Fenstersauger Test: Aufmacher Fenstersauger
test
Letztes Update: 5.3.2021

Der beste Fenstersauger

Wir haben 21 Fenstersauger getestet. Der beste ist für uns der Kärcher WV 6 Plus. Mit ihm lassen sich Fenster schnell und streifenfrei putzen, er ist hochwertig verarbeitet und die Akkulaufzeit ist die höchste aller bislang getesteten Modelle. Zudem verfügt er über ein Display und einen abnehmbaren Schmutzwassertank.

Lars Schönewerk
ist Autor und Technik-Freak und hat ein Faible für alles Elektronische. Für AllesBeste testet er unter anderem Smart-Home- und Haushaltsgeräte und alles für die männliche Gesichtshaarpflege.
Letztes Update: 5. März 2021

Wir haben acht weitere Fenstersauger getestet. Unser neuer Favorit ist der Kärcher WV 6 Plus. Er ersetzt den Kärcher WV 2 Premium, der nun unter „Außerdem getestet“ zu finden ist. Außerdem ist der Korona 80100 eine neue Empfehlung.

18. März 2020

Wir haben den Leifheit Dry & Clean getestet und können ihn empfehlen. Trotz seines etwas klobigen Designs lässt er sich sehr gut handhaben und dank Standby-Automatik und Leistungsanpassung bleibt der Akku geschont.

10. Januar 2020

Wir haben den Ikohs Wipe XT getestet. Das Gerät ist schön leicht und günstig zu haben, schrammt aber aufgrund einer Reihe Detailfehler an einer Empfehlung vorbei.

23. März 2018

Wir haben neu den Vorwerk Kobold VGT100 getestet. Er machte seinen Job sehr gut – ist aber sehr teuer.

Weitere Updates

Machen wir uns nichts vor, Fensterputzen ist lästig – vor allem nach den Wintermonaten, wenn sich der Schmutz so richtig schön an den Scheiben festgesetzt hat. Ums Fensterputzen kommt man leider nicht herum, aber man kann es sich etwas einfacher machen. Mit einem Fenstersauger bekommt man streifenfreie Scheiben ohne große Sauerei und tropfende Lappen gehören der Vergangenheit an – das versprechen zumindest die Hersteller. Wir haben für Sie ausprobiert, ob Fenstersauger wirklich das halten, was sie versprechen.

Wir hatten 21 Fenstersauger im Test, 16 sind aktuell noch erhältlich. Der günstigste Sauger lag zum Testzeitpunkt bei 26 Euro, der teuerste kam auf stolze 250 Euro. Unser Testsieger liegt preislich im völlig bezahlbaren Rahmen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Kärcher WV 6 Plus

Test Fenstersauger: Kärcher WV 6 Plus
Sehr gute Saugleistung und solide Verarbeitung treffen auf die höchste Akkulaufzeit im Test, und auch der Preis stimmt – der WV 6 Plus zeigt fast keine Schwächen.

Mit dem WV 6 Plus hängt Kärcher die Messlatte für Fenstersauger ganz nach oben: Sein Tank ist groß, seine Verarbeitung einwandfrei, die Ergebnisse streifenfrei und die Akkulaufzeit ist unter allen getesteten Geräten am längsten. Hinzu kommt eine komfortable Nutzung, denn der WV 6 Plus verfügt über einen abnehmbaren Schmutzwassertank sowie eine LED-Anzeige für den Ladestand des Akkus. Das Gerät ist weder klein, noch besonders leicht – mehr Kritikpunkte haben wir nicht. Wer sich nicht am herstellertypischen Design stört, trifft hiermit eine hervorragende Wahl.

Langläufer

AEG WX7 90

Test Fenstersauger: AEG WX7 90
Der AEG protzt mit sehr langer Akkulaufzeit, was den höheren Preis rechtfertigt. Außerdem ist er sehr leise.

Der AEG WX7 90 war der leiseste Sauger im Testfeld und hat auch sonst einen sehr guten Job gemacht. Vor allem durch seine herausragende Akkulaufzeit ist er der perfekte Sauger für Wohnungen und Häuser mit großen Fensterflächen. Er ist hochwertig verarbeitet und sieht hübscher aus als der Kärcher. Beim Saugen ist er genauso gut und auch das Zubehör ist das gleiche. Der Preis ist allerdings deutlich höher als bei unserem Testsieger. Die Investition ist es allerdings wert, wenn aufgrund üppiger Glasfronten ein größerer Akku gefragt ist.

Akku-Sparer

Leifheit Dry & Clean

Test Fenstersauger: Leifheit 51003
Dank cleverer Automatiken schont der Leifheit Dry & Clean die Akku-Reserven, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.

Mit dem Leifheit Dry & Clean lässt es sich sehr angenehm arbeiten. Das Gerät passt die Leistung bei Gebrauch an und wechselt bei Nichtbenutzung nach kurzer Zeit in einen Standby-Modus, was die Akkureserven schont. Beim Kauf hat man die freie Wahl, ob man nur den Fenstersauger selbst möchte oder auch gleich das passende Zubehör dazu möchte. Darüber hinaus ist der Dry & Clean verhältnismäßig günstig.

Wenn Geld egal ist

Vorwerk Kobold VG100

Fenstersauger Test: Vorwerk Kobold VG100
Überzeugt durch hochwertige Verarbeitung und sehr überzeugende Ergebnisse, das hat seinen Preis.

Mit dem Vorwerk Kobold VG100 sind auch viele, große Fensterfronten kein Problem. Wisch- und Saugfunktion sind hier kombiniert. Das Konzept ist ein anderes, die Qualität ebenfalls und leider auch der Preis: Auch wenn der Vorwerk-Fenstersauger uns sogar genauso gut gefallen hat wie der Kärcher – über 200 Euro dürften für die Meisten für einen Fenstersauger jenseits von Gut und Böse sein.

Gut & günstig

Korona 80100

Test  Fenstersauger: Korona 80100
Der Korona 80100 zieht bei den Ergebnissen mit dem Testsieger gleich und ist deutlich günstiger. Lediglich die geringe Akkulaufzeit trübt die Freude.

