Fahrradcomputer Test: Dsc03218a
test
Veröffentlicht: 15.4.2021

Der beste Fahrradcomputer

Wir haben 12 Fahrradcomputer für das tägliche Training getestet. Das beste Gerät ist für uns der Sigma BC 14.16 STS. Er bietet alles, was ein Biker braucht und ist intuitiv zu bedienen. Als gelungene Alternativen können wir die GPS-gestützten Cycplus M1 und Xoss G+ sowie den kostengünstigen Ciclo Protos 213 empfehlen.

Florian Glott
ist gebürtiger Allgäuer und beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Mountainbikes und Outdoor-Ausrüstung. Am liebsten ist er in den Bergen und im Wald unterwegs und sucht ständig neue Herausforderungen. Er testet Sport- und Outdoor-Produkte unter anderem für das Bergzeit-Magazin.

Radsport liegt derzeit voll im Trend, und wer seine Leistung auf dem Draht- bzw. Carbonesel verbessern möchte, der wird nicht um einen Radcomputer vorbeikommen. Hier gibt es ein großes Angebot an den unterschiedlichsten Geräten, die auch schnell mal mehrere hundert Euro kosten können.

Einige Fahrradcomputer kommen mit GPS-Funktion, andere beziehen Ortsdaten vom Smartphone, so dass man mit ihnen auch Routen abfahren kann. Vollwertige Fahrrad-Navis sind sie jedoch nicht, die behandeln wir in einem eigenen Test.

Wir haben 12 Radcomputer für den Einsteiger- und Amateurbereich getestet, die auch noch preislich im Rahmen liegen, aber beim Training sehr hilfreich sein können.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Sigma BC 14.16 STS

Test Fahrradcomputer: Sigma BC 14.16 STS
Der kleine Sigma ist ein zuverlässiger, hochwertiger und kabelloser Radcomputer mit nützlichen Funktionen.

Der kleine Sigma BC 14.16 STS ist ein zuverlässiger, hochwertiger und kabelloser Radcomputer mit vielen nützlichen Funktionen. Die Bedingung und Montage ist sehr einfach und ist sowohl für Rennradfahrer und Mountainbiker geeignet. Er ist ein toller Begleiter während des Trainings und die gesammelten Tourdaten lassen sich später noch am Handy mit der Sigma Link App einsehen.

Bester GPS-Radcomputer

Cycplus M1

Test Fahrradcomputer: Cycplus  M1
Der Cycplus M1 ist ein GPS-Radcomputer mit großem Display, einem barometrischen Höhenmesser und lässt sich mit externen Sensoren koppeln.

Der Cycplus M1 ist der beste GPS-Radcomputer im Test. Er bietet das größte Display und verfügt über nützliche Funktionen wie einem barometrischen Höhenmesser. Externe Sensoren lassen sich dank der ANT+ Schnittstelle koppeln und die gefahrene Tour auf der XOSS App einsehen, wenn auch etwas umständlich. Alles in allem ein toller Radcomputer, zum Testsieg hat es jedoch knapp nicht gereicht.

Gut & günstig

Ciclo Protos 213

Test Fahrradcomputer: Ciclo Protos 213
Der Ciclo Protos 213 ist ein einfacher, kostengünstiger und gut verarbeiteter kabelloser Radcomputer mit nützlichen Funktionen.

Der Ciclo Protos 213 ist ein einfacher, günstiger und dennoch gut verarbeiteter, drahtloser Fahrradcomputer für den Gelegenheits- und Freizeitbiker, der gerne wissen möchte, wie lange er unterwegs war. Er ist also perfekt für jeden geeignet, der nur die grundlegenden Funktionen braucht, ohne viel Schnickschnack.

Edle Alternative

XOSS G+

Test Fahrradcomputer: XOSS G+
Der GPS-Radcomputer von XOSS sieht edel aus und lässt sich mit externen Sensoren koppeln, um den Funktionsumfang zu erhöhen.

