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test
Letztes Update: 8.10.2021

Der beste Gymnastikball

Neulich im Bälleparadies … Wir haben 16 Gymnastikbälle getestet. Der beste für die meisten Menschen ist unserer Meinung nach der Trideer Exercise Ball. Er ist für Schwangere ebenso geeignet wie für Gymnastik-Fans, die ihre Bauchmuskulatur stärken wollen.

Karin Bünnagel
ist freie Journalistin in Köln. Ihr Schwerpunkt liegt auf Gesund­heits- und Fitness­themen. Ihre Begeisterung fürs Fahrrad­fahren, Joggen und Wandern setzt sie auch im Job ein: Sie verfügt über langjährige Erfahrung in Redaktionen von Fitness­magazinen wie Wanderlust, Weight Watchers und RADtouren.
Letztes Update: 8. Oktober 2021

Wir haben sechs weitere Gymnastikbälle getestet. Der Toplus Exercise Ball ist eine weitere neue Empfehlung. An den bisherigen Empfehlungen ändert sich nichts.

Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Es gibt Gymnastikbälle in verschiedenen Größen: In unserem Test haben wir einen 55 Zentimeter große, zwölf 65 Zentimeter große und drei 75 Zentimeter große Bälle getestet. Die erste Überraschung: Die sehen ja alle gleich aus. Die zweite Überraschung: Es gibt Unterschiede, auch wenn sie eher klein ausfallen.

Wir haben 16 Gymnastikbälle mit Preisen zwischen 10 und 30 Euro getestet. 15 davon sind aktuell noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Trideer Exercise Ball

Test Gymnastikball: Trideer Exercise Ball
Geeignet für ruhige Pilates-Übungen und muskelaufbauendes Training.

Der Gymnastikball von Trideer ist für ruhigere Übungen geeignet als auch für anstrengenderes Muskeltraining. Auch Anfänger und Schwangere werden mit dem Ball gut zurechtkommen. Der Ball ist aus elastischem PVC, der umweltfreundlich hergestellt und frei von Weichmachern ist. Er hat außerdem ein Anti-Burst-System. Als maximale Belastungsgrenze werden 907 Kilogramm angegeben.

Auch gut

Toplus Exercise Ball

Test Gymnastikball: Toplus Exercise Ball
Gymnastikball mit toller Elastizität.

Der Toplus Exercise Ball hat viel Elan – das hat uns am besten gefallen. Die Elastizität ist super, auf 65 Zentimeter aufgepumpt können sowohl Anfänger als auch Geübte hiermit gut trainieren oder ihn als Sitzball nutzen. Dank der Rillen und der Oberflächenstruktur ist der Ball auch sehr griffig.

Sitzball

Artesol Gymnastikball

Test Gymnastikball: Artesol  Gymnastikball
Aufgepumpt ist der Ball sehr prall gefüllt und auch als Sitzball geeignet.

Der Artesol Gymnastikball ist aufgefüllt sehr prall – daher ist er unserer Meinung nach auch ideal als Sitzball geeignet. Der Ball ist aus umweltfreundlichem PVC hergestellt und verfügt über Anti-Burst. Die Oberfläche ist rau und daher griffig und mit Rillen versehen.

Ideal für Anfänger

Togu Powerball ABS

Test Gymnastikball: Togu  Powerball
Gibt aufgrund seiner lederartigen Beschaffenheit viel Stabilität und Sicherheit.

Den Powerball von Togu möchten wir vor allem Anfängern nahelegen. Der harte Ball wirkt im Vergleich zu den anderen im Test »schwerfälliger« und weniger »agil«. Der Ball fühlt sich die erste Zeit sehr hart und lederartig an, jedoch wird er während der ersten Tage bereits etwas weicher. Der Ball ist vollständig recyclebar und frei von Schadstoffen.

Mit Noppen

Sportastisch Massage Gym Ball

Gymnastikball Test: Bildschirmfoto 2020 04 06 Um 13.21.42
Der Gymnastikball von Sportastisch überzeugt mit seinem zusätzlichen Massageeffekt.

