Kopfhörer Test: Hifi Kopfhoerer Aufmacher1
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Der beste HiFi-Kopfhörer

Wir haben 48 HiFi-Kopfhörer getestet. Der beste für die Anlage daheim ist für uns derzeit der Philips Fidelio X3. Er ist solide verarbeitet, sitzt angenehm komfortabel über den Ohren und liefert im Vergleich zu seinem Vorgängermodell ein noch besseres Klangerlebnis. Der ATH-MSR7b von Audio-Technica ist dagegen unser Favorit für den mobilen Einsatz. Er eignet sich dank seiner unkritischen Anschlusswerte perfekt für Smartphones, deren Kopfhörerausgang nicht gerade mit Leistung protzt. Trotzdem liefert er gerade dort ein herrlich ausgewogenes Klangbild.

Thomas Johannsen
Thomas Johannsen
hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 20 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, av-magazin.de, Heimkino, HIFI.DE und d-pixx.
Letztes Update: 15. September 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

17. Dezember 2021

Der Sendy Audio Peacock und der Beyerdynamic DT 900 Pro X sind bei den stationären Kopfhörern hinzugekommen, bei den mobilen der Beyerdynamic DT 700 Pro X und der  HiFiMAN HE400se.

Der HiFiMAN HE400se ist jetzt unsere Empfehlung für einen offen konstruierten, mobilen Kopfhörer, die ehemalige On-Ear Empfehlung Sennheiser HD 25-1 II Basic Edition finden Sie jetzt weiter unten.

8. Januar 2021

Wir haben fünf weitere Hi-Fi-Kopfhörer für zuhause getestet. Unser neuer Favorit ist der Philips Fidelio X3, der den alten Testsieger Beyerdynamic DT 1990 Pro ersetzt. Darüber hinaus gibt es zwei weitere, neue Empfehlungen: Den Beyerdynamic T5 und den Sennheiser HD560S. Abgelöst wurden hier der Dan Clark AEON Flow 2 und der Mackie MC-450.

21. August 2020

Wir haben gleich sechs neue Kopfhörer getestet: mit dem Neumann NDH 20, dem Mackie MC-450 und dem AEON Flow 2 von Dan Clark Audio haben wir drei neue Empfehlungen fürs Wohnzimmer gekürt. Und der Sennheiser HD 400S und der Pioneer HDJ-X10 sind zwei neue Empfehlungen für unterwegs.

6. Dezember 2019

Wir haben 16 neue Hifi-Kopfhörer getestet und unseren Test in zwei Kategorien aufgeteilt: HiFi-Kopfhörer für zuhause und mobile HiFi-Kopfhörer für unterwegs. Bei ersteren gibt es einen neuen Testsieger – den Beyerdynamic DT 1990 Pro. Auch drei neue Empfehlungen sind hier dazugestoßen. Bei den mobilen Geräten gibt es ebenfalls drei neue Empfehlungen. Der Audio-Technica ATH-MSR7b bleibt hier an der Spitze.

12. Juli 2019

Unser neuer Testsieger ist der Audio-Technica ATH-MSR7b. Eine neue Empfehlung ist der Ultrasone PRO 1480i, ein neuer, preiswerter offener Hörer von Ultrasone. Unser neuer Preistipp ist der Fostex TH7. Von Sennheiser haben wir nun endlich auch den HD-25 1 II Basic Edition testen können.

16. Januar 2019

Immer wieder betreten neue Mannschaften das Spielfeld: Mit dem Mackie MC-150 und dem Mackie MC-250 haben wir jetzt gleich zwei Neulinge vom amerikanischen Studio-Ausstatter.

15. Oktober 2018

Wir haben den Test um vier weitere Kopfhörer ergänzt: Mit dem Beyerdynamic DT 240 Pro und dem Sennheiser HD 200 Pro sind zwei Hörer dazugekommen, die ausdrücklich zur Aufnahmekontrolle konzipiert sind.

Mit dem Sennheiser HD 600 betritt außerdem ein junggebliebener Klassiker unsere Testbühne. Demgegenüber stellt sich mit dem 1More H1707 der erste hierzulande verfügbare Bügelkopfhörer des chinesischen Herstellers 1More der Testprozedur. Zwei der vier neuen Modelle sind uns eine Empfehlung wert.

25. Januar 2018

Uns fehlte noch eine preiswerte offene Alternative – bis jetzt.
Der Shure SRH1440 ist unsere neue Empfehlung in offener Bauweise.

Außerdem hatten wir jetzt den Nighthawk von Audioquest auf den Ohren, eine klare, wenn auch teure Empfehlung.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Wer Musik in höchster Klangqualität ungestört genießen will, für den sind hochwertige HiFi-Kopfhörer nach wie vor die erste Wahl. Da es zunehmend Nutzer gibt, die ihre Musiksammlung ohnehin hauptsächlich auf dem Smartphone oder einem anderen mobilen Zuspieler aufbewahren, um sie dann auch von dort abzuspielen, ob nun zuhause oder unterwegs, haben wir unseren Test aufgeteilt in HiFi-Kopfhörer, die überwiegend stationär betrieben werden und solche, die ans Mobilgerät gestöpselt werden können.

Aufgrund unterschiedlicher Anforderungen und technischer Gegebenheiten (vor allem der Impedanz) lassen sich die beiden Kopfhörer-Klassen nicht sinnvoll direkt miteinander vergleichen. Daher behandeln wir sie getrennt auf zwei Seiten und küren für jede Gruppe einen Testsieger und Empfehlungen. Wir haben 27 fürs Wohnzimmer und 21 fürs Smartphone getestet.

Impedanz, Empfindlichkeit und Symmetrie: HiFi-Kopfhörer im Test

Um kabellose Kopfhörer und solche mit aktiver Geräuschunterdrückung geht es in diesem Test nicht, denn bei beiden muss man Abstriche beim Klang machen. Für diese Kopfhörer haben wir daher separate Testberichte für Sie.

Mit Impedanz bezeichnet man den Wechselstromwiderstand eines Kopfhörers. Im Zusammenspiel mit dem Quellgerät wirkt sich der auf die Lautstärke und auf den Klang aus.

Hochwertige Studiokopfhörer arbeiten für gewöhnlich mit einer Impedanz von etwa 300 Ohm, mitunter sogar mehr. Mobilgeräte wie Audioplayer oder Smartphones harmonieren aufgrund der begrenzten Verstärkerleistung dagegen am besten mit Kopfhörern mit einer Impedanz um 30 Ohm, oder weniger. Stationäre HiFi-Geräte mit Kopfhörerausgang erfordern wiederum meist eine Impedanz, die mit etwa 100 Ohm zwischen den beiden Extremen liegt, werden aber meistens auch mit höheren Impedanzen fertig.

Mit der Empfindlichkeit eines Kopfhörers verhält es sich ähnlich: Sie besagt, wieviel Schalldruck der Kopfhörer mit der Leistung von 1 Milliwatt maximal erzeugen kann und ist ebenfalls eine Kenngröße für die erreichbare Lautstärke, aber vor allem Dynamik.

Bei herkömmlichen Anschlusskabeln, in asymmetrischer Auslegung, teilen sich die Leitungen für den linken und rechten Kanal die Abschirmung, die darüberhinaus oft auch für den Rücktransport des Signals genutzt wird. Beim symmetrischen Kabel verfügt jeder Kanal über eine eigene Hin- und eine Rückleitung sowie eine eigene Abschirmung. Wenn die Quelle, also der Verstärker ebenfalls symmetrisch aufgebaut ist, führt das zu einer besseren Kanaltrennung, so können sich der linke und der rechte Kanal nicht mehr störend gegenseitig beeinflussen.

Auswahl der Hörkapseln

Geschlossen, offen oder halboffen – das ist bezüglich Kopfhörern beinah schon eine Glaubensfrage. Gemeint ist die Konstruktion der Hörkapseln, ob diese nun nach außen hin offen, geschlossen oder halboffen konstruiert sind.

Deutliche Klang­unterschiede je nach Bauform der Hörkapseln

Offene Kopfhörer sind für besonders feinen, ausgewogenen Klang bekannt, wogegen geschlossene Hörkapseln Voraussetzung für einen kräftigen, konturierten Bass sind, andererseits aber mit Klangverfärbungen zu kämpfen haben.

Der Musikgenuss mit einem Hörer geschlossener Bauweise schottet auf jeden Fall von der Außenwelt ab – umgekehrt bleibt die Außenwelt auch von den eigenen musikalischen Eskapaden verschont, was dem Hausfrieden unter Umständen zuträglich sein kann.

Kopfhörer Test: Offen Geschlossen
Links die offene Kapsel des Sennheiser HD 600, rechts die geschlossene des Fostex TH900 MK2.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal hat mehr mit dem Tragekomfort zu tun. Sowohl bei den offenen als auch bei den geschlossenen Modellen gibt es solche, deren Polster das Ohr umschließen und am Kopf anliegen – genannt Around-Ear- oder Over-Ear-Kopfhörer.

Die anderen stützen ihre Polster direkt auf den Ohren ab und heißen entsprechend On-Ear-Kopfhörer. Manche Hersteller bieten beide Varianten an, wir haben genau hingehört, ob es außer dem Tragekomfort auch Klangunterschiede gibt.

Eine Frage des Prinzips – der Wandler

Außer dem geschlossenen, offenen und halboffenen Prinzip sowie den On- und Over-Ears, haben wir mittlerweile auch zwei unterschiedliche Wandlertechnologien vertreten.

Da sind einerseits die dynamischen Wandler, mithin wohl die am meisten vertretene Technik: Hier bilden Membran und Spule für den Antrieb eine fest zusammengefügte Einheit. Besagte Spule taucht in einen Magnetspalt und wird darin im Takt der Musik bewegt. Diese Bewegung überträgt sich auf die Membran, die dann den Sound ans Ohr übermittelt.

Beim magnetostatischen Wandler sind die Spulenwicklungen auf die Membran aufgedampft und damit quasi Bestandteil der gesamten Membranfläche. Diese Membran ist zwischen zwei Magneten aufgespannt und bewegt sich ebenfalls, sobald die Spule von musikalischen Elektronen durchflossen wird.

Magneto­statische Wandler bieten beste Klangqualität

Die Membran der magnetostatischen und ihrer Verwandten, den elektrostatischen Wandlern, ist um einiges leichter als bei dynamischen Systemen und wird zudem über die gesamte Fläche angetrieben. Daher kann sie selbst den feinsten Anweisungen der antreibenden Spule folgen – und zwar nur denen. Sie ist nahezu frei von ungewollten Teilschwingungen, die in der Musik nicht enthalten sind.

Die Konstruktion eines magnetostatischen Wandlers ist allerdings eine Herausforderung und zumeist nicht so billig zu realisieren wie bei dynamischen Wandlern. Mehr zu den unterschiedlichen Wandlersystemen findet sich bei Wikipedia.

 Kopfhörer Test: 11 Hifi Uebersicht

Der beste HiFi-Kopfhörer für zuhause

Bei Kopfhörern, die hauptsächlich für den stationären Einsatz konzipiert sind, kommt es weniger auf den Ausschluss der Umgebung an, sondern eher auf den kompromisslosen Hörgenuss, idealerweise in den eigenen vier Wänden. Es spielt also keine Rolle, ob die Außenwelt Ihren Musikgeschmack teilt oder man sich von der äußeren Geräuschkulisse abkapseln möchte.

Ob geschlossen, offen oder halboffen, die Konstruktion der Hörkapsel und der Wandler ist ausschließlich der bestmöglichen Musikwiedergabe geschuldet. Hier spielen Impedanzen und Empfindlichkeiten nur eine Rolle, wenn wir den Zuspieler unter Umständen entsprechend auswählen müssen. Dennoch wird es auch hier Exemplare geben, die sich auch passabel am Smartphone oder anderen mobilen Zuspielern schlagen – wie so oft ist der Übergang fließend.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Philips Fidelio X3

Test  Kopfhörer: Philips Fidelio X3
Der Fidelio X3 hat in der dritten Generation noch mal gehörig nachgelegt. Er klingt besser als seine Vorgänger.

Mit dem Fidelio X3 bringt Philips einen Klassiker bereits in die dritte Generation. Zwar hat der Fidelio nach gut sechs Jahren mit seinem Vorgänger rein äußerlich kaum noch etwas gemeinsam, die solide Verarbeitung und der hohe Tragekomfort sind aber weitgehend auf gleichem Niveau. Allein klanglich hat der Kopfhörer nochmal gut zugelegt, womit er sich locker zu unserem neuen Favoriten mausert.

Wenn Geld egal ist

Sennheiser HD 800 S

Kopfhörer Test: Sennheiserhd800s
Der HD 800 S ist schon fast sündhaft teuer, gehört dafür aber auch in die Kategorie Genussmittel.

Der Sennheiser HD 800 S ist die Evolution des vielgelobten HD 800. Ein wenig Feintuning hier, ein wenig Optimierung dort, dabei die Wünsche der Besitzer des HD 800 ernstgenommen und umgesetzt – herausgekommen ist eine Preziose, die es vom ersten Moment an, in dem sie die Ohren großzügig bedeckt, bis zum Ausklang ermöglicht, förmlich in der Musik zu versinken. Klar gibt es Kopfhörer, die sogar ein Mehrfaches des schon üppigen Preises des HD 800 S kosten, das Musikerlebnis wird dadurch allerdings nur um Nuancen gesteigert, das so gesparte Geld investiert man daher besser in entsprechende Software und genießt diese mit dem HD 800 S.

Der Unbestechliche

Neumann NDH 20

Test  Kopfhörer: Neumann NDH 20
Der NDH 20 war ursprünglich als unbestechliches Arbeitsgerät im Aufnahme-Studio gedacht.

Neumann ist seit Jahrzehnten bekannt für hervorragende Studio-Mikrofone. In den letzten Jahrzehnten sind Studio-Lautsprecher und nun eben auch ein HiFi-Kopfhörer hinzugekommen. Der NDH 20 ist nicht weniger als das Kopfhörer-Debüt des Berliner Herstellers. Und das ist überaus gelungen, denn der Kopfhörer verfügt über hervorragende Klangeigenschaften und geht trotz Entwicklung und Produktion in Deutschland durchaus noch als erschwinglich durch.

Der beste geschlossene

Beyerdynamic T5

Kopfhörer Test: Beyerdynamic T5
Der T5 von Beyerdynamic vereint die Vorteile eines offenen mit denen eines geschlossenen Kopfhörers.

Der Beyerdynamic T5 in der dritten Generation ist unsere aktuelle Empfehlung eines HiFi-Kopfhörers mit geschlossenen Hörkapseln. Er wird für knapp unter 1.000 Euro gehandelt und gehört damit sicherlich nicht zu den günstigsten Kopfhörern. Die Materialien und deren Verarbeitung sind dafür für die Ewigkeit, und klanglich vereint er die besten Eigenschaften aus geschlossenem und offenem System.

Preistipp

Sennheiser HD 560S

Test  Kopfhörer: Sennheiser HD 560S
Der offen konstruierte HD 560S knüpft klanglich an weit teurere Geschwister an. Die Ausstattung und Verarbeitung sind tadellos.

Beim Sennheiser HD 560S handelt es sich um einen Kopfhörer mit offenen Hörkapseln. Er ist sehr gut verarbeitet und hat sogar ein steckbares Kabel. Klanglich erinnert er sehr an seine teureren Geschwister, dennoch bleibt der Preis im moderaten Bereich. Die notwendigen Sparmaßnahmen kann man dabei gut verschmerzen.

