Eierkocher Test: Eierkocher Copyright: Daniel_Dash / Shutterstock
test
Letzte Aktualisierung:

Der beste Eierkocher

Wir haben 34 Eierkocher getestet. Der beste ist für uns der Gastroback 42800. Er kocht in kurzer Zeit bis zu drei Eier und hat eine Warmhaltefunktion sowie eine automatische Abschaltung zu bieten. Die Kochergebnisse sind gut und das Gerät ist zudem leicht zu reinigen. Auch die Verarbeitung und das moderne, schwarz-silberne Design können überzeugen.

Charlotte Meindl
Charlotte Meindl
begeistert sich als als freie Redakteurin für alles rund um Einrichten, Wohnen, Kochen und DIY – kurz, alle Dinge, die das Leben schöner machen. Die ehemalige Chefredakteurin verschiedener Interior Magazine schreibt heute unter anderem für Zeitschriften wie Living & More, Selbst gemacht und Zuhause Wohnen.
Katarina Lukač
Katarina Lukač
ist freie Redakteurin und Autorin mit Vorliebe für Kulinarik, Reise und Lifestyle. Sie lebt in Madrid und München und tauscht sich in diversen Whatsapp-Gruppen mit Freundinnen aus verschiedenen Ländern über ihre aktuellen Lieblingsprodukte aus. Mehr unter katarinalukac.com.
Letztes Update: 4. Juli 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

4. März 2022

Wir haben acht weitere Eierkocher getestet. Der TZS First Austria FA-5115-2 ist eine neue Empfehlung.

11. Juni 2021

Wir haben sieben weitere Eierkocher getestet. Der Gastroback 42800 ist unser neuer Testsieger, eine weitere Empfehlung ist der Duronic EB35. Der ehemalige Testsieger Emerio EB-115560.2 ist nur noch vereinzelt zu finden und daher nun unter „Außerdem getestet“ gelistet.

3. Juli 2020

Wir haben zehn weitere Eierkocher getestet. Unser neuer Testsieger ist der sprechende Emerio EB-115560.2. Auch der Arendo Eightcook hat uns überzeugt.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Am Wochenende ist endlich mal Zeit, mit der ganzen Familie ausgiebig zu frühstücken. Da darf natürlich das Frühstücksei nicht fehlen. Aber wenn die eigentlich gewünschten weichgekochten Eier hart auf den Tisch kommen oder bei einem mittelweichen Ei das Eiweiß noch schlabbrig ist, ist das Geschrei groß. Das passiert leicht, wenn die Eier im Topf gekocht werden, denn dann ist meist nicht so klar, wie lang das perfekte Ei gekocht werden muss.

Eierkocher versprechen da Abhilfe: Einfach Wasser einfüllen, den gewünschten Härtegrad einstellen und nach dem Signalton das fertig gekochte Ei entnehmen. So einfach stellt man sich das zumindest vor. Aber schaffen das wirklich alle Eierkocher?

Wir haben 34 Geräte getestet, 31 sind aktuell noch erhältlich. Mit dabei waren auch kleine Eierkocher für Singles oder Menschen mit kleinen Küchen, die nur zwei oder drei Eier kochen können, aber auch größere, die sechs oder sieben Eier gleichzeitig zubereiten können. Preislich bewegen sich die Modelle im Test zwischen 15 und 36 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Gastroback 42800

Test  Eierkocher: GASTROBACK 42800
Dieser Eierkocher liefert gute Ergebnisse in kurzer Zeit und hat zudem eine Warmhaltefunktion zu bieten.

Unser Testsieger ist der Gastroback 42800: Er kocht bis zu drei Eier in recht schneller Zeit und auch die Ergebnisse können sich sehen lassen. Zudem hat der Eierkocher eine automatische Abschaltung sowie eine 30-minütige Warmhaltefunktion zu bieten. Das schwarz-silberne Gerät in moderner Optik lässt sich gut reinigen. Beim ersten Gebrauch war ein leicht verbrannter Geruch zu bemerken, der war aber schon beim zweiten Durchgang verflogen. Für Familien ist dieses Modell zwar zu klein, für Single- oder Pärchenhaushalte ist der Gastroback aber die beste Wahl.

Auch gut

Krups F234 70

Test Eierkocher: Krups F234 70
Der Drei-Eierkocher von Krups ist handlich, gut verarbeitet und kocht gut.

Ein weiteres Modell für kleine Haushalte und Wenig-Ei-Esser ist der Krups F234 70. Mit ihm können höchstens drei Eier auf einmal gekocht werden, dafür passt er dank seiner kompakten Form in jede Schublade. Das Design ist zeitlos und während des Eierkochens ist er sehr leise. Wenn Sie keine ganze Familie mit gekochten Eiern versorgen müssen oder wenig Platz in der Küche haben, ist der Krups genau das Richtige.

Für große Familien

Arendo Eightcook

Test  Eierkocher: Arendo Eightcook
Für Großfamilien und Ungeduldige: Das 500-Watt-Kraftpaket kocht rasch bis zu acht Eier auf einmal.

Ein zuverlässiger Eierkocher für Großfamilien, Eier-Vielesser und Ungeduldige ist der Arendo Eightcook mit Platz für bis zu acht Eiern. Das mit 500 Watt größte Kraftpaket in unserem Test kocht Eier besonders schnell – weiche in weniger als siebeneinhalb Minuten, mittelweiche in knapp neun und harte in etwas mehr als 13 Minuten.

Besonders einfach ist auch die Bedienung: Unabhängig von der Eiermenge und dem Härtegrad wird stets dieselbe Wassermenge eingefüllt, nämlich der beiliegende Becher einmal bis zur Fülllinie. Der Härtegrad der Eier wird per Drehregler eingestellt, für den man allerdings ein wenig Kraft braucht.

Verschiedene Härtegrade

Duronic EB35

Test  Eierkocher: Duronic EB35
Hier können in einem Durchgang Eier in unterschiedlichen Härtegraden gekocht werden.

Mit dem Duronic EB35 können in einem Durchgang bis zu sieben Eier in verschiedenen Härtegraden zubereitet werden. Hierfür muss man einfach nur das Drehrad wieder auf die gewünschte Stufe einstellen. Da das Wasser hier nicht vollständig verdunstet, entstehen auf der Kochplatte keine Flecken und das Gerät lässt sich somit sehr gut reinigen. Das Design mag für manche ein wenig altbacken sein, aber das ist ja Geschmackssache.

Gut & günstig

TZS First Austria FA-5115-2

Test Eierkocher: TZS First Austria Eierkocher
Auf den Punkt gekochte Eier zum kleinen Preis bietet der Eierkocher von TZS First Austria.

Als dritten Mini-Kocher können wir den TZS First Austria FA-5115-2 empfehlen. Das ähnelt unserem Testsieger in Optik, Bedienung, Kochdauer und ist dabei aktuell etwas günstiger. Um die korrekte Wassermenge zu ermitteln muss man zwar jedes Mal in die Bedienungsanleitung schauen, dafür kann sich das Ergebnis aber sehen (und schmecken) lassen.

