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Der beste Fahrradrucksack

last updateZuletzt aktualisiert:
Fahrradrucksack Test: Vaude Aufmacher
Karin Bünnagel

Karin Bünnagel

ist freie Journalistin in Köln. Ihr Schwerpunkt liegt bei Gesundheits- und Fitnessthemen. Ihre Begeisterung fürs Fahrradfahren, Joggen und Wandern setzt sie auch im Job ein: Sie verfügt über jahrelange Erfahrung in Redaktionen von Fitnessmagazinen wie Wanderlust, Weight Watchers und RADtouren.

Wir haben 13 Fahrradrucksäcke in der Praxis getestet. Für die City ist der Vaude Clubride II die beste Wahl: Er ist leicht und angenehm zu tragen und dank der Rückenbelüftung kommt man auch nicht ins Schwitzen, wenn der Rucksack nach dem Einkauf voll beladen ist.

Viele Fahrradfahrer bevorzugen einen Rucksack für ihre Fahrten. Vor allem bei eher kurzen Distanzen fällt das ständige An- und Abmachen einer Fahrradgepäcktasche weg oder sie wählen den Rucksack aus dem einfachen Grund, weil ihr Rad keinen Gepäckträger hat. Wir haben übrigens auch Fahrradtaschen für den Gepäckträger getestet.

Dazu kommt: Fahrradrucksäcke funktionieren auch ohne Fahrrad gut. Man kann damit einkaufen gehen, unterwegs eine Besichtigungstour machen und dabei trägt man den Rucksack bequem auf den Schultern und hat die Hände für Wichtigeres frei.

Frauenrucksäcke unterscheiden sich von Unisex-Modellen nicht nur im Design. Frauen haben schmalere Schultern als die meisten Männer und auch einen kürzeren Rücken. Dagegen kann die Hüfte breiter sein. Große Frauen mit breiten Schultern und schmaler Hüfte haben mit Unisex-Modellen keine Probleme, schmale und zierliche Männer kommen mit einem Frauenrucksack besser zurecht. Da hilft nur eins: ausprobieren.

Beladen Sie den Rucksack, um zu testen, wie komfortabel er bei Belastung ist. Je größer der Rucksack, umso stärker können sich hier die Unterschiede im Komfort bemerkbar machen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Vaude Clubride II

Test Fahrradrucksack: Vaude Clubride II
Moderner und großer City-Rucksack im mimalistischen Design.

Der Vaude Clubride II ist ideal für alle, die in der Stadt viel zu transportieren haben. Der Tragekomfort ist überaus angenehm, selbst vollgepackt liegt er super auf dem Rücken. Das wasserdichte Material ist ein Grund mehr, ihn täglich zu benutzen. Das Design ist minimalistisch.

Auch gut

Ortlieb Velocity 17

Wer weniger zu transportieren hat oder eine kleine Tasche im Kurier-Style sucht, ist mit dem Velocity 17 von Ortlieb am besten beraten. Der Rucksack verfügt über ein Laptopfach und hat auch voll gepackt einen sehr angenehmen Tragekomfort. Das robuste Material ist wasserdicht.

Für Tourenfahrer

Deuter Trans Alpine 30

Test Fahrradrucksack: Deuter Trans Alpine 30
Toller Rucksack mit vielen Features für Tourenfahrer.

Für Tourenfahrer und Mountainbiker ist der Deuter Trans Alpine 30 die beste Wahl – viele Features am Rucksack sind unterwegs erfreulich sinnvoll, wie die Sitzmatte und das Luftpumpenfach. Der Belüftungskanal sorgt dafür, dass man am Rücken nicht ins Schwitzen kommt. Eine Regenhülle schützt vor widrigem Wetter.

