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Der beste Gaming-Monitor

last updateZuletzt aktualisiert:
Gaming-Monitor Test: Aoc Ag273qcg
Nele Wobker

Nele Wobker

ist freie Autorin und Vollblut-Gamerin. Sie beschäftigt sich mit sämtlichen Themen aus dem Bereich Videospiele und hält sich vorzugsweise auf ihrem Crosstrainer fit. Auch anderen körperlichen Ertüchtigungen ist sie nicht abgeneigt. Außerdem braut sie ihren eigenen Met und Bier.

Wir haben insgesamt 19 Gaming-Monitore getestet. Aktueller Testsieger ist der AOC AG273QCG. Neben einer Bildwiederholrate von 165 Hertz bietet der 27-Zoll-Bildschirm nicht nur eine ultrakurze Reaktionszeit von nur einer Millisekunde, sondern auch Nvidias G-Sync, sowie eine satte Helligkeit von 400 Candela pro Quadratmeter. Zudem bietet der Monitor ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Update 19. Juli 2019

Wir haben 8 neue Gaming-Monitore getestet. Unser neuer Favorit ist der AOC AG273QCG. Er bietet neueste Technik, eine beeindruckende Bildqualität, viele Gaming-Features und ist preislich ausgewogen.

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3. Dezember 2018

Wir haben einen neuen Favoriten bei den Gaming-Monitoren: Der Asus ROG Swift PG27UQ bietet neueste Technik, eine beeindruckende Bildqualität und viele Gaming-spezifische Features, kostet allerdings eine Menge Geld.

Anspruchsvolle Gamer stellen an ihre Monitore andere Anforderungen als es beispielsweise bei der Bildbearbeitung oder im Office-Betrieb der Fall ist. Während eine hohe Farbtreue für ein Gaming-Display natürlich wünschenswert ist, ist beim Gaming eine schlierenfreie Darstellung und eine hohe Bildwiederholrate wichtiger. Für beides braucht es eine möglichst geringe Reaktionszeit der einzelnen Pixel.

Wenn es um Farbtreue geht, liegen IPS-Displays vorne. Diese setzen sich deshalb in einigen Bereichen immer mehr durch. Für Videospiele waren die üblichen Reaktionszeiten von IPS-Panels bislang zu langsam – doch das Blatt hat sich in dieser Hinsicht gewendet. Dennoch verbauen viele Hersteller weiterhin lieber die TN-Technologie. Hinsichtlich der Farbtreue und der Blickwinkelstabilität haben die TN-Panels, gegenüber den IPS-Panels allerdings das Nachsehen.

Als Alternative zu diesen beiden Display-Varianten gibt es immer häufiger VA-Panels: Sie bieten eine bessere, fast schon vergleichbare Bildqualität wie die IPS-Modelle, kosten aber weniger. VA ist jedoch etwas langsamer als TN, wobei die Unterschiede sehr gering sind und für Casual-Gamer kaum wahrnehmbar. Diese sollten sich lieber auf eine ordentliche Bilddarstellung konzentrieren.

Nicht von Einzelwerten blenden lassen

Einzelne hochrangige Komponenten machen aber noch lange keinen guten Gaming-Monitor aus. Denn wenn sie nicht zusammenpassen, verläuft die eigentliche Leistung im Sande und das dargestellte Bild lässt dennoch zu wünschen übrig. Interessierte sollten sich hier also nicht von einzelnen Werten, die die Hersteller teilweise regelrecht überbetonen, blenden lassen. Wer sichergehen möchte, dass er auch auch langfristig mit seinem Monitor zufrieden ist, sollte im Idealfall immer mehrere Modelle ausprobieren und miteinander vergleichen. Was nicht gefällt, kann dann wieder zurückgeschickt werden.

Wir haben in mehreren Testrunden insgesamt 19 Gaming-Monitore getestet. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

AOC AG273QCG

Bei unserem Testsieger, dem AOC AG273QCG, kommt es nicht auf die Größe an. Er glänzt mit einer extrem hohen Bildwiederholrate von 165 Hertz und einer ultrakurzen Reaktionszeit von nur einer Millisekunde. Die Kombination aus Nvidias G-Sync, dem TN-Panel, sowie der hohen Helligkeit von 400 Candela pro Quadratmeter und einem wirklich zumutbaren Preis-Leistungsverhältnis, machen diesen Curved-27-Zoll-Monitor unschlagbar. Er kommt ohne Schnickschnack und Blendwerk daher, das bei manch anderem Hersteller ohnehin meist nur über Defizite hinwegtäuschen soll. Wer also einen wirklich guten Gaming-Monitor mit einem schönen Bild zu einem angemessenen Preis erwerben möchte, ist mit dem AOC AG273QCG gut beraten.

Auch gut

LG 32GK850F

Lieber ohne Kurven und vielleicht noch ein kleines bisschen günstiger? Der LG 32GK805F ist mit 31,5 Zoll etwas größer und außerdem mit einem VA-Panel ausgestattet. FreeSync ermöglicht zudem eine kleine Preisersparnis. Mit 144 Hertz ist dieses Modell in Sachen Bildwiederholrate nur etwas schwächer auf der Brust als der Kollege von AOC und die flotte Reaktionszeit ist mit einer Millisekunde sogar deckungsgleich.

Multi-Monitor-Ersatz

Samsung C49HG90

Ziemlich ungewöhnlich ist der Samsung C49HG90. Er bietet nämlich eine Diagonale von stolzen 49 Zoll im ultrabreiten 32:9-Format. Damit taugt der Monitor sogar als besserer Ersatz für den mittlerweile weit verbreiteten Dual-Screen-Betrieb, da keine störenden Rahmen die Darstellung trüben. Zeitgleich muss man nicht auf eine hohe Bildwiederholrate (144 Hz) verzichten. Außerdem handelt es sich um ein Curved-Design, das zusammen mit der guten Bildqualität für ein intensives Gaming-Erlebnis sorgt.

Doch im Prinzip handelt es sich bei der Auflösung »nur« um Full-HD, was auf der breiten Diagonale stellenweise ein unscharfes Bild ergibt. Außerdem müssen Spiele das ultraweite Bildformat unterstützen, da es ansonsten zu seltsamen, unvorteilhaften Verzerrungen kommt. Und wenig überraschend, verlangt der Hersteller einen hohen Preis für diesen Exoten.

Speed-King

Asus ROG Swift PG258Q

Wenn es um Schnelligkeit geht, bietet der Asus ROG Swift PG258Q die höchste Bild­wie­der­hol­fre­quenz von 240 Hertz und eine Reaktionszeit von nur einer Millisekunde! Für flüssige Bildabläufe sorgt hier die G-Sync.

Allerdings muss man für die hohe Geschwindigkeit einige Kompromisse eingehen: Die Displaydiagonale misst nur knapp 25 Zoll und auch die Auflösung ist mit lediglich 1.920 x 1.080 Pixeln (Full-HD) recht niedrig.

