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Der beste Farblaser­drucker

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Farblaserdrucker Test: Hp Colorlaserjet Pro M254dw
Sven Kloevekorn

Sven Kloevekorn

begeistert sich seit VC-20-Zeiten für alles, was mit Chips und Platinen zu tun hat. Inzwischen hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und arbeitet als Technikjournalist mit den Schwerpunkten PCs, Notebooks und mobile Gadgets. Nach einem Intermezzo bei AndroidNext schreibt er derzeit unter anderem für Notebookcheck und arbeitet außerdem als freier Fotograf.

Wir haben 13 Farblaserdrucker getestet. Der beste für die meisten ist der HP Color Laserjet Pro M254dw. Er druckt schnell und sehr gut, in Farbe und schwarz. Er ist gut und solide verarbeitet, trotzdem vergleichsweise kompakt und leicht, darüber hinaus macht er seine Arbeit ziemlich leise. Aber es gibt auch interessante Alternativen für Sparfüchse und Vieldrucker.

Update 14. Mai 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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17. Dezember 2019

Wir hatten drei Neuzugängen in Gestalt des Canon i-Sensys LBP623Cdw, des Lexmark C3326 sowie des günstigen Oki C532dn, den wir trotz einiger Bedenken neu in unsere Empfehlungen aufgenommen haben.

26. Oktober 2018

Wir haben sechs neue Modelle getestet: Den Brother Hl L3230cdw, den HP Color Laserjet Pro M254dw, den Ricoh Spc260dnw, den Lexmark Cs417dn, den Kyocera Ecosys P5021cdw und den Oki C332dnw.

Dabei gab es einiges an frischem Wind: Der HP ist unser neuer Favorit, der Lexmark, der Kyocera und der Oki sind Empfehlungen.

Wenn Sie genug von eingetrockneten Tintenpatronen haben und mit höheren Anschaffungskosten leben können, dann ist ein Farblaserdrucker keine schlechte Idee. Die Kosten für Farbdrucke mit dem Laserdrucker sind mittlerweile deutlich gesunken. Der Textdruck kann bei Laserdruckern schon lange überzeugen, aber wie sieht es mit dem Farbdruck aus?

Wir haben 13 aktuelle Farblaserdrucker getestet, 9 sind aktuell noch erhältlich. Die Preisspanne lag zwischen rund 100 und 300 Euro – also gar nicht mehr so viel teurer als ein mittelpreisiger Tintenstrahldrucker. Natürlich gibt es auch weitaus teurere Geräte, wir haben uns aber auf erschwingliche Modelle für zuhause oder kleine Büros und Arbeitsgruppen beschränkt. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

HP Color LaserJet Pro M254dw

Test Farb­laser­drucker: HP Color LaserJet Pro M254dw
Schnell leise und in sehr guter Qualität kommen die Ausdrucke aus unserem neuen Favoriten.

von 753 Lesern gekauft

Der HP Color Laserjet Pro M254dw gehört zu den drei Testgeräten mit der besten Druckqualität, ob schwarz oder in Farbe. Das grafische Touch-Display hebt sich nicht nur wohltuend von der Konkurrenz ab, sondern erleichtert sowohl die Installation als auch den alltäglichen Betrieb. Er benötigt außerdem eine recht geringe Stellfläche.

Bester Farbdruck

Kyocera ECOSYS P5021cdw

Wenn es beim Druck auf perfekte Qualität ankommt, ist der Kyocera Ecosys P5021cdw der richtige Drucker. In unserem Test liefert er sowohl im Farb- als auch im Schwarzdruck die besten Ergebnisse, arbeitet zudem schnell und ist vergleichsweise leise. Sein relativ großes Gewicht und die benötigte Standfläche stellen im Home Office sicher kein Problem dar.

Gut & günstig

Lexmark CS417dn

Test Farb­laser­drucker: Lexmark CS417dn
Der Lexmark liefert für wenig Geld ein sehr gutes Druckergebnis.

Der Lexmark CS417dn hat aktuell mit deutlich unter 100 Euro den günstigsten Anschaffungspreis. Seitens der Druckqualität liegt er im oberen Drittel, außerdem setzt sich die Sparsamkeit auch bei den Druckkosten fort, mit unter 14 Cent liegt er auch hier erfreulich niedrig. Aber der tolle Preis kommt nicht ohne Haken: Den Lexmark kann man nicht per WLAN einbinden, ansteuern kann man ihn nur per USB-Kabel oder Netzwerkanschluss.

