Der beste günstige 4K-Monitor

Alle 4K-Monitore aus unserem Test: (hinten) Dell P2715Q, Samsung UE850, Asus P3287G, (vorne) LG 27UD68W, iiyama GB2888UHSU.

Der beste günstige 4K-Monitor ist der Samsung UE850. Im Test beeindruckt das Gerät durch knackige Farben und einen guten Blickwinkel. Vor allem kann er mit enorm vielen Anschlüssen punkten – und mit den notwendigen Kabeln, die bereits mitgeliefert werden. Der Preis von 417 Euro ist dafür mehr als angemessen.

Seit unserem letzten Test von 4K-Monitoren sind die Preise für diese Geräte massiv gefallen. Die meisten Produkte erhält man inzwischen für um die 400 Euro, ohne dass man dabei Abstriche bei der Qualität machen muss.

Wir haben uns fünf aktuelle Modelle für Sie angesehen und getestet. Dabei haben wir unsere Auswahl auf günstige Modelle beschränkt. Preislich lagen die meisten Geräte zwischen 400 und 450 Euro – Außreißer war der Dell, der mit satten 630 Euro zu Buche schlägt. Günstiger geht es bei Dell leider nicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger: Samsung UE850

Test besten 4K Monitore: Samsung UE850
Unser Testsieger bringt alles mit, was ein moderner 4K Monitor braucht – und das zu einem sehr guten Preis.

Der Samsung UE850 bietet alles, was man sich von einem 4K-Monitor wünschen kann. Neben Anschlüssen für HDMI und DisplayPort ist auch direkt ein Steckplatz für Mini-DisplayPort vorhanden. Der Monitor besitzt einen internen USB 3.0-Hub und stellt insgesamt vier USB-Anschlüsse zur Verfügung.

Der Blickwinkel ist trotz TN-Panel exzellent, die Farben sind bereits in der Voreinstellung gut – alles in allem ist es eine Freude, mit diesem Monitor  zu arbeiten. Damit man sofort mit dem Arbeiten beginnen kann, werden Anschlusskabel beigelegt. So lassen sich Notebooks und MacBooks direkt anschließen, ohne dass man zusätzlich Geld für Adapter ausgeben muss.

Auch gut: Asus PB287Q

Test besten 4K Monitore: Asus PB287Q
Bietet ein tolles Bild, hat aber keinen USB-Hub.

Noch etwas günstiger als der Monitor von Samsung ist der Asus PB287Q. Auch er bietet ein sehr gutes Bild und satte Farben. Allerdings fehlt der USB-Hub und im Paket liegt kein Kabel für Mini-DisplayPort bei. Dafür ist er billiger als der Samsung-Monitor und damit unser Preis-Leistungs-Sieger.

Business-Alternative: Dell P2715Q

Test besten 4K Monitore: Dell P2715Q
Der Dell-Monitor ist teurer, hat dafür aber ein blickwinkelstabiles IPS-Panel – und lässt sich sogar mit mehreren Monitoren koppeln.

Der Dell P2715Q ist mit über 600 Euro deutlich teurer und ist vor allem für professionelle Büroanwendungen gedacht. Das zeigt besonders der DisplayPort-Ausgang: Darüber lassen sich mehrere Monitore in Reihe schalten, sodass man mit einem Eingang am PC oder Notebook direkt mehrere Bildschirme ansprechen kann.

Die Bildqualität ist exzellent, ebenso der Blickwinkel des hochwertigeren und farbtreueren IPS-Panels. Wie bei unserem Testsieger von Samsung ist ein USB-Hub integriert.

