Der beste Brotbackautomat

Alle Brotbackautomaten im Test - von schlichtem Weiß bis zur Alu-Optik

Der beste Brotbackautomat ist für uns der Moulinex OW 6101. Vollkornbrote bis 1500 Gramm mit dicker Kruste gelingen sicher. Die Verarbeitung ist erstklassig. Ein Timer ist ebenso vorhanden wie eine Warmhalte- und Stromausfall-Funktion. Zu den 16 Programmen gehören Marmelade-Kochen, Pizzateig-Kneten, Hefeteig für Kuchen oder Nudelteig. Und einen Baguette-Einsatz gibt es obendrein.

Brot selber backen macht Spaß, ist gesund – und spart Geld. Wir haben ausführlich recherchiert, die acht interessantesten Modelle ausgewählt – und dann richtig viel Brot gebacken. Wichtigste Erkenntnis: Ein guter Brotbackautomat muss nicht teuer sein.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der Beste

Moulinex MAC.PANE

Test: Brotbackautomat – Testsieger Moulinex MAC.PANE MOULINEX OW 6101
Auch spezielle Brot-Wünsche können hier erfüllt werden – und schmecken sehr gut.
Amazon€ 155,98

von 8 Lesern gekauft

Mit dem Moulinex OW 6101 machen Sie beim Kauf nichts falsch. Mit knapp 150 Euro war er zwar der teuerste im Testfeld, in der Summe hat er aber die Nase vorn: Sein Bedien-Komfort ist einer der Besten, das gilt für das Display, ebenso wie für den Aufbau der Menüs und die Knöpfe. Brote gelingen erstklassig, nur Sauerteig funktioniert gar nicht.

Das relativ leise Gerät hat eine sehr gute Verarbeitungsqualität, hier sitzt alles sicher an seinem Platz, die Bedienung macht Freude. Zahlreiche Programme erlauben auch spezielle Anwendungen, etwas glutenfreies Brot oder Nudelteig.

15 Stunden Timer und Memory-Funktion für Stromausfall runden den Moulinex OW 6101 ab. Der Baguette-Einsatz überzeugt hingegen nicht – Zeitaufwand und Fehleranfälligkeit sind hier zu hoch.

Hammer-Preis

Klarstein Country-Life TK3G

Test Brotbackautomat: Klarstein Country-Life TK3G
Sieht schick aus und backt gute Brote – zum ausprobieren gut geeignet.

Der größte Unterschied zu unserem Favoriten ist wohl auf den ersten Blick der Preis: Mit knapp 90 Euro ist er schon ein ganzes Stück günstiger. Der Country-Life TK3G von Klarstein leistet keine schlechte Arbeit, schafft aber maximal Brote von 1000 Gramm und hat weniger Programme.

Also eine gute Alternative für kleine Familien. Leider lassen sich die Tasten beim Klarstein nicht abwaschen, was etwas schade ist – schließlich lässt sich nicht vermeiden, dass Mehl darauf kommt.

Klein aber oho

Morphy Richards Premium Plus

Test Brotbackautomat: Morphy Richards Premium Plus 48319
Beste Verarbeitung, hoher Bedienkomfort, mit Beleuchtung und Nuss-Spender.

Mit dem Brotbackautomaten von Morphy Richards, dem Premium Plus 48319, bekommen Sie einiges an Bedienkomfort und eine sehr gute Verarbeitung. Sogar Touch-Tasten sind hier mit an Bord und eine Anzeige hält Sie über die verbleibende Backzeit auf dem Laufenden.

Mit 19 Programmen stehen enorm viele Brote zur Auswahl und auch der Nuss-Spender, für die spätere Zutatenzufuhr, ist im Testfeld einzigartig. Leider macht er aber kleinere Brote als unser Favorit und verfügt nicht über einen Doppel-Kneter.

Für Sauerteig

TZS First Austria Brotbackautomat

Test Brotbackautomat: TZS First austria Brotbackautomat 1250g
Keinem gelang das Sauerteig-Brot so gut, bei Hefeteig dafür nur Durchschnitt.
Amazon€ 74,95

von 8 Lesern gekauft

Wenn Sie mit ihrem Brotbackautomaten Sauerteig-Brot machen wollen, dann ist die Auswahl eines Gerätes nicht schwer, denn der TZS First Austria 1250g war der einzige Automat im Test, der im Stande war, Sauerteig-Brote herzustellen.

Ansonsten ist er eher durchschnittlich, gehört aber zu den leisesten Geräten im Test. Die Verarbeitung ist schlechter als bei unserem Favoriten, doch wer Sauerteig herstellen will, der kommt am TZS nicht vorbei.

