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Der beste Kinderroller

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Kinderroller Test: Kinderroller
Sebastian Schulke

Sebastian Schulke

lebt mit seiner Familie in München und hat zwei Kinder. Er ist seit über 20 Jahren als rasender Reporter unterwegs - für Magazine und Zeitungen wie NZZ, Zeit, Abendzeitung, Süddeutsche Zeitung, Eltern Family, Himbeer oder BISS. In der "Wolkenkratzer Werkstatt" macht er zudem "Kinderbücher für Erwachsene".

Wir haben 27 Tretroller für Kinder getestet. Welcher für Ihr Kind der Beste ist, hängt vom Alter und Können des Kindes ab. Wir haben für Sie fünf Empfehlungen für zwei Altersklassen gekürt: Unser Favorit für Kinder ab 2 Jahren ist der Fun Pro One des Hamburger Herstellers Superlunary. Für Kinder ab fünf Jahren ist der Micro Scooter die beste Wahl – wenn auch nicht die günstigste. Daher haben wir auch noch günstigere Alternativen für Sie.

Update 26. Juni 2020

Wir haben den neuen Fun Pro Three getestet und können ihn empfehlen. Seine tolle Verarbeitung, die Federung und einfache Handhabung haben uns überzeugt.

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17. April 2020

Wir hatten zehn neue Roller im Test und haben gleich vier neue Empfehlungen. Unsere Empfehlungen richten sich nun an Kinder aller Altersstufen.

11. März 2019

Wir haben acht neue Kinderroller getestet. Darunter sind vier neue Empfehlungen, die unserem Testsieger, dem Micro Scooter, allerdings nicht den Rang ablaufen beziehungsweise abrollen konnten. 

Tretroller gehören seit Generationen zur Kindheit. Mittlerweile ist ein derartiger Hype um die Fahrzeuge entstanden, dass eine Münchner Schule sogar Alarm schlägt: Weil viele Grundschüler noch nicht alleine zum Unterricht radeln dürfen – sie machen die erforderliche Fahrradprüfung in der Regel erst in der vierten Klasse – kommen sie morgens mit dem Scooter und verursachen ein regelrechtes Tretroller-Park-Chaos.

Bei diesem Hype freut sich der Kinderarzt, denn das Rollern hält gesund, gibt Muckis in den Beinen, fördert die kindliche Koordinations- und Reaktionsfähigkeit, Geschicklichkeit sowie Motorik. Mit entsprechenden Modellen können deshalb schon problemlos fitte Zweijährige durchstarten.

Oft tun sie das auch um einiges lieber, als zu Fuß zu gehen, einfach weil Rollern jede Menge Spaß bringt. Netter Nebeneffekt: Schlaue Eltern kommen mit ihren Minis endlich mal ein paar Meter weiter.

Im Test hatten wir 27 Modelle von günstig bis teuer, 17 davon sind derzeit noch erhältlich. Wer lange etwas davon haben will, sollte mehr investieren. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Der Beste ab 2 Jahren

Fun Pro One

Kinderroller Test: Fun Pro One
Der Fun Pro One ist ein super Einsteiger-Modell für die ganz Kleinen.

Der Fun Pro One kann in allen Bereichen überzeugen und liefert eine wirklich gute Vorstellung ab. Er ist etwas kleiner gebaut und für Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren geeignet, aber auch clevere Zweijährige kommen damit klar. Denn seine Performance ist nicht klein, sondern groß! Und dass die Räder des Rollers beim Fahren kunterbunt leuchten, bringt nicht nur Kinderaugen zum strahlen.

Der beste Günstige ab 2 Jahren

Hudora Flitzkids 2.0

Test Kinderroller: Hudora Flitzkids 2.0
Für kleine Rollerpiloten ein tolles Einsteiger-Modell - sicher, robust und rasant!

von 35 Lesern gekauft

Für kleine Rennfahrer ist der Roller von Hudora, der Flitzkids 2.0, ein gutes Einsteiger-Modell für einen kleineren Preis. Mit zwei Rollen vorne und einer Rolle hinten ist er von seiner Geometrie und Lenkung für Kinder ab zwei Jahren konzipiert. Für kleine Frühstarter spricht die sehr angenehme und gute Lenkung, die sich sogar anpassen lässt.

Der Beste ab 5 Jahren

Micro Scooter

Test Kinderroller: Micro Scooter
Der Micro Scooter ist eigentlich kein richtiger Kinderroller, kann aber problemlos vom Kindes- bis ins Erwachsenenalter genutzt werden – er ist ausgesprochen langlebig.

von 117 Lesern gekauft

Der Micro Scooter ist der bekannteste Marken-Scooter und ein echter Allrounder: Weil er so leichtgängig und flitzig ist – selbst auf Schotter – kommen schon sportliche Vierjährige mit ihm zurecht und haben dann einen Freund fürs Leben. Denn dieser Roller wächst mit, und man braucht nicht alle paar Jahre ein neues Modell zu kaufen. Das versöhnt ein wenig mit dem zugegeben happigen Preis.

Auch gut

Fun Pro Three

Test Kinderroller: Fun Pro Three
Ein Roller für Kinder und Jugendliche, der vom Lenker bis zur Hinterrollenbremse überzeugt.

von 13 Lesern gekauft

Der neue Fun Pro Three schaut sehr wendig, rasant und elegant aus. Sein klares und schnörkelloses Design sorgt ebenfalls für Pluspunkte – wie ein kleiner Rennwagen auf zwei Rollen. Ausritte durchs Gelände sind zwar nicht sein Favorit, doch der Großstadtflitzer trumpft in urbanen Landschaften groß auf. Dort spielt er seine Stärken kompromisslos aus.

Gut & günstig

Hornet Scooter 120

Test Kinderroller: Hornet 14512
Sehr gut verarbeitet. Sorgt ohne großen Schnick-Schnack für reines Fahrvergnügen.

