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Der beste Exzenterschleifer

last updateZuletzt aktualisiert:
Exzenterschleifer Test: Exzenterschleifer
Marc Hüffer

Marc Hüffer

ist Produktdesigner und Ladenausstatter und arbeitet ständig mit Werkzeug aller Art. Für AllesBeste testet er Profi- und Heimwerker­-Tools.

Wir haben 11 Exzenterschleifer getestet. Der beste ist der Mirka Deros 5650CV: Die Profi-Maschine des finnischen Schleifmaschinenexperten ist hervorragend verarbeitet, leicht, läuft extrem vibrationsarm, ist ergonomisch clever durchdacht und liefert sowohl beim Groben als auch beim Feinschliff beispielhafte Ergebnisse. Einziger Haken: Das Gerät ist nicht gerade günstig.

Update 28. August 2019

Wir haben den Artikel von Grund auf neu gestaltet und in diesem Zug gleich 11 neue Maschinen getestet. Unser neuer Favorit ist der Mirka Deros 5650CV.

Wer etwas schleifen will, hat die Wahl zwischen verschiedenen Schleifgeräten. Exzenterschleifer setzen auf exzentrisch rotierende Schleifteller, gegenüber Delta- oder Schwingschleifern erreicht man mit solchen Maschinen einen deutlich höheren Materialabtrag und damit eine höhere Schleifleistung.

Auch beim Polieren frisch lackierter Flächen spielen Exzenterschleifer ihr Potenzial aus. Durch die kreisende Bewegung des Schleiftellers lassen sich nahtlose Übergänge schaffen. Durch die Veränderung der Kreisbewegung lassen sich die meisten Maschinen von der sensiblen Politur bis hin zum rabiaten Abtrag flexibel einsetzen.

Wir haben 11 Exzenterschleifer des gesamten Preisspektrums getestet, denn wir wollten wissen, ob teure Profi-Maschinen wirklich besser sind als günstige Baumarkt-Modelle. Die günstigste Maschine im Test kostet gerade mal 35 Euro, die teuerste mit satten 550 Euro das 15-fache. Die ganz günstigen Modelle konnten nicht überzeugen. Unsere Empfehlungen sind zwei Profi-Maschinen und ein Preistipp für Heimwerker.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Mirka Deros 5650CV

Test Exzenterschleifer: Mirka DEROS 5650CV
Ungeschlagene Handhabung und Laufruhe treffen auf hervorragende Schleifergebnisse – der Deros begeistert!

Die Arbeit mit der Mirka Deros 5650CV macht einfach Spaß: Die Maschine ist leicht und besticht durch eine hervorragende Handhabung und eine beispielhafte Laufruhe. Der Schleifer nutzt einen bürstenlosen Motor und die Übersetzung ist tadellos, sodass man trotz der an sich relativ schwachen Motorleistung von gerade einmal 350 Watt schnell und gründlich vorankommt. Komfortable Kleinigkeiten, wie ein drehbarer Absaugstutzen, ein abnehmbares Stromkabel und ein Digital-Display, runden das Paket ab.

Für Profis

Festool Rotex RO 150 FEQ-Plus

Exzenterschleifer Test: Festool Rotex Ro 150 Feq Plus
Groß, kraftvoll und sehr teuer: Wer sich für den RO 150 FEQ-Plus entscheidet, meint es mit dem Schleifen ernst.

Für Profis, die noch mehr Schleifleistung brauchen, ist die Festool Rotex RO 150 FEQ-Plus die beste Wahl. Besonders beim großflächigen Abschleifen spielt der Koloss mit dem namensgebenden, 150-Millimeter-Schleifteller seine Stärken aus. Das liegt nicht zuletzt am Motor, der mit satten 720 Watt die Leistungsspitze in unserem Test bildet. All das hat natürlich seinen Preis, der sich im Profi-Einsatz aber schnell bezahlt macht.

