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Der beste Kinder-Fahrradhelm

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Fahrradhelm für Kinder Test: Kinder Fahrradhelm
Sebastian Schulke

Sebastian Schulke

lebt mit seiner Familie in München und hat zwei Kinder. Er ist seit über 20 Jahren als rasender Reporter unterwegs - für Magazine und Zeitungen wie NZZ, Zeit, Abendzeitung, Süddeutsche Zeitung, Eltern Family, Himbeer oder BISS. In der "Wolkenkratzer Werkstatt" macht er zudem "Kinderbücher für Erwachsene".

Wir haben 23 Kinder-Fahrradhelme getestet. Der beste ist der Alpina Ximo Flash. Hier passt so ziemlich alles: gute Sicherheitsbewertung, hoher Tragekomfort, leichte Handhabung, guter Schläfen- und Stirnschutz und reichlich Belüftungsschlitze mitsamt Insektenschutz. Hinzu kommt ein Design, das Kindern gefällt sowie eine weit sichtbare LED-Beleuchtung fürs sichere Fahren im Dunkeln – und das alles zu einem sehr guten Preis. Aber anprobieren ist natürlich Pflicht. Wenn der Alpina Ximo Flash nicht passt, haben wir Alternativen für Sie.

Update 9. April 2020

Wir haben fünf neue Kinder-Fahrradhelme getestet. Dabei konnte besonders ein Modell überzeugen: Der Uvex finale junior.

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6. November 2019

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

Zugegeben, Fahrradhelme sind selten sexy: Sie machen die Frisur platt, im besten Fall sieht man aus wie Lord Helmchen und das Gefühl von Freiheit, wenn einem der Wind um die Ohren bläst, ist irgendwie auch futsch. Viele Radler drücken sich deshalb vor der Plastikhaube. Laut Bundes­anstalt für Straßenwesen trugen 2016 nur zwischen sieben und 21 Prozent der erwachsenen Fahrradfahrer einen Kopfschutz.

Doch bei Kindern sieht die Sache anders aus: Viele Kinder finden einen Fahrradhelm nicht nur ziemlich cool, sie setzen ihn auch gerne auf. 76 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen radelten mit Helm. Mittlerweile begegnet man, vor allem in der Stadt, kaum mehr einen Dreikäsehoch, der ohne ein Stück Kunststoff auf der Birne fährt.

Nur welcher ist der Richtige? Wir haben uns 23 Modelle für Kinder angesehen, die im Gesamturteil von Stiftung Warentest und ADAC mindestens gut abgeschnitten haben, schließlich ist ein möglichst guter Schutz vor Verletzungen das Allerwichtigste bei einem Fahrradhelm. Zwei populäre Helme, die insgesamt nur befriedigend abschnitten, hatten wir ebenfalls im Test. Preislich lagen die Helme zwischen 30 Euro und rund 50 Euro. 19 der getesteten Modelle sind aktuell noch erhältlich.

Selten fiel es uns so schwer, den Besten zu küren. Außer dem Abus Anuky fiel uns keiner der getesteten Fahrradhelme komplett negativ auf. Im Gegenteil: Das Gros der Modelle können wir guten Gewissens empfehlen. Aber es gab auch ein paar, die uns ganz besonders gut gefallen haben. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Alpina Ximo Flash

Test Kinder-Fahrradhelm: Alpina Ximo Flash
Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Und der Helm ist auch noch wirklich preiswert. Was will man mehr?

von 605 Lesern gekauft

Beim Mikroschalenhelm Alpina Ximo Flash gefällt uns das Gesamtpaket am besten: sein easy Handling, die Optik, die Qualität, die gute Sicherheitsbewertung, sowie sein geringes Gewicht und die gute Beleuchtung. So sehr wir auch überlegen, wir finden partout nichts, was wir auszusetzen hätten. Noch dazu ist er einer der günstigsten Fahrradhelme im Test.

Auch gut

Cratoni Akino

Test Kinder-Fahrradhelm: Cratoni Akino
Der Testsieger der Stiftung Warentest und des ADAC bekommt bei uns die Silbermedaille.

Keine Preise gefunden.

Der Cratoni Akino ist ebenfalls ein sehr solider, zuverlässiger Mikroschalenhelm. Deshalb wurde er auch von der Stiftung Warentest und dem ADAC zum Testsieger gekürt. Generell fällt dieser Helm groß aus und eignet sich damit perfekt für ausladendere Kindsköpfe. Klasse finden wir die Auswahl verschiedener Designs, sein geringes Gewicht, seinen hohen Tragekomfort, das LED-Licht und den fairen Preis. Nur die Bedienung fällt uns nicht ganz so leicht wie beim Alpina.

Für die Jüngeren

KED Meggy Originals

Test Kinder-Fahrradhelm: KED Meggy Originals
Made in Germany – das finden wir super!

von 20 Lesern gekauft

Tolle Passform, jede Menge Tragekomfort, helle Beleuchtung, made in Germany, relativ leicht – und das zu einem niedrigen Preis: Wir reden vom KED Meggy Originals. Doch es gibt auch Kritikpunkte: Wegen seiner recht kindischen Motive eignet sich der Helm maximal für Vorschulkinder. Älteren Semestern ist er zu »babyisch«. Außerdem erweist er sich nicht als besonders hitzebeständig.

Für Mountainbiker

Uvex Finale Junior

Test Kinder-Fahrradhelm: uvex finale junior
Mit diesem Helm können die Kleinen ganz groß rauskommen – eine rundherum überzeugende Performance.

