digitale Bilderrahmen Test: Bilderrahmen Aufmacher
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Letzte Aktualisierung:

Der beste digitale Bilderrahmen

Wir haben 30 digitale Bilderrahmen getestet. Der beste ist für uns der Podoor P80. Er besticht durch ein scharfes und kontrastreiches Bild, punktet aber auch mit seinen zahlreichen Schnittstellen sowie seiner nutzerfreundlichen Bedienoberfläche. Wer ein größeres Panel bevorzugt, wird in unseren Alternativen fündig.

Doreen Menz
Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte, sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen. Die studierte Germanistin redigiert außerdem einen Großteil der Testberichte von AllesBeste.
Stefan Schmid
Stefan Schmid
hat eine Vorliebe für smarte Technik, die den Alltag erleichtert. Er testet überwiegend Produkte aus den Bereichen IT-Technik, Computerzubehör und Smart Home.
Noah Gretsch
Noah Gretsch
hat Medien- und Kommunikationswissenschaft studiert und interessiert sich insbesondere für spannende Technik-Gadgets. Bei AllesBeste ist er für die Bereiche Computer-Zubehör, Smart Home, Smartphones und sonstige Elektronik zuständig.
Letztes Update: 2. Dezember 2022

Wir haben sechs weitere digitale Bilderrahmen getestet. Der Aura Frames Mason Luxe und der Denver PFF726 erweitern nun unsere Empfehlungen.

4. Februar 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unser bisheriger Testsieger Marvue Vision 8 ist leider nicht mehr erhältlich, deshalb haben wir ihn aus dem Testbericht entfernt. Neuer Testsieger ist nun der Podoor P80.

17. Dezember 2021

Wir haben den Braun DigiFrame 1095 getestet. Für eine Empfehlung hat es allerdings nicht gereicht.

5. November 2021

Wir haben sechs weitere Bilderrahmen getestet und mit dem Marvue Vision 8,  dem Podoor P80 und dem Familink drei neue Empfehlungen. Unsere alten Empfehlungen, der Nixplay X08H und der digitale Bilderrahmen von SSA sind nicht mehr erhältlich und wurden deshalb aus dem Testbericht entfernt.

4. September 2020

Wir haben einen weiteren digitalen Bilderrahmen getestet. Der hochwertige Nixplay W10G ist uns aber viel zu teuer für eine Empfehlung.

6. August 2020

Wir haben vier neue digitale Bilderrahmen getestet. Neuer Testsieger ist der Nixplay X08H. Auch der smarte W10F aus gleichem Hause erhält eine Empfehlung.

20. September 2019

Wir haben fünf neue digitale Bilderrahmen getestet. Der smarte Nixplay Seed ist eine neue Empfehlung.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Ein digitaler Bilderrahmen ist die einfachste Möglichkeit, die Fotos vom Smartphone oder der Digitalkamera auf die Wand zu bringen. Sehr beliebt sind sie auch als Geschenk für die Großeltern. Man kauft einfach eine SD-Karte dazu und lädt die Lieblingsbilder darauf – schon ist das persönliche Präsent perfekt. Auch Musik und Videos können einige der von uns getesteten Geräte abspielen.

Aber Achtung: Gerade beim Verschenken an Personen, die nicht sehr technikversiert sind, sollte man die Augen beim Kauf offen halten. Viele Produkte haben keine übersichtlichen Menüs, wenn sie nicht sogar nur in gebrochenem Deutsch, Englisch oder unverständlichem Kauderwelsch verfasst sind.

Digitale Bilderrahmen gibt es in Online-Shops und in Kaufhäusern in Hülle und Fülle. Der Markt ist voll von Billigware, die leider oft schlecht verarbeitet ist, mit veralteter Software läuft und Diashoweffekte nicht ruckelfrei anzeigt. Ein paar solcher Kandidaten waren auch unter unseren Testmodellen. Wir haben natürlich sämtliche Mängel und Probleme für Sie dokumentiert. Daneben gab es aber auch gute Geräte, die durchaus ihren Preis wert sind.

Wir haben 30 digitale Bilderrahmen getestet, 12 davon sind aktuell noch verfügbar. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Podoor P80

Test digitale Bilderrahmen: Podor Digitaler Bilderrahmen
Kommt einem klassischen Bilderrahmen recht nahe, kann aber zudem mit einer sehr guten Panel aufwarten.

Der Podoor P80 sieht aus wie ein klassischer schwarzer Bilderrahmen, beherbergt in seinem Inneren aber Technik, die nicht klassisch, sondern am Puls der Zeit ist: Ein hervorragendes Panel hat der Hersteller dem digitalen Bilderrahmen nämlich ebenso spendiert wie ein Sammelsurium an Anschlüssen inklusive WLAN-Antenne. So kann man den Podoor selbst dann mit Bildern versorgen, wenn man gar nicht in seiner Nähe ist.

Clevere Extras

Nixplay W10F

Test  digitale Bilderrahmen:  Nixplay W10F
Der Nixplay W10F wird ausschließlich per App mit Bildern gefüttert. Das ist Geschmackssache – ansonsten handelt es sich hier um ein echtes Premiumgerät.

Der Nixplay W10F kann nur mit WLAN und der Nixplay-App betrieben werden, auf SD-Kartenslot und USB-Anschluss wird hier komplett verzichtet. Stattdessen kann man die Bilder via Cloud hochladen und den Großeltern damit ständig die neusten Bilder auf den Bildschirm zaubern. Das geht ganz einfach mit einer übersichtlichen App fürs Smartphone. Auch hier wird die Fernbedienung magnetisch am Rahmen befestigt.

Holzoptik

Familink Digitaler Bilderrahmen

Test digitale Bilderrahmen: Familink Digitaler Bilderrahmen
Der große Bilderrahmen in Holzoptik macht auf Omas Vitrine eine gute Figur.

Der zehn Zoll große Bilderrahmen von Familink ist mit seiner Holzoptik ein kleiner Exot unter den digitalen Bilderrahmen. Seine Verarbeitungsqualität ist makellos und Farben gibt der digitale Bilderrahmen selbst dann noch gut wieder, wenn der Betrachtungswinkel sehr steil wird. Lediglich bei den Anschlüssen muss man hier Abstriche machen: Der Familink-Bilderrahmen bezieht Bilder ausschließlich über das World Wide Web.