Für Vieldrucker

Oki C532dn

Test Farb­laser­drucker: Oki C532dn
Rasantes Tempo und sehr günstige Seitenpreise zeichen den Boliden aus.

Trotz seines ungewöhnlich wuchtigen Auftretens und fehlendem WLAN (optional) empfehlen wir den preiswerten OKI C532dn – allerdings wegen der nervigen Betriebsgeräusche nur für Büros mit separatem Druckerraum. Seine Stärken liegen im hohen Drucktempo und den niedrigsten Druckkosten im Test, sodass er sich bestens für ein hohes Druckaufkommen eignet.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerBester FarbdruckGut & günstigFür Vieldrucker
ModellHP Color LaserJet Pro M254dwKyocera ECOSYS P5021cdwLexmark CS417dnOki C532dnLexmark C3326dwBrother HL-L3230CDWRicoh SPC260DNWHP Color LaserJet Pro M252dwCanon i-Sensys LBP623Cdw
Test Farb­laser­drucker: HP Color LaserJet Pro M254dwTest Farb­laser­drucker: Kyocera ECOSYS P5021cdwTest Farb­laser­drucker: Lexmark CS417dnTest Farb­laser­drucker: Oki C532dnTest Farb­laser­drucker: Lexmark C3326dwTest Farb­laser­drucker: Brother HL-L3230CDWTest Farb­laser­drucker: Ricoh SPC260DNWTest Farb­laser­drucker: HP Color LaserJet Pro 200 M252dwTest Farb­laser­drucker: Canon i-Sensys LBP623Cdw
Pro
  • Sehr gute Druckqualität
  • Benötigt wenig Stellfläche
  • Eingängiges Bedienmenü
  • Host-USB leicht zugänglich
  • Hervorragende Druckqualität in Farbe und Schwarz
  • Druckt ziemlich leise und schnell
  • USB-Host von vorn zugänglich
  • Sehr gute Druckqualität
  • USB-Host leicht zugänglich
  • Echter Netzschalter
  • Niedrigste Druckkosten im Test (Schwarzweiß und Farbe)
  • Beherrscht viele Protokolle
  • Sicherheitsfunktionen
  • Sehr sauberer und deckender Farbdruck bei feinster Schrift
  • Kompakt und relativ flach
  • Hohes Drucktempo
  • Randlosdruck (mit Einschränkungen)
  • Sehr leise im Betrieb
  • Einfache Installation
  • WiFi Direct-Druck
  • NFC-Unterstützung für Mobilgeräte
  • Klein, leicht und schnelle Druckgeschwindigkeit
  • Kleine Stellfläche
  • Angenehme Bedienung am Gerät
  • Großer Funktionsumfang
  • Sicherheitsfunktionen
  • Ordentlicher Fotodruck
Contra
  • Einzelblatteinzug ungünstig angebracht
  • Ziemlich groß und schwer
  • Recht laut im Betrieb
  • Kein WLAN
  • Anstrengendes Betriebsgeräusch
  • Riesige Stellfläche, sehr schwer
  • WLAN nur optional
  • Fotodruck mit Problemen
  • Probleme bei feinster Schrift in Farbe
  • Druckte Mischfarben im ersten Anlauf nicht sauber (vertikaler Versatz)
  • Unangenehmes Betriebsgeräusch
  • Nur 2-zeiliges Display
  • Wenige Folientasten
  • Druckqualität nur mittelmäßig
  • Sehr langsam
  • Hohe Druckkosten
  • Schlechte Druckqualität, insbesondere im Farbdruck
  • Sehr langsam
  • Farbdruck könnte besser sein
  • Probleme bei feinster Schrift in Farbe
  • Langsamer Textdruck
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

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Vorteile von Farblaserdruckern

Für den reinen Textdruck sind Laserdrucker der Tintenstrahlkonkurrenz weit überlegen: Sie drucken nicht nur schneller, sondern auch wesentlich schärfer, was vor allem bei Text auffällt.

Beim Farbdruck lag der Tintenstrahlerdrucker dagegen früher deutlich vorn, was unter anderem auch an den Anschaffungskosten lag. Mittlerweile sind aber auch Farblaserdrucker mit ihren vier Toner-Trommeln deutlich erschwinglicher und zudem kompakter geworden, sodass sie auch fürs Arbeitszimmer oder das kleine Büro eine Überlegung wert sind. Auch die Druckkosten für farbige Prints sind bei Farblaserdruckern nicht mehr wirklich höher als bei Tintenstrahldruckern.