Vergleichstabelle

TestsiegerAuch gutBusiness-Alternative
Modell Samsung UE850 Asus PB287Q Dell P2715Q Iiyama GB2888UHSU LG 27UD68
Test besten 4K Monitore: Samsung UE850Test besten 4K Monitore: Asus PB287QTest besten 4K Monitore: Dell P2715QTest besten 4K Monitore: Iyama GB2888UHSUTest günstige 4K-Monitor: LG 27UD68
Pro
  • Tolles Bild
  • Guter Preis
  • Viele Anschlüsse
  • Alle Kabel dabei
  • Pivot-Funktion
  • Gutes Bild
  • Pivot-Funktion
  • DisplayPort-Ausgang
  • Tolles Bild
  • Pivot-Funktion
  • VGA-Anschluss
  • Viele Anschlüsse
Contra
  • Nur eingeschränkt für Bildbearbeitung geeignet
  • Kein USB-Hub
  • Teuer
  • Keine Pivot-Funktion
  • Keine Pivot-Funktion
  • Wackelige Verarbeitung
  • Kein USB-Hub
Bester Preis
Technische Daten  

So haben wir getestet

Der Markt für 4K-Monitore entwickelt sich rasant weiter, aber verglichen mit HD-Monitoren sind 4K-Modelle immer noch deutlich teurer.

Wir haben uns umgesehen und fünf Modelle ausgewählt, die preislich für Privatnutzer am interessantesten sind. Viele Geräte bleiben unter der magische Grenze von 410 Euro netto, die Gewerbetreibende noch im gleichen Jahr voll abschreiben können (Zum 1. Januar 2018 steigt der Betrag übrigens auf 800 Euro netto).

Bis zu einem Preis von 410 Euro netto können Monitore sofort voll abgeschrieben werden

Da Dell bei Monitoren mit zu den Besten gehört, sollte als Referenz auch ein Dell-Gerät dabei sein. Mit 630 Euro tanzt er preislich allerdings etwas aus der Reihe. Im Einzelnen im Test waren der Samsung UE850, der Dell P2715Q, der Asus P287Q, der LG 27UD68W und der Iiyama GB2888UHSU.

Wir haben alle Monitore einem Praxistest unterzogen. Neben klassischen Office-Aufgaben und Streaming-Videos setzten wir auf die 4K-Testbilder der Kollegen vom PC-Magazin. Diese zeigen die Farben und Kontraste exzellent und erlauben ein Einschätzen des Blickwinkels. Sie können sich dieses Bild auch selbst kostenlos herunterladen und Ihre Geräte damit testen.

Einmal 4K – immer 4K

Der größte Vorteil von 4K-Monitoren ist ihre ungemein hohe Bildschärfe. Gegenüber FullHD-Monitoren mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten bringen 4K-Monitore die vierfache Menge an Bildinformationen auf den Schirm – nämlich 3.840 x 2.160 Pixel.

Das bedeutet, dass die Abstände zwischen den einzeln Pixeln sehr viel kleiner sind. Die Folge: Ein gestochen scharfes und weniger pixeliges Bild. Selbst Adleraugen erkennen bei einem 28-Zoll-Monitor mit 4K-Auflösung auch aus wenigen Zentimetern Entfernung keine einzelnen Bildpunkte mehr.

Trotzdem sind 4K-Monitore nicht ganz so scharf, wie man es von modernen Smartphone-Displays kennt, ganz einfach deshalb, weil sie viel größer sind. Aus der typischen Armlänge Abstand, die man bei der Schreibtischarbeit zum Display einhält, bieten die hochauflösenden Schirme aber ein vergleichbar tolles Bild.

Es lassen sich unglaublich viele Informationen unterbringen – drei Office-Dokumente, mehrere Webseiten oder komplexe Entwicklungsumgebungen sind kein Problem. Man gewöhnt sich unglaublich schnell an diesen Platz und fragt sich bald, wie man früher mit kleineren Displays arbeiten konnte.

Filme sind in 4K ein echter Genuss

Ein echter Genuss sind Filme in 4K-Qualität. Sie sind noch immer etwas schwer zu finden, aber langsam liefern YouTube, Netflix und Amazon ein stetig steigendes Angebot. Ein guter Start ist diese 4K-Playliste, die von den YouTube-Entwicklern zusammengestellt wurde. Alternativ eignet sich der kostenlose animierte Film Big Buck Bunny für Tests.

Alle getesteten Bildschirme setzen auf den sogenannten VESA-Anschluss. Das bedeutet, dass sich die mitgelieferten Standbeine leicht entfernen und durch alternative Anschlussmöglichkeiten ersetzen lassen. Das ist vor allem dann interessant, wenn man einen Arbeitsplatz mit mehreren Displays ausstatten will und sie dazu zum Beispiel direkt an der Wand hängen sollen.

