Hochdruck­reiniger Test: Hochdruckreiniger Update062020 Avamasterp80
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Der beste Hochdruck­reiniger

Wir haben 38 Hochdruckreiniger getestet. Der beste für die meisten ist der Nilfisk Core 150. Das Auto oder die Fahrräder können damit ebenso leicht gereinigt werden wie Fensterläden oder Gehwegplatten. Optional gibt es einen Flächenreiniger für die Terrasse oder die Fassade mit dazu. Der Hit ist die eingebaute Kabelrolle mit leichter Abwicklung und verwirrfreier Aufwicklung. Hinzu kommt eine dreistufige Leistungssteuerung direkt für den Motor.

Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.
Letztes Update: 24. Juni 2022

Wir haben neun weitere Modelle getestet. Der Nilfisk Core 150 mit einem hervorragendem Schlauch-Konzept ist unser neuer Testsieger! Auch der Stihl RE 140 Plus überzeugt dank Leistung und Konstruktionsqualität und gesellt sich zu den Empfehlungen. Ganz neu dabei ist der Hersteller Ava Master mit dem Hochdruckreiniger P80, der mit viel Komfort und einem äußerst langen, armierten Schlauch voll dachtauglich ist. Auch er erhält eine Empfehlung von uns. Last but not least: Der Gardena AquaClean 24/18V P4A bekommt die Auszeichnung für das beste Akku-Gerät.

Die Modelle Kärcher K3 Full Control, Nilfisk C 110.7-5 Home X-tra, Worx Hydroshot WG630E und Bosch AdvancedAquatank 160 sind nun unter „Außerdem getestet“ zu finden bzw. nicht mehr verfügbar.

26. März 2021

Wir haben sechs weitere Modelle getestet und unsere Empfehlungen aktualisiert: Der Bosch AdvancedAquatak 160 ersetzt den Stihl RE 130 Plus, denn er ist genauso gut aber günstiger. An den  übrigen Empfehlungen ändert sich nichts.

27. August 2020

Wir haben den Hochdruckreiniger Nilfisk Premium 190-12 Power ausprobiert, ein überaus kraftvolles Gerät mit Messing-Pumpenkopf und komfortabler Reinigungsmittel-Beimischung. Allerdings entpuppt sich die Stromversorgung als widerspenstig.

15. Mai 2020

Wir haben zehn neue Hochdruckreiniger getestet. Der Worx Hydroshot WG630E 4Ah konnte uns als mobiler Reiniger überzeugen, wenngleich er lange nicht so kraftvoll ist, wie Stihl RE 130 Plus oder Kränzle K 1152 TS T. Beide überzeugen durch Verarbeitung und Praxistauglichkeit, der Stihl ist der Profi für den ambitionierten Heimgebrauch, der Kränzle taugt dank Messing-Pumpe für den semi-professionellen, häufigen Einsatz.

Weitere Updates
Update Info-Service

Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Nicht nur zum Frühjahrsputz sind Hochdruckreiniger praktisch, sondern auch wenn es darum geht hartnäckigen Schmutz zu entfernen. Da nimmt einem die Reinigung mit einem kraftvollen Wasserstrahl viel mühselige Handarbeit ab – zumal die Geräte inzwischen auch nicht mehr allzu teuer sind.

Wir haben insgesamt 38 Hochdruckreiniger getestet. Der günstigste ist schon für 50 Euro zu haben, der teuerste liegt bei 650 Euro. Hier sind unsere Kauftipps in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Favorit

Nilfisk Core 150

Test Hochdruck­reiniger: Nilfisk Core 150
Mit kompakter Trommel und direkter Leistungsregulierung in drei Stufen ist der Nilfisk vielseitig – und ein langer 10-Meter-Schlauch fürs Dach ist dabei.

Mit der eingebauten Trommel wirkt der durchdachte Nilfisk Core 150 nicht nur jederzeit aufgeräumt, der Schlauch lässt sich auch knickfrei herausziehen, ohne dass die Maschine umkippt. Selten: Mit direkter Leistungsregulierung in drei Stufen und mit langem zehn Meter Schlauch fürs Dach.

Semi-Professionell

Stihl RE 140 Plus

Hochdruck­reiniger Test: Re140
Der Stihl ist besonders kraftvoll. Ein solider, langer Schlauch auf der Rolle und hochwertige Details machen das Gerät zur Empfehlung.

Der hochwertige Stihl RE 140 Plus reinigt kraftvoll und profitiert von einem soliden, langen Schlauch von der Rolle. Top Verarbeitung, hochwertige Details und aufgeräumtes Zubehör und Kabel hinter einer Klappe ergänzen den Allrounder für Haus und Werkstatt.

Standsicher

Ava Master P80

Test Hochdruck­reiniger: Ava Master P80
Mit 25 Kilogramm Gewicht auf einem breiten Standfuß kippt den so schnell keiner um. Hochwertige Details und die großen Räder sind große Pluspunkte.

Der leistungsstarke Ava Master P80 ist mit 25 Kilo Gewicht auf einem breiten Standfuß ein wuchtiger Geselle. Wer den bei der Arbeit versehentlich umkippt, der muss etwas falsch gemacht haben. Die Leistung spielt in der ersten Liga und hochwertige Details wie die Follow-Me-Schlauchrolle oder der stahlverstärkte Schlauch zeugen von einem hohen Qualitätsanspruch des Herstellers.

Mit Akku

Gardena AquaClean 24/18V P4A

Test Hochdruck­reiniger: Gardena AquaClean 24/18V P4A
Der Gardena ist kompakt und mit Akku mobil. Ein Wassereimer genügt zum Gebrauch – er eignet sich für mittlere Verschmutzungen.

Die Gardena AquaClean ist kompakt und mit dem Akku mobil. Sie zielt auf leichte Verschmutzungen ab, Moos, Flechten oder eingetrockneten Schmutz kann sie nicht beseitigen. Die Verwendung ist einfach, ein Wassereimer oder ein Gewässer genügt.

Für Profis

Kränzle K 1152 TS T

Test  Hochdruckreiniger: Kränzle K 1152 TS T
Das Gerät von Kränzle ist kraftvoll und sehr solide gebaut, es eignet sich für den häufigen Einsatz mit Messingpumpe und ermöglicht auch Ölwechsel.

Der Kränzle K 1152 TS T ist ein Profi für den häufigen Einsatz, etwa wenn Sie als Hausmeister regelmäßig Dächer, Terrassen oder Fassaden reinigen. Durch Messingpumpe und möglichen Ölwechsel läuft der Kränzle auch dann noch, wenn wartungsfreie Aluminium oder Kunststoffpumpen schon lange ihren Geist aufgegeben haben. Der Kränzle ist eine Investition auf lange Sicht.

