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Der beste Fenstersauger

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Fenstersauger Test: Fenstersauger Ikohs
Lars Schönewerk

Lars Schönewerk

ist Autor und Technik-Freak und hat ein Faible für alles Elektronische. Für AllesBeste testet er alles, was nicht niet- und nagelfest ist.

Wir haben 12 Fenstersauger getestet. Der beste ist für uns der Kärcher WV2 Premium. Mit ihm lassen sich Fenster schnell und streifenfrei putzen, eine stabile Sprühflasche mit Wischaufsatz ist ebenfalls dabei. Er ist hochwertig verarbeitet und auch die Akkulaufzeit ist ausreichend, solange man kein großes Haus mit riesigen Glasfronten hat.

Update 23. Juli 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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18. März 2020

Wir haben den Leifheit Dry & Clean getestet und können ihn empfehlen. Trotz seines etwas klobigen Designs lässt er sich sehr gut handhaben und dank Standby-Automatik und Leistungsanpassung bleibt der Akku geschont.

10. Januar 2020

Wir haben den Ikohs Wipe XT getestet. Das Gerät ist schön leicht und günstig zu haben, schrammt aber aufgrund einer Reihe Detailfehler an einer Empfehlung vorbei.

23. März 2018

Wir haben neu den Vorwerk Kobold VGT100 getestet. Er machte seinen Job sehr gut – ist aber sehr teuer.

Machen wir uns nichts vor, Fenster putzen ist lästig. Vor allem nach den Wintermonaten, wenn sich der Schmutz so richtig schön an den Scheiben festgesetzt hat. Ums Fensterputzen kommt man leider nicht herum, aber man kann es sich etwas einfacher machen. Mit einem Fenstersauger bekommt man streifenfreie Scheiben ohne große Sauerei und tropfende Lappen gehören der Vergangenheit an – das versprechen zumindest die Hersteller. Wir haben für Sie ausprobiert, ob Fenstersauger wirklich das halten, was sie versprechen.

Wir hatten 12 Fenstersauger im Test, 9 sind aktuell noch erhältlich. Der günstigste Sauger lag zum Testzeitpunkt bei 26 Euro, der teuerste kam auf stolze 250 Euro. Unser Testsieger liegt preislich im völlig bezahlbaren Rahmen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Kärcher WV2 Premium

Test Fenstersauger: Kärcher WV2 Premium
Sehr gute Saugleistung und solide Verarbeitung zu einem guten Preis zeichnen den Testsieger von Kärcher aus.

Optisch macht der Kärcher WV2 Premium nicht viel her, doch das was er leistet, lässt sein eher unspektakuläres Design in den Hintergrund treten. Ausgestattet mit einer hochwertigen Sprühflasche, an die ein Wischaufsatz angesteckt werden kann, hat man alles was man braucht, um den schmutzigen Fenstern den Kampf anzusagen. Sogar einen kleinen Beutel Reinigungsmittel legt Kärcher bei, das ist nett, aber jeder andere Glasreiniger tut es natürlich auch.

Die Saugleistung des WV2 Premium ist toll, es wird sofort die gesamte Flüssigkeit aufgesaugt, Streifen bleiben so keine an den Fenstern zurück. Lediglich an den Rändern zum Fensterrahmen bleiben einzelne Tropfen übrig, das ist allerdings bei allen Fenstersaugern der Fall.

Langläufer

AEG WX7 90

Test Fenstersauger: AEG WX7 90
Der AEG protzt mit sehr langer Akkulaufzeit, was den höheren Preis rechtfertigt. Außerdem ist er sehr leise.

Der AEG WX7 90 war der leiseste Sauger im Testfeld und hat auch sonst einen sehr guten Job gemacht. Vor allem durch seine herausragende Akkulaufzeit ist er der perfekte Sauger für Wohnungen und Häuser mit großen Fensterflächen. Er ist hochwertig verarbeitet und sieht hübscher aus als der Kärcher. Beim Saugen ist er genauso gut und auch das Zubehör ist das gleiche. Der Preis ist allerdings deutlich höher als bei unserem Testsieger. Die Investition ist es allerdings wert, wenn aufgrund üppiger Glasfronten ein größerer Akku gefragt ist.

Akku-Sparer

Leifheit Dry & Clean

Test Fenstersauger: Leifheit 51003
Dank cleverer Automatiken schont der Leifheit die Akku-Reserven, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.