Vergleichstabelle

Unser FavoritPhilips Fidelio X3
Wenn Geld egal istSennheiser HD 800 S
Der UnbestechlicheNeumann NDH 20
Der beste geschlosseneBeyerdynamic T5
PreistippSennheiser HD 560S
Sendy Audio Peacock
Beyerdynamic DT 1990 Pro
Dan Clark Audio AEON Flow 2
Sennheiser HD 600
Fostex TH900 Mk2
SendyAudio Aiva
Fostex TH 909
Beyerdynamic T1
Hifiman Ananda
Beyerdynamic DT 900 Pro X
Quad Era-1
Mackie MC-100
Mackie MC-450
AKG K712 Pro
Shure SRH1440
Sennheiser HD 660 S
Fostex T50RP MK3
Philips Fidelio X2
AKG K702
Test  Kopfhörer: Philips Fidelio X3
  • Hervorragender Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Ausstattung
Kopfhörer Test: Sennheiserhd800s
  • Hervorragender Klang
  • Tolle räumliche Abbildung
  • Sehr bequemer Sitz
  • Hoher Preis
Test  Kopfhörer: Neumann NDH 20
  • Hervorragender Klang mit fein differenzierten Mitten
  • Hoher Tragekomfort
  • Hochwertig verarbeitet
  • Recht schwer
Kopfhörer Test: Beyerdynamic T5
  • Hervorragender, dynamischer Klang
  • Sehr gute Verarbeitung
Test  Kopfhörer: Sennheiser HD 560S
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Verarbeitung
  • Günstig
  • Wenig Ausstattung
Kopfhörer Test: Sendyaudio Peacock
  • Hervorragender Klang
  • Hoher Wirkungsgrad
  • Guter Tragekomfort
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Recht schwer
Kopfhörer Test: Bildschirmfoto 2019 12 04 Um 10.35.08
  • Hervorragender Klang
  • Inklusive 2. Paar Ohrpolster zur Klanganpassung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Inklusive Hardcase
Kopfhörer Test: Danclark Aeon Flow2
  • Hervorragend natürlicher Klang mit Möglichkeit zum Feintuning
  • Angenehmer Tragekomfort
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Braucht einen potenten Verstärker
Test Kopfhörer: Sennheiser HD 600
  • Ausgewogener, dynamischer Klang
  • Sitzt superbequem
  • Kabel beidseitig steck- und damit auswechselbar
  • Sparsam ausgestattet
Test  Kopfhörer: Fostex TH900 Mk2 - Casque
  • Toller, impulsiver Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Sehr gute Ausstattung
  • Inklusive Ständer
Test  Kopfhörer: SendyAudio Aiva
  • Sehr guter Klang
  • Hervorragende Verarbeitung
  • Günstiger Preis
  • Recht schwer
Kopfhörer Test: Fostex Th909
  • Toller, impulsiver Klang
  • Authentische räumliche Abbildung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Inklusive Ständer
  • Hoher Preis
Test  Kopfhörer: Beyerdynamic T1
  • Sehr guter Klang
  • hervorregende räumliche Abbildung
  • Hochwertige Verarbeitung
Test  Kopfhörer: Hifiman Ananda
  • Hervorragender Klang mit vorzüglicher räumlicher Abbildung
  • Großzügige, bequeme Polster
  • Mängel in der Verarbeitung
Test Kopfhörer: Beyerdynamic DT 900 Pro X
  • Sehr guter Klang
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Umfangreiche Ausstatung
Test  Kopfhörer: Quad Era-1
  • Sehr guter, räumlicher Klang
  • Zweites Paar Ohr-Polster zur Klanganpassung
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Für kleinere Köpfe nicht so gut geeignet
Test  Kopfhörer: Mackie MC-100
  • Guter Klang
  • Ordentliche Verarbeitung
  • Sehr günstig
Test  Kopfhörer: Mackie MC-450
  • Spritzige, dynamische Abstimmung
  • Sehr umfangreiche Ausstattung
  • Günstiger Preis
  • Zischlaute sind manchmal etwas bissig
Test  Kopfhörer: AKG K712 Pro
  • Hochauflösender Mitteltonbereich
  • Leichter, komfortabler Sitz
  • Nichts für Tiefbass-Freunde
Test  Kopfhörer: Shure SRH1440
  • Hervorragender, offener Sound
  • Anschlusskabel beidseitig gesteckt
  • Ersatzkabel und -polster im Lieferumfang
Test  Kopfhörer: Sennheiser HD 660 S
  • Guter Klang
  • Leichter, bequemer Sitz
  • Etwas dumpf abgestimmt
Test  Kopfhörer: Fostex T50RP MK3
  • Ausgewogener Klang
  • Gute Ausstattung
  • Geringer Wirkungsgrad
Test  Kopfhörer: Philips Fidelio X2
  • Gute Feinzeichnung
  • Moderne basslastige Abstimmung
Test  Kopfhörer: AKG K702
  • Fein auflösender Mittel-Hochton-Bereich
  • Große komfortable Polster
  • Schwach ausgeprägter Tieftonbereich
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 Kopfhörer Test: Philips Fidelio X3 Frei

Testsieger: Philips Fidelio X3

Wenn ein Kopfhörer wie der Philips Fidelio X3 in die dritte Generation geht, hat der Hersteller schon bei der ersten vieles richtig gemacht. Das gilt erst recht, wenn die dritte Version erst gut sieben Jahre nach dem Grundmodell in Serie geht. Damit gehört der Fidelio X3 tatsächlich schon zu den Klassikern unter den Kopfhörern, die von einem zum anderen Update immer besser werden. Dank dieses sukzessiven Feintunings konnte der Fidelio X3 jetzt bei uns aufs Siegertreppchen steigen.

Unser Favorit
Philips Fidelio X3
Test  Kopfhörer: Philips Fidelio X3
Der Fidelio X3 hat in der dritten Generation noch mal gehörig nachgelegt. Er klingt besser als seine Vorgänger.

Der Fidelio X3 hat einen starren Kopfbügel, die Anpassung auf die jeweilige Kopfgröße erfolgt mit dem Kopfband, welches sich automatisch anpasst. Da muss man nichts verschieben oder verstellen, einfach aufsetzen und der Fidelio sitzt. Die Kapseln selbst sind kardanisch aufgehängt und passen sich ebenfalls der Kopfform an. Die Rückseiten dieser Kapseln sind übrigens mit Gewebe von Kvadrat überzogen. Das ist nicht einfach nur ein schöner Stoff der dänischen Design-Profis, er verfügt über ganz bestimmte akustische Eigenschaften.

Beim Fidelio X3 ist das Anschlusskabel standesgemäß gesteckt und zwar beidseitig. Bei der Rechts/Links-Kennung muss man allerdings etwas genauer hinschauen, sowohl die Markierungen an den Kapseln als auch an den Steckern ist sehr dezent geraten. Die Polster lassen sich relativ leicht abnehmen, um sie gegebenenfalls gegen neue auszutauschen. Wir haben beim Abnehmen der Polster zudem entdeckt, dass die Wandler leicht zum Ohr hin geneigt eingebaut sind. Mit dieser Konstruktionsweise kann man das von vielen Kopfhörern bekannte »im-Kopf«-Klangphänomen verringern, doch dazu mehr beim Klangtest.

Praktisch ausgestattet, solide verarbeitet

Der Metallbügel, in den die Hörkapseln schwenkbar eingesetzt sind, ist unter anderem dafür verantwortlich, dass der Fidelio X3 mit knapp 330 Gramm nur geringfügig leichter ist als unser ehemaliger Favorit, der Beyerdynamic DT 1990 Pro. Dank des anpassungsfähigen Kopfbandes und der großzügig dimensionierten Ohrpolster in Memory-Schaum-Ausführung verteilt sich das Gewicht aber ebenso gleichmäßig, so dass am Ende ein ähnlich guter Tragekomfort herauskommt. Da muss nichts verschoben oder eingestellt werden; einfach aufsetzen, und der Kopfhörer passt. Der Anpressdruck der Kapseln wird gleichmäßig um die Ohren verteilt und reicht für sicheren Halt aus, ohne dass es auf Dauer unangenehm drückt.

Bequemer Sitz und audiophile Ausstattung

Grundsätzlich ist der Fidelio X3 solide verarbeitet, wenngleich der Metallanteil geringer erscheint als zum Beispiel beim DT 1990 Pro. Aber der kommt ja auch eigentlich aus dem Profi-Betrieb. Der Fidelio bringt zwar statt eines Hardcase nur einen dünnen Stoffbeutel zur Aufbewahrung und für den Transport mit, kann dafür aber mit anderen Features punkten. So liegt dem Hörer ein zweites Anschlusskabel bei, ebenfalls drei Meter lang, nun allerdings mit einem symmetrischen 2,5-mm-TRRS-Stecker versehen. Damit lässt sich der Philips-Kopfhörer auch an hochwertige, zumeist mobile Player anschließen. Diese dürften auch über eine entsprechend potente Ausgangsstufe verfügen. Zwar ist der Fidelio diesbezüglich keine Diva, aber durchaus anspruchsvoll.

Der Hörtest

Nicht nur wegen der angewinkelten Wandler waren wir auf die Klangeigenschaften des Fidelio X3 gespannt. Schließlich haben seine beiden Vorgänger schon recht große Fußabdrücke hinterlassen. Allerdings wurden wir gerade in dieser Beziehung vom ersten Augenblick an überrascht: Der X3 hat so gar nichts mehr von den Ecken und Kanten seines Vorgängers. Der liebäugelte noch mit einer leichten Loudness-Charakteristik, indem die Bässe ordentlich, und die Höhen zumindest etwas im Pegel angehoben wurden.

Klang-Tuning vom Feinsten

Davon ist beim Fidelio X3 nichts mehr zu hören. Um beim Bild mit den Fußabdrücken zu bleiben, füllt der X3 die Abdrücke seines Vorgängers jetzt nicht nur aus, er scheint auch, zumindest was den übertragenen Frequenzbereich anbelangt, mindestens eine halbe Schuhgröße mehr abzubilden. Der Bass ist zwar im Pegel etwas zurückhaltender, reicht aber viel tiefer runter. Dasselbe gilt für die Höhen: Diese gibt der Kopfhörer bis in die feinsten Spitzen wieder, ohne dass er zum Zischeln neigt – es sei denn, die Aufnahme ist entsprechend übersteuert.

Auch die räumliche Abbildung gelingt dem Fidelio X3 hervorragend. Fast dreidimensional stellt er die unterschiedlichen Aufnahmesituationen vor dem geistigen Ohr auf. Ob nun in der heimeligen Pub-Atmosphäre auf dem »On The Road«-Album des irischen Musiker Christy Moore oder in der Life-Aufnahme von »In Extremo«. Sämtliche Instrumente und Interpreten positioniert er treffsicher auf der virtuellen Bühne, ohne sie dabei nach Erbsenzähler-Art auseinander zu dividieren. Beim Fidelio zählt ein möglichst authentisches, lebendiges Gesamtergebnis und damit wird er seinem Namen mehr als gerecht. Aus dem Fidelio ist in der dritten Generation ein echtes Genussmittel geworden, und das zum vergleichsweise günstigen Preis.

Nachteile?

Man könnte natürlich auch zum Preis von knapp 300 Euro ein richtiges Hardcase erwarten. Allerdings liegt der Schwerpunkt beim Fidelio nicht auf der Mobilität, und da ist das Geld in die klangrelevanten Bauteile und die Verarbeitung doch besser investiert.

Philips Fidelio X3 im Testspiegel

Nach etwa fünf Jahren befand Philips die Zeit reif, mit dem Fidelio X3 den HiFi-Kopfhörer in die dritte Generation zu schicken. Viele Tests bestätigen diesen Schritt:

Im Dezember 2020 gab es einen Test auf LowBeats.de, er erreichte mit 4,7 von 5 möglichen Punkten ein »überragendes« Ergebnis:

»Mit dem Fidelio X3 zeigt Philips auf eindrucksvolle Weise, wie man ein gutes Produkt erfolgreich auf einen sich verändernden Markt anpasst. Assozierte man HiFi bislang vor allem mit hohem technischen Anspruch bei funktionaler Optik, so steht nunmehr der Erlebnisfaktor klar im Vordergrund. Anspruchsvolle Technik wird dabei als selbstverständlich vorausgesetzt.«

Auch auf HIFI.DE war man voll des Lobes für den Fidelio in dritter Generation. Er erreichte mit 8,7 Punkten ein »sehr gutes« Ergebnis:

»Mit dem neuen kabelgebundenen X3 setzt Philips seine bei Kopfhörerfreunden geschätzte Fidelio-X-Serie fort. Hier geht es nicht um drahtlose Convenience, sondern um hochkomfortablen Hörgenuss nach alter Manier. Wenn du in diesem Preissegment nach audiophilen Tugenden suchst, solltest du dir den offen konstruierten Over-Ear-Kopfhörer durchaus näher ansehen.«

Im Oktober 2020 erreichter der Fidelio auf hifitest.de fünf von fünf möglichen Sternen in der Spitzenklasse. Michael Voigt meint abschließend:

»Der neue Fidelio X3 macht seinem Namen alle Ehre und setzt der bekannten Qualität seiner Vorgänger-Modelle noch eins drauf. Bestens verarbeitet und mit enormem Klangpotential gesegnet macht der Fidelio X3 richtig Spaß, sein erstklassiger Tragekomfort prädestiniert ihn zum perfekten Spielpartner auch für längere Hörsessions. Philips Fidelio X3 – ein echtes Highlight unter den HiFi-Kopfhörern.«

Auf der Webseite Kopfhoerer.de ist der Fidelio im Oktober 2020 getestet worden, er erreichte dort 4,75 von insgesamt 5,0 Punkten und das Prädikat »Bester Kopfhörer HiFi«. Tester Ralf Willke fasst sein Urteil zusammen:

»Der Philips Fidelio X3 stellt in der Rubrik »HiFi-Kopfhörer« eine geradezu günstige Alternative zu manch einem Kopfhörer dar, dessen Sound ähnlich gut gefällt, aber nicht unbedingt zur 350-Euro-Klasse zählt. Auch der Material-Mix und der hohe Tragekomfort überzeugen im Test. Mit hochwertigem Audiomaterial, gerne auch in HighRes-Qualität, spielt der Fidelio X3 seine Stärken aus, aber auch als Kopfhörer »für jeden Tag« würde ich ihn nicht vom Schreibtisch schubsen.«

Alternativen

Der Kopfhörermarkt ist riesig – und neben den bekannten Marken kommen immer wieder neue Player aufs Spielfeld. Daher haben wir einige wirklich interessante Alternativen zu unserem Favoriten für Sie herausgepickt, die mit ganz speziellen Fähigkeiten oder Ausstattungsmerkmalen sowie besonderer Klangcharakteristik aufwarten können.

Wenn Geld egal ist: Sennheiser HD 800 S

Der Sennheiser HD 800 S ist der High-End-Kopfhörer schlechthin, deshalb wurden ihm während seines Produktionszyklus auch nur kleine Veränderungen zuteil. Machte schon der Vorgänger HD 800 reichlich Furore, so setzt der HD 800 S noch eins oben drauf, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt.

Wenn Geld egal ist
Sennheiser HD 800 S
Kopfhörer Test: Sennheiserhd800s
Der HD 800 S ist schon fast sündhaft teuer, gehört dafür aber auch in die Kategorie Genussmittel.

Nur zur Erinnerung: Für einen HD 800 S bekommt man fast drei Exemplare unseres aktuellen Favoriten, da muss der Sennheiser schon einiges zu bieten haben, was den Preis halbwegs rechtfertigt. Allerdings hat er auch das Zeug zum Prestige-Objekt, ohne seine musikalischen Qualitäten vernachlässigen zu wollen.

1 von 4
Kopfhörer Test: Hd800s
Der Sennheiser HD 800 S ist die Evolution des HD 800.
Kopfhörer Test: Hd800s Case Zubausschnitt
Aufbewahrt wird der HD 800 S in einer massiven, mit Stoff ausgekleideten Kiste, die beiden Kabel aus dem Lieferumfang können ebenfalls darin untergebracht werden.
Kopfhörer Test: Hd800s Stecker1
Wie es sich gehört, sind die Anschlusskabel einzeln gesteckt, der Kopfhörer ist viel leichter als er aussieht und mit den großen Hörkapseln äußerst komfortabel.
Kopfhörer Test: Hd800s Stecker2
Neben dem Standard-Anschlusskabel liegt auch eines für den symmetrischen Anschluss an einen dezidierten Kopfhörer-Verstärker bei.