Für kurze Radausflüge

Jack Wolfskin Velocity 12

Test Fahrradrucksack: Jack Wolfskin Velocity 12
Kleiner Tourenrucksack mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Tagesausflüge mit wenig Gepäck macht man am besten mit dem Velocity 12 von Jack Wolfskin. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier enorm. Der kleine Rucksack reicht für Flickzeug, Regenjacke und Brote. Apropos Regen: In unserem Test war der Rucksack trotz Regenhülle außen feucht.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutFür TourenfahrerFür kurze Radausflüge
ModellVaude Clubride IIOrtlieb Velocity 17Deuter Trans Alpine 30Jack Wolfskin Velocity 12Osprey RadialOsprey Raven 10Basil FlexA-Lab Modell DLixada AnmeiluWestgirl FahrradrucksackA-Lab Model BUcon Acrobatics Hajo LotusSpgood Fahrradrucksack
Test Fahrradrucksack: Vaude Clubride IIFahrradrucksack Test: Bildschirmfoto 2020 11 20 Um 17.46.13Test Fahrradrucksack: Deuter Trans Alpine 30Test Fahrradrucksack: Jack Wolfskin Velocity 12Test Fahrradrucksack: Osprey RadialTest Fahrradrucksack: Osprey Raven 10Test Fahrradrucksack: Basil FlexTest Fahrradrucksack: A-Lab Modell DTest Fahrradrucksack: Lixada AnmeiluTest Fahrradrucksack: Westgirl FahrradrucksackTest Fahrradrucksack: A-Lab Model BTest Fahrradrucksack: Ucon Acrobatics Hajo LotusTest Fahrradrucksack: Spgood Fahrradrucksack
Pro
  • Angenehm zu tragen
  • Belüftungskanal am Rücken
  • Wasserdichtes Material
  • Reflektoren
  • Klimaneutral hergestellt
  • Angenehm zu tragen
  • Belüftungskanal am Rücken
  • Wasserdichtes Material
  • Reflektoren
  • Angenehm zu tragen
  • Belüftungskanal am Rücken
  • Regenhülle
  • Viele Extra-Features
  • Hüftflossen
  • Angenehm zu tragen
  • Belüftungskanal am Rücken
  • Regenhülle
  • Helmhalterung
  • Brust- und Hüftgurt
  • Belüftungskanal am Rücken
  • Regenhülle
  • Lageverstellriemen
  • Bleibt stehen
  • Für Frauen
  • Viele -Features
  • Angenehm zu tragen
  • Belüftungskanal am Rücken
  • Bleibt stehen
  • City-Rucksak
  • Wasserdicht
  • Rollverschluss
  • Wasserdicht
  • Gepolsteter Schultergurt
  • Belüftungskanal am Rücken
  • Helmhalterung
  • Leicht
  • Rollverschluss
  • Sieht hochwertig aus
  • Gepolsterte Schultergurte
Contra
  • Wenig Fächer
  • Nicht für Touren geeignet
  • Wenig Fächer
  • Nicht für Touren geeignet
  • Für kurze Touren zu groß und schwer
  • Leicht feucht außen nach Wasser-Test
  • Schwer
  • Nicht Wasserdicht
  • Teuer
  • Halterung für Gepäcksträger stört
  • Lässt sich nicht weit öffnen
  • Breit
  • Kein Hüftgurt
  • Schwer
  • Schultergurte minimal gepolstert
  • Kein separates Fach für Regenhülle
  • Regenhülle hält nicht dicht
  • Instabil
  • Nicht wasserdicht
  • Lässt sich zusammenfalten
  • Kein Belüftungssystem
  • Breit
  • Riemen als Schultergurt
  • Kein Hüftgurt
  • Kein Belüftungssystem
  • Nicht wasserdicht
  • Schwer
  • Kein Hüftgurt
  • Kein Belüftungssystem
  • Kein funktionierendes Belüftungssystem
  • Schultergurt umständlich einstellbar
  • Sieht billig aus
Bester Preis

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Was Sie über Fahrradrucksäcke wissen sollten

Die Last des Rucksacks liegt beim Fahrradfahren auf dem Rücken. Und je schwerer der Rucksack samt Inhalt, umso wichtiger ist der Tragekomfort. Der Rucksack sollte dabei am besten körpernah anliegen.