Größter Vorteil: Es trocknet keine Tinte ein

Im Alltag haben Laserdrucker einen großen Vorteil gegenüber Tintenstrahlern: Da der Laserdrucker weder mit flüssiger Tinte noch mit Düsen arbeitet, kann bei ihnen auch nichts eintrocknen oder verstopfen. Es gibt auch keine Tintenauffangbehälter, die nach einer Weile ausgetauscht werden müssen.

Vor allem bei geringerem Druckaufkommen und bei mehrtägigen oder gar wochenlangen Druckpausen erhöht sich bei Tintenstrahlern die Gefahr verstopfter Düsen. Das Resultat: Wer nur gelegentlich druckt, muss sich ständig mit eingetrockneten Tintenpatronen und Druckerdüsen herumschlagen.

Während sich ein Laserdrucker auch nach langer Nichtbenutzung nur aufheizen muss – was aus dem Standby nur wenige Sekunden dauert – muss ein Tintenstrahldrucker nach längeren Druckpausen erstmal aufwändig die Düsen durchspülen. Das kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch teure Tinte.

Fotodruck mit Farblaserdrucker?

Dennoch haben Tintenstrahldrucker für einen ganz bestimmten Zweck nach wie vor ihre Berechtigung: Den hochwertigen Fotodruck auf entsprechend beschichtetem Hoch- oder Seidenglanzfotopapier. Denn beim Fotodruck können selbst die besten Farblaserdrucker nach wie vor nicht ansatzweise mit guten Tintenstrahldruckern mithalten.

Wenn das Drucken von Fotos für Sie entscheidend ist, lesen Sie also am besten unseren Test zum besten Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker oder zum besten Fotodrucker.

Während man bei Tintenstrahldruckern mit gutem Fotopapier noch einiges an Qualität herausholen kann, macht das bei Farblasern wenig Sinn. Im Gegensatz zum Druck mit Tinte hat spezielles Fotopapier beim Laserdruck keinen wirklichen Vorteil gegenüber dem üblichen Normalpapier, wenn man mal von der besseren Haptik und schöneren Oberfläche schwererer Papiere absieht.

Für Fotodruck sind Tintenstrahldrucker besser

Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Druckverfahren: Beim Tintenstrahldrucker werden feinste Tintentröpfchen auf das Papier gebracht. Diese Tröpfchen ziehen leicht ins Papier ein – auch in die Hochglanzbeschichtung von Glossy-Medien. Die Papieroberfläche behält dabei ihre Struktur bei, auch nach dem Druck erscheint das Foto entsprechend glänzend.

Beim Laserdruck wird das Tonerpulver dagegen auf das Papier aufgetragen und dann thermisch fixiert. Es bleibt an der Oberfläche und dringt nicht ins Papier ein. Die glänzende Oberfläche des Fotopapiers wird dadurch vom Toner abgedeckt und der Glanz geht weitgehend verloren. Die Bildoberfläche wird also wedentlich vom Toner und nicht vom mehr oder weniger glänzenden Papier bestimmt.

Deshalb spielt Fotopapier bei Laserdruckern keine nennenswerte Rolle – obwohl die meisten Laserdrucker auch auf Fotopapier drucken können. Trotzdem sollten Sie immer darauf achten, dass Sie nur Papier verwenden, das für den Drucker auch geeignet ist, sonst können Sie im schlimmsten Fall die Belichtertrommeln beschädigen.

So haben wir getestet

Der Markt für Farblaserdrucker für Zuhause oder das kleine Büro ist überschaubar. Längst nicht alle Hersteller von Schwarzweiß-Laserdruckern stellen auch Farblaser her. Auch die Hersteller, die sich hier tummeln, sind sehr zurückhaltend, was den Modellwechselzyklus anbelangt.

Wegen der immerhin vier Kartuschen, die irgendwo im Gehäuse untergebracht werden müssen, sind die meisten Farblaser nicht gerade als kompakt zu bezeichnen und daher auch nur bedingt zu Hause sinnvoll einsetzbar. Im kleinen Büro oder im Home Office sieht das da schon anders aus.