Der Gymnastikball Massage Gym Ball von Sportastisch verfügt halbseitig über Noppen, die beim Training einen zusätzlichen Massageeffekt bewirken. Das elastische Material gibt auf Druck nach und bleibt straff und elastisch. Sowohl Anfänger als auch Geübte kommen hiermit auf ihre Kosten.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutSitzballIdeal für AnfängerMit Noppen
Trideer Exercise Ball Toplus Exercise Ball Artesol Gymnastikball Togu Powerball ABS Sportastisch Massage Gym Ball Mirumb Gym Ball Mantra Sports Gymnastikball Bodymate Fitness Ball Glymnis Gymnastikball Pezzi Pezziball Mind Body Future Movit Dynamic Ball Joyspace Gymnastikball ZenOne Sports ZenBall Umi Gymnastikball
Test Gymnastikball: Trideer Exercise BallTest Gymnastikball: Toplus Exercise BallTest Gymnastikball: Artesol  GymnastikballTest Gymnastikball: Togu  PowerballGymnastikball Test: Bildschirmfoto 2020 04 06 Um 13.21.42Gymnastikball Test: Mirumb Gym BallTest Gymnastikball: Mantra Sports GymnastikballTest Gymnastikball: Bodymate  Fitness BallTest Gymnastikball: Glymnis GymnastikballTest Gymnastikball: Pezzi PezziballGymnastikball Test: Bildschirmfoto 2020 04 03 Um 11.45.23Test Gymnastikball: Movit  Dynamic BallTest Gymnastikball: Joyspace GymnastikballTest Gymnastikball: ZenOne Sports  Zen BallTest Gymnastikball: Umi Gymnastikball
Pro
  • Umwelfreundliches Material
  • Ohne Weichmacher
  • Anti-Burst-System
  • In vielen Farben erhältlich
  • Raue Oberfläche
  • Anti-Burst
  • Rillenstruktur
  • Raue Oberfläche
  • Gute Elastizität
  • Mit 6 Übungen
  • Aufgepumpt prall gefüllt
  • Umwelfreundliches Material
  • Raue Oberfläche
  • Anti-Burst-System
  • Ideal für Anfänger
  • In 5 Größen erhältlich
  • Vollständig recycle­bar
  • Frei von Schad­stoffen
  • Anti-Burst-System
  • Noppen sorgen für zusätzlichen Massage­effekt
  • Raue Oberfläche
  • Anti-Burst-System
  • Aufgepumpt prall gefüllt
  • Praktisches Maß­band
  • Umwelfreundliches Material
  • Anti-Burst-System
  • Stabilitätsring
  • Mit Wider­stands­bändern
  • Umfangreiches Übungs­poster
  • Ideal für Anfänger
  • Hautfreundliches PVC
  • Frei von Schad­stoffen
  • Anti-Burst-System
  • Anti-Burst
  • Umweltfreundliches PVC
  • Rillenstruktur
  • Raue Oberfläche
  • Anti-Burst
  • Rillenstruktur
  • Für Anfänger
  • Anti-Burst-System
  • Hypoallergenes Material
  • Anti-Burst-System
  • Schadstoffgeprüft
  • Raue Oberfläche
  • Rillenstruktur
  • Mit Übungen
  • Anti-Burst
  • Rillenstruktur
  • Raue Oberfläche
  • Angenehm als Sitzball
  • Rillenstruktur
  • Raue Oberfläche
Contra
  • Stinkt anfangs extrem
  • Übungen nur auf Englisch
  • Ohne Maßband
  • Nicht für Anfänger geeignet
  • Wirkt schwerfällig
  • Eher nicht für Anfänger geeignet
  • Teuer
  • Stabilitätsring für Gleich­gewichts­übungen wenig hilfreich
  • Weich und gibt viel nach
  • Keine Übungen für Anfänger
  • Fühlt sich eher kühl an
  • Glatte Oberfläche
  • Stabilitäsring für Gleichgewichtsübungen wenig hilfreich
  • Materialfehler beim Stabilitätsring
  • Uneffektive Handpumpe
  • Extremer Geruch
  • Glatte Oberfläche
  • Keine Griffigkeit
  • Schlechtes Material
  • Schlechte Verarbeitung
  • Handpumpe
Bester Preis
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Gewicht1.380 g1.410 g1.000 g1.530 g1.090 g1.200 g1.290 g, 830 g Stabilitätsring1.070 g1.000 g1.200 g900 g (Ball) + 830 g (Ring)1.320 g1.000 g1.140 g1.000 g

Gymnastikball oder Sitzball?

Ob zu Hause, im Yoga-Studio, im Büro oder in der Reha – ein Gymnastikball kann vielfältig eingesetzt werden. Er hilft beim sportlichen Training, ist aber auch als Sitzball einsetzbar oder in der Krankengymnastik. Im Vergleich zu einer Gymnastikmatte passt sich der Ball dem Körper an.

Und wer schon mal auf einem Sitzball saß, weiß, dass der Körper allein schon damit beschäftigt ist, das Gleichgewicht auf dem Ball zu halten. Auch aus diesem Grund ist der Gymnastikball vor allem für das Training der Rückenmuskulatur geeignet. Denn um die Balance zu halten, muss die Rumpfmuskulatur angespannt werden.

Man sollte nicht länger als eine Stunde auf einem Gymnastik­ball sitzen

Allerdings ist es ratsam, nicht länger als eine Stunde auf dem Gymnastikball zu sitzen, wie der Spiegel berichtet, da die Muskeln sonst überbelastet werden.

Die Bälle werden auch oft als Pezzibälle bezeichnet. Der italienische Gymnastikball-Hersteller Ledragomma, der schon seit den 1950er-Jahren Gymnastikbälle produziert, hat seine Marke Pezzi auch in Deutschland etabliert. Aus diesem Grund werden Gymnastikbälle auch oft Pezzibälle genannt.

Gymnastikball Test: Gymnastikbälle
Gymnastikbälle gibt es in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen.

Im Handel finden sich verschiedene Arten von Bällen: reine Gymnastikbälle, reine Sitzbälle und eine Mischform aus beiden. Reine Sitzbälle sind zu hart für Gymnastikübungen, sie dienen in erster Linie dazu, ergonomisch zu sitzen. Reine Gymnastikbälle sind aufgrund ihrer Elastizität eher nicht als Sitzbälle geeignet.

