Gimbal Test: Gimbals September2021 Aufmacher
test
Letztes Update: 17.9.2021

Der beste Gimbal

Wir haben 16 Gimbals getestet. Der beste für die meisten ist der DJI OM 5. Im Gegensatz zum schon sehr guten Vorgänger DJI OM 4 ist der OM 5 noch leichter und kompakter und hat jetzt einen ausziehbaren Verlängerungsstab integriert. Geblieben ist die innovative Magnethalterung für das Smartphone. Darüber hinaus erlaubt der Gimbal recht wackelfreie Aufnahmen, ist unkompliziert im Handling und bietet nützliche Zusatzfunktionen. Wer Gimbal und Kamera als Einheit im Miniaturformat bevorzugt, sollte sich den DJI Osmo Pocket 2 ansehen.

Jochen Wieloch
begeistert sich nicht nur für Drohnen und ultra­hoch­auf­lösende Aufnahmen aus der Luft, sondern auch für viele weitere Themen aus dem Bereich der Unterhaltung­s­elektronik. Der Germanist ist Spezialist für Flachbildfernseher und schreibt unter anderem für Audiovision, i-fidelity und Auto Bild Klassik.
Letztes Update: 17. September 2021

Mit dem DJI OM 5 haben wir einen neuen Gimbal getestet, der den Vorgänger DJI OM 4 vom Thron des Testsiegers stößt.

29. Juni 2021

Mit dem Zhiyun Smooth-Q3 haben wir einen neuen Gimbal getestet. Die Ausstattung ist gut, der Bedienkomfort hoch, die Bewegungskompensation hinkt unseren Empfehlungen allerdings minimal hinterher.

13. November 2020

Wir haben zwei neue Gimbals getestet. Der DJI OM 4 ist unser neuer Testsieger, der DJI Osmo Pocket 2 ist als Mischung aus Kamera und Gimbal ebenfalls eine neue Empfehlung.

31. Juli 2020

Wir haben zwei neue Gimbals getestet. Der Hohem iSteady X ist eine ausgereifte und zuverlässige Empfehlung.

18. November 2019

Mit dem GoXtreme GX1 von Easypix haben wir einen neuen Gimbal getestet, der eine Empfehlung eingeheimst hat.

10. Oktober 2019

Wir haben zwei neue Gimbals getestet. Der DJI Osmo Mobile 3 setzt sich an die Spitze und löst den Vorgänger DJI Osmo Mobile 2 ab. Mit dem FeiyuTech VLOG Pocket haben wir zudem eine neue Empfehlung.

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Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Smartphones und Action-Cams machen dem klassischen Camcorder zunehmend das Leben schwer. Beide Gerätetypen sind kompakt und passen in jede Tasche, das Smartphone hat man ohnehin immer dabei. Da verwundert es nicht, dass immer mehr Filme vom Sommerurlaub, der Schulentlassungsfeier oder dem runden Geburtstag mit Mobiltelefon oder Action-Cam gedreht werden.

FullHD-Auflösung unterstützen inzwischen so gut wie alle der kleinen mobilen Alleskönner, die UHD-Auflösung entwickelt sich gar zum Standard. Einziges Manko: Während ein schwerer Camcorder satt in der Hand liegt und mitunter über eine optische Bildstabilisierung verfügt, sind Schwenks und Bewegungen mit Smartphones und Action-Cams häufig ein schwieriges Unterfangen. Bildstabilisatoren sucht man oft vergeblich, und die sehr leichten und kleinen Geräte reagieren anfällig auf jede unruhige Handbewegung.

An dieser Stelle kommen die so genannten Gimbals ins Spiel. Sie gleichen Bewegungen in bis zu drei Achsen aus und sollen mehr Ruhe in den Film bringen. Während sich einige Gimbals ausschließlich für Action-Cams eignen, lässt sich inzwischen jeder Smartphone-Gimbal auch für Action-Cams verwenden. Möglich macht dies eine Adapterplatte, die es günstig als Zubehörteil gibt. Der DJI Osmo Pocket 2 stellt in unserem Test eine Ausnahme dar: Der Gimbal hat eine eigene Kamera integriert und ist nicht größer als ein Schokoriegel.

Wir haben 16 Gimbals zu Preisen zwischen 90 und 350 Euro getestet, davon sind neun derzeit noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

DJI OM 5

Test  Gimbal: DJI OM 5
Viele Funktionen, super Bedienkomfort, integrierter Verlängerungsstab, Magnethalterung und Faltmechanismus: Der DJI OM 5 ist der Branchen-Primus.

Der neue DJI OM 5 hat jetzt einen ausziehbaren Verlängerungsstab integriert. Außerdem ist er leichter und kompakter. Zudem verfügt er über eine clevere Magnethalterung für das Smartphone und ist griffig, gut verarbeitet, faltbar und ein Garant für ruhige Aufnahmen. Deshalb sollte der Gimbal in keinem Reisegepäck mehr fehlen, wenn man mit dem Smartphone beeindruckende filmische Erinnerungen festhalten möchte. Per Joystick lässt sich die Kamera drehen und schwenken, über einen Schiebeschalter hat man Zugriff auf die Zoomfunktion. Besser geht’s fast nicht.

Auch gut

FeiyuTech VLOG Pocket

Gimbal Test: Feiyu Tech Vlog 3 Axis Handheld Gimbal Stabilizer Black 869980
Der faltbare VLOG Pocket von FeiyuTech überzeugt bei Handling und Bewegungsglättung.

Auch der FeiyuTech VLOG Pocket benötigt im zusammengefalteten Zustand nicht viel Platz. Die Bedienung des Gimbals ist unkompliziert, alle gängigen Smartphones finden in der Halterung Platz. Akkulaufzeit und Handling verdienen ebenso Lob wie die ordentliche Bewegungskompensation. Über die App »Feiyu ON« kann man aus Videos und Fotos deutlich mehr herausholen, hier ist vor allem der praktische virtuelle Joystick positiv hervorzuheben.

Für Smartphone & Action-Cam

GoXtreme GX1

Gimbal Test: Goxtreme Gx1 Gimbal Elektrisch Schwarz Bluetooth Inkl Handschlaufe Inkl Smartphonehalter Inkl Tasche Fuer Smartph 1996251
Wer sowohl mit Smartphone als auch mit Action-Cam einen guten Gimbal sucht, wird beim GoXtreme GX1 fündig.

Der GoXtreme GX1 von Easypix richtet sich gleichermaßen an Smartphone- und Action-Cam-Filmer, denn die Adapterplatte für Mini-Camcorder gehört zum Set dazu. Praktisch: Der Gimbal fungiert als Powerbank und stabilisiert bewegte Aufnahmen über drei Achsen. Der Bedienkomfort ist hoch, die Bewegungsstabilisierung kann sich sehen lassen.

Gimbal und Kamera in einem

DJI Osmo Pocket 2

Test  Gimbal: DJI Osmo Pocket 2
Kleiner und leichter ist fast nicht möglich: Der DJI Osmo Pocket 2 vereint Kamera und Gimbal im Hosentaschenformat und liefert tolle Ergebnisse, außerdem besitzt er einen praktischen Zoom.

Dieses pfiffige Kerlchen ist die perfekte Symbiose aus Mini-Kamera und Mini-Gimbal: Der DJI Osmo Pocket 2 ist so handlich wie ein Schokoriegel, filmt in UHD-Auflösung und hat einen 3-Achsen-Gimbal integriert. Die Bildqualität ist sehr ordentlich, Bewegungen bügelt der Winzling erstaunlich gut weg. Das neue Modell verfügt über einen Zoom, hat ein breiteres Sichtfeld als der Vorgänger und ist jetzt mit vier Mikrofonen ausgestattet.

Perfektes Handling

Hohem iSteady X

Gimbal Test: Hohem Isteady X
Der Hohem iSteady X ermöglicht ruhige Aufnahmen, stabilisiert über alle Achsen und ist sehr gut zu bedienen.