Im Test mussten alle Farblaserdrucker zeigen, was sie hinsichtlich Handhabung, Druckgeschwindigkeit und vor allem Druckqualität drauf haben. Weil die Druckqualität beim reinen Textdruck bei allen Laserdruckern sehr hoch ist, haben wir besonderes Augenmerk auf den Farbdruck und auch auf den Fotodruck gelegt, bei dem sich Farblaserdrucker traditionell schwer tun. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Farblaserdrucker Test: Hp Colorlaserjet Pro M254dw

Testsieger: HP Color LaserJet Pro M254dw

Der HP Color Laserjet Pro M254dw gehört trotz der vier Tonerkartuschen, die ja irgendwo untergebracht werden müssen, zu den Druckern, die mit vergleichsweise wenig Standfläche auskommen und außerdem nicht allzu hoch sind. Das ist ein Vorteil, den er gerade im Home Office oder sogar als Farblaserdrucker für den normalen Haushalt sehr gut ausspielen kann.

Testsieger

HP Color LaserJet Pro M254dw

Test Farb­laser­drucker: HP Color LaserJet Pro M254dw
Schnell leise und in sehr guter Qualität kommen die Ausdrucke aus unserem neuen Favoriten.

von 753 Lesern gekauft

Wie schon gesagt: Wenn Sie Fotos hochwertig ausdrucken wollen, ist ein Farblaserdrucker nicht unbedingt das Mittel der Wahl. Bei Broschüren, Grafiken oder Präsentationen machen Farblaserdrucker hingegen eine gute Figur. Auch die Auflösung und somit Lesbarkeit kleiner, farbiger Texte ist meistens bestechend, einige Laserprinter konnten wir mit unseren Test-PDFs aber doch an ihr Auflösungs-Limit bringen.

Textdruck und Geschwindigkeit

Der Schwarzweißdruck sämtlicher Testteilnehmer ist seitens der Qualität über jeden Zweifel erhaben. Beim Laserdruck sind prinzipiell keine Abstufungen an schrägen Kanten zu erkennen und auch sichtbare Druckpartikel stellen meistens kein Problem dar. In der Hinsicht gibt es keine sichtbaren Unterschiede unter unseren Testgeräten: Text in Schwarzweiß drucken alle hervorragend.

Signifikante Unterschiede zeigen sich allerdings bereits bei der Druckgeschwindigkeit. Wir haben alle Drucker via LAN bzw. WLAN ins Netzwerk eingebunden, in den Standby-Modus versetzt und die Zeit vom Druckbefehl bis zum fertigen Ausdruck gemessen. Bei den Text- und Farbdrucken haben wir dazu die vorgegebenen Standard-Druckeinstellungen verwendet und bei Fotos – soweit vorhanden- zusätzlich noch einen Ausdruck im Foto-Preset erstellt. Beim Canon i-Sensys LBP623Cdw gibt es eine Vorgabe für Text in hoher Auflösung, die aber nur eine leichte Verbesserung der Lesbarkeit besonders feiner Buchstaben ermöglicht.

Der Textdruck ist bei allen Geräten sehr gut

Bei der Druckgeschwindigkeit liegt der HP im vorderen Drittel. Mit 13 Seiten pro Minute ist er zudem deutlich schneller als die meisten Tintenstrahldrucker – in unserem Testumfeld muss er sich aber vier noch etwas schnelleren Printern mit maximal 16 Seiten pro Minute (Oki C532dn) geschlagen geben. Dazu gehört auch der auslaufende M252dw.

Einige Farblaserdrucker wie der Lexmark C3326dw (Randlosdruck!) schaffen ein DIN-A4-Foto in nur 20 Sekunden inkl. Aufwärmzeit, andere wie der Ricoh SPC260DNW kommen auf deutlich mehr als eine Minute.

Farb- und Fotodruck

Wirklich sichtbare Unterschiede in der Druckqualität gibt es, sobald Farbe ins Spiel kommt und wenn eine hohe Auflösung erforderlich ist. Den automatischen Duplexdruck beherrschen alle Testkandidaten nach dem ersten Update perfekt, und der beidseitige Druck gelingt exakt und ohne sichtbaren Versatz.

Beim Druck einer gemischten Seite mit farbigen Grafiken und Schriften zieht der HP Color Laserjet Pro M254dw alle Register: Selbst kleinste Schriften werden perfekt abgedruckt, ob farbig oder schwarz, und Farbsäume sind auch kein Thema. Eine sehr gute Figur macht in dieser Disziplin auch der Lexmark C3326dw, jedenfalls nach dem ersten Anlauf.

Gerade im aktuellen Test ergibt sich eine hohe Leistungsdichte an der Spitze: Oki C332dnw, Color Laserjet Pro M254dw, Kyocera Ecosys P5021cdw und der im vorigen Absatz erwähnte Lexmark unterscheiden sich nur um Nuancen. Je nachdem, wo der Schwerpunkt liegt – etwa auf höherem Kontrast oder den feineren, besser unterscheidbaren Linien – hat jeder der vier Printer mal die Nase vorn. HP und Oki liefern dabei ein sehr ähnliches Druckbild mit sehr feinen, durchgehenden Linien ab. Der Kyocera und der Lexmark drucken etwas kontrastreicher, aber zumindest der Erstgenannte trägt dadurch bei feinsten Linien etwas zu viel Toner auf, sodass deren Auflösung leidet.

