Der beste In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling

In-Ears mit Noise-Cancelling im Test – Testsieger: Bose QuietComfort 30

Der beste In-Ear-Kopfhörer mit Noise-Cancelling ist der Sony WI-1000X. Neben einem sehr effizienten Noise-Cancelling verfügt der Sony zudem über hervorragende Klangeigenschaften, er ist sogar in der Lage HiRes-Audio zu übertragen. Darüber hinaus lässt sich das Noise-Cancelling optimal an die Umgebungsbedingungen anpassen, dies wird auf Wunsch auch automatisch gemacht.

Update 17. Januar 2018

Wir haben einen neuen Testsieger: Der Sony WI-1000X konnte uns mit hervorragendem Klang und flexiblem Noise-Cancelling überzeugen. Außerdem gibt es eine neue günstige Alternative, den Phiaton BT 150 NC.

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4. August 2017

Wir haben den B&O BeoPlay E4 als neue Empfehlung aufgenommen. Er hat zwar kein Bluetooth, kann aber beim Noise-Cancelling fast mit dem Testsieger mithalten.

21. April 2017

Unser neuer Favorit ist der Bose QuietControl 30. Außerdem haben wir den Libratone Q Adapt In-Ear als neue Empfehlung für iPhone-Besitzer aufgenommen.

Viele von Ihnen kennen das: Man möchte in der Bahn, im Bus oder beim Joggen entspannt Musik hören, doch die Gespräche der Mitmenschen, Verkehrslärm oder sonstiges zwingt einen, die Lautstärke so aufzudrehen, dass von Entspannung keine Rede mehr sein kann.

Kopfhörer mit Noice-Canelling können da Abhilfe schaffen. Wir haben uns neun In-Ears mit Noise-Cancelling angesehen und genau hingehört, ob wir auch wirklich nichts hören.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Sony WI-1000X

Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Sony WI-1000X
Der WI-1000X bietet ein hervorragendes, variables Noise-Cancelling, sehr guten Klang und bleibt auch preislich im Rahmen.

Unser neuer Testsieger kommt aus dem Hause Sony. Der WI-1000X kann mit sehr effektivem Noise-Cancelling und hervorragenden Klangeigenschaften glänzen. Außerdem passt er sich außerordentlich gut an Um­ge­bungs­ge­räusche an. Auf Wunsch macht er das auch automatisch und trifft damit zumeist ins Schwarze. Gerade in Sachen intelligenter Anpassungsfähigkeit konnte unser ehemaliger Testsieger, der QC30 von Bose, nicht mehr mithalten – zumal der Sony sich preislich im gleichen Rahmen bewegt.

Auch gut

Bose QuietControl 30

Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Bose QuietComfort 30
Der QC 30 ist technisch nicht mehr ganz aktuell, bietet aber nach wie vor eines der besten NCs.

Nachdem der kabelgebundene QuietComfort 20 von Bose einen Bruder mit Bluetooth bekommen hatte, war der Bose QuietControl 30 der würdige Nachfolger auf dem Siegertreppchen, der sich jetzt aus unserer Sicht aber dem Sony WI-1000X geschlagen geben muss. Das Noise-Cancelling des Bose funktioniert, wie nicht anders erwartet, außerordentlich gut, vorausgesetzt die Ohrstöpsel sitzen fest und vor allem dicht im Ohr. In Sachen intelligenter Anpassung ist er dem Sony allerdings unterlegen. Klanglich gehören die Bose-Hörer nach wie vor eher zur langzeittauglichen Sorte mit ausreichender Detailtreue.

Günstige Alternative

Phiaton BT 150 NC

Auch Phiaton setzt beim BT 150 auf ein komfortables Neckband, zudem hat das Noise-Cancelling deutlich dazugelernt.

Keine Preise gefunden.

Beim neuen Phiaton BT 150 NC funktioniert das Noise-Cancelling zwar nicht ganz so effizient wie beim Bose und schon gar nicht so vielseitig wie beim Sony, dafür ist er aber deutlich günstiger. Der deutsche Preist steht zwar noch nicht fest, da der Hörer noch nicht erhältlich ist, dürfte aber unter 200 Euro liegen. Der Phiaton ist nach Schutzklasse IPX4 zertifiziert und versteht sich auf Bluetooth-Übertragung via aptX-Codec.

