Handstaubsauger Test: Handstaubsauger Copyright: sebra / Shutterstock
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Der beste Hand­staubsauger

Wir haben 40 Handstaubsauger getestet. Der beste für die meisten ist der Black+Decker Dustbuster. Er sieht zwar etwas eigenwillig aus, bietet dafür aber eine sehr gute Saugleistung, hat Ausdauer und lässt sich extrem einfach ausleeren. Kräftiger saugt nur der Einhell TE-VC 18 Li, der sich den Akku gern mit Werkzeugen aus der Power X-Change-Serie von Einhell teilt.

Riccardo Düring
Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 21. September 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

6. Mai 2022

Wir haben vier weitere Handstaubsauger getestet und wieder konnte uns ein Severin von seinen Fähigkeiten überzeugen. Mit einer angetriebenen Bürste und als Nasssauger mit einer guten Akkuleistung ist der Severin HV 7146 ein echtes Multitalent.

3. November 2021

Mit dem Shark WV200EU und dem Eufy HomeVac H30 bereichern zwei weitere Handstaubsauger unseren Test. Beide kommen mit einer Ladestation und sehen echt toll aus. Allerdings haben beide auch ihre kleinen Haken und es reicht nicht für eine Empfehlung.

12. August 2021

Wir haben acht weitere Handstaubsauger getestet. Es war zwar die ein oder andere Überraschung dabei, für eine Empfehlung hat es aber nicht gereicht.

22. Dezember 2020

Vier neue Handstaubsauger wurden getestet. Eine neue Empfehlung ist der Holife HM036E, der seinen Vorgänger als bester Nass-Trockensauger ablöst. Der neue Proscenic S1 sieht zwar toll aus, kann aber leider sonst nicht überzeugen.

8. Mai 2020

Zehn neue Handstaubsauger bereichern unseren Test und mit dem Black+Decker Dustbuster haben wir auch einen neuen Testsieger. Wer bereits Werkzeuge von Einhell in der Werkstatt hat, ist finanziell aber beim TE-VC 18 Li-Solo von Einhell besser aufgehoben.

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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Brotkrümel auf dem Boden, Tierhaare auf der Couch oder Schmutz von der Straße auf dem Teppich – für solche kleinen Reinigungsarbeiten will man nicht immer gleich den großen Staubsauger holen. Handstaubsauger sollen sowas auch schaffen. Aber ist das wirklich so? Oder sind die für praxisnahe Aufgaben nicht doch zu schwachbrüstig?

Um das herauszufinden, haben wir uns eine Auswahl von 40 Handstaubsaugern kommen lassen und ausführlich getestet. 20 sind aktuell noch erhältlich.

Die Preisspanne ist riesig, von günstigen 20 Euro bis happigen 300 Euro war alles dabei. Wir haben uns vor allem aber gefragt, ob ein Handstaubsauger wirklich ein nützlicher Helfer im Haushaltsalltag ist, oder man sich das Geld getrost sparen kann, weil es Schaufel und Besen genauso tun.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Black+Decker Dustbuster BHHV520JF

Test  Handstaubsauger: Black + Decker Dustbuster BHHV520JF
Der Dustbuster besitzt eine recht eigenwillige Form, dafür lässt sich kein Handstaubsauger so leicht entleeren. Dazu bietet er eine sehr gute Saugleistung, die auch reguliert werden kann.

Unser Testsieger ist der Black+Decker Dustbuster. Durch sein etwas eigenwilliges Design lässt er sich von allen Testkandidaten am einfachsten leeren und bietet eine sehr gute Saugperformance. Einzigartig unter den aktuell getesteten Kandidaten ist auch die Regulierung der Saugleistung in zwei Stufen oder eine LED, die einen vollen Staubbehälter beziehungsweise Filter signalisiert.

Beste Saugleistung

Einhell TE-VC 18 Li-Solo

Test  Handstaubsauger: Einhell TE-VC 18 Li-Solo
Vielleicht eher ein Werkstatt-Sauger, doch mit seinem umfangreichen Zubehör und einer enormen Saugleistung schlägt er sich auch im Haushalt und sogar auf dem Fußboden sehr gut.

Der einzige Handstaubsauger im Test, der auch als »Stabstaubsauger« genutzt werden kann und dafür genug Power mitbringt, ist der Einhell TE-VC 18 Li. Vorteilhaft ist der auswechselbare Akku aus der Power X-Change Serie, der auch in Akku-Werkzeugen von Einhell genutzt werden kann. Optisch und aufgrund der recht hohen Lautstärke, fühlt sich der TE-VC 18 Li aber vermutlich in der Werkstatt wohler. Beim Preis darf man sich nicht täuschen lassen, der bezieht sich auf den Handsauger ohne Akku und Ladegerät. Aber selbst als Set mit einem 3-Ah-Akku bleibt der Einhell noch günstiger als der Testsieger.

Wenn Geld egal ist

Dyson V6 Trigger

Test Akku-Handstaubsauger: Dyson V6 Trigger
Stylischer Sauger mit sehr guter Leistung, aber auch sehr teuer.

Wie gewohnt ist das Design der Dyson-Geräte futuristisch – so auch beim Dyson V6 Trigger. Er hat den stärksten Motor im Testfeld und seine Leistung wird auch vollständig abgerufen, wenn man die Power-Taste drückt: Dann geht er richtig ab. Doch auch wenn man sie nicht verwendet, sind die Saugergebnisse sehr gut. Flüssigkeiten kann man mit dem Staubsauger nicht absaugen, dafür bekommt man aber ein ergonomisch ausgeklügeltes Gerät, das sich gut bedienen lässt und qualitativ hochwertig gefertigt ist. Den Testsieg verhindert in erster Linie der hohe Preis: 300 Euro für einen Handsauger muss man erst mal übrig haben.

Mit Polsterbürste

Severin HV 7146

Test Hand­staubsauger: SEVERIN HV 7146
Severin steht eher für günstige Haushaltsgeräte aber beim HV 7146 bekommt man dafür eine richtig gute Reinigungsleistung mit einem ausdauernden Akku.

Der Severin HV 7146 beeindruckt durch ein tolles Gesamtpaket aus Akkulaufzeit, Saugleistung und angenehmer Lautstärke. Der etwas größere Handstaubsauger hat aber noch mehr zu bieten. Er bringt nämlich eine angetriebene Polsterbürste mit, die so manchem großen Staubsauger das Wasser reichen kann. Qualitativ spielt Severin vielleicht nicht ganz oben mit aber echte Beanstandungen waren am HV7146 nicht zu finden.

Gut & günstig

Severin HV 7144

Test Akku-Handstaubsauger: Severin HV 7144
Lieferte insgesamt die besten Saugergebnisse, ist aber etwas klapprig verarbeitet.

Designpreise gewinnt der günstige Severin HV 7144 kaum – trotzdem ist er eine Empfehlung. Denn der Sauger lieferte gute Saugergebnisse. Sogar Flüssigkeiten waren ohne Rückstände sofort beseitigt. Was das gute Bild des Severin ein wenig trübt, ist allerdings die etwas klapprige Verarbeitung des Staubsaugers. Dafür belastet er den Geldbeutel nicht so stark und ist damit unser Preistipp.