Beim Fotodruck auf Normalpapier schafft der Laserjet Pro M254dw sehr homogene Farbübergänge und gleichmäßige Flächen ohne Streifen und Rasterung. Auch der Hautton wirkt von allen Testgeräten mit am natürlichsten. Sehr gut mithalten kann hier der leider generell recht langsame Canon i-Sensys LBP623Cdw.

Die Farbbrillanz eines Tintenstrahldruckers können die Fotoausdrucke von Laserdruckern allerdings bislang nicht annähernd erreichen, nicht einmal auf beschichtetem Fotopapier, das zudem bei einigen Laserdruckern sehr gebogen ausgegeben wird. Das liegt daran, dass viele Laserdrucker zwar beschichtetes Fotopapier als Medium zulassen, die Temperatur zum Fixieren aber leider nicht entsprechend angepasst wird. Aber auch hier sind immer die feinen Pulverstrukturen vom aufgetragenen Toner zu erkennen.

Druckkosten

Die Druckkosten aller Probanden liegen in Farbe bei 12,8 bis 17,5 und bei schwarzem Text bei 1,7 bis 3,5 Cent und halten sich im Vergleich zum Tintenstrahler erstmal im Rahmen. Leider gibt es unseres Wissens (noch) keine Aufstellung, die beispielsweise den Stromverbrauch und die Abnutzung von Verschleißteilen mit einrechnet. Gerade der Stromverbrauch steigt während der Fixierungsphase beim Laserdrucker oft um das 10-fache gegenüber dem eines Tintenstrahlers an.

Die Druckkosten unterscheiden sich bei Farblaserdruckern kaum

Druckerchannel ermittelt bei unserem aktuellen Favoriten für eine ISO-Farbseite Druckkosten von 14,3 Cent pro Seite. Das schenkt sich nicht viel im Vergleich zu den anderen Drucken im Test: Der Kyocera Ecosys P5021cdw liegt mit 14,4 Cent nahezu gleich, der Lexmark Cs417dn macht seinem Namen als Sparfuchs mit einem Seitenpreis von 13,6 Cent alle Ehre, aber auch der Oki C332dnw mit 16 Cent, sowie der Brother HL L3230cdw mit 17 Cent liegen jetzt nicht wirklich weit entfernt.

Ausstattung und Installation

Keiner unserer Probanden protzt – wie so mancher Tintenstrahler – mit einem integrierten SD-Kartenleser, dennoch stehen die meisten gerade modernen Geräten durchaus aufgeschlossen gegenüber. Smartphones und Tablets kommunizieren wahlweise über Apples AirPrint bzw. das Android-Pendant Mopria. Leicht zugänglich unter einer Klappe befindet zudem ein USB-Host-Anschluss zum direkten Druck vom Speicher-Stick. Das übersichtlich gestaltete Menü auf dem großzügigen Display bietet auch hier einfachstes Handling.

Unter den sechs neuen Testgeräten gab es keinerlei Netzwerkprobleme, weder per verkabeltem LAN noch über die WLAN-Verbindung.

Was gibt es für Nachteile?

Der HP Color Laserjet Pro M254dw verfügt neben der 250 Blatt fassenden Kassette noch über einen Einzelblatteinzug. Genauer gesagt befindet er sich direkt über der Kassette. Pro Druckvorgang passt auch nur ein Medium hinein. Allerdings sollte man beim Einfädeln des Blattes per Hand nachhelfen, da es keine Ablage gibt, wie bei den anderen, zumeist größeren Konkurrenten.

HP Color Laserjet Pro M254dw im Testspiegel

Während seiner kurzen Marktpräsenz konnte der HP Color Laserjet Pro M254dw schon einige gute Testergebnisse abräumen:

Im Test von Stiftung Warentest hat der HP mit der Testnote »gut« (2,5) abgeschnitten und kann zusammen mit dem Brother HL-L8260CDW den zweiten Platz belegen. Er konnte vor allem mit seiner Vielseitigkeit überzeugen, was sich in der Teilnote 1,6 niederschlägt. Auch in punkto Umwelteigenschaften hat der HP die Tester überzeugt. In der Druckqualität liegt er dort mit der Teilnote 2,6 mit der Konkurrenz etwa gleichauf.