Der Uvex Finale Junior sieht nicht nur aus wie ein Mountainbike-Helm, er erfüllt auch die gleichen hohen Standards, was Sicherheit, Tragekomfort und Verarbeitung betrifft. Er liefert rundherum eine sehr gute Performance ab, ist nur leider nicht grundsätzlich mit einer Beleuchtung ausgestattet. Die kann jedoch ergänzt werden.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutFür die JüngerenFür Mountainbiker
ModellAlpina Ximo FlashCratoni AkinoKED Meggy OriginalsUvex Finale JuniorAbus AnukyAbus Smiley 2.0Abus Youn-IAiteFeir DinosaurierAlpina Carapax Jr.Cratoni PacerKED Status JuniorMeteor HB6-5Nutcase Little NuttySkullcap BMX HelmSkullcap EinhornUvex Air WingUvex Kid 2Uvex Kid 3XJD Klassiker 1.0
Test Kinder-Fahrradhelm: Alpina Ximo FlashTest Kinder-Fahrradhelm: Cratoni AkinoTest Kinder-Fahrradhelm: KED Meggy OriginalsTest Kinder-Fahrradhelm: uvex finale juniorTest Kinder-Fahrradhelm: Abus AnukyTest Kinder-Fahrradhelm: Abus Smiley 2.0Test Kinder-Fahrradhelm: Abus Youn-ITest Kinder-Fahrradhelm: AiteFeir DinosaurierTest Kinder-Fahrradhelm: Alpina Carapax Jr.Test Kinder-Fahrradhelm: Cratoni PacerTest Kinder-Fahrradhelm: KED Status JuniorTest Kinder-Fahrradhelm: Meteor HB6-5Test Kinder-Fahrradhelm: Nutcase Little NuttyTest Kinder-Fahrradhelm: Skullcap BMX HelmTest Kinder-Fahrradhelm: Skullcap EinhornTest Kinder-Fahrradhelm: Uvex Air WingTest Kinder-Fahrradhelm: Uvex Kid 2Test Kinder-Fahrradhelm: Uvex Kid 3Fahrradhelm für Kinder Test: Xjd Klassiker 1.0
Pro
  • Einfache Handhabung
  • Tolle Passform und Qualität
  • Hoher Tragekomfort
  • Gut sichtbare Beleuchtung
  • Viele Designs
  • Leicht
  • Guter Preis
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Gute Passform
  • Große Design-Auswahl
  • Leicht
  • Gut sichtbare Beleuchtung
  • Leichtes Handling
  • Relativ leicht
  • Toller Tragekomfort
  • Spitzenpassform
  • LED-Blinklicht
  • Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis
  • In Deutschland hergestellt
  • Einem Mountainbike-Helm nachempfunden
  • Sehr gute Passform
  • Tolle Belüftung
  • Beleuchtung kann ergänzt werden
  • Gute Passform
  • LED-Licht
  • Sehr leicht
  • Einfache Handhabung
  • Gute Bewertung bei Stiftung Warentest und ADAC
  • Sitzt gut bei der Testerin
  • Bequem gepolstert
  • Reflektoren
  • Fliegennetz
  • Leichtgewicht
  • Große Design-Auswahl
  • Einfache Handhabung
  • TÜV- und GS-geprüft
  • Günstig
  • LED-Rücklicht
  • Reflektoren
  • Guter Schläfen-, Nacken- und Stirnschutz
  • Eher leicht
  • TÜV- und GS-geprüft
  • Insektennetz
  • 10 Designvarianten
  • Tolle Dino-Optik
  • Gute Belüftung
  • Strap-Fit-System
  • Gute Passform
  • Weiche Polsterung
  • Schützt die Stirn
  • Leicht
  • TÜV- und GS-geprüft
  • Simple Bedienung
  • Insektennetz
  • Gut gepolstert
  • Toller Sitz
  • Leicht
  • Einfache Bedienung
  • Reflektoren
  • Stirn gut geschützt
  • Prima Qualität
  • Gute Passform
  • Sehr bequem
  • Doppel-LED-Blinkrücklicht
  • Guter Stirn- und Schläfenschutz
  • Insektennetz
  • Gute Verarbeitung
  • Belüftung sehr gut
  • Gurtsystem solide
  • Optisch der vielleicht Coolste im Test
  • Zig verschiedene Looks zur Auswahl
  • Gute Qualität
  • Hoher Tragekomfort
  • Gute Bewertung der Stiftung Warentest und des ADAC für Kleinkinder, gerade auch beim Unfallschutz
  • Dick gepolstert und bequem
  • Passt gut
  • Kostenlose zusätzliche Polster erhältlich
  • Nicht teuer
  • Viele, große Luftschlitze
  • Gutes Gurtsystem
  • Sieht sportlich aus
  • Sieben verschiedene Streetstyle-Looks
  • Hochwertig verarbeitet
  • Einfach zu bedienen
  • Sehr leicht
  • Super Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Gute Passform
  • Schläfen- und Stirnschutz
  • Megaleicht für die Minis
  • Einfache Handhabung
  • Insektennetz
  • Sehr hübsches Design und eine große Farb- und Motiv-Auswahl
  • Mit die beste Passform
  • Sehr bequem
  • Leichte Handhabung der Gurtbänder und des Riemenverschlusses
  • Ein echter Allrounder
  • Sehr sicher und stabil
  • Gutes Gurtsystem
Contra
  • Bedienung okay, aber nicht ganz so einfach wie beim Testsieger
  • Fällt groß aus
  • Große Design-Auswahl, aber alle Motive sind recht kindisch
  • Nicht sehr hitzebeständig
  • Design sehr schlicht und erwachsen
  • Druckknöpfe beim Gurtsystem schwergängig
  • Sehr unbequem wegen unzureichender Polsterung
  • Wirkt nicht ganz so stabil
  • Kaum Schläfenschutz
  • Design "für Babys" (O-Ton der Testerinnen) und damit nichts mehr für Grundschulkinder
  • Fehlende Beleuchtung
  • Fragliche Qualität
  • Unbequem und hart, weil zu wenig gepolstert
  • Nicht ganz günstig
  • Verarbeitung teilweise nicht so gut
  • Gurtsystem zerstückelt
  • Keine Beleuchtung, aber nachrüstbar
  • Bedeckt die Schläfen nicht komplett
  • Unser Testsieger bietet ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Keine Beleuchtung, aber immerhin nachrüstbar
  • Schläfen nicht ganz bedeckt
  • Kein Insektennetz
  • Nervige Größeneinstellung innen im Helm
  • Optisch sehr wuchtig, wirkt auf Kinderkopf überdimensioniert
  • Fällt teils zu groß aus
  • Eher in der gehobenen Preisklasse
  • Verarbeitung nicht hochwertig
  • Drehknopf rutschig
  • Mehr Schein als Sein
  • Preislich im oberen Segment
  • Kein Rücklicht
  • Kein Insektenschutz
  • Wiegt am meisten von allen
  • Kein Licht
  • Sieht auf den ersten Blick cool aus, sitzt aber zu hoch auf dem Kopf, was etwas seltsam bei einem Kind aussieht
  • Gurtband löst sich von alleine
  • Stirn und Schläfen nicht optimal bedeckt
  • Ohne Insektennetz
  • Keine gute Verarbeitung
  • Drehknopf für Kopfanpassung rutschig
  • Helm wirkt nicht solide und stabil
  • Optik gefällt eher nur den Jungs
  • Kein Standardlicht, gibt's optional zu kaufen
  • Keine Beleuchtung, aber immerhin nachrüstbar
  • Quietschbunte Optik nichts für puristische Eltern
  • Keine Beleuchtung
  • Unfallschutz und Hitzebeständigkeit nur so mittel
  • Ziemlich schwer, auch wenn die Testkinder dies nicht bemängelten
  • Optisch nicht gerade verspielt
  • Belüftung eher schwach
  • Ziemlich schwer
Bester Preis

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Keine Helmpflicht

In Deutschland ist es kein Muss, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen, auch nicht für Kinder. Tatsächlich ist das Risiko, beim Biken eine ernsthafte Kopfverletzung zu erleiden, ziemlich gering. Statistisch gesehen ereignet sich so ein Unfall laut einer Studie der Universität Kopenhagen genau ein mal, wenn man 3000 Jahre lang durchschnittlich schnell radelt. Außerdem sterben Radfahrer seltener an schweren Kopfverletzungen als Fußgänger oder Autoinsassen.

Zudem herrscht unter Experten Streit darüber, ob Helme tatsächlich so sehr schützen wie erhofft: Der Neurochirurg Frank Thomas Möllmann und seine Kollegen vom Universitätsklinikum Münster nahmen 2004 die Gründe für Fahrradunfälle und häufige Verletzungen unter die Lupe. Dabei untersuchten sie mehr als 300 Patienten, die sich beim Radeln Hirnverletzungen zugezogen hatten. Fast alle, nämlich 90 Prozent, hatten keinen Helm getragen. Das überraschende Fazit der Forscher: Mit oder ohne Helm – der Verletzungsgrad zwischen den beiden Gruppen unterschied sich nicht auffällig.

