Der beste Farb­laser­drucker

Test Farb­laser­drucker: Samsung Xpress C1810w
  • Test Farb­laser­drucker – Testsieger Samsung Xpress C1810w

Der beste Farblaserdrucker ist nach wie vor der Samsung Xpress C1810W. Kein anderer Farblaserdrucker für unter 300 Euro druckt farbige Grafiken und Fotos so gut wie der Samsung. Und auch sonst macht der Testsieger eine rundum gute Figur. Nur auf Duplexdruck muss man bei ihm verzichten.

Wenn Sie genug von eingetrockneten Tintenpatronen haben und mit höheren Anschaffungskosten leben können, dann ist ein Farblaserdrucker keine schlechte Idee. Die Kosten für Farbdrucke mit dem Laserdrucker sind mittlerweile deutlich gesunken. Wir haben uns einige aktuelle Modelle angesehen und einige Seiten mit ihnen gedruckt. Die Preisspanne lag zwischen 140 und 200 Euro – also gar nicht mehr so viel teurer als ein Tintenstrahlgerät.

Natürlich gibt es auch weitaus teurere Geräte, doch wir haben uns auf erschwingliche Farblaserdrucker unter 300 Euro beschränkt.

Der Textdruck kann bei Laserdruckern schon lange überzeugen, aber wie sieht es mit dem Farbdruck aus?

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit: Samsung Xpress C1810W

Test Farb­laser­drucker: Samsung Xpress C1810W
Sehr schöner Farbdruck mit günstigen Druckkosten. Der Samsung kann überzeugen.

Der Samsung Xpress C1810W hebt sich vor allem durch die hohe Druckqualität bei Farbausdrucken von der Konkurrenz ab.

Verzichten muss man lediglich auf eine automatische Duplex-Funktion. Außerdem sollte man genügend Stellfläche zur Verfügung haben, aber das muss man bei jedem Farblaserdrucker.

Für den Betrieb im Home Office oder Zuhause ist der Samsung Xpress C1810W immer noch der beste Farblaserdrucker, den man zum erschwinglichen Preis von unter 300 Euro kaufen kann.

Schneller: HP Color LaserJet Pro M252dw

Test Farb­laser­drucker: HP Color LaserJet Pro 200 M252dw
Kleiner, leichter und auch schneller als unser Favorit, doch der Farbdruck lässt Wünsche offen.

Wenn Sie einen leichten und kompakten Drucker haben möchten und auf die Farbdruck-Qualität nicht so viel Wert legen, dann ist der HP Color LaserJet Pro M252dw eine Alternative zu unserem Testsieger. Auf die fertigen Ausdrucke muss man ebenfalls nicht lange warten – er war der schnellste Drucker im Testfeld.

Farbdrucke gelingen ihm leider nicht so gut und auch das Papierfach ist relativ klein.

Mit Duplex: Brother HL-3152CDW

Test Farb­laser­drucker: Brother HL-3152CDW
Bietet automatischen Duplex-Druck und diverse drahtlos-Protokolle.

Der schnellste ist er nicht, aber Schwarz-Weiß Drucke gelingen ihm sehr gut. Der Brother HL-3152CDW verfügt wie unser Testsieger über eine automatischen Duplexdruck, braucht aber im allgemeinen sehr lange für Ausdrucke. Der Farbdruck ist zwar in Ordnung, könnte aber besser sein.

Vergleichstabelle

Unser FavoritSchnellerMit Duplex
Modell Samsung Xpress C1810W HP Color LaserJet Pro M252dw Brother HL-3152CDW Canon i-SENSYS LBP7110CW
Test Farb­laser­drucker: Samsung Xpress C1810WTest Farb­laser­drucker: HP Color LaserJet Pro 200 M252dwTest Farb­laser­drucker: Brother HL-3152CDWTest Farb­laser­drucker: Canon i-SENSYS LBP7110CW
Pro
  • Hohe Druckqualität beim Farbdruck
  • Klein, leicht und schnelle Druckgeschwindigkeit
  • Guter Schwarz-Weiß Druck
  • Automatischer Duplexdruck
  • Farbdruck ist in Ordnung
Contra
  • Kein automatischer Duplex-Druck möglich
  • Schlechterer Farbdruck als der Testsieger
  • Farbdruck ist in Ordnung
  • Langsame Druckgeschwindigkeit
  • Kein Display
  • Schwierig einzurichten
  • Schwer
Bester Preis
Technische Daten  

Vorteile von Laserdruckern

Für den reinen Textdruck sind Laserdrucker der Tintenstrahl-Konkurrenz weit überlegen: sie drucken nicht nur schneller sondern auch wesentlich schärfer, was vor allem bei Text auffällt.