von 14 Lesern gekauft

Mit dem Hornet Scooter 120 haben wir einen Klassiker auf zwei Rollen unter den Füßen, der noch dazu ein echter Preis-Hit ist. Er versucht nicht mit Schnick-Schnack zu punkten oder speziellen Designspielereien aufzutrumpfen. Dieser Roller überzeugt einfach mit seiner Funktionalität, ist aber nur was für Kinder, die schon sicher auf zwei statt drei Rollen unterwegs sind.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
Der Beste ab 2 JahrenDer beste Günstige ab 2 JahrenDer Beste ab 5 JahrenAuch gutGut & günstig
ModellFun Pro OneHudora Flitzkids 2.0Micro ScooterFun Pro ThreeHornet Scooter 120Micro Mini DeluxeFun Pro TwoHudora Big Wheel RX-Pro 205Bikestar Kinderroller 10 ZollKettler Zero 8Kesser City ScooterPearl City Roller CR-100.bigL.A.Sports Urban 230Apollo City Scooter Phantom Pro Big WheelHSP Himoto Scooter RollerboardSmoby Trolls RollerBaytter Scooter
Kinderroller Test: Fun Pro OneTest Kinderroller: Hudora Flitzkids 2.0Test Kinderroller: Micro ScooterTest Kinderroller: Fun Pro ThreeTest Kinderroller: Hornet 14512Test Kinderroller: Micro Mini DeluxeKinderroller Test: Fun Pro TwoTest Kinderroller: Hudora Big Wheel RX-Pro 205Test Kinderroller: Bikestar Kinderroller 10 ZollTest Kinderroller: Kettler Zero 8Test Kinderroller: Kesser City ScooterTest Kinderroller: Pearl City Roller CR-100.bigTest Kinderroller: L.A.Sports Alu-Scooter Urban 230 ABEC7, 13917Test Kinderroller: Apollo City Scooter Phantom Pro Big WheelTest Kinderroller: HSP Himoto Scooter RollerboardTest Kinderroller: Smoby Trolls RollerTest Kinderroller: Baytter Scooter
Pro
  • Schönes, klares Design
  • Sehr gut verarbeitet
  • Auch im Gelände einsetzbar
  • Lenkung sehr angenehm und einstellbar
  • Sehr stabiler und rutschfester Stand
  • super Verarbeitung
  • Sehr robust
  • Schönes Design
  • Langlebig
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Mit Federung
  • Schnell und gut einklappbar
  • Sehr robust und wendig
  • Sehr wendig
  • Sehr stabil und robust
  • Schnelle Montage
  • Sehr gutes Fahrgefühl
  • Sehr leicht
  • Gut für Fahranfänger geeignet
  • Tolle Verarbeitung
  • Hochwertige Materialien
  • Super Fahrgefühl
  • Sehr solide Verarbeitung
  • Schöne Optik
  • Fährt gut, auch auf Schotterstraßen
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Wird aufgebaut geliefert
  • Sehr ansprechende Optik
  • Mit Tragegurt
  • Kinderleichter Aufbau
  • Easy klappbar
  • Solider Ständer
  • Gut höhenverstellbar und mitwachsend
  • Sehr leichter Aufbau
  • Rollert gut auf glattem Boden
  • Relativ leichter Aufbau
  • Fahren auf asphaltierten Wegen okay
  • Sehr hübsche Optik und große Auswahl bei Farben und Mustern
  • Easy Aufbau
  • Leicht
  • Billig
  • Hübsche Optik
  • Wird fertig aufgebaut geliefert
  • Bremst gut
  • Sehr günstig
  • Gute Laufräder
  • Gute Bremse
Contra
  • Nicht günstig
  • Schweißnaht am Lenker nicht sauber
  • Zusammenklappbar nur in zwei Teile
  • Teuer
  • Preis ist recht hoch
  • Kleine Räder nicht so geländetauglich
  • Schweißnähte nicht ganz sauber
  • Griptape bei Hinterrollenbremse löst sich leicht
  • Neigt zum Kippen
  • Nur kurze Zeit verwendbar und dafür zu teuer
  • Nicht günstig
  • Unbequem zu fahren
  • Laute Reifengeräusche
  • Scharfe Kanten am Trittbrett
  • Sehr schwer
  • Größe nur mit Werkzeug verstellbar
  • Nicht zusammenklappbar
  • Flatterige Räder
  • Schwer
  • Griffe könnten bequemer sein
  • Zu hohes Trittbrett
  • Schlechte Bremse
  • Nicht besonders geländegängig
  • Lenkstange wacklig
  • Chemiegestank
  • Zu hohes Trittbrett
  • Quietschende Hartgummireifen
  • Stinkt nach Chemie
  • Griffe unbequem
  • Sehr schlechtes Fahrverhalten
  • Sehr schwer
  • Zu langes und zu niedriges Trittbrett
  • Rollert laut
  • Nicht geländegängig
  • Bremse schlecht
  • Fragliche Qualität
  • Quietscht bei jeder Bewegung
  • Chemiegestank
  • Ständer unnütz
  • Ungeeignet für unebene Wege
  • Schlechte Qualität
  • Minirollen stoppen abrupt
  • Kippgefahr
  • Schlechte Bremse
  • Nur für ganz kleine Kinder geeignet
  • Trittbrett sehr schmal
  • Sehr kleine Reifen
  • Wackelig und klapprig
  • Schnellspanner an der Lenkstange rutscht
  • Lässt sich nicht einteilig zusammenklappen
Bester Preis

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Sicher unterwegs

Mit Scootern kann man richtig losflitzen. Deshalb geht man am besten auf Nummer sicher und setzt seinem Kind einen Fahrradhelm auf – auch wenn es in Deutschland keine Helmpflicht gibt. Für den Anfang und bei den Kleinsten kann man auch überlegen, Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschoner umzuschnallen.

Die Größeren werden jedoch erfahrungsgemäß einen Teufel tun, sich diese Dinger anzuziehen. Es dauert ihnen zu lange, ist ihnen zu umständlich – und schlicht zu uncool.

Achten Sie auf die richtige Lenkerhöhe.

Wichtig ist, dass der Lenker auf die richtige Höhe eingestellt wird, denn das sorgt für mehr Sicherheit auf dem Roller. Bei fast allen Modellen kann man den Lenker stufenlos an die Größe des Kindes anpassen.

 Kinderroller Test: Kinderroller
Unsere beiden Testpiloten, Sophie und Pedro, geben Vollgas auf zwei und drei Rollen.

Übrigens: Kinder (und Erwachsene) auf Tretrollern haben nichts auf der Straße verloren! Stattdessen besitzen sie den gleichen Status wie Fußgänger und müssen dieselben Regeln beachten.

Mit dem Tretroller fährt man auf dem Bürgersteig – nie auf der Straße!

Dazu gehören Rücksichtnahme und Schrittgeschwindigkeit, wenn gerade mal viel los ist auf dem Gehweg. Aber wenn man ehrlich ist, sieht das in der Praxis, vor allem bei älteren Kindern, ganz anders aus.

Das Drei- oder Vierrad

Für die Kleinsten mit zwei, drei Jahren bieten sich Modelle mit drei Rädern an – eines vorn, zwei hinten. Es gibt auch Varianten mit vier Rädern. Die sind für kleinere Kinder wegen der besseren Standfestigkeit und der größeren Stabilität oft nicht verkehrt.

 Kinderroller Test: Kinderroller
Testen, testen, testen – unsere Rollerfahrer hatten die Qual der Wahl. Einige Modelle überzeugten auf der ganzen Linie.

Allerdings werden einige dieser Starter-Roller über Gewichtsverlagerung gesteuert, ähnlich wie beim Skateboard. Eine anfangs nicht ganz leicht zu lernende Technik. Deshalb scheiden sich daran auch die Geister: Manche Minis lieben diese Bewegungen und scooten bald profimäßig durch die Gegend. Andere können nichts damit anfangen und der Roller landet in der Ecke.

Oft für kleinere Kinder die bessere Wahl

Drei- oder Vierräder sind zudem meist etwas schwerfälliger und weniger wendig, was sich negativ auf den Fahrspaß auswirken kann. Außerdem sind sie oft langsamer, das dürfte allerdings manchen Eltern nur recht sein. Die Knirpse selbst sind meist eh noch nicht an der Geschwindigkeit interessiert, sondern wollen vor allem die Bewegung erlernen.

Das Zweirad

Für Zweiräder brauchen Kinder einen ausgeprägteren Gleichgewichtssinn, was sie in der Regel erst ab etwa vier, fünf Jahren mitbringen. Gesteuert werden diese Scooter meist über einen höhenverstellbaren Lenker und die Gabel. Mit ihnen kann man richtig flitzen, auch weil sie häufig um einiges wendiger sind als mehrrädrige Modelle. Weil man sie außerdem zusammenklappen kann, sind sie superpraktisch für unterwegs.

Gleichgewichtssinn wird geschult

Was die normale Reinigung angeht, sind Roller pflegeleicht: Spülmittel drauf und Schwamm drüber. Top in Schuss bleibt der Scooter jedoch, wenn seine beweglichen Teile von Zeit zu Zeit mit Sprühöl oder Silikonspray geschmiert werden. Hersteller empfehlen auch gerne, dass man vor jeder Fahrt die Bremsen und – gegebenenfalls – den Luftdruck der Reifen checken sollte. Ob das im Alltag umsetzbar ist, sei dahingestellt.