Vergleichstabelle

TestsiegerBlack+Decker Dustbuster BHHV520JF
Beste SaugleistungEinhell TE-VC 18 Li-Solo
Wenn Geld egal istDyson V6 Trigger
Gut & günstigSeverin HV 7144
Mit PolsterbürsteSeverin HV 7146
Black+Decker PV1820L
Philips ECO FC6148
Philips FC6149/01
Eufy HomeVac H30
Shark WV200EU
Mondzucker VX
Hoover MBC500V
Bosch BHN16L
Proscenic S1
VacLife AK-007A
Grundig VCH 6130
Bissell 1987N Pet Hair
Rowenta Extenso AC4461
Cleanmaxx 00973
Clatronic HS 2631
Test  Handstaubsauger: Black + Decker Dustbuster BHHV520JF
  • Sehr gute Saugleistung
  • Mehrstufige Akkuanzeige
  • Einfaches Entleeren
  • Ausziehbare Fugendüse
  • Lange Akkulaufzeit
  • Recht laut
  • Keine Ladestation
Test  Handstaubsauger: Einhell TE-VC 18 Li-Solo
  • Beste Saugleistung
  • Auswechselbarer Akku
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Sehr kurze Ladezeit
  • Mit Rohr und Bodendüse
  • Recht laut
  • Schwerster Sauger
Test Akku-Handstaubsauger: Dyson V6 Trigger
  • Sehr gute Saugergebnisse
  • Hochwertig gefertigt
  • Hohe Akkulaufzeit
  • Ergonomisch gebaut
  • Sehr teuer
  • Saugt keine Flüssigkeiten
  • Mit Power-Taste verkürzt sich die Akkulaufzeit erheblich
Test Akku-Handstaubsauger: Severin HV 7144
  • Die besten Saugergebnisse nass und trocken
  • Gute Akkulaufzeit
  • Sehr günstig
  • Einfache Handhabung
  • Teilweise schlecht zu reinigen
  • Verarbeitungsquali­tät könnte besser sein
Test Hand­staubsauger: SEVERIN HV 7146
  • Angenehm leise
  • Angetriebene Polsterbürste
  • Mit Ladestation
  • Gute Saugleistung
  • Sehr lange Akkulaufzeit
Test Akku-Handstaubsauger: Black+Decker PV1820L
  • Sehr flexibel einsetzbar
  • Kann kompakt zusammengeklappt werden
  • Gut verarbeitet
  • Schnell aufgeladen
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Handhabung erfordert etwas Übung
  • Teuer
  • Relativ laut
Test Akku-Handstaubsauger: Philips ECO FC6148
  • Gute Saugergebnisse
  • Robust gefertigt
  • Einfache Handhabung
  • Sehr geringe Akkulaufzeit
  • Akkuleuchte blinkt verwirrend
  • Teuer
Test Hand­staubsauger: Philips FC6149/01
  • Mit Ladestation
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Gute Saugleistung
  • Extrem lange Ladezeit
  • Filter nicht auswaschbar
Test Handstaubsauger: Eufy HomeVac V30
  • Zwei Leistungsstufen
  • Mit angetriebener Polsterbürste
  • Gute Saugleistung
  • Lange Ladezeit
  • Sehr teuer
  • Unpraktisch zu reinigen
Test Handstaubsauger: Shark WV200EU
  • Angenehme Lautstärke
  • Gute Saugleistung
  • Mit Ladestation
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Filter schwer zu entnehmen
  • Schmutz fällt in den Sauger
  • Kleine Staubbox
Test  Handstaubsauger: Mondzucker VX
  • Sehr hohe Saugkraft
  • Optisch ansprechend
  • Angenehme Lautstärke
  • Leicht zu entleeren
  • Geringe Akkuleistung
  • Sehr kleine Staubbox
  • Unhandlich
Test  Handstaubsauger: Hoover MBC500V
  • Milbensauger
  • Mit angetriebener Bürste
  • UV-Licht
  • Sehr gute Saugleistung
  • Einsatzbereich beschränkt
  • Laut
  • Mit Kabel
Test  Handstaubsauger: Bosch BHN16L
  • Lange Akkulaufzeit
  • Große Staubbox
  • Gute Saugleistung
  • Lange Ladezeit
  • Sehr laut
  • Sehr groß
Handstaubsauger Test: S1
  • Tolles Design
  • Ladestation mit Düsenhalterungen
  • Sehr gute Akku-Laufzeit
  • Auch per USB-C ladbar
  • Angenehm leicht
  • Sehr laut und unangenehm
  • Sehr kleine Staubbox
  • Mäßige Saugleistung
Test Hand­staubsauger: VacLife AK-007A
  • Gute Saugleistung
  • Ziemlich laut
  • Vorfilter deckt Filter nicht ab
  • Filter undicht
  • Staubbox Verschluss offen
Test Hand­staubsauger: Grundig VCH 6130
  • Angenehm leise
  • Mit Wandhalterung
  • Sehr lange Ladezeit
  • Staubbox schwer zu entleeren
  • Schlechte Saugleistung
Test  Handstaubsauger: Bissell 1987N Pet Hair
  • Angenehmer Ton beim Saugen
  • Große Staubbox
  • Elektrische Polsterbürste
  • Sehr geringe Akku-Laufzeit
  • Lange Ladedauer
  • Sehr schwer
Test  Handstaubsauger: Rowenta Extenso AC4461
  • Angenehme Lautstärke
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Kurze Laufzeit
  • Sehr lange Ladezeit
  • Mäßige Saugleistung
  • Kein Li-Ion Akku
Test: Der beste Hand­staubsauger – 61YSKDFDHDL. SL1417 e1588863124438
  • Sehr günstig
  • Einfach zu bedienen
  • Saugt Flüssigkeiten gut
  • Trocken-Saugleistung nicht gut
  • Schlecht verarbeitet
Test  Handstaubsauger: Clatronic HS 2631
  • Sehr gute Saugleistung
  • Mit Trageriemen
  • Saugschlauch
  • Extrem laut
  • Mindere Qualität
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Schnell sauber machen: Handstaubsauger im Test

Ein Handsauger wird meist aus dem Schrank geholt, wenn man mit den Schuhen ein wenig Dreck auf den Teppich getragen hat, einem in der Küche die Reiskörner um die Ohren fliegen, weil der Beutel mal wieder nicht richtig aufging oder wenn ein Glas umgeschüttet wurde – also zum Entfernen von kleineren Mengen Schmutz, bei denen es sich nicht lohnt, den Staubsauger aus der Kammer zu holen.

Hand­staub­sauger sind praktisch, aber kein Muss im Haushalt

Wirklich nötig sind sie demnach nicht, denn diese Aufgaben kann man oft auch mit Handbesen und Kehrblech erledigen. Handstaubsauger ersetzen auch keinesfalls einen Bodenstaubsauger. Aber sie sind klein, handlich, schnell einsatzbereit und somit enorm praktisch. Vor allem kann man mit ihnen auch gut Polster absaugen und Schmutz aus den Ritzen holen und auch zum Reinigen des Autos sind sie praktisch.

Handstaubsauger sind also kein Muss im Haushalt, ob man einen braucht oder nicht ist im Wesentlichen Geschmacksache. Das gute ist: Sie sind klein, nehmen wenig Platz weg – und kosten in der Regel nicht viel.

 Handstaubsauger Test: Handstaubsauger
Mit einem Handstaubsauger kann man gut Polster reinigen, für die man nicht immer den großen Staubsauger holen möchte.

Handstaubsauger sind allerdings lauter als große Bodenstaubsauger und geben oft auch einen unangenehmen Pfeifton von sich. Schuld daran ist ihre kompakte Bauform. Sie bietet keinen Platz für eine Geräuschdämmung und kleine Motoren müssen ihre Saugleistung mit hohen Drehzahlen erarbeiten. Auffallend große Unterschiede sind bei der Lärmbelästigung daher auch kaum zu erwarten. Und wenn, dann steigt und sinkt die Lautstärke häufig auch mit der Saugleistung.

Die Angabe der Saugleistung ist fast immer irrelevant

Es gibt Sauger, die protzen mit großer Leistungsangabe in Watt, mit undefinierbaren »Air Watts« (AW) oder mit einem erzeugten Unterdruck (Pa). Wirklich hilfreich ist letztendlich keine dieser Angaben.