Der beste mit Kabel

B&O BeoPlay E4

Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: B & O Beoplay E4
Sehr gutes Noise-Cancelling optimiert fürs iPhone, Android mit Einschränkungen.
Amazon€ 206,00
eBay€ 215,99
OTTO€ 254,95

von 18 Lesern gekauft

Der BeoPlay E4 verfügt nicht nur über das sprichwörtlich klare, skandinavische Design, er weiß auch mit hervorragenden technischen Eigenschaften zu überzeugen. Das Noise-Cancelling wurde im Vergleich zum Vorgänger überarbeitet, und kann nun mit den sehr guten Werten der Bose Hörer mithalten. Auch klanglich muss sich der E4 nicht verstecken, lediglich auf die komfortable Bluetooth-Verbindung muss man verzichten.

NC mit Kabel

Bose QuietComfort 20

In-Ears mit Noise-Cancelling im Test – Testsieger: Bose QuietComfort 30
Fast ebenso gutes Noise Cancelling aber kein Bluetooth dafür etwas günstiger.

Den Favoriten-Status hat der Bose QuietComfort 20 zwar längst abgeben müssen, dennoch bleibt er einer der besten Hörer mit Noise-Cancelling am Markt. Er funktioniert nicht via Bluetooth, sondern mit Kabel, an dem auch das übliche Elektronik-Kästchen angebracht ist. Der QC 20 erreicht bei der Außengeräusch-Unterdrückung fast so gute Werte, wie sein kabelloser Bruder, klanglich sind beide Bose Hörer ähnlich abgestimmt.

Nur fürs iPhone

Libratone Q Adapt In-Ear

Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Libratone Q Adapt In-Ear
Der Libratone kann direkt am Lightning-Anschluss eingesteckt werden.

Der Libratone Q Adapt In-Ear funktioniert zwar auch mit Kabel, allerdings ausschließlich an iPhones oder iPads mit Lightning-Schnittstelle. Da er hierüber auch mit der notwendigen Spannung versorgt wird, benötigt er keine zusätzlichen Akkus oder Batterien. Fürs Noise-Cancelling stehen drei Stufen für unterschiedliche Umgebungsbedingungen zur Verfügung, so kann man das Hintergrund-Murmeln im Großraumbüro ebenso unterdrücken, wie das Motorengeräusch in der Bahn oder im Flugzeug.

Vergleichstabelle

TestsiegerAuch gutGünstige AlternativeDer beste mit KabelNC mit KabelNur fürs iPhone
Modell Sony WI-1000X Bose QuietControl 30 Phiaton BT 150 NC B&O BeoPlay E4 Bose QuietComfort 20 Libratone Q Adapt In-Ear Sony MDR-EX750 NA Phiaton BT 220 NC Audio-Technica ATH-ANC33iS
Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Sony WI-1000XTest In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Bose QuietComfort 30Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: B & O Beoplay E4In-Ears mit Noise-Cancelling im Test – Testsieger: Bose QuietComfort 30Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Libratone Q Adapt In-EarTest In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Sony MDR-EX750 NATest In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Phiaton BT 220 NCTest In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Audio-Technica ATH-ANC33iS
Pro
  • Sehr gutes, adaptives Noise-Cancelling
  • Hervorragender Klang
  • Unterstützt HiRes-Audio auch über Bluetooth
  • Passt für iOS und Android gleichermaßen
  • Sehr guter Klang
  • Pfiffiger Aufrollmechanismus
  • Inklusive Audiokabel für den Notfall
  • Hervorragender Klang Komfortabler Sitz
  • Sehr gutes Noise-Cancelling.
  • Sehr guter Klang
  • Noise-Cancelling in drei Stufen anpassbar
  • Hervorragender Klang
  • Gute Verarbeitung
  • Bester Klang unte den Bluetooth-Hörern
  • Hervorragende Passform
  • Mit AAA-Batterie ideal auf Reisen Hervorragende Passform
  • Guter Klang
Contra
  • Nicht mit aptX kompatibel
  • Kabel sehr filigran
  • Ohne Case
  • Fernbedienung funktioniert nur am iPhone perfekt, an Android mit Einschränkungen
  • Getrennte Modelle für Android und iOS
  • Am iPhone 7 nicht einsetzbar
  • Funktioniert dank Lightning-Anschluss ausschließlich am iPhone oder iPad
  • Bei aktivem Noise-Cancelling Loudness-Tendenz
  • Am iPhone 7 nicht einsetzbar
  • Noise-Cancelling nur wenig wirksam
  • Noise-Cancelling und Verarbeitung könnten besser sein
Bester Preis

Keine Preise gefunden.

Technische Daten   Technische Daten anzeigen

Das Testfeld

Mit dem Sony WI-1000X hält der erste geräuschreduzierende In-Ear-Kopfhörer mit smarten Funktionen Einzug. Außerdem neu im Test ist der Phiaton BT 150 NC, der außer mit seinem attraktiven Preis ebenfalls mit einigen interessanten Features glänzen kann.

