Epilierer Test: Epilierer Aufmacher Foto: Petr Smagin / Shutterstock
test
Letztes Update: 23.8.2021

Der beste Epilierer

Wir haben 22 Epilierer getestet. Der beste ist der Braun Silk-épil 9 9-720. Er entfernt Haare sehr schnell und gründlich, kann mit einer langen Akkulaufzeit glänzen und ist hochwertig verarbeitet. Dank des beiliegenden Hochfrequenz-Massageaufsatzes halten sich die Schmerzen beim Epilieren zudem in Grenzen.

Kerstin Güntzel
arbeitet als Journalistin unter anderem für ELTERN und ELTERN family. Sie hat für die Süddeutsche Zeitung, BILD, Vanity Fair und dpa geschrieben und ist als zweifache Mutter immer auf der Suche nach Dingen, die das Familienleben einfacher machen.
Claire Schulte-Wieschen
ist studierte Anglistin und Medienwissenschaftlerin. Bei AllesBeste ist sie unter anderem zuständig für die Bereiche Haushalts- und Küchengeräte sowie Beauty & Pflege.
Letztes Update: 23. August 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

28. Mai 2021

Wir haben drei weitere Epilierer getestet. Neue Empfehlungen waren diesmal nicht dabei.

16. April 2021

Wir haben den Philips Series 8000 BRE715/00 getestet. Für eine Empfehlung hat es allerdings nicht gereicht.

16. Oktober 2020

Wir haben sechs neue Epilierer getestet. Zwei davon überzeugten uns so sehr, dass sie es in unsere Empfehlungen geschafft haben. Und einer wurde sogar neuer Testsieger: Der Braun Silk-épil 9 9-720.

1. April 2020

Aktuell haben wir das Braun Silk-épil 9 Flex 9100 Beauty-Set getestet. Es konnte zwar unserem Testsieger nicht das Wasser reichen, ist aber vor allem aufgrund des vielen Zubehörs eine Empfehlung.

24. Mai 2019

Wir haben vier neue Epilierer getestet. Drei davon gefielen uns so gut, dass wir sie ebenfalls in unsere Empfehlungen aufgenommen haben. Darunter ist auch der neue „alte“ Testsieger: das so gut wie identische Nachfolgemodell Philips Satinelle Prestige BRE651/00 unseres ehemaligen Testsiegers, das sogar noch etwas günstiger ist und einen Zusatz mehr bietet.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Ich dusche nie allein. Der Nassrasierer ist mein täglicher Begleiter. Allerdings ist er scharf, ich schneide mich öfter – hektisch wie ich manchmal bin. Und Wunden auf nackten Beinen sind nicht sexy. Außerdem sprießen die Stoppeln schon am nächsten Tag wieder – doof!

Deshalb war ich nie ganz zufrieden mit meinem scharfen Partner und schielte auf bessere Methoden. Allerdings hatte ich noch die höllischen Schmerzen im Gedächtnis, die mir als Teenager die rotierenden Pinzetten meiner Mutter beim Haare-an-der-Wurzel-Ausreißen bescherten.

Einmal und nie wieder, dachte ich. Doch ohne Haarentfernung fühle ich mich nicht wohl. Das teile ich immerhin mit 90 Prozent der 14- bis 39-jährigen Frauen, die sich laut einer Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg regelmäßig ihrer Körperbehaarung entledigen, weil sie sich aalglatt besser finden. Da lockt natürlich das süße Versprechen auf den Verpackungen der Hersteller: »Bis zu einem Monat glatte Haut.«

Um herauszufinden, ob das stimmt, haben wir 22 Epilierer getestet, darunter sowohl Markenprodukte, als auch No-Name-Geräte. 15 der getesteten Epilierer sind aktuell noch erhältlich. Schon mal vorab: Günstig ist in diesem Fall leider auch nicht gut. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Braun Silk-épil 9 9-720

Epilierer Test: Braun Silk Epil 9
Der Epilierer überzeugt durch extrem schnelle Haarentfernung mit schmerzlinderndem Massageaufsatz.

Die neue Generation des Silk-épil 9 von Braun besitzt nicht mehr nur ein einfaches LED-Licht: Ein rotes Lämpchen zeigt beim Epilieren an, wenn zu viel Druck ausgeübt wird. Durch die SensoSmart genannte Andruckkontrolle sowie den sehr breiten Epilieraufsatz werden Haare extrem schnell und präzise entfernt. Mit dem Hochfrequenz-Massageaufsatz ist die Epilation weitgehend schmerzfrei. Außerdem bietet er je nach Variante eine große Menge an verschiedenen Beauty-Extras, um sich zu verwöhnen.

Der Sanfte

Philips Satinelle Prestige BRE644/00

Epilierer Test: Philips Satinelle Prestige Bre644 00
Eine weitgehend sanfte Epilation ist mit diesem Gerät nicht mehr nur ein Wunschtraum.

Der Satinelle Prestige BRE644/00 von Philips unterscheidet sich nur in kleinen Details von dem Modell von Braun. Die Besonderheiten des Philips-Modells sind seine Keramikpinzetten und seine vergleichsweise sehr sanfte Epilation – und das selbst ohne schmerzlindernden Aufsatz. Er hat ein elegantes Design und eine sehr angenehme Haptik. Leider stellte er sich laut Stiftung Warentest als leicht undicht heraus – allerdings nur bei mehrmaligem kompletten Eintauchen des Geräts.

Viele Komfort-Extras

Panasonic ES-EL2A

Test  Epilierer: Panasonic ES-EL2A
Der Panasonic bietet viele Komfort-Elemente: zweifache Epilierrollen, drei Geschwindigkeitsstufen, Schwingkopf sowie sehr helles Licht.

Der Panasonic ES-EL2A hat von allem ein bisschen mehr: Statt nur einem Epilierkopf hat er gleich zwei. Anstatt der üblichen ein bis zwei Stufen verfügt er über drei Geschwindigkeitsstufen. Sein LED-Licht scheint noch heller, sodass auch das letzte versteckte Härchen nicht vergessen werden kann. Für noch optimaleres Handling hat er zudem einen drehbaren Schwingkopf. Das ist eine ganze Menge! Allerdings ist er nicht so griffig wie seine direkte Konkurrenz und hat laut Herstellerangaben auch nur eine Akku-Laufzeit von 30 Minuten. Dennoch ist er seiner erstklassigen Konkurrenz von Braun und Philips dicht auf den Fersen. Ohnehin ist die Entscheidung zwischen den drei Erstplatzierten wohl auch etwas Geschmackssache.

Gut & günstig

Philips Satinelle Essential BRE275/00

Test  Epilierer: Philips  Satinelle Essential BRE275/00
Da kommt richtig Power aus der Steckdose. Deshalb mit das beste Epilationsergebnis.

Der Philips Satinelle Essential BRE275/00 ist ein ausschließliches Kabel-Modell. Da kommt wirklich Wumms aus der Steckdose: Wohl auch deshalb epiliert dieses Gerät verdammt gut. Allerdings könnte es sanfter sein. Und optisch moderner. Ebenfalls vermisse ich einen ergonomischen Griff. Schade auch, dass man den Epilierer nicht unter die Dusche mitnehmen kann.

