Der beste günstige Kaffeevollautomat

Der beste günstige Kaffeevollautomat für unter 300 Euro ist der DeLonghi ECAM 22.110. Er bereitet guten Espresso und Milchschaum zu, ist nicht allzu laut, bietet alle wichtigen Einstellmöglichkeiten und lässt sich problemlos gründlich reinigen. Seine Bedienung ist auch ohne Display leicht zu meistern. In der nur dünn besiedelten Einstiegsklasse bietet kein anderes Gerät denselben Funktionsumfang in vergleichbarer Qualität.

Günstige Kaffeevollautomaten in der Preisregion von rund 300 Euro gibt es nur wenige. Wir haben die sechs günstigsten Modelle, die zur Zeit auf dem Markt sind, für Sie getestet. Neben der Qualität des Espressos und des Milchschaums kam es uns dabei vor allem auch auf die Alltagstauglichkeit an.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Bester: DeLonghi ECAM 22.110

Test: günstige Kaffeevollautomat – Testsieger Delonghi ECAM 22.110.B
Das perfekte Einsteigermodell für Kaffeeliebhaber. Mit schlichtem Design und tollem Espresso kommt er sicher in jeder Küche gut an.

Wenn man sich für wenig Geld einen soliden Kaffeevollautomaten anschaffen will, empfehlen wir den DeLonghi ECAM 22.110. Er brüht guten Espresso und bringt alle wichtigen Funktionen mit, die ein Kaffeevollautomat haben muss. Aktuell ist keine günstigere und gleichwertige Alternative auf dem Markt. Aber es ist eigentlich auch keine nötig, denn mit dem DeLonghi ECAM 22.110.B werden Sie viel Freude haben.

Besser aber teurer: Melitta Caffeo CI

Test günstige Kaffeevollautomat: Melitta Caffeo CI
Mit zwei Bohnenfächern und automatischem Milchschaumsystem luxuriös ausgestattet.

Die Melitta Caffeo CI ist leider nicht mehr ganz so günstig, aber trotzdem eine Empfehlung wert, weil sie in dieser Preisklasse mit einem automatischen Milchschaumsystem und zwei separaten Bohnenkammern glänzen kann. Das ist doch eher eine Seltenheit. Leider ist die Melitta fast doppelt so teuer wie unser Favorit – ob die zusätzlichen Extras das Geld wert sind muss jeder für sich entscheiden.

Auch gut: Philips HD8834

Test günstige Kaffeevollautomat: Philips HD8834
Mit Display und Profilen der perfekte Kaffeevollautomat für die ganze Familie.

Keine Preise gefunden.

Nur knapp 100 Euro teurer als unser Favorit und auch mit einem vollautomatischen Milchaufschäumsystem ausgestattet ist der Philips HD8834. Außerdem ist sogar ein Keramikmahlwerk verbaut, was Ihre Ohren schont. Ein zusätzliches Kaffeefach bietet die Möglichkeit, auch Pulver zu verwenden. Alles in allem eine sehr gute Alternative zu unserem Testsieger.

Vergleichstabelle

Unser BesterBesser aber teurerAuch gut
Modell DeLonghi ECAM 22.110 Melitta Caffeo CI Philips HD8834 DeLonghi ESAM 3000 Melitta Cafeo Solo Krups EA 8108
Test: günstige Kaffeevollautomat – Testsieger Delonghi ECAM 22.110.BTest günstige Kaffeevollautomat: Melitta Caffeo CITest günstige Kaffeevollautomat: Philips HD8834Test günstige Kaffeevollautomat: DeLonghi ESAM 3000Test günstige Kaffeevollautomat: Melitta Cafeo SoloTest günstige Kaffeevollautomat: Krups EA 8108
Pro
  • Sehr guter Espresso und tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Mit automatischem Milchschaumsystem und zwei Bohnenfächern
  • Extra Fach für Pulverkaffee und Keramiklaufwerk
  • Guter Espresso und gute Ausstattung
  • Sehr edle Optik und schmales Design
  • Schmal und klassisch designt
Contra
  • Leider kein Display vorhanden
  • Leider doppelt so teuer wie der Testsieger
  • Etwas teurer als der Testsieger
  • Kein Wasserfilter vorhanden
  • Kein Milchaufschäumer integriert
  • Espresso konnte leider nicht überzeugen
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Technische Daten  

So haben wir getestet

Im Preissegment für Einsteiger fiel es nicht schwer, die Testkandidaten auszuwählen, denn es gibt nur eine Handvoll Kaffeevollautomaten für um die 300 Euro. Davon ausgenommen sind natürlich Gebrauchtgeräte. Bei denen können theoretisch tolle Schnäppchen geschlagen werden, ich würde aber aus Hygienegründen davon abraten.