Aus diesem Grund muss der Rucksack über einen stabilen Rücken – idealerweise ergonomisch geformt – verfügen, sodass die Gegenstände nicht in den Rücken des Fahrers drücken. Das ist umso wichtiger, je gebückter und sportlicher die Sitzposition auf dem Rad ist.

Fahrradrucksack Test: Fahrradrucksack
Mit dem Fahrrad kommt man sportlich an weit entfernte Naturschauplätze – Fahrradfahren ist zudem gelenkschonend und macht vor allem richtig Spaß!

Damit man am Rücken nicht ins Schwitzen kommt, sollte der Rucksack auch eine gute Belüftung haben. Die besten Lösungen sind Kontaktrücken mit Belüftungskanälen und Netzrücken, die den Rucksack mithilfe eines gespannten Netzes etwas vom Körper fern halten.

Ebenfalls wichtig für den Tragekomfort sind gepolsterte und ergonomisch geformte Schultergurte, auch ein Brustgurt und ein Hüftgurt sind sinnvoll, da sie helfen, den Rucksack fest am Körper zu fixieren. In hügeligem, unebenen Gelände erhält der Fahrer aufgrund des Gewichts am Rücken mehr Stabilität. Ein Rucksack, der am Rücken hin und her geschleudert wird, verlangt dem Fahrer nur unnötig Kraft ab, da er dann immer wieder neu die Balance finden muss.

Im Unterschied zu Wanderrucksäcken sind die Hüftflossen nicht von so großer Bedeutung, da das Gewicht beim Fahrradfahren nicht von der Hüfte mitgetragen werden soll. Im Gegenteil: Je nach Fahrposition sind die Hüftflossen sogar hinderlich und störend.

Wasserdichtigkeit

Selbst Schönwetterradler können von einem Regenschauer überrascht werden, daher sollte der Rucksack wasserdicht bzw. nicht sofort durchgenässt sein. Im starken Regen fährt man ja nur in Ausnahmefällen und die meisten suchen sich bei einsetzendem Regen wohl eher ein trockenes Plätzchen zum Unterstellen.

Wasserdichte Rucksäcke sind entweder aus einem wasserdichten Material wie beispielsweise LKW-Planen oder sie verfügen über eine Regenhülle, die meistens im Boden des Rucksacks verstaut ist. Die kann bei Regen über den Rucksack gestülpt werden.

Einen Blick sollte man auch auf die Verschlüsse werfen. Rollverschlüsse schützen das Innere in der Regel besser vor eindringendem Wasser. In puncto Reißverschlüsse sollte man bei Rucksäcken ohne Regenhülle darauf achten, dass sie wasserdicht verschweißt sind.

City-Rucksäcke

Kann ich mein Laptop gut und sicher im Rucksack verstauen? Sieht er schick genug fürs Büro aus? Ein City-Rucksack hat meistens andere Anforderungen zu erfüllen als ein Tourenrucksack. Prüfen Sie, wofür Sie den Rucksack hauptsächlich einsetzen wollen.

Ein Laptop-Fach haben mittlerweile die meisten Rucksäcke, das Fach sollte gepolstert sein und das Laptop schützen. Die meisten sind für Laptops bis zu 15 Zoll ausgelegt – gehen Sie sicher, dass Ihr Laptop auch hineinpasst!

Viel Volumen ist wichtig, wenn Sie auch Einkäufe transportieren möchten. Weitere Zusatzfächer benötigen Sie dafür nicht. Sinnvoll ist aber immer ein kleines Fach für Schlüssel, Portemonnaie und Smartphone, wenn Sie die Sachen nicht am Körper tragen möchten.

