Farblaser­drucker Test: Farblaserdrucker
test
Letztes Update: 26.2.2021

Der beste Farblaser­drucker

Wir haben 11 Farblaserdrucker getestet. Der beste für die meisten ist der HP Color Laserjet Pro M255dw. Er druckt in Farbe und Schwarz schnell und in guter Qualität bei moderaten Kosten. Zudem ist er vergleichsweise kompakt und leicht und lässt sich intuitiv bedienen. Aber es gibt auch interessante Alternativen für Sparfüchse und Vieldrucker.

Sven Kloevekorn
begeistert sich seit VC-20-Zeiten für alles, was mit Chips und Platinen zu tun hat. Inzwischen hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Technikjournalist mit den Schwerpunkten PCs, Notebooks und mobile Gadgets. Er hat unter anderem für AndroidNext und Notebookcheck geschrieben und arbeitet außerdem als freier Fotograf.
Letztes Update: 26. Februar 2021

Wir haben vier neue Farblaserdrucker getestet. Der HP LaserJet Pro M255dw löst seinen Vorgänger HP Color LaserJet Pro M254dw als besten Drucker ab und der Brother HL-L8360CDW ersetzt den Oki C332dmw als Empfehung für hohes Druckaufkommen. Nicht mehr erhältliche Drucker wie unseren vormaligen Testsieger  HP Color Laserjet Pro M254dw haben wir aus dem Test entfernt.

17. Dezember 2019

Wir hatten drei Neuzugängen in Gestalt des Canon i-Sensys LBP623Cdw, des Lexmark C3326 sowie des günstigen Oki C532dn, den wir trotz einiger Bedenken neu in unsere Empfehlungen aufgenommen haben.

26. Oktober 2018

Wir haben sechs neue Modelle getestet: Den Brother Hl L3230cdw, den HP Color Laserjet Pro M254dw, den Ricoh Spc260dnw, den Lexmark Cs417dn, den Kyocera Ecosys P5021cdw und den Oki C332dnw.

Dabei gab es einiges an frischem Wind: Der HP ist unser neuer Favorit, der Lexmark, der Kyocera und der Oki sind Empfehlungen.

Weitere Updates

Wenn Sie genug von eingetrockneten Tintenpatronen haben und mit höheren Anschaffungskosten leben können, dann ist ein Farblaserdrucker keine schlechte Idee. Die Kosten für Farbdrucke mit dem Laserdrucker sind mittlerweile deutlich gesunken. Der Textdruck kann bei Laserdruckern schon lange überzeugen, aber wie sieht es mit dem Farbdruck aus?

Wir haben 11 aktuelle Farblaserdrucker getestet. Die Preisspanne lag zwischen rund 100 und 400 Euro – also gar nicht mehr so viel teurer als ein mittelpreisiger Tintenstrahldrucker. Natürlich gibt es auch weitaus teurere Geräte, wir haben uns aber auf erschwingliche Modelle fürs Arbeitszimmer, Home-Office und das kleine Büro beschränkt. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

HP LaserJet Pro M255dw

Test  Farblaser­drucker: HP LaserJet Pro M255dw
Der beste Allrounder für das Arbeitszimmer oder Home-Office.

Der HP Color Laserjet Pro M255dw glänzt mit sehr guter Druckqualität in Schwarz und in Farbe sowie guter Druckgeschwindigkeit. Das grafische Touch-Display hebt sich nicht nur wohltuend von der Konkurrenz ab, sondern erleichtert neben der Einrichtung die Bedienung am Gerät im alltäglichen Betrieb. Wegen seiner relativ kleinen Stellfläche und der niedrigen Bauweise eignet er sich auch fürs Arbeitszimmer bzw. Home-Office. Allerdings ist er nicht gerade leise.

Bester Farbdruck

Kyocera Ecosys P5021cdw

Test  Farb­laser­drucker: Kyocera ECOSYS P5021cdw
Der Kyocera liefert hervorragende Druckergebnisse auch in Farbe und druckt Text recht günstig.

Wenn es beim Druck auf perfekte Qualität ankommt, ist der Kyocera Ecosys P5021cdw der richtige Drucker. In unserem Test liefert er sowohl im Farb- als auch im Schwarzdruck mit die besten Ergebnisse, geht fix zu Werke und ist vergleichsweise leise. Seiner hohen Bauweise und dem hohem Gewicht steht eine relativ kleine Grundfläche gegenüber. Mit der optionalen Extra-Kassette lässt sich die Papierkapazität auf 550 Blatt erhöhen.

Gut & günstig

Lexmark CS417dn

Test  Farb­laser­drucker: Lexmark CS417dn
Der Lexmark liefert für wenig Geld ein sehr gutes Druckergebnis.

Der Lexmark CS417dn hatte vor Corona den günstigsten Anschaffungspreis aller Farblaser im Test und war für unter 100 Euro zu bekommen. In Sachen Druckqualität liegt er im oberen Drittel, bei den Druckkosten auf mittlerem Niveau. Aber der tolle Preis kommt nicht ohne Haken: Den Lexmark kann man nicht per WLAN einbinden, sondern nur per USB-Kabel oder Netzwerkanschluss. Außerdem haben unsere 10 Seiten Text aus dem Standby stolze 70 Sekunden bis zur Fertigstellung benötigt.

Für Vieldrucker

Brother HL-L8360CDW

Test  Farblaser­drucker: Brother  HL-L8360CDW
Rasantes Tempo, hohe Kapazitäten und sehr günstigste Seitenpreise zeichen den Boliden für Vieldrucker aus.

