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Der beste Fensterputzroboter

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Fensterputzroboter Test: Fensterputzroboter Titel
Lars Schönewerk

Lars Schönewerk

ist Autor und Technik-Freak und hat ein Faible für alles Elektronische. Für AllesBeste testet er alles, was nicht niet- und nagelfest ist.

Wir haben sechs Roboter zum Fensterputzen getestet. Leider ist ihr Einsatz nur in wenigen Fällen wirklich sinnvoll. Wenn Sie trotzdem unbedingt einen Fensterputzroboter haben wollen, ist der Mamibot iGlassbot W-120T unsere Top-Empfehlung. Er liefert tolle Reinigungsergebnisse, arbeitet mit einer hervorragenden Sensorik, verzichtet auf unnötige Spielereien und bleibt preislich im Rahmen.

Nie wieder Fenster putzen – klingt das nicht traumhaft? Haushaltsroboter stehen momentan hoch im Kurs und da der Siegeszug autonomer Staubsauger und Rasenmäher in vollem Gang ist, springen auch Gerätschaften für anderweitige Arbeiten ins Fahrwasser der elektronischen Saubermänner.

Eine der ungeliebtesten Aufgaben in den eigenen vier Wänden ist mit Sicherheit die Reinigung der Fenster. Da bietet es sich an, gerade diese an die fleißigen Maschinen abzutreten. Die Frage ist nur: Wie hilfreich sind Fensterputzroboter wirklich?

Um die Antwort vorweg zu nehmen: Nur sehr eingeschränkt, dazu sind sie nicht selbstständig genug. Nur für Menschen mit bestimmten Ansprüchen lohnt sich ein Kauf. Wer das ist und was Sie von den Geräten erwarten können, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Artikels. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Mamibot iGlassbot W120-T

Test Fensterputzroboter: Mamibot W120-T
Gute Bedienbarkeit, gründliche Reinigung und leises Betriebsgeräusch: Der Mamibot iGlassbot W120-T macht fast alles richtig.

Der Mamibot iGlassbot W120-T kommt weitgehend ohne Schnickschnack aus und erledigt das, was er soll, sehr gut. Die Verarbeitung lässt keinen Anlass zur Klage, die Bedienung ist eingängig und die Automatik ausgereift. Im Betrieb war der Roboter der leiseste im Testfeld und gleichzeitig einer der gründlichsten. Dass der Preis dennoch in einem überschaubaren Rahmen bleibt, ist das Sahnehäubchen.

Auch gut

Sichler PR-041 V4

Fensterputzroboter Test: Image
Komfortabel: Der Sichler PR-041 V4 kommt mit Putzmitteltank und sprüht selbstständig.

Der Sichler PR-041 v4 liefert vergleichbar gute Reinigungsergebnisse wie unser Favorit und ist ihm auch ansonsten recht ähnlich. Als Bonus hat er einen kleinen Tank für Reinigungsflüssigkeit, die er mit einer Düse auf die Glasscheibe sprühen kann. Leider ist der Roboter lauter und deutlich teurer als unser Testsieger – und er kann nicht mit randlosen Fenstern umgehen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gut
Modell Mamibot iGlassbot W120-T Sichler PR-041 V4 Ecovacs Robotics Winbot X Sichler PR-050 HAIT 795-695 Eco-DE Absolut Carbon Winclean Eco-996
Test Fensterputzroboter: Mamibot W120-TFensterputzroboter Test: ImageTest Fensterputzroboter: Ecovacs Winbot XTest Fensterputzroboter: Sichler PR-050Test Fensterputzroboter: HAIT FensterputzroboterTest Fensterputzroboter: Eco-DE Absolut Carbon Winclean Eco-996
Pro
  • Einfache Bedienung
  • Super Sensorik
  • Gründliche Reinigung
  • Beste Ergebnisse an den Rändern
  • Für rahmenlose Fenster geeignet
  • Verhältnismäßig leise
  • Fairer Preis
  • Weitgehend einfache Bedienung
  • Mit Sprühdüse für Glasreiniger
  • Gute Reinigungsergebnisse
  • App-Steuerung
  • Sehr gute Sensorik
  • Gute Reinigungsergebnisse
  • Keine verhedderten Kabel
  • Kommt mit randlosen Fenstern zurecht
  • Zufriedenstellende Reinigungsergebnisse
  • Relativ günstig
  • Günstig
  • Günstig
Contra
  • Nur mittelmäßiger Sicherungskarabiner
  • Griff könnte sich in Kabeln und Schnüren verheddern
  • Billiges Stromkabel
  • Tank ist unpraktisch abzunehmen
  • App funktionierte im Test nicht
  • Hinterlässt ungeputzte Ränder
  • Furchtbare Absturzsicherung (elektronischer Saugnapf)
  • Relativ teuer
  • Sehr dickes, nicht abnehmbares Stromkabel
  • Nicht für rahmenlose Fenster geeignet
  • Lange Reaktionszeiten
  • Streifenbildung
  • Kommt nicht in die Ecken
  • Stürzte im Test einmal ab
  • Anleitung exklusiv auf chinesisch; Druck färbt ab
  • Kommt nicht in die Ecken
  • Billige Fernbedienung
  • Defektes Netzteil beim Testgerät
Bester Preis
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Nur begrenzt hilfreich

