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Der beste High-End-Kaffeevollautomat

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Test: Delonghi Primadonna Soul Frontal
Arne Preuß

Arne Preuß

ist leiden­schaft­licher Kaffee­experte und Gründer des bekanntesten deutschen Kaffee-Blogs Coffeeness. Er hat zahllose Kaffee­voll­automaten unter der Prämisse getestet: "Was würde ein Barista dazu sagen?". Arne ist außerdem speziali­siert auf Handfilter und Cold Brew Coffee.

Wir haben 5 Kaffeevollautomaten aus dem Oberklasse-Segment auf den Prüfstand gestellt. Unser Testsieger ist der DeLonghi PrimaDonna Soul, der seit September 2020 erhältlich ist. Der luxuriöse Automat punktet vor allem mit seinem automatischen Mahlwerk, das Sie über das Bedienfeld oder die Smartphone-App steuern können. Außerdem hat er als erster DeLonghi-Automat die innovative Bean Adapt Technology an Bord, die die wichtigsten Parameter automatisch an die verwendeten Kaffeebohnen anpasst.

Update 23. Oktober 2020

Wir haben den neu erschienenen DeLonghi PrimaDonna Soul getestet. Er verdrängt den Siemens EQ.9 und ist somit unser Testsieger.

Während Kaffeepuristen auf Siebträgermaschinen schwören, setzen viele Fans von Cappuccino, Latte Macchiato und Milchkaffee auf Kaffeevollautomaten. Besonders komfortabel sind die Modelle aus dem High-End-Segment, bei denen Sie Ihr Lieblingsgetränk auf Knopfdruck bekommen.

Ein Luxus-Vollautomat, dessen Preis durchaus im Bereich über 2.000 Euro liegen kann, macht nicht nur optisch etwas her, sondern ist auch technisch auf höchstem Stand. Hier erzielen Sie schon mit den Grundeinstellungen tolle Ergebnisse, die Sie dank zahlreicher Einstellungsmöglichkeiten an Ihren persönlichen Geschmack anpassen können. Dabei spielt auch der richtige Kaffee für Vollautomaten eine wichtige Rolle.

Extras wie große und farbige Displays mit teilweise fotorealistischen Abbildungen oder die Steuerung über eine Smartphone-App erhöhen den Bedienkomfort und machen richtig Spaß.

Wir haben 5 Kaffeevollautomaten der Oberklasse auf Herz und Nieren getestet. Ein kleiner Spoiler vorneweg: Alle Kandidaten bereiten einen sehr guten Espresso zu. Das ist aber auch nicht weiter überraschend.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

DeLonghi PrimaDonna Soul

Test High-End-Kaffeevollautomat: DeLonghi PrimaDonna Soul
Der DeLonghi hat Innovationen im Geist und besten Kaffee im Herzen.

Mit dem PrimaDonna Soul bietet DeLonghi Luxus und Fortschritt zu einem mehr als fairen Preis. Uns begeistert vor allem das stufenlose elektronische Mahlwerk, das Sie über das Menü und die App steuern können. Das gab es bisher nicht in dieser Preisklasse und es ist alles andere als Standard.

Die Handhabung über die App oder das moderne Display geht leicht von der Hand. Das gilt für die Kaffee-Zubereitung ebenso wie für die automatische Reinigung des Automaten.

Die Getränkequalität stimmt: Espresso und Milchschaum sind gleichermaßen überzeugend. Zudem verfügt der PrimaDonna Soul als erster DeLonghi Automat über die Bean Adapt Technologie, die die wichtigsten Brühparameter an den Röstgrad der verwendeten Kaffeebohnen anpasst.

Mit seinem Gesamtpaket aus toller Leistung und hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis fährt der PrimaDonna Soul souverän den Testsieg ein.

Hochwertig

Miele CM 7550

Test High-End-Kaffeevollautomat: Miele CM 7500
Schön, schnell und ausgesprochen hochwertig – aber auch wuchtig.

Der Miele CM 7550 ist baugleich mit dem CM 7500. Das reduzierte Design mit klaren Linien gefällt uns sehr gut. Die durchdachte Software und die einfache Menüführung sorgen für eine unkomplizierte Handhabung. Kaffee und Milchschaum fließen in Rekordgeschwindigkeit in die Tasse und überzeugen mit sehr guter Qualität.

