digitale Bilderrahmen Test: Bilderrahmen Aufmacher
test
Letztes Update: 17.12.2021

Der beste digitale Bilderrahmen

Wir haben 24 digitale Bilderrahmen getestet. Der beste ist für uns der Marvue Vision 8. Er besticht durch ein scharfes und kontrastreiches Bild, punktet aber auch mit seinen zahlreichen Schnittstellen sowie seiner Nutzerfreundlichen Bedienoberfläche. Wer ein größeres Panel bevorzugt, wird in unseren Alternativen fündig.

Doreen Menz
testet mit Leidenschaft Produkte aus den verschiedensten Bereichen. Als Hobbyköchin und Gamerin interessiert sie sich nicht nur für Computer und Küchengeräte sondern auch für Haushaltsgeräte und Gesundheitsthemen. Die studierte Germanistin redigiert außerdem einen Großteil der Testberichte von AllesBeste.
Stefan Schmid
hat eine Vorliebe für smarte Technik, die den Alltag erleichtert. Er testet überwiegend Produkte aus den Bereichen IT-Technik, Computerzubehör und Smart Home.
Letztes Update: 17. Dezember 2021

Wir haben den Braun DigiFrame 1095 getestet. Für eine Empfehlung hat es allerdings nicht gereicht.

5. November 2021

Wir haben sechs weitere Bilderrahmen getestet und mit dem Marvue Vision 8,  dem Podoor P80 und dem Familink drei neue Empfehlungen. Unsere alten Empfehlungen, der Nixplay X08H und der digitale Bilderrahmen von SSA sind nicht mehr erhältlich und wurden deshalb aus dem Testbericht entfernt.

4. September 2020

Wir haben einen weiteren digitalen Bilderrahmen getestet. Der hochwertige Nixplay W10G ist uns aber viel zu teuer für eine Empfehlung.

6. August 2020

Wir haben vier neue digitale Bilderrahmen getestet. Neuer Testsieger ist der Nixplay X08H. Auch der smarte W10F aus gleichem Hause erhält eine Empfehlung.

20. September 2019

Wir haben fünf neue digitale Bilderrahmen getestet. Der smarte Nixplay Seed ist eine neue Empfehlung.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Ein digitaler Bilderrahmen ist die einfachste Möglichkeit, die Fotos vom Smartphone oder der Digitalkamera auf die Wand zu bringen. Sehr beliebt sind sie auch als Geschenk für die Großeltern. Man kauft einfach eine SD-Karte dazu und lädt die Lieblingsbilder darauf – schon ist das persönliche Präsent perfekt. Auch Musik und Videos können einige der von uns getesteten Geräte abspielen.

Aber Achtung: Gerade beim Verschenken an Personen, die nicht sehr technikversiert sind, sollte man die Augen beim Kauf offen halten. Viele Produkte haben keine übersichtlichen Menüs, wenn sie nicht sogar nur in gebrochenem Deutsch, Englisch oder unverständlichem Kauderwelsch verfasst sind.

Digitale Bilderrahmen gibt es in Online-Shops und in Kaufhäusern in Hülle und Fülle. Der Markt ist voll von Billigware, die leider oft schlecht verarbeitet ist, mit veralteter Software läuft und Diashoweffekte nicht ruckelfrei anzeigt. Ein paar solcher Kandidaten waren auch unter unseren Testmodellen. Wir haben natürlich sämtliche Mängel und Probleme für Sie dokumentiert. Daneben gab es aber auch gute Geräte, die durchaus ihren Preis wert sind.

Wir haben 24 digitale Bilderrahmen getestet, 12 davon sind aktuell noch verfügbar. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testieger

Marvue Vision 8

Test digitale Bilderrahmen: Marvue Vision 8
Ist mit allen Schikanen der Technik ausgestattet und zudem nicht besonders teuer.

Der Marvue Vision 8 überzeugt mit einem hervorragendem Bild, gut funktionierendem Touchscreen-Bedienkonzept und einer App-Anbindung, die das Übertragen von Bildern zum Kinderspiel macht. Auch die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten auf der Rückseite wissen zu gefallen. Quasi on top gibt es den digitalen Bilderrahmen, der sich mit seinem schlichten design angenehm zurücknimmt, zu einem mehr als fairen Preis.

Auch gut

Podoor P80

Test digitale Bilderrahmen: Podor Digitaler Bilderrahmen
Kommt einem klassischen Bilderrahmen recht nahe, kann aber zudem mit einer sehr guten Panel aufwarten.

Der Podoor P80 sieht aus wie ein klassischer schwarzer Bilderrahmen, beherbergt in seinem Inneren aber Technik, die nicht klassisch, sondern am Puls der Zeit ist: Ein hervorragendes Panel hat der Hersteller dem digitalen Bilderrahmen nämlich ebenso spendiert wie ein Sammelsurium an Anschlüssen inklusive WLAN-Antenne. So kann man den Podoor selbst dann mit Bildern versorgen, wenn man gar nicht in seiner Nähe ist.

Clevere Extras

Nixplay W10F

Test  digitale Bilderrahmen:  Nixplay W10F
Der Nixplay W10F wird ausschließlich per App mit Bildern gefüttert. Das ist Geschmackssache – ansonsten handelt es sich hier um ein echtes Premiumgerät.

