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Der beste günstige Kaffeevollautomat

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günstige Kaffeevollautomat Test: Tchibo Esperto Cafe Kaffee Arne
Arne Preuß

Arne Preuß

ist leiden­schaft­licher Kaffee­experte und Gründer des bekanntesten deutschen Kaffee-Blogs Coffeeness. Er hat zahllose Kaffee­voll­automaten unter der Prämisse getestet: "Was würde ein Barista dazu sagen?". Arne ist außerdem speziali­siert auf Handfilter und Cold Brew Coffee.

Wir haben 8 günstige Kaffeevollautomaten getestet. Der beste ist für uns der DeLonghi ECAM 22.110. Die Qualität von Espresso und Milchschaum überzeugt ebenso wie der in dieser Klasse konkurrenzlose Funktionsumfang. Der ECAM 22.110 lässt sich einfach bedienen und reinigen und geht angenehm leise zu Werke.

Update 31. Januar 2020

Wir haben zwei weitere Geräte unter die Lupe genommen: Tchibo Esperto Caffè und Melitta Purista. An unseren Empfehlungen ändert sich nichts. 

In der günstigen Preisklasse gibt es nur wenige Kaffeevollautomaten. Wir haben für Sie 8 aktuelle Modelle in dieser Preisklasse getestet. Dabei liegt unser Fokus nicht nur auf der Qualität von Espresso und Milchschaum: Auch die Alltagstauglichkeit ist uns wichtig.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Bester

DeLonghi ECAM 22.110

Test: günstige Kaffeevollautomat – Testsieger Delonghi ECAM 22.110.B
Das perfekte Einsteigermodell für Kaffeeliebhaber. Mit schlichtem Design und tollem Espresso kommt er sicher in jeder Küche gut an.

Wer einen günstigen und soliden Kaffeevollautomaten sucht, ist mit dem DeLonghi ECAM 22.110 sehr gut bedient. Es gibt keine gleichwertige Alternative, die für einen ähnlich guten Preis zu haben ist. Es gibt aber auch keinen Grund, nach einer solchen Alternative Ausschau zu halten. Der DeLonghi ECAM hat alles, was ein Kaffeevollautomat braucht: Er brüht guten Espresso, sorgt für guten Milchschaum und bietet alle wichtigen Funktionen.

Besser aber teurer

Melitta Caffeo CI

Test günstige Kaffeevollautomat: Melitta Caffeo CI
Mit zwei Bohnenfächern und automatischem Milchschaumsystem luxuriös ausgestattet.

Eine weitere Empfehlung sprechen wir für die Melitta Caffeo CI als preisintensivere Alternative aus. Zwar ist der Preis hier etwa doppelt so hoch wie beim DeLonghi-Vollautomaten, allerdings punktet das Gerät mit einem automatischen Milchschaumsystem und zwei separaten Bohnenkammern – in der Klasse eine Seltenheit. Ob Sie für diese Extras den höheren Preis in Kauf nehmen, müssen Sie selbst entscheiden.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Unser BesterBesser aber teurer
ModellDeLonghi ECAM 22.110Melitta Caffeo CIDeLonghi ESAM 3000Melitta Cafeo SoloMelitta PuristaTchibo Esperto CaffèKrups EA 8108
Test: günstige Kaffeevollautomat – Testsieger Delonghi ECAM 22.110.BTest günstige Kaffeevollautomat: Melitta Caffeo CITest günstige Kaffeevollautomat: DeLonghi ESAM 3000Test günstige Kaffeevollautomat: Melitta Cafeo SoloTest günstige Kaffeevollautomat: Melitta PuristaTest günstige Kaffeevollautomat: Tchibo Esperto CaffèTest günstige Kaffeevollautomat: Krups EA 8108
Pro
  • Sehr guter Espresso und tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Mit automatischem Milchschaumsystem und zwei Bohnenfächern
  • Guter Espresso und gute Ausstattung
  • Sehr edle Optik und schmales Design
  • Edle Optik
  • Guter Espresso
  • Schickes Design
  • Kompakte Maße
  • Schmal und klassisch designt
Contra
  • Leider kein Display vorhanden
  • Leider doppelt so teuer wie der Testsieger
  • Kein Wasserfilter vorhanden
  • Kein Milchaufschäumer integriert
  • Kein Milchschaumsystem integriert
  • Kein Milchschaumsystem intergriert
  • Espresso konnte leider nicht überzeugen
Bester Preis
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Darauf kommt es bei einem Kaffeevollautomaten an

Bei aller Funktionsvielfalt, die ein Kaffeevollautomat bietet – das Wichtigste ist der Espresso. Wenn Sie am liebsten Filterkaffee trinken, greifen Sie besser zu einer French Press oder zu Kaffeemühle und Handfilter. Auch mit einer guten Filterkaffeemaschine sind Sie dann besser versorgt.

