Der beste Farb­laser­drucker

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Farblaserdrucker Test: Hp Colorlaserjet Pro M254dw

Der beste Farblaserdrucker ist der HP Color Laserjet Pro M254dw. Er druckt schnell und dabei sehr gut, in Farbe und schwarz. Er ist gut und solide verarbeitet, trotzdem vergleichsweise kompakt und leicht, darüber hinaus macht er seine Arbeit ziemlich leise.

Update 26. Oktober 2018

Wir haben sechs neue Modelle getestet: Den Brother Hl L3230cdw, den HP Color Laserjet Pro M254dw, den Ricoh Spc260dnw, den Lexmark Cs417dn, den Kyocera Ecosys P5021cdw und den Oki C332dnw.

Dabei gab es einiges an frischem Wind: Der HP ist unser neuer Favorit, der Lexmark, der Kyocera und der Oki sind Empfehlungen.

Wenn Sie genug von eingetrockneten Tintenpatronen haben und mit höheren Anschaffungskosten leben können, dann ist ein Farblaserdrucker keine schlechte Idee. Die Kosten für Farbdrucke mit dem Laserdrucker sind mittlerweile deutlich gesunken. Wir haben uns einige aktuelle Modelle angesehen und einige Seiten mit ihnen gedruckt. Die Preisspanne lag zwischen 140 und 200 Euro – also gar nicht mehr so viel teurer als ein Tintenstrahlgerät.

Natürlich gibt es auch weitaus teurere Geräte, wir haben uns aber auf erschwingliche Farblaserdrucker unter 300 Euro beschränkt.

Der Textdruck kann bei Laserdruckern schon lange überzeugen, aber wie sieht es mit dem Farbdruck aus?

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

HP Color LaserJet Pro M254dw

Test Farb­laser­drucker: HP Color LaserJet Pro M254dw
Schnell leise und in sehr guter Qualität kommen die Ausdrucke aus unserem neuen Favoriten.

Der HP Color Laserjet Pro M254dw gehört zu den drei Testgeräten mit der besten Druckqualität, ob schwarz oder in Farbe. Das grafische Touch-Display hebt sich nicht nur wohltuend von der Konkurrenz ab, sondern erleichtert sowohl die Installation als auch den alltäglichen Betrieb. Er benötigt außerdem eine recht geringe Stellfläche.

Bester Farbdruck

Kyocera ECOSYS P5021cdw

Wenn es beim Druck auf perfekte Qualität ankommt, ist der Kyocera Ecosys P5021cdw der richtige Drucker. In unserem Test liefert er sowohl im Farb- als auch im Schwarzdruck die besten Ergebnisse, arbeitet zudem schnell und ist vergleichsweise leise. Sein relativ großes Gewicht und die benötigte Standfläche stellen im Home Office sicher kein Problem dar.

Fürs Büro

Oki C332dnw

Test Farb­laser­drucker: Oki C332dnw
Dank seiner soliden Bauweise ist der Oki die Idealbesetzung im kleinen bis mittleren Büro.

Der Oki C332dnw druckt schnell und gut in Farbe und in Schwarz. Er eignet sich mit seinem vielseitigen Papiermanagement vor allen Dingen im Büro und in kleinen Arbeitsgruppen, wo häufig unterschiedliche Druckmedien in größeren Mengen bedruckt werden müssen.

Preistipp

Lexmark CS417dn

Test Farb­laser­drucker: Lexmark CS417dn
Der Lexmark ist aktuell für unter 100 Euro zu haben, und das bei sehr gutem Druckergebnis.

Der Lexmark CS417dn hat aktuell mit deutlich unter 100 Euro den günstigsten Anschaffungspreis. Seitens der Druckqualität liegt er im oberen Drittel, außerdem setzt sich die Sparsamkeit auch bei den Druckkosten fort, mit unter 14 Cent liegt er hier auch hier erfreulich niedrig. Aber der tolle Preis kommt nicht ohne Haken: Den Lexmark kann man nicht per WLAN einbinden, ansteuern kann man ihn nur per USB-Kabel oder Netzwerkanschluss.