Gut & günstig

Metabo SXE 3125

Kleiner, handlicher und deutlich günstiger ist die Metabo SXE 3125. Sie gibt sich eher klassisch und bietet weder die Laufruhe der Mirka Deros 5650CV noch die geballte Kraft der Rotex RO 150, macht in seinem Gesamtpaket aus solider Verarbeitung, angenehmer Handhabung und guten Schleifergebnissen aber fast alles richtig und schont dabei den Geldbeutel. Für ambitionierte Heimwerker und solche, die es werden wollen, ist der Metabo-Schleifer genau das Richtige.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür ProfisGut & günstig
Modell Mirka Deros 5650CV Festool Rotex RO 150 FEQ-Plus Metabo SXE 3125 Bosch PEX 220 A Bosch PEX 400 AE Bosch Professional GEX 125-150 AVE DeWalt DWE6423 Einhell TC-RS 38 E Einhell TE-RS 40 E Festool Rotex RO 90 DX FEQ-Plus TackLife PRS01A-DE
Test Exzenterschleifer: Mirka DEROS 5650CVExzenterschleifer Test: Festool Rotex Ro 150 Feq PlusTest Exzenterschleifer: Metabo SXE 3125Test Exzenterschleifer: Bosch PEX 220 ATest Exzenterschleifer: Bosch PEX 400 AETest Exzenterschleifer: Bosch Professional GEX 125-150 AVETest Exzenterschleifer: DeWalt DWE6423Test Exzenterschleifer: Einhell TC-RS 38 ETest Exzenterschleifer: Einhell TE-RS 40 ETest Exzenterschleifer: Festool Rotex 90 DX FEQ-PlusTest Exzenterschleifer: TackLife PRS01A-DE
Pro
  • Beispielhafte Schleifergebnisse
  • Überragende Handhabung
  • Wenig Vibration
  • Gute Ausstattung
  • Leicht
  • Leise
  • Sehr gute Schleifergebnisse
  • Extrem starker Motor
  • Sehr hoher Abtrag
  • Hoher Komfort
  • Ordentliche Schleifergebnisse
  • Gute Handhabung
  • Relativ leicht
  • Ruhiger Lauf
  • Fairer Preis
  • Günstig
  • Kompakt
  • Gute Ergonomie
  • Gute Verarbeitung
  • Ordentlicher Abtrag
  • Zwei Schleifteller im Lieferumfang
  • Brauchbare Staubbox
  • Brauchbarer Staubbehälter
  • Wenig Vibration
  • Günstig
  • Wenig Vibration
  • Günstig
  • Sehr gute Schleifergebnisse
  • Hoher Komfort
  • Hervorragend für feine Detailarbeiten geeignet
  • Vielseitig
  • Günstig
Contra
  • Schleifplattenwechsel benötigt Werkzeug
  • Relativ teuer
  • Groß und schwer
  • Mitunter schwer zu kontrollieren
  • Für feine Detailarbeiten überdimensioniert
  • Sehr teuer
  • Laut
  • Grenzwertig hoch gebaut
  • Staubbeutel ist unbefriedigend
  • Sehr kleiner Schwingkreis
  • Sehr leistungschwacher Motor
  • Keine externe Absauganlage anschließbar
  • Manchnmal nur mit Mühe präzise zu kontrollieren
  • Unbrauchbarer Staubbehälter
  • Schleifplattenwechsel benötigt Werkzeug
  • Läuft relativ unruhig
  • Nur mittelmäßige Handhabung
  • Wird mit Absaugung sehr laut
  • Schleifteller bleibt oft einfach stehen
  • Laut
  • Schlechter Staubbehälter
  • Keine Absauganlage anschließbar
  • Kaum Abtrag
  • Billiges Material
  • Schlechte Handhabung
  • Schlechter Staubbehälter
  • Drehzahl unter Belastung extrem niedrig
  • Vorderer Griff gibt nach
  • Maschine hat Spiel
  • Laut
  • Kleiner Schleifteller nur mäßig für größere Flächen geeignet
  • Sehr teuer
  • Schlechter Staubbehälter
  • Keine Absauganlage anschließbar
  • Schleifteller bleibt oft einfach stehen
Bester Preis
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Wissenswertes über Exzenterschleifer

Zum Schleifen ebener Flächen hat man die Wahl zwischen Deltaschleifern, Schwingschleifern und Exzenterschleifern. Alle drei Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und eignen sich dementsprechend besser oder schlechter für bestimmte Aufgaben.

Exzenterschleifer Test: Exzenterschleifer Prinzip
Arbeitsschema eines Exzenterschleifers: Durch die exzentrische Anordnung des Schleiftellers (grün) führt er kleine Kreiselbewegungen auf der Schleiffläche (orange) aus.

Neben der Form des Schleiftellers – bei Deltaschleifern dreieckig, bei Schwingschleifern rechteckig und bei Exzenterschleifern rund – unterscheiden sich die Maschinen in erster Linie durch ihre Bewegungen: Schwing- und Deltaschleifer schieben das Schleifmittel lediglich mit kleinen Kreisbewegungen über das Werkstück. Bewegt man das Gerät währenddessen nicht, landen die Körner auf dem Schleifmittel nach jedem vollendeten Kreiseln wieder dort, wo sich vorher schon einmal waren. Exzenterschleifer machen das ganz ähnlich, drehen aber gleichzeitig den gesamten Schleifteller. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Korn auf dem Schleifmittel noch einmal genau dieselbe Stelle auf dem Werkstück trifft, wird dadurch extrem niedrig und das Schleifergebnis gleichmäßiger.

Mit ihren kreisrunden Tellern tun sich Exzenterschleifer allerdings schwer mit schlecht zu erreichenden Stellen. Deshalb kommen Deltaschleifer vorrangig beim Schleifen von Ecken zum Einsatz, während Schwingschleifer vor allem bei Kanten das Mittel der Wahl sind. Auch größere, ebene Flächen können damit gut bearbeitet werden – das Risiko, Dellen in die Oberfläche zu schleifen, ist mit Schwingschleifern sehr gering. Ihr Nachteil ist, dass die Schleifleistung relativ begrenzt ist.

