KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Aufmacher
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Der beste GPS-Tracker

Wir haben 16 GPS-Tracker für Autos getestet. Der beste für die meisten ist der fest verbaute PAJ Professional Finder 3.0. Hier stimmen Preis, Verarbeitung, Inbetriebnahme, Handling und natürlich auch die Genauigkeit bei der Fahrzeugortung. Wer lieber flexibel ist und einen portablen GPS-Tracker mit eigenem Akku sucht, macht mit dem Salind 11 alles richtig.

Jochen Wieloch
Jochen Wieloch
Jochen Wieloch begeistert sich nicht nur für moderne Technik in unterschiedlichsten Lebensbereichen. Der Germanist ist unter anderem Spezialist für Flachbildfernseher und hat ein Faible für Sport- und Outdoor-Themen. Außerdem interessiert er sich für Fortbewegungsmittel auf zwei und vier Rädern. Hierzu gehört ganz klassisch das Auto, aber auch E-Bike und E-Scooter. Der Copter-Pilot schreibt unter anderem für Audiovision, i-fidelity, Auto Bild Klassik und Techstage.
Letztes Update: 16. Juni 2022

Wir haben vier weitere GPS-Tracker getestet. Eine neue Empfehlung ist nicht dabei. Die Modelle PAJ Vehicle Finder 4G 1.0 und Salind 08 4G OBD sind zwar grundsätzlich gut, uns gefallen aber andere, bereits getestete Finder der beiden Hersteller punktuell ein wenig besser. Welche das sind, erfahren Sie im Test. Die GPS-Tracker Incutex GPS Tracker TK106 und SinoTrack ST-907 erwiesen sich, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen, als zu nervig bei Einrichtung und Bedienung.

6. August 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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Mehr als 14.000 Autos sind im vergangenen Jahr in Deutschland gestohlen worden. Das sind knapp 40 Fahrzeuge pro Tag. Jeder Betroffene hat dabei nur einen Wunsch: möglichst schnell zu erfahren, wo sich sein Auto befindet.

Ein guter Diebstahlschutz können GPS-Tracker sein. Diese werden im Fahrzeuginneren versteckt montiert und machen es per GPS-Signal möglich, den genauen Standort zu ermitteln – per Smartphone, SMS oder über einen PC-Browser.

Wir haben für Sie 16 GPS-Tracker fürs Auto getestet, erklären, wie so ein GPS-Tracker funktioniert und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

PAJ GPS Professional Finder 3.0

Test KFZ-GPS-Tracker: PAJ GPS Professional Finder 3.0
Genaue Standortangabe, einfache Inbetriebnahme, ausgereifte Software und fairer Preis: Der PAJ Professional Finder 3.0 macht alles richtig.

Keine Kompromisse bei der Fahrzeugortung muss man mit dem PAJ Professional Finder 3.0 eingehen. Die kompakte Metallbox liefert präzise Koordinaten, ist sehr schnell einsatzbereit und bietet per App und Web-Browser hohen Bedienkomfort. Falls die Stromleitung gekappt wird, kann der Tracker auf einen separaten Akku zugreifen.

Der Beste mit Akku

Salind GPS Tracker 11

Test KFZ-GPS-Tracker: Salind GPS Tracker
Der Salind 11 besitzt einen eigenen Akku, ermöglicht eine exakte Standortangabe und überzeugt bei Handling und Preis.

Der Salind 11 hält mit eigenem Akku bis zu 40 Tage am Stück durch, ist preiswert und liefert exakte Standortangaben. Das Gerät verfügt über einen großen Funktionsumfang, ist schnell startklar und nutzt eine ausgereifte App bzw. ein praktikables Web-Portal. Geladen wird die kompakte Box einfach wieder über ein USB-Kabel an einem PC oder in der Steckdose.

Ohne laufende Kosten

Blaupunkt BPT 1500 Basic

GPS-Tracker Test: Blaupunkt Blaupunkt Bpt1500+
Genaues Tracking und ausgereifte Software gibt es auch ohne monatliche Kosten: Bei Blaupunkt erwirbt man Credits, die nach und nach eingelöst werden.

Blaupunkt liefert mit dem BPT 1500 einen sehr funktionalen GPS-Tracker, der im »Basic«-Tarif keine monatlichen Kosten verursacht. Inbetriebnahme, Genauigkeit und Bedienkomfort des Komplettsets überzeugen. Zur Kasse gebeten wird der Nutzer nur, wenn er einen der Dienste wie etwa die Standortabfrage in Anspruch nimmt.

Wenn Geld egal ist

Autoskope Starterset

Test KFZ-GPS-Tracker: Autoskope Starterset
Selbst ohne Bordspannung hält der Autoskope noch bis zu 14 Tage durch, liefert sehr genaue Standortangaben und einen hohen Bedienkomfort.

Wer sein Fahrzeug super präzise orten möchte und eine einfache Bedienung per App und Web-Browser wünscht, sollte sich unbedingt den GPS-Tracker von Autoskope anschauen. Der integrierte Notstrom-Akku betreibt das Gerät bis zu 14 Tage lang und schlägt Autodieben somit ein Schnippchen. Die Installation lässt sich zudem problemlos in Eigenregie realisieren.

Vergleichstabelle

TestsiegerPAJ GPS Professional Finder 3.0
Der Beste mit AkkuSalind GPS Tracker 11
Ohne laufende KostenBlaupunkt BPT 1500 Basic
Wenn Geld egal istAutoskope Starterset
PAJ Vehicle Finder 4G 1.0
PAJ GPS Power Finder
Salind 01
Dantracker BI-9
PAJ GPS Allround Finder
Salind 08 4G OBD
Copenhagen Cobblestone GPS Tracker
Incutex TK106
TKMARS GPS Tracker
Incutex GPS Tracker TK104
SinoTrack ST-907
Test KFZ-GPS-Tracker: PAJ GPS Professional Finder 3.0
  • Integrierter Akku
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Monatliche Kosten
Test KFZ-GPS-Tracker: Salind GPS Tracker
  • Eigener Akku mit langer Laufzeit
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Preiswert
  • Monatliche Kosten
GPS-Tracker Test: Blaupunkt Blaupunkt Bpt1500+
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Keine monatlichen Kosten
  • Funktionsumfang im "Basic"-Tarif etwas eingeschränkt
Test KFZ-GPS-Tracker: Autoskope Starterset
  • Integrierter Akku
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Keine monatlichen Kosten im 1. Jahr
  • Teuer
Test GPS-Tracker: PAJ Vehicle Finder 4G 1.0
  • 4G-Technik
  • Integrierter Akku
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Genauigkeit und Live-Tracking etwas schlechter als beim PAJ GPS Professional Finder 3.0
  • Regelmäßige Kosten
Test KFZ-GPS-Tracker: PAJ GPS Power Finder
  • Integrierter Akku, recht lange Akkulaufzeit
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Teuer
Test KFZ-GPS-Tracker: Salind GPS Tracker
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Sehr gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Preiswert
  • Notstromversorgung
KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Dantracker Bi 9
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Ordentliche GPS-Ortung im Freien
  • Gute Ausstattung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Batterie soll bis zu 10 Jahre halten
  • Batterie nicht mehr aufladbar
  • Teuer (Anschaffungspreis und monatliche Kosten)
  • Teilweise Probleme bei Ortung in Garage
Test KFZ-GPS-Tracker: PAJ Allround Finder
  • Integrierter Akku
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Gute GPS-Ortung im Freien
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Preiswert
  • Ungenaue Standortangabe, wenn Fahrzeug in einer Garage steht
  • Regelmäßige Kosten
Test GPS-Tracker: Salind 08 4G OBD
  • Guter Funktionsumfang
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Gute GPS-Ortung
  • SIM-Karte mitgeliefert
  • Notstromversorgung
  • Aufgrund benötigter OBD-Buchse in älteren Fahrzeugen nicht zu gebrauchen
  • Probleme beim Live-Tracking und mit der tatsächlichen Routenführung
  • Regelmäßige Kosten
Test KFZ-GPS-Tracker: Copenhagen Cobblestone GPS Tracker
  • Sehr kompakt
  • Sehr lange Akkulaufzeit bei sehr seltener Nutzung
  • Schnell eingerichtet
  • Keine monatlichen Gebühren
  • Im Freien ordentliche GPS-Genauigkeit
  • Akku bei intensiver Nutzung nach 5 Wochen leer, nicht wieder aufladbar
  • Kein GPS-Signal in der Garage
  • Live-Tracking nur mit großem zeitlichen Versatz
  • Keine Zusatzfunktionen
Test GPS-Tracker: Incutex TK106
  • Autarke Nutzung möglich
  • Keine monatlichen Fixkosten
  • Komplexe Einrichtung und Bedienung
  • App mit Schwächen
  • Schwankende Genauigkeit bei Standort-Angaben
Test KFZ-GPS-Tracker: TKMARS GPS Tracker
  • Integrierter Akku
  • Guter Funktionsumfang
  • Preiswert, keine monatlichen Gebühren
  • Sehr komplexe Einrichtung
  • Ungenaue Standortangabe
Test KFZ-GPS-Tracker: Incutex  GPS Tracker TK104
  • Integrierter Akku (2 Akkus mitgeliefert)
  • Solider Funktionsumfang
  • Preiswert, keine monatlichen Gebühren
  • Komplexe Einrichtung
  • Sehr kurze Akkulaufzeit
  • Sehr ungenaue Standortangabe
Test GPS-Tracker: SinoTrack   ST-907
  • Preiswert, keine monatlichen Kosten
  • Sehr komplexe Einrichtung
  • Probleme mit App und Web-Browser
  • Zum Teil erhebliche Abweichungen bei Standortangabe
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Sicher orten: GPS-Tracker fürs Auto im Test

