Der beste In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling

In-Ears mit Noise-Cancelling im Test – Testsieger: Bose QuietComfort 30

Der beste In-Ear-Kopfhörer mit Noise-Cancelling ist immer noch ein Bose. Der Bose QuietControl 30 ist ein würdiger Nachfolger unseres vormaligen Favoriten. Anders als der QuietComfort 20 funktioniert der QC 30 per Bluetooth, damit ist er direkt mit allen gängigen Smartphones kompatibel, ganz gleich ob Android oder iOS. Nach Klang-Kriterien gibt es zwar bessere In-Ears, aber in dieser Kategorie ist uns ein möglichst effektives Noise Cancelling wichtiger.

Update 21. April 2017

Unser neuer Favorit ist der Bose QuietControl 30. Außerdem haben wir den Libratone Q Adapt In-Ear als neue Empfehlung für iPhone-Besitzer aufgenommen.

Wie bei allen In-Ears gilt auch bei Ohrhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung: Je besser die Passform ist, umso komfortabler sitzt der Hörer im Ohr und umso besser klingt er.

Mit einer guten Abdichtung werden schon eine Menge Umgebungsgeräusche gedämpft, doch die typischen Reisegeräusche wie Bahn- Schiffs- und Flugzeugmotoren sind selbst mit einem perfekt sitzenden Ohrstöpsel noch gut wahrnehmbar und nerven den entspannt musikhörenden Reisenden – genauso wie der Geräuschpegel anderer Mitfahrer.

In-Ears mit aktiver Geräuschunterdrückung setzen daher nicht nur auf mechanische Schallisolierung sondern gehen ein Stück weiter und bekämpfen den Umgebungslärm mit einem physikalischen Trick: Ähnlich wie man Feuer mit Feuer bekämpfen kann, kann man Schall nämlich mit phasenverschobenem Schall auslöschen.

Schall ist nichts anderes als in Schwingungen versetzte Luft, besteht also aus Wellen. Treffen Wellenberge aufeinander, addieren sie sich und der Schall wird lauter. Trifft dagegen ein Wellenberg auf ein Wellental, löschen sich beide gegenseitig aus und es entsteht: Stille.

Elektronisches Noise-Cancelling

Dieses physikalische Prinzip nutzt man bei der aktiven Geräuschunterdrückung. Damit das funktioniert, sind in den Hörstöpseln Mikrofone integriert, die die Außengeräusche aufnehmen.

Eine intelligente Elektronik erzeugt aus diesem Außenschall durch Phasendrehung ein Negativ-Abbild – gewissermaßen Antischall. Dieser wird über den Kopfhörer zusätzlich zur Musik abgespielt. Trifft der phasenverdrehte Lärm aus dem Kopfhörer auf den Außenlärm löschen sich die Schallwellen des Lärms aus, übrig bleibt nur die Musik. Daher der Begriff »Noise-Cancelling«.

Das klingt in der Theorie einfach, doch in der praktischen Umsetzung steckt der Teufel im Detail. Viele Hersteller gehen die Geräuschunterdrückung eher selektiv an, dann werden nur bestimmte Frequenzbereiche, die beispielsweise dem Motorengeräusch eines Flugzeugs entsprechen, eliminiert. Das funktioniert in solchen Situationen dann auch gut, in anderen aber eben nicht.

Versucht man dagegen, den gesamten außen entstehende Schall auszulöschen, hat das meist auch negative Auswirkungen auf die Qualität der Musik. Denn ganz so einfach lassen sich Lärm und Musik eben nicht voneinander trennen. Bei Kopfhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung besteht die Kunst daher darin, eine möglichst effektive Geräuschunterdrückung mit möglichst unverfälschter Musikwiedergabe zu vereinen. Für Klangpuristen sind Kopfhörer mit Noise Cancelling daher eher nichts.

Ein weiterer Nachteil von Kopfhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung: die elektronische Bearbeitung geschieht über einen Prozessor und der braucht Strom. Auch In-Ears mit Noise-Cancelling benötigen daher in der Regel einen Akku. Die Ausnahme macht Libratone mit dem Q Adapt In-Ear, der den Strom über seinen Lightning-Anschluss direkt vom Smartphone bezieht. Das funktioniert bislang allerdings ausschließlich mit dem iPhone.

