Der beste Heimkino-Beamer

Der beste Heimkino-Beamer ist der Epson EH-TW7300: Er ist aktuell der günstigste Beamer, der neben FullHD-Blu-rays auch 4K- oder UHD-Inhalte wiedergeben kann. Zwar greift Epson dabei zu einem Rechentrick – der funktioniert aber wunderbar. Außerdem schafft der EH-TW7300 auch ein hervorragendes FullHD-Erlebnis und schlägt selbst in dieser Disziplin unseren bisherigen Favoriten, den Sony VPL-HW45ES.

Unser Testsieger: Epson EH-TW7300

Auch wenn er eigentlich nur ein FullHD-Beamer ist, kann er 4K-Material bestes wiedergeben.

Mit dem  EH-TW7300 hat Epson die Messlatte für Heimkino-Beamer für unter 3.000 Euro enorm hoch angesetzt. Er ist mit den neuen Film-Standards kompatibel und macht sie für ein breiteres Publikum erschwinglich. Durch sein leichtes und komfortables Handling ist er auch gut für Einsteiger zu empfehlen.

Damit eignet sich der Epson EH-TW7300 hervorragend zum Einsatz Zuhause und ist unsere klare Kaufempfehlung als bester Beamer fürs Heimkino – mit eingebauter Zukunftssicherheit.

Der zweite Platz: Sony VPL-HW45ES

Test Heimkino-Beamer: Sony VPL-HW45ES
Der ehemalige Favorit – Sony VPL-VW45ES mit starkem Preisnachlass.

Wem FullHD ausreicht, der ist mit dem Sony VPL-HW45ES gut beraten. Sein Preis liegt außerdem etwas unter dem unseres Testsiegers und er schlägt sich auch nicht schlecht. Kritik muss er aber trotzdem einstecken: Er hat lediglich einen manuellen Lensshift und lässt sich leider nicht so einfach kalibrieren. Da sollte man schon ein wenig Erfahrung mitbringen.

Der große Bruder: Sony VPL-HW65

Test Heimkino-Beamer: Sony VPL-HW65
Der VPL-HW65ES hat die gleiche Lichtausbeute und verfügt über ein differenziertes Farbmanagement.

Mit dem Sony VPL-HW65 schafft man eine sehr hohe Lichtausbeute, muss sich aber mit dem Kalibrieren auskennen. Ein Laie wird sicher verzweifeln, wenn er noch nie zuvor einen Beamer eingestellt hat. Wenn allerdings ein Fachmann Hand an den Sony legt, bekommen Sie ein perfektes Kinoerlebnis für zu Hause.

Nur nominell heller: Epson EH-TW9200

Test: Heimkino-Beamer: Epson EH-TW9200
Nach Kalibrierung nicht mehr wirklich heller als unser Favorit.

Keine Preise gefunden.

Eine Alternative aus dem Hause des Testsiegers haben Sie mit dem Epson EH-TW9200. Aber eigentlich ist er eher für Benutzer geeignet, die noch über älteres Equipment verfügen und auf analoge Eingänge angewiesen sind. Diese bringt er nämlich mit. Ansonsten leidet der Schwarzwert und die Helligkeit ist in der Praxis nicht mehr so deutlich wie die 2400 Lumen einem glauben machen.

Vergleichstabelle

Unser TestsiegerDer zweite PlatzDer große BruderNur nominell heller
Modell Epson EH-TW7300 Sony VPL-HW45ES Sony VPL-HW65 Epson EH-TW9200
Test Heimkino-Beamer: Sony VPL-HW45ESTest Heimkino-Beamer: Sony VPL-HW65Test: Heimkino-Beamer: Epson EH-TW9200
Pro
  • Einfache Bedienung ist gut für Einsteiger
  • Etwas günstiger als unser Favorit
  • Sehr gute Lichtausbeute
  • Analoge Anschlüsse für älteres Equipment vorhanden
Contra
  • Keine analogen Anschlüsse
  • Lässt sich schwierig kalibrieren
  • Kalibrierung noch schwieriger als beim HW45ES
  • Nicht so hell wie gedacht
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Technische Daten  

4K, UHD, HDR, Farbraum – das perfekte Bild?