Bei GPS-Trackern für das Auto handelt es sich um kleine Kunststoff- oder Metallboxen, die entweder über die Bordspannung des Fahrzeugs mit Strom versorgt werden oder einen eigenen Akku besitzen, der alle paar Tage, Wochen oder bestenfalls Monate an einer Steckdose oder per USB-Kabel geladen wird.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Mittelkonsole
Einige GPS-Tracker sind kaum größer als ein Autoschlüssel.

GPS-Tracker benötigen eine SIM-Karte, da sie ihre Koordinaten per Mobilfunknetz mitteilen. Hierzu genügt jede handelsübliche Prepaid-Datenkarte mit geringem Volumen, weil das Datenaufkommen äußerst gering ist, bzw. eine Mobilfunkkarte. Aus technischer Sicht ist ein Tracker nichts anderes als ein Peilsender. Das integrierte GPS-Modul dient zur Ermittlung des Standorts per Satellit. Die zur Standortbestimmung erforderlichen Daten werden durch das Mobilfunk-Modul weitergeleitet und lassen sich dann per Smartphone-App oder Web-Browser abrufen. Diese Online-Ortung ist besonders komfortabel und ermöglicht eine Echtzeit-Standortabfrage.

Standort­koordinaten auch per SMS oder Anruf

Etwas umständlicher und unkomfortabler ist die Ortung per SMS bzw. Anruf. Auf beiden Wegen werden ebenfalls die Standortkoordinaten übermittelt, die man sich anschließend bei Google Maps darstellen lassen kann. Während hierfür nur Kosten für den jeweiligen Abruf anfallen, muss man für die Online-Ortung in der Regel einen monatlichen oder jährlichen Betrag entrichten.

Damit der Peilsender von Dieben nicht sofort entdeckt wird, sollte man ihn nicht im Handschuhfach, am Armaturenbrett oder im Kofferraum befestigen. Verstecken Sie diesen nach Möglichkeit unter einem Sitz oder beispielsweise im Radkasten, falls das Gerät mit einem Magnet ausgestattet ist.

Auf welche Ausstattung sollte man achten?

GPS-Tracker werden entweder über die Bordspannung betrieben oder haben einen eigenen Akku. Achten Sie darauf, dass dieser mindestens über 5.000 mAh verfügt. Bei einer täglichen Standortabfrage hält er dann rund einen Monat durch, ohne nachgeladen werden zu müssen. Je mehr Akkukapazität, desto besser.

Auch fest verbaute Tracker, die ihren Strom direkt vom Auto beziehen, sollten einen eigenen Not-Akku besitzen. Das dient dem Diebstahlschutz, denn so kann der Peilsender zumindest noch für einige Stunden den Aufenthaltsort des Fahrzeugs preisgeben, sollten die Diebe die Stromversorgung kappen.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Handschuhfach
Im Handschuhfach finden pfiffige Autodiebe einen GPS-Tracker sofort.

GPS-Tracker gibt es in unterschiedlichen Größen. Falls es Ihnen nicht auf absolute Kompaktheit ankommt, greifen Sie lieber zum etwas größeren Modell. Die Genauigkeit des Peilsenders ist normalerweise besser, wenn das GPS-Modul nicht ganz so winzig ausfällt. Vorteilhaft wirken sich häufig externe Antennen für GPS und Mobilfunk aus.

Hilfreich ist ein sogenannter Bewegungs- bzw. Erschütterungs-Alarm. So werden Sie sofort per SMS alarmiert, wenn sich Ihr Fahrzeug bewegt und offenbar ein Langfinger am Werk ist. Der Radius-Alarm schlägt zu, falls Ihr Auto einen vorher definierten Bereich verlässt. Und beim Überschreiten einer im System hinterlegten Geschwindigkeit sollte sich der Geschwindigkeits-Alarm bei Ihnen melden.

Diese Alarmfunktionen sind hilfreich

Möchten Sie den Sender nicht im Fahrzeuginneren, sondern irgendwo im Außenbereich verstecken, muss der Tracker gegen Staub und Wasser geschützt sein. Ein nützliches Feature ist ebenfalls die GPS-Logg-Funktion, mit deren Hilfe Sie die zurückgelegte Fahrtroute verfolgen können, teilweise bis zu mehrere Wochen lang.

Einige GPS-Tracker werden bereits mit SIM-Karte ausgeliefert, diese lässt sich meistens nicht gegen ein anderes Modell tauschen. Checken Sie vor dem Kauf unbedingt, welche regelmäßigen Kosten anfallen und ob Sie sich möglicherweise ein Abo ans Bein binden.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Paj Professional1

Testsieger: PAJ Professional Finder 3.0

Mit dem Professional Finder 3.0 bietet PAJ einen sehr ausgereiften GPS-Tracker zum Festeinbau mit vielen Funktionen und hoher Standortgenauigkeit. Das Tracken klappt völlig unproblematisch per App und Web-Browser, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist fair.

Testsieger
PAJ GPS Professional Finder 3.0
Test KFZ-GPS-Tracker: PAJ GPS Professional Finder 3.0
Genaue Standortangabe, einfache Inbetriebnahme, ausgereifte Software und fairer Preis: Der PAJ Professional Finder 3.0 macht alles richtig.

Der Peilsender steckt in einem massiven Metallgehäuse, wiegt 120 Gramm und ist mit 95 x 66 x 27 Millimetern angenehm kompakt. Für den Betrieb wird der GPS-Tracker direkt an die Autobatterie oder an den Fahrzeugstrom angeschlossen. Außerdem ist ein 350 mAh starker Akku verbaut, der das Gerät bis zu 12 Stunden lang autark mit Strom versorgt.

Für bestmöglichen Empfang wird der Professional Finder 3.0 mit einer externen GPS- sowie einer GSM-Antenne verbunden, eine SIM-Karte ist ab Werk bereits eingelegt. Die Antennen sind mit einem Magnet bzw. einem Klebestreifen versehen. Die rote Leitung des Kabelbaums wird mit dem Pluspol der Batterie, die schwarze mit der Masse verbunden. Das kriegen auch Laien hin.

KFZ-GPS-Tracker Test: 20210324
Der PAJ-Tracker zapft sich den Strom von der Autobatterie ab.

Beim Erstgebrauch sollte der Tracker möglichst an einem nicht überdachten Ort zum Einsatz kommen, um ungestört ein GPS-Signal zu empfangen. Sobald die grüne LED dauerhaft leuchtet, ist ein Signal vorhanden.

Die Aktivierung des Geräts erfolgt im Internet über die Seite www.start.finder-portal.com. Hier benötigt man die Gerätenummer und richtet sich einen Account ein. Im Test ging dies reibungslos und war lediglich eine Sache weniger Minuten.