Beim Kauf eines Gymnastikballs gibt es verschiedene Kriterien zu beachten. Neben der Größe spielt auch die Elastizität und Oberflächenstruktur eine Rolle.

Die Ballgröße

Welche Größe für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihrer Körpergröße ab. Eine falsche Ballgröße kann dazu führen, dass die Übungen nicht richtig ausgeführt werden oder es zu Verletzungen kommt. Vor allem bei Sitzbällen ist es wichtig, dass die Größe stimmt.

Gymnastikbälle werden von 45 Zentimeter bis 85 Zentimeter Durchmesser angeboten – in Zehner-Schritten. Menschen mit einer Körpergröße von bis zu 140 Zentimeter sollen einen 45er-Ball verwenden, zwischen 1,41 und 1,55 Meter Körpergröße sollte der Ball 55 Zentimeter groß sein. Für die Körpergröße zwischen 1,56 und 1,75 Meter bietet sich die Ballgröße von 65 Zentimeter an. Für Menschen, die zwischen 1,76 und 1,85 Meter groß sind, werden Bälle mit einem Durchmesser von 75 Zentimeter empfohlen. Größere Menschen sollten zu einem Ball mit 85 Zentimetern Durchmesser greifen.

Gymnastikball Test: Maßband1
Gymnastikbälle gibt es in unterschiedlichen Größen.

Darüber hinaus gibt es natürlich auch kleinere und größere Bälle, die für die Gymnastik genutzt werden können.

Die Elastizität

Nicht auszumalen, was alles passieren kann, wenn ein Gymnastikball unter einem zerplatzt. Ein Gymnastikball sollte mit bis zu 500 Kilogramm belastbar sein. Bälle mit ABS (Anti-Burst-System) bestehen aus einem dickeren, elastischen Material.

Bälle mit Anti-Burst-System bestehen aus einem dickeren, elastischen Material

Mit der »maximalen Belastbarkeit« gibt der Hersteller an, mit wie viel Gewicht der Ball klarkommt. Daneben taucht auch manchmal die Bezeichnung »platzsicher« auf. Bis zu dem Gewicht, das hier angegeben wird, können Sie davon ausgehen, dass der Luftstrom nicht mit einem Knall entweicht oder wenn es beispielsweise durch einen spitzen Gegenstand zu einem Schadenfall kommt. Vielmehr entweicht die Luft langsam, was die Verletzungsgefahr ein wenig minimiert.

Dennoch ist immer auch Vorsicht geboten, vor allem, wenn man zu Hause im Wohnzimmer damit trainieren möchte. Der Untergrund – ideal ist auch eine Gymnastikmatte – sollte immer sauber und frei von spitzen Gegenständen sein.

Die Oberflächenstruktur

Der Gymnastikball nicht nur zum Sitzen da, sondern sollte auch gut anzufassen sein. Daher ist es wichtig, dass die Struktur des Balls Rillen oder Noppen hat oder zumindest angeraut ist. Das gewährleistet, dass man beim Trainieren nicht ständig abrutscht.

1 von 3
Gymnastikball Test: Rillen
Die meisten Gymnastikbälle in unserem Test haben Rillen, ...
Gymnastikball Test: Noppen
... und zwei haben Noppen.
Gymnastikball Test: Stabilitätsring
Es gibt auch Gymnastikbälle mit einem zusätzlichen Stabilitätsring.

Aufpumpen und los?

Sachte, sachte! Nach dem Kauf eines Gymnastikballs muss man sich erstmal gedulden und dem Ball Zeit lassen, sich zu akklimatisieren, wenn die Außen- und Raumtemperatur relevante Unterschiede ausweist. Dann gilt: auspacken, im Zimmer liegen lassen und erst am nächsten Tag aufpumpen. Pumpen Sie beim ersten Mal den Ball nicht ganz auf, sondern zunächst bis zu 80 Prozent. So kann sich das Material langsam ausdehnen, bevor der Ball prall gefüllt ist.

Das PVC, aus dem die Gymnastikbälle bestehen, wird oft mit Weichmachern ergänzt, damit der Ball den großen Belastungen standhalten kann. Diese Weichmacher sind allerdings gesundheitsschädlich. Gummi ist hier eine bessere Alternative.

In unserem Test lag fast allen Gymnastikbällen eine Fußpumpe bei – ein Hersteller hat eine Luftpumpe mitgeschickt, die sich allerdings als völlig unbrauchbar erwies. Mit den Fußpumpen kann man mit Geduld und Ausdauer den Ball vollpumpen. Wir empfehlen jedoch unbedingt, mindestens eine gute Standpumpe zu verwenden.

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Gymnastikball Test: Fußpumpe
Den meisten Gymnastikbällen liegt so eine Fußpumpe bei.
Gymnastikball Test: Pumpen
Effektiver als die mitgelieferten Pumpen ist eine gute Standpumpe.
Gymnastikball Test: Stöpsel
Es gibt verschieden große Stöpsel für die Gymnastikbälle.
Gymnastikball Test: Stöpselentferner
Mit dem mitgelieferten Entferner-Tool können die Stöpsel leicht wieder abgemacht werden.