Augen auf beim Rollerkauf

Welcher Roller ist nun der Richtige? Die gleichen Kriterien, auf die wir beim Test geachtet haben, helfen Ihnen auch bei der Anschaffung: Das Alter des Kindes ist ausschlaggebend, aber auch die Reifenanzahl und -art. Soll es eine geländegängige Luftbereifung oder doch lieber das unkaputtbare Gummirad sein?

Eine variable und leichte Höhenanpassung garantiert außerdem Fahrspaß bis ins Erwachsenenalter. Neben der Bewegung an sich ist für Kids vor allem das Design ausschlaggebend. Deswegen unbedingt die Meinung der Kleinen erfragen!

 Kinderroller Test: Kinderroller
Nicht nur das Fahrverhalten spielte bei unserem Roller-Test eine Rolle – auch die Verarbeitung und verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten wurden unter die Lupe genommen.

Generell sollte ein Roller mit Bremsen ausgestattet sein, besonders bei schnelleren Modellen für ältere Kinder. Typisch ist die Hinterrad-Reibungsbremse, auf die die kleinen Fahrer einfach mit dem Fuß treten können. Manche Marken sind nur mit Vorderhandbremsen ausgestattet – wie beim Fahrrad.

Bremsen sollte der Roller haben

Und was ist ein K.O.-Kriterium? Ein Trittbrett, dass nicht rutschfest ist – wegen der Unfallgefahr. Auch das Gewicht des Scooters ist eine Überlegung wert: Spätestens wenn man das Gefährt mal mitnehmen will oder es als Mutter bzw. Vater heimtragen muss, wird man ein gewichtigeres Teil verfluchen. Ein Roller sollte sich außerdem einfach zusammenklappen lassen.

Praktisch, weil bei Schmuddelwetter nichts auf die Klamotten spritzt, sind Schutzbleche auf Vorder- und Hinterrad. Wie wir nach zwölfmal Rolleraufbauen wissen, ist auch eine unkomplizierte Montage mit dem nötigen Werkzeug in der Verpackung ein wichtiges Kaufkriterium – neben Preis und Haltbarkeit.

So haben wir getestet

Im Vorfeld haben wir die gängigsten und beliebtesten Modelle ausgewählt. Wir montierten sie, anschließend kamen in inzwischen drei Testrunden unsere Mini-Prüfer zum Einsatz: Neben einer sieben- und elfjährigen Testerin rollerten eine Dreijährige, ein Vier-, ein Sechs- und ein Neunjähriger Probe – und zwar sowohl auf Asphalt als auch im Gelände.

Die älteren Kinder machten sich einen Spaß daraus und malten Bewertungstabellen und vergaben Punkte. Zwei Mütter und vier Väter kommentierten die Fahrten und verrieten uns ihre Langzeiterfahrungen mit eigenen Rollern. Außerdem lasen wir unzählige Internet-Bewertungen und einen – leider sehr veralteten – Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2001.

Immerhin hatten wir zwei der von Stiftung Warentest damals am besten bewerteten Marken ebenfalls im Test – Micro und Hudora. Was uns bei den Scootern positiv auffiel: Im Vergleich zu anderen Produkten für Kinder, bei denen oft viel Ausschuss dabei ist, überraschten uns viele Roller mit ihrer guten Verarbeitung – auch wenn uns dann die meisten von der Fahrleistung her doch nicht völlig überzeugen konnten.

Der Beste für Kinder ab 2: Fun Pro One

Der Fun Pro One kann wie sein großer Bruder (Two) in allen Bereichen überzeugen und liefert eine wirklich gute Vorstellung ab. Er ist von den Maßen her etwas kleiner und für Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren konzipiert. Doch das ändert nichts an der Performance – die ist nicht klein, sondern groß und sehr fein!

Der Beste ab 2 Jahren

Fun Pro One

Kinderroller Test: Fun Pro One
Der Fun Pro One ist ein super Einsteiger-Modell für die ganz Kleinen.

Das junge Hamburger Familienunternehmen wurde von Eltern gegründet, um hochwertige Roller für Kinder zu produzieren. An ihren Produkten merkt man gleich, dass sie ziemlich gut wissen, worauf es beim Rollen ankommt.

Unser Modell kam bei der kleinen Testpilotin schon allein farblich sehr gut an – ein schönes, sattes Lila zieht sich über das Trittbrett bis zur Lenkung, wie auch über die Lenkergriffe. Die Lenkstange und sogenannte Gravitationslenkung sind bestens verarbeitet und funktionieren tadellos. Hochwertiger Kunststoff und Metallteile sorgen für ein langes Rollerleben und viel Fahrspaß.

Der Hit sind die bunten Leuchträder, die ohne Batterien auskommen und über einen Dynamo mit Strom versorgt werden, sobald man fährt. Die Lenkerhöhe lässt sich in drei Stufen einstellen, die Traglast liegt bei 50 Kilo. Allerdings hält der Roller sogar das Gewicht von Mamas und vor allem Papas aus – zumindest für kurze Passagen.

Durchs Gelände sollten Mama und Papa jedoch nicht unbedingt fahren. Der One hält zwar wirklich viel aus, auch das, nur könnte dann die Langlebigkeit dieses äußerst robusten Kinderrollers darunter leiden. Die kleinen Rennpiloten können auf jeden Fall auch auf Kieswegen, Kopfsteinpflaster und sogar frisch gemähten Rasenflächen lange und viel Spaß haben und viel Gas geben. Die relativ großen Rollen blockieren nicht, lassen sich auch auf solchen Untergründen nicht bremsen. Hier und da muss man zwar etwas kräftiger treten und sich mehr abstoßen, aber das gehört zu einem kleinen Geländeritt ja dazu.

Ein pures, fast schon schwebendes Vergnügen sind glatter Asphalt und Gehwege, hier rauscht der One nur so dahin. Da konnte vor allem unsere kleine Testpilotin nicht genug von kriegen, zumal die Leuchträder so hell und bunt flimmern, dass sie auch am hellichten Tage gut zu sehen sind.

Zum Zusammenklappen muss man einen Schnellspanner lösen und vorne einen Plastiknippel nach oben ziehen. Daraufhin lässt sich die Lenkstange nach unten klappen und kann mit dem Schnellspanner wieder arretiert werden. Sehr einfach, schnell und praktisch.

Das einzige Manko des Fun Pro One ist für uns sein hoher Preis. Aber der macht sich mehr als bezahlt – denn dieser Roller macht einfach Spaß!

Der Beste für Kinder ab 5: Micro Scooter

Er rollt und rollt und rollt – bei zwei unserer Testkinder schon ihr halbes Kinderleben lang. Und die haben schon mit vier mit dem Micro Scooter angefangen: Die Siebenjährige fährt den weißen Micro Scooter seit drei Jahren, die Elfjährige düst seit sechs Jahren mit dem schwarzen Modell zum Ballett und zur U-Bahn. Wir können bei diesem Modell des Schweizer Herstellers Micro Mobility Systems deshalb guten Gewissens von einem Langzeittest sprechen, den der zweirädrige Roller mit den 200-Millimeter-Hartgummireifen mit Bravour bestanden hat.

