Der beste Gaming-Monitor

Test: Gaming-Monitor – Testsieger BenQ XL2430T

Der beste Computer-Monitor für Gamer ist der BenQ XL2430T. Er kombiniert hervorragende Bildqualität mit durchdachter Bedienung und beeindruckend schneller, schlierenfreier Darstellung. Damit ist der Monitor für alle Spielszenarien perfekt gerüstet. Aber es gibt auch zwei neue, interessante Alternativen.

Update 5. September 2017

Leider ist unser Favorit nicht mehr verfügbar. Wir werden den Test in Kürze aktualisieren.

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20. April 2016

Mit dem Asus ROG Swift PG279Q und dem Asus MG279Q gibt es zwei neue Alternativen, die noch mehr aus nVidia- und AMD-Grafikkarten herausholen können – aber das kostet.

Unserer Empfehlung bleibt daher der BenQ XL240T, denn sein Preis-Leistungs-Verhältnis ist nach wie vor am besten.

Anspruchsvolle Spieler stellen an ihre Monitore andere Anforderungen, als es beispielsweise bei der Bildbearbeitung oder im Office-Betrieb der Fall ist. Während eine hohe Farbtreue für ein Gaming-Display natürlich wünschenswert ist, gilt eine schlierenfreie Darstellung und eine hohe Bildwiederholrate als eigentliche Priorität. Für beides braucht es eine möglichst kleine Reaktionszeit der einzelnen Pixel.

Wenn es um Farbtreue geht, führt kein Weg an IPS-Displays vorbei, die sich deshalb in den meisten Bereichen auch immer mehr durchsetzen. Für Computer-Spiele sind die üblichen Reaktionszeiten von IPS-Panels aber zu langsam. Hier hat die ältere TN-Technologie nach wie vor die Nase vorn, die allerdings hinsichtlich Farbtreue und Blickwinkelstabilität gegenüber IPS-Panels das Nachsehen hat.

Wir haben uns fünf Gaming-Monitore für Sie angesehen und getestet.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: BenQ XL2430T

Gamer werden ihre Freude haben: Tolle Detailtreue, hohe Bildwiederholungsrate und tolle Verarbeitung. Ein echter Allrounder.

Keine Preise gefunden.

Wer einmal in 144 Hertz gezockt hat, will so schnell nicht mehr davon weg – und der BenQ XL2430T beherrscht die hohe Bildwiederholrate ganz famos.

Das Bild ist in allen Spielsituationen gestochen scharf, hell und sauber ausgeleuchtet, und Bewegungsunschärfe und Tearing werden in fast allen Spielen auch auf ein Minimum reduziert.

Auch sonst überzeugt uns der BenQ-Monitor: Die durchdachte Bedienung und ausgereifte Software macht das Finden der richtigen Einstellung zum Kinderspiel und auch in Sachen Verarbeitung und Anschlüsse gibt es nichts zu meckern.

Wer auf der Suche nach einem hervorragenden Gaming-Monitor zu einem vernünftigen Preis ist und sich dabei nicht durch G-Sync oder FreeSync einschränken lassen will, findet derzeit nichts Besseres als den BenQ XL2430T.

Vollgas für Gamer: Asus PG279Q

Test Gaming-Monitor: Asus PG279Q
Mit bis zu 165 Hertz liefert Asus den derzeit schnellsten Gaming-Monitor.

Wenn Sie ein wirklicher Gaming-Enthusiast sind, dann können wir Ihnen den Asus ROG Swift PG279Q empfehlen. Er macht alles noch besser als unser Testsieger. Ausgestattet mit G-Sync-Technologie laufen Spiele noch natürlicher und flüssiger.

Dieser Luxus hat aber seinen Preis – über 800 Euro sind für diesen Monitor fällig.

Das AMD-Gegenstück: Asus MG279Q

Test Gaming-Monitor: Asus MG279Q
Dank Freesync zocken AMD-Fans auf dem MG279Q ruckelfrei.