Doch wann ist der Ball ausreichend voll? Machen Sie den Selbsttest: Der Ball hat für Sie die richtige Größe, wenn Ihr Unter- und Oberschenkel beim Draufsitzen einen 90-Grad-Winkel bilden. Die Füße sollten dabei fest auf dem Boden stehen. Zur passenden Größe aufgepumpt sollte der Gymnastikball weder zu weich noch zu hart sein.

Ein Gymnastik­ball sollte weder zu weich noch zu hart sein

Vielen Bällen in unserem Test lag ein Maßband bei – so kann man feststellen, ob der Ball schon bis zur richtigen Größe aufgepumpt ist. Das Auge war in unserem Fall kein guter Ratgeber. Auch wenn sich der Ball schon gut gefüllt anfühlt – pumpen Sie bis zur richtigen Größe weiter, das Material ist dehnbar und elastisch.

Als weitere Hilfestellung hier die Formel, um den Umfang einer Kugel zu berechnen:

Durchmesser in Meter x Pi

In unserem Fall heißt das zum Beispiel: 0,65 x 3,14 = 2,04. Wenn man also eine Kordel mittig einmal um den Ball spannt, beträgt die Länge der Kordel 2,04 Meter.

Praktische Hinweise

Ein Ball ist nicht nur zum Sitzen da. Erwachsene, Kinder und Senioren und auch Schwangere können mit einem Gymnastikball trainieren. Das Sport-Outfit sollte rutschfest sein. Am besten ist Bekleidung aus Baumwolle, synthetische Stoffe sollten besser vermieden werden.

Des Weiteren sollte ausreichend Platz vorhanden sein, sodass der Ball beim Wegrutschen beispielsweise nicht gleich das Blumenvasenregal umstößt.

Nach dem Training sollte der Ball mit einem feuchten Tuch – ohne den Zusatz von alkoholhaltigen Putzmitteln – abgewischt werden. Alkohol trocknet die Oberfläche aus, sodass der Ball porös wird und seine Stabilität verliert.

Gymnastikball Test: Trideer

Unser Favorit: Trideer Exercise Ball

Die meisten werden wohl genauso wie wir den Gymnastikball von Trideer am besten finden. Er ist vielseitig einsetzbar und gut verarbeitet. Für ruhigere Übungen eignet er sich ebenso wie für anstrengenderes Muskeltraining. Auch Anfänger und Schwangere werden mit dem Ball gut zurechtkommen.

Testsieger

Trideer Exercise Ball

Test Gymnastikball: Trideer Exercise Ball
Geeignet für ruhige Pilates-Übungen und muskelaufbauendes Training.

Der Ball ist in zwölf Farben erhältlich. Im Lieferumfang enthalten sind eine Fußpumpe, ein Maßband, drei Stöpsel sowie ein Stöpselentferner und ein Handbuch.

Die Pumpe verfügt über zwei Aufsätze, die in die Aufblasöffnung des Trideer gesteckt werden. Nach dem Aufpumpen muss die Öffnung schnell verschlossen werden, da die Luft wieder ausströmt. Der Stöpsel lässt sich einfach eindrücken und auch gut wieder mit dem Stöpselentferner lösen.

1 von 3
Gymnastikball Test: Trideer Fußpumpe1
Mit der Fußpumpe kann man mit Geduld den Ball aufpumpen.
Gymnastikball Test: Trideer Fußpumpe2
Zwei Ventilaufsätze können gewählt werden.
Gymnastikball Test: Trideer Stöpsel Entferner
Das Entferner-Tool hilft, den Stöpsel vom Ball zu lösen, ohne den Ball kaputt zu machen.

Mit dem Maßband kann man die Größe des Balls messen, indem man die Höhe an der Wand markiert, bis zu der der Ball reichen soll. Wir haben den Ball auf 65 Zentimeter aufgepumpt und hatten damit auch gleich die ideale Sitzhöhe. Der Ball gibt beim Draufsitzen nach, das Material bleibt angenehm stramm und elastisch.

Nach Herstellerangaben besteht der Gymnastikball aus umweltfreundlichen und hypoallergenem PVC, ist BPA-frei und auch frei von dem Weichmacher Phthalat. Die Oberfläche des Balls ist gerillt und rau – das macht sie rutsch- und abriebfest.

Der Trideer hat ein Anti-Burst-System. Als maximale Belastungsgrenze werden 907 Kilogramm angegeben. Der Hersteller gibt außerdem eine zwölfmonatige Garantie.

Trideer Exercise Ball im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine weiteren seriösen Tests mit dem Trideer Exercise Ball – sobald welche erscheinen, tragen wir sie hier nach.

Alternativen

Neben unserem Testsieger gibt es unter den 16 Gymnastikbällen einen Ball, der sich hervorragend als Sitzball eignet, einen mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis sowie einen Ball, auf dem sich vor allem Anfänger sicher fühlen können.

Auch gut: Toplus Exercise Ball

Der Toplus Exercise Ball hat uns besonders aufgrund seiner Elastizität gefallen. Getestet haben wir den Ball mit einem Umfang von 65 Zentimetern.

Auch gut

Toplus Exercise Ball

Test Gymnastikball: Toplus Exercise Ball
Gymnastikball mit toller Elastizität.