Mit dem Leifheit Dry & Clean lässt es sich sehr angenehm arbeiten. Das Gerät passt die Leistung bei Gebrauch an und wechselt bei Nichtbenutzung nach kurzer Zeit in einen Standby-Modus, was die Akkureserven schont. Beim Kauf hat man die freie Wahl, ob man nur den Fenstersauger selbst möchte oder auch gleich das passende Zubehör dazu möchte. Darüber hinaus ist der Dry & Clean verhältnismäßig günstig.

Wenn Geld egal ist

Vorwerk Kobold VG100

Fenstersauger Test: Vorwerk Kobold VG100
Überzeugt durch hochwertige Verarbeitung und sehr überzeugende Ergebnisse, das hat seinen Preis.

Mit dem Vorwerk Kobold VG100 sind auch viele, große Fensterfronten kein Problem. Wisch- und Saugfunktion sind hier ebenfalls kombiniert, wobei man den VG100 kaum mit dem günstigen Cleanmaxx vergleichen kann. Das Konzept ist ein anderes, die Qualität ebenfalls und leider auch der Preis: Auch wenn der Vorwerk-Fenstersauger uns sogar genauso gut gefallen hat wie der Kärcher – über 200 Euro sind dürften für die Meisten für einen Fenstersauger jenseits von Gut und Böse sein.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerLangläuferAkku-SparerWenn Geld egal ist
ModellKärcher WV2 PremiumAEG WX7 90Leifheit Dry & CleanVorwerk Kobold VG100Cleanmaxx 03429Vileda Windomatic PowerKärcher WV50Ikohs Wipe XTBort BSS-36-Li
Test Fenstersauger: Kärcher WV2 PremiumTest Fenstersauger: AEG WX7 90Test Fenstersauger: Leifheit 51003Fenstersauger Test: Vorwerk Kobold VG100Fenstersauger Test: CleanmaxxTest Fenstersauger: Vileda Windomatic PowerTest Fenstersauger: Kärcher WV50Test Fenstersauger: Ikohs Wipe XTTest Fenstersauger: Bort BSS-36-Li
Pro
  • Sehr gute Saugleistung
  • Streifenfreie Scheiben
  • Gute Verarbeitung
  • Viel Zubehör
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gute Saugleistung
  • Sehr leise
  • Gute Saugleistung
  • Gute Handhabung
  • Schont Akkureserven
  • Fairer Preis
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Tolles Konzept
  • Einfache Anwendung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Günstig
  • Gute Saugleistung
  • Gute Verarbeitung
  • Beweglicher Kopf
  • Guter Preis
  • Kurze Ladezeit
  • Gute Saugleistung
  • Viel Zubehör
  • Hochwertig verarbeitet
  • Günstig
  • Leicht
  • Solide Saugleistung
  • Saugt recht gut
  • Gute Handhabung
Contra
  • Design eher auf Handwerker ausgelegt
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Teuer
  • Etwas klobig
  • Ausguss für Schmutzwasser noch verbesserungsfähig
  • Sehr teuer
  • Eher für Häuser mit vielen Glasflächen geeignet
  • Relativ laut
  • Schwer zu reinigen
  • Kein Zubehör
  • In normalem Modus zu wenig Saugleistung
  • Nicht ganz streifenfrei
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Gelegentliche Streifenbildung
  • Gummiabdeckungen halten schlecht
  • Ausguss für Schmutzwasser ist nicht optimal gelöst
  • Zubehör ist fummelig
  • Verarbeitung könnte besser sein
Bester Preis

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Putzen Fenstersauger besser?

Ein reines Vergnügen wird das Fensterputzen auch mit einem Fenstersauger nicht, doch für den ein oder anderen wird die lästige Arbeit damit zweifellos angenehmer. Denn beim klassischen Fensterputzen muss man das Fenster entweder mit einem Fensterleder oder viel Zeitungspapier trocken reiben – und das ist auf Dauer ganz schön anstrengend. Trocknet man das Fenster dagegen mit einem Abzieher, läuft das Schmutzwasser auf die Fensterbank oder den Teppich. Um das zu verhindern, kann man ein Handtuch unterlegen, aber irgendwas geht immer daneben.

Fenstersauger lösen dieses Problem, indem sie die Flüssigkeit beim Abziehen direkt hinter der Gummilippe einsaugen. Damit das klappt, darf man das Wasser allerdings nicht zu schnell vom Fenster abziehen. Denn dann schafft der Sauger es nicht, alles einzusaugen. Die Folge: Es bleiben Schlieren auf dem Fenster zurück, die man vor allem sieht, wenn die Sonne aufs Fenster scheint.

