Handstaubsauger Test: Handstaubsauger Copyright: sebra / Shutterstock
test
Letztes Update: 3.11.2021

Der beste Hand­staubsauger

Wir haben 36 Handstaubsauger getestet. Der beste für die meisten ist der Black+Decker Dustbuster. Er sieht zwar etwas eigenwillig aus, bietet dafür aber eine sehr gute Saugleistung, hat Ausdauer und lässt sich extrem einfach ausleeren. Kräftiger saugt nur der Einhell TE-VC 18 Li, der sich den Akku gern mit Werkzeugen aus der Power X-Change-Serie von Einhell teilt.

Riccardo Düring
ist gelernter Handwerker und hat als Testredakteur sein Hobby zum Beruf gemacht. Als langjähriger Redakteur bei Heimwerker.de und Betreiber seines eigenen Heimwerker-Blogs I and DIY kennt er sich bestens mit allen Themen rund um Heimwerken, Haushalt und Technik aus.
Letztes Update: 3. November 2021

Mit dem Shark WV200EU und dem Eufy HomeVac H30 bereichern zwei weitere Handstaubsauger unseren Test. Beide kommen mit einer Ladestation und sehen echt toll aus. Allerdings haben beide auch ihre kleinen Haken und es reicht nicht für eine Empfehlung.

12. August 2021

Wir haben acht weitere Handstaubsauger getestet. Es war zwar die ein oder andere Überraschung dabei, für eine Empfehlung hat es aber nicht gereicht.

22. Dezember 2020

Vier neue Handstaubsauger wurden getestet. Eine neue Empfehlung ist der Holife HM036E, der seinen Vorgänger als bester Nass-Trockensauger ablöst. Der neue Proscenic S1 sieht zwar toll aus, kann aber leider sonst nicht überzeugen.

8. Mai 2020

Zehn neue Handstaubsauger bereichern unseren Test und mit dem Black+Decker Dustbuster haben wir auch einen neuen Testsieger. Wer bereits Werkzeuge von Einhell in der Werkstatt hat, ist finanziell aber beim TE-VC 18 Li-Solo von Einhell besser aufgehoben.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Brotkrümel auf dem Boden, Tierhaare auf der Couch oder Schmutz von der Straße auf dem Teppich – für solche kleinen Reinigungsarbeiten will man nicht immer gleich den großen Staubsauger holen. Handstaubsauger sollen sowas auch schaffen. Aber ist das wirklich so? Oder sind die für praxisnahe Aufgaben nicht doch zu schwachbrüstig?

Um das herauszufinden, haben wir uns eine Auswahl von 36 Handstaubsaugern kommen lassen und ausführlich getestet. 18 sind aktuell noch erhältlich.

Die Preisspanne ist riesig, von günstigen 20 Euro bis happigen 300 Euro war alles dabei. Wir haben uns vor allem aber gefragt, ob ein Handstaubsauger wirklich ein nützlicher Helfer im Haushaltsalltag ist, oder man sich das Geld getrost sparen kann, weil es Schaufel und Besen genauso tun.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Black+Decker Dustbuster BHHV520JF

Test  Handstaubsauger: Black + Decker Dustbuster BHHV520JF
Der Dustbuster besitzt eine recht eigenwillige Form, dafür lässt sich kein Handstaubsauger so leicht entleeren. Dazu bietet er eine sehr gute Saugleistung, die auch reguliert werden kann.

Unser neuer Testsieger ist der Black+Decker Dustbuster. Durch sein etwas eigenwilliges Design lässt er sich von allen Testkandidaten am einfachsten leeren und bietet eine sehr gute Saugperformance. Einzigartig unter den aktuell getesteten Kandidaten ist auch die Regulierung der Saugleistung in zwei Stufen oder eine LED, die einen vollen Staubbehälter beziehungsweise Filter signalisiert.

Beste Saugleistung

Einhell TE-VC 18 Li-Solo

Test  Handstaubsauger: Einhell TE-VC 18 Li-Solo
Vielleicht eher ein Werkstatt-Sauger, doch mit seinem umfangreichen Zubehör und einer enormen Saugleistung schlägt er sich auch im Haushalt und sogar auf dem Fußboden sehr gut.

Der einzige Handstaubsauger im Test, der auch als »Stabstaubsauger« genutzt werden kann und dafür genug Power mitbringt, ist der Einhell TE-VC 18 Li. Vorteilhaft ist der auswechselbare Akku aus der Power X-Change Serie, der auch in Akku-Werkzeugen von Einhell genutzt werden kann. Optisch und aufgrund der recht hohen Lautstärke, fühlt sich der TE-VC 18 Li aber vermutlich in der Werkstatt wohler. Beim Preis darf man sich nicht täuschen lassen, der bezieht sich auf den Handsauger ohne Akku und Ladegerät. Aber selbst als Set mit einem 3-Ah-Akku bleibt der Einhell noch günstiger als der Testsieger.

Wenn Geld egal ist

Dyson V6 Trigger

Test Akku-Handstaubsauger: Dyson V6 Trigger
Stylischer Sauger mit sehr guter Leistung, aber auch sehr teuer.

Wie gewohnt ist das Design der Dyson-Geräte futuristisch – so auch beim Dyson V6 Trigger. Er hat den stärksten Motor im Testfeld und seine Leistung wird auch vollständig abgerufen, wenn man die Power-Taste drückt: Dann geht er richtig ab. Doch auch wenn man sie nicht verwendet, sind die Saugergebnisse sehr gut. Flüssigkeiten kann man mit dem Staubsauger nicht absaugen, dafür bekommt man aber ein ergonomisch ausgeklügeltes Gerät, das sich gut bedienen lässt und qualitativ hochwertig gefertigt ist. Den Testsieg verhindert in erster Linie der hohe Preis: 300 Euro für einen Handsauger muss man erst mal übrig haben.

Gut & günstig

Severin HV 7144

Test Akku-Handstaubsauger: Severin HV 7144
Lieferte insgesamt die besten Saugergebnisse, ist aber etwas klapprig verarbeitet.