Die exzentrisch rotierenden Schleifteller von Exzenterschleifern können dagegen schnell große Menge Material vom Werkstück abtragen. Dank ihrer kleinen, kreiselnden Bewegungen von wenigen Millimetern sind sie aber auch für Polituren hervorragend geeignet.

Wieviel Material ein Schleifgerät abtragen kann, hängt neben der Motorleistung und dem Schwingkreis der Maschine vor allem auch vom verwendeten Schleifmittel ab. Zentral ist dabei der Körnungsgrad: Je höher die angegebene Kennzahl ist, desto feiner ist das Schleifmittel.

Eine grobe Körnung eignet sich für einen schnellen Abtrag, eine feine hingegen ist – wenig überraschend – für den Feinschliff gedacht. Neben den unterschiedlichen Körnungsgraden gibt es zum Polieren von Lacken und anderen Oberflächen auch weiche Scheiben, die mit Filz oder flauschig-weichem, lammfellähnlichem Material ausgestattet sind. Hat man sich für ein Schleifmittel entschieden, wird das runde Schleifpapier am Schleifteller festgeklettet. Übliche Größen sind Durchmesser von 125 oder 150 Millimetern, einige Maschinen weichen aber auch davon ab.

Manche Hand- und Heimwerker nutzen Schwingschleifer auch für eher ungewöhnliche Einsätze, beispielsweise zum Glätten frisch verputzer Wänden, die anschließend gestrichen werden sollen. Das stellt auch kein Problem dar, bis auf den Umstand, dass die Maschine bei längerem Schleifen an der senkrechten Wand mit der Zeit doch etwas schwer werden kann – leichte Geräte sind da klar im Vorteil.

So haben wir getestet

Wir haben uns 11 Exzenterschleifer besorgt. Einige davon wurden uns leihweise von den Herstellern zur Verfügung gestellt, andere wurden uns für die Dauer des Tests vom Münchner Geräteverleih Leihwerk überlassen, und die restlichen haben wir gekauft.

Um unsere Maschinen richtig zu fordern, haben wir sie auf drei verschiedene Materialien losgelassen. Den Anfang machte eine Holzplatte mit mehreren Schichten Lack, woran wir die Erfolge der Maschinen in Bezug auf Abtrag und Gründlichkeit gut beobachten konnten. Als zweiter Widersacher diente eine Platte aus hartem Buchenholz. Dieser verpassten wir einen tiefen Kratzer, um ihn anschließend wieder aus dem Material herauszuschleifen.

 Exzenterschleifer Test: Exzenterschleifer
Die getesteten Exzenterschleifer (v.l.n.r.): Einhell TC-RS 38 E, Bosch PEX 400 AE, DeWalt DWE6423, Bosch PEX 220 A, Festool Rotex RO 90 DX FEQ, Mirka Deros 5650CV, Festool Rotex RO 150 FEQ, TackLife PRS01A-DE, Metabo SXE 3125, Bosch Professional GEX 125-150 AVE und Einhell TE-RS 40 E.

Quasi als Chefsache haben wir den Maschinen außerdem auf eine Resopalplatte vorgesetzt. Das Material ist eigentlich nicht zum Schleifen gedacht und im Zuge normaler Werktätigkeiten würde wohl auch kaum jemand überhaupt auf so eine Idee kommen. Aufgrund der außerordentlichen Härte der Schichtstoffverbindung sollte sie aber als ganz besonders harte Nuss für unsere Schleifgeräte dienen. Allerdings mussten wir im Verlauf des Tests feststellen, dass keine einzige unserer Testmaschinen dagegen ankam – weder die Billig-Baumarkt-Modelle noch die sündteuren Profi-Schleifer.

Als Schleifmittel kamen bei allen Maschinen Gitternetze der Marke Abranet zum Einsatz. Jeder Exzenterschleifer wurde jeweils mit neuen Gittern getestet, einmal mit einer P80-Körnung und einmal mit einer feineren P120-Variante.

Zuletzt haben wir mit einem professionellen Messgerät den Schalldruck im Leerlauf bei einem Abstand von 50 Zentimetern gemessen.

In unsere Bewertung flossen neben den reinen Schleifergebnissen noch weitere Faktoren ein, die allesamt Komfort, Verarbeitung und Handhabung betreffen: Was taugt die Staubbox? Kann man eine externe Absauganlage anschließen? Wie lang ist das Stromkabel? Benötigt man zusätzliches Werkzeug und wenn ja, wird es mitgeliefert? Fördert der Aufbau der Maschine ermüdungsfreies Arbeiten? Wie schwer ist die Maschine? Wie verhält es sich mit Vibrationen? Und wie gut ist die Verarbeitungsqualität der Maschine?

