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Der beste Eierkocher

last updateZuletzt aktualisiert:
Eierkocher Test: Eierkocher
Irene Wallner

Irene Wallner

ist Autorin aus München und schreibt bei AllesBeste über Beauty-Produkte, Haushaltsgeräte und AllesBeste fürs Kind.

Wir haben 19 Eierkocher getestet. Der beste ist für uns der Emerio EB-115560.2. Er kocht bis zu sechs Eier in einem Durchgang – auf Wunsch sogar mit verschiedenen Härtegraden, etwa wenn am Frühstückstisch Familienmitglieder mit unterschiedlichen Vorlieben sitzen. Als einziges unserer Testgeräte wird das Ende der Kochzeit nicht durch einen Alarmton, sondern durch eine Frauenstimme angezeigt. Nach dem Kochen schaltet sich das Gerät von alleine ab. Auch Design und Verarbeitungsqualität stimmen und der Eierkocher ist recht günstig – was will man mehr?

Update 3. Juli 2020

Wir haben zehn weitere Eierkocher getestet. Unser neuer Testsieger ist der sprechende Emerio EB-115560.2. Auch der Arendo Eightcook hat uns überzeugt.

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23. September 2019

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor aktuell.

Am Wochenende ist endlich mal Zeit, mit der ganzen Familie ausgiebig zu frühstücken. Da darf natürlich das Frühstücksei nicht fehlen. Aber wenn die eigentlich gewünschten weichgekochten Eier hart auf den Tisch kommen oder bei einem mittelweichen Ei das Eiweiß noch schlabbrig ist, ist das Geschrei groß. Das passiert leicht, wenn die Eier im Topf gekocht werden, denn dann ist meist nicht so klar, wie lang das perfekte Ei gekocht werden muss.

Eierkocher versprechen da Abhilfe: Einfach Wasser einfüllen, den gewünschten Härtegrad einstellen und nach dem Signalton das fertig gekochte Ei entnehmen. So einfach stellt man sich das zumindest vor. Aber schaffen das wirklich alle Eierkocher?

Wir haben 19 Geräte getestet, 18 sind aktuell noch erhältlich. Mit dabei waren auch kleine Eierkocher für Singles oder Menschen mit kleinen Küchen, die nur zwei oder drei Eier kochen können, aber auch größere, die sechs oder sieben Eier gleichzeitig zubereiten können. Preislich bewegen sich die Modelle im Test zwischen 15 und 36 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Emerio EB-115560.2

Eierkocher Test: Emerio Eierkocher
Der sprechende Allrounder bietet verschiedene Härtegrade und cleveres Design zum fairen Preis.

von 421 Lesern gekauft

Vielseitig, günstig, leicht zu bedienen und hübsch anzusehen ist der Emerio EB-115560.2: Der Eierkocher kocht bis zu sechs Eier, wenn Sie mögen sogar gleichzeitig mit verschiedenen Härtegraden – zum Beispiel wenn mehrere Familienmitglieder am Frühstückstisch unterschiedliche Vorlieben haben und ihr Ei jeweils weich, mittelhart oder hart mögen.

Als einziges unserer Testgeräte zeigt der Eierkocher das Ende der Kochzeit nicht durch einen Alarmton an, sondern durch eine Frauenstimme, die den jeweiligen Härtegrad durchsagt. Ein zusätzlicher kurzer Signalton, der zwischen den Durchsagen erklingt, ermöglicht noch präziseres Kochen zwischen den einzelnen Härtestufen. Der Eierkocher ist besonders sicher und schaltet sich komplett alleine ab. Das I-Tüpfelchen: ein cleveres Aufbewahrungsfach für den Messbecher.

Für Großfamilien

Arendo Eightcook

Test Eierkocher: Arendo Eightcook
Für Großfamilien und Ungeduldige: Das 500-Watt-Kraftpaket kocht rasch bis zu acht Eier auf einmal.

von 99 Lesern gekauft

Ein zuverlässiger Eierkocher für Großfamilien, Eier-Vielesser und Ungeduldige ist der Arendo Eightcook mit Platz für bis zu acht Eiern. Das mit 500 Watt größte Kraftpaket in unserem Test kocht Eier besonders schnell – weiche in weniger als siebeneinhalb Minuten, mittelweiche in knapp neun und harte in etwas mehr als 13 Minuten.

Besonders einfach ist auch die Bedienung: Unabhängig von der Eiermenge und dem Härtegrad wird stets dieselbe Wassermenge eingefüllt, nämlich der beiliegende Becher einmal bis zur Fülllinie. Der Härtegrad der Eier wird per Drehregler eingestellt, für den man allerdings ein wenig Kraft braucht.