Abo ab 4,99 Euro pro Monat

Voraussetzung für die Nutzung ist jedoch ein kostenpflichtiges Abo, das man während des Setups abschließen muss. Zur Auswahl stehen ein Monat für 4,99 Euro, 3 Monate für 13,99 Euro (beide Pakete sind monatlich stornierbar) und ein Jahr für 49,99 Euro (jährlich stornierbar). Die Ortung gelingt in ganz Europa, insgesamt in 43 Ländern weltweit.

Viele Funktionen

Zugriff auf den GPS-Tracker hat man entweder über die Website www.finder-portal.com oder die für iOS und Android kostenlos erhältliche App »Online Finder Portal«. Hier kann man zunächst seinem Fahrzeug ein eigenes Bild oder ein hinterlegtes Symbol zuordnen, mit dem man dieses künftig auf einer Landkarte zu sehen bekommt. Ebenso lassen sich das Standard-Icon der Strecken sowie die Maßeinheit der Entfernungen anpassen.

KFZ-GPS-Tracker Test: Tracker März2021 Paj Professional Screen3
Die PAJ-App ermöglicht individuelle Konfigurationen, das Einstellen diverser Alarme und eine grafische Darstellung gefahrener Geschwindigkeiten.

Im Bereich »Alarme« sind die Einträge »SOS«, »Schwache Batterie«, »Erschütterung«, »Geschwindigkeitsalarm« und »Bereich betreten/verlassen« hinterlegt. Der SOS-Alarm wird über eine eigene kleine Taste am GPS-Tracker ausgelöst. Alle Meldungen mit dem Standort werden über beliebig hinterlegte E-Mail-Adressen oder Handynummern (SMS) verschickt. Ebenfalls warnt der GPS-Tracker, wenn die Stromversorgung unterbrochen wird.

Grafik und Handling sehr gelungen

Über den Bereich »Statistiken« kann man sich die gefahrene Geschwindigkeit grafisch entweder für einen bestimmten Datumsbereich oder in Echtzeit anzeigen lassen.

Live-Ortung

Durch Antippen auf das selbst festgelegte Fahrzeugsymbol erkennt man jederzeit, wo sich das Auto gerade aufhält. Angezeigt werden Datum, Uhrzeit und gefahrene Geschwindigkeit. Über das »Info«-Feld blendet PAJ zudem die Akkukapazität und die nächstgelegene Position mit Straße und Postleitzahl ein.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Paj Professional Screen1
Volltreffer: Die exakte Fahrzeugortung ist für den GPS-Tracker kein Problem.

Mit der Genauigkeit der Ortung waren wir im Test sehr zufrieden. Ganz egal, ob unser Fahrzeug im Freien oder in der Garage abgestellt war: Mehr als etwa drei Meter lag der Professional Finder 3.0 nie daneben. Die auf Google Maps angezeigten Ergebnisse waren stets äußerst genau und stimmig, wir hatten zudem nie Probleme mit dem GPS-Signal.

Streckenverfolgung

Der Menüpunkt »Strecke« eröffnet die Option, die zurückgelegten Strecken der vergangenen 100 Tage abzurufen. Hierbei kann man wählen zwischen »Datumsbereich« und »Letzte Minuten«.

Über einen Schieberegler navigiert man Woche für Woche, Tag für Tag, Stunde für Stunde und Minute für Minute durch die Routenansicht. Tippt oder klickt man einen Streckenpunkt an, so poppen hier Datum, Uhrzeit und Geschwindigkeit auf.

KFZ-GPS-Tracker Test: Tracker März2021 Paj Professional Screen2
Per Schieberegler kann man zurückgelegte Strecken noch einmal abfahren.

In der App und im Browser wird jeder einzelne Befehl sehr flott umgesetzt. Die Bedienung ist einfach und intuitiv, die Realisierung wirklich gut gelungen.

Fazit

Preis, Leistung, Verarbeitung, Bedienung, Tracking und Funktionsumfang stimmen beim PAJ Professional Finder 3.0. Für knapp 90 Euro erhält man ein attraktives Komplettpaket, mit dem man immer weiß, so sich sein Auto gerade aufhält.

PAJ Professional Finder 3.0 im Testspiegel

Noch hat kein anderes Medium den PAJ Professional Finder 3.0 getestet. Sobald dies der Fall ist, werden wir die Erfahrungen und Ergebnisse hier nachreichen.

Alternativen

Ob für den Anschluss am bordeigenen Stromnetz oder mit autarker Stromversorgung, ob preiswert oder hochpreisig: An empfehlenswerten GPS-Tracker-Alternativen mangelt es nicht.

Der Beste mit Akku: Salind GPS Tracker 11

Wer auf Flexibilität Wert legt und seinen GPS-Tracker unkompliziert in verschiedenen Autos nutzen will, findet im Salind GPS Tracker 11 ein sehr interessantes Modell. Dieses hat einen internen Akku und benötigt nicht die Bordspannung, um den aktuellen Standort zu bestimmen.

Der Beste mit Akku
Salind GPS Tracker 11
Test KFZ-GPS-Tracker: Salind GPS Tracker
Der Salind 11 besitzt einen eigenen Akku, ermöglicht eine exakte Standortangabe und überzeugt bei Handling und Preis.

Der Salind 11 ist 109 x 76 x 26 Millimeter groß und wiegt 315 Gramm. Sein integrierter Magnet packt ordentlich zu und erlaubt die sichere Montage an Metallteilen. Das robuste Gehäuse ist spritzwassergeschützt.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Salind11
Der 315 Gramm schwere Salind lässt sich problemlos irgendwo im Fahrzeug verstecken.

Hinter einer Gummiabdichtung befinden sich die USB-Buchse zum Laden sowie Status-LED-Leuchten. Außerdem ist hier bereits ab Werk eine SIM-Karte eingesetzt.

Funktioniert in 43 Ländern weltweit

Laut Hersteller sucht die SIM-Karte automatisch die beste Verbindung und funktioniert weltweit in 43 Ländern. Die SIM-Karte muss nicht aufgeladen oder eingerichtet werden, sie ist sofort einsatzbereit.

Genau wie der PAJ Professional Finder 3.0 wird auch der Salind 11 online unter www.start.finder-portal.com aktiviert. Das klappt schnell und ohne Probleme. Über den Nutzernamen und das Passwort kann man sich sowohl über das Web-Interface unter www.finder-portal.com als auch über die App »Online Finder Portal« einloggen. Beide Varianten haben wir Ihnen bereits bei unserem Testsieger vorgestellt. Hier erfolgt die gelungene Bedienung 1:1.

Neben der Live-Ortung lassen sich die Strecken der vergangenen 100 Tage abrufen. Alarme erreichen den Nutzer wahlweise per E-Mail oder Push-Nachricht. Diese betreffen Bewegungen, das Anheben des Trackers, das Verlassen eines festgelegten Radius, niedrigen Akku sowie das Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Salind11 Screenshot1
Im Online-Portal am PC wie hier oder per App kann man sich auf einer Karte den aktuellen Standort des Fahrzeugs anzeigen lassen.

Mit der Genauigkeit der Standortangabe waren wir im Test sehr zufrieden. Sowohl außerhalb als auch innerhalb der Garage lag der Salind 11 maximal drei bis vier Meter daneben. So ist eine präzise Ortung des Fahrzeugs möglich.

Genauso gut klappte das Abrufen vergangener Fahrtrouten. Die dargestellten Strecken stimmten mit der Realität perfekt überein.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Salind11 Screenshot2
Ebenso ist es möglich, die Routen der vergangenen 100 Tage einzusehen.

Zur Kapazität des Akkus macht der Hersteller keine Angaben. Im Alltagstracking soll eine Ladung rund 40 Tage durchhalten. Das erscheint durchaus plausibel. Bei regelmäßiger Nutzung wurde uns nach 6 Tagen immer noch eine Kapazität von 100 Prozent angezeigt. Wird der GPS-Tracker nicht bewegt, so versetzt ein intelligenter Stromsparmodus das Gerät automatisch in den Standby-Modus, um die Akkulaufzeit zu verlängern.

Wir können den Salind 11 zum Preis von gerade mal rund 30 Euro wärmstens empfehlen. Seine Standortgenauigkeit ist spitze, App und Browser haben einen hohen Bedienkomfort, und das Durchhaltevermögen des Akkus ist mehr als akzeptabel. Zum Anschaffungspreis kommen monatlich noch 4,99 Euro bzw. 49,99 Euro/Jahr hinzu für die Portalnutzung.

