Gaming-Monitor Test: Gaming Monitore Copyright: DC Studio / Shutterstock
test
Letztes Update: 3.2.2021

Der beste Gaming-Monitor

Wir haben 44 Gaming-Monitore getestet. Aktueller Testsieger ist der AOC Agon AG273QXP. Neben einer Bildwiederholrate von 165 Hertz bietet der 27-Zoll-Bildschirm nicht nur eine ultrakurze Reaktionszeit von nur einer Millisekunde, sondern auch einen ultrastabilen Standfuß, sowie eine ordentliche Helligkeit von 350 Candela pro Quadratmeter. Zudem bietet der Monitor ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nele Wobker
ist Freelancer und Vollblut-Gamerin. Sie schreibt unter anderem für die GameStar und die GamePro über Themen aus dem Bereich Videospiele. Außerdem braut sie ihren eigenen Met & Bier und hat Spaß an allerlei Unfug.
Letztes Update: 3. Februar 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

18. November 2020

Wir haben zehn neue Gaming-Monitore getestet. Unser neuer Testsieger wurde der AOC Agon AG273QXP. Auch die komplette Empfehlungsriege hat sich mit vier Geräten erneuert.

8. Mai 2020

Wir haben acht neue Gaming-Monitore getestet. Neue Empfehlungen sind der Asus TUF Gaming VG279QM, der dem Testsieger in nur wenig nachsteht und der BenQ EX2780Q für Gelegenheitsspieler.

29. Oktober 2019

Wir haben 7 neue Gaming-Monitore getestet. Mit dem HP Omen X 25f gibt es eine neue Empfehlung für eine besonders hohe Bildwiederholrate und der AOC 24G2U/BK ist unser neuer Preistipp. Testsieger bleibt der AOC AG273QCG.

19. Juli 2019

Wir haben 8 neue Gaming-Monitore getestet. Unser neuer Favorit ist der AOC AG273QCG. Er bietet neueste Technik, eine beeindruckende Bildqualität, viele Gaming-Features und ist preislich ausgewogen.

3. Dezember 2018

Wir haben einen neuen Favoriten bei den Gaming-Monitoren: Der Asus ROG Swift PG27UQ bietet neueste Technik, eine beeindruckende Bildqualität und viele Gaming-spezifische Features, kostet allerdings eine Menge Geld.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Anspruchsvolle Gamer stellen an ihre Monitore andere Anforderungen als es beispielsweise bei der Bildbearbeitung oder im Office-Betrieb der Fall ist. Während eine hohe Farbtreue für ein Gaming-Display natürlich wünschenswert ist, ist beim Gaming eine schlierenfreie Darstellung und eine hohe Bildwiederholrate wichtiger. Für beides braucht es eine möglichst geringe Reaktionszeit der einzelnen Pixel.

Wenn es um Farbtreue geht, liegen IPS-Displays vorne. Diese setzen sich deshalb in einigen Bereichen immer mehr durch. Für Videospiele waren die üblichen Reaktionszeiten von IPS-Panels bislang zu langsam – doch das Blatt hat sich in dieser Hinsicht gewendet. Dennoch verbauen viele Hersteller weiterhin lieber die TN-Technologie. Hinsichtlich der Farbtreue und der Blickwinkelstabilität haben die TN-Panels, gegenüber den IPS-Panels allerdings das Nachsehen.

Als Alternative zu diesen beiden Display-Varianten gibt es immer häufiger VA-Panels: Sie bieten eine bessere, fast schon vergleichbare Bildqualität wie die IPS-Modelle, kosten aber weniger. VA ist jedoch etwas langsamer als TN, wobei die Unterschiede sehr gering sind und für Casual-Gamer kaum wahrnehmbar. Diese sollten sich lieber auf eine ordentliche Bilddarstellung konzentrieren.

Nicht von Einzelwerten blenden lassen

Einzelne hochrangige Komponenten machen aber noch lange keinen guten Gaming-Monitor aus. Denn wenn sie nicht zusammenpassen, verläuft die eigentliche Leistung im Sande und das dargestellte Bild lässt dennoch zu wünschen übrig. Interessierte sollten sich hier also nicht von einzelnen Werten, die die Hersteller teilweise regelrecht überbetonen, blenden lassen. Wer sichergehen möchte, dass er auch auch langfristig mit seinem Monitor zufrieden ist, sollte im Idealfall immer mehrere Modelle ausprobieren und miteinander vergleichen. Was nicht gefällt, kann dann wieder zurückgeschickt werden.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

AOC Agon AG273QXP

Test  Gaming-Monitor: AOC Agon AG273QXP
Preis-Leistung spielt während der Kaufentscheidung bei vielen Menschen eine wichtige Rolle. Unser neuer Testsieger ist der beste Gaming-Monitor für die meisten.

Unser neuer Testsieger hört auf den Namen AOC Agon AG273QXP. Während die satten Farben und die Reaktionszeiten auf einem hohen Niveau liegen, muss man hier aber mit einer etwas niedrigeren Helligkeit leben. Der massive Metallstandfuß ist recht wuchtig, steht dafür aber felsenfest auf jedem Schreibtisch.

Das Dreibein des AOC-Monitors verbraucht allerdings auch recht viel Platz, weswegen man hierfür einen größeren Schreibtisch haben sollte. Der Agon AG273QXP kostet ohnehin nicht besonders viel, je nach Angebot lässt er sich aber auch noch günstiger erwerben.

Auch gut

Dell S2721DGF

Test  Gaming-Monitor: Dell S2721DGF
Aufgrund starker Preisschwankungen hat es bei diesem Monitor "nur" für die "Auch gut"-Empfehlung gereicht. Ansonsten ähnelt er stark dem Testsieger.

Etwas günstiger, aber praktisch genauso gut wie unser Testsieger, ist der Dell S2721DGF. Dieser Gaming-Monitor glänzt mit schnellen Reaktionszeiten und QHD-Auflösung. Das IPS-Panel neigt zwar zu einem leichten Grünstich, der sich aber dank umfangreicher Einstellungsmöglichkeiten gut ausgleichen lässt.

Die Helligkeit ist mit 400 cd/m² hoch genug und es sind alle grundsätzlichen Anschlüsse vorhanden. Das dezente Design wird von einem Leuchtstreifen auf der Rückseite aufgelockert, der aber auch deaktiviert werden kann. Wer bereit ist den doch etwas hohen Preis zu zahlen, wird hier aber mit Sicherheit nicht enttäuscht.

Wenn Geld egal ist

Asus ROG Strix XG438Q

Test  Gaming-Monitor: Asus ROG Strix XG438Q
Wer sich einmal einen Monitor gönnen will, mit dem er viele Jahre lang auf einem guten Niveau zocken kann, sollte zu diesem Modell greifen.

Wer kein Problem damit hat, tief in die Tasche zu greifen und einen großen Monitor sucht, der ist beim Asus ROG Strix XG438Q gut aufgehoben. Dabei sind nicht nur die Größe von 42 Zoll und die 4K-Auflösung Kaufargumente, auch die Bildwiederholrate von 120 Hz ist bei einem Bildschirm dieser Größe herausragend.

Bis auf den hohen Preis und die im Vergleich zu kleineren Monitoren etwas langsameren Reaktionszeiten, gibt es hier kaum etwas zu bemängeln. In Anbetracht der Größe sollte man aber etwas weiter von diesem Bildschirm entfernt sitzen, als es ein normaler Schreibtisch zulassen würde. Hier bietet sich also eine größere Schreibtischtiefe an.

TV-Ersatz für Konsolenspieler

Philips 558M1RY

Test  Gaming-Monitor: Philips 558M1RY
Eher ein TV-Gerät als ein Gaming-Monitor, aber mit wesentlich besseren Werten als die meisten Fernseher bieten. Dieser riesige Monitor ist ein Gewinn für jedes Wohnzimmer.

Noch größer wird es mit dem Philips 558M1RY. Dieser Bildschirm misst satte 55 Zoll und ist damit bestens für Konsolen-Gamer, die nicht mit dem langsamen Panel eines normalen TVs spielen wollen. Dank HDR1000 ist das Bild zudem superhell und zeigt ein sehr breites Farbspektrum.

Hinzu kommt eine Bildwiederholrate von 120 Hertz und der Hersteller packt auch noch eine Soundbar an den Monitor. Aufstellen und Losspielen ist somit also kein Problem – sofern viel Platz und ein gefüllter Geldbeutel vorhanden sind.

Gut & günstig

BenQ MOBIUZ EX2710

Test  Gaming-Monitor: BenQ MOBIUZ EX2710
Unsere neue Empfehlung für Menschen, die etwas aufs Geld achten wollen oder müssen, könnte ruhig noch ein wenig günstiger werden, überzeugt aber dennoch mit einer super Leistung zum relativ kleinen Preis.

Der BenQ MOBIUZ EX2710 ist ein relativ günstiger Gaming-Monitor. Während die Bilddiagonale mit 27 Zoll dem allgemeinen Standard entspricht, ist die FullHD-Auflösung für den ein oder anderen nicht mehr ganz zeitgemäß. Dafür sind die Reaktionszeiten gut und auch die Bildwiederholrate kann sich mit 144 Hz sehen lassen.

