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Der beste Rasierer

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Rasierapparat Test: Rasierer Testrunde 01
Lars Schönewerk

Lars Schönewerk

ist Autor und Technik-Freak und hat ein Faible für alles Elektronische. Für AllesBeste testet er alles, was nicht niet- und nagelfest ist.

Wir haben 25 Rasierer getestet, von denen 21 noch verfügbar sind. Der beste elektrische Rasierer ist der Panasonic ES-LV6Q. Er ermöglicht mit seinem fünffachen Schersystem eine gründliche Rasur in wenigen Zügen. Zusammen mit dem äußerst beweglichen Kopf sorgt das für wenig Hautirritationen. Wer will, kann den ES-LV6Q sogar mit Rasierschaum oder unter der Dusche nutzen. Und damit das Gerät auf Reisen nicht versehentlich angeht, hat es eine automatische Verriegelung.

Update 16. Mai 2019

Wir haben ein Dutzend neuer Modelle getestet und neben einem neuen Testsieger auch zwei neue Empfehlungen. Unser neuer Favorit ist der Panasonic ES-LV6Q. Bei den Empfehlungen handelt es sich um den Remington R9 Ultimate XR1570 und den Philips OneBlade Pro QP6520/30.

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17. September 2018

Wir haben den Panasonic ES-CV51 getestet und in den Testbericht aufgenommen. Er ist die kompakte Version des Panasonic ES-LV65, der weiterhin unser Testsieger bleibt.

30. August 2017

Wir haben den Test überarbeitet und aktualisiert.

11. Mai 2017

Wir haben den Philips OneBlade getestet und als weitere Alternative hinzugefügt. Dieser außergewöhnliche Rasierapparat besitzt nur eine Klinge, die aber besonders schonend über die Haut gleitet. Das Modell spricht vor allem passionierte Dreitagebart-Träger an.

Ein Rasierapparat begleitet Männer täglich – zumindest alle, die nicht nass rasieren. Da sollte es schon ein vernünftiges Gerät sein, schließlich will man nicht ständig einen neuen kaufen.

Wir haben insgesamt 24 Rasierer in mehreren Testrunden getestet. Im letzten Durchgang haben wir auch eine ganze Reihe günstiger »China-Modelle« getestet. Die sind oft weitgehend baugleich, haben uns aber allesamt nicht überzeugt.

Für Bartträger sind zusätzlich auch Barttrimmer interessant. Denn die Trimmfunktion, die die meisten Elektrorasierer bieten, kommen längst nicht an die von Barttrimmern heran, die nur dafür konstruiert wurden. Daher haben wir Barttrimmer in einem eigenen Testbericht behandelt.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Panasonic ES-LV6Q

Test Rasierapparat: Panasonic ES-LV6Q
Gründlich, schnell und wenig reizend: Der Panasonic ES-LV6Q ist ein rundum toller Rasierer.

Mit dem Panasonic ES-LV6Q geht man keine Kompromisse ein. Mit seinem extrem flexiblen Scherkopf schmiegt er sich geradezu an die Haut und säbelt dabei, was das Zeug hält. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Handhabung super, die Rasur gründlich und die Haut bleibt entspannt. Günstig ist der Apparat zwar nicht, erfüllt dafür aber alles, was man von einem Rasierer erwartet, zur vollsten Zufriedenheit.

Bester Rotierender

Remington R9 Ultimate XR1570

Dass der Remington R9 Ultimate XR1570 relativ günstig zu haben ist, erkennt man höchstens am Vollkunststoffgehäuse. In Sachen Rasierleistung kann er es hingegen locker mit deutlich teureren Geräten aufnehmen. Die Gründlichkeit ist hoch, die Hautirritation gering und die Handhabung einfach. Als Schmankerl gibt es außerdem einen Trimmerkopf obendrauf.

Wer kein Problem mit der typischen Form von Rotationsrasierern hat, findet hier ein überzeugendes Exemplar mit einem außergewöhnlich guten Preis-Leistungsverhältnis.

Für sensible Haut

Philips OneBlade Pro QP6520/30

Test Bartschneider: Philips OneBlade Pro QP6520/30
Der OneBlade Pro QP6520/30 ist wasserdicht, sehr gründlich und außergewöhnlich sanft zur Haut.

Der Philips OneBlade Pro QP6520/30 ist ein recht dünner, graziler, elektrischer Rasierer, der vor allem oben rum auf den ersten Blick wie ein Nassrasierer aussieht. Er hat nur eine Klinge, diese bewegt sich aber enorm schnell. Die Rasur ist sehr sanft, da die Barthaare nicht ganz so nah an der Haut abgeschnitten werden wie bei anderen Geräten.

Dafür sprießen schon nach wenigen Stunden wieder Stoppeln. Auch die Klinge hält nicht besonders lange, ist aber auch nicht unverhältnismäßig teuer. An schwierigen Stellen rasiert der OneBlade Pro problemlos und ist nicht nur deshalb eine sehr gute Alternative.

Gut & günstig

Braun Series 3 ProSkin 3040s

Test elektrische Rasierer: Braun 3040s (Series 3)
Nicht ganz so gründlich wie die Spitzenmodelle, für den Preis aber mehr als ordentlich.

Einen guten und günstigen Rasierer bekommen Sie mit dem Braun Series 3 ProSkin 3040s. Der Folienrasierer hat einen festsitzenden Rasierkopf, was ihn weniger anschmiegsam macht. Lediglich die Klingen bewegen sich nach links und rechts. An schwierigen Stellen, wie dem Kinn, muss deshalb etwas aufgepasst werden.