Der XOSS G+ ist ein edel wirkender GPS Radcomputer und eine echte Alternative zum Cycplus M1. Der Radcomputer mit seinem 1,8 Zoll großen Display ist gut verarbeitet und damit ein echter Hingucker am Lenker. Mit dem G+ lassen sich externe Sensoren koppeln, wodurch er zu einem vollwertigen und einfach zu bedienenden Trainingspartner wird.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerBester GPS-RadcomputerGut & günstigEdle Alternative
Sigma BC 14.16 STS Cycplus M1 Ciclo Protos 213 XOSS G+ iGPSport iGS20E Cat Eye Padrone digital Meilan M3 Mini VDO M1.1 WR Prunus Radcomputer Blusmart Radcomputer BIFY 368C SPGOOD SD-546C
Test Fahrradcomputer: Sigma BC 14.16 STSTest Fahrradcomputer: Cycplus  M1Test Fahrradcomputer: Ciclo Protos 213Test Fahrradcomputer: XOSS G+Test Fahrradcomputer: iGPSport iGS20ETest Fahrradcomputer: Cat Eye Padrone digitalTest Fahrradcomputer: Meilan M3 MiniTest Fahrradcomputer: VDO M1.1 WRTest Fahrradcomputer: Prunus RadcomputerTest Fahrradcomputer: Blusmart RadcomputerTest Fahrradcomputer: BIFY 368CTest Fahrradcomputer: SPGOOD SD-546C
Pro
  • Einfache Bedienung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Einfache Montage
  • Großes Display
  • Einfache Bedienung
  • Einfache Bedienung
  • Günstig
  • Lange Laufzeit
  • Einfache Montage
  • Hochwertiges Design
  • Einfache Montage
  • Einfache Bedienung
  • Hochwertiges Design
  • Mit externen Sensoren koppelbar
  • Genau
  • Günstig
  • Gute Verarbeitung
  • Bedienung unter der Fahrt
  • Großes Display
  • Günstig
  • Günstig
Contra
  • Schwer
  • Nicht koppelbar mit externen Sensoren
  • Ungenau
  • Klobiges Design
  • Nicht koppelbar mit externen Sensoren
  • Display wirkt unaufgeräumt
  • Eingeschränkte Sensormontage
  • Eingeschränkte Montage am Lenker
  • Bedienung unter der Fahrt
  • Akkulaufzeit
  • Wenige Funktionen
  • Verarbeitung
  • Verarbeitung
  • Falsche Angaben zu Funktionen
  • Kleines Display
  • Verarbeitung
  • Falsche Angaben zu Funktionen
  • Kleines Display
  • Verarbeitung
  • Falsche Angaben zu Funktionen
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
GPS-fähigNeinJaNeinJAJaNeinJaNeinNeinNeinNeinNein
WasserfestIPX8IPX6IPX7IPX7IPX6k.A.IPX5k.A.IP65IP66IP54IP54
Anzahl Funktionen laut Hersteller14141315121110520191616
Displaygröße1,8"2,9"1,8"1,8"1,8"2,0"1,6"1,8"2,2"2,8"1,4"1,4"
StromversorgungCR2032 BatterieAkkuCR2032 BatterieAkkuAkkuCR2032 BatterieAkkuCR2032 BatterieCR2032 BatterieCR2032 BatterieCR2032 BatterieCR2032 Batterie und A23 12V
KonnektivitätNFCBluetooth, ANT+KeineBluetooth, ANT+KeineBluetoothKeineKeineKeineKeineKeineKeine
Abmessungen53 x 40 x 15 mm90 x 53 x 20 mm62 x 46 x 16 mm75 x 48 x 19 mm71 x 46 x 22 mm68 x 43 x 1660 x 44 x 19 mm53 x 38 x 16 mm75 x 51 x 1876 x 52 x 17 mm46 x 46 x 19 mm46 x 46 x 19 mm
Gewicht (inkl. Anbauteile)49 g89 g58 g57 g70 g69 g44 g47 g70 g90 g57 g57 g

Welche Funktionen sollte ein guter Radcomputer besitzen?

Ein vernünftiger Fahrradcomputer sollte neben den grundlegenden Funktionen wie Geschwindigkeit, Uhrzeit, Tages- und Gesamtstrecke auch die aktuelle Fahrzeit oder Gesamtfahrzeit anzeigen. Wünschenswert ist zudem, wenn auch noch Durchschnittswerte wie zum Beispiel die Durchschnittsgeschwindigkeit angezeigt werden. Diese Werte helfen einem, den Trainingszustand zu verbessern. Andere Funktionen wie die maximale Geschwindigkeit sind zwar nice to have, aber nicht unbedingt notwendig.

Mit diesen grundlegenden Funktionen kann man viel über die gefahrene Tour oder seinen Trainingszustand erfahren. Wer jedoch noch mehr wissen möchte, für den gibt es Geräte, die auch noch über eine Höhenmessung verfügen oder sogar mit Sensoren zur Pulsmessung, Trittfrequenz oder Leistungsmessung gekoppelt werden können. Mit diesen Radcomputern hat man letztlich einen vollwertigen Trainingspartner, wo sich die Daten später sogar am PC angeschaut werden können.

GPS vs. Sensor

Generell kann zwischen zwei Arten von Radcomputern unterscheiden werden. Zum einen GPS-Radcomputer, die ihre Daten von Satelliten bekommen und zum anderen Radcomputer mit Sensoren. Diese erheben Ihre Daten von einem Sensor und einem Speichenmagneten.

GPS-Radcomputer müssen nicht zwingend auch eine Navigation oder eine Richtungsanweisung beinhalten. Die hier getesteten Geräte liefern lediglich Informationen über die gefahrene Geschwindigkeit oder zurückgelegte Strecke. Die Geräte lassen sich leicht am Rad montieren und sind auch für mehrere Räder verwendbar und besitzen oft noch eine Höhenmessung. Sie sind jedoch teurer in der Anschaffung und nicht ganz so genau wie Radcomputer mit Sensoren.

Korrekt eingestellte Sensoren sind genauer als GPS

Radcomputer ohne GPS verwenden Sensoren zur Datenerhebung. Hierfür wird ein kleiner Magnet an eine Speiche des Vorderrads montiert. Ein an der Gabel montierter Sensor registriert den Magneten bei jeder Umdrehung, wenn sie auf gleicher Höhe und in einem bestimmten Abstand zueinander stehen. So kann der Radcomputer die Daten wie Geschwindigkeit und zurückgelegte Strecke ermitteln. Hier ist es jedoch wichtig, dass zuvor der Radumfang ermittelt und im Radcomputer eingegeben wird. Ansonsten werden die Daten nicht korrekt angezeigt. Solche Radcomputer sind meist günstiger und genauer, die Montage ist jedoch etwas aufwendiger als bei Radcomputern mit GPS.

