Eierkocher Test: Eierkocher Foto: Daniel_Dash / Shutterstock
test
Letztes Update: 11.6.2021

Der beste Eierkocher

Wir haben 26 Eierkocher getestet. Der beste Eierkocher ist für uns der Gastroback 42800. Er kocht in kurzer Zeit bis zu drei Eier und hat eine Warmhaltefunktion sowie eine automatische Abschaltung zu bieten. Die Kochergebnisse sind gut und das Gerät ist zudem leicht zu reinigen. Auch die Verarbeitung und das moderne, schwarz-silberne Design können überzeugen.

Claire Schulte-Wieschen
ist studierte Anglistin und Medienwissenschaftlerin. Bei AllesBeste ist sie unter anderem zuständig für die Bereiche Haushalts- und Küchengeräte sowie Beauty & Pflege.
Katarina Lukač
ist freie Redakteurin und Autorin mit Vorliebe für Kulinarik, Reise und Lifestyle. Sie lebt in Madrid und München und tauscht sich in diversen Whatsapp-Gruppen mit Freundinnen aus verschiedenen Ländern über ihre aktuellen Lieblingsprodukte aus. Mehr unter katarinalukac.com.
Letztes Update: 11. Juni 2021

Wir haben sieben weitere Eierkocher getestet. Der Gastroback 42800 ist unser neuer Testsieger, eine weitere Empfehlung ist der Duronic EB35. Der ehemalige Testsieger Emerio EB-115560.2 ist nur noch vereinzelt zu finden und daher nun unter „Außerdem getestet“ gelistet.

3. Juli 2020

Wir haben zehn weitere Eierkocher getestet. Unser neuer Testsieger ist der sprechende Emerio EB-115560.2. Auch der Arendo Eightcook hat uns überzeugt.

Weitere Updates

Am Wochenende ist endlich mal Zeit, mit der ganzen Familie ausgiebig zu frühstücken. Da darf natürlich das Frühstücksei nicht fehlen. Aber wenn die eigentlich gewünschten weichgekochten Eier hart auf den Tisch kommen oder bei einem mittelweichen Ei das Eiweiß noch schlabbrig ist, ist das Geschrei groß. Das passiert leicht, wenn die Eier im Topf gekocht werden, denn dann ist meist nicht so klar, wie lang das perfekte Ei gekocht werden muss.

Eierkocher versprechen da Abhilfe: Einfach Wasser einfüllen, den gewünschten Härtegrad einstellen und nach dem Signalton das fertig gekochte Ei entnehmen. So einfach stellt man sich das zumindest vor. Aber schaffen das wirklich alle Eierkocher?

Wir haben 26 Geräte getestet, 24 sind aktuell noch erhältlich. Mit dabei waren auch kleine Eierkocher für Singles oder Menschen mit kleinen Küchen, die nur zwei oder drei Eier kochen können, aber auch größere, die sechs oder sieben Eier gleichzeitig zubereiten können. Preislich bewegen sich die Modelle im Test zwischen 15 und 36 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Gastroback 42800

Test  Eierkocher: GASTROBACK 42800
Dieser Eierkocher liefert gute Ergebnisse in kurzer Zeit und hat zudem eine Warmhaltefunktion zu bieten.

Unser Testsieger ist der Gastroback 42800: Er kocht bis zu drei Eier in recht schneller Zeit und auch die Ergebnisse können sich sehen lassen. Zudem hat der Eierkocher eine automatische Abschaltung sowie eine 30-minütige Warmhaltefunktion zu bieten. Das schwarz-silberne Gerät in moderner Optik lässt sich gut reinigen. Beim ersten Gebrauch war ein leicht verbrannter Geruch zu bemerken, der war aber schon beim zweiten Durchgang verflogen. Für Familien ist dieses Modell zwar zu klein, für Single- oder Pärchenhaushalte ist der Gastroback aber die beste Wahl.

Auch gut

Krups F234 70

Test Eierkocher: Krups F234 70
Der Drei-Eierkocher von Krups ist handlich, gut verarbeitet und kocht gut.

Ein weiteres Modell für kleine Haushalte und Wenig-Ei-Esser ist der Krups F234 70. Mit ihm können höchstens drei Eier auf einmal gekocht werden, dafür passt er dank seiner kompakten Form in jede Schublade. Das Design ist zeitlos und während des Eierkochens ist er sehr leise. Wenn Sie keine ganze Familie mit gekochten Eiern versorgen müssen oder wenig Platz in der Küche haben, ist der Krups genau das Richtige.

Für große Familien

Arendo Eightcook

Test  Eierkocher: Arendo Eightcook
Für Großfamilien und Ungeduldige: Das 500-Watt-Kraftpaket kocht rasch bis zu acht Eier auf einmal.

Ein zuverlässiger Eierkocher für Großfamilien, Eier-Vielesser und Ungeduldige ist der Arendo Eightcook mit Platz für bis zu acht Eiern. Das mit 500 Watt größte Kraftpaket in unserem Test kocht Eier besonders schnell – weiche in weniger als siebeneinhalb Minuten, mittelweiche in knapp neun und harte in etwas mehr als 13 Minuten.

Besonders einfach ist auch die Bedienung: Unabhängig von der Eiermenge und dem Härtegrad wird stets dieselbe Wassermenge eingefüllt, nämlich der beiliegende Becher einmal bis zur Fülllinie. Der Härtegrad der Eier wird per Drehregler eingestellt, für den man allerdings ein wenig Kraft braucht.

Verschiedene Härtegrade

Duronic EB35

Test  Eierkocher: Duronic EB35
Hier können in einem Durchgang Eier in unterschiedlichen Härtegraden gekocht werden.

