Der beste günstige Camcorder

Der beste günstige Camcorder ist der Panasonic HC-V777. Er bietet nicht nur ein tolles Bild, sondern kommt auch Gelegenheits- und ambitionierteren Filmern gleichermaßen entgegen. Er legt wahlweise alle wichtigen Parameter selbst fest oder gibt jede Menge Freiheiten, um Belichtung, Fokus, Weißabgleich oder Ton in Eigenregie einzustellen. Während drei namhafte Mitbewerber mit unserem Favoriten gut mithalten können, versagen die preiswerten Camcorder aus China auf ganzer Linie.

Seitdem man auch mit dem Smartphone Videos schießen kann, sind Camcorder etwas aus der Mode gekommen. Die Verkaufszahlen sind stark zurück gegangen, weshalb sich einige Hersteller ganz zurückgezogen haben, vor allem im günstigen Segment. Doch wer der Nachwelt bessere Videos hinterlassen will als die eines Smartphones, für den sind Camcorder immer noch eine gute Wahl.

Wir haben vier aktuelle Modelle mit Preisen zwischen 200 und 400 Euro getestet. Außerdem wollten wir wissen, wie sich im Vergleich zu den Marken-Modellen günstige China-Camcorder schlagen, die man online schon für 50 Euro kriegt und haben exemplarisch zwei solche Modelle mit in den Test genommen.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der Beste: Panasonic HC-V777

Test: günstige Camcorder – Testsieger Panasonic Panasonic HC-V777EG
Der Panasonic HC-V777 vereint tolle Aufnahmen mit umfangreicher Ausstattung und zahlreichen manuellen Einstell-Optionen.

Der Panasonic HC-V777 hat uns im Test rundherum überzeugt. Schärfe, Farben und Detailverliebtheit seiner Aufnahmen sind exzellent. So werden die Nachbarn garantiert staunen, welch grandiose Eindrücke man da aus dem Sommerurlaub mit nach Hause gebracht hat.

Auch bei der Ausstattung kann der HC-V777 voll punkten. Der Camcorder von Panasonic verfügt über einen Touchscreen und ein zusätzliches Rändelrad. Das Modell besitzt nicht nur HDMI- und USB-Buchse, auch ein Mikrofon lässt sich für perfekte Sprachaufnahmen und authentische Umgebungsgeräusche andocken.

Der Panorama-Profi: Canon Legria HF R88

Test günstige Camcorder: Canon Legria HF R88
Einen enormen Weitwinkelbereich bietet der Canon Legria HF R88. Auch seine Bildqualität kann überzeugen.

Guten Gewissens zu empfehlen ist auch der Canon Legria HF R88. Er hat im Gegensatz zum Panasonic sogar 16 Gigabyte Speicher fest an Bord verbaut und wird mit einem Weitwinkelkonverter ausgeliefert. Abzüge bei der Ausstattung – unter anderem fehlen ein Mikrofonanschluss und eine Videoleuchte – kosten dem Canon allerdings die Top-Empfehlung.

Der Robuste: JVC GZ-RX645BEU

Test günstige Camcorder: JVC GZ-RX645
Der GZ-RX645BEU von JVC verkraftet auch mal ein unfreiwilliges Bad oder einen Sturz auf den Boden.

Für Outdoor-Freaks ist der JVC GZ-RX645BEU mehr als eine Alternative. Der Camcorder kann ruhig mal ins Wasser fallen – bis zu fünf Meter Tiefe hält er durch – und auf den Boden knallen. Auch Staub und Frost bis minus 10 Grad Celsius sollen ihm nichts anhaben. Pfiffig ist der ferngesteuerte Aufzeichnungs-Modus per Smartphone. Auch wenn der Akku mit bis zu fünf Stunden im Vergleich zu den Mitbewerbern richtig lange durchhält: Blöd, dass er fest verbaut ist und sich nicht beliebig gegen zusätzliche Akkus austauschen lässt. Glücklicherweise kann der Energiespeicher unterwegs über USB durch eine Powerbank geladen werden.

Der Kompakte: Sony HDR-CX405

Test günstige Camcorder: Sony HDR-CX405
Selbst in der Jackentasche findet der Sony HDR-CX405 Platz. Trotz seiner kompakten Bauweise liefert er gute Aufnahmen.

Wer Wert auf gute Aufnahmen legt, aber trotzdem so wenig Gewicht wie möglich mit sich herumschleppen will, sollte den Sony HDR-CX405 näher unter die Lupe nehmen. Der Kleine wiegt nur 215 Gramm und verschwindet problemlos in der Jackentasche. Dafür fällt das Display mit einer Diagonalen von 6,7 Zentimetern etwas kompakter aus als bei der Konkurrenz. Ebenso muss man auf einen Touchscreen verzichten. Der Sony wird über einen Cursor bedient. Das funktioniert jedoch tadellos.

