Der beste Hochstuhl

Alle Hochstühle im Test
  • Hochstuhl-Test: Testsieger ist der Evomove Nomi.

Der beste Hochstuhl ist der Nomi von Evomove. Der neue Hochstuhl vom Erfinder des TrippTrapp ist bis ins Detail durchdacht und erleichtert den Familienalltag sehr. Dank stufenlos verstellbarer Sitz- und Fußfläche kann der Stuhl optimal an jedes Kind und jede Alterstufe angepasst werden und sein besonderes Design erleichtert den Kleinen die Interaktion mit den Erwachsenen. Der Tripp Trapp von Stokke ist fast genauso gut, aber nicht wirklich günstiger, doch es gibt auch empfehlenswerte preiswerte Alternativen.

Update 23. Mai 2018

Wir haben den Artikel mit einem neuen Testurteil aktualisiert.

Ein Hochstuhl gehört zur absoluten Grundausstattung für kleine Kinder. Doch nicht jeder Stuhl ist für alle Anforderungen gleich gut geeignet: Manche brauchen einfach nur einen praktischen Hochstuhl, den man möglichst lange nutzen kann, andere wollen, dass er sich optisch in das Esszimmer-Design einfügt, wieder andere haben nicht viel Platz und brauchen anstatt eines klobigen Designerteils eher einen schlichten und schmalen Hochstuhl.

Wir haben uns umgesehen und achte Hochstühle ausgesucht und getestet. Preislich gibt es große Unterschiede, von unglaublich günstigen zehn bis sagenhaft teuren 280 Euro war alles dabei.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser Bester

Evomove Nomi

Vom Erfinder des Tripp Trapp kommt der moderne Nomi – tolles Design und super in der Handhabung.

Der Hochstuhl Nomi von Evomove ist die moderne, schmale, schlanke und bessere Version des Tripp Trapp. Schnelles Anpassen der Größe, freies Bewegen auf dem Stuhl und die konkurrenzlos hohe Belastbarkeit bis 120 Kilogramm machen den Nomi zu unserem Testsieger.

Er ist zwar nicht ganz billig, kann aber mit Zubehör lange genutzt werden und ist überdies ein Design-Statement, das in modern eingerichteten Wohnungen eine tolle Figur macht. Der Nomi ist damit derzeit das Nonplusultra bei Hochstühlen für Kinder.

Der Klassiker

Stokke Tripp Trapp

Test Hochstuhl: Stokke Tripp Trapp
Immer noch gut, aber nicht mehr ganz so zeitgemäß wie manch anderer Hochstuhl.

Der Tripp Trapp von Stokke ist seit Jahrzehnten ein Klassiker und hat auch in unserem Test sowohl uns als auch die Testkinder überzeugt. Der Tripp Trapp ist toll verarbeitet, im Alltag einfach zu Handhaben, wächst mit dem Kind mit und ist so lange nutzbar.

Ob Sie den Nomi oder den Tripp Trapp bevorzugen, ist vor allem Geschmacksache – modern oder klassisch, Sie haben die Wahl. Preislich schenken sie sich nicht viel.

Gut & günstig

Hauck Alpha+

Test Hochstuhl: Hauck Alpha+
Belastbar und sicher durch zwei mitgelieferte Gurte.

Wenn Sie einen mitwachsenden Hochstuhl für wenig Geld suchen, sollten Sie sich denAlpha+ von Hauck ansehen. Er ist aus Birkenholz gefertigt und war mit etwas über sechs Kilo der schwerste im Test. Dafür ist er absolut kippsicher und kann ohne viel Aufwand vom Baby- zum normalen Hochstuhl umgebaut werden.

Ein Tischchen, das man bei den anderen Kandidaten noch extra dazukaufen muss, ist im günstigen Preis bereits enthalten. Leider ist es kaum brauchbar, weil viel zu klein.

Billiger geht's nicht

Ikea Antilop

Test Hochstuhl: Ikea Antilop
Nicht gerade ein Designwunder, aber praktisch und sehr preiswert.