Vergleichstabelle

Der BesteHammer-PreisKlein aber ohoFür Sauerteig
Modell Moulinex MAC.PANE Klarstein Country-Life TK3G Morphy Richards Premium Plus TZS First Austria Brotbackautomat WMF Kult X Medion Micromaxx MD 14752 Unold Backmeister Extra 68511 Severin BM 3990
Test: Brotbackautomat – Testsieger Moulinex MAC.PANE MOULINEX OW 6101Test Brotbackautomat: Klarstein Country-Life TK3GTest Brotbackautomat: Morphy Richards Premium Plus 48319Test Brotbackautomat: TZS First austria Brotbackautomat 1250gTest Brotbackautomat: WMF Kult XTest Brotbackautomat: Medion Micromaxx MD 14752Test Brotbackautomat: Unold Backmeister Extra 68511Test Brotbackautomat: Severin BM 3990
Pro
  • Erstklassige Brote und sehr gute Verarbeitung des Gerätes
  • Solide verarbeitet mit Beleuchtung und Memory-Funktion; günstig
  • Mit Touch-Display und enorm vielen Programmen
  • Der einzige Automat, der Sauerteig herstellen konnte und außerdem sehr leise
  • Schöne Optik und sehr gute Verarbeitung
  • Sehr solides Gerät mit allen wichtigen Programmen
  • Backt leckere Brote und schafft sogar 1800 Gramm
  • Sehr gute Ergebnisse beim Backen
Contra
  • Baguetteinsatz überzeugte nicht und Sauerteig funktionierte auch nicht
  • Eher für kleine Familien geeignet, da nur Brote bis 1000 Gramm gebacken werden können
  • Leider kein Doppel-Kneter vorhanden
  • Alles andere leider eher durchschnittlich; mittelmäßige Verarbeitung
  • Sehr kleine Brotlaibe
  • Leider sind nur 1000 Gramm Brote möglich
  • Schlechte Verarbeitung und umständliche Menüführung
  • Nur 1000 Gramm Brote möglich und Tasten werden leider sehr schmutzig
Bester Preis
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Brot wie vom Bäcker

Wer nur hin und wieder ein Brot backt, braucht keinen Brotbackautomaten. Schließlich kann man den Teig für Brote auch mit einer guten Küchenmaschine kneten und das Brot im Backofen backen.

Wer regelmäßig sein eigenes Brot backt, für den ist ein Backautomat aber eine sinnvolle Anschaffung, denn damit geht das Brotbacken noch ein gutes Stück einfacher und komfortabler. Denn Brotbackautomaten können nicht nur backen, sondern auch kneten. Man muss also nur alle Zutaten in den Automaten geben und das richtige Programm starten – heraus kommt ein frisches, duftendes Brot.

Da Brotbackautomaten auch exakt in geringen und mittleren Temperaturen heizen können, schaffen sie ideale Bedingungen für Ruhe- und Aufgehphasen des Teiges.

Die Automaten haben eine Reihe voreingestellter Programme, etwa für Weißbrot, Vollkornbrot oder glutenfreies Brot. Man muss sich also nicht um die Back- und Aufgehzeiten kümmern, lediglich Brotart bzw. Teigvariante, Brotgröße und Bräunungsgrad müssen eingestellt werden.

Dank Timer kann man ein Brot schon am Abend vorbereiten, sodass es pünktlich am Morgen zum Frühstück fertig ist. Dabei stellt man immer eine Zielzeit ein, zum Beispiel: In 10 Stunden soll das Brot fertig sein.

Backmischung: wir wiegen gleich mit in der Backform.
Wiegen gleich in der Backform.

Ein weiterer großer Vorteil von Brotbackautomaten: Der Reinigungsaufwand ist weitaus geringer. Das Gewicht der Zutaten kann meistens gleich in der Backform gemessen werden, dazu wird sie einfach auf einer Waage platziert. So müssen immer nur Backform und Knethaken gespült werden.

Nicht zuletzt kann man durchs Selberbacken Geld sparen: Eine Brotbackmischung mit 500 Gramm kostet weniger als einen Euro, daraus entsteht zirka ein 750-Gramm-Brot das beim Bäcker zwei bis drei Euro kostet. Nach 30 bis 40 Broten haben Sie den Preis eines günstigen Automaten also wieder drin – und sparen mit jedem weiteren Brot bares Geld.

Moulinex: Die große Backform für Familien.
Moulinex: Die große Backform für Familien.

Durch die Teflon- oder Keramik-Beschichtung klebt kein Teig in der Backform fest. Umstülpen, klopfen und schon rutscht der Brotlaib heraus.

Allerdings: Da in der selben Form geknetet und gebacken wird, haben Brote aus Backautomaten im Boden immer ein oder zwei Löcher. Doch das ist ein verzeihbares ästhetisches Problem.

Aufschnitt: Die Hefe-Backmischung absolvierten alle Automaten gut oder sehr gut.
Aufschnitt: Die Hefe-Backmischung absolvierten alle Automaten gut oder sehr gut.

Doch Brot ist nicht alles: Die Automaten können auch Marmelade rühren und gleichzeitig kochen. Sie bereiten Pizzateige für den großen Backofen vor und rühren eine Pasta-Teigmassen an.

Nur TZS First austria fährt im Nur Backen Programm die benötige hohe Temperatur für ein Ausbacken und eine schöne Kruste.
Alle Sauerteigbrote in Scheiben.

Allerdings gibt es beim Backen mit einem Backautomaten auch einige Dinge, die man wissen sollte. So ist die Welle, auf der der Kneter steckt, nicht antihaftbeschichtet. Die Folge: Der Teig bäckt gern daran fest. Dem kann man durch Einreiben mit Butter/Öl aber vorbeugen.