Hochauflösend

Aura Frames Mason Luxe

Test digitale Bilderrahmen: Aura Frames Mason Luxe
Der Mason Luxe bietet eine sehr hohe Auflösung und erzielt damit eine begeisternde Bildqualität. Auf analoge Anschlussmöglichkeiten verzichtet er jedoch.

Der Aura Frames Mason Luxe kann sich mit seinem herkömmlichen, aber gleichzeitig eleganten Bilderrahmen-Design sehen lassen. Die Verarbeitung ist top, vielmehr sticht jedoch noch die tolle Bildqualität ins Auge. Eine Übertragung der ausgewählten Fotos findet ausschließlich per kostenloser Hersteller-App statt. Bilder und Videos werden dabei in eine Cloud geladen, die unbegrenzten Speicherplatz zur Verfügung stellt.

Kompakt und preiswert

Denver PFF726

Test digitale Bilderrahmen: Denver PFF726
Der leichte und handliche Bilderrahmen findet auf jedem Regal Platz und ist zudem noch ziemlich günstig.

Der Denver PFF726 ist ein kleiner und kompakter Bilderrahmen. Mit seinen sieben Zoll stellt er Fotos etwa in Postkartengröße dar. Die Bildqualität ist dabei als gut anzusehen und es werden zudem viele praktische Anschlussmöglichkeiten geboten, die eine Übertragung auch ohne durchgehende Internetverbindung ermöglichen. All das erhält man für einen insgesamt fairen Preis.

Vergleichstabelle

TestsiegerPodoor P80
Clevere ExtrasNixplay W10F
HolzoptikFamilink Digitaler Bilderrahmen
HochauflösendAura Frames Mason Luxe
Kompakt und preiswertDenver PFF726
Aura Frames Mason
Rollei Smart Frame WiFi 100
Aura Frames Carver
Braun DigiFrame 1095
Kenuo P100WF
Nixplay W10G
inLine WiFRAME
Test digitale Bilderrahmen: Podor Digitaler Bilderrahmen
  • Gelungene App
  • Gute Touchscreen-Bedienung
  • Gute Bildqualität
  • WLAN
  • Nur max. 32 GB Speicherkarten nutzbar
Test  digitale Bilderrahmen:  Nixplay W10F
  • Ständer in Stromkabel integriert
  • Winkel individuell einstellbar
  • Fernbedienung magnetisch auf der Rückseite fixierbar
  • Aufhängbar, Montage-Material liegt bei
  • Gute App
  • Gute Bildqualität
  • Auch Hochformat möglich
  • Kein SD-Kartenslot
  • Kein USB-Anschluss
  • Teuer
Test digitale Bilderrahmen: Familink Digitaler Bilderrahmen
  • Hoher Kontrastumfang
  • Mit SIM-Karte
  • WLAN
  • Kein SD-Kartenslot
  • Kein USB-Anschluss
  • Teuer
Test digitale Bilderrahmen: Aura Frames Mason Luxe
  • Hervorragende Bildqualität
  • Automatische Display-Ausrichtung
  • WLAN
  • Unbegrenzter Cloud-Speicher
  • Keine Anschlüsse
  • Nicht aufhängbar
  • Teuer
  • Videowiedergabe ruckelt
Test digitale Bilderrahmen: Denver PFF726
  • Verstellbarer Ständer
  • Kompakte Größe
  • Gute, helle Bilddarstellung
  • Gelungene App-Unterstützung
  • WLAN
  • Kleine Menüs/Bedienelemente
Test digitale Bilderrahmen: Aura Frames Mason
  • WLAN
  • Schöne Bildqualität
  • Unbegrenzter Cloud-Speicher
  • Automatische Bildschirmausrichtung
  • Videowiedergabe ruckelt
  • Teuer
  • keine Anschlüsse
  • nicht aufhängbar
Test digitale Bilderrahmen: Rollei Smart Frame WiFi 100
  • Großes, helles Display
  • Gelungene App-Unterstützung
  • WLAN
  • Nur 8 GB interner Speicher
  • Spiegelnder Rahmen
  • Plastikstandfuß
Test digitale Bilderrahmen: Aura Frames Carver
  • Unbegrenzter Cloud-Speicher
  • WLAN
  • Gute Bildqualität
  • Nur im Querformat nutzbar
  • Keine Anschlüsse
  • Teuer
  • Videowiedergabe ruckelt
digitale Bilderrahmen Test: Braun Digiframe 1095
  • Fernbedienung
  • Ruckelt bei Effekten
  • Schwer lesbares Menü
Test digitale Bilderrahmen: Kenuo P100WF
  • Gute Bildqualität
  • Mit Fernbedienung
  • Lange Ladezeit
  • Umständliches Bedienkonzept
Test  digitale Bilderrahmen: Nixplay W10G
  • Ständer in Stromkabel integriert
  • Winkel individuell einstellbar
  • Fernbedienung magnetisch auf der Rückseite fixierbar
  • Aufhängbar, Montage-Material liegt bei
  • Gute App
  • Gute Bildqualität
  • Auch Hochformat möglich
  • Kein SD-Kartenslot
  • Kein USB-Anschluss
  • Sehr teuer
  • Design Geschmackssache
Test digitale Bilderrahmen: inLine WiFRAME
  • Gelungene App-Unterstützung
  • WLAN
  • Viele Anschlussmöglichkeiten
  • Träge in der Bedienung per Touchscreen
  • Plastikstandfuß nicht höhenverstellbar
  • Etwas dunkle und blasse Farbdarstellung
  • Lange Startzeit
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Modernes Familienalbum: digitale Bilderrahmen im Test

Bei einem »normalen« Bilderrahmen kommt es vor allem aufs Format und die Optik an – und daran ändert sich auch nichts, wenn man sich die digitale Variante anschaffen will. Bei den digitalen Bilderrahmen gibt es Modelle, die im klassischen 4:3-Format daherkommen und andere, die in Anlehnung an den Flachbildfernseher im Wohnzimmer, ein 16:9 Format bieten.

Format

Für welches Format man sich entscheidet, ist letzten Endes Geschmackssache und hängt eng mit der Frage zusammen, mit welchen Bildern der digitale Bilderrahmen versorgt wird. Viele Smartphones, wie beispielsweise Apples iPhone, knipsen im 4:3-Format, während digitale Spiegelreflexkameras ihre Bilder im 3:2-Format auf die Speicherkarte bannen. Wer seine Bilder nachher nicht bearbeitet und zurechtschneidet, sollte sich also daran orientieren.