Anders als die meisten Konkurrenten, selbst günstigere, bringt der HD 800 S weder einen Transportbeutel noch ein Hardcase in üblichem Sinne mit. Eine massive Holzkiste ist es, die mit weichem Stoff ausgeschlagen die angemessene Unterbringung für den HD 800 S darstellt. Der Sennheiser ist definitiv nicht fürs Mobilgerät konstruiert, es gibt nur einen großen 6,35-Millimeter-Klinkenstecker und die Impedanz von 300 Ohm dürfte so manche Smartphone-Ausgangsstufe in die Knie zwingen.

Neben dem beidseitig gesteckten Anschlusskabel mit 6,35-Millimeter-Klinkenstecker liegt noch eins mit einem symmetrischen Stecker bei, das hauptsächlich für den Anschluss an entsprechend hochwertige Verstärker gedacht ist. Ein Adapter von der großen 6,35-Millimeter-Klinke auf die kleine 3,5er für Mobilgeräte liegt nicht bei.

Die großen, sehr komfortablen Ohrkapseln sind dagegen aus ergonomischer Sicht eine Wonne, nicht nur für große Ohren. Der Sennheiser ist so großzügig gebaut, dass man gar nicht auf den Gedanken kommt, ihn irgendwie zusammengeklappt in der Bahn mitzunehmen – ganz davon abgesehen, dass er wegen seines markanten Äußeren sofort begehrliche Blicke auf sich zieht.

Setzt man den Hörer auf, ist es für einen HiFi-Kopfhörer ungewöhnlich luftig um die Ohren – und so klingt er auch. Er gibt der Musik auf Anhieb den Raum, den sie beansprucht. Völlig mühelos schafft der HD 800 S es, uns ins Klanggeschehen hineinzuziehen, also tatsächlich mittendrin und nicht dabei. Er liefert eine frappierende Auflösung, ohne die Details besonders hervorzuheben, er gibt sie einfach nur wieder.

Tonal liegt der HD 800 S, ähnlich wie unser Favorit mit den ausbalancierten Polstern, auf der eher warmen Seite, mit feinem Grundton, satten Bässen, ohne zu übertreiben sowie einem sehr fein aufgedröselten Mittelhochtonbereich, ohne dass der jemals spitz oder gar nervig klingt. Der Sennheiser macht die Musik zum Kunstwerk, bei dem man manche Feinheiten erst nach und nach entdeckt, immer aber als Bestandteil des Gesamtkunstwerks.

Der Unbestechliche: Neumann NDH 20

Auch wenn er eigentlich als Arbeitsgerät für Studio- und Home-Recording gedacht ist, bringt er doch einige Qualitäten mit, die auch außerhalb des Profibereichs ihre Freunde finden dürften. Eines davon ist sicher der hohe Tragekomfort, das wichtigste dürften aber die klanglichen Qualitäten des Neumann NDH 20 sein.

Der Unbestechliche
Neumann NDH 20
Test  Kopfhörer: Neumann NDH 20
Der NDH 20 war ursprünglich als unbestechliches Arbeitsgerät im Aufnahme-Studio gedacht.

Kunststoff ist am NDH 20 Mangelware, der HiFi-Kopfhörer ist fast komplett aus Metall gefertigt, was auch das recht hohe Gewicht von knapp 400 Gramm erklärt. Allerdings ist der Bügel so gut gepolstert und auch die Polster der Hörkapseln liegen derart großflächig über den Ohren, dass das Gewicht gut verteilt ist. Die Polster dichten außerdem sehr gut gegen Außengeräusche ab, was gerade beim Monitoring von wesentlicher Bedeutung ist. Schließlich will man bei der Hör-Arbeit nicht gestört werden. Einen Hauch individuelle Passform gewähren die Polster außerdem, weil sie mit Memory-Schaumstoff gefüllt sind, sodass sie sich optimal an die individuelle Kopfform anpassen und auch einige Zeit so bleiben.

1 von 5
Kopfhörer Test: Neumann Ndh20
Der NDH 20 wird hauptsächlich im Aufnahmestudio genutzt.
Kopfhörer Test: Neumann Ndh20 Komplett
Ein gewendeltes und ein glattes Kabel sowie ein Adapter gehören zum Lieferumfang sowie ein Transportbeutel für alles.
Kopfhörer Test: Neumann Ndh20 Stecker
Die Anschlusskabel sind gesteckt und werden gegen Herausziehen verriegelt.
Kopfhörer Test: Neumann Ndh20 Logo
Die Gelenke des NDH 20 sind komplett aus Metall, das markante Logo kennen Insider von den bewährten Neumann-Mikrofonen.
Kopfhörer Test: Neumann Ndh20 Polster
Die Polster sind aus Memory-Schaumstoff und auch bei längeren Hörsitzungen super bequem.

Zwei steckbare Kabel gehören zum Lieferumfang: Eines ist gerade und eines gewendelt. Das gewendelte Kabel wird gern genommen, wenn der Abstand zur Hörquelle in einem bestimmten Bereich variabel gehalten werden soll. Wenn Sie sich also von der Quelle entfernen, gibt das Kabel nach, wenn Sie sich wieder annähern zieht es sich wieder zusammen ohne im Weg herumzuhängen. Der NDH 20 passt zusammen mit den beiden Kabeln und einem Adapter in den mitgelieferten Transportbeutel. Der ist nicht für Reisen gedacht, der Kopfhörer allerdings auch nicht.

Die Abstimmung des NDH 20 ist weniger vordergründig als der Laie beim Zusatz »Studio-« mitunter vermuten würde. Auffälligstes Merkmal in der ersten Hörsitzung ist die sehr natürliche Stimmenwiedergabe. Der Neumann-Kopfhörer schafft es, den Stimmen von ZAZ oder Christy Moore fast so etwas wie Intimität zu verleihen. Dasselbe gilt für die dort oft benutzen akustischen Instrumente wie Klavier und Gitarre.

Es gibt keine nervig zischelnden Höhen – es sei denn, sie sind auf der Aufnahme verewigt. Besonders authentisch klingt das Saxophon auf Klaus Doldingers En Route, um gleichzeitig den tief grollenden Bassläufen zu ihrem Recht zu verhelfen, allerdings so dezent und dabei souverän, dass man sie fast schon eher zu spüren als zu hören meint. Wo andere mangels Tiefgang gern den Pegel zum Kaschieren anheben, kullern die Bassläufe einfach aus dem NDH 20 heraus und rein ins Ohr. Seitens der räumlichen Abbildung muss der NDH 20 sich Hörern wie dem DT 1990 Pro oder gar dem HD 800 S geschlagen geben, wobei der Sennheiser fast dreimal so viel kostet.

Wer beim Musikhören schon immer dem Toningenieur über die Schulter hören wollte, oder einfach nur Musik pur und in all ihren Facetten genießen möchte, der ist mit dem NDH 20 sicher gut bedient. Er kostet nicht die Welt und ist auch seitens der Verarbeitung eine Anschaffung fürs Leben.

Der beste geschlossene: Beyerdynamic T5

Der Beyerdynamic T5 geht bereits in die dritte Generation. Die T-Serie von Beyerdynamic profitiert von den sogenannten Tesla-Wandlern aus eigener Entwicklung. Beim T5 kommen die für ihre besondere Effizienz bekannten Wandler in geschlossenen Kapseln zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es unter anderem mit dem Beyerdynamic T1 einen Hörer in offener Konstruktionsweise, den Sie weiter unten finden.

Der beste geschlossene
Beyerdynamic T5
Kopfhörer Test: Beyerdynamic T5
Der T5 von Beyerdynamic vereint die Vorteile eines offenen mit denen eines geschlossenen Kopfhörers.

Der T5 folgt dem Design der anderen Kopfhörer, die von Beyerdynamic in Deutschland gefertigt werden. Hier findet man die gleichen, metallenen Kopfbügel mit den markanten Gabeln, in denen die Kapseln schwenkbar befestigt sind. Die Polster für die Ohren und den Kopfbügel bestehen aus glattem Kunstleder, und zumindest in den Ohrpolstern kommt Memory-Schaumstoff zum Einsatz. Der sorgt gleichermaßen für einen perfekten Sitz und eine gute Abdichtung nach außen.

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Kopfhörer Test: Beyerdynamic T5
Der T5 hat geschlossene Kapseln und liefert ein schönes, offenes Klangbild.
Kopfhörer Test: Beyerdynamic T5 Stecker
Das Anschlusskabel ist beidseitig gesteckt, ein Adapter auf 6,3-mm-Klinke gehört zum Lieferumfang.
Kopfhörer Test: Beyerdynamic T5 Verriegelung
Die Anschlussstecker rasten auf leichten Druck ein.
Kopfhörer Test: Beyerdynamic T5 Case
Der T5 ist für die Ewigkeit gebaut, zur Unterbringung bringt er zudem ein solides Case mit.

Auch wenn die Abdeckung der Hörkapseln auf den ersten Blick nach einer perforierten und damit offenen Konstruktion aussehen, wird schnell klar, dass es sich hierbei lediglich um eine Gravur und nicht um echte Öffnungen handelt. Wie es sich für einen hochwertigen HiFi-Kopfhörer gehört, ist das drei Meter lange Anschlusskabel steckbar am Kopfhörer befestigt. Beim T5 sind sogar beide Hörkapseln separat gesteckt. Das sorgt für die gleiche Kabellänge an beiden Kanälen, und damit für grundsätzlich gleiche Betriebsvoraussetzungen.

Standardmäßig ist am anderen Ende ein kleiner 3,5-mm Klinkenstecker montiert, ein Adapter auf die an HiFi-Geräten üblichen 6,3-mm-Klinke gehört zum Lieferumfang. Kopfhörer, Kabel und sonstiges Zubehör können im ebenfalls mitgelieferten Hardcase untergebracht und transportiert werden, das mit strapazierfähigem Stoff bezogen ist.

Bei der ersten Klangprobe sorgt der Beyerdynamic T5 dann für eine kleine Überraschung. Zwar hatten wir zu diesem Preis ohnehin nicht den oftmals leicht topfigen Sound eines geschlossenen Systems erwartet, waren dann aber doch von dem sehr luftigen Klangbild sehr angetan. Da gibt es keine Spur von Verfärbungen, sondern der Hörer liefert eine perfekte räumliche Vorstellung und einen Übertragungsbereich, der die Ränder der hörbaren Frequenzen perfekt auslotet. Mit genau dem richtigen Schuss Schnelligkeit und Dynamik sorgt er dafür, dass die Musik bei aller Detailtreue lebendig bleibt.

Obendrein ist der Beyerdynamic T5 im Vergleich zum Vorgänger an dieser Position, dem Aeon Flow 2, vergleichsweise anspruchslos, was die Quelle anbelangt. Er spielt auch ohne dedizierten Kopfhörer-Verstärker sein Potential aus, was ihm den Platz des besten geschlossenen Kopfhörers beschert.

Preistipp: Sennheiser HD 560S

Der Sennheiser HD 560S ist für uns das erfreulichste Produkt aus dem Hause Sennheiser, nach dem – unserer Meinung nach – etwas missglückten HD 660 S. Klar, in dieser Preisklasse ist ein beidseitig steckbares Anschlusskabel tatsächlich eher selten anzutreffen. Gut, dass man beim HD 560S den Stecker mit einer Verriegelung versehen hat – so kann auch das einseitig gesteckte Kabel nicht einfach abgezogen werden.

Preistipp
Sennheiser HD 560S
Test  Kopfhörer: Sennheiser HD 560S
Der offen konstruierte HD 560S knüpft klanglich an weit teurere Geschwister an. Die Ausstattung und Verarbeitung sind tadellos.

Apropos Anschlusskabel, anders als die meisten anderen Hersteller baut Sennheiser auch am Anschlusskabel des HD 560S einen großen Klinkenstecker an, mit 6,35 Millimeter Durchmesser für die HiFi-Anlage. Damit Sie den Sennheiser außerdem mobil verwenden können oder an ein anderes Gerät mit kleiner 3,5-mm-Buchse, liegt ein Adapterkabel bei. Das kann eine zusätzliche Fehlerquelle sein, weil auch ein kurzes Kabel mal brechen kann. Es lässt sich aber ohne großen Aufwand und dazu kostengünstig ersetzen. Außerdem qualifiziert das den Hörer eher für den Betrieb an der heimischen Anlage als am Mobilgerät. Der Sennheiser ist jedoch auch nicht anspruchsvoller als beispielsweise der Beyerdynamic T5, und kann sich daher auch am Smartphone behaupten.

Allerdings war es das auch schon seitens der Ausstattung, denn mehr als der Kopfhörer und das Anschlusskabel nebst Adapter sind im Karton nicht drin. Die Verarbeitung ist dagegen sehr ordentlich: Zwar findet überwiegend Kunststoff Verwendung, der ist aber von hochwertiger Qualität und sorgt für das geringe Gewicht des Hörers. Dieses wird zudem mit weichen, großzügig dimensionierten Polstern über Kopf und Ohren so gut verteilt, sodass der HD 560S insgesamt über einen hohen Tragekomfort verfügt. Die Ohrpolster kann man übrigens leicht abnehmen und bei Bedarf ersetzen.

Im Vergleich zum erwähnten HD 660S ist der HD 560S deutlich neutraler abgestimmt. Er liefert gut auflösende, klare Mitten und Höhen, ohne nervig zu werden; bei den Bässen drückt er sanft nach, was aber nicht dazu führt, dass die Mitten und Höhen überrollt werden, oder er gar zum Dröhnen neigt.

Der Sennheiser HD 560S ist ausgewogen abgestimmt, mit einer leichten Anhebung des Tieftonbereichs, die nebenbei für einen angenehm sonoren Grundtonbereich sorgt. Die Verarbeitung ist sehr gut, der Tragekomfort langzeitgeeignet und die kurze Ausstattungsliste lässt sich bei dem Preis gut verschmerzen.

Außerdem getestet

Sendy Audio Peacock

Der Peacock ist bereis der zweite HiFi-Kopfhörer vom chinesischen Hersteller Sendy Audio. Ebenso wie beim Aiva, ist auch hier das Design etwas gewöhnungsbedürftig. Neben hochglanzpoliertem Metall kommt neben echtem Leder auch Holz als Werkstoff zum Einsatz. Durch diesen Materialeinsatz gehört der Peacock mit einem Gewicht von fast 600 Gramm nicht gerade zu den Leichtgewichten. Die gelochten Abdeckungen der offen konstruierten Kapseln erinnern stark an das Gefieder eines Pfauen, der auch der Namensgeber ist.

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Kopfhörer Test: Sendy Audio Peacock
Beim Peacock von Sendy Audio werden nur feinste Materialien verwendet.
Kopfhörer Test: Sendy Audio Peacock Stecker
Das Anschlusskabel ist beidseitig gesteckt, die Stecker muss man mit etwas Nachdruck aufstecken.
Kopfhörer Test: Sendy Audio Peacock Adapter
Jeweils ein Adapter mit 6,35mm Klinke und einer mit symmetrischem 4-Pol-Stecker gehören zum Lieferumfang.
Kopfhörer Test: Sendy Audio Peacock Kapsel Offen
Die Abdeckung der Kapseln erinnert tatsächlich an das Gefieder eines Pfauen, dem Namensgeber dieses Kopfhörers.
Kopfhörer Test: Sendy Audio Peacock Case
Das Hardcase besteht aus echtem Leder.
Kopfhörer Test: Sendy Audio Peacock Komplett
Der Lieferumfang ist sehr großzügig, selbst für die Kabel und Adapter gibt es einen kleinen Leinenbeutel.

Seitens der Verarbeitung und des Lieferumfangs leistet sich der Peacock keine Schwächen. Es liegt zwar nur ein Kabel bei, dazu gibt es allerdings gleich zwei Adapter. Einer schließt den Peacock per 6,35-Millimeter-Klinkenstecker an die herkömmliche HiFi-Anlage an, ein weiterer Adapter stellt eine symmetrische Verbindung zum kompatiblen mobilen Player her. Diese gilt als besonders wenig anfällig für Störungen.

Untergebracht ist alles zusammen mit dem Sendy Audio in einem festen Leder-Case, welches nicht nur an die Form des Hörers angepasst ist, sondern dank der eingesetzten Messingfüße auch frei aufgestellt werden kann.