Bei GPS Radcomputern werden stets Akkus verbaut, die über USB aufgeladen werden können, aber über eine begrenzte Laufzeit von mehreren Stunden verfügen. Bei Radcomputern ohne GPS wird meist eine CR2032 Knopfzelle benötigt. Diese besitzt eine deutlich längere Laufzeit von mehreren Wochen oder Monaten.

So haben wir getestet

Zunächst haben wir uns das Gerät selbst und den dazugehörigen Lieferumfang angesehen. Wir haben überprüft, ob alles notwendig zum Betrieb sowie zur Montage enthalten ist und wie die Verarbeitung des Computers ist. Anschließend haben wir die Fahrradcomputer montiert und dabei gleichzeitig beurteilt, wie die Montage vonstatten ging und ob eventuell noch weitere Arbeiten zum Betrieb notwendig waren. Danach haben wir uns den Computer mit all seinen Funktionen zu Gemüte geführt und bewertet, wie einfach oder eben nicht dieser zu bedienen ist.

Fahrradcomputer Test: Dsc03149a
Testfahrt mit vier GPS-Radcomputer und einem Referenzgerät

Zuletzt wollten wir noch wissen, wie genau die GPS-Radcomputer die Daten erfassen. Dazu haben wir Daten wie gefahrene Strecke oder Durchschnittsgeschwindigkeit mit einem Referenzgerät, einem Garmin eTrex Touch 35, verglichen. Dieses lief auf einer Teststrecke stets parallel mit. Während der Testfahrten konnten wir zudem noch bewerten, wie gut das Display aller Geräte unter Sonneneinstrahlung ablesbar ist und wie die Bedienbarkeit auf unebenen Untergrund ist.

Fahrradcomputer Test: Dsc03192

Testsieger: Sigma BC 14.16 STS

Der Sigma BC 14.16 STS ist ein echter Klassiker und bietet viel für einen vernünftigen Preis, ohne echte Mängel. Der Lieferumfang beinhaltet alles, was man zur Befestigung des Computerhalters und des Sensors braucht, nämlich zwei Gummibänder. Die CR2032 Knopfzellen, die für den Betrieb notwendig sind, sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Testsieger

Sigma BC 14.16 STS

Test Fahrradcomputer: Sigma BC 14.16 STS
Der kleine Sigma ist ein zuverlässiger, hochwertiger und kabelloser Radcomputer mit nützlichen Funktionen.

Die Montage ist denkbar einfach. Beides, der Halter sowie der Sensor wird mit einem Gummiband um den Lenker und um die Gabel befestigt. Der kleine Speichenmagnet wird um eine Speiche geklippt und der Abstand zwischen Magnet und Sensor angepasst, fertig. Die Montage dauert keine Minute. Der BC 14.16 STS bietet übrigens die Möglichkeit, dass zwei Radumfänge in den Einstellungen des Gerätes eingegeben werden können, also zwei Fahrräder mit dem Computer benutzt werden können.

1 von 10
Fahrradcomputer Test: Dsc03192
Das Display ist auf während der Fahrt stets gut ablesbar.
Fahrradcomputer Test: Dsc03193
Der Radcomputer lässt sich einfach in den Halter drehen.
Fahrradcomputer Test: Dsc03194
Mit der linken Taste können Funktionen wie das Höhenprofil gewählt werden.
Fahrradcomputer Test: Dsc03197
Mit der rechten Taste kann aus Funktionen wie maximale Geschwindigkeit gewählt werden.
Fahrradcomputer Test: Dsc03199
Durch Drücken der linken unteren und oberen Taste kann die Hintergrundbeleuchtung aktiviert werden.
Fahrradcomputer Test: Dsc03202
Der Sensor wird mit einem Gummiring einfach und schnell an der Gabel befestigt.
Fahrradcomputer Test: Dsc03203
Der Speichenmagnet wird einfach an einer Speiche befestigt.
Fahrradcomputer Test: Dsc03205
Im Lieferumfang ist alles enthalten, was zum Betrieb notwendig ist.
Fahrradcomputer Test: Dsc03206
Alle Teile des Radcomputers sind gut verarbeitet.
Fahrradcomputer Test: Dsc03212a
Dank der Sigma Link App lassen sich die Tourdaten am Smartphone nochmals betrachten.

Die Verarbeitung des kleinen Computers ist gut und er sieht hochwertig aus. Gleiches gilt auch für den Sensor. Das Einstellen des Gerätes auf die Räder ist recht einfach und selbsterklärend. Dennoch muss man für die Tastenkombinationen einen kurzen Blick in die ausführliche Bedienungsanleitung werfen. Gleiches gilt auch, wenn man die Hintergrundbeleuchtung anschalten will. Ein Anlernen des Sensors war nicht notwendig.

Bedienung

Die insgesamt 14 Funktionen lassen sich gut mit den insgesamt drei Tasten durchschalten. Mit der rechten unteren Taste lassen sich Funktionen wie Strecke, Teilstrecke oder Durchschnittsgeschwindigkeit wählen, mit der linken Taste Funktionen wie Höhe, Steigung oder max. Höhe. Mit Betätigung der oberen Taste kann man im jeweiligen Menü einen Schritt zurück. Auch ist hier die Möglichkeit gegeben, einen Trittfrequenz-Sensor zu verwenden, wodurch das Training noch effektiver wird. Dieser ist aber im Lieferumfang nicht enthalten.