Displayqualität

Neben dem Format spielt beim digitalen Bilderrahmen natürlich das verbaute Panel eine entscheidende Rolle. Hier sollte man auf einen hohen Dynamikumfang, eine korrekte Farbwiedergabe und eine hohe Blickwinkelstabilität achten. Letztere ist deshalb besonders wichtig, weil man auch mal von der Seite einen Blick auf den Bilderrahmen wirft – und auch dann sollte man das Bild noch scharf und und in den richtigen Farben sehen können.

Auflösung

Weniger wichtig ist hingegen die Auflösung des digitalen Bilderrahmens. Die meisten Modelle sind mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln ausgestattet, was nicht nach besonders viel klingt, in der Praxis jedoch mehr als ausreichend ist.

Die Auflösung ist nicht entscheidend

Schließlich hält man sich den Bilderrahmen nicht wie das Smartphone-Display direkt vor die Nase, sondern stellt ihn auf und betrachtet die Bildern aus einiger Entfernung.

Anschlüsse

Vor dem Kauf eines digitalen Bilderrahmens, sollte man auch einen Blick auf die verbauten Anschlüsse auf der Rückseite werfen. Hier finden sich in der Regel Steckplätze für USB-Sticks und SD-Karten. Mittlerweile tummeln sich auf dem Markt aber auch immer mehr Modelle, auf deren Rückseite man nur einen Stromanschluss findet. Bilder beziehen sie über das World Wide Web.

Über den Äther kann man dabei längst nicht nur Bilder, sondern auch kurze Videos und Kurznachrichten verschicken. Solche Modelle dienen nicht nur als Bilderrahmen, sondern sind eine kleine Kommunikationsplattform, mit der man die Großeltern ein Stück weit am Urlaub teilhaben lassen kann.

Wird der digitale Bilderrahmen lediglich per WLAN mit Bildmaterial versorgt, sollte man ein besonderes Augenmerk auf seinen internen Speicher werfen. Der sollte in der Regel mindestens 16 Gigabyte betragen. Bei dieser Speichergröße ist Platz für tausende von Bildern und man muss sich bei deren Auswahl nicht groß beschränken.

digitale Bilderrahmen Test: Podoor P80

Testsieger: Podoor P80

Der Podoor P80 sieht wie ein normaler schwarzer Bilderrahmen aus, unter seiner klassischen Hülle versteckt er aber jede Menge moderner Technik, die das Betrachten von Bildern sehr angenehm und den Podoor zu unserem Testsieger macht.

Testsieger
Podoor P80
Test digitale Bilderrahmen: Podor Digitaler Bilderrahmen
Kommt einem klassischen Bilderrahmen recht nahe, kann aber zudem mit einer sehr guten Panel aufwarten.

Die Standfußkonstruktion des Podoor P80 ist clever und hat uns im Test gut gefallen: Rechts unten auf der Rückseite ist eine Ansteckmöglichkeit für das Füßchen. Je nach dem, für welche Richtung man sich beim Stecken entscheidet, bekommt man einen Bilderrahmen im Hoch- oder Querformat. Weil die Fuß-Unterseite gummiert ist, steht der Bilderrahmen zudem enorm stabil.

Bei den Anschlüssen auf der Rückseite gibt es einen MicroSD-Kartenslot und einen Micro-USB-Anschluss. Ein verbautes WLAN-Modul eröffnet zudem die Möglichkeit, dem Bilderrahmen die letzten Urlaubs-Schnappschüsse drahtlos zukommen zu lassen. Hierfür kommt die Frameo-App zum Einsatz. Man muss konstatieren: Die Software funktioniert einfach, zuverlässig und schnell. Die Bilder kann man über den Äther direkt auf Omis Vitrine schicken und auf Wunsch mit einer kleinen Notiz versehen. Die Ankunft eines neuen Bildes quittiert der Podoor mit einem dezenten Signal.

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digitale Bilderrahmen Test: Podoor P80
Klassischer Bilderrahmen-Look mit knackigen digitalen Bildern.
digitale Bilderrahmen Test: Podoor P80
Die Rückseite wirkt aufgeräumt, geizt aber nicht mit Anschlüssen.
digitale Bilderrahmen Test: Podoor P80
Der Standfuß ist sehr solide...
digitale Bilderrahmen Test: Podoor P80
...und kann einfach umgesteckt werden. So kann man den Bilderrahmen auch für Hochkant-Bilder gut nutzen.

An der Bildqualität gibt es nicht viel zu kritisieren, das acht Zoll große Panel macht einen guten Job und verwöhnt seine Betrachter mit scharfen und Kontrastreichen Aufnahmen, die selbst bei einem starken Blickwinkel wenig ihrer brillanten Qualität verlieren, lediglich bei den Farben könnte der Podoor eine Spur mehr vertragen, das ist allerdings meckern auf hohem Niveau.

Auf einem hohen Niveau bewegt sich auch die Qualität des verbauten Touchscreens. Die Bedienung des digitalen Bilderrahmens geht dank der kurzen Reaktionszeit und dem gut strukturiertem Menü wie spielend leicht von der Hand. Lediglich beim MicroSD-Kartenslot gibt es die Beschränkung auf Karten mit höchstens 32 Gigabyte Speicherkapazität zu kritisieren.

Wer für seine Vitrine also ein schlichtes Modell möchte, das sich durch ein klassisches Fotorahmen-Design auszeichnet, der macht mit dem Podoor P80 alles richtig.

Podoor P80 im Testspiegel

Aktuell gibt es noch keine anderen Testberichte zum Podoor P80. Sollte sich das ändern, tragen wir das hier nach.

Alternativen

Der Podoor P80 ist Testsieger, weil er super funktioniert, mit toller Bildqualität besticht und dabei verhältnismäßig günstig ist. Es gibt aber auch andere gute Geräte, die ihren Preis wert sind.

Clevere Extras: Nixplay W10F

Der Nixplay W10F ist ein digitaler Bilderrahmen, der per kostenloser App mit Fotos bespielt werden kann und im Gegensatz zu den meisten anderen digitalen Bilderrahmen auf dem Markt auf einen Slot für SD-Karten und USB verzichtet.

