KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Aufmacher
test
Letztes Update: 6.8.2021

Der beste GPS-Tracker

Wir haben 12 GPS-Tracker für Autos getestet. Der beste für die meisten ist der fest verbaute PAJ Professional Finder 3.0. Hier stimmen Preis, Verarbeitung, Inbetriebnahme, Handling und natürlich auch die Genauigkeit bei der Fahrzeugortung. Wer lieber flexibel ist und ein portables Modell mit eigenem Akku sucht, macht mit dem Salind 11 alles richtig.

Jochen Wieloch
begeistert sich nicht nur für Drohnen und ultra­hoch­auf­lösende Aufnahmen aus der Luft, sondern auch für viele weitere Themen aus dem Bereich der Unterhaltung­s­elektronik. Der Germanist ist Spezialist für Flachbildfernseher und schreibt unter anderem für Audiovision, i-fidelity und Auto Bild Klassik.
Letztes Update: 6. August 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Mehr als 14.000 Autos sind im vergangenen Jahr in Deutschland gestohlen worden. Das sind knapp 40 Fahrzeuge pro Tag. Jeder Betroffene hat dabei nur einen Wunsch: möglichst schnell zu erfahren, wo sich sein Auto befindet.

Ein praktisches Hilfsmittel können GPS-Tracker sein. Diese werden im Fahrzeuginneren versteckt montiert und machen es per GPS-Signal möglich, den genauen Standort zu ermitteln – per Smartphone, SMS oder über einen PC-Browser.

Wir haben für Sie 12 Modelle getestet, erklären, wie ein GPS-Tracker funktioniert und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

PAJ GPS Professional Finder 3.0

Test KFZ-GPS-Tracker: PAJ GPS Professional Finder 3.0
Genaue Standortangabe, einfache Inbetriebnahme, ausgereifte Software und fairer Preis: Der PAJ Professional Finder 3.0 macht alles richtig.

Keine Kompromisse bei der Fahrzeugortung muss man mit dem PAJ Professional Finder 3.0 eingehen. Die kompakte Metallbox liefert präzise Koordinaten, ist sehr schnell einsatzbereit und bietet per App und Web-Browser hohen Bedienkomfort. Falls die Stromleitung gekappt wird, kann der Tracker auf einen separaten Akku zugreifen.

Der Beste mit Akku

Salind GPS Tracker 11

Test KFZ-GPS-Tracker: Salind GPS Tracker
Der Salind 11 besitzt einen eigenen Akku, ermöglicht eine exakte Standortangabe und überzeugt bei Handling und Preis.

Der Salind 11 hält mit eigenem Akku bis zu 40 Tage am Stück durch, ist preiswert und liefert exakte Standortangaben. Er verfügt über einen großen Funktionsumfang, ist schnell startklar und nutzt eine ausgereifte App bzw. ein praktikables Web-Portal. Geladen wird die kompakte Box einfach wieder über ein USB-Kabel an einem PC oder in der Steckdose.

Ohne laufende Kosten

Blaupunkt BPT 1500 Basic

Test KFZ-GPS-Tracker: Blaupunkt BPT 1500 Basic
Genaues Tracking und ausgereifte Software gibt es auch ohne monatliche Kosten: Bei Blaupunkt erwirbt man Credits, die nach und nach eingelöst werden.

Blaupunkt liefert mit dem BPT 1500 einen sehr funktionalen GPS-Tracker, der im »Basic«-Tarif keine monatlichen Kosten verursacht. Inbetriebnahme, Genauigkeit und Bedienkomfort des Komplettsets überzeugen. Zur Kasse gebeten wird der Nutzer nur, wenn er einen der Dienste wie etwa die Standortabfrage in Anspruch nimmt.

Wenn Geld egal ist

Autoskope Starterset

Test KFZ-GPS-Tracker: Autoskope Starterset
Selbst ohne Bordspannung hält der Autoskope noch bis zu 14 Tage durch, liefert sehr genaue Standortangaben und einen hohen Bedienkomfort.

