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Der beste Damen-Laufschuh

last updateZuletzt aktualisiert:
Damen-Laufschuh Test 2020
Veronika Heidrich

Veronika Heidrich

ist am liebsten in den Bergen unterwegs, egal ob beim Wandern, Trailrunning, Mountainbiken oder Tourenskigehen. Sie testet Sport- und Outdoor-Produkte unter anderem für das Bergzeit-Magazin.

Wir haben 24 Damen-Laufschuhe getestet. Der beste ist für uns der Saucony Ride 13. Er ist ein starker Allrounder, mit dem man vorrangig auf der Straße und leichten Forstwegen viel Spaß hat. Er bietet extrem viel Komfort, gepaart mit einer brillanten Passform und ist sowohl für Vielläufer wie auch für Einsteiger geeignet. Dank seiner reaktiven Dämpfung fliegen die Kilometer geradewegs an einem vorbei. Er eignet sich für komfortable Longruns genauso wie für kurze Feierabend-Sprints.

Update 20. August 2020

Wir haben 10 weitere Paar Damen-Laufschuhe getestet. Unser neuer Favorit ist der Saucony Ride 13. Mit dem Salomon Sense Ride 3 W und dem neunen Salomon Speedcross 5 Gtx W haben wir zwei neue Kauftipps. Des Weiteren sollten sich alle umweltbewussten Läuferinnen den Icebug Outrun W Rb9x ansehen, der als nachhaltigster Trailrunning-Schuh auf dem Markt gilt.

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21. Oktober 2019

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor aktuell.

Generell kommt es bei der Auswahl eines neuen Laufschuhs auf den primär angestrebten Einsatz an. Es gibt unzählige Laufschuhvarianten unter denen man wählen kann – für Einsteiger, Profis, Sprinter, Trailrunner, Schuhe mit ganz neu entwickelten Technologien oder doch klassisch mit Barfußfeeling.

Genauso breitgefächert wie die Einsatzgebiete ist der Preis. Wir haben 24 Modelle für den kleinen Geldbeutel ab circa 30 Euro bis hin zum Spitzenmodell mit rund 250 Euro für Sie getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Saucony Ride 13

Test Damen-Laufschuh: Saucony Ride 13
Leicht, komfortabel und mit perfekter Passform. Mit dem Ride 13 fliegen die Kilometer nur so an einem vorbei.

Liebe auf den ersten Schritt. Mit dem Ride 13 hat Saucony für uns einen Volltreffer gelandet. Schon beim ersten Betrachten fällt einem die hochwertige Verarbeitung und die extrem komfortable Polsterung auf. Der Innenraum, insbesondere Ferse und Zunge sind mit bequemen Polstern ausgestattet, die keine lästige Druckstelle zulassen. Der Schuh passt sich perfekt der Fußform an und lädt sofort zum Loslaufen ein. Selbst müde Beine haben mit der überarbeiteten Dämpfung keinen Grund zur Sorge. Mit dem Ride 13 fühlt sich das Laufen natürlich und leicht an. So ziehen die Kilometer geradewegs an einem vorbei. Er ist der perfekte Schuh fürs tägliche Training auf der Straße und leichten Forstwegen.

Der Allrounder

Salomon Sense Ride 3 W

Test Damen-Laufschuh: Salomon Sense Ride 3 W
Der Sense Ride 3 ist ein Hybrid aus Straßen- & Trailschuh und bietet auf jedem Terrain hohen Komfort.

Der Salomon Sense Ride 3 W ist ein Hybrid unter den Laufschuhen und vereint die besten Eigenschaften aus den Bereichen Straße und Trail. Somit ist er der perfekte Begleiter für sehr abwechslungsreiche Untergründe. Er besitzt den gewohnten Komfort sowie eine angenehm weiche Dämpfung eines Straßenschuhs. Gleichzeitig bietet er dem Fuß genügend Schutz im Gelände und eine ordentliche Portion Grip. Durch eine sehr gute Stabilität und Führung ist der Sense Ride 3 auch für Anfänger eine perfekte Wahl. Erfahrene Läufer werden seine Vorzüge vor allem im Langstreckenbereich zu schätzen wissen.

Leicht & schnell

Saucony Kinvara 10 Damen

Test Damen-Laufschuh: Saucony Kinvara 10
Er schafft den Spagat zwischen Komfort und Geschwindigkeit: leicht, agil und obendrein einer der beliebtesten neuralen Tempolaufschuhe aus dem Hause Saucony.

Keine Preise gefunden.

Unser Leichtgewicht – der Saucony Kinvara 10 – wirkt schon fast wie eine Feder unterm Fuß. Er gehört völlig zu Recht zu einem der beliebtesten Tempolaufschuhe überhaupt. Trotz Fliegengewicht trägt er sich sehr bequem und überzeugt durch eine tolle Passform und ein stark atmendes Obermaterial. Mit seiner Mittelsohle vereint er Komfort und Speed. Es ist ein Schuh, der vor allem für ambitionierte Läufer als Rundum-Sorglos-Paket funktioniert, denn mit ihm hat man einen schnellen Begleiter vom Sprint bis hin zum Marathon.

Fürs Trailrunning

Salomon Speedcross 5 GTX W

Test Damen-Laufschuh: Salomon Speedcross 5 GTX W
Die neueste Version des Salomon Kultschuhs ist nun noch bequemer und überzeugt mit super Grip und einer tollen Dämpfung.

Die neueste Version des Kultschuhs aus dem Hause Salomon. Mit dem Salomon Speedcross 5 Gtx W geht der beliebte Trailrunning-Schuh in die nächste Runde. Im Vergleich zu seinen Vorgängern gefällt uns die Passform hier noch besser. Sie fühlt sich etwas breiter und gemütlicher an und macht so auch auf längeren Distanzen mehr Spaß. Wie gewohnt trumpft er mit sehr gutem Grip, einem ausgeprägten Stollen-Profil für perfekten Halt auf weichen Untergründen, einer sehr bequemen Dämpfung sowie einem präzisen Tritt auf. Viele durchdachte Kleinigkeiten wie eine bewegliche Zunge oder das bewährte Quicklace-Schnürsystem machen ihn zur besten Wahl abseits befestigter Wege.

Nachhaltigkeits-Tipp

Icebug Outrun W RB9X

Test Damen-Laufschuh: Icebug Outrun W
Der nachhaltigste Trail-Running-Schuh der Welt. Minimalismus mit genug Komfort für Langdistanzen.

