Der beste Föhn

Föhne im Test: Alle Testgeräte im Überblick

Der beste Föhn für die meisten ist der Philips Moisture Protect. Er überzeugt nicht nur durch sein edles Design, sondern – viel wichtiger – durch eine hervorragende Föhnleistung. Ionentechnologie und MoistureProtect-Sensor sind nicht nur heiße Marketing-Luft sondern bringen tatsächlich etwas: Die Haare sind nach dem Föhnen glatt, weich und glänzend. Ein so gutes Stylingergebnis lieferte sonst nur der Dyson Supersonic.

Update 2. November 2017

Wir haben einige Informationen zur Ionentechnologie nachgetragen.

Wir haben zwölf Föhne ausgewählt und über mehrere Wochen hinweg für Sie getestet. Wer keine hohen Ansprüche hat, muss nicht viel Geld ausgeben. Gute, empfehlenswerte Modelle gibt es schon ab 20 Euro.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit: Philips Moisture Protect

Test Föhne – Testsieger Philips Moisture Protect
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit neuester Technologie und tollem Design.

Der Philips Moisture Protect ist der beste Föhn für die meisten, weil er das beste Gesamtergebnis zu einem noch akzeptablen Preis bietet. Modernes Design, und eine Technologie, die die Haare schonend trocknet, machen den Philips zu einem Föhn, den man ohne schlechtes Gewissen jeden Tag verwenden kann.

Luxus pur: Dyson Supersonic

Test Föhn: Dyson Supersonic
Ungewöhnliches Design, toll verarbeitet und sehr gutes Föhn-Ergebnis, aber sehr teuer.

Keine Frage, der Dyson Supersonic ist toll. Er föhnt die Haare schonend und macht auch vom Design her eine gute Figur. Von der Leistung her hätte er durchaus das Zeug zum Testsieger gehabt, doch sein Preis ist für die meisten sicher zu hoch. Leider reicht es deshalb nur für den zweiten Platz.

Mit Thermo-Sensor: Braun Satin Hair 7

Test Föhn: Braun Satin Hair 7
Macht seinen Job gut und hat ebenfalls eine Funktion zur Hitzeregulierung.

Der Braun Satin Hair 7 kommt, was die Technik angeht, unserem Testsieger ganz schön nah. Auch er reguliert die Hitzeverteilung, wird aber leider trotzdem um einiges heißer als unser Favorit. Seine seltsame Ergonomie hat den Nachteil, dass er unbequem in der Hand liegt und sehr schwer ist.

Toll ist allerdings, dass LEDs die Wärme- und Kältestufen anzeigen.

Gut & günstig: Philips Thermo Protect

Test Föhn: Philips Thermo Protect
Sieht zwar etwas billig aus, macht für den Preis aber einen guten Job.

Wer einfach nur eine Föhn will, ohne viel Schnickschnack, für den ist der Philips Thermo Protect eine Alternative. Hier findet man keine Infrarottechnologie, dafür aber eine Thermo Protect-Stufe, die das Haar schonend trocknet. Äußerlich macht er nicht viel her, aber für einen Preis von gerade mal 17 Euro macht er einen sehr guten Job.

