Der beste Heimkino-Beamer

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Test Heimkino-Beamer – Testsieger: Sony VPL-HW45ES

Der beste Heimkino-Beamer ist der Sony VPL-HW45ES. Der Nachfolger des überaus erfolgreichen VPL-HW40ES, der bislang unsere Empfehlung stellte, wurde mit einer helleren Lampe aufgerüstet, die außerdem mit einer längeren Lebensdauer aufwartet.

Update 20. März 2017

ARCHIVIERT: Unsere neue Empfehlung ist der Epson EH-TW7300. Hier ist der aktuelle Testbericht.

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20. Oktober 2016

Auf der IFA hat Epson gleich drei neue Heimkino Beamer präsentiert: den EH-TW9300W, den TW9300 und den TW7300. Gerade letzterer könnte seinen Daten und dem Preis nach in der Lage sein, der Konkurrenz das Fürchten zu leeren. Außerdem sind die neuen Epson Beamer sind in der Lage, Quellen mit 4k- und HDR Inhalten wiederzugeben.

Wir schauen, dass wir im November noch einen Test des günstigen TW7300 bekommen.

4. Oktober 2016

Wir konnten dem Sony VPL-HW45ES aus der aktuellen audiovision ein weiteres Testergebnis hinzufügen.

23. Juli 2016

Unsere neue Empfehlung ist der Nachfolger unseres bisherigen Favoriten: der Sony VPL-HW45ES.

13. März 2016

Wir haben den Sony HW65 als weitere Alternative hinzugefügt.

Zur IFA im Herbst erwarten wir neue Modelle, die unseren Favoriten toppen könnten – bis dahin bleibt der Sony HW40ES unsere Empfehlung als bester Heimkino-Projektor.

Technik-Überblick: DLP, LCD, UHP, LED

Im Sony findet eine Variante der LCD-Technik Verwendung. Dabei wird das Licht der Projektionslampe nicht wie bei sogenannten DLP-Projektoren durch feinste Klappspiegel auf einem Chip nach Bedarf reflektiert, sondern die Lichtmenge für das jeweilige Bild wird durch den mehr oder weniger lichtdurchlässigen LCD-Chip gesteuert.

Der störende Regenbogeneffekt von DLP-Projektoren, für den manche Menschen empfindlich sind, tritt bei LCD-Beamern nicht auf.

Die Lichtquelle ist sowohl bei der DLP als auch bei der LCD-Technik allerdings die gleiche, nämlich eine UHP-Lampe (Ultra High Performance). Sie wird so heiß, dass sie gekühlt werden muss, dennoch ist ihre Lebensdauer begrenzt. Zwar kann sie durchaus mehrere 1000 Betriebsstunden betragen, dennoch muss sie irgendwann gewechselt werden, zumal sich auch die Farbtemperatur altersbedingt verändert, so dass die optimale Farbwiedergabe nicht mehr gewährleistet ist.

Wer jetzt denkt, einfach Glühbirne wechseln und fertig, der irrt. Denn UHP-Lampen für Projektoren sind teuer: zwischen 100 und 400 Euro muss man für eine solche Ersatzlampe hinlegen.

LED und Laser

So langsam bahnen sich bezüglich der Lichtquelle alternative Technologien den Weg ins Heimkino: So hat Optoma als erster Hersteller mit dem HD91 einen Heimkino tauglichen Beamer mit LEDs als Leuchtmittel auf den Markt gebracht. Und jüngst hat Epson mit dem LS10000 den ersten Beamer mit Laser-Lichtquelle vorgestellt, der ebenfalls fürs Heimkino ausgelegt ist.

Beides sind zwar vielversprechende Ansätze, jedoch bildet die Lichtausbeute beim Optoma mit nominellen 1000 Lumen allenfalls fürs perfekt abgedunkelte Heimkino eine gute Lösung. Hinzu kommt der Preis von rund 3.500 Euro. Und der Laser-Bolide von Epson ist mit 7.000 Euro vielleicht für ausgesprochene Technik-Freaks interessant, aber nicht zwingend notwendig für die Einrichtung eines veritablen Heimkinos.

So interessant die neuen Entwicklungen auch sind, das bessere Preis-Leistungsverhältnis bieten bislang und in naher Zukunft immer noch die klassischen Technologien LCD und DLP.

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Sony VPL-HW45ES Preisvergleich

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