Für kleine Küchen

Krups F234 70

Test Eierkocher: Krups F234 70
Der Drei-Eierkocher von Krups ist handlich, gut verarbeitet und kocht gut.

von 228 Lesern gekauft

Für Single- oder Pärchenhaushalte und Wenig-Ei-Esser ist der Krups F234 70 die beste Wahl. Mit ihm können höchstens drei Eier auf einmal gekocht werden, dafür passt er dank seiner kompakten Form in jede Schublade. Das Design ist zeitlos und während des Eierkochens ist er sehr leise. Wenn Sie keine ganze Familie mit gekochten Eiern versorgen müssen oder wenig Platz in der Küche haben, ist der Krups genau das Richtige.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür GroßfamilienFür kleine Küchen
ModellEmerio EB-115560.2Arendo EightcookKrups F234 70WMF Küchenminis EierkocherWMF Stelio EierkocherSeverin EK 3056Unold 38610 Eierkocher MiniKrups Ovomat Super F230Arendo SevencookRommelsbacher ER 405Holife ZDQ-705ACloer 6030WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My EggBomann EK 5022 CBSeverin EK 3161Russell Hobbs Cook@Home 14048-56Arendo ThreecookClatronic EK3321
Eierkocher Test: Emerio EierkocherTest Eierkocher: Arendo EightcookTest Eierkocher: Krups F234 70Test Eierkocher: WMF Küchenminis EierkocherTest Eierkocher: WMF Stelio EierkocherTest Eierkocher: Severin EK 3056Test Eierkocher: Unold 38610 Eierkocher MiniTest Eierkocher: Krups Ovomat Super F230Test Eierkocher: Arendo SevencookTest Eierkocher: Rommelsbacher Eierkocher ER 405/ RTest Eierkocher: Holife Eierkocher 7 EierTest Eierkocher: Cloer Eierkocher 6030Test Eierkocher: WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My EggTest Eierkocher: Bomann Eierkocher EK 5022 CBTest Eierkocher: Severin EK 3161Test Eierkocher: Russell Hobbs Cook Home 14048-56Test Eierkocher: Arendo ThreecookEierkocher Test: Clatronic Ek 3321
Pro
  • Kochen von verschiedenen Härtegraden gleichzeitig möglich
  • Sichere Abschaltautomatik
  • Schönes Design
  • Praktisches Aufbewahrungsfach für Wasserbecher
  • Bis zu acht Eier auf einmal
  • Schnelle Kochleistung dank 500 Watt
  • Einfache Bedienung
  • Eipick im Messbecher mit Deckel geschützt
  • Klein und handlich
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Kochleistung
  • Schnell
  • Sehr kompakt
  • Für Singles
  • Keine Einzelteile, alles im Gerät integriert
  • Gute Kochleistung
  • Kochen von verschiedenen Härtegraden gleichzeitig möglich
  • Homogenes Ergebnis
  • Relativ schnell
  • Sehr günstig
  • Sehr ausführliche Bedienungsanleitung
  • Gute Kochleistung
  • Warmhaltefunktion
  • Stabiler Eierträger
  • Wird untenrum nicht heiß
  • Warmhaltefunktion
  • Messbecher-Dosierung gut lesbar
  • Stylisches Design
  • Leicht zu bedienender Ein-/Ausschalter
  • Drehwähler für detaillierte Härtegradbestimmung
  • Gelungenes Design
  • Messbecher-Dosierung gut lesbar
  • Bedienungsanleitung mit Rezepten
  • Witziges Design
  • Hübsches Design
  • TÜV-zertifiziert
  • Günstiger Preis
  • Günstig
  • Sehr kompakt
  • Einfache Bedienung
  • Viel Zubehör
  • Robust
  • Gute Kochleistung
  • Eipick im Messbecher mit Deckel geschützt
  • Nicht zu lauter Alarmton
  • Kann verschiedene Härtegrade gleichzeitig kochen
  • Robust
Contra
  • Herstellungsort unklar
  • Irreführende Werbung mit Schweizer Design und Weltneuheit-Prädikat
  • Edelstahl-Teil wird etwas heiß
  • Knopf dreht sich schwer
  • Keine Warmhaltefunktion
  • Kocht nur 3 Eier
  • Für die Größe etwas teuer
  • Kocht nur 2 Eier
  • Etwas klobig
  • Bedienung nicht intuitiv
  • Schriller Piepton
  • Kunststoff wird etwas heiß
  • Keine automatische Abschaltung
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Altbackenes Design
  • Kleiner Drehschalter
  • Edelstahlsockel wird etwas heiß
  • Schriller Piepston
  • Messbecher ohne Fülllinie
  • Kocht eher langsam
  • Eierträger instabil, braucht zum Abheben beide Hände
  • Sehr schriller Alarmton
  • Kein An-/Ausschalter
  • Pieksgefahr beim Reinigen des Eierträgers mit Eipick
  • Winziger Messbecher, schwer zu dosieren
  • Das Gerät wird rundum sehr heiß
  • Schlechte Verarbeitung
  • Instabiler Eierhalter
  • Messbecher-Menge kaum lesbar
  • Braucht relativ lange
  • Signalton unangenehm
  • Schälchen für Spiegeleier sehr klein
  • Eierträger instabil, braucht zum Abheben beide Hände
  • Füllhöhen im Messbecher nicht deutlich
  • Kein gutes Kochergebnis
  • Eier wurden bei mittelweicher Einstellung hart
Bester Preis

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Das Eierkocher-Paradox

Bei Eierkochern gibt es zwei Bauarten, die sich darin unterscheiden, wie die Dauer des Kochvorgangs gesteuert wird. Einige verfügen über einen elektronischen Timer: Hier füllt man immer die selbe Menge Wasser ein, unabhängig von der Kochzeit. Bei den meisten Eierkochern bestimmt dagegen die Menge des eingefüllten Wassers die Kochzeit. Ist das Wasser verdampft, steigt die Temperatur im Boden des Eierkochers an, dann schaltet das Gerät ab und gibt einen Signalton von sich.