Beim Farbdruck lag der Tintenstrahlerdrucker dagegen bislang deutlich vorn, was unter anderem auch an den Anschaffungskosten lag. Mittlerweile sind aber auch Farblaserdrucker mit ihren vier Trommeln deutlich erschwinglicher und zudem kompakter geworden, so dass sie auch fürs Arbeitszimmer oder das kleine Büro eine Überlegung wert sind. Auch die Druckkosten sind bei Farblaserdruckern nicht mehr wirklich höher als bei Tintenstrahldruckern.

Größter Vorteil: es trocknet keine Tinte ein

Im Alltag haben Laserdrucker einen großen Vorteil gegenüber Tintenstrahlern: Da der Laserdrucker weder mit flüssiger Tinte noch mit Düsen arbeitet, kann bei ihnen auch nichts Eintrocknen oder Verstopfen. Vor allem bei geringerem Druckaufkommen und bei mehrtägigen oder gar wochenlangen Druckpausen erhöht sich bei Tintenstrahlern die Gefahr verstopfter Düsen. Das Resultat: Wer nur gelegentlich druckt, muss sich ständig mit eingetrockneten Tintenpatronen und Druckerdüsen herumschlagen.

Während sich der Laserdrucker auch nach langer Nichtbenutzung nur aufheizen muss – was aus dem Standby nur wenige Sekunden dauert – muss ein Tintenstrahldrucker nach längeren Druck-Pausen erstmal aufwändig die Düsen durchspülen. Das kostet nicht nur Zeit und Nerven sondern auch teure Tinte.

Fotodruck mit Farblaserdrucker?

Dennoch haben Tintenstrahldrucker für einen ganz bestimmten Zweck nach wie vor ihre Berechtigung: den hochwertigen Fotodruck auf entsprechend beschichtetem Hoch- oder Seidenglanz-Fotopapier. Denn beim Fotodruck können selbst die besten Farblaserdrucker nach wie vor nicht mit guten Tintenstrahldruckern mithalten.

Wenn das Drucken von Fotos für Sie entscheidend ist, lesen Sie also am besten unseren Test zum besten Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker: unser Testsieger ist ein echter Foto-Spezialist.

Während man bei Tintenstrahldruckern mit gutem Fotopapier noch einiges an Qualität herausholen kann, macht das bei Farblasern wenig Sinn. Im Gegensatz zum Druck mit Tinte hat spezielles Fotopapier beim Laserdruck keinen wirklichen Vorteil gegenüber dem üblichen Normalpapier.

Für Fotodruck sind Tintenstrahldrucker besser

Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Druckverfahren: Beim Tintenstrahldrucker werden feinste Tintentröpfchen auf das Papier gebracht. Diese Tröpfchen sinken leicht ins Papier ein – auch in die Hochglanz-Beschichtung des Glossy- oder Fotopapiers. Die Papieroberfläche behält dabei ihre Struktur bei, auch nach dem Druck erscheint das Foto entsprechend glänzend.

Beim Laserdruck wird das Toner-Pulver dagegen auf das Papier aufgetragen und dann thermisch fixiert. Es bleibt an der Oberfläche und dringt nicht ins Papier ein. Die glänzende Oberfläche des Fotopapiers wird dadurch vom Toner abgedeckt und der Glanz geht weitgehend verloren. Die Bildoberfläche wird also vom Toner und nicht vom mehr oder weniger glänzenden Papier bestimmt.

Deshalb spielt Fotopapier bei Laserdruckern keine nennenswerte Rolle – obwohl die meisten Laserdrucker auch auf Fotopapier drucken können. Trotzdem sollten Sie immer darauf achten, dass Sie nur Papier verwenden, das für den Drucker auch geeignet ist, sonst können Sie im schlimmsten Fall die Belichtertrommeln beschädigen.

Unsere Testkandidaten

Der Markt für Farblaserdrucker für Zuhause oder das kleine Büro ist überschaubar. Längst nicht alle Hersteller von Schwarz-Weiß-Laserdruckern stellen auch Farblaser her. Auch die vier Hersteller, die sich hier tummeln, sind sehr zurückhaltend, was den Modellwechsel-Zyklus anbelangt.

