Damen-Laufschuh Test: Damen Laufschuh Copyright: eshane_blue / Adobe Stock
test
Letzte Aktualisierung:

Der beste Damen-Laufschuh

Wir haben 28 Damen-Laufschuhe getestet. Der beste ist für uns der Mizuno Wave Rider 25. Er ist ein starker Allrounder, mit dem man vorrangig auf der Straße und leichten Forstwegen viel Spaß hat. Er bietet extrem viel Komfort, gepaart mit einer brillanten Passform und ist sowohl für Vielläufer wie auch für Einsteiger geeignet. Dank seiner hervorragenden Dämpfung sowie Energierückgewinnung macht das Laufen einfach Spaß. Er eignet sich für komfortable Longruns genauso wie für kurze Feierabendrunden.

Veronika Heidrich
Veronika Heidrich
ist am liebsten in den Bergen unterwegs, egal ob beim Wandern, Trailrunning, Mountainbiken oder Tourenskigehen. Sie testet Sport- und Outdoor-Produkte unter anderem für das Bergzeit-Magazin.
Letztes Update: 2. September 2022

Wir haben vier weitere Paar Damen-Laufschuhe getestet. Der ON Running Cloudstratus konnte uns als neuer Langstrecken-Liebling überzeugen.

Nicht mehr unter den Empfehlungen und auch nicht mehr in diesem Testbericht sind der Salomon Speedcross 5 GTX W und der Icebug Outrun W RB9X, da wir in Kürze einen eigenen Test für Trailrunning-Schuhe veröffentlichen.

24. September 2021

Wir haben sechs weitere Paare Damen-Laufschuhe getestet. Unser neuer Favorit ist der Mizuno Wave Rider 25. Alle weiteren Empfehlungen konnten nach wie vor ihre Titel erfolgreich verteidigen. Der ehemalige Testsieger Saucony Ride 13 ist nun unter „Außerdem getestet“ zu finden.

20. August 2020

Wir haben 10 weitere Paar Damen-Laufschuhe getestet. Unser neuer Favorit ist der Saucony Ride 13. Mit dem Salomon Sense Ride 3 W und dem neunen Salomon Speedcross 5 Gtx W haben wir zwei neue Kauftipps. Des Weiteren sollten sich alle umweltbewussten Läuferinnen den Icebug Outrun W Rb9x ansehen, der als nachhaltigster Trailrunning-Schuh auf dem Markt gilt.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Generell kommt es bei der Auswahl eines neuen Damen-Laufschuhs auf den primär angestrebten Einsatz an. Es gibt unzählige Laufschuhe, unter denen man wählen kann – für Einsteiger, Profis, Sprinter, Trailrunner, Schuhe mit ganz neu entwickelten Technologien oder doch klassisch mit Barfußfeeling.

Genauso breitgefächert wie die Einsatzgebiete ist der Preis. Wir haben 28 Damen-Laufschuhe für den kleinen Geldbeutel ab circa 30 Euro bis hin zum Spitzenmodell mit rund 250 Euro für Sie getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Mizuno Wave Rider 25

Test  Damen-Laufschuh: Mizuno Wave Rider 25
Der überarbeitete Neutralschuh Wave Rider 25 überzeugt mit einem hohen Maß an Komfort und Stabilität, gepaart mit einem Schuss Dynamik.

Der Mizuno Wave Rider feiert nun schon seinen 25. Geburtstag und wurde von vielen Läufern auf der ganzen Welt für seine Laufruhe zu lieben gelernt. Mittlerweile kann man ihn besten Gewissens als Traditionsmodell unter den Neutralschuhen bezeichnen. Bei ihm stehen eine ausgesprochen komfortable Dämpfung sowie viel Stabilität im Vordergrund. Auch nach dem neuesten Update bleibt sich der Mizuno-Laufschuh diesen Eigenschaften treu und setzt zusätzlich eine verbesserte Dynamik obendrauf.

Allrounder

Salomon Sense Ride 3 W

Test  Damen-Laufschuh: Salomon  Sense Ride 3 W
Der Sense Ride 3 ist ein Hybrid aus Straßen- & Trailschuh und bietet auf jedem Terrain hohen Komfort.

Der Salomon Sense Ride 3 W ist ein Hybrid unter den Laufschuhen und vereint die besten Eigenschaften aus den Bereichen Straße und Trail. Somit ist er der perfekte Begleiter für sehr abwechslungsreiche Untergründe. Er besitzt den gewohnten Komfort sowie eine angenehm weiche Dämpfung eines Straßenschuhs. Gleichzeitig bietet er dem Fuß genügend Schutz im Gelände und eine ordentliche Portion Grip. Durch eine sehr gute Stabilität und Führung ist der Sense Ride 3 auch für Anfänger eine perfekte Wahl. Erfahrene Läufer werden seine Vorzüge vor allem im Langstreckenbereich zu schätzen wissen.

Leicht & schnell

Saucony Kinvara 10 Damen

Test Damen-Laufschuh: Saucony Kinvara 10
Er schafft den Spagat zwischen Komfort und Geschwindigkeit: leicht, agil und obendrein einer der beliebtesten neutralen Tempolaufschuhe aus dem Hause Saucony.

Unser Leichtgewicht – der Saucony Kinvara 10 – wirkt schon fast wie eine Feder unterm Fuß. Er gehört völlig zu Recht zu einem der beliebtesten Tempolaufschuhe überhaupt. Trotz Fliegengewicht trägt er sich sehr bequem und überzeugt durch eine tolle Passform und ein stark atmendes Obermaterial. Mit seiner Mittelsohle vereint er Komfort und Speed. Es ist ein Schuh, der vor allem für ambitionierte Läufer als Rundum-Sorglos-Paket funktioniert, denn mit ihm hat man einen schnellen Begleiter vom Sprint bis hin zum Marathon.

Der Ausdauernde

ON Running Cloudstratus Damen

Test Damen-Laufschuh: ON Running Cloudstratus Damen
Doppelt hält besser? Zumindest verleiht eine doppelte Cloud-Reihe dem ON Cloudstratus das Maximum an Dämpfung und macht ihn zum ultimativen Langstreckenschuh.

ON Running – Laufen wie auf Wolken. Mit dem neuen Cloudstratus laufen Sie nicht nur himmlisch weich, sondern auch doppelt so lang. Und das nicht etwa weil Sie der Schuh auf eigentümliche Weise beflügelt, sondern weil er gleich mit einer zweifachen Schicht Clouds ausgestattet ist, der wir ein Maximum an Dämpfung zu verdanken haben. On Top bekommt man eine sehr bequeme Passform, die sich vorrangig an Läuferinnen mit breiteren Füßen richtet, und eine perfekt einstellbare Schnürung sowie gut durchdachte Verstärkungen, die für einen perfekten Halt sorgen.

Vergleichstabelle

Unser FavoritMizuno Wave Rider 25
AllrounderSalomon Sense Ride 3 W
Leicht & schnellSaucony Kinvara 10 Damen
Der AusdauerndeON Running Cloudstratus Damen
Saucony Kinvara 13 Damen
inov-8 Parkclaw G 280
Saucony Ride 13
Saucony Endorphin Speed 2
Asics Gel-Kayano 28
Under Armour HOVR Infinite Damen
Brooks Adrenaline GTS 20
Salming Enroute 3
Brooks Ghost 14
Brooks Ricochet Damen
Asics Gel DS Trainer 24
New Balance Fresh Foam 880 v11
New Balance WMORVP Damen
Asics MetaRide Women
Salomon Sonic Ra Pro 2
Skechers Flex Appeal 3.0
Adidas Ultra boost ST
Nike Tanjun
Puma Softride Vital Clean WNS
Puma Hybrid Runner
Brütting Project
HKR Damen Turnschuhe
Daanto Damen Laufschuhe
Test  Damen-Laufschuh: Mizuno Wave Rider 25
  • Gemütliche Passform
  • Starke Dämpfung
  • Dynamisches Laufen
  • Gute Führung
  • Für breite Füße
  • Hohe Sprengung
Test  Damen-Laufschuh: Salomon  Sense Ride 3 W
  • Gute Passform
  • Hoher Tragekomfort
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Gute Dämpfung
  • Etwas träge, dafür perfekt für Dauerläufe
Test Damen-Laufschuh: Saucony Kinvara 10
  • Sehr leicht
  • Sehr flexibel
  • Stark atmungsaktiv
  • Reaktionsfreudige Mittelsohle
  • Adaptive Passform
  • Sehr weiche Sohlenmischung (schneller Abrieb)
Test Damen-Laufschuh: ON Running Cloudstratus Damen
  • Sehr bequeme Passform
  • Maximale Dämpfung
  • Hoher Tragekomfort
  • Gute Energierückgewinnung
  • Für breitere Füße
  • Hoher Preis
Test Damen-Laufschuh: Saucony Kinvara 13 Damen
  • Extrem leicht
  • Sehr flexibel
  • Starke Performance
  • Sehr Bodennah
  • Angenehme Dämpfung
  • Nicht unbedingt für Einsteiger
  • Geringe Stabilität
Test Damen-Laufschuh: inov-8 Parkclaw G 280
  • Atmungsaktiv
  • Guter Grip
  • Angenehme Dämpfung
  • Vielseitiges Einsatzgebiet
  • Zeitloses Design
  • Hoher Preis (UVP)
Test  Damen-Laufschuh: Saucony Ride 13
  • Super Abrollverhalten
  • Perfekte Passform
  • Reaktionsfreudiger Schuh
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Steinfang im Profil
Test  Damen-Laufschuh: Saucony Endorphin Speed 2
  • Sehr leicht
  • Sehr gute Dämpfung
  • Gute Passform
  • Mit recycelten Materialien
  • Top Kraftrückgewinnung
  • Schmaler Leisten
Test  Damen-Laufschuh: Asics Damen Gel-Kayano 28
  • Sehr stabil
  • Gute Führung
  • Hohe Dämpfung
  • Gute Atmungsaktivität
  • Top Verarbeitung
  • Für Überpronierer, kein Neutralschuh
Test Damen-Laufschuh: Under Armour UA HOVR™ Infinite
  • Gute Energierückführung
  • Nahtlose Verarbeitung
  • Vielseitiger Einsatz
  • Gleichbleibende Dämpfung
  • Bluetooth-Chip
  • Im ersten Moment etwas steif
  • Kein Gespür für den Boden
Test  Damen-Laufschuh: Brooks Adrenaline GTS 20
  • Super Passform
  • Angenehme Dämpfung
  • Dynamisches Abrollen
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr hohe Sprengung
Test  Damen-Laufschuh: Salming Enroute 3
  • Sehr leicht und luftig
  • Natürliches Laufgefühl
  • Gute Dämpfung
  • Guter Grip
  • Fühlt sich anfangs etwas klein an
Test  Damen-Laufschuh: Brooks Ghost 14
  • Nachhaltige Herstellung
  • Angenehm weiche Dämpfung
  • Tolle Passform
  • Geschmeidiges Abrollverhalten
  • Hohe Sprengung
Test Damen-Laufschuh: Brooks Ricochet
  • Schnelles, natürliches Abrollen
  • Hübsche Optik
  • Super Verarbeitung
  • Weiches Fersenpolster
  • Keine Marathonschnürung möglich
  • Etwas schwer
Test Damen-Laufschuh: Asics Gel DS Trainer 24
  • Extrem hochwertige Verarbeitung
  • Sehr gute Passform
  • Sehr leicht
  • Gute Führug
  • Etwas schmal geschnitten
Test  Damen-Laufschuh: New Balance Fresh Foam 880 v11
  • Leicht am Fuß
  • Gute Dämpfung
  • Angenehm atmungsaktiv
  • Hoher Fersenabschluss
  • Fällt recht klein aus
Test Damen-Laufschuh: New Balance WMORVP Damen
  • Geringe Sprengung
  • Sehr komfortable Dämpfung
  • Nahtlose Overlays
  • Steif im Mittelfuß
Test Damen-Laufschuh: Asics MetaRide Women
  • Weniger Kraft – längeres Laufen
  • Top Verarbeitung
  • Gemütliche Passform
  • Flüssiges Abrollverhalten
  • Sehr teuer
  • Steife Sohlenkonstruktion
Test Damen-Laufschuh: Salomon Sonic Ra Pro 2
  • Sehr leicht
  • Schnell und dynamisch
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr bequeme Passform
  • In der Sohle verfangen sich öfter mal kleine Steine
Test  Damen-Laufschuh: Sketchers Flex Appeal 3.0
  • Schicke Strickoptik
  • Geringes Gewicht
  • Weiche Einlegesohle
  • Innensohle fest verklebt
Test Damen-Laufschuh: adidas Ultra boost
  • Griffige Continental-Sohle
  • Luftiges Mesh-Obermaterial
  • Gute Dämpfung
  • Fällt groß und breit aus
  • Sehr viel Sohle
  • Läuft sich etwas schwammig
Test Damen-Laufschuh: Nike  Tanjun
  • Sehr leicht
  • Extrem komfortabel
  • Keine Führung
  • Nur für kurzes Training
Test Damen-Laufschuh: Puma Softride Vital Clean WNS
  • Leicht
  • Bequem
  • Luftiges Mesh-Obermaterial
  • Keine Stabilisierung
  • Schwammiges Laufgefühl
  • Kein Auftrieb
Test Damen-Laufschuh: Puma Hybrid Runner
  • Bequeme Passform
  • Luftiges Strick-Obermaterial
  • Schwere Sohle
  • Keine Führung
  • Wirkt etwas instabil
Test besten Laufschuhe: Brütting Project
  • Leichtgewicht
  • Angenehme Passform
  • Wenig atmungsaktiv
  • Etwas billig verarbeitet
Test  Damen-Laufschuh: HKR Damen Turnschuhe
  • Kleiner Preis
  • Leichtgewicht
  • Billige Verarbeitung
  • Starker Plastikgeruch
  • Instabil
Test  Damen-Laufschuh: Daanto Damen Laufschuhe
  • Kleiner Preis
  • Gute Passform
  • Luftiges Mesh
  • Billige Verarbeitung
  • Plastikgeruch
Produktdetails einblenden