Preislich liegt der Miele CM 7550 deutlich über unserem Favoriten von DeLonghi. Obwohl er eine hervorragende Leistung abliefert, kann er mit den Innovationen des jüngsten DeLonghi-Automaten nicht mithalten. Aber gut, das kann praktisch keiner.

Bester günstiger

Melitta Caffeo Barista TS Smart

Der schicke Vollautomat mit Luxusausstattung macht Lust, verschiedene Kaffeegetränke zuzubereiten und mit den Brühparametern zu experimentieren. Die Smartphone-App ist ausnehmend gut gelungen und macht die nicht ganz intuitive Bedienung am Gerät mehr als wett.

Espresso und Milchschaum überzeugen. Besonders der stabile Schaum dürfte viele Latte Macchiato-Fans begeistern. Die einfache Reinigung sowie die gute Verarbeitung der hochwertigen Komponenten runden das Gesamtbild ab. Für einen Preis deutlich unter 1.000 Euro liefert Melitta mit dem Caffeo Barista TS Smart einen absolut empfehlenswerten Vollautomaten.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerHochwertigBester günstiger
ModellDeLonghi PrimaDonna SoulMiele CM 7550Melitta Caffeo Barista TS SmartSiemens EQ.9 connectSaeco Xelsis
Test High-End-Kaffeevollautomat: DeLonghi PrimaDonna SoulTest High-End-Kaffeevollautomat: Miele CM 7500Test High-End-Kaffeevollautomat: Melitta Caffeo Barista TS SmartTest High-End-Kaffeevollautomat: Siemens EQ9Test High-End-Kaffee­voll­automat: Saeco Xelsis
Pro
  • Guter Espresso & Cappuccino
  • Viele Funktionen
  • Elektronisches Scheibenmahlwerk
  • Sehr edles Design
  • Automatische Auslaufhöhe
  • Schnelle Zubereitung
  • Einfache Reinigung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Viele Getränke
  • Doppeltes Mahlwerk
  • App-Steuerung
  • Genaue Einstellung des Mahlgrads
  • Guter Milchschaum
  • Einfache Bedienung
Contra
  • Komische Bean Adapt Technologie
  • Keine App-Steuerung
  • Kein doppeltes Mahlwerk
  • Teurer als der Testsieger
  • Ohne App nervt die Bedienung
  • Brühgruppe ist hinter dem Wassertank versteckt
  • Vergleichsweise teuer
  • Nicht so leise wie der Siemens EQ.9
Bester Preis
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Was können High-End-Kaffeevollautomaten?

Auch mit einem Kaffeevollautomaten für 350 Euro können Sie Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato aus Ihren Lieblingsbohnen zubereiten. Was können also High-End-Automaten, was günstige Modell nicht können? Lohnt es sich, einen vierstelligen Betrag für einen Kaffeevollautomaten auszugeben?

High-End-Kaffeevoll­automat Test: Espresso
Die Maschinen dieser Preisklasse sollten wunderbar zarten Milchschaum herstellen können.

Kaffeevollautomaten der Oberklasse unterscheiden sich von den günstigeren Geräten vor allem im Funktionsumfang und den verwendeten Materialien. Die vielfältigeren Funktionen und detaillierteren Einstellungsmöglichkeiten sorgen für einen hohen Bedienkomfort.

Darüber hinaus – und das ist noch wichtiger – können Sie bei der Zubereitung Ihres Lieblingsgetränks feinste Abstimmungen vornehmen. So passen Sie Espresso und Co optimal an Ihren Geschmack an.

Im High-End-Bereich bekommen Sie von allem noch etwas mehr

Daneben punkten die Oberklasse-Automaten mit einer längeren Lebensdauer und einer edlen Optik. Die farbliche Beleuchtung von Kaffeetassen oder Wassertank, wie es etwa die Spitzenmodelle von Jura und Nivona können, ist eine entbehrliche Spielerei.

Dass aber in den höheren Preisklassen deutlich mehr Aluminium, Edelstahl und Chrom zum Einsatz kommen, wirkt sich nicht nur positiv auf den Look aus. Es macht sich auch in einer langen Lebensdauer bemerkbar. Genauso, wie im Gewicht: So manche High-End-Maschine bringt an die 20 Kilogramm auf die Waage.

Aspekte wie ein geräuschreduziertes oder automatisches Mahlwerk, feinteilige Justiermöglichkeiten und ausgefeilte Reinigungsprogramme machen Spaß, erleichtern die Bedienung und sorgen für beste Ergebnisse.