Mit dem Duronic EB35 können in einem Durchgang bis zu sieben Eier in verschiedenen Härtegraden zubereitet werden. Hierfür muss man einfach nur das Drehrad wieder auf die gewünschte Stufe einstellen. Da das Wasser hier nicht vollständig verdunstet, entstehen auf der Kochplatte keine Flecken und das Gerät lässt sich somit sehr gut reinigen. Das Design mag für manche ein wenig altbacken sein, aber das ist ja Geschmackssache.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutFür große FamilienVerschiedene Härtegrade
Gastroback 42800 Krups F234 70 Arendo Eightcook Duronic EB35 WMF Küchenminis Eierkocher WMF Stelio Eierkocher Severin EK 3161 Emerio EB-115560.2 Krups F233 70 Rommelsbacher ER 600 Navaris 47379.02 Severin EK 3056 Unold 38610 Eierkocher Mini Krups Ovomat Super F230 Steba EK 4 Arendo Sevencook Russell Hobbs Cook@Home 14048-56 Rommelsbacher ER 405 Sweet Alice Eierkocher Cloer 6030 Arendo Threecook Clatronic EK 3321 WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My Egg Bomann EK 5022 CB
Test  Eierkocher: GASTROBACK 42800Test Eierkocher: Krups F234 70Test  Eierkocher: Arendo EightcookTest  Eierkocher: Duronic EB35Test Eierkocher: WMF Küchenminis EierkocherTest Eierkocher: WMF Stelio EierkocherTest Eierkocher: Severin EK 3161Eierkocher Test: Emerio EierkocherTest  Eierkocher: Krups F233 70Test  Eierkocher: Rommelsbacher ER 600Test  Eierkocher: Navaris EierkocherTest Eierkocher: Severin EK 3056Test Eierkocher: Unold 38610 Eierkocher MiniTest  Eierkocher: Krups Ovomat Super F230Test  Eierkocher: Steba EierkocherTest  Eierkocher: Arendo SevencookTest Eierkocher: Russell Hobbs Cook Home 14048-56Test  Eierkocher: Rommelsbacher Eierkocher ER 405/ RTest  Eierkocher: Sweet Alice EierkocherTest  Eierkocher: Cloer Eierkocher 6030Test  Eierkocher: Arendo ThreecookEierkocher Test: Clatronic Ek 3321Test  Eierkocher: WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My EggTest  Eierkocher: Bomann  Eierkocher EK 5022 CB
Pro
  • Kocht schnell
  • Gute Ergebnisse
  • Modernes Design
  • Automatische Abschaltung und Warmhaltefunktion
  • Klein und handlich
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Kochleistung
  • Schnell
  • Bis zu acht Eier auf einmal
  • Schnelle Kochleistung dank 500 Watt
  • Einfache Bedienung
  • Eipick im Messbecher mit Deckel geschützt
  • Leichte Reinigung
  • Gute Ergebnisse
  • Möglichkeit, verschiedene Härtegrade in einem Durchgang zu kochen
  • Sehr kompakt
  • Für Singles
  • Keine Einzelteile, alles im Gerät integriert
  • Gute Kochleistung
  • Kochen von verschiedenen Härtegraden gleichzeitig möglich
  • Günstig
  • Sehr kompakt
  • Einfache Bedienung
  • Kochen von verschiedenen Härtegraden gleichzeitig möglich
  • Sichere Abschaltautomatik
  • Schönes Design
  • Praktisches Aufbewahrungsfach für Wasserbecher
  • Anleitung gut verständlich
  • Leichte Reinigung
  • Gute Ergebnisse
  • Modernes Design
  • Handlich
  • Leichte Reinigung
  • Kocht recht schnell
  • Pochier-Einsatz
  • Leichte Reinigung
  • Gute Ergebnisse
  • Homogenes Ergebnis
  • Relativ schnell
  • Sehr günstig
  • Sehr ausführliche Bedienungsanleitung
  • Gute Kochleistung
  • Warmhaltefunktion
  • Stabiler Eierträger
  • Wird untenrum nicht heiß
  • Kocht schnell
  • Leichte Reinigung
  • Warmhaltefunktion
  • Messbecher-Dosierung gut lesbar
  • Stylisches Design
  • Viel Zubehör
  • Robust
  • Gute Kochleistung
  • Leicht zu bedienender Ein-/Ausschalter
  • Drehwähler für detaillierte Härtegrad­bestimmung
  • Automatische Abschaltung
  • Ergebnisse gut
  • Witziges Design
  • Eipick im Messbecher mit Deckel geschützt
  • Nicht zu lauter Alarmton
  • Kann verschiedene Härtegrade gleichzeitig kochen
  • Robust
  • Hübsches Design
  • TÜV-zertifiziert
  • Günstiger Preis
Contra
  • Leicht verbrannter Geruch beim ersten Gebrauch
  • Nur für 3 Eier
  • Kocht nur 3 Eier
  • Edelstahl-Teil wird etwas heiß
  • Knopf dreht sich schwer
  • Keine Warmhaltefunktion
  • Kochzeit etwas lang
  • Design etwas altbacken
  • Man kommt schnell mit heißem Wasserdampf in Berührung
  • Für die Größe etwas teuer
  • Kocht nur 2 Eier
  • Etwas klobig
  • Bedienung nicht intuitiv
  • Braucht relativ lange
  • Herstellungsort unklar
  • Irreführende Werbung mit Schweizer Design und Weltneuheit-Prädikat
  • Kochzeit im Mittelfeld
  • Etwas Wasser läuft auf Arbeitsfläche aus
  • Keine Warmhaltung oder automatische Abschaltung
  • Unterschiedliche Ergebnisse beim gleichen Kochvorgang
  • Keine Warmhaltung oder automatische Abschaltung
  • Keine genauen Angaben am Drehrad
  • Kochzeit etwas lang
  • Design etwas altbacken
  • Man kommt schnell mit heißem Wasserdampf in Berührung
  • Schriller Piepton
  • Kunststoff wird etwas heiß
  • Keine automatische Abschaltung
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Altbackenes Design
  • Kleiner Drehschalter
  • Nur 3 Eier
  • Ergebnisse könnten besser sein
  • Steht etwas wacklig
  • Edelstahlsockel wird etwas heiß
  • Schriller Piepston
  • Signalton unangenehm
  • Schälchen für Spiegeleier sehr klein
  • Messbecher ohne Fülllinie
  • Kocht eher langsam
  • Design etwas altbacken
  • Verarbeitung wirkt billig
  • Eher lange Kochzeit
  • Anleitung nicht gleich verständlich
  • Kein An-/Ausschalter
  • Pieksgefahr beim Reinigen des Eierträgers mit Eipick
  • Eierträger instabil, braucht zum Abheben beide Hände
  • Füllhöhen im Messbecher nicht deutlich
  • Kein gutes Kochergebnis
  • Eier wurden bei mittelweicher Einstellung hart
  • Winziger Messbecher, schwer zu dosieren
  • Das Gerät wird rundum sehr heiß
  • Schlechte Verarbeitung
  • Instabiler Eierhalter
  • Messbecher-Menge kaum lesbar
Bester Preis
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KochprinzipHärtegrad nach WassermengeHärtegrad nach Wassermengeelektronische Härtegradeinstellungelektronische HärtegradeinstellungHärtegrad nach Wassermengeelektronische Härtegradeinstellungelektronische Härtegradeinstellungelektronische HärtegradeinstellungHärtegrad nach Wassermengeelektronische Härtegradeinstellungelektronische HärtegradeinstellungHärtegrad nach WassermengeHärtegrad nach WassermengeHärtegrad nach WassermengeHärtegrad nach WassermengeHärtegrad nach WassermengeHärtegrad nach Wassermengeelektronische HärtegradeinstellungHärtegrad nach WassermengeHärtegrad nach WassermengeHärtegrad nach Wassermengeelektronische HärtegradeinstellungHärtegrad nach WassermengeHärtegrad nach Wassermenge
Kochzeit 1 Ei mittelweich7:25 Minuten8:28 Minuten8:55 Minuten11:02 Minuten8:53 Minuten10:40 Minuten10:30 Minuten10:00 Minuten10:40 Minuten8:37 Minuten11:02 Minuten9:28 Minuten8:42 Minuten9:15 Minuten7:349:18 Minuten9:20 Minuten12:21 Minuten10:17 Minuten8:15 Minuten7:55 Minuten11:14 Minuten10:35 Minuten10:05 Minuten
Kochzeit 1 Ei hart12:31 Minuten13:47 Minuten13:08 Minuten18:04 Minuten15:16 Minuten14:08 Minturen14:22 Minuten15:00 Minuten15:29 Minuten11:12 Minuten18 Minuten13:58 Minuten14:39 Minuten13:15 Minuten11:2414:30 Minuten16:03 Minuten17 Minuten16:09 Minuten15:40 Minuten12:20 Minuten12:07 Minuten13:50 Minuten12:55 Minuten
Fassungsvermögen1-3 Eier1 - 3 Eier1 - 8 Eier1-7 Eier1 - 2 Eier1 - 7 Eier1 - 3 Eier1 - 6 Eier1-7 Eier1-6 Eier1-7 Eier1 - 6 Eier1 - 3 Eier1 - 7 Eier1-3 Eier1 - 7 Eier1 - 7 Eier1 - 7 Eier1-7 Eier1 - 4 Eier1 - 3 Eier1 - 7 Eier1 Ei1 - 6 Eier
Leistung350 Watt300 Watt500 Watt350 Watt250 Watt380 Watt300 Watt400 Watt350 Watt365 - 435 Watt350 Watt400 Watt360 Watt400 Watt350 Watt400 Watt365 Watt400 Watt350 Watt400 Watt210 Watt400 Watt56 Watt400 Watt
MaterialEdelstahl und KunststoffKunststoffEdelstahl und KunststoffEdelstahl und KunststoffEdelstahl und KunststoffEdelstahl und KunststoffKunststoffKunststoffKunststoffEdelstahl und KunststoffKunststoffKunststoffEdelstahl und KunststoffKunststoffKunststoffEdelstahl und KunststoffKunststoffEdelstahl und KunststoffEdelstahl und KunststoffKunststoffEdelstahl und KunststoffEdelstahl und KunststoffEdelstahl und KunststoffKunststoff
ZubehörMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit Eipick, Pochier-AufsatzMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit Eipick, Pochier-Einsatz für 2 EierMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit Eipick, 3 Schälchen für SpiegeleierMessbecher mit EipickPochier-Einsatz für 4 EierMessbecherMessbecher mit EipickMessbecher mit EipickMessbecher mit Eipick und EierbecherMessbecher mit Eipick
Abmessungen20,9 x 6,8 x 14,2 cm22,8 x 13,9 x 7,7 cm17 x 21 x 14 cm23,5 x 21,5 x 17,4 cm19,8 x 6 x 13,2 cm17,5 x 20 x 15 cm10 x 21,7 x 13,9 cm19 x 17 x 15 cm19,4 x 13,1 x 20,4 cm22,8 x 10,5 x 13,1 cm22 x 17,5 x 15,8 cm18,2 x 18,2 x 17,5 cm20,2 x 8,4 x 13,4 cm19,6 x 16,3 x 14 cm23 x 13 x 7 cm16,5 x 16,5 x 16,5 cm8,6 x 8,5 x 7,5 cm20 x 17 x 14 cm17,7 x 17,4 x 16,5 cm13 x 15 x 18 cm20,5 x 8,5 x 13,5 cm18,5 x 22 x 15,5 cm6,9 x 5 x 11,8 cm23 x 14,6 x 13,8 cm
Gewicht540 Gramm735 Gramm812 Gramm798 Gramm998 Gramm748 Gramm721 Gramm989 Gramm726 Gramm690 Gramm820 Gramm798 Gramm499 Gramm517 Gramm454 Gramm662 Gramm821 Gramm798 Gramm532 Gramm499 Gramm449 Gramm789 Gramm440 Gramm399 Gramm