Wenn Geld egal ist

Braun Silk-épil 9 Flex 9100 Beauty-Set

Epilierer Test: Braun Silk épil 9 Flex 9100 Beauty Set
Ein hochwertiger Epilierer, der für ziemlich glatte Haut sorgt. Leider stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis gar nicht – trotz des umfangreichen Beauty-Zubehörs.

Das Braun Silk-épil 9 Flex 9100 Beauty-Set mit seinem komplett flexiblen Kopf und den 40 Pinzetten passt sich gut dem Körper an, überzeugt mit schnellem Laden sowie einer langen Akku-Laufzeit und sorgt für recht glatte Haut. Trotzdem musste ich auch bei diesem Gerät der S-Klasse öfter über die gleiche Stelle fahren, um sämtliche Härchen zu entfernen. Das Hauptargument für den Epilierer ist aber sowieso das umfangreiche Zubehör. Denn der enorm hohe Preis steht eigentlich in keiner Relation mehr zur soliden, aber eben auch nicht perfekten Epilierleitung.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerDer SanfteViele Komfort-ExtrasGut & günstigWenn Geld egal ist
Braun Silk-épil 9 9-720 Philips Satinelle Prestige BRE644/00 Panasonic ES-EL2A Philips Satinelle Essential BRE275/00 Braun Silk-épil 9 Flex 9100 Beauty-Set Panasonic ES-EL7C Braun Silk-épil 9 Flex 0-010 Voyor BM310 Philips Series 8000 BRE715/00 Remington Smooth & Silky 7-in-1 EP7700 Braun Silk-épil 9 Skin Spa 4 in 1 Braun Silk-épil 5 5-620 Braun Silk-épil 3 SE 3-440 Remington Smooth & Silky 7-in-1 EP7035 Braun Silk-épil 5 5-541
Epilierer Test: Braun Silk Epil 9Epilierer Test: Philips Satinelle Prestige Bre644 00Test  Epilierer: Panasonic ES-EL2ATest  Epilierer: Philips  Satinelle Essential BRE275/00Epilierer Test: Braun Silk épil 9 Flex 9100 Beauty SetTest  Epilierer: Panasonic ES-EL7CTest  Epilierer: Braun Silk-épil 9 Flex 0-010Epilierer Test: Voyor Bm310Epilierer Test: Philips Series 8000 Bre715 00Test  Epilierer: Remington  Smooth & Silky 7-in-1 EP7700Test Epilierer: Braun  Silk épil 9 Skin Spa 4 in 1Test  Epilierer: Braun Silk-épil 5 5-620Epilierer Test: Braun Silk Épil 3 Se 3 440Test Epilierer: Remington  Smooth & Silky 7-in-1Test Epilierer: Braun Silk-épil 5
Pro
  • Sehr schnelle Haarentfernung
  • Wenig Hautreizung
  • Leichte Reinigung
  • Ergonomisch
  • 100-Tage-Geld-zurück-Garantie
  • Wenig Ziepen
  • Elegantes Design
  • Gute Haarentfernung
  • Angenehme Haptik
  • 90-Tage-Geld-zurück-Garantie
  • Zwei Epilier-Rollen
  • Flexibler Schwingkopf
  • Drei Geschwindigkeitsstufen
  • Gute Haarentfernung
  • Starkes LED-Licht
  • Viel Power
  • Helles integriertes Licht
  • Liegt gut in der Hand
  • Sehr leicht
  • Gutes Epilier-Ergebnis
  • Hochwertig verarbeitet
  • Jede Menge Beauty-Zubehör
  • Nass-Epilation ziemlich schmerzfrei
  • 100-Tage-Geld-zurück-Garantie
  • Viele Aufsätze
  • Beweglicher Kopf mit vielen Pinzetten
  • Nass- und Trockenepilation
  • Beweglicher Kopf
  • Gute Ergebnisse
  • Nass- und Trockenepilation
  • Nicht schmerzhaft
  • Viele Aufsätze
  • Günstig
  • Gute Ergebnisse
  • Handlich
  • Nicht schmerzhaft
  • Nass- und Trockenepilation
  • Funktioniert im Akku- und Netzbetrieb
  • Handlich
  • LED-Leuchte
  • Gutes Epilierergebnis, auch schon auf einen Zug
  • Nass- und Trockenanwendung
  • Gute LED-Lampe
  • Lange Akkudauer
  • Zwei Jahre Garantie
  • Tolle Leistung
  • 100-Tage-Geld-zurück-Garantie
  • Nass- und Trockenepilation
  • 40 Minuten Akku-Laufzeit
  • Handlich
  • Leichte Reinigung
  • Nass- und Trockenepilation
  • Günstiger Preis
  • Wenig Hautreizung
  • Fairer Preis
  • Haarentfernung ist okay
  • 100-Tage-Geld-zurück-Garantie
  • Viel Zubehör
  • Guter Preis
  • Epilation ist okay
  • Qualitative Verarbeitung
  • Trocken- und Nassepilation
Contra
  • Ohne Massageaufsatz schmerzhaft
  • Teuer
  • Nicht ganz günstig
  • Komplizierte Reinigung
  • Nicht sehr griffig
  • Aufwendigere Reinigung
  • Mit mehr Zubehör kein Schnäppchen
  • Recht schmerzhaft
  • Kabel schränkt Bewegungsfreiheit ein
  • Haut in den ersten Stunden danach gereizt
  • Keine Nassepilation möglich
  • Nicht ganz leise
  • Viel zu teuer
  • Trocken-Epilation anfangs schmerzhaft
  • Man muss mehrmals über eine Stelle fahren, um alle Härchen zu entfernen
  • Haut reagiert sehr empfindlich
  • Etwas schmerzhafter
  • Teuer
  • Teuer
  • Stecker passt nicht richtig in die Steckdose
  • Etwas schmerzhafter
  • Kein LED-Licht
  • Keine Nass-Epilation
  • Ladekabel nur mit USB-Anschluss
  • Wenig Zubehör
  • Epilierleistung könnte besser sein
  • Etwas laut
  • Nichts für Schmerzemfindliche
  • Haut ist anfangs ziemlich entzündet
  • Sehr laut
  • Gehobener Preis
  • Design recht bieder
  • Etwas schmerzhafter
  • Teuer
  • Keine LED-Beleuchtung
  • Recht kleiner Epilierkopf
  • Nur mit Kabel
  • Etwas schmerzhaft
  • Laut
  • Epilation anfangs etwas schmerzhaft
  • Gehört zu den lauteren Modellen
  • Ziemlich schmerzhaft
  • Etwas biedere Optik
  • Relativ wenig Zubehör
Bester Preis
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Akku-Laufzeitbis zu 50 Minutenbis zu 40 Minutenbis zu 30 MinutenVerwendung mit Kabel
100 - 240 V; 50/60 Hz
bis zu 50 Minutenbis zu 40 Minutenbis zu 40 Minutenbis zu 40 Minutenbis zu 30 MinutenVerwendung mit Kabelbis zu 40 Minutenbis zu 30 Minuten
Ladezeitk. A.1,5 Stunden1 StundeVerwendung mit Kabelcirca 1 Stunde1,5 Stunden4 Stunden1 Stundek. A.Verwendung mit Kabel4 Stunden1 Stunde
Gewichtk. A.k. A.170 Gramm100 Gramm180 Grammk.A.170 Gramm200 Grammk. A.k. A.170 Gramm175 Gramm
ZubehörRasieraufsatz, Trimmeraufsatz, Aufbewahrungstasche, Aufsatz für optimalen Hautkontakt, ReinigungsbürsteKörper-Peelingbürste, Scherkopf für Bikinizone und Trimmerkamm, Aufsatz für die
Gesichtspartie, Aufsatz für empfindliche Stellen, Massageaufsatz, Hautstraffer
Aufbewahrungstasche, ReinigungsbürsteRasieraufsatz, Kammaufsatz für Scherkopf, Massageaufsatz, TransportbeutelBraun FaceSpa, FaceSpa-Sensitiv-Bürste, FaceSpa-Gesichtsreinigungsbürste, FaceSpa-Beauty-Schwämmchen, Körper-Peeling-Bürste, Rasieraufsatz, Trimmeraufsatz, Reinigungsbürste, Aufbewahrungsbeutel, AA-BatterieBikini-Aufsatz, Körperpeeling-Handschuh, Aufsatz für empfindliche Stellen, Aufsatz für optimalen HautkontaktEpilieraufsatz, Aufsatz für einen optimalen Kontakt zur Haut, Aufsatz für schwer zu erreichende Stellen, Massageaufsatz mit Aloe Vera, Scherkopf mit Bikini-Kammaufsatz, HornhautentferTiefenmassageaufsatz, Peeling-Bürste, sanfte Peeling-Bürste, 2 Hygienekappen, Scherkopf, Trimmeraufsatz, Hochfrequenz-Massageaufsatz, Aufsatz für optimalen Hautkontakt, Aufsatz für Gesichtsepilation, AufbewahrungsbeutelRasiereraufsatz, Trimmeraufsatz, Gesichtsbürstenaufsätze, Make-up-Schwämmchen, AufbewahrungsbeutelMassagerollenaufsatz, Rasierer- und TrimmeraufsatzAufsatz mit perfektem Winkel, Massageaufsatz mit Aloe Vera, Rasieraufsatz mit abnehmbarem Bikini-Kammaufsatz, Detailaufsatz für kleinere Stellen, Fußpflegeaufsatz, PeelingbürstenaufsatzRasieraufsatz, Trimmeraufsatz, Massagerollen und Epilieraufsatz