Uneinigkeit über die Einführung einer Helmpflicht

Die Grundlagenstudie der Länder Baden-Württemberg und Thüringen von 2017 ergab hingegen, dass ein Helm das Verletzungsrisiko zwischen 50 und 70 Prozent senkt und nachweisbar die Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas mindern kann – der häufigsten Radel-Verletzung überhaupt. Klingt logisch. Eine weitere Studie der Unfallforschung der Versicherer, des Instituts für Rechtsmedizin München sowie des Universitätsklinikums Münster untersuchte 2012 und 2013 außerdem 543 Unfälle mit Radlern. Sie kam zu dem Ergebnis, dass Fahrradhelme nachweislich die meisten lebensbedrohlichen Kopfverletzungen verhindern oder abmildern können. Und das sind nur zwei von zig Studien, die belegen, dass man beim Fahrradfahren besser Helm trägt.

10 Kinder Fahrrad-Helme im Test

In Ländern wie Australien, Chile, Finnland oder Spanien kommen Radler nicht um den Kopfschutz herum. Das Gesetz will es so. Auch wenn die Polizei hierzulande empfiehlt, einen Fahrradhelm zu tragen – eine Helmpflicht gibt es in Deutschland nicht. Das soll laut Bundeskanzlerin Angela Merkel auch so bleiben. 2013 sagte sie auf der »Eurobike«, die Regierung befürchte, dass sonst mehr Menschen vom umweltbewussten und gesunden Radeln abgehalten würden.

Sie übernimmt hier die Haltung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), der eine Helmpflicht ablehnt, weil dann wohl der Autoverkehr zunehmen würde. Außerdem sei die Helmpflicht weder durchzusetzen noch zu kontrollieren. Um Unfälle zu vermeiden, setzt der Verband auf radfahrerfreundliche Verkehrsplanung und ein noch stärkeres Tempolimit für Autos in Wohngebieten.

Sollte es doch einmal zu einem Sturz kommen, dann wirken unglaublich große Kräfte auf den Körper ein. Leider ist der Kopf hier das zentrale Problem, denn fast immer schlägt dieser auf dem Boden oder einem anderen harten Gegenstand auf. Wenn der Helm richtig passt, kann man diese Krafteinwirkung zumindest reduzieren. Die verschiedenen Formen, die von vielen Herstellern angeboten werden, haben hingegen keine Auswirkung auf die Sicherheit, sie sind lediglich eine Frage des Geschmacks.

Der sitzt!

Was man trotz kontroverser Studien guten Gewissens behaupten kann: Jeder Helm ist besser als »oben ohne« zu fahren. Selbst ein durchwachsen bewertetes Modell kann die Verletzungsgefahr verringern. Und: Der beste Kopfschutz nützt wenig, wenn er nicht passt.

Achten Sie auf den richtigen Sitz

Deshalb greifen Sie bitte als erstes zum Maßband. Setzen Sie es etwa eineinhalb Zentimeter über den Augenbrauen Ihres mini Lance Armstrong an und legen Sie es dann schräg um den Schädel, sodass das Band am Hinterkopf etwas unterhalb der Höhe des Stirn-Ausgangspunktes zusammenkommt. Diese Zentimeter vergleichen Sie mit der jeweiligen Helmgröße.

Hier haben wir für Sie die Größentabelle für Kinder-Fahrradhelme aufgeführt:

 HelmgrößeKopfumfangAlter
 XS44-49 cm0-3 Jahre
 S46-51 cm2-7 Jahre
 S/M49-53 cm3-9 Jahre
 M52-60 cm4-12 Jahre

Nun geht es an den Feinschliff: Laut Stiftung Warentest ist darauf zu achten, dass die Helmschale weder zu weit noch zu eng ist. Rütteln Sie ruhig ein bisschen am Kopf Ihres Kindes. Dabei darf der Helm auch mit geöffnetem Verschluss nicht verrutschen. Passiert das, wählt man ein kleineres Modell.

Stirn und Schläfen müssen vom Helm geschützt werden, da sie das größte Verletzungsrisiko aufweisen. Dafür muss der Fahrradhelm waagrecht sitzen. Weiche Polster sind idealerweise überall dort angebracht, wo der Kinderkopf die Schale berührt. Fehlt diese Dämmung, kann es schmerzhaft werden. Deshalb macht es Sinn, dass die Kleinen den Helm vor dem Kauf eine Viertelstunde Probe tragen. Denn ein drückendes Ding setzen Kids garantiert nicht mehr auf. Wo sich die Gurtbänder optimalerweise treffen? Etwa fingerbreit unter dem Ohr, während der Riemen weder zu locker noch zu eng unter dem Kinn liegt.

 Kinder-Fahrradhelm Test: Helm anprobieren
Ein Fahrradhelm ist für jeden wichtig – und ganz besonders für die kleinsten!

Damit aktive Mädchen und Jungs im Sommer nicht vor Hitze vom Rad kippen, sind breite Belüftungsschlitze notwendig, die unbedingt mit einem Insektenschutz-Netz versehen sind. Nur so treibt eine Wespe kleine Radler nicht in den Totalschaden. Wichtig ist vor allem bei älteren Kids außerdem, dass sie ihren Helm problemlos selbst an- oder ausziehen können – und vor allem auch, dass sie ihn hübsch finden. Sonst müssen Sie vor jeder Radeltour erst einen Kampf ausfechten.

Nur ein neuer Helm ist ein guter Helm

Sie wollen auf Nummer sicher gehen? Dann muss sich Ihr Kind nach einem Sturz sofort von seinem Helm verabschieden – auch dann, wenn die Kopfbedeckung äußerlich noch top aussieht. Im Inneren kann sie nämlich durchaus beschädigt sein. Deshalb sollte man besser auch keine gebrauchten Produkte kaufen. Wer weiß schon, wie oft der vorherige Besitzer vom Rad gestürzt ist?

Vorsicht bei gebrauchten Helmen

Werfen Sie beim Kauf auch einen Blick auf das Produktionsdatum in der Helm­schale: je neuer, umso besser, denn Material verschleißt. Wie lange Helme generell einsatzbereit sind, hängt vom Gebrauch ab. Spätestens nach fünf Jahren würden ihn viele Experten aber aus Sicherheitsgründen austauschen. Achten Sie bitte auch auf das CE-Kennzeichen, das die Einhaltung der deutschen Sicherheitsnormen garantiert. Und verbieten Sie Ihrem Kind, den Helm auf dem Spielplatz aufzulassen – der Gurt könnte es schlimmstenfalls strangulieren.

Mikro-, Hart- oder Softschale?

Mikroschalen-Fahrradhelme, die jüngste Technik, sind gleichzeitig auch die sichersten und besten: Im In-Mold-Verfahren wird Hartschaumstoff (expandiertes Polystyrol, genannt EPS) mit einer dünnen Schicht Hartkunststoff verschweißt, die das EPS schützt und bei einem Crash besser am Hindernis abgleitet.