Vergleichstabelle

TestsiegerGastroback 42800
Auch gutKrups F234 70
Für große FamilienArendo Eightcook
Verschiedene HärtegradeDuronic EB35
Gut & günstigTZS First Austria FA-5115-2
WMF Küchenminis Eierkocher
WMF Stelio Eierkocher
Severin EK 3161
Grundig EB 8680
Hamilton Beach ‎25511-CE
Navaris 47379.02
Krups F233 70
Rommelsbacher ER 600
Emerio EB-115560.2
Unold 38610 Eierkocher Mini
Severin EK 3056
Clatronic EK 3497
Steba EK 4
Krups Ovomat Super F230
Arendo Sevencook
Russell Hobbs Cook@Home 14048-56
Slabo Eierkocher
Rommelsbacher ER 405
Gutfels EK 8001 swi
Caso E9
Caso E7
Sweet Alice Eierkocher
Arendo Threecook
Clatronic EK 3321
WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My Egg
Bomann EK 5022 CB
Test  Eierkocher: GASTROBACK 42800
  • Kocht schnell
  • Gute Ergebnisse
  • Modernes Design
  • Automatische Abschaltung und Warm­halte­funktion
  • Leicht verbrannter Geruch beim ersten Gebrauch
  • Nur für 3 Eier
Test Eierkocher: Krups F234 70
  • Klein und handlich
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Kochleistung
  • Schnell
  • Kocht nur 3 Eier
Test  Eierkocher: Arendo Eightcook
  • Bis zu acht Eier auf einmal
  • Schnelle Kochleistung dank 500 Watt
  • Einfache Bedienung
  • Eipick im Messbecher mit Deckel geschützt
  • Edelstahlteil wird etwas heiß
  • Knopf dreht sich schwer
  • Keine Warm­halte­funktion
Test  Eierkocher: Duronic EB35
  • Leichte Reinigung
  • Gute Ergebnisse
  • Möglichkeit, verschiedene Härtegrade in einem Durchgang zu kochen
  • Kochzeit etwas lang
  • Design etwas altbacken
  • Man kommt schnell mit heißem Wasserdampf in Berührung
Test Eierkocher: TZS First Austria Eierkocher
  • Eier werden sehr exakt nach Wunsch gekocht
  • Günstiger Preis
  • Kleine Größe
  • Einfache Bedienung
  • schnelle Kochdauer mit siebeneinhalb bis elfeinhalb Minuten
  • Unangenehmer Alarmton
Test Eierkocher: WMF Küchenminis Eierkocher
  • Sehr kompakt
  • Für Singles
  • Keine Einzelteile, alles im Gerät integriert
  • Für die Größe etwas teuer
  • Kocht nur 2 Eier
Test Eierkocher: WMF Stelio Eierkocher
  • Gute Kochleistung
  • Kochen von verschiedenen Härtegraden gleichzeitig möglich
  • Etwas klobig
  • Bedienung nicht intuitiv
Test Eierkocher: Severin EK 3161
  • Günstig
  • Sehr kompakt
  • Einfache Bedienung
  • Braucht relativ lange
Test Eierkocher: Grundig EB 8680
  • Kurze Kochdauer
  • Retrodesign und -sound
  • Verbleibende Kochzeit ist gut ein­schätz­bar
  • Subtiles "Ping" als Alarmton
  • Gewünschter Kochgrad ist nicht einfach zu erreichen
Test Eierkocher: Hamilton Beach 3-in-1 Eierkocher
  • Praktische Pochierform mit Beschichtung
  • Ungewöhnliches Design in Mintgrün
  • Keine Wasserangabe für pochierte Eier
  • Kein Alarmton, nur optisches Signal
Test  Eierkocher: Navaris Eierkocher
  • Leichte Reinigung
  • Gute Ergebnisse
  • Kochzeit etwas lang
  • Design etwas alt­backen
  • Man kommt schnell mit heißem Wasserdampf in Berührung
Test  Eierkocher: Krups F233 70
  • Anleitung gut verständlich
  • Leichte Reinigung
  • Gute Ergebnisse
  • Kochzeit im Mittelfeld
  • Etwas Wasser läuft auf Arbeitsfläche aus
  • Keine Warmhaltung oder automatische Abschaltung
Test  Eierkocher: Rommelsbacher ER 600
  • Modernes Design
  • Handlich
  • Leichte Reinigung
  • Kocht recht schnell
  • Pochier-Einsatz
  • Unterschiedliche Ergebnisse beim gleichen Kochvorgang
  • Keine Warmhaltung oder automatische Abschaltung
  • Keine genauen Angaben am Drehrad
Eierkocher Test: Emerio Eierkocher
  • Kochen von verschiedenen Härtegraden gleichzeitig möglich
  • Sichere Abschalt­automatik
  • Schönes Design
  • Praktisches Aufbewahrungs­fach für Wasserbecher
  • Herstellungsort unklar
  • Irreführende Werbung mit Schweizer Design und Weltneuheit-Prädikat
Test Eierkocher: Unold 38610 Eierkocher Mini
  • Sehr günstig
  • Sehr ausführliche Bedienungs­anleitung
  • Gute Kochleistung
  • Keine automatische Abschaltung
  • Verarbeitung könnte besser sein
Test Eierkocher: Severin EK 3056
  • Homogenes Ergebnis
  • Relativ schnell
  • Schriller Piepton
  • Kunststoff wird etwas heiß
Test Eierkocher: Clatronic EK 3497
  • Einfach zu bedienen
  • Günstiger Preis
  • Sehr billig verarbeitet
Test  Eierkocher: Steba Eierkocher
  • Kocht schnell
  • Leichte Reinigung
  • Nur 3 Eier
  • Ergebnisse könnten besser sein
  • Steht etwas wacklig
Test  Eierkocher: Krups Ovomat Super F230
  • Warmhaltefunktion
  • Stabiler Eierträger
  • Wird untenrum nicht heiß
  • Altbackenes Design
  • Kleiner Drehschalter
Test  Eierkocher: Arendo Sevencook
  • Warmhaltefunktion
  • Messbecher-Dosierung gut lesbar
  • Stylisches Design
  • Edelstahlsockel wird etwas heiß
  • Schriller Piepston
Test Eierkocher: Russell Hobbs Cook Home 14048-56
  • Viel Zubehör
  • Robust
  • Gute Kochleistung
  • Unangenehmer Signal­ton
  • Schälchen für Spiegeleier sehr klein
Test Eierkocher: Slabo Eierkocher für 1-7 Eier
  • Einfach zu bedienen
  • Weichgekochte Eier waren zu hart
  • Relativ lange Kochdauer
  • Alarmton ist sehr unangenehm und laut
Test  Eierkocher: Rommelsbacher Eierkocher ER 405/ R
  • Leicht zu bedienender Ein-/Ausschalter
  • Drehwähler für detaillierte Härtegrad­bestimmung
  • Messbecher ohne Fülllinie
  • Kocht eher langsam
Eierkocher Test: Gutfels Ek 8001 Swi
  • Anleitung passt nicht zum Gerät, Bedienung unklar und nur durch Trial & Error lösbar
  • Schalen für pochierte Eier haben ungünstige Form und sind unterschiedlich groß
Test Eierkocher: Caso  E9
  • Bedienung intuitiv
  • Schönes Design
  • Weich gekochte Eier werden eher hart
  • Pochierte Eier werden hart und lassen sich schlecht aus der Form lösen
  • Einsatz für pochierte Eier hat eine ungünstige, eckige Form
Test Eierkocher: Caso E7
  • Verschiedene Einstellmöglichkeiten für große und kleine Eier
  • Schickes Design mit beschichteter Heizplatte
  • Paralleles Kochen verschiedener Härtegrade funktioniert nicht gut
  • Eierkocher kocht nicht den gewünschten Härtegrad, sondern mal zu weich, mal zu hart
  • Teuer
Test  Eierkocher: Sweet Alice Eierkocher
  • Automatische Abschaltung
  • Ergebnisse gut
  • Design etwas altbacken
  • Verarbeitung wirkt billig
  • Eher lange Kochzeit
  • Anleitung nicht gleich verständlich
Test  Eierkocher: Arendo Threecook
  • Eipick im Messbecher mit Deckel geschützt
  • Nicht zu lauter Alarmton
  • Eierträger instabil, braucht zum Abheben beide Hände
  • Füllhöhen im Messbecher nicht deutlich
Eierkocher Test: Clatronic Ek 3321
  • Kann verschiedene Härtegrade gleichzeitig kochen
  • Robust
  • Kein gutes Kochergebnis
  • Eier wurden bei mittelweicher Einstellung hart
Test  Eierkocher: WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My Egg
  • Hübsches Design
  • TÜV-zertifiziert
  • Winziger Messbecher, schwer zu dosieren
  • Das Gerät wird rundum sehr heiß
Test  Eierkocher: Bomann  Eierkocher EK 5022 CB
  • Günstiger Preis
  • Schlechte Verarbeitung
  • Instabiler Eierhalter
  • Messbecher-Menge kaum lesbar
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Eierkocher im Test: Her mit dem Frühstücksei!