Vergleichstabelle

Unser FavoritBester FarbdruckFürs BüroPreistipp
Modell HP Color LaserJet Pro M254dw Kyocera ECOSYS P5021cdw Oki C332dnw Lexmark CS417dn Samsung Xpress C1810W Brother HL-L3230CDW Ricoh SPC260DNW HP Color LaserJet Pro M252dw Brother HL-3152CDW
Test Farb­laser­drucker: HP Color LaserJet Pro M254dwTest Farb­laser­drucker: Kyocera ECOSYS P5021cdwTest Farb­laser­drucker: Oki C332dnwTest Farb­laser­drucker: Lexmark CS417dnTest Farb­laser­drucker: Samsung Xpress C1810WTest Farb­laser­drucker: Brother HL-L3230CDWTest Farb­laser­drucker: Ricoh SPC260DNWTest Farb­laser­drucker: HP Color LaserJet Pro 200 M252dwTest Farb­laser­drucker: Brother HL-3152CDW
Pro
  • Sehr gute Druckqualität
  • Benötigt wenig Stellfläche
  • Eingängiges Bedienmenü
  • Host-USB leicht zugänglich
  • Hervorragende Druckqualität in Farbe und Schwarz
  • Druckt ziemlich leise und schnell
  • USB-Host von vorn zugänglich
  • Sehr gute Druckqualität
  • Schneller Druck
  • Sehr gute Druckqualität
  • USB-Host leicht zugänglich
  • Echter Netzschalter
  • Hohe Druckqualität beim Farbdruck
  • Sehr leise im Betrieb
  • Einfache Installation
  • WiFi Direct-Druck
  • NFC-Unterstützung für Mobilgeräte
  • Klein, leicht und schnelle Druckgeschwindigkeit
  • Guter Schwarzweißdruck
  • Automatischer Duplexdruck
Contra
  • Einzelblatteinzug ungünstig angebracht
  • Ziemlich groß und schwer
  • Benötigt große Stellfläche
  • Recht laut im Betrieb
  • Recht laut im Betrieb
  • Kein WLAN
  • Kein Duplexdruck
  • Hohe Druckkosten
  • Druckqualität nur mittelmäßig
  • Sehr langsam
  • Hohe Druckkosten
  • Schlechte Druckqualität, insbesondere im Farbdruck
  • Sehr langsam
  • Farbdruck könnte besser sein
  • Farbdruck könnte besser sein
  • Hohe Druckkosten
Bester Preis
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Vorteile von Laserdruckern

Für den reinen Textdruck sind Laserdrucker der Tintenstrahlkonkurrenz weit überlegen: sie drucken nicht nur schneller sondern auch wesentlich schärfer, was vor allem bei Text auffällt.

Beim Farbdruck lag der Tintenstrahlerdrucker dagegen bislang deutlich vorn, was unter anderem auch an den Anschaffungskosten lag. Mittlerweile sind aber auch Farblaserdrucker mit ihren vier Trommeln deutlich erschwinglicher und zudem kompakter geworden, sodass sie auch fürs Arbeitszimmer oder das kleine Büro eine Überlegung wert sind. Auch die Druckkosten sind bei Farblaserdruckern nicht mehr wirklich höher als bei Tintenstrahldruckern.

Größter Vorteil: Es trocknet keine Tinte ein

Im Alltag haben Laserdrucker einen großen Vorteil gegenüber Tintenstrahlern: Da der Laserdrucker weder mit flüssiger Tinte noch mit Düsen arbeitet, kann bei ihnen auch nichts eintrocknen oder verstopfen. Vor allem bei geringerem Druckaufkommen und bei mehrtägigen oder gar wochenlangen Druckpausen erhöht sich bei Tintenstrahlern die Gefahr verstopfter Düsen. Das Resultat: Wer nur gelegentlich druckt, muss sich ständig mit eingetrockneten Tintenpatronen und Druckerdüsen herumschlagen.

