Der beste Kinder-Fahrradhelm

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Kinder-Fahrradhelm Test: Kinder Fahrradhelme Update
Kerstin Güntzel

Kerstin Güntzel

arbeitet als Journalistin unter anderem für ELTERN und ELTERN family. Sie hat für die Süddeutsche Zeitung, BILD, Vanity Fair und dpa geschrieben und ist als zweifache Mutter immer auf der Suche nach Dingen, die das Familienleben einfacher machen.

Der beste Kinder-Fahrradhelm ist der Alpina Ximo Flash. Hier passt so ziemlich alles: gute Sicherheitsbewertung, hoher Tragekomfort, leichte Handhabung, guter Schläfen- und Stirnschutz und reichlich Belüftungsschlitze mitsamt Insektenschutz. Hinzu kommt ein Design, das Kindern gefällt sowie eine weit sichtbare LED-Beleuchtung fürs sichere Fahren im Dunkeln – und das alles zu einem sehr guten Preis. Aber anprobieren ist natürlich Pflicht. Wenn der Alpina Ximo Flash nicht passt, haben wir Alternativen für Sie.

Update 2. April 2019

Wir haben 8 neue Kinder-Fahrradhelme getestet. Zwar gefielen uns drei Modelle wirklich gut, doch da keiner dieser Helme ein Licht integriert hat, haben wir uns gegen eine klare Kaufempfehlung entschieden.

Zugegeben, Fahrradhelme sind selten sexy: Sie machen die Frisur platt, im besten Fall sieht man aus wie Lord Helmchen und das Gefühl von Freiheit, wenn einem der Wind um die Ohren bläst, ist irgendwie auch futsch. Viele Radler drücken sich deshalb vor der Plastikhaube. Laut Bundes­anstalt für Straßenwesen trugen 2016 nur zwischen sieben und 21 Prozent der erwachsenen Fahrradfahrer einen Kopfschutz.

Doch bei Kindern sieht die Sache anders aus: Viele Kinder finden einen Fahrradhelm nicht nur ziemlich cool, sie setzen ihn auch gerne auf. 76 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen radelten mit Helm. Mittlerweile begegnet man, vor allem in der Stadt, kaum mehr einen Dreikäsehoch, der ohne ein Stück Kunststoff auf der Birne fährt.

Nur welcher ist der Richtige? Wir haben uns Modelle für Kinder angesehen, die im Gesamturteil von Stiftung Warentest und ADAC mindestens gut abgeschnitten haben, schließlich ist ein möglichst guter Schutz vor Verletzungen das Allerwichtigste bei einem Fahrradhelm. Zwei populäre Helme, die insgesamt nur befriedigend abschnitten, hatten wir ebenfalls im Test. Preislich lagen die Helme zwischen 30 Euro und rund 50 Euro.

Selten fiel es uns so schwer, den Besten zu küren. Außer dem Abus Anuky fiel uns keiner der zehn Fahrradhelme komplett negativ auf. Im Gegenteil: Das Gros der Modelle können wir guten Gewissens empfehlen. Aber es gab auch ein paar, die uns ganz besonders gut gefallen haben.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Alpina Ximo Flash

Test Kinder-Fahrradhelm: Alpina Ximo Flash
Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Und der Helm ist auch noch wirklich preiswert. Was will man mehr?

Beim Mikroschalenhelm Alpina Ximo Flash gefällt uns das Gesamtpaket am besten: sein easy Handling, die Optik, die Qualität, die gute Sicherheitsbewertung, sowie sein geringes Gewicht und die gute Beleuchtung. So sehr wir auch überlegen, wir finden partout nichts, was wir auszusetzen hätten. Noch dazu ist er einer der günstigsten Fahrradhelme im Test.

Auch gut

Cratoni Akino

Test Kinder-Fahrradhelm: Cratoni Akino
Der Testsieger der Stiftung Warentest und des ADAC bekommt bei uns die Silbermedaille.

Der Cratoni Akino ist ebenfalls ein sehr solider, zuverlässiger Mikroschalenhelm. Deshalb wurde er auch von der Stiftung Warentest und dem ADAC zum Testsieger gekürt. Generell fällt dieser Helm groß aus und eignet sich damit perfekt für ausladendere Kindsköpfe. Klasse finden wir die Auswahl verschiedener Designs, sein geringes Gewicht, seinen hohen Tragekomfort, das LED-Licht und den fairen Preis. Nur die Bedienung fällt uns nicht ganz so leicht wie beim Alpina.

Für die Jüngeren

KED Meggy Originals

Test Kinder-Fahrradhelm: KED Meggy Originals
Made in Germany – das finden wir super!

Tolle Passform, jede Menge Tragekomfort, helle Beleuchtung, made in Germany, relativ leicht – und das zu einem niedrigen Preis: Wir reden vom KED Meggy Originals. Doch es gibt auch Kritikpunkte: Wegen seiner recht kindischen Motive eignet sich der Helm maximal für Vorschulkinder. Älteren Semestern ist er zu »babyisch«. Außerdem erweist er sich nicht als besonders hitzebeständig.

Sportlich

Alpina Carapax Junior Flash

Test Kinder-Fahrradhelm: Alpina Carapax Junior Flash
Mit diesem Helm macht man alles richtig. Vor allem Jungs werden den Mini-Endurohelm lieben.

Der Alpina Carapax Junior Flash sieht aus wie ein Mini-Endurohelm und ist damit der Sportlichste unter unseren Empfehlungen. Auch mit ihm macht man nichts falsch. Der Mikroschalenhelm ist bequem, relativ leicht, gut beleuchtet und einfach zu handhaben. Sein Nachteil: ein stolzer Preis. Und laut Stiftung Warentest und dem ADAC schnitt er ausgerechnet beim Punkt Unfallschutz nur »befriedigend« ab.