Clevere Extras
Nixplay W10F
Test  digitale Bilderrahmen:  Nixplay W10F
Der Nixplay W10F wird ausschließlich per App mit Bildern gefüttert. Das ist Geschmackssache – ansonsten handelt es sich hier um ein echtes Premiumgerät.

Er macht einen tollen, hochwertigen Gesamteindruck: Das fängt allein schon bei den dicken, mit Stoff verstärkten Kabeln an. Das Netzkabel ist gleichzeitig auch der Ständer des Geräts. Man kann den Winkel frei justieren und der Bilderrahmen steht stabil. Die Ständer-Einheit lässt sich auch entfernen – dann kann man das Gerät an der Wand mit dem mitgelieferten Montageset befestigen.

Toll finden wir auch, dass man die wertige Fernbedienung auf der Rückseite des Geräts magnetisch fixieren kann – so liegt sie nie im Weg herum und man muss sie auch nicht suchen.

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digitale Bilderrahmen Test: Nixplay X08h
Der große Nixplay mit wertiger Fernbedienung ...
digitale Bilderrahmen Test: Nixplay X08h
... die auf der Rückseite magnetisch befestigt wird.
digitale Bilderrahmen Test: Nixplay X08h
Das Kabel ist in den frei beweglichen Ständer integriert.
digitale Bilderrahmen Test: Nixplay X08h
So kann man den Rahmen auch hochkant aufstellen.

Der W10F hat mit seinen 10,1 Zoll eine gute Größe. Vom Kabel waren wir gleich begeistert. Es ist lang genug und erzeugt durch seine Breite und sein wertiges Aussehen optisch weniger Unordnung im Vergleich zu anderen Modellen. Auch dass man das Netzkabel in den biegbaren Ständer integriert hat, halten wir für eine gute Idee, da so weniger Kleinteile das Dekostück verschandeln.

Der Bildschirm ist matt-glänzend – tatsächlich handelt es sich um eine Zwischenstufe – und er hat eine Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Zur Inbetriebnahme begrüßt einen ein kurzes Einführungsvideo, dann muss man sich mit dem gewünschten WLAN verbinden. Danach ist die App von Nixplay zu installieren, die einfach und modern gestaltet ist.

Man kann damit Playlists und Alben erstellen und die Fotos vom Smartphone auf das Gerät laden. Auch Lautstärke und Helligkeit lassen sich per App einstellen. Man kann sich die Uhrzeit einblenden lassen oder auch den Schlafrhythmus eingeben, damit sich das Gerät automatisch zu bestimmten Zeiten aus- und anschaltet.

Insgesamt ist der Nixplay W10F ein modernes Gerät, das wir für Smartphone-Versierte empfehlen, da man keine Möglichkeit hat, eine SD-Karte anzuschließen oder Fotos per USB auf den Rahmen zu laden. Dafür kann man die Bilder für die Großeltern von zu Hause aus auf die Cloud laden – praktischer geht’s nicht.

Holzoptik: Familink digitaler Bilderrahmen

Der Familink-Bilderrahmen macht einen sehr hochwertigen Eindruck und ist mit seinem zehn Zoll großen Display ein echter Blickfang auf der Vitrine. Er ist einer der wenigen digitalen Bilderrahmen, der Bilder via SIM-Karte empfangen kann. Das hat allerdings auch seinen Preis.

Holzoptik
Familink Digitaler Bilderrahmen
Test digitale Bilderrahmen: Familink Digitaler Bilderrahmen
Der große Bilderrahmen in Holzoptik macht auf Omas Vitrine eine gute Figur.

Wo man bei der Konkurrenz ein Sammelsurium an Anschlüssen zur Bildübertragung findet, genügt sich der Familink mit einer gummierten Rückseite, aus der sich zwei Dreiecke heraus klappen lassen. Man merkt: Aha, das ist also der Standfuß. Eine Möglichkeit den digitalen Bilderrahmen hochkant aufzustellen, gibt es nicht. Dafür ist die Verarbeitung allerdings makellos und über alle Zweifel erhaben.

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digitale Bilderrahmen Test: Familink Digitaler Bilderrahmen
Der Bilderrahmen im Holz-Design wirkt warm – und diesen Eindruck machen auch die darauf gezeigten Bilder.
digitale Bilderrahmen Test: Familink Digitaler Bilderrahmen
Die Standfußkonstruktion ist ungewöhnlich, funktioniert aber hervorragend.
digitale Bilderrahmen Test: Familink Digitaler Bilderrahmen
Der Bilderrahmen ist vergleichsweise tief.

Bedient wird der Zehn-Zöller über seinen berührungsempfindlichen Bildschirm, was im Test zuverlässig und flott funktioniert hat. Weil es keine Möglichkeit gibt, eine SD-Karte oder einen USB-Stick anzustecken und de Bilder so auf den elf Gigabyte großen internen Speicher des Familink zu schleusen, ist man hier drahtlose Übertragungswege angewiesen. Genauer: WLAN.

Im Test hat die Anmeldung im Drahtlosnetzwerk problemlos und schnell funktioniert. Es genügt, sich mit den üblichen verdächtigen Informationen (Email Adresse etc.) auf der Website des Herstellers anzumelden und den Code einzugeben, der auf dem Bilderrahmen angezeigt wird. Hat man das erfolgreich hinter sich gebracht, kann man mit dem Befüllen des Bilderrahmens loslegen – und das geht erstaunlich unkompliziert, denn die App ist sehr übersichtlich gestaltet und erlaubt über jede Menge Extras.

So kann man beispielsweise ein Bild für später aufheben, dass dann an den Bilderrahmen geschickt wird, wenn der seit mehr als drei Tagen nicht mit neuem Bildmaterial versorgt wurde und man kann die Bilder mit einer kurzen Nachricht versehen – auch eine Möglichkeit, mal wieder »Hallo« zu den Großeltern zu sagen.

Theoretisch hat der Familink-Bilderrahmen auch eine SIM-Karte verbaut, mit der sich, auch ohne WLAN-Empfang, Bilder empfangen lassen. Die Nutzung dieses Service kostet allerdings 3,99 Euro im Monat. Für eine Art stationäres WhatsApp ein sportlicher Preis. Zielgruppe sind hier wahrscheinlich Seniorenhaushalte, die über keinen WLAN-Router verfügen und auf die SIM-Karten-Nutzung angewiesen sind, wenn sie drahtlos Bilder empfangen wollen. Die dürften nämlich auch wenig mit der ebenfalls verbauten Bluetooth-Schnittstelle anfangen dürfen.