Weichschalenhelme kommen ohne diese Hartkunststoffschicht aus. Sie schützen den Kopf daher nicht so sehr. Die staatliche Initiative »Ich trag‘ Helm« meint deshalb: »Das in der Vergangenheit häufig für Kinderhelme genutzte Verfahren ist veraltet. Diese Helme sollten unbedingt ausgetauscht werden.«

Die Extremsportler unter den Kopfschützern sind Hartschalenhelme, die sich auch Downhill-Biker wegen der harten Außenschale gerne aufsetzen. Ihr Schwachpunkt ist vor allem das hohe Gewicht.

So haben wir getestet

Weil wir unsere beiden Testkinder (7 und 8) nicht dutzende Male vom Rad schubsen wollten, um die Schutzwirkung der Helme zu testen, entschieden wir uns fast ausschließlich für Modelle, die durch die Stiftung Warentest und den ADAC in ihrem gemeinsamen Test mit »Gut« bewertet wurden. Hinzu kamen ein paar Modelle, die besonders populär sind.

Auf was wir uns konzentrierten, waren Gurtbänder, Kinnriemen- und Weiteneinstellung, Passform, Insektenschutz, Design, Gewicht, Material, Tragekomfort und Sicherheit sowie die Beleuchtung.

Eins noch vorweg: Es ist natürlich ziemlich schwierig, Fahrradhelme möglichst allgemeingültig zu testen, denn jeder Kopf ist anders: flach, breit, Homer-Simpson-artig … In unserem Fall mussten wir uns auf unsere zwei Testkinder verlassen, von denen die Achtjährige eine relativ große Rübe, die Siebenjährige für ihr Alter einen sehr kleinen Kopf mit sich herumträgt.

Das Wichtigste: Die Anprobe!

Das Wichtigste ist natürlich, dass Sie den Helm von Ihrem Zögling anprobieren lassen. Der beste Helm bringt nichts, wenn er nicht richtig sitzt oder so unbequem zu tragen ist, dass er nicht gerne aufgesetzt wird. Unsere Empfehlungen sind daher vor allem als Entscheidungshilfe gedacht, welche Sie zuerst ausprobieren sollten. Am Ende müssen Sie entscheiden, mit welchem Ihr Kind am besten zurechtkommt.

Test Kinder-Fahrradhelm: Alpina Ximo Flash

Testsieger: Alpina Ximo Flash

Beim Mikroschalenhelm Alpina Ximo Flash stimmt so ziemlich alles: Die Gurtbänder, Kinnriemen und die Helmgröße lassen sich einfach ein- oder verstellen – etwa mit dem unkomplizierten Drehrad auf der Rückseite, das übrigens alle Testmodelle besitzen.

Testsieger

Alpina Ximo Flash

Test Kinder-Fahrradhelm: Alpina Ximo Flash
Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Und der Helm ist auch noch wirklich preiswert. Was will man mehr?

von 605 Lesern gekauft

Der Helm sitzt bei beiden Testerinnen folgerichtig perfekt in der Waagrechte, wie aus dem Lehrbuch. Vorbildlich schützt der Helm des oberbayerischen Herstellers Alpina auch Schläfen und Stirn. Seine weiche Polsterung beurteilen die Kinder als »sehr bequem« – und das selbst noch nach einer Viertelstunde.

Unser Testsieger gehört mit 250 Gramm zu den Leichteren im Test. Trotzdem wirkt seine Verarbeitung massiv und qualitativ hochwertig –und das alles zu einem fairen Preis ab etwa 30 bis 40 Euro.

Toll finden wir das abnehmbare LED-Licht auf der Helmrückseite, das auch blinken kann und so hell ist, dass es in der Dunkelheit oder Dämmerung weit zu sehen ist. Gut gefallen hat uns außerdem der Insektenschutz, der allerdings nur in den vorderen Belüftungsschlitzen angebracht ist. Wie wir an den anderen Helmen merken, scheint das jedoch generell nur dort Usus zu sein. Schade, denn noch sicherer wären die Helme, wenn sie überall Schutznetzte hätten.

Design und Handhabung

Seine Optik – unser Testmodell ist mit fröhlichen, relativ dezenten Blümchen verziert (es gibt aber noch viele andere Farben und Designs) – finden die Mädchen super. O-Ton: »Der Aufdruck ist gottseidank nicht so kindisch und kunterbunt.« Und das aus dem Mund von Menschen, die kaum über die Tischplatte reichen.

Am Alpina Ximo Flash gibt es nichts auszusetzen

Auch in Sachen Handhabung gibt es nichts zu meckern: Der Y-Clip-Verschluss des Kinnriemens per Druckknopf erklärt sich von selbst und die reflektierenden Gurtbänder, die sich bei einem Sturz nicht öffnen können, sind einfach einzustellen. Die Weite können Kinder selbst – wie üblich – ganz leicht mit einem Drehrad anpassen. Es gibt zudem zum Drunterziehen eine Microfleece Winter Cap mit kuscheligen Ohren, ein warmes Extra für die kalte Jahreszeit.

Die Siebenjährige jedenfalls hat ihre Wahl schon getroffen: »Den behalte ich.« Die Achtjährige guckt ihre Freundin an und nickt: »Hast recht. Der steht dir. Mir aber auch.« Sagt’s und setzt sich den Helm selbst auf. Die Mamas staunen: Zoff um einen Fahrradhelm – es gibt nichts, was es nicht gibt.

Alpina Ximo Flash im Testspiegel

Der Alpina Ximo Flash ist ein durch und durch solider Helm – finden auch die Stiftung Warentest und der ADAC in ihrem gemeinsamen Test. Der Helm wird insgesamt mit der Note 2,3 bewertet, wobei in Sachen Hitzebeständigkeit und Schadstoffe sogar eine glatte Eins vergeben wurde. Außerdem attestiert man ihm einen guten Unfallschutz und gute Trage- und Belüftungseigenschaften.

Weitere Tests gibt es zum Alpina Xima Flash derzeit nicht. Falls neue erscheinen, werden wir sie hier nachtragen.

Alternativen

Der Alpina Ximo Flash ist sicher für viele der richtige Helm. Doch wir haben auch noch drei weitere Empfehlungen, die für Sie und Ihr Kind vielleicht besser geeignet sind. Wie gesagt: Probetragen ist entscheidend.

Auch gut

Cratoni Akino

Test Kinder-Fahrradhelm: Cratoni Akino
Der Testsieger der Stiftung Warentest und des ADAC bekommt bei uns die Silbermedaille.

Keine Preise gefunden.

Die Stiftung Warentest und der ADAC kürten den Mikroschalenhelm Cratoni Akino mit der Note 2,2 zum Testsieger. Die Begründung: »Der Cratoni glänzt in der erweiterten Stoß­prüfung. Er schützt insgesamt am besten.«

Auch bei uns verpasst er nur um Haaresbreite das oberste Treppchen. Der Grund für die Zweitplatzierung: Unsere Testkinder taten sich zu Beginn schwer, den Ratschenverschluss am Kinn alleine wieder aufzubekommen. Fürs Öffnen benötigt ein Kind mehr Kraft als bei unserem Gewinner. Und: Die kleinstmögliche Helmweite – schnell und easy eingestellt mit dem praktischen Drehrad – ist für die Achtjährige, die einen Kopfumfang von etwa 54 Zentimetern hat, immer noch etwas weit – der Helm wackelt leider. Er ist also doch eher ein Modell für noch stattlichere Kinderrüben.