In der Preislage bis 300 Euro gibt es die zwei Vollautoamten von DeLonghi, den DeLonghi ECAM 22.110 und das ähnliche, ältere Modell DeLonghi ESAM 3000. Außerdem gibt es in dieser Preisklasse noch den Melitta Caffeo Solo und den Krups EA 8108. Für etwas mehr Geld bekommt man den Philips HD8834, für den Melitta Caffeo CI muss man noch einmal eine Schippe drauflegen.

Die wichtigsten Bewertungskriterien für den Test waren die Espresso- und Milchschaum-Qualität sowie die Einstellungs- und Reinigungsmöglichkeiten. Natürlich gibt es noch andere interessante Punkte, zum Beispiel das Design und den Bedienkomfort.

Die meisten Modelle können Milch aufschäumen und damit Cappuccino und alle möglichen Milchkaffee-Varianten herstellen. Dabei wird die richtige Menge kalter Milch durch einen Schlauch eingesaugt und läuft kurze Zeit später erwärmt und aufgeschäumt in die Tasse – alles auf Knopfdruck.

Milchschäumlanze zum manuellen Aufschäumen von Milch.

Die günstigere Variante ist eine Milchschaumlanze. Das ist eine Düse aus Metall, die vorne aus dem Automaten herausragt und auf Kommando heißen Wasserdampf ausstößt. Um damit Milchschaum herzustellen, müssen Sie eine Tasse mit kalter Milch manuell für eine Weile unter die Lanze halten, so dass diese in die Milch eintaucht. Guten Milchschaum kann so jeder ohne große Übung herstellen, vielen macht das manuelle Aufschäumen sogar Spaß, denn so kommt echtes Barista-Feeling auf.

Worauf es bei Kaffeevollautomaten ankommt

Dem Namen zum Trotz ist das Wichtigste beim Kaffeevollautomaten der Espresso. Denn wer Filterkaffee trinken möchte, ist mit einer Kaffeemühle und einem Handfilter, einer French Press oder einer guten Filterkaffeemaschine besser bedient.

Ein richtiger Espresso ist ein anspruchsvolleres Geschöpf. Er gelingt nur unter hohem Wasserdruck mit sehr fein gemahlenem Kaffeepulver. Mit Handarbeit kommt man da nicht weit. Deswegen können die bekannten Herdkännchen von Bialetti auch keinen richtigen Espresso zaubern, sie erzeugen nur etwa 1 bar Druck. Den Unterschied erkennt man leicht daran, dass ein echter Espresso eine hellbraune Schaumschicht auf der Oberfläche hat, von Kennern liebevoll als Crema bezeichnet. Die kriegt das Herdkännchen nicht hin.

Damit alles stimmt: Testen und anpassen

Doch auch eine Maschine mit kräftig Druck kann beim Espresso noch einiges falsch machen. Wenn das Wasser zu heiß ist, verbrennt das Kaffeepulver, der Espresso wird bitter und verliert den Geschmack. Ist das Pulver nicht fein genug, wird zu wenig Aroma extrahiert und das Getränk schmeckt wässrig. Das gleiche kann passieren, wenn das Wasser zu schnell durchläuft. Lässt sich der Automat dagegen zu viel Zeit, kann der Espresso wiederum bitter werden. Das nennt man dann Überextraktion.

Wassertemperatur und Mahlgrad muss man einstellen können

Von außen oder an den technischen Daten eines Kaffeevollautomaten ist nicht ohne Weiteres zu erkennen, wie gut der Espresso ist, den er produziert. Da hilft nur, selbst zu testen oder Erfahrungsberichte von vertrauenswürdigen Vorkostern im Bekanntenkreis oder im Internet einzuholen. Doch die Geschmäcker sind verschieden, was dem einen schmeckt, findet der andere längst noch nicht gut.