Wer nur eine Zwischenlösung braucht oder den Hochstuhl sowieso nur für die Babyzeit nutzen will, macht mit dem Antilop von Ikea nichts falsch. Zugegeben, hübsch ist er nicht gerade aber dafür kostet er auch gerade einmal 10 Euro – so günstig gibt es sonst keinen Hochstuhl. Auch mit Vollplastik muss man leben, ein Tischchen kann man noch dazu kaufen.

Vergleichstabelle

Unser BesterDer KlassikerGut & günstigBilliger geht's nicht
Modell Evomove Nomi Stokke Tripp Trapp Hauck Alpha+ Ikea Antilop Joie Mimzy Snacker Herlag Tipp Topp Roba Sit up III Yuunic
Test Hochstuhl: Stokke Tripp TrappTest Hochstuhl: Hauck Alpha+Test Hochstuhl: Ikea AntilopTest Hochstuhl: Mimzy Snacker JoieTest Hochstuhl: Herlag Tipp ToppTest Hochstuhl: Roba Sit up III
Pro
  • Mitwachsend
  • Immer Augenkontakt möglich
  • Individuelles Design möglich
  • Ab Geburt nutzbar
  • Mitwachsend
  • Seit Jahren ein Klassiker
  • Tolle Verarbeitung
  • Einfache Handhabung
  • Bis 90 Kilo belastbar
  • Mitwachsend
  • Belastbar bis 90 Kilo
  • Vergleichsweise günstig
  • Extrem günstig
  • Zusammenklappbar
  • Relativ günstig
  • Mitwachsend
  • Klassisches Desing
  • Mitwachsend
  • Kann lange verwendet werden, da bis 50 Kilo belastbar
  • Mitwachsend
  • Tolles Design
  • Kind sitzt sicher
Contra
  • Relativ teuer
  • Teilweise etwas teurer als der Nomi
  • Nicht so modern
  • Tisch ist zu klein
  • Nicht mitwachsend
  • Nur kurze Zeit nutzbar
  • Nicht mitwachsend
  • Nur bis 15 Kilo belastbar
  • Auffangnetz fängt Essen nicht auf
  • Haltekonstruktion könnte besser sein
  • Material ist sehr glatt
  • Sehr langer Aufbau mit unzureichender Anleitung
  • Nicht flexibel
  • Nimmt sehr viel Platz ein
  • Relativ teuer
Bester Preis
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So haben wir getestet

Für unseren Hochstuhl-Test haben wir uns für eine breite Auswahl an Produkten entschieden. Zum Einen war es uns wichtig, eine große Preisspanne abzudecken – so kostet der günstigste Stuhl im Test keine zehn Euro während der Teuerste mit über 200 Euro zu Buche schlägt.

Alle Hochstühle aus unserem Test (von links): Alpha + von Hauck, Sit up III von Roba, Tipp Topp von Herlag, TrippTrapp von Stokke, Hochstuhl von Yunnic, Antilop von Ikea und Mimzy Snacker von Joie.

Der wohl bekannteste Hochstuhl ist der Tripp Trapp von Stokke, der daher in unserem Test natürlich nicht fehlen durfte. Der Tipp Topp von Herlag ist ihm nur vom Namen her sehr ähnlich, sonst in keiner Weise. Außerdem mit dabei waren der Alpha+ von Hauck, der mit den meisten Accessoires aufwarten konnte, der noch recht neue und erfrischend anders aussehende Nomi von Evomove, der Hochstuhl von Yuunic und der Sit up III von Roba.

Zwei Hochstühle im Test, der Mimzy Snacker von Joie und der Antilop von Ikea, sind ausschließlich für Babys und Kleinkinder geeignet. Sie tragen ein Gewicht von maximal 15 Kilo und setzen schon rein anatomisch Grenzen. Beide Stühle sind nicht umbaubar.

Auch wenn ein Großteil der Stühle ähnlich aufgebaut ist – der Teufel steckt im Detail. Fehlt es dem einen Stuhl schlicht an Sitzkomfort, ist der andere nicht stabil genug. Auch das Auf- und Umbauen der Stühle haben wir getestet.