Die Kosten für Ersatzteile halten sich in Grenzen und sonst ist der Braun ein Rasierer, der sein Handwerk beherrscht, ohne viele Extras zu haben.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerBester RotierenderFür sensible HautGut & günstig
Modell Panasonic ES-LV6Q Remington R9 Ultimate XR1570 Philips OneBlade Pro QP6520/30 Braun Series 3 ProSkin 3040s Panasonic ES-LV65 Philips SP9860/16 Philips S9711/31 Panasonic ES-LV6N Philips OneBlade QP2530/30 Philips S7520/50 Philips S6640/44 Braun Series 3 ProSkin 3050cc Hatteker RSCW-7800 Panasonic ES-CV51 Braun Series 9 9090cc Remington F9200 Panasonic ES-RF31 Remington PR1250 Flyco FS377 SweetLF SWS7105 Max-T RMS6101
Test Rasierapparat: Panasonic ES-LV6QTest Rasierapparat: Remington R9 Ultimate XR1570Test Bartschneider: Philips OneBlade Pro QP6520/30Test elektrische Rasierer: Braun 3040s (Series 3)Test Rasierapparat: Panasonic ES-LV65Test Rasierapparat: Philips SP9860/16Test elektrische Rasierer: Philips S9031/12 (Series 9000)Test elektrische Rasierer: Panasonic ES-LV6NTest Rasierapparat: Philips OneBladeRasierapparat Test: Philips Series 7000Rasierapparat Test: Philips Series 6000Test Rasierapparat: Braun ProSkin 3050ccTest Rasierapparat: Hatteker RSCW-7800Test Rasierapparat: Panasonic ES-CV51Test Rasierapparat: Braun 9090cc (Series 9)Test Rasierapparat: Remington F9200Test Rasierapparat: Panasonic ES-RF31Test Rasierapparat: Remington PR1250Test Rasierapparat: Flyco FS377Test Rasierapparat: SweetLF RasiererTest Rasierapparat: Max-T RMS6101
Pro
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr gründlich und anschmiegsam
  • Wenig Hautirritation
  • Wasserdicht
  • Automatische Transportverriegelung
  • Gründlich
  • Wenig Hautirritation
  • Leise
  • Sehr gute Ausstattung
  • Fairer Preis
  • Sehr gründlich
  • Praktisch keine Hautirritation
  • Ladestation
  • Wasserdicht (IPX7)
  • Gute Rasur
  • Wasserdicht (IPX7)
  • Preiswert
  • Gründliche und schnelle Rasur
  • Anschmiegsam
  • Gründlich
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Kabellose Ladestation
  • Inklusive Trimmer-Wechselkopf
  • Anschmiegsam
  • Rasiert gut an ebenen Stellen
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Anschmiegsam
  • Sehr gründliche Rasur
  • Sehr gründlich
  • Praktisch keine Hautirritation
  • Wasserdicht (IPX7)
  • Sehr guter Bartschneider
  • Gesichtsreinigungsbürste liegt bei
  • Gute Verarbeitung
  • Inklusive Trimmer-Wechselkopf
  • Anschmiegsam
  • Relativ günstig
  • Lade- und Reinigungsstation
  • Günstig
  • Gründliche Rasur bei wenig Hautirritation
  • Kompaktes Gehäuse
  • Gründliche Rasur
  • Gute Rasur um Nase und Mund
  • Mit Ladestation
  • Relativ günstig
  • Schwenkbarer Scherkopf
  • Sehr günstig
  • Gutes Display
  • Gutes Etui
  • Aufladen per Micro-USB
  • Wasserdicht (IPX7)
  • Günstig
  • Aufladen per Micro-USB
  • Wasserdicht (IPX7)
  • Günstig
Contra
  • Teuer
  • Mäßig spektakuläres Äußeres
  • Als Rotationsrasierer für Bartfrisur ungeeignet
  • Schneidet das Barthaar nicht besonders kurz, sodass es schnell nachwächst
  • Verhältnismäßig teure Wechselklingen
  • Unbeweglicher Klingenkopf, deshalb nicht so anschmiegsam
  • Kein Display
  • Akkulaufzeit ist nur mittelmäßig
  • Braucht relativ viel Platz
  • Kein Netzbetrieb
  • Teuer
  • Als Rotationsrasierer für Bartfrisur ungeeignet
  • Teuer
  • Schneidet das Barthaar nicht besonders kurz, sodass es schnell nachwächst
  • Verhältnismäßig teure Wechselklingen
  • Kein Display
  • Scherkopf ist nicht ganz so beweglich
  • Kein Display
  • Kein Display
  • Wegen der Reinigungsstation etwas teurer
  • Braucht viel Platz
  • Unbeweglicher Klingenkopf, deshalb nicht so anschmiegsam
  • Unbeweglicher Klingenkopf, deshalb nicht so anschmiegsam
  • Vergleichsweise teuer
  • Akkustandanzeige sehr grob
  • Auffangschacht für Bartstoppeln nicht ganz dicht
  • Trimmer wirkt recht billig
  • Schlechtes Preis-Leistungsverhältnis
  • Nicht allzu anschmiegsam
  • Nur mittelmäßige Rasurergebnisse
  • Reizt die Haut bei der Rasur stark
  • Trimmer lässt sich nicht feststellen
  • Unsauberes Rasierergebnis
  • Billige Verarbeitung
  • Trimmer lässt sich nicht feststellen
  • Trotz IPX7-Zertifizierung gelang im Test Wasser ins Gehäuse
  • Ungründliche Rasur
  • Kein Netzteil
  • Schlechter Trimmer
  • Ungründliche Rasur
  • Reizt die Haut stark
  • Als Rotationsrasierer für Bartfrisur ungeeignet
  • Kein Netzteil
  • Schlechter Trimmer
  • Ungründliche Rasur
  • Reizt die Haut stark
  • Als Rotationsrasierer für Bartfrisur ungeeignet
Bester Preis
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Nass oder trocken?

Für viele Männer gehört die Rasur zum täglichen Ritual wie das Zähneputzen und der morgendliche Kaffee. Ob man dabei die offene Klinge bevorzugt und sich nass rasiert oder doch lieber einem elektrisch betriebenen Rasierer den Vorzug gibt, ist eine Frage des Geschmacks, der Gewohnheit, aber auch des Hauttyps.

Die Nassrasur ist sehr viel gründlicher, aber auch aufwändiger. Vor allem dauert sie mit Einschäumen und Zwischenspülen des Rasierers meist auch länger. Dafür fährt die Klinge näher an der Hautoberfläche entlang, sodass keine Stoppeln mehr hervorstehen und man sich bis zur nächsten Rasur etwas mehr Zeit lassen kann.

 Rasierapparat Test: Shutterstock
Die Nassrasur ist gründlicher – aber auch aufwändiger.

Männer mit sehr unreiner und unebener Gesichtshaut bevorzugen hingegen die Trockenrasur, weil kleine Verletzungen im Gesicht damit nahezu ausgeschlossen sind. Nachteil: Eine tägliche Anwendung ist eigentlich ein Muss, wenn man stets gut rasiert aussehen möchte. Denn das Rasieren mit dem elektrischen Gerät ist oberflächlicher. Das ist schonend für die Haut, aber man fühlt und sieht es recht bald, wenn die Barthaare schon wieder nachwachsen.

Eine Nass­rasur ist immer gründlicher, aber auch aufwändiger

Rasieren ist eine höchst individuelle Angelegenheit: Die Beschaffenheit der Haut, die Stärke der Barthaare, die Form des Gesichts, die gewünschte Bartfrisur – all das ist bei jedem Mann unterschiedlich. Das macht es sehr schwierig, eine allgemeingültige Antwort auf die Frage zu geben: »Welcher Rasierer ist der beste?«

Folien- oder Rotationsrasierer?

Es gibt zwei Arten von Elektrorasierern: Folien- und Rotationsrasierer. Am weitesten verbreitet sind Folienrasierer mit ihren länglichen Scherköpfen. Hier gibt es mindestens eine, häufig aber mehrere perforierte Scherfolien. Die Barthaare gelangen in die winzig kleinen Löcher und die vibrierenden Schermesser darunter schneiden sie ab.

 Rasierapparat Test: Panasonic Es Lv6q
Ein Folienrasierer mit perforierten Scherköpfen.

Bei den Rotationsrasierern kommen dagegen drei Schereinheiten mit je einer runden Klinge zum Einsatz. Sie sind in einem Dreieck zueinander angeordnet und oft einzeln flexibel gelagert. Vor allem Philips ist für diese Art Rasierer bekannt, aber auch Remington hat beispielsweise solche Modelle im Portfolio.

Rotations­köpfe schmiegen sich besser ans Gesicht an, sind aber für feine Konturen nicht gut geeignet

Die Flexibilität der Rotationsköpfe und die dreieckige Form des Scherkopfs bieten den Vorteil, dass sich die Schereinheiten besser an die Gesichtsform anschmiegen. Vor allem die kantigen Kinn- und Unterkieferbereiche lassen sich damit oft besser rasieren. Viele Nutzer heben zudem hervor, dass sie mit Rotationsrasierern schneller sind, weil sie großflächiger rasieren. Außerdem – und das kann unser Test bestätigen – vibrieren sie weniger und sind deutlich leiser.

 Rasierapparat Test: Remington R9 Ultimate Xr1570
Rotationsrasierer sind aufgrund ihrer Bauform flexibler und passen sich dem Gesicht besser an.