Vergleichstabelle

Unser FavoritLuxus purMit Thermo-SensorGut & günstig
Modell Philips Moisture Protect Dyson Supersonic Braun Satin Hair 7 Philips Thermo Protect Valera Swiss Silent 6500 Light Ionic BaByliss Le Pro Express AEG HTD 5584 Grundig HD 6080 Rowenta Instant Dry Udo Walz Udo Walz S5 2200 Haartrockner Remington Ionic Dry Fripac Mondial economy
Test Föhne – Testsieger Philips Moisture ProtectTest Föhn: Dyson SupersonicTest Föhn: Braun Satin Hair 7Test Föhn: Philips Thermo ProtectTest Föhn: Valera Swiss Silent 6500 Light IonicTest Föhn: BaByliss Le Pro ExpressTest Föhn: AEG HTD 5584Test Föhn: Grundig HD 6080Test Föhn: Rowenta Instant DryTest Föhn: Udo Walz Udo Walz S5 2200 HaartrocknerTest Föhn: Remington Ionic DryTest Föhn: Fripac Mondial economy
Pro
  • Infrarot-Technologie
  • Schönes Föhnergebnis
  • Sehr gutes Föhnergebnis
  • Neuartiges Design
  • Funktion zur Hitzeregulierung
  • Gutes Föhnergebnis
  • Sehr günstig
  • Gutes Föhnergebnis
  • Leiser als die anderen Testteilnehmer
  • Kein Kabelverdrehen mehr
  • Gute Handhabung
  • Trocknet die Haare schnell und lädt sie nicht auf
  • Einfache Handhabung und guter Preis
  • Mit Energiesparmodus
  • Zeitlos klassisches Design
  • Gutes Föhnergebnis
  • Günstiges Modell
Contra
  • Nicht ganz billig
  • Etwas groß
  • Sehr teuer
  • Klobig und schwer
  • Biederes Design
  • Nicht besonders günstig
  • Sehr langes Kabel kann auch stören
  • Wird etwas zu heiß und pustet zu viel
  • Handhabung ist schwierig
  • Laut
  • Haare kräuseln sich und sehen unschön aus
  • Zu wenig Watt für lange Haare
  • Trocknen dauert lange
  • Wird unangenehm heiß auf dem Kopf
  • Der gesamte Föhn wird schon nach kurzer Zeit sehr heiß
  • Schlechtes Föhnergebnis
  • Ventilator zieht die Haare ein
Bester Preis
Technische Daten  

So haben wir getestet

Föhne gibt es auf dem Markt wie Sand am Meer. Wir haben versucht, eine möglichst breite Auswahl an Geräten verschiedener Hersteller und aller Preisklassen zu treffen und haben zwölf Haartrockner für Sie getestet.

Da die Temperatur ein entscheidender Faktor für die Gesundheit der Haare ist, haben wir bei allen Geräten die Temperatur gemessen, einmal im Abstand von 20 Zentimetern, einmal direkt an der Öffnung. Außerdem haben wir die Lautstärke gemessen, schließlich will man in der Früh nicht das ganze Haus wecken. Tatsächlich gibt es bei der Lautstärke große Differenzen.

Bei der Handhabung und Bedienung gab es einige Unterschiede, die sich trotz guter Föhnleistung negativ auf das Gesamtergebnis auswirkten. Neben Kabellänge und Gewicht war natürlich die Trockenzeit der Haare ein wichtiger Anhaltspunkt. Am Schluss ist aber auch das Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend. Die Preisspanne lag bei unseren Test-Föhnen zwischen 15 und sagenhaften 400 Euro.

Geföhnt wurden lange Haare mit einem Abstand zwischen Föhn und Kopf von ca. 15 Zentimetern. Die Haare waren vor dem Test gesund und ohne Vorschädigung. Alle Geräte wurden mit einer Stylingdüse ausgestattet.

Mit dem Volumen-Aufsatz wurde nicht geföhnt, da er nicht bei allen Geräten zum Lieferumfang gehört. Eingestellt haben wir immer die höchste Gebläsestufe und mittlere Temperatur.

Föhne mit Ionentechnologie haben, was das Föhnergebnis angeht, im Allgemeinen besser abgeschnitten. Die Haare laden sich tatsächlich nicht so stark auf und fühlen sich besser an. Allerdings gab es nur zwei Geräte die es schafften, dass die Haare weder nach dem Kämmen, noch nach dem Anziehen eines Pullovers über die Haare, elektrisierten: Der AEG HTD 5584 und der Dyson Supersonic.

Föhnen oder lufttrocknen: Was ist besser?

Immer wieder hört man, dass föhnen dem Haar schadet und dass es am besten sei, auf einen Föhn zu verzichten und die Haare stattdessen einfach an der Luft trocknen zu lassen. Tatsache ist, dass naturbelassenes Trocknen die schonendste Variante ist.

