Inhalator Test: Aufmacher Inhalatoren
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Letzte Aktualisierung:

Der beste Inhalator

Wir haben 27 Inhalationsgeräte getestet. Das beste ist für uns der Medisana IN 550 Pro. Mit ihm kann man sämtliches Zubehör samt Stromkabel problemlos verstauen. Zudem verfügt der Medisana über drei verschiedene Aufsätze zur Erzeugung unterschiedlicher Partikelgrößen. Der zwei Meter lange Schlauch erleichtert das Inhalieren und die Ausstattung ist sehr umfangreich. Alles in einem ist der Medisana ein guter und robuster Inhalator, der Kinder und Erwachsene wieder tief durchatmen lässt.

Sebastian Schulke
Sebastian Schulke
lebt mit seiner Familie in München und hat zwei Kinder. Er ist seit über 20 Jahren als rasender Reporter unterwegs - für Magazine und Zeitungen wie NZZ, Zeit, Abendzeitung, Süddeutsche Zeitung, Eltern Family, Himbeer oder BISS. In der "Wolkenkratzer Werkstatt" macht er zudem "Kinderbücher für Erwachsene".
Letztes Update: 14. Oktober 2022

Wir haben acht neue Inhalatoren getestet. Der Pari Compact 2 ersetzt als neue Empfehlung den Pari Boy Classic, denn er ist nicht nur kleiner und kompakter sondern vor allem auch deutlich günstiger.

29. Oktober 2021

Wir haben acht neue Inhalatoren getestet. Der Feellife Air Kids konnte dabei als neue Empfehlung überzeugen. Unsere ehemalige Empfehlung, der Inhalator von Simbr, ist nicht mehr erhältlich und wurde aus dem Testbericht entfernt.

7. Oktober 2020

Wir haben sieben neue Inhalatoren getestet. Der Beurer IH 58 Kids konnte dabei als neue Empfehlung überzeugen.

11. November 2019

Wir haben einige Informationen ergänzt und unsere Bewertung der Inhalatoren von Pari nach einem weiteren Testdurchgang angepasst.

Weitere Updates
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Wir testen laufend neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Wenn Sie informiert werden möchten, sobald dieser Testbericht aktualisiert wird, tragen Sie einfach Ihre Email-Adresse ein.

Wenn die Tage immer kürzer und kälter werden und der Sommer sich unter einer dicken Laubschicht versteckt, rückt der Winter langsam näher – und damit auch die Erkältungszeit. Da heißt es: verstärkt gegen Husten, Schnupfen und Erkältungen ankämpfen – Erwachsene genauso wie Kinder.

Wenn es einen erwischt hat, die Nase wie ein Wasserfall läuft und der Hals unangenehm kratzt, sollte man nicht nur zum Taschentuch und Hustenbonbons greifen, sondern auch zum Inhalator. Der befreit die Atemwege bis tief in die Lunge hinein. Auch für Asthma-Therapien, also chronische Erkrankungen, ist Inhalieren hilfreich. Früher hat man das mit heißem Wasser in einer Schüssel und einem Handtuch über dem Kopf gemacht, angenehmer ist es mit elektrischen Inhalationsgeräten.

Wir haben 27 Inhalatoren getestet. Neben acht sogenannten Tischgeräten mit Kompressor haben wir auch vier kleine Handgeräte mit moderner Membranverneblung getestet. Wir haben dabei auf Gesichtsmasken für Kinder und Erwachsene, Schläuche, Aufsätze für unterschiedliche Partikelgrößen und Adapter für Nase, Mund und Kleinkinder sowie auf eine unkomplizierte Inbetriebnahme geachtet.

Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht, den ausführlichen Testbericht lesen Sie weiter unten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Medisana IN 550 Pro

Test : Medisana Medisana IN 550 Pro
Ein sehr vielseitiger Inhalator, in dem man sämtliches Zubehör wie in einem Kofferraum verstauen kann.

Der Medisana IN 550 Pro überzeugt mit guter Leistung, viel Zubehör und einem guten Preis. Vor allem aber ist er überaus praktisch. Das Kompressor-Gerät ist zwar recht groß und relativ schwer, verfügt dafür aber über zwei Fächer, in denen man bequem den Vernebler, die Gesichtsmasken, den Schlauch, die Aufsätze, kurz das gesamte Zubehör verstauen kann. Sogar für Stromkabel und Stecker gibt es einen kleinen Kofferraum – dazu ein komfortabler Tragegriff. So ist immer alles aufgeräumt und man kämpft beim Wegräumen nicht mit Kabeln und Schläuchen wie bei anderen Geräten.

Für Kinder

Beurer IH 58 Kids

Test  Inhalator: beurer  IH 58 Kids
Klein, fein und speziell für Kinder entwickelt – ein Inhalator, der Spaß macht.

Der Beurer IH 58 Kids macht kleinen und großen Kindern einfach Spaß. Denn beim Inhalieren sitzt einem eine kleine Giraffe vor der Nase und grinst einen freundlich an. Das sorgt für eine angenehme und willkommene Abwechslung. Sie gehört zum umfangreichen Zubehör des sehr kleinen, gelben Kompressors, der extra auf die Bedürfnisse von Kindern und sogar Babys ausgelegt ist. So wird’s beim Inhalieren nicht langweilig.

Klein & leicht

Beurer IH 60

Test : beurer IH 60
Ein kleines Leichtgewicht – dazu gibt’s eine praktische kleine Tragetasche.

Der IH 60 von Beurer ist mit Abstand der leichteste und kleinste Inhalator mit Kompressor im Test. Gerade einmal 0,25 Kilogramm bringt der IH 60 auf die Waage. Außerdem ist der Kompressor mit 55,3 Dezibel sehr leise – der unangefochtene Spitzenwert unter den Tischgeräten. Im Gegensatz zu allen anderen Kompressor-Geräten kann er per Akku betrieben werden, der über einen USB-Anschluss geladen wird – sehr praktisch! Verstauen lässt sich der IH 60 in einer kleinen, robusten Tasche.

Handlich & praktisch

Feellife Air Kids

Test Inhalator: Feel Life Air Kids
Dieses kleine Handgerät hat einiges zu bieten, ist hochwertig verarbeitet und durch seine handliche Größe immer und überall einsatzbereit.

Klein, leicht und äußerst praktisch – der Feellife Air Kids ist ein Handgerät, das nicht nur auf Reisen eine gute Figur macht. Verarbeitung, Funktionalität und Zubehör überzeugen auf der ganzen Linie. Kinder und Erwachsene sind mit diesem Inhalator gut ausgerüstet, der über ein USB-Kabel schnell und einfach aufgeladen wird. Als kleines Extra gibt es noch eine kleine Stofftasche, mit der man das Handgerät samt Zubehör problemlos und praktisch transportieren kann.

Der Allrounder

Pari Compact 2

Test Inhalator: Pari Compact 2
Der Kompressor ist zwar sehr laut, überzeugt jedoch durch seine hochwertige Verarbeitung und Vielseitigkeit

Ein echter Allrounder ist der Pari Compact 2. Er ist laut Hersteller für Babys ab sechs Monaten geeignet. So kann die gesamte Familie den Inhalator nutzen – neben dem Nachwuchs auch Mama und Papa oder sogar Oma und Opa. Der sogenannte LC Sprint Compact-Vernebler sorgt dabei für eine schnelle und wirksame Inhalation. Außerdem ist er für Pari-Verhältnisse recht günstig. Wie gesagt: ein echter Allrounder!