Die klangliche Abstimmung des Peacock stellt eine Alternative zum HD 800 S von Sennheiser dar, der in etwa das Gleiche kostet. Wo jener leicht und luftig klingt, was nicht nur an den größeren Polstern liegt, bildet der Peacock das Musikgeschehen etwas kompakter ab. Er betont den Präsenzbereich einen Tick mehr als der Sennheiser. Bei der Tieftonwidergabe liegen sie dagegen beide auf Linie, will heiße: Er geht druckvoll und tief zur Sache, übertreibt jedoch nicht und bleibt damit stets auf der ehrlichen Seite.

Wenn die musikalische Kost stimmt, macht man mit dem Peacock von Sendy Audio nichts falsch. Er ist bezüglich der Quelle relativ anspruchslos und Dank der grundsätzlich symmetrischen Anschlüsse zudem vielseitig einsetzbar. Das Design kann man mögen, das ist jedoch für den Klang nicht relevant.

Beyerdynamic DT 1990 Pro

Der DT 1990 Pro folgt dem Konstruktionsprinzip mit offenen Kapseln. Anders als bei Kopfhörern mit High-End-Anspruch ist das Anschlusskabel lediglich an einer Kapsel, nämlich der linken, gesteckt. Beides ist dem professionellen Gebrauch geschuldet: sowohl das steckbare Anschlusskabel als auch die einseitige Kabelführung – schließlich möchte man sich im Aufnahmestudio oder ähnlicher Arbeitsumgebung nicht im Kabelsalat verheddern.

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Kopfhörer Test: Dt1990pro
Kopfhörer Test: Dt1990pro Casezub
Kopfhörer Test: Dt1990pro Polster
Kopfhörer Test: Dt1990pro Polstereinbau

Wie es sich für ein Arbeitsgerät gehört, wird der DT 1990 Pro in einem Hardcase mit strapazierfähiger Oberfläche geliefert. Neben dem Kopfhörer ist darin noch Platz für beide Anschlusskabel, denn neben dem glatten Kabel gehört auch ein gewendeltes zum Lieferumfang. Standardmäßig haben beide Kabel einen kleinen 3,5-Millimeter-Stecker, auf den der 6,35-Millimeter-Adapter fest verschraubt werden kann. Dieser Adapter gehört ebenso zum Lieferumfang wie ein zweites Paar Ohrpolster. Die sind allerdings nicht als Ersatzteile gedacht, sondern setzen klanglich unterschiedliche Akzente.

Die EDT 1990VA-Polster sorgen für einen eher analytischen, die EDT 1990VB dagegen für einen ausbalancierten Klang, was auch immer damit gemeint ist.

Der DT 1990 ist mit dem EDT 1990VA-Polster tatsächlich ein ausgesprochen analytischer Kopfhörer, dennoch seziert er die Musik nicht etwa, sondern spielt dynamisch, temporeich aber immer wie aus einem Guss.

Mit den EDT 1990VB-Polstern bestückt, kommt jetzt mehr Druck im Tief- und Grundtonbereich (obwohl wir da bislang nichts vermisst hatten). Außerdem nimmt das B-Polster den Spitzen etwas die Schärfe, ohne sie komplett abzurunden. Der Sound wird etwas gefälliger, entspannter, ohne jedoch an Tempo und Impulsivität zu verlieren.

Keine Frage, der DT 1990 Pro ist ein echtes Ausnahmetalent, und tonal einer der stimmigsten Kopfhörer, die wir bislang gehört haben. Seine Stärke besteht darin, sich auch feinster musikalischer Strukturen angemessen anzunehmen, ohne dass die Musik als Gesamtkunstwerk darunter leidet.

On Top gibt es den DT 1990 Pro fast schon zum Schnäppchenpreis, zumindest angesichts der Erfahrung, dass selbst doppelt so teure Kopfhörer eben nicht doppelt so gut klingen – geschweige denn, doppelt so gut verarbeitet sind.

Dan Clark Audio AEON Flow 2

Der Aeon Flow 2 ist aktuell wohl das günstigste Modell aus Dan Clark’s Schmiede. Klar, Entwicklung und Produktion haben auch in den USA ihren Preis. Allerdings ist der Aeon Flow 2 jeden Euro Wert, denn außer dass er hervorragend klingt, ist er obendrein hochwertig verarbeitet und umfangreich ausgestattet.

Wir wollen nicht leugnen, dass der Aeon schon einen potenten Verstärker benötigt, um seine Klangqualitäten voll entfalten zu können. Das kann entweder ein HiFi-Gerät sein, dessen Kopfhörerausgang sich idealerweise anpassen lässt, oder ein separater Kopfhörer-Verstärker. Für mobile Geräte ist der Aeon daher kaum geeignet.

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Kopfhörer Test: Danclark Aeonflow
Kopfhörer Test: Danclark Aeonflow Stecker
Kopfhörer Test: Danclark Aeonflow Komplett
Kopfhörer Test: Danclark Aeonflow Filter

Der Aufwand lohnt sich, wir haben selten das Vergnügen, dass ein Kopfhörer so zwanglos und natürlich aufspielt. Der Aeon spielt das gesamte Frequenzspektrum ohne hörbare Präferenzen. Er liefert eine saubere Wiedergabe des Mittelhochtonbereichs und damit eine schier dreidimensionale Räumlichkeit.

Der Aeon packt aber auch im tieffrequenten Bereich beherzt zu, und das mit einer ähnlichen Leichtigkeit und Souveränität, wie wir es schon beim Neumann bewundern konnten. Das Klavier bei einigen Aufnahmen von ZAZ klingt etwas freier und luftiger, mit mehr Umgebung als beim Neumann. Der Aeon weiß auf Anhieb zu überzeugen, und erst im direkten Vergleich mit anderen Favoriten kommt so langsam eine gewisse Experimentierlust auf, die mitgelieferten Filter einmal auszuprobieren.

Die Filter lassen sich deutlich unterscheiden, und noch einfacher einsetzen. Dennoch sollte man sich von allzu hastigen Wechselaktionen zurückhalten, denn die individuelle Abstimmung braucht Zeit und Muße. Also erste Filter einsetzen und lange Musik hören. Dann das zweite einsetzen und die gleichen Stücke intensiv nochmal hören. Das kann man bis zum dritten Satz Filter fortsetzen, um die ideale Abstimmung des Aeon Flow 2 herauszufinden.

Allerdings können Sie den Kopfhörer auch nach Musik oder sogar nach der eigenen Stimmung abstimmen, es bieten sich schier ungeahnte Möglichkeiten, so dass sich für manchen das Thema Kopfhörer mit der Anschaffung des Aeon Flow 2 bis auf weiteres erledigt haben dürfte.

Sennheiser HD 600

Den Sennheiser HD 600 ist schon einige Zeit am Markt – ein Anzeichen dafür, dass die Ingenieure bei der Entwicklung des offenen HiFi-Kopfhörers vieles richtig gemacht haben. Tatsächlich sitzt der Hörer von Anfang an derart bequem, dass man ihn schnell überhaupt nicht mehr spürt. Die Velourspolster umschließen die Ohren großzügig und verteilen zudem den ohnehin moderaten Druck, den der Bügel ausübt, auf eine große Fläche. Das Anschlusskabel ist beidseitig gesteckt und wird, wie im High-End-Bereich üblich, von den Hörkapseln bis zum Stecker nach links und rechts getrennt geführt. Die eindeutige Farbmarkierung der Stecker zu den Kapseln macht eine Verwechselung der Kanäle unmöglich.

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Kopfhörer Test: Hd600
Kopfhörer Test: Hd600 Case
Kopfhörer Test: Hd600 Stecker
Kopfhörer Test: Hd600 Design
Kopfhörer Test: Hd600 Adapter

Der HD 600 wird zwar im soliden Karton geliefert, ein Hardcase oder eine ähnliche Transportmöglichkeit für den alltäglichen Gebrauch sucht man allerdings vergeblich. Der Sennheiser ist eben nicht für Mobilgeräte gedacht. Dafür sorgt auch die mit 300 Ohm recht hohe Impedanz, an der die meisten Mobilgeräte mit ihrem begrenzten Output kläglich scheitern dürften – der HD 600 soll an die HiFi-Anlage angeschlossen werden oder gerne auch an einen separaten Kopfhörerverstärker.

Hier kann er sich so richtig entfalten: Der HiFi-Kopfhörer klingt groß und schafft mit seiner schon dreidimensionalen Klangabbildung eine breite wie tiefe Bühne. Er klingt ausgesprochen authentisch und man vergisst schnell, dass man überhaupt einen Kopfhörer trägt. Trotz seiner locker-leichten Spielweise, deren Tonalität ein wenig an den HD 800 S erinnert, bleibt er doch auch der Dynamik verpflichtet.

Gerade Aufnahmen großer klassischer Orchester können so manchen Probanden entlarven. Zwar gelingt vielen, gerade höherpreisigen Kopfhörern die verzerrungsfreie Wiedergabe sehr umfangreicher Tutti, setzt man dann aber den HD 600 auf, hört man oft einfach mehr feine Zwischentöne und mehr Details – und das nicht mit der akustischen Pinzette auseinander gepflückt, sondern ganz souverän und wie aus einem Guss.

Selbstverständlich ist der HD 600 auch für moderne Musikrichtungen uneingeschränkt geeignet. Er reicht gerade für einen Hörer in offenen Bauweise erstaunlich tief in den Basskeller hinab, um dann eher knackig und präzise als federnd weich der Musik gerecht zu werden. Allerdings muss der Bass auch so auf der Quelle sein, denn eingedickt wird nichts.

Die Neuauflage des HD 600 in 2019 zeigt mit neuem Design, dass man dem veränderten Geschmack auch bei Sennheiser Rechnung trägt, klanglich bleibt alles wie gehabt. Allerdings ist der Preis recht stabil, sodass der Kopfhörer nicht mehr unser Preistipp ist, was ihn aber keinesfalls als gute Investition disqualifiziert.

Fostex TH900 Mk2

Vom Fostex TH 900 MkII erhielten wir gleich zwei Geräte zum Testen: einmal das rotlackierte Standardmodell, außerdem die Variante aus der Sapphire Blue Edition, eins von nur 300 Exemplaren, um genau zu sein. Entsprechend teurer ist das blaue Sondermodell, aktuell muss man zwischen 200 und 400 Euro mehr hinblättern. Die Hochglanzlackierung hat es ebenso in sich wie der gesamte Kopfhörer. Für den TH 900 MkII kommen nur feinste Materialien zum Einsatz: bestes Kirschholz für die Kapseln, feinstes Proteinleder für sämtliche Polster und präzise gefrästes Alu für die Gabeln und die Gelenke. Trotz des hohen Materialeinsatzes wiegt der Fostex mit knapp über 400 Gramm weniger, als wir anfangs vermuteten. Das Gewicht wird mit dem fein einstellbaren, gut gepolsterten Kopfbügel und den dicken, weichen Ohrpolstern bestens verteilt, sodass der TH 900 MkII auch nach stundenlangem Hören nicht stört.

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Kopfhörer Test: Th900mk2 Beide
Kopfhörer Test: Th900mk2
Kopfhörer Test: Th900mk2 Stand Zub
Kopfhörer Test: Th900mk2 Stecker
Kopfhörer Test: Th900mk2 Mechanik

Neben der Verarbeitungsqualität liegt auch die Ausstattung auf höchstem Niveau: Zwar gibt es kein Hardcase, dafür liegt dem Fostex aber ein solider Ständer bei, auf dem das Schmuckstück schön präsentiert werden kann, wenn es denn nicht auf den Ohren sitzt. Damit der feine Hochglanzlack nicht von bösen Staubkörnern seines Glanzes beraubt wird, liegt ein weicher Lederbeutel bei, in dem der Kopfhörer nebst Anschlusskabel komplett verschwindet.

Klanglich scheiden sich die Geister: Zu allem Überfluss sind die beiden Brüder nämlich unterschiedlich abgestimmt: Die blaue Anniversary-Edition des TH 900 MkII hat eine neutralere Abstimmung als die rote Variante. Bässe und Höhen sind etwas zurückhaltender als beim roten Standardmodell. Dem räumlich perfekt abgebildeten Klangbild tut das indes keinen Abbruch: Bei entsprechender Aufnahme platziert der Fostex – ob rot oder blau – die Musiker akustisch punktgenau auf der imaginären Bühne.

Anders als sein offener Bruder TH 909 zeigt der TH 900 MkII in Rot etwas mehr Pep, liefert mehr Biss in den Höhen und einen hörbar impulsiveren Bass – trocken und präzise, wie es sich gehört.

Keine Frage, der TH 900 MkII ist ein echtes Spaßgerät, das eine enorme Spielfreude vermittelt und tonal immer seriös und unverfärbt bleibt. Der Fostex gehört damit zu einem der besten geschlossenen Kopfhörer – der rote wohlgemerkt, denn der blaue ist ausverkauft und bereitet wegen seiner neutraleren Abstimmung nicht ganz so viel Spaß.

SendyAudio Aiva

Der Hersteller SendyAudio ist hier noch ziemlich unbekannt – zu Unrecht, schließlich ist der Aiva kein Kopfhörer wie alle anderen. Statt dynamischer Treiber kommen hier nämlich magnetostatische zum Einsatz: Das ist technisch zwar aufwändiger, wenn es gut umgesetzt wird aber ein Klangerlebnis der besonderen Art.

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Kopfhörer Test: Aiva
Kopfhörer Test: Aiva Case Zub
Kopfhörer Test: Aiva Mechanik
Kopfhörer Test: Aiva Kabel

Dass das Anschlusskabel gewendelt ist, mag elektrisch durchaus sinnvoll sein, die dünne Klarsichtisolierung eher nicht. Dennoch hat man mit einem Kabel und zwei Adaptern sämtliche Anschlusssituationen voll im Griff: Ausgangspunkt ist der montierte symmetrische Pentaconn-Stecker, an den mit einem Adapterkabel eine kleine 3,5-Millimeter-Klinke gesteckt werden kann, die wiederum per Adapter auf den 6,35-Millimeter-Stecker erweitert wird.

Mit fast 450 Gramm Gewicht gehört der Aiva sicher nicht zu den Leichtgewichten, woran der hohe Metallanteil in der Bügelkonstruktion sicher nicht ganz unschuldig ist. Insgesamt ist der Hörer also von hoher Fertigungsqualität und obendrein noch nachhaltig, denn selbst das verstellbare Kopfband lässt sich bei Bedarf nach dem Lösen zweier Schräubchen ganz einfach auswechseln. Trotz des Gewichts sitzt er komfortabel auf Kopf und Ohren, die dank der weichen, großen Polster großzügig umschlossen werden.

Aufgesetzt gibt es dann das von dünnen großflächigen Membranen bekannte luftig leichte Klangerlebnis, mit einem angenehmen Grundtonbereich und fein aufgelösten Mitten. Ganz unten im Basskeller nimmt er sich dann etwas zurück, das Gleiche passiert am anderen Ende des Frequenzbandes, auch wenn das nur im direkten Vergleich mit der entsprechend abgestimmten Konkurrenz auffällt.

Der Aiva verwöhnt dazu mit einer stimmigen, weiträumigen Bühnenabbildung. Bei entsprechender Aufnahme werden die Musiker fein säuberlich in der Tiefe und Breite des akustisch dargestellten Raumes platziert. Der Aiva ist aktuell eine der günstigsten Möglichkeiten in den Genuss des feinen Klangs zu kommen, den nur Flächenwandler wie Magnetostaten reproduzieren können.

Fostex TH 909

Der Fostex TH 909 ist quasi die offene Variante des TH 900 MkII, ebenfalls die Edition mit blau lackierten Kapseln aus Kirschholz. In diesem Falle gibt es keinen Klangunterschied zur rot lackierten Standardausführung. Wenn Ihnen die blaue Sonderedition allerdings optisch besser gefällt, heißt es schnell zuschlagen – die ist nämlich auf 300 Stück limitiert. Auch der Fostex TH 909 vermittelt eine enorme räumliche Abbildung des Musikgeschehens, liegt in dieser Beziehung auf dem Niveau des ebenfalls offen konstruierten HD 800 S von Sennheiser. Tonal ist er dem blauen geschlossenen sehr ähnlich und damit in den Bässen etwas zurückhaltender als beispielsweise der Sennheiser.