Vergleichstabelle

TestsiegerAuch gutFür die JüngerenSportlich
Modell Alpina Ximo Flash Cratoni Akino KED Meggy Originals Alpina Carapax Junior Flash Cratoni Pacer Uvex Kid 2 Uvex Kid 3 Bell Sidetrack Child Alpina Carapax Jr. Uvex Air Wing KED Status Junior Abus Smiley 2.0 Nutcase Little Nutty Skullcap BMX Helm Abus Youn-I Abus Scraper Kid 2.0 Abus Anuky
Test Kinder-Fahrradhelm: Alpina Ximo FlashTest Kinder-Fahrradhelm: Cratoni AkinoTest Kinder-Fahrradhelm: KED Meggy OriginalsTest Kinder-Fahrradhelm: Alpina Carapax Junior FlashTest Kinder-Fahrradhelm: Cratoni PacerTest Kinder-Fahrradhelm: Uvex Kid 2Test Kinder-Fahrradhelm: Uvex Kid 3Test Kinder-Fahrradhelm: Bell Sidetrack ChildTest Kinder-Fahrradhelm: Alpina Carapax Jr.Test Kinder-Fahrradhelm: Uvex Air WingTest Kinder-Fahrradhelm: KED Status JuniorTest Kinder-Fahrradhelm: Abus Smiley 2.0Test Kinder-Fahrradhelm: Nutcase Little NuttyTest Kinder-Fahrradhelm: Skullcap BMX HelmTest Kinder-Fahrradhelm: Abus Youn-ITest Kinder-Fahrradhelm: Abus Scraper Kid 2.0Test Kinder-Fahrradhelm: Abus Anuky
Pro
  • Einfache Handhabung
  • Tolle Passform und Qualität
  • Hoher Tragekomfort
  • Gut sichtbare Beleuchtung
  • Viele Designs
  • Leicht
  • Guter Preis
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Sehr bequem
  • Gute Passform
  • Große Auswahl an unterschiedlichen Designs
  • Wiegt wenig
  • Gut sichtbare Beleuchtung
  • Leichtes Handling
  • Relativ leicht
  • Toller Tragekomfort
  • Spitzenpassform
  • LED-Blinklicht
  • Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis
  • In Deutschland hergestellt
  • Bequem
  • Einfach zu bedienen
  • Gutes LED-Licht
  • Jungs finden sein Aussehen cool
  • Ziemlich leicht
  • Ultrabequem
  • Gut gepolstert
  • Toller Sitz
  • Kuschelig gepolsterter Kinnriemen
  • Gutes Abschneiden im Test von Stiftung Warentest und ADAC Leicht
  • Einfache Bedienung
  • Reflektoren
  • Stirn gut geschützt
  • Prima Qualität
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Super Preis-Leistungsverhältnis
  • Gute Passform
  • Schläfen- und Stirnschutz
  • Megaleicht für die Minis
  • Einfache Handhabung
  • Insektennetz
  • Sehr hübsches Design und eine große Farb- und Motiv-Auswahl
  • Mit die beste Passform
  • Sehr bequem
  • Leichte Handhabung der Gurtbänder und des Riemenverschlusses
  • Einfaches Handling
  • Bequem
  • Größe und Weite unkompliziert einstellbar
  • Gute Qualität
  • Gute Pasform
  • Weiche Polsterung
  • Schützt die Stirn
  • Leicht
  • TÜV und GS geprüft
  • Simple Bedienung
  • Insektennetz
  • Sieht sportlich aus
  • Sieben verschiedene Streetstyle-Looks
  • Hochwertig verarbeitet
  • Einfach zu bedienen
  • Sehr leicht
  • Gute Passform
  • Sehr bequem
  • Doppel-LED-Blinkrücklicht
  • Guter Stirn- und Schläfenschutz
  • Insektennetz
  • Gute Verarbeitung
  • Sitzt gut bei der Testerin
  • Bequem gepolstert
  • Reflektoren
  • Fliegennetz
  • Leichtgewicht
  • Große Design-Auswahl
  • Einfache Handhabung
  • TÜV und GS geprüft
  • Günstig
  • Optisch der vielleicht Coolste im Test
  • Zig verschiedene Looks zur Auswahl
  • Gute Qualität
  • Hoher Tragekomfort
  • Gute Bewertung der Stiftung Warentest und des ADAC für Kleinkinder, gerade auch beim Unfallschutz
  • Dick gepolstert und bequem
  • Passt gut
  • Kostenlose zusätzliche Polster erhältlich
  • Nicht teuer
  • LED-Rücklicht
  • Reflektoren
  • Guter Schläfen-, Nacken- und Stirnschutz
  • Eher leicht
  • TÜV und GS geprüft
  • Insektennetz
  • 10 Designvarianten
  • Gute Amazonbewertungen
  • Sitzt gut
  • Top-Stirn- und Schläfenschutz
  • Hübsches Design in vielen Farbvarianten
  • TÜV- und GS-geprüft
  • Reflektoren
  • Fliegennetz
  • Gute Passform
  • LED-Licht
  • Sehr leicht
  • Einfache Handhabung
  • Gute Bewertung bei Stiftung Warentest und ADAC
Contra
  • Bedienung okay, aber nicht ganz so einfach wie beim Testsieger
  • Fällt groß aus
  • Große Design-Auswahl, aber alle Motive sind recht kindisch
  • Nicht sehr hitzebeständig
  • Vergleichsweise teuer
  • Nicht so guter Unfallschutz
  • Mädchen mögen seine Optik oft nicht
  • Keine Beleuchtung, aber immerhin nachrüstbar
  • Schläfen nicht ganz bedeckt
  • Kein Insektennetz
  • Keine Beleuchtung, aber immerhin nachrüstbar
  • Quietschbunte Optik nichts für puristische Eltern
  • Keine Beleuchtung
  • Unfallschutz und Hitzebeständigkeit nur so mittel
  • Ziemlich schwer, auch wenn die Testkinder dies nicht bemängelten
  • Leider ohne Licht
  • Unfallschutz nur befriedigend
  • Keine Beleuchtung, aber nachrüstbar
  • Bedeckt die Schläfen nicht komplett
  • Unser Testsieger bietet ein besseres Preis-Leistungsverhältnis
  • Optik gefällt eher nur den Jungs
  • Kein Standardlicht, gibt's optional zu kaufen
  • Nervige Größeneinstellung innen im Helm
  • Optisch sehr wuchtig, wirkt auf Kinderkopf überdimensioniert
  • Fällt teils zu groß aus
  • Eher in der gehobenen Preisklasse
  • Fehlende Beleuchtung
  • Amazon-Kunden bemängeln Passform
  • Qualität fraglich
  • Preislich im oberen Segment
  • Kein Rücklicht
  • Kein Insektenschutz
  • Wiegt am meisten von allen
  • Kein Licht
  • Sieht auf den ersten Blick cool aus, sitzt aber zu hoch auf dem Kopf, was etwas seltsam bei einem Kind aussieht
  • Gurtband löst sich von alleine
  • Stirn und Schläfen nicht optimal bedeckt
  • Ohne Insektennetz
  • Unbequem und hart, weil zu wenig gepolstert
  • Nicht ganz günstig
  • Stiftung Warentest: Mangelhaft – wegen Schadstoffbelastung
  • Keine Beleuchtung
  • Unangenehm beim Tragen, weil viel zu schwer
  • Qualität fraglich
  • Sehr unbequem wegen unzureichender Polsterung
  • Wirkt nicht ganz so stabil
  • Kaum Schläfenschutz
  • Design "für Babys" (O-Ton der Testerinnen) und damit nichts mehr für Grundschulkinder
Bester Preis
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Keine Helmpflicht

In Deutschland ist es kein Muss, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen, auch nicht für Kinder. Tatsächlich ist das Risiko, beim Biken eine ernsthafte Kopfverletzung zu erleiden, ziemlich gering. Statistisch gesehen ereignet sich so ein Unfall laut einer Studie der Universität Kopenhagen genau ein mal, wenn man 3000 Jahre lang durchschnittlich schnell radelt. Außerdem sterben Radfahrer seltener an schweren Kopfverletzungen als Fußgänger oder Autoinsassen.

