Föhn Test: Haartrockner
test
Letztes Update: 20.5.2021

Der beste Föhn

Wir haben 24 Föhne getestet. Der beste für die meisten ist der Philips HP8280/00. Er überzeugt nicht nur durch sein edles Design, sondern – viel wichtiger – durch eine hervorragende Föhnleistung. Ionentechnologie und MoistureProtect-Sensor sind nicht nur heiße Marketing-Luft sondern bringen tatsächlich was: Die Haare sind nach dem Föhnen glatt, weich und glänzend. Ein so gutes Stylingergebnis lieferte sonst nur der Dyson Supersonic.

Nicole Hannay
ist Stylistin und freie Redakteurin und schreibt über Fashion, Beauty und Lifestyle. Bei internationalen Mode- und Werbeshootings tauscht sie sich regelmäßig mit Models und Visagisten aus und erfährt so Schönheitsgeheimnisse und Neuheiten aus erster Hand.
Katarina Lukač
ist freie Redakteurin und Autorin mit Vorliebe für Kulinarik, Reise und Lifestyle. Sie lebt in Madrid und München und tauscht sich in diversen Whatsapp-Gruppen mit Freundinnen aus verschiedenen Ländern über ihre aktuellen Lieblingsprodukte aus. Mehr unter katarinalukac.com.
Letztes Update: 20. Mai 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

15. Januar 2021

Wir haben die Temperaturentwicklung des Relax Ionic an einem zweiten Gerät erneut gemessen. Diesmal konnten wir keine zu hohe Temperatur feststellen. Wir haben den Test entsprechend überarbeitet.

4. Dezember 2020

Wir haben vier neue Föhne getestet. Alle machen einen guten Job, konnten jedoch nicht die bereits gekürten Geräte übertrumpfen. Meist stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht.

6. August 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

5. November 2019

Wir haben acht weitere Föhne getestet. Unsere neue Empfehlung ist der Beurer StylePro HC25 in Reisegröße. Auch der Remington Air3D D7779 , der ghd Air, der Carrera No 531 sowie der PROluxe AC9140 und der Curl & Straight Confidence D5706 von Remington gehörten zu den Testkandidaten sowie die Kompakt-Haartrockner Grundig HD 5585 und der Remington Compact D5000.

Weitere Updates

Wir haben in drei Testrunden ingesamt 24 Föhne über mehrere Wochen hinweg getestet. Wer keine hohen Ansprüche hat, muss nicht viel Geld ausgeben. Gute, empfehlenswerte Modelle gibt es schon für wenig Geld. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Philips HP8280/00

Test Föhne – Testsieger Philips Moisture Protect
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit neuester Technologie und tollem Design.

Der Philips HP8280/00 ist der beste Föhn für die meisten, weil er das beste Gesamtergebnis zu einem noch akzeptablen Preis bietet. Modernes Design und eine Technologie, die die Haare schonend trocknet, machen den Philips zu einem Föhn, den man ohne schlechtes Gewissen jeden Tag verwenden kann.

Luxus pur

Dyson Supersonic

Test Föhn: Dyson Supersonic
Ungewöhnliches Design, toll verarbeitet und sehr gutes Föhn-Ergebnis, aber sehr teuer.

Keine Frage, der Dyson Supersonic ist toll. Er föhnt die Haare schonend und macht auch vom Design her eine gute Figur. Von der Leistung her hätte er durchaus das Zeug zum Testsieger gehabt, doch sein Preis ist für die meisten sicher zu hoch. Leider reicht es deshalb nur für den zweiten Platz.

Mit Thermo-Sensor

Braun Satin Hair 7

Test Föhn: Braun Satin Hair 7
Macht seinen Job gut und hat ebenfalls eine Funktion zur Hitzeregulierung.

Der Braun Satin Hair 7 kommt, was die Technik angeht, unserem Testsieger ganz schön nah. Auch er reguliert die Hitzeverteilung, wird aber leider trotzdem um einiges heißer als unser Favorit. Seine seltsame Ergonomie hat den Nachteil, dass er unbequem in der Hand liegt und sehr schwer ist. Toll ist allerdings, dass LEDs die Wärme- und Kältestufen anzeigen.

Gut & günstig

Philips HP8230/00

Test Föhn: Philips Thermo Protect
Sieht zwar etwas billig aus, macht für den Preis aber einen guten Job.

Wer einfach nur einen Föhn ohne viel Schnickschnack will, für den ist der Philips HP8230/00 eine Alternative. Hier findet man keine Infrarot- und auch keine Ionentechnologie, dafür aber eine Thermo-Protect-Stufe, die das Haar schonend trocknet. Äußerlich macht er nicht viel her, aber für seinen kleinen Preis macht er einen sehr guten Job.

In Reisegröße

Beurer StylePro HC25

Test  Föhn: Beurer Reisehaartrockner StylePro HC25
Praktischer kleiner Zweitföhn mit Ionentechnologie.

