Der beste digitale Bilderrahmen

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digitale Bilderrahmen Test: Alle Digitalen Bilderrahmen
Doreen Menz

Doreen Menz

testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen.

Der beste digitale Bilderrahmen ist für uns der NIX X10H. Er punktet mit einer soliden Bildqualität und einer sehr bedienungsfreundlichen Benutzeroberfläche. Ein USB-Stick mit acht Gigabyte wird mitgeliefert, sodass man sich nicht extra eine SD-Karte oder einen USB-Stick kaufen muss. Auch Videos kann der X10H abspielen – und mit einer groß darstellbaren Zeitanzeige kann er zusätzlich als Uhr oder Kalender genutzt werden.

Update 5. März 2019

Wir haben die Verfügbarkeit der einzelnen Produkte aktualisiert.

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23. November 2018

Wir haben 7 digitale Bilderrahmen getestet. Unser Testsieger ist der NIX X10H. Wir empfehlen außerdem den Diamine 10i-w von Cytem und den Digital-Bilderrahmen von SSA.

Ein digitaler Bilderrahmen ist die einfachste Möglichkeit, die Fotos vom Smartphone oder der Digitalkamera auf die Wand zu bringen. Sehr beliebt sind sie auch als Geschenk für die Großeltern. Man kauft einfach eine SD-Karte dazu und lädt die Lieblingsbilder darauf – schon ist das persönliche Präsent perfekt. Auch Musik und Videos können einige der von uns getesteten Geräte abspielen.

Aber Achtung: gerade beim Verschenken an Personen, die nicht sehr technikversiert sind, sollte man die Augen beim Kauf offen halten. Viele Produkte haben keine übersichtlichen Menüs, wenn sie nicht sogar nur in gebrochenem Deutsch, Englisch oder unverständlichem Kauderwelsch verfasst sind.

Digitale Bilderrahmen gibt es in Online-Shops und in Kaufhäusern in Hülle und Fülle. Der Markt ist voll von Billig-Ware, die leider oft schlecht verarbeitet ist, mit veralteter Software läuft und Diashoweffekte nicht ruckelfrei anzeigt. Ein paar solcher Kandidaten waren auch unter unseren Testmodellen. Wir haben natürlich sämtliche Mängel und Probleme für Sie dokumentiert. Daneben gab es aber auch gute Geräte, die durchaus qualitativ und ihren Preis wert sind.

Wir haben sieben Modelle für Sie getestet. Hier sind unsere Empfehlungen im Überblick:

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

NIX X10H

Test digitale Bilderrahmen: NIX X10H
Mit 10,1 Zoll und 1280 x 800 Pixeln hat der X10H eine angenehme Farbwiedergabe. Das Menü ist sehr bedienungsfreundlich und ein USB-Stick ist gleich mit dabei.

Unser Testsieger NIX X10H läuft im Gegensatz zu den meisten Modellen auf dem Markt flüssig, gibt die Bilder in natürlichen Farben wieder und hat keine Uralt-Software. Ein USB-Stick mit acht Gigabyte ist schon dabei und aufrecht stehen kann er auch von selbst, denn der Ständer ist integriert.

Preistipp

SSA Digitaler Bilderrahmen

Test digitale Bilderrahmen: SSA Digitaler Bilderrahmen
Wenn die Ansprüche nicht zu hoch sind, macht der SSA für kleines Geld Freude.

Der Digital-Bilderrahmen von SSA ist für seine Preisklasse gut ausgestattet. Kunstvolle Effekte beim Bildwechsel sind leider nicht ganz ruckelfrei, die Bildwiedergabe ist im Vergleich zu den anderen Modellen etwas kalt und die Benutzeroberfläche könnte schicker sein, aber er tut, was er soll.

