Unsere Tests sind unabhängig. Wir finanzieren uns über Affiliate-Links. Kaufen Sie ein Produkt über Links, die mit markiert sind, erhalten wir ggf. eine kleine Provision. Mehr dazu.

Der beste Entsafter

last updateZuletzt aktualisiert:
Entsafter Test: Entsafter Alle
Christian Lanzerath

Christian Lanzerath

beschäftigt sich als Technik-Journalist seit fast zehn Jahren mit IT-Themen und Consumer Electronic. Er schreibt unter anderem für CHIP, Computer Bild, ITespresso, ZDNet und eKitchen.

Wir hatten insgesamt 22 Entsafter mit Preisen zwischen 30 und 250 Euro im Test. Der beste ist für uns der Braun J700 Multiquick 7, weil er Obst und Gemüse sehr ergiebig und schnell entsaftet. Außerdem ist er einfach in der Handhabung und sehr solide verarbeitet. Seine Trester- und Saftauffangbehälter gehören zu den größten im Testfeld und er bleibt preislich im Rahmen. Aber es gibt auch empfehlenswerte, günstigere Alternativen.

Update 12. Juli 2019

Wir haben den Panasonic MJ-L700 unserem Test hinzugefügt. Für eine Empfehlung hat es allerdings nicht ganz gereicht.

Created with Sketch. Weitere Updates anzeigen
Created with Sketch. Einklappen
23. Mai 2019

Wir haben vier neue Entsafter getestet. Unsere neue Empfehlung ist der Arendo 303341, da er mit einer unkomplizierten Reinigung, schnellem und leisem Betrieb und einem super Preis punkten konnte.

17. September 2018

Wir haben sechs weitere Modelle getestet und mit dem Arendo Slow Juicer 303154 und dem Philips HR1921/20 neue Empfehlungen. Der Gastroback 40138 ist nicht mehr verfügbar. Wir haben ihn aus dem Testbericht entfernt.

Selbstgemachte Säfte sind gesund – und schmecken. Um herauszufinden, welcher Entsafter der beste ist, haben wir einige Modelle ausgewählt und für Sie getestet. Von günstigen Geräten für nichtmal 30 Euro bis zur Profi-Saftpresse für über 200 Euro war alles dabei.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Braun J700 Multiquick 7

Der Braun J700 Multiquick 7 ist der beste Allrounder unter den Entsaftern. Mit seiner Zentrifuge entsaftet er vor allem härtere Obst- und Gemüsesorten schnell und effizient. Er lässt sich leicht auseinandernehmen, wieder zusammensetzen und relativ gut reinigen. Außerdem sind Trester- und Saftbehälter ausreichend groß.

Gut & Günstig

Severin 3566

Mit dem Severin 3566 kann man richtig Geld sparen und die Saftausbeute ist mit insgesamt 58 Prozent auch ganz ordentlich. Der Tresterbehälter ist groß, jedoch hat der Severin 3566 mit einer Füllmenge von einem halben Liter den kleinsten Saftbehälter im gesamten Testfeld. Da er mit gerade einmal 400 Watt nicht gerade viel Power bringt, muss man hier länger auf seinen Saft warten als bei unserem Testsieger. Für Einsteiger ist dass Gerät aber eine gute Wahl.

Multitalent

Russell Hobbs 22700-56

Wenn Sie Ihren Entsafter auch als Mixer und Zitruspresse nutzen wollen, sollten Sie einen Blick auf den Russell Hobbs 22700-56 werfen. Die Aufsätze werden mitgeliefert und sind einfach auszutauschen. Bei der Saftausbeute und der Geschwindigkeit liegt der Russell Hobbs im Mittelfeld der getesteten Geräte. Wenn Sie aber ein Gerät mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten wollen, dann ist er auf jeden Fall zu empfehlen.

Schonende Alternative

Klarstein Fruitpresso Bella Rossa

Test Entsafter: Klarstein Fruitpresso Bella Rossa
Der Entsafter erzielte eine der höchsten Saftausbeuten im Test.