Doch diese Methode hat den Nachteil, dass es sehr lange dauern kann, bis das Haar trocken ist – je nachdem wie lang und dick das Haar ist. Außerdem hängen die Haare nach dem Trocknen schlapp herunter und haben kein Volumen. Ein Föhn kann da helfen, vor allem bei glatten Haaren. Wenn man dagegen zu lockigen Haaren neigt, ist die Lufttrocken-Methode nicht die Schlechteste, denn dann bekommt man durch das Föhnen meist zu viel Volumen.

Wie Sie Ihre Haare trocknen ist letztlich Geschmacksache

Doch die meisten haben gar keine Zeit, so lange zu warten, bis die Haare trocken sind. Also muss ein Föhn her. Und es ist ja nicht so, dass föhnen grundsätzlich schlecht für die Haare ist – auf Temperatur, Technik und den richtigen Föhn kommt es an.

Darauf sollte man beim Föhnen achten

Heiße Luft entzieht dem Haar Feuchtigkeit. Das ist natürlich auch der Sinn der Sache, die Haare sollen ja schließlich trocken werden. Doch auch im trockenen Haar befindet sich Feuchtigkeit, die durch zu viel und vor allem zu heißes Föhnen entfernt wird und das Haar brüchig macht.

Deshalb ist es wichtig, dass die Temperatur beim Föhnen nicht zu hoch ist. Als Faustregel gilt: Wenn es auf dem Kopf zu heiß wird, ist die Temperatur zu hoch. Genauer gesagt: Ab 70 Grad wird es für Haare brenzlig und es kann zu Schädigungen kommen.

Außerdem sollte ein gewisser Abstand zwischen Föhn und Kopf eingehalten werden. 15 bis 20 Zentimetern sind ideal, denn zu nahes Föhnen kann auch noch die Kopfhaut reizen. Wenn es schnell gehen soll, lieber eine höhere Gebläsestufe einstellen und die Temperatur eher niedrig halten.

Haare sollten beim Föhnen nicht heißer als 70 Grad werden. Daher: lieber mit höherer Gebläsestufe als mit mehr Hitze föhnen. Der Abstand zum Föhn sollte mindestens 15 bis 20 Zentimeter betragen.

Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, ist es ratsam, ein Hitzeschutz-Spray zu verwenden – vor allem wenn man die Haare oft föhnt. Das wird vor dem Föhnen aufgesprüht und schützt das Haar vor hitzebedingten Schäden. Auch ein Diffusoraufsatz hilft: Er verteilt die Luft und verhindert zu große Hitzeeinwirkung auf einer Stelle.

Zu hohe Temperaturen fördern außerdem die Talgbildung, was zu schneller fettendem Haar führt. Mitunter kann es sogar zu Verbrennungen kommen, wenn der Föhn zu heiß ist und zu lange auf einer Stelle geföhnt wird.

Was bringt die »Ionentechnologie«?

Viele Hersteller werben mit dem Begriff »Ionentechnologie«. Was ist das und was bringt das?

Dazu muss man einen kurzen Ausflug in die Physik machen. Durch Reibung können Elektronen von Atomen gelöst werden. Dadurch entstehen elektrisch positiv geladene Ionen, die sich gegenseitig abstoßen. Jeder kennt das Experiment aus der Schule: Reibt man kräftig an einem Luftballon oder an einem Katzenfell, stehen einem plötzlich die Haare zu Berge.

Ionen-Technologie hilft gegen abstehende Haare

Das selbe kann beim Föhnen passieren, was sich dann durch elektrisch aufgeladene, fliegende Haare bemerkbar macht. Die Ionentechnik verhindert das, indem im Föhn Luft mit negativ geladenen Ionen erzeugt wird (Ionisierung). Außerdem soll das Haar dadurch weicher und glänzender werden.