Vergleichstabelle

Unser FavoritNilfisk Core 150
Semi-ProfessionellStihl RE 140 Plus
StandsicherAva Master P80
Mit AkkuGardena AquaClean 24/18V P4A
Für ProfisKränzle K 1152 TS T
Bosch AdvancedAquatak 160
Kärcher K5 Premium Smart Control Home
Stihl RE 130 Plus
Kärcher K7 Premium
Kränzle K 1050 P
Nilfisk E 145.4-9 PAD X-tra
Kärcher K 4 Compact Home
Bosch AdvancedAquatak 140
Nilfisk Premium 190-12 Power
Worx Hydroshot WG630E 4Ah
Nilfisk D 140.4-9 DP X-TRA
Nilfisk C 110.7-5 Home X-tra
Makita HW1200
Einhell TE-HP 140
Nilfisk Core 140-6 PowerControl – Home
Bosch UniversalAquatak 125
Kärcher K 3 Power Control Premium Home
Worx Hydroshot WG625E 2Ah
Bosch Fontus
Kärcher K 2 Universal
Bosch EasyAquatak 120
Kärcher OC 3 Plus
Einhell TC-HP 1538 PC Basic Paket
Skil Urban Series 0761 AA
Test Hochdruck­reiniger: Nilfisk Core 150
  • Leistung an Pumpe regulierbar
  • Schaum dosierbar
  • Dach: Langer Schlauch, Nachziehen aus der Höhe
  • Flächenleistung OK
  • Kompakt durch Klapp-Griff & integrierte Trommel
  • Stabile Räder & Rolle
  • Metall-Kupplungen
  • Zubehör am Gehäuse sicher fixiert
  • Wackeliger Klapp-Griff
  • Druckschlauch nicht knicksicher
Hochdruck­reiniger Test: Re140
  • Gelungene Verstau-Möglichkeiten
  • Schlauch stahlarmiert
  • Trommel hochwertig
  • Hohe Leistung , macht Fläche Solide Räder
  • Solider Teleskop-Griff
  • Kunststoff-Gewinde Zulauf
  • Auto: Seife nicht dosierbar
Test Hochdruck­reiniger: Ava Master P80
  • Enorme Leistung
  • Stabiler, robuster Schlauch
  • Große Räder, gummiert
  • Standfest
  • Großer Patio-Cleaner
  • Metall-Gewinde und Messing-Kupplungen, dickes Stromkabel
  • Lanze Teleskopierbar
  • Zufluss-Port geschützt
  • Hohe Leistungsaufnahme, keine anderen Verbraucher am 16-A-Stromkreis betreiben!
  • Wuchtige Abmessungen
  • Hohes Gewicht
  • Auto: Seife fixierter Fächer-Stahl
Test Hochdruck­reiniger: Gardena AquaClean 24/18V P4A
  • Leicht und handlich
  • Kompakt, Mini Lanze dabei
  • Metall-Kupplungen
  • Robustes Chassis
  • Wechsel-Düsen am Gerät geparkt
  • Laufzeit 16-38 Minuten (2,5 Ah)
  • Kein Druckschlauch nötig
  • Zubehör: Schaumlanze
  • Geringe Leistung, nur für leichten Schmutz
  • Felgen vom Moped nicht sauber
Test  Hochdruckreiniger: Kränzle K 1152 TS T
  • Fräse extrem kraftvoll
  • Schlauch: Nachziehen nach oben möglich
  • Liegende Betriebsposition
  • Wartung möglich
  • Messingpumpe für den häufigen Einsatz
  • Druck-Regulierung an Pumpe
  • Hoher Preis
  • Hohes Gewicht
Test  Hochdruckreiniger: Bosch AdvancedAquatak 160
  • Langer, gefügiger Druckschlauch
  • Leistungsstark, macht Fläche
  • Seifenauftrag komfortabel
  • Kommt fertig montiert
  • Gardena Anschluss aus Metall
  • Kabelrolle mit manuellem Stop
  • Pistolenhalterung gebrochen
  • Hohes Gewicht
Test  Hochdruckreiniger: Kärcher K 5 Premium Smart Control Home
  • Druckschlauch gefügig
  • Leistungsstark, macht Fläche
  • Kupplung Patio-Gestänge verschraubt und stabil
  • Seifenauftrag komfortabel
  • Langer Druckschlauch - Dach
  • Bi-Komponenten-Pumpe
  • App für den Profi nutzlos
  • Kabelrolle ohne Stop
Test  Hochdruckreiniger: Stihl RE 130 Plus
  • Schlauchrolle mit Rücklaufsperre
  • Gewebeschlauch: einfaches Aufrollen ohne Schleifen­bildung
  • Starker Terrassen­reiniger mit einstellbarer Kraft
  • Dreckfräse perfekt für Betonstein
  • Perfektes Zubehör
  • Hoher Preis
Test  Hochdruckreiniger: Kärcher K7 Premium Full Control Home
  • Fräse sehr kraftvoll
  • Betonstein: Schafft auch Fläche
  • Druck­regulierung am Griff in 3 Stufen
  • Schlauch­abrollen nach oben möglich
  • Schlauchrolle ohne Rücklaufsperre
  • Hoher Preis
Hochdruckreiniger Test: Kränzle K 1050 P
  • Industrie­qualität mit großzügigem Einsatz von Metall
  • Einfache Wartung und Reparatur
  • Ersatzeile verfügbar
  • Kompaktes Verstauen
  • 8 Meter Hochdruckschlauch
  • Schwer und ohne Rollen
  • Keine Druckschlauch­rolle
Test Hochdruckreiniger: Nilfisk E 145.4-9 PAD X-tra
  • Gummiräder
  • Für Warmwasser geeignet
  • Schlauchrolle mit Metallführung
  • Starke Leistung
  • Rohrreinigung und Flächen­reiniger im Set
  • Verarbeitung: Füße, Stütze, Teleskopgriff
  • Kunststoff-Steckverbindung
  • Ersatzteile eingeschränkt
Test Hochdruck­reiniger: Kärcher K 4 Compact Home
  • Leistung wie K3 aber besserer Lanzen-Kopf
  • Auto: Schaum gut dosierbar, direkt aus der Seife, sparsam
  • Dach: Fräse, Fächer, Patio einsetzbar
  • Kompakt & Gewicht
  • Ersatzteile komplett verfügbar
  • Weitestgehend brauchbare Verarbeitung & Stabilität
  • Metall-Kupplung Druckschlauch
  • Kunststoff-Gewinde Zulauf
  • Druckschlauch nicht knicksicher
  • Dach: Schlauch zu kurz
Test  Hochdruckreiniger: Bosch Aquatak 140
  • Moderate Leistung, gute Dreckfräse
  • 60 Grad Wassertemp. möglich
  • Kommt fertig montiert
  • Rad gummiert
  • Kabelrolle mit manuellem Stop
  • Keine Kabelwicklung
  • Herausstehender Plastik-Port
Test  Hochdruckreiniger: Nilfisk Premium 190-12 Power
  • Für große Projekte
  • Kraftvoll, Druck­regulierung an der Pumpe
  • 2 Düsen für Alles
  • Perfekte Seifen­zumischung
  • Stabil: Düsen, Tank, Teleskop-Gewebe­schlauch 12 Meter
  • Löst 16-Ampere-Sicherungen aus
  • Instabil: Kurbel, Lanzen­halterung, Zulauf­gewinde aus Kunststoff
  • Hohes Gewicht
  • Schlechte Anleitung
  • Hoher Preis
Test Hochdruck­reiniger: Worx  Hydroshot WG630E 4Ah
  • Für mittlere Verschmutzungen
  • Messing­verschraubung, Gummigriff
  • Solide Griffkonstruktion
  • Eco-Taste
  • Plastiklanze
  • Nicht für Moos, Flechten an Betonstein oder Fassaden geeignet
  • 21 Minuten Arbeitszeit mit 4 Ah
  • Schwachstelle Schlauch­adapter
Test Hochdruck­reiniger: Nilfisk D 140.4-9 DP X-TRA
  • Schlauchrolle mit Rücklaufsperre
  • Fräse mit viel Kraft
  • Kindersicherung
  • Zulauf Kunststoffgewinde
  • Schlauch­nachziehen auf Dach klappt nicht
  • Einseifen unreguliert
  • Fächerdüse: schwach
  • Leistungs­schwankungen
Test  Hochdruckreiniger: Nilfisk C 110.7-5 Home X-tra
  • Aluminium­pumpe
  • Ersatzeile verfügbar
  • Kompaktes Verstauen
  • Sehr Leicht
  • Schwächere Verarbeitung als E 145
  • Kein Tank für Reinigungs­mittel
Test Hochdruckreiniger: Makita HW1200
  • Aluminiumpumpe
  • Sehr dicker Hochdruck­schlauch
  • Kein Tank für Reinigungs­mittel
Test Hochdruck­reiniger: Einhell TE-HP 140
  • Flächenleistung OK
  • Geringes Gewicht
  • Messing Kupplung an Pistole
  • Zulauf & Herausstehend
  • Räder wackelig
  • Keine Ersatzteile, nur Anbauteile
  • Trommel verheddert, kein knicksicherer Schlauch
  • Dach: Schlauch zu kurz
  • Kippt schnell um
Test  Hochdruckreiniger: Nilfisk Core 140-6 PowerControl – Home
  • Kabelrolle mit Stop
  • Starke Dreckfräse
  • Power Control - Seife darüber regulierbar
  • Handbürste gut hantierbar, Stutzen Pistole drehbar
  • Kabelrolle schwer drehend - Schlauch, Abrollen aus Entfernung nicht möglich
  • Wackelige Radaufhängung
  • Dreckfräse zu schwach für Flächen
Test Hochdruck­reiniger: Bosch UniversalAquatak 125
  • Kompakt verstaut
  • Schlauch- & Kabel-Fixierung
  • 3-Fach Düse vereinfacht Hantieren
  • Wackelige Räder
  • Kunststoff-Gewinde Zulauf &
  • Kunststoff-Kupplungen Lanze
  • Klapp-Griff wackelig
  • Dach: Schlauch zu kurz
  • Geringe Flächenleistung
Test Hochdruck­reiniger: Kärcher K 3 Power Control Premium Home
  • Dreckfräse hart genug für Moos, Grünspan
  • Kompakt & Gewicht
  • Ersatzteile komplett verfügbar
  • Druck-Kontrolle an Lanze
  • Patio Reiniger für Flächen OK
  • Nur moderate Flächenleistung
  • Wackelige Räder
  • Kunststoff-Gewinde Zulauf
  • Kunststoff-Kupplung Druckschlauch
  • Auszieh-Griff wackelig
  • Druckschlauch nicht knicksicher
Test  Hochdruckreiniger: Worx Hydroshot WG625E 2Ah
  • Für leichte Verschmutzungen, schwächer als WG630E
  • Messingverschraubung
  • Solide Griffkonstruktion
  • Plastiklanze
  • Nicht für Moos, Flechten an Betonstein, Fassade
  • Nur 16 Minuten Arbeitszeit mit 2 Ah
  • Schwachstelle Schlauch­adapter
Test  Hochdruckreiniger: Bosch Fontus
  • Wassermenge in 3 Stufen
  • Spülwasser to go
  • Kaum hörbar
  • Bürste ohne mechanische Wirkung durch das Wasser
Test Hochdruck­reiniger: Kärcher K 2 Universal
  • Dreckfräse hart genug für Moos, Grünspan
  • Kompakt & Gewicht
  • Ersatzteile komplett verfügbar
  • Geringe Flächenleistung, nur Dreckfräse an Bord
  • Geringwertige Verarbeitung
  • Geringe Leistung
  • Druckschlauch nicht knicksicher, zu kurz fürs Dach
Test  Hochdruckreiniger: Bosch Easy Aquatak 120
  • Ausreichend Leistung für kleine Einsätze
  • gute Dreckfräse
  • Kompakt
  • Hantieren bereitet wenig Freude: Keine Kabel-Wicklung
  • keine Schlauchrolle, Kurzer, sperriger Druckschlauch
  • Seife ohne Regulierung
Test  Hochdruckreiniger: Kärcher OC 3 Plus
  • Kompakt
  • Akku oder 12-Volt-Betrieb an Autobatterie
  • Kein Hochdruck
Test Hochdruckreiniger: Einhell TC-HP 1538 PC
  • Ausreichend stark
  • Reinigungsmittel dosierbar
  • Aluminium­pumpe
  • Weniger gute Verarbeitung
  • Unsolider Flächenreiniger
  • Teure Ersatzteile
Test Hochdruckreiniger: Skil Urban Series 0761 AA
  • Leicht
  • Kompakt
  • Gut verstaubar
  • Aluminiumpumpe
  • Schwacher Druck
  • Braucht viel Zeit für große Flächen
  • Reinigungsmittel nicht dosierbar
  • Keine Ersatzteile
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Strahlen der Sauberkeit: Hochdruckreiniger im Test