Für all diejenigen unter Ihnen, die einen Slow Juicer suchen, ist der Fruitpresso Bella Rossa von Klarstein unsere Empfehlung. Bei diesem vertikalen Slow Juicer werden die Zutaten von oben eingefüllt. Er hat mit 65 Prozent die größte Saftausbeute im Testfeld gebracht und war bei weichem Obst und Gemüse wesentlich schneller als die anderen Geräte. Bei härteren Zutaten sollte man ein bisschen mehr Zeit einplanen – er heißt ja nicht umsonst »Slow« Juicer.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerGut & GünstigMultitalentSchonende Alternative
Modell Braun J700 Multiquick 7 Severin 3566 Russell Hobbs 22700-56 Klarstein Fruitpresso Bella Rossa Panasonic MJ-L700 Panasonic MJ-L600sxs BioChef Axis Slow Juicer Pearl Elektrischer Zentrifugal-Entsafter Philips HR 1919/70 Philips HR 1856/70 Kenwood JE 850 Bosch MES25A0 Panasonic MJ-L500RXE Philips HR1945/80 Kesser Entsafter Aicok Slow Juicer Aobosi Slow Juicer
Test: Entsafter – Testsieger Braun J700 Multiquick 7Test Entsafter: Severin 3566Test Entsafter: Russell Hobbs 22700-56Test Entsafter: Klarstein Fruitpresso Bella RossaTest Entsafter: Panasonic MJ-L700Test Entsafter: Panasonic MJ-L600sxsTest Entsafter: BioChef Axis Slow JuicerTest Entsafter: Pearl Elektrischer Zentrifugal-EntsafterTest Entsafter: Philips HR1919/70Test Entsafter: Philips HR 1856/70Test Entsafter: Kenwood JE 850Test Entsafter: Bosch MES25A0Test Entsafter: Panasonic MJ-L500RXETest Entsafter: Philips HR1945/80Entsafter Test: Kesser EntsafterTest Entsafter: Aicok Slow JuicerTest Entsafter: Aobosi Slow Juicer
Pro
  • Breiter Einfüllschacht
  • Sehr schnell
  • Gute Saftausbeute
  • Gut für Einsteiger geeignet
  • Günstig
  • Gleichzeitig auch Mixer und Zitruspresse
  • Sehr große Saftausbeute
  • Gut verarbeitet
  • Gute Saftausbeute
  • Auch für Sorbet und Frozen Yogurt
  • Einfacher Aufbau
  • Gut verarbeitet
  • Gute Saftausbeute
  • Einfache Bedienung
  • Günstig
  • Hohe Saftausbeute
  • Schnell
  • Moderate Lautstärke
  • Hohe Saftausbeute
  • Schnell
  • Moderate Lautstärke
  • Sehr großer Einfüllschacht
  • Stabil und gut verarbeitet
  • Aufsatz zum Entsaften gefrorener Früchte mit dabei
  • Sehr ordentliche Saftausbeute
  • Leicht zu reinigen
  • Gute Saftausbeute
  • Gut zu reinigen
  • Leicht zu reinigen
  • Einfach zusammenzubauen
  • Schonendes Pressen
  • Leise
Contra
  • Reinigung nicht ganz einfach
  • Teuer
  • Kleiner Saftbehälter
  • Wenig Power
  • Mäßige Saftausbeute
  • Niedrige Geschwindigkeit
  • Dauert länger als bei den Zentrifugenentsaftern
  • Teuer
  • Stellenweise schwer zu reinigen
  • Teuer
  • Kein Tropfstopp
  • Sehr teuer
  • Zu wenig Leistung
  • Schlechte Saftausbeute
  • Schlecht verarbeitet
  • Innenliegender Tresterbehälter
  • Teuer
  • Schwer auseinanderzubauen
  • Innenliegender Tresterbehälter
  • Teuer
  • Schwer auseinanderzubauen
  • Tresterbehälter ist umständlich einzuhängen
  • Teuer
  • Schlechte Saftausbeute
  • Teuer
  • Kleiner Einfüllschacht
  • Sehr teuer
  • Hartes Obst ist etwas schwierig
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Eher langsam
  • Eher laut
  • Viel Kraftaufwand zum Nachschieben der Früchte nötig
  • Kein Tropfstopp
  • Vibriert im Betrieb stark
  • Teile laufen an
  • Schlecht zu reinigen
  • Handhabung umständlich
  • Teuer
Bester Preis
  Technische Daten anzeigen

Zentrifuge oder Slow Juicer?

Frische Obst- und Gemüsesäfte sind viel gesünder und schmecken einfach besser als Fertigsäfte aus dem Supermarkt. Im Gegensatz zu gekauften Säften weiß man bei selbstgemachtem Saft aus frischen Früchten ganz genau, was drin ist – und was nicht. Mehr Vitamine und Ballaststoffe, weniger Zucker und Konservierungsstoffe – das sind die großen Vorteile beim Selbstpressen.

Für Äpfel und Karotten braucht man einen Entsafter

Wer Saft zu Hause »saften« möchte, kann natürlich Orangen und Grapefruits auspressen. Dafür braucht man nur eine Zitruspresse und zur Not geht es auch per Hand. Doch alles was keine Zitrusfrucht ist, lässt sich nur mit einem Entsafter zu Saft machen. Für Äpfel oder Karotten braucht es eine spezielle Technik und vor allem viel Leistung, um möglichst viel Saft zu gewinnen.

Prinzipiell gibt es zwei Arten von Entsaftern, die sich grundlegend in der Saftgewinnung unterscheiden. Zum einen sind das klassische Entsafter mit Zentrifuge. Sie stellen die Mehrzahl der Modelle im Handel.

Die Zentrifuge besteht aus einer rasiermesserscharfen Reibe, die von einem Sieb umgeben ist und mit hoher Geschwindigkeit rotiert. Die Reibe zerkleinert das Obst oder Gemüse zunächst in winzige Stückchen, die dann durch die Rotation gegen das Sieb geschleudert und durch die Zentrifugalkraft auspresst werden. Der Saft wandert durch das Sieb und fließt in den Saftbehälter. Die festen Bestandteile landen im Tresterbehälter.