Wer Staubsaugerroboter kennt, weiß auch schon, was ihn bei Fensterputzrobotern erwartet, immerhin sind sich die Geräte ja sehr ähnlich – oder etwa nicht? Kurzum: Nein, überhaupt nicht. Sie wären überrascht, wie stark sich die Geräte unterscheiden. Auch wenn sie äußerlich einige Gemeinsamkeiten aufweisen, haben die Roboter weder in ihrer Funktion noch in technischer Hinsicht sonderlich viel gemeinsam – und auch nicht in ihrer Anwendung.

Fensterputzroboter sind so laut wie Staubsauger

Zugegeben: Beide machen sauber und beide saugen. Doch während der Luftstrom bei Staubsaugern für die Reinigungsleistung verantwortlich ist, hat er bei Fensterputzrobotern eine andere Aufgabe: Er sorgt dafür, dass das Gerät nicht von der Scheibe fällt. Denn das Zauberwort für das agile Bewegen an glatten, senkrechten Scheiben lautet »Unterdruck«: Die Roboter saugen sich damit am Glas fest und bleiben dort auch nur solange, wie ihnen eine Stromversorgung zur Verfügung steht.

Die eigentliche Reinigung geschieht durch die Bewegung des Roboters, der das Reinigungsvlies an seiner Unterseite über das Glas zieht. Vergleichbar mit einem Staubsauger ist allerdings die Lautstärke: Fensterputzroboter sind im Betrieb mit rund 80 Dezibel ungefähr so laut wie ein gewöhnlicher Bodenstaubsauger.

Fensterputzroboter Test: Mamibot Iglassbot W120 T
Fast alle Fensterputzroboter kommen mit einer Verlängerung für das Stromkabel. Die des Mamibot iGlassbot W120-T verfügt über einen anschraubbaren Stecker, damit er sich nicht zufällig lösen kann.

Damit die teure Technologie bei einem Stromausfall nicht auf der Stelle zu Boden geht, sind in den meisten Fensterputzroboter Akkus verbaut – auch in denjenigen, die sich nur mit eingestecktem Stromkabel starten lassen. Die Kapazität dieser Akkus ist allerdings nicht allzu hoch, es handelt sich meist um reine Notfall-Akkus, die lediglich genug Zeit überbrücken sollen, damit der Besitzer rechtzeitig zur Hilfe eilen und das Gerät in Sicherheit bringen kann. Im Fall eines Stromausfalls geben die Roboter daher ein lautes, schrilles und sehr gut hörbares Piepsen von sich, um auf ihre Notlage aufmerksam zu machen.

Damit kommen wir zum Knackpunkt: In Sachen Autonomie sind Staubsaugerroboter ihren Fensterputz-Pendants meilenweit überlegen. Gute Saugroboter verrichten ihre Arbeit nach dem ersten Einrichten fast komplett automatisch. Sie fahren bei einem vollem Staubtank oder bei zur Neige gehendem Akku-Ladestand selbstständig zurück in ihre Station, legen Karten der Wohnung an und merken sich, wo sie schon geputzt haben und wo sie weitermachen müssen. Mithilfe von programmierbaren Zeitplänen lassen die meisten Besitzer ihre Saugroboter bevorzugt arbeiten, wenn sie gerade außer Haus sind. All das ist bei Fensterputzrobotern nicht der Fall – ganz im Gegenteil. Aber Saugroboter haben es auch viel leichter, schließlich müssen sie nur über den Fußboden zuckeln und nicht senkrecht an Fensterscheiben kleben.

Fensterputzroboter brauchen menschliche Hilfe – und Aufsicht

Ohne menschliche Hilfe sind Fensterputzroboter nicht in der Lage, ihren Arbeitsplatz zu erreichen, man muss sie per Hand auf die Scheibe setzen. Damit sie auch garantiert nicht abstürzen, muss man sie anschließend mit einem Seil sichern. Für die Befestigung setzen alle getesteten Roboter entweder auf Karabinerhaken oder auf Saugnäpfe, beides hat seine Vor- und Nachteile: Während man ein Objekt braucht, um einen Karabinerhaken zu befestigen, versperren Saugnäpfe den Zugang zur darunterliegenden Glasfläche, die der Roboter ja aber eigentlich putzen soll. Wir fanden die Variante mit Karabinerhaken am praktischsten, so kann man den Haken an einem Heizkörper befestigen und das Sicherungsseil oben über den Fensterrahmen legen.