Während sich ein Laserdrucker auch nach langer Nichtbenutzung nur aufheizen muss – was aus dem Standby nur wenige Sekunden dauert – muss ein Tintenstrahldrucker nach längeren Druckpausen erstmal aufwändig die Düsen durchspülen. Das kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch teure Tinte.

Fotodruck mit Farblaserdrucker?

Dennoch haben Tintenstrahldrucker für einen ganz bestimmten Zweck nach wie vor ihre Berechtigung: Den hochwertigen Fotodruck auf entsprechend beschichtetem Hoch- oder Seidenglanzfotopapier. Denn beim Fotodruck können selbst die besten Farblaserdrucker nach wie vor nicht mit guten Tintenstrahldruckern mithalten.

Wenn das Drucken von Fotos für Sie entscheidend ist, lesen Sie also am besten unseren Test zum besten Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker. Unser Testsieger ist ein echter Fotospezialist.

Während man bei Tintenstrahldruckern mit gutem Fotopapier noch einiges an Qualität herausholen kann, macht das bei Farblasern wenig Sinn. Im Gegensatz zum Druck mit Tinte hat spezielles Fotopapier beim Laserdruck keinen wirklichen Vorteil gegenüber dem üblichen Normalpapier.

Für Fotodruck sind Tintenstrahldrucker besser

Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Druckverfahren: Beim Tintenstrahldrucker werden feinste Tintentröpfchen auf das Papier gebracht. Diese Tröpfchen sinken leicht ins Papier ein – auch in die Hochglanzbeschichtung des Glossy- oder Fotopapiers. Die Papieroberfläche behält dabei ihre Struktur bei, auch nach dem Druck erscheint das Foto entsprechend glänzend.

Beim Laserdruck wird das Tonerpulver dagegen auf das Papier aufgetragen und dann thermisch fixiert. Es bleibt an der Oberfläche und dringt nicht ins Papier ein. Die glänzende Oberfläche des Fotopapiers wird dadurch vom Toner abgedeckt und der Glanz geht weitgehend verloren. Die Bildoberfläche wird also vom Toner und nicht vom mehr oder weniger glänzenden Papier bestimmt.

Deshalb spielt Fotopapier bei Laserdruckern keine nennenswerte Rolle – obwohl die meisten Laserdrucker auch auf Fotopapier drucken können. Trotzdem sollten Sie immer darauf achten, dass Sie nur Papier verwenden, das für den Drucker auch geeignet ist, sonst können Sie im schlimmsten Fall die Belichtertrommeln beschädigen.

So haben wir getestet

Der Markt für Farblaserdrucker für Zuhause oder das kleine Büro ist überschaubar. Längst nicht alle Hersteller von Schwarzweiß-Laserdruckern stellen auch Farblaser her. Auch die vier Hersteller, die sich hier tummeln, sind sehr zurückhaltend, was den Modellwechselzyklus anbelangt.

Ein Teil unserer ehemaligen Empfehlungen hat mittlerweile den Zenit überschritten, sodass wir kurzerhand ein halbes dutzend aktueller Geräte zum Test geordert haben: den Brother Hl L3230cdw, den HP Color Laserjet Pro M254dw, sowie den Ricoh Spc260dnw, den Lexmark Cs417dn, den Kyocera Ecosys P5021cdw und schließlich den Oki C332dnw. Wegen der immerhin vier Kartuschen, die irgendwo im Gehäuse untergebracht werden müssen, sind auch diese Probanden nicht gerade als kompakt zu bezeichnen und daher auch nur bedingt zu Hause sinnvoll einzusetzen. Im kleinen Büro oder im Home Office sieht das da schon anders aus.

Seit dem Verkauf der Samsung-Druckersparte an HP deren Situation nach wie vor unklar. Allerdings ist unser ehemaliger Favorit, der Samsung Xpress C1810W immer noch verfügbar und für alle eine Empfehlung, die auf automatischen Duplexdruck verzichten können. Wir hatten ihn im Vergleich gegen den HL-3152CDW von Brother und den i-SENSYS LBP7110Cw von Canon antreten lassen. Vom Color LaserJet Pro M252dw werden nur noch Restbestände abverkauft.