Je mehr Eier, desto weniger Wasser

Als wir uns die Messbecher dieser Eierkocher angesehen haben, stellten wir zu unserer Überraschung fest, dass man zum Kochen von sechs Eiern weniger Wasser in das Gerät füllen muss, als zum Kochen eines Eis. Wir wurden stutzig, schließlich sagt einem der gesunde Menschenverstand das genaue Gegenteil – je mehr Eier man kocht, desto länger sollte die Kochzeit sein – und desto mehr Wasser sollte man einfüllen müssen.

Tatsächlich ist das im Fall von Eierkochern anders. Der Grund für dieses Eierkocher-Paradox: Zum einen ist der verfügbare Luftraum in einem Eierkocher mit vielen Eiern kleiner als in einem Eierkocher, in dem nur ein Ei ist. Die Menge an Wasserdampf, die erzeugt werden muss, ist also bei mehr Eiern kleiner als bei weniger Eiern. Zum anderen wird das Ei letztlich nicht durch den heißen Wasserdampf an sich aufgeheizt, sondern dadurch, dass der Wasserdampf an der Oberfläche des Eis kondensiert. Die dabei entstehende Kondensationsenergie erwärmt das Ei.

Das abgekühlte, kondensierte Wasser tropft in die Bodenwanne, wo es von der Heizspirale wieder erhitzt wird. Dieser Kreislauf wiederholt sich solange, bis kein Wasser mehr da ist. Da mehr Eier eine größere Kondensationsoberfläche bieten, wird das Wasser öfter im Kondensationskreislauf »recycelt«. Deshalb reicht für mehr Eier eine geringere Wassermenge als für weniger Eier.

Wozu ein Eierkocher?

Natürlich kann man Eier auch ganz einfach in einem Topf mit kochendem Wasser garen. Wozu braucht man da überhaupt einen Eierkocher?

Die Antwort: Mit dem Eierkocher geht es schneller und es ist bequemer. Schließlich muss man nur die Eier hineinstellen und die richtige Wassermenge einfüllen – fertig. Kocht man Eier im Topf, muss man zunächst das Wasser zum Kochen bringen, was deutlich länger dauert, weil man eine viel größere Menge Wasser erhitzen muss. Beim Hineinlegen der Eier platzen sie gerne, vor allem, wenn sie aus dem Kühlschrank kommen, und man verbrennt sich leicht. Und dann muss man noch wissen, wie lange die Eier eigentlich kochen müssen.

Die Kochzeit ist bei beiden Bauformen identisch

Die reine Kochzeit ist identisch, egal ob das Ei nun per Dampf im Eierkocher oder im Wasser im Kochtopf gegart wird. Aber bei Eierkochern gibt es entweder einen Messbecher oder einen Regler, wo man Anzahl und Härtegrad der Eier ablesen kann. Kocht man im Topf, muss man die Zahlen im Kopf haben: Weichgekochte Eier benötigen 3 bis 5 Minuten, »kernweiche« Eier, bei denen nur noch das Eigelb weich ist, 6 bis 8 Minuten und hartgekochte Eier 8 bis 10 Minuten.

Die Zeitspannen sind allerdings ziemlich groß. Warum? Die genaue Kochzeit für das perfekte Frühstücksei hängt nicht nur von den persönlichen Präferenzen, sondern auch von einer Reihe von Faktoren ab: der Größe des Eis, der Stärke der Eierschale und der Temperatur des Eis, also vor allem, ob es im Kühlschrank gelagert wurde oder bei Zimmertemperatur.

Doch das gilt ganz genauso auch für Eierkocher. Denn die Angaben der Hersteller können ebenfalls nur grobe Richtwerte sein. Auch bei Eierkochern muss man also letztlich ausprobieren, mit welcher Einstellung das persönliche Lieblingsei genau so wird, wie man es haben möchte. Aber meist hat man schon nach wenigen Versuchen heraus, wie lange das perfekte Ei gekocht werden muss – egal ob im Topf oder im Eierkocher.

Eierkocher bieten also vor allem einen Zeit- und Komfortgewinn – bessere Eier kochen sie nicht, wenn man von der Gefahr des Platzens absieht.

Abschrecken verhindert unerwünschtes Nachgaren

Das Abschrecken der Eier nach dem Kochen ist übrigens immer eine gute Idee. Denn das Ei ist nach dem Kochen außen heißer als innen, das Ei gart also nach, wenn Sie es aus dem Topf oder dem Eierkocher holen. Schreckt man es mit kaltem Wasser ab, kühlt seine Oberfläche ab, es wird weniger Wärme ins Innere weitergegeben und das Ei bleibt so, wie es sein soll. Auch für hartgekochte Eier ist das Abschrecken sinnvoll, denn dann lässt sich die Schale leichter abpellen.

So haben wir getestet

Ein guter Eierkocher kocht die Eier genau nach dem Gargrad, den man am Gerät eingestellt hat. Außerdem soll das Ergebnis nicht bei jedem Kochdurchgang variieren, sondern gleich bleiben.

Wir haben deshalb mit jedem Eierkocher in mehreren Durchgängen Eier gekocht, mal mit nur einem Ei, mal mit so vielen, wie das Gerät aufnehmen kann. Dabei haben wir die Zeit gemessen, die die Kocher brauchen, um Eier mittelweich oder hart zu kochen. Mittelweich bedeutet: weiches bis flüssiges Eigelb, aber hartes, nicht zu festes Eiweiß.