Damit der Espresso gelingt und den eigenen Vorlieben entspricht, sollte ein Kaffeevollautomat einige Einstellungsmöglichkeiten bieten. Die wichtigsten sind der Mahlgrad, die Wasser- und die Kaffeemenge, also die Menge an verarbeiteten Bohnen pro Getränk. Mit diesen Stellschrauben lässt sich schon viel erreichen. Mahlgrad und Kaffeemenge (meistens als «Kaffeestärke” bezeichnet) lassen sich eigentlich immer einstellen.

Für die Wassermenge gilt das leider nicht. Dabei ist sie ein wichtiger Faktor, weil sie ebenfalls stark auf das Aroma durchschlägt und nicht nur auf die Menge. Bei vielen Kaffeevollautomaten sind großzügige Wassermengen um die 40 ml voreingestellt. Besser sind für einen Espresso aber 20 bis 30 ml.

Drei Wege zum Milchschaum

Der nächste wichtige Punkt ist der Milchschaum. Hier gibt es bei Kaffeevollautomaten im Wesentlichen drei Varianten:

  • Gar kein Milchschaumsystem wie zum Beispiel beim Melitta Caffeo Solo, der in diesem Test ein Kandidat war.
  • Eine Schaumlanze wie bei unserem Testsieger, dem DeLonghi ECAM 22.110.
  • Eine vollautomatische Zubereitung von Milchschaum aus kalter Milch, die im Einsteigersegment kein Gerät bietet. So ein System ist für rund 100 Euro mehr zu haben, etwa beim Philips HD8834.

Welche technische Lösung hier die Beste ist, richtet sich nach Ihrem Geschmack und Komfortbedürfnis. Wer überhaupt keinen Milchschaum braucht, ist meist mit einer Espressomaschine oder Filterkaffeemaschine besser bedient.

Sauber bleiben: Die Hygiene

Außerdem ein wichtiges Thema: Wasserfilterung und Hygiene. Im kleinen Gehäuse eines Kaffeevollautomaten kommen Kaffeepulver und Milch mit Wasser und Hitze in Berührung. So entsteht ein schönes Gewächshaus für Bakterien und Pilze, wenn man nicht richtig sauber macht. Außerdem lagert sich aufgrund des durchlaufenden Wassers immer Kalk ab. Auch dafür braucht man eine Lösung, damit der Automat nicht irgendwann kaputtgeht.

Ein Wasserfilter schont die Maschine – und der Kaffee schmeckt besser

Deswegen haben Kaffeevollautomaten immer Reinigungs- und Entkalkungsprogramme, die man unbedingt regelmäßig benutzen sollte. Außerdem lassen sich die meisten Modelle mit einem Wasserfilter betreiben. Das ist optional, aber sehr zu empfehlen. Die Maschine verkalkt dann nicht nur langsamer, sondern der Kaffee schmeckt auch besser.

Manchmal kommen die Spül- und Reinigungsfunktionen einem in die Quere, wenn man einen Cappuccino trinken möchte. Aber das ist einfach der Preis für den Komfort der Getränkezubereitung auf Knopfdruck.

Die meisten Geräte auf dem Markt haben an der Seite eine Klappe, durch die man die Brühgruppe herausnehmen kann. Das ist das entscheidende Bauteil für die Espressozubereitung. Es herausnehmen zu können hat gewisse Vorteile. So kann man sich trotz allem Vertrauen in die Reinigungsprogramme selbst davon überzeugen, dass es im Inneren des Automaten hygienisch zugeht.

Außerdem kann die Brühgruppe zusätzlich per Hand gereinigt und ausgetauscht werden, sollte sie mal kaputtgehen. Es spart Ärger und Kosten, wenn man einfach eine neue im Internet bestellen und selbst einsetzen kann. Bei fest verbauten Brühgruppen geht das nicht so einfach.

Testsieger: DeLonghi ECAM 22.110

Die gute Espresso-Qualität und seine Ausstattung mit allen wichtigen Funktionen machen den DeLonghi ECAM 22.110 gegenüber den Alternativen in seiner Preislage klar zum Testsieger.