Fensterputzroboter Test: Ecovacs Robotics Winbot X
Vor dem Einsatz müssen die Roboter vor Stürzen gesichert werden, wie hier der Ecovacs Robotics Winbot X.

Möchte man nicht trocken reinigen, was beispielsweise zum Entfernen von Staub nützlich ist, muss man als nächstes Reinigungsmittel auf das Reinigungsvlies aufzutragen. Nimmt man davon zu wenig, wird die Scheibe nicht richtig sauber, nimmt man zu viel, rutscht der Roboter auf der Glasscheibe ab. In unserem Test hatten wir damit keine Probleme, man sollte es aber wissen.

Von unseren Testmodellen verfügt lediglich der Sichler PR-041 v4 über einen Tank samt Düse, mit der er das Putzmittel selbstständig auf das Glas sprühen kann.

Unverzichtbar ist außerdem das Stromkabel, das während der gesamten Dauer des Betriebs am Gerät bleibt. Die einzige Ausnahme bildete hier der Winbot X von Ecovacs Robotics, der auf reinen Akku-Betrieb setzt.

Hat man alles vorbereitet, wird der Fensterputzroboter angeschaltet und an die Scheibe gesetzt, wo er sich festsaugt – und zwar stark. Bei den meisten Modellen ist es nicht möglich, sie während des Betriebs einfach vom Fenster zu nehmen, nicht einmal mit gehörigem Kraftaufwand.

Drückt man nun auf eine der entsprechenden Tasten auf der Fernbedienung, setzt sich der Roboter in Bewegung und verrichtet sein Werk. Üblich sind dabei Programme in N- oder Z-Muster. Dabei handelt es sich nicht um Abkürzungen, die Buchstaben visualisieren das Reinigungsmuster. Das N-Programm ist für hohe Fenster vorgesehen, während sich das Z-Programm für breite Fensterfronten eignet.

Fensterputzroboter Test: Fensterputzroboter Fernbedienungen
Volle Kontrolle: Die Fernbedienungen der sechs getesteten Fensterputzroboter.

Ist der Roboter fertig mit der Fensterscheibe, fährt er zurück zur Ausgangsposition, bleibt dort stehen und teilt seinem Besitzer piepsend mit, dass er bitte wieder heruntergenommen werden möchte. Denn kein Fensterputzroboter kann selbstständig die Scheibe wechseln, geschweige denn die Fensterrahmen reinigen. Also wiederholt sich das ganze Spiel: Roboter runternehmen, Vlies auswaschen und mit Reiniger einsprühen, Roboter zum nächsten Fenster tragen, Sicherungsseil neu verlegen und Programm wählen. Von vollautomatisch kann keine Rede sein.

Kein Fensterputzroboter kann selbstständig die Scheibe wechseln oder die Fensterrahmen reinigen

Wie sinnvoll der Einsatz eines Fensterputzroboters ist, hängt vor allem mit der Größe der Fensterflächen zusammen, die er reinigen soll. Bei kleinen Sprossenfenstern versagt er von vornherein, aber auch bei kleinen Altbau-Fenstern macht er wenig Spaß, da man ihn ständig von einem Fenster zum nächsten tragen muss. Richtig interessant wird es erst bei großen Panorama-Fenstern. Wenn Sie davon gleich mehrere haben, ist ein Fensterputzroboter für Sie durchaus eine Überlegung wert.

Aber auch bei großen Scheiben kann man seine Putzhilfe nicht einfach allein lassen. In allen Anleitungen steht, dass man einen Fensterputzroboter während seiner Arbeit niemals aus den Augen lassen darf. Selbst wenn sich ein Absturz dank der Sicherungsseile verhindern lässt, verlieren manche Geräte zwischendurch auch mal die Orientierung und bleiben entweder vollständig stehen, drehen sich dauerhaft in unbeholfenen Mustern im Kreis oder fahren immer wieder gegen den Fensterrahmen.

Fensterputzroboter Test: Mamibot Iglassbot W120 T
Konstruktionsbedingt lassen Fensterputzroboter einen schmalen Streifen an den Kanten beim Fensterrahmen ungeputzt. Das Ergebnis hier stammt vom Mamibot iGlassbot W120-T und war eins der besten im Test.

Rahmen bergen ohnehin Potenzial für Schwierigkeiten – vor allem, wenn es keine gibt. Stoßen die Kontaktsensoren an den Seiten nicht gegen ein Hindernis, müssen andere Sensoren den Roboter davor bewahren, einfach über die Kante zu fahren und  abzustürzen. In unserem Test gab es zwar keinen derartigen Absturz, mit ihrem Programm weitermachen konnten aber lediglich zwei der sechs getesteten Modelle.

Ein weiteres Problem mit der Kombination von Fensterrahmen und Sensoren ergibt sich aus der Tatsache, dass die Anstoßsensoren an den Ecken weiter herausstehen als das Reinigungsvlies. Die Folge: Direkt neben den Rahmen bleibt stets ein Streifen ungeputzt, weil das Textil nicht an den Rand heranreicht, wenn die Sensoren schon am Anschlag sind.