Friseure setzen schon seit Jahren auf Ionen-Haartrockner, mittlerweise bekommt man fast nur noch Föhne mit dieser Technik. In unserem Test waren nur zwei Geräte ohne Ionentechnologie – der Fripac Mondial und der Beurer Udo Walz Performance.

Allerdings gibt es auch Skeptiker, die der Meinung sind, dass ein Ionen-Föhn lediglich dazu führt, dass die Kunden dafür mehr bezahlen. In der Tat ist es so, dass Ionen technisch in der Lage sind, Kräuseln zu reduzieren – aber nur statisches Kräuseln. Das bedeutet, sobald Ihr Haar trocken ist und Sie es kämmen, kann eine Ladung negativer Ionen-Teilchen aus dem Föhn dazu führen, dass Ihr Haar zu einer neutralen Ladung zurückkehrt. Nasse Haare sind allerdings nicht in der Lage Ladung zu halten.

Die Behauptung, dass Ionen Wassermoleküle brechen und damit das Trocknen beschleunigen, konnte bisher nicht bewiesen werden.

Föhn-Test: Testsieger ist der Philips Moisture Protect.

Testsieger: Philips Moisture Protect

Von allen getesteten Föhnen hat uns der Philips Moisture Protect am meisten überzeugt. Denn beim Föhnen soll das Haar vor allem nicht austrocknen und auch bei täglichem Föhn-Einsatz immer noch glänzen und gesund bleiben.

Unser Favorit: Philips Moisture Protect

Test Föhne – Testsieger Philips Moisture Protect
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit neuester Technologie und tollem Design.

Intelligenter Haarschutz

Die Technologie, die Philips zum Schutz der Feuchtigkeit der Haare anwendet, nennt der Hersteller »Moisture Protect«: Mit einem eingebauten Infrarot-Sensor wird fortlaufend die Temperatur der Haare gemessen. Werden sie zu heiß, wird automatisch die Hitze reduziert. So wird das Haar nicht zu schnell zu trocken – und es wird vor zu großer Hitze geschützt.

Das ist auch der Grund, warum Philips für den Moisture Protect sechs Temperaturstufen angibt, aber nur drei am Föhn selbst eingestellt werden können: Das Gerät reduziert oder erhöht selbstständig innerhalb der gewählten Temperaturstufe die Hitze, genau so, wie es für das Haar gerade passend ist.

Philips behauptet, dass durch diese Technologie sogar mehr Feuchtigkeit im Haar verbleibt, als beim Lufttrocknen. Das konnten wir zwar nicht überprüfen, aber das Haar hat sich nach dem Föhnen gesund und weich angefühlt. Beim Trocknen an der Luft war allerdings nicht wirklich ein schlechteres Ergebnis festzustellen – zumindest was die Feuchtigkeit der Haare betrifft. Das ist natürlich ein sehr subjektiver Eindruck und hängt sicherlich auch mit Haarlänge, Haargesundheit und anderen Faktoren zusammen, die von Mensch zu Mensch verschieden sind.

Beim Testen fiel jedoch auf, dass der Föhn nie extrem heiß wurde. Selbst beim Messen der Temperatur bei minimalem Abstand zum Kopf reguliert der Haartrockner die Hitze und wird nie über 70 Grad heiß. Styling mit der Rundbürste ist damit kein Problem – das Haar überhitzt garantiert nicht. In dieser Hinsicht lieferte der Philips Moisture Protect mit Abstand das beste Ergebnis aller getesteten Föhne.

Kein Leichtgewicht

Mit einem Gewicht von etwas über 550 Gramm gehört der Philips Moisture Protect zwar zu den schwereren Geräten im Testfeld, beim Föhnen selbst hat man aber nicht den Eindruck, viel in der Hand zu halten. Man kann lange Haare mit dem Philips trotz allem problemlos föhnen, ohne das man das Gefühl hat, die Hand fällt gleich ab.