Vergleichstabelle

TestsiegerMedisana IN 550 Pro
Für KinderBeurer IH 58 Kids
Klein & leichtBeurer IH 60
Handlich & praktischFeellife Air Kids
Der AllrounderPari Compact 2
Medisana IN 605
Idoit Nebulizer
Beurer IH 26
Omron NE-C28P
Pari Boy Classic
Beurer IH 55
Omron MicroAir U100
Omron Comp Air C801
Scala SC 145
Philips Innospire Elegance
Philips Innospire Go
Medisana IN 600
Nigecue YM-252
Emser Inhalator Compact
Omron Compact
Sanitas SIH 21
Medisana IN 500
Omron Nami Cat
Medisana IN 525
Pari Boy Junior
Medisana IN 535
Flaem Ghibli Plus
Test : Medisana Medisana IN 550 Pro
  • Drei Partikelgrößen
  • Umfangreiches Zubehör
  • Komfortabler Tragegriff
  • Perfekt für Reisen
  • Zertifiziertes Medizinprodukt
  • Mit knapp zwei Kilo das Schwergewicht im Test
  • Schlauch lässt sich recht schwer mit dem Kompressor verbinden
Test  Inhalator: beurer  IH 58 Kids
  • Klein und handlich
  • Mit lustiger Giraffe
  • Leiser Kompressor
  • Gutes Design
  • Die Aufsätze rutschen schnell und leicht
  • Luftschlauch etwas kurz
Test : beurer IH 60
  • Kompakt
  • Akkubetrieb mit USB-Kabel
  • Praktische Tasche
  • Leise
  • Skala am Vernebler schwer lesbar
  • Vernebler ist nicht sehr gut verarbeitet, hakt etwas beim Öffnen und Schließen
Test Inhalator: Feel Life Air Kids
  • Einfache Bedienung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Mit Ersatz-Sprühkopf
  • Fünf verschiedene Einstellungen beim Sprühen
  • Reinigung recht kompliziert und aufwendig
  • Bedienungsanleitung etwas unübersichtlich
Test Inhalator: Pari Compact 2
  • Ein guter Allrounder - für Babys, Kinder und Erwachsene geeignet
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Sehr laut
  • Recht schwer
  • Nicht wirklich mobil einsetzbar
Test Inhalator: Medisana IN 605
  • Klein und handlich
  • Stellt sich automatisch aus, wenn das Aerosol leer ist
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Schlauch recht kurz
  • Kompressor laut
  • Reinigung aufwändig
Test Inhalator: Idoit Nebulizer
  • Nette Optik
  • Zwei Vernebelungsfrequenzen
  • Signalton, wenn Aerosol aufgebraucht ist
  • verschiedenen Anzeigeleuchten etwas verwirrend
Test  Inhalator: beurer IH 26
  • Vernebler gut zu reinigen
  • Gute Verarbeitung
  • Tasche mit Griffband
  • Extra: eine Nasendusche
  • Schläuche lassen sich nur schwer befestigen – gerade beim Wechsel auf Nasendusche
  • Ziemlich lautes Gerät
Inhalator Test: Bildschirmfoto 2020 10 09 Um 13.09.51
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Leicht zu reinigen
  • Langer Luftschlauch
  • Praktische Tasche
  • Reissverschluss hakt etwas
  • Recht großer Kompressor
Test Inhalator: Pari  Boy Classic
  • Viel Zubehör
  • PIF‐Control für effektive Inhaliertechnik
  • Laut
  • Teuer
  • Unhandlich
Test Inhalator: beurer  IH 55
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gute Tasche
  • Mit vier Batterien betrieben
  • Für Kinderhände zu groß
Test Inhalator: Omron MicroAir U100
  • Praktische und hochwertige Tasche
  • Sehr massiv
  • Mit zwei Batterien betrieben
  • Aufsatz wirkt nicht sehr hochwertig
  • Schutzkappe hakt
Test : Omron Comp Air C801
  • Mit V.V.T.-Technologie
  • Kindgerechtes Design
  • Leicht und handlich
  • Qualität der Maske und des Verstäubers nicht sehr hochwertig
  • Schlauch nur 100 cm lang
Test Inhalator: Scala SC 145
  • Praktischer Tragegriff
  • Gute Grundausstattung
  • Sehr laut
  • Sehr minderwertige Aufbewahrungstasche
  • Nicht sehr hochwertig verarbeitet und verpackt
Test Inhalator: Philips Innospire Elegance
  • Schlauch lang und komfortabel
  • Gute Verarbeitung
  • Kleine Aufbewahrungstasche
  • Kompressor recht laut und schwer
  • Zwei Bedienungsanleitungen - unübersichtlich und verwirrend
Inhalator Test: Innox600
  • Sehr leise
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Für ein Handgerät recht groß
  • Nur eine Einstellung
  • Sehr reduzierte Ausstattung
Test Inhalator: Medisana IN 600
  • Sehr klein und fein vom Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Mit Akku betrieben (USB)
  • Brummt wie ein Traktor
  • Luftschlauch recht kurz
  • Nur eine Partikelgröße
Test Inhalator: Mesh Nebulizer Neb Smart
  • Zwei Einstellungen - stark und schwach
  • Gute Verarbeitung
  • Mit zusätzlichem Batteriefach
  • Verpackung alles andere als hochwertig - zudem sehr klein.
  • Anleitung sehr reduziert mit kleiner Schrift - schlecht lesbar.
Test Inhalator: Emser Compact
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Mit komfortabler Box
  • Für ein Handgerät sehr groß
  • Mit Batterien betrieben
  • Keine Einstellungsmöglichkeiten
Test  Inhalator: Omron Compact
  • Gute Verarbeitung
  • Gebrauchsanweisung kurz und klar
  • Vernebler gut zu reinigen
  • Luftschlauch verdreht sich
  • Sehr laut
  • Fülltank-Verschluss hakt
Test Inhalator: Sanitas
  • Robustes Material
  • Preis-Leistung gut
  • Aufbewahrungsfach etwas zu klein
  • Recht laut
Test Inhalator: Medisana 500
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Langer Schlauch
  • Viel Zubehör
  • Kein Fach zur Aufbewahrung für Schlauch, Gesichtsmasken und Aufsätze
  • Keine Tasche
  • Gerät ist recht laut
Test Inhalator: Omron Nami Cat
  • Cooles Design - sehr ansprechend für Kinder
  • Gute Verarbeitung
  • Sehr laut
  • Recht sperrig
  • Keine Extratasche
  • Schwer
Test  Inhalator: Medisana IN 525
  • Kleiner Inhalator
  • Einfache Bedienung
  • Wirkt sehr robust
  • Keine Akkus
  • Mit Batterien betrieben
  • Partikelgröße recht groß
  • Leuchtanzeige unpraktisch
Inhalator Test: Pari
  • Umfangreiches Zubehör
  • PIF‐Control für effektive Inhaliertechnik
  • Zwei Partikelgrößen
  • Laut
  • Teuer
  • Unhandlich
Test  Inhalator: Medisana IN 535
  • Praktische Tasche
  • Mikrokompressortechnik
  • Etwas unhandlich
  • Für Handgerät sehr, sehr laut
  • Lauter als einige Kompressoren
Test Inhalator: Ghibli Flaem Ghibli Plus
  • Gute Verarbeitung
  • Design recht klobig
  • Sehr Laut
  • Kleiner Tragegriff
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Inhalieren: Mit Nebel oder Wasserdampf?

Früher hat man über einer großen Schüssel mit Handtuch über dem Kopf heißen Wasserdampf inhaliert. Das ist nicht nur nichts für Klaustrophobiker sondern auch noch äußerst schweißtreibend!

Wasserdampf besteht dabei aus winzigen Wassertropfen, die sich an der Gesichtshaut niederschlagen und während des Einatmens auf die Schleimhäute gelangen. Die Wassertropfen sind zwar mit bloßem Auge nicht zu erkennen und nur als Dampf sichtbar, dennoch aber zu groß, um tief in die Atemwege zu gelangen. Sie erreichen die Schleimhäute der Nase, des Mundes, Rachens und Halses, über die Stimmlippen gehen sie allerdings nicht hinaus.

Die klassische Inhalation ist weniger effektiv

Auf die Bronchien und Lunge hat diese Form des Inhalierens daher kaum eine direkte Auswirkung. Daran ändern auch Zusätze wie ätherische Öle oder Aufgüsse von Kräutern kaum etwas. Das gilt auch für Salz. Nur ein Bruchteil davon gelangt in den Wasserdampf, der große Rest bleibt in der Schüssel zurück.

Inhalator Test
Moderne Inhalatoren sind nicht nur angenehmer zu benutzen als heißer Wasserdampf, sondern auch effektiver.

Inhalationsgeräte erzeugen dagegen kleinere Partikel und sind damit effizienter als das klassische Dampfbad. Durch die feinere Partikelgröße lassen sich auch Lungenerkrankungen gut behandeln.

Auch zugesetztes Salz oder andere Wirkstoffe können durch die Vernebelung problemlos tief in die Atemwege gelangen. Das funktioniert im Tröpfchen-Nebel deutlich effektiver als im Wasserdampf der herkömmlichen Inhalation. Dadurch ist auch die Wirkung intensiver. Entsprechend sparsam und vorsichtig sollte man Zusätze einsetzen und dosieren.

Kompressor-, Ultraschall- oder Membranvernebler?

Inhalationsgeräte erzeugen keinen Wasserdampf sondern Nebel. Dabei komme grundsätzlich drei verschiedene Techniken zum Einsatz: Es gibt Kompressor-Düsenvernebler, Ultraschall-Vernebler und Membranvernebler.

Inhalator Test: Img[1]

Kompressor-Düsenvernebler leiten Druckluft durch eine Düse in einer Flüssigkeit. Durch den erzeugten Unterdruck entstehen feine Tröpfchen, die als Nebel aus dem Gerät austreten. Das ist wie beim Pusten durch einen Strohhalm in einem Wasserglas. Luftblasen steigen auf und nehmen Flüssigkeit mit. Bei einem Düsenvernebler geschieht dies jedoch im mikroskopischen Bereich, wodurch Wasser und Wirkstoff sehr tief in die Atemwege eindringen können. Anders als bei der klassischen Dampfinhalation kann hier gelöstes Salz transportiert werden.

Kompressor-Geräte sind lauter und unhandlicher als Membran­vernebler

Das funktioniert gut, hat aber zwei Nachteile: Die Geräte sind meist relativ groß und entwickeln eine hohe Lautstärke. Dafür ist die Größe der Partikel meistens noch kleiner als bei Ultraschall-Verneblern – ihr Durchmesser beträgt im Schnitt 2,5 bis 4,8 Mikrometer. Das bietet den Vorteil, dass die Wassertröpfchen auch tief in die kleinen Bronchien gelangen können. Allerdings dauert es länger, die gleiche Menge Flüssigkeit zu inhalieren als bei Ultraschall-Geräten, die etwas größere Tröpfchen erzeugen.

Inhalator Test: Img[1]

Membranvernebler sind die neueste Technologie zur Vernebelung von Flüssigkeiten. Sie kommen überwiegend in mobilen Handgeräten zum Einsatz. Bei Membranverneblern wird eine dünne, mit Mikrobohrungen versehene Membran in Schwingungen versetzt. Durch diese Technik kann die Tröpfchengröße sehr gut definiert werden. Die meisten Geräte erzeugen Partikelgrößen von 1 bis 5 Mikrometern, die ebenfalls bis in die kleinen Bronchien gelangen. Diese Geräte arbeiten fast lautlos, sind sehr klein und werden oft mit Akku betrieben. So sind sie sehr flexibel und mobil einsetzbar. Sie sind allerdings nicht so robust wie Düsenvernebler, die daher im klinischen Einsatz nach wie vor weiter verbreitet sind.