Der Mittelhochtonbereich ist beim TH 909 ein Stück weit präsenter, ohne jedoch in den obersten Lagen spitz oder gar nervig zu klingen. Auf jeden Fall ist auch der Fostex TH 909 eine Hörprobe wert, was sich ohnehin empfiehlt, wenn man so viel Geld für einen Kopfhörer ausgeben möchte.

Beyerdynamic T1

Der Beyerdynamic T1 kommt wie der T5 schon in die dritte Generation. Hier haben wir nun die offene Variante dieser erfolgreichen Serie. Das Design wird hier ebenfalls vom hohen Einsatz von Metall bestimmt, das Gewicht ebenso, nur dass beim T1 die Löcher in den Abdeckungen der Ohr-Kapseln nicht aufgedruckt sind, sondern zum offenen Konstruktionsprinzip gehören.

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Kopfhörer Test: Beyerdynamic T1
Kopfhörer Test: Beyerdynamic T1 Stecker
Kopfhörer Test: Beyerdynamic T1 Case

Auch seitens der Ausstattung orientiert sich der Beyerdynamic T1 an seinem Bruder; so finden hier ebenfalls außer dem Kopfhörer und dem drei Meter langen Anschlusskabel auch der Adapter von 3,5-mm auf 6,3-mm im großen Hardcase Platz. Seine Ohrpolster sind allerdings aus flauschigem Velours und nicht aus glattem Kunstleder, was durchaus Auswirkungen auf dem Klang hat.

Der kommt beim T1 gewohnt kräftig, impulsiv und dynamisch rüber. Allerdings dürfte er für manch einen etwas zu dunkel abgestimmt sein, die oberen Frequenzen werden zwar wiedergegeben, verfügen aber nicht über den Glanz, den der T5 mit weiterreicht. Diese Abstimmung gefällt mir persönlich nicht so gut wie die des DT 1990 Pro, und der zieht gerade mal die Hälfte aus dem Portemonnaie.

Hifiman Ananda

Hifiman kann schon auf reichlich Erfahrungen mit der Produktion von Kopfhörern verweisen, die mit magnetostatischen Wandlern arbeiten. Der Ananda liegt preislich oberhalb des Einstiegsmodells Sundara und zusammen mit diesem deutlich unterhalb der Königsklasse des Herstellers. Klanglich liegt er oberhalb der anderen beiden Hörer aus unserem Test, die nach dem gleichen Wandlerprinzip arbeiten, namentlich der Quad Era-1 und der Aiva von SendyAudio, und zwar sowohl seitens der Tonalität, als auch von der räumlichen Abbildungsfähigkeit des musikalischen Geschehens. Dennoch muss der Ananda klare Minuspunkte gegenüber den genannten Konkurrenten zugestehen: Beide sind etwas besser ausgestattet, schwerer wiegt dagegen das beide günstigeren Konkurrenten deutlich besser verarbeitet sind.

Wer allerdings ausschließlich Wert auf den luftig, sphärischen Klang, eines Magnetostaten abfährt, und mit der etwas laxen Verarbeitungsqualität leben kann, der kommt mit dem Ananda dem Ideal schon sehr nahe.

Beyerdynamic DT 900 Pro X

Der Beyerdynamic DT 900 Pro X ist das offene Pendant zum zeitgleich erschienenen DT 700 Pro X. Rein äußerlich unterscheiden sich beide nur in den Abdeckungen der Kapseln, wo der 700 Pro X komplett geschlossen ist, hat der 900 Pro X schlitzförmige Öffnungen. Die beiden Kabel unterschiedlicher Länge liegen auch dem DT 900 Pro X bei, jeweils steckbar und inklusive je eines 6,35mm-Adapters. Damit und wegen seines recht hohen Wirkungsgrades, eignet sich der 900 Pro X ebenfalls für den Einsatz am Mobilgerät, wofür auch der mitgelieferte Transportbeutel spricht. Dennoch haben wir ihn anders als seinen Bruder bei den eher stationär ausgelegten Hörern eingereiht.

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Kopfhörer Test: Beyerdynamic Dt900prox
Der DT 900 Pro X kommt unverkennbar von Beyerdynamic.
Kopfhörer Test: Beyerdynamic Dt900prox Stecker
Anders als der 700 Pro X hat der 900 Pro X Ausgleichsöffnungen in den Kapselabdeckungen, die Kabel sind auch hier gesteckt undverriegelt.
Kopfhörer Test: Beyerdynamic Dt900prox Madeingermany
An der Innenseite des Bügels eingeprägt: Made in Germany.
Kopfhörer Test: Beyerdynamic Dt900prox Komplett
Zum Lieferumgang gehören ein kurzes Kabel und ein längeres, beide mit 6,35mm-Klinken-Adapter sowie einem Transportbeutel, wo alles reinpasst.

Auch die Abstimmung des DT 900 Pro X ist eher auf den gepflegten Musikgenuss zu Hause zugeschnitten. Er ist sogar ganz ähnlich wie unser Favorit, der Fidelio X3 von Philips, abgestimmt. Ganz der Firmenphilosophie folgend, packt er jedoch mitunter einen Hauch mehr Pepp rein. Dennoch meistert er selbst Passagen mit extrem ausgeprägten Sibilanten (S-lauten) gewohnt souverän.

Da auch der DT 900 Pro X, wie der Name bereist vermuten lässt, durchaus professionellen Ansprüchen genügen soll, gehört er keinesfalls zu den Schönzeichnern, sondern zeigt gnadenlos die Mängel einer Aufnahme auf, sofern es welche gibt. Wie schon sein geschlossener Bruder ist auch der offen konstruierte DT 900 Pro X weniger zum entspannten als vielmehr zum aufmerksamen Musikhören gedacht. Wegen seines hohen Tragekomforts geht das auch über Stunden.

Der DT 900 Pro bietet eine sehr gute Klangqualität, gepaart mit praxisgerechter Ausstattung und sauberer Verarbeitung, beste Qualität Made in Germany zum fairen Preis.

Quad Era-1

Der Quad Era-1 ist der dritte im Bunde, der mit magnetostatischen Wandlern arbeitet. Dafür und angesichts der hervorragenden Verarbeitungsqualität ist er erstaunlich preiswert. Auch seitens der Ausstattung lässt man sich nicht lumpen, neben dem Hardcase und zwei Anschlusskabeln liegen dem Gesamtpaket zudem zwei Paar Ohrpolster bei, die, wie bei unserem Favoriten, eine feines Klangtuning ermöglichen.

Auch der Era-1 liefert eine frappierende räumliche Darstellung der Musik, er spielt gerade im Mittelhochtonbereich sehr offen und luftig, liefert insgesamt ein etwas wärmeres Klangbild als beispielsweise der Ananda, lässt es aber trotzdem nicht am notwendigen Glitzern in den obersten Lagen fehlen. Mit dem glatten, gelochten Polster werden die Mitten etwas mehr gedämpft im Vergleich zum Mischpolster aus Velours und Kunstleder, der Hörer erhält damit einen leichten Loudness-Charakter. Die Polster können einfach umgesteckt werden.

Leider ist der Kopfbügel viel zu groß, zumindest bei uns. Für einen perfekten Sitz über den Ohren müssen wir den Kopfhörer leicht anheben. Das ist ärgerlich, zumal es viele Menschen gibt, deren Kopf noch kleiner ist, beziehungsweise die Kopfform für den Quad Era-1 leider nicht in Frage kommt. Wem der Quad Era-1 passt (unbedingt vorher ausprobieren), bekommt einen Kopfhörer mit feiner Klanganpassung und mit hervorragender Verarbeitungsqualität.

Mackie MC-100

Der Mackie MC-100 ist ein echter Kracher, das meinen wir durchaus positiv. Für einen nahezu lächerlichen Preis um die 30 Euro hat der Kopfhörer einiges zu bieten. Er ist leicht, recht solide gebaut und liefert einen ordentlichen Klang. Wie das geht, ist im Grunde recht einfach: Ursprünglich war der MC-100 Bestandteil des Mackie Creator Bundles, bestehend aus einem Mikrofon, zwei kleinen Monitorboxen und eben dem Kopfhörer, nebst Kabel und anderem Zubehör. Nun bietet man den Kopfhörer eben auch separat an – zurecht, wie wir meinen.

Der Mackie MC-100 ist zwar recht ausgewogen abgestimmt, drückt aber unten deutlich nach, womit er eindeutig im Trend liegt. Zwar ist das Frequenzband vergleichsweise eng, dafür gibt es aber auch keine Verfärbungen. Bei dem Preis kann man mit Fug und Recht behaupten, dass er klanglich durchaus mit doppelt so teuren Kopfhörern mithalten kann. Ausstattungsseitig kann man zwar nicht viel erwarten, ein Adapter von kleiner auf große Klinke liegt jedoch bei. Außerdem ist der MC-100 nicht besonders anspruchsvoll, so dass er sich auch am Smartphone ganz gut entfalten kann.

Mackie MC-450

Eigentlich stellt man bei Mackie Studioelektronik her. In ein gutes Studio gehört allerdings auch ein verlässlicher Kopfhörer, um die Aufnahme oder den Mix direkt überprüfen zu können. Nach den ersten erfolgreichen Platzierungen im preiswerten Segment hat der Hersteller mit dem MC-450 nunmehr den Anschluss an höhere Gefilde geschafft.

Apropos Anschluss: Der Mackie MC-450 lässt sich aufgrund seiner niedrigen Impedanz bei gleichzeitig hoher Empfindlichkeit problemlos auch ans Handy anschließen. Das entsprechende Kabel mit Inline-Mikrofon, welches zum Lieferumfang gehört, unterstreicht die mobilen Ambitionen des Kopfhörers. Allerdings werden Sie mit der offenen Konstruktion draußen nur wenig Freude haben, deshalb sehen wir das gute Stück doch eher bei den stationären Indoor-Kopfhörern.

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Kopfhörer Test: Mackie Mc450
Kopfhörer Test: Mackie Mc450 Komplett
Kopfhörer Test: Mackie Mc450 Stecker

Wer allerdings sein Smartphone oder ein anderes Mobilgerät für Aufnahmen nutzt, findet in dem Mackie MC-450 natürlich den idealen Begleiter, wenngleich der geschlossene MC-350 hier sicher die bessere Figur machen dürfte. Allerdings schadet es sicher nicht, wenn seitens der Anschlussfähigkeit alle Möglichkeiten offen stehen, zumal der Mackie mit einem geräumigen Hardcase ausgeliefert wird, in dem sämtliche Kabel und Adapter – natürlich auch der Kopfhörer selbst – gut und sicher untergebracht ist.

Außer mit der überaus reichhaltigen Ausstattung kann der Mackie MC-450 auch klanglich überzeugen. Er stellt sich schnell als Kopfhörer von der spritzig-dynamischen Sorte heraus und macht gerade mit moderner Musik enormen Spaß. Stimmen gibt er zwar treffend wieder, tut bei starken S-Lauten aber oft schon zu viel des Guten und klingt entsprechend spitz. Er steigt auch nicht kompromisslos tief in den Basskeller hinunter, versucht dieses Defizit allerdings auch nicht mit erhöhtem Pegel im Oberbass zu kaschieren.

Insgesamt erhalten Sie mit dem Mackie MC-450 ein komplettes Rundumsorglos-Paket zum wirklich schlanken Preis. Wer musikalisch eher auf klassischen Pfaden wandelt, ist klanglich mit dem Sennheiser HD 600 besser bedient. Seitens der Ausstattung gibt es zu diesem Preis allerdings kaum Alternativen zum Mackie.

AKG K712 Pro

Der AKG K712 Pro ist ein Klon des K702, der schon lange auf dem Markt ist und immer noch erhältlich ist. Auch den 712 Pro muss man mögen, beziehungsweise seine Abstimmung. Im direkten Vergleich mit den meisten anderen Modellen aus dem Test, vermisst man den Tieftonbereich, was nicht heißt, dass der 712 Pro keinen Bass überträgt, er übt hier nur reichlich Zurückhaltung.

Stimmen, ob von männlichen oder weiblichen Interpreten, kommt diese Konzentration auf den Mittelhochtonbereich sehr zugute, auch die räumliche Abbildung der Klangbühne gelingt dem AKG ausgesprochen treffsicher. Wegen seines geringen Gewichts, was sich zudem beim Tragen noch sehr gut verteilt, sitzt er sehr angenehm über den Ohren und lädt zum Langzeithören ein – solange man auf den Punch im Tiefton verzichten kann.

Shure SRH1440

Der Shure SRH1440 arbeitet nach dem offenen Prinzip und ist in dieser Preisklasse einer der klangstärksten offenen Kopfhörer. Er steigt konstruktionsbedingt nicht ganz so tief in den Basskeller hinab, ist aber ausgesprochen präzise und liefert eine beeindruckende räumliche Abbildung. Zur Ausstattung gehört ein Satz Ersatzpolster und ein ebenfalls steckbares Ersatzkabel. Der SRH1440 ist eher hell abgestimmt, mit einer sehr feinen Mittel-Hochton-Auflösung. Außerdem liefert er eine erstaunlich breite Bühne und lässt die Musik förmlich atmen. Er ist wegen seiner offenen Bauweise nicht für Tiefbassfetischisten geeignet: Der Bass wird zwar satt und konturiert wiedergegeben, geht aber nicht so tief wie bei den geschlossenen Kollegen.

Für kultivierten Musikgenuss zum schlanken Preis ist der Shure aber allemal mehr als tauglich.

Sennheiser HD 660 S

Der Sennheiser HD 660 S klingt erstmal etwas dumpf, selbst gegenüber dem HD 600, der viel freier aufspielt. Der HD 660 spielt in den Höhen gedeckter auf als der 800 S, das kann man nicht mehr mit stressfreier Hochtonwiedergabe wegdiskutieren. Insgesamt würden wir hier den HD 600 vorziehen, zumal es den auch in einer zumindest äußerlich überarbeiteten 2019-er Version gibt, falls man das marmorierte Design nicht mag. Außerdem ist der günstiger.

Fostex T50RP MK3

Das halboffene System des Fostex T50RP MK3 ist klanglich sehr ausgewogen. Er braucht allerdings einen potenten Zuspieler, sonst klingt der Kopfhörer eher leise und es mangelt ihm an Impulsivität.

Das Smartphone ist für den Fostex also nicht der ideale Zuspieler, weshalb wir ihn dort nicht empfehlen können. Wer den Hörer jedoch am ausgewachsenen HiFi-Gerät benutzt, bekommt für den Preis von unschlagbaren 150 Euro eine Menge auf die Ohren.

Philips Fidelio X2

Auch der Philips Fidelio X2 ist ein offener Hörer, der das vermeintliche Manko einer druckvollen Basswiedergabe mit einem etwas höheren Tiefton-Pegel wettmacht. Außerdem langt er bei den Höhen ebenfalls mitunter etwas zu beherzt zu, so dass er zum Zischeln neigt. Das ändert sich etwas, wenn man den Pegel der Quelle erhöht, er scheint seitens der Impedanz/Empfindlichkeit recht anspruchsvoll zu sein.

Der Nachfolger hat in allen Bereichen deutlich zugelegt, so dass der X2 nur noch vom günstigen Preis profitiert.

AKG K702

Der AKG K702 ist offen und lädt somit Sitznachbarn in der Bahn zum Mithören ein. Klanglich werden besonders klassische Stücke sehr gut wiedergegeben. Die Abstimmung ist neutral und harmonisch. Bei der Tieftonwiedergabe kommt er aber nicht an unseren Favoriten heran.

 Kopfhörer Test: 7 Mobile2

Der beste HiFi-Kopfhörer für unterwegs

Bei den mobilen Modellen kommen die Spezialisten zu Wort, hier sollte der Kopfhörer möglichst dicht nach außen sein, um einerseits die Außenwelt in Bus oder Bahn nicht über Gebühr zu belästigen, aber auch um Störungen von außen weitestgehend auszuschließen. Zwar kann man hier auch auf Modelle mit aktiver Geräuschunterdrückung zurückgreifen, muss dann aber meistens Einbußen bezüglich der Klangqualität machen.