Wer sein Fahrzeug super präzise orten möchte und eine einfache Bedienung per App und Web-Browser wünscht, sollte sich unbedingt den GPS-Tracker von Autoskope anschauen. Der integrierte Notstrom-Akku betreibt das Gerät bis zu 14 Tage lang und schlägt Autodieben somit ein Schnippchen. Die Installation lässt sich zudem problemlos in Eigenregie realisieren.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerDer Beste mit AkkuOhne laufende KostenWenn Geld egal ist
PAJ GPS Professional Finder 3.0 Salind GPS Tracker 11 Blaupunkt BPT 1500 Basic Autoskope Starterset PAJ GPS Allround Finder PAJ GPS Power Finder Salind 01 Dantracker BI-9 Copenhagen Cobblestone GPS Tracker TKMARS GPS Tracker Incutex GPS Tracker TK104 Likorlove GPS Tracker
Test KFZ-GPS-Tracker: PAJ GPS Professional Finder 3.0Test KFZ-GPS-Tracker: Salind GPS TrackerTest KFZ-GPS-Tracker: Blaupunkt BPT 1500 BasicTest KFZ-GPS-Tracker: Autoskope StartersetTest KFZ-GPS-Tracker: PAJ Allround FinderTest KFZ-GPS-Tracker: PAJ GPS Power FinderTest KFZ-GPS-Tracker: Salind GPS TrackerKFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Dantracker Bi 9Test KFZ-GPS-Tracker: Copenhagen Cobblestone GPS TrackerTest KFZ-GPS-Tracker: TKMARS GPS TrackerTest KFZ-GPS-Tracker: Incutex  GPS Tracker TK104Test KFZ-GPS-Tracker: Likorlove  GPS Tracker
Pro
  • Integrierter Akku
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Eigener Akku mit langer Laufzeit
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Preiswert
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Keine monatlichen Kosten
  • Integrierter Akku
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Keine monatlichen Kosten im 1. Jahr
  • Integrierter Akku
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Gute GPS-Ortung im Freien
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Preiswert
  • Integrierter Akku, recht lange Akkulaufzeit
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Preiswert
  • Notstromversorgung
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Ordentliche GPS-Ortung im Freien
  • Gute Ausstattung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Batterie soll bis zu 10 Jahre halten
  • Sehr kompakt
  • Sehr lange Akkulaufzeit bei sehr seltener Nutzung
  • Schnell eingerichtet
  • Keine monatlichen Gebühren
  • Im Freien ordentliche GPS-Genauigkeit
  • Integrierter Akku
  • Guter Funktionsumfang
  • Preiswert, keine monatlichen Gebühren
  • Integrierter Akku (2 Akkus mitgeliefert)
  • Solider Funktionsumfang
  • Preiswert, keine monatlichen Gebühren
  • Integrierter Akku
  • Preiswert, keine monatlichen Gebühren
Contra
  • Monatliche Kosten
  • Monatliche Kosten
  • Funktionsumfang im "Basic"-Tarif etwas eingeschränkt
  • Teuer
  • Ungenaue Standortangabe, wenn Fahrzeug in einer Garage steht
  • Regelmäßige Kosten
  • Teuer
  • Batterie nicht mehr aufladbar
  • Teuer (Anschaffungspreis und monatliche Kosten)
  • Teilweise Probleme bei Ortung in Garage
  • Akku bei intensiver Nutzung nach 5 Wochen leer, nicht wieder aufladbar
  • Kein GPS-Signal in der Garage
  • Live-Tracking nur mit großem zeitlichen Versatz
  • Keine Zusatzfunktionen
  • Sehr komplexe Einrichtung
  • Ungenaue Standortangabe
  • Komplexe Einrichtung
  • Sehr kurze Akkulaufzeit
  • Sehr ungenaue Standortangabe
  • Komplexe Einrichtung
  • Sehr ungenaue Standortangabe
  • Wenige Funktionen
Bester Preis
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Akkukapazität350 mAh als Backupk.A.170 mAh als Backup1.000 mAh als Backup5.000 mAh10.000 mAh-k.A.4.4.00 mAh5.000 mAh800 mAh4.4.00 mAh
SIM-Karte inkl.JaJaJaJaJaJaJaJaJaNeinNeinNein
Bewegungs-AlarmJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJa
Geschwindigkeits-AlarmJaJaJaJaJaJaJa-NeinJaJaNein
Geo-ZaunJaJaJaJaJaJaJaJaNeinJaJaJa
Batterie-AlarmJaJaJaJaJaJaJa-NeinJaJaNein
Historie-FunktionJaJa-JaJaJaJaJaNeinJaNeinNein
Maße95 x 66 x 27 mm109 x 76 x 26 mm78 x 65 x 25 mm110 x 90 x 26 mm106 X 63 X 22 mm118 X 67 X 37 mm180 x 40 x 15 mm107 x 58 x 42 mm64 x 64 x 23 mm90 x 72 x 22 mm64 x 46 x 17mm74 x 43 x 31 mm
Gewicht120 g315 g76 g250 Gramm140 g290 g120 g250 g88 g168 g50 g143 g

Wie funktioniert ein GPS-Tracker?

Bei GPS-Trackern für das Auto handelt es sich um kleine Kunststoff- oder Metallboxen, die entweder über die Bordspannung des Fahrzeugs mit Strom versorgt werden oder einen eigenen Akku besitzen, der alle paar Tage, Wochen oder bestenfalls Monate an einer Steckdose oder per USB-Kabel geladen wird.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Mittelkonsole
Einige GPS-Tracker sind kaum größer als ein Autoschlüssel.

GPS-Tracker benötigen eine SIM-Karte, da sie ihre Koordinaten per Mobilfunknetz mitteilen. Hierzu genügt jede handelsübliche Prepaid-Datenkarte mit geringem Volumen, weil das Datenaufkommen äußerst gering ist, bzw. eine Mobilfunkkarte. Aus technischer Sicht ist ein Tracker nichts anderes als ein Sender. Das integrierte GPS-Modul dient zur Ermittlung des Standorts per Satellit. Die zur Standortbestimmung erforderlichen Daten werden durch das Mobilfunk-Modul weitergeleitet und lassen sich dann per Smartphone-App oder Web-Browser abrufen. Diese Online-Ortung ist besonders komfortabel und ermöglicht eine Echtzeit-Standortabfrage.

Standort­koordinaten auch per SMS oder Anruf

Etwas umständlicher und unkomfortabler ist die Ortung per SMS bzw. Anruf. Auf beiden Wegen werden ebenfalls die Standortkoordinaten übermittelt, die man sich anschließend bei Google Maps darstellen lassen kann. Während hierfür nur Kosten für den jeweiligen Abruf anfallen, muss man für die Online-Ortung in der Regel einen monatlichen oder jährlichen Betrag entrichten.

Damit ein GPS-Tracker von Dieben nicht sofort entdeckt wird, sollte man ihn nicht im Handschuhfach, am Armaturenbrett oder im Kofferraum befestigen. Verstecken Sie diesen nach Möglichkeit unter einem Sitz oder beispielsweise im Radkasten, falls er mit einem Magnet ausgestattet ist.

Auf welche Ausstattung sollte man achten?

GPS-Tracker werden entweder über die Bordspannung betrieben oder haben einen eigenen Akku. Achten Sie darauf, dass dieser mindestens über 5.000 mAh verfügt. Bei einer täglichen Standortabfrage hält er dann rund einen Monat durch, ohne nachgeladen werden zu müssen. Je mehr Akkukapazität, desto besser.

Auch fest verbaute Tracker, die ihren Strom direkt vom Auto beziehen, sollten einen eigenen Not-Akku besitzen. So können diese zumindest noch für einige Stunden den Aufenthaltsort des Fahrzeugs preisgeben, sollten die Diebe die Stromversorgung kappen.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Handschuhfach
Im Handschuhfach finden pfiffige Autodiebe einen GPS-Tracker sofort.

GPS-Tracker gibt es in unterschiedlichen Größen. Falls es Ihnen nicht auf absolute Kompaktheit ankommt, greifen Sie lieber zum etwas größeren Modell. Die Genauigkeit der Standorterfassung ist normalerweise besser, wenn das GPS-Modul nicht ganz so winzig ausfällt. Vorteilhaft wirken sich häufig externe Antennen für GPS und Mobilfunk aus.