Voraussetzungen und Fallstricke

Um die Vorteile eines 4K-Monitors voll ausnutzen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Das fängt schon beim PC oder Laptop an: Ältere Computer, die noch nicht mit einem HDMI 1.4- oder DisplayPort-Anschluss ausgestattet sind, können die hohe Auflösung oft gar nicht ansteuern.

Ist ein PC schon etwas betagter, sollten man auf jeden Fall prüfen, welche Anschlüsse er bietet. Dabei hilft vor allem ein Blick auf die Grafikkarte. AMD-Grafikkarten sind seit 2010 in der Lage, den Desktop in 4K-Auflösung auszugeben. Nutzer von Nvidia-Grafikkarten haben seit 2012 die Option, die 4K-Auflösung anzusteuern; eine Liste der 4K-fähigen Grafikkarten finden Sie hier.

Etwas komplizierter ist der Sachverhalt bei Laptops, die mit einer Grafiklösung von Intel bestückt sind – das gilt auch für viele MacBook-Modelle. Hier spielt vor allem der Prozessor eine Rolle. Eine Hilfestellung dazu liefern die 4K-Infoseiten von Intel und Apple.

Auf Anschlüsse und Grafikkarte achten

Wichtig: Beim Anschluss eines 4K-Monitors mit einem HDMI-Kabel benötigt man einen aktuellen HDMI-2.0-Anschluss. Nur darüber kann man die Ausgabe von 4K-Inhalten mit einer Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde erreichen. Ältere Grafikkarten mit einem HDMI-1.4-Anschluss liefern nur die halbe Bildrate.

Viele empfinden Bildraten von 30 Bildern pro Sekunde als unangenehm, weil Bewegungen – etwa die des Mauszeigers – weniger flüssig wirken. Selbst aktuelle Hardware wie das 12-Zoll-MacBook von Apple kann zuweilen nur mit einer Bildrate von 30 Hertz in 4K arbeiten. Schließt man den Monitor hingegen über ein DisplayPort-Kabel an eine 4K-fähige Grafikkarte an, sind die flüssigen 60 Hertz  kein Problem.

Stolperfallen: Gaming und Skalierung

Wer als Spieler auf einen 4K-Monitor aufrüstet braucht eine starke Grafikkarte. In voller Auflösung muss der Rechner so viele Daten generieren, dass normale Systeme schnell ins Stocken geraten. Im Test haben wir versucht, die Weltraumsimulation Elite: Dangerous in 4K zu spielen.

Praktisch: Per Bild-im-Bild-Funktion kann man mehrere Systeme gleichzeitig im Blick behalten.
Praktisch: Per Bild-im-Bild-Funktion kann man mehrere Systeme gleichzeitig im Blick behalten.

Während unser System das Spiel in 1.920 x 1.080 Pixeln problemlos und flüssig darstellt, geht die Leistung auf dem gleichen System bei 4K in den Keller – das Spiel ist unspielbar. Allerdings kann man dennoch davon profitieren: Selbst in Full-HD und hochgerechnet sehen die meisten aktuellen Spiele enorm gut aus, ein gutes Beispiel ist Metro 2033 Redux. Durch den großen Bildschirm fühlt man sich förmlich ins Spielgeschehen hineingezogen – ein sensationelles Gefühl.

Ohne eine starke Grafikkarte können 4K-Inhalte nicht abgespielt werden

Eine gute Nachricht gibt es bei der Skalierung: Windows 10 und das aktuelle Mac OS X haben absolut keine Probleme bei der Darstellung auf 4K-Systemen. Windows übernimmt die Skalierung automatisch und erhöht sie auf 150 Prozent. Lediglich beim Anschluss des Notebooks mussten wir etwas anpassen: Standardmäßig hatte unser System den Desktop gespiegelt und das 4K-Gerät herunterskaliert.

Ändert man die Anzeige in «Erweitern” oder «Nur Display verwenden”, wird automatisch die volle Auflösung bereitgestellt.