Besser also, man wählt im Zweifelsfall eine kleinere Helmgröße. Als wir den Kinnriemen, der bei anderen Modellen noch etwas einfacher zu verstellen ist, so fest als möglich anziehen, sitzt er stabil und perfekt waagrecht auf dem Kopf. Auch Schläfen und Stirn sind 1A geschützt.

Insgesamt finden wir deshalb: ein sehr solides, empfehlenswertes Modell, auch dank seiner hochwertig verarbeiteten In-Mold-Technologie. Doppelt gemoppelt hält eben besser.

Der Helm ist außerdem weich und antibakteriell gepolstert, da riecht auch nach ausgiebigen Ausflügen an heißen Tagen nichts. Er wiegt nur 250 Gramm und erweist sich dadurch auch im Langzeittest als sehr komfortabel. Für die nötige Sicherheit im Dunkeln sorgt ein gut sichtbares und abnehmbares LED-Licht mit robuster Silikonhülle. Auf Knopfdruck kann man hier drei Stufen wählen, nämlich fix, blinkend oder routierend. Zudem verfügt er über ausreichend Belüftungsschlitze mit vorderem Insektenschutz.

Noch etwas Geschmäcklerisches: Unser blaues Test-Piratenmodell kam bei den Mädchen nicht besonders gut an, dafür aber die lila-pinkfarbene Girlie-Version. Weil es sieben verschiedene Designs gibt, wird hier aber jeder fündig. Außer vielleicht Mamas und Papas, die es absolut puristisch lieben.

Für die Jüngeren

KED Meggy Originals

Test Kinder-Fahrradhelm: KED Meggy Originals
Made in Germany – das finden wir super!

von 20 Lesern gekauft

Ein prima Mikroschalenhelm für die Kleinen bis maximal fünf Jahre: Und das nicht mal unbedingt wegen seiner Größe – M fällt sogar ziemlich groß aus – sondern wegen der Optik. Unsere Testerinnen fanden sich nämlich schon viiiiel zu alt für die 21 (!) verschiedenen Aufdrucke á la Lillebi oder Felix der Hase. Daher ist es unwahrscheinlich, dass ein Sieben- oder Achtjähriger den KED Meggy Originals noch gerne und stolz tragen wird.

Wer es trendiger möchte, greift zum fast identischen Schwestermodell KED Meggy, das von Stiftung Warentest und dem ADAC getestet wurde und nur wegen seiner nur ausreichenden Hitzebeständigkeit nur mit »befriedigend (3,5)« abschnitt. Unfallschutz, Schadstoffe und Komfort erhielten jedoch ein »Gut«.

Ansonsten gibt es nur Lobenswertes zu berichten: viele Belüftungsschlitze mit Insektenschutz vorn, sehr gute Passform, weiche, bequeme Polster, die Gurtbänder sind einfach einstellbar, Top-Verarbeitung made in Germany und mit einem Reflektor sowie Doppel-LED-Blinklicht. Weil der Helm weit runter reicht, schützt er Stirn und Schläfen ideal – ohne die Sicht zu versperren. Und mit seinen 280 Gramm in Größe M gehört er gerade noch zu den Leichtgewichten. Der Preis? Er ist einer der günstigeren. Hut ab: viel Leistung für wenig Geld!

Für Mountainbiker

Uvex Finale Junior

Test Kinder-Fahrradhelm: uvex finale junior
Mit diesem Helm können die Kleinen ganz groß rauskommen – eine rundherum überzeugende Performance.

Der Uvex Finale Junior kommt wie ein Großer daher. Er ist klassischen Mountainbike-Helmen nachempfunden. So können sich die kleinen Rennfahrer auf zwei Rädern ganz groß fühlen – draußen im Gelände, aber natürlich genauso in der Stadt auf der Straße. An den Seiten und am Hinterkopf ist der Helm etwas tiefer gezogen. Das erhöht Schutz und Sicherheit. Außerdem verfügt der InMold-Helm über eine hohe Schlagfestigkeit durch seine EPS-Innenschicht sowie PC-Außenschicht.

Überhitzen? Mit diesem Helm nicht möglich! Elf große Schlitze sorgen für eine sehr gute Belüftung des Kopfes. Zudem sind die vorderen drei Schlitze mit einem Insektennetz bestückt. Verrutschen? Auch da punktet der Uvex-Helm mit einer sehr komfortablen und stufenlosen Größenanpassung für den Kopf. Das sorgt für guten Halt und Sicherheit. Die Stellschraube dafür wirkt sehr robust und stabil, ist sauber und fest mit dem Helm verbunden, lässt sich unkompliziert und einfach drehen.

Nur das sogenannte »Fast-Adapting-System-Gurtband« wird nicht ganz seinem Namen gerecht. Es sitzt zwar gut am Kopf, lässt sich jedoch umständlich verstellen. Denn die Druckknöpfe sind etwas schwergängig zu öffnen. Umso leichter lässt sich der Verschluss dafür bedienen. Mit einer Hand kann man ihn öffnen und schließen. Das kann ganz praktisch sein. Die Polsterung im Helm fällt eher sparsam aus, das mindert jedoch nicht den Tragekomfort. Zusätzliche Polster gibt es nicht und braucht es durch das gute Gurtband-System auch nicht.

Die gesamte Verarbeitung des Uvex Finale Juniors kommt sehr hochwertig rüber und gibt Eltern ein gutes Gefühl, wenn sie ihre kleinen Rennfahrer lossausen lassen. Kleines Manko: Design und Farbe sprechen nicht unbedingt Kinder an, da sie wenig verspielt sind. Doch der Preis ist sehr fair und gut angesetzt. Hier bekommt man wirklich viel für sein Geld geboten. Nur eine Beleuchtung fehlt als Standard, sie kann jedoch optional ergänzt werden – ein Plug-in LED erhöht dann die Sichtbarkeit und Sicherheit im Dunkeln.

Außerdem getestet

Keine leichte Entscheidung: Alle Helme ohne integrierte Beleuchtung haben wir in diese Rubrik »verbannt«, weil die Sicherheit eben vorgeht und viele Kinderfahrräder nur funzlig bestückt sind. Trotzdem sind auch hier einige tolle Produkte mit dabei.

Abus Anuky

Test Kinder-Fahrradhelm: Abus Anuky

Keine Preise gefunden.

Nur einer überzeugt uns im Test gar nicht – auch wenn er von Stiftung Warentest und ADAC mit »Gut« (2,3) und bei den Helmen für Kleinkinder sogar als Zweitbester abschnitt. Beim Mikroschalenhelm Abus Anuky fragen wir uns wirklich, warum. Vielleicht reißt es sein LED-Rücklicht, die gute Passform oder die Belüftungsschlitze mit dem Insektenschutz raus? Auch seine Steckschließe können die Testerinnen problemlos selbst öffnen und schließen. Dann aber das K.O.-Kriterium des Helms: Beide Kinder jammern, kaum dass sie ihn eine Minute auf dem Kopf tragen: »Der tut richtig weh, weil er kaum gepolstert ist und der Schädel gegen die Schale drückt.«

Diesen Mikroschalenhelm würden sie keine Sekunde freiwillig aufsetzen. Und das, obwohl er mit rund 230 Gramm ein echtes Fliegengewicht ist. Ob er uns wohl auch deswegen weniger hochwertig erscheint als die anderen Produkte? Leider bedeckt er auch die Schläfen kaum. Vielleicht reißt es ja sein Aussehen raus? Nein! »Hässlich! Für Babys«, schimpfen die beiden Checker unisono. Grundschüler sind damit wohl als Zielgruppe raus.