Im Vordergrund stand zunächst, dass der Hochstuhl baby- beziehungsweise kleinkindgerecht ist. Denn für diese Zielgruppe werden Hochstühle in aller Regel gekauft. Die wenigsten Eltern entscheiden sich, für die Vier- bis Sechsjährigen einen neuen Hochstuhl anzuschaffen.

Langlebigkeit war ein Testkriterium

Trotzdem haben wir auch darauf geachtet, eine Auswahl für unterschiedliche Altersklassen zu testen. Denn auch wenn Langlebigkeit oft das entscheidende Kaufkriterium ist, wollten wir doch auch Empfehlungen für Eltern geben, die nur eine kurzfristige Lösung suchen.

Getestet haben wir die Stühle mit einem Einjährigen und einer Dreijährigen. So konnten wir die Hochstühle für verschiedene Altersklassen und hinsichtlich der Umbauarbeiten beurteilen.

Gemeinsamer Alltag dank Hochstuhl

Hochstühle haben nur den einen Zweck: Kinder bei gemeinsamen Mahlzeiten richtig mit an den Tisch zu holen und ihnen beim Essen ein Erleben auf Augenhöhe zu ermöglichen. Der Großteil aller Hochstühle ist ab dem Sitzalter benutzbar, für einige gibt es aber als zusätzliches Zubehör auch Babyschalen, mit denen man schon Neugeborene mit an den Tisch »setzen« kann.

Mitwachsender Hochstuhl oder nicht?

Eltern müssen sich beim Kauf eines Hochstuhls entscheiden, ob sie die mitwachsende Variante wünschen, oder ob es zunächst nur darum geht, preiswert und einfach einen Hochsitz für die Allerkleinsten zu haben. Einfache Hochstühle gibt es schon für sehr wenig Geld, aber man kann sie nur kurze Zeit einsetzen, denn die Kleinen wachsen sehr schnell raus. Mitwachsende Hochstühle kann man dagegen jahrelang benutzen.

Ein mitwachsender Stuhl kann lange verwendet werden

Hochstühle sind vor allem deshalb so beliebt, weil sie es Kindern ermöglichen, aktiv und selbstbestimmt an den Mahlzeiten teilzunehmen. Dafür sorgt das mitgelieferte Zubehör: Tischplatten, Haltesitze aber auch die Möglichkeit, den Stuhl selbständig zu verrücken, geben dem Kind ein Gefühl der Eigenständigkeit.

Bitte setzen Sie Ihr Kind erst dann in einen Hochstuhl, wenn es auch selbstständig aufrecht auf dem Boden sitzen kann.

Kinder sollten im Hochstuhl immer bequem sitzen und wirklich erst dann hineingesetzt werden, wenn sie problemlos alleine aufrecht sitzen können. Leider werden immer wieder Babys in den Hochstuhl gesetzt, die nicht selbstständig sitzen können. Dann wird oft versucht, mit Hilfe von Polstern oder Decken alles abzusichern und zu verkleinern, damit das Baby künstlich aufgerichtet wird. Der Körper ist dafür aber noch zu schwach und die Kleinen können davon Schaden nehmen.

Hochstuhl-Test: Testsieger ist der Evomove Nomi.

Testsieger: Evomove Nomi

Schon das Design fällt auf! Die meisten Hochstühle im Test ähneln im Aussehen dem Tripp Trapp von Stokke – klar, denn der Marktführer wird selbstverständlich gern kopiert.

Der Nomi von Evomove folgt dagegen einem ganz anderen Designkonzept: Er hat einen sehr schlanken Körper, der nicht nur uns, sondern auch die Dreijährige im Test zunächst zweifeln ließ, ob ein bequemes und sicheres Sitzen darauf überhaupt möglich ist. Sie erklomm also den Stuhl und stellte fest: Super bequem und super sicher!

Unser Bester

Evomove Nomi

Vom Erfinder des Tripp Trapp kommt der moderne Nomi – tolles Design und super in der Handhabung.

Erfunden hat den Nomi der Erfinder des Tripp Trapp. Mit seinem neuen Kinderhochstuhl wollte der norwegische Designer Peter Opsvik Interaktion mit Kindern neu überdenken. Das hört sich in der Theorie wie immer wahnsinnig gut an und in Werbebotschaften auch – letztlich aber entscheiden die Kinder, ob das auch stimmt. Im Falle des Nomi ist das so, zumindest bei der Dreijährigen.

