Joghurtbereiter Test: Joghurtbereiter Copyright: di_media / Adobe Stock
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Letzte Aktualisierung:

Der beste Joghurtbereiter

Wir haben 10 Joghurtbereiter getestet. Der beste für uns ist aktuell der Jona JG80 von Rommelsbacher. Das Mulitfunktionsgerät bietet eine Vielzahl verschiedener Einstellungsmöglichkeiten, große und kleine Gläschen zum Aufbewahren des Joghurts, ist hochwertig verarbeitet und sieht nebenbei auch noch ziemlich gut aus.

Charlotte Meindl
Charlotte Meindl
begeistert sich als als freie Redakteurin für alles rund um Einrichten, Wohnen, Kochen und DIY – kurz, alle Dinge, die das Leben schöner machen. Die ehemalige Chefredakteurin verschiedener Interior Magazine schreibt heute unter anderem für Zeitschriften wie Living & More, Selbst gemacht und Zuhause Wohnen.
Letztes Update: 26. September 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

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Joghurt selbst zu machen ist einfacher als man denkt, spart auf lange Sicht Geld und bietet viele Vorteile gegenüber industriell gefertigten Produkten. Wir haben 10 Joghurtbereiter zwischen 20 und 80 Euro getestet und literweise Joghurt gelöffelt, um den besten Weg zu finden, ein tolles Lebensmittel herzustellen, das unserem Körper richtig gut tut.

Während wir mit so gut wie allen Geräten leckeren Joghurt gezaubert haben, haben uns vor allem die einfach bedienbaren Geräte mit individuellen Einstellungsmöglichkeiten überzeugt. Denn mit denen kann man sogar noch einiges mehr machen als nur klassischen Joghurt!

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Rommelsbacher Jona JG80

Test Joghurt-Maker: Rommelsbacher Jona JG80
Echt schick, einfach zu bedienen und flexibel einsetzbar.

Cooles Design in glänzendem Schwarz und Edelstahl sowie die hochwertige Verarbeitung machen den Rommelsbacher Jona JG80 zu einem ziemlich schicken Küchenhelfer, der auch noch so einiges kann. Vier voreingestellte Programme von Joghurt bis Frischkäse machen die Bedienung zum Kinderspiel, die zusätzliche Zeitauswahl (1-24 Stunden) lässt dennoch genügend Spielraum für individuelle Präferenzen. Das gilt auch für die mitgelieferten Behälter, in denen der Joghurt nicht nur zubereitet sondern auch wirklich schön im Kühlschrank aufbewahrt werden kann: Hier gibt es sowohl 4 Portionsbecher aus Keramik zum Direkt-Rauslöffeln als auch ein großes, hübsches Literglas fürs Familienfrühstück. Unser absoluter Favorit!

Auch gut

Rosenstein & Söhne ‎NX6456-944

Test Joghurt-Maker: Rosenstein & Söhne ‎NX6456-944
Praktisch, individuell einstellbar und insgesamt ziemlich günstig.

Ein super Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der NX6456-944 von Rosenstein & Söhne. In acht 180 Milliliter-Gläschen wird hier der Joghurt portionsweise fermentiert, dennoch kann man fast 1,5 Liter Joghurt auf einmal herstellen. Die Gläser eignen sich prima, um den Joghurt mit ein paar Früchten oder Müsli verfeinert direkt auf dem Frühstückstisch zu servieren und sind auch zum Transport geeignet. Frei wählbare Temperatur- und Zeiteinstellungen (20 bis 55 Grad bei 1-48 Stunden), sowie eine intuitive Bedienung lassen keine Wünsche offen. Einziger Nachteil: Wie bei den meisten Geräten sind auch bei diesen Portionsgläschen die Deckel aus Plastik und haben sich in der Spülmaschine teilweise leicht verfärbt.

Mit schicken Schraubgläsern

Severin JG 3521

Test Joghurtbereiter: Severin JG 3521
Flexibel, platzsparend und modern.