Etwas außerhalb der Wertung, aber nicht weniger attraktiv ist der Icebug Outrun W Rb9x. Bei ihm handelt es sich um den vielleicht nachhaltigsten Trailrunning-Schuh auf dem Markt. Typisch für skandinavisches Design präsentiert er sich ohne jeglichen Schnickschnack. Alles was hier verbaut ist, erfüllt eine Funktion. Er zählt wahrlich nicht zu den leichtesten oder dynamischsten Laufschuhen. Deshalb empfehlen wir ihn für lange Distanzen oder leichte Wanderungen. Von seiner Herstellung sind wir allerdings begeistert und glauben, dass er für umweltbewusste Läuferinnen durchaus interessant sein dürfte.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritDer AllrounderLeicht & schnellFürs TrailrunningNachhaltigkeits-Tipp
ModellSaucony Ride 13Salomon Sense Ride 3 WSaucony Kinvara 10 DamenSalomon Speedcross 5 GTX WIcebug Outrun W RB9XBrooks Adrenaline GTS 20Salming Enroute 3Columbia Montrail F.K.T.™Skechers Flex Appeal 3.0Under Armour HOVR Infinite DamenBrooks Ricochet DamenInov-8 Mudclaw 260New Balance WMORVP DamenAsics MetaRide WomenAsics Gel DS Trainer 24Salomon Speedcross 4 WSalomon Sonic Ra Pro 2Adidas Ultra boost STNike TanjunPuma Hybrid RunnerBrütting ProjectHKR Damen TurnschuheDaanto Damen Laufschuhe
Test Damen-Laufschuh: Saucony Ride 13Test Damen-Laufschuh: Salomon Sense Ride 3 WTest Damen-Laufschuh: Saucony Kinvara 10Test Damen-Laufschuh: Salomon Speedcross 5 GTX WTest Damen-Laufschuh: Icebug Outrun WTest Damen-Laufschuh: Brooks Adrenaline GTS 20Test Damen-Laufschuh: Salming Enroute 3Test Damen-Laufschuh: Columbia Montrail F.K.T.Test Damen-Laufschuh: Sketchers Flex Appeal 3.0Test Damen-Laufschuh: Under Armour UA HOVR™ InfiniteTest Damen-Laufschuh: Brooks RicochetTest besten Damen-Laufschuhe: inov-8 Mudclaw G 260Test Damen-Laufschuh: New Balance WMORVP DamenTest Damen-Laufschuh: Asics MetaRide WomenTest Damen-Laufschuh: Asics Gel DS Trainer 24Test Damen-Laufschuh: Salomon Speedcross 4 WTest Damen-Laufschuh: Salomon Sonic Ra Pro 2Test Damen-Laufschuh: adidas Ultra boostTest Damen-Laufschuh: Nike TanjunTest Damen-Laufschuh: Puma Hybrid RunnerTest besten Laufschuhe: Brütting ProjectTest Damen-Laufschuh: HKR Damen TurnschuheTest Damen-Laufschuh: Daanto Damen Laufschuhe
Pro
  • Super Abrollverhalten
  • Perfekte Passform
  • Reaktionsfreudiger Schuh
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gute Passform
  • Hoher Tragekomfort
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Gute Dämpfung
  • Sehr leicht
  • Sehr flexibel
  • Stark atmungsaktiv
  • Reaktionsfreudige Mittelsohle
  • Adaptive Passform
  • Überarbeitete Passform
  • Bewegliche Zunge
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Quicklace-Schnürsystem
  • Nachhaltige Produktion
  • Angenehme Dämpfung
  • Gute Passform
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Super Passform
  • Angenehme Dämpfung
  • Dynamisches Abrollen
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr leicht und luftig
  • Natürliches Laufgefühl
  • Gute Dämpfung
  • Guter Grip
  • Atmungsaktives Mesh
  • Robuste Verarbeitung
  • Gute Dämpfung
  • Schicke Strickoptik
  • Geringes Gewicht
  • Weiche Einlegesohle
  • Gute Energierückführung
  • Nahtlose Verarbeitung
  • Vielseitiger Einsatz
  • Gleichbleibende Dämpfung
  • Bluetooth-Chip
  • Schnelles, natürliches Abrollen
  • Hübsche Optik
  • Super Verarbeitung
  • Weiches Fersenpolster
  • Leicht und sehr robust
  • Extrem griffig
  • Mit Graphene verstärkter Gummi
  • Obermaterialien mit Kevlar
  • Angenehmes Tragegefühl
  • Geringe Sprengung
  • Sehr komfortable Dämpfung
  • Nahtlose Overlays
  • Weniger Kraft – längeres Laufen
  • Top Verarbeitung
  • Gemütliche Passform
  • Flüssiges Abrollverhalten
  • Extrem hochwertige Verarbeitung
  • Sehr gute Passform
  • Sehr leicht
  • Gute Führug
  • Sehr angenehme Passform
  • Selbstreinigende Stollen
  • Quicklace™ Schnürsystem
  • Sehr leicht
  • Schnell und dynamisch
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr bequeme Passform
  • Griffige Continental-Sohle
  • Luftiges Mesh-Obermaterial
  • Gute Dämpfung
  • Sehr leicht
  • Extrem komfortabel
  • Bequeme Passform
  • Luftiges Strick-Obermaterial
  • Leichtgewicht
  • Angenehme Passform
  • Kleiner Preis
  • Leichtgewicht
  • Kleiner Preis
  • Gute Passform
  • Luftiges Mesh
Contra
  • Steinfang im Profil
  • Etwas träge, dafür perfekt für Dauerläufe
  • Sehr weiche Sohlenmischung (schneller Abrieb)
  • Sehr hohe Ferse
  • Relativ hohes Gewicht
  • Sehr hohe Sprengung
  • Fühlt sich anfangs etwas klein an
  • Fehlender Halt bergab und auf unebenen Untergründen
  • Innensohle fest verklebt
  • Im ersten Moment etwas steif
  • Kein Gespür für den Boden
  • Keine Marathonschnürung möglich
  • Etwas schwer
  • Spezielles Einsatzgebiet
  • Steif im Mittelfuß
  • Sehr teuer
  • Steife Sohlenkonstruktion
  • Etwas schmal geschnitten
  • Abrieb der Stollen
  • Hohe Sprengung für Trail
  • In der Sohle verfangen sich öfter mal kleine Steine
  • Fällt groß und breit aus
  • Sehr viel Sohle
  • Läuft sich etwas schwammig
  • Keine Führung
  • Nur für kurzes Training
  • Schwere Sohle
  • Keine Führung
  • Wirkt etwas instabil
  • Wenig atmungsaktiv
  • Etwas billig verarbeitet
  • Billige Verarbeitung
  • Starker Plastikgeruch
  • Instabil
  • Billige Verarbeitung
  • Plastikgeruch
Bester Preis

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Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Das Schöne am Laufen ist, dass man im Grunde nicht viel braucht, um starten zu können. Das wichtigste sind gute Laufschuhe – und an denen sollten Sie nicht sparen. Denn ein gutes, perfekt sitzendes Paar Schuhe kann darüber entscheiden, ob die Laufmotivation von Dauer ist oder die Schuhe schon nach der ersten Trainingswoche im Schrank verstauben.

Ein guter Laufschuh sollte beim Training unterstützen, schützen, führen und motivieren

Ein Schuh sollte Sie im besten Fall in Ihrem Training unterstützen, schützen, führen und motivieren. Stehen Sie noch ganz am Anfang, ist die Wahl des perfekten Laufschuhs extrem wichtig, um eine Überbelastung oder andere Laufverletzungen zu vermeiden.

Wer sich unsicher ist, geht am besten in ein kompetentes Sport- und Laufgeschäft. Dort kann man mit einer individuellen Laufbandanalyse seinen Laufstil begutachten lassen, um eventuelle Fehlstellungen vorab zu erkennen. Außerdem können die Fachverkäufter »aus alten Schuhen lesen«: Die Abnutzung des Profils Ihrer alten Laufschuhe kann viel über Ihren Laufstil und mögliche Fehlstellungen sagen.

Wieviele Laufschuhe braucht man?

Wieviele Laufschuhe in Ihrem Schrank stehen sollten, hängt von der Häufigkeit des Trainings ab. Laufen Sie häufiger als zweimal die Woche, macht es durchaus Sinn, mehr als ein Paar zu benutzen.

 Damen-Laufschuh Test: Allgmein
Je nach Trainingsumfang sollte man zwischen verschiedenen Modellen wechseln.

Bei drei bis sechs Trainingseinheiten pro Woche sollte man zwischen mindestens vier verschiedenen Paaren wechseln. Wieso das so wichtig ist? Jeder Schuh ist eigen. Und so sorgt auch jedes Modell für eine andere Statik. Laufen Sie zu oft im selben Schuh, kann es auf Dauer zu Überlastungen kommen. Durch den Schuhwechsel wird Ihre Muskulatur dagegen immer leicht unterschiedlich belastet.

Wie lange halten Laufschuhe?

Für den Verschleiß der Schuhe gibt es keine wirklich verlässliche Faustregel. Glaubt man den Herstellern, ist ein Laufschuhleben für etwa 600 Kilometer gut. Es gibt jedoch viele Menschen, die sie deutlich länger nutzen. Wann Sie Ihre Schuhe wechseln sollten, hängt vor allem von Ihrem Laufstil, Ihrem Gewicht und dem Untergrund ab, auf dem Sie am meisten unterwegs sind.

Besonderheiten von Frauenschuhen

Die meisten Laufschuhe gibt es in Versionen für Frauen und für Männer. Das macht auch Sinn, denn es gibt ein paar feine Unterschiede zwischen Männer- und Frauenschuhen.

Dämpfung

In der Regel sind Frauen leichter als Männer. Daher brauchen Sie auch eine angepasste, weichere Dämpfung, die das geringere Körpergewicht widerspiegelt. Zwar gibt es auch Laufschuhe, die mit sehr wenig Dämpfung arbeiten. Für Asphalt und auch für den Einstieg ins Laufen empfehlen sich allerdings Schuhe mit einer sehr guten Dämpfung, zum Beispiel der New Balance Wmorvp Damen oder der Nike Tanjun.

Damen-Laufschuh Test: Testbericht Laufschuhe Dämpfung
Stark gepolsterter Damenlaufschuh, für ein geschmeidiges und stark gedämpftes Laufgefühl.

Beweglichkeit

Die Beweglichkeit des Körpers beeinflusst das Abrollverhalten des Fußes. Frauen setzen mit der Ferse weiter außen auf, weshalb die Schuhe an dieser Stelle stärker abgerundet sind. Wie stark die Ausprägung ist, hängt dabei vom jeweiligen Modell ab – genauso wie die Unterstützung der Abrollbewegung. Beim Asics Metaride Women wird mit einer »Kippung« des Schuhs extrem auf das Abrollverhalten eingegangen. Dagegen gibt es vor allem im Trailbereich Schuhe, die so neutral sind, dass Sie davon fast nichts spüren werden.

Größe

Frauen haben bei gleicher Schuhgröße oft einen schlankeren Fuß als Männer. Deshalb sind Frauenschuhe schmaler geschnitten als die Männermodelle. Das kann man im Vergleich beim Asics Gel Ds Trainer 24 gut erkennen. Generell gilt für die Größe »darfs ein bisschen mehr sein?«. Nehmen Sie im Zweifel den Schuh lieber eine halbe Nummer größer bevor Sie sich am Ende blaue Zehen laufen! Oder entscheiden Sie sich für ein Modell mit einer geräumigen Zehenbox wie beim Salomon Sonic Ra Pro 2. Auch Die Proportionen der Füße unterscheiden sich. Frauen haben eine schmalere Ferse und im Verhältnis einen breiteren Vorfuß.

Sprengung

Ertappt, bei der Sprengung gibt es keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Trotzdem sollte man wissen, um was es sich dabei handelt. Gemeint ist hier der Höhenunterschied von Vorfuß und Ferse. Da im Rückfuß meist mehr Dämpfungsmaterial eingesetzt wird, ist die Mittelsohle vorn etwas flacher. Das heißt, der Vorfuß steht dichter am Boden. Je nach Laufvorliebe und Trainingsstand kann hier zwischen Schuhen mit weniger Sprengung (null bis acht Millimeter) wie dem Saucony Kinvara 10 Damen oder Schuhen mit sehr viel Sprengung wie dem Salomon Speedcross 5 Gtx W gewählt werden.