 Test: Test Der Beste Eierkocher 2020
Die Eierkocher aus dem Test-Update im Juli 2020: WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My Egg, Holife ZDQ-705A, Krups Ovomat Super F230, Cloer 6030, Arendo Threecook, Krups Ovomat Super F230, Arendo Sevencook, Bomann EK 5022 CB, Rommelsbacher ER 405, Arendo Eightcook und Emerio EB-115560.2.

Zwar haben Eier der gleichen Größe grundsätzlich die selbe Kochzeit – aber es hängt von der Leistung der Heizspirale ab, wie schnell der Eierkocher das Wasser zum Kochen bringt. So variierten die Kochzeiten der verschiedenen Eierkocher denn auch deutlich zwischen 8:20 Minuten und 11:15 Minuten für ein mittelweich gekochtes Ei. Die Kochzeiten für mehrere Eier sind nur unwesentlich länger.

Die Angaben der Hersteller beziehen sich in der Regel auf Eier der Gewichtsklasse M. Größere Eier brauchen etwas länger. Entsprechend muss man die Kochzeit bei größeren Eiern leicht erhöhen. Tabellen für unterschiedliche Ei-Größen liefern die Hersteller in der Regel nicht.

Abgesehen vom Kochergebnis haben wir uns natürlich die Verarbeitungsqualität der Eierkocher angesehen und die Handhabung beurteilt. Denn natürlich sollte man sich am Gerät nicht verbrennen können – und es sollte einfach zu reinigen sein.

 Test: Test Eierkocher Emerio Eb 115560.2

Testsieger: Emerio EB-115560.2 

Der Favorit unter unseren Eierkochern macht es möglich, bis zu sechs Eier mit unterschiedlichen Härtegraden gleichzeitig zu kochen – und bringt so Familienmitglieder mit unterschiedlichen Vorlieben am Frühstückstisch gleichzeitig in den Genuss ihres Frühstückseis. Im Gegensatz zu den anderen Testprodukten sagt beim Emerio EB-115560.2 eine Frauenstimme das Ende des jeweiligen Kochvorgangs auf deutsch durch – nach etwa acht Minuten für weiche Eier, nach zehn Minuten für mittelweiche und nach 15 Minuten für harte Eier.

Testsieger

Emerio EB-115560.2

Eierkocher Test: Emerio Eierkocher
Der sprechende Allrounder bietet verschiedene Härtegrade und cleveres Design zum fairen Preis.

von 421 Lesern gekauft

Wie bei allen Eierkochern mit elektronischer Härtegradeinstellung ist die Wassermenge, die eingefüllt wird, immer dieselbe – beim Emerio EB-115560.2 zwei bis zum Skalenstrich gefüllte Becher. Die ebenfalls für Geräte mit elektronischer Härtegradeinstellung übliche, ein paar Minuten längere Kochzeit im Vergleich zu Geräten, die den Härtegrad nach Wassermenge regulieren, nehmen wir in Kauf für eine weitere Kochhilfe: Ein Signalton, der zwischen den Sprachdurchsagen erklingt, ermöglicht noch präziseres Garen zwischen den unterschiedlichen Härtegraden – zum Beispiel für Liebhaber von etwas mehr als weichen oder nur nahezu harten Eiern.

Koch-Test

Trotz all dieser Funktionen lässt sich der Eierkocher überraschend einfach bedienen: Unabhängig von der Menge der Eier oder dem gewünschten Härtegrad gießt man dieselbe Wassermenge von zwei Bechern in die Wanne, legt die angepieksten Eier in den Eierträger, den Deckel darüber, drückt die Ein-/Aus-Taste und wartet die Sprachnachricht mit dem gewünschten Härtegrad ab. Zusätzlich zu der Frauenstimme und den Signaltönen zeigen drei blaue LED-Leuchten an, welcher Härtegrad erreicht ist.

 Test: Test Eierkocher Emerio Eb 115560.3
Praktisch: Der Messbecher lässt sich beim Emerio in einem integrierten Aufbewahrungsfach verstauen.

Im Test geriet ein zimmerwarmes Ei der Größe M beim Härtegrad mittelweich nach zehn Minuten etwas fester als gewünscht, ein kaltes Ei der Größe L hatte dagegen auf der Stufe weich bereits nach knapp acht Minuten die gewünschte Konsistenz – die jeweilige Kochdauer ist also eher großzügig als knapp berechnet und der jeweilige Härtegrad wird selbst bei großen Eiern mit Kühlschranktemperatur prompt erreicht.

 Test: Test Eierkocher Emerio Eb 115560.8
Ein weiches und ein hartes Ei, gekocht mit dem Testsieger von Emerio.

Der sprechende Testsieger sticht auch mit seinem cleveren Design unter den Testkandidaten hervor: Der Messbecher lässt sich in einem integrierten Aufbewahrungsfach praktisch verstauen.

Selbst der Preis stimmt bei diesem mittelpreisigen Eierkocher. Negative Kundenbewertungen, die über die Qualität der Teflon-Beschichtung der Wasserwanne klagen, konnten wir nicht nachvollziehen. Im Test ließ sich die Wanne problemlos reinigen, ohne Rückstände zu hinterlassen. Womöglich hat der Hersteller nachgebessert, zumal sich manche Nutzer auch darüber beschwerten, dass die Sprachnachricht auf Englisch statt auf Deutsch erklinge – im Gegensatz zu unserem gelieferten Testprodukt.