Auf kompakte Maße faltbar ist der Hohem iSteady X, der neben seiner guten Verarbeitung mit intuitivem Handling punktet. Der Gimbal lässt sich präzise über alle Achsen steuern und wird mit einem Schraubstativ ausgeliefert. Über die App hat man Zugriff auf diverse Zusatzfunktionen wie Dolly-Zoom oder Panorama-Video.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutFür Smartphone & Action-CamGimbal und Kamera in einemPerfektes Handling
DJI OM 5 FeiyuTech VLOG Pocket GoXtreme GX1 DJI Osmo Pocket 2 Hohem iSteady X DJI OM 4 Zhiyun Smooth Q3 DJI Osmo Mobile 3 DJI Osmo Pocket GoPro Karma Grip Zhiyun Smooth 4 DJI Osmo Mobile 2 Rollei Steady Butler Action Zhiyun Smooth X
Test  Gimbal: DJI OM 5Gimbal Test: Feiyu Tech Vlog 3 Axis Handheld Gimbal Stabilizer Black 869980Gimbal Test: Goxtreme Gx1 Gimbal Elektrisch Schwarz Bluetooth Inkl Handschlaufe Inkl Smartphonehalter Inkl Tasche Fuer Smartph 1996251Test  Gimbal: DJI Osmo Pocket 2Gimbal Test: Hohem Isteady XTest  Gimbal: DJI OM 4Test  Gimbal: Zhiyun Smooth-Q3Test  Gimbal: DJI Osmo Mobile 3Test Gimbal: DJI Osmo PocketTest Gimbal: GoPro Karma GripTest Gimbal: Shiyun Smooth 4Test Gimbal: DJI Osmo Mobile 2Test  Gimbal: Rollei Steady Butler ActionTest  Gimbal: Zhiyun Smooth X
Pro
  • Gute Bewegungsglättung
  • Praktische Magnethalterung
  • Integrierter Verlängerungsstab
  • Tolles Handling
  • Einfache Bedienung
  • Faltbar
  • Viele Funktionen
  • Gute Bewegungsglättung
  • Gutes Handling
  • Viele Funktionen
  • Klappbar
  • Gute Bewegungsglättung
  • Intuitives Handling
  • Viele Funktionen
  • Als Powerbank nutzbar
  • Adapterplatte für Action-Cams liegt bei
  • Kamera und Gimbal in extrem kompaktem Gehäuse
  • Gute Bildstabilsierung
  • Gute Videoqualität
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Zoom
  • Gute Verarbeitung
  • Ordentliche Bewegungskompensation
  • Einfaches Handling
  • Smartphone über alle Achsen neigbar
  • Faltbar
  • Gute Bewegungsglättung
  • Praktische Magnethalterung
  • Tolles Handling
  • Einfache Bedienung
  • Faltbar
  • Viele Funktionen
  • Gute Verarbeitung
  • Einfaches Handling
  • Smartphone über alle Achsen neigbar
  • Videoleuchte
  • Gute Bewegungsglättung
  • Tolles Handling
  • Einfache Bedienung
  • Faltbar
  • Viele Funktionen
  • Fairer Preis
  • Kamera und Gimbal in extrem kompakten Gehäuse
  • Gute Bildstabilsierung
  • Gute Videoqualität
  • Viele Zusatzfunktionen
  • Sehr gute Bewegungskompensation
  • Hoher Bedienkomfort
  • Schaltet GoPro mit ein
  • Highlight-Taste
  • Ordentliche Bewegungskompensation
  • Drehrad für Zoom und Fokussierung
  • Gute Bewegungsglättung
  • Tolles Handling
  • Einfache Bedienung
  • Viele Funktionen
  • Fairer Preis
  • Gute Bedienbarkeit
  • Unterschiedliche Modi
  • Powerbank-Funktion
  • Stativ/Haltegegriff
  • Gimbal und Selfiestick in einem
  • Gut verarbeitet
  • Einfache Bedienung
  • Faltbar
Contra
  • Akku fest verbaut
  • Akkukapazität geringer als beim Vorgänger
  • Akku fest verbaut
  • Bedienungsanleitung nur auf Englisch
  • Akku fest verbaut
  • Könnte etwas griffiger sein
  • Etwas wackelige Smartphone-Verbindung
  • Akku fest verbaut
  • Akku fest verbaut
  • Qualitative Einbußen beim Filmen mit der Hohem-App
  • Akku fest verbaut
  • Akku fest verbaut
  • Griff könnte etwas länger sein
  • Durchschnittliche Bewegungskompensation
  • Akku fest verbaut
  • Etwas wackelige Smartphone-Verbindung
  • Akku fest verbaut
  • Kurze Akkulaufzeit, lange Ladezeit
  • Teuer
  • Viele Tasten
  • Bedienung gewöhnungsbedürtig
  • Akku fest verbaut
  • Vorgänger war etwas hochwertiger verarbeitet (aber teurer)
  • Gelegentlich kleine Gimbal-Ruckler bei Schwenks
  • Mode-Knopf der GoPro nicht mehr erreichbar
  • Schlechte Bildstabilisierung
  • Keine Veränderung der Neigungsachse möglich
  • Akku fest verbaut
Bester Preis
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Abmessungen264,5 × 111,1 × 92,3 mm
174,7 ×74,6 × 37 mm gefaltet
66,8 x 91 x 242,1 mm
55,6 x 108,6 x 145,6 mm gefaltet
70 x 108 x 290 mm124,7 × 38,1 × 30 mm79 x 39 x 179 x mm276 × 119,6 × 103,6 mm
163 × 99,5 × 46,5 mm gefaltet
k.A.103 x 125 x 285 mm
46 x 130 x 157 mm gefaltet
121,9 × 36,9 × 28,6 mm92 x 107 x 288 mm123 x 105 x 328 mm72 × 113 × 295 mm76 x 82 x 244 mm65 x 56 x 145 mm
GewichtGimbal: 292 g
Magnetische Handyklemme: 34 g
272 g460 g117 g259 g390 g340 g405 g116 g458 g547 g485 g363 g246 g
Max. Akkulaufzeitbis zu 6,4 Stundenbis zu 14 Stundenbis zu 12 Stundenbis zu 140 Minutenk.A.bis zu 15 Stunden10 Stundenbis zu 15 Stunden140 Minuten105 Minuten12 Stunden15 Stunden12 Stunden5,5 Stunden
Max. Gewicht kompatibler Smartphones/ Actioncams290 g240 g230 g-280 g290 g280 g240 g-Hero7 Black/Hero6 Black/Hero5 Black (Hero4 Black & Silver mit Zubehör)210 g240 g125 g (GoPro Hero 7/6/5/4 und 3 sowie andere Actioncams in gleicher Größe)235 g
Max. Breite/Größe kompatibler Geräte84 mm88 mmSmartphones bis 85 mm, Actioncams bis 65 x 45 x 27 mmAlle Smartphones mit Lightning- oder USB-C-Adapter90 mm84 mm90 mm88 mmAlle Smartphones mit Lightning- oder USB-C-AdapterHero7 Black/Hero6 Black/Hero5 Black (Hero4 Black & Silver mit Zubehör)85 mm85 mm62, 5 x 45, 8 x 33 mm90 mm
Bereich Schwenken-161,12° bis 172,08°330°330°-230° bis +70°320°-161,2° bis 171,95°±150°-162,5° bis +170,3°-230° bis +50°k.A.k.A.±170°k.A.-120 ° bis +145 °
Bereich Neigen-101,46° bis 229,54°240°325°-100° bis +50°-30° bis +30°-106,54° bis 235,5°+80° bis -260°-104,5° bis +235,7°-95° bis +50°k.A.k.A.±170°k.A.-
Bereich Rollen-127,05° bis 208,95°165°180°±45°320°-136,7° bis 198°±170°85,1° bis 252,2°±45°k.A.k.A.-90° bis +70°k.A.-80 ° bis +180 °

Wie funktioniert ein Gimbal?

Ein Gimbal wird im Fachjargon als »kardanische Aufhängung« bezeichnet. Die Besonderheit besteht darin, dass sich ein Körper – in unserem speziellen Fall eine Kamera – in alle Richtungen drehen kann und stabilisiert wird, aber nicht aus dem Gesamtsystem herausfällt. Bewegungen der Umgebung werden automatisch ausgeglichen. Gimbals kennt man unter anderem von besser ausgestatteten Drohnen, die dafür sorgen, dass butterweiche Flugmanöver auf der Speicherkarte landen.

Elektro­motoren reagieren blitzschnell auf Bewegungen

Bei den Gimbals für unsere Smartphones und Action-Cams kommen genauso wie bei den Quadrocoptern keine drehbaren Lager, sondern Elektromotoren zum Einsatz. Nur diese sind dazu in der Lage, blitzschnell auf feine Bewegungen oder Ruckler zu reagieren und die Kamera so zu stabilisieren. Im Idealfall lassen sich bei einem guten Gimbal Schwingungen und Bewegungen, etwa wenn man während des Filmens läuft oder eine Treppe hoch- oder runtergeht, fast vollständig eliminieren. Für das Endresultat bedeutet dies: Obwohl man den Gimbal beispielsweise während einer Autofahrt aus dem Fenster gehalten hat und die Straße nicht glatt wie ein See war, erscheint die Fahraufnahme später auf dem Fernseher oder dem Flachbildfernseher ganz geschmeidig und ruhig.

Da die Elektromotoren des Gimbals Strom benötigen, muss dieser geladen werden. In der Regel haben Gimbals – zumindest die günstigeren Modelle – einen fest verbauten Akku an Bord. Dieser wird über ein USB-Kabel am PC oder einer Steckdose aufgeladen.

Ein Gimbal glättet nicht nur Bewegungen

Die Bewegungskompensation ist das eine. Ein Gimbal bietet aber noch praktische Zusatzfunktionen. Über Drehregler oder Schiebeschalter kann man die Action-Cam oder das Smartphone nach links und rechts schwenken, nach vorne oder hinten neigen und teilweise nach links oder rechts kippen. Außerdem lässt sich der Zoom betätigen – dieses Privileg bleibt den Smartphones vorbehalten, da Action-Cams in der Regel eine feste Brennweite haben.

Noch mehr Funktionen durch Zusatz-Apps

Für einen größeren Funktionsumfang sorgen spezielle Apps, mit denen die Hersteller ihre Kameragriffe ausliefern. Diese erlauben nicht nur die vollständige Steuerung der Kamera und das Verändern von Auflösung, Belichtung oder Zoom, sondern bieten zusätzliches Kreativ-Potential. Dazu gehören unter anderem Zeitraffer, Zeitlupe und Panorama-Aufnahmen. Im Zusammenspiel mit Gimbal und Apps ist auch das bei Vloggern beliebte Tracking ein Thema. Wird um das eigene Gesicht auf dem Bildschirm ein Rahmen gezogen, so folgt die Kamera diesem automatisch beim Laufen oder bei Kopfbewegungen.