Die Zentrifugen unterschiedlicher Entsafter.
Die Zentrifugen unterschiedlicher Entsafter.

Zum anderen gibt es Entsafter mit Presse, die auch als Slow Juicer bezeichnet werden. Sie entsaften Obst und Gemüse, indem sie es ganz einfach zerquetschen. Dabei kommen horizontal oder vertikal laufende Pressschnecken zum Einsatz, die die Früchte mit hoher Kraft zermalmen. Der Saft wird anschließend durch ein Sieb vom Trester getrennt.

Das ist die Presschnecke des Panasonic MJ-L500RXE, eines vertikalen Slow Juciers.
Das ist die Pressschnecke des Panasonic MJ-L500RXE, eines vertikalen Slow Juicers.

Zentrifugenentsafter haben den großen Vorteil, dass sie sehr schnell arbeiten: Ein Apfel ist innerhalb von Sekunden entsaftet. Beim Entsaften mit Pressschnecke dauert das deutlich länger – daher auch die treffende Bezeichnung Slow Juicer. Hier ist, je nach Menge, die man entsaften möchte, Geduld gefragt.

Slow Juicer entsaften gesünder

Das langsame Pressen hat auf der anderen Seite den Vorteil, dass die Früchte schonender behandelt werden. Durch die langsame Verarbeitung gelangt weniger Sauerstoff in den Saft. Außerdem ist der Anteil an Ballaststoffen (Fasern, Fruchtfleisch) größer, weil der Saft weniger stark gefiltert wird. Ernährungsphysiologisch gesehen ist die Qualität des Endprodukts bei Slow Juicern daher etwas höher.

Außerdem trennt sich der Saft aus Zentrifugen deutlicher in einen klaren und einen schaumigen Anteil auf. Das ist bei Saft aus dem Slow Juicer nicht so sehr der Fall – aber ganz ohne Schaum geht es auch hier nicht. Für alle, die den Schaum nicht mögen, bieten die Saftbehälter vieler Entsafter einen so genannten Schaumtrenner. Beim Ausgießen bleibt der Schaum in der Kanne, nur der klare Saft fließt ins Glas. Allerdings muss man vorsichtig ausgießen, damit das funktioniert.

Entsafter mit Presswerk arbeiten etwas leiser als die mit Zentrifuge. Dennoch sollte man Entsafter generell nicht zu nachtschlafender Zeit in einem Mehrfamilienhaus nutzen – vor allem dann nicht, wenn man harte Obst- und Gemüsesorten wie Äpfel oder Karotten zu Saft machen möchte. Denn egal ob Zentrifuge oder Pressschnecke, alle Geräte machen ordentlich Lärm. Im Test haben wir beim Entsaften von Karotten bis zu 100 Dezibel gemessen. Das ist wirklich laut.

Je weicher und fasriger die Frucht ist, desto besser eignet sich ein Slow Juicer. Aus Blattgemüse, Beeren und Zitrusfrüchten holen sie mehr Saft als Entsafter mit Zentrifuge. Harte Früchte wie Apfel, Birne, Karotte oder rote Bete eignen sich hingegen besser für Zentrifugenentsafter.

Slow Juicer benötigen mehr Vorbereitung

Entsaften mit dem Slow Juicer benötigt noch auf eine andere Weise mehr Zeit: Ihr Einfüllschacht ist viel schmaler als bei Entsaftern mit Zentrifuge. Man muss Obst und Gemüse also klein schneiden, bevor es in den Entsafter kommt. Und Steinobst oder Früchte mit ungenießbarer Schale müssen vorher entkernt bzw. geschält werden. In die Schächte von Zentrifugenentsaftern passen aber nicht allzu große Äpfel oder etwas dickere Karotten meist an einem Stück hinein – eine echte Zeitersparnis.

So haben wir getestet

Wir haben uns alle aktuell im Handel erhältlichen Entsafter angesehen und einige Modelle für unseren Test ausgewählt: Geräte mit Zentrifuge sowie Slow Juicer, davon wiederum Entsafter mit vertikaler und horizontaler Presse.

Ein wichtiges Kriterium im Test war die Saftausbeute. Um herauszufinden, wie effizient die Entsafter arbeiten, haben wir jedes Gerät jeweils mit exakt 500 Gramm Apfel, Karotte sowie Orange (ohne Schale) gefüttert und anschließend den gewonnenen Saft gewogen. Dabei haben wir jeweils die Zeit gestoppt und die Lautstärke gemessen. Nach jedem Entsaften haben wir die Maschinen gereinigt.

Natürlich haben wir dabei auch auf die Handhabung geachtet. Lässt sich der Entsafter möglichst einfach zusammensetzen und wieder auseinandernehmen, wirkte sich das positiv auf das Testergebnis aus.

Unser Tipp: Je eher man nach dem Entsaften sauber macht, desto einfacher geht das von der Hand. Eingetrocknete Obst- und Gemüsereste können extrem hartnäckig sein. Zum Glück sind fast alle Teile, die direkt mit den Lebensmitteln in Berührung kommen, spülmaschinenfest.

