Damen-Laufschuh Test: Damen Laufschuh Copyright: eshane_blue / Adobe Stock
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Letztes Update: 24.9.2021

Der beste Damen-Laufschuh

Wir haben 30 Damen-Laufschuhe getestet. Der beste ist für uns der Mizuno Wave Rider 25. Er ist ein starker Allrounder, mit dem man vorrangig auf der Straße und leichten Forstwegen viel Spaß hat. Er bietet extrem viel Komfort, gepaart mit einer brillanten Passform und ist sowohl für Vielläufer wie auch für Einsteiger geeignet. Dank seiner hervorragenden Dämpfung sowie Energierückgewinnung macht das Laufen einfach Spaß. Er eignet sich für komfortable Longruns genauso wie für kurze Feierabendrunden.

Veronika Heidrich
ist am liebsten in den Bergen unterwegs, egal ob beim Wandern, Trailrunning, Mountainbiken oder Tourenskigehen. Sie testet Sport- und Outdoor-Produkte unter anderem für das Bergzeit-Magazin.
Letztes Update: 24. September 2021

Wir haben sechs weitere Paare Damen-Laufschuhe getestet. Unser neuer Favorit ist der Mizuno Wave Rider 25. Alle weiteren Empfehlungen konnten nach wie vor ihre Titel erfolgreich verteidigen. Der ehemalige Testsieger Saucony Ride 13 ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

20. August 2020

Wir haben 10 weitere Paar Damen-Laufschuhe getestet. Unser neuer Favorit ist der Saucony Ride 13. Mit dem Salomon Sense Ride 3 W und dem neunen Salomon Speedcross 5 Gtx W haben wir zwei neue Kauftipps. Des Weiteren sollten sich alle umweltbewussten Läuferinnen den Icebug Outrun W Rb9x ansehen, der als nachhaltigster Trailrunning-Schuh auf dem Markt gilt.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Generell kommt es bei der Auswahl eines neuen Damen-Laufschuhs auf den primär angestrebten Einsatz an. Es gibt unzählige Laufschuhvarianten unter denen man wählen kann – für Einsteiger, Profis, Sprinter, Trailrunner, Schuhe mit ganz neu entwickelten Technologien oder doch klassisch mit Barfußfeeling.

Genauso breitgefächert wie die Einsatzgebiete ist der Preis. Wir haben 30 Modelle für den kleinen Geldbeutel ab circa 30 Euro bis hin zum Spitzenmodell mit rund 250 Euro für Sie getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Mizuno Wave Rider 25

Test  Damen-Laufschuh: Mizuno Wave Rider 25
Der überarbeitete Neutralschuh Wave Rider 25 überzeugt mit einem hohen Maß an Komfort und Stabilität, gepaart mit einem Schuss Dynamik.

Der Mizuno Wave Rider feiert nun schon seinen 25. Geburtstag und wurde von vielen Läufern auf der ganzen Welt für seine Laufruhe zu lieben gelernt. Mittlerweile kann man ihn besten Gewissens als Traditionsmodell unter den Neutralschuhen bezeichnen. Bei ihm stehen eine ausgesprochen komfortable Dämpfung sowie viel Stabilität im Vordergrund. Auch nach dem neuesten Update bleibt sich der Mizuno-Laufschuh diesen Eigenschaften treu und setzt zusätzlich eine verbesserte Dynamik obendrauf.

Allrounder

Salomon Sense Ride 3 W

Test  Damen-Laufschuh: Salomon  Sense Ride 3 W
Der Sense Ride 3 ist ein Hybrid aus Straßen- & Trailschuh und bietet auf jedem Terrain hohen Komfort.

Der Salomon Sense Ride 3 W ist ein Hybrid unter den Laufschuhen und vereint die besten Eigenschaften aus den Bereichen Straße und Trail. Somit ist er der perfekte Begleiter für sehr abwechslungsreiche Untergründe. Er besitzt den gewohnten Komfort sowie eine angenehm weiche Dämpfung eines Straßenschuhs. Gleichzeitig bietet er dem Fuß genügend Schutz im Gelände und eine ordentliche Portion Grip. Durch eine sehr gute Stabilität und Führung ist der Sense Ride 3 auch für Anfänger eine perfekte Wahl. Erfahrene Läufer werden seine Vorzüge vor allem im Langstreckenbereich zu schätzen wissen.

Leicht & schnell

Saucony Kinvara 10 Damen

Test Damen-Laufschuh: Saucony Kinvara 10
Er schafft den Spagat zwischen Komfort und Geschwindigkeit: leicht, agil und obendrein einer der beliebtesten neuralen Tempolaufschuhe aus dem Hause Saucony.

Unser Leichtgewicht – der Saucony Kinvara 10 – wirkt schon fast wie eine Feder unterm Fuß. Er gehört völlig zu Recht zu einem der beliebtesten Tempolaufschuhe überhaupt. Trotz Fliegengewicht trägt er sich sehr bequem und überzeugt durch eine tolle Passform und ein stark atmendes Obermaterial. Mit seiner Mittelsohle vereint er Komfort und Speed. Es ist ein Schuh, der vor allem für ambitionierte Läufer als Rundum-Sorglos-Paket funktioniert, denn mit ihm hat man einen schnellen Begleiter vom Sprint bis hin zum Marathon.

Für Trailrunning

Salomon Speedcross 5 GTX W

Test  Damen-Laufschuh: Salomon Speedcross 5 GTX W
Die neueste Version des Salomon Kultschuhs ist nun noch bequemer und überzeugt mit super Grip und einer tollen Dämpfung.

Die neueste Version des Kultschuhs aus dem Hause Salomon. Mit dem Salomon Speedcross 5 Gtx W geht der beliebte Trailrunning-Schuh in die nächste Runde. Im Vergleich zu seinen Vorgängern gefällt uns die Passform hier noch besser. Sie fühlt sich etwas breiter und gemütlicher an und macht so auch auf längeren Distanzen mehr Spaß. Wie gewohnt trumpft er mit sehr gutem Grip, einem ausgeprägten Stollen-Profil für perfekten Halt auf weichen Untergründen, einer sehr bequemen Dämpfung sowie einem präzisen Tritt auf. Viele durchdachte Kleinigkeiten wie eine bewegliche Zunge oder das bewährte Quicklace-Schnürsystem machen ihn zur besten Wahl abseits befestigter Wege.

Nachhaltig

Icebug Outrun W RB9X

Test  Damen-Laufschuh: Icebug Outrun W
Der nachhaltigste Trail-Running-Schuh der Welt. Minimalismus mit genug Komfort für Langdistanzen.

Etwas außerhalb der Wertung, aber nicht weniger attraktiv ist der Icebug Outrun W Rb9x. Bei ihm handelt es sich um den vielleicht nachhaltigsten Trailrunning-Schuh auf dem Markt. Typisch für skandinavisches Design präsentiert er sich ohne jeglichen Schnickschnack. Alles was hier verbaut ist, erfüllt eine Funktion. Er zählt wahrlich nicht zu den leichtesten oder dynamischsten Laufschuhen. Deshalb empfehlen wir ihn für lange Distanzen oder leichte Wanderungen. Von seiner Herstellung sind wir allerdings begeistert und glauben, dass er für umweltbewusste Läuferinnen durchaus interessant sein dürfte.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAllrounderLeicht & schnellFür TrailrunningNachhaltig
Mizuno Wave Rider 25 Salomon Sense Ride 3 W Saucony Kinvara 10 Damen Salomon Speedcross 5 GTX W Icebug Outrun W RB9X Saucony Ride 13 Saucony Endorphin Speed 2 Asics Gel-Kayano 28 Brooks Adrenaline GTS 20 Salming Enroute 3 Columbia Montrail F.K.T.™ Under Armour HOVR Infinite Damen New Balance Fresh Foam 880 v11 Brooks Ghost 14 Brooks Ricochet Damen Dynafit Ultra 100 GTX W Inov-8 Mudclaw 260 New Balance WMORVP Damen Asics MetaRide Women Asics Gel DS Trainer 24 Salomon Speedcross 4 W Salomon Sonic Ra Pro 2 Skechers Flex Appeal 3.0 Adidas Ultra boost ST Nike Tanjun Puma Hybrid Runner Brütting Project HKR Damen Turnschuhe Daanto Damen Laufschuhe
Test  Damen-Laufschuh: Mizuno Wave Rider 25Test  Damen-Laufschuh: Salomon  Sense Ride 3 WTest Damen-Laufschuh: Saucony Kinvara 10Test  Damen-Laufschuh: Salomon Speedcross 5 GTX WTest  Damen-Laufschuh: Icebug Outrun WTest  Damen-Laufschuh: Saucony Ride 13Test  Damen-Laufschuh: Saucony Endorphin Speed 2Test  Damen-Laufschuh: Asics Damen Gel-Kayano 28Test  Damen-Laufschuh: Brooks Adrenaline GTS 20Test  Damen-Laufschuh: Salming Enroute 3Test  Damen-Laufschuh: Columbia Montrail F.K.T.Test Damen-Laufschuh: Under Armour UA HOVR™ InfiniteTest  Damen-Laufschuh: New Balance Fresh Foam 880 v11Test  Damen-Laufschuh: Brooks Ghost 14Test Damen-Laufschuh: Brooks RicochetTest  Damen-Laufschuh: Dynafit Ultra 100 GTX WTest besten Damen-Laufschuhe: inov-8 Mudclaw G 260Test Damen-Laufschuh: New Balance WMORVP DamenTest Damen-Laufschuh: Asics MetaRide WomenTest Damen-Laufschuh: Asics Gel DS Trainer 24Test Damen-Laufschuh: Salomon Speedcross 4 WTest Damen-Laufschuh: Salomon Sonic Ra Pro 2Test  Damen-Laufschuh: Sketchers Flex Appeal 3.0Test Damen-Laufschuh: adidas Ultra boostTest Damen-Laufschuh: Nike  TanjunTest Damen-Laufschuh: Puma Hybrid RunnerTest besten Laufschuhe: Brütting ProjectTest  Damen-Laufschuh: HKR Damen TurnschuheTest  Damen-Laufschuh: Daanto Damen Laufschuhe
Pro
  • Gemütliche Passform
  • Starke Dämpfung
  • Dynamisches Laufen
  • Gute Führung
  • Für breite Füße
  • Gute Passform
  • Hoher Tragekomfort
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Gute Dämpfung
  • Sehr leicht
  • Sehr flexibel
  • Stark atmungsaktiv
  • Reaktionsfreudige Mittelsohle
  • Adaptive Passform
  • Überarbeitete Passform
  • Bewegliche Zunge
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Quicklace-Schnürsystem
  • Nachhaltige Produktion
  • Angenehme Dämpfung
  • Gute Passform
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Super Abrollverhalten
  • Perfekte Passform
  • Reaktionsfreudiger Schuh
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr leicht
  • Sehr gute Dämpfung
  • Gute Passform
  • Mit recycelten Materialien
  • Top Kraftrückgewinnung
  • Sehr stabil
  • Gute Führung
  • Hohe Dämpfung
  • Gute Atmungsaktivität
  • Top Verarbeitung
  • Super Passform
  • Angenehme Dämpfung
  • Dynamisches Abrollen
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr leicht und luftig
  • Natürliches Laufgefühl
  • Gute Dämpfung
  • Guter Grip
  • Atmungsaktives Mesh
  • Robuste Verarbeitung
  • Gute Dämpfung
  • Gute Energierückführung
  • Nahtlose Verarbeitung
  • Vielseitiger Einsatz
  • Gleichbleibende Dämpfung
  • Bluetooth-Chip
  • Leicht am Fuß
  • Gute Dämpfung
  • Angenehm atmungsaktiv
  • Hoher Fersenabschluss
  • Nachhaltige Herstellung
  • Angenehm weiche Dämpfung
  • Tolle Passform
  • Geschmeidiges Abrollverhalten
  • Schnelles, natürliches Abrollen
  • Hübsche Optik
  • Super Verarbeitung
  • Weiches Fersenpolster
  • Sehr gute und weiche Dämpfung
  • Griffiges Profil
  • Perfekt für Ultraläufe im Gelände
  • Guter Schmutzschutz
  • Gore-Tex
  • Leicht und sehr robust
  • Extrem griffig
  • Mit Graphene verstärkter Gummi
  • Obermaterialien mit Kevlar
  • Angenehmes Tragegefühl
  • Geringe Sprengung
  • Sehr komfortable Dämpfung
  • Nahtlose Overlays
  • Weniger Kraft – längeres Laufen
  • Top Verarbeitung
  • Gemütliche Passform
  • Flüssiges Abrollverhalten
  • Extrem hochwertige Verarbeitung
  • Sehr gute Passform
  • Sehr leicht
  • Gute Führug
  • Sehr angenehme Passform
  • Selbstreinigende Stollen
  • Quicklace™ Schnürsystem
  • Sehr leicht
  • Schnell und dynamisch
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr bequeme Passform
  • Schicke Strickoptik
  • Geringes Gewicht
  • Weiche Einlegesohle
  • Griffige Continental-Sohle
  • Luftiges Mesh-Obermaterial
  • Gute Dämpfung
  • Sehr leicht
  • Extrem komfortabel
  • Bequeme Passform
  • Luftiges Strick-Obermaterial
  • Leichtgewicht
  • Angenehme Passform
  • Kleiner Preis
  • Leichtgewicht
  • Kleiner Preis
  • Gute Passform
  • Luftiges Mesh
Contra
  • Hohe Sprengung
  • Etwas träge, dafür perfekt für Dauerläufe
  • Sehr weiche Sohlenmischung (schneller Abrieb)
  • Sehr hohe Ferse
  • Relativ hohes Gewicht
  • Steinfang im Profil
  • Schmaler Leisten
  • Für Überpronierer, kein Neutralschuh
  • Sehr hohe Sprengung
  • Fühlt sich anfangs etwas klein an
  • Fehlender Halt bergab und auf unebenen Untergründen
  • Im ersten Moment etwas steif
  • Kein Gespür für den Boden
  • Fällt recht klein aus
  • Hohe Sprengung
  • Keine Marathonschnürung möglich
  • Etwas schwer
  • Fällt sehr klein aus
  • Schmale Passform
  • Spezielles Einsatzgebiet
  • Steif im Mittelfuß
  • Sehr teuer
  • Steife Sohlenkonstruktion
  • Etwas schmal geschnitten
  • Abrieb der Stollen
  • Hohe Sprengung für Trail
  • In der Sohle verfangen sich öfter mal kleine Steine
  • Innensohle fest verklebt
  • Fällt groß und breit aus
  • Sehr viel Sohle
  • Läuft sich etwas schwammig
  • Keine Führung
  • Nur für kurzes Training
  • Schwere Sohle
  • Keine Führung
  • Wirkt etwas instabil
  • Wenig atmungsaktiv
  • Etwas billig verarbeitet
  • Billige Verarbeitung
  • Starker Plastikgeruch
  • Instabil
  • Billige Verarbeitung
  • Plastikgeruch
Bester Preis
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Getestete GrößeEU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40,5EU 40EUR 40EUR 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40EU 40
Sprengung12 mm8 mm4 mm10 mm7 mm8 mm8 mm10 mm12 mm6 mm4 mm8 mm8 mm12 mm8 mm6 mm4 mm4 mm08 mm10 mm8 mmKeine Angabe10 mmKeine AngabeKeine AngabeKeine AngabeKeine AngabeKeine Angabe
PassformNormal, etwas breiterNormalNormal breit, Länge könnte etwas größer ausfallenNormal, gut justierbarNormalSehr gut, NormalSchmaler Leisten, im Zweifel eine halbe Nr. größer kaufenNormalNormalEtwas klein, im Zweifel lieber 1/2 Nummer größer kaufenEtwas groß und breit, evtl. eine 1/2 Nr. kleiner kaufenNormalEtwas klein bzw. zu kurz in der Lände. Evtl. 0,5 - 1 Nr. größer kaufenNormalnormalsehr klein und schmal, mind. 1 Nr. größer kaufenNormal, ausgezeichnetNormalNormal, sehr gutRelativ schmal, im Zweifel lieber eine halbe Nummer größer nehmenEtwas klein, im Zweifel eine Nummer größer nehmen, schmalNormal, sehr angenehm, geräumig im VorfußbereichNormalGroß und breit, im Zweifel eher eine halbe Nummer kleiner probierenNormal, sehr angenehmPerfekt, NormalGroß und breit, im Zweifel eine halbe Nummer kleiner probierenNormalNormal, ein bisschen klein
Gewicht486 g544 g416 g620 g608 g522 g414 g552 g534 g416 g594 g544 g504 g492 g512 g536 g538 g544 g556 g444 g574 g390 g480 g568 g386 g594 g440 g356 g552 g
EinsatzgebietStraße, Longruns und TrainingForstwege, Straße, TrailStraße/Asphalt, bevorzugt kurze Tempoläufe bis mittlere DistanzenTrail, weicher Untergrund, BergläufeTrailrunning, LangdistanzStraße, perfekt für lange Dauerläufe auf hartem Untergrund.Straße, Longruns, Tempotraining und WettkämpfeTraining, Wettkampf, LangstreckeStraße, Kurz bis LangdistanzStraße, leichte ForstwegeForstwege, leichtes Gelände, kurze AsphaltabschnitteAllrounder für die Straße und Forstwege, perfekt für lange StreckenStraße, moderate Longruns und kurze SprintsStraße und leichte Schotterwege, Tägliches Training - LongrunsStraße, Forst nur bei trockenen Verhältnissen, Kurz- bis LangstreckeUltra-Distanzen im Gelände, gemütliche Trainingsläufe im Gelände, TrailrunningTrailrunning, Berglauf, Hindernis, Fellrunning, mittlere DistanzenStraße/Asphalt, Ideal für lange Laufeinheiten, bei denen man viel Dämpfung benötigtStraße/Asphalt, lange Läufe, technisch leichte WegeSchnelle Trainings, ambitioniertes Training, WettkämpfeTrail, Berglauf, Training und WettkampfStraße/Asphalt, Forst mit feinen Steinchen, TempoläufeLeichte Straßenläufe, FitnesstudioStraße und trockene Forstwege, TrainingErholungsläufe, Straße, sehr leichtes Terrain, FitnessstudioKleine lockere Trainingseinheiten, technisch leichte Strecken, FitnessstudioTraining, Straße und Forst, FitnessstudioFreizeit, Walking, FitnessstudioFreizeit, Walking, Fitnessstudio