Vergleichstabelle

Der BesteDer Panorama-ProfiDer RobusteDer Kompakte
Modell Panasonic HC-V777 Canon Legria HF R88 JVC GZ-RX645BEU Sony HDR-CX405 Stoga F6 Besteker Camcorder
Test: günstige Camcorder – Testsieger Panasonic Panasonic HC-V777EGTest günstige Camcorder: Canon Legria HF R88Test günstige Camcorder: JVC GZ-RX645Test günstige Camcorder: Sony HDR-CX405Test günstige Camcorder: Stoga F6Test günstige Camcorder: Besteker Kamera Camcorder
Pro
  • Sehr gute Bildqualität, viele Anschlüsse und zahlreiche manuelle Einstell-Möglichkeiten
  • Gute Bildqualität, integrierter Speicher und Weitwinkelkonverter
  • Wasserdicht und stoßfest; außerdem hält der Akku lange
  • Duale Videoaufnahme möglich; zwei Speicherkartenformate, sehr leicht
  • Sehr preiswert
  • Sehr günstig zu haben
Contra
  • Kein optischer Sucher vorhanden
  • Ebenfalls kein optischer Sucher vorhanden, kein Mikrofonanschluss und keine Videoleuchte
  • Trotz langer Laufzeit – Akku ist leider fest verbaut
  • Kleiner Bildschirm und kein Touchdisplay
  • Sehr ruckeliger (digitaler) Zoom, schlechte Auflösung und unterdurchschnittliche Bildqualität
  • Video läuft nicht flüssig, sehr ruckeliger (digitaler) Zoom, schlechte Auflösung, schlechter Ton und unnatürliche Farben
Bester Preis
Technische Daten  

Camcorder oder Smartphone?

Wozu braucht man überhaupt noch einen Camcorder? Diese Frage kommt im Smartphone-Zeitalter immer öfter auf. Und zugegeben: Die cleveren Mobiltelefone fotografieren exzellent und halten häufig auch bewegte Bilder erstaunlich scharf fest.

Wer aber nicht mal nur eben schnell ein x-beliebiges Ereignis filmen will, sondern regelmäßig im Urlaub oder auf Familienfeiern ansprechende Videos produzieren möchte, der kommt nach wie vor an einem Camcorder nicht vorbei.

Die Spezialisten bieten doch noch um einiges mehr als ein einfaches Smartphone. Zum einen eine bessere Handhabung: Sie passen perfekt in die Hand, sind ergonomisch geformt und ermöglichen durch Trageschlaufen einen sicheren und wackelfreien Halt. Zum anderen sind ein komfortabler, optischer Zoom und die Möglichkeit zur optimalen Schärfeeinstellung weitere Argumente für einen Camcorder.

4K-Camcorder sind noch sehr teuer – und die Nachbearbeitung des Materials ist anspruchsvoll

Auch wenn in immer mehr Haushalten Flat-TVs mit UHD-Auflösung (3.840 x 2.160 Bildpunkte) stehen, so spricht immer noch einiges für einen Camcorder mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel). Zum einen spielt da der Preis eine Rolle: Für ein qualitativ vergleichbares UHD-Modell muss man rund das Doppelte ausgeben wie für einen HD-Camcorder.

Außerdem ist Ultra-HD-Material enorm anspruchsvoll in der Nachbearbeitung: Neben riesigen Festplattenkapazitäten benötigt man auch einen extrem flotten Rechner. Ein Intel i5 mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, eine SSD-Festplatte und eine leistungsstarke Grafikkarte sollten es mindestens sein, damit der Filmschnitt nicht zum nervigen Geduldsspiel wird. HD-Material bearbeitet hingegen inzwischen fast jeder handelsübliche Rechner spielend.

So haben wir getestet

Alltagsnähe und Praxistauglichkeit stand in unserem Test an oberster Stelle. Die Camcorder bis maximal 400 Euro sollten nicht im Labor, sondern draußen oder auch drinnen in bekannten Anwendungsszenarien ihr Können unter Beweis stellen.

Dabei war es uns wichtig, auf unterschiedliche Lichtverhältnisse zu achten und sowohl bewegte als auch ruhende Objekte in unterschiedlichen Entfernungen vor die Linse zu holen. Neben der reinen Bildqualität haben wir auch auf Handling, Ausstattung und Bedienbarkeit geachtet.

Die sechs Camcorder im Test – Oben: Besteker Camcorder, Sony HDR-CX405, Stoga F6. Unten: Canon Legria HF R88, Panasonic HCV-777 und JVC GZ-RX645BEU.

Sehr günstige Modelle für unter 100 Euro sind ihr Geld nicht wert

Neben den vier interessantesten, aktuellen Modellen der Markenhersteller Sony, Canon, Panasonic und JVC wollten wir auch wissen, wie sich günstige NoName-Modelle im Vergleich schlagen. Deshalb haben wir auch die Amazon-Bestseller Stoga F6 und den Camcorder von Besteker unter die Lupe genommen. Beide konnten im Test aber nicht überzeugen – da macht fast jedes Smartphone bessere Videos.