Deutlich günstiger als der PG279Q aber immer noch um einiges teurer als unser Testsieger ist der Asus MG279Q. Er ist mit FreeSync ausgestattet und lässt Spiele ebenfalls problemlos über den Bildschirm laufen.

Gute Anschlussmöglichkeiten und eine tolle Verarbeitung machen den MG279Q zu unserer Upgrade-Empfehlung.

IPS mit Gaming-Qualitäten: Dell U2515H

Test: Gaming-Monitor: Dell U2515H
Ohne 144 Hertz, aber dafür mit IPS-Display macht Gaming auch auf dem Dell Freude.

Wenn neben Gaming auch noch Bildbearbeitung oder alltägliche Office-Arbeiten anfallen und Sie dafür einen Allround-Monitor brauchen, dann ist der UltraSharp U2515H eine gute Wahl. Er bietet mit eingebautem IPS-Panel bessere Voraussetzungen für längeres Arbeiten mit dem Bildschirm.

Der Dell punktet außerdem mit einer sehr hohen Auflösung und stellt den BenQ damit in den Schatten. In Sachen Bildbewegung liegt unser Testsieger aber weiterhin vorne.

Vergleichstabelle

TestsiegerVollgas für GamerDas AMD-GegenstückIPS mit Gaming-Qualitäten
Modell BenQ XL2430T Asus PG279Q Asus MG279Q Dell U2515H
Test Gaming-Monitor: Asus PG279QTest Gaming-Monitor: Asus MG279QTest: Gaming-Monitor: Dell U2515H
Pro
  • Gute Verarbeitung
  • Viele Anschlüsse
  • Hohe Bildwiederholungsrate
  • Gestochen scharfe Bilder
  • Mit G-Sync-Technologie
  • Sehr flüssige Bilddarstellung
  • Günstiger als der PG279Q
  • Mit ADM-FreeSync
  • Ruckelfreie und flüssige Darstellung
  • Höhere Auflösung als Testsieger
  • Etwas günstiger
  • Mit IPS-Display
Contra
  • DaisyChaining ist nicht möglich
  • Sehr teuer
  • Nur für wirkliche Gaming-Enthusiasten
  • Teurer als Testsieger
  • Weniger Extras
  • Weniger Bewegungsschärfe
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Technische Daten  

Unser Favorit: BenQ XL2430T

Genau hier kann der BenQ XL2430T punkten: Obwohl auch er »nur« ein TN-Panel besitzt, kann die Bildqualität beinahe mit der hochwertiger IPS-Displays mithalten. Der matte Bildschirm entspiegelt gut, auch die Schwarzdarstellung überzeugt und es ist auch nur wenig Clouding festzustellen.

Testsieger: BenQ XL2430T

Gamer werden ihre Freude haben: Tolle Detailtreue, hohe Bildwiederholungsrate und tolle Verarbeitung. Ein echter Allrounder.

Keine Preise gefunden.

Der Monitor liefert einen guten Kontrast und eine für ein TN-Display sehr gute Farbtreue. Allerdings muss man dafür den Standard-Modus wählen, mit den voreingestellten Werkseinstellungen liefert der Monitor wesentlich weniger gute Ergebnisse.

Der BenQ lässt das Gamer-Herz höher schlagen

Mit einer Grau-zu-Grau-Umschaltzeit von 1 Millisekunde und einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz stellt er Bewegungen deutlich flüssiger dar, als es die typischen 60 Hertz-Monitore schaffen. Der Hersteller hatte mit diesem Monitor ganz klar anspruchsvolle Gamer im Visier.

Der BenQ XL2430T hat eine Bilddiagonale von 24 Zoll und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf (FullHD). Mit rund 360 Euro gehört er allerdings zu den teureren Modellen. Den Mehrpreis im Vergleich mit einfachen FullHD-Monitoren macht der XL2430T aber locker durch seine sehr gute Bildqualität und seine hervorragenden Gaming-Eigenschaften wett.