Testsieger: Braun J700 Multiquick 7

Von allen getesteten Entsaftern hat der Braun J700 Multiquick 7 die beste Figur gemacht. Er arbeitet effizient und schnell. Kein anderes Gerät im Test macht aus 500 Gramm Karotten mehr Karottensaft – 246 Gramm Saft ergeben eine Ausbeute von 53 Prozent. Unter den Zentrifugengeräten war das Rekord.

Testsieger

Braun J700 Multiquick 7

Auch beim Entsaften von Äpfeln spielt der Multiquick ganz vorne mit. Hier kommen am Ende 356 Gramm heraus (71 Prozent). Bei Orangen liegt das Modell mit 280 Gramm (56 Prozent) im Mittelfeld aller Zentrifugenentsafter. Slow Juicer sind in dieser Kategorie deutlich besser.

Schnell und leistungsstark

Mit einer Leistung von 1.000 Watt und einer Rotationsgeschwindigkeit von über 10.000 Umdrehungen pro Minute entsaftet der J700 Multiquick 7 recht flott: Für eine 500-Gramm-Portion braucht er im Test rund 30 Sekunden – unabhängig von der Obst- oder Gemüsesorte. Damit liegt das Gerät im Durchschnitt aller Zentrifugenentsafter mit entsprechender Motorleistung (rund 1.000 Watt). Nur die günstigen Modelle von Pearl und Severin haben mit einer Leistung von 260 bzw. 400 Watt mit Äpfeln und Karotten mehr zu kämpfen und benötigen dafür bis zu doppelt so lange. Mit Orangen kommen auch sie problemlos zurecht.

Zu Gute kommt dem Multiquick sein breiter Einfüllschacht mit einem Durchmesser von 7,5 Zentimetern. Viele Früchte passen hier am Stück hinein, das spart nochmals Zeit beim Entsaften.

Besonders gut hat uns im Test die simple Montage und Demontage des Geräts gefallen. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Entsafter zusammensetzen und wieder auseinandernehmen. Wichtig ist hier vor allem, dass sich der Tresterbehälter leicht entnehmen und wieder einsetzen lässt. Bei einigen anderen Modellen ist das mit etwas Gefummel und damit oft auch mit Kleckerei verbunden.

Insgesamt wirkt der J700 mit seinem Gehäuse aus Edelstahl und robustem Plastik sehr hochwertig verarbeitet. Mit seinen 4,5 Kilogramm Gewicht steht er auch bei gröberen Entsaftungsarbeiten sicher auf dem Tisch. Kleinere und leichtere Modelle können schonmal über die Arbeitsplatte wandern, wenn sie schwer zu tun haben.

Eine Spülmaschine erleichtert die Reinigung

Die Reinigung unterscheidet sich kaum von den meisten anderen Modellen im Test. Teilweise kann man einige Ecken und Spalten der einzelnen Bauteile nur schwer erreichen. Immerhin hat Braun eine 2-in-1-Bürste beigelegt, mit der man auch schwer zugängliche Stellen ganz gut erreichen kann – besonders mit dem schmalen Ende der Bürste. Generell ist für die Besitzer eines Entsafters eine Spülmaschine im Haushalt eine echte Erleichterung: Tresterbehälter entleeren, die übrigen Bauteile kurz über dem Abfalleimer ausklopfen, unter fließendem Wasser grob abspülen, dann ab in die Spülmaschine – so funktioniert das Saubermachen der Entsafter am besten.

Apropos Tresterbehälter: Er fasst 2,4 Liter und ist damit der drittgrößte im Testfeld. So kann man auch mal eine größere Menge Obst und Gemüse entsaften, ohne ständig den Behälter leeren zu müssen. Dazu passt die 1,7 Liter große Kanne mit Schaumtrenner, in die der Saft fließt – das ist der größte Saftbehälter im Test.

Wie viele Geräte im Testfeld kommt auch der Multiquick mit einem Tropfstopp. Der verhindert, dass die letzten Tropfen Saft aus dem Ausfluss laufen, wenn man schon die Kanne weggenommen hat. Gerade Karottensaft lässt sich nur schwer von der Arbeitsplatte in der Küche entfernen, wenn er erstmal ein paar Minuten eingezogen ist.

Braun J700 Multiquick 7 im Testspiegel

Auch bei anderen Testern steht der Braun J700 Multiquick 7 hoch im Kurs. Er erhält von diversen Test- und Fachmagazinen gute bis sehr gute Noten.

Die Experten von Stiftung Warentest gaben dem Entsafter die Note 2,0, damit landete er auf dem zweiten Platz hinter dem Philips Avance Collection HR1871/10, von dem es inzwischen ein Nachfolgemodell gibt. Beim von uns getestet Philips HR1919/70 war die Saftausbeute allerdings nicht so gut wie bei unserem Favoriten, weshalb der für uns die Nase vorn hat.

In Sachen Saftausbeute und Geschwindigkeit überzeugte der Multiquick 7 auch Stiftung Warentest und für die Haltbarkeit gab es sogar eine glatte 1,0 (Test 08/2013).