Trotz seines unvermeidlich wuchtigen Auftretens empfehlen wir den Brother HL 8360CDW für das Büro mit erhöhtem Druckaufkommen. Seine Stärken liegen im hohen Drucktempo, seiner (optional) sehr hohen Papierkapazität, der hohen Reichweite der Toner sowie den niedrigsten Druckkosten im Test.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Testsieger Bester FarbdruckGut & günstigFür Vieldrucker
HP LaserJet Pro M255dw Kyocera Ecosys P5021cdw Lexmark CS417dn Brother HL-L8360CDW Oki C532dn Brother HL-L3270CDW Canon i-Sensys LBP623Cdw Lexmark C3326dw HP Color Laser 150nw Brother HL-L3230CDW Ricoh SPC260DNW
Test  Farblaser­drucker: HP LaserJet Pro M255dwTest  Farb­laser­drucker: Kyocera ECOSYS P5021cdwTest  Farb­laser­drucker: Lexmark CS417dnTest  Farblaser­drucker: Brother  HL-L8360CDWTest  Farb­laser­drucker: Oki C532dnTest  Farblaser­drucker: Brother  HL-L3270CDWTest  Farb­laser­drucker: Canon i-Sensys LBP623CdwTest  Farb­laser­drucker: Lexmark C3326dwTest  Farblaser­drucker: HP Color Laser 150nwTest  Farb­laser­drucker: Brother HL-L3230CDWTest  Farb­laser­drucker: Ricoh SPC260DNW
Pro
  • Sehr gute Druck­qualität
  • Benötigt wenig Stell­fläche
  • Eingängiges Touch­screen-Bedienmenü
  • Host-USB leicht zugänglich
  • Hervorragende Druck­qualität in Farbe und Schwarz
  • Vergleichsweise leise
  • USB-Host von vorn zugänglich
  • Benötigt wenig Stellfläche
  • Sehr gute Druck­qualität
  • USB-Host leicht zugänglich
  • Grundsätzlich hohes Druck­tempo (siehe Contra)
  • Sehr hohe Text-Toner-Reichweite
  • Hohes Druck­tempo
  • Niedrigste Druck­kosten im Test Farbe & Schwarz
  • Höchste Toner­reich­weiten im Test
  • Papier­kapazität bis zu 2.380 Blatt
  • Treiber mit Funktionen für Multi-User-Umgebungen
  • Zweitniedrigste Druck­kosten im Test (Schwarz und Farbe)
  • Beherrscht viele Protokolle
  • Sicherheits­funktionen
  • Schneller Druck
  • Vergleichsweise leise
  • Kleine Stellfläche
  • Ergonomische Bedienung am Gerät
  • Großer Funktions­umfang
  • Sicherheits­funktionen
  • Hoher Kontrast
  • Kleine Stellfläche und recht flach
  • Hohes Drucktempo
  • Randlosdruck (mit Einschränkungen)
  • Sehr kompakt
  • Hervorragende Druck­qualität in Farbe und Schwarz
  • Sehr kontrastreich / hoher Farbauftrag
  • Vergleichsweise leise
  • NFC-Unterstützung für Mobilgeräte
Contra
  • Könnte leiser sein
  • Geringe Papier­kapazität (nicht erweiterbar)
  • Ziemlich hoch und schwer
  • Geringe Papier­kapazität (erweiterbar)
  • Toner-Reichweite Text gering
  • Recht laut im Betrieb
  • Kein WLAN
  • Sehr lange Aufwärmzeit
  • Teuer
  • Ausladend
  • Sehr schwer
  • Hoch gebaut
  • Probleme bei feinster Schrift in Farbe (Rot und Gelb)
  • Anstrengendes Betriebs­geräusch
  • Riesige Stell­fläche, sehr schwer
  • WLAN nur optional
  • Fotodruck mit Problemen
  • Probleme bei feinster Schrift in Farbe
  • Probleme bei feinster Schrift in Farbe
  • Geringe Papier­kapazität (nicht erweiterbar)
  • Ausladend
  • Schwer
  • Hakeliger Einzel­blatt­einzug
  • Probleme bei feinster Schrift in Farbe
  • Lange Aufwärmzeit
  • Geringe Papier­kapazität (nicht erweiterbar)
  • Druckte Misch­farben im ersten Anlauf nicht sauber (vertikaler Versatz)
  • Unangenehmes Betriebs­geräusch
  • Wenige Folientasten
  • Geringe Papier­kapazität (nicht erweiterbar)
  • Kein Duplex­druck
  • Enorm hohe Druck­kosten
  • Kassette ragt aus Gehäuse
  • Sehr geringe Papier­kapazität (nicht erweiterbar)
  • Sehr geringe Toner-Reichweite
  • Druckqualität Farbe nur mittelmäßig
  • Sehr langsam
  • Geringe Papier­kapazität (nicht erweiterbar)
  • Langsam
  • Lange Aufwärmzeit
  • Schlechte Druck­qualität, insbesondere im Farb­druck
  • Sehr langsam
  • Geringe Papier­kapazität
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
Tempo gemessen: 10 Seiten Text S/W aus Standby13,3 Seiten/Minute13 Seiten/Minute10 Seiten/Minute13,3 Seiten/Minute16 Seiten/Minute13,3 Seiten/Minute5 Seiten/Minute14 Seiten/Minute13,3 Seiten/Minute7 Seiten/Minute5 Seiten/Minute
Seiten pro Minute lt. Hersteller21 ipm21 ipm30 ipm31 ipm30 ipm24 ipm21 ipm24 ipm18 ipm18 ipm18 ipm
DruckkostenISO Farbseite: 16,7 Cent
SW-Seite: 3,1 Cent
ISO Farbseite: 16,8 Cent
SW-Seite: 2,7 Cent
ISO Farbseite: 13,6 Cent
SW-Seite: 2,4 Cent
ISO Farbseite: 11,5 Cent
SW-Seite: 1,3 Cent
ISO Farbseite: 12,8 Cent
SW-Seite: 1,7 Cent
ISO Farbseite: 17,3 Cent
SW-Seite: 3,3 Cent
ISO Farbseite: 15,2 Cent
SW-Seite: 3 Cent
ISO Farbseite: 17,5 Cent
SW-Seite: 3,6 Cent
ISO Farbseite: 23,1 Cent
SW-Seite: 4,1 Cent
ISO Farbseite: 17,0 Cent
SW-Seite: 3,2 Cent
ISO Farbseite: 14,8 Cent
SW-Seite: 2,5 Cent
Duplexdruckjajajajajajajajaneinjaja
Auflösung600 x 600 dpi1.200 x 1.200 dpi1.200 x 1.200 dpi2.400 x 600 dpi1.200 x 1.200 dpi2.400 x 600 dpi600 x 600 dpi600 x 600 dpi600 x 600 dpiBis zu 2.400 x 600 dpi2.400 x 600 dpi
Lautstärke/Druckkeine Angabe45,5 dB50 dB49 dB54 dB47 dB66 dB51 dBk. A.45 dBk. A.
Papierkapazität Lieferumfang250 Blatt250 Blatt250 Blatt250 Blatt250 Blatt250 Blatt250 Blatt250 Blatt150 Blatt250 Blatt250 Blatt
Mehrzweck- / Einzelblatteinzugja50 Blattja50 Blatt100 Blattjajajaneinjaja
Papierkapazität max.250 Blatt550 Blatt800 Blatt2.380 Blatt1.410 Blatt250 Blatt250 Blatt250 Blatt150 Blatt250 Blattk. A.
KommunikationLAN, WLAN, USB, USB-Host, Wi-Wi DirectLAN, WLAN, USB, USB-Host, Wi-Wi DirectLAN, USB, USB HostLAN, WLAN, USB, USB-Host, Wi-Wi Direct, NFCLAN, USB, optional: WLAN-ModulLAN, WLAN, USB, Wi-Wi Direct, NFCLAN, WLAN, USB, Wi-Wi DirectLAN, WLAN, USB, Wi-Fi DirectLAN, WLAN, USB, Wi-Fi DirectLAN, WLAN, USB, Wi-Fi DirectLAN, WLAN, USB, Wi-Fi Direct
Abmessungen39,2 x 41,9 x 24,8 cm41 x 41 x 32,9 cm29,1 x 44,2 x 40,7 cm44,1 x 48,6 x 31,3 cm42,7 x 57,1 x 27,9 cm43,9 x 46,1 x 25,2 cm43 x 41,8 x 28,7 cm41,1 x 39,4 x 24,438,2 x 30,9 x 21,2 cm41 x 25,2 x 46,1 cm40 x 45 x 32 cm
Mindeststellfläche1.643 cm²1.681 cm²1.799 cm²2.143 cm²2.438 cm²2.024 cm²1.797 cm²1.797 cm²1.180 cm²1.890 cm²k. A.
Gewicht14,8 kg21 kg20,5 kg21,9 kg23 kg18,3 kg15,5 kg16,1 kg10 kg18 kg23,8 kg

Vor- und Nachteile von Farblaserdruckern

Für den reinen Textdruck sind Laserdrucker der Tintenstrahlkonkurrenz weit überlegen: Sie drucken nicht nur schneller, sondern auch wesentlich schärfer und zumindest bei hohem Druckaufkommen in der Regel auch günstiger.