 Exzenterschleifer Test: Mirka Deros 5650cv

Testsieger: Mirka Deros 5650CV

Die Mirka Deros 5650CV ist eine Maschine für Profis und das merkt man ihr auch an. Die Arbeit mit dem Exzenterschleifer macht richtig Spaß – und das dauerhaft, denn die Deros ermöglicht wie kein zweites Modell im Test ermüdungsfreies und präzises Arbeiten.

Testsieger

Mirka Deros 5650CV

Test Exzenterschleifer: Mirka DEROS 5650CV
Ungeschlagene Handhabung und Laufruhe treffen auf hervorragende Schleifergebnisse – der Deros begeistert!

Ermöglicht wird das durch die einzigartige Ergonomie, die durch den flachen Aufbau bedingt ist. Wo andere Exzenterschleifer wie eine Art Turm gebaut sind, ist der Deros 5650CV flach – die Höhe beträgt nur rund 10 Zentimeter. Auffällig ist auch der Taster, der oben aus dem Gehäuse ragt und den Schleifer bei Betätigung zum Schnurren bringt. Die Drehzahl wird über digitale Tasten reguliert.

Die Bluetooth-Funktion ist eine nette Spielerei

Apropos digital: Die Mirka Deros 5650CV verfügt über eine Bluetooth-Schnittstelle, dank der sich das Gerät mit einem Smartphone oder Tablet verbinden lässt. Das ganze ist freilich wenig mehr als eine Spielerei. Die sowohl für Android als auch für iOS erhältlich App namens »myMirka« gibt einem unter anderem die Möglichkeit, die aktuelle Drehzahl und die Vibration des Exzenterschleifers zu beobachten. Die hört und spürt der erfahrene Anwender natürlich auch ganz analog direkt am Gerät, aber als Dreingabe ist die Bluetooth-Funktionalität ganz nett.

Beim Schleifen bleiben die Vibrationen stets in vorbildlich niedrigen Grenzen, was die Arbeit mit dem ergonomischen und gerade einmal 1,1 Kilogramm leichten Gerät sehr angenehm macht. Dass der Motor mit 350 Watt nicht der stärkste im Testfeld ist, merkt man dem Schleifergebnis nicht an, was nicht zuletzt am effizienteren bürstenlosen Motor liegt: Der Abtrag ist sehr gut, das Schleifbild fein. Was außerdem sehr angenehm ist: Mit einem Schalldruck von 83 Dezibel war die Deros mit einigem Abstand das leiseste Gerät im Test.

Hervorragend für Grob- und Feinschliff

Die Mirka Deros 5650CV wird mit zwei Schleiftellern geliefert, einem mit 125 und einem mit 150 Millimetern Durchmesser. Damit gelingen sowohl das großflächige Abschleifen als auch der Feinschliff hervorragend. Bei Nichtbenutzung finden beide Scheiben Platz im Systainer-Koffer, in dem die Maschine ausgeliefert wird.

Über einen Staubbehälter verfügt die Maschine nicht, was bei einem Profi-Gerät auch wenig verwundert. Unser Test zeigte, dass diese Staubboxen ohnehin nie wirklich gut funktionieren – wer sich und seine Umgebung nicht völlig einstauben will, sollte ohnehin eine externe Absauge benutzen. Die lässt sich natürlich auch an der Mirka Deros problemlos anschließen. Der zugehörigen Anschlussstutzen ist drehbar, wodurch man beim Arbeiten weit weniger durch einen starren Schlauch behindert wird.

Ähnlich wie der Konkurrent Festool spendiert auch Mirka seinem Exzenterschleifer ein abnehmbares Stromkabel. Das ist robust verstärkt, um Kabelbruch vorzubeugen, und lässt dem Nutzer mit einer Länge von satten vier Metern viel Freiheit beim Arbeiten. Der Stecker ähnelt einem Kaltgerätestecker, wie man sie beispielsweise von PCs kennt, ist aber nicht ganz identisch: Da der dritte, mittige Pin eine andere Form aufweist, passen solche Stecker leider nicht an die Anschlussbuchse der Maschine.

Nachteile

Schon beim Wort »Profi« konnte man es sich vermutlich denken und ein Blick auf das Preisschild bestätigt es: Der Mirka Deros 5650CV ist nicht billig. Zwar ist das Meckern auf hohem Niveau, denn der Gegenwert, den man für das Geld bekommt, ist enorm und für andere Profi-Maschinen muss man noch deutlich mehr hinblättern.

Trotzdem muss sich jeder selbst die Frage stellen, wofür und wie häufig er einen Exzenterschleifer benötigt, denn 400 Euro aufwärts sind und bleiben eine Menge Geld – für einmaliges oder auch gelegentliches Abschleifen lohnt sich die Investition nicht, da tut es auch ein günstigeres Gerät, wie unser Preistipp von Metabo.