Gut & Günstig

Samsung C32JG52

Test Gaming-Monitor: Samsung C32JG52
Bei dem Samsung-Monitor müssen hier und da Abstrichte gemacht werden. Sein Preis überzeugt jedoch.

»Ich komme nur einmal die Woche zum Zocken« oder »Für Tochter/Sohn«? Der Samsung C32JG52 ist sicherlich kein High-End-Monitor, aber dennoch gut. Mit 144 Hertz kann er sogar mit dem deutlich teureren LG mithalten. Jedoch ist seine Reaktionszeit mit vier Millisekunden vergleichsweise träge. Für Gelegenheitsspieler oder auch als Geschenk für den Nachwuchs sind diese Werte aber vollkommen ausreichend. Der 32 Zoll große Bildschirm ist Curved und weist ein VA-Panel auf. Mit 300 Candela pro Quadratmeter liegt auch die Helligkeit durchaus im akzeptablen Bereich. Samsung entschied sich bei dem C32JG52 allerdings gegen eine Sync, was ihn für Pro-Gamer weniger attraktiv macht.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser FavoritAuch gutMulti-Monitor-ErsatzSpeed-KingGut & Günstig
Modell AOC AG273QCG LG 32GK850F Samsung C49HG90 Asus ROG Swift PG258Q Samsung C32JG52 Acer VG270U Asus ROG PG27VQ Dell Alienware AW3418DW HP HP 27xq Philips 326M6VJRMB/00 Asus ROG Swift PG27UQ AOC Agon AG271QX Samsung C24FG73 Acer Predator Z35P AOC AGON AG352QCX BenQ ZOWIE XL2735 Viewsonic XG2703-GS Asus ROG Swift PG279Q Asus MG 279Q
Test Gaming-Monitor: AOC AG273QCGTest Gaming-Monitor: LG 32GK850FTest Gaming-Monitor: Samsung C49HG90Test Gaming-Monitor: Asus ROG Swift PG258QTest Gaming-Monitor: Samsung C32JG52Test Gaming-Monitor: Acer VG270UTest Gaming-Monitor: Asus ROG PG27VQTest Gaming-Monitor: Dell Alienware AW3418DWTest Gaming-Monitor: HP HP 27xqTest Gaming-Monitor: Philips 326M6VJRMB/00Test Gaming-Monitor: Asus ROG Swift PG27UQTest Gaming-Monitor: AOC Agon AG271QXTest Gaming-Monitor: Samsung C24FG73Test Gaming-Monitor: Acer Predator Z35PGaming-Monitor-Test AOC AGON AG352QCXTest Gaming-Monitor: BenQ ZOWIE XL2735Test Gaming-Monitor: Viewsonic XG2703-GSTest Gaming-Monitor: Asus ROG Swift PG279QTest Gaming-Monitor: Asus MG 279Q
Pro
  • Bildwiederholrate
  • Geringe Reaktionszeit
  • G-Sync
  • Helligkeit
  • Gesamte Bedienung, inklusive Aufbau
  • FreeSync
  • VA
  • Geringe Reaktionszeit
  • Gute Bildwiederholrate
  • Ultraweite Bildfläche
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Freesync
  • Curved-Display
  • Gute Bildqualität
  • Sehr hohe Bildwiederholrate
  • 3D-Darstellung
  • Hohe Helligkeit
  • G-Sync
  • Rahmenlos
  • Solide Bildqualität
  • VA
  • Menüknopf unten in der Mitte
  • Übersichtliche Bedienung
  • Günstig
  • FreeSync
  • Geringe Reaktionszeit
  • Eigene Lautsprecher
  • G-Sync
  • Geringe Reaktionszeit
  • Bildwiederholrate
  • G-Sync
  • Stabil und massiv
  • Gute Leistung insgesamt
  • Viele Anschlüsse
  • Auch hochkant drehbar (Pivot)
  • FreeSync
  • Bedienknöpfe klassisch unten rechts
  • Preis
  • Geringe Reaktionszeit
  • Auflösung 4k UHD
  • VA
  • Viele Anschlüsse
  • Ultra-HD-Auflösung
  • Hohe Bildwiederholrate
  • HDR
  • G-Sync
  • Sehr hohe Bildqualität & Helligkeit
  • Hohe Bildqualität
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • Freesync
  • Günstiger Preis
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • Curved-Display
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Günstiger Preis
  • Hohe Bildqualität
  • Freesync
  • Curved-Display
  • Große Bildfläche
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Sehr hohe Auflösung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • G-Sync
  • Curved-Display
  • Große Bildfläche
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Freesync
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Hohe Auflösung
  • Niedrige Reaktionszeiten
  • Inklusive Sichtblenden & Kabelfernbedienung
  • Erschwinglicher Preis
  • Erstklassige Bildqualität
  • Hohe Blickwinkelstabilität
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Hohe Auflösung
  • G-Sync
  • Sehr gute Bildqualität
  • Hohe Blickwinkelstabilität
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Hohe Auflösung
  • G-Sync
  • Hohe Bildwiederholrate
  • Hohe Blickwinkelstabilität
  • Gute Ausstattung
  • FreeSync
Contra
  • Wenig intuitives Menü
  • Licht-Schatten-Effekte zu hell
  • Auflösung vergleichsweise niedrig
  • Nicht alle Spiele unterstützen das Bildformat
  • Hoher Preis
  • Mäßige Blickwinkelstabilität
  • Weniger natürliche Farben
  • "Nur" Full-HD
  • Kleinste Bildschirmdiagonale im Test
  • Ohne Sync
  • Standfuß sehr instabil und wackelig (Wandhalterungsoption vorhanden)
  • Kreuzschlitzschraubenzieher für Aufbau benötigt
  • Weder schwenk- noch höhenverstellbar
  • Wenig Anschlüsse
  • Ungeeignet für Gamer
  • Geringe Bildwiederholrate
  • Sehr wackelig
  • Lautsprecher viel zu leise
  • Weder schwenk- noch höhenverstellbar
  • Blurr-Effekt
  • Schlechtes Preis-Leistungsverhältnis
  • Billiger Rahmen
  • Verwirrende Bedienung
  • Umständlicher Aufbau
  • Format nicht konsolenkompatibel (schwarze Ränder)
  • Hoher Preis
  • Vergleichsweise schwache Bildwiederholrate
  • Überflüssige Lichtshow auf Rückseite
  • Standfuß verbraucht viel Platz in Relation zur Größe
  • Nachzieheffekt
  • Unrealistische Farben
  • Darstellungen weniger plastisch
  • Wenig Anschlüsse
  • Sehr niedrige Bildwiederholrate
  • Ohne Sync
  • Knarzender Rahmen
  • Preis
  • Hoher Preis
  • Hoher Stromverbrauch
  • Hoher Stromverbrauch
  • Ungleiche Helligkeitsverteilung
  • Mäßige Blickwinkelstabilität
  • "Nur" Full-HD
  • Standfuß nimmt viel Platz ein
  • Hoher Preis
  • Mäßige Blickwinkelstabilität
  • Anschlüsse schwer erreichbar
  • Relativ niedrige Auflösung
  • Niedrigerer Kontrast
  • Weniger natürliche Farben
  • Mäßige Blickwinkelstabilität
  • Mäßige Gammawerte
  • Ungleichmäßige Ausleuchtung
  • Mäßige Blickwinkelstabilität
  • Bildsynchronisation DyAc greift nicht immer
  • Hoher Preis
  • Umständliche Menübedienung
  • Ungünstige Position der Headset-Halterung
  • Stellenweise Nachzieheffekte
  • Teilweise Nachzieheffekte
  • Geringe Aussstattung
  • Teuer
  • Teilweise Nachzieheffekte
  • Moduseinstellungen könnten besser sein
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