In der Ausgabe 10 des österreichischen Magazins Der Konsument, die im September 2018 erschienen ist, konnte der HP Platz zwei von sieben Mitbewerbern erlangen:

»Mit 18 Seiten pro Minute konnte unser Test […] die Herstellerangaben bestätigen. Diese Ausgabegeschwindigkeit ist zwar nicht die schnellste im Testfeld, für den Privatanwender aber sicher noch ausreichend. Etwas schwerer wiegt dagegen die Zeit bis zum ersten Auswurf aus dem Standby-Modus. Mit 15 Sekunden für eine Standard-Textseite muss sich der Samsung da schon etwas Kritik gefallen lassen.«

Im Online-Test der PC-Welt vom März 2018, bekommt der HP die Testnote »befriedigend« (2,54), sowie die Preis/Leistung: »preiswert«. Das Fazit der Tester:

»Der Vorteil der HP-Drucktechnik liegt im schnellen Abschalten nach einem fertigen Druckauftrag. Ruht der Laserjet Pro M254dw, können Sie ihn fast nicht wahrnehmen. Im Betrieb arbeitet der Farblaserdrucker naturgemäß gut hörbar. … Insgesamt erhalten Sie mit der aktuellen Fassung des HP-Farblaserdruckers einen verlässlichen Arbeiter, der zwei Vorteile im Vergleich zum Vorgänger mitbringt: Seine Kassette ist um 100 Blatt geräumiger und die Seitenpreise niedriger. Dafür ist das Gerät selbst nicht ganz so kompakt. …«

Alternativen

Die Druckqualität und -geschwindigkeit sind wichtige Aspekte beim Druckerkauf. Je nach Anwendungsprofil spielen aber auch andere Eigenschaften eine wichtige Rolle, deshalb können wir drei weitere Drucker empfehlen. Duplex, WLAN und mindestens guten Farbdruck können sie aber alle.

Bester Farbdruck

Kyocera ECOSYS P5021cdw

Der Kyocera Ecosys P5021cdw ist mit über 20 Kilo schon eines der Schwergewichte im Test. Mit seiner einfachen, einfarbigen Anzeige wirkt er schon ein wenig altbacken, obwohl er erst einige Monate auf dem Markt ist.

Dennoch lohnt sich mindestens ein zweiter Blick, insbesondere auf die Druckqualität des Boliden. Vorher muss allerdings auch der Kyocera ins Netzwerk integriert werden, was sowohl per LAN Kabel als auch übers kabellose WLAN schnell von der Hand geht.

Der Einzelblatteinzug ist oberhalb der Kassette und gut einsehbar angebracht. Geöffnet lassen sich die Medien problemlos ablegen und korrekt einsetzen. Der Ausdruck erfolgt schnell und die Qualität ist sowohl farbig als auch schwarz sehr gut. Die Schrift und die Linien sind kontrastreich und die Farben satt, obwohl der Kyocera auch nicht mehr Toner verbraucht als die anderen.

Mit 13 Seiten pro Minute liegt er auch seitens der Druckgeschwindigkeit im oberen Bereich, bleibt dabei aber schön leise. Ob es hochwertige Ausdrucke in der Kanzlei, farbig oder schwarz, sein sollen oder andere, auf Qualität bedachte Arbeitsbereiche: Wer den großen und schweren Kyocera stellen kann, muss sich um die Druckqualität keine Sorgen machen.

Gut & günstig

Lexmark CS417dn

Test Farb­laser­drucker: Lexmark CS417dn
Der Lexmark liefert für wenig Geld ein sehr gutes Druckergebnis.

Der Lexmark CS417dn überzeugt nicht nur durch seinen unschlagbaren Preis, auch seine Druckqualität ist sehr gut, wenn auch nicht ganz so gut wie bei unserem Testsieger.

Auch seitens der Druckgeschwindigkeit liegt er hinter unserem Favoriten und den anderen Konkurrenten zurück, weil er nach ein paar Blättern immer eine kurze Pause macht, die ihm gerade bei mehr als zehn Blättern den Schnitt verdirbt.

Ähnlich wie beim HP ist auch hier die Einzelblattzufuhr mit der Kassette kombiniert. Der Hinweis, wie herum das Medium (beschichtet, oder für Duplexdruck) eingelegt werden soll, ist leider nur schwer zu erkennen.