Epilieren – aber richtig

Das Versprechen der Hersteller ist, dass die Haare bei regelmäßiger Anwendung langsamer und weicher nachwachsen – und irgendwann ist die Epilation dann angeblich auch genauso schmerzfrei wie die Rasur. Darauf hoffte ich – und wurde ein wenig enttäuscht, unabhängig vom getesteten Epilierermodell. Zwar wurden meine Härchen mit der Zeit tatsächlich etwas softer, aber von den versprochenen vier Wochen glatter Haut kann ich weiterhin bloß träumen.

Epilieren ist schmerz­haft

Die Stoppeln kamen nämlich nach spätestens vier bis fünf Tagen wieder ans Licht. Blöd nur, dass die Epilation anfangs erheblich mehr weh tat als die bisherige Nassrasur – vor allem bei den leistungsstarken Geräten. Auch wenn es stimmt, dass der Schmerz zumindest an den Beinen mit jeder Epilation weiter nachlässt, in der empfindlichen Bikinizone werden sich wohl die Wenigsten an den brennenden Schmerz gewöhnen und lieber zum Rasierer greifen. Da nützt auch kein Massageaufsatz, der die Haut vorbereiten und schonen soll.

Was uns dagegen half, ist das vorherige Schock-Freezing mit einem Kühl-Pad aus der Gefriertruhe. Auch die Epilation unter fließendem Wasser empfanden wir nur minimal angenehmer, zumal uns sogar die stärksten Geräte Down Under kaum ein Haar krümmen konnten und wir stattdessen aussahen wie ein gerupftes Huhn.

Damit Irritationen und Verletzungen über Nacht abheilen können, epiliert man am besten vor dem Schlafengehen.

Vielleicht hätten wir eine bessere Erfahrung gemacht, wenn wir davor ein Peeling eingerubbelt hätten. Dazu raten Hersteller, um eingewachsene Haare zu vermeiden und die Haut auf die Anwendung vorzubereiten. Weil ich aber ein ungeduldiger Mensch bin, zwei Kinder habe und bei mir alles praktisch, schnell und unkompliziert gehen muss, hatte ich keinen Nerv dafür – selbst wenn den Geräten oft ein Peeling-Aufsatz beiliegt. Für ein perfektes Ergebnis sollte zudem jedes Jahr die Scherfolie und alle zwei Jahre der Epilierkopf ausgetauscht werden.

Und die Epilation selbst? Die beste Haarlänge soll zwei bis fünf Millimeter betragen, obwohl einige Hersteller schon gute Ergebnisse ab 0,5 Millimetern versprechen. Sind die Haare zu lang, stutzt sie ein Trimmeraufsatz. Außerdem gilt die Faustregel: Je mehr Pinzetten, desto gründlicher und schneller die Epilation.

 Epilierer Test: Epilierer

Jetzt kann’s losgehen: Setzen Sie das Gerät im 90-Grad-Winkel auf, und lassen Sie es ohne Druck über die Haut gleiten – am besten gegen den Haarwuchs und so langsam, dass die Härchen nicht nur abbrechen, sondern tatsächlich an der Wurzel ausgerissen werden. An manchen Stellen empfiehlt es sich, die Haut zu straffen, so tut es weniger weh.

Nach der Epilation beruhigt eine feuchtigkeitsspendende Creme aufgetretene Hautirritationen. Vor allem Aloe Vera erzielt hier eine gute Wirkung. Tatsächlich: Am nächsten Tag fühlt sich meine Haut glatt an. Von Gänsehaut mit roten Punkten ist kaum mehr etwas zu sehen.

Außerdem wäre da noch das verlockende Versprechen: Bei langjähriger Anwendung reiche es aus, alle drei Wochen zu epilieren, da die Härchen nur noch langsam nachwachsen. Diese Langzeiterfahrung konnte ich noch nicht machen. Einen Versuch ist es aber Wert. Trotzdem mein Fazit: Wer seine Körperbehaarung komplett auf Jahre vergessen will und das nötige Kleingeld hat, sollte sich lasern lassen.

 Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720

Testsieger: Braun Silk-épil 9 9-720

Unser Favorit ist der Silk-épil 9 9-720 von Braun, eine Weiterentwicklung des Silk-épil 9 Skin Spa 4 in 1, der zuvor den zweiten Platz in unserem Test erhalten hatte.

Testsieger

Braun Silk-épil 9 9-720

Epilierer Test: Braun Silk Epil 9
Der Epilierer überzeugt durch extrem schnelle Haarentfernung mit schmerzlinderndem Massageaufsatz.