Wer nicht zu viel Geld für einen Gaming-Monitor ausgeben möchte und mit der FullHD-Auflösung leben kann, trifft mit dem BenQ-Monitor keine schlechte Wahl.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutWenn Geld egal istTV-Ersatz für KonsolenspielerGut & günstig
AOC Agon AG273QXP Dell S2721DGF Asus ROG Strix XG438Q Philips 558M1RY BenQ MOBIUZ EX2710 AOC Agon AG353UCG AOC Agon AG251FZ2E Dell S2721HGF Philips 242E1GAJ Philips 272E1GAJ AOC AG273QCG Asus TUF Gaming VG279QM BenQ EX2780Q AOC 24G2U/BK Samsung C49HG90 LG 38GL950G-B Dell Alienware AW2720HF AOC Gaming CQ27G2U/BK AOC Gaming Q27G2U LG 32GK850F HP Omen X 25f Samsung C32JG52 LG UltraGear 27GL850 AOC AGON AG273QCX HP Omen X 25 Asus ROG Strix XG49VQ Acer VG270U HP HP 27xq Philips 326M6VJRMB/00 Acer Predator Z35P AOC AGON AG352QCX Viewsonic XG2703-GS Asus MG 279Q
Test  Gaming-Monitor: AOC Agon AG273QXPTest  Gaming-Monitor: Dell S2721DGFTest  Gaming-Monitor: Asus ROG Strix XG438QTest  Gaming-Monitor: Philips 558M1RYTest  Gaming-Monitor: BenQ MOBIUZ EX2710Test  Gaming-Monitor: AOC Agon AG353UCGTest  Gaming-Monitor: AOC Agon AG251FZ2ETest  Gaming-Monitor: Dell S2721HGFTest  Gaming-Monitor: Philips 242E1GAJTest  Gaming-Monitor: Philips 272E1GAJTest  Gaming-Monitor: AOC AG273QCGTest  Gaming-Monitor: Asus TUF Gaming VG279QMTest  Gaming-Monitor: BenQ EX2780QTest  Gaming-Monitor: XXX AOC 24G2U/BKTest  Gaming-Monitor: Samsung C49HG90Test  Gaming-Monitor: LG 38GL950G-BTest  Gaming-Monitor: Dell Alienware AW2720HFTest  Gaming-Monitor: AOC Gaming CQ27G2U/BKTest  Gaming-Monitor: AOC Gaming Q27G2UTest  Gaming-Monitor: LG 32GK850FTest  Gaming-Monitor: XXX HP Omen X 25fTest  Gaming-Monitor: Samsung C32JG52Test  Gaming-Monitor: LG UltraGear 27GL850Test  Gaming-Monitor: XXX AOC XXX AGON AG273QCXTest  Gaming-Monitor: XXX HP Omen X 25Test  Gaming-Monitor: XXX Asus ROG Strix XG49VQTest  Gaming-Monitor: Acer VG270UTest  Gaming-Monitor: HP HP 27xqTest  Gaming-Monitor: Philips 326M6VJRMB/00Test Gaming-Monitor: Acer Predator Z35PGaming-Monitor-Test AOC AGON AG352QCXTest  Gaming-Monitor: Viewsonic  XG2703-GSTest Gaming-Monitor: Asus MG 279Q
Pro
  • Satte Farben (eher warm)
  • Gute Blickwinkel­stabilität
  • Sichtschutzblende im Lieferumfang
  • Gute Reaktionszeit
  • Gute Bild­wiederholrate
  • Super Kontrast­verhältnis
  • Hohe Helligkeit
  • 4K-Auflösung
  • Gute Farben
  • 4K-Auflösung
  • Hohe Helligkeit
  • Mit integrierter Soundbar ...
  • Relativ günstig
  • Angenehmes Bild
  • Schnelle Bild­wiederholrate
  • Sehr hohe Helligkeit
  • Schnelle Bild­wiederholrate
  • Angenehmes Bild
  • Platzsparend durch kleine Bild­diagonale
  • Schnelle Bild­wiederholrate
  • Relativ günstig
  • Gute Farben
  • Sehr günstig
  • Für geringen Preis gute Laut­sprecher
  • Platzsparend
  • Gute Bild­wiederholrate
  • Sehr günstig
  • Für Preis gute Laut­sprecher
  • Schnelle Bild­wiederholrate
  • Geringe Reaktionszeit
  • G-Sync
  • Hohe Helligkeit
  • Gesamte Bedienung, inklusive Aufbau
  • Sehr schnelle Bildwiederholrate
  • Winkelmesser­markierung an Standfuß unten
  • Hohe Helligkeit
  • Kurze Reaktionszeit
  • Preis-Leistung gut
  • Flimmerfrei
  • Gute Lautsprecher
  • Fernbedienung
  • Bild auch über USB-C projizierbar
  • Edles Design
  • Schneller Aufbau
  • Günstig
  • Geringe Reaktionszeit
  • Gute Bild­wiederholrate
  • Solides Bild
  • Ultraweite Bildfläche
  • Hohe Bild­wiederholrate
  • Freesync
  • Curved-Display
  • Gute Bildqualität
  • Schnelle Bild­wiederholrate
  • Schnelle Reaktions­zeit
  • Hohe Helligkeit
  • Anschlüsse sehr gut erreichbar
  • Bedienung unten in der Mitte
  • Sehr schnelle Bild­wiederholrate
  • Internes Netzteil
  • Sehr stabiler Stand
  • Gute Reaktionszeit
  • Stabiler Standfuß (unten Metall, oben robuster Kunststoff)
  • Gute Bildwiederholrate
  • Schnelle Reaktionszeit
  • USB-Hub schön implementiert
  • Schlank ...
  • Stabiler Standfuß (unten Metall, oben robuster Kunststoff)
  • Gute Bildwiederholrate
  • Schnelle Reaktionszeit
  • USB-Hub schön implementiert
  • Schlank ...
  • FreeSync
  • VA
  • Geringe Reaktionszeit
  • Gute Bildwiederholrate
  • Sehr hohe Bild­wiederholrate
  • Geringe Reaktionszeit
  • Wird montiert geliefert
  • Günstig
  • Freesync
  • Rahmenlos
  • Solide Bildqualität
  • VA
  • Menüknopf unten in der Mitte
  • Übersichtliche Bedienung
  • Geringe Reaktionszeit
  • Rahmenlos
  • G-Sync
  • Simpler und schneller Aufbau ohne Schrauben­zieher
  • Free-Sync 2
  • Hohe Bild­wiederholrate
  • Einfach und intuitiv zusammenzubauen
  • Zusätzliches Bedienfeld zum Anstecken
  • Massives Metallstandbein mit Tragehenkel
  • Sehr hohe Bild­wiederholrate
  • Geringe Reaktionszeit
  • Wird montiert geliefert
  • G-Sync
  • Hohe Helligkeit
  • Gute Bild­wiederholrate
  • Günstig
  • FreeSync
  • Geringe Reaktions­zeit
  • Eigene Laut­sprecher
  • Auch hochkant drehbar (Pivot)
  • FreeSync
  • Bedienknöpfe klassisch unten rechts
  • Preis
  • Geringe Reaktions­zeit
  • 4K-Auflösung (UHD)
  • VA
  • Viele Anschlüsse
  • Curved-Display
  • Große Bildfläche
  • Hohe Bild­wiederholrate
  • Sehr hohe Auflösung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • G-Sync
  • Curved-Display
  • Große Bildfläche
  • Hohe Bild­wiederholrate
  • Freesync
  • Erstklassige Bild­qualität
  • Hohe Blickwinkel­stabilität
  • Hohe Bild­wiederholrate
  • Hohe Auflösung
  • G-Sync
  • Hohe Bild­wiederholrate
  • Hohe Blickwinkel­stabilität
  • Gute Ausstattung
  • FreeSync
Contra
  • Standfuß verbraucht unnötig viel Platz
  • Schwarzwert etwas erhöht
  • Leichte Nachzieh­effekte
  • Blickwinkel­stabilität könnte besser sein
  • Leichter Grünstich in Werkseinstellung
  • Relativ teuer
  • ... deren Klang­ergebnisse aber besser sein könnten
  • Braucht selbst­verständlich viel Platz
  • Eher für Konsolen-Gaming (kann aber auch am PC benutzt werden)
  • Zu grell
  • Relativ teuer
  • Zu grell
  • Modi nicht gut vorgefertigt
  • Unübersichtliches Menü
  • Standfuß könnte stabiler sein
  • Überteuert
  • Störendes Lüfter­geräusch
  • Standfuß muss an Bildschirm geschraubt werden
  • Curved-Design bei so wenig Zoll unsinnig
  • Nachzieh­effekte
  • Geringe Reaktionszeit
  • Zu grell
  • Wenig farbstark
  • Für kleine Größe schlechte Reaktionszeit
  • Bild flimmert
  • Starke Nachzieh­effekte
  • Zu grell
  • Hoher Preis
  • Viel Plastik (Standfußplatte)
  • Bedienung untere Seiten­hälfte rechts (Betrachter) – man kommt an die Tasten, wenn man den Monitor drehen möchte
  • Nicht schwenk- und höhen­verstellbar
  • Langsame Reaktions­zeit
  • Geringe Helligkeit
  • Schlecht zu erreichende Anschlüsse
  • Auflösung vergleichsweise niedrig
  • Nicht alle Spiele unterstützen das Bildformat
  • Hoher Preis
  • Zu teuer
  • Nicht drehbar
  • Keine eigenen Laut­sprecher
  • Könnte etwas heller sein (die 350 cd/m² wirken dunkler)
  • Bedienung untere Seiten­hälfte rechts (Betrachter) – man kommt an die Tasten, wenn man den Monitor drehen möchte
  • ... durch externes Netzteil
  • Geringe Helligkeit
  • ... durch externes Netzteil
  • Geringe Helligkeit
  • Wenig intuitives Menü
  • Licht-Schatten-Effekte zu hell
  • Zu grelle Farben
  • Nachzieheffekte
  • Ohne Sync
  • Standfuß sehr instabil und wackelig (Wandhalterungs­option vorhanden)
  • Kreuzschlitz­schrauben­zieher für Aufbau benötigt
  • Weder schwenk- noch höhen­verstellbar
  • Wenig Anschlüsse
  • Recht wackeliger Stand (Plastikfuß)
  • Farben etwas zu grell
  • Abstufung zwischen den Farben nicht optimal (keine Tiefe)
  • Anschlüsse zeigen nach unten
  • Zu grelle Farben
  • Nachzieheffekte
  • Wegen der G-Sync teurer
  • Anschlüsse extrem schwer zu erreichen
  • Abdeckklappe schwer zu entfernen
  • Minderwertige Bild­qualität
  • Nicht konsolen­kompatibel
  • Langsame Reaktions­zeit
  • Ungeeignet für Gamer
  • Geringe Bild­wiederholrate
  • Sehr wackelig
  • Lautsprecher viel zu leise
  • Weder schwenk- noch höhen­verstellbar
  • Nachzieheffekt
  • Unrealistische Farben
  • Darstellungen weniger plastisch
  • Wenig Anschlüsse
  • Sehr niedrige Bild­wiederholrate
  • Ohne Sync
  • Knarzender Rahmen
  • Preis
  • Hoher Preis
  • Mäßige Blickwinkel­stabilität
  • Anschlüsse schwer erreichbar
  • Relativ niedrige Auflösung
  • Niedrigerer Kontrast
  • Weniger natürliche Farben