Unter der Fahrt ist der BC 14.16 STS gut zu bedienen. Das 1,8 Zoll große Display bleibt stets gut ablesbar und die Daten werden zuverlässig erhoben.

Auch unterwegs leicht bedienbar

Wieder zu Hause bietet der kleine Begleiter die Möglichkeit, die Tourendaten einsehen zu können. Hierfür muss die Sigma Link App auf dem Handy installiert und NFC aktiviert werden. Dann muss noch kurz der Radcomputer hinzugefügt werden und schon können die Daten in der App eingesehen und gespeichert werden. Dabei wirkt die App durchaus übersichtlich und man findet sich gut zurecht.

Insgesamt ist der kleine Sigma BC 14.16 STS für jeden geeignet. Rennradfahrer wie auch Mountainbiker unterschiedlicher Leistungsstufen werden mit dem Radcomputer glücklich werden. Er beinhaltet alles, was man braucht, sowohl unter der Fahrt als auch zu Hause bei der späteren Analyse und das auch noch zu einem fairen Preis.

Sigma BC 14.16 STS im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine anderen Testberichte zum Sigma BC 14.16 STS.  Sobald welche erscheinen, werden wir diese hier ergänzen.

Alternativen

Wer unbedingt einen GPS-Radcomputer sucht oder nur einen günstigen, kabellosen Radcomputer mit den Basic-Funktionen, für den könnte sich eine der Alternativen lohnen.

Bester GPS-Radcomputer: Cycplus M1

Der Cycplus M1 ist der beste GPS-Radcomputer im Test, zum Testsieg hat es leider jedoch nicht ganz gereicht. Im Lieferumfang ist neben dem M1 nach ein USB-Ladekabel, eine Bedienungsanleitung und der Halter mit drei Gummiringen enthalten.

Bester GPS-Radcomputer

Cycplus M1

Test Fahrradcomputer: Cycplus  M1
Der Cycplus M1 ist ein GPS-Radcomputer mit großem Display, einem barometrischen Höhenmesser und lässt sich mit externen Sensoren koppeln.

Der Radcomputer ist gut verarbeitet und sieht wertig aus. Das 2,9« große Display ist unter allen Bedingungen gut ablesbar und es verfügt über eine automatische Hintergrundbeleuchtung, welche zwischen 18 Uhr am Abend und 9 Uhr in der Früh aktiv ist. Das Durchschalten der insgesamt 14 Funktionen geschieht mit der rechten Taste am unteren Ende. Mit der linken Taste kann das Aufzeichnen der Route gestartet und gestoppt werden. Mit der mittleren Taste kann die Aufzeichnung gespeichert werden. Der Computer besitzt neben den üblichen Standardfunktionen auch noch eine Temperaturanzeige und eine Angabe über die Höhe dank eines barometrischen Höhenmessers. Insgesamt sind die Funktionen auf dem Display gut dargestellt, sodass der Fahrer immer weiß, was er gerade abließt.

1 von 8
Fahrradcomputer Test: Dsc03243
Das große 2,9" Display ist stets gut ablesbar.
Fahrradcomputer Test: Dsc03244
Mit der linken Taste kann das Aufzeichnen der Route gestartet und gestoppt werden.
Fahrradcomputer Test: Dsc03245
Das Durchschalten der Funktionen geschieht mit der rechten Taste.
Fahrradcomputer Test: Dsc03246
Der M1 wird einfach in den Halter hineingedreht.
Fahrradcomputer Test: Dsc03247
Der Halter des M1 wird mit zwei Gummiringen am Lenker fixiert.
Fahrradcomputer Test: Dsc03190
Die Tour kann dank der XOSS App am Smartphone eingesehen und geteilt werden.
Fahrradcomputer Test: Dsc03250
Alle Teile des Sets sind gut verarbeitet.
Fahrradcomputer Test: Dsc03248
Im Lieferumfang ist alles enthalten, was zum Betrieb des M1 notwendig ist.

Auch verfügt der M1 über den größten Akku, laut Hersteller beträgt die Laufzeit bis zu 35 Stunden. Dies jedoch wahrscheinlich ohne Hintergrundbeleuchtung. Schön ist, dass der Computer über eine ANT+ Schnittstelle verfügt, wodurch externe Sensoren wie Pulsmesser oder Trittfrequenz verwendet werden können. Diese Daten werden dann in der linken unteren Hälfte des Displays angezeigt.

Die gefahrene Tour und dessen Daten können später an einem Handy angesehen werden. Hierfür muss die XOSS App installiert werden. Jedoch dauert das Übertragen bzw. Synchronisieren der Daten sehr lange und ist ein wenig umständlich, funktioniert aber dann recht gut. Auch kann die Tour in Portalen wie Strava geladen werden. Im Vergleichstest konnten wir eine Abweichung der gefahrenen Strecke von 3,1% gegenüber dem Referenzgerät feststellen.