Folienrasierer wirken dagegen etwas kraftvoller, was sich auch durch lauteres Summen und stärkere Vibration ausdrückt. Sie sind vor allem für Konturen wie an den Koteletten und für kleinflächige Bereiche wie unter der Nase besser geeignet. Die Rotationsrasierer haben uns beim Versuch, diese Stellen sauber zu bearbeiten, viel Zeit und viele Nerven gekostet. Es fehlt ihnen einfach an Präzision, denn durch die drei Rotationsköpfe weiß man nie genau, wo der Rasierapparat eigentlich rasiert.

Alleine anhand der Bauform lässt sich die Qualität eines Elektrorasierers aber nicht beurteilen – gerade vor dem Hintergrund, dass jeder Nutzer aus individuellen Gründen das eine oder das andere System bevorzugt. Die meisten entscheiden sich früh für eine der beiden Bauformen und bleiben lange dabei, manchmal das ganze Leben – es ist eine ähnliche Grundsatzentscheidung wie »nass oder trocken?«

Nassrasur mit Elektrorasierer

Apropos nass: Der Trend geht schon seit einigen Jahren ganz klar zum Elektrorasierer, mit dem man sich auch mit Schaum oder Gel und unter der Dusche rasieren kann. Ob die Hersteller versuchen, damit Anhänger des traditionellen Nassrasierens von ihren Produkten zu überzeugen? Das wäre ein schlechtes Argument, denn die Nassrasur mit einem Elektrorasierer ist nicht nur weniger gründlich als die Rasur mit einem gewöhnlichen Nassrasierer, sie ist auch weniger gründlich als die Trockenrasur.

 Rasierapparat Test: Nassrasur Mit Elektrorasierer
Mit einigen Elektrorasierern kann man auch nass rasieren.

Das wurde nicht nur in unserem Test deutlich, so fiel auch das Urteil der Probanden beim Rasierertest der Stiftung Warentest aus (Ausgabe 05/2017).

Zwar fanden die Tester, dass sich die Rasur mit Schaum oder unter Wasser angenehmer anfühlt, allerdings benötigt man mehr Zeit zum Einschäumen und zur anschließenden Reinigung, wenn man Schaum benutzt. Obendrein lässt sich in diesem Fall das Ergebnis während der Rasur wegen des Schaums schwieriger beurteilen.

Bei all dem Aufwand kann man dann auch gleich zur zur Klinge greifen, die nicht nur gründlicher rasiert sondern auch leichter zu reinigen ist. Insofern ist die Nassrasur mit einem Elektrorasierer für uns eher ein Marketing-Gag als ein echter Zusatznutzen.

Reinigungsstation: sinnvoll oder nicht?

Das Thema »Reinigung« ist bei einem Hygieneprodukt, wie der Rasierapparat eines ist, besonders wichtig. Das wissen natürlich auch die Hersteller, die vor allem ihre Spitzenmodelle oft im Paket mit einer Reinigungsstation anbieten: Das Gerät kommt kopfüber hinein, wird dann mit einer desinfizierenden Reinigungsflüssigkeit gesäubert, getrocknet und – je nach Modell – noch geölt. Ganz nebenbei lädt die Station den Akku des Elektrorasierers.

Einige der Rasierer aus unserem Test – der Braun Series 3 ProSkin 3050cc, der Braun Series 9 9090cc, der Panasonic ES-LV95 und der Philips S9711/31 – kommen mit solch einer Reinigungsstation.

Reinigung mit Seife ist genauso gut und günstiger

Prinzipiell ist das auch eine nette Sache, weil sie gut funktioniert und einfach zu benutzen ist. Es ist komfortabel, seinen Rasierer nach der Benutzung einfach in die Station zu stecken und bis zum nächsten Einsatz ist er sauber, aufgeladen und womöglich noch geölt – praktisch.

 Rasierapparat Test: Panasonic Reinigungsstation
Spezielle Reinigungsstationen sind in der Regel nicht nötig.

Allerdings kostet die Reinigungsflüssigkeit, die in speziellen Kartuschen geliefert wird, fünf bis sieben Euro pro Stück. Laut Hersteller hält eine bis zu drei Monate, wobei das natürlich stark davon abhängt, wie oft und in welchem Reinigungsprogramm man den Scherkopf säubert.

Wer den Rasierapparat erst manuell reinigt, um ihn dann in die Station zu stellen, verlängert die Lebensdauer er Reinigungskartuschen, büßt aber einen Großteil des Komforts ein. Wer es nicht tut, hat mit hohen Folgekosten zu kämpfen – abgesehen von den Mehrkosten, die das Paket aus Rasierer und Reinigungsstation gegenüber der Variante ohne Station kostet.

Wir sind der Meinung, dass man auf eine Reinigungsstation gut verzichten kann. Denn die Scherköpfe der meisten Rasierapparate auf dem Markt (und aller Geräte in unserem Test) lassen sich auch gut unter fließendem Wasser sauber machen. Wer zusätzlich noch etwas Flüssigseife nimmt, bekommt den Rasierer mehr als ordentlich sauber. Er mag zwar nicht klinisch rein sein, aber einen Elektrorasierer sollte man sich ohnehin nie mit einer anderen Person teilen.

So haben wir getestet

Wir haben für diesen Test insgesamt 24 Rasierapparate von diversen Herstellern über mehrere Wochen hinweg ausprobiert, uns immer wieder mit ihnen rasiert, die Trimmer getestet, die alle Modelle mitliefern und, wo es ging, auch die Probe mit Rasierschaum gemacht.

Außerdem haben wir alle auffindbaren Testberichte durchforstet und Meinungen zu den Modellen im Netz gesammelt. Denn nur weil ein Rasierer unsere Gesichter gut oder schlecht rasiert, muss das noch nicht für alle oder die meisten Menschen gelten. Gerade der Faktor »Gründlichkeit« ist bei einem Elektrorasierer sehr wichtig, lässt sich aber nicht gut messen. Daher sind die Meinungen anderer Nutzer dazu umso aufschlussreicher.

Andere Faktoren wie Ausstattung, Lieferumfang, Reinigung, Handhabung, Geräuschpegel oder Akkulaufzeit lassen sich hingegen besser objektiv beurteilen. Sicher gehen die Meinungen auch hier auseinander, was die Gewichtung dieser Kriterien angeht. Dennoch sind sie bei Weitem nicht so subjektiv und individuell wie die Aussagen über die Gründlichkeit einer Rasur. Daher haben wir bei unserem Test vor dem Badezimmerspiegel auch auf diese Dinge geachtet.

 Rasierapparat Test: Panasonic Es Lv6q

Testsieger: Panasonic ES-LV6Q

Den perfekten Rasierer gibt es wahrscheinlich nicht, Panasonic versucht es aber trotzdem und liefert mit dem ES-LV6Q ein Gerät ab, das wenig Anlass zur Kritik lässt. Der Folienrasierer ist stabil, schnell, sanft, gründlich, leise und praktisch alles andere, was man an einem solchen Gerät als wünschenswert erachtet – außer billig.

Testsieger

Panasonic ES-LV6Q

Test Rasierapparat: Panasonic ES-LV6Q
Gründlich, schnell und wenig reizend: Der Panasonic ES-LV6Q ist ein rundum toller Rasierer.

Der König ist tot, lang lebe der König: Nachdem Panasonic lange Zeit mit dem ES-LV65 unsere Bestenliste angeführt hat, tritt nun sein Nachfolger in dessen Fußstapfen. Der ES-LV6Q bietet alles, was uns schon am Vorgänger gefallen hat und noch einiges mehr.