  • Mäßige Blickwinkel­stabilität
  • Hoher Preis
  • Umständliche Menü­bedienung
  • Ungünstige Position der Headset-Halterung
  • Stellenweise Nachzieh­effekte
  • Teilweise Nachzieh­effekte
  • Modus­einstellungen könnten besser sein
Bester Preis
  Produktdetails einblenden
Größe27 Zoll27 Zoll43 Zoll55 Zoll27 Zoll35 Zoll (21:9)24,5 Zoll27 Zoll23,8 Zoll27 Zoll27 Zoll27 Zoll27 Zoll23,8 Zoll48,9 Zoll (124,2 cm)37,5 Zoll27 Zoll27 Zoll27 Zoll31,50 Zoll24,5 Zoll32 Zoll27 Zoll27 Zoll24,5 Zoll49 Zoll27 Zoll27 Zoll31,50 Zoll35 Zoll (88,9 cm)35 Zoll (88,9 cm)27 Zoll (68,6 cm)27 Zoll (68,58 cm)
Auflösung2.560 x 1.440 (QHD)2.560 x 1.440 (QHD)3.840 x 2.160 Pixel (4K)3.840 x 2.160 Pixel (4K)1.920 x 1.080 (Full HD)3.440 x 1.440 (WQHD)1.920 x 1.080 (Full HD)1.920 x 1.080 (Full HD)1.920 x 1.080 (Full HD)1.920 x 1.080 (Full HD)2.560 x 1.440 Pixel1.920 x 1.080 Pixel (Full HD)2.560 x 1.440 Pixel1.920 x 1.080 Pixel3.840 x 1.080 Pixel3.840 x 1.600 Pixel1.920 x 1.080 Pixel2.560 x 1.440 Pixel2.560 x 1.440 Pixel2.560 x 1.440 Pixel1.920 x 1.080 Pixel2.560 x 1.440 Pixel2.560 x 1.440 Pixel2560 x 1440 Pixel1.920 x 1.080 Pixel3.840 x 1.080 Pixel2.560 x 1.440 Pixel2.560 x 1.440 Pixel3.840 x 2.160 Pixel3.440 x 1.440 Pixel2.560 x 1.080 Pixel2.560 x 1.440 Pixel2.560 x 1.440 Pixel
Bildwiederholrate165 Hz144 Hz (über HDMI), 165 Hz (über DisplayPort)120 Hz120 Hz144 Hz200 Hz220 Hz144 Hz144 Hz144 Hz165 Hz240 Hz144 Hz144 Hz144 Hz144 Hz240 Hz144 Hz144 Hz144 Hz240 Hz144 Hz144 Hz144 Hz240 Hz144 Hz75 Hz144 Hz60 Hz120 Hz200 Hz165 Hz144 Hz
PanelIPSIPSVAVAIPSVATNVAVAVATNIPSIPSIPSVAIPSIPSVAVAVATNVAIPSVATNVAIPSTNVAVAVAIPSIPS
Helligkeit350 cd/m²400 cd/m²450 cd/㎡Normalmodus: 750 cd/m2; HDR-Modus: 1200 cd/m²400 cd/m²1.000 cd/m²400 cd/m²350 cd/m²350 cd/m²350 cd/m²400 cd/m²400 cd/m²350 cd/m²250 cd/㎡350 cd/m²450 cd/m²350 cd/m²250 cd/m²250 cd/m²400 cd/m²400 cd/m²300 cd/m²350 cd/m²400 cd/m²400 cd/m²450 cd/㎡350 cd/㎡350 cd/㎡400 cd/m²300 cd/m²300 cd/m²350 cm/m²350 cm/m²
Reaktionszeit1 Millisekunden (GtG)1 Millisekunden (GtG)4 Millisekunden (GtG)4 Millisekunden (GtG)2 Millisekunden (GtG), 1 Millisekunde (MPRT)2 Millisekunden (GtG)0,5 Millisekunden (MPRT)4 Millisekunden (GtG), 1 Millisekunde (MPRT)4 Millisekunden (GtG), 1 Millisekunde (MPRT)4 Millisekunden (GtG), 1 Millisekunde (MPRT)1 Millisekunde1 Millisekunde5 Millisekunden1 Millisekunde1 Millisekunde1 Millisekunde1 Millisekunde1 Millisekunde1 Millisekunde1 Millisekunde1 Millisekunde4 Millisekunden1 Millisekunde1 Millisekunde1 Millisekunde4 Millisekunde1 Millisekunde1 Millisekunde4 Millisekunden4 Millisekunden4 Millisekunden4 Millisekunden4 Millisekunden
Anschlüsse2x HDMI 2.0, 2x DisplayPort 1.4, 2x USB 3.2, 1x Kopfhörerausgang2x HDMI, 1x DisplayPort 1.4, 4x USB 3.0, 1x Kopfhörerausgang3x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4, 2x USB 3.0, 1x Kopfhörerausgang3x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4, 4x USB 3.2, 1x Kopfhörerausgang2x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.2, 1x Kopfhörerausgang1x HDMI 2.0, 2x DisplayPort 1.4, 4x USB 3.1. 1x Kopfhörerausgang1x HDMI 2.0, 1x HDMI 1.4, 1x DisplayPort 1.2, 1x VGA, 1x DVI, 4x USB 3.0, 1x Kopfhörerausgang, 1x Audioeingang2x HDMI, 1x DisplayPort 1.2, 1x Kopfhörerausgang1x HDMI , 1x DisplayPort 1.4, 1x Kopfhörerausgang, 1x Audioeingang1x HDMI , 1x DisplayPort 1.4, 1x Kopfhörerausgang, 1x Audioeingang1x HDMI 1.4, 1x DisplayPort 1.2, 1x Kopfhörer, 4x USB 3.02x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.2, 1x Kopfhörer2x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4, 1x Kopfhörer, 1x USB-C (inkl. Power Delivery10W)2x HDMI, 1x DisplayPort, 4x USB 3.0, 1x Kopfhörereingang,1x Kopfhörerausgang2 x Displayport; 2 x HDMI; 2 x USB 3.0; 2 x 3,5 Millimeter Klinke1x HDMI, 1x DisplayPort 1.4, 2x USB 3.0, 1x Kopfhörer2x HDMI, 1x DisplayPort, 3x USB 3.0, 1x Kopfhörer2x HDMI 1.4, 1x DisplayPort 1.2, 4x USB 3.0, 1x Kopfhörer2x HDMI 1.4, 1x DisplayPort 1.2, 4x USB 3.0, 1x Kopfhörer2x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.2, 1x Kopfhörer, 2x USB 3.02x HDMI,1x DisplayPort,1 x Kopfhörerausgang, 2x USB 3.02x HDMI, 1x DisplayPort, 1x Kopfhörer2x HDMI × 1x DisplayPort × 2x USB 3.0 x 1 x 3,5 Millimeter Kopfhörer1x VGA, 2x HDMI 2x Displayport 1.2, 4x USB 3.0, Kopfhörerausgang, 2x 5W DTS Sound1x HDMI,1x DisplayPort,1 x Kopfhörerausgang, 2x USB 3.02x HDMI, 1x DisplayPort, 1x Kopfhörerausgang, 1x USB 3.22x HDMI, 1x DisplayPort, 1x Kopfhörer1x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.2, 1x Kopfhörer3x HDMI 2.0, 1x DisplayPort 1.4, 1x Kopfhörer, 1x Audioeingang, 4x USB 3.0 (davon zwei mit Power Delivery)1 x Displayport; 2 x HDMI; 1 x DVI; 1 x USB Typ-B; 2 x USB 3.01 x Displayport; 1 x HDMI; 1 x DVI; 1 x VGA; 2 x USB 3.01 x Displayport; 1 x HDMI; 2 x USB 3.0; 2 x USB 2.02x HDMI, 1x DisplayPort, 1x Mini-DisplayPort, 2x USB 3.0
Ergonomiehöhenverstellbar, drehbar, neigbar, Pivothöhenverstellbar, drehbar, neigbar, PivotSehr groß, sollte daher etwas weiter weg stehenneigbar, integrierte Soundbarhöhenverstellbar, drehbar, neigbarCurved, höhenverstellbar, drehbar, neigbarhöhenverstellbar, drehbar, neigbar, PivotCurved, höhenverstellbar, neigbarneigbar, integrierte Lautsprecherneigbar, integrierte LautsprecherCurved, Menüknopf unten in der Mitte gut zu erreichen, stufenlos höhenverstellbar, schwenkbar und neigbarStufenlos höhenverstellbar, Pivot, schwenkbar, neigbar, Bedienknopf hinten rechtsNeigbar, Fernbedienung, Menüknopf hinten rechts seitlichStufenlos höhenverstellbar und drehbar und neigbar, PivotHöhenverstellbar (12 cm), dreh- und neigbarStufenlos höhenverstellbar, curved, neigbar,Stufenlos höhenverstellbar, Pivot, schwenkbar, neigbar, Bedienknopf hinten rechtsCurved, stufenlos höhenverstellbar, Pivot, schwenkbar, neigbar, Bedienknopf unten in der MitteStufenlos höhenverstellbar, Pivot, schwenkbar, neigbar, Pivot, Bedienknopf unten in der MitteStufenlos höhenverstellbar, Pivot, dreh- und neigbar
Menüknopf und Anschlüsse bequem zu erreichen
Höhenverstellbar und neigbarCurved, nicht höhenverstellbar, nicht schwenk- und neigbarStufenlos höhenverstellbar, Pivot, nicht schwenk- und neigbarStufenlos höhenverstellbar, schwenk- und neigbarHöhenverstellbar und neigbarStufenlos höhenverstellbar und drehbar und neigbarNicht höhenverstellbar, nicht dreh- und neigbar
Tasten ungünstig platziert
Stufenlos höhenverstellbar, allerdings etwas hart zu bewegen, neigbar, Pivot, nicht schwenkbarDurch Position der Menüknöpfe wird Arm lahm
Stufenlos höhenverstellbar und neigbar
Stufenlos höhenverstellbar
Höhenverstellbar (13 cm), dreh- und neigbarHöhenverstellbar (12 cm), Pivot, dreh- und neigbarHöhenverstellbar (12 cm), dreh- und neigbarHöhenverstellbar, Pivot, dreh- und neigbar
Abmessungen61,4 x 56,2 x 26,7 cm (mit Standfuß)61,2 cm x 39,4 x 20,0 cm (mit Standfuß)97,5 x 63,1 x 24,2 cm (mit Standfuß)123,2 x 83,4 x 30,8 cm (mit Standfuß)61,4 x 54,0 x 21,7 cm (mit Standfuß)83,3 x 54,3 x 27,6 cm (mit Standfuß)56,7 x 545,2 x 21,8 cm (mit Standfuß)60.8 x 36,4 x 19,4 cm (mit Standfuß)54,0 x 41,4 x 20,7 cm (mit Standfuß)61,3 x 46,1 x 20,5 cm (mit Standfuß)62,3 x 43,3 x 21,8 cm (mit Standfuß)61,9 x 50,7 x 21,1 cm (mit Standfuß auf höchster Einstellung)45,9 x 61,4 x 19,6 cm (mit Standfuß)53,9 x 37,4 x 22,7 cm (mit Standfuß)120,3 x 52,5 x 38, cm89,6 x 55,1 x 28,6 cm (mit Standfuß auf höchster Einstellung)61,2 x 44,3 x 25,2 cm (mit Standfuß auf höchster Einstellung)52,8 x 61,2 x 22,7 cm (mit Standfuß auf höchster Einstellung)61,2 x 52,8 x 22,7 cm (mit Standfuß auf höchster Einstellung)42,3 x 71,5 x 60,3 cm (mit Standfuß)55,7 x 48,9 x 27,2 cm (mit Standfuß)71,2 x 51,9 x 24,2 cm (mit Standfuß)61,4 x 27,4 x 57,5 cm62,3 x 43,3 x 21,8 cm (mit Standfuß)55,7 x 48,9 x 27,2 cm (mit Standfuß)119,3 x 52,9 x 34,4 cm (mit Standfuß)61,4 x 47,5 x 24 cm (mit Standfuß)61,4 x 37,8 x 5,5 cm (ohne Standfuß)72,8 x 60,4 x 20,6 cm (mit Standfuß)38,7 x 84,4 x 13,5 cm58,7 x 84,7 x 26,6 cm53,2 x 62,4 x 25 cm23,8 x 62,5 x 55,9 cm
Gewicht7,5 kg (mit Standfuß)5,5 kg (mit Standfuß)15,3 kg (mit Standfuß)26,5 kg (mit Standfuß)6,2 kg (mit Standfuß)13,7 kg (mit Standfuß)6,5 kg (mit Standfuß)4,1 kg (mit Standfuß)3,07 kg (mit Standfuß)4,07 kg (mit Standfuß)8,2 Kg8,2 Kg5,9 Kg4,2 Kg15 kg10 Kg8,3 Kg5,2 Kg5,2 Kg6,5 Kg6,2 Kg5,8 Kg9 Kg8 Kg6,2 Kg13,3 Kg5,8 Kg6,2 Kg7,2 Kg12,5 kg11,8 kg7 kg7 kg

