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Der beste Inhalator

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Inhalator Test: Aufmacher Inhalatoren
Sebastian Schulke

Sebastian Schulke

lebt mit seiner Familie in München und hat zwei Kinder. Er ist seit über 20 Jahren als rasender Reporter unterwegs - für Magazine und Zeitungen wie NZZ, Zeit, Abendzeitung, Süddeutsche Zeitung, Eltern Family, Himbeer oder BISS. In der "Wolkenkratzer Werkstatt" macht er zudem "Kinderbücher für Erwachsene".

Wir haben 18 Inhalationsgeräte getestet. Das beste ist für uns der Medisana IN 550 Pro. Mit ihm kann man sämtliches Zubehör samt Stromkabel problemlos verstauen. Zudem verfügt der Medisana über drei verschiedene Aufsätze zur Erzeugung unterschiedlicher Partikelgrößen. Der zwei Meter lange Schlauch erleichtert das Inhalieren und die Ausstattung ist sehr umfangreich. Alles in einem ist der Medisana ein guter und robuster Inhalator, der Kinder und Erwachsene wieder tief durchatmen lässt.

Update 7. Januar 2021

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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7. Oktober 2020

Wir haben sieben neue Inhalatoren getestet. Der Beurer IH 58 Kids konnte dabei als neue Empfehlung überzeugen.

11. November 2019

Wir haben einige Informationen ergänzt und unsere Bewertung der Inhalatoren von Pari nach einem weiteren Testdurchgang angepasst.

Wenn die Tage immer kürzer und kälter werden und der Sommer sich unter einer dicken Laubschicht versteckt, rückt der Winter langsam näher – und damit auch die Erkältungszeit. Da heißt es: verstärkt gegen Husten, Schnupfen und Erkältungen ankämpfen – Erwachsene  genauso wie Kinder.

Wenn es einen erwischt hat, die Nase wie ein Wasserfall läuft und der Hals unangenehm kratzt, sollte man nicht nur zum Taschentuch und Hustenbonbons greifen, sondern auch zum Inhalator. Der befreit die Atemwege bis tief in die Lunge hinein. Auch für Asthma-Therapien, also chronische Erkrankungen, ist Inhalieren hilfreich. Früher hat man das mit heißem Wasser in einer Schüssel und einem Handtuch über dem Kopf gemacht, angenehmer ist es mit elektrischen Inhalationsgeräten.

Wir haben 18 Inhalatoren getestet. Neben acht sogenannten Tischgeräten mit Kompressor haben wir auch vier kleine Handgeräte mit moderner Membranverneblung getestet. Wir haben dabei auf Gesichtsmasken für Kinder und Erwachsene, Schläuche, Aufsätze für unterschiedliche Partikelgrößen und Adapter für Nase, Mund und Kleinkinder sowie auf eine unkomplizierte Inbetriebnahme geachtet.

Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht, den ausführlichen Testbericht lesen Sie weiter unten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Medisana IN 550 Pro

Test : Medisana Medisana IN 550 Pro
Ein sehr vielseitiger Inhalator, in dem man sämtliches Zubehör wie in einem Kofferraum verstauen kann.

Der Medisana IN 550 Pro überzeugt mit guter Leistung, viel Zubehör und einem guten Preis. Vor allem aber ist er überaus praktisch. Das Kompressor-Gerät ist zwar recht groß und relativ schwer, verfügt dafür aber über zwei Fächer, in denen man bequem den Vernebler, die Gesichtsmasken, den Schlauch, die Aufsätze, kurz das gesamte Zubehör verstauen kann. Sogar für Stromkabel und Stecker gibt es einen kleinen Kofferraum – dazu ein komfortabler Tragegriff. So ist immer alles aufgeräumt und man kämpft beim Wegräumen nicht mit Kabeln und Schläuchen wie bei anderen Geräten.

Für Kinder

Beurer IH 58 Kids

Test Inhalator: beurer IH 58 Kids
Klein, fein und speziell für Kinder entwickelt – ein Inhalator, der Spaß macht.

Der Inhalator IH 58 Kids von Beurer macht kleinen und großen Kindern einfach Spaß. Denn beim Inhalieren sitzt einem eine kleine Giraffe vor der Nase und grinst einen freundlich an. Das sorgt für eine angenehme und willkommene Abwechslung. Sie gehört zum umfangreichen Zubehör des sehr kleinen, gelben Kompressors, der extra auf die Bedürfnisse von Kindern und sogar Babys ausgelegt ist. So wird’s beim Inhalieren nicht langweilig.

Klein & portabel

Beurer IH 60

Der IH 60 von Beurer ist mit Abstand der leichteste und kleinste Inhalator mit Kompressor im Test. Gerade einmal 0,25 Kilogramm bringt der IH 60 auf die Waage. Außerdem ist der Kompressor mit 55,3 Dezibel sehr leise – der unangefochtene Spitzenwert unter den Tischgeräten. Im Gegensatz zu allen anderen Kompressor-Geräten kann er per Akku betrieben werden, der über einen USB-Anschluss geladen wird – sehr praktisch! Verstauen lässt sich der IH 60 in einer kleinen, robusten Tasche.

Gut & günstig

Hylogy MD-H23

Test Inhalator: Hylogy MD-H23
Leise, leicht und einfach stark – das Handgerät von Hylogy überzeugt.

von 235 Lesern gekauft

Ein sehr kleines und feines Handgerät ist der Hylogy MD-H23. Der moderne Membran-Vernebler lässt sich in die Hosentasche stecken, ist fast lautlos und sorgt so für ein sehr angenehmes und unkompliziertes Inhalieren. Über einen USB-Anschluss lässt sich der Akku aufladen. Darüber hinaus punktet das Hylogy-Handgerät durch seine hochwertige Verarbeitung. Auf der Waage schlägt das absolute Leichtgewicht in diesem Test mit seinen 0,12 Kilogramm alle Konkurrenten.

Für chronisch Kranke

Pari Boy Classic

Test Inhalator: Pari Boy Classic
Der Pari Boy ist zwar sehr teuer, aber robust und wird nach wie vor von vielen Ärzten empfohlen.