Ein Mini-Föhn zum Mitnehmen, der Ihre Haare trotzdem schnell trockenbläst, ist der Beurer StylePro HC25. Der Reisehaartrockner ist samt Aufsatzdüse nur knapp 400 Gramm schwer und lässt sich dank Klappgriffs bequem im Koffer oder der Sporttasche verstauen. Dank Ionentechnologie vermeidet er elektrisch aufgeladenes Haar.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritLuxus purMit Thermo-SensorGut & günstigIn Reisegröße
Philips HP8280/00 Dyson Supersonic Braun Satin Hair 7 Philips HP8230/00 Beurer StylePro HC25 Remington Air 3D D7779 GHD Air Valera Swiss Silent 6500 Light Ionic Grundig HD 6080 Rowenta CV6030 Beurer S5 2200 Udo Walz Remington Ionic Dry Fripac Mondial economy Carrera No 531 Remington Proluxe AC9140 Remington Curl & Straight Confidence D5706 Grundig HD 5585 Remington Compact D5000 Rowenta CV9820 Ultimate Experience Grundig HD 8080 Relax Ionic Karmin G3 Salon Pro
Test Föhne – Testsieger Philips Moisture ProtectTest Föhn: Dyson SupersonicTest Föhn: Braun Satin Hair 7Test Föhn: Philips Thermo ProtectTest  Föhn: Beurer Reisehaartrockner StylePro HC25Test  Föhn: Remington Air 3D D7779Test  Föhn: ghd AirTest Föhn: Valera Swiss Silent 6500 Light IonicTest  Föhn: Grundig  HD 6080Test  Föhn: Rowenta  Instant DryTest  Föhn: Udo Walz Udo Walz S5 2200 HaartrocknerTest  Föhn: Remington  Ionic DryTest  Föhn: Fripac  Mondial economyTest  Föhn: Carrera No 531Test  Föhn: Remington Proluxe AC9140Test  Föhn: Remington Curl & Straight Confidence D5706Test  Föhn: Grundig HD 5585Test  Föhn: Remington Compact D5000Test  Föhn: Rowenta CV9820 Ultimate ExperienceTest  Föhn: Grundig HD 8080Föhn Test: Relax IonicTest Föhn: Karmin G3 Salon Pro
Pro
  • Infrarot-Technologie
  • Schönes Föhn­ergebnis
  • Sehr gutes Föhn­ergebnis
  • Neuartiges Design
  • Funktion zur Hitze­regulierung
  • Gutes Föhnergebnis
  • Sehr günstig
  • Gutes Föhnergebnis
  • Platzsparender Klapp­griff
  • Spannungs­umschaltung fürs Ausland
  • Viel Zubehör
  • 3 Jahre Garantie
  • Kurze Heizkammer schont Armmuskeln
  • Trocknet schnell dank starkem Luftstrahl
  • Widerstandsfähiger AC-Wechsel­strom­motor
  • Minimalistisches Design
  • Leise
  • Kein Kabel­verdrehen mehr
  • Einfache Handhabung und guter Preis
  • Mit Energiesparmodus
  • Zeitlos-klassisches Design
  • Gutes Föhnergebnis
  • Günstiges Modell
  • Trocknet schnell dank starkem Luftstrahl
  • Schönes Design
  • Starkes Gebläse
  • Turbo-Stufe
  • 5 Jahre Garantie für Amazon-Kunden
  • Schönes Design
  • Starker Luftstrahl
  • Relativ leicht
  • Turbo-Stufe
  • 3 Jahre Garantie
  • Widerstandsfähiger AC-Wechsel­strom­motor
  • Starker Luftstrahl
  • Recht klein
  • Schnörkelloses Design
  • Niedriger Preis
  • Niedriger Preis
  • Separate Temperatur- und Luftstrom­einstellung
  • Sehr starker Luftstrom
  • Switch-&-Style-System statt Stecksystem
  • Kompakt
  • Abnehmbares Gitter
  • On-/Off Sensor
  • Keramikschutz mit Macadamia- und Kokosöl
  • AC Motor
  • Variable Schalt­stufen­funktion
  • Leise
  • Energieeffizient
  • Viel Zubehör: Diffusor und zwei Luft­konzentratoren
  • Sechs variable Trocknungs­optionen
Contra
  • Nicht ganz billig
  • Etwas groß
  • Sehr teuer
  • Klobig und schwer
  • Biederes Design
  • Keine separate Temperatur­einstellung
  • Kaltstufe muss gedrückt gehalten werden
  • Haare können in offene Heizkammer hinein­gezogen werden
  • Filter lässt sich nicht reinigen
  • Hoher Preis
  • Liegt schwer in der Hand
  • Stylingdüse mit sehr schmaler Öffnung
  • Nicht besonders günstig
  • Sehr langes Kabel kann auch stören
  • Laut
  • Haare kräuseln sich und sehen unschön aus
  • Zu wenig Watt für lange Haare
  • Trocknen dauert lange
  • Wird unangenehm heiß auf dem Kopf
  • Der gesamte Föhn wird schon nach kurzer Zeit sehr heiß
  • Schlechtes Föhn­ergebnis
  • Ventilator zieht die Haare ein
  • Unbewegliche Düse
  • Sehr lange Heiz­kammer strapaziert Arme
  • Störende, abstehende Öse
  • Verarbeitung wirkt billig
  • Starker Sog am rückseitigen Filter
  • Recht laut mit unangenehmer Tonlage
  • Kalter Luftzug zwischen Heizkammer und Kabel
  • Stylingdüsen unbeweglich
  • Rundbürste mit kratzigen Borsten
  • Laut
  • Recht schwer
  • Düse unbeweglich
  • Verarbeitung wirkt billig
  • Teuer
  • Kein Diffusor
  • Eher schwer
  • Haare werden recht langsam trocken geföhnt
  • Kaltluftknopf rastet nicht ein
  • Kabel nicht drehbar
Bester Preis
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Leistung2.300 Watt1.600 Watt2.000 Watt2.100 Watt1.600 Watt1.800 Watt2.100 Watt1.800 Watt2.200 Watt1.500 Watt2.200 Watt2.200 Watt1.950 Watt2.400 Watt2.400 Watt2.200 Watt2.000 Watt1.800 Watt1.500 Watt2.300 Watt880 Watt2.000
Kabellänge2,50 Meter2,70 Meter1, 70 Meter1,80 Meter1,80 Meter3 Meter3 Meter3,10 Meter1,90 Meter1,90 Meter1,80 Meter1,75 Meter2,80 Meter1,80 Meter3 Meter1,80 Meter1,80 Meter1,80 Meter1,90 Meter3 Meter3 Meter2,75 Meter
Zubehör1 Volumen-Diffusor und 1 Styling-Düse1 Smoothing-Düse, 1 Styling-Düse, 1 Volumen-Diffusor, Antirutschmatte, Aufhängelasche2 Styling-Düsen1 Styling-Düse1 Styling-Düse2 Styling-Düsen, 1 Volumen-Diffusor, rutschfeste Unterlage, Aufbewahrungskoffer1 Styling-Düse2 Styling-Düsen1 Styling-Düse1 Styling-Düse1 Styling-Düse1 Styling-Düse, 1 Volumen-Diffusor2 Styling-DüsenStyling-Düse, Volumen-Diffusor2 Styling-Düsen, Volumen-Diffusor2 Styling-Düsen, Volumen-Diffusor, Rundbürste2 Styling-Düsen, Volumen-DiffusorStyling-Düse-Stylingdüse, Volumen-DiffusorStylingdüse, Volumen-Diffusor2 Stylingdüsen, Volumen-Diffusor
Ionisierungjajajaneinjajajajajajaneinjaneinjajajajaneinjajajaja
Gewichtca. 550 Grammca. 630 Grammca. 650 Grammca. 450 Grammca. 400 Grammca. 550 Gramm mit Düse, ohne Kabelca. 700 Gramm mit Düse, ohne Kabelca. 425 Grammca. 400 Grammca. 450 Grammca. 450 Grammca. 400 Grammca. 520 Grammca. 580 Gramm mit Düse, ohne Kabelca. 650 Gramm mit Düse, ohne Kabelca. 500 Gramm mit Düse, ohne Kabelca. 630 Gramm mit Düse, ohne Kabelca. 400 Gramm mit Düse, ohne Kabel520 Gramm, ohne Kabel675 Gramm, ohne Kabel530 Gramm, ohne Kabel600 Gramm, ohne Kabel