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Das Schöne am Laufen ist, dass man im Grunde nicht viel braucht, um starten zu können. Das wichtigste sind gute Laufschuhe – und an denen sollten Sie nicht sparen. Denn ein gutes, perfekt sitzendes Paar Schuhe kann darüber entscheiden, ob die Laufmotivation von Dauer ist oder die Schuhe schon nach der ersten Trainingswoche im Schrank verstauben.

Unterstützen, schützen, führen, motivieren

Ein Schuh sollte Sie im besten Fall in Ihrem Training unterstützen, schützen, führen und motivieren. Stehen Sie noch ganz am Anfang, ist die Wahl des perfekten Laufschuhs extrem wichtig, um eine Überbelastung oder andere Laufverletzungen zu vermeiden.

Wer sich unsicher ist, geht am besten in ein kompetentes Sport- und Laufgeschäft. Dort kann man mit einer individuellen Laufbandanalyse seinen Laufstil begutachten lassen, um eventuelle Fehlstellungen vorab zu erkennen. Außerdem können die Fachverkäufter »aus alten Schuhen lesen«: Die Abnutzung des Profils Ihrer alten Laufschuhe kann viel über Ihren Laufstil und mögliche Fehlstellungen sagen.

Wieviele Laufschuhe braucht man?

Wieviele Laufschuhe in Ihrem Schrank stehen sollten, hängt von der Häufigkeit des Trainings ab. Laufen Sie häufiger als zweimal die Woche, macht es durchaus Sinn, mehr als ein Paar zu benutzen.

 Damen-Laufschuh Test: Allgmein
Je nach Trainingsumfang sollte man zwischen verschiedenen Modellen wechseln.

Bei drei bis sechs Trainingseinheiten pro Woche sollte man zwischen mindestens vier verschiedenen Paaren wechseln. Wieso das so wichtig ist? Jeder Schuh ist eigen. Und so sorgt auch jedes Modell für eine andere Statik. Laufen Sie zu oft im selben Schuh, kann es auf Dauer zu Überlastungen kommen. Durch den Schuhwechsel wird Ihre Muskulatur dagegen immer leicht unterschiedlich belastet.

Wie lange halten Laufschuhe?

Für den Verschleiß der Schuhe gibt es keine wirklich verlässliche Faustregel. Glaubt man den Herstellern, ist ein Laufschuhleben für etwa 600 Kilometer gut. Es gibt jedoch viele Menschen, die sie deutlich länger nutzen. Wann Sie Ihre Schuhe wechseln sollten, hängt vor allem von Ihrem Laufstil, Ihrem Gewicht und dem Untergrund ab, auf dem Sie am meisten unterwegs sind.

Besonderheiten von Frauenschuhen

Die meisten Laufschuhe gibt es in Versionen für Frauen und für Männer. Das macht auch Sinn, denn es gibt ein paar feine Unterschiede zwischen Männer- und Frauenschuhen.

Dämpfung

In der Regel sind Frauen leichter als Männer. Daher brauchen Sie auch eine angepasste, weichere Dämpfung, die das geringere Körpergewicht widerspiegelt. Zwar gibt es auch Laufschuhe, die mit sehr wenig Dämpfung arbeiten. Für Asphalt und auch für den Einstieg ins Laufen empfehlen sich allerdings Schuhe mit einer sehr guten Dämpfung, zum Beispiel der New Balance Wmorvp Damen oder der Nike Tanjun.

Damen-Laufschuh Test: Testbericht Laufschuhe Dämpfung
Stark gepolsterter Damenlaufschuh, für ein geschmeidiges und stark gedämpftes Laufgefühl.

Beweglichkeit

Die Beweglichkeit des Körpers beeinflusst das Abrollverhalten des Fußes. Frauen setzen mit der Ferse weiter außen auf, weshalb die Schuhe an dieser Stelle stärker abgerundet sind. Wie stark die Ausprägung ist, hängt dabei vom jeweiligen Modell ab – genauso wie die Unterstützung der Abrollbewegung. Beim Asics Metaride Women wird mit einer »Kippung« des Schuhs extrem auf das Abrollverhalten eingegangen. Dagegen gibt es vor allem im Trailbereich Schuhe, die so neutral sind, dass Sie davon fast nichts spüren werden.

Größe

Frauen haben bei gleicher Schuhgröße oft einen schlankeren Fuß als Männer. Deshalb sind Frauenschuhe schmaler geschnitten als die Männermodelle. Das kann man im Vergleich beim Asics Gel Ds Trainer 24 gut erkennen. Generell gilt für die Größe »darfs ein bisschen mehr sein?«.

Eher größer als kleiner wählen

Nehmen Sie im Zweifel den Schuh lieber eine halbe Nummer größer bevor Sie sich am Ende blaue Zehen laufen! Oder entscheiden Sie sich für ein Modell mit einer geräumigen Zehenbox wie beim Salomon Sonic Ra Pro 2. Auch Die Proportionen der Füße unterscheiden sich. Frauen haben eine schmalere Ferse und im Verhältnis einen breiteren Vorfuß.

Sprengung

Ertappt, bei der Sprengung gibt es keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Trotzdem sollte man wissen, um was es sich dabei handelt. Gemeint ist hier der Höhenunterschied von Vorfuß und Ferse. Da im Rückfuß meist mehr Dämpfungsmaterial eingesetzt wird, ist die Mittelsohle vorn etwas flacher. Das heißt, der Vorfuß steht dichter am Boden. Je nach Laufvorliebe und Trainingsstand kann hier zwischen Schuhen mit weniger Sprengung (null bis acht Millimeter) wie dem Saucony Kinvara 10 Damen oder Schuhen mit sehr viel Sprengung wie dem Salomon Speedcross 5 Gtx W gewählt werden.

 Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Praxistest

Unser Favorit: Mizuno Wave Rider 25

Ein neutraler Allround-Laufschuh mit großem Einsatzspektrum und Kultstatus: Der Mizuno Wave Rider 25 kam erstmals 1997 auf den Markt und feiert nun schon seinen 25. Geburtstag. Im Laufe der Jahre hat er sich in der Läufergemeinschaft vor allem wegen seines sanften Laufgefühls etabliert und wurde seither immer weiterentwickelt. Mit der 25. Auflage bekam einerseits das Obermaterial ein Update, andererseits wurde die Mizuno-Wave-Platte deutlich vergrößert, um das Laufverhalten noch smoother und stabiler zu gestalten.

Unser Favorit

Mizuno Wave Rider 25

Test  Damen-Laufschuh: Mizuno Wave Rider 25
Der überarbeitete Neutralschuh Wave Rider 25 überzeugt mit einem hohen Maß an Komfort und Stabilität, gepaart mit einem Schuss Dynamik.

Der Mizuno Wave Rider 25 wurde für Läufer entwickelt, die auf der Suche nach einem vielseitigen Schuh für die tägliche Laufrunde sind. Das Mizuno-Enerzy-Dämpfungsmaterial in der Zwischensohle sorgt für ein weiches Abrollverhalten und dient als weicher Stoßdämpfer. Die Mizuno-Wave-Platte in der Mittelsohle sorgt zudem für viel Halt und eine gute Führung. Er bietet ein hohes Maß an Komfort und zählt als der geschmeidigste Laufschuh aus der 25-jährigen Geschichte von Mizuno.

Der erste Eindruck zählt! Und überzeugt. Und zwar mit einer schlichten und zurückhaltenden Optik die bis auf die marmorierte Sohle ganz und gar ohne großen Schnickschnack auskommt. Getreu dem Motto »Form follows function«. Aber nicht nur das Aussehen, sondern auch die Passform beim ersten Reinschlüpfen werden positiv zur Kenntnis genommen. So wird der Fuß vom ersten Moment an vom weichen Mesh umschlossen und bekommt durch die weichen Polster am Schaft einen stabilen Halt. Der Mittelfuß fühlt sich gut gestützt an und die weite Zehenbox bietet auch für breitere Füße ausreichend Platz. Durch die Schnürung wird dann noch der nötige Feinschliff vorgenommen. Et voila!

Enerzy Foam und Wave bedeutet 100 Prozent Komfort!

Gelungenes Update: Wurde beim Vorgängermodell das Enerzy Dämpfungsmaterial noch sparsam in der Ferse verbaut, so trumpft der 25er mit einer Zwischensohle aus 100 Prozent Enerzy Foam. Dessen Eigenschaften sorgen für eine extrem gute Dämpfung und deutlich reduzierte Stöße. Des Weiteren haben wir diesem Wunderschaum eine tolle Energierückführung zu verdanken mit der einer ungewollten Ermüdung beim Laufen entgegengesteuert wird. Die zweite große Neuerung betrifft die Wave Platte. Die zieht sich, wie der Name vermuten lässt, in Wellenform von der Ferse bis zum Mittelfuß und sorgt für mehr Stabilität und Führung. Auf der Sohle lassen sich zudem sogenannte »Flexkerben« im Vorfuß ausmachen die zusätzlich ein dynamisches und natürliches Abrollverhalten unterstützen.