Auch am Display wird der Klassenunterschied zwischen günstigen Einsteiger-Automaten und Profi-Modellen sichtbar:

Während die kleineren Geräte mit sparsamen Displays oder ganz ohne Darstellung auskommen, warten die Oberklasse-Automaten mit großen und farbigen Touch-Displays auf, hinter denen sich eine ausgefeilte Software verbirgt.

Espresso und Milchschaum

Wir testen alle Kaffeevollautomaten mit möglichst ähnlichen Einstellungen, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Die Bezugsmenge für einen Espresso liegt zwischen 20 und 25 Millilitern. Den Mahlgrad stellen wir so fein wie möglich, bei der Kaffeestärke wählen wir das Maximum.

 Test: Delonghi Primadonna Soul Latte
Hier schmeckt der Latte Macchiato wie aus dem Lieblingscafé um die Ecke – und das auf Knopfdruck … und zu Hause.

Der ideale Espresso hat einen vollen Körper und ein komplexes Aroma. Gekrönt wird er von einer schönen Crema. Das Ergebnis in unserer Tasse darf keine unnatürliche Bitterkeit aufweisen, die von Überextraktion oder zu heißem Wasser verursacht wird.

Genauso wenig darf der Espresso zu wässrig sein. Zudem achten wir bei unseren Vollautomaten-Tests darauf, dass die Geräte nicht zu sehr von der optimalen Durchlaufzeit von 25 Sekunden abweichen.

Ein automatisches Milchschaumsystem können Sie erwarten

Ein absolutes Muss für Kaffeevollautomaten der Oberklasse ist ein automatisches Milchschaumsystem, das auf Knopfdruck Latte Macchiato oder Cappuccino zubereitet. Der Schaum sollte homogen und fest sein und dabei über eine angenehme Trinktemperatur verfügen.

Zudem erwarten wir von einem Vollautomaten dieser Preisklasse, dass er zwei Milchkaffegetränke parallel zubereiten kann. Viele Oberklasse-Automaten bieten zudem die Möglichkeit, die Milchschaumtemperatur anzupassen. Natürlich haben wir bei den entsprechenden Geräten auch diese Funktion unter die Lupe genommen.

Einstellungen

Die Zubereitung des Espressos ist die wichtigste Aufgabe des Kaffeevollautomaten. Idealerweise kommt der Automaten-Espresso nah an den Siebträger-Espresso heran, wie wir ihn vom versierten Barista kennen.

Dazu mahlt die Maschine zunächst die benötigte Menge Kaffeebohnen und leitet das Pulver in die Brühkammer. Dann presst sie die erforderliche Menge Wasser durch das verdichtete Kaffeepulver. Das Wasser sollte rund 95 Grad Celsius heiß sein und in etwa 25 Sekunden durchlaufen.

Der Teufel steckt hier – wie so oft – im Detail. Die Qualität des Espresso wird vom Zusammenspiel aller Variablen bestimmt. Schon eine kleine Veränderung einer einzelnen Variable kann die Espresso-Qualität beeinflussen. Ist das Wasser ein wenig zu heiß, verbrennt der Kaffee. Ist der Mahlgrad zu fein, gelangt das Wasser nicht mehr hindurch. Fließt zu viel Wasser, wird der Kaffee überextrahiert und schmeckt bitter.

High-End-Kaffeevoll­automat Test: Kaffeevollautomat
Ein wirklich qualitativer Espresso hängt von verschiedenen Faktoren ab.

So weit, so einfach. Die Qualität des Espressos ist abhängig vom Zusammenspiel aller Brühparameter. Wird nur ein Detail verändert, kann sich das auf das Ergebnis auswirken. Ist der Mahlgrad zu fein, gelangt das Wasser nicht durch das Kaffeepulver; fließt zu viel Wasser durch das Pulver, wird es überextrahiert – der Kaffee schmeckt bitter. Zu heißes Wasser verbrennt den Kaffee und hinterlässt ebenfalls ein bitteres Aroma.

Wie der Barista muss auch der Vollautomat alle Schritte aufeinander abstimmen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Bei einem Oberklasse-Gerät können Sie davon ausgehen, dass Sie schon ohne Veränderung der Grundeinstellungen einen einwandfreien Espresso erhalten.