Test: günstige Camcorder – Testsieger Panasonic Panasonic HC-V777EG

Für uns der Beste: Panasonic HC-V777

Wer regelmäßig filmt und sich etwas in die Materie einarbeitet, merkt schnell: Die besten Ergebnisse liefert ein Camcorder, wenn man die Filmerei nicht stur der Automatik überlässt, sondern auch selbst mal Hand anlegt. Anpassungen an der Belichtung, den Farben oder der Schärfe werten einen Film deutlich auf.

Der Beste: Panasonic HC-V777

Test: günstige Camcorder – Testsieger Panasonic Panasonic HC-V777EG
Der Panasonic HC-V777 vereint tolle Aufnahmen mit umfangreicher Ausstattung und zahlreichen manuellen Einstell-Optionen.

Gerade hier kann der Panasonic HC-V777 voll überzeugen: Er erlaubt umfangreiche Eingriffe in die Bildgestaltung und liefert dabei das beste Bedienkonzept. Ein kleines Einstellrad vorne links zum Drehen und Drücken gestattet schnelles Navigieren zu den wichtigsten Setups. Das ist deutlich angenehmer, als immer über das Display hantieren zu müssen.

Zwar ist der Panasonic teurer als seine Mitbewerber, dafür bekommt man aber auch das beste Komplettpaket mit super Bild, sehr guter Ausstattung und umfangreichen filmerischen Gestaltungsmöglichkeiten.

Handhabung und Ausstattung

Mit knapp 400 Gramm ist der Panasonic kein Leichtgewicht – und das ist gut so. Denn je mehr Masse ein Camcorder hat, desto ruhiger kann man ihn halten. Das wirkt sich positiv auf verwackelungsfreie Bilder aus.

Auch wenn der HC-V777 fast vollständig aus Kunststoff hergestellt wurde: Das Material wirkt hochwertig, die Verarbeitung ist einwandfrei.

Selbst große Hände passen in den Trageriemen und können problemlos mit dem Zeigefinger den Zoom-Hebel und die Foto-Taste betätigen sowie mit dem Daumen den Aufnahmeknopf drücken. Packt man gleichzeitig mit der linken Hand das ausgeklappte Display, so sind ruhige Schwenks spielend zu realisieren.

Die SD-Karte verschwindet auf der Unterseite unter einer Klappe. Praktisch: Der Kartenaustausch gelingt ohne Aufklappen des Displays . Um den Akku zu wechseln, muss man lediglich einen kleinen Arretierschalter drücken. Vorne rechts unter einer Klappe befindet sich die Buchse für den Kopfhörer, rechts hinten unter einem Schiebefach der Anschluss für das Netzteil. An der Rückseite lässt sich ein mitgelieferter Adapter für eine stärkere Videoleuchte oder ein separates Mikrofon anschließen, die zusätzlich erworben werden müssen.

Die meisten Camcorder dieser Preisklasse haben keinen Sucher

An USB-, HDMI-, AV- und Mikrofonanschluss gelangt man durch Öffnen des 7,5 Zentimeter großen Displays. Das löst mit 460 x 800 Bildpunkten scharf und natürlich auf. Helligkeit und Farben sind anpassbar.

Leider teilt das Display des HC-V777 teilt das Schicksal seiner Mitbewerber: Im strahlenden Sonnenlicht sind die Motive zwar noch zu erkennen, aber die Detaildarstellung leidet. Dann muss man mit der freien Hand oder einem anderen Hilfsmittel Schatten spenden, um eine optimale Vorschau zu genießen. Denn auf einen optischen oder elektronischen Sucher verzichtet der Panasonic – genau wie die Modelle von Canon, JVC und Sony.

Der Objektivschutz öffnet sich automatisch, sobald der Camcorder durch Aufklappen des Displays in Betrieb genommen wird. Zum Umschalten zwischen Video- und Wiedergabefunktion genügt ein Druck auf die oberste der vier Tasten, die unmittelbar vor dem Akku sitzen. Pfiffig: Hier lässt sich auch die Funktion »Ausgleichsaufnahme« aktivieren.

Auf Wunsch erkennt der Camcorder eine zu starke horizontale Neigung des Geräts und führt selbstständig eine Anpassung der Aufnahme durch, damit der Horizont und das Meer beispielsweise waagerecht verlaufen. Möchte man sich jederzeit selbst davon überzeugen, ob der HC-V777 richtig gehalten wird, so kann man sich einen künstlichen Horizont wie im Flugzeug-Cockpit einblenden.

Das Panasonic-Menü ist logisch aufgebaut (»Aufnahme-Einstellungen«, »Foto«, »Einrichtung«) und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit findet man sich hier intuitiv zurecht. Die Funktionen, die im jeweils gewählten Modus nicht verwendet werden können, sind ausgegraut. Beim Aufnahme-Format hat der Filmer die Wahl zwischen den Dateiformaten AVCHD und MP4.