Im Test konnte unser knapp drei Jahre altes Notebook problemlos mit den 4K-Geräten arbeiten. Im Office-Umfeld und bei normalen 2D-Anwendungen hatten wir keine Probleme – lediglich, wenn zu viele Tabs geöffnet waren, drehte der Lüfter hoch.

HDMI und DisplayPort: Was ist besser?

Die große Frage beim Anschluss ist: DisplayPort oder HDMI – welche Verbindung ist die Beste? Die gute Nachricht: In 95 Prozent aller Fälle ist es egal, was Sie nutzen.

HDMI steht für High Definition Multimedia Interface und wurde vor allem für Multimedia-Inhalte entwickelt. Neben dem Videosignal wird hier standardmäßig auch Audio mit übertragen.

Alle getesteten Monitore haben Lautsprecher integriert – sie können aber mit einem hochwertigen Audiosystem nicht mithalten. Für den Alltag, etwa YouTube-Videos oder Musik-Streaming sind sie aber ausreichend. Der Vorteil von HDMI ist, dass auch der Kopierschutz HDCP unterstützt wird. Er hat sich als Anschluss bei vielen Endgeräten durchgesetzt, sogar bei mobilen Geräten.

Am besten beides: HDMI und DisplayPort

Wo möglich sollten Sie hier auf MHL-fähige Anschlüsse setzen. Dieser Verbindungstyp wurde speziell für Tablets oder Smartphones entwickelt. MHL wird oft in die USB-Buchse des mobilen Gerätes integriert und hat den Vorteil, dass die Geräte gleichzeitig aufgeladen werden.

Ein anderer Anschluss ist der DisplayPort. Dieser Anschlusstyp wurde als offene Alternative zu HDMI entwickelt. Er wird bei Notebooks verwendet, ein gutes Beispiel sind die MacBooks von Apple. Diese nutzen den Mini-DisplayPort-Formfaktor oder Thunderbolt.

DisplayPort hat sich vor allem im Unternehmensumfeld etabliert. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, sollte der Monitor Ihrer Wahl idealerweise beide Zuspielarten unterstützen.

4K Monitore im Test – Testsieger: Samsung UE850
Testsieger: Der Samsung UE850 bietet am meisten fürs Geld.

Testsieger: Samsung UE850

Der Samsung UE850 ist unserer Meinung nach der beste 4K-Monitor für Heimanwender, denn er bietet eine sehr gute Bildqualität zum kleinen Preis. Sein Display steckt in einem eleganten Rahmen und sieht einfach gut aus. Außerdem lässt sich der Monitor dank des höhenverstellbaren Standfußes gut an den Arbeitsplatz anpassen.

Testsieger: Samsung UE850

Test besten 4K Monitore: Samsung UE850
Unser Testsieger bringt alles mit, was ein moderner 4K Monitor braucht – und das zu einem sehr guten Preis.

Zudem bietet Samsung eine Pivot-Funktion. Das bedeutet, dass sich der Bildschirm auch hochkant betreiben lässt. Das ist praktisch wenn man lange Dokumente, Webseiten oder Tabellen bearbeitet.

Die hintere Reihe der Monitore steht hochkant – der Samsung lässt sich auch so betreiben, dank Pivot-Funktion.
Drei der fünf Monitore im Test verfügen über eine Pivot-Funktion, mit der man sie auch hochkant betreiben kann.

Doch am wichtigsten bei einem Monitor ist natürlich die Bildqualität. Hier macht der Samsung eine sehr gute Figur – und das, obwohl er »nur« ein TN-Panel hat.

TN-Panels haben gegenüber IPS-Displays den Nachteil, dass der Blickwinkel, mit dem man auf den Monitor schauen kann, ohne dass die Farben und Kontraste verblassen, geringer ist. Auch wenn man seine Position vor dem Bildschirm vertikal verändert, ändern sich bei TN-Panels die Farben und Kontraste. Daher sind TN-Panels prinzipiell für die Bildbearbeitung weniger geeignet.