Ungewöhnliches Design – aber im Alltag überzeugend

Da die Rückenlehne des Hochstuhls eher schmal und die Fußablage ziemlich breit ist, kann sich das Kind jederzeit mitdrehen und den anwesenden Erwachsenen im Raum mit den Augen folgen. Anders als bei den anderen Hochstühlen, bei denen das Drehen nicht so einfach möglich ist, drehte die Dreijährige sich immer mit dem Gesicht zu den Eltern, das Gespräch wurde nie unterbrochen.

Das ist sowohl für sehr kommunikative als auch zurückhaltende Kinder wichtig, denn so haben sie stets Augenkontakt zur Vertrauensperson und bekommen die Sicherheit, die nötig ist, um sich zu öffnen.

Einfacher Umbau

Der Umbau des Hochstuhls, von kind- auf babygerecht geht unschlagbar schnell – er dauerte gerade mal sieben Sekunden. Bei allen anderen Hochstühlen im Test war immer Werkzeug nötig, beim Nomi wird einfach an zwei Schrauben gedreht und schon lässt sich der Stuhl an jede Körpergröße anpassen.

Er lässt sich mithilfe von Rollen bewegen, was es Kindern ermöglicht, sich, wenn sie noch nicht sprechen können, nonverbal mitzuteilen. Da wird ein »Ich bin satt« schnell zu einem Wegschieben vom Tisch.

Das einjährige Testkind hat den Stuhl auch gern als Lauflernhilfe benutzt und sich daran stehend durch den Raum manövriert. Das ist auch deshalb möglich, weil der Nomi nur 4,9 Kilo wiegt und damit zu den Leichtgewichten im Test zählt.

Ab Geburt nutzbar

Der Nomi ist einer der wenigen Hochstühle im Test, die ab der Geburt genutzt werden können.

Nomi mit Wippenaufsatz
Nomi mit Wippenaufsatz

Möglich wird das durch einen Wippenaufsatz, den man als Zubehör dazu kaufen kann. Er wird auf den Hochstuhl geklemmt und das Baby kann auf Augenhöhe am Tisch dabei sein – und im Zweifelsfall auch mal schlafen, währen die Eltern ein gemeinsames Essen genießen. Dank Dreipunkt-Gurt sind die kleinen Racker darin sicher aufgehoben.

Allerdings kostet der Wippen-Aufsatz noch einmal 100 Euro. Immerhin fällt damit unter Umständen der Kauf einer separaten Baby-Wippe weg, was die Kosten für den Wippenaufsatz dann für manche rechtfertigt.

Für den Tripp Trapp von Stokke gibt es einen ähnlichen Babyschalen-Aufsatz. Der wippt allerdings nicht – und kostet noch mehr.

Kann das Baby schon selbständig sitzen, kann man für den Nomi einen Babyaufsatz oder ein Harness erwerben. Beide kosten knapp unter 40 Euro.

Im Test hatten wir den Babyaufsatz, der einfach auf die Sitzfläche aufgeklinkt wird. Der Einjährige saß darin sicher und unternahm – im Gegensatz zu anderen Hochstühlen im Test – auch keine Fluchtversuche.

Der Babyaufsatz des Nomi.

So schlank und fragil der Nomi auf den ersten Blick aussieht – er kann mit einem Gewicht von bis zu 120 Kilogramm belastet werden. So pausbäckig kann Ihr Kind also gar nicht werden, dass dieser Stuhl es nicht mehr trägt. Selbst für Erwachsene kann man ihn bei einer Feier auf die richtige Höhe stellen – und hat so einen Stuhl mehr zur Verfügung.

Der Nomi ist also sehr flexibel und so lange nutzbar wie sonst nur der Tripp Trapp von Stokke. Doch der sieht längst nicht so schick aus – und ist obendrein eher noch teurer. Mehr dazu unter »Alternativen«.