1 von 7
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Praxistest
Der Mizuno Wave Rider 25 ist ein Neutralschuh-Klassiker, der 1997 erstmals auf den Markt kam.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Vorne Hinten
Mizuno Enerzy wird in der gesamten Zwischensohle verwendet und sorgt für eine super starke Dämpfung und Energieübertragung.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Seitlich
Der Schuh besteht aus atmungsaktivem Mesh und vielen weichen Polsterungen.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Praxistest
Die Mizuno-Wave-Platte in der Mittelsohle sorgt für Halt und Stabilität.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Praxistest
Die robuste Gummimischung der Sohle sorgt für guten Grip auf Asphalt und Schotterwegen.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Mesh
Das luftige Mesh-Obermaterial sorgt für viel Atmungsaktivität während der Belastung.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Polster
Sehr weiche Innenpolster ummanteln den Fuß wie ein weiches Kissen und schützen ihn vor schmerzhaften Druck- und Reibungsstellen.

Der Mizuno Wave Rider 25 wurde während unserem Test hauptsächlich auf Asphalt und leichten Schotterwegen gelaufen und bei warmen bis mäßige Temperaturen bei denen man gut die Atmungsaktivität testen konnte. Wie oben schon erwähnt, ist die Passform dank des engen Mesh und den weichen Polstern sehr komfortabel und hält den Fuß zusätzlich durch eine verstärkte Fersenkonstruktion fest an Ort und Stelle.

Bis auf ein paar Sprints laufen wir mit einer angenehmen Pace. Worin auch die größte Stärke des Wave Riders liegt. Mit dem Schuh läuft es sich im wahrsten Sinne einfach ganz gemütlich vor sich hin. Er ist leicht, unterstützt den normalen Laufstil und bietet eine angenehme Dämpfung, die weder zu hart noch zu weich ist, sondern einfach genau richtig, um problemlos lange Strecken in Angriff zu nehmen. Erhöht man das Tempo, wirkt er richtig schön reaktiv. Man hat das Gefühl, dass sowohl die Stabilität des Fußes, als auch die Energierückführung perfekt unterstützt werden. So macht Laufen Spaß!

Stabilität und Energie­rückführung

Ein nicht ganz unwesentlicher Punkt ist natürlich auch die Sprengung. Die liegt beim Wave Rider bei vollen zwölf Millimetern, was für viele ambitionierte Läufer schon eine recht hohe Zahl darstellen dürfte. Allerdings müssen wir trotz kleinen Vorurteilen gestehen, dass sich die zwölf Millimeter wirklich bequem laufen und man weder auf einen stabilen Stand noch auf einen direkten Tritt verzichten muss. Ganz leicht kann man sogar noch den Untergrund erahnen. Des Weiteren macht die robuste Gummimischung der Sohle einen robusten Eindruck und bietet einen sehr guten Grip auf Asphalt bis hin zu leichten Waldwegen.

Unser Fazit: Der 486 Gramm leichte Neutralschuh Mizuno Wave Rider ist ein sehr gelungener Allrounder, der durch ein hohes Maß an Komfort und Stabilität, plus die nötige Portion Dynamik, punkten kann. Dank seiner tollen energierückführenden Eigenschaften eignet er sich perfekt als täglicher Begleiter, der vor allem auf langen Distanzen punkten kann. Also eine klare Kaufempfehlung für alle Neutralläuferinnen, die einen treuen Allrounder suchen.

Mizuno Wave Rider 25 im Testspiegel

Runner’s World war im Juli 2021 von unserem Favoriten ebenfalls sehr angetan. Das Urteil lautet:

»Die Jubiläumsversion Wave Rider 25 kombiniert das softe, dynamische Laufgefühl des Mizuno-Enerzy-Schaums mit einer stabileren und größeren Mizuno Wave. Somit läuft sich der Rider nun weich und bouncy, aber zugleich stabil im Rückfußbereich.«

Auch Runningexpert hebt im Juni 2021 die Allround-Eigenschaften des Schuhs hervor:

»Es handelt sich hierbei wirklich um einen coolen Allrounder. Ein leichter Langstreckenschuh für alle Läufer, die für sich einen Laufschuh für sämtliche der wöchentlichen Laufstrecken suchen oder eben eine leichtere Alternative zum Langstreckenschuh wie z.B. der Mizuno Wave Sky oder Wave Sky NEO. Hierbei handelt es sich um ein Laufschuh, der von den meisten Läufern genutzt werden kann. Eben weil er bequem, stabil, federnd und leicht ist.«

Alternativen

Unser Favorit Mizuno Wave Rider ist ein sehr guter Allrounder, der mit einem top Preis-Leistungs-Verhältnis besticht. Für andere Anforderungen können wir noch folgende Modelle empfehlen.

Allrounder: Salomon Sense Ride 3 W

Mit dem Sense Ride 3 W bringt Salomon ein echtes Hybrid-Modell auf den Markt. Neben den Standard-Eigenschaften eines Trailrunning-Schuhs wie ausreichend Schutz und einem guten Grip, trumpft dieses Modell mit erstaunlich viel Dämpfung und Komfort eines Straßenschuhs auf. Seine Stärken liegen sicher im Gelände, doch für all diejenigen, die gerne ohne Kompromisse auf den unterschiedlichsten Wegen unterwegs sind, bietet er den perfekten Spagat, um jedem Laufabenteuer gerecht zu werden.

Allrounder

Salomon Sense Ride 3 W

Test  Damen-Laufschuh: Salomon  Sense Ride 3 W
Der Sense Ride 3 ist ein Hybrid aus Straßen- & Trailschuh und bietet auf jedem Terrain hohen Komfort.

Beim Aufbau des Sense Ride 3 hat sich Salomon von einigen Eigenschaften eines Straßenschuhs inspirieren lassen. So bietet er im Gegensatz zu den meisten klassischen Trailrunning-Schuhen ungewöhnlich viel Komfort und Dynamik. Er ist für all diejenigen Läufer gemacht, die sich nicht einschränken wollen und die gerne auf sehr wechselhaften Untergründen unterwegs sind. Egal ob auf Asphalt, Forstweg, Schotterpiste oder weichem Waldboden.

Was sofort auffällt, ist seine enorm robuste Verarbeitung. Er besitzt einen guten Rundumschutz, um die Füße auf dem Trail vor Steinen oder Wurzeln zu schützen. Durch die optisch leicht wuchtige Optivibe-Technologie (hoher Fersenbereich) wirkt er auf den ersten Blick zugegeben etwas klobig. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Denn genau dieser Technologie verdanken wir eine sehr angenehme Dämpfung vereint mit den besten Antriebseigenschaften. Durch die Kombination unterschiedlicher Schaumstoffe werden Vibrationen beim Laufen reduziert und somit eine schnelle Ermüdung des Läufers verhindert. Was dazu führt, dass man mit gleichem Energieeinsatz länger laufen kann.

1 von 6
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Schöne Trails, Schotter, Wald und Wiese.
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Perfekt gedämpft dank Optivibe-Technologie.
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Das perfekte Spielgelände für den Sense Ride 3.
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Die Contagrip-Außensohle gibt Halt bei jedem Wetter.
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Guter Rundumschutz für Wege abseits der Straße.
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Super Halt durch eine gut zu verstauende Quicklace-Schnürung.

Bei der Außensohle setzt Salomon auf seine bewährte Contagrip-Technologie. Dafür besteht die Sohle des Salomon Sense Ride 3 W aus einer Kombination von unterschiedlich harten Gummimischungen sowie einem ausgeprägten Stollenprofil. An besonders beanspruchten Stellen ist die Gummimischung dicker und somit robuster. Contagrip bietet einem einen sehr guten Halt auf den unterschiedlichsten Böden und bei wechselnden Wetterbedingungen.

Beim Laufen merkt man ziemlich schnell, worin die Stärken unseres Sense Ride 3 liegen. Somit ist er durch seine robuste Verarbeitung nicht unbedingt der agilste Schuh. Dafür hat man aber einen absolut stabilen Halt und eine super Führung – was ihn für Langstreckenläufe in Kombination mit seiner ausgeprägten Dämpfung und einer angenehm breiten Passform sehr interessant macht. Vor allem für nicht allzu geübte Läuferinnen bietet er eine gewisse Stabilität, mit der er abseits befestigter Wege eine wirklich gute Wahl ist. Somit also perfekt, wenn die Laufstrecke hauptsächlich über Forst- und Waldwege verläuft.

Was uns auch sehr gut gefällt, ist sein luftiges Mesh-Obermaterial. Dieses ist angenehm atmungsaktiv und dennoch robust genug, um so einiges an Wurzeln und Steinen auszuhalten. Abgerundet wird das Ganze durch das Salomon-typische Quicklace-System, das den Schuh perfekt am Fuß fixiert und bei dem die Schnüre oben in einer kleinen Tasche an der Außenseite der Zunge versteckt werden. Alles in allem hat uns der Sense Ride 3 als Allrounder für die breite Masse absolut überzeugt und bekommt nicht zuletzt aufgrund seines fairen Preises eine klare Kaufempfehlung.

Leicht und schnell: Saucony Kinvara 10 Damen

Der Saucony Kinvara 10. Ein Schuh, mit dem man eigentlich nichts falsch machen kann. Schon in der zehnten Auflage kann man gut und gerne von ihm behaupten, dass der leichte Tempo-Schuh eines der wohl bekanntesten und beliebtesten Modelle aus dem Hause Saucony ist. Mit einer EVERUN-Topsohle und einer flexiblen EVA-Zwischensohle vereint er dynamisches Laufen mit jeder Menge Komfort.

Leicht & schnell

Saucony Kinvara 10 Damen

Test Damen-Laufschuh: Saucony Kinvara 10
Er schafft den Spagat zwischen Komfort und Geschwindigkeit: leicht, agil und obendrein einer der beliebtesten neuralen Tempolaufschuhe aus dem Hause Saucony.

Das Leichtgewicht besteht aus einem stabilen Mesh-Material, das durch seinen nahtlosen Aufbau extrem angenehm am Fuß sitzt. Es ist wunderbar leicht, atmungsaktiv und bietet dennoch eine gewisse Stütze, die den Fuß hält, wo er hingehört. Außerdem wird die Ferse so weich und stabil umschlossen, dass sich der Schuh insgesamt schon fast wie eine zweite Haut anfühlt.

Das Beste bzw. der »Durchbruch auf dem Gebiet der Dämpfung«, wie es Saucony so schön formuliert, ist die reaktionsfreudige EVERUN-Sohle. Die dünne Schaumschicht direkt unter der Einlegesohle sorgt für einen Spagat aus hohem Komfort und einem extrem dynamischen Lauf.

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Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Vorne Sohle
Saucony Kinvara 10 – Draufsicht und Sohle.
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Meshmaterial
Hochentwickeltes Mesh.
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Liegend
Saucony Kinvara 10 – Sohle und Seite.
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Innen
Saucony Kinvara 10 – Innenseite.
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Draufsicht
Saucony Kinvara 10 – Draufsicht.
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Aussen
Schuhe mit einer Sprengung von vier Millimetern ermöglichen einen natürlicheren Abrollvorgang.

Beim Laufen fällt vor allem das super Abrollverhalten und seine adaptive Passform sofort positiv auf. Man schlüpft rein, läuft los und merkt überhaupt nicht, dass man einen »neuen Schuh« trägt. Er fühlt sich einfach ab dem ersten Moment genial an.

Die Dämpfung ist top und die vier Millimeter Sprengung sorgen für einen natürlichen Lauf und ein angenehmes Gefühl für den Untergrund. Der Grip auf unseren Testläufen (Asphalt und Forst) war einwandfrei. Einziges kleines Manko: Da die Sohle sehr weich ist, können sich kleine spitze Steinchen schon mal hineinbohren und darin stecken bleiben. Und die weiße Sohle sieht nach ein paar Laufeinheiten nicht mehr ganz so »fresh« aus.

Fazit: Der Saucony Kinvara 10 ist ein extrem leichter, agiler und sehr komfortabler Schuh – hauptsächlich für kurze bis mittlere Strecken. Er ist reaktionsstark und meistert den Spagat zwischen Speed und Komfort mit Bravour. Somit ist er eine super Wahl für ambitionierte Läufer, die einen leichten, verlässlichen Tempo-Schuh suchen.

Trailrunning: Salomon Speedcross 5 GTX W

Der wahrscheinlich bekannteste Trailrunningschuh schlechthin geht in die fünfte Auflage. Die Rede ist natürlich vom Salomon Speedcross 5 GTX. Es wird wenige geben, die ihn nicht kennen. Er steht für maximalen Grip, ein ausgeprägtes Stollenprofil, gute Stabilität und vor allem ein schier unendliches Spektrum unterschiedlichster Farbvarianten. Wie sich die neueste Version läuft, was sich verändert hat und wie sie ausfällt? Wir haben es ausgiebig getestet.

Für Trailrunning

Salomon Speedcross 5 GTX W

Test  Damen-Laufschuh: Salomon Speedcross 5 GTX W
Die neueste Version des Salomon Kultschuhs ist nun noch bequemer und überzeugt mit super Grip und einer tollen Dämpfung.

Es gibt gewisse Dinge, die werden mit der Zeit immer besser. Dazu gehört unserer Meinung nach auch der Salomon Speedcross. Es gab Versionen, die haben wir geliebt und andere, von denen wir nicht allzu begeistert waren. Die neue Auflage allerdings hat uns wieder in ihren Bann gezogen. Allein schon die großartige Verarbeitung überzeugt auf Anhieb. Der gesamte Schuh besteht aus einem nahtlosen Obermaterial, das ihm schon fast eine sockenartige Passform verleiht. Eine neue GORE-TEX Konstruktion sorgt obendrein für absoluten Wetterschutz und hält den Fuß von außen trocken.