Hilfreich ist ein sogenannter Bewegungs- bzw. Erschütterungs-Alarm. So werden Sie sofort per SMS alarmiert, wenn sich Ihr Fahrzeug bewegt und offenbar ein Langfinger am Werk ist. Der Radius-Alarm schlägt zu, falls Ihr Auto einen vorher definierten Bereich verlässt. Und beim Überschreiten einer im System hinterlegten Geschwindigkeit sollte sich der Geschwindigkeits-Alarm bei Ihnen melden.

Diese Alarmfunktionen sind hilfreich

Möchten Sie den Tracker nicht im Fahrzeuginneren, sondern irgendwo im Außenbereich verstecken, muss dieser gegen Staub und Wasser geschützt sein. Ein nützliches Feature ist ebenfalls die GPS-Logg-Funktion, mit deren Hilfe Sie die zurückgelegte Fahrtroute verfolgen können, teilweise bis zu mehrere Wochen lang.

Einige GPS-Tracker werden bereits mit SIM-Karte ausgeliefert, diese lässt sich meistens nicht gegen ein anderes Modell tauschen. Checken Sie vor dem Kauf unbedingt, welche regelmäßigen Kosten anfallen und ob Sie sich möglicherweise ein Abo ans Bein binden.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Paj Professional1

Testsieger: PAJ Professional Finder 3.0

Mit dem Professional Finder 3.0 bietet PAJ einen sehr ausgereiften GPS-Tracker zum Festeinbau mit großem Funktionsumfang und hoher Standortgenauigkeit. Das Tracken klappt völlig unproblematisch per App und Web-Browser, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist fair.

Testsieger

PAJ GPS Professional Finder 3.0

Test KFZ-GPS-Tracker: PAJ GPS Professional Finder 3.0
Genaue Standortangabe, einfache Inbetriebnahme, ausgereifte Software und fairer Preis: Der PAJ Professional Finder 3.0 macht alles richtig.

Der Tracker steckt in einem massiven Metallgehäuse, wiegt 120 Gramm und ist mit 95  x 66  x 27 Millimetern angenehm kompakt. Für den Betrieb wird das Gerät direkt an die Autobatterie oder an den Fahrzeugstrom angeschlossen. Außerdem ist ein 350 mAh starker Akku verbaut, der den Tracker bis zu 12 Stunden lang autark mit Strom versorgt.

Für bestmöglichen Empfang wird der Professional Finder 3.0 mit einer externen GPS- sowie einer GSM-Antenne verbunden, eine SIM-Karte ist ab Werk bereits eingelegt. Die Antennen sind mit einem Magnet bzw. einem Klebestreifen versehen. Die rote Leitung des Kabelbaums wird mit dem Pluspol der Batterie, die schwarze mit der Masse verbunden. Das kriegen auch Laien hin.

KFZ-GPS-Tracker Test: 20210324
Der PAJ-Tracker zapft sich den Strom von der Autobatterie ab.

Beim Erstgebrauch sollte der Tracker möglichst an einem nicht überdachten Ort zum Einsatz kommen, um ungestört ein GPS-Signal zu empfangen. Sobald die grüne LED dauerhaft leuchtet, ist ein Signal vorhanden.

Die Aktivierung des Trackers erfolgt im Internet über die Seite www.start.finder-portal.com. Hier benötigt man die Gerätenummer und richtet sich einen Account ein. Im Test ging dies reibungslos und war lediglich eine Sache weniger Minuten.

Abo ab 4,99 Euro pro Monat

Voraussetzung für die Nutzung ist jedoch ein kostenpflichtiges Abo, das man während des Setups abschließen muss. Zur Auswahl stehen ein Monat für 4,99 Euro, 3 Monate für 13,99 Euro (beide Pakete sind monatlich stornierbar) und ein Jahr für 49,99 Euro (jährlich stornierbar). Die Ortung gelingt in ganz Europa, insgesamt in 43 Ländern weltweit.

Viele Funktionen

Zugriff auf den GPS-Tracker hat man entweder über die Website www.finder-portal.com oder die für iOS und Android kostenlos erhältliche App »Online Finder Portal«. Hier kann man zunächst seinem Fahrzeug ein eigenes Bild oder ein hinterlegtes Symbol zuordnen, mit dem man dieses künftig auf einer Landkarte zu sehen bekommt. Ebenso lassen sich das Standard-Icon der Strecken sowie die Maßeinheit der Entfernungen anpassen.

KFZ-GPS-Tracker Test: Tracker März2021 Paj Professional Screen3
Die PAJ-App ermöglicht individuelle Konfigurationen, das Einstellen diverser Alarme und eine grafische Darstellung gefahrener Geschwindigkeiten.

Im Bereich »Alarme« sind die Einträge »SOS«, »Schwache Batterie«, »Erschütterung«, »Geschwindigkeitsalarm« und »Bereich betreten/verlassen« hinterlegt. Der SOS-Alarm wird über eine eigene kleine Taste am GPS-Tracker ausgelöst. Alle Meldungen mit dem Standort werden über beliebig hinterlegte E-Mail-Adressen oder Handynummern (SMS) verschickt. Ebenfalls warnt das Gerät, wenn die Stromversorgung unterbrochen wird.

Grafik und Handling sehr gelungen

Über den Bereich »Statistiken« kann man sich die gefahrene Geschwindigkeit grafisch entweder für einen bestimmten Datumsbereich oder in Echtzeit anzeigen lassen.

Live-Ortung

Durch Antippen auf das selbst festgelegte Fahrzeugsymbol erkennt man jederzeit, wo sich das Auto gerade aufhält. Angezeigt werden Datum, Uhrzeit und gefahrene Geschwindigkeit. Über das »Info«-Feld blendet PAJ zudem die Akkukapazität und die nächstgelegene Position mit Straße und Postleitzahl ein.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Paj Professional Screen1
Volltreffer: Die exakte Fahrzeugortung ist für den GPS-Tracker kein Problem.