Davpr haben wir den Bose QuietControl 30, den Q Adapt von Libratone und den B&O BeoPlay E4 getestet.

Und neben dem Vorgänger Bose QuietComfort 20 haben wir uns den günstigen Audio Technia ATH-ANC33iS, den Sony MDR EX750 NA und den ebenfalls mit Bluetooth ausgestatteten Phiaton BT 220 NC angehört.

Wie funktioniert elektronisches Noise-Cancelling?

Wie bei allen In-Ears gilt auch bei Ohrhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung: Je besser die Passform ist, umso komfortabler sitzt der Hörer im Ohr und umso besser klingt er.

Mit einer guten Abdichtung werden schon eine Menge Umgebungsgeräusche gedämpft, doch die typischen Reisegeräusche wie Bahn- Schiffs- und Flugzeugmotoren sind selbst mit einem perfekt sitzenden Ohrstöpsel noch gut wahrnehmbar und nerven den entspannt musikhörenden Reisenden – genauso wie der Geräuschpegel anderer Mitfahrer.

In-Ears mit aktiver Geräuschunterdrückung setzen daher nicht nur auf mechanische Schallisolierung sondern gehen ein Stück weiter und bekämpfen den Umgebungslärm mit einem physikalischen Trick: Ähnlich wie man Feuer mit Feuer bekämpfen kann, kann man Schall nämlich mit phasenverschobenem Schall auslöschen.

Schall wird durch Anti-Schall ausgelöscht

Schall ist nichts anderes als in Schwingungen versetzte Luft, besteht also aus Wellen. Treffen Wellenberge aufeinander, addieren sie sich und der Schall wird lauter. Trifft dagegen ein Wellenberg auf ein Wellental, löschen sich beide gegenseitig aus und es entsteht: Stille.

Dieses physikalische Prinzip nutzt man bei der aktiven Geräuschunterdrückung. Damit das funktioniert, sind in den Hörstöpseln Mikrofone integriert, die die Außengeräusche aufnehmen.

Eine intelligente Elektronik erzeugt aus diesem Außenschall durch Phasendrehung ein Negativ-Abbild – gewissermaßen Antischall. Dieser wird über den Kopfhörer zusätzlich zur Musik abgespielt. Trifft der phasenverdrehte Lärm aus dem Kopfhörer auf den Außenlärm löschen sich die Schallwellen des Lärms aus, übrig bleibt nur die Musik. Daher der Begriff »Noise-Cancelling«.

Das klingt in der Theorie einfach, doch in der praktischen Umsetzung steckt der Teufel im Detail. Viele Hersteller gehen die Geräuschunterdrückung eher selektiv an, dann werden nur bestimmte Frequenzbereiche, die beispielsweise dem Motorengeräusch eines Flugzeugs entsprechen, eliminiert. Das funktioniert in solchen Situationen dann auch gut, in anderen aber eben nicht.

Erschwerend kommt hinzu, dass man, je nach Umgebung, eben nicht komplett von der Außenwelt abgeschirmt sein möchte. Durchsagen in Bahn, Bus oder Flieger möchte man schon rechtzeitig mitbekommen. Auch wenn man sich in eine Umgebung aufhält, wo die Anwesenheit andere Menschen ein gewisses Grundrauschen erzeugt, wie beispielsweise im Büro, kann es von Vorteil sein, dieses Grundgeräusch zwar auszublenden, einer direkte Ansprache (vom Vorgesetzten) sollte man dagegen jedoch volles Gehör schenken.

Gerade Sony ist hier mit der neuen Range aktiver Noise-Cancelling Hörer auf intelligenten Wegen unterwegs. So verfügt der WI-1000X über eine ausgeklügelte Elektronik, die auf Wunsch genau das übernimmt: er analysiert die Umgebung, unterdrückt die unerwünschten Störfaktoren und leitet selektiv alle Durch- und Ansagen direkt ans Ohr weiter.

Das klingt noch komplizierter, als eine »einfache« Unterdrückung von Motor- und anderen Außengeräuschen, – ist es auch. Die besondere Kunst besteht darin, dass die Klangqualität der Musik nicht zu sehr darunter leidet. Für Klangpuristen sind Kopfhörer mit Noise-Cancelling daher eher nicht so gut geeignet, außer eben auf Reisen oder in anderer aktiver Umgebung – genießen sollte man eher im stillen Kämmerlein.

Bei der Geräusch-unterdrückung kann die Musikqualität leiden

Ein weiterer Nachteil von Kopfhörern mit aktiver Geräuschunterdrückung: die elektronische Bearbeitung geschieht über einen Prozessor und der braucht Strom. Auch In-Ears mit Noise-Cancelling benötigen daher in der Regel einen Akku. Die Ausnahme macht Libratone mit dem Q Adapt In-Ear, der den Strom über seinen Lightning-Anschluss direkt vom Smartphone bezieht. Das funktioniert bislang allerdings ausschließlich mit dem iPhone.