Da wir Joghurtbereiter mit Portionsgläsern besonders praktisch finden, können wir auch den Severin JG 3521 empfehlen. Die sieben Gläschen à 150 Milliliter kommen dank schwarzem Schraubdeckel besonders stylish daher und auch das Gerät selbst kann sich sehen lassen. Fünf Automatikprogramme werden über einen schlichten Drehregler ausgewählt und auch für individuelle Einstellungsmöglichkeiten ist gesorgt. Allerdings ist das Gerät nicht das günstigste und bietet dafür nicht wirklich mehr fürs Geld als andere.

Vergleichstabelle

TestsiegerRommelsbacher Jona JG80
Auch gutRosenstein & Söhne ‎NX6456-944
Mit schicken SchraubgläsernSeverin JG 3521
Rommelsbacher JG 60
Fairment Starter-Kit für veganen Joghurt
Klarstein Milchstraße Joghurtbereiter
Ariete Yogurella
My.Yo Joghurtbereiter
Rosenstein & Söhne ‎NX4826-944
Test Joghurt-Maker: Rommelsbacher Jona JG80
  • Vier voreingestellte Temperaturstufen möglich
  • Zeit individuell einstellbar von 1-24 Stunden
  • Sowohl für kleine als auch große Mengen geeignet (4 kleine und 2 XL-Portionsgläser)
  • Abtropfsieb inklusive
  • Countdown-Timer
  • Glas und Becher sind spülmaschinenfest
  • Temperatur ist nicht komplett frei einstellbar
  • Plastikdeckel
Test Joghurt-Maker: Rosenstein & Söhne ‎NX6456-944
  • Temperatur (20-55 Grad) und Zeit (1-48 Stunden) frei einstellbar
  • Intuitive Bedinung
  • Besonders große Portionsgläschen
  • Plastikdeckel der Gläser
Test Joghurtbereiter: Severin JG 3521
  • Cooles Design
  • 5 Standart-Programme + individuelle Einstellungsmöglichkeiten
  • Etwas teurer
  • Plastikdeckel
Test Joghurt-Maker: Rommelsbacher JG 60
  • 4 Standardprogramme sorgen für einfache Bedienung
  • Zeit und Temperatur individuell einstellbar
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Eher teuer
  • Plastikdeckel
Test Joghurt-Maker: Fairment Starter-Kit für veganen Joghurt
  • Mit sehr ausführlicher Anleitung und wichtigen Infos für Anfänger
  • Inklusive Stärkemix und Starterkulturen
  • Energiesparend
  • Hochwertige Verarbeitung ohne Plastik
  • Inklusive Thermometer
  • Zeitaufwendige Bedienung
  • Eher teuer
Joghurtbereiter Test: 61wqios42il. Ac Sl1500
  • Individuelle Zeiteinstellung möglich
  • Keine Temperatureinstellung möglich
  • Plastikdeckel
Test Joghurt-Maker: Ariete Yogurella
  • Lustiges Retro-Design
  • Einfache Bedienung
  • Inklusive 7 Portionsgläschen
  • Keine Temperatur- oder Zeiteinstellung möglich
  • Plastikdeckel und -gehäuse
Test Joghurt-Maker: My.Yo Joghurtbereiter
  • Energiesparend
  • Inklusive Bio-Ferment
  • Einfachere Bedienung als andere stromlose Bereiter
  • Für unterwegs geeignet, z. B. beim Campen
  • Vollplastik-Design
Test Joghurt-Maker: Rosenstein & Söhne ‎NX4826-944
  • Dank 1,5 l Behälter ideal für große Portionen
  • Zeit und Temperatur individuell einstellbar
  • Inklusive Abtropfsieb
  • Altbackenes Design
  • Alles ist aus Plastik
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Joghurtbereiter: Warum Joghurt selber machen?