Mit der Genauigkeit der Ortung waren wir im Test sehr zufrieden. Ganz egal, ob unser Fahrzeug im Freien oder in der Garage abgestellt war: Mehr als etwa drei Meter lag der Professional Finder 3.0 nie daneben. Die auf Google Maps angezeigten Ergebnisse waren stets äußerst genau und stimmig, wir hatten zudem nie Probleme mit dem GPS-Signal.

Streckenverfolgung

Der Menüpunkt »Strecke« eröffnet die Option, die zurückgelegten Strecken der vergangenen 100 Tage abzurufen. Hierbei kann man wählen zwischen »Datumsbereich« und »Letzte Minuten«.

Über einen Schieberegler navigiert man Woche für Woche, Tag für Tag, Stunde für Stunde und Minute für Minute durch die Routenansicht. Tippt oder klickt man einen Streckenpunkt an, so poppen hier Datum, Uhrzeit und Geschwindigkeit auf.

KFZ-GPS-Tracker Test: Tracker März2021 Paj Professional Screen2
Per Schieberegler kann man zurückgelegte Strecken noch einmal abfahren.

In der App und im Browser wird jeder einzelne Befehl sehr flott umgesetzt. Die Bedienung ist einfach und intuitiv, die Realisierung wirklich gut gelungen.

Fazit

Preis, Leistung, Verarbeitung, Bedienung, Tracking und Funktionsumfang stimmen beim PAJ Professional Finder 3.0. Für knapp 90 Euro erhält man ein attraktives Komplettpaket, mit dem man immer weiß, so sich sein Auto gerade aufhält.

PAJ Professional Finder 3.0 im Testspiegel

Noch hat kein anderes Medium den PAJ Professional Finder 3.0 getestet. Sobald dies der Fall ist, werden wir die Erfahrungen und Ergebnisse hier nachreichen.

Alternativen

Ob für den Anschluss am bordeigenen Stromnetz oder mit autarker Stromversorgung, ob preiswert oder hochpreisig: An empfehlenswerten GPS-Tracker-Alternativen mangelt es nicht.

Der Beste mit Akku: Salind GPS Tracker 11

Wer auf Flexibilität Wert legt und seinen GPS-Tracker unkompliziert in verschiedenen Autos nutzen will, findet im Salind GPS Tracker 11 ein sehr interessantes Modell. Dieses hat einen internen Akku und benötigt nicht die Bordspannung, um den aktuellen Standort zu bestimmen.

Der Beste mit Akku

Salind GPS Tracker 11

Test KFZ-GPS-Tracker: Salind GPS Tracker
Der Salind 11 besitzt einen eigenen Akku, ermöglicht eine exakte Standortangabe und überzeugt bei Handling und Preis.

Der Salind 11 ist 109 x 76 x 26 Millimeter groß und wiegt 315 Gramm. Sein integrierter Magnet packt ordentlich zu und erlaubt die sichere Montage an Metallteilen. Das robuste Gehäuse ist spritzwassergeschützt.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Salind11
Der 315 Gramm schwere Salind lässt sich problemlos irgendwo im Fahrzeug verstecken.

Hinter einer Gummiabdichtung befinden sich die USB-Buchse zum Laden sowie Status-LED-Leuchten. Außerdem ist hier bereits ab Werk eine SIM-Karte eingesetzt.

Funktioniert in 43 Ländern weltweit

Laut Hersteller sucht die SIM-Karte automatisch die beste Verbindung und funktioniert weltweit in 43 Ländern. Die SIM-Karte muss nicht aufgeladen oder eingerichtet werden, sie ist sofort einsatzbereit.

Genau wie der PAJ Professional Finder 3.0 wird auch der Salind 11 online unter www.start.finder-portal.com aktiviert. Das klappt schnell und ohne Probleme. Über den Nutzernamen und das Passwort kann man sich sowohl über das Web-Interface unter www.finder-portal.com als auch über die App »Online Finder Portal« einloggen. Beide Varianten haben wir Ihnen bereits bei unserem Testsieger vorgestellt. Hier erfolgt die gelungene Bedienung 1:1.

Neben der Live-Ortung lassen sich die Strecken der vergangenen 100 Tage abrufen. Alarme erreichen den Nutzer wahlweise per E-Mail oder Push-Nachricht. Diese betreffen Bewegungen, das Anheben des Trackers, das Verlassen eines festgelegten Radius, niedrigen Akku sowie das Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Salind11 Screenshot1
Im Online-Portal am PC wie hier oder per App kann man sich auf einer Karte den aktuellen Standort des Fahrzeugs anzeigen lassen.

Mit der Genauigkeit der Standortangabe waren wir im Test sehr zufrieden. Sowohl außerhalb als auch innerhalb der Garage lag der Salind 11 maximal drei bis vier Meter daneben. So ist eine präzise Ortung des Fahrzeugs möglich.

Genauso gut klappte das Abrufen vergangener Fahrtrouten. Die dargestellten Strecken stimmten mit der Realität perfekt überein.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Salind11 Screenshot2
Ebenso ist es möglich, die Routen der vergangenen 100 Tage einzusehen.

Zur Kapazität des Akkus macht der Hersteller keine Angaben. Im Alltagstracking soll eine Ladung rund 40 Tage durchhalten. Das erscheint durchaus plausibel. Bei regelmäßiger Nutzung wurde uns nach 6 Tagen immer noch eine Kapazität von 100 Prozent angezeigt. Wird der GPS-Tracker nicht bewegt, so versetzt diesen ein intelligenter Stromsparmodus automatisch in den Standby-Modus, um die Akkulaufzeit zu verlängern.

Wir können den Salind 11 zum Preis von gerade mal rund 30 Euro wärmstens empfehlen. Seine Standort-Genauigkeit ist spitze, App und Browser haben einen hohen Bedienkomfort, und das Durchhaltevermögen des Akkus ist mehr als akzeptabel. Zum Anschaffungspreis kommen monatlich noch 4,99 Euro bzw. 49,99 Euro/Jahr hinzu für die Portalnutzung.

Ohne laufende Kosten: Blaupunkt BPT 1500 Basic

Professionelle und qualitativ hochwertige GPS-Ortung mit großer Funktionsfülle ist auch ohne monatliche Kosten möglich. Das beweist Blaupunkt mit dem BPT 1500 Basic.