Natürlich spielt der individuelle Geschmack eine große Rolle. Dort, wo sich die Ansprüche der Kaffeefans unterscheiden, kommen die Stellschrauben eines Automaten ins Spiel. Hochklassige Geräte bieten Ihnen viele feinteilige Möglichkeiten, Espresso und Co nach Ihrem Geschmack zu beeinflussen.

Feinteilige Einstellungen für perfekten Espresso

Es ist wenig überraschend, dass die Einstellungsmöglichkeiten der Vollautomaten eine wichtige Rolle im Test spielen – und auch beim Kauf ein maßgebliches Kriterium sind.

In dieser Hinsicht dürfen Sie von einem High-End-Automaten deutlich mehr erwarten als von einem günstigen Gerät, das sich oft an Einsteiger richtet. In der Oberklasse finden Sie mehr Komfort, mehr Möglichkeiten, mehr Spaß und mehr Genuss.

Reinigung und Pflege

Im Inneren eines Kaffeevollautomaten treffen Kaffeepulver, Milch, Feuchtigkeit und hohe Temperaturen aufeinander – und bilden so das optimale Klima für ein reges Bakterienwachstum. Daher kommt ein Vollautomat nicht ohne ein Reinigungsprogramm aus.

Zwischen den Automaten verschiedener Preisklassen gibt es Unterschiede bei Intensität und Komfort der Reinigungsprogramme. So spülen einige Geräte nach jeder Verwendung automatisch das Milchschaumsystem durch, während Sie bei anderen selbst die Initiative ergreifen müssen.

Weitere Aspekte, auf die wir bei der Reinigung eines Vollautomaten besonders achten: Können Sie die Brühgruppe (unkompliziert) entnehmen und von Hand reinigen? Dürfen Sie abnehmbare Komponenten in die Spülmaschine geben?

Bedienung, Display, Design und Lautstärke

Nicht alle Kriterien in einem Testbericht lassen sich objektiv beurteilen. Wie die Bedienung eines Vollautomaten empfunden wird, ist auch von der eigenen Erfahrung mit ähnlichen Geräten abhängig.

Bei unseren Tests legen wir Wert auf ein übersichtliches Menü, ein gut lesbares Display und klar zugeordnete Drehräder und Tasten. Idealerweise können wir die Geräte bedienen, ohne die Bedienungsanleitung zur Hand zu nehmen.

Was für die Handhabung gilt, trifft in noch größerem Maße auf das Design zu: Ob der Look eines Vollautomaten gefällt oder nicht, ist Geschmackssache und damit sehr individuell.

Um diesen Faktor etwas objektiver zu gestalten, achten wir nicht nur auf das Aussehen, sondern vor allem auf Qualität und Verarbeitung der verbauten Komponenten. Hier werden auch funktionale Aspekte bewertet – beispielsweise, ob ein hohes Latte-Macchiato-Glas unter den Kaffeeauslauf passt.

Pluspunkte für einfache Handhabung und leise Betriebsgeräusche

Anders als das Design lässt sich die Lautstärke in Zahlenwerten angeben und kann objektiv bewertet werden. Ob Sie die Lautstärke eines Vollautomaten als störend empfinden, ist jedoch wieder individuell – und hängt auch davon ab, wo der Automat genutzt wird. Was bei der Nutzung in der heimischen Küche noch in Ordnung ist, kann in der Bürogemeinschaft gehörig stören.

Weder das Mahlen der Bohnen, das Brühen des Espressos noch das Aufschäumen der Milch gehen geräuschlos über die Bühne. Für eine angenehme Geräuschkulisse bauen viele Hersteller von High-End-Kaffeevollautomaten neben leisen Keramikmahlwerken oft auch eine Schallisolierung ein.

So haben wir getestet

Wir legen bei unserem Vollautomaten-Test besonderen Wert auf die folgenden Kriterien: Getränkequalität, Bedienfreundlichkeit, Einstellungsmöglichkeiten, Pflege und Reinigung sowie Design und Betriebslautstärke.

Neben unserem Testsieger DeLonghi PrimaDonna Soul haben wir den Miele CM 7550, den Melitta Caffeo Barista TS Smart, den Siemens EQ.9 und den Saeco Xelsis in dieser Hinsicht überprüft und für gut befunden.

 Test: Delonghi Primadonna Soul Frontal

Testsieger: DeLonghi PrimaDonna Soul

Der DeLonghi PrimaDonna Soul ist das neueste Mitglied der PrimaDonna-Reihe des italienischen Herstellers. Aber er reiht sich nicht einfach brav in die Riege ein, sondern schließt gekonnt die Lücke zur absoluten – alltagsfernen – Luxusklasse. Diese wird bei DeLonghi durch den Maestosa vertreten, auf deren Preisschild deutlich mehr als 2.000 Euro stehen.