Von Dämpfung und Sprengung: Damen-Laufschuhe im Test

Das Schöne am Laufen ist, dass man im Grunde nicht viel braucht, um starten zu können. Das wichtigste sind gute Laufschuhe – und an denen sollten Sie nicht sparen. Denn ein gutes, perfekt sitzendes Paar Schuhe kann darüber entscheiden, ob die Laufmotivation von Dauer ist oder die Schuhe schon nach der ersten Trainingswoche im Schrank verstauben.

Unterstützen, schützen, führen, motivieren

Ein Laufschuh sollte Sie im besten Fall in Ihrem Training unterstützen, schützen, führen und motivieren. Stehen Sie noch ganz am Anfang, ist die Wahl des perfekten Laufschuhs extrem wichtig, um eine Überbelastung oder andere Laufverletzungen zu vermeiden.

Wer sich unsicher ist, geht am besten in ein kompetentes Sport- und Laufgeschäft. Dort kann man mit einer individuellen Laufbandanalyse seinen Laufstil begutachten lassen, um eventuelle Fehlstellungen vorab zu erkennen. Außerdem können die Fachverkäufer »aus alten Schuhen lesen«: Die Abnutzung des Profils Ihrer alten Laufschuhe kann viel über Ihren Laufstil und mögliche Fehlstellungen sagen.

Wieviele Laufschuhe braucht man?

Wieviele Laufschuhe in Ihrem Schrank stehen sollten, hängt von der Häufigkeit des Trainings ab. Laufen Sie häufiger als zweimal die Woche, macht es durchaus Sinn, mehr als ein Paar zu benutzen.

 Damen-Laufschuh Test: Allgmein
Je nach Trainingsumfang sollte man zwischen verschiedenen Modellen wechseln.

Bei drei bis sechs Trainingseinheiten pro Woche sollte man zwischen mindestens vier verschiedenen Paar Laufschuhen wechseln. Wieso das so wichtig ist? Jeder Laufschuh ist eigen. Und so sorgt auch jedes Modell für eine andere Statik. Laufen Sie zu oft im selben Schuh, kann es auf Dauer zu Überlastungen kommen. Durch den Schuhwechsel wird Ihre Muskulatur dagegen immer leicht unterschiedlich belastet.

Wie lange halten Laufschuhe?

Für den Verschleiß der Laufschuhe gibt es keine wirklich verlässliche Faustregel. Glaubt man den Herstellern, ist ein Laufschuhleben für etwa 600 Kilometer gut. Es gibt jedoch viele Menschen, die sie deutlich länger nutzen. Wann Sie Ihre Laufschuhe wechseln sollten, hängt vor allem von Ihrem Laufstil, Ihrem Gewicht und dem Untergrund ab, auf dem Sie am meisten unterwegs sind.

Besonderheiten von Frauenschuhen

Die meisten Laufschuhe gibt es in Versionen für Frauen und für Männer. Das macht auch Sinn, denn es gibt ein paar feine Unterschiede zwischen Männer- und Frauenschuhen.

Dämpfung

In der Regel sind Frauen leichter als Männer. Daher brauchen Sie auch eine angepasste, weichere Dämpfung, die das geringere Körpergewicht widerspiegelt. Zwar gibt es auch Laufschuhe, die mit sehr wenig Dämpfung arbeiten. Für Asphalt und auch für den Einstieg ins Laufen empfehlen sich allerdings Schuhe mit einer sehr guten Dämpfung, zum Beispiel der New Balance Wmorvp Damen oder der Nike Tanjun.

Damen-Laufschuh Test: Testbericht Laufschuhe Dämpfung
Stark gepolsterter Damenlaufschuh, für ein geschmeidiges und stark gedämpftes Laufgefühl.

Beweglichkeit

Die Beweglichkeit des Körpers beeinflusst das Abrollverhalten des Fußes. Frauen setzen mit der Ferse weiter außen auf, weshalb die Laufschuhe an dieser Stelle stärker abgerundet sind. Wie stark die Ausprägung ist, hängt dabei vom jeweiligen Modell ab – genauso wie die Unterstützung der Abrollbewegung. Beim Asics Metaride Women wird mit einer »Kippung« des Schuhs extrem auf das Abrollverhalten eingegangen. Dagegen gibt es vor allem im Trailbereich Laufschuhe, die so neutral sind, dass Sie davon fast nichts spüren werden.

Größe

Frauen haben bei gleicher Schuhgröße oft einen schlankeren Fuß als Männer. Deshalb sind Frauenschuhe schmaler geschnitten als die Männermodelle. Das kann man im Vergleich beim Asics Gel Ds Trainer 24 gut erkennen. Generell gilt für die Größe »darfs ein bisschen mehr sein?«.

Eher größer als kleiner wählen

Nehmen Sie den Laufschuh im Zweifel lieber eine halbe Nummer größer, bevor Sie sich am Ende blaue Zehen laufen! Oder entscheiden Sie sich für ein Modell mit einer geräumigen Zehenbox wie beim Salomon Sonic Ra Pro 2. Auch Die Proportionen der Füße unterscheiden sich. Frauen haben eine schmalere Ferse und im Verhältnis einen breiteren Vorfuß.

Sprengung

Ertappt, bei der Sprengung gibt es keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Trotzdem sollte man wissen, um was es sich dabei handelt. Gemeint ist hier der Höhenunterschied von Vorfuß und Ferse. Da im Rückfuß meist mehr Dämpfungsmaterial eingesetzt wird, ist die Mittelsohle vorn etwas flacher. Das heißt, der Vorfuß steht dichter am Boden. Je nach Laufvorliebe und Trainingsstand kann hier zwischen Laufschuhen mit weniger Sprengung (null bis acht Millimeter) wie dem Saucony Kinvara 10 Damen oder Schuhen mit sehr viel Sprengung wie dem Salomon Speedcross 5 Gtx W gewählt werden.

 Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Praxistest

Unser Favorit: Mizuno Wave Rider 25

Ein neutraler Allround-Laufschuh mit großem Einsatzspektrum und Kultstatus: Der Mizuno Wave Rider 25 kam erstmals 1997 auf den Markt und feiert nun schon seinen 25. Geburtstag. Im Laufe der Jahre hat er sich in der Läufergemeinschaft vor allem wegen seines sanften Laufgefühls etabliert und wurde seither immer weiterentwickelt. Mit der 25. Auflage bekam einerseits das Obermaterial ein Update, andererseits wurde die Mizuno-Wave-Platte deutlich vergrößert, um das Laufverhalten noch smoother und stabiler zu gestalten.

Unser Favorit
Mizuno Wave Rider 25
Test  Damen-Laufschuh: Mizuno Wave Rider 25
Der überarbeitete Neutralschuh Wave Rider 25 überzeugt mit einem hohen Maß an Komfort und Stabilität, gepaart mit einem Schuss Dynamik.

Der Mizuno Wave Rider 25 wurde für Läuferinnen entwickelt, die auf der Suche nach einem vielseitigen Schuh für die tägliche Laufrunde sind. Das Mizuno-Enerzy-Dämpfungsmaterial in der Zwischensohle sorgt für ein weiches Abrollverhalten und dient als weicher Stoßdämpfer. Die Mizuno-Wave-Platte in der Mittelsohle sorgt zudem für viel Halt und eine gute Führung. Er bietet ein hohes Maß an Komfort und zählt als der geschmeidigste Laufschuh aus der 25-jährigen Geschichte von Mizuno.

Der erste Eindruck zählt! Und überzeugt. Und zwar mit einer schlichten und zurückhaltenden Optik, die bis auf die marmorierte Sohle ganz und gar ohne großen Schnickschnack auskommt. Getreu dem Motto »Form follows function«. Aber nicht nur das Aussehen, sondern auch die Passform beim ersten Reinschlüpfen werden positiv zur Kenntnis genommen. So wird der Fuß vom ersten Moment an vom weichen Mesh umschlossen und bekommt durch die weichen Polster am Schaft einen stabilen Halt. Der Mittelfuß fühlt sich gut gestützt an und die weite Zehenbox bietet auch für breitere Füße ausreichend Platz. Durch die Schnürung wird dann noch der nötige Feinschliff vorgenommen. Et voila!

Enerzy Foam und Wave bedeutet 100 Prozent Komfort!

Gelungenes Update: Wurde beim Vorgängermodell das Enerzy Dämpfungsmaterial noch sparsam in der Ferse verbaut, so trumpft der 25er mit einer Zwischensohle aus 100 Prozent Enerzy Foam. Dessen Eigenschaften sorgen für eine extrem gute Dämpfung und deutlich reduzierte Stöße. Des Weiteren haben wir diesem Wunderschaum eine tolle Energierückführung zu verdanken mit der einer ungewollten Ermüdung beim Laufen entgegengesteuert wird. Die zweite große Neuerung betrifft die Wave Platte. Die zieht sich, wie der Name vermuten lässt, in Wellenform von der Ferse bis zum Mittelfuß und sorgt für mehr Stabilität und Führung. Auf der Sohle lassen sich zudem sogenannte »Flexkerben« im Vorfuß ausmachen die zusätzlich ein dynamisches und natürliches Abrollverhalten unterstützen.

1 von 7
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Praxistest
Der Mizuno Wave Rider 25 ist ein Neutralschuh-Klassiker, der 1997 erstmals auf den Markt kam.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Vorne Hinten
Mizuno Enerzy wird in der gesamten Zwischensohle verwendet und sorgt für eine super starke Dämpfung und Energieübertragung.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Seitlich
Der Schuh besteht aus atmungsaktivem Mesh und vielen weichen Polsterungen.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Praxistest
Die Mizuno-Wave-Platte in der Mittelsohle sorgt für Halt und Stabilität.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Praxistest
Die robuste Gummimischung der Sohle sorgt für guten Grip auf Asphalt und Schotterwegen.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Mesh
Das luftige Mesh-Obermaterial sorgt für viel Atmungsaktivität während der Belastung.
Damen-Laufschuh Test: Mizuno Wave Rider25 Polster
Sehr weiche Innenpolster ummanteln den Fuß wie ein weiches Kissen und schützen ihn vor schmerzhaften Druck- und Reibungsstellen.

Der Mizuno Wave Rider 25 wurde während unserem Test hauptsächlich auf Asphalt und leichten Schotterwegen gelaufen und bei warmen bis mäßige Temperaturen bei denen man gut die Atmungsaktivität testen konnte. Wie oben schon erwähnt, ist die Passform dank des engen Mesh und den weichen Polstern sehr komfortabel und hält den Fuß zusätzlich durch eine verstärkte Fersenkonstruktion fest an Ort und Stelle.

Bis auf ein paar Sprints laufen wir mit einer angenehmen Pace. Worin auch die größte Stärke des Wave Riders liegt. Mit dem Schuh läuft es sich im wahrsten Sinne einfach ganz gemütlich vor sich hin. Er ist leicht, unterstützt den normalen Laufstil und bietet eine angenehme Dämpfung, die weder zu hart noch zu weich ist, sondern einfach genau richtig, um problemlos lange Strecken in Angriff zu nehmen. Erhöht man das Tempo, wirkt der Laufschuh richtig schön reaktiv. Man hat das Gefühl, dass sowohl die Stabilität des Fußes, als auch die Energierückführung perfekt unterstützt werden. So macht Laufen Spaß!