Unsere Testerin fühlte sich wohl mit dem In-Mold-Helm Abus Smiley 2.0 auf dem Kopf, denn das Modell drückt nicht und ist mit reichlich Pölsterchen ausgestattet. Interessanterweise bemängeln einige Kunden jedoch gerade die Passform. Generell falle der Helm auch kleiner aus als angegeben. Also Obacht beim Kauf!

Ansonsten lässt sich der Smiley 2.0, der gerade mal leichte 225 Gramm wiegt und über acht Lufteinlässe mit vorderem Fliegennetz verfügt, unkompliziert bedienen und in der Größe anpassen. Was wir vermissen, ist eine Beleuchtung. Dank Reflektoren sieht man ihn immerhin etwas in der Dunkelheit.

Seine Optik – es sind neun Varianten erhältlich – spricht Jungs wie Mädchen gleichermaßen an. Auch puristische Eltern werden bei den beiden einfarbigen Modellen fündig. Zudem ist sein Preis sehr fair.

Der Abus Youn-I war einer der wenigen Helme, die die Testerin als »unbequem« einstufte. Der Grund? Er ist ihr zu wenig gepolstert. Schade, geht aber halt gar nicht. Vom Sicherheitsaspekt her gibt es dagegen absolut nichts zu meckern: Das deutsche Produkt wurde vom TÜV Rheinland getestet und ist GS-geprüft. Zudem hat das Modell einen tollen Schläfen-, Nacken- und Stirnschutz und besitzt ein LED-Rücklicht mit 180-Grad-Sichtbarkeit sowie Reflektoren. Mit 240 Gramm gehört er auch eher zu den leichteren Helmen.

Der sportliche Helm im Biker-Stil gefällt auch Mädchen. Es gibt ihn in zehn Designvarianten, unter anderem auch in Pink, mit Sternen und Herzen. Seine Handhabung ist generell denkbar easy. Dank seiner fünf Luftein- und zwölf Luftauslässe, die durch Strömungskanäle verbunden sind, ist eine gute Ventilation garantiert. Die vorderen Luftlöcher sind mit einem Fliegenschutz versehen. Übrigens kann der Helm, der mit 40 bis 50 Euro nicht gerade günstig ist, auch mitwachsen: Jugendliche oder Frauen mit kleinerem Kopf gehören nämlich ebenfalls zur Zielgruppe.

Für Aufsehen sorgt der Helm von AiteFeir, der wie der Kopf eines Dinosauriers aussieht. Mit seinen großen Reißzähnen, den gelben Augen und dem Irokesen-Panzer sammelt er schon allein optisch viele Punkte bei Kindern.

Doch Optik und Design sollten nicht ausschlaggebend für den Kauf eines Helmes sein. Was kann der Dino sonst noch? Fangen wir beim Gurtband an: Hier sorgt ein Strap-Fit-System für eine recht gute und stufenlose Einstellung, was die Passform am Gesicht betrifft. Der Drehknopf am Hinterkopf gibt viel Spielraum für die Kopfanpassung und sorgt für guten Halt. Nur die Plastikstreben sind hier leider etwas dünn und schwammig und wirken nicht sehr robust. Gurt und Kopfanpassung sind nicht direkt miteinander verbunden. So wirkt das Gurtsystem nicht rund, sondern eher zusammengestückelt.

Die Innenpolster sind angenehm. Ein Plus gibt es auch für die Belüftung. Hier sorgen zwanzig große und kleine Schlitze für klare und kühle Verhältnisse – egal, wie heiß es während der Radtour auch sein und werden mag. Die stoßdämpfende EPS-Schale garantiert sicheres Fahrvergnügen.

Alpina Carapax Jr.

Test Kinder-Fahrradhelm: Alpina Carapax Jr.

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»Dieser Helm fühlt sich gemütlich an«, lobt die Testerin den Alpina Carapax Jr. Das liegt an seiner weichen Polsterung und der guten Passform. Und am Leichtgewicht von 250 Gramm. Auch seine Handhabung macht es uns einfach: Das Gurtband können wir easy einstellen, die Helmgröße lässt sich simpel mit einem Drehrad anpassen, und die Verschlussmechanik ist einfach. Außerdem wurde der Helm, der sehr viele Belüftungsöffnungen (vorn mit Fliegennetz) hat, vom TÜV Rheinland sowie vom TÜV SÜD gecheckt und GS-geprüft ist.

Sein Visier schützt die Kinderstirn, auch vor Sonne. Allerdings bedeckt er die Schläfen nicht komplett. Hier könnte der Schutz besser sein. Der Alpina Carapax Jr. ist ansonsten ein sportliches Biker-Modell, das aufgrund seiner fünf verschiedenen Designs sowohl Jungs als auch Mädchen anspricht. Zwei Punkte allerdings erfüllen andere Helme besser: Preislich liegt er nicht bei den günstigsten Modellen. Zudem besitzt der Helm zwar Reflektoren, sein fehlendes Licht ist jedoch ein Sicherheitsmanko. Deshalb sollte er unbedingt mit einem Multi-fit Light von Alpina nachgerüstet werden – was leider extra kostet.

Der Cratoni Pacer ist einer dieser sehr empfehlenswerten In-Mold-Helme. Er hätte es tatsächlich ziemlich weit auf die vorderen Plätze geschafft, wenn er eine Beleuchtung vorweisen könnte. Wenigstens besitzt er jedoch Reflektoren. So kann man ihn und seinen Fahrer im Dunkeln immerhin etwas besser sehen. Dank des (abnehmbaren) Visiers schützt dieses Modell die Kinderstirn nicht nur vor Sonne, sondern auch vor einem harten Aufprall. Die Schläfen allerdings sind nicht ganz so safe, da der Helm sie nicht ausreichend bedeckt: Er sitzt eher hoch.

Wie wir die Optik des Cratoni Pacer beurteilen? Seine stromlinienförmige Gestalt kommt sportlich daher. Gut auch, dass das Modell in elf Farbvarianten erhältlich ist. Die junge Testerin findet ihn allerdings »hässlich«, auch weil er ihrer Meinung nach viel zu viele Belüftungsschlitze hat, nämlich ganze zwanzig – komplett ohne Fliegennetz! Mit seinem Sitz ist sie allerdings glücklich, nichts wackelt oder verrutscht. Sie lobt ihn wegen seiner weichen Polster als »ultrabequem«. Sogar der Kinnriemen ist kuschelig gepolstert. Und mit seinen 230 Gramm gehört er zu den leichteren Helmen im Test.

Auch qualitativ wirkt dieses Produkt hochwertig. Die Handhabung – etwa das Verstellen des Drehrads und der Gurtbänder – ist so, wie man es sich wünscht. Kein Wunder, dass er bei Stiftung Warentest und dem ADAC im Jahr 2017 mit »Gut« (1,8) abschnitt und damit den zweiten Platz belegte. Und der Pacer ist ein mitwachsendes Modell bis ins Erwachsenenalter. Unser Fazit: Für wenig Geld kriegen Sie einen wirklich guten und robusten Helm. Wäre dem Hersteller doch bloß ein Licht aufgegangen!