Made in …?

Nicht gefallen hat uns jedoch das irreführende Marketing des Herstellers, der das gleichzeitige Kochen auf drei Garstufen plakativ als »patentierte Weltneuheit« bewirbt, obwohl zum Beispiel auch der von uns getestete Eierkocher WMF Stelio sowie der Testkandidat von Clatronic diese Funktion anbieten.

Auch verschleiert der Hersteller den Fabrikationsort des Geräts. Das auffällige Werbebanner »Swiss Design« lässt eine Herstellung in Europa erwarten, laut der wenig aufschlussreichen Website scheint der Hersteller jedoch in China zu sitzen und verfügt in Europa lediglich über Vertriebsbüros, darunter einem in Deutschland. Eine eindeutige »Made in«-Herstellungsangabe fehlt sowohl auf dem Eierkocher als auch auf der Bedienungsanleitung oder der Kartonschachtel.

Verarbeitung, Sicherheit & Reinigung

Die Verarbeitung des Emerio EB-115560.2 ist durchgehend solide. Alle Materialien machen einen hochwertigen Eindruck und auch das Design des Kochers ist zeitlos ansprechend. Obwohl der Kocher Platz für sechs Eier bietet, ist er relativ kompakt gebaut. Da der Emerio Eierkocher nicht rund, sondern rechteckig ist, lässt er sich platzsparend im Küchenschrank verstauen.

Das Risiko sich zu verbrühen ist gering

Die Löcher im Deckel, durch die der Dampf entweichen kann, befinden sich mittig und nicht in der Nähe der Handgriffe, somit ist das Risiko sich am heißen Wasserdampf zu verbrühen gering. Der Deckel des rechteckigen, weißen Eierkochers ist, ebenso wie der Eierträger, mit einem breiten Henkel versehen, der das Hantieren mit beiden einfach und sicher macht. Die Kunststoffverkleidung des unteren Teils wird bis zuletzt nicht heiß. Besonders sicher ist auch die Abschaltautomatik: Im Gegensatz zu den Konkurrenzprodukten schaltet sich der Eierkocher eine Minute nach dem Erreichen des letzten Härtegrads automatisch komplett aus, einschließlich der LED-Leuchten.

Wenn Sie den Kocher nach jeder Anwendung mit ein wenig Essig ausspülen, bleiben keine Kalkreste zurück.

Eierkocher sollten nach jeder Benutzung gereinigt werden, da die Wanne sonst schnell verkalkt. Am besten versuchen Sie es erst gar nicht mit einem Schwamm und Spülmittel, sondern greifen gleich zu Essig und Küchenrolle. Einfach einen kleinen Schuss Essig in die Wanne geben und mit der Küchenrolle verteilen, ruckzuck ist der Kalk verschwunden. Anschließend nochmal mit einem feuchten Tuch und Spülmittel nachwischen und fertig. So ist der Emerio, wie die meisten getesteten Eierkocher, im Handumdrehen gereinigt.

Emerio EB-115560.2 im Testspiegel

Nicht nur bei uns machte der Emerio EB-115560.2 eine gute Figur. Auch die Tester von Haus & Garten (3/2019) kürten den Eierkocher zum Testsieger. Er bekam die Durchschnittsnote 1,1:

»Das smarte Gerät kocht alle drei Garstufen – weich, mittel, hart – gleichzeitig in nur einem einem Kochvorgang.«

Auch das ETM Testmagazin (04/2019) hat unseren Favoriten unter die Lupe genommen – und zum Preis-Leistungs-Sieger erkoren. Er wurde mit der Note »Gut« bewertet:

»Nach 8:01 min ließen sich die Eier in musterbildlicher Art und Weise weichkochen.«

Hervorgehoben wurde das gelungene Design samt praktischem Aufbewahrungsfach für den Messbecher. Der Kritik an der Beschriftung des Messbechers – die Angabe zur Füllmenge sei missverständlich – können wir uns nicht anschließen: Der Aufkleber, der auf Englisch auf die Verwendung von zwei Bechern Wasser pro Kochdurchgang auffordert, lässt sich vom Becher abziehen. Spätestens nach einem Blick in die Bedienungsanleitung ist klar: Der Becher muss zweimal bis zur Linie befüllt werden.

Alternativen

Bis auf ein Gerät kochte kein Eierkocher im Test wirklich schlecht. Aber nur zwei weitere Geräte sind uns eine Empfehlung wert.

Für Großfamilien

Arendo Eightcook

Test Eierkocher: Arendo Eightcook
Für Großfamilien und Ungeduldige: Das 500-Watt-Kraftpaket kocht rasch bis zu acht Eier auf einmal.

von 99 Lesern gekauft

Unser Tipp für Großfamilien und Vielesser ist der rechteckige Arendo Eightcook, der bis zu acht Eier platzsparend unterbekommt, ohne klobig zu wirken. Mit 500 Watt ist das Gerät das größte Kraftpaket unter unseren Testkandidaten – und die machen sich bemerkbar: Weiche Eier waren in unserem Test in weniger als sieben einhalb Minuten, mittelweiche in knapp neun und harte Eier in etwas mehr als 13 Minuten fertig – und das obwohl Geräte mit elektronischer Härtegradeinstellung sogar etwas länger brauchen als Eierkocher, die den Härtegrad nach Wassermenge regulieren.