Stabilität und Energie­rückführung

Ein nicht ganz unwesentlicher Punkt ist natürlich auch die Sprengung. Die liegt beim Wave Rider bei vollen zwölf Millimetern, was für viele ambitionierte Läuferinnen schon eine recht hohe Zahl darstellen dürfte. Allerdings müssen wir trotz kleinen Vorurteilen gestehen, dass sich die zwölf Millimeter wirklich bequem laufen und man weder auf einen stabilen Stand noch auf einen direkten Tritt verzichten muss. Ganz leicht kann man sogar noch den Untergrund erahnen. Des Weiteren macht die robuste Gummimischung der Sohle einen robusten Eindruck und bietet einen sehr guten Grip auf Asphalt bis hin zu leichten Waldwegen.

Unser Fazit: Der 486 Gramm leichte Neutralschuh Mizuno Wave Rider ist ein sehr gelungener Allrounder, der durch ein hohes Maß an Komfort und Stabilität, plus die nötige Portion Dynamik, punkten kann. Dank seiner tollen energierückführenden Eigenschaften eignet sich der Laufschuh perfekt als täglicher Begleiter, der vor allem auf langen Distanzen punkten kann. Also eine klare Kaufempfehlung für alle Neutralläuferinnen, die einen treuen Allrounder suchen.

Mizuno Wave Rider 25 im Testspiegel

Runner’s World war im Juli 2021 von unserem Favoriten ebenfalls sehr angetan. Das Urteil lautet:

»Die Jubiläumsversion Wave Rider 25 kombiniert das softe, dynamische Laufgefühl des Mizuno-Enerzy-Schaums mit einer stabileren und größeren Mizuno Wave. Somit läuft sich der Rider nun weich und bouncy, aber zugleich stabil im Rückfußbereich.«

Auch Runningexpert hebt im Juni 2021 die Allround-Eigenschaften des Schuhs hervor:

»Es handelt sich hierbei wirklich um einen coolen Allrounder. Ein leichter Langstreckenschuh für alle Läufer, die für sich einen Laufschuh für sämtliche der wöchentlichen Laufstrecken suchen oder eben eine leichtere Alternative zum Langstreckenschuh wie z. B. der Mizuno Wave Sky oder Wave Sky NEO. Hierbei handelt es sich um ein Laufschuh, der von den meisten Läufern genutzt werden kann. Eben weil er bequem, stabil, federnd und leicht ist.«

Alternativen

Unser Favorit Mizuno Wave Rider ist ein sehr guter Allrounder, der mit einem top Preis-Leistungs-Verhältnis besticht. Für andere Anforderungen können wir noch folgende Damen-Laufschuhe empfehlen.

Allrounder: Salomon Sense Ride 3 W

Mit dem Sense Ride 3 W bringt Salomon ein echtes Hybrid-Modell auf den Markt. Neben den Standard-Eigenschaften eines Trailrunning-Schuhs wie ausreichend Schutz und einem guten Grip, trumpft dieses Modell mit erstaunlich viel Dämpfung und Komfort eines Laufschuhs für die Straße auf. Seine Stärken liegen sicher im Gelände, doch für all diejenigen, die gerne ohne Kompromisse auf den unterschiedlichsten Wegen unterwegs sind, bietet er den perfekten Spagat, um jedem Laufabenteuer gerecht zu werden.

Allrounder
Salomon Sense Ride 3 W
Test  Damen-Laufschuh: Salomon  Sense Ride 3 W
Der Sense Ride 3 ist ein Hybrid aus Straßen- & Trailschuh und bietet auf jedem Terrain hohen Komfort.

Beim Aufbau des Sense Ride 3 hat sich Salomon von einigen Eigenschaften eines Straßenschuhs inspirieren lassen. So bietet er im Gegensatz zu den meisten klassischen Trailrunning-Schuhen ungewöhnlich viel Komfort und Dynamik. Er ist für all diejenigen Läufer gemacht, die sich nicht einschränken wollen und die gerne auf sehr wechselhaften Untergründen unterwegs sind. Egal ob auf Asphalt, Forstweg, Schotterpiste oder weichem Waldboden.

Was sofort auffällt, ist seine enorm robuste Verarbeitung. Der Laufschuh besitzt einen guten Rundumschutz, um die Füße auf dem Trail vor Steinen oder Wurzeln zu schützen. Durch die optisch leicht wuchtige Optivibe-Technologie (hoher Fersenbereich) wirkt er auf den ersten Blick zugegeben etwas klobig. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Denn genau dieser Technologie verdanken wir eine sehr angenehme Dämpfung vereint mit den besten Antriebseigenschaften. Durch die Kombination unterschiedlicher Schaumstoffe werden Vibrationen beim Laufen reduziert und somit eine schnelle Ermüdung des Läufers verhindert. Was dazu führt, dass man mit gleichem Energieeinsatz länger laufen kann.

1 von 6
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Schöne Trails, Schotter, Wald und Wiese.
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Perfekt gedämpft dank Optivibe-Technologie.
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Das perfekte Spielgelände für den Sense Ride 3.
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Die Contagrip-Außensohle gibt Halt bei jedem Wetter.
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Guter Rundumschutz für Wege abseits der Straße.
Damen-Laufschuh Test: Salomon Sense 3
Super Halt durch eine gut zu verstauende Quicklace-Schnürung.

Bei der Außensohle setzt Salomon auf seine bewährte Contagrip-Technologie. Dafür besteht die Sohle des Salomon Sense Ride 3 W aus einer Kombination von unterschiedlich harten Gummimischungen sowie einem ausgeprägten Stollenprofil. An besonders beanspruchten Stellen ist die Gummimischung dicker und somit robuster. Contagrip bietet einem einen sehr guten Halt auf den unterschiedlichsten Böden und bei wechselnden Wetterbedingungen.

Beim Laufen merkt man ziemlich schnell, worin die Stärken unseres Sense Ride 3 liegen. Somit ist er durch seine robuste Verarbeitung nicht unbedingt der agilste Schuh. Dafür hat man aber einen absolut stabilen Halt und eine super Führung – was ihn für Langstreckenläufe in Kombination mit seiner ausgeprägten Dämpfung und einer angenehm breiten Passform sehr interessant macht. Vor allem für nicht allzu geübte Läuferinnen bietet er eine gewisse Stabilität, mit der er abseits befestigter Wege eine wirklich gute Wahl ist. Somit also perfekt, wenn die Laufstrecke hauptsächlich über Forst- und Waldwege verläuft.

Was uns auch sehr gut gefällt, ist sein luftiges Mesh-Obermaterial. Dieses ist angenehm atmungsaktiv und dennoch robust genug, um so einiges an Wurzeln und Steinen auszuhalten. Abgerundet wird das Ganze durch das Salomon-typische Quicklace-System, das den Schuh perfekt am Fuß fixiert und bei dem die Schnüre oben in einer kleinen Tasche an der Außenseite der Zunge versteckt werden. Alles in allem hat uns der Sense Ride 3 als Allrounder für die breite Masse absolut überzeugt und bekommt nicht zuletzt aufgrund seines fairen Preises eine klare Kaufempfehlung.

Leicht und schnell: Saucony Kinvara 10 Damen

Der Saucony Kinvara 10 – ein Laufschuh, mit dem man eigentlich nichts falsch machen kann. Schon in der zehnten Auflage kann man gut und gerne von ihm behaupten, dass der leichte Tempo-Schuh eines der wohl bekanntesten und beliebtesten Laufschuh-Modelle aus dem Hause Saucony ist. Mit einer EVERUN-Topsohle und einer flexiblen EVA-Zwischensohle vereint er dynamisches Laufen mit jeder Menge Komfort.

Leicht & schnell
Saucony Kinvara 10 Damen
Test Damen-Laufschuh: Saucony Kinvara 10
Er schafft den Spagat zwischen Komfort und Geschwindigkeit: leicht, agil und obendrein einer der beliebtesten neutralen Tempolaufschuhe aus dem Hause Saucony.

Das Leichtgewicht besteht aus einem stabilen Mesh-Material, das durch seinen nahtlosen Aufbau extrem angenehm am Fuß sitzt. Es ist wunderbar leicht, atmungsaktiv und bietet dennoch eine gewisse Stütze, die den Fuß hält, wo er hingehört. Außerdem wird die Ferse so weich und stabil umschlossen, dass sich der Laufschuh insgesamt schon fast wie eine zweite Haut anfühlt.

Das Beste bzw. der »Durchbruch auf dem Gebiet der Dämpfung«, wie es Saucony so schön formuliert, ist die reaktionsfreudige EVERUN-Sohle. Die dünne Schaumschicht direkt unter der Einlegesohle sorgt für einen Spagat aus hohem Komfort und einem extrem dynamischen Lauf.

1 von 6
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Vorne Sohle
Saucony Kinvara 10 – Draufsicht und Sohle.
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Meshmaterial
Hochentwickeltes Mesh.
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Liegend
Saucony Kinvara 10 – Sohle und Seite.
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Innen
Saucony Kinvara 10 – Innenseite.
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Draufsicht
Saucony Kinvara 10 – Draufsicht.
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Saucony Kinvara10 Aussen
Schuhe mit einer Sprengung von vier Millimetern ermöglichen einen natürlicheren Abrollvorgang.

Beim Laufen fällt vor allem das super Abrollverhalten und seine adaptive Passform sofort positiv auf. Man schlüpft rein, läuft los und merkt überhaupt nicht, dass man einen »neuen Schuh« trägt. Er fühlt sich einfach ab dem ersten Moment genial an.

Die Dämpfung ist top und die vier Millimeter Sprengung sorgen für einen natürlichen Lauf und ein angenehmes Gefühl für den Untergrund. Der Grip auf unseren Testläufen (Asphalt und Forst) war einwandfrei. Einziges kleines Manko: Da die Sohle sehr weich ist, können sich kleine spitze Steinchen schon mal hineinbohren und darin stecken bleiben. Und die weiße Sohle sieht nach ein paar Laufeinheiten nicht mehr ganz so »fresh« aus.

Fazit: Der Saucony Kinvara 10 ist ein extrem leichter, agiler und sehr komfortabler Laufschuh – hauptsächlich für kurze bis mittlere Strecken. Er ist reaktionsstark und meistert den Spagat zwischen Speed und Komfort mit Bravour. Somit ist er eine super Wahl für ambitionierte Läufer, die einen leichten, verlässlichen Tempo-Schuh suchen.

Doppelte Clouds – doppelte Distanz: ON Running Cloudstratus

Laut dem Schweizer Kult-Laufschuh-Hersteller ON Running ist der Cloudstratus das bisher komfortabelste ON-Modell. Dazu präsentiert sich der Laufschuh in einem – wie von ON nicht anders zu erwarten – ansprechenden Design, einem durchdachten Schnürsystem sowie der allseits bekannten Cloud-Sohle. Ausgelegt ist der Schuh für lange Läufe und Läuferinnen mit eher breiten Füßen. Zudem verspricht ON maximale Dämpfung, Komfort und eine hervorragende Unterstützung.

Der Ausdauernde
ON Running Cloudstratus Damen
Test Damen-Laufschuh: ON Running Cloudstratus Damen
Doppelt hält besser? Zumindest verleiht eine doppelte Cloud-Reihe dem ON Cloudstratus das Maximum an Dämpfung und macht ihn zum ultimativen Langstreckenschuh.

Der Cloudstratus zählt zu den Neutralschuhen und verspricht viel Stabilität. Diese bekommt er durch kleine Verstärkungen an der Schnürung sowie der Zehenkappe, eine verstärkte Ferse und eine besonders breite Schuhsohle. Von den Zehen bis zum Mittelfuß besteht das Obermaterial aus doppellagigem, luftigem Mesh, welches sich angenehm um den Fuß schmiegt. Was uns besonders gut gefällt: Etwa 75 % des Polyesters im langlebigen und dynamischen Obermaterial sind recycelt. Im Fersenbereich befindet sich zudem eine sehr angenehme Polsterung. Was sofort ins Auge sticht, ist die markante Sternschnürung, welche es ermöglicht, den Laufschuh besonders im Mittelfußbereich eng zu schnüren. Der Zehenbereich bietet viel Platz, ohne dabei festen Halt einzubüßen.