Tourenrucksäcke

Flickzeug, Wechselwäsche, Trinksystem – für eine Tour wird der Rucksack anders gepackt als im Alltag. Sinnvoll sind verschiedene Fächer, sodass man seine Siebensachen gut sortieren und vor allem unterwegs auch schnell finden kann.

Für Helmträger: Viele Rucksäcke verfügen über eine praktische Helmhalterung. Das ist oftmals ein Netz, unter dem der Helm sicher aufbewahrt werden kann – oder ein Klicksystem.

Tourenrucksäcke verfügen häufig über die Möglichkeit, ein integriertes Trinksystem mitzuführen. So können Sie eine Trinkblase – die müssen Sie meistens separat kaufen – mit Wasser oder isotonischen Getränken mitnehmen und auf Wasserflaschen verzichten. Durch einen Ausgang legen Sie den Schlauch der Trinkblase nach vorn, sodass Sie unterwegs während der Fahrt trinken können. Allerdings: Die Trinkblase nimmt im Rucksack Platz in Anspruch und spitze Gegenstände können die Blase beschädigen.

So haben wir getestet

13 Fahrradrucksäcke haben wir getestet – sowohl City- als auch Tourenrucksäcke. Das Volumen reicht von 10 bis 34 Litern. Preislich liegt die Spanne von 25 Euro bis 130 Euro.

Fahrradrucksack Test: Alle
Die Rucksäcke aus dem Update 11/2020.

Unser Hauptaugenmerk beim Test lag auf dem Tragekomfort. Dafür haben wir die Rucksäcke vollgepackt und sind damit auf dem Rad in der Stadt und im Stadtpark gefahren. Dabei haben wir auch bewusst Unebenheiten wie Wurzeln ausgewählt, um den Sitz des Rucksacks besser beurteilen zu können.

Interessiert hat uns auch, welche besonderen Features der Rucksack für Fahrradfahrer bereithält. Das fängt beispielsweise mit Reflektoren und der Helmhalterung an und hört bei der mitgelieferten Sitzmatte auf.

Für den Regentest haben wir einfach den Gartenschlauch auf die Rucksäcke gehalten. Vorweg: Den Wasser-Test haben nicht alle bestanden.

Fahrradrucksack Test: Vaude 1a

Testsieger: Vaude Clubride II

Der Clubride II von Vaude ist extrem angenehm zu tragen – selbst dann noch, wenn der Einkauf vom Supermarkt das Innenleben ausfüllt. Der Rucksack hat einen Kontaktrücken mit sechs kleinen Polstern, die mit Mesh bezogen sind. Die Polster sorgen dafür, dass der Rucksack nicht auf dem Rücken des Fahrradfahrers aufliegt und bilden gleichzeitig den Belüftungskanal. So wird auch die Wirbelsäule geschützt. Die Rückseite des Rucksacks ist mit einer Platte verstärkt.

Testsieger

Vaude Clubride II

Test Fahrradrucksack: Vaude Clubride II
Moderner und großer City-Rucksack im mimalistischen Design.

Die Schultergurte sind ergonomisch geformt, ebenfalls gepolstert und mit Mesh versehen. Mit einem Ruck kann der Schultergurt auf die richtige Länge eingestellt werden. Einen Brustgurt sowie einen Hüftgurt hat der Clubride II auch am Start. Beide bestehen aus einfachen Riemen.

Etwas überflüssig ist die Handy- oder MP3-Tasche am Schultergurt. Ein Smartphone passt hier nicht rein.

Verschlossen wird der Rucksack mit einem Rollverschluss, der mit einem weiteren Verschluss zusammengehalten wird. So kann der Rucksack schnell und einfach auf- und zugemacht werden. Vorn befindet sich ein kleines Fach für Schlüssel, Handy und Portemonnaie, das mit einem Reißverschluss versehen ist. Der Reißverschluss ist verdeckt eingenäht und hält auch bei Regen dicht.