Die Zubereitungszeiten plus Backzeiten sind in der Regel sehr lang, eine Vollkorn-Backmischung dauert schon mal drei Stunden. Für das Ergebnis ist das aber positiv, der Automat erlaubt sehr üppige Ruhe und Aufgehzeiten. Aber Brotbacken ist immer eine langwierige Angelegenheit und die Maschine nimmt einem viel Arbeit ab.

Gewöhnungsbedürftig ist für Neulinge auch, dass man die Backtemperatur nicht einstellen kann, sie wird nicht einmal angezeigt. Nur über die Wahl des Bräunungsgrades besteht eine gewisse Einflussmöglichkeit.

Die Automaten sind für fertige Brotbackmischungen optimiert. Wenn Teig, Wasser und Triebmittel selbst zusammengestellt werden, muss der Bäcker peinlich genau auf die Mengenangaben achten. Denn: Mit dem Teig unter den Händen bemerken wir sofort, wenn er noch zu nass ist und ergänzen Mehl bis er nicht mehr klebt. Der Automat prüft das nicht und spuckt am Ende womöglich ein Brot aus, das eher einem Ziegelstein gleicht als etwas Essbarem.

Sauerteig-Brote gelingen in den meisten Automaten ohnehin nicht. Die meisten haben kein Programm für die nötigen langen Aufgehzeiten von 6 bis 8 Stunden, hinzu kommt die relativ geringe Höchsttemperatur – Sauerteig benötigt in der ersten Phase 230 Grad, das schaffen die meisten Automaten nicht.

Auch die Timer-Funktion kann nicht für alle Mehlsorten und Mischungen verwendet werden. So kann etwa Milch in Milchbrot verderben oder Vollkornmehl wird im Wasser nach einigen Stunden klumpig.

Worauf man beim Kauf achten muss

Vor dem Kauf sollten Sie sich ein paar Fragen stellen. Die erste: Welche Brotgrößen wollen Sie backen? Die kleinsten Automaten backen 750-Gramm-Brote, die größten Backformen erlauben Brote mit 1500 oder sogar 1800 Gramm.

So stehen die Doppel-Kneter ideal.
So stehen die Doppel-Kneter ideal.

Sie werkeln kräftig und viel in der Küche? Sie backen Kuchen, belegen eigene Pizzen und kochen Marmelade ein? Dann sollten Sie eine große Backform mit Doppel-Kneter wählen. Mit ihnen können auch große Teigmengen von bis zu 1,8 Kilogramm durchgewalkt werden.

Ambitionierte Bäcker werden viele der eingebauten Programme ausprobieren. Eine große, gut ablesbare Anzeige mit einem komfortablen Menü ist deshalb Pflicht.

Alle Brotbackautomaten im Test - kleine und große Geräte
Alle Brotbackautomaten im Test: Es gibt halbwegs kompakte und recht große Geräte.

Eine weitere wichtige Frage: Wie viel Platz haben Sie in der Küche? Denn klein sind die Backautomaten nicht. Es gibt zwar auch kompaktere Geräte, aber die können auch nur kleine Brote backen. Achten Sie deshalb auf die Größenangaben.

Am besten kommt ein Brotbackautomat auch an einen festen Platz. Denn die Geräte sind schwer – sieben bis zehn Kilogramm will man nicht ständig hin und her tragen.

Die Hersteller empfehlen die Reinigung per Hand. Wegen ihren Antihaft-Beschichtungen dürfen die Backformen weder in die Spülmaschine, noch sollten sie mit einem Stahlschwamm gereinigt werden. Scharfe Spülmittel können die Beschichtung ebenfalls beschädigen.

Das Einölen der Backform mit 2-3 Tropfen Sonnenblumen-, oder Rapsöl nach dem Reinigen ist nicht nur eine Domäne von Eisenpfannen. Auch der Beschichtung der Backformen tut das gut.

Die Automaten sind wartungsfrei. Knethaken und Backeinsätze können (meistens) nachgekauft werden, wenn mal eines verloren oder kaputtgeht. Mitunter ist auch die Beschichtung der Backform irgendwann aufgerieben und das Brot klebt an. Dann muss ein Ersatz her.

Wenn Motor oder Antrieb ausfallen, lohnt sich eine Reparatur aufgrund der relativ geringen Gerätepreise meistens nicht.

So haben wir getestet

Wir haben uns alle Brotbackautomaten auf dem Markt angesehen und acht Modelle ausgewählt und bestellt. Kleinere Automaten, die höchstens 750-Gramm-Brote backen können, haben wir außen vorgelassen, weil man mit ihnen in der Wahl der Brote eingeschränkt ist. Nur beim WMF KULT X haben wir eine Ausnahme gemacht. Die übrigen Automaten backen 900 bis 1800-Gramm-Brote und können entsprechend große Teigmengen kneten. Preislich lag die Spanne zwischen 55 und 150 Euro.

Wir haben mit allen Testgeräten Vollkornbrote mit einer Brotbackmischung und kleine Sauerteig-Brote gebacken. Wie gut die Maschinen das machten, war unser wichtigstes Kriterium.