Der Nixplay W10F kann nur mit WLAN und der Nixplay-App betrieben werden, auf SD-Kartenslot und USB-Anschluss wird hier komplett verzichtet. Stattdessen kann man die Bilder via Cloud hochladen und den Großeltern damit ständig die neusten Bilder auf den Bildschirm zaubern. Das geht ganz einfach mit einer übersichtlichen App fürs Smartphone. Auch hier wird die Fernbedienung magnetisch am Rahmen befestigt.

Holzoptik

Familink Digitaler Bilderrahmen

Test digitale Bilderrahmen: Familink Digitaler Bilderrahmen
Der große Bilderrahmen in Holzoptik macht auf Omas Vitrine eine gute Figur.

Der zehn Zoll große Bilderrahmen von Familink ist mit seiner Holzoptik ein kleiner Exot unter den digitalen Bilderrahmen. Seine Verarbeitungsqualität ist makellos und Farben gibt der digitale Bilderrahmen selbst dann noch gut wieder, wenn derBetrachtungswinkel sehr steil wird. Lediglich bei den Anschlüssen muss man hier Abstriche machen: Der Familink-Bilderrahmen bezieht Bilder ausschließlich über das World Wide Web.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestiegerAuch gutClevere ExtrasHolzoptik
Marvue Vision 8 Podoor P80 Nixplay W10F Familink Digitaler Bilderrahmen Nixplay W10G Yenock ZN-DP8002 Braun DigiFrame 1095 Kenuo P100WF Hama Slim Steel Braun DigiFrame 1890 Kodak RDPF-802V Intenso Photobase
Test digitale Bilderrahmen: Marvue Vision 8Test digitale Bilderrahmen: Podor Digitaler BilderrahmenTest  digitale Bilderrahmen:  Nixplay W10FTest digitale Bilderrahmen: Familink Digitaler BilderrahmenTest  digitale Bilderrahmen: Nixplay W10GTest digitale Bilderrahmen: Frameo ZN-DP8002digitale Bilderrahmen Test: Braun Digiframe 1095Test digitale Bilderrahmen: Kenuo P100WFTest digitale Bilderrahmen: Hama Slim Steeldigitale Bilderrahmen Test: Braun Digiframe 1890 8gbTest digitale Bilderrahmen: Kodak RDPF-802VTest digitale Bilderrahmen: Intenso Photobase
Pro
  • Gelungene App
  • Gute Touchscreen-Bedienung
  • Schlankes Design
  • Gute Bildqualität
  • WLAN
  • Gelungene App
  • Gute Touchscreen-Bedienung
  • Gute Bildqualität
  • WLAN
  • Ständer in Stromkabel integriert
  • Winkel individuell einstellbar
  • Fernbedienung magnetisch auf der Rückseite fixierbar
  • Aufhängbar, Montage-Material liegt bei
  • Gute App
  • Gute Bildqualität
  • Auch Hochformat möglich
  • Hoher Konstrastumfang
  • Mit SIM-Karte
  • WLAN
  • Ständer in Stromkabel integriert
  • Winkel individuell einstellbar
  • Fernbedienung magnetisch auf der Rückseite fixierbar
  • Aufhängbar, Montage-Material liegt bei
  • Gute App
  • Gute Bildqualität
  • Auch Hochformat möglich
  • Gute Bildqualität
  • Großes Display
  • Fernbedienung
  • Gute Bildqualität
  • Mit Fernbedienung
  • Ständer integriert
  • Tolle Konfiguration
  • Wertige Verarbeitung
  • Stabiler Ständer
  • Großes Display
  • Gute Bildqualität
  • Fernbedienung im Lieferumfang
  • Eco-Modus
Contra
  • Nur max. 32 GB Speicherkarten nutzbar
  • Nur max. 32 GB Speicherkarten nutzbar
  • Kein SD-Kartenslot
  • Kein USB-Anschluss
  • Teuer
  • Kein SD-Kartenslot
  • Kein USB-Anschluss
  • Teuer
  • Kein SD-Kartenslot
  • Kein USB-Anschluss
  • Sehr teuer
  • Design Geschmackssache
  • Stürzt beim Bildimport ab
  • Geringe Eingabeverzögerung
  • Ruckelt bei Effekten
  • Schwer lesbares Menü
  • Lange Ladezeit
  • Umständliches Bedienkonzept
  • Steht sehr steil aufrecht
  • Probleme beim Erkennen von SD-Karten
  • Sehr langsam
  • Sehr teuer
  • Sperrig
  • Erkennt nicht alle SD-Karten
  • Veraltete Software
  • Diashow nicht flüssig
  • Schlechte Bildqualität
  • Dicker Rahmen
  • Billige Verarbeitung
  • Ständer hält nicht gut
  • Bildqualität verwaschen
  • Diashow nicht flüssig
  • Altmodische Überblenden
Bester Preis
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Displaygröße8 Zoll8 Zoll10,1 Zoll10 Zoll9,7 Zoll8 Zoll10,1 Zoll10 Zoll9,7 Zoll18,5 Zoll8 Zoll8 Zoll
Auflösung1280 x 800 Pixel1280 x 800 Pixel1280 x 800 Pixel (HD)1280 x 800 Pixel2048 x 1536 Pixel (2K)1280 x 800 Pixel1280 x 800 Pixel1920 x 1080 Pixel1024 x 768 Pixel1366 x 768 Pixel1280 x 800 Pixel1024 x 798 Pixel
Gewicht360 Gramm380 Gramm590 Gramm850 matt750 Gramm560 Gramm312 Gramm400 Gramm525 Gramm2202 GrammK. A.798 Gramm
Bildschirmmatt-glänzendmatt-glänzendmatt-glänzendglänzendglänzendmattmattmattmattglänzendmattglänzend