An der Front befindet sich auch eine Aufhängung für ein Blinklicht. Der Schriftzug und das Logo reflektieren Licht bei Dunkelheit. Im Inneren sind – in Rot – drei Fächer, ein größeres und zwei kleine sowie eine Schlüsselhalterung. Mit 27 Litern Volumen passt hier einiges rein, ein extra Laptop-Fach mit Polster gibt es leider nicht.

Bei unserem Wasser-Test hat der Clubride II dichtgehalten. Das Wasser perlte von dem wasserdichten Material ab. Der Rucksack wurde klimaneutral und PVC-frei in Deutschland hergestellt. Das Design der Tasche ist minimalistisch. Erhältlich ist der Rucksack in Blau und Schwarz.

Clubride II im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine anderen seriösen Testportale, die den Rucksack unter die Lupe genommen haben. Sobald weitere Testberichte erscheinen, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Zu groß, zu viel City? Es gibt unter unseren Testkandidaten zum Glück noch andere tolle Rucksäcke, die verschiedene Ansprüche bestens erfüllen.

Auch gut

Ortlieb Velocity 17

Ortlieb Velocity 17 – die klassische Kuriertasche in Klein. Ideal für kleinere Menschen oder diejenigen, die nicht viel transportieren möchten. Denn hier passt weitaus weniger rein als in die Clubride von Vaude, 17 Liter Volumen hat der Velocity, aber der Tragekomfort hat uns gleichauf begeistert.

Der Rucksack trägt sich angenehm leicht am Rücken. Eine verstärkende Rückenplatte sorgt dafür, dass sich keine spitzen Ecken in den Rücken bohren. Von außen hat der Velocity ein Rückenpolster, das für den notwendigen Abstand zwischen Rücken und Rucksack sorgt. Zwischen diesen fünf Polstern kann die Luft gut zirkulieren.

Weiteren Tragekomfort bieten die ergonomisch geformten Schultergurte. Sie sind gepolstert und innen mit Mesh ausgestattet. Die Einstellung der Schultergurte funktioniert einfach und intuitiv. Einen Brust- und einen Hüftgurt hat der Rucksack ebenfalls. Beides sind einfache Riemen.

Ganz in Kurier-Manier hat die Tasche einen Rollverschluss, der mit einem Klettverschluss verschlossen wird. Unterhalb des Klettverschlusses kann man bei Bedarf ein Blinklicht oder einen Helm befestigen. Bei Verschleiß erneuert Ortlieb die Klett-Patte.

Das Ortlieb-Logo reflektiert Licht in der Dunkelheit. Im Inneren ist ein großes Fach mit einem Reißverschluss und ein gepolstertes Laptop-Fach. Weitere Fächer sucht man hier vergeblich.

Pluspunkte gibt es auch hier beim Wasser-Test. Das Material hält dicht. Ortlieb gibt auf seine Produkte – übrigens auch Made in Germany – fünf Jahre Garantie. Der Velocity 17 ist in mehreren Farben erhältlich. Es gibt auch immer wieder Sondereditionen.

Für Tourenfahrer

Deuter Trans Alpine 30

Test Fahrradrucksack: Deuter Trans Alpine 30
Toller Rucksack mit vielen Features für Tourenfahrer.

Unsere Empfehlung für Tourenradler: der Trans Alpine 30 von Deuter. Der Rucksack steckt voller Überraschungen für den Fahrradfahrer. Doch zunächst das Wichtigste: der Tragekomfort.

Mit 30 Litern Volumen ist der Trans Alpine der zweitgrößte Rucksack in unserem Test. Der Rucksack hat einen Kontaktrücken mit Belüftungskanal. Die zwei Rückenpolster sind ergonomisch geformt und schützen die Wirbelsäule.