Der Folienrasierer kommt mit einem fünffachen Schersystem, das aus vier Scherfolien und einem Integralschneider besteht – mehr Schneideelemente hatte kein anderes Modell im Test zu bieten. Vielleicht ist das auch der Grund, warum wir uns mit diesem Rasierapparat am schnellsten und gründlichsten das Gesicht rasieren konnten.

Die vielen Schneideelemente machen den Scherkopf wuchtig

Die vielen Schneideelemente machen den Scherkopf recht wuchtig: Die Fläche mit den Schneideelementen ist satte 4,1 x 3 Zentimeter groß. Das ist schon ein ordentlicher Brummer. Trotzdem kommt man auch an kleineren Stellen ganz gut damit zurecht – ehrlich gesagt, ist da im Vergleich zu anderen Folienrasierern kein Unterschied zu bemerken. Auch das Gewicht ist mit 200 Gramm keinesfalls besonders hoch.

Trotz seiner Größe ist der Scherkopf äußerst flexibel in jede Richtungen schwenkbar: vorne, hinten, rechts, links und alles dazwischen. So gelenkig war kein anderer Folienrasierer im Test – nicht mal ansatzweise. Die ohnehin schon hohe Beweglichkeit wurde beim neuen Modell nochmals erhöht, weshalb Panasonic vollmundig vom »5D-Scherkopf« spricht. Auf Wunsch lässt sich der Wackelkopf aber auch feststellen, um bei Bedarf mit der nötigen Ruhe arbeiten zu können.

Ein weiteres Novum gegenüber dem Vorgänger ist die »Smart-Lock-Sensor« genannte Reiseverriegelung. Eine Tastensperre für den Transport haben zwar viele Rasierapparate, der Clou ist hier aber, dass man sich nicht mehr selbst darum kümmern muss: Das Gerät erkennt selbstständig, ob er gerade in die Hand genommen wird und entriegelt automatisch. Lässt man es ruhen, springt die Sperre wieder an – praktisch!

Wie jedes andere Modell im Vergleich kommt auch der Panasonic ES-LV6Q mit einem Trimmer, der sich in diesem Fall aus der Rückseite ausklappen lässt. Er eignet sich allenfalls dafür, die Koteletten zu stutzen oder die Bartkontur nachzuziehen, aber das klappt immerhin einigermaßen zufriedenstellend, da man ihn im Gegensatz zu den Klapptrimmern vieler Konkurrenten zumindest feststellen kann.

Nur Philips und Remington liefern einige Modelle mit Aufsteckmodulen, die es ansatzweise mit einem vollwertigen Bartschneider aufnehmen können, und mit denen wir uns eventuell sogar ans Haupthaar wagen würden. Für alle anderen Elektrorasierer gilt: Man kauft sie nicht wegen dem Trimmer. Einen Aufsatz zum Stutzen des Bartes hat der Trimmer des ES-LV6Q nicht.

Die Verarbeitung ist robust und edel

Die Verarbeitung des Rasierers ist sehr robust. Die Form und der teilweise gummierter Griff lassen ihn gut in der Hand liegen und die Mischung aus silbernem und schwarzem Kunststoff sowie das LC-Display verleihen dem Apparat ein fast schon edles Aussehen. Letzteres zeigt dem Nutzer an, wie lange die Rasur gedauert hat, gibt Auskunft über die die Akkukapazität und informiert, ob eine Reinigung oder der Austausch von Scherfolie und Schermesser nötig sind.

Der Panasonic ES-LV6Q ist mit einem Bartdichtesensor ausgestattet, der angeblich erkennen kann, wenn der Scherkopf über ein bereits rasiertes Stück Haut oder einen Bereich mit weniger dichtem Haar fährt. Dann passt der Elektrorasierer die Schwingungen der Klingen an. Laut Hersteller wird dichter Bart so mit höchster Leistung rasiert, während gleichzeitig empfindliche Haut geschont wird. Ob das stimmt, können wir schlecht beurteilen – sanft war die Rasur in jedem Fall.

Nachteile

Es kommt selten vor, dass wir so wenig an einem Produkt auszusetzen haben. Lediglich der hohe Preis trübt die Freude ein wenig. Außerdem ist das Transportetui zwar durchaus solide – ein Hardcase, wie es einigen deutlich günstigeren Konkurrenten beiliegt, hätte uns aber besser gefallen.

Panasonic ES-LV6Q im Testspiegel

Leider hat noch keine relevante Redaktion den Panasonic ES-LV6Q getestet. Sobald sich das ändert, werden wir die Ergebnisse hier nachtragen.

Alternativen

Der Panasonic ES-LV6Q ist ein toller Rasierer, hat aber einen Haken: Er ist ziemlich teuer. Wenn Sie nicht so viel ausgeben möchten oder einen Rotationsrasierer bevorzugen, haben wir hier die besten Alternativen für Sie.

Bester Rotierender

Remington R9 Ultimate XR1570

Moment – der beste Rotationsrasierer kommt nicht von Philips? Wie kann das sein? Nun, der Remington R9 Ultimate XR1570 erwies sich im Test einfach als angenehmer. Dem Rotiererveteranen den Titel abzuluchsen war sicher nicht einfach, doch schon während der ersten Rasur mit dem R9 hatten wir ein Aha-Erlebnis – so sanft und leise hätten wir den Rasierer gar nicht eingeschätzt.

Zugegeben: Der Kunststoffkörper des XR1570 wirkt nicht so hochwertig wie Gehäuse des niederländischen Konkurrenten, ist aber durchaus solide verarbeitet und liegt mit seinen rundlichen Kurven gut in der Hand. Das Display, das den Ladestand des Akkus in roten Lettern anzeigt, ist nicht allzu zierend, aber zweckmäßig. Ist der Rasierer gerade nicht in Betrieb, kann man es im nun komplett schwarzen Griffstück nicht mehr erkennen.

Ungewöhnliches Ladekonzept

Ungewöhnlich ist das Ladekonzept: Remington setzt hier weder auf das kontaktlose Qi-Ladeprinzip des Philips SP9860/16, noch auf einen klassischen Stecker, sondern auf Berührungskontakte in der Ladestation. Das bedeutet, dass man den Stecker des mitgelieferten Netzteils auch nur in das Dock stecken kann, aber nicht in den Rasierapparat selbst. Möchte man das Gerät einmal nicht hinstellen, nutzt die Station einen besonderen Kniff: Man kann den gesamten Ständer in der Mitte zusammenklappen und damit den Rasierer umschließen. Vollständig geschlossen rastet der Mechanismus ein, man muss sich also keine Sorgen machen, dass das Gerät während des Ladevorgangs herausrutschen könnte. Sich gleichzeitig zu rasieren und den Akku aufzuladen ist aber nicht drin – schon allein, weil die geschlossene Station die Taste zum Anschalten verdeckt.

Aufgrund der Ausstattung gehen wir davon aus, dass Remington ganz gezielt versucht, mit dem R9 Ultimate XR1570 Philips bei seinem eigenen Spiel zu schlagen. So erinnert nicht nur die Bauform mit den im Dreieck angeordneten Scherlamellen an die Produkte des Konkurrenten, der Kopf ist zudem abnehmbar und kann durch einen Trimmeraufsatz getauscht werden – bei Philips nennt sich das Merkmal »Click & Style-Bartschneider«, bei Remington einfach nur »Bart-Stylingaufsatz« – ansonsten hat kein Hersteller so etwas im Angebot.