Top-Verarbeitung, viele Anschlüsse

Rein optisch kommt man nicht unbedingt auf die Idee, den BenQ XL2430T als Gaming-Monitor einzuordnen. Statt auf Effekthascherei setzt BenQ auf ein eher nüchternes Äußeres. Die Front ist in matten Schwarz gehalten, der schmale Rahmen wird von einem unauffälligen BenQ-Logo geziert.

Ein stabiler Metall-Standfuß bietet ausgezeichneten Halt und gibt einen ersten Eindruck davon, dass BenQ sich mit dem XL430T an Zocker richtet: Der Monitor bietet eine kleine rote Skala, mit der sich die bevorzugten Einstellungen in Sachen Neigung und Bildschirmhöhe markieren lassen. Wer den Monitor auf eine LAN-Party oder ein Turnier mitnimmt, findet auf diese Weise schnell wieder die bevorzugten Einstellungen.

Das lohnt sich auch, denn der BenQ XL2430T kann auch hinsichtlich seiner vielfältigen ergonomischen Optionen voll und ganz überzeugen: Er lässt sich um 140 Millimeter in der Höhe verstellen und bietet einen Pivot-Modus für die Arbeit im Hochformat. Außerdem lässt sich der Monitor von -5 bis +20 Grad neigen und um 45 Grad in beide Richtungen drehen. Kurz: er lässt sich auf jeden Schreibtisch hervorragend integrieren.

Schlichte Optik, aber viel zu bieten

Ebenfalls ein nettes Gimmick: An der Seite versteckt BenQ eine ausfahrbare Halterung, auf der bei Bedarf ein Gaming-Headset Platz findet. Es sind diese Kleinigkeiten, die zeigen, wie viele Gedanken sich die BenQ-Designer beim XL2430T gemacht haben.

Auch in Sachen Anschlüssen macht der Gaming-Monitor alles richtig. Er bietet einen DisplayPort-, einen DVI, zwei HDMI- und sogar noch einen VGA-Anschluss.

Für den DVI-Anschluss findet sich ein passendes Kabel im Karton, über das der XL2430T mit 144 Hertz angesteuert werden kann. Wer den Monitor über DisplayPort oder HDMI betreiben möchte, muss allerdings ein passendes Kabel nachkaufen. Über HDMI kann der Monitor standardbedingt aber ohnehin nur mit 60 Hertz betrieben werden, was die Funktionalität einschränkt.

Kleiner Wermutstropfen: Das DaisyChaining, also den Zusammenschluss mehrerer DisplayPort-Monitore, beherrscht der BenQ XL2430T nicht.

Dafür bietet er einen USB 3.0-Hub, an dem sich zwei Geräte anschließen lassen. Da der Hub seitlich statt auf der Rückseite platziert ist, ist er auch erfreulich gut erreichbar.

Auf integrierte Boxen hat BenQ verzichtet, dafür können Kopfhörer wahlweise per USB oder über einen Cinch-Anschluss am XL2430T gekoppelt werden; den nötigen Sound reicht der Monitor vom DisplayPort- oder HDMI-Kabel durch.

Viele Einstellmöglichkeiten

Wer Zweifel hegt, dass BenQ den XL2430T voll auf Gaming-Tauglichkeit trimmt, verliert die spätestens beim Blick in die umfangreichen Konfigurationsmenüs. BenQ hat dem Gaming-Monitor eine ganze Reihe an Voreinstellungen spendiert, die das optimale Bild in verschiedenen Genres wie First Person Shooter oder Echtzeitstrategie ermöglichen sollen. Tatsächlich machen die Presets in der Praxis einen guten Eindruck, zumal sich alle Einstellungen natürlich noch nachträglich anpassen lassen.