Mirka Deros 5650CV im Testspiegel

Die Kollegen von der Zeitschrift Heimwerker Praxis (03/2019) haben die Mirka Deros 5650 CV getestet und zeigen sich ebenfalls begeistert von der guten Handhabung und den Schleifergebnissen:

»Hat man sich einmal an die kompakte Bauform gewöhnt, gibt es kein Zurück mehr. Der Deros 5650CV lässt sich leicht führen. Durch seine flache Bauform neigt er nicht zum Kippen und kann auch an beengten Stellen eingesetzt werden […] Der Abtrag des Deros 5650CV ist enorm. Mit grobem Schleifmittel bestückt, sind selbst dicke Lackschichten im Nu entfernt. Mit feiner Körnung liefert er exzellente Oberflächen. Die Absaugung funktioniert sehr gut.«

Heimwerker Praxis vergibt 4,5 von 5 möglichen Sternen und schlussfolgert:

»Der Mirka Deros 5650CV setzt für uns aktuell die Maßstäbe in Sachen Exzenterschleifer. Top Ergonomie, hervorragende Schleifergebnisse und extrem langlebige Konstruktion – das ist schleifen auf höchstem Niveau.«

Alternativen

Die Mirka Deros 5650CV ist ein Profi-Schleifer, aber auch Anfängern gelingt die Bedienung problemlos. Allerdings ist sie eben auch recht teuer und der Motor ist mit 350 Watt bei Weitem nicht der stärkste auf dem Markt. Wer größere Projekte plant oder ein günstigeres Modell sucht, wird mit unseren Alternativen glücklicher werden.

Für Profis

Festool Rotex RO 150 FEQ-Plus

Exzenterschleifer Test: Festool Rotex Ro 150 Feq Plus
Groß, kraftvoll und sehr teuer: Wer sich für den RO 150 FEQ-Plus entscheidet, meint es mit dem Schleifen ernst.

Sei es aufgrund des bulligen, großen Gehäuses oder des starken Motors, die Festool Rotex RO 150 FEQ-Plus macht Eindruck! Die Schleifergebnisse des 2,3 Kilogramm schweren Boliden sind hervorragend, zumal die Rotex RO 150, im Gegensatz zu den meisten günstigeren Exzenterschleifern, auf ein Getriebe setzt.

Stärkster Motor im Testfeld

Befeuert wird die 150 Millimeter große Schleifplatte von einem vor Leistung nur so strotzenden Motor: Mit 720 Watt ist er mit Abstand der stärkste im Testfeld, annähernd doppelt so druckvoll wie die Zweitplatzierten von Bosch und Dewalt, die es auf gerade einmal 400 Watt bringen. Vor allem, wenn man in kurzer Zeit große Flächen bearbeiten will, gibt es kaum eine bessere Wahl als die Rotex.

Dafür muss man aber auch wissen, was man macht – und man muss die enorme Kraft des Motors zu bändigen wissen. Wenn man nicht aufpasst, hat man schnell eine tiefe Delle ins Material geschliffen. Aber wie gesagt: Die Rotex ist eine Maschine für Profis und nichts für Anfänger.

Wie bei Festool üblich, lässt sich das Stromkabel mühelos und schnell tauschen. Das »Plug-It« genannte Konzept gehört mittlerweile zum Hersteller-Standard und klappt wie eh und je: Anstecken, umdrehen, fertig. Hat man mehrere Festool-Werkzeuge in Gebrauch, spart man sich so die Fummelei an ungünstig liegenden Steckdosen und einhergehend jede Menge Kabelsalat. Außerdem lässt sich das Kabel bei einem Defekt ohne Probleme austauschen.

Das »Plus« in Festool Rotex RO 150 FEQ-Plus verrät, dass die Maschine in einem Systainer-Koffer geliefert wird. Darin befindet sich neben den bereits erwähnten Zubehörteilen auch eine Schutzlippe, die verhindert, dass man stehende Flächen versehentlich anschleift. Das ist etwa beim Abschleifen von Treppenstufen hilfreich.

Per Schalter kann kann man zwischen zwei Modi wählen, einem Exzenter- und einem Getriebemodus. Im getriebegesteuerten Modus ist der Abtrag enorm, allerdings ist die Maschine dann nur noch mit einiger Kraft unter Kontrolle zu halten, was schnell anstrengend werden kann. Im normalen Exzenterschleifer-Modus kann man deutlich feiner arbeiten. Fürs Finish kann man wahlweise noch eine Polierscheibe dazukaufen.

Kraftvoll und schwer

Das Arbeiten über Kopf, beispielsweise beim Abschleifen eines Türstocks, ist angesichts des hohen Gewichts keine leichte Aufgabe. Hilfreich ist der massive Zusatzgriff, der sich sowohl links als auch rechts an der Maschine anbringen lässt, was nicht nur Linkshänder freuen dürfte. Außerdem entwickelt die Rotex im Einsatz eine nicht zu unterschätzende Lautstärke – das Tragen eines Gehörschutzes ist ratsam.