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Damen-Laufschuh Test: Speedcross 5 Gtx
Auf der Sohle befinden sich breiter angelegte Stollen, die für Grip auf jedem Untergrund sorgen.
Damen-Laufschuh Test: Speedcross 5 Gtx
Der Speedcross 5 trumpft mit einer extrem hochwertigen und robusten Verarbeitung auf.
Damen-Laufschuh Test: Speedcross 5 Gtx
Dank EnergyCell+ bekommt er eine super Dämpfung und längere Haltbarkeit.
Damen-Laufschuh Test: Speedcross 5 Gtx
Auch beim Speedcross 5 findet sich das für Salomon typische Quicklace-Schnürsystem.

Neuerungen findet man zum einen bei der Zunge. Sie ist frei beweglich und sorgt für mehr Komfort und wie Salomon so schön sagt »für einen schnittigen Look«. Eine weitere Optimierung hat das Profil erfahren. Die Stollen sind nun etwas größer und breiter angeordnet, um noch besser greifen zu können. Und für alle, die bei den Vorgängermodellen aufgrund des schmalen Schnittes irgendwann aufgegeben haben, kommt hier eine neue Chance! Denn die Passform ist nun deutlich breiter und bietet in der Zehenbox mehr Platz.

Also Schuh an und ab auf den Trail! Dank der gewohnten Quicklace-Schnürung sitzt er perfekt am Fuß, drückt nicht und gibt uns sofort ein Gefühl von gutem Schutz und einer ordentlichen Portion Stabilität. Unsere Teststrecke verläuft ca. 40 km über Asphalt, Wurzelböden, Wiesen, Schotter und ein paar kleine Bachläufe. Was uns sehr gut gefällt, ist das angenehme und gut gedämpfte Laufgefühl auch auf hartem Untergrund. Das Stollenprofil ist breit genug angeordnet, um selbst auf Asphalt nicht unangenehm zu wirken.

Sein volles Potenzial entfaltet er dann aber abseits der befestigten Wege. Die Stollen beißen sich regelrecht in den weichen Waldboden. Man springt präzise über Wurzeln und Steine, bekommt dank ausgeprägtem Zehenschutz ausreichend Schutz vor Stößen und wird im Downhill mit einer weichen Dämpfung belohnt. Bei einer Sprengung von 10 Millimeter wird generell relativ viel Bodengefühl geschluckt. Bei längeren Strecken schlägt sich das in langsamerer Ermüdung nieder.

Mit dem Salomon Speedcross 5 GTX W bekommt man einen ausgefeilten Trailrunning-Schuh, der einem auf unterschiedlichstem Terrain ein Gefühl von Sicherheit und Halt gibt. Er sitzt perfekt am Fuß und schützt diesen durch seine umlaufenden Gummiverstärkungen. Das Profil ist hauptsächlich etwas für weiche Böden. Die neue Variante macht zwar einen deutlich stabileren und langlebigeren Eindruck als seine Vorgänger, auf harten Straßen wird man die Stollen aber dennoch unnötig schnell ablaufen.

Wer einen zuverlässigen, ausgefeilten und durchweg bequemen Trailrunning-Schuh für weiche Untergründe sucht, wird mit dem Speedcross 5 Gtx bestimmt glücklich werden. Durch das verbaute GORE TEX eignet er sich vor allem für Läufe bei schlechtem, regnerischen Wetter und bei kühlen Temperaturen. Bei Sommerhitze würden wir dann doch eher die Variante ohne GTX empfehlen. Er ist zwar nicht gerade ein Schnäppchen, durch seine einwandfreie Verarbeitung ist der Preis aber absolut gerechtfertigt.

Nachhaltigkeit: Icebug Outrun W RB9X

Der Icebug Outrun W Rb9x wird momentan als der nachhaltigste Trailrunning-Schuh der Welt gehandelt. Er kommt in einem sehr schlichten Design daher, ohne jeglichen Schnickschnack. Alles was hier verbaut ist, erfüllt eine Funktion. Der Fokus liegt ganz klar auf Komfort für lange Distanzen. Seine Zielgruppe reicht dabei von umweltbewussten Freizeitläufern bis hin zu erfahrenen Läufern die Kilometer sammeln möchten.

Nachhaltig

Icebug Outrun W RB9X

Test  Damen-Laufschuh: Icebug Outrun W
Der nachhaltigste Trail-Running-Schuh der Welt. Minimalismus mit genug Komfort für Langdistanzen.

Der Outrun RB9X ist sicherlich eines der Sommer-Highlights der schwedischen Marke Icebug. Bei ihm dreht sich alles um Nachhaltigkeit. So besteht das Obermaterial, die Innensohle und das Futter aus 100 Prozent recyceltem PET-Polyester, die Außensohle aus 15 Prozent recyceltem Gummi und die Mittelsohle aus 10 Prozent Bloom Foam – einem Dämpfungsmaterial, das aus schädlichen Algen gewonnen wird.

So weit, so gut. Die nachhaltige Herstellung dürfte wohl sicherlich den Nerv der Zeit treffen. Aber wie schlägt sich der Outrun in der Praxis?
Er erinnert mit seinem recht flachen Aufbau und einem Gewicht im oberen Bereich der Laufschuhe ein bisschen an einen leichten Wanderschuh. Auch die schützenden Gummiverstärkungen rundum sowie eine Rockblade-Platte in der Sohle zeigen, dass sein Einsatzgebiet fernab asphaltierter Straßen liegt.

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Damen-Laufschuh Test: Icebug Outrun
Er gilt als der nachhaltigste Trailrunning-Schuh auf dem Markt
Damen-Laufschuh Test: Icebug Outrun
Seine Außensohle besteht zu 15% aus recyceltem Gummi ...
Damen-Laufschuh Test: Icebug Outrun
... die Innensohle und das Futter aus 100 Prozent recyceltem PET-Polyester ...
Damen-Laufschuh Test: Icebug Outrun
... und die Mittelsohle aus 10 Prozent Bloom Foam – einem Dämpfungsmaterial, das aus schädlichen Algen gewonnen wird
Damen-Laufschuh Test: Icebug Outrun
Die sohle hat einen super Grip und eignet sich daher perfekt für leichtes Gelände
Damen-Laufschuh Test: Damen OutRun RB9X
Der OutRun RB9X kann auch hervorragend als leichter Wanderschuh verwendet werden

Seine Passform ist sehr gemütlich und der Leisten breit geschnitten, also genügend Platz auf langen Distanzen. Auch der Fersenhalt und die Stabilität machen einen guten Eindruck. Beim Laufen selbst wirkt er allerdings ein bisschen schwerfällig. Ein kräftesparendes Abrollverhalten sieht anders aus. Die Dämpfung ist angenehm, aber nicht allzu weich und das Profil gibt den nötigen Halt auf unterschiedlichen Böden, wenn es nicht allzu technisch wird.

Fazit: Dieser Schuh ist schon etwas Besonderes. Wir sind begeistert von der Idee, einen so nachhaltigen Laufschuh herzustellen. Allerdings ist er für uns eher eine Mischung aus leichtem Wanderschuh und einem gemütlichen Trailrunning-Schuh für die Langstrecke. Für all diejenigen, bei denen Performance nicht an erster Stelle steht und denen ein möglichst geringer ökologischer Fußabdruck wichtiger ist, kann es sich aber lohnen, den Icebug Outrun Rb9x mal genauer anzusehen.

Außerdem getestet

Saucony Ride 13

Enjoy the Ride! Den beliebten Saucony Ride gibt es nun schon in der 13. Auflage. In der neuesten Version glänzt er mit einem überzeugenden Komfort-Update. Ausgestattet mit einer PWRRUN-Dämpfung fühlt sich das Laufen nun noch leichter und kraftsparender an. Dazu kommt, dass sich der Schuh aus einer 360°-Perspektive perfekt an fast jede Fußform anpasst. Wir waren gespannt, wie das in der Praxis aussieht und ob das Komfortwunder wirklich hält, was es verspricht.

Der Saucony Ride 13 ist ein sehr komfortabler Trainingsschuh für den täglichen Einsatz – egal, ob man am Wochenende einen Longrun geplant hat oder unter der Woche 5-10 schnelle Kilometer laufen möchte. Mit den auffallend gelben Neutrallaufschuhen kann man im Grunde nichts falsch machen. Sie sind reaktiv und gleichzeitig herrlich komfortabel. Was in der Praxis so viel bedeutet wie: Man kann deutlich mehr Kilometer mit geringerem Kraftaufwand laufen – die PWRRUN-Dämpfung sei Dank.

Zusätzlich hat Saucony seinen Ride 13 mit der sogenannten FORMIT-Technologie in Zwischensohle und Obermaterial ausgestattet. Diese passt den Schuh an die unterschiedlichsten Fußformen und Belastungsmuster an und gewährleistet somit einen perfekten Sitz sowie eine unschlagbar angenehme Passform. Diese wird zusätzlich durch Strukturgebende 3D-Prints im Obermaterial optimiert und gibt dem Fuß nochmals mehr Halt. Die TRI-FLEX-Außensohle aus neu überarbeitetem Blown Rubber sorgt für die nötige Langlebigkeit der Schuhe, eine gute Traktion und ein sehr angenehmes Abrollverhalten beim Laufen.

Nun aber genug mit den Fachbegriffen und Zeit für den Praxistest: Wie schon erwähnt, steht beim Saucony Ride 13 Komfort an erster Stelle. Die dicken Marshmallow-artigen Polster im Fersenbereich und an der Zunge machen sofort Lust hineinzuschlüpfen. Das weiche Material umschließt den Fuß perfekt und gibt einem zusätzlich durch das geringe Gewicht und das luftige, anschmiegsame Mesh-Obermaterial ein Gefühl von »wie-für-mich-gemacht«. Okay, okay … mit diesen Worten wirbt Saucony für seine FORMIT-Technologie, aber mal ehrlich – dem ist absolut nichts entgegenzusetzen.

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Damen-Laufschuh Test: Saucony Ride13
Damen-Laufschuh Test: Unbenannt 1
Damen-Laufschuh Test: Saucony Ride13
Damen-Laufschuh Test: Saucony Ride13
Damen-Laufschuh Test: Saucony Ride13
Damen-Laufschuh Test: Saucony Ride13

Da es auf unseren Testläufen meist ziemlich hohe Temperaturen hatte, wurde der Ride 13 in puncto Atmungsaktivität ausgiebigst getestet. Und auch hier können wir nicht anders als ihm die volle Punktzahl zu geben. Das leichte, luftige Obermaterial ist wunderbar luftdurchlässig, lässt den Fuß atmen und verhilft zu einem angenehmen Klima trotz brütender Sommerhitze. Selbst die dicken Polster fühlen sich niemals unangenehm an. Ganz im Gegenteil.

Beim Laufen selbst kommt einem das neue PWRRUN-Material zugute. Dieses macht den Schuh – wie oben kurz erwähnt – sowohl auf Kurz- als auch Langstrecken zu einem treuen, komfortablen Trainingsbegleiter. Es bietet eine ganze Menge Komfort, der reaktiv genug ist um auch mal eine Extrarunde zu drehen ohne dabei zu ermüden. Der Laufstil fühlt sich damit locker, flüssig und einfach gut an. Er ist flexibel und agil genug für Tempoläufe und dennoch so weich und komfortabel, dass man mit ihm gerne mehrere Stunden während einem Longrun verbringt.

Und nun zu den Fakten: Mit seinen 522 Gramm zählt er noch zu den Leichtgewichten. Er besitzt eine 8-mm-Sprengung die einem zusammen mit der wunderbaren Dämpfung das Gefühl geben, als würden die Kilometer regelrecht an einem vorbei fliegen. Der Saucony Ride 13 ist ein sehr guter Allrounder für Vielläufer, Einsteiger, Kurzstreckenliebhaber und Dauerläufer. Preislich liegt er noch im guten Mittelfeld von anständigen Laufschuhen.

Saucony Endorphin Speed 2

Möchten Sie eine neue Bestzeit aufstellen? Dann könnte der Saucony Endorphin Speed 2 für dieses Projekt genau der richtige Partner sein. Er ist super leicht, flexibel und bietet eine tolle Performance, wenn es um Tempoläufe geht. Daher dürfte er vor allem für ambitionierten Läuferinnen, die ihre Pace noch ein bisschen ausreizen wollen, sowie als Wettkampfschuh interessant sein.

Beim Endorphine Speed 2 kombiniert Saucony ihre ultraleichte Pwrrun-PB-Dämpfung mit einer flexiblen Nylonplatte in der Zwischensohle. Was dabei raus kommt? Ein verdammt schneller Schuh, der sogar gemütlicheren Läuferinnen zu Bestzeiten verhilft – und das ganz ohne große Zusatzbelastung.

Die Passform ist sehr angenehm. Man hat ausreichend Platz im Vorfußbereich, einen stabilen Halt an der Ferse und wird zusätzlich von einem Mesh-Einsatz gehalten der von der Zunge zu den Schuhinnenseiten verläuft. Durch das geringe Gewicht und eine sehr komfortable Dämpfung trägt er sich fast wie ein Hauch von nichts. Der leisten macht einen recht schmalen Eindruck, was sich vor allem beim normalen Gehen etwas wackelig anfühlt. Beim Laufen selbst merkt man durch die dynamische Bewegung allerdings nichts mehr davon.