Ein richtiger Espresso gelingt nur mit hohem Wasserdruck und sehr fein gemahlenem Kaffeepulver. Das ist es, was ein guter Kaffeevollautomat beherrschen muss. Handarbeit – wie man sie von den bekannten Bialetti-Kännchen kennt – können Sie hier vergessen. Einen echten Espresso erkennen Sie an der Crema, der hellbraunen Schaumschicht, die ihn krönt. 

Wichtig für guten Espresso: Die richtigen Einstellungen

Der Wasserdruck ist zwar maßgeblich, Druck allein macht allerdings noch keinen guten Espresso. Wichtig sind auch die richtige Wassertemperatur und der Mahlgrad des Pulvers. Zu heißes Wasser lässt das Kaffeepulver verbrennen – der Espresso wird bitter. Ist das Kaffeepulver nicht fein genug gemahlen, fehlt es dem Espresso an Aroma und er schmeckt wässrig. Ein weiterer Faktor: Zeit. Läuft das Wasser zu schnell durch, wird der Espresso ebenfalls wässrig. Dauert es hingegen zu lange, kommt es zu einer Überextraktion und der Espresso wird bitter.

Mahlgrad, Wasser- und Kaffeemenge müssen justierbar sein

Wichtig zu wissen: Den einen perfekten Espresso gibt es nicht. Hier gehen die Geschmäcker und individuellen Vorlieben auseinander. Daher ist es sinnvoll, einen Kaffeevollautomaten anzuschaffen, der Ihnen ausreichend Einstellungsmöglichkeiten bietet. Mahlgrad sowie Wasser- und Kaffeemenge sollten Sie justieren können.

Die meisten Geräte erlauben Ihnen, den Mahlgrad und die Kaffeemenge zu variieren. In der Regel läuft das unter »Kaffeestärke«. Auf die Wassermenge hingegen haben Sie bei vielen Geräten keinen Einfluss. Dabei ist sie ein wichtiger Faktor, der sich auf das Aroma Ihres Espressos auswirkt. Bei vielen Kaffeevollautomaten sind etwa 40 Milliliter voreingestellt. Für einen guten Espresso empfehlen wir allerdings eine geringere Wassermenge: 20 bis 30 Milliliter reichen aus.

Drei Wege zum Milchschaum

Ein weiterer Aspekt bei Kaffeevollautomaten ist der Milchschaum. Hier gibt es drei verschiedene Varianten:

  • Geräte ohne Milchschaumsystem: Dazu gehören etwa der Melitta Caffeo Solo und sein Nachfolger Melitta Purista sowie der Tchibo Esperto Caffè.
  • Geräte mit Schaumlanze: Dazu gehört zum Beispiel unser Testsieger, der DeLonghi ECAM 22.110.
  • Geräte mit vollautomatischem Milchschaumsystem: Geräte mit diesem Feature bereiten Milchschaum aus kalter Milch. Hier können wir den Melitta Caffeo CI empfehlen.

Welche dieser Lösungen die beste ist, hängt von Ihrem Geschmack und von Ihrem Komfortbedürfnis ab. Trinken Sie Ihren Kaffee am liebsten ohne Milchschaum, können Sie auf diese Funktion getrost verzichten. Dann kann auch eine Espressomaschine oder eine Filterkaffeemaschine das optimale Gerät für Sie sein.

Hygiene ist wichtig: Die Reinigung

Hygiene und Wasserfilterung sind wichtige Aspekte. Innerhalb des Gehäuses eines Kaffeevollautomaten kommen sich Kaffeepulver, Milch und Wasser bei hohen Temperaturen nahe. So entsteht ein wunderbares Klima für Bakterien und Pilze. Zudem lagert sich überall dort, wo regelmäßig Wasser durchläuft, Kalk ab.