Zudem herrscht unter Experten Streit darüber, ob Helme tatsächlich so sehr schützen wie erhofft: Der Neurochirurg Frank Thomas Möllmann und seine Kollegen vom Universitätsklinikum Münster nahmen 2004 die Gründe für Fahrradunfälle und häufige Verletzungen unter die Lupe. Dabei untersuchten sie mehr als 300 Patienten, die sich beim Radeln Hirnverletzungen zugezogen hatten. Fast alle, nämlich 90 Prozent, hatten keinen Helm getragen. Das überraschende Fazit der Forscher: Mit oder ohne Helm – der Verletzungsgrad zwischen den beiden Gruppen unterschied sich nicht auffällig.

Uneinigkeit über die Einführung einer Helmpflicht

Die Grundlagenstudie der Länder Baden-Württemberg und Thüringen von 2017 ergab hingegen, dass ein Helm das Verletzungsrisiko zwischen 50 und 70 Prozent senkt und nachweisbar die Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas mindern kann – der häufigsten Radel-Verletzung überhaupt. Klingt logisch. Eine weitere Studie der Unfallforschung der Versicherer, des Instituts für Rechtsmedizin München sowie des Universitätsklinikums Münster untersuchte 2012 und 2013 außerdem 543 Unfälle mit Radlern. Sie kam zu dem Ergebnis, dass Fahrradhelme nachweislich die meisten lebensbedrohlichen Kopfverletzungen verhindern oder abmildern können. Und das sind nur zwei von zig Studien, die belegen, dass man beim Fahrradfahren besser Helm trägt.

10 Kinder Fahrrad-Helme im Test

In Ländern wie Australien, Chile, Finnland oder Spanien kommen Radler nicht um den Kopfschutz herum. Das Gesetz will es so. Auch wenn die Polizei hierzulande empfiehlt, einen Fahrradhelm zu tragen – eine Helmpflicht gibt es in Deutschland nicht. Das soll laut Bundeskanzlerin Angela Merkel auch so bleiben. 2013 sagte sie auf der »Eurobike«, die Regierung befürchte, dass sonst mehr Menschen vom umweltbewussten und gesunden Radeln abgehalten würden.

Sie übernimmt hier die Haltung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), der eine Helmpflicht ablehnt, weil dann wohl der Autoverkehr zunehmen würde. Außerdem sei die Helmpflicht weder durchzusetzen noch zu kontrollieren. Um Unfälle zu vermeiden, setzt der Verband auf radfahrerfreundliche Verkehrsplanung und ein noch stärkeres Tempolimit für Autos in Wohngebieten.

Sollte es doch einmal zu einem Sturz kommen, dann wirken unglaublich große Kräfte auf den Körper ein. Leider ist der Kopf hier das zentrale Problem, denn fast immer schlägt dieser auf dem Boden oder einem anderen harten Gegenstand auf. Wenn der Helm richtig passt, kann man diese Krafteinwirkung zumindest reduzieren. Die verschiedenen Formen, die von vielen Herstellern angeboten werden, haben hingegen keine Auswirkung auf die Sicherheit, sie sind lediglich eine Frage des Geschmacks.

Der sitzt!

Was man trotz kontroverser Studien guten Gewissens behaupten kann: Jeder Helm ist besser als »oben ohne« zu fahren. Selbst ein durchwachsen bewertetes Modell kann die Verletzungsgefahr verringern. Und: Der beste Kopfschutz nützt wenig, wenn er nicht passt.

Achten Sie auf den richtigen Sitz

Deshalb greifen Sie bitte als erstes zum Maßband. Setzen Sie es etwa eineinhalb Zentimeter über den Augenbrauen Ihres mini Lance Armstrong an und legen Sie es dann schräg um den Schädel, sodass das Band am Hinterkopf etwas unterhalb der Höhe des Stirn-Ausgangspunktes zusammenkommt. Diese Zentimeter vergleichen Sie mit der jeweiligen Helmgröße.

Hier haben wir für Sie die Größentabelle für Kinder-Fahrradhelme aufgeführt:

 Helmgröße Kopfumfang Alter
 XS 44-49 cm 0-3 Jahre
 S 46-51 cm 2-7 Jahre
 S/M 49-53 cm 3-9 Jahre
 M 52-60 cm 4-12 Jahre

Nun geht es an den Feinschliff: Laut Stiftung Warentest ist darauf zu achten, dass die Helmschale weder zu weit noch zu eng ist. Rütteln Sie ruhig ein bisschen am Kopf Ihres Kindes. Dabei darf der Helm auch mit geöffnetem Verschluss nicht verrutschen. Passiert das, wählt man ein kleineres Modell.

Stirn und Schläfen müssen vom Helm geschützt werden, da sie das größte Verletzungsrisiko aufweisen. Dafür muss der Fahrradhelm waagrecht sitzen. Weiche Polster sind idealerweise überall dort angebracht, wo der Kinderkopf die Schale berührt. Fehlt diese Dämmung, kann es schmerzhaft werden. Deshalb macht es Sinn, dass die Kleinen den Helm vor dem Kauf eine Viertelstunde Probe tragen. Denn ein drückendes Ding setzen Kids garantiert nicht mehr auf. Wo sich die Gurtbänder optimalerweise treffen? Etwa fingerbreit unter dem Ohr, während der Riemen weder zu locker noch zu eng unter dem Kinn liegt.

 Kinder-Fahrradhelm Test: Helm anprobieren

Damit aktive Mädchen und Jungs im Sommer nicht vor Hitze vom Rad kippen, sind breite Belüftungsschlitze notwendig, die unbedingt mit einem Insektenschutz-Netz versehen sind. Nur so treibt eine Wespe kleine Radler nicht in den Totalschaden. Wichtig ist vor allem bei älteren Kids außerdem, dass sie ihren Helm problemlos selbst an- oder ausziehen können – und vor allem auch, dass sie ihn hübsch finden. Sonst müssen Sie vor jeder Radeltour erst einen Kampf ausfechten.

Nur ein neuer Helm ist ein guter Helm

Sie wollen auf Nummer sicher gehen? Dann muss sich Ihr Kind nach einem Sturz sofort von seinem Helm verabschieden – auch dann, wenn die Kopfbedeckung äußerlich noch top aussieht. Im Inneren kann sie nämlich durchaus beschädigt sein. Deshalb besser auch keine gebrauchten Produkte kaufen. Wer weiß schon, wie oft der vorherige Besitzer vom Rad gestürzt ist.

Vorsicht bei gebrauchten Helmen

Werfen Sie beim Kauf auch einen Blick auf das Produktionsdatum in der Helm­schale: je neuer, umso besser, denn Material verschleißt. Wie lange Helme generell einsatzbereit sind, hängt vom Gebrauch ab. Spätestens nach fünf Jahren würden ihn viele Experten aber aus Sicherheitsgründen austauschen. Achten Sie bitte auch auf das CE-Kennzeichen, das die Einhaltung der deutschen Sicherheitsnormen garantiert. Und verbieten Sie Ihrem Kind, den Helm auf dem Spielplatz aufzulassen – der Gurt könnte es schlimmstenfalls strangulieren.

Mikro-, Hart- oder Softschale?

Mikroschalen-Fahrradhelme, die jüngste Technik, sind gleichzeitig auch die sichersten und besten: Im In-Mold-Verfahren wird Hartschaumstoff (expandiertes Polystyrol, genannt EPS) mit einer dünnen Schicht Hartkunststoff verschweißt, die das EPS schützt und bei einem Crash besser am Hindernis abgleitet.