Ohne laufende Kosten

Blaupunkt BPT 1500 Basic

Test KFZ-GPS-Tracker: Blaupunkt BPT 1500 Basic
Genaues Tracking und ausgereifte Software gibt es auch ohne monatliche Kosten: Bei Blaupunkt erwirbt man Credits, die nach und nach eingelöst werden.

Das System funktioniert ohne Vertragsbindung und ohne Grundgebühr, obwohl eine SIM-Karte mitgeliefert und bereits installiert ist. Blaupunkt berechnet pro Abfrage so genannte Credits. 50 Credits (das ist die Mindestaufladung pro Jahr) kosten 25 Euro. Für eine manuelle Ortung werden 2 Credits, für Alarmbenachrichtigungen, SMS-Benachrichtigungen sowie das Einrichten von Alarmen ein Credit berechnet. So zahlt man nur, wenn man den GPS-Tracker auch tatsächlich benötigt.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Blaupunkt
Kompakte Box mit integrierten Antennen: Der Tracker BPT 1500 von Blaupunkt lässt sich leicht verstecken.

Der BPT 1500 Basic besteht aus einer kleinen, schwarzen Kunststoffbox, die zum Festeinbau im Auto konzipiert ist. GSM- und GPS-Antenne befinden sich im Gehäuse, ebenso ein 170 mAh starker Backup-Akku, der das Gerät einige Stunden mit Strom versorgt, sollte es von der Fahrzeugbatterie abgeklemmt werden.

Das Bündel aus 12 Kabeln schreckt zunächst ab, es genügt jedoch, Dauerplus, Masse und Zündung anzuschließen. Zur Inbetriebnahme muss man sich online unter www.gps-login.de einloggen. Hier kann man unter anderem seine Fahrzeuge verwalten und Unternutzer anlegen. Blaupunkt erlaubt es, beliebig viele Fahrzeuge gleichzeitig darzustellen. Wahlweise kann man sich per E-Mail oder via SMS darüber informieren lassen, wenn das Auto einen vorher definierten Bereich verlässt. Außerdem schlägt das System Alarm, wenn eine bestimmte Geschwindigkeit überschritten und das Fahrzeug abgeschleppt wird. Zurückliegende Fahrten lassen sich auf einer Karte darstellen.

Möchte man eine lückenlose Datenspeicherung für 24 Monate,  die Datenspeicherung und Spurverfolgung des aktuellen Tages und eine Live-Ortung alle 60 Sekunden nutzen, so muss man zum »Fleet«-Tarif greifen. Hierfür fallen allerdings monatliche Kosten in Höhe von 11,84 Euro an, zudem eine Einrichtungspauschale von knapp 20 Euro. Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Blaupunkt Screen1
Der Volvo parkt in der Garage, sein Standort wird trotzdem exakt erkannt.

Zunächst hatten wir Probleme, mit dem BPT 1500 ein GPS-Signal zu empfangen. Wichtig: Der weiße Aufkleber der kleinen Box muss nach oben zeigen, dann klappt es auch mit dem Signal. Mit der Präzision der Standort-Erkennung waren wir sehr zufrieden, der in der Garage geparkte Volvo wurde fast auf den Meter genau erkannt.

In den Einstellungen lauern noch diverse Features. Hier kann man unter anderem den Kraftstoffverbrauch anzeigen, einen Kilometerreport berechnen, ein Geschwindigkeitsprofil erstellen und einen Wartungsreport hinterlegen lassen. Viele dieser Rubriken sind für Privatleute weitgehend uninteressant, für Geschäftsleute, wenn ein Auto auch von mehreren Personen benutzt wird, aber möglicherweise ganz hilfreich.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Blaupunkt Screen2
Auswertung der letzten Fahrten: Wann war das Auto wie schnell unterwegs?

Wer kein Abo über eine bestimmte Dauer abschließen möchte, dürfte mit der Blaupunkt-Lösung sehr zufrieden sein. Nach der Anschaffung sind die Kosten überschaubar, bezahlt wird nur, wenn man den BPT 1500 Basic auch wirklich nutzt. Der Bedienkomfort ist hoch, ebenso die Standortgenauigkeit.

Wenn Geld egal ist: Autoskope Starterset

Das Autoskope Starterset ist unser Favorit, wenn Geld keine Rolle spielt. Es bietet einen großen Funktionsumfang und eine hohe Standortgenauigkeit, zudem einen ausgezeichneten Bedienkomfort.

Wenn Geld egal ist

Autoskope Starterset

Test KFZ-GPS-Tracker: Autoskope Starterset
Selbst ohne Bordspannung hält der Autoskope noch bis zu 14 Tage durch, liefert sehr genaue Standortangaben und einen hohen Bedienkomfort.

Der Preis von knapp 290 Euro ist natürlich heftig. Dafür fallen zumindest im ersten Jahr keine laufenden Kosten mehr an. Ab dem zweiten muss man für die Ortungsdienste 3,99 Euro im Monat bezahlen.

Der Tracker im stabilen Metallgehäuse ist mit 110 x 90 x 26 Millimetern kein Winzling, ein mögliches Versteck ist beispielsweise unter einem Sitz. Die Stromspeisung erfolgt über die Bordelektronik. Für den Notfall hat der Tracker jedoch einen eigenen 1.000 mAh starken Akku verbaut, der je nach Intensität der Nutzung 7 bis 14 Tage durchhält. Für die Inbetriebnahme müssen eine Mobilfunk- und eine GPS-Antenne angeschlossen werden.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Autoskope
Extrem stabil, aber nicht gerade kompakt: der GPS-Tracker Autoskope.