Prall aufgefüllt hat der Ball immer noch sehr viel Elan, was das Training sehr angenehm gemacht. Er ist sowohl für Anfänger als auch für Geübte geeignet.

Der Ball ist in verschiedenen Größen und in verschiedenen Farben erhältlich, sodass hier jeder etwas für seine Größe und seinen Geschmack finden sollte. Inklusive sind eine Fußpumpe, ein Maßband, drei Stöpsel sowie ein Stöpselentferner. Die Fußpumpe kann man nutzen, aber zur eigenen Freude sollte man eine vernünftige Pumpe verwenden. Das Maßband ist ein Meter lang – um den Umfang zu messen, also nicht zu gebrauchen.

1 von 6
Gymnastikball Test: Toplus1
Von Toplus haben wir auch die Variante mit 65 Zentimeter Durchmesser gestetet.
Gymnastikball Test: Toplus 2
Die Oberfläche hat einen guten Grip.
Gymnastikball Test: Toplus 3
Der Stöpsel lässt sich mit dem entsprechenden Zubehör leicht einfernen.
Gymnastikball Test: Toplus 4
Das Maßband ist ein Meter lang – und leider wenig hilfreich.
Gymnastikball Test: Toplus 5
Die Fußpumpe gehört zum Lieferumfang.
Gymnastikball Test: Toplus 6
Mit den Übungen kommen auch Anfänger gut zurecht.

Der Toplus Exercise Ball besteht auf BPA-freiem PVC und verfügt über Anti-Burst. Die Oberflächenstruktur sowie die Rillen sorgen für einen angenehmen und guten Grip.

Die maximale Belastbarkeit gibt der Hersteller mit 100 Kilogramm – das ist die niedrigste Belastbarkeit in unserem gesamten Testfeld. Bitte beachten!

Sitzball: Artesol Gymnastikball

Der Artesol Gymnastikball ist aufgefüllt sehr prall – daher ist er unserer Meinung nach auch ideal als Sitzball geeignet. Er ist in verschiedenen Farben erhältlich und in den Größen 45, 55, 65 und 75 Zentimeter verfügbar. Im Lieferung enthalten sind eine Fußpumpe, ein Flyer sowie zwei Stöpsel und ein Stöpselentferner.

Sitzball

Artesol Gymnastikball

Test Gymnastikball: Artesol  Gymnastikball
Aufgepumpt ist der Ball sehr prall gefüllt und auch als Sitzball geeignet.

Auf dem Flyer finden sich neben acht Übungen für das Ganzkörpertraining – auf Englisch und Deutsch – sowie Infos zum Pumpen, zur richtigen Verwendung und Pflege.

Wir haben den Gymnastikball mit einer Standpumpe aufgepumpt, er kann jedoch auch mit der mitgelieferten Fußpumpe mit Luft gefüllt werden. Beim Ventilabdichten muss man sich beeilen – die Luft strömt ansonsten wieder hinaus. Mit dem Entferner-Tool kann der Stöpsel leicht wieder herausgeholt werden.

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Gymnastikball Test: Artesol
Der Gymnastikball von Artelsol ist schön prall gefüllt.
Gymnastikball Test: Artesol Stöpsel
Der Stöpsel sitzt sicher fest.
Gymnastikball Test: Artesol Flyer
Acht Übungen finden sich auf dem Flyer von Artesol.

Ein Maßband ist nicht dabei – für die richtige Größe können Sie sich entweder draufsetzen oder Sie berechnen den Ballumfang – sprich: Der Faden, der den Ball einmal mittig umspannt, ist 2,04 Meter lang.

Der Ball ist sehr prall gefüllt – das macht ihn auch als Sitzball attraktiv. Anfängern möchten wir den Ball eher nicht empfehlen bzw. ihnen raten wir, den Ball nicht so groß aufzupumpen.

Der Ball von Artesol ist nach Herstellerangaben aus umweltfreundlichem PVC hergestellt und verfügt über Anti-Burst. Die Oberfläche ist rau – und daher griffig und zusätzlich mit Rillen versehen. Zur Belastungsgrenze gibt der Hersteller an, dass ein zwei Tonnen schweres Fahrzeug über den Ball fahren kann, ohne dass er platzt. Auf den Ball gibt es ein Jahr Garantie.

Ideal für Anfänger: Togu Powerball ABS

Den Togu Powerball möchten wir vor allem Anfängern nahelegen. Der harte Ball wirkt im Vergleich zu den anderen im Test »schwerfälliger« und weniger »agil«. Daher bietet er mehr Sicherheit, wenn man darauf trainieren möchte.

Ideal für Anfänger

Togu Powerball ABS

Test Gymnastikball: Togu  Powerball
Gibt aufgrund seiner lederartigen Beschaffenheit viel Stabilität und Sicherheit.

Der Ball ist in fünf Größen (35, 45, 55, 65 und 75 Zentimeter Durchmesser) und in mehreren Farben erhältlich. Im Lieferpaket befinden sich ein Flyer, eine Gebrauchsanweisung sowie zwei Stöpsel. Im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern verzichtet Togu darauf, eine Pumpe dazuzulegen. Wir finden das völlig in Ordnung, da man mit einer guten Standpumpe oder einem Blasebalg sowieso besser und effektiver zurechtkommt.