Ein Hochdruckreiniger nutzt die mechanische Wirkung von Wasser, um Oberflächen jeder Art von Schmutz, Bewuchs oder Moos zu reinigen. Der Vorteil: Sie müssen diese Oberflächen nicht manuell mit einer Bürste oder einem harten Besen bearbeiten, denn der harte Wasserstrahl nimmt Ihnen diese Arbeit ab. Dafür muss allerdings ein höherer Wasserverbrauch für die Reinigung in Kauf genommen werden.

Der Maximaldruck an der Hochdruckpumpe (auch Nenndruck genannt) und der Arbeitsdruck an der Düse ist bei Hochdruckreinigern unterschiedlich. Zum einen sinkt der Wasserdruck auf dem Weg zur Düse, zum anderen kann man den Druck an der Sprühlanze manuell variieren: Durch Drehen an der Vario-Düse regeln Sie den Wasserdruck.

Autor mit dem Kärcher K5 im Einsatz - Nässeschutz-Anzug ist da Pflicht
Der Autor mit dem Kärcher K5 im Einsatz – ein Nässeschutzanzug ist bei kaltem Wetter angeraten.

Auch andere Düsen wie Dreckfräse oder Turbo-Düse können eingesetzt werden. Die haben oft eine fixierte Düse, die nicht reguliert werden kann.

Bei manchen teureren Geräten wie Kärcher K7, Kränzle K 1152 TS T aber auch Nilfisk Core 140-6 und Nilfisk Core 150 kann man den Druck an der Pistole bzw. am Gerät einstellen. Die Kärcher-Geräte funken die Vorgabe an einen Stellmotor direkt an der Kolbenpumpe.

Arbeitsdruck und Schwemmleistung

Je nach Qualität und Leistung der Pumpe können sich Maximaldruck und Arbeitsdruck um bis zu 40 bar unterscheiden. Das sollten Sie bedenken, denn die Hersteller geben meist nur den Maximaldruck in den technischen Daten an.