Die flotte Einrichtung erfolgt über ein Webportal unter portal.autoskope.de. Dann ist der Autoskope auch schon einsatzbereit. Entweder über einen Internetbrowser oder per App kann man neben der aktuellen Position und der Geschwindigkeit des Fahrzeugs auch die Batteriespannung (vom Fahrzeug und vom Autoskope) sowie die Qualität des GSM- und des GPS-Signals einsehen. Für viele Zustände bzw. Ereignisse lassen sich Alarmierungen einrichten, etwa für Erschütterung und Bewegung des Fahrzeugs in einem definierten Zeitraum, geringe Batteriespannung, für fehlenden GPS-Empfang und das Verlassen von definierten Orten. Die GPS-Ortung des Autos erfolgt etwa alle 30 Sekunden. Um die Batterie zu schonen, wechselt der Autoskope nach 5 Minuten Standzeit in den Schlafmodus. Sobald er eine Erschütterung erkennt, ist er sofort wieder auf Sendung.

Jede Menge Informationen per Mausklick

Ein Fingertipp oder Mausklick auf den aktuellen Standort in der Karte, und schon erhält man die exakten Koordinaten sowie die Parkzeit. Bei der Genauigkeit liefert der Tracker hervorragende Ergebnisse, auch dann, wenn das Auto in einer Garage oder gar Tiefgarage steht.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Autoskope Screenshot
Im Web-Browser ist Autoskope genauso informativ wie über die App.

Zum Funktionsumfang gehört ebenfalls eine Fahrtenliste, entweder von »heute«, »gestern« oder einem beliebigen Zeitraum. Dann blendet der Tracker alle Standorte ein, an denen das Auto erfasst wurde. An jedem einzelnen Routenpunkt kann man neben den Koordinaten die gefahrene Geschwindigkeit sowie die aktuelle Uhrzeit abrufen. App und Browser arbeiten hier sehr flüssig, die Bedienung gelingt intuitiv. Über den Menüpunkt »Alarme« kann man die bereits aufgeführten Benachrichtigungen aktivieren.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Autoskope Screens
Aktueller Standort, Fahrtroute oder Alarmfunktionen: Der Funktionsumfang der iOS- und Android-App kann sich sehen lassen.

Uns überzeugen beim Autoskope sowohl die Hard- als auch die Software. Die Ergebnisse sind super präzise, die Bedienung passt und der Ersatzakku ist leistungsstark. Klar, das alles hat seinen Preis. Aber wer beispielsweise seinen wertvollen Oldtimer schützen möchte, wird diesen Betrag bereitwillig investieren.

Außerdem getestet

PAJ GPS Allround Finder

Prinzipiell haben uns alle GPS-Tracker von PAJ überzeugt, so auch der GPS Allround Finder. Dieser hat einen eigenen 5.000 mAh starken Akku an Bord, der bei einer täglichen Trackingdauer von einer Stunde rund 20 Tage lang durchhalten soll. Optisch erinnert das 140 Gramm leichte Gerät an einen mobilen Hotspot-Router. Die SIM-Karte gehört zum Lieferumfang und ist bereits eingelegt, geladen wird der PAJ per USB. Das dauert bei komplett entleertem Gerät zwischen 8 und 12 Stunden.

Dank integrierter Antenne ist der Tracker sehr kompakt und lediglich 2,2 Zentimeter hoch, dadurch lässt er sich problemlos im Auto verstecken. Zur guten Ausstattung gehört neben Bewegungs-, Radius-, Geschwindigkeits- und Batterie-Alarm auch eine SOS-Taste, die man manuell drücken muss.

Die GPS-Ortung mittels GSM/GPRS-Modul gelingt laut Hersteller in ganz Europa und insgesamt 43 Ländern. Es fallen die identischen Kosten wie beim PAJ Professional Finder 3.0 an. Auch der Allround Finder nutzt die überzeugende PAJ-App »Online Finder Portal« bzw. die Internetseite www.finder-portal.com, um den aktuellen Standort zu bestimmen oder die Strecken der vergangenen 100 Tage abzurufen.

Die mit dem Auto zurückgelegte Route konnte der spritzwassergeschützte Allround Finder ganz präzise rekonstruieren. Den vor der Garage abgestellten Wagen identifizierte der PAJ beinahe metergenau. Erst als wir den Volvo in der Garage parkten, wanderte das Fahrzeugsymbol der App knapp 50 Meter weiter zu einem Haus oberhalb der Zielstraße. Bei zwei zusätzlichen Tests schnitt der Allround Finder etwas besser ab, generell offenbarte er jedoch eine Schwäche, wenn der GPS-Tracker hinter dicken Mauern versteckt wurde.

PAJ GPS Power Finder

Und noch ein GPS-Tracker von PAJ, der GPS Power Finder. Mit einer Höhe von 3,7 Zentimetern ist der Power Finder deutlich wuchtiger als der Allround Finder. Das ist im Akku begründet, dessen Kapazität in diesem Modell von 5.000 auf 10.000 mAh angewachsen ist. Dadurch verdoppelt sich die Nutzungsdauer auch auf 40 Tage, im Standby-Betrieb soll der Tracker 60 bis 90 Tage durchhalten, ehe er über den USB-Port geladen wird.

Auch hier ist die SIM-Karte bereits ins Gerät eingesteckt, die Abo-Konditionen sind bei allen PAJ-Findern gleich. Die Rückseite ist magnetisch, und der Funktionsumfang ist nahezu identisch zum GPS Allround Finder, zusätzlich gibt es jedoch einen Drop-Alarm. Der Power Finder meldet sich dann sofort, sobald er angehoben wird.

Sowohl beim Parken des Fahrzeugs außerhalb als auch innerhalb der Garage übermittelt das Gerät eine sehr exakte Standortangabe, die im Test maximal rund 5 Meter vom tatsächlichen Standort abwich. Damit ist der mobile GPS Power Finder eine echte Alternative zum PAJ Professional Finder 3.0. Der Preis ist mit etwa 130 Euro zwar recht happig, dafür hält der Tracker mit einer Akkuladung mehr als einen Monat durch und verrät sehr präzise, wo er sich aktuell aufhält.

Salind 01

Der 42 Gramm leichte  Salind 01 ist so groß wie ein Autoschlüssel und wird über zwei Kabel direkt an der Autobatterie angeschlossen. Rot ist plus, schwarz ist minus, das kriegt jeder hin. Zudem lassen sich externe Batterien verwenden, der Tracker verfügt über einen 9 – 75 Volt Direktanschluss und ist spritzwassergeschützt. Der Tracker hat eine eigene interne Batterie für eine Notstromversorgung. Diese sendet bis zu 12 Stunden nach Entfernung der Stromversorgung weiter ein Signal zum angeschlossenen Portal.