Beim Farbdruck lag der Tintenstrahlerdrucker dagegen früher deutlich vorn, was unter anderem auch an den Anschaffungskosten lag. Mittlerweile sind aber auch Farblaserdrucker mit ihren raumgreifenden vier Toner-Trommeln deutlich erschwinglicher und zudem kompakter geworden, sodass sie auch fürs Arbeitszimmer, das Home-Office oder das kleine Büro eine Überlegung wert sind. Auch die Druckkosten für farbige Prints sind bei Farblaserdruckern nicht mehr unbedingt höher als bei Tintenstrahldruckern.

Wegen der immerhin vier Kartuschen, die irgendwo im Gehäuse untergebracht werden müssen, sind die meisten Farblaser nicht gerade als kompakt zu bezeichnen und daher auch nur bedingt zu Hause sinnvoll einsetzbar. Im kleinen Büro oder im Home Office sieht das schon anders aus.

Größter Vorteil von Farblaser-Printern: Es trocknet keine Tinte ein

Im Alltag haben Laserdrucker einen großen Vorteil gegenüber Tintenstrahlern: Da der Laserdrucker weder mit flüssiger Tinte noch mit Düsen arbeitet, kann bei ihnen auch nichts eintrocknen oder verstopfen. Es gibt auch keine Tintenauffangbehälter, die nach einer Weile ausgetauscht werden müssen. Vor allem bei geringerem Druckaufkommen und bei mehrtägigen oder gar wochenlangen Druckpausen erhöht sich bei Tintenstrahlern die Gefahr verstopfter Düsen. Das Resultat: Wer nur gelegentlich druckt, muss sich mit eingetrockneten Tintenpatronen und Druckerdüsen herumschlagen.

Während sich ein Laserdrucker auch nach langer Nichtbenutzung nur aufheizen muss – was aus dem Standby nur wenige Sekunden dauert – muss ein Tintenstrahldrucker nach längeren Druckpausen erstmal aufwändig die Düsen durchspülen. Das kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch teure Tinte. Bei manchen Tintenstrahl-Kollegen werden diese Wartungsvorgänge gar so oft ausgeführt, dass man auf die Idee kommen könnte, dass es hier vornehmlich darum geht, den Nutzer früher zum Nachkaufen zu zwingen. Mit den teuren Originaltinten machen die Hersteller Kasse und können die eigentlichen Drucker so subventionieren und sogar unter dem Herstellungspreis anbieten.

Fotodruck mit dem Farblaserdrucker?

Dennoch haben Tintenstrahldrucker für einen ganz bestimmten Zweck nach wie vor ihre Berechtigung: Den hochwertigen Fotodruck auf entsprechend beschichtetem Hoch- oder Seidenglanzfotopapier. Denn beim Fotodruck können selbst die besten Farblaserdrucker nach wie vor nicht ansatzweise mit guten Tintenstrahldruckern mithalten.

So wird man niemals die Farbbrillanz eines Tintenstrahldruckers erreichen, auch nicht auf beschichtetem Fotopapier, das zudem bei einigen Laserdruckern sehr gebogen ausgegeben wird. Das liegt daran, dass viele Laserdrucker zwar solche Medien im Treiber zulassen, die Temperatur zum Fixieren aber leider nicht entsprechend angepasst wird.

Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Druckverfahren: Beim Tintenstrahldrucker werden feinste Tintentröpfchen auf das Papier gebracht. Diese Tröpfchen ziehen leicht ins Papier ein – auch in die Hochglanzbeschichtung von Glossy-Medien. Die Papieroberfläche behält dabei ihre Struktur bei, auch nach dem Druck erscheint das Foto entsprechend glänzend oder seidenmatt.

Für den Foto­druck sind Tinten­strahl­drucker viel besser

Beim Laserdruck wird das Tonerpulver dagegen auf das Papier aufgetragen und dann thermisch fixiert. Es bleibt an der Oberfläche und dringt nicht ins Papier ein. Die glänzende Oberfläche des Fotopapiers wird dadurch vom Toner abgedeckt und der Glanz geht weitgehend verloren. Die Bildoberfläche wird also an den bedruckten Stellen wesentlich vom Toner und nicht vom mehr oder weniger glänzenden Papier bestimmt. Oft sind die feinen Pulverstrukturen vom aufgetragenen Toner zu erkennen

Während man bei Tintenstrahldruckern mit gutem Fotopapier noch einiges an Qualität herausholen kann, macht das bei Farblasern wenig Sinn. Im Gegensatz zum Druck mit Tinte hat spezielles Fotopapier beim Laserdruck keinen wirklichen Vorteil gegenüber dem üblichen Normalpapier, wenn man mal von der besseren Haptik und schöneren Oberfläche schwererer Papiere absieht. Deshalb spielt Fotopapier bei Laserdruckern keine nennenswerte Rolle.

Wenn das Drucken von Fotos für Sie entscheidend ist, lesen Sie also am besten unseren Test zum besten Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker oder zum besten Fotodrucker.

So haben wir getestet

Der Markt für Farblaserdrucker für Zuhause oder das kleine Büro ist überschaubar. Längst nicht alle Hersteller von Schwarzweiß-Laserdruckern stellen auch Farblaser her. Auch die Hersteller, die sich hier tummeln, sind sehr zurückhaltend, was den Modellwechselzyklus anbelangt.

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Farblaser­drucker Test: Farblaserdrucker Gruppenbild
Farb­laser­drucker Test: Farblaserdrucker Gruppenfoto
Farb­laser­drucker Test: Alle Drucker
Farb­laser­drucker Test: Lexmark Cs417dn
Farb­laser­drucker Test: Kyocera Ecosys P5021cdw
Farb­laser­drucker Test: Brother Hll3230cdw
Farb­laser­drucker Test: Ricoh Spc260dnw

Im Test mussten alle Farblaserdrucker zeigen, was sie hinsichtlich Handhabung, Druckgeschwindigkeit und vor allem Druckqualität drauf haben. Weil die Druckqualität beim reinen Textdruck bei allen Laserdruckern sehr hoch ist, haben wir besonderes Augenmerk auf den Farbdruck und auch auf den Fotodruck gelegt, bei dem sich Farblaserdrucker traditionell schwerer tun. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Eine gute Figur machen Farblaserdrucker bei Broschüren, Grafiken oder Präsentationen. Auch die Auflösung und somit Lesbarkeit sehr kleiner und auch farbiger Texte ist oft bestechend, einige Laserprinter konnten wir mit unseren Test-PDFs aber doch an ihr Auflösungs-Limit bringen.