Den hohen Komfort verdankt der Cloudstratus der doppelten »Cloudtec«-Sohlenkonstruktion aus dem speziellen Dämpfungsmaterial »Helion-Superfoam«. Die Sohle besteht aus 17 einzelnen Clouds und deren Hohlkonstruktion, welche sich bei Belastung zusammendrücken, verschieben und dynamisch dämpfen. Diese doppelte Lage Komfortdämpfung hat ein wunderbar lockeres und kräftesparendes Laufgefühl zur Folge.

1 von 6
Damen-Laufschuh Test: Damen Laufschuhe Sommer 22 On Cloudstratus Clouds
Doppel-CloudTec, verdoppelte Distanz. Der Cloudstratus trumpft mit maximaler Dämpfung und ist unsere Empfehlung für Longrun-Fans.
Damen-Laufschuh Test: Damen Laufschuhe Sommer 22 On Cloudstratus Draufsicht
Eine gute Passform ist das A und O auf Langdistanzen. Der Cloudstratus vereint viel Komfort mit einem guten Halt. Damen, die auf breiterem Fuß leben, werden mit ihm gut beraten sein.
Damen-Laufschuh Test: Damen Laufschuhe Sommer 22 On Cloudstratus Mesh Material
Luftiges Mesh-Material im Vorfuß sorgt für viel Atmungsaktivität.
Damen-Laufschuh Test: Damen Laufschuhe Sommer 22 On Cloudstratus Profil
Der robuste Gummi-Grip (schwarz) sorgt für eine gute Traktion auf trockenem und nassem Aspahlt.
Damen-Laufschuh Test: Damen Laufschuhe Sommer 22 On Cloudstratus Schnuerung
Die Sternschnürung kann exakt an den Fuß angepasst werden.
Damen-Laufschuh Test: Damen Laufschuhe Sommer 22 On Cloudstratus Vor Rueck
Der Cloudstratus mit zwei Lagen Helion-verstärktem CloudTec hat mehr vertikale und horizontale Dämpfung.

Schon auf den ersten paar Lauf-Kilometern spürt man, was den Cloudstratus ausmacht. Viel Dämpfung, eine gute Führung, Komfort und Flexibilität. Trotz der dicken Dämpfung läuft er sich sehr komfortabel, aber immer noch direkt genug, um kein schwammiges Gefühl aufkommen zu lassen. Das mag sich vielleicht nach eher gemütlichen Trainingseinheiten anhören, jedoch sorgt die integrierte Carbonplatte (Speedboard) für ordentlich Antrieb und Tempo.

Fazit: Mit dem Cloudstratus hat ON einen wirklich tollen Langdistanz-Laufschuh und Daily Trainer mit maximaler Dämpfung auf den Markt gebracht. Der Mix aus Komfort und dynamischem Laufspaß ist den Schweizern dabei sehr gut gelungen. Er eignet sich hervorragend für normalschwere bis schwerere Läuferinnen, die einen sehr komfortablen Trainingsschuh für längere Laufeinheiten oder einfach mehr Führung und Unterstützung suchen. Sein Einsatzgebiet ist hauptsächlich die Straße, Schotter oder auch befestigte Forstwege. Für seinen regulären Preis von rund 180 Euro gehört er zwar leider ins Hochpreis-Sortiment, dafür bekommt man aber auch Top-Qualität, mit der man hoffentlich lange seinen Spaß hat.

Außerdem getestet

inov-8 Parkclaw G 280

Der inov-8 Parkclaw G 280 – hergestellt mit der Graphene-Technologie – ist ein sehr vielseitiger Allround-Laufschuh, der sich für so ziemlich jeden Untergrund eignet. Daher ist er perfekt für Läuferinnen, die gerne spontan entscheiden, wohin ihr Lauf gehen soll. Er ist ein Hybrid-Trail-Laufschuh für Tage, an denen es von zuhause über die Straße zum Trail geht und man das Beste aus beiden Welten herausholen möchte. Also der ideale Begleiter für Abenteuer genau vor der Haustür.

Seit seiner Erstauflage 2017 gehört er zu den meistverkauften Trail-Schuhen von Inov-8. Und das nicht ohne Grund. Zum einen ist er sozusagen die eierlegende Wollmilchsau unter den Laufschuhen und daher für alle geeignet, die sich einen Allrounder wünschen, der gleichermaßen auf der Straße wie auch auf dem Trail funktioniert. Zum anderen eignet er sich auch prima für den Einstieg ins Trailrunning, da man sich mit ihm ganz leicht an den Trail herantasten kann. Dank seiner G-Fly Zwischensohle, dem griffigen Graphene und den zahlreichen, aber mit 4 Millimeter nicht allzu sehr ausgeprägten Stollen, gibt er genug Halt auf Wald- und Bergwegen und läuft sich ebenfalls auf hartem Untergrund einwandfrei. Tipp: Damit die Graphene-Sohle auch ihre volle Griffigkeit ausleben kann, muss man auf ein paar Kilometern erst eine schützende Silikonschicht ablaufen.

Der Parkclaw kommt recht schlicht und zeitlos daher. Sein Obermaterial besteht aus angenehm weichem und luftdurchlässigem Mesh. Stark beanspruchte Stellen wie Zehen und Ferse sind mit einer verstärkten Schutzschicht versehen. Zunge und Ferse sind innen weich gepolstert und sorgen für die extra Portion Komfort. Die Zunge ist mit der Schnürung verbunden, was sie an Ort und Stelle hält und den Schuh gleichzeitig wunderbar nah an den Fuß schnüren lässt. Die Passform gefällt uns generell sehr gut, jedoch fällt der Schuh vergleichsweise klein aus. Eine halbe Nummer größer kann nicht schaden.

Auf unseren Testrunden haben wir darauf geachtet, möglichst vielseitig unterwegs zu sein. Und was sollen wir sagen? Da gibt es nicht viel zu meckern. Der Laufschuh konnte auf hartem Boden mit einer komfortablen Dämpfung und einem natürlichen Abrollverhalten punkten und auf holprigeren Wegen seine Traktion unter Beweis stellen. Bei sehr schlechtem Wetter und nassen Trails mit vielen Wurzeln und Steinen stößt er dann aber doch irgendwann an seine Grenzen. Für alle halbwegs normalen Wege ist er aber super geeignet.

Fazit: Mit dem Parkclaw G 280 von inov-8 bekommt man einen tollen Allrounder, mit dem man so gut wie immer für spontane Läufe gewappnet ist. Mit einem regulären Preis von 180 Euro gehört er zwar eigentlich zu den teuren Modellen, allerdings bekommt man ihn mittlerweile schon deutlich günstiger im Sale. Wir können diesen Hybrid guten Gewissens empfehlen. Aber nicht vergessen – aufpassen bei der Größenwahl!

Saucony Kinvara 13 Damen

Der Saucony Kinvara 13 Damen: Wie schon bei seinem Vorgänger – dem Kinvara 10 – erwähnt, gehört der Laufschuh aus dem Hause Saucony vollkommen zurecht zu deren Topsellern. In unserem neuen Test durften wir ihn nun in seiner bisher leichtesten Ausführung testen. Er ist bekannt als dynamischer und schneller Neutralschuh mit einer geringen Sprengung. Ob die Updates der Neuauflage auch eingefleischte Kinvara-Fans glücklich machen? Das Wichtigste zusammengefasst:

Vergleicht man den Kinvara 13 mit dem Kinvara 10, fällt einem sofort das überarbeitete Obermaterial auf. Dieses besteht aus einlagigem Mesh und ist noch dünner und atmungsaktiver als bei seinem Vorgänger. Auch die Polsterung ist ein bisschen minimalistischer geworden, was aber nicht bedeutet, dass er weniger bequem ist. Die Passform ist nach wie vor sehr gelungen und das leichte Mesh-Material mit Formfit-Technologie liegt perfekt um den Fuß. Trotz reduziertem Material und Gewicht wirbt Saucony mit einer verbesserten Strapazierfähigkeit. Ob das so ist, können wir durch unseren begrenzten Testzeitraum nicht sagen. Jedoch ist die Verarbeitung sehr ordentlich und macht einen robusten Eindruck.

Der Kinvara 13 besitzt eine klassische (Marathon-) Schnürung und darunter eine gut fixierte und angenehm breite Zunge. Diese dient durch ihre leichte Polsterung zugleich als Druckschutz. Der Fersenbereich wurde verstärkt und sorgt somit für einen sehr guten Halt und mehr Stabilität. Der Leisten ist tendenziell eher schmal gehalten und nicht unbedingt etwas für Damen mit recht breitem Fuß.

Was die Sohle angeht, so setzt Saucony bei der Zwischensohle größtenteils auf Pwrrun-Schaum. Dieser hat die Eigenschaft, noch weicher als EVA-Schaum zu sein. Beim Laufen verdanken wir ihm ein direktes und dynamisches Laufvergnügen. Für ein optimales Maß an Dämpfung sorgt eine ebenfalls aus Pwrrun-Schaum bestehende Einlegesohle. Bei der Außensohle hat sich nicht viel verändert. Sie ist recht minimalistisch und nur an den beiden Stellen, die am meisten Bodenkontakt haben, mit einer härteren Gummimischung verstärkt.

Was uns während dem Training besonders begeistert hat, ist sein wirklich gelungenes Abrollverhalten. Mit einem Hauch von Nichts am Fuß macht man hier schon fast nebenbei gutes Tempo. Und das nicht zu knapp.

Fazit: Für alle ambitionierten Läuferinnen, die gerne zügig auf der Straße oder auch auf der Laufbahn unterwegs sind, könnte der Saucony Kinvara 13 der neue Lieblingsschuh werden. Die geringe Stabilität und Führung setzt allerdings einen gewissen Trainingsstand voraus, weshalb wir ihn nicht unbedingt für Gelegenheitsläuferinnen oder Anfängerinnen empfehlen würden.

Puma Softride Vital Clean WNS

Beim Puma Softride Vital Clean WNS handelt es sich mehr um einen bequemen Multisport- und Freizeitschuh als um einen wirklichen Laufschuh. Zumindest wenn man es aus sportlicher Sicht betrachtet. Bei ihm stehen Leichtigkeit und Komfort an erster Stelle und machen ihn somit attraktiv für leichte und entspannte Regenerationsläufe oder für den Multisporteinsatz, bei dem man auch gut auf eine starke Führung verzichten kann.

Die Optik erinnert ebenfalls eher an einen lässigen Freizeitsneaker mit dem Fokus: Weniger ist mehr. Das Obermaterial besteht aus einem luftigen und atmungsaktiven Mesh-Gewebe, das sich bis auf leichte Verstärkungen an den Seiten sowie an der Ferse über den gesamten Schuh zieht. Die Sohle ist ebenfalls bis auf zwei etwas festere Gummimischungen im Zehen- und Fersenbereich aus einer durchgängigen uns recht weichen Softride-Zwischensohle gefertigt. Im Inneren befindet sich eine herausnehmbare und recht dicke Innensohle aus Softfoam+.

Die Passform ist durchaus gelungen und bietet einen hohen Tragekomfort. Durch das weiche Mesh-Gewebe fühlt sich der Schuh allerdings sehr weich und breit an. Für Läuferinnen mit sehr schmalen Füßen könnte das evtl. zum Problem werden. Beim Laufen selbst stößt man bei etwas zügigerem Tempo recht schnell an seine Grenzen, was hauptsächlich dem weichen Material und der nicht vorhandenen Führung und Stabilität zuzuschreiben ist. Er läuft sich durch die hoher Dämpfung sehr bequem, allerdings bietet sie auch wenig Energierückgewinnung und macht das Training damit auf Dauer etwas anstrengend.

Alles in allem würden wir den Puma Softride daher weniger für »richtige« Trainingseinheiten empfehlen. Für entspannte und kürzere Regenerationsläufe oder für den Multisporteinsatz bietet er allerdings viel Komfort für einen überschaubaren Preis. Und als Freizeitschuh macht er mit seinem Puma-Formstrip an den Außenseiten definitiv eine gute Figur.

Saucony Ride 13

Enjoy the Ride! Den beliebten Saucony Ride gibt es nun schon in der 13. Auflage. In der neuesten Version glänzt er mit einem überzeugenden Komfort-Update. Ausgestattet mit einer PWRRUN-Dämpfung fühlt sich das Laufen nun noch leichter und kraftsparender an. Dazu kommt, dass sich der Schuh aus einer 360°-Perspektive perfekt an fast jede Fußform anpasst. Wir waren gespannt, wie das in der Praxis aussieht und ob das Komfortwunder wirklich hält, was es verspricht.