Insgesamt ein toller GPS-Radcomputer mit tollen Funktionen, guter Verarbeitung und großem Display. Dank der Möglichkeit der Verwendung von externen Sensoren wird der Cycplus M1 schnell zu einem tollen Trainingspartner.

Einfach, gut und günstig: Ciclo Protos 213

Der Ciclo Protos 213 ist ein einfacher, günstiger und gut verarbeiteter kabelloser Radcomputer. Im Lieferumfang ist neben dem Radcomputer und dem Sensor auch alles zur Befestigung sowie zwei CR2032 Knopfzellen enthalten.

Gut & günstig

Ciclo Protos 213

Test Fahrradcomputer: Ciclo Protos 213
Der Ciclo Protos 213 ist ein einfacher, kostengünstiger und gut verarbeiteter kabelloser Radcomputer mit nützlichen Funktionen.

Die Montage ist sehr einfach und der Sensor sowie der Halter des Computers werden mit Kabelbindern fixiert, wodurch alles bombenfest sitzt. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und es fällt nichts Negatives auf. Ein um den Radcomputer umlaufendes Gummiband schützt das Gerät noch zusätzlich, sollte es einmal herunterfallen.

1 von 8
Fahrradcomputer Test: Dsc03232
Das 1,8" große Display ist immer gut ablesbar.
Fahrradcomputer Test: Dsc03233
Der Computer wird einfach in den Halter gedreht.
Fahrradcomputer Test: Dsc03236
Mit der MODE-Taste lassen sich zwischen Funktionen wie die Durchschnittsgeschwindigkeit wählen
Fahrradcomputer Test: Dsc03237
Mit der SET-Taste können Informationen wie der Kalorienverbrauch gewählt werden.
Fahrradcomputer Test: Dsc03239
Der Speichenmagnet lässt sich schnell und einfach an einer Speiche besfestigen
Fahrradcomputer Test: Dsc03242
Der Sensor wird mit den mitgelieferten Kabelbindern an der Gabel befestigt.
Fahrradcomputer Test: Dsc03229
Alle Teile sind gut verarbeitet.
Fahrradcomputer Test: Dsc03230
Der Lieferumfang beinhaltet alles, was zum Betrieb und Montage notwendig ist .

Nach der Montage und der Einstellung des Radumfanges stehen einem insgesamt 13 Funktionen zur Verfügung, welche in dem großen Vier-Zeilen-Display angezeigt werden und welche man mit der MODE-Taste und der SET-Taste durchschalten kann. Neben den Standardfunktionen wie Fahrdistanz, Durchschnittsgeschwindigkeit oder der Uhrzeit werden auch noch die verbrannten Kalorien angezeigt. Hierbei handelt es sich um grobe Werte, da der Protos 213 nicht mit externen Sensoren gekoppelt werden kann.

Schön ist auch die sogenannte Pendlerfunktion. Hier ist gemeint, dass die Hintergrundbeleuchtung dauerhaft angeschaltet werden kann, falls es dunkel werden sollte. Während der Testfahrt war das Display stets gut ablesbar und die Funktionen ließen sich gut Durchschalten.

Insgesamt ist der Ciclo Protos 213 jedem zu empfehlen, der einen einfachen, kostengünstigen, aber hochwertigen und kabellosen Radcomputer sucht, für das Training zwischendurch.

Edle Alternative: XOSS G+

Der XOSS G+ ist als GPS-Radcomputer vergleichbar mit dem Cycplus M1, jedoch mit ein paar kleinen Schwächen. Zunächst ist neben dem Gerät selbst noch ein USB-Ladekabel und der Halter mit zwei Gummibändern enthalten. Der Halter ist schnell an jedem Lenker montiert und der G+ ist somit gleich einsetzbar. Auch die Satelliten werden schnell gefunden. Insgesamt ist das Gerät gut verarbeitet und macht einen hochwertigen und edlen Eindruck.

Edle Alternative

XOSS G+

Test Fahrradcomputer: XOSS G+
Der GPS-Radcomputer von XOSS sieht edel aus und lässt sich mit externen Sensoren koppeln, um den Funktionsumfang zu erhöhen.

Der Radcomputer verfügt über zwei Tasten, mit denen die insgesamt 15 Funktionen durchgeschaltet werden können und die Aufzeichnung der Tour gestartet bzw. gestoppt werden kann. Die Tasten sind auch während der Fahrt gut zu bedienen und das 1,8 Zoll große Display ist stets gut ablesbar. Neben den üblichen Funktionen besitzt der G+ noch eine Angabe über die Höhe oder die Temperatur und es lassen sich externe ANT+ Sensoren wie Pulsmesser oder Trittsensor mit dem Gerät koppeln.

1 von 7
Fahrradcomputer Test: Dsc03175
Der XOSS G+ wirkt sehr edel am Lenker.
Fahrradcomputer Test: Dsc03176
Mit der rechten Taste lassen sich die unterschiedlichen Funktionen durchschalten.
Fahrradcomputer Test: Dsc03177
Mit der linken Taste kann eine Tour gestartet und beendet werden.
Fahrradcomputer Test: Dsc03174
Der Halter des XOSS G+ wird mit zwei Gummiringen am Lenker fixiert.
Fahrradcomputer Test: Dsc03173
Der G+ lässt schnell in den Halter hinein drehen.
Fahrradcomputer Test: Dsc03178
Im Lieferumfang ist alles Notwendige für den Betrieb enthalten.
Fahrradcomputer Test: Dsc03180
Alle Teile sind hochwertig verarbeitet.