Textdruck: Geschwindigkeit und Qualität

Neben den in der Tabelle vermerkten Druckgeschwindigkeiten laut Hersteller, die standardmäßig in »Bildern pro Minute« aka ipm gemessen wird, haben wir einige praxisorientierte Messungen vorgenommen. So haben wir getestet, wie lange die per WLAN oder LAN ins Netzwerk eingebundenen Drucker für zehn Seiten schwarzen Standardtext aus dem Standby-Modus vom Druckbefehl bis zum fertigen Ausdruck brauchen. Dabei haben wir die beste Qualität ausgewählt, die bei Laserdruckern zumeist der Standardqualität entspricht.  Soweit ein Eco-Modus vorhanden ist, haben wir den Test in diesem Modus wiederholt.

Das weniger wichtige Drucktempo bei Fotos haben wir ebenfalls aus dem Energiesparmodus heraus getestet und jeweils unser Testfoto jeweils auf Normalpapier und 200-Gramm-HP-Laser-Fotopapier ausgedruckt, wobei Letzteres wohl auch deswegen länger gedauert hat, weil hier der Einzelblatteinzug genutzt wurde. Soweit hier ein Foto-Preset vorhanden war, kam es natürlich zum Einsatz.

Der Textdruck ist bei allen Geräten sehr gut

Die Qualität des Schwarzweißdrucks sämtlicher Testteilnehmer ist über jeden Zweifel erhaben. Mit bloßem Auge fallen die Texte gestochen scharf aus, und auch mit einer Lupe halten die Unterschiede sich in engen Grenzen. Auffällig ist, dass bei einigen Laserdruckern durch erhöhten Tonerauftrag die Schrift besonders satt und kontrastreich erscheint – das kann aber einen erhöhten Verbrauch nach sich ziehen. Beim Laserdruck sind prinzipiell keine Abstufungen an schrägen Kanten sowie unvollständige oder mit Artefakten versehene Buchstaben und Zeichen zu erkennen.

Farb- und Duplex-Druck

Wirklich sichtbare Unterschiede in der Druckqualität gibt es, sobald Farbe ins Spiel kommt und wenn eine hohe Auflösung erforderlich ist. Um das zu testen, eignet sich die unten abgebildete PDF-Seite aus dem Epson Corporate Profile 2014 sehr gut, weil sie feinste schwarze und farbige Schriften, sehr feine Linien, homogene Flächen und, kleine Fotos und invertierte Zahlen enthält, was die Farblaserdrucker vor eine ordentliche Herausforderung stellt.

 Farblaser­drucker Test: Test Pdf Farbdruck
Mithilfe dieser PDF-Seite haben wir die Qualität des Farbdruckes überprüft.

Mit dem automatischen Duplexdruck hatten die entsprechenden Printer keine Probleme, er gelingt exakt und ohne sichtbaren Versatz. Einige Drucker neigen dazu, beim Duplex-Druck alle paar Seiten eine Kunstpause einzulegen, was sich natürlich beim Drucktempo bemerkbar macht. Bei unseren Empfehlungen konnten wir dieses Verhalten nicht beobachten.

Druckkosten, Papier- und Tonerkapazitäten bei Druckern fürs Home-Office

An einen nur gelegentlich genutzten Farblaserdrucker im Arbeitszimmer oder Homeoffice sind andere Anforderungen zu stellen als an einen Arbeitsgruppen-Drucker im Großraumbüro mit hohem Druckaufkommen. Hier kommt es neben den Druckkosten auch entscheidend auf die Kapazitäten der ggf. erweiterbaren Papierkassetten und der Ablage sowie die Reichweite der Toner an. Viel genutzte Drucker brauchen höhere Kapazitäten und besonders niedrige Seitenpreise, dafür darf der Printer dann auch mehr kosten und schwer und wuchtig daherkommen.

Die Druckkosten unterscheiden sich bei Farb­laser­druckern weniger als bei Tinten­strahlern

Die Druckkosten aller Probanden liegen in Farbe bei 11,5 bis 23,1 und bei schwarzem Text bei 1,3 bis 4,1 Cent, wobei die hohen Werte Ausreißer sind. Sie halten sich im Vergleich zum Tintenstrahler erst einmal im Rahmen. Leider gibt es unseres Wissens (noch) keine Aufstellung, die beispielsweise den Stromverbrauch und die Abnutzung von Verschleißteilen mit einrechnet. Gerade der Stromverbrauch steigt während der Fixierungsphase beim Laserdrucker oft um das zehnfache gegenüber dem eines Tintenstrahlers an.

 Farblaser­drucker Test: HP Color LaserJet Pro M255dw

Testsieger: HP Color LaserJet Pro M255dw

Der HP Color Laserjet Pro M255dw gehört zu den Druckern, die mit vergleichsweise wenig Stellfläche auskommen und außerdem nicht allzu hoch sind. Das ist ein Vorteil, den er gerade im Home Office oder sogar als Farblaserdrucker für den normalen Haushalt sehr gut ausspielen kann.

Testsieger

HP LaserJet Pro M255dw

Test  Farblaser­drucker: HP LaserJet Pro M255dw
Der beste Allrounder für das Arbeitszimmer oder Home-Office.

Gegenüber unserem bisherigen Testsieger HP Color LaserJet Pro M254dw von 2017, der kaum noch erhältlich ist, hat sich nicht viel getan. Wir beschränken uns daher auf die wenigen Unterschiede: Der neue 255er kommt mit einer anderen Patronenserie mit nahezu identischer Reichweite und nur minimalen Unterschieden bei den Druckkosten, aber geringeren Füllständen bei den mitgelieferten Schwarzweiß-Starter-Patronen. Er druckt minimal schneller und verbraucht etwas weniger Strom. Es gibt also keinen Grund, vom alten Modell Abstand zu nehmen, wenn es denn doch noch irgendwo zu bekommen ist.

Bei der Druckgeschwindigkeit liegt der HP im oberen Bereich. Mit 13 Seiten Text pro Minute aus dem Standby (laut Hersteller 21 Seiten pro Minute, ipm) ist er zudem deutlich schneller als die meisten Tintenstrahldrucker – in unserem Testumfeld muss er sich aber einigen noch etwas schnelleren Printern mit maximal 16 Seiten pro Minute wie dem Oki C532dn (30 ipm) geschlagen geben. Der höchste von einem Hersteller genannte ipm-Wert im Test liegt bei 31 Seiten pro Minute. Dieser Wert ist vor allem dann aussagekräftig, wenn eine hohe Zahl an Seiten in einem Rutsch gedruckt werden soll und die Aufwärmzeit nicht so ins Gewicht fällt.