Individuell anpassbar

Der Hochstuhl von Evomove kann individuell nach den eigenen Wünschen designt werden. Es kann nicht nur zwischen verschiedenen Holzarten und Farben gewählt werden, auch die Farbe der Sitz- und Fußfläche kann man selbst bestimmen. Allerdings wird der Nomi dann schnell noch ein Stückchen teurer.

Mit Extras wird es teuer

Der Nomi kommt ohne Tablett, das gibt es aber ebenfalls als Zubehör. Doch oft ist der eigene Tisch gar nicht nötig, die Kleinen finden es meist viel interessanter, mit den Eltern direkt am Tisch zu sitzen.

Allerdings mögen das nicht alle Kleinen. Während die Dreijährige im Test das besonders positiv anmerkte, fand das Baby den großen eigenen Tisch vom Mimzy Snacker viel besser. Aber da gilt die Devise: »Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß« – schließlich werden die allerwenigsten Kinder wochenlang verschiedene Hochstühle testen, bevor sie ihre Wahl treffen…

Evomove Nomi im Testspiegel

Die europäischen Partner von Stiftung Warentest haben erst vor kurzem einen Hochstuhl-Test durchgeführt. Der Nomi erhielt hier das Testurteil »sehr gut« (Test 03/2017). Das Fazit der Tester:

»Ein integriertes Tool ermöglicht es bei diesem Modell, Sitz und Fußstütze genau der Größe des Kindes anzu­passen. Mithilfe von Rollen, die sich an den hinteren Stuhl­beinen befinden, lässt er sich einfach an den Tisch heran­schieben. Trotzdem besteht laut den Testern keine große Gefahr, dass das Kind nach hinten kippt, wenn es sich vom Tisch abdrü­cken will.«

Auch die Stiftung Warentest (05/2018) selbst hat ganz neu einen Hochstuhl-Test durchgeführt. Der Nomi landete auch hier mit der Note 1,6 auf dem ersten Platz.

»Sehr kindgerecht gestaltet für Knirpse ab fünf Monaten. Fußstützen lassen sich für unterschiedliche Altersgruppen stufenlos einstellen. Einfach zu handhaben, leicht, aber teuer.«

Alternativen

Der Klassiker

Stokke Tripp Trapp

Test Hochstuhl: Stokke Tripp Trapp
Immer noch gut, aber nicht mehr ganz so zeitgemäß wie manch anderer Hochstuhl.

Auch der Tripp Trapp ist und bleibt ein tolles Produkt. Die solide Verarbeitung und das oft kopierte Design des Hochstuhl-Klassikers haben dafür gesorgt, dass er inzwischen oft schon als Synonym für Hochstühle im Allgemeinen gilt.

Aufgebaut ist der Hochstuhl innerhalb weniger Minuten und auch das Versetzen der Platten für unterschiedliche Kindergrößen geht schnell und unkompliziert.

Sowohl uns, als auch die Testkinder hat der Tripp Trapp überzeugt. Durch die breite Fußfläche können auch die Kleineren den Stuhl sehr selbstständig erklimmen. Er ist robust und wertig verarbeitet, lässt sich aber dennoch leicht schieben.

Für Fliesenböden hat Stokke seit neuestem auch Rutschschienen im Programm. Sie ermöglichen ein Gleiten auf unterschiedlichen Böden.

Für den Tripp Trapp gibt es wie für den Nomi als Zubehör eine Babyschale, ein Tischchen und einen Babysitz, außerdem verschiedenste Kissen und Auflagen. All dieses Zubehör ist leider noch ein wenig teurer als bei unserem Favoriten von Evomove. Der Stuhl selbst ist dagegen teilweise etwas günstiger zu haben, teilweise ist er aber auch teurer als der Nomi.

Auch wenn der vom gleichen Designer erdachte Nomi zeitgemäßer daher kommt, der Tripp Trapp von Stokke ist zu recht ein Klassiker. Welchen man bevorzugt ist letztlich Geschmacksache. Eltern und Kinder werden auch mit diesem Stuhl viele gemeinsame Jahre verbringen, schließlich ist auch der Tripp Trapp bis 90 Kilogramm belastbar.

Gut & günstig

Hauck Alpha+

Test Hochstuhl: Hauck Alpha+
Belastbar und sicher durch zwei mitgelieferte Gurte.