Verschiedenste Lebensmittel von Grund auf selbst herzustellen liegt im Trend und wurde in den letzten Jahren immer beliebter. Doch warum gerade Joghurt selber machen? Schließlich sind die Supermarktregale voll von verschiedensten Varianten und Marken und erschlagen einen förmlich mit diversen Angeboten. Wie so oft ist die Antwort: Selbst gemachter Joghurt ist gesünder. Das liegt zum einen daran, dass keinerlei Zucker, Bindemittel, Farb- oder Konservierungsstoffe enthalten sind. Zum anderen daran, dass auch im Vergleich zu gekauftem Bio-Naturjoghurt ohne Zusatzstoffe die Anzahl der »guten« Bakterien meist um ein Vielfaches höher ist. Und das kommt so:

Fermentation nennt sich der Prozess, bei dem bestimmte Stoffe in Lebensmitteln durch Mikroorganismen umgewandelt werden. Zu den bekanntesten fermentierten Lebensmitteln gehört Joghurt, der im Grunde nichts weiter ist als durch Mikroorganismen (oder einfacher gesagt Bakterien) vergorene Milch: Der in Milch enthaltene Zucker wird mithilfe von Milchsäurebakterien in Säure umgewandelt. Daher kommt der leicht säuerliche Geschmack von Joghurt oder auch anderen fermentierten Lebensmitteln, wie Sauerkraut, Kimchi, oder Kombucha.

Frisch fermentierte Lebensmittel enthalten eine Vielzahl eben dieser lebendigen Laktobazillen. Und die sind super gut und wichtig für unseren Darm, denn sie erhöhen die Verdaulichkeit von Lebensmitteln, verdrängen »schlechte« Bakterien und produzieren darüber hinaus wertvolle Vitamine und Botenstoffe. Damit unterstützen sie unsere Darmflora und somit auch unser Immunsystem.

Industrieller vs. selbst gemachter Joghurt

Der Vorteil bei selbst gemachtem Joghurt: Sie selbst können bestimmen wie viele Milchsäurebakterien in Ihrem fertigen Joghurt enthalten sind. Je mehr, desto besser! Bei guten Bedingungen verdoppeln sich Milchsäurebakterien alle 30-60 Minuten. Je länger Sie also dem Joghurt Zeit für den Fermentationsprozess geben, desto dichter ist die Anzahl an Bakterien und ihren gesundheitsförderlichen Stoffwechselprodukten. Praktischer Nebeneffekt für alle Joghurtgenießer mit Laktoseunverträglichkeit: Je länger der Joghurt reift, desto mehr Milchzucker wird verarbeitet und desto geringer ist der Laktoseanteil im fertigen Produkt.

Industrieller Joghurt wird meist wesentlich kürzer fermentiert als das zuhause möglich ist oder am Ende sogar nochmals pasteurisiert, um ihn noch länger haltbar zu machen. Nach dem Erhitzen befinden sich dann allerdings keinerlei lebendige Bakterien mehr im Joghurt.

Zu guter Letzt ein weiterer Selbermach-Grund für alle Sparfüchse: Wer oft und viel Joghurt isst, kommt auf Dauer mit selbst gemachtem Joghurt nicht nur gesünder, sondern auch günstiger weg.

So einfach geht’s

Mithilfe von Joghurtbereitern gelingt das Fermentieren geradezu kinderleicht, wenn man ein paar Dinge beachtet. Dazu gehört penible Reinlichkeit. Bevor es losgehen kann, müssen vor der Inbetriebnahme alle Teile heiß abgewaschen und getrocknet werden. Auch sorgfältiges Händewaschen ist wichtig, damit keine unerwünschten Bakterien im Joghurt landen und dort vermehrt und kultiviert werden. Danach wird etwa ein Liter Milch mit zwei Esslöffel gekauftem Joghurt oder fertigen Bakterienkulturen sorgfältig vermischt. Nach der ersten selbst gemachten Runde können Sie übrigens ihren eigenen Joghurt zum Anfertigen von Nachschub verwenden.

Die wichtigste Funktion von Joghurtbereitern ist nun das Milch-Joghurt-Gemisch für mehrere Stunden auf einer konstanten Temperatur um die 40 Grad zu halten. Das bietet den Milchsäurebakterien die optimalen Bedingungen, um sich an die Arbeit zu machen. Empfohlen ist eine Reifezeit von 8-15 Stunden. Je länger der Joghurt im Gerät bleibt, desto fester und säuerlicher wird er. Zum Vergleich: Industriell gefertigter Joghurt wird oft nur um die 3-4 Stunden fermentiert.