Optisch ähnelt der neue Epilierer von Braun seinen Vorgängermodellen: Es bleibt beim klassischen Design – und das ist auch gut so, denn die Silk-épil-Reihe gefällt nicht nur durch ihren dezenten Look, sondern vor allem durch ihre kleine und handliche Form. Der Epilierer kann daher problemlos für die gesamte Dauer des Haarentfernens gehalten werden, ohne dass der Arm ermüdet (so schnell wie Rasieren geht Epilieren leider nie).

Auch wenn man für eine Epilation immer etwas mehr Zeit einplanen sollte als für das »Noch schnell unter der Dusche rasieren, bevor man in fünf Minuten aus dem Haus muss«: Der Silk-épil 9 9-720 konnte im Test durch seine flotte Haarentfernung glänzen. Durch seinen extra breiten Epilierkopf und die sogenannte SensoSmart-Leuchte, die den perfekten Druck zum Haarentfernen anzeigt, lassen sich Härchen überraschend schnell und geschmeidig entfernen. Im Test zeigte sich auch eine deutlich geringe Hautreizung als bei den anderen Modellen – es waren kaum rote Punkte zu sehen und die paar, die sich zeigten, verschwanden genauso schnell, wie sie gekommen waren.

Mit dem Hochfrequenz-Massageaufsatz geht die Prozedur ziemlich schmerzfrei über die Bühne, ohne den Aufsatz muss die ein oder andere wohl die Zähne zusammenbeißen. Noch schmerzhafter sind für die meisten Achsel- und Intimenthaarung. Das trifft allerdings auf jeden Epilierer zu, weshalb Rasier-, Trimmer- und spezielle Aufsätze meist direkt mitgeliefert werden. Die funktionieren beim Silk-épil 9 ebenfalls hervorragend.

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Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720
Der Silk-épil 9 überzeugt durch seine rasante Haarentfernung.
Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720
Durch den Hochfrequenz-Massageaufsatz wird der Schmerz effektiv gelindert.
Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720
Die Rückansicht des Braun-Epilierers.
Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720
Die Aufsätze lassen sich leicht entfernen.
Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720
In vollem Betrieb ein Hochleistungskünstler.
Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720
Der Trimmer kann für die Reinigung vollständig auseinander gebaut werden.
Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720
Der Massageaufsatz aus dem erweiterten Paket.
Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720
Außerdem in der teureren Variante enthalten sind ...
Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720
... eine extra Gesichtsbürste ...
Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720
... sowie ein extra Gesichtsepilierer.
Epilierer Test: Epilierer Braun Silk Épil 9 9 720
Das Braun Silk-épil Beauty-Set 9 9-995 in vollem Umfang.

Je nach Set hat Braun noch einiges an Extras zu bieten: So verfügt beispielsweise das Braun Silk-épil Beauty-Set 9 9-995 über zwei Peeling-Bürsten-Aufsätze, einen Gesichtsepilierer, drei Gesichtsbürsten-Aufsätze, ein Make-up-Schwämmchen sowie einen Aufsatz, der nur der Massage dient. Natürlich hat das auch seinen Preis, aber dafür hat man dann sein persönliches Wellness-Programm immer griffbereit.

Weitere nette Features von Braun sind die 100-Tage-Geld-zurück-Garantie sowie obendrauf noch die zwei Jahre Herstellergarantie. Braun ist also wirklich überzeugt von seinem Produkt – und wir sind es auch.

Wie nahezu alle hochpreisigen Geräte, kann der Silk-épil 9 sowohl trocken als auch nass verwendet werden. Er besitzt ein LED-Licht, sodass man auch kein Haar übersieht. Auch in vollem Betrieb wird er nicht unerträglich laut. Die Reinigung ist sehr unkompliziert unter Wasser und mit der beiliegenden Reinigungsbürste zu bewältigen.

Der Braun Silk-épil 9 9-720 ist ein Gerät für alle, die es gerne effizient und schnell wollen, aber nicht zu empfindlich sind. Wer etwas mehr in die Hand nehmen will, erhält mit dem Silk-épil Beauty-Set 9 9-995 zudem das perfekte Spa-Programm für zuhause.

Braun Silk-épil 9 9-720 im Testspiegel

Stiftung Warentest (05/2019) bewertete den Silk-épil 9/980, also das gleiche Modell wie unser Testsieger, jedoch mit anderem Zubehör, mit der Note 1,8:

»Einer der beiden Sieger. Teuerstes Gerät im Test. Epiliert schnell und gut. Breiter Schwing­kopf-Auf­satz, Andruck­kon­trolle. Viele Extras wie beweg­liche Pee­lingbürsten und Minirasierer für die Bikinizone. Sehr gute Hand­habung. Sehr stabil. Sehr lange Akku­lauf­zeit.«

Weitere Testberichte zum Silk-épil 9 9-720 gibt es bislang nicht. Sollten neue erscheinen, tragen wir sie hier für Sie nach.

Alternativen

Nicht nur der Braun machte seinen Job gut, es gab auch andere Geräte, die wir empfehlen können. Gerade die drei Top-Geräte von Braun, Philips und Panasonic unterscheiden sich nicht maßgeblich, weshalb uns die Entscheidung zwischen ihnen nicht ganz leicht fiel.

Der Sanfte: Philips Satinelle Prestige BRE644/00

Der Satinelle Prestige BRE644/00 von Philips besticht durch sein elegantes Design. Doch er sieht nicht nur gut aus, er liegt auch sehr gut in der Hand. Und auch beim Epilieren zählt er definitiv zur angenehmeren Sorte, perfekt für zarte Gemüter.

Der Sanfte

Philips Satinelle Prestige BRE644/00

Epilierer Test: Philips Satinelle Prestige Bre644 00
Eine weitgehend sanfte Epilation ist mit diesem Gerät nicht mehr nur ein Wunschtraum.

Natürlich ist ein wenig Schmerz beim Epilieren unumgehbar, schließlich werden Härchen samt ihrer Haarwurzel herausgerissen. Dennoch schafft es der Philips, die Haare gut zu entfernen und dabei dennoch etwas sanfter vorzugehen. Auch die Hautreizungen nach der Prozedur sind im normalen Bereich.

Die Besonderheit des BRE644/00 sind seine Keramikpinzetten – wer weiß, vielleicht sind sie der Grund der milden Epilation. Das Gerät ist in vollem Betrieb zudem vergleichsweise leise. Für Unentschlossene bietet Philips sogar eine 90-Tage-Geld-zurück-Garantie und sowie zwei Jahre Herstellergarantie.

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Epilierer Test: Philips Satinelle Prestige 651
Der Standard-Aufsatz des Philips ist ein breiter Epilierkopf.
Epilierer Test: Philips Satinelle Prestige 651
Das Gerät verfügt über eine LED-Beleuchtung und zwei Geschwindigkeiten.
Epilierer Test: Philips Satinelle Prestige 651
Der Kopf lässt sich abnehmen, um ihn zu reinigen – oder um mit einem der zahlreichen Zusatzköpfe zu tauschen.
Epilierer Test: Philips Satinelle Prestige 651
Dazu gehören unter anderem eine Peeling-Bürste ...
Epilierer Test: Philips Satinelle Prestige 651
... und ein Massageaufsatz zur Entspannung der Haut beim Epilieren.
Epilierer Test: Philips Satinelle Prestige Bre652 00
Die Ausstattung des erweiterten Pakets BRE652/00.
Epilierer Test: Philips Satinelle Prestige 651
In dem ist sogar ein Körpermassageaufsatz mit dabei.