Doch wie es richtig geht, hat man mit etwas Übung schnell raus. Und dann geht das Fensterputzen tatsächlich einfacher und bequemer. Bessere Ergebnisse erzielen Sie damit vor allem, wenn Sie mit dem klassischen Fensterputzen nicht richtig zu Rande kommen.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Die Auswahl an Fenstersaugern ist überraschend groß, alleine der Hersteller Kärcher hat eine ganze Reihe unterschiedlicher Sauger im Angebot, die auf den ersten Blick sehr ähnlich erscheinen. Auf was also muss man bei Fenstersaugern achten?

Lieber etwas mehr ausgeben

Wichtig ist zum einen die Verarbeitungsqualität, denn bei der Arbeit werden die Geräte stark beansprucht. Ist die Verarbeitung nicht gut, geht der Sauger schneller kaputt. Das ist ärgerlich, schließlich will niemand sein Geld aus dem Fenster werfen. Achten Sie daher darauf, ob am Sauger Spalten zwischen Einzelteilen zu erkennen sind, wie einfach sich die Einzelteile voneinander lösen und wie gut sich die Schalter betätigen lassen.

Der zweite entscheidende Punkte ist die Akkulaufzeit. Die meisten Geräte haben eine Laufzeit von 20 bis 30 Minuten. Da der Sauger ja nur läuft, wenn man tatsächlich das Wasser von den Fenstern abzieht, reicht das für die meisten Wohnungen und Häuser, um alle Fenster sauber zu bekommen.

Alle Wischaufsätze der Fenstersauger im Test
Die Wischaufsätze unserer Fenstersauger. Linke Seite: Leifheit Dry & Clean, Bort BSS-36-Li, Cleanmaxx 03429, MVPower Fensterreiniger. Rechte Seite: Kärcher WV2 Premium, Kärcher WV50, AEG WX7 90, Comag Fenstersauger. Ganz unten in der Mitte: Dirt Devil DD400. Man kann schon optisch qualitative Unterschiede erkennen.

Haben Sie allerdings ein größeres Haus oder besonders große Fensterflächen, sollten Sie ein Modell mit längerer Akkulaufzeit wählen. Alternativ können Sie über die Anschaffung eines Wechselakkus nachdenken. Denn eben mal aufladen ist nicht – sind die Akkus mal leer, brauchen sie mehrere Stunden, bis sie wieder voll aufgeladen sind.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Gewicht der Geräte. Liegen sie gut in der Hand und werden sie auch nach längerer Tätigkeit nicht zu schwer? Schließlich soll ein Fenstersauger das Fensterputzen einfacher und nicht schweißtreibender machen.

So haben wir getestet

Unsere Testfenster mussten wir nicht extra schmutzig machen, das hatte der Winter bereits für uns erledigt. Da konnten die Fenstersauger richtig zeigen, was sie können. Bei den Geräten, die eine Sprühflasche mit Wischaufsatz im Lieferumgang hatten, haben wir das Zubehör natürlich ebenfalls getestet.

Da die Hersteller mit streifenfreien, glänzenden Fenstern werben, war das natürlich unser Maßstab. Außerdem sollten unsere Hände trocken bleiben, sowohl beim Reinigen mit dem Wischaufsatz, als auch beim Abziehen des Schmutzwassers. Denn mit dem Fenstersauger soll ja angeblich nichts mehr auf den Boden tropfen. Tatsächlich schaffen das die meisten Fenstersauger – aber nicht alle.

Alle 10 Fenstersauger im Test
Alle Fenstersauger aus der ersten Testrunde: In der oberen Reihe von links der Comag Fenstersauger, Bort BSS-36-Li, darunter der Kärcher WV2 Premium, Leifheit Dry & Clean, Vileda Windomatic Power und Dirt Devil DD400. Ganz unten noch der MVPower Fensterreiniger, AEG MX7 90 und Cleanmaxx 03429.

Neben diesen praktischen Eigenschaften haben wir auf Lautstärke, Handhabung, Preis-Leistungs-Verhältnis und Akkulaufzeit geachtet. Denn was nützt ein Fenstersauger, wenn er einen schon nach kurzer Zeit im Stich lässt?

Wir haben aus dem riesigen Angebot zunächst zehn beliebte Modelle ausgewählt, die das ganze Preisspektrum abdecken. Von günstigen 25 Euro bis stolzen 75 Euro war alles dabei. Später kam außerdem der Vorwerk Kobold VG100. Er kostet deutlich mehr als die anderen Sauger, ist aber auch völlig anders konzipiert.

Fenstersauger Test: Kärcher WV2 Premium.