Wieder zu Hause kann man die Tour zum Beispiel auf Strava anzeigen lassen. Hierzu muss zunächst die XOSS App auf dem Handy installiert werden und wie auch schon beim Cycplus M1 der Track synchronisiert werden, was ebenfalls etwas umständlich und gegebenenfalls etwas langwierig ist.

Bei der Testfahrt und dem anschließenden Vergleich mit dem Referenzgerät konnten wir eine Abweichung von 5,5% der gefahrenen Strecke feststellen. Somit ist der XOSS G+ das ungenauste Gerät im Test.

Insgesamt ist der XOSS G+ GPS Radcomputer ein vernünftiges und gut verarbeitetes Gerät. Er ist etwas günstiger als der Cycplus M1, dafür aber etwas ungenauer. Es lassen sich ebenfalls externe Sensoren mit dem Gerät koppeln, wodurch der XOSS G+ zu einem perfekten kleinen Trainingspartner wird.

Außerdem getestet

iGPSport iGS20E

Der iGPSport iGS20E ist ein einfacher und unkomplizierter GPS-Radcomputer. Im Lieferumfang ist neben dem Computer noch ein USB-Ladekabel und zwei Halter mit jeweils zwei Gummiringen zur Befestigung enthalten. Somit gestaltet sich die Montage sehr einfach und ist schnell passiert. Die Verarbeitung ist recht hochwertig, sieht aber im Vergleich zu dem XOSS G+ etwas günstiger aus.

Der iGS20E verfügt über 12 Anzeigedaten, welche mit der rechten Taste unter dem Display durchgeschaltet werden können. Neben den üblichen Funktionen besitzt der iGS20E noch eine Angabe über die Höhe oder die Temperatur. Ein Aufzeichnen der Tour kann mit der linken Taste gestartet und gestoppt werden. Das Bedienen der Tasten ist auch während der Fahrt kein Problem. Schön an dem Computer ist, dass er über eine intelligente Hintergrundbeleuchtung verfügt, welche sich eine Stunde vor Sonnenuntergang bzw. Sonnenaufgang ein-und ausschaltet.

Bei der Vergleichsfahrt mit dem Referenzgerät konnten wir eine Abweichung von ca. 2,2% der gefahrenen Strecke feststellen. Somit ist das iGPSport iGS20E das zweitgenauste Gerät im Test. Die gefahrene Tour kann nachträglich am PC geöffnet und angesehen werden. Hierzu wird die Tour als .FIT Datei auf dem Gerät gespeichert. Mittels USB kann diese dann in einem entsprechenden Programm oder auf einer Plattform wie Strava geöffnet werden, was gut und schnell funktioniert. Schade ist, dass keine externen Sensoren mit dem Gerät gekoppelt werden können. Wäre dies der Fall, dann wäre der iGS20E eine Empfehlung wert.

Wer also einen einfach und gut funktionierenden GPS-Radcomputer sucht und schnell mal die Tour auf einen Rechner nachvollziehen will, wird mit dem iGPSport iGS20E bestimmt glücklich.

Cat Eye Padrone digital

Der Cat Eye Padrone digital ist ein kabelloser Radcomputer mit nützlichen Funktionen, hier und da aber nicht ganz durchdacht. Zunächst beinhaltet der Lieferumfang alles, was zum Betrieb und Montage notwendig ist. So ist neben dem Halter ein kombinierter Geschwindigkeits- und Trittfrequenz-Sensor mit zwei kleinen Magneten enthalten. Auch die CR2032 Knopfzellen waren dabei.

Die Montage ist etwas komplizierter. Der Computer wird mit einem speziellen Halter am Lenker fixiert, was etwas umständlich ist. Danach sitzt das Gerät aber bombenfest. Die Montage des Sensors ist zwar einfach, aber da es sich um einen kombinierten Sensor handelt, kann er nur an eine Stelle am Rahmen befestigt werden. Dies ist dann ein Nachteil, wenn genau hier die Bremsleitungen verlaufen und so der Sensor nicht stramm mit Kabelbindern festgezogen werden kann. Das Einstellen des Computers ist recht einfach, aber nicht intuitiv. Hier lohnt sich ein Blick in die Bedienungsanleitung, in der alles gut beschrieben ist.

Ist der Padrone digital fahrbereit und am Lenker fixiert, lassen sich die einzelnen Funktionen problemlos durchschalten. Das Display ist immer gut ablesbar, es wirkt aber etwas chaotisch und nicht ganz so aufgeräumt wie zum Beispiel beim Testsieger. Der Padrone verfügt über Bluetooth und mit der entsprechenden Cat Eye Cycling App können die Daten parallel am Handy eingesehen werden und später auf Portalen wie Strava geteilt werden.

Alles in allem ist der Cat Eye Padrone digital ein hervorragend verarbeiteter drahtloser Radcomputer mit vielen nützlichen Details, aber mit ein paar Schwächen. Vor allem Rennradfahrern dürft der Padrone zusagen.