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Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
Direkt über der Papierkassette befindet sich der Einzelblatteinzug für Spezialmedien. Er hat keine Ablage, zieht das Medium aber nach dem Einführen fast komplett ein, danach kann man in Ruhe den Druck starten.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
Die Papierkassette fasst 250 Blatt und kann nicht erweitert werden.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
Wie bei vielen Laserdruckern befindet sich der Stromanschluss links von der Wartungsklappe...
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
...und Ethernet sowie USB oben links.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
Offene Wartungsklappe.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laserjet Pro M255dw
Das farbige Touch-Display gefällt uns sehr gut und kann (wie auf anderen Fotos zu sehen) schräg herausgeklappt werden. Es ist groß genug und reagiert zuverlässig.

Einige Farblaserdrucker wie der Lexmark C3326dw (Randlosdruck!) schaffen ein DIN-A4-Foto in nur 20 Sekunden inkl. Aufwärmzeit, andere wie der Ricoh SPC260DNW kommen auf deutlich mehr als eine Minute.

Beim Druck einer gemischten Seite mit farbigen Grafiken und Schriften zieht der HP Color Laserjet Pro M255dw alle Register: Selbst kleinste Schriften werden perfekt abgedruckt, ob farbig oder schwarz, bei feinster gelber Schrift auf Weiß hatten wir hier wie bei den meisten Printern Probleme mir der Lesbarkeit, was aber auch auf den niedrigen Kontrast zurückzuführen ist. Raster und Streifen sind mit bloßem Auge ebenso wie beim Fotodruck (siehe unten) nicht zu erkennen. Senkrechte Linien sind absolut sauber, bei waagerechten sind mit der Lupe feine Unterbrechungen zu erkennen, sodass sie etwas unruhig wirken. Invertierter Text stellt auch in kleinsten Größen kein Problem dar.

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Farblaser­drucker Test: Hp Laserjet Pro M255dw
HP LaserJet Pro M255dw: Gute Schärfe und sehr gute Lesbarkeit von feinster Schrift bei eher schlanken Buchstaben, Probleme mit Gelb, feinste graue Linien werden nicht vollständig gedruckt.
Farb­laser­drucker Test: Kyocera Text
Kyocera ECOSYS P5021cdw: kontrastreich und mit satte Farben, was allerdings einige feinste Details verschluckt.
Farb­laser­drucker Test: Lexmark Text
Lexmark CS417dn: etwas blasser als die besten, außerdem sind kleinste Buchstaben und Linien unterbrochen.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
Brother HL-L8360CDW: Mit sehr kleiner Schrift in Blau hat er keine Probleme, bei den anderen Farben lösen sich die Buchstaben mehr oder weniger in Einzelpunkte auf und sind gerade noch lesbar.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532dn Farbdruck
Oki C532dn: Kein Punktraster, dafür unsaubere Linien und Unterbrechungen in den gut deckenden Buchstaben.
Farb­laser­drucker Test: Ricoh Text
Ricoh SPC260DNW: kleine Schriften und Strichstärken werden unkomplett gedruckt.
Test Farblaserdrucker: Text und Grafik Tintenstrahldrucker
Zum Vergleich: Ausdruck eines Tintenstrahldruckers. Auch hier ist die Schrift schlecht lesbar.
Farb­laser­drucker Test: Lexmark C3326 Farbdruck
Lexmark C3326: Sehr gute Farbdeckung und vollständige Buchstaben, druckt Mischfarben aber nicht sauber übereinander, sondern leicht versetzt (Justageproblem?)
Farb­laser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp623cdw Farbdruck Text Hohe Auflösung
Canon i-Sensys LBP623Cdw Modus Text hohe Auflösung: Eine leichte Verbesserung der Lesbarkeit gegenüber dem Standard-Modus, aber immer noch nicht gut.
Farb­laser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp623cdw Farbdruck Standard
Canon i-Sensys LBP623Cdw Standard-Modus: Sichtbares-Punktraster und unvollständige Buchstaben bei sehr feiner Schrift.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L3270cdw
Brother HL-L3270CDW: Unvollständige Buchstaben bei sehr feiner Schrift, feine Linien tw. unterbrochen.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laser 150 Geschäftsgrafik
HP Color Laser 150 Geschäftsgrafik: Kräftige Farben, bis auf Gelb sehr gute Lesbarkeit. Feinste graue Linien werden unvollständig gedruckt, Farbige Linien weitgehend perfekt.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laser 150 Standard
HP Color Laser 150 Standard: Etwas sparsamerer Farbauftrag, gute Lesbarkeit, blaue Linien mit Unterbrechungen.

Beim Fotodruck auf Normalpapier und Fotopapier zeigt der Laserjet Pro M255dw kräftige, erstaunlich korrekte Farben sowie Farb- und Graustufenübergänge ohne auffällige Abstufungen – das ist eine Disziplin, bei der auch teure Fotodrucker gerne mal patzen. Flächen gelingen ohne Streifen und Rasterung. Der Hautton wirkt von allen Testgeräten mit am natürlichsten. Sehr gut mithalten kann hier der leider generell recht langsame Canon i-Sensys LBP623Cdw, der wiederum bei feinsten Schriften nicht ganz überzeugt. Druckt man auf Normalpapier, sieht das Ergebnis weitestgehend identisch aus.

Mit vier Tonern auf Normalpapier lässt sich natürlich kein sehr großer Tonwertumfang darstellen. Gleichwohl kann sich die Durchzeichnung in dunklen Bildbereichen sehen lassen, der dunkle Kirchturm oben rechts im Hamburger Nachtpanorama hebt sich gut vom nur etwas helleren Himmel ab.

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Farblaser­drucker Test: Hp Laserjet Pro M255dw 2
HP LaserJet Pro M255dw.
Farb­laser­drucker Test: Kyocera Fotoprint
Kyocera ECOSYS P5021cdw: Kontrastreich, natürliche, satte Farben, weiche Farbübergänge – besser geht es kaum mit einem Laserdrucker.
Farb­laser­drucker Test: Lexmark Fotoprint
Lexmark CS417dn: etwas grobkörnig, mit leichtren Schwächen im Rot-Gelb-Übergang.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw 2
Brother HL-L8360CDW: Dieser Print leidet unter einem deutlichen Grünstich, ist flau und von Streifenbildung betroffen.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532dn Foto
Oki C532dn: Stark texturiert, Flächen wirken inhomogen, Magentastich, sehr unnatürliche Hauttöne, etwas grobstufiger Farbverlauf.
Farb­laser­drucker Test: Brother Fotoprint
Brother HL-L3230CDW: etwas blass mit Neigung zu Streifen, ansonsten aber okay.
Farb­laser­drucker Test: Ricoh Fotoprint
Ricoh SPC260DNW: Hier spielt womöglich die Verarbeitungssoftware verrückt, insbesondere die Hautfarben passen überhaupt nicht, grau wird quasi ohne Schattierungen gedruckt.
Der gleiche Bildausschnitt, gedruckt mit dem Tinten-Multifunktionsdrucker Canon MX925. Satte Farben , tiefes Schwarz, dank Fotoschwarz-Patrone und homogener Druck dank Glossy-Papier.
Farb­laser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp623cdw Foto Standard
Canon i-Sensys LBP623Cdw Standard: Stufenlose Verläufe, natürliche Farben, dezenter Blaustich, Hauttöne OK, homogene Farbflächen.
Farb­laser­drucker Test: Canon I Sensys Lbp623cdw Vivid Photo
Canon i-Sensys LBP623Cdw Vivid Photo: Stufenlose Verläufe, kräftige Farben, Blaustich, Hauttöne übersättigt, homogene Farbflächen.
Farb­laser­drucker Test: Lexmark C3326 Foto
Lexmark C3326: Recht homogene Farbflächen, saubere Verläufe, ausgeprägter Grünstich.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L3270cdw 2
Brother HL-L3270CDW: Die Farben sind okay, Schwarz ist zu hell, deutliche Streifenbildung.
Farblaser­drucker Test: Hp Color Laser 150nw (normalpapier)
HP Color Laser 150nw mit Normalpapier: Kräftige, weitgehend korrekte Farben und von Streifen keine Spur. Viel besser wird es auch mit einem Tintentrahler nicht.

