur ein Kabel für den Notfall gibt es beim Audio-Technica nicht. Er lässt eben nur digitale Quellsignale zu.

Audio-Technica ATHDSR7BT

Der ATHDSR7BT ist der kleine, günstige Bruder des ATHDSR9BT. Hier liegt ein Beutel statt des Hard-Case bei, auch das Oberflächen-Finish ist weniger aufwändig. Über ein besonderes Manko sind wir allerdings bei der Bedienung gestolpert: Der Schalter für die Lautstärke und zum Skippen reagierte bei unserem Testmodell extrem sensibel und deshalb nicht immer so, wie wir wollten. Das kann natürlich ein Einzelfall sein, was wir aber im Blick behalten werden. Klanglich ist der ATHDSR7BT seinem großen Bruder zwar ähnlich, er gelangt allerdings nicht so tief in den Basskeller hinab und löst auch nicht ganz so fein auf. Der Klang ist dem des ATH-AR5BT sehr ähnlich – der verfügt aber über herkömmliche Treiber, hat ein Audiokabel beiliegen und ist zudem günstiger und somit für viele die bessere Wahl.

Bose Soundlink Around-Ear II

Auch der Bose Soundlink Around-Ear II verfügt über highfidele Gene. Bei seinem Vorgänger hatte man noch schlicht einem HiFi-Kopfhörer einen Bluetooth-Empfänger drangesteckt und ihn damit in die Wireless-Klasse befördert. Das sah nicht besonders schick aus, weil besagter Empfänger tatsächlich etwas unbeholfen drangesteckt worden war, klang aber aufgrund der guten Vorlage schon mal sehr gut. Bei der zweiten Generation hat Bose die Bluetooth-Elektronik überarbeitet und schön im Gehäuse versteckt. Das sieht nicht nur besser aus, es funktioniert auch deutlich besser als beim Vorgänger.

Der Klang des Bose ist noch einen Tick ausgewogener und gefälliger als der des Philips. Er macht weniger Druck von unten und verfügt über einen exzellenten Tragekomfort.

Preislich schenkt sich der Bose nicht viel im Vergleich zum Philips Fidelio. Welchen man bevorzugt, ist vor allem Geschmacksache – beim Design ebenso wie beim Höreindruck.

Sennheiser HD 350BT

Der Sennheiser HD 350BT gehört eindeutig zu den günstigeren Kopfhörern im Sortiment der Spezialisten. Die Fertigungsqualität des Over-Ear Hörers ist zumindest dem günstigen Preis angemessen. Augenfällig sind die Bedienelemente, von denen der HD 350BT reichlich hat. Die verschiedenen Tasten und Schalter haben weder eine Kennzeichnung, noch sind sie irgendwie ergonomisch sinnvoll angeordnet. Dadurch wird schon das Einschalten zum Lotteriespiel – und das Koppeln mit dem Smartphone erst recht. Die Ausstattung beschränkt sich auf das USB-Ladekabel, was angesichts des Preises auch in Ordnung geht. Es gibt allerdings keine Möglichkeit, den Hörer bei leerem Akku direkt per Kabel ans Smartphone anzuschließen.

1 von 3
Bluetooth-Kopfhörer Test: Sennheiser Hd350bt
Wem die weiße Oberfläche zu anfällig ist, der bekommt den HD 350BT auch in schwarz.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Sennheiser Hd350bt Bedientasten
Auf Tastensuche – der Sennheiser ist mit seinen vielen, großzügig verteilten Tasten ziemlich unständlich zu bedienen.
Bluetooth-Kopfhörer Test: Sennheiser Hd350bt Komplett
Ein Audiokabel für den Notbetrieb istnicht vorgesehen, das Ladekabel liegt bei.

Auf der Haben-Seite steht, dass der HD 350BT mit der Sennheiser-App kompatibel ist, hier kann der Equalizer zur Klangbeeinflusung eingesetzt werden und natürlich kann man ein Firmwareupdate für den Kopfhörer vornehmen.

Die Bandbreite des HD 350BT geht weder so tief hinunter, noch so hoch hinaus wie unter anderem bei unserem Favoriten. Die Mitten kommen präsent und verleihen dem Sennheiser einen frischen Klang, allerdings fehlt es im Grundton an Volumen und auch die Höhen werden frühzeitig gekappt. Selbst für den Preis gibt es Kopfhörer, die besser klingen und vor allem einfacher zu bedienen sind.

SoundMagic P22BT

Der SoundMagic P22BT ist zwar schwerer als der Porta Pro, wirkt aber keinesfalls solider. Äußerlich ähnelt er dem BT30 und ist beinah ebenso gut ausgestattet. Allerdings muss man hier zugunsten eines einfachen Beutels auf ein Hard-Case verzichten und aptX kann er auch nicht – die fälligen Lizenzgebühren waren im Budget offenbar nicht mehr drin, schließlich liegt schon der UVP deutlich unter 50 Euro. Klanglich spielt er etwas verspannter auf als der Koss und gerade beim Bass spürt man, dass Druck vor Kontrolle steht, denn er macht etwas zu viel des Guten. Die Mitten sind zum Ausgleich ebenfalls etwas angehoben, neigen aber auch schnell dazu, nervig zu werden. Der SoundMagic P22BT ist ein absoluter Preisknaller, wenn man bereit ist, entsprechende Abstriche zu machen – sonst ist der BT30 die bessere Wahl.