Vom günstigen Preis sollte man sich nicht abschrecken lassen: Der Korona 80100 zeigte sich im Test von seiner besten Seite und zog in Sachen Streifenfreiheit sogar mit dem Testsieger gleich. Beim Komfort steht das Gerät zwar hinter dem Kärcher zurück, dafür kostet es auch weit weniger. Seine größte Schwäche ist der Akku, der trotz langer Aufladedauer nur eine geringe Laufzeit gewährt. Außerdem lässt die beiliegende Sprühflasche zu Wünschen übrig.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerLangläuferAkku-SparerWenn Geld egal istGut & günstig
Kärcher WV 6 Plus AEG WX7 90 Leifheit Dry & Clean Vorwerk Kobold VG100 Korona 80100 Kärcher WV 2 Plus N Kärcher WV 2 Premium Leifheit Nemo Vileda Windomatic Power Ikohs Wipe XT Aquablade E-Power Bort BSS-36-Li Severin hygenius glass Li 25 Cecotec Conga Immortal Extreme Brandson WDP 303257 Stark WC 2000 Home
Test Fenstersauger: Kärcher WV 6 PlusTest Fenstersauger: AEG WX7 90Test Fenstersauger: Leifheit 51003Fenstersauger Test: Vorwerk Kobold VG100Test  Fenstersauger: Korona 80100Fenstersauger Test: Kärcher Wv 2 Plus NTest Fenstersauger: Kärcher WV2 PremiumTest Fenstersauger: Leifheit NemoTest Fenstersauger: Vileda Windomatic PowerTest Fenstersauger: Ikohs Wipe XTTest  Fenstersauger: Aquablade E-PowerTest Fenstersauger: Bort BSS-36-LiTest Fenstersauger: Severin SC 7141Test  Fenstersauger: Cesotec CongaImmortal ExtremeTest  Fenstersauger: Brandson Akku FenstersaugerFenstersauger Test: Stark Wc 2000 Home
Pro
  • Sehr gute Saug­leistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Streifenfreie Scheiben
  • Gute Verarbeitung
  • Ladestands­anzeige
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gute Saugleistung
  • Sehr leise
  • Gute Saugleistung
  • Gute Handhabung
  • Schont Akkureserven
  • Fairer Preis
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Tolles Konzept
  • Einfache Anwendung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Streifenfreie Scheiben
  • Gute Verarbeitung
  • Guter Preis
  • Abnehmbarer Schmutz­wasser­tank
  • Sehr gute Saug­leistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Streifenfreie Scheiben
  • Gute Verarbeitung
  • Zweite Saugdüse
  • Sehr gute Saug­leistung
  • Streifenfreie Scheiben
  • Gute Verarbeitung
  • Viel Zubehör
  • Liegt gut in der Hand
  • Leicht
  • Wasserdicht (IPX7)
  • Gute Verarbeitung
  • Beweglicher Kopf
  • Guter Preis
  • Günstig
  • Leicht
  • Solide Saugleistung
  • Leicht
  • Solide Saugleistung
  • Viel Zubehör
  • Saugt recht gut
  • Gute Handhabung
  • Leicht
  • Bequem zu halten
  • Aufladen via USB
  • Abnehmbarer Schmutz­wasser­tank
  • Leicht
  • Bequem zu halten
  • Aufladen via USB
  • Gute Saugleistung
  • Gute Verarbeitungs­qualität
  • Zweite Abziehlippe für kleine Areale
  • Abnehmbarer Schmutz­wasser­tank
  • Günstig
  • Abnehmbarer Schmutz­wasser­tank
Contra
  • Relativ schwer
  • Etwas klobig
  • Ausguss für Schmutz­wasser noch verbesserungs­fähig
  • Sehr teuer
  • Eher für Häuser mit vielen Glas­flächen geeignet
  • Relativ schwer
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Lange Ladezeit
  • Leere Sprühflasche steht nicht aufrecht
  • Design eher auf Handwerker ausgelegt
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Gelegentliche dezente Streifen­bildung
  • Keine Sprühflasche im Liefer­umfang
  • Kein Zubehör
  • In normalem Modus zu wenig Saug­leistung
  • Nicht ganz streifen­frei
  • Gelegentliche Streifen­bildung
  • Gummi­abdeckungen halten schlecht
  • Ausguss für Schmutz­wasser ist nicht optimal gelöst
  • Gelegentliche Streifen­bildung
  • Gummi­abdeckungen halten schlecht
  • Ausguss für Schmutz­wasser ist nicht optimal gelöst
  • Teurer als bau­gleiches Modell (Ikohs Wipe XT)
  • Zubehör ist fummelig
  • Verarbeitung könnte besser sein
  • Hinterlässt Streifen
  • Kein Ladegerät im Liefer­umfang
  • Ungeschützter Lade­anschluss
  • Befestigung des Schmutz­wasser­tanks ist nicht optimal gelöst
  • Hinterlässt Streifen
  • Ungeschützter Lade­anschluss
  • Schmutz­wassertank nicht optimal gelöst
  • Hinterlässt Streifen
  • Kein Anbringen an eine Teleskop­stange möglich
  • Minderwertige Sprühflasche
  • Relativ schwer
  • Sehr schwache Saugleistung
  • Fummeliger Schmutz­wasser­tank
  • Hinterlässt Streifen
  • Relativ schwer
Bester Preis
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Akkulaufzeit (gemessen)103 Minuten87 Minuten40 Minuten42 Minuten23 Minuten54 Minuten25 Minuten-33 Minuten33 Minuten30 Minuten27 Minuten38 Minuten34 Minuten30 Minuten38 Minuten
Akkulaufz. lt. Herst.100 Minuten90 Minuten38 Minuten30 Minuten20 Minuten35 Minuten25 Minuten45 Minuten40 Minuten35 MinutenKeine Angabe20 Minuten25 Minuten30 Minuten30 Minuten35 Minuten
Ladezeit170 Minuten3 Stunden3 Stunden6 Stunden3 Stunden185 Minuten2 Stunden180 Minuten3,5 Stunden3 StundenKeine Angabe3 Stunden2,5 Stunden150 Minuten2 bis 3 StundenKeine Angabe
ZubehörLadegerät, Sprühflasche mit Wischaufsatz, Wischbezug, GlasreinigerkonzentratLadegerät, Sprühflasche mit Wischaufsatz, Wischbezug, zweite Saugdüse, GlasreinigerkonzentratLadegerätLadegerät, 2 Mikrofasertücher, Abtropfschale, ReinigungsmittelLadegerät, Sprühflasche mit Wischaufsatz, WischbezugLadegerät, Sprühflasche mit Wischaufsatz, Wischbezug, Päckchen mit GlasreinigerkonzentratLadegerät, Sprühflasche, Wischaufsatz, Mikrofaser-Wischbezug, GlasreinigerkonzentratLadegerät, zweite Saugdüse, WandhalterungLadegerätLadegerät, Teleskopstange, Sprühflasche mit WischaufsatzLadegerät, Teleskopstange, Einwascher, Wischbezug, Mikrofasertuch, Ersatz-Gummieinsatz für AbziehlippeLadegerät, Sprühflasche, Wischafsatz, Mikrofaser-WischbezugSprühflasche mit Wischaufsatz, Wischbezug, USB-KabelUSB-Netzteil, USB-Ladekabel, Sprühflasche, Wischaufsatz, Mikrofaser-WischbezugLadegerät, Sprühflasche, 2x Wischaufsatz, Mikrofaser-WischbezugLadegerät, Sprühflasche mit Wischaufsatz, Wischbezug, Ersatz-Gummieinsatz für Abziehlippe
Fassungsvermögen150 ml110 ml100 mlk. A.100 ml100 ml100 ml60 ml100 ml50 mlKeine Angabe200 ml100 ml300 ml150 mlKeine Angabe
Gewicht782 Gramm650 Gramm700 Gramm995 Gramm656 Gramm608 Gramm600 Gramm508 Gramm640 Gramm440 Gramm434 Gramm510 Gramm482 Gramm482 Gramm754 Gramm756 Gramm

Putzt man mit Fenstersaugern besser?