Der Saucony Ride 13 ist ein sehr komfortabler Trainings-Laufschuh für den täglichen Einsatz – egal, ob man am Wochenende einen Longrun geplant hat oder unter der Woche 5-10 schnelle Kilometer laufen möchte. Mit den auffallend gelben Neutrallaufschuhen kann man im Grunde nichts falsch machen. Sie sind reaktiv und gleichzeitig herrlich komfortabel. Was in der Praxis so viel bedeutet wie: Man kann deutlich mehr Kilometer mit geringerem Kraftaufwand laufen – die PWRRUN-Dämpfung sei Dank.

Zusätzlich hat Saucony seinen Ride 13 mit der sogenannten FORMIT-Technologie in Zwischensohle und Obermaterial ausgestattet. Diese passt den Schuh an die unterschiedlichsten Fußformen und Belastungsmuster an und gewährleistet somit einen perfekten Sitz sowie eine unschlagbar angenehme Passform. Diese wird zusätzlich durch Strukturgebende 3D-Prints im Obermaterial optimiert und gibt dem Fuß nochmals mehr Halt. Die TRI-FLEX-Außensohle aus neu überarbeitetem Blown Rubber sorgt für die nötige Langlebigkeit der Schuhe, eine gute Traktion und ein sehr angenehmes Abrollverhalten beim Laufen.

Nun aber genug mit den Fachbegriffen und Zeit für den Praxistest: Wie schon erwähnt, steht beim Saucony Ride 13 Komfort an erster Stelle. Die dicken Marshmallow-artigen Polster im Fersenbereich und an der Zunge machen sofort Lust hineinzuschlüpfen. Das weiche Material umschließt den Fuß perfekt und gibt einem zusätzlich durch das geringe Gewicht und das luftige, anschmiegsame Mesh-Obermaterial ein Gefühl von »wie-für-mich-gemacht«. Okay, okay … mit diesen Worten wirbt Saucony für seine FORMIT-Technologie, aber mal ehrlich – dem ist absolut nichts entgegenzusetzen.

1 von 6
Damen-Laufschuh Test: Saucony Ride13
Damen-Laufschuh Test: Unbenannt 1
Damen-Laufschuh Test: Saucony Ride13
Damen-Laufschuh Test: Saucony Ride13
Damen-Laufschuh Test: Saucony Ride13
Damen-Laufschuh Test: Saucony Ride13

Da es auf unseren Testläufen meist ziemlich hohe Temperaturen hatte, wurde der Ride 13 in puncto Atmungsaktivität ausgiebigst getestet. Und auch hier können wir nicht anders als ihm die volle Punktzahl zu geben. Das leichte, luftige Obermaterial ist wunderbar luftdurchlässig, lässt den Fuß atmen und verhilft zu einem angenehmen Klima trotz brütender Sommerhitze. Selbst die dicken Polster fühlen sich niemals unangenehm an. Ganz im Gegenteil.

Beim Laufen selbst kommt einem das neue PWRRUN-Material zugute. Dieses macht den Laufschuh – wie oben kurz erwähnt – sowohl auf Kurz- als auch Langstrecken zu einem treuen, komfortablen Trainingsbegleiter. Es bietet eine ganze Menge Komfort, der reaktiv genug ist um auch mal eine Extrarunde zu drehen ohne dabei zu ermüden. Der Laufstil fühlt sich damit locker, flüssig und einfach gut an. Er ist flexibel und agil genug für Tempoläufe und dennoch so weich und komfortabel, dass man mit ihm gerne mehrere Stunden während einem Longrun verbringt.

Und nun zu den Fakten: Mit seinen 522 Gramm zählt er noch zu den Leichtgewichten. Er besitzt eine 8-mm-Sprengung die einem zusammen mit der wunderbaren Dämpfung das Gefühl geben, als würden die Kilometer regelrecht an einem vorbei fliegen. Der Saucony Ride 13 ist ein sehr guter Allrounder für Vielläufer, Einsteiger, Kurzstreckenliebhaber und Dauerläufer. Preislich liegt er noch im guten Mittelfeld von anständigen Laufschuhen.

Saucony Endorphin Speed 2

Möchten Sie eine neue Bestzeit aufstellen? Dann könnte der Saucony Endorphin Speed 2 für dieses Projekt genau der richtige Partner sein. Er ist super leicht, flexibel und bietet eine tolle Performance, wenn es um Tempoläufe geht. Daher dürfte er vor allem für ambitionierten Läuferinnen, die ihre Pace noch ein bisschen ausreizen wollen, sowie als Wettkampfschuh interessant sein.

Beim Endorphine Speed 2 kombiniert Saucony ihre ultraleichte Pwrrun-PB-Dämpfung mit einer flexiblen Nylonplatte in der Zwischensohle. Was dabei raus kommt? Ein verdammt schneller Laufschuh, der sogar gemütlicheren Läuferinnen zu Bestzeiten verhilft – und das ganz ohne große Zusatzbelastung.

Die Passform ist sehr angenehm. Man hat ausreichend Platz im Vorfußbereich, einen stabilen Halt an der Ferse und wird zusätzlich von einem Mesh-Einsatz gehalten der von der Zunge zu den Schuhinnenseiten verläuft. Durch das geringe Gewicht und eine sehr komfortable Dämpfung trägt er sich fast wie ein Hauch von nichts. Der leisten macht einen recht schmalen Eindruck, was sich vor allem beim normalen Gehen etwas wackelig anfühlt. Beim Laufen selbst merkt man durch die dynamische Bewegung allerdings nichts mehr davon.

Er läuft sich bei mittlerem Tempo sehr angenehm, und man wird auch ohne viel Zutun immer wieder ein bisschen schneller, als es normal der Fall wäre. Erhöht man das Tempo, spürt man regelrecht die super Unterstützung sowie eine hervorragende Dämpfung. Der Schuh läuft sich direkt, er ist reaktionsfreudig – gibt also viel Energie zurück und das Abrollen ist sehr weich und gepuffert. Eine weitere positive Eigenschaft verdankt der Endorphin Speed 2 seinem ultraleichten und luftdurchlässigem Obermaterial. Denn das ist extrem atmungsaktiv und fühlt sich auch bei hohen Temperaturen und anstrengenden Laufeinheiten immer kühl und angenehm an.

Der Endorphin Speed 2 von Saucony ist eine wahre Granate, mit der man gerne einen Zahn zulegt. Für die Allgemeinheit wird er wohl ein bisschen zu speziell sein. Für alle ambitionierten Läuferinnen, die auch gerne mal an Wettkämpfen teilnehmen oder einfach ihr Training auf das nächste Level heben möchten, können wir den Laufschuh auf jeden Fall weiterempfehlen.

Asics Gel-Kayano 28

Im Gegensatz zu unseren anderen Testmodellen handelt es sich beim Asics Gel-Kayano 28 um einen »Stabilschuh«. Also einen Schuh mit Pronationsstütze, die eine Überpronation (übermäßiges nach innen Kippen des Fußes) ausgleicht und so zu einem gesünderen und stabileren Laufstil beiträgt. Er ist ein wahrer Klassiker, und es wird wohl kaum Läufer geben, die noch nie von ihm gehört haben. Seit der Laufschuh 1993 das erste Mal auf den Markt kam, wurde er stetig weiterentwickelt und präsentiert sich nun schon in der 28. Auflage.

Mit dem letzten Update bekommt der Gel-Kayano nun endlich eine neue Dämpfung aus Asics Flytefoam Blast und Asics Gel. Die soll Pronationsläufern den Komfort bieten, der bei den meisten neuen Neutralschuhen mittlerweile zum Standard geworden ist. Das zweite große Update betrifft die externe Fersenkappe, welche beim neuen Gel-Kayano 28 deutlich dezenter ausfällt. Im Gegensatz zu deinen Vorgängern liegt sie tiefer und umschließt nur noch den unteren Teil des Fersenbereichs. Dadurch wird der Schuh etwas leichter, sorgt aber für gewohnt guten Halt.

Zusammen mit der ebenfalls überarbeiteten Dynamic Duomax Technology (Pronationsstütze) bekommt man hier eine geballte Ladung Stabilität. Zuletzt wurde der Tragekomfort mit Hilfe des sogenannten »Engineered Mesh«-Obermaterials auf ein neues Level gehoben. Das zieht sich einmal von vorne bis hinten, ohne jegliche Naht, über den Schuh und schließt somit jede (Druck-)Stelle aus, die unangenehm am Fuß scheuern könnte.

Nun zu zur Passform: Der neue Gel-Kayano fällt normal aus. Er besitzt einen angenehm breiten Leisten, bietet genug Platz in der Zehenbox und der Fuß wird vom elastischen Mesh wie von einer Socke fest umschlossen. Durch die Schnürung sitzt der Fuß perfekt im Schuh und wird durch sehr gemütliche Polster, um den Schaft sowie die Fersenkappe fest an Ort und Stelle gehalten. Die Dämpfung ist dabei leicht zu spüren, aber nicht zu weich.

Beim Laufen selbst spürt man eine dezente, aber perfekt dosierte Führung der Pronationsstütze. Die korrigiert den Laufstil, ohne dabei in irgendeiner Form zu stören oder unangenehm in das Laufgefühl einzugreifen. Der Schuh bietet genau die richtige Dosis Stabilität. Durch die neue reaktionsfreudige Dämpfung in der Zwischensohle wird jeder Stoß weich abgepuffert und gleichzeitig Energie zurückgegeben. Die Sohle im Vorfuß wird durch Flexkerben eingeteilt, die ebenfalls spürbar zu einem natürlichen Abrollverhalten beitragen.

Uns hat der neue Asics Gel-Kayano vom ersten Moment an überzeugen können. Mit ihm lassen sich bequem viele Kilometer laufen. Dazu eignet sich der Laufschuh für das tägliche Training sowohl für kurze, als auch für lange Distanzen. Aufgrund seiner hervorragenden Dämpfung kann er sehr gut von schwereren Läufern getragen werden, um z. B. die Gelenke zu schonen. Oder aber um Laufanfängern durch die stabilisierende Unterstützung einen leichteren Start zu ermöglichen.

Brooks Adrenaline GTS 20

Der Brooks Adrenaline GTS 20 feiert nun schon 20. Geburtstag! Als der »älteste« Laufschuh von Brooks gilt er nicht nur als Klassiker, sondern ist auch nach wie vor ein Verkaufsschlager. Ob sich der beliebte Stabil-Schuh auch in der neuen Auflage bewährt? Wir haben es getestet.

Das große Steckenpferd des Adrenaline 20 ist seine tolle Kombination aus Dämpfung und Stabilität. So bietet er beim Laufen genau die richtige Portion Komfort. Er gibt genug Energie zurück, um kräftesparender lange Strecken zu laufen – ist aber dennoch reaktionsfreudig und schnittig genug, um auf kurzen Trainingseinheiten mal so richtig Gas zu geben. Er ist schön leicht, liegt super am Fuß und gibt ihm mit seiner gepolsterten Ferse einen tollen Halt.

In der 20. Auflage kommt der Adrenaline mit einem überarbeiteten Obermaterial daher. Es besteht aus unterschiedlich breit gewebtem Mesh, das je nach Anspruch enger oder lockerer am Fuß anliegt. Uns gefällt das sehr gut, da man sich in dem Schuh auf Anhieb super wohl und gut aufgehoben fühlt.

Gehören Sie zu den Läufern, die oft Knieprobleme bekommen? Dann könnte der Adrenaline 20 vielleicht bald Abhilfe schaffen. Ein weiterer großer Pluspunkt sind nämlich seine sogenannten GuideRails. Diese kann man sich wie eine stabilisierende Führung rund um den Fuß vorstellen. Sie verhindern eine übermäßige Bewegung und ermöglichen somit komfortablere Bewegungsabläufe des Knies. Also perfekt für alle Läufer, die hier ihre Schwachstelle haben.

Fazit: Der Adrenaline 20 besitzt eine gute Passform, stabilisierenden Eigenschaften und eine angenehmen Dämpfung. Sein Einsatzgebiet ist die Straße. Durch seine stabile Führung und die Knie entlastenden GuideRails ist der Schuh vor allem für Einsteiger und etwas festere Läufer empfehlenswert. Alle anderen Läufer werden davon nicht viel merken, was die Zielgruppe aus unserer Sicht etwas einschränkt.

Salming Enroute 3

Leicht, natürlich und luftig. Der neue Salming Enroute 3 gehört in unserer Testreihe zu den Leichtgewichten. Der Laufschuh kommt relativ schlicht daher und wirbt mit dem bewährten Natural Running Support System. Das ist ein Konzept, das einen darin unterstützt, einen natürlichen Laufstil beizubehalten.