Testsieger: Kärcher WV2 Premium

Mit dem Kärcher WV2 macht Fensterputzen Spaß – zumindest ein bisschen. Das Gerät ist angenehm leicht, liegt gut in der Hand und ist hochwertig verarbeitet. Vor allem aber überzeugt der Kärcher bei der Saugleistung. Auch das mitgelieferte Zubehör ist solide und auf längerfristigen Gebrauch ausgelegt.

Testsieger

Kärcher WV2 Premium

Test Fenstersauger: Kärcher WV2 Premium
Sehr gute Saugleistung und solide Verarbeitung zu einem guten Preis zeichnen den Testsieger von Kärcher aus.

Bevor es losgehen kann, muss der Kärcher erstmal geladen werden. Das geht erfreulich schnell, nach gerade mal zwei Stunden war der WV2 voll aufgeladen und betriebsbereit. Die beiden Kärcher-Geräte waren hier die schnellsten im Test.

Der Zusammenbau gestaltet sich denkbar einfach: Saugdüse aufstecken, Sprühflasche mit Reinigungsmittel und Wasser füllen und den Wischaufsatz aufstecken – und schon kann’s losgehen!

Der Wischaufsatz des Kärcher VW2 macht einen überaus hochwertigen Eindruck. Er ist dick und weich und verrutscht beim Wischen auch dann nicht, wenn man mal etwas fester aufdrücken muss. Aus der unter dem Wischer angebrachten Sprühflasche kommt eine gute Menge Flüssigkeit, die auch genau dahin gesprüht wird, wo man sie haben möchte und nicht überall anders, wie bei manch anderem Gerät im Test. Auch der Wischer funktioniert hervorragend: Man kommt gut in jede Ecke und ist schnell mit dem Reinigen des Fensters fertig.

Der Kärcher saugt das Fenster komplett trocken

Zum Abziehen der Reinigungsflüssigkeit vom Fenster kommt nun der Sauger zum Einsatz. Wie bei den meisten Modellen nutzt man dazu ein zweites Gerät. Kombi-Geräte erscheinen zwar praktisch, weil man dann beim Putzen nicht ständig das Werkzeug wechseln muss, doch von den beiden Modellen im Test, die als Kombi-Geräte konstruiert sind, hat uns nur der Cleanmaxx überzeugt.

Bei Kärcher greift man zum Absaugen also zum zweiten Gerät. Einfach den Knopf am Handgriff betätigen und der Sauger lässt ein Geräusch vernehmen, das an einen Föhn erinnert und auch von der Lautstärke her vergleichbar ist – wirklich leise sind nur die wenigsten Fenstersauger. Aber schließlich soll das Wasser vom Fenster auch möglichst vollständig eingesaugt werden, da braucht es schon einige Kraft.

Beim Abziehen muss man darauf achten, nicht so schnell über das Glas zu ziehen, wie man das mit einem normalen Fensterabzieher machen würde. Ist man zu schnell, bleiben Schlieren zurück, da der Sauger das Wasser nicht so schnell einsaugen kann. Trotzdem kann man mit dem Kärcher noch zügig arbeiten. Egal, ob man den WV2 von oben nach unten oder horizontal über das Fenster zieht, er hinterlässt keinerlei Streifen oder Schlieren und es tropft auch kein Wasser auf die Fensterbank. So soll es sein!

Das Schmutzwasser wird im Auffangbehälter gesammelt und kann später ausgeschüttet werden. Das Volumen des Schmutzwasserbehälters beträgt 100 Milliliter – das hört sich zunächst nach wenig an, aber auf der Fensterscheibe bleibt beim Wischen nur wenig Wasser zurück, sodass der Behälter völlig ausreichend ist.

Der Akku des Kärcher WV2 hält 25 Minuten durch, was laut Hersteller ausreicht, um rund 25 Fenster zu reinigen – aus unserer Sicht schafft man sogar noch ein paar mehr. Solange Sie nicht in einem Palast wohnen, sollte es passen.

Fenstersauger Test: Testsieger Kärcher WV2 Premium.
Unser Testsieger rechts neben dem älteren Modell WV50 (links).

Als kleines Extra legt Kärcher dem Gerät einen kleinen Beutel Fensterreiniger bei. Der war nach unserer Einschätzung aber nicht besser oder schlechter als jeder andere Fensterreiniger auch. Welche Marke Sie verwenden möchten, ist reine Geschmackssache.

Nachteile

Wirkliche Nachteile können wir beim Kärcher WV2 Premium eigentlich nicht entdecken. Einzig, dass am Fensterrand kleine Tröpfchen zurückbleiben – aber das ist bei allen Fenstersaugern so.