Die Schultergurte sind ebenfalls ergonomisch geformt, gepolstert und mit Mesh überzogen. Auf Höhe der Schulter sind Lageverstellriemen angebracht. Hierüber kann der Rucksack für mehr Belüftung locker eingestellt oder für mehr Stabilität näher an den Körper herangezogen werden.

Der Brustgurt hat eine integrierte Pfeife und kann leicht in der Höhe verstellt werden. Der Hüftgurt hat Hüftflossen mit kleinen Taschen. Der Riemen lässt sich leicht individuell einstellen.

Kommen wir zu den Fächern – davon gibt es viele. Zunächst: Im Boden befindet sich die Regenhülle. An den Seiten sind rechts und links elastische Netz-Taschen eingenäht. Über einen Reißverschluss kann man einfach den Boden des Trans Alpine 30 erreichen. Links an der Seite ist ein Luftpumpenfach. Rechts gibt es ein Einschubfach mit Reißverschluss fürs Handy, das man auch gut erreichen kann, ohne den Rucksack dafür abzusetzen.

Fächer über Fächer: Vorne ist noch ein offenes Einschubfach, ein weiteres Fach mit wiederum einem Fach und drei offenen und einsehbaren kleinen Fächern. Das Hauptfach hat wieder zwei Fächer und verfügt über eine Vorrichtung für ein 3-Liter-Trinksystem. In der Rückwand ist die Sitzmatte verstaut.

Reflektoren am Rucksack und auf der wasserdichten Regenhülle sorgen für Sichtbarkeit im Dunkeln. Der Deuter Trans Alpine 30 ist in drei Farben erhältlich.

Für kurze Radausflüge

Jack Wolfskin Velocity 12

Test Fahrradrucksack: Jack Wolfskin Velocity 12
Kleiner Tourenrucksack mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer nur Ausflüge oder Tagestouren mit dem Rad plant und weniger Gepäck mitnehmen möchte, ist mit dem Jack Wolfskin Velocity 12 gut beraten. Mit zwölf Litern zählt er zu den kleineren Rucksäcken in unserem Test, überzeugt aber auch durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der Tragekomfort ist angenehm. Der Kontaktrücken hat zwei längliche Polster, die ergonomisch geformt sind und einen Belüftungskanal bilden. Die Rückseite ist verstärkt und schützt die Wirbelsäule.

Die Schultergurte sind ergonomisch geformt und leicht gepolstert, was bei dem geringen Volumen ausreichend ist. Der Brustgurt mit Pfeife kann leicht eingestellt werden, der Hüftgurt besteht aus leicht zu handhabenden Riemen.

Der Velocity 12 hat im Boden die Regenhülle, zwei elastische offene Seitenfächer sowie die Möglichkeit, eine Luftpumpe oder Trinkflasche zu befestigen, den Helm zu fixieren und ein Blinklicht anzubringen. Macht man den Helm jedoch am Rucksack fest, erreicht man nicht mehr das Zusatzfach vorn am Rucksack.

Das Hauptfach hat ein elastisches Zusatzfach – beispielsweise für die Trinkblase, eine Vorrichtung dafür ist vorhanden. Bei unserem Wasser-Test ist der Rucksack von außen nur leicht feucht geworden. Der Velocity 12 ist in mehreren Farben erhältlich.

Außerdem getestet

Von dem Hersteller Osprey haben wir auch den Radial getestet. Er hat ein Fassungsvermögen von 34 Litern, ist aber mit fast 1,5 Kilo auch der schwerste Rucksack in unserem Test 11/2020. Dennoch ist er für größere bzw. längere Fahrradtouren gut geeignet. Er hat einen Lageverstellriemen, gepolsterte, ergonomisch geformte Schultergurte, einen Brust- und einen Hüftgurt. Der Rucksack hat einen Netzrücken, sodass kein direkter Kontakt zum Rücken des Fahrers möglich ist. Die Regenhülle befindet sich im Boden des Rucksacks. Es gibt viele Rad-Features: Helm- und Lichthalterung, Einschubfach rechts fürs Handy, das man auch während der Fahrt relativ gut erreichen kann und weitere Fächer im Hauptfach. Und: Der Rucksack hat einen integrierten Ständer und bleibt ohne Weiteres stehen, wenn man ihn abstellt.