Bluetooth oder Kabel?

Auch bei den In-Ears mit aktivem Noise-Cancelling geht der Trend allmählich immer mehr in Richtung Bluetooth-Verbindung zum Smartphone oder zum mobilen Musikplayer. Musste man beim verkabelten Bose QC20 noch zwischen Android und iOS wählen, ist das beim QC30 passé, dank Bluetooth-Verbindung ist dieser nämlich uneingeschränkt mit beiden Plattformen kompatibel.

Bei den verkabelten Hörern, ohne Auswahloption, wie dem Audio Technica, dem Sony und neuerdings dem B&O gerät das Ganze zum Glücksspiel; sind erstere für Androiden, so ist der B&O fürs iPhone optimiert.

Außerhalb dieser spezifizierten Umgebung, funktioniert zumeist nur die Freisprech-Einrichtung und damit gleichzeitig der Pause/Start-Taster für die Musik. Die Einstellung der Lautstärke oder gar das Vor- und Zurück-Zappen der Tracks muss dann am Smartphone direkt vorgenommen werden, die Fernbedienung spricht meistens nicht an.

Abgesehen von ihrer recht eideutigen Ausrichtung haben die verkabelten Hörer einen gravierenden Vorteil; sie funktionieren auch mit leerem Akku, zumindest als einfacher Kopfhörer, Bluetooth-Modelle bleiben bei leerem Akku komplett stumm.

 

Testsieger: Sony WI-1000X

Sony hat das Noise-Cancelling sämtlicher Kopfhörer komplett überarbeitet und intelligenter gemacht. Der Sony WI-1000X ist der zweite Vertreter aus der In-Ear-Klasse nach diesem neuen Konzept. Den True Wireless In-Ear mit der gleichen Technik finden Sie in unserem Test zum besten True Wireless-In-Ear-Kopfhörer.

Testsieger

Sony WI-1000X

Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Sony WI-1000X
Der WI-1000X bietet ein hervorragendes, variables Noise-Cancelling, sehr guten Klang und bleibt auch preislich im Rahmen.

Während die True Wireless Variante bei leeren Akkus ihren Betrieb vollständig einstellt, liegt dem WI-1000X ein Audio-Kabel bei, um im Notfall auch ohne Bluetooth-Übertragung Musik hören zu können. Ein solches Notkabel ist normalerweise größeren Bügel-Kopfhörern vorbehalten, da der WI-1000X aber über einen Nackenbügel verfügt, war es offenbar kein großer Aufwand, eine Audio-Buchse für das entsprechende Kabel unterzubringen. Im Kabelbetrieb funktioniert allerdings weder das Noise-Cancelling noch die Freisprecheinrichtung.

Verarbeitung und Ausstattung

Die Hörer passen nebst üppigem Zubehör in den mitgelieferten Aufbewahrungsbeutel. Der sieht auf den ersten Blick zwar nicht so hochwertig aus wie zum Beispiel das Hardcase des Bose, besteht aber aus einem Neopren-Material und ist ziemlich widerstandsfähig und wasserabweisend.

Das Kabel lässt sich bei Bedarf im Bügel festklemmen

Der Nackenbügel trägt sich ziemlich angenehm, die ausreichend langen Kabel lassen sich bei Bedarf in Fugen befestigen, die in den Bügel eingelassen sind. So baumelt keines der Kabel unnötig herum. Außerdem sind sie so solide gefertigt, dass sie einiges wegstecken können, auch wenn man es nicht unbedingt darauf ankommen lassen sollte.

Die Bedienung ist komplett in den Bügel integriert, die Bedientasten befinden sich alle auf einer Seite und sind selbst ohne Sichtkontakt eindeutig zu ertasten. Auf der anderen Seite ist das NFC-Logo zu erkennen, es reicht also, das Smartphone mit der entsprechenden Fläche dagegen zu halten und schon sind beide Geräte gekoppelt.

Differenzierter funktionieren die individuellen Einstellungen natürlich per App, die headphones connect App von Sony erlaubt eine differenzierte Umgebungsgeräuscheinstellung und beinhaltet zudem einen Equalizer zur Klangoptimierung.

Klang und Tragekomfort

Der Sony WI-1000X verfügt über insgesamt sieben Paar Passstücke, die sind zwar sämtlich aus Silikon, trotzdem gibt es Unterschiede. Drei Paar haben eine besondere Oberfläche, sie sitzen rutschfest in den Hörkanälen, selbst wenn sie durch sportliche Aktivitäten schweißnass sind.