Das Testfeld

Der neue Bose QuietControl 30 ergänzt unser bisheriges Testfeld um einen weiteren Bluetooth-In-Ear, außerdem haben wir uns den neuen Q Adapt von Libratone angehört.

Neben dem Vorgänger Bose QuietComfort 20 haben wir uns außerdem den günstigen Audio Technia ATH-ANC33iS, den Sony MDR EX750 NA und den ebenfalls mit Bluetooth ausgestatteten Phiaton BT 220 NC angehört.

In-Ears mit Noise-Cancelling im Test – Testsieger: Bose QuietComfort 30

Testsieger: Bose QuietControl 30

Von allen getesteten In-Ears mit Noise Cancelling heben sich die Kopfhörer von Bose in der Qualität der Geräuschunterdrückung nach wie vor deutlich von der Konkurrenz ab. Das war schon beim QC 20 so und ist beim QuietControl 30 sogar noch besser. Denn im Gegensatz zum Vorgänger kann man beim QC 30 das Noise-Cancelling ganz nach Geschmack und Situation stufenlos anpassen.

Außerdem hat Bose dem QuietControl 30 das Kabel abgenommen. Die Verbindung wird stattdessen per Bluetooth hergestellt und funktioniert damit für iPhones und Android-Smartphones gleichermaßen.

Verarbeitung und Ausstattung

Wo andere meist nur einen schnöden Stoffbeutel zur Aufbewahrung der In-Ears mitliefern, stecken die Bose QC 30 in einem robusten Case mit Reißverschluss. Wegen des neuen Nackenbügels, an dem die beiden In-Ears hängen, ist das Case entsprechend groß geraten.

Der Nackenbügel sieht zwar sehr massiv aus, stört aber keineswegs beim Tragen, da er sich weder am Hals festklemmt, noch so locker sitzt, dass man ihn verlieren könnte.

Die beiden Kabel, die aus den Enden geführt werden, und an denen die In-Ears baumeln, sind solide ausgeführt und sollten einiges wegstecken.

Am rechten Kabel hängt ein kleiner Bedienkasten und damit auch der erste Kritikpunkt: Das Kabel ist einfach zu kurz, um die Bedienelemente bequem betätigen zu können. Schnell ist der rechte Ohrstöpsel herausgefallen – und dabei wollte man doch nur zum nächsten Lied skippen oder ein Telefonat annehmen.

Besser geht das übers Smartphone: Die Bose Connect App ermöglicht eine bequeme Bedienung übers Handy. Mit ihr kann man auch die Intensität des Noise-Cancelling stufenlos anpassen, die Lautstärke einstellen und den Ladestand des Akkus ablesen.

Klang und Tragekomfort

Der Bose QuietControl 30 verfügt über die gleichen Passstücke wie der Vorgänger QC 20. Sie sind, ebenso wie die Ohrstöpsel, eindeutig für links und rechts gekennzeichnet.

Das Einsetzen der In-Ears ins Ohr geht auch beim QC 30 überraschend gut. Das weiche Silikon-Passstück muss nicht in den Gehörgang gedrückt werden, seinen Halt bekommt es durch die flügelförmigen Erweiterungen, die sich in die Falten der Ohrmuscheln schmiegen.

Damit das bei jedem Ohr gut funktioniert, sind jeweils drei Passstücke im Lieferumfang – klein, mittel und groß. Da in meinem Falle links das mittlere und rechts das kleine besser sitzt, muss man schon auf die »Polarität« der Passtücke achten,

Die Klang-Charakteristik ist zwar erstmal sehr Bose-haft, sprich eher gefällig und unaufdringlich. Der QuietControl 30 schiebt aber im Tiefton etwas nach – man hat sich hier offenbar an den Trend des allgemeinen Musikgeschmacks angepasst. Auch in Bezug auf die Dynamik hat der QC 30 etwas zugelegt, zumindest gilt das für den Tief-Mittelton-Bereich. Die Höhen werden zwar differenziert wiedergegeben, kommen aber wie gehabt leicht abgerundet ans Ohr.

Tolle Geräuschunterdrückung

Die Noise-Cancelling-Elektronik von Bose ist nach wie vor führend, vor allem mit der stufenlosen Anpassung. So effektiv wie der QuietComfort 30 unterdrückt kein anderer In-Ear Umgebungsgeräusche von außen – und zwar egal welche. Sei es das tiefe Brummen im Flugzeug, das hellere im Zug, der Verkehrslärm in der Stadt oder das Stimmengewirr in der Gaststätte, der QC 30 reduziert jeglichen Lärm fast so gut wie die Mute-Taste der Fernbedienung den Fernseher stummschaltet.