Die Rotex RO 150 ist schnell, stark und praktisch und untermauert wie kaum ein anderer Exzenterschleifer den Profi-Anspruch der Firma: Die Maschine ist ganz klar für Leute konzipiert, deren Zeit Arbeitszeit ist und Geld kostet – da macht sich auch der hohe Anschaffungspreis schnell bezahlt.

Für den privaten Gebrauch dürfte die Maschine den meisten dagegen zu teuer sein. Wer die Ausgabe nicht scheut und ein wenig Muskelschmalz mitbringt, findet in der Festool Rotex RO 150 FEQ-Plus aber einen kraftvollen Helfer – besonders für größere Vorhaben.

Gut & günstig

Metabo SXE 3125

Für deutlich weniger Geld zu haben ist die Metabo SXE 3125. Der Hersteller legt stets Wert darauf, seinen Profi-Anspruch zu unterstreichen – in Abgrenzung zu den günstigen Heimwerkermaschinen aus dem Baumarkt. Tatsächlich liegt die SXE 3125 irgendwo dazwischen: Gegen die teuren Schleifer-Musterschüler von Festool und Mirka muss das Gerät zurückstehen, gegenüber der günstigen Konkurrenz weiß sie sich hingegen bestens zu behaupten.

Gute Ergonomie und Handhabung

Die Ergonomie der Maschine ist angenehm. Der Drehzahlregler ist an einer Stelle positioniert, die man während des Arbeitens gut erreichen kann. Lediglich die Bauhöhe ist grenzwertig, denn der Schwerpunkt des Exzenterschleifers liegt dadurch etwas zu hoch für unseren Geschmack, geht aber gerade noch in Ordnung. Immerhin kann man dank des länglichen Griffs auch problemlos beidhändig arbeiten, was besonders nützlich ist, wenn man mal etwas mehr Druck ausüben möchte.

Die Metabo SXE 3125 ist sehr gut verarbeitet und fühlt sich sehr stabil an. Der Lauf des 310 Watt starken Motors ist angenehm ruhig und die Maschine reagiert sehr direkt auf Betätigungen des Drehzahlreglers.

Nicht so gut gefällt uns der Staubauffangbeutel, auch wenn er keineswegs das Schlusslicht in unserem Test bildet. Generell empfehlen wir ohnehin, beim Schleifen eine Absauganlage oder zumindest einen herkömmlichen Staubsauger anzuschließen, da während der Arbeit doch immer mehr Abtrag herausgeblasen wird als die Gefäße auffangen können.

In Sachen Schleifergebnis braucht sich die SXE 3125 nicht zu verstecken. Sie schafft es mühelos, sich einen Platz in den oberen Rängen zu sichern. Zwar präsentieren die Top-Schleifer von Mirka und Festool noch gelungenere Ergebnisse, kosten aber auch ein Vielfaches.

Wer einen grundsoliden Exzenterschleifer zu einem verhältnismäßig günstigen Preis sucht, ist mit der Metabo SXE 3125 bestens bedient.

Außerdem getestet

Der Name deutet es schon an, und tatsächlich leistet die Bosch PEX 220 A lediglich 220 Watt – mit Abstand am wenigsten aller getesteten Maschinen. Mit 1,2 Kilogramm ist sie aber zum Glück auch leicht, das Gehäuse schön kompakt und die Laufruhe hoch.

Leider merkt man die geringe Leistung bei der Arbeit sehr deutlich: Viel Abtrag schafft der Exzenterschleifer nicht und unter etwas erhöhten Druck bleibt der Schleifteller gleich vollständig stehen. Darüber hinaus  ist der Auslassstutzen für den Staub hier nicht rund, sondern länglich, weshalb man keine externe Absauge anschließen kann und somit mit dem mitgelieferten, nur mäßig hilfreichen Kunststoffbehälter Vorlieb nehmen muss.

Etwas besser macht es die Bosch PEX 400 AE, die trotz seines Namens nicht 400, sondern nur 350 Watt Leistung liefert, mit 5 Millimetern aber mit einem deutlich größeren Schwingkreis arbeitet, was man in der Praxis auch schnell merkt. Ungeübte könnten mitunter einige Probleme haben, die Maschine unter Kontrolle zu halten. Die Staubbox reißt mit ihren nicht wechselbaren Filterlamellen zwar keine Bäume aus, der Absaugstutzen ist hier, anders als bei der 220 Watt starken Schwester, aber immerhin rund, wodurch sich die Maschine an eine Absauganlage anschließen lässt.

Positiv hervorzuheben ist die Ergonomie: Das Gerät fügt sich gut in die Hand und lässt sich dank des langen Griffs hinten und dem Zusatzgriff an der Vorderseite auch zweihändig gut bedienen. Auch die Verarbeitung lässt nichts zu beklagen.

Insgesamt ist die Bosch PEX 400 AE kein schlechter Exzenterschleifer, wir sind aber auch nicht restlos überzeugt. Gerade in Anbetracht des Preises lohnt sich ein Kauf nur bedingt.