Wird bei einem Staubsauger (egal ob Netz oder Akku) nur die Leistung in Watt angegeben, so ist damit die Leistung des Motors beziehungsweise die Leistungsaufnahme des Staubsaugers gemeint. Die sagt jedoch letztlich nichts darüber aus, welche Saugstärke der Motor entwickelt. Das fällt vor allem bei Bodenstaubsaugern auf, die vor Jahren noch mindestens 1300 Watt haben mussten, um ein gutes Saugergebnis zu versprechen. Heute reichen weit unter 1000 Watt vollkommen aus und die Saugperformance hat sich dennoch deutlich verbessert.

Interessanter sind da schon die Air Watts, die versuchen das Saugvolumen und die Saugleistung ins Verhältnis zu setzen. Eine gute Idee, allerdings handelt es sich hierbei um keine genormte Einheit und durch unterschiedliche Saugöffnungen oder Messstellen ergeben sich schnell auch unterschiedliche Werte. Vergleichbar sind sie daher nur bedingt – und nur sehr wenige Hersteller nutzen diese Angabe.

Bei der Angabe des erzeugten Unterdrucks in Pa handelt es sich zwar um eine genormte Einheit, jedoch wird nicht angegeben, unter welchen Bedingungen dieser Wert gemessen wurde. Das kann bei großer, kleiner oder verschlossener Saugöffnung erfolgen. Des weiteren sagt der erzeugte Unterdruck auch nichts über die Saugleistung aus. Denn hier spielt neben dem Unterdruck auch der Luftstrom eine große Rolle. Deutlich wird das beim Vergleich des Holife HM446AS, der mit 7.000 Pa angegeben ist, und dem Einhell TE-VC 18 Li, der es laut Hersteller lediglich auf 4200 Pa bringt – aber trotzdem besser saugt. Der Einhell war sogar absoluter Testsieger in puncto Saugperformance.

 Handstaubsauger Test: Duplikate Handstaubsauger 1
Ohne aufgeklebte Namensschilder ist es schwer, die Testkandidaten zu unterscheiden: Bis auf die Farbe des Griffs sind die Modelle baugleich.

Wer bei Amazon und anderen Verkaufsportalen nach Handstaubsaugern sucht, wird von der Markenvielfalt geradezu erschlagen. Doch so vielfältig sind die Sauger gar nicht und auch wir waren erstaunt, als wir manche unserer Testkandidaten auspackten.

Handstaubsauger haben viele Namen

Auf einem Karton tauchte beispielsweise der Name »Rundong« auf, nur hatten wir von diesem Hersteller gar keinen Sauger bestellt. Auf dem Handsauger selbst befanden sich keine Angaben zum Hersteller oder irgendwelche technischen Daten. Lediglich eine Kurzanleitung verriet uns, dass das wohl ein Sauger von Tabiger war.

 Handstaubsauger Test: Qualitaet Handstaubsauger 1
Deutlicher Qualitätsunterschied: Links der einheitliche Schlauch von Tabiger, Audew und Wenineties. Rechts dagegen vom Holife HM036BW 7kPa.

Im identischen Karton – diesmal ohne Herstellerangabe – kam dann auch der Wenineties, der seine Herkunft nur durch einen Aufdruck auf der beigelegten Tasche verriet. Etwas kreativer war dagegen Audew, die ihrem Sauger einen kleinen Aufdruck verpassten und in eine andere Verpackung steckten. Aber auch das ändert nichts daran, dass es sich bei allen um das identische Modell mit minimalen Preisunterschieden von etwa 10 Euro handelt.

Identisch waren aber auch die fehlerhaften Angaben. Klar, bei der Lautstärke wird gerne mal etwas ab- und beim Staubbehälter aufgerundet. Nur wenn alle drei Sauger behaupten, sie könnten 100 Milliliter Flüssigkeit aufnehmen und es passen letztendlich doch nur 50 Milliliter in den Behälter, ist das schon sehr dreist.  Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster 2

Testsieger: Black+Decker Dustbuster BHHV520JF

Er ist anders als die anderen – der Black+Decker Dustbuster. Aber anders muss ja nicht gleich schlecht sein. Ganz im Gegenteil.

Zugegeben, etwas gewöhnungsbedürftig ist er schon und wirklich hübsch kann man den Dustbuster auch nicht nennen. Aber er bietet viel und vereint genau das, was einen guten Handstaubsauger ausmacht.

Testsieger
Black+Decker Dustbuster BHHV520JF
Test  Handstaubsauger: Black + Decker Dustbuster BHHV520JF
Der Dustbuster besitzt eine recht eigenwillige Form, dafür lässt sich kein Handstaubsauger so leicht entleeren. Dazu bietet er eine sehr gute Saugleistung, die auch reguliert werden kann.

Der Dustbuster saugt kräftig und muss sich in diesem Punkt nur dem Einhell TE-VC geschlagen geben. Er lässt sich auch spielend einfach ausleeren. Wer nicht ständig volle Leistung benötigt, erreicht bereits mit der ersten Saugstufe bessere Ergebnisse als viele andere Sauger im Test, und wird es mal kritisch, gibt es noch Stufe zwei, bei der man dann aber mit etwas lauteren Tönen leben muss.

1 von 9
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster 1
Etwas kurios wirkt die Form des Dustbusters schon, dafür lässt er sich gut abstellen.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster 2
Aber auch das Ablegen ist mit der geraden Fläche möglich.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Akkuanzeige 1
Als einer der wenigen besitzt der Dustbuster eine dreistufige Akku-Anzeige und warnt bei verstopftem Filter.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Schalter 1
Dass die Saugstärke reguliert werden kann, sieht man leider nur sehr schlecht.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Gewicht 1
Mit 1200 Gramm gehört das Modell zu den Schwergewichten.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Ladekabel
Geladen werden muss leider manuell.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Fugenduese 8
Dafür ist die Fugendüse integriert und lässt sich ausziehen.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Fugenduese 2
Die ausziehbare Fugenbürste ist lang genug, um damit auch Spinnweben an der Decke zu saugen.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Fugenduese 3
Wer sucht, findet als Zubehör einen Bürstenaufsatz. Leider gehört er nicht zum Lieferumfang.

Bereits mit der ersten Stufe schlägt sich der Staubsauger ganz gut und saugt größtenteils alles weg. Einiges an Reis und Erbsen bleibt in unseren Test-Setup jedoch liegen.

Hohe Saugleistung bei wenig Lärm funktioniert selten

In dieser Einstellung liegt die Lärmentwicklung bei etwa 84 dB, was ein gutes Mittelmaß ist. Ein besseres Lärm-Leistungs-Verhältnis erreichen nur die beiden Sauger von Holife. Bei denen ist dann aber auch Schluss und es bleiben weiterhin Erbsen auf der Testfläche liegen.

Wer mehr Saugleistung möchte, muss beim Dustbuster lediglich die Power-Taste ein zweites Mal betätigen und aktiviert damit die Turbo-Stufe. Jetzt muss man zwar mit 90 dB leben, dafür wird aber auch alles restlos eingesaugt.

1 von 4
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Saugleistung 1
Nicht auf Anhieb, aber der Dustbuster meistert den Saugtest im Abstand von 13 mm.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Saugleistung 2
Klar zu erkennen: Auch die schweren Erbsen wurden eingesaugt.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Lautstaerke 1
Mit der kleineren Saugstufe liegt die Lautstärke mit knapp 85 dB im Mittelfeld.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Lautstaerke 2
Stufe 2 macht dann schon mehr Krach, der Ton ist aber nicht wirklich unangenehm.