Alle Farblaserdrucker mussten zeigen, was sie hinsichtlich Handhabung, Druckgeschwindigkeit und vor allem Druckqualität drauf haben.

Weil die Druckqualität beim reinen Textdruck bei allen Laserdruckern sehr hoch ist, haben wir besonderes Augenmerk auf den Farbdruck und dabei vor allem auf den Fotodruck gelegt, bei dem sich Farblaserdrucker traditionell schwer tun. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Farblaserdrucker Test: Hp Colorlaserjet Pro M254dw

Testsieger: HP Color LaserJet Pro M254dw

Der HP Color Laserjet Pro M254dw gehört trotz der vier Tonerkartuschen, die ja irgendwo untergebracht werden müssen, zu den Druckern, die mit vergleichsweise wenig Standfläche auskommen und außerdem nicht allzu hoch sind. Das ist ein Vorteil, den er gerade im Home Office oder sogar als Farblaserdrucker für den normalen Haushalt sehr gut ausspielen kann.

Unser Favorit

HP Color LaserJet Pro M254dw

Test Farb­laser­drucker: HP Color LaserJet Pro M254dw
Schnell leise und in sehr guter Qualität kommen die Ausdrucke aus unserem neuen Favoriten.

Wie schon gesagt: Wenn Sie Fotos hochwertig ausdrucken wollen, ist ein Farblaserdrucker nicht unbedingt das Mittel der Wahl. Bei Broschüren, Grafiken oder Präsentationen machen Farblaserdrucker hingegen eine gute Figur. Auch die Auflösung und somit Lesbarkeit kleiner, farbiger Texte ist bestechend.

Textdruck und Geschwindigkeit

Der Schwarzweißdruck sämtlicher Testteilnehmer ist seitens der Qualität über jeden Zweifel erhaben. Beim Laserdruck sind prinzipiell keine Abstufungen an schrägen Kanten zu erkennen und auch sichtbare Druckpartikel stellen meistens kein Problem dar. In der Hinsicht gibt es keine sichtbaren Unterschiede unter unseren Testgeräten: Text in Schwarzweiß drucken alle hervorragend.

Signifikante Unterschiede zeigen sich allerdings bereits bei der Druckgeschwindigkeit. Wir haben alle Drucker via LAN ins Netzwerk eingebunden, in den Standby-Modus versetzt und die Zeit vom Druckbefehl bis zum fertigen Ausdruck gemessen.

Der Textdruck ist bei allen Geräten sehr gut

Bei der Druckgeschwindigkeit liegt der HP im vorderen Drittel. Mit 13 Seiten pro Minute ist er zudem deutlich schneller als die meisten Tintenstrahldrucker – in unserem Testumfeld muss er sich lediglich dem HP Color Laserjet Pro M252dw und dem Brother HL 3152cdw geschlagen geben. Die liegen aber seitens der Druckqualität weit zurück. Außerdem befindet sich der M252dw gerade in der Auslaufphase.

Der HP Color Laserjet Pro M254dw, der Oki C332dnw und der Kyocera Ecosys P6021cdn benötigen für ein A4 Foto auf Standardpapier nur um die 20 Minuten, der Brother HL L3230cdw braucht doppelt so lang und der Ricoh SPC260dnw mit 1:20 Minuten sogar die vierfache Zeit.

Farb- und Fotodruck

Wirklich sichtbare Unterschiede in der Druckqualität gibt es, sobald Farbe ins Spiel kommt und wenn eine hohe Auflösung erforderlich is. Den automatischen Duplexdruck beherrschen alle neuen Testkandidaten perfekt und der beidseitige Druck gelingt exakt und ohne sichtbaren Versatz.