Das Eierkocher-Paradox

Bei Eierkochern gibt es zwei Bauarten, die sich darin unterscheiden, wie die Dauer des Kochvorgangs gesteuert wird. Einige verfügen über einen elektronischen Timer: Hier füllt man immer die selbe Menge Wasser ein, unabhängig von der Kochzeit. Bei den meisten Eierkochern bestimmt dagegen die Menge des eingefüllten Wassers die Kochzeit. Ist das Wasser verdampft, steigt die Temperatur im Boden des Eierkochers an, dann schaltet das Gerät ab und gibt einen Signalton von sich.

Je mehr Eier, desto weniger Wasser

Als wir uns die Messbecher dieser Eierkocher angesehen haben, stellten wir zu unserer Überraschung fest, dass man zum Kochen von sechs Eiern weniger Wasser in das Gerät füllen muss, als zum Kochen eines Eis. Wir wurden stutzig, schließlich sagt einem der gesunde Menschenverstand das genaue Gegenteil – je mehr Eier man kocht, desto länger sollte die Kochzeit sein – und desto mehr Wasser sollte man einfüllen müssen.

 Eierkocher Test: Gastroback 42800

Tatsächlich ist das im Fall von Eierkochern anders. Der Grund für dieses Eierkocher-Paradox: Zum einen ist der verfügbare Luftraum in einem Eierkocher mit vielen Eiern kleiner als in einem Eierkocher, in dem nur ein Ei ist. Die Menge an Wasserdampf, die erzeugt werden muss, ist also bei mehr Eiern kleiner als bei weniger Eiern. Zum anderen wird das Ei letztlich nicht durch den heißen Wasserdampf an sich aufgeheizt, sondern dadurch, dass der Wasserdampf an der Oberfläche des Eis kondensiert. Die dabei entstehende Kondensationsenergie erwärmt das Ei.

Das abgekühlte, kondensierte Wasser tropft in die Bodenwanne, wo es von der Heizspirale wieder erhitzt wird. Dieser Kreislauf wiederholt sich solange, bis kein Wasser mehr da ist. Da mehr Eier eine größere Kondensationsoberfläche bieten, wird das Wasser öfter im Kondensationskreislauf »recycelt«. Deshalb reicht für mehr Eier eine geringere Wassermenge als für weniger Eier.

Wozu ein Eierkocher?

Natürlich kann man Eier auch ganz einfach in einem Topf mit kochendem Wasser garen. Wozu braucht man da überhaupt einen Eierkocher?