Auch beim Salind ist die SIM-Karte schon eingebaut und vorkonfiguriert. Zur Inbetriebnahme muss das Gerät online registriert werden. Salind kooperiert bei der Plattform mit PAJ und nutzt dieselbe App und dieselbe Web-Präsenz zur Fahrzeugortung. Unterstützt werden die Features Live-Ortung, das Abrufen aller Strecken der vergangenen 100 Tage sowie Bewegungs-, Radius-, Geschwindigkeits- und Batterie-Alarm. Zugesichert ist die Ortung in 43 Ländern.

Diese hat in unserem Test perfekt funktioniert. Sowohl außerhalb als auch innerhalb der Garage hatten wir ausschließlich Volltreffer in der App mit einer Abweichung von weniger als zwei Metern. Wenn Sie also einen preiswerten und zuverlässigen GPS-Tracker zum Festeinbau suchen, können Sie bedenkenlos zum Salind 01 greifen.

Dantracker BI-9

Der Dantracker BI-9 macht uns zunächst stutzig: Im Pappkarton finden wir lediglich den 250 Gramm schweren GPS-Tracker, sonst nichts. Kein Aufladekabel, keine Bedienungsanleitung, und das schwarze Gehäuse ist komplett verschlossen, eine USB-Buchse zum Aufladen fehlt hier ebenso wie ein Display oder eine Status-LED.

Im Internet stoßen wir auf die Lösung: Dantracker hat seinem Modell eine Batterie spendiert, die bis zu 10 Jahre halten soll. Ist der Energiespeicher irgendwann leer, muss man den Tracker entsorgen. Ebenso ist eine SIM-Karte im GPS-Tracker fest verbaut. Der BI-9 arbeitet mit 2G und 3G und funktioniert innerhalb Europas inklusive Großbritanniens.

Zur Inbetriebnahme müssen wir ein Konto anlegen und den Tracker im Internet registrieren. Aktivieren lässt sich dieser nur, wenn man ein Abo abschließt, um das Gerät orten zu können. Die Preise sind happig. So müssen wir für einen Monat 12 Euro berappen (erster Monat gratis), außerdem eine Bearbeitungsgebühr von 40 Cent. Bezahlt werden kann per Kreditkarte oder Online-Überweisung, jedoch nicht per Paypal. 6 Monate kosten 69, ein Jahr 132 Euro, 24 Monate 240 Euro und drei Jahre 324 Euro. Dantracker bietet jedoch auch diverse Bundles an, so ist der BI-9 beispielsweise inklusive einer 24-monatigen Nutzungsdauer für rund 190 Euro erhältlich.

Über die für iOS und Android erhältliche »Dantracker«-App kann man sich nicht nur den aktuellen Standort des Fahrzeugs, sondern auch die letzten 100 Positionen anzeigen lassen. Zudem kann man hier einen Bewegungs-Alarm einrichten und eine bestimmte Zone definieren, in der sich der Tracker aufhalten darf, ohne einen Alarm abzusetzen. Über Google Maps zeichnet der BI-9 zudem die zurückgelegte Route nach.

Die Genauigkeit im Freien ist im Ordnung, hier haben wir im Test Abweichungen von maximal rund 5 Metern festgestellt. In der Garage lieferte der Tracker mitunter präzise Ergebnisse, teilweise schoss er jedoch auch 30, 40 oder 50 Meter am Ziel vorbei.

Die lange Akkulaufzeit ist gut, die hohen monatlichen Kosten sind jedoch ein echter Nachteil.

Copenhagen Cobblestone GPS Tracker

Dieses Konzept klingt spannend: Der Copenhagen Cobblestone GPS Tracker arbeitet zwar mit App und SIM-Karte, trotzdem fallen keine monatlichen Kosten an und die Akkulaufzeit soll  4 bis 6 Jahre betragen. Dazu kommt: Das 88 Gramm leichte Gerät passt mit den Abmaßen 6,4 x 6,4 x 2,3 Zentimeter in jede Hosentasche und kleinste Nische im Fahrzeug.

Die Einrichtung ist simpel: einfach ein Konto über die Gratis-App »CPH Trackers« (Android und iOS) anlegen, die Gerätenummer eintippen, und nach wenigen Minuten ist der GPS-Tracker einsatzbereit.

Leider relativiert sich die vom Hersteller versprochene XXL-Akkudauer sehr schnell. Bis zu 4 Jahre hält der Energiespeicher nur durch, wenn man sich pro Tag lediglich einmal die aktuelle Position melden lässt. Das ist natürlich extrem wenig. Mehr als 4 Jahre sind nur dann drin, wenn eine einzige wöchentliche Standortabfrage erfolgt. Das Abfrage-Intervall lässt sich in unterschiedlichen Modi festlegen. Wählt man das Setting »Vollgas« – jetzt sendet der Cobblestone alle 10 Minuten seine Position – erscheint ein Warnhinweis, dass der Akku nach weniger als 5 Wochen leer ist. Wieder aufladen ist unmöglich, das Gerät ist dann Elektroschrott.

Ein anderer Modus heißt »Live-Tracking«. In diesem sendet das Gerät seine Position nach der ersten Bewegung, anschließend alle 15 Minuten. Die Lebenszeit der Batterie wird nicht explizit genannt, jedoch ist der Akku gelb eingefärbt und der angezeigte Balken für die erwartete Lebensdauer ist etwa dreimal so breit wie im »Vollgas«-Modus. Geschätzt macht der Akku jetzt wohl rund 15 Wochen mit.

Die Genauigkeit der Standort-Angabe ist im Freien akzeptabel. Hier haben wir teilweise Abweichungen von 5 bis 10 Metern festgestellt, was noch im Toleranzbereich liegt. Allerdings verdient für unseren Geschmack selbst das »Live-Tracking« diesen Namen nicht. Lediglich alle 10 bis 12 Minuten über den neuen Standort informiert zu werden, ist viel zu lückenhaft. Dies geschieht sowohl grafisch in der App und in der Browser-Darstellung als auch per E-Mail. In der Garage ist der Copenhagen Cobblestone GPS Tracker zudem mit seinem Latein am Ende, hier empfängt er kein Signal, was er auch durch eine Meldung zugibt.