Föhnen oder Lufttrocknen: Was ist besser?

Immer wieder hört man, dass Föhnen dem Haar schadet und dass es am besten sei, auf einen Föhn zu verzichten und die Haare stattdessen einfach an der Luft trocknen zu lassen. Tatsache ist, dass naturbelassenes Trocknen die schonendste Variante ist.

Wie Sie Ihre Haare trocknen, ist Geschmack­sache

Doch diese Methode hat den Nachteil, dass es sehr lange dauern kann, bis das Haar trocken ist – je nachdem, wie lang und dick das Haar ist. Außerdem hängen die Haare nach dem Trocknen schlapp herunter und haben kein Volumen. Ein Föhn kann da helfen, vor allem bei glatten Haaren. Wenn man dagegen zu lockigen Haaren neigt, ist die Lufttrockenmethode nicht die Schlechteste, denn dann bekommt man durchs Föhnen meist zu viel Volumen.

 Föhn Test: Haare Trocknen
Lufttrocknen ist schonend, dauert aber lange.

Doch die meisten haben gar keine Zeit, so lange zu warten, bis die Haare trocken sind. Also muss ein Föhn her. Und es ist ja nicht so, dass föhnen grundsätzlich schlecht für die Haare ist – auf Temperatur, Technik und den richtigen Föhn kommt es an.

Darauf sollten Sie beim Föhnen achten

Heiße Luft entzieht dem Haar Feuchtigkeit. Das ist natürlich auch der Sinn der Sache, die Haare sollen ja schließlich trocken werden. Doch auch im trockenen Haar befindet sich Feuchtigkeit, die durch zu viel und vor allem zu heißes Föhnen entfernt wird und das Haar brüchig macht.

Deshalb ist es wichtig, dass die Temperatur beim Föhnen nicht zu hoch ist. Als Faustregel gilt: Wenn es auf dem Kopf zu heiß wird, ist die Temperatur zu hoch. Genauer gesagt: Ab 70 Grad wird es für Haare brenzlig und es kann zu Schädigungen kommen.

Außerdem sollte ein gewisser Abstand zwischen Föhn und Kopf eingehalten werden. 15 bis 20 Zentimetern sind ideal, denn zu nahes Föhnen kann auch noch die Kopfhaut reizen. Wenn es schnell gehen soll, lieber eine höhere Gebläsestufe einstellen und die Temperatur eher niedrig halten.

Haare sollten beim Föhnen nicht heißer als 70 Grad werden. Daher: lieber mit höherer Gebläsestufe als mit mehr Hitze föhnen. Der Abstand zum Föhn sollte mindestens 15 bis 20 Zentimeter betragen.

Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, ist es ratsam, ein Hitzeschutz-Spray zu verwenden – vor allem wenn man die Haare oft föhnt. Das wird vor dem Föhnen aufgesprüht und schützt das Haar vor hitzebedingten Schäden. Auch ein Diffusor-Aufsatz hilft: Er verteilt die Luft und verhindert zu große Hitzeeinwirkung auf einer Stelle.

Zu hohe Temperaturen fördern außerdem die Talgbildung, was zu schneller fettendem Haar führt. Mitunter kann es sogar zu Verbrennungen kommen, wenn der Föhn zu heiß ist und zu lange auf einer Stelle geföhnt wird.

Was bringt die »Ionentechnologie«?

Viele Hersteller werben mit dem Begriff »Ionentechnologie«. Was ist das und was bringt das?

Dazu muss man einen kurzen Ausflug in die Physik machen. Durch Reibung können Elektronen von Atomen gelöst werden. Dadurch entstehen elektrisch positiv geladene Ionen, die sich gegenseitig abstoßen. Jeder kennt das Experiment aus der Schule: Reibt man kräftig an einem Luftballon oder an einem Katzenfell, stehen einem plötzlich die Haare zu Berge.

Ionen-Technologie hilft gegen abstehende Haare

Das selbe kann beim Föhnen passieren, was sich dann durch elektrisch aufgeladene, fliegende Haare bemerkbar macht. Die Ionentechnik verhindert das, indem im Föhn Luft mit negativ geladenen Ionen erzeugt wird (Ionisierung). Außerdem soll das Haar dadurch weicher und glänzender werden.

Friseure setzen schon seit Jahren auf Ionen-Haartrockner, mittlerweile bekommt man fast nur noch Föhne mit dieser Technik. In unserem Test waren nur drei Geräte ohne Ionentechnologie – der Fripac Mondial, der Beurer S5 2200 Udo Walz und der Philips HP8230/00.

Allerdings gibt es auch Skeptiker, die der Meinung sind, dass ein Ionen-Föhn lediglich dazu führt, dass die Kunden dafür mehr bezahlen. Inzwischen gibt es aber auch schon günstige Haartrockner mit dieser Technik.