Ein Handsauger ist für kurze Einsätze gedacht. Das Gerät bietet immerhin eine Akkulaufzeit von 22 Minuten, so kann man ihn ziemlich oft benutzen, bis er wieder an den Strom muss. Hat die Staubbox ihr Limit erreicht, wird das durch eine Kontroll-LED signalisiert. Das bietet kein anderer Sauger in der Testreihe.

Besonders gut gefällt uns die dreistufige Akku-Anzeige. Aber auch die ausziehbare Fugendüse macht eine gute Figur, sie reicht mit langem Arm bis unter die Decke.

1 von 8
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 1
Kein Handstaubsauger lässt sich so leicht ausleeren wie der Dustbuster von Black+Decker.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 2
Der Filter besteht aus zwei Teilen: Dem Vorfilter.....
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 3
...und dem Feinfilter.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 4
Interessant, der Platz unterm Filter wird für den Motor genutzt und nicht verschwendet.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 5
Wie alle Filter kann auch der des Dustbusters ausgewaschen werden.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 6
Deutlich zu erkennen: Der Vorfilter fängt bereits feinen Schmutz ab.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 7
Die Filter arbeiten effektiv und der Motor bleibt sauber.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 8
Die Filter werden einfach ausgeklopft und lassen sich leicht reinigen

Der Dustbuster von Black+Decker hat für einen Handsauger eine untypische Form. Diese ermöglicht es aber, dass sich die Staubbox mit einem einzigen Knopfdruck öffnet und der Schmutz einfach ausgeschüttet werden kann. Bei allen anderen aktuellen Testkandidaten befindet sich die Staubbox vorne am Gerät, wodurch sie zum Entleeren abgenommen werden muss. So handhaben es fast alle Handstaubsauger.

Ein Knopfdruck und die Staubbox ist leer

Beim Dustbuster geht der Luftstrom durch das Gerät hindurch und der Schmutz wird im hinteren Teil in der Staubbox abgelegt. Hierdurch entsteht die etwas ungewöhnliche Form, ermöglicht es aber eben auch, die Staubbox zu öffnen, ohne sie abzunehmen.

Nachteile?

Nicht ganz auf dem besten Stand ist das Ladekabel, das jedes mal von Hand angesteckt werden muss. Aber damit kann man leben.

Black + Decker Dustbuster BHHV520JF im Testspiegel

Das Haus kommt zum selben Ergebnis und schätzt am Black + Decker Dustbuster vor allem die Flexibilität und Saugleistung-

Der Black & Decker Dustbuster liefert dir eine gute Saugleistung für den Alltag. Der Akkusauger eignet sich sowohl fürs gelegentliche Entfernen von Staub, Erde und Spinnweben im Haushalt als auch für Hobbyraum und Werkstatt, wo es mal etwas gröber wird. Pluspunkte des Dustbusters sind sein sehr großer Staubbehälter, die kinderleichte Entleerung und die ausziehbare Fugendüse.

Alternativen

Auch wenn der Black+Decker Dustbuster für uns der Beste ist, gibt es auch empfehlenswerte Alternativen, die für den einen oder anderen vielleicht sogar besser geeignet sind.

Saugstark: Einhell TE-VC 18 Li-Solo

Das Design des Einhell TE-VC 18 Li-Solo ist recht schlicht und erinnert uns ein wenig an den ersten handlichen Werkstattsauger von Bosch – den PAS 18 LI. Aber warum nicht, schließlich hat er sich bewehrt und ist bei vielen beliebt.

Beste Saugleistung
Einhell TE-VC 18 Li-Solo
Test  Handstaubsauger: Einhell TE-VC 18 Li-Solo
Vielleicht eher ein Werkstatt-Sauger, doch mit seinem umfangreichen Zubehör und einer enormen Saugleistung schlägt er sich auch im Haushalt und sogar auf dem Fußboden sehr gut.

Was den Einhell in erster Linie auszeichnet, ist ein ordentliches Zubehörpaket, das sogar ein Verlängerungsrohr und eine Bodendüse beinhaltet. Und er kann es sich leisten, denn er bringt genug Power mit, um auch mal Treppen oder den Boden in kleinen Räumen zu saugen. Sicher macht er keinem Bodenstaubsauger Konkurrenz, aber kein anderer Testkandidat bietet diesen Funktionsumfang oder eine vergleichbare Saugkraft. Die ist sogar so gut, dass selbst mit der breiten Bodendüse ein besseres Saugergebnis erzielt wird, als mit manch anderen Testkandidaten mit kleiner Runddüse.

Die beste Saugleistung

Die ordentliche Leistung hat natürlich ihren Preis und den bezahlt man mit der Lautstärke. 88 dB sind schon eine Hausnummer, die sich der Einhell mit den Billig-Modellen teilt. Nur unser Testsieger, der Black+Decker Dustbuster, überbietet das noch in der Turbo-Stufe um 2 dB.

Beim Preis des Einhell darf man sich nicht täuschen lassen. Auf dem ersten Blick wirkt er extrem günstig, hierbei handelt es sich aber nur um den Sauger ohne Akku oder Ladegerät. Dennoch ist er nicht wirklich teuer, denn in Kombination mit Ladegerät und einem 3-Ah-Akku muss man auch nicht mehr als 80 Euro auf den Tisch legen. Das ist weniger als für unseren Testsieger.

1 von 9
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc
Kein anderer Handstaubsauger ist so gut ausgestattet wie der Einhell TE-VC.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Wandhalterung 1
Die Wandhalterung ist etwas eigenwillig und "funktioniert" nur in einer Richtung.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Duese 4
Wie viele andere Sauger hat auch der Einhell eine Fugendüse.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Duese 6
Als Bonus gibt es aber auch ein Verlängerungsrohr und eine Bodendüse.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Duese 5
Das Saugrohr ist lang genug, um damit unter der Decke Spinnweben zu entfernen.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Duese 1
Ideal eignet es sich, um Treppen zu reinigen.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Duese 2
Am Saugrohr finden Fugendüse und Polsterbürste ihren Platz.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Saugleistung 1
An der Saugkraft gibt es nichts zu meckern. Kein anderer Sauger ist stärker.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Saugleistung 2
Selbst mit der großen Bodendüse ist das Ergebnis noch besser als bei einigen Mitstreitern.

Was den Einhell TE-VC 18 Li eher in den Werkstattbereich schiebt und ihm zum Teil auch den Testsieg gekostet hat, ist sein Akku-System. In der Werkstatt ist es sicher sehr praktisch, den Akku separat zu laden und ihn bei Bedarf sogar sogar mit anderen Werkzeugen austauschen zu können. Das steht außer Frage und schafft auch die Möglichkeit, günstig Geräte ohne Akku oder zweites Ladegerät dazu kaufen zu können. Im Haushalt möchte man dagegen fix zum Handstaubsauger greifen und nicht erst den Akku aus der Ladestation nehmen und einsetzen.

Das externe Ladegerät ist umständlich, hat aber auch Vorzüge

Dennoch hat ein externes Ladegerät natürlich seine Vorteile. Es kostet zwar etwas mehr, bietet dafür aber auch mehr Ladekomfort und vor allem einen deutlich schnelleren Ladevorgang. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie groß der Akku ist. Dann muss es vielleicht kein Akku mit 3 Ah sein, der das Gewicht des Saugers von 860 Gramm auf satte 1,5 Kilogramm erhöht. Damit ist der Einhell TE-VC 18 Li nämlich ungeschlagener Spitzenreiter.

1 von 5
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Ladegeraet 3
Der Einhell besitzt einen abnehmbaren Akku, der separat geladen werden muss.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Ladegeraet 2
Das externe Ladegerät bietet natürlich einen besseren Ladekomfort und eine deutlich kürzere Ladezeit.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Akku 1
Die Akku-Anzeige ist im Akku integriert und kann jeder abgerufen werden.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Gewicht 2
Ohne Akku ist der Einhell TE-VC noch recht leicht.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Gewicht 1
Der 3 Ah Akku bringt jedoch sein Gewicht mit.