Beim Druck einer gemischten Seite mit farbigen Grafiken und Schriften zieht der HP Color Laserjet Pro M254dw alle Register: Selbst kleinste Schriften werden perfekt abgedruckt, ob farbig oder schwarz, und Farbsäume sind auch kein Thema.

Gerade im aktuellen Test ergibt sich eine hohe Leistungsdichte an der Spitze: Der Oki C332dnw, der Color Laserjet Pro M254dw und der Kyocera Ecosys P5021cdw unterscheiden sich nur um Nuancen. Je nachdem, wo der Schwerpunkt liegt – etwa im höheren Kontrast oder den feineren, unterscheidbaren Linien – hat jeder der drei Printer mal die Nase vorn. HP und Oki liefern dabei ein sehr ähnliches Druckbild mit sehr feinen, durchgehenden Linien ab. Der Kyocera druckt auf den ersten Blick etwas kontrastreicher, trägt dadurch aber bei feinsten Linien etwas zu viel Toner auf, sodass deren Auflösung darunter leidet.

Der Lexmark CS417dn scheitert an feiner, farbiger Schrift, der Brother Hl L3230cdw druckt insgesamt etwas blasser und der Ricoh Spc260dnw kommt sowohl bei feinen farbigen als auch schwarzen Linien komplett ins Schleudern – die Schrift ist nicht mehr lesbar.

Beim Fotodruck auf Normalpapier schafft der Laserjet Pro M254dw sehr homogene Farbübergänge und gleichmäßige Flächen ohne Streifen und Rasterung. Auch der Hautton wirkt von allen Testgeräten am natürlichsten.

Die Farbbrillanz eines Tintenstrahldruckers können die Fotoausdrucke von Laserdruckern allerdings bislang nicht erreichen, nicht einmal auf beschichtetem Fotopapier, das zudem bei einigen Laserdruckern sehr gebogen, ja fast aufgerollt ausgegeben wird. Das liegt daran, dass viele Laserdrucker zwar beschichtetes Fotopapier als Medium zulassen, die Temperatur zum Fixieren aber leider nicht entsprechend angepasst wird. Aber auch hier sind immer die feinen Pulverstrukturen vom aufgetragenen Toner zu erkennen.

Druckkosten

Die Druckkosten aller Probanden liegen in etwa auf gleichem Niveau und halten sich im Vergleich zum Tintenstrahler erstmal im Rahmen. Leider gibt es unseres Wissens (noch) keine Aufstellung, die beispielsweise den Stromverbrauch und die Abnutzung von Verschleißteilen mit einrechnet. Gerade der Stromverbrauch steigt während der Fixierungsphase beim Laserdrucker oft um das 10-fache gegenüber dem eines Tintenstrahlers an.

Die Druckkosten unterscheiden sich bei Farblaserdruckern kaum

Druckerchannel ermittelt bei unserem aktuellen Favoriten für eine ISO-Farbseite Druckkosten von 14,3 Cent pro Seite. Das schenkt sich nicht viel im Vergleich zu den anderen Drucken im Test: Der Kyocera Ecosys P5021cdw liegt mit 14,4 Cent nahezu gleich, der Lexmark Cs417dn macht seinem Namen als Sparfuchs mit einem Seitenpreis von 13,6 Cent alle Ehre, aber auch der Oki C332dnw mit 16 Cent, sowie der Brother HL L3230cdw mit 17 Cent liegen jetzt nicht wirklich weit entfernt. Die Daten für den Ricoh Spc260dnw sind aktuell nicht verfügbar. Wir reichen sie nach, sobald wir sie haben.

Ausstattung und Installation

Keiner unserer Probanden protzt – wie so mancher Tintenstrahler – mit einem integrierten SD-Kartenleser, dennoch stehen die meisten gerade modernen Geräten durchaus aufgeschlossen gegenüber. Smartphones und Tablets kommunizieren wahlweise über Apples AirPrint bzw. das Android-Pendant Mopria. Leicht zugänglich unter einer Klappe befindet zudem ein USB-Host-Anschluss zum direkten Druck vom Speicher-Stick. Das übersichtlich gestaltete Menü auf dem großzügigen Display bietet auch hier einfachstes Handling.