Für alle Eltern, die bei einem Startpreis von rund 200 Euro für den Nomi oder den Tripp Trapp sofort energisch den Kopf schütteln, ist der Alpha+ von Hauck unsere Empfehlung.

Er erinnert stark an den Tripp Trapp, kostet aber nur einen Bruchteil. Er wird aus nachhaltig angebautem Birkenholz hergestellt, Ökotest hat ihn mit »gut« bewertet.

Der Alpha+ ist ebenfalls bis 90 Kilogramm belastbar und hält damit auch zwei Kinder locker aus. Er kann ab dem Sitzalter zum Einsatz kommen, für sehr zierliche Kinder gibt es die Möglichkeit ein Sitzkissen zu kaufen.

Babys und Kleinkinder werden mit einem Fünf-Punkt-Gurt gesichert, der gut hält, ohne die Bewegungsfreiheit einzuengen. Später kann auch auf eine Schritthalterung umgebaut werden. Beide Haltesysteme sind bereits im Lieferumfang enthalten.

Auch wenn der Hochstuhl von Hauck über ein Tischchen verfügt – es ist zu klein, um darauf essen zu können. Alles matscht über den Rand, so dass die Empfehlung hier lautet: Den Stuhl lieber ohne Tisch aufstellen und einfach näher an den Familientisch rücken.

Der Umbau vom Baby- zum normalen Hochstuhl ist mit wenigen Handgriffen erledigt. Es müssen zwar fast alle Schrauben gelockert werden, aber das ist bis auf den Nomi bei allen Hochstühlen so.

Mit etwas über 6,5 Kilo ist der Alpha+ zwar schwerer als unser Testsieger, aber immer noch verhältnismäßig leicht. Auch hier gelingt es den Kindern sich wegzuschieben, wenn sie nicht mehr am Tisch sitzen wollen. Dabei ist die Konstruktion absolut kippsicher. Im Test gelang es auch uns nicht, den Stuhl beim Abstoßen zum Kippen zu bringen.

Der Alpha+ ist damit die beste Lösung für alle, die einen mitwachsenden Hochstuhl für wenig Geld suchen.

Billiger geht's nicht

Ikea Antilop

Test Hochstuhl: Ikea Antilop
Nicht gerade ein Designwunder, aber praktisch und sehr preiswert.

Wer nur eine kurzfristige Lösung für das Babyalter sucht und gar kein Interesse an einem mitwachsenden Hochstuhl hat, für den ist der Antilop von Ikea eine Empfehlung.

Der Hochstuhl kann vom Sitzalter bis etwa zum zweiten Geburtstag genutzt werden und ist preislich absolut unschlagbar – nicht umsonst steht er weltweit in Millionen Restaurants: gerade mal einen Zehner muss man bei Ikea dafür auf den Tisch legen.

Der Aufbau ist kinderleicht, vier lange Stäbe werden in den Sitz gesteckt – fertig.

Wie viele Kinder erfreuten sich auch die Testkinder am Anblick des Antilop – ist er doch durch zahlreiche Restaurantbesuche bereits vertrautes Terrain. Die Kleinen werden mit einem Drei-Punkt-Gurt gehalten, zusätzlich gibt es noch einen Plastiksteg zwischen den Beinen.

Der begrenzt allerdings auch die Langlebigkeit, denn irgendwann bekommen die Kleinen ihre Knie nicht mehr hindurch geschoben.

Auch vom Tisch abstoßen können sich Kinder im Hochstuhl von Ikea nicht, Hineinsetzen geht ohne die Hilfe von Mama oder Papa sowieso nicht – aber das ist für die Allerkleinsten, für die der Antilop gemacht ist, immer so.

Optional können Eltern noch einen großen Tisch fürs Kind dazukaufen, der wird dann einfach an den Stuhl geklippt.

Die Verarbeitung vom Antilop ist dank Vollplastik alles andere als nachhaltig, aber stabil. Diesen Sitz haut so schnell nichts um. Als Zwischenlösung macht man mit dem Hochstuhl von Ikea nichts falsch.