Die Bedienung des Geräts ist einfach und intuitiv: Egal wie viele Eier gekocht werden und unabhängig davon, welchen Härtegrad sie haben sollen, wird mit dem beiliegenden Messbecher dieselbe Wassermenge – 140 Milliliter bis zur Fülllinie – in die Wanne gefüllt. Der Nachteil ist, dass man sich die Feinjustierung je nach Eiermenge und Härtegrad selbst erarbeiten muss.

Die Unterseite des Kochers wird heiß

Gut gefällt uns, dass der Messbecher auf der Unterseite einen Deckel hat, der den Eipick sicher verschließt. Die Edelstahl-Unterseite des Geräts wird beim Kochen recht heiß und sollte sicherheitshalber nicht angefasst werden. Im Gegensatz zum ebenfalls getesteten Sevencook von Arendo verfügt der Eightcook nicht über eine Warmhaltefunktion. Auf den Aufsatz mit zwei winzigen Spiegelei-Schälchen könnten wir dagegen verzichten.

Für kleine Küchen

Krups F234 70

Test Eierkocher: Krups F234 70
Der Drei-Eierkocher von Krups ist handlich, gut verarbeitet und kocht gut.

von 228 Lesern gekauft

Für kleine Küchen oder Single-Haushalte ist der Krups F234 70 die beste Wahl. Er ist klein, kompakt und liefert sehr gute Ergebnisse. Auch der Krups ist komplett aus Kunststoff gefertigt, macht aber einen solideren Eindruck als der Severin. Das Design ist zeitlos minimalistisch. Die Reinigung geht auch beim Krups einfach und schnell. Ein wenig Essig reicht und der Kalk ist verschwunden.

Eierkocher im Test: Krups F234 70
Der Drei-Eierkocher von Krups ist klein und kompakt.

Vor allem aber kocht der F234 70 die Eier schnell und mit dem gewünschten Härtegrad. Der kleine Krups fasst höchstens drei Eier auf einmal und ist damit für Familienhaushalte zu klein. Wenn Sie allerdings nur selten ein Frühstücksei essen oder nur zu zweit sind, reicht ein Eierkocher dieser Größenordnung völlig aus.

Außerdem getestet

Für die anderen Eierkocher im Test hat es aus verschiedenen Gründen nicht zur Empfehlung gereicht, richtig schlecht sind die meisten dieser Geräte aber ebenfalls nicht. Hier ist unsere Kurzbewertung:

WMF Küchenminis Eierkocher

Der niedliche WMF Küchenminis Eierkocher war eines der optischen Highlights im Test. Eine Empfehlung ist er für uns trotzdem nicht, weil er gerade mal zwei Eier fasst und trotzdem fast genauso teuer ist wie sein großer Bruder WMF Stelio. Außerdem berichten viele Kunden, dass der WMF Küchenmini schon nach kurzer Zeit den Geist aufgibt. In unserem Test hat er sich gut geschlagen, der Kocher wirkt stabil und ist ein echter Hingucker, aber die schlechten Langzeiterfahrungen stimmen uns skeptisch.

WMF Stelio Eierkocher

Dass der Stelio von WMF kommt, sieht man auch ohne auf das Logo zu achten. In typischer WMF-Optik macht er in jeder Küche einen guten Eindruck, gehört aber auch zu den teuersten Produkten im Test.

Die Kochergebnisse sind gut. Der Stelio war neben dem Testsieger von Emerio und dem Clatronic einer von drei Eierkochern im Test, die gleichzeitig Eier unterschiedlichen Härtegrades garen können. Im Gegensatz zum Clatronic hat das beim WMF-Kocher auch wunderbar geklappt. Damit man versteht, wie das richtig funktioniert, muss man aber die Bedienungsanleitung studieren.

Der Stelio von WMF ist eine gute Wahl für alle, die ein stylisches Markenprodukt in der Küche haben wollen und bereit sind, dafür auch ein paar Euro mehr auszugeben. Allerdings ist die Verarbeitung des Stelio nicht so hochwertig, wie man das eigentlich von einer Marke wie WMF erwartet.

Der Severin EK 3056 ist günstig, hat viel Platz für Eier und überzeugt mit guten Kochergebnissen. Mit knapp 9:30 Minuten für mittelweich gekochte Eier ist er außerdem relativ schnell.

Was uns nicht so gut gefiel, war der sehr aufdringliche und schrille Piepston den der Severin von sich gibt, wenn die Eier fertig sind. Der verwendete Kunststoff macht einen stabilen Eindruck, wird aber während des Kochens relativ heiß. Richtig verbrennen kann man sich nicht, aufpassen sollte man trotzdem.

Unold 38610 Eierkocher Mini

Auch beim Unold 38610 Mini haben wir gemischte Gefühle. Man merkt sofort, dass der Unold-Kocher nicht sehr hochwertig verarbeitet ist, doch dafür kostet er auch gerade einmal 15 Euro. Dass man da Abstriche in der Qualität machen muss, dürfte jedem klar sein.

Beim Eierkochen schnitt er sehr gut ab: Alles war auf den Punkt, genau so wie es sein sollte, auch dank der sehr ausführlichen Anweisungen in der Anleitung.