Auf den ersten Blick wirkt der Enroute 3 relativ schlicht. Das Obermaterial besteht aus einem angenehm atmungsaktiven Gewebe. Etwas fester als das momentan gängige Mesh, aber dennoch schön luftig und an einigen Stellen mit zusätzlichen Belüftungslöchern versehen. Was sofort auffällt, sind die gut dimensionierten Laschen, die vor allem für Triathleten interessant sein dürften, da man den Schuh dank ihnen sehr schnell anziehen kann.

Beim ersten Hineinschlüpfen sind wir etwas zwiegespalten. Der Schaft ist angenehm breit, doch nach vorne hin merkt man die Zehenbox. Auf den ersten Laufmetern verfliegt die Sorge dann aber recht schnell. Hier fühlt sich der Fuß dann doch sehr wohl und hat auch im Zehenbereich ausreichend Platz. Die neutrale Dämpfung und ein natürliches Abrollverhalten machen wirklich Spaß. Und durch die relativ geringe Sprengung von 6 Millimetern bekommt man ein schön direktes Laufgefühl.

Der Salming Enroute 3 ist ein angenehmer und leichter Straßenlaufschuh. Durch das geringe Gewicht wurde bei ihm auf übermäßige Führungseigenschaften und bis auf einen leichten Zehenschutz auf Gummiverstärkungen verzichtet. Daher sehen wir ihn als täglichen Trainingsschuh für kürzere Distanzen und vor allem geübte Läufer. Für Einsteiger und die breite Masse empfehlen wir einen Laufschuh mit etwas mehr Führung und Stabilität.

Skechers Flex Appeal 3.0

Beim Skechers Flex Appeal 3.0 handelt es sich um einen leichten und gut gedämpften Fitnessschuh. Er kommt in einer schicken Strickoptik daher und macht sowohl beim Sport als auch als bequemer Freizeit-Sneaker eine gute Figur.

Reinschlüpfen und wohlfühlen. Der Flex Appeal überzeugt auf Anhieb mit einer sehr angenehm breiten Passform. Sein weicher Memory Foam in der Zwischensohle ist verantwortlich für einen gleichbleibend hohen Tragekomfort. Es fühlt sich ein bisschen an wie auf Wolken zu laufen. Allerdings muss man an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Einlagen im Schuh verklebt sind und somit nicht durch orthopädische Einlagen getauscht werden können.

Der Flex Appeal 30 ist so leicht, dass man ihm am Fuß fast nicht wahrnimmt. Dieses Gefühl wird durch eine sehr weiche Dämpfung verstärkt. Die Sohle ist an den am stärksten beanspruchten Stellen mit einer dickeren Gummimischung ausgestattet die den Abrieb minimiert. Das Strick-Obermaterial liegt angenehm am Fuß an und ist schön luftdurchlässig. Stabilität und viel Halt bietet diese Konstruktion allerdings nicht.

Somit ist der Schuh aus unserer Sicht kein wirklicher Laufschuh, sondern ein angenehmer Trainingsschuh für das Fitnessstudio oder eben ein bequemer Alltagsbegleiter. Mit einem wirklich günstigen Preis kann man hier nicht viel verkehrt machen.

Under Armour HOVR Infinite Damen

Der UA HOVR Infinite Damen wurde aus der Intention heraus entwickelt, den besten neutralen Laufschuh auf den Markt zu bringen. Seinen Namen »Infinite« trägt er, weil er für das Training auf langen Distanzen mit gleichbleibendem Laufgefühl steht. Was aber steckt nun eigentlich hinter diesem kryptischen HOVR?

Wie alle namhaften Laufschuhhersteller war auch Under Armour auf der Suche nach einer perfekten Dämpfungstechnologie. Die soll nicht nur super dämpfen, sondern obendrein leicht und robust sein und dem Läufer seine Energie bestmöglich zurückgeben. Und so wurde ein sehr weicher, mit einem sogenannten EnergyWeb umhüllter Schaum entwickelt. Diese Hülle hält die Form, der Aufprall beim Laufen wird vom Schaum aufgenommen und an den Fuß abgegeben. Für die Langlebigkeit der Sohle hat man noch eine robuste Vollgummi-Außensohle dazugepackt, die dem Ganzen Grip und Widerstandsfähigkeit verleiht. Diese drei Schichten ergeben zusammen die HOVR-Technologie.

So viel zur Theorie – Zeit für die Praxis: Schlüpft man in den Laufschuh, umschließt einen erst einmal ein sehr angenehmes, atmungsaktives Mesh-Material. Der Schuh hat eine tolle Passform und ist an den wichtigsten Stellen ausreichend gepolstert. Die Außensohle besteht aus geschäumtem Gummi und einer leicht profilierten Strukturbeschichtung. Diese sorgt zusätzlich für Dämpfung und beim Laufen für den nötigen Grip.

In der Sohle sind gut erkennbare Rillen eingearbeitet, die den Laufschuh flexibel machen und für einen besonders intuitiven Laufstil sorgen sollen. Das Obermaterial wirkt im ersten Moment recht schlicht, ist aber absolut durchdacht: Den Vorfuß umschließt ein leichtgewichtiges und atmungsaktives Mesh, im Fersenbereich wird ein etwas enger sitzendes, strukturiertes Material verwendet, welches den Fuß im Schuh stabil hält.

Ein nettes Gimmick für alle Technik-Fans stellt die sogenannte »Record Sensor«-Technologie dar. Mit ihr ist man beim Laufen digital vernetzt. Soll heißen – in jedem rechten Laufschuh ist ein Bluetooth-Chip verbaut. Dieser misst, analysiert und speichert alle Laufdaten, um sie anschließend per App auszuwerten und das Training noch effektiver zu gestalten. Die Differenz von meiner Uhr und den Daten des Schuhs lag hier gerade mal bei circa fünf Prozent Abweichung. Da kann man die Laufuhr auch mal zuhause lassen.

Beim Laufen selbst fühlt sich der Schuh im ersten Moment etwas steif an und es dauert ein klein wenig, um sich an ihn zu gewöhnen. Aber nicht lange und es läuft quasi wie von selbst. Im Test hat er auf Asphalt und Forst gleich gut abgeschnitten. Er rollt angenehm ab, die Schnürung hält den Fuß eng und stabil umschlossen und das Profil macht einen sehr robusten Eindruck.

Mit einem Gewicht von 544 Gramm ist der Laufschuh zwar nicht gerade leicht, dafür punktet er wenn es um Komfort und Dämpfung geht. Mit dem Under Armour Ua Hovr Infinite werden Einsteiger genauso viel Spaß haben wie Vielläufer, die gerne auf langen Strecken unterwegs sind. Für Kurzstrecken-Läufer gibt es Modelle mit einem noch besseren Abrollverhalten.

New Balance Fresh Foam 880 v11

New Balance Fresh Foam: Der Name ist Programm. Er ist bekannt als der Allrounder unter den Neutralschuhen. Egal ob kurz, lang, schnell oder gemütlich. Die Bandbreite für sein Einsatzgebiet ist wirklich groß. Mit dem neuen Fresh Foam 880 v11 bekommt er nun ein Update im Obermaterial sowie in der Dämpfung, was für eine verbesserte Atmungsaktivität und mehr Komfort sorgen soll.

Beim ersten Reinschlüpfen fällt sofort auf, dass er im Vergleich zum Fresh Foam 1080 etwas straffer am Fuß sitzt. Der Laufschuh umschließt den Mittelfuß perfekt und erhält durch eine hochgezogene Fersenpartie eine extra Portion Halt. Allerdings fällt er, wie schon der 1080, etwas klein aus und könnte gerne ca. eine halbe Nummer größer sein. Ansonsten ist die Passform sehr angenehm und bietet auch für Läuferinnen mit breiterem Vorfuß ausreichend Platz.

Beim Laufen selbst präsentiert er sich als typischer Allrounder. Während unserem Test wurde er vor allem. auf Asphalt und Forststraße in moderatem Tempo gelaufen. Dank seiner komfortablem Dämpfung und einem sehr natürlichen und kraftsparenden Abrollverhalten kann man somit definitiv viele gemütliche Kilometer abspulen. Er besitzt zudem eine nicht allzu ausgeprägte, aber dennoch recht angenehme Führung. Erhöht man das Tempo, reagiert er mit einer angenehmen Portion Dynamik und Reaktivität, was bei kurzen Sprints für die nötige Power sorgt. Eben einer für (fast) alles.

Für ein gutes Klima und viel Atmungsaktivität vor allem an warmen Tagen, sorgt das neue Jacquard-Mesh Obermaterial. Dieses fühlt sich beim Laufen vor allem im Zehenbereich extrem luftdurchlässig an und gefällt uns sehr gut. Alles in Allem ist er ein wirklich gelungener Allrounder oder auch Zweitschuh, der sich in unserem Test gut mit dem Saucony Ride vergleichen lässt. Durch die leichte Führung ist der Neutralschuh auch für leichte Überpronierer zu empfehlen. Unser einziger Minuspunkt geht an die Größe, da wir hier ein bisschen Schwierigkeiten hatten. Aber da nunmal jeder Fuß anders ist und eine halbe Nummer größer Wunder wirken kann, sollte das nur am Rande erwähnt werden.

Brooks Ghost 14

Der Ghost ist eines der meistverkauften Laufschuhe von Brooks. Er gehört zur Kategorie »Neutralschuh« und kommt mit dem neuesten Update nun schon in der 14. Auflage daher. Das aktuellste Modell – der Brooks Ghost 14 – hat einige coole Neuerungen erhalten, die ihn softer, geschmeidiger und langlebiger machen sollen. Zum Beispiel hat er eine neue Zwischensohle bekommen, die zu 100 Prozent aus DNA-Loft-Material besteht und dem Schuh zu noch mehr Dämpfung, Dynamik und Langlebigkeit verhelfen soll. Eine Überarbeitung des sogenannten Crash Pad der Zwischensohle sorgt zudem für ein flüssiges Abrollverhalten und flüssige Übergange.

Unterschiedliche elastische Stretch-Elemente und Zonen auf dem Obermaterial sollen zudem dafür sorgen, dass der Fuß sicher im Laufschuh sitzt und nichts drückt und nervt. Klingt gut, oder? In unserem Test wollen wir herausfinden, ob diese Versprechen auch genauso zutreffen.

Direkt beim Reinschlüpfen möchte man entspannt seufzen. Der neue Ghost sitzt sehr direkt am Fuß, der durch weiches und luftiges Mesh fast wie von einer Socke umschlossen wird. Weiche Polster am Schaft und eine verstärkten Fersenpartie geben dem Fuß einen stabilen Sitz. Der Vorfuß hat ausreichend Platz und die Zwischensohle fühlt sich sehr angenehm an. Kurz und knapp: Die Passform hat Brooks ziemlich gut hinbekommen.

Da dem Ghost als »Allrounder« und »Multitalent« ein bestimmter Ruf vorauseilt, haben wir ihn entsprechend auf unterschiedlichsten Untergründen getestet. Dabei verliefen unsere Teststrecken über Asphalt, Schotter, Waldwege sowohl im nassen, als auch im trockenen Zustand. Und eines vorab: Er hat den Test mit Bravur bestanden!

Beim Laufen fällt schnell auf, dass er eine ausgewogene Mischung aus Komfort und Dynamik bietet. Durch die hervorragende Passform und viel Stabilität lässt er sich bequem laufen und gibt einem ein tolles dynamisches Laufgefühl zurück. Der Tritt ist direkt und macht sich vor allem bei ein bisschen höherem Tempo bemerkbar. Durch das leichte und griffige Profil machen ihm auch kurze Waldabschnitte nichts aus. So lässt es sich auch im Regen ganz gut aushalten, solange man nicht in allzu großem Matsch läuft.

Ein weiterer Pluspunkt, der zwar nicht unmittelbar das Laufen beeinflusst, aber dennoch erwähnt werden sollte: Der Ghost 14 ist der erste CO2-neutrale Schuh von Brooks! Die meisten seiner Obermaterialien bestehen aus mindestens 30 Prozent recycelten Bestandteilen. Für alle umweltbewussten Damen dürfte das durchaus einen weiteren Kaufanreiz bieten. Alles in Allem eignet sich der 492 Gramm leichte Ghost 14 aus unserer Sicht sowohl als Wettkampf- als auch als Trainingsschuh für die unterschiedlichsten Distanzen. Vergleichbare Modell sind z. B. der Mizuno Wave Rider oder der Saucony Ride 13.