Vergleichstabelle

TestsiegerPreistipp
Modell NIX X10H SSA Digitaler Bilderrahmen Hama Slim Steel RegeMoudal Digitaler Bilderrahmen Intenso Photobase
Test digitale Bilderrahmen: NIX X10HTest digitale Bilderrahmen: SSA Digitaler BilderrahmenTest digitale Bilderrahmen: Hama Slim SteelTest digitale Bilderrahmen: RegeMoudal Digitaler BilderrahmenTest digitale Bilderrahmen: Intenso Photobase
Pro
  • Super Bildqualität
  • Benutzerfreundlich
  • USB-Stick dabei
  • Individuell konfigurierbar
  • Ständer integriert
  • Gute Bildqualität
  • Solider Ständer
  • Einfache Bedienung
  • Aufhängbar
  • Ständer integriert
  • Tolle Konfigurationsmöglichkeiten
  • Wertige Verarbeitung
  • Touchbar
  • Bedienerfreundlich
  • Eco-Modus
Contra
  • Steht sehr steil aufrecht
  • Farben und Helligkeit nicht einstellbar
  • Diashoweffekte nicht flüssig
  • Steht sehr steil aufrecht
  • Probleme beim Erkennen von SD-Karten
  • Sehr langsam
  • Schlechte Verarbeitung
  • Teilweise englisch trotz Spracheinstellung
  • Kabel zu kurz
  • Billige Verarbeitung
  • Ständer hält nicht gut
  • Bildqualität verwaschen
  • Diashow nicht flüssig
  • Altmodische Überblenden
Bester Preis
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So haben wir getestet

Wir haben alle Bilderrahmen aufgebaut und die Verarbeitung der Rahmen, der Fernbedienungen und der Netzteile geprüft. Anschließend wurden die Menüs unter die Lupe genommen. Wie schnell ist das Gerät einsatzbereit? Reagiert es gut, funktionieren die vorgenommenen Einstellungen? Die Steuerung mit der Fernbedienung sowie direkt am Gerät wurde ebenso bei allen Testkandidaten getestet.

digitale Bilderrahmen Test: Digitale Bilderrahmen Empfehlungen
Von links nach rechts: Der Diamine 10i-w, NIX X10H und der Bilderrahmen von SSA. Unser Testsieger gibt die Farben am natürlichsten wieder.

Digitale Bilderrahmen mit SD-Karten sind nach wie vor der Klassiker. Es gibt mittlerweile auch digitale Bilderrahmen mit WLAN, wir haben uns aber auf die klassischen SD-Varianten beschränkt, die bisher immer noch marktführend sind.

Digitale Bilderrahmen mit SD-Karten sind nach wie vor Standard

Wir haben alle Bilderrahmen mit den gleichen Fotos auf SD-Karten versorgt und Bildqualität, Helligkeit und Bildeffekte verglichen. Auch auf Blickwinkelstabilität, Spiegelungen und Farbwiedergabe haben wir geachtet.

Nicht nur bei der Verarbeitung, auch bei der Bildqualität zeigten sich große Unterschiede. Zwar ist bei allen Bilderrahmen die Auflösung die gleiche, aber bei der Farbwiedergabe variierte die Bildwiedergabe stark. Viele günstige Bilderrahmen zeigen flaue, vergleichsweise kalte Bilder.

digitale Bilderrahmen Test: Nix X10h

Testsieger: NIX X10H

Der X10H von NIX hat uns überzeugt. Die schön designte Benutzeroberfläche gibt einem das Gefühl, ein wertiges Produkt zu besitzen und das Einrichten macht Spaß. Das war längst nicht bei allen Bilderrahmen, die wir getestet haben, der Fall.

Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Farbton sind durch Regler manuell einstellbar und auch Details auf Fotos sind gut auf dem Bildschirm zu sehen. Die Farben der Bilder werden sehr natürlich wiedergegeben.

Testsieger

NIX X10H

Test digitale Bilderrahmen: NIX X10H
Mit 10,1 Zoll und 1280 x 800 Pixeln hat der X10H eine angenehme Farbwiedergabe. Das Menü ist sehr bedienungsfreundlich und ein USB-Stick ist gleich mit dabei.

Fotos landen mittels SD-Karte oder mitgeliefertem USB-Stick auf dem Bildschirm, der über acht Gigabyte Speicher verfügt. Das reicht, je nach Auflösung, für 1.000 bis 4.000 Fotos.