Unser Bester: DeLonghi ECAM 22.110

Test: günstige Kaffeevollautomat – Testsieger Delonghi ECAM 22.110.B
Das perfekte Einsteigermodell für Kaffeeliebhaber. Mit schlichtem Design und tollem Espresso kommt er sicher in jeder Küche gut an.

Design und Bedienung

Mit wenigen Ausnahmen sind die Gehäuse der günstigeren Kaffeevollautomaten immer aus Kunststoff. Das ist auch beim DeLonghi ECAM 22.110 der Fall. Die Front ist überwiegend in schwarzer Lack-Optik gehalten, nur das kleine Bedienfeld oben ist silber. Das Design ist unauffällig und in Ordnung.

Positiv fällt auf, dass der Kaffeeauslauf stufenlos höhenverstellbar ist und sich bis 13 cm hochschieben lässt. So passen auch die meisten hohen Latte-Macchiato-Gläser darunter. Es gibt deutlich teurere Kaffeevollautomaten mit niedrigerer Auslaufhöhe. Das ist ziemlich ärgerlich, wenn man gerne aus dem Glas trinkt.

Gespart hat DeLonghi erkennbar am Display: es gibt nämlich keins. Das ist eher ungewöhnlich. Die Bedienung funktioniert über sechs Tasten und einen Drehregler aber trotzdem gut, sie ist allerdings nicht so selbsterklärend, dass man die Lektüre der Anleitung überspringen könnte. Die Funktionen sind aber schnell verständlich und es fällt auch nicht schwer, sie sich zu merken.

Die Milchschaumlanze des DeLonghi ECAM 22.110 ist dezent auf der linken Seite der Front angebracht und mit schwarzem Kunststoff verkleidet. Sie verrichtet zuverlässig ihren Dienst. Zwar ist sie nicht ganz so bequem wie eine Vollautomatik, aber wenn einem das nichts ausmacht, liefert auch diese einfachere Lösung mit etwas Übung einen sehr guten und homogenen Milchschaum.

Einstellungen

Der Mahlgrad lässt sich beim DeLonghi ECAM 22.110 in 13 Stufen einstellen. Dabei fiel unangenehm auf, dass das Wasser auf den zwei feinsten Stufen nicht mehr durch das Espressopulver durchkam. Das hängt aber auch von den benutzten Espressobohnen ab.

Kaffeevollautomaten tun sich generell schwer mit fein gemahlenem Kaffeemehl, wie man es normalerweise für Espresso benutzt. Deshalb ist eine Siebträger-Espressomaschine einem Kaffeevollautomaten grundsätzlich überlegen, was die Qualität des Espressos betrifft. Die Vollautomaten sind hier im Nachteil, doch die Hersteller arbeiten daran, die Brühtechnik zu verbessern, so dass inzwischen viele Kaffeevollautomaten einen guten Espresso zubereiten – nur eben keinen perfekten.

Mit dem Stellrad in der Mitte des Bedienfelds lässt sich die Kaffeestärke einstellen. Einem «richtigen” Espresso am nächsten kommt die stärkste Einstellung – aber erlaubt ist, was schmeckt.

Die perfekte Durchlaufzeit: 25 Sekunden

Die dritte unverzichtbare Einstellung ist die Wassermenge pro Getränk. Die ist leicht zu programmieren. Dazu hält man die Taste, auf der eine Tasse abgebildet ist, kurz gedrückt bis eine kleine Leuchte am Bedienfeld blinkt. Damit ist der Automat im Programmiermodus. Wenn genug Wasser durchgelaufen ist, drückt man die Taste noch einmal, um den Bezug zu stoppen. Die bis dahin durchgelaufene Wassermenge ist nun für die Zukunft gespeichert. Am besten verwendet man einfach eine Espressotasse als Orientierung für die richtige Menge. Das sind etwa 20 – 30 ml.

Delonghi Espresso Bezug
Das Bild zeigt sehr schön die Schaumbildung (Crema), die ein hervorstechendes Merkmal des Espressos im Unterschied zum Filterkaffee ist.

Wenn der Espresso nicht gelingt, kann man mit den Einstellungen experimentieren, um mehr herauszuholen. Die Durchlaufzeit des Wassers sollte etwa 25 Sekunden betragen. Versuchen Sie sich diesem Wert anzunähern. Bei unserem Testgerät lief das Wasser ein wenig zu schnell durch. Dem könnte man normalerweise mit einem feineren Mahlgrad entgegenwirken, was leider nicht möglich war (siehe oben). Das Ergebnis war aber trotzdem gut – und bei einem günstigen Einsteigergerät kann man nun mal keine absolute Perfektion erwarten. Die bieten auch die teureren meistens nicht.