So kommt es, dass unser alter und neuer Favorit, der Samsung Xpress C1810W, immer noch aktuell ist. Wir haben ihn im Vergleich gegen den HL-3152CDW von Brother und den i-SENSYS LBP7110Cw von Canon antreten lassen, HP schickte den Color LaserJet Pro M252dw in den Ring.

Alle vier Farblaserdrucker mussten zeigen was sie hinsichtlich Handhabung, Druckgeschwindigkeit und vor allem Druckqualität drauf haben.

Da die Druckqualität beim reinen Textdruck bei allen Laserdruckern sehr hoch ist, haben wir besonderes Augenmerk auf den Farbdruck und hier vor allem auf den Fotodruck gelegt, bei dem sich Farblaserdrucker traditionell schwer tun. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

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Testsieger: Samsung Xpress C1810W

Zwar gehört der Samsung Xpress C1810W nicht gerade zu den schlankesten und leichtesten Druckern, unter den Farblaserdruckern gehört er aber zu den kompakteren. Viel kleiner lässt sich ein Laserdrucker mit mindestens vier Toner-Kartuschen kaum bauen. Daher sollte man schon über ausreichend Platz im Arbeitszimmer verfügen.

Unser Favorit: Samsung Xpress C1810W

Test Farb­laser­drucker: Samsung Xpress C1810W
Sehr schöner Farbdruck mit günstigen Druckkosten. Der Samsung kann überzeugen.

Wenn Sie Fotos hochwertig ausdrucken wollen, ist ein Farblaserdrucker wie gesagt nicht unbedingt das Mittel der Wahl. Bei Broschüren, Grafiken oder Präsentationen machen Farblaserdrucker dagegen eine gute Figur. Auch die Auflösung, sowie Lesbarkeit kleiner, farbiger Texte ist bestechend.

Textdruck und Geschwindigkeit

Der Schwarz-Weiß-Druck sämtlicher Testteilnehmer ist seitens der Qualität über jeden Zweifel erhaben. Beim Laserdruck sind prinzipiell keine Abstufungen an schrägen Kanten zu erkennen, auch sichtbare Druckpartikel stellen kein Problem dar. In dieser Hinsicht gibt es keine sichtbaren Unterschiede unter unseren Testgeräten: Text in schwarz-weiß drucken sie alle hervorragend.

Signifikante Unterschiede zeigen sich allerdings bereits bei der Druckgeschwindigkeit. Wir haben alle Drucker via LAN ins Netzwerk eingebunden, in den Standby-Modus versetzt und die Zeit vom Druckbefehl bis zum fertigen Ausdruck gemessen.

Der Textdruck ist bei allen Geräten sehr gut

Bei der Druckgeschwindigkeit liegt der Samsung im Mittelfeld. Mit 10 Seiten Text in etwa 1:30 Minuten ist er aber deutlich schneller als die meisten Tintenstraldrucker, in unserem Testumfeld muss er sich lediglich dem HP geschlagen geben.

Das Gleiche gilt für den Druck farbiger Dokumente. Wie die anderen Testkandidaten macht der Samsung keinen großen Unterschied zwischen farbigen Texten mit Grafiken und Fotodruck, für beide benötigt er eine knappe halbe Minute pro Seite.

Farb- und Fotodruck

Wirklich sichtbare Unterschiede in der Druckqualität gibt es, sobald Farbe ins Spiel kommt und wenn eine hohe Auflösung erforderlich ist.

Der Samsung Xpress C1810W zieht hier alle Register: beim Druck eines PDFs mit farbigen Schriften und Grafiken sowie extrem kleiner Schrift zeigt er die beste Leistung aller Testgeräte, selbst kleinste Schriften stellen für die Auflösungsfähigkeit des Samsung kein Problem dar.

Beim Fotodruck auf Normalpapier schafft der Samsung Xpress sehr homogene Farbübergänge und gleichmäßige Flächen ohne Streifen und Rasterung. Auch der Hautton wirkt von allen Testgeräten am natürlichsten.

Die Farbbrillanz eines Tintenstrahldruckers können die Fotoausdrucke des Samsung zwar nicht erreichen, er kommt aber von allen Farblasern am ehesten an die Druckqualität eines Tintenstrahlers heran.

Auch Schwarzwerte wie Tintenstrahler mit spezieller Fotoschwarz-Patrone sind für Farblaserdrucker unerreichbar. Doch auch hier kann der Samsung Xpress in der Laserklasse durchaus wieder überzeugen.