Kleine Kritik musste das Gerät von den Warentestern einstecken, weil es schwierig zu reinigen sei. Wir finden hingegen, dass der Braun J700 für ein Gerät dieser Konstruktionsart noch recht gut zu säubern ist. Zudem gab es dort für die Sicherheit nur ein »befriedigend«, weil der Einfüllschacht so groß ist, dass man mit schmalen (Kinder-)Händen hineingreifen könnte. Wir sind der Meinung, dass es sich von selbst versteht, beim Umgang mit einem Entsafter eine gewisse Vorsicht walten zu lassen. Kinder und schweres Küchengerät sind sowieso immer eine schlechte Kombination.

Die Note 1,5 gab es von der Zeitschrift »Guter Rat« (07/2015). Die Meinung der Tester entspricht auch unseren Erfahrungen:

»Der Entsafter ist bei einer ordentlichen Saftausbeute am schnellsten fertig. Mit Tropfstopp-Taste. Das klare Edelstahl-Design gefällt.«

Auch andere Experten teilen unsere Meinung, dass der Braun J700 Multiquick 7 leicht zu reinigen ist. Dies zeigt ein Blick in den Test der Zeitschrift »Technik zu Hause« (03/2013):

»Das Abnehmen der einzelnen Teile zur Reinigung hat man schnell heraus. Die mitgelieferte 2-seitige Bürste entfernt auch die letzten Tresterreste vom Edelstahlsieb.«

Eine gute Zusammenfassung für den Test des Braun J700 Multiquick 7 liefert das Testmagazin (07/2014):

»Der Braun Multiquick 7 Entsafter J700 ist ausgesprochen komfortabel in der Handhabung und liefert in kürzester Zeit gute Ergebnisse.«

Alternativen

Auf dem Markt findet man eine riesige Auswahl an Entsaftern in jeder Preisklasse. Praktisch alle Hersteller von Küchengeräten haben auch einen Entsafter im Sortiment – manche sogar mehrere. Neben dem Braun J700 Multiquick 7 können wir noch einige Alternativen empfehlen, die für den einen oder anderen Nutzer interessant sein könnten.

Gut & Günstig

Severin 3566

Der Severin 3566 ist deutlich günstiger als die meisten anderen Modelle im Test. Dennoch kann der Zentrifugenentsafter mit einer ordentlichen Ausbeute (insgesamt 58 Prozent) punkten. Bei Karotten liegt er mit einer Saftausbeute von insgesamt 51 Prozent sogar auf dem zweiten Platz. Äpfel und Karotten werden zu 61 bzw. 62 Prozent zu Saft verarbeitet – ein guter Schnitt.

Obst muss vorher kleingeschnitten werden

Weil er mit 400 Watt nicht allzu stark motorisiert ist, braucht er allerdings etwas länger, vor allem für harte Obst- und Gemüsesorten. Zudem ist der Einfüllschacht mit 6,5 Zentimetern ein bis zwei Zentimeter enger als bei den anderen Zentrifugenmodellen (mit Ausnahme des Entsafters von Pearl). Hier heißt es also: mehr Schnippeln.

Die solide Verarbeitung und das einfache Zusammensetzen des Geräts haben uns im Test überzeugt – vor allem bei einem Entsafter dieser Preisklasse. Der Tresterbehälter ist mit 1,6 Litern relativ groß und einfach herausnehmbar. Mit nur 0,5 Litern war der Saftbehälter jedoch der kleinste im Test. Allerdings lässt sich jederzeit eine größere Kanne unter den Ausfluss stellen. Einen Tropfstopp bietet auch der Severin 3566.

Wer das Saften erstmal ausprobieren und nicht viel Geld ausgeben will, für den ist der Severin 3566 die beste günstige Alternative.

Multitalent

Russell Hobbs 22700-56

Was Saftausbeute und Geschwindigkeit angeht, ist der Russell Hobbs 22700-56 solides Mittelmaß unter den Zentrifugenentsaftern. Dafür ist er aber sehr vielseitig einsetzbar, denn man kann das Gerät nicht nur als Entsafter nutzen, sondern auch als Mixer und Zitruspresse. Er bringt nämlich entsprechende Aufsätze mit, die sich leicht auswechseln lassen.

Mit einer Motorleistung von 800 Watt lässt sich der Mixer allerdings nicht für allzu große Obst- und Gemüsestücke nutzen, hier muss man mit dem Küchenmesser etwas Vorarbeit leisten. Der Einfüllschacht ist mit 7,5 Zentimetern genau so breit wie bei unserem Favoriten von Braun. Ganze Äpfel sind so kein Problem, sofern sie nicht allzu groß gewachsen sind.

Manchmal kann es spritzen

Die Saugnäpfe unter dem Gerät sorgen auch bei schweren Entsaft- und Mixarbeiten für einen sicheren Stand auf dem Tisch. Der Saftauffang ist allerdings nur ein einfacher Kunststoffbecher, der auch für den Mixer genutzt wird. Das Problem: Beim Entsaften kann es schon mal spritzen und einige Tropfen gehen daneben.

Schonende Alternative

Klarstein Fruitpresso Bella Rossa

Test Entsafter: Klarstein Fruitpresso Bella Rossa
Der Entsafter erzielte eine der höchsten Saftausbeuten im Test.