Die Stöpsel für den Powerball fallen im Vergleich zu den anderen klein aus. Wir waren zunächst skeptisch, ob der Stöpsel auf dem Loch halten wird – aber es funktioniert. Der Stöpsel kann ohne ein zusätzliches Tool entfernt werden.

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Gymnastikball Test: Togu
Wirkt etwas schwerfällig und ist daher Anfängern zu empfehlen: der Powerball von Togu.
Gymnastikball Test: Togu Stöpsel2
Der Stöpsel von Togu ist der kleinste in unserem Test.
Gymnastikball Test: Togu Stöpsel1
Der Stöpsel sitzt fest.
Gymnastikball Test: Togu Flyer
Übungen mit Bewegungsablauf finden sich auf dem Flyer von Togu.

Togu hat sozusagen das ABS-System für Bälle erfunden. Bei einer punktuellen Beschädigung platzen die Bälle nicht, sondern verlieren langsam Luft. Bis 90 Kilogramm ist der Powerball platzsicher, belastbar ist er mit bis zu 500 Kilo.

Ein Maßband ist nicht im Lieferumfang enthalten. Die richtige Größe haben Sie, wenn Unter- und Oberschenkel beim Sitzen auf dem Ball einen Winkel von 90 Grad bilden oder wenn ein Faden, der den Ball einmal mittig umspannt 2,04 Meter lang ist.

Wir empfehlen Ihnen, den Ballumfang nachzumessen. Da der Togu sich die erste Zeit sehr hart und lederartig anfühlt, hat man den Eindruck, den Ball ausreichend aufgepumpt zu haben. Jedoch wird der Ball weicher – er kann ruhig bis zur angegebenen Größe aufgepumpt werden. Laut Hersteller ist der in Deutschland hergestellte Ball vollständig recyclebar und frei von Schadstoffen.

Mit Noppen: Sportastisch Massage Gym Ball

Der Gymnastikball Massage Gym Ball von Sportastisch ist halbseitig mit Noppen versehen, die beim Training einen zusätzlichen Massageeffekt bewirken. Wir haben die Variante ohne Stabilitätsring getestet.

Mit Noppen

Sportastisch Massage Gym Ball

Gymnastikball Test: Bildschirmfoto 2020 04 06 Um 13.21.42
Der Gymnastikball von Sportastisch überzeugt mit seinem zusätzlichen Massageeffekt.

Der Ball ist in drei Farben erhältlich: Atlantikblau, Maigrün und Rosé. Im Lieferumfang befinden sich ein kleiner Katalog des Herstellers, zwei Stöpsel sowie einen Stöpselentferner. Über den Support können ein E-Book sowie ein Übungsposter bestellt werden.

Mit der mitgelieferten Fußpumpe kann der Ball auf die individuelle Größe aufgepumpt werden. Sie verfügt über zwei Aufsätze zum Aufpumpen. Der Stöpsel lässt sich gut in die Öffnung stecken. Das muss jedoch schnell passieren, da die Luft schnell wieder entströmt. Der Stöpsel kann mit dem Entferner-Tool schnell wieder gelöst werden.

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Gymnastikball Test: Sportastisch
Der Massage Gym Ball von Sportastisch hat ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.
Gymnastikball Test: Sportastisch Noppen
Halbseitig sind auf der Oberfläche Noppen.
Gymnastikball Test: Sportastisch Stöpsel
Der Stöpsel sitzt sicher und fest.

Wir haben den Sportastisch Massage Gym Ball auf 65 Zentimeter aufgepumpt. Laut mitgeliefertem Katalog des Herstellers ist der Ball auch dafür gedacht. Das Training auf dem 65er-Ball empfanden wir sehr angenehm. Das elastische Material gibt auf Druck nach und bleibt straff und elastisch.

Das Anti-Burst-Material ist 1.200 Mikrometer dick, bis 150 Kilogramm ist das Material robust. Das E-Book enthält neben Hintergrundinformationen auch Übungen sowie Tipps, um Fehler zu vermeiden. Der Hersteller gibt drei Jahre Garantie.

Außerdem getestet

Mirumb Gym Ball

Der Gym Ball von Mirumb hat halbseitig eine Noppenstruktur, die beim Training für einen zusätzlichen Massageeffekt sorgen. Der Ball ist richtig aufgepumpt prall gefüllt und daher auch gut als Sitzball zu nutzen. Anfängern empfehlen wir, den Ball nicht so groß aufzupumpen. Im Lieferumfang enthalten sind eine Fußpumpe, ein stabiles Maßband für den Ballumfang, eine englischsprachige Anleitung mit vier Übungen, zwei Stöpsel und ein Stöpselentferner. Gut gefallen hat uns das stabile Maßband, das man einfach fixiert mit der Pumpe um den Ball legt, sodass man einfach so lange pumpt, bis das Band straff anliegt.

Das hypoallergene und umweltfreundliche PVC-Material hat ABS und eine raue Oberfläche. Belastbar ist der Ball mit bis zu 300 Kilogramm. Der Hersteller bietet zwölf Monate Garantie.