Worauf sollte man beim Gimbal-Kauf achten?

Natürlich muss der Gimbal die gewünschte Hardware unterstützen, also auf die Montage von Smartphone oder Action-Cam ausgelegt sein. Bei Smartphone-Gimbals ist unbedingt zu checken, ob das Mobiltelefon in die Halterung passt und auch das erlaubte Gewicht nicht überschreitet.

Die meisten Action-Cams sind von ihrer Größe und Form her den GoPro-Modellen nachempfunden. Auf den Verpackungen oder in den technischen Spezifikationen listen die Hersteller zumindest die bekannteren Cams auf, die unterstützt werden. Ist das eigene Gerät nicht aufgeführt, kann eine Gewichtsangabe der Orientierung dienen. Absolute Gewissheit, ob die Action-Cam sicher befestigt werden kann, bringt in diesem Fall jedoch erst der Praxistest.

Außerdem unterscheiden sich die Gimbals beim Gewicht, in der Bedienung und in der Haptik. Es kann also nicht schaden, die Steuerstäbe vor dem Kauf einmal in die Hand zu nehmen.

Damit Sie nach dem Kauf eines Gimbals in dieser Preisklasse nicht enttäuscht sind: Sie dürfen nicht erwarten, dass Ihnen plötzlich mit Smartphone oder Action-Cam filmreife Aufnahmen wie auf Schienen gelingen. Dazu müssen Sie tiefer in den Geldbeutel greifen. Im Vergleich zum Ausgangsmaterial ohne Gimbal erkennen Sie aber erhebliche Unterschiede. Und darum geht es. Um einen Gimbal beurteilen zu können, vergleichen Sie das Material aus der Kamera mit und ohne Stabilisierung. Das ist das entscheidende Kriterium.

 Gimbal Test: Gimbals September2021 Dji Om5

Testsieger: DJI OM 5

DJI ist bekannt für seine ausgezeichneten Drohnen mit perfekt funktionierenden Gimbals. Diese Technik hat der chinesische Hersteller auch auf den Boden übertragen und bietet mit dem neuen DJI OM 5 einen Smartphone-Gimbal mit extrem hohem Bedienkomfort.

Testsieger

DJI OM 5

Test  Gimbal: DJI OM 5
Viele Funktionen, super Bedienkomfort, integrierter Verlängerungsstab, Magnethalterung und Faltmechanismus: Der DJI OM 5 ist der Branchen-Primus.

Es ist wieder mal so weit: DJI hat mit dem OM 5 seinen modifizierten Gimbal vorgestellt. Was soll man an einem ohnehin schon guten Smartphone-Gimbal noch verbessern, werden sich jetzt viele fragen. Zu unserer Überraschung zeigt DJI, dass es durchaus noch Optimierungsmöglichkeiten gibt.

So verfügt der OM 5 jetzt über einen integrierten Verlängerungsstab. Zudem ist der Gimbal nicht mehr nur in der Farbe Athens Gray, sondern im neuen Sunset White erhältlich. Dieses Weiß ist angenehm warm und ganz dezent rosa. Verarbeitung und Materialqualität des DJI-Gimbals erscheinen noch einen Tick besser als bei den Vorgängermodellen. Die Oberfläche liegt super in der Hand, fühlt sich sehr angenehm an und ist zudem griffig. Das stabile Gelenk wurde aus Metall gefertigt.

Geblieben ist die praktische Magnethalterung des OM 4. Eine leichte Metallklammer wird dazu an das Smartphone geclipst, der rückseitige Magnet hält bombenfest an der oberen Gimbal-Halteplatte. Dieser Mechanismus ist nicht nur sehr effektiv, sondern funktioniert auch perfekt. Selbst wenn man rüttelt und schüttelt, die Magnethalterung ist echt stabil. Sie trägt DJI zufolge bis zu vier Kilo.

Pfiffig: Als Zubehör bietet DJI eine Handyklemme mit integriertem Licht an. Das ist hilfreich, wenn man beispielsweise einen Vlog dreht. Neben der Helligkeit kann man auch die Farbtemperatur anpassen.

 Gimbal Test: Gimbals September2021 Dji Om5 Gefaltet
Zusammengefaltet benötigt der OM 5 nicht viel Platz.

Genau wie der OM 4 ist auch der OM 5 faltbar. Dadurch reduziert sich seine Größe von 26,5 × 11,1 × 9,2 auf 17,5 ×7,5 × 3,7 Zentimeter. Der Transport des Gimbals gelingt unproblematisch. War der Vorgänger noch 390 Gramm schwer, so ist der OM 5 etwas leichter (und kompakter) geworden. Der Gimbal wiegt 292 Gramm, die magnetische Handyklemme bringt 34 Gramm auf die Waage.

Geeignet ist der OM 5 für alle Smartphones mit einem Gewicht von 170 bis 290 Gramm, die maximal einen Zentimeter dick und 8,4 Zentimeter breit sind.

Handling und Inbetriebnahme

Bei Handling, Bedienbarkeit und Verarbeitungsqualität agiert der DJI auf sehr hohem Niveau. Der gummierte und ergonomisch geformte Griff liegt perfekt in der Hand, der Gimbal hat zudem genau die richtige Masse, um entspannt zu filmen ohne zu zittern oder zu wackeln.

Ein Aufkleber an der Halteklammer zeigt an, wie das Mobiltelefon korrekt eingelegt wird. Direkt nach dem Starten fixiert sich das Smartphone automatisch und wird wie eine Eins stabilisiert. Eine manuelle Kalibrierung ist in unserem Fall nicht erforderlich. Die Bedienung über den kreisrunden Joystick ist ein Genuss. Das Handy lässt sich butterweich schwenken und neigen. Der Schwenkbereich reicht von -161,1 bis 172,1 Grad, der Rollbereich von -127,1 bis 209 Grad und der Neigewinkel von -101,5 bis 229,5 Grad.

Gespart hat DJI leider am Akku. Hatte der Energiespeicher im OM 4 noch eine Kapazität von 2.450 mAh, der unter Idealbedingungen bis zu 15 Stunden durchhielt, hat der Lithium-Ionen-Akku im OM 5 nur noch eine Kapazität von 1.000 mAh. So kann man maximal rund 6 Stunden arbeiten, ehe der Gimbal per USB-Kabel über den USB-C-Port aufgeladen werden muss. Im Gegensatz zu früher fungiert der Gimbal nicht mehr als Powerbank.

Grundsätzlich unterstützt der OM 5 viele Kamera-Apps. Den größten Funktionsumfang bietet jedoch die kostenlose Mimo-App für Android und iOS. Die Verbindung mit dem Gimbal erfolgt problemlos per Bluetooth.

 Gimbal Test: Gimbals September2021 Dji Om5 Schalter
Die Metallklammer samt Smartphone wird per Magnet am Gimbal befestigt.

Die Basisfunktionen lassen sich sofort nutzen, weil selbsterklärend. Am Gimbal selbst kippt und dreht man das Smartphone über den Joystick. Die Geschwindigkeit, mit der sich das Smartphone bewegt, ist alltagstauglich gewählt – nicht zu lahm, aber auch nicht zu flott.

Über den roten Button startet man Aufnahmen, kleine LEDs geben Auskunft zur Restkapazität des Akkus. Der M-Knopf dient nicht nur zum Ein- und Ausschalten, sondern auch zum Wechseln des Modus. Wahlweise bleibt das Smartphone unabhängig von den Bewegungen in seiner aktuellen Position oder ist frei drehbar. Links befindet sich ein Schiebeschalter für den Zoom. Die Zoomgeschwindigkeit lässt sich über das Menü anpassen.

Das integrierte Stativ kann auf eine Länge von 21,5 Zentimeter ausgefahren werden. So sind beim Filmen mit dem Smartphone ganz andere Perspektiven möglich, die ein Video spürbar aufpeppen und die Abwechslung deutlich erhöhen.

Gimbal Test: Gimbals September2021 Dji Om5 Stange2
Die ausziehbare Stange ist perfekt für Selfie-Freunde.

Modi und Funktionen

Mehrere Modi lassen sich beim DJI OM 5 direkt über den Gimbal auswählen. Zweimaliges schnelles Drücken der Modus-Taste führt dazu, dass der »Portrait«-Modus durch eine Drehung des Gimbals um 90 Grad nach links oder rechts eingeschaltet wird. Ebenso lässt sich der Gimbal sperren, damit er nicht mehr der Handbewegung folgt. Hat die Smartphone-Kamera also ein bestimmtes Objekt im Fokus, so ändert sich daran auch nichts, egal, in welche Position man den Gimbal dreht.

Das Smartphone lässt sich zudem per Tastendruck wieder in die Ausgangsposition zurückbringen – praktisch, wenn man es nach dem letzten Schwenk in einer Außenposition »geparkt« hat. Auch von der Front- zur Selfie-Kamera kann man blitzschnell wechseln.

Die drei Motoren arbeiten absolut geräuscharm. Nimmt man den Gimbal in die Hand, fühlt man sich sofort heimisch. Die Bedienstruktur ist unschlagbar. Per Aufnahme-Button startet man Videos und schießt Fotos.