So haben wir getestet

Die insgesamt 24 Testschuhe wurden auf verschiedenen Distanzen zwischen 8 und 40 Kilometern gelaufen. Je nach Schuh verliefen diese Strecken auf hartem (Asphalt, Beton, Fels) oder weichem (Forstweg, Wald, Schnee) Untergrund.

Wie erwähnt gibt es für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke verschiedene Laufschuhe. Daher ist es so gut wie unmöglich, den einen perfekten Schuh zu küren. Deshalb gehen wir bei unserem Test auf die jeweiligen Vorteile und den vom Hersteller angestrebten Einsatzzweck ein.

Aufgrund der verschiedenen Einsatzgebiete küren wir auch keinen Testsieger sondern einen Favoriten, der für die meisten eine gute Wahl sein sollte und darüber hinaus Empfehlungen für verschiedene Zielgruppen: für Einsteiger, Langstreckenläufer, fürs Training und Trailrunning.

 Damen-Laufschuh Test: Saucony Ride13
Der Saucony Ride 13 – der perfekte Allrounder für jede Trainingseinheit.

Unser Favorit: Saucony Ride 13

Enjoy the Ride! Den beliebten Saucony Ride gibt es nun schon in der 13. Auflage. In der neuesten Version glänzt er mit einem überzeugenden Komfort-Update. Ausgestattet mit einer PWRRUN Dämpfung fühlt sich das Laufen nun noch leichter und kraftsparender an. Dazu kommt, dass sich der Schuh aus einer 360° Perspektive perfekt an fast jede Fußform anpasst. Wir waren gespannt, wie das in der Praxis aussieht und ob das Komfort-Wunder wirklich hält, was es verspricht.

Unser Favorit

Saucony Ride 13

Test Damen-Laufschuh: Saucony Ride 13
Leicht, komfortabel und mit perfekter Passform. Mit dem Ride 13 fliegen die Kilometer nur so an einem vorbei.

Der Saucony Ride 13 ist ein sehr komfortabler Trainingsschuh für den täglichen Einsatz – egal ob man am Wochenende einen Longrun geplant hat oder unter der Woche 5-10 schnelle Kilometer laufen möchte. Mit den auffallend gelben Neutrallaufschuhen kann man im Grunde nichts falsch machen. Sie sind reaktiv und gleichzeitig herrlich komfortabel. Was in der Praxis so viel bedeutet wie: Man kann deutlich mehr Kilometer mit geringerem Kraftaufwand laufen – PWRRUN Dämpfung sei Dank.

Die perfekte Passform für jede Läuferin

Zusätzlich hat Saucony seinen Ride 13 mit der sogenannten FORMIT Technologie in Zwischensohle und Obermaterial ausgestattet. Diese passt den Schuh an die unterschiedlichsten Fußformen und Belastungsmuster an und gewährleistet somit einen perfekten Sitz sowie eine unschlagbar angenehme Passform. Diese wird zusätzlich durch Strukturgebende 3D-Prints im Obermaterial optimiert und gibt dem Fuß nochmals mehr Halt. Die TRI-FLEX Außensohle aus neu überarbeitetem Blown Rubber sorgt für die nötige Langlebigkeit der Schuhe, eine gute Traktion und ein sehr angenehmes Abrollverhalten beim Laufen.

Nun aber genug mit den Fachbegriffen und Zeit für den Praxistest: Wie schon erwähnt, steht beim Saucony Ride 13 Komfort an erster Stelle. Die dicken Marshmallow-artigen Polster im Fersenbereich und an der Zunge machen sofort Lust hineinzuschlüpfen. Das weiche Material umschließt den Fuß perfekt und gibt einem zusätzlich durch das geringe Gewicht und das luftige, anschmiegsame Mesh-Obermaterial ein Gefühl von »wie-für-mich-gemacht«. Okay, okay … mit diesen Worten wirbt Saucony für seine FORMIT Technologie, aber mal ehrlich – dem ist absolut nichts entgegenzusetzen.

Da es auf unseren Testläufen meist ziemlich hohe Temperaturen hatte, wurde der Ride 13 in punkto Atmungsaktivität ausgiebigst getestet. Und auch hier können wir nicht anders als ihm die volle Punktzahl zu geben. Das leichte, luftige Obermaterial ist wunderbar luftdurchlässig, lässt den Fuß atmen und verhilft zu einem angenehmen Klima trotz brütender Sommerhitze. Selbst die dicken Polster fühlen sich niemals unangenehm an. Ganz im Gegenteil.

Beim Laufen selbst kommt einem das neue PWRRUN-Material zugute. Dieses macht den Schuh – wie oben kurz erwähnt – sowohl auf Kurz- als auch Langstrecken zu einem treuen, komfortablen Trainingsbegleiter. Es bietet eine ganze Menge Komfort, der reaktiv genug ist um auch mal eine Extrarunde zu drehen ohne dabei zu ermüden. Der Laufstil fühlt sich damit locker, flüssig und einfach gut an. Er ist flexibel und agil genug für Tempoläufe und dennoch so weich und komfortabel, dass man mit ihm gerne mehrere Stunden während einem Longrun verbringt.

Und nun zu den Fakten: Mit seinen 522 Gramm zählt er noch zu den Leichtgewichten. Er besitzt eine 8 mm Sprengung die einem zusammen mit der wunderbaren Dämpfung das Gefühl geben, als würden die Kilometer regelrecht an einem vorbei fliegen. Der Saucony Ride 13 ist ein perfekter Allrounder für Vielläufer, Einsteiger, Kurzstrecken-Liebhaber und Dauerläufer. Somit ist er unsere erste Wahl für die meisten Läuferinnen. Und selbst preislich liegt er noch im guten Mittelfeld von anständigen Laufschuhen.

Alternativen

Unser Favorit ist ein sehr guter Allrounder, der mit einem top Preis-Leistungs-Verhältnis besticht. Für andere Anforderungen können wir noch folgende Modelle empfehlen.

Der Allrounder

Salomon Sense Ride 3 W

Test Damen-Laufschuh: Salomon Sense Ride 3 W
Der Sense Ride 3 ist ein Hybrid aus Straßen- & Trailschuh und bietet auf jedem Terrain hohen Komfort.

Mit dem Sense Ride 3 W bringt Salomon ein echtes Hybrid-Modell auf den Markt. Neben den Standard-Eigenschaften eines Trailrunning-Schuhs wie ausreichend Schutz und einem guten Grip, trumpft dieses Modell mit erstaunlich viel Dämpfung und Komfort eines Straßenschuhs auf. Seine Stärken liegen sicher im Gelände, doch für all diejenigen, die gerne ohne Kompromisse auf den unterschiedlichsten Wegen unterwegs sind, bietet er den perfekten Spagat, um jedem Laufabenteuer gerecht zu werden.

Beim Aufbau des Sense Ride 3 hat sich Salomon von einigen Eigenschaften eines Straßenschuhs inspirieren lassen. So bietet er im Gegensatz zu den meisten klassischen Trailrunning-Schuhen ungewöhnlich viel Komfort und Dynamik. Er ist für all diejenigen Läufer gemacht, die sich nicht einschränken wollen und die gerne auf sehr wechselhaften Untergründen unterwegs sind. Egal ob auf Asphalt, Forstweg, Schotterpiste oder weichem Waldboden.

Was sofort auffällt, ist seine enorm robuste Verarbeitung. Er besitzt einen guten Rundumschutz, um die Füße auf dem Trail vor Steinen oder Wurzeln zu schützen. Durch die optisch leicht wuchtige Optivibe-Technologie (hoher Fersenbereich) wirkt er auf den ersten Blick zugegeben etwas klobig. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Denn genau dieser Technologie verdanken wir eine sehr angenehme Dämpfung vereint mit den besten Antriebseigenschaften. Durch die Kombination unterschiedlicher Schaumstoffe werden Vibrationen beim Laufen reduziert und somit eine schnelle Ermüdung des Läufers verhindert. Was dazu führt, dass man mit gleichem Energieeinsatz länger laufen kann.

Bei der Außensohle setzt Salomon auf seine bewährte Contagrip-Technologie. Dafür besteht die Sohle des Salomon Sense Ride 3 W aus einer Kombination von unterschiedlich harten Gummimischungen sowie einem ausgeprägten Stollenprofil. An besonders beanspruchten Stellen ist die Gummimischung dicker und somit robuster. Contagrip bietet einem einen sehr guten Halt auf den unterschiedlichsten Böden und bei wechselnden Wetterbedingungen.

Beim Laufen merkt man ziemlich schnell, worin die Stärken unseres Sense Ride 3 liegen. Somit ist er durch seine robuste Verarbeitung nicht unbedingt der agilste Schuh. Dafür hat man aber einen absolut stabilen Halt und eine super Führung – was ihn für Langstreckenläufe in Kombination mit seiner ausgeprägten Dämpfung und einer angenehm breiten Passform sehr interessant macht. Vor allem für nicht allzu geübte Läuferinnen bietet er eine gewisse Stabilität, mit der er abseits befestigter Wege eine wirklich gute Wahl ist. Somit also perfekt, wenn die Laufstrecke hauptsächlich über Forst- und Waldwege verläuft.

Was uns auch sehr gut gefällt, ist sein luftiges Mesh-Obermaterial. Dieses ist angenehm atmungsaktiv und dennoch robust genug, um so einiges an Wurzeln und Steinen auszuhalten. Abgerundet wird das Ganze durch das Salomon-typische Quicklace-System, das den Schuh perfekt am Fuß fixiert und bei dem die Schnüre oben in einer kleinen Tasche an der Außenseite der Zunge versteckt werden. Alles in allem hat uns der Sense Ride 3 als Allrounder für die breite Masse absolut überzeugt und bekommt nicht zuletzt aufgrund seines fairen Preises eine klare Kaufempfehlung.