Kaum stellen die Fernsehsender ihre Programme endlich auf das FullHD-Format, mit 1920 x 1080 Bildpunkten um, ist die Hardware- und auch die Filmindustrie schon einen Schritt weiter: Mit dem UHD-Format kommt die vierfache FullHD-Auflösung auf Leinwand und Display, das Bild besteht hier aus 3840 × 2160 Pixeln. Diese Pixelflut muss ein Beamer bewältigen können, und dabei nach Möglichkeit noch bezahlbar bleiben.

UHD bringt Beamer ins Schwitzen

Damit ist der UHD-Standard jedoch noch nicht komplett ausgeschöpft, denn er erlaubt außer der höheren Auflösung auch einen größeren Kontrastumfang, sowie einen Farbraum, der den bislang geforderten bei Weitem übertrifft. Gerade der höhere Kontrastumfang – also ein helleres Weiß bei gleichzeitig dunklerem Schwarz – stellt Beamer vor enorme Herausforderungen.

Während es in der Bildschirm-Technik durchaus noch Potential in beide Richtungen gibt – also sowohl tieferes Schwarz als auch mehr Helligkeit – haben Beamer-Systeme nur bedingt die Möglichkeit, mehr Helligkeit bei gleichbleibendem Schwarzwert zu liefern.

Der größere Farbumfang ist dagegen bei vielen Beamern jetzt schon möglich. Oft schaffen sie eine akkurate Farbdarstellung allerdings erst nach aufwändiger Kalibrierung. Bestenfalls ist ein präzise justierter Farbraum bereits in den Voreinstellungen festgelegt und abrufbar.

Technik-Überblick: DLP, LCD, UHP, LED

Bei der LCD-Technik wird das Licht der Projektionslampe nicht wie bei sogenannten DLP-Projektoren durch feinste Klappspiegel auf einem Chip nach Bedarf reflektiert, sondern die Lichtmenge für das jeweilige Bild wird durch den mehr oder weniger lichtdurchlässigen LCD-Chip gesteuert.

UHP-Lampen müssen ausgetauscht werden – das kann ins Geld gehen

Der störende Regenbogeneffekt von DLP-Projektoren, für den manche Menschen empfindlich sind, tritt bei LCD-Beamern nicht auf.

Die Lichtquelle ist sowohl bei der DLP- als auch bei der LCD-Technik allerdings die gleiche – nämlich eine UHP-Lampe (Ultra High Performance). Sie wird so heiß, dass sie gekühlt werden muss, dennoch ist ihre Lebensdauer begrenzt. Zwar kann sie durchaus mehrere tausend Betriebsstunden betragen, gewechselt werden muss sie trotzdem irgendwann – zumal sich auch die Farbtemperatur altersbedingt verändert und so die optimale Farbwiedergabe nicht mehr gewährleistet ist.

Wer jetzt denkt, einfach Glühbirne wechseln und fertig, der irrt. Denn UHP-Lampen für Projektoren sind teuer: Zwischen 100 und 400 Euro muss man für eine solche Ersatzlampe hinlegen.

LED und Laser

So langsam bahnen sich bezüglich der Lichtquelle alternative Technologien den Weg ins Heimkino: Optoma hat als erster Hersteller mit dem HD91 einen Heimkino tauglichen Beamer mit LEDs als Leuchtmittel auf den Markt gebracht. Und jüngst hat Epson mit dem LS10000 den ersten Beamer mit Laser-Lichtquelle vorgestellt, der ebenfalls fürs Heimkino ausgelegt ist.