Während der Soul mit seinem großen Funktionsumfang, feinteiligen Einstellungen, dem »LatteCrema«-System und seiner schicken Optik eindeutig »Prima Donna« ist, zeigt er den Anspruch des Herstellers, Kaffee-Luxus alltagstauglich zu machen: Features wie das stufenlose elektronische Mahlwerk, das moderne Display sowie der starke Bezug zur Coffee Link App sind eine deutliche Anlehnung an den Maestosa.

Testsieger

DeLonghi PrimaDonna Soul

Test High-End-Kaffeevollautomat: DeLonghi PrimaDonna Soul
Der DeLonghi hat Innovationen im Geist und besten Kaffee im Herzen.

Zudem verfügt der PrimaDonna Soul über die innovative Bean Adapt Technology, die dem Hersteller bei der Vorstellung des Geräts besonders wichtig war.

Diese Funktion sorgt dafür, dass die Maschine alle wichtigen Brühparameter an den Röstgrad der verwendeten Kaffeebohnen anpasst. Dazu müssen Sie Ihre Bohnen lediglich mit einer Vorlage abgleichen und den entsprechenden Röstgrad in der App eingeben. Den Rest erledigt der Automat.

Auch jenseits dieses Features stellt die App die ideale Ergänzung zum Luxus-Vollautomaten dar. Denn damit haben Sie bequemen Zugriff auf das elektronische Mahlwerk, das in unseren Augen das wahre Highlight des PrimaDonna Soul ist.

 Test: Delonghi Primadonna Soul Bean Adapt
Modernes Design, hochwertiges Display, kinderleichte Bedienung.

Dass Sie neben dem Mahlgrad auch alle anderen Parameter für Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato und Co. justieren können, ist fast selbstverständlich. Das kennen wir auch bereits von anderen Automaten der PrimaDonna-Reihe.

In Sachen Espresso und Milchschaum liefert der PrimaDonna Soul erwartungsgemäß ab. Der Espresso hat einen facettenreichen Körper und wird von einer schönen Crema gekrönt.

Er läuft nicht nur ideal temperiert, sondern auch ausgesprochen schnell in die Tasse. Das gilt auch für den Milchschaum, der in drei verschiedenen Konsistenzstufen zubereitet werden kann.

Reinigung und Pflege

Der PrimaDonna Soul verfügt über alle wichtigen Hygienefunktionen, die wir von einem Automaten der Oberklasse erwarten. Zusätzlich zu den Reinigungsprogrammen können Sie Wassertank, Abtropfschale, Tresterbehälter und Brühgruppe einfach unter fließendem Wasser von Hand reinigen. Das Milchsystem können Sie für gründliches Spülen in seine Einzelteile zerlegen.

In Sachen Hygiene ist der PrimaDonna Soul sowieso ausgesprochen aufmerksam: Er erinnert Sie sogar daran, die Milch wieder kalt zu stellen, wenn der Milchbehälter eine Weile an das Gerät angeschlossen ist.

Alternativen

Unser Favorit entspricht nicht Ihren Vorstellungen? An dieser Stelle finden Sie zwei Vollautomaten, die wir Ihnen ebenfalls ans Herz legen.

Hochwertig

Miele CM 7550

Test High-End-Kaffeevollautomat: Miele CM 7500
Schön, schnell und ausgesprochen hochwertig – aber auch wuchtig.

Der Name Miele steht für Funktionalität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Da bildet der Miele CM 7550 Kaffeevollautomat keine Ausnahme. Er liegt preislich deutlich über unserem Testsieger. Er überzeugt jedoch mit einem reduziert-edlen Gehäuse, klaren Bedienelementen und unkomplizierter Handhabung. Die Einstellungsmöglichkeiten sind umfangreich, die Hygiene-Funktionen machen Reinigung und Pflege sehr einfach.

Der wuchtige Miele Automat bereitet einen aromatischen, kräftigen Espresso zu und macht auch beim Milchschaum eine sehr gute Figur. Ihre favorisierten Einstellungen für Kaffeepulvermenge, Brühtemperatur und weitere Parameter können Sie in einem persönlichen Profil speichern.