Der Lexmark ist netzwerkseitig für nahezu alle Eventualitäten gerüstet und lässt sich automatisch oder manuell in nahezu jede erdenkliche Netzwerkstruktur integrieren. Es gibt auch zwei USB-Anschlüsse, davon einen an der Front.

Was dem Lexmark allerdings fehlt, ist ein WLAN-Modul. Man kann den Drucker also nicht drahtlos in sein Netzwerk einbinden. Das ist kein Problem, wenn Sie den Drucker ohnehin in der Nähe des Rechners oder des Routers aufstellen. Sind allerdings keine Netzwerkanschlüsse in der Nähe, ist der Lexmark nicht die beste Wahl.

Dafür ist der Lexmark der einzige Drucker im Testfeld, der mit einem richtigem Netzschalter ausgestattet ist. Nicht zuletzt ist er durch das recht aufschlussreiche Display ebenso leicht zu bedienen wie unser Favorit.

Wer nicht den schnellsten Drucker braucht, auf WLAN verzichten kann und nicht auf das letzte Quäntchen Qualität angewiesen ist, kann mit dem CS417dn viel Geld sparen. Denn auch bei den Druckkosten macht der Lexmark eine gute Figur.

Für Vieldrucker

Oki C532dn

Test Farb­laser­drucker: Oki C532dn
Rasantes Tempo und sehr günstige Seitenpreise zeichen den Boliden aus.

Der duplexfähige Oki C532dn ist nichts für Zuhause, aber eine gute Alternative für Büros, die einen eigenen Druckerraum haben. Er ist nämlich ein ziemlich wuchtiger Drucker mit vergleichsweise großer Stellfläche und mit dem höchsten Gewicht im Test.

Gebraucht wird der Platz unter anderem für die vier großen Tonerkartuschen, die Reichweiten von 7000 DIN-Seiten (Schwarz) und 6000 Seiten (Farbe) erlauben. Zudem lassen sich bis zu vier Einzüge bzw. Papierkassetten (optional) mit einer Gesamtkapazität von nicht weniger als 1.410 Blatt im Gerät unterbringen. Nicht so gut passt dazu die Kapazität der Papierausgabe von nur 150 Blatt.

Die Bedienung erfolgt über ein fünfzeiliges, ausreichend großes und gut ablesbares Monochrom-Display ohne Touch sowie diverse dedizierte Tasten nebst Nummernblock. Die Menüführung gibt dabei auch dem Laien keine Rätsel auf, das trifft teilweise eher auf die wirklich umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten inklusive Netzwerk- und Sicherheitseinstellungen zu, die den professionellen Anspruch des C532dn unterstreichen.

Für seinen relativ geringen Preis und im Vergleich mit den meisten anderen Farblaserdruckern im Test druckt der Oki C532dn wirklich günstig, besonders der Schwarzweiß-Seitenpreis von nur 1,7 Cent überzeugt und prädestiniert das Gerät für hohes, wenn auch nicht exorbitant hohes Druckaufkommen, denn wenn es richtig viel wird, sollte man doch deutlich mehr in die Anschaffung investieren.

Neben der auf Wunsch sehr hohen Papierkapazität und den niedrigen Druckkosten gibt es noch zwei andere Eigenschaften, die den großen Oki für mittlere Arbeitsgruppen interessant machen, nämlich seine gestochen scharfe, absolut saubere Text-Druckqualität und nicht zuletzt das schnellste Drucktempo im Test. Für 10 Seiten Text in hoher (Standard-)Qualität braucht der Printer nur 37 Sekunden inklusive Aufwärmzeit.

Nicht so schön sieht es hingegen bei Fotos aus: Farbflächen wirken inhomogen, die Auflösung lässt zu wünschen übrig und Hauttöne werden teilweise recht unnatürlich wiedergegeben. Die Verteilung der Farben im Farbverlauf entspricht nicht der Vorlage, so nimmt Gelb viel zu wenig Raum ein. Probleme gibt es auch mit besonders feiner Schrift in Farbe, hier werden Teile der Buchstaben verschluckt.

Wir empfehlen den Oki zumindest Nutzern, die nicht problemlos in einem Schiffsmaschinenraum schlafen können, ausdrücklich für einen gesonderten Druckerraum, denn neben der schieren Größe haben auch die Betriebsgeräusche selbst im Leerlauf aus unserer Sicht ein ungewöhnliches Störpotenzial. Es ist gar nicht so, dass der Printer eine besonders hohe Dezibel-Zahl erzeugt, es ist die Charakteristik des Sounds, die auf Dauer an den Nerven zehren kann.