G-Sync oder FreeSync?

Im Segment der Gaming-Monitore machten in letzter Zeit vor allem zwei Technologien von sich Reden: G-Sync von Nvidia und Freesync von AMD. Beide Systeme sollen dafür sorgen, dass Videospiele durch eine bessere Kommunikation zwischen Grafikkarte und Monitor flüssiger laufen. Dazu wird die Bildwiederholfrequenz des Monitors kontinuierlich mit der Framerate synchronisiert, die die Grafikkarte gerade leistet. Das bedeutet: Rendert eine Grafikkarte ein Spiel mit 36 Frames pro Sekunde, arbeitet auch der Monitor mit 36 Hertz.

In der Praxis sorgt dies dafür, dass das oft sichtbare »Tearing«, also »zerrissene« Bildinhalte, nahezu komplett ausgemerzt werden. ComputerBase stellt die Vor- und Nachteile von G-Sync in einem ausführlichen Artikel vor; ein Vergleich von G-Sync und FreeSync findet sich beispielsweise bei PC Games Hardware.

Gaming-Monitor Test: Bester Gaming Monitor 2018
Gamer haben spezielle Anforderungen an ihre Monitore.

Das Problem: Vor allem G-Sync-Monitore sind durch die Notwendigkeit eines speziellen Chipsatzes in der Regel rund 100 bis 200 Euro teurer als vergleichbare Modelle ohne dieses Feature.

G-Sync-Modelle sind meist teurer

Außerdem handelt es sich bei G-Sync um eine proprietäre Technologie, die die Nutzung einer Nvidia-Geforce-Grafikkarte zwingend voraussetzt. Als Käufer eines G-Sync-Monitors bindet man sich somit an Nvidia. Für Konsolengamer ist diese Funktion also absolut überflüssig.

Beim Konkurrenzsystem AMD Freesync handelt es sich hingegen um eine offene Technologie, für die AMD, anders als Nvidia, keine Lizenzgebühren von den Herstellern verlangt. Dadurch sind Freesync-Monitore meist etwas günstiger als ihre G-Sync-Pendants. Doch auch hier gilt der Grafikkarten-Zwang, denn auch Freesync funktioniert nur in Kombination mit den entsprechenden AMD-Radeon-GPUs.

Wer sich also nicht auf Grafikkarten eines bestimmten Herstellers angewiesen sein möchte oder ohnehin lieber auf seiner Playstation spielt, kann getrost auf diese Techniken verzichten – Hauptsache, es ist ein Monitor mit einer hohen Bildwiederholfrequenz. Auch ComputerBase empfiehlt als Alternative zu G-Sync und Freesync einen Monitor mit ab 144 Hertz Bildwiederholfrequenz.

Da die Technologien jedoch eine unbestreitbar flüssige Wiedergabe ermöglichen, besitzen alle bis auf zwei unserer Testkandidaten G-Sync oder Freesync.

 Gaming-Monitor Test: Aoc Agon Ag273qxp Keepbig

Unser Favorit: AOC Agon AG273QXP

Der AOC Agon AG273QXP vereint alles, was sich Gamer von einem Monitor wünschen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Gaming-PC oder eine Konsole die Plattform der Wahl darstellt. Der Dell-Monitor macht überall eine gute Figur.

Beim AOC Agon AG273QXP besticht nicht nur das Design mit seinem dreibeinigen Standfuß. Auch kleine Extras wie die seitlich ausziehbaren Halterungen für Kopfhörer oder Mauskabel heben den Gaming-Monitor von der Konkurrenz.

Unser Favorit

AOC Agon AG273QXP

Test  Gaming-Monitor: AOC Agon AG273QXP
Preis-Leistung spielt während der Kaufentscheidung bei vielen Menschen eine wichtige Rolle. Unser neuer Testsieger ist der beste Gaming-Monitor für die meisten.

Flimmerfreie Anzeige

Für PC-Spieler ist die QHD-Auflösung des AOC Agon AG273QXP mit 2.560 x 1.440 ein guter Kompromiss aus scharfer Darstellung und der Leistung, die der eigene Gaming-PC liefern muss. Ein Monitor mit 4K-Auflösung ist daher auch gar nicht zwingend notwendig.

Viel wichtiger ist, dass der Bildschirm Games mit einer hohen Bildwiederholrate darstellen kann. Das schont nicht nur die Augen sondern sorgt auch für ein flüssigeres Spielgeschehen. Hier hat man dabei gleich zwei Möglichkeiten, wie der Monitor angesteuert werden kann. Über die zwei HDMI 2.0 und den DisplayPort 1.4 sind dabei bis zu 165 Hertz möglich.

Dank AMDs FreeSync ist außerdem für eine flüssige Bildfolge ohne Ruckler oder Tearing (ein »Zerreißen« des Bildes) gesorgt. All diese Eigenschaften und Techniken sorgen in der Praxis für ein überaus flüssiges, beeindruckend detailliertes Bild, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Hohe Helligkeit und schnelle Bildwiederhol­raten

Doch damit nicht genug: Der Monitor bietet außerdem noch eine Helligkeit von 350 cd/m² und eine sehr hohe Farbraumabdeckung. In Verbindung mit den vorgefertigten Modi lassen sich Spiele aus jedem Genre in der dafür am besten geeigneten Einstellung anzeigen. Nebenbei verhindert der optionale Blaulichtfilter, dass die Augen beim Spielen zu schnell ermüden. Auf HDR muss man dabei auch nicht verzichten, da der AOC Agon AG273QXP nur nach HDR10 zertifiziert ist.

Anschlüsse für jeden Einsatzzweck

Sowohl Konsole als auch Gaming-PCs lassen sich über zwei HDMI-2.0-Anschlüsse oder den einzelnen DisplayPort 1.4 mit dem AOC Agon AG273QXP verbinden. Beide Standards sind für einen Bildschirm mit 165 Hertz Bildwiederholfrequenz und QHD-Auflösung mehr als geeignet. Höhere Versionen werden eigentlich nur bei 4K-Monitoren benötigt oder wenn mehrere Bildschirme miteinander verbunden werden sollen.

 Gaming-Monitor Test: Aoc Agon Ag273qxp
Die Rückseite des AOC Agon AG273QXP. Hier findet man alle Anschlüsse.

Wie so viele Gaming-Monitore kommt auch der AOC mit einem integrierten USB-Hub. Damit werden zwei schnelle USB-3.2-Anschlüsse bereitgestellt. Hinzu kommt noch ein Kopfhöreranschluss, an den sich das eigene Gaming-Headset anschließen lässt. Nicht so schön ist das externe Netzteil, das man noch zusätzlich auf oder unter dem Schreibtisch unterbringen muss.

Dezentes Design und einfache Beleuchtung

Viele Hersteller verbinden Gaming-Zubehör mit einem kantigen Design und möglichst vielen verschiedenen Stilelementen, die am besten in allen Farben des Regenbogens leuchten. Hier hält macht auch AOC keine Ausnahme und setzt auf graues Metall sowie rote und schwarze Elemente. Auf der Rückseite findet sich zudem ein Leuchtring, der alle RGB-Farben abdeckt, sich aber auch deaktivieren lässt.

Das Bildschirmmenü ist über einen kleinen Joystick an der unteren Seite erreichbar und bietet recht umfassende Einstellungsmöglichkeiten, insbesondere für den Einsatz in Spielen. Durch Drücken auf den Stick erscheint das Menü, aber auch ohne letzteres hat jede Richtung eine Funktion. Durch heranziehen des Sticks wird zum Beispiel ein Fadenkreuz ein- und wieder ausgeblendet.

1 von 7
Gaming-Monitor Test: Aoc Agon Ag273qxp
Der AOC Agon AG273QXP auf seiner höchsten Höheneinstellung ...
Gaming-Monitor Test: Aoc Agon Ag273qxp
... und hier auf der niedrigsten.
Gaming-Monitor Test: Aoc Agon Ag273qxp
Selbst wenn man das Display maximal schräg stellt, lässt die Blickwinkelstabilität es zu, dass das Bild sichtbar bleibt.
Gaming-Monitor Test: Aoc Agon Ag273qxp
Die Pivot-Funktion ist ein nettes Gimmick.
Gaming-Monitor Test: Aoc Agon Ag273qxp
Die Menübedienung erfolgt über einen Stick unten in der Mitte des Monitors, sodass auch Linkshänder ihn bequem erreichen können.
Gaming-Monitor Test: Aoc Agon Ag273qxp
Ebenfalls ein schönes Extra sind die Sichtschutzblenden.
Gaming-Monitor Test: Aoc Agon Ag273qxp
Wer möchte, kann die Beleuchtung an die eigenen Vorlieben anpassen oder abstellen.

Auch die vorgefertigten Bildprofile lassen sich über den Stick schnell durchschalten. Dabei werden hauptsächlich die Farb- und Helligkeitswerte passend zu verschiedenen Spielegenres verstellt. Zum Beispiel wird im Profil »FPS« (First Person Shooter) der Kontrast deutlich erhöht, um damit Gegner auch in dunklen Bereichen ausmachen zu können. All diese Optionen lassen sich direkt am Monitor einstellen, was sehr intuitiv von der Hand geht.

Drehen, neigen, schwenken und in der Höhe verstellen

Statt auf einem einfachen platten Standfuß steht der AOC Agon AG273QXP auf einem massiven Dreibein aus Metall. Diese erhöht das Gewicht des Bildschirms enorm. Kleine Gummiplättchen an den drei Füßen verhindern zudem, dass sich der Gaming-Monitor verrutschen lässt. Das ist nicht übertrieben, der Bildschirm steht wirklich felsenfest an seinem Platz und wackelt auch dann nicht, wenn am Tisch gerüttelt wird. Er lässt sich allerdings bequem in der Höhe verstellen und auch drehen sowie neigen. Wer gelegentlich im Querformat arbeiten möchte, kann dies dank Pivot-Funktion ebenfalls tun. Gegen Licht von der Seite schützt zudem eine mitgelieferte Sichtschutzblende.

Im Gegensatz zu unserer vorherigen Empfehlung, dem AOC Agon AG273QCG, kommt der neue Testsieger nicht mit Curved-Design. Da dieses ohnehin Geschmackssache ist, lässt sich dieser Umstand nicht positiv oder negativ bewerten. Aus unserer Sicht bringt die Krümmung erst bei größeren und breiteren Bildformaten einen wirklichen Vorteil.

Nachteile?

Obwohl der AOC Agon AG273QXP eine hohe Bildwiederholrate besitzt, konnten wir einen ganz leichten Nachzieheffekt bemerken. Auch der Schwarzwert ist etwas erhöht, wodurch sich dunkle Bildinhalte mit einem leichten Durchschimmern der Hintergrundbeleuchtung zeigen.

Nichts für den schmalen Geldbeutel

Durch die massive Bauweise steht der Monitor zwar fest an seinem Platz, er lässt sich aber auch mit Absicht kaum verschieben. Das hohe Gewicht des Standfuß erfordert zudem einen stabilen Tisch.

AOC Agon AG273QXP im Testspiegel

In anderen Publikationen musste sich der Gaming-Monitor von Dell ebenfalls testen lassen. Die Redaktion von gamesradar (06/2020) zeichnete dabei ein gutes Bild des AOC Agon AG273QXP:

»Wenn Sie nach einem blitzschnellen 1440p-Monitor von einem hochwertigen und zuverlässigen – wenn auch möglicherweise unterschätzten – Hersteller suchen, ist dies möglicherweise der Richtige für Sie. Alles in allem ist er auf Geschwindigkeit und Tempo ausgelegt.«

Dabei findet zwar das Design gefallen, aber der Platzbedarf des großen Standfuß wird auch hier kritisiert.:

»Ich finde den Ständer und die Beine allerdings etwas klobig. Während es manchmal Spaß macht, Design-Statements von Monitoren zu haben, nimmt dieses einfach zu viel Platz auf dem Schreibtisch ein. Der dreibeinige Ständer ist weitläufig und spinnenartig in einer Weise, die für die Stabilität nicht notwendig ist – die Form hat hier keine Funktion übernommen. Dies ist daher eine Warnung für Benutzer kleinerer Schreibtische oder platzsparender Setups.»