Der Pari Boy Classic wird von vielen Ärzten empfohlen und auch in Kliniken eingesetzt. Der Klassiker wird seit vielen Jahren hergestellt und überzeugt vor allem durch seine robuste Bauweise, die auch für den Dauereinsatz geeignet ist. Die Vernebelungsleistung ist allerdings nicht besser als bei anderen Geräten und mit einem Preis von rund 150 Euro ist er sehr teuer. Das lohnt sich nur, wenn man ihn aufgrund chronischer Lungenerkrankungen sehr häufig im Einsatz hat.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerFür KinderGut & günstigKlein & portabelFür chronisch Kranke
ModellMedisana IN 550 ProBeurer IH 58 KidsHylogy MD-H23Beurer IH 60Pari Boy ClassicSimbR InhalatorOmron Comp Air C801Omron MicroAir U100Omron NE-C28PBeurer IH 55Beurer IH 26Sanitas SIH 21Medisana IN 500Omron CompactPari Boy JuniorMedisana IN 525Flaem Ghibli PlusMedisana IN 535
Test : Medisana Medisana IN 550 ProTest Inhalator: beurer IH 58 KidsTest Inhalator: Hylogy MD-H23Test : beurer IH 60Test Inhalator: Pari Boy ClassicTest Inhalator: SimbR InhalatorTest : Omron Comp Air C801Test Inhalator: Omron MicroAir U100Inhalator Test: Bildschirmfoto 2020 10 09 Um 13.09.51Test Inhalator: beurer IH 55Test Inhalator: beurer IH 26Test Inhalator: SanitasTest Inhalator: Medisana 500Test Inhalator: Omron CompactInhalator Test: PariTest Inhalator: Medisana IN 525Test Inhalator: Ghibli Flaem Ghibli PlusTest Inhalator: Medisana IN 535
Pro
  • Drei Partikelgrößen
  • Umfangreiches Zubehör
  • Komfortabler Tragegriff
  • Perfekt für Reisen
  • Zertifiziertes Medizinprodukt
  • Klein und handlich
  • Mit lustiger Giraffe
  • Leiser Kompressor
  • Gutes Design
  • Sehr leicht, leise und handlich
  • USB-Kabel zum Aufladen
  • Partikelgröße per Knopfdruck
  • Kompakt
  • Akkubetrieb mit USB-Kabel
  • Praktische Tasche
  • Leise
  • Viel Zubehör
  • PIF‐Control für effektive Inhaliertechnik
  • Sehr klein, sehr handlich
  • Inhalator im Taschenformat
  • Super Partikelspektrum – durch Mikro-Mesh-Technologie
  • Mit V.V.T.-Technologie
  • Kindgerechtes Design
  • Leicht und handlich
  • Praktische und hochwertige Tasche
  • Sehr massiv
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Leicht zu reinigen
  • Langer Luftschlauch
  • Praktische Tasche
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gute Tasche
  • Vernebler gut zu reinigen
  • Gute Verarbeitung
  • Tasche mit Griffband
  • Extra: eine Nasendusche
  • Robustes Material
  • Preis-Leistung gut
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Langer Schlauch
  • viel Zubehör
  • Gute Verarbeitung
  • Gebrauchsanweisung kurz und klar
  • Vernebler gut zu reinigen
  • Umfangreiches Zubehör
  • PIF‐Control für effektive Inhaliertechnik
  • Zwei Partikelgrößen
  • Kleiner Inhalator
  • Einfache Bedienung
  • Wirkt sehr robust
  • Gute Verarbeitung
  • Praktische Tasche
  • Mikrokompressortechnik
Contra
  • Mit knapp zwei Kilo das Schwergewicht im Test
  • Schlauch lässt sich recht schwer mit dem Kompressor verbinden
  • Die Aufsätze rutschen schnell und leicht
  • Luftschlauch etwas kurz
  • Keine Tragetasche
  • Kein Netzteil fürs Aufladen
  • Skala am Vernebler schwer lesbar
  • Vernebler ist nicht sehr gut verarbeitet, hakt etwas beim Öffnen und Schließen
  • Laut
  • Teuer
  • Unhandlich
  • Das Design wirkt etwas klotzig
  • USB-Anschluss unpraktisch angebracht
  • Qualität der Maske und des Verstäubers nicht sehr hochwertig
  • Schlauch nur 100 cm lang
  • Mit zwei Batterien betrieben
  • Aufsatz wirkt nicht sehr hochwertig
  • Schutzkappe hakt
  • Reissverschluss hakt etwas
  • Recht großer Kompressor
  • Mit vier Batterien betrieben
  • Für Kinderhände zu groß
  • Schläuche lassen sich nur schwer befestigen – gerade beim Wechsel auf Nasendusche
  • Ziemlich lautes Gerät
  • Aufbewahrungsfach etwas zu klein
  • Recht laut
  • Kein Fach zur Aufbewahrung für Schlauch, Gesichtsmasken und Aufsätze
  • Keine Tasche
  • Gerät ist recht laut
  • Luftschlauch verdreht sich
  • Sehr laut
  • Fülltank-Verschluss hakt
  • Laut
  • Teuer
  • Unhandlich
  • Keine Akkus
  • Mit Batterien betrieben
  • Partikelgröße recht groß
  • Leuchtanzeige unpraktisch
  • Design recht klobig
  • Sehr Laut
  • Kleiner Tragegriff
  • Etwas unhandlich
  • Für Handgerät sehr, sehr laut
  • Lauter als einige Kompressoren
Bester Preis
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Inhalieren: Mit Nebel oder Wasserdampf?

Früher hat man über einer großen Schüssel mit Handtuch über dem Kopf heißen Wasserdampf inhaliert. Das ist nicht nichts für Klaustrophobiker sondern auch noch äußerst schweißtreibend!

Wasserdampf besteht dabei aus winzigen Wassertropfen, die sich an der Gesichtshaut niederschlagen und während des Einatmens auf die Schleimhäute gelangen. Die Wassertropfen sind zwar mit bloßem Auge nicht zu erkennen und nur als Dampf sichtbar, dennoch aber zu groß, um tief in die Atemwege zu gelangen. Sie erreichen die Schleimhäute der Nase, des Mundes, Rachens und Halses, über die Stimmlippen gehen sie allerdings nicht hinaus.

Die klassische Inhalation ist weniger effektiv

Auf die Bronchien und Lunge hat diese Form des Inhalierens daher kaum eine direkte Auswirkung. Daran ändern auch Zusätze wie ätherische Öle oder Aufgüsse von Kräutern kaum etwas. Das gilt auch für Salz. Nur ein Bruchteil davon gelangt in den Wasserdampf, der große Rest bleibt in der Schüssel zurück.

Inhalator Test
Moderne Inhalatoren sind nicht nur angenehmer zu benutzen als heißer Wasserdampf, sondern auch effektiver.

Inhalationsgeräte erzeugen dagegen kleinere Partikel und sind damit effizienter als das klassische Dampfbad. Durch die feinere Partikelgröße lassen sich auch Lungenerkrankungen gut behandeln.

Auch zugesetztes Salz oder andere Wirkstoffe können durch die Vernebelung problemlos tief in die Atemwege gelangen. Das funktioniert im Tröpfchen-Nebel deutlich effektiver als im Wasserdampf der herkömmlichen Inhalation. Dadurch ist auch die Wirkung intensiver. Entsprechend sparsam und vorsichtig sollte man Zusätze einsetzen und dosieren.

Kompressor-, Ultraschall- oder Membranvernebler?

Inhalationsgeräte erzeugen keinen Wasserdampf sondern Nebel. Dabei komme grundsätzlich drei verschiedene Techniken zum Einsatz: Es gibt Kompressor-Düsenvernebler, Ultraschall-Vernebler und Membranvernebler.