Die Ohrstöpsel sitzen komfortabel und trotzdem sicher in den Ohren, vorausgesetzt, die Passstücke wurden richtig ausgewählt. Dann dichten sie perfekt ab und vermitteln schon nach kurzer Zeit kein Fremdkörper-Gefühl mehr in den Ohren.

Bei Sony ist man ganz besonders stolz auf die Kompatibilität der neuen Kopfhörer mit hochauflösenden Audio-Daten. Der Übertragungsbereich geht dann auch laut Spezifikationen bis weit über den Hörbereich hinaus, so dass auch wichtige Oberwellen, die zur differenzierten Wiedergabe dazugehören, mit übertragen werden.

Das Klangbild des WI-1000X kann sich denn auch mehr als hören lassen. Im direkten Vergleich mit dem Bose QC30, dem vormaligen Favoriten, wirkt es fast, als sei ein Schleier vor der musikalischen Bühne beiseite gezogen worden. Dabei sind die Sonys niemals aufdringlich, bieten bei gutem Sitz ein druckvolles Bassfundament ohne zu übertreiben und ohne andere Frequenzbereiche zu übertönen.

Ganz besonders positiv fällt auf, dass das Klangbild unverändert bleibt, egal ob das Noise-Cancelling aktiv ist oder nicht, man kommt immer in den perfekten Musikgenuss. Nutzt man das mitgelieferte Kabel, profitiert man zudem von der völlig verlustfreien Musikübertragung, die Bluetooth kaum bieten kann.

Intelligente Geräuschunterdrückung

Sony war beim Noise-Cancelling schon immer dem Markführer Bose dicht auf den Fersen. Seit einiger Zeit ist das anders, Sony hat technisch nicht nur gleichgezogen, sondern sein Noise-Cancelling hat ordentlich dazugelernt. Es funktioniert vor allem adaptiv, lässt sich also entweder manuell über die Smartphone-App an die Umgebungsgeräusche anpassen, oder macht das sogar automatisch.

Es gibt zwei oder genau genommen drei Einstellungsvarianten für’s Noise-Cancelling: Eine blendet rigoros alle Außengeräusche aus, die zweite passt sich an die Situation an, in der man sich gerade befindet, ob im Zug, Flugzeug oder im Straßenverkehr. Selektiv werden wichtige Geräusche wie Durchsagen, direkte Anrede oder Verkehrssignale zum Gehör weitergeleitet, der als störend empfundene Grundgeräuschpegel wird aber unterdrückt. Die dritte Einstellung stellt das aktive Noise-Cancelling ab, so dass nur noch der gut abdichtende Sitz der Hörer in den Ohren für Ruhe von außen sorgt.

Bei Sony passt sich das Noise-Cancelling an die Aktivität und die Umgebung an

Natürlich profitiert das Noise-Cancelling von einem möglichst guten Sitz der In-Ears im Gehörgang, auch hier haben die Hörer von Sony gegenüber den Boses die Nase vorn. Das ist ganz einfach deshalb der Fall, weil mehr und bessere Passstücke beilegt werden. So findet sich eher die passende Kombination – sogar für Sport oder andere schweißtreibende Aktivitäten ist mit speziellen Passstücken gesorgt.

Was gibt es für Nachteile?

Der Sony WI-1000X hat so gut wie keine Nachteile, dank der vielen geschmeidigen Passstücke dürfte er gut in die meisten Ohren passen. Das Noise-Cancelling kann durch Software-Updates sicher noch optimiert werden, insbesondere mit Hilfe der App. Auch klanglich gibt es an dem Hörer nichts auszusetzen.

Selbst dem prinzipbedingten Nachteil der leeren Akkus steht das mitgelieferte Notkabel gegenüber. Einzig der Tatsache, dass In-Ear-Hörer per se schlechter abdichten als Over-Ear Hörer, kann auch der Sony nichts entgegensetzen.

Sony WI-1000X im Testspiegel

Die Sony WI-1000X sind noch nicht lange auf dem Markt, entsprechend dünn sind die Testergebnisse noch gesät. Im Test der Audio Video Foto Bild (12/2017) konnte der WI-1000X zusammen mit seinen Sony Kollegen beste Ergebnisse erzielen, die einfache Bedienung und die guten Klangeigenschaften brachten dem Hörer ein »gutes« Ergebnis (2,00) ein:

»Im Hörtest trumpfte der Sony […] mit sehr ausgewogenem Klang und außergewöhnlicher Detailfülle auf – so sauber klingt sonst kaum ein Bluetooth-In-Ear-Kopfhörer. Weil in den Nackenbügel ein größerer Akku als in die Ohrstöpsel passt, fiel die Laufzeit im Test mit rund 11 Stunden entsprechend lang aus.«