Ultraschallvernebler versetzen über ein Piezokristall mechanische Schwingungen auf eine Flüssigkeit in einem Behälter. Heraus strömt ein feiner Sprühnebel. Je höher die Frequenz ist, desto feiner werden die Tröpfchen. Die Partikelgröße dieser Geräte liegt meist zwischen 4,2 und 6,0 Mikrometern. Wassertröpfchen dieser Größe gelangen in die großen und mittleren Bronchien, aber nicht bis tief hinunter in die kleinen Bronchien.

Ultraschallvernebler sind nicht so effizient in der Verneblung, dadurch dauert das Inhalieren länger. Vor allem aber erhitzt sich bei ihnen mit dem Gebrauch die Flüssigkeit und sie sind für bestimmte Medikamente, die Enzyme enthalten, nicht geeignet. Ultraschallvernebler findet man daher nur noch selten.

Richtig inhalieren – so geht’s

Egal ob Sie »nur« mit einer Salzlösung inhalieren oder Medikamente oder ätherische Öle zugeben, sollten Sie beim Inhalieren auf einige Punkte achten.

Als erstes sollte man sich vor dem Inhalieren gut Hände und Gesicht waschen, damit man nicht womöglich noch mehr Keime einatmet. Anschließend füllen Sie den Vernebler des Inhalationsgerätes mit Wasser, Kochsalzlösung oder einem Medikament.

Inhalator Test: Richtig Inhalieren
Kleine Kinder akzeptieren Mundstücke meist besser als Gesichtsmasken.

Zum Inhalieren sollte man bequem und entspannt aufrechtsitzen oder stehen. Die meisten Hersteller empfehlen die Benutzung des Mundstücks, denn über die Maske geht viel Aerosol verloren. Kleinkinder können die Mundstücke aber oft nicht gut mit ihren Lippen umschließen und Babys tun sich ohnehin mit dem Atmen durch den Mund schwer. Dann ist die Gesichtsmaske die bessere Wahl zur Aufnahme der Wirkstoffe.

Allerdings muss man Kinder erst spielerisch an eine Maske gewöhnen, damit sie nicht in Panik geraten. Am besten lässt man sie erst einmal ganz ohne Inhalation mit der Maske spielen und gewöhnt sie daran, sich etwas vors Gesicht zu schnallen. Masken gibt es in verschiedenen Größen. Achten Sie darauf, dass die Maske gut am Gesicht abschließt, sonst entweicht viel Aerosol und die Inhalation wird weniger effektiv.

Akzeptiert Ihr Kind die Atemmaske nicht, versuchen Sie es mit dem Mundstück. Das ist deutlich weniger einschüchternd. Sie müssen nur darauf achten, dass die Lippen das Mundstück gut umschließen – und dass Ihr Kind dann auch tatsächlich durch den Mund atmet und nicht durch die Nase.

Während des Inhalierens sollte man ruhig tief ein- und ausatmen, ohne die Luft anzuhalten. Eine typische Anwendung mit 2,5 Millilitern Flüssigkeit dauert zwischen 3 und 7 Minuten.

Manche neigen dazu, beim Inhalieren zu schnell zu atmen, dann wird der Körper mit zu viel Sauerstoff versorgt und es kann einem schwindlig werden (Hyperventilieren). Dann am besten eine Pause machen und langsamer ein- und ausatmen. Die Inhalatoren von Pari verfügen daher über ein System, dass bei zu schneller Einatmung ein Ventil schließt.

Reinigung

Beim Inhalieren ist auch das Reinigen ein wichtiger Part, den man sich nicht ersparen kann und sollte. Vernebler, Schläuche und Gesichtsmasken sollten nach jedem Gebrauch gereinigt werden. Denn: Durch die ausgeatmete Luft gelangen Krankheitserreger in das Gerät. Sämtliche Teile, die sich abnehmen lassen, sollten deshalb in einem Wasserbad mit etwas Spülmittel gereinigt und anschließend unter fließendem Wasser abgespült werden.

Krankheitserreger sammeln sich im Gerät, wenn man es nicht reinigt

Zusätzlich kann auch eine Desinfektion vorgenommen werden. Dies empfiehlt sich besonders dann, wenn der Inhalator von mehreren Personen genutzt wird. Worauf man beim Desinfizieren achten muss, findet man in den jeweiligen Gebrauchsanleitungen. Außerdem verfügen die Inhalatoren über Filter, die man hin und wieder auf Verschmutzungen kontrollieren sollte, und die man gegen beiliegende Ersatzfilter austauschen kann.

Inhalator Test: Medisana Inhalator1

Testsieger: Medisana IN 550 Pro

Auf den ersten Blick wirkt er sehr groß, doch beim genaueren Hinschauen entpuppen sich seine wahren Stärken: Der Medisana IN 550 Pro ist ein Inhalator mit Kompressor, der ein sehr rundes Gesamtpaket abliefert.

Testsieger
Medisana IN 550 Pro
Test : Medisana Medisana IN 550 Pro
Ein sehr vielseitiger Inhalator, in dem man sämtliches Zubehör wie in einem Kofferraum verstauen kann.

Was uns besonders am Medisana gefällt, ist, dass er über mehrere Staufächer verfügt, in denen man das gesamte Zubehör unterbringen kann. Es gibt ein großes vorne, in dem man Schläuche, Gesichtsmasken, die verschiedenen Aufsätze für drei unterschiedliche Partikelgrößen sowie Adapter für Mund und Nase unterbringen kann.

Ein zweiter, kleinerer Stauraum befindet sich hinten beim Stromanschluss des Geräts. Dort kann man das Kabel verstauen. Sehr praktisch. Denn so lässt sich der Inhalator samt Zubehör und allen Einzelteilen gut transportieren und verräumen. Der komfortable Tragegriff sorgt für weitere Pluspunkte. Mit einem Griff hat man alles, was man braucht. Super!

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Inhalator Test: Medisana Inhalator 9
Der Inhalator von Medisana erzeugt feine Partikel.
Inhalator Test: Medisana Inhalator 6
Er bringt viel Zubehör mit, unter anderem Aufsätze für drei Partikelgrößen.
Inhalator Test: Medisana Inhalator2
Der robuste An- und Ausschalter.
Inhalator Test: Medisna Inhaltor 5
Auf der hinteren Seite gibt es Stauraum ...
Inhalator Test: Inhalator Medisana 4
... und noch mehr in der vorderen Klappe.
Inhalator Test: Medisana Inhalator 8
Hier wird der Filter eingesetzt.
Inhalator Test: Medisana Inhalator 7
Das Gerät von der Seite.

Aber auch bei seiner eigentlichen Kernaufgabe überzeugt der Inhalator von Medisana. Er läuft über einen Kompressor, durch drei verschiedene Zerstäuberköpfe (blau, rot und gelb) können verschiedene Partikelgrößen erzeugt werden, die eine gezielte Behandlung der oberen und unteren Atemwege ermöglichen. Sie können schnell und einfach ausgetauscht werden.

Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte das Tischgerät 7:31 Minuten um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln. Das ist recht schnell und im Vergleich zu den anderen Tischgeräten ein guter Wert.

Freiheit und Spielraum

Der zwei Meter lange Schlauch, der vom Kompressor zum Vernebler führt, ermöglicht während der Inhalation Bewegungsfreiheit und Spielraum. So muss man nicht direkt neben dem Tischgerät sitzen bleiben, sondern kann noch etwas anderes tun.

Außerdem punktet der Medisana mit seinem umfangreichen Zubehör. So gibt es jeweils für Erwachsene und Kinder eine Gesichtsmaske und einen Nasenadapter. Ein Mundstück und ein Winkel, den man zur Behandlung für Kleinkinder und Babys auf den Inhalator setzen kann, sind ebenso enthalten. Die Gesichtsmasken fühlen sich angenehm an und sitzen gut.

Nachteile?

Der Kompressor ist, wie bei fast allen Inhalatoren mit Drucklufttechnologie, recht laut. Mit 64,4 Dezibeln bewegt er sich im Mittelfeld. Das macht die Behandlung nicht gerade zu einem stillen Vergnügen. Außerdem lassen sich die Schläuche recht schwer auf die Anschlüsse am Tischgerät und am Vernebler stecken. Hier wären Verstärkungen am Schlauch zum Drehen hilfreich.

Unterm Strich ist der Medisana IN 550 Pro ein praktischer und vielseitiger Inhalator, der durch seine Funktionalität und hochwertige Verarbeitung sowie seine beiden Stauräume überzeugt. Ein Inhalator mit Kofferraum, der für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet ist.

Medisana IN 550 Pro im Testspiegel

Bislang gibt es keine anderen aussagekräftigen Tests anderer Redaktionen. Wenn sich das ändern, tragen wir die Ergebnisse hier nach.

Alternativen

Das beste Gesamtpaket liefert für uns der Medisana IN 550 Pro ab. Er war allerdings das größte Gerät im Test. Es geht auch kompakter. Drei weitere Inhalationsgeräte haben uns ebenfalls gut gefallen und verdienen eine Empfehlung.

Für Babys & Kinder: Beurer IH 58 Kids

Eine kleine Giraffe sorgt bereits, bevor der Kompressor überhaupt läuft, für ein Lächeln und Grinsen bei den kleinen Patienten. Das Gummitier ist nämlich der absolute Hingucker beim IH 58 Kids von Beurer, ein Inhalator der speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Babys ausgelegt ist. Die Verarbeitung des Kompressors sowie des gesamten Zubehörs ist zudem sehr hochwertig.

Für Kinder
Beurer IH 58 Kids
Test  Inhalator: beurer  IH 58 Kids
Klein, fein und speziell für Kinder entwickelt – ein Inhalator, der Spaß macht.