Während AVCHD in der höchsten Auflösung 1.080/50p (1.920 x 1.080 Pixel mit 50 Vollbildern pro Sekunde) auf eine Bitrate von 28 Mbit/s kommt, bietet MP4 optional auch 50 Mbit/s an. Letztere Variante ist für alle interessant, die eine sehr umfangreiche Nachbearbeitung einplanen und beispielsweise für Veränderungen an Helligkeit und Farben zusätzliche Reserven einkalkulieren möchten. Rein auf dem Flat-TV sieht man bei den Formaten und den Bitraten keinen Unterschied.

Neben der puren Automatik, die dem Filmer alles abnimmt, bietet der Panasonic HC-V777 die intelligente Automatik »iA+« an. So hat man Einfluss auf Helligkeit und Farbe. Möchte man alles selbst einstellen, ist der manuelle Modus die erste Wahl. Fokus, Weißabgleich, Verschlusszeit, Iris, Schärfe, Farbsättigung und Helligkeit laden zum Experimentieren ein.

Dies sind Optionen, die man unbedingt wahrnehmen sollte, denn speziell bei nicht optimalen Lichtverhältnissen lässt sich die Aufnahmequalität noch einmal erhöhen.

HDR und Bildqualität

Mit »HDR« hat Panasonic ein interessantes Feature an Bord. Es soll dazu dienen, extreme Helligkeitsunterschiede in einem Motiv auszugleichen. Beispiel: Eine Person sitzt vor einem Fenster, der Hintergrund ist hell, das Gesicht hingegen dunkel und konturlos. Bei solchen Szenarien stoßen Sensoren an ihre Grenzen.

Bessere Bildqualität mit HDR

Der HC-V777 setzt deshalb auf einen Kniff: Er nimmt ein helleres und ein dunkleres Bild auf und berechnet daraus ein neues. Der ganz große Aha-Effekt bleibt zwar auch mit HDR aus, aber besser wird die Aufnahme im Vergleich zu vorher tatsächlich – an den dunklen Stellen treten mehr Details zum Vorschein. Helle Passagen werden abgesoftet, sie überstrahlen den Rest nicht mehr so dominant. Nachteil: Die Natürlichkeit kann bei diesem Verfahren ein wenig auf der Strecke bleiben.

Schon im Automatik-Betrieb liefert der Camcorder ein sehr ausgewogenes, scharfes und plastisches Bild. Die Farben sind authentisch, die Detailzeichnung ist ein Genuss. Einzelne Gräser und Halme einer Wiese sind bei einer Nahaufnahme exakt zu erkennen, im Meer sieht man Gischtspritzer mit dem bloßen Auge, wie unser Testvideo zeigt:

Der Autofokus reagiert flott: Im Test wurde ein ferngesteuerter Wellenreiter auf stürmischer See trotz Sprüngen und waghalsiger Manöver stets knakscharf abgebildert, auch bei wechselnden Lichtverhältnissen gerät der Panasonic nicht aus dem Tritt. Der optische Bildstabilisator arbeitet zuverlässig und garantiert ruhige Aufnahmen selbst ohne Stativ. Sogar wenn die Sonne verschwindet und sich das Tageslicht verabschiedet verzichtet der HC-V777 auf störendes Rauschen in dunklen Bildbereichen.

5.1-Sound und manuelle Aussteuerung

Nicht nur für das bewegte Bild hat Panasonic an diverse Szenen gedacht (u.a. Sport, Porträt, Strand, Landschaft, Sonnenuntergang, Feuerwerk, Nacht). Auch Tonaufnahmen lassen sich über das Menü etwa für Musik, Natur oder Sprache optimieren. Für alle anspruhsvolleren Filmer ganz wichtig: Die Mikrofonverstärkung ist individuell anpassbar, selbst den Frequenzgang kann man beeinflussen.

Das ist elementar, um beispielsweise bei einem Interview die bestmögliche Sprachverständlichkeit sicherzustellen. Der Windfilter ist zweistufig anpassbar, neben klassischer Stereo-Aufzeichnung beherrscht der HC-V777 sogar 5.1-Kanal-Mitschnitte für Surround-Sound. Chapeau!

Über die kostenlose »Image App« von Panasonic kann man den HC-V777 auch per Mobilgerät fernsteuern.

Natürlich lässt auch Panasonic das Smartphone nicht außen vor. Über die »Image App« für Apple- und Android-Geräte ist der Camcorder per WLAN mit einem Mobilgerät koppelbar. Originell: Smartphone oder Tablet fungieren jetzt als zweite Kamera, um zusätzliche Perspektiven oder Nahaufnahmen parallel zum Videodreh mit dem HC-V777 einzufangen.