Auch wenn das Bild des Familink nicht bis ins letzt Pixel scharf wirkt, sind die dargestellten Farben satt, kräftig und warm. Besonders gut gefallen hat uns die hohe Blickwinkelstabilität. Selbst wenn man aus einen enorm spitzen Winkel einen Blick auf den digitalen Bilderrahmen wirft, kann man das Bild und die dargestellten Farben noch gut erkennen.

Unterm Strich also ein gelungener Bilderrahmen, der für den Einsatz an der großelterlichen Vitrine optimiert ist – und genau dort gehört der Familink-Bilderrahmen auch hin.

Hochauflösend: Aura Frames Mason Luxe

Der Aura Frames Mason Luxe verfügt besondererweise über eine stattliche 2K-Auflösung (2048 x 1536 Pixel). Zur Geltung kommt die entsprechende Auflösung auf einem Bildschirm mit 9,7 Zoll Displaygröße, der Fotos und Videos in einem 4:3 Format darstellt.

Hochauflösend
Aura Frames Mason Luxe
Test digitale Bilderrahmen: Aura Frames Mason Luxe
Der Mason Luxe bietet eine sehr hohe Auflösung und erzielt damit eine begeisternde Bildqualität. Auf analoge Anschlussmöglichkeiten verzichtet er jedoch.

Ins Auge fällt auch das schicke Rahmendesign und die hochwertige Verarbeitung. Der Bilderrahmen fasst sich insgesamt sehr wertig und gewichtig an. Eine Fernbedienung ist im Lieferumfang leider nicht enthalten, dafür bekommt man ein schön langes und stoffummanteltes Ladekabel samt Netzteil.

Bei der Einrichtung des Mason Luxe wird auf die hauseigene Aura-App zurückgegriffen – der komplette Prozess läuft dabei über das Smartphone ab. Bevor der digitale Bilderrahmen jedoch genutzt werden kann, ist die Erstellung eines Aura-Kontos per E-Mail notwendig. Im Anschluss daran erhält man eine kurze Einführung und kann direkt mit dem Übertragen von Bild- und Videodateien beginnen. Die App wirkt weitestgehend verständlich und aufgeräumt, jedoch sind leider nicht alle Textfelder auf deutscher Sprache verfügbar. Zusätzlich muss zu Beginn auch der Bilderrahmen von der englischen auf die deutsche Sprache umgestellt werden. Das anschließende Hinzufügen von Fotos funktionierte in unserem Test nicht auf Anhieb reibungslos, teilweise waren leider mehrere Versuche notwendig, um die Übertragung abzuschließen. Zusätzlich dauert die Übertragung der Bilder ab und zu einige Zeit.

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digitale Bilderrahmen Test: Aura Frames Mason Luxe
Der Mason Luxe präsentiert sich in einem klassischen Bilderrahmen-Look.
digitale Bilderrahmen Test: Aura Frames Mason Luxe
Dank der Rahmenkonstruktion ist eine horizontale oder vertikale Ausrichtung möglich.
digitale Bilderrahmen Test: Aura Frames Mason Luxe
Die Rückseite zeigt sich sehr aufgeräumt. Neben dem Ladekabel bietet sich hier kein weiterer Anschluss.

In der Aura-App kann man neben der reinen Übertragung von Bildmaterial noch folgende Funktionen einstellen: Anzeigedauer pro Bild, Reihenfolge für Fotos (chronologisch / gemischt). Außerdem lassen sich Bilder per E-Mail an das Gerät senden, und (Familien-)Mitglieder entweder aus den Kontakten, per Mail oder anhand der Telefonnummer hinzufügen. Dadurch kann man beispielsweise seinen Verwandten ganz unkompliziert Urlaubsschnappschüsse auf den Mason Luxe zukommen lassen. Die Einstellungen am digitalen Bilderrahmen selbst beschränken sich auf das Nötigste: Anzeigen von Bildinformationen, Vor-Zurück, ausschließen von Fotos und herunterfahren.

Die Bedienung des Bilderrahmens erfolgt per an beiden Seiten angebrachter Touchbars. Die Frage nach zwei Touchbars ist schnell beantwortet – das Gerät lässt sich sowohl im Hochformat als auch im Querformat positionieren und dadurch dann jeweils steuern. Die Bildschirm-Ausrichtung wechselt praktischerweise automatisch beim Drehen des Bilderrahmens. Außerdem reguliert sich die Helligkeit des Bildschirms je nach vorhandener Umgebungsbeleuchtung automatisch.

Die Bediengeschwindigkeit am Bilderrahmen selbst ist für den Einsatzzweck vollkommen ausreichend, zumal ohnehin so gut wie alles per App gesteuert wird. Was die Dauer des Hochfahrens betrifft, so ergab sich in unserem Test eine Zeit von ungefähr 67 Sekunden. Aus dem Stand-by-Betrieb schlagen lediglich fixe 14 Sekunden zu Buche.

Eine Besonderheit und zugleich Vor- und Nachteil des Mason Luxe ist die Speicherlösung. Der digitale Bilderrahmen verfügt über keinerlei Anschlüsse (ausgenommen des Netzteils) und setzt dafür auf einen Cloud-Speicher. Ungewöhnlicherweise steht dieser komplett kostenlos zur Verfügung und erlaubt die Übertragung/Speicherung von einer unbegrenzten Größe an Bildern und Videos. Leider ist man dadurch aber wiederum auf eine durchgehende Internetverbindung angewiesen.

Was bei diesem digitalen Bilderrahmen neben der tollen Verarbeitung insbesondere überzeugt, ist die Bildqualität. Farben werden äußerst realistische wiedergegeben, auch die Helligkeitswerte wissen zu gefallen. Unsere Testbilder werden mit einen hohen Kontrast detailreich dargestellt. Außerdem bietet der Aura Frame eine von allen Seiten starke Blickwinkelstabilität. Lediglich bei dunkleren Bildern zeichnet sich ein leichtes Spiegeln ab. Neben der hervorragenden Bildqualität zählt die Videowiedergabe nicht zu den Stärken des Gerätes. Hier muss man eine kurze Ladezeit in Kauf nehmen, bevor ein entsprechendes Video dann leicht ruckelig wiedergegeben wird. Der Ton der Lautsprecher ist dabei in Ordnung.