Für manche mag der Preis zu hoch sein, wir finden allerdings, dass er beim Kärcher gerechtfertigt ist, denn hier stimmt die Verarbeitungsqualität, die Saugleistung und auch die Qualität des Zubehörs.

Kärcher WV2 Premium im Testspiegel

Der Kärcher WV2 Premium ist schon etwas über drei Jahre auf dem Markt, daher gibt es keine aktuellen Testberichte. Ein paar Stimmen wollen wir Ihnen aber trotzdem nicht vorenthalten.

Die Tester der Zeitschrift Guter Rat (04/2015) zeigten sich im Test begeistert vom WV2:

»Das Fensterputzmittel aufsprühen, den Schmutz mit dem über der Sprühflasche aufgespannten Mikrofasertuch lösen und mit dem Fenstersauger die Feuchtigkeit absaugen. Leichter war Fensterputzen nie.«

Auch die Kollegen von Technik zu Hause (05/2014) halten den Kärcher für einen sinnvollen Haushaltshelfer:

»Aufsprühen, Verteilen, Absaugen – so einfach gestaltet sich die Fensterreinigung mit dem Kärcher WV 2. Mit etwas Übung hinsichtlich Druck und Geschwindigkeit saugt das Gerät die aufgebrachte Reinigungslösung streifenfrei ab. Das Schmutzwasser verschwindet ohne zu tropfen im Schmutzwassertank, der sich leicht entleeren lässt. Der Sauger arbeitet angenehm leise, mit großem Aktionsradius bei voller Akkuladung. Dank des geringen Gewichts und der guten Geräteergonomie gestaltet sich die Fensterreinigung wirklich angenehm.«

Alternativen

Wenn Ihnen der Kärcher WV2 zu teuer ist, Sie lieber ein Kombi-Gerät möchten oder einen Sauger mit längerer Akkulaufzeit suchen, haben wir die passenden Alternativen für Sie.

Langläufer

AEG WX7 90

Test Fenstersauger: AEG WX7 90
Der AEG protzt mit sehr langer Akkulaufzeit, was den höheren Preis rechtfertigt. Außerdem ist er sehr leise.

Mit dem AEG WX7 90 können Sie Fenster putzen bis zum Abwinken. Denn dieser Akkusauger hat satte 90 Minuten Akkulaufzeit. Das ist erstaunlich, da das Gerät sehr kompakt gebaut ist und auch nicht viel mehr wiegt als der Kärcher WV2.

Auch beim Zubehör ist ebenfalls alles dabei, was das Herz begehrt: Eine stabile Sprühflasche, ein Mikrofaser-Wischbezug mit Aufsatz, 20 Milliliter Reinigungsmittel und sogar eine zweite, kleinere Saugdüse. Da kann man nicht meckern, auch wenn der Preis für ein solches Gerät schon recht hoch ist.

Fenstersauger Test: Testsieger Kärcher WV2 Premium.
Der AEG WX7 90: Ein tolles Gerät, das allerdings ein gutes Stück mehr kostet als unser Testsieger.

Sowohl das Wischgerät, als auch der Sauger selbst machen einen guten Job. Beides ist stabil und lässt sich einfach bedienen. Zudem ist der WX7 90 angenehm leise. Da kann man auch schon mal während der Mittagszeit putzen, ohne dass sich die Nachbarn beschweren.

Das Schmutzwasser wird problemlos von den Fenstern gesaugt, es blieben keine Streifen an der Scheibe zurück und bis auf die obligatorischen Tropfen am Fensterrand waren die Scheibe im Nu trocken. Hier muss man nur einmal mit dem Tuch nachwischen und ruckzuck ist man fertig.

Wenn Sie große Fensterflächen haben und nicht mit schlappem Akku dastehen wollen, ist der AEG WX7 90 eine gute Wahl. Der höhere Preis ist dann durchaus gerechtfertigt.

Akku-Sparer

Leifheit Dry & Clean

Test Fenstersauger: Leifheit 51003
Dank cleverer Automatiken schont der Leifheit die Akku-Reserven, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.

Der Leifheit Dry & Clean ist auffällig klobig und auch etwas schwerer als die anderen Fenstersauger. Das stört aber nicht bei der Handhabung, da der Griff näher an der Vorderseite liegt als bei vielen anderen Modellen und man dadurch trotzdem eine gute Kontrolle hat.