Auch Videos kann man mit dem X10H abspielen. Der verbaute Stereo-Lautsprecher gibt den Ton akzeptabel wieder. Ein Kopfhöreranschluss ist ebenfalls vorhanden, sodass Videos für die Umwelt geräuschlos abgespielt werden können.

Die Verarbeitung der Hardware wirkt trotz Plastik ordentlich – man muss nicht mal einen Ständer anbauen, da dieser schon integriert ist. Der Bilderrahmen steht damit sehr steil aufrecht, das sollten Sie beim Kauf bedenken, falls der Bilderrahmen auf einem niedrigen Regal stehen soll. Durch Gumminoppen an der Unterseite kann das Gerät nicht verrutschen und der dünne Rahmen gibt dem Gerät ein dezentes, modernes Aussehen.

Der 10,1-Zoll-LED-Bildschirm ist matt und blickwinkelstabil. Mit der 720p HD-Auflösung von 1280 x 800 Pixeln und einem Format von 16:10 kann man sehr zufrieden sein. Der Bilderrahmen ist auch in sechs weiteren Größen von 8 bis 17 Zoll Bildschirmdiagonale erhältlich. Der Hersteller gibt ein Jahr Garantie auf den Bilderrahmen.

Besondere Funktionen

Man kann sich das Foto einer Diashow von drei Sekunden bis zu einem ganzen Tag anzeigen lassen. Natürlich kann man auch einstellen, dass nur ein Bild gezeigt wird. Bei der Intervallfolge der Fotos ist eine Sortierung nach Name, Datum oder Zufall möglich. Man hat viele verschiedene Bildeffekte zur Auswahl, kann die Bilder aber auch ganz normal einblenden lassen.

Der X10H kann als Uhr oder Kalender verwendet werden

Auch die aktuelle Uhrzeit kann man sich – mit und ohne Datum – verschieden groß und transparent über den Bildern anzeigen lassen, sodass man den Bilderrahmen gleichzeitig als personalisierte Digitaluhr verwenden kann. Eine Kalenderansicht, die über die Bildhälfte ragt, ist ebenfalls möglich. Sogar ein Schlafmodus ist vorhanden – die Start- und Endzeit des Geräts kann hier reguliert werden.

Und es gibt noch eine weitere Besonderheit: Der NIX X10H hat einen Bewegungssensor! So wird der Bilderrahmen erst eingeschaltet, wenn jemand im Raum ist. Er erfasst Personen ab einem Abstand von circa zwei Metern. Ist niemand im Raum, geht der Bildschirm nach einer kurzen Zeit aus. So spart man Strom.

Die Fernbedienung des Testsiegers hat uns ebenfalls sehr gefallen – sie ist schlicht und unkompliziert und ermöglicht es, Menüs aufzurufen, bei denen die wichtigsten Parameter der Fotos geändert werden können. Die quadratische Optik und die angenehme Haptik der Rückseite und der Tasten ist eine schöne Abwechslung zu den meisten Billig-Geräten. Die Reaktion des Geräts auf die Bedienung klappt ohne Probleme. Sie läuft mit einer Lithium-Metall-Batterie, die im Lieferumfang enthalten ist.

NIX X10H im Testspiegel

Momentan liegen keine weiteren Tests zum X10H vor. Sobald welche erscheinen, werden wir sie hier für Sie nachtragen.

Alternativen

Der digitale Bilderrahmen von NIX ist Testsieger, weil er super funktioniert und tolle Extras mitbringt, er ist aber nicht ganz billig. Aber es gibt auch andere gute Geräte, die ihren Preis wert sind. Wir haben einen Preistipp für 50 Euro.

Preistipp

SSA Digitaler Bilderrahmen

Test digitale Bilderrahmen: SSA Digitaler Bilderrahmen
Wenn die Ansprüche nicht zu hoch sind, macht der SSA für kleines Geld Freude.

Unser Preistipp ist der Digital-Bilderrahmen von SSA. Er hat mit einer Displaygröße von 8 Zoll wie unsere anderen Empfehlungen eine Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Es gibt noch zwei weitere Zollgrößen im Sortiment, nämlich 7 und 10 Zoll.