Er läuft sich bei mittlerem Tempo sehr angenehm, und man wird auch ohne viel Zutun immer wieder ein bisschen schneller, als es normal der Fall wäre. Erhöht man das Tempo, spürt man regelrecht die super Unterstützung sowie eine hervorragende Dämpfung. Der Schuh läuft sich direkt, er ist reaktionsfreudig – gibt also viel Energie zurück und das Abrollen ist sehr weich und gepuffert. Eine weitere positive Eigenschaft verdankt der Endorphin Speed 2 seinem ultraleichten und luftdurchlässigem Obermaterial. Denn das ist extrem atmungsaktiv und fühlt sich auch bei hohen Temperaturen und anstrengenden Laufeinheiten immer kühl und angenehm an.

Der Endorphin Speed 2 von Saucony ist eine wahre Granate mit der man gerne einen Zahn zulegt. Für die Allgemeinheit wird er wohl ein bisschen zu speziell sein. Für alle ambitionierten Läuferinnen, die auch gerne mal an Wettkämpfen teilnehmen oder einfach ihr Training auf das nächste Level heben möchten, können wir ihn auf jeden Fall weiterempfehlen.

Asics Gel-Kayano 28

Im Gegensatz zu unseren anderen Testmodellen handelt es sich beim Asics Gel-Kayano 28 um einen »Stabilschuh«. Also einen Schuh mit Pronationsstütze, die eine Überpronation (übermäßiges nach innen Kippen des Fußes) ausgleicht und so zu einem gesünderen und stabileren Laufstil beiträgt. Er ist ein wahrer Klassiker, und es wird wohl kaum Läufer geben, die noch nie von ihm gehört haben. Seit er 1993 das erste Mal auf den Markt kam, wurde er stetig weiterentwickelt und präsentiert sich nun schon in der 28. Auflage.

Mit dem letzten Update bekommt der Gel-Kayano nun endlich eine neue Dämpfung aus Asics Flytefoam Blast und Asics Gel. Die soll Pronationsläufern den Komfort bieten, der bei den meisten neuen Neutralschuhen mittlerweile zum Standard geworden ist. Das zweite große Update betrifft die externe Fersenkappe, welche beim neuen Gel-Kayano 28 deutlich dezenter ausfällt. Im Gegensatz zu deinen Vorgängern liegt sie tiefer und umschließt nur noch den unteren Teil des Fersenbereichs. Dadurch wird der Schuh etwas leichter, sorgt aber für gewohnt guten Halt.

Zusammen mit der ebenfalls überarbeiteten Dynamic Duomax Technology (Pronationsstütze) bekommt man hier eine geballte Ladung Stabilität. Zuletzt wurde der Tragekomfort mit Hilfe des sogenannten »Engineered Mesh«-Obermaterials auf ein neues Level gehoben. Das zieht sich einmal von vorne bis hinten, ohne jegliche Naht, über den Schuh und schließt somit jede (Druck-)Stelle aus, die unangenehm am Fuß scheuern könnte.

Nun zu zur Passform: Der neue Gel-Kayano fällt normal aus. Er besitzt einen angenehm breiten Leisten, bietet genug Platz in der Zehenbox und der Fuß wird vom elastischen Mesh wie von einer Socke fest umschlossen. Durch die Schnürung sitzt der Fuß perfekt im Schuh und wird durch sehr gemütliche Polster, um den Schaft sowie die Fersenkappe fest an Ort und Stelle gehalten. Die Dämpfung ist dabei leicht zu spüren, aber nicht zu weich.

Beim Laufen selbst spürt man eine dezente, aber perfekt dosierte Führung der Pronationsstütze. Die korrigiert den Laufstil, ohne dabei in irgendeiner Form zu stören oder unangenehm in das Laufgefühl einzugreifen. Der Schuh bietet genau die richtige Dosis Stabilität. Durch die neue reaktionsfreudige Dämpfung in der Zwischensohle wird jeder Stoß weich abgepuffert und gleichzeitig Energie zurückgegeben. Die Sohle im Vorfuß wird durch Flexkerben eingeteilt, die ebenfalls spürbar zu einem natürlichen Abrollverhalten beitragen.

Uns hat der neue Asics Gel-Kayano vom ersten Moment an überzeugen können. Mit ihm lassen sich bequem viele Kilometer laufen. Dazu eignet er sich für das tägliche Training sowohl für kurze, als auch für lange Distanzen. Aufgrund seiner hervorragenden Dämpfung kann er sehr gut von schwereren Läufern getragen werden, um z. B. die Gelenke zu schonen. Oder aber um Laufanfängern durch die stabilisierende Unterstützung einen leichteren Start zu ermöglichen.

Brooks Adrenaline GTS 20

Der Brooks Adrenaline GTS 20 feiert nun schon 20. Geburtstag! Als der »älteste« Laufschuh von Brooks gilt er nicht nur als Klassiker, sondern ist auch nach wie vor ein Verkaufsschlager. Ob sich der beliebte Stabil-Schuh auch in der neuen Auflage bewährt? Wir haben es getestet.

Das große Steckenpferd des Adrenaline 20 ist seine tolle Kombination aus Dämpfung und Stabilität. So bietet er beim Laufen genau die richtige Portion Komfort. Er gibt genug Energie zurück, um kräftesparender lange Strecken zu laufen – ist aber dennoch reaktionsfreudig und schnittig genug, um auf kurzen Trainingseinheiten mal so richtig Gas zu geben. Er ist schön leicht, liegt super am Fuß und gibt ihm mit seiner gepolsterten Ferse einen tollen Halt.

In der 20. Auflage kommt der Adrenaline mit einem überarbeiteten Obermaterial daher. Es besteht aus unterschiedlich breit gewebtem Mesh, das je nach Anspruch enger oder lockerer am Fuß anliegt. Uns gefällt das sehr gut, da man sich in dem Schuh auf Anhieb super wohl und gut aufgehoben fühlt.

Gehören Sie zu den Läufern, die oft Knieprobleme bekommen? Dann könnte der Adrenaline 20 vielleicht bald Abhilfe schaffen. Ein weiterer großer Pluspunkt sind nämlich seine sogenannten GuideRails. Diese kann man sich wie eine stabilisierende Führung rund um den Fuß vorstellen. Sie verhindern eine übermäßige Bewegung und ermöglichen somit komfortablere Bewegungsabläufe des Knies. Also perfekt für alle Läufer, die hier ihre Schwachstelle haben.

Fazit: Der Adrenaline 20 besitzt eine gute Passform, stabilisierenden Eigenschaften und eine angenehmen Dämpfung. Sein Einsatzgebiet ist die Straße. Durch seine stabile Führung und die Knie entlastenden GuideRails ist der Schuh vor allem für Einsteiger und etwas festere Läufer empfehlenswert. Alle anderen Läufer werden davon nicht viel merken was die Zielgruppe aus unserer Sicht etwas einschränkt.

Salming Enroute 3

Leicht, natürlich und luftig. Der neue Salming Enroute 3 gehört in unserer Testreihe zu den Leichtgewichten. Er kommt relativ schlicht daher und wirbt mit dem bewährten Natural Running Support System. Das ist ein Konzept, das einen darin unterstützt, einen natürlichen Laufstil beizubehalten.

Auf den ersten Blick wirkt der Enroute 3 relativ schlicht. Das Obermaterial besteht aus einem angenehm atmungsaktiven Gewebe. Etwas fester als das momentan gängige Mesh, aber dennoch schön luftig und an einigen Stellen mit zusätzlichen Belüftungslöchern versehen. Was sofort auffällt, sind die gut dimensionierten Laschen, die vor allem für Triathleten interessant sein dürften, da man den Schuh dank ihnen sehr schnell anziehen kann.

Beim ersten Hineinschlüpfen sind wir etwas zwiegespalten. Der Schaft ist angenehm breit, doch nach vorne hin merkt man die Zehenbox. Auf den ersten Laufmetern verfliegt die Sorge dann aber recht schnell. Hier fühlt sich der Fuß dann doch sehr wohl und hat auch im Zehenbereich ausreichend Platz. Die neutrale Dämpfung und ein natürliches Abrollverhalten machen wirklich Spaß. Und durch die relativ geringe Sprengung von 6 millimetern bekommt man ein schön direktes Laufgefühl.

Der Salming Enroute 3 ist ein angenehmer und leichter Straßenlaufschuh. Durch das geringe Gewicht wurde bei ihm auf übermäßige Führungseigenschaften und bis auf einen leichten Zehenschutz auf Gummiverstärkungen verzichtet. Daher sehen wir ihn als täglichen Trainingsschuh für kürzere Distanzen und vor allem geübte Läufer. Für Einsteiger und die breite Masse empfehlen wir einen Schuh mit etwas mehr Führung und Stabilität.

Columbia Montrail F.K.T.™

Extrem bequem und ultra griffig. Der Columbia Montrail Fkt wurde von Runner’s World zu einem der besten Trailrunning-Schuhe 2020 gekürt. Und das nicht ohne Grund. Der Montrail F.K.T. ist dank dem nahtlosen luftigen Mesh-Obermaterial angenehm leicht uns sehr atmungsaktiv. Gleichzeitig bietet ein interner Stützkorb an der Ferse ausreichend Stabilität.

Die Passform ist hervorragend. Das weiche Material schmiegt sich perfekt an den Fuß und verspricht einen wunderbaren Tragekomfort. Generell ist das Modell etwas breit geschnitten. Im Zehenbereich ist sehr viel Platz – genau richtig für lange Strecken und Downhills. Durch eine feste Schnürung kann der Schuh auch im Mittelfuß recht stabil fixiert werden, um im technischen Gelände genug Halt zu bieten. Obendrein wird das durch einen im Fersenbereich verbauten Stützkorb verstärkt.

Rund um den Schuh ziehen sich sehr gut verarbeitete, robuste Gummierungen, die den Fuß vor äußeren Einflüssen schützen. Für den maximalen Grip in jedem Gelände sorgt das mit 4 Millimeter nicht zu übertriebene Stollenprofil. Wenn es nicht gerade zu matschig wird und somit das Profil einfach zu gering, hält die Sohle wirklich einwandfrei. Stöße im Downhill werden perfekt von der Zwischensohle absorbiert. Und auch auf längeren Flachstücken wächst einem der Schuh mit seiner komfortablen Dämpfung schnell ans Herz.

Einzig bei sehr technischen Passagen hatten wir ein wenig Probleme mit der Stabilität. Für die kleine Zielgruppe an Ultraläufern können wir den Schuh empfehlen. Für die meisten Trailrunner würden wir allerdings einen Schuh vorschlagen, der in verblocktem Gelände noch enger und stabiler am Fuß sitzt. Bei Läufern mit schmalem Mittelfuß könnte der Lauf sonst eventuell etwas schwammig werden.

Skechers Flex Appeal 3.0

Beim Skechers Flex Appeal 30 handelt es sich um einen leichten und gut gedämpften Fitnessschuh. Er kommt in einer schicken Strickoptik daher und macht sowohl beim Sport als auch als bequemer Freizeit-Sneaker eine gute Figur.

Reinschlüpfen und wohlfühlen. Der Flex Appeal überzeugt auf Anhieb mit einer sehr angenehm breiten Passform. Sein weicher Memory Foam in der Zwischensohle ist verantwortlich für einen gleichbleibend hohen Tragekomfort. Es fühlt sich ein bisschen an wie auf Wolken zu laufen. Allerdings muss man an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Einlagen im Schuh verklebt sind und somit nicht durch orthopädische Einlagen getauscht werden können.

Der Flex Appeal 30 ist so leicht, dass man ihm am Fuß fast nicht wahrnimmt. Dieses Gefühl wird durch eine sehr weiche Dämpfung verstärkt. Die Sohle ist an den am stärksten beanspruchten Stellen mit einer dickeren Gummimischung ausgestattet die den Abrieb minimiert. Das Strick-Obermaterial liegt angenehm am Fuß an und ist schön luftdurchlässig. Stabilität und viel Halt bietet diese Konstruktion allerdings nicht.

Somit ist der Schuh aus unserer Sicht kein wirklicher Laufschuh, sondern ein angenehmer Trainingsschuh für das Fitnessstudio oder eben ein bequemer Alltagsbegleiter. Mit einem wirklich günstigen Preis kann man hier nicht viel verkehrt machen.

Under Armour HOVR Infinite Damen

Der UA HOVR Infinite Damen wurde aus der Intention heraus entwickelt, den besten neutralen Laufschuh auf den Markt zu bringen. Seinen Namen »Infinite« trägt er, weil er für das Training auf langen Distanzen mit gleichbleibendem Laufgefühl steht. Was aber steckt nun eigentlich hinter diesem kryptischen HOVR?

Wie alle namhaften Laufschuhhersteller war auch Under Armour auf der Suche nach einer perfekten Dämpfungstechnologie. Die soll nicht nur super dämpfen, sondern obendrein leicht und robust sein und dem Läufer seine Energie bestmöglich zurückgeben. Und so wurde ein sehr weicher, mit einem sogenannten EnergyWeb umhüllter Schaum entwickelt. Diese Hülle hält die Form, der Aufprall beim Laufen wird vom Schaum aufgenommen und an den Fuß abgegeben. Für die Langlebigkeit der Sohle hat man noch eine robuste Vollgummi-Außensohle dazugepackt, die dem Ganzen Grip und Widerstandsfähigkeit verleiht. Diese drei Schichten ergeben zusammen die HOVR-Technologie.

So viel zur Theorie – Zeit für die Praxis: Schlüpft man in den Schuh, umschließt einen erst einmal ein sehr angenehmes, atmungsaktives Mesh-Material. Der Schuh hat eine tolle Passform und ist an den wichtigsten Stellen ausreichend gepolstert. Die Außensohle besteht aus geschäumtem Gummi und einer leicht profilierten Strukturbeschichtung. Diese sorgt zusätzlich für Dämpfung und beim Laufen für den nötigen Grip.