Unter den sechs neuen Testgeräten gab es keinerlei Netzwerkprobleme, weder per verkabeltem LAN noch über die WLAN-Verbindung.

Was gibt es für Nachteile?

Der HP Color Laserjet Pro M254dw verfügt neben der 250 Blatt fassenden Kassette noch über einen Einzelblatteinzug. Genauer gesagt befindet er sich direkt über der Kassette. Pro Druckvorgang passt auch nur ein Medium rein. Allerdings sollte man beim Einfädeln des Blattes per Hand nachhelfen, da es keine Ablage gibt, wie bei den anderen, zumeist größeren Konkurrenten.

HP Color Laserjet Pro M254dw im Testspiegel

Während seiner kurzen Marktpräsenz konnte der HP Color Laserjet Pro M254dw schon einige gute Testergebnisse abräumen:

Im Test von Stiftung Warentest hat der HP mit der Testnote »gut« (2,5) abgeschnitten und kann zusammen mit dem Brother HL-L8260CDW den zweiten Platz belegen. Er konnte vor allem mit seiner Vielseitigkeit überzeugen, was sich in der Teilnote 1,6 niederschlägt. Auch in punkto Umwelteigenschaften hat der HP die Tester überzeugt. In der Druckqualität liegt er dort mit der Teilnote 2,6 mit der Konkurrenz etwa gleichauf.

In der Ausgabe 10 des österreichischen Magazins Der Konsument, die im September 2018 erschienen ist, konnte der HP Platz zwei von sieben Mitbewerbern erlangen:

»Mit 18 Seiten pro Minute konnte unser Test […] die Herstellerangaben bestätigen. Diese Ausgabegeschwindigkeit ist zwar nicht die schnellste im Testfeld, für den Privatanwender aber sicher noch ausreichend. Etwas schwerer wiegt dagegen die Zeit bis zum ersten Auswurf aus dem Standby-Modus. Mit 15 Sekunden für eine Standard-Textseite muss sich der Samsung da schon etwas Kritik gefallen lassen.«

Im Online-Test der PC-Welt vom März 2018, bekommt der HP die Testnote »befriedigend« (2,54), sowie die Preis/Leistung: »preiswert«. Das Fazit der Tester:

»Der Vorteil der HP-Drucktechnik liegt im schnellen Abschalten nach einem fertigen Druckauftrag. Ruht der Laserjet Pro M254dw, können Sie ihn fast nicht wahrnehmen. Im Betrieb arbeitet der Farblaserdrucker naturgemäß gut hörbar. … Insgesamt erhalten Sie mit der aktuellen Fassung des HP-Farblaserdruckers einen verlässlichen Arbeiter, der zwei Vorteile im Vergleich zum Vorgänger mitbringt: Seine Kassette ist um 100 Blatt geräumiger und die Seitenpreise niedriger. Dafür ist das Gerät selbst nicht ganz so kompakt. …«

Alternativen

Die Druckqualität und -geschwindigkeit sind wichtige Aspekte beim Druckerkauf. Je nach Anwendungsprofil spielen aber auch andere Eigenschaften eine wichtige Rolle, deshalb können wir drei weitere Drucker empfehlen. Duplex, WLAN und mindestens guten Farbdruck können sie aber alle.

Bester Farbdruck

Kyocera ECOSYS P5021cdw

Der Kyocera Ecosys P5021cdw ist mit über 20 Kilo schon eines der Schwergewichte im Test. Mit seiner einfachen, einfarbigen Anzeige wirkt er schon ein wenig altbacken, obwohl er erst einige Monate auf dem Markt ist.

Dennoch lohnt sich mindestens ein zweiter Blick, insbesondere auf die Druckqualität des Boliden. Vorher muss allerdings auch der Kyocera ins Netzwerk integriert werden, was sowohl per LAN Kabel als auch übers kabellose WLAN schnell von der Hand geht.