Der Raven 10 von Osprey ist der einzige deklarierte Frauen-Rucksack in unserem Test. Und er ist auch der einzige, der gleich eine Trinkblase mitliefert. So ist der Rucksack speziell für Touren ausgelegt: Es gibt eine Helmhalterung sowie eine extra Tasche für Tools – sehr praktisch. Im Hauptfach sorgen mehrere kleine Fächer für Aufgeräumtheit. Auch der Tragekomfort ist angenehm dank des Belüftungskanals am Rücken. Die Schultergurte sind ergonomisch geformt und für das Volumen ausreichend gepolstert. Die Hüftflossen haben kleine Taschen und lassen sich gut einstellen. Der Brustgurt verfügt über einen magnetischen Verschluss. Leider gibt es keine Regenhülle – nach unserem Wasser-Test war der Rucksack innen nass! Weiterer Nachteil: Der Preis ist recht hoch.

Der Basil Flex bleibt ebenfalls kerzengerade stehen, wenn man ihn abstellt, da der Boden verstärkt ist. Der City-Rucksack hat einen Kontaktrücken mit vier Polstern und einem Belüftungskanal. Der Rucksack kann mit dem Hook-on-System auch am Gepäckträger angebracht werden. Uns hat jedoch die Aufhängung im Nacken gestört, als wir den Rucksack beladen transportiert haben. Es gibt ein Zusatzfach außen – der Reißverschluss ist vor Regen geschützt – und eins innen. Der Rucksack wird nach unten hin breiter – da er sich aber nicht so weit öffnen lässt, ist es eher mühselig, darin Sachen zu finden. Der Reißverschluss, mit dem man das Hauptfach öffnet, ist ebenfalls geschützt. Allerdings verhakte sich der Reißverschluss beim Zuziehen immer wieder im Stoff, was sehr ärgerlich war.

Das Modell D von A-Lab ist ebenfalls ein City-Rucksack aus wasserdichter Lkw-Plane. Der Rucksack ist recht breit, er verfügt über einen Mesh-Einsatz am Rücken und gepolsterte Schultergurte, die ebenfalls mit Mesh bezogen sind. Ein Brustgurt sorgt für mehr Stabilität, einen Hüftgurt gibt es nicht. Da bei 26 Litern Volumen viel in den Rucksack passt, wäre das eigentlich wünschenswert. Vorn gibt es ein kleines Zusatzfach, das mit einem verdeckten Reißverschluss geöffnet bzw. geschlossen wird. Innen befindet sich ein gepolstertes und herausnehmbares Laptop-Fach. Der Rollverschluss wird mit einem Haken zusammengehalten. An der Seite hat der Rucksack einen Tragegriff, ebenso wie oben an den Schultergurten.

Der Lixada Anmeilu ist ein kleiner 15-Liter-Rucksack mit Rückenpolsterung und Belüftungskanal. Die Schultergurte sind hier nur minimal gepolstert. Der Rucksack hat einen Brustgurt mit Pfeife sowie einen Hüftgurt. Unten befindet sich das Netz, mit dem der Fahrradhelm am Rucksack befestigt werden kann. Allerdings kommt man dann nicht mehr an das kleine Frontfach heran. Im Hauptfach gibt es ein Zusatzfach, beispielsweise für die Trinkblase, die Vorrichtung für den Schlauch ist vorhanden. Hier befindet sich auch die Regenhülle. Leider hat sie kein separates Fach, sodass spitze Gegenstände im Rucksack die Hülle beschädigen können. Die Regenhülle hat bei unserem Regentest nicht gut abgeschnitten: Der Rucksack war von außen feucht.