Die Inhalationsmasken aus Silikon kommen ganz farbenfroh daher: Bei den Babys sorgt ein orangener Ring, bei den Kindern ein gelber Ring für Abwechslung. Diese sind zudem nicht so groß geraten, wirken dadurch nicht allzu bedrohlich. Gerade bei kleinen Kids ein großer Vorteil. So sollen laut Hersteller bereits Babys ab einem Alter von einem Monat mit diesem Gerät inhalieren können.

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Inhalator Test: Inhalator Beurer Ih 58 Kids
Der Inhalator mit lustiger Giraffenfigur.
Inhalator Test: Inhalator Beurer Ih 58 Kids
Die Tasche ist hochwertig und bietet viel Platz, auch für das komplette Zubehör.
Inhalator Test: Inhalator Beurer Ih 58 Kids
Die Einzelteile können gut gereinigt werden.
Inhalator Test: Inhalator Beurer Ih 58 Kids
Die beiden Masken für verschieden große Kinderköpfe.
Inhalator Test: Inhalator Beurer Ih 58 Kids
Die kleine Giraffe bringt Spaß ins Inhalieren.
Inhalator Test: Inhalator Beurer Ih 58 Kids
Hier kann das Gerät aufgeladen werden.

Inhaliert wird hier mit Druckluft aus einem Kompressor, der sehr elegant und entspannt seinen Dienst tut. Denn er hat nicht die typisch klobige und klotzige Optik eines klassischen Kompressors. Man kann ihn ganz leicht in eine Hand nehmen. Auf den ersten Blick schaut er wie eine zu groß geratene Computermaus aus. Doch die gelbe Maus ist ein Kompressor, der mit einer Lautstärke von 55 dB – laut Hersteller sollten es 45 dB sein – überzeugt und alle anderen Kompressoren in unserem Test hier aussticht. So schnurrt er in seinem runden, geschmeidigen Design wie ein Kätzchen während des Inhalierens. Da macht es auch nichts, dass der Luftschlauch etwas kurz geraten ist und nur wenig Spielraum zulässt.

Kommen wir zum Leistungsdauer-Test: Für die 2,5 Milliliter Salzlösung benötigt er knapp zehn Minuten. Das entspricht ziemlich genau der vom Hersteller angegebenen Verneblungsrate von 0,25 ml/min – ein guter Wert. Bis zu sechs Milliliter können in den Inhalator gefüllt werden. Die Partikelgröße liegt bei 4,12 Mikrometern. Sie gelangen so bis tief in die Bronchien. Mit 0,187 Kilogramm ist der IH 58 Kids auch noch ein echtes Leichtgewicht. Die Verarbeitung des Kompressors sowie des gesamten Zubehörs ist zudem sehr hochwertig. Das gilt auch für die kleine, sehr praktische Tasche, in die man alles problemlos verstauen kann.

Nicht so gut gelungen sind die Adapter und Aufsätze: Die rutschen leicht, wenn man sie zusammengesteckt hat. Der Verschluss des Fülltanks ist nicht ganz rund. Man braucht etwas, bis man den richtigen Dreh raus hat. Doch wenn einen die Giraffe angrinst, vergisst man das ganz schnell wieder.

Leicht & klein: Beurer IH 60

Der Inhalator IH 60 von Beurer ist klein und fein. Er ist mit Abstand der leichteste und kleinste Inhalator mit Kompressor im Test. Auch sein Design ist sehr ansprechend. Das Tischgerät sieht aus wie eine kleine portable Musikbox. Doch sie sorgt in diesem Fall natürlich nicht für musikalische Klänge, sondern für wohltuenden Dampf, der die Atemwege befreien soll.

Klein & leicht
Beurer IH 60
Test : beurer IH 60
Ein kleines Leichtgewicht – dazu gibt’s eine praktische kleine Tragetasche.

Die Drucklufttechnologie vom IH 60 sorgt für eine Partikelgröße von 4,12 Mikrometern. Das ist für einen Kompressor ein recht hoher Wert. Doch auch damit erreicht er noch die unteren Atemwege. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte das Tischgerät von Omron 4:17 Minuten um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – schneller ist kein anderer Kompressor in unserem Test.

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Inhalator Test: Beurer Ih 60 9
Der Beurer erzeugt feine Partikel.
Inhalator Test: Beurer Ih 60 10
Auch eine Maske wird mitgeliefert.
Inhalator Test: Beurer Ih 60 1
Der Beurer ist sehr kompakt...
Inhalator Test: Beurer Ih 60 6
... und bringt viel Zubehör mit.
Inhalator Test: Beurer Ih 60 7
Alles kann in der praktischen Tasche verstaut werden.
Inhalator Test: Beurer Ih 60 5
Der Beurer wird per USB aufgeladen.
Inhalator Test: Beurer Ih 60 4
Auf der anderen Seite ist der Filter.
Inhalator Test: Beurer Ih 60 2
Ein Netzteil ist auch dabei.

Gerade einmal 0,25 Kilogramm bringt der IH 60 auf die Waage. Außerdem ist der Kompressor sehr leise, er kommt auf 55,3 Dezibel – der unangefochtene Spitzenwert unter den Tischgeräten mit Kompressor.

Pluspunkte kassiert der kleine Kompressor auch dafür, dass er über einen Akku betrieben wird, der über einen USB-Anschluss geladen werden kann, genauso auch mit einem Netzteil. Ebenfalls sehr praktisch! Verstauen lässt er sich in einer kleinen, robusten Tasche.

Kleine Abzüge gibt es für die Messskala am Vernebler, die nur schwer lesbar ist. Außerdem ist der Vernebler nicht sehr hochwertig verarbeitet, er hakt etwas beim Öffnen und Schließen.

Sehr handlich und praktisch: Feellife Air Kids

Auf den ersten Blick kommt die Box wie ein Geschenk daher. Die recht edle Kartonage strahlt bereits eine gewisse Hochwertigkeit aus, ist in einem matten Lila gehalten. Mit einer Banderole umhüllt. Auf der steht: Air Kids. Das ist der Name des Inhalators von Feellife. Ein kleines, feines Handgerät, das in vielen Bereichen punktet und überzeugt.

Handlich & praktisch
Feellife Air Kids
Test Inhalator: Feel Life Air Kids
Dieses kleine Handgerät hat einiges zu bieten, ist hochwertig verarbeitet und durch seine handliche Größe immer und überall einsatzbereit.

So liegt der Inhalator gut in der Hand, ist ergonomisch geformt. Das gilt auch für den Verschluss des Füllbehälters, dessen Abrundung dafür sorgt, dass man die kleine Dampfmaschine gut und fest im Griff hat. Acht Milliliter Flüssigkeit passen hinein. Dann dampft der Air Kids auch schon los. Dabei kann man fünf Einstellungen nutzen – so viele wie kaum ein anderer Inhalator in diesem Update-Test. Mit jeweils einer Plus- und Minus-Taste wählt man aus, ob man lieber leicht berieselt oder voll berauscht werden möchte. Die Vernebelungsrate liegt in der maximalen Einstellung laut Hersteller bei 0,9 Milliliter pro Minute. Wir haben nachgemessen und kamen auf 0,7 Milliliter pro Minute. Das ist schon ein recht großer Unterschied. An der Funktionalität und Wirksamkeit ändert das jedoch nichts.

Mit 34 Dezibel liegt das Handgerät von Feellife voll im grünen Bereich. Ein leichtes Rauschen ist zu vernehmen und stört nicht im Geringsten. Das gilt auch für die höchste Einstellung (Stufe 5). Mit 99,6 Gramm (laut Hersteller sollten es 102 Gramm sein) ist der Inhalator auch noch ein Leichtgewicht. Der Membran-Vernebler verwendet die neueste Technik zur Vernebelung von Flüssigkeiten – die sogenannte Mikro-Mesh-Technologie. Dabei erzeugt er Partikelgrößen von 1 bis 5 Mikrometern, die problemlos in die kleinsten Tiefen der Bronchien gelangen.

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Inhalator Test: Img[1]
Das Gesamtpaket beim Air Kids überzeugt.
Inhalator Test: Img[1]
Hier kommt das Inhalat hinein – der Füllbehälter.
Inhalator Test: Img[1]
Ganz einfach: Per Knopfdruck mehr Dampf beim Inhalieren.
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Zum Zubehör gehört sogar ein Ersatz-Sprühkopf.
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Kompakt und handlich: der Air Kids von Feellife.

Kommen wir zum Zubehör: Auch hier trumpft der Air Kids auf – mit einer großen und kleinen Gesichtsmaske. Somit können auch Erwachsene die Dampfmaschine nutzen. Dazu kommen ein Mundstück, ein USB-Ladekabel und sogar ein Ersatz-Zerstäubermodul. Das alles kann man in die beigefügte kleine Stofftasche packen. Oder einfach in die hochwertige Kartonage, die einen Transport sämtlicher Teile sehr angenehm und komfortabel macht.

Einziger Nachteil: Die Reinigung des Inhalators und der Zubehörteile mit speziellen Mitteln wie Wasserstoffperoxid oder Ethanol ist recht aufwendig und umständlich. Außerdem ist die Bedienungsanleitung mit über 30 Seiten etwas überdimensioniert und teilweise unübersichtlich.

Trotz dieser Unannehmlichkeiten ist der Feellife Air Kids sehr kleiner, feiner und vielseitiger Inhalator, der richtig viel und gut Dampf machen kann.

