Der beste DVB-T2 Receiver

Alle DVB-T2 Receiver im Test.

Der beste DVB-T2-Receiver ist der Xoro HRT 8720. Dank seiner eingängigen Menüstruktur und dem flotten Sendersuchlauf ist er in Windeseile eingerichtet. Er verzichtet zwar auf Netzwerkfähigkeiten und ist damit nicht so smart wie manch anderer, kann aber Festplatten-Recording – und mehr braucht man eigentlich nicht.

Update 30. März 2017

Aktuell zur Umstellung auf DVB-T2 konnten wir zwei brandneue Receiver testen: der Xoro HRT 8770 twin ist mit einem Twin-Tuner ausgestattet, damit kann man nun ein Programm aufzeichnen und gleichzeitig ein anderes anschauen.

Der TechniSat Digipal T2 DVR ist etwas einfacher ausgestattet als der Digipal Isio HD, ist dafür aber auch günstiger.

Viele Receiver stehen zur Auswahl und wir haben uns einen Überblick verschafft. Acht Modelle haben wir ausgesucht und für Sie getestet. Preislich lagen die meisten Geräte zwischen 60 und 80 Euro – also durchaus vertretbare Summen. Wem das allerdings zu teuer ist oder wer gerne mehr ausgeben möchte, der findet bei unseren Alternativen ebenfalls etwas.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der Testsieger

Xoro HRT 8720

Test DVB-T2 Receiver: Xoro HRT 8720
Kein LAN, trotzdem, oder gerade deshalb enorm hoher Bedienkomfort.

Der Xoro HRT 8720 hat alles was man zum Fernsehen über DVB-T2 braucht. Sein Verzicht auf LAN-Fähigkeit und Smart-TV-Funktionen ist nur dann ein Nachteil, wenn man sie braucht, und das dürfte bei den wenigsten der Fall sein. Dafür ist er sehr einfach zu bedienen und liefert zudem eine hervorragende Bildqualität.

Luxus Variante

TechniSat Digipal Isio HD

Test DVB-T2 Receiver: Technisat Digipal Isio HD
Rundum gelungenes Gerät für gehobene Ansprüche und Bedienkomfort.

Wer mehr will, vor allem Smart mit LAN-Anschluss, sollte sich den TechniSat Digipal Isio HD näher ansehen. Bei ihm gibt es neben dem Netzwerkanschluss so komfortable Features wie eine zweite USB-Schnittstelle und den sehr guten, hauseigenen Programmführer. Außerdem verfügt er noch über eine Scartbuchse. Wer das alles nicht braucht, für den ist der TechniSat zu teuer.

Mit Twin-Tuner

Xoro HRT 8770 twin

Test DVB-T2 Receiver: Xoro HRT 8770 twin
Der HRT 8770 twin ist mit zwei Tunern ausgestattet, man kann ein Programm schauen, während ein anderes aufgenommen wird.

Xoro hat mit dem HRT8770 twin auch einen Receiver mit Doppel-Tuner im Angebot. Damit kann man gleichzeitig unterschiedliche Programme aufnehmen oder eine Sendung aufzeichnen und gleichzeitig eine andere ansehen. Außerdem gibt es einen LAN Anschluss, was den Fernseher damit smart macht. Für all diejenigen, die sich gerne Sendungen aufzeichnen, ist der HRT8770 twin eine sehr gute Anschaffung zu einem Preis, über den man nicht meckern kann.

Komplettangebot

Strong SRT 8540

Test DVB-T2 Receiver: Strong SRT 8540
Im Set mit aktiver DVBT-Antenne ausgestattet.

Ein besonderer Vorteil des Strong SRT 8540 ist seine DVB-T-Zimmerantenne. Gerade für Umsteiger, die keine Dach- oder Zimmerantenne haben, ist dieser Receiver eine gute Alternative. Auch sonst macht er einen guten Eindruck. Die Erstinstallation geht problemlos vonstatten und es gibt auch hier die Möglichkeit Sendungen aufzunehmen. Zusätzlich ist eine Scart-Buchse für ältere Geräte vorhanden. Dieser Receiver ist also ein echter Allrounder.