Druckkosten

Bei den Tonerkosten für Farbdrucke schneidet der direkte Vorgänger unseres Favoriten, der Samsung CLP-415NW, im Test der Stiftung Warentest recht gut ab.

Da der Hersteller beim neuen Modell nur wenige Details verändert und vor allem das Druckwerk, das maßgeblich für die Druckkosten verantwortlich ist, beibehalten hat, lassen sich die Ergebnisse auf den C1810W übertragen: Mit 10 Cent für eine ISO-Farbseite und 85 Cent für ein DIN-A4-Foto gehört er zu den günstigeren Druckern. Beim Schwarz-Weiß-Druck ist er mit 3,5 Cent pro Seite allerdings nur durchschnittlich (Test 10/2013).

Die Druckkosten unterscheiden sich bei Farblaserdruckern kaum

Druckerchannel ermittelt einschließlich des Gerätepreises und sämtlicher Verbrauchsmaterialien bei 10.000 gedruckten ISO-Farbseiten und drei Jahren Laufzeit Gesamtkosten von 17,2 Cent pro Seite.

Das schenkt sich nicht viel im Vergleich zu den anderen Drucken im Test: Der HP Color Laserjet Pro M252dw kommt auf 17,1 Cent, der Brother HL-3152CDW auf 17,0 Cent und der Canon i-SENSYS LBP7110CW auf 17,8 Cent. Hier gibt es also keine großen Unterschiede.

Ausstattung und Installation

Der Samsung protzt zwar nicht wie so mancher Tintenstrahler mit einem integrierten SD-Kartenleser, dennoch steht er gerade modernen Geräten durchaus aufgeschlossen gegenüber. Smartphones und Tablets kommunizieren wahlweise über Apples AirPrint bzw. das Android-Pendant Mopria. Ein NFC-Chip verhilft dabei zu einer schnellen, direkten WLAN-Verbindung zwischen Smart-Device und Drucker.

Die meisten der von uns getesteten Smartphones stellten dann auch zügig eine Verbindung her, vorausgesetzt, die Androiden verfügen ebenfalls über einen NFC-Chip. Sonst dauert es durch den Umweg über die WLAN-Einstellungen einige Klicks länger.

Was gibt es für Nachteile?

Der größte Nachteil des Samsung Xpress C1810W ist der fehlende automatische Duplex-Druck. Wer beidseitig drucken will, muss das bedruckte Blatt umdrehen, um die zweite Seite ebenfalls zu bedrucken. Das können der HP und der Brother besser.

Auch die Größe des Druckers kann im Home Office zu Aufstellungsproblemen führen. Leider ist ein Farblaserdrucker noch nicht viel kompakter zu realisieren. Auch die anderen getesteten Farblaser haben in etwa die selben Maße, nur der HP ist etwas kleiner.

Samsung Xpress C1810W im Testspiegel

Während seiner langen Marktpräsenz konnte der Samsung Xpress C1810W reichlich gute Testergebnisse abräumen, bis heute setzt sich diese Erfolgsgeschichte fort.

Im Test von Stiftung Warentest ist der Samsung Xpress C1810W mit Testnote »gut« (2,0) Testsieger (Test 4/2016) und führt auch jetzt noch das Gesamtranking als bester Farblaserdrucker an. Er konnte vor allem mit seiner hohen Druckqualität überzeugen, was sich in der Teilnote 1,6 niederschlägt. Auch in punkto Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften hat der Samsung die Tester überzeugt.

In der Ausgabe 7 des PC Magazins, die im Juni 2016 erschien, belegt er den dritten Platz mit einem »guten« Ergebnis (83 von 100 Punkte) und einem »sehr guten« Preis-Leistungs-Verhältnis:

»Mit 18 Seiten pro Minute konnte unser Test […] die Herstellerangaben bestätigen. Diese Ausgabegeschwindigkeit ist zwar nicht die schnellste im Testfeld, für den Privatanwender aber sicher noch ausreichend. Etwas schwerer wiegt dagegen die Zeit bis zum ersten Auswurf aus dem Standby-Modus. Mit 15 Sekunden für eine Standard-Textseite muss sich der Samsung da schon etwas Kritik gefallen lassen.«

Besser schneidet im Test von PC Magazin nur der HP LaserJet Pro M452nw ab, der mit Duplex und WLAN aber deutlich teurer ist als unser Favorit.