Die Staubbox des Einhell-Handsaugers unterscheidet sich im Aufbau kaum von denen anderer Modelle. Dennoch gibt es einen kleinen Unterschied: Während die meisten Handstaubsauger im Test auf Papierfilter oder gar Metall setzen, nutzt der Einhell einen Stoffsack, wie er bei vielen Werkstattsaugern üblich ist. Der setzt sich zwar schneller mit Staub zu, da er eine geringere Oberfläche als gefaltete Papierfilter besitzt, lässt sich aber auch besser reinigen, weil er gut ausgeklopft werden oder gewaschen werden kann. Hierbei ist es ebenso vorteilhaft, dass der Filtersack kein steifes Innenleben besitzt und sich daher wie eine Socke waschen und auswringen lässt.

1 von 5
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Staubbox 1
Wie bei vielen Handsaugern üblich, kann die Staubbox leicht abgenommen werden.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Staubbox 3
Vorfilter und Filter können separat gereinigt werden.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Staubbox 6
Die Reinigung sollte prinzipiell im Freien erfolgen.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Staubbox 7
Der Feinfilter ist ein einfacher Staubsack, der sich dadurch aber gut ausklopfen lässt.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Staubbox 4
Der Sauger sollte ebenfalls gereinigt wreden.

Der Einhell TE-VC 18 Li-Solo ist eher der typische Werkstattsauger. Er ist lauter als viele andere Modelle und besitzt ein Akku-Wechselsystem. Dafür ist der Einhell aber auch deutlich kräftiger und steckt bei der Saugperformance die Konkurrenz locker in die Tasche. Ein weiterer Vorteil ist sein Zubehör, mit dem er auch auf Treppen und Fußböden eingesetzt werden kann.

Wenn Geld egal ist: Dyson V6 Trigger

Der Dyson V6 Trigger begeisterte uns schon beim Auspacken mit seinem Design. Das ist natürlich Geschmacksache und muss auch nicht ausschlaggebend für den Kauf eines Haushaltsgerätes sein, aber der erste Eindruck war schon mal positiv.

Wenn Geld egal ist
Dyson V6 Trigger
Test Akku-Handstaubsauger: Dyson V6 Trigger
Stylischer Sauger mit sehr guter Leistung, aber auch sehr teuer.

Das ging beim Test dann auch so weiter. Schon auf normaler Stufe saugt der Akkusauger alles problemlos weg. Das heißt, alles bis auf Wasser, denn das darf man mit dem Staubsauger nicht aufsaugen. Schaltet man die Power-Taste ein, erinnert der V6 akustisch an den Start eines Düsenjets. Aber er macht dann nicht nur Lärm, sondern entwickelt auch eine beachtliche Saugkraft. Hartnäckiger Schmutz ist damit in Lichtgeschwindigkeit weggesaugt, sodass man schnell wieder im normalen Modus mit annehmbarer Lautstärke weiter saugen kann.

1 von 6
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Auch der Dyson hatte keine Probleme mit unserer Testanordnung.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Sehr futuristische Optik.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Die beiden roten Knöpfe heben sich ab. Sie sind der An/Aus-Schalter und der Knopf zum Lösen des Staubbehälters.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Mit der Teppichbürste wirkt der Akkusauger schon sehr klobig.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Der Akku ist hinten am Handgriff angebracht und der Lüfter darüber verhindert ein Überhitzen.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Mit der Power-Taste (Max) saugt der Dyson nochmal stärker.

Was uns zunächst negativ auffiel, war, dass der Dyson keinen Schalter hat, der den Staubsauger kontinuierlich laufen lässt. Man muss beim Saugen also immer den Knopf drücken, nimmt man ihn weg, geht auch das Gerät aus. Das fanden wir erst nervig, doch beim Saugen stellten wir fest, dass die Designer sich dabei etwas gedacht hatten. Der Handstaubsauger ist nämlich so konstruiert, dass sich sein Schwerpunkt sehr weit hinten befindet. Der Sauger lässt sich dadurch einfach führen und den Finger behält man so ganz automatisch auf dem Knopf. Saugt man zum Beispiel die Couch ab, muss man sich kaum bücken und schont den Rücken.

Aufgeladen ist der Akkusauger relativ schnell, lediglich 3,5 Stunden muss er an die Steckdose. Im normalen Modus hält der Akku knapp 20 Minuten, wenn die Power-Taste gedrückt bleibt, ist aber im Nu Schluss mit Düsengesauge.

Technisch ist der Dyson V6 Trigger ohne Frage ein Meisterstück. Aber so viel Geld für einen Handsauger ausgeben? Dazu werden nur die wenigsten bereit sein. Doch wer es sich leisten kann und will, darf sich rühmen, den Rolls Royce unter den Handstaubsaugern zu besitzen. Schließlich ist auch bei ihm die Leistung sicherlich »ausreichend«.

Mit Polsterbürste: Severin HV 7146

Der Severin HV 7146 ist ein echtes Multitalent. Er saugt trockenen Schmutz ebenso wie Flüssigkeiten und selbst Polstermöbel und Teppiche bekommt er mit seiner angetriebenen Polsterbürste richtig sauber. Das beste ist aber, dabei kann man sich richtig Zeit lassen. Denn selbst in der höheren Saugstufe hält der Akku über 30 Minuten durch.

Mit Polsterbürste
Severin HV 7146
Test Hand­staubsauger: SEVERIN HV 7146
Severin steht eher für günstige Haushaltsgeräte aber beim HV 7146 bekommt man dafür eine richtig gute Reinigungsleistung mit einem ausdauernden Akku.

Zugegeben der HV 7146 ist schon etwas klobig und sieht auch nicht besonders toll aus. Das richtig »hochwertige Gefühl« will bei dem Design einfach nicht rüberkommen. Aber okay, dafür ist er auch günstiger als viele andere Handstaubsauger.

Mit etwas über einem Kilogramm ist der Severin nicht gerade leicht, lässt sich durch seinen großen Griff aber dennoch gut halten. Und schließlich ist ein Handstaubsauger eher für den kurzen Einsatz gedacht. Anschließend wird er auf der Ladestation geparkt und lädt dort bis zum nächsten Einsatz.

Glücklicherweise bringt der Severin eine Ladestation mit. Diese lässt sich sogar an der Wand befestigen und damit etwas verdeckt neben einem Regal oder Schrank anbringen. Allerdings muss man beim Einsetzen des Saugers ein wenig aufpassen – nicht immer rutscht die kleine Nase in die Führung.

Die Ladezeit des Akkus ist mit fünf Stunden recht hoch angegeben. Allerdings relativiert sich das etwas, da der voll geladene Akku satte 30 Minuten auf hoher Saugstufe durchhält. Das ist schon enorm und es dürfte nicht so häufig vorkommen, dass er wirklich restlos geleert wird.

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Der Severin ist schon etwas groß, dafür bringt er eine Ladestation mit.
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Diese lässt sich sogar an der Wand befestigen.
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Mitunter ist er leider etwas schwer, die kleine Nase einzufädeln.
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Im Saugbetrieb schaltet sich automatisch die LED-Beleuchtung ein.
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Diese ist zwar recht hell, erleuchtet aber nicht wirklich den Arbeitspunkt.

Im praktischen Test schlägt sich der Severin HV 7146 richtig super. Bereits beim Testabstand von 13 Millimetern wird etliches eingesaugt und nur einige schwere Maiskörner bleiben liegen. Beim Abstand von 7 Millimetern reicht bereits die kleine Saugstufe aus, um alles restlos einzusaugen.