Der Beste ab 5 Jahren

Micro Scooter

Test Kinderroller: Micro Scooter
Der Micro Scooter ist eigentlich kein richtiger Kinderroller, kann aber problemlos vom Kindes- bis ins Erwachsenenalter genutzt werden – er ist ausgesprochen langlebig.

von 117 Lesern gekauft

Da er für bis zu 100 Kilogramm Gewicht ausgelegt ist, können ihn auch Erwachsene problemlos benutzen. Beide Scooter sehen immer noch aus wie neu, haben keine nennenswerten Lackkratzer und waren trotz fehlender Wartung und Pflege nie kaputt. Selbst die extrem bequemen, schaumstoffgepolsterten Griffe scheinen gerade aus der Fabrik zu kommen – was für super Qualität spricht. Das bestätigt die Elfjährige nach dem Test: »Der Micro Scooter ist einfach der Beste. Er ist am stabilsten, da klappert nichts, und er rollert sehr leise.«

Gut zu fahren und lange benutzbar

Außerdem punktet er mit coolem, zeitlos-schlichtem Design, ist sehr wendig und im Vergleich zu ähnlichen Teilen mit weniger als fünf Kilo relativ leicht. Schnell und geländegängig ist er ebenfalls – da sahen die anderen elf Testprodukte im Vergleich eher schlecht aus. Vorsichtigeren Eltern könnte er vielleicht sogar zu flink daherkommen. Der Roller stoppt jedoch dank robuster, großer Reifen nicht bei jedem Kieselsteinchen abrupt ab. Die Sturzgefahr ist so denkbar gering. Beide Testkinder hatten in all den Jahren mit dem Micro Scooter keinen Unfall. Das liegt womöglich auch an der sicheren Hinterradbremse.

Außerdem angenehm ist das extra tiefliegende Trittbrett: Hier muss man das Bein nicht sehr weit beugen, was Kraft schont und das Gefühl vermittelt, als rolle der Micro fast von alleine. Dank seiner Schutzbleche vorn und hinten hatten die Mädchen nie Dreckspritzer an den Hosen. Übrigens war der Micro Scooter auch bei den drei Jungs (4, 6 und 9) klarer Sieger. Der Sechsjährige sagte: »Der rollt megaleicht, bleibt perfekt in der Spur. Man kann ihn gut lenken, und er ist easy höhenverstellbar. Außerdem hat er einen stabilen Ständer . Und geht wirklich ab.«

Ob Mama Letzteres gerne hört? Egal. Zumal sie sich den Scooter bestimmt selbst gerne ab und an ausleihen wird, weil er auch für ältere Semester jede Menge Fahrspaß bietet. Oder – was noch wichtiger ist – problemlos nach Hause gerollert werden kann, wenn der Nachwuchs keine Lust mehr hat. Da braucht man keinen Tragegurt, der bei Bedarf aber nachgekauft werden kann (auch wenn er für den stolzen Preis eigentlich mitgeliefert werden könnte) – wie übrigens die meisten Ersatzteile.

Was uns weiter für ihn einnimmt? Die mitgelieferten reflektierenden Sticker, um das Gefährt in der Dunkelheit besser zu sehen. Und die einfache Montage, für die das Werkzeug im Karton beilag. Dieses brauchten wir aber gar nicht, weil nur die Lenkstange eingesteckt werden musste.

Der Preis des Micro Scooters ist mit knapp 170 Euro ganz schön knackig. Allerdings kriegt man fürs Geld auch Schweizer Wertarbeit und einen mitwachsenden Roller fürs Leben. Was uns bei den Kundenbewertungen auf Amazon überraschte: Gerade zum Thema Materialanfälligkeit kassiert Micro ein paar negative Stimmen, die wir nach jahrelanger Erfahrung mit dem Hersteller nicht nachvollziehen können.

Vielleicht verlassen ja ab und zu Montagsteile das Werk? Das größte Manko liegt für uns ganz wo anders: Der Auf- und Zuklappmechanismus ist dringend verbesserungswürdig. Man muss zwei schwere Verriegelungsknöpfe aus Metall gleichzeitig drücken, die noch dazu gerne mal klemmen. Das ist mühsam, nervig und unpraktisch.

Die Verriegelungsknöpfe beim Micro Scooter. Da wäre eine einfachere Lösung praktischer.
Die Verriegelungsknöpfe beim Micro Scooter. Da wäre eine einfachere Lösung praktischer.

Zudem ist es nicht ungefährlich für zarte Kinderfinger und Mamas Nägel. Hier wird ihm seine hypersolide Verarbeitung zum Verhängnis. Andere Hersteller lösen das unkomplizierter. Der Micro Scooter ist zudem kein Roller für sehr kleine Kinder. Aber schon sportliche Vierjährige werden damit garantiert glücklicher als mit Youngster-Modellen, deren Mini-Räder bei kleinsten Unebenheiten blockieren.

Noch erwähnenswert ist die Kritik einiger Käufer, dass bei Nässe die Bremse nicht mehr zuverlässig funktioniert. Allerdings warnt der Hersteller davor, den Roller bei Regen zu benutzen. Die Testkinder, die teilweise trotzdem auch bei schlechtem Wetter mit ihm unterwegs sind, hatten allerdings noch nie ein Problem.

Alternativen

Unsere beiden Top-Favoriten haben eines gemeinsam: Sie sind nicht gerade billig. Für kleinere Budgets haben wir daher noch drei günstigere Modelle ausgewählt. Auch diese Modelle können wir rundheraus empfehlen, sie kommen in einigen Punkten aber nicht ganz an unsere Favoriten heran.

Der beste Günstige ab 2 Jahren

Hudora Flitzkids 2.0

Test Kinderroller: Hudora Flitzkids 2.0
Für kleine Rollerpiloten ein tolles Einsteiger-Modell - sicher, robust und rasant!

von 35 Lesern gekauft

Für kleine Rennfahrer ist der Roller von Hudora, der Flitzkids 2.0, ein gutes, günstiges Einsteiger-Modell. Mit zwei Rollen vorne und einer Rolle hinten ist er bereits von seiner Geometrie und Lenkung für Kinder ab zwei Jahren konzipiert.

Das ist schon recht früh angesetzt – doch für kleine Frühstarter spricht die sehr angenehme und gute Lenkung, die sich sogar einstellen lässt. Zwischen den Rädern befinden sich sogenannte Sicherungsblöcke, die man mit den Fingern ganz leicht rausziehen und versetzen kann – zur Achsenmitte hin blockieren sie die Lenkung (Einstellung 1). Nach außen in Richtung Rolle öffnen sie die Lenkung wieder (Einstellung 2).

Dabei ist Einstellung 1 für die absoluten Anfänger gut geeignet, da sie sich so nur auf das Fahren konzentrieren brauchen. Einstellung zwei ist für die bereits etwas geübten Rennpiloten auf drei Rollen geeignet. Sehr nettes Extra! Der Hudora-Roller überzeugt auch im Bereich Material und Verarbeitung. Er macht einen sehr sicheren, stabilen und soliden Eindruck.

Die Lenkerstange mit Schnellspanner ist in vier Höhen einstellbar und hochwertig verarbeitet. Das gilt auch für das Trittbrett mit Griptape-Oberfläche und Noppen. Das hat auch unseren Testfahrern gefallen, da man so bei Sonnenschein, aber auch bei Regenwetter einen guten Halt auf dem Roller hat. Auch die Bremse an der hinteren Rolle ist sehr gut. Funktion und Verarbeitung sind einwandfrei.

Was für eine Figur macht der Flitzkids im Gelände? Eine sehr gute. Seine Rollen sind groß genug, um über Kieswege und Kopfsteinpflaster zu fahren. Allerdings sollten die kleinen Flitzer da schon etwas Übung haben und die Lenkung bereits gut im Griff haben, um Unebenheiten auszugleichen oder größeren Kieselsteinen auszuweichen. Auch der relativ große Abstand vom Trittbrett zum Boden ist dabei sehr hilfreich, lässt das Board, auf dem die Kleinen stehen, nicht anecken. Auch kurzgeschorene Rasenflächen nimmt der Roller von Hudora ziemlich locker und leicht. Natürlich muss man auch hier, wie beim Fun Pro One, etwas mehr Kraft mit seinen Füßen und Beinen aufwenden. Doch da punktet erneut das sehr stabile und rutschfeste Trittbrett, auf dem man sicher und elegant diese Geländeritte durchführen kann.