Auch die Kollegen der Video (01/2018) sind durchweg begeistert, hier war es unter anderem die lange Akkulaufzeit, mit der der Sony überzeugen konnte:

»Außergewöhnlich lange hält […] der Akku im Test (ca. 10 Stunden). Die ‚schlaue‘ Headphone Connect App erkennt unsere Tätigkeit mittels Bewegungssensor sowie GPS und passt die Geräuschunterdrückung an. Das Noise Cancelling funktioniert für eine In-Ear Variante sehr gut. Klanglich gibt es nichts auszusetzen, die Detailauflösung gefällt uns.«

Die Tester von Computer Bild (11/2017) konnten ebenfalls die gute Klangqualität und das effektive Noise-Cancelling überzeugen, was dem Hörer die Note 1,95 bescherte:

»Der Sony WI-1000X überzeugte im Test auf ganzer Linie: Der In-Ear-Kopfhörer gehört zu den bestklingenden Bluetooth-Modellen. Akku und Funktechnik stecken in einem recht massiven Nackenbügel, dadurch fallen die In-Ear-Stöpsel schön leicht und bequem aus. Gleichzeitig ist die Akkulaufzeit für einen Bluetooth-In-Ear sehr ordentlich. Darüber hinaus verfügt der Sony über hervorragendes Noise-Cancelling, das Umgebungsgeräusche elektronisch stark reduziert. Die Stärke lässt sich per App einstellen.«

Alternativen

Es gibt nach wie vor Alternativen, die günstiger zu haben sind, wenn man bereit ist, einige Einschränkungen hinzunehmen. Der günstigere Preis geht allerdings zumeist auf Kosten der Qualität des Noise-Cancellings, denn ob der Hörer nun per Kabel oder drahtlos betrieben wird, macht keinen großen Preisunterschied aus, wie man gut am Beispiel Bose erkennen kann.

Auch gut

Bose QuietControl 30

Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Bose QuietComfort 30
Der QC 30 ist technisch nicht mehr ganz aktuell, bietet aber nach wie vor eines der besten NCs.

Der Bose QuietControl 30 überzeugt nach wie vor mit seinem hervorragenden Noise-Cancelling, nicht umsonst war er unser bisheriger Favorit. Klanglich gehört er immer noch eher zur unauffälligeren Sorte, was aber nicht schlecht sein muss.

Mit HiRes-Audio hat man beim Bose allerdings per se nicht viel am Hut, die entsprechenden Codecs werden via Bluetooth nicht unterstützt und ein Kabel für den Notfall, wie es unserem neuen Favoriten beiliegt, wurde dem Bose QC30 nicht gegönnt, deshalb bleibt er bei leerem Akku stumm.

Für Fans der Marke und für alle, die ein effizientes Noise-Cancelling ohne Schnickschnack wollen sind die QC30 nach wie vor eine gute, wenn auch keine günstige Wahl.

Günstige Alternative

Phiaton BT 150 NC

Auch Phiaton setzt beim BT 150 auf ein komfortables Neckband, zudem hat das Noise-Cancelling deutlich dazugelernt.

Keine Preise gefunden.

Die amerikanische Marke Phiaton ist hierzulande noch kaum bekannt, zu unrecht, wie ich meine, gerade der BT 150 NC verfügt über einige interessante Detaillösungen, die andere nicht, oder nicht in dieser Kombination bieten.

Den Anfang macht der Aufroll-Mechanismus, der die Kabel, die aus dem Nackenbügel herausführen, auf Länge hält. Da baumelt nichts und wenn mal nicht gehört wird, verschwinden die Kabel nebst Ohrstöpsel fast komplett im Bügel. Die Kabel sind allerdings reichlich filigran geraten, man sollte also vorsichtig damit umgehen.

Beim Phiaton BT 150 NC sind Kabelroller im Nackenbügel integriert, dadurch sind die Kabel immer genau so lang, wie man sie benötigt, und werden bei Bedarf ganz eingerollt.
Beim Phiaton BT 150 NC sind Kabelroller im Nackenbügel integriert, dadurch sind die Kabel immer genau so lang, wie man sie benötigt, und werden bei Bedarf ganz eingerollt.

Zwar funktioniert das Noise-Cancelling nicht ganz so effizient wie beim Bose und schon gar nicht so vielseitig wie beim Sony, es reicht aber aus. Der Klang ist durchaus mit dem der teureren Sonys vergleichbar und versteht sich zudem auf die Bluetooth-Übertragung via aptX-Codec.