Verwirrend wird es, wenn Nenndruck und Arbeitsdruck uneinheitlich angegeben werden. So spricht Kärcher von »Arbeitsdruck maximal« und gibt keinen anderen Wert an. Ob es sich um den Maximaldruck an der Düse handelt, bleibt da offen.

Die Hersteller nennen gern die größtmögliche Kennzahl und das ist nun einmal der Nenndruck an der Hochdruckpumpe. Der nützt Ihnen bei der Reinigung aber nichts.

Für den Hausgebrauch sollte ein Hochdruckreiniger mindestens 100 bar Nennleistung und eine Fördermenge von mindestens 400 Litern haben.

100 bis 120 bar Nenndruck sind für den Hausgebrauch angemessen. Doch oft kommen günstige Geräte mit einer zu geringen Fördermenge von 345 bis 400 Litern pro Stunde. Das entspricht einer schwachen Schwemmleistung von rund 6 Litern pro Minute. Die Folge: Unter Umständen muss der Schmutz nachträglich mit dem Schlauch weggespült werden.

Eine Schwemmleistung von 10 Litern pro Minute wäre ideal (600 Liter/Stunde), doch das leistet kein Gerät für Heimanwender. In unserem Test kam nur der Kärcher K5 mit 500 Litern Schwemmleistung in diese Größenordnung.

Das klingt nach viel, aber wenn Sie den Gartenschlauch eine Stunde laufen lassen, verbrauchen Sie bei 4 bar Druck in einer Stunde zirka 3.500 Liter Wasser. Der Wasserverbrauch selbst starker Hochdruckreiniger hält sich also in Grenzen. Lassen Sie sich nicht von einer hohen Nennleistung in bar täuschen. Nur die Verbindung mit einer hohen Wasserfördermenge ergibt ein leistungsfähiges Gerät.

Sicherheit

Die Arbeit mit einem Hochdruckreiniger ist nicht ganz ungefährlich – auch wenn es »nur« Wasser ist: In der Industrie wird ein harter, feiner Wasserstrahl sogar zum Schneiden oder Fräsen von Metall genutzt. So hohen Druck erreichen konventionelle Reiniger aus dem Handel zwar längst nicht, dennoch kann der harte Wasserstrahl aus der Pistole gefährlich sein.

Sie sollten daher bei der Arbeit eine Schutzbrille und Handschuhe tragen. Andere Personen sollten sich nicht in der Nähe aufhalten. Die Sprühlanze ist definitiv kein Kinderspielzeug. Der stark konzentrierte Hochdruckstrahl kann, wenn er ins Auge trifft, zu Erblindung führen. Umherfliegende Schmutzteilen oder Steinchen können anderen Personen oder den Bediener selbst treffen.

Außensteckdosen und elektrische Installationen sollten vom harten Wasserstrahl verschont bleiben. Auch an Dämmung und Asbest hat ein Hochdruckreiniger nichts zu suchen. Wer will schon eine durchnässte Hauswand haben? Asbest oder mineralische Putze an Hauswänden sind ebenso ungeeignet: Hier lösen sich mitunter giftige Teilchen, während der Putz durchnässt und möglicherweise abplatzt.

Die Hochdruckreiniger selbst sind in der Regel gut geschützt. Sie müssen gemäß Schutzgrad IPX5 sicher gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel sein. Eine Autostopp-Funktion verhindert zudem den ungehinderten Druckanstieg im Wasserbehälter der Hochdruckpumpe. Bei jedem Abschalten der Strahlpistole wird die Pumpe damit ebenfalls abgeschaltet. Zusätzlich gibt es auch noch ein Überströmventil, das eine Überschreitung des zulässigen Arbeitsdrucks verhindert.

Besondere Obacht gilt zudem Krankheitserregern, die sich in Trinkwasserleitungen und Schlauchaufrollern bilden. Wird die Wasserversorgung nur selten durchflossen, können diese durch die Waschlanze in feine Wassertröpfchen und Aerosole getragen und so eingeatmet werden können, was schwere Erkrankungen zur Folge haben kann. Damit Viren, Bakterien und Pilze keine Chance haben, ist dringend anzuraten, die Wasserversorgung vor dem Anschließen von Kaltwasser-Hochdruckreinigern gründlich zu spülen.

Was reinigt ein Hochdruckreiniger, was nicht?

Hochdruckreiniger reinigen sämtliche wasserfesten Oberflächen, die glatt oder offenporig sind. Auch Farbschichten, Lacke oder Beschichtungen können mit dem richtigen Druck und der passenden Düse entfernt werden, Hochdruckreiniger für den Hausgebrauch sind dafür aber in der Regel nicht stark genug.

Gut können Hochdruckreiniger organische Verunreinigungen (z. B. Moos und Algen) entfernen, aber auch Rost und Kalk und andere fest anhaftende Beläge. Häufig eingesetzt werden sie daher bei Autos, Terrassen, Fassaden, Rollläden, Dachrinnen, Schwimmbädern und Booten.

Richten Sie den harten Strahl nicht direkt auf die Fugen, sonst wird der Fugensand komplett herausgespült. Besser ist es, schräg im 30- bis 45-Grad-Winkel anzusetzen, um Gras und Moos aus den Fugen zu entfernen.

Vorsicht ist bei Fahrrädern, E-Bikes oder Motorrädern geboten: Der harte Wasserstrahl kann in Lager, Stoßdämpfer oder die Elektrik eindringen. Deshalb sollte man sie, wenn überhaupt, also nur mit einem weichen Wasserstrahl reinigen und niemals direkt auf empfindliche Komponenten zielen.

Mit dem passenden Zubehör kann man die Funktionen eines Hochdruckreinigers erweitern, etwa mit einem Rohrreinigungsset. Damit bekommt man die Fallrohre der Dachrinne ebenso frei wie das verstopfte Abflussrohr im Bad.

Aufsätze und Schlauch

Hochdruckreiniger werden mit verschiedenen Düsenaufsätzen und Sprühlanzen ausgeliefert. Typischerweise gibt es im Zubehör weitere Reinigungsaufsätze für andere Oberflächen und spezielle Reinigungsaufgaben. Je nach Festigkeit der Verschmutzung kann bei jedem Gerät die Härte beziehungsweise die Kraft des austretenden Wassers eingestellt werden (Vario Jet oder andere Bezeichnungen).

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Hochdruck­reiniger Test: Hochdruckreiniger Update062020 Avamasterp80
Kärcher K4 Full Control: lackiertes Holz darf nicht mit dem harten Wasserstrahl bearbeitet werden
Kärcher K3 Dreckfräse: hartnäckigen Schmutz kann er nicht beseitigen
Kärcher K3: Schaumauftrag in der Stufe Soft
Kärcher K4 Full Control: Auf Beton-Dachstein muss die Dreckfräse ran.

Kombi- oder Variodüse sowie eine rotierende Düse (Dreckfräse) sind der typische Lieferumfang. Manchmal gibt es auch eine 3-in-1-Düse, die per Dreh-und-Klick auf einen anderen Wasseraustritt wechselt (Fächerstrahl, Rotationsstrahl und Punktstrahl).