Reinigungsprogramme müssen regelmäßig genutzt werden

Um die gründliche Reinigung des Kaffeevollautomaten kommen Sie nicht herum. Praktischerweise verfügen Kaffeevollautomaten über spezielle Reinigungs- und Entkalkungsprogramme. Diese sollten Sie unbedingt regelmäßig benutzen. Empfehlenswert ist darüber hinaus der Einsatz eines Wasserfilters, mit dem sich die meisten Geräte betreiben lassen. Doppelt praktisch: Die Maschine verkalkt deutlich langsamer und der Kaffee schmeckt besser.

Es kann passieren, dass das automatische Spül- und Reinigungsprogramm just dann startet, wenn Sie einen Cappuccino zubereiten möchten. Das ist der Preis des Komforts – und angenehmer als eine manuelle Reinigung aller Teile.

Bei vielen Kaffeevollautomaten können Sie die Brühgruppe entnehmen – meist durch eine Klappe an der Geräteseite. Zum einen ermöglicht es Ihnen, die Brühgruppe von Hand zu reinigen. Zum anderen kann sie bei einem Defekt einfacher – und kostengünstiger – ausgetauscht werden als eine fest verbaute Brüheinheit.

So haben wir getestet

Die Auswahl der Testkandidaten fiel uns nicht schwer. Denn die Zahl der Kaffeevollautomaten in der Preisklasse bis 400 Euro ist recht überschaubar. Natürlich können Sie für diesen Preis auch ein gutes gebrauchtes Gerät finden. Aus Gründen der Hygiene empfehlen wir aber den Griff zum Neugerät.

Auf unserer Liste stehen zwei Vollautomaten von DeLonghi, der ECAM 22.110 und der ähnliche, aber etwas ältere ESAM 3000. Daneben der Melitta Caffeo Solo sowie sein Nachfolger, der Melitta Purista. Den Melitta Caffeo CI haben wir uns als preisintensivere Alternative ebenfalls näher angeschaut, allerdings liegt sein Preisschild deutlich höher. Weitere kleine Vollautomaten in unserer Testküche sind der Krups EA 8108 und der Tchibo Esperto Caffè.

Milchschäumlanze zum manuellen Aufschäumen von Milch.

Die wichtigsten Testkriterien sind die Qualität von Espresso und Milchschaum sowie die Einstellungs- und Reinigungsmöglichkeiten. Auch Aspekte wie Bedienkomfort und Design spielen bei der Bewertung eine Rolle.

Viele Kaffeevollautomaten können Milch aufschäumen. Das geschieht entweder vollautomatisch, indem kalte Milch angesaugt wird und dann erwärmt und aufgeschäumt wieder ausgegeben wird. Alternativ verfügen viele Geräte über eine Milchschaumlanze, die Wasserdampf ausstößt. Hier halten Sie eine Tasse Milch unter die Lanze, sodass diese eintaucht. Dadurch wird die Milch ebenfalls erwärmt und aufgeschäumt. Einige Modelle im Test verzichten hingegen komplett auf ein Milchschaumsystem.

Testsieger: DeLonghi ECAM 22.110

Die gute Espresso-Qualität und seine Ausstattung mit allen wichtigen Funktionen machen den DeLonghi ECAM 22.110 gegenüber den Alternativen in seiner Preislage klar zum Testsieger.

Unser Bester

DeLonghi ECAM 22.110

Test: günstige Kaffeevollautomat – Testsieger Delonghi ECAM 22.110.B
Das perfekte Einsteigermodell für Kaffeeliebhaber. Mit schlichtem Design und tollem Espresso kommt er sicher in jeder Küche gut an.

Das Design des DeLonghi Kaffeevollautomaten ist dezent und absolut in Ordnung. Wie bei den meisten Geräten dieser Preisklasse besteht das Gehäuse aus Kunststoff. Die Front glänzt in schwarzer Lack-Optik, das Bedienfeld ist silberfarben.

Der Kaffeeauslauf ist stufenlos höhenverstellbar und lässt sich erfreulicherweise bis zu einer Höhe von 13 Zentimetern einstellen. So passen auch höhere Latte-Macchiato-Gläser darunter. Das bieten nicht einmal alle teureren Kaffeevollautomaten. Ärgerlich, wenn das Lieblingsglas nicht unter den Auslauf passt.