Bis auf ein Gerät lieferten alle Brotbackautomaten bei Sauerteig keine guten Ergebnisse, manche können gar keine Sauerteigbrote backen. Nur der TZS First Austria buk Sauerteig sehr gut.

Neben der Backqualität haben wir die Verarbeitungsqualität geprüft und uns angesehen, ob sich die Maschine gut reinigen lässt.

Klarstein: Beleuchtung - unüblich in der Preisklasse
Klarstein: Mit Beleuchtung – unüblich in dieser Preisklasse.

Weiter ging es mit der Bedienung und den Funktionen. Innenraum-Beleuchtungen sind eine feine Sache aber noch praktischer ist eine Memory-Funktion, welche das Programm bei Stromausfall einfach fortsetzt. Gibt es Warmhalte-Funktionen und einen Timer? Vor allem aber: Wie groß ist das Display und wie gut kann es abgelesen werden? Hier sind die Unterschiede sehr groß.

Nicht Zuletzt: Was nützen 12 bis 19 Programm, wenn die Menüführung umständlich ist? Auch dieser Komfort-Aspekt ging mit in die Bewertung ein.

Lautstärke und Energieverbrauch waren ebenfalls ein Thema. Jeder Automat macht einen gewissen Lärm, doch die Unterschiede sind groß. Leider: Kein Brotbackautomat kann komplett stromlos geschaltet werden, noch nicht einmal Unold, obwohl er einen »Netzschalter« besitzt.

Moulinex: Wie das duftet. Das Brot ist dank Timer termingerecht fertig. Das kann aber jeder Automat.

Testsieger: Moulinex OW 6101

Der beste Brotbackautomat ist für uns der Moulinex OW 6101. Vollkornbrote aus der Backmischung gelingen ihm sicher – auf Wunsch auch mit dicker Kruste.

Der Automat ist erstklassig verarbeitet und eine Zeitsteuerung ist ebenso vorhanden wie eine Warmhalte- und Stromausfall-Funktion. Mit 16 Programmen können sich auch ambitionierte Bäcker austoben. Das geht weit übers Brot hinaus: Marmeladen-Kochen, Pizzateig-Kneten, Hefeteig für Kuchen, Nudelteig oder salzfreies Brot.

Der Beste

Moulinex MAC.PANE

Test: Brotbackautomat – Testsieger Moulinex MAC.PANE MOULINEX OW 6101
Auch spezielle Brot-Wünsche können hier erfüllt werden – und schmecken sehr gut.
Amazon€ 155,98

von 8 Lesern gekauft

Backtest Vollkornbrot

Ich wünschte mir eine dicke Kruste und habe sie bekommen. Der Moulinex zauberte ein schmackhaftes Hefebrot mit einer erstklassigen Konsistenz. Wir haben alle Automaten mit demselben Mehl bestückt. Rührwerke mit nur einem Knethaken bekamen 250 Gramm Mehl und 175 Milliliter Wasser vorgesetzt, Doppelkneter in den großen Backformen liefen mit 500 Gramm und 350 Milliliter.

Das schlechteste Ergebnis lieferte der Backautomat von WMF ab: Die Kruste war dünn, das Brot teilweise eingefallen und eher grau in der Farbe. Ein etwas eingefallenes Brot buk auch der TZS First Austria, es hatte aber eine schöne, dicke Kruste. Alle anderen Automaten brachten ähnlich gute Ergebnisse wie der Testsieger von Moulinex. Auf Backmischungen sind die Programme der meisten Automaten sehr gut abgestimmt.

Backtest Sauerteigbrot

Ein echter Problemfall war der Sauerteig-Test. Keiner der Automaten hat ein echtes Sauerteig-Programm, das knetet, den Teig sechs bis acht Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lässt und dann mit hoher Temperatur ausreichend lange bäckt.

Deshalb haben wir improvisiert und Kneten und Backen separat ausgeführt. Zwischendrin konnte der Teig ruhen und aufgehen. Das Ergebnis war in den meisten Fällen allerdings unbrauchbar.

Unser Favorit Moulinex OW 6101 erzeugte zwar einen gleichmäßigen Brotlaib, doch Konsistenz, Geschmack und vor allem die Kruste blieben auf der Strecke. Bis auf ein einziges Gerät schlossen sich alle anderen dieser Vorgabe an, so dass wir am Ende einen kleinen Berg unbrauchbarer Sauerteig-Brote vor uns hatten.

Entweder war der Laib nicht durchgebacken und hatte keine Kruste (WMF, Moulinex) oder aber der Aufgeh-Prozess war nicht oder nicht gleichmäßig vollzogen. Das bescherte uns dann eine zu nasse Konsistenz. Geschmacklich und mit guter Kruste waren noch Unold und Severin ganz gut dabei – perfekt sieht aber anders aus, denn die Konsistenz ließ auch hier zu wünschen übrig.

Der einzige Lichtblick war der TZS First Austria. Als Einziger schaffte er einen gut durchgebackenen Sauerteig-Laib mit Kruste, der gleichmäßig aufgegangen war, eine sehr guter Konsistenz hatte – und mit Abstand am bestem schmeckte. Wenn Sie Sauerteigbrote backen wollen, ist der TZS First Austria eindeutig die beste Wahl.