Über das Treiber-Tool »BenQ Display Pilot« lassen sich die verschiedenen Einstellungen auch softwareseitig regeln, außerdem bietet BenQ auf seiner Homepage eine Reihe von vorgefertigten Profilen für viele Spiele an. Auf Wunsch werden sie beim Start des Spiels automatisch geladen, sodass sich der Spieler um nichts mehr kümmern muss.

Alternativ dazu bietet der BenQ XL2430T auch eine automatische Erkennung, die für jedes Spiel eine optimale Einstellung ermitteln will. Für uns funktionierten die Profile zwar besser, aber auch die automatische Einstellung macht durchaus einen guten Job. Die Sorge, für jedes Spiel erst eine Ewigkeit mit den Einstellungen des BenQ-Monitors verbringen zu müssen, ist jedenfalls unbegründet.

Viele Spiele-Einstellmöglichkeiten

Trotz der umfangreichen Einstellmöglichkeiten fühlten wir uns im Bildschirmmenü des BenQ XL2430T nie verloren. Alle Funktionen sind logisch im Menü verschachtelt und lassen sich über die seitlich am Monitor untergebrachten Knöpfe leicht erreichen.

Der eigentliche Bedienungs-Clou ist aber der mitgelieferte »S Switch«. Dabei handelt es sich um eine runde Kabelfernbedienung, die per USB an den BenQ XL2430T angeschlossen wird. Sie bietet nicht nur einen Schnellzugriff auf drei frei wählbare Monitor-Profile, sondern ermöglicht mit einem praktischen Scrollrad auch eine schnelle Navigation durch die Menüs des Monitors. Hat man sich erst einmal an die Funktion gewöhnt, greift man so schnell nicht mehr zu den »alten« Seitentasten.

Hervorragendes Bild – auch bei größter Hektik

Doch wie schlägt sich der BenQ XL2430T in seiner Kerndisziplin, dem Gaming? Um es kurz zu machen: Hervorragend!

Vor allem in hektischen Spielsituationen, etwa beim Shooter Battlefield 4 oder den Rally-Rennen von DIRT 3 machen sich die Vorteile eines 144 Hertz-Monitors bemerkbar. Bewegungen wirken flüssiger als auf Standard-Monitoren und die von BenQ als »Low Motion Blur« bezeichneten Funktionen halten, was das Marketing verspricht: Sie reduzieren Schlieren und Ruckler, ohne den Spielen einen unnatürlichen Look zu verleihen.

Im direkten Vergleich mit einem klassischen 60 Hertz-Monitor wirken schnelle Szenen auf den BenQ XL2430T wesentlich natürlicher und flüssiger – anspruchsvolle Gamer werden das schon nach kurzer Zeit nicht mehr missen wollen.

Besonders empfehlenswert ist der für die meisten Spiele automatisch aktivierte »Advanced Motion Accelerator«. Mit ihm reduziert der BenQ XL2430T die Umschaltzeiten zwischen zwei Bildern weiter, um ein noch flüssigeres Spielerlebnis zu schaffen. Während die Maximal-Einstellung »AMA Premium« zum Teil farbliche Ungenauigkeiten produziert, sorgt der Mittelweg »AMA High« tatsächlich für ein noch flüssigeres Spielgefühl, was bei den meisten Titeln gefühlt einen echten Mehrwert bringt.

Mit 144 Hertz wirken Szenen viel natürlicher und flüssiger

Das gleiche gilt für den »Black Equalizer«. Wird der in den Einstellungen aktiviert, hellt der BenQ XL2430T dunkle Stellen leicht auf und sorgt so für eine bessere Sicht. Das hilft beim Spielen ungemein, gleichzeitig ist die Aufhellung dezent genug, dass sie das Bild nicht ausgewaschen wirken lässt – ein rundum gelungenes Feature.

Insgesamt hinterlässt sowohl die Farbdarstellung als auch die Helligkeit des BenQ XL2430T beim Spielen einen tollen Eindruck.