In seiner Funktion ist der Aufsatz des Remington dem seines inspirierenden Konkurrenten ebenbürtig und somit sehr nützlich, der dazugehörige Scherkamm ist mit einer Schnittlänge von maximal 5 Millimetern allerdings doch etwas begrenzt – das ist allerdings Meckern auf sehr hohem Niveau, denn man darf nicht vergessen, dass man es hier immer noch mit einem Elektrorasierer zu tun hat, nicht mit einem Bartschneider, und die meisten anderen Hersteller – wenn überhaupt – lediglich mit einem kleinen Klapptrimmer daherkommen. So einen hat der Remington R9 Ultimate XR1570 ebenfalls – zusätzlich zum Aufsatz. Leider lässt er sich nicht feststellen und ist dadurch nur bedingt brauchbar – aber das kennen wir bereits zur Genüge von anderen Modellen.

Leise und gründlich

Bei der ersten Rasur staunten wir nicht schlecht, denn der Rasierer ist außergewöhnlich gründlich und hinterlässt fast keine juckenden Stellen auf der Haut. Die runden Lamellen drehen sich im Betrieb recht gemächlich mit – das ist untypisch für Rotationsrasierer und soll offenbar helfen, liegende Härchen besser zu erwischen. Das Konzept scheint aufzugehen, denn die Rasur ist wirklich sehr angenehm. Arbeitet das Gerät gerade, gibt es ein relativ hohes und leises Betriebsgeräusch von sich, von dem man im Nebenzimmer nichts mehr wahrnimmt – ideal für Frühaufsteher, die mit Langschläfern im selben Haushalt wohnen.

Insgesamt wirkt der Remington R9 Ultimate XR1570 äußerlich vielleicht nicht ganz so hochwertig wie manch ein Konkurrent, ist aber durchaus solide und hat es in Sachen Funktion und Ausstattung faustdick hinter den Scherringen. Was hier – besonders in Anbetracht des fairen Preises – geboten wird, ist eine wahre Freude.

Für sensible Haut

Philips OneBlade Pro QP6520/30

Test Bartschneider: Philips OneBlade Pro QP6520/30
Der OneBlade Pro QP6520/30 ist wasserdicht, sehr gründlich und außergewöhnlich sanft zur Haut.

Der Philips OneBlade Pro QP6520/30 erinnert vor allem in Richtung der Klinge optisch ein wenig an einen Nassrasierer, denn im Gegensatz zum restlichen Produktangebot setzt er weder auf Rotation noch auf Folie, sondern stattdessen auf seine namensgebende Einzelklinge, die sich dafür aber 200 Mal pro Sekunde hin und her bewegt – das ist verdammt schnell.

Im Praxistest waren wir von der Handhabung und dem Rasurergebnis sehr angetan. Die Klinge glitt sehr sanft über die Haut und selbst am Hals erfasste sie fast alle Haare, auch wenn wir einige Stellen mehrmals bearbeiten mussten. Dank der schmalen Klinge waren auch der Bereich unter der Nase und Koteletten kein Problem – hier spielt der OneBlade ganz klar eine seiner Stärken aus. Insgesamt war die Rasur mit dem OneBlade am gründlichsten – zumindest auf den ersten Blick.

Dieser Rasierer schneidet die Barthaare im Vergleich zu anderen Modellen nicht so dicht an der Haut ab. Das sorgt auf der einen Seite für eine sehr sanfte Rasur, was auch erklärt, dass wir mit dem OneBlade kaum gereizte oder gerötete Hautstellen hatten. Auf der anderen Seite sind aber schon nach einem halben Tag wieder erste Stoppeln zu erkennen, weil die Haare einfach nicht so kurz geschnitten werden wie bei anderen Rasierapparaten. Gerade für Dreitagebartträger ist das kein Problem, aber man sollte es eben wissen.

Was man ebenfalls wissen sollte: Der Rasierer fängt die abgeschnittenen Haare nicht auf, sie landen im Waschbecken – ein klarer Komfortverlust.

Häufiger Klingenwechsel

Ein weiterer Nachteil gegenüber den herkömmlichen Modellen: Laut Philips muss die Klinge alle vier Monate ausgetauscht werden. Das hängt natürlich stark davon ab, wie häufig man den Rasierer nutzt, aber dennoch: Bei anderen Elektrorasierern ist die Lebensdauer der Klinge bis zu sechsmal so lang. Eine Ersatzklinge kostet 15 Euro.

Der Philips OneBlade Pro QP6520/30 kommt zusammen mit einer Ladestation, die dem Rasierer einen aufrechten Stand verleiht, sowie einem verstellbaren Plastikscherkamm zum Aufstecken, der dem Stutzen des Bartes dienen soll. Leider lassen die Ergebnisse dabei zu wünschen übrig – mehr Details hierzu gibt es in unserem Test der besten Bartschneider. Als Rasierer können wir den OneBlade hingegen klar empfehlen.

Gut & günstig

Braun Series 3 ProSkin 3040s

Test elektrische Rasierer: Braun 3040s (Series 3)
Nicht ganz so gründlich wie die Spitzenmodelle, für den Preis aber mehr als ordentlich.

Wer nicht allzu viel Geld für einen Rasierapparat ausgeben möchte, findet auch im Bereich von deutlich unter 100 Euro gute Geräte. Schon im Test von Stiftung Warentest erreichten auch einige vergleichsweise günstige Modelle die vorderen Plätze der Bestenliste (Test 05/2017) – darunter auch der Braun Series 3 ProSkin 3040s.

Der Scherkopf mit zwei Folien und einem Integralschneider ist angenehm schmal, sodass man problemlos an alle Stellen gelangt. Der Kopf selbst sitzt allerdings fest, nur die einzelnen Scherelemente sind nach links und rechts beweglich. Der Rasierer ist daher nicht ganz so anschmiegsam. Am Kinn gehört beispielsweise etwas Feingefühl dazu, um alle Barthaare zu erfassen.

Insgesamt waren wir mit der Rasur allerdings zufrieden, vor allem das Gesicht war mit wenigen Zügen sehr sauber. Beim Hals sah das etwas anders aus, wobei wir an dieser Stelle mit allen Elektrorasierern Probleme hatten – egal, ob teuer oder günstig. Obwohl das Modell explizit als »Wet & Dry« angepriesen wird, war auch hier die Nassrasur wieder unbefriedigend.

Optisch macht der ProSkin 3040s mit seiner hellblauen Gummierung einiges her und damit liegt er auch recht gut in der Hand. Das Gewicht von 206 Gramm verleiht ihm außerdem eine gewisse Wertigkeit. Mit einer Akkuladung kommt der Rasierer auf sehr gute 74 Minuten. Eine Schnellladefunktion gibt es ebenfalls, nach fünf Minuten am Netzteil reicht der Akku gerade einmal für 4:50 Minuten.

Ein guter Rasierer ohne Schnickschnack

Es gibt keine Sperre für den Ein-/Aus-Schalter, allerdings überdeckt die Schutzkappe den Knopf, das sollte genügen. Auf der Vorderseite informieren drei LEDs über den Ladestand des Akkus, sonst gibt es keine weiteren Bedienelemente.

Mit dem Braun bekommt man also kein mit vielen Funktionen vollgestopftes Gerät, sondern einfach nur einen soliden Elektrorasierer zu einem sehr guten Preis. Das spiegelt sich auch bei den Ersatzteilen wider: Das Set bestehend aus Schermesser und -folien kostet nur etwa 26 Euro. Damit ist der Braun Series 3 ProSkin 3040s unsere Empfehlung für alle, die nicht viel Geld ausgeben wollen.