Design & Verarbeitung

Beim Design geht Moulinex auf Nummer sicher, der Automat ist in schlichtem Weiß gehalten. Das muss nicht jedem Gefallen, ist aber wahrscheinlich der Allrounder-Look, der zu jeder Küche passt.

Test: Brotbackautomat – Testsieger Moulinex MAC.PANE MOULINEX OW 6101
Testsieger Moulinex: Schlichtes, zweckmäßiges Design in Weiß.

Zeitgemäßer kommen Morphy Richards, Klarstein und WMF daher, sie setzen gebürstetes Aluminium in Szene. Ob das letztlich von Vorteil ist, das bleibt fraglich. Das Metall kann anlaufen und muss dann mit einer Politur poliert werden. Das macht niemand gerne.

Unold: Die Kunststoff-Scharniere erwecken wenig Vertrauen.
Unold: Die Kunststoff-Scharniere erwecken wenig Vertrauen.

Der Moulinex OW 6101 gehört zu den Automaten mit der besten Gehäusequalität im Test. Hier stimmen die Spaltmaße, Kunststoffteile sind entgratet und die Scharniere sind fest und solide. Der Deckel kann dennoch für Reinigungszwecke abgenommen werden. Das beherrschen nicht alle Geräte, wohl aber Morphy Richards Premium Plus 48319.

Moulinex: Übersichtliche Menüführung abwaschbares Bedienfeld
Moulinex: Übersichtliche Menüführung abwaschbares Bedienfeld.

Ein wichtiger Punkt ist die Pflege des Bedienfeldes: Beim Testsieger kann es feucht abgewischt werden, die Tasten haben keine Zwischenräume. Es handelt sich zwar um mechanische Tasten mit Klick-Geräusch, sie befinden sich jedoch unter einer weichen Abdeckung.

Der Moulinex hat als einziges Gerät im Test zwei Heizelemente im Backraum zu bieten. Sie sorgen speziell beim Backen mit dem Baguette-Einsatz für eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Umluft gibt es allerdings keine.

Bedienung

Die Bedienung des Moulinex OW 6101 hat uns von allen Brotbackautomaten im Test am besten gefallen. Das Tastenfeld ist gut strukturiert, auf dem Display sieht man das gewählte Programm und die Markierungen für Bräunungsgrad und Brotgröße. Die visuelle Beschriftung mit Icons ist schneller erfassbar und kompakter als Text.

Ebenfalls ganz vorn dabei beim Bedienkomfort ist Morphy Richards. Mit einer Touch-Oberfläche wird gewählt und auf einem beleuchteten Display wird der Fortschritt Step-By-Step angezeigt. Erklärungen zum gewählten Programm gibt es auf dem Display keine, das schafft kein Automat. Der Nutzer muss die kleine Liste oder das Handbuch mit der ausführlichen Erläuterung der Programme lesen.

Moulinex hatte dafür eine einfache aber sehr nützliche Idee: Es liegen Aufkleber in vielen Sprachvarianten bei, womit die französische Beschriftung der Programme über dem Bedienfeld mit deutschen Übersetzungen ersetzt werden können.

Der Moulinex hat einen Timer von bis zu 15 Stunden, bei den anderen Automaten sind maximal 13 Stunden einstellbar. So kann die Zeit der Fertigstellung festgelegt werden, ohne dass der Automat eine Uhrzeit kennt: In 10 Stunden soll das Brot fertig sein. Der Automat legt dann je nach Bearbeitungsdauer im Programm die Startzeit fest, z. B. in 7 Stunden.

Praktisch, wenn auch selten zum Einsatz kommend, ist die Memory-Funktion des Moulinex. Bei Stromausfall oder Stecker-Ziehen merkt sich das Gerät bis zu 7 Minuten Programm und Fortschritt und macht dann an dieser Stelle weiter. Eine solche Memory-Funktion haben außerdem noch die Modelle von WMF, Unold und TZS First Austria.

für den programmgesteuerten Einwurf z. B. von Nüssen
Nur bei Morphy Richards: Eigenes Fach für den programmgesteuerten Einwurf z. B. von Nüssen.

Eine Besonderheit hat der Backautomat von Morphy Richards zu bieten: In die Box im Deckel kommen trockene, nicht flüssige Zutaten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt des Knetvorganges automatisch zugefügt werden, z.B. Nüsse. Ein Knock-Out für unseren Testsieger ist das aber nicht: Der Moulinex piept einfach, wenn weitere Zutaten in der letzten Knet-Phase zugefügt werden sollen. Dazu macht man dann einfach den Deckel kurz auf.

Unser Testsieger bietet mit 16 Programmen reichlich Potenzial für diverse Brote, Marmeladen oder Teigzubereitungen. Vollkornbrot und Weißbrot können sie alle, aber Omega-3-reiches oder salzfreies Brot kann nur der Spezialist. Hinzu kommt glutenfreies Brot und ein Nudelteig-Knetprogramm. Alle diese Rezepte haben bestimmte Ruhe- und Knetphasen sowie eine bestimmte Backdauer und Temperatur.

Moulinex: Backform für bis zu 1500 Gramm Brote
Moulinex: Backform für bis zu 1500 Gramm Brote.