Ohne laufende Kosten: Blaupunkt BPT 1500 Basic

Professionelle und qualitativ hochwertige GPS-Ortung mit vielen Funktionen ist auch ohne monatliche Kosten möglich. Das beweist Blaupunkt mit dem BPT 1500 Basic.

Ohne laufende Kosten
Blaupunkt BPT 1500 Basic
GPS-Tracker Test: Blaupunkt Blaupunkt Bpt1500+
Genaues Tracking und ausgereifte Software gibt es auch ohne monatliche Kosten: Bei Blaupunkt erwirbt man Credits, die nach und nach eingelöst werden.

Das System funktioniert ohne Vertragsbindung und ohne Grundgebühr, obwohl eine SIM-Karte mitgeliefert und bereits installiert ist. Blaupunkt berechnet pro Abfrage so genannte Credits. 50 Credits (das ist die Mindestaufladung pro Jahr) kosten 25 Euro. Für eine manuelle Ortung werden zwei Credits, für Alarmbenachrichtigungen, SMS-Benachrichtigungen sowie das Einrichten von Alarmen ein Credit berechnet. So zahlt man nur, wenn man den GPS-Tracker auch tatsächlich benötigt.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Blaupunkt
Kompakte Box mit integrierten Antennen: Der Tracker BPT 1500 von Blaupunkt lässt sich leicht verstecken.

Der BPT 1500 Basic besteht aus einer kleinen, schwarzen Kunststoffbox, die zum Festeinbau im Auto konzipiert ist. GSM- und GPS-Antenne befinden sich im Gehäuse, ebenso ein 170 mAh starker Backup-Akku, der den GPS-Tracker einige Stunden mit Strom versorgt, sollte er von der Fahrzeugbatterie abgeklemmt werden.

Das Bündel aus zwölf Kabeln schreckt zunächst ab, es genügt jedoch, Dauerplus, Masse und Zündung anzuschließen. Zur Inbetriebnahme muss man sich online unter www.gps-login.de einloggen. Hier kann man unter anderem seine Fahrzeuge verwalten und Unternutzer anlegen. Blaupunkt erlaubt es, beliebig viele Fahrzeuge gleichzeitig darzustellen. Wahlweise kann man sich per E-Mail oder via SMS darüber informieren lassen, wenn das Auto einen vorher definierten Bereich verlässt. Außerdem schlägt das System Alarm, wenn eine bestimmte Geschwindigkeit überschritten und das Fahrzeug abgeschleppt wird. Zurückliegende Fahrten lassen sich auf einer Karte darstellen.

Möchte man eine lückenlose Datenspeicherung für 24 Monate, die Datenspeicherung und Spurverfolgung des aktuellen Tages und eine Live-Ortung alle 60 Sekunden nutzen, so muss man zum »Fleet«-Tarif greifen. Hierfür fallen allerdings monatliche Kosten in Höhe von 11,84 Euro an, zudem eine Einrichtungspauschale von knapp 20 Euro. Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Blaupunkt Screen1
Der Volvo parkt in der Garage, sein Standort wird trotzdem exakt erkannt.

Zunächst hatten wir Probleme, mit dem BPT 1500 ein GPS-Signal zu empfangen. Wichtig: Der weiße Aufkleber der kleinen Box muss nach oben zeigen, dann klappt es auch mit dem Signal. Mit der Präzision der Standorterkennung waren wir sehr zufrieden, der in der Garage geparkte Volvo wurde fast auf den Meter genau erkannt.

In den Einstellungen lauern noch diverse Features. Hier kann man unter anderem den Kraftstoffverbrauch anzeigen, einen Kilometerreport berechnen, ein Geschwindigkeitsprofil erstellen und einen Wartungsreport hinterlegen lassen. Viele dieser Rubriken sind für Privatleute weitgehend uninteressant, für Geschäftsleute, wenn ein Auto auch von mehreren Personen benutzt wird, aber möglicherweise ganz hilfreich.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Blaupunkt Screen2
Auswertung der letzten Fahrten: Wann war das Auto wie schnell unterwegs?

Wer kein Abo über eine bestimmte Dauer abschließen möchte, dürfte mit der Blaupunkt-Lösung sehr zufrieden sein. Nach der Anschaffung sind die Kosten überschaubar, bezahlt wird nur, wenn man den BPT 1500 Basic auch wirklich nutzt. Der Bedienkomfort ist hoch, ebenso die Standortgenauigkeit.

Wenn Geld egal ist: Autoskope Starterset

Das Autoskope Starterset ist unser Favorit, wenn Geld keine Rolle spielt. Es bietet einen großen Funktionsumfang und eine hohe Standortgenauigkeit sowie einen ausgezeichneten Bedienkomfort.

Wenn Geld egal ist
Autoskope Starterset
Test KFZ-GPS-Tracker: Autoskope Starterset
Selbst ohne Bordspannung hält der Autoskope noch bis zu 14 Tage durch, liefert sehr genaue Standortangaben und einen hohen Bedienkomfort.

Der Preis von mehr als 300 Euro ist natürlich heftig. Dafür fallen zumindest im ersten Jahr keine laufenden Kosten mehr an. Ab dem zweiten muss man für die Ortungsdienste 3,99 Euro im Monat bezahlen.

Der Tracker im stabilen Metallgehäuse ist mit 110 x 90 x 26 Millimetern kein Winzling, ein mögliches Versteck ist beispielsweise unter einem Sitz. Die Stromspeisung erfolgt über die Bordelektronik. Für den Notfall hat der Tracker jedoch einen eigenen 1.000 mAh starken Akku verbaut, der je nach Intensität der Nutzung 7 bis 14 Tage durchhält. Für die Inbetriebnahme müssen eine Mobilfunk- und eine GPS-Antenne angeschlossen werden.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Autoskope
Extrem stabil, aber nicht gerade kompakt: der GPS-Tracker Autoskope.

Die flotte Einrichtung erfolgt über ein Webportal unter portal.autoskope.de. Dann ist der Autoskope auch schon einsatzbereit. Entweder über einen Internetbrowser oder per App kann man neben der aktuellen Position und der Geschwindigkeit des Fahrzeugs auch die Batteriespannung (vom Fahrzeug und vom Autoskope) sowie die Qualität des GSM- und des GPS-Signals einsehen. Für viele Zustände bzw. Ereignisse lassen sich Alarmierungen einrichten, etwa für Erschütterung und Bewegung des Fahrzeugs in einem definierten Zeitraum, geringe Batteriespannung, für fehlenden GPS-Empfang und das Verlassen von definierten Orten. Die GPS-Ortung des Autos erfolgt etwa alle 30 Sekunden. Um die Batterie zu schonen, wechselt der Autoskope nach fünf Minuten Standzeit in den Schlafmodus. Sobald das Gerät eine Erschütterung erkennt, ist es sofort wieder auf Sendung.

Jede Menge Informationen per Mausklick

Ein Fingertipp oder Mausklick auf den aktuellen Standort in der Karte, und schon erhält man die exakten Koordinaten sowie die Parkzeit. Bei der Genauigkeit liefert der Sender hervorragende Ergebnisse, auch dann, wenn das Auto in einer Garage oder gar Tiefgarage steht.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Autoskope Screenshot
Im Web-Browser ist Autoskope genauso informativ wie über die App.

Zu den Funktionen gehört ebenfalls eine Fahrtenliste, entweder von »heute«, »gestern« oder einem beliebigen Zeitraum. Dann blendet der Tracker alle Standorte ein, an denen das Auto erfasst wurde. An jedem einzelnen Routenpunkt kann man neben den Koordinaten die gefahrene Geschwindigkeit sowie die aktuelle Uhrzeit abrufen. App und Browser arbeiten hier sehr flüssig, die Bedienung gelingt intuitiv. Über den Menüpunkt »Alarme« kann man die bereits aufgeführten Benachrichtigungen aktivieren.

KFZ-GPS-Tracker Test: Gps Tracker März2021 Autoskope Screens
Aktueller Standort, Fahrtroute oder Alarmfunktionen: Der Funktionsumfang der iOS- und Android-App kann sich sehen lassen.

Uns überzeugen beim Autoskope sowohl die Hard- als auch die Software. Die Ergebnisse sind super präzise, die Bedienung passt und der Ersatzakku ist leistungsstark. Klar, das alles hat seinen Preis. Aber wer beispielsweise seinen wertvollen Oldtimer schützen möchte, wird diesen Betrag bereitwillig investieren.