Ein echter Allrounder: Pari Compact 2

Auch dieser hier ist ein Klassiker – der Pari Compact 2. Er verdrängt den Pari Boy Classic aus den Empfehlungen. Denn der Allrounder ist laut Hersteller bereits für Babys ab sechs Monaten geeignet. So kann die gesamte Familie den Inhalator nutzen. Der sogenannte LC Sprint Compact-Vernebler sorgt dabei für eine schnelle und wirksame Inhalation.

Der Allrounder
Pari Compact 2
Test Inhalator: Pari Compact 2
Der Kompressor ist zwar sehr laut, überzeugt jedoch durch seine hochwertige Verarbeitung und Vielseitigkeit

Er wird zur Vorbeugung und Linderung von Atemwegsinfekten eingesetzt – wie Erkältungen, akuter und chronischer Bronchitis oder Asthma. Mit einer Partikelgröße von 3,4 Mikrometern kommt der Pari bis tief in die unteren Atemwege. Bis zu 8 Milliliter passen in den Vernebeler. Seine Vernebelungsrate liegt laut Hersteller bei 0,15 ml/min – wir haben 0,29 ml/min gemessen. Das wirkt sich allerdings nicht auf die Wirksamkeit aus. Im Gegenteil: Man ist mit der Inhalation schneller fertig und muss nicht stundenlang vor dem brummenden Inhalator sitzen.

Der Vernebeler lässt sich ebenfalls schnell und einfach zusammen bauen. Die einzelnen Bauteile überzeugen durch ihre hochwertige Verarbeitung. Das gilt auch für die Masken, die kleine für Babys und die größere für Kinder und Jugendliche. Das Kunststoff- Material ist angenehm für die Haut und sorgt für eine gute Passform. Das gilt auch für das Mundstück, mit dem vor allem Erwachsene inhalieren können. Nach dem Inhalieren lässt sich der Vernebeler zum Reinigen und Desinfizieren schnell und unkompliziert auseinanderbauen .

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Inhalator Test: Pari Compact 2
Zur Grundausstattung des Pari Compact 2 gehören zwei Masken (groß und klein) mit einem Gummiband.
Inhalator Test: Pari Compact 2
Hochwertig verarbeitet und mit Sprint-Funktion: der Vernebler.
Inhalator Test: Pari Compact 2
Der Kompressor ist robust und schwer.
Inhalator Test: Pari Compact 2
Das Netzkabel ist fest mit dem Kompressor verbunden.

Der Kompressor ist sehr groß, wuchtig und schwer. Er hat keinen Akku und wird stattdessen über ein festes Netzkabel mit Strom versorgt. Und er ist laut. Mit 73 dB ist kein anderes Modell in unserem Update-Test lauter. Das gibt Abzüge. Leider gibt es auch keinen Signalton, der ertönt, wenn das Aerosol aufgebraucht ist. Laut Pari erkennt man dies aber daran, dass sich das Geräusch, das der Inhalator beim Verdampfen des Aerosols macht, verändert und nachlässt. Das ist allerdings nicht ganz so effektiv und gut heraus zu hören. Außerdem ist der Kompressor von Pari ein Schwergewicht, bringt mit 1,6 Kilogramm den Höchstwert bei diesem Update-Test auf die Waage.

Fazit: Ein zwar recht lauter, jedoch auch sehr robuster, hochwertiger und für Pari-Verhältnisse recht günstiger Inhalator für die ganze Familie.

Außerdem getestet

Bei den vielen Inhalatoren auf dem Markt, ob nun Tischgerät oder Handgerät, hat man die Qual der Wahl. In unserem Test konnten alle Inhalationsgeräte mehr oder weniger überzeugen. Einen richtigen Ausfall gab es nicht. Hier und da fielen uns Einschränkungen auf, weshalb wir sie nicht als Empfehlung nennen können. Einen schlechten Kauf machen Sie aber auch mit diesen Inhalatoren nicht.

Pari Boy Classic

Der Pari Boy Classic verfügt über einen Aufsatz, der eine Partikelgröße von 3,5 Mikrometern erzeugt. So gelangt das Aerosol in die oberen und unteren Atemwege. Weitere Aufsätze können zusätzlich erworben werden. Durch die Wahl des passenden Aufsatzes ist es möglich gezielt bestimmte Bereiche im Atemtrakt zu therapieren. Diese Möglichkeit gibt es sonst nur bei unserem Favoriten von Medisana.

Außerdem ist der Inhalator mit dem »PIF­Control­System« ausgestattet. Das erkennt ein zu schnelles Einatmen und löst dann durch ein Ventil einen Widerstand aus, der dazu anregt, langsamer zu atmen. So wird eine gleichmäßigere Verteilung des Aerosols in den kleinen Bronchien gefördert.

Mit 67,5 dB Betriebslautstärke ist der Pari Boy allerdings einer der lautesten Inhalatoren im Test. Das Gerät ist zwar überschaubar, es fehlen allerdings jegliche Komfortfunktionen. Der Tragegriff ist unhandlich und es gibt keine Möglichkeiten, Schlauch, Vernebler oder Stromkabel zu verstauen. Es wird nicht einmal eine Tasche oder ein Beutel mitgeliefert.

Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte der Classic 4:30 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln. Damit gehört er zu den schnelleren Exemplaren.

Im Vergleich zur Konkurrenz finden wir den Pari Boy Classic eigentlich viel zu teuer, denn die bieten zum Teil deutlich mehr Komfort und kosten nur einen Bruchteil. Bei der Verarbeitungsqualität ist der Pari Boy Classic aber top. Das spricht für seine Langlebigkeit. Ein echter Vorteil ist das aber nur, wenn der Inhalator beinahe täglich im Einsatz ist. Dann relativiert sich auch der hohe Anschaffungspreis.

Beurer IH 26

Seinen ersten Pluspunkt sammelt der IH 26 von Beurer mit seinem Luftschlauch. Der ist schön lang, ermöglicht genügend Spielraum beim Inhalieren. So ist man nicht förmlich an das Gerät gefesselt. Der Kompressor kommt außerdem mit einem sehr speziellen Zubehörteil daher – und zwar mit einer Nasendusche. Diese verfügt über ein Füllvolumen von zehn Millilitern. Der Fülltank für den Vernebler kommt auf acht Milliliter. Die Partikelgröße liegt laut Hersteller bei 3,7 Mikrometern, erreicht die oberen und unteren Atemwege. Die Verneblungsrate ist sehr niedrig angesetzt mit 0,132 ml/min und unterscheidet sich von unserem gemessenen Wert beim Leistungsdauer-Test von 0,185 ml/min. Das heißt: Für 2,5 Milliliter einer Salzlösung benötigt er 13,5 Minuten. So ist die Behandlungsintensität zwar recht hoch, allerdings auch sehr langwierig. Für Kinder eher schwierig, solange still sitzen zu müssen.

Das Zusammenstecken der Schläuche an den Vernebler und den Kompressor gestaltet sich ebenfalls eher schwierig. Die Anschlussstellen sind teilweise sehr schmal und eng, sodass man mit seinen Fingern nur schwer genügend Kraft ausüben kann, um den Schlauch gut und fest anzuschließen. Das gilt auch für die Nasendusche. Unpraktisch! Die Tragetasche mit Griffen verfügt nur über einen Klettverschluss, der sie nicht rundherum verschließt. So können Zubehörteile herausfallen.

Omron NE-C28P

Eigentlich wäre der Omron NE-C28P auch eine echte Alternative zum Testsieger. Er zeigt Klasse in allen Bereichen: Kompressor und Zubehör sind hochwertig verarbeitet, der Aufbau läuft schnell und unkompliziert, die Gebrauchsanweisung ist gut verständlich. Auch in der Handhabung läuft alles rund. Mit 62 Dezibel bewegt er sich bei den klassischen Kompressoren auf einem relativ ruhigen und guten Level. Mit einer Partikelgröße von drei Mikrometern erreicht er die oberen und unteren Atemwege. Laut Hersteller liegt seine Verneblungsrate bei 0,5 ml/min – das ist ein hoher Wert, der bei unserem Leistungsdauer-Test auch nicht ganz eingehalten werden konnte: 0,38 ml/min ergab unser Test, was dennoch ein guter Wert ist. Leider verfügt er über keine weiteren Aufsätze für den Zerstäuber. Diese sind auch nicht nachzubestellen. Mit 1,7 Kilogramm und einem Füllvolumen von sieben Millilitern liegt er im oberen Mittelfeld. Die Tragetasche mit Griff wirkt nicht sehr robust, der Reißverschluss hakt. Hier wurde qualitativ gespart. Doch das sind die einzigen, kleinen Mankos. Ansonsten überzeugt der Omron NE-C28P auf der ganzen Linie.

Beurer IH 55

Vier Batterien kommen in das Handgerät IH 55 von Beurer. Das macht den Inhalator zu einem Schwergewicht. Er bringt 0,24 Kilogramm auf die Waage und wiegt damit doppelt so viel wie das Handgerät von Hylogy. Ansonsten trumpft das Modell mit einer sehr hochwertigen Tasche auf, in die man den Inhalator und sämtliches Zubehör bequem und komfortabel verstauen kann. Die Partikelgröße liegt hier laut Hersteller bei sechs Mikrometern. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte das Handgerät von Beurer 4:20 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – das ist ein guter Wert. Damit erreicht man die großen und mittleren Bronchien der Lunge. Die gesamte Verarbeitung ist sehr hochwertig gestaltet. Für ein Handgerät ist der Inhalator jedoch sehr groß und wuchtig – und für kleine Kinderhände weniger geeignet.