Bei Joghurtbereitern gibt es zwei verschiedene Systeme: mit und ohne Strom. Erstere funktionieren im Prinzip ähnlich wie ein Eierkocher, letztere wie eine riesige Thermoskanne, der heißes Wasser zugefügt werden muss. Der Vorteil dabei ist der etwas niedrigere Stromverbrauch (obwohl auch das Wasser natürlich erst aufgekocht werden muss), der Nachteil ist, dass die Temperatur nicht ganz so konstant gehalten wird und die Prozedur etwas aufwändiger ist.

Alternativen zum klassischen Joghurt

Auch für Menschen, die sich vegan ernähren, eröffnet ein Joghurtbereiter tolle Möglichkeiten, denn Pflanzenmilch eignet sich ebenso für die Herstellung wie tierische. Am cremigsten wird Sojamilch, damit funktioniert das Ganze ziemlich genauso gut wie mit normaler Kuhmilch. Mit Kokos-, Mandel-, Hafer- oder Cashewmilch oder einer Mischung aus verschiedenen Pflanzenmilchsorten ist es zwar etwas schwieriger eine typisch stichfeste Joghurtkonsistenz zu erzeugen, jedoch helfen hier natürliche Verdickungsmittel, wie beispielsweise Tapiokastärke.

Wer einen Joghurtmaker mit individuellen Einstellungen zu Temperatur und Zeit kauft, findet in dem Gerät zudem viele weitere Verwendungsmöglichkeiten z. B. zur Herstellung von veganem oder tierischem Frischkäse, Sour Cream, griechischem Joghurt, Crème Fraiche, Joghurtdrinks, Kräuterextrakten- und Ölen oder sogar Sauerteig.

Joghurtbereiter Test: Rommelsbacher Jona Jg80

Testsieger: Rommelsbacher JG80

Wer den Rommelsbacher Jona JG80 entworfen hat, war sich bewusst, dass so ein Joghurtbereiter ziemlich lange in der Küche herumsteht, bevor er wieder im Schrank verschwinden kann, und hat sich designtechnisch daher besonders ins Zeug gelegt.

Testsieger
Rommelsbacher Jona JG80
Test Joghurt-Maker: Rommelsbacher Jona JG80
Echt schick, einfach zu bedienen und flexibel einsetzbar.

Schon beim Auspacken begeistern uns sowohl die Optik des Geräts selbst als auch die zugehörigen Behälter für den Joghurt. Von denen gibt es ganze sechs Stück: vier Mini- Keramikbecher à 125 Milliliter und zwei XL-Gläser, die jeweils 1,2 Liter fassen. Erstere sind perfekt für alle Single- und Zweipersonenhaushalte, die nicht ganz so viel Joghurt auf einmal benötigen. Die Becher werden direkt mit dem vorbereiteten Milchgemisch befüllt und dürfen dann ab ins Gerät. Ist der Joghurt fertig, kommen sie einfach in den Kühlschrank, können zum Frühstück portionsweise entnommen und direkt ausgelöffelt werden. Danach gehts ab in die Spülmaschine.

Schickes Design

Das Gerät selbst wird beim Benutzen überhaupt nicht schmutzig. Außer der Schüssel, in der die Mischung vorab angerührt wird, entsteht keinerlei Abwasch. Noch weniger Mühe machen die XL-Gläser für alle mit größerem Joghurt-Hunger. Das Prozedere funktioniert genauso, nur dass die Mischung direkt im Glas angerührt werden kann – und auch diese Gläser sehen im Kühlschrank und auf dem Frühstückstisch wirklich schön aus. Wer Joghurt auf Vorrat machen möchte, kann sogar beide XL-Gläser nacheinander befüllen und hat so bis zu 2,4 Liter der gesunden Köstlichkeit im Kühlschrank.