Leicht & schnell

Saucony Kinvara 10 Damen

Test Damen-Laufschuh: Saucony Kinvara 10
Er schafft den Spagat zwischen Komfort und Geschwindigkeit: leicht, agil und obendrein einer der beliebtesten neuralen Tempolaufschuhe aus dem Hause Saucony.

Keine Preise gefunden.

Der Saucony Kinvara 10. Ein Schuh, mit dem man eigentlich nichts falsch machen kann. Schon in der zehnten Auflage kann man gut und gerne von ihm behaupten, dass der leichte Tempo-Schuh eines der wohl bekanntesten und beliebtesten Modelle aus dem Hause Saucony ist. Mit einer EVERUN-Topsohle und einer flexiblen EVA-Zwischensohle vereint er dynamisches Laufen mit jeder Menge Komfort.

Das Leichtgewicht besteht aus einem stabilen Mesh-Material, das durch seinen nahtlosen Aufbau extrem angenehm am Fuß sitzt. Es ist wunderbar leicht, atmungsaktiv und bietet dennoch eine gewisse Stütze, die den Fuß hält, wo er hingehört. Außerdem wird die Ferse so weich und stabil umschlossen, dass sich der Schuh insgesamt schon fast wie eine zweite Haut anfühlt.

Das Beste bzw. der »Durchbruch auf dem Gebiet der Dämpfung«, wie es Saucony so schön formuliert, ist die reaktionsfreudige EVERUN-Sohle. Die dünne Schaumschicht direkt unter der Einlegesohle sorgt für einen Spagat aus hohem Komfort und einem extrem dynamischen Lauf.

Beim Laufen fällt vor allem das super Abrollverhalten und seine adaptive Passform sofort positiv auf. Man schlüpft rein, läuft los und merkt überhaupt nicht, dass man einen »neuen Schuh« trägt. Er fühlt sich einfach ab dem ersten Moment genial an.

Die Dämpfung ist top und die vier Millimeter Sprengung sorgen für einen natürlichen Lauf und ein angenehmes Gefühl für den Untergrund. Der Grip auf unseren Testläufen (Asphalt und Forst) war einwandfrei. Einziges kleines Manko: Da die Sohle sehr weich ist, können sich kleine spitze Steinchen schon mal hineinbohren und darin stecken bleiben. Und die weiße Sohle sieht nach ein paar Laufeinheiten nicht mehr ganz so »fresh« aus.

Fazit: Der Saucony Kinvara 10 ist ein extrem leichter, agiler und sehr komfortabler Schuh – hauptsächlich für kurze bis mittlere Strecken. Er ist reaktionsstark und meistert den Spagat zwischen Speed und Komfort mit Bravour. Somit ist er eine super Wahl für ambitionierte Läufer, die einen leichten, verlässlichen Tempo-Schuh suchen.

Fürs Trailrunning

Salomon Speedcross 5 GTX W

Test Damen-Laufschuh: Salomon Speedcross 5 GTX W
Die neueste Version des Salomon Kultschuhs ist nun noch bequemer und überzeugt mit super Grip und einer tollen Dämpfung.

Der wahrscheinlich bekannteste Trailrunningschuh schlechthin geht in die fünfte Auflage. Die Rede ist natürlich vom Salomon Speedcross 5 GTX. Es wird wenige geben, die ihn nicht kennen. Er steht für maximalen Grip, ein ausgeprägtes Stollenprofil, gute Stabilität und vor allem ein schier unendliches Spektrum unterschiedlichster Farbvarianten. Wie sich die neueste Version läuft, was sich verändert hat und wie sie ausfällt? Wir haben es ausgiebig getestet.

Es gibt gewisse Dinge, die werden mit der Zeit immer besser. Dazu gehört unserer Meinung nach auch der Salomon Speedcross. Es gab Versionen, die haben wir geliebt und andere, von denen wir nicht allzu begeistert waren. Die neue Auflage allerdings hat uns wieder in ihren Bann gezogen. Allein schon die großartige Verarbeitung überzeugt auf Anhieb. Der gesamte Schuh besteht aus einem nahtlosen Obermaterial, das ihm schon fast eine sockenartige Passform verleiht. Eine neue GORE-TEX Konstruktion sorgt obendrein für absoluten Wetterschutz und hält den Fuß von außen trocken.

Neuerungen findet man zum einen bei der Zunge. Sie ist frei beweglich und sorgt für mehr Komfort und wie Salomon so schön sagt »für einen schnittigen Look«. Eine weitere Optimierung hat das Profil erfahren. Die Stollen sind nun etwas größer und breiter angeordnet, um noch besser greifen zu können. Und für alle, die bei den Vorgängermodellen aufgrund des schmalen Schnittes irgendwann aufgegeben haben, kommt hier eine neue Chance! Denn die Passform ist nun deutlich breiter und bietet in der Zehenbox mehr Platz.

Also Schuh an und ab auf den Trail! Dank der gewohnten Quicklace-Schnürung sitzt er perfekt am Fuß, drückt nicht und gibt uns sofort ein Gefühl von gutem Schutz und einer ordentlichen Portion Stabilität. Unsere Teststrecke verläuft ca. 40 km über Asphalt, Wurzelböden, Wiesen, Schotter und ein paar kleine Bachläufe. Was uns sehr gut gefällt, ist das angenehme und gut gedämpfte Laufgefühl auch auf hartem Untergrund. Das Stollenprofil ist breit genug angeordnet, um selbst auf Asphalt nicht unangenehm zu wirken.

Sein volles Potenzial entfaltet er dann aber abseits der befestigten Wege. Die Stollen beißen sich regelrecht in den weichen Waldboden. Man springt präzise über Wurzeln und Steine, bekommt dank ausgeprägtem Zehenschutz ausreichend Schutz vor Stößen und wird im Downhill mit einer weichen Dämpfung belohnt. Bei einer Sprengung von 10 Millimeter wird generell relativ viel Bodengefühl geschluckt. Bei längeren Strecken schlägt sich das in langsamerer Ermüdung nieder.

Mit dem Salomon Speedcross 5 GTX W bekommt man einen ausgefeilten Trailrunning-Schuh, der einem auf unterschiedlichstem Terrain ein Gefühl von Sicherheit und Halt gibt. Er sitzt perfekt am Fuß und schützt diesen durch seine umlaufenden Gummiverstärkungen. Das Profil ist hauptsächlich etwas für weiche Böden. Die neue Variante macht zwar einen deutlich stabileren und langlebigeren Eindruck als seine Vorgänger, auf harten Straßen wird man die Stollen aber dennoch unnötig schnell ablaufen.

Wer einen zuverlässigen, ausgefeilten und durchweg bequemen Trailrunning-Schuh für weiche Untergründe sucht, wird mit dem Speedcross 5 Gtx bestimmt glücklich werden. Durch das verbaute GORE TEX eignet er sich vor allem für Läufe bei schlechtem, regnerischen Wetter und bei kühlen Temperaturen. Bei Sommerhitze würden wir dann doch eher die Variante ohne GTX empfehlen. Er ist zwar nicht gerade ein Schnäppchen, durch seine einwandfreie Verarbeitung ist der Preis aber absolut gerechtfertigt.

Nachhaltigkeits-Tipp

Icebug Outrun W RB9X

Test Damen-Laufschuh: Icebug Outrun W
Der nachhaltigste Trail-Running-Schuh der Welt. Minimalismus mit genug Komfort für Langdistanzen.

Der Icebug Outrun W Rb9x wird momentan als der nachhaltigste Trailrunning-Schuh der Welt gehandelt. Er kommt in einem sehr schlichten Design daher, ohne jeglichen Schnickschnack. Alles was hier verbaut ist, erfüllt eine Funktion. Der Fokus liegt ganz klar auf Komfort für lange Distanzen. Seine Zielgruppe reicht dabei von umweltbewussten Freizeitläufern bis hin zu erfahrenen Läufern die Kilometer sammeln möchten.

Der Outrun RB9X ist sicherlich eines der Sommer-Highlights der schwedischen Marke Icebug. Bei ihm dreht sich alles um Nachhaltigkeit. So besteht das Obermaterial, die Innensohle und das Futter aus 100 Prozent recyceltem PET-Polyester, die Außensohle aus 15 Prozent recyceltem Gummi und die Mittelsohle aus 10 Prozent Bloom Foam – einem Dämpfungsmaterial, das aus schädlichen Algen gewonnen wird.

So weit, so gut. Die nachhaltige Herstellung dürfte wohl sicherlich den Nerv der Zeit treffen. Aber wie schlägt sich der Outrun in der Praxis?
Er erinnert mit seinem recht flachen Aufbau und einem Gewicht im oberen Bereich der Laufschuhe ein bisschen an einen leichten Wanderschuh. Auch die schützenden Gummiverstärkungen rundum sowie eine Rockblade-Platte in der Sohle zeigen, dass sein Einsatzgebiet fernab asphaltierter Straßen liegt.

Seine Passform ist sehr gemütlich und der Leisten breit geschnitten, also genügend Platz auf langen Distanzen. Auch der Fersenhalt und die Stabilität machen einen guten Eindruck. Beim Laufen selbst wirkt er allerdings ein bisschen schwerfällig. Ein kräftesparendes Abrollverhalten sieht anders aus. Die Dämpfung ist angenehm, aber nicht allzu weich und das Profil gibt den nötigen Halt auf unterschiedlichen Böden, wenn es nicht allzu technisch wird.