Der Fruitpresso Bella Rossa von Klarstein ist unsere Empfehlung für alle, die einen Slow Juicer suchen. Es handelt sich dabei um einen vertikalen Slow Juicer, bei dem das Obst und Gemüse von der Rotationsachse aus gesehen von oben eingefüllt wird.

Bei horizontalen Pressen werden die Früchte von der Seite zugeführt, auch wenn die Einfüllschächte natürlich so konzipiert sind, dass man von oben einfüllt.

Der große Vorteil von vertikalen Slow Juicern hat sich im Test deutlich gezeigt: Man muss weniger nachschieben, weil Obst und Gemüse praktisch von selbst in die Pressschnecke fallen. Bei der horizontalen Variante ist teilweise extrem viel Muskelkraft nötig, um vor allem harte Zutaten mit dem Stößel nachzudrücken.

Der Klarstein Fruitpresso Bella Rossa war im Schnitt aller Obst- und Gemüsesorten der effizienteste Entsafter im gesamten Testfeld. Die Saftausbeute betrug stolze 65 Prozent. Paradedisziplin ist das Entsaften von Orangen: Kein anderes Modell erreichte hier wie der Klarstein 76 Prozent.

Zudem war der Klarstein Fruitpresso der schnellste Slow Juicer, wobei die Unterschiede zwischen den Geräten vor allem bei der Verarbeitung von härterem Pressgut wie Äpfeln und Karotten zu Tage treten. Hier war der Klarstein teilweise doppelt so schnell wie die Konkurrenz. Allerdings: Die Bezeichnung »Slow Juicer« hat ihren Grund. Besonders bei harten Früchten sollte man für eine 500-Gramm-Portion im Vergleich zu Zentrifugenentsaftern rund eine Minute mehr einplanen.

Und das nötige Kleinschneiden von Obst und Gemüse kostet zusätzlich Zeit. In den Einfüllschacht mit seinen 6 x 3,5 Zentimetern passen Äpfel, Orangen und besonders dicke Karotten keinesfalls am Stück – ein Problem aller Slow Juicer. Dafür wird der Saft besonders schonend gewonnen und es lassen sich faserige und sehr weiche Zutaten besser entsaften.

Etwas schwierig zu reinigen

Der Fruitpresso Bella Rossa ist etwas schwieriger zu reinigen als seine Zentrifugenkollegen, weil vor allem der Schacht, durch den der Trester abtransportiert wird, nur umständlich sauber zu machen ist. Außerdem war er der lauteste Slow Juicer im Test: Er macht bei Karotten genau so viel Lärm wie ein Zentrifugenentsafter.

Trester- und Saftbehälter haben jeweils ein Volumen von 0,8 Litern und beide stehen nur lose am Gerät unter den jeweiligen Öffnungen. Sie lassen sich also leicht entfernen und bei Bedarf durch größere Gefäße ersetzen. Das geht bei den Zentrifugengeräten nicht – zumindest nicht mit den Tresterbehältern.

Außerdem getestet

Auf den ersten Blick ist der Panasonic MJ-L700 gut verarbeitet und einfach zusammenzubauen. Auch während der Anwendung des Geräts hatten wir keine Probleme: Orangen, Äpfel und Möhren wurden zufriedenstellend entsaftet. Das geschah bei einer Lautstärke, die 68 Dezibel nicht überschritten hat, was in Ordnung ist. Für einen Slow Juicer muss man hier auch nicht lange auf seinen frisch gepressten Saft warten. Besonders ist bei diesem Modell, dass auch tiefgefrorene Zutaten verarbeitet werden können. Dafür wird ein Spezialaufsatz mitgeliefert, mit dem man Sorbet oder Frozen Yogurt zaubern kann. Die Pressschnecke wies einen Tag nach der Anwendung leider einige Oxidationsspuren auf.

Die Reinigung ist typisch für Slow Juicer zwar nicht in einer Minute erledigt, klappt insgesamt aber ganz gut. Das hat sich auch in Bezug auf die Vorgängermodelle verbessert. Nur beim Trester-Ausgabeschacht bleiben öfter Rückstände hängen, die sich nur mit der mitgelieferten Reinigungsbürste entfernen lassen. Im Sieb verfängt sich erstaunlich wenig – bei Orangen und Äpfeln hat es gereicht, mit Wasser zu spülen, nur beim Karottensaft mussten die Borsten ran. Alles in allem ist das Modell ein gutes Gerät, das man sich unbesorgt zulegen kann. Da man allerdings für die Hälfte der Kosten die gleiche Qualität bei anderen Herstellern bekommt, würden wir andere Modelle vorziehen.