Doch laut Kundenbewertungen verbiegt sich schon nach kurzer Zeit das Plastik. Auch die Reinigung gestaltet sich beim Unold nicht so einfach wie bei den anderen Testkandidaten, da ein Kunststoffteil auf der Wanne verklebt ist. Greifen Sie also besser zu einem etwas teureren Gerät – unsere Empfehlung von Krups kostet keine zehn Euro mehr und ist wesentlich hochwertiger verarbeitet.

Krups Ovomat Super F230

Der runde Krups Ovomat Super F230 kommt etwas altbacken daher und bringt bis zu sieben Eier unter. Der Härtegrad wird anhand der eingefüllten Wassermenge reguliert. Zum Kochen der Eier wird der allzu klein geratene und etwas schwerfällige Drehschalter ganz nach rechts gedreht. Eine Stufe weiter nach links – die winzigen Hitze-Symbole sind leider nicht intuitiv – wird die Warmhaltefunktion aktiviert, mit der sich harte Eier warm halten lassen.

Nach Beenden des Kochvorgangs und dem Erklingen des lauten Signaltons schaltet sich das Gerät nicht von alleine aus, sondern der Drehschalter muss auf Null gedreht werden. Gut gefällt uns der Eierträger mit breitem Henkel, der stabiler ist als bei vielen anderen Geräten. Außerdem wird das Gerät im Gegensatz zum Sieben-Ei-Testprodukt von Arendo untenrum nicht heiß.

Mit dem stylischen, runden Arendo Sevencook lassen sich, wie der Name schon sagt, bis zu sieben Eier kochen. Der Härtegrad lässt sich mit der eingefüllten Wassermenge bestimmten. Die Wasserdosierung klappt trotz der geringen Unterschiede mühelos, dank der gut lesbaren Fülllinien auf dem Messbecher. Weniger überzeugt hat uns dagegen der schrille Piepston.

Neben dem Krups Ovomat Super F230 verfügt der Sevencook als einziger Testkandidat über eine Warmhaltefunktion für harte Eier. Für den Preis ziehen wir dennoch unseren Testsieger von Emerio vor, der im Gegensatz zum Sevencook das gleichzeitige Kochen von Eiern mit verschiedenen Härtegraden erlaubt.

Der runde Rommelsbacher ER 405 ist in Sachen klassischem Design, dem Volumen von bis zu sieben Eiern und dem vergleichsweise hohen Preis mit unserem anderen Testkandidaten Krups Ovomat Super F230 vergleichbar – und hat dabei das Nachsehen. Das Edelstahlgerät von Rommelsbacher wiegt mit knapp 800 Gramm fast 300 Gramm mehr.

Der Härtegrad wird per Drehwähler reguliert, die einzufüllende Wassermenge ist unabhängig vom Härtegrad stets dieselbe: ein »randvoller« Messbecher. Leider ist der Becher nicht mit einer Fülllinie versehen. Unsere Nachmessungen haben gezeigt, dass die vorgegebenen 125 Milliliter Wasser tatsächlich bis fast an den Rand des Bechers reichen – wodurch sich die Wanne kaum füllen lässt, ohne dabei Wasser zu verschütten. Die Kochzeit ist ein paar Minuten länger als beim Testsieger Emerio oder beim Krups-Ovomat-Modell.

Der am Rand des Geräts angebrachte, separate Ein-/Ausschalter lässt sich einfach bedienen und zeigt unmissverständlich an, ob das Gerät an oder aus ist – sogar mit einer zusätzlichen LED-Leuchte. Nach einem Blick in die Bedienungsanleitung lässt sich der Drehwähler, mit dem sich der Härtegrad abhängig von der Anzahl der Eier fein justieren lässt, problemlos bedienen.

Holife ZDQ-705A

Test Eierkocher: Holife Eierkocher 7 Eier

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Der Holife ZDQ-705A ist neben dem WMF Stelio und dem Clatronic der dritte runde Rundum-Edelstahl-Kocher im Test. Im Test kochte der Holife die Eier etwas schneller als das WMF-Konkurrenzprodukt, wie zu erwarten bei einem Gerät, das den Härtegrad nach der eingefüllten Wassermenge reguliert, im Gegensatz zu Kochern mit elektronischer Härtegradeinstellung.

Der Holife unterbricht zwar die Stromversorgung, sobald das Wasser am Ende des Kochvorgangs verdampft ist, stoppt aber den Summer nicht, der laut genug ist, um selbst die Nachbarn aus dem Schlaf zu reißen. Unserem Nervenkostüm zuliebe lassen wir deshalb lieber die Finger von diesem Kocher, zumal uns auch die winzigen Pochier- und Omelette-Aufsätze nicht umhauen.

Wegen seiner kurzen Griffe muss man den instabilen Eierträger mit beiden Händen abheben, was keine Hand freilässt, um beispielsweise den Wasserhahn zum Abschrecken der Eier zu öffnen. Ein nettes Detail sind die drei Rezepte, die der Bedienungsanleitung beigefügt sind.

Das Beste am Cloer 6030 ist sein sympathisches Design: Der Eierkocher erinnert mit seinen Plastikfüßen an Humpty Dumpty. Der günstige Preis geht aber leider auf Kosten der Verarbeitung: Es gibt keinen Ein-/Ausschalter, weshalb man den Kocher direkt mit dem Netzstecker ein- oder ausschalten muss – nicht gerade sicher bei einem Gerät, bei dem auch mal Wasser danebengehen kann.