Etwas nachteilig wirkt sich dabei allerdings der sehr grobe Vorfilter (Kunststoffbecher mit Bohrungen) aus. Viele der kleinen Krümel wandern direkt durch und hängen dann im Feinfilter. Zum Glück ist dieser auswaschbar.

Noch besser zeigt sich die Saugleistung auf Polster und Teppichböden. Bereits mit der Standard-Saugöffnung wird der Abtreter im Test gut sauber. Wird die angetriebene Bürste aufgesteckt, lockert sich selbst tief sitzender Schmutz. Und obwohl der Abtreter zuvor mit einem Akku-Staubsauger abgesaugt wurde, landet noch einiges in der Staubbox des Severin.

Neben Staub ist der Severin HV 7146 auch in der Lage, Flüssigkeiten einzusaugen. Ob das bei einem Fassungsvermögen von 150 Millilitern wirklich Sinn macht, ist eine andere Frage. Die Küchenrolle ist sicher ebenso effektiv und muss hinterher nicht geputzt werden.

Trotzdem wurde das Saugen von Flüssigkeiten ebenso getestet und die dafür vorgesehen Gummi-Düse aufgesetzt. Zum Test musste Wasser aus den Rillen der Geschirrablage gesaugt werden, was sich bei der guten Saugleistung als wenig problematisch erwies.

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Bereits bei 13 mm Abstand ist die Saugleistung recht gut.
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Bei 7mm reicht sogar die kleine Saugstufe.
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Leider reicht der Vorfilter nicht und viel landet im Feinfilter.
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Auf dem Abtreter zeigt sich eine sehr gute Saugleistung.
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Perfekt wird es mit der angetriebenen Polsterbürste.
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Aber auch Flusen und Staub landen direkt im Feinfilter.
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Zum Saugen von Flüssigkeiten wird die Gummidüse aufgesetzt.
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Die saugt das Wasser auch aus Rillen.

Ob diese Fähigkeit ein Kaufgrund ist, muss jeder für sich entscheiden. Es gibt sicher hin und wieder Situationen, in denen Flüssigkeiten schnell aus unzugänglichen Ecken gesaugt werden müssen. Dann ist es natürlich praktisch, einen Handstaubsauger zu haben, der das kann.

Der Severin HV 7146 ist kein technisches und sicher auch kein qualitatives Wunderwerk. Er ist aber ein top Handstaubsauger, der eine richtig gute Saugleistung mitbringt, die mit dem eingebauten Akku auch eine ganze Weile anhält. Eine besondere Hilfe ist die elektrische Polsterbürste, die auch tief sitzenden Schmutz lockert.

Gut & günstig: Severin HV 7144

Einer der günstigsten Handstaubsauger im Test war der Severin HV 7144. Und dabei konnte er noch mit einer guten Nass- und Trockensaugleistung aufwarten. Teuer ist also nicht immer gleich besser. Obwohl er nicht annähernd so viel Leistung hat wie der Einhell oder Black+Decker, zog er sämtlichen Schmutz problemlos ein. Selbst unsere Test-Flüssigkeit verschwand mit nur einem Saugvorgang komplett im Gerät und hinterließ dabei keinerlei Schlieren oder Wasserflecke.

Gut & günstig
Severin HV 7144
Test Akku-Handstaubsauger: Severin HV 7144
Lieferte insgesamt die besten Saugergebnisse, ist aber etwas klapprig verarbeitet.

Auch die Akkulaufzeit überzeugt: Der Severin wurde erst nach 21 Minuten müde und schaltete sich ab. Davor ließ die Akkuleistung nicht spürbar nach. Sobald der Akku schwächer wird, zeigt das Gerät das mit einer blinkenden LED an.

Damit hätte der Severin eigentlich mehr Achtung verdient – wenn er nur etwas besser verarbeitet wäre. Doch der verwendete Kunststoff macht einen nicht allzu robusten Eindruck, er ist dünn und wirkt nicht stabil genug für einen jahrelangen Einsatz. Auch beim Filter wurde gespart. Insgesamt macht der Staubsauger einen wenig hochwertigen Eindruck.

Trotzdem bleibt der Severin HV 7144 ein guter Handsauger für wenig Geld und ist die beste Wahl für alle, die nicht viel ausgeben wollen.

Außerdem getestet

Philips FC6149/01

Optisch schick und wirklich gut verarbeitet macht der Philips FC6149 einen echt guten Eindruck. Dazu gibt es eine Ladestation, die sich auch an der wand befestigen lässt.

Auch das Zubehör mit Fugendüse, zwei Bürsten und einem Saugschlauch kann sich sehen lassen. Allerdings lassen sich Fugendüse und eine der beiden nur in Kombination mit dem Saugschlauch nutzen, was die Leistung drastisch einschränkt.

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Ohne Schlauch gibt es nichts an der Saugleistung auszusetzen. Im Test wurde bereits bei einem Abstand von 13 Millimetern fast alles eingesaugt. Das ist top. Auch auf dem Teppich blieb kaum etwas liegen. Allerdings ist die Saugbreite recht gering. Mit Schlauch und großer Bürste lässt sich diese zwar verbreitern aber dann mit sehr geringer Saugleistung.

Das große Handicap des Philips ist sein Akku. Der Nickel-Metallhydrid-Akku braucht für eine vollständige Ladung satte 18 Stunden und hält dann gerade mal 11 Minuten durch. Das ist schon fast unterirdisch.

Optisch, qualitativ und von der Saugleistung her, ist der Philips FC6149 ein wirklich toller Handstaubsauger. Nur die Akkuleistung hinkt der aktuellen Zeit um 10 Jahre hinterher. 18 Stunden Ladezeit für 11 Minuten saugen sind kein Kaufargument.

VacLife AK-007A

Durchgefallen – anders kann man es beim VacLife AK-007A leider nicht ausdrücken.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich der VacLife kaum von anderen günstigen Handstaubsaugern. Der Akku ist in 3,5 Stunden geladen, hält etwa 16 Minuten durch und mit 79 dB ist er auch noch nicht zu laut. Selbst die Saugleistung kann sich sehen lassen. Wenn das »günstig« stellenweise nicht in »billig« ausarten würde.

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Das zeigt sich als erstes beim Verschluss der Staubbox, der nicht wirklich verschließt. Alles an Schmutz über 44 Millilitern (gemessen) fällt aus der Öffnung wieder heraus. Es sei denn, der Schmutz hängt im Filter oder gar im Motor.

Der Vorfilter besteht nur aus einer Gaze, die über den Filter gezogen wird. Allerdings ist die Gaze kleiner als der Filter und deckt diesen nicht komplett ab. Das kann kritisch werden, denn auch der Filter ist nicht dicht und einiges an Schmutz sucht sich seinen Weg am Vorfilter vorbei, durch den schlecht geklebten Filter bis zum Motor. Das sollte eigentlich niemals passieren.

Der VacLife AK-007A ist ein recht günstiger Handstaubsauger mit Stärken und Schwächen. Allerdings gibt es Mängel, mit denen der Sauger gar nicht erst benutzt werden sollte.

Grundig VCH 6130

Den Grundig VCH 6130 muss man leider als Fehlkonstruktion mit deutlichen Schwächen bezeichnen.

Praktisch ist, dass er eine Wandhalterung mitbringt, die sogar die drei beigelegten Düsen aufnimmt. Was sie dafür nicht ist, ist eine Ladestation. Das Kabel muss nämlich manuell angestöpselt werden. Und das sollte man tunlichst auch tun, denn der kleine 7,2 Volt Akku benötigt 14 Stunden zum Laden. Das ist nicht mehr zeitgemäß.

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Positiv könnte man dagegen die Akkulaufzeit von 20 Minuten sehen, allerdings werden die nur erreicht, weil der Motor im Schongang läuft. Eine echte Saugleistung kommt dabei nicht rüber und nach 15 Minuten nimmt diese so sehr ab, dass man mit einem Strohhalm effektiver wäre.