Vergleichstabelle

Der TestsiegerLuxus VarianteMit Twin-TunerKomplettangebot
Modell Xoro HRT 8720 TechniSat Digipal Isio HD Xoro HRT 8770 twin Strong SRT 8540 TechniSat Digipal T2 DVR Edision Progressiv hybrid lite DVB-C/T Imperial T2 IR Plus Comag SL65T2 Skymaster DT-2HD Telestar digiHD TT 5 IR
Test DVB-T2 Receiver: Xoro HRT 8720Test DVB-T2 Receiver: Technisat Digipal Isio HDTest DVB-T2 Receiver: Xoro HRT 8770 twinTest DVB-T2 Receiver: Strong SRT 8540Test DVB-T2 Receiver: TechniSat Digipal T2 DVRTest DVB-T2 Receiver: Edision progressiv hybrid lite DVB-C/TTest DVB-T2 Receiver: Imperial T2 IR PlusTest DVB-T2 Receiver: Comag SL65T2Test DVB-T2 Receiver: Skymaster DT-2HDTest DVB-T2 Receiver: Telestar digiHD TT 5 IR
Pro
  • Sehr gute Bildqualität, einfach zu installieren und zu bedienen
  • Zusätzlicher USB-Port, Programmführer und mit LAN
  • Smartfähig und mit Twin-Tuner ausgestattet (gleichzeitig fernsehen und aufnehmen)
  • Mit Scartbuchse und Antenne, aufnehmen möglich
  • Einfache Bedienung
  • Sehr kompakt und kann hinter dem Fernseher versteckt werden
  • Mit Scat-Buchse und LAN-Anschluss
  • Baugleich mit dem Imperial
  • Integriertes Netzteil vorhanden
  • Sehr schnelle Umschaltzeiten
Contra
  • Nicht internetfähig
  • Etwas teuer
  • Externe Festplatte oder SSD-Laufwerk nötig, damit viel aufgenommen werden kann
  • Etwas umständliche Programmlisten-Verwaltung
  • Zu lange Umschaltzeiten
  • Kann keine privaten Sender entschlüsseln
  • Gerät bleibt ab und zu hängen
  • Hardware-Bug am Display
  • Kann keine privaten Sender entschlüsseln
  • HD konnte trotz Decoder nicht dargestellt werden
Bester Preis
Technische Daten   Technische Daten anzeigen

So haben wir getestet

Um uns einen guten Überblick zu verschaffen, haben wir acht Modelle zum Test geordert: Die meisten Modelle liegen im Preisgefüge zwischen 60 und 80 Euro, wie der Comag SL65T2, der Imperial T2 IR Plus, der SRT 8540 von Strong, der digiHD TT 5 IR von Telestar und der Xoro HRT 8720. Mit dem Edision Progressive hybrid lite und dem Skymaster DT-2HD hatten wir außerdem zwei besonders günstige Vertreter im Test, der TechniSat Digipal Isio HD rundet das Angebot hingegen nach oben ab.

Alle DVB-T2 Receiver im Test.
Alle DVB-T2 Receiver im Test.

Die zwei Modelle, die wir als Update zusätzlich getestet haben, der Xoro HRT 8770 und der TechniSat Digipal T2 DVR, liegen preislich bei ca. 80 Euro.

Update: Xoro HRT 8770 und der TechniSat Digipal T2 DVR verfügen über eine »erwachsene« Fernbedienung, keine im Scheckkarten-Format.

In erster Linie interessierte uns die Ausstattung. Die soll praxisgerecht sein und außer der wichtigen HDMI-Buchse auch zumindest einen analogen »Notausgang« für ältere Fernseher ohne HDMI-Schnittstelle bieten. Die Möglichkeit, das Fernsehprogramm auf einen USB-Stick oder eine externe USB-Festplatte aufzuzeichnen, sollte ebenfalls möglich sein. Dafür erhöht ein guter elektronischer Programmführer (EPG) den Komfort deutlich, daher haben wir uns auch die angesehen.

Ganz besonders lästig – und das gilt für sämtliche Empfangsarten wie Kabel, Sat und terrestrisch – ist die mitunter mehrere Sekunden währende Pause beim Programmwechsel; da wird das Zappen aus der Werbepause oder das Senderhopping schon mal zur Geduldsprobe. Auch hier haben wir nachgemessen. Bei allen Receivern bewegten sich die Umschaltzeiten zwischen Null und zwei Sekunden und damit im tolerablen Bereich.

Außerdem konnten wir leichte Unterschiede in der Bildqualität feststellen, daran sollte es ja nun gerade beim Empfang von FullHD Inhalten nicht scheitern. Auch hier machen sich Unterschiede bemerkbar, auch wenn sie eher marginal sind und unter Umständen mit dem nächsten Firmware-Update behoben werden können.