Fensterputzroboter Test: Eco De Seitenkante
Modelle mit kreisrunden Wischtellern kommen schlecht in Kanten und überhaupt nicht in Ecken, wie man hier am Beispiel des Eco-De Absolut Carbon Winclean Eco-996 sehen kann.

Das alles gilt für Roboter mit quadratischen Grundriss. Bei Modellen mit zwei kreisrunden Tellern verschärft sich das Problem noch zusätzlich.  Ecken bleiben für diese Geräte konstruktionsbedingt unerreichbar.

Für wen lohnt sich ein Fensterputzroboter?

Wer sich von Fensterputzrobotern die Befreiung von einer lästigen Haushaltspflicht verspricht, wird enttäuscht sein. Man kann die Geräte nicht alleine lassen, sie putzen nicht so gründlich wie ein Mensch und sind dabei auch bei Weitem nicht so schnell. Alten oder behinderten Menschen, die nicht dazu in der Lage sind, ihre Fenster selbst zu säubern, hilft die Technik auch nicht wirklich, da sie das Verlegen der Sicherheitsschnur und das Anbringen und Abnehmen des Roboters vor nicht zu unterschätzende Schwierigkeiten stellen kann.

Wie bereits erwähnt, können Fensterputzroboter für Leute interessant sein, die viele große Fenster haben, denn da lohnt sich der Aufwand. Auch für Besitzer hoher Fensterfronten, für deren Reinigung man eine Leiter benötigt, können sie eine echte Hilfe sein. Der Putzvorgang wird mit einem Roboter zwar nicht schneller von Statten gehen – eher im Gegenteil – , man spart sich aber lästiges und potenziell gefährliches Herumkraxeln auf kippelnden Leitern, die man auch noch nach jedem Meter ein Stück weiter stellen muss. In vier Metern Höhe ist der Roboter klar im Vorteil, schließlich kennt er keine Höhenangst.

Ansonsten sind die Geräte natürlich was für Technik-Fans. Ihr Gadget-Faktor ist enorm hoch und es macht wirklich Spaß, die kleinen Kisten senkrecht am Fenster herumfahren zu lassen. Besonders der klassische Junggeselle, der auf lupenreine Sauberkeit bis in die hinterste Ecke keinen gesteigerten Wert legt und seine Fenster ohnehin nur einmal im Jahr putzt, kann mit einem Putzroboter seine Freude haben.

So haben wir getestet

Unsere Vorbereitungen begannen schon einige Wochen vor Beginn des eigentlichen Tests: Wir haben den Fenstern unseres Redaktionsbüros eine Putzpause auferlegt. Das Gebäude liegt neben einer stark befahrenen Straße mitten in der Münchner Innenstadt und so legten sich im Lauf der Zeit deutlich sichtbare Ablagerungen aus Straßenstaub und Wasserflecken auf den Scheiben ab.

Fensterputzroboter Test: Schmutzige Glasscheibe
Vor dem Test: Die Scheiben sind mit deutlich sichtbaren Schmutzablagerungen überzogen.

Anschließend haben wir unsere sechs Fensterputzroboter auf die gut verschmutzten Fenster losgelassen. Alle Fenster haben die gleiche Form und Größe: Es handelt sich um zweiflügelige Doppelfenster mit einer Fläche von 70 x 126 Zentimetern bzw. 0,882 Quadratmetern pro Scheibe, also 1,76 Quadratmetern Glas je ganzem Fenster. Jedem Roboter wurde ein eigenes Fenster zugeteilt. Anschließend haben wir die Scheiben über einen Zeitraum von zwei Wochen immer wieder von den Maschinen säubern lassen. Dabei haben wir die Zeit gestoppt. Als Reinigungsmittel kam überall derselbe Glasreiniger zum Einsatz.

Fensterputzroboter Test: Fensterputzroboter Gruppe Fenster
Die sechs Roboter im  Test.

Um zu überprüfen, wie gut die Roboter sowohl mit ebenen Flächen als auch mit randlosen Untergründen zurechtkommen, haben wir sie außerdem unsere Tische putzen lassen – bzw. es probiert, denn nicht alle Geräte kommen damit klar. Die horizontale Ausrichtung ist dabei nicht das Problem, vielmehr stellte die Orientierungsfähigkeit der Geräte die größere Hürde dar.

Darüber hinaus haben wir die Verarbeitung und die Bedienbarkeit unserer Fensterputzroboter bewertet. Während erstere durchgehend erfreulich hochwertig war – ein defektes Netzteil mal außen vorgelassen – unterschieden sich die Geräte im zweiten Punkt teils frappierend. Zur Kenntnis genommen haben wir außerdem die Ausstattung sowie besondere Eigenheiten und zusätzliche Funktionen, sofern welche vorhanden waren.