  Technische Daten anzeigen

G-Sync oder FreeSync?

Im Segment der Gaming-Monitore machten in letzter Zeit vor allem zwei Technologien von sich Reden: G-Sync von Nvidia und Freesync von AMD. Beide Systeme sollen dafür sorgen, dass Videospiele durch eine bessere Kommunikation zwischen Grafikkarte und Monitor flüssiger laufen. Dazu wird die Bildwiederholfrequenz des Monitors kontinuierlich mit der Framerate synchronisiert, die die Grafikkarte gerade leistet. Das bedeutet: Rendert eine Grafikkarte ein Spiel mit 36 Frames pro Sekunde, arbeitet auch der Monitor mit 36 Hertz.

In der Praxis sorgt dies dafür, dass das oft sichtbare »Tearing«, also »zerrissene« Bildinhalte, nahezu komplett ausgemerzt werden. ComputerBase stellt die Vor- und Nachteile von G-Sync in einem ausführlichen Artikel vor; ein Vergleich von G-Sync und FreeSync findet sich beispielsweise bei PC Games Hardware.

Gaming-Monitor Test: Bester Gaming Monitor 2018
Gamer haben spezielle Anforderungen an ihre Monitore.

Das Problem: Vor allem G-Sync-Monitore sind durch die Notwendigkeit eines speziellen Chipsatzes in der Regel rund 150 bis 200 Euro teurer als vergleichbare Modelle ohne dieses Feature.

G-Sync-Modelle sind meist teurer

Außerdem handelt es sich bei G-Sync um eine proprietäre Technologie, die die Nutzung einer Nvidia-Geforce-Grafikkarte zwingend voraussetzt. Als Käufer eines G-Sync-Monitors bindet man sich somit an Nvidia. Für Konsolenspieler ist diese Funktion also absolut überflüssig.

Beim Konkurrenzsystem AMD Freesync handelt es sich hingegen um eine offene Technologie, für die AMD, anders als Nvidia, keine Lizenzgebühren von den Herstellern verlangt. Dadurch sind Freesync-Monitore meist etwas günstiger als ihre G-Sync-Pendants. Doch auch hier gilt der Grafikkarten-Zwang, denn auch Freesync funktioniert nur in Kombination mit den entsprechenden AMD-Radeon-GPUs.

Wer sich also nicht auf Grafikkarten eines bestimmten Herstellers angewiesen sein möchte oder ohnehin lieber auf seiner Playstation spielt, kann getrost auf diese Techniken verzichten – Hauptsache, es ist ein Monitor mit einer hohen Bildwiederholfrequenz. Auch ComputerBase empfiehlt als Alternative zu G-Sync und Freesync einen Monitor mit ab 144 Hertz Bildwiederholfrequenz.

Da die Technologien jedoch eine unbestreitbar flüssige Wiedergabe ermöglichen, besitzen alle bis auf zwei unserer Testkandidaten G-Sync oder Freesync.

So haben wir getestet

Alle Gaming-Monitore wurden sowohl an einem Windows-PC als auch an einer Konsole getestet. Es wurden jeweils zwei verschiedene Videospiele an der Konsole und zwei am PC gezockt. Um möglichst unvoreingenommen an die Sache heranzugehen, wurden die Gerätepreise erst nach dem Gaming-Test in Augenschein genommen.

Wichtig waren uns beim Spieletest vor allem ein sauberes und flimmerfreies Bild und eine unkomplizierte Bedienung. Großer Wert wurde auf realistische, satte Farben, gute Lichteffekte und eine flüssige Bilddarstellug gelegt. Allein die technischen Angaben liefern leider keine zuverlässige Aussage zu diesen Punkten. Wie so oft, hilft aus hier nur Ausprobieren. Für die Bewertung eines Gaming-Monitors sind die technischen Daten indes nicht unerheblich, denn nur so lässt sich abschätzen, ob man auch langfristig mit seinem Bildschirm zufrieden sein wird.

 Gaming-Monitor Test: Gaming Monitore Update 16 9
Sieben der acht neu getesteten Gaming-Monitore.

Da Kalibrierungen von den meisten Gamern zuhause nicht vorgenommen werden, haben auch wir bei unserem Test darauf verzichtet, für die Fotos haben wir alle Bildschirme auf 100 Prozent Helligkeit und 50 Prozent Kontrast gestellt. Über das Menü aller Bildschirme lassen sich diverse Modi auswählen. Bei sämtlichen Monitoren gab es mindestens drei Modi, zum Beispiel für Rollenspiele, Ego-Shooter oder Rennspiele. Andere Displays lieferten sogar deutlich mehr Voreinstellungsoptionen. Auch die Möglichkeit, ein Fadenkreuz einzublenden, ist keine Seltenheit.

Je nach Spielertyp können neben den Bildeigenschaften auch ergonomische Aspekte eine Rolle bei der Bewertung und Nutzbarkeit spielen. Sprich: Lässt sich der Monitor in der Höhe und Neigung verstellen? Kann man ihn drehen? Wie schwer ist das Gerät überhaupt, falls ich mal bei einem Freund zocken will? All diese und andere Fragen werden in unserem Test beantwortet.

 Gaming-Monitor Test: Aoc Ag273qcg

Unser Favorit: AOC AG273QCG

Der AOC Agon AG273QCG vereint alles, was sich Gamer von einem Monitor wünschen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Gaming-PC oder eine Konsole die Plattform der Wahl darstellt. Der AOC-Monitor macht überall eine gute Figur.

Unser Favorit

AOC AG273QCG

Der Agon AG273QCG eignet sich auch für ambitionierte Spieler und ist das derzeitige Flagschiff unter AOCs Elite-Gaming-Monitoren. Die Technik steht dabei deutlich teureren Modellen in nichts nach und auch der Preis bleibt zumindest in einem erträglichen Rahmen.