Außerdem getestet

Der Panasonic ES-LV65 stammt aus derselben Reihe wie unser Testsieger, hat aber schon einige Jahre auf dem Buckel – mit dem ES-LV6N und dem ES-LV6Q sind sogar schon zwei neue Modelle erschienen. Gegenüber den Nachfolgern fehlt es dem ES-LV65 an Flexibilität, denn der Kopf ist bei weitem nicht so beweglich – dennoch toppt er die meisten anderen Folienrasierer noch immer. Die Rasur ist ebenfalls sehr sanft und gründlich, weshalb der Apparat nach der ersten Testrunde auch lange Zeit unser Favorit war.

Auf einige Annehmlichkeiten, wie die automatische Transportverriegelung und die zusätzlichen Bewegungsrichtungen des ES-LV6Q, muss man verzichten, dafür ist das Gerät aber auch deutlich günstiger zu haben und spielt nach wie vor in der Top-Liga der Elektrorasierer.

Schick ist er ja, der Philips SP9860/16. Mit seiner durchgehend edlen Aufmachung und dem glänzenden Metallgehäuse gibt das Gerät klar zu verstehen, warum es den Beinamen »Series 9000 Prestige« führt – für das Flaggschiff ist eben nur das Beste gut genug. Für sein Premium-Modell hat sich Philips ordentlich ins Zeug gelegt und wartet nicht nur mit einem sehr guten Rasierapparat auf, sondern gibt ihm auch eine Palette nicht minder hochwertigen Zubehörs mit auf den Weg. In der üppig bemessenen Schachtel liegen neben dem Rasierer selbst auch ein stabiles Transport-Etui, ein Trimmer-Aufsatz, ein USB-Netzteil und – als heimlicher Star des Sets – eine Qi-Ladestation.

Legt man den Rasierer darauf ab, wird er kabellos aufgeladen, was zwar einen coolen Eindruck vermittelt, im Alltag aber auch nicht besser funktioniert als das klassische Kabel. Durch die liegende Position verbraucht er deutlich mehr Platz auf der Badezimmerkonsole als die Konkurrenten mit herkömmlichen Ladeständern, aber eine Schönheit wie der SP9860/16 will eben angemessen in Szene gesetzt und prominent präsentiert werden.

Die Rasierergebnisse sind hervorragend, aber nicht besser als die des Remington R9 Ultimate XR1570, der nicht einmal ein Viertel kostet. Somit ist der Philips SP9860/16 zwar ein Top-Rasierer, bietet aber ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis. Wer Gäste beeindrucken will, kommt daran allerdings kaum vorbei. Denn, wie gesagt: Schick ist er.

Der Philips S9711/31 ist ein Rotationsrasierer. Im Test rasierte er sehr angenehm, weil er kaum vibriert, leise arbeitet und sich sehr den Gesichtskonturen anpasst. Eine Akkuladung hält ihn respektable 1:24 Stunden am Laufen. Hängt man den leeren Akku für fünf Minuten an die Steckdose, hat er jedoch nur Kraft für nur fünf Minuten – das könnte knapp werden für eine Rasur. Eine Sperre für den Ein-/Aus-Schalter gibt es auch hier.

Der S9711/31 kommt mit Reinigungsstation, einem LC-Display, drei unterschiedlichen Rasiermodi und einem Trimmer namens Smart Click-Bartstyler, der sich statt des Scherkopfs auf das Handstück stecken lässt und allen klappbaren Trimmern im Test bei weitem überlegen ist.

Wer darauf verzichten kann, weil er ihn nicht benötigt oder ohnehin einen externen Langhaarschneider besitzt, und keinen Wert auf die Reinigungsstation legt, greift stattdessen zum Philips S9031/12, der wegen des identischen Scherkopfs ebenso gründlich und sanft arbeitet. Wie beim Philips S9711/31 zeigt auch sein Display die aktuelle Akkufüllung samt Warnung bei geringem Ladestand sowie Infos an, ob der Rasierer mal wieder gereinigt oder der Scherkopf mal wieder ausgetauscht werden sollte. Ein Set Ersatzscherköpfe kostet etwa 50 Euro.

Der Panasonic ES-LV6N ist der Nachfolger des ES-LV65 und der Vorgänger des ES-LV6Q. Gegenüber ersterem ist er allerdings deutlich teurer als und bringt wenige Neuerungen. So ist beim neuen Modell der Scherkopf nun auch nach unten beweglich, was ihn noch flexibler macht. Zudem gibt es so genannte Soft-Gleitrollen zwischen den Scherfolien, mit denen die Klingen noch besser über die Haut fahren sollen. Die Tastensperre lässt sich jetzt nicht mehr mit einem kleinen Schalter, sondern durch langes Drücken des Knopfs einschalten, außerdem kann der Bartdichtesensor nicht mehr deaktiviert werden.

Im Vergleich zum Nachfolger ist der Scherkopf wiederum weniger anschmiegsam und die intelligente Transportverriegelung fehlt. Da der ES-LV6N aktuell zum gleichen Preis wie der Testsieger zu haben ist, gibt es eigentlich keinen Grund, zum älteren Modell zu greifen – es sei denn, er wird in absehbarer Zeit günstiger.

Philips OneBlade QP2530/30

Der Philips OneBlade QP2530/30 ist die Einstiegsvariante des Rasierers und sieht mit seinem abgerundeten, klobigen Gehäuse in quietschgelb noch mehr nach einem Nassrasierer aus. Die Klinge ist die gleiche und die Qualität der Rasur dementsprechend ebenfalls. Allerdings muss man im Vergleich zum Pro-Modell einige Abstriche in Kauf nehmen. So fehlt der Kunsstoffscherkamm zum Stutzen des Bartes und die Laufzeit des verbauten NiMH-Akkus beträgt mit 45 Minuten nur die Hälfte des Li-Ion-Gegenstücks, das im QP6520/30 steckt. Außerdem verzichtet das Gerät auf ein Display, wodurch sich der aktuelle Ladestand nicht in Erfahrung bringen lässt und eine Ladestation befindet sich ebenfalls nicht im Lieferumfang.

Wer auf die zusätzlichen Annehmlichkeiten verzichten kann, fährt auch mit dem kleinen QP2530/30 gut – besonders das fehlende Display bedeutet aber einen nicht zu unterschätzender Komfortverlust.

Die Ergebnisse des Philips S7520/50 (Serie 7000) waren annähernd vergleichbar mit dem, was der S9031/12 abgeliefert hat, allerdings ist der Scherkopf nicht ganz so beweglich und die Klingen sind nicht so flexibel gelagert. Insgesamt war die Rasur damit zumindest etwas mühsamer. Es gibt auch weniger Modi und keine schicke LCD-Anzeige. Neben dem bewährten, sehr guten Bartstyler liegt dem S7520/50 auch eine Gesichtsreinigungsbürste bei, die sich auf das Handstück stecken lässt und die Haut vor der Rasur säubert – unserer Meinung nach eher eine Spielerei.