Designpreise gewinnt der Severin HV 7144 kaum – trotzdem ist er eine Empfehlung. Denn der Sauger lieferte gute Saugergebnisse. Sogar Flüssigkeiten waren ohne Rückstände sofort beseitigt. Was das gute Bild des Severin ein wenig trübt, ist allerdings die etwas klapprige Verarbeitung des Staubsaugers. Dafür belastet er den Geldbeutel nicht so stark und ist damit unser Preistipp.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerBeste SaugleistungWenn Geld egal istGut & günstig
Black+Decker Dustbuster BHHV520JF Einhell TE-VC 18 Li-Solo Dyson V6 Trigger Severin HV 7144 Black+Decker PV1820L Eufy HomeVac H30 Mondzucker VX Hoover MBC500V Bosch BHN16L Philips ECO FC6148 Bissell 1987N Pet Hair Bosch BHN20110 Shark WV200EU Vecoor Handstaubsauger Proscenic S1 Rowenta Extenso AC4461 Cleanmaxx 00973 Clatronic HS 2631
Test  Handstaubsauger: Black + Decker Dustbuster BHHV520JFTest  Handstaubsauger: Einhell TE-VC 18 Li-SoloTest Akku-Handstaubsauger: Dyson V6 TriggerTest Akku-Handstaubsauger: Severin HV 7144Test Akku-Handstaubsauger: Black+Decker PV1820LTest Handstaubsauger: Eufy HomeVac V30Test  Handstaubsauger: Mondzucker VXTest  Handstaubsauger: Hoover MBC500VTest  Handstaubsauger: Bosch BHN16LTest Akku-Handstaubsauger: Philips ECO FC6148Test  Handstaubsauger: Bissell 1987N Pet HairTest Akku-Handstaubsauger: Bosch BHN20110Test Handstaubsauger: Shark WV200EUTest  Handstaubsauger: Vecoor HandstaubsaugerHandstaubsauger Test: S1Test  Handstaubsauger: Rowenta Extenso AC4461test: Der beste Hand­staubsauger – 61YSKDFDHDL. SL1417 e1588863124438Test  Handstaubsauger: Clatronic HS 2631
Pro
  • Sehr gute Saugleistung
  • Mehrstufige Akkuanzeige
  • Einfaches Entleeren
  • Ausziehbare Fugendüse
  • Lange Akkulaufzeit
  • Beste Saugleistung
  • Auswechselbarer Akku
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Sehr kurze Ladezeit
  • Mit Rohr und Bodendüse
  • Sehr gute Saugergebnisse
  • Hochwertig gefertigt
  • Hohe Akkulaufzeit
  • Ergonomisch gebaut
  • Die besten Saugergebnisse nass und trocken
  • Gute Akkulaufzeit
  • Sehr günstig
  • Einfache Handhabung
  • Sehr flexibel einsetzbar
  • Kann kompakt zusammengeklappt werden
  • Gut verarbeitet
  • Schnell aufgeladen
  • Zwei Leistungsstufen
  • Mit angetriebener Polsterbürste
  • Gute Saugleistung
  • Sehr hohe Saugkraft
  • Optisch ansprechend
  • Angenehme Lautstärke
  • Leicht zu entleeren
  • Milbensauger
  • Mit angetriebener Bürste
  • UV-Licht
  • Sehr gute Saugleistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Große Staubbox
  • Gute Saugleistung
  • Gute Saugergebnisse
  • Robust gefertigt
  • Einfache Handhabung
  • Angenehmer Ton beim Saugen
  • Große Staubbox
  • Elektrische Polsterbürste
  • Gute Trocken-Saugleistung
  • Einfache Reinigung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Angenehme Lautstärke
  • Gute Saugleistung
  • Mit Ladestation
  • Gute Akkuanzeige
  • Lange Akku-Laufzeit
  • Angenehm leise
  • Große Staubbox
  • Tolles Design
  • Ladestation mit Düsenhalterungen
  • Sehr gute Akku-Laufzeit
  • Auch per USB-C ladbar
  • Angenehm leicht
  • Angenehme Lautstärke
  • Wandhalterung mit Ladestation
  • Sehr günstig
  • Einfach zu bedienen
  • Saugt Flüssigkeiten gut
  • Sehr gute Saugleistung
  • Mit Trageriemen
  • Saugschlauch
Contra
  • Recht laut
  • Keine Ladestation
  • Recht laut
  • Schwerster Sauger
  • Sehr teuer
  • Saugt keine Flüssigkeiten
  • Mit Power-Taste verkürzt sich die Akkulaufzeit erheblich
  • Teilweise schlecht zu reinigen
  • Verarbeitungsquali­tät könnte besser sein
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Handhabung erfordert etwas Übung
  • Teuer
  • Relativ laut
  • Lange Ladezeit
  • Sehr teuer
  • Unpraktisch zu reinigen
  • Geringe Akkuleistung
  • Sehr kleine Staubbox
  • Unhandlich
  • Einsatzbereich beschränkt
  • Laut
  • Mit Kabel
  • Lange Ladezeit
  • Sehr laut
  • Sehr groß
  • Sehr geringe Akkulaufzeit
  • Akkuleuchte blinkt verwirrend
  • Teuer
  • Sehr geringe Akku-Laufzeit
  • Lange Ladedauer
  • Sehr schwer
  • Liegt schwer in der Hand
  • Geringe Akkulaufzeit
  • Mäßige Akkulaufzeit
  • Filter schwer zu entnehmen
  • Schmutz fällt in den Sauger
  • Kleine Staubbox
  • Filter setzt sich zu
  • Sehr laut und unangenehm
  • Sehr kleine Staubbox
  • Mäßige Saugleistung
  • Kurze Laufzeit
  • Sehr lange Ladezeit
  • Mäßige Saugleistung
  • Kein Li-Ion Akku
  • Trocken-Saugleistung nicht gut
  • Schlecht verarbeitet
  • Extrem laut
  • Mindere Qualität
Bester Preis
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Nutzungsarttrockentrockentrockentrocken und nasstrockentrockentrockentrockentrockentrockentrockentrockentrockentrockentrockentrockentrocken und nasstrocken
Saugleistungk.A.4200 Pa100 Wattk. A.35 Watt16000 Pa13000 Pakeine Angabekeine Angabe100 Wattk. A.k. A.keine Angabe7000 Pa8000 Pa / 12000 Pak.A.40 Wattk. A.
AkkuLi-IonLi-IonLi-IonLi-IonLi-Ion14,4 V Li-Ion10,8 V Li-Ion
2000 mAh
entfällt14,4 V Li-Ion
-
Li-IonNiMhNi-Mh10,8 V Li-Ion7,4 V Li-Ion
2000 mAh
Li-IonNiMHLi-Ion230 V
Akku-Leistung18 V / 2,0 Ah18 V / 3 Ah21,6 V7,4 V18 V2500 mAhk.A.k.A.k.A.10,8 V14,4 V20,4 Vkeine Angabek.A.11,2 V / 2200 mAh4,8 V7,4 V / 1,5 Ah700 Watt
Ladezeit max.5 Stunden1 Stunde3,5 Stunden9 Stunden4 Stunden4 Stunden2,5 Stundenentfällt5 Stunden8 Stunden5 Stunden12 - 16 Stunden2,5 Stunden3 Stunden4 Stunden15 Stunden14 Stunden-
Laufzeit22 min26 min19 Minuten21 Minuten11 Minuten10 - 20 min10 - 20 Minutenentfällt19:25 - 40 Minuten8 Minuten12 min12 Minuten10 Minuten18:40 Minuten17/30 Minuten13 min14 Minuten-
Lautstärke84/90 dB88 dB87 dbk.A.85 db81 / 85 dB78 dB81 dB82 dB81 db85 dBk.A.80 dB75 dB92 dB84 dBk.A.98 dB
Saugkapazität trocken/nass500 ml540 ml400 ml600 / 100 ml400 ml250 ml100 ml300 ml400 ml500 ml600 mlk.A.100 ml350 ml120 ml375 ml300 mlk. A.
Gewicht1225 g1500 g1200 g1200 g2500 g808 g542 g2222 g1021 g798 g1264 g1300 g602 g518 g640 g900 g1800 g1138 g
Abmessungen399 x 105 x 131 mm480 x 140 x 190 mm422 x 132 x 207 mm400 x 145 x 120 mm185 x 185 x 305 mm425 x 90 x 73 mm3313 x 55 x 69 mm340 x 267 x 175 mm370 x 110 x 135 mm165 x 455 x 165 mm400 x 115 x 170 mm368 x 110 x 138 mm422 x 64 x 64 mm340 x 78 x 97 mm430 x 68 x 68 mm410 x 180 x 110 mm390 x 115 x 135 mm283 x 122 x 178 mm

Braucht man einen Handstaubsauger?

Ein Handsauger wird meist aus dem Schrank geholt, wenn man mit den Schuhen ein wenig Dreck auf den Teppich getragen hat, einem in der Küche die Reiskörner um die Ohren fliegen, weil der Beutel mal wieder nicht richtig aufging oder wenn ein Glas umgeschüttet wurde – also zum Entfernen von kleineren Mengen Schmutz, bei denen es sich nicht lohnt, den Staubsauger aus der Kammer zu holen.

Hand­staub­sauger sind praktisch, aber kein Muss im Haushalt

Wirklich nötig sind sie demnach nicht, denn diese Aufgaben kann man oft auch mit Handbesen und Kehrblech erledigen. Handstaubsauger ersetzen auch keinesfalls einen Bodenstaubsauger. Aber sie sind klein, handlich, schnell einsatzbereit und somit enorm praktisch. Vor allem kann man mit ihnen auch gut Polster absaugen und Schmutz aus den Ritzen holen und auch zum Reinigen des Autos sind sie praktisch.