Druckerchannel ermittelt für unserem Favoriten für eine ISO-Farbseite Druckkosten von 16,7 Cent pro Seite und 3,1 Cent für eine ISO-Textseite. Nicht weniger als sieben der im Februar 2020 im Test befindlichen elf Laserdrucker bewegen sich in einem Korridor von 2,7 bis 3,3 Cent für Text und 15,4 bis 17,5 für Farbprints.

Installation, Ausstattung und Anschlüsse

Die Installation ging mithilfe von WLAN-WPS absolut problemlos vonstatten: Drucker mit dem WLAN vernbinden, Treiber runterladen und installieren, fertig. Der Treiber selbst, der von einer Weboberfläche für weiter gehende Konfigurationen ergänzt wird, entspricht dem aktuellen Standard und hatte keine Fallstricke für uns bereit. Funktionen für Arbeitsgruppen wie differenzierte Rechteverwaltung und nutzerspezifische Profile sucht man vergeblich, aber immerhin kann man festlegen, welche IP-Adressen im Netzwerk drucken dürfen und welche nicht, das könnte sich auch bei Kindern im Netzwerk als nützlich erweisen.

In Sachen Konnektivität bleiben kaum Wünsche offen. An Bord sind USB 2.0, Fast Ethernet LAN, WLAN 802.11n 2,4/5GHz, Wi-Fi Direct mit Apple AirPrint und Mopria für Android sowie ein gut erreichbarer USB-Host-Anschluss. Natürlich gibt es auch eine herstellerspezifische App für den Druck von Smartphone und Tablet. NFC fehlt, und Speicherkartenslots sind bei Laserdruckern ohnehin kaum anzutreffen.

Das farbige Touch-Display lässt sich ergonomisch ankippen und gehört von Ergonomie und Zuverlässigkeit her zu besseren Lösungen dieser Art. Das beste Display im Test ist es auf jeden Fall, wobei wir mit der Brother-Variante auch bestens klargekommen sind.

Was gibt es für Nachteile?

Wer viel bis sehr viel druckt, wünscht sich eine bzw. mehrere Kassette(n) mit höherer Kapazität, sodass nicht alle naslang jemand zum Drucker rennen und das Papier nachfüllen muss. Mit 250 Blatt kommt man spätestens mit mehreren Nutzern nicht weit. Hilfreich ist in solchen Szenarios auch eine größere Papierablage als die des M255dw sowie Patronen mit höherer Reichweite.

Die Druckkosten sind für Nutzer(-gruppen) mit hohem bis sehr hohem Druckaufkommen zu hoch. Da sollte man lieber beim Kauf mehr auf den Tisch legen und zu einem Gerät wie dem Brother HL-L8360DCW oder dem günstigeren Oki C532dn greifen, das amortisiert sich mit der Zeit auf jeden Fall.

Und schließlich hätten wir uns beim Drucken eine dezentere Geräuschkulisse gewünscht. Immerhin geht der Drucker nach jedem Druck schnell in den kaum wahrnehmbaren Stromspar-Modus über, sodass die Lautstärke nur bei großen Druckaufträgen oder hohem Druckvolumen ein Problem darstellt.

HP Color Laserjet Pro M255dw im Testspiegel

PC-Welt (11/2020) hat einen überaus knappen »Test« des M255dw veröffentlich und schließt mit der Bewertung »befriedigend« (2,87) und folgendem Fazit:

»Wenn Sie nur drucken wollen, erledigen Sie das über den HP-Farblaser in hoher Qualität, aber nur in mittlerer Geschwindigkeit und zu relativ hohen Seitenpreisen. Schade, dass Sie die Auflösung nicht stärker regulieren können, um die Folgekosten etwas zu senken.«

Auch die Stiftung Warentest (9/2020) hat sich den Drucker angeschaut und kommt ebenfalls zum Gesamturteil »befriedigend« (2,8), hat aber keinen Text dazu parat.

Alternativen

Der HP LaserJet Pro M255dw ist für uns der beste Farblaserdrucker für jedermann. Bei spezielleren Anwendungsprofilen können aber auch Eigenschaften eine Rolle spielen, wo andere Drucker besser sind. Deshalb können wir drei weitere Drucker empfehlen. Duplex, WLAN und mindestens guten Farbdruck können sie alle.

Farbmeister: Kyocera Ecosys P5021cdw

Der Kyocera Ecosys P5021cdw ist mit über 20 Kilo schon eines der Schwergewichte im Test. Mit seiner einfachen, einfarbigen Anzeige wirkt er schon ein wenig altbacken.

Bester Farbdruck

Kyocera Ecosys P5021cdw

Test  Farb­laser­drucker: Kyocera ECOSYS P5021cdw
Der Kyocera liefert hervorragende Druckergebnisse auch in Farbe und druckt Text recht günstig.

Dennoch lohnt sich mindestens ein zweiter Blick, insbesondere auf die Druckqualität des Boliden. Vorher muss allerdings auch der Kyocera ins Netzwerk integriert werden, was sowohl per LAN Kabel als auch übers kabellose WLAN schnell von der Hand geht.

Der Einzelblatteinzug ist oberhalb der Kassette und gut einsehbar angebracht. Geöffnet lassen sich die Medien problemlos ablegen und korrekt einsetzen. Der Ausdruck erfolgt schnell und die Qualität ist sowohl farbig als auch schwarz sehr gut. Die Schrift und die Linien sind kontrastreich und die Farben satt, obwohl der Kyocera auch nicht mehr Toner verbraucht als die anderen.

Mit 13 Seiten pro Minute liegt er auch seitens der Druckgeschwindigkeit im oberen Bereich, bleibt dabei aber schön leise. Ob es hochwertige Ausdrucke in der Kanzlei, farbig oder schwarz, sein sollen oder andere, auf Qualität bedachte Arbeitsbereiche: Wer den großen und schweren Kyocera stellen kann, muss sich um die Druckqualität keine Sorgen machen.

Preistipp: Lexmark CS417dn

Der Lexmark CS417dn überzeugt nicht nur durch seinen unschlagbaren Preis, auch seine Druckqualität ist sehr gut, wenn auch nicht ganz so gut wie bei unserem Testsieger.