Der Moulinex OW 6101 kann Brote bis zu einem Gewicht von 1500 Gramm herstellen, das reicht für eine mehrköpfige Familie. Brot-Großverbraucher sollten sich mit 900 Gramm (Morphy Richards Premium Plus 48319) und 1000 Gramm (Klarstein Country-Life TK3G, Medion, Severin) nicht abgeben, dass würde gerade mal für einen Tag reichen.

Der Unold Backmeister Extra 68511 kann sogar Brote mit 1800 Gramm backen, doch dieser Automat schwächelt im Bedienkomfort (Display, Menü) und bei der Verarbeitung (Gelenke, Spaltmaße).

Zubehör

Moulinex: Den Baguette-Einsatz gibt es nur hier.
Moulinex: Den Baguette-Einsatz gibt es nur hier.

Moulinex hat beim Zubehör nicht gespart. Neben der Backform mit den zwei Knethaken befindet sich ein Baguette-Einsatz im Karton, außerdem ein Messbecher, ein Silikon-Pinsel, ein Schaber und ein dickes, farbiges Rezeptbuch.

Bei dem leistet sich Moulinex allerdings einen Fauxpas: Das Rezeptbuch ist mehrsprachig, doch leider fehlen die Sprachen Deutsch und Englisch, weshalb es für uns leider unbrauchbar ist.

Unold: zusätzliche Kneter (6 Stück)
Unold: Zusätzliche Kneter (6 Stück).

Mehr Zubehör haben die anderen Testgeräte nicht, außer Unold, der mit sechs Rührhaken sowie Einfach- und Doppelbackform daherkommt.

Bei der Energieaufnahme interessierte uns nicht der Verbrauch beim Backen, sondern der im Standby, also ausgeschaltet. Leider hat kein Automat aus dem Test einen echten Netzschalter, der den Verbrauch auf null Watt senkt.

Der Moulinex gibt sich mit 0,4 Watt neben Unold (0,29 Watt) noch am sparsamsten. Die meiste Energie zieht Morphy Richards (1 Watt) ohne Funktion aus der Steckdose. Die übrigen Geräte liegen bei 0,6 bis 0,8 Watt.

Unser Testsieger von Moulinex gehört nicht zu den leisesten Automaten, aber auch nicht zu den lautesten. Er gibt beim Knetvorgang ein helles Surren von sich, teilweise begleitet durch Quietschgeräusche. Beim dritten Backtest war das mechanische Quietschen aber nicht mehr zu hören.

Richtig leise und angenehm bearbeiteten Klarstein und Unold den Teig: nur ein dumpfes, leises Surren begleitet diese beiden Automaten.

Nachteile

Ausgerechnet die augenscheinliche Top-Funktion des Moulinex OW 6101 hat uns enttäuscht: eigene Baguettes aus dem Brotbackautomaten! Ein lang gehegter Traum scheint in Erfüllung zu gehen, endlich sind Brötchen oder Baguettes punktgenau zum Frühstück fertig.

Zwar gibt es beim Moulinex einen Baguette-Einsatz mit vier Formen, der anstelle der Backform in den Ofen gesetzt wird. Zuvor muss aber mit dem Baguette-Programm ein Teig geknetet, entnommen, manuell geformt und wieder eingelegt werden. Das Programm stoppt dafür seinen Ablauf und wartet auf diesen manuellen Zwischenschritt.

In der Praxis kann das zu schmackhaften Baguettes führen, allerdings nur mit etwas Übung und peinlich genauer Einhaltung der Teig- und Wasser-Mengen. Denn: Unter den Händen knetend merke ich schnell, ob die Konsistenz noch zu feucht ist. Beim Automaten-Einsatz stand ich nach einer Stunde vor einem viel zu nassen, bestens aufgegangenen Teig, den ich mit Mehlergänzung nochmal kneten und gehen lassen musste. Dieser zusätzliche Zeitaufwand ist ärgerlich.

Eine Zeitersparnis oder einen anderen Vorteil, außer dass man in der Küche keinen echten Ofen braucht, sehen wir im Baguette-Programm nicht. Wer den Teig manuell knetet, ihn gehen lässt, dann formt und zum Abschluss im großen Ofen bäckt, der kann in anderthalb Stunden 15 Baguettes fertig haben. Im Automaten hat man nach zwei Stunden gerade mal vier kümmerliche Baguettes.

Hinzu kommt die fehlende Umluft im Brotbackautomaten: Eine dünne Kruste nebst schöner Bräunung kam in unserem Test nicht zustande. Vielmehr eine viel zu dicke, harte Kruste – immerhin mit schöner Bräunung.

TZS Sauerteig: Kruste +, Gebacken +, Brotlaib ++, Konsistenz ++, Geschmack ++
TZS Sauerteig: Schöne Kruste und Konsistenz.

Den Sauerteig-Test bestand der Moulinex ebenfalls nicht. Warum ist er dennoch Testsieger?

Sauerteig-Brot ist eine Nische, die zwar jeder Bäcker aber kaum ein Automat beherrscht. Nur mit zwei unterschiedlichen Programmen konnten wir den Test überhaupt auf den Automaten durchführen. Insofern nehmen wir es dem Moulinex und unseren alternativen Empfehlungen nicht sonderlich krumm, beim Sauerteig versagt zu haben. Eine Ausnahme ist der TZS First Austria: Der ist ein echter Sauerteig-Spezialist und daher unsere Empfehlung für Sauerteig-Fans.