In der Sohle sind gut erkennbare Rillen eingearbeitet, die den Schuh flexibel machen und für einen besonders intuitiven Laufstil sorgen sollen. Das Obermaterial wirkt im ersten Moment recht schlicht, ist aber absolut durchdacht: Den Vorfuß umschließt ein leichtgewichtiges und atmungsaktives Mesh, im Fersenbereich wird ein etwas enger sitzendes, strukturiertes Material verwendet, welches den Fuß im Schuh stabil hält.

Ein nettes Gimmick für alle Technik-Fans stellt die sogenannte »Record Sensor«-Technologie dar. Mit ihr ist man beim Laufen digital vernetzt. Soll heißen – in jedem rechten Laufschuh ist ein Bluetooth-Chip verbaut. Dieser misst, analysiert und speichert alle Laufdaten, um sie anschließend per App auszuwerten und das Training noch effektiver zu gestalten. Die Differenz von meiner Uhr und den Daten des Schuhs lag hier gerade mal bei circa fünf Prozent Abweichung. Da kann man die Laufuhr auch mal zuhause lassen.

Beim Laufen selbst fühlt sich der Schuh im ersten Moment etwas steif an und es dauert ein klein wenig, um sich an ihn zu gewöhnen. Aber nicht lange und es läuft quasi wie von selbst. Im Test hat er auf Asphalt und Forst gleich gut abgeschnitten. Er rollt angenehm ab, die Schnürung hält den Fuß eng und stabil umschlossen und das Profil macht einen sehr robusten Eindruck.

Mit einem Gewicht von 544 Gramm ist er zwar nicht gerade leicht, dafür punktet er wenn es um Komfort und Dämpfung geht. Mit dem Under Armour Ua Hovr Infinite werden Einsteiger genauso viel Spaß haben wie Vielläufer, die gerne auf langen Strecken unterwegs sind. Für Kurzstrecken-Läufer gibt es Modelle mit einem noch besseren Abrollverhalten.

New Balance Fresh Foam 880 v11

New Balance Fresh Foam: Der Name ist Programm. Er ist bekannt als der Allrounder unter den Neutralschuhen. Egal ob kurz, lang, schnell oder gemütlich. Die Bandbreite für sein Einsatzgebiet ist wirklich groß. Mit dem neuen Fresh Foam 880 v11 bekommt er nun ein Update im Obermaterial sowie in der Dämpfung, was für eine verbesserte Atmungsaktivität und mehr Komfort sorgen soll.

Beim ersten Reinschlüpfen fällt sofort auf, dass er im Vergleich zum Fresh Foam 1080 etwas straffer am Fuß sitzt. Der Schuh umschließt den Mittelfuß perfekt und erhält durch eine hochgezogene Fersenpartie eine extra Portion Halt. Allerdings fällt er, wie schon der 1080, etwas klein aus und könnte gerne ca. eine halbe Nummer größer sein. Ansonsten ist die Passform sehr angenehm und bietet auch für Läuferinnen mit breiterem Vorfuß ausreichend Platz.

Beim Laufen selbst präsentiert er sich als typischer Allrounder. Während unserem Test wurde er vor allem. auf Asphalt und Forststraße in moderatem Tempo gelaufen. Dank seiner komfortablem Dämpfung und einem sehr natürlichen und kraftsparenden Abrollverhalten kann man somit definitiv viele gemütliche Kilometer abspulen. Er besitzt zudem eine nicht allzu ausgeprägte, aber dennoch recht angenehme Führung. Erhöht man das Tempo, reagiert er mit einer angenehmen Portion Dynamik und Reaktivität, was bei kurzen Sprints für die nötige Power sorgt. Eben einer für (fast) alles.

Für ein gutes Klima und viel Atmungsaktivität vor allem an warmen Tagen, sorgt das neue Jacquard-Mesh Obermaterial. Dieses fühlt sich beim Laufen vor allem im Zehenbereich extrem luftdurchlässig an und gefällt uns sehr gut. Alles in Allem ist er ein wirklich gelungener Allrounder oder auch Zweitschuh, der sich in unserem Test gut mit dem Saucony Ride vergleichen lässt. Durch die leichte Führung ist der Neutralschuh auch für leichte Überpronierer zu empfehlen. Unser einziger Minuspunkt geht an die Größe, da wir hier ein bisschen Schwierigkeiten hatten. Aber da nunmal jeder Fuß anders ist und eine halbe Nummer größer Wunder wirken kann, sollte das nur am Rande erwähnt werden.

Brooks Ghost 14

Der Ghost ist eines der meistverkauften Modelle von Brooks. Er gehört zur Kategorie »Neutralschuh« und kommt mit dem neuesten Update nun schon in der 14. Auflage daher. Das aktuellste Modell – der Brooks Ghost 14 – hat einige coole Neuerungen erhalten, die ihn softer, geschmeidiger und langlebiger machen sollen. Zum Beispiel hat er eine neue Zwischensohle bekommen, die zu 100 Prozent aus DNA-Loft-Material besteht und dem Schuh zu noch mehr Dämpfung, Dynamik und Langlebigkeit verhelfen soll. Eine Überarbeitung des sogenannten Crash Pad der Zwischensohle sorgt zudem für ein flüssiges Abrollverhalten und flüssige Übergange.

Unterschiedliche elastische Stretch-Elemente und Zonen auf dem Obermaterial sollen zudem dafür sorgen, dass der Fuß sicher im Schuh sitzt und nichts drückt und nervt. Klingt gut, oder? In unserem Test wollen wir herausfinden, ob diese Versprechen auch genauso zutreffen.

Direkt beim Reinschlüpfen möchte man entspannt seufzen. Der neue Ghost sitzt sehr direkt am Fuß, der durch weiches und luftiges Mesh fast wie von einer Socke umschlossen wird. Weiche Polster am Schaft und eine verstärkten Fersenpartie geben dem Fuß einen stabilen Sitz. Der Vorfuß hat ausreichend Platz und die Zwischensohle fühlt sich sehr angenehm an. Kurz und knapp: Die Passform hat Brooks ziemlich gut hinbekommen.

Da dem Ghost als »Allrounder« und »Multitalent« ein bestimmter Ruf vorauseilt, haben wir ihn entsprechend auf unterschiedlichsten Untergründen getestet. Dabei verliefen unsere Teststrecken über Asphalt, Schotter, Waldwege sowohl im nassen, als auch im trockenen Zustand. Und eines vorab: Er hat den Test mit Bravur bestanden!

Beim Laufen fällt schnell auf, dass er eine ausgewogene Mischung aus Komfort und Dynamik bietet. Durch die hervorragende Passform und viel Stabilität lässt er sich bequem laufen und gibt einem ein tolles dynamisches Laufgefühl zurück. Der Tritt ist direkt und macht sich vor allem bei ein bisschen höherem Tempo bemerkbar. Durch das leichte und griffige Profil machen ihm auch kurze Waldabschnitte nichts aus. So lässt es sich auch im Regen ganz gut aushalten, solange man nicht in allzu großem Matsch läuft.

Ein weiterer Pluspunkt, der zwar nicht unmittelbar das Laufen beeinflusst, aber dennoch erwähnt werden sollte: Der Ghost 14 ist der erste CO2-neutrale Schuh von Brooks! Die meisten seiner Obermaterialien bestehen aus mindestens 30 Prozent recycelten Bestandteilen. Für alle umweltbewussten Damen dürfte das durchaus einen weiteren Kaufanreiz bieten. Alles in Allem eignet sich der 492 Gramm leichte Ghost 14 aus unserer Sicht sowohl als Wettkampf- als auch als Trainingsschuh für die unterschiedlichsten Distanzen. Vergleichbare Modell sind z. B. der Mizuno Wave Rider oder der Saucony Ride 13.

Brooks Ricochet Damen

»Du gibst. Der Ricochet gibt zurück.« So beschreibt Brooks die dynamische Dämpfung des Brooks Ricochet-Laufschuhs. Die Mittelsohlen-Technologien BioMoGo DNA und DNA AMP bieten Leichtigkeit und ausreichend Energierückführung. Leider gehört der Ricochet mit seinen 512 Gramm nicht unbedingt zu den allerleichtesten Modellen, kann aber durch gut aufeinander abgestimmte Technologien und eine ziemlich coole Optik punkten.

Bei der Sohle setzt Brooks auf ein flexibles Pfeilmuster. Dieses sorgt für schnelles Abrollen und beim Laufen für möglichst wenig Energieverlust. Das spart Kraft, welche auf langen Strecken jederzeit willkommen ist. Besonders schön ist die super angenehme Passform. Ein bisschen versteckt im hübschen und anpassbaren Fit-Knit-Obermaterial findet sich eine Fersenumhüllung und ein ultraweiches Heel Tab (kleine Lasche an der Ferse, die den Einstieg erleichtert), das die Achillessehne entlastet.

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und macht einen sehr robusten Eindruck. Einziges Manko: Er hat kein hohes Loch für eine Marathonschnürung – sicherlich nicht für alle Läufer wichtig, aber doch manchmal auch ganz angenehm. Dafür hat er einen großen optischen Vorteil: Er schluckt quasi den Schmutz. Bei unserem Test durfte er bei bei starkem Regen zeigen was er kann – und hat mit gutem Grip auf dem Asphalt auch gepunktet. Nach dem Trocknen sah er wirklich wieder aus wie vorher.

Er ist ein sehr angenehmer Trainingsschuh, der vor allem auf langen Strecken mit einer bequemen Dämpfung trumpft. Aber auch auf kurzen Distanzen kann man durch die flexible DNA-Dämpfung durchaus seinen Spaß haben und von der Power, die man zurückbekommt, profitieren. Das macht ihn für Einsteiger genauso attraktiv wie für ambitionierte Läufer. Das stylische Design in vielen unterschiedlichen Farbvarianten macht den Ricochet zudem zu einem ziemlich schicken Hingucker – was ja für die modebewusste Frau manchmal auch ganz schön ist. Einen kleinen Minuspunkt gibt es von uns nur für das Gewicht welches bei einem Straßenschuh auch gerne noch ein bisschen geringer ausfallen darf.

Dynafit Ultra 100 GTX W

Wie der Name Dynafit Ultra 100 GTX W schon vermuten lässt, wurde der Schuh speziell für Ultra-Distanzen im Gelände kreiert. Dank Gore-Tex hält er vor allem beim Training in der kalten Jahreszeit oder an nasskalten Tagen die Füße angenehm warm und trocken.

Da man insbesondere beim Laufen im Gelände einen perfekten Halt sowie einen direkten Tritt benötigt, liegt der Schuh recht eng am Fuß an. Bei diesem Modell, wie auch bei seinen Vorgängern, ist er zudem auch noch recht klein geschnitten. Daher empfehlen wir, den Schuh auf jeden Fall eine Nummer größer zu nehmen. Hat man die richtige Größe gefunden, darf man sich über eine frauenspezifische Passform freuen die den Fuß optimal umschließt und kein Verrutschen zulässt.

Beim Obermaterial setzt Dynafit auf ein sehr atmungsaktives Mesh, welches bei schweißtreibenden Trainingseinheiten für eine gute Atmungsaktivität sorgt. Zusammen mit diversen rundum laufenden Verstärkungen, sowie einem ausgeprägten Zehenschutz bekommt man ordentlich Schutz vor Steinen u. ä. Ein schönes Detail bietet hier auch eine elastische »Tasche« über den Schnürsenkeln. Darin können zum Einen die Schuhbänder verstaut werden, zum Anderen bietet sie ebenfalls einen sehr guten Schmutzschutz. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen lässt sie sich nun auch seitlich öffnen. So kann der angesammelte Schlamm nun deutlich einfacher entsorgt werden.

Ebenfalls verantwortlich für einen guten Halt und viel Komfort ist die sogenannte Heel-Preloader-Technologie, eine diagonale Verstärkung an der Ferse, mit der Passform und Halt nochmals optimiert werden. Und natürlich eine sehr gut ausgeprägte Dämpfung, die durch die in Form der neu entwickelten Mittelsohle für gleichbleibenden Komfort auf Ultra-Distanzen sorgt. Die Pomoca-Außensohle besitzt ein ausgeprägtes Profil für abwechslungsreiches Gelände und bietet auch bei nassen Verhältnissen sehr guten Grip auf Fels und Matsch.

Der Ultra 100 GTX ist somit ein wirklich toller Schuh für lange Läufe in abwechslungsreichem Gelände und vor allem am Berg. Dank seiner angenehm weichen Dämpfung hat man dabei von Anfang bis Ende viel Spaß, einzig der schmale Leisten sowie die sehr kleine Schuhgröße könnten bei manchen Füßen etwas problematisch werden. Daher unbedingt am besten beim Lieblings-Laufschuh-Dealer des Vertrauens testen!

Inov-8 Mudclaw 260

Der Inov 8 Mudclaw G 260 – laut Inov-8 der griffigste Schuh der Welt für die härtesten, schlammigsten Bergläufe und Hindernisparcours der Welt. Das ist erst einmal eine Ansage. Und macht auch sofort klar für was dieser Schuh entwickelt wurde. Alle Freunde von anspruchsvollen, fordernden und oftmals matschigen Trails sollten daher gespannt sein!

Dieser Schuh macht der britischen Marke Inov-8, die vor allem für extrem griffige Fell- und Trailrunningschuhe bekannt ist, alle Ehre. Wie der Name »Mudclaw« erahnen lässt, ist seine Spielwiese vorrangig schlammiges Gebiet. Mit dem breiten, aggressiven acht Millimeter Stollenprofil beißt er sich in jeden rutschigen Untergrund. Sein giftiges Grün leuchtet schon von weitem. Er ist einer der auffällt – und das nicht nur optisch.