Schaumreiniger erweitern das Set, wenn das Gerät selbst keine Ansaugung für Reinigungsmittel mitbringt.

Waschbürsten sind zum Reinigen von Fahrzeugen oder lackierten Fassadenteilen nützlich. Über die Maschine wird ein Reinigungsmittel zugemischt, mit geringen Druck bürsten Sie dann Oberflächen. Manche Bürsten rotieren, was die Reinigungsleistung erhöht.

Winkeldüsen sind bei schwer zugänglichen Bereichen nützlich, etwa für die Regenrinne.

Ein Terrassen- oder Flächenreiniger verringert den Zeitbedarf beim Reinigen von Betonsteinen, Gehwegen und anderen großen, ebenen Flächen oder Fassadenteilen erheblich. Er besteht aus einer nach unten geöffneten Wanne mit seitlichen, festen Bürsten. In der Mitte rotierten zwei Wasserstrahlen. So können Sie relativ mühelos Terrassensteine aber auch eine grünspanige Betonwand reinigen.

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Hochdruck­reiniger Test: Hochdruckreiniger Update062020 Avamasterp80
Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update032021 Kärcher K5 Premiumsmartcontrol Home
Kärcher K5: Der Flächen bzw. Terrassenreiniger arbeitet mit einem rotierenden Wasserstrahl.
Kärcher K3 Flächenreiniger: Mit den Handgriffen kann er auch händisch für die Fassade benutzt werden.
Kärcher K5: Lanze und Flächenreiniger ergeben eine stabile Verbindung.
Nilfisk: Der große Flächenreiniger kann auch für Wände genutzt werden.

Wenn Sie an der Fassade und auf dem Dach arbeiten, dabei vielleicht sogar auf einer Leiter oder einem Gerüst stehen, wird ein Hochdruckschlauch von fünf Metern Länge schnell knapp. Im Zubehör oder als Gerätevariante sind Schläuche mit bis zu 15 Metern erhältlich.

Sehr sinnvoll ist eine Schlauchtrommel für den Hochdruckschlauch. Hier ist aber nicht jede gleich gut, viele Modelle haben keine Rücklaufsperre bzw. Führung, wie sie im folgenden Bild zu sehen ist. Die Führung verhindert andererseits, dass Sie auf dem Dach stehend Schlauch nachziehen können. Die Qualität der Schläuche ist ebenfalls unterschiedlich: Es gibt matte, gewebeverstärkte Varianten, die nur wenig zum Werfen von Schleifen neigen. Die einfachen Varianten sind hochglänzend und verheddern sich im Einsatz oft.

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Hochdruck­reiniger Test: Hochdruckreiniger Update062020 Avamasterp80
Hochdruck­reiniger Test: Hochdruckreiniger Update062020 Stihl Re140plus
Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update032021 Boschadvancedaquatak160
Kärcher K3: ein Verstauen des störrischen Druckschlauches ist hier nicht wirklich möglich
Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update032021 Kärcher K5 Premiumsmartcontrol Home
Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update032021 Einhell Te Hp140
Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update032021 Nilfisk Core140 6powercontrol–home

Überlegen Sie sich das aber gut, denn wenn Sie meist nur auf kurzen Distanzen zum Gerät arbeiten, etwa beim Reinigen der Terrasse oder des PKW, ist ein zu langer Schlauch hinderlich. Zudem kommt bei einem langen Schlauch weniger Arbeitsdruck an der Düse an, als bei einem kurzen.

Verwendung mit Reinigungsmitteln

Reinigungsmittel werden optional in den Wasserkreislauf der Maschine gemischt. Mittel und hochpreisige Geräte haben dafür einen Wassertank oder einen dünnen Ansaugschlauch, der in das Reinigungsmittel gehängt wird.

Im besten Fall gibt es noch einen Dosier-Drehschalter, mit dem das Mischverhältnis des Wasser zum Reinigungsmittel eingestellt wird. Fast alle Geräte mussten da passen.

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Hochdruck­reiniger Test: Hochdruckreiniger Update062020 Kärcher K4compacthome
Kärcher K 3: Tank für das Reinigungsmittel - es wird dem Wasser zugemischt
Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update032021 Boschadvancedaquatak160
Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update032021 Kärcher K5 Premiumsmartcontrol Home
Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update052020 Stihl Re130
Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update032021 Einhell Te Hp140
Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update032021 Boscheasyaquatak120

Es gibt auch Lösungen, bei denen spezielle Reinigungsflaschen direkt in eine Halterung an der Maschine geklickt werden.

Einfache Modelle haben weder einen Ansaugschlauch noch einen Anbautank. Hier kann Reinigungsmittel nur über eine spezielle Schaumdüse mit Tank zugemischt werden. Sie können dann meist weder beliebige Reinigungsaufsätze verwenden, noch das Mischverhältnis einstellen.

Gängige Reinigungsmittel sind etwa Aktivschaumreiniger für die Fahrzeugpflege. Sie entfernen öl- und fetthaltige Substanzen sowie hartnäckige Ablagerungen wie Bremsstaub. Im Haus- und Gartenbereich kommen Fassadenreiniger oder spezielle Zusätze mit Bleichwirkung zum Einsatz. Sie lösen Pigmente und Abbauprodukte von Pflanzen und verhindern chemisch das Nachwachsen von Algen.

Heißes Wasser darf bei den meisten Pumpen nicht verwendet werden. Die Hersteller geben Zufluss­temperaturen von 40 bis maximal 65 Grad Celsius an.

Reinigungsmittel werden typischerweise stark konzentriert geliefert, weswegen sie vor Verwendung verdünnt werden sollten. Überdosierungen schaden der Umwelt und belasten den Geldbeutel. Grundsätzlich gilt: Reinigungsmittel rund um Haus und Garten sollten nur in ganz besonders hartnäckigen Fällen eingesetzt werden. Die meisten Verunreinigungen lösen sich allein durch die mechanische Kraft des Wassers.

Hochdruck­reiniger Test: Hochdruckreiniger Update062020 Nilfisk Core150

Testsieger: Nilfisk Core 150

Der beste Hochdruckreiniger für den Einsatz zuhause ist für uns der Nilfisk Core 150. Er ist günstig, hat aber eine praxistaugliche Leistung, ein gelungenes Schlauchkonzept und eine dreistufige Leistungsregulierung direkt am Motor.

Unser Favorit
Nilfisk Core 150
Test Hochdruck­reiniger: Nilfisk Core 150
Mit kompakter Trommel und direkter Leistungsregulierung in drei Stufen ist der Nilfisk vielseitig – und ein langer 10-Meter-Schlauch fürs Dach ist dabei.

Der Nilfisk hat nach der guten Leistung zwei wesentliche Vorzüge: Durch die eingebaute Schlauchtrommel kann der 10-Meter-Schlauch nicht verknoten, er lässt sich auf Distanz herausziehen, z. B. auf dem Dach stehend, und er wird manuell, ohne zu verheddern mit der Handkurbel wieder zurückgezogen. Eine gute Lösung für das Problem steifer, verworrener Druckschläuche.