Mantra Sports Gymnastikball

Der Gymnastikball von Mantra-Sport ist vielfältig: Er hat nicht nur einen zusätzlichen Stablitätsring, sondern auch zusätzlich zwei Widerstandsbänder, die sicher am Stabilitätsring festgemacht werden können. Damit bieten sich gleich nochmal mehr Trainingsmöglichkeiten an. Allerdings ist das Modell auch in der Anschaffung teurer als die meisten anderen Produkte in unserem Test. Der Ball ist bis 300 Kilogramm belastbar, das PVC-Material ist mit Anti-Burst und einer Anti-Slip-Oberfläche ausgestattet. Toll ist das Trainingsposter: Hier werden für Oberkörper, Unterkörper und speziell für Bauchmuskulatur und Rücken insgesamt 30 Übungen auf Englisch mit Bildern vorgestellt.

Bodymate Fitness Ball

Der Fitness Ball von Bodymate ist weich und gibt aufgepumpt gut nach. Das raue Material ist mit Rillen versehen, was den Ball griffig und rutschfest macht. Das macht ihn vor allem auch für Anfänger attraktiv. Der Ball ist in vier Größen (55, 65, 75 und 85 Zentimeter Durchmesser) sowie in verschiedenen Farben erhältlich. Im Lieferumfang befinden sich neben zwei Stöpseln, einem Stöpselentferner, einer Fußpumpe und dem Meterband auch Sicherheitshinweise auf einem Flyer. Ein E-Book gibt es ebenfalls. Das hautfreundliche PVC-Material ist laut Hersteller schadstofffrei und verfügt über ein Anti-Burst-System. Der Ball ist mit bis zu 250 Kilogramm belastbar.

Glymnis Gymnastikball

Den Yoga Ball von Glymnis haben wir ebenfalls in der 65-Zentimeter-Variante getestet. Er ist ein solider guter Gymnastikball aus laut Hersteller umweltfreundlichem PVC, der über ein Anti-Burst-System verfügt. Im Paket enthalten sind eine Fußpumpe, von der wir – wie bei allen mitgelieferten Pumpen – eher abraten und empfehlen, eine ordentliche Pumpe mit Ballventil zu verwenden. Neben zwei Stöpseln gibt es auch einen Stöpselentferner. Hinweise zur Handhabung finden sich auf der Verpackung. Leider fehlen Übungen, an denen sich vor allem Anfänger orientieren könnten.

Pezzi Pezziball

Der Klassiker: der Pezzi, der Original-Pezzi-Gymnastikball. Hier ist uns vor allem aufgefallen, dass sich das glatte Material im Vergleich zu den anderen Bällen eher kühl anfühlt. Dennoch ist der Grip gut, die Rillen geben ihr Übriges dazu. Die Belastbarkeit gibt der Hersteller bis 400 Kilogramm an. Mitgeliefert werden zwei Stöpsel sowie ein Ventil. Der Pezzi ist in verschiedenen Farben und in verschiedenen Größen erhältlich. Laut Hersteller handelt es sich bei dem Ball um ein normgerechtes Medizinprodukt.

Mind Body Future

Dank des Stabilitätsrings kann der Mind Body Future bei den Übungen kaum wegrutschen und eignet sich dadurch für Anfänger. Wer sich auf dem Ball sicher fühlt, kann jedoch mit dem zusätzlichen Ring nichts anfangen. Der Ball ist in drei Größen erhältlich (55, 65 und 75 Zentimeter Durchmesser). Im Paket befinden sich eine aufblasbare Basis, eine Fußpumpe, ein praktisches Maßband, ein luftsicheres Ventil und ein Tool zum Entfernen des Ventils. Das PVC ist laut Hersteller hypoallergen und hat ABS, die Belastbarkeit ist mit bis zu 300 Kilogramm angegeben. Die Basis war aufgepumpt unförmig und beulte an einer Stelle aus. Hier ist von einem Materialfehler auszugehen. Der Hersteller gibt für Fehler eine zwölfmonatige Rückgabegarantie.

Movit Dynamic Ball

Am Movit Dynamic Ball ist nichts auszusetzen – der Ball verfügt über ABS, hat Rillen und macht alle Übungen mit. Nur die Pumpe hat uns verärgert. Laut Beschreibung sollte im Lieferpaket eine Fußpumpe enthalten sein – wir fanden jedoch nur eine Handpumpe, die bei dem Versuch den Ball aufzupumpen nichts bewirkte. Der Dynamic Ball ist in vier Größen erhältlich – von 55 bis 85 Zentimeter Durchmesser – sowie in verschiedenen Farben. Die laut Hersteller schadstoffgeprüften Gymnastikbälle sind aus sicherem Anti-Burst-Material und bis 500 Kilogramm belastbar. Ab Kauf hat man 24 Monate Garantie auf alle Komponenten des Balls.

Joyspace Gymnastikball

Der Gymnasitikball von Joyspace riecht, und zwar unangenehm, selbst noch nach Tagen. Ansonsten kann man mit dem Ball aber gut trainieren: Er verfügt über eine Anti-Burst-Technologie, die Haptik ist angenehm, die Rillen sorgen für zusätzlichen Grip. In der Anleitung finden sich zehn Übungen, die mit Illustrationen der Ausgangs- und der Schlussposition bebildert sind. Getestet haben wir den Ball mit 65 Zentimeter Durchmesser, erhältlich ist er allerdings in weiteren Größen und auch Farben. Zum Lieferumfang gehören zwei Stöpsel und ein Stöpselentferner.