Empfangstechnisch gibt es ebenfalls Erfreuliches zu berichten: Alle Testgeräte listeten nach mehr oder weniger lange währendem Suchlauf sämtliche empfangbaren Programme auf. Es gab lediglich Unterschiede in der Bewertung der Empfangsqualität. So zeigte unser Favorit alles, was ihm unter die Antenne kam, egal, wie fehlerhaft sich das Bild nachher darstellte, während andere Geräte Programme mit Klötzchen bauten, nur Standbild zeigten oder gar nicht abspielten.

Endlich FullHD über Antenne

Über 10 Jahre sind nunmehr vergangen, seit das terrestrische Digitalfernsehen die bis dahin analoge Ausstrahlung ersetzte. Den Anfang machte seinerzeit der Probebetrieb in Berlin.

Seit Mai 2016 ist DVB-T2 in etwa 70 Prozent der Haushalte in der Bundesrepublik über Hausantenne empfangbar. In dieser Startphase kann man die HD Programme von ARD, ZDF, ProSieben, Sat 1 und VOX in FullHD-Qualität empfangen.

Ab März 2017 wird das Sendernetz auf rund 40 Programme erweitert, überwiegend in HD. Die öffentlich-rechtlichen Sender werden nach wie vor kostenlos und unverschlüsselt zu empfangen sein. Die privaten Sender werden bis März zwar bereits verschlüsselt, aber noch kostenfrei angeboten. Ab März wird sich das voraussichtlich ändern, dann wird die Entschlüsselung kostenpflichtig werden, man braucht dann also ein Abo.

Eine Übersichtskarte zum Empfangsgebiet ab 29.3.2017 können Sie hier herunterladen. Alternativ können Sie hier mittels Ihrer Postleitzahl nachsehen, ob Sie im DVB-T2-Empfangsgebiet liegen.

Gott sei Dank muss man nicht jeden Privatsender einzeln abonnieren, es reicht ein Abo von Freenet TV. Das kostet 69 Euro pro Jahr oder umgerechnet 5,75 Euro pro Monat.

Zum Empfang der verschlüsselten Programme setzt man bei DVB-T2 statt auf die übliche Entschlüsselung per SmartCard auf fest in die Geräte eingebaute Module. Die erkennen an der Service-ID, ob der monatliche Beitrag bezahlt ist.

Mit dem Edision Progressive hybrid lite und dem Skymaster DT-2HD hatten wir aber auch zwei Receiver im Test, die nicht über ein Modul zur Entschlüsselung verfügen. Sie sind damit nur für die frei empfangbaren öffentlich rechtlichen Sender geeignet. Deshalb sind sie aber auch günstiger zu haben.

Da zur Übertragung von Inhalten via DVB-T2 ein neuer Video-Komprimierungsstandard (HEVC) genutzt wird, sind neue Endgeräte nötig. HEVC bietet eine Auflösung in FullHD Qualität, wie eine Blu-ray-Disc. Da selbst DVB-T taugliche Fernseher erst seit wenigen Monaten den DVB-T2 Standard überhaupt umsetzen können, werden viele Zuschauer wieder auf eine externe Box, einen DVB-T2 Receiver zurückgreifen müssen.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Fernseher – oder auch der erst kürzlich angeschaffte DVB-T Receiver – den neuen Standard unterstützt, finden Sie auf der Deutschen TV-Plattform eine Liste kompatibler Geräte.

Informationen zur Verfügbarkeit von DVB-T2 und den in Ihrer Region angebotenen Programmen finden Sie zum Beispiel auf dem Portal von TechniSat.

Worauf es bei DVB-T2-Receivern ankommt

Viele Zuschauer möchten ab März nicht von einem schwarzen Bildschirm überrrascht werden und suchen daher nach einem am besten möglichst preisgünstigen, unauffällig kleinen und einfach anzuschließenden Zusatzgerät.

Beschäftigt man sich etwas genauer mit den Möglichkeiten, die DVB-T2-Receiver bieten, wachsen die Begehrlichkeiten aber oft auch: Vielleicht möchte man Sendungen aufzeichnen, oder es sollen zwei Endgeräte an eine Antenne angeschlossen werden oder man möchte seinem alten Fernseher, der nach wie vor ein tolles Bild liefert, in Sachen SmartTV auf die Sprünge helfen.