In der Tat ist es so, dass ein ionisierter Luftstrom prinzipiell in der Lage ist, ein Kräuseln der Haare zu reduzieren – aber nur Kräuseln, das durch statische Aufladung entstanden ist, etwa nach dem Kämmen oder Bürsten. Eine Ladung negativ geladener Ionen-Teilchen aus dem Föhn kann dann helfen, dass Ihr Haar weniger absteht. Die Ionisierung funktioniert aber nur bei trockenem Haar. Nasse Haare sind nicht in der Lage, elektrische Ladung zu halten.

Die Behauptung, dass Ionen Wassermoleküle brechen und damit das Trocknen beschleunigen, konnte bisher nicht bewiesen werden.

So haben wir getestet

Föhne gibt es auf dem Markt wie Sand am Meer. Wir haben versucht, eine möglichst breite Auswahl an Geräten verschiedener Hersteller und aller Preisklassen zu treffen und haben insgesamt 24 Haartrockner für Sie getestet.

Da die Temperatur ein entscheidender Faktor für die Gesundheit der Haare ist, haben wir bei allen Geräten die Temperatur gemessen, einmal im Abstand von 20 Zentimetern, einmal direkt an der Öffnung. Außerdem haben wir die Lautstärke gemessen, schließlich will man in der Früh nicht das ganze Haus wecken. Tatsächlich gibt es bei der Lautstärke große Differenzen.

Bei der Handhabung und Bedienung gab es einige Unterschiede, die sich trotz guter Föhnleistung negativ auf das Gesamtergebnis auswirkten. Neben Kabellänge und Gewicht war natürlich die Trockenzeit der Haare ein wichtiger Anhaltspunkt. Am Schluss ist aber auch das Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend. Die Preisspanne lag bei unseren Test-Föhnen zwischen 15 und sagenhaften 400 Euro.

Geföhnt wurden lange Haare mit einem Abstand zwischen Föhn und Kopf von ca. 15 Zentimetern. Die Haare waren vor dem Test gesund und ohne Vorschädigung. Alle Geräte wurden mit einer Stylingdüse ausgestattet.

Mit dem Volumenaufsatz wurde nicht geföhnt, da er nicht bei allen Geräten zum Lieferumfang gehört. Eingestellt haben wir immer die höchste Gebläsestufe und mittlere Temperatur.

Föhne mit Ionentechnologie haben, was das Föhnergebnis angeht, im Allgemeinen besser abgeschnitten. Die Haare laden sich tatsächlich nicht so stark auf und fühlen sich besser an. Allerdings gab es nur zwei Geräte, die es schafften, dass die Haare weder nach dem Kämmen, noch nach dem Anziehen eines Pullovers über die Haare elektrisierten: Der AEG HTD 5584 und der Dyson Supersonic.

 Föhn Test: Philips Hp8280:00

Testsieger: Philips HP8280/00

Von allen getesteten Föhnen hat uns der Philips HP8280/00 am meisten überzeugt. Denn beim Föhnen soll das Haar vor allem nicht austrocknen und auch bei täglichem Föhn-Einsatz immer noch glänzen und gesund bleiben.

Unser Favorit

Philips HP8280/00

Test Föhne – Testsieger Philips Moisture Protect
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit neuester Technologie und tollem Design.

Intelligenter Haarschutz

Die Technologie, die Philips zum Schutz der Feuchtigkeit der Haare anwendet, nennt der Hersteller »Moisture Protect«: Mit einem eingebauten Infrarot-Sensor wird fortlaufend die Temperatur der Haare gemessen. Werden sie zu heiß, wird automatisch die Hitze reduziert. So wird das Haar nicht zu schnell zu trocken – und es wird vor zu großer Hitze geschützt.

1 von 5
Mitte: Der Moisture-Protect-Sensor misst mittels Infrarot-Strahlung die Temperatur des Haars.
Mitte: Der Moisture-Protect-Sensor misst mittels Infrarot-Strahlung die Temperatur des Haars.
Haare nach dem Föhnen mit dem Philips: Schön glänzend.
Haare nach dem Föhnen mit dem Philips: Schön glänzend.
Die Haare haben eine schöne Struktur und sehen gesund aus.
Die Haare haben eine schöne Struktur und sehen gesund aus.
Detail-Ansicht: Kein sprödes und ausgefranstes Haar.
Detail-Ansicht: Kein sprödes und ausgefranstes Haar.
Mit der ThermoProtect-Taste föhnt der Philips mit optimaler Temperatur.
Mit der ThermoProtect-Taste föhnt der Philips mit optimaler Temperatur.

Das ist auch der Grund, warum Philips für den HP8280/00 sechs Temperaturstufen angibt, aber nur drei am Föhn selbst eingestellt werden können: Das Gerät reduziert oder erhöht selbstständig innerhalb der gewählten Temperaturstufe die Hitze, genau so, wie es für das Haar gerade passend ist.

Philips behauptet, dass durch diese Technologie sogar mehr Feuchtigkeit im Haar verbleibt als beim Lufttrocknen. Das konnten wir zwar nicht überprüfen, aber das Haar hat sich nach dem Föhnen gesund und weich angefühlt. Beim Trocknen an der Luft war allerdings nicht wirklich ein schlechteres Ergebnis festzustellen – zumindest, was die Feuchtigkeit der Haare betrifft. Das ist natürlich ein sehr subjektiver Eindruck und hängt sicherlich auch mit Haarlänge, Haargesundheit und anderen Faktoren zusammen, die von Mensch zu Mensch verschieden sind.

Kein Überhitzen

Beim Testen fiel jedoch auf, dass der Föhn nie extrem heiß wurde. Selbst beim Messen der Temperatur bei minimalem Abstand zum Kopf reguliert der Haartrockner die Hitze und wird nie über 70 Grad heiß. Styling mit der Rundbürste ist damit kein Problem – das Haar überhitzt garantiert nicht. In dieser Hinsicht lieferte der Philips Moisture Protect mit Abstand das beste Ergebnis aller getesteten Föhne.