Inhalator Test: Inhalatoren – Alle Kompressorgeräte Im Test
Inhalatoren mit Kompressor sind im Betrieb recht laut und nehmen viel Platz weg.

Kompressor-Düsenvernebler leiten Druckluft durch eine Düse in einer Flüssigkeit. Durch den erzeugten Unterdruck entstehen feine Tröpfchen, die als Nebel aus dem Gerät austreten. Das ist wie beim Pusten durch einen Strohhalm in einem Wasserglas. Luftblasen steigen auf und nehmen Flüssigkeit mit. Bei einem Düsenvernebler geschieht dies jedoch im mikroskopischen Bereich, wodurch Wasser und Wirkstoff sehr tief in die Atemwege eindringen können. Anders als bei der klassischen Dampfinhalation kann hier gelöstes Salz transportiert werden.

Kompressor-Geräte sind lauter und unhandlicher als Membranvernebler

Das funktioniert gut, hat aber zwei Nachteile: Die Geräte sind meist relativ groß und entwickeln eine hohe Lautstärke. Dafür ist die Größe der Partikel meistens noch kleiner als bei Ultraschall-Verneblern – ihr Durchmesser beträgt im Schnitt 2,5 bis 4,8 Mikrometer. Das bietet den Vorteil, dass die Wassertröpfchen auch tief in die kleinen Bronchien gelangen können. Allerdings dauert es länger, die gleiche Menge Flüssigkeit zu inhalieren als bei Ultraschall-Geräten, die etwas größere Tröpfchen erzeugen.

Inhalator Test: Inhalatoren – Alle Ultraschallgeräte Im Test
Membranvernebler sind handlich und leise und laufen mit Akku.

Membranvernebler sind die neueste Technologie zur Vernebelung von Flüssigkeiten. Sie kommen überwiegend in mobilen Handgeräten zum Einsatz. Bei Membranverneblern wird eine dünne, mit Mikrobohrungen versehene Membran in Schwingungen versetzt. Durch diese Technik kann die Tröpfchengröße sehr gut definiert werden. Die meisten Geräte erzeugen Partikelgrößen von 1 bis 5 Mikrometern, die ebenfalls bis in die kleinen Bronchien gelangen. Diese Geräte arbeiten fast lautlos, sind sehr klein und werden oft mit Akku betrieben. So sind sie sehr flexibel und mobil einsetzbar. Sie sind allerdings nicht so robust wie Düsenvernebler, die daher im klinischen Einsatz nach wie vor weiter verbreitet sind.

Ultraschallvernebler versetzen über ein Piezokristall mechanische Schwingungen auf eine Flüssigkeit in einem Behälter. Heraus strömt ein feiner Sprühnebel. Je höher die Frequenz ist, desto feiner werden die Tröpfchen. Die Partikelgröße dieser Geräte liegt meist zwischen 4,2 und 6,0 Mikrometern. Wassertröpfchen dieser Größe gelangen in die großen und mittleren Bronchien, aber nicht bis tief hinunter in die kleinen Bronchien.

Ultraschallvernebler sind nicht so effizient in der Verneblung, dadurch dauert das Inhalieren länger. Vor allem aber erhitzt sich bei ihnen mit dem Gebrauch die Flüssigkeit und sie sind für bestimmte Medikamente, die Enzyme enthalten, nicht geeignet. Ultraschallvernebler findet man daher nur noch selten.

Richtig inhalieren – so geht’s

Egal ob Sie »nur« mit einer Salzlösung inhalieren oder Medikamente oder ätherische Öle zugeben, sollten Sie beim Inhalieren auf einige Punkte achten.

Als erstes sollte man sich vor dem Inhalieren gut Hände und Gesicht waschen, damit man nicht womöglich noch mehr Keime einatmet. Anschließend füllen Sie den Vernebler des Inhalationsgerätes mit Wasser, Kochsalzlösung oder einem Medikament.

Inhalator Test: Richtig Inhalieren
Kleine Kinder akzeptieren Mundstücke meist besser als Gesichtsmasken.

Zum Inhalieren sollte man bequem und entspannt aufrechtsitzen oder stehen. Die meisten Hersteller empfehlen die Benutzung des Mundstücks, denn über die Maske geht viel Aerosol verloren. Kleinkinder können die Mundstücke aber oft nicht gut mit ihren Lippen umschließen und Babys tun sich ohnehin mit dem Atmen durch den Mund schwer. Dann ist die Gesichtsmaske die bessere Wahl.

Allerdings muss man Kinder erst spielerisch an eine Maske gewöhnen, damit sie nicht in Panik geraten. Am besten lässt man sie erst einmal ganz ohne Inhalation mit der Maske spielen und gewöhnt sie daran, sich etwas vors Gesicht zu schnallen. Masken gibt es in verschiedenen Größen. Achten Sie darauf, dass die Maske gut am Gesicht abschließt, sonst entweicht viel Aerosol und die Inhalation wird weniger effektiv.

Akzeptiert Ihr Kind die Atemmaske nicht, versuchen Sie es mit dem Mundstück. Das ist deutlich weniger einschüchternd. Sie müssen nur darauf achten, dass die Lippen das Mundstück gut umschließen – und dass Ihr Kind dann auch tatsächlich durch den Mund atmet und nicht durch die Nase.

Während des Inhalierens sollte man ruhig tief ein- und ausatmen, ohne die Luft anzuhalten. Eine typische Anwendung mit 2,5 Millilitern Flüssigkeit dauert zwischen 3 und 7 Minuten.

Manche neigen dazu, beim Inhalieren zu schnell zu atmen, dann wird der Körper mit zu viel Sauerstoff versorgt und es kann einem schwindlig werden (Hyperventilieren). Dann am besten eine Pause machen und langsamer ein- und ausatmen. Die Inhalatoren von Pari verfügen daher über ein System, dass bei zu schneller Einatmung ein Ventil schließt.

Reinigung

Beim Inhalieren ist auch das Reinigen ein wichtiger Part, den man sich nicht ersparen kann und sollte. Vernebler, Schläuche und Gesichtsmasken sollten nach jedem Gebrauch gereinigt werden. Denn: Durch die ausgeatmete Luft gelangen Krankheitserreger in das Gerät. Sämtliche Teile, die sich abnehmen lassen, sollten deshalb in einem Wasserbad mit etwas Spülmittel gereinigt und anschließend unter fließendem Wasser abgespült werden.

Krankheitserreger sammeln sich im Gerät, wenn man es nicht reinigt

Zusätzlich kann auch eine Desinfektion vorgenommen werden. Dies empfiehlt sich besonders dann, wenn der Inhalator von mehreren Personen genutzt wird. Worauf man beim Desinfizieren achten muss, findet man in den jeweiligen Gebrauchsanleitungen. Außerdem verfügen die Inhalatoren über Filter, die man hin und wieder auf Verschmutzungen kontrollieren sollte, und die man gegen beiliegende Ersatzfilter austauschen kann.