Eine Sprühflasche mit Wischaufsatz gibt es hier nicht. Das Gerät ist aber in verschiedenen Paketen wahlweise mit oder ohne Einwascher, Stiel und schmaler Saugdüse erhältlich.

Die Akkulaufzeit liegt mit dem in unserem Test gemessenen 40 Minuten knapp über dem Durchschnitt, aber immer noch unter den Geräten von Vorwerk und AEG. Sollte man einmal plötzlich von der Arbeit abgelenkt werden, hat der Dry & Clean dafür eine kleine Hilfe in petto: Bei Nichtgebrauch stoppt der Fenstersauger seinen Motor und wechselt in einen Standby-Modus, um Akku-Reserven zu sparen. Der Tank wirkt durch die breite, transparente Front üppig, fasst aber tatsächlich »nur« 100 Milliliter und hat somit Standardmaße.

In der Praxis erwies sich der Dry & Clean als angenehm zuverlässig. Die Arbeit mit dem Fenstersauger ging flott und effektiv von der Hand und wir hatten auch keinerlei Probleme mit Streifenbildung. Die Leistung ist gut, auf den Fensterrahmen suppendes Schmutzwasser trat im Test nicht auf. Leise ist das Gerät allerdings nicht, zumal der Dry Clean bemerkt, wenn er auf das Glas gesetzt wird und die Leistung hochdreht. Wir halten das für eine gute Lösung, denn so muss man nicht auf Leistung verzichten, wenn sie gerade benötigt wird, spart aber gleichzeitig Akkulaufzeit und Dezibel, wenn sich das Gerät im Leerlauf befindet.

Nicht ganz ideal finden wir die Ablassöffnung des Schmutzwassertanks. Sie ist recht klein bemessen und die Gummiabdeckung gibt sich etwas störrisch – wo uns die Abdeckung beim Ikohs Wipe XT nicht genug Widerstand bot, liefert Leifheit hier schon fast etwas zu viel des Guten. Insgesamt ist die Reinigung aber kein Problem, da sich das Gerät praktischerweise zerlegen lässt und der Teil mit dem Tank beim Entleeren vollständig von jedweder Elektronik getrennt ist.

Wer sich nicht mit unserem Testsieger von Kärcher anfreunden kann und noch dazu ein paar Euro sparen will, findet im Leifheit Dry & Clean eine sehr gute Alternative.

Wenn Geld egal ist

Vorwerk Kobold VG100

Fenstersauger Test: Vorwerk Kobold VG100
Überzeugt durch hochwertige Verarbeitung und sehr überzeugende Ergebnisse, das hat seinen Preis.

Wir müssen zugeben: Anfangs hatten wir unsere Zweifel, als wir den eher klobigen Fenstersauger Vorwerk Kobold VG100 auspackten – nicht, weil wir an Vorwerk zweifelten, sondern weil sich der aufgerufene Preis für solch ein Gerät in extrem luftigen Höhen bewegt. Für die meisten dürfte er schon allein deshalb nicht in Frage kommen.

Für alle, die oft große und vor allem viele Fenster putzen müssen, ist der VG100 aber trotzdem eine Überlegung wert. Denn der Kobold macht alles richtig: Er lieferte ein tolle Putz- und Saugergebnisse, lässt sich einfach bedienen, ist hochwertig verarbeitet und hat eine tolle Akkulaufzeit von über 40 Minuten.

Zum Zubehör des Vorwerk Kobold VG100 zählen eine Abtropfschale, zwei Microfaser-Reinigungstücher und eine Flasche Reinigungsmittel.
Mitgeliefert werden eine stabile Abtropfschale und zwei Reinigungstücher.

Auch das völlig andersartige Konzept hat uns gut gefallen. Mitgeliefert werden außer dem Gerät auch eine stabile Abtropfschale und zwei Mikrofaser-Reinigungstücher. Man legt ein Reinigungstuch auf die Schale und setzt das Gerät einfach darauf, schon ist das Tuch per Klettverschluss am Sauger befestigt. Damit das Tuch später beim Putzen nicht die Absauglippe blockiert, sollten Sie darauf achten, dass beim Aufsetzen des Fenstersaugers auf das Tuch die Lippe in die dafür vorgesehene Ausbuchtung gelegt wird. Dann sitzt es optimal und macht später keine Probleme.

Der Vorwerk Kobold VG100 hat seinen Job gut gemacht. Hier tropft nichts.
Die grüne Gummilippe liegt hier optimal in der dafür vorgesehenen Ausbuchtung.