Meilan M3 Mini

Der Meilan M3 Mini ist ein kleiner und einfach GPS-Radcomputer. Neben dem Computer selbst ist noch ein USB-Ladekabel, eine Bedienungsanleitung, die Halterung und Kabelbinder enthalten. Die Verarbeitung des M3 Mini ist gut, und auch die Tasten lassen sich gut drücken. Nur während der Fahrt ist das Bedienen der Tasten nicht ganz so einfach. Hier wäre es vielleicht besser gewesen, die Tasten nicht am oberen Ende des Gerätes zu verbauen, sondern am unteren Ende.

Die Montage ist recht einfach und dank der Kabelbinder sitzt die Halterung bombenfest. Ein Wechsel zwischen zwei Rädern wird so aber etwas komplizierter. Zu erwähnen ist, dass der M3 Mini zwar ohne Probleme am Vorbau befestigt werden kann, ein Drehen des vorgeformten Unterleggummis um 90° ist nicht ohne weiteres möglich. Hier müsste man zwei kleine Kunststoffnasen zuerst am Halter entfernen.

Die Bedingung des Computers selbst ist nicht ganz so intuitiv. Hier ist ein Blick in die Bedienungsanleitung sinnvoll, wenn man zum Beispiel herausfinden möchte, wie man das Aufzeichnen der Tour startet. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller zwischen 8 und 12 Stunden, je nachdem ob man die Bildschirmbeleuchtung aktiviert hat oder nicht, und ist von den getesteten Geräten die geringste, aber dennoch ausreichend für eine Tagestour. Bei der Testfahrt mit dem Referenzgerät war der kleine MEILAN M3 Mini der genauste und hat exakt die gleiche Fahrstrecke gemessen wie das Referenzgerät.

Wer also einen kleinen GPS-Radcomputer ohne viel Schnickschnack sucht, wird mit dem kleinen MEILAN M3 Mini bestimmt glücklich werden.

VDO M1.1 WR

Der VDO M1.1 WR ist hochwertig verarbeitet und der einzige Radcomputer mit Kabel zwischen Sensor und Computer im Test. Im Lieferumfang ist alles enthalten, was zur Benutzung des Radcomputers notwendig ist. Die Montage des M1.1 WR ist einfach und die mitgelieferten Kabelbinder halten alles fest in Position. Nur das Verlegen des Kabels um die Gabel hoch zum Lenker ist etwas aufwendiger und erfordert etwas Übung. Hier macht es Sinn, das Kabel stets in Wicklungen zu Verlegen. So lässt sich die Länge am Ende gut einstellen.

Die Bedingung ist sehr einfach. Mit den zwei roten Tastern kann zwischen den einzelnen Funktionen hin und her geschalten werden. Hier ist zu bemängeln, dass der M1.1 WR lediglich über nur fünf Funktionen verfügt. Diese wären die Uhrzeit, Geschwindigkeit, Strecke und Gesamtstrecke sowie die Fahrzeit.  Mittelwerte von zum Beispiel der Durchschnittsgeschwindigkeit findet man hier nicht. Die Daten werden aber zuverlässig und dem Fahrer gut sichtbar angezeigt. Auch das Bedienen der Taster unter der Fahrt ist kein Problem.

Alles in allem ein gut verarbeiteter, aber einfacher und kostengünstiger Radcomputer, der für den ein oder anderen Gelegenheitsbiker ausreichend sein dürfte. Der M1.1 WR dürfte aber auch für Kinderräder interessant sein, wo es nur darum geht die gefahrene Strecke oder Geschwindigkeit anzuzeigen.

Prunus Radcomputer

Der Prunus Radcomputer ist ein einfacher und gut ablesbarer, drahtloser Radcomputer mit vielen Funktionen. Zunächst kommt der Radcomputer mit dem nötigen Zubehör zur Befestigung des Halters und des Radsensors sowie zwei CR2032 Knopfzellen. Die Verarbeitung des Radcomputers sowie des Zubehörs sind mäßig und die Montage geht schnell und unkompliziert. Die mitgelieferten Kabelbinder halten alles in Position. Lediglich das ein- und ausklippen des Computers in die Halterung ist schwergängig.

Die Bedienung des Radcomputers ist sehr einfach. Hier können mit zwei großen Schaltern zwischen den Funktionen hin und her geschalten werden. Diese sind auch während der Fahrt gut zu bedienen. Am oberen Ende befindet sich noch ein Touch-Schalter für die grüne Hintergrundbeleuchtung.

Neben den üblichen Funktionen wie Durchschnittsgeschwindigkeit kann der PRUNUS Radcomputer auch noch die Temperatur anzeigen sowie die verbrannten Kalorien und das verbrannte Fett. Dabei muss das Alter und Gewicht des Fahrers in den Einstellungen hinterlegt werden. Leider kann kein Pulsmessgurt mit dem Radcomputer gekoppelt werden, sodass diese Angaben nur grobe Richtwerte sein dürften.

Insgesamt ist der Radcomputer von PRUNUS für all diejenigen geeignet, die einen einfach zu bedienenden Computer mit großem Display suchen, der noch über ein paar nette Zusatzfunktionen verfügt und das zu einem fairen Preis.

Blusmart Radcomputer

Der Blusmart Radcomputer besitzt ein großes und gut ablesbares Display und kann für zwei Räder verwendet werden.