Alles in allem ist der Mason Luxe somit ein sehr guter Bilderrahmen. Wer seinen Fokus auf ein schickes Äußeres und eine tolle Fotoqualität legt wird hier fündig. Allerdings ist das Gerät in der Anschaffung auch nicht ganz günstig und bietet, wie bereits erwähnt, keine Verbindungsmöglichkeiten abgesehen von der Cloud-Lösung.

Kompakt und preiswert: Denver PFF726

Mit dem Denver PFF726 erhält man einen kleinen und kompakten digitalen Bilderrahmen im klassischen Design. Die Displaygröße beträgt 7 Zoll und bietet eine Auflösung von 1024 x 600 Pixeln. Außerdem verfügt der Bilderrahmen über einen internen Speicher von 16 Gigabyte, Micro-SD Karten können bis zu einer Größe von 32 Gigabyte gelesen werden. Ebenso ist ein Mikro-USB Anschluss und WiFi mit an Bord. Zum Lieferumfang gehört neben dem digitalen Bilderrahmen eine mehrsprachige Gebrauchsanleitung, eine Aufhängeschraube, ein langes Ladekabel inkl. Netzteil und ein verstellbarer Standfuß. Eine Fernbedienung ist leider nicht mit dabei.

Kompakt und preiswert
Denver PFF726
Test digitale Bilderrahmen: Denver PFF726
Der leichte und handliche Bilderrahmen findet auf jedem Regal Platz und ist zudem noch ziemlich günstig.

Bedingt durch die schmale Gesamtgröße des Denver Bilderrahmens muss man sich in den Menüs mit einer kleineren Schrift und Bedienelementen begnügen. Dies sollte einem im Vorfeld klar sein, wenn das Gerät beispielsweise von älteren Menschen bedient werden soll. Die entsprechenden Eingaben am Touchscreen sind dank einer flüssigen Display-Steuerung und eines zügigen Arbeitstempos trotzdem überdurchschnittlich gut zu bewerkstelligen. Insgesamt wirkt auch die Verarbeitung des Denver PFF726 durchaus solide. Zwar ist für diese Preisklasse typisch viel Plastik verbaut, unsauber verarbeitete Kanten sucht man jedoch vergebens und der Rahmen und die geriffelte Rückseite wirken stabil.

Das Überspielen der Bilder erfolgt anhand der Frameo-App. Die Einrichtung ist sehr intuitiv und die Kopplung erfolgt mittels eines auf dem Bilderrahmen generierten Codes. Löblich ist, dass man sich zur Nutzung keinen neuen Account erstellen muss, die Eingabe eines Namens genügt bereits. Den zur Einrichtung verwendeten Code kann man im Anschluss an den kurzen Installationsprozess ebenfalls an Freunde und Verwandte weitergeben. Somit können mehrere Personen das Gerät aus der Ferne mit Fotos bespielen. In der Frameo-App werden eine Vielzahl an Funktionen zur individuellen Anpassung geboten: Bild-Reihenfolge (Zufall / Aufnahmedatum / Eingangsdatum), Hintergrund des Rahmens (Unscharf / Schwarz / farbiger Verlauf), Timer für Fotowiedergabe, Bild-Beschreibungen anzeigen (an / aus), Helligkeit sowie die Lautstärke.

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digitale Bilderrahmen Test: Denver Pff726
Der Denver Bilderrahmen kommt in einem sehr kompakten Design daher.
digitale Bilderrahmen Test: Denver Pff726
Von der Seitenansicht lassen sich die Bilderrahmen typischen Einsparungen erkennen.
digitale Bilderrahmen Test: Denver Pff726
Auch im Hochformat macht der Denver eine gute Figur.
digitale Bilderrahmen Test: Denver Pff726
An der Rückseite befindet sich der abnehmbare und verstellbare Standfuß.

Mithilfe des biegsamen Standfußes lässt sich der digitale Bilderrahmen entweder im Hochformat oder im Querformat positionieren. Auch beim Ändern der Stand-Ausrichtung drehen sich die Bilder angenehmerweise automatisch der derzeitigen Position entsprechend mit. In puncto Bildwiedergabe kann der Denver PFF726 mit einer hohen Helligkeit überzeugen. Fotos werden in einer zufriedenstellenden Qualität dargestellt. Wobei man höchstens eine leichte Kontrastärme attestieren könnte. Erfreulicherweise ist ebenfalls die Stabilität der Blickwinkel des kleinen Bilderrahmens sehr groß und bei Lichteinfall ist nur mit vergleichsweise wenig Spiegeln zu kämpfen.

Beachtenswert: Videos werden im Vergleich zu deutlich höherpreisigen Modellen flüssig dargestellt. Die Qualität ist dabei in Ordnung, der Ton stellt keinen absoluten Ohrenschmaus dar – allerdings handelt es sich bei Videos auch nicht um den eigentlichen Haupteinsatzzweck von digitalen Bilderrahmen.

Der kleine und kompakte Denver PFF726 findet durch seine Größe fast überall Platz und sieht durch das Rahmen-Design fast wie ein echter Bilderrahmen aus. Die Frameo-App ermöglicht zudem ein problemloses Koppeln und Bilder lassen sich schnell übertragen. Lediglich die komprimierte und nicht anpassbare Größe des Menüs könnte für ältere Nutzer vielleicht schwierig zu handhaben sein. Vor dem Hintergrund des fairen Preises verdient sich der digitale Bilderrahmen trotzdem eine Empfehlung.

Außerdem getestet

Aura Frames Mason

Bei dem aus dem Hause Aura Frames stammenden digitalen Bilderrahmen Mason handelt es sich um das Schwestermodell des ebenfalls getesteten Mason Luxe. Im Gegensatz zum Mason Luxe verfügt der Mason über eine kleinere Displaygröße von 9 Zoll und eine reduzierte Auflösung von 1600 x 1200 Pixeln. Dargestellt wird das Bildmaterial in einem 4:3-Format. Der Mason setzt wie die anderen Aura-Modelle ebenfalls auf die Aura-App, die eine zufriedenstellende Einrichtung und Bedienung ermöglicht. Man hat somit Zugriff auf den unbegrenzten Cloud-Speicher, den Aura zur Verfügung stellt.