Alternativen

Passionierte Gamer haben eine Menge Auswahl. Während wir uns bei unserem Favoriten vor allem auf die Kombination aus sehr guten Bildeigenschaften, hoher Gaming-Leistung und einem ausgeglichenen Preis-Leistungs-Verhältnis konzentriert haben, können je nach Vorliebe auch durchaus unsere Alternativen infrage kommen. Die sind teilweise nicht nur günstiger, sondern setzen auch sonst andere Schwerpunkte.

Gute Alternative: Dell S2721DGF

Mit dem S2721DGF führt Dell ein neues Design ein, das sich optisch stark an den eigenen Gaming-Laptops orientiert. So passt die schlichte schwarze Optik mit leuchtenden Akzenten gut zum übrigen Sortiment. Dank ausgereifter Technik, muss man auch beim Bild fast keine Anpassungen mehr vornehmen.

Auch gut

Dell S2721DGF

Test  Gaming-Monitor: Dell S2721DGF
Aufgrund starker Preisschwankungen hat es bei diesem Monitor "nur" für die "Auch gut"-Empfehlung gereicht. Ansonsten ähnelt er stark dem Testsieger.

Die QHD-Auflösung des Dell S2721DGF ist mit 2.560 x 1.440 ein guter Kompromiss. Über HDMI werden zudem Bildwiederholraten bis zu 144 Hz unterstützt, über den DisplayPort sind sogar bis zu 165 Hz möglich. Nvidias G-Sync und auch AMDs FreeSync sind ebenfalls an Bord.

Der Monitor bietet außerdem eine Helligkeit von 400 cd/m² und eine sehr hohe Farbraumabdeckung. In Verbindung mit den vorgefertigten Modi lassen sich Spiele aus jedem Genre in der dafür am besten geeigneten Einstellung anzeigen.

1 von 7
Gaming-Monitor Test: Dell S2721dgf
Der Dell S2721DGF auf der höchsten Höheneinstellung ...
Gaming-Monitor Test: Dell S2721dgf
... und auf der niedrigsten.
Gaming-Monitor Test: Dell S2721dgf
Leicht schräg gestellt bleiben die Farben knallig.
Gaming-Monitor Test: Dell S2721dgf
Und selbst bei einer maximalen Schräge lässt die Blickwinkelstabilität noch Details in der Ansicht zu.
Gaming-Monitor Test: Dell S2721dgf
Wie auch unser Favorit hat der Dell S2721DGF eine Pivor-Funktion.
Gaming-Monitor Test: Dell S2721dgf
Das Menü ist schlicht und nicht überladen. Ein typisches Dell-Menü. Für Rechtshänder ist dieses gut erreichtbar an der unteren, rechten Hinterseite zu bedienen.
Gaming-Monitor Test: Dell S2721hgf
In der Rückansicht findet man alle nötigen Ports.

Sowohl Konsole als auch Gaming-PCs lassen sich über zwei HDMI-2.0-Anschlüsse oder den einzelnen DisplayPort 1.4 mit dem Dell S2721DGF verbinden. Wie so viele Gaming-Monitore, kommt auch der Dell mit einem integrierten USB-Hub. Damit werden vier USB-3.0-Anschlüsse bereitgestellt. Während zwei der USB-Ports bei den hinteren Anschlüssen eher schlecht zu erreichen sind, verbaut Dell die anderen beiden zusammen mit dem Kopfhöreranschluss am linken, unteren Rand.

Viele Hersteller verbinden Gaming-Zubehör mit einem kantigen Design und möglichst vielen verschiedenen Stilelementen, die am besten in allen Farben des Regenbogens leuchten. Hier hält sich Dell zurück und setzt auf schwarzen Kunststoff mit klaren Kanten. Metall sucht man vergebens und der einzelne Leuchtstreifen auf der Rückseite lässt sich ebenfalls deaktivieren.

Obwohl der Dell S2721DGF bei weitem nicht der teuerste Monitor auf dem Markt ist, ist er dennoch nichts für den schmalen Geldbeutel. Mit derzeit über 800 Euro ist er wahrlich kein Schnäppchen, sein Geld aber durchaus wert. Wer regelmäßig auf gute Angebote achtet, kann diesen Bildschirm aber auch für deutlich weniger Geld bekommen.

Besser geht’s kaum: Asus ROG Strix XG438Q

Wer es groß mag und genug Kleingeld übrig hat, sollte zum Asus ROG Strix XG438Q greifen. Mit seiner Bildschirmdiagonale von 43 Zoll ist er so groß wie viele Fernseher, bringt aber alle Eigenschaften eines Gaming-Monitors mit sich. Dazu gehören neben schnellen Reaktionszeiten auch die hohe Bildwiederholrate von 120 Hz und die gute Helligkeit von 450 cd/m².

Wenn Geld egal ist

Asus ROG Strix XG438Q

Test  Gaming-Monitor: Asus ROG Strix XG438Q
Wer sich einmal einen Monitor gönnen will, mit dem er viele Jahre lang auf einem guten Niveau zocken kann, sollte zu diesem Modell greifen.

Als Verbindung für den heimischen Gaming-PC oder die Spielekonsole kann man entweder einen der drei HDMI-2.0-Anschlüsse verwenden oder auf den einzelnen DisplayPort mit 1.4-Standard zurückgreifen. Wie mittlerweile üblich, finden sich auch zwei USB-Ports und ein Kopfhöreranschluss an dem Bildschirm. Durch die großen Ausmaße ist allerdings keiner der Anschlüsse wirklich gut zu erreichen, da man recht weit von dem großen VA-Panel entfernt sitzen muss.

Neben der dem guten Helligkeitswert und seiner 4K-Auflösung besticht der Asus ROG Strix XG438Q mit einer guten Farbdarstellung. Diese wirken kräftig und werden mit einem starken Kontrastverhältnis angezeigt. Auch schwarze Bildinhalte wirken tief und satt. Mit dem deaktivierbare HDR600-Modus fällt das darstellbare Farbspektrum nochmals breiter aus. Auf G-Sync von Nvidia muss man zudem verzichten, dafür ist AMDs FreeSync mit an Bord.

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Gaming-Monitor Test: Asus Rog Strix Xg438q
Den Asus ROG Strix XG438Q kann man gerade noch so auf den Schreibtisch stellen.
Gaming-Monitor Test: Asus Rog Strix Xg438q
Er bietet satte Farben, ein scharfes Bild und eine gute Blickwinkelstabilität.
Gaming-Monitor Test: Asus Rog Strix Xg438q
Das Menü erreicht man hinten in der unteren, rechten Hälfte des Bildschirms.
Gaming-Monitor Test: Asus Rog Strix Xg438q
Die Ports sind hier besonders schön über die Seiten zu erreichen.
Gaming-Monitor Test: Asus Rog Strix Xg438q
Mit einer Abdeckplatte vermeidet ihr, dass die Anschlüsse unnötig zustauben.
Gaming-Monitor Test: Asus Rog Strix Xg438q
Trotz der Größe des Monitors verbraucht der Standfuß nur wenig Platz und ist stabil.
Gaming-Monitor Test: Asus Rog Strix Xg438q
Das externe Netzteil ist relativ klein.

In Sachen Ergonomie kann so ein riesiger Bildschirm nicht mit kleineren Modellen mithalten. Einmal aufgestellt lässt sich die Position des Asus-Monitors nur noch durch verrücken ändern. Eine Höhenverstellung oder einen drehbaren Fuß gibt es schlicht nicht. Dafür findet sich an der Rückseite eine Klappe, hinter der sich die Anschlüsse verbergen. Diese bietet zudem einen kleinen Kabelauslass, wodurch für Ordnung hinter dem Gerät gesorgt ist.

Während man beim Spielen weit entfernt sitzen sollten, muss man für Einstellungen am Bildschirm nah heranrücken. Greift man um den rechten Rand herum, lassen sich die Knöpfe für das Einstellungsmenü ertasten. Hier wird, wie bei der Konkurrenz auch, viel Wert auf vorgefertigte Profile für verschiedene Spieletypen gelegt. Aber auch umfangreiche manuelle Anpassungsmöglichkeiten werden geboten, womit sich der Asus ROG Strix XG438Q auf jeden Geschmack einstellen lässt.

Wenn man bereit ist, den hohen Kaufpreis zu investieren, stellt man sich ein wirklich hochwertiges Gerät in das Wohnzimmer oder auf den sehr großen Schreibtisch. Im Gegensatz zu Fernsehern in dieser Größe sind die Eigenschaften des Asus-Bildschirms vollständig für Gamer geeignet, die den Kauf sicherlich nicht bereuen werden.

Einfach riesig: Philips 558M1RY

Mit dem Philips 558M1RY wird die Preisgrenze nochmals angehoben. Dieser 55 Zoll große Bildschirm eignet sich allerdings eher für Konsolenspieler, die nicht mit dem langsameren Panel ihres Fernsehers leben wollen. Mit 120 Hz und schnellen Reaktionszeiten schlägt er normale TV-Geräte um Längen, kann sich aber auch gegenüber kleineren Gaming-Monitoren behaupten.

TV-Ersatz für Konsolenspieler

Philips 558M1RY

Test  Gaming-Monitor: Philips 558M1RY
Eher ein TV-Gerät als ein Gaming-Monitor, aber mit wesentlich besseren Werten als die meisten Fernseher bieten. Dieser riesige Monitor ist ein Gewinn für jedes Wohnzimmer.

Die Auflösung des VA-Panels liefert Bildinhalte in 4K und mit einer unglaublich guten Helligkeit von 750 cd/m². Diese steigt sogar auf 1.200 cd/m² an, wenn der HDR1000-Modus aktiviert wird. Hierbei brutzeln einem aber unter Umständen die Netzhäute weg, vor allem, wenn kein oder nur ein sehr geringes Umgebungslicht vorhanden ist. Nichtsdestotrotz wirken die Farben stark und schwarze Bildinhalte sind sehr tief und satt. Eine direkt neben dem Bildschirm platzierte Lampe hat zudem praktische keine Auswirkungen auf das Bild, weil der Philips-Monitor kaum reflektiert oder spiegelt.

1 von 6
Gaming-Monitor Test: Philips 558m1ry
Insbesondere bei weißen Zimmerwänden ist der Philips 558M1RY ein echter Hingucker.
Gaming-Monitor Test: Philips 558m1ry
Die Lichter hinten lassen sich an die eigenen Wünsche anpassen, aber auch abschalten.
Gaming-Monitor Test: Philips 558m1ry
Das Menü wirkt im ersten Moment etwas unübersichtlich ...
Gaming-Monitor Test: Philips 558m1ry
... lässt sich dafür aber auch mit einer Fernbedienung steuern.
Gaming-Monitor Test: Philips 558m1ry
Von hinten ist der Monitor schlicht und der Standfuß nimmt nicht mehr Raum als nötig ein.
Gaming-Monitor Test: Philips 558m1ry
Die Soundbar macht zwar ihren Job, ersetzt aber keine hochwertigeren Lautsprecher oder Headsets.

Mit dreimal HDMI 2.0, einem DisplayPort 1.4, vier USB-3.2-Anschlüssen und einem Kopfhörerausgang folgt die Anschlussausstattung dem allgemeinen Standard. Hinzu kommt hier allerdings noch eine Soundbar, die für deutlich besseren Klang sorgt, als es die meisten integrierten Lautsprecher in Monitoren bieten. Ein weiteres Highlight ist die mitgelieferte Fernbedienung, durch die man sich das Herumstellen an den Knöpfen direkt am Bildschirm erspart.