Ein reines Vergnügen wird das Fensterputzen auch mit einem Fenstersauger nicht, doch für den ein oder anderen wird die lästige Arbeit damit zweifellos angenehmer. Denn beim klassischen Fensterputzen muss man das Fenster entweder mit einem Fensterleder oder viel Zeitungspapier trockenreiben – und das ist auf Dauer ganz schön anstrengend. Trocknet man das Fenster dagegen mit einem Abzieher, läuft das Schmutzwasser auf die Fensterbank oder den Teppich. Um das zu verhindern, kann man ein Handtuch unterlegen, aber irgendwas geht immer daneben.

 Fenstersauger Test: Fenstersauger Ikohs

Fenstersauger lösen dieses Problem, indem sie die Flüssigkeit beim Abziehen direkt hinter der Gummilippe einsaugen. Damit das klappt, darf man das Wasser allerdings nicht zu schnell vom Fenster abziehen. Denn dann schafft der Sauger es nicht, alles einzusaugen. Die Folge: Es bleiben Schlieren auf dem Fenster zurück, die man vor allem sieht, wenn die Sonne aufs Fenster scheint.

Doch wie es richtig geht, hat man mit etwas Übung schnell raus. Und dann geht das Fensterputzen tatsächlich einfacher und bequemer. Bessere Ergebnisse erzielen Sie damit vor allem, wenn Sie mit dem klassischen Fensterputzen nicht richtig zu Rande kommen.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Die Auswahl an Fenstersaugern ist überraschend groß, alleine der Hersteller Kärcher hat eine ganze Reihe unterschiedlicher Sauger im Angebot, die auf den ersten Blick sehr ähnlich erscheinen. Auf was also muss man bei Fenstersaugern achten?

Lieber etwas mehr ausgeben

Wichtig ist zum einen die Verarbeitungsqualität, denn bei der Arbeit werden die Geräte stark beansprucht. Ist die Verarbeitung nicht gut, geht der Sauger schneller kaputt. Das ist ärgerlich, schließlich will niemand sein Geld aus dem Fenster werfen. Achten Sie daher darauf, ob am Sauger Spalten zwischen Einzelteilen zu erkennen sind, wie einfach sich die Einzelteile voneinander lösen und wie gut sich die Schalter betätigen lassen.

Der zweite entscheidende Punkte ist die Akkulaufzeit. Die meisten Geräte haben eine Laufzeit von 20 bis 30 Minuten. Da der Sauger ja nur läuft, wenn man tatsächlich das Wasser von den Fenstern abzieht, reicht das für die meisten Wohnungen und Häuser, um alle Fenster sauber zu bekommen.

Alle Wischaufsätze der Fenstersauger im Test
Die Wischaufsätze verschiedener Fenstersauger. Linke Seite: Leifheit Dry & Clean, Bort BSS-36-Li, Cleanmaxx 03429, MVPower Fensterreiniger. Rechte Seite: Kärcher WV 2 Premium, Kärcher WV 50, AEG WX7 90, Comag Fenstersauger. Ganz unten in der Mitte: Dirt Devil DD400. Man kann schon optisch qualitative Unterschiede erkennen.

Haben Sie allerdings ein größeres Haus oder besonders große Fensterflächen, sollten Sie ein Modell mit längerer Akkulaufzeit wählen. Alternativ können Sie über die Anschaffung eines Wechselakkus nachdenken. Denn eben mal aufladen ist nicht – sind die Akkus mal leer, brauchen sie mehrere Stunden, bis sie wieder voll aufgeladen sind.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Gewicht der Geräte. Liegen sie gut in der Hand und werden sie auch nach längerer Tätigkeit nicht zu schwer? Schließlich soll ein Fenstersauger das Fensterputzen einfacher und nicht schweißtreibender machen.

Die wichtigsten Fragen

Was ist ein Fenstersauger?

Ein Fenstersauger ist eine Mischung aus einem herkömmlichen Glasabzieher und einem Handstaubsauger, der das Putzwasser beim Abziehen in einen Tank am Gerät saugt.

Was ist der Vorteil von Fenstersaugern?

Weil das Wasser beim Abziehen von der Scheibe entfernt wird, staut es sich nicht an der Abziehlippe, deshalb nimmt die Menge der Flüssigkeit dort nicht zu. Außerdem läuft das Schmutzwasser nicht auf Fensterrahmen und Fensterbank, was den Arbeitsaufwand verringert.

Wie benutzt man einen Fenstersauger?

Man putzt die Scheibe zunächst ganz normal, schaltet dann den Fenstersauger an und setzt die Abziehlippe ungefähr im rechten Winkel auf die Glasscheibe. Dann zieht man ihn langsam und gleichmäßig nach unten. Für streifenfreie Scheiben ist es wichtig, währenddessen nicht abzusetzen und auch nicht mitten auf der Scheibe zu beginnen.

Was kostet ein guter Fenstersauger?

Empfehlenswerte Modelle gibt es ab 50 Euro. Aber die Preisspanne der angebotenen Modelle ist groß: Man kann zwischen 25 und 250 Euro für einen Fenstersauger ausgeben.

Welches Putzmittel ist für Fenstersauger am besten?

Handelsüblicher Glasreiniger reicht völlig aus. Einige Hersteller verkaufen eigene Glasreiniger, die sind aber meist teurer und nicht unbedingt besser.

So haben wir getestet

Unsere Testfenster mussten wir nicht extra schmutzig machen, das hatte der Winter bereits für uns erledigt. Da konnten die Fenstersauger richtig zeigen, was sie können. Bei den Geräten, die eine Sprühflasche mit Wischaufsatz im Lieferumgang hatten, haben wir das Zubehör natürlich ebenfalls getestet.

Da die Hersteller mit streifenfreien, glänzenden Fenstern werben, war das natürlich unser Maßstab. Außerdem sollten unsere Hände trocken bleiben, sowohl beim Reinigen mit dem Wischaufsatz, als auch beim Abziehen des Schmutzwassers. Denn mit dem Fenstersauger soll ja angeblich nichts mehr auf den Boden tropfen. Tatsächlich schaffen das die meisten Fenstersauger – aber nicht alle.

Neben diesen praktischen Eigenschaften haben wir auf Lautstärke, Handhabung, Preis-Leistungs-Verhältnis, Größe des Schmutzwassertanks und Akkulaufzeit geachtet. Denn was nützt ein Fenstersauger, wenn er einen schon nach kurzer Zeit im Stich lässt?