Weichschalenhelme kommen ohne diese Hartkunststoffschicht aus. Sie schützen den Kopf daher nicht so sehr. Die staatliche Initiative »Ich trag‘ Helm« meint deshalb: »Das in der Vergangenheit häufig für Kinderhelme genutzte Verfahren ist veraltet. Diese Helme sollten unbedingt ausgetauscht werden.«

Die Extremsportler unter den Kopfschützern sind Hartschalenhelme, die sich auch Downhill-Biker wegen der harten Außenschale gerne aufsetzen. Ihr Schwachpunkt ist vor allem das hohe Gewicht.

So haben wir getestet

Weil wir unsere beiden Testkinder (7 und 8) nicht dutzende Male vom Rad schubsen wollten, um die Schutzwirkung der Helme zu testen, entschieden wir uns fast ausschließlich für Modelle, die durch die Stiftung Warentest und den ADAC in ihrem gemeinsamen Test mit »Gut« bewertet wurden. Nur der Uvex Kid 3 und der KED Meggy Originals bekamen die Note »befriedigend«. Da sie jedoch Bestseller sind, haben wir sie uns ebenfalls angesehen.

Was den Schadstoffgehalt angeht, sind alle zehn Modelle laut Stiftung Warentest und ADAC unbedenklich: Außer dem Nutcase Littly Nutty und dem KED Meggy Originals, die mit »Gut« bewertet werden, kriegen alle eine glatte Eins. Auf was wir uns sonst noch konzentrierten: auf Gurtbänder, Kinnriemen- und Weiteneinstellung, Passform, Insektenschutz, Design, Gewicht, Material, Tragekomfort-und sicherheit sowie die Beleuchtung.

Eins noch vorweg: Es ist natürlich ziemlich schwierig, Fahrradhelme möglichst allgemeingültig zu testen, denn jeder Kopf ist anders: flach, breit, Homer Simpson-artig … In unserem Fall mussten wir uns auf unsere zwei Testkinder verlassen, von denen die Achtjährige eine relativ große Rübe, die Siebenjährige für ihr Alter einen sehr kleinen Kopf mit sich herumträgt.

Das Wichtigste: Die Anprobe!

Das Wichtigste ist natürlich, dass Sie den Helm von Ihrem Zögling anprobieren lassen. Der beste Helm bringt nichts, wenn er nicht richtig sitzt oder so unbequem zu tragen ist, dass er nicht gerne aufgesetzt wird. Unsere Empfehlungen sind daher vor allem als Entscheidungshilfe gedacht, welche Sie zuerst ausprobieren sollten. Am Ende müssen Sie entscheiden, mit welchem Ihr Kind am besten zurechtkommt.

Test Kinder-Fahrradhelm: Alpina Ximo Flash

Testsieger: Alpina Ximo Flash

Beim Mikroschalenhelm Alpina Ximo Flash stimmt so ziemlich alles: Die Gurtbänder, Kinnriemen und die Helmgröße lassen sich einfach ein- oder verstellen – etwa mit dem unkomplizierten Drehrad auf der Rückseite, das übrigens alle Testmodelle besitzen.

Testsieger

Alpina Ximo Flash

Test Kinder-Fahrradhelm: Alpina Ximo Flash
Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Und der Helm ist auch noch wirklich preiswert. Was will man mehr?

Der Helm sitzt bei beiden Testerinnen folgerichtig perfekt in der Waagrechte, wie aus dem Lehrbuch. Vorbildlich schützt der Helm des oberbayerischen Herstellers Alpina auch Schläfen und Stirn. Seine weiche Polsterung beurteilen die Kinder als »sehr bequem« – und das selbst noch nach einer Viertelstunde.

Unser Testsieger gehört mit 250 Gramm zu den Leichteren im Test. Trotzdem wirkt seine Verarbeitung massiv und qualitativ hochwertig –und das alles zu einem fairen Preis ab etwa 30 bis 40 Euro.

Toll finden wir das abnehmbare LED-Licht auf der Helmrückseite, das auch blinken kann und so hell ist, dass es in der Dunkelheit oder Dämmerung weit zu sehen ist. Gut gefallen hat uns außerdem der Insektenschutz, der allerdings nur in den vorderen Belüftungsschlitzen angebracht ist. Wie wir an den anderen Helmen merken, scheint das jedoch generell nur dort Usus zu sein. Schade, denn noch sicherer wären die Helme, wenn sie überall Schutznetzte hätten.

Design und Handhabung

Seine Optik – unser Testmodell ist mit fröhlichen, relativ dezenten Blümchen verziert (es gibt aber noch viele andere Farben und Designs) – finden die Mädchen super. O-Ton: »Der Aufdruck ist gottseidank nicht so kindisch und kunterbunt.« Und das aus dem Mund von Menschen, die kaum über die Tischplatte reichen.

Am Alpina Ximo Flash gibt es nichts auszusetzen

Auch in Sachen Handhabung gibt es nichts zu meckern: Der Y-Clip-Verschluss des Kinnriemens per Druckknopf erklärt sich von selbst und die reflektierenden Gurtbänder, die sich bei einem Sturz nicht öffnen können, sind einfach einzustellen. Die Weite können Kinder selbst – wie üblich – ganz leicht mit einem Drehrad anpassen. Es gibt zudem zum Drunterziehen eine Microfleece Winter Cap mit kuscheligen Ohren, ein warmes Extra für die kalte Jahreszeit.

Die Siebenjährige jedenfalls hat ihre Wahl schon getroffen: »Den behalte ich.« Die Achtjährige guckt ihre Freundin an und nickt: »Hast recht. Der steht dir. Mir aber auch.« Sagt’s und setzt sich den Helm selbst auf. Die Mamas staunen: Zoff um einen Fahrradhelm – es gibt nichts, was es nicht gibt.

Alpina Ximo Flash im Testspiegel

Der Alpina Ximo Flash ist ein durch und durch solider Helm – finden auch die Stiftung Warentest und der ADAC in ihrem gemeinsamen Test. Der Helm wird insgesamt mit der Note 2,3 bewertet, wobei in Sachen Hitzebeständigkeit und Schadstoffe sogar eine glatte Eins vergeben wurde. Außerdem attestiert man ihm einen guten Unfallschutz und gute Trage- und Belüftungseigenschaften.

Weitere Tests gibt es zum Alpina Xima Flash derzeit nicht. Falls neue erscheinen, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Der Alpina Ximo Flash ist sicher für viele der richtige Helm. Doch wir haben auch noch drei weitere Empfehlungen, die für Sie und Ihr Kind vielleicht besser geeignet sind. Wie gesagt: Probetragen ist entscheidend.

Auch gut

Cratoni Akino

Test Kinder-Fahrradhelm: Cratoni Akino
Der Testsieger der Stiftung Warentest und des ADAC bekommt bei uns die Silbermedaille.