Digitale Bilderrahmen: Das sollten Sie beim Kauf wissen

Bei einem »normalen« Bilderrahmen kommt es vor allem aufs Format und die Optik an – und daran ändert sich auch nichts, wenn man sich die digitale Variante anschaffen will. Bei den digitalen Bilderrahmen gibt es Modelle, die im klassischen 4:3-Format daherkommen und andere, die in Anlehnung an den Flachbildfernseher im Wohnzimmer, ein 16:9 Format bieten.

Format

Für welches Format man sich entscheidet, ist letzten Endes Geschmackssache und hängt eng mit der Frage zusammen, mit welchen Bildern der digitale Bilderrahmen versorgt wird. Viele Smartphones, wie beispielsweise Apples iPhone, knipsen im 4:3-Format, während digitale Spiegelreflexkameras ihre Bilder im 3:2-Format auf die Speicherkarte bannen. Wer seine Bilder nachher nicht bearbeitet und zurechtschneidet, sollte sich also daran orientieren.

Displayqualität

Neben dem Format spielt beim digitalen Bilderrahmen natürlich das verbaute Panel eine entscheidende Rolle. Hier sollte man auf einen hohen Dynamikumfang, eine korrekte Farbwiedergabe und eine hohe Blickwinkelstabilität achten. Letztere ist deshalb besonders wichtig, weil man auch mal von der Seite einen Blick auf den Bilderrahmen wirft – und auch dann sollte man das Bild noch scharf und und in den richtigen Farben sehen können.

Auflösung

Weniger wichtig ist hingegen die Auflösung des digitalen Bilderrahmens. Die meisten Modelle sind mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln ausgestattet, was nicht nach besonders viel klingt, in der Praxis jedoch mehr als ausreichend ist.

Die Auflösung ist nicht entscheidend

Schließlich hält man sich den Bilderrahmen nicht wie das Smartphone-Display direkt vor die Nase, sondern stellt ihn auf und betrachtet die Bildern aus einiger Entfernung.

Anschlüsse

Vor dem Kauf eines digitalen Bilderrahmens, sollte man auch einen Blick auf die verbauten Anschlüsse auf der Rückseite werfen. Hier finden sich in der Regel Steckplätze für USB-Sticks und SD-Karten. Mittlerweile tummeln sich auf dem Markt aber auch immer mehr Modelle, auf deren Rückseite man nur einen Stromanschluss findet. Bilder beziehen sie über das World Wide Web.

Über den Äther kann man dabei längst nicht nur Bilder, sondern auch kurze Videos und Kurznachrichten verschicken. Solche Modelle dienen nicht nur als Bilderrahmen, sondern sind eine kleine Kommunikationsplattform, mit der man die Großeltern ein Stück weit am Urlaub teilhaben lassen kann.

Wird der digitale Bilderrahmen lediglich per WLAN mit Bildmaterial versorgt, sollte man ein besonderes Augenmerk auf seinen internen Speicher werfen. Der sollte in der Regel mindestens 16 Gigabyte betragen. Bei dieser Speichergröße ist Platz für tausende von Bildern und man muss sich bei deren Auswahl nicht groß beschränken.

digitale Bilderrahmen Test: Marvue Vision 8

Testsieger: Marvue Vision 8

Der Vision 8 von Marvue kommt mit seinem dünnen Rahmen und der schlichten mattschwarzen Oberfläche recht unscheinbar daher, hat es aber nicht nur in puncto Bildqualität faustdick hinter den Ohren. Mit seinen zahlreichen Anschlüssen und dem perfekt funktionierenden Touchscreen-Bedienkonzept macht ihm keiner etwas vor.

Testieger

Marvue Vision 8

Test digitale Bilderrahmen: Marvue Vision 8
Ist mit allen Schikanen der Technik ausgestattet und zudem nicht besonders teuer.

Der dem digitalen Bilderrahmen zugrundeliegende Minimalismus-Gedanke macht auch vor der Standfuß-Konstruktion nicht halt. Hier kommt ein konisch zulaufendes Plastikstäbchen mit Gewinde zum Einsatz, das den Marvue davor bewahrt nach hinten umzukippen – und das funktioniert erstaunlich gut. Weil das Röhrchen an der Seite befestigt wird, kann man sehr einfach zwischen Hoch- und Querformat hin und her switchen.

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digitale Bilderrahmen Test: Marvue Vision 8
Der Rahmen ist angenehm schlank, das Bild knackig und scharf: So soll es sein.
digitale Bilderrahmen Test: Marvue Vision 8
Der Standfuß ist ein Plastik-Röhrchen.
digitale Bilderrahmen Test: Marvue Vision 8
Besonders tief ist der digitale Bilderrahmen zum Glück auch nicht.
digitale Bilderrahmen Test: Marvue Vision 8
Einmal um 90 grad gedreht, schon kann man die Bilder hochkant betrachten.