Außerdem getestet

Joie Mimzy Snacker

Genau wie der Antilop von Ikea ist der Mimzy Snacker von Joie ein Hochstuhl für die Kleinsten. Er wächst nicht mit, sondern ist nur bis maximal 15 Kilogramm belastbar.
Der mitgelieferte Tisch ist schön groß und hat sogar ein Aussparung für einen Becher. Dem Einjährigen im Test gefiel dieses Detail besonders gut.
Die Sitzfläche ist ziemlich tief und das Baby ist in idealer Höhe zum Familientisch.

Der Sitz ist schön weich und abwaschbar ausgekleidet und der gesamte Hochstuhl lässt sich mit einem Handgriff zusammenfalten. Das mitgelieferte Fangnetz zwischen den Füßen des Stuhls hält leider weder Brötchenreste noch Nudeln. Dafür müsste das Kind schon sehr gut zielen.
Für alle, die wenig Platz haben oder einen Hochstuhl nicht dauerhaft im Zimmer stehen lassen sondern zusammengeklappt aufräumen wollen, ist er eine Überlegung wert.

Herlag Tipp Topp

Der Tipp Topp von Herlag lässt namentlich an den Tripp Trapp denken, aber da enden die Gemeinsamkeiten auch schon. Denn sowohl im Aufbau, als auch in der Handhabung liegen Welten zwischen diesen beiden Hochstühlen.
Der Tipp Topp kann nur bis maximal 25 Kilogramm belastet werden, was sicher auch daran liegt, dass das Fußbrett des Stuhls nur eingeschoben aber nicht verschraubt wird.

Das Holz ist sehr rutschig, kein anderes Material im Test war so glatt. Auch die Haltekonstruktion fürs Baby war optimierungswürdig. Nur ein schmaler Gurt hielt das Kind im Test, der abgebrochen werden musste, denn der Einjährige bewegte sich zu sehr und drohte immer wieder ganz aus dem Tipp Tapp zu rutschen.

Und die Bodengleiter, die am Hochstuhl von Herlag befestigt sind, haben das Parkett verschrammt.

Roba Sit up III

Bei keinem anderen Hochstuhl im Test dauerte der Aufbau so lange wie beim Roba Sit up III. Die mitgelieferte Anleitung ist schlecht und sorgt für jede Menge Frust und Unsicherheit, denn gerade wenn es um die Sicherheit der eigenen Kinder geht, wollen Eltern keine Fehler machen.

Wenn der Hochstuhl von Roba an die Größe des Kindes angepasst werden soll, muss der Stuhl dafür fast vollkommen zerlegt werden.
Der Sit up III ist bis 50 Kilogramm belastbar, ein guter Mittelwert, der für Langlebigkeit spricht.

Ein Sitzverkleiner für kleine Babys kann optional dazu gekauft werden. Gegen die starke Konkurrenz konnte sich der Roba Sit up III nicht behaupten.

Yuunic

Der Hochstuhl von Yuunic fällt auf. Das Design erinnert an eine Sackkarre und tatsächlich lässt sich dieser Stuhl auch mit darauf sitzenden Kindern wie eine solche durch die Gegend schieben.

Allerdings nimmt dieser Hochstuhl von allen getesteten Produkten den meisten Platz ein. Er ist bis 85 Kilogramm belastbar und hat eine schöne große Sitzfläche, auf der auch Erwachsene gut Platz nehmen können.
Im Test konnte sich die Dreijährige sehr gut vom Tisch abstoßen und kippte trotz der großen Räder nicht nach hinten. Die Schrauben müssen von Zeit zu Zeit nachgezogen werden, denn sie lösen sich durch wildes Gewackel schnell.

Optional lässt sich ein Babyset dazukaufen, mit dem die Kleinsten sicher auf dem Stuhl sitzen können. Für designverliebte Eltern ist der Yuunic trotz der Mankos einen zweiten Blick wert.

 

20
Kommentare

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Bernd H.
Bernd H.