Omron MicroAir U100

Mit einer sehr hochwertigen Tasche punktet das Handgerät MicroAir U100 von Omron. In dieser befindet sich der Inhalator und sämtliches Zubehör. Der Inhalator selbst wirkt recht klobig und ist damit keine Design-Schönheit. Er ist so konzipiert, dass man ihn auch im Liegen benutzen kann. Dann muss man ihn schräg halten, damit er seine volle Verneblungskraft entfalten kann. Seine Partikelgröße liegt bei 4,2 Mikrometern. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte das Handgerät von Omron 8:34 Minuten um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – das ist im Vergleich sehr langsam. Auf die Waage bringt er 0,16 Kilogramm. Und wie bei allen Handgeräten gibt er nur ein leises Rauschen von sich. Die Schutzkappe auf dem Vernebler wirkt nicht sehr hochwertig und lässt sich relativ schwer öffnen.

Omron Comp Air C801

Kinder zum Inhalieren zu überreden ist nicht immer leicht, denn das ist nicht nur langweilig, gerade Geräte mit lautem Kompressor schüchtern auch ein. Der Comp Air C801 KD von Omron ist daher speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Babys zugeschnitten. Schon allein durch sein besonderes Design, seine Farbe und vor allem seinen Aufsatz in Form eines kleinen Bären übt er eine große Anziehungskraft auf Kinder aus. Denn: Während man neben dem gelb gestalteten Tischgerät sitzt und inhaliert, kann man auf den Vernebler einen Bären setzen, der einen angrinst. Das sorgt für eine nette und willkommene Abwechslung beim Inhalieren.

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Inhalator Test: Omron Comp Air C801 6
Während des Inhalierens lächelt einen ein kleines Bärchen an.
Inhalator Test: Omron Comp Air C801 5
Die Maske ist für einen Kinderkopf geeignet.
Inhalator Test: Omron Comp Air C801 1
Das Set von Omron ist kompakt und einfach zu bedienen.
Inhalator Test: Omron Comp Air C801 2
Auch Masken in verschiedenen Größen sind dabei.
Inhalator Test: Omron Comp Air C801 4
Der An- und Ausschalter befindet sich an der Seite des Geräts.
Inhalator Test: Omron Comp Air C801 3
Am Boden befindet sich der Filter.

Der Inhalator von Omron ist klein, leicht und handlich. Er braucht nicht viel Platz, ist schnell und einfach aufgebaut und leicht zu bedienen. Durch V.V.T (Virtual Valve Technology) soll das Inhalieren erleichtert werden. Dadurch reduziert sich der Aerosolverlust während des Ausatmens und zugleich wird die Wirkstoffnutzung beim Einatmen erhöht. Nachprüfen konnten wir das nicht. Mit einer Partikelgröße um die 3 Mikrometer erreicht er die oberen und unteren Atemwege. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte das Tischgerät von Omron 8:22 Minuten um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln. Das ist immer noch recht schnell und im Vergleich zu den anderen Tischgeräten ein guter Wert. Mit 62,3 Dezibel liegt der Kompressor im unteren Bereich bei unserem Test. Sein Gewicht von 0,35 Kilogramm ist ein Spitzenwert.

Idoit Nebulizer

Der Nebulizer von Idoit liegt gut in der Hand. Er ist klein, fein und ein unauffälliger Begleiter. Ein Inhalator, den man in seiner Hosentasche verschwinden lassen kann. Mit 55 dB rauscht und dampft er recht leise vor sich hin. Er verfügt über zwei Einstellungen – mit hoher und etwas niedrigerer Vernebelungsfrequenz. Mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 2,3 Mikrometern gelangt er bis tief in die unteren Atemwege und eignet sich damit gut zur Behandlung von Erkältungen und Bronchitis.

Auch optisch ist der Nebulizer ansprechend gestaltet. Über eine weiße Taste, die wie ein kleiner Mund geformt ist, lässt er sich ein- und ausschalten die Frequenz verändern. Darüber befinden sich drei Leuchtanzeigen – für den Medikamentenbecher, in den das Aerosol gefüllt wird, den Akkustand und für die Inhalationsstufe. All diese Anzeigen und der Schalter sind von einem roten Feld umgeben und sehen so wie ein Gesicht aus, das einen freundlich anlächelt. Netter Effekt!

Angenehm ist auch dass wie der Akku über ein USB-Kabel aufladen lässt. Ebenso der Signalton, wenn das Aerosol aufgebraucht ist. Außerdem gibt es eine automatische Ausschaltung. So röchelt sich das Gerät nicht unnötig einen ab.

Der Membranvernebeler im Handformat ist gut ausgestattet – mit einer kleinen und großen Maske sowie einem Mundstück. In einem kleinen Plastikbeutel, der sich jedoch nicht sehr hochwertig anfühlt, kann man das kleine Handgerät und alle weiteren Teile verstauen.

Medisana IN 605

Der IN 605 von Medisana überrascht auf den ersten Blick. Denn er ist für einen Kompressor sehr klein. Das macht laut Hersteller die »innovative Mikrokompressortechnik« möglich. Auf den zweiten Blick ist er allerdings auch sehr laut. Mit 71 dB liegt er nur knapp hinter dem Pari Compact 2, der es auf 73 dB bringt.

Mit 4:39 Minuten gehört er zu den schnellen Inhalatoren, die nicht viel Zeit vergehen lassen, um das Aerosol verdampfen zu lassen. Die durchschnittliche Partikelgröße beträgt hier 2,9 Mikrometer. So kann der IN 605 zur gezielten Behandlung der oberen und unteren Atemwege eingesetzt werden. Er überzeugt durch eine sehr umfangreiche Grundausstattung. Neben dem Vernebeler beinhaltet das Inhalator-Set von Medisana zwei Luftschläuche, eine Erwachsenen-, Kinder- und Babymaske, ein abgewinkeltes Mundstück, ein Nasenstück und fünf Ersatzfilter für den Kompressor. In einer recht hochwertigen Aufbewahrungsbox lassen sich alle Teile bestens verstauen und mit auf Reisen nehmen. Denn der Mikrokompressor verfügt über einen wiederaufladbaren Akku. Und er schaltet sich automatisch aus, wenn die Inhalationslösung aufgebraucht ist.

Die Bedienungsanleitung ist ein großes Faltblatt, das klar und übersichtlich alles wichtige zeigt und erklärt. Die Reinigung ist recht aufwändig. Der Luftschlauch ist mit nur 80 cm recht kurz und erlaubt wenig Spielraum. Ein guter und kleiner Kompressor, der allerdings sehr laut ist.

Medisana IN 605

Der Name hält nicht unbedingt das, was er verspricht. Der Innospire Elegance von Philips ist ein recht großer und klotziger Kompressor. Elegant schaut er nicht wirklich aus. Dafür kann er jedoch mit seinem 1,80 Meter langen Luftschlauch punkten, der beim Inhalieren etwas Spielraum ermöglicht.

Der Inhalator ist mit einem sogenannten aktiven Venturi System ausgestattet, das einen höheren Luftfluss erzeugt – zusätzlich zu dem vom Kompressor. Dies ermöglicht eine schnellere Wirkstoffabgabe und kürzere Inhalation. Allerdings braucht der Innospire Elegance von allen Inhalatoren hier im Test am meisten Zeit, um die 2,5 Milliliter Aerosol zu verdampfen. Das hat jedoch keinen Einfluss auf die Wirksamkeit.

Der atemzuggesteuerte Vernebler »SideStream Plus« ist mit einem »Einatemventil« ausgestattet. Das heißt: Beim Einatmen öffnet es sich, um die Medikamentenverabreichung zu unterstützen. Beim Ausatmen schließt es sich, um eine überflüssige Medikamentenabgabe zu vermeiden. Die Partikelgröße beträgt 2,9 Mikrometer. Das ist gut. Die mitgelieferte kleine und große Maske sitzen allerdings nicht sehr gut und sind sehr wabbelig. Die Bedienungsanleitung ist zweiteilig und dadurch sehr unübersichtlich und verwirrend. Der Kompressor verfügt über keinen Akku, hat auch keinen Tragegriff.

Fazit: Ein starker Kompressor und guter Inhalator, der mit 67 dB im Vergleich zu den anderen Kompressoren etwas punkten kann.

Philips Innospire Go

Der Innospire Go von Philips ist ein recht großes Handgerät zum Inhalieren. Vom Design her schaut es sehr futuristisch aus, zumal das Mundstück bereits dran ist und nicht abgenommen werden kann. Wenn man den Membranvernebeler dreht, könnte man mit etwas kindlicher Fantasie aus ihm auch eine Pistole machen. Doch wir sind ja nicht im Wilden Westen, sondern beim Inhalieren.

Der Vernebeler vom Innospire Go ist auf kürzere Behandlungszeiten ausgelegt. In unserem Test braucht er für die 2,5 ml Inhalationslösung gerade einmal 3 Minuten und 39 Sekunden – so schnell ist kein anderer Inhalator und kein anderes Handgerät bei unserem Update. Mit einer Partikelgröße von 3,99 Mikrometern eignet er sich zur Behandlung der unteren Atemwege. Die Vernebelungsfrequenz lässt sich allerdings nicht verändern. Mit 31 dB ist er sehr leise, hält hier klar den Spitzenwert. Das macht das Inhalieren sehr angenehm, komfortabel und entspannt. Der wiederaufladbare Akku ermöglicht laut Hersteller bis zu 30 Behandlungen pro Aufladung.

Die Grundausstattung ist nicht sehr komfortabel. Es gibt nur eine recht große Maske. Sonst nichts. Und diese fühlt sich vom Material her klebrig an und hat keine gute Passform. Sie sitzt zudem nicht gut auf dem festen Mundstück vom Inhalator, wackelt etwas. Immerhin kann man das gesamte Set in einer recht hochwertigen Box mit Reißverschluss verstauen. Fehlt nur noch der Preis, der mit knapp 250 Euro sehr, sehr hoch ist. Und der eine etwas umfangreichere und hochwertigere Ausstattung mit sich bringen sollte.