Der Lieferumfang des Radcomputers beinhaltet sogar zwei Radsensoren und zwei Speichenmagnete. So lassen sich in den Einstellungen des Computers zwei Radumfänge einstellen und durch Drücken der MODE-Taste für sechs Sekunden auch zwischen den Rädern hin und her schalten. Weiter ist im Lieferumfang noch ein Aero-Halter beinhaltet, der fest um den Lenker verschraubt werden muss und den Radcomputer fest in Position hält. Leider wird nur ein Halter mitgeliefert, was das Wechseln zwischen zwei Rädern deutlich erschwert, wenn nicht noch ein zusätzlicher Halter separat dazugekauft wird.

Die Qualität der Einzelteile ist nur mäßig. So besitzt der Kunststoffhalter scharfe Kanten und alles wirkt günstig verarbeitet. Weiter ist auch noch ein Rascheln durch ein loses Teil im Inneren des Computers zu hören. Hier ist fraglich, wie lange der Radcomputer funktioniert. Die Montage ist recht einfach und selbsterklärend. Bedienen lässt sich der Computer über zwei Touch-Tasten an der unteren Seite des Gerätes. Eine Bedienung mit geschlossene Radhandschuhen ist nicht möglich.

Der Hersteller wirbt mit insgesamt 19 Funktionen. Auch dies ist bei genauerem Hinsehen nicht richtig, dann auch hier wird das Einstellen des Reifenumfangs oder das Wählen zwischen km/h oder m/h als Funktion verkaufet. Ansonsten besitzt er ähnliche Funktionen wie der PRUNUS Radcomputer, welche verlässlich funktionieren und gut ablesbar sind.

Insgesamt raten wir von einem Kauf ab. Hier kann für gleiches Geld etwas Hochwertigeres erworben werden.

BIFY 368C

Der BIFY 368C ist ein einfacher, kabelloser Radcomputer und eines der günstigsten Modelle im Test. Im Lieferumfang sind neben dem Radcomputer, Sensor und Speichenmagneten auch die notwendigen Kabelbinder und Halter zur Befestigung sowie kleine Schaumstoffunterleger enthalten. Auch die beiden CR2032 Knopfzellen waren dabei.

Die Verarbeitung der Einzelteile ist eher mäßig und auch die Haptik überzeugt nicht wirklich. Die Montage und das Einstellen des Radcomputers ist sehr einfach und dank der Kabelbinder ist alles immer an Ort und Stelle. Lediglich das Ein- und Ausklicken des Computers aus dem Halter ist etwas fummelig.

Auch hier ist enttäuschend, dass der Hersteller mit vermeintlich 16 Funktionen wirbt, bei genauerem Hinsehen jedoch wird zum Beispiel die Kabellosigkeit als Funktion verkauft. In Wirklichkeit besitzt der Radcomputer deutlich weniger Funktionen, die einen Informationsgewinn darstellen. Diese funktionieren dann aber recht gut.

Auch hier raten wir von einem Kauf ab, da dem Käufer etwas vorgegaukelt wird. Die paar Euro, die der BIFY 368C kostet, sind in einen anderen Radcomputer jedenfalls besser investiert.

SPGOOD SD-546C

Der SPGOOD SD-546C Radcomputer ist baugleich zu dem BIFY 368C und keine Kaufempfehlung. Im Lieferumfang ist alles enthalten, was zur Montage und Betrieb notwendig ist. So befindet sich neben der CR2032 Knopfzelle auch eine A23 12V Batterie für den Sensor im Lieferumfang. Die Verarbeitung der Einzelteile ist eher Mäßig und fühlen sich auch billig an. Die Montage ist jedoch sehr einfach und geht schnell. Auch die Bedingung und das Einstellen des Computers ist unkompliziert.

Enttäuschend ist jedoch, dass der Radcomputer laut Hersteller 16 Funktionen besitzen soll. Dies ist leider nicht der Fall. Hier werden dem Käufer zum Beispiel das Einstellen des Radumfanges oder ein »Signal Interference-Resistance«, was immer das auch sein mag, als Funktion verkauft. Nützliche Funktionen, die einem Informationen liefern, besitzt der SD-546C nur sieben, welche aber gut funktionieren.

Letztlich raten wir von dem Kauf ab, da hier dem Käufer etwas vorgegaukelt wird. Selbst die paar Euro sind in einen anderen Radcomputer besser investiert.

Die wichtigsten Fragen

Welche Radcomputer sind genauer: GPS oder Sensor?

Wenn die richtige Reifengröße im Gerät eingestellt ist, sind Radcomputer mit Sensor genauer als solche mit GPS. Aber Vorsicht, ein abgefahrenes Profil kann gegenüber einem Reifen mit neuem Profil den Wert verfälschen. Hier gelegentlich nachmessen und nachstellen.

Welche Funktionen sollte ein guter Radcomputer haben?

Gute Radcomputer können neben den Absolutwerten auch Durchschnittswerte wie die Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigen. Gerade diese sind hilfreich, um den Trainingszustand vergleichen und verbessern zu können. Ein Höhenmesser kann auch sinnvoll sein.

Was kostet ein guter Fahrradcomputer?

Radcomputer mit Kabel zwischen Sensor und Halter sind schon ab ca. 15€ zu haben. Höherwertige, drahtlose Radcomputer oder mit GPS sind ab etwa 30€ zu finden, können aber auch schon mal die 100€ Grenze knacken.

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