So haben wir getestet

Einen Inhalator zum Laufen zu kriegen ist alles andere als kompliziert – das gilt für die Tischgeräte genauso wie für die Handgeräte. Netzkabel, Akku oder Batterien sind schnell angeschlossen und eingesetzt. Dazu die Schläuche verbinden, den Vernebler mit einer Flüssigkeit füllen, die Gesichtsmaske entsprechend fixieren und aufsetzen und das Gerät einschalten. Bei den Handgeräten ist das Ganze noch einfacher.

So haben wir unser Augenmerk auf die Leistungsdauer gesetzt und mit einer Stoppuhr gemessen, wie lange jeweils die Inhalatoren brauchen, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln. Denn die Verneblungsrate gibt an, welche Menge an Flüssigkeit pro Minute inhaliert werden kann. Das heißt: Eine niedrige Verneblungsrate bedeutet eine längere Inhalationszeit. Durch eine hohe Verneblungsrate ist die Behandlungszeit kürzer. Das ist vor allem für Patienten mit chronischen Krankheiten und gerade auch für Kinder von Vorteil.

Außerdem haben wir die Lautstärke gemessen, die Tisch- und Handgeräte gewogen, das Zubehör miteinander verglichen und auch die Optik auf uns wirken lassen. Preis und Leistung spielen natürlich ebenso eine Rolle.

Inhalator Test: Medisana Inhalator1

Testsieger: Medisana IN 550 Pro

Auf den ersten Blick wirkt er sehr groß, doch beim genaueren Hinschauen entpuppen sich seine wahren Stärken: Der Medisana IN 550 Pro ist ein Inhalator mit Kompressor, das ein sehr rundes Gesamtpaket abliefert.

Testsieger

Medisana IN 550 Pro

Test : Medisana Medisana IN 550 Pro
Ein sehr vielseitiger Inhalator, in dem man sämtliches Zubehör wie in einem Kofferraum verstauen kann.

Was uns besonders am Medisana gefällt, ist, dass er über mehrere Staufächer verfügt, in denen man das gesamte Zubehör unterbringen kann. Es gibt ein großes vorne, in dem man Schläuche, Gesichtsmasken, die verschiedenen Aufsätze für drei unterschiedliche Partikelgrößen sowie Adapter für Mund und Nase unterbringen kann.

Ein zweiter, kleinerer Stauraum befindet sich hinten beim Stromanschluss des Geräts. Dort kann man das Kabel verstauen. Sehr praktisch. Denn so lässt sich der Inhalator samt Zubehör und allen Einzelteilen gut transportieren und verräumen. Der komfortable Tragegriff sorgt für weitere Pluspunkte. Mit einem Griff hat man alles, was man braucht. Super!

Aber auch bei seiner eigentlichen Kernaufgabe überzeugt der Inhalator von Medisana. Er läuft über einen Kompressor, durch drei verschiedene Zerstäuberköpfe (blau, rot und gelb) können verschiedene Partikelgrößen erzeugt werden, die eine gezielte Behandlung der oberen und unteren Atemwege ermöglichen. Sie können schnell und einfach ausgetauscht werden.

Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte das Tischgerät 7:31 Minuten um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln. Das ist recht schnell und im Vergleich zu den anderen Tischgeräten ein guter Wert.

Freiheit und Spielraum

Der zwei Meter lange Schlauch, der vom Kompressor zum Vernebler führt, ermöglicht während der Inhalation Bewegungsfreiheit und Spielraum. So muss man nicht direkt neben dem Tischgerät sitzen bleiben, sondern kann noch etwas anderes tun.

Außerdem punktet der Medisana mit seinem umfangreichen Zubehör. So gibt es jeweils für Erwachsene und Kinder eine Gesichtsmaske und einen Nasenadapter. Ein Mundstück und ein Winkel, den man zur Behandlung für Kleinkinder und Babys auf den Inhalator setzen kann, sind ebenso enthalten. Die Gesichtsmasken fühlen sich angenehm an und sitzen gut.

Nachteile?

Der Kompressor ist, wie bei fast allen Inhalatoren mit Drucklufttechnologie, recht laut. Mit 64,4 Dezibeln bewegt er sich im Mittelfeld. Das macht die Behandlung nicht gerade zu einem stillen Vergnügen. Außerdem lassen sich die Schläuche recht schwer auf die Anschlüsse am Tischgerät und am Vernebler stecken. Hier wären Verstärkungen am Schlauch zum Drehen hilfreich.

Unterm Strich ist der Medisana IN 550 Pro ein praktischer und vielseitiger Inhalator, der durch seine Funktionalität und hochwertige Verarbeitung sowie seine beiden Stauräume überzeugt. Ein Inhalator mit Kofferraum, der für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet ist.

Alternativen

Das beste Gesamtpaket liefert für uns der Medisana IN 550 Pro ab. Er war allerdings das größte Gerät im Test. Es geht auch kompakter. Drei weitere Inhalatoren haben uns ebenfalls gut gefallen und verdienen eine Empfehlung.

Für Kinder

Beurer IH 58 Kids

Test Inhalator: beurer IH 58 Kids
Klein, fein und speziell für Kinder entwickelt – ein Inhalator, der Spaß macht.

Eine kleine Giraffe sorgt bereits, bevor der Kompressor überhaupt läuft, für ein Lächeln und Grinsen bei den kleinen Patienten. Das Gummitier ist nämlich der absolute Hingucker beim IH 58 Kids von Beurer, ein Inhalator der speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Babys ausgelegt ist. Die Verarbeitung des Kompressors sowie des gesamten Zubehörs ist zudem sehr hochwertig.

Die Inhalationsmasken aus Silikon kommen ganz farbenfroh daher: Bei den Babys sorgt ein orangener Ring, bei den Kindern ein gelber Ring für Abwechslung. Diese sind zudem nicht so groß geraten, wirken dadurch nicht allzu bedrohlich. Gerade bei kleinen Kids ein großer Vorteil. So sollen laut Hersteller bereits Babys ab einem Alter von einem Monat mit diesem Gerät inhalieren können.

Inhaliert wird hier mit Druckluft aus einem Kompressor, der sehr elegant und entspannt seinen Dienst tut. Denn er hat nicht die typisch klobige und klotzige Optik eines klassischen Kompressors. Man kann ihn ganz leicht in eine Hand nehmen. Auf den ersten Blick schaut er wie eine zu groß geratene Computermaus aus. Doch die gelbe Maus ist ein Kompressor, der mit einer Lautstärke von 55 dB – laut Hersteller sollten es 45 dB sein – überzeugt und alle anderen Kompressoren in unserem Test hier aussticht. So schnurrt er in seinem runden, geschmeidigen Design wie ein Kätzchen während des Inhalierens. Da macht es auch nichts, dass der Luftschlauch etwas kurz geraten ist und nur wenig Spielraum zulässt.