Bei Eierkochern gibt es zwei Bauarten, die sich darin unterscheiden, wie die Dauer des Kochvorgangs gesteuert wird. Einige verfügen über einen elektronischen Timer: Hier füllt man immer die selbe Menge Wasser ein, unabhängig von der Kochzeit. Bei den meisten Eierkochern bestimmt dagegen die Menge des eingefüllten Wassers die Kochzeit: Ist das Wasser verdampft, steigt die Temperatur im Boden des Eierkochers an, dann schaltet das Gerät ab und gibt einen Signalton von sich.

Je mehr Eier, desto weniger Wasser

Als wir uns die Messbecher dieser Eierkocher angesehen haben, stellten wir zu unserer Überraschung fest, dass man zum Kochen von sechs Eiern weniger Wasser in das Gerät füllen muss, als zum Kochen eines Eis. Wir wurden stutzig, schließlich sagt einem der gesunde Menschenverstand das genaue Gegenteil – je mehr Eier man kocht, desto länger sollte die Kochzeit sein – und desto mehr Wasser sollte man einfüllen müssen.

 Eierkocher Test: Gastroback 42800

Tatsächlich ist das im Fall von Eierkochern anders. Der Grund für dieses Eierkocher-Paradox: Zum einen ist der verfügbare Luftraum in einem Eierkocher mit vielen Eiern kleiner als in einem Eierkocher, in dem nur ein Ei ist. Die Menge an Wasserdampf, die erzeugt werden muss, ist also bei mehr Eiern kleiner als bei weniger Eiern.

Zum anderen wird das Ei letztlich nicht durch den heißen Wasserdampf an sich aufgeheizt, sondern dadurch, dass der Wasserdampf an der Oberfläche des Eis kondensiert. Die dabei entstehende Kondensationsenergie erwärmt das Ei. Das abgekühlte, kondensierte Wasser tropft in die Bodenwanne, wo es von der Heizspirale wieder erhitzt wird. Dieser Kreislauf wiederholt sich solange, bis kein Wasser mehr da ist. Da mehr Eier eine größere Kondensationsoberfläche bieten, wird das Wasser öfter im Kondensationskreislauf »recycelt«. Deshalb reicht für mehr Eier eine geringere Wassermenge als für weniger Eier.

Wozu ein Eierkocher?

Natürlich kann man Eier auch ganz einfach in einem Topf mit kochendem Wasser garen. Wozu braucht man da überhaupt einen Eierkocher?

Die Antwort: Mit dem Eierkocher geht es schneller und es ist bequemer. Schließlich muss man nur die Eier hineinstellen und die richtige Wassermenge einfüllen – fertig. Kocht man Eier im Topf, muss man zunächst das Wasser zum Kochen bringen, was deutlich länger dauert, weil man eine viel größere Menge Wasser erhitzen muss. Beim Hineinlegen der Eier platzen sie gerne, vor allem, wenn sie aus dem Kühlschrank kommen, und man verbrennt sich leicht. Und dann muss man noch wissen, wie lange die Eier eigentlich kochen müssen.

Die Kochzeit ist bei beiden Bauformen identisch

Die reine Kochzeit ist identisch, egal ob das Ei nun per Dampf im Eierkocher oder im Wasser im Kochtopf gegart wird. Aber bei Eierkochern gibt es entweder einen Messbecher oder einen Regler, wo man Anzahl und Härtegrad der Eier ablesen kann. Kocht man im Topf, muss man die Zahlen im Kopf haben: Weichgekochte Eier benötigen 3 bis 5 Minuten, »kernweiche« Eier, bei denen nur noch das Eigelb weich ist, 6 bis 8 Minuten und hartgekochte Eier 8 bis 10 Minuten.

Die Zeitspannen sind allerdings ziemlich groß. Warum? Die genaue Kochzeit für das perfekte Frühstücksei hängt nicht nur von den persönlichen Präferenzen, sondern auch von einer Reihe von Faktoren ab: der Größe des Eis, der Stärke der Eierschale und der Temperatur des Eis, also vor allem, ob es im Kühlschrank gelagert wurde oder bei Zimmertemperatur.

Doch das gilt ganz genauso auch für Eierkocher. Denn die Angaben der Hersteller können ebenfalls nur grobe Richtwerte sein. Auch bei Eierkochern muss man also letztlich ausprobieren, mit welcher Einstellung das persönliche Lieblingsei genau so wird, wie man es haben möchte. Aber meist hat man schon nach wenigen Versuchen heraus, wie lange das perfekte Ei gekocht werden muss – egal ob im Topf oder im Eierkocher.

Eierkocher bieten also vor allem einen Zeit- und Komfortgewinn – bessere Eier kochen sie nicht, wenn man von der Gefahr des Platzens absieht.

Abschrecken verhindert unerwünschtes Nachgaren

Das Abschrecken der Eier nach dem Kochen ist übrigens immer eine gute Idee. Denn das Ei ist nach dem Kochen außen heißer als innen, das Ei gart also nach, wenn Sie es aus dem Topf oder dem Eierkocher holen. Schreckt man es mit kaltem Wasser ab, kühlt seine Oberfläche ab, es wird weniger Wärme ins Innere weitergegeben und das Ei bleibt so, wie es sein soll. Auch für hartgekochte Eier ist das Abschrecken sinnvoll, denn dann lässt sich die Schale leichter abpellen.

 Eierkocher Test: Gastroback 42800

Testsieger: Gastroback 42800

Der Gastroback 42800 eignet sich besonders für Single- oder Pärchenhaushalte oder Leute, die nur wenige oder selten Eier kochen möchten. Neben einer automatischen Abschaltung gibt es eine Warmhaltefunktion und die Eier sind in kurzer Zeit verzehrbereit.

Testsieger
Gastroback 42800
Test  Eierkocher: GASTROBACK 42800
Dieser Eierkocher liefert gute Ergebnisse in kurzer Zeit und hat zudem eine Warmhaltefunktion zu bieten.

Das Modell gefällt bereits beim Auspacken: Das Design ist modern und in Schwarz und Silber gehalten. Durch seine kompakte Größe nimmt der Eierkocher auch nicht viel Platz in der Küche ein. Auch die Verarbeitung macht einen guten Eindruck.

Der Härtegrad wird hier über die zugegebene Wassermenge bestimmt: Auf dem Messbecher mit Eipick befinden sich mehreren Skalen für die verschiedenen Härtegrade sowie für unterschiedliche Ei-Mengen. Der Gastroback kann maximal drei Eier auf einmal zubereiten und ist daher eher etwas für kleine Haushalte als für große Familien.

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Eierkocher Test: Gastroback 42800
Der Testsieger von Gastroback.
Eierkocher Test: Gastroback 42800
Die Start-Taste leuchtet erst rot, bei Beendigung des Kochvorgangs dann blau.
Eierkocher Test: Gastroback 42800
Mit diesem Eierkocher können höchstens drei Eier zubereitet werden.
Eierkocher Test: Gastroback 42800
Der Härtegrad wird hier über die Wassermenge bestimmt, die mit dem mitgelieferten Messbecher abgemessen wird.

Auch für Eierkocher-Neulinge ist die Anleitung gut verständlich und die Bedienung recht intuitiv. Wenn man dann die Eier im Kocher platziert hat, signalisiert beim Drücken der rot leuchtenden Start-Taste ein Piepton den Start des Kochvorgangs. Bei Beendigung ertönt erneut ein Signal und die Taste leuchtet blau. Anschließend können die Eier auch bis zu 30 Minuten warm gehalten werden.