ZenOne Sports ZenBall

Der ZenBall von ZenOne Sports hat uns wenig gefallen. Das liegt vor allem an der sehr glatten Oberfläche. Die ist zum Sitzen angenehm, aber es fehlt für unsere Trainingseinheiten eine gute Griffigkeit. Der Ball ist in vier verschiedenen Größen (55, 65, 75 und 85 Zentimeter Durchmesser) sowie in drei Farben erhältlich. Der Ball wird mit zwei Stöpseln, einem Entferner-Tool und einem Maßband in einem Paket geliefert. Auch eine Fußpumpe findet sich hier. Per E-Mail kann man ein E-Book mit Anregungen für eigene Workouts erhalten. Leider haben wir zum Material und zur Belastbarkeit keine Herstellerangaben gefunden.

Trideer Exercise Ball

Der Gymnastikball von Umi war mit 55 Zentimeter Durchmesser der kleinste Ball im Test. Darin liegt aber nicht unser schlechter Eindruck begründet. Vielmehr bemängeln wir das Material bzw. die Verarbeitungsqualität. Die Oberfläche zeigt dunkle Unregelmäßigkeiten, die, auch nachdem wir den Ball aufgepumpt hatten, nicht verschwunden sind. Darüber hinaus ist die Handpumpe ein Witz – hier muss man zu einer anderen, funktionsfähigen Pumpe greifen, wenn man den Ball ordentlich und schnell aufpumpen möchte. Der Ball ist in drei Größen und Farben erhältlich.

So haben wir getestet

In unserem Test waren 16 Gymnastikbälle unterschiedlicher Hersteller mit einem Umfang von 65 bzw. 75 Zentimetern. Bis auf eine Ausnahme waren die Bälle entweder mit Rillen oder mit Noppen strukturiert und hatten ein raue Oberfläche.

In unserem Test lag fast allen Gymnastikbällen eine Fußpumpe bei, ein Hersteller hat eine Luftpumpe mitgeschickt, die sich allerdings als völlig unbrauchbar erwies. Wir haben den ersten Ball im Test mit der mitgelieferten Fußpumpe aufgepumpt – zumindest bis zu den besagten 80 Prozent. Dann hatten wir genug von der Fußpumpe und haben für alle weiteren Pumpaktionen eine Standpumpe genutzt.

Es funktioniert zwar mit der mitgelieferten Fußpumpe den Gymnastikball aufzupumpen, aber es macht keinen Spaß und dauert. Daher empfehlen wir, auf eine bessere und effektivere Pumpe zurückzugreifen.

Wir haben alle Bälle beim ersten Mal nicht voll aufgepumpt und sie über Nacht liegen gelassen, damit das Material langsam gedehnt wird.

Ein weiterer guter Grund, den Ball erstmal liegen zu lassen: der Geruch. Alle Bälle rochen zunächst unangenehm nach Chemie – die einen mehr, die anderen weniger. Auch wirkte die Oberfläche der meisten Bälle direkt nach dem Auspacken etwas klebrig, was sich am nächsten Tag zum Glück auch verflüchtigt hatte. Allerdings müssen wir ergänzen, dass die Bälle über Nacht an der frischen Luft im Garten lagen.

Am nächsten Tag haben wir die Bälle bis zur angegebenen Größe (65 oder 75 Zentimeter) aufgepumpt. Im Praxistest war nicht nur ausgiebiges Hüpfen Bestandteil des Trainings, sondern auch verschiedene Übungen, die wir aus den Übungsheften der Hersteller entnommen haben.

Die wichtigsten Fragen

Gibt es Unterschiede zwischen Gymnastik-, Yoga- und Sitzbällen?

Nein, alle Bälle können für die Gymnastik verwendet werden. Möchten man den Ball als  Sitzball einsetzen, sollte man auf die richtige Sitzhöhe achten.

Benötige ich für Gymnastikbälle eine spezielle Pumpe?

In den meisten Fällen werden die Gymnastikbälle mit einer Fußpumpe geliefert. Allerdings sind diese Pumpen nicht besonders effektiv. Wer Zeit und Mühe sparen will, kann zu einer normalen Standpumpe greifen, die auch über ein Ballventil verfügt. Damit ist der Ball relativ schnell aufgepumpt.

Welche Größe sollte ein Gymnastikball haben?

Die richtige Größe des Gymnastikballs richtet sich nach der Körpergröße des Trainierenden. Die Richtwerte:

  • Körpergröße bis 155 Zentimeter = Balldurchmesser 55cm
  • Körpergröße bis 175 Zentimeter = Balldurchmesser 65cm
  • Körpergröße bis 185 Zentimeter = Balldurchmesser 75cm
  • Körpergröße bis 195 Zentimeter = Balldurchmesser 85cm

Wie kann ich mit einem Gymnastikball trainieren?

Es gibt vielfältige Übungen, die sich mit einem Gymnastikball durchführen lassen und die die Muskulatur stärken. Auch für Balance-Übungen kann ein Gymnastikball gut verwendet werden. Zum Kraftaufbau sind die Bälle jedoch weniger geeignet.

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