So überzeugend der Miele CM 7550 im Test abschneidet: Beim Preis-Leistungs-Verhältnis kann er nicht mit dem DeLonghi PrimaDonna Soul mithalten. Denn dieser zeigt, was ein moderner High-End-Vollautomat mit fairem Preisschild leisten kann. Dennoch machen Sie mit dem Miele CM 7550 nichts falsch – wenn Sie bereit sind, etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Bester günstiger

Melitta Caffeo Barista TS Smart

Der Luxus-Vollautomat Caffeo Barista TS Smart lässt das etwas piefige Filterkaffee-Image hinter sich, das den Namen Melitta noch immer umweht. Unter dem schicken schwarzen Gehäuse mit klarem TFT-Farbdisplay verbirgt sich eine Reihe cleverer Features und Funktionen.

So wartet der Melitta Vollautomat neben der Touch & Slide-Bedienung mit einer – ausgesprochen gelungenen – Smartphone-App auf. Die App ist sehr viel intuitiver gestaltet als die Menüführung am Gerät selbst. Hier lassen sich Kaffeepulvermenge, Temperatur, Bezugsmenge, die Zahl der Shots und die Wahl des Bohnenfachs ohne Umstände variieren.

Mit dem Caffeo Barista TS Smart erhalten Sie einen Vollautomaten, der mit seiner Orientierung am Kundenwunsch dem Namen Melitta mehr als gerecht wird. Er bereitet guten Kaffee zu, ohne daraus eine Wissenschaft zu machen. Dazu bietet er 21 vorprogrammierte Getränke und liefert viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, die Sie in acht Nutzerprofilen speichern können.

Außerdem getestet

Der Siemens EQ.9 Connect ist das leistungsstärkste Modell aus der EQ-Reihe des Herstellers. In der Version s700 konnte er zuletzt den Testsieg einfahren – bis der hochmoderne DeLonghi PrimaDonna Soul auf den Plan trat. Allein seine Optik verdeutlicht die Zugehörigkeit des EQ.9 zur Oberklasse der Kaffeevollautomaten: Seine glatte Oberfläche sowie das große symmetrische Bedienfeld mit Display und Drehregler strahlen die Ästhetik eines HiFi-Geräts aus. Vollendet wird die Symmetrie durch den mittig angebrachten Auslauf für Kaffee und Milchschaum. Daneben überzeugt er vor allem mit den differenzierten Einstellungsmöglichkeiten seines »baristaMode«. Diese machen in Kombination mit zwei Mahlwerken samt zugehörigen Bohnenkammern große Lust auf Experimente. Einfacher kann ein Vollautomat den Wechsel zwischen verschiedenen Bohnen – und Mahlgraden – nicht machen.

Zudem sind zwei separate Mahlwerke bei Automaten dieser Preisklasse eher selten. Auch der DeLonghi PrimaDonna Soul kommt mit nur einem Mahlwerk aus – wenngleich mit einem besonders modernen.

Ein weiterer großer Pluspunkt: Der Siemens EQ.9 geht ausgesprochen leise zu Werke, macht sich also weder in der heimischen Küche noch in der Bürogemeinschaft durch eine unangenehme Geräuschkulisse bemerkbar.

Abgerundet wird die einfache Bedienung des Automaten durch die Smartphone-App, mit der Sie Zugriff auf eine Vielzahl an Kaffeespezialitäten haben, die Sie sogar in einer Coffee Playlist zusammenfassen können.

Auch der Saeco Xelsis weiß mit einem schicken Look und unkomplizierter Handhabung zu überzeugen. Vor allem punktet er mit einem erstklassigen Espresso. Den Xelsis finden Sie im Handel in drei verschiedenen Ausführungen, die sich nur in Details voneinander unterscheiden. Wir haben den »kleinsten« Saeco Xelsis getestet, der im Gegensatz zum Spitzenmodell mit einer Kunststoffverkleidung auskommt und weniger vorprogrammierte Getränkevarianten sowie Nutzerprofile aufweist. In Sachen Getränkequalität steht er seinen großen Brüdern aber in nichts nach: Hervorragenden Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato bereitet auch er problemlos zu.

Eine Gemeinsamkeit aller drei Modellvarianten ist das Keramikmahlwerk, das im Vergleich zu anderen Versionen recht leise zu Werke geht. Hier stehen Ihnen zwölf Mahlgrade zur Verfügung.