Für zwei mittelweiche Eier benötigte der Gastroback im Test siebeneinhalb Minuten, für zwei harte Eier zwölfeinhalb. Damit liegt der Eierkocher in puncto Kochzeit sehr gut im Rennen. Auch die Ergebnisse können sich sehen lassen: Im mittelweichem Zustand war das Eigelb in der Mitte noch leicht flüssig, bei den harten Eiern war es fest.

Nachteile?

Während des Kochens trat leider ein wenig Wasser auf die Arbeitsfläche aus, und beim ersten Gebrauch war ein leicht verbrannter Geruch wahrzunehmen. Bei der zweiten Benutzung war dieser aber dann verflogen. Wie bei vielen anderen Eierkocher, finden sich auch hier nach Beendigung des Kochvorgangs braune Wasserrückstände auf der Kochplatte. Diese sind zwar ein wenig hartnäckiger, insgesamt lässt sich das Gerät aber gut und einfach reinigen.

Dennoch ist der Gastroback 42800 ein toller Eierkocher für kleine Haushalte, der in kurzer Zeit Eier auf den Punkt zubereitet und dabei noch mit anderen Funktionen aufwarten kann.

Gastroback 42800 im Testspiegel

Technik zu Hause verlieh dem Modell von Gastroback in seinem Test vom April 2020 die Note sehr gut (1,0) und lobte unter anderem die kurze Kochzeit sowie die Warmhaltefunktion:

»Das Ergebnis ist wie gewünscht: Das Weiße fest, das Eigelb mit weicherem Kern bei allen drei Eiern, was für eine sehr gleichmäßige Wärmeverteilung spricht.«

Das ETM Testmagazin kürte den 42800 im April 2019 ebenfalls zum Testsieger:

»In unserem Test besticht er vor allem mit einer sehr guten Verarbeitungsqualität, kurzen Kochzeiten und einem praktischen Warmhaltemodus. Die Konsistenz weicher und mittel-weicher bzw. mittel-harter Eier war ein jedes Mal ideal.«

Alternativen

Bis auf ein Gerät kochte kein Eierkocher im Test wirklich schlecht. Möchte man einen größeren Haushalt mit gekochten Eiern versorgen oder die Eier in nur einem Durchgang in verschiedenen Härtegraden zubereiten, wird man bei den weiteren Empfehlungen fündig.

Auch gut: Krups F234 70

Für kleine Küchen oder Single-Haushalte ist der Krups F234 70 ebenfalls eine gute Wahl. Er ist klein, kompakt und liefert sehr gute Ergebnisse.

Auch gut
Krups F234 70
Test Eierkocher: Krups F234 70
Der Drei-Eierkocher von Krups ist handlich, gut verarbeitet und kocht gut.

Auch der Krups ist komplett aus Kunststoff gefertigt, macht aber einen solideren Eindruck als der Severin. Das Design ist zeitlos minimalistisch. Die Reinigung geht auch beim Krups einfach und schnell. Ein wenig Essig reicht und der Kalk ist verschwunden.

Eierkocher im Test: Krups F234 70
Der Drei-Eierkocher von Krups ist klein und kompakt.

Vor allem aber kocht der F234 70 die Eier schnell und mit dem gewünschten Härtegrad. Der kleine Krups fasst höchstens drei Eier auf einmal und ist damit für Familienhaushalte zu klein. Wenn Sie allerdings nur selten ein Frühstücksei essen oder nur zu zweit sind, reicht ein Eierkocher dieser Größenordnung völlig aus.

Bei viel Hunger: Arendo Eightcook

Unser Tipp für Großfamilien und Vielesser ist der rechteckige Arendo Eightcook, der bis zu acht Eier platzsparend unterbekommt, ohne klobig zu wirken. Mit 500 Watt ist das Gerät das größte Kraftpaket unter unseren Testkandidaten – und die machen sich bemerkbar: Weiche Eier waren in unserem Test in weniger als sieben einhalb Minuten, mittelweiche in knapp neun und harte Eier in etwas mehr als 13 Minuten fertig – und das obwohl Geräte mit elektronischer Härtegradeinstellung sogar etwas länger brauchen als Eierkocher, die den Härtegrad nach Wassermenge regulieren.

Für große Familien
Arendo Eightcook
Test  Eierkocher: Arendo Eightcook
Für Großfamilien und Ungeduldige: Das 500-Watt-Kraftpaket kocht rasch bis zu acht Eier auf einmal.

Die Bedienung des Geräts ist einfach und intuitiv: Egal wie viele Eier gekocht werden und unabhängig davon, welchen Härtegrad sie haben sollen, wird mit dem beiliegenden Messbecher dieselbe Wassermenge – 140 Milliliter bis zur Fülllinie – in die Wanne gefüllt. Der Nachteil ist, dass man sich die Feinjustierung je nach Eiermenge und Härtegrad selbst erarbeiten muss.

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Test: Test Eierkocher Arendo Eightcook
Kocht bis zu acht Eier: der Arendo Eightcook Eierkocher.
Test: Test Eierkocher Arendo Eightcook
In die Wanne wird stets dieselbe Wassermenge eingefüllt.
Test: Test Eierkocher Arendo Eightcook.3
Der Deckel auf der Unterseite des Messbechers verhindert, dass man sich am Eipick sticht.
Test: Test Eierkocher Arendo Eightcook.2
Der Drehwähler leuchtet blau, wenn das Gerät eingeschaltet ist.

Gut gefällt uns, dass der Messbecher auf der Unterseite einen Deckel hat, der den Eipick sicher verschließt. Die Edelstahl-Unterseite des Geräts wird beim Kochen recht heiß und sollte sicherheitshalber nicht angefasst werden. Im Gegensatz zum ebenfalls getesteten Sevencook von Arendo verfügt der Eightcook nicht über eine Warmhaltefunktion. Auf den Aufsatz mit zwei winzigen Spiegelei-Schälchen könnten wir dagegen verzichten.

Verschiedene Härtegrade: Duronic EB35

Der Duronic EB35 mag auf den ersten Blick ein wenig altbacken wirken, er ist aber in der Lage, bis zu sieben Eier in einem Kochdurchgang in verschiedenen Härtegraden zuzubereiten.

Verschiedene Härtegrade
Duronic EB35
Test  Eierkocher: Duronic EB35
Hier können in einem Durchgang Eier in unterschiedlichen Härtegraden gekocht werden.

Hierfür nutzt man einfach die elektronische Härtegradeinstellung über den Drehregler: Auf der rechten Seite kann man zwischen soft, medium und hard wählen. Möchte man neben weichen Eiern auch andere Härtegrade zubereiten, muss man einfach nur den Regler auf der linken Reheat-Seite auf die gewünschte Einstellung stellen.

1 von 4
Eierkocher Test: Duronic Eb35
Über die Reheat-Funktion können in einem Durchgang verschiedene Härtegrade gekocht werden.
Eierkocher Test: Duronic Eb35
Das Träger wird hier mit einem Henkel in der Mitte angehoben.
Eierkocher Test: Duronic Eb35
Maximal sieben Eier passen in den Duronic.
Eierkocher Test: Duronic Eb35
Die einzufüllende Wassermenge ist hier immer die gleiche.

Ein Signalton weist darauf hin, wenn die Eier fertig sind. Der Eierträger wird hier nicht über einen seitlichen Griff angehoben, sondern über einen Henkel in der Mitte, sodass man ein wenig Gefahr läuft, in den heißen Wasserdampf hineinzugreifen. Im Test benötigte der Duronic für drei mittelweiche Eier 11 und für drei harte Eier 18 Minuten – eine der längsten Kochzeiten im Test.