An der Rückseite befindet sich lediglich ein Ein-/Aus-Schalter sowie eine »Steckerleiste« an der mit SD-Karten und USB-Sticks die wichtigsten Vertreter der datenübertragenden Zunft Anschluss finden. Ebenso mit an Bord, aber etwas exotischer: Ein 3,5mm-Klinkenanschluss. Zugegeben, den wird man bei einem digitalen Bilderrahmen selten brauchen.

Die rückseitig verbauten Anschlüsse sind aber längst nicht die einzige Möglichkeit, Bildmaterial in den Marvue zu schleusen. Weil der digitale Bilderrahmen mit WLAN auch einen drahtlosen Kommunikationsstandard beherrscht, kann er auch auf diesem Wege mit Bildern gefüttert werden. Dank der Frameo-App geht das schnell und einfach von der Hand.

Um den Bilderrahmeen mithilfe der App befüllen zu können, muss man lediglich »einen Freund einladen« in den Einstellungen des Bilderrahmens antippen und den daraufhin aufploppenden Code in die Smartphone-App tippen. Schon kann man Bilder an den Marvue schicken, die man zudem mit kleinen Notizen versehen kann.

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digitale Bilderrahmen Test: Frameo Screenshot 7
Zuerst muss man sich ein Profil zulegen und das mit dem Rahmen verknüpfen.
digitale Bilderrahmen Test: Frameo Screenshot 2
Dann hat man Zugriff auf die verbundenen Rahmen.
digitale Bilderrahmen Test: Frameo Screenshot 4
Nun kann man einfach die Bilder auswählen, die man senden möchte...
digitale Bilderrahmen Test: Frameo Screenshot 5
.. sowie den Bilderrahmen auswählen, der mit dem Bildmaterial versorgt werden soll.
digitale Bilderrahmen Test: Frameo Screenshot 6
Als letzten Schritt wird dem Nutzer nun noch die Möglichkeit gegeben, einen kurzen Text zu notieren, der dann zusammen mit dem Bild eingeblendet wird.

Einziger Kritikpunkt: Mehr als zehn Bilder auf einmal kann man nicht schicken. Die Bilder vom Familienurlaub müssen also auf mehrere Datenpakete aufgeteilt werden.

Der 16 Gigabyte große Speicher, von dem 12,7 Gigabyte mit Bildern und Co. belegt werden können, reicht jedenfalls locker für die Bilder vom letzten Urlaub aus – und zehntausend Weitere.

Sein dünner, matt-schwarzer Rahmen sieht längst nicht nur gut aus, sondern hat auch den angenehmen Nebeneffekt, dass Bilder darauf ein Stück weit kontrastreicher rüberkommen, als das bei anderen Farben der Fall ist. Nötig hat der Marvue diesen kleinen optischen Trick jedoch nicht, denn unsere Test-Bilder stellt er mit satten Farben und knackiger Schärfe dar. Vor allem der hohe Dynamikumfang des Panels hat uns im Test gut gefallen.

Neben Bildern kann der Marvue auch Videos abspielen, solange die nicht länger als 15 Sekunden sind. Ein 20 sekündiges Testvideo hat er direkt selbst auf das Gardemaß von 15 Sekunden zurechtgestutzt. Unterm Strich ein nettes Feature, das aber nicht oft zum Einsatz kommen wird, schließlich ist das 15-Sekunden-Limit dann doch ein großer Hemmschuh um darauf ernsthaft Videos schauen zu können.

Nachteile?

Ein kleiner Nachteil ist, dass man nur SD-Karten mit weniger als 32 Gigabyte Speicherkapazität für das Befallen des Bilderrahmens verwenden kann. Diesen Makel teilt sich der Marvue zwar mit vielen anderen Kandidaten, störend ist das aber trotzdem.

Marvue im Testspiegel

Aktuell gibt es noch keine anderen Testberichte zum Marvue. Sollte sich das ändern, tragen wir das hier nach.

Alternativen

Der Marvue Vision 8 ist Testsieger, weil er super funktioniert und tolle Extras mitbringt, er ist aber nicht ganz billig. Es gibt auch andere gute Geräte, die ihren Preis wert sind.

Auch gut: Podoor P80

Der Podoor P80 sieht wie ein normaler schwarzer Bilderrahmen aus, unter seiner klassischen Hülle versteckt er aber jede Menge moderner Technik, die das Betrachten von Bildern sehr angenehm und den Podoor zu einer Empfehlung macht.

Auch gut

Podoor P80

Test digitale Bilderrahmen: Podor Digitaler Bilderrahmen
Kommt einem klassischen Bilderrahmen recht nahe, kann aber zudem mit einer sehr guten Panel aufwarten.

Die Standfußkonstruktion des Podoor P80 ist clever und hat uns im Test gut gefallen: Rechts unten auf der Rückseite ist eine Ansteckmöglichkeit für das Füßchen. Je nach dem, für welche Richtung man sich beim Stecken entscheidet, bekommt man einen Bilderrahmen im Hoch- oder Querformat. Weil die Fuß-Unterseite gummiert ist, steht der Bilderrahmen zudem enorm stabil.