Die Antwort: Mit dem Eierkocher geht es schneller und es ist bequemer. Schließlich muss man nur die Eier hineinstellen und die richtige Wassermenge einfüllen – fertig. Kocht man Eier im Topf, muss man zunächst das Wasser zum Kochen bringen, was deutlich länger dauert, weil man eine viel größere Menge Wasser erhitzen muss. Beim Hineinlegen der Eier platzen sie gerne, vor allem, wenn sie aus dem Kühlschrank kommen, und man verbrennt sich leicht. Und dann muss man noch wissen, wie lange die Eier eigentlich kochen müssen.

Die Kochzeit ist bei beiden Bauformen identisch

Die reine Kochzeit ist identisch, egal ob das Ei nun per Dampf im Eierkocher oder im Wasser im Kochtopf gegart wird. Aber bei Eierkochern gibt es entweder einen Messbecher oder einen Regler, wo man Anzahl und Härtegrad der Eier ablesen kann. Kocht man im Topf, muss man die Zahlen im Kopf haben: Weichgekochte Eier benötigen 3 bis 5 Minuten, »kernweiche« Eier, bei denen nur noch das Eigelb weich ist, 6 bis 8 Minuten und hartgekochte Eier 8 bis 10 Minuten.

Die Zeitspannen sind allerdings ziemlich groß. Warum? Die genaue Kochzeit für das perfekte Frühstücksei hängt nicht nur von den persönlichen Präferenzen, sondern auch von einer Reihe von Faktoren ab: der Größe des Eis, der Stärke der Eierschale und der Temperatur des Eis, also vor allem, ob es im Kühlschrank gelagert wurde oder bei Zimmertemperatur.

Doch das gilt ganz genauso auch für Eierkocher. Denn die Angaben der Hersteller können ebenfalls nur grobe Richtwerte sein. Auch bei Eierkochern muss man also letztlich ausprobieren, mit welcher Einstellung das persönliche Lieblingsei genau so wird, wie man es haben möchte. Aber meist hat man schon nach wenigen Versuchen heraus, wie lange das perfekte Ei gekocht werden muss – egal ob im Topf oder im Eierkocher.

Eierkocher bieten also vor allem einen Zeit- und Komfortgewinn – bessere Eier kochen sie nicht, wenn man von der Gefahr des Platzens absieht.

Abschrecken verhindert unerwünschtes Nachgaren

Das Abschrecken der Eier nach dem Kochen ist übrigens immer eine gute Idee. Denn das Ei ist nach dem Kochen außen heißer als innen, das Ei gart also nach, wenn Sie es aus dem Topf oder dem Eierkocher holen. Schreckt man es mit kaltem Wasser ab, kühlt seine Oberfläche ab, es wird weniger Wärme ins Innere weitergegeben und das Ei bleibt so, wie es sein soll. Auch für hartgekochte Eier ist das Abschrecken sinnvoll, denn dann lässt sich die Schale leichter abpellen.

 Eierkocher Test: Gastroback 42800

Testsieger: Gastroback 42800

Der Gastroback 42800 eignet sich besonders für Single- oder Pärchenhaushalte oder Leute, die nur wenige oder selten Eier kochen möchten. Neben einer automatischen Abschaltung gibt es eine Warmhaltefunktion und die Eier sind in kurzer Zeit verzehrbereit.

Testsieger

Gastroback 42800

Test  Eierkocher: GASTROBACK 42800
Dieser Eierkocher liefert gute Ergebnisse in kurzer Zeit und hat zudem eine Warmhaltefunktion zu bieten.

Das Modell gefällt bereits beim Auspacken: Das Design ist modern und in Schwarz und Silber gehalten. Durch seine kompakte Größe nimmt der Eierkocher auch nicht viel Platz in der Küche ein. Auch die Verarbeitung macht einen guten Eindruck.

Der Härtegrad wird hier über die zugegebene Wassermenge bestimmt: Auf dem Messbecher mit Eipick befinden sich mehreren Skalen für die verschiedenen Härtegrade sowie für unterschiedliche Ei-Mengen. Der Gastroback kann maximal drei Eier auf einmal zubereiten und ist daher eher etwas für kleine Haushalte als für große Familien.

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Eierkocher Test: Gastroback 42800
Der Testsieger von Gastroback.
Eierkocher Test: Gastroback 42800
Die Start-Taste leuchtet erst rot, bei Beendigung des Kochvorgangs dann blau.
Eierkocher Test: Gastroback 42800
Mit diesem Eierkocher können höchstens drei Eier zubereitet werden.
Eierkocher Test: Gastroback 42800
Der Härtegrad wird hier über die Wassermenge bestimmt, die mit dem mitgelieferten Messbecher abgemessen wird.

Auch für Eierkocher-Neulinge ist die Anleitung gut verständlich und die Bedienung recht intuitiv. Wenn man dann die Eier im Kocher platziert hat, signalisiert beim Drücken der rot leuchtenden Start-Taste ein Piepton den Start des Kochvorgangs. Bei Beendigung ertönt erneut ein Signal und die Taste leuchtet blau. Anschließend können die Eier auch bis zu 30 Minuten warm gehalten werden.

Für zwei mittelweiche Eier benötigte der Gastroback im Test siebeneinhalb Minuten, für zwei harte Eier zwölfeinhalb. Damit liegt der Eierkocher in puncto Kochzeit sehr gut im Rennen. Auch die Ergebnisse können sich sehen lassen: Im mittelweichem Zustand war das Eigelb in der Mitte noch leicht flüssig, bei den harten Eiern war es fest.

Nachteile?

Während des Kochens trat leider ein wenig Wasser auf die Arbeitsfläche aus, und beim ersten Gebrauch war ein leicht verbrannter Geruch wahrzunehmen. Bei der zweiten Benutzung war dieser aber dann verflogen. Wie bei vielen anderen Eierkocher, finden sich auch hier nach Beendigung des Kochvorgangs braune Wasserrückstände auf der Kochplatte. Diese sind zwar ein wenig hartnäckiger, insgesamt lässt sich das Gerät aber gut und einfach reinigen.

Dennoch ist der Gastroback 42800 ein toller Eierkocher für kleine Haushalte, der in kurzer Zeit Eier auf den Punkt zubereitet und dabei noch mit anderen Funktionen aufwarten kann.

Gastroback 42800 im Testspiegel

Technik zu Hause verlieh dem Modell von Gastroback in seinem Test vom April 2020 die Note sehr gut (1,0) und lobte unter anderem die kurze Kochzeit sowie die Warmhaltefunktion:

»Das Ergebnis ist wie gewünscht: Das Weiße fest, das Eigelb mit weicherem Kern bei allen drei Eiern, was für eine sehr gleichmäßige Wärmeverteilung spricht.«

Das ETM Testmagazin kürte den 42800 im April 2019 ebenfalls zum Testsieger:

»In unserem Test besticht er vor allem mit einer sehr guten Verarbeitungsqualität, kurzen Kochzeiten und einem praktischen Warmhaltemodus. Die Konsistenz weicher und mittel-weicher bzw. mittel-harter Eier war ein jedes Mal ideal.«

Alternativen

Bis auf ein Gerät kochte kein Eierkocher im Test wirklich schlecht. Möchte man einen größeren Haushalt mit gekochten Eiern versorgen oder die Eier in nur einem Durchgang in verschiedenen Härtegraden zubereiten, wird man bei den weiteren Empfehlungen fündig.