Anfangs wirkt er zugegebenermaßen etwas groß, doch das störte uns in der Praxis überraschenderweise nicht. Mit seinem Softtouch-Griff liegt er sehr gut in der Hand.

Die gemessene Lautstärke lag bei unserem Test bei 70 Dezibel. Damit ist er nicht der leiseste, doch die meisten Föhne lärmen ähnlich laut. Deutlich leiser sind nur der Valera Swiss Silent 6500 und der Dyson Supersonic. Unangenehm hoch und pfeifend ist der Philips aber nicht, so dass man gut damit leben kann.

Bei der Trockenzeit der Haare schneidet der Philips Moisture Protect mit sechs Minuten bei langem Haar eine Minute schlechter ab als die meisten. Insgesamt liegt die Trockenzeit bei fast allen Föhnen zwischen fünf und sechs Minuten, bei einigen waren die Haare auch schon nach viereinhalb Minuten trocken.

Dass der Philips Moisture Protect etwas länger braucht, verwundert nicht, da er die Hitze reguliert. Heißere Föhne trocknen schneller, aber darunter leiden die Haare. Die schnellsten im Test erhitzten die Luft teilweise auf über 100 Grad. Das ist eindeutig zu viel und schadet den Haaren auf Dauer sehr. Wir finden, dass man ruhig eine Minute länger brauchen kann, wenn die Haare danach gesund sind.

Philips Moisture Protect – das sagen die anderen

Nicht nur bei uns macht der Philips eine gute Figur. Von den Testern von Testmagazin wurde der Moisture Protect zum Testsieger gekürt. Er bekam die Durchschnittsnote 1,4 (Ausgabe 10/2014) :

»Das Trocknen der Haare gelingt zügig. Nach dem Föhnen wirkt das Haar glänzend und fühlt sich sehr gepflegt an.«

Einziger Nachteil sei das Gewicht, doch genauso wie wir sind die Tester überrascht:

»Der Moisture Protect Haartrockner HP 8280/00 von Philips liegt trotz seines Gewichts von 769 Gramm gut in der Hand.«

Sobald auch neuere Testberichte vorliegen, werden wir sie hier für Sie nachtragen.

Alternativen

Haartrockner gibt es in allen nur denkbaren Preisklassen und mit unterschiedlichsten Funktionen. Wir denken, dass die meisten mit dem Philips Moisture Protect zufrieden sein werden, aber es gibt natürlich auch noch andere gute Empfehlungen.

Luxus pur: Dyson Supersonic

Test Föhn: Dyson Supersonic
Ungewöhnliches Design, toll verarbeitet und sehr gutes Föhn-Ergebnis, aber sehr teuer.

Der absolute Luxustanker unter den Haartrocknern ist der Dyson Supersonic. Er ist noch ein Stückchen besser als unser Favorit, kostet aber ein halbes Vermögen.

Mit 64 Dezibel gehört der Dyson zu den leisesten im Test. Er hat ein langes Kabel (2,70 m) und föhnt die Haare ohne sie elektrisch aufzuladen – weder beim Kämmen, noch beim späteren Anziehen. So gut schaffte das kein anderer Föhn im Test.

Im Gegensatz zu allen anderen Haartrocknern hat Dyson den Motor im Griff des Föhns platziert. Durch eine spezielle Gummiisolierung bemerkt man die Vibration am Griff kaum. Der Schwerpunkt ist damit in den Griff verlagert. Das führt dazu, dass man beim Föhnen wendiger ist und einfacher hantieren kann. Keine Frage: Das fühlt sich toll an.

Die Knöpfe für Temperatur und Gebläse sind nicht am Griff, sondern am Föhnkopf angebracht und sind somit nicht im Weg.

Je nachdem wie heiß man föhnen möchte, kann man eine der drei Stufen auswählen, die entweder auf 60, 80 oder 100 Grad trocknen. Die Temperatur wird 20 Mal in der Sekunde gemessen, damit sie nicht zu kalt und nicht zu heiß wird.