Für Büros mit relativ hohem Druckaufkommen, die den Drucker in einem Drucker- oder Serverraum unterbringen ist der Oki C532dn aufgrund seiner niedrigen Druckkosten eine interessante Alternative.

Außerdem getestet

In Sachen Farb-Druckqualität besonders bei feinster Schrift und Linien gehört der Lexmark C3326dw zur Spitzengruppe. Auffällig ist hier der hohe Kontrast durch den üppigen Farbauftrag. Normaler Textdruck erfolgt zügig, zudem ist der Printer verhältnismäßig kompakt und flach. Selten bei Laserdruckern ist der optionale Randlosmodus, der in unserem Test aber kein ganz randloses Foto produzierte. An einer Empfehlung ist er wegen der höchsten Farb-Druckkosten im Test, seinem recht kleinen Display mit wenigen Folientasten und dem vergleichsweise geringen Funktionsumfang vorbeigeschrammt.

Der Brother HL L3230CDW ist ein recht leiser Geselle, und eignet sich damit gut fürs Home Office, allerdings arbeitet er wohl aus diesem Grund eher langsam. Der Druck ist etwas blass, bei Schwarz und auch beim Farbdruck, dennoch werden selbst Fotos auf Standardpapier in akzeptabler Qualität abgedruckt.

Ricoh SPC260DNW

Test Farb­laser­drucker: Ricoh SPC260DNW

Keine Preise gefunden.

Der Ricoh Spc260dnw punktet mit Feinheiten wie NFC- und WiFi-Direct-Unterstützung für eine komfortable Verbindung mit Mobilgeräten. Leider kann er seitens der Druckqualität kaum überzeugen. Der Druck von Text und Grafiken geht zwar in Ordnung, die kleinen Schriften unseres Testausdruckes wurden aber nahezu unlesbar. Fotos oder Grafiken mit unterschiedlichen Schattierungen überfordern den Drucker offensichtlich.

HP Color LaserJet Pro M252dw

Wenn Sie einen leichten und kompakten Drucker haben möchten und auf die Farbdruckqualität nicht so viel Wert legen, dann ist der HP Color LaserJet Pro M252dw eine Alternative zu unserem Testsieger. Auf die fertigen Ausdrucke muss man ebenfalls nicht lange warten – er war einer der schnellsten Drucker im Testfeld.

Farbdrucke gelingen ihm leider nicht so gut und auch das Papierfach ist relativ klein.

Canon i-Sensys LBP623Cdw

Mit feinster Schrift in Farbe hat der kompakte (und schicke) Canon i-Sensys LBP623Cdw seine Mühe, zudem gehört er beim Textdruck zu den langsamsten Laserprintern im Test. Auf der Habenseite stehen die vielen Funktionen und Einstellungsmöglichgkeiten inklusive Anwenderverwaltung, die sich dank großzügigem Monochrom-Display, Canons bewährter Menüführung und vielen schönen Tasten prima konfigurieren lassen. Beim Fotodruck liegt der Canon mit unserem Favoriten gleichauf.

7
Kommentare

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Tom
Tom

Wo sind die Testbilder zum vergleichen?

Redaktion
Redaktion

Alle Testbilder finden Sie in den Galerien beim Testsieger in Abschnitt „5.2 Farb- und Fotodruck“.

Günter Beck
Günter Beck

Wollte mir gerade den Lexmark-Drucker kaufen. Habe zum Glück noch rechtzeitig festgestellt, dass der Drucker ohne Zusatzmodul nicht WLAN-fähig ist. Wenn Sie in dem Bericht schreiben, dass der Druck WLAN hat, dann gehe ich davon aus, dass er das Standardmäßig hat. Und wenn hierfür ein Zusatzmodul notwendig ist, dann muss dass doch separat erwähnt werden.
Ich orientiere mich sehr gerne an Ihren Testberichten, aber das find ich leider nicht gut.

Redaktion
Redaktion

Hier hatte sich in der Vergleichstabelle ein Fehler eingeschlichen. Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben nun außerdem auch im Text klar gemacht, dass der Lexmark kein WLAN hat.

Markus
Markus

Leider keine Info zu Druckfolgekosten!! Was kostet Toner und Kopftrommel? Die wirtschaftliche Betrachtung ist neben den Leistungsdaten ein wichtiger Aspekt.

Redaktion
Redaktion

Im Abschnitt „Druckkosten“ können Sie die Informationen zu den Druckfolgekosten nachlesen.

crypto
crypto

gibts nichtmal ein Testbild dazu?