Bei den Anschlüssen auf der Rückseite gibt es einen MicroSD-Kartenslot und einen Micro-USB-Anschluss. Ein verbautes WLAN-Modul eröffnet zudem die Möglichkeit, dem Bilderrahmen die letzten Urlaubs-Schnappschüsse drahtlos zukommen zu lassen. Wie schon beim Marvue kommt hierfür die Frameo-App zum Einsatz. Man muss konstatieren: Die Software funktioniert einfach, zuverlässig und schnell. Die Bilder kann man über den Äther direkt auf Omis Vitrine schicken und auf Wunsch mit einer kleinen Notiz versehen. Die Ankunft eines neuen Bildes quittiert der Podoor mit einem dezenten Signal.

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digitale Bilderrahmen Test: Podoor P80
Klassischer Bilderrahmen-Look mit knackigen digitalen Bildern.
digitale Bilderrahmen Test: Podoor P80
Die Rückseite wirkt aufgeräumt, geizt aber nicht mit Anschlüssen.
digitale Bilderrahmen Test: Podoor P80
Der Standfuß ist sehr solide...
digitale Bilderrahmen Test: Podoor P80
...und kann einfach umgesteckt werden. So kann man den Bilderrahmen auch für Hochkant-Bilder gut nutzen.

An der Bildqualität gibt es nicht viel zu kritisieren, das acht Zoll große Panel macht einen guten Job und verwöhnt seine Betrachter mit scharfen und Kontrastreichen Aufnahmen, die selbst bei einem starken Blickwinkel wenig ihrer brillanten Qualität verlieren, lediglich bei den Farben könnte der Podoor eine Spur mehr vertragen, das ist allerdings meckern auf hohem Niveau.

Auf einem hohen Niveau bewegt sich auch die Qualität des verbauten Touchscreens. Die Bedienung des digitalen Bilderrahmens geht dank der kurzen Reaktionszeit und dem gut strukturiertem Menü wie spielend leicht von der Hand. Lediglich beim MicroSD-Kartenslot gibt es die Beschränkung auf Karten mit höchstens 32 Gigabyte Speicherkapazität zu kritisieren.

Zwar ist der Rahmen des Podoor ein wenig dicker als der des Marvue, dafür sieht er aber auch deutlich mehr nach »klassischem« Bilderrahmen aus, als der Marvue. Wer für seine Vitrine also ein schlichtes Modell möchte, dass sich durch ein klassisches Fotorahmen-Design auszeichnet, der macht mit dem Podoor P80 alles richtig.

Clevere Extras: Nixplay W10F

Der Nixplay W10F ist ein digitaler Bilderrahmen, der per kostenloser App mit Fotos bespielt werden kann und im Gegensatz zu den meisten anderen digitalen Bilderrahmen auf dem Markt auf einen Slot für SD-Karten und USB verzichtet.

Clevere Extras

Nixplay W10F

Test  digitale Bilderrahmen:  Nixplay W10F
Der Nixplay W10F wird ausschließlich per App mit Bildern gefüttert. Das ist Geschmackssache – ansonsten handelt es sich hier um ein echtes Premiumgerät.

Er macht einen tollen, hochwertigen Gesamteindruck: Das fängt allein schon bei den dicken, mit Stoff verstärkten Kabeln an. Das Netzkabel ist gleichzeitig auch der Ständer des Geräts. Man kann den Winkel frei justieren und der Bilderrahmen steht stabil. Die Ständer-Einheit lässt sich auch entfernen – dann kann man das Gerät an der Wand mit dem mitgelieferten Montageset befestigen.

Toll finden wir auch, dass man die wertige Fernbedienung auf der Rückseite des Geräts magnetisch fixieren kann – so liegt sie nie im Weg herum und man muss sie auch nicht suchen.

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digitale Bilderrahmen Test: Nixplay X08h
Der große Nixplay mit wertiger Fernbedienung ...
digitale Bilderrahmen Test: Nixplay X08h
... die auf der Rückseite magnetisch befestigt wird.
digitale Bilderrahmen Test: Nixplay X08h
Das Kabel ist in den frei beweglichen Ständer integriert.
digitale Bilderrahmen Test: Nixplay X08h
So kann man den Rahmen auch hochkant aufstellen.

Der W10F hat mit seinen 10,1 Zoll eine gute Größe. Vom Kabel waren wir gleich begeistert. Es ist lang genug und erzeugt durch seine Breite und sein wertiges Aussehen optisch weniger Unordnung im Vergleich zu anderen Modellen. Auch dass man das Netzkabel in den biegbaren Ständer integriert hat, halten wir für eine gute Idee, da so weniger Kleinteile das Dekostück verschandeln.

Der Bildschirm ist matt-glänzend – tatsächlich handelt es sich um eine Zwischenstufe – und er hat eine Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Zur Inbetriebnahme begrüßt einen ein kurzes Einführungsvideo, dann muss man sich mit dem gewünschten WLAN verbinden. Danach ist die App von Nixplay zu installieren, die einfach und modern gestaltet ist.