Kommen wir zum Leistungsdauer-Test: Für die 2,5 Milliliter Salzlösung benötigt er knapp zehn Minuten. Das entspricht ziemlich genau der vom Hersteller angegebenen Verneblungsrate von 0,25 ml/min – ein guter Wert. Bis zu sechs Milliliter können in den Inhalator gefüllt werden. Die Partikelgröße liegt bei 4,12 Mikrometern. Sie gelangen so bis tief in die Bronchien. Mit 0,187 Kilogramm ist der IH 58 Kids auch noch ein echtes Leichtgewicht. Die Verarbeitung des Kompressors sowie des gesamten Zubehörs ist zudem sehr hochwertig.  Das gilt auch für die kleine, sehr praktische Tasche, in die man alles problemlos verstauen kann.

Nicht so gut gelungen sind die Adapter und Aufsätze: Die rutschen leicht, wenn man sie zusammengesteckt hat. Der Verschluss des Fülltanks ist nicht ganz rund. Man braucht etwas, bis man den richtigen Dreh raus hat. Doch wenn einen die Giraffe angrinst, vergisst man das ganz schnell wieder.

Klein & portabel

Beurer IH 60

Der Inhalator IH 60 von Beurer ist klein und fein. Er ist mit Abstand der leichteste und kleinste Inhalator mit Kompressor im Test. Auch sein Design ist sehr ansprechend. Das Tischgerät sieht aus wie eine kleine portable Musikbox. Doch sie sorgt in diesem Fall natürlich nicht für musikalische Klänge, sondern für wohltuenden Dampf, der die Atemwege befreien soll.

Die Drucklufttechnologie vom IH 60 sorgt für eine Partikelgröße von 4,12 Mikrometern. Das ist für einen Kompressor ein recht hoher Wert. Doch auch damit erreicht er noch die unteren Atemwege. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte das Tischgerät von Omron 4:17 Minuten um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – schneller ist kein anderer Kompressor in unserem Test.

Gerade einmal 0,25 Kilogramm bringt der IH 60 auf die Waage. Außerdem ist der Kompressor sehr leise, er kommt auf 55,3 Dezibel – der unangefochtene Spitzenwert unter den Tischgeräten mit Kompressor.

Pluspunkte kassiert der kleine Kompressor auch dafür, dass er über einen Akku betrieben wird, der über einen USB-Anschluss geladen werden kann, genauso auch mit einem Netzteil. Ebenfalls sehr praktisch! Verstauen lässt er sich in einer kleinen, robusten Tasche.

Kleine Abzüge gibt es für die Messskala am Vernebler, die nur schwer lesbar ist. Außerdem ist der Vernebler nicht sehr hochwertig verarbeitet, er hakt etwas beim Öffnen und Schließen.

Gut & günstig

Hylogy MD-H23

Test Inhalator: Hylogy MD-H23
Leise, leicht und einfach stark – das Handgerät von Hylogy überzeugt.

von 235 Lesern gekauft

Ebenfalls empfehlenswert ist der MD-H23 von Hylogy. Er ist ein sehr handlicher, akkubetriebener Membran-Vernebler, der sich problemlos in eine Hosentasche stecken lässt. Seine Verarbeitung ist hochwertig, sein klares und einfaches Design ansprechend.

Doch nicht nur die äußeren Werte zählen hier natürlich, gerade auch die inneren sind entscheidend. Auch hier macht er eine äußerst gute Figur. Er erzeugt Partikelgrößen von 1 bis 5 Mikrometer, die Wassertröpfchen gelangen damit auch tief in die kleinen Bronchien.

Auch die Verneblungsrate ist gut: Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte der Hylogy in der mittleren Einstellung 4:20 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – das ist ein sehr gutes Ergebnis im Vergleich zur Konkurrenz. Über die Plus/Minus-Knöpfe kann man die Intensität der Vernebelung regulieren.

Auf der Waage schlägt das absolute Leichtgewicht in diesem Test mit seinen 0,12 Kilogramm alle Konkurrenten. Und als Handgerät ist der Hylogy im Gegensatz zu den Inhalatoren mit Kompressor entsprechend leise. Nur ein leichtes Rauschen ist zu hören, wenn der Nebel aus dem Inhalator gepustet wird. Sehr angenehm!

Über einen USB-Anschluss lässt sich der Akku aufladen. Das dazugehörige Netzteil ist in der Standard-Lieferung nicht enthalten – kein allzu großes Manko, schließlich hat heutzutage ohnehin fast jeder mehr als nur ein solches Ladegerät im Haushalt. Es gibt hier keinen Beutel und keine Tasche, um das Gerät samt Zubehör zu verstauen, schade. Allerdings ist die Verpackungsschachtel gut verarbeitet und zum Aufbewahren des Handgeräts geeignet.

Wer ein kleines, handliches Gerät sucht, das man auch mobil auf Reisen einsetzen kann, für den ist das MD-H23 von Hylogy eine sehr gute Wahl.

Für chronisch Kranke

Pari Boy Classic

Test Inhalator: Pari Boy Classic
Der Pari Boy ist zwar sehr teuer, aber robust und wird nach wie vor von vielen Ärzten empfohlen.

Wenn Sie nicht nur hin und wieder einen Schnupfen kurieren wollen, sondern aufgrund einer chronischen Lungenerkrankung täglich inhalieren müssen, empfehlen wir den Pari Boy Classic. Er bringt zwar keine bessere Verneblungsleistung als unsere anderen Empfehlungen, ist aber ein sehr robustes und seit langem bewährtes Gerät, das auch für den Dauereinsatz geeignet ist. Nicht zuletzt deshalb wird der Pari Boy gern von Ärzten empfohlen und kommt auch in Kliniken zum Einsatz.

Der Pari Boy Classic verfügt über einen Aufsatz, der eine Partikelgröße von 3,5 Mikrometern erzeugt. So gelangt das Aerosol in die oberen und unteren Atemwege. Weitere Aufsätze können zusätzlich erworben werden. Durch die Wahl des passenden Aufsatzes ist es möglich gezielt bestimmte Bereiche im Atemtrakt zu therapieren. Diese Möglichkeit gibt es sonst nur bei unserem Favoriten von Medisana.

Außerdem ist der Kompressor-Inhalator mit dem »PIF­Control­System« ausgestattet. Das erkennt ein zu schnelles Einatmen und löst dann durch ein Ventil einen Widerstand aus, der dazu anregt, langsamer zu atmen. So wird eine gleichmäßigere Verteilung des Aerosols in den kleinen Bronchien gefördert.

Mit 67,5 Dezibeln Betriebslautstärke war der Pari Boy allerdings der lauteste Inhalator im Test. Das Gerät ist zwar überschaubar, es fehlen allerdings jegliche Komfortfunktionen. Der Tragegriff ist unhandlich und es gibt keine Möglichkeiten, Schlauch, Vernebler oder Stromkabel zu verstauen. Es wird nicht einmal eine Tasche oder ein Beutel mitgeliefert.

Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte der Classic 4:30 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln. Damit gehört er zu den schnelleren Exemplaren.

Im Vergleich zur Konkurrenz finden wir den Pari Boy Classic eigentlich viel zu teuer, denn die bieten zum Teil deutlich mehr Komfort und kosten nur einen Bruchteil. Bei der Verarbeitungsqualität ist der Pari Boy Classic aber top. Auch das spricht für seine Langlebigkeit. Ein echter Vorteil ist das aber nur, wenn der Inhalator beinahe täglich im Einsatz ist. Dann relativiert sich auch der hohe Anschaffungspreis.

Außerdem getestet

Bei den vielen Inhalatoren auf dem Markt, ob nun Tischgerät oder Handgerät, hat man die Qual der Wahl. In unserem Test konnten alle Geräte mehr oder weniger überzeugen. Einen richtigen Ausfall gab es nicht. Hier und da fielen uns Einschränkungen auf, weshalb wir sie nicht als Empfehlung nennen können. Einen schlechten Kauf machen Sie aber auch mit diesen Inhalatoren nicht.

Kinder zum Inhalieren zu überreden ist nicht immer leicht, denn das ist nicht nur langweilig, gerade Geräte mit lautem Kompressor schüchtern auch ein. Der Comp Air C801 KD von Omron ist daher speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Babys zugeschnitten. Schon allein durch sein besonderes Design, seine Farbe und vor allem seinen Aufsatz in Form eines kleinen Bären übt er eine große Anziehungskraft auf Kinder aus. Denn: Während man neben dem gelb gestalteten Tischgerät sitzt und inhaliert, kann man auf den Vernebler einen Bären setzen, der einen angrinst. Das sorgt für eine nette und willkommene Abwechslung beim Inhalieren.

Der Inhalator von Omron ist klein, leicht und handlich. Er braucht nicht viel Platz, ist schnell und einfach aufgebaut und leicht zu bedienen. Durch V.V.T (Virtual Valve Technology) soll das Inhalieren erleichtert werden. Dadurch reduziert sich der Aerosolverlust während des Ausatmens und zugleich wird die Wirkstoffnutzung beim Einatmen erhöht. Nachprüfen konnten wir das nicht. Mit einer Partikelgröße um die 3 Mikrometer erreicht er die oberen und unteren Atemwege. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte das Tischgerät von Omron 8:22 Minuten um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln. Das ist immer noch recht schnell und im Vergleich zu den anderen Tischgeräten ein guter Wert. Mit 62,3 Dezibel liegt der Kompressor im unteren Bereich bei unserem Test. Sein Gewicht von 0,35 Kilogramm ist ein Spitzenwert.

Neben all den meist klotzigen Kompressoren sorgen auch immer mehr Handgeräte beim Inhalieren für jede Menge Dampf. Wie der SimbR. Er ist ein recht kleiner, feiner Membran-Vernebler, der sich problemlos in eine Hosentasche stecken lässt. Seine Verarbeitung ist gut und solide, sein klares und einfaches Design ansprechend. Außerdem verfügt er über einen Akku, der sich über ein USB-Kabel aufladen lässt. Sehr praktisch! Besonders auf Reisen. Schauen wir in sein Inneres: Auch hier macht er eine gute Figur. Er erzeugt Partikelgrößen von 1 bis 5 Mikrometer. Das ist in diesem Test mit das beste Partikelspektrum. Die Wassertröpfchen gelangen damit auch tief in die kleinen Bronchien. Bei unserem Leistungsdauer-Test braucht der SimbR 5:07 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln. Damit kommt er auf eine Verneblungsrate von 0,49 ml/min – das ist ein guter Wert – auch wenn laut Hersteller die eigentliche Vernebelungsrate bei 0,3 ml/min liegt. Die Wirkungskraft des Geräts geht dadurch nicht verloren.

Ein großer Pluspunkt beim SimbR ist die Lautstärke. Als Handgerät mit Membranvernebler ist er da den Kompressoren und damit seiner Konkurrenz um Längen voraus. Die Mikro-Mesh-Technologie macht es möglich. Denn auf dem Zerstäubungsfilm befinden sich etwa 1200 Mikrolöcher. Nach der Elektrisierung oszillieren die Elektronen mit hoher Frequenz und zersetzen die molekulare Struktur der Arzneimittellösung. So produziert der Inhalator eine große Menge kleiner, feiner Partikel. Dafür ist kein hoher Druck nötig wie bei den Kompressoren, die dadurch laut brummen, wie der Motor eines Rennwagens. Die flüssigen Moleküle können beim SimbR durch niedrigen Druck in kleinste Partikel getrennt werden – ganz schnell und leise.

Außerdem: Mit 0,125 Kilogramm ist das Handgerät von SimbR ein echtes Leichtgewicht. Das Zubehör erfüllt den Standard – mit einer Maske für Kinder und Erwachsene sowie einem Mundstück. In einer kleinen Tasche mit Reißverschluss lässt sich alles problemlos verstauen. Über einen USB-Anschluss lässt sich der Akku aufladen. Das dazugehörige Netzteil ist in der Standard-Lieferung nicht enthalten – allerdings dürfte heutzutage wohl jeder mehr als nur ein solches Ladegerät im Haushalt haben.

Nicht ganz so ansprechend: Der USB-Anschluss zum Aufladen des Akkus befindet am Boden des Gerätes. Das ist etwas unpraktisch und unvorteilhaft. Doch wer ein kleines, handliches und recht günstiges Gerät sucht, das man auch auf Reisen bestens einsetzen kann und das den Kinder sowie Erwachsenen keine Ohrenschmerzen bereitet, der trifft mit dem SimbR eine sehr gute Wahl.

Mit einer sehr hochwertigen Tasche punktet das Handgerät MicroAir U100 von Omron. In dieser befindet sich der Inhalator und sämtliches Zubehör. Der Inhalator selbst wirkt recht klobig und ist damit keine Design-Schönheit. Er ist so konzipiert, dass man ihn auch im Liegen benutzen kann. Dann muss man ihn schräg halten, damit er seine volle Verneblungskraft entfalten kann. Seine Partikelgröße liegt bei 4,2 Mikrometern. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte das Handgerät von Omron 8:34 Minuten um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – das ist im Vergleich sehr langsam. Auf die Waage bringt er 0,16 Kilogramm. Und wie bei allen Handgeräten gibt er nur ein leises Rauschen von sich. Die Schutzkappe auf dem Vernebler wirkt nicht sehr hochwertig und lässt sich relativ schwer öffnen.