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Joghurtbereiter Test: Rommelsbacher Jona Jg80
Ziemlich schickes Design in glänzendem Schwarz und Edelstahl.
Joghurtbereiter Test: Rommelsbacher Jona Jg80
Das große Glas wird mit dem Milchgemisch befüllt und direkt ins Gerät gestellt.
Joghurtbereiter Test: Rommelsbacher Jona Jg80
Alternativ passen auch vier kleine Becher hinein.
Joghurtbereiter Test: Rommelsbacher Jona Jg80
Deckel drauf und los kann es gehen.
Joghurtbereiter Test: Rommelsbacher Jona Jg80
Die Deckel der Becher werden nur aufgedrückt, der Deckel für das große Glas schließt dicht und verfügt über ein Entlüftungsventil.
Joghurtbereiter Test: Rommelsbacher Jona Jg80
Das gesamte Zubehör auf einen Blick

Die Bedienung des Joghurt-Makers funktioniert dank vier voreingestellter Programme super einfach. Programm 1 ist ideal um klassischen Joghurt herzustellen und läuft acht Stunden bei 42 Grad. Programm 2 eignet sich bei 30 Grad und fünf Stunden Laufzeit für die Herstellung von Frischkäse, Programm 3 bei 38 Grad und zehn Stunden Laufzeit für veganen Joghurt. Wer Kräuterauszüge mit seinem Joghurtbereiter ausprobieren möchte, verwendet Programm 4, das dann vier Stunden lang bei 55 Grad arbeitet. Eine längere Laufzeit jedes Programms kann über die zusätzlichen Zeitwahltasten bestimmt werden – wir haben unseren Joghurt zehn Stunden fermentiert. Die maximale Laufzeit beträgt 24 Stunden.

Nach dem Start beginnt das Gerät einen Countdown, der die verbleibende Zeit herunterzählt – bei acht Stunden Laufzeit und mehr kein schlechtes Feature, da man gerne mal vergisst, wann man das Gerät angeschaltet hat. Ein mitgeliefertes Abtropfsieb, das für Frischkäse oder Joghurt benötigt wird, rundet das Komplettpaket ab.

Nachteile?

Die Portionsbecher aus Keramik finden wir nicht ganz so schön wie andere aus Glas, zudem sind sie mit nur 125 Milliliter fast etwas klein geraten. Für den Transport sind sie leider ungeeignet, da der Deckel nicht fest verschraubt, sondern nur aufgedrückt werden kann.

Rommelsbacher Jona JG80 im Testspiegel

Bisher gibt es noch keine weiteren seriösen Tests, die den Jona JG 80 untersucht haben. Sobald Testberichte erscheinen, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen:

Wer weniger Geld investieren möchte oder ein Gerät ohne Strom ausprobieren will, dem können wir diese Alternativen empfehlen:

Auch gut: Rosenstein & Söhne NX6456-944

Der NX6456-944 Joghurt-Maker von Rosenstein & Söhne bietet für uns ein spitzen Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch mit ihm funktioniert das Joghurtmachen ziemlich einfach und »idiotensicher«, unser Ergebnis war super stichfest, gleichzeitig cremig und sehr lecker.

Auch gut
Rosenstein & Söhne ‎NX6456-944
Test Joghurt-Maker: Rosenstein & Söhne ‎NX6456-944
Praktisch, individuell einstellbar und insgesamt ziemlich günstig.

Anstelle von Automatikprogrammen werden Zeit und Temperatur bei diesem Bereiter völlig frei gewählt. Wer sich nicht lange damit beschäftigen möchte, kann allerdings die Grundeinstellung (acht Stunden bei 42 Grad) wählen, die beim Einschalten automatisch aufleuchtet, und schon kann es losgehen.

Im Gegensatz zu unserem Testsieger gibt es hier »nur« kleine Portionsgläschen, in dem der Joghurt hergestellt und gekühlt wird. Allerdings haben die eine super Größe, um sie zusätzlich noch mit ein paar Früchten und Obst zu befüllen und so beim Sonntagsbrunch zu servieren. Bei acht Stück à 180 Milliliter kann zudem auch hiermit eine große Menge auf einmal hergestellt und eine Litertüte Milch restlos aufgebraucht werden.