Die Startzeit des Hochfahrens beträgt 41 Sekunden, damit handelt es sich um einen der schnelleren Bilderrahmen in unserem Test. Im direkten Vergleich zum Mason Luxe erkennt man, dass die Helligkeit etwas dunkler ist. Die Farben und der Kontrast werden allerdings gut wiedergegeben – insgesamt könnte das Bild jedoch etwas knalliger sein. Der digitale Bilderrahmen liefert eine hohe Blickwinkelstabilität, nur bei dunkleren Bildbereichen zeigt sich ein leichtes Spiegeln.

Aufgrund des höherauflösenden und größeren Bildschirms ziehen wir den Mason Luxe als Empfehlung vor. Wer jedoch einige Euro sparen möchte, der wird definitiv auch mit dem Aura Frames Mason glücklich.

Rollei Smart Frame WiFi 100

Der Rollei Smart Frame WiFi 100 kann mit seinen sehr hohen Helligkeitswerten überzeugen. Die Farbwiedergabe punktet mit schönen Kontrasten, wobei anhand der durchschnittlichen Auflösung (1280 x 800 Pixeln bei 10,1 Zoll) kleinere Details verloren gehen. Dank der Bildschirmhelligkeit ist auch eine anständige Blickwinkelstabilität gegeben. Was dabei jedoch stört, ist der Display-Rahmen, der für starke Spiegelungen sorgt. Insgesamt ist das Design nicht wirklich schick – vielmehr wirkt es wie ein Tablet anstelle eines digitalen Bilderrahmens. Die Verarbeitung wirkt in Ordnung, aber nicht sonderlich hochwertig. Um den Display-Rahmen befindet sich eine Plastikabdeckung, der ebenfalls aus Plastik gefertigte Standfuß ist zudem leider nicht höhenverstellbar. Außerdem weist der Bildschirm am Display-Rand auf einer Seite einen schmalen schwarzen Streifen vor.

Bei dem Arbeitstempo gibt es nichts zu beanstanden – eine Bedienung am Gerät selbst ist per Touchscreen gut durchführbar. Auch die Anschlüsse lassen sich sehen: Micro-SD mit bis zu 32 Gigabyte Speicher, Micro-USB, WiFi. Lediglich der interne Speicher fällt mit 8 Gigabyte recht dürftig aus. In Sachen App-Anbindung setzt der Rollei Smart Frame WiFi 100 ebenfalls auf die nutzerfreundliche Frameo-App – das koppeln mit dem Bilderrahmen und die Übertragung von Fotos stellen daher keine Probleme dar. Bei der Videowiedergabe kann man sich ebenfalls auf eine flüssige Darstellung freuen. Ton und Bild sind dabei jedoch nicht nennenswert herausstechend.

Insgesamt erhält man mit dem Rollei Smart Frame WiFi 100 einen digitalen Bilderrahmen zu einem angemessenen Preis. Vor allem die Helligkeit des Displays sticht heraus, auch sonst überzeugt die Bildwiedergabe. In Sachen Verarbeitung muss man hingegen kleinere Abstriche in Kauf nehmen.

Aura Frames Carver

Der Aura Frames Carver bietet ein großes 10,1 Zoll Display. Ausgestattet ist dieses mit einer Bildschirmauflösung von 1280 x 800 Pixeln. Das Design und die Verarbeitung ist den anderen Aura Frames Modellen sehr ähnlich und dadurch in einem hohen Standard einzuordnen. Auch die Bildqualität rangiert im oberen Bereich – Kontrast und Helligkeit sind somit sehr gut. Wobei man bei diesem Modell auch einen klaren Unterschied zum Bildschirm des Mason Luxe erkennt. Wie bereits bekannt setzen die digitalen Bilderrahmen von Aura auf die eigene Aura-App, die einen soliden Job leistet. Leider ist er der Bilderrahmen durch seinen Standfuß lediglich im Querformat nutzbar, aufgrund des Designs entfällt ebenfalls die Möglichkeit für eine Montierung an der Wand.

Der Aura Frames Carver kostet ein paar Euro mehr als der ebenfalls von Aura stammende Mason Bilderrahmen jedoch bietet sich beim Mason eine höhere Auflösung sowie Funktionalität (Hoch und Querformat möglich). Wer bereit ist, noch etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen, erhält mit dem Mason Luxe eine höherklassige Alternative.

inLine WiFRAME

Der inLine WiFRAME konnte uns im Test leider nicht wirklich von sich überzeugen. Zwar bietet er viele Speicher- und Anschlussmöglichkeiten: 16 Gigabyte interner Speicher, SD-Kartenslot mit bis zu 32 Gigabyte, WiFi, Mini-USB, USB 2.0, 3,5mm Ausgang sowie VESA. Doch der Rest des Gesamtpaketes flacht etwas ab. Vor allem das Betriebstempo fiel dabei negativ auf. Beim Hochfahren des Bilderrahmens muss man sich beispielsweise geschlagene 2 Minuten und 27 Sekunden gedulden. Die Menüs der kompatiblen Frameo-App reagierten teilweise recht träge und Bildschirmeingaben wurden vom Touchscreen nicht immer auf Anhieb akzeptiert.

In der Bildqualität sind etwas blassere und dunklere Farben im Gegensatz zu den anderen getesteten Geräten erkennbar. Die Blickwinkel sind bei einem spitzem Betrachtungswinkel von oben und unten minimal eingeschränkt und durch ein leichtes Spiegeln betroffen. Störend ist zudem der nicht verstellbare Plastikstandfuß und der breitere Rahmen, der einem Bilderrahmen-Look nicht zugute kommt. Ansonsten fühlt sich bei der Verarbeitung die Plastikrückseite etwas billig an. Was die Videoqualität betrifft, so ist diese ganz in Ordnung, der Ton wirkt dafür recht blechern.

Insgesamt stört beim inLine WiFrame Bilderrahmen vornehmlich die ruckelnde Menüführung und die schwergängige Touchscreen-Erkennung. Der Rest befindet sich auf einem vertretbaren, aber nicht herausstechenden Niveau.