Kleine Abstriche gibt es für die unsaubere Schweißnaht am Lenker, sowie für die Klappfunktion. Hier lässt sich der Roller nicht in ein Teil zusammenklappen. Man kann die Lenkstange durch einen Druckknopf unten zwischen den beiden vorderen Rollen lösen, hat dann jedoch zwei Einzelteile in der Hand – Lenkstange und Trittbrett. Das ist nicht wirklich praktisch, das hätte man besser lösen können.

Auch gut

Fun Pro Three

Test Kinderroller: Fun Pro Three
Ein Roller für Kinder und Jugendliche, der vom Lenker bis zur Hinterrollenbremse überzeugt.

von 13 Lesern gekauft

Der Fun Pro Three ist das neueste Modell des Hamburger Familienunternehmens – ein Modell, das richtig stark auftrumpft. Der alte Fun Pro Three konnte in der Vergangenheit bereits überzeugen. Doch der neue rollt ihm glatt davon und schafft es in unsere Empfehlungen.

Und das hat ganz einfache und klare Gründe: Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren können mit diesem Gefährt viel und sicher Gas geben. Der Three ist für bis zu 100 Kilo ausgelegt, sehr robust gebaut, hochwertig verarbeitet und ausgestattet. Der Flitzer auf zwei Rollen saust schnell und wendig über Asphalt und Kies. Zu grob darf der Untergrund allerdings nicht werden, sonst blockieren die Rollen. Diese sind kleiner als beim Vorgänger. Insgesamt tritt der Roller etwas reduzierter auf, wiegt auch weniger. Doch dadurch verliert er nichts von seiner Klasse.

Die stufenlos einstellbare Lenkerstange von 74 bis 93 Zentimeter ist sehr massiv und solide gebaut. Sie ist laut Hersteller bestens geeignet für junge Rennfahrer, die zwischen 110 bis 170 Zentimeter groß sind. Der Roller ist mit einem Handgriff zusammenklappbar. Die Lenkerenden können herausgenommen werden und erzeugen durch eine verbesserte Mechanik und Passform keine Klapper-Geräusche. Sie sorgen dadurch für noch mehr Fahrkomfort. Auch die Griffe sind durch einen neuartigen Kunststoff angenehmer und griffiger und geben einem das Gefühl, den Roller immer gut im Griff zu haben, egal wie schnell man gerade unterwegs ist.

Und der neue Dreier ist nicht nur schnell und rasant, er kommt auch sehr flexibel und anpassungsfähig daher. Denn: Mit Tragegurt lässt sich der zusammengeklappte Roller bestens transportieren – ob nun im Bus, der U-Bahn oder sonstwo. Er ist ein recht leichter und handlicher Roller für urbane Landschaften. Für Geländeritte ist er nicht gemacht und ausgelegt. Schnell und unkompliziert gestaltet sich auch die Montage.

Ein Manko beim alten Modell war noch der schwer zu bedienende Ständer am Trittbrett. Davon kann nun keine Rede mehr sein – er lässt sich leicht und unkompliziert aus- und einklappen. Das Trittbrett selbst ist ebenfalls sehr hochwertig, verfügt durch seine raue Oberfläche für einen guten Stand und eine gute Fahrposition. Die hintere Bremse funktioniert tadellos, ist sehr gut verarbeitet und wirkungsvoll – ob bei Regen oder Sonnenschein. Die Federung über der Vorderrolle rundet das wirklich gute Gesamtbild des Fun Pro Three bestens ab: Fahrkomfort, Sicherheit und Verarbeitung sind hier einfach stark!

Gut & günstig

Hornet Scooter 120

Test Kinderroller: Hornet 14512
Sehr gut verarbeitet. Sorgt ohne großen Schnick-Schnack für reines Fahrvergnügen.

von 14 Lesern gekauft

Mit dem Hornet Scooter 120 haben wir einen echten Klassiker auf zwei Rollen unter den Füßen. Er versucht nicht mit Schnick-Schnack zu punkten oder speziellen Designspielereien aufzutrumpfen. Dieser Roller überzeugt einfach wie er ist. Optisch erinnert er dabei an die Rollergeneration Ende der 1990er: schmales Trittbrett, zwei Rollen sowie ein sehr robustes Fahrgestell. Und genau diese klare Linie macht ihn auch so gut.

Schon nach ein paar Metern merkt man, dass der Hornet etwas drauf hat. Sein Lenker und die Lenkstange sind aus hochwertigem Stahl gefertigt. Das Trittbrett, die Hartgummi-Reifen, sämtliche Verschraubungen sowie die Verbindung zwischen Trittbrett und Lenkstange sind sehr hochwertig und klasse verarbeitet. Nur die Schweißnähte weisen bei unserem Modell kleine, unsaubere Stellen auf, die sich jedoch, wenn überhaupt, nur auf die Optik auswirken.

Unsere beiden Testpiloten für das Update (fünf und 14 Jahre alt) waren gleichermaßen begeistert. Denn der Roller rollt tadellos, vermittelt Sicherheit und Kontrolle. Nichts stört hier und könnte an dem Fahrvergnügen etwas ändern. Dabei ist der Hornet nicht nur ein echter Klassiker, er ist auch ein richtiger Flitzer, mit ihm kommt man schnell in Schwung.

Schnell und praktisch ist auch die sehr robuste Plastiklasche zwischen Trittbrett und Lenkstange. Wenn man sie nach oben zieht klappen beide Teile zusammen. Schnell und praktisch ist auch die Montage, die nach einem Handgriff bereits beendet ist. Drei Inbusse neben der Bedienungsanleitung, um hier und da mal eine Schraube nachzuziehen, runden das Rollerpaket ab. Auch der Schnellspanner ist sehr hochwertig und stabil. Die Lenkstange hat ihr ganz normales, leichtes Spiel, sitzt ansonsten bombenfest.

Das ist dann auch für Geländeeinsätze sehr gut und hilfreich. Auf Kieswegen und Kopfsteinpflaster behält er seinen Schwung, seine Stabilität und Kontrolle. Und auch auf Rasenflächen kann man mit ihm Gas geben. Da fährt er den Rollern mit drei Rädern klar davon. Was etwas überrascht, ist die Lenkung: Wenn man den Lenker nach rechts und links bewegt, ohne auf dem Brett zu stehen, knirscht sie plötzlich etwas. Doch wenn man auf dem Roller steht und losrollt, ist davon nichts mehr zu spüren. Dann kann man mit dem Hornet förmlich über Stock und Stein rasen. Man muss den Lenker dabei allerdings gut festhalten, da man jede Unebenheiten ziemlich direkt und ungedämpft abbekommt. Im Gelände hat der Scooter 120 ein sehr sportliches Fahrverhalten.

Über glatten Asphalt rauscht er völlig mühelos und sanft. Da sind unsere beiden Rennpiloten auf dem Hornet fast in einen Rausch geraten – so schön und schnell gleitet er durch die Stadt und urbanen Landschaft. Großes Plus dabei: die sehr hochwertigen Verschraubungen unten an der Lenkstange. Und der sehr gut verarbeitete Lenker. So bekommt man keinerlei Zweifel, ob der Roller wirklich hält, was er verspricht und ist: ein rasanter Klassiker, der kleinen und großen Rollerfahrern viel Vergnügen bereitet!

Kinder ab fünf Jahren, Jugendliche und selbst Erwachsene (Traglast bis 100 Kilogramm) können mit dem Hornet viel Spaß haben. Selbst unsere kleine Testpilotin hatte den, auch wenn der Lenker mit 76,5 Zentimetern (niedrigste Stufe) noch etwas hoch war. Das Design ist von seiner Form her sehr klar und geradlinig. Optisch kommt der Hornet mit den bunten Streifen auf dem Trittbrett sehr sportlich daher, dessen Oberfläche wie das Griptape von einem Skateboard gestaltet ist.