Der Epilierer kann zwar auch unter Wasser verwendet werden, allerdings erwies er sich bei Stiftung Warentest als ein wenig undicht – dabei wurde das Gerät aber auch mehrmals komplett untergetaucht. Reinigen lässt er sich zwar so auch unter fließendem Wasser, die Säuberung gestaltet sich allerdings trotz Wasser und Bürste etwas umständlich.

Während im Paket des Satinelle Prestige BRE644/00 ein Verwöhnprogramm für Beine, Körper und Gesicht enthalten ist, bietet die Variante BRE652/00 mit einem Körpermassage- sowie Pediküreaufsatz sogar noch mehr. Das hat natürlich auch seinen Preis. Aber dafür kann man sich mit dem reichhaltigen Angebot richtig schön verwöhnen, und alle Schmerzempfindlichen erhalten zudem einen weitgehend sanften Epilierer mit dazu.

Viele Komfort-Extras: Panasonic ES-EL2A

Panasonic macht beim ES-EL2A einiges anders: Nicht nur in der Form unterscheidet er sich von den meisten seiner Art, erinnert er doch ein wenig an eine Kugel Eis am Stiel. Auch in anderen Bereichen hebt sich der Panasonic von der Masse ab.

Viele Komfort-Extras

Panasonic ES-EL2A

Test  Epilierer: Panasonic ES-EL2A
Der Panasonic bietet viele Komfort-Elemente: zweifache Epilierrollen, drei Geschwindigkeitsstufen, Schwingkopf sowie sehr helles Licht.

Während der um 90 Grad schwenkbare Schwingkopf in ähnlicher Form auch schon bei anderen Herstellern zu finden ist, überraschte der ES-EL2A noch in anderen Bereichen. Panasonic nutzt ein 2-fach Epilierkopfsystem, das noch zuverlässiger Haare erfassen soll. Das funktioniert auch ganz gut und auch die Reizung der Haut liegt im Normalbereich.

1 von 7
Epilierer Test: Epilierer Panasonic Es El2a
Den Panasonic Epilierer gibt es je nach Paket in verschiedenen Farben.
Epilierer Test: Epilierer Panasonic Es El2a
Mit seinem schwingenden Doppelepilier-Kopf ist sehr flexibel.
Epilierer Test: Epilierer Panasonic Es El2a
Das Gerät lässt sich leicht auseinanderbauen.
Epilierer Test: Epilierer Panasonic Es El2a
Mit dabei bei der teureren Variante ES-DEL8A: Rasieraufsatz...
Epilierer Test: Epilierer Panasonic Es El2a
...schmaler Epilieraufsatz für Achseln und Bikinizone...
Epilierer Test: Epilierer Panasonic Es El2a
...und Pediküre-Aufsatz.
Epilierer Test: Epilierer Panasonic Es El2a
Das Gesamtpaket beim ES-DEL8A.

Ebenfalls eine Seltenheit sind die drei Geschwindigkeitsstufen, in den meisten Fällen haben Epilierer nur zwei Stufen. Der Schmerzpegel ist vergleichbar mit anderen hochwertigen Modellen. Und wären das nicht schon genug Hilfsmittel, um auch das letzte Haar noch zu entfernen, ist der Panasonic zudem noch mit einer sehr hellen LED-Leuchte ausgestattet, der kein Haar entkommen kann.

Die Stielform ist allerdings nicht unbedingt die griffigste Variante für einen Epilierer, und durch die zweifache Menge an Epilierrollen ist auch die Reinigung etwas fummeliger als bei Geräten mit nur einer Rolle. Da es sich um einen Nass- und Trockenepilierer handelt, kann die aber zumindest unter Wasser vollzogen werden. Außerdem ist der ES-EL2A nicht zu laut und hat eine Garantie von zwei Jahren.

Der Panasonic ES-EL2A ist ein sehr guter Epilierer, der uns definitiv überzeugen konnte und bei dem wir über seine kleinen Macken gerne hinwegsehen. Für noch mehr Beauty-Programm bietet der ES-DEL8A zusätzlich noch einen Skin Protector, einen Epiliereraufsatz für Bikinizone und Achseln, einen Rasieraufsatz sowie einen Pediküreaufsatz. Beim ES-EL9A ist sogar noch ein Körperpeeling-Aufsatz mit im Programm.

Gut & günstig: Philips Satinelle Essential BRE275/00

Der Philips Satinelle Essential BRE275/00 mit integrierter Leuchte ist einer der wenigen Epilierer in unserem Test, der mit Kabel statt Akku betrieben wird. Das macht sich bemerkbar, denn es scheint, als habe er tatsächlich mehr Power als akku-betriebene Geräte. Deshalb entfernt er Haarstoppeln auch mit am gründlichsten. Trotzdem musste ich auch hier öfter über die selbe Stelle gehen, um sämtliche Härchen zu entfernen.

Gut & günstig

Philips Satinelle Essential BRE275/00

Test  Epilierer: Philips  Satinelle Essential BRE275/00
Da kommt richtig Power aus der Steckdose. Deshalb mit das beste Epilationsergebnis.

Doch sogar in der Bikinizone und unter den Achseln bekam ich mit diesem Gerät wenigstens ein paar Haare weg. Ein Novum im Test. Allerdings sah ich danach für ein paar Stunden aus wie ein gerupftes Huhn. Nicht schön!

1 von 5
Epilierer Test: Philips Satinelle Essential Bre275 00
Das fliederfarbene Design ist Geschmackssache.
Epilierer Test: Philips Satinelle Essential Bre275 00
Die Rückseite des Philips Satinelle Essential BRE275/00.
Epilierer Test: Philips Satinelle Essential Bre275 00
Auf Draht: Der Epilierer hat keinen Akku und muss somit für jeden Einsatz mit seinem Stromkabel verbunden werden.
Epilierer Test: Philips Satinelle Essential Bre275 00
Den Kopf kann man zur Reinigung abnehmen.
Epilierer Test: Philips Satinelle Essential Bre275 00
Der Philips Satinelle Essential BRE275/00 mit Zubehör.

So ein Kraftpaket epiliert verständlicherweise nicht ganz so sanft. Ich musste also ein wenig auf die Zähne beißen. Leider darf der Philips auch nicht mit unter die Dusche – logisch aufgrund des Kabels! Immerhin kann man wenigstens seinen Aufsatz unter fließendem Wasser reinigen. Aber bitte vorher brav vom Gerät abnehmen! Das Kabel macht das Produkt nicht besonders flexibel, ich muss leider immer in der Nähe einer Steckdose epilieren. Aufgrund seiner runden Form besitzt der Philips Satinelle Essential BRE275/00 keinen längeren Griff, der besonders gut in der Hand liegt. Trotzdem passt er sich gut der Hand an und ist griffig. Ganz so hübsch ist er ebenfalls nicht: Sein fliederfarbenes, rundliches Design kommt etwas altbacken daher.