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Joghurtbereiter Test: Rosenstein Söhne Nx6456 944
Unser Preis-Leistungs-Liebling.
Joghurtbereiter Test: Rosenstein Söhne Nx6456 944
Acht Potionsgläser passen in den Joghurtmaker
Joghurtbereiter Test: Rosenstein Söhne Nx6456 944
Die Gläser werden direkt ins Gerät gestellt. Auch mit weniger Gläsern funktioniert alles prima.
Joghurtbereiter Test: Rosenstein Söhne Nx6456 944
Zeit und Temperatur können über die Tasten frei eingestellt werden.
Joghurtbereiter Test: Rosenstein Söhne Nx6456 944
Leider hat sich in der Spülmaschine direkt ein Deckel verfärbt.

Mit einem Gehäuse aus Edelstahl und Plastik im Inneren ist der Joghurt-Maker nicht ganz so stylish wie der von Rommelsbacher, aber immer noch gut anzusehen und braucht im Schrank etwas weniger Platz.

Das einzige, was uns nicht so gut gefallen hat, sind die Deckel der Gläser: Die sind aus weißem Plastik und zwei davon haben sich schon bei der ersten Runde in der Spülmaschine leicht verfärbt. Der Rest des Geräts bleibt bei der Verwendung übrigens sauber, außer den benutzten Gläschen und der Rührschüssel zum Anmischen gibts auch hier keinen Abwasch.

Trotz der Deckel können wir den Rosenstein & Söhne NX6456-944 als unseren Preis-Leistungs-Liebling wärmstens empfehlen.

Auch gut: Severin JG 3521

Eine weitere Alternative ist der Severin JG 3521. Das Gerät ist eine Kombination aus unseren anderen zwei strombetriebenen Empfehlungen, überzeugt durch schickes Design und ein tolles Joghurt-Ergebnis. Allerdings ist er nach unserem Empfinden ein wenig zu teuer für das, was man letzlich bekommt.

Mit schicken Schraubgläsern
Severin JG 3521
Test Joghurtbereiter: Severin JG 3521
Flexibel, platzsparend und modern.

Wie bei unserem Testsieger bietet das Gerät fünf Automatikprogramme, für klassischen Joghurt, Trinkjoghurt, Soja-, laktosefreien, und Kokos-Joghurt. Ein sechstes Programm ermöglicht Zeit und Temperatur frei zu bestimmen. Gewählt wird über einen schicken Drehregler mit Digitalanzeige. Mehr Purismus geht nicht.

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Joghurtbereiter Test: Severin Jg 3521
Auch die Portionsgläser kommen in schickem Schwarz daher.
Joghurtbereiter Test: Severin Jg 3521
Mit Drehregler und Digitalanzeige beschränkt sich das Design aufs Wesentliche.

Auch die sieben Gläschen sind schlicht und modern und haben als einzige im Test schwarze Schraubdeckel – leider ebenfalls aus Plastik. Verfärben dürfte sich hier in der Spülmaschine allerdings nichts und rundum dicht halten sie auch. Mit 150 Milliliter Füllmenge befinden sich die Gläser genau im Mittelfeld zwischen unseren anderen beiden Empfehlungen und auch hier kann ein Liter Milch komplett verarbeitet werden. Platz für Früchte & Co ist in den Gläschen dann allerdings nicht mehr.

Insgesamt hat uns der Joghurt-Maker von Severin gut gefallen – für einen annähernd gleichen Preis bekommt man bei unserem Testsieger allerdings noch mehr Funktionen und Zubehör.

Außerdem getestet

Rommelsbacher JG 60

Unser zweites getestetes Gerät von Rommelsbacher, der JG 60, hat uns zwar gut gefallen – ist aber deutlich teurer als unser Testsieger und bietet dafür nicht wirklich mehr. Statt vier gibt es hier acht der identischen Keramikbecherchen und zusätzlich zwei Glasbehälter à 500 Milliliter. Wieder gibt es vier Programme zur Auswahl, die Temperatureinstellungen liegen hier allerdings dichter beieinander: 36, 39, 42 oder 45 Grad. Die Zeit kann ebenfalls individuell eingestellt werden, in der letzten Stunde zählt der Countdown sogar minutengenau herunter. Optisch ist auch dieses Rommelsbacher-Gerät ein Gewinn, insgesamt bietet es für uns aber keine Vorteile gegenüber unserem günstigeren Testsieger.