Ungewöhnlich am ECAM 22.110: Es gibt kein Display. Die Bedienung erfolgt über sechs Tasten und einen Drehregler. Allerdings empfiehlt es sich, die Bedienungsanleitung zu lesen, denn selbsterklärend ist der Vollautomat nicht. Alle Funktionen sind aber leicht verständlich, sodass die Bedienung schnell in Fleisch und Blut übergeht.

An der linken Frontseite ist die Milchschaumlanze angebracht. Dank ihrer schwarzen Kunststoffverkleidung fügt sie sich dezent ins Gesamtbild. Sie ist zwar nicht ganz so bequem wie eine Vollautomatik, liefert aber – mit etwas Übung – einen sehr guten und homogenen Milchschaum.

Einstellungen

Für den Mahlgrad stehen Ihnen beim DeLonghi ECAM 22.110 ganze 13 Stufen zur Verfügung. Allerdings fiel im Test auf, dass das Wasser bei den beiden feinsten Stufen nicht mehr durch das Espressopulver hindurch gelangte. Das kann an den verwendeten Espressobohnen liegen.

Es ist allerdings tatsächlich so, dass Kaffeevollautomaten mitunter Probleme haben mit sehr fein gemahlenem Kaffeepulver. Was die Qualität des Espressos angeht, haben Siebträger-Espressomaschinen hier die Nase vorn. Da die Hersteller die Brühtechnik verbessern, gelingt Ihnen aber auch mit einem Kaffeevollautomaten ein guter Espresso. Es reicht eben nur nicht zur Perfektion.

Die gewünschte Kaffeestärke wird über das Stellrad in der Mitte gewählt. Grundsätzlich ist alles erlaubt, was Ihnen schmeckt. Für einen »richtigen« Espresso empfehlen wir die stärkste Einstellung.

Eine weitere, unverzichtbare Einstellung ist die Wassermenge pro Getränk. Dazu wird die Taste mit dem Tassensymbol gedrückt, bis eine kleine LED am Bedienfeld aufblinkt. Dadurch wird der Programmiermodus gestartet. Nun kann die gewünschte Menge Wasser durchlaufen. Mit einem erneuten Betätigen der Taste wird der Bezug beendet. Gleichzeitig wird die durchgelaufene Wassermenge gespeichert. Zur Orientierung nehmen Sie am besten eine Espresso-Tasse. Die richtige Menge Wasser liegt bei rund 20 bis 30 Milliliter.

Delonghi Espresso Bezug
Das Bild zeigt sehr schön die Schaumbildung (Crema), die ein hervorstechendes Merkmal des Espressos im Unterschied zum Filterkaffee ist.

Gelingt der Espresso nicht gleich wie gewünscht, ist das kein Problem – und auch nicht ungewöhnlich. Mit variierten Einstellungen lassen sich schnell bessere Ergebnisse erzielen. Optimalerweise beträgt die Durchlaufzeit des Wassers rund 25 Sekunden. Nähern Sie sich diesem Wert an so gut es geht. Mit etwas Übung finden Sie die passenden Einstellungen für Ihren Espresso. Erwarten Sie aber bitte keine Perfektion, denn die kann ein Kaffeevollautomat dieser Preisklasse nicht bieten. Selbst teurere Modelle scheitern an Perfektionsansprüchen.

Es lohnt sich übrigens unbedingt, etwas Geld in guten, frisch gerösteten Kaffee zu investieren. Der kostet nur wenig mehr als der günstige im Supermarkt, Sie werden dafür aber mit einem deutlich besseren Geschmack belohnt. Das macht sich schon beim Auspacken am Duft bemerkbar. Wir empfehlen für Vollautomaten immer Espresso-Röstungen.

Reinigung und Pflege

Der DeLonghi ECAM 22.110 bietet Ihnen alle wichtigen Funktionen und Möglichkeiten zur Reinigung. Das automatische Reinigungsprogramm ist für das Innere der Brühgruppe zuständig. Der Automat zeigt Ihnen an, wann es an der Zeit für eine Spülung ist. Die Brühgruppe lässt sich – ohne Einsatz von Werkzeug – über eine Klappe an der Seite entnehmen, sodass Sie sie auch von Hand gründlich spülen können.