Beides sind zwar vielversprechende Ansätze, jedoch bildet die Lichtausbeute beim Optoma mit nominellen 1000 Lumen allenfalls fürs perfekt abgedunkelte Heimkino eine gute Lösung. Hinzu kommt der Preis von rund 3.500 Euro. Der Laser-Bolide von Epson ist mit 7.000 Euro vielleicht für ausgesprochene Technik-Freaks interessant, aber nicht zwingend notwendig für die Einrichtung eines veritablen Heimkinos.

So interessant die neuen Entwicklungen auch sind, die bessere Preis-Leistungs-Helligkeitsrelation bieten bislang und in naher Zukunft immer noch die klassischen Technologien UHP-Lampen – letztlich ist das alles eine Frage der gefertigten Stückzahlen.

Unser Favorit: Epson EH-TW7300

Der EH-TW7300 hat zwar eine große Namensähnlichkeit mit dem älteren 7200, technisch entspricht er jedoch eher dem Boliden LS10000, der die 4K-Reihe bei Epson begründet.

Leise und ausreichend hell

Er verfügt zwar nicht über dessen Leuchtmittel – der LS10000 und dessen Nachfolger, der LS10500 nutzen langlebige LEDs, wogegen der TW7300 mit herkömmlicher UHD-Lampe ausgerüstet ist – das Gehäuse ist allerdings ähnlich groß.

Unser Testsieger: Epson EH-TW7300

Auch wenn er eigentlich nur ein FullHD-Beamer ist, kann er 4K-Material bestes wiedergeben.

Deshalb konnte Epson hier nochmal Hand an die Lüftung legen, mit dem Ergebnis, dass der TW7300 im Betrieb sogar leiser ist als der TW7200.

Nicht allein das macht ihn zum perfekten Beamer fürs Wohnzimmerkino, auch die Lichtausbeute ist selbst fürs nicht optimal abgedunkelte Heimkino ausreichend. Epson nutz beim TW7300, ebenso wie beim etwas teureren und auch etwas helleren 9300, die größere Lichtausbeute, um UHD-Filme, die in HDR gedreht wurden besser zur Geltung bringen zu können.

Rechenkünste – Seine Stärke bei UHD

Obwohl der Epson nur ein FullHD-Beamer ist kann er auch 4K-Material bestens wiedergeben, denn er bedient sich eines besonderen Tricks: Zwischen den LCD-Panels und dem Objektiv hat Epson ein spezielles Glas positioniert. Der Lichtstrahl nimmt erst den geraden Weg durch das Objektiv bis zur Leinwand und wird dann um ein halbes Pixel nach rechts und nach oben geschickt. Mit dieser Pixelshift genannten Technik erreicht man zwar immer noch keine echte 4K- oder UHD-Auflösung, aber immerhin eine deutlich feinere Pixel-Struktur. Die Pixel sehen, um es genau zu sagen, um ein viertel feiner aus, wenn man denn mit der Nase vor der Leinwand steht.

Überzeugendes Upscaling

Auch wenn Epson hier seine Rechenkünste ausreizt, zusammen mit den anderen Parametern wie Kontrastumfang und erweitertem Farbraum sorgt die hochgerechnete 4K-Auflösung für einen hervorragenden Bildeindruck bei entsprechender Quelle. So scharf wie mit einem echten 4K-Beamer ist das Bild zwar nicht, aber doch deutlich feiner aufgelöst als bei einem reinen HD-Beamer.

Nur zum Vergleich: Der günstigste Beamer mit nativer, also echter 4K-Auflösung, ist der Sony VPL-VW320ES – allerdings kostet der fast das dreifache des Epson EH-TW7300.

Seine Stärke bei FullHD

Langsam nimmt das Angebot von Filmen, die in 4K-Auflösung gedreht wurden zu, ob online oder auf Datenträgern. Schließlich gibt es auch mehr und mehr Player, die 4K-Scheiben abspielen können. Dennoch wird man den meisten Content nach wie vor auf »normalen« Blu-rays und in FullHD-Auflösung genießen.