Aber auch Abseits vom Spielgeschehen macht der BenQ XL2430T eine gute Figur. Auf dem Desktop überzeugt der Monitor mit einer für ein TN-Panel sehr guten Farbwiedergabe. Auch ohne Kalibrierung deckt der BenQ-Monitor immerhin 95 Prozent des sRGB-Farbraums ab. Er stellt Fotos damit natürlich dar und eignet sich bei Bedarf auch für die Bildbearbeitung.

In Sachen Blickwinkelstabilität kommt der BenQ XL2430T allerdings – wie alle TN-Panels – nicht an ein IPS-Modell heran. Schaut man seitlich oder von oben auf den XL2430T, lassen Kontraste nach und Farben verschwimmen.

Zwar haben wir das auch schon sehr viel schlimmer erlebt, dennoch sind Desktop-Arbeiter mit einem IPS-Panel wie dem Dell UltraSharp U2415 – unserem Favoriten als bester Allround-Monitor – besser beraten als mit einem Gaming-Spezialisten.

Was ist mit G-Sync oder FreeSync?

Im Segment der Gaming-Monitore machten in letzter Zeit vor allem zwei neue Technologien von sich Reden: G-Sync von nVidia und FreeSync von AMD. Beide Systeme sollen dafür sorgen, dass Spiele durch eine bessere Kommunikation zwischen Grafikkarte und Monitor flüssiger laufen. Dazu wird die Bildwiederholfrequenz des Monitors kontinuierlich mit der Framerate synchronisiert, die die Grafikkarte gerade leistet. Das bedeutet: Rendert eine Grafikkarte ein Spiel mit 36 Frames pro Sekunde, arbeitet auch der Monitor mit 36 Hertz.

In der Praxis sorgt das dafür, dass die oft sichtbaren Tearings, also »zerrissene« Bildinhalte, faktisch komplett ausgemerzt werden. ComputerBase stellt die Vor- und Nachteile von G-Sync in einem ausführlichen Artikel vor; ein Vergleich von G-Sync und FreeSync findet sich beispielsweise bei PC Games Hardware.

Das Problem: Vor allem G-Sync-Monitore sind durch die Notwendigkeit eines speziellen Chipsatzes nicht nur vergleichsweise selten, sie kosten auch in der Regel rund 150 bis 200 Euro mehr als vergleichbare Modelle ohne dieses Feature.

G-Sync-Modelle sind selten und teuer

Außerdem handelt es sich bei G-Sync um eine proprietäre Technologie, die die Nutzung einer nVidia-Grafikkarte zwingend voraussetzt. Als Käufer eines G-Sync-Monitors bindet man sich damit letztlich langfristig an nVidia.

Beim Konkurrenzsystem AMD FreeSync handelt es sich dagegen um eine offene Technologie, für die AMD anders als nVidia keine Lizenzgebühren von den Herstellern verlangt. Dadurch sind FreeSync-Monitore oft günstiger als ihre G-Sync-Pendants. Doch auch hier gilt der Grafikkarten-Zwang, denn auch FreeSync funktioniert nur in Kombination mit den entsprechenden AMD Radeon-GPUs.

Aus diesem Grund ist für uns ein 144-Hertz-Monitor die bessere Wahl. Auch ComputerBase empfiehlt als Alternative zu G-Sync und FreeSync einen Monitor mit 144 Hertz Bildwiederholfrequenz.

Unser Favorit, der BenQ XL2430T, liefert unabhängig von der Grafikkarte ein hervorragendes Spielerlebnis und reduziert die Nachteile durch eine Reihe durchdachter Funktionen.

Wer auf diese neuen Technologien trotzdem nicht verzichten will, für den haben wir im Abschnitt »Alternativen« mit dem Asus PG278Q ROG eine Empfehlung mit nVidias G-Sync.

BenQ XL2430T im Test: Was sagen die anderen?