Der Philips S6640/44 ist ein Rotationsrasierer und ein typischer Kandidat für das Prädikat »solide«: Er tut, was man von ihm erwartet, und kommt weitgehend ohne weitere Überraschungen aus. Das Design ist Philips-typisch konisch zulaufend mit den drei kreisrunden Lamellen am Kopf, den man bei Bedarf durch den bereits von anderen Modellen bekannten Click & Style-Bartschneider tauschen kann, der gewohnt gut funktioniert. Wer auf die Gesichtsreinigungsbürste des Philips S7520/50 verzichten kann, kann mit dem S6640/44 gutes Geld sparen, ansonsten unterscheiden sich die beiden Modelle nicht allzu stark. Gegenüber den Modellen der teureren Series 9 muss der Rasierer aber etwas zurückstehen.

Braun Series 3 ProSkin 3050cc

Das »cc« in Braun Series 3 ProSkin 3050cc steht für Clean & Charge und bedeutet, dass der Rasierer zusammen mit einer Reinigungsstation kommt. Dort kann der Rasierer, wie der Name schon andeutet, gleichzeitig gesäubert bzw. desinfiziert und aufgeladen werden. Das funktioniert gut, der schwarze Kunststoff-Look der klobigen Station ist aber nicht unbedingt ein Hingucker und nimmt relativ viel Platz ein. Für die Ablage vor dem Spiegel ist sie jedenfalls schon zu groß.

Der Rasierer selbst gehört zu Brauns aktueller S3-Serie und ist der gleiche wie beim ProSkin 3040s, hier aber in Schwarz gehalten. Da beide Geräte ansonsten exakt baugleich sind, gibt es darüber nicht mehr zu sagen, als wir schon im Absatz zu unserer Preisempfehlung berichten konnten. Ob einem die Reinigungsstation den Aufpreis wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden – uns wäre er es nicht. Mit dem bewährten Rasierapparat an sich macht man jedenfalls nichts falsch.

Der Hatteker RSCW-7800 stellte sich im Test als echte Überraschung heraus: Als wir aufgrund der vielen Hautreizungen schon etwas genervt von China-Rasierern waren, belehrte uns Hatteker eines besseren und hält nun die Fahne für Fernost-Billigrasierer hoch. Im Gegensatz zu den anderen China-Modellen im Test handelt es sich beim RSCW-7800 um einen Folienrasierer. Das Gerät kann nicht mit einem beweglichen Scherkopf aufwarten und ist somit nicht so anschmiegsam wie viele teurere Markenmodelle, gibt sich aber ansonsten keine Blöße. Die Rasierergebnisse sind, gemessen an der Preisklasse, beeindruckend: Nach wenigen Durchgängen bekommt man ein schön glattes Ergebnis und die Haut stört sich kaum daran.

Auch die Ausstattung lässt nichts vermissen: Neben einem Transportbeutel liegen ein zweiter Scherkopf, ein USB-Netzteil und ein Ladekabel bei. Letzteres nutzt leider ein proprietäres Steckerformat, wodurch der Sinn hinter USB direkt flöten geht und Käufer vor das Risiko stellt, bei einem Defekt oder Verlust des Kabels den Rasierer entsorgen zu können, denn Ersatzkabel gibt es nirgends zu kaufen.

Ein Ärgernis ist der integrierte Trimmer: Er klappt nicht aus, sondern lässt sich hochschieben und dort blockieren. Leider bleibt er selbst in der höchsten Einstellung noch immer unter der Höhe des Scherkopfes, der dadurch dauernd im Weg ist und präzises Trimmen praktisch unmöglich macht.

Der Hatteker RSCW-7800 ist übrigens abwaschbar, aber offenbar nicht IPX7-zertifiziert. Unter die Dusche sollte man ihn also vielleicht lieber nicht mitnehmen.

Für schmale Geldbeutel ist der RSCW-7800 äußerst attraktiv, denn für ein Markengerät vergleichbarer Qualität zahlt man sonst deutlich mehr. Wem unser Preistipp von Braun nicht zusagt, der kann ruhigen Gewissens einen Blick darauf werfen – beide Geräte spielen in vielerlei Hinsicht in einer ähnlichen Liga. Auf den integrierten Trimmer des Hatteker würden wir uns aber beispielsweise nicht verlassen.

Der Panasonic ES-CV51 ist der kompakte Ableger der ES-LV-Reihe. Er ist nur 170 Gramm schwer und misst von Ende zu Ende nur 13 Zentimeter. Damit eignet er sich perfekt fürs Reisegepäck, denn dort zählt jeder Zentimeter. Auch der kleine ES-CV51 bietet vier Scherfolien, einen Integralschneider sowie Soft-Gleitrollen. Der wuchtige Kopf wirkt an diesem kurzen Gerät nochmals größer, aber auch mit ihm kamen wir im Test an jede Stelle gut heran. Allerdings gleitet er nicht ganz so mühelos von der Wange übers Kinn zum Hals, weil der Scherkopf nicht beweglich ist. Er ist mit dem restlichen Gehäuse fix verbunden und damit das genaue Gegenteil zu den teils extrem flexiblen Köpfen der anderen Panasonic-Modelle. Im Selbstversuch hat uns das keine allzu großen Probleme bereitet, allerdings ist die Rasur mit Schwingkopf schon angenehmer. Das Ergebnis kann sich dennoch auch hier sehen lassen.

Auch der ES-CV51 bietet ebenfalls eine Tastensperre sowie einen Bartdichtsensor – den wir auch bei diesem Modell im Praxiseinsatz nicht bemerkt haben. Manko: Mit LOW, MID und HIGH zeigt der Akkustand nur drei Zustände an – nicht besonders aussagekräftig. Mit 49 Minuten hält der Akku aber fast genau so lange wie der des ES-LV65.

Unterm Strich könnte der Panasonic ES-CV51 der optimale Rasierer für alle sein, die ein kompaktes Modell suchen – wenn er nicht so teuer wäre.

Braun Series 9 9090cc

Auch ein Spitzenmodell von Braun, den Braun Series 9 9090cc mit Reinigungsstation, hatten wir im Test. Doch von einem Rasierer dieser Preisklasse hatten wir Besseres erwartet. Unter der Nase und um den Mund herum waren die Ergebnisse in Ordnung, doch am Kinn bemerkten wir immer wieder ein starkes Ziehen und der Hals war auch nach mehreren Versuchen immer noch unsauber. Außerdem ist uns aufgefallen, dass nach der Rasur sehr viele Bartstoppeln im Waschbecken lagen, der Behälter im Scherkopf schien also nicht ganz dicht zu sein.

Nicht zuletzt müssen wir sagen, dass der Trimmer gerade im Vergleich zu den Modellen von Philips einen recht billigen Eindruck hinterlassen hat.

Der Remington F9200 sieht auf den ersten Blick dem Testsieger ähnlich, auf den zweiten Blick merkt man ihm seinen weit niedrigeren Preis aber doch an – und zwar stark. So fühlt sich das Gerät nicht so hochwertig an und der Kopf steht zwar nicht vollkommen fest, ist aber viel weniger bewegungsfreudig als beispielsweise Panasonics Wackeldackel. Dadurch schmiegt sich das Gerät nicht so gut an und hinterlässt ein Ergebnis, mit dem man sich zwar keineswegs verstecken muss, es aber auch nicht schafft, sich unserer Top-Empfehlung anzunähern.

Vorbildlich ist die Stromversorgung, denn zum Einen beherrscht der F9200 auch den Netzbetrieb, zum Anderen hält der Akku sehr lange durch – Remington spricht von 120 Minuten. Die Turbo-Boost-Funktion, die widerspenstigeren Haaren mithilfe höherer Geschwindigkeiten Paroli bieten soll, halten wir für eine Spielerei bzw. einen Marketing-Gag ohne nennenswerten Nutzen.