Da das Wasser beim Kochen nicht vollständig verdunstet, hinterlässt es keine Rückstände in der Heizwanne. Dadurch geht die Reinigung des Eierkochers gut von der Hand. Leider verschmutzt die Umrandung aus Edelstahl recht schnell durch Fingerabdrücke.

Möchte man mehrere Eier gleichzeitig auf unterschiedliche Arten zubereiten, ist der Duronic EB35 eine Überlegung wert.

Preistipp: TZS First Austria ‎FA-5115-2

Empfehlen können wir auch einen dritten Mini-Eierkocher von TZS First Austria. Optisch sehr ähnlich wie unser Testsieger, bietet er ebenfalls Platz für 1-3 Eier, ist kompakt, schnell, einfach zu bedienen und dabei aktuell etwas günstiger.

Gut & günstig
TZS First Austria FA-5115-2
Test Eierkocher: TZS First Austria Eierkocher
Auf den Punkt gekochte Eier zum kleinen Preis bietet der Eierkocher von TZS First Austria.

Besonders gut gefallen hat uns bei diesem Modell, dass es die Eier exakt so kocht, wie wir sie haben wollten. Das Gerät wird über die eingefüllte Wassermenge gesteuert. Eine Tabelle in der Bedienungsanleitung informiert über die exakte Milliliter-Zahl für vier verschiedene Härtegrade und 1-3 Eier, der Messbecher hilft beim Abmessen. Das ist vielleicht etwas umständlicher als bei anderen Geräten, da man die Tabelle gut aufbewahren und jedes Mal nachschlagen muss, liefert aber bei weitem bessere Ergebnisse! Gut gefallen hat uns auch die Schutzkappe unten am Messbecher, die verhindert, dass man sich am Eierpikser versehentlich sticht.

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Eierkocher Test: Tzs2
Die Bedienung des Eierkochers ist dank einem einzigen Aus-/Einknopf maximal einfach.
Eierkocher Test: Tzs3
Zum Zubehör gehört ein Messbecher, der zur Aufbewahrung im Gerät verstaut werden kann.
Eierkocher Test: Tzs7
Klein und kompakt: 1-3 Eier haben auf der Trägerfläche Platz.
Eierkocher Test: Tzs6
Da die Heizplatte in einer Mulde liegt, bilden sich schnell Beläge, die sich nicht ganz einfach wieder entfernen lassen.
Eierkocher Test: Tzs14
Der Messbecher ist gut lesbar, hat unten einen Eipieks und eine praktische Schutzkappe, die Verletzungen verhindert.

Mit siebeneinhalb Minuten für ein weichgekochtes Ei und gut 11 Minuten für ein Ei mit wachsweichem Eigelb ist die Kochdauer schnell bis normal, ein lauter, etwas penetranter Alarmton gibt das Signal zum Ausschalten.

Optisch wäre eine schwarze Schale für die Eier schöner gewesen, dafür bleiben Wasserflecken auf dem weißem Grund unsichtbar. Die Heizfläche muss man nach dem Einsatz allerdings gründlich abwischen, sonst bilden sich schnell Beläge.

Außerdem getestet

WMF Küchenminis Eierkocher

Der niedliche WMF Küchenminis Eierkocher war eines der optischen Highlights im Test. Eine Empfehlung ist er für uns trotzdem nicht, weil er gerade mal zwei Eier fasst und trotzdem fast genauso teuer ist wie sein großer Bruder WMF Stelio. Außerdem berichten viele Kunden, dass der WMF Küchenmini schon nach kurzer Zeit den Geist aufgibt. In unserem Test hat er sich gut geschlagen, der Kocher wirkt stabil und ist ein echter Hingucker, aber die schlechten Langzeiterfahrungen stimmen uns skeptisch.

WMF Stelio Eierkocher

Dass der Stelio von WMF kommt, sieht man auch ohne auf das Logo zu achten. In typischer WMF-Optik macht er in jeder Küche einen guten Eindruck, gehört aber auch zu den teuersten Produkten im Test.

Die Kochergebnisse sind gut. Der Stelio war einer der Eierkochern im Test, die gleichzeitig Eier unterschiedlichen Härtegrades garen können. Im Gegensatz zum Clatronic hat das beim WMF-Kocher auch wunderbar geklappt. Damit man versteht, wie das richtig funktioniert, muss man aber die Bedienungsanleitung studieren.

Der Stelio von WMF ist eine gute Wahl für alle, die ein stylisches Markenprodukt in der Küche haben wollen und bereit sind, dafür auch ein paar Euro mehr auszugeben. Allerdings ist die Verarbeitung des Stelio nicht so hochwertig, wie man das eigentlich von einer Marke wie WMF erwartet.

Severin EK 3161

Mit dem Severin EK 3161 bekommt man ebenfalls einen Eierkocher für höchstens drei Eier. Er kostet so viel wie der Krups, ist aber nicht so gut verarbeitet. Hier wird außerdem der Härtegrad per Regler elektronisch ausgewählt. Das hat zur Folge, dass man die Eier sofort nach dem Signalton aus dem Kocher nehmen muss, da das restliche Wasser das Ei weiter gart, auch wenn der Kocher schon abgeschaltet ist. Die gewünschte Konsistenz hat aber auch der kleine Severin bei jedem Ei gut hinbekommen.

Grundig EB 8680

An den Charme früherer Eieruhren erinnert der EB 8680 von Grundig. Das relativ kompakte Gerät für 1-6 Eier tut im Großen und Ganzen was es soll und kocht Frühstückseier in drei verschiedenen Härtegraden. Positiv aufgefallen ist uns dabei der mechanische Drehregler. Sobald man beginnt ihn zu drehen, signalisiert ein weißes Licht, dass das Gerät in Betrieb ist. Während des Kochvorgangs dreht der Knopf sich sichtbar in die Ausgangsposition zurück, sodass man in etwa einschätzen kann, wann die Eier fertig sind.

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Eierkocher Test: Eb 8680 Grundig.00002
Eierkocher Test: Eb 8680 Grundig.00001
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Eierkocher Test: Eb 8680 Grundig.00004

Und das geht insgesamt ruckzuck: Nach 6:40 Minuten ist das Ei weichgekocht, aber noch etwas zu flüssig. Nach knapp 9 Minuten ist es hart. Irgendwo dazwischen liegt das perfekt gekochte Ei. Während des Kochvorgangs tickt das Gerät ganz nostalgisch vor sich hin, was einigen positiv, einigen negativ auffallen dürfte, das Ende signalisiert das altbekannte »Ping!« von früher. Insgesamt wirkt der Eierkocher solide und hochwertig.

Hamilton Beach ‎25511-CE

Mit frischem Design in Mintgrün und Grau kommt der Hamilton Beach ‎25511-CE daher. Er wird als 3-in-1-Gerät beworben, da man neben dem klassischen Frühstücksei auch Eierspeisen und pochierte Eier zubereiten kann. Das fanden wir besonders spannend, da pochierte Eier zwar lecker, aber bekanntermaßen keine ganz leichte Übung sind. Fürs Pochieren gibt es einen beschichteten Einsatz mit zwei Mulden, die anders als bei anderen Geräten endlich rund sind – wer will schon rechteckige Eier?

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Eierkocher Test: Hamilton Beach 25511 Ce
Eierkocher Test: Hamilton Beach 25511 Ce
Eierkocher Test: Hamilton Beach 25511 Ce
Eierkocher Test: Hamilton Beach 25511 Ce
Eierkocher Test: Hamilton Beach 25511 Ce
Eierkocher Test: Hamilton Beach 25511 Ce
Eierkocher Test: Hamilton Beach 25511 Ce

Das Gerät hat weder An-/Ausschalter noch Drehregler, sondern wird eingesteckt und dann über die eingefüllte Wassermenge gesteuert. Leider gibt es in der Anleitung keinen Hinweis darauf, wie viel Wasser man für pochierte Eier benötigt, sodass all unsere Versuche zu hart werden. Das nervt, könnte aber mit mehr Durchhaltevermögen sicher herausgefunden werden. Dank Beschichtung sind die pochierten Eier später einfach herauszulösen, für so viel Trial-&-Error-Aufwand gibt es allerdings Punktabzüge.