 Fenstersauger Test: Fenstersauger Kärcher Wv 6 Plus

Testsieger: Kärcher WV 6 Plus

Kärcher setzt sich abermals die Krone auf: Schon der WV 2 Premium hatte uns seinerzeit überzeugt, doch der WV 6 Plus erhält all dessen Tugenden und legt zusätzlich noch einige Schippen drauf. Teurer ist als sein Testsieger-Vorgänger aber trotzdem nicht geworden. Die Entscheidung für ein favorisiertes Produkt ist uns selten so leicht gefallen wie hier. Ob in Sachen Verarbeitung, Akkulaufzeit oder Arbeitsergebnisse – der Kärcher steckt die Konkurrenz ohne jegliche Probleme in die Tasche.

Testsieger

Kärcher WV 6 Plus

Test Fenstersauger: Kärcher WV 6 Plus
Sehr gute Saugleistung und solide Verarbeitung treffen auf die höchste Akkulaufzeit im Test, und auch der Preis stimmt – der WV 6 Plus zeigt fast keine Schwächen.

»Kärcher« ist zum Gattungsnamen für Hochdruckreiniger aller Art avanciert. Weniger bekannt ist, dass auch Fenstersauger eine Erfindung des schwäbischen Unternehmens sind. 2008 kam das erste Modell auf den Markt, seitdem wurde das Konzept immer wieder mit neuen Modellen aufgegriffen und verbessert. Der jüngste Wurf ist des Herstellers ist nun der WV 6 – und das Know-How des Branchenprimus macht sich klar bemerkbar.

Äußerlich hebt sich der WV 6 Plus vom Rest des Kärcher-Portfolios durch die markante, geriffelte, schwarze Oberseite ab, die bis in den Griffbereich ragt. Die Haptik ist einwandfrei, jedoch verfolgt die Fläche eher optische Ziele als praktische, denn nimmt man den Fenstersauger in die Hand, liegt sie zwischen Daumen und Zeigefinger, wo ohnehin nur wenig Gefahr besteht abzurutschen. Da der restliche Kunststoff am Griff ohnehin aufgeraut und im Bereich der Finger zusätzlich gerillt ist, ist das aber nicht schlimm – das Gerät lässt sich jederzeit sicher halten. Ein weiteres Novum ist eine LED-Anzeige oberhalb der An/Aus-Taste, die die verbleibende Akkukapazität in Minuten angibt.

1 von 5
Fenstersauger Test: Fenstersauger Kärcher Wv 6 Plus
Der Kärcher WV 6 Plus mit der dazugehörigen Sprühflasche samt Wischaufsatz.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Kärcher Wv 6 Plus
Der WV 6 Plus unterscheidet sich von anderen Kärcher-Fenstersaugern durch die markant schraffierte, schwarze Oberseite.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Kärcher Wv 6 Plus
Der Ladeanschluss sitzt unten am "Fuß" des Geräts.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Kärcher Wv 6 Plus
Die Abziehlippe ist weich, sitzt und sitzt gut an ihrem Platz, was ein effizientes Absaugen erleichtert.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Kärcher Wv 6 Plus
Kärcher achtet selbst beim Zubehör auf Feinheiten: Die extrabreite Basis der Flasche verhindert Umfallen, das Wischtuch wird direkt an den Wischaufsatz geklettet und rutscht deshalb nicht weg.

Man könnte auch genauso gut sagen: in Prozent. Denn mit einer Laufzeit von satten 100 Minuten pro Akkuladung hat der WV 6 Plus einen extrem langen Atem und sticht sogar unsere Dauerläufer-Empfehlung AEG WX7 90 aus, die dem WV 6 Plus allerdings kompaktere Maße und ein niedrigeres Gewicht voraus hat. Denn klein und zierlich ist der Kärcher WV 6 Plus nicht. Damit ist er zwar keine Ausnahme, einige andere Modelle in unserem Test haben vergleichbare Maße. Wer allerdings grazile Sauger à la Ikohs Wipe XT oder Leifheit Nemo bevorzugt, könnte vom Kärcher enttäuscht sein.

Was der WV 6 Plus aber ganz eindeutig ist: praktisch und durchdacht. Das zeigt sich auch am Schmutzwassertank, der mit 150 Millilitern erfreulich groß ausfällt und mit einem einzigen Handgriff vom Gerät abgenommen werden kann – ohne weiteres Tastendrücken, Herumschrauben oder Klemmen, wie wir es bei einigen Mitbewerbern erlebt haben. Ebenso wenig muss man mit den gesamten Apparat ungelenk über dem Waschbecken umherschwenken, wie es bei Fenstersaugern mit fest verbautem Tank nötig ist. Einmal eingesteckt sitzt der Tank dennoch fest und sicher in seiner Aussparung.

Auch die Sprühflasche überzeugte uns mehr als alle anderen. Weil sie im unteren Bereich sehr viel breiter ist als oben, fällt sie nicht um, selbst wenn sie gerade leer und der Wischbezug nass sein sollte. Letzterer wird übrigens direkt an den Aufsatz geklettet, was verhindert, dass er verrutschen kann – noch so eine praktische Feinheit, die die Konkurrenten in der Regel nicht bieten.

Doch all der Komfort nutzt nichts, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Wie ist es also um die Sauberkeit bestellt? Kurzum: Hervorragend. Der WV 6 Plus nahm das Putzwasser klag- und restlos von der Scheibe, übrig blieb nur schlierenfreies, glänzendes Glas. Damit gehört er zu den Fenstersaugern, die die vollmundigen Herstellerversprechen auch tatsächlich einlösen. Man sollte nur beim Abziehen der Scheibe darauf achten, nicht über die Fensterdichtungen zu streifen, da dort sonst eine kleine Lücke zwischen Scheibe und Abziehlippe klafft, die ausreicht, um an einem schmalen Streifen Wasser auf dem Fenster stehen zu lassen. Das ist allerdings keine Eigenheit des Kärcher, sondern gilt für alle Fenstersauger.

Wir sind mit dem Kärcher WV 6 Plus in allen wichtigen Belangen rundum zufrieden. Der Fortschritt, den Kärcher seit dem ohnehin schon guten WV 2 Premium gemacht hat, ist klar zu erkennen. An dem, was der Hersteller hiermit aus dem Hut gezaubert hat, dürfte die Konkurrenz erstmal eine ganze Weile zu knabbern haben.

Nachteile?

Kärchers gesamte Produktpalette verfolgt eine gewisse Stilistik, und da bildet auch der WV 6 Plus keine Ausnahme – man sieht auf den ersten Blick, wessen Design-Handschrift das Gerät trägt. Die Optik wird deshalb vermutlich nicht jedem gefallen, allerdings halten andere den eigenwilligen Look sicherlich für kultig – ob die Gestaltung als Nachteil durchgeht, liegt im Auge des Betrachters. Zudem ist der Fenstersauger von bulliger Statur, was das vergleichsweise hohe Gewicht unterstreicht – auch wenn der WV 6 Plus mit seinen 782 Gramm nicht der schwerste Testteilnehmer war.