Bosch Professional GEX 125-150 AVE

Wie unser Testsieger von Mirka kommt auch die Bosch GEX 125-150 AVE mit zwei Schleiftellern im Gepäck, einen mit 125 und einen mit 150 Millimetern Durchmesser. Zu deren Wechsel ist der Griff zum beiliegenden Inbusschlüssel von Nöten. Außerdem verfügt das Gerät über einen Staubauffangbehälter, der hier nicht aus Textil, sondern aus Kunststoff besteht und zwar nicht alles erwischt, aber doch immerhin den Großteil des Schleifabtrags zurückhält. Alternativ lässt sich an den Stutzen auch der Schlauch einer Absauganlage anschließen.

Dank des relativ großen Schwingkreisdurchmessers von 4 Millimetern und des 400 Watt starken Motors sieht man beim Arbeiten schnell Erfolge. Laufruhe ist allerdings nicht gerade die Stärke der Maschine und die Größe, der hohe Schwerpunkt und das Gewicht des Geräts erschweren ruhiges Arbeiten noch zusätzlich. Mit dem Kratzer in unserem Buchenholz hatte die Bosch GEX 125-150 AVE außerdem einige Probleme.

Die Dewalt DWE6423 ist ein handliches Modell, das mit einem kleinen Textilsäckchen als Staubbox geliefert wird, das immerhin halbwegs brauchbar funktioniert, wenn es auch nicht alles aufhält. Eine Absauganlage lässt sich ebenfalls anschließen, allerdings wird der Exzenterschleifer dann ungewöhnlich laut – noch lauter als sonst, denn selbst ohne gehört das Gerät mit 91 Dezibel schon zu den lautesten Kandidaten im Test.

Angenehm ist die Handhabung der kompakten Maschine, die sich dank der der geringen Vibration wirklich gut kontrollieren lässt, was vermutlich nicht zuletzt am eher geringen Schwingkreis von nur 2,6 Millimetern liegen dürfte. Der Motor kommt auf lediglich 280 Watt und das merkt man leider auch – schon bei mittlerem Druck auf das Werkstück verweigert der Schleifteller die Zusammenarbeit und bleibt vollständig stehen.

Wirklich schlecht ist die Dewalt DWE6423 nicht, sie hat aber zu wenig Leistung und sticht in keinem Bereich genug heraus, um eine Empfehlung zu rechtfertigen. Im aufgerufenen Preisbereich gibt es bessere Geräte.

Bei der Einhell TC-RS 38 E handelt es sich um ein günstiges Einstiegsgerät für Gelegenheitsheimwerker. Das wird nicht nur am günstigen Preis ersichtlich, sondern auch an der Tatsache, dass der Absaugstutzen in einer Größe gefertigt ist, auf die Schläuche normaler Absaugeanlagen nicht passen. Wie die meisten Modelle kommt der Einhell-Schleifer mit einem Staubbehälter, der hier in Form eines Textilsäckchens beiliegt.

In der Praxis kann der Exzenterschleifer im herstellertypisch roten Gewand leider nicht wirklich überzeugen: Der Schleifteller ist nicht hart genug, die vermeintlich gummierte Grifffläche ist gar nicht wirklich gummiert, sondern wie der Rest des Gehäuses lediglich aus Plastik, wegen des hohen Schwerpunkts lässt die Maschine sich nicht gut führen und aufgrund des geringen Schwingkreises von nur 2 Millimetern hält sich auch der Abtrag in Grenzen. Immerhin gilt das auch für die Vibration, befriedigend ist die Arbeit aber trotzdem nicht.

Der zweite Exzenterschleifer von Einhell im Test hört auf den Namen TE-RS 40 E und stammt aus der sogenannten »Expert«-Reihe des Herstellers, die sich an passionierte Heimwerker richtet. Leider ist die TE-RS 40 E der TC-RS 38 E trotz ihres angegebenen Expertentums nicht allzu weit überlegen.

Die Griffflächen sind diesmal tatsächlich gummiert, einen hochwertigen Eindruck vermittelt die Maschine deshalb aber noch lange nicht. Der Zusatzgriff an der Vorderseite gibt stark nach und bei Belastung geht die Drehzahl sofort in den Keller. Gleichzeitig neigt die Schleifplatte dazu, sich im Werkstück zu verhängen, worauf man nur eingeschränkt reagieren kann, denn die Maschine hat jede Menge Spiel. Tatsächlich sitzt der Schleifteller dermaßen labbrig auf dem Gerät, dass man ihn selbst mit einer Hand ohne Probleme stark neigen kann.

Die Staubbox besteht aus Plastik und fing schon nach zehn Sekunden Schleifen an, den Staub wieder in den Raum zu pusten. Wenigstens lässt einen die TE-RS 40 E eine externe Absauge anschließen, wozu wir auch dringend raten würden – würden wir überhaupt zu dem Gerät raten.