Weil der KED Status Junior (Größe M mit 52 bis 59 Zentimeter Kopfumfang) selbst mit der engsten Einstellung am Drehrad für unsere Testerin zu groß ausfällt, befürchten wir anfangs, den Test gleich an dieser Stelle abbrechen zu müssen. Wir hatten jedoch übersehen, dass wir den In-Mold-Helm auch an seinen Innenseiten schmaler stellen können. Als wir es ausprobieren, erweist sich das aber als nicht so einfach. Immer wieder springt der Mini-Haken aus dem letzten Loch. Wir sind genervt vom Gefummel. Erst der Papa der jungen Testerin schafft es, schimpft dabei aber vor sich hin und findet: »Das sollte nicht sein. Bei den anderen Helmen lässt sich die Größe deutlich einfacher einstellen.«

Immerhin passt er anschließend wie angegossen und ist sehr bequem. Sein Gurtband lässt sich leicht verstellen, und die Testerin kriegt ihn problemlos auf und zu. Note eins kriegt der Helm made in Germany für sein Doppel-LED-Blinkrücklicht, das simpel auf Fingerdruck an- und ausgeht.

Sein Äußeres ist sehr sportlich, wie ein BMX-Helm, den es in fünf zweifarbigen Varianten zu kaufen gibt. Optisches Manko: Der KED Status Junior sieht extrem wuchtig aus. Er scheint eher für die Rübe eines stattlichen Mannes geeignet zu sein. Auf dem Kinderkopf der Testerin wirkt er jedenfalls überdimensioniert. Dafür wächst dieses Modell garantiert mit.

Was die Sicherheit und Qualität angeht, sind wir zufrieden: Sein abnehmbares Visier schützt die Stirn, auch die Schläfen sind hier sicher. Ein Insektennetz vorne in ein paar Löchern der 19 (!) Ventilationsöffnungen schützt vor Stichen. Preislich gehört der Helm qualitativ jedoch eher zur gehobenen Kinderhelm-Preisklasse – nur dass wir ihn mehr auf erwachsenen Köpfen sehen.

Nutcase Little Nutty

Test Kinder-Fahrradhelm: Nutcase Little Nutty

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Optisch der vielleicht Coolste ist der Hartschalenhelm Nutcase Little Nutty aus US-Produktion. Allerdings gefällt der Trendsetter im kurvigen Retro-Look womöglich vor allem uns Eltern. Zumindest mögen die jungen Prüferinnen das hübsch gestreifte Testmodell nicht. »Wieder zu wenig mädchenhaft«, kritteln sie herum. Da es den Nutcase Little Nutty jedoch in zig Varianten und Farben gibt – sogar mit Kuhflecken drauf, findet hier jeder seinen Designfavoriten. Toll, diese Auswahl!

Im Karton des hochwertig verarbeiteten Helms steckt zudem eine Besonderheit: Neben seiner bequemen Polsterung und dem Drehrad zur Weiteneinstellung können zusätzlich noch dickere Schaumstoffpolster per Klettverschluss eingepasst werden – praktisch für kleine Kinderköpfe.

Leider sind die dicken Dinger aber eher unpraktisch. Wir sprechen aus Erfahrung, denn beide Testerinnen haben Helme dieser Marke zuhause: Möchte man sie zum Beispiel wieder rausnehmen, reißt man oft unfreiwillig die Klett-Gegenstücke in der Innenschale heraus. Leider vermissen wir für den Preis ein Rücklicht sowie Insektenschutz. Ein weiteres No-Go: Der Helm ist ein echtes Schwergewicht. Mit seinen etwa 400 Gramm wiegt er im Test mit am meisten.

Der Meteor HB6-5 wirkt wie der gleichaltrige Bruder des Einhorns. Bauweise und Bauart sind hier so gut wie identisch. Dieses Modell hier dürfte mit seinem sehr farbenfrohen und wilden Graffiti-Style besonders Jungs ansprechen. Doch auch hier sollte man sich nicht von der Oberfläche beziehungsweise dem Design blenden lassen.

Mit 217,5 Gramm ist der Helm in diesem Test zwar ein Leichtgewicht, laut Hersteller dürfte er sogar nur 200 Gramm wiegen. In manchen Bereich tut er sich jedoch wie seine Schwester etwas schwer. Das Gurtsystem ist gut, die Verarbeitung und Bedienfreundlichkeit des Drehknopfes allerdings nur mittelmäßig. Das gilt auch für die äußere Helmschale, die sehr dünn ist und lieblos verarbeitet wurde.

Angenehm sind die zwölf Belüftungsschlitze, die sich groß und klein auf dem gesamten Helm verteilen. Die Innenpolster, sechs an der Zahl, wirken recht dünn und haben sich teilweise schon vor der ersten Radtour gelöst. Alles in einem handelt es sich hier um ein recht günstiges Einsteigermodell, das seinem Preis entsprechend recht wenig zu bieten hat.

Unser erster Eindruck: Wow, sieht der schön aus, cool und rund wie ein Skaterhelm. Dann folgt die Enttäuschung, als die Testerin ihn aufzieht: Kennen Sie die Zeichentrickfigur Calimero, dieses schwarze Küken mit der halben Eierschale auf dem Kopf? So sieht die Testerin mit dem Skullcap BMX Helm auf der Rübe aus. Denn der robuste Halbschalenhelm aus Polycarbon, der fest mit der EPS-Innenschale verbunden ist, acht Luftkanälen (ohne Insektenschutz!) hat und der vom Hersteller ab sechs Jahren empfohlen wird, sitzt bei ihr etwas zu hoch. Das muss wohl so sein, ist aber gewöhnungsbedürftig. Obwohl der Helm von der Größe her prima passt, scheint der Sitz trotzdem nicht perfekt. Trotzdem empfindet die Prüferin ihn als sehr bequem, weil er dick gepolstert ist. Merkwürdig! Vielleicht würden ihr zusätzliche Pads helfen? Der Hersteller jedenfalls verspricht kostenlose zusätzliche Polster, falls der Helm nicht hundert Prozent passen sollte. Ein guter Service!

Der Helm bringt stolze 371 Gramm auf die Waage. Der Drehverschluss am Hinterkopf für die Kopfanpassung hat viel Spielraum. Die Verarbeitung wirkt hier solide und robust, die der der Gurte am Gesicht und deren Einstellsystem aber wenig hochwertig.

Und was uns kurz danach auch prompt ein paarmal passiert: Das Gurtband wird nach der Einstellung von alleine wieder größer. Plötzlich schlackert der Helm hin- und her und ist damit nutzlos. Wenn man sich Kundenbewertungen zu dem Helm ansieht, sind wir wohl nicht die einzigen mit diesem Problem. Was wir wirklich vermissen, sind ein Licht und/oder Reflektoren. Auch die Stirn und Schläfen bedeckt der Helm bei der Testerin nicht optimal. Den Preis finden wir dagegen fair.

Skullcap Einhorn

Test Kinder-Fahrradhelm: Skullcap Einhorn

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Besonders Mädchen dürften hier ins Schwärmen geraten: Der Skullcap mit Einhorn sorgt optisch für Begeisterung und lässt die Herzen der Kleinen höher schlagen. Laut Hersteller wurde der Fahrradhelm von Kindern und für Kinder gestaltet.