Wer auf Teleskopstäbe angewiesen ist, schaut überdies entweder in die Röhre oder tiefer in den Geldbeutel, denn mangels passenden Gewindes finden solche am WV 6 Plus keinen Anschluss. Nur einem separat erhältlichen Verlängerungsset lässt sich die Funktion nachrüsten.

Kärcher WV 6 Plus im Testspiegel

Bisher hat noch kein anderes seriöses Medium den Kärcher WV 6 Plus getestet. Wenn sich das ändert, tragen wir die Ergebnisse an dieser Stelle nach.

Alternativen

Wenn Ihnen der Kärcher WV 6 Plus nicht gefällt, Sie lieber ein Kombi-Gerät möchten oder einen günstigeren Sauger suchen, haben wir die passenden Alternativen für Sie.

Sehr guter Akku: AEG WX7 90

Auch mit dem AEG WX7 90 können Sie Fenster putzen bis zum Abwinken. Denn dieser Akkusauger hat satte 90 Minuten Akkulaufzeit und hält somit fast so lange durch wie unser Testsieger. Das ist erstaunlich, da das Gerät sehr kompakt gebaut ist und auch nicht viel mehr wiegt als vergleichbare Modelle.

Langläufer

AEG WX7 90

Test Fenstersauger: AEG WX7 90
Der AEG protzt mit sehr langer Akkulaufzeit, was den höheren Preis rechtfertigt. Außerdem ist er sehr leise.

Auch beim Zubehör ist ebenfalls fast alles dabei, was das Herz begehrt: eine stabile Sprühflasche, ein Mikrofaser-Wischbezug mit Aufsatz, 20 Milliliter Reinigungsmittel und sogar eine zweite, kleinere Saugdüse. Lediglich auf eine Teleskopstange muss man verzichten, die man mit Blick auf den Preis aber auch nicht unbedingt erwarten kann.

Fenstersauger Test: Testsieger Kärcher WV2 Premium.
Der AEG WX7 90: Ein tolles Gerät, das allerdings ein gutes Stück mehr kostet als unser Testsieger.

Sowohl das Wischgerät, als auch der Sauger selbst machen einen guten Job. Beides ist stabil und lässt sich einfach bedienen. Zudem ist der WX7 90 angenehm leise. Da kann man auch schon mal während der Mittagszeit putzen, ohne dass sich die Nachbarn beschweren.

Das Schmutzwasser wird problemlos von den Fenstern gesaugt, es blieben keine Streifen an der Scheibe zurück und bis auf die obligatorischen Tropfen am Fensterrand waren die Scheibe im Nu trocken. Hier muss man nur einmal mit dem Tuch nachwischen und ruckzuck ist man fertig.

Wenn Sie große Fensterflächen haben und nicht mit schlappem Akku dastehen wollen, ist der AEG WX7 90 eine gute Wahl. Mehr Akkulaufzeit bekommen Sie sonst nur vom Testsieger.

Effizient und stark: Leifheit Dry & Clean

Der Leifheit Dry & Clean ist auffällig klobig und auch etwas schwerer als die meisten anderen Fenstersauger. Das stört aber nicht bei der Handhabung, da der Griff näher an der Vorderseite liegt als bei vielen anderen Modellen und man dadurch trotzdem eine gute Kontrolle hat. Eine Sprühflasche mit Wischaufsatz gibt es hier nicht. Das Gerät ist aber in verschiedenen Paketen wahlweise mit oder ohne Einwascher, Stiel und schmaler Saugdüse erhältlich.

Akku-Sparer

Leifheit Dry & Clean

Test Fenstersauger: Leifheit 51003
Dank cleverer Automatiken schont der Leifheit Dry & Clean die Akku-Reserven, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.

Die Akkulaufzeit liegt mit dem in unserem Test gemessenen 40 Minuten knapp über dem Durchschnitt, aber immer noch unter den Geräten von Kärcher, Vorwerk und AEG. Sollte man einmal plötzlich von der Arbeit abgelenkt werden, hat der Dry & Clean dafür eine kleine Hilfe in petto: Bei Nichtgebrauch stoppt der Fenstersauger seinen Motor und wechselt in einen Standby-Modus, um Akku-Reserven zu sparen. Der Tank wirkt durch die breite, transparente Front üppig, fasst aber tatsächlich »nur« 100 Milliliter und hat somit Standardmaße.

1 von 5
Fenstersauger Test: Fenstersauger
Der Leifheit Dry & Clean ist recht klobig, lässt sich aber dennoch sehr gut handhaben.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Leifheit Dry Clean
Der Ausguss ist etwas klein geraten und der Gummistöpsel etwas schwergängig, dafür hält er aber auch dicht.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Leifheit Dry Clean
Tank und Abziehlippe lassen sich nur bei gedrückten Tasten abnehmen.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Leifheit Dry Clean
Sofern man sich für eine Variante mit Stiel entscheidet, lässt sich dieser per Klick-System an der Rückseite des Fenstersaugers befestigen.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Leifheit Dry Clean
Die Buchse für die Stromzufuhr liegt offen an der Oberseite. Da man den Tank zum Leeren entnimmt, ist das aber unproblematisch.

In der Praxis erwies sich der Dry & Clean als angenehm zuverlässig. Die Arbeit mit dem Fenstersauger ging flott und effektiv von der Hand und wir hatten auch keinerlei Probleme mit Streifenbildung. Die Leistung ist gut, auf den Fensterrahmen suppendes Schmutzwasser trat im Test nicht auf. Leise ist das Gerät allerdings nicht, zumal der Dry & Clean bemerkt, wenn er auf das Glas gesetzt wird und die Leistung hochdreht. Wir halten das für eine gute Lösung, denn so muss man nicht auf Leistung verzichten, wenn sie gerade benötigt wird, spart aber gleichzeitig Akkulaufzeit und Dezibel, wenn sich das Gerät im Leerlauf befindet.

Nicht ganz ideal finden wir die Ablassöffnung des Schmutzwassertanks. Sie ist recht klein bemessen und die Gummiabdeckung gibt sich etwas störrisch – wo uns die Abdeckung beim Ikohs Wipe XT nicht genug Widerstand bot, liefert Leifheit hier schon fast etwas zu viel des Guten. Insgesamt ist die Reinigung aber kein Problem, da sich das Gerät praktischerweise zerlegen lässt und der Teil mit dem Tank beim Entleeren vollständig von jedweder Elektronik getrennt ist.

Wer sich nicht mit unserem Testsieger von Kärcher anfreunden kann und noch dazu ein paar Euro sparen will, findet im Leifheit Dry & Clean eine sehr gute Alternative.

Luxuriös: Vorwerk Kobold VG100

Wir müssen zugeben: Anfangs hatten wir unsere Zweifel, als wir den eher klobigen Fenstersauger Vorwerk Kobold VG100 auspackten – nicht, weil wir an Vorwerk zweifelten, sondern weil sich der aufgerufene Preis für solch ein Gerät in extrem luftigen Höhen bewegt. Für die meisten dürfte er schon allein deshalb nicht in Frage kommen.