Hier ist der EH-TW7300 ganz in seinem Element, jenseits von aller Rechnerei – das FullHD-Bild bedarf keinerlei Aufbereitung und kann perfekt auf die Leinwand geworfen werden. Keine Frage, dass der optimierte Kontrast dem Epson natürlich auch im FullHD-Modus zugute kommt, sodass er hier dem Sony VPL-HW45ES, unserem vormaligen Favoriten, gut überlegen ist. Ein weiteres Plus bekommt er beim Handling.

Einstellungssache – Bedienung

Bei den Anschlüssen gibt sich der Epson beinah ebenso zurückhaltend wie die meisten anderen hochwertigen Heimkino-Beamer, außer den beiden HDMI-Buchsen gibt es lediglich noch einen VGA-Eingang, das muss reichen – und das tut es in den meisten Fällen auch.

Die Anschlüsse des Epson – nicht viel, aber ausreichend.

Die üblichen Schnittstellen für die Steuerung motorisierter Leinwände gehören aber auch beim EH-TW7300 zum Standard, ebenso wie ein USB-Anschluss, der aber nur zu Servicezwecken wie beispielsweise Firmware-Updates dient.

Wie es sich für einen Beamer in dieser Preisklasse gehört, lässt sich der Epson variabel aufstellen: Außer über Kopf unter der Decke darf er auch richtig herum an der rückwärtigen Wand, also gegenüber der Leinwand, angebracht werden. Außerdem, aber das kommt für die meisten Benutzer wohl nicht infrage, darf er auch hinter der Leinwand stehen, im sogenannten Rückpro-Modus.

Sogar wenn das Objektiv des Beamers nicht ganz parallel zur Leinwand ausgerichtet wird, kann das im begrenzten Bereich mit dem Lensshift korrigiert werden. Das gilt sowohl für leichte horizontale als auch vertikale Schräglagen.

Neben dem Shift lassen sich Fokus und Zoom komfortabel per Fernbedienung steuern, man muss also zum Ausrichten und Scharfstellen der Optik nicht auf irgendwelche Möbelstücke steigen. Außerdem kann man kurzerhand Objektiv-Presets aus dem Speicher abrufen, die man sich vorher für unterschiedliche Bildformate abgespeichert hat.

Ist der Epson an seinem Platz, geht es an die Bildeinstellungen: Auch hier zeigt sich der EH-TW7300 von seiner besten Seite. Er wird im hellen Cinema-Modus ausgeliefert, perfekt also für das Wohnzimmerkino. Dazu passt auch das wohnzimmerfreundliche weiße Gehäuse, nur gut, dass der Lüfter selbst im hellen Lampenmodus noch angenehm leise vor sich hin schnurrt.

In komplett dunklen Wohnzimmern oder in einer aufwendigen Heimkino-Installation ist es dagegen sinnvoll, für bessere Kontrastwerte den Eco-Modus zu aktivieren, außerdem lohnt es sich, die Farbdarstellung zu optimieren.

Einfache Bedienung und gut angepasste Voreinstellungen

Das ist beim Epson schnell gemacht: Das Preset für natürliche Farbwiedergabe bringt auf Knopfdruck alle bildrelevanten Werte ins rechte Lot, wem das so eingestellte Bild mit 6.800 Kelvin zu kühl ist – 6500 Kelvin entsprechen dem Soll – der muss nur noch die Farbtemperatur im Menü auf den Wert von 6.000 Kelvin stellen, das war‘s. Die Farben bilden den Norm-Farbraum ab und die Farbtemperatur liegt fast punktgenau auf den geforderten 6500 Kelvin.