Die lassen sich als kleines Bewegtbild unten links in der Hauptaufnahme einblenden. Das funktioniert einwandfrei und ist eine nette Spielerei. Die Kopplung wird mit NFC (Near Field Communication) durch eine kurze Berührung zwischen Camcorder und Smartphone vereinfacht. Das Mobilgerät dient darüber hinaus als Fernsteuerung oder als Kontrollmonitor – dazu lediglich den Camcorder ans Babybett stellen, und man sieht auf dem Smartphone-Display was im Kinderzimmer passiert. Zu sämtlichen WLAN-Features gelangt man bequem über eine separate Taste am Panasonic.

Die App erlaubt es unter anderem, ein zweites Live-Bild in die Aufnahme einzublenden und den Camcorder als Babymonitor zu verwenden.

Schwachpunkte und großer Bruder

Von Schwächen zu sprechen ist beim Panasonic HC-V777 fast schon übertrieben. Ein Sucher würde ihm aber gut zu Gesicht stehen, denn gerade bei viel Sonnenlicht hat man sonst manchmal Probleme, das Motiv auf dem Display zu erkennen. Doch die meisten nutzen ohnehin lieber das Display als einen Sucher, für den man die Kamera umständlich vors Auge halten muss. Ein großes Manko ist das aus unserer Sicht daher nicht.

Die im Test erreichte Akkulaufzeit von 111 Minuten ist nicht überragend, aber brauchbar. Zusatz-Akkus sollte man unterwegs trotzdem immer dabei haben.

Wem die HD-Auflösung nicht ausreicht: Mit dem HC-VX989 hat Panasonic ein fast baugleiches Modell mit UHD-Auflösung im Programm.

Panasonic HC-V777 im Testspiegel: Das sagen die anderen

Beim Fachmagazin Videoaktiv (03/2015) ist der Panasonic HC-V777 als Testsieger hervorgegangen. Autor Rainer Claaßen lobt die Aufnahmequalität, die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer sowie das Rändelrad, auch wenn diese Lösung nicht an den Komfort eines Objektivrings herankomme.

»Bild- und Tonqualität bewegen sich auf einem hohen Niveau: Das Bildrauschen hält sich auch bei schwacher Motivbeleuchtung in Grenzen, lediglich Nachzieheffekte und verschwimmende Kanten störten bei Bewegungen im Motiv. Das eingebaute Surround-Mikro lieferte klare Tonaufnahmen mit geringen Störgeräuschen. Die WLAN-Funktionen lassen sich einfach einrichten – nicht alle erscheinen aber wirklich alltagstauglich.«

Mit Zeitraffer, Zeitlupe, Pre-Recording und der HDR-Funktion biete der Camcorder zudem viele praktische Features. Kritik gibt es für die geringe Brennweite von nur 30 Millimetern und den fehlenden Sucher:

»Ärgerlich, dass Panasonic dieses Gerät nicht mit elektronischem Sucher anbietet.«

Von der Stiftung Warentest erhält der Panasonic die Gesamtnote »gut« (2,3). Die Videoqualität bewerten die Tester mit »gut« (2,0), die Fotoqualität sogar mit »sehr gut« (1,2). Weniger überzeugen konnten der Ton (»befriedigend«, 3,2) und die Akkulaufzeit (»ausreichend«, 3,9).

Alternativen

Insgesamt hat der Camcorder-Markt eine schwere Zeit hinter sich: Immer mehr Nutzer greifen für’s Filmen mittlerweile zum Smartphone. Billig-Konkurrenz kommt zudem aus China: Hier werden No-Name-Geräte bereits für 50 bis 80 Euro verkauft. Deshalb haben einige Hersteller die Produktion von günstigen Camcordern inzwischen zurückgefahren oder ganz eingestellt. Im Preissegment zwischen 250 und 400 Euro haben einige namhafte Marken aber immer noch zahlreiche Modelle im Sortiment.

Der Panorama-Profi: Canon Legria HF R88

Test günstige Camcorder: Canon Legria HF R88
Einen enormen Weitwinkelbereich bietet der Canon Legria HF R88. Auch seine Bildqualität kann überzeugen.

Der Canon Legria HF R88 hat sehr viel von dem, was ein guter Camcorder können sollte. Sein Alleinstellungsmerkmal ist der mitgelieferte Weitwinkelkonverter, der einfach auf die Standardlinse aufgeschraubt wird. So bekommt man deutlich mehr Bild auf den 16 Gigabyte großen internen Speicher oder die Speicherkarte.

Konkret heißt das: Wer in Räumen filmt, hat nicht nur die Personen auf dem Sofa, sondern bei Bedarf auch noch die Topfpflanze und die Standlampe rechts und links mit drauf. Im Freien wird das Panorama größer. So sieht man beispielsweise später im Video das Schiff auf dem Meer, das bei anderen Modellen weggeschnitten werden würde.