Einziges, kleines Manko: Neben den unsauberen Schweißnähten hat sich der kleine Griptape-Aufkleber auf der Hinterrollenbremse schnell etwas gelöst. Das war’s dann aber auch schon. Am Fahrvergnügen ändert das nichts. Und das Alles für nur rund 30 Euro – das ist der Hammer!

Außerdem getestet

Einer unserer alten Favoriten ist das Micro Mini Deluxe Kickboard, dass sich an absolute Beginner richtet. Es ist geeignet für Kinder von etwa zwei bis fünf Jahren und ausgelegt für eine Maximalbelastung von 20 Kilo.

Schon beim Auspacken sind wir vom simplen Aufbau begeistert – einfach die Lenkstange einklicken und fertig! Der beiliegende Inbusschlüssel ist da überflüssig. Außerdem sieht der Roller null kindisch aus mit seinem hippen Design ohne Schnickschnack und den sechs Trendtönen zur Auswahl.

Unserer kleinen Testerin gefiel es, dass sie das Dreirad mühelos mit einer Hand herumschleppen kann, wenn es wegen seiner kleinen Rollen auf Gras, Kiesel- oder Pflastersteinen streikt – denn es wiegt nur 1600 Gramm. Das schultern auch Mama und Papa problemlos. Die Dreijährige konnte auf dem elastischen, rutschfesten und glasfaserverstärkten Kunststoff-Trittbrett sogar ein wenig federn, was sie super fand. Nur – wie üblich bei Kickboards – müssen Kinder erst mal den Trick raushaben, wie das Gefährt am besten bewegt werden kann.

Gerade das Lenken und Kurvenfahren fällt beim Micro Mini anfangs nicht leicht. Doch wenn die Zwerge es erst einmal raus haben, sind sie mit dem robusten, leisen Roller in gewohnt guter Qualität flott und wendig unterwegs. Zum Stoppen gibt es eine tüchtige und leicht zu bedienende Hinterradbremse. Nicht umsonst wählten Kinder und Eltern den Micro Mini bereits mehrfach zum Spielzeug des Jahres.

Seine Lenkstange lässt sich nicht in der Größe verstellen – die Höhe bleibt fix auf 67 Zentimetern. Dafür kann man den Lenker aber zum Transport rasch abmontieren und erhält so zwei handliche Teile. Was uns am Micro Mini überhaupt nicht gefällt? Sein Preis ist kein Schnäppchen, vor allem für die paar Jahre.

Der Fun Pro Two sieht aus wie ein kleiner Rennwagen. Er hat sogar vier Rollen, die hintere besteht aus zwei aneinander gelegten Hartgummi-Rollen – das verleiht dem Fun Pro noch mehr Stabilität. Stabil und sicher sind auch alle weiteren Bauteile – vom Lenkergriff bis zur Hinterrollenbremse. Mit hochwertige Materialien wurde von Fun Pro ein Roller konzipiert, der sich ideal für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren eignet. Aber auch ältere Rennfahrer können ihn nutzen, schließlich kann der Fun Pro Two bis zu 80 Kilo tragen.

Die beiden Rollen vorne lassen sich über eine Gravitationslenkung steuern. Das bedeutet, das nicht der Lenker gedreht wird, sondern, dass das Kind mittels Verlagerung des Körpergewichts auf dem Standbrett die Räder lenkt – wie bei allen dreirädrigen Rollern. Die Lenkergriffe sind laut Hersteller aus PU-Kunststoff und ohne gesundheitsgefährdende Weichmacher. Auch beim Fun Pro Two leuchten die Rollen beim Fahren quietschbunt. Die Lenkerhöhe lässt sich über einen Schnellspanner stufenlos und damit individuell zwischen 56 und 86 Zentimeter einstellen – das ist ein großer Pluspunkt.

Ein großes Plus gibt es ebenso für sein stabiles und gutes Fahrverhalten im Gelände – also auf Kieswegen, Kopfsteinpflaster und Rasenflächen. Hier verliert der Two kaum etwas von seiner Dynamik und Wendigkeit. Natürlich kann man nicht so schön sauber, lang und fast schwerelos dahin rollen, wie auf Asphalt. Doch das kann man ja auch nicht erwarten und ist ja auch gar nicht möglich. Geländeritte erfordern immer etwas mehr Kraft und Ausdauer. Der Spaß wird dadurch aber nicht gebremst. Zumal die Lenkung nicht zu weich und nicht zu hart ist, sie führt einen sicher und zuverlässig durch schroffe und holprige Unwegbarkeiten. Die recht großen Rollen sowie die Doppelrolle hinten sorgen für ein sehr gutes, stabiles und sicheres Fahrverhalten in urbanen Landschaften.

Die Montage erfolgt ziemlich schnell und einfach. Drei Inbusse sind mitgeliefert, einer davon verfügt sogar über einen integrierten Sternschraubendreher – das ist sehr praktisch, wenn man mit der Zeit mal hier und da eine Schraube nachdrehen muss. Sehr robust und funktional gestaltet sich auch der Klappmechanismus: Um die Lenkstange herum befindet sich unten beim Trittbrett ein Griff, den man einfach nach oben zieht. Zack – und schon ist der kleine, schwarze Rennwagen zusammen geklappt und bestens verstaubar.

Der Fun Pro Two hat eigentlich keinerlei Mankos – bis auf den Preis. Denn er ist zwar günstiger als unser Top-Favorit von Micro, aber immer noch nicht gerade billig. Allerdings bekommt man dafür auch einiges geboten.

Hudora Big Wheel RX-Pro 205

Auf den ersten Blick zählte der Hudora Big Wheel RX-Pro 205 zu unseren Favoriten:
Die meisten Internet-Bewertungen für das Zweirad fallen sehr gut aus. Sein Preis ist fair, die Verarbeitung des deutschen Herstellers solide. Man kann schnittig und flott scooten, der Roller ist problemlos höhenverstellbar, wirklich leicht, und die kleinen Prüfer fanden ihn in allen fünf Farben optisch ansprechend. Doch auch auf die Gefahr hin, die große Hudora-Fangemeinde zu verärgern: Unsere Testkinder, die ja die Qual der Wahl hatten, überzeugte er trotzdem nicht. Am meisten störten sie »die megalauten Geräusche der Räder« und dass er beim Fahren klappriger wirkte als zum Beispiel der Testsieger.

Die Kinder taten sich auch teilweise weh an den scharfen Kanten des Trittbretts. Der Lenker schien ihnen etwas instabil. Und während der Hudora auf Asphalt »okay« rollte, sei er trotz großer Reifen nicht besonders geländegängig. Außerdem kritisierten sie seine Schaumstoffpolsterung an den Griffen als »ziemlich hart und auf Dauer unbequem«.

Bikestar Kinderroller 10 Zoll

Der Bikestar Kinderroller 10 Zoll ist die Harley unter den Scootern: Tatsächlich gibt es beim Bikestar auf den ersten Blick nichts zu meckern. Der Scooter fährt dank seiner Luftbereifung solide, vor allem auch in unwegsamem Gelände oder auf Schotterstraßen. Seine Verarbeitung ist 1A. Doch nun das fette Aber: Dieses Modell ist wirklich – sorry – sauschwer. Es wiegt über sechs Kilo. Gerade für Minis ein K.O.-Kriterium. Zum Verstellen der Größe braucht man Werkzeug, was unterwegs unpraktisch ist. Das ist leider nicht gerade alltagstauglich – zumal der Bikestar sich nicht zusammenklappen lässt, und so sein Transport im Auto nur bei leerem Kofferraum möglich wird.