Das Äußere der Milchschaumlanze kann bequem mit einem Lappen abgewischt werden. Rückstände im Inneren werden mit einem kräftigen Stoß Wasserdampf nach außen gestoßen. Das lässt sich gleich nach dem Aufschäumen erledigen.

Schale und Brühgruppe
Der Wassertank und die Auffangbehälter für Wasser und verbrauchte Kaffeepucks lassen sich leicht abnehmen und reinigen und auch die Brühgruppe lässt sich herausnehmen.

Der ECAM 22.110 verfügt über ein Entkalkungsprogramm, mit dem Kalkrückstände entfernt werden. Damit diese möglichst gering ausfallen, empfiehlt sich der Einsatz eines Wasserfilters. Zudem können Sie am Gerät die Wasserhärte einstellen. Der Automat zeigt an, wann es notwendig ist, das Entkalkungsprogramm laufen zu lassen. Je weniger Kalk sich ansammelt, desto seltener ist die notwendig.

Nutzen Sie einen Wasserfilter, schonen Sie zum einen Ihren Vollautomaten und sorgen zum anderen für den guten Geschmack Ihres Kaffees.

Nachteile

Auch ein Testsieger hat Schwächen. Allerdings fallen diese beim DeLonghi ECAM 22.110 kaum ins Gewicht. Gerade vor dem Hintergrund seines niedrigen Preises.

Das fehlende Display lässt die Optik sehr sparsam erscheinen. Da die Bedienung des Vollautomaten aber nicht darunter leidet, ist dies wohl eine Frage des Geschmacks. Uns ist negativ aufgefallen, dass der Bezug beim ECAM 22.110 bei sehr feinem Mahlgrad ins Stocken gerät. Das ist kein allzu großes Problem, denn bei feineren Mahlgraden stoßen die meisten Vollautomaten an ihre Grenzen. Allerdings hätte man das Problem elegant vermieden, wenn man die beiden feinsten Mahlgrade gar nicht erst anböte.

Ein weiterer kleiner Nachteil ist die nicht beheizte Tassenabstellfläche auf der Oberseite. Diesen Luxus kann man von einem Einsteigergerät aber auch nicht verlangen.

DeLonghi ECAM 22.110 im Testspiegel

Der DeLonghi ECAM 22.110 wird auch von der Stiftung Warentest gelobt. Im Test der Verbraucherorganisation schneidet er mit der Gesamtnote »gut« ab:

»Kom­paktes Gerät mit herkömm­licher Dampf­düse. Macht guten Espresso und Milch­schaum. Aber anfangs geht nichts ohne Gebrauchs­anleitung, bis man die Sym­bole auf dem Dis­play aus­wendig kennt. Auch das hän­dische Milch­aufschäumen erfordert Übung.«

Alternativen

In der günstigen Preisklasse gibt es für uns derzeit keinen besseren Kaffeevollautomaten als den DeLonghi ECAM 22.110. Wer mehr will, muss mehr Geld ausgeben.

Besser aber teurer

Melitta Caffeo CI

Test günstige Kaffeevollautomat: Melitta Caffeo CI
Mit zwei Bohnenfächern und automatischem Milchschaumsystem luxuriös ausgestattet.

Der große Bruder des Melitta Caffeo Solo kostet mehr, hebt sich aber von vielen Geräten in der Mittelklasse ab. Er verfügt über ein automatisches Milchschaumsystem und zwei separate Bohnenkammern. Bei Bedarf hält er also verschiedene Kaffeesorten für Sie bereit. Das ist eine recht exotische Funktion, die gerade bei Familien und Bürogemeinschaften gut ankommt.

Ein weiterer Pluspunkt: Der Melitta Caffeo CI ist besonders sparsam. LED-Leuchten, Standby-Modus und automatische Abschaltung sparen Energie – und Geld. Allerdings nicht so viel, dass dies die Preisdifferenz überbrücken könnte. Der Caffeo CI kostet etwa doppelt so viel wie unser Testsieger von DeLonghi.