Fazit: Dieser Schuh ist schon etwas Besonderes. Wir sind begeistert von der Idee, einen so nachhaltigen Laufschuh herzustellen. Allerdings ist er für uns eher eine Mischung aus leichtem Wanderschuh und einem gemütlichen Trailrunning-Schuh für die Langstrecke. Für all diejenigen, bei denen Performance nicht an erster Stelle steht und denen ein möglichst geringer ökologischer Fußabdruck wichtiger ist, kann es sich aber lohnen, den Icebug Outrun Rb9x mal genauer anzusehen.

Außerdem getestet

Brooks Adrenaline GTS 20

Der Brooks Adrenaline Gts 20 feiert nun schon 20. Geburtstag! Als der »älteste« Laufschuh von Brooks gilt er nicht nur als Klassiker, sondern ist auch nach wie vor ein Verkaufsschlager. Ob sich der beliebte Stabil-Schuh auch in der neuen Auflage bewährt? Wir haben es getestet.

Das große Steckenpferd des Adrenaline 20 ist seine tolle Kombination aus Dämpfung und Stabilität. So bietet er beim Laufen genau die richtige Portion Komfort. Er gibt genug Energie zurück, um kräftesparender lange Strecken zu laufen – ist aber dennoch reaktionsfreudig und schnittig genug, um auf kurzen Trainingseinheiten mal so richtig Gas zu geben. Er ist schön leicht, liegt super am Fuß und gibt ihm mit seiner gepolsterten Ferse einen tollen Halt.

In der 20. Auflage kommt der Adrenaline mit einem überarbeiteten Obermaterial daher. Es besteht aus unterschiedlich breit gewebtem Mesh, das je nach Anspruch enger oder lockerer am Fuß anliegt. Uns gefällt das sehr gut, da man sich in dem Schuh auf Anhieb super wohl und gut aufgehoben fühlt.

Gehören Sie zu den Läufern, die oft Knieprobleme bekommen? Dann könnte der Adrenaline 20 vielleicht bald Abhilfe schaffen. Ein weiterer großer Pluspunkt sind nämlich seine sogenannten GuideRails. Diese kann man sich wie eine stabilisierende Führung rund um den Fuß vorstellen. Sie verhindern eine übermäßige Bewegung und ermöglichen somit komfortablere Bewegungsabläufe des Knies. Also perfekt für alle Läufer, die hier ihre Schwachstelle haben.

Fazit: Der Adrenaline 20 besitzt eine gute Passform, stabilisierenden Eigenschaften und eine angenehmen Dämpfung. Sein Einsatzgebiet ist die Straße. Durch seine stabile Führung und die Knie entlastenden GuideRails ist der Schuh vor allem für Einsteiger und etwas festere Läufer empfehlenswert. Alle anderen Läufer werden davon nicht viel merken was die Zielgruppe aus unserer Sicht etwas einschränkt.

Leicht, natürlich und luftig. Der neue Salming Enroute 3 gehört in unserer Testreihe zu den Leichtgewichten. Er kommt relativ schlicht daher und wirbt mit dem bewährten Natural Running Support System. Das ist ein Konzept, das einen darin unterstützt, einen natürlichen Laufstil beizubehalten.

Auf den ersten Blick wirkt der Enroute 3 relativ schlicht. Das Obermaterial besteht aus einem angenehm atmungsaktiven Gewebe. Etwas fester als das momentan gängige Mesh, aber dennoch schön luftig und an einigen Stellen mit zusätzlichen Belüftungslöchern versehen. Was sofort auffällt, sind die gut dimensionierten Laschen, die vor allem für Triathleten interessant sein dürften, da man den Schuh dank ihnen sehr schnell anziehen kann.

Beim ersten Hineinschlüpfen sind wir etwas zwiegespalten. Der Schaft ist angenehm breit, doch nach vorne hin merkt man die Zehenbox. Auf den ersten Laufmetern verfliegt die Sorge dann aber recht schnell. Hier fühlt sich der Fuß dann doch sehr wohl und hat auch im Zehenbereich ausreichend Platz. Die neutrale Dämpfung und ein natürliches Abrollverhalten machen wirklich Spaß. Und durch die relativ geringe Sprengung von 6 millimetern bekommt man ein schön direktes Laufgefühl.

Der Salming Enroute 3 ist ein angenehmer und leichter Straßenlaufschuh. Durch das geringe Gewicht wurde bei ihm auf übermäßige Führungseigenschaften und bis auf einen leichten Zehenschutz auf Gummiverstärkungen verzichtet. Daher sehen wir ihn als täglichen Trainingsschuh für kürzere Distanzen und vor allem geübte Läufer. Für Einsteiger und die breite Masse empfehlen wir einen Schuh mit etwas mehr Führung und Stabilität.

Columbia Montrail F.K.T.™

Extrem bequem und ultra griffig. Der Columbia Montrail Fkt wurde von Runner’s World zu einem der besten Trailrunning-Schuhe 2020 gekürt. Und das nicht ohne Grund. Der Montrail F.K.T. ist dank dem nahtlosen luftigen Mesh-Obermaterial angenehm leicht uns sehr atmungsaktiv. Gleichzeitig bietet ein interner Stützkorb an der Ferse ausreichend Stabilität.

Die Passform ist hervorragend. Das weiche Material schmiegt sich perfekt an den Fuß und verspricht einen wunderbaren Tragekomfort. Generell ist das Modell etwas breit geschnitten. Im Zehenbereich ist sehr viel Platz – genau richtig für lange Strecken und Downhills. Durch eine feste Schnürung kann der Schuh auch im Mittelfuß recht stabil fixiert werden, um im technischen Gelände genug Halt zu bieten. Obendrein wird das durch einen im Fersenbereich verbauten Stützkorb verstärkt.

Rund um den Schuh ziehen sich sehr gut verarbeitete, robuste Gummierungen, die den Fuß vor äußeren Einflüssen schützen. Für den maximalen Grip in jedem Gelände sorgt das mit 4 Millimeter nicht zu übertriebene Stollenprofil. Wenn es nicht gerade zu matschig wird und somit das Profil einfach zu gering, hält die Sohle wirklich einwandfrei. Stöße im Downhill werden perfekt von der Zwischensohle absorbiert. Und auch auf längeren Flachstücken wächst einem der Schuh mit seiner komfortablen Dämpfung schnell ans Herz.

Einzig bei sehr technischen Passagen hatten wir ein wenig Probleme mit der Stabilität. Für die kleine Zielgruppe an Ultraläufern können wir den Schuh empfehlen. Für die meisten Trailrunner würden wir allerdings einen Schuh vorschlagen, der in verblocktem Gelände noch enger und stabiler am Fuß sitzt. Bei Läufern mit schmalem Mittelfuß könnte der Lauf sonst eventuell etwas schwammig werden.

Skechers Flex Appeal 3.0

Beim Skechers Flex Appeal 30 handelt es sich um einen leichten und gut gedämpften Fitnessschuh. Er kommt in einer schicken Strickoptik daher und macht sowohl beim Sport als auch als bequemer Freizeit-Sneaker eine gute Figur.

Reinschlüpfen und wohlfühlen. Der Flex Appeal überzeugt auf Anhieb mit einer sehr angenehm breiten Passform. Sein weicher Memory Foam in der Zwischensohle ist verantwortlich für einen gleichbleibend hohen Tragekomfort. Es fühlt sich ein bisschen an wie auf Wolken zu laufen. Allerdings muss man an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Einlagen im Schuh verklebt sind und somit nicht durch orthopädische Einlagen getauscht werden können.

Der Flex Appeal 30 ist so leicht, dass man ihm am Fuß fast nicht wahrnimmt. Dieses Gefühl wird durch eine sehr weiche Dämpfung verstärkt. Die Sohle ist an den am stärksten beanspruchten Stellen mit einer dickeren Gummimischung ausgestattet die den Abrieb minimiert. Das Strick-Obermaterial liegt angenehm am Fuß an und ist schön luftdurchlässig. Stabilität und viel Halt bietet diese Konstruktion allerdings nicht.

Somit ist der Schuh aus unserer Sicht kein wirklicher Laufschuh, sondern ein angenehmer Trainingsschuh für das Fitnessstudio oder eben ein bequemer Alltagsbegleiter. Mit einem wirklich günstigen Preis kann man hier nicht viel verkehrt machen.

Under Armour HOVR Infinite Damen

Test Damen-Laufschuh: Under Armour UA HOVR™ Infinite

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Der UA HOVR Infinite Damen wurde aus der Intention heraus entwickelt, den besten neutralen Laufschuh auf den Markt zu bringen. Seinen Namen »Infinite« trägt er, weil er für das Training auf langen Distanzen mit gleichbleibendem Laufgefühl steht. Was aber steckt nun eigentlich hinter diesem kryptischen HOVR?

Wie alle namhaften Laufschuhhersteller war auch Under Armour auf der Suche nach einer perfekten Dämpfungstechnologie. Die soll nicht nur super dämpfen, sondern obendrein leicht und robust sein und dem Läufer seine Energie bestmöglich zurückgeben. Und so wurde ein sehr weicher, mit einem sogenannten EnergyWeb umhüllter Schaum entwickelt. Diese Hülle hält die Form, der Aufprall beim Laufen wird vom Schaum aufgenommen und an den Fuß abgegeben. Für die Langlebigkeit der Sohle hat man noch eine robuste Vollgummi-Außensohle dazugepackt, die dem Ganzen Grip und Widerstandsfähigkeit verleiht. Diese drei Schichten ergeben zusammen die HOVR-Technologie.