Außerdem sind die Hörer nach Schutzklasse IPX4 zertifiziert, so dass die interne Elektronik gegen Schweiß und Spritzwasser geschützt ist. Ein Kabel für den Akku-Notfall liegt ebenfalls bei, dafür muss man leider auf ein praktisches Case verzichten.

Der beste mit Kabel

B&O BeoPlay E4

Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: B & O Beoplay E4
Sehr gutes Noise-Cancelling optimiert fürs iPhone, Android mit Einschränkungen.
Amazon€ 206,00
eBay€ 215,99
OTTO€ 254,95

von 18 Lesern gekauft

B&O hat den E4 gegenüber seinem Vorgänger nochmal einiges an Entwicklungsarbeit spendiert, die Noise Cancelling Elektronic wurde überarbeitet, ebenso wie das Kästchen, in welchem diese sitzt. Außerdem hat man die Passform der Ohrstöpsel verbessert, wozu die zusätzlichen Passstücke von Comply sicher einen guten Beitrag leisten.

Guter Sitz im Ohr ist eine Grundvoraussetzung für satten Sound und gute Außen-Isolierung gleichermaßen. Zwar gehören die Ohrstöpsel nicht zu den zierlichsten, schließlich sind die Mikrofone für den Ausgleich des Außenschalls dort eingebaut, dennoch lassen sie sich einfach einsetzen, und stören auch über längere Zeit nicht – auch nicht durchs Eigengewicht.

Die Kennzeichnung ist eindeutig, am Kabel des linken Stöpsels befindet sich das Inline-Mikrofon nebst Bedientasten, dennoch ist der Großteil der Elektronik, und sicher auch die Akkus im zusätzlichen Kästchen untergebracht.

Das Noise-Cancelling funktioniert hervorragend, auch weil beim BeoPlay E4 bei aktiver Geräuschunterdrückung der Musikpegel leicht angehoben wird. Dies geschieht allerdings komplett ohne Hintergrundrauschen.

Klanglich gehört der E4 zur ausgewogenen Sorte, mit dem richtigen Schuss Dynamik. Der Bass ist abgrundtief und konturiert, sofern die Stöpsel richtig in den Ohren sitzen. Dennoch kommen der sensible Mittelhochton- und der Hochtonbereich voll aber nicht vordergründig zur Geltung. Die leichte Pegelanhebung bei aktivem Noise-Cancelling ist gleichmäßig, und erzeugt keinen Loundness-Charakter.

Das effektive Noise-Cancelling sorgt zusammen mit den guten Klangeigenschaften, dem hohen Tragekomfort und nicht zuletzt der einfachen Bedienung für eine Empfehlung als kabelgebundener In-Ear mit Noise-Cancelling.

NC mit Kabel

Bose QuietComfort 20

In-Ears mit Noise-Cancelling im Test – Testsieger: Bose QuietComfort 30
Fast ebenso gutes Noise Cancelling aber kein Bluetooth dafür etwas günstiger.

Unser bisheriger Favorit, der Bose QuietComfort 20 verfügt über ähnliche Noise-Cancelling Qualitäten wie der QC 30, wird jedoch per Kabel angeschlossen.

Er ist noch zu haben, liegt allerdings preislich auf ähnlich hohem Niveau wie sein kabelloser Nachfolger.

Klanglich ist er ähnlich gefällig abgestimmt.

Der Komfort ist der gleiche, sieht man einmal davon ab, dass ich mich schon beim Kauf auf die Android- oder die iOS-Variante festlegen muss.

Einen Vorteil kann die Kabel-Variante gegenüber dem Bluetooth-Hörer allerdings verbuchen: Der QC 20 funktioniert auch ohne Akku-Ladung, und sei es nur zum Musik hören – dann eben mal ohne Noise-Cancelling.

Nur fürs iPhone

Libratone Q Adapt In-Ear

Test In-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling: Libratone Q Adapt In-Ear
Der Libratone kann direkt am Lightning-Anschluss eingesteckt werden.

Der Q Adapt von Libratone kommt mit Kabel, das aber nicht mit einem Klinkenstecker ausgestattet ist, sondern mit einem Lightning-Anschluss.

Der Vorteil: Fürs Noise Cancelling kann der In-Ear den Strom einfach über das Lightning-Kabel vom Akku des iPhones beziehen. Damit spart man sich nicht nur eine klobige Box am Kabel, sondern muss sich auch nicht darum kümmern, dass der Akku vor der Reise geladen wird.

Der Nachteil: Nur iPhones haben einen Lightning-Anschluss. Der Libratone Q Adapt In-Ear eignet sich daher ausschließlich für Geräte aus der Apple-Welt. Dafür funktioniert er auch mit dem neuen iPhone 7, das ja bekanntlich keine Kopfhörerbuchse mehr hat.