Sicher: klangliche Artefakte in der Musik bleiben nicht ganz aus, vor allem, wenn man das Noise Cancelling auf Anschlag dreht. Aber das muss man in vielen Fällen gar nicht. Auch ein leichtes Rauschen kann man bei leisen Musikpassagen vernehmen, ebenfalls eine Begleiterscheinung der aktiven Geräuschunterdrückung.

Natürlich profitiert das Noise-Cancelling von einem möglichst guten Sitz der In-Ears im Gehörgang. Da könnte man bei Bose durchaus noch nachlegen, weil die drei Paar Passstücke nicht immer die beste Abdichtung bieten. Mehr Auswahl wäre besser, zumal bei dem aufgerufenen Preis.

Was gibt es für Nachteile?

Der größte Nachteil der QC 30 ist, dass beim Betätigen der Inline-Fernbedienung schnell mal der rechte Ohrstöpsel herausrutscht. Das ist zum einen dem komfortablen aber schlechten Sitz des Ohrstöpsels im Ohr geschuldet, zum anderen der ungünstigen Platzierung der Fernbedienung. Abhilfe schafft hier nur die Bedienung per Smartphone-App.

Ein weiterer Nachteil ist eher prinzipbedingt: Ist der Akku leer, bleibt der QuietControl 30 stumm, denn auch die Bluetooth-Verbindung braucht Strom. Da sind In-Ears mit Kabel wie der QC20 eindeutig im Vorteil. Wenn bei ihnen der Akku leer ist, geht kein Noise-Cancelling mehr, Musik hören kann man aber trotzdem noch.

Bose QuietControl 30 im Testspiegel

Obwohl der QuietControl 30 schon einige Monate auf dem Markt ist, gibt es erst noch wenige Testberichte. Eine Ausnahme ist Audio Video Foto Bild, hier wurden in einem Rundumschlag unter anderem auch zehn Noise-Cancelling-Kopfhörer getestet (04/2017):

Unser Favorit belegt mit der Note 2,1 allerdings nur den 7. Platz, mit dem BeoPlay H3 ANC von B&O schaffte der zweite In-Ear im Testfeld dagegen den ersten Platz. Offenbar legen die Kollegen auf alles andere mehr Wert als auf ein gut funktionierendes Noise-Cancelling.

»Der QC30 bringt viele Details in der Musik hervor. Er klingt insgesamt warm, die Bässe sind recht sauber und gut dosiert. […] Top: Freisprechmikro und Lautstärkeregler. […] Der Nackenbügel und die Stöpsel tragen sich super.«

Für Computer Bild konnte Christoph de Leuw den QC 30 ausprobieren, vergab allerdings keine Note:

»Die Tasten regeln, ob und wie stark der Bose den Lärm bekämpft. So lässt sich ganz nach Bedarf die Umgebung nahezu vollständig, nur ein bisschen oder gar nicht ausblenden. Beim ersten Probehören zeigte sich: Das funktioniert problemlos und überzeugend. Das Noise Cancelling ist, wie schon bei bisherigen QuietComfort-Modellen des Herstellers, sehr wirksam, störende Nebenwirkungen wie Rauschen fielen nicht auf. […] Der Klang wirkt etwas dynamischer und frischer als bei den Vorgängern.«

Michael Knott von Netzwelt attestiert dem Bose gute Noise-Cancelling-Eigenschaften, mit den gleichen Einschränkungen wie wir. Auch die Klangeigenschaften schätzte er ähnlich ein, und gab dem Bose 7,7 von 10 Punkten:

»Das ANC ist deutlich spürbar, jedoch filtert der Gegenschall Umweltgeräusche nicht ganz so effektiv heraus, wie dies bei den geschlossenen Bügelkopfhörern von Bose der Fall ist. Doch auch der QC30 ist sehr gut darin, gleichmäßige Geräusche wie den Klang von Flugzeugturbinen oder die Geräuschkulisse einer Klimaanlage nahezu zu eliminieren. Stimmen gelangen deutlich gedämpft, aber dennoch hörbar an eure Ohren. […] Prinzipiell ist der Klang des Bose QuietControl 30 ausgewogen. Wir empfinden ihn in den meisten Stücken als harmonisch, mit einer deutlich spürbaren Bass-Betonung. Der Bose macht aber nicht auf ganz dicke Bass-Hose, und das ist gut so. Bei etwas komplexeren Stücken neigt das Testgerät dazu, feine Details zu verschlucken. Auch die räumliche Zuordnung der einzelnen Quellen fällt dann schwer.«