Kein Leichtgewicht

Mit einem Gewicht von etwas über 550 Gramm gehört der Philips HP8280/00 zwar zu den schwereren Geräten im Testfeld, beim Föhnen selbst hat man aber nicht den Eindruck, viel in der Hand zu halten. Man kann lange Haare mit dem Philips trotz allem problemlos föhnen, ohne das man das Gefühl hat, die Hand fällt gleich ab.

Anfangs wirkt er zugegebenermaßen etwas groß, doch das störte uns in der Praxis überraschenderweise nicht. Mit seinem Softtouch-Griff liegt er sehr gut in der Hand.

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Philips Moisture Protect mit Zubehör.
Philips DryCare Prestige mit Zubehör.
Das Schutzgitter vor dem Ventialtor...
Das Schutzgitter vor dem Ventialtor...
... ist einfach abzunehmen und zu reinigen.
... ist einfach abzunehmen und zu reinigen.
Wenn man diese Taste betätigt, wird die Ionentechnologie aktiviert.
Wenn man diese Taste betätigt, wird die Ionentechnologie aktiviert.
test: Der beste Föhn – Testsieger Ionen e1493126857312 scaled
Das Licht leuchtet, wenn die Ionentechnologie aktiviert ist.
Alles Tasten des Philips Moisture Protect.
Alles Tasten des PhilipsDryCare Prestige.

Die gemessene Lautstärke lag bei unserem Test bei 70 Dezibel. Damit ist er nicht der leiseste, doch die meisten Föhne lärmen ähnlich laut. Deutlich leiser sind nur der Valera Swiss Silent 6500 der Dyson Supersonic und der Relax Ionic. Unangenehm hoch und pfeifend ist der Philips aber nicht, sodass man gut damit leben kann.

Nicht sehr schnell, aber sehr schonend

Bei der Trockenzeit der Haare schneidet der Philips HP8280/00 mit sechs Minuten bei langem Haar eine Minute schlechter ab als die meisten. Insgesamt liegt die Trockenzeit bei fast allen Föhnen zwischen fünf und sechs Minuten, bei einigen waren die Haare auch schon nach viereinhalb Minuten trocken.

Dass der HP8280/00 etwas länger braucht, verwundert nicht, da er die Hitze reguliert. Heißere Föhne trocknen schneller, aber darunter leiden die Haare. Die schnellsten im Test erhitzten die Luft teilweise auf über 100 Grad. Das ist eindeutig zu viel und schadet den Haaren auf Dauer sehr. Wir finden, dass man ruhig eine Minute länger brauchen kann, wenn die Haare danach gesund sind.

Philips HP8280/00 im Testspiegel

Nicht nur bei uns macht der Philips eine gute Figur. Von den Testern des ETM Testmagazin (10/2014) wurde der HP8280/00 zum Testsieger gekürt. Er bekam die Durchschnittsnote 1,4:

»Das Trocknen der Haare gelingt zügig. Nach dem Föhnen wirkt das Haar glänzend und fühlt sich sehr gepflegt an.«

Einziger Nachteil sei das Gewicht, doch genauso wie wir sind die Tester überrascht:

»Der Moisture Protect Haartrockner HP 8280/00 von Philips liegt trotz seines Gewichts von 769 Gramm gut in der Hand.«

Das Magazin Haus & Garten Test (02/2018) hat unseren Testsieger ebenfalls unter die Lupe genommen. Insgesamt wurde er mit der Note 1,8 bewertet, wobei vor allem die Funktion gelobt wurde. Handhabung und Verarbeitung sind aber ebenfalls gut.

Küche & Haushalt (01/2020) vergab die Endnote 1,1 (»sehr gut«):

»Der Philips MoistureProtect Haartrockner 8280/00 ist ein funktioneller und elegant anzusehender Haartrockner. Mit vielen Funktionen und passendem Zubehör liefert er glänzende Ergebnisse. Die MoistureProtect-Funktion sorgt dafür, dass man auch in der Winterzeit häufig und ohne schlechtes Gewissen auf den Haartrockner zurückgreifen kann.«

Alternativen

Haartrockner gibt es in allen nur denkbaren Preisklassen und mit unterschiedlichsten Funktionen. Wir denken, dass die meisten mit dem Philips Moisture Protect zufrieden sein werden, aber es gibt natürlich auch noch andere gute Modelle.

Luxus Pur: Dyson Supersonic

Der absolute Luxustanker unter den Haartrocknern ist der Dyson Supersonic. Er ist noch ein Stückchen besser als unser Favorit, kostet aber ein halbes Vermögen.

Luxus pur

Dyson Supersonic

Test Föhn: Dyson Supersonic
Ungewöhnliches Design, toll verarbeitet und sehr gutes Föhn-Ergebnis, aber sehr teuer.

Mit 64 Dezibel gehört der Dyson zu den leisesten im Test. Er hat ein langes Kabel von 2,70 Metern und föhnt die Haare, ohne sie elektrisch aufzuladen – weder beim Kämmen, noch beim späteren Anziehen. So gut schaffte das kein anderer Föhn im Test.

Im Gegensatz zu allen anderen Haartrocknern hat Dyson den Motor im Griff des Föhns platziert. Durch eine spezielle Gummiisolierung bemerkt man die Vibration am Griff kaum. Der Schwerpunkt ist damit in den Griff verlagert. Das führt dazu, dass man beim Föhnen wendiger ist und einfacher hantieren kann. Keine Frage: Das fühlt sich toll an.

Die Knöpfe für Temperatur und Gebläse sind nicht am Griff, sondern am Föhnkopf angebracht und somit nicht im Weg.

Je nachdem wie heiß man föhnen möchte, kann man eine der drei Stufen auswählen, die entweder auf 60, 80 oder 100 Grad trocknen. Die Temperatur wird 20 Mal in der Sekunde gemessen, damit sie nicht zu kalt und nicht zu heiß wird.

Dieser Föhn hat alles was man braucht: Tolles Design, schonende Trocknung und eine gute Handhabung. Aber das muss man sich erst einmal leisten können. Mit fast 400 Euro ist er aber nicht gerade günstig. Für einen Föhn finden ihn deutlich zu teuer.