Das »G« im Namen hat in der (Trailrunning)-Szene schon für Schlagzeilen und heiße Disskussionen gesorgt. Es steht für »Graphene« – ein Material, aus dem Inov-8 zusammen mit der Universität Manchester die Graphene-Serie entwickelte. Es verleiht dem Schuh maximalen Grip und macht die Sohle deutlich robuster und haltbarer als die »normalen« Gummimischungen. Da darf das Obermaterial natürlich nicht nachstehen. Deshalb wurde es mit Kevlar beschichtet, einem Material, das unter anderem auch für kugelsichere Westen verwendet wird und den Schuh extrem widerstandsfähig und trotzdem atmungsaktiv macht.

Angezogen passt der Schuh perfekt. Er ist leicht und lässt sich sehr eng und flexibel schnüren ohne dabei einzuschneiden. Die Passform ist relativ schmal, aber bequemer als noch bei seinem Vorgänger. Durch den schmalen Schnitt und eine Sprengung von vier Millimetern hat man in schwierigem Gelände ein ausgezeichnetes Gefühl für seinen Tritt sowie den Untergrund und kann schnell und präzise reagieren.

Beim Laufen macht der Mudclaw extrem viel Spaß. Er ist so wendig und griffig, wie man es sich von einem Trailschuh nur wünschen kann. Trotz des etwas massiv wirkenden Profils ist er dank Meta-Flex viel flexibler als er aussieht. Auf weichem Untergrund zeigt er sein volles Potential und ackert sich durch jedes Schnee- und Matschfeld ohne zu rutschen. Doch nicht nur hier kann er punkten. Die Weiterentwicklung des Mudclaws kann jetzt auch Forst und Straße, ohne dabei zu stören. Die breiten Stollen gleichen das Profil sozusagen zu einer großen breiten Fläche aus und verlieren dadurch gefühlt an »Stollencharakter«, wenn man auf härterem Untergrund läuft.

Der Mudclaw 260 ist quasi ein Trail-Rundum-Sorglos-Paket. Wie man auf den Fotos gut erkennen kann, besitzt er im hinteren Bereich links und rechts Laschen, an die man die Inov-8 Gaiters befestigen kann. Diese können ohne zusätzliche Schnüre ganz einfach an den Schuh »geklipst« werden. Die knöchelhohen Gamaschen sind ein sehr praktisches Accessoire, um zu verhindern, dass kleine Steine, Matsch oder Schnee in den Schuh gelangen. Die grünen Gamaschen sind aktuell (Stand Mai 2019) im Lieferumfang des Mudclaws inbegriffen.

Fazit: Der Schuh ist eine sehr bequeme Trailwaffe, die den Spaß in schlammigem Gelände nicht zu kurz kommen lässt. Leider ist er mit einem Preis von rund 165 Euro erst einmal kein Freund für den Geldbeutel. Seine Langlebigkeit sollte das aber mit der Zeit eigentlich wieder ausgleichen. Für den »normalen« Trailrunner reicht dennoch eine etwas abgespecktere Variante die mehr auf normale Forstwege o. ä. ausgelegt ist.

New Balance WMORVP Damen

Der New Balance WMORVP Damen ist eine gute Alternative für Frauen, die es gerne länger möchten. Er gibt einem beim Laufen ein ultraweiches Laufgefühl für einen ultimativen Laufkomfort. Der Schuh ist ein treuer Begleiter auf langen Läufen, der die Schritte optimal dämpft und einen ausreichend schützt.

Zugegeben, er sieht extrem »fett« aus – was daran liegt, dass er über die dickste Fresh-Foam-Zwischensohle (mit lasergravierter Seitenwand) von New Balance verfügt. Diese kann einen auf den ersten Blick schon ein bisschen einschüchtern. Im Gegensatz zur Optik ist er aber doch ein recht leichter Schuh. Und dank den »nur« vier Millimetern Sprengung läuft er sich deutlich direkter als erwartet.

Er ist dank nahtloser Overlays sehr bequem, sein Meshgewebe macht ihn atmungsaktiv und luftig und die Passform ist sehr angenehm breit. Einzig das Laufgefühl der breiten Sohle ist anfangs etwas ungewohnt. Die Sohle besteht aus einem einzigen Stück Schaum und dämpft den Lauf super ab. Leider geht das aber etwas zu Gunsten eines natürlich Laufstils weshalb man ihn eher für »zwischendurch« und nicht allzu oft laufen sollte.

Asics MetaRide Women

Ein echter Hingucker: Der Asics Metaride Women will gesehen werden und das darf er auch! Der teuerste und besonderste Laufschuh in unserer Testreihe wirkt schon fast wie ein kleines Kunstwerk. Der gesamte Sohlenaufbau ist einfach so »anders«, dass man gar nicht anders kann, als ihn sich genauer ansehen zu wollen. Der Metaride wurde entwickelt, um bei gleichem Kraftaufwand länger und leichter laufen zu können. Dafür sorgt die sogenannte »Guidesole«-Technologie. Der Name bezeichnet das auffällig nach vorn und hinten aufgewölbte und innovative Sohlendesign, das den neuen Asics Metaride so einzigartig macht und für mehr Vortrieb sorgen soll.

Der Schuh ist extrem hochwertig verarbeitet und bietet – wie von Asics nicht anders zu erwarten – eine 1A Passform. Der Fuß wird gut gehalten und gestützt. Die Fersenregion ist extra weich und bildet bei jedem Schritt die optimale Form für den jeweiligen Fuß. Die Dämpfung ist gut spürbar und macht das Laufen sehr angenehm.

Das Einzigartige an dem Schuh ist aber natürlich die Guidesole-Technologie. Diese soll für eine leichtere und schnellere Schwungphase sorgen, indem sie den Schwerpunkt des Schuhs in den Rückfuß verlagert. Ob einem das »Wippen« gefällt oder nicht, muss bei diesem Modell wirklich jeder selbst testen. Sicher ist, dass es Energie spart. Jedoch ist der Laufstil so anders, dass man sich erst einmal ein bisschen daran gewöhnen muss.

Asics Gel DS Trainer 24

Mit einer der beliebtesten Schuhe im ASICS-Segment ist der Asics Gel DS Trainer 24. Die 24 steht dabei für die Weiterentwicklung dieses Modells. Sprich, den Gel DS Trainer gibt es nun schon in der 24. Auflage. Wahnsinn! Und er ist und bleibt laut Läuferumfragen immer noch einer der top Lightweight-Trainer überhaupt.

Schon beim ersten Blick fällt das luftige Strick-Obermaterial und der schlanke und leichte Aufbau des Schuhs auf. Er ist auf das Nötigste reduziert und wenn er genauso sportlich und schnell läuft, wie es die Optik vermuten lässt, wird unser Test eine schnelle Nummer. Bei ihm wurde auf alles Wert gelegt, was schnelle, ambitionierte Läufer sich wünschen: geringes Gewicht, hohe Flexibilität, etwas Dämpfung und ein gutes Laufgefühl.

Getestet wurde der DS Trainer bei kürzeren Läufen von fünf bis circa zehn Kilometer auf Asphalt. Also genau das, wofür er auch gemacht wurde. Und hier punktet er auch schon mit einem sehr direkten Laufgefühl und einer leichten, aber absolut ausreichenden Dämpfung. Die Zwischensohle besteht aus der Asics-FlyteFoam-Lyte-Schäumung, die im Mittelfußbereich durch das EVA-Trussic-System stabilisiert wird. Somit können leichte Fußfehlstellungen etwas korrigiert bzw. gestützt werden.

Der Grip auf unserem Untergrund ist sehr gut und man kann von der Sohle kein »klackern« wahrnehmen. Dieses Problem hatten scheinbar ein paar Vorgänger aus der DS-Trainer-Reihe.

Insgesamt kann man sagen, dass dieser Schuh allen Ansprüchen gerecht wird, die ein ambitionierter Läufer an einen Trainings- und Wettkampfschuh stellt. Er ist leicht, direkt, bietet eine angenehme Dämpfung und eignet sich hervorragend für kurze bis mittlere Tempoläufe. Daher empfehlen wir ihn vor allem geübten Läufern. Einsteiger werden mit einem weicheren Modell wohl mehr Spaß haben.

Salomon Speedcross 4 W

Salomon Speedcross 4 W jeder kennt ihn, fast jeder Trailläufer hatte ihn schonmal. Der Speedcross ist im deutschsprachigen Raum wohl einer der bekanntesten und vielseitigsten Trail-Laufschuhe der letzten Jahre und diente sicher dem ein oder anderen Hersteller als Vorlage für seine eigenen Modelle. Auf den ersten Blick kann man zu seinen Vorgängern nicht viel Unterschied erkennen. Das Design ist mehr oder weniger wie man es eben vom Speedcross kennt. Es gibt ihn in allerlei Farbvariationen oder in unserem Test-Fall ganz dezent in elegantem Schwarz. Salomon setzt bei der Schnürung wieder auf das typische wie auch praktische Quicklace-Schnellschnürsystem, bei dem sich die Schnürsenkel in einer kleinen Tasche verstauen lassen. Weiter geht es mit Ortholite-Fußbett und einer vorgeformten EVA-Zwischensohle, zum Schutz gibt es eine verstärkte Zehenkappe und Verstärkungen auf den Seiten.

Im Gegensatz zum Speedcross 3 hat der 4er allerdings »nur noch« zehn Millimeter Sprengung. Er wurde etwas leichter und das Stollenprofil hat sich etwas verändert. Hier werden jetzt nur noch ganze Stollen eingesetzt, die für noch mehr Grip auf losem Untergrund sorgen sollen. Bei der Passform kommt es uns so vor, als wäre der Schuh wieder minimal größer als sein Vorgänger. Wobei der schmale Zehenraum nach wie vor ein Grund für circa eine halbe Nummer größer ist.

Getestet wurde er auf weichem Untergrund und Strecken bis circa 13 Kilometer. Hier spielt er auch gleich seinen Trumpf aus. Sein neues Profil gräbt sich tief in den Schlamm und überzeugt auch auf Wurzeln und Fels mit einem guten Grip. Die Verstärkungen rund um den Schuh schützen den Fuß perfekt vor Fremdeinwirkung und das Quicklace-Schnürsystem hält den Fuß an Ort und Stelle. Wird der Untergrund härter, werden die Stollen jedoch etwas »schwammig«. Aber dafür ist der Schuh auch nicht gemacht.

In der kurzen Testphase hat das Profil sehr gut gehalten. Wie sich die Gummimischung auf Dauer schlägt, können wir hier noch nicht sagen. Bei den Vorgängermodellen war das immer die größte Schwachstelle.

Salomon Sonic Ra Pro 2

Der Salomon Sonic Ra Pro 2 kommt rein optisch zunächst etwas unscheinbar daher. Im Falle unseres Testschuhs in elegantem weiß und sehr reduziert. Genauso wie sein Gewicht. Denn er ist mit seinem luftigen Mesh-Obermaterial und der glatten Oberfläche ein absolutes Leichtgewicht. Seine Spielwiese ist laut Salomon ganz klar die asphaltierte Straße.

Das erste Mal angezogen, sind wir angenehm überrascht: Die Zehenbox fühlt sich sehr geräumig an und das Sensifit-Obermaterial hält den Fuß in Position. An der Ferse befinden sich weiche Polster und der Schaft schließt nahtlos, fast wie eine Socke ab. Ein kleines optisches aber dennoch praktisches Highlight ist eine reflektierende Schlaufe außen an der Ferse. Was für Läufe in der Nacht durchaus ganz schön ist.

Bei der Konzeption des Schuhs hat Salomon viel Wert auf eine ausgewogene Kombination aus Dämpfung und hoher Reaktonsfreudigkeit gelegt. Sprich unser Sonic Ra Pro 2 reagiert extrem schnell und bietet durch seine gute Polsterung ein wahnsinnig komfortables und stabiles Laufgefühl. Dies ist vor allem auf die Zwischensohle mit Vibe Technology zurückzuführen, die ermüdungsbedingte Vibrationen reduziert.

Was noch positiv auffällt, ist die leicht verstärkte Zehenkappe die zusätzlichen Schutz bietet. Eine Contagrip-Außensohle sorgt für gute Traktion bei schnellen Einheiten. Insgesamt kann man sagen dass unser Testschuh sowohl für schnelle Tempoläufe als auch für gemütlichere Regenerationsläufe wunderbar funktioniert. Aufgrund seiner etwas geringen Dämpfung aber eher für leichtere oder besser trainierte Läufer geeignet ist.

Einziges Manko, welches jedoch aufgrund des Einsatzgebiets etwas zu vernachlässigen ist, wäre die steinfressende Sohle. Die Rillen im Profil schlucken auf Kieswegen schon mal so manch kleinen Stein der dann freudig vor sich hin schleift.

Adidas Ultra boost ST

Wie eine bequeme Stricksocke… so fühlt sich der Adidas Ultraboost St W beim ersten anprobieren an. Der komplette Strickteil ist aus einem Stück gefertigt. Also auch hier keine Chance von störenden Nähten oder Falten aufgescheuert zu werden. Einzig der Fersenbereich wird durch starken Kunststoff geschützt und die Zehenkappe ist leicht verstärkt.

Die Passform ist sehr bequem, aber auch groß und breit. Hier muss man probieren ob ½ Nummer kleiner nicht evtl. die bessere Wahl ist. Vor allem mit dem weichen Strick-Obermaterial ist ein stabiler Halt beim Laufen somit etwas schwierig. Adidas hat für etwas mehr Stabilität die drei Markenstreifen quasi ins Schnürsystem integriert. Sie sind als Kunststoff am Schuh aufgesetzt und verhindern bei höherer Belastung das Verrutschen des Fußes.