Auch sein Seitenständer lässt sich ziemlich schwer bedienen. Schließlich moniert die elfjährige Testerin: »Die Luftreifen haben bestimmt – wie beim Fahrrad – immer mal wieder einen Platten.«

Der erste Eindruck, als wir den Kettler Zero 8 aus dem Karton hieven: Der Aluminiumroller ist kein Leichtgewicht. Tatsächlich wiegt er über fünf Kilo. Der zweite Eindruck: Freu! Er wird schon aufgebaut geliefert, wir müssen nur noch die Griffe reinstecken, was so leicht ist, dass es die Siebenjährige ruckzuck erledigt.

Praktisch ist der im Preis enthaltene Tragegurt. Und auch das Auf- und Zuklappen funktioniert simpel, indem man nur am Hebel zieht. Die Optik des weißen Modells mit den orangen großen Rädern spricht die Tester ebenfalls an: »Sehr stylisch!« Auch sonst ist vieles da: Schutzbleche, praktischer Ständer, zufriedenstellende Hinterradbremse.

Nachteile: Seine Räder sind etwas flattrig und er bleibt nicht in der Spur. Auch auf unebener Strecke kann seine Fahrleistung nicht mithalten.

Die jungen Prüfer bemängeln weiter, dass die Griffe beim längeren Rollern bequemer sein könnten. Selbst in der Verarbeitung wirkt der Kettler ein wenig »klappriger« als etwa unser Testsieger. Die Kinder finden die Lenkung auch etwas wacklig. Am meisten nervt sie die Lautstärke der Räder: »Echt heavy.« Dafür ist sein Preis zu hoch.

Der Aufbau des Kesser City Scooter geht kinderleicht, denn das zusammengeklappte Gerät kommt schon so gut wie fertig an. Deswegen brauchen wir die deutsche Bedienungsanleitung erst gar nicht. Um die Lenkstange aufzurichten oder wieder zusammenzuklappen, ziehen sie einfach einen Hartplastikhebel, der in der Fachsprache Schnellspanner heißt, nach oben und lassen den Aluminiumlenker einrasten. Danach klinken sie die beiden Griffe ein. Das wars schon.

Der Ständer, der sich leicht mit dem Fuß bedienen lässt, hält richtig gut. Außerdem lässt sich der Roller mit ABEC7 Kugellager und Umhängegurt einfach höhenverstellen. Seine große Reichweite von 80 bis 105 Zentimetern macht ihn zum mitwachsenden Modell, das auch Mama mal fahren kann. Der Scooter ist super zu lenken. Auf flachem, glattem Untergrund rollt der Kesser zuverlässig. Allerdings sind wir hier schon bei der ersten Einschränkung: Die eher schmalen, wenn auch riesigen Hartgummiräder sind nicht besonders geländegängig. Vor allem auf Kies und kleinen Unebenheiten wird es wacklig. Weiter bemängeln die Testkinder, dass die Lenkstange sich viel zu leicht und zu stark dreht. Dadurch fühlen sie sich unterwegs ein wenig unsicher.

Unangenehm fiel ihnen, neben dem Chemiegestank beim Auspacken, vor allem das rutschfeste Trittbrett auf, dass sogar der 13-Jährigen mit ihren 1,67 Meter zu hoch war! Besonders die Achtjährige und ihre neunjährige Freundin hatten deswegen Schwierigkeiten zu bremsen. Sie mussten sich extrem ausbalancieren – nur um trotzdem fast umzukippen – also nichts für kleine Kinder! Auch die Griffe empfinden die Kids als etwas zu hart und unbequem. Ein No-Go ist für uns aber die Hinterradreibungsbremse. »Finde ich gar nicht gut«, sagt die Achtjährige. Denn sie greift nicht richtig und der Fahrer rollt weiter, wenn auch immer langsamer. Die Optik mit dem Tiger auf dem Trittbrett, die den Kindern nicht besonders gefiel, ist hingegen Geschmackssache. Zudem gibt es drei weitere Design- und Farb-Alternativen. Das Gesamtergebnis reicht jedenfalls nicht für eine Empfehlung.

Pearl City Roller CR-100.big

Erfreulich einfach erweist sich der Aufbau des Pearl City Roller CR-100.big: nur den Schnellspanner hochziehen, um die Lenkstange aufzurichten, Schrauben ein bisschen fester drehen – fertig. Allerdings stinkt der Pearl City Roller CR-100.big (inklusive Trageriemen und deutscher Bedienungsanleitung) anfangs unangenehm nach Chemie. Sein grün-schwarzes Skater-Design finden die Mädels »normal«. Als nicht normal empfinden wir es, dass die Gummireifen beim Fahren dermaßen quietschen. Zwar rollert das Gerät auf glattem Untergrund gut, aber bei kleinen Hindernissen und Unebenheiten stockt es merklich.

Generell fühlt sich das Gefährt ein wenig grob an. Auch die Federung lässt zu wünschen übrig – trotz des ABEC-7-Kugellagers. Die Kinder spüren jedes Steinchen. Was wir doof finden: Der Roller fällt für keine Altersklasse wirklich befriedigend aus. Das rutschfeste Trittbrett finden wir für Kinder bis zehn Jahren zu hoch und unbequem. Aber wegen seiner Lenkstange, die nicht höher als 90 Zentimeter eingestellt werden kann, ist er wiederum nur für Kinder bis etwa zehn Jahre geeignet. Das Konzept ist nicht stimmig. Und: Die harten Plastikgriffe sind nicht besonders bequem.

Unser Test fängt gut an. Denn der Aufbau des L.A.Sports Urban 230 erweist sich als erfreulich leicht. Zumindest, nachdem wir herausgefunden haben, dass wir zum Auf- und Zuklappen nur eine kurze Stange hoch- bzw. runterschieben müssen. Ansonsten ist dieser Roller mit etwa fünf Kilo erstaunlich schwer. Und deshalb nichts für kleine Kinder. Dazu kommt: Der Scooter ist verdammt lang – wie ein Streetboard. Selbst die 13-Jährige kommt mit diesem gigantischen Ausmaß nur schwer klar. Der Roller selbst fährt sich okay, wenn auch etwas flattrig. Für unebene Böden können wir ihn jedoch nicht empfehlen: Er ist nicht wirklich geländegängig und rollert sehr laut.

Unsere jungen Tester fühlen sich auf dem Urban 230 recht unsicher. Weitere Mankos: Seine Griffe sind »ungemütlich« (O-Ton Testkinder), und der harte Ständer nur schwer mit dem Fuß zu bedienen. Besser funktioniert es manuell. Allerdings hält der Ständer auch dann nur, wenn wir ihn perfekt ausrichten, da er sonst wieder nach hinten klappt. Nicht gerade fingernagelfreundlich.

Das Trittbrett mit Anti-Rutsch-Tape fällt zu niedrig aus, was zur Folge hat, dass der Scooter abrupt abstoppt, wenn er über einen größeren Stein oder eine plötzliche Erhebung fährt. Und die Hinterradfußbremse aus Stahl ist einfach nur schlecht. Sie erfüllt ihre Aufgabe so gut wie gar nicht. Das dürfte man aber eigentlich für den stolzen Preis von 80 Euro erwarten.

Apollo City Scooter Phantom Pro Big Wheel

»Ihhh«, schreien die Kinder, als wir den Apollo City Scooter Phantom Pro Big Wheel aus der Verpackung nehmen. Von den fünf neuen Kinderrollern im Test ist dieses Modell tatsächlich die größte Chemiekeule, zumindest dem Gestank nach zu urteilen. Doch nach dem Geruchsgau jauchzen die Mädchen gleich erfreut: »Der ist ja schön.« Mit seinen türkisfarbenen Rädern und dem türkis-schwarzen Muster haben die Designer den Geschmack der Tester getroffen. Toll auch, dass es ihn in vielen anderen Farben und Designs gibt. Wie schön, auch sein Aufbau gestaltet sich easy. Wir ziehen einfach die Lenkstange mit dem Schnellspanner hoch und klicken die bequemen Griffe ein.