Auch gut: Krups F234 70

Für kleine Küchen oder Single-Haushalte ist der Krups F234 70 ebenfalls eine gute Wahl. Er ist klein, kompakt und liefert sehr gute Ergebnisse.

Auch gut

Krups F234 70

Test Eierkocher: Krups F234 70
Der Drei-Eierkocher von Krups ist handlich, gut verarbeitet und kocht gut.

Auch der Krups ist komplett aus Kunststoff gefertigt, macht aber einen solideren Eindruck als der Severin. Das Design ist zeitlos minimalistisch. Die Reinigung geht auch beim Krups einfach und schnell. Ein wenig Essig reicht und der Kalk ist verschwunden.

Eierkocher im Test: Krups F234 70
Der Drei-Eierkocher von Krups ist klein und kompakt.

Vor allem aber kocht der F234 70 die Eier schnell und mit dem gewünschten Härtegrad. Der kleine Krups fasst höchstens drei Eier auf einmal und ist damit für Familienhaushalte zu klein. Wenn Sie allerdings nur selten ein Frühstücksei essen oder nur zu zweit sind, reicht ein Eierkocher dieser Größenordnung völlig aus.

Bei viel Hunger: Arendo Eightcook

Unser Tipp für Großfamilien und Vielesser ist der rechteckige Arendo Eightcook, der bis zu acht Eier platzsparend unterbekommt, ohne klobig zu wirken. Mit 500 Watt ist das Gerät das größte Kraftpaket unter unseren Testkandidaten – und die machen sich bemerkbar: Weiche Eier waren in unserem Test in weniger als sieben einhalb Minuten, mittelweiche in knapp neun und harte Eier in etwas mehr als 13 Minuten fertig – und das obwohl Geräte mit elektronischer Härtegradeinstellung sogar etwas länger brauchen als Eierkocher, die den Härtegrad nach Wassermenge regulieren.

Für große Familien

Arendo Eightcook

Test  Eierkocher: Arendo Eightcook
Für Großfamilien und Ungeduldige: Das 500-Watt-Kraftpaket kocht rasch bis zu acht Eier auf einmal.

Die Bedienung des Geräts ist einfach und intuitiv: Egal wie viele Eier gekocht werden und unabhängig davon, welchen Härtegrad sie haben sollen, wird mit dem beiliegenden Messbecher dieselbe Wassermenge – 140 Milliliter bis zur Fülllinie – in die Wanne gefüllt. Der Nachteil ist, dass man sich die Feinjustierung je nach Eiermenge und Härtegrad selbst erarbeiten muss.

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Test: Test Eierkocher Arendo Eightcook
Kocht bis zu acht Eier: der Arendo Eightcook Eierkocher.
Test: Test Eierkocher Arendo Eightcook
In die Wanne wird stets dieselbe Wassermenge eingefüllt.
Test: Test Eierkocher Arendo Eightcook.3
Der Deckel auf der Unterseite des Messbechers verhindert, dass man sich am Eipick sticht.
Test: Test Eierkocher Arendo Eightcook.2
Der Drehwähler leuchtet blau, wenn das Gerät eingeschaltet ist.

Gut gefällt uns, dass der Messbecher auf der Unterseite einen Deckel hat, der den Eipick sicher verschließt. Die Edelstahl-Unterseite des Geräts wird beim Kochen recht heiß und sollte sicherheitshalber nicht angefasst werden. Im Gegensatz zum ebenfalls getesteten Sevencook von Arendo verfügt der Eightcook nicht über eine Warmhaltefunktion. Auf den Aufsatz mit zwei winzigen Spiegelei-Schälchen könnten wir dagegen verzichten.

Verschiedene Härtegrade: Duronic EB35

Der Duronic EB35 mag auf den ersten Blick ein wenig altbacken wirken, er ist aber in der Lage, bis zu sieben Eier in einem Kochdurchgang in verschiedenen Härtegraden zuzubereiten.

Verschiedene Härtegrade

Duronic EB35

Test  Eierkocher: Duronic EB35
Hier können in einem Durchgang Eier in unterschiedlichen Härtegraden gekocht werden.

Hierfür nutzt man einfach die elektronische Härtegradeinstellung über den Drehregler: Auf der rechten Seite kann man zwischen soft, medium und hard wählen. Möchte man neben weichen Eiern auch andere Härtegrade zubereiten, muss man einfach nur den Regler auf der linken Reheat-Seite auf die gewünschte Einstellung stellen.

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Eierkocher Test: Duronic Eb35
Über die Reheat-Funktion können in einem Durchgang verschiedene Härtegrade gekocht werden.
Eierkocher Test: Duronic Eb35
Das Tray wird hier mit einem Henkel in der Mitte angehoben.
Eierkocher Test: Duronic Eb35
Maximal sieben Eier passen in den Duronic.
Eierkocher Test: Duronic Eb35
Die einzufüllende Wassermenge ist hier immer die gleiche.

Ein Signalton weist darauf hin, wenn die Eier fertig sind. Das Eier-Tray wird hier nicht über einen seitlichen Griff angehoben, sondern über einen Henkel in der Mitte, sodass man ein wenig Gefahr läuft, in den heißen Wasserdampf hineinzugreifen. Im Test benötigte der Duronic für drei mittelweiche Eier 11 und für drei harte Eier 18 Minuten – eine der längsten Kochzeiten im Test.

Da das Wasser beim Kochen nicht vollständig verdunstet, hinterlässt es keine Rückstände in der Heizwanne. Dadurch geht die Reinigung des Eierkochers gut von der Hand. Leider verschmutzt die Umrandung aus Edelstahl recht schnell durch Fingerabdrücke.

Möchte man mehrere Eier gleichzeitig auf unterschiedliche Arten zubereiten, ist der Duronic EB35 eine Überlegung wert.

Außerdem getestet

WMF Küchenminis Eierkocher

Der niedliche WMF Küchenminis Eierkocher war eines der optischen Highlights im Test. Eine Empfehlung ist er für uns trotzdem nicht, weil er gerade mal zwei Eier fasst und trotzdem fast genauso teuer ist wie sein großer Bruder WMF Stelio. Außerdem berichten viele Kunden, dass der WMF Küchenmini schon nach kurzer Zeit den Geist aufgibt. In unserem Test hat er sich gut geschlagen, der Kocher wirkt stabil und ist ein echter Hingucker, aber die schlechten Langzeiterfahrungen stimmen uns skeptisch.