Im Test von Macwelt fällt das Fazit ebenfalls positiv aus:

»Im Großraumbüro, im Flieger oder der Bahn: Der Bose Quietcontrol 30 bietet einen hervorragenden Klang bei sehr guter Abschirmung gegen Außengeräusche. Auch als Headset lässt er sich verwenden, aufgrund seiner Bauart eher eingeschränkt für den Sport.«

Alternativen: Was gibt es sonst noch?

Der Bose QuietControl 30 überzeugt vor allem mit seinem hervorragenden Noise Cancelling. Aber nicht jeder will über 200 Euro für einen – egal wie guten – In-Ear-Kopfhörer ausgeben. Glücklicherweise gibt es auch günstigere Alternativen.

Mit Kabel: Bose QuietComfort 20

Unser bisheriger Favorit, der Bose QuietComfort 20 verfügt über ähnliche Noise-Cancelling Qualitäten, wird jedoch per Kabel angeschlossen.

Der Vorgänger

Bose QuietComfort 20
In-Ears mit Noise-Cancelling im Test – Testsieger: Bose QuietComfort 30
Fast ebenso gutes Noise Cancelling aber kein Bluetooth dafür günstiger.

Er ist noch zu haben, liegt allerdings preislich auf ähnlich hohem Niveau wie sein kabelloser Nachfolger.

Klanglich ist er ähnlich gefällig abgestimmt.

Der Komfort ist der gleiche, sieht man einmal davon ab, dass ich mich schon beim Kauf auf die Android- oder die iOS-Variante festlegen muss.

Einen Vorteil kann die Kabel-Variante gegenüber dem Bluetooth-Hörer allerdings verbuchen: Der QC 20 funktioniert auch ohne Akku-Ladung, und sei es nur zum Musik hören – dann eben mal ohne Noise-Cancelling.

Ohne Akku: Libratone Q Adapt

Der Q Adapt von Libratone kommt mit Kabel, das aber nicht mit einem Klinkenstecker ausgestattet ist, sondern mit einem Lightning-Anschluss.

Nur fürs iPhone

Libratone Q Adapt In-Ear
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Libratone Q Adapt In-Ear
Der Libratone kann direkt am Lightning-Anschluss eingesteckt werden.

Der Vorteil davon: Fürs Noise Cancelling kann der In-Ear den Strom einfach über das Lightning-Kabel vom Akku des iPhones beziehen. Damit spart man sich nicht nur eine klobige Box am Kabel, sondern muss sich auch nicht darum kümmern, dass der Akku vor der Reise geladen wird.

Der Nachteil: Nur iPhones haben einen Lightning-Anschluss. Der Libratone Q Adapt In-Ear eignet sich daher ausschließlich für Geräte aus der Apple-Welt. Dafür funktioniert er auch mit dem neuen iPhone 7, das ja bekanntlich keine Kopfhörerbuchse mehr hat.

Fürs Noise-Cancelling stehen drei Stufen zur Verfügung, die je nach Umgebungsgeräusch zum Einsatz kommen oder aber ganz abgeschaltet werden können. Die Qualität der Geräuschreduzierung ist gut, reicht aber nicht ganz an die von Branchen-Primus Bose heran. Das leichte Rauschen, das man beim Q Adapt bei aktiviertem Noise Cancelling hören konnte, ist nach dem jüngsten Software-Update verschwunden.

Klanglich spielt der Q Adapt recht ausgewogen auf, drückt im Tiefbass allerdings etwas nach, was aber durchaus gewollt ist. In den Höhen könnte er feiner auflösen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Für iPhone-Besitzer ist der Q Adapt damit eine sehr gute und noch dazu wesentlich günstigere Alternative zu den beiden In-Ears von Bose, weil man sich das Laden eines Akkus sparen kann – ein großer Komfortgewinn.

Hochauflösend: Sony MDR EX750 NA

Fast genauso gut

Sony MDR-EX750 NA
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Sony MDR-EX750 NA
Der Sony MDR-EX750 NA ist dem Bose im Noise Cancelling dicht auf den Fersen.