Man kann damit Playlists und Alben erstellen und die Fotos vom Smartphone auf das Gerät laden. Auch Lautstärke und Helligkeit lassen sich per App einstellen. Man kann sich die Uhrzeit einblenden lassen oder auch den Schlafrhythmus eingeben, damit sich das Gerät automatisch zu bestimmten Zeiten aus- und anschaltet.

Insgesamt ist der Nixplay W10F ein modernes Gerät, das wir für Smartphone-Versierte empfehlen, da man keine Möglichkeit hat, eine SD-Karte anzuschließen oder Fotos per USB auf den Rahmen zu laden. Dafür kann man die Bilder für die Großeltern von zu Hause aus auf die Cloud laden – praktischer geht’s nicht.

Holzoptik: Familink digitaler Bilderrahmen

Der Familink-Bilderrahmen macht einen sehr hochwertigen Eindruck und ist mit seinem zehn Zoll großen Display ein echter Blockfang auf der Vitrine. Er ist einer der wenigen digitalen Bilderrahmen, der Bilder via SIM-Karte empfangen kann. Das hat allerdings auch seinen Preis.

Holzoptik

Familink Digitaler Bilderrahmen

Test digitale Bilderrahmen: Familink Digitaler Bilderrahmen
Der große Bilderrahmen in Holzoptik macht auf Omas Vitrine eine gute Figur.

Wo man bei der Konkurrenz ein Sammelsurium an Anschlüssen zur Bildübertragung findet, genügt sich der Familink mit einer gummierten Rückseite, aus der sich zwei Dreiecke heraus klappen lassen. Man merkt: Aha, das ist also der Standfuß. Eine Möglichkeit den digitalen Bilderrahmen hochkant aufzustellen, gibt es nicht. Dafür ist die Verarbeitung allerdings makellos und über alle Zweifel erhaben.

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digitale Bilderrahmen Test: Familink Digitaler Bilderrahmen
Der Bilderrahmen im Holz-Design wirkt warm – und diesen Eindruck machen auch die darauf gezeigten Bilder.
digitale Bilderrahmen Test: Familink Digitaler Bilderrahmen
Die Standfußkonstruktion ist ungewöhnlich, funktioniert aber hervorragend.
digitale Bilderrahmen Test: Familink Digitaler Bilderrahmen
Der Bilderrahmen ist vergleichsweise tief.

Bedient wird der Zehn-Zöller über seinen berührungsempfindlichen Bildschirm, was im Test zuverlässig und flott funktioniert hat. Weil es keine Möglichkeit gibt, eine SD-Karte oder einen USB-Stick anzustecken und de Bilder so auf den elf Gigabyte großen internen Speicher des Familink zu schleusen, ist man hier drahtlose Übertragungswege angewiesen. Genauer: WLAN.

Im Test hat die Anmeldung im Drahtlosnetzwerk problemlos und schnell funktioniert. Es genügt, sich mit den üblichen verdächtigen Informationen (Email Adresse etc.) auf der Website des Herstellers anzumelden und den Code einzugeben, der auf dem Bilderrahmen angezeigt wird. Hat man das erfolgreich hinter sich gebracht, kann man mit dem Befüllen des Bilderrahmens loslegen – und das geht erstaunlich unkompliziert, denn die App ist sehr übersichtlich gestaltet und erlaubt über jede Menge Extras.

So kann man beispielsweise ein Bild für später aufheben, dass dann an den Bilderrahmen geschickt wird, wenn der seit mehr als drei Tagen nicht mit neuem Bildmaterial versorgt wurde und man kann die Bilder mit einer kurzen Nachricht versehen – auch eine Möglichkeit, mal wieder »Hallo« zu den Großeltern zu sagen.

Theoretisch hat der Familink-Bilderrahmen auch eine SIM-Karte verbaut, mit der sich, auch ohne WLAN-Empfang, Bilder empfangen lassen. Die Nutzung dieses Service kostet allerdings 3,99 Euro im Monat. Für eine Art stationäres WhatsApp ein sportlicher Preis. Zielgruppe sind hier wahrscheinlich Seniorenhaushalte, die über keinen WLAN-Router verfügen und auf die SIM-Karten-Nutzung angewiesen sind, wenn sie drahtlos Bilder empfangen wollen. Die dürften nämlich auch wenig mit der ebenfalls verbauten Bluetooth-Schnittstelle anfangen dürfen.

Auch wenn das Bild des Familink nicht bis ins letzt Pixel scharf wirkt, sind die dargestellten Farben satt, kräftig und warm. Besonders gut gefallen hat uns die hohe Blickwinkelstabilität. Selbst wenn man aus einen enorm spitzen Winkel einen Blick auf den digitalen Bilderrahmen wirft, kann man das Bild und die dargestellten Farben noch gut erkennen.

Unterm Strich also ein gelungener Bilderrahmen, der für den Einsatz an der großelterlichen Vitrine optimiert ist – und genau dort gehört der Familink-Bilderrahmen auch hin.

Außerdem getestet

Nixplay W10G

Der extrem teure Nixplay W10G kann alles, was auch der W10F kann. Nur sein edles Design unterscheidet sich äußerlich von seinem kleinen Bruder. Allerdings könnte die silberne Spiegel-Optik noch besser verarbeitet sein, an der Rändern des Rahmens sieht man, dass die Flächen nicht komplett glatt sind – außerdem ist das Modell sehr anfällig für Fingerabdrücke. Immerhin liegt ein kleines Putztuch bei.