WMF Stelio Eierkocher

Dass der Stelio von WMF kommt, sieht man auch ohne auf das Logo zu achten. In typischer WMF-Optik macht er in jeder Küche einen guten Eindruck, gehört aber auch zu den teuersten Produkten im Test.

Die Kochergebnisse sind gut. Der Stelio war neben dem Testsieger von Emerio und dem Clatronic einer von drei Eierkochern im Test, die gleichzeitig Eier unterschiedlichen Härtegrades garen können. Im Gegensatz zum Clatronic hat das beim WMF-Kocher auch wunderbar geklappt. Damit man versteht, wie das richtig funktioniert, muss man aber die Bedienungsanleitung studieren.

Der Stelio von WMF ist eine gute Wahl für alle, die ein stylisches Markenprodukt in der Küche haben wollen und bereit sind, dafür auch ein paar Euro mehr auszugeben. Allerdings ist die Verarbeitung des Stelio nicht so hochwertig, wie man das eigentlich von einer Marke wie WMF erwartet.

Severin EK 3161

Mit dem Severin EK 3161 bekommt man ebenfalls einen Eierkocher für höchstens drei Eier. Er kostet so viel wie der Krups, ist aber nicht so gut verarbeitet. Hier wird außerdem der Härtegrad per Regler elektronisch ausgewählt. Das hat zur Folge, dass man die Eier sofort nach dem Signalton aus dem Kocher nehmen muss, da das restliche Wasser das Ei weiter gart, auch wenn der Kocher schon abgeschaltet ist. Die gewünschte Konsistenz hat aber auch der kleine Severin bei jedem Ei gut hinbekommen.

Emerio EB-115560.2

Unseren ehemaligen Favoriten, den Emerio EB-115560.2, gibt es mittlerweile nur noch vereinzelt zu kaufen. Mit ihm kann man bis zu sechs Eier mit verschiedenen Härtegraden gleichzeitig kochen. Das Ende des jeweiligen Kochvorgangs wird sogar angesagt – nach rund acht Minuten für weiche Eier, zehn Minuten für mittelweiche und 15 Minuten für harte Eier. Der Härtegrad wird hier elektronisch eingestellt, sodass immer die gleiche Wassermenge eingefüllt wird. Der jeweilige erreichte Härtegrad wird zusätzlich durch Signaltöne und drei blaue LED-Lampen angezeigt. Der Messbecher mit Eipick lässt sich im integrierten Aufbewahrungsfach praktisch verstauen.

Krups F233 70

Der Krups F233 70 kocht bis zu sieben Eier gleichzeitig. Der Härtegrad wird elektronisch über einen Drehregler eingestellt. Die Verarbeitung macht einen guten und soliden Eindruck. Dank der Anti-Haft-Beschichtung lassen sich Wasserreste auf der Heizplatte auch recht leicht entfernen. Die Kochzeit liegt mit zehn bis 15 Minuten eher im Mittelfeld, dafür können die Ergebnisse überzeugen. Leider lief im Test während des Kochens etwas Wasser auf die Arbeitsfläche aus.

Rommelsbacher ER 600

Der modern designte E600 von Rommelsbacher überzeugt mit kurzen Kochzeiten, allerdings hatten hier nicht alle zubereiteten Eier die gleiche Konsistenz. Den Härtegrad wählt man über ein Drehrad aus, das aber leider keine genauen Angaben dazu liefert, bis wohin man für welche Menge an Eiern drehen muss. Dem kleinen, kompakten Gerät liegt ein Pochier-Einsatz für zwei Eier bei und es lässt sich zudem recht leicht reinigen.

Navaris 47379.02

Dem Duronic EB35 sehr ähnlich sieht der Navaris 47379.02. Doch nicht nur in Sachen Aussehen und Verpackung ähneln sich die beiden Modelle, sie brauchen auch fast auf die Sekunde genau dieselbe Zeit, um Eier mittelweich und hart zu kochen. Der Härtegrad wird auch bei Navaris über einen Drehregler bestimmt, eine Reheat-Funktion gibt es hier allerdings nicht. Auch hier läuft man beim Entnehmen des Ei-Trays Gefahr, in den heißen Wasserdampf zu greifen. Dafür ist die Reinigung einfach und auch die Kochergebnisse überzeugen.

Severin EK 3056

Der Severin EK 3056 ist günstig, hat viel Platz für Eier und überzeugt mit guten Kochergebnissen. Mit knapp 9:30 Minuten für mittelweich gekochte Eier ist er außerdem relativ schnell.

Was uns nicht so gut gefiel, war der sehr aufdringliche und schrille Piepston den der Severin von sich gibt, wenn die Eier fertig sind. Der verwendete Kunststoff macht einen stabilen Eindruck, wird aber während des Kochens relativ heiß. Richtig verbrennen kann man sich nicht, aufpassen sollte man trotzdem.

Unold 38610 Eierkocher Mini

Auch beim Unold 38610 Mini haben wir gemischte Gefühle. Man merkt sofort, dass der Unold-Kocher nicht sehr hochwertig verarbeitet ist, doch dafür kostet er auch gerade einmal 15 Euro. Dass man da Abstriche in der Qualität machen muss, dürfte jedem klar sein.

Beim Eierkochen schnitt er sehr gut ab: Alles war auf den Punkt, genau so wie es sein sollte, auch dank der sehr ausführlichen Anweisungen in der Anleitung.

Doch laut Kundenbewertungen verbiegt sich schon nach kurzer Zeit das Plastik. Auch die Reinigung gestaltet sich beim Unold nicht so einfach wie bei den anderen Testkandidaten, da ein Kunststoffteil auf der Wanne verklebt ist. Greifen Sie also besser zu einem etwas teureren Gerät – unsere Empfehlung von Krups kostet keine zehn Euro mehr und ist wesentlich hochwertiger verarbeitet.

Krups Ovomat Super F230

Der runde Krups Ovomat Super F230 kommt etwas altbacken daher und bringt bis zu sieben Eier unter. Der Härtegrad wird anhand der eingefüllten Wassermenge reguliert. Zum Kochen der Eier wird der allzu klein geratene und etwas schwerfällige Drehschalter ganz nach rechts gedreht. Eine Stufe weiter nach links – die winzigen Hitze-Symbole sind leider nicht intuitiv – wird die Warmhaltefunktion aktiviert, mit der sich harte Eier warm halten lassen.