Scala SC 145

Der SC 145 von Scala liefert eine gute Vorstellung ab. Er kann in fast allen Bereichen punkten. Mit einer Partikelgröße von 2,74 Mikrometern gelangt er bis in die unteren Atemwege, eignet sich so für die Behandlung von Atemwegserkrankungen – wie bei Erkältungen oder Bronchitis. Die 2,5 Milliliter der Inhalationslösung hat er in ziemlich genau zehn Minuten aufgebraucht. Das ist nicht sonderlich schnell, aber wirksam. Die Vernebelungsrate liegt laut Hersteller bei 0,3 ml/min, bei unserem Test sind es 0,25 ml/min.

Das Gerät selbst wiegt nur 1,1 Kilogramm und kommt nicht ganz so klotzig rüber. Es ist abgerundet und verfügt über einen praktischen Tragegriff. Einen Akku hat der Scala-Inhalator nicht. Seine Stromversorgung läuft über ein Netzkabel, das nicht fest am Gerät installiert ist. Man kann es heraus ziehen. Das ist zum Transport ganz praktisch. Die Bedienungsanleitung ist kurz und klar.

Zur Grundausstattung gehören eine kleine und große Gesichtsmaske sowie ein Mundstück und Nasenaufsatz. Der Luftschlauch lässt sich gut an den Vernebeler und den Kompressor anschließen, ist allerdings mit nur einem Meter Länge recht kurz.

Allerdings: Die Masken haben einen leicht chemischen Geruch an sich. Das ist beim Inhalieren unangenehm. Zudem sind die Masken, Aufsätze und der Vernebeler sehr lieblos und nicht sehr gut verpackt – und zwar in eine sehr dünne und durchsichtige Folie. Auch die kleine, mitgelieferte Tasche kommt sehr minderwertig rüber; ist aus einem Material, das sich unangenehm anfühlt. Außerdem passen nur die Zubehörteile hinein, der Kompressor nicht – das ist unpraktisch. Der Kompressor ist mit 70 dB auch recht laut. Alles in allem ein guter Inhalator mit kleinen Ecken und Kanten.

Medisana IN 600

Wenn man den Medisana IN 600 auspackt, staunt man erst einmal. Die Verpackung ist für einen Kompressor sehr klein. In einem Beutel mit Zugband ist alles drin: Kinder- und Erwachsenenmaske, Mund- und Nasenstück, der Kompressor samt Luftschlauch, Netzteil, USB-Ladekabel und Ersatz-Luftfilter. Dabei ist der Kompressor nicht viel größer als eine Computermaus. Toll. Das sieht sehr praktisch und mobil aus!

Doch sobald der IN 600 läuft, sind Spaß und Freude auch schon wieder vorbei. Denn das Gerät ist sehr laut, brummt wie ein Auto, dem der Auspuff runterhängt. Laut Hersteller sollen es 45 Dezibel sein. Unsere Messung ergibt jedoch 67 Dezibel – das ist weitaus mehr und einfach zu laut. Da muss man sich die Ohren beim Inhalieren zu halten.

Ansonsten: Die Füllmenge beträgt sechs Milliliter, das Gewicht 240 Gramm, die Partikelgröße 2,9 Mikrometer. Die Vernebelungsrate pendelt sich bei 0,19 Milliliter pro Minute ein. Das ist okay. Die Intensität und Partikelgröße kann man nicht verändern. Den Luftschlauch, der mit 80 Zentimetern etwas zu kurz geraten ist, kann man leider nicht verlängern. So hat man beim Inhalieren nur wenig Spielraum.

Fazit: Optisch kann der Medisana IN 600 überzeugen, ansonsten hakt es jedoch in vielen Bereichen.

Emser Inhalator Compact

Für ein Handgerät ist der Emser Inhalator Compact sehr groß und wuchtig. So bringt er 234,3 Gramm auf die Waage – ein echtes Schwergewicht. Mit Batterien. Was? Ja, dieser Inhalator hier wird über Batterien betrieben, eine mittlerweile doch eher altmodische Technologie. Die meisten Dampfmaschinen haben Akkus und werden über USB-Ladekabel geladen und in Schwung gebracht. Wobei der Emser Inhalator Compact auch noch ein regelrechter Batteriefresser zu sein scheint. Der Hersteller empfiehlt die Batterien bereits nach 180 Minuten zu wechseln. Das ist nicht gerade viel Zeit – und auch nicht gerade sparsam oder umweltfreundlich.

Die große Dampfmaschine von Emser punktet dafür bei der Verarbeitung, die recht hochwertig ist. Auch die Transportbox ist sehr gut verarbeitet und komfortabel – besonders auf Reisen. Von der Größe her könnte jedoch auch ein Kompressor darin stecken. Ein dickes Plus gibt es für die Selbstreinigungsfunktion des Inhalators – sehr praktisch! Das Zubehör wie Masken und Mundstücke können mit kochendem Wasser gereinigt werden. Mit zehn Millimetern Füllvolumen zählt der Behälter zu den größten in diesem Test. Die Vernebelungsrate soll bei 0,25 Millilitern pro Minute liegen, bei unserer Messung ergaben sich jedoch 0,39 Milliliter. Die Partikelgröße liegt bei 4,81 Mikrometern – das ist okay. Die Intensität der Vernebelung kann nicht variiert werden. Es gibt keine Einstellungsmöglichkeiten.

Ein kleines Minus gibt es für die Lautstärke, die der Emser Compact erzeugt: Normalerweise liegen die Inhalatoren-Handgeräte bei 30 Dezibel. Der Emser bringt es auf knapp 40 Dezibel. Außerdem riechen die Masken (eine für Kinder, eine für Erwachsene) ziemlich chemisch. Nicht so lecker!

Omron Compact

Für einen klassischen Kompressor bringt der Omron NE-C101-D relativ wenig auf die Waage – und zwar 1,05 Kilo. Ein weiterer Pluspunkt: Mit zwölf Millilitern verfügt er über einen sehr großen Fülltank. Die Partikelgröße beträgt 2,6 Mikrometer, so können Kinder und Erwachsene sämtliche Bereiche der Bronchien erreichen. Für 2,5 Milliliter Salzlösung benötigt er 11,5 Minuten, das entspricht einer Verneblungsrate von 0,21 ml/min. Laut Hersteller sollten es 0,35 Milliliter pro Minute sein. Eine recht große Differenz. Einen recht großen Abstand möchte man zu diesem Omron-Kompressor halten, da er mit 76,2 Dezibel sehr laut ist – der Höchstwert in unserem Test. Der Hersteller spricht von 59 Dezibel bei einem Meter Abstand zum Gerät. Der Luftschlauch zwischen Kompressor und Vernebler ist allerdings nur 1,05 Meter lang. Das passt nicht zusammen.

Der Luftschlauch ist zudem leicht verdreht – und verdreht sich noch mehr, wenn man ihn am Kompressor und Vernebler anschließt. Der Verschluss des Verneblers funktioniert nicht rund, er hakt beim Öffnen und Schließen. Auch die Masken für Kinder und Erwachsene sitzen nicht sehr geschmeidig und komfortabel am Gesicht, sie sind eher unbequem.

Sanitas SIH 21

Wie der Testsieger besitzt der Inhalator SIH 21 von Sanitas zwei Stauräume – darin kann man ebenso sämtliches Zubehör und das Stromkabel problemlos unterbringen. Auch optisch ähnelt er dem Medisana IN 550 Pro sehr. Mit verschiedenen Partikelgrößen kann er allerdings nicht auftrumpfen. Bei 3,16 Mikrometern liegt hier der Richtwert. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte der Sanitas 6:34 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – das ist ein guter Wert. Spezielle Adapter für die Nase gibt es nicht. Mit 65,1 Dezibeln liegt er im oberen Bereich, was die Lautstärke angeht. Der Kompressor mit Drucklufttechnologie wiegt dafür etwas weniger als der Testsieger, er bringt 1,68 Kilogramm auf die Waage. Alles in allem: ein sehr solider Inhalator.

Medisana IN 500

Kommen wir zum kleinen Bruder des Testsiegers – dem Medisana IN 500. Er verfügt nur über einen Zerstäuberkopf (blau), der laut Hersteller für eine Partikelgröße zwischen 3,5 und 4,5 Mikrometer sorgt. Einen Kofferraum wie beim IN 550 Pro gibt es hier nicht. Ansonsten punktet der Inhalator mit Drucklufttechnologie mit einer hochwertigen Verarbeitung, umfangreichem Zubehör – wie Nasenadapter – und einer einfachen Handhabung. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte der IN 500 4:35 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – das ist ein sehr guter Wert. Mit 1,32 Kilogramm ist er ein Mittelgewicht. Und auch mit 61,5 Dezibeln liegt er, was die Lautstärke betrifft, im Mittelfeld. Er wiegt etwas weniger als sein großer Bruder und bringt 1,68 Kilogramm auf die Waage.

Omron Nami Cat

Oh, wie süß! Eine kleine Katze. Der kleine Vierbeiner besteht jedoch nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus hellblauem Plastik. Die Katze trägt den Namen Nami Cat und ist ein Inhalator von Omron. Doch hier vergeht das Süße recht schnell, wenn man das Gerät einschaltet. Dann röhrt die kleine Katze wie ein großer, alter Löwe. Statt wie die vom Hersteller angegebenen 58 Dezibel kommt der Nami Cat auf 72,6 Dezibel. Das ist laut, viel zu laut. Und mit 1,1 Kilogramm ist der Inhalator auch nicht gerade ein Leichtgewicht.