Wen das nicht schreckt, der bekommt mit dem Dyson Supersonic einen tollen Föhn, der fast keine Wünsche offen lässt. Einen Haarschutz wie unser Testsieger hat der Dyson allerdings nicht.

Mit Thermo-Sensor: Braun Satin Hair 7

Der Braun Satin Hair 7 kommt unserem Testsieger in vielen Bereichen sehr nah. Auch er verfügt über eine Thermo-Sensor-Technologie, die die Haarfeuchtigkeit während dem Föhnen misst und die Temperatur dementsprechend anpasst, damit zu viel Hitze vermieden wird. Trotzdem wird der Braun mit knapp über 80 Grad bei minimalem Abstand um einiges heißer als unser Testsieger.

Mit Thermo-Sensor

Braun Satin Hair 7

Test Föhn: Braun Satin Hair 7
Macht seinen Job gut und hat ebenfalls eine Funktion zur Hitzeregulierung.

Außerdem ist er noch schwerer und liegt schlechter in der Hand. Das ist wohl der seltsamen Ergonomie des Föhns geschuldet. Ansprechend ist allerdings, dass die Temperaturanzeige mit LEDs angezeigt wird, die immer heller werden, je höher die Temperatur eingestellt wird.

Der Braun verfügt über zwei Kaltstufen, die aber unseres Erachtens unnötig sind. Eine reicht vollkommen aus, um nach dem Föhnen die Frisur zu fixieren.

Der Satin Hair 7 ist allerdings rund 30 Euro billiger als der Moisture Protect von Philips. Wer mit Abstrichen in Ergonomie und Handhabung leben kann, sollte sich diesen Föhn genauer ansehen.

Gut & Günstig: Philips HP8230/00

Zu den preiswertesten Föhnen im Test gehört der Philips HP8230/00. Infrarottechnologie findet man hier nicht, dafür aber eine Thermo-Protect-Einstellung, die das Haar schonend bei 57 Grad und hohem Luftstrom trocknet. Mit 2100 Watt ist er etwas schwächer als unser Testsieger, die Kabellänge von 1,80 Metern geht gerade noch in Ordnung.

Gut & günstig

Philips HP8230/00

Test Föhn: Philips Thermo Protect
Sieht zwar etwas billig aus, macht für den Preis aber einen guten Job.

Wer sich nichts aus schönem Design und zusätzlicher Technik macht und einfach einen Föhn will, der günstig ist und das Haar schonend trocknet, für den ist der Philips HP8230/00 eine gute Alternative.

In Reisegröße: Beurer StylePro HC25

Reiseföhne sollten vor allem leicht und handlich sein – der Beurer StylePro HC25 wiegt mit Aufsatzdüse nur knapp 400 Gramm. Der Griff lässt sich platzsparend einklappen. Für nur 1.600 Watt hat das Gerät überraschend viel Power, sodass man auch unterwegs auf Reisen oder nach dem Sporttraining recht schnell frisiert ist. Kein Problem, wenn Sie sich danach einen Pulli überziehen – die beworbene Ionentechnologe scheint zu funktionieren: Im Test hatten wir nach dem Föhnen glänzende, weiche Haare ohne elektrische Aufladung.

In Reisegröße

Beurer StylePro HC25

Test  Föhn: Beurer Reisehaartrockner StylePro HC25
Praktischer kleiner Zweitföhn mit Ionentechnologie.

Ein Wermutstropfen ist das ziemlich laute Föhngeräusch. Für Fernreisende ist die Auswahl zwischen zwei Netzspannungen interessant (zwischen 100 und 240 Volt), wodurch er sich auch im Ausland verwenden lässt.

1 von 5
Test: Föhn Beurer Reisehaartrockner Stylepro Hc25 2
Würden wir in den Koffer packen: den Reisehaartrockner StylePro HC25 des Ulmer Herstellers Beurer.
Test: Föhn Beurer Reisehaartrockner Stylepro Hc25.6
Der Griff lässt sich platzsparend einklappen, ohne locker zu wirken.
Test: Föhn Beurer Reisehaartrockner Stylepro Hc25.4
Elegantes, minimalistisches Design zum fairen Preis.
Das Ergebnis: Haare nach dem Föhnen mit dem Beurer Reisehaartrockner Stylepro Hc25
Ionentechnologie wie bei den Großen...
Test: Ergebnis Haare Föhn Beurer Reisehaartrockner Stylepro Hc25
... sorgt für glänzendes Haar, das nicht statisch aufgeladen ist.

Der elegante schwarze Föhn mit Details in Roségold fühlt sich hochwertig verarbeitet an und liegt dank der gummierten Oberfläche angenehm in der Hand. Mit einem Schiebeknopf lassen sich zwei Föhnstufen einstellen, die Temperatur lässt sich leider nicht separat auswählen. Der Kälteknopf muss beim Stylen gedrückt bleiben.

Wer einen kleinen Föhn für die Reise sucht, den man platzsparend zusammenklappen kann, ist mit dem Beurer StylePro HC25 gut beraten.

Außerdem getestet

Remington Air 3D D7779

Der Remington Air3D D7779 mutet mit seiner auf der Rückseite offenen Heizkammer wie eine günstigere Version des Dyson Supersonic an. Wie beim Föhn des britischen Herstellers Dyson, sitzt beim Pendant der US-amerikanischen Firma Remington der Motor vertikal im Griff. Überzeugt hat uns das immerhin zweitteuerste Produkt im Test dennoch nicht. Die eher sanfte 1.800-Watt-Föhnleistung war zwar in Ordnung und die trockenen Haare sahen glänzend aus – jedoch nicht mehr als bei anderen Ionentechnologie-Föhnen wie zum Beispiel dem halb so teuren Testsieger.

1 von 3
Der Föhn Remington Air 3D D7779 im Test
Der Föhn Remington Air 3D D7779 im Test
Der Föhn Remington Air 3D D7779 im Test

Wegen der kurzen »Nase« des Air3D muss man den Arm beim Föhnen nicht so weit ausstrecken. Der in der Heizkammer versteckte Filter lässt sich nicht abnehmen und reinigen. An Zubehör wird neben zwei Styling-Düsen und einem Volumen-Diffusor eine rutschfeste Ablage in einem schicken schwarzen Koffer mit Reißverschluss geliefert.