Für einen Monitor mit diesen Ausmaßen sind Komfortfunktionen eigentlich ungewöhnlich. Beim Philips 558M1RY kann man aber immerhin den Neigungswinkel verändern. Das ist vor allem dann praktisch, wenn der Bildschirm auf einer erhöhten Position abgestellt ist. Der Standfuß ist dabei äußerst stabil und hält das schwere Gewicht problemlos aus.

Außer dem hohen Preis und dem nicht gerade geringen Platzbedarf lässt sich hier kaum etwas kritisieren. Am besten fahren Konsolengamer mit diesem Bildschirm, aber auch PC-Gamer werden damit ihre Freude haben, sofern er ihnen nicht zu grell ist.

Preistipp: BenQ MOBIUZ EX2710

Auch für unter 300 Euro lassen sich durchaus brauchbare Gaming-Monitore finden. Dazu gehört der BenQ MOBIUZ EX2710, der mit einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll gar nicht mal so klein ausfällt. Das 144-Hz-Panel bietet zudem eine gute Helligkeit von 400 cd/m².

Gut & günstig

BenQ MOBIUZ EX2710

Test  Gaming-Monitor: BenQ MOBIUZ EX2710
Unsere neue Empfehlung für Menschen, die etwas aufs Geld achten wollen oder müssen, könnte ruhig noch ein wenig günstiger werden, überzeugt aber dennoch mit einer super Leistung zum relativ kleinen Preis.

Allerdings liegt die Auflösung »nur« bei FullHD, also 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Das mag manchen Gamer nicht stören, ist aber mittlerweile nicht mehr der Standard. Außerdem wirkt das Bild recht grell und die vorgefertigten Farbmodi passen nicht gut zu den vorgesehenen Spielegenres. Um eine manuelle Anpassung kommt man hier also nicht herum, was durch das etwas umständliche Menü aber nicht allzu leicht von der Hand geht.

1 von 5
Gaming-Monitor Test: Benq Mobiuz Ex2710 Keepbig
Der BenQ MOBIUZ EX2710 ist ein schöner, kleiner Allrounder.
Gaming-Monitor Test: Benq Mobiuz Ex2710 Keepbig
Auch die Blickwinkelstabilität kann sich sehen lassen.
Gaming-Monitor Test: Benq Mobiuz Ex2710 Keepbig
Bei einer starken Schräge erkennt man nicht mehr ganz so viel vom Bild.
Gaming-Monitor Test: Benq Mobiuz Ex2710
Der preiswerte BenQ MOBIUZ EX2710 steht recht stabil auf seinem Standfuß.
Gaming-Monitor Test: Benq Mobiuz Ex2710
Alle Ports befinden sich hinten im unteren Teil des Gaming-Monitors.

Trotz des günstigen Preis bringt der BenQ MOBIUZ EX2710 auch Komfortfunktionen mit. So lässt sich der Bildschirm in der Höhe verstellen, drehen und neigen. Der Standfuß erfüllt dabei seinen Zweck, dürfte aber gerne etwas stabiler ausfallen.

Auf USB-Anschlüsse muss man bei diesem Bildschirm komplett verzichten. Dafür stehen zwei HDMI-2.0-Anschlüsse, ein DisplayPort 1.2 und ein Kopfhörerausgang bereit. Mehr braucht man allerdings auch nicht unbedingt.

Für den vergleichsweise günstigen Preis muss man zwar einige Abstriche machen, die Kerneigenschaften eines Gaming-Monitors beherrscht der BenQ MOBIUZ EX2710 allerdings. Und da es letztendlich vor allem auf ein reaktionsschnelles Bild ankommt, lässt sich mit der »Gut und Günstig«-Empfehlung einiges an Geld sparen.

Außerdem getestet

AOC Agon AG353UCG

Der AOC Agon AG353UCG ist nicht nur unglaublich breit, sondern auch unglaublich teuer. Der hohe Preis wird durch eine enorme Bildwiederholrate von 200 Hz und HDR gerechtfertigt, die allerdings auch einen aktiven Lüfter zur Kühlung notwendig machen. Dadurch ist der eingeschaltete Monitor ungefähr so laut wie ein Laptop unter Last, was auf Dauer sehr stört. Mit seinem Curved-Design bietet das VA-Panel über die gesamte Breite im 21:9-Format einen guten Überblick auf Bildinhalte. Farben wirken kräftig und auch die Reaktionszeiten können sich sehen lassen. Die Anschlüsse entsprechen mit zweimal HDMI und einem DisplayPort sowie vier USB-Anschlüssen und einem Kopfhörerausgang dem aktuellen Standard. Für den aufgerufenen Preis lohnt sich der Kauf dieses Modells aber nicht.

AOC Agon AG251FZ2E

Wer nicht so viel Platz auf dem Schreibtisch hat, kann zum AOC Agon AG251FZ2E greifen. Mit 24,5 Zoll ist er deutlich kleiner als unsere übrigen Empfehlungen und löst Bilder auch nur mit FullHD auf. Dafür wirken Farben kräftig und sowohl die Bildwiederholrate als auch die Reaktionszeiten sind hervorragend. Der Standfuß bietet dabei alle Komfortfunktionen, die man sich Wünschen kann. Er muss aber erst mit einem Schraubenzieher am Monitor festgeschraubt werden – ein fast einmaliger Umstand bei unseren Testgeräten. Etwas eigen fallen hier auch die Anschlüsse aus, da neben HDMI und DisplayPort auch noch die beiden bereits deutlich älteren VGA und DVI-Anschlüsse vorhanden sind. Durch den günstigen Preis, die kompakten Ausmaße und viele Anschlüsse, wird man hier aber durchaus gut bedient.

Dell S2721HGF

Von Außen sieht der Dell S2721HGF fast wie unser Testsieger aus. Er unterscheidet sich aber deutlich durch das Curved-Design und besitzt ein VA- statt einem IPS-Panel. Bei einer Bilddiagonale von 27 Zoll im 16:9-Format macht sich die Kurve allerdings kaum positiv bemerkbar. Auch das Panel leistet nicht ganz so gute Dienste und zeigt einen leichten Nachzieeffekt sowei eine niedriegere Helligkeit und Auflösung. Die Bildwiederholrate ist mit 144 Hz recht gut, die Reaktionszeiten fallen aber eher mittelmäßig aus. Bei den Anschlüssen wird mit zweimal HDMI, einem DisplayPort 1.2 und einem Kopfhörerausgang ebenfalls nur Standard geboten. Dafür lässt sich der Standfuß in der Höhe verstellen und Neigen. Wirklich schlecht ist dieser Bildschirm nicht, es gibt in diesem Preisbereich aber bessere Monitore.

Philips 242E1GAJ

Mit einer Bilddiagonale von 23,8 Zoll ist der Philips 242E1GAJ einer der kleinsten Monitore, die wir uns angesehen haben. Für den günstigen Preis bietet das FullHD-Panel eine Bildwiederholrate von 144 Hz und mittelmäßige Reaktionszeiten. Die integrierten Lautsprecher können sich durchaus hören lassen und durch das kompakte Format braucht man für diesen Bildschirm nicht viel Platz auf dem Tisch. Trotz der gar nich mal so hohen Helligkeit von 350 cd/m² wirkt das Bild sehr grell und auch die Farben sind etwas schwach. Wer unbedingt auf den Preis achten muss, der kann ihr durchaus noch zugreifen. Für alle anderen empfiehlt sich aber unsere »Gut und Günstig«-Empfehlung BenQ MOBIUZ EX2710.

Philips 272E1GAJ

Der Philips 272E1GAJ ist nichts für empfindliche Augen. Das Bild ist zum einen sehr grell und flimmert zum anderen unangenehm stark. In Spielen zeigt das 27 Zoll große VA-Panel zudem einen deutlichen Nachzieheffekt – und das trotz einer Bildwiederholrate von 144 Hz. Als Anschlüsse stehen zweimal HDMI, ein DisplayPort 1.4, ein Kopfhörerausgang und ein Audioeingang bereit. Der Standfuß nimmt nicht viel Platz auf dem Tisch ein und erlaubt das Neigen des Bildschirms. Weitere Komfortfunktionen werden allerdings nicht geboten. Trotz des günstigen Preis muss man auch hier sagen: Es gibt bessere Bildschirme die ebenso günstig sind.

AOC AG273QCG

Bei unserem ehemaligen Testsieger, dem AOC AG273QCG, kommt es nicht auf die Größe an. Er glänzt mit einer hohen Bildwiederholrate von 165 Hertz und einer ultrakurzen Reaktionszeit von nur einer Millisekunde. Die Kombination aus Nvidias G-Sync, dem TN-Panel, sowie der hohen Helligkeit von 400 Candela pro Quadratmeter und einem wirklich zumutbaren Preis-Leistungs-Verhältnis, machen diesen Curved-27-Zoll-Monitor unschlagbar. Er kommt ohne Schnickschnack und Blendwerk daher, das bei manch anderem Hersteller ohnehin meist nur über Defizite hinwegtäuschen soll. Wer also einen wirklich guten Gaming-Monitor mit einem schönen Bild zu einem angemessenen Preis erwerben möchte, ist mit dem AOC AG273QCG gut beraten.

Asus TUF Gaming VG279QM

Der Asus TUF Gaming VG279QM bietet schnelle Reaktionszeiten und tolle Farben. Er besitzt ein IPS-Panel und ist »nur« G-Sync kompatibel. Dafür fällt der Preis aber auch deutlich niedriger aus. Die Helligkeit ist dennoch hoch und er bietet viele Komfortfunktionen. Besonders gut ist die Bildwiederholrate des Gaming-Monitors. Die liegt bei hohen 240 Hertz und lässt sich sogar auf bis zu 280 Hertz übertakten. Wer mit der FullHD-Auflösung zufrieden ist und die Curved-Bauweise nicht mag, findet hier eine sehr gute Alternative zu unserem Favoriten mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Samsung C49HG90

Ziemlich ungewöhnlich ist der Samsung C49HG90. Er bietet nämlich eine Diagonale von stolzen 49 Zoll im ultrabreiten 32:9-Format. Damit taugt der Monitor sogar als besserer Ersatz für den mittlerweile weit verbreiteten Dual-Screen-Betrieb, da keine störenden Rahmen die Darstellung trüben. Zeitgleich muss man nicht auf eine hohe Bildwiederholrate (144 Hz) verzichten. Außerdem handelt es sich um ein Curved-Design, das zusammen mit der guten Bildqualität für ein intensives Gaming-Erlebnis sorgt. Doch im Prinzip handelt es sich bei der Auflösung »nur« um Full-HD, was auf der breiten Diagonale stellenweise ein unscharfes Bild ergibt. Außerdem müssen Spiele das ultraweite Bildformat unterstützen, da es ansonsten zu seltsamen, unvorteilhaften Verzerrungen kommt. Und wenig überraschend, verlangt der Hersteller einen hohen Preis für diesen Exoten.

BenQ EX2780Q

Mit dem BenQ EX2780Q werden nicht nur Gamer zufrieden sein, auch Multimedia-Freunde sind damit sehr gut bedient. Neben einem scharfen Bild in WQHD-Auflösung besitzt der BenQ die mit Abstand besten Lautsprecher unter den hier vorgestellten Monitoren und lässt sich obendrein noch mit einer mitgelieferten Fernbedienung steuern. Auch die Farbdarstellung ist gut, nur bei der Reaktionszeit muss man Abstriche machen. Mit 5 Millisekunden ist der EX2780Q zwar etwas langsamer, abseits von schnellen Shootern dürfte das allerdings nicht weiter auffallen. Für einen moderaten Preis erhält man hier zudem ein sehr edles Design, dass wirklich überall eine gute Figur macht.