Außerdem getestet

PAJ Vehicle Finder 4G 1.0

Beim Vehicle Finder 4G 1.0 setzt PAJ auf einen GPS-Tracker mit 4G Netzabdeckung – während beispielsweise bei unserem Testsieger PAJ Professional Finder 3.0 noch das 2G-Netz zum Einsatz kommt. PAJ will dadurch eine zukunftssichere Nutzung des GPS-Trackers garantieren. Allerdings muss man sich derzeit zumindest in Deutschland keine Sorgen machen, dass im Gegensatz zum 3G- das 2G-Netz in absehbarer Zeit abgeschaltet werden könnte. So wollen nach einem Bericht der PC Welt die Telekom, Vodafone und Telefónica Germany/O2 auch in Zukunft am 2G-Standard festhalten. »Als Basisnetz für mobile Telefonie, SMS und einfache M2M-Lösungen (etwa für eCall in den Fahrzeugen) sichert 2G auch in den kommenden Jahren die Grundversorgung unserer Kunden«, teilt etwa Telefónica Germany/O2 mit.

Wer also einen GPS-Tracker besitzt, der mit 2G arbeitet, muss sich keine Sorgen machen, dass dieses Gerät bald zum Elektroschrott wandern muss. Im Test des Vehicle Finder 4G 1.0 haben wir zudem durch die 4G-Technik keine Performance-Vorteile erkennen können.

Das 130 Gramm leichte PAJ-Modell wird durch zwei Mini-Klemmen dauerhaft an der Autobatterie befestigt und nach Entfernen der Schutzfolie im Motorraum verklebt. Die beiden 40 Zentimeter langen Anschlusskabel kann man bei Bedarf verlängern. Mit 134,6 x 67,5 x 14,8 Millimeter ist der Tracker schön flach und die Montage ist grundsätzlich auch für Laien kein Problem. Lediglich bei modernen Neuwagen, bei denen im Motorraum nahezu alles gekapselt ist, kann der Zugang zur Batterie möglicherweise etwas komplexer sein als bei einem älteren Auto. Der Tracker unterstützt eine Versorgung mit 8 bis 32 Volt.

Im Ruhezustand benötigt der Finder etwa 10 bis 20 mAh Strom. Bei intakten Batterien ist dies so wenig, dass das Fahrzeug auch nach längerer Standzeit noch problemlos anspringt. Oldtimer-Besitzer, die ihre automobilen Schätze monatelang nicht bewegen, laden ihre Autobatterien normalerweise regelmäßig nach, auch hier dürfte der Vehicle Finder 4G 1.0 keine Probleme bereiten. Sollte der Tracker von der Batterie geklemmt werden, so liefert die integrierte 3,6 V 200 mAh Li-Ion-Batterie eine Standby-Zeit von bis zu 12 Stunden.

Die Aktivierung und die Inbetriebnahme erfolgen ebenso flott und problemlos wie beim PAJ Professional Finder 3.0, auch die Funktionen sind identisch. Deshalb gehen wir an dieser Stelle nicht mehr auf die einzelnen Features ein. Eine SIM-Karte ist bereits im GPS-Tracker integriert, die eine Ortung in mehr als 100 Ländern ermöglicht. Die Kosten: 6,99 Euro für einen Monat, 4,99 Euro/Monat bei 1-Jahres-Abo, 4,17 Euro/Monat bei 2-Jahres-Abo.

Im Gegensatz zum PAJ Professional Finder 3.0 hat der Vehicle Finder 4G 1.0 keine externen Antennen, unser Testsieger wird mit einer externen GPS- sowie einer GSM-Antenne verbunden. Gut möglich, dass es daran liegt: Die Genauigkeit des Professional Finder 3.0, der im Test seinen wirklichen Standort maximal um drei Meter verfehlte, konnten wir mit dem 4G 1.0 nicht erreichen.

Stand unser Fahrzeug in der Garage, so mussten wir mit einer Abweichung auf Google Maps von rund 15 Metern leben. War das Auto hingegen im Freien geparkt, war die Abweichung nicht größer als fünf Meter. Die nachverfolgte Route war sehr präzise und stimmte 1:1. Allerdings war ein flüssiges Live-Tracking nicht dauerhaft möglich. Teilweise fror der Standort für ein bis zwei Minuten ein, obwohl sich das Fahrzeug bewegte. Dann veränderte sich das Fahrzeugsymbol auf der Karte plötzlich innerhalb weniger Sekunden um hunderte Meter.

Nach der Testfahrt stellten wir den Volvo vor unserem Haus ab. Auf der Karte parkte der XC90 zunächst in einer Parallelstraße etwa 50 Meter weiter. Nach einer Minute wurde das Auto virtuell jedoch umgeparkt.

Bei der Genauigkeit hat uns der PAJ Professional Finder 3.0 insgesamt etwas besser gefallen als der Vehicle Finder 4G 1.0. Bedienkomfort und Ausstattung sind allerdings auch beim neuen 4G-Modell hervorragend.

PAJ GPS Power Finder

Und noch ein GPS-Tracker von PAJ, der GPS Power Finder. Mit einer Höhe von 3,7 Zentimetern ist der Power Finder deutlich wuchtiger als der Allround Finder. Das ist im Akku begründet, dessen Kapazität in diesem GPS-Tracker von 5.000 auf 10.000 mAh angewachsen ist. Dadurch verdoppelt sich die Nutzungsdauer des Geräts auch auf 40 Tage, im Standby-Betrieb soll der Peilsender 60 bis 90 Tage durchhalten, ehe er über den USB-Port geladen wird.

Auch hier ist die SIM-Karte bereits im GPS-Tracker eingesteckt, die Abo-Konditionen sind bei allen PAJ-Findern gleich. Die Rückseite ist magnetisch, und der Funktionsumfang ist nahezu identisch zum GPS Allround Finder, zusätzlich gibt es jedoch einen Drop-Alarm. Der Power Finder meldet sich dann sofort, sobald er angehoben wird.

Sowohl beim Parken des Fahrzeugs außerhalb als auch innerhalb der Garage übermittelt der GPS-Tracker eine sehr exakte Standortangabe, die im Test maximal rund 5 Meter vom tatsächlichen Standort abwich. Damit ist der mobile GPS Power Finder eine echte Alternative zum PAJ Professional Finder 3.0. Der Preis ist mit etwa 130 Euro zwar recht happig, dafür hält der Tracker mit einer Akkuladung mehr als einen Monat durch und verrät sehr präzise, wo er sich aktuell aufhält.

Salind 01

Der 42 Gramm leichte Salind 01 ist so groß wie ein Autoschlüssel und wird über zwei Kabel direkt an der Autobatterie angeschlossen. Rot ist plus, schwarz ist minus, das kriegt jeder hin. Zudem lassen sich externe Batterien verwenden, der Tracker verfügt über einen 9 – 75 Volt Direktanschluss und ist spritzwassergeschützt. Der Tracker hat eine eigene interne Batterie für eine Notstromversorgung. Diese sendet bis zu 12 Stunden nach Entfernung der Stromversorgung weiter ein Signal zum angeschlossenen Portal – ein wichtiger Diebstahlschutz.

Auch beim Salind ist die SIM-Karte schon eingebaut und vorkonfiguriert. Zur Inbetriebnahme muss der Sender online registriert werden. Salind kooperiert bei der Plattform mit PAJ und nutzt dieselbe App und dieselbe Web-Präsenz zur Fahrzeugortung. Unterstützt werden die Features Live-Ortung, das Abrufen aller Strecken der vergangenen 100 Tage sowie Radius-, Geschwindigkeits-, Batterie- und Bewegungsalarm. Zugesichert ist die Ortung in 43 Ländern.

Diese hat in unserem Test perfekt funktioniert. Sowohl außerhalb als auch innerhalb der Garage hatten wir ausschließlich Volltreffer in der App mit einer Abweichung von weniger als zwei Metern. Wenn Sie also einen preiswerten und zuverlässigen GPS-Tracker zum Festeinbau suchen, können Sie bedenkenlos zum Salind 01 greifen.