Neueste Technik an Bord

Da nicht jeder Spieler einen super teuren Gaming-PC oder eine der aktuellsten Top-Konsolen sein Eigen nennen kann, ist ein Monitor mit 4K-Auflösung auch gar nicht zwingend notwendig. Mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln ist das Bild nämlich immer noch scharf genug, damit kein Detail verloren geht. Die Bildwiederholrate von 165 Hertz sorgt für eine flimmerfreie Darstellung und mit 27 Zoll ist der AOC AG273QCG groß genug, damit man in jeder Situation den Überblick behält.

Hinzu kommt das Curved-Design, wodurch Spiele noch intensiver wirken können – vorausgesetzt natürlich, dass der Spieler diese Art der Darstellung auch für sich selbst als angenehm empfindet. Dank Nvidias G-Sync ist außerdem für eine flüssige Bildfolge ohne Ruckler oder Tearing (ein Zerreißen des Bildes) gesorgt. All diese Eigenschaften und Techniken sorgen in der Praxis für ein überaus flüssiges, beeindruckend detailliertes Bild, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Hohe Helligkeit und gute Farben

Doch damit nicht genug: Der Monitor bietet außerdem noch eine Helligkeit von 400 cd/m² und eine sehr hohe Farbraumabdeckung. In Verbindung mit den vorgefertigten Modi lassen sich Spiele aus jedem Genre in der dafür am besten geeigneten Einstellung anzeigen. Nebenbei verhindert der optionale Blaulichtfilter, dass die Augen beim Spielen zu schnell ermüden. Auf HDR muss man dabei zwar verzichten, das Kontrastverhältnis ist aber mit 1000:1 hoch genug, damit Details auch in sehr hellen und sehr dunklen Bildbereichen gut zu erkennen sind.

Viele Anschlüsse für jeden Einsatzzweck

Sowohl Konsole als auch Gaming-PC lassen sich über den HDMI-1.4-Anschluss oder den DisplayPort 1.2 mit dem AOC Agon AG273QCG verbinden. Beide Standards sind für einen Bildschirm mit 165 Hertz Bildwiederholfrequenz und QHD-Auflösung mehr als geeignet. Höhere Versionen werden eigentlich nur bei 4K-Monitoren benötigt oder wenn mehrere Bildschirme miteinander verbunden werden sollen.

Was uns sehr gut gefallen hat, ist der integrierte USB-Hub. Damit werden vier USB-3.0-Anschlüsse bereitgestellt, von denen einer sogar für das schnelle Aufladen von Smartphones und Tablets geeignet ist. Leider sind die Ports an der Rückseite nur schlecht zu erreichen, wodurch sich ein häufiges An- und Abstecken von Geräten etwas unkomfortabel gestaltet. Sehr schön jedoch ist, dass man kein extra Netzteil auf bzw. unter dem Tisch liegen haben muss, da dieses direkt im AOC Agon AG273QCG untergebracht ist.

Äußerlich farbig, aber nicht bunt

Ansprechendes Design und sinnvolle Features

Viele Hersteller verbinden Gaming-Zubehör mit einem kantigen Design und möglichst vielen verschiedenen Stilelementen, die am besten in allen Farben des Regenbogens leuchten. Hier sticht der AOC Agon AG273QCG positiv hervor, da er zwar auch auf ein ansprechendes Design in den Farben Schwarz und Rot mit metallischen Elementen setzt, aber dabei nicht so klobig wirkt wie viele Konkurrenten. Ein Ambilight lässt sich ebenfalls aktivieren, bei dem ein leuchtender Ring in verschiedenen Farben für die passende Stimmung sorgt. Dies ist sogar recht angenehm, da keine Leuchtstreifen im Blickfeld blenden oder durch ihr Flackern vom Spielgeschehen ablenken.

Das Bildschirmmenü ist über einen kleinen Joystick an der Unterseite in der Mitte erreichbar und bietet recht umfassende Einstellungsmöglichkeiten, insbesondere für den Einsatz in Spielen: Es lassen sich verschiedene Fadenkreuze auf dem Monitor einblenden, Timer können gestellt werden oder man kann sich die aktuelle Bildrate (Bilder pro Sekunde) anzeigen lassen.

Hinzu kommen noch Bildprofile für verschiedene Spielegenres, die hauptsächlich die Farb- und Helligkeitswerte verstellen. Zum Beispiel wird im Profil »FPS« (First Person Shooter) der Kontrast deutlich erhöht, um damit Gegner auch in dunklen Bereichen ausmachen zu können. All diese Optionen lassen sich direkt unten am Monitor einstellen, was sehr intuitiv von der Hand geht. Tatsächlich unterscheiden sich die verschiedenen Profile auch sichtbar voneinander, was bei vielen anderen Monitormodellen, die ebenfalls mit unterschiedlichen Modi werben, nicht wirklich der Fall ist.

Drehen, neigen, schwenken und in der Höhe verstellen

Der AOC AG273QCG steht stabil auf einem dreibeinigen Gestell aus Metall, das umfangreiche Anpassungen erlaubt. Der Monitor lässt sich nämlich recht weit drehen, neigen, schwenken und um bis zu elf Zentimetern in der Höhe verstellen. Auch die Pivot-Funktion, bei der sich der Monitor um 90 Grad hochkant drehen lässt, ist mit an Bord. Dadurch lässt sich der Bildschirm sehr flexibel einstellen und an unterschiedliche Aufstellorte anpassen – sehr schön!

Zudem wurde oben am Standfuß eine Art Henkel integriert, durch den sich das Gerät zum Beispiel beim Tragen zusätzlich mit einer Hand stabilisieren lässt.

Durch das Curved-Design wird das Blickfeld immer in derselben Entfernung zum Monitor gehalten. Sinn davon ist, dass man nicht so sehr von seiner Umgebung abgelenkt wird, da viel weniger davon in den Sichtbereich gelangt. Vor allem auf großen Monitoren lässt sich dadurch auch viel Hin- und Herblicken vermeiden, wodurch die Spielerfahrung noch intensiver wird. Allerdings ist das Curved-Design nicht jedermanns Sache. Auch hier gilt, dass es am besten ist, einen solchen Monitor vorher einmal auszuprobieren, um dann eine Entscheidung nach Maß fällen zu können.

Nachteile

Obwohl der AOC Agon AG273QCG bei weitem nicht der teuerste Monitor auf dem Markt ist, sind die derzeit verlangten rund 700 Euro dennoch nichts für den schmalen Geldbeutel.

Nichts für den schmalen Geldbeutel

Auf eine 4K-Anzeige und HDR muss allerdings verzichtet werden. Da für letztgenannte Funktionen ein High-End-Gaming-PC benötigt wird, der (im sowieso schon günstigeren) Selbstbau zusätzlich noch einmal mindestens 1500 Euro kostet, sind die meisten Zocker mit dem AOC trotzdem sehr gut bedient.