Panasonic MJ-L600sxs

Der Panasonic MJ-L600sxs ist grundsolide verarbeitet. Schon direkt nach dem Auspacken wirkt er hochwertig. Erfreulicherweise setzt sich der positive Eindruck in der Praxis fort: Die Lautstärke bleibt im Rahmen, das Obst wird problemlos, schnell und gleichmäßig verarbeitet und die Saftausbeute kann sich sehen lassen. Etwas klein geraten, aber noch akzeptabel ist der Einfülltrichter. Der hätte für unseren Geschmack ruhig ein bißchen größer sein dürfen, denn das Obst muss relativ klein geschnitten werden, bevor man es dem Entsafter zuführen kann. Immerhin verrichtet das Presswerk seine Aufgabe ohne Tadel – nachzustopfen war nie nötig.

Was dem Gerät aber eine Empfehlung verwehrt, ist das Putzen. Die mitgelieferte Bürste ist hier nämlich nicht nur eine nette Dreingabe, sondern zwingend notwendig, um Tresterreste aus dem Presswerk zu entfernen. Eine normale Haushaltsbürste ist für einige der Spalten und Fugen, von denen der Panasonic leider nicht zu wenige hat, schlichtweg viel zu groß. Sollte man das kleine Hilfsmittel irgendwann verlegen, bekommt man den Entsafter kaum noch sauber.

Das ist schade, denn ansonsten hat uns das Gerät sehr gut gefallen. Würde Panasonic an der entscheidenden Stelle nachbessern, bliebe lediglich der stolze Preis zu bemängeln.

BioChef Axis Slow Juicer

Der BioChef Axis Slow Juicer ist ein Modell mit horizontalem Presswerk. Beim Gehäuse setzt BioChef auf Kunststoff, wodurch das Gerät auf den ersten Blick hinter den Eindruck seiner Edelstahl-Konkurrenz zurückfällt. Erfreulicherweise gibt es an der allgemeinen Verarbeitung aber nichts zu meckern. Angenehm fällt vor allem der sichere Stand des Geräts auf, denn trotz seines länglichen Aufbaus steht es recht stabil und vibriert in Betrieb nicht übermäßig stark. Auch die Lautstärke bleibt verhältnismäßig niedrig.

Die Saftausbeute ist vorbildlich: Der einen Liter fassende Behälter war nach dem Orangen-Test bis zur 400-Milliliter-Marke gefüllt – das ist deutlich über Durchschnitt! Dass der Entsafter sehr gründlich arbeitet, lies sich auch schon anhand eines Blicks in den Tresterbehälter erahnen: Die Bestandteile wurden so gut voneinander getrennt, dass es schon fast befriedigend war, dem Gerät bei der Arbeit zuzusehen.

Leider verzichtet der Axis Slow Juicer auf einen Tropfstopp. Wer also lieber auf eine klebrige Arbeitsfläche verzichten würde, bekommt einen nicht zu unterschätzenden Dämpfer verpasst. Ein noch größeres Manko ist allerdings der hohe Preis, der dem ansonsten guten Gerät jede Chance auf eine Empfehlung nimmt.

Pearl Elektrischer Zentrifugal-Entsafter

Der Zentrifugenentsafter von Pearl ist der günstigste im Testfeld, allerdings ist er auch entsprechend verarbeitet. Er wirkt nicht besonders stabil und gerade harte Obst- und Gemüsesorten könnten das Gerät auf Dauer überfordern. Mit 260 Watt hat er den schwächsten Motor und mit 0,7 Litern den kleinsten Tresterauffang. Um ihn zu leeren, muss man das Gerät komplett öffnen. Nicht zuletzt war die Saftausbeute mit nur 52 Prozent die zweitschlechteste im Test.

Wenn Sie es häufig eilig haben, aber trotzdem nicht auf Ihre frischen Vitamine am Morgen verzichten wollen, ist der Philips HR1921/20 einen Blick wert. Der Zentrifugenentsafter verwandelt in weniger als einer Minute ein halbes Kilogramm Obst zu Fruchtsaft. Weil der große Trichter sehr viel fasst, muss man bei so einer Menge nicht einmal nachlegen. Er wirkt mit seinem Gehäuse aus Edelstahl und schwarzem Kunststoff solide, aufgrund seiner Maße aber auch recht klobig. Damit nimmt er relativ viel Grundfläche in der Küche ein, übermäßig hoch ist er aber nicht. Der fummlige Auseinanderbau ist ein klarer Minuspunkt.

Innen liegt der Tresterbehälter auch beim Philips HR 1919/70, ebenfalls ein Modell mit Zentrifuge. Mit 1,6 Litern ist er allerdings nicht ganz so klein. Wie sein Schwestermodell war das Gerät eines der schnellsten im Test: Alle 500-Gramm-Portionen waren in unter 20 Sekunden komplett entsaftet – aber auf zehn Sekunden mehr oder wenige kommt es sicher nicht an. Die Saftausbeute ist mit 63 Prozent im Schnitt recht hoch. Das gilt aber auch für den Preis, denn obwohl das Gerät weniger Leistung erbringt als sein Ebenbild aus Edelstahl, muss man mehr dafür ausgeben. Mit anderen Entsaftern fährt man da aus unserer Sicht besser.