Die Stiftung Warentest und der ADAC kürten den Mikroschalenhelm Cratoni Akino mit der Note 2,2 zum Testsieger. Die Begründung: »Der Cratoni glänzt in der erweiterten Stoß­prüfung. Er schützt insgesamt am besten.«

Auch bei uns verpasst er nur um Haaresbreite das oberste Treppchen. Der Grund für die Zweitplatzierung: Unsere Testkinder taten sich zu Beginn schwer, den Ratschenverschluss am Kinn alleine wieder aufzubekommen. Fürs Öffnen benötigt ein Kind mehr Kraft als bei unserem Gewinner. Und: Die kleinstmögliche Helmweite – schnell und easy eingestellt mit dem praktischen Drehrad – ist für die Achtjährige, die einen Kopfumfang von etwa 54 Zentimetern hat, immer noch etwas weit – der Helm wackelt leider. Er ist also doch eher ein Modell für noch stattlichere Kinderrüben.

Besser also, man wählt im Zweifelsfall eine kleinere Helmgröße. Als wir den Kinnriemen, der bei anderen Modellen noch etwas einfacher zu verstellen ist, so fest als möglich anziehen, sitzt er stabil und perfekt waagrecht auf dem Kopf. Auch Schläfen und Stirn sind 1A geschützt.

Insgesamt finden wir deshalb: ein sehr solides, empfehlenswertes Modell, auch dank seiner hochwertig verarbeiteten In-Mold-Technologie. Doppelt gemoppelt hält eben besser.

Der Helm ist außerdem weich und antibakteriell gepolstert, da riecht auch nach ausgiebigen Ausflügen an heißen Tagen nichts. Er wiegt nur 250 Gramm und erweist sich dadurch auch im Langzeittest als sehr komfortabel. Für die nötige Sicherheit im Dunkeln sorgt ein gut sichtbares und abnehmbares LED-Licht mit robuster Silikonhülle. Auf Knopfdruck kann man hier drei Stufen wählen, nämlich fix, blinkend oder routierend. Zudem verfügt er über ausreichend Belüftungsschlitze mit vorderem Insektenschutz.

Noch etwas Geschmäcklerisches: Unser blaues Test-Piratenmodell kam bei den Mädchen nicht besonders gut an, dafür aber die lila-pinkfarbene Girlie-Version. Weil es sieben verschiedene Designs gibt, wird hier aber jeder fündig. Außer vielleicht Mamas und Papas, die es absolut puristisch lieben.

Für die Jüngeren

KED Meggy Originals

Test Kinder-Fahrradhelm: KED Meggy Originals
Made in Germany – das finden wir super!

Ein prima Mikroschalenhelm für die Kleinen bis maximal fünf Jahre: Und das nicht mal unbedingt wegen seiner Größe – M fällt sogar ziemlich groß aus – sondern wegen der Optik. Unsere Testerinnen fanden sich nämlich schon viiiiel zu alt für die 21 (!) verschiedenen Aufdrucke á la Lillebi oder Felix der Hase. Daher unwahrscheinlich, dass ein Sieben- oder Achtjähriger den KED Meggy Originals noch gerne und stolz tragen wird.

Wer’s trendiger möchte, greift zum fast identischen Schwestermodell KED Meggy, das von Stiftung Warentest und dem ADAC getestet wurde und nur wegen seiner nur ausreichenden Hitzebeständigkeit nur mit »befriedigend (3,5)« abschnitt. Unfallschutz, Schadstoffe und Komfort erhielten jedoch ein »Gut«.

Ansonsten gibt es nur Lobenswertes zu berichten: viele Belüftungsschlitze mit Insektenschutz vorn, sehr gute Passform, weiche, bequeme Polster, die Gurtbänder sind einfach einstellbar, Top-Verarbeitung made in Germany und mit einem Reflektor sowie Doppel-LED-Blinklicht. Weil der Helm weit runter reicht, schützt er Stirn und Schläfen ideal – ohne die Sicht zu versperren. Und mit seinen 280 Gramm in Größe M gehört er gerade noch zu den Leichtgewichten. Der Preis? Er ist mit einer der günstigsten, ab etwa 20 bis 30 Euro ist er zu haben. Hut ab: viel Leistung für wenig Geld!

Sportlich

Alpina Carapax Junior Flash

Test Kinder-Fahrradhelm: Alpina Carapax Junior Flash
Mit diesem Helm macht man alles richtig. Vor allem Jungs werden den Mini-Endurohelm lieben.

Unter dem windschnittigen, sportlich geformten Mikroschalenhelm Alpina Carapax Junior Flash, kommen selbst megaaktive Kinder dank der Belüftungsschlitze mit vorderem Insektenschutz nicht ins Schwitzen.

Der Helm ist mit Polstern ausgestattet und deshalb ziemlich angenehm zu tragen, wenn er auch nicht der Komfortabelste im Test ist. Sein rot leuchtendes LED-Licht, das auch blinken kann, sieht man von Weitem im Dunkeln. Der Verschluss mit Y-Clip funktioniert kinderleicht, die Gurtbänder sind einfach zu verstellen und die Weite können Kinder – wie üblich – simpel per Drehrad variieren. Kein Wunder, dass er von ADAC und Stiftung Warentest mit »gut« (2,5) benotet wurde. Nur beim Unfallschutz könnte er noch mehr punkten. Hier erhält er nur ein »befriedigend«.

Das Testmodell trifft jedoch leider gar nicht den Geschmack der Mädchen. Das ist aber wohl ein Geschlechterproblem. Denn weder die Form – das Produkt sieht mit seinem abnehmbaren Visier aus wie ein Mini-Endurohelm – noch das neongelb-blaue Muster finden ihre Zustimmung.

Die grelle Tönung macht allerdings Sinn: Der Helm ist im Verkehr schon von weitem sichtbar und somit sicher. Die Testerinnen würden sich aus den drei Designvarianten allerdings für das weiß-pinke Modell entscheiden und erfüllen somit sämtliche Klischees. Unser Fazit: ein sehr solides, gut verarbeitetes und mit rund 270 Gramm noch relativ leichtes Modell, das allerdings seinen Preis hat: nämlich etwa 50 Euro.

Außerdem getestet

Keine leichte Entscheidung: Alle Helme ohne integrierte Beleuchtung haben wir in diese Rubrik »verbannt«, weil die Sicherheit eben vorgeht und viele Kinderfahrräder nur funzlig bestückt sind. Trotzdem sind auch hier einige tolle Produkte mit dabei.

Cratoni Pacer

Test Kinder-Fahrradhelm: Cratoni Pacer
An sich ein fast perfekter Helm, würde nicht die Beleuchtung fehlen.

Der Cratoni Pacer ist einer dieser sehr empfehlenswerten In-Mold-Helme. Er hätte es tatsächlich ziemlich weit auf die vorderen Plätze geschafft, wenn er eine Beleuchtung vorweisen könnte. Wenigstens besitzt er jedoch Reflektoren. So kann man ihn und seinen Fahrer im Dunkeln immerhin etwas besser sehen. Dank des (abnehmbaren) Visiers schützt dieses Modell die Kinderstirn nicht nur vor Sonne, sondern auch vor einem harten Aufprall. Die Schläfen allerdings sind nicht ganz so safe, da der Helm sie nicht ausreichend bedeckt: Er sitzt eher hoch.