AOC AG273QCG im Testspiegel

Auch andere Redaktionen haben sich den AOC AG273QCG angesehen und kommen zu einem ähnlichen Schluss wie wir.

Die Display-Experten von Prad (03/2019) haben sich unseren Favoriten genau angesehen. Die Empfehlung für Spieler fällt dabei eindeutig aus:

»Als Gaming-Monitor gibt sich der AOC allerdings keine Blöße. Mit einer extrem niedrigen Gesamtlatenz von nur 2,8 ms, einer hohen möglichen Aktualisierungsrate von 165 Hz und sämtlichen anderen Gaming-Tools befriedigt das Display auch sehr anspruchsvolle Zocker und kann hier zu den Besten der Besten gezählt werden.«

Nur vom Preis ist Prad weniger angetan, sieht diesen aber in Anbetracht der Funktionen als sehr ehrgeizig. Zudem ist der AOC AG273QCG mittlerweile schon deutlich günstiger zu haben:

»Insgesamt ist der AOC ein reines Gaming-Display. Das hat allerdings auch seinen Preis. Mit derzeit 799 € ist das Gerät nicht gerade ein Schnäppchen. Verglichen mit anderen Monitoren, die eine ähnliche Performance zeigen, ist der Preis ambitioniert. »

Und auch bei PC Welt (03/2019) zeigen sich die Tester vom AOC AG273QCG begeistert, lassen sich aber auch einen kleinen Seitenhieb auf den Preis nicht nehmen:

»Der Agon AG273QCG ist ein sehr guter Gaming-Monitor, der sich dank der hohen Bildwiederholrate von 165 hertz vor allem für FPS-Spiele eignet. Mit seinem sehr reaktionsfreudigem TN-Panel und der WQHD-Auflösung macht der Curved-Monitor natürlich auch in allen anderen Gaming-Sparten eine gute Figur. Der 27-Zöller gefällt zudem mit seinem Design und den ergonomischen Einstellmöglichkeiten. Diese überzeugende Qualität lässt sich AOC allerdings teuer bezahlen. Der Gaming-Bildschirm ist erst ab einem Straßenpreis von satten 750 Euro zu haben. »

Unsere Kollegen bei Gameswelt (02/2019) schließen sich dieser Einschätzung an:

»Mit dem AGON AG273QCG hat AOC ein richtig schickes Flaggschiff ins Rennen geschickt, das dank des Curved Designs vor allem Freunden von Open-World-Action mit potenter Grafikkarte aus der RTX-Reihe schmecken dürfte. Neben der hohen Bildrate und der schnellen Reaktionszeit überzeugen die zahlreichen Einstellungen, die gute Ergonomie und das schlanke, schicke Design.«

Sie zeigen sich aber ebenfalls vom Preis nicht angetan und sehen hier die teure G-Sync-Lizenz von Nvidia als Hauptverantwortlichen:

»Der Preis ist allerdings saftig, was nicht zuletzt am teuren G-Sync-Modul liegt. Negativ fiel lediglich eine leichte Aufhellung am oberen Rand auf, das aber auch nur bei schwarzem Hintergrund im abgedunkelten Raum. Beim Zocken war davon nichts zu sehen. Schönes Teil, beim Test zu Metro Exodus hatten wir viel Freude an dem Gerät.«

Alternativen

Passionierte Gamer haben eine Menge Auswahl. Während wir uns bei unserem Favoriten vor allem auf die Kombination aus sehr guten Bildeigenschaften, hoher Gaming-Leistung und einem ausgeglichenen Preis-Leistungs-Verhältnis konzentriert haben, können je nach Vorliebe auch durchaus unsere Alternativen infrage kommen. Die sind teilweise nicht nur günstiger, sondern setzen auch sonst andere Schwerpunkte.

Auch gut

LG 32GK850F

Der LG 32GK850F ist nicht nur günstiger als unser Favorit, sondern mit 31,5 Zoll auch um einiges größer. Mit seiner WQHD-Auflösung, einer Bildwiederholrate von 144 Hz und AMDs Freesync sind zudem alle Eigenschaften vorhanden, die einen guten Gaming-Monitor ausmachen. Hinzu kommt ein stufenlos einstellbarer Standfuß, der für eine gute Ergonomie sorgt.

Hell, bunt und kontrastreich

In der Praxis ist die Bildqualität des LG nicht von schlechten Eltern. Die maximale Helligkeit fällt mit 400 cd/m² recht hoch aus und der Kontrast ist ebenfalls sehr gut. Im Test haben uns die Farben gut gefallen, wobei das ein oder andere Detail nicht ganz so gut rüber kam wie bei unserem Favoriten. Die Farbwiedergabe wirkte in manchen Titeln etwas comichaft und schattige Bereiche werden etwas zu hell dargestellt. Während Inhalte am PC dennoch überzeugen konnten, zeigten sich Spiele auf einer Konsole weniger plastisch.

Neben dem LG-typischen Design in rot, können auch die vielen Anschlüsse überzeugen. Jeder Stecker kann einfach von hinten in den Rückseite des LG 32GK850F gesteckt werden, wodurch lästiges verbiegen von Kabeln und Fingern vermieden wird. Der gesamte Aufbau wirkt zudem sehr robust, was sich schon beim Zusammenbau durch angenehme und beruhigende Klickgeräusche bemerkbar macht.

Das Menü könnte besser sein

Der Menüknopf ist als Joystick unterhalb des Bildschirms in der Mitte verbaut. Der lässt sich problemlos erreichen, das Menü selbst ist aber sehr fummelig geraten. Nach etwas Eingewöhnung lässt sich zwar jede gewünschte Option finden, das haben aber andere Hersteller schon besser gemacht. Wer ein größeres Bild möchte, das zudem nicht Curved ist, ist beim LG gut aufgehoben. Alle anderen greifen aber besser zu unserem Favoriten, dem AOC 273QCG.

Multi-Monitor-Ersatz

Samsung C49HG90

Wieso sollte man sich zwei Monitore kaufen, wenn man sich auch den Samsung C49HG90 zulegen kann? Mit einer Breite von rund 1,20 Metern gibt der Ultra-Widescreen-Monitor eine ungewöhnliche, aber dennoch beeindruckende Figur auf dem Schreibtisch ab. Mit einer Diagonale von stolzen 49 Zoll im 32:9-Format ersetzt dieses Gerät quasi zwei Full-HD-Monitore. Neben der exorbitanten Breite ist die Tiefe des Bildschirms recht üppig, denn die beläuft sich aufgrund des Curved-Designs auf satte 40 Zentimeter. Ein großer Schreibtisch ist hier also Pflicht!