Fensterputzroboter Test: Mamibot Iglassbot W120 T

Testsieger: Mamibot iGlassbot W120-T

Der Mamibot iGlassbot W120-T ist ein zuverlässiger, sehr ausgereifter Fensterputzroboter, der für uns unterm Strich seine Sache nicht nur am besten machte, sondern auch noch vergleichsweise günstig zu haben ist.

In der Verpackung befinden sich neben dem Roboter samt Netzteil und zugehöriger Kabelverlängerung eine Anleitung in sechs Sprachen, eine liebevoll verpackte Dankkarte, eine Fernbedienung samt Batterien, eine Flasche Glasreiniger und jeweils zwei Reinigungstücher für Trocken- und Nassreinigung. Das Kabel für die Steckdose liegt in zweifacher Ausführung bei, einmal für das deutsche und einmal für das englische Steckdosenformat.

Testsieger

Mamibot iGlassbot W120-T

Test Fensterputzroboter: Mamibot W120-T
Gute Bedienbarkeit, gründliche Reinigung und leises Betriebsgeräusch: Der Mamibot iGlassbot W120-T macht fast alles richtig.

Die Verarbeitung des Roboter bietet keine Anlass zur Kritik, lediglich einige wenige Klettflächen am Boden der Maschine waren nicht exakt in den Ecken eingesetzt. Diese Feststellung sollte nicht überbewertet werden, denn dabei geht es um Millimeter – das ist Herumreiten auf einer Kleinigkeit, die die Funktionalität in keiner Weise beeinträchtigt.

Die Verarbeitung bietet keine Anlass zur Kritik

Bei den Strippen gibt sich der W120-T klassisch und setzt auf eine permanente Stromversorgung. Das Kabel ist dünn genug, dass man das Fenster noch schließen könnte, wovon wir aber im Dauereinsatz abraten – ein Kabelbruch könnte die Folge sein.

Zur Absturzsicherung hat der iGlassbot eine gewöhnliche Schnur aus Kunstfaser im Gepäck, an deren Ende ein Karabinerhaken befestigt ist. Der ist zwar nicht der allerstabilste und wir würden ihn nur ungern beim Bergsteigen benutzen, zum Sichern des gerade einmal 1,35 Kilogramm schweren Roboters ist er aber mehr als ausreichend.

In der Praxis zeigte der W120-T sehr gute Putzergebnisse und hinterließ eine weitestgehend saubere Scheibe. Vollständige Brillanz blieb freilich auch ihm verwehrt, denn die letzten Winkel und Kanten blieben unerreichbar und zumindest einige Millimeter am Rand des Fensters ungeputzt. Wie bereits erwähnt, war er damit aber nicht alleine – tatsächlich waren die übrig gebliebenen Schmutzränder hier sogar am schmalsten, da die Sensoren an den Seiten nicht allzu weit über den Rand des Reinigungstuchs überstehen.

Für die Reinigung einer unserer Fensterhälften benötigte der Roboter etwa achteinhalb Minuten, was unwesentlich weniger ist als bei den anderen getesteten Modellen. Sehr angenehm dabei: Die Lautstärke war mit 72 Dezibel die niedrigste, die wir während des Tests messen konnten.

Der Roboter erkennt Kanten und merkt sich, wo er bereits geputzt hat

Lobend hervorzuheben ist außerdem die ausgefeilte Sensorik des iGlassbots: Kein einziges Mal waren wir gezwungen, in den Betrieb einzugreifen. Der Roboter erkennt Kanten sehr gut und merkt sich, wo er bereits geputzt hat. So macht er nach einer abgefahrenen Bahn nicht einfach direkt in der nächsten Zeile weiter, sondern fährt noch einmal in die Ecken, so weit er kann. Auch mit Abgründen und rahmenlosen Fenstern kann der Mamibot bestens umgehen: Er erkennt die Ränder selbstständig und dreht von selbst um. Der Clou: Er nimmt anschließend auch seine Arbeit wieder auf. Das konnte sonst nur der deutlich teurere Winbot X von Ecovacs Robotics.Fensterputzroboter Test: Screenshot 120132011

Die Fernbedienung löst keine Jubelstürme aus, erfüllt ihren Zweck aber zufriedenstellend – wirklich toll waren die Fernbedienungen ohnehin bei keinem der getesteten Geräte. Wer sie nicht mag, kann den Roboter wahlweise auch per App steuern. Gekoppelt wird via Bluetooth, anschließend stehen die gleichen Buttons wie auf der Fernbedienung zum Antippen bereit. Zusätzliche Funktionen bietet die Anwendung allerdings nicht. Die Möglichkeit, den Roboter auch bedienen zu können, wenn man mal die Fernbedienung verlegt haben sollte oder die Batterien leer sind, ist immerhin ganz hilfreich, ansonsten ist die App unserer Ansicht nach eher ein Marketing-Gag.