Wie wir die Optik des Cratoni Pacer beurteilen? Seine stromlinienförmige Gestalt kommt sportlich daher. Gut auch, dass das Modell in elf Farbvarianten erhältlich ist. Die junge Testerin findet ihn allerdings »hässlich«, auch weil er, ihrer Meinung nach, viel zu viele Belüftungsschlitze hat: nämlich ganze 20 – komplett ohne Fliegennetz! Mit seinem Sitz ist sie allerdings nur glücklich, nichts wackelt oder verrutscht. Sie lobt ihn wegen seiner weichen Polster als »ultrabequem«. Sogar der Kinnriemen ist kuschelig gepolstert. Und mit seinen 230 Gramm gehört er zu den leichteren Helmen im Test.

Auch qualitativ wirkt dieses Produkt hochwertig. Die Handhabung – etwa das Verstellen des Drehrads und der Gurtbänder – ist so, wie man es sich wünscht. Kein Wunder, dass er bei Stiftung Warentest und dem ADAC im Test »15 City-Helme für Erwachsene« im Jahr 2017 mit »Gut« (1,8) abschnitt und damit den zweiten Platz belegte. Und der Pacer ist ein mitwachsendes Modell bis ins Erwachsenenalter. Unser Fazit: Für um die 30 Euro kriegen Sie einen wirklich guten und robusten Helm. Wäre dem Hersteller doch bloß ein Licht aufgegangen!

Uvex Kid 2

Test Kinder-Fahrradhelm: Uvex Kid 2
Ein guter Einsteigerhelm für die Allerkleinsten

von 17 Lesern gekauft

Ein Top-Einsteigermodell für Minis von einem bis drei Jahre ist der Uvex Kid 2, vor allem wegen seines Super Preis-Leistungsverhältnisses. Für nicht mal 30 Euro punktet er mit einer Spitzenqualität. Selbst Amazon-Kunden haben nichts zu beanstanden und sind voll des Lobes. Dazu kommt: Mit dem Helm mit reichlich Belüftungsschlitzen, die alle (!) mit einem Insektennetz versehen sind, gehen Eltern auf Nummer sicher.

Neben einem guten Schläfen- und Stirnschutz mildern die Polycarbonat-Außenschale und die mit EPS geschäumte Innenschale Stöße ab. Die Polsterung bezeichnet die kleine Testerin als »bequem«. Auch das Handling finden wir angenehm einfach. Selbst Kleinkinder kriegen den Verschluss auf Knopfdruck problemlos auf und zu. Das Gurtband lässt sich easy verstellen und mit dem Drehrad können wir die Größe des Helms unkompliziert anpassen. Ideal für kleine Köpfe ist er auch deshalb, weil er mit rund 185 Gramm kaum etwas wiegt.

Nur die Optik – es gibt fünf quietschbunte Modelle mit verschiedenen Tierchen- und Palmen-Designs – stellt Schlichtheit liebende Eltern vor eine Herausforderung. Den Youngsters werden die bunten Motive auf jeden Fall gefallen. Alles in allem also ein durchwegs empfehlenswerter Helm – wenn wir nicht schmerzlich Beleuchtung vermissen würden. Immerhin ist die »Uvex Triangle-LED»-Lampe optional erhältlich, hätte aber idealerweise gleich in den Helm integriert werden sollen.«

Auch dem Hartschalenhelm Uvex Kid 3 fehlt die Beleuchtung. Außerdem ist er eines der beiden Modelle, das im Test der Stiftung Warentest und des ADACs nur mit »befriedigend (2,8)« benotet wurde. Für die Punkte Unfallschutz und Hitzebeständigkeit bekam er nur die Note Drei. Enttäuschend für die achtjährige Testerin, die sich in den runden Freestyle-Helm schockverliebt und ihn auf der Stelle zum Testsieger küren will. Für sie gibt es nur noch einen, als sie jubelt: »Endlich mal ein einfarbiger Helm, der nicht so bunt und kitschig aussieht.« Wegen seiner coolen Skaterform ist er einer, der eindeutig auch älteren Kindern gefällt – und ihren trendigen Eltern.

Außerdem gehört das Modell der in Fürth beheimateten Marke Uvex zu den bequemsten, bestsitzendsten Produkten. Auch Gurtbänder, Ratschenverschluss und Drehrad lassen sich einfach handlen. Alles in allem ein schicker, stabiler Helm mit reichlich Belüftungsschlitzen, der allerdings mit 370 Gramm in der obersten Gewichtsklasse mitspielt. Wenn er doch nur noch Insektenschutz und Licht hätte. Schade!

Bell Sidetrack Child

Überzeugt hat uns auch der neongrüne – und damit im Straßenverkehr ziemlich auffällige – Bell Sidetrack Child für einen mittleren Preis, der ähnlich sportlich daherkommt wie der Alpina Carapax Junior Flash. Trotz seines burschikosen Looks finden ihn selbst die beiden Mädchen hübsch.

Dank seines abnehmbaren Visiers schützt er die Stirn sehr gut und bietet außerdem einen erstklassigen Schläfenschutz. Gurtbänder und Helmweite sind kinderleicht ein- oder verstellbar. Die Mädchen kriegen seinen Ratschenverschluss via Knopfdruck easy auf und zu und finden den windschnittigen Helm dank seiner Polsterung richtig bequem, nichts drückt. Er sitzt stabil und bietet einige Belüftungsschlitze plus vorderem Insektennetz.

Ein guter Helm, der deshalb auch bei den Modellen für die Größeren bei Stiftung Warentest und ADAC auf den zweiten Platz kam. Nur beim Unfallschutz kassierte er ein »Befriedigend«. Hätte er ein Rücklicht, wäre er fast perfekt.

»Dieser Helm fühlt sich gemütlich an«, lobt die Testerin den Alpina Carapax Jr. Das liegt an seiner weichen Polsterung und der guten Passform. Und am Leichtgewicht von 250 Gramm. Auch seine Handhabung macht es uns einfach: Das Gurtband können wir easy einstellen, die Helmgröße lässt sich simpel mit einem Drehrad anpassen, und die Verschlussmechanik ist einfach. Außerdem wurde der Helm, der sehr viele Belüftungsöffnungen (vorn mit Fliegennetz) hat, vom TÜV Rheinland sowie vom TÜV SÜD gecheckt und GS-geprüft ist.

Sein Visier schützt die Kinderstirn, auch vor Sonne. Allerdings bedeckt er die Schläfen nicht komplett. Hier könnte der Schutz besser sein. Der Alpina Carapax Jr. ist ansonsten ein sportliches Biker-Modell, das aufgrund seiner fünf verschiedenen Designs sowohl Jungs als auch Mädchen anspricht. Zwei Punkte allerdings erfüllen andere Helme besser: Mit mehr als 40 Euro liegt er preislich nicht bei den günstigsten Modellen. Zudem besitzt der Helm zwar Reflektoren, sein fehlendes Licht ist jedoch ein Sicherheitsmanko. Deshalb sollte er unbedingt mit einem Multi-fit Light von Alpina nachgerüstet werden – was leider extra kostet.