So viel zur Theorie – Zeit für die Praxis: Schlüpft man in den Schuh, umschließt einen erst einmal ein sehr angenehmes, atmungsaktives Mesh-Material. Der Schuh hat eine tolle Passform und ist an den wichtigsten Stellen ausreichend gepolstert. Die Außensohle besteht aus geschäumtem Gummi und einer leicht profilierten Strukturbeschichtung. Diese sorgt zusätzlich für Dämpfung und beim Laufen für den nötigen Grip.

In der Sohle sind gut erkennbare Rillen eingearbeitet, die den Schuh flexibel machen und für einen besonders intuitiven Laufstil sorgen sollen. Das Obermaterial wirkt im ersten Moment recht schlicht, ist aber absolut durchdacht: Den Vorfuß umschließt ein leichtgewichtiges und atmungsaktives Mesh, im Fersenbereich wird ein etwas enger sitzendes, strukturiertes Material verwendet, welches den Fuß im Schuh stabil hält.

Ein nettes Gimmick für alle Technik-Fans stellt die sogenannte »Record Sensor«-Technologie dar. Mit ihr ist man beim Laufen digital vernetzt. Soll heißen – in jedem rechten Laufschuh ist ein Bluetooth-Chip verbaut. Dieser misst, analysiert und speichert alle Laufdaten, um sie anschließend per App auszuwerten und das Training noch effektiver zu gestalten. Die Differenz von meiner Uhr und den Daten des Schuhs lag hier gerade mal bei circa fünf Prozent Abweichung. Da kann man die Laufuhr auch mal zuhause lassen.

Beim Laufen selbst fühlt sich der Schuh im ersten Moment etwas steif an und es dauert ein klein wenig, um sich an ihn zu gewöhnen. Aber nicht lange und es läuft quasi wie von selbst. Im Test hat er auf Asphalt und Forst gleich gut abgeschnitten. Er rollt angenehm ab, die Schnürung hält den Fuß eng und stabil umschlossen und das Profil macht einen sehr robusten Eindruck.

Mit einem Gewicht von 544 Gramm ist er zwar nicht gerade leicht, dafür punktet er wenn es um Komfort und Dämpfung geht. Mit dem Under Armour Ua Hovr Infinite werden Einsteiger genauso viel Spaß haben wie Vielläufer, die gerne auf langen Strecken unterwegs sind. Für Kurzstrecken-Läufer gibt es Modelle mit einem noch besseren Abrollverhalten.

Brooks Ricochet Damen

»Du gibst. Der Ricochet gibt zurück.« So beschreibt Brooks die dynamische Dämpfung des Brooks Ricochet-Laufschuhs. Die Mittelsohlen-Technologien BioMoGo DNA und DNA AMP bieten Leichtigkeit und ausreichend Energierückführung. Leider gehört der Ricochet mit seinen 512 Gramm nicht unbedingt zu den allerleichtesten Modellen, kann aber durch gut aufeinander abgestimmte Technologien und eine ziemlich coole Optik punkten.

Bei der Sohle setzt Brooks auf ein flexibles Pfeilmuster. Dieses sorgt für schnelles Abrollen und beim Laufen für möglichst wenig Energieverlust. Das spart Kraft, welche auf langen Strecken jederzeit willkommen ist. Besonders schön ist die super angenehme Passform. Ein bisschen versteckt im hübschen und anpassbaren Fit-Knit-Obermaterial findet sich eine Fersenumhüllung und ein ultraweiches Heel Tab (kleine Lasche an der Ferse, die den Einstieg erleichtert), das die Achillessehne entlastet.

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und macht einen sehr robusten Eindruck. Einziges Manko: Er hat kein hohes Loch für eine Marathonschnürung – sicherlich nicht für alle Läufer wichtig, aber doch manchmal auch ganz angenehm. Dafür hat er einen großen optischen Vorteil: Er schluckt quasi den Schmutz. Bei unserem Test durfte er bei bei starkem Regen zeigen was er kann – und hat mit gutem Grip auf dem Asphalt auch gepunktet. Nach dem Trocknen sah er wirklich wieder aus wie vorher.

Er ist ein sehr angenehmer Trainingsschuh, der vor allem auf langen Strecken mit einer bequemen Dämpfung trumpft. Aber auch auf kurzen Distanzen kann man durch die flexible DNA-Dämpfung durchaus seinen Spaß haben und von der Power, die man zurückbekommt, profitieren. Das macht ihn für Einsteiger genauso attraktiv wie für ambitionierte Läufer. Das stylische Design in vielen unterschiedlichen Farbvarianten macht den Ricochet zudem zu einem ziemlich schicken Hingucker – was ja für die modebewusste Frau manchmal auch ganz schön ist. Einen kleinen Minuspunkt gibt es von uns nur für das Gewicht welches bei einem Straßenschuh auch gerne noch ein bisschen geringer ausfallen darf.

Der Inov 8 Mudclaw G 260 – laut Inov-8 der griffigste Schuh der Welt für die härtesten, schlammigsten Bergläufe und Hindernisparcours der Welt. Das ist erst einmal eine Ansage. Und macht auch sofort klar für was dieser Schuh entwickelt wurde. Alle Freunde von anspruchsvollen, fordernden und oftmals matschigen Trails sollten daher gespannt sein!

Dieser Schuh macht der britischen Marke Inov-8, die vor allem für extrem griffige Fell- und Trailrunningschuhe bekannt ist, alle Ehre. Wie der Name »Mudclaw« erahnen lässt, ist seine Spielwiese vorrangig schlammiges Gebiet. Mit dem breiten, aggressiven acht Millimeter Stollenprofil beißt er sich in jeden rutschigen Untergrund. Sein giftiges Grün leuchtet schon von weitem. Er ist einer der auffällt – und das nicht nur optisch.

Das »G« im Namen hat in der (Trailrunning)-Szene schon für Schlagzeilen und heiße Disskussionen gesorgt. Es steht für »Graphene« – ein Material, aus dem Inov-8 zusammen mit der Universität Manchester die Graphene-Serie entwickelte. Es verleiht dem Schuh maximalen Grip und macht die Sohle deutlich robuster und haltbarer als die »normalen« Gummimischungen. Da darf das Obermaterial natürlich nicht nachstehen. Deshalb wurde es mit Kevlar beschichtet, einem Material, das unter anderem auch für kugelsichere Westen verwendet wird und den Schuh extrem widerstandsfähig und trotzdem atmungsaktiv macht.

Angezogen passt der Schuh perfekt. Er ist leicht und lässt sich sehr eng und flexibel schnüren ohne dabei einzuschneiden. Die Passform ist relativ schmal, aber bequemer als noch bei seinem Vorgänger. Durch den schmalen Schnitt und eine Sprengung von vier Millimetern hat man in schwierigem Gelände ein ausgezeichnetes Gefühl für seinen Tritt sowie den Untergrund und kann schnell und präzise reagieren.

Beim Laufen macht der Mudclaw extrem viel Spaß. Er ist so wendig und griffig, wie man es sich von einem Trailschuh nur wünschen kann. Trotz des etwas massiv wirkenden Profils ist er dank Meta-Flex viel flexibler als er aussieht. Auf weichem Untergrund zeigt er sein volles Potential und ackert sich durch jedes Schnee- und Matschfeld ohne zu rutschen. Doch nicht nur hier kann er punkten. Die Weiterentwicklung des Mudclaws kann jetzt auch Forst und Straße, ohne dabei zu stören. Die breiten Stollen gleichen das Profil sozusagen zu einer großen breiten Fläche aus und verlieren dadurch gefühlt an »Stollencharakter«, wenn man auf härterem Untergrund läuft.

Der Mudclaw 260 ist quasi ein Trail-Rundum-Sorglos-Paket. Wie man auf den Fotos gut erkennen kann, besitzt er im hinteren Bereich links und rechts Laschen, an die man die Inov-8 Gaiters befestigen kann. Diese können ohne zusätzliche Schnüre ganz einfach an den Schuh »geklipst« werden. Die knöchelhohen Gamaschen sind ein sehr praktisches Accessoire, um zu verhindern, dass kleine Steine, Matsch oder Schnee in den Schuh gelangen. Die grünen Gamaschen sind aktuell (Stand Mai 2019) im Lieferumfang des Mudclaws inbegriffen.

Fazit: Der Schuh ist eine sehr bequeme Trailwaffe, die den Spaß in schlammigem Gelände nicht zu kurz kommen lässt. Leider ist er mit einem Preis von rund 165 Euro erst einmal kein Freund für den Geldbeutel. Seine Langlebigkeit sollte das aber mit der Zeit eigentlich wieder ausgleichen. Für den »normalen« Trailrunner reicht dennoch eine etwas abgespecktere Variante die mehr auf normale Forstwege o. ä. ausgelegt ist.

New Balance WMORVP Damen

Test Damen-Laufschuh: New Balance WMORVP Damen

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Der New Balance WMORVP Damen ist eine gute Alternative für Frauen, die es gerne länger möchten. Er gibt einem beim Laufen ein ultraweiches Laufgefühl für einen ultimativen Laufkomfort. Der Schuh ist ein treuer Begleiter auf langen Läufen, der die Schritte optimal dämpft und einen ausreichend schützt.