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Handlicher Allrounder mit gelungener Schlauchführung.
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Alles hat seinen Platz.
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Selten: Drei Druckstufen können direkt an der Pumpe gewählt werden.
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Kompakte und aufgeräumte Schlauchtrommel.
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Kompakt verstaut durch Klappgriff.
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Solide Köcher für Lanze und Rohr.
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Die Schaumdüse wird durch die 3 Druckstufen an der Pumpe reguliert.
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Vario-Düse für Fahrzeuge.
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Lanze und Schaumdüse mit Tank.
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Einfache, aber solide Pistole.
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Dreckfräse und Vario-Düse.
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Solide Metallkupplung an der Pistole.
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Knickschutz?
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Kunststoffgewinde.
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Dreckfräse.
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Die Düsen rüttelfest am Gerät aufbewahren.
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Nilfisk – macht dank starker Leistung auch gut Fläche.
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Starke Dreckfräse am Betonstein.
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Einfach zurückdrehen, um den Schlauch auf zu wickeln.
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Angemessen stabile, aber kleine Räder.
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Aufgeräumte Kabel.
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Prima! Erklärung der Düsen am Gerät.
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Düsenhalterung.

Der zweite Pluspunkt des Nilfisk: Die Leistung ist direkt an der Pumpe regulierbar, hier gibt es drei Leistungsstufen. So wird Schaum sparsam aufgetragen und die Dreckfräse arbeitet maximal effektiv. Für die Praxis gibt es im Grunde selten die Notwendigkeit, die zwei schwächeren Leistungsstufen zu verwenden, man reguliert die Krafteinwirkung durch die Distanz zum Objekt oder die Wahl der Düse. In seltenen Fällen kann es aber empfindliche Oberflächen geben wie ein Baumwollzelt oder lackierte Holzstühle.

Uns gefallen die alltagstauglichen Details: Die Räder sind klein aber ausreichend stabil, das Stromkabel hat ein Fixierband für die aufgeräumte Aufbewahrung, abgelegte Düsen sind sicher am Gerät fixiert und die Lanze hat einen richtigen Köcher und nicht nur eine schwachbrüstige Klammer zum Abstellen. Gut gemacht: Eine Erklärung, wann welche Düse verwendet werden sollte, befindet sich direkt auf dem Gerät.

Wir empfehlen den Nilfisk Core 150 allen, die es aufgeräumt mögen und die einen 10 Meter langen Hochdruckschlauch benötigen.

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10-Meter-Schlauch: Das Nachziehen gelingt auch vom Dach aus, aber langsam sonst kippt der Nilfisk um.

Nachteile?

Während die Metallkupplungen an der Lanze von einen gewissen Qualitätsanspruch zeugen, ist der wackelige Klappgriff eher ein Witz. Sein Vorteil liegt im geringen Packmaß, der Nilfisk Core 150 braucht dann wenig Stauraum. Der Druckschlauch ist nicht knicksicher, also nicht stahlarmiert wie bei Premium-Modellen.

Nilfisk Core 150 im Testspiegel

Tests von Hochdruckreinigern gibt es meistens nur für hochpreisige Modelle im Profi-Segment. Seriöse, praxisnahe Tests des Nilfisk Core 150 gibt es bisher nicht.

Alternativen

Für die meisten Heimanwender ist der Nilfisk Core 150 die beste Wahl. Aber es gibt auch eine gute Alternativen. Wer öfter große Flächen wie ein ganzes Dach oder einen Pool reinigt, dem empfehlen wir die noch stärkere Modelle. Auch von Seiten des Schlauchkomforts / Qualität gibt es überlegene Konkurrenten.

Semi-Professionell: Stihl RE 140 Plus

Mit beinahe professionellen Ansprüchen kommt die Stihl RE 140 Plus daher: Auf der hochwertigen Trommel liegt ein stahlarmierter Schlauch, der mit seiner Länge von 10 Metern auch Dacheinsätzen genügt. Das 22,7 Kilogramm schwere Modell kippt beim Nachziehen der Schlauches nicht um und eine Schlauchführung sorgt für eine saubere Rückführung auf die Rolle.

Semi-Professionell
Stihl RE 140 Plus
Hochdruck­reiniger Test: Re140
Der Stihl ist besonders kraftvoll. Ein solider, langer Schlauch auf der Rolle und hochwertige Details machen das Gerät zur Empfehlung.

Nicht nur der Schlauch ist dann schön aufgeräumt an seinem Platz, auch die Ansteckdüsen und das Stromkabel. Alles kann hinter einer Klappe fixiert werden, beim Herumrollen fällt nichts heraus.

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Die stabile Schlauchführung verhindert ein Verheddern beim Zurückwickeln

Die hohe Leistung steht dem Stihl gut zu Gesicht: Die Dreckfräse macht auf Betonstein viel Fläche, denn ihr kraftvoller Radius ist größer als bei schwächeren Modellen. Selbst die Fächerdüse ist kraftvoll am Auto unterwegs. Hinzu kommen solide Details wie die gummierten, festen Räder sowie der stabile Teleskopgriff.

Die Schaumdüse mit dem Anstecktank ist leider nicht dosierbar, die Seife ist viel zu schnell entleert. Der Zulauf mit ½-Zoll-Gardena-Kupplung hat nur ein Kunststoffgewinde, immerhin ist dieser Port aber gegen mechanische Beschädigung geschützt.

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Wir empfehlen den Stihl RE 140 Plus allen, die gerne etwas mehr Geld ausgeben, dafür aber schwere, solide Qualität und alltagstauglichen Komfort bekommen.

Standsicher: Ava Master P80

Diesen findet man auch in den Details, etwa bei den Metallgewinden und Messingkupplungen der Lanze. Hinzu kommen ein dickes, langes Stromkabel und große, gummierte Laufräder, die nicht einmal in losem Sand steckenbleiben. Die Metallkupplung am Druckschlauch zeigt, Ava Master möchte kein kurzlebiges Produkt sein.

Standsicher
Ava Master P80
Test Hochdruck­reiniger: Ava Master P80
Mit 25 Kilogramm Gewicht auf einem breiten Standfuß kippt den so schnell keiner um. Hochwertige Details und die großen Räder sind große Pluspunkte.

Viele Hochdruckreiniger eignen sich nicht für die Arbeit auf dem Dach, entweder ist der Druckschlauch zu kurz, nicht knicksicher und/oder das Gerät kippt beim Schlauchabrollen aus der Distanz ständig um.

Der Ava Master P80 hat solche Probleme nicht, selbst wir aus zehn Meter Distanz am armierten Druckschlauch zerren. Hier spielt die Follow-Me-Trommel eine Rolle, sie geht der Ziehrichtung ein Stückweit nach, so kann sich der Schlauch meistens gerade abrollen und muss keinen Knick machen. Die Trommel kann aber auch fixiert werden.

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Ziehen am Druckschlauch vom Dach – durch Gewicht, Standbreite und Rolle kippt der Ava Master nicht um.

Die Lanze ist teleskopierbar, wir brauchen für den Flächenreiniger also keine Verlängerung zwischenstecken – wieder ein Teil weniger, das hätte Platz finden müssen. Mit dem großen Patio Cleaner haben wir ruckzuck Solarplatten gesäubert, der macht richtig Fläche.