Zum Aufzeichnen auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte verfügen die meisten unserer Testgeräte über eine entsprechende USB-Schnittstelle. Festplatten-Recording ist also bei den meisten – aber nicht allen – DVB-T2-Receivern kein Problem.

Es gibt Receiver, die neben dem obligatorischen HDMI-Anschluss auch über die alte Analogschnittstelle SCART verfügen; so darf der unter Umständen noch vorhandene Röhrenfernseher zumindest bis zur Neuanschaffung noch brav seine Dienste verrichten, allerdings nicht in HD.

Wenn Sie Ihren Fernseher in die smarte Internet-Welt einzuführen möchten, ist ein Receiver mit LAN-Anschluss, Internetzugang und vorinstallierten Apps das Richtige für Sie. Neue Fernseher bringen all das schon mit, oft bietet aber auch der Blu-ray-Player nebenan schon diese Funktionen, da braucht’s dann keinen smarten DVB-T2-Receiver mehr.

 

Test: DVB-T2 Receiver – Testsieger Xoro HRT 8720

Testsieger: Xoro HRT 8720

Der Xoro HRT 8720 ist für uns der beste DVB-T2-Receiver für die meisten, weil er ohne viel Schnickschnack schnell und zuverlässig das tut, was er soll, nämlich das Fernsehprogramm zeigen. Er ist einfach zu installieren und zu bedienen und liefert eine sehr gute Bildqualität.

Der Testsieger

Xoro HRT 8720

Test DVB-T2 Receiver: Xoro HRT 8720
Kein LAN, trotzdem, oder gerade deshalb enorm hoher Bedienkomfort.

Noch dazu ist der Xoro ein echter Hingucker, das Gehäuse ist vorn wie ein Pult angeschrägt, mitten auf der Front prangt unübersehbar der Ein-/Aus-Schalter, der sich als Designelement zur Oberseite fortsetzt. Das ganze Gehäuse ist leicht durchscheinend, so dass man die elektronischen Bauteile durchschimmern sieht.

Praxistest

Der zentrale Ein-/Aus-Schalter setzt das Gerät umgehend in Betrieb, bereits nach wenigen Sekunden erscheint das sogenannte Virgin-Menü, mit der Abfrage nach der gewünschten Sprache.

Hat man die eingestellt, kann man wahlweise die manuelle Sendersuche oder den automatischen Suchlauf auswählen. Der automatische Suchlauf ist gerade für die Erstinstallation das Mittel der Wahl, weil der Receiver innerhalb kaum einer Minute das komplette Frequenzband abgesucht und die empfangbaren Sender abgespeichert hat.

Das Sortieren der Sender nach eigenem Geschmack ist ebenfalls schnell erledigt, was nicht zuletzt am wirklich übersichtlichen Layout der Fernbedienung liegt. Auch Sonderfunktionen, wie die EPG-Anzeige und der Aufnahmestart direkt von hier, gehen mit ihr leicht von der Hand.

Die Programme wechseln innerhalb einer bis eineinhalb Sekunden, was vergleichsweise schnell ist, lediglich der Telestar DigiHD T5 war schneller – der schaltet nämlich ganz ohne erkennbare Verzögerung um.

Auf LAN oder gar WLAN verzichtet der Xoro komplett, es gibt also weder Smart-Funktionalität noch lässt sich die Firmware einfach online updaten. Dazu muss man die neue Version mit dem PC herunterladen und per USB-Stick auf den Xoro übertragen – das machen aber die meisten anderen Receiver ebenso. Der HRT 8720 bietet aber darüber hinaus die Möglichkeit, ein Update OTA (over the air, also über die Antenne) zu laden, was zwar recht lange dauern kann, aber dennoch komfortabler ist.

Zwar gibt es keine großen Unterschiede zwischen den Testgeräten seitens der Bildqualität, dennoch gehört der Xoro mit seinem klaren, knackigen Bild zu den besten. Andere Geräte erschienen im Direktvergleich eher blass.

Dank einer Analog-AV-Buchse kann der Xoro auch an einem alten Fernseher betrieben werden. Dafür wird in den meisten Fällen zwar ein Adapter benötigt, weil es sich nur um eine Ausführung in MiniKlinke handelt, und es gibt natürlich keine HD-Qualität, die ein alter Fernseher ohnehin nicht beherrscht, aber zumindest bekommt man so auf alte TVs ein Bild.

Nachteile?