Durch das weiche Strick hat man eine ausgezeichnete Belüftung. Bei schmalen Füßen aber auch etwas wenig Halt. Dafür kann die Boost-Dämpfung wieder punkten. Der Schuh dämpft in der Ebene sowie beim schnellen bergab auf Forst und Asphalt ausgezeichnet. Für kurze schnelle Laufeinheiten wirkt er durch sein Gewicht und die breite Form etwas träge und kommt nicht so richtig in Fahrt. Dafür machen längere Einheiten zwischen 15-30 Kilometer durch die komfortable Dämpfung richtig Spaß.

Er ist ein Schuh, den man gerne nimmt wenn das Training etwas gemütlicher ausfallen darf. Obendrein kann man ihn mit seinem schicken Aussehen auch mal nach dem Laufen mit in den Biergarten entführen.

Nike Tanjun

Der Name »Tanjun« kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie »Einfachheit«. Und genau diese spiegelt sich in dem günstigen Sport- und Lifestyle-Schuh Nike Tanjun wider.

Er kommt ganz schlicht und ohne jeglichen Schnick-Schnack daher. Mit einem luftigen, flexiblen Mesh-Obermaterial für einen herrlich unbeschwerten Tragekomfort. Mittelsohle und Außensohle bestehen aus einer Schicht EVA Schaumstoff. Durch die einfache Bauweise ist er ein absolutes Leichtgewicht am Fuß mit einer angenehm weichen Dämpfung.

Ob so ein schlichter Schuh auch beim Laufen Spaß macht? Wir waren gespannt. Aufgrund der flachen Sohle – also keinem nennenswerten Profil, wurde er von uns auf einfachem Untergrund (Asphalt) und Strecken bis ca. 10 km gelaufen. Was schon beim ersten Anprobieren auffällt, ist die gemütliche Passform. Man schlüpft rein und fühlt sich wohl. Ein bisschen wie ein »Lauf-Hausschuh«. Das Strick fügt sich weich um den Fuß.

Beim Laufen selbst merkt man recht bald, dass der Schuh zwar ganz gut abrollt, aufgrund seiner minimalen Ausführung aber nicht viel Halt, Schutz oder Führung bietet. Schnelles Laufen ist durch den geringen Halt des Fußes im Schuh nur bedingt drin. Ansich ist er aber sehr bequem und für den Preis bekommt man ordentlich Komfort geboten. Als Schuh für Einsteiger, kurze Regenerationsläufe, für leichte Läufer oder eben mal für kurz zwischendurch absolut in Ordnung. Und mit dem modischen Design, das ihn auch als Sneaker im Alltag gut aussehen lässt, hat er uns überzeugt.

Puma Hybrid Runner

Der Puma Hybrid ist ein Schuh, der einen lässigen Streetstyle mit den Vorzügen eines Laufschuhs gekonnt vereint. Das neue Hybrid-Modell aus dem Hause Puma setzt sich aus den beiden innovativen PUMA Zwischensohlen-Komponenten IGNITE und NRGY zusammen. Dabei bieten die an Puffreis erinnernden Kugeln eine hervorragende Dämpfung und der IGNITE Foam eine hohe Energierückgabe. Also perfekt für lange und schnelle Trainingseinheiten.

Das Obermaterial besteht aus evoKNIT. Welches schon auf den ersten Griff extrem fein und elastisch wirkt. Beim reinschlüpfen umschließt das atmungsaktive Strick den Fuß wie eine weiche Socke. Kein Wunder – denn der obere Aufbau ist komplett aus einem Stück gefertigt und hat somit auch keine störenden Nähte oder Falten.

Die Passform ist generell etwas breit. Das heißt der Schuh wirkt etwas locker am Fuß, was auch durch festes Schnüren nicht besser wird. Eventuell kann hier ½ Nummer kleiner Abhilfe schaffen. Auch fühlt sich der Schuh durch die schwere Sohle im Fersenbereich etwas klobig und wackelig an. Was bei breiteren Füßen aber vielleicht weniger auffällt.

Das Abrollverhalten beim Laufen ist gut und auch die Dämpfung würde auf längere Distanzen super funktionieren, wenn der Schuh etwas fester sitzen würde. So wurde er beim Test aufgrund zu schmaler Füße auf einfachen Asphaltwegen bis zu 10 km getestet. Der Grip ist jedoch richtig gut und somit auch für Sprints oder den ein- oder anderen Kiesabschnitt geeignet.

Ein großer Pluspunkt ist das fast unschlagbare Preis-Leistungsverhältnis. Denn hier bekommt man für einen relativ geringen Preis eine top Qualität an Verarbeitung und Performance (wenn die Passform nicht zu weit ist).

Brütting Project

Brütting gehört sicherlich nicht zu den bekanntesten Laufschuh-Herstellern in unserer Testreihe. Umso gespannter sind wir, was das Unisex-Modell Bruetting Project zu bieten hat. Im Gegensatz zu seinen Mitstreitern fällt zunächst der hohe Nylon- und Synthetikanteil beim Obermaterial auf. Er ist zwar schön leicht, wirkt in Verarbeitung und Qualität jedoch etwas günstig. Wobei das bei einem fairen Preis von rund 60 Euro auch in Ordnung geht.

Die Passform ist recht groß und breit. Trotz Unisex-Angabe wirkt der Schuh in Form und Optik mehr wie ein Herren Modell. Frauen mit schmalen Füßen werden hier etwas das Nachsehen haben. Die Sohle besteht aus 2 unterschiedlichen Kunststoffteilen. Außen hart und innen weich mit einem leichten Profil, mit dem man auch mal einen kleinen Forstweg in Angriff nehmen kann.

Trotz des kleinen Preises bietet der Project eine gemütliche OrthoLite Sohle, die dem Fuß den nötigen Halt beim Laufen bietet. Das Abrollverhalten und das Laufgefühl sind gut und bieten genug Komfort für kurze Strecken bis zu 15 km. Ein kleines Manko, vor allem an wärmeren Tagen, ist die Atmungsaktivität. Der Fuß wird hier schon recht schnell heiß.

Für einen günstigen Trainingsschuh wenn man nicht allzu oft läuft, für Einsteiger oder für das Fitnesstudio stellt der Brütting Projekt sicherlich eine gute Alternative zu seinen teuren Kollegen dar.

HKR Damen Turnschuhe

Der Hkr Damen Turnschuhe ist ein Amazon-Klassiker. Ein leichtgewichtiger Damen Sportschuh um die 20 Euro. Durch sein schlichtes Erscheinungsbild kann er sowohl als Freizeit-Sneaker als auch für leichte sportliche Aktivitäten genutzt werden.

Sein Aufbau erinnert an einen Socken. Er umschließt den Fuß sehr angenehm und besitzt nur wenige Nähte. Sein Obermaterial besteht aus einem Strickgewebe, das am Vorderfuß durch gröbere Lüftungslöcher ergänzt wird. Er ist relativ breit geschnitten und fühlt sich dadurch sehr bequem an. Allerdings gibt es kaum eine Möglichkeit, den Schuh allein durch seine Schnürung enger an den Fuß zu bekommen. Daher wird es für Damen mit schmalen Füßen leicht zu einer kleinen Wackelpartie. Die Ferse besitzt an der Schuhaußenseite eine leichte Gummiverstärkung und die Sohle ist aus einem weichen, durchgängigen Schaumstoff gegossen.

Das Material macht keinen allzu hochwertigen Eindruck und verströmt auch einen leicht unangenehmen Plastikgeruch. Für den geringen Preis ist das jedoch auch wieder in Ordnung. Diesen Schuh können wir zwar nicht als Laufschuh empfehlen, jedoch ist er für leicht sportliche Freizeitaktivitäten oder einfach als Alltagsschuh absolut okay.

Daanto Damen Laufschuhe

Der Daanto Damen Laufschuh ist ein leichtgewichtiger und günstiger Freizeitschuh für unter 30 Euro.

Der einfarbige, schlichte Damenschuh besitzt eine angenehme und eher breite Passform. Das Obermaterial besteht aus einem atmungsaktiven MeshMaterial, das vor allem im Zehenbereich sehr üppig ist. Die weiche Innensohle kann problemlos entnommen und durch Einlagen ersetzt werden. Die Außensohle besteht aus einer relativ weichen Gummimischung und wird im Fersenbereich durch Luftkissen ergänzt, die den Lauf noch komfortabler machen sollen.

Bei dem kleinen Preis ist klar, dass auch hier Einschränkungen in Sachen Qualität zu finden sind. So macht vor allem die Sohle keinen allzu langlebigen Eindruck. Und auch hier muss man wohl oder übel mit einem leicht unangenehmen Plastikgeruch Vorlieb nehmen. Für leichte sportliche Aktivitäten oder als Alltagsschuh ist er dennoch in Ordnung.

So haben wir getestet

Die insgesamt 30 Testschuhe wurden auf verschiedenen Distanzen zwischen 8 und 40 Kilometern gelaufen. Je nach Schuh verliefen diese Strecken auf hartem (Asphalt, Beton, Fels) oder weichem (Forstweg, Wald, Schnee) Untergrund.

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Damen-Laufschuh Test: Gruppenbild Bester Damen Laufschuh So21
Damen-Laufschuh Test: Allgmein
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Laufschuhe Titel

Wie erwähnt gibt es für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke verschiedene Laufschuhe. Daher ist es so gut wie unmöglich, den einen perfekten Schuh zu küren. Deshalb gehen wir bei unserem Test auf die jeweiligen Vorteile und den vom Hersteller angestrebten Einsatzzweck ein.

Aufgrund der verschiedenen Einsatzgebiete küren wir auch keinen Testsieger sondern einen Favoriten, der für die meisten eine gute Wahl sein sollte und darüber hinaus Empfehlungen für verschiedene Zielgruppen: für Einsteiger, Langstreckenläufer, fürs Training und Trailrunning.

Die wichtigsten Fragen

Worauf sollte man beim Laufschuh-Kauf achten?

Laufschuhe sollten generell immer ein bisschen größer ausfallen. Dabei kann man ungefähr die Breite des Zeigefingers als Maßstab nehmen. Am besten kauft man die Schuhe auch gegen Nachmittag da die Füße im Laufe des Tages dazu neigen etwas größer und breiter zu werden.

Allerdings gibt es kleine Ausnahmen. Bei Trailrunning-Schuhen die primär für steile Downhills verwendet werden sollten die Schuhe auch nicht zu viel Platz nach vorne aufweisen da man sonst ggf. leicht im Schuh nach vorne und hinten schwimmt und sich somit blaue Zehen läuft.

Wie teuer sind gute Laufschuhe?

Laufschuhe gibt es mittlerweile wie man so schön sagt wie Sand am Meer. Genauso vielseitig wie die einzelnen Modelle sind dabei ihre Preise. Möchte man allerdings in gute und langlebige Laufschuhe investieren die einem lange Freude bereiten sollte man bereit sein grob 100+ Euro dafür auszugeben. Natürlich gibt es auf dem Markt auch schon günstigere Einsteigermodelle. Ob man sich einen Gefallen tut damit einzusteigen ist allerdings fraglich.

Kleiner Tipp: Probieren Sie stattdessen doch einfach mal ein Modell aus der letzten Saison. Das ist ggf. auch schon günstiger zu haben und sie müssen auf nichts verzichten.

Welche Arten von Laufschuhen gibt es?

Da es eine ganze Menge an verschiedenen Laufschuhen gibt möchten wir hier der Einfachheit halber die gängigsten erwähnen:

  • Trailrunningschuhe – haben ein ausgeprägtes Profil und kommen v. a. im Gelände und beim Berglauf zum Einsatz
  • Sprintschuhe – Für Profis mit Stollenprofil für die Tartanbahn
  • Straßenlaufschuh „Neutralschuh“ – Wenig bis kein Profil, dafür oft mit guter Dämpfung für harte Untergründe
  • Straßenlaufschuh „Stabilschuh“ – Der Schuh bietet eine Pronationsstütze um ein zu starkes Eindrehen des Fußes zu vermeiden
  • Barfußschuhe – Für gut trainierte Läufer können Barfußschuhe z. B. als Ausgleich bei kürzeren Trainingseinheiten verwendet werden

Es gibt auch diverse Mischformen, die sogenannten Hybrid Modelle die z. B. für leichte Trailruns sowie für Forststraßen und Asphalt funktionieren. Genauso findet man fast in jeder Kategorie Schuhe mit weicher und harter Dämpfung, mit hoher Sprengung oder sogenannte Zero-Drop Schuhe die komplett auf Sprengung verzichten. Welche Art von Schuh man benötigt, hängt hauptsächlich von den persönlichen Vorlieben ab.

Braucht man wasserdichte Schuhe?

Oft und hauptsächlich beim Trailrunning kommt die Frage nach wasserdichten Schuhen auf. Ob man wirklich gerne mit z. B. Gore-Text Schuhen läuft, muss man am besten selbst testen. In den wenigsten Fällen ist es allerdings wirklich notwendig. Dabei sollte man einige Punkte beachten:

  • Wasserdichte Schuhe sind meist schwerer als „normale“ Laufschuhe
  • Meistens sind wasserdichte Laufschuhe deutlich wärmer, weshalb man irgendwann trotzdem nasse (Schweiß) Füße bekommt
  • Bei Starkregen, Schnee oder Bächen läuft das Wasser von oben in den Schuh
  • Bei sehr kalten Tagen und viel Schnee kann ein wasserdichter Schuh vor der Kälte schützen

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