Es lohnt sich übrigens unbedingt, etwas Geld in guten, frisch gerösteten Kaffee zu investieren. Der kostet nur wenig mehr als der günstige im Supermarkt, man wird dafür aber mit einem deutlich besseren Geschmack belohnt. Das macht sich schon beim Auspacken am Duft bemerkbar. Ich empfehle für Vollautomaten immer Espresso-Röstungen.

Reinigung und Pflege

Bei der Reinigung und Pflege bietet der DeLonghi ECAM 22.110 Kaffeevollautomat alle Funktionen und Möglichkeiten, die wirklich wichtig sind.

Das Gerät lässt sich mit einem internen Wasserfilter betreiben. Die Härte des verwendeten Wassers lässt sich ebenfalls einstellen. Diese Einstellung wirkt sich darauf aus, wie oft der Automat das Entkalkungsprogramm startet. Für einen guten Kaffeegeschmack und die Langlebigkeit des Automaten sollte man einen Wasserfilter benutzen und das Entkalkungsprogramm laufen lassen, wenn das Gerät Bedarf anmeldet.

Schale und Brühgruppe
Der Wassertank und die Auffangbehälter für Wasser und verbrauchte Kaffeepucks lassen sich leicht abnehmen und reinigen und auch die Brühgruppe lässt sich herausnehmen.

Hinter dem Wassertank findet sich eine Klappe zum Herausnehmen der Brühgruppe, so dass sie jederzeit manuell gespült werden kann. Zum Entnehmen und Einsetzen ist kein Werkzeug notwendig.

Für das Innere der Brühgruppe ist das automatische Reinigungsprogramm zuständig. Auch das sollte man laufen lassen, wenn der Automat danach verlangt. Die Milchschaumlanze kann einfach nach jedem Gebrauch von außen abwischen werden. Eventuelle Milchreste im Inneren pustet man einfach gleich nach dem Aufschäumen mit etwas Wasserdampf heraus.

Nachteile

Die Nachteile beim DeLonghi ECAM 22.110 sind nicht gravierend, vor allem wenn man den niedrigen Preis bedenkt.

Mit dem fehlenden Display wirkt die Optik eher sparsam. Bei den feinsten Mahlgraden kann der Bezug ins Stocken geraten. Es würde aber gar nicht auffallen, wenn der Automat die betroffenen zwei Stufen gar nicht anbieten würde. Bei feineren Mahlgraden stoßen alle Kaffeevollautomaten an ihre Grenzen.

Die Tassenabstellfläche auf der Oberseite ist praktisch, aber leider nicht beheizt. Wirklich verlangen kann man das bei einem Einsteigergerät aber auch nicht.

Das sagen die anderen

Auch von anderen Testern erntet der DeLonghi ECAM 22.110 überwiegend Lob. Im Test der Stiftung Warentest bekommt unser Testsieger die Testnote »gut«:

«Kom­paktes Gerät mit herkömm­licher Dampf­düse. Macht guten Espresso und Milch­schaum. Aber anfangs geht nichts ohne Gebrauchs­anleitung, bis man die Sym­bole auf dem Dis­play aus­wendig kennt. Auch das hän­dische Milch­aufschäumen erfordert Übung.”

Alternativen

In der Preisklasse unter 300 Euro ist der DeLonghi ECAM 22.100 für uns zur Zeit ganz klar der beste Kaffeevollautomat. Wer mehr will, muss mehr Geld ausgeben.

Besser aber teurer: Melitta Caffeo CI

Test günstige Kaffeevollautomat: Melitta Caffeo CI
Mit zwei Bohnenfächern und automatischem Milchschaumsystem luxuriös ausgestattet.

Der Philips HD8834 ist um die 100 Euro teurer als unser Testsieger, bringt dafür aber auch ein vollautomatisches Milchschaumsystem mit. Das manuelle Milchaufschäumen kann man sich mit dem Philips also sparen.