PAJ GPS Allround Finder

Prinzipiell haben uns alle GPS-Tracker von PAJ bis auf kleinere Kritikpunkte überzeugt, so auch der GPS Allround Finder. Dieser hat einen eigenen 5.000 mAh starken Akku an Bord, der bei einer täglichen Trackingdauer von einer Stunde rund 20 Tage lang durchhalten soll. Optisch erinnert der 140 Gramm leichte GPS-Tracker an einen mobilen Hotspot-Router. Die SIM-Karte gehört zum Lieferumfang und ist bereits eingelegt, geladen wird der PAJ per USB. Das dauert bei komplett entleertem Gerät zwischen 8 und 12 Stunden.

Dank integrierter Antenne ist der Tracker sehr kompakt und lediglich 2,2 Zentimeter hoch, dadurch lässt er sich problemlos im Auto verstecken. Zur guten Ausstattung gehört neben Radius-, Geschwindigkeits-, Batterie- und Bewegungsalarm auch eine SOS-Taste, die man manuell drücken muss.

Die GPS-Ortung mittels GSM/GPRS-Modul gelingt laut Hersteller in ganz Europa und insgesamt 43 Ländern. Es fallen die identischen Kosten wie beim PAJ Professional Finder 3.0 an. Auch der Allround Finder nutzt die überzeugende PAJ-App »Online Finder Portal« bzw. die Internetseite www.finder-portal.com, um den aktuellen Standort zu bestimmen oder die Strecken der vergangenen 100 Tage abzurufen.

Die mit dem Auto zurückgelegte Route konnte der spritzwassergeschützte Allround Finder ganz präzise rekonstruieren. Den vor der Garage abgestellten Wagen identifizierte der PAJ beinahe metergenau. Erst als wir den Volvo in der Garage parkten, wanderte das Fahrzeugsymbol der App knapp 50 Meter weiter zu einem Haus oberhalb der Zielstraße. Bei zwei zusätzlichen Tests schnitt der Allround Finder etwas besser ab, generell offenbarte er jedoch eine Schwäche, wenn der GPS-Tracker hinter dicken Mauern versteckt wurde.

Dantracker BI-9

Der Dantracker BI-9 macht uns zunächst stutzig: Im Pappkarton finden wir lediglich den 250 Gramm schweren GPS-Tracker, sonst nichts. Kein Aufladekabel, keine Bedienungsanleitung, und das schwarze Gehäuse ist komplett verschlossen, eine USB-Buchse zum Aufladen fehlt hier ebenso wie ein Display oder eine Status-LED.

Im Internet stoßen wir auf die Lösung: Dantracker hat seinem GPS-Tracker eine Batterie spendiert, die bis zu 10 Jahre halten soll. Ist der Energiespeicher irgendwann leer, muss man den Tracker entsorgen. Ebenso ist eine SIM-Karte im GPS-Tracker fest verbaut. Der BI-9 arbeitet mit 2G und 3G und funktioniert innerhalb Europas inklusive Großbritanniens.

Zur Inbetriebnahme müssen wir ein Konto anlegen und den Tracker im Internet registrieren. Aktivieren lässt sich dieser nur, wenn man ein Abo abschließt, um das Gerät orten zu können. Die Preise sind happig. So müssen wir für einen Monat 12 Euro berappen (erster Monat gratis), außerdem eine Bearbeitungsgebühr von 40 Cent. Bezahlt werden kann per Kreditkarte oder Online-Überweisung, jedoch nicht per Paypal. 6 Monate kosten 69, ein Jahr 132 Euro, 24 Monate 240 Euro und drei Jahre 324 Euro. Dantracker bietet jedoch auch diverse Bundles an, so ist der BI-9 beispielsweise inklusive einer 24-monatigen Nutzungsdauer für rund 190 Euro erhältlich.

Über die für iOS und Android erhältliche »Dantracker«-App kann man sich nicht nur den aktuellen Standort des Fahrzeugs, sondern auch die letzten 100 Positionen anzeigen lassen. Zudem kann man hier einen Bewegungsalarm einrichten und eine bestimmte Zone definieren, in der sich der Tracker aufhalten darf, ohne einen Alarm abzusetzen. Über Google Maps zeichnet der BI-9 zudem die zurückgelegte Route nach.

Die Genauigkeit im Freien ist im Ordnung, hier haben wir im Test Abweichungen von maximal rund 5 Metern festgestellt. In der Garage lieferte der Tracker mitunter präzise Ergebnisse, teilweise schoss er jedoch auch 30, 40 oder 50 Meter am Ziel vorbei.

Die lange Akkulaufzeit ist gut, die hohen monatlichen Kosten sind jedoch ein echter Nachteil.

Salind 08 4G OBD

Mit dem Salind 08 4G OBD haben wir einen GPS-Tracker, der zwei Besonderheiten hat: Er unterstützt die 4G-Technik und wird für die Stromversorgung in die OBD-Buchse des Fahrzeugs gesteckt. Dadurch fällt er kaum auf und ist immer im Auto dabei. Allerdings scheidet damit der Einsatz des Salind-Finders in Oldtimern aus. Denn erst seit 201 bzw. 2004 besteht in Deutschland die Pflicht, in neu zugelassenen Benzinern bzw. Dieseln eine OBD2-Schnittstelle zu verbauen.

Der 45 Gramm leichte und sehr kompakte Adapter hat für den Notfall einen 3,7 V 140 mAh Li-Ion-Akku an Bord, der vorübergehend eine kurze autarke Nutzung ermöglicht. Wie der Salind GPS Tracker 11 wird auch der 08 4G OBD mit integrierter SIM-Karte ausgeliefert, die Inbetriebnahme ist ein Klacks und klappte im Test problemlos. Die Tarife sind identisch: Wer die Ortung nur für einen Monat nutzen möchte, zahlt einmalig 6,99 Euro. Bindet man sich per Abo für ein Jahr, werden pro Monat 4,99 Euro, bei zweijähriger Nutzung 4,17 Euro/Monat fällig.

App, Browsernutzung und Funktionsumfang haben wir Ihnen bereits beim Salind GPS Tracker 11 vorgestellt, gegenüber dem 08 4G OBD hat sich nichts geändert. Auch hier profitieren Sie unter anderem von Erschütterungs- und Bewegungsalarm, Radius- sowie Geschwindigkeitsalarm und können jederzeit den aktuellen Standort des Fahrzeugs und zurückgelegte Routen abrufen. Der Salind-Finder lässt sich in 43 Ländern weltweit nutzen.

Mit der Genauigkeit der Standortangabe waren wir im Test zufrieden. Ob in der Garage oder im Freien, größere Abweichungen als fünf Meter leistete sich der GPS-Tracker nicht. Auch über das Live-Tracking waren wir anfangs glücklich. Die aktuell gefahrene Route konnten wir zu Hause am PC nahezu 1:1 nachverfolgen. Dann blieb unser virtuelles Fahrzeug auf der Karte erstmals für knapp zwei Minuten stehen, obwohl das echte Auto fuhr. Diese Stopp-and-Go-Fahrweise setzte sich fort. Manchmal lieferte der Tracker eine flüssige Mitfahrt, dann wiederum hakte es.

Einen dicken Patzer leistete sich der 08 4G OBD, als das Fahrzeug angeblich die Straße verließ und mitten durch mehrere Vorgärten und Häuser hindurch eine Abkürzung nahm. Eine Streckenführung, die es natürlich nicht gab und die auch nicht möglich ist.

GPS-Tracker Test: Gps Tracker Juni2022 Salind 4g Obd
Komplett neben der Spur: Die vom Salind aufgezeichnete Route (orange) weicht plötzlich von der Straße ab und würde durch Vorgärten gehen, korrekt ist die gelbe Routenführung (PAJ Vehicle Finder 4G 1.0).

Insgesamt würden wir den Salind GPS Tracker 11 dem Salind 08 4G OBD vorziehen: Er kostet 30 Euro weniger, liefert präzisere Ergebnisse und kann autark auch in älteren Fahrzeugen verwendet werden, eine OBD-Buchse ist nämlich nicht erforderlich.

Copenhagen Cobblestone GPS Tracker

Das Konzept klingt spannend: Der Copenhagen Cobblestone GPS Tracker arbeitet zwar mit App und SIM-Karte, trotzdem fallen keine monatlichen Kosten an und die Akkulaufzeit soll vier bis sechs Jahre betragen. Dazu kommt: Der 88 Gramm leichte GPS-Tracker passt mit den Abmaßen 6,4 x 6,4 x 2,3 Zentimeter in jede Hosentasche und kleinste Nische im Fahrzeug.