Der digitale Bilderrahmen bietet eine höhere Bildqualität mit 2048 x 1536 Pixeln in 2K – das rechtfertigt für uns aber nicht den doppelten Preis im Vergleich zum anderen Premium-Modell W10F des gleichen Herstellers. Selbst unser Nixplay-Favorit X08H ist fast fünfmal günstiger. Ansonsten kann man auch diesen Rahmen sowohl quer als auch hochkant aufstellen und das Kabel ist in den Ständer integriert. Für eine Empfehlung ist der Rahmen schlicht und einfach überteuert.

Yenock ZN-DP8002

Der ZN-DP8002 von Yenock fragt nach dem Einschalten zuerst nach dem WLAN-Passwort – und dann wird’s smart. Der digitale Bilderrahmen kann nämlich Freunde einladen, die ihn dann mit Bildmaterial versorgen können. Das funktioniert mithilfe eines Bestätigungscodes und hat im Test erfreulich schnell und unkompliziert geklappt.

Wer den Bilderrahmen nicht online via Smartphone bespielen will, kann auch einen der auf der Rückseite verbauten Anschlüsse dafür nutzen. Im Test hatte der Bilderrahmen jedoch erhebliche Probleme, wenn es darum ging, Bildmaterial von der MircoSD-Karte zu importieren. Das führte nämlich zum Absturz der Software. Ein digitaler Bilderrahmen, bei dem das Importieren nicht möglich ist, kann nicht empfohlen werden. Das Zeug dazu hätte der Yenock mit seinem großen Display und dem gut funktionierenden Touchscreen jedoch gehabt. Lediglich eine geringe Latenz haben wir hier beobachtet. Die Bildqualität ist, gemessen am Preis und an der Größe des Bilderrahmens, recht gelungen. Die Bilder wirken scharf und kontrastreich, wenn auch ein wenig kühl im Vergleich zu so manchem Konkurrenten.

Braun DigiFrame 1095

Der Braun DigiFrame 1095 sieht dem Kenuo P100WF zum verwechseln ähnlich. Vor allem die Rückseiten der beiden digitalen Bilderrahmen gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Auch hier ist eine Fernbedienung im Lieferumfang enthalten und auch hier sorgt ein spartanisch daherkommender Standfuß dafür, dass der Bilderrahmen im Praxiseinsatz nicht umfällt. So weit so in Ordnung.

Schwächen zeigt der Braun-Bilderrahmen allerdings bei der Bedienung. Die Schrift ist unnötig schwer zu lesen und auch beim übrigen Menü-Design hat sich der Hersteller nicht mit Ruhm bekleckert. Die Bildqualität ist mittelmäßig, Effekte bei den Bildübergängen ruckeln immer mal wieder – als würde das die Hardware schon an ihre Leistungsgrenze bringen. Lediglich die Fernbedienung hat im Test einen guten Eindruck hinterlassen, da sie zuverlässig und schnell reagiert. Unterm Strich reicht das aber nicht, um den vergleichsweise hohen Preis zu rechtfertigen.

Kenuo P100WF

Gleich nach dem Hochfahren gibt sich der Kenuo P100WF wie ein Tablet. Groß gestaltete Icons, wie man sie von einem solchen Gerät kennt, schreien dem Nutzer förmlich »drück mich!« entgegen. Lässt man sich dazu hinreisen, wird man allerdings enttäuscht, denn der Bildschirm ist keinesfalls berührungsempfindlich – er tut nur so.

Ebenso zu kritisieren ist seine Menüführung. Die ist unterm Strich ein wenig aus der Zeit gefallen und die Bilder brauchen verhältnismäßig lange, bis sie endlich geladen sind. Weitere Federn bei der Bedienung muss der Kenuo lassen, weil er – im Gegensatz zu vielen Konkurrenten, keine berührungsempfindliche Bildschirmoberfläche verbaut hat. Glücklicherweise klappt die Bedienung trotzdem ganz gut, was jedoch der im Lieferumfang enthaltenen Fernbedienung geschuldet ist. Das Displaydes Kenuo ist hell, die Bildwiedergabe knackig und scharf. Lediglich die Farbgebung erscheint uns im Gegensatz zur Konkurrenz ein wenig kühl. An Anschlüssen stehen die üblichen Verdächtigen zur Verfügung: SD-Karten-Steckplatz, USB-Port, Micro-USB-Port und eine 3,5mm-Klinke.

Hama Slim Steel

Eigentlich wäre der Hama Slim Steel ein großer Anwärter auf eine Empfehlung gewesen. Er ist sehr wertig aus Metall gefertigt, extrem flach, sieht schick aus und hat eine tolle Farbwiedergabe. Aber: In unserem Test erkannte er scheinbar willkürlich verschiedene SD-Karten nicht und beim nächsten Versuch wieder doch. Selbst bei einer SD-Karte von Hama gab es Probleme. Das Gerät an sich macht einen tollen Eindruck, aber mit den sofort aufgetretenen Startschwierigkeiten hat uns der Bilderrahmen keinen Spaß gemacht. Überdies war er langsam und Bildeffekte nicht ruckelfrei.