Handstaubsauger sind also kein Muss im Haushalt, ob man einen braucht oder nicht ist im Wesentlichen Geschmacksache. Das gute ist: Sie sind klein, nehmen wenig Platz weg – und kosten in der Regel nicht viel.

 Handstaubsauger Test: Handstaubsauger
Mit einem Handstaubsauger kann man gut Polster reinigen, für die man nicht immer den großen Staubsauger holen möchte.

Handstaubsauger sind allerdings lauter als große Bodenstaubsauger und geben oft auch einen unangenehmen Pfeifton von sich. Schuld daran ist ihre kompakte Bauform. Sie bietet keinen Platz für eine Geräuschdämmung und kleine Motoren müssen ihre Sauglesitung mit hohen Drehzahlen erarbeiten. Auffallend große Unterschiede sind bei der Lärmbelästigung daher auch kaum zu erwarten. Und wenn, dann steigt und sinkt die Lautstärke häufig auch mit der Sauglesitung.

Die Angabe der Saugleistung ist fast immer irrelevant

Es gibt Sauger, die protzen mit großer Leistungsangabe in Watt, mit undefinierbaren »Air Watts« (AW) oder mit einem erzeugten Unterdruck (Pa). Wirklich hilfreich ist letztendlich keine dieser Angaben.

Wird bei einem Staubsauger (egal ob Netz oder Akku) nur die Leistung in Watt angegeben, so ist damit die Leistung des Motors beziehungsweise die Leistungsaufnahme des Staubsaugers gemeint. Die sagt jedoch letztlich nichts darüber aus, welche Saugstärke der Motor entwickelt. Das fällt vor allem bei Bodenstaubsaugern auf, die vor Jahren noch mindestens 1300 Watt haben mussten, um ein gutes Saugergebnis zu versprechen. Heute reichen weit unter 1000 Watt vollkommen aus und die Saugperformance hat sich dennoch deutlich verbessert.

Interessanter sind da schon die Air Watts, die versuchen das Saugvolumen und die Sauglesitung ins Verhältnis zu setzen. Eine gute Idee, allerdings handelt es sich hierbei um keine genormte Einheit und durch unterschiedliche Saugöffnungen oder Messstellen ergeben sich schnell auch unterschiedliche Werte. Vergleichbar sind sie daher nur bedingt – und nur sehr wenige Hersteller nutzen diese Angabe.

Bei der Angabe des erzeugten Unterdrucks in Pa handelt es sich zwar um eine genormte Einheit, jedoch wird nicht angegeben, unter welchen Bedingungen dieser Wert gemessen wurde. Das kann bei großer, kleiner oder verschlossener Saugöffnung erfolgen. Des weiteren sagt der erzeugte Unterdruck auch nichts über die Saugleistung aus. Denn hier spielt neben dem Unterdruck auch der Luftstrom eine große Rolle. Deutlich wird das beim Vergleich des Holife HM446AS, der mit 7.000 Pa angegeben ist, und dem Einhell TE-VC 18 Li, der es laut Hersteller lediglich auf 4200 Pa bringt – aber trotzdem besser saugt. Der Einhell war sogar absoluter Testsieger in puncto Saugperformance.

 Handstaubsauger Test: Duplikate Handstaubsauger 1
Ohne aufgeklebte Namensschilder ist es schwer, die Testkandidaten zu unterscheiden: Bis auf die Farbe des Griffs sind die Modelle baugleich.

Wer bei Amazon und anderen Verkaufsportalen nach Handstaubsaugern sucht, wird von der Markenvielfalt geradezu erschlagen. Doch so vielfältig sind die Sauger gar nicht und auch wir waren erstaunt, als wir manche unserer Testkandidaten auspackten.

Handstaubsauger haben viele Namen

Auf einem Karton tauchte beispielsweise der Name »Rundong« auf, nur hatten wir von diesem Hersteller gar keinen Sauger bestellt. Auf dem Handsauger selbst befanden sich keine Angaben zum Hersteller oder irgendwelche technischen Daten. Lediglich eine Kurzanleitung verriet uns, dass das wohl ein Sauger von Tabiger war.

 Handstaubsauger Test: Qualitaet Handstaubsauger 1
Deutlicher Qualitätsunterschied: Links der einheitliche Schlauch von Tabiger, Audew und Wenineties. Rechts dagegen vom Holife HM036BW 7kPa.

Im identischen Karton – diesmal ohne Herstellerangabe – kam dann auch der Wenineties, der seine Herkunft nur durch einen Aufdruck auf der beigelegten Tasche verriet. Etwas kreativer war dagegen Audew, die ihrem Sauger einen kleinen Aufdruck verpassten und in eine andere Verpackung steckten. Aber auch das ändert nichts daran, dass es sich bei allen um das identische Modell mit minimalen Preisunterschieden von etwa 10 Euro handelt.

Identisch waren aber auch die fehlerhaften Angaben. Klar, bei der Lautstärke wird gerne mal etwas ab- und beim Staubbehälter aufgerundet. Nur wenn alle drei Sauger behaupten, sie könnten 100 Milliliter Flüssigkeit aufnehmen und es passen letztendlich doch nur 50 Milliliter in den Behälter, ist das schon sehr dreist.  Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster 2

Testsieger: Black+Decker Dustbuster BHHV520JF

Er ist anders als die anderen – der Black+Decker Dustbuster. Aber anders muss ja nicht gleich schlecht sein. Ganz im Gegenteil.

Zugegeben, etwas gewöhnungsbedürftig ist er schon und wirklich hübsch kann man den Dustbuster auch nicht nennen. Aber er bietet viel und vereint genau das, was einen guten Handstaubsauger ausmacht.

Testsieger

Black+Decker Dustbuster BHHV520JF

Test  Handstaubsauger: Black + Decker Dustbuster BHHV520JF
Der Dustbuster besitzt eine recht eigenwillige Form, dafür lässt sich kein Handstaubsauger so leicht entleeren. Dazu bietet er eine sehr gute Saugleistung, die auch reguliert werden kann.

Der Dustbuster saugt kräftig und muss sich in diesem Punkt nur dem Einhell TE-VC geschlagen geben. Er lässt sich auch spielend einfach ausleeren. Wer nicht ständig volle Leistung benötigt, erreicht bereits mit der ersten Saugstufe bessere Ergebnisse als viele andere Sauger im Test, und wird es mal kritisch, gibt es noch Stufe zwei, bei der man dann aber mit etwas lauteren Tönen leben muss.

1 von 9
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster 1
Etwas kurios wirkt die Form des Dustbusters schon, dafür lässt er sich gut abstellen.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster 2
Aber auch das Ablegen ist mit der geraden Fläche möglich.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Akkuanzeige 1
Als einer der wenigen besitzt der Dustbuster eine dreistufige Akku-Anzeige und warnt bei verstopftem Filter.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Schalter 1
Dass die Saugstärke reguliert werden kann, sieht man leider nur sehr schlecht.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Gewicht 1
Mit 1200 Gramm gehört das Modell zu den Schwergewichten.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Ladekabel
Geladen werden muss leider manuell.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Fugenduese 8
Dafür ist die Fugendüse integriert und lässt sich ausziehen.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Fugenduese 2
Die ausziehbare Fugenbürste ist lang genug, um damit auch Spinnweben an der Decke zu saugen.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Fugenduese 3
Wer sucht, findet als Zubehör einen Bürstenaufsatz. Leider gehört er nicht zum Lieferumfang.

Bereits mit der ersten Stufe schlägt sich der Staubsauger ganz gut und saugt größtenteils alles weg. Einiges an Reis und Erbsen bleibt in unseren Test-Setup jedoch liegen.