Samsung verbaut ein VA-Panel, welches wiederum die selbstentwickelte QLED-Technik nutzt. Im Vergleich zu den weit verbreiteten LED-Varianten, soll das eine deutlich bessere Bildqualität ermöglichen. In der Praxis wirkt das Bild relativ natürlich und neutral. Auch die Helligkeits- und Kontrastwerte sind überdurchschnittlich hoch, was insgesamt für eine tatsächlich respektable Darstellung sorgt. Nur die vergleichsweise geringe Auflösung von 3.840 x 1.080 Pixeln macht sich auf der breiten Bilddiagonale bemerkbar, denn die Darstellung wirkt dadurch leicht unscharf.

In Sachen Spieletauglichkeit enttäuscht der Samsung C49HG90 nicht: Er beherrscht eine Bildwiederholrate von standesgemäßen 144 Hertz, eine Reaktionszeit von nur einer Millisekunde und auch die Bildsynchronisation Freesync ist vorhanden. Die Wiedergabe ist deshalb schön flott und flüssig. Zusätzlich gibt es noch vordefinierte Bildprofile für verschiedene Spielgenres, die sich über das On-Screen-Menü aktivieren lassen. Dort lassen sich aber nicht nur weitere Bildeinstellungen vornehmen, sondern zudem Optionen, welche das Input-Lag, also die Eingabeverzögerung, reduzieren sollen.

Die krasse Bilddiagonale ermöglicht es, vier Fenster parallel nebeneinander zu öffnen, was sich positiv auf die Produktivität auswirken kann. Manch einen könnte dies aber selbstverständlich eher ablenken. Wie immer kommt es auf den individuellen Benutzer an.

Außerdem stören keine hässlichen Rahmen die Bildwiedergabe, die bei einem Dual-Monitor-Aufbau immer im Blickfeld sind. Doch Spiele müssen das 32:9-Bildformat unterstützen. Wenn dies der Fall ist, ist das Spielerlebnis nämlich geradezu vortrefflich. Sollte der Titel jedoch nicht kompatibel zum Format ist, kommt es zu unschönen Bildverzerrungen, weil die Inhalte nicht korrekt skalieren. Wieder andere Games unterstützen zwar das Format, sind aber nicht zu 100 Prozent darauf optimiert: So befinden sich Elemente der Spieloberfläche, wie zum Beispiel die Minikarte oder die Munitionsanzeige, in den unteren Ecken, was ein ständiges Drehen des Kopfes bedeutet. Das kann nach einiger Zeit recht anstrengend sein.

Auch wenn der Preis für den Samsung C49HG90 recht überzogen ist, so bietet er doch einige Dinge, die andere Monitore nicht bieten können.

Speed-King

Asus ROG Swift PG258Q

Der Asus ROG Swift PG258Q bietet eine native Bildwiederholfrequenz von rasanten 240 Hertz! Damit ist der Asus-Monitor das schnellste Modell im Test. Dies macht sich auch abseits von schnellen Spiele-Genres wie Shootern oder Rennsimulationen bemerkbar. Die G-Sync sorgt dabei stets für eine flüssige Darstellung ohne unschöne Bildfehler.

Obwohl die folgende Funktion nicht mehr allzu gefragt ist: Der Bildschirm beherrscht die 3D-Darstellung (Nvidia 3D Surround), sofern man sich auch die entsprechenden Brillen zulegt. Außerdem ist dann die Bildwiederholfrequenz auf 144 Hertz begrenzt.

Asus setzt ein TN-Panel ein. Wie bereits erwähnt, schaltet es unglaublich schnell, jedoch wirken die Farben deshalb weniger kräftig und teilweise auch unrealistisch. Außerdem ist der Bildschirm recht blickwinkelabhängig. Viel besser steht es dafür um die Helligkeit des Displays, die mit 400 cd/m² auf einem guten Niveau ist. Auch den guten Kontrast und die gleichmäßige Ausleuchtung sollten wir an dieser Stelle loben.

Folgende Kompromisse müssen bei unserem Speed-Star allerdings eingegangen werden: Die Display-Diagonale beträgt nur 24,5 Zoll, während sich die Auflösung auf lediglich 1.920 x 1.080 Pixel beläuft. Das hebt sich in Relation zur kleineren Bildfläche zwar gegenseitig recht gut auf, jedoch wirken Inhalte, im Vergleich zu den anderen Testmodellen, bei weitem nicht so detailreich.

Gut & Günstig

Samsung C32JG52

Test Gaming-Monitor: Samsung C32JG52
Bei dem Samsung-Monitor müssen hier und da Abstrichte gemacht werden. Sein Preis überzeugt jedoch.

Der Samsung C32JG52 ist zwar nicht der günstigste Monitor im Test, bietet aber zu einem niedrigen Preis spieletaugliche Merkmale, auf die man nicht verzichten möchte. Das Design ist eher zurückhaltend, was aber positiv bewertet werden darf. Mit einer Bildiagonale von 32 Zoll und Curved-Display stehen nämlich die offensichtlichen Eigenschaften im Vordergrund. Auf Ergonomiefunktion wie verstellbare Höhe oder das Neigen und Schwenken, muss man allerdings verzichten.

Was Samsung an der einen Stelle spart, gibt es in Form eines VA-Panels mit tollen Farben und vielen Details wieder aus. Für eine QHD-Auflösung reicht es ebenfalls, wobei die Videoqualität solide ist. Mit einem HDMI-Anschluss und einem DisplayPort ist außerdem das Nötigste vorhanden, um einen PC oder eine Konsole mit dem Monitor zu verbinden. Mehr braucht es eigentlich auch nicht. Die Helligkeit fällt mit 300 cd/m² allerdings etwas niedriger aus und auch die Reaktionszeit ist mit vier Millisekunden deutlich höher.

Den günstigen Preis merkt man dem Samsung C32JG52 zudem beim Aufbauen an. Obwohl der Standfuß recht groß ist, sorgt er dennoch nicht für einen stabilen Halt. Trotz der zwei Schrauben, die zum Befestigen des Fußes am Bildschirm benötigt werden, ist der Plastikständer wirklich ziemlich wackelig. Dafür ist die Farbgebung in »Bleimetallic« zeitlos und das Menü lässt sich leicht über einen Knopf in der Mitte unter dem Monitor aufrufen, sodass der Arm nicht gleich lahm wird.

Wem unser Favorit zu teuer ist, der kann mit dem Samsung viel Geld sparen.

Außerdem getestet

Nicht wirklich für Gamer geeignet ist der Acer VG270U. Von allen Geräten, die getestet wurden, ist dieser zwar der preisgünstigste, mit seinen 75 Hertz in Sachen Bildwiederholrate jedoch auch der langsamste. 75 Hertz sind natürlich nicht schlecht, für heutige Maßstäbe jedoch weit abgeschlagen hinter anderen Modellen. Das IPS-Panel sorgt zwar dafür, dass das Bild auch aus einem unkonventionellen Blickwinkel stabil bleibt, jedoch gilt diese Panel-Technologie als die mit der geringsten Geschwindigkeit. Inzwischen werden allerdings immer mehr IPS-Panel mit besserer Leistung produziert.