Uns hat der BenQ XL2430T vor allem in seiner Kerndisziplin voll und ganz überzeugt – und damit sind wir beileibe nicht alleine. Auch viele andere Tester zeigen sich begeistert von den Fähigkeiten des Gaming-Monitors.

Bei den Monitor-Experten von Prad erreicht unser Favorit im Gesamturteil die Bestnote »Sehr gut«. Sowohl Gelegenheits- als auch Hardcore-Gamer würden von den Funktionen des XL240T profitieren:

»In seiner Kerndisziplin »Gaming« kann der XL2430T punkten. Zum einen verfügt er über ein pfeilschnelles Display, zum anderen bietet BenQ mit seiner XL-Serie so vielfältige Einstellungsmöglichkeiten wie vielleicht kein anderer Hersteller. […] Beim BenQ XL2430T handelt es sich um einen sehr guten Zocker-Monitor.«

Zu einem ähnlichen Fazit kommt der umfangreiche Test des BenQ XL2430T bei Tom’s Hardware. Nicht nur habe der Monitor die »Erwartungen an ein Gaming-Display erfüllt, er hat sie sogar übertroffen«.

Vor allem die umfangreichen Einstellmöglichkeiten, mit denen das BenQ-Display an die Bedürfnisse der verschiedenen Spiele angepasst werden kann, aber auch die überzeugende Reduktion von Bewegungsunschärfe überzeugte Tester Christian Eberle. Selbst den Vergleich zu den vermeintlich besseren IPS-Monitoren muss der BenQ XL2430T seine Meinung nach nicht scheuen. So lautet denn auch sein Fazit:

»Wenn Ihr Spiele liebt, ist der XL2430T eine Option, die man kaum ignorieren kann […]. Er ist ein Premium-Gaming-Monitor zu einem »nicht ganz Premium«-Preis, der in Sachen Features und Performance uneingeschränkt überzeugt.«

Zwar verzichtet der Artikel auf eine Wertung, allerdings erhält der BenQ XL2430T den »Smart Buy Award«.

Auch im umfangreichen Test bei Rigged kann der BenQ voll und ganz überzeugen. Den vergleichsweise hohen Preis mache der Monitor problemlos mit seiner durchdachten Technik und der tollen Verarbeitung wett. Von kleineren Kritikpunkten abgesehen – etwa der Plastik-Markierung für die eingestellten Positionen oder eben der Tatsache, dass der BenQ »nur« ein TN-Panel bietet – fällt das Fazit positiv aus:

»Wenn man diese Kritkpunkte im Kopf behält, ist der Monitor sonst nur ein ganz großer Wurf von BenQ. Der Test hat mir viel Spaß gemacht, denn das Bild war unglaublich scharf, es gab keine «Geisterbildung” oder ein «Nachhallen” des Bildes bei schnellen Bewegungen und die vielen verschiedenen kleinen Gimmicks, wie «Black eQualizer” oder der Umschalter lassen das Zockerherz gleich mal einen riesen Sprung machen.«

Das Ergebnis: 90 von 100 möglichen Punkten für den BenQ XL2430T.

Alternativen

Passionierte Gamer haben eine Menge Auswahl. Während wir uns bei unserem Favoriten vor allem auf die Kombination aus sehr guten Bildeigenschaften und optimalem Preis-Leistungs-Verhältnis konzentriert haben, kann man gegen einen entsprechenden Aufpreis natürlich auch noch mehr Gaming-Performance bekommen.

Vollgas für Gamer: Asus PG279Q

Test Gaming-Monitor: Asus PG279Q
Mit bis zu 165 Hertz liefert Asus den derzeit schnellsten Gaming-Monitor.

Wer noch höhere Ansprüche an einen Gaming-Monitor stellt und mit einer nVidia Geforce-Grafikkarte zockt, für den ist der Asus ROG Swift PG279Q die beste Alternative.