Zugegeben, er sieht extrem »fett« aus – was daran liegt, dass er über die dickste Fresh-Foam-Zwischensohle (mit lasergravierter Seitenwand) von New Balance verfügt. Diese kann einen auf den ersten Blick schon ein bisschen einschüchtern. Im Gegensatz zur Optik ist er aber doch ein recht leichter Schuh. Und dank den »nur« vier Millimetern Sprengung läuft er sich deutlich direkter als erwartet.

Er ist dank nahtloser Overlays sehr bequem, sein Meshgewebe macht ihn atmungsaktiv und luftig und die Passform ist sehr angenehm breit. Einzig das Laufgefühl der breiten Sohle ist anfangs etwas ungewohnt. Die Sohle besteht aus einem einzigen Stück Schaum und dämpft den Lauf super ab. Leider geht das aber etwas zu Gunsten eines natürlich Laufstils weshalb man ihn eher für »zwischendurch« und nicht allzu oft laufen sollte.

Ein echter Hingucker: Der Asics Metaride Women will gesehen werden und das darf er auch! Der teuerste und besonderste Laufschuh in unserer Testreihe wirkt schon fast wie ein kleines Kunstwerk. Der gesamte Sohlenaufbau ist einfach so »anders«, dass man gar nicht anders kann, als ihn sich genauer ansehen zu wollen. Der Metaride wurde entwickelt, um bei gleichem Kraftaufwand länger und leichter laufen zu können. Dafür sorgt die sogenannte »Guidesole«-Technologie. Der Name bezeichnet das auffällig nach vorn und hinten aufgewölbte und innovative Sohlendesign, das den neuen Asics Metaride so einzigartig macht und für mehr Vortrieb sorgen soll.

Der Schuh ist extrem hochwertig verarbeitet und bietet – wie von Asics nicht anders zu erwarten – eine 1A Passform. Der Fuß wird gut gehalten und gestützt. Die Fersenregion ist extra weich und bildet bei jedem Schritt die optimale Form für den jeweiligen Fuß. Die Dämpfung ist gut spürbar und macht das Laufen sehr angenehm.

Das Einzigartige an dem Schuh ist aber natürlich die Guidesole-Technologie. Diese soll für eine leichtere und schnellere Schwungphase sorgen, indem sie den Schwerpunkt des Schuhs in den Rückfuß verlagert. Ob einem das »Wippen« gefällt oder nicht, muss bei diesem Modell wirklich jeder selbst testen. Sicher ist, dass es Energie spart. Jedoch ist der Laufstil so anders, dass man sich erst einmal ein bisschen daran gewöhnen muss.

Asics Gel DS Trainer 24

Test Damen-Laufschuh: Asics Gel DS Trainer 24

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Mit einer der beliebtesten Schuhe im ASICS-Segment ist der Asics Gel DS Trainer 24. Die 24 steht dabei für die Weiterentwicklung dieses Modells. Sprich, den Gel DS Trainer gibt es nun schon in der 24. Auflage. Wahnsinn! Und er ist und bleibt laut Läuferumfragen immer noch einer der top Lightweight-Trainer überhaupt.

Schon beim ersten Blick fällt das luftige Strick-Obermaterial und der schlanke und leichte Aufbau des Schuhs auf. Er ist auf das Nötigste reduziert und wenn er genauso sportlich und schnell läuft, wie es die Optik vermuten lässt, wird unser Test eine schnelle Nummer. Bei ihm wurde auf alles Wert gelegt, was schnelle, ambitionierte Läufer sich wünschen: geringes Gewicht, hohe Flexibilität, etwas Dämpfung und ein gutes Laufgefühl.

Getestet wurde der DS Trainer bei kürzeren Läufen von fünf bis circa zehn Kilometer auf Asphalt. Also genau das, wofür er auch gemacht wurde. Und hier punktet er auch schon mit einem sehr direkten Laufgefühl und einer leichten, aber absolut ausreichenden Dämpfung. Die Zwischensohle besteht aus der Asics-FlyteFoam-Lyte-Schäumung, die im Mittelfußbereich durch das EVA-Trussic-System stabilisiert wird. Somit können leichte Fußfehlstellungen etwas korrigiert bzw. gestützt werden.

Der Grip auf unserem Untergrund ist sehr gut und man kann von der Sohle kein »klackern« wahrnehmen. Dieses Problem hatten scheinbar ein paar Vorgänger aus der DS-Trainer-Reihe.

Insgesamt kann man sagen, dass dieser Schuh allen Ansprüchen gerecht wird, die ein ambitionierter Läufer an einen Trainings- und Wettkampfschuh stellt. Er ist leicht, direkt, bietet eine angenehme Dämpfung und eignet sich hervorragend für kurze bis mittlere Tempoläufe. Daher empfehlen wir ihn vor allem geübten Läufern. Einsteiger werden mit einem weicheren Modell wohl mehr Spaß haben.

Salomon Speedcross 4 W

Salomon Speedcross 4 W  jeder kennt ihn, fast jeder Trailläufer hatte ihn schonmal. Der Speedcross ist im deutschsprachigen Raum wohl einer der bekanntesten und vielseitigsten Trail-Laufschuhe der letzten Jahre und diente sicher dem ein oder anderen Hersteller als Vorlage für seine eigenen Modelle. Auf den ersten Blick kann man zu seinen Vorgängern nicht viel Unterschied erkennen. Das Design ist mehr oder weniger wie man es eben vom Speedcross kennt. Es gibt ihn in allerlei Farbvariationen oder in unserem Test-Fall ganz dezent in elegantem Schwarz. Salomon setzt bei der Schnürung wieder auf das typische wie auch praktische Quicklace-Schnellschnürsystem, bei dem sich die Schnürsenkel in einer kleinen Tasche verstauen lassen. Weiter geht es mit Ortholite-Fußbett und einer vorgeformten EVA-Zwischensohle, zum Schutz gibt es eine verstärkte Zehenkappe und Verstärkungen auf den Seiten.

Im Gegensatz zum Speedcross 3 hat der 4er allerdings »nur noch« zehn Millimeter Sprengung. Er wurde etwas leichter und das Stollenprofil hat sich etwas verändert. Hier werden jetzt nur noch ganze Stollen eingesetzt, die für noch mehr Grip auf losem Untergrund sorgen sollen. Bei der Passform kommt es uns so vor, als wäre der Schuh wieder minimal größer als sein Vorgänger. Wobei der schmale Zehenraum nach wie vor ein Grund für circa eine halbe Nummer größer ist.

Getestet wurde er auf weichem Untergrund und Strecken bis circa 13 Kilometer. Hier spielt er auch gleich seinen Trumpf aus. Sein neues Profil gräbt sich tief in den Schlamm und überzeugt auch auf Wurzeln und Fels mit einem guten Grip. Die Verstärkungen rund um den Schuh schützen den Fuß perfekt vor Fremdeinwirkung und das Quicklace-Schnürsystem hält den Fuß an Ort und Stelle. Wird der Untergrund härter, werden die Stollen jedoch etwas »schwammig«. Aber dafür ist der Schuh auch nicht gemacht.

In der kurzen Testphase hat das Profil sehr gut gehalten. Wie sich die Gummimischung auf Dauer schlägt, können wir hier noch nicht sagen. Bei den Vorgängermodellen war das immer die größte Schwachstelle.

Salomon Sonic Ra Pro 2

Der Salomon Sonic Ra Pro 2 kommt rein optisch zunächst etwas unscheinbar daher. Im Falle unseres Testschuhs in elegantem weiß und sehr reduziert. Genauso wie sein Gewicht. Denn er ist mit seinem luftigen Mesh-Obermaterial und der glatten Oberfläche ein absolutes Leichtgewicht. Seine Spielwiese ist laut Salomon ganz klar die asphaltierte Straße.

Das erste Mal angezogen, sind wir angenehm überrascht: Die Zehenbox fühlt sich sehr geräumig an und das Sensifit-Obermaterial hält den Fuß in Position. An der Ferse befinden sich weiche Polster und der Schaft schließt nahtlos, fast wie eine Socke ab. Ein kleines optisches aber dennoch praktisches Highlight ist eine reflektierende Schlaufe außen an der Ferse. Was für Läufe in der Nacht durchaus ganz schön ist.

Bei der Konzeption des Schuhs hat Salomon viel Wert auf eine ausgewogene Kombination aus Dämpfung und hoher Reaktonsfreudigkeit gelegt. Sprich unser Sonic Ra Pro 2 reagiert extrem schnell und bietet durch seine gute Polsterung ein wahnsinnig komfortables und stabiles Laufgefühl. Dies ist vor allem auf die Zwischensohle mit Vibe Technology zurückzuführen, die ermüdungsbedingte Vibrationen reduziert.

Was noch positiv auffällt, ist die leicht verstärkte Zehenkappe die zusätzlichen Schutz bietet. Eine Contagrip-Außensohle sorgt für gute Traktion bei schnellen Einheiten. Insgesamt kann man sagen dass unser Testschuh sowohl für schnelle Tempoläufe als auch für gemütlichere Regenerationsläufe wunderbar funktioniert. Aufgrund seiner etwas geringen Dämpfung aber eher für leichtere oder besser trainierte Läufer geeignet ist.

Einziges Manko, welches jedoch aufgrund des Einsatzgebiets etwas zu vernachlässigen ist, wäre die steinfressende Sohle. Die Rillen im Profil schlucken auf Kieswegen schon mal so manch kleinen Stein der dann freudig vor sich hin schleift.

Adidas Ultra boost ST

Wie eine bequeme Stricksocke… so fühlt sich der Adidas Ultraboost St W beim ersten anprobieren an. Der komplette Strickteil ist aus einem Stück gefertigt. Also auch hier keine Chance von störenden Nähten oder Falten aufgescheuert zu werden. Einzig der Fersenbereich wird durch starken Kunststoff geschützt und die Zehenkappe ist leicht verstärkt.