Moulinex OW 6101 im Testspiegel

Seriöse Testberichte zum Moulinex OW 6101 gibt es bislang ebenso wenig wie zu den meisten anderen Brotbackautomaten. Sollten neue Tests erscheinen, werden wir sie hier nennen.

Alternativen

Der Brotbackautomat von Moulinex ist für uns unter dem Strich für die meisten, die zuhause Brot backen wollen, die beste Wahl. Aber es gibt auch Alternativen, die eine Überlegung wert sind.

Hammer-Preis

Klarstein Country-Life TK3G

Test Brotbackautomat: Klarstein Country-Life TK3G
Sieht schick aus und backt gute Brote – zum ausprobieren gut geeignet.

Von Klarstein kommt einer der günstigeren Automaten im Test – mit unter 90 Euro ist der Country-Life TK3G eine sehr gute Alternative. Vor allem auch, weil die mittelgroßen Brote gut gelingen, das Gerät leise ist und sogar eine Backraum-Beleuchtung hat. Die Materialwahl ist schlicht, doch die Alu-Optik bringt frischen Wind in die Küche. Gelungen ist auch die solide Konstruktion mit den stabilen Scharnieren.

Die Bedienknöpfe sind leider nicht abwischbar, hier kann Mehl und Schmutz neben die Tasten rutschen. Warmhalte-, Timer- und Memory-Funktion sind ebenfalls mit an Bord, hier muss sich der günstige Brotbäcker nicht verstecken.

Der Klarstein Country-Life TK3G ist ein Brotbäcker für kleine Familien, er schafft maximal Brote von 1000 Gramm. Er fährt zwar nicht in jedem Punkt Bestnoten ein, bringt aber immer eine solide Leistung.

Der größte Unterschied zum Testsieger von Moulinex: Klarstein hat weniger Programme, backt kleinere Brote und hat mit den etwas klapprigen Tasten keinen so hohen Bedienkomfort. Außerdem gibt es keine Backform mit Doppel-Kneter.

Klarstein: übersichtliches Tastenfeld
Das Tastenfeld des Automaten von Klarstein.

Bei Amazon gibt es einige wenige sehr schlechte Bewertungen des Klarstein Country-Life TK3G. Sie weisen auf einen technisch unausgereiften Antrieb hin bzw. auf einige Geräte, die schon nach kurzer Betriebsdauer ausgefallen sind. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl positiver Wertungen von Nutzern, die mit ihrem Country-Life TK3G zufrieden sind.

Die Qualität des Antriebs konnten wir im Test nicht prüfen. Wer Bedenken hat, sollte auf Nummer sicher gehen und mehr Geld ausgeben. Für seinen günstigen Preis gibt es am Klarstein aber nichts zu meckern.

Klein aber oho

Morphy Richards Premium Plus

Test Brotbackautomat: Morphy Richards Premium Plus 48319
Beste Verarbeitung, hoher Bedienkomfort, mit Beleuchtung und Nuss-Spender.

Der Brotbackautomat Morphy Richards Premium Plus 48319 hat das Premium bereits im Namen – und das gilt auch für Bedienkomfort und Verarbeitung. Er ist das einzige Gerät im Test mit Touch-Tasten. Die beleuchtete Anzeige informiert genau über den aktuellen Ablauf und die Restzeit.

Doch der Automat ist leider sehr groß geraten, fasst aber dennoch nur 900 Gramm Brotlaibe. Dafür hat er eine Innenraumbeleuchtung. Die Programmwahl ist sehr üppig, ganze 19 stehen zur Auswahl, darunter mit »Hausgemacht 1+2« zwei selbst programmierbare Einstellungen für eigene Rezepte. Einzigartig ist der Nuss-Spender, der automatisch weitere Zutaten in die Teigmasse wirft. Außerdem sind ganze 5 Bräunungsstufen wählbar.

Das hat nur Morphy Richards - automatische Einfüllöffnung (programmgesteuerter Einwurf)
Das hat nur Morphy Richards: Box für Zutaten wie Nüsse.

Der Unterschied zum Testsieger von Moulinex: Deutlich kleinere Brote, ein lauteres Betriebsgeräusch und keine Backform mit Doppel-Kneter. Aber dafür hat der Morphy Richards eine bessere Fortschrittsanzeige – und eine Beleuchtung.

Für Sauerteig

TZS First Austria Brotbackautomat

Test Brotbackautomat: TZS First austria Brotbackautomat 1250g
Keinem gelang das Sauerteig-Brot so gut, bei Hefeteig dafür nur Durchschnitt.
Amazon€ 74,95

von 8 Lesern gekauft

Während TZS First Austria 1250g in allen Disziplinen mehr oder weniger durchschnittlich ist, glänzt er plötzlich dort, wo allen anderen Automaten versagen – beim Sauerteig-Brot mit Natursauer-Ansetzgut. Außerdem positiv: Er gehört zu den leiseren Geräten im Test.