Nachteile?

Neben den guten Reinigungsergebnissen gefiel uns am Mamibot iGlassbot W120-T vor allem der Fokus auf das Wesentliche. Er spart sich Spielereien weitgehend, erledigt das, was er soll, aber besser oder mindestens gleich gut wie alle anderen Modelle im Test und verzichtet auf nervenaufreibende Eigenheiten. Darüber hinaus ist er verhältnismäßig günstig.

Bedenken haben wir lediglich in einem einzigen Punkt: Der Griff ist auf einer Seite offen und wir hatten mehrfach die Befürchtung, dass sich Stromkabel und Sicherungsschnur darin verheddern könnten. Das ist während der Testphase zwar nie passiert, im Dauereinsatz würden wir uns aber nicht wundern – es wäre nicht der erste Fensterputzroboter, der in seinem eigenen Kabelgewirr hängenbleibt.

Der Mamibot iGlassbot W120-T im Testspiegel

Leider hat noch keine andere Redaktion den Mamibot iGlassbot W120-T getestet. Sollte sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse hier für Sie nach.

Alternativen

Der Testsieg ging zwar an den Mamibot iGlassbot W120-T, das Rennen war aber knapp. Es gab noch ein anderes Modell, dass sehr gute Ergebnisse abgeliefert hat.

Auch gut

Sichler PR-041 V4

Fensterputzroboter Test: Image
Komfortabel: Der Sichler PR-041 V4 kommt mit Putzmitteltank und sprüht selbstständig.

Beim Sichler PR-041 v4 kann man schnell durcheinander kommen, denn erstens gibt es auch den Vorgänger PR-041 v3 noch im Handel zu kaufen und zweitens trägt das Gerät neben dem Kürzel, das auch die Verpackung ziert, zusätzlich den Namen »Hobot 298« sowie die Produktnummer NX-6057-919.

Automatisches Aufsprühen des Reinigungsmittels

Wie man ihn auch nennen mag, der PR-041 ist ein sehr guter Putzroboter. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Bedienung selbsterklärend und die notwendigen Tasten sind allesamt gut erreichbar. Als besonderes Schmankerl besitzt der Putzroboter einen kleinen Tank für Wasser oder Glasreiniger und eine Düse, mit der er von Zeit zu Zeit automatisch Sprühstöße auf die Scheibe abgibt. Somit muss man das Reinigungsvlies nicht im Voraus befeuchten und vermeidet, zu viel oder zu wenig Reiniger aufzutragen. Auch wenn wir damit im Test nie Probleme hatten, ist die Düse eine nette Funktion. Einmal verschätzte sich der Roboter und sprühte gegen den Fensterrahmen, ansonsten funktionierte das Feature aber sehr gut.

Etwas unverständlich ist lediglich die Befestigung des Tanks: Man kann man ihn zwar abnehmen, dazu muss man aber erst eine Kreuzschlitz-Schraube lösen, woraufhin ein filigranes Stromkabel mit einer winzigen Steckverbindung zum Vorschein kommt, das es nun vom Tank abzuziehen gilt. Das Kabel wirkt empfindlich und auch allgemein erweckt die Konstruktion nicht den Eindruck, als ob der Tank darauf ausgelegt ist, häufig abgenommen zu werden. Hier wäre eine Steck- oder Klemmverbindung mit Metallkontakten sicher sinnvoller gewesen.

Allerdings lässt sich der Tank auch füllen, wenn er am Gerät bleibt: In die dafür vorgesehene, kreisrunde Öffnung passen die Sprühdüsen gewöhnlicher Glasreinigerflaschen problemlos hinein, womit das Füllen zum Kinderspiel wird.

Apropos Glasreiniger: Der PR-041 hat eine Flasche davon im Lieferumfang. Der Hersteller gibt an, dass man den Roboter ausschließlich damit oder mit klarem Wasser nutzen soll. Tatsächlich gibt es auch mit anderen Glasreinigern keine Probleme, lediglich in Hinblick auf die Garantie könnte sich der Tausch eventuell bemerkbar machen.

App funktioniert nicht fehlerfrei

Die Fernbedienung ist ausreichend, wenn auch nicht wirklich toll – aber das war sie bei keinem der getesteten Modelle. Wer will, kann den Roboter ebenfalls wahlweise auch via App per Smartphone oder Tablet steuern, besondere Extra-Funktionen bietet sie jedoch nicht. Mit unserem Android-Smartphone gab es außerdem Probleme: Obwohl die Kopplung per Bluetooth auf Anhieb funktionierte, reagierte der PR-041 nicht auf unsere Eingaben. Offenbar war das kein Einzelfall: Auch andere Nutzer beklagen sich auf Google Play über Verbindungsprobleme mit diesem Roboter.Fensterputzroboter Test: Screenshot 181513425

Für Menschen mit randlosen Fenstern ist der PR-041 v4 nicht geeignet und auch das Putzen ebener Flächen, wie etwa eines Tischs, ist nicht drin. Zwar erkennt das Gerät den Abgrund und fällt nicht einfach über die Kante, um einen Absturz muss man sich also nicht sorgen. Der Roboter fährt aber im Anschluss daran nicht weiter, sondern dreht sich nur noch unablässig im Kreis, bis man ihn abschaltet oder per Fernbedienung einen anderen Befehl gibt. Das sieht am Anfang noch unfreiwillig komisch aus, bald nervt es aber nur noch.