Für die freie Gestaltung erlaubt es der Legria, Fokus, Weißabgleich, Belichtung und Mikrofonpegel selbst einzustellen. Mit einem separaten Mikrofon arbeitet der Canon zwar nicht zusammen, dafür kann er mit Kopfhörern bestückt werden. Die Zoomgeschwindigkeit lässt sich an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das Hauptmenü ist waagerecht angeordnet, kurze Erklärtexte verraten, was man im jeweiligen Unterpunkt erledigen kann.

In Videos gefallen die sehr natürlichen und kräftigen Farben. Bei der Detailzeichnung kann der HF R88 sogar mit dem Panasonic mithalten:

Der Bildstabilisator arbeitet ebenso zuverlässig wie die Automatik, die schnell auf veränderte Lichtverhältnisse reagiert. Bei Bedarf lassen sich animierte Effekte wie Teddys, Luftballons oder Sterne durch einen Tipp auf das Display an einer beliebigen Stelle im Film einblenden. Sieht witzig aus, braucht man aber nicht unbedingt.

Wer die ersten Schritte oder das Aufwachsen seiner Kinder festhalten will, kann die Aufnahmen in separaten Alben abspeichern. Zusätzliche praktische Features sind Zeitlupe und Zeitraffer sowie die Option, den Camcorder über WLAN mit dem Smartphone zu verbinden und Filme sowie Fotos zu überspielen. Das gelingt richtig flott, NFC wird unterstützt.

Verzichten muss man beim Legria leider auf eine Videoleuchte und einen Zubehörschuh.

Für alle, denen Camcorder sonst nicht weitwinklig genug sind, ist der Canon Legria HF R88 zur Zeit die beste Wahl.

Der Robuste: JVC GZ-RX645BEU

Test günstige Camcorder: JVC GZ-RX645
Der GZ-RX645BEU von JVC verkraftet auch mal ein unfreiwilliges Bad oder einen Sturz auf den Boden.

Für robustere Outdoor-Einsätze, bei denen es auch mal nass und schmutzig werden kann, ist der GZ-RX645BEU von JVC konzipiert. Sein schwarz glänzendes Gehäuse mit Glitzereffekt ist wasserdicht, staub- und stoßfest. Das berührungsempfindliche Display des Outdoor-Modells ist schön scharf und mit einer Diagonalen von 7,5 Zentimetern ausreichend groß dimensioniert.

Acht Gigabyte Speicher hat der JVC bereits verbaut. Das ist praktisch, sollte man mal keine zusätzliche SD-Speicherkarte dabei haben und die eingelegte schon voll sein. Zum Wechseln der Speicherkarte muss das Display aufgeklappt werden. Hinter der rückseitigen Klappe liegen HDMI- und USB-Buchse sowie ein AV-Ausgang.

Ein externes Mikrofon oder Kopfhörer kann man leider nicht nutzen. Auch einen Akku-Wechsel sieht JVC nicht vor. Der Energielieferant ist fest verbaut. Zwar liefert der Akku im Idealfall bis zu fünf Stunden Saft – im Test kamen wir auf rund 4,5 Stunden – doch wäre es bei Außeneinsätzen beruhigender, jederzeit einen frischen Akku einlegen zu können. Immerhin kann der GZ-RX645BEU unterwegs mit einer Powerbank (mindestens 5.200 mAh) aufgeladen werden.

Der 40-fache optische Zoom lässt auch weit entfernt liegende Objekte ganz nah erscheinen. Für hohen Bedienkomfort sorgt das klar strukturierte farbig hinterlegte Menü mit den vier Kategorien »WLAN«, »Aufnahme-Einstellung«, »Setup« und »Anschluss-Einstellungen«. So findet man sich auf Anhieb zurecht. Schriften und Symbole sind hier angenehm groß ausgefallen. Während des Filmens lassen sich viele kleine Symbole direkt antippen, den Umweg über Untermenüs kann man sich somit sparen.

Optional steht ein Vergrößerungsfenster bereit. Das ist praktisch, um beispielsweise Schärfe und Weißabgleich optimal einzustellen. Zeitraffer-Aufnahmen sind mit vier festgelegten Intervallen möglich. Wird die Option »Zoom Mikro« ausgewählt, so ist die Richtcharakteristik des Mikrofons abhängig von der gewählten Brennweite. Stimmen von herangezoomten Personen sind lauter, als wenn diese nur klein im Bild zu erkennen sind.

Schärfe, Autofokus und Bildstabilisator sind bei Aufnahmen positiv hervorzuheben. In dunkleren Passagen fängt der JVC allerdings zu rauschen an, die Schärfe geht aus. Im Automatik-Modus könnten die Farben etwas kräftiger sein. Der JVC GZ-RX645BEU hellt Aufnahmen teilweise zu stark auf. Das führt beispielsweise dazu, dass am Himmel Wolken fast verschluckt werden.

JVC hat im Gerät einen QR-Code hinterlegt. Wird dieser mit dem Smartphone erfasst, öffnet sich ein mobiles Handbuch, um unterwegs mal das ein oder andere nachzulesen. Problemlos klappt auch das Fernsteuern des Camcorders über ein per WLAN verbundenes Mobilgerät. So kann man aus der Ferne Aufnehmen, Zoomen, Fotos schießen oder die Videoleuchte aktivieren. Zudem gibt es eine Überwachungsfunktion.