Sein Marken-Bruder Uvex Air Wings ist die windschnittigere Mountainbike-Version, dafür aber nicht so hip. Unsere beiden Mädchen fanden ihn nicht stylisch genug. Aktiven Jungs – auch gerade den älteren – gefällt er aber bestimmt, zumal es ihn in sieben verschiedenen Streetstyle-Designs gibt.

Die hochwertigen und gut verarbeiteten Helme von Uvex, die in Deutschland entwickelt werden, sind strapazierfähig. Dazu kommen jede Menge Belüftungsschlitze mit dem üblichen Insektennetz vorn, eine problemlose Einstellung der Gurtbänder sowie der Weite mittels Drehrad. Auch Schläfen und Stirn werden gut geschützt. Die Testerinnen bekamen auch den Ratschenverschluss ohne Schwierigkeiten auf und zu. Sein einziges Manko: Ihm fehlt das Rücklicht. Allerdings kann man ihn mit dem Uvex Triangle LED-Licht nachrüsten.

KED Status Junior

Test Kinder-Fahrradhelm: KED Status Junior
Ein solider Helm mit LED-Licht, der aber auf einem Kinderkopf überdimensioniert wirkt.

Weil der KED Status Junior (Größe M mit 52 bis 59 Zentimeter Kopfumfang) selbst mit der engsten Einstellung am Drehrad für unsere Testerin zu groß ausfällt, befürchten wir anfangs, den Test gleich an dieser Stelle abbrechen zu müssen. Wir hatten jedoch übersehen, dass wir den In-Mold-Helm auch an seinen Innenseiten schmaler stellen können. Als wir es ausprobieren, erweist sich das aber als nicht so einfach. Immer wieder springt der Mini-Haken aus dem letzten Loch. Wir sind genervt vom Gefummel. Erst der Papa der jungen Testerin schafft es, schimpft dabei aber vor sich hin und findet: »Das sollte nicht sein. Bei den anderen Helmen lässt sich die Größe deutlich einfacher einstellen.«

Immerhin passt er anschließend wie angegossen und ist sehr bequem. Sein Gurtband lässt sich leicht verstellen, und die Testerin kriegt das Produkt problemlos auf und zu. Note eins kriegt der Helm made in Germany für sein Doppel-LED-Blinkrücklicht, das simpel auf Fingerdruck an- und ausgeht.

Sein Äußeres ist sehr sportlich, wie ein BMX-Helm, den es in fünf zweifarbigen Varianten zu kaufen gibt. Optisches Manko: Der KED Status Junior sieht extrem wuchtig aus. Er scheint eher für die Rübe eines stattlichen Mannes geeignet zu sein. Auf dem Kinderkopf der Testerin wirkt er jedenfalls überdimensioniert. Dafür wächst dieses Modell garantiert mit.

Was die Sicherheit und Qualität angeht, sind wir zufrieden: Sein abnehmbares Visier schützt die Stirn, auch die Schläfen sind hier sicher. Ein Insektennetz vorne in ein paar Löchern der 19 (!) Ventilationsöffnungen schützt vor Stichen. Mit fast 40 Euro gehört der Helm qualitativ jedoch eher zur gehobenen Kinderhelm-Preisklasse – nur dass wir ihn mehr auf erwachsenen Köpfen sehen. Das bestätigen auch einige Amazon-Kunden, die ansonsten die hochwertige Verarbeitung loben: Einige mussten den Helm für ihre Kinder eine Nummer kleiner bestellen, weil er sehr groß ausfällt.

Unsere Testerin fühlte sich wohl mit dem In-Mold-Helm Abus Smiley 2.0 auf dem Kopf, denn das Modell drückt nicht und ist mit reichlich Pölsterchen ausgestattet. Interessanterweise bemängeln einige Amazon-Kunden jedoch gerade die Passform: »Der Helm sitzt irgendwie komisch.«, »Die Passform war für den Kopf unserer Tochter nicht ideal.« oder »Der Helm saß etwas suboptimal«. Generell falle der Helm auch kleiner aus als angegeben, stellten einige Amazon-Kunden regelrecht verärgert fest. Also Obacht beim Internet-Kauf!

Ansonsten lässt sich der Abus Smiley 2.0, der gerade mal leichte 225 Gramm wiegt und über acht Lufteinlässe mit vorderem Fliegennetz verfügt, unkompliziert bedienen und größenanpassen. Allerdings kritisieren die Amazon-Käufer, dass das Einstellrad und der Gurt recht schnell kaputt gehen würden. Komisch, denn der Helm ist TÜV Rheinland und GS geprüft. Was wie vermissen: eine Beleuchtung. Dank Reflektoren sieht man ihn immerhin etwas in der Dunkelheit.

Seine Optik – es sind neun Varianten erhältlich – spricht Jungs wie Mädchen gleichermaßen an. Auch puristische Eltern werden bei den beiden einfarbigen Modellen fündig. Mit unter 30 Euro ist sein Preis außerdem sehr fair.

Nutcase Little Nutty

Optisch der vielleicht Coolste unter den Zehn ist der Hartschalenhelm Nutcase Little Nutty aus US-Produktion. Allerdings gefällt der Trendsetter im kurvigen Retrolook womöglich vor allem uns Eltern. Zumindest mögen die jungen Prüferinnen das hübsch gestreifte Testmodell nicht. »Wieder zu wenig mädchenhaft«, kritteln sie herum. Da es den Nutcase Little Nutty jedoch in zig Varianten und Farben gibt – sogar mit Kuhflecken drauf, findet hier jeder seinen Designfavoriten. Toll, diese Auswahl!

Im Karton des hochwertig verarbeiteten Helms steckt zudem eine Besonderheit: Neben seiner bequemen Polsterung und dem Drehrad zur Weiteneinstellung können zusätzlich noch dickere Schaumstoffpolster per Klettverschluss eingepasst werden – praktisch für kleine Kinderköpfe.

Leider sind die dicken Dinger aber eher unpraktisch. Wir sprechen aus Erfahrung, denn beide Testerinnen haben Helme dieser Marke zuhause: Möchte man sie zum Beispiel wieder rausnehmen, reißt man oft unfreiwillig die Klett-Gegenstücke in der Innenschale heraus. Leider vermissen wir für den Preis ab etwa 50 Euro ein Rücklicht sowie Insektenschutz. Ein weiteres No-Go: Der Helm ist ein echtes Schwergewicht. Mit seinen etwa 400 Gramm wiegt er im Test mit am meisten.

Skullcap BMX Helm

Test Kinder-Fahrradhelm: Skullcap BMX Helm
Cool auf den ersten Blick, auf dem Kopf erinnert der Skullcap jedoch eher an Calimero.