Normale Fenster reinigt der Sichler PR-041 v4 gründlich und streifenfrei. Der Abstand zum Fensterrahmen ist nicht ganz so gering wie beim iGlassbot W120-T, aber auch nicht viel größer. Die ungeputzten Streifen direkt am Rand sind somit eher schmal.

Für das Putzen eines unserer Fenster brauchte der Roboter knapp zehn Minuten, ein durchschnittlicher Wert. Die Betriebslautstärke von 80 Dezibel war allerdings eine der höchsten im Test, wobei sich die Geräte mit Ausnahme des Testsieger diesbezüglich aber allgemein nicht besonders stark unterschieden.

Insgesamt sind wir mit der Leistung sehr zufrieden. Der Tank ist keine Revolution, bietet aber einen kleinen Komfortvorteil. Ansonsten liegt der PR-041 mit dem Testsieger von Mamibot qualitativ fast gleichauf, er ist aber nicht nur deutlich teurer, sondern auch deutlich lauter im Betrieb.

Außerdem getestet

Ecovacs Robotics Winbot X

Ecovacs Robotics ist ein eingesessener Roboterhersteller, aber der Winbot X hat uns im Test enttäuscht. Beginnen wir mit dem Positiven: Das Gerät ist gut verarbeitet und bietet eine angenehme Haptik. Es weiß auch mit randlosen Fenstern umzugehen – nicht nur in dem Sinn, dass er nicht abstürzt, er setzt nach dem Registrieren eines Abgrunds auch die Arbeit fort. Im Test konnte das sonst nur der Mamibot. Als einziges Modell in unserem Test verrichtet der Winbot X seine Arbeit mit Akkubetrieb. Das ist zunächst einmal praktisch, da sich die großzügig bemessenen Stromkabel der Konkurrenz häufig mit den Sicherungsschnüren verheddern und man die Fenster nicht immer normal schließen kann, wenn man ein Kabel hindurchführt, um die Scheiben von außen zu reinigen.

Fensterputzroboter Test: Ecovacs Robotics Winbot X

Leider sind wir damit auch schon bei den Schattenseiten des Winbots: Er fährt wirklich ausschließlich per Akku. Steckt man das Stromkabel ein, verweigert der Roboter den Dienst. Ist der Akku leer, ist erst einmal Putzpause angesagt. Je nach Anzahl der Fenster in Ihrem Zuhause ist es gut möglich, dass ein vollständiger Großputz mehr als einen Nachmittag verschlingt.

Darüber hinaus stehen die Seitensensoren an den vier Ecken etwas weiter hervor als bei der Konkurrenz. Das Ergebnis sind relativ breite, ungeputzte Ränder – mindestens doppelt so breit wie bei unserem Favoriten. Immerhin kann sich die Sauberkeit beim Rest der Scheibe durchaus sehen lassen: Schmutz blieb praktisch gar keiner stehen und Schlierenbildung konnten wir auch nicht beobachten.

Die ultimative Spaßbremse und heißer Kandidat für die Kategorien »Warum bloß?«, »Geht gar nicht« und »Habt ihr euer Produkt jemals ausprobiert?« ist allerdings die Sturzsicherung. Die wird nämlich nicht durch eine simple Schnur realisiert, sondern mithilfe eines überdimensionierten Saugnapfs. Der trägt extra Batterien in sich und erkennt elektronisch sowohl den Ansaugdruck als auch die Verbindung zum Roboter. Stimmt eines davon nicht, verweigert der Winbot X die Arbeit und bleibt piepsend stehen. Ihn ohne die nervige Sicherung fahren zu lassen, ist unmöglich. Blöd ist nur, dass der Saugnapf dauernd Fehlalarm schlägt und, wenn kein Nachbarfenster zur Verfügung steht, außerdem auf derselben Glasfläche angebracht werden muss, die der Roboter eigentlich gerade reinigen soll.

Der Sichler PR-050 ist ein robuster, relativ großer und schwerer Fensterputzroboter. Anders als bei den restlichen Modellen ist das Stromkabel fest im Gerät verankert und sehr dick. Dadurch kann man das Fenster nicht schließen, während der Roboter von außen putzt. Für die Funktionalität spielt das zwar keine Rolle, man hört es aber sehr deutlich, zumal der PR-050 zu den eher lauteren Vertreter seiner Gattung gehört.