Um Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung geht es hier also nicht. Aus diesem Grunde bestimmt hier die Konstruktionsweise der Hörkapseln und die Abdichtung durch die Polster, inwieweit wir mit unserer Musik alleine sind. Geschlossene Kapseln sind hier also Pflicht. Ähnlich sieht es bei der Wahl der Impedanz und der Empfindlichkeit aus: Die meisten Smartphones und viele mobile Player sind zur Schonung der Akku-Ladung meistens mit einer Ausgangsstufe versehen, die komplexe Lasten nur unzureichend antreiben kann. Eine möglichst niedrige Impedanz, am besten im niedrigen zweistelligen Bereich, ist hier ebenfalls unabdingbar. Außerdem kann beim Einsatz am Smartphone ein Mikrofon zum gelegentlichen Telefonieren von Vorteil sein.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Audio-Technica ATH-MSR7b

Test  Kopfhörer: Audio-Technica ATH-MSR7b
Sehr fein differenzierender, natürlich abgestimmter geschlossener Hörer.

Der ATH-MSR7b von Audio-Technica ist unser Favorit bei den HiFi-Kopfhörern für den überwiegenden Einsatz am Mobilgerät. Beim Nachfolger des ATH-MSR7 wurden die wenigen Kritikpunkte beseitigt, außerdem ist er etwas leichter und damit bequemer geworden. Das Kabel wird jetzt beidseitig gesteckt und statt des zusätzlichen Kabels mit Mikrofon liegt jetzt ein spezielles, symmetrisch beschaltetes Kabel zum Anschluss an einen hochwertigen mobilen Player bei.

Wenn Geld egal ist

Campfire Audio Cascade

Test  Kopfhörer: Campfire Audio Cascade
Der Cascade ist der erste FullSize Hörer von Campfire Audio, er kann direkt vom Start weg überzeugen.

Mit dem Campfire Audio Cascade haben wir den ersten FullSize- oder Bügelkopfhörer von Campfire Audio am Start, bislang beschränkte man sich bei dem Hersteller aus Oregon auf In-Ear-Kopfhörer, die sich allerdings schon einen wohlklingenden Namen verdient haben. Die Cascade bringen neben einem Hardcase gleich vier Paar Filter mit, die in den Kapseln angebracht werden können, um den Klang an den eigenen Geschmack anzupassen.

DJ Arbeitsgerät

Pioneer HDJ-X10

Test  Kopfhörer: Pioneer DJ HDJ-X10
Pioneer stattet auch DJs aus, der HDJ-X10 ist der amtliche Kopfhörer für den Job.

Der Pioneer HDJ X10 macht keinen Hehl aus seinem hauptsächlichen Einsatzgebiet. Und damit ist nicht etwa der DJ-Aufdruck auf dem Bügel gemeint – sondern vielmehr die solide verarbeitete Klappgelenke der Hörkapseln, die bekanntermaßen beiseite geklappt werden, um zu hören, ob das Publikum auch richtig mitgeht. Entscheidende Flächen sind gummiert ausgeführt, das ist grifffreundlich und macht die entsprechenden Oberflächen schweißresistent. Das perfekte Arbeitsgerät also, für Profis und solche die sich wie Profis fühlen.

Offen und mobil

HifiMan HE400se

Test Kopfhörer: HifiMan HE400se
Offen konstruierter Ausnahme-Kopfhörer für unterwegs.

Der HiFiMAN HE400se gehört zwar zur Gattung der offen konstruierten Kopfhörer, dessen ungeachtet hat der Hersteller den Kopfhörer für den Einsatz an mobilen Geräten vorgesehen und entsprechend angepasst. Herausgekommen ist ein Kopfhörer, der sich am Smartphone wohlfühlt und selbst dort sein enormes Klangpotential entfalten kann.

Preistipp

Sennheiser HD 400S

Test  Kopfhörer: Sennheiser HD 400S
Der HD 400S ist bestechend günstig und trotzdem klanglich kein Sparmodell.

Der Sennheiser HD 400S rundet jetzt unsere Empfehlungen preislich nach unten ab. Er sitzt komfortabel über den Ohren und bietet ein angemessenes Klangerlebnis, ohne allzu große Kompromisse einzugehen. Trotz des knapp kalkulierten Preises ist das Kabel mit integriertem Mikrofon gesteckt und es liegt sogar eine Transporttasche bei.

Vergleichstabelle

Unser FavoritAudio-Technica ATH-MSR7b
Wenn Geld egal istCampfire Audio Cascade
DJ ArbeitsgerätPioneer HDJ-X10
Offen und mobilHifiMan HE400se
PreistippSennheiser HD 400S
Sennheiser HD 25-1 II Basic Edition
AKG K371
Beyerdynamic DT 700 Pro X
Fostex TH7
Sony MDR-1AM2
Meze 99 Neo
Mackie MC-350
SoundMagic HP1000
Beyerdynamic DT 240 Pro
Mackie MC-250
Mackie MC-150
Sennheiser Momentum 2.0
1More H1707
Sennheiser HD 200 PRO
Test  Kopfhörer: Audio-Technica ATH-MSR7b
  • Schön natürlicher, fein auflösender Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Kabel beidseitig steck- und damit auswechselbar
  • Manchem mag der ultimative Punch im Tiefbass fehlen
Test  Kopfhörer: Campfire Audio Cascade
  • Hervorragender Klang selbst am Mobilgerät
  • Klanganpassung mit vier Paar beiliegenden Filtern
  • Solide gefertigt
  • Recht schwer
Test  Kopfhörer: Pioneer DJ HDJ-X10
  • Sehr guter Klang
  • Solide Verarbeitung
  • Umfassende Ausstattung
Test Kopfhörer: HifiMan HE400se
  • Sehr gutes, räumliches Klangbild
  • Hervorragender Tragekomfort
  • Sehr gute Verarbeitung
Test  Kopfhörer: Sennheiser HD 400S
  • Guter Klang
  • Steckbares Kabel mit Mikrofon
  • Transportbeutel
Test  Kopfhörer: Sennheiser HD 25-1 II Basic Edition
  • Sehr ausgewogener Klang mit leichter Bassbetonung
  • Sehr leichte und damit komfortabel zu tragende Konstruktion
  • Das Kabel lässt sich komplett auswechseln
  • OnEar Konstruktion passt nicht jedem gut
Test  Kopfhörer: AKG K371
  • Sehr guter Klang mit leichtem Loudness-Charakter
  • Leicht und komfortabel zu tragen
  • Mit DJ-Qualitäten
Test Kopfhörer: Beyerdynamic DT 700 Pro X
  • Sehr guter Klang auch am schwächeren Smartphone
  • Hoher Tragekomfort
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Ohne Klappmchanismus
Test  Kopfhörer: Fostex TH7WH
  • Guter, ausgewogener Klang
  • Komfortabler Sitz über den Ohren
  • Sehr günstig
  • Magere Ausstattung
Test  Kopfhörer: Sony MDR-1AM2
  • Guter, ausgewogener Klang
  • Sehr leicht und komfortabel
  • Anschlusskabel mit Mikrofon
  • Recht teuer
Test Kopfhörer: Meze 99 Neo
  • Tolle Klangeigenschaft
  • Gute Qualität
  • Die eher warme Abstimmung gefällt nicht jedem
Test  Kopfhörer: Mackie MC-350
  • Spritziger Klang
  • Umfassende Ausstattung
  • Tragekomfort könnte besser sein
Test  Kopfhörer: SoundMagic HP1000
  • Hochwertige verarbeitet
  • Sehr gute Ausstattung
  • Günstig
  • Recht schwer
  • Klingt ziemlich verfärbt
Test  Kopfhörer: Beyerdynamic DT 240 Pro
  • Guter Klang
  • Anschlusskabel an beiden Seiten steckbar
  • Ziemlich robust
  • Leichter Loudness-Charakter
Kopfhörer Test: 81hecqjbexl. Sl1500
  • Guter Klang mit tiefreichendem, konturierten Bass
  • Gute Ausstattung
  • Komfortabler Sitz
  • Leichte Loudness-Charakteristik
Kopfhörer Test: 81tuiacbjml. Sx679
  • Guter Klang mit angehobenem Bass
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Ausstattung
  • Ausgeprägte Loudness-Charakteristik
Test  Kopfhörer: Sennheiser Momentum 2.0
  • Hervorragend für den mobilen Einsatz geeignet
  • Ordentlicher Bass
  • Retro-Design eventuell nicht für jeden das Richtige
Test  Kopfhörer: 1More H1707
  • Ausgewogener Klang
  • Niedrige Impedanz
  • Solide verarbeitet
  • Recht schwer
  • Ohrpolster passen nicht um größere Ohren
Test  Kopfhörer: Sennheiser HD 200 PRO
  • Niedrige Impedanz
  • Relativ günstig
  • Klingt nicht sehr ausgewogen
  • Kabel fest verbaut
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 Kopfhörer Test: Audio Technica Msr7b

Testsieger: Audio-Technica ATH-MSR7b

Der ATH-MSR7b bietet dank seiner natürlichen Abstimmung, ohne die so beliebte künstliche Anhebung im Bassbereich, eine gute Grundlage über das gesamte Hörspektrum hinweg. Außerdem ist er mit seiner niedrigen Impedanz und hohen Empfindlichkeit bestens fürs Mobilgerät geeignet. Er lässt sich sehr kompakt zusammenlegen um dann im mitgelieferten Transportbeutel zu verschwinden.

Unser Favorit
Audio-Technica ATH-MSR7b
Test  Kopfhörer: Audio-Technica ATH-MSR7b
Sehr fein differenzierender, natürlich abgestimmter geschlossener Hörer.

Für den bevorzugen mobilen Einsatz spricht auch, dass das Standardkabel einen kleinen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker hat. Auf ein Mikrofon oder gar eine Fernbedienung fürs Smartphone muss man indes verzichten.

Dafür ist das zweite beiliegende Kabel etwas ganz besonderes: Es ist mit einem als 4,4-Millimeter Stecker ausgestattet, dieser hat fünf statt 3 Pole und ist symmetrisch verschaltet. Diesen Pentaconn genannten Anschlussstandard findet man bislang nur an sehr hochwertigen mobilen Playern, er gewährleistet eine möglichst störungsfreie Musikübertragung, mit dem ATH-MSR7b ist man also bestens gerüstet.

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Kopfhörer Test: Audio Technica Msr7b
Der Audio-Technica ATH-MSR7b ist ein Update des MSR7.
Kopfhörer Test: Audio Technica Msr7b Case
Untergebracht wird alles im Neopren-Case.
Kopfhörer Test: Audio Technica Msr7b Anschluesse
Die Kabel sind für rechts und links getrennt am Hörer gesteckt.
Kopfhörer Test: Audio Technica Msr7b Stecker
Alles da – ganz links der Pentaconn-Stecker, für den symmetrischen Anschluss an hochwertige Player, daneben der 3,5mm Standardanschluss, und für alle Fälle der 6,35 mm Stecker für die heimische Anlage.

Umfassend ausgestattet, solide gefertigt

Anders als beim Vorgänger ist das Kabel nicht einseitig gesteckt, sondern an jede der beiden Kapseln separat. Damit gibt es definitiv für den linken und rechten Kanal dieselben Voraussetzungen bezüglich des Signalweges. Auch die Steckkontakte selbst werden jetzt nicht von einfachen kleinen Klinkensteckern besorgt, sondern von koaxialen Steckern aus dem Profibereich. Das gilt sowohl für das Standard-Anschlusskabel mit dem 3,5-Millimeter-Klinkenstecker als auch für das ebenfalls 1,20 Meter lange Kabel mit dem symmetrischen Bantam-Anschluss. Beide Kabel und der Kopfhörer selbst können unterwegs im Transportbeutel aus Neopren sicher untergebracht werden.

Obwohl der Anteil an Metall sowohl im Bügel als auch in den Kapselgehäusen nicht sichtbar weniger geworden ist, wiegt der neue ATH-MSR7b etwa 50 Gramm weniger als sein Vorgänger – und selbst der war mit unter 300 Gramm schon nicht sonderlich schwer. Das geringe Gewicht wird zudem von den Ohrpolstern und dem Polster um den Bügel schön gleichmäßig verteilt, sodass der Hörer auch bei längeren Musik-Sessions nirgendwo drückt.

Gute Ausstattung und bequemer Sitz

Neben den großzügig eingesetzten, hervorragend verarbeiteten Metallteilen gibt es natürlich auch Kunststoff. Allerdings lässt auch hier das Oberflächenfinish erst bei näherem Hinsehen – oder besser Hinfühlen – den Unterschied zu den Metall-Applikationen erkennen. Es gibt den ATH-MSR7b außer in der uns zu Verfügung stehenden schwarzen, blau verzierten Variante auch der vom Vorgänger bekannten, in Gun Metal gehaltenen mit roten Verzierungen.

Außer einem defekten Anschlusskabel lassen sich auch die Ohrpolster wechseln, wenn diese dann irgendwann unansehnlich geworden sind. Die Polsterung des Kopfbügels lässt sich indes nicht wechseln, jedenfalls nicht so einfach.

Hörtest

Der ATH-MSR7b ist deutlich heller abgestimmt als beispielsweise der HD 600 von Sennheiser. Im direkten Vergleich klingt er dadurch frischer und scheint insbesondere im Mittelhochtonbereich feiner aufzulösen als der offene Überflieger. Dennoch sind selbst bei entsprechend kritischen Musikstücken keine nervig zischelnden Sibilanten (S-Laute) zu vernehmen.

Allerdings hat die recht helle Abstimmung auch ihre Schattenseiten, denn der Tiefton- und der im Frequenzband darüberliegende Grundtonbereich werden etwas stärker dominiert als beim Gegenspieler. Dennoch habe ich gerade den Bass nicht wirklich vermisst – er kommt voll und ganz zu seinem Recht, reicht tief genug hinab und gelangt zackig ans Ohr, einen Hauch zackiger als beim Sennheiser.

Ausgewogenes Klangbild und eine enorme Feindynamik

Die Stimmen sind zwar nicht ganz so sonor wie beim Sennheiser, dafür bringt der ATH-MSR7b aber auch das feinste Glitzern der Stimme und der Percussion deutlich hervor. Der Audio-Technica ist ein Feinzeichner par excellence, kann aber auch beherzt zupacken, wenn das Material entsprechend ist, und es ist mir selbst mit ohrenbetäubenden Pegeln nicht gelungen, ihn in die Verzerrung zu treiben.

Nicht zuletzt musste der ATH-MSR7b seine Fähigkeiten natürlich auch am Smartphone unter Beweis stellen. Zwar steht mir aktuell kein mobiler Player zur Verfügung, der es mit der besagten symmetrischen Verkabelung aufnehmen kann, das Standardkabel war aber vollkommen ausreichend. Dank seines guten Wirkungsgrades und seiner niedrigen Impedanz kann der Audio-Technica auch an der vergleichsweise schwächlichen Ausgangsstufe des Smartphones überzeugen. Obwohl der Vergleich zumindest beim verwendeten OnePlus nicht so ganz stimmt – ebenso wie die LG-Smartphones der V-Serie oder die ZenFones von Asus kommt hier nämlich eine ganz passable Audio-Stufe zum Einsatz.

Der Audio-Technica ATH-MSR7b ist ein erstaunlich vielseitiger Kopfhörer. Dank des reichhaltigen Zubehörs eignet er sich sowohl für daheim als auch für unterwegs. Klanglich gehört er zu den ehrlichen Kopfhörern, der eher neutral abgestimmt ist, mit sattem aber nicht vorlautem Bass.

Wie immer entbindet Sie die hervorragende Performance des ATH-MSR7b nicht davon, vor der Investition in ein neues Abhörgerät erstmal den eigenen Ohren zu trauen.