Die Mimo-App

Über die Mimo-App (für iOS und Android) mit übersichtlich gestalteter Oberfläche holt man noch mehr aus dem DJI OM 5 heraus. Hier wählt man Einzel- und Intervallaufnahmen aus, hat Zugriff auf Zeitraffer, Hyperlapse, Panorama, dynamischen Zoom, Zoom-Geschwindigkeit, Joystick-Settings, den Weißabgleich, den Panorama- und den Beauty-Modus sowie die Auflösung (4K, 1080p, 720p).

Neu ist »ActiveTrack 4.0«: DJI hat nach eigener Angabe die Erkennungsfunktionen von ausgewählten Objekten verbessert, außerdem die Reaktionsfähigkeit optimiert und ein neues automatisches Gesichts-Tracking für den Selfie-Modus eingeführt. Das Tracking von Gesichtern beispielsweise funktioniert perfekt. Selbst bei sehr schnellen Bewegungen mit abrupten Richtungswechseln kann man sich selbst bei Filmaufnahmen im Bild behalten, »Active Track 4.0« leistet hier ganze Arbeit.

1 von 2
Gimbal Test: Gimbals September2021 Dji Om5 App1
In der Mimo-App stehen interessante Zoom-Funktionen zur Verfügung.
Gimbal Test: Gimbals September2021 Dji Om5 App2
Über das Feature "Story" bastelt die App eigenständig ansprechende Videoclips zusammen.

Geblieben ist die pfiffige und ebenso funktionale Gestensteuerung. Eine Hand zum Gruß bzw. ein Peace-Zeichen genügen, um das Aufnehmen von Fotos und Videos zu aktivieren. Empfehlenswert ist der »Story«-Modus von DJI. Die App bastelt aus einzelnen Sequenzen mit vorprogrammierten Gimbalfahrten ein schmuckes Video zusammen – unterschiedliche Stiltypen wie »Elektro«, »Lebendig« oder »Dynamisch« sind mit Musik in der Anwendung hinterlegt. »Dynam. Zoom« passt automatisch die Entfernung zum gewählten Motiv an, und mit dem »Spin-Shot« oder dem »Sport-Modus« stehen zusätzliche kreative Hilfsmittel bereit.

Bewegungsglättung

Der DJI OM 5 liefert in dieser Preisklasse gute Ergebnisse. Er macht das Filmen nicht nur deutlich angenehmer, weil man einfach viel entspannter die Umgebung auf dem Smartphone-Bildschirm wahrnimmt und flüssiges Agieren ermöglicht. Er bringt auch eine beachtliche Ruhe in den Film.

Horizontale und vertikale Schwenks sind aus freier Hand mit einem Smartphone meistens ruckelig. Dank Gimbal wirken diese Szenen jetzt zum Teil wie aus einem Guss. Aufnahmen aus einem Auto heraus oder auf Inlinern gelingen deutlich besser als ohne Stabilisierung. Auch normales Gehen glättet der DJI weitgehend problemlos. Hundertprozentig perfekt sind die Ergebnisse allerdings nicht. Sie werden jedoch besser, wenn man im Smartphone die Videostabilisierung aktiviert – zu Testzwecken hatten wir diese ausgeschaltet.

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An seine Grenzen stößt der Helfer in Extremsituationen: bei ganz starkem Wind, auf Schotterpisten oder wenn man die Treppen hoch- oder runterspringt.

In alltäglichen Szenarien will man den Gimbal hingegen nicht mehr missen. Er ist völlig unkompliziert in der Handhabung, erlaubt neue Perspektiven und hebt Handyfilme auf ein höheres Niveau.

DJI OM 5 im Testspiegel

In den Fachmedien erntet der DJI OM 5 überwiegend Lob. Auch die Tester von Drohnen.de haben an dem faltbaren Gimbal Gefallen gefunden:

»Kaum zu glauben, doch der DJI OM5 ist im Vergleich zum DJI OM4 noch handlicher, smarter und vor allen Dingen hochwertiger. Der Smartphone Stabilizer ist noch erwachsener geworden und bietet insbesondere durch den integrierten Selfie-Stick, weiterentwickelte Aufnahmemodi oder eine überarbeitete Ergonomie eine noch bessere Alltagstauglichkeit. So ist der DJI Osmo Mobile 5 sowohl für Anfänger als auch Einsteiger eine lohnenswerte Investition, wenn man stabilisierte Videos mit dem Smartphone aufnehmen möchte.«

Bei Pocket-lint.com schneidet der OM 5 ebenfalls sehr gut ab:

»Mit seinem eingebauten Selfie-Stick und seiner automatischen Gesichtsverfolgung bei Verwendung der Selfie-Kamera ist klar, dass dieses OM-Modell vor allem für Vlog-Fans geeignet ist. Damit können Sie Ihr Telefon vor sich halten – bei Bedarf ziemlich weit weg – und dabei Ihr Gesicht in der Mitte des Rahmens halten. Es macht das Filmen selbst viel einfacher und das optionale Aufhelllicht macht es auch nachts möglich.«

Kritik gibt es lediglich an der begrenzten Auf- und Abwärtsbewegung, zudem fühle sich der OM 5 nicht mehr so robust an wie vorher, schreiben die Tester.

Für uns ist der DJI OM 5 der in dieser Preisklasse derzeit beste Gimbal am Markt. Zum Lieferumfang gehören das kleine Stativ, die Handyklemme, ein Ladelabel, eine Aufbewahrungstasche und ein Armband.

Alternativen

Gimbals sind längst keine Exoten mehr, die in Spezialgeschäften ein Schattendasein fristen. So gibt es durchaus interessante Alternativen zum DJI OM 5.

Auch gut: FeiyuTech VLOG Pocket

Auch gut

FeiyuTech VLOG Pocket

Gimbal Test: Feiyu Tech Vlog 3 Axis Handheld Gimbal Stabilizer Black 869980
Der faltbare VLOG Pocket von FeiyuTech überzeugt bei Handling und Bewegungsglättung.

Weil der beste Gimbal der ist, den man möglichst immer dabei hat, hat auch FeiyuTech seinen neuen VLOG Pocket faltbar konzipiert. Löst man die kleine seitliche Stellschraube, so schwenkt der Arm ab und die ausziehbare Halteplatte für das Smartphone schmiegt sich kompakt um den Griff. Im Gegenzug erreicht der VLOG Pocket blitzschnell wieder seine volle Betriebsgröße.

 Gimbal Test: 51spmstp2nl. Sl1000
Gefaltet reduzieren sich die Maße des VLOG Pocket deutlich.

Der Gimbal ist für Smartphones mit einer maximalen Breite von 88 Millimetern konzipiert, die nicht mehr als 240 Gramm wiegen sollten. Mit einer optionalen Adapterplatte lassen sich jedoch auch Action-Cams verwenden. Die Platte wird anstelle des Mobiltelefons eingespannt, an der Adapterplatte befestigt man die kleine Cam. Zum Lieferumfang gehört ein kleines Dreibein-Stativ mit ausklappbaren Füßen, dieses wird in das Gewinde am unteren Ende des Haltegriffs geschraubt.

Damit man das Smartphone richtig herum in die Halterung einlegt, hat FeiyuTech einen kleinen Aufkleber angebracht. Ein nützlicher Hinweis. Ein längerer Druck auf den Power-Knopf, und schon erweckt der Gimbal zum Leben. Er wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. Das Tastenfeld fällt mit zwei oberen Bedienknöpfen und einem hinteren Taster sehr übersichtlich aus. Trotzdem ist ein kurzer Blick in die englischsprachige Bedienungsanleitung erforderlich, um sich mit der Funktionsweise vertraut zu machen.

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Damit das Smartphone von der waagerechten in die senkrechte Position wechselt, genügt ein doppelter Druck auf die Funktionstaste. Über diese legt man auch fest, ob das Mobiltelefon bei Bewegungen gesperrt ist und eine fixe Position einnimmt oder sich frei bewegen darf. Den gewählten Modus erkennt man am Blinken der blauen LED.

Durch das geringe Gewicht von 272 Gramm kann man mit dem VLOG Pocket auch länger entspannt arbeiten. Die Motoren sind geräuscharm und erlauben geschmeidige Smartphone-Bewegungen. Deaktiviert man die Bewegungskompensation des Mobiltelefons, kann der FeiyuTech jedoch nicht alle Erschütterungen komplett eliminieren, beim Gehen sind leichte Pumpbewegungen zu erkennen.

Äußerst komfortabel ist die kostenlose Feiyu-App. Sie blendet beispielsweise einen virtuellen Joystick ein, um das Smartphone zu schwenken und zu neigen. Außerdem erlaubt sie es, das eigene Gesicht oder bewegte Gegenstände durch das Aufziehen eines Rahmens zu verfolgen. Das gelingt ordentlich. Zum Funktionsumfang gehören unter anderem diverse Filter, Foto-Timer, ein Beauty-Modus und ein Dolly-Zoom, bei der sich die Kamera von einem Objekt entfernt, aber gleichzeitig hereinzoomt. Pfiffig ist die Option, Fotos mit Objektüberlagerungen zu schießen.