Mich dagegen stört es nicht, dass er mit nur drei Zusätzen aufwarten kann: Rasier-, Kamm- und Massageaufsatz. Denn das Wichtigste ist das Epilieren, und das klappt toll bei diesem zuverlässigen, soliden, wenn auch nicht extrem leisen Produkt. So sehen es wohl auch Amazon-Kunden. Denn er wird durch die Bank positiv bewertet.

Wenn Geld egal ist: Braun Silk-épil 9 Flex 9100 Beauty-Set

Ich muss schlucken, als ich den Preis des Braun Silk-épil 9 Flex 9100 Beauty-Set sehe. Rund 200 Euro für einen Epilierer sind nicht gerade ein Pappenstil. Selbst wenn einiges Beauty-Zubehör inklusive ist, etwa eine hochwertige Gesichtsreinigungsbürste mit verschiedenen Massageaufsätzen oder der einwandfrei arbeitende Rasierer. Eins ist sicher: Hier teste ich das Luxusmodell im Braun-Segment. Das Gerät ist ja auch um Längen teurer als sämtliche Konkurrenten im Test. Für diesen Preis erwarte ich Wunder – und samtweiche Haut.

Wenn Geld egal ist

Braun Silk-épil 9 Flex 9100 Beauty-Set

Epilierer Test: Braun Silk épil 9 Flex 9100 Beauty Set
Ein hochwertiger Epilierer, der für ziemlich glatte Haut sorgt. Leider stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis gar nicht – trotz des umfangreichen Beauty-Zubehörs.

Nach den ersten Epilier-Runden merke ich leider, dass ein Wunder auch bei diesem High-End-Teil nicht eintritt. Zwar ist der Braun Silk-épil 9 Flex 9100 Beauty-Set ein solider, top verarbeiteter und gut funktionierender Epilierer. Laut Hersteller ist er zudem der »weltweit erste Epilierer für Frauen mit vollständig flexiblem Kopf«, der sich perfekt den Körperkonturen anpassen soll. Und das tut er auch tatsächlich.

Der Epilierer arbeitet auch mit der Micro-Grip-Pinzetten-Technologie, bei der 40 Pinzetten für glatte Haut sorgen sollen. Ich bin durchaus zufrieden mit dem Ergebnis. Aber eben nicht mehr. Denn selbst bei diesem teuren Teil muss ich bis zu viermal über meine Haarstoppeln gehen, damit sie wirklich weg sind. Und selbst dann erwische ich noch nicht alle Härchen. Leider sehe ich danach aus wie eine gerupfte Pute. Die roten Pusteln an den Beinen begleiten mich mindestens einen Tag.

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Epilierer Test: Braun Silk Épil 9 Flex 9100 Beauty Set
Das Braun Silk-épil 9 Flex 9100 Beauty-Set in seiner ganzen Fülle.
Epilierer Test: Braun Silk Épil 9 Flex 9100 Beauty Set
Der Epilierer hat ein sehr edles Design.
Epilierer Test: Braun Silk Épil 9 Flex 9100 Beauty Set
Ein komplett flexibler Kopf soll dafür sorgen, auch jede kleinste Stelle zu erreichen.
Epilierer Test: Braun Silk Épil 9 Flex 9100 Beauty Set
Der Epilierkopf ist mit Micro-Grip-Pinzetten ausgestattet.
Epilierer Test: Braun Silk Épil 9 Flex 9100 Beauty Set
Außerdem gibt es eine Körperpeeling-Bürste ...
Epilierer Test: Braun Silk Épil 9 Flex 9100 Beauty Set
... einen Rasieraufsatz ...
Epilierer Test: Braun Silk Épil 9 Flex 9100 Beauty Set
... und ein komplettes FaceSpa-Programm.

Anfangs empfand ich das Trocken-Epilieren mit dem Luxus-Braun als sehr schmerzhaft, obwohl seine SensoSmart-Technologie rot aufleuchtet, wenn ich beim Epilieren zu fest aufdrücke, und damit eigentlich zu schmerzhaften Druck abwenden sollte. Allerdings legt sich das dolle Ziepen sowieso ziemlich nach mehreren Anwendungen – und ist beim Epilieren ja auch sonst keine Seltenheit. Am angenehmsten ist eh das Nass-Epilieren unter der Dusche. Gerade hier in der schummrigen Kabine leistet mir die integrierte LED-Leuchte gute Dienste. Auch am hübschen Design dieses Geräts gibt es nichts zu meckern. Ebenso wenig an der 100-Tage-Geld-zurück-Garantie!

Seine Aufgabe verrichtet der Silk-épil gut. Man merkt schon, dass es sich um ein Markengerät handelt. Trotzdem: Das Preis-Leistungs-Verhältnis steht für mich hier in keinem guten Licht. Zumal ich auch mit diesem Epilierer die Bikinizone und die Achseln nicht glatt kriege, weil es mir viel zu sehr weh tut – selbst bei der sanften, ersten Einstellung. Außerdem schafft es der Epilierer an diesen Stellen auch gar nicht, sie zufriedenstellend herauszureißen. Keine Ahnung, warum! Also muss ich sowieso wieder zum Rasierer greifen, der glücklicherweise dem Set beiliegt.

Dank des vielen Zubehörs ist das Braun Silk-épil 9 Flex 9100 Beauty-Set für Manche dennoch eine Überlegung wert – wenn denn ihr Geldbeutel tief genug ist.

Außerdem getestet

Panasonic ES-EL7C

Der Panasonic ES-EL7C hat einen extrabreiten, schwenkbaren Epilierkopf mit gleich zwei Sets an Pinzetten. Außerdem gibt es auch noch einen Rasier- und einen Fußpflegeaufsatz. Der Panasonic kann sowohl zur Nass-, als auch zur Trockenepilation verwendet werden. Dabei kann man zwischen drei Geschwindigkeitsstufen wählen, die in der Mitte des handlichen Griffs durch drei blaue LEDs angezeigt werden. Zudem verfügt das Modell über eine helle LED-Leuchte, die die Arbeit erleichtert.

Der Akku hat eine Ladezeit von einer Stunde, danach kann der Panasonic für bis zu 35 Minuten genutzt werden. Das Epilierergebnis ist okay, man muss aber schon mehrmals über die Haut fahren, um alle Härchen zu erwischen. Dabei sind die Schmerzen schon spürbar, aber auszuhalten. Auch der Rasierkopf leistet gute Arbeit und der Fußpflegeaufsatz hat mehr Kraft als beispielsweise bei dem Modell von Voyor. Alles in allem ist der ES-EL7C ein guter Epilierer, er ist aber auch recht teuer, andere Modelle haben ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Braun Silk-épil 9 Flex 0-010

Auch der Braun Silk-épil 9 Flex 0-010 hat einen schwenkbaren Epilieraufsatz, der sich gut auch schwierigen Körperstellen wie den Knien anpasst. Im Aufbewahrungscase in Wildlederoptik befinden sich zudem ein Rasier- und ein Massageaufsatz. Während der Ladezeit von zwei Stunden leuchtet eine weiße LED am Handstück, geht der Akku zuneige, leuchtet sie gelb. Die Betriebszeit beträgt 50 Minuten. Die Epilier- und Rasierergebnisse überzeugen und auch die Schmerzen halten sich – gerade bei der Nassepilation – in Grenzen. Der Massageaufsatz hat allerdings keinen nennenswerten Effekt. Die Lautstärke ist gering, die LED leuchtet gut aus und wird rot, wenn zu viel Druck ausgeübt wird.