Fotos, Videos und sogar Musik können mit dem Gerät abgespielt werden. Man kann sich auch eine Diashow ansehen, bei der gleichzeitig Hintergrundmusik gespielt wird. Stereo-Lautsprecher und Kopfhöreranschluss sind vorhanden.

Während der Diashow ist Hintergrundmusik abspielbar

Die Bedienung ist nicht schwer, aber das Menü sieht eher unkreativ aus. Die Fernbedienung funktioniert auch hier problemlos. Intervallstufen der Diashows reichen von drei Sekunden bis zu einer Stunde, leider sind die Effekte der Bildübergänge nicht ruckelfrei. Auch bei diesem digitalen Bilderrahmen kann die Bildfolge zufällig oder nach Reihe geschehen.

Eine Weck-, Uhr- und Kalenderfunktion bringt der SSA mit. Leider ist keine Helligkeitseinstellung verfügbar und das Display spiegelt. Wenn man möchte, kann man ihn mit der Aufhängevorrichtung an der Wand platzieren. Der Aufbau erfolgt  simpel mit Schraube und Plastikring. Auf das Gerät gibt es ein Jahr Garantie.

Außerdem getestet

Eigentlich wäre der Hama Slim Steel ein großer Anwärter auf eine Empfehlung gewesen. Er ist sehr wertig aus Metall gefertigt, extrem flach, sieht schick aus und hat eine tolle Farbwiedergabe. Aber: In unserem Test erkannte er scheinbar willkürlich verschiedene SD-Karten nicht und beim nächsten Versuch wieder doch. Selbst bei einer SD-Karte von Hama gab es Probleme. Das Gerät an sich macht einen tollen Eindruck, aber mit den sofort aufgetretenen Startschwierigkeiten hat der Bilderrahmen uns keinen Spaß gemacht. Überdies war der Bilderrahmen langsam und Bildeffekte nicht ruckelfrei.

RegeMoudal Digitaler Bilderrahmen

Der RegeMoudal ist der einzige Bilderrahmen mit Touchpad im Test. Es hat auch gut funktioniert. Aber das Gerät ist schlecht verarbeitet, der Ständer ist wacklig, das Gerät startete sich oft willkürlich neu. Das Menüdesign an sich hat uns gefallen, leider war trotz Einstellung auf Deutsch Vieles auf Englisch bzw. gebrochenem Deutsch, was das Einrichten erschwert. Die Bildqualität ist in Ordnung und es gibt viele Extras, wie Wecker, Timer und Hintergrundmusik während Diashows. Videos sind abspielbar und ein Kopfhörer kann angeschlossen werden.

Apesin Digitaler Bilderrahmen

Test digitale Bilderrahmen: Apesin Digitaler Bilderrahmen

Keine Preise gefunden.

Der digitale Bilderrahmen von Apesin hat eine sehr schlechte Blickwinkelstabilität. Das heißt, wenn man von weiter oben schaut, ist das Bild fast weiß, von unten fast schwarz. Die Verarbeitung wirkt billig, aber das Menü ist schön gestaltet, die Bedienung einfach. Mit diesem Gerät sind sogar eBooks anzeigbar. Folgende Extras bringt der Apesin mit: Wecker, Hintergrundmusik und Timer. Das Menü ist auch hier trotz Einstellung auf Deutsch teilweise Englisch. Gestört hat uns auch das große, hässliche Logo.

Last but not least ist der Amazon-Bestseller Intenso Photobase. Dass er sich so gut verkauft, erklären wir uns durch den geringen Preis und die lange Zeit auf dem Markt. Der Bilderrahmen wirkt nicht wertig, der Rahmen ist sehr dick, die Bildqualität verwaschen. Diashow-Effekte ruckeln, die Überblenden sind altmodisch und generell ist das Gerät sehr langsam. Das Gerät kam 2010 ins Sortiment und das merkt man, es ist selbst für einen digitalen Bilderrahmen ist nicht mehr zeitgemäß. Erwähnenswert ist, dass der Photobase Bilderrahmen einen Eco-Modus mitbringt.

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