Den bereits sehr guten Kontrastwerten kann man außerdem mit Hilfe der adaptiven Iris – so heißt die automatische Blende beim Beamer – nochmal erweitern. Wenn der Bildinhalt sehr dunkel ist, schließt sich die Iris weitgehend, da ja die Lampe nicht kurzfristig ein- und ausgeschaltet werden kann, und sorgt dafür, dass so wenig Licht wie möglich durchs Objektiv auf die Leinwand gelangt. Neben der normalen, etwas trägeren Reaktion lässt sich die Iris auch für schnelle Hell/Dunkel-Wechsel beschleunigen. Das kann jedoch bei schnellen Umschnitten schon mal zu hektischen Pumpeffekten führen. Allerdings ist der Kontrast, den der Beamer selbst bei abgeschalteter Iris schon erreicht, beachtlich.

Sämtliche Anschlüsse sind hinten leicht versenkt untergebracht. Um einen schönen Rücken zu erhalten, können sie mit einer Klappe abgedeckt werden. Dank der geschickten Führung der Kühlluft – Ein- und Auslass finden sich ausschließlich vorn zu beiden Seiten des Objektivs – kann der Epson auch direkt mit dem Rücken zur Wand platziert werden, ohne dass es zum Luftstau kommt.

Einfache Bedienung und gutes Design.

Auch mit den Folgekosten meint man es bei Epson gut, mit ca. 150 Euro für die Ersatzlampe liegt man eindeutig im unteren Drittel. Im Eco-Betrieb hat die Lampe dennoch eine Lebensdauer von 5500 Stunden. Im hellen Standardbetrieb soll es immer noch für 3500 Stunden reichen.

Das Layout der Epson Fernbedienung folgt bewährten Mustern: Sie ist groß, die Tasten sind übersichtlich angeordnet und viele Voreinstellungen oder beispielsweise sämtliche Einstellungen der Optik sind direkt über Tasten erreichbar. Dass die Tasten bei Bedarf beleuchtet sind, gehört hier ebenfalls zum Standard, schließlich soll man sich auch im dunklen Heimkino auf der Fernbedienung zurechtfinden.

Was gibt es für Nachteile?

Größtes Manko des Epson EH-TW7300 ist sicherlich, dass die 4K-Auflösung lediglich durch Interpolation einer FullHD-Auflösung realisiert wird, andererseits ist ein Beamer mit nativer 4K-Auflösung fast dreimal so teuer.

Analoge Anschlüsse hat der EH-TW7300 ebenfalls nicht. Ist man darauf angewiesen, weil man nicht das komplette Equipment neukaufen möchte, sollte man sich den EH-TW9200 anschauen (siehe Alternativen). Der kann zwar keine 4K-Auflösung verarbeiten, bietet aber für ein reines FullHD-Heimkino ein hervorragendes Bilderlebnis.

Epson EH-TW7300 im Test: Das sagen die anderen

Während der große Bruder des EH-TW7300, der EH-TW9300 schon hier und da getestet worden ist, sieht es beim EH-TW7300 noch recht dürftig aus. Lediglich mein eigener Test in der Heimkino liegt seit wenigen Wochen vor, wir werden jedoch regelmäßige Updates liefern.

Bei meinem Test in der Zeitschrift Heimkino schaffte es der Epson mit der Note 1,1 bis in die Referenzklasse (Ausgabe 4/2017):

»Der EH-TW7300 ist aktuell der beste Beamer, den man für unter 3000 Euro kaufen kann, und der den zunehmenden 4k-Quellen eine angemessene Projektion angedeihen lässt. Selbst bei der FullHD-Wiedergabe setzt er Maßstäbe und kann sich hier ebenfalls deutlich vom Wettbewerb absetzen. Nicht zuletzt die komfortable Ausstattung mit motorisierter Optik und die einfache Installation sorgen für einen ungetrübten Heimkino-Genuss, selbst in 4K.«

Alternativen: Was gibt es sonst noch?