Insgesamt ist der Cobblestone nicht zu empfehlen. Der hohe Anschaffungspreis relativiert sich zwar durch den Wegfall der monatlichen Kosten. Aber Live-Tracking ist nicht möglich, und der zeitliche Versatz und damit auch die inzwischen zurücklegbare Strecke sind viel zu groß. Außerdem bietet das Gerät keine Zusatzfunktionen. Und die versprochene Akkulaufzeit von 4 Jahren oder mehr ist bestenfalls ein theoretischer Wert, wenn man den GPS-Tracker tatsächlich nur sehr selten nutzen möchte.

TKMARS GPS Tracker

Der TKMARS GPS-Tracker wird ohne SIM-Karte geliefert und hat eine 5.000 mAh starke Lithiumbatterie an Bord, die über USB geladen wird. Der Akku soll bis zu 90 Tage durchhalten, unsere Erfahrung ist jedoch: Bei regelmäßiger Nutzung des Trackers ist dieser nach maximal zwei Wochen leer. Per Magnet lässt sich die 168 Gramm schwere Box an jeder senkrechten Metallfläche befestigen.

Die Einrichtung ist eine Katastrophe, weshalb das Gerät für uns auch weit von einer Empfehlung entfernt ist. Erst durch Recherche im Internet stößt man darauf, dass man die PIN der SIM-Karte über ein Smartphone deaktivieren muss. Zudem ist für die App eine APN-Nummer erforderlich, die der Netzbetreiber zur Verfügung stellt. Kurzum: Den GPS-Tracker auspacken, aufladen und gleich nutzen kann man getrost vergessen.

Zur Ausstattung gehören unter anderem Bewegungs-, Geschwindigkeits- und Batterie-Alarm, außerdem die Option Geo-Zaun, um darauf aufmerksam zu machen, dass Tracker bzw. Fahrzeug einen bestimmten Bereich verlassen haben. Die Standortbestimmung erfolgt per SMS. Diese enthält einen Link zu Google Maps. Die Genauigkeit der Standort-Angabe konnte uns aber weder im Freien noch in der Garage überzeugen. Das Fahrzeug stand bestenfalls in der Nähe, aber nicht dort, wo es der Tracker vermutet hat. Monatliche Kosten fallen nicht an.

Incutex GPS Tracker TK104

Likorlove GPS Tracker

Mit dem Likorlove GPS Tracker haben wir noch ein Modell getestet, das genau wie die Geräte von TKMARS und Incutex mit separater SIM-Karte funktioniert. Mit 4.400 mAh hielt der Akku im Test bei regelmäßiger Nutzung rund 14 Tage durch. Akzeptiert werden alle Mobilfunkanbieter. Mitgeliefert werden ein Magnet und ein Klebepad. Der Magnet ist ausreichend stark, um den Tracker sicher an jeder metallischen Oberfläche zu befestigen.

Die Anleitung im Miniaturformat mit gefühlter Schriftgröße 2 ist ein Scherz und kann fast nur mit Lupe studiert werden. Irgendwann hat der Tracker funktioniert, aber bis dahin waren Geduld und gute Nerven gefragt. Das Echtzeit-Tracking wird unterstützt per Website, SMS und App. Zur Ausstattung gehören Bewegungsalarm und die Option, einen bestimmten Bereich zu definieren, in dem sich das Fahrzeug aufhalten darf, ohne dass der Besitzer benachrichtigt wird.

Viele Amazon-Käufer beklagen erhebliche Schwierigkeiten mit dem Tracker, der Begriff »Schrott« fällt hier öfter. Auch wir sind mit der GPS-Genauigkeit mehr als unzufrieden. Teilweise wurde der Standort nicht aktualisiert, teilweise stellten wir Abweichungen im dreistelligen Meterbereich fest. Das macht den Likorlove GPS Tracker für uns unbrauchbar.

So haben wir getestet

Wir haben 12 GPS-Tracker zu Preisen zwischen 30 und 290 Euro getestet. Dabei war es uns wichtig, wie einfach bzw. kompliziert sich die Geräte einbauen und in Betrieb nehmen lassen und wie komfortabel die Standortkoordinaten abgerufen werden können. Außerdem wollten wir wissen: Wie exakt sind die ermittelten Koordinaten? Dazu haben wir unser Auto mit Tracker sowohl im Freien als auch in einer Garage geparkt und sind mehrere Routen abgefahren. Die Ergebnisse haben wir anschließend auf Google Maps kontrolliert.

Zudem haben wir den Funktionsumfang der Geräte näher unter die Lupe genommen, deren Bedienkomfort, mögliche Akkulaufzeiten sowie ein Auge auf die Kosten und die jeweiligen Tarife geworfen.

Die wichtigsten Fragen

Wie werden GPS-Tracker im Auto mit Strom versorgt?

Die Stromversorgung erfolgt entweder über die Autobatterie oder einen eigenen, wiederaufladbaren Akku. GPS-Tracker, die ihren Strom von der Bordelektronik abzapfen, sollten zur Sicherheit einen Notstrom-Akku verbaut haben.

Wie lässt sich der Standort eines GPS-Trackers abrufen?

Die Standortabfrage ist per SMS oder Anruf möglich. Empfehlenswert sind jedoch Modelle mit Live-Abfrage über App oder Web-Browser.

Benötigen GPS-Tracker externe GPS- und Mobilfunkantennen?

Nein, viele Modelle haben die Antennen ins Gehäuse integriert, wodurch sie deutlich kompakter sind und wenig Platz brauchen.

Welche laufenden Kosten fallen für einen GPS-Tracker an?

Für die meisten GPS-Tracker mit Live-Standortabfrage per App und Browser muss man monatlich oder jährlich einen Fixbetrag bezahlen. Bei einfachen GPS-Trackern fallen lediglich Kosten pro SMS- oder Telefon-Abruf an.

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