Wer auf das letzte Quäntchen Bildqualität verzichten kann und dafür lieber ein robustes Gerät sucht, liegt mit dem JVC GZ-RX645BEU genau richtig.

Der Kompakte: Sony HDR-CX405

Test günstige Camcorder: Sony HDR-CX405
Selbst in der Jackentasche findet der Sony HDR-CX405 Platz. Trotz seiner kompakten Bauweise liefert er gute Aufnahmen.

Kompakt, leicht und daher optimal zum Transport in der Jackentasche ist der Sony HDR-CX405 mit 30-fachem optischen Zoom. Der kleine Camcorder legt den Schwerpunkt auf das reine Filmen und verzichtet auf zusätzlichen Schnickschnack wie WLAN-Konnektivität und Smartphone-Steuerung. Mit lediglich 215 Gramm fällt es speziell in etwas windigerer Umgebung nicht ganz leicht, den Sony ruhig zu halten. Der optische Stabilisator bügelt Wackler jedoch recht effektiv weg.

Das Display ist 6,7 Zentimeter groß. Der Unterschied zu den Bildschirmen mit 7,5 Zentimetern Diagonale macht sich enorm bemerkbar. Sony verzichtet auf eine Touchsteuerung per Bildschirm, die Bedienung erfolgt über eine Art Cursor. Auch damit lässt es sich schnell von Menü zu Menü springen. Recht spartanisch fallen die Anschlüsse aus: Mikrofon- und Kopfhöreranschluss wurden eingespart, ebenso eine Videoleuchte.

In die Trageschlaufe hat Sony ein kurzes USB-Ladekabel zum Herausziehen (Verlängerungskabel liegt bei) eingearbeitet. Ein gewagtes Unterfangen: Hat das Kabel irgendwann mal eine Macke, stellt sich für den kompletten Camcorder die Frage: Reparieren oder wegwerfen? Mit Weißabgleich, Belichtung, Fokus, Blende und Verschlusszeiten ermöglicht der HDR-CX405 allerhand manuelle Einstell-Möglichkeiten. Er filmt wahlweise in den Formaten XAVC S HD oder AVCHD – ersteres erfordert eine flotte Micro SDXC-Speicherkarte der Klasse 10 oder höher.

Generell sind die Aufnahmen des Sony im Automatik-Modus etwas dunkel. Das lässt sich in der Nachbearbeitung aber beheben. Details in Bäumen, Sträuchern oder am Himmel arbeitet er sauber heraus. Schnelle Bewegungen mag der Camcorder nicht so sehr – sportlichen Aktivitäten am Strand verpasste er im Test einen unschönen Nachzieheffekt. Aufnahmen im sehr hellen Tageslicht würden hingegen kräftigere Farben und mehr Raumtiefe gut zu Gesicht stehen.

Optional nimmt der Camcorder einen zweiten Film in einer kleinen Datei im MP4-Format auf, um diesen sofort weiterleiten zu können. Diese ist nicht die Hauptaufnahme und dürfte der Grund dafür sein, warum einige Nutzer im Internet dem Gerät eine schlechte Bildqualität attestieren.

Als großen Bruder des HDR-CX405 hat Sony den HDR-PJ410 im Programm. Dieser unterstützt nicht nur WLAN, um ihn per Smartphone zu steuern. Der besondere Clou ist ein integrierter Beamer. Dessen Auflösung mit 640 x 360 Pixeln und die Lichtstärke von mageren 13 Lumen sind zwar nicht atemberaubend, aber in abgedunkelten Räumen sind die spontanen Videovorführungen eine feine Sache.

Billig-Konkurrenz macht keinen Spaß

Wer im Internet stöbert stößt unweigerlich auf Camcorder aus chinesischer Produktion zum Schnäppchenpreis für 50 bis 80 Euro. Können diese Modelle mit Markengeräten mithalten? Wir bemühen uns an dieser Stelle erst gar nicht, künstlich Spannung aufzubauen. Die Antwort ist eindeutig: Nein!

Stoga F6

Test günstige Camcorder: Stoga F6
Der F6 von Stoga bietet zwar zahlreiche manuelle Optionen, doch die Bildqualität ist dürftig. Jedes aktuelle Smartphone filmt besser.

Jedes aktuelle Smartphone liefert deutlich bessere Videoaufnahmen als der Stoga F6 oder der Besteker Camcorder. Beide Geräte sind äußerlich nahezu identisch, beim Besteker kommt lediglich überwiegend matter statt glänzender Kunststoff zum Einsatz. Der F6 besitzt außerdem zusätzlich zu USB-Anschluss und AV-Ausgang eine HDMI-Buchse.