Der Philips HR 1856/70 ist in gewohnter Philips-Qualität gut verarbeitet und hochwertig. Das Entsaften mit Zentrifuge gelingt leise und schnell und auch der Auffangbehälter hat uns super gefallen, da er einen Liter fasst und eine angenehme Handhabung ermöglicht. Leider gibt es auch ein paar Minuspunkte: Sofort ist aufgefallen, dass das Netzkabel sehr kurz ist. Außerdem lässt sich das Gerät nicht mühelos auseinanderbauen. Wir mussten regelrecht an scharfen Metallkanten herumfriemeln und Frust kam auf. Das Gerät besitzt nur eine Geschwindigkeitsstufe und arbeitet mit ordentlichen 800 Watt.

Beim Kenwood JE 850 geht das Entsaften gerade noch so, wenn man den Trick heraus hat, wie man den Behälter am restlichen Gehäuse andockt. Dafür hat er mit einem Durchmesser von 8,5 Zentimetern en größten Einfüllschacht und mit 3,2 bzw. 2,5 Litern den größten Tresterbehälter. Für den stattlichen Preis erwarten wir allerdings eine reibungslose Handhabung, die hier nicht komplett gegeben war.

Der Bosch MES25A0 zeigt die schlechteste Saftausbeute im Test – nur 47 Prozent blieben am Ende übrig. Allerdings ist er ein sehr stabiles Gerät, gut verarbeitet, teilweise aber umständlich zusammenzusetzen und auseinanderzubauen. Wer Wert auf gute Verarbeitung legt und damit zurecht kommt, dass nicht so viel Saft herauskommt, wie möglich wäre, kann für einen Preis von ca. 80 Euro ein gutes Gerät bekommen.

Panasonic MJ-L500RXE

Der vertikale Slow Juicer Panasonic MJ-L500RXE unterscheidet sich bei der Konstruktion des Presswerks nicht vom Klarstein Fruitpresso Bella Rossa. Auch die Saftausbeute ist vergleichbar. Allerdings ist der Panasonic deutlich teurer und der Einfüllschacht noch kleiner als beim Klarstein. Das wird irgendwann schwierig und mann muss die Früchte vor dem Entsaften in relativ kleine Stücke schneiden. Immerhin legt der Hersteller einen Aufsatz zum Entsaften gefrorener Früchte bei.

Wer mit dem horizontalen Slow Juicer Philips HR1945/80 entsaftet, muss gerade bei harten Obst- und Gemüsesorten mit dem Stößel ordentlich nachschieben. Das ist wenig komfortabel. Dafür ist die Saftausbeute recht ordentlich – wie allerdings bei jedem Slow Juicer. Außerdem ist er sehr leicht zu reinigen und auch das Zusammensetzen ist vergleichsweise simpel. Dafür ist der Slow Juicer von Philips aber sehr teuer.

Der Kesser Entsafter ist für einen Preis von rund 50 Euro nicht besonders toll verarbeitet. Die Schnallen bestehen aus leichtem Metall mit unschönen Kanten, das Stellrädchen mit zwei Stufen leuchtet blau, was zwar ganz nett aussieht, wir aber eher unnötig finden. Das Gerät steht dank Saugnäpfen stabil auf seinem Platz. Bei unserem Orangensaft-Test lief leider etwas Saft in die Zentrifuge und mit 90 Dezibel ist der Entsafter auch nicht besonders leise. Auch der Auseinanderbau lief nicht ganz optimal, sodass wir den Kesser nicht empfehlen möchten.

Auch der Aicok Slow Juicer hat ein horizontales Presswerk. Man muss bei ihm ebenfalls mit viel Kraft mit dem Stössel nachschieben. Auch er ist einfach zusammenzusetzen und zu reinigen. Preislich liegt er je nach Angebot auf dem Niveau des Klarstein, der aber wesentlich komfortabler zu bedienen ist. Deshalb können wir den Aicok Slow Juicer leider nicht empfehlen.

Der Aobosi Slow Juicer war eine herbe Enttäuschung: Aufgrund des hohen Preises hatten wir entsprechende Erwartungen an dieses Gerät, doch die Handhabung und Reinigung gestalteten sich kompliziert und nicht sehr pragmatisch. Durch eine Klappe am Eingabeschacht soll gewährleistet werden, dass man nicht zu viel Obst und Gemüse auf einmal einfüllt – allerdings verhakt sie sich regelmäßig und das nervt. Besonders hervorheben wollen wir auch, dass die Bauteile sich nach nur einer Benutzung teilweise – offenbar durch Oxidation – verfärbt haben. Das Entsaften an sich mag zwar geklappt haben, aber die Fehlerquote ist hier leider viel zu hoch.

5
Kommentare

avatar
Martin Millinger
Martin Millinger

Hier wurde anscheinend nicht getestet, ob die Entsafter auch Gräser entsaften können – für viele ein wichtiges Kriterium.

Susanna Steiner
Susanna Steiner

ich liebe Karottensaft, bräuchte daher dringend einen Entsafter!

Angeliki Angelika
Angeliki Angelika

Oder das Obst so essen

Mechthild Lechtenböhmer-Busch
Mechthild Lechtenböhmer-Busch

Das ist mit Sicherheit viel gesünder!!

Gudrun Stotz
Gudrun Stotz

Mein allerbester heißt Versapers!