Der beste Flaschenwärmer

Babykostwärmer im Test: Alle Testgeräte

Der beste Flaschenwärmer ist für uns der Beurer BY 52. Der digitale Babykostwärmer ist einfach zu bedienen, solide gebaut und verfügt über eine praktische Warmhaltefunktion, die man aufs Grad genau einstellen kann. Das alles bekommt man zu einen äußerst fairen Preis.

Braucht man wirklich einen Babykostwärmer?

Wer seinem Baby oder Kleinkind perfekt temperierte und schonend erwärmte Milch, Getränke oder Brei geben möchte, ist mit der Anschaffung eines Flaschenwärmers gut beraten.

Kritische Stimmen sagen jetzt vielleicht »Gab es früher auch nicht« oder »Kann man doch auch im Topf mit Wasser erwärmen«. Und das stimmt ja auch. Natürlich braucht man nicht unbedingt einen Babykostwärmer. Aber wer mal einen benutzt hat, wird ihn nicht mehr missen wollen, denn er ist einfach praktisch und unkompliziert – und spart obendrein Energie.

Babymilch sollte zum Verzehr exakt 37 Grad Celsius haben. Diese Temperatur kriegt man mit einem Flaschenwärmer sehr schnell ziemlich genau hin. Erwärmt man das Milchfläschchen im Wasserbad, ist die Milch dagegen oft zu heiß und muss erstmal einige Minuten abkühlen, bis sie die gewünschte Temperatur erreicht hat. Und Mütter wissen, dass sich schon zwei Minuten mit einem vor Hunger weinendem Kind wie eine Ewigkeit anfühlen.

Beim Flaschen- und Babykostwärmer ist es wie mit einem Geschirrspüler: Hat man keinen ist man sich sicher, dass man auch keinen braucht. Hat man aber einmal einen in Gebrauch gehabt, will man auf ihn nicht mehr verzichten. Genauso ist es mit einem Babykostwärmer.

Ich spreche aus Erfahrung, denn ich habe lange Zeit keinen Flaschenwärmer benutzt. Ich habe die Fläschchen im Wasserbad erwärmt und später den Brei in der Mikrowelle. Das aber nur sehr kurz und auch sehr ungern. Als ich mir dann meinen ersten – damals noch ganz einfachen – Babykostwärmer gekauft habe, war ich sofort begeistert und konnte mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen.

Heute ist die Auswahl an Flaschen- und Babykostwärmern riesig. Analog oder digital, mit Auftaufunktion, mit Warmhaltefunktion, mit Wasser oder mit Licht, mit Adapter fürs Auto und vieles mehr. Es gibt für jeden Geschmack und für jede Lebenssituation das richtige Gerät.

Babykostwärmer sind klein und kompakt deshalb kann man die Geräte eigentlich überall nutzen und anschließen. Das muss nicht zwangsläufig in der Küche sein. Möchte man sich nachts den Weg in die Küche sparen, kann die Milchflasche auch am Abend vorbereitet und dann innerhalb weniger Minuten im Schlaf- oder Badezimmer erwärmt werden. Da die meisten Flaschenwärmer sehr leise sind, wird dabei auch niemand gestört.

So funktionieren Flaschenwärmer

Erst einmal vorweg: Einfach 37 Grad einstellen und schwupsdiwups erwärmt der Babykostwärmer Brei oder Milch exakt auf die eingestellte Temperatur – das geht leider mit keinem Fläschchenwärmer. Denn dazu müsste die Temperatur des Babybreis und der Milch direkt gemessen werden und das kann keines der Geräte. Es würde im Fall eines zähflüssigen Breis auch nicht viel bringen, denn ohne Umrühren ist der Brei außen wärmer als innen.

Babykostwärmer funktionieren fast immer wie ein Wasserbad: Wasser wird eingefüllt, Fläschchen oder Gläschen werden in den Flaschenwärmer gestellt und er wird gestartet. Die meisten Fläschchenwärmer heizen so lange, bis die Zeit, die man eingestellt hat, abgelaufen ist. Andere stellen bei einer vorher festgelegten Temperatur ab.

Gemeint ist damit allerdings die Temperatur der Heizplatte oder bestenfalls des Wassers in dem die Flasche steht, aber nicht der Babymilch oder des Babybreis! Wie warm die Nahrung in der Flasche nach der Aufwärmzeit ist, hängt davon ab, wie kalt sie am Anfang des Heizvorgangs war und welche Konsistenz sie hat: Kalte Produkte aus dem Kühlschrank benötigen natürlich eine längere Aufwärmzeit als Produkte mit Zimmertemperatur, Wasser erwärmt schneller als ein Brei.

Unser Tipp: Am besten gießt man direkt warmes oder heißes Wasser in den Flaschenwärmer, denn das beschleunigt das Aufwärmen.