Anschließend füllt man einen Teil des mitgelieferten Glasreinigers in den Frischwasserbehälter und gibt bis zur Markierung Wasser dazu. Vorwerk empfiehlt für ein optimales Reinigungsergebnis das hauseigene Reinigungsmittel. Das ist mit sieben Euro für 200 Milliliter aber nicht gerade günstig. Versuchen Sie es deshalb einfach mal mit Ihrem gewohnten Reiniger. Wenn Sie das Ergebnis nicht überzeugt, greifen Sie zum Vorwerk-Mittel.

Wenn der Tank richtig eingesetzt ist, was er mit einem Klickgeräusch zu erkennen gibt, stellt man das Gerät auf die Abtropfschale und wartet ungefähr 15 Sekunden. So lange braucht es, bis der gesamte Inhalt des Wassertanks vollständig vom Tuch aufgesaugt wird. Bis zu 20 Quadratmeter Fensterfläche kann man jetzt damit putzen, bevor man das Tuch wechseln und den Sauger neu befüllen muss.

Nun kann es losgehen – und das hört man auch. Der VG100 ist nicht gerade leise, aber auch nicht viel lauter als andere Fenstersauger. Die Handhabung ist einfach und das Gerät liegt trotz seiner Größe recht leicht in der Hand. Fährt man von oben nach unten über die Scheibe, reinigt das nasse Tuch die Glasfläche und das Wasser wird gleichzeitig von der Scheibe gesaugt. So kriegt man das Fenster in einem Arbeitsgang sauber, während bei den meisten Fenstersaugern mit Wischen und Saugen zwei Arbeitsgänge erforderlich sind.

Die Saugleistung des Kobold ist hoch und so saugt er ohne Schlieren und Rückstände das Fenster trocken. Auch die Anwendung ist einfach und die Reinigung funktioniert hervorragend.

Aber der Preis des Kobold ist eben sehr hoch – zu hoch unserer Meinung nach, wenn Sie nur die Fenster einer Wohnung oder eines kleinen Hauses putzen müssen. Für Besitzer moderner Häuser mit großen Glasfronten oder eines Wintergartens kann sich die Anschaffung des Vorwerk Kobold VG100 jedoch lohnen.

Außerdem getestet

Auch bei den anderen Fenstersaugern im Test gab es keinen echten Totalausfall – aber zu einer Empfehlung hat es bei ihnen aus dem einen oder anderen Grund nicht gereicht. Und von einigen müssen wir tatsächlich abraten. Hier sind unser Kurzbewertungen.

 

Wenn Sie beim Fensterputzen nicht ständig zwischen Wischer und Sauger wechseln wollen, ist der Cleanmaxx eine gute Wahl. Denn hier sind Sprühflasche, Wischer und Sauger in einem Gerät integriert. Ist man mit Sprühen und Wischen fertig, dreht man den Cleanmaxx einfach um und kann das Fenster trocken saugen.

Angesichts seines niedrigen Preises waren wir anfangs skeptisch, doch als wir uns den Fenstersauger genauer angesehen haben, wurden wir positiv überrascht. Qualitativ ist er zwar nicht so hochwertig gefertigt wie der Kärcher WV2 oder der AEG WX7 90, aber es gab auch schlechter verarbeitete Geräte im Test, die teurer waren.

Die Kombifunktion klingt erstmal sehr praktisch, hat aber einen Haken: Zum Wischen muss man das Gerät am Behälter festhalten, was nicht sehr ergonomisch ist. Vor allem wer kleine Hände hat, wird damit nicht glücklich werden. Zudem muss man beim Saugen aufpassen, dass man mit dem feuchten Wischtuch nicht ans Fenster kommt. Das Saugen selbst funktionierte hingegen gut. Wer nur kleine Fensterflächen zu reinigen hat, für den ist der Cleanmaxx damit eine gute Lösung.

Vileda Windomatic Power

Wenn Sie die Reinigung Ihrer Scheiben lieber klassisch mit einem Lappen vornehmen möchten und dazu kein extra Gerät brauchen, können wir Ihnen als Absauggerät den Vileda Windomatic Power empfehlen. Er bringt außer einem Ladegerät kein weiteres Zubehör mit und hat einen beweglichen Saugkopf. Auch seine Saugleistung überzeugt. Trotzdem hat es für eine Empfehlung nicht ganz ausgereicht.

Kärcher WV50

Test Fenstersauger: Kärcher WV50

Keine Preise gefunden.