Außerdem getestet

Der DeLonghi ESAM 3000 ist weitgehend identisch mit unserem Testsieger. Er verfügt über einen ähnlichen Funktionsumfang und auch die Espresso-Qualität stimmt. Mit ihm machen Sie nichts falsch. Leider kann man ihn nicht mit einem Wasserfilter betreiben. Zwar können Sie vorgefiltertes Wasser verwenden, allerdings bringt dies einen höheren Aufwand mit sich. Da der ECAM 22.110 mit Wasserfilter betrieben werden kann und zudem kompakter, hübscher und leiser ist, ist er für uns die bessere Wahl.

Am Melitta Caffeo Solo gefällt uns vor allem das edle Design. Die minimalistisch-schicke Front erinnert an deutlich teurere Kaffeevollautomaten, etwa aus dem Hause Jura. Gegen einen Aufpreis erhalten Sie das Gerät sogar mit einer Front aus Edelstahl. Außerdem punktet der Caffeo Solo mit seinen kompakten Maßen, die ihn in jeder Küche einen Platz finden lassen. Ein Milchschaumsystem suchen Sie beim Melitta Caffeo Solo vergebens. Zwar können Sie dieses Manko mit einem separaten Milchaufschäumer ausgleichen – aber das ist nicht der Sinn eines Kaffeevollautomaten.

Auf ein Milchschaumsystem verzichtet auch das Nachfolgemodell des Caffeo Solo. Der Melitta Purista macht seinem Namen alle Ehre: Hier dreht sich alles um den Espresso und seine Varianten – Kaffee ohne jeden »Schnickschnack«. Der Vorteil gegenüber dem Vorgängermodell ist in unseren Augen die geringere Mindestfüllmenge von 25 Milliliter, die der optimalen Menge für einen Espresso entspricht. Das Mahlwerk ist etwas leiser als das der Caffeo Solo. Zudem bietet das Gerät die Möglichkeit, die Einstellungen des »Lieblingskaffees« zu speichern. Triftige Gründe für ein Upgrade sind es nicht, aber als Neuanschaffung lohnt sich der Melitta Purista.

Der Tchibo Esperto Caffè überzeugt in erster Linie mit schicker Optik und reduzierter Funktionalität. Am hochwertigen Gehäuse befindet sich deutlich mehr Edelstahl als an anderen Modellen dieser Preisklasse. Zudem hat der Esperto Caffè angenehm kompakte Maße und einen niedrigen Preis. Bei der Qualität des Espressos kann er aber nicht mit anderen Vollautomaten mithalten. Der Espresso ist nicht ungenießbar, allerdings mangelt es ihm an Substanz. Auch bei Einstellungen mit hoher Kaffeestärke, weniger Wasser und feinerem Mahlgrad schmeckte der Espresso in unserem Test leicht wässrig.

Auch beim Krups EA 8108 konnte uns der Espresso nicht überzeugen. Das Wasser lief zu schnell durch, sodass das Ergebnis sehr fad ausfiel. Auch die Einstellmöglichkeiten des Vollautomaten stießen hier an ihre Grenzen.

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Kommentare

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Stefan Wiermann
Stefan Wiermann

Der gute alte Filterkaffee ist günstiger und schmeckt besser. Mir kommt sowas nicht ins Haus

Coffeeness
Coffeeness

Für Filterkaffee empfehle ich auch immer einen Filter 😉

Christa Matzky
Christa Matzky

Regelmäßige Entkalkung und Reinigung bei jedem Kaffeeautomaten notwendig, daher “sehr empehlenswert“‘.

Feldi Lheib
Feldi Lheib

Die beste De Longhi die kenne,heißt JURA 🙂

Markus Busch
Markus Busch

Aber vllt fangen wir dann ja damit an

Tino Kasper
Tino Kasper

wir trinken doch gar kein Kaffee ?

kagego
kagego

Und wehalb antwortet er hier?

Ulrich Bisaro
Ulrich Bisaro

toll habe ich in Dezember gekauft und bereits einschicken müssen geht einfach nicht…. billig billiger ah glumpert…

Heike Tannenbaum
Heike Tannenbaum

Haben diese aber wie oft geht sie auf Störung sind nicht sehr begeistert von dieser Maschine

Karsten Krumbeck
Karsten Krumbeck

Haben zwar einen Severin aber ich will ihn nicht mehr missen