GHD Air

Jede Menge Wumms – zu viel für unseren Geschmack – hat der GHD Air, vermutlich weil er mit einem widerstandsfähigen sogenannten AC-Wechselstrommotor ausgestattet ist. Das drittteuerste Produkt im Test ist mit knapp 700 Gramm Gewicht (mit Düse und ohne Kabel) zugleich das schwerste. Fürs beworbene »Salonfinish« braucht man also Armmuskeln. Die mitgelieferte Styling-Düse mit sehr schmaler Öffnung war uns auf der gewohnten mittleren Temperatur- und höchsten Gebläsestufe zu mächtig, das Ergebnis waren verknotete Haare.

Valera Swiss Silent 6500 Light Ionic

Der Valera Swiss Silent 6500 Light Ionic ist, wie der Name schon verrät, besonders leise. Das hat sich im Test tatsächlich auch bestätigt. Der eigentliche Clou beim Valera ist aber sein enorm langes Kabel. Es misst stattliche 3,10 Meter – und verknotet sich nicht, dank Rotorcord. Damit ist ein integriertes Drehelement gemeint, dass das Verdrehen und Verknoten des Kabels während des Föhnens verhindert. Problematisch ist jedoch, dass er eine Gebläsestufe mehr bräuchte. Auf der zweiten Stufe hat man das Gefühl, es kommt zu wenig Luft und man möchte auf die nächsthöhere Temperaturstufe schalten, damit es schneller geht. Schonender ist aber weniger Temperatur und mehr Luftstrom.

Grundig HD 6080

Kabel und Handhabung waren beim Grundig HD 6080 kein Problem – dafür aber die Lautstärke und das Föhnergebnis. Die Haare fühlen sich schnell ausgetrocknet an, und trotz Ionenfunktion kräuseln sie sich schon kurz nach dem Föhnen unschön. Das Design ist klassisch, der Föhn ist in Schwarz und Silber gehalten. Die Verarbeitung gewinnt keine Qualitätspreise, ist für den Preis aber in Ordnung.

Rowenta CV6030

Der Rowenta Instant Dry CV6030 spart zwar vielleicht mit seiner oszillierenden Düse Energie, dafür braucht man aber auch länger fürs Föhnen. Von »Instant Dry« kann keine Rede sein: 1.500 Watt sind für lange Haare einfach zu wenig. Wer kurze Haare hat und Energie sparen möchte, kann sich den Rowenta aber ansehen. Das Design in Neongrün ist Geschmackssache, aber mal etwas anderes.

Beurer S5 2200 Udo Walz

Von einem Föhn, der angeblich von einem Star-Friseur entwickelt wurde, haben wir uns mehr erhofft. Der Beurer S5 2200 Udo Walz kommt ohne Ionenfunktion und hat uns weder bei der Handhabung, noch beim Föhnergebnis begeistert. Er ist nicht gerade ergonomisch, und nach dem Föhnen fliegen die Haare und fühlen sich dünn und strohig an. Schon auf zweiter Temperaturstufe wird es unangenehm heiß auf dem Kopf.

Remington Ionic Dry

Der Remington Ionic Dry tut was er soll – er föhnt. Doch der gesamte Föhn wird schon nach kurzer Zeit sehr heiß, nur den Griff kann man dann noch anfassen. Außerdem gab es eine unangenehme Geruchsentwicklung, wenn auch nicht dauerhaft. Wenn Sie einen günstigen Föhn mit Ionen-Technologie suchen, ist der Remington Ionic Dry aber unter Umständen eine Überlegung wert. Von eienr Empfehlung sehen wir dennoch ab.

Fripac Mondial economy

Absolut nicht empfehlen können wir den Fripac Mondial economy. Er ist zwar leicht und hat sogar vier Gebläsestufen, doch er riecht sehr stark nach Plastik, wenn er warm wird, und dieser Geruch ist sowohl vor, während, als auch nach dem Föhnen da. Beim Föhnen wurden T-Shirt und Haare eingesogen, was regelrecht gefährlich ist – das ist sonst bei keinem anderen Gerät passiert.

Carrera No 531

Der Carrera No 531 ist mit etwa 28 Zentimetern Länge bei aufgesetzter Düse das Testprodukt mit der größten »Nase«. Anders als beim ebenfalls langen Testsieger störte uns die Größe des No 531, weil die Styling-Düse festsitzt und sich nicht drehen lässt. Ebenso wenig gefallen haben uns das schmucklose graue Design und die billig wirkende Verarbeitung der Kippschalter. Die Föhnleistung des 2.400-Watt-Geräts war in Ordnung, allerdings fühlte sich die im Test übliche mittlere Hitzestufe vergleichsweise kalt an. Die große, abstehende Öse stört beim Halten des Föhns. Der Föhn wird in einer schicken schwarzen Klappschachtel geliefert, leider samt unnötiger Plastik-Blisterverpackung.

Remington Proluxe AC9140

Wem es beim Trocknen vor allem schnell gehen soll, könnte mit dem Remington Proluxe AC9140 mit 2.400 Watt glücklich werden. Ein Turbo-Knopf verleiht dem Gebläse mit zusätzlichen 400 Watt Orkanstärke – was im Test allerdings zu zerzaustem Haar führte, das am Ende trockener und frisseliger wirkte als bei anderen Geräten mit Ionentechnologie. Irritiert hat uns auch ein kalter Luftzug, der am Griffende beim Übergang zum Kabel permanent aus dem Gerät strömt. Der nicht ganz günstige, weiße Föhn mit schwarzen und Roségold-Details sieht elegant aus und liegt angenehm in der Hand. Am empfindlichen, gummierten mattweißen Gehäuse – nur der Griff hat einen lackierte Oberfläche – machen sich Kratzer und Flecken schnell bemerkbar.