Der Audio-Technica ATH-MSR7b im Testspiegel

Erst wenige Testberichte sind vom neuen ATH-MSR7b veröffentlicht. Der weitaus größere Teil der Publikationen befasst sich noch mit dem Vorgängermodell, dennoch haben wir einige Testberichte gefunden:

Auf der Webseite Kopfhoerer.de erhielt der Audio-Technica im September 2019 mit 4,75 von insgesamt 5 möglichen Sternen die Preis/Leistungs-Empfehlung der Redaktion:

»Den Audio-Technica ATH-MSR7b muss man einfach lieben. Stilsicher und zeitlos vom Design, liefert er klanglich einen beeindruckenden Auftritt. Auf dem warmen Sub lagert ein druckvoller und griffiger Bass. Darüber formieren sich detailliert abgebildete Mitten und kristallklare, im Vergleich zum Vorgänger deutlich zurückgenommene Höhen zu einem hochauflösenden, homogenen Klangbild, das zusammen mit seinem sehr angenehmen Tragekomfort zu stundenlangen Hörsessions einlädt.«

In der Ausgabe 9/2019 der audiovision erhielt der ATH-MSR7b ein »gutes« Ergebnis, wobei wir an der Ausstattung nichts zu bemängeln hatten:

»Der MSR7B von Audio-Technica bietet ein angenehmes Klangbild. Der Tragekomfort gefällt, die Ausstattung könnte angesichts des Preises aber umfangreicher ausfallen.«

Auf der Webseite Kopfbox ist im März 2019 ein Testbericht erschienen. Insbesondere der hohe Tragekomfort und die hervorragende Klangqualität wurden mit 9 von 10 Punkten belohnt:

»Ist der MSR7 schon super, der MSR7b ist nochmal besser! audio-technica hat den Kopfhörer behutsam und im Detail genau an den Punkten nochmals verbessert, die beim Vorgänger Anlass zu Kritik geboten haben. Dabei ist man der frischen und detaillierten Abstimmung aber absolut treu geblieben. So sind die Höhen immer noch brilliant und glänzend, aber etwas weniger fordernd. Der Bass ist betonter und mitreißende, sehr punchig und körperhaft. Und die Mitten sind präzise, griffig und noch detaillierter. […] Zum Preis von rund 250 Euro erhält man mit dem audio-technica ATH-MSR7b einen Kopfhörer, der mit einem grandiosen Klang und einer tollen Passform – sowohl mobil als auch stationär – begeistert. Zu diesem Preis kenne ich aktuell keinen geschlossenen und ohrumschließenden Kopfhörer, der hier mithalten kann. Das ist perfekte Produktpflege! »

Alternativen

Neben den kleinen In-Ears werden zunehmend Kopfhörer im sogenannten Fullsize-Format getragen. Da ist es kaum verwunderlich, dass jeder Hersteller auch ein Modell für den stetig wachsenden mobilen Gebrauch im Programm hat. Wir haben noch einige Schätze entdeckt, bei denen sich genaueres Hinhören durchaus lohnt.

Wenn Geld egal ist: Campfire Audio Cascade

Aus Oregon kommt der Campfire Audio Cascade, das Unternehmen Campfire Audio hat sich schon um die Entwicklung toller In-Ear-Kopfhörer verdient gemacht, der Cascade ist nun der erste Wurf in Sachen FullSize- oder Bügelkopfhörer.

Wenn Geld egal ist
Campfire Audio Cascade
Test  Kopfhörer: Campfire Audio Cascade
Der Cascade ist der erste FullSize Hörer von Campfire Audio, er kann direkt vom Start weg überzeugen.

Dass man hier ebenfalls vorwiegend auf den mobilen Musikgenuss setzt, ist sicher als Teil der Firmenphilosophie zu verstehen. Folgerichtig wird ein schönes Transport-Case mitgeliefert, in das neben dem Kopfhörer, der trotz seines massiven Auftritts erstaunlich kompakt zusammengelegt werden kann, auch das Anschlusskabel untergebracht wird.

Bei der Auswahl der Materialien legt man beim Cascade von Campfire Audio offensichtlich weniger Wert auf Gewichtsoptimierung als auf Langlebigkeit. So sind die Kapseln und der größte Teil des Bügels mitsamt Mechanik aus Metall gefräst, gepolstert wird dagegen großzügig mit feinstem Leder. Die Ohrpolster werden übrigens von starken Magneten gehalten und man kann sie abnehmen. Auf der Rückseite der Polster werden drei Öffnungen sichtbar, eine ist das Schallloch, eine weitere ist dauerhaft mit einem weißen Filterplättchen zugeklebt und die dritte ist der eigentliche Clou des Cascade: Hier können Sie eines der mitgelieferten Filterplättchen einsetzen.

Insgesamt liegen vier Paare dieser Plättchen bei: HD7, HD10, HD12 und HD15 beeinflussen mit ihrer Dicke von jeweils 7, 10, 12 oder 15 Mikrometern insbesondere den Tief-Mittelton-Bereich, dabei wird er umso mehr gedämpft, je dicker das Plättchen ist. Hier ist also jede Menge Potential zur persönlichen Klangoptimierung möglich.

Ohne zusätzliche Filter, also quasi in Rohfassung, steigt der Cascade gnadenlos tief in den Basskeller hinab, bringt selbst tiefstes Grollen zu Gehör und findet dabei den perfekten Anschluss an den Mittel- sowie den Mittelhochtonbereich – eine lückenlose Abbildung des gesamten hörbaren Spektrums mit einer Bevorzugung der tiefen Lagen. Der Mittelhochtonbereich bleibt trotzdem nicht auf der Strecke: Er löst sehr fein auf, der Kopfhörer spielt wie aus einem Guss und erzeugt nebenbei eine authentische Raumabbildung.

Mit seiner etwas bass- und grundtonbevorzugenden Abstimmung wird der Cascade vielen gefallen. Dank der Filter lässt er sich allerdings auch mehr in Richtung Neutralität abstimmen und ist damit auch für weniger bassorientierte Musik ein veritables Genussmittel.

DJ-Arbeitsgerät: Pioneer HDJ-X10

Allein die DJ-Schiene von Pioneer ist von den Turbulenzen der letzten Jahre um die Marke verschont geblieben. Das gilt auch für die DJ-Kopfhörer, von denen der HDJ X10 das obere Ende abbildet. DJ-Kopfhörer, oder vielmehr Kopfhörer die sich so nennen, gibt es tatsächlich einige auf dem Markt. Hält man indes den HDJ X10 mal in Händen, weiß man sogleich, dass diese Bezeichnung bei vielen kaum mehr als Makulatur ist.

DJ Arbeitsgerät
Pioneer HDJ-X10
Test  Kopfhörer: Pioneer DJ HDJ-X10
Pioneer stattet auch DJs aus, der HDJ-X10 ist der amtliche Kopfhörer für den Job.

Beim HDJ X10 merkt man indes sofort, dass alles stimmt: Die Verarbeitung der für den DJ so wichtigen Gelenke, ja des gesamten Kopfhörers lassen erst gar keinen Zweifel aufkommen, dass da etwas ungebührlich wackeln, klappern oder sogar brechen könnte. Die Gelenke bestehen komplett aus Metall und verfügen über Anschläge und Rastpositionen genau an den richtigen Stellen. Einige Bereiche der Kopfhörer sind mit strapazierfähigem Gummi überzogen – nämlich dort, wo gerne mal hingegriffen wird, also als Ring um die Hörkapseln und an deren Außenflächen. Hier dürfen es im Eifer des Gefechts auch gerne mal schweißnasse Hände sein, die rutschen nicht ab und hinterlassen auch keine unschönen Spuren.

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Kopfhörer Test: Pioneer Hdjx10
Der HDJ-X10 ist für den prfessionellen DJ-Betrieb konzipiert.
Kopfhörer Test: Pioneer Hdjx10 Komplett
Ein zweites Kabel, ein Adapter sowie ein stabiles Hardcase gehören auch hier zum Lieferumfang.
Kopfhörer Test: Pioneer Hdjx10 Stecker
Die Anschlusskabel werden gesteckt, hier kommt ein professionelles Stecksystem mit Verriegelung zum Einsatz.
Kopfhörer Test: Pioneer Hdjx10 Gelenk
Die Gelenke bieten umfassende Beweglichkeit und sind komplett aus Metall gefertigt.

Zwei Kabel, eines glatt und ein zweites gewendelt, liegen dem HDJ X10 bei, ebenso wie der obligatorische Adapter von kleiner auf große Klinke. Die Anschlusskabel werden mit professionellen Steckern eingesteckt und verriegelt, damit auch versehentlich nichts rausreißen kann. Ein solides Hardcase, in welchem alles untergebracht werden kann, gehört zum Lieferumfang.

Der HDJ X10 klingt aufgeräumt bis unspektakulär – und das hat seinen Grund: Während die beliebten, knackig-impulsiven Bässe, die aus der Anlage kommen, so manchen HiFi-Kopfhörer an seine Grenzen treiben, gibt der Kopfhörer sie einfach wieder, ohne wenn und aber.

Für alle, die unterwegs nicht auf den ultimativen Partysound verzichten möchten, womöglich selbst gerne mal auflegen, ist der Pioneer HDJ X10 die richtige Wahl. Wegen seines robusten Auftritts ist er außerdem eine kluge Langzeit-Investition.

Der beste mobile in offener Bauweise: HiFiMAN HE400se

Kopfhörer, die wie der HiFiMAN HE400se mit magnetostatischen Wandlern arbeiten, sind für ihren besonders klaren, luftigen Klang berühmt. Allerdings ist diese Wandlertechnik nicht gerade billig und stellt zudem hohe Ansprüche an die Verstärker-Elektronik.

Offen und mobil
HifiMan HE400se
Test Kopfhörer: HifiMan HE400se
Offen konstruierter Ausnahme-Kopfhörer für unterwegs.

Auf den HE400se trifft dagegen nur ersteres zu, denn weder ist der Hörer der chinesischen HiFi-Experten teuer, noch stellt er besonders hohe Ansprüche an die angeschlossenen Gerätschaften. Bei HiFiMAN hat man tatsächlich schon langjährige Erfahrungen mit magnetostatischen Wandlern. Diese fließen, außer in die teuren Hörer wie dem Ananda oder HE1000, auch in bezahlbare Exemplare ein, wie eben den HE400se.

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Kopfhörer Test: Hifiman He400se
Der HiFiMAN HE400se ist viel besser verarbeitet als sein Vorgänger.
Kopfhörer Test: Hifiman He400se Stecker
Das Anschlusskabel ist steckbar, und beidseitig, wie es sich für High End Kopfhörer gehört.
Kopfhörer Test: Hifiman He400se Gitter
Eher selten bei mobilen Kopfhörern: die offene Bauweise der Kapseln.
Kopfhörer Test: Hifiman He400se Gelenk
Als Material für die Kapseln und vor allem die Gelenke kommt hauptsächlich Metall zum Einsatz.
Kopfhörer Test: Hifiman He400se Komplett
Ein kurzes Kabel und ein Adapter auf 6,3-mm-Klinke gehören zum Lieferumfang, ein Case war für den schhlanken Preis nicht mehr drin.
Kopfhörer Test: Hifiman He400se Polster
Die Polster kann man auswechseln, darunter ist der magnetostatische Wandler zu sehen.

Sah man dem Vorgänger des HiFiMAN HE400se, dem HE400i, noch die bilige Bauweise an, so ist das beim aktuellen HE400se um Welten besser. Der Preis ist dabei erfreulich niedrig geblieben.

Dem HE400se merkt man sein Gewicht von rund 380 Gramm selbst nach langen Hörsessions nicht an. Er liegt damit zwar nicht am unteren Ende der Skala, die Ohrpolster umschließen die Ohren großügig und verteilen das Gewicht zusammen mit dem ebenfalls gut gepolsterten Bügel. Das mitgelieferte Kabel ist recht kurz gehalten, was gerade beim Anschluss an Mobilgeräte für aufgeräumte Verhältnisse sorgt. Zum Anschluss an die heimische Anlage liegt ein passender Adapter auf die größere 6,3mm-Klinke bei.

So lässt sich stundenlang bequem den schönsten Klängen lauschen. Der HiFiMAN klingt sehr schön räumlich und absolut stressfrei. Das gesamte hörbare Frequenzspektrum wird dabei abgebildet, ohne dass Bereiche hörbar bevorzugt oder benachteiligt werden. Besonders gern nimmt der HE400se mich zu Aufnahmen von Live-Konzerten mit, hier kann man wunderbar Bühnenluft schnuppern. Allerdings sollte das Smartphone oder der Mediaplayer einen halbwegs potenten Kopfhörer-Ausgang haben, sonst sind keine besonders hohen Pegel möglich.

Allerdings birgt das tolle Klangerlebnis, welches der HiFiMAN bietet, einen kleinen Wermutstropfen, denn aufgrund seiner offenen Bauweise schottet er eben nicht die Außenwelt ab. Außerdem fehlt uns für den ultimativen mobilen Einsatz ein Transport-Case oder zumindest ein Beutel. Angesichts des günstigen Preises lässt sich das aber durchaus verschmerzen.

Preistipp: Sennheiser HD 400S

Der Sennheiser HD 400S ist unser aktueller Preistipp, bei den Materialien wurde offensichtlich der Rotstift angesetzt. So macht der Kopfbügel unseres Testmusters einen etwas ausgeblichenen Eindruck, obwohl der Hörer aus der Originalverpackung kam. Seitens der Klangqualität machen sich die Sparmaßnahmen zum Glück kaum bemerkbar.

Preistipp
Sennheiser HD 400S
Test  Kopfhörer: Sennheiser HD 400S
Der HD 400S ist bestechend günstig und trotzdem klanglich kein Sparmodell.

Auch die Ausstattung kann sich sehen lassen: Ein Transportbeutel ist dabei und ins Anschlusskabel wurde ein Inline-Mikrofon integriert, sodass man den HD 400S ohne Bedenken ans Smartphone anschließen kann. Was man in dieser Preisklasse sonst gar nicht und selbst darüber nur selten findet, ist das steckbare Anschlusskabel. So lässt es sich bei einem Defekt einfach austauschen oder man tauscht es gegen ein anderes ohne Mikrofon.

Der HD 400S sitzt ziemlich komfortabel über den Ohren und bietet angesichts des geringen Preises ein sehr gutes Klangerlebnis, ohne allzu große Kompromisse einzugehen. Vor allem wird der Kopfhörer-Ausgang des Smartphones nicht über Gebühr belastet, denn HD 400S zeigt sich hier recht anspruchslos und kann auch dem flachsten Smartphone ordentlichen Sound entlocken. Gerade wer sich nicht mit den beigelegten In-Ears anfreunden kann, wird mit dem Sennheiser mehr als zufrieden sein.

Außerdem getestet

Sennheiser HD 25-1 II Basic Edition

Den Sennheiser HD 25 gibt es bereits seit einigen Jahrzehnten, beim uns zur Verfügung gestellten HD 25-1 II Basic Edition handelt es sich um das Basismodell, ohne jegliches Zubehör. Der HD 25 ist seit jeher beliebt bei Kameraleuten und Tonaufnahme-Teams, er ist damit der Inbegriff eines mobilen Kopfhörers zur Beurteilung von Tonaufnahmen im Außenbereich – beste Voraussetzungen also, ihn auch am Smartphone zu betreiben.

Darüber hinaus sind diverse Nachbauten, alte Modellvarianten und sicher auch Modelle im Umlauf, die eindeutig den Tatbestand der Fälschung bzw. Produktpiraterie zuzuschreiben sind. Ein wichtiger Indikator für erhöhte Aufmerksamkeit beim Online-Kauf sind, wie üblich, unverschämt niedrige Preise oder eine unklare Versandanschrift, womöglich irgendwo in Übersee.

Das hat sicherlich seinen Grund in der langanhaltenden Beliebtheit dieses Kopfhörers, denn insbesondere Aufnahmeprofis wissen seine Robustheit, den leichten, komfortablen Sitz und natürlich seinen sehr neutralen Klang seit jeher zu schätzen. Deshalb ist der HD 25 auch häufig auf den Ohren von Kamera- und Tonleuten zu sehen.