Der nächst große Haken kommt beim Versuch, die Staubbox zu entleeren. Wird diese abgenommen, gibt es keinen Griffpunkt, an dem man den Filtereinsatz entnehmen könnte. Auch wenn der dicke Schaumstofffilter heraus genommen wird, lässt sich der Einsatz nicht an der kleinen Nase greifen. Man muss mit den Fingern irgendwie hinein hakeln und ziehen. Das kann keine Lösung sein.

Der Grundig VCH 6130 ist zwar ein günstiger Handstaubsauger und der Name könnte dazu verleiten, zuzugreifen, viel Freude mit man damit aber nicht haben. Viele Punkte sind einfach nicht durchdacht und die Saugleistung ist eher mäßig.

Black+Decker PV1820L

Ob einem der Black+Decker PV1820L gefällt, darüber kann man streiten. Fakt ist aber, dass er der flexibel einsetzbarste Handsauger im gesamten Testfeld ist. Er hat nämlich eine Saugdüse, die man in alle Richtungen drehen kann. So kommt man auch in den unzugänglichsten Winkel. Das hat außerdem einen weiteren Vorteil: DasModell lässt sich sehr kompakt zusammenfalten und verbraucht somit wenig Stauraum. Er schaffte unseren Test-Teppich voller Reis, Grieß, Kaffeebohnen und Haaren ohne Probleme. Nur bei Flüssigkeiten muss er passen, wie die meisten anderen Handsauger.

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Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
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Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.

Auch bei der Laufzeit des Akkus schneidet er nicht besonders gut ab. Nach 12 Minuten ist Schluss und der Staubsauger geht aus. Auch hier zeigt eine LED an der Seite den Stand des Akkus an und macht darauf aufmerksam, wenn die Ladung zur Neige geht.

Der Staubbehälter lässt sich einfach entleeren, wenn man erstmal verstanden hat, wie man den Behälter vom Sauger löst. Hat man es einmal raus, ist es kein Problem mehr. Gefühlt nahmen wir den Geräuschpegel des Black+Decker als sehr laut wahr. Doch wirklich leise war kein Handsauger.

Auch bei diesem Akkusauger stellt sich die Frage, ob man den Premium-Preis für einen Handstaubsauger bezahlen will. Wer viele versteckte Staubecken hat oder sich nicht mehr gut bücken kann, für den ist er aber das passende Gerät.

Eufy HomeVac H30

Bereits beim Auspacken hat man einen Gedanken – edel! Allerdings sind die edlen Einzelteile auch in reichlich Kunststoff verpackt, was einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Die Haupteigenschaft sollte aber die Saugleistung sein und da muss sich der Eufy HomeVac H30 nichts nachsagen lassen.

Im »Gittertest« konnte bereits bei einem Abstand von 13 Millimetern alles eingesaugt werden – auf Saugstufe 2. Beim Abstand von 7 Millimetern reichte dann sogar die erste Stufe. Auf Polstern und Teppichen sollte man auf jeden Fall zur elektrisch angetriebenen Teppichbürste greifen, diese ist sehr effektiv.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Eufy Homevac H30 01
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Aber der Eufy hat leider auch einige Nachteile. Da wäre beispielsweise die sehr lange Ladezeit oder der Abstreifer, der den Vorfilter bereits bei der Abnahme der Staubbox von Schmutz befreit. Im Grunde eine gute Idee, allerdings ist der Abstreifer beim Entleeren der Box etwas hinderlich. Ebenso ist es nicht so schön, dass der schmutzige Vorfilter zum Reinigen abgedreht, also fest mit den Fingern umfasst werden muss.

Positiv sticht dagegen die Ladestation hervor, in die der Handstaubsauger zum Laden einfach abgestellt werden kann. Diese nimmt sogar das Zubehör auf, jedoch wurde offenbar der Lieferumfang geändert. Statt einer zweiten Düse gibt es hier die angetriebene Polsterbürste und diese passt durch die Stromanschlüsse nicht in die vorgesehene Aufnahme der Ladestation.

Der Eufy HomeVac H30 bietet ein wirklich gutes Gesamtpaket, das obendrein auch noch gut aussieht. An die kleinen Macken und den etwas pfeifenden Ton kann man sich sicher gewöhnen, aber ob das auch auf den sehr hohen Preis zutrifft?

Mondzucker VX

Eine Saugleistung von 13000 Pa bei einer angenehmen Lautstärke von 78 dB? Der Mondzucker VX kann weit aus mehr als nur verdammt chic auszusehen.

Optisch macht der Mondzucker VX auf jeden Fall etwas her. Das liegt unter anderem an seinem glatten Mantel aus Metall, seiner Stabform und der kleinen Staubbox, die aus sehr klarem Kunststoff besteht und in der ein Vorfilter aus Metall steckt.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Mondzucker Vx 09

Dazu kommt, dass das kleine Röhrchen über zwei Saugstufen verfügt und einen ordentliche Unterdruck erzeugt. Allerdings ist ein hoher Unterdruck eher auf Teppich sinnvoll, um den staub auch aus den Fasern zu ziehen. Geht es um Krümel auf dem Tisch, ist ein hoher Luftstrom effektiver.

Sehr gut gefällt die Staubbox, auch wenn sie mit 100 ml sehr klein ausfällt. Sie verfügt über einen kleinen Deckel, der zum Entleeren nicht abgenommen werden muss. Was mir dagegen fehlt, ist eine Ladestation, auf die man den Handstaubsauger abstellen kann. Dann würde er auch (stehend) auf dem Schreibtisch eine gute Figur machen. So kann er leider nur liegen und muss manuell per USB-Kabel geladen werden.

Hoover MBC500V

Eher zufällig ist uns ein Milbensauger in die Handstaubsauger geraten. Aber wenn der Hoover MBC500V einmal hier ist, wird er auch ausprobiert. Erstes Ergebnis – so ein Milbensauger, und erst recht der Hoover, ist eine Überlegung wert.

Viele Menschen haben ein Problem mit Milben beziehungsweise mit deren Abfällen. Die setzen sich als feiner Staub in die Matratze und verursachen häufig allergische Reaktionen. Der Milbensauger von Hoover ist speziell darauf ausgelegt, Milben und deren Hinterlassenschaften zu beseitigen. Dafür besitzt er eine hohe Saugleistung, eine harte rotierende Bürste und zusätzlich UV-Licht, welches Milben abtötet.

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Die Kombination ist gut gelungen, der Hoover ist relativ klein und erfüllt dennoch sehr gut seinen Zweck. Nach einem kurzen Versuch und einen Blick in die Staubbox, haben wir beschlossen, mal wieder alle Matratzenbezüge zu waschen. Es ist erschreckend, was sich da so an feinen Stäuben ansammelt. Selbst nach der Wäsche hat der Hoover noch immer Flusen und feine Stoffe ausgesaugt.

Zum gefährlichen UV-Licht sei gesagt, dass dieses nur dann funktioniert, wenn der Staubsauger vollständig auf dem Untergrund aufliegt. Dazu besitzt er drei Sensoren, die ständig den Abstand zum Untergrund prüfen. Das funktioniert wie die Absturzsicherung für Saugroboter.

Nicht so schön gelöst ist dagegen die Bürstenentnahme Trotz vierfacher Verriegelung der Bürstenabdeckung, muss zusätzlich auch noch eine Schraube entfernt werden. Das kann man wirklich besser lösen.

Bosch BHN16L

Der Bosch BHN16L gibt sich als typischer Handstaubsauger und wirkt dabei recht klobig und groß. Die Saugleistung ist gut und dennoch reicht der Saft für eine ziemlich lange Akkulaufzeit.