Der Einzelblatteinzug ist oberhalb der Kassette und gut einsehbar angebracht. Geöffnet lassen sich die Medien problemlos ablegen und korrekt einsetzen. Der Ausdruck erfolgt schnell und die Qualität ist sowohl farbig als auch schwarz sehr gut. Die Schrift und die Linien sind kontrastreich und die Farben satt, obwohl der Kyocera auch nicht mehr Toner verbraucht als die anderen.

Mit 13 Seiten pro Minute liegt er auch seitens der Druckgeschwindigkeit im oberen Bereich, bleibt dabei aber schön leise. Ob es hochwertige Ausdrucke in der Kanzlei, farbig oder schwarz, sein sollen oder andere, auf Qualität bedachte Arbeitsbereiche: Wer den großen und schweren Kyocera stellen kann, muss sich um die Druckqualität keine Sorgen machen.

Fürs Büro

Oki C332dnw

Test Farb­laser­drucker: Oki C332dnw
Dank seiner soliden Bauweise ist der Oki die Idealbesetzung im kleinen bis mittleren Büro.

Der Oki C332dnw ist ein echtes Arbeitstier. Allein das bis zu 100 Blatt fassende Mehrzweckfach spricht eine deutliche Sprache. Damit lassen sich ziemlich schnell und sehr zuverlässig nicht nur Serienbriefe, sondern auch die Umschläge dazu bedrucken.

Der Oki ist nach dem Auspacken quasi direkt einsatzbereit und dank WPS schnell ins WLAN integriert, oder wird per LAN-Kabel angeschlossen. Er ist recht schmal gebaut, dafür aber recht tief. Das erleichtert unter anderem den Zugang zu den Kartuschen, die somit schnell ausgewechselt können.

Im Druck zeigt er ebenfalls keinerlei Schwächen: Sowohl seitens der Qualität als auch der Geschwindigkeit liegt er mit den anderen Empfehlungen vorn. Ein kleines Manko stellt allerdings die Lautstärke dar, was im mittleren Büro oder im geräumigen Home Office aber genauso kein großes Problem darstellen sollte wie die große Stellfläche.

Wer einen Drucker benötigt, der zuverlässig auch größere Mengen Sondermedien bedrucken kann, und dabei keine sichtbaren Qualitätseinbußen in Kauf nehmen will, der fährt mit dem Oki C332dnw gut.

Preistipp

Lexmark CS417dn

Test Farb­laser­drucker: Lexmark CS417dn
Der Lexmark ist aktuell für unter 100 Euro zu haben, und das bei sehr gutem Druckergebnis.

Der Lexmark CS417dn überzeugt nicht nur durch seinen unschlagbaren Preis, auch seine Druckqualität ist sehr gut, wenn auch nicht ganz so gut wie bei unserem Testsieger.

Auch seitens der Druckgeschwindigkeit liegt er hinter unserem Favoriten und den anderen Konkurrenten zurück, weil er nach ein paar Blättern immer eine kurze Pause macht, die ihm gerade bei mehr als zehn Blättern den Schnitt verdirbt.

Ähnlich wie beim HP ist auch hier die Einzelblattzufuhr mit der mit der Kassette kombiniert. Der Hinweis, wie herum das Medium (beschichtet, oder für Duplexdruck) eingelegt werden soll, ist leider nur schwer zu erkennen.

Der Lexmark ist netzwerkseitig für nahezu alle Eventualitäten gerüstet und lässt sich automatisch oder manuell in nahezu jede erdenkliche Netzwerkstruktur integrieren. Es gibt auch zwei USB-Anschlüsse, davon einen an der Front.

Was dem Lexmark allerdings fehlt, ist ein WLAN-Modul. Man kann den Drucker also nicht drahtlos in sein Netzwerk einbinden. Das ist kein Problem, wenn Sie den Drucker ohnehin in der Nähe des Rechners oder des Routers aufstellen. Sind allerdings keine Netzwerkanschlüsse in der Nähe, ist der Lexmark nicht die beste Wahl.