Die Abstimmung ist, wie gesagt, sehr neutral und geht deutlich in die Richtung des von uns zum Vergleich herangezogenen HD 600 – nur dass es sich beim HD 25-1 II um einen Hörer handelt, der nach dem geschlossenen Prinzip arbeitet und zudem auf den Ohren sitzt und nicht darüber. Das passt nicht bei jedem, wer allerdings mit dem lockeren Sitz des Hörers kein Problem hat, bekommt ein hervorragend klingendes Profigerät zum Schnäppchenpreis.

Das Kabel ist einzeln gesteckt und lässt sich im Falle eines Defekts problemlos auswechseln. Der HD 25 ist ein leichtes, robustes Arbeitsgerät bei Tonaufnahmen und für DJs. Er hat im Vergleich zum AT mehr Punch im Bass und ist überhaupt etwas wärmer abgestimmt. Dafür spielt er sehr knackig und impulsiv.

AKG K371

Mit dem AKG K371 haben wir einen echten Allrounder auf der Liste: Er kann unterwegs für Unterhaltung sorgen, lässt sich mit seinem pfiffigen Mechanismus bei Bedarf klein zusammenklappen und lässt sich außerdem sehr gut als DJ-Kopfhörer nutzen. Zu diesem Zweck lässt sich eine der Kapseln wegklappen, damit man hören kann, was auf der Tanzfläche geht. Zum Lieferumfang gehören insgesamt drei Anschlusskabel: ein langes für daheim, ein kurzes für Unterwegs sowie ein gewendeltes Kabel, das am Arbeitsplatz, zum Beispiel eines DJs, für genügend Bewegungsfreiheit sorgt und trotzdem nicht im Weg herumhängt. Der Kopfhörer lässt sich leicht und kompakt zusammenlegen, um dann im mitgelieferten Transportbeutel untergebracht zu werden. Die Kabel und Adapter passen auch noch rein.

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Kopfhörer Test: Akg
Kopfhörer Test: Akg Anschluesse
Kopfhörer Test: Akg Kabel Stecker

Damit das so klappt, hat AKG dem K371 ovale Kapseln und Polster verpasst, die sind weich, dichten sehr gut ab und sorgen so für einen hervorragenden Tragekomfort. Weil man die Kapseln in der Neigung verstellen kann, kann man sich aussuchen, ob der Bügel eher vorn, mittig oder hinten über den Kopf führen soll – ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber ovalen Kapseln, die sich nicht so variabel verstellen lassen, schließlich ist ihre Position auf den Ohren durch die Form vorgegeben.

Die Abstimmung ist der des ATH-MSR7b ähnlich, allerdings mit einer leichten Tendenz in Richtung Loudness, was ja durchaus gefällig ist. Der AKG spielt impulsiv und schnell, lediglich bei heftigen Tiefbassgewittern kann er schon mal die Kontrolle verlieren.

Die Stärke des K371 ist der hohe Tragekomfort, ein Resultat aus der variablen Aufhängung der Kapseln, dank des Tragekomforts und der gutmütigen Abstimmung lädt er zum Langzeithören ein.

Beyerdynamic DT 700 Pro X

Der DT 700 Pro X wird zwar von Beyerdynamic explizit als Studio-Gerät für Abhörzwecke bezeichnet, dank seiner robusten Bauweise, der geschlossenen Kapseln und der anspruchslosen Anschlusswerte eignet er sich aber auch prima fürs Smartphone oder andere mobile Mediaplayer.

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Kopfhörer Test: Beyerdynamic Dt700prox
Der DT 700 Preo X ist das geschlossene Pendant zum 900 Pro X.
Kopfhörer Test: Beyerdynamic Dt700prox Stecker
Die Abdeckung der Kapseln ist geschlossen, das Kabel ist gesteckt und verriegelt.
Kopfhörer Test: Beyerdynamic Dt700prox Komplett
Zwei Kabel, ein kurzes und ein längeres, gehören zum Lieferumgfang, beide mit Adapter auf 6,35mm-Klinkenstecker.

Außerdem hat man sicher nicht umsonst ein zweites, kürzeres Anschkusskabel beigelegt, welches sich besonders gut vom Kopfhörer zum Smartphone in der Tasche verlegen lässt, ohne dass es ein allzu lästiges Kabelgewirr gibt.

Die Kabel sind einseitig mit einer Verriegelung am Hörer befestigt, auf der anderen Seite sind kleine 3,5mm-Stecker angebracht, es liegt jeweils ein Adapter auf die große 6,35mm-Klinken-Buchse bei. Beide Kabel und der DT 700 Pro X können zudem bequem im mitgelieferten Transportbeutel untergebracht werden

Klanglich ist der DT 700 Pro X wie ein echter Studio-Hörer abgestimmt, ihm entgeht quasi nichts, er ist also beileibe kein Schönfärber. Besonders Stimmen aber auch kurzen, knackigen Impulsen folgt er kompromisslos. Der Musikkonsument sei an dieser Stelle vorgewarnt; der Beyerdynamic ist nichts für Hintergrundmusik, sondern definitiv ein Gerät für Hinhörer.

Fostex TH7

Der Fostex TH7 ist unser aktueller Preistipp, bei den Materialien und mehr noch der Ausstattung wurde der Rotstift angesetzt, um die Budgetvorgaben einhalten zu können. Seitens der Klangqualität machen sich die Sparmaßnahmen zum Glück kaum bemerkbar. Neben unserem weißen Testmuster gibt es den Fostex als TH7BK auch in schwarz, der ist zumindest im täglichen Gebrauch nicht so anfällig für Schmutz.

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Kopfhörer Test: Fostex Th7
Kopfhörer Test: Fostex Th7 Anschluesse
Kopfhörer Test: Fostex Th7 Stecker

Die Oberfläche besteht bei beiden aus leicht aufgerautem Kunststoff und die Polster lassen den ohnehin leichten Hörer bequem über den Ohren sitzen. Die Kabel sind fest angebaut, ein Transportbeutel oder anderes Zubehör gibt es nicht. Der Fokus liegt hier eindeutig auf den Klangeigenschaften und einem möglichst hohen Tragekomfort.

Der Fostex TH7 liefert auch eine erstaunlich gute Auflösung, gemessen am Preis. Er ist neutral bis hell abgestimmt, auf eine trendige Anhebung im Bassbereich hat man glücklicherweise verzichtet. Allerdings hat die helle Abstimmung auch einen Nachteil: Bei manchen Stücken neigen gerade die Sibilanten (S-Laute) recht schnell zum Zischeln.

Wenn man das weiß und bei der entsprechenden Musik die Höhen etwas zurücknimmt, bekommt man mit dem Fostex TH7 einen gut klingenden, komfortablen Kopfhörer, der obendrein keine tiefen Löcher ins Budget reißt.

Sony MDR-1AM2

Der Sony MDR 1AM2 ist sehr gut verarbeitet, hat schlanke, ovale Kapseln, die dennoch das Ohr umschließen, aber zusammengeklappt ein erfreulich kleines Packmaß ergeben. Im Vergleich zum Favoriten macht er aus seiner modernen Abstimmung mit dem leichten Loudnesscharakter keinen Hehl. Das geht etwas zu Lasten der oberen Mitten, was man aber durch eine korrekte Positionierung der Kapseln auf den Ohren etwas korrigiert werden kann. Der Bügel sollte dann zumeist auf dem vorderen Kopfteil liegen, sodass die ovalen Kapseln die Ohren perfekt abdecken.

Meze 99 Neo

Der Meze 99 Neo ist ein geschlossener Kopfhörer, sodass man nicht mehr viel von seiner Umwelt hört, wenn man ihn mal auf den Ohren hat. Er war eine zeitlang unser Favorit und weiß auch noch immer zu begeistern. Er ist vielseitig einsetzbar, hat hervorragende Klangeigenschaften und gehört damit zur Riege wirklich überzeugender Kopfhörer – was Sie jedoch nicht davon entbindet, vor der Investition den eigenen Ohren zu trauen.

Mackie MC-350

Der Mackie MC-350 ist das geschlossene Pendant zum MC-450. Auch er ist mit insgesamt drei Anschlusskabeln hervorragend ausgestattet und dank des Inline-Mikrofons bestens für den mobilen Einsatz gerüstet. Auch wenn die elektrischen Werte und die Ausstattung sowie das geschlossene Prinzip für den Einsatz unterwegs sprechen, ist es etwas unverständlich, dass Mackie auf ein kleineres Packmaß verzichtet hat. So braucht man ein recht großes Hardcase, um den Kopfhörer auch unterwegs gut unterbringen zu können.

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Kopfhörer Test: Mackie Mc350
Kopfhörer Test: Mackie Mc350 Komplett
Kopfhörer Test: Mackie Mc350 Stecker

Die Ohrpolster sind anders als beim offenen Kollegen oval ausgeschnitten. Weil sie außerdem nicht fest auf den kapseln sitzen, muss man sie mitunter drehen, damit sie über die Ohren passen und perfekt abdichten. Klanglich ist der MC-350 ähnlich spritzig unterwegs wie sein offener Kollege, lediglich sein Bassfundament hat etwas mehr Nachdruck.

SoundMagic HP1000

Der SoundMagic HP1000 ist der erste Wurf des Herstellers in Sachen Fullsize-Kopfhörer, bislang hielt man sich hauptsächlich im In-Ear Segment auf. Der HP1000 ist sehr solide gefertigt und umfassend ausgestattet. Er ist allerdings recht mittenbetont abgestimmt, wem das gefällt, der bekommt einen Kopfhörer mit gefälligem Klang und in bester Verarbeitungsqualität.

Beyerdynamic DT 240 Pro

Der Beyerdynamic DT 240 Pro wurde als Arbeitsgerät für Leute konstruiert, die einen Kopfhörer draußen beim Videodreh, im Studio oder am PC zum Abhören benötigen. Er ist leicht, sitzt auch längere Zeit bequem und verfügt über ein steckbares Kabel. Je nachdem, wie es am Audio-Arbeitsplatz aussieht, kann das Kabel wahlweise links oder rechts eingesteckt werden, damit es so wenig wie möglich im Weg hängt.

Ein einfacher, kunstlederner Aufbewahrungsbeutel, die niedrige Impedanz und seine leichte Bauweise machen ihn gerade auch für den Einsatz am Smartphone oder anderen mobilen Zuspieler interessant. Die Klangcharakteristik geht tendenziell eher in Richtung Loudness, er klingt daher auch bei geringem Pegel schon sehr voluminös.

Der DT 240 Pro ist sehr gut zur Kontrolle bei Tonaufnahmen mit der Kamera geeignet und auch nachher beim Editing am PC leistet er gute Dienste. Er wird aber auch fürs Musikhören unterwegs aufmerksame Zuhörer finden.

Mackie MC-250

Der Mackie MC-250 liegt preislich mit einem aktuellen UVP von knapp 100 Euro auf dem gleichen Niveau wie der DT 240 Pro, allerdings ist dessen Preis schon deutlich gesunken. Auch der Mackie hätte das Zeug zum Preistipp: Er ist solide gefertigt, mit viel Zubehör, unter anderem einem Tragebeutel, versehen und weiß obendrein mit hohem Tragekomfort sowie nicht zuletzt mit guten Klang zu überzeugen. Alle, die einen Sound mit leichtem Loudness-Charakter bevorzugen und einen Hörer, der zwar tief in den Basskeller reicht, dies aber knochentrocken und ohne übertriebenen Aktionismus tut, sind mit dem Mackie MC-250 gut und vor allem günstig bedient.

Mackie MC-150

Der Mackie MC-150 ist der günstigere Bruder des MC-250 und obwohl er diesem wie ein Zwilling gleicht, ist beim Klang alles anders: Die dort fast nur angedeutete Loudnesss-Charakteristik ist hier deutlich ausgeprägt. Hinzu kommt, dass der MC-150 nicht so tief in den Basskeller steigen kann, dies aber durch einen höheren Pegel einigermaßen erfolgreich kaschiert. Ausstattung, Verarbeitung und Tragekomfort liegen auf dem selben Niveau, der Preis liegt drunter. Wenn man’s im Bass etwas kräftiger mag und nicht nicht so viel Wert auf unbedingte Ausgewogenheit legt, ist der MC-150 eine günstige Alternative.

Sennheiser Momentum 2.0

Warme Abstimmung und toller Klang: Der Sennheiser Momentum 2.0 ist vor allem für das Hören am Smartphone geschaffen. Mit seinem dünnen Kabel und dem eingebauten Mikrofon ist er für den mobilen Einsatz bestens gerüstet. Er überzeugt mit tollem Tragekomfort und seinem Retro-Design, das nicht nur was für die Ohren, sondern auch für die Augen ist.

Dank seiner geschlossenen Bauweise versorgt er den Nutzer mit kräftigem, konturierte Tiefbass, ist sich aber auch für eine differenzierte Mittellage nicht zu schade. Die gesamte Abstimmung ist aber eher warm.

1More H1707

Der 1More H1707 verfügt laut Hersteller über drei Treiber pro Hörmuschel. Aktiv sind allerdings nur zwei davon: Einmal der übliche dynamische Treiber, hier mit 40 Millimetern Durchmesser, und dann ein sogenannter Piezo-Keramiktreiber, der für Frequenzen bis zu 40 Kilohertz hinauf verantwortlich ist. Beim dritten Treiber, hauptsächlich für die tiefen Frequenzen zuständig, handelt es sich um eine Passivmembran, welche die Arbeit des 40 mm-Treibers in den tiefen Frequenzen unterstützt.

Doch nicht diese aufwändige Konstruktion ist es, die dem H1707 das satte Gewicht verleiht, es sind vielmehr die aus dem vollen gedrehten Gehäuse der Hörkapseln. Der 1More ist hervorragend verarbeitet und trotz seiner aufwändigen Konstruktion macht ihn die niedrige Impedanz und das solide Case aus dem Lieferumfang geradezu prädestiniert für den mobilen Einsatz.

Er klingt sehr ausgewogen, ohne Frequenzen zu bevorzugen oder zu vernachlässigen – fast schon ein wenig steril. Der direkte Vergleich mit dem Sennheiser HD 600, der auf ähnlichem Preisniveau liegt, fördert dann zu Tage, dass der H1707 zwar alles spielt, was die Quelle hergibt, es ihm aber nicht gelingt, das Ganze wie aus einem Guss zu reproduzieren. Einige feine Details unterschlägt er sogar. Das Konzept mit mehreren Treibern ist trotzdem vielversprechend, es fehlt wohl lediglich etwas an Feintuning.

Sennheiser HD 200 PRO

Der Sennheiser HD 200 Pro erreichte uns parallel zum DT 240 Pro von Beyerdynamic, beide eignen sich zum Abhören bei Audioproduktionen. Auch die Polster des Sennheiser sind mit pflegeleichtem Kunstleder überzogen, lassen sich aber nicht wechseln, jedenfalls nicht so ohne weiteres. Das Anschlusskabel ist einseitig fest angeschlossen. Durch die ovale Form der Polster ist allerdings die Art des Tragens auf den Ohren weitestgehend schon vorgegeben. Das sorgt für gleichbleibende akustische Verhältnisse, was im (semi-)professionellen Einsatz besonders wichtig ist.

Klanglich können die Hörer nicht wirklich überzeugen: Die Mitten sind leicht verhalten und fast schon ein wenig nasal. Auf der anderen Seite trägt der Oberbass etwas zu dick auf, was eventuell die verfärbten Mitten zumindest teilweise erklären kann und wohl kaschieren soll, dass der HD 200 Pro nicht ganz so weit hinabreicht.

So haben wir getestet

Jedem Kopfhörer gönnen wir vor dem Hörtest eine gewisse Einspielzeit. Die kursierenden Angaben, ein Kopfhörer benötige eine Einspielzeit von mehreren Tage oder gar Wochen halten wir allerdings für übertrieben, schon nach einigen Stunden ändert sich am Klang nicht mehr wirklich viel.

Im Gegenteil: Wenn wir davon ausgehen, dass sich ein Gerät, ob nun Kopfhörer, Lautsprecher oder gar Elektronik, über Tage und Wochen einspielen müsste, müssen wir konsequenterweise auch davon ausgehen, dass diese Geräte einem ebenso raschen Alterungsprozess unterliegen.

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