Unser bisheriger Testsieger ist noch erhältlich und günstiger zu haben. Das gleiche gilt für die FullHD-Beamer von Epson, die vormals die Preisklasse unter 3.000 Euro ausgefüllt haben, auch hier kann man sein Heimkino oder Wohnzimmer-Kino mit einem hervorragenden Beamer ausstatten.

Der zweite Platz: Sony VPL-HW45ES

Test Heimkino-Beamer: Sony VPL-HW45ES
Der ehemalige Favorit – Sony VPL-VW45ES mit starkem Preisnachlass.

Unser ehemaliger Favorit ist natürlich auch immer noch eine gute Wahl wenn es allein auf FullHD-Kino ankommt. Der VPL-HW45ES ist zudem noch etwas günstiger zu haben als der Epson, und der Preis dürfte noch mehr nachgeben.

Allerdings nimmt man dann auch in Kauf, dass der Beamer nur über einen manuellen Lensshift verfügt, viel entscheidender ist allerdings, dass sich der Sony beim Farb-Abgleich etwas ziert, und mit Bedacht kalibriert werden will, was wir seinerzeit auch schon bemängelt hatten.

Der große Bruder: Sony VPL-HW65

Test Heimkino-Beamer: Sony VPL-HW65
Der VPL-HW65ES hat die gleiche Lichtausbeute und verfügt über ein differenziertes Farbmanagement.

Der VPL-HW65 ist der große Bruder des VPL-HW45ES, mit mehr Helligkeit und höherem Kontrast.

Der HW65 ist mit einer helleren Lampe ausgestattet worden und verfügt nun nominell über eine höhere Lichtausbeute um 100 Lumen als sein Vorgänger der HW55. Das trifft bei ihm aber selbst nach der Kalibrierung zu. Der UVP wurde auf unter 3.000 Euro gesenkt.

Außerdem verhält er sich bei der Kalibrierung noch kapriziöser noch als der VPL-HW45ES. Legt allerdings ein Fachmann mit entsprechenden Kalibrier-Kenntnissen Hand an, schafft der VPL-HW65 zuhause ein hervorragendes Kino-Erlebnis.

Nur nominell heller: Epson EH-TW9200

Test: Heimkino-Beamer: Epson EH-TW9200
Nach Kalibrierung nicht mehr wirklich heller als unser Favorit.

Keine Preise gefunden.

Auch Epson selbst hat mit dem EH-TW9200 noch eine Alternative im Programm.

Der TW9200 arbeitet ebenfalls nach dem LCD-Prinzip und bietet mit 2400 Lumen auf den ersten Blick sogar noch mehr Helligkeit als die Sonys.

Nach den erforderlichen Einstellarbeiten reduziert sich diese nominelle Helligkeit in der Praxis aber deutlich, außerdem leidet der Schwarzwert.

Aufgrund der Neuausrichtung von Epson in dieser Preisklasse wurde der TW9200 nochmal deutlich im Preis gesenkt, in Richtung 2.000 Euro-Marke. Besonderes Schmankerl dieses FullHD Beamers: Er verfügt noch über analoge Eingänge, und ist damit für Besitzer älteren Equipments die erste Wahl.

Kommentare

5 Kommentare zu "Der beste Heimkino-Beamer"

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Ich rate Einsteigern zu den Epson eh 5300 . Kostet um die 600,- Euro. Ist full HD Beamer mit 3D. Super scharfes Bild und tolle Farben. Und 3d kommt richtig gut. Kontrast könnte etwas besser sein, aber wenn alles dunkel ist und Streulicht eingeschränkt wird, ist alles Top. Habe ihn mit der Burosch CD eingestellt, auf Umgebung und Leinwand ( 3 Meter breit ) bin absolut begeistert.

viel zu teuer und lüfter zu laut

Kein Wunder ist auch kein 4K Beamer, Augenwischerei

Bisserl groß, das Teil …

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