Hohe Saugleistung bei wenig Lärm funktioniert selten

In dieser Einstellung liegt die Lärmentwicklung bei etwa 84 dB, was ein gutes Mittelmaß ist. Ein besseres Lärm-Leistungs-Verhältnis erreichen nur die beiden Sauger von Holife. Bei denen ist dann aber auch Schluss und es bleiben weiterhin Erbsen auf der Testfläche liegen.

Wer mehr Saugleistung möchte, muss beim Dustbuster lediglich die Power-Taste ein zweites Mal betätigen und aktiviert damit die Turbo-Stufe. Jetzt muss man zwar mit 90 dB leben, dafür wird aber auch alles restlos eingesaugt.

1 von 4
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Saugleistung 1
Nicht auf Anhieb, aber der Dustbuster meistert den Saugtest im Abstand von 13 mm.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Saugleistung 2
Klar zu erkennen: Auch die schweren Erbsen wurden eingesaugt.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Lautstaerke 1
Mit der kleineren Saugstufe liegt die Lautstärke mit knapp 85 dB im Mittelfeld.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Lautstaerke 2
Stufe 2 macht dann schon mehr Krach, der Ton ist aber nicht wirklich unangenehm.

Ein Handsauger ist für kurze Einsätze gedacht. Das Gerät bietet immerhin eine Akkulaufzeit von 22 Minuten, so kann man ihn ziemlich oft benutzen, bis er wieder an den Strom muss. Hat die Staubbox ihr Limit erreicht, wird das durch eine Kontroll-LED signalisiert. Das bietet kein anderer Sauger in der Testreihe.

Besonders gut gefällt uns die dreistufige Akku-Anzeige. Aber auch die ausziehbare Fugendüse macht eine gute Figur, sie reicht mit langem Arm bis unter die Decke.

1 von 8
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 1
Kein Handstaubsauger lässt sich so leicht ausleeren wie der Dustbuster von Black+Decker.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 2
Der Filter besteht aus zwei Teilen: Dem Vorfilter.....
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 3
...und dem Feinfilter.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 4
Interessant, der Platz unterm Filter wird für den Motor genutzt und nicht verschwendet.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 5
Wie alle Filter kann auch der des Dustbusters ausgewaschen werden.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 6
Deutlich zu erkennen: Der Vorfilter fängt bereits feinen Schmutz ab.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 7
Die Filter arbeiten effektiv und der Motor bleibt sauber.
Handstaubsauger Test: Black Decker Dustbuster Staubbox 8
Die Filter werden einfach ausgeklopft und lassen sich leicht reinigen

Der Dustbuster von Black+Decker hat für einen Handsauger eine untypische Form. Diese ermöglicht es aber, dass sich die Staubbox mit einem einzigen Knopfdruck öffnet und der Schmutz einfach ausgeschüttet werden kann. Bei allen anderen aktuellen Testkandidaten befindet sich die Staubbox vorne am Gerät, wodurch sie zum Entleeren abgenommen werden muss. So handhaben es fast alle Handstaubsauger.

Ein Knopfdruck und die Staubbox ist leer

Beim Dustbuster geht der Luftstrom durch das Gerät hindurch und der Schmutz wird im hinteren Teil in der Staubbox abgelegt. Hierdurch entsteht die etwas ungewöhnliche Form, ermöglicht es aber eben auch, die Staubbox zu öffnen, ohne sie abzunehmen.

Nachteile?

Nicht ganz auf dem besten Stand ist das Ladekabel, das jedes mal von Hand angesteckt werden muss. Aber damit kann man leben.

Black + Decker Dustbuster BHHV520JF im Testspiegel

Das Haus kommt zum selben Ergebnis und schätzt am Black + Decker Dustbuster vor allem die Flexibilität und Saugleistung-

Der Black & Decker Dustbuster liefert dir eine gute Saugleistung für den Alltag. Der Akkusauger eignet sich sowohl fürs gelegentliche Entfernen von Staub, Erde und Spinnweben im Haushalt als auch für Hobbyraum und Werkstatt, wo es mal etwas gröber wird. Pluspunkte des Dustbusters sind sein sehr großer Staubbehälter, die kinderleichte Entleerung und die ausziehbare Fugendüse.

Alternativen

Auch wenn der Black+Decker Dustbuster für uns der Beste ist, gibt es auch empfehlenswerte Alternativen, die für den einen oder anderen vielleicht sogar besser geeignet sind.

Saugstark: Einhell TE-VC 18 Li-Solo

Das Design des Einhell TE-VC 18 Li-Solo ist recht schlicht und erinnert uns ein wenig an den ersten handlichen Werkstattsauger von Bosch – den PAS 18 LI. Aber warum nicht, schließlich hat er sich bewehrt und ist bei vielen beliebt.

Beste Saugleistung

Einhell TE-VC 18 Li-Solo

Test  Handstaubsauger: Einhell TE-VC 18 Li-Solo
Vielleicht eher ein Werkstatt-Sauger, doch mit seinem umfangreichen Zubehör und einer enormen Saugleistung schlägt er sich auch im Haushalt und sogar auf dem Fußboden sehr gut.

Was den Einhell in erster Linie auszeichnet, ist ein ordentliches Zubehörpaket, das sogar ein Verlängerungsrohr und eine Bodendüse beinhaltet. Und er kann es sich leisten, denn er bringt genug Power mit, um auch mal Treppen oder den Boden in kleinen Räumen zu saugen. Sicher macht er keinem Bodenstaubsauger Konkurrenz, aber kein anderer Testkandidat bietet diesen Funktionsumfang oder eine vergleichbare Saugkraft. Die ist sogar so gut, dass selbst mit der breiten Bodendüse ein besseres Saugergebnis erzielt wird, als mit manch anderen Testkandidaten mit kleiner Runddüse.

Die beste Saugleistung

Die ordentliche Leistung hat natürlich ihren Preis und den bezahlt man mit der Lautstärke. 88 dB sind schon eine Hausnummer, die sich der Einhell mit den Billig-Modellen teilt. Nur unser Testsieger, der Black+Decker Dustbuster, überbietet das noch in der Turbo-Stufe um 2 dB.

Beim Preis des Einhell darf man sich nicht täuschen lassen. Auf dem ersten Blick wirkt er extrem günstig, hierbei handelt es sich aber nur um den Sauger ohne Akku oder Ladegerät. Dennoch ist er nicht wirklich teuer, denn in Kombination mit Ladegerät und einem 3-Ah-Akku muss man auch nicht mehr als 80 Euro auf den Tisch legen. Das ist weniger als für unseren Testsieger.

1 von 9
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc
Kein anderer Handstaubsauger ist so gut ausgestattet wie der Einhell TE-VC.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Wandhalterung 1
Die Wandhalterung ist etwas eigenwillig und "funktioniert" nur in einer Richtung.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Duese 4
Wie viele andere Sauger hat auch der Einhell eine Fugendüse.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Duese 6
Als Bonus gibt es aber auch ein Verlängerungsrohr und eine Bodendüse.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Duese 5
Das Saugrohr ist lang genug, um damit unter der Decke Spinnweben zu entfernen.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Duese 1
Ideal eignet es sich, um Treppen zu reinigen.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Duese 2
Am Saugrohr finden Fugendüse und Polsterbürste ihren Platz.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Saugleistung 1
An der Saugkraft gibt es nichts zu meckern. Kein anderer Sauger ist stärker.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Saugleistung 2
Selbst mit der großen Bodendüse ist das Ergebnis noch besser als bei einigen Mitstreitern.