Eine Möglichkeit, den Xoro ins Internet einzubinden, gibt es nicht. SmartTV funktioniert mit ihm also nicht, das geht nur über den Fernseher selbst oder einen anderen Zuspieler wie einen Blu-ray-Player.

Das vermeintliche Manko eines Steckernetzteiles (schließlich hat man da sicher schon einige davon in der Steckdosenleiste stecken) entpuppt sich beim Xoro an anderer Stelle als klarer Vorteil: Statt mit dem 12V-Netzteil kann der Xoro nämlich problemlos auch im Auto oder Wohnwagen am Bordnetz betrieben werden – ein klarer Wettbewerbsvorteil also.

Xoro HRT 8720 im Testspiegel

Der Xoro war einer der ersten DVB-T2 tauglichen Receiver und konnte bereits in vielen Tests reichlich Eindruck machen:

Dirk Weyel hat den Xoro in der Ausgabe 3/16 des Magazins SAT EMPFANG getestet – Ergebnis 1,3 in der Oberklasse. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wurde als sehr gut bezeichnet, besonders gefielen dem Kollegen die vergleichsweise kurzen Umschaltzeiten und die Möglichkeit des Aufzeichnens:

»Unser Testmuster überzeugt mit sehr schnellen Umschaltzeiten und guter Bild- und Tonqualität. […] Der Xoro HRT 8720 ermöglicht erstmals HD-Fernsehen über eine einfache Zimmerantenne. Der DVB-T2-Receiver überzeugt durch schnelle Umschaltzeiten, Aufnahmefunktion und ist ‘freenet TV‘-tauglich.«

Im Vergleichstest von Audio Video Foto Bild wurde der Xoro mit der Endnote »gut« Testsieger (Ausgabe 8/2016). Die Tester attestierten dem Xoro eine gute HD-Bild-Qualität und einen guten Raumklang in 5.1 sowie eine breite Ausstatung mit analogen wie digitalen Ausgängen und lobten die Bedienung:

»Die Bedienung gelingt einfach, die Menüs sind nicht schön, aber zweckmäßig. […] Am Bild gab’s nichts auszusetzen, auch den Ton gab der Xoro gut wieder.«

Von CHIP erhielt der Xoro zwar einen »Kauftipp«, aber keine Endnote (Ausgabe 10/2016):

»Auf einem USB-Stick, der zwischen vier GB und einem TB groß sein muss, kann er das laufende Programm aufnehmen. […] Der integrierte Medienplayer spielte alle unsere Testvideos flüssig und im richtigen Seitenverhältnis ab, keine Selbstverständlichkeit bei den getesteten Receivern. […] Setup und Menüs sind über die schlanke Fernbedienung einfach zu bedienen.«

Beim Video-Magazin wurde der Xoro zusammen mit dem Edision Proton T265 LED Testsieger (Ausgabe 7/2016). Und im Test von COMPUTER wird der Xoro mit einer »guten« Note (2,2) und dem ebenfalls »guten« Preis-Leistungs-Verhältnis als Preistipp genannt:

»Wer […] auf die Netzwerkfunktionen und Menüs in Hochglanzoptik verzichten kann, macht auch mit den Geräten von Xoro […] nichts falsch.«

Im Test der Stiftung Warentest kommt der Xoro 8720 zwar nur auf den sechsten Platz, aber das mit der guten Note 2,2 (Test 2/2017). Auf den vorderen Plätzen liegen bei der Stiftung Warentest teure Receiver, die viele Smart-TV-Features bieten, die die meisten aus unserer Sicht weder wollen noch brauchen. Testsieger wurde der Technisat Digipal Isio HD, der fraglos mehr bietet, aber rund doppelt so viel kostet wie unser Favorit.

Wer einfach nur fernsehen will, muss nicht so viel ausgeben. Wer auf Smart-TV und einen guten Programmführer Wert legt und bereit ist, dafür mehr Geld auszugeben, für den ist der Technisat aber interessant. Daher empfehlen wir ihn auch gleich als erste Alternative.

Alternativen

Der Xoro HRT 8720 wird zwar für viele der perfekte DVB-T2 Receiver sein, aber er deckt nicht alle Bedürfnisse ab, die man haben kann. Es gibt durchaus Szenarien, für die man bereit ist, auch etwas mehr auszugeben – oder auch weniger.

Luxus Variante

TechniSat Digipal Isio HD

Test DVB-T2 Receiver: Technisat Digipal Isio HD
Rundum gelungenes Gerät für gehobene Ansprüche und Bedienkomfort.