Fairment Starter-Kit für veganen Joghurt

Das vegane Starter-Kit von Fairment ist spannend für alle, die sich so richtig mit dem Joghurtmachen beschäftigen wollen. Und das am liebsten ohne Strom. Die enthaltene Anleitung ist aufwändig gestaltet, bietet jede Menge Infos rund um Joghurt und ausführliche Rezepte sowohl für tierischen als auch planzlichen Joghurt. Denn obwohl das Starter-Kit für veganen Joghurt gedacht ist, kann man natürlich auch ganz »normalen« damit machen. Das Prozedere funktioniert genauso wie bei unserer Empfehlung von Keolia, auch Optik von Edelstahlbehälter und Glas sind ähnlich schön und hochwertig.

Der Unterschied: Hier sind vegane Starterkulturen und Stärkemix bereits enthalten, was das Experimentieren mit verschiedenen Pflanzenmilchsorten besonders einfach macht. Leider ist der Preis einfach zu hoch und unser Joghurt wurde trotz zugefügtem Stärkemix nicht wirklich cremig. Ob es an den Kulturen, der Milch oder an der schnell abkühlenden Wassertemperatur lag, konnten wir nicht mit Sicherheit ermitteln.

Klarstein Milchstraße Joghurtbereiter

Beim Milchstraße-Joghurtbereiter von Klarstein haben uns beim Testen die vergleichsweisen großen Portionsgläser mit 190 Milliliter Füllmenge gut gefallen – ein guter Kompromiss zwischen Mini-Gläschen und 1-Liter-Behälter, der dank Schraubverschluss auch prima zu transportieren ist. Das runde Gerät ist relativ platzsparend, und optisch okay. Die Bedienung ist ziemlich einfach: Einschalten, Zeit einstellen, schon geht es los. Die Temperatur kann nicht variiert werden.

Ariete Yogurella

In farbenfrohem Retrodesign kommt der Ariete Yogurella daher und macht dabei reichlich gute Laune. Der Joghurtbereiter tut was er soll: leckeren Joghurt machen. Und das auf maximal einfache Weise. Allerdings bietet er dabei keinerlei Einstellungsmöglichkeiten: Gläschen befüllen (sieben Stück à 180 Milliliter sind enthalten), Knopf drücken und schon läuft das Gerät die voreingestellten 12 Stunden. Wer wirklich nur Joghurt machen will und keine Lust hat sich näher mit dem Thema oder seinem Gerät zu beschäftigen, kann damit vollauf zufrieden sein.

My.Yo Joghurtbereiter

Dieser Joghurtbereiter ohne Strom gehört im bunten Vollplastikdesign rein optisch nicht gerade zu unseren Favoriten. Allerdings verspricht der Hersteller eine supereinfache Handhabung: Plastikbehälter auf, ein Liter zimmerwarmes Milchgemisch rein, Deckel zu, 3/4 Liter kochendes Wasser ins Gerät und den Plastikbehälter oben drauf. Deckel zuschrauben, 12 -14 Stunden warten, fertig! Diese Vorgehensweise ist deutlich einfacher als bei anderen stromlosen Joghurtmakern und funktioniert tatsächlich. Unser Joghurt wird zwar nicht wirklich stichfest, eventuell könnte man die Konsistenz durch längeres Fermentieren oder Wasser nachgießen allerdings noch verbessern. Wer veganen Joghurt herstellen möchte, freut sich besonders über die zwei enthaltenen Beutel Joghurtkultur und auch Camper werden an dem unkaputtbaren Design und einfachen Handling ihre Freude haben.