Die Einrichtung ist simpel: einfach ein Konto über die Gratis-App »CPH Trackers« (Android und iOS) anlegen, die Gerätenummer eintippen, und nach wenigen Minuten ist der GPS-Tracker einsatzbereit.

Leider relativiert sich die vom Hersteller versprochene XXL-Akkudauer sehr schnell. Bis zu vier Jahre hält der Energiespeicher nur durch, wenn man sich pro Tag lediglich einmal die aktuelle Position melden lässt. Das ist natürlich extrem wenig. Mehr als vier Jahre sind nur dann drin, wenn eine einzige wöchentliche Standortabfrage erfolgt. Das Abfrage-Intervall lässt sich in unterschiedlichen Modi festlegen. Wählt man das Setting »Vollgas« – jetzt sendet der Cobblestone alle zehn Minuten seine Position – erscheint ein Warnhinweis, dass der Akku nach weniger als fünf Wochen leer ist. Wieder aufladen ist unmöglich, das Gerät ist dann Elektroschrott.

Ein anderer Modus heißt »Live-Tracking«. In diesem sendet der GPS-Tracker seine Position nach der ersten Bewegung, anschließend alle 15 Minuten. Die Lebenszeit der Batterie wird nicht explizit genannt, jedoch ist der Akku gelb eingefärbt und der angezeigte Balken für die erwartete Lebensdauer ist etwa dreimal so breit wie im »Vollgas«-Modus. Geschätzt macht der Akku jetzt wohl rund 15 Wochen mit.

Die Genauigkeit der Standort-Angabe ist im Freien akzeptabel. Hier haben wir teilweise Abweichungen von fünf bis zehn Metern festgestellt, was noch im Toleranzbereich liegt. Allerdings verdient für unseren Geschmack selbst das »Live-Tracking« diesen Namen nicht. Lediglich alle 10 bis 12 Minuten über den neuen Standort informiert zu werden, ist viel zu lückenhaft. Dies geschieht sowohl grafisch in der App und in der Browser-Darstellung als auch per E-Mail. In der Garage ist der Copenhagen Cobblestone GPS Tracker zudem mit seinem Latein am Ende, hier empfängt er kein Signal, was er auch durch eine Meldung zugibt.

Insgesamt ist der Cobblestone nicht zu empfehlen. Der hohe Anschaffungspreis relativiert sich zwar durch den Wegfall der monatlichen Kosten. Aber Live-Tracking ist nicht möglich, und der zeitliche Versatz und damit auch die inzwischen zurücklegbare Strecke sind viel zu groß. Außerdem bietet das Gerät keine Zusatzfunktionen. Und die versprochene Akkulaufzeit von vier Jahren oder mehr ist bestenfalls ein theoretischer Wert, wenn man den GPS-Tracker tatsächlich nur sehr selten nutzen möchte.

Incutex TK106

Mit 444 Gramm ist der Incutex TK106 ein ganz schöner Klotz. Auch seine Abmessungen von 12 x 6,4 x 4,8 Zentimeter sind nicht die kompaktesten. Ein starker Magnet hält den Tracker sicher an metallischen Oberflächen fest.

Die Plastikbox ist staubdicht und spritzwassergeschützt nach IPX6. Eine SIM-Karte muss man sich selbst besorgen, um die Ortung per Anruf oder auf SMS-Abfrage zu nutzen. Der Tracker versorgt sich dank eines integrierten 20.000-mAh-Akkus selbst mit Strom, ein Anschluss an die Autobatterie ist daher nicht nötig. Als Betriebszeit gibt der Hersteller je nach Bewegungsprofil 100 bis 200 Tage an, das Laden per USB-Port dauert 16 bis 24 Stunden.

Die Qualität der verbauten Akkus ist offenbar stark schwankend. Während sich ein Amazon-Kunde beispielsweise darüber beschwert, dass der Akku im Passiv-Modus keine zwei Wochen durchgehalten hat, lobt ein anderer eine Nutzungsdauer von drei Monaten. Ein anderer wiederum bemängelt, dass der Akku nach weniger als einem halben Jahr den Geist aufgegeben hat und es keinen Ersatzakku gibt. Bei unserem Test hatte der Akku nach knapp 14 Tagen noch Level 4 von 6.

Der TK106 verursacht keine monatlichen Kosten. Dafür muss man mit einer recht umständlichen Einrichtung und Bedienung leben. Wie bei allen Trackern dieser Art muss der PIN-Code der SIM-Karte vor der Nutzung deaktiviert werden, da der GPS-Tracker die PIN nicht eingeben und deshalb keine Verbindung mit dem GSM-Netz herstellen kann. Um den Finder komplett auf die eigenen Wünsche hin zu konfigurieren, muss die Handynummer zudem mit Administratorenrechten ausgestattet sein.

Die Abfrage des aktuellen Standorts per SMS ist noch recht simpel. Hier schickt man den Text »G+Passwort#« an den Tracker und erhält anschließend einen Link zu Google Maps. Echt nervig wird es hingegen, wenn man etwa einen Geo-Zaun festlegen will, also den Bereich, den das Fahrzeug ohne Alarm nicht verlassen darf. Jetzt müssen Sie eine SMS vom Format »Stockade+Passwort+leer+Breitengrad, Längengrad (linke obere Ecke); Breitengrad, Längengrad rechte untere Ecke)« verfassen. Oder Sie aktivieren den Stromsparmodus jeweils nach einer bestimmten Zeit, dann schreiben Sie an den TK106 »sleep+Passwort+leer+time«. Wenn man das einmalig macht, kann man damit noch leben. Bei regelmäßigen Anpassungen nervt das allerdings, und irgendwie ist das SMS-Zeitalter doch wirklich vorbei. Eine deutliche Erleichterung stellt da die App TKSTAR GPS für Android und iOS unter anderem mit Echtzeitortung und dem Ziehen eines elektronischen Geozauns dar.

Die Qualität der App ist allerdings nicht mit der Anwendung von PAJ oder Salind zu vergleichen. Nutzer beschweren sich zum Teil über ungenaue Standortbestimmungen, unzuverlässige Standort-Aktualisierungen, Abstürze sowie Probleme bei der Anmeldung. Auch bei uns keimte keine uneingeschränkte Freude auf – Echtzeit-Tracking glich beispielsweise mitunter einem Glücksspiel.

Die ermittelte Standortgenauigkeit war schwankend. Mal lag der angezeigte Standort nur wenige Meter neben dem tatsächlichen, mal verschätzte sich der TK106 um die ein oder andere Straße. Vollauf überzeugen konnte uns der Incutex TK106 im Vergleich zu unseren Empfehlungen nicht.

TKMARS GPS Tracker

Der TKMARS GPS-Tracker wird ohne SIM-Karte geliefert und hat eine 5.000 mAh starke Lithiumbatterie an Bord, die über USB geladen wird. Der Akku soll bis zu 90 Tage durchhalten, unsere Erfahrung ist jedoch: Bei regelmäßiger Nutzung des Trackers ist dieser nach maximal zwei Wochen leer. Per Magnet lässt sich die 168 Gramm schwere Box an jeder senkrechten Metallfläche befestigen.

Die Einrichtung ist eine Katastrophe, weshalb der GPS-Tracker für uns auch weit von einer Empfehlung entfernt ist. Erst durch Recherche im Internet stößt man darauf, dass man die PIN der SIM-Karte über ein Smartphone deaktivieren muss. Zudem ist für die App eine APN-Nummer erforderlich, die der Netzbetreiber zur Verfügung stellt. Kurzum: Den GPS-Tracker auspacken, aufladen und gleich nutzen kann man getrost vergessen.

Zur Ausstattung gehören unter anderem Geschwindigkeits-, Batterie- und Bewegungsalarm, außerdem die Option Geo-Zaun, um darauf aufmerksam zu machen, dass Tracker bzw. Fahrzeug einen bestimmten Bereich verlassen haben. Die Standortbestimmung erfolgt per SMS. Diese enthält einen Link zu Google Maps. Die Genauigkeit der Standort-Angabe konnte uns aber weder im Freien noch in der Garage überzeugen. Das Fahrzeug stand bestenfalls in der Nähe, aber nicht dort, wo es der Tracker vermutet hat. Monatliche Kosten fallen nicht an.