Wenn Geld egal ist

Vorwerk Kobold VG100

Fenstersauger Test: Vorwerk Kobold VG100
Überzeugt durch hochwertige Verarbeitung und sehr überzeugende Ergebnisse, das hat seinen Preis.

Für alle, die oft große und vor allem viele Fenster putzen müssen, ist der VG100 aber trotzdem eine Überlegung wert. Denn der Kobold macht alles richtig: Er lieferte ein tolle Putz- und Saugergebnisse, lässt sich einfach bedienen, ist hochwertig verarbeitet und hat eine tolle Akkulaufzeit von über 40 Minuten.

Zum Zubehör des Vorwerk Kobold VG100 zählen eine Abtropfschale, zwei Microfaser-Reinigungstücher und eine Flasche Reinigungsmittel.
Mitgeliefert werden eine stabile Abtropfschale und zwei Reinigungstücher.

Auch das völlig andersartige Konzept hat uns gut gefallen. Mitgeliefert werden außer dem Gerät auch eine stabile Abtropfschale und zwei Mikrofaser-Reinigungstücher. Man legt ein Reinigungstuch auf die Schale und setzt das Gerät einfach darauf, schon ist das Tuch per Klettverschluss am Sauger befestigt. Damit das Tuch später beim Putzen nicht die Absauglippe blockiert, sollten Sie darauf achten, dass beim Aufsetzen des Fenstersaugers auf das Tuch die Lippe in die dafür vorgesehene Ausbuchtung gelegt wird. Dann sitzt es optimal und macht später keine Probleme.

Der Vorwerk Kobold VG100 hat seinen Job gut gemacht. Hier tropft nichts.
Die grüne Gummilippe liegt hier optimal in der dafür vorgesehenen Ausbuchtung.

Anschließend füllt man einen Teil des mitgelieferten Glasreinigers in den Frischwasserbehälter und gibt bis zur Markierung Wasser dazu. Vorwerk empfiehlt für ein optimales Reinigungsergebnis das hauseigene Reinigungsmittel. Das ist mit sieben Euro für 200 Milliliter aber nicht gerade günstig. Versuchen Sie es deshalb einfach mal mit Ihrem gewohnten Reiniger. Wenn Sie das Ergebnis nicht überzeugt, greifen Sie zum Vorwerk-Mittel.

Wenn der Tank richtig eingesetzt ist, was er mit einem Klickgeräusch zu erkennen gibt, stellt man das Gerät auf die Abtropfschale und wartet ungefähr 15 Sekunden. So lange braucht es, bis der gesamte Inhalt des Wassertanks vollständig vom Tuch aufgesaugt wird. Bis zu 20 Quadratmeter Fensterfläche kann man jetzt damit putzen, bevor man das Tuch wechseln und den Sauger neu befüllen muss.

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Der Tank des Vorwerk Kobold VG100 für das Reinigungsmittel und Frischwasser ist rechts. Im Bild sieht man blau das eingefüllte Mittel.
Der Tank für das Reinigungsmittel und Frischwasser ist rechts. Im Bild sieht man blau das eingefüllte Mittel.
Die linke, graue Seite des Vorwerk Kobold VG100 ist für das Schmutzwasser, in die rechte, grüne Seite füllt man das Frischwasser ein.
Die linke, graue Seite ist für das Schmutzwasser, in die rechte, grüne Seite füllt man das Frischwasser ein.

Nun kann es losgehen – und das hört man auch. Der VG100 ist nicht gerade leise, aber auch nicht viel lauter als andere Fenstersauger. Die Handhabung ist einfach und das Gerät liegt trotz seiner Größe recht leicht in der Hand. Fährt man von oben nach unten über die Scheibe, reinigt das nasse Tuch die Glasfläche und das Wasser wird gleichzeitig von der Scheibe gesaugt. So kriegt man das Fenster in einem Arbeitsgang sauber, während bei den meisten Fenstersaugern mit Wischen und Saugen zwei Arbeitsgänge erforderlich sind.

Die Saugleistung des Kobold ist hoch und so saugt er ohne Schlieren und Rückstände das Fenster trocken. Auch die Anwendung ist einfach und die Reinigung funktioniert hervorragend.

Aber der Preis des Kobold ist eben sehr hoch – zu hoch unserer Meinung nach, wenn Sie nur die Fenster einer Wohnung oder eines kleinen Hauses putzen müssen. Für Besitzer moderner Häuser mit großen Glasfronten oder eines Wintergartens kann sich die Anschaffung des Vorwerk Kobold VG100 jedoch lohnen.

Preistipp: Korona 80100

Als wir den Korona 80100 zum ersten Mal benutzten, hatten wir einen Wow-Effekt: So sauber waren unsere Scheiben sonst nur nach der Behandlung mit einem der Kärcher. Der 80100 mag zwar nicht ganz so komfortabel sein wie manch ein Konkurrent, in Sachen Gründlichkeit ist der grau-weiße Fenstersauger aber über alle Zweifel erhaben. Lediglich die Akkulaufzeit lässt zu wünschen übrig und der Tank ist etwas umständlich zu entnehmen.

Gut & günstig

Korona 80100

Test  Fenstersauger: Korona 80100
Der Korona 80100 zieht bei den Ergebnissen mit dem Testsieger gleich und ist deutlich günstiger. Lediglich die geringe Akkulaufzeit trübt die Freude.

Äußerlich unterscheidet sich der Korona 80100 nicht wesentlich von anderen Fenstersaugern. Das unauffällige Kunststoffgehäuse ist solide verarbeitet, zeichnet sich aber nicht durch Besonderheiten wie gummierte Oberflächen oder Ähnliches aus. Bei der Form verfolgt Korona den gleichen Ansatz wie z. B. die Kärcher-Geräte oder der Leifheit Dry & Clean: Er ist groß, klobig und kann dank der breiten Fläche am »Heck« aufrecht hingestellt werden.

Neben dem obligatorischen Ladegerät liegen eine Sprühflasche mit Wischaufsatz sowie ein Wischbezug bei, weiteres Zubehör gibt es auch separat nicht zu erwerben – für Freunde von Teleskopstangen eignet sich der Sauger also nicht. Die Sprühflasche erfüllt ihren Zweck, hat aber bei niedriger Befüllung Übergewicht und fällt dementsprechend ständig um, was uns während des Tests einige Nerven kostete.

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Fenstersauger Test: Fenstersauger Korona 80100
Die Ergebnisse des Korona 80100 sind hervorragend und halten selbst mit dem Testsieger mit.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Korona 80100
Der Korona 80100 samt Sprühflasche. Beides tut nicht durch auffälliges Design hervor.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Korona 80100
Der Tank kann entnommen werden. Dazu muss man aber zuerst den Kopf mit der Saugdüse entfernen.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Korona 80100
Die Saugdüse von oben ...
Fenstersauger Test: Fenstersauger Korona 80100
... und von unten aus gesehen.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Korona 80100
Der Ladeanschluss des Korona 80100.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Korona 80100
Die Sprühflasche nervt: Sie ist bei wenig Inhalt stark kopflastig und fällt bei jeder Gelegenheit um.
Fenstersauger Test: Fenstersauger Korona 80100
Weil das Wischpad nur an sich selbst klettet und nur um den Wischaufsatz "gewickelt" ist, hat es etwas Spiel zu den Seiten.