Fürs Noise-Cancelling stehen drei Stufen zur Verfügung, die je nach Umgebungsgeräusch zum Einsatz kommen oder aber ganz abgeschaltet werden können. Die Qualität der Geräuschreduzierung ist gut, reicht aber nicht ganz an die von Branchen-Primus Bose heran. Das leichte Rauschen, das man beim Q Adapt bei aktiviertem Noise Cancelling hören konnte, ist nach dem jüngsten Software-Update verschwunden.

Klanglich spielt der Q Adapt recht ausgewogen auf, drückt im Tiefbass allerdings etwas nach, was aber durchaus gewollt ist. In den Höhen könnte er feiner auflösen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Für iPhone-Besitzer ist der Q Adapt damit eine sehr gute und noch dazu wesentlich günstigere Alternative zu den beiden In-Ears von Bose, weil man sich das Laden eines Akkus sparen kann – ein großer Komfortgewinn.

Außerdem getestet

Sony MDR-EX750 NA

Sony hat bei den In-Ears mit Noise-Cancelling mit dem MDR EX750 NA ein günstiges Modell auf den Markt gebracht, das besonders für hochauflösende Audiodaten geeignet sein soll.

Tatsächlich klingt er etwas brillanter als der Bose. Allerdings ist er beim aktiven Noise-Cancelling mit einer Loudness-Charakteristik abgestimmt, Bässe und Höhen werden dann leicht angehoben.

Das Noise-Cancelling funktioniert im Zug und Flugzeug sehr gut, doch der Sony sperrt gerade tiefe Frequenzen nicht so gut aus wie unser Favorit. Und auch bei ihm ist in leisen Passagen ein Rauschen zu vernehmen.

Phiaton BT 220 NC

Wie unser Favorit arbeitet der Phiaton BT 220 NC dank Bluetooth-Übertragung ohne Kabel.

Das Kästchen mit dem integrierten Akku und der Elektronik muss zwar trotzdem per Kabel mit den Ohrstöpseln verbunden werden, aber man spart sich das Kabel vom Smartphone zu diesem Kästchen.

Klanglich ist der Phiaton trotz Bluetooth-Übertragung spitze, denn dank aptX kompatibler Übertragung kann er Musik in CD-Qualität vom Smartphone empfangen.

Allerdings bietet er das geringste Noise-Cancelling von allen Testteilnehmern. Er ist also eher was für Klang-Enthusiasten, die mit wenig Noise-Cancelling auskommen.

Audio-Technica ATH-ANC33iS

Ein echtes Schnäppchen ist angesichts des sehr günstigen Preises der ATH-ANC33iS von Audio Technica.

Sein Klang ist sehr ausgewogen, und verändert seine Klang-Charakteristik auch mit eingeschaltetem Noise-Cancelling nicht. Dafür filtert er allerdings auch deutlich weniger Störgeräusche heraus als der Bose.

Außerdem wird der Audio-Technica mit einer AAA-Zelle betrieben, ob Akku oder Batterie ist dabei egal, nur kann man sie nicht im Gerät aufladen, was deutlich weniger komfortabel ist.

Für Sparfüchse, die einen guten Sound zum kleinen Preis in den Vordergrund stellen und keine allzu großen Ansprüche ans Noise-Cancelling stellen, kann der ATH-ANC33iS von Audio Technica aber dennoch eine gute Wahl sein.

Kommentare

  1. Markus Pfaffinger

    Wie gut funktioniert das Noice Cancelling beim WI-1000X im Vergleich zum Over-Ear Kopfhörer SONY WH-1000XM2 ?

    Antworten
    1. Alexander Budjin

      Bei shure bin ich bei dir. Aber seien wir doch mal ehrlich… Kopfhörer sind extrem Geschmackssache…

      Antworten
  2. Manno Ben Edward

    Der Sony hat echt was drauf. Getestet am letzten Flug und längerer zugfahrt.. Super NC.

    Antworten
    1. Thomas Johannsen

      welche wären denn das? Die würde ich natürlich auch gerne testen;-)

      Antworten
  3. Martin Zeller

    Es gibt mittlerweile den kabellosen Bose QuietControl 30. Mit Nackenband statt Kästchen.

    Antworten
    1. Thomas Johannsen

      Stimmt, der war lange Zeit unser Favorit, und ist immer noch eine Empfehlung.

      Antworten
  4. Manuel Mohr

    Ich bin eher ein Verfechter der Marke Teufel finde den Klang weitaus besser als den von Bose

    Antworten
    1. Manuela Brandl

      Aber einen auf dicke Hose machen, lachhafte Aussage Herr Björn Krystek , ne is klar!!

      Antworten

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