Westgirl Fahrradrucksack

Test Fahrradrucksack: Westgirl Fahrradrucksack

Keine Preise gefunden.

Den Fahrradrucksack von Westgirl kann man in die Tasche stecken. Das heißt vor allem: keine Stabilität am Rücken, nichts, was die Wirbelsäule und den Rücken vor spitzen Gegenständen im Rucksack schützt. Dafür wiegt er allerdings noch nicht einmal 300 Gramm. Es gibt auch keine Regenhülle – der Rucksack war nach unserem Wassertest innen nass. Vorne gibt es ein Zusatzfach, das jedoch längst mit dem Reißverschluss geöffnet wird. Innen gibt es ein Fach für die Trinkblase, für den Schlauch sind ebenfalls Öffnungen vorhanden. Der Rucksack lässt sich leider nicht weit öffnen, sodass man mehr mit den Händen als mit den Augen suchen muss. Die Tasche, in der man den Rucksack verstauen kann, ist im Boden untergebracht.

Von A-Lab haben wir auch ein zweites Modell getestet, das Modell B. Ebenso wie das Schwestermodell ist der Rucksack sehr breit. Der Rucksack im Kurier-Stil hat einfache Riemen als Schultergurte. Das Tragegefühl leidet jedoch darunter – vor allem wenn man bedenkt, dass in den 25-Liter-Rucksack eine Menge reinpasst. Der Rollverschluss wird an seinen Enden zusammengeclipst, damit der Rucksack verschlossen ist. So ist bei unserem Wasser-Test auch kein Tropfen nach innen gelangt. An den Kanten gibt es noch Klettverschlüsse, so steht der Rucksack nicht offen, wenn man ihn nicht verschließen möchte. Es gibt nur ein gepolstertes und herausnehmbares Laptop-Fach.

Ucon Acrobatics Hajo Lotus

Der Hajo Lotus von Ucon Acrobatics macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Umso tiefer war der Fall, den der Rucksack in unserem Ansehen erlitt. Das Schlimmste für uns: Der Rucksack ist nicht wasserdicht, in die Fronttasche regnet es förmlich rein, das Wasser sammelt sich dort. Da das Material nicht luftdurchlässig ist, hatten wir noch nach Tagen den Eindruck, dass die Taschen innen feucht sind. Dafür, dass er nur 16 Liter Volumen hat, ist er mit mehr als 1,2 Kilogramm schwer. Die Schultergurte sind gepolstert, ein Belüftungssystem am Rücken gibt es jedoch nicht. Innen finden sich ein Laptop-Fach und zwei kleinere Fächer. Das Hauptfach kann man auch von hinten seitlich öffnen. Der Rollverschluss wird mit einem Klettverschluss zusammengehalten. Der ist jedoch so lang, dass ein Teil davon immer in einer der Fronttaschen verschwindet, was sehr lästig ist, wenn man den Rucksack schnell öffnen möchte.

Spgood Fahrradrucksack

Der Fahrradrucksack von Spgood macht einen billigen Eindruck. Er verfügt zwar über eine Stabilisierung am Rücken, aber bemerkbar macht die sich nicht. Ebenso wenig bekommt man etwas von dem Airflow-System mit, das mit großen Buchstaben den Rücken ziert. Die Polster sind zu niedrig, als dass Luft durch sie hindurch strömen könnte. Viel mehr merkt man das harte Polster am Rücken, wenn der Rucksack vollgepackt ist. An den ergonomisch geformten Schultergurten gibt es eine Tasche für Schlüssel und Smartphone. Allerdings ist der Schultergurt nur schwer einzustellen: Der Riemen befindet sich nah am Rucksack-Rücken, sodass man nach unten und hinten greifen muss – und er lässt sich nicht einfach mit einem Ruck in die richtige Position bringen.

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