Gut sind außerdem die sinnvolle Menügestaltung sowie Timer, Warmhalten und Memory Funktion. Hinzu kommt eine kleine Gewürze-Öffnung: Damit muss der Deckel nicht mehr geöffnet werden, etwa wenn man Salz vergessen hat.

TZS First austria - für mittelgroße Brote
TZS First Austria: für mittelgroße Brote.

Die große Backform mit Doppel-Kneter für Brote mit 1250 Gramm hat er mit unserem Testsieger gemein. Doch die Verarbeitung ist schlechter als beim Moulinex und die Programm-Optionen sind nicht so vielfältig. Außerdem ist der Bildschirm winzig. Aber wie gesagt: Bei Sauerteig schlägt der TZS First Austria alle.

Außerdem getestet

WMF Kult X

WMF KULT X: Der kleinste Automat im Test ist nicht mal halb so groß wie der Testsieger, glänzt aber mit Edelstahl-Optik und Backraumbeleuchtung. Die Verarbeitung ist sehr gut.

Darüber hinaus hat der KULT X aber wenig zu bieten: Das helle Surren beim Kneten ist nervig, die Brotbackmischung gelingt nicht perfekt und vor allem sind die Brotlaibe mit 750 Gramm sehr klein.

Medion Micromaxx MD 14752

Medion Micromaxx (MD 14752): Der schlichte Medion-Bäcker ist ein grundsolides Gerät, das ordentlich konstruiert ist, ein abwischbares Bedienfeld besitzt und Standard-Hefemischungen mit vorbildlicher Kruste bäckt.

Bei den Programmen werden die Basics abgedeckt, nur Pasta-Teig ist eine Besonderheit. Jedoch bäckt der Medion lediglich 1000-Gramm-Brote.

Unold Backmeister Extra 68511

Unold Backmeister Extra 68511: Von den acht Testgeräten ist der Unold äußerlich am schlechtesten verarbeitet – unsaubere Grate, wackelige Scharniere und ein altertümlich anmutendes Bedienfeld, das man mit seitlichem Blick gar nicht mehr ablesen kann.

Die Menüführung ist umständlich und es gibt kein Nur-Backen Programm. Seinen Job erledigt der Unold dann aber doch ohne Murren: Die Standard-Brotmischung gelingt erstklassig.

Der Dual-Backeinsatz erlaubt zeitgleiches backen von zwei unterschiedlichen 750-Gramm-Broten. Die große Backform fasst erstaunliche 1800 Gramm, größer geht es nicht.

Severin BM 3990

Severin BM 3990: Der unscheinbarste Bäcker legt beim Standard-Brot ebenfalls beste Ergebnisse hin. Wie bei Medion gibt es hier aber maximal 1000-Gramm-Brote.

Die Bedienung des kleinen Displays bereitet nicht viel Freude und an den Tasten bleibt viel Mehl und Schmutz hängen.

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17 Kommentare zu "Der beste Brotbackautomat"

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Am besten ist es immer noch Brot selber zu backen., ohne Brotautomat. Geht schneller und man braucht keinen Brotautomaten.

Ein ganz normaler Backofen geht auch.man braucht nicht für alles ein extra Gerät.

teig ansetzen – rein in die backform und ab in den ofen. wer braucht so ein trumm?

also gerade den derzeit besten Brotbackautomaten (allerdings auch den Teuersten ) den Panasonic habt ihr nicht im Test …..

Das Loch ist vielleicht nicht so schön aber der Energieverbrauch ist im Backrohr erheblich höher

Habe meinen Brotbackautomaten verschenkt. Dauerte stundenlang u d bei Freunden brannten die Automaten schon Mal durch. Hatte keine Lust, über Stunden das olle Dinge im Blick zu haben und dann ein Lochbrot zu ernten.

Die Hefe schmeckt man beim Automaten zu doll raus……im Backofen backt man es leckerer..

Ich hatte auch jahrelang einen. Jetzt backe ich mein Brot im runden Zaubermeister von Pampered Chef. Das Backergebnis ist um Welten besser und auch nicht so viel aufwendiger. Vor allem hat das Brot jetzt eine knusprige Krumme und kein Loch mehr im Brot.

Hatten auch mal einen . Mich haben einfach die Löcher unten im Brot gestört. Ist auch nicht immer ohne Probleme rausgegangen.Dann war das Brot unten zerrupft.
Im normalen Backofen kann man wunderbar Brot backen!!

HERMINE
HERMINE

Ich hab mit meinem CN TRONIC
BBA 2864 etwa 10-12 wirklich einwandfreie, kreative Vollkorbrote u 1x einen wunderbaren, glutenfreien Kuchen gebachen…. jetzt funktioniert er ‚ohne Vorwarnung‘ plötzlich nicht mehr. ?

Also der von Medion kostet nur ca. 50 Euro und ist einer der besten Automaten die ich bisher hatte.

hmmm geht ja auch im Rohr auf einen Backstein genauso gut …???

Auch ohne Backstein!

Hat man mit dem kein Loch mehr im Brot ?

Genau, Brot mit Loch drin fand ich nicht so prickelnd

Ha da ist meiner auch auf dem Foto 🙂

Ich koche Marmelade damit