Festool Rotex RO 90 DX FEQ-Plus

Deutlich kleiner als unsere Empfehlung aus demselben Hause ist die Festool Rotex RO 90 DX FEQ-Plus, deren Schleifteller gerade einmal 90 Millimeter misst. Dafür hat sie gleich zwei davon im Gepäck – eine harte und eine weiche Variante – und obendrein einen Delta-Schuh. Der Wechsel geht vorbildlich schnell und ohne Werkzeug vonstatten – super!

Genau wie die Rotex RO 150 setzt auch die Rotex RO 90 DX auf ein Getriebe, entsprechend viel Zug kann der 400 Watt starke Motor auf das Werkstück umsetzen. Außerdem teilt sich der schmale Exzenterschleifer die Festool-typischen Annehmlichkeiten, wie beispielsweise das wechselbare Kabel.

Für große Flächen ist das Modell nicht sonderlich gut geeignet, denn das Risiko, aufgrund des kleinen Schleiftellers und der hohen Leistung Wellen ins Werkstück zu schleifen, ist relativ hoch. Allerdings ist das auch gar nicht der Anspruch des Geräts – dafür gibt es die Rotex RO 150. Die Rotex RO 90 ist sichtlich für feinere Arbeiten konzipiert. Wer eine entsprechende Maschine sucht, kann bedenkenlos zugreifen – der Schleifer ist fantastisch. Aufgrund des hohen Preises und des etwas eingeschränkten Einsatzgebiets geht unsere Empfehlung aber trotzdem an den großen Bruder.

Die TackLife PRS01A-DE war eines der günstigsten Geräte im Test. Der Griff ist gummiert und die Verarbeitung in Hinblick auf den Preis in Ordnung, das Gehäuse ist aber klar von Kunststoff geprägt. Die Staubbox mit ihrer einzelnen, einschichtigen Lamelle scheint nur aufgrund der Kundenerwartungen beizuliegen, denn Staub hält der unausgefeilte Plastikkasten nicht wirklich zurück. Besonders nervig ist dieser Umstand, weil der Absaugstutzen des PRS01A so bemessen ist, dass weder eine Absauganlage noch ein herkömmlicher Haushaltsstaubsauger angeschlossen werden können.

All das ist störend, wirklich untragbar ist aber erst der Motor: Auf unterster Stufe dreht sich die Schleifplatte noch nicht einmal im Leerlauf und selbst auf höheren Stufen bleibt der Teller zwischendurch immer wieder stehen, sobald man ihn auf das abzuschleifende Material drückt. Von den 350 Watt Leistung, die der Exzenterschleifer laut Datenblatt angeblich haben soll, landet so gut wie nichts auf dem Werkstück.

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Kommentare

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Jürgen Meyer
Jürgen Meyer

Ich habe den Text gelesen und musste herzlich lachen. Es beginnt damit, dass das Gitternetz bestimmt nicht von der Firma Abranet ist. Einfach in der Suchmaschine Abranet eingeben und über das Ergebnis staunen. In dem ganzen Vergleich wurden der Festool ETS und der ETS-EC vergessen…nur am Rand. Dann der Bosch GEX. Ist wohl der Standardschleifer im Hobby-Handwerk. Sind alle aufgeführten Schleifer mit bürstenlosen Motoren ausgestattet oder gibt es hier unter noch welche mit Kohlen? Was zwei Sachen bedeutet. 1. zusätzlicher Wartungsaufwand und 2. ist ein birstenloser Motor auch mit weniger Watt stärker im Vergleich. Ich will jetzt nicht weiter meckern,… Mehr... »

Redaktion
Redaktion

Sie haben Recht: Abranet ist natürlich keine Firma sondern eine Marke der Firma Mirka. Wir haben den Fehler korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben in der Vergleichstabelle auch nachgetragen, welche Modelle mit Kohlebürsten arbeiten und welche bürstenlos sind. Den Wartungsaufwand sehen wir weniger kritisch, da Kohlebürsten wenn überhaupt erst nach hoher Laufleistung gewechselt werden müssen und damit eigentlich nur im professionellen Einsatz, wo ein solcher Wartungsaufwand aus unserer Sicht vertretbar ist. Wir hatten übrigens auch den Bosch GEX 125-150 AVE im Test, unser Urteil dazu lesen Sie im Abschnitt „Außerdem getestet“. Natürlich gibt es noch viele weitere Modelle,… Mehr... »

Jürgen Meyer
Jürgen Meyer

Vielen Dank!
Mit den Änderungen liest es sich – zumindest für mich – deutlich runder.

Warum es wichtig und interessant ist über bürstenlose Motoren zu lesen, ergibt sich z.B. aus dem folgenden Artikel. Daher halte ich die Unterscheidung, auch im Hobbybereich für wichtig.

https://www.arrow.de/research-and-events/articles/which-dc-motor-is-best-for-your-application