Eigentlich wäre der Omron NE-C28P auch eine echte Alternative zum Testsieger. Er zeigt Klasse in allen Bereichen: Kompressor und Zubehör sind hochwertig verarbeitet, der Aufbau läuft schnell und unkompliziert, die Gebrauchsanweisung ist gut verständlich. Auch in der Handhabung läuft alles rund. Mit 62 Dezibel bewegt er sich bei den klassischen Kompressoren auf einem relativ ruhigen und guten Level. Mit einer Partikelgröße von drei Mikrometern erreicht er die oberen und unteren Atemwege. Laut Hersteller liegt seine Verneblungsrate bei 0,5 ml/min – das ist ein hoher Wert, der bei unserem Leistungsdauer-Test auch nicht ganz eingehalten werden konnte: 0,38 ml/min ergab unser Test, was dennoch ein guter Wert ist. Leider verfügt er über keine weiteren Aufsätze für den Zerstäuber. Diese sind auch nicht nachzubestellen. Mit 1,7 Kilogramm und einem Füllvolumen von sieben Millilitern liegt er im oberen Mittelfeld. Die Tragetasche mit Griff wirkt nicht sehr robust, der Reißverschluss hakt. Hier wurde qualitativ gespart. Doch das sind die einzigen, kleinen Mankos. Ansonsten überzeugt der Omron NE-C28P auf der ganzen Linie.

Vier Batterien kommen in das Handgerät IH 55 von Beurer. Das macht den Inhalator zu einem Schwergewicht. Er bringt 0,24 Kilogramm auf die Waage und wiegt damit doppelt so viel wie das Handgerät von Hylogy. Ansonsten trumpft das Modell mit einer sehr hochwertigen Tasche auf, in die man den Inhalator und sämtliches Zubehör bequem und komfortabel verstauen kann. Die Partikelgröße liegt hier laut Hersteller bei sechs Mikrometern. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte das Handgerät von Beurer 4:20 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – das ist ein guter Wert. Damit erreicht man die großen und mittleren Bronchien der Lunge. Die gesamte Verarbeitung ist sehr hochwertig gestaltet. Für ein Handgerät ist der Inhalator jedoch sehr groß und wuchtig – und für kleine Kinderhände weniger geeignet.

Seinen ersten Pluspunkt sammelt der IH 26 von Beurer mit seinem Luftschlauch. Der ist schön lang, ermöglicht genügend Spielraum beim Inhalieren. So ist man nicht förmlich an das Gerät gefesselt. Der Kompressor kommt außerdem mit einem sehr speziellen Zubehörteil daher – und zwar mit einer Nasendusche. Diese verfügt über ein Füllvolumen von zehn Millilitern. Der Fülltank für den Vernebler kommt auf acht Milliliter. Die Partikelgröße liegt laut Hersteller bei 3,7 Mikrometern, erreicht die oberen und unteren Atemwege. Die Verneblungsrate ist sehr niedrig angesetzt mit 0,132 ml/min und unterscheidet sich von unserem gemessenen Wert beim Leistungsdauer-Test von 0,185 ml/min. Das heißt: Für 2,5 Milliliter einer Salzlösung benötigt er 13,5 Minuten. So ist die Behandlungsintensität zwar recht hoch, allerdings auch sehr langwierig. Für Kinder eher schwierig, solange still sitzen zu müssen.

Das Zusammenstecken der Schläuche an den Vernebler und den Kompressor gestaltet sich ebenfalls eher schwierig. Die Anschlussstellen sind teilweise sehr schmal und eng, sodass man mit seinen Fingern nur schwer genügend Kraft ausüben kann, um den Schlauch gut und fest anzuschließen. Das gilt auch für die Nasendusche. Unpraktisch! Die Tragetasche mit Griffen verfügt nur über einen Klettverschluss, der sie nicht rundherum verschließt. So können Zubehörteile herausfallen.

Wie der Testsieger besitzt der Inhalator SIH 21 von Sanitas zwei Stauräume – darin kann man ebenso sämtliches Zubehör und das Stromkabel problemlos unterbringen. Auch optisch ähnelt er dem Medisana IN 550 Pro sehr. Mit verschiedenen Partikelgrößen kann er allerdings nicht auftrumpfen. Bei 3,16 Mikrometern liegt hier der Richtwert. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte der Sanitas 6:34 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – das ist ein guter Wert. Spezielle Adapter für die Nase gibt es nicht. Mit 65,1 Dezibeln liegt er im oberen Bereich, was die Lautstärke angeht. Der Kompressor mit Drucklufttechnologie wiegt dafür etwas weniger als der Testsieger, er bringt 1,68 Kilogramm auf die Waage. Alles in allem: ein sehr solider Inhalator.

Für einen klassischen Kompressor bringt der Omron NE-C101-D relativ wenig auf die Waage – und zwar 1,05 Kilo. Ein weiterer Pluspunkt: Mit zwölf Millilitern verfügt er über einen sehr großen Fülltank. Die Partikelgröße beträgt 2,6 Mikrometer, so können Kinder und Erwachsene sämtliche Bereiche der Bronchien erreichen. Für 2,5 Milliliter Salzlösung benötigt er 11,5 Minuten, das entspricht einer Verneblungsrate von 0,21 ml/min. Laut Hersteller sollten es 0,35 Milliliter pro Minute sein. Eine recht große Differenz. Einen recht großen Abstand möchte man zu diesem Omron-Kompressor halten, da er mit 76,2 Dezibel sehr laut ist – der Höchstwert in unserem Test. Der Hersteller spricht von 59 Dezibel bei einem Meter Abstand zum Gerät. Der Luftschlauch zwischen Kompressor und Vernebler ist allerdings nur 1,05 Meter lang. Das passt nicht zusammen.

Der Luftschlauch ist zudem leicht verdreht – und verdreht sich noch mehr, wenn man ihn am Kompressor und Vernebler anschließt. Der Verschluss des Verneblers funktioniert nicht rund, er hakt beim Öffnen und Schließen. Auch die Masken für Kinder und Erwachsene sitzen nicht sehr geschmeidig und komfortabel am Gesicht, sie sind eher unbequem.

Kommen wir zum kleinen Bruder des Testsiegers – dem Medisana IN 500. Er verfügt nur über einen Zerstäuberkopf (blau), der laut Hersteller für eine Partikelgröße zwischen 3,5 und 4,5 Mikrometer sorgt. Einen Kofferraum wie beim IN 550 Pro gibt es hier nicht. Ansonsten punktet der Inhalator mit Drucklufttechnologie mit einer hochwertigen Verarbeitung, umfangreichem Zubehör – wie Nasenadapter – und einer einfachen Handhabung. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte der IN 500 4:35 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – das ist ein sehr guter Wert. Mit 1,32 Kilogramm ist er ein Mittelgewicht. Und auch mit 61,5 Dezibeln liegt er, was die Lautstärke betrifft, im Mittelfeld. Er wiegt etwas weniger als sein großer Bruder und bringt 1,68 Kilogramm auf die Waage.