Der TechniSat Digipal Isio HD spielt schon rein äußerlich in einer anderen Liga. Das Gehäuse ist im TechniSat üblichen geschwungenen Design gehalten, und hinterlässt einen sehr hochwertigen Eindruck.

Auch seine Ausstattung ist üppig: Neben einer smarten LAN-Schnittstelle verfügt der TechniSat über gleich zwei USB-Schnittstellen, beispielsweise eine für die Aufnahme und eine als Eingang für externe Geräte. Der TechniSat wird damit zum smarten Mediaplayer, übrigens inklusive mitgeliefertem HDMI-Kabel.

Andererseits kommen auch Besitzer älterer Fernseher auf ihre Kosten, denn der TechniSat verfügt zusätzlich noch über eine Scartbuchse.

Das Menü hinterlässt einen durchdachten Eindruck, ein Blick ins Handbuch erübrigt sich fast immer. Ein weiterer Vorteil: Der TechniSat kann auch in Österreich eingesetzt werden, weil er auch den dort genutzten Codec beherrscht.

Besondere Aufmerksamkeit hat man dem hauseigenen EPG gewidmet; die »Sieh Fern Info« (SFI) erlaubt vor allem bei der Aufnahme mehr Flexibilität als das Standard EPG.

Zudem liefert der TechniSat neben einem hervorragenden Bild auch eine gute Gesamtperformance, auch wenn er bei den Umschaltzeiten meist eine halbe Sekunde länger braucht als unser Favorit.

Mit Twin-Tuner

Xoro HRT 8770 twin

Test DVB-T2 Receiver: Xoro HRT 8770 twin
Der HRT 8770 twin ist mit zwei Tunern ausgestattet, man kann ein Programm schauen, während ein anderes aufgenommen wird.

Mit dem HRT8770 twin bringt Xoro rechtzeitig zum DVB-T2 Start einen komfortablen Receiver mit Doppel-Tuner ins Rennen. Dieser erlaubt gleichzeitiges Aufnehmen unterschiedlicher Programme, oder die Aufnahme des einen und gleichzeitiges Schauen eines anderen.

Die Erst-Installation läuft dabei, wie gewohnt, zügig ab. Bereits nach wenigen Minuten hat der Xoro alle verfügbaren Sender gefunden und nach seinen internen Vorgaben einsortiert. Umsortiert wird einfach im Listen-Menü, bzw. kann man einfach eine eigene Favoritenliste erstellen.

Neben der USB-Schnittstelle zum Aufnehmen verfügt der HRT8770 zudem über einen LAN Anschluss und macht den Fernseher damit smart. Die Einrichtung des externen Datenträgers geht ebenfalls intuitiv.

Ich empfehle zur Archivierung von TV-Serien oder -Reihen, sowie zum dauerhaften Verbleib am Receiver eine Festplatte oder ein SSD-Laufwerk, wegen der schlanken Abmessungen gern im 2,5″ Format. Für eine einmalige Aufnahme reicht ein USB-Stick, 1 GB reicht etwa für eine Stunde Aufnahme.

Wer gerne Sendungen aufzeichnet und dabei den Komfort eines zweiten Tuners nutzen möchte sollte sich unbedingt den Xoro HRT8770 twin anschauen.

Komplettangebot

Strong SRT 8540

Test DVB-T2 Receiver: Strong SRT 8540
Im Set mit aktiver DVBT-Antenne ausgestattet.

Der Strong SRT 8540 kommt, zumindest in dem von uns getesteten Set, direkt mit aktiver DVB-T Zimmerantenne. Doch auch sonst hat der Strong einiges zu bieten.

Er macht wenig Federlesens bei der Erstinstallation, die Sender sind recht zügig gefunden und zusammengestellt. Gefällt die Sortierung nicht, kann sie händisch an die eigenen Präferenzen angepasst werden.

Neben der USB-Schnittstelle zum Aufnehmen verfügt der Strong zudem über einen LAN Anschluss und macht den Fernseher damit smart. Das Bildschirmmenü ist allerdings nicht ganz so gut durchorganisiert wie bei unserem Favoriten. Die Verwaltung der Programmliste und der Aufnahmen ist beim Receiver von Strong etwas umständlicher.

Allerdings kann er noch mit einem ganz besonderen Feature aufwarten: Dank Scart-Buchse kann auch das alte Röhren-Schätzchen noch von DVB-T2 profitieren, wenngleich natürlich nicht in HD.