Etwas störend empfanden wir die langen Reaktionszeiten des Roboters. Nutzt man die Fernbedienung, kann man zwischen Tastendruck und entsprechender Aktion eine deutliche Latenz ausmachen – um diese zu bemerken, braucht man keine Stoppuhr, wir rechnen aber mit einer Eingabeverzögerung von etwa einer Sekunde. Möchte man den Roboter nach getaner Arbeit vom Fenster nehmen, dauert es sogar noch länger, bis er auf die Betätigung des am Griff angebrachten Schalters reagiert.

Fensterputzroboter Test: Sichler Pr 050

Seine Aufgabe verrichtet der Fensterputzroboter von Sichler ansonsten ganz ordentlich, erreicht aber nicht die Reinheit der Top-Konkurrenten. Zwar lässt er – anders als die Geräte von HAIT und Eco-De – abseits der Ränder keine Stellen aus, dafür hatte er als einziges Modell im Test Probleme mit Streifenbildung. Dass zur Sicherung keine Schnur mit Karabinerhaken, sondern ein Saugnapf beiliegt, der dem Roboter einen Teil der Scheibe unzugänglich macht, ist da wenig hilfreich, zumal das Stromkabel mangels Akku-Betrieb ja so oder so durch das offene Fenster gelegt werden muss und die Sicherung außen anzubringen somit keinen Vorteil bietet. Mit randlosen Fenster kann der Sichler PR-050 übrigens nicht umgehen.

Den HAIT 795-695 haben wir zwar unter diesem Namen bestellt, der Sticker auf der Unterseite des Geräts verrät aber, dass das Modell eigentlich »WS-600« heißt. Vom Hersteller fehlt jede Spur, was wenig verwundert, da es sich bei dem Gerät um klassische Schaufelware aus Fernost handelt – man bekommt den Roboter auch von einer ganzen Reihe anderer Hersteller. Ob CBL, Crosswhale, Elfbot, Finether, Generic, Hanwei, High Rise, Ihome oder LimaBean, für fast jeden Buchstaben im Alphabet gibt es eine Firma, die den WS-600 vertreibt – und das allein unter dieser Modellnummer.

Das macht den HAIT 795-695 freilich noch nicht zu einem schlechten Roboter. Er hält im Normalfall gut an der Scheibe und putzt dabei auch recht fleißig, wenn auch nicht übermäßig schnell. Dabei fährt er aber nur stupide einmal seinen vorgefertigten Weg ab, doppeltes Drübergehen ist nicht vorgesehen. Dabei erwischt er das meiste an Schmutz, ab und zu putzt er manche Stellen aber auch nicht. Einmal fiel der Roboter von der Scheibe und wurde von der Sicherungsschnur aufgefangen. Mit randlosen Fenstern kann der HAIT auch nicht umgehen und bleibt dort mit einem Rad in der Luft hängend stehen.

Fensterputzroboter Test: Hait

Das allergrößte Problem ergibt sich aber aus der Bauform, da der WS-600 mit seinen zwei großen Wischtellern keine Chance hat, die Ecken des Fensters zu erreichen und dort großzügig Schmutz zurücklässt. Eine vollständig saubere Scheibe bekommt man damit nicht. Dass die Anleitung ausschließlich in chinesischer Sprache verfügbar ist und deren billiger Druck abfärbt, fällt da kaum noch ins Gewicht.

Eco-DE Absolut Carbon Winclean Eco-996

Den Eco-De Absolut Carbon Winclean Eco-996 konnten wir zunächst gar nicht dazu bewegen, auch nur einen Ton von sich zu geben. Die Ursache lag bei unserem Testexemplar offenbar an einem defekten Netzteil. Wie sich aber herausstellte, passt auch das Netzteil des HAIT 795-695 an den Eco-996, und auch ansonsten sind beide Geräte praktisch baugleich. Unterschiede finden sich lediglich bei der Farbgestaltung, der Form des Griffs und der Fernbedienung.

Somit leidet der Eco-De-Roboter an denselben Krankheiten wie der HAIT: Er kommt nicht in die Ecken, kann nichts mit rahmenlosen Fenstern anfangen und wirkt potentiell absturzgefährdeter als die quadratische Konkurrenz. Im Gegensatz zum defekten Netzteil und der schrottigen Fernbedienung mit ihren labbrigen Tasten macht die Verarbeitungsqualität aber zumindest beim Roboter selbst einen brauchbaren Eindruck. Zusätzlichen Schnickschnack, wie Sprühdüse, Akku oder App bietet das Gerät nicht.

Fensterputzroboter Test: Eco De Absolut Carbon

Ob das Gehäuse tatsächlich Carbon enthält, wissen wir nicht, dass es angesichts der geringen Größe überhaupt stark ins Gewicht fällt, bezweifeln wir aber ohnehin – auch wenn es im Marketing-Rauschen cool klingen mag.

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