Fürs Auto gibt es vom Ava Master eine Schaumpistole, die ist regulierbar. Leider ist der Fächerstrahl dieser Düse nicht beweglich, weshalb wir mit einer komischen Handposition das Auto einseifen müssen.

Die Produkt-Designer haben mitgedacht: Der ½-Zoll-Gardena-Zufluss ist durch einen Metallbügel geschützt. Das Gerät hat genügend Stauraum und Ablagen für sämtliches Zubehör.

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Der Ava Master P80 hat unsere Sicherung ausgelöst! Durch die hohe Leistungsaufnahme von 2800 Watt, sollte man keine anderen 1000-Watt-Verbraucher am gleichen 16-A-Stromkreis betreiben! Das ist ein beherrschbarer Nachteil, die wuchtige Abmessungen und der große Stauraumbedarf in der Garage bleibt aber bestehen. Ava Master ist mit Abstand das wuchtigste Modell im Test.

Wir empfehlen den Ava Master P80 allen, die ihren Hochdruckreiniger häufig verwenden, vor allem und auch fürs das Dach, wobei es auf die Länge und die Qualität des Schlauches und die Abrollung ankommt.

Mit Akku: Gardena AquaClean 24/18V P4A

Hochdruck to Go, mit Gardena AquaClean ist das möglich, ein Akku aus der Gardena-Familie genügt. Ein Kraftprotz entsteht so nicht, die 18-Volt-Pumpe eignet sich für leichten Verschmutzungen und für empfindliche Oberflächen, etwa Zelte oder Markisen.

Mit Akku
Gardena AquaClean 24/18V P4A
Test Hochdruck­reiniger: Gardena AquaClean 24/18V P4A
Der Gardena ist kompakt und mit Akku mobil. Ein Wassereimer genügt zum Gebrauch – er eignet sich für mittlere Verschmutzungen.

Die Felgen vom Moped werden nicht sauber, an Betonsteine oder die Solarplatten braucht man sich gar nicht heranwagen. Der große Pluspunkt ist die Handlichkeit durch das geringe Gewicht und vor allem gibt es keinen störrischen Druckschlauch.

Stattdessen beliefert ein leichter ½-Zoll-Saugschlauch den Gardena, sein Ende liegt mit Schwimmer und Filter in der Regentonne oder in einem Gewässer. Durch den Schwimmer sinkt das Schlauchende nicht in den schmutzigen Grund.

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Hochwertige Verbindungen aus Metall.

Durch die austauschbare Mini-Lanze wird der Gardena noch handlicher, damit kann man sogar in engen Umgebungen säubern. Die Laufzeit liegt bei 16 bis 38 Minuten mit dem kleinen 2,5 Ah Akku.

Keine Frage, der Stauraum für so eine Akku-Pistole ist nicht der Rede wert. Gelungen ist die Aufbewahrung der Ansteckdüsen: Für sie gibt es drei Platzhalter am Gerät, so sind sie immer bei der Hand.

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Uns gefällt die Verarbeitung: Neben dem robusten Chassis sehen wir auch die Metallkupplungen für die Düsen sowie die auswechselbare ½-Zoll-Gardena-Schlauchkupplung am Gerät. Als Zubehör gibt es eine Schaumlanze.

Wir empfehlen die Gardena AquaClean allen, die einen handlichen, leichten To-Go-Reiniger für frische oder leichte Verschmutzungen brauchen.

Professionell: Kränzle K 1152 TS T

Der Kränzle K 1152 TS T macht den Profi in der Runde. Dafür hat er eine Messingpumpe, bei der Öl gewechselt werden kann. Pumpe, Zulauf und Ventile sind leicht zugänglich, so macht Wartung Spaß. Selbstverständlich gibt es auch Ersatzteile. Doch die werden nicht so schnell nötig sein, denn selbst das Rohr der Lanze und deren Steck und Schraubverbindungen bestehen aus Metall.

Für Profis
Kränzle K 1152 TS T
Test  Hochdruckreiniger: Kränzle K 1152 TS T
Das Gerät von Kränzle ist kraftvoll und sehr solide gebaut, es eignet sich für den häufigen Einsatz mit Messingpumpe und ermöglicht auch Ölwechsel.

Der Kränzle ist mit einem mit Glycerin gedämpften Edelstahlmanometer ausgerüstet, der Arbeitsdruck kann je nach Arbeit eingestellt werden.

Er ist also für den regelmäßigen Einsatz gemacht, dabei ist ein sicherer Stand wichtig. Während andere Modelle mitunter umfallen, wenn aus sechs Metern Entfernung am Druckschlauch gezogen wird, bleibt Kränzle beharrlich stehen. Warum? Der Reiniger wird einfach liegend betrieben. So können wir vom Dach und um die Ecke Druckschlauch nachziehen, ohne dass die Maschine umkippt.

 Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update052020 Kränzle K1152 Ts T
Kränzle K 1152 TS T: Manometer.

Keine Frage, die Kränzle-Pumpe hat Kraft, 30 bis 130 bar (stufenlos regelbar) kommen an der Düse an und das bemerken wir bei der Arbeit. Die Fräse ist kraftvoll, Rinde wird direkt vom Baum gefetzt. Damit sollte man vorsichtig umgehen und es lieber bei Betonstein oder Ziegeln belassen.

Mit dem Kränzle K 1152 TS T konnten wir richtig Fläche machen, ganz gleich ob auf dem Dach oder an der Holzfassade. Das Gerät eignet sich für einen Hausmeister-Service ebenso wie für Stallanlagen. Allerdings ist es ein Kaltwasser-Modell, was den Einsatz auf Haus und Hof beschränkt. Kaltwasser heißt in diesem Fall bis 60 Grad.

Das schwere Kränzle K 1152 TS T wiegt 31 Kilogramm, die gummierten Laufräder sind daher Gold wert. Der Hochdruckschlauch ist stolze 15 Meter lang! Das schaffen die anderen Modelle bei weitem nicht.

»Unsichtbar« aber vorhanden ist das Leckage-Rückführungssystem. Es dient der Betriebssicherheit als auch der Lebenserwartung. Eventuell entstehendes Leckwasser an der Hochdruckdichtung wird an der Niederdruckdichtung abgestreift und über Bohrungen wieder in die Saugleitung der Pumpe zurückgeführt. Es kann somit nicht in Richtung Motor entweichen.

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Kränzle K 1152 TS T: liegender Betrieb, kann nicht umkippen.
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Kränzle K 1152 TS T: im Einsatz an der Fassade.
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Kränzle K 1152 TS T: liegende Betriebsposition, Schlauchtrommel 15 Meter!
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Kränzle K 1152 TS T: Abstell-Position.
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Kränzle K 1152 TS T: Schlauchtrommel.
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Kränzle K 1152 TS T: großer Flächenreiniger (Zubehör).
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Kränzle K 1152 TS T: Fächerdüse.
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Kränzle K 1152 TS T: Dreckfräse.
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Kränzle K 1152 TS T: Flächenreiniger von unten.
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Kränzle K 1152 TS T: Flächenreiniger mit Griff, für die Arbeit an der Fassade.
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Kränzle K 1152 TS T: Messingpumpe.
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Kränzle K 1152 TS T: Pistole.
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Kränzle K 1152 TS T: langlebige Verschraubungen.
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Kränzle K 1152 TS T: zwei Sprühköpfe.