Ebenso fehlt der Alarmton. Bereitet man normale Frühstückseier zu (was gut funktioniert), informiert nur das Erlischen des Lichts darüber, dass die Eier nun fertig sind. Das ist richtig unpraktisch, wenn man nebenbei das restliche Frühstück zubereitet oder schon am Tisch sitzt. Für alle, die gerne und oft pochierte Eier essen, könnten sich das Gerät und das Reinfuchsen lohnen. Für den Rest gibt es günstigere und praktischere Eierkocher.

Navaris 47379.02

Dem Duronic EB35 sehr ähnlich sieht der Navaris 47379.02. Doch nicht nur in Sachen Aussehen und Verpackung ähneln sich die beiden Modelle, sie brauchen auch fast auf die Sekunde genau die gleiche Zeit, um Eier mittelweich und hart zu kochen. Der Härtegrad wird auch beim Navaris über einen Drehregler bestimmt, eine Wiederaufwärmfunktion gibt es hier allerdings nicht. Auch hier läuft man beim Entnehmen des Eierträgers Gefahr, in den heißen Wasserdampf zu greifen. Dafür ist die Reinigung einfach und auch die Kochergebnisse überzeugen.

Krups F233 70

Der Krups F233 70 kocht bis zu sieben Eier gleichzeitig. Der Härtegrad wird elektronisch über einen Drehregler eingestellt. Die Verarbeitung macht einen guten und soliden Eindruck. Dank der Anti-Haft-Beschichtung lassen sich Wasserreste auf der Heizplatte auch recht leicht entfernen. Die Kochzeit liegt mit zehn bis 15 Minuten eher im Mittelfeld, dafür können die Ergebnisse überzeugen. Leider lief im Test während des Kochens etwas Wasser auf die Arbeitsfläche aus.

Rommelsbacher ER 600

Der modern designte ER 600 von Rommelsbacher überzeugt mit kurzen Kochzeiten, allerdings hatten hier nicht alle zubereiteten Eier die gleiche Konsistenz. Den Härtegrad wählt man über ein Drehrad aus, das aber leider keine genauen Angaben dazu liefert, bis wohin man für welche Menge an Eiern drehen muss. Dem kleinen, kompakten Gerät liegt ein Pochier-Einsatz für zwei Eier bei. Es lässt sich zudem recht leicht reinigen.

Emerio EB-115560.2

Unseren ehemaligen Favoriten, den Emerio EB-115560.2, gibt es mittlerweile nur noch vereinzelt zu kaufen. Mit ihm kann man bis zu sechs Eier mit verschiedenen Härtegraden gleichzeitig kochen. Das Ende des jeweiligen Kochvorgangs wird sogar angesagt – nach rund acht Minuten für weiche Eier, zehn Minuten für mittelweiche und 15 Minuten für harte Eier. Der Härtegrad wird hier elektronisch eingestellt, sodass immer die gleiche Wassermenge eingefüllt wird. Der jeweilige erreichte Härtegrad wird zusätzlich durch Signaltöne und drei blaue LED-Lampen angezeigt. Der Messbecher mit Eipick lässt sich im integrierten Aufbewahrungsfach praktisch verstauen.

Unold 38610 Eierkocher Mini

Auch beim Unold 38610 Mini haben wir gemischte Gefühle. Man merkt sofort, dass der Unold-Kocher nicht sehr hochwertig verarbeitet ist, doch dafür kostet er auch gerade einmal 15 Euro. Dass man da Abstriche in der Qualität machen muss, dürfte jedem klar sein.

Beim Eierkochen schnitt er sehr gut ab: Alles war auf den Punkt genau so, wie es sein sollte, auch dank der sehr ausführlichen Anweisungen in der Anleitung.

Doch laut Kundenbewertungen verbiegt sich schon nach kurzer Zeit das Plastik. Auch die Reinigung gestaltet sich beim Unold nicht so einfach wie bei den anderen Testkandidaten, da ein Kunststoffteil auf der Wanne verklebt ist. Greifen Sie also besser zu einem etwas teureren Gerät – unsere Empfehlung von Krups kostet keine zehn Euro mehr und ist wesentlich hochwertiger verarbeitet.

Severin EK 3056

Der Severin EK 3056 ist günstig, hat viel Platz für Eier und überzeugt mit guten Kochergebnissen. Mit knapp 9:30 Minuten für mittelweich gekochte Eier ist er außerdem relativ schnell.

Was uns nicht so gut gefiel, war der sehr aufdringliche und schrille Piepston, den der Severin von sich gibt, wenn die Eier fertig sind. Der verwendete Kunststoff macht einen stabilen Eindruck, wird aber während des Kochens relativ heiß. Richtig verbrennen kann man sich nicht, aufpassen sollte man trotzdem.

Clatronic EK 3497

Der EK 3497 von Clatronic für bis zu sechs Eier ist eines der günstigsten Geräte im Test. Billig ist hier aber nicht nur der Preis, sondern auch Optik und Verarbeitung. Wir fragen uns schon bei der ersten Benutzung, wie lange dieser Eierkocher im täglichen Gebrauch wohl funktionieren wird.

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Eierkocher Test: Clatronic Ek 3497
Eierkocher Test: Clatronic Ek 3497
Eierkocher Test: Clatronic Ek 3497
Eierkocher Test: Clatronic Ek 3497

Die Kochzeit und der laute Brumm-Signalton entsprechen dem üblichen Standard, die Bedienung ist maximal einfach: Auf dem Messbecher Wassermenge für harte, weiche oder mittelfeste Eier ablesen, einfüllen und aufs Köpfchen drücken.

Steba EK 4

Die Verarbeitung des Steba EK 4 ist gut, und dank der beschichteten Kochplatte ist die Reinigung leicht. Die Kochzeiten sind mit siebeneinhalb Minuten für drei mittelweiche sowie elfeinhalb Minuten für drei harte Eier sehr gut. Allerdings war hier beim mittelweichen Ei das Eigelb noch ziemlich flüssig und erinnerte eher an ein weiches Ei. Zudem steht der Eierkocher ein wenig wacklig auf der Arbeitsfläche.

Krups Ovomat Super F230

Der runde Krups Ovomat Super F230 kommt etwas altbacken daher und bringt bis zu sieben Eier unter. Der Härtegrad wird anhand der eingefüllten Wassermenge reguliert. Zum Kochen der Eier wird der allzu klein geratene und etwas schwerfällige Drehschalter ganz nach rechts gedreht. Eine Stufe weiter nach links – die winzigen Hitze-Symbole sind leider nicht intuitiv – wird die Warmhaltefunktion aktiviert, mit der sich harte Eier warm halten lassen.

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Test: Test Eierkocher Krups Ovomat Super F230
Test: Test Eierkocher Krups Ovomat Super F230
Test: Test Eierkocher Krups Ovomat Super F230.3

Nach Beenden des Kochvorgangs und dem Erklingen des lauten Signaltons schaltet sich das Gerät nicht von alleine aus, sondern der Drehschalter muss auf Null gedreht werden. Gut gefällt uns der Eierträger mit breitem Henkel, der stabiler ist als bei vielen anderen Geräten. Außerdem wird das Gerät im Gegensatz zum Sieben-Ei-Testprodukt von Arendo untenrum nicht heiß.

Arendo Sevencook

Mit dem stylischen, runden Arendo Sevencook lassen sich, wie der Name schon sagt, bis zu sieben Eier kochen. Der Härtegrad lässt sich mit der eingefüllten Wassermenge bestimmten. Die Wasserdosierung klappt trotz der geringen Unterschiede mühelos, dank der gut lesbaren Fülllinien auf dem Messbecher. Weniger überzeugt hat uns dagegen der schrille Piepston.

