Der beste Gaming-Monitor

Test: Gaming-Monitor – Testsieger BenQ XL2430T

Der beste Computer-Monitor für Gamer ist der BenQ XL2430T. Er kombiniert hervorragende Bildqualität mit durchdachter Bedienung und beeindruckend schneller, schlierenfreier Darstellung. Damit ist der Monitor für alle Spielszenarien perfekt gerüstet. Aber es gibt auch zwei neue, interessante Alternativen.

Update 20. April 2016

Mit dem Asus ROG Swift PG279Q und dem Asus MG279Q gibt es zwei neue Alternativen, die noch mehr aus nVidia- und AMD-Grafikkarten herausholen können – aber das kostet.

Unserer Empfehlung bleibt daher der BenQ XL240T, denn sein Preis-Leistungs-Verhältnis ist nach wie vor am besten.

Anspruchsvolle Spieler stellen an ihre Monitore andere Anforderungen, als es beispielsweise bei der Bildbearbeitung oder im Office-Betrieb der Fall ist. Während eine hohe Farbtreue für ein Gaming-Display natürlich wünschenswert ist, gilt eine schlierenfreie Darstellung und eine hohe Bildwiederholrate als eigentliche Priorität. Für beides braucht es eine möglichst kleine Reaktionszeit der einzelnen Pixel.

Wenn es um Farbtreue geht, führt kein Weg an IPS-Displays vorbei, die sich deshalb in den meisten Bereichen auch immer mehr durchsetzen. Für Computer-Spiele sind die üblichen Reaktionszeiten von IPS-Panels aber zu langsam. Hier hat die ältere TN-Technologie nach wie vor die Nase vorn, die allerdings hinsichtlich Farbtreue und Blickwinkelstabilität gegenüber IPS-Panels das Nachsehen hat.

Unser Favorit: BenQ XL2430T

Genau hier kann der BenQ XL2430T punkten: Obwohl auch er „nur“ ein TN-Panel besitzt, kann die Bildqualität beinahe mit der hochwertiger IPS-Displays mithalten. Der matte Bildschirm entspiegelt gut, auch die Schwarzdarstellung überzeugt und es ist auch nur wenig Clouding festzustellen. Der Monitor liefert einen guten Kontrast und eine für ein TN-Display sehr gute Farbtreue. Allerdings muss man dafür den Standard-Modus wählen, mit den voreingestellten Werkseinstellungen liefert der Monitor wesentlich weniger gute Ergebnisse.

Mit einer Grau-zu-Grau-Umschaltzeit von 1 Millisekunde und einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz stellt er Bewegungen deutlich flüssiger dar, als es die typischen 60 Hertz-Monitore schaffen. Der Hersteller hatte mit diesem Monitor ganz klar anspruchsvolle Gamer im Visier.

Der BenQ XL2430T hat eine Bilddiagonale von 24 Zoll und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf (FullHD). Mit rund 360 Euro gehört er allerdings zu den teureren Modellen. Den Mehrpreis im Vergleich mit einfachen FullHD-Monitoren macht der XL2430T aber locker durch seine sehr gute Bildqualität und seine hervorragenden Gaming-Eigenschaften wett.

Top-Verarbeitung, viele Anschlüsse

Rein optisch kommt man nicht unbedingt auf die Idee, den BenQ XL2430T als Gaming-Monitor einzuordnen. Statt auf Effekthascherei setzt BenQ auf ein eher nüchternes Äußeres. Die Front ist in matten Schwarz gehalten, der schmale Rahmen wird von einem unauffälligen BenQ-Logo geziert.

Ein stabiler Metall-Standfuß bietet ausgezeichneten Halt und gibt einen ersten Eindruck davon, dass BenQ sich mit dem XL430T an Zocker richtet: Der Monitor bietet eine kleine rote Skala, mit der sich die bevorzugten Einstellungen in Sachen Neigung und Bildschirmhöhe markieren lassen. Wer den Monitor auf eine LAN-Party oder ein Turnier mitnimmt, findet auf diese Weise schnell wieder die bevorzugten Einstellungen.