Der Kränzle hat zwei Köcher, damit bei der Aufbewahrung Ordnung herrscht. Eine seitliche Aufnahme im Fahrgestell ermöglicht bei dem in Arbeitsposition liegenden Hochdruckreiniger die Ablage von Pistole und Schmutzkillerlanze.

Zubehör gibt es auch, unter anderem einen kraftvollen und soliden Ufo-Terrassenreiniger für große Flächen. Der Kränzle hat in unseren Augen keinerlei Nachteile, bis auf das hohe Gewicht und den Preis.

Außerdem getestet

Bosch AdvancedAquatak 160

Der Bosch AdvancedAquatak 160 bringt viel Druck auf die Fläche, denn er ist mit seiner Vierkolbenpumpe bis zu 160 bar stark. Eine Regulierung besitzt das Modell nicht, hier muss man mit dem Abstand arbeiten oder an der Düse verstellen.

Ob Beton-Dachstein, Fassade, Fenster oder Automobil, der Bosch hat die passenden Düsen und Lanzen im Gepäck. Die sind am Gerät vorbildlich verstaut, so kann man aufgeräumt arbeiten.

Die Schlauchtrommel mit dem langen 8-Meter-Schlauch bietet mehrfachen Komfort: Die Rolle kann durch Reindrücken der Kurbel fixiert werden, so rollt sich der Schlauch nicht von selbst ab. Die Trommel hat keine Bremse, daher kann man aus der Ferne, zum Beispiel vom Dach, den Schlauch nachziehen. Das Gerät bleibt dabei stehen, denn es kippt mit seinen 23,4 Kilogramm und dem breiten Fuß nicht so schnell um.

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Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update032021 Boschadvancedaquatak160
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Der Hochdruckschlauch hat eine matte Oberfläche und er ist nicht so sperrig wie die der günstigen Modelle. Bosch spricht von einem Stahlmantel. In der Praxis lässt es sich mit dem Schlauch komfortabler arbeiten als bei günstigeren Modellen, denn er ist weniger widerspenstig und wirft nicht so schnell Schlaufen.

Andere hochwertige Details sind der regulierbare Seifenaufsatz, der einfach vor die Düse gesteckt wird, das gummierte, stabile Rad in einer soliden Aufhängung, oder das extra dicke und lange Stromkabel.

Besonders gut hat uns der geschützte Gardena-Anschluss gefallen: Der besteht auf Temperguss, der Zoll-Anschluss, auf dem er sitzt, aus Aluminium. Ein Defekt durch Zerren am Wasserschlauch ist damit fast ausgeschlossen. Selbstverständlich ist das nicht, einige Geräte provozieren einen Defekt mit herausstehenden Kunststoffanschlüssen geradezu.

Der Bosch AdvancedAquatak 160 arbeitet mit Wasser bis 40 Grad, es ist also ein Kaltwasserreiniger. Nichtsdestotrotz sind Pistole und Druckschlauch für Temperaturen bis 60 Grad ausgelegt.

Der Bosch kommt fertig montiert ins Haus, man muss nicht einmal einen Schraubendreher zur Hand nehmen. Ein kleines Manko ist nur die Pistolenhalterung am Gerät: Beim Einlegen der Lanze in die Halterung brach ein Stück Plastik ab. Das war eigene Schuld, dennoch ist es schade, dass die Clip-Halterung so wenig aushält.

Stihl RE 130 Plus

Der Stihl RE 130 Plus bringt viel Power an die Düse aber seine eigentliche Stärke sind die praktischen Anbauteile, die zum Teil optional sind. Wir hatten ein Set mit Terrassenreiniger, Roto-Bürste, Schaumdüse fürs KFZ und Scheibenbürste im Test.

Wir waren durchweg begeistert: Solide Tools, die ihren Job zu 100 Prozent machen und nicht bei 60 Prozent aufgeben. Die Schaumdüse kann reguliert werden, so kommt so viel Seife aufs Auto, wie wir es für nötig halten. Die Roto-Bürste spült nach dem Anlösen durch die Seife auch den öligen Schmutzfilm vom Lack. Die Scheibenbürste ist gleich mit einem Abzieher ausgerüstet: Wenden, Abziehen und schon ist die alles blitzblank.

Der Stihl RE 130 Plus ist solide gerüstet mit gummierten Rädern und einer Aluminiumpumpe. Die Lanze hat Messingköpfe und wirkt langlebig. Kabel und Wechseldüsen befinden sich hinter einer Klappe am Gerät. So wirkt es abgestellt schön aufgeräumt.

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Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update052020 Stihl Re130
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Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update052020 Stihl Re130

Der solide Gewebeschlauch erlaubt ein einfaches Aufrollen, ohne das sich allzu oft Schleifen bilden. Die Schlauchrolle hat eine Rücklaufsperre, sie kann sich also nicht von selbst drehen. Der Druckschlauch bleibt stets sauber aufgerollt. Nachteil der Rücklaufsperre: Auf dem Dach stehend können wir den Schlauch nicht nach oben hin nachziehen.

Der starke Terrassenreiniger hinterlässt einen sehr guten Eindruck, seine Kraftwirkung ist einstellbar. In der Stufe Maximal haben wir ihn mit Erfolg auf dem Dach gegen Moos und Flechten eingesetzt. Die Dreckfräse ist perfekt für Beton- und Ziegelstein. Sie rasiert geradezu den Dreck herunter. Bei Holz sollte man besser die Vario-Düse nehmen, die beschädigt den Lack nicht.

Obgleich der Stihl RE 130 Plus rundherum begeistert, er kostet eine Stange Geld, selbst ohne Zubehör. Aus diesem Grund ist für uns der fast gleichwertige Bosch AdvancedAquatak 160, für den es ebenfalls Zubehör wie Roto-Bürste und Flächenreiniger gibt, die bessere Wahl.

Kärcher OC 3 Plus

Dieser Kärcher ist die Mini-Lösung zum Abspritzen von leichtem, frischem Schmutz für unterwegs. Hochdruck ist das auch wieder nicht, der Hersteller bezeichnet es als »Druckreiniger«. Hier wird die Mobilität großgeschrieben, der 7-Liter-Tank sitzt kompakt direkt über Akku und Pumpe, die Pistole wird auch noch darunter verstaut. Das Ganze wiegt dann mit Wasser 6,2 Kilogramm. Zirka 15 Minuten kann mit dem winzigen, kraftlosen Wasserstrahl gearbeitet werden, der Tank ist bei zwei Litern pro Minute natürlich schnell entleert. Dann taucht man den Tank erneut in die Wassertonne, oder aber man gibt einen Ausaugschlauch direkt in die Regentonne.

Geladen wird der Kärcher OC 3 Plus am Zigarettenanzünder (12V) oder mit einem mitgelieferten Stecker-Netzteil. Spülwasser to go zu einem Preis, für den man auch schon einen kleinen Hochdruckreiniger bekommt. Ob sich das lohnt entscheide jeder selbst.

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Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update052020 Kärcher Oc3plus
Hochdruckreiniger Test: Hochdruckreiniger Update052020 Kärcher Oc3plus
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