Rosenstein & Söhne ‎NX4826-944

Praktisch für alle, die immer nur größere Mengen an Joghurt auf einmal zubereiten möchten. Ungeeignet für alle, die Wert auf moderne Optik legen. Der NX4826-944 von Rosenstein & Söhne ist eines der günstigsten Geräte in unserem Test. Leider sieht man das aber auch. Vom Joghurtbehälter, über den Deckel bis hin zum Gerät selbst ist hier absolut alles aus Plastik und wirkt ziemlich Oldschool. Mit enthaltenem Abtropfsieb (z. B. für griechischen Joghurt) und zwei 1,5 Liter Behältern ist jedoch alles dabei, was man zum Joghurtmachen braucht, auch Zeit (1-48 Stunden) und Temperatur (20-55 Grad) sind je nach Wunsch einstellbar. Auf kleine Portionsbecher wird komplett verzichtet, was allerdings je nach Vorlieben kein Nachteil sein muss.

So haben wir getestet

In unserem Test haben wir sowohl strombetriebene Geräte als auch Joghurtmaker ohne Strom unter die Lupe genommen und dabei vor allem auf die Bedienfreundlichkeit, die Möglichkeiten zur individuellen Temperatur- und Zeiteinstellung und die anschließende Reinigung des Geräts geachtet.

Joghurtbereiter Test: Joghurtbereiter
Die Joghurtbereiter aus dem Test.

Zur Herstellung haben wir für die klassische Variante einen Liter frische Vollmilch und zwei Esslöffel Biojoghurt verwendet und das Gemisch je nach Herstellerangaben 8-12 Stunden fermentiert. Auch vegane Alternativen aus Soja- und Mandelmilch haben wir ausprobiert und dafür die vom jeweiligen Hersteller mitgelieferten Starterkulturen verwendet.

Für unseren Mandeljoghurt haben wir entsprechend der Empfehlungen ein Verdickungsmittel zugefügt, damit der Joghurt cremiger wird. Auf Milchpulver als Beigabe, wie in manchen Rezepten erwähnt, haben wir verzichtet. Nach einer Nacht im Kühlschrank, um den Joghurt noch etwas fester werden zu lassen, haben wir gelöffelt was das Zeug hält, um den leckersten Joghurt zu finden.

Die wichtigsten Fragen

Ist ein Joghurtbereiter sinnvoll?

Wer viel Joghurt isst, spart mit einem Joghurtbereiter nicht nur Geld. Selbst gemachter Joghurt ist auch schlicht gesünder. In ihm sind keinerlei Zucker, Bindemittel, Farb- oder Konservierungsstoffe enthalten und zum anderen enthält er weitaus mehr der gesunden Bakterien, die zur Herstellung von Joghurt zum Einsatz kommen.

Was ist der beste Joghurtbereiter?

Der beste Joghurtbereiter ist für uns der Rommelsbacher Jona JG80. Er ist nicht nur schick und hochwertig verarbeitet, er hat zudem vier voreingestellte Programm von Joghurt bis Frischkäse, ist leicht zu bedienen und bietet trotzdem genügend eigene Einstellmöglichkeiten.

Was braucht man für einen Joghurtbereiter?

An Zutaten braucht es zum Joghurt selber machen mit dem Joghurtbereiter nicht viel: Lediglich Milch und zwei Esslöffel von gekauftem Joghurt oder auch fertigen Bakterienkulturen. Joghurt lässt sich auch mit Soja-, Kokos-, Mandel-, Hafer- oder Cashewmilch selbst machen. Für eine festere Konsistenz hilft beispielsweise Tapiokastärke.

Wie funktionieren Joghurtbereiter?

Bei Joghurtbereitern gibt es zwei verschiedene Systeme: mit und ohne Strom. Erstere funktionieren im Prinzip wie Eierkocher, letztere wie eine riesige Thermoskanne. Egal welche Variante, bevor es losgeht, müssen alle Teile penibel gründlich gereinigt werden, um zu verhindern, dass andere Bakterien ihren Weg in den Joghurt finden. Anschließend werden ein Liter Milch und zwei Esslöffel gekaufter Joghurt oder fertige Bakterienkultur vermischt. Nun wird das Gemisch für mehrere Stunden konstant auf einer Temperatur gehalten, damit sich die Milchsäurebakterien an die Arbeit machen können. Je länger der Joghurt im Gerät bleibt, desto fester und säuerlicher wird er.

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