Unser erster Eindruck: Wow, sieht der schön aus, cool und rund wie ein Skaterhelm. Dann die Enttäuschung, als die Testerin ihn aufzieht: Kennen Sie die Zeichentrickfigur Calimero, dieses schwarze Küken mit der halben Eierschale auf dem Kopf? So sieht die Testerin aus mit dem Skullcap BMX Helm auf der Rübe. Denn der robuste Halbschalenhelm mit den acht Luftkanälen (ohne Insektenschutz!), der vom Hersteller ab sechs Jahren empfohlen wird, sitzt bei ihr etwas zu hoch. Muss wohl so sein, ist aber gewöhnungsbedürftig. Obwohl der Helm von der Größe her prima passt, scheint der Sitz trotzdem nicht perfekt. Trotzdem empfindet die Prüferin ihn als sehr bequem, weil er dick gepolstert ist. Merkwürdig! Vielleicht würden ihr zusätzliche Pads helfen? Der Hersteller jedenfalls verspricht kostenlose zusätzliche Polster, falls der Helm nicht hundert Prozent passen sollte. Ein guter Service!

Was uns danach ein paarmal passiert: Das Gurtband wird nach der Einstellung von alleine wieder größer. Plötzlich schlackert der Helm hin- und her und ist damit nutzlos. Obwohl dieses Modell als Amazon-Bestseller ansonsten sehr gute Bewertungen bekommt, sind wir wohl nicht die einzigen mit diesem Problem. Blackdevil schreibt auf Amazon: »Hallo zusammen, meine Tochter hat den Helm cirka fünfmal getragen. Wenn man ihn endlich mal passend eingestellt hat, löst er sich am hinteren Einstellrad und am verstellbaren Band wieder. Die Mechanik des Einstellrads ist so schlecht, dass sie nicht immer gleichmäßig beide Seiten stramm zieht. Somit sitzt der Helm schief …«

Was wir wirklich vermissen, sind ein Licht und/oder Reflektoren. Auch die Stirn und Schläfen bedeckt der Helm bei der Testerin nicht optimal. Den Preis, um die 30 Euro, finden wir dagegen fair.

Abus Youn-I

Test Kinder-Fahrradhelm: Abus Youn-I
An sich alles gut, wenn der Helm nicht zu wenig gepolstert und deshalb hart und unbequem wäre.

Der Abus Youn-I ist der einzige unserer neu gecheckten Modelle, den die Testerin als »unbequem« einstuft. Der Grund? Er ist ihr zu wenig gepolstert. Schade, geht aber halt gar nicht. Vom Sicherheitsaspekt her gibt es dagegen absolut nichts zu meckern: Das deutsche Produkt wurde vom TÜV Rheinland getestet und ist GS geprüft. Zudem hat das Modell einen tollen Schläfen-, Nacken- und Stirnschutz und besitzt ein LED-Rücklicht mit 180 Grad-Sichtbarkeit sowie Reflektoren. Mit 240 Gramm gehört er auch eher zu den leichteren Helmen.

Der sportliche Helm im Biker-Stil gefällt auch Mädchen. Es gibt ihn in zehn Designvarianten, unter anderem auch in Pink, mit Sternen und Herzen. Seine Handhabung ist generell denkbar easy. Dank seiner fünf Luftein- und zwölf Luftauslässe, die durch Strömungskanäle verbunden sind, ist eine gute Ventilation garantiert. Die vorderen Luftlöcher sind mit einem Fliegenschutz versehen. Auch die Kundenbewertungen auf Amazon sind durch die Bank gut. Nur seltsam, dass niemand die harte Schale moniert. Aber die Käufer haben ja in der Regel auch keine Vergleichsmöglichkeiten – so wie unsere Testerin.

Übrigens kann der Helm, der mit 40 bis 50 Euro nicht günstig ist, auch mitwachsen: Jugendliche oder Frauen mit kleinerem Kopf gehören nämlich ebenfalls zur Zielgruppe.

Abus Scraper Kid 2.0

Test Kinder-Fahrradhelm: Abus Scraper Kid 2.0
Sitzt zwar gut, allerdings ist dieses Modell sehr schwer und laut "Stiftung Warentest" auch schadstoffbelastet.

Der Hartschalenhelm Abus Scraper Kid 2.0 überzeugt mit guter Passform sowie Top-Schläfen- und Stirnschutz. Und auch mit seinem sehr hübschen Design im Skaterlook, das es in sieben, vorwiegend einfarbigen Varianten gibt. Der vom TÜV Rheinland und GS geprüfte Helm des deutschen Herstellers ist allerdings mit rund 400 Gramm viel zu schwer. Als die junge Testerin ihn länger trägt, empfindet sie ihn als unangenehm. Und wer will bei seinem Kind schon einen Brummschädel riskieren?

Die Bedienung ist gottseidank genauso simpel wie bei anderen guten Kinder-Fahrradhelmen. Mit fast 40 Euro gehört der Abus Scraper Kid 2.0 nicht zu den günstigsten Modellen. Amazon-Kunden kritisieren außerdem, dass das Drehrad zur Größeneinstellung und der Verschluss recht schnell abbrechen würden. Dieser Helm verfügt ebenfalls über reichlich Belüftungsschlitze: acht Luftein- und vier Luftauslässe. Davon sind die vorderen Löcher mit einem Fliegennetz geschützt. Vergeblich suchen wir allerdings eine Beleuchtung. Aber immerhin erhellen zwei silberfarbene Reflektoren das Dunkel.

Trotzdem bekam dieses Modell 2016 von Stiftung Warentest nur die Note »Mangelhaft« (4,8) – wegen seiner Naph­thalin-Belastung. Der Stoff steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

Nur einer überzeugt uns im Test gar nicht – auch wenn er von Stiftung Warentest und ADAC mit »Gut« (2,3) und bei den Helmen für Kleinkinder sogar als Zweitbester abschnitt. Beim Mikroschalenhelm Abus Anuky fragen wir uns wirklich, warum. Vielleicht reißt es sein LED-Rücklicht, die gute Passform oder die Belüftungsschlitze mit dem Insektenschutz raus? Auch seine Steckschließe können die Testerinnen problemlos selbst öffnen und schließen. Dann aber das K.O.-Kriterium des Helms: Beide Kinder jammern, kaum dass sie ihn eine Minute auf dem Kopf tragen: »Der tut richtig weh, weil er kaum gepolstert ist und der Schädel gegen die Schale drückt.«

Diesen Mikroschalenhelm würden sie keine Sekunde freiwillig aufsetzen. Und das, obwohl er mit rund 230 Gramm ein echtes Fliegengewicht ist. Ob er uns wohl auch deswegen weniger hochwertig erscheint als die anderen Produkte? Leider bedeckt er auch die Schläfen kaum. Vielleicht wuppt es ja sein Aussehen? Nein! »Hässlich! Für Babys«, schimpfen die beiden Checker unisono. Grundschüler sind damit wohl als Zielgruppe raus.

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Kommentare

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Benjamin
Benjamin

Guckt Euch mal beim nächsten Test-Update die Helme von „Woom“ an.

Elisabeth
Elisabeth

Hallo liebes Team,
wir haben uns für unsen Kleinen (2 Jahre) für den Nutcase Helm entschieden. Dieser ist mit Abstand der beste :). Zwar ist der am teuersten, aber am Kopf meines Kindes spare ich nicht !
Andernfalls ist bald jeder andere Helm genau so gut, als wenn man keinen aufsetzt.
Lg