Bei normaler Nutzung hält der VLOG Pocket mit einer Akkuladung zehn bis zwölf Stunden durch. Der Gimbal ist einfach in der Handhabung, gleicht Wackler ordentlich aus und hat keine nennenswerten Schwächen zum fairen Preis.

Für Handy & Action-Cam: GoXtreme GX1

Einen sehr vielseitigen Gimbal erwirbt man mit dem GoXtreme GX1 von Easypix. Der 460 Gramm schwere Helfer eignet sich nämlich direkt nach dem Auspacken sowohl für Smartphones als auch für Action-Cams – eine entsprechende Adapterplatte für die kleinen Kameras gehört zum Lieferumfang und muss nicht erst separat erworben werden.

Für Smartphone & Action-Cam

GoXtreme GX1

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Wer sowohl mit Smartphone als auch mit Action-Cam einen guten Gimbal sucht, wird beim GoXtreme GX1 fündig.

Schmunzeln muss man beim Auspacken des GX1: Der Gimbal wird in einer Art kleinen Tennistasche geliefert. Das Leder-Etui mit Reißverschluss nimmt die Stabilisierungsstange sicher auf und schützt sie beim Transport.

Der Griff liegt gut in der Hand, lediglich der Kunststoff ist ziemlich glatt, eine Gummierung würde die Griffigkeit deutlich erhöhen. Vor der ersten Inbetriebnahme mit einem Smartphone muss man das Mobiltelefon einsetzen und die Halterung austarieren – das ist über eine Ausgleichsschraube und einen herausziehbaren Arm blitzschnell erledigt. Gummibacken halten das Smartphone sicher fest und verhindern Kratzer am Gehäuse.

 Gimbal Test: Unbenannfgffgt 1
Ob Smartphone oder Action-Cam: Der Gimbal GoXtreme GX1 kommt mit beiden Gerätegattungen zurecht.

Drückt man drei Sekunden auf den Ein-/Aus-Knopf, so erwacht der GX1 zum Leben. Wichtig: Smartphone oder Action-Cam sollten jetzt schon eingesetzt sein, zudem sollte man die Gratis-App »Gimbal Pro« auf dem Handy installiert haben. Ist Bluetooth aktiviert, erfolgt die Kopplung zwischen Smartphone und Gimbal umgehend.

Die Bedienung ist sehr einfach und selbsterklärend. Über den mittleren runden Schiebeschalter kann man das Smartphone nach links und rechts schwenken und bei Bedarf neigen. So hat man volle Kontrolle über den gewünschten Bildausschnitt. Per Schiebeschalter hat man Zugriff auf den Zoom, der Auslöser befindet sich auf der Rückseite des Gimbals und ist per Zeigefinger perfekt zu erreichen.

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Insgesamt kann man aus drei Modi auswählen. Beim Schwenk- und Neigemodus ist die Rollachse gesperrt und das Smartphone folgt dem Griff, um sich in der Neigungs- und Horizontalrichtung zu bewegen. Aktiviert man den Schwenkmodus, so sind Roll- und Neigungsachse blockiert. Im Sperrmodus sind alle drei Achsen gesperrt, das Smartphone folgt bei Bewegungen nicht dem Griff. Um in den vertikalen Aufnahmemodus zu wechseln, genügt es, den Griff um rund 70 Grad zu neigen. Alternativ kann man im ausgeschalteten Zustand die Schraube auf der Rückseite der Halterung lösen und diese in die vertikale Richtung schieben.

Drei blaue LEDs informieren über den Betriebsmodus, zeigen an, ob GX1 und Smartphone gekoppelt sind und verraten, wie viel Restkapazität der Akku noch hat (weniger als 33 Prozent, mehr als 33 Prozent, mehr als 66 Prozent). Mit einer Akkuladung kann man im Idealfall bis zu zwölf Stunden arbeiten. Hilfreich: Der Gimbal fungiert auch als Powerbank, um dem Smartphone frische Energie zu spendieren.

Über die App kann man unter anderem einen Weißabgleich vornehmen, die Video-Auflösung verändern (maximal 3.840 x 2.160 Pixel mit 30 Vollbildern), HDR aktivieren und das Bild anpassen. Darüber hinaus findet man hier einen Panorama-Modus, Zeitraffer und Zeitlupe, Möglichkeiten der Gimbal-Anpassung und der Gesichtsverfolgung.

Der GoXtreme GX1 stabilisiert Filmaufnahmen insgesamt sehr ordentlich und punktet durch einen hohen Bedienkomfort. Schwächen: Der GX1 könnte ein wenig griffiger sein, ansonsten bietet Easypix ein gelungenes Gesamtpaket an.

Integrierte Kamera: DJI Osmo Pocket 2

Mit dem DJI Osmo Pocket 2 hat der chinesische Hersteller die zweite Generation seiner Mini-Kamera mit integriertem 3-Achsen-Gimbal vorgestellt. Rein äußerlich kann man den Neuen vom Vorgänger kaum unterscheiden. Das Gewicht bleibt mit 117 Gramm minimal, dank der Abmessungen von 12,5 x 3,8 x 3 Zentimeter passt der Gimbal problemlos in jede Jackentasche. Neu sind ein seitlicher Drucktaster, zusätzliche Mikrofonöffnungen und die Kappe mit dem »OSMO«-Aufdruck am Griffende, die sich abziehen lässt, um Zubehör wie ein Stativgewinde anzubringen.

Gimbal und Kamera in einem

DJI Osmo Pocket 2

Test  Gimbal: DJI Osmo Pocket 2
Kleiner und leichter ist fast nicht möglich: Der DJI Osmo Pocket 2 vereint Kamera und Gimbal im Hosentaschenformat und liefert tolle Ergebnisse, außerdem besitzt er einen praktischen Zoom.

Die eigentlichen Neuheiten befinden sich im Inneren des DJI Osmo Pocket 2. So verfügt die Kamera jetzt über einen größeren Sensor (1/1.7 Zoll CMOS) mit effektiven 64 Megapixeln, das Blickfeld wurde erweitert (93 statt 80 Grad) und die Blende wurde von f/2,0 auf f/1,8 nach oben geschraubt.

 Gimbal Test: Gimbaltest November2020 Dji Osmo Pocket2
In einem separaten Stativ kann der DJI Osmo Pocket 2 nahezu überall zum Filmen platziert werden.

Gefilmt wird mit einer Datenrate von maximal 100 Mbit/s und den Auflösungen 4K, 2,7K und Full-HD jeweils mit wahlweise 24, 25, 30, 48, 50 oder 60 Vollbildern pro Sekunde. Wer mit höherem Kontrast (HDR) filmt, muss sich mit 2,7K- bzw. Full-HD-Auflösung begnügen. Als Videomodi stehen Zeitraffer, Motionlapse und Hyperlapse zur Verfügung.

Bei Fotos bietet die Kamera bis zu 9.216 × 6.912 Pixel und sowohl das JPG- als auch das RAW-Format an. Neu ist der KI-Editor, der dabei hilft, mit nur wenigen Einstellungen ein professionell wirkendes Video zu erstellen.

Erstmals lässt sich mit dem Pocket auch zoomen. Bei Fotos kann man einen achtfachen, bei 1080p-Videos einen vierfachen und bei 4K-Videos einen zweifachen Zoom ohne Qualitätseinbußen verwenden. DJI verspricht, dass der Autofokus Motive genauer verfolgen und schneller scharfstellen soll als das Vorgänger-Modell. Neu sind ein Stromspar-Modus und eine Option, die die DJI-Cam bei Stürzen automatisch in eine optimale Stellung bringt, um Schäden möglichst zu vermeiden.

Mehr Kreativität beim Filmen ermöglicht der »Pro-Mode«, um unter anderem Parameter wie ISO-Zahl, Verschlusszeit und Belichtung individuell anzupassen. Die automatische Objektverfolgung (»Active Track 3.0«) sorgt dafür, dass verfolgte Motive automatisch in der Mitte des Bildausschnitts bleiben.

Zeitlupen lassen sich bei 1080p-Auflösung mit 240 Bildern pro Sekunde realisieren. Etwas zugelegt haben der Schwenk- (-230° bis +70°, vorher -230° bis +50°) sowie der Neigebereich (-100° bis +50°, vorher -95° bis +50°). Praktisch: Die Standard-Variante des Osmo Pocket 2 wird mit einem Mini-Joystick ausgeliefert, der rückseitig in die Servicebuchse eingeschoben wird und den Bedienkomfort spürbar erhöht.

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Die Menüs sind auf dem 2,2 mal 2,2 Zentimeter großen Display naturgemäß sehr klein, mit ein wenig Eingewöhnung hat man das Wischen und Berühren des Bildschirms jedoch schnell raus. Tonal gibt es beim Osmo Pocket 2 Neues zu verkünden. So hat DJI das Audiosystem »DJI Matrix Stereo« entwickelt mit insgesamt vier Mikrofonen (zwei seitlich, eins vorne, eins hinten).

Hintergrundgeräusche werden effektiver herausgefiltert, zudem passt sich der Ton besser an die aktuelle Position der kleinen Kamera an. Wie gehabt lässt sich der Osmo per Adapter (liegen für iOS und Android bei) an ein Smartphone anschließen, um in den Genuss eines größeren Bildschirms und der einfacheren, weil größeren Menüstruktur zu kommen.