Was den Einhell TE-VC 18 Li eher in den Werkstattbereich schiebt und ihm zum Teil auch den Testsieg gekostet hat, ist sein Akku-System. In der Werkstatt ist es sicher sehr praktisch, den Akku separat zu laden und ihn bei Bedarf sogar sogar mit anderen Werkzeugen austauschen zu können. Das steht außer Frage und schafft auch die Möglichkeit, günstig Geräte ohne Akku oder zweites Ladegerät dazu kaufen zu können. Im Haushalt möchte man dagegen fix zum Handstaubsauger greifen und nicht erst den Akku aus der Ladestation nehmen und einsetzen.

Das externe Ladegerät ist umständlich, hat aber auch Vorzüge

Dennoch hat ein externes Ladegerät natürlich seine Vorteile. Es kostet zwar etwas mehr, bietet dafür aber auch mehr Ladekomfort und vor allem einen deutlich schnelleren Ladevorgang. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie groß der Akku ist. Dann muss es vielleicht kein Akku mit 3 Ah sein, der das Gewicht des Saugers von 860 Gramm auf satte 1,5 Kilogramm erhöht. Damit ist der Einhell TE-VC 18 Li nämlich ungeschlagener Spitzenreiter.

1 von 5
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Ladegeraet 3
Der Einhell besitzt einen abnehmbaren Akku, der separat geladen werden muss.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Ladegeraet 2
Das externe Ladegerät bietet natürlich einen besseren Ladekomfort und eine deutlich kürzere Ladezeit.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Akku 1
Die Akku-Anzeige ist im Akku integriert und kann jeder abgerufen werden.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Gewicht 2
Ohne Akku ist der Einhell TE-VC noch recht leicht.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Gewicht 1
Der 3 Ah Akku bringt jedoch sein Gewicht mit.

Die Staubbox des Einhell-Handsaugers unterscheidet sich im Aufbau kaum von denen anderer Modelle. Dennoch gibt es einen kleinen Unterschied: Während die meisten Handstaubsauger im Test auf Papierfilter oder gar Metall setzen, nutzt der Einhell einen Stoffsack, wie er bei vielen Werkstattsaugern üblich ist. Der setzt sich zwar schneller mit Staub zu, da er eine geringere Oberfläche als gefaltete Papierfilter besitzt, lässt sich aber auch besser reinigen, weil er gut ausgeklopft werden oder gewaschen werden kann. Hierbei ist es ebenso vorteilhaft, dass der Filtersack kein steifes Innenleben besitzt und sich daher wie eine Socke waschen und auswringen lässt.

1 von 5
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Staubbox 1
Wie bei vielen Handsaugern üblich, kann die Staubbox leicht abgenommen werden.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Staubbox 3
Vorfilter und Filter können separat gereinigt werden.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Staubbox 6
Die Reinigung sollte prinzipiell im Freien erfolgen.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Staubbox 7
Der Feinfilter ist ein einfacher Staubsack, der sich dadurch aber gut ausklopfen lässt.
Handstaubsauger Test: Einhell Tevc Staubbox 4
Der Sauger sollte ebenfalls gereinigt wreden.

Der Einhell TE-VC 18 Li-Solo ist eher der typische Werkstattsauger. Er ist lauter als viele andere Modelle und besitzt ein Akku-Wechselsystem. Dafür ist der Einhell aber auch deutlich kräftiger und steckt bei der Saugperformance die Konkurrenz locker in die Tasche. Ein weiterer Vorteil ist sein Zubehör, mit dem er auch auf Treppen und Fußböden eingesetzt werden kann.

Wenn Geld egal ist: Dyson V6 Trigger

Der Dyson V6 Trigger begeisterte uns schon beim Auspacken mit seinem Design. Das ist natürlich Geschmacksache und muss auch nicht ausschlaggebend für den Kauf eines Haushaltsgerätes sein, aber der erste Eindruck war schon mal positiv.

Wenn Geld egal ist

Dyson V6 Trigger

Test Akku-Handstaubsauger: Dyson V6 Trigger
Stylischer Sauger mit sehr guter Leistung, aber auch sehr teuer.

Das ging beim Test dann auch so weiter. Schon auf normaler Stufe saugt der Akkusauger alles problemlos weg. Das heißt, alles bis auf Wasser, denn das darf man mit dem Staubsauger nicht aufsaugen. Schaltet man die Power-Taste ein, erinnert der V6 akustisch an den Start eines Düsenjets. Aber er macht dann nicht nur Lärm, sondern entwickelt auch eine beachtliche Saugkraft. Hartnäckiger Schmutz ist damit in Lichtgeschwindigkeit weggesaugt, sodass man schnell wieder im normalen Modus mit annehmbarer Lautstärke weiter saugen kann.

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Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Auch der Dyson hatte keine Probleme mit unserer Testanordnung.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Sehr futuristische Optik.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Die beiden roten Knöpfe heben sich ab. Sie sind der An/Aus-Schalter und der Knopf zum Lösen des Staubbehälters.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Mit der Teppichbürste wirkt der Akkusauger schon sehr klobig.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Der Akku ist hinten am Handgriff angebracht und der Lüfter darüber verhindert ein Überhitzen.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Mit der Power-Taste (Max) saugt der Dyson nochmal stärker.

Was uns zunächst negativ auffiel, war, dass der Dyson keinen Schalter hat, der den Staubsauger kontinuierlich laufen lässt. Man muss beim Saugen also immer den Knopf drücken, nimmt man ihn weg, geht auch das Gerät aus. Das fanden wir erst nervig, doch beim Saugen stellten wir fest, dass die Designer sich dabei etwas gedacht hatten. Der Handstaubsauger ist nämlich so konstruiert, dass sich sein Schwerpunkt sehr weit hinten befindet. Der Sauger lässt sich dadurch einfach führen und den Finger behält man so ganz automatisch auf dem Knopf. Saugt man zum Beispiel die Couch ab, muss man sich kaum bücken und schont den Rücken.

Aufgeladen ist der Akkusauger relativ schnell, lediglich 3,5 Stunden muss er an die Steckdose. Im normalen Modus hält der Akku knapp 20 Minuten, wenn die Power-Taste gedrückt bleibt, ist aber im Nu Schluss mit Düsengesauge.

Technisch ist der Dyson V6 Trigger ohne Frage ein Meisterstück. Aber so viel Geld für einen Handsauger ausgeben? Dazu werden nur die wenigsten bereit sein. Doch wer es sich leisten kann und will, darf sich rühmen, den Rolls Royce unter den Handstaubsaugern zu besitzen. Schließlich ist auch bei ihm die Leistung sicherlich »ausreichend«.

Gut & günstig: Severin HV 7144

Einer der günstigsten Handstaubsauger im Test war der Severin HV 7144. Und dabei konnte er noch mit einer guten Nass- und Trockensaugleistung aufwarten. Teuer ist also nicht immer gleich besser. Obwohl er nicht annähernd so viel Leistung hat wie der Einhell oder Black+Decker, zog er sämtlichen Schmutz problemlos ein. Selbst unsere Test-Flüssigkeit verschwand mit nur einem Saugvorgang komplett im Gerät und hinterließ dabei keinerlei Schlieren oder Wasserflecke.

Gut & günstig

Severin HV 7144

Test Akku-Handstaubsauger: Severin HV 7144
Lieferte insgesamt die besten Saugergebnisse, ist aber etwas klapprig verarbeitet.

Auch die Akkulaufzeit überzeugt: Der Severin wurde erst nach 21 Minuten müde und schaltete sich ab. Davor ließ die Akkuleistung nicht spürbar nach. Sobald der Akku schwächer wird, zeigt das Gerät das mit einer blinkenden LED an.

Damit hätte der Severin eigentlich mehr Achtung verdient – wenn er nur etwas besser verarbeitet wäre. Doch der verwendete Kunststoff macht einen nicht allzu robusten Eindruck, er ist dünn und wirkt nicht stabil genug für einen jahrelangen Einsatz. Auch beim Filter wurde gespart. Insgesamt macht der Staubsauger einen wenig hochwertigen Eindruck.