Koss BT539iK

Der Koss BT539iK klingt erstaunlich locker und entspannt, zudem sitzt er komfortabel über den Ohren. Auch wenn er kein aptX unterstützt, so liegt doch wenigstens das obligatorische USB-Ladekabel bei – und auch das Notkabel gehört zum Lieferumfang. Gebraucht wird es, wenn der Akku mal leer ist – so kann wenigstens noch Musik gehört werden. Verzichten muss man allerdings auf einen Aufbewahrungsbeutel, was angesichts des Straßenpreises in Ordnung geht, in Anbetracht der UVP vom Hersteller allerdings bedenklich ist.

Die Bedienfelder auf der rechten Kapsel sind eindeutig zu ertasten und bereiten bei der Bedienung keinerlei Schwierigkeiten. Die gab es bei uns nur beim ersten Anlauf, den Koss mit dem Smartphone zu verbinden, beim zweiten klappte es dann problemlos.

Der Koss ist, wie gesagt, eher unprätentiös abgestimmt, was durchaus kein Nachteil ist, wenn man längere Zeit Musik genießen will. Das Bassfundament ist solide und bei weitem nicht so druckvoll wie beispielsweise bei den Modellen von Magnat. Der Koss ist damit eine entspannte Alternative fürs Langzeithören.

JVC HA-S70BT-B

JVC geht mit dem HA-S70BT einen etwas anderen Weg: Ebenso wie beim deutlich teureren Bose setzt man hier auf ohrumschließende, also Around-Ear-Hörkapseln. Dennoch ist auch der JVC schön kompakt geblieben. Durch die etwas voluminöseren Kapseln konnte JVC unter anderem auch einen Akku einbauen, der über reichlich mehr Kapazität verfügt, als die der meisten Mitbewerber – eine Spielzeit von weit über 20 Stunden ist damit keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. Neben dem integrierten NFC-Chip zum schnellen Pairing nutzt auch der HA-S70BT den aptX Codec zur hochwertigen Musikübertragung.

Vom Klang her eher etwas wärmer abgestimmt, macht der JVC eine große Bühne. Von den Klangcharakteristika gefällt mir die Einstellung »Normal« am besten. Die Bassanhebung sollte man nur sparsam anwenden und die Einstellung »Clear« weist etwas zu vorwitzigen Bass in die Schranken, um Mitten und Höhen leicht hervorzuheben.

Wer mit den On-Ear-Hörern nicht zurecht kommt, sollte auf jeden Fall den ohrumschließenden JVC in Betracht ziehen.

Pioneer SE-MJ771-BT

Der günstige Pioneer SE-MJ771-BT kann mit einfachem Handling und einer in der Preisklasse geradezu üppigen Ausstattung überzeugen. Die unkomplizierte und schnelle Verbindung mit Hilfe der NFC-Technik ist da erst der Anfang. Dank Unterstützung des aptX-Codecs ist die drahtlose Übertragung in CD-Qualität möglich, da ist es kaum verwunderlich, dass er das Dargebotene auch noch gut zu Gehör bringt. Er geht dabei bis tief in den Basskeller hinab und bringt bei entsprechender Quelle rabenschwarze aber sehr konturierte E-Bassläufe hervor. Glücklicherweise geht das nicht zu Lasten des übrigen Frequenzbandes.

An den Teufel Airy reicht er klanglich aber nicht heran. Wer seinem als etwas dünn empfundenen Smartphone-Sound etwas auf die Sprünge helfen will, ist mit dem Pioneer aber gut und vor allem preiswert bedient.

Motorola Pulse Escape+

Der Motorola Pulse Escape+, der unter der Regie von Binatone vertrieben wird, ist IP54 zertifiziert und damit gegen Spritzwasser geschützt, sodass er auch bei Regen unbedenklich getragen werden kann. Die Variante ohne entsprechende Zertifizierung ist nochmal deutlich günstiger. Der Blick auf den Preis hatte allerdings direkten Einfluss auf den Tragekomfort: So sind die Ohrkapseln nicht schwenkbar, was eine Anpassung an manche Kopf-Ohr-Kombination erschwert. Zudem dürften die Polster gerade bei etwas größeren Ohren eher aufliegen als diese zu umschließen.

Klanglich kann der Pulse Escape, sofern er gut sitzt, überzeugen: Er kommt mit einem guten Bassfundament und einer ansonsten recht neutralen Abstimmung dem Langzeithören und dem Zeitgeschmack nach, verliert allerdings schnell die Kontrolle, sobald man etwas lautere und komplexere Musik hört.

Urbanears Plattan 2 Bluetooth

Der Plattan Bluetooth 2 von Urbanears ist ganz dem Designstil seiner Herkunft aus Schweden verpflichtet: verschiedene Materialien, darunter auch Stoff sind sämtlich in einer Farbe gehalten, ohne Applikationen, Logos und andere Brüche. Als Mode-Accessoire sind die Plattans in den fünf klassischen Urbanears-Farben erhältlich: Schwarz, Dunkelgrau, Indigo, Tomato und Weiß. Klanglich sind die Plattans dann, ähnlich ihrer äußeren Erscheinung, fast eintönig, was durchaus den positiven Nebeneffekt hat, dass man nebenbei Musik hört, wobei auch immer. Die Buchse an der linken Kapsel ist nicht etwa fürs Notfallkabel gedacht, falls der Akku mal leer ist: Hier kann sich vielmehr ein Begleiter mit seinem Kabelkopfhörer anklinken, sodass man zu zweit an einer Quelle lauschen kann.

Für modebewusste Mobilhörer hat der Plattan Bluetooth 2 durchaus seinen Reiz, zumal man unterwegs auch in relativ unkomplizierter Zweisamkeit Musik hören kann.

Kommentare

16 Comments