Die Videoqualität ist für eine Kamera dieser Größe hervorragend. Die Farben sind kräftig, die Schärfe ist exzellent, und horizontale sowie vertikale Kameraschwenks werden sehr effektiv stabilisiert. Für optimale Ergebnisse ohne Rauschen mit angenehmer Tiefe benötigt der Osmo 2 natürlich so viel Licht wie möglich, an dem es im Herbst mitunter mangelt.

Beim Treppensteigen werden Wackler weitgehend beseitigt, beim Laufen bleiben jedoch Pumpbewegungen sichtbar. Der Akku hielt im Test bei UHD-Aufnahmen knapp 90 Minuten durch, mit HD-Auflösung sind mehr als zwei Stunden drin. Der Akku ist nach wie vor fest verbaut und kann nicht ausgetauscht werden.

 Gimbal Test: Gimbaltest November2020 Dji Osmo Pocket2 Linse
Das Objektiv ist über drei Achsen gelagert und sorgt für geschmeidige Schwenks.

Im Basisset sind neben der Kamera eine Schutzhülle, der Mini-Joystick, eine Stativhalterung und zwei Adapter für Apple- und Android-Geräte enthalten. Wer zum rund 140 Euro teureren Paket »Creator Combo« greift, bekommt zusätzlich unter anderem einen Allzweckgriff (verfügt über integriertes WLAN- und Bluetooth-Modul), einen Funkmikrofon-Sender samt Windschutz, ein Mikrostativ sowie ein Weitwinkelobjektiv. Damit die Kamera wasserdicht wird, muss man sich ein separates Schutzgehäuse zulegen.

Der DJI Osmo Pocket 2 liefert wie der Vorgänger hervorragende Videos mit toller Stabilisierung. Die Tonqualität hat sich verbessert, bei den Videos ist fast keine Optimierung erkennbar. Die Ausstattung ist top, hier ist vor allem der neue Zoom zu nennen. Wem dieses Feature wichtig ist, der sollte den Osmo Pocket 2 dem bisherigen Osmo Pocket vorziehen.

Perfektes Handling: Hohem iSteady X

Hohen Bedienkomfort und eine gute Verarbeitung mit ordentlicher Bewegungskompensation paart der Hohem iSteady X. Zusammengeklappt benötigt der Gimbal nicht viel Platz. Rein äußerlich macht der einen sehr guten Eindruck.

Perfektes Handling

Hohem iSteady X

Gimbal Test: Hohem Isteady X
Der Hohem iSteady X ermöglicht ruhige Aufnahmen, stabilisiert über alle Achsen und ist sehr gut zu bedienen.

Am Griff ist eine silberne Metallblende eingelassen, auf der sich unter anderem der Joystick befindet, um das Smartphone zu drehen, zu neigen und zu rollen. Links sitzt der Schiebeschalter für den Zoom.

 Gimbal Test: Gimbaltest Juli2020 Isteadyx
Der Hohem iSteady X wird mit kleinem Stativ geliefert.

Im gefalteten Zustand schrumpft der Hohem auf 17,9 x 7,9 x 3,9 Zentimeter. In die gummierten Backen der Halterung passen Smartphones mit einer Breite von 55 bis 90 Millimeter. Kompatibel ist der Gimbal nicht mit den Modellen Xiaomi 10, Xiaomi 10 Pro und Xiaomi CC9 PRO.

Die Kopplung per Bluetooth mit einem Mobiltelefon klappte im Test reibungslos. Ein Problem gab es allerdings: Das Installieren einer neuen Software schlug während der Einrichtung fehl, anschließend gelang der Verbindungsaufbau nicht mehr, ehe das Update nach diversen Versuchen endlich abgeschlossen werden konnte.

Der Kunststoff des Gimbal-Korpus ist robust. Klasse: Über die Joystick-Steuerung kann man den Gimbal butterweich drehen, schwenken und rollen. Die Bedienung gelingt intuitiv. Die automatische Upside-Down-Erkennung und die automatische Rotationstechnologie drehen das Smartphone bei bodennahen Aufnahmen in Eigenregie. Ein Klick genügt zwischen der horizontalen und vertikalen Ausrichtung. Durch das Sperren der Motoren fungiert der iSteady X als Selfiestick.

 Gimbal Test: Imbaltest Juli2020 Isteadyx Detail
Der zentrale Joystick, die beiden Knöpfe sowie der seitliche Schieberegler für den Zoom erlauben eine intuitive Bedienung.

Nach der Installation der kostenlosen iOS- und Android-App »Hohem Pro« ist leider ein Kundenkonto für die Benutzung erforderlich. Die Applikation unterstützt Auflösungen bis 4K. Integriert sind unter anderem Dolly-Zoom, Zeitrafferfunktionen, Panorama-Video sowie Gesichts- und Objektverfolgung.

Filmt man über die App, so muss man kleinere Qualitätseinbußen hinnehmen. Die Schärfe ist etwas überdreht, und auch die Belichtung ist nicht perfekt. Hier kann man entweder manuell eingreifen oder die normale Kamera-App verwenden. Auswirkungen auf die ordentlichen Gimbal-Eigenschaften hat das nicht.

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Horizontal- und Vertikalschwenks gelingen weitgehend verwackelungsfrei. Das Herabsteigen von Stufen kompensiert der Gimbal erstaunlich gut. Beim Laufen über eine Wiese ist noch leichtes Pumpen im Bild zu erkennen, allerdings ist der Unterschied zu entsprechenden Aufnahmen ohne den iSteady X mehr als deutlich.

Der Hohem iSteady X ist ein sehr solider Gimbal ohne echte Schwächen mit sehr gutem Handling. Zum Lieferumfang gehören ein kleines Stativ und ein Transportbeutel.

Außerdem getestet

DJI OM 4

Der DJI OM 4 ist rund 30 Euro günstiger als der neue DJI OM 5. Dafür ist er etwas schwerer und größer und verzichtet auf die ausziehbare Teleskopstange, liefert aber die deutlich längere Akkulaufzeit. Auch der OM 4 hat die praktische Magnethalterung. Die Qualität der Stabilisierung und die Bedienung sind bei beiden Gimbals identisch, sodass wir uns hier kurz fassen können.

 Gimbal Test: Smartphone Halterung November2020 Dji Om4 Aufmacher2
Der DJI OM 4 liegt gut in der Hand und ist faltbar.

Auch der OM 4 ist faltbar. Seine Größe reduziert sich von 27,6 × 12 × 10,4 auf 16,3 × 10 × 4,7 Zentimeter. Das Gewicht beträgt 390 Gramm. Alle Smartphones mit einem Gewicht von 170 bis 290 Gramm, einer Dicke von 6,9 bis 10 Millimeter und einer Breite von 6,7 bis 8,4 Zentimeter sind kompatibel. Handling, Bedienbarkeit und Verarbeitungsqualität sind top.

Der fest verbaute Lithium-Ionen-Akku mit 2.450 mAh hält unter Idealbedingungen bis zu 15 Stunden durch und wird in 2,5 Stunden über den seitlichen USB-C-Port geladen. Geht dem Handy der Saft aus, kann der Gimbal als Powerbank aushelfen. Wie der OM 5 arbeitet auch der OM 4 mit der Mimo-App zusammen.

 Gimbal Test: Smartphone Halterung November2020 Dji Om4 Stativ
Das Stativ gehört mit zum Lieferumfang.

Wer auf die ausziehbare Stange verzichten kann und von einer deutlich längeren Akkulaufzeit profitieren will, greift zum DJI OM 4. Selfie-Fans sind mit dem neuen DJI OM 5 wahrscheinlich besser beraten.

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Zhiyun Smooth Q3

Der Zhiyun Smooth Q3 agiert mit unseren Empfehlungen nahezu auf Augenhöhe, das Pumpen bei Bewegungen ist lediglich einen Tick stärker ausgeprägt. Aber abgesehen davon waren wir mit diesem Gimbal im Test sehr zufrieden.

 Gimbal Test: Gimbals Juni2021 Zhiyun Smoothq3
Der Zhiyun-Gimbal wird mit kleinem Stativ geliefert.

Der Smooth-Q3 aus Kunststoff ist sehr ordentlich verarbeitet, über eine kleine Metallschraube kann man den Arm mit der Halteplatte für Smartphones lösen bzw. festschrauben, um diesen herauszuziehen bzw. hereinzuschieben, damit sich das Packmaß deutlich verkleinert. Mit 340 Gramm hat der Gimbal ein schönes Gewicht (nicht zu leicht und nicht zu schwer), er transportiert Smartphones mit einem Maximalgewicht von 280 Gramm, die Montageklammer hat eine Klemmbreite von 90 Millimeter.

Wenn man etwas monieren will: Der Griff könne etwas länger sein, für große Hände fällt er minimal zu kompakt aus. Witziges Feature: Oberhalb der Smartphone-Befestigung sitzt eine kleine, schwenkbare Videoleuchte, um Gesichter und Objekte beim Filmen besser auszuleuchten. Im Griffende ist ein Gewinde integriert, ein kleines Klappstativ gehört zum Lieferumfang.

Das Bedienkonzept des Smooth-Q3 ist sehr gelungen. Über einen rückseitigen Taster wird der Gimbal eingeschaltet. Per Schieberegler steuert man den Zoom, ein kleiner runder Joystick dient dazu, um das Smartphone zu neigen, zu schwenken und den Rollbereich anzupassen. Das Bedientempo lässt sich in der kostenlosen App »ZY Cami« (für Android und iOS) anpassen. Die Smartphone-Bewegungen werden sauber und gleichmäßig ausgeführt. Mit einer Akkuladung kommt man bis zu zehn Stunden weit, das Laden dauert rund drei Stunden.