Incutex GPS Tracker TK104

Der Incutex GPS Tracker TK104 steckt in einer 6,4 x 4,6 x 1,7 Zentimeter kleinen Kunststoffbox, die Verarbeitung ist mittelmäßig. Über einen Plastikbügel wird das Gehäuse entsperrt und geöffnet, um den Akku zu entnehmen und eine Prepaid-SIM-Karte einzulegen. Riesiges Manko: Das Telekom-Netz wird laut Hersteller nicht unterstützt, wir haben es deshalb mit einer Karte von 1&1 probiert.

Der Akku ist mit einer Kapazität von gerade mal 800 mAh sehr schwach, zum Lieferumfang gehören deshalb gleich zwei GPS-Tracker. Mehr als 6 Stunden bei mehrfacher Nutzung waren im Test pro Energiespender allerdings nicht drin, das ist deutlich zu wenig, wodurch sich der Incutex für eine seriöse dauerhafte Nutzung disqualifiziert.

Die Inbetriebnahme ist ebenfalls nicht vergnügungssteuerpflichtig, weil sie durch SMS-Befehle wie »begin123456« an den Tracker deutlich abstrakter als über ein Web-Interface oder per App erfolgt. Wichtig: Vor dem Setup muss der PIN-Code der SIM-Karte in einem Smartphone deaktiviert werden, weil der GPS-Tracker diesen nicht eingeben und deshalb keine Verbindung mit dem GSM-Netz herstellen kann.

Ist die Einrichtung erfolgreich abgeschlossen, kann man per SMS die Echtzeit-Position des Autos abfragen (man erhält einen Link zu Google Maps) sowie sich per SMS einen Bewegungs-, einen Geschwindigkeits- und einen Erschütterungsalarm zukommen lassen. Außerdem ist es möglich, über Koordinaten einen Geo-Zaun einzurichten – das ist natürlich umständlicher, als per App einfach mit zwei Fingern ein Gebiet aufzuziehen.

Beim Check der Standortabfrage erwies sich der TK104 als ziemlicher Reinfall. Beim Live-Tracking erhielten wir mehrfach die Koordinaten, wo sich das Fahrzeug eine halbe Stunde vorher aufgehalten hatte. Ansonsten waren die Angaben zu unpräzise, Abweichungen von bis zu 100 Metern sind inakzeptabel. In Kombination mit dem dürftigen Akku ist der Incutex damit keine Empfehlung.

SinoTrack ST-907

Beim SinoTrack ST-907 vergeht einem die Lust auf die Ortung des eigenen Fahrzeugs. Einrichtung und Bedienkomfort sind schlichtweg äußerst bescheiden, so macht Tracking keinen Spaß.

Das 50 Gramm leichte Gerät ist nur 3,1 x 3,1 x 5,7 Zentimeter groß und wird direkt an die Autobatterie angeschlossen. Ein kleiner 50-mAh-Backup-Akku versorgt den Tracker zumindest für kurze Zeit mit Strom, wenn es von der Autobatterie abgeklemmt wird. Zwei zusätzliche Kabel baumeln am Tracker, die laut Anleitung im Miniaturformat an die Ölpumpe sollen. Warum und wie, das erfährt man nicht. Eine SIM-Karte muss man sich selbst besorgen und in den ST-907 einsetzen. Dazu wird einfach der viel zu locker sitzende Deckel des Trackers abgezogen, schon hat man Zugang zum SIM-Kartenfach.

Das Setup des Trackers hat uns jede Menge graue Haare beschert. Wer technisch nicht halbwegs fit ist, kann dieser GPS-Tracker entweder sofort zurückschicken oder im Sondermüll entsorgen. Die englischsprachige Anleitung mit winzigen Buchstaben steigert nicht unbedingt die Freude während der Einrichtung – und die kann ganz schnell seeeeehr lange dauern.

Der Hersteller wirbt damit, dass man den ST-907 nicht nur für die SMS-Ortung, sondern auch mittels App nutzen kann. So installieren wir die Gratis-Anwendung SinoTrack Pro auf unserem Samsung-Smartphone. In der App versuchen wir, unter »Gerät verwalten« unseren Tracker hinzuzufügen. Als Fehlermeldung erscheint jeweils nur »Entschuldigung, die Autorität ist begrenzt«. Na dann, der Hinweis »Kühe stricken Joghurt« hätte uns genauso weitergeholfen. Vergeblich suchen wir die Option, ein Nutzerkonto einzurichten. Dieses wird verlangt, wie oder wo man dieses anlegt, bleibt allerdings ein Geheimnis.

Also versuchen wir es wie empfohlen im Internet auf der Tracking-Plattform www.sinotrackpro.com. Hier gibt es eine Möglichkeit, einen Nutzer hinzuzufügen. Doch obwohl wir sämtliche Felder, nicht nur die rot markierten Pflichtfelder wie etwa zur Geräte-ID, ausfüllen, bleibt das OK-Feld zum Abschließen der Einrichtung ausgegraut. Man lässt uns nicht rein!

Wir beschränken uns schließlich darauf, den ST-907 mit absolut nicht mehr zeitgemäßen SMS-Befehlen einzurichten. Das ist echt kein Spaß! Vorher muss man unbedingt die SIM-PIN-Code-Abfrage deaktivieren, sonst kann sich der GPS-Tracker nicht in das Handynetz einbuchen und keine Kommandos annehmen.

Irgendwann gelingt es uns. Schickt man dem Tracker einen SMS-Befehl (6690000) oder ruft ihn an, erhält man als Antwort einen Link zu Google Maps. Hier befindet sich das Auto. Die Genauigkeit kann mit unseren empfohlenen Geräten nicht mithalten, Abweichungen von 50 Meter mussten wir im Test mehrfach akzeptieren.

Das und das umständliche Handling des SinoTrack ST-907 genügen für uns, um diesem GPS-Tracker keine Empfehlung auszusprechen. Mit zusätzlichen Kurzbefehlen soll man via SMS unter anderem auch einen Erschütterungs- sowie einen Geschwindigkeits- und einen Geo-Zaun-Alarm einstellen können.

Auch wenn für den ST-907 keine fixen und nur bei Abfragen minimale Kosten anfallen: Greifen Sie lieber zu einem Marken-Tracker, Sie werden den Kauf sonst garantiert bereuen.

So haben wir getestet

Wir haben 16 GPS-Tracker fürs Auto zu Preisen zwischen 30 und 290 Euro getestet. Im Test war es uns wichtig, wie einfach bzw. kompliziert sich die Geräte einbauen und in Betrieb nehmen lassen und wie komfortabel die Standortkoordinaten abgerufen werden können. Außerdem wollten wir wissen: Wie exakt sind die ermittelten Koordinaten? Dazu haben wir unser Auto mit GPS-Tracker sowohl im Freien als auch in einer Garage geparkt und sind mehrere Routen abgefahren. Die Ergebnisse haben wir anschließend auf Google Maps kontrolliert.

Zudem haben wir den Funktionsumfang aller Auto-GPS-Tracker im Test näher unter die Lupe genommen, deren Bedienkomfort, mögliche Akkulaufzeiten sowie ein Auge auf die Kosten und die jeweiligen Tarife geworfen.

Die wichtigsten Fragen

Wie werden GPS-Tracker im Auto mit Strom versorgt?

Die Stromversorgung erfolgt entweder über die Autobatterie oder einen eigenen, wiederaufladbaren Akku. GPS-Tracker, die ihren Strom von der Bordelektronik abzapfen, sollten zur Sicherheit einen Notstrom-Akku verbaut haben.

Wie lässt sich der Standort eines GPS-Trackers abrufen?

Die Standortabfrage ist per SMS oder Anruf möglich. Empfehlenswert sind jedoch Modelle mit Live-Abfrage über App oder Web-Browser.

Benötigen GPS-Tracker externe GPS- und Mobilfunkantennen?

Nein, viele Modelle haben die Antennen ins Gehäuse integriert, wodurch sie deutlich kompakter sind und wenig Platz brauchen.

Welche laufenden Kosten fallen für einen GPS-Tracker an?

Für die meisten GPS-Tracker mit Live-Standortabfrage per App und Browser muss man monatlich oder jährlich einen Fixbetrag bezahlen. Bei einfachen GPS-Trackern fallen lediglich Kosten pro SMS- oder Telefon-Abruf an.

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