AOC 24G2U/BK

Für den Aufbau des AOC 24G2U/BK wird kein zusätzliches Werkzeug benötigt und mit seinen kleinen 24 Zoll passt er auf jeden Schreibtisch. Auf ein gutes Bild muss man für den günstigen Preis nicht verzichten und dank integrierter Lautsprecher darf das Headset auch mal unten bleiben. Da stört es auch nicht, dass das Menü etwas altbacken und die meisten Anschlüsse nur schlecht zu erreichen sind. Einmal aufgestellt und angeschlossen, muss man da sowieso nicht mehr ran. Für uns ist der AOC einer der besten Monitore dieser Preisklasse.

LG 38GL950G-B

Mit dem LG 38GL950G-B wurde, ohne Frage, ein imposanter Curved-Gaming-Monitor auf den Markt geworfen, der noch dazu mit hervorragenden Werten glänzt. Er bringt native 144 Hertz mit, die sich auf ganze 175 Hertz übertakten lassen. Das 37,5-Zoll-IPS-Panel gibt wunderbar helle 450 cd/m² wieder und wurde mit Nvidias G-Sync ausgestattet. Alle Anschlüsse sind schön zu erreichen und der Bedienknopf wurde Links- und Rechtshänder-freundlich unten in der Mitte des Bildschirms platziert. Leider ist der Monitor nicht drehbar, kann aber in der Höhe und Neigung stufenlos verstellt werden. Eigene Lautsprecher sind außerdem nicht vorhanden. Trotz überzeugender Leistung ist der Preis aktuell noch zu hoch, um den Monitor empfehlen zu können. Konkurrenzmodelle mit ähnlichen oder sogar besseren Daten sind teilweise deutlich günstiger zu bekommen.

Dell Alienware AW2720HF

Viele verknüpfen Dells Gaming-Marke Alienware mit einem hohen Qualitätsstandard und noch viel höheren Preisen. Im Falle des Alienware AW2720HF trifft jedoch nur ersteres zu. Die ultraschnelle Bildwiederholrate von satten 240 Hertz, kombiniert mit einer Reaktionszeit von nur 1 ms, machen das IPS-Panel mit integrierter Free-Sync zu einem preiswerten Spitzenreiter von Dell.

Das interne Netzteil ist heutzutage schon fast eine Rarität, welches den Monitor natürlich etwas schwerer macht. Kleine Mankos gibt es aber auch: Die Helligkeit wird nicht optimal verteilt, sodass manch ein Monitor, der weniger cd/m² mitbringt, dennoch heller wirkt. Hier kann jedoch in den Einstellungen viel nachjustiert werden. Außerdem ist der Bedienknopf – besonders für Linkshänder – schlecht zu erreichen. Er befindet sich auf der vom Betrachter aus rechten Hinterseite relativ mittig. In dieser Position wird auch beim Rechtshänder der Arm irgendwann lahm. Außerdem kommt man, wenn der Monitor gedreht oder geneigt werden soll immer wieder unfreiwillig an den Knopf, was durchaus nervig sein kann.

AOC Gaming CQ27G2U/BK

Der AOC Gaming CQ27G2U/BK macht auf dem Schreibtisch eine schlanke, kurvige Figur, was er vor allem dem externen Netzteil zu verdanken hat. In gewohnter AOC-Manier ist der Bildschirm schnell und ohne zusätzliches Werkzeug aufgebaut. Sämtliche Funktionen sind sowohl für Links- als auch für Rechtshänder steuerbar, da sich der Bedienknopf unterhalb des Displays in der Mitte befindet. Besonders schön ist außerdem die Implementierung des USB-Hubs. Der Curved-Gaming-Monitor mit Free-Sync lässt sich drehen, neigen, stufenlos in der Höhe verstellen und verfügt außerdem über Pivot. Leider bringt der Monitor keine eigenen Lautsprecher mit und ist zudem recht dunkel. Wer darauf keinen Wert legt, wird mit den AOC-typischen Eigenschaften und einer angenehmen Ergonomie einen guten Kauf machen.

AOC Gaming Q27G2U

Hierbei handelt es sich um den Nicht-Curved-Bruder des AOC Gaming CQ27G2U/BK. Betreffend der technischen Daten, der Ergonomie, des Bildes usw., unterscheidet sich der AOC Gaming Q27G2U in keinster Weise vom CQ27G2U/BK. Wer also gerne einen soliden und preiswerten Curved-Monitor möchte, kann beim AOC Gaming Q27G2U getrost zugreifen.

LG 32GK850F

Der LG 32GK850F ist nicht nur günstig, sondern mit 31,5 Zoll auch recht groß. Mit seiner WQHD-Auflösung, einer Bildwiederholrate von 144 Hz und AMDs Freesync sind zudem alle Eigenschaften vorhanden, die einen guten Gaming-Monitor ausmachen. Hinzu kommt ein stufenlos einstellbarer Standfuß, der für eine gute Ergonomie sorgt. In der Praxis ist die Bildqualität des LG nicht von schlechten Eltern. Die maximale Helligkeit fällt mit 400 cd/m² recht hoch aus und der Kontrast ist ebenfalls sehr gut.

Im Test haben uns die Farben gut gefallen obwohl sie in manchen Titeln etwas comichaft wirkt und schattige Bereiche etwas zu hell dargestellt werden. Während Inhalte am PC dennoch überzeugen konnten, zeigten sich Spiele auf einer Konsole weniger plastisch. Neben dem LG-typischen Design in rot, können auch die vielen Anschlüsse überzeugen. Jeder Stecker kann einfach von hinten in den Rückseite des LG 32GK850F gesteckt werden, wodurch lästiges verbiegen von Kabeln und Fingern vermieden wird.

HP Omen X 25f

Wenn es auch ein kleinerer Bildschirm sein darf, warum nicht einen nehmen, der besonders schnell ist? Mit einer Bildwiederholrate von 240 Hertz bietet HPs Omen X 25f einen superschnellen Bildaufbau, der sich vor allem in Shootern und Rennsimulationen bemerkbar macht. Aber auch in langsameren Genres kann das geschmeidige Bild überzeugen. Neben der hier empfohlenen FreeSync-Variante gibt es den Omen X 25f gegen 200 Euro Aufpreis auch mit Nvidias G-Sync zu kaufen. Dank des verbauten TN-Panels sind auch die Reaktionszeiten mit einer Millisekunde sehr gut. So geht in Spielen kein Detail verloren. Diese Technologie hat allerdings den Nachteil, dass sich das Bild etwas verzerrt, wenn man es von der Seite betrachtet. Die FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten stellt Games scharf und flüssig dar, Farben wirken aber etwas grell und das Bild im Allgemeinen etwas blass. Die verschiedenen Game-Modi des Monitors verbessern diesen Eindruck nur minimal.

LG UltraGear 27GL850

Beim Anblick des LG-typischen Plastikstandfußes wird sofort deutlich, dass es sich um einen Monitor ebendieses Herstellers handelt. Auch typisch für LG sind aber auch tolle Grafiken und benutzerfreundliche Geräte. So auch beim LG UltraGear 27GL850. Vom werkzeuglosen und simplen Aufbau über bequem zu erreichende Steckplätze bis hin zum Bedienknopf unterhalb des Displays in der Mitte: LG versteht es, grundsolide und hochwertige Monitore zu fabrizieren. Leider sorgt der Plastikstandfuß jedoch dafür, dass der LG 27GL850 recht wackelig steht. Zudem lässt er sich weder drehen, noch neigen, hat dafür aber die Pivot-Funktion.

Das 27-Zoll-Display ist rahmenlos (bis auf unten), hat eine schnelle Reaktionszeit von nur einer Millisekunde und arbeitet mit 144 Hertz. Das Nano-IPS-Panel wird über die G-Sync versorgt, was den um circa 100 Euro gestiegenen Preis gegenüber des Vorgängers erklärt. Für PC-Gamer mit Nvidia-Grafikkarte kann sich diese Investition jedoch durchaus lohnen.

AOC AGON AG273QCX

Mit dem AGON AG273QCX biete AOC erneut ein Rundum-Sorglos-Paket für Gamer – vor allem für welche, die ihren Gaming-Monitor mal irgendwo mit hinnehmen möchten. Das 27-Zoll-Curved-Display ist mit 144 Hertz, VA-Panel und Free-Sync 2 ausgestattet. Eine kleine Besonderheit, die man erst zu schätzen weiß, wenn man den Monitor häufiger ein- oder auspacken muss oder an Zubehör aus dem Karton gelangen möchte: Es ist nicht nötig, die komplette Styroporschale herauszunehmen, um an den kleinen Einzelkarton mit den Kabeln und dem Zubehör zu kommen. Das mag zunächst banal klingen, kann aber die Nerven schonen, sollte man zu jenen gehören, die (erst einmal) nicht benötigte Kabel lieber im Karton belassen.

Das massive Metallstandbein mit integriertem Tragehenkel lässt sich intuitiv, problemlos und ohne zusätzliches Werkzeug am eigentlichen Monitor befestigen. Dieser lässt sich neigen, kippen, ist stufenlos höhenverstellbar, hat ein schlichtes Design und gibt besonders Licht- und Schatteneffekte toll wieder. Die Farben könnten vielleicht einen Tick weniger grell ausfallen, aber das ist Geschmackssache. Auch die Abstufung zwischen den Farben verläuft nicht optimal, wodurch es dem Bild ein wenig an Tiefe fehlt. All dies fällt aber kaum auf.

Der Bedienknopf befindet sich bei dem fast rahmenlosen Display unten in der Mitte und ist schnell zu erreichen. Zusätzlich kann der AGON AG273QCX aber auch über ein ansteckbares Kabel-Bedienfeld betätigt werden. Etwas störend ist, dass die Anschlüsse alle nach unten zeigen und wirklich schlecht zu erreichen sind.

HP Omen X 25

Der HP Omen X 25 (ohne »f«) vereint alle Merkmale des weiter oben beschriebenen X 25f. Er ist mit 24,5 Zoll recht klein und bietet eine schnelle Bildwiederholrate von 240 Hertz. Dabei muss man ihn nicht erst extra zusammenbauen und das schnelle TN-Panel mit einer Millisekunde Reaktionszeit und die FullHD-Auflösung sind auch wieder mit an Bord. Der einzige Unterschied ist der Einsatz von Nvidias G-Sync-Technologie, die Besitzern einer GeForce-Grafikkarte entgegenkommt. Der Aufpreis ist mit fast 200 Euro allerdings saftig und dafür gibt es noch einen HDMI-Port weniger als beim HP Omen X 25f.

Asus ROG Strix XG49VQ

Wer den Karton des Asus ROG Strix XG49VQ zum ersten Mal vor seiner Haustür liegen sieht, könnte unter Umständen einen kleinen Schreck bekommen, weil dieser alles andere als klein daherkommt. Asus wird aber keine andere Wahl gehabt haben, um den 49-Zoll-Curved-Monitor mit VA-Panel, der satte 13,3 Kilo wiegt, transportsicher zu verpacken. Es handelt sich hierbei um ein Super-Ultra-Wide-Screen und man sollte viel Platz für das Monstrum auf dem Tisch einplanen.

Da dieses Format mit den gängigen Konsolen nicht kompatibel ist, werden eher PC-Gamer angesprochen. Doch selbst diese könnten einige Punkte an dem ROG Strix XG49VQ zu meckern haben. Der Monitor selbst lässt sich zwar schnell und ohne Werkzeug montieren, die Plastik-Abdeckklappe für die Steckplätze ist jedoch ungewöhnlich schwer zu entfernen, sodass es schnell mal passieren kann, dass Näschen an der Klappe abbrechen. Außerdem sind die Anschlüsse ohne zusätzliche Gelenke in den Fingern kaum zu erreichen. Offenbar ist Asus die Schwäche mit der Abdeckplatte bekannt, denn sie liefern direkt eine identische Ersatzklappe mit.