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Test: Test Eierkocher Arendo Sevencook
Test: Test Eierkocher Arendo Sevencook
Test: Test Eierkocher Arendo Sevencook 3

Neben dem Krups Ovomat Super F230 verfügt der Sevencook als einziger Testkandidat über eine Warmhaltefunktion für harte Eier. Für den Preis ziehen wir dennoch unseren Testsieger von Emerio vor, der im Gegensatz zum Sevencook das gleichzeitige Kochen von Eiern mit verschiedenen Härtegraden erlaubt.

Russell Hobbs Cook@Home 14048-56

Beim Russell Hobbs Cook@Home 14048-56 bekommt man als Zubehör noch drei Schälchen zur Zubereitung von Spiegeleiern mitgeliefert. Das ist nett, doch wir finden, dass die Schalen sehr klein geraten sind und man für Spiegeleier mit einer Pfanne besser bedient ist. Die Handhabung ist bei anderen Kochern etwas besser, der Eiereinsatz lässt sich nicht ganz so bequem entfernen. Aber auch hier hatten wir am Kochergebnis nichts auszusetzen – außer dass er recht lange für hartgekochte Eier braucht.

Slabo Eierkocher

Der Slabo Eierkocher erreichte uns als »Eierkocher 400986« der Firma Deski. Egal wie man ihn nennt, er braucht beim Eierkochen ziemlich lang. Mit rund 12 Minuten für weichgekochte und 17 Minuten für harte Eier liegt er am oberen Ende des Zeitspektrums. Dank der langen Programmdauer werden die Eier auch zu hart, selbst wenn man die Wassermenge für weiche Eier einfüllt. Der Messbecher mit verschiedenen Markierungen für hart, weich sowie Anzahl der Eier ist mittelgut lesbar.

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Eierkocher Test: Slabo Eierkocher
Eierkocher Test: Slabo Eierkocher
Eierkocher Test: Slabo Eierkocher
Eierkocher Test: Slabo Eierkocher

Die Bedienung an sich funktioniert dank An-/Ausschalter sehr einfach, auch die Optik ist und okay und kompakt, echte Geschmacksache dafür der Alarmton – der ist wirklich laut und sehr unangenehm, wenn man direkt daneben steht. Hausbesitzer, die während dem Eierkochen gerne nebenan schonmal den Tisch decken, werden sich aber über das unüberhörbares Signal freuen.

Rommelsbacher ER 405

Der runde Rommelsbacher ER 405 ist in Sachen klassischem Design, dem Volumen von bis zu sieben Eiern und dem vergleichsweise hohen Preis mit unserem anderen Testkandidaten Krups Ovomat Super F230 vergleichbar – und hat dabei das Nachsehen. Das Edelstahlgerät von Rommelsbacher wiegt mit knapp 800 Gramm fast 300 Gramm mehr.

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Test: Test Eierkocher Rommelsbacher Er 405
Test: Test Eierkocher Rommelsbacher Er 405
Test: Test Eierkocher Rommelsbacher Er 405.2

Der Härtegrad wird per Drehwähler reguliert, die einzufüllende Wassermenge ist unabhängig vom Härtegrad stets dieselbe: ein »randvoller« Messbecher. Leider ist der Becher nicht mit einer Fülllinie versehen. Unsere Nachmessungen haben gezeigt, dass die vorgegebenen 125 Milliliter Wasser tatsächlich bis fast an den Rand des Bechers reichen – wodurch sich die Wanne kaum füllen lässt, ohne dabei Wasser zu verschütten. Die Kochzeit ist ein paar Minuten länger als beim Testsieger Emerio oder beim Krups-Ovomat-Modell.

Der am Rand des Geräts angebrachte, separate Ein-/Ausschalter lässt sich einfach bedienen und zeigt unmissverständlich an, ob das Gerät an oder aus ist – sogar mit einer zusätzlichen LED-Lampe. Nach einem Blick in die Bedienungsanleitung lässt sich der Drehwähler, mit dem sich der Härtegrad abhängig von der Anzahl der Eier fein justieren lässt, problemlos bedienen.

Gutfels EK 8001 swi

Der Gutfels EK 8001swi gibt sich bei der Bedienung als Mysterium. Die mitgelieferte Anleitung passt nicht zum Gerät. Statt wie im Text beschrieben das Wasser bis zur (nicht vorhandenen) Markierung des Messbechers einzufüllen und so den Garprozess zu steuern, bedient man das Gerät mit An-/Ausschalter und Drehregler. Die nötige Wassermenge haben wir letztlich »frei Schnauze« eingefüllt.

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Eierkocher Test: Gutfels Ek 8001 Swi
Eierkocher Test: Gutfels Ek 8001 Swi
Eierkocher Test: Gutfels Ek 8001 Swi
Eierkocher Test: Gutfels Ek 8001 Swi
Eierkocher Test: Gutfels Ek 8001 Swi
Eierkocher Test: Gutfels Ek 8001 Swi

Auch dass die drei mitgelieferten Becherchen zum Pochieren und für Eierspeisen gedacht sind, und dass es wohl eine Warmhaltefunktion gibt, muss man sich selbst erschließen – ebenso warum die Förmchen keine einheitliche Größe haben. Die dreieckige Form finden wie eher unglücklich gewählt, da die pochierten Eier einfach nicht gut aussehen. Der Piepton für den Alarm ist okay und hörbar.

Caso E9

Der größere Eierkocher von Caso namens E9 bietet Platz für acht Eier und sieht in eckigem Design hübsch aus. Neben dem Einsatz für die Frühstückseier bietet er zwei rechteckige Schalen, in denen Eier pochiert werden können. Statt dem stufenlosem Regler wie bei dem kleineren Modell E7 gibt es einen Drehknopf für nur zwei Härtegrade.

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Eierkocher Test: Caso E9
Eierkocher Test: Caso E9
Eierkocher Test: Caso E9

Der Slabo Eierkocher

Mit über 14 Minuten für ein weichgekochtes Ei braucht das Gerät ziemlich lange und schießt übers Ziel hinaus: Das Eigelb ist kaum noch flüssig. Dasselbe gilt auch fürs Eierpochieren – hier entstehen hartgekochte Eier in Knäckebrotform – zudem klebt die Masse in der Form an. Das kann der Eierkocher von Hamilton Beach besser.

Caso E7

Der Caso E7 bietet ein ambitioniertes Paket mit 13 stufenlos einstellbaren Kochgraden und futuristischem eiförmigem Design. Für kleine Eier der Größe S gibt es einen eigenen Bereich auf dem Regler, damit auch hier der Härtegrad zuverlässig eingestellt werden kann. In der Praxis funktioniert das allerdings mehr schlecht als recht.

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Eierkocher Test: Casoe7
Eierkocher Test: Casoe7
Eierkocher Test: Casoe7
Eierkocher Test: Casoe7
Eierkocher Test: Casoe7

Beim ersten Versuch piepst das Gerät schon nach 3:30 Minuten, das Ei ist wie erwartet noch komplett flüssig. Beim zweiten Testlauf beendet der Eierkocher den Testlauf nach gut 11 Minuten, das weich gewünschte Ei ist dann fast hart. Beim dritten Durchlauf und gleichzeitigem Versuch mehrere Härtegrade parallel zu kochen, meldet sich das Gerät überhaupt nicht mehr und wird nach 25 Minuten von uns manuell abgeschaltet. Ob Montagsgerät oder nicht – da macht Eierkochen im Topf mehr Spaß.