Leider ist der Silk-épil 9 Flex sehr teuer. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Stecker des Netzteils, der nur unter Anwendung von Gewalt in die Steckdose gepasst hat. Das Modell war auch, anders als andere getestete Geräte, nicht ab Werk geladen.

Voyor BM310

Der günstigste Epilierer im Test ist der BM310 von Voyor. Auch er kommt mit verschiedenen Aufsätzen: Epilieraufsatz, Rasieraufsatz und einen Aufsatz für die Hornhautentfernung. Der Epilierer ist leider nicht für den Gebrauch unter der Dusche geeignet, es gibt keine LED-Leuchte und das beigelegte Ladekabel verfügt nur über einen USB-Anschluss und nicht über ein Netzteil. Für dieses Modell gibt es ein 30-tägiges Rückgaberecht, sowie zwei Jahre Garantie.

Der Epilieraufsatz liefert ein gutes Ergebnis, Schmerzen sind zu spüren, aber auszuhalten. Auch der Rasieraufsatz macht seine Sache gut, der Aufsatz für die Fußpflege ist – verglichen mit dem des Panasonic ES-EL7C – etwas schwach, auch in der zweiten Geschwindigkeitsstufe. Der Stecker sitzt beim Aufladen recht locker im Anschluss, die Aufsätze lassen sich teils schwer aufstecken und der Epilierer riecht zudem stark nach Plastik. Alles in allem spiegelt die Verarbeitung den günstigen Preis wieder. Auch das Design wirkt ein wenig altbacken.

Philips Series 8000 BRE715/00

Den Philips Series 8000 BRE715/00 kann man für die Trocken- und Nassepilation verwenden, wobei die Prozedur gerade unter fließendem Wasser nicht schmerzhaft ist. Doch auch bei der Trockenepilation halten sich die Schmerzen in Grenzen. Zudem kann das Modell sowohl im Akku-, als auch im Netzbetrieb betrieben werden. Der Epilierer liegt mit seiner schlanken Form gut in der Hand und ist mit einer hellen LED-Leuchte ausgestattet.

Allerdings ist das Zubehör überschaubar: Neben einem Aufbewahrungsbeutel ist hier nur ein Exfoliation-Handschuh, sowie ein Präzisionsaufsatz vorhanden. Auch die Epilierleistung könnte besser sein, so muss man Stellen mehrfach epilieren, damit die Haare gründlich entfernt werden. Auch in Sachen Lautstärke kann das Modell nicht ganz überzeugen.

Remington Smooth & Silky 7-in-1 EP7700

Der Remington Smooth & Silky 7-in-1 EP7700 entfernt auf stärkster Stufe störende Beinhärchen recht gut. Auffällig dabei ist, dass man bei diesem Gerät nicht ganz so oft über die gleiche Stelle fahren muss, bis selbst das letzte Haar aufgibt. Die Handhabung ist denkbar einfach und der antaillierte Griff angenehm. Das Gerät kommt anfangs auch direkt einsatzfähig aus der Verpackung, und man muss es nicht erst langwierig aufladen.

Was etwas nervt, ist seine Lautstärke. Mein Mann hört das Gerät noch deutlich im Wohnzimmer, obwohl ich im einige Meter entfernten Bad bei angelehnter Tür epiliere. »Was ist das denn für ein Traktor?«, ruft er. Dieser Remington eignet sich zudem nur bedingt für schmerzempfindliche Frauen. Sein silber-weißes Design gewinnt wahrscheinlich keinen Preis, kommt aber dezent und klassisch daher. Auch was die Qualität angeht, wirkt er mit seinem Plastikgehäuse zwar okay, aber eben nicht so solide wie die Testsieger.

Braun Silk-épil 9 Skin Spa 4 in 1

Mit dem Braun Silk-épil 9 Skin Spa 4 in 1 lassen sich Haare gut und gründlich entfernen, nur ab und zu muss man in entgegengesetzter Richtung darüberfahren, um ein paar widerspenstige Härchen zu zähmen. Anfangs ziept es noch ziemlich, aber bald wird der Schmerz zur leichten Hintergrundbelästigung. Der nicht ganz leise Nass- und Trockenepilierer ist mit der praktischen LED-Lampe sehr handlich, wenn auch einen Ticken zu schwer. Dafür wirkt er solide und gut verarbeitet. Die Reinigung funktioniert problemlos. Es gibt außerdem eine 100-Tage-Geld-zurück-Garantie.

Braun Silk-épil 5 5-620

Brauns Silk-épil 5 5-620 hat einen kleineren Epilierkopf als der Silk-épil 9 – und das macht sich auch bemerkbar, denn die Haare werden nicht so rasend schnell entfernt wie bei unserem Testsieger. Hautreizung und Schmerz liegen dafür im Normalbereich. Das Gerät ist klein und handlich und auch nicht zu laut. Leider hat der Silk-épil 5 kein LED-Licht. Das Design ist Braun-typisch klassisch gehalten und das Modell hat ebenfalls zwei Jahre Herstellergarantie. Epiliert werden kann mit zwei Geschwindigkeitsstufen sowohl unter der Dusche als auch trocken. Zum Reinigen ist eine Bürste mit im Paket.

Braun Silk-épil 3 SE 3-440

Mit dem Braun Silk-épil 3 SE 3-440 haben wir ein weiteres Gerät ohne Akku-Gebrauch getestet. Dementsprechend kann auch nur trocken und mit Kabel epiliert werden. Wenn man sich darauf einstellt, ist das erstmal kein Nachteil. Allerdings ist der Epilierer sehr laut und recht schmerzhaft. Auch die Reinigung ist ohne Wasser natürlich umständlicher. Dazu kommt, dass die Aufsätze recht streng abzunehmen sind. Dafür besitzt der Silk-épil 3 ein LED-Licht und die Haut wird nicht zu sehr gereizt. Das Design finden wir nicht besonders ansprechend und auch nicht wirklich ergonomisch. Wie bei den anderen Braun-Geräten gibt es auch hier zwei Jahre Herstellergarantie.

Remington Smooth & Silky 7-in-1 EP7035

Der Hersteller des Nass- und Trockenepilierer Remington Smooth & Silky 7-in-1 7035 verspricht ebenfalls eine 100-Tage-Geld-zurück-Garantie. Toll finden wir auch die vielen Gadgets, die bei Remington im fairen Preis von rund 60 Euro enthalten sind. Nur entfernt er Härchen nicht so gut wie der Testsieger. Seltsamerweise tat die Epilation trotzdem mehr weh.