Die Passform ist sehr bequem, aber auch groß und breit. Hier muss man probieren ob ½ Nummer kleiner nicht evtl. die bessere Wahl ist. Vor allem mit dem weichen Strick-Obermaterial ist ein stabiler Halt beim Laufen somit etwas schwierig. Adidas hat für etwas mehr Stabilität die drei Markenstreifen quasi ins Schnürsystem integriert. Sie sind als Kunststoff am Schuh aufgesetzt und verhindern bei höherer Belastung das Verrutschen des Fußes.

Durch das weiche Strick hat man eine ausgezeichnete Belüftung. Bei schmalen Füßen aber auch etwas wenig Halt. Dafür kann die Boost-Dämpfung wieder punkten. Der Schuh dämpft in der Ebene sowie beim schnellen bergab auf Forst und Asphalt ausgezeichnet. Für kurze schnelle Laufeinheiten wirkt er durch sein Gewicht und die breite Form etwas träge und kommt nicht so richtig in Fahrt. Dafür machen längere Einheiten zwischen 15-30 Kilometer durch die komfortable Dämpfung richtig Spaß.

Er ist ein Schuh, den man gerne nimmt wenn das Training etwas gemütlicher ausfallen darf. Obendrein kann man ihn mit seinem schicken Aussehen auch mal nach dem Laufen mit in den Biergarten entführen.

Der Name »Tanjun« kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie »Einfachheit«. Und genau diese spiegelt sich in dem günstigen Sport- und Lifestyle-Schuh Nike Tanjun wider.

Er kommt ganz schlicht und ohne jeglichen Schnick-Schnack daher. Mit einem luftigen, flexiblen Mesh-Obermaterial für einen herrlich unbeschwerten Tragekomfort. Mittelsohle und Außensohle bestehen aus einer Schicht EVA Schaumstoff. Durch die einfache Bauweise ist er ein absolutes Leichtgewicht am Fuß mit einer angenehm weichen Dämpfung.

Ob so ein schlichter Schuh auch beim Laufen Spaß macht? Wir waren gespannt. Aufgrund der flachen Sohle – also keinem nennenswerten Profil, wurde er von uns auf einfachem Untergrund (Asphalt) und Strecken bis ca. 10 km gelaufen. Was schon beim ersten Anprobieren auffällt, ist die gemütliche Passform. Man schlüpft rein und fühlt sich wohl. Ein bisschen wie ein »Lauf-Hausschuh«. Das Strick fügt sich weich um den Fuß.

Beim Laufen selbst merkt man recht bald, dass der Schuh zwar ganz gut abrollt, aufgrund seiner minimalen Ausführung aber nicht viel Halt, Schutz oder Führung bietet. Schnelles Laufen ist durch den geringen Halt des Fußes im Schuh nur bedingt drin. Ansich ist er aber sehr bequem und für den Preis bekommt man ordentlich Komfort geboten. Als Schuh für Einsteiger, kurze Regenerationsläufe, für leichte Läufer oder eben mal für kurz zwischendurch absolut in Ordnung. Und mit dem modischen Design, das ihn auch als Sneaker im Alltag gut aussehen lässt, hat er uns überzeugt.

Puma Hybrid Runner

Test Damen-Laufschuh: Puma Hybrid Runner

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Der Puma Hybrid ist ein Schuh, der einen lässigen Streetstyle mit den Vorzügen eines Laufschuhs gekonnt vereint. Das neue Hybrid-Modell aus dem Hause Puma setzt sich aus den beiden innovativen PUMA Zwischensohlen-Komponenten IGNITE und NRGY zusammen. Dabei bieten die an Puffreis erinnernden Kugeln eine hervorragende Dämpfung und der IGNITE Foam eine hohe Energierückgabe. Also perfekt für lange und schnelle Trainingseinheiten.

Das Obermaterial besteht aus evoKNIT. Welches schon auf den ersten Griff extrem fein und elastisch wirkt. Beim reinschlüpfen umschließt das atmungsaktive Strick den Fuß wie eine weiche Socke. Kein Wunder – denn der obere Aufbau ist komplett aus einem Stück gefertigt und hat somit auch keine störenden Nähte oder Falten.

Die Passform ist generell etwas breit. Das heißt der Schuh wirkt etwas locker am Fuß, was auch durch festes Schnüren nicht besser wird. Eventuell kann hier ½ Nummer kleiner Abhilfe schaffen. Auch fühlt sich der Schuh durch die schwere Sohle im Fersenbereich etwas klobig und wackelig an. Was bei breiteren Füßen aber vielleicht weniger auffällt.

Das Abrollverhalten beim Laufen ist gut und auch die Dämpfung würde auf längere Distanzen super funktionieren, wenn der Schuh etwas fester sitzen würde. So wurde er beim Test aufgrund zu schmaler Füße auf einfachen Asphaltwegen bis zu 10 km getestet. Der Grip ist jedoch richtig gut und somit auch für Sprints oder den ein- oder anderen Kiesabschnitt geeignet.

Ein großer Pluspunkt ist das fast unschlagbare Preis-Leistungsverhältnis. Denn hier bekommt man für einen relativ geringen Preis eine top Qualität an Verarbeitung und Performance (wenn die Passform nicht zu weit ist).

Brütting gehört sicherlich nicht zu den bekanntesten Laufschuh-Herstellern in unserer Testreihe. Umso gespannter sind wir, was das Unisex-Modell Bruetting Project zu bieten hat. Im Gegensatz zu seinen Mitstreitern fällt zunächst der hohe Nylon- und Synthetikanteil beim Obermaterial auf. Er ist zwar schön leicht, wirkt in Verarbeitung und Qualität jedoch etwas günstig. Wobei das bei einem Preis von rund 60 Euro auch in Ordnung geht.

Die Passform ist recht groß und breit. Trotz Unisex-Angabe wirkt der Schuh in Form und Optik mehr wie ein Herren Modell. Frauen mit schmalen Füßen werden hier etwas das Nachsehen haben. Die Sohle besteht aus 2 unterschiedlichen Kunststoffteilen. Außen hart und innen weich mit einem leichten Profil, mit dem man auch mal einen kleinen Forstweg in Angriff nehmen kann.

Trotz des kleinen Preises bietet der Project eine gemütliche OrthoLite Sohle, die dem Fuß den nötigen Halt beim Laufen bietet. Das Abrollverhalten und das Laufgefühl sind gut und bieten genug Komfort für kurze Strecken bis zu 15 km. Ein kleines Manko, vor allem an wärmeren Tagen, ist die Atmungsaktivität. Der Fuß wird hier schon recht schnell heiß.

Für einen günstigen Trainingsschuh wenn man nicht allzu oft läuft, für Einsteiger oder für das Fitnesstudio stellt der Brütting Projekt sicherlich eine gute Alternative zu seinen teuren Kollegen dar.

Der Hkr Damen Turnschuhe ist ein Amazon-Klassiker. Ein leichtgewichtiger Damen Sportschuh um die 20 Euro. Durch sein schlichtes Erscheinungsbild kann er sowohl als Freizeit-Sneaker als auch für leichte sportliche Aktivitäten genutzt werden.

Sein Aufbau erinnert an einen Socken. Er umschließt den Fuß sehr angenehm und besitzt nur wenige Nähte. Sein Obermaterial besteht aus einem Strick-Gewebe, das am Vorderfuß durch gröbere Lüftungslöcher ergänzt wird. Er ist relativ breit geschnitten und fühlt sich dadurch sehr bequem an. Allerdings gibt es kaum eine Möglichkeit, den Schuh allein durch seine Schnürung enger an den Fuß zu bekommen. Daher wird es für Damen mit schmalen Füßen leicht zu einer kleinen Wackelpartie. Die Ferse besitzt an der Schuhaußenseite eine leichte Gummiverstärkung und die Sohle ist aus einem weichen, durchgängigen Schaumstoff gegossen.

Das Material macht keinen allzu hochwertigen Eindruck und verströmt auch einen leicht unangenehmen Plastikgeruch. Für den geringen Preis ist das jedoch auch wieder in Ordnung. Diesen Schuh können wir zwar nicht als Laufschuh empfehlen, jedoch ist er für leicht sportliche Freizeitaktivitäten oder einfach als Alltagsschuh absolut ok.

Daanto Damen Laufschuhe

Ein günstiger Freizeitschuh für sportliche Aktivitäten. Der Daanto Damen Laufschuh ist ein leichtgewichtiger und günstiger Schuh für unter 30 Euro.

Der einfarbig schlichte Damenschuh besitzt eine angenehme und eher breite Passform. Das Obermaterial besteht aus einem atmungsaktiven Meshmaterial, das vor allem im Zehenbereich sehr üppig ist. Die weiche Innensohle kann problemlos entnommen und durch Einlagen ersetzt werden. Die Außensohle besteht aus einer relativ weichen Gummimischung und wird im Fersenbereich durch Luftkissen ergänzt, die den Lauf noch komfortabler machen sollen.

Bei dem kleinen Preis ist klar, dass auch hier Einschränkungen in Sachen Qualität zu finden sind. So macht vor allem die Sohle keinen allzu langlebigen Eindruck. Und auch hier muss man wohl oder übel mit einem leicht unangenehmen Plastikgeruch Vorlieb nehmen. Für leichte sportliche Aktivitäten oder als Alltagsschuh ist er dennoch in Ordnung.

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