Brooks Ricochet Damen

»Du gibst. Der Ricochet gibt zurück.« So beschreibt Brooks die dynamische Dämpfung des Brooks Ricochet-Laufschuhs. Die Mittelsohlen-Technologien BioMoGo DNA und DNA AMP bieten Leichtigkeit und ausreichend Energierückführung. Leider gehört der Ricochet mit seinen 512 Gramm nicht unbedingt zu den allerleichtesten Laufschuhen, kann aber durch gut aufeinander abgestimmte Technologien und eine ziemlich coole Optik punkten.

Bei der Sohle setzt Brooks auf ein flexibles Pfeilmuster. Dieses sorgt für schnelles Abrollen und beim Laufen für möglichst wenig Energieverlust. Das spart Kraft, welche auf langen Strecken jederzeit willkommen ist. Besonders schön ist die super angenehme Passform. Ein bisschen versteckt im hübschen und anpassbaren Fit-Knit-Obermaterial findet sich eine Fersenumhüllung und ein ultraweiches Heel Tab (kleine Lasche an der Ferse, die den Einstieg erleichtert), das die Achillessehne entlastet.

Die Verarbeitung des Laufschuhs ist sehr hochwertig und macht einen sehr robusten Eindruck. Einziges Manko: Er hat kein hohes Loch für eine Marathonschnürung – sicherlich nicht für alle Läufer wichtig, aber doch manchmal auch ganz angenehm. Dafür hat er einen großen optischen Vorteil: Er schluckt quasi den Schmutz. Bei unserem Test durfte er bei bei starkem Regen zeigen was er kann – und hat mit gutem Grip auf dem Asphalt auch gepunktet. Nach dem Trocknen sah er wirklich wieder aus wie vorher.

Er ist ein sehr angenehmer Trainingsschuh, der vor allem auf langen Strecken mit einer bequemen Dämpfung trumpft. Aber auch auf kurzen Distanzen kann man durch die flexible DNA-Dämpfung durchaus seinen Spaß haben und von der Power, die man zurückbekommt, profitieren. Das macht ihn für Einsteiger genauso attraktiv wie für ambitionierte Läufer. Das stylische Design in vielen unterschiedlichen Farbvarianten macht den Ricochet zudem zu einem ziemlich schicken Hingucker – was ja für die modebewusste Frau manchmal auch ganz schön ist. Einen kleinen Minuspunkt gibt es von uns nur für das Gewicht welches bei einem Straßenschuh auch gerne noch ein bisschen geringer ausfallen darf.

New Balance WMORVP Damen

Der New Balance WMORVP Damen ist eine gute Alternative für Frauen, die es gerne länger möchten. Er gibt einem beim Laufen ein ultraweiches Laufgefühl für einen ultimativen Laufkomfort. Der Schuh ist ein treuer Begleiter auf langen Läufen, der die Schritte optimal dämpft und einen ausreichend schützt.

Zugegeben, er sieht extrem »fett« aus – was daran liegt, dass er über die dickste Fresh-Foam-Zwischensohle (mit lasergravierter Seitenwand) von New Balance verfügt. Diese kann einen auf den ersten Blick schon ein bisschen einschüchtern. Im Gegensatz zur Optik ist er aber doch ein recht leichter Schuh. Und dank den »nur« vier Millimetern Sprengung läuft er sich deutlich direkter als erwartet.

Er ist dank nahtloser Overlays sehr bequem, sein Meshgewebe macht ihn atmungsaktiv und luftig und die Passform ist sehr angenehm breit. Einzig das Laufgefühl der breiten Sohle ist anfangs etwas ungewohnt. Die Sohle besteht aus einem einzigen Stück Schaum und dämpft den Lauf super ab. Leider geht das aber etwas zu Gunsten eines natürlich Laufstils weshalb man ihn eher für »zwischendurch« und nicht allzu oft laufen sollte.

Asics MetaRide Women

Ein echter Hingucker: Der Asics Metaride Women will gesehen werden und das darf er auch! Der teuerste und besonderste Laufschuh in unserer Testreihe wirkt schon fast wie ein kleines Kunstwerk. Der gesamte Sohlenaufbau ist einfach so »anders«, dass man gar nicht anders kann, als ihn sich genauer ansehen zu wollen. Der Metaride wurde entwickelt, um bei gleichem Kraftaufwand länger und leichter laufen zu können. Dafür sorgt die sogenannte »Guidesole«-Technologie. Der Name bezeichnet das auffällig nach vorn und hinten aufgewölbte und innovative Sohlendesign, das den neuen Asics Metaride so einzigartig macht und für mehr Vortrieb sorgen soll.

Der Laufschuh ist extrem hochwertig verarbeitet und bietet – wie von Asics nicht anders zu erwarten – eine 1A Passform. Der Fuß wird gut gehalten und gestützt. Die Fersenregion ist extra weich und bildet bei jedem Schritt die optimale Form für den jeweiligen Fuß. Die Dämpfung ist gut spürbar und macht das Laufen sehr angenehm.

Das Einzigartige an dem Schuh ist aber natürlich die Guidesole-Technologie. Diese soll für eine leichtere und schnellere Schwungphase sorgen, indem sie den Schwerpunkt des Schuhs in den Rückfuß verlagert. Ob einem das »Wippen« gefällt oder nicht, muss bei diesem Modell wirklich jeder selbst testen. Sicher ist, dass es Energie spart. Jedoch ist der Laufstil so anders, dass man sich erst einmal ein bisschen daran gewöhnen muss.

Asics Gel DS Trainer 24

Mit einer der beliebtesten Laufschuhe im ASICS-Segment ist der Asics Gel DS Trainer 24. Die 24 steht dabei für die Weiterentwicklung dieses Modells. Sprich, den Gel DS Trainer gibt es nun schon in der 24. Auflage. Wahnsinn! Und er ist und bleibt laut Läuferumfragen immer noch einer der top Lightweight-Trainer überhaupt.

Schon beim ersten Blick fällt das luftige Strick-Obermaterial und der schlanke und leichte Aufbau des Schuhs auf. Er ist auf das Nötigste reduziert und wenn er genauso sportlich und schnell läuft, wie es die Optik vermuten lässt, wird unser Test eine schnelle Nummer. Bei ihm wurde auf alles Wert gelegt, was schnelle, ambitionierte Läufer sich wünschen: geringes Gewicht, hohe Flexibilität, etwas Dämpfung und ein gutes Laufgefühl.

Getestet wurde der DS Trainer bei kürzeren Läufen von fünf bis circa zehn Kilometer auf Asphalt. Also genau das, wofür er auch gemacht wurde. Und hier punktet er auch schon mit einem sehr direkten Laufgefühl und einer leichten, aber absolut ausreichenden Dämpfung. Die Zwischensohle besteht aus der Asics-FlyteFoam-Lyte-Schäumung, die im Mittelfußbereich durch das EVA-Trussic-System stabilisiert wird. Somit können leichte Fußfehlstellungen etwas korrigiert bzw. gestützt werden.

Der Grip auf unserem Untergrund ist sehr gut und man kann von der Sohle kein »klackern« wahrnehmen. Dieses Problem hatten scheinbar ein paar Vorgänger aus der DS-Trainer-Reihe.

Insgesamt kann man sagen, dass dieser Laufschuh allen Ansprüchen gerecht wird, die ein ambitionierter Läufer an einen Trainings- und Wettkampfschuh stellt. Er ist leicht, direkt, bietet eine angenehme Dämpfung und eignet sich hervorragend für kurze bis mittlere Tempoläufe. Daher empfehlen wir ihn vor allem geübten Läufern. Einsteiger werden mit einem weicheren Modell wohl mehr Spaß haben.

Salomon Sonic Ra Pro 2

Der Salomon Sonic Ra Pro 2 kommt rein optisch zunächst etwas unscheinbar daher. Im Falle unseres Testschuhs in elegantem weiß und sehr reduziert. Genauso wie sein Gewicht. Denn er ist mit seinem luftigen Mesh-Obermaterial und der glatten Oberfläche ein absolutes Leichtgewicht. Seine Spielwiese ist laut Salomon ganz klar die asphaltierte Straße.

Das erste Mal angezogen, sind wir angenehm überrascht: Die Zehenbox fühlt sich sehr geräumig an und das Sensifit-Obermaterial hält den Fuß in Position. An der Ferse befinden sich weiche Polster und der Schaft schließt nahtlos, fast wie eine Socke ab. Ein kleines optisches aber dennoch praktisches Highlight ist eine reflektierende Schlaufe außen an der Ferse. Was für Läufe in der Nacht durchaus ganz schön ist.

Bei der Konzeption des Schuhs hat Salomon viel Wert auf eine ausgewogene Kombination aus Dämpfung und hoher Reaktonsfreudigkeit gelegt. Sprich unser Sonic Ra Pro 2 reagiert extrem schnell und bietet durch seine gute Polsterung ein wahnsinnig komfortables und stabiles Laufgefühl. Dies ist vor allem auf die Zwischensohle mit Vibe Technology zurückzuführen, die ermüdungsbedingte Vibrationen reduziert.

Was noch positiv auffällt, ist die leicht verstärkte Zehenkappe die zusätzlichen Schutz bietet. Eine Contagrip-Außensohle sorgt für gute Traktion bei schnellen Einheiten. Insgesamt kann man sagen dass unser Testschuh sowohl für schnelle Tempoläufe als auch für gemütlichere Regenerationsläufe wunderbar funktioniert. Aufgrund seiner etwas geringen Dämpfung aber eher für leichtere oder besser trainierte Läufer geeignet ist.

Einziges Manko, welches jedoch aufgrund des Einsatzgebiets etwas zu vernachlässigen ist, wäre die steinfressende Sohle. Die Rillen im Profil schlucken auf Kieswegen schon mal so manch kleinen Stein der dann freudig vor sich hin schleift.

Adidas Ultra boost ST

Wie eine bequeme Stricksocke… so fühlt sich der Adidas Ultraboost St W beim ersten anprobieren an. Der komplette Strickteil ist aus einem Stück gefertigt. Also auch hier keine Chance von störenden Nähten oder Falten aufgescheuert zu werden. Einzig der Fersenbereich wird durch starken Kunststoff geschützt und die Zehenkappe ist leicht verstärkt.

Die Passform ist sehr bequem, aber auch groß und breit. Hier muss man probieren ob ½ Nummer kleiner nicht evtl. die bessere Wahl ist. Vor allem mit dem weichen Strick-Obermaterial ist ein stabiler Halt beim Laufen somit etwas schwierig. Adidas hat für etwas mehr Stabilität die drei Markenstreifen quasi ins Schnürsystem integriert. Sie sind als Kunststoff am Schuh aufgesetzt und verhindern bei höherer Belastung das Verrutschen des Fußes.

Durch das weiche Strick hat man eine ausgezeichnete Belüftung. Bei schmalen Füßen aber auch etwas wenig Halt. Dafür kann die Boost-Dämpfung wieder punkten. Der Schuh dämpft in der Ebene sowie beim schnellen bergab auf Forst und Asphalt ausgezeichnet. Für kurze schnelle Laufeinheiten wirkt er durch sein Gewicht und die breite Form etwas träge und kommt nicht so richtig in Fahrt. Dafür machen längere Einheiten zwischen 15-30 Kilometer durch die komfortable Dämpfung richtig Spaß.

Er ist ein Schuh, den man gerne nimmt wenn das Training etwas gemütlicher ausfallen darf. Obendrein kann man ihn mit seinem schicken Aussehen auch mal nach dem Laufen mit in den Biergarten entführen.

Nike Tanjun

Der Name »Tanjun« kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie »Einfachheit«. Und genau diese spiegelt sich in dem günstigen Sport- und Lifestyle-Schuh Nike Tanjun wider.

Er kommt ganz schlicht und ohne jeglichen Schnick-Schnack daher. Mit einem luftigen, flexiblen Mesh-Obermaterial für einen herrlich unbeschwerten Tragekomfort. Mittelsohle und Außensohle bestehen aus einer Schicht EVA Schaumstoff. Durch die einfache Bauweise ist er ein absolutes Leichtgewicht am Fuß mit einer angenehm weichen Dämpfung.

Ob so ein schlichter Schuh auch beim Laufen Spaß macht? Wir waren gespannt. Aufgrund der flachen Sohle – also keinem nennenswerten Profil, wurde er von uns auf einfachem Untergrund (Asphalt) und Strecken bis ca. 10 km gelaufen. Was schon beim ersten Anprobieren auffällt, ist die gemütliche Passform. Man schlüpft rein und fühlt sich wohl. Ein bisschen wie ein »Lauf-Hausschuh«. Das Strick fügt sich weich um den Fuß.