Trotzdem bleibt der Severin HV 7144 ein guter Handsauger für wenig Geld und ist die beste Wahl für alle, die nicht viel ausgeben wollen.

Außerdem getestet

Black+Decker PV1820L

Ob einem der Black+Decker PV1820L gefällt, darüber kann man streiten. Fakt ist aber, dass er der flexibel einsetzbarste Handsauger im gesamten Testfeld ist. Er hat nämlich eine Saugdüse, die man in alle Richtungen drehen kann. So kommt man auch in den unzugänglichsten Winkel. Das hat außerdem einen weiteren Vorteil: DasModell lässt sich sehr kompakt zusammenfalten und verbraucht somit wenig Stauraum. Er schaffte unseren Test-Teppich voller Reis, Grieß, Kaffeebohnen und Haaren ohne Probleme. Nur bei Flüssigkeiten muss er passen, wie die meisten anderen Handsauger.

Auch bei der Laufzeit des Akkus schneidet er nicht besonders gut ab. Nach 12 Minuten ist Schluss und der Staubsauger geht aus. Auch hier zeigt eine LED an der Seite den Stand des Akkus an und macht darauf aufmerksam, wenn die Ladung zur Neige geht.

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Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.
Handstaubsauger Test: Testsieger HoLife Generation II 036.

Der Staubbehälter lässt sich einfach entleeren, wenn man erstmal verstanden hat, wie man den Behälter vom Sauger löst. Hat man es einmal raus, ist es kein Problem mehr. Gefühlt nahmen wir den Geräuschpegel des Black+Decker als sehr laut wahr. Doch wirklich leise war kein Handsauger.

Auch bei diesem Akkusauger stellt sich die Frage, ob man den Premium-Preis für einen Handstaubsauger bezahlen will. Wer viele versteckte Staubecken hat oder sich nicht mehr gut bücken kann, für den ist er aber das passende Gerät.

Eufy HomeVac H30

Bereits beim Auspacken hat man einen Gedanken – edel! Allerdings sind die edlen Einzelteile auch in reichlich Kunststoff verpackt, was einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Die Haupteigenschaft sollte aber die Saugleistung sein und da muss sich der Eufy HomeVac H30 nichts nachsagen lassen.

Im »Gittertest« konnte bereits bei einem Abstand von 13 mm alles eingesaugt werden – auf Saugstufe 2. Beim Abstand von 7 mm reichte dann sogar die erste Stufe. Auf Polstern und Teppichen sollte man auf jeden Fall zur elektrisch angetriebenen Teppichbürste greifen, diese ist sehr effektiv.

Aber der Eufy hat leider auch einige Nachteile. Da wäre beispielsweise die sehr lange Ladezeit oder der Abstreifer, der den Vorfilter bereits bei der Abnahme der Staubbox von Schmutz befreit. Im Grunde eine gute Idee, allerdings ist der Abstreifer beim Entleeren der Box etwas hinderlich. Ebenso ist es nicht so schön, dass der schmutzige Vorfilter zum Reinigen abgedreht, also fest mit den Fingern umfasst werden muss.

Positiv sticht dagegen die Ladestation hervor, in die der Handstaubsauger zum Laden einfach abgestellt werden kann. Diese nimmt sogar das Zubehör auf, jedoch wurde offenbar der Lieferumfang geändert. Statt einer zweiten Düse gibt es hier die angetriebene Polsterbürste und diese passt durch die Stromanschlüsse nicht die vorgesehene Aufnahme der Ladestation.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Eufy Homevac H30 01
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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Eufy Homevac H30 09

Der Eufy HomeVac H30 bietet ein wirklich gutes Gesamtpaket, das obendrein auch noch gut aussieht. An die kleinen Macken und den etwas pfeifenden Ton kann man sich sicher gewöhnen, aber ob das auch auf den sehr hohen Preis zutrifft?

Mondzucker VX

Eine Saugleistung von 13000 Pa bei einer angenehmen Lautstärke von 78 dB? Der Mondzucker VX kann weit aus mehr als nur verdammt chic auszusehen.

Optisch macht der Mondzucker VX auf jeden Fall etwas her. Das liegt unter anderem an seinem glatten Mantel aus Metall, seiner Stabform und der kleinen Staubbox, die aus sehr klarem Kunststoff besteht und in der ein Vorfilter aus Metall steckt.

Dazu kommt, dass das kleine Röhrchen über zwei Saugstufen verfügt und einen ordentliche Unterdruck erzeugt. Allerdings ist ein hoher Unterdruck eher auf Teppich sinnvoll, um den staub auch aus den Fasern zu ziehen. Geht es um Krümel auf dem Tisch, ist ein hoher Luftstrom effektiver.

Sehr gut gefällt die Staubbox, auch wenn sie mit 100 ml sehr klein ausfällt. Sie verfügt über einen kleinen Deckel, der zum Entleeren nicht abgenommen werden muss. Was mir dagegen fehlt, ist eine Ladestation, auf die man den Handstaubsauger abstellen kann. Dann würde er auch (stehend) auf dem Schreibtisch eine gute Figur machen. So kann er leider nur liegen und muss manuell per USB-Kabel geladen werden.

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Hoover MBC500V

Eher zufällig ist uns ein Milbensauger in die Handstaubsauger geraten. Aber wenn der Hoover MBC500V einmal hier ist, wird er auch ausprobiert. Erstes Ergebnis – so ein Milbensauger, und erst recht der Hoover, ist eine Überlegung wert.

Viele Menschen haben ein Problem mit Milben beziehungsweise mit deren Abfälle. Die setzen sich als feiner Staub in die Matratze und verursachen häufig allergische Reaktionen. Der Milbensauger von Hoover ist speziell darauf ausgelegt, Milben und deren Hinterlassenschaften zu beseitigen. Dafür besitzt er eine hohe Saugleistung, eine harte rotierende Bürste und zusätzlich UV-Licht, welches Milben abtötet.

Die Kombination ist gut gelungen, der Hoover ist relativ klein und erfüllt dennoch sehr gut seinen Zweck. Nach einem kurzen Versuch und einen Blick in die Staubbox, haben wir beschlossen, mal wieder alle Matratzenbezüge zu waschen. Es ist erschreckend, was sich da so an feinen Stäuben ansammelt. Selbst nach der Wäsche hat der Hoover noch immer Flusen und feine Stoffe ausgesaugt.

Zum gefährlichen UV-Licht sei gesagt, dass dieses nur dann funktioniert, wenn der Staubsauger vollständig auf dem Untergrund aufliegt. Dazu besitzt er drei Sensoren, die ständig den Abstand zum Untergrund prüfen. Das funktioniert wie die Absturzsicherung für Saugroboter.

Nicht so schön gelöst ist dagegen die Bürstenentnahme Trotz vierfacher Verriegelung der Bürstenabdeckung, muss zusätzlich auch noch eine Schraube entfernt werden. Das kann man wirklich besser lösen.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Hoover Mbc500v 01
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Bosch BHN16L

Der Bosch BHN16L gibt sich als typischer Handstaubsauger und wirkt dabei recht globig und groß. Die Saugleistung ist gut und dennoch reicht der Saft für eine ziemlich lange Akkulaufzeit.

Echte Highlights hat der Handstaubsauger von Bosch allerdings nicht zu bieten. Mit 82 dB ist er nicht wirklich leise und für die gute Akkulaufzeit von knapp 20 Minuten muss er vorher 5 Stunden ans Ladekabel. Eine Ladestation gibt es leider nicht.

Dafür besitzt der Handsauger mit 400 ml eine gut dimensionierte Staubbox, die einiges aufnimmt. Der eingesetzte Filter besteht aus drei Teilen, die sich komplett mit einem Henkel entnehmen lassen. Das sieht man nicht so oft. Der Filter ist dagegen mit Vorfilter, Schaumstoffeinlage und Filtersack eher altbacken. Da gibt es inzwischen bessere Lösungen.