Selbst PC-Gamer könnten sich außerdem daran stören, dass beispielsweise Gegenstände im Spiel breit gezogen werden, wenn sie sich nicht in der Mitte des Bildes befinden. Aus einem Wagenrad wurde im Test also beispielsweise ein Wagen-Ei. Unschön. Zudem wirkt das Bild pixelig und das Display flackert auffallend stark. Die schiere Größe des Asus ROG Strix XG49VQ sorgt leider dafür, dass Liebhaber solcher Monitore noch weitere Abstriche in Kauf nehmen müssen: Mit vier Millisekunden Reaktionszeit ist dieser für heutige Maßstäbe als eher träge einzustufen.

Cool! Der Acer Predator XB3 wird schon zusammengebaut geliefert. Der 4K-Gaming-Monitor ist stufenlos höhenverstellbar, drehbar und neigbar und bringt als kleines Gimmick einen festschraubbaren Blendschutz mit. Die Farben des 27-Zoll-IPS-Panels sind kräftig und der Monitor hat seine eigenen Lautsprecher, die ein adäquates Ton- und Lautstärkeergebnis liefern. Über den Bedienstick unten rechts ist das leider ziemlich unübersichtliche Menü zu erreichen. Negativ anzumerken sind einige technische Aspekte, wie die vergleichsweise schlappe Bildwiederholrate von nur 60 Hertz und die langsame Reaktionszeit von vier Millisekunden. Für den stolzen Preis, den Acer aktuell für dieses Modell verlangt, sollte mehr drin sein.

Samsung C32JG52

»Ich komme nur einmal die Woche zum Zocken« oder »Für Tochter/Sohn«? Der Samsung C32JG52 ist sicherlich kein High-End-Monitor, aber dennoch gut. Mit 144 Hertz kann er sogar mit dem deutlich teureren LG mithalten. Jedoch ist seine Reaktionszeit mit vier Millisekunden vergleichsweise träge. Für Gelegenheitsspieler oder auch als Geschenk für den Nachwuchs sind diese Werte aber vollkommen ausreichend. Der 32 Zoll große Bildschirm ist Curved und weist ein VA-Panel auf. Mit 300 Candela pro Quadratmeter liegt auch die Helligkeit durchaus im akzeptablen Bereich. Samsung entschied sich bei dem C32JG52 allerdings gegen eine Sync, was ihn für Pro-Gamer weniger attraktiv macht.

Acer VG270U

Nicht wirklich für Gamer geeignet ist der Acer VG270U. Von allen Geräten, die getestet wurden, ist dieser zwar der preisgünstigste, mit seinen 75 Hertz in Sachen Bildwiederholrate jedoch auch der langsamste. 75 Hertz sind natürlich nicht schlecht, für heutige Maßstäbe jedoch weit abgeschlagen hinter anderen Modellen. Das IPS-Panel sorgt zwar dafür, dass das Bild auch aus einem unkonventionellen Blickwinkel stabil bleibt, jedoch gilt diese Panel-Technologie als die mit der geringsten Geschwindigkeit. Inzwischen werden allerdings immer mehr IPS-Panel mit besserer Leistung produziert.

Die enorm kurze Reaktionszeit von einer Millisekunde und die im Acer VG270U verbaute FreeSync lassen den 27-Zoll-Monitor trotz einiger Schwächen noch in die Rubrik »Gaming-Monitor« rutschen. Schnäppchenjäger sollen aber auch bedenken, dass sich das Gerät sich nicht in der Höhe verstellen lässt und auch nicht schwenk- oder neigbar ist. Der Standfuß ist sehr wackelig und im Bild waren teilweise Nachzieheffekte feststellbar. Zwar ist schön, dass der Monitor eigene Lautsprecher integriert hat, jedoch sind diese so leise, dass man schon fast in einer bibliothekenähnlichen Umgebung spielen müsste, um auch nur im Ansatz zu verstehen, was sich auf dem Bildschirm akustisch abspielt. Dass die Bedienung des Acer VG270U auf der Rückseite recht weit oben erfolgt, lässt den zwangsläufig ausgestreckten Arm schnell ermüden. Außerdem werden Linkshänder benachteiligt, da die Knöpfe auf der rechten Seite angesiedelt sind.

HP HP 27xq

Für gemischte Gefühle sorgte der HP 27xq. Einerseits kann sich die hohe Bildwiederholrate von 144 Hertz absolut sehen lassen und auch die flotte Reaktionszeit ist mit einer Millisekunde absolute Spitzenklasse, doch Nachzieheffekte und grotesk anmutenden Farben relativierten die ansonsten positiven Eindrücke. Zu diesen gehört neben einem TN-Panel auch die herrlich flüssige FreeSync- und die so genannte »Pivot«-Funktion, welche ermöglicht, dass der Monitor als Ganzes (wie ein Bild an der Wand) gedreht werden kann und somit im Hochformat steht. Letztere Option ist für die meisten Gamer jedoch eher unsinnig, es sei denn, sie spielen gerne »Icy Tower«.

Philips 326M6VJRMB/00

So viel Sand und keine Förmchen: Der Philips 326M6VJRMB/00 ist der einzige getestete Gaming-Monitor mit einer 4K UHD Auslösung. Das mag für manch einen erst einmal toll klingen, doch was bringen einem die 4K, wenn sie mit nur 60 Hertz Bildwiederholfrequenz und lahmen vier Millisekunden Reaktionszeit arbeiten müssen? Richtig: Nicht allzu viel.

Dennoch könnten sich Spielende von den zahlreichen Pluspunkten des 31, 50-Zollers durchaus überzeugen lassen. Denn der Aufbau ist simpel und intuitiv und der Monitor ist mit einem VA-Panel und sogar eigenen Lautsprechern ausgestattet. Er hat auch viele Anschlüsse und ist mit 400 cd/m² wirklich schön hell. Über die leichten Nachzieheffekte und den unpraktisch platzierten Bedienknopf lässt sich unter Umständen also hinwegsehen. Für Konsolenspieler interessant: Auf eine Sync wurde beim Philips 326M6VJRMB/00 komplett verzichtet.

Acer Predator Z35P

Wer einmal mit über 60 Hertz gezockt hat, will so schnell nicht mehr davon weg – und der Acer Predator Z35P bietet gleich 120 Hertz. Das Bild ist in allen Spielsituationen gestochen scharf, hell und sauber ausgeleuchtet. Unscharfe Bewegungen und Tearing werden dank Nvidias G-Sync-Technik in allen Spielen auf ein Minimum reduziert. Außerdem bietet der Acer-Monitor ein Curved-Design, das Spielende noch intensiver in die virtuellen Welten versetzt – Stichwort Immersion. Eindruck schinden auch die üppige Displaydiagonale von sagenhaften 30 Zoll und die QHD-Auflösung. Und auch der restliche Ausstattungsumfang stimmt: Der Acer Predator Z35P lässt sich gut einstellen und es sind genügend Anschlüsse vorhanden. Eine hochwertige Verarbeitung inklusive Aluminium-Standfuß runden den guten Eindruck ab. Einziger Wermutstropfen ist der nicht gerade günstige Preis.

AOC AGON AG352QCX

Wenn Sie keine Nvidia-Geforce-Grafikkarte besitzen, um die Bild­syn­chro­ni­sa­tions­tech­nik G-Sync zu nutzen, ist der AOC Agon AG352QCX eine fast ebenbürtige Alternative. Er bietet fast den gleichen Funktionsumfang wie unser Favorit, inklusive Curved-Design, setzt aber auf Freesync, das von AMD-Radeon-Grafikkarten angesteuert werden kann. Tatsächlich bietet der AOC-Monitor mit 200 Hertz eine recht hohe Bildwiederholfrequenz, dafür ist die Auflösung aber etwas geringer.

Viewsonic XG2703-GS

Der Viewsonic XG2703-GS bietet ein farbechtes, blickwinkelstabiles IPS-Panel – in Sachen Bildqualität können ihm die anderen Testkandidaten also kaum etwas vormachen. Doch auch die restliche Ausstattung stimmt: Die Auflösung beträgt 2.560 x 1.440 Pixel, die Reaktionszeit vier Millisekunden und die Bildwiederholfrequenz sogar schnelle 165 Hertz – G-Sync ist ebenfalls mit an Bord. Die tolle Panel-Qualität hat allerdings ihren Preis: Der 27-Zoller ist ziemlich teuer.

Asus MG 279Q

Deutlich günstiger ist die FreeSync-Variante Asus MG279Q. Er kommt mit der selben Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln und ebenfalls einem blickwinkelstabilen ISP-Panel. Gute Anschlussmöglichkeiten und eine tolle Verarbeitung machen ihn für alle interessant, die ihn nicht ausschließlich für Gaming verwenden. Dafür muss man allerdings einige Abstriche bei der Reaktionszeit in Kauf nehmen.

So haben wir getestet

Alle Gaming-Monitore wurden sowohl an einem Windows-PC als auch an einer Konsole getestet. Es wurden jeweils zwei verschiedene Videospiele an der Konsole und zwei am PC gezockt. Um möglichst unvoreingenommen an die Sache heranzugehen, wurden die Gerätepreise erst nach dem Gaming-Test in Augenschein genommen.

Wichtig waren uns beim Spieletest vor allem ein sauberes und flimmerfreies Bild und eine unkomplizierte Bedienung. Großer Wert wurde auf realistische, satte Farben, gute Lichteffekte und eine flüssige Bilddarstellung gelegt. Allein die technischen Angaben liefern leider keine zuverlässige Aussage zu diesen Punkten. Wie so oft, hilft aus hier nur Ausprobieren. Für die Bewertung eines Gaming-Monitors sind die technischen Daten indes nicht unerheblich, denn nur so lässt sich abschätzen, ob man auch langfristig mit seinem Bildschirm zufrieden sein wird.

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Gaming-Monitor Test: Gaming Monitore Gruppenfoto
Gaming-Monitor Test: Gaming Monitore Gruppenfoto
Gaming-Monitor Test: Gamingmonitore Gruppenfoto
Gaming-Monitor Test: Gamingmonitore Gruppenfoto
Gaming-Monitor Test: Gaming Monitore Update 16 9

Da Kalibrierungen von den meisten Gamern zuhause nicht vorgenommen werden, haben auch wir bei unserem Test darauf verzichtet, für die Fotos haben wir alle Bildschirme auf 100 Prozent Helligkeit und 50 Prozent Kontrast gestellt. Über das Menü aller Bildschirme lassen sich diverse Modi auswählen. Bei sämtlichen Monitoren gab es mindestens drei Modi, zum Beispiel für Rollenspiele, Ego-Shooter oder Rennspiele. Andere Displays lieferten sogar deutlich mehr Voreinstellungsoptionen. Auch die Möglichkeit, ein Fadenkreuz einzublenden, ist keine Seltenheit.

Je nach Spielertyp können neben den Bildeigenschaften auch ergonomische Aspekte eine Rolle bei der Bewertung und Nutzbarkeit spielen. Sprich: Lässt sich der Monitor in der Höhe und Neigung verstellen? Kann man ihn drehen? Wie schwer ist das Gerät überhaupt, falls ich mal bei einem Freund zocken will? All diese und andere Fragen werden in unserem Test beantwortet.

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