Mit jedem Babykostwärmer muss man also am Anfang etwas herumprobieren – aber das klingt schlimmer als es ist. Meist hat man nach wenigen Versuchen raus, mit welcher Einstellung ein Milchfläschchen oder ein Glas Babybrei die richtige Temperatur hat.

Zusätzlich können fast alle Flaschenwärmer die erwärmte Nahrung warm halten. Bei vielen Geräten kann man die Temperatur, auf der warmgehalten werden soll, aufs Grad genau einstellen. Viele benutzen daher die Warmhaltefunktion, um etwa Wasser für ein Fläschchen immer auf der richtigen Temperatur zu halten. Dann muss man bei Bedarf nur noch Milchpulver dazugeben, kurz schütteln und schon hat man ein Fläschchen der richtigen Trinktemperatur. Der Nachteil daran: es dauert sehr lange, bis genau die richtige Temperatur erreicht ist.

Flaschenwärmer ohne Wasser

Noch recht neu auf dem Markt sind Flaschen- und Babykostwärmer, die spezielle Licht-Technologien für die Erwärmung der Fläschchen und Gläschen benutzen: Die Nahrung wird bei ihnen durch Infrarot-Strahlung schonend erwärmt. Diese Geräte sind besonders hygienisch und lassen sich sehr einfach reinigen, da keine Kalkrückstände im Gerät zurückbleiben. Allerdings dauert bei ihnen das Erwärmen meist länger als mit der klassischen Methode im Wasserbad.

Was man beim Kauf beachten sollte

Die Flaschenwärmer aus unserem Test ähneln sich fast alle in der Grundausstattung. Einige bieten Extras wie eine Auftaufunktion oder einen zusätzlichen Adapter für die Benutzung im Auto.

Einer der wichtigsten Aspekte ist die Breite der Flaschenaufnahme. Denn auch für Kleinkinder kann man einen Flaschenwärmer noch gut gebrauchen zum Beispiel um eine Tasse Milch, Tee oder Kakao zuzubereiten. Doch besonders Trinklernflaschen für Kleinkinder unterscheiden sich in Größe und Breite sehr – und nicht alle passen in jeden Flaschenwärmer.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass nicht nur Standardmilchflaschen und Gläser in den Babykostwärmer passen, sondern auch breitere Trinkflaschen und Becher.

Zehn Flaschenwärmer im Test

Babykostwärmer im Test: Alle Testgeräte
Alle Babykostwärmer im Test (von oben links): NUK Thermo Express, NUK Thermo Ultra Rapid, Nuby Natural Touch, Beurer BY 52, Philips Avent SCF355/00, Reer Simply Hot, Reer Turbo, MAM Bottle Warmer, NUK Thermo Light Plus, NUK Thermo Constant.

Getestet haben wir insgesamt zehn verschiedene Fläschchenwärmer. Neun Modelle heizen mit Wasser und einer mit Licht. Zusätzlich haben wir noch einen nicht-elektrischen Flaschenwärmer für unterwegs getestet.

Fläschchenwärmer im Test: Die Testflaschen
Verschiedene Kunststoffflaschen im Test.

Alle zehn Modelle wurden dreifach getestet. Im ersten Durchlauf erhitzten wir in einer normal großen Kunststoffflasche der Marke Skip Hop 250 ml Milch. Im zweiten Durchlauf kam eine handelsübliche Kunststoffflasche aus dem Drogeriemarkt mit 150 ml Milch zum Einsatz. Und im dritten Durchgang  testeten wir die Erwärmung eines halbvoll mit Brei gefüllten Gläschens.

Warm machen sie alle, aber es gab doch deutliche Unterschiede in Handhabung und Bedienung – und nicht zuletzt beim Preis.

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Kommentare

6 Kommentare zu "Der beste Flaschenwärmer"

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Der ist wircklich gut

Richtig gutes Teil

Hi kannst du sagen we lange dauer milch aufwermen zum richtige temperatur. Haben wir von avent aber habe gefüll das dauer ewig

Er hat eine warmhaltefunktoon die hab ich immer genutzt für die abgepumte Milch. Aber meine kleine kam auch stündlich, das erwärmen ging auch nicht so schnell.

Oder man kauft sich einfach einen Wasserkocher an dem man die Temperatur regeln kann. Kocht einmal das Wasser vorher auf und erwärmt es später einfach wieder auf gewünschte Gradzahl.

Schlimmer wenn muss mutter milch aufwermen 😉 meine kleine ist schwach bei trinken von brust dann pompe ich ab und später muss warm machen. Nicht jeder gibt sofort fertig milch von dose wu brachst du nur warme wasser rein tun und mischen

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