Die enorm kurze Reaktionszeit von einer Millisekunde und die im Acer VG270U verbaute FreeSync lassen den 27-Zoll-Monitor trotz einiger Schwächen noch in die Rubrik »Gaming-Monitor« rutschen. Schnäppchenjäger sollen aber auch bedenken, dass sich das Gerät sich nicht in der Höhe verstellen lässt und auch nicht schwenk- oder neigbar ist. Der Standfuß ist sehr wackelig und im Bild waren teilweise Nachzieheffekte feststellbar. Zwar ist schön, dass der Monitor eigene Lautsprecher integriert hat, jedoch sind diese so leise, dass man schon fast in einer bibliothekenähnlichen Umgebung spielen müsste, um auch nur im Ansatz zu verstehen, was sich auf dem Bildschirm akustisch abspielt. Dass die Bedienung des Acer VG270U auf der Rückseite recht weit oben erfolgt, lässt den zwangsläufig ausgestreckten Arm schnell ermüden. Außerdem werden Linkshänder benachteiligt, da die Knöpfe auf der rechten Seite angesiedelt sind.

Bei 165 Hertz Bildwiederholrate, einer Millisekunde Reaktionszeit, einem 27 Zoll-Curved-Bildschirm, einer WQHD-Auflösung und der genutzen G-Sync könnte man annehmen, dass der Asus ROG PG27VQ der Star unter den getesteten Gaming-Modellen ist. Leider blieb es im Test jedoch bei den guten Werten auf dem Papier, denn mit dem Asus hatten wir nur wenig Vergnügen. Begonnen beim nervigen Aufbau und einer verwirrenden Bedienbarkeit, über billige und schlecht verbauten Komponenten, bis hin zu einem hohen Einkauspreis, kann für diesen Monitor keine Empfehlung ausgesprochen werden.

Das Design ist klobig und im Verhältnis zum gekurvten 27-Zoll-Bildschirm nimmt der protzige Standfuß unnötig viel Platz ein. Obwohl das Gerät ziemlich dick und schwer ist, hielt man es nicht für nötig, dafür zu sorgen, das Netzteil direkt im Monitor zu integrieren. Blur-Effekte und zum Teil schwache Distanzdarstellungen mindern das Videospielvergnügen weiter.

Dell Alienware AW3418DW

Der Dell Alienware AW3418DW bietet ein farbechtes, blickwinkelstabiles IPS-Panel – in Sachen Bildqualität können ihm die anderen Testkandidaten also kaum etwas vormachen. Doch die Reaktionszeit von vier Millisekunden und die Bildwiederholfrequenz von nur 100 Hertz sind durchaus ausbaufähig. Das rund 12-Kilo-Monster kommt mit einem 34-Zoll-Curved-Display ins Wohnzimmer gekracht und bringt auch gleich Nvidias G-Sync mit.

Der abrissbirnensichere Monitor gibt Farben solide wieder und hat erfreulich viele Anschlüsse. Konsolenspieler werden mit dem platzfressenden Gerät aber dennoch nicht glücklich, denn das Format ist nicht konsolenkompatibel – das heißt in diesem Fall: schwarze Balken an den Bildrändern. PC-Gamern jedoch, die sich bereits an Nvidia gebunden haben und die vergleichsweise lahme Reaktionszeit verschmerzen können, fahren mit dem Dell Alienware AW3418DW sicher gut.

Für gemischte Gefühle sorgte der HP 27xq. Einerseits kann sich die hohe Bildwiederholrate von 144 Hertz absolut sehen lassen und auch die flotte Reaktionszeit ist mit einer Millisekunde absolute Spitzenklasse, doch Nachzieheffekte und grotesk anmutenden Farben relativierten die ansonsten positiven Eindrücke. Zu diesen gehört neben einem TN-Panel auch die herrlich flüssige FreeSync und die so genannte »Pivot«-Funktion, welche ermöglicht, dass der Monitor als Ganzes (wie ein Bild an der Wand) gedreht werden kann und somit im Hochformat steht. Letztere Option ist für die meisten Gamer jedoch eher unsinnig, es sei denn, sie spielen gerne »Icy Tower«.

Philips 326M6VJRMB/00

So viel Sand und keine Förmchen: Der Philips 326M6VJRMB/00 ist der einzige getestete Gaming-Monitor mit einer 4K UHD Auslösung. Das mag für manch einen erst einmal toll klingen, doch was bringen einem die 4K, wenn sie mit nur 60 Hertz Bildwiederholfrequenz und lahmen vier Millisekunden Reaktionszeit arbeiten müssen? Richtig: Nicht allzu viel.

Dennoch könnte der ein oder andere Spieler sich von den zahlreichen Pluspunkten des 31, 50-Zollers durchaus überzeugen lassen. Denn der Aufbau ist simpel und intuitiv und der Monitor ist mit einem VA-Panel und sogar eigenen Lautsprechern ausgestattet. Er hat auch viele Anschlüsse und ist mit 400 cd/m² wirklich schön hell. Über die leichten Nachzieheffekte und den unpraktisch platzierten Bedienknopf lässt sich unter Umständen also hinwegsehen. Für Konsolenspieler interessant: Auf eine Sync wurde beim Philips 326M6VJRMB/00 komplett verzichtet.

Der Asus ROG Swift PG27UQ war unser alter Testsieger und lässt sich wohl als eines der aktuellen Spitzenmodelle im Gaming-Segment bezeichnen. Denn er ist einer der wenigen Modelle, der bei einer ultrahohen Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel eine rasante Bildwiederholrate von 144 Hertz bietet. Zusätzlich bügelt die Bildsynchronisationstechnik Nvidia G-Sync die Wiedergabe zusätzlich glatt. Für eine noch realistischere Darstellung sorgt außerdem zuschaltbares HDR (High Dynamic Range). Auch die allgemeine Bildqualität kann definitiv überzeugen, besonders hervorzuheben ist die hohe Helligkeit. Der Monitor hat aber noch einiges mehr zu bieten, was Gamer-Herzen höher schlagen lässt.

Nur bittet der Hersteller ordentlich zur Kasse und in Sachen Stromverbrauch verhält sich der Monitor nicht gerade mustergültig. Außerdem brauchen Sie auch einen leistungsstarken und damit auch teuren Gaming-PC, damit eine flüssige Wiedergabe gegeben ist.

Wer keinen mehrere tausende Euro teuren Gaming-PC besitzt, aber dennoch mit hohen Bildraten in einer relativ hohen Auflösung zocken will, greift am besten zum AOC Agon AG271QX. Er stellt Inhalte in WQHD dar, also in 2.560 x 1.440 Pixel, was ein deutlich klareres Bild als nur Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) ergibt. Und da AOC auf die Bildsynchronisation Freesync setzt, bleibt der Preis auch recht niedrig. Größere Abstriche müssen Sie kaum machen: Die Bildqualität kann überzeugen und die Bildwiederholfrequenz liegt bei flotten 144 Hertz. Die Reaktionszeit des Displays ist sogar geringer als beim Testsieger.