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Test: Test Eierkocher Krups Ovomat Super F230
Test: Test Eierkocher Krups Ovomat Super F230
Test: Test Eierkocher Krups Ovomat Super F230.3

Nach Beenden des Kochvorgangs und dem Erklingen des lauten Signaltons schaltet sich das Gerät nicht von alleine aus, sondern der Drehschalter muss auf Null gedreht werden. Gut gefällt uns der Eierträger mit breitem Henkel, der stabiler ist als bei vielen anderen Geräten. Außerdem wird das Gerät im Gegensatz zum Sieben-Ei-Testprodukt von Arendo untenrum nicht heiß.

Steba EK 4

Die Verarbeitung des Steba EK 4 ist gut, und dank der beschichteten Kochplatte ist die Reinigung leicht. Die Kochzeiten sind mit siebeneinhalb Minuten für drei mittelweiche sowie elfeinhalb Minuten für drei harte Eier sehr gut. Allerdings war hier beim mittelweichen Ei das Eigelb noch ziemlich flüssig und erinnerte eher an ein weiches Ei. Zudem steht der Eierkocher ein wenig wacklig auf der Arbeitsfläche.

Arendo Sevencook

Mit dem stylischen, runden Arendo Sevencook lassen sich, wie der Name schon sagt, bis zu sieben Eier kochen. Der Härtegrad lässt sich mit der eingefüllten Wassermenge bestimmten. Die Wasserdosierung klappt trotz der geringen Unterschiede mühelos, dank der gut lesbaren Fülllinien auf dem Messbecher. Weniger überzeugt hat uns dagegen der schrille Piepston.

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Test: Test Eierkocher Arendo Sevencook
Test: Test Eierkocher Arendo Sevencook
Test: Test Eierkocher Arendo Sevencook 3

Neben dem Krups Ovomat Super F230 verfügt der Sevencook als einziger Testkandidat über eine Warmhaltefunktion für harte Eier. Für den Preis ziehen wir dennoch unseren Testsieger von Emerio vor, der im Gegensatz zum Sevencook das gleichzeitige Kochen von Eiern mit verschiedenen Härtegraden erlaubt.

Russell Hobbs Cook@Home 14048-56

Beim Russell Hobbs Cook@Home 14048-56 bekommt man als Zubehör noch drei Schälchen zur Zubereitung von Spiegeleiern mitgeliefert. Das ist nett, doch wir finden, dass die Schalen sehr klein geraten sind und man für Spiegeleier mit einer Pfanne besser bedient ist. Die Handhabung ist bei anderen Kochern etwas besser, der Eiereinsatz lässt sich nicht ganz so bequem entfernen. Aber auch hier hatten wir am Kochergebnis nichts auszusetzen – außer dass er recht lange für hartgekochte Eier braucht.

Rommelsbacher ER 405

Der runde Rommelsbacher ER 405 ist in Sachen klassischem Design, dem Volumen von bis zu sieben Eiern und dem vergleichsweise hohen Preis mit unserem anderen Testkandidaten Krups Ovomat Super F230 vergleichbar – und hat dabei das Nachsehen. Das Edelstahlgerät von Rommelsbacher wiegt mit knapp 800 Gramm fast 300 Gramm mehr.

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Test: Test Eierkocher Rommelsbacher Er 405
Test: Test Eierkocher Rommelsbacher Er 405
Test: Test Eierkocher Rommelsbacher Er 405.2

Der Härtegrad wird per Drehwähler reguliert, die einzufüllende Wassermenge ist unabhängig vom Härtegrad stets dieselbe: ein »randvoller« Messbecher. Leider ist der Becher nicht mit einer Fülllinie versehen. Unsere Nachmessungen haben gezeigt, dass die vorgegebenen 125 Milliliter Wasser tatsächlich bis fast an den Rand des Bechers reichen – wodurch sich die Wanne kaum füllen lässt, ohne dabei Wasser zu verschütten. Die Kochzeit ist ein paar Minuten länger als beim Testsieger Emerio oder beim Krups-Ovomat-Modell.

Der am Rand des Geräts angebrachte, separate Ein-/Ausschalter lässt sich einfach bedienen und zeigt unmissverständlich an, ob das Gerät an oder aus ist – sogar mit einer zusätzlichen LED-Lampe. Nach einem Blick in die Bedienungsanleitung lässt sich der Drehwähler, mit dem sich der Härtegrad abhängig von der Anzahl der Eier fein justieren lässt, problemlos bedienen.

Sweet Alice Eierkocher

Die knappe Anleitung des Sweet Alice Eierkochers ist nicht sofort verständlich, und man erfährt auch nicht, wofür der mitgelieferte schwarze Einsatz genutzt werden soll. Die Abbildung auf der Verpackung legt nahe, dass es sich hierbei um einen Pochier-Einsatz handelt. Die Verarbeitung wirkt durch die Plastikfäden am Ei-Tray sowie den etwas wabbeligen Deckel ein wenig billig. Der Eipick befindet sich bei diesem Modell nicht am Messbecher, sondern am Ei-Tray, was die Handhabung umständlich macht. Die Kochergebnisse sind gut, allerdings benötigt der Eierkocher hierfür auch etwas länger.

Cloer 6030

Das Beste am Cloer 6030 ist sein sympathisches Design: Der Eierkocher erinnert mit seinen Plastikfüßen an Humpty Dumpty. Der günstige Preis geht aber leider auf Kosten der Verarbeitung: Es gibt keinen Ein-/Ausschalter, weshalb man den Kocher direkt mit dem Netzstecker ein- oder ausschalten muss – nicht gerade sicher bei einem Gerät, bei dem auch mal Wasser danebengehen kann.

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Test: Test Eierkocher Cloer 6030
Test: Test Eierkocher Cloer 6030
Test: Test Eierkocher Cloer 6030.2

Der eiförmige Kunststoffkocher, in den bis zu vier Eier passen, ist besonders leicht und wirkt instabil. Im Gegensatz zu allen anderen Geräten ist der Eipick nicht im Messbecher, sondern – nach Durchlesen der Bedienungsanleitung – in der Mitte des Eierträgers zu finden. Das Anstechen hat im Test problemlos geklappt, allerdings ist die Pieksgefahr beim Reinigen des Eierträgers größer.

Der Vorteil der Eierpickser-Position erschließt sich uns nicht, da man das Wasser zum Bestimmen des Härtegrads der Eier trotzdem mit dem mitgelieferten Messbecher einfüllen muss. Immerhin lassen sich die Fülllinien auf dem Messbecher problemlos ablesen.

Arendo Threecook

Der Arendo Threecook ist einer von vier Drei-Ei-Kochern im Test. Gegenüber unserer Empfehlung von Krups hat er den Nachteil, das die Henkel des Eierträgers so kurz sind, dass das Abheben nur mit zwei Händen sicher ist – wodurch man keine Hand frei hat für das Öffnen des Wasserhahns zum Abschrecken der Eier.