Der Schmutzwassertank kann durch eine Öffnung entleert oder auch vollständig abgenommen werden, letzteres ist aber nicht ganz einfach. Wir mussten erst die Anleitung zu Rate ziehen, um ihn vom Gerät zu lösen, was nur ziemlich umständlich gelingt. Mit 100 Milliliter hat er ein durchschnittliches Volumen, voll bekommen dürfte ihn aber niemand in einem Arbeitsgang – womit wir zu unserem größten Kritikpunkt kommen: der Akkulaufzeit.

Diese bildet mit gerade einmal 20 Minuten das Schlusslicht aller bislang getesteten Fenstersauger und wirkt besonders im direkten Vergleich zum Laufzeitmeister Kärcher WV 6 Plus ziemlich mager. Für Wohnungen mag das ausreichen, ob aber auch Hausbesitzer einen kompletten Fensterputz mit dem Korona 80100 in einem Durchgang erledigen können, wagen wir stark zu bezweifeln. Sind die Energiereserven aufgebraucht, muss der 80100 an die Steckdose, und zwar für immerhin drei Stunden – vergleichbar mit dem besagten Kärcher, der damit allerdings fünfmal so lange durchhält.

Trotz aller Kritik hat der Korona 80100 aber sicherlich auch Vorzüge – sonst würden wir ihn nicht empfehlen. Der Preis ist für das Gebotene mehr als fair, zumal das Gerät mit mit die besten Ergebnisse im ganzen Test ablieferte. Den Wunsch nach streifenfreien Scheiben erfüllt der 80100 eindeutig, bei der Gründlichkeit kann er sogar mit den Platzhirschen von Kärcher mithalten. Obendrein bleibt die Arbeitslautstärke auf einem angenehm niedrigen Niveau.

Um es drastisch zu sagen: Wenn Sie auf den Preis achten müssen, ist der Korona 80100 ganz klar die erste Wahl. Eine vergleichbare Qualität bekommen Sie sonst nur von alteingesessenen Markenherstellern für deutlich mehr Geld. Nur wenn Sie sehr viele Fenster in Ihrem Zuhause haben, raten aufgrund seiner geringen Akkulaufzeit von dem Gerät ab.

Außerdem getestet

Kärcher WV 2 Plus N

Beim Kärcher WV 2 Plus N handelt es sich um eine verbesserte Version unseres ehemaligen Testsiegers, der mit einer längeren Akkulaufzeit aufwartet und so unserem Hauptkritikpunkt am Schwestermodell begegnet. Dass er dessen Stelle an der Spitze trotzdem nicht einnehmen konnte, lag lediglich an der überlegenen Konkurrenz aus eigenem Hause, dem Kärcher WV 6 Plus.

Gegenüber diesem ist die Akkulaufzeit beim WV 2 Plus N deutlich kürzer, er besitzt kein Display und verzichtet auf die geriffelte, schwarze Fläche an der Oberseite. Voraus hat er dem WV 6 Plus ein geringeres Gewicht sowie eine zweite, schmalere Absaugdüse für kleinere Glasflächen, für die der Standardkopf zu groß bemessen ist. Gemeinsam haben beide die Sprühflasche mit Wischaufsatz, welche bei beiden identisch ist.

Kärcher WV 2 Premium

Der Kärcher WV2 Premium war lange Zeit unser Favorit, bis er seinen Platz an der Spitze an den WV 6 Plus aus selben Hause abtreten musste. Ein schlechtes Gerät ist er noch immer nicht, allerdings bekommt man beim WV 6 Plus zu einem ähnlichen Preis einfach mehr – besonders die kurze Akkulaufzeit macht dem WV 2 Premium zu schaffen, außerdem passen statt 150 nur 100 Milliliter Schmutzwasser in den Tank. Dafür wiegt er weniger und der Akku ist schneller voll aufgeladen. Gemein haben beide die äußerst guten Ergebnisse ohne störende Streifenbildung.

Leifheit Nemo

Mit dem Nemo verfolgt Leifheit einen etwas anderes Ansatz als die Konkurrenz: Zwar eignet er sich selbstverständlich ebenso wie alle anderen Modelle zum Reinigen von Fenstern, als bevorzugter Einsatzort wird aber das Badezimmer herausgestellt. Er soll helfen, nach einer heißen Dusche die Kabine und den Spiegel schnell und streifenfrei wieder von Wasser zu befreien.

Dazu sollte man das Gerät aber natürlich auch tatsächlich im Bad lagern, sodass man nicht erst in Handtücher gewickelt durch die halbe Wohnung laufen muss – und das klappt auch tatsächlich: Der Nemo ist nach IPX7 wasserdicht, überlebt also zeitweises Untertauchen und stört sich erst recht nicht an einigen gelegentlichen Spritzern. Er kann sogar direkt in der Duschkabine gelagert werden und findet dort im besten Fall in der mitgelieferten Wandhalterung Platz.

Dass der Nemo nicht vorrangig zum Fensterputzen gedacht ist, merkt man ihm auch daran an an, dass Leifheit hier von vorneherein auf eine Sprühflasche und Wischpads verzichtet stattdessen eine zweite Gummi-Abziehlippe beilegt, die speziell für die Oberflächen im Badezimmer, wie Spiegel, Fließen und Kabinenwände, vorgesehen ist.

Das Format des Geräts entspricht in etwa dem des Ikohs Wipe XT, der Nemo ist aber noch einen Tick kürzer und vor allem im Griffbereich deutlich schmaler. Das hat eine recht deutlich ausgeprägte Kopflastigkeit zur Folge, was aber aufgrund der Tatsache, dass dieser während der Benutzung an der zu putzenden Scheibe lehnt, nicht weiter schlimm ist. Der fest verbaute Schmutzwassertank lässt sich schnell und einfach entleeren, das Volumen von gerade einmal 60 Millilitern ist aber doch etwas mickrig. Für den angedachten Zweck im Badezimmer reicht der kleine Tank aus, für den Fenster-Großputz einer ganzen Wohnung hingegen nicht.

Alles in allem gehört der Leifheit Nemo aber ganz klar zu den besseren Vertretern seiner Art. Zum Absaugen von Fenstern können wir ihn nur sehr eingeschränkt empfehlen, wer aber gerade auf der Suche nach einem Abzieher für die Dusche ist, wird gut bedient.