Remington Curl & Straight Confidence D5706

Zu ehrgeizig ist uns der Remington Curl & Straight Confidence D5706, der nicht nur trockene Haare, sondern auch gleich drei mögliche Styling-Varianten verspricht: je nach Wunsch glatte Haare, voluminöse Wellen oder natürliche Locken. Dabei behilflich sein soll eine Rundbürste, die neben zwei Düsen und einem Volumen-Diffusor mitgeliefert wird. Uns war die Bürste mit Kunststoffborsten zu kratzig. Beim Formen von Wellen bzw. der vom Hersteller versprochenen »voluminösen Blow-Out Styles« soll neben der Bürste eine interessant aussehende, nach innen gewölbte durchlöcherte Aufsatzdüse behilflich sein. Uns kam zu wenig Luft durch die Düse, die sich genauso wenig drehen lässt wie die anderen beiden Düsen – ungünstig für präzises Styling. Mit dem zahlreichen Zubehör braucht der Föhn fast genauso viel Platz wie wenn man Lockenstab oder Glätteisen separat einpackt, obendrein erledigen sie ihren Job zuverlässiger.

Grundig HD 5585

Erstaunlich viel Wucht für 2.000 Watt und seine geringe Größe hat der Grundig HD 5585. Er arbeitet im Gegensatz zu den meisten Testprodukten nicht mit einem so genannten DC-Gleichstrommotor, sondern mit einem AC-Wechselstrommotor, was die Potenz erklärt. Seine stattlichen 630 Gramm Gewicht (mit Aufsatzdüse, ohne Kabel) liegen schwer in der Hand. Immerhin muss man den Arm dank der geringen Heizkammer-Länge von 24,5 Zentimetern beim Föhnen nicht weit ausstrecken. Die Haare wurden schnell trocken und sahen dank Ionentechnologie geschmeidig aus.

Das schlichte, robuste schwarze Gerät verfügt über zwei Kippschalter mit jeweils drei Temperatur- und Gebläsestufen – ein Turbo- oder Kaltluftknopf fehlen. Als Hauptföhn wäre uns der Haartrockner etwas zu minimalistisch, als Reiseföhn wiederum viel zu schwer.

Remington Compact D5000

Ein Fliegengewicht von knapp 400 Gramm (mit Düse, ohne Kabel) ist der Remington Compact D5000 Reisehaartrockner. Gefallen haben uns die drei Heiz- und zwei separate Gebläsestufen – die Eco-Einstellung soll bei kaum verringerter Trockenleistung Energie sparen. Mit 1.800 Watt föhnt das Gerät die Haare recht schnell trocken, allerdings ohne Ionen-Technologie, weshalb wir ihn eher nur gelegentlich verwenden würden. Auch ist der Winzling nicht gerade handlich: Die Aufsatzdüse lässt sich nicht drehen und der Griff im Gegensatz zu der des ebenfalls getesteten Beurer HC25 nicht platzsparend einklappen.

Rowenta CV9820 Ultimate Experience

Das kleine Powerpaket Rowenta CV9820 Ultimate Experience macht ordentlich Wind. Der beste und teuerste Föhn von Rowenta kann mit drei Temperatur- und Geschwindigkeitsstufen eingestellt werden. Um zwischen Trocknen und Stylen zu wechseln, muss die Düse nicht abgesteckt, sondern kann mit einem Klick ausgefahren werden. Hinzukommen positive und negative Ionen, professioneller Digital-Motor, Kaltstufe, Smart-Memory-Funktion und ein abnehmbares Gitter. Das Trocknen der Haare geht super schnell. Durch die doppelte Ionenfunktion lädt sich das Haar nicht auf und fällt den ganzen Tag weich und glänzend. Einziger Wermutstropfen: der hohe Preis.

Grundig HD 8080

Besonderes Highlight des Grundig HD 8080 ist ein On-/Off-Sensor, der sich sobald man ihn in die Hand nimmt einschaltet und aus, wenn er abgelegt wird. Der beliebte Ionenstrahl mit dem Versprechen von mehr Glanz und Weichheit gehört ja mittlerweile zur Standardausstattung jedes Föhnherstellers. Der Keramikschutz soll mit Kokos- und Macadamiaöl zusätzliche Glanzleistungen vollbringen, was uns nicht weiter aufgefallen ist. Der AC-Motor wurde aus dem Profi-Bereich übernommen, wo Ausdauer, Luftvolumen und eine echte Kaltstufe zum Fixieren der Frisur gefragt sind. Dank der sechs Schaltstufenkombinationen lässt sich kühler mit starkem Luftstrom kombinieren oder warme mit langsam strömender Luft. Mit drei Metern Kabellänge kann man optimal auch über Kopf stylen. Hier ist allerdings Kraft gefragt, den mit 680 Gramm ohne Kabel ist das Gerät nicht gerade ein Leichtgewicht.

Relax Ionic

Der leise Haartrockner Relax Ionic nimmt gerade einmal 880 Watt bei voller Leistung auf. Das sind etwa 50 Prozent weniger als bei vergleichbaren Geräten. Deshalb wurde dieser leise Föhn mit dem blauen Engel als besonders energieeffizient ausgezeichnet. Die Haare werden zuverlässig getrocknet, allerdings nicht so schnell wie bei einem 2.000-Watt-Gerät. Mit einer Kabellänge von drei Metern und einem Gewicht von 530 Gramm lässt sich gut hantieren.

Karmin G3 Salon Pro

Der Karmin G3 Salon Pro ist ein Haartrockner mit reichlich Zubehör, einem Diffusor und zwei unterschiedlich langen Luftkonzentratoren in einer aufwendigen Verpackung. Zwei Geschwindigkeits-, drei Temperatureinstellungen ermöglichen sechs variable Trocknungsoptionen. Der Kaltluftknopf muss bei Bedarf konstant gedrückt werden. Da gibt es bei der Konkurrenz bessere Lösungen. Das ist auf Dauer für den Arm bei 600 Gramm Gesamtgewicht etwas ermüdend. Leider ist das 2,75 Meter lange Kabel nicht drehbar. Fazit: Für ein sogenanntes Pro-Gerät ist der Föhn nicht hochwertig genug und zu teuer.

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