Preislich in der selben Liga liegt dagegen der Kyocera Ecosys P6021cdn, der fürs Arbeitszimmer aber deutlich überdimensioniert ist.

Im Test von PC Go bekommt der Samsung Xpress C1810w die Testnote »sehr gut« mit 90 von 100 Punkten. Das Fazit der Tester:

»Der Xpress C1810W liefert sehr gute Farbdrucke in ansprechender Zeit. Dank der vielen Schnittstellen kann man auch mit kompatiblen mobilen Geräten auf den Drucker zugreifen. Sehr empfehlenswert.«

Alternativen

An die Druckqualität des Samsung Xpress C1810w kommen die anderen getesteten Farblaserdrucker nicht heran – vor allem beim Farbdruck und hier insbesondere beim Fotodruck.

Wer aber ein kleineres Gerät sucht oder auf Duplexdruck nicht verzichten will, für den können die anderen Testkandidaten interessant sein.

Schneller: HP Color LaserJet Pro M252dw

Test Farb­laser­drucker: HP Color LaserJet Pro 200 M252dw
Kleiner, leichter und auch schneller als unser Favorit, doch der Farbdruck lässt Wünsche offen.

Der HP Color LaserJet Pro M252dw ist der kompakteste und mit seinen 12 Kilo Gewicht auch der leichteste Laserdrucker in diesem Test. Aber das hat seinen Preis, die Papier-Kassette fasst nur 150 Blatt – ärgerlich.

Dafür druckt der HP schnell und hat eine Duplex-Funktion zum automatischen Bedrucken von Vor- und Rückseite. Unsere zehn SW-Seiten lagen nach sagenhaften 45 Sekunden im Ausgabefach, inklusive Hochfahren aus dem Standby.

Die Bedienung ist nicht zuletzt dank des großen Touch-Displays ein Kinderspiel und als einziger Drucker im Test verfügt er sogar über eine leicht zugängliche USB-Buchse für Sticks oder Kartenleser.

Beim Fotodruck reicht der HP allerdings nicht an unseren Favoriten heran, die Farbdifferenzierung gelingt ihm nicht ganz so gut und sehr kleine Schrift wird schnell unlesbar.

Mit Duplex: Brother HL-3152CDW

Test Farb­laser­drucker: Brother HL-3152CDW
Bietet automatischen Duplex-Druck und diverse drahtlos-Protokolle.

Auch der HL-3152CDW von Brother verfügt im Gegensatz zu unsere Favoriten über einen automatischen Duplexdruck.

Im Schwarz-Weiß-Druck liefert der Brother gute Ergebnisse, selbst im tonersparenden Ecomodus. Das Schriftbild ist dann nur etwas blasser, verfügt aber über den gleichermaßen scharf abgebildeten Text. Für einen Entwurf ist das vollkommen ausreichend.

Grafiken und Fotos gelingen dem HL-3152CDW ebenfalls gut, beim Fotodruck wird in Farbflächen aber ein feines Raster sichtbar und die Lesbarkeit von farbigen Text ist ebenfalls nicht so gut wie beim Samsung.

Der Schnellste ist er obendrein auch nicht, immerhin benötigt er im Qualitätsmodus über drei Minuten für 10 Seiten Text, allerdings inklusive Aufwärmzeit. Im sparsamen Ecodruck ist er mit der Konkurrenz gleichauf. Außerdem ist er noch größer als der Samsung.

Außerdem getestet

Canon i-SENSYS LBP7110CW

Der Canon i-SENSYS LBP7110Cw benötigt wie der Brother eine größere Stellfläche als die anderen beiden Farblaserdrucker. Mit über 16 Kilo Betriebsgewicht liegen beide auch in der gleichen Gewichtsklasse.

Bedientechnisch scheint der Canon aus einer anderen Zeit zu stammen, es gibt kein Display, nur einige kryptisch beschriftete Tasten sowie einige LED künden von den unterschiedlichen Betriebszuständen – das können die anderen Farblaserdrucker besser.

Hinzu kommt, dass sich der Canon nicht ohne Weiteres ins Netzwerk einbinden lässt, er muss zur Einrichtung erst per USB mit einem PC verbunden werden.

Beim Fotodruck hält er sich zwar recht genau an die Farbabstimmung der Vorlage, mit der Qualität seiner Farbausdrucke liegt er aber wie auch die anderen Testteilnehmer sichtbar hinter dem Samsung zurück.

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