Für Umsteiger, die keine Dachantenne und auch keine Zimmerantenne haben, ist der Strong SRT 8540 samt Zimmerantenne der perfekte Einstieg. Wenn dann noch die Scart-Buchse zum Einsatz kommt, hat sich der Kauf doppelt gelohnt.

Außerdem getestet

TechniSat Digipal T2 DVR

Eigentlich hinterlässt der TechniSat Digipal T2 DVR einen guten Eindruck. Die Ausstattung wurde allerdings im Gegensatz zum Isio HD etwas abgespeckt, so hat der T2 DVR keine Scart-Buchse mehr und verfügt auch nur über eine USB-Schnittstelle. Die Installation geht schnell und die Bedienung ist am Ende intuitiv und zügig.

Einzig die langen Umschaltzeiten sind für uns nicht akzeptabel – es geht auch besser, wenn man sich den Isio ansieht. Da bleibt man hinter seinem Potential zurück.

Edision Progressiv hybrid lite DVB-C/T

»Noch eine Kiste neben dem Fernseher?« Wer diesen Satz lieber nicht hören will, für den ist der Edision Progressive hybrid lite genau das Richtige. Er ist sehr kompakt und kann über eine Vorrichtung in die Rückwand des Fernsehers eingehängt werden. Ein Display gibt es nicht.

Damit verschwindet der Receiver nahezu komplett aus dem Blickfeld. Das wird allerdings dann problematisch, wenn das IR-Auge dann auch die Signale von der Fernbedienung nicht mehr erfasst und die Befehle nicht mehr umsetzen kann. Auch verfügt er nur über die notwendigsten Anschlüsse und kann keine privaten Sender empfangen.

Imperial T2 IR Plus

Der Imperial T2 IR Plus kann auch anders: Natürlich ist auch er mit einem FullHD-konformen HDMI-Ausgang bestückt, aber wer noch einen alten Fernseher betreiben möchte, kommt um den Scart-Ausgang nicht herum.

Interessant sind solche Geräte auch für Ferienwohnungen oder kleine Hotels, denn damit kann man auch nach der kompletten Umstellung auf DVB-T2 den Gästen ein vollwertiges Fernsehprogramm anbieten, ohne dass man die noch funktionierenden Fernseher zusätzlich zu den alten DVB-T Receivern entsorgen muss.

Wenn es aber dann soweit ist, glänzt der Imperial mit FullHD kompatibler HDMI-Schnittstelle und kann dank LAN-Anschluss sogar für ein smartes Fernseh-Erlebnis sorgen. Der Imperial ist übrigens weitgehend baugleich mit dem Comag, selbst die Software weist allerlei Ähnlichkeiten auf.

TechniSat Digipal T2 DVR

Der Comag SL65T2 ist ein Zwillingsbruder des Imperial T2 IR Plus, die Bedienoberfläche ist zwar etwas anders gefärbt, hat aber offensichtlich die gleiche Herkunft. Einzig die Hardware des Comag scheint einen Bug zu haben: Stellt man ihn auf Standby, schaltet er zwar tatsächlich runter, lässt aber im Display ständig das Kürzel STBY aufleuchten, wo beim Imperial nur noch eine kleine rote LED glimmt.

Skymaster DT-2HD

Der Skymaster DT-2HD hat zwar ein integriertes Netzteil und kann damit auf das lästige Steckernetzteil verzichten, er kann aber wie der Edision keine privaten Programme entschlüsseln. Das dürfte ihn auch trotz des um die Hälfte gesenkten Preises für die meisten nicht allzu attraktiv machen.

Telestar digiHD TT 5 IR

Telestar bricht mit dem digiHD TT 5 IR zwar sämtliche Umschaltrekorde, aber leider war unser Testgerät weder durch Resets noch durch Updates dazu zu bewegen, HD-Programme darzustellen, obwohl er laut Spezifikationen über einen Decoder verfügt. Ob das nur bei unserem Testgerät der Fall war oder ein generelles Problem ist, konnten wir leider nicht feststellen.