Einen herkömmlichen Trimmer hat der F9200 nicht, aufgrund der oft durchwachsenen Qualität bei den Konkurrenten haben wir ihn aber auch nicht wirklich vermisst – zum Herausarbeiten von Konturen eignen sie sich generell fast nie. Stattdessen kann man den Intercept-Trimmer herausschieben, einen wirklichen Nutzen konnten wir der Konstruktion aber nicht abgewinnen.

Unterm Strich ist der Remington F9200 in Ordnung, aber nicht toll, und auch wenn er nichts wirklich falsch macht, blieb uns doch ein Eindruck fehlender Begeisterung. Abraten würden wir davon zwar nicht, ruhigen Gewissens empfehlen können wir in aber auch nicht.

Beim Panasonic ES-RF31 ist der Scherkopf immerhin nach links und rechts schwenkbar, dennoch waren wir vom gesamten Ergebnis nicht besonders überzeugt – insbesondere der Hals machte dem Rasierer wieder schwer zu schaffen. Zudem war die Haut einen Tag nach der Rasur außergewöhnlich stark gereizt. Wer in dieser Preiskategorie nach einem guten Modell sucht, dem empfehlen wir stattdessen den Braun Series 3 ProSkin 3040s.

Der Rotationsrasierer Remington PR1250 konnte uns nicht überzeugen. Das Gerät wirkt sehr billig und hinterlässt ein unsauber rasiertes Gesicht. Auch wenn man mehrmals aus verschiedenen Richtungen über eine Stelle fährt, wird es nicht besser – lediglich die Hautreizung nimmt zu. Was uns zudem sehr gestört hat: Der Trimmer kann nur in eine Richtung genutzt werden, da er sich nicht feststellen lässt und wieder einklappt – extrem unpraktisch. Auf eine Schnellladefunktion verzichtet das Gerät. Wir können von dem Rasierer leider nur abraten.

Der Flyco FS377 ist merklich hochwertiger als die anderen rotierenden Fernost-Billigheimer. Das fängt bei der Verpackung an, zieht sich über das sehr gute Hardcase-Transportetui und reicht bis hin zur Verarbeitung. Das Gerät verfügt über ein schönes Display und ist für Reisen verriegelbar. Die Hautirritation hielt sich in Grenzen, die Gründlichkeit aber leider auch. Hauptursache dafür ist die geringe Flexibilität der Schereinheit. Da der Kopf selbst nicht beweglich ist, sondern lediglich die Schneidelamellen, passt sich der Rasierer kaum an die Hautoberfläche an. Somit bleiben selbst nach mehreren Durchgängen behaarte Stellen zurück. Der ausklappbare Trimmer auf der Rückseite kann nicht festgestellt werden und schneidet schlecht – so hätte man ihn sich auch gleich komplett sparen können.

Löblich ist, dass zum Aufladen eine USB-Strippe beiliegt – blöd nur, dass sich das aber nur auf die Netzteilseite bezieht. Die Seite, die in den Rasierer gesteckt wird, ist auch hier proprietär. Der Nutzen von USB hält sich dadurch in engen Grenzen.

Irritierend war außerdem, dass wir nach dem Waschen des Rasierers trotz IPX7-Zertifizierung Wassertropfen zwischen Gehäuse und Display ausmachen konnten. Er funktionierte zwar trotzdem noch, allerdings sollte so etwas eigentlich gar nicht passieren dürfen.

Schrott ist der Flyco FS377 nicht, gut aber eben auch nicht. Man muss ihn nicht unbedingt haben.

Der SweetLF SWS7105 ist fast baugleich zum Eunon RMS8101, verzichtet aber auf den geriffelten Kunststoff, wodurch er glatter und rutschiger ist. Statt auf eine Digitalanzeige setzt er außerdem auf einige LEDs, von denen sich der ungefähre Ladestand des Akkus ablesen lässt. Dadurch macht das Gerät einen noch billigeren Eindruck als das Eunon-Pendant.

Die Rasur ist leider genauso wenig gründlich und die Hautirritation genauso stark, der Trimmer nicht feststellbar und instabil. Zwar ist auch der SweetLF-Rasierer wasserdicht nach IPX7 und dank Micro-USB problemlos überall aufladbar, trotzdem können wir nur vom SWS7105 abraten – da hilft auch der niedrige Preis nicht. Ein Netzteil gehört übrigens nicht zum Lieferumfang, lediglich ein USB-Kabel liegt bei.

Der Max-T RMS6101 unterscheidet sich vom SweetLF SWS7105 nur in Details, die man ohne direkten Vergleich gar nicht bemerken würde – selbst die Schachtel samt Schaumstoffeinlage ist verdächtig ähnlich. Dementsprechend gibt es auch hier kein Netzteil, sondern nur ein USB-Kabel. Den Ladestand liest man an einer einzelnen LED ab, eine Digitalanzeige gibt es nicht – in diesem Punkt unterbietet der Rasierer sogar den ohnehin schon schlecht ausgestatteten SweetLF.

Auch die Leistung beim Rasieren ist ähnlich bescheiden: Die Rasierlamellen schaben nicht gründlich und recht unangenehm auf der Haut herum und kapitulieren spätestens auf unebenen Terrain, wie dem Hals. Der Trimmer an der Rückseite ist abermals nicht feststellbar und wabbelt somit lose umher.

Dass der RMS6101 der günstigste Rasierapparat im Test war, merkt man ihm leider auch an. Wir raten dazu, in den sauren Apfel zu beißen und lieber etwas mehr für unseren Preistipp zu auszugeben oder sich zumindest den Hatteker RSCW-7800 genauer anzusehen.

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Kommentare

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cbt
cbt

Zum angeblich „besten rotierenden“ Rasierer: Weil ich bislang nur gute Erfahrungen mit den Empfehlungen von AllesBeste gemacht hatte (unter anderem auch mit einem rotierenden Rasierer von Philips), habe ich die Verpackung des ach so günstigen Remington R9 Ultimate XR1570, den ich auf Reisen nutzen wollte, nach kurzem Antesten gleich entsorgt. Großer Fehler! – – – Wie dieser Rasierer es in die Bestenliste schaffen konnte, ist mir ein völliges Rätsel. Habe ich ein Montagsgerät erwischt? Ich brauche, auch bei Nass-Einsatz und auf der höheren von zwei Betriebsstufen, doppelt so lang wie mit dem Panasonic ES-LV65 (bester Rasierer, den ich je hatte,… Mehr... »

Norbert
Norbert

Für mich als Bartträger mit Konturenbart sind die großen Scherköpfe nicht geeignet. Statt Akkurasierer bevorzuge ich einen reinen Netzrasierer(Braun) für Zuhause, weil ein Akku ein Verschleißteil ist. Im Urlaub reicht ein kleiner(leichter) Batterierasierer (Braun). Zur gründlichen Scherkopfreinigung ist ein Ultraschallreiniger das Mittel meiner Wahl (kostengünstig, und vielseitig nutzbar).

Andre
Andre

Vielen Dank !
Da ich meinen Panasonic ES8807 nun nach etlichen ersetzten möchte, obwohl er noch seine Dienste tut, ist dieser Bericht sehr hilfreich. Vor Jahren war ich schon von Panasonic mehr überzeugt, als die von mir seinerzeit getesteten Braun und Remingten Rasierermodelle.

Arian Bilušić
Arian Bilušić

Be Ni Eki Elvis Muratovic burschens ich habs euch gesagt