Der eiförmige Kunststoffkocher, in den bis zu vier Eier passen, ist besonders leicht und wirkt instabil. Im Gegensatz zu allen anderen Geräten ist der Eipick nicht im Messbecher, sondern – nach Durchlesen der Bedienungsanleitung – in der Mitte des Eierträgers zu finden. Das Anstechen hat im Test problemlos geklappt, allerdings ist die Pieksgefahr beim Reinigen des Eierträgers größer.

Der Vorteil der Eierpickser-Position erschließt sich uns nicht, da man das Wasser zum Bestimmen des Härtegrads der Eier trotzdem mit dem mitgelieferten Messbecher einfüllen muss. Immerhin lassen sich die Fülllinien auf dem Messbecher problemlos ablesen.

WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My Egg

Der Winzling unter unseren Testprodukten, der WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My Egg, ist seinen Preis selbst für einen Single-Haushalt nicht wert. Die Wassermenge, mit dem der gewünschte Härtegrad reguliert wird, wird mit einem winzigen konischen Messbecher eingefüllt, der sich kaum dosieren lässt.

Das Gerät wird nicht nur am Plastikdeckel, sondern selbst am Edelstahlsockel viel zu heiß zum Anfassen. Der Ein-Aus-Druckschalter ist mit einem LED-Licht hinterlegt, das so hell ist, dass sich in einer Küche bei Tageslicht kaum erkennen lässt, ob das Gerät an oder aus ist. Für ein Gerät mit nur 56 Watt sind die Eier erstaunlich schnell fertig und brauchen nur durchschnittlich lange – ein mittelweiches Ei zehn Minuten und ein hartes Ei etwa vierzehn Minuten.

Der rundum aus Plastik gefertigte Bomann EK 5022 CB fühlt sich beim Hantieren leider so billig an, wie es der günstige Preis erwarten lässt. Mit dem instabilen Eierträger lassen sich die bis zu sechs Eier kaum sicher transportieren. Die Füllinien auf dem beigelieferten Messbecher sind transparent und dermaßen unleserlich, das sich das Wasser, mit dem der Härtegrad der Eier bestimmt wird, kaum dosieren lässt.

Diese Hürde überwunden, ist die Bedienung denkbar einfach: Den beleuchteten Ein-Ausschalter an der Seite des Geräts drücken und den Alarmton abwarten. Der Hersteller wirbt unter anderem plakativ mit einem Aufkleber des Produktbewertungsportals Ask George, in dessen Test der Kocher tatsächlich nur den drittletzten Platz einnahm.

Mit dem Severin EK 3161 bekommt man ebenfalls einen Eierkocher für höchstens drei Eier. Er kostet so viel wie der Krups, ist aber nicht so gut verarbeitet. Hier wird außerdem der Härtegrad per Regler elektronisch ausgewählt. Das hat zur Folge, dass man die Eier sofort nach dem Signalton aus dem Kocher nehmen muss, da das restliche Wasser das Ei weiter gart, auch wenn der Kocher schon abgeschaltet ist. Die gewünschte Konsistenz hat aber auch der kleine Severin bei jedem Ei gut hinbekommen.

Russell Hobbs Cook@Home 14048-56

Beim Russell Hobbs Cook@Home bekommt man als Zubehör noch drei Schälchen zur Zubereitung von Spiegeleiern mitgeliefert. Das ist nett, doch wir finden, dass die Schalen sehr klein geraten sind und man für Spiegeleier mit einer Pfanne besser bedient ist. Die Handhabung ist bei anderen Kochern etwas besser, der Eiereinsatz lässt sich nicht ganz so bequem entfernen. Aber auch hier hatten wir am Kochergebnis nichts auszusetzen – außer dass er recht lange für hartgekochte Eier braucht.

Der Arendo Threecook ist einer von vier Drei-Ei-Kochern im Test. Gegenüber unserer Empfehlung von Krups hat er den Nachteil, das die Henkel des Eierträgers so kurz sind, dass das Abheben nur mit zwei Händen sicher ist – wodurch man keine Hand frei hat für das Öffnen des Wasserhahns zum Abschrecken der Eier.

Gefallen hat uns der angenehme Alarmton, der an das Klingeln einer klassischen, mechanischen Eieruhr erinnert und nicht zu laut ist. Dank des Deckels an der Unterseite des Messbechers kann man sich nicht am Eipick pieksen.

Der Härtegrad der Eier, die recht schnell fertig sind – besonders für ein Gerät mit nur 210 Watt – , lässt sich mit der eingefüllten Wassermenge bestimmen. Die unterschiedlichen Füllhöhen im Messbecher sind nicht besonders klar ausgezeichnet.

Auf den ersten Blick erinnerte uns der Clatronic EK 3321 an den WMF Stelio – doch der erste Eindruck trog. Wie der Stelio bietet auch der Clatronic die Möglichkeit, gleichzeitig Eier mit verschiedenen Härtegraden zu kochen. Das Prinzip ist bei beiden Modellen dasselbe, doch am Ende waren beim Clatronic die eigentlich mittelweich gewünschten Eier hart. Auch die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig. Deshalb ist der Clatronic bei uns leider durchgefallen.

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Kommentare

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Ulrike Rodriguez dela Rosa
Ulrike Rodriguez dela Rosa

Habe bis jetzt noch nie einen guten Eierkocher gefunden der mir wirklich zu gesagt hat würde mich freuen wenn es klappen würde Lg Ulrike