Doch Bildbearbeitungsprofis brauchen ohnehin spezielle Monitor, die sich exakt kalibrieren lassen. Fürs Bearbeiten der eigenen Urlaubsfotos sind TN-Panels kein Hindernis.

Vor allem aber gibt es bei TN-Panels große Qualitätsunterschiede. All die genannten Nachteile konnten wir beim Samsung UE850 kaum feststellen. Die Blickwinkelstabilität war sehr gut, die Farben brillant, die Kontraste sehr gut. Bilder sehen natürlich und einfach nur gut aus und Office-Aufgaben, Videos und Spiele machen auf dem riesigen, knackscharfen Display einfach nur Spaß.

Interessant für Gamer

Einen Vorteil hat das TN-Display vor allem für Gamer: Die Reaktionsgeschwindigkeit, mit der die einzelnen Bildpunkte angesprochen werden können, ist bei TN-Displays um ein vielfaches geringer als bei IP-Panels: Sie liegt bei gerade mal einer Millisekunde, während es bei IPS-Panels zwischen fünf und sechs Millisekunden sind.

Für Gamer ist außerdem AMD FreeSync interessant – sofern eine passende Grafikkarte vorhanden ist. Diese Funktion passt die Bildschirm­aktualisierungs­rate automatisch an die Inhalte an. Das führt zu flüssigeren Bewegungen bei Spielen. Die Gaming-Seite GameStar erklärt die Funktion im Detail.

Viele Anschlüsse

Bei den Anschlüssen können Sie aus den Vollen schöpfen: Zwei HDMI-Anschlüsse, ein Standard-DisplayPort sowie ein Mini-DisplayPort sind vorhanden. So viele Anschlüsse bietet kein Monitor aus dem Testfeld.

Außerdem lobenswert: Samsung packt alle notwendigen Kabel mit ins Paket, so dass sich PCs oder MacBooks direkt am Display anschließen lassen. Das spart unnötige Ausgaben und Zeit, die man lieber gleich mit dem Ausprobieren des neuen Monitors nutzen will.

Bei der Ausstattung ist der Samsung nicht zu schlagen

Praktisch: Dank Bild-im-Bild-Funktion lassen sich die Inhalte von zwei Quellen gleichzeitig anzeigen. So kann man schnell zwischen unterschiedlichen Systemen wechseln. Die Einstellungen lassen sich über ein digitales Display einrichten, das sich dank der seitlichen Drucktasten gut bedienen lässt. Die Menüführung ist simpel und verständlich, Inhalte lassen sich leicht optimieren.

Mit dem UE850 macht Samsung alles richtig. Die tolle Ausstattung, das perfekte Bild, die vielen Anschlüsse und der günstige Preis von rund 400 Euro machen den Samsung zu unserer Top-Empfehlung.

Andere Empfehlungen

Zwei andere Monitore haben uns ebenfalls überzeugt, ein etwas günstigerer und der deutlich teurere Monitor von Dell.

Auch gut: Asus PB287Q

Test besten 4K Monitore: Asus PB287Q
Bietet ein tolles Bild, hat aber keinen USB-Hub.

Der Asus PB287Q hat uns fast ebenso gut gefallen wie der Samsung. Das liegt vor allem an den knackigen Fragen, dem guten Blickwinkel und der schnellen Reaktionszeit – auch der Asus ist mit einem TN-Panel ausgestattet. Videos und Spiele sehen toll aus – zumindest wenn die Grafikkarte stark genug ist.

Wie der Samsung-Monitor und der Dell bietet auch der Asus einen Pivot-Modus. Der Monitor hat drei Anschlüsse: Je einen HDMI, HDMI/MHL und DisplayPort. Das ist etwas sparsamer als beim Samsung, vor allem ein USB-Hub fehlt leider.

Im Lieferumfang ist ein Kabel für HDMI und DisplayPort enthalten, allerdings fehlt ein Adapter auf Mini-DisplayPort.

Der Monitor ist meist etwas günstiger zu haben als unser Favorit von Samsung, doch das ändert sich schnell, wenn man noch ein Kabel dazu kaufen muss. Deshalb ist der Samsung aus unserer Sicht die bessere Wahl.