Der Kärcher WV50 ist unserem Testsieger sehr ähnlich, unser Favorit ist aber etwas kürzer und leichter. Der WV50 ist um einiges älter als der WV2 Premium, kann aber trotzdem mit guter Arbeit überzeugen. Leider gibt es preislich ebenfalls kaum einen Unterschied und die Akkulaufzeit ist beim WV50 ist um einiges kürzer als bei unserem Testsieger. Einen guten Grund zum WV50 zu greifen gibt es daher aus unserer Sicht nicht.

Der Ikohs Wipe XT ist mit seinen 440 Gramm ein richtiges Fliegengewicht. Die grundlegende Handhabung beim Abstreifen der Fenster stellt kein Problem dar, da der Fenstersauger relativ kompakt ausfällt – das gilt allerdings auch für den Tank, der mit 50 Millilitern Fassungsvermögen schon etwas arg klein geraten ist. Etwas nervig sind die labbrigen Gummiabdeckungen an den Öffnungen des Geräts, besonders der Deckel über dem Ladeanschluss hält nur mit einigem Nachdruck in seiner Aussparung. Etwas störend empfanden wir auch, dass sich der Wischaufsatz nach dem ersten Anbringen nicht mehr von der Sprühflasche lösen lässt, sofern man das überhaupt möchte.

Die Ergebnisse waren im Großen und Ganzen solide, vereinzelt konnten wir aber leichte Streifenbildung entdecken. Außerdem hätte das Leeren des Schmutzwassertanks etwas intuitiver sein können. Insgesamt ist der Ikohs Wipe XT kein Totalausfall und gerade aufgrund des niedrigen Preises kein wirklicher Fehlkauf, hat aber zu viele kleine Mängel, die ihm einen größeren Erfolg verwehren.

Das mitgelieferte Zubehör des Bort BSS-36-Li hat uns schon beim Auspacken einiges an Nerven gekostet. Der Schlauch für die Sprühflasche war in der Flasche verstaut und ließ sich nur mit einiger Fummelei daraus entfernen und richtig anstecken. Auch beim Saugen brachte er nur mittelmäßige Ergebnisse, er tropfte etwas und auch die Verarbeitungsqualität überzeugte uns nicht. Wir finden, dass auch der relativ günstige Preis die Anschaffung nicht rechtfertigt – dafür ist das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach zu mager.

112
Kommentare

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Tatiana Bobrovnik
Tatiana Bobrovnik

Vielen lieben Dank für den ausführlichen und informativen Bericht.

Uta Weimar
Uta Weimar

Bei mir ist zum zweiten Mal der Kärcher nach einem Jahr kaputt gewesen ,jetzt bin ich auf der Suche nach einen besseren Modell

Anonym
Anonym

Kärcher ist echt super

Anonym
Anonym

Also ich habe meinen kärcher seit einem Jahr in etwa und ich möchte ihn nicht mehr missen……es geht super schnell und nur eben den Rand mit einem trockenen Tuch nachwischen fertig……habe sonst für alle meine Fenster 2 Stunden gebraucht jetzt nur noch 45 Minuten und ich putze die mit dem kärcher viel öfter

Anonym
Anonym

So eine Arbeit mit Fenstersauger. Ich habe meine speziellen Lappen ….fester abwaschen…dann trocken nachreichen fertig keine Schlieren nichts ..kann sogar in der sonne putzen….

Anonym
Anonym

Und wer putzt die Rahmen und Fugen?

Anonym
Anonym

Max Iselin – irgendwann ?

Anonym
Anonym

Ich hab den Fenstersauger von Vileda und finde in besser als den Kärcher.

Anonym
Anonym

Schwer leicht! Microfasertuch leder und Spülmittel! Glasklar! Natürlich mit sauberen Tüchern und regelmässig alle 4 bis 6 Wochen! Ganz ruhig ich arbeite auch voll Zeit und bin nich mehr so jung!!!!!

Anonym
Anonym

Und wie werden die Rahmen geputzt? Warscheinlich garnicht! Wer regelmäßig putzt braucht so en schitt nich

Anonym
Anonym

Seid ich den von VORWERK habe möchte ich nichts anderes mehr.

Anonym
Anonym

Ich habe den Leifheit und bin sehr zufrieden.

Monika Stuffler
Monika Stuffler

Ich lasse putzen. Ich habe so viele Dinge zum Fenster putzen, aber es wird nie so wie ich es erhoffe. Nun lasse ich einen Profi ran.

Silvia Koch
Silvia Koch

Hab auch einen Kärcher. Super. So kann Fenster putzen sogar Spaß machen.

Kerstin Gemünd
Kerstin Gemünd

???

Mariola Klitsch
Mariola Klitsch

Ich liebe meinen Kärcher