Dafür ist das TN-Panel aber auch nicht allzu blickwinkelstabil und die Helligkeit fällt etwas ungleichmäßig aus. Dennoch: So viel Ausstattung zu diesem Preis gibt es kaum anderswo.

Für Sparfüchse eignet sich auch der Samsung C24FG73. Auch dieses Modell bietet 144 Hertz, umfangreiche Ergonomiefunktionen und dank der hauseigenen QLED-Technik eine gute Bildqualität. Auch die Reaktionszeit ist mit einer Millisekunde durchaus spieltauglich. Außerdem handelt es sich um einen Bildschirm im Curved-Design, der einen noch etwas besser ins Spielgeschehen eintauchen lässt.

Mit einer Bilddiagonale von 24 Zoll ist der Samsung zwar nicht der größte Monitor, doch in Kombination mit der ebenfalls nicht allzu hohen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln ergibt sich dennoch ein recht scharfes Bild. Eins ist uns aber aufgefallen: Der Standfuß nimmt recht viel Platz auf dem Schreibtisch ein.

Wer einmal mit über 60 Hertz gezockt hat, will so schnell nicht mehr davon weg – und der Acer Predator Z35P bietet gleich 120 Hertz. Das Bild ist in allen Spielsituationen gestochen scharf, hell und sauber ausgeleuchtet. Unscharfe Bewegungen und Tearing werden dank Nvidias G-Sync-Technik in allen Spielen auf ein Minimum reduziert. Außerdem bietet der Acer-Monitor ein Curved-Design, das Spieler noch intensiver in die virtuellen Welten versetzt – Stichwort Immersion. Eindruck schinden auch die üppige Displaydiagonale von sagenhaften 30 Zoll und die QHD-Auflösung. Und auch der restliche Ausstattungsumfang stimmt: Der Acer Predator Z35P lässt sich gut einstellen und es sind genügend Anschlüsse vorhanden. Eine hochwertige Verarbeitung inklusive Aluminium-Standfuß runden den guten Eindruck ab. Einziger Wermutstropfen ist der nicht gerade günstige Preis.

Wenn Sie keine Nvidia-Geforce-Grafikkarte besitzen, um die Bild­syn­chro­ni­sa­tions­tech­nik G-Sync zu nutzen, ist der AOC Agon AG352QCX eine fast ebenbürtige Alternative. Er bietet fast den gleichen Funktionsumfang wie unser Favorit, inklusive Curved-Design, setzt aber auf Freesync, das von AMD-Radeon-Grafikkarten angesteuert werden kann. Tatsächlich bietet der AOC-Monitor mit 200 Hertz eine recht hohe Bildwiederholfrequenz, dafür ist die Auflösung aber etwas geringer.

BenQ ZOWIE XL2735

Test Gaming-Monitor: BenQ ZOWIE XL2735

Keine Preise gefunden.

Der BenQ Zowie XL2735 bietet eine hohe Bildwiederholfrequenz von 144 Hertz, eine hohe Auflösung und ein flottes, dafür aber nicht ganz so farbintensives TN-Panel. Für eine flüssige Bildwiedergabe kommt die hauseigene Technik namens DyAc zum Einsatz, die aber nicht so weitreichend eingreift wie Freesync oder G-Sync. Im Lieferumfang befinden sich außerdem abnehmbare, seitliche Klappen zum Schutz vor Lichteinstrahlung sowie eine kabelgebundene Fernbedienung, um zwischen Profilen umschalten zu können.

Der Viewsonic XG2703-GS bietet ein farbechtes, blickwinkelstabiles IPS-Panel – in Sachen Bildqualität können ihm die anderen Testkandidaten also kaum etwas vormachen. Doch auch die restliche Ausstattung stimmt: Die Auflösung beträgt 2.560 x 1.440 Pixel, die Reaktionszeit vier Millisekunden und die Bildwiederholfrequenz sogar schnelle 165 Hertz – G-Sync ist ebenfalls mit an Bord. Die tolle Panel-Qualität hat allerdings ihren Preis: Der 27-Zoller ist ziemlich teuer.

Asus ROG Swift PG279Q

Der Asus ROG Swift PG279Q mit G-Sync hat zwar eine höhere Auflösung als unsere Empfehlung Asus ROG Swift PG258Q, aber weniger Anschlüsse und eine deutlich geringere Bildwiederholrate. Im Gegensatz zum PG258Q hat er ein blickwinkelstabileres ISP-Panel und ist damit auch für Office-Arbeiten und Bildbearbeitung geeignet. Mit einem Preis von fast 800 Euro finden wir ihn aber sehr teuer.

Deutlich günstiger ist die FreeSync-Variante Asus MG279Q. Er kommt mit der selben Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln und ebenfalls einem blickwinkelstabilen ISP-Panel. Gute Anschlussmöglichkeiten und eine tolle Verarbeitung machen ihn für alle interessant, die ihn nicht ausschließlich für Gaming verwenden. Dafür muss man allerdings einige Abstriche bei der Reaktionszeit in Kauf nehmen.

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Kommentare

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cantas
cantas

wieviel hat euch eigentlich acer bezahlt für diese grandiose meinung? Mein Kumpel hat sich diesen Monitor gekauft und es ist für alle Spiele so ziemlich ungeeignet

Caozz Esco
Caozz Esco

Einmal 21:9 und nie wieder was anderes

Nikolas Henß
Nikolas Henß

Zu groß um konzentriert Spielen zu können, dann lieber bei 27 Zoll bleiben.
Benutze selber nen Acer Predator und möchte ihn nicht mehr missen

Maximilian Weinsberger
Maximilian Weinsberger

Vor 2 wochen gekauft ;D

Dennis Korschin
Dennis Korschin

Habe denn pg348q Asus bin begeistert

Dany Quade
Dany Quade

hatte den auch als der neu war die spiele hatten das nicht alle unterstützt deswegen bin ich nachher auf 4k 16:9 28 zoll umgestiegen 😀

Dennis Korschin
Dennis Korschin

Jetzt unterstützten alle Spiele 21:9 Format vielleicht die ganz alten Titel habende nicht das stimmt

Christian Hörhammer
Christian Hörhammer

cooler monitor aber viel zu breit zum ordentlichen zocken ^^

Daniel Bruck
Daniel Bruck

Klappt das mit fenstern nebeneinander wie mit 2monitoren? Bin auch am überlegen..

Markus Krammer
Markus Krammer

Sowas würde ich gern als Zocker testen

Michael Jansen
Michael Jansen

Dann kauf ihn online 14 Tage testen oder danach behalten