Vileda Windomatic Power

Wenn Sie die Reinigung Ihrer Scheiben lieber klassisch mit einem Lappen vornehmen möchten und dazu kein extra Gerät brauchen, ist der Vileda Windomatic Power als reines als Absauggerät für Sie gemacht. Er bringt außer einem Ladegerät kein weiteres Zubehör mit und hat einen beweglichen Saugkopf. Auch seine Saugleistung überzeugt. Trotzdem hat es für eine Empfehlung nicht ganz ausgereicht.

Ikohs Wipe XT

Der Ikohs Wipe XT ist mit seinen 440 Gramm ein richtiges Fliegengewicht. Die grundlegende Handhabung beim Abstreifen der Fenster stellt kein Problem dar, da der Fenstersauger relativ kompakt ausfällt – das gilt allerdings auch für den Tank, der mit 50 Millilitern Fassungsvermögen schon etwas arg klein geraten ist. Etwas nervig sind die labbrigen Gummiabdeckungen an den Öffnungen des Geräts, besonders der Deckel über dem Ladeanschluss hält nur mit einigem Nachdruck in seiner Aussparung. Etwas störend empfanden wir auch, dass sich der Wischaufsatz nach dem ersten Anbringen nicht mehr von der Sprühflasche lösen lässt, sofern man das überhaupt möchte.

Die Ergebnisse waren im Großen und Ganzen solide, vereinzelt konnten wir aber leichte Streifenbildung entdecken. Außerdem hätte das Leeren des Schmutzwassertanks etwas intuitiver sein können. Insgesamt ist der Ikohs Wipe XT kein Totalausfall und gerade aufgrund des niedrigen Preises kein wirklicher Fehlkauf, hat aber zu viele kleine Mängel, die ihm einen größeren Erfolg verwehren.

Aquablade E-Power

Beim Aquablade E-Power handelt es sich um einen Nachbau des Ikohs Wipe XT, dementsprechend leidet er unter den gleichen Nachteilen wie das Vorbild – besonders der kleine Tank und die nicht idealen Gummiabdeckungen machen Probleme. Für einen Nachbau untypisch ist hingegen der Preis, der zum Testzeitpunkt im März 2021 rund ein Drittel höher lag als beim Original. Müssten wir uns entscheiden, würden wir auf jeden Fall zur Ikohs-Variante greifen.

Bort BSS-36-Li

Das mitgelieferte Zubehör des Bort BSS-36-Li hat uns schon beim Auspacken einiges an Nerven gekostet. Der Schlauch für die Sprühflasche war in der Flasche verstaut und ließ sich nur mit einiger Fummelei daraus entfernen und richtig anstecken. Auch beim Saugen brachte er nur mittelmäßige Ergebnisse, er tropfte etwas und auch die Verarbeitungsqualität überzeugte uns nicht. Wir finden, dass auch der relativ günstige Preis die Anschaffung nicht rechtfertigt – dafür ist das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach zu mager.

Severin hygenius glass Li 25

Der Severin hygenius glass Li 25, auch bekannt unter seiner Produktnummer SC 7141, sticht durch seine ungewöhnliche Form ins Auge. Wo andere Fenstersauger an Handstaubsauger erinnern, ähnelt der SC 7141 in der Form eher einem Fön. Er ist schön leicht und liegt gut in der Hand. Die An/Aus-Taste nach Art eines Pistolenabzugs ist ein Schalter, man muss sie also nicht dauerhaft gedrückt halten – der Fenstersauger bleibt somit auch dann angeschaltet, wenn man ihn aus der Hand legt. Der Schmutzwassertank fungiert gleichzeitig als Standfuß und hat mit 100 Millilitern ein durchschnittliches Volumen. Man kann ihn vom Gerät abnehmen, was aber nicht ohne einen gewissen Widerstand gelingt.

Gut gefällt uns, dass der hygienius glass Li25 zum Aufladen des Akkus Micro-USB anstatt eines proprietären Anschlusses nutzt. Allerdings liegt die Buchse völlig offen – und dass er irgendwann mit Wasser in Berührung kommen wird, ist bei einem Fenstersauger sehr wahrscheinlich. Unser größtes Problem mit dem Severin-Sauger liegt aber woanders: Seine Saugleistung ist überschaubar und er hinterlässt großflächig fiese Streifen auf den Scheiben.

Cecotec Conga Immortal Extreme

Der Cecotec Conga Immortal Extreme ist äußerlich baugleich zum Severin hygenius glass Li 25 und unterscheidet sich lediglich in der Farbe. Lobenswert ist, dass Cecotec seinem Fenstersauger im Gegensatz zu Severin ein USB-Ladegerät beigelegt hat. Allerdings war der Preis des Conga Immortal Extreme zum Testzeitpunkt so viel höher als der des Severin, dass man mit einem separat gekauften Netzteil günstiger wegkommt und dabei obendrein noch Wahlmöglichkeiten hat, außerdem gehen dem Conga früher die Akkureserven aus. Den Fenstersauger würden wir aber so oder so nicht empfehlen – Netzteil hin oder her.

Brandson WDP 303257

Brandson bietet mit dem WDP 303257 einen sehr gut verarbeiteten Fenstersauger an, der sich besonders für stark unterteilte Fenster eignet, denn er kommt zusammen mit einer zweiten, schmaleren Abziehlippe. Das Gerät selbst gehört hingegen zur größeren und klobigeren Sorte, das Gewicht von rund 750 Gramm ist aber gut ausbalanciert. Interessierte sollten aber ausreichend groß sein, denn der WDP 303257 kommt nicht nur ohne Teleskopstange, es lässt sich auch keine anbringen. Gut gelöst ist der stattliche, 150 Milliliter fassende Schmutzwassertank, der zum Leeren abgenommen werden kann und dessen Öffnung durch eine Gummidichtung gut gesichert ist.

All das spricht für den Brandson, doch leider hat das Modell massive Probleme mit Streifenbildung. Die beiliegende Sprühflasche besteht überdies aus billigstem Plastik und gibt bereits unter leichtem Druck bedenklich nach.

Stark WC 2000 Home

Dem Stark WC 2000 Home können wir leider nur zugutehalten, dass er relativ günstig zu haben ist, weitere Positivpunkte konnten wir leider nicht finden. Die Akkulaufzeit ist durchschnittlich, das Gerät groß und schwer und die Saugleistung unzureichend. Letzteres hat womöglich mit der schlechten Qualität der Abziehlippe zu tun, die einen zu großen Spalt offen lässt und bei unserem Testmuster stellenweise schief war.

Besonders nach außen hin nimmt der Fenstersauger kaum Wasser auf – das haben wir bereits beim Abziehen der Fenster gemerkt, ein Blick in den Schmutzwassertank hat es dann noch einmal bestätigt. Der Tank ist zwar entnehmbar, aber fummelig zu handhaben. Darüber hinaus ist das Betriebsgeräusch lauter als bei den meisten Konkurrenten.

Allen, die auf der Suche nach einem günstigen Fenstersauger sind, raten wir stattdessen zu unserer Preis-Empfehlung Korona 80100, der nicht nur sehr viel gründlicher arbeitet, sondern obendrein auch noch ein paar Euro weniger kostet.

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