Gut & günstig

Lexmark CS417dn

Test  Farb­laser­drucker: Lexmark CS417dn
Der Lexmark liefert für wenig Geld ein sehr gutes Druckergebnis.

Auch seitens der Druckgeschwindigkeit liegt er hinter unserem Favoriten und den anderen Konkurrenten zurück, weil er nach ein paar Blättern immer eine kurze Pause macht, die ihm gerade bei mehr als zehn Blättern den Schnitt verdirbt. Ähnlich wie beim HP ist auch hier die Einzelblattzufuhr mit der Kassette kombiniert. Der Hinweis, wie herum das Medium (beschichtet, oder für Duplexdruck) eingelegt werden soll, ist leider nur schwer zu erkennen.

Der Lexmark ist netzwerkseitig für nahezu alle Eventualitäten gerüstet und lässt sich automatisch oder manuell in nahezu jede erdenkliche Netzwerkstruktur integrieren. Es gibt auch zwei USB-Anschlüsse, davon einen an der Front.Was dem Lexmark allerdings fehlt, ist ein WLAN-Modul. Man kann den Drucker also nicht drahtlos in sein Netzwerk einbinden. Das ist kein Problem, wenn Sie den Drucker ohnehin in der Nähe des Rechners oder des Routers aufstellen. Sind allerdings keine Netzwerkanschlüsse in der Nähe, ist der Lexmark nicht die beste Wahl.

Dafür ist der Lexmark der einzige Drucker im Testfeld, der mit einem richtigem Netzschalter ausgestattet ist. Nicht zuletzt ist er durch das recht aufschlussreiche Display ebenso leicht zu bedienen wie unser Favorit.

Wer nicht den schnellsten Drucker braucht, auf WLAN verzichten kann und nicht auf das letzte Quäntchen Qualität angewiesen ist, kann mit dem CS417dn viel Geld sparen. Denn auch bei den Druckkosten macht der Lexmark eine gute Figur.

Für größere Druckvorhaben: Brother HL-L8360CDW

Der wuchtige, schwere und hoch gebaute Brother HL-L8360CDW ist eindeutig ein Fall für den Druckerraum oder das größere Büro mit hohem Druckaufkommen. Dementsprechend sind auch fortgeschrittenere Konfigurationsmöglichkeiten mit Rechteverwaltung und Sicherheitsfunktionen für Multi-User-Umgebungen an Bord. Die Einrichtung ging uns zügig von der Hand. Die Anschlussausstattung lässt mit LAN, WLAN, USB, USB-Host, Wi-Wi Direct und NFC nichts zu wünschen übrig.

Für Vieldrucker

Brother HL-L8360CDW

Test  Farblaser­drucker: Brother  HL-L8360CDW
Rasantes Tempo, hohe Kapazitäten und sehr günstigste Seitenpreise zeichen den Boliden für Vieldrucker aus.

Wer sehr oft und sehr viel druckt, freut sich über die höchste Papierkapazität im Test von nicht weniger als 2.380 Blatt, die allerdings nur mit einer optional erhältlichen Zusatzkassetten für 2.080 Blatt und gemeinsam mit dem Mehrzweckeinzug erreicht werden, der allein bis zu 50 Blatt fasst. Durch die 2.080er-Kassette, die unten montiert wird, wird der Drucker dann tatsächlich turmhoch. Auch das Ausgabefach fällt mit 150 Blatt größer aus als bei den meisten Mitbewerbern.

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Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
Mit einer Bauhöhe von 31,3 cm ...
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
... gehört der HP HL-L8360CDW zu den höchsten Druckern im Test.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
In die Mehrzweckzuführung passen weitere 50 Seiten Normalpapier.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
Die mitgelieferte Kassette fasst "nur" 250 Blatt, kann aber um eine optionale Kassette mit weiteren 2.080 Blatt erweitert werden.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
Die Rückseite in der Übersicht.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
Wartungsklappe offen.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
USB 2.0 und Gigabit-Ethernet mit Verschlusskappe.
Farblaser­drucker Test: Brother Hl L8360cdw
Das brauchbare Touch-Display vereinfacht die Bedienung am Gerät.

Ein weiterer enstcheidender Aspekt sind natürlich die überaus niedrigen Druckkosten von nur 11,5 Cent (Farbe) und 1,3 Cent (Text), die kein anderer Kandidat unterbieten kann – der günstigere Oki C532dn kommt dem mit 13,3 und 1,7 Cent aber schon recht nahe. Auch die Reichweite der Standard-Tonerpatronen (also nicht der mitgelieferten) kann sich sehen lassen: Bis zu 6.500 Farbseiten und 9.000 Seiten Standard-Text kann man mit einem Satz zu Papier bringen.

Das Tempo des Druckers wird mit sehr fixen 31 Seiten pro Minute (ipm) angegeben, beim Druck unserer zehn Seiten Standardtext aus dem Standby ragt er mit 13 Seiten pro Minute allerdings nicht aus der Masse heraus.

In Sachen Druckqualität gibt es zwar noch etwas bessere Ergebnisse im Test, das Gebotene reicht aber für unsere Vieldrucker-Empfehlung aus. Feinste Schrift wird in Blau einwandfrei dargestellt, bei Rot und Gelb leidet die Lesbarkeit enorm, weil die Buchstaben nicht vollständig zu Papier gebracht werden. Auch wirken feine Linien etwas unsauber, aber nur, wenn man sehr genau hinsieht oder eine Lupe bemüht. Nicht ganz so überzeugend fällt der Fotodruck aus. Die Farben wirken kräftig und halbwegs korrekt, allerdings weisen alle Ausdrucke unseres Testfotos weniger sichtbare horizontale und und etwas auffälligere vertikale Streifen auf – das ist uns bei Grafiken nicht aufgefallen.

Außerdem getestet

Oki C532dn

Der duplexfähige Oki C532dn ist nichts für Zuhause, aber eine gute Alternative für Büros, die einen eigenen Druckerraum haben. Er ist nämlich ein ziemlich wuchtiger und hoher Drucker mit vergleichsweise großer Stellfläche und mit dem höchsten Gewicht im Test.

Gebraucht wird der Platz unter anderem für die vier großen Tonerkartuschen, die Reichweiten von 7000 DIN-Seiten (Schwarz) und 6000 Seiten (Farbe) erlauben. Zudem lassen sich bis zu vier Einzüge bzw. Papierkassetten (optional) mit einer Gesamtkapazität von nicht weniger als 1.410 Blatt im Gerät unterbringen. Nicht so gut passt dazu die Kapazität der Papierausgabe von nur 150 Blatt.