Der Werbeslogan von Omron »Süß von außen, stark von innen« trifft zwar zu, ist in diesem Fall allerdings nicht unbedingt positiv gemeint. Zudem sind in der Lieferung keine Ersatz-Luftfilter und auch keine Extra-Tasche für die Plastikkatze enthalten. So kann man den Inhalator und das Zubehör mit Masken, Kabeln und Aufsätzen nur in dem sehr schlichten und einfachen Karton verstauen.

Die Verarbeitung ist durchgehend sehr hoch und gut. Mit einem Meter Länge bietet der Luftschlauch immerhin etwas mehr Spielraum. Das reicht jedoch nicht für einen Inhalator, der vor allem Kinder und Familien überzeugen will. Auch die Partikelgröße ist hier mit 3,4 Mikrometern in der normalen Standardversion ziemlich reduziert.

Medisana IN 525

Der Medisana IN 525 ist unser einziger Ultraschallvernebler in diesem Test. Und da liegt auch bereits der erste Nachteil. Denn diese Technologie verfügt wie bereits erwähnt über Partikelgrößen, die meist zwischen 4,2 und 6,0 Mikrometern liegen. So erreicht man die großen und mittleren Bronchien, nicht jedoch die kleinen Bronchien. In diesem Fall sind es Partikel, die um fünf Mikrometer groß sind. Zudem handelt es sich bei diesem Inhalator um ein Handgerät. Das ist auf den ersten Blick sehr praktisch, da sehr klein und handlich. Ein Nachteil ist jedoch, dass das Gerät über nicht aufladbare Batterien betrieben wird. Man kann zwar auch das mitgelieferte Netzteil benutzen. Doch damit hebt sich der Vorteil eines Handgerätes komplett auf.

Auch die Haltbarkeit ist nicht sehr hoch. Der Hersteller selbst empfiehlt das Verneblungs-Set bereits nach sechs Monaten bei einer regelmäßigen und kontinuierlichen Nutzung auszutauschen. Zudem ist das Reinigen der Geräteteile mit destilliertem Wasser recht aufwendig. Auch eine Leuchte am Gerät, die orange leuchtet wenn der Fülltank leer ist, erfüllt nicht ganz ihren Zweck, da man sie beim Inhalieren nicht sehen kann.

Ansonsten: Die Verneblungsrate vom IN 525 liegt bei 0,25 ml/min. Der kleine Inhalator bringt 0,152 Kilogramm auf die Waage. Und er rauscht beim Inhalieren recht leise. Alles in allem ein Inhalator mit kleinen Vorteilen und großen Nachteilen.

Pari Boy Junior

Der Pari Boy Junior ist bereits für Babys ab dem ersten Lebensmonat geeignet – mit einer Babymaske und einem Babywinkel, der es ermöglicht, im Liegen zu inhalieren. Außerdem ist der Kompressor-Inhalator mit dem »PIF­Control­System« ausgestattet. Das erkennt ein zu schnelles Einatmen und löst dann durch ein Ventil einen Widerstand aus, der dazu anregt, langsamer zu atmen. So wird eine gleichmäßigere Verteilung des Aerosols in den kleinen Bronchien gefördert. Einen roten (2,8 µm) und einen gelben Aufsatz (3,1 µm) gibt es für den Vernebler. Weitere Aufsätze können zusätzlich erworben werden. Durch die Wahl des passenden Aufsatzes ist es möglich gezielt bestimmte Bereiche im Atemtrakt zu therapieren. Diese Möglichkeit gibt es sonst nur bei unserem Favoriten von Medisana.

Die 2,5 Milliliter einer Salzlösung vernebelt der Pari Boy Junior in 7:30 Minuten mit dem roten Aufsatz und in 5:15 Minuten mit dem gelben Aufsatz. Die Verneblungsrate liegt damit im Mittelfeld. Optisch fällt der Pari-Kompressor durch seine sehr massive Form auf, er ist eher unhandlich. Einen richtigen Tragegriff hat der 1,86 Kilogramm schwere Inhalator nicht, auch keine Tragetasche. Zudem ist der Pari Boy Junior mit 64,5 Dezibeln ziemlich laut. Auch wenn er ein Klassiker ist – für das, was er leistet, ist der Pari Boy Junior aus unserer Sicht viel zu teuer.

Medisana IN 535

Der IN 535 von Medisana ist ein ganz besonderer Inhalator. Er verfügt über einen sogenannten Mikrokompressor, der so klein ist, dass er in ein Handgerät passt. Für ein Inhalator-Handgerät fällt der Medisana IN 535 dennoch recht groß aus. Er wirkt sehr klobig und klotzig. Und nicht nur das: Das Handgerät ist auch noch sehr laut. Mit 64 Dezibel übertönt er zahlreiche Konkurrenten, auch einige Kompressoren. Das passt leider für ein Handgerät überhaupt nicht zusammen. Schließlich will man ja nicht mit Lärmschutz auf den Ohren inhalieren. Die Verarbeitung ist hochwertig, ebenso das umfangreiche Zubehör mit Masken für Babys, Kinder und Erwachsene. Dazu kommt noch ein normaler Mund- und Nasenaufsatz. Die Gebrauchsanweisung ist zwar kurz und verständlich, in der Verpackungsbox versteckt ich allerdings ein riesiger Stapel davon in den unterschiedlichsten Sprachen. Das bringt recht viel Papiermüll mit sich.

Mit 0,2 Kilogramm ist der Mikrokompressor sehr leicht. Seine Verneblungsrate liegt bei 0,27 ml/min. In 9:20 Minuten verdampft er 2,5 Milliliter einer Salzlösung. Das Füllvolumen umfasst sechs Milliliter. Über einen USB-Anschluss lässt sich der Akku des Medisana IN 535 problemlos aufladen. Die Tasche ist hochwertig und praktisch mit Griff. Doch all diese Vorzüge können nichts daran ändern, dass der Mikrokompressor für ein Handgerät einfach viel zu laut ist.

Flaem Ghibli Plus

Der Flaem Ghibli Plus kommt durch seine grelle Farbgebung und das windschnittige Design sehr sportlich rüber. Mit einem Gewicht von 1,07 Kilogramm ist das Gerät auch recht leicht. Passend dazu kann man durch das Öffnen einer Klappe am Vernebler zwei Geschwindigkeiten beim Inhalieren einstellen. Die Partikelgröße ändert sich dadurch nicht. Zudem gibt es einen Auslaufschutz. Der Kompressor ist mit 67,3 Dezibeln allerdings sehr laut und im wahrsten Sinne des Wortes unüberhörbar. Bei unserem Leistungsdauer-Test brauchte der Ghibli Plus 8:54 Minuten, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln – das ist recht langsam. Er ist dennoch ein solider Inhalator.

So haben wir getestet

Einen Inhalator zum Laufen zu kriegen ist alles andere als kompliziert – das gilt für die Tischgeräte genauso wie für die Handgeräte. Netzkabel, Akku oder Batterien sind schnell angeschlossen und eingesetzt. Dazu die Schläuche verbinden, den Vernebler mit einer Flüssigkeit füllen, die Gesichtsmaske entsprechend fixieren und aufsetzen und das Gerät einschalten. Bei den Handgeräten ist das Ganze noch einfacher.

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Inhalator Test: Inhalatoren Alle
Inhalator Test: Inhalatoren Gruppenbild
Inhalator Test: Alle Inhalatoren Im Test

So haben wir unser Augenmerk auf die Leistungsdauer gesetzt und mit einer Stoppuhr gemessen, wie lange jeweils die Inhalatoren brauchen, um 2,5 Milliliter einer Salzlösung zu vernebeln. Denn die Verneblungsrate gibt an, welche Menge an Flüssigkeit pro Minute inhaliert werden kann. Das heißt: Eine niedrige Verneblungsrate bedeutet eine längere Inhalationszeit. Durch eine hohe Verneblungsrate ist die Behandlungszeit kürzer. Das ist vor allem für Patienten mit chronischen Krankheiten und gerade auch für Kinder von Vorteil.

Außerdem haben wir die Lautstärke gemessen, die Tisch- und Handgeräte gewogen, das Zubehör miteinander verglichen und auch die Optik auf uns wirken lassen. Preis und Leistung spielen natürlich ebenso eine Rolle.

Die wichtigsten Fragen

Was gibt es für Inhalatoren?

Inhalationsgeräte erzeugen keinen Wasserdampf sondern Nebel. Dabei komme grundsätzlich drei verschiedene Techniken zum Einsatz: Es gibt Kompressor-Düsenvernebler, Ultraschall-Vernebler und Membranvernebler. Entsprechende Details zu den einzelnen Technologien finden Sie in unserem Test.

Warum ein Gerät zum Inhalieren benutzen?

Die gute alte Methode mit kochend heißem Wasser und Handtuch kann auch helfen. Die Vernebler kommen durch ihre kleinen Partikelgrößen, gerade bei den Handgeräten mit Membrantechnologie, allerdings bis tief in die kleinsten Bronchien. Das ist gerade für Kinder gut und wichtig.

Was kostet ein Inhalator?

In unserem Test findet man schon für 30 Euro einen Inhalator. Es gibt aber auch Modelle, die über 130 Euro kosten. Der Preis ist jedoch nicht immer gleich mit hoher Qualität und bester Funktion verbunden.

Ab welchem Alter können Kinder Inhalatoren benutzen?

Es gibt Modelle bereits für Babys – mit speziellen Aufsätzen und Konstruktionen. Bevor Sie Ihr Kind jedoch inhalieren lassen, sollten Sie mit Ihrem Kinderarzt reden, ob ein Inhalator die passende Therapie ist.

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