Das lohnt sich auch, denn der BenQ XL2430T kann auch hinsichtlich seiner vielfältigen ergonomischen Optionen voll und ganz überzeugen: Er lässt sich um 140 Millimeter in der Höhe verstellen und bietet einen Pivot-Modus für die Arbeit im Hochformat. Außerdem lässt sich der Monitor von -5 bis +20 Grad neigen und um 45 Grad in beide Richtungen drehen. Kurz: er lässt sich auf jeden Schreibtisch hervorragend integrieren.

Ebenfalls ein nettes Gimmick: An der Seite versteckt BenQ eine ausfahrbare Halterung, auf der bei Bedarf ein Gaming-Headset Platz findet. Es sind diese Kleinigkeiten, die zeigen, wie viele Gedanken sich die BenQ-Designer beim XL2430T gemacht haben.

Auch in Sachen Anschlüssen macht der Gaming-Monitor alles richtig. Er bietet einen DisplayPort-, einen DVI, zwei HDMI- und sogar noch einen VGA-Anschluss.

Für den DVI-Anschluss findet sich ein passendes Kabel im Karton, über das der XL2430T mit 144 Hertz angesteuert werden kann. Wer den Monitor über DisplayPort oder HDMI betreiben möchte, muss allerdings ein passendes Kabel nachkaufen. Über HDMI kann der Monitor standardbedingt aber ohnehin nur mit 60 Hertz betrieben werden, was die Funktionalität einschränkt.

Kleiner Wermutstropfen: Das DaisyChaining, also den Zusammenschluss mehrerer DisplayPort-Monitore, beherrscht der BenQ XL2430T nicht.

Dafür bietet er einen USB 3.0-Hub, an dem sich zwei Geräte anschließen lassen. Da der Hub seitlich statt auf der Rückseite platziert ist, ist er auch erfreulich gut erreichbar.

Auf integrierte Boxen hat BenQ verzichtet, dafür können Kopfhörer wahlweise per USB oder über einen Cinch-Anschluss am XL2430T gekoppelt werden; den nötigen Sound reicht der Monitor vom DisplayPort- oder HDMI-Kabel durch.

Durchdachte Einstellmöglichkeiten

Wer Zweifel hegt, dass BenQ den XL2430T voll auf Gaming-Tauglichkeit trimmt, verliert die spätestens beim Blick in die umfangreichen Konfigurationsmenüs. BenQ hat dem Gaming-Monitor eine ganze Reihe an Voreinstellungen spendiert, die das optimale Bild in verschiedenen Genres wie First Person Shooter oder Echtzeitstrategie ermöglichen sollen. Tatsächlich machen die Presets in der Praxis einen guten Eindruck, zumal sich alle Einstellungen natürlich noch nachträglich anpassen lassen.

Über das Treiber-Tool „BenQ Display Pilot“ lassen sich die verschiedenen Einstellungen auch softwareseitig regeln, außerdem bietet BenQ auf seiner Homepage eine Reihe von vorgefertigten Profilen für viele Spiele an. Auf Wunsch werden sie beim Start des Spiels automatisch geladen, sodass sich der Spieler um nichts mehr kümmern muss.

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BenQ XL2430T Preisvergleich

Kommentare

10 Kommentare zu "Der beste Gaming-Monitor"

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Ben NY

Mir reichen immernoch meine 1650×1050 (900p) aus ^^

Mir auch 😀

.l. gebe doch keine 700 Euro für ein Monitor xD

Ich hab meinen für 300€ gekauft 🙂

Wieso 700??der kostet 360-400 je nach dem wo man ihn kauft und der ist echt super steht hier auf dem Schreibtisch 🙂

Falko Kolbe

Michael Mairinger

Kappa

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