Mit knapp 200 Gramm ist das Einhorn das absolute Leichtgewicht. Sechs Innenpolster sorgen für Tragekomfort – diese sind zudem wechsel- und waschbar. Die Gurte am Gesicht verfügen über ein EASfit-Verstellsystem (Easy Adjusting System) und können im Gegensatz zum großen Bruder, dem Skullcap für Skateboarder und Radfahrer, überzeugen. Nur der Drehverschluss am Hinterkopf ist etwas rutschig. Das erschwert die Einstellung. Damit die kleinen, rollenden Einhörner nicht überhitzen, wurden insgesamt zwölf Belüftungsschlitze an der Helmoberfläche angebracht, die für Abkühlung sorgen.

Eine Polycarbonat-Hartschale soll für eine harte Oberfläche sorgen. Doch diese ist alles andere als hart, wirkt sehr dünn und billig. Die Innenschale besteht aus EPS-Hartschaum, der bei harten Schlägen wie eine Knautschzone wirken soll. Im Gesamteindruck hinterlässt das Einhorn nicht gerade einen sehr sicheren und stabilen Eindruck, es schwankt hier und da etwas. Leider wurde auch hier bei der Verarbeitung gespart. Design beziehungsweise Einhörner sind eben nicht alles.

Sein Marken-Bruder Uvex Air Wings ist die windschnittigere Mountainbike-Version, dafür aber nicht so hip. Unsere beiden Mädchen fanden ihn nicht stylisch genug. Aktiven Jungs – auch gerade den älteren – gefällt er aber bestimmt, zumal es ihn in sieben verschiedenen Streetstyle-Designs gibt.

Die hochwertigen und gut verarbeiteten Helme von Uvex, die in Deutschland entwickelt werden, sind strapazierfähig. Dazu kommen jede Menge Belüftungsschlitze mit dem üblichen Insektennetz vorn, eine problemlose Einstellung der Gurtbänder sowie der Weite mittels Drehrad. Auch Schläfen und Stirn werden gut geschützt. Die Testerinnen bekamen auch den Ratschenverschluss ohne Schwierigkeiten auf und zu. Sein einziges Manko: Ihm fehlt das Rücklicht. Allerdings kann man ihn mit dem Uvex Triangle LED-Licht nachrüsten.

Ein Top-Einsteigermodell für Minis von einem bis drei Jahre ist der Uvex Kid 2, vor allem wegen seines Super Preis-Leistungs-Verhältnisses. Für kleines Geld punktet er mit einer Spitzenqualität. Dazu kommt: Mit dem Helm mit reichlich Belüftungsschlitzen, die alle (!) mit einem Insektennetz versehen sind, gehen Eltern auf Nummer sicher.

Neben einem guten Schläfen- und Stirnschutz mildern die Polycarbonat-Außenschale und die mit EPS geschäumte Innenschale Stöße ab. Die Polsterung bezeichnet die kleine Testerin als »bequem«. Auch das Handling finden wir angenehm einfach. Selbst Kleinkinder kriegen den Verschluss auf Knopfdruck problemlos auf und zu. Das Gurtband lässt sich easy verstellen und mit dem Drehrad können wir die Größe des Helms unkompliziert anpassen. Ideal für kleine Köpfe ist er auch deshalb, weil er mit rund 185 Gramm kaum etwas wiegt.

Nur die Optik – es gibt fünf quietschbunte Modelle mit verschiedenen Tierchen- und Palmen-Designs – stellt Schlichtheit liebende Eltern vor eine Herausforderung. Den Youngsters werden die bunten Motive auf jeden Fall gefallen. Alles in allem also ein durchwegs empfehlenswerter Helm – wenn wir nicht schmerzlich Beleuchtung vermissen würden. Immerhin ist die Uvex Triangle-LED-Lampe optional erhältlich, hätte aber idealerweise gleich in den Helm integriert werden sollen.

Auch dem Hartschalenhelm Uvex Kid 3 fehlt die Beleuchtung. Außerdem ist er eines der beiden Modelle, das im Test der Stiftung Warentest und des ADACs nur mit »befriedigend (2,8)« benotet wurde. Für die Punkte Unfallschutz und Hitzebeständigkeit bekam er nur die Note Drei. Enttäuschend für die achtjährige Testerin, die sich in den runden Freestyle-Helm schockverliebt und ihn auf der Stelle zum Testsieger küren will. Für sie gibt es nur noch einen, als sie jubelt: »Endlich mal ein einfarbiger Helm, der nicht so bunt und kitschig aussieht.« Wegen seiner coolen Skaterform ist er einer, der eindeutig auch älteren Kindern gefällt – und ihren trendigen Eltern.

Außerdem gehört das Modell der in Fürth beheimateten Marke Uvex zu den bequemsten, bestsitzendsten Produkten. Auch Gurtbänder, Ratschenverschluss und Drehrad lassen sich einfach handhaben. Alles in allem ein schicker, stabiler Helm mit reichlich Belüftungsschlitzen, der allerdings mit 370 Gramm in der obersten Gewichtsklasse mitspielt. Wenn er doch nur noch Insektenschutz und Licht hätte. Schade!

Der Name ist in diesem Fall Programm: Der Klassiker 1.0 von XJD hat eine klassische und robuste Form. Sein Design ist sehr schlicht und einfach gehalten. Doch auch bei einem Fahrradhelm zählen die inneren Werte – und da überzeugt das ziemlich runde Ding!

Auch hier sorgt eine gespritzte Außenschale und EPS-Innenschale für einen hohen Sicherheitsstandard: außen schlagfest, innen stoßabsorbierend. Bestens! Der Einstellknopf für die Kopfgröße lässt sich sehr gut bedienen und kommt ebenfalls sehr hochwertig rüber. Zudem lässt sich das Gurtband leicht und stufenlos exakt an die Kopfform anpassen. Ein Plus gibt es auch für die angenehmen Innenpolster, die abziehbar und leicht zu reinigen sind. Nur die Luftlöcher, die laut Hersteller ein atmungsaktives Design ermöglichen sollen, sind etwas klein geraten. Mit 335,2 Gramm ist er außerdem ein Schwergewicht.

Alles in einem ist der Klassiker jedoch ein guter Allrounder. Er sorgt rundherum für viel Fahrvergnügen, viel Sicherheit und ebenso viel Spielraum. Denn nicht nur Radfahrer können diesen Helm tragen, er ist durch seine Form und Hartschale auch für Rollschuhfahrer, Inlineskater, Rollbrettfahrer und Skifahrer bestens geeignet. Und wem die Optik des Helms etwas zu dezent und einfarbig ist, der kann mit seinen Kindern und Farbstiften das Design neu gestalten. Viel Spaß!

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Kommentare

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Benjamin
Benjamin

Guckt Euch mal beim nächsten Test-Update die Helme von „Woom“ an.

Elisabeth
Elisabeth

Hallo liebes Team,
wir haben uns für unsen Kleinen (2 Jahre) für den Nutcase Helm entschieden. Dieser ist mit Abstand der beste :). Zwar ist der am teuersten, aber am Kopf meines Kindes spare ich nicht !
Andernfalls ist bald jeder andere Helm genau so gut, als wenn man keinen aufsetzt.
Lg