Echte Highlights hat der Handstaubsauger von Bosch allerdings nicht zu bieten. Mit 82 dB ist er nicht wirklich leise und für die gute Akkulaufzeit von knapp 20 Minuten muss er vorher 5 Stunden ans Ladekabel. Eine Ladestation gibt es leider nicht.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Bosch Bhn16l 10

Dafür besitzt der Handsauger mit 400 ml eine gut dimensionierte Staubbox, die einiges aufnimmt. Der eingesetzte Filter besteht aus drei Teilen, die sich komplett mit einem Henkel entnehmen lassen. Das sieht man nicht so oft. Der Filter ist dagegen mit Vorfilter, Schaumstoffeinlage und Filtersack eher altbacken. Da gibt es inzwischen bessere Lösungen.

Der Bosch BHN16L ist eine solide Lösung für den Alltag. Nicht hübsch aber praktisch und läuft ganz sicher die nächsten Jahre.

Philips ECO FC6148

Der Philips ECO FC6148 saugt zuverlässig und ist stabil gebaut. Flüssigkeiten kann man mit ihm nicht einsaugen, aber dafür relativ viel trockenen Schmutz – der Staubbehälter fasst 0,5 Liter und ist damit einer der größten im Testfeld. Manchen ist er vielleicht etwas zu klobig, aber was uns wirklich störte, war seine sehr kurze Akkulebensdauer von gerade einmal neun Minuten – voll kriegt man den Behälter in der kurzen Zeit ohnehin nicht. Dafür ist der recht hohe Preis in keinem Fall gerechtfertigt.

Bissell 1987N Pet Hair

Der Bissell 1987N Pet Hair ist nicht ganz günstig und auch schon ein wenig ins Alter gekommen. Das zeigt sich in erster Linie an seinem NiMh-Akku, der mit einer fünfstündigen Ladezeit und einer Saugdauer von gerade mal 12 Minuten nicht mit der Konkurrenz mithalten kann. Dafür bietet es als einziger Handsauger im Test eine Polsterdüse mit elektrisch angetriebener Bürste. Auf Teppichböden verbessert sie die Reinigungsleistung erheblich. Trotz doppelter Reinigungsbreite ist das Ergebnis nahezu perfekt.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Bissel 1987npethair
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Bissel 1987npethair
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Bissel 1987npethair
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Bissel 1987npethair
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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Bissel 1987npethair
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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Bissel 1987npethair

Ohne Bürste sieht es nicht mehr ganz so rosig aus und mit einem Abstand von 13 mm bleibt doch einiges liegen. Dafür ist der Bissell mit 85 dB ein recht leiser und angenehmer Begleiter, auf den man sich dank bester Qualität lange verlassen kann.

Shark WV200EU

Ein optischer Leckerbissen ist der Shark WV200EU auf jeden Fall und auch die Saugleistung ist gut. Obendrein gibt es sogar eine Ladestation, in der auch Polster- und Fugendüse ihren Platz finden. Mit 80 dB gehört der Shark zwar nicht zu den leisesten Handstaubsaugern, dafür ist der Ton nicht zu aufdringlich. Das kann sich mit der Zeit und den ersten Abnutzungserscheinungen aber ändern.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Shark Wv200eu 01
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Shark Wv200eu 08
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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Shark Wv200eu 05
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Shark Wv200eu 09
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Shark Wv200eu 10

Was nicht ganz so gut gefällt, sind Einschalter und Staubboxauswurf direkt übereinander. Schnell verdrückt man sich mal und da die Staubbox nach unten öffnet, hat man den Salat auf den Füßen. Das ist im Test des Handstaubsaugers allerdings auch passiert, als die Box absichtlich und in der richtigen Haltung geöffnet wurde. Eine Bürste soll den Vorfilter reinigen, aber irgendwie hingen die eingesaugten Semmelbrösel danach überall und der Shark brauchte eine gründliche Reinigung.

Der Shark WV200EU trumpft vor allem mit einem tollen Design und seiner Ladestation auf. Aber auch die Saugleistung ist nicht zu verachten. Etwas unschön ist dagegen die schwere Entnahme des Filters und, dass sich im Test der eingesaugte Schmutz deutlich am Sauger verteilt hat.

Proscenic S1

Wenn das Auge mitkauft, wird der nächste Handstaubsauger ganz klar der Proscenic S1. Die Ohren sollte man beim Kauf aber lieber zu Hause lassen, denn mit bis zu 92 dB ist der S1 nicht nur laut, er kreischt auch mächtig in den Ohren. Der dabei erzeugte Unterdruck von 12 kPa liefert auf dem Teppichboden erstklassige Ergebnisse.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1

Möchte man Krümel vom Tisch oder Schrank saugen, tut sich der Proscenic dagegen schwer. Mit seiner schlanken Bauform ist es alles andere als einfach, den nötigen Luftstrom zu erzeugen. Sobald der Abstand zum Schmutz etwas vergrößert wird, verliert der S1 völlig seine Wirkung.

Sehr schade, dass die Performace in diesem Punkt nicht überzeugen kann. Denn optisch ist der Proscenic mit seiner Ladestation ein echter Hingucker und auch die kleine Staubbox ist einfach klasse umgesetzt. Er könnte der perfekte Handstaubsauger sein, den man getrost im Wohnzimmer auf dem Schrank stehen lassen kann. Aber wenn er nicht gut saugt, hilft das schönste Design nichts.

Rowenta Extenso AC4461

Der Rowenta Extenso beamt uns ein paar Jahre zurück, in die Zeit von NiMh-Akkus, die nach fünfzehnstündigem Aufladen bereit sind und bereits nach 15 Minuten wieder leer sind. Trotzdem ist der Rowenta kein schlechter Akkusauger. Optisch passt er in jede Küche, er ist angenehm leise und bringt eine Wandhalterung mit Ladestation mit. Die Saugleistung ist nicht top, aber ausreichend. Er ist halt ein einfaches gutes Gerät – nichts besonderes, aber deutlich besser und qualitativ hochwertiger als irgendwelche Billiggeräte.

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Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso 2
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Duese 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Gewicht 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Schalter 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Staubbox 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Staubbox 2
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Staubbox 3
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Saugleistung 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Saugleistung 3
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Lautstaerke 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Staubbox 4
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Wandhalterung 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Wandhalterung 2
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Wandhalterung 3
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Wandhalterung 4
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Wandhalterung 5

Etwas schade ist allerdings, dass der Rowenta gegenüber anderen Testkandidaten recht teuer ist. Für über 50 Euro bekommt man einen guten und soliden Handstaubsauger, der nicht sonderlich auffällt.

Cleanmaxx 00973

Der Cleanmaxx 00973 war das günstigste Gerät im Test – und hat uns leider sehr enttäuscht. Die Laufzeit liegt im Durchschnitt und auch die Handhabung ist einfach. Das war es aber auch schon an Lob. Auch wenn er durch seine grüne Farbe spritzig rüberkommt, zeigte er beim Saugtest keinerlei Temperament. Reis schaffte er gerade so, wenn man mehrmals darüber fuhr. Beim feinen Grieß hatte er seine Probleme, alles ging nicht weg. Auch die schweren Kaffeebohnen bekam er nur mit viel Mühe angesaugt und die Haare blieben auf dem Teppich. Immerhin hat er die Wasserpfütze einwandfrei eingesaugt.

Clatronic HS 2631

Wem die Akku-Handstaubsauger zu schwach auf der Brust sind, der greift vielleicht lieber zur stärkeren Variante mit Kabel. Zumindest in puncto Leistung kann der Clatronic HS2631 alle anderen Mitstreiter in die Tasche stecken. Leider trifft das auch auf die Lautstärke zu, die mit fast 98 dB schon extrem laut ist.

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Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
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