Dieser Föhn hat alles was man braucht: Tolles Design, schonende Trocknung und eine gute Handhabung. Aber das muss man sich erst einmal leisten können. Fast 400 Euro finden wir für einen Föhn deutlich zu teuer.

Wen das nicht schreckt, der bekommt mit dem Dyson Supersonic einen tollen Föhn, der fast keine Wünsche offen lässt. Einen Haarschutz wie unser Testsieger hat der Dyson allerdings nicht.

Mit Thermo-Sensor: Braun Satin Hair 7

Test Föhn: Braun Satin Hair 7
Macht seinen Job gut und hat ebenfalls eine Funktion zur Hitzeregulierung.

Der Braun Satin Hair 7 kommt unserem Testsieger in vielen Bereichen sehr nah.

Auch er verfügt über eine Thermo-Sensor-Technologie, die die Haarfeuchtigkeit während dem Föhnen misst und die Temperatur dementsprechend anpasst, damit zu viel Hitze vermieden wird. Trotzdem wird der Braun mit knapp über 80 Grad bei minimalem Abstand um einiges heißer als unser Testsieger.

Außerdem ist er noch schwerer und liegt schlechter in der Hand. Das ist wohl der seltsamen Ergonomie des Föhns geschuldet.

Ansprechend ist allerdings, dass die Temperaturanzeige mit LEDs angezeigt wird, die immer heller werden, je höher die Temperatur eingestellt wird.

Der Braun verfügt über zwei Kaltstufen, die aber unseres Erachtens unnötig sind. Eine reicht vollkommen aus, um nach dem Föhnen die Frisur zu fixieren.

Der Satin Hair 7 ist allerdings rund 30 Euro billiger ist als der Moisture Protect von Philips. Wer mit Abstrichen in Ergonomie und Handhabung leben kann, sollte sich diesen Föhn genauer ansehen.

Gut & günstig: Philips Thermo Protect

Test Föhn: Philips Thermo Protect
Sieht zwar etwas billig aus, macht für den Preis aber einen guten Job.

Der preiswerteste Föhn im Test war der Philips Thermo Protect. Er ist wie sein großer Bruder mit Ionentechnologie ausgestattet, kann aber weder mit dem Äußeren, noch mit der Technik mithalten.

Das muss er für diesen Preis aber auch gar nicht, denn er schlägt sich trotzdem sehr gut.

Infrarottechnologie findet man hier nicht, dafür aber eine Thermo-Protect-Einstellung, die das Haar schonend bei 57 Grad und hohem Luftstrom trocknet. Mit 2100 Watt ist er etwas schwächer als unser Testsieger, die Kabellänge von 1,80 Metern geht gerade noch in Ordnung.

Wer sich nichts aus schönem Design und zusätzlicher Technik macht und einfach einen Föhn will, der günstig ist und das Haar schonend trocknet, für den ist der Philips Thermo Protect eine gute Alternative.

Außerdem getestet

Valera Swiss Silent 6500 Light Ionic

Der Valera Swiss Silent 6500 Light Ionic ist, wie der Name schon verrät, besonders leise. Das hat sich im Test tatsächlich auch bestätigt.

Der eigentliche Clou beim Valera ist aber sein enorm langes Kabel. Es misst stattliche 3,10 Meter – und verknotet sich nicht, dank Rotorcord. Damit ist ein integriertes Drehelement gemeint, dass das Verdrehen und Verknoten des Kabels während des Föhnens verhindert.

Problematisch ist jedoch, dass er eine Gebläsestufe mehr bräuchte. Auf der zweiten Stufe hat man das Gefühl, es kommt zu wenig Luft und man möchte auf die nächsthöhere Temperaturstufe schalten, damit es schneller geht. Schonender ist aber weniger Temperatur und mehr Luftstrom.