Der Pari Boy Junior ist bereits für Babys ab dem ersten Lebensmonat geeignet – mit einer Babymaske und einem Babywinkel, der es ermöglicht, im Liegen zu inhalieren. Außerdem ist der Kompressor-Inhalator mit dem »PIF­Control­System« ausgestattet. Das erkennt ein zu schnelles Einatmen und löst dann durch ein Ventil einen Widerstand aus, der dazu anregt, langsamer zu atmen. So wird eine gleichmäßigere Verteilung des Aerosols in den kleinen Bronchien gefördert. Einen roten (2,8 µm) und einen gelben Aufsatz (3,1 µm) gibt es für den Vernebler. Weitere Aufsätze können zusätzlich erworben werden. Durch die Wahl des passenden Aufsatzes ist es möglich gezielt bestimmte Bereiche im Atemtrakt zu therapieren. Diese Möglichkeit gibt es sonst nur bei unserem Favoriten von Medisana.

Die 2,5 Milliliter einer Salzlösung vernebelt der Pari Boy Junior in 7:30 Minuten mit dem roten Aufsatz und in 5:15 Minuten mit dem gelben Aufsatz. Die Verneblungsrate liegt damit im Mittelfeld. Optisch fällt der Pari-Kompressor durch seine sehr massive Form auf, er ist eher unhandlich. Einen richtigen Tragegriff hat der 1,86 Kilogramm schwere Inhalator nicht, auch keine Tragetasche. Zudem ist der Pari Boy Junior mit 64,5 Dezibeln ziemlich laut. Auch wenn er ein Klassiker ist – für das, was er leistet, ist der Pari Boy Junior aus unserer Sicht viel zu teuer.

Der Medisana IN 525 ist unser einziger Ultraschallvernebler in diesem Test. Und da liegt auch bereits der erste Nachteil. Denn diese Technologie verfügt wie bereits erwähnt über Partikelgrößen, die meist zwischen 4,2 und 6,0 Mikrometern liegen. So erreicht man die großen und mittleren Bronchien, nicht jedoch die kleinen Bronchien. In diesem Fall sind es Partikel, die um fünf Mikrometer groß sind. Zudem handelt es sich bei diesem Inhalator um ein Handgerät. Das ist auf den ersten Blick sehr praktisch, da sehr klein und handlich. Ein Nachteil ist jedoch, dass das Gerät über nicht aufladbare Batterien betrieben wird. Man kann zwar auch das mitgelieferte Netzteil benutzen. Doch damit hebt sich der Vorteil eines Handgerätes komplett auf.

Auch die Haltbarkeit ist nicht sehr hoch. Der Hersteller selbst empfiehlt das Verneblungs-Set bereits nach sechs Monaten bei einer regelmäßigen und kontinuierlichen Nutzung auszutauschen. Zudem ist das Reinigen der Geräteteile mit destilliertem Wasser recht aufwendig. Auch eine Leuchte am Gerät, die orange leuchtet wenn der Fülltank leer ist, erfüllt nicht ganz ihren Zweck, da man sie beim Inhalieren nicht sehen kann.

Ansonsten: Die Verneblungsrate vom IN 525 liegt bei 0,25 ml/min. Der kleine Inhalator bringt 0,152 Kilogramm auf die Waage. Und er rauscht beim Inhalieren recht leise. Alles in allem ein Inhalator mit kleinen Vorteilen und großen Nachteilen.

Der Flaem Ghibli Plus kommt durch seine grelle Farbgebung und das windschnittige Design sehr sportlich rüber. Mit einem Gewicht von 1,07 Kilogramm ist das Gerät auch recht leicht. Passend dazu kann man durch das Öffnen einer Klappe am Vernebler zwei Geschwindigkeiten beim Inhalieren einstellen. Die Partikelgröße ändert sich dadurch nicht. Zudem gibt es einen Auslaufschutz. Der Kompressor ist mit 67,3 Dezibeln allerdings sehr laut und im wahrsten Sinne des Wortes unüberhörbar. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte der Ghibli Plus 8:54 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – das ist recht langsam. Er ist dennoch ein solider Inhalator.

Der IN 535 von Medisana ist ein ganz besonderer Inhalator. Er verfügt über einen sogenannten Mikrokompressor, der so klein ist, dass er in ein Handgerät passt. Für ein Inhalator-Handgerät fällt der Medisana IN 535 dennoch recht groß aus. Er wirkt sehr klobig und klotzig. Und nicht nur das: Das Handgerät ist auch noch sehr laut. Mit 64 Dezibel übertönt er zahlreiche Konkurrenten, auch einige Kompressoren. Das passt leider für ein Handgerät überhaupt nicht zusammen. Schließlich will man ja nicht mit Lärmschutz auf den Ohren inhalieren. Die Verarbeitung ist hochwertig, ebenso das umfangreiche Zubehör mit Masken für Babys, Kinder und Erwachsene. Dazu kommt noch ein normaler Mund- und Nasenaufsatz. Die Gebrauchsanweisung ist zwar kurz und verständlich, in der Verpackungsbox versteckt ich allerdings ein riesiger Stapel davon in den unterschiedlichsten Sprachen. Das bringt recht viel Papiermüll mit sich.

Mit 0,2 Kilogramm ist der Mikrokompressor sehr leicht. Seine Verneblungsrate liegt bei 0,27 ml/min. In 9:20 Minuten verdampft er 2,5 Milliliter einer Salzlösung. Das Füllvolumen umfasst sechs Milliliter. Über einen USB-Anschluss lässt sich der Akku des Medisana IN 535 problemlos aufladen. Die Tasche ist hochwertig und praktisch mit Griff. Doch all diese Vorzüge können nichts daran ändern, dass der Mikrokompressor für ein Handgerät einfach viel zu laut ist.

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Kommentare

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Albert Springer
Albert Springer

Was mir hier fehlt, ist die Angabe der Partikelgrösse, die die Geräte vernebeln. Damit der Nebel auch die Lungen erreicht, sollten die Dampf-Partikel nicht grösser als 3,5 mycrometer sein. Das hat mir mal ein Arzt gesagt.
Schade, daher hilft mir der Test hier nicht weiter. Ich möchte mit dem inhalieren nicht schnell fertig werden, sondern möchte Wirkung erzielen.
Von daher kann ich dieses Testkriterium nicht nachvollziehen

Redaktion
Redaktion

In der Vergleichstabelle können Sie unter „Technische Daten“ nachlesen, welche Geräte welche Partikelgrößen ausstoßen. Dabei handelt es sich um statistische Mittelwerte, denn jeder Inhalator stößt Dampfpartikel unterschiedlichster Größen aus.

Bei den Partikelgrößen kommt es darauf an, ob die Therapie die großen, die mittleren oder die kleinen Bronchien erreichen soll. Partikel unterhalb von 3,5 Mikrometern gelangen bis in die kleinen Bronchien. Wenn die mittleren oder großen Bronchien therapiert werden sollen, sind größere Partikelgrößen besser. Mehr dazu können Sie im Abschnitt „Kompressor-, Ultraschall- oder Membranvernebler“ nachlesen.