Per Übertaktung liefert der 27-Zöller von Asus bis zu 165 Bilder pro Sekunde. Entsprechende Hardware vorausgesetzt laufen Spiele damit sogar noch flüssiger, als es bei unserem Allround-Favoriten der Fall ist.

Er löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln ist zudem mit mit nVidias G-Sync-Technologie ausgestattet. Im Zusammenspiel mit der Bildwiederholfrequenz bringt der ROG PG279Q damit eine noch bessere Gaming-Erfahrung.

Allerdings kostet das Asus-Topmodell derzeit noch über 800 Euro und ist damit nur für absolute Enthusiasten zu empfehlen. Etwas günstiger ist der immer noch erhältliche Vorgänger Asus ROG Swift PG278Q. Der liefert zwar »nur« 144 Hertz, bietet aber ein ähnlich gutes Bild und unterstützt ebenfalls nVidias G-Sync-Standard.

Das AMD-Gegenstück: Asus MG279Q

Test Gaming-Monitor: Asus MG279Q
Dank Freesync zocken AMD-Fans auf dem MG279Q ruckelfrei.

AMD-Fans können stattdessen zum Asus MG279Q greifen. Technisch weitgehend mit dem Topmodell identisch arbeitet hier anstelle von G-Sync das AMD-Gegenstück FreeSync.

Wer auf einer kompatiblen AMD Radeon-Grafikkarte zockt, kann hier ein absolut flüssiges Spielerlebnis erzielen.

Auch sonst macht das 27 Zoll-Display einen ausgezeichneten Eindruck: Mit einer Bildrate von bis zu 144 Hertz lässt sich auch ohne FreeSync ruckelfrei arbeiten und zocken, zudem überzeugt das 27 Zoll-Panel in WQHD-Auflösung dank IPS-Technologie mit hoher Blickwinkelstabilität und einer ausgewogenen Ausleuchtung.

Da FreeSync ein offener Standard ist und daher ohne Lizenzkosten auskommt, kostet der Asus MG279Q deutlich weniger als sein G-Sync-Gegenstück und ist damit für AMD-Fans ein interessantes Upgrade zum BenQ XL2430T.

IPS mit Gaming-Qualitäten: Dell U2515H

Test: Gaming-Monitor: Dell U2515H
Ohne 144 Hertz, aber dafür mit IPS-Display macht Gaming auch auf dem Dell Freude.

Wer einen Monitor nicht nur zum Zocken, sondern auch zum Arbeiten benutzt, für den ist ein Monitor mit IPS-Panel die bessere Wahl, vor allem wenn auch Bildbearbeitung auf dem Programm steht. Denn auch mit 60 Bildern pro Sekunde lässt sich durchaus ein ansprechendes Spielerlebnis erreichen.

Das zeigt zum Beispiel die Variante unseres besten Allround-Monitors: der Dell UltraSharp U2515H kommt im spieletauglichen 16:9-Seitenverhältnis und sieht nicht nur äußerst elegant und edel aus, sondern liefert vor allem erstklassige Bildqualität.

Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln auf 25 Zoll Bildschirmdiagonale zeigt er ein deutlich schärferes Bild als der BenQ; mit seinem ausgezeichnetem IPS-Panel ist er ihm was Kontrast und Farbtreue angeht ohnehin weit überlegen. Auch wenn er in Sachen Bewegungsschärfe und Extras nicht mit dem BenQ XL2430 mithalten kann, in Sachen Vielseitigkeit macht er zweifellos die bessere Figur.

Kommentare

6 Kommentare zu "Der beste Gaming-Monitor"

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Kappa

Mir reichen immernoch meine 1650×1050 (900p) aus ^^

Mir auch 😀

.l. gebe doch keine 700 Euro für ein Monitor xD

Wieso 700??der kostet 360-400 je nach dem wo man ihn kauft und der ist echt super steht hier auf dem Schreibtisch 🙂

Ich hab meinen für 300€ gekauft 🙂

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