Beim Laufen selbst merkt man recht bald, dass der Schuh zwar ganz gut abrollt, aufgrund seiner minimalen Ausführung aber nicht viel Halt, Schutz oder Führung bietet. Schnelles Laufen ist durch den geringen Halt des Fußes im Schuh nur bedingt drin. Ansich ist er aber sehr bequem und für den Preis bekommt man ordentlich Komfort geboten. Als Schuh für Einsteiger, kurze Regenerationsläufe, für leichte Läufer oder eben mal für kurz zwischendurch absolut in Ordnung. Und mit dem modischen Design, das ihn auch als Sneaker im Alltag gut aussehen lässt, hat er uns überzeugt.

Puma Hybrid Runner

Der Puma Hybrid ist ein Schuh, der einen lässigen Streetstyle mit den Vorzügen eines Laufschuhs gekonnt vereint. Das neue Hybrid-Modell aus dem Hause Puma setzt sich aus den beiden innovativen PUMA Zwischensohlen-Komponenten IGNITE und NRGY zusammen. Dabei bieten die an Puffreis erinnernden Kugeln eine hervorragende Dämpfung und der IGNITE Foam eine hohe Energierückgabe. Also perfekt für lange und schnelle Trainingseinheiten.

Das Obermaterial besteht aus evoKNIT. Welches schon auf den ersten Griff extrem fein und elastisch wirkt. Beim reinschlüpfen umschließt das atmungsaktive Strick den Fuß wie eine weiche Socke. Kein Wunder – denn der obere Aufbau ist komplett aus einem Stück gefertigt und hat somit auch keine störenden Nähte oder Falten.

Die Passform ist generell etwas breit. Das heißt der Schuh wirkt etwas locker am Fuß, was auch durch festes Schnüren nicht besser wird. Eventuell kann hier ½ Nummer kleiner Abhilfe schaffen. Auch fühlt sich der Schuh durch die schwere Sohle im Fersenbereich etwas klobig und wackelig an. Was bei breiteren Füßen aber vielleicht weniger auffällt.

Das Abrollverhalten beim Laufen ist gut und auch die Dämpfung würde auf längere Distanzen super funktionieren, wenn der Schuh etwas fester sitzen würde. So wurde er beim Test aufgrund zu schmaler Füße auf einfachen Asphaltwegen bis zu 10 km getestet. Der Grip ist jedoch richtig gut und somit auch für Sprints oder den ein- oder anderen Kiesabschnitt geeignet.

Ein großer Pluspunkt ist das fast unschlagbare Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn hier bekommt man für einen relativ geringen Preis eine top Qualität an Verarbeitung und Performance (wenn die Passform nicht zu weit ist).

Brütting Project

Brütting gehört sicherlich nicht zu den bekanntesten Laufschuh-Herstellern in unserer Testreihe. Umso gespannter sind wir, was das Unisex-Modell Bruetting Project zu bieten hat. Im Gegensatz zu seinen Mitstreitern fällt zunächst der hohe Nylon- und Synthetikanteil beim Obermaterial auf. Er ist zwar schön leicht, wirkt in Verarbeitung und Qualität jedoch etwas günstig. Wobei das bei einem fairen Preis von rund 60 Euro auch in Ordnung geht.

Die Passform ist recht groß und breit. Trotz Unisex-Angabe wirkt der Schuh in Form und Optik mehr wie ein Herren Modell. Frauen mit schmalen Füßen werden hier etwas das Nachsehen haben. Die Sohle besteht aus 2 unterschiedlichen Kunststoffteilen. Außen hart und innen weich mit einem leichten Profil, mit dem man auch mal einen kleinen Forstweg in Angriff nehmen kann.

Trotz des kleinen Preises bietet der Project eine gemütliche OrthoLite Sohle, die dem Fuß den nötigen Halt beim Laufen bietet. Das Abrollverhalten und das Laufgefühl sind gut und bieten genug Komfort für kurze Strecken bis zu 15 km. Ein kleines Manko, vor allem an wärmeren Tagen, ist die Atmungsaktivität. Der Fuß wird hier schon recht schnell heiß.

Für einen günstigen Trainingsschuh wenn man nicht allzu oft läuft, für Einsteiger oder für das Fitnessstudio stellt der Brütting Projekt sicherlich eine gute Alternative zu seinen teuren Kollegen dar.

HKR Damen Turnschuhe

Der Hkr Damen Turnschuhe ist ein Amazon-Klassiker. Ein leichtgewichtiger Damen Sportschuh um die 20 Euro. Durch sein schlichtes Erscheinungsbild kann er sowohl als Freizeit-Sneaker als auch für leichte sportliche Aktivitäten genutzt werden.

Sein Aufbau erinnert an einen Socken. Er umschließt den Fuß sehr angenehm und besitzt nur wenige Nähte. Sein Obermaterial besteht aus einem Strickgewebe, das am Vorderfuß durch gröbere Lüftungslöcher ergänzt wird. Er ist relativ breit geschnitten und fühlt sich dadurch sehr bequem an. Allerdings gibt es kaum eine Möglichkeit, den Schuh allein durch seine Schnürung enger an den Fuß zu bekommen. Daher wird es für Damen mit schmalen Füßen leicht zu einer kleinen Wackelpartie. Die Ferse besitzt an der Schuhaußenseite eine leichte Gummiverstärkung und die Sohle ist aus einem weichen, durchgängigen Schaumstoff gegossen.

Das Material macht keinen allzu hochwertigen Eindruck und verströmt auch einen leicht unangenehmen Plastikgeruch. Für den geringen Preis ist das jedoch auch wieder in Ordnung. Diesen Schuh können wir zwar nicht als Laufschuh empfehlen, jedoch ist er für leicht sportliche Freizeitaktivitäten oder einfach als Alltagsschuh absolut okay.

Daanto Damen Laufschuhe

Der Daanto Damen Laufschuh ist ein leichtgewichtiger und günstiger Freizeitschuh für unter 30 Euro.

Der einfarbige, schlichte Damenschuh besitzt eine angenehme und eher breite Passform. Das Obermaterial besteht aus einem atmungsaktiven MeshMaterial, das vor allem im Zehenbereich sehr üppig ist. Die weiche Innensohle kann problemlos entnommen und durch Einlagen ersetzt werden. Die Außensohle besteht aus einer relativ weichen Gummimischung und wird im Fersenbereich durch Luftkissen ergänzt, die den Lauf noch komfortabler machen sollen.

Bei dem kleinen Preis ist klar, dass auch hier Einschränkungen in Sachen Qualität zu finden sind. So macht vor allem die Sohle keinen allzu langlebigen Eindruck. Und auch hier muss man wohl oder übel mit einem leicht unangenehmen Plastikgeruch Vorlieb nehmen. Für leichte sportliche Aktivitäten oder als Alltagsschuh ist er dennoch in Ordnung.

So haben wir getestet

Die insgesamt 28 Laufschuhe im Test wurden auf verschiedenen Distanzen zwischen 8 und 40 Kilometern gelaufen. Je nach Schuh verliefen diese Strecken auf hartem (Asphalt, Beton, Fels) oder weichem (Forstweg, Wald, Schnee) Untergrund.

1 von 4
Damen-Laufschuh Test: Sammelbild Strassenlaufschuhe Sommer22
Damen-Laufschuh Test: Gruppenbild Bester Damen Laufschuh So21
Damen-Laufschuh Test: Allgmein
Damen-Laufschuh Test: Testbericht Laufschuhe Titel

Wie erwähnt gibt es für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke verschiedene Laufschuhe. Daher ist es so gut wie unmöglich, den einen perfekten Schuh zu küren. Deshalb gehen wir bei unserem Test auf die jeweiligen Vorteile und den vom Hersteller angestrebten Einsatzzweck ein.

Aufgrund der verschiedenen Einsatzgebiete küren wir auch keinen Testsieger sondern einen Favoriten, der für die meisten eine gute Wahl sein sollte und darüber hinaus Empfehlungen für verschiedene Zielgruppen: für Einsteiger, Langstreckenläufer, fürs Training und Trailrunning.

Die wichtigsten Fragen

Worauf sollte man beim Laufschuh-Kauf achten?

Laufschuhe sollten generell immer ein bisschen größer ausfallen. Dabei kann man ungefähr die Breite des Zeigefingers als Maßstab nehmen. Am besten kauft man die Schuhe auch gegen Nachmittag, da die Füße im Laufe des Tages tendenziell etwas größer und breiter werden.

Allerdings gibt es kleine Ausnahmen. Bei Trailrunning-Schuhen, die primär für steile Downhills verwendet werden, sollten die Schuhe auch nicht zu viel Platz nach vorne aufweisen, da man sonst ggf. leicht im Schuh nach vorne und hinten schwimmt und sich somit blaue Zehen läuft.

Wie teuer sind gute Laufschuhe?

Laufschuhe gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Genauso vielseitig wie die einzelnen Modelle sind dabei ihre Preise. Möchte man allerdings in gute und langlebige Laufschuhe investieren, die einem lange Freude bereiten, sollte man bereit sein, grob 100+ Euro dafür auszugeben. Natürlich gibt es auf dem Markt auch günstigere Einsteigermodelle. Ob man sich einen Gefallen tut, damit einzusteigen, ist allerdings fraglich.

Kleiner Spartipp: Probieren Sie einfach mal ein Modell aus der letzten Saison. Das ist ggf. schon günstiger zu haben und Sie müssen auf nichts verzichten.

Welche Arten von Laufschuhen gibt es?

Da es eine ganze Menge an verschiedenen Laufschuhen gibt, möchten wir hier der Einfachheit halber die gängigsten erwähnen:

  • Trailrunningschuhe – haben ein ausgeprägtes Profil und kommen v. a. im Gelände und beim Berglauf zum Einsatz
  • Sprintschuhe – Für Profis mit Stollenprofil für die Tartanbahn
  • Straßenlaufschuh „Neutralschuh“ – Wenig bis kein Profil, dafür oft mit guter Dämpfung für harte Untergründe
  • Straßenlaufschuh „Stabilschuh“ – Der Schuh bietet eine Pronationsstütze, um ein zu starkes Eindrehen des Fußes zu vermeiden
  • Barfußschuhe – Für gut trainierte Läufer können Barfußschuhe z. B. als Ausgleich bei kürzeren Trainingseinheiten verwendet werden

Es gibt auch diverse Mischformen, die sogenannten Hybrid Modelle, die z. B. für leichte Trailruns sowie für Forststraßen und Asphalt funktionieren. Genauso findet man fast in jeder Kategorie Schuhe mit weicher und harter Dämpfung, mit hoher Sprengung oder sogenannte Zero-Drop Schuhe die komplett auf Sprengung verzichten. Welche Art von Schuh man benötigt, hängt hauptsächlich von den persönlichen Vorlieben ab.

Braucht man wasserdichte Laufschuhe?

Oft und hauptsächlich beim Trailrunning kommt die Frage nach wasserdichten Schuhen auf. Ob man wirklich gerne mit z. B. Gore-Text Schuhen läuft, muss man am besten selbst testen. In den wenigsten Fällen ist es allerdings wirklich notwendig. Dabei sollte man einige Punkte beachten:

  • Wasserdichte Schuhe sind meist schwerer als „normale“ Laufschuhe
  • Meistens sind wasserdichte Laufschuhe deutlich wärmer, weshalb man irgendwann trotzdem nasse (Schweiß) Füße bekommt
  • Bei Starkregen, Schnee oder Bächen läuft das Wasser von oben in den Schuh
  • Bei sehr kalten Tagen und viel Schnee kann ein wasserdichter Schuh vor der Kälte schützen

Newsletter abonnieren und gewinnen!

Mit unserem Newsletter sind Sie nicht nur immer auf dem neuesten Stand, Sie haben auch jede Woche die Chance, aktuelle Testgeräte zu gewinnen. Jetzt anmelden!

Kommentare

0 Kommentare

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jeden Sonntag alle Neuigkeiten der Woche per  E-Mail.

 Test: Artboard

Wenn Sie unseren Newsletter abonnieren, senden wir Ihnen einmal pro Woche, kostenlos und jederzeit widerruflich Informationen zu Neuigkeiten und Verlosungen von AllesBeste per E-Mail zu. Mit dem Abonnement erklären Sie sich mit der Analyse und Speicherung Ihres Klick- und Öffnungsverhaltens einverstanden. Ausführliche Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.