BaByliss Le Pro Express

Der BaByliss Le Pro Express hat zusammen mit unserem Testsieger die höchste Wattzahl, nutzt diese aber schon fast zu gut. Auf höchster Gebläsestufe geföhnt meint man fast, ein Orkan fährt einem durch die Frisur. Das ist leider etwas zu viel des Guten – zumindest bei langen Haaren. Auch wird er sehr heiß, wenn man nah am Kopf föhnt. Handhabung und Gewicht sind in Ordnung.

AEG HTD 5584

Beim AEG HTD 5584 fiel uns sofort positiv auf, dass er schnell föhnt und man die Ionenfunktion extra zuschalten kann, wenn man das möchte. Zusammen mit dem Dyson war er auch der einzige Föhn im Test, bei dem die Haare nach dem Trocknen eigentlich gar nicht elektrisierten.

Leider reicht es aber nicht zu einer Empfehlung, weil er in der Handhabung wirklich schlecht ist: Der Griff ist viel zu dick, so dass man bei längerem Föhnen die Hand verkrampft. Außerdem kommt man mit den Fingern zwangsläufig an die Knöpfe und verstellt ständig die Einstellungen. Ein weiteres Minus ist das Kabel – mit einer Länge von gerade einmal 1,65 m ist es einfach zu kurz. Allerdings ist der Preis wirklich gut.

Grundig HD 6080

Kabel und Handhabung waren beim Grundig HD 6080 kein Problem – dafür aber die Lautstärke und das Föhnergebnis. Die Haare fühlen sich schnell ausgetrocknet an und trotz Ionenfunktion kräuseln sich die Haare schon kurz nach dem Föhnen unschön.

Rowenta Instant Dry

Der Rowenta Instant Dry spart zwar vielleicht mit seiner oszillierenden Düse Energie, dafür braucht man aber auch länger fürs Föhnen. Von »Instant Dry« kann keine Rede sein, 1500 Watt sind für lange Haare einfach zu wenig. Wer kurze Haare hat und Energie sparen möchte, kann sich den Rowenta aber ansehen.

Udo Walz Udo Walz S5 2200 Haartrockner

Von einem Föhn, der angeblich von einem Star-Friseur entwickelt wurde, haben wir uns mehr erhofft. Der Udo Walz Performance-Föhn kommt ohne Ionenfunktion und hat uns weder bei der Handhabung, noch beim Föhnergebnis begeistert. Er ist nicht gerade ergonomisch und nach dem Föhnen fliegen die Haare und fühlen sich dünn und strohig an. Schon auf zweiter Temperaturstufe wird es unangenehm heiß auf dem Kopf.

Remington Ionic Dry

Der Remington Ionic Dry tut was er soll – er föhnt. Doch der gesamte Föhn wird schon nach kurzer Zeit sehr heiß, nur den Griff kann man dann noch anfassen.

Außerdem gab es eine unangenehme Geruchsentwicklung, allerdings nicht dauerhaft.

Fripac Mondial economy

Absolut nicht empfehlen können wir den Fripac Mondial economy. Er ist zwar leicht und hat sogar vier Gebläsestufen, doch er riecht sehr stark nach Plastik wenn er warm wird und dieser Geruch ist sowohl vor, während, als auch nach dem Föhnen da.

Beim Föhnen wurden T-Shirt und Haare eingesogen, was regelrecht gefährlich ist – das ist sonst bei keinem anderen Gerät passiert.

Kommentare

10 Kommentare zu "Der beste Föhn"

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„Zu teuer“ ist auch immer relativ. Der Dyson ist super. Und offensichtlich auch der Beste.

Bestätigen auch die Beauty Blogger?

Na, wenn die das schon sagen ?

Ich liebe meinen Dyson Föhn Er ist jeden Cent wert!!! Und meine Haare danken es mir

Wir haben auch den Dyson, der ist wirklich super!

Dyson ist super aber auch teuer hab kein Geld

Nun bin ich noch überzeugter mir den Dyson zuzulegen

Dyson ein super Föhn

Tanja Hamersky der Fön von Dyson war der beste

Also, ich liebe den Dyson – perfekter kann ein Fön nicht sein.

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