 Gimbal Test: Gimbals Juni2021 Zhiyun Smoothq3 Bedienfeld
Die Bedienung gelingt über den kleinen Joystick sehr intuitiv.

Über den kleinen »MODE«-Schalter kann man zwischen vier unterschiedlichen Gimbal-Modi wählen. So kann man den Gimbal beispielsweise feststellen oder die eigenen Bewegungen mit ausführen lassen. Dieser filmt sowohl im Hoch- als auch im Querformat. Die App bietet eine maximale Auflösung von 4K mit 30 Vollbildern sowie alternativ 1080p und 720p jeweils ebenfalls mit 30 Bildern pro Sekunde. Neben diversen Effekten zum Aufhübschen der Clips sind speziell der Dolly Zoom und die Timelapse-Funktion zu empfehlen. Darüber hinaus kann man Objekte mit dem Finger auf dem Display umranden und diese anschließend automatisch verfolgen lassen, was im Test recht ordentlich gelang. Ebenso ist eine Steuerung per Gesten möglich.

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Die Bewegungsglättung des Smooth-Q3 ist solide – es geht noch besser, aber auch deutlich schlechter. Beim Laufen sind deutliche Pumpeffekte nicht zu übersehen, Schwenks in der Horizontalen könnten minimal flüssiger gelingen.

Insgesamt erhält man mit dem Zhiyun Smooth-Q3 aber einen sehr gut ausgestatteten Smartphone-Gimbal mit hohem Bedienkomfort zum fairen Preis für knapp 90 Euro. Beim Kauf macht man keinen Fehler.

DJI Osmo Mobile 3

Wer gegenüber dem DJI OM 4 rund 50 Euro sparen will, kann auch zum Vorgänger DJI Osmo Mobile 3 greifen. Dieser verzichtet auf die praktische Magnethalterung, ist aber ansonsten nahezu identisch. Auch er kann auf ein sehr kompaktes Maß zusammengefaltet werden.

Der Gimbal ist griffig, wiegt 405 Gramm, und das Bedienkonzept hat der DJI OM 4 quasi 1:1 übernommen. Die Akkulaufzeit liegt ebenfalls unter Optimalbedingungen bei 15 Stunden und reicht somit locker für lange Einsätze aus.

 Gimbal Test: 20191009
Das praktische Stativ ist im Set mit dabei.

Das Smartphone lässt sich butterweich drehen, neigen und schwenken. Die simple Bedienung ist nur über den Gimbal möglich, deutlich mehr Features bietet die kostenlose Mimo-App. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie weiter oben im Test beim DJI OM 4. Die Motoren für die 3-Achsen-Stabilisierung arbeiten geräuscharm, unterstützt wird ebenfalls die Gestensteuerung.

Die Bewegungsglättung gelingt gut, grobe Wackler werden toll weggebügelt. Schwenks werden sehr geschmeidig und ruhig. Für Besitzer des Osmo Mobile 3 gibt es deshalb keinen gravierenden Grund, außer der Magnethalterung, zum neuen OM 4 zu wechseln.

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DJI Osmo Pocket

Beim DJI Osmo Pocket verhält es sich ähnlich wie beim DJI Osmo Mobile 3: Wer dieses Modell wählt, kann im Vergleich zum Nachfolger, dem DJI Osmo Pocket 2, deutlich sparen. In diesem Fall sind es satte 160 Euro.

Ob die Verbesserungen des Pocket 2 eine (Neu)anschaffung als sinnvoll erscheinen lassen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Dieser punktet mit besserem Ton, einem größeren Sensor, einer Zoomfunktion sowie einem weiteren Blickfeld. Abgesehen von Kleinigkeiten agiert der Pocket der ersten Generation auf identischem Niveau und outet sich auch optisch nicht als das ältere Modell.

Gimbal Test: 20190214
Verschwindet bei Bedarf in der Hand: der DJI Osmo Pocket.

Der Gimbal mit Kamera ist 12,19 Zentimeter lang und hat eine Breite von 2,86 Zentimetern. Verbaut sind eine UHD-Kamera, ein Drei-Achsen-Gimbal, ein Display und ein Akku. Zur Inbetriebnahme muss der Pocket mit einem Smartphone verbunden werden – entweder per Lightning-Connector mit einem Apple-Gerät oder mit einem Android-Smartphone über eine USB-C-Buchse. Ältere Android-Geräte mit Micro-USB-Anschluss scheiden damit aus. Benötigt wird die kostenlose Mimo-App.

Ausgestattet ist die Kamera mit einem 1/2.3-Zoll-CMOS-Sensor und 12 Megapixeln. Gefilmt wird mit 3.840 x 2.160 Pixeln oder 1.920 x 1.080 Bildpunkten und jeweils 24, 25, 30, 48, 50 oder 60 Vollbildern pro Sekunde. Die maximale Datenrate liegt bei 100 Mbit/s. Fotos gelingen sowohl im JPG- als auch im RAW-Format. Der Lipo-Akku mit 875 mAh hält bis zu 140 Minuten durch und ist in rund 70 Minuten wieder voll aufgeladen. Er ist fest verbaut und kann nicht gewechselt werden.

Zu den Zusatzfeatures der kleinen DJI-Kamera gehören Zeitlupe, bewegter Zeitraffer (die Ergebnisse sehen sehr gut aus), Panoramabild, Selfie-, drei Gimbal- und Story-Modi sowie Face-Track. Markiert man ein Objekt oder ein Gesicht auf dem Bildschirm, so folgt die Kamera diesem automatisch.

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Aufnahmen in 4K sind sehr scharf, die Farben wirken natürlich, bei schnellen Szenewechseln kommt der Autofokus mitunter nicht ganz mit und muss nachjustieren. Als klassische Action-Cam eignet sich die DJI Osmo Pocket nicht. Damit sie wasserdicht ist, benötigt man ein spezielles Case. Als kleine Kamera für unterwegs für ruhige und scharfe Aufnahmen ist sie jedoch der optimale Begleiter.

GoPro Karma Grip

Der GoPro Karma Grip ist einzig und allein für Action-Cams des US-amerikanischen Herstellers geeignet. Die Karma Halterung passt für die Modelle Hero7 Black, Her06 Black und Hero5 Black – für die Hero4 Black und Hero4 Silver muss diese separat erworben werden. Die Verarbeitung der Stabilisierungsstange ist hochwertig. Vier LEDs in der Oberseite verraten, wie lange der Akku noch durchhält.

Und damit sind wir bei einer echten Schwäche: Nach 105 Minuten hat der fest verbaute Energiespender keinen Saft mehr. Die Ladezeit von knapp 6 Stunden ist heftig. Deutlich schneller geht es nur mit dem optionalen GoPro Supercharger. Wo wir schon bei Kritik sind: Letztendlich ist es der heftige Preis von rund 350 Euro, weshalb wir dem Karma Grip keine Empfehlung aussprechen. Wem diese Investition nicht wehtut, der kann sich über ein tolles Zubehör für seine GoPro freuen.

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Denn die Stabilisierungseigenschaften sind exzellent. Wir haben den GoPro-Helfer unter anderem schon bei zahlreichen Fahrradtouren eingesetzt und waren jedes Mal begeistert: Die Aufnahmen gelingen so sanft, als hätte man auf Schienen gedreht. Praktisch: Über den Griff wird die GoPro mit eingeschaltet – von hier aus lassen sich auch Modi ändern und Kamerawinkel anpassen. Über die Highlight-Taste kann man sofort besondere Passagen markieren, beispielsweise den gelungenen Stunt mit dem Skateboard, um diesen später im Schnitt schneller zu finden.

Wer bereits eine GoPro besitzt, sollte über die Anschaffung des Karma Grip nachdenken. Die Action-Cam lässt sich blitzschnell in die Halterung einsetzen und einschalten, die Aufnahmen werden auf ein neues Level gehoben. Abschreckend sind nur der hohe Anschaffungspreis und die kurze Akkulaufzeit.

Zhiyun Smooth 4

Smartphones mit einer maximalen Breite von 85 Millimetern und einem Höchstgewicht von 210 Gramm sind für den Zhiyun Smooth 4 geeignet. Die Bedienoberfläche ist im Vergleich zu den Mitbewerbern ziemlich überladen. Neben dem seitlichen Drehregler zum Zoomen und für die Fokusänderung gibt es unter anderem eine Menütaste, eine Taste zum Aktivieren des Blitzlichts, ein Drehrädchen zum Anpassen der Kamera-Settings, einen Schiebeschalter zum Menüwechsel und einen rückseitigen Kippschalter, damit der »PhoneGo«-Modus für schnelle Szenenübergänge aktiviert wird – das Mobiltelefon führt entweder die Neigbewegungen mit aus oder verharrt in der letzten Position. Auch blitzschnelle Positionswechsel mit gesperrtem Gimbal klappen gut. Das funktioniert einwandfrei, setzt aber ein wenig Übung für eine intuitive Bedienung voraus.