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Test: Test Eierkocher Arendo Threecook
Test: Test Eierkocher Arendo Threecook.3
Test: Test Eierkocher Arendo Threecook.2

Gefallen hat uns der angenehme Alarmton, der an das Klingeln einer klassischen, mechanischen Eieruhr erinnert und nicht zu laut ist. Dank des Deckels an der Unterseite des Messbechers kann man sich nicht am Eipick pieksen.

Der Härtegrad der Eier, die recht schnell fertig sind – besonders für ein Gerät mit nur 210 Watt – , lässt sich mit der eingefüllten Wassermenge bestimmen. Die unterschiedlichen Füllhöhen im Messbecher sind nicht besonders klar ausgezeichnet.

Clatronic EK 3321

Auf den ersten Blick erinnerte uns der Clatronic EK 3321 an den WMF Stelio – doch der erste Eindruck trog. Wie der Stelio bietet auch der Clatronic die Möglichkeit, gleichzeitig Eier mit verschiedenen Härtegraden zu kochen. Das Prinzip ist bei beiden Modellen dasselbe, doch am Ende waren beim Clatronic die eigentlich mittelweich gewünschten Eier hart. Auch die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig. Deshalb ist der Clatronic bei uns leider durchgefallen.

WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My Egg

Der Winzling unter unseren Testprodukten, der WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My Egg, ist seinen Preis selbst für einen Single-Haushalt nicht wert. Die Wassermenge, mit dem der gewünschte Härtegrad reguliert wird, wird mit einem winzigen konischen Messbecher eingefüllt, der sich kaum dosieren lässt.

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Test: Test Eierkocher Wmf Kuechenminis 1 Ei Kocher My Egg
Test: Test Eierkocher Wmf Kuechenminis 1 Ei Kocher My Egg
Test: Test Eierkocher Wmf Kuechenminis 1 Ei Kocher My Egg.3

Das Gerät wird nicht nur am Plastikdeckel, sondern selbst am Edelstahlsockel viel zu heiß zum Anfassen. Der Ein-Aus-Druckschalter ist mit einem LED-Licht hinterlegt, das so hell ist, dass sich in einer Küche bei Tageslicht kaum erkennen lässt, ob das Gerät an oder aus ist. Für ein Gerät mit nur 56 Watt sind die Eier erstaunlich schnell fertig und brauchen nur durchschnittlich lange – ein mittelweiches Ei zehn Minuten und ein hartes Ei etwa vierzehn Minuten.

Bomann EK 5022 CB

Der rundum aus Plastik gefertigte Bomann EK 5022 CB fühlt sich beim Hantieren leider so billig an, wie es der günstige Preis erwarten lässt. Mit dem instabilen Eierträger lassen sich die bis zu sechs Eier kaum sicher transportieren. Die Fülllinien auf dem mitgelieferten Messbecher sind transparent und dermaßen unleserlich, das sich das Wasser, mit dem der Härtegrad der Eier bestimmt wird, kaum dosieren lässt.

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Test: Test Eierkocher Bomann Ek 5022 Cb
Test: Test Eierkocher Bomann Ek 5022 Cb
Test: Test Eierkocher Bomann Ek 5022 Cb.4

Ist diese Hürde überwunden, ist die Bedienung denkbar einfach: Den beleuchteten Ein-Ausschalter an der Seite des Geräts drücken und den Alarmton abwarten. Der Hersteller wirbt unter anderem plakativ mit einem Aufkleber des Produktbewertungsportals Ask George, in dessen Test der Kocher tatsächlich nur den drittletzten Platz einnahm.

So haben wir getestet

Ein guter Eierkocher kocht die Eier genau nach dem Gargrad, den man am Gerät eingestellt hat. Außerdem soll das Ergebnis nicht bei jedem Kochdurchgang variieren, sondern gleich bleiben.

Wir haben deshalb mit jedem Eierkocher in mehreren Durchgängen Eier gekocht, mal mit nur einem Ei, mal mit so vielen, wie das Gerät aufnehmen kann. Dabei haben wir die Zeit gemessen, die die Kocher brauchen, um Eier mittelweich oder hart zu kochen. Mittelweich bedeutet: weiches bis flüssiges Eigelb, aber hartes, nicht zu festes Eiweiß.

Zwar haben Eier der gleichen Größe grundsätzlich die selbe Kochzeit – aber es hängt von der Leistung der Heizspirale ab, wie schnell der Eierkocher das Wasser zum Kochen bringt. So variierten die Kochzeiten der verschiedenen Eierkocher denn auch deutlich zwischen 8:20 Minuten und 11:15 Minuten für ein mittelweich gekochtes Ei. Die Kochzeiten für mehrere Eier sind nur unwesentlich länger.

Die Angaben der Hersteller beziehen sich in der Regel auf Eier der Gewichtsklasse M. Größere Eier brauchen etwas länger. Entsprechend muss man die Kochzeit bei größeren Eiern leicht erhöhen. Tabellen für unterschiedliche Ei-Größen liefern die Hersteller in der Regel nicht.

Abgesehen vom Kochergebnis haben wir uns natürlich die Verarbeitungsqualität der Eierkocher angesehen und die Handhabung beurteilt. Denn natürlich sollte man sich am Gerät nicht verbrennen können – und es sollte einfach zu reinigen sein.

Die wichtigsten Fragen

Wie funktioniert ein Eierkocher?

Bei einem Eierkocher werden die Eier nicht wie im Kochtopf im kochenden Wasser zubereitet, sondern durch den heißen Wasserdampf im Gerät solange erhitzt, bis das Wasser verdunstet und der gewünschte Härtegrad erreicht ist.

Wie sinnvoll ist ein Eierkocher?

Vor allem wenn man häufig Eier kochen möchte, lohnt sich die Anschaffung eines Eierkochers. Mit ihm geht das Eierkochen nicht nur bequemer und schneller, man spart verglichen mit der Zubereitung im Kochtopf zudem auch Wasser und Energie.

Wie stellt man bei Eierkochern den Härtegrad von Eiern ein?

Hierfür gibt es zwei unterschiedliche Arbeitsweisen: Bei manchen Modellen wird der Härtegrad über ein Drehrad am Gehäuse eingestellt. Bei anderen Geräten kommt es darauf an, wie viel Wasser eingefüllt wird. Im Zubehör findet sich dann ein Messbecher mit verschiedenen Skalen, je nachdem, wie viele Eier man mit welchem Härtegrad zubereiten möchte.

Wie ist die Kochzeit für ein weichgekochtes Ei?

Das hängt nicht nur vom jeweiligen Modell, sondern auch von weiteren Faktoren wie der Größe und Temperatur des Eis sowie der Dicke der Schale ab. Prinzipiell gilt: Weichgekochte Eier benötigen 3 bis 5 Minuten, „kernweiche“ Eier 6 bis 8 Minuten und hartgekochte Eier 8 bis 10 Minuten.

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