Dank seines langlebigen Keramikmahlwerks ist er außerdem leiser als unser Testsieger, es sorgt noch dazu für einen garantiert geschmacksneutralen Kaffeegenuss.

Die Menge ist für Espresso und Cappuccino programmierbar und die Reinigung ist noch ein wenig komfortabler als beim DeLonghi.

Außerdem kann man, dank des zusätzlichen Kaffeefaches alternativ zu Kaffeebohnen auch mit Pulver Kaffeegetränke zubereiten – praktisch, wenn man auch mal eine entkoffeinierte Variante probieren möchte.

Auch gut: Philips HD8834

Test günstige Kaffeevollautomat: Philips HD8834
Mit Display und Profilen der perfekte Kaffeevollautomat für die ganze Familie.

Keine Preise gefunden.

Der große Bruder des Einsteigergeräts von Melitta kostet etwas mehr, läuft aber vielen Konkurrenten in der Mittelklasse den Rang ab.

Der Melitta Caffeo CI hat ein automatisches Milchschaumsystem, ist sehr leise und hält in zwei separaten Bohnenkammern bei Bedarf verschiedene Kaffeesorten bereit. Das ist eine Seltenheit und für Familien oder Bürogemeinschaften mit verschiedenen Vorlieben praktisch.

Des Weiteren glänzt die Melitta Caffeo CI beim Energieverbrauch: Die sparsamen LED-Leuchten, der Stand-by-Modus und die automatische Abschaltung helfen beim Geld sparen.

Den höheren Kaufpreis zu unserem Testsieger kriegt man aber auch damit nicht schnell wieder rein, denn die Melitta Caffe0 CI kostet fast das Doppelte.

Außerdem getestet

DeLonghi ESAM 3000

Der DeLonghi ESAM 3000 ist in Funktionsumfang und Getränkequalität weitgehend identisch zu unserem Testsieger, mit ihm macht man also auch nichts falsch. Sein Manko ist, dass er nicht auf den Betrieb mit einem Wasserfilter ausgelegt ist.

Das Wasser kann natürlich vorgefiltert werden, aber das ist zusätzlicher Aufwand. Unser Testsieger ECAM 22.110 hat dagegen einen Wasserfilter, außerdem ist er kompakter, leiser und hübscher – und kostet das selbe, ist also unter dem Strich der bessere Deal.

Melitta Cafeo Solo

Der Melitta Caffeo Solo Kaffeevollautomat überzeugt vor allem durch sein edles Erscheinungsbild. Der minimalistische Schick der Frontseite erinnert an deutlich teurere Geräte, etwa von Jura.

Gegen einen Aufpreis gibt es den Caffeo Solo sogar mit Edelstahlfront. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass er sehr kompakt ist und leicht in der Küche Platz findet.

Nun aber das Minus: Der Melitta Caffeo Solo hat kein Milchschaumsystem. Ein separater Milchaufschäumer könnte hier Abhilfe schaffen, aber das ist bei einem Kaffeevollautomaten eigentlich nicht Sinn der Sache.

Krups EA 8108

Der Krups EA 8108 ist ein ebenfalls sehr kleiner Kaffeevollautomat mit Milchschaumlanze. Leider hat uns bei diesem Gerät der Espresso nicht überzeugt, der nun mal das Wichtigste ist.

Er lief zu schnell durch und wurde dadurch fad. Die Einstellungsmöglichkeiten des Geräts halfen nicht weiter.

Kommentare

10 Kommentare zu "Der beste günstige Kaffeevollautomat"

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Der gute alte Filterkaffee ist günstiger und schmeckt besser. Mir kommt sowas nicht ins Haus

Für Filterkaffee empfehle ich auch immer einen Filter 😉

Regelmäßige Entkalkung und Reinigung bei jedem Kaffeeautomaten notwendig, daher “sehr empehlenswert“‘.

Die beste De Longhi die kenne,heißt JURA 🙂

Aber vllt fangen wir dann ja damit an

Das ist ja nur Werbung! Für die Katz!

wir trinken doch gar kein Kaffee ?

toll habe ich in Dezember gekauft und bereits einschicken müssen geht einfach nicht…. billig billiger ah glumpert…

Haben diese aber wie oft geht sie auf Störung sind nicht sehr begeistert von dieser Maschine

Haben zwar einen Severin aber ich will ihn nicht mehr missen

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