Der Bosch BHN16L ist eine solide Lösung für den Alltag. Nicht hübsch aber praktisch und läuft ganz sicher die nächsten Jahre.

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Philips ECO FC6148

Der Philips ECO FC6148 saugt zuverlässig und ist stabil gebaut. Flüssigkeiten kann man mit ihm nicht einsaugen, aber dafür relativ viel trockenen Schmutz – der Staubbehälter fasst 0,5 Liter und ist damit einer der größten im Testfeld. Manchen ist er vielleicht etwas zu klobig, aber was uns wirklich störte, war seine sehr kurze Akkulebensdauer von gerade einmal neun Minuten – voll kriegt man den Behälter in der kurzen Zeit ohnehin nicht. Dafür ist der recht hohe Preis in keinem Fall gerechtfertigt.

Bissell 1987N Pet Hair

Der Bissell 1987N Pet Hair ist nicht ganz günstig und auch schon ein wenig ins Alter gekommen. Das zeigt sich in erster Linie an seinem NiMh-Akku, der mit einer fünfstündigen Ladezeit und einer Saugdauer von gerade mal 12 Minuten nicht mit der Konkurrenz mithalten kann. Dafür bietet es als einziger Handsauger im Test eine Polsterdüse mit elektrisch angetriebener Bürste. Auf Teppichböden verbessert sie die Reinigungsleistung erheblich. Trotz doppelter Reinigungsbreite ist das Ergebnis nahezu perfekt.

Ohne Bürste sieht es nicht mehr ganz so rosig aus und mit einem Abstand von 13 mm bleibt doch einiges liegen. Dafür ist der Bissell mit 85 dB ein recht leiser und angenehmer Begleiter, auf den man sich dank bester Qualität lange verlassen kann.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Bissel 1987npethair
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Bissel 1987npethair
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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Bissel 1987npethair

Bosch BHN20110

Der Bosch BHN20110 tut, was er soll – er saugt, und zwar ohne Probleme. Flüssigkeiten mag er aber nicht und auch die Laufzeit des Akkus ist im Vergleich mit knapp 12 Minuten nicht besonders gut. Die Verarbeitung ist gut, dafür liegt er etwas schwerer in der Hand als manch anderer Handsauger. Das Leeren des Staubbehälters und die Reinigung gelingt einfach. Aber der Bosch ist auch recht teurer.

Shark WV200EU

Ein optischer Leckerbissen ist der Shark WV200EU auf jeden Fall und auch die Saugleistung ist gut. Obendrein gibt es sogar eine Ladestation, in der auch Polster- und Fugendüse ihren Platz finden. Mit 80 dB gehärt der Shark zwar nicht zu den leisesten Handstaubsaugern, dafür ist der Ton nicht zu aufdringlich. Das kann sich mit der Zeit und den ersten Abnutzungserscheinungen aber ändern.

Was nicht ganz so gut gefällt, sind Einschalter und Staubboxauswurf direkt übereinander. Schnell verdrückt man sich mal und da die Staubbox nach unten öffnet, hat man den Salat auf den Füßen. Das ist im Test des Handstaubsaugers allerdings auch passiert, als die Box absichtlich und in der richtigen Haltung geöffnet wurde. Eine Bürste soll den Vorfilter reinigen, aber irgendwie hingen die eingesaugten Semmelbrösel danach überall und der Shark brauchte eine gründliche Reinigung.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Shark Wv200eu 01
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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Shark Wv200eu 05
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Shark Wv200eu 09
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Shark Wv200eu 10

Der Shark WV200EU trumpft vor allem mit einem tollen Design und seiner Ladestation auf. Aber auch die Saugleistung ist nicht zu verachten. Etwas unschön ist dagegen die schwere Entnahme des Filters und, dass sich im Test der eingesaugte Schmutz deutlich am Sauger verteilt hat.

Vecoor Handstaubsauger

Der Vecoor Handstaubsauger gehört zu den günstigen Modellen, reiht sich dort aber ganz gut ein und liefert auch gute Ergebnisse.

Wer einen günstigen Handstaubsauger sucht, kann sich durchaus mit dem Vecoor anfreunden. Die Form gefällt und die dreistufige LED-Akkuanzeige ist auf jeden Fall praktisch. Mit 75 dB bleibt er angenehm leise, die Lautstärke ist jedoch an eine nicht so gute Saugleistung gekoppelt. Erst bei einem Abstand von 7 mm konnte das Testmaterial restlos eingesaugt werden und auf Teppichen oder Polstermöbel sollte man auf die Bürste verzichten um gute Ergebnisse zu erzielen.

Was am Vecoor allerdings nicht gefällt, ist der Filter. Es gibt keinen Vorfilter und wird feiner Schmutz eingesaugt, setzt sich der gesamte Filter sehr schnell zu. Zwar lässt sich der Filter auswaschen, da er jedoch aus Stoff besteht, benötigt er anschließend eine ausgiebige Trocknungszeit. Einen Ersatzfilter gibt es leider ebenso wenig wie ein Netzteil zum USB-Ladekabel.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Vecoor 05
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Vecoor 01
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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Vecoor 07

Proscenic S1

Wenn das Auge mitkauft, wird der nächste Handstaubsauger ganz klar der Proscenic S1. Die Ohren sollte man beim Kauf aber lieber zu Hause lassen, denn mit bis zu 92 dB ist der S1 nicht nur laut, er kreischt auch mächtig in den Ohren. Der dabei erzeugte Unterdruck von 12 kPa liefert auf dem Teppichboden erstklassige Ergebnisse.

Möchte man Krümel vom Tisch oder Schrank saugen, tut sich der Proscenic dagegen schwer. Mit seiner schlanken Bauform ist es alles andere als einfach, den nötigen Luftstrom zu erzeugen. Sobald der Abstand zum Schmutz etwas vergrößert wird, verliert der S1 völlig seine Wirkung.

Sehr schade, dass die Performace in diesem Punkt nicht überzeugen kann. Denn optisch ist der Proscenic mit seiner Ladestation ein echter Hingucker und auch die kleine Staubbox ist einfach klasse umgesetzt. Er könnte der perfekte Handstaubsauger sein, den man getrost im Wohnzimmer auf dem Schrank stehen lassen kann. Aber wenn er nicht gut saugt, hilft das schönste Design nichts.

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Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1
Handstaubsauger Test: Test Handstaubsauger Proscenic S1

Rowenta Extenso AC4461

Der Rowenta Extenso beamt uns ein paar Jahre zurück, in die Zeit von NiMh-Akkus, die nach fünfzehnstündigem Aufladen bereit sind und bereits nach 15 Minuten wieder leer sind. Trotzdem ist der Rowenta kein schlechter Akkusauger. Optisch passt er in jede Küche, er ist angenehm leise und bringt eine Wandhalterung mit Ladestation mit. Die Saugleistung ist nicht top, aber ausreichend. Er ist halt ein einfaches gutes Gerät – nichts besonderes, aber deutlich besser und qualitativ hochwertiger als irgendwelche Billiggeräte.

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Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso 2
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Duese 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Gewicht 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Schalter 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Staubbox 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Staubbox 2
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Staubbox 3
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Saugleistung 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Saugleistung 3
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Lautstaerke 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Staubbox 4
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Wandhalterung 1
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Wandhalterung 2
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Wandhalterung 3
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Wandhalterung 4
Handstaubsauger Test: Rowenta Extenso Wandhalterung 5

Etwas schade ist allerdings, dass der Rowenta gegenüber anderen Testkandidaten recht teuer ist. Für über 50 Euro bekommt man einen guten und soliden Handstaubsauger, der nicht sonderlich auffällt.