Dafür ist der Lexmark der einzige Drucker im Testfeld, der mit einem richtigem Netzschalter ausgestattet ist. Nicht zuletzt ist er durch das recht aufschlussreiche Display ebenso leicht zu bedienen wie unser Favorit.

Wer nicht den schnellsten Drucker braucht, auf WLAN verzichten kann und nicht auf das letzte Quäntchen Qualität angewiesen ist, kann mit dem CS417dn viel Geld sparen. Denn auch bei den Druckkosten macht der Lexmark eine gute Figur.

Außerdem getestet

Samsung Xpress C1810W

Der Samsung Xpress C1810w gehört seitens der Druckqualität zur Spitze der Farblaser, allerdings muss man auf eine automatische Duplexfunktion verzichten. Für den Betrieb im Home Office oder Zuhause ist der Samsung Xpress C1810W immer noch ein empfehlenswerter Farblaserdrucker, solange er verfügbar ist.

Der Brother HL L3230CDW ist ein recht leiser Geselle, und eignet sich damit gut fürs Home Office, allerdings arbeitet er wohl aus diesem Grund eher langsam. Der Druck ist etwas blass, bei Schwarz und auch beim Farbdruck, dennoch werden selbst Fotos auf Standardpapier in akzeptabler Qualität abgedruckt.

Der Ricoh Spc260dnw punktet mit Feinheiten wie NFC- und WiFi-Direct-Unterstützung für eine komfortable Verbindung mit Mobilgeräten. Leider kann er seitens der Druckqualität kaum überzeugen. Der Druck von Text und Grafiken geht zwar in Ordnung, die kleinen Schriften unseres Testausdruckes wurden aber nahezu unlesbar. Fotos oder Grafiken mit unterschiedlichen Schattierungen überfordern den Drucker offensichtlich.

HP Color LaserJet Pro M252dw

Wenn Sie einen leichten und kompakten Drucker haben möchten und auf die Farbdruckqualität nicht so viel Wert legen, dann ist der HP Color LaserJet Pro M252dw eine Alternative zu unserem Testsieger. Auf die fertigen Ausdrucke muss man ebenfalls nicht lange warten – er war der schnellste Drucker im Testfeld.

Farbdrucke gelingen ihm leider nicht so gut und auch das Papierfach ist relativ klein.

Der schnellste ist er nicht, aber Schwarzweißdrucke gelingen ihm sehr gut. Der Brother HL-3152CDW verfügt über einen automatischen Duplexdruck, braucht aber im allgemeinen sehr lange für Ausdrucke. Der Farbdruck ist zwar in Ordnung, könnte aber besser sein.

5
Kommentare

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Günter Beck
Günter Beck

Wollte mir gerade den Lexmark-Drucker kaufen. Habe zum Glück noch rechtzeitig festgestellt, dass der Drucker ohne Zusatzmodul nicht WLAN-fähig ist. Wenn Sie in dem Bericht schreiben, dass der Druck WLAN hat, dann gehe ich davon aus, dass er das Standardmäßig hat. Und wenn hierfür ein Zusatzmodul notwendig ist, dann muss dass doch separat erwähnt werden.
Ich orientiere mich sehr gerne an Ihren Testberichten, aber das find ich leider nicht gut.

Redaktion
Redaktion

Hier hatte sich in der Vergleichstabelle ein Fehler eingeschlichen. Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben nun außerdem auch im Text klar gemacht, dass der Lexmark kein WLAN hat.

Markus
Markus

Leider keine Info zu Druckfolgekosten!! Was kostet Toner und Kopftrommel? Die wirtschaftliche Betrachtung ist neben den Leistungsdaten ein wichtiger Aspekt.

Redaktion
Redaktion

Im Abschnitt „Druckkosten“ können Sie die Informationen zu den Druckfolgekosten nachlesen.

crypto
crypto

gibts nichtmal ein Testbild dazu?