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Was leider nicht möglich ist: Den Bildschirm mittels Joystick zu neigen oder zu drehen. Jedoch gelingt per App die Objektverfolgung, auch Zeitraffer lassen sich realisieren. Die Bewegungskompensation ist ordentlich, ein minimales Pumpen erkennt man beim Gehen jedoch im Bild.

Ob einem das Bedienkonzept des Zhiyun Smooth 4 gefällt, ist ein wenig Geschmacksache. Wir bevorzugen einen Joystick wie bei den Mitbewerbern.

DJI Osmo Mobile 2

Seit der Einführung des DJI Osmo Mobile 3 macht es keinen Sinn mehr, zum Osmo Mobile 2 zu greifen. Dieser ist teurer, nicht faltbar und bietet kleinere Winkel bei Smartphone-Bewegungen. Außerdem arbeitet er mit der Go-App von DJI und nicht mit der Mimo-App zusammen, die unter anderem die Story-Funktion an Bord hat. Ansonsten ist der Osmo Mobile 2 ein ausgezeichneter Gimbal. Die Oberseite des Griffs ist leicht angeraut, das erhöht die Griffigkeit. Pluspunkte gibt es für die Ergonomie. 2,5 Stunden dauert es, bis der Lipo-Akku mit 2.600 mAh vollständig geladen ist. Anschließend hält er bis zu 15 Stunden am Stück durch. Damit kann man also deutlich länger filmen, als der Smartphone-Akku Energie liefert. Sollte dem Mobiltelefon jedoch der Saft ausgehen, springt der Osmo als Powerbank ein.

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Kompatible Smartphones dürfen eine Breite von 58,6 bis 85 Millimetern und eine Dicke von bis zu 8,9 Millimetern haben, das Gewicht sollte 240 Gramm nicht überschreiten. Die ausziehbare Halterung ist innen gummiert, damit das Smartphone sicher vor Kratzern geschützt wird.

Die Modi ähneln denen des aktuellen DJI-Gimbals, die Bewegungsglättung ist auf einem ähnlich hohen Niveau. Aber allein die Falt-Option des Osmo Mobile 3 lässt den Vorgänger alt aussehen.

Rollei Steady Butler Action

Der Rollei Actioncam Gimbal Steady Butler nimmt alle GoPros der Serie Hero 7, 6, 5, 4 und 3 sowie andere Action-Cams in gleicher Größe auf. Die Befestigung mittels zwei Schrauben ist simpel, aber effektiv. Nachteil: Ist die GoPro einmal eingesetzt, kann man deren Mode-Button nicht mehr erreichen. Der eingebaute Akku mit 4.000 mAh hält bis zu zwölf Stunden durch und dient bei Bedarf auch als Powerbank. Das mitgelieferte kleine Stativ fungiert entweder als Ständer oder als seitlicher Haltegriff. Über einen Steuerring kann man die Cam nach links und rechts drehen sowie nach oben und unten schwenken. Der Mechanismus reagiert extrem direkt und flott, der gummierte Griff liegt gut in der Hand. Über Bluetooth kann man den Gimbal mit einem Smartphone verbinden und mittels Gratis-App für iOS und Android steuern, auch Motion Time Laps sind möglich. Zudem kann die Ansprechsensibilität des Joysticks angepasst werden. Die App-Steuerung ist jedoch nur realisierbar, wenn man den Gimbal im Stativ benutzt, sonst wird es schwierig, mit zwei Händen parallel zu hantieren.

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Rollei hat seinem Steady Butler unterschiedliche Modi spendiert. So kann man dem Gimbal volle Bewegungsfreiheit in alle Richtungen ermöglichen, nur die Schwenkfunktion nutzen, im All-Follow-Modus dem Hauptmotiv nachziehen oder alle drei Achsen sperren. Während der Aufnahme korrigieren Sie mit dem leichtgängigen Joystick intuitiv die Perspektive, die Ansprechsensibilität lässt sich präzise über die kostenlose App für iOS und Android einstellen.

Handling und Bedienkomfort des Rollei haben uns insgesamt gut gefallen, von den zu lauten Gimbal-Motoren, die einige Amazon-Kunden bemängeln, haben wir bei unserem Modell nichts vernommen. Die Bewegungskompensation ist prinzipiell ordentlich. Leider hat der Actioncam Gimbal Steady Butler bei uns im Test gelegentlich bei seitlichen Schwenks kurze Vibrationen verursacht, die deutlich zu spüren und im Film auch zu sehen waren. Ob es sich hier um ein generelles Problem handelt oder nur bei unserem Exemplar negativ aufgefallen ist, können wir nicht beurteilen.

Zhiyun Smooth X

Schade, für den Zhiyun Smooth X hätten wir uns wirklich eine Empfehlung gewünscht. Der Gimbal ist gut verarbeitet, lässt sich kompakt zusammenfalten, die Bedienung ist einfach und die integrierte Selfiestange ein witziges Feature. Leider ist die Stabilisierung nicht überzeugend. Der 246 Gramm leichte Smooth X nimmt in seiner gummierten Halterung Smartphones mit einer Breite zwischen 50 und 90 Millimeter auf. Wird der obere Arm abgeklappt, ist der Gimbal nur noch 65 x 56 x 145 Millimeter groß und passt problemlos in jede Tasche. Insgesamt ist die Smartphone-Tragehilfe recht stabil und liegt gut in der Hand. Der besondere Clou: Mit leichtem Kraftaufwand lässt sich der Smooth X auseinanderziehen und wird dann zur 26 Zentimeter langen Selfiestange. Über ein Gelenk kann man das Smartphone im Winkel verstellen.

 Gimbal Test: Gimbaltest Juli2020 Smoothx
Gimbal und Selfiestick in einem: der Zhiyun Smooth X.

Im Gimbal-Betrieb hält der integrierte Akku, der über USB aufgeladen wird, bis zu fünf Stunden durch. Erforderlich ist die kostenlos für iOS und Android erhältliche App »ZY Cami«, die leider erst eine Registrierung erfordert. Über den Gimbal selbst kann man per Joystick das Smartphone schwenken und den Winkel der Rollachse verändern, zudem den Zoom betätigen und Aufnahmen starten. Auch ein Wechsel vom Hoch- zum Querformat ist möglich. Leider fehlt die Möglichkeit, den Neigungswinkel anzupassen.

In der App stehen die Auflösungen 720p, 1080p und 4K mit 60 Vollbildern zur Verfügung. Darüber hinaus kann man unter anderem den Weißabgleich ändern, Panoramen erstellen und Gestensteuerung nutzen. Die Verbindung per Bluetooth klappte im Test stabil und jeweils auf Anhieb.

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Leider kann der Smooth X in der wichtigsten Disziplin, der Bewegungsstabilisierung, nicht überzeugen. Wir haben diverse Probeläufe unternommen, immer mit denselben Schwachstellen. So sind Horizontalschwenks recht holperig. Steigt man eine Treppe herab, wird das Video deutlich sichtbar unruhig. Und auch der Gang über eine Wiese verpasst dem Film eine starke Pumpbewegung.

So heißt es unter dem Strich: Der Zhiyun Smooth X ist zwar faltbar, kompakt, multifunktional auch als Selfiestick einsetzbar, stößt bei der Glättung von Bewegungen aber an seine Grenzen.

So haben wir getestet

Ein Aspekt bei unserem Gimbal-Test war die Inbetriebnahme. Benötigt man eine spezielle App, wie gelingt die Montage von Smartphone oder Action-Cam, ist die Bedienung intuitiv oder muss man sich erst einlesen?

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Gimbal Test: Alle Gimbals im Test
Gimbal Test: Gimbals Neu
Gimbal Test: Gimbaltest 2020 Dji Neuheiten

Für die Bewertung, wie gut die Bewegungskompensation gelingt, haben wir mit einer GoPro Hero6 Black und einem Samsung Galaxy Note9, später mit einem Galaxy Note10+, in der Auflösung 1080p30 gefilmt, die Bildstabilisierung in den Geräten haben wir deaktiviert. In unserem Testprozedere haben wir sowohl Horizontal- als auch Vertikalschwenks berücksichtigt, sind über eine unebene Wiese gelaufen und eine extrem steile Treppe mit großen Abständen zwischen den einzelnen Stufen hinabgestiegen.

Der DJI Osmo Pocket 2 hat eine eigene Kamera verbaut. Auch hier haben wir eine Auflösung von 1080 Pixeln voreingestellt.

Die wichtigsten Fragen

Worauf ist beim Gimbal-Kauf grundlegend zu achten?

Der Gimbal muss die entsprechende Aufnahmevorrichtung für Smartphone oder Action-Cam aufweisen. Achten Sie hierbei auf Größe und Gewicht. Ist ein Smartphone beispielsweise zu schwer, wird der Gimbal überlastet und kann nicht richtig arbeiten.

Über wie viele Achsen sollte ein Gimbal stabilisieren?

Idealerweise über drei Achsen. So können Sie beispielsweise ein Smartphone schwenken, neigen und rollen.

Wie wird ein Gimbal mit Strom versorgt?

In der Regel über einen fest eingebauten Akku. Aufgeladen wird dieser meistens über ein USB-Kabel.

Welche Vorteile hat eine Lösung aus Kamera und Gimbal?

Kamera und Gimbal als Einheit sind optimal aufeinander abgestimmt. Diese Lösungen sind normalerweise sehr kompakt und arbeiten erstaunlich effektiv.

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