Tür einen Tripp-Trapp gibt es 2 Tipp-Topp auch wesentlich besser als der Tripp-Trapp
Der Tester muss blind sein, oder 0 Ahnung. Das Fußbreit Herlag Tipp-Topp wird angeschraubt ! auch im vom Tipp-Topp taucht Trip-Trapp auf. Ist das eine Werksseite von Stokke Seite hier ?
Die Belastbarkeit vom Tipp-Topp ist auch wesentlich höher. Aber die Din schreibt vor die Angaben zu erfüllen. also 25 KG ! und bei Stokke sollte vorsichtig mal nach Din getestet werden. Ein Babyhochstuhl ist es nicht, weil dort aberkannte Sitz aberkannte Rückenlehne ein Maß von 250 mm sein muss, Beim Stokke nur mit teurem Plastik Zubehör möglich.

Marina Scheid
Marina Scheid

Wir haben einen tissi. Da ist der Preis gut und sicherer gehts nicht laut ökotest. Warum habt ihr den nicht auch mit getestet ? Wir können den nur weiter empfehlen einfach klasse und eine absolute Alternative.

Laura
Laura

Wir haben den Tissi, Super Stuhl, Ökotest sehr gut, das war uns sehr wichtig.

Nina Van Damme
Nina Van Damme

Manuela Schwanzer von dem haben wir erst gesprochen ☺

Manuela Schwanzer
Manuela Schwanzer

…dafür ja auch mein taufgeschenk ?

Stefanie Schneider
Stefanie Schneider

Nomi ist klasse! Leider ist der Preis absolut Wahnsinn, aber die Investition lohnt sich; da man den Stuhl wirklich für immer (belastbar bis 120 Kilo) benutzen kann

Bettina Braun
Bettina Braun

Wir haben Samstag den Tripp Trapp gekauft. Hatten zwar einen Greuther geschenkt bekommen, aber der ist einfach unpraktisch und unser Baby wird nicht stabil drin sitzen. Für mich ist und bleibt der Stokke am Besten.

Susanne Tholl
Susanne Tholl

schöne stokke werbung habt ihr da gemacht ich finde den nomi ja mal ultra hässlich und wenn ich mit konfigurieren fertig bin kostet das ding ohne babywippe 400€ öhm… nö… danke

Julia Bockhorn
Julia Bockhorn

Naja eher Werbung.
Die Schrauben beim Fussbrett vom Herlag kann man sogar auf dem Foto sehen es wird aber behauptet das Brett wäre nur eingeschoben.
Wir haben den Stuhl zu Hause und es sind genau 3 Schrauben .
Also was genau habt ihr getestet. ?

Yasmin Neese
Yasmin Neese

Nomi ist top

Isabella Bart
Isabella Bart

Wir haben auch den Nomi und sind super zufrieden. Einfach ein wahnsinns Teil

Cemile Schmid
Cemile Schmid

Schade, dass ihr den Hauck Alpha+ und nicht den Beta+ getestet habts. Wir haben den Beta+. Der kommt mit allem Zubehör, was man sich wünscht: mit nem extra Tisch und nem kleinem Holzbalken vorne zum Wechseln. Der Tisch ist groß genug und hat eine erhöhten Rand. Weiß nicht, wie groß die Teller waren, die ihr benutzt habts, aber an Platz mangelt es nicht. Es kommt mit extra Sitzkissen und Rädern und extra 5-Punkt-Gurt. Wir haben uns für den Hauck Beta+ entschieden, weil da einfach alles passt. Hat uns bei bem Sonderangebot nur 75 Euro gekostet. Der Normalpreis liegt aber bei… Mehr... »

Kerstin Garcia
Kerstin Garcia

Wir haben ein Ikea Stuhl für unterwegs. Super schnell aufgebaut und man hat ihn immer dabei.
Kann ihn nur empfehlen

Christina Neubert
Christina Neubert

Wir haben den tripp trapp, ist ein super stuhl. Haben ihn geschenkt bekommen. Vom Design ist der Nomi schöner.

Meike Isbert
Meike Isbert

Kann den Nomi nur empfehlen, wir ❤ ihn !

Raphaela Schmid
Raphaela Schmid

Sarina Achberger min Tripp Trapp macht ma nix falsch 🙂

Bettina Braun
Bettina Braun

Nein macht man nicht und man kann ihn gut wieder verkaufen auch nach 3 bis 5 Jahren…