Auf einen Touchscreen verzichten beide Camcorder, die Bedienung erfolgt über fünf Tasten. Großes Manko: Gezoomt werden kann lediglich digital. Dabei werden die Bildpunkte nur künstlich aufgeblasen, das gefilmte Objekt wird nicht mittels Linsen vergrößert. Das Ergebnis ist entsprechend pixelig. Eine echte Katastrophe bei beiden Camcordern: Beim Zoomen holpert und stolpert das Bild, eine flüssige Bewegung kriegen die Billig-Geräte nicht hin. Zudem zeichnen sie im überholten AVI-Format auf.

Besteker Camcorder

Test günstige Camcorder: Besteker Kamera Camcorder
Ein Reinfall auf ganzer Linie: Der Kamera Camcorder von Besteker liefert ein schlechtes Bild und ruckelt furchtbar beim Zoomen.

Der Besteker Camcorder ermöglicht lediglich einen Weißabgleich und bietet einige Effekte, den Rest übernimmt die Automatik. Besser gesagt: Sie versucht es. Videos sehen verrauscht aus wie im Video-8-Look zu Urzeiten. Richtig rund läuft der Film nicht, teilweise hat man den Eindruck, als würde hier mit weniger als 25 Bildern pro Sekunde gefilmt. Das Videoschnittprogramm bringt später die Wahrheit ans Licht, es registriert lediglich 23,98 Bilder. Motive im Sonnenlicht sind extrem hell und völlig überstrahlt.

Auch der Stoga beschert kein HD-Bild, obwohl hier mit 1.920 x 1.080 Pixeln gefilmt werden soll. Er hat mit Weißabgleich, Belichtung, ISO-Anpassung, Schärfe und Sättigung deutlich mehr Optionen an Bord. Damit lässt sich etwas mehr aus den Aufnahmen herausholen, Detailauflösung und Farben sind besser, die Bilder laufen ruhiger.

Nahaufnahmen aus freier Hand wackeln allerdings ohne Ende. Auch wenn man sich für die Menüsprache Deutsch entschieden hat, wird man mit Kauderwelsch wie »Smile Capture« oder »Détection de visage« abgespeist. Die mitgelieferten Tragetaschen können bei beiden Camcordern nicht über die bescheidene Bildqualität hinwegtäuschen. Die Geräte sind bestenfalls Spielzeug für den Nachwuchs.

Woher bei Amazon die größtenteils euphorischen Bewertungen für die Geräte in mangelhaftem Deutsch kommen, kann sich jeder denken. Authentisch sind sie sicherlich nicht. Unser Rat: Finger weg von diesen Billig-Modellen.

Kommentare

8 Kommentare zu "Der beste günstige Camcorder"

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Der Amateur filmt mit „Camcordern“ und der Profi mit DSLRs. Eine überholte Technologie-Sparte….

Nein, nicht unbedingt überholt sparte… eher vernachlässigt. Aber technisch sind selbst semiprofessionelle Camcorder wirklich nicht auf der Höhe. High-End-Videokameras bieten dabei allerdings auch Vorteile gegenüber DSLRs. Größere Schärfentiefe macht das Handling deutlich einfacher. Flat-Profile erlauben bessere Darstellung von Szenen mit hoher Dynamic… einiges portiert Magic Lantern zur DSLR aber nur für „ältere“ Modelle.

Naja aber die DSLR Technik/Qualität stagniert auch seit Jahren ein wenig, da muss es eh nicht das neueste Modell sein.

Der HCV 757 hat Randunschärfen und ist somit selbst dem Smartphone überlegen. Ich glaube hier wird sogar einer gezeigt, der interlaced aufnimmt. Mit dieses Canon Dingen habe ich auch schon gearbeitet. Sie liefern nicht einmal gestochen scharfe Bilder.
Die Aussage ist also Bullshit.

Mittlerweile ist man Smartphones mir sehr guten Camcordern oder mit Kameras mit Wechselobjektiven überlegen. Das ist zumindest meine Erfahrung.

Enrico R.
Enrico R.

Was ich vermisse: warum habt Ihr nicht getestet, wie sich Life-Mitschnitte von z. B. (lauten) Rock-Konzerten über die eingebauten und auch externe Mikrofone (Stereo) anhören?!

Redaktion

Wir hatten leider gerade keine Rock-Band da. 😉

Enrico R.
Enrico R.

Ok, aber kann man davon ausgehen, dass die Mikrofone auch hohe Pegel verkraften? Ich finde das schon wichtig!

Redaktion

Probleme mit zu hohen Pegeln gibt es prinzipiell nur bei Kondensator-Mikrofonen. In Camcordern werden dynamische Mikrofone verbaut, es sollte daher keine Probleme geben. Was aber nicht bedeutet, dass so ein Konzertmitschnitt gut klingen wird. Wir vermuten eher, dass die Klangqualität mit keinem Camcorder gut sein wird, was aber eher mit der Raumakustik zu tun hat als mit der Qualität des Mikrofons.

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