Der Kaffee aus dem Xelsis hat uns auf Anhieb sehr gut gefallen: Die Trinktemperatur ist optimal, die Aromen kommen gut zur Geltung. Gekrönt wird der Espresso von einer schönen Crema. Ideal für Latte Macchiato- und Cappuccino-Fans: Der Milchschaum steht dem Espresso in nichts nach.

Pflege und Reinigung des Xelsis gehen ebenso einfach von der Hand wie die Zubereitung der Getränke. Der Saeco Xelsis ist also rundum gelungen. Ein kleines Manko ist allerdings sein Preis, der gerade im Vergleich mit unserem Testsieger von DeLonghi ein wenig zu hoch erscheint.

Fazit: Kaffee-Luxus auf Knopfdruck

Ein vierstelliger Preis für einen Kaffeevollautomaten ist eine Investition, die gut überlegt sein sollte. Für Nutzer, die regelmäßig ohne viel Aufwand verschiedene Getränkevariationen zubereiten möchten, lohnt sich die Anschaffung eines High-End-Kaffeevollautomaten allemal.

Ein solch guter Vollautomat gibt Ihnen die Möglichkeit, die Getränke an Ihren persönlichen Geschmack anzupassen. Gerade unser Testsieger, der DeLonghi PrimaDonna Soul, ist mit tollen Features ausgestattet, die die feinteilige Einstellung aller wichtigen Parameter erlauben.

Mit der Bean Adapt Technology und vor allem dem elektronischen Mahlwerk hebt er sich deutlich von anderen Geräten seiner Preisklasse ab.

12
Kommentare

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Dudo
Dudo

Also, ich bin von der Siemens EQ9 Professional auf Saeco Xelsis umgestiegen.
Negativ war auf jeden Fall der Milchschaum bei der Siemens, zwischen heiße Milch und Milchschaum war sogut wie kein Unterschied auch der versteckte Milchschlauch in der Machine ist sehr negativ. Die Maschine wurde 4x repariert und zum Schluss wurde ich mit dem Satz“Stand der Technik“ abgewimmelt.
Mit der Xelsis bin ich Top zufrieden, auch wenn Arne es negativ findet das nach einem Getränk das Milchsystem sich in der Tasse reinigt. Macht Siemens und Bosch und und auch.
Finde diese Tests nicht objektiv!

Martinus Oktobre
Martinus Oktobre

Vom De´longhi Siebträger zur EQ9 – 300 und seit 2 Jahren glücklich. Ich bereue diesen Tausch nicht und kann die Maschine weiterempfehlen.

Übrigens, Automaten mit entnehmbaren Brühgruppen sind bei Reinigungen etc. von Vorteil und sollten dementsprechend auch in den Tests positiv bewertet werden.

Thomas Stodolski
Thomas Stodolski

Hatte ich 6 Monate, war begeistert aber noch 6 Monaten (mit dem gleichen Kaffee) war das nix mehr. Also dank Amazon wieder zurück und eine siebträger machine gekauft

Christoph Käsbauer
Christoph Käsbauer

Luxus-Bakterienschleuder!
Und immer schön Entkalker mittrinken!

Martinus Oktobre
Martinus Oktobre

Beim nächsten Mal zunächst testen und dann wirre Kommentare verfassen.

Patrick Severico
Patrick Severico

Ich hoffe das Gerät ist nicht nur High End und Edel sondern auch haltbar.
Darauf kommt es bei mir eher an.

Martinus Oktobre
Martinus Oktobre

Ich habe die Maschine seit 2 Jahren (ohne Wifi leider) und bin sehr glücklich.
Übrigens beim Kauf die Brühgruppen vergleichen. So hat die aktuelle MIELE die Brühgruppen der Siemens EQ6…

Coffeeness
Coffeeness

Mir hat es echt Spaß gemacht den Siemens EQ 9 noch mal genau anzuschauen. Ich hoffe euch gefällt der Test! 🙂

Catena Meirose
Catena Meirose

Wir haben die seid Dezember ich bin so happy davor hatten wir die 7 Serie ich kann die Maschinen nur empfehlen .

Coffeeness
Coffeeness

Freut mich zu hören!

Ralph Orendi
Ralph Orendi

Ich habe die EQ9 wegen dir vor 7 Monaten gekauft und bin sehr glücklich mit der Maschine. Würde sie mir wieder kaufen. Daumen hoch!

Christoph Grein
Christoph Grein

So ist es