Braun DigiFrame 1890

Der DigiFrame 1890 von Braun ist vor allem eins: viel zu teuer. Er ist mit 18,5 Zoll ein sehr großes Modell, das eine recht gute Bildqualität aufweist. Allerdings ist die Software so veraltet, dass moderne SD-Karten mit exFAT nicht erkannt werden. Das Dateisystem muss auf FAT32 (MS-DOS) formatiert sein. Für den stolzen Preis erwartet man dann wenigstens flüssige Diashow-Effekte, doch auch die sucht man hier vergebens.

Kodak RDPF-802V

Der RDPF-802V von Kodak ist eine Enttäuschung mit dickem Rahmen. Das Menü sieht aus, als käme es direkt aus den 2000ern und auch die Bildqualität ist unterdurchschnittlich. So hat der Kodak-Bilderrahmen mit der Schwarz-Darstellung große Probleme, mehr als ein dunkles Grau ist leider nicht möglich und auch Weiß sieht mehr aus wie eine Mischung aus Grau und Blau.

Neben dem dicken Rahmen und der unterdurchschnittlichen Bildqualität, ist es vor allem das schlechte Bedienkonzept, mit dem der Kodak-Bilderrahmen hervorsticht. Die Bedienelemente sind auf der Rückseite angeordnet und weil alle gleich aussehen und die gleiche Form haben, ist es schwer, die Knöpfe »blind« zu drücken. Einzig positiv ist, dass eine Fernbedienung im Lieferumfang enthalten ist. Die hat im Test zuverlässig funktioniert. Was man dem Kodak-Bilderrahmen auch vorwerfen muss, ist sein Standfuß. Damit seht der Bilderrahmen nämlich derart steil, dass er beinahe schon umzukippen droht, 1-2 Grad mehr, meint man, und es ist so weit.

Intenso Photobase

Last but not least ist der Amazon beliebte Bestseller Intenso Photobase. Dass er sich so gut verkauft, erklären wir uns durch den geringen Preis und die lange Zeit auf dem Markt. Der Bilderrahmen wirkt nicht wertig, der Rahmen ist sehr dick, die Bildqualität verwaschen. Diashow-Effekte ruckeln, die Überblenden sind altmodisch und generell ist das Gerät sehr langsam. Das Gerät kam 2010 ins Sortiment und das merkt man, denn es ist selbst für einen digitalen Bilderrahmen ist nicht mehr zeitgemäß. Erwähnenswert ist, dass der Photobase Bilderrahmen einen Eco-Modus mitbringt.

So haben wir getestet

Aus dem riesigen Angebot an Bilderrahmen haben wir 24 Modelle ausgewählt und in zwei Testrunden getestet. 12 davon sind noch verfügbar.

Wir haben alle Bilderrahmen aufgebaut und die Verarbeitung der Rahmen, der Fernbedienungen und der Netzteile geprüft. Anschließend wurden die Menüs unter die Lupe genommen. Wie schnell ist das Gerät einsatzbereit? Reagiert es gut, funktionieren die vorgenommenen Einstellungen? Die Steuerung mit der Fernbedienung sowie direkt am Gerät wurde ebenso bei allen Testkandidaten getestet.

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digitale Bilderrahmen Test: Digitale Bilderrahmen Alle
digitale Bilderrahmen Test: Bilderrahmen Gruppenfoto
digitale Bilderrahmen Test: Digitale Bilderrahmen Update 09 2019
digitale Bilderrahmen Test: Alle Digitalen Bilderrahmen

Digitale Bilderrahmen mit SD-Karten sind nach wie vor der Klassiker. Es gibt mittlerweile auch digitale Bilderrahmen mit WLAN und Steuerung per App, wir haben uns aber hauptsächlich auf die klassischen SD-Varianten beschränkt, die bisher immer noch marktführend sind.

Digitale Bilderrahmen mit SD-Karten sind nach wie vor Standard

Alle Bilderrahmen wurden mit den gleichen Fotos auf SD-Karten versorgt und wir haben Bildqualität, Helligkeit und Bildeffekte verglichen. Auch auf Blickwinkelstabilität, Spiegelungen und Farbwiedergabe haben wir geachtet.

Nicht nur bei der Verarbeitung, auch bei der Bildqualität zeigten sich große Unterschiede. Bei der Farbwiedergabe variierten die Ergebnisse stark. Viele günstige Bilderrahmen zeigen flaue, vergleichsweise kalte Bilder.

Die wichtigsten Fragen

Wie viel kostet ein guter digitaler Bilderrahmen?

Wir sind ganz ehrlich: Leider sind selbst Modelle für 50 Euro meistens nicht qualitativ. Man sollte eher ab der Preisgrenze von 70 Euro suchen – unser Testsieger Nixplay X08H kostet etwa 75 Euro.

Kann ich meine Bilder auch über WLAN auf den digitalen Bilderrahmen spielen?

Das ist bei manchen Modellen möglich, z.B. beim Nixplay W10F. Der kostet allerdings auch ordentlich was. Die meisten Modelle haben SD- und USB-Slots.

Gibt es digitale Bilderrahmen ohne Kabel?

Das ist uns bisher noch nicht untergekommen. Ein kabelloser digitaler Bilderrahmen würde viele Batterien fressen und wäre damit nicht besonders nachhaltig.

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