Business-Alternative: Dell P2715Q

Test besten 4K Monitore: Dell P2715Q
Der Dell-Monitor ist teurer, hat dafür aber ein blickwinkelstabiles IPS-Panel – und lässt sich sogar mit mehreren Monitoren koppeln.

Der Dell P2715Q war mit über 600 Euro der teuerste Monitor im Test. Das liegt unter anderem am IPS-Panel, das die Inhalte noch blickwinkelstabiler und farbechter darstellt. Der Unterschied zum Samsung ist sichtbar, aber nicht riesig.

Das vorkalibrierte Display liefert auf Anhieb eine ausgezeichnete Bildqualität mit sehr genauer Farbdarstellung und einem satten Schwarzwert. Vor allem aufgrund der größeren Farbstabilität ist der Dell für Bild- und Videonachbearbeitung besser geeignet als der Samsung und der Asus mit ihren TN-Panels.

Doch auch Büroaufgaben, Multimedia-Inhalte und Spiele sind eine wahre Freude – wobei Hardcore-Gamer mit den beiden TN-Alternativen besser fahren.

Wie bei Samsung und Asus hat auch Dell eine Pivot-Funktion integriert. Neben einem MHL/HDMI, einem DisplayPort und einem Mini-DisplayPort-Anschluss hat der Dell außerdem einen DisplayPort-Ausgang. Damit lassen sich mehrere Displays in Reihe schalten. Das setzt allerdings eine stärkere Grafikkarte und mindestens DisplayPort 1.2 voraus. Der Dell-Monitor kommt außerdem mit einem USB-Hub mit vier USB 3.0-Anschlüssen.

Nicht verschweigen wollen wir allerdings, dass unser Testgerät einen Pixelfehler hatte. Das kann allerdings bei Monitoren immer vorkommen. Deshalb sollten Sie Ihren Monitor nach dem Kauf gut prüfen. Hat das Display tote Pixel, muss es der Händler zurücknehmen. Gerade Dell ist diesbezüglich für seinen hervorragenden Kundenservice bekannt und tauscht entsprechende Geräte schnell und unkompliziert aus. Daher werten wir das nicht als negativ.

Für den Hausgebrauch ist der Dell wohl für die meisten zu teuer, für professionelle Anwender ist er aber eine sehr gute Wahl.

Außerdem getestet

Iiyama GB2888UHSU

Der 4K-Monitor Iiyama GB2888UHSU bietet gegenüber den anderen Monitoren ein Alleinstellungsmerkmal: Er besitzt einen VGA-Anschluss. Damit lassen sich ältere Geräte direkt anschließen, ohne dass ein Adapter oder ähnliches notwendig ist. Allerdings lassen sich darüber lediglich 2.048 × 1.536 Bildpunkte darstellen – und auch die Qualität ist nicht die Beste. Ein großer Vorteil ist der Anschluss daher nicht.

Für neuere Geräte gibt es zwei HDMI- , und je einen HDMI/MHL und DisplayPort-Anschluss, sowie einen USB-Hub mit 2 USB 3.0 Anschlüssen. Gamer können auf diverse Voreinstellungen zurückgreifen, zudem wird AMD FreeSync unterstützt.

Preislich liegt der Iiyama mit 420 Euro auf Augenhöhe mit Asus und Samsung, es fehlt allerdings die die Pivot-Funktion und auch qualitativ kann er nicht mit ihnen mithalten.

LG 27UD68

Wir waren etwas enttäuscht: Der LG27UD68-W ist der Nachfolger unseres letzten Testsiegers, doch leider reicht es aktuell nicht mehr für die vorderen Plätze. Das Gerät ist zwar nicht schlecht, es fehlt allerdings an einigen Funktionen.

Dazu gehört etwa ein USB-Hub, eine Pivot-Funktion und ein verstellbarer Fuß. Tatsächlich fühlte sich der Standfuß etwas wackelig und nicht wirklich stabil an. Dazu ist der Monitor teurer als die Produkte von Samsung oder Asus – nur wer das Gerät wirklich als Schnäppchen findet, sollte zuschlagen.

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