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Farb­laser­drucker Test: Oki C532
Der Oki C532dn in der Übersicht.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532
Das Standard-Papierfach fasst 250 Blatt Normalpapier.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532
Über das Mehrzweckfach lassen sich Medien mit bis zu 220 g/m² zuführen.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532
Hinten ist die Papierablage für 100 bis 150 Blatt zu sehen.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532
Dank des fünfzeiligen LC-Displays und ausreichend Tasten gefällt uns die Bedienung am Gerät selbst gut.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532
CYMK-Toner - hier sieht man, warum das Gehäuse so ein großes Volumen hat.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532
Der Wartungszugang befindet sich hinten.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532
Rechts ist die Klappe zu sehen,...
Farb­laser­drucker Test: Oki C532
...hinter der sich USB B und der Ethernet-Ports verbergen.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532
Bis zu 100 Blatt passen ins das Mehrzwckfach.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532
USB A für den direkten Druck vom Stick.
Farb­laser­drucker Test: Oki C532
Hier dürfte das optionale WLAN-Modul Platz finden.

Die Bedienung erfolgt über ein fünfzeiliges, ausreichend großes und gut ablesbares Monochrom-Display ohne Touch sowie diverse dedizierte Tasten nebst Nummernblock. Die Menüführung gibt dabei auch dem Laien keine Rätsel auf, das trifft teilweise eher auf die wirklich umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten inklusive Netzwerk- und Sicherheitseinstellungen zu, die den professionellen Anspruch des C532dn unterstreichen.

Für seinen relativ geringen Preis und im Vergleich mit den meisten anderen Farblaserdruckern im Test druckt der Oki C532dn wirklich günstig, besonders der Schwarzweiß-Seitenpreis von nur 1,7 Cent überzeugt und prädestiniert das Gerät für hohes, wenn auch nicht exorbitant hohes Druckaufkommen, denn wenn es richtig viel wird, sollte man doch deutlich mehr in die Anschaffung investieren.

Neben der auf Wunsch sehr hohen Papierkapazität und den niedrigen Druckkosten gibt es noch zwei andere Eigenschaften, die den großen Oki für mittlere Arbeitsgruppen interessant machen, nämlich seine gestochen scharfe, absolut saubere Text-Druckqualität und nicht zuletzt das schnellste Drucktempo im Test. Für 10 Seiten Text in hoher (Standard-)Qualität braucht der Printer nur 37 Sekunden inklusive Aufwärmzeit.

Nicht so schön sieht es hingegen bei Fotos aus: Farbflächen wirken inhomogen, die Auflösung lässt zu wünschen übrig und Hauttöne werden teilweise recht unnatürlich wiedergegeben. Die Verteilung der Farben im Farbverlauf entspricht nicht der Vorlage, so nimmt Gelb viel zu wenig Raum ein. Probleme gibt es auch mit besonders feiner Schrift in Farbe, hier werden Teile der Buchstaben verschluckt.

Wir empfehlen den Oki zumindest Nutzern, die nicht problemlos in einem Schiffsmaschinenraum schlafen können, ausdrücklich für einen gesonderten Druckerraum, denn neben der schieren Größe haben auch die Betriebsgeräusche selbst im Leerlauf aus unserer Sicht ein ungewöhnliches Störpotenzial. Es ist gar nicht so, dass der Printer eine besonders hohe Dezibel-Zahl erzeugt, es ist die Charakteristik des Sounds, die auf Dauer an den Nerven zehren kann.

Für Büros mit relativ hohem Druckaufkommen, die den Drucker in einem Drucker- oder Serverraum unterbringen ist der Oki C532dn aufgrund seiner niedrigen Druckkosten eine interessante Alternative.

Lexmark C3326dw

In Sachen Farb-Druckqualität besonders bei feinster Schrift und Linien gehört der Lexmark C3326dw zur Spitzengruppe. Auffällig ist hier der hohe Kontrast durch den üppigen Farbauftrag. Normaler Textdruck erfolgt zügig, zudem ist der Printer verhältnismäßig kompakt und flach. Selten bei Laserdruckern ist der optionale Randlosmodus, der in unserem Test aber kein ganz randloses Foto produzierte. An einer Empfehlung ist er wegen der höchsten Farb-Druckkosten im Test, seinem recht kleinen Display mit wenigen Folientasten und dem vergleichsweise geringen Funktionsumfang vorbeigeschrammt.

Brother HL-L3230CDW

Der Brother HL L3230CDW ist ein recht leiser Geselle, und eignet sich damit gut fürs Home Office, allerdings arbeitet er wohl aus diesem Grund eher langsam. Der Druck ist etwas blass, bei Schwarz und auch beim Farbdruck, dennoch werden selbst Fotos auf Standardpapier in akzeptabler Qualität abgedruckt.

Ricoh SPC260DNW

Der Ricoh Spc260dnw punktet mit Feinheiten wie NFC- und WiFi-Direct-Unterstützung für eine komfortable Verbindung mit Mobilgeräten. Leider kann er seitens der Druckqualität kaum überzeugen. Der Druck von Text und Grafiken geht zwar in Ordnung, die kleinen Schriften unseres Testausdruckes wurden aber nahezu unlesbar. Fotos oder Grafiken mit unterschiedlichen Schattierungen überfordern den Drucker offensichtlich.

Canon i-Sensys LBP623Cdw

Mit feinster Schrift in Farbe hat der kompakte (und schicke) Canon i-Sensys LBP623Cdw seine Mühe, zudem gehört er beim Textdruck zu den langsamsten Laserprintern im Test. Auf der Habenseite stehen die vielen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten inklusive Anwenderverwaltung, die sich dank großzügigem Monochrom-Display, Canons bewährter Menüführung und vielen schönen Tasten prima konfigurieren lassen. Beim Fotodruck liegt der Canon mit unserem Favoriten gleichauf.

Brother HL-L3270CDW

Der Brother HL-L3270CDW mit praktischem Touch-Display hat uns nicht überzeugt. Im Verhältnis zu seiner großen Stellfläche und seinem hohen Gewicht leistet der immerhin flache Printer einfach zu wenig. Die Qualität der Farbdrucke hat uns nicht überzeugt, er ist nicht besonders schnell und viel Papier passt auch nicht hinein. Die Druckkosten sind noch okay, der Einzelblatteinzug nervte mit ständigen, falschen Papierstau-Meldungen. Da gibt es bei unseren Empfehlungen mehr fürs Geld.

HP Color Laser 150nw

Zwei Vorteile hat der HP Color Laser 150nw neben seinem geringen Preis zu bieten: Er ist zum einen sehr kompakt – zumindest so lange, bis man das überstehende Papierfach montiert hat – und bietet zum anderen bei unterirdischen Druckzeiten (4 Seiten pro Minute…) mit den besten und kontrastreichsten Farbdruck im Test. Bei Text ist er erheblich schneller, aber immer noch nicht schnell, außerdem sind die Tonerreichweiten sehr niedrig und die Seitenpreise mit 23,1 (Cent Farbe) und 4,1 Cent (Text) etwas aus dem Ruder gelaufen.

Duplex-Druck fehlt ebenso wie ein Display und ein Einzelblatteinzug, unser Fotopapier in der kleinen Kassette führte immer zu Papierstaus. Am Gerät muss man mit wenigen Folientasten auskommen. Wer ein winziges Büro hat und sehr wenig druckt, bekommt wenigstens farbkräftige Prints und für Laser-Verhältnisse sehr schöne Fotodrucke – auf Normalpapier.

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