Das Gerät verfügt – dank seiner sieben Extras – über alles, was ein guter Haarentferner braucht: eine LED-Lampe, eine Massagekapsel mit Aloe Vera für hautberuhigende Epilation, einen Rasierer, einen leistungsstarken Hornhautentferner, Peelingbürsten- und einen Bikinizonen-Kammaufsatz. Praktisch: Die Gebrauchsanleitung ist auf Deutsch und gut verständlich. Sein Design präsentiert sich hübsch und schlicht in Weiß mit zartem Altrosa.

Für die Haarentfernung an den Beinen und in der Achselhöhle gebe ich ihm die Note zwei, auch wenn er – wie alle getesteten Epilierer – nicht alle Stoppeln gleich beim ersten Mal vernichtet. In der Bikinizone erzielt aber auch der Remington bei mir leider kein wünschenswertes Ergebnis. Ich empfand die Epilation allerdings etwas schmerzhafter als beim Testsieger, auch wenn ich mich recht schnell an den Schmerz gewöhnt und es bald als nicht mehr so stark empfunden habe. Der Epilierer lässt sich dank seiner leicht antaillierten Form gut greifen. Allerdings gehört er eher zu den lauteren Vertretern des Tests, sein Geräusch fiel mir aber nicht wirklich negativ auf.

Was mich dagegen ein klein bisschen nervte: Vor dem ersten Gebrauch musste der Smooth & Silky EP7035 ganze vier Stunden aufgeladen werden, um ihn überhaupt benutzen zu können. Blöd, wenn man gleich loslegen will. Die Ladezeit ist allgemein deutlich länger als bei anderen Modellen. Auch Remington gibt eine 100-Tage-Geld-zurück-Garantie – wenn die Schmerzen doch zu groß werden, kann man ihn also einfach wieder loswerden.

Braun Silk-épil 5 5-541

Beim Braun Silk-épil 5 5-541 muss man nicht allzu tief in die Tasche greifen – und kriegt trotzdem ein zuverlässiges Basic-Modell für die Trocken- und Nassepilation mit vier Aufsätzen. Das LED-beleuchtete Gerät malträtiert meine Schmerzrezeptoren mehr als das Neuner-Modell des gleichen Herstellers. Er liegt auch nicht ganz so gut in der Hand wie sein teurerer Bruder aus gleichem Hause, allerdings wiegt er etwas weniger.

Leider bekam der Verwandte auch das bessere Aussehen ab – und die Eleganz. Sein lila-weißes Äußeres wirkt dagegen eher bieder. Außerdem gibt es weniger Zubehör, dafür ist der Preis aber auch relativ günstig. Mit dabei sind ein Rasieraufsatz, ein Trimmeraufsatz, ein Hochfrequenz-Massageaufsatz sowie ein Aufsatz für optimalen Hautkontakt. Alles ist geeignet für die Trocken- und Nassanwendung, wie es sich für einen empfehlenswerten Epilierer schließlich gehört.

Auch über die Epilierleistung seiner 28 MicroGrip-Pinzetten, die laut Hersteller Haare so fein wie ein Sandkorn entfernen können, lässt sich nicht meckern. Sie ist an den Beinen gründlich, vor allem in der zweiten Stufe. Bei langsamerer Geschwindigkeit widersetzen sich jedoch meine Härchen zu sehr. Unter den Achseln reißt mir dieser Braun die Stoppeln zwar aus, es tut aber schlimm weh, selbst in der empfohlenen Geschwindigkeitsstufe 1.

Wie gehabt, für die Bikinizone sind bei mir anscheinend alle Epilierer nutzlos. Generell finde ich: Dieses günstigere und zuverlässige Basic-Modell von Braun ist für all jene eine gute Wahl, die nicht all zu viele Aufsätze brauchen und nicht ganz so viel Geld ausgeben wollen.

So haben wir getestet

Epilierer müssen zuverlässig, schnell und unkompliziert Körperhaare entfernen – und zwar vollständig und ohne die Haut übermäßig zu reizen. Nervig ist es dagegen, zigmal über die gleiche Stelle zu fahren, bis sich endlich mal ein Härchen löst. Diese Erfahrung mussten wir jedoch mit allen Testprodukten machen – mal mehr, mal weniger.

Die Qualität der Verarbeitung, die Haltbarkeit des Gerätes und die Lebensdauer des Akkus durch Leistungsabfall zeigt sich erst mit der Zeit und bei häufigerer Benutzung. Die Lautstärke des Epilierers war uns ebenfalls wichtig, schließlich will man während der Prozedur nicht auch noch schmerzende Ohren haben.

Die getesteten Produkte ließen sich durch die Bank einfach bedienen, anschalten und auch weitgehend säubern. Für Nassepilation geeignete Geräte kann man einfach mit Wasser abspülen, was sehr praktisch ist. Alle Modelle hatten Aufsätze in unterschiedlicher Menge im Paket, etwa zur Massage, fürs Peeling, für die Bikinizone, zum Rasieren, zum Gesichtsreinigen oder zum Hornhautentfernen an den Füßen. Auch zwei verschiedene Geschwindigkeitsstufen boten alle getesteten Produkte an.

No-Name Geräte schneiden nicht gut ab

Wichtig war uns natürlich auch der Preis. Die No-Name-Produkte aus Asien sind mit einem Preis von rund 30 Euro am günstigsten, während teurere Markenmodelle auch mal über 100 Euro kosten. Nach unserem Test würden wir uns aber immer für eines der teureren Markenprodukte entscheiden, die alle zumindest die Note »Gut« verdienen. Die Epilierleistung der Billiggeräte überzeugte dagegen größtenteils nicht. Die meisten davon sehen wir nur als weiteren Beitrag zum wachsenden Elektroschrottberg.

Die wichtigsten Fragen

Was bedeutet Epilieren?

Beim Epilieren werden die Haare mithilfe von rotierenden Pinzetten an der Wurzel entfernt. So soll das Ergebnis länger halten als beim Rasieren, nämlich bis zu vier Wochen. Zudem wächst das Haar weniger sichtbar, dünner und weicher nach, als es nach der Rasur der Fall ist. Ein weiterer Vorteil gegenüber Rasieren ist die geringere Verletzungsgefahr.

Welche Bereiche können epiliert werden?

Viele Modelle bieten verschiedene Aufsätze, sodass sie sich an vielen Körperstellen verwenden lassen. So können nicht nur Haare an den Beinen entfernt werden, sondern auch unter den Achseln und in der Bikinizone. Zudem gibt es auch spezielle Epilierer für das Gesicht, mit denen sich beispielsweise die Augenbrauen in Form bringen lassen.

Wie vermeidet man Hautreizungen beim Epilieren?

Hautreizungen lassen sich beim Epilieren nicht vollständig vermeiden. Es empfiehlt aber, vor dem Epilieren ein Bad oder eine Dusche zu nehmen, damit sich die Poren öffnen und sich die Schmerzen bei der Anwendung reduzieren. Viele Epilierer lassen sich auch unter der Dusche verwenden. Wo epiliert werden soll, sollte man die Haut mit der Hand straffen und den Epilierer langsam in Wuchsrichtung führen. Damit Hautreizungen abklingen können, sollte man am besten vor dem Schlafengehen epilieren.

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