Kommentare

93 Kommentare zu "Der beste DVB-T2 Receiver"

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D\'ALi
D\'ALi
Aufgrund des Berichts habe ich mir den XORO HRT 8772 TWIN gekauft. Solange man nur die Rudimentärfunktionen nutzt (also NUR TV schauen!) funktioniert die Kiste wie beschrieben. Die Bildqualität ist wirklich gut. Der Empfang (mit kleiner aktiver Zimmerantenne) klappt ausgezeichnet. Allerdings sollte die Anzeige mit der Signalqualität nicht ernst genommen werden. Die kennt nur 0% oder 100%… Das Gerät wird im Normalbetrieb ziemlich warm (>60 Grad C). Die intensive Nutzung des EPG führt zudem häufig zum „Absturz“ des Geräts. Da hilft nur Netzstecker ziehen. Sobald man beim Receiver z. B. zeitgleich oder über EPG programmiert aufnehmen will (deshalb habe ich… Mehr... »

Den hab ich geholt kanns nur bestätigen.

Ich gäbe auch den XORO HRT 8720 und ebenfalls Empfangsprobleme mal läuft alles gut dann plötzlich bleibt das Bild stehen und der Ton ist weg schalte dann auf einen anderen Sender und zu rück dann geht ,dank der Privaten Sender die Viele Funktionen Sperren wie z.B.Time Shift vor und zurück Spülen um und dazu zu zwingen richtig viele Werbespots auf zu zwingen ist das Gerät zu teuer . Um die Störungen zu mindern habe ich jetzt die HDMI Auflösung runter gestellt auf 576p es ist d s durch besser geworden auch das Schwarze Bild was ich nach einschalten des Geräts… Mehr... »

Ich kann nur sagen dieses DVB T 2 ist nicht notwendig das alte ging Problem los und die digitalen Bilder waren auch noch schlechter als HD das ist nur Abzocke

Reine abzocke typisch Deutschland

Der beste ist gar keiner und die verhungern lassen mit dem Zwangs HD und die öffentlichen haben diese Sauerei mit getragen!

Abschaffen zusammen mit Rundfunkgebuehren

D\'ALi
D\'ALi

Ja, sicher. Und dann bei RTL „informieren“, oder gleich bei TRT oder Sputnik TV oder so?
Ich zahle die Rundfunkgebühren gerne. Dafür werde ich umfassend informiert.

Lese erst jetzt den Artikel.. Nun ja…ich brauche DVB-T2 HD nicht da ich Sat benutze. Ich habe ein paar Modelle gekauft um meinem Vater eine Hilfestellung zu geben weil Er seit Jahren DVB-T nutzt. Sein Fernseher ist zwar von 2015 aber leider ohne den H.265 Decoder für den Empfang. Also einen richtig schlechten habe ich nicht festgestellt aber es gab Unterschiede was Bildqualität, Ton, Bedienung und Empfangsqualität angeht. Bei einem großen TV ab 65-Zoll sieht man deutliche Unterschiede in der Bildqualität. Für uns überzeugte eigentlich nur einer und das war nicht der XORO, leider. Technisat DigiPal Isio HD. Er lieferte… Mehr... »

Receiver komme ich nicht herum,ich werde ein scheiß dreck tun un dafür ab Juli bezahlen dann eben wie früh ARD und ZDF schauen basta

toll man kann die aufnahmen nicht vorspulen

Ich hab 30 Jahre lang “Analog-TV“ geschaut und Netflix schau ich ebenfalls analog !
wer diesen HD Kram braucht, muss sich nur gut informieren – niemand muss gezwungenermaßen für HD TV zahlen ! 😉

D\'ALi
D\'ALi

Aha, da kennt sich jemand aus. Netflix analog. Spannend.

Um den Suchlauf dauerhaft zu speichern braucht der Xoro 8720 eine neue Firmware. Zu haben unter: Xoro.de, Download, Receiverkennung eingeben und auf Stick downloaden.Receiver vom Stromnetz nehmen, Stick in die USB-Buchse einstecken und Strom wieder einschalten. Suchlauf starten.

kauft das überhaupt jemand? O.o. jetzt bin ich sprachlos

wenn dann suche ich einen Receiver den man hacken kann. Ich zahle doch nicht fürs Fernsehen. Die verdienen durch Werbung schon genug.

Warum lassen wir uns so was den gefallen

Das braucht man doch gar nicht und ist viel zu teuer, eine SAT Anlage mit HD Karte hat wesentlich mehr Sender und das Bild ist viel schärfer. Bambus TV war GESTERN …

Nur das nicht jeder Vermieter es zulässt sich ne hässliche Schüssel auf dem Balkon zu stellen

D\'ALi
D\'ALi

Na, dann haste den neuen Standard bei DVB-T2 HD aber noch nicht wirklich gesehen? Der ist wirklich knackig scharf.