Sony hat bei den In-Ears mit Noise-Cancelling bereits eine neue Version nachgelegt und mit dem MDR EX750 NA ein Modell auf den Markt gebracht, das besonders für hochauflösende Audiodaten geeignet sein soll.

Tatsächlich klingt er etwas brillanter als der Bose. Allerdings ist er beim aktiven Noise-Cancelling mit einer Loudness-Charakteristik abgestimmt, Bässe und Höhen werden dann leicht angehoben.

Das Noise-Cancelling funktioniert im Zug und Flugzeug sehr gut, doch der Sony sperrt gerade tiefe Frequenzen nicht so gut aus wie unser Favorit. Und auch bei ihm ist in leisen Passagen ein Rauschen zu vernehmen.

Preis-Tipp: Audio Technica ATH-ANC33iS

Ein echtes Schnäppchen ist angesichts des sehr günstigen Preises der ATH-ANC33iS von Audio Technica.

Günstige Alternative

Audio-Technica ATH-ANC33iS
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Audio-Technica ATH-ANC33iS
Der Audio-Technica ist günstiger als die Konkurrenz, hat allerdings keinen integrierten Akku.

Sein Klang ist sehr ausgewogen, und verändert seine Klang-Charakteristik auch mit eingeschaltetem Noise-Cancelling nicht. Dafür filtert er allerdings auch deutlich weniger Störgeräusche heraus als der Bose.

Außerdem wird der Audio-Technica mit einer AAA-Zelle betrieben, ob Akku oder Batterie ist dabei egal, nur kann man sie nicht im Gerät aufladen, was deutlich weniger komfortabel ist.

Für Sparfüchse, die einen guten Sound zum kleinen Preis in den Vordergrund stellen und keine allzu großen Ansprüche ans Noise-Cancelling stellen, kann der ATH-ANC33iS von Audio Technica aber dennoch eine gute Wahl sein.

Ebenfalls mit Bluetooth: Phiaton BT 220 NC

Wie unser Favorit arbeitet der Phiaton BT 220 NC dank Bluetooth-Übertragung ohne Kabel.

Mit Bluetooth

Phiaton BT 220 NC
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Phiaton BT 220 NC
Der Phiaton wird per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden, er ist was für Klang-Enthusiasten.

Das Kästchen mit dem integrierten Akku und der Elektronik muss zwar trotzdem per Kabel mit den Ohrstöpseln verbunden werden, aber man spart sich das Kabel vom Smartphone zu diesem Kästchen.

Klanglich ist der Phiaton trotz Bluetooth-Übertragung spitze, denn dank aptX kompatibler Übertragung kann er Musik in CD-Qualität vom Smartphone empfangen.

Allerdings bietet er das geringste Noise-Cancelling von allen Testteilnehmern. Er ist also eher was für Klang-Enthusiasten, die mit wenig Noise-Cancelling auskommen.

Fazit

Auch mit dem QuietComfort 30 zeigt Bose mal wieder, dass ihnen beim Thema Noise Cancelling niemand das Wasser reichen kann.

Unser neuer Favorit Bose QuietControl 30 hat gegenüber seinem Vorgänger Bose QuietComfort 20 vor allem voraus, dass er mit Bluetooth deutlich flexibler ist und dass man das Noise Cancelling stufenlos einstellen kann.

Wer auf Bluetooth verzichten kann oder will, ist mit dem Bose Quietcomfort 20 ebenso gut bedient – solange der noch verfügbar ist.

Pro & Kontra

Pro

  • Hervorragende Geräuschunterdrückung
  • Ausgewogener Klang mit sattem Bass
  • Sehr guter Tragekomfort
  • Lässt sich am besten per App bedienen

Contra

  • Bleibt ohne Akku stumm
  • Inline-Fernbedienung ist nicht komfortabel zu erreichen

Bose QuietControl 30 Preisvergleich

Kommentare

    1. Manuela Brandl

      Aber einen auf dicke Hose machen, lachhafte Aussage Herr Björn Krystek , ne is klar!!

      Antworten
  1. Manuel Mohr

    Ich bin eher ein Verfechter der Marke Teufel finde den Klang weitaus besser als den von Bose

    Antworten
  2. Martin Zeller

    Es gibt mittlerweile den kabellosen Bose QuietControl 30. Mit Nackenband statt Kästchen.

    Antworten

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