Sweet Alice Eierkocher

Die knappe Anleitung des Sweet Alice Eierkochers ist nicht sofort verständlich, und man erfährt auch nicht, wofür der mitgelieferte schwarze Einsatz genutzt werden soll. Die Abbildung auf der Verpackung legt nahe, dass es sich hierbei um einen Pochier-Einsatz handelt. Die Verarbeitung wirkt durch die Plastikfäden am Eierträger sowie den etwas wabbeligen Deckel ein wenig billig. Der Eipick befindet sich bei diesem Modell nicht am Messbecher, sondern am Eierträger, was die Handhabung umständlich macht. Die Kochergebnisse sind gut, allerdings benötigt der Eierkocher hierfür auch etwas länger.

Arendo Threecook

Der Arendo Threecook ist einer von vier Drei-Ei-Kochern im Test. Gegenüber unserer Empfehlung von Krups hat er den Nachteil, das die Henkel des Eierträgers so kurz sind, dass das Abheben nur mit zwei Händen sicher ist – wodurch man keine Hand frei hat für das Öffnen des Wasserhahns zum Abschrecken der Eier.

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Test: Test Eierkocher Arendo Threecook
Test: Test Eierkocher Arendo Threecook.3
Test: Test Eierkocher Arendo Threecook.2

Gefallen hat uns der angenehme Alarmton, der an das Klingeln einer klassischen, mechanischen Eieruhr erinnert und nicht zu laut ist. Dank des Deckels an der Unterseite des Messbechers kann man sich nicht am Eipick pieksen.

Der Härtegrad der Eier, die recht schnell fertig sind – besonders für ein Gerät mit nur 210 Watt – , lässt sich mit der eingefüllten Wassermenge bestimmen. Die unterschiedlichen Füllhöhen im Messbecher sind nicht besonders klar ausgezeichnet.

Clatronic EK 3321

Auf den ersten Blick erinnerte uns der Clatronic EK 3321 an den WMF Stelio – doch der erste Eindruck trog. Wie der Stelio bietet auch der Clatronic die Möglichkeit, gleichzeitig Eier mit verschiedenen Härtegraden zu kochen. Das Prinzip ist bei beiden Modellen dasselbe, doch am Ende waren beim Clatronic die eigentlich mittelweich gewünschten Eier hart. Auch die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig. Deshalb ist der Clatronic bei uns leider durchgefallen.

WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My Egg

Der Winzling unter unseren Testprodukten, der WMF Küchenminis 1-Ei-Kocher My Egg, ist seinen Preis selbst für einen Single-Haushalt nicht wert. Die Wassermenge, mit dem der gewünschte Härtegrad reguliert wird, wird mit einem winzigen konischen Messbecher eingefüllt, der sich kaum dosieren lässt.

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Test: Test Eierkocher Wmf Kuechenminis 1 Ei Kocher My Egg
Test: Test Eierkocher Wmf Kuechenminis 1 Ei Kocher My Egg
Test: Test Eierkocher Wmf Kuechenminis 1 Ei Kocher My Egg.3

Das Gerät wird nicht nur am Plastikdeckel, sondern selbst am Edelstahlsockel viel zu heiß zum Anfassen. Der Ein-Aus-Druckschalter ist mit einem LED-Licht hinterlegt, das so hell ist, dass sich in einer Küche bei Tageslicht kaum erkennen lässt, ob das Gerät an oder aus ist. Für ein Gerät mit nur 56 Watt sind die Eier erstaunlich schnell fertig und brauchen nur durchschnittlich lange – ein mittelweiches Ei zehn Minuten und ein hartes Ei etwa vierzehn Minuten.

Bomann EK 5022 CB

Der rundum aus Plastik gefertigte Bomann EK 5022 CB fühlt sich beim Hantieren leider so billig an, wie es der günstige Preis erwarten lässt. Mit dem instabilen Eierträger lassen sich die bis zu sechs Eier kaum sicher transportieren. Die Fülllinien auf dem mitgelieferten Messbecher sind transparent und dermaßen unleserlich, das sich das Wasser, mit dem der Härtegrad der Eier bestimmt wird, kaum dosieren lässt.

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Test: Test Eierkocher Bomann Ek 5022 Cb
Test: Test Eierkocher Bomann Ek 5022 Cb
Test: Test Eierkocher Bomann Ek 5022 Cb.4

Ist diese Hürde überwunden, ist die Bedienung denkbar einfach: Den beleuchteten Ein-Ausschalter an der Seite des Geräts drücken und den Alarmton abwarten. Der Hersteller wirbt unter anderem plakativ mit einem Aufkleber des Produktbewertungsportals Ask George, in dessen Test der Kocher tatsächlich nur den drittletzten Platz einnahm.

So haben wir getestet

Ein guter Eierkocher kocht die Eier genau nach dem Gargrad, den man am Gerät eingestellt hat. Außerdem soll das Ergebnis nicht bei jedem Kochdurchgang variieren, sondern gleich bleiben.

Wir haben deshalb mit jedem Eierkocher in mehreren Durchgängen Eier gekocht, mal mit nur einem Ei, mal mit so vielen, wie das Gerät aufnehmen kann. Dabei haben wir die Zeit gemessen, die die Kocher brauchen, um Eier mittelweich oder hart zu kochen. Mittelweich bedeutet: weiches bis flüssiges Eigelb, aber hartes, nicht zu festes Eiweiß.

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Eierkocher Test: Eierkocher Alle
Eierkocher Test: Eierkocher Gruppenfoto
Test: Test Der Beste Eierkocher 2020

Zwar haben Eier der gleichen Größe grundsätzlich die selbe Kochzeit – aber es hängt von der Leistung der Heizspirale ab, wie schnell der Eierkocher das Wasser zum Kochen bringt. So variierten die Kochzeiten der verschiedenen Eierkocher denn auch deutlich zwischen 8:20 Minuten und 11:15 Minuten für ein mittelweich gekochtes Ei. Die Kochzeiten für mehrere Eier sind nur unwesentlich länger.

Die Angaben der Hersteller beziehen sich in der Regel auf Eier der Gewichtsklasse M. Größere Eier brauchen etwas länger. Entsprechend muss man die Kochzeit bei größeren Eiern leicht erhöhen. Tabellen für unterschiedliche Ei-Größen liefern die Hersteller in der Regel nicht.

Abgesehen vom Kochergebnis haben wir uns natürlich die Verarbeitungsqualität der Eierkocher angesehen und die Handhabung beurteilt. Denn natürlich sollte man sich am Gerät nicht verbrennen können – und es sollte einfach zu reinigen sein.

Die wichtigsten Fragen

Wie funktioniert ein Eierkocher?

Bei einem Eierkocher werden die Eier nicht wie im Kochtopf im kochenden Wasser zubereitet, sondern durch den heißen Wasserdampf im Gerät solange erhitzt, bis das Wasser verdunstet und der gewünschte Härtegrad erreicht ist.

Wie sinnvoll ist ein Eierkocher?

Vor allem wenn man häufig Eier kochen möchte, lohnt sich die Anschaffung eines Eierkochers. Mit ihm geht das Eierkochen nicht nur bequemer und schneller, man spart verglichen mit der Zubereitung im Kochtopf zudem auch Wasser und Energie.

Wie stellt man bei Eierkochern den Härtegrad von Eiern ein?

Hierfür gibt es zwei unterschiedliche Arbeitsweisen: Bei manchen Modellen wird der Härtegrad über ein Drehrad am Gehäuse eingestellt. Bei anderen Geräten kommt es darauf an, wie viel Wasser eingefüllt wird. Im Zubehör findet sich dann ein Messbecher mit verschiedenen Skalen, je nachdem, wie viele Eier man mit welchem Härtegrad zubereiten möchte.

Wie ist die Kochzeit für ein weichgekochtes Ei?

Das hängt nicht nur vom jeweiligen Modell, sondern auch von weiteren Faktoren wie der Größe und Temperatur des Eis sowie der Dicke der Schale ab. Prinzipiell gilt: Weichgekochte Eier benötigen 3 bis 5 Minuten, „kernweiche“ Eier 6 bis 8 Minuten und hartgekochte Eier 8 bis 10 Minuten.

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 Test: Artboard

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