Nixplay W10G

Der extrem teure Nixplay W10G kann alles, was auch der W10F kann. Nur sein edles Design unterscheidet sich äußerlich von seinem kleinen Bruder. Allerdings könnte die silberne Spiegel-Optik noch besser verarbeitet sein, an der Rändern des Rahmens sieht man, dass die Flächen nicht komplett glatt sind – außerdem ist das Modell sehr anfällig für Fingerabdrücke. Immerhin liegt ein kleines Putztuch bei.

Der digitale Bilderrahmen bietet eine höhere Bildqualität mit 2048 x 1536 Pixeln in 2K – das rechtfertigt für uns aber nicht den doppelten Preis im Vergleich zum anderen Premium-Modell W10F des gleichen Herstellers. Selbst unser Nixplay-Favorit X08H ist fast fünfmal günstiger. Ansonsten kann man auch diesen Rahmen sowohl quer als auch hochkant aufstellen und das Kabel ist in den Ständer integriert. Für eine Empfehlung ist der Rahmen schlicht und einfach überteuert.

Braun DigiFrame 1095

Der Braun DigiFrame 1095 sieht dem Kenuo P100WF zum verwechseln ähnlich. Vor allem die Rückseiten der beiden digitalen Bilderrahmen gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Auch hier ist eine Fernbedienung im Lieferumfang enthalten und auch hier sorgt ein spartanisch daherkommender Standfuß dafür, dass der Bilderrahmen im Praxiseinsatz nicht umfällt. So weit so in Ordnung.

Schwächen zeigt der Braun-Bilderrahmen allerdings bei der Bedienung. Die Schrift ist unnötig schwer zu lesen und auch beim übrigen Menü-Design hat sich der Hersteller nicht mit Ruhm bekleckert. Die Bildqualität ist mittelmäßig, Effekte bei den Bildübergängen ruckeln immer mal wieder – als würde das die Hardware schon an ihre Leistungsgrenze bringen. Lediglich die Fernbedienung hat im Test einen guten Eindruck hinterlassen, da sie zuverlässig und schnell reagiert. Unterm Strich reicht das aber nicht, um den vergleichsweise hohen Preis zu rechtfertigen.

Kenuo P100WF

Gleich nach dem Hochfahren gibt sich der Kenuo P100WF wie ein Tablet. Groß gestaltete Icons, wie man sie von einem solchen Gerät kennt, schreien dem Nutzer förmlich »drück mich!« entgegen. Lässt man sich dazu hinreisen, wird man allerdings enttäuscht, denn der Bildschirm ist keinesfalls berührungsempfindlich – er tut nur so.

Ebenso zu kritisieren ist seine Menüführung. Die ist unterm Strich ein wenig aus der Zeit gefallen und die Bilder brauchen verhältnismäßig lange, bis sie endlich geladen sind. Weitere Federn bei der Bedienung muss der Kenuo lassen, weil er – im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, keine berührungsempfindliche Bildschirmoberfläche verbaut hat. Glücklicherweise klappt die Bedienung trotzdem ganz gut, was jedoch der im Lieferumfang enthaltenen Fernbedienung geschuldet ist. Das Display des Kenuo ist hell, die Bildwiedergabe knackig und scharf. Lediglich die Farbgebung erscheint uns im Gegensatz zur Konkurrenz ein wenig kühl. An Anschlüssen stehen die üblichen Verdächtigen zur Verfügung: SD-Karten-Steckplatz, USB-Port, Micro-USB-Port und eine 3,5mm-Klinke.

So haben wir getestet

Aus dem riesigen Angebot an Bilderrahmen haben wir 30 Modelle ausgewählt und in zwei Testrunden getestet. 12 davon sind noch verfügbar.

Wir haben alle Bilderrahmen aufgebaut und die Verarbeitung der Rahmen, der Fernbedienungen und der Netzteile geprüft. Anschließend wurden die Menüs unter die Lupe genommen. Wie schnell ist das Gerät einsatzbereit? Reagiert es gut, funktionieren die vorgenommenen Einstellungen? Die Steuerung mit der Fernbedienung sowie direkt am Gerät wurde ebenso bei allen Testkandidaten getestet.

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Digitale Bilderrahmen mit SD-Karten sind nach wie vor der Klassiker. Es gibt mittlerweile auch digitale Bilderrahmen mit WLAN und Steuerung per App, wir haben uns aber hauptsächlich auf die klassischen SD-Varianten beschränkt, die bisher immer noch marktführend sind.

Digitale Bilderrahmen mit SD-Karten sind nach wie vor Standard

Alle Bilderrahmen wurden mit den gleichen Fotos auf SD-Karten versorgt und wir haben Bildqualität, Helligkeit und Bildeffekte verglichen. Auch auf Blickwinkelstabilität, Spiegelungen und Farbwiedergabe haben wir geachtet.

Nicht nur bei der Verarbeitung, auch bei der Bildqualität zeigten sich große Unterschiede. Bei der Farbwiedergabe variierten die Ergebnisse stark. Viele günstige Bilderrahmen zeigen flaue, vergleichsweise kalte Bilder.

Die wichtigsten Fragen

Welcher digitale Bilderrahmen ist der beste?

Der beste digitale Bilderrahmen für die meisten ist der Podoor P80. Er gefällt mit seinem klaren und kontrastreichen Bild, die vielen Anschlussmöglichkeiten und die intuitiv zu steuernde Bedienoberfläche können ebenfalls begeistern. Aber auch andere Modelle konnten in unserem Test überzeugen.

Wie viel kostet ein guter digitaler Bilderrahmen?

Wir sind ganz ehrlich: Leider sind selbst Modelle für 50 Euro meistens nicht qualitativ. Man sollte eher ab der Preisgrenze von 70 Euro suchen – unser Testsieger Podoor P80 kostet etwa 100 Euro.

Kann ich meine Bilder auch über WLAN auf den digitalen Bilderrahmen spielen?

Das ist bei einigen Modellen möglich, z.B. beim Nixplay W10F. Der kostet allerdings auch ordentlich was. Die meisten Modelle haben SD- und USB-Slots. Jedoch gibt es immer mehr Geräte die eine WLAN-Unterstützung vorweisen.

Gibt es digitale Bilderrahmen ohne Kabel?

Das ist uns bisher noch nicht untergekommen. Ein kabelloser digitaler Bilderrahmen würde viele Batterien fressen und wäre damit nicht besonders nachhaltig.

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 Test: Artboard

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