Cleanmaxx 00973

Der Cleanmaxx 00973 war das günstigste Gerät im Test – und hat uns leider sehr enttäuscht. Die Laufzeit liegt im Durchschnitt und auch die Handhabung ist einfach. Das war es aber auch schon an Lob. Auch wenn er durch seine grüne Farbe spritzig rüberkommt, zeigte er beim Saugtest keinerlei Temperament. Reis schaffte er gerade so, wenn man mehrmals darüber fuhr. Beim feinen Grieß hatte er seine Probleme, alles ging nicht weg. Auch die schweren Kaffeebohnen bekam er nur mit viel Mühe angesaugt und die Haare blieben auf dem Teppich. Immerhin hat er die Wasserpfütze einwandfrei eingesaugt.

Clatronic HS 2631

Wem die Akku-Handstaubsauger zu schwach auf der Brust sind, der greift vielleicht lieber zur stärkeren Variante mit Kabel. Zumindest in puncto Leistung kann der Clatronic HS2631 alle anderen Mitstreiter in die Tasche stecken. Leider trifft das auch auf die Lautstärke zu, die mit fast 98 dB schon extrem laut ist.

Wer sich für einen Kabel-Handstaubsauger entscheidet, sollte dafür lieber etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Clatronic HS2631 beweist zwar, dass diese Geräte mehr Leistung bringen, der günstige Preis zeigt sich aber in allen Details. Die Düsen haben einen schlechten Sitz, der Saugschlauch ist extrem steif und schaltet man den Handstaubsauger aus, fällt der eingesaugte Schmutz wieder aus der Düse.

Eine Empfehlung können wir dem Clatronic damit auf keinem Fall aussprechen. Handstaubsauger mit Kabel können für den einen oder anderen aber durchaus eine saugstarke Alternative sein.

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Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631
Test: Test Handstaubsauger Clatronic Hs2631

So haben wir getestet

Wie immer bei unseren Tests haben wir zuerst einmal ausführlich recherchiert. Dabei haben wir uns etliche Handsauger genauer angesehen und uns die aktuell interessantesten kommen lassen. Dabei war uns wichtig, das gesamte Preisspektrum abzudecken, denn wir wollten wissen: Sind teure wirklich besser als günstige Geräte?

In erster Linie spielen natürlich die technischen Daten eine große Rolle. Die haben wir uns – sofern möglich – vom Hersteller geholt. Bei der Geräuschentwicklung, dem Gewicht und der Ausdauer verlassen wir uns aber doch lieber auf eigene Messungen und erhielten mitunter doch starke Abweichungen gegenüber den Herstellerangaben. Die absolute Krönung waren unsere drei Duplikate, die die doppelte Menge an flüssigem Saugvolumen angegeben haben, als sie tatsächlich aufnehmen konnten. Und das auch nur, wenn man sie exakt in einer bestimmten Position hielt. Etwas neigen und schon läuft der gerade aufgesaugte Saft wieder über den Tisch. Als Nasssauger können die drei Testkandidaten definitiv nicht bezeichnet werden.

Gries, Reis und Erbsen müssen verputzt werden

Der wichtigste Punkt ist wohl die Saugkraft. Doch wie misst man die? Wie anfänglich bereits erwähnt, gibt es keine einheitliche Möglichkeit. Daher haben wir uns für einen praktischen Test entschieden, der den üblichen Einsatz simuliert.

Dazu wurden auf dem Küchentisch Zutaten in unterschiedlicher Größe verteilt: Greis (fein und sehr leicht), Reis (etwas größer) und Erbsen (größer und schwerer). Um den Handsauger nicht direkt mit der Nase in unser Streugut zu tauchen (dann hätte jeder den Test bestanden), haben wir es etwas schwerer gemacht und ein Backofenrost darüber gelegt.

Im ersten Versuch mit einem Abstand von 13 mm und für die schwächeren Kandidaten anschließend erneut mit einem Abstand von 7 mm. Lediglich Black-Decker und Einhell ließen bereits bei 13 mm nichts mehr liegen. Wobei der TE-VC von Einhell etwas die Nase vorn hatte und gnadenlos alles beim ersten Durchgang aufsaugte. Der Dustbuster von Black+Decker musste dafür schon zwei bis drei mal übers Gitter gleiten. Aber dann war auch bei ihm alles weg.

Gänzlich erfolglos im ersten Versuch waren nur Oasser, Audew und Wenineties, für sie wurde der Abstand anschließend auf 7 mm verringert. Während unser identisches Trio diese Stufe meisterte und einen sauberen Tisch hinterließ, versagte der Oasser leider auch in diesem vereinfachten Test.

 Handstaubsauger Test: Saugleistung Handstaubsauger 5
Auf Teppichböden entscheidet der erzeugte Unterdruck und nicht das Saugvolumen.

Mit dem neusten Update haben wir das erste mal einen Handstaubsauger mit angetriebener Bürste im Test – den Bissell 1987 Pet Hair. Daher erweitern wir die Praxistests und saugen jetzt auch Grieß von einem Abtreter.

Erweiterte Testaufgaben …

Interessanter Weise spiegelt sich hier dann doch der häufig angegebene Unterdruck (Pa) wieder. Handsauger wie der Proscenic S1, die einen sehr hohen Unterdruck (12000 Pa) erzeugen, können dabei glänzen. Je höher der erzeugte Unterdruck ist, desto mehr Luft wird auch dann noch eingesaugt, wenn die Saugöffnung vollflächig auf dem Teppich aufliegt. Der Proscenic S1 meisterte diese Aufgabe mit Abstand am besten.

Ein hoher Unterdruck reicht aber nicht aus, es wird ebenso ein großer Luftstrom benötigt. Den bietet der Proscenic S1 nicht und sowie er etwas vom Boden angehoben wird, saugt er mehr schlecht als recht.

Die wichtigsten Fragen

Welcher Handstaubsauger ist der beste?

Der beste Handstaubsauger ist für uns der Black+Decker Dustbuster. Er gewinnt zwar keinen Schönheitswettbewerb, ist aber saugstark und sehr flexibel einsetzbar und letztendlich kommt es darauf an. Aber Handstaubsauger sind sehr verschieden. Der eine legt wert auf eine gute Saugleistung, der andere möchte einen stylischen Handstaubsauger auf dem Schreibtisch. Daher haben wir noch vier weitere Empfehlungen für Sie.

Warum sind Handstaubsauger so laut wie große Staubsauger?

Auch Handstaubsauger müssen eine hohe Saugleistung aufbringen, bieten jedoch nur Platz für kleine Motoren. Die müssen den Platzmangel durch eine hohe Drehzahl ausgleichen, was häufig einen unangenehmen Pfeifton verursacht.

Wie wichtig ist der Akku bei einem Handstaubsauger?

In den meisten Fällen ist der Handstaubsauger die schnelle „Notlösung“ und wird nicht länger als ein paar Minuten benötigt. Daher sind Saugleistungen von 20 Minuten und länger nicht das Maß der Dinge. Man sollte dabei jedoch darauf achten, wie der Handstaubsauger geladen wird. Besitzt der Handstaubsauger eine Ladestation, in der er dauerhaft parkt, darf die Saugdauer durchaus kürzer ausfallen, als wenn man nach jedem Einsatz das Kabel anstecken muss.

Wie sollte der Filter eine Handstaubsaugers aufgebaut sein?

Handstaubsauger sind nicht für Allergiker geeignet, da sie selten einen entsprechenden Filter besitzen. Müssen sie auch nicht, da in den meisten Fällen Krümel und Küchenunfälle eingesaugt werden. Der Filter sollte aber dennoch zweiteilig sein und aus einem Vor- und einem Feinfilter bestehen. Ohne Vorfilter setzt sich der meist kleine Filter sehr schnell zu, was die Saugleistung reduziert. Praktisch ist auch, wenn der Feinfilter ausgewaschen werden kann.

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