Das war’s dann aber auch schon mit unserer Begeisterung. Als die Achtjährige sich auf den immerhin schön leichten Roller schwingt, quietscht er nervig bei jeder Bewegung – und macht zudem sofort ein seltsames Schleifgeräusch. Wir unterziehen ihn einer gründlichen Untersuchung und stellen fest: Die Bremse schleift an einem Plastikteil, das eine Delle hat. Deshalb rollert der Scooter nicht flott. Wir drücken die Beule wieder glatt und halten das Thema für erledigt. Kurz verschwindet das Geräusch auch, der Roller fährt viel besser. Müssen die Mädchen jedoch bremsen, taucht das Problem jedes Mal wieder auf. Die Fahrt wird also ständig gedrosselt, und wir müssen das Kunststoffteil immer wieder zurechtbiegen. »Das geht gar nicht« und »Schlechte Qualität!« höre ich uns Tester fluchen. Den Apollo City Scooter Phantom Pro Big Wheel, der einen Tragegurt inklusive hat, würden wir unter normalen Bedingungen sofort wieder zurückgeben. Und auch falls wir ein Montagsmodell erwischt haben: Einige Amazon-Kunden kritisieren ebenfalls seine Qualität – von den Kugellagern über die Bremse bis hin zum Klappmechanismus.

Leider geht unsere Mängelliste weiter. Die Lenkstange wackelt unsolide. Der Ständer, den wir mehr schlecht als recht mit dem Fuß bedienen können, nützt nichts, weil der Roller trotzdem viel zu leicht umkippt. Und Unebenheiten wie Kies oder Gras kann das Gefährt nicht wirklich handeln.

HSP Himoto Scooter Rollerboard

Das HSP Himoto Scooter Rollerboard ist eine Katastrophe. Seine einzigen drei Pluspunkte? Es ist leicht. Es kostet so gut wie nichts. Und: »Es sieht geil aus, weil es knallblau ist«, sagt die 13-Jährige, die anschließend jedoch das Problem unseres Testmodells auf den Punkt bringt: »Es sieht aber auch voll nach schlechter Qualität aus und fühlt sich klapprig an.« Seine Minirädchen sind zwar eventuell auch dazu gedacht, Stunts in Skateparks zu vollführen, das würde ich meinen Kindern damit allerdings nie erlauben, denn beim kleinsten Hindernis bleiben die Rollen hängen. So ein abrupter Stopp ist ja nicht ungefährlich. Selbst das normale Rollern beurteilen die Testkinder mit »schrecklich«. Sie bemängeln, dass das Gerät nicht gerade fährt, zu schnell kippt, vorne stark wackelt, dabei quietscht und sehr laut rollert. An Fahren auf Gras ist gar nicht zu denken. Die Bremse greift zu allem Übel ebenfalls nicht gut.

So geht es weiter: Seine bequemen Schaumstoffgriffe sind viel zu kurz. Genau wie das Trittbrett, das noch dazu zu schmal ausfällt. Selbst die Achtjährige hat darauf keinen Platz mehr. Deshalb ist der Scooter, wenn überhaupt, nur ein Gefährt für ganz kleine Kinder – auch, weil die Lenkstange nur bis maximal etwa 73 Zentimeter verstellbar ist.

Der Aufbau gestaltet sich immerhin einfach. Zumindest wenn man ihn einmal kapiert hat! Zunächst haben wir jedenfalls keine Ahnung, wie man die Lenkstange hochklappt. Doof auch, dass nur die französische Gebrauchsanleitung beiliegt. Schließlich erkennen wir, dass wir die Schraube rausnehmen, in ein anderes Loch stecken und festdrehen müssen. Unser Fazit: Dieses Rollerboard-Ding kann man sich wirklich sparen.

Außer, dass der Smoby Trolls Roller mit rund 25 Euro supergünstig ist, sein pinkfarbenes Trolls-Comic-Design vor allem die kleinen Testerinnen magisch anzieht, das er schon fertig aufgebaut aus der Packung kommt und zuverlässig bremst, können wir leider kein gutes Haar an diesem Roller lassen: Erstmal nervt es, dass er keinen Ständer hat und daher immer irgendwo im Weg herumliegt. Und egal ob Trittfläche (extrem schmal), Lenkung (flattrig) oder Klappsystem (schwierig) – sämtliche Testkinder stellten dem Smoby schlechte Noten aus. Hinzu kommt, dass das Fahrzeug durch seine Mini-Räder wackelig unterwegs ist, die Spur nicht hält und recht gerne mal blockiert, sobald ein klitzekleines Hindernis auf dem Weg liegt.

Die Enttäuschung der Tester nach der Probefahrt war groß. Die Ältere: »Das ist kein so ein guter Roller. Mit dem kann man nicht richtig flitzen.« Insgesamt wirkt der Smoby recht klapprig und nicht besonders hochwertig, wie auch die Mutter der Dreijährigen feststellt: »Der scheppert extrem beim Fahren!« Außerdem fiel ihre Tochter während der Testfahrten gleich zweimal hin. Hier muss man natürlich festhalten, dass sie nicht der Altersempfehlung von fünf Jahren entspricht.

Baytter Scooter

Test Kinderroller: Baytter Scooter

Keine Preise gefunden.

Der Baytter Scooter fällt gleich optisch auf – durch seinen Totenkopf auf dem Trittbrett. Rasende Piraten könnte das besonders gut gefallen. Und auch sonst gefällt der Roller weitestgehend. Er ist gut und solide verarbeitet, wirkt sicher und stabil. So verfügt er wie der Fun Pro Two über eine Doppelrolle hinten und zwei Rollen vorne. Die Lenkung ist ebenfalls gut gelungen. Auch die Leuchträder kommen bei unseren Testpiloten gut an.

Dann geht es jedoch mit den unschönen Seiten los. Beim Einstellen der Lenkerhöher (drei Stufen) sitzt der Schnellspanner, der aus einfachem Plastik gefertigt ist, nicht fest. Das erzeugt keinen vertrauenswürdigen Eindruck. Zumal sich der Schnellspanner beim Einstellen der Lenkerhöhe immer wieder löst und verrutscht – das wirkt ganz und gar nicht sicher und solide. Hier wurde leider gespart!

Außerdem lässt sich der Scooter nicht zu einem Teil zusammen klappen. Die Lenkstange ist zwar durch einen einfachen Druckknopf-Mechanismus zu lösen, indem man unten bei der Lenkung eine Plastikmanschette einfach hochzieht und den Knopf kurz drückt. Übrig bleiben jedoch zwei Einzelteile. Für Transporte ist das etwas umständlich. Und dementsprechend fällt auch das Testergebnis aus: Ein Roller mit gutem Fahrverhalten, der jedoch Minuspunkte vor allem in der Verarbeitung und im Detail sammelt.

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Kommentare

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Marcello
Marcello

Beim Micro (und einigen anderen) irritieren mich die lockeren Griffe. Sie haben Spiel und das fühlt sich seltsam an. Meine Alternative: der Six-Degrees Roller 205. Dort werden die Griffe mit Schnellspanner fest gezogen.

Iris
Iris

Micro Scooter hat schon mein Enkel und er ist begeistert, überlege gerade meiner Enkelin auch einen als Weihnachtsgeschenk zu kaufen 👍

Petra Geist
Petra Geist

Wir haben den Micro scooter und den hudora. Ich persönlich mag den micro meine große Tochter liebt den hudora

Sandra Limbach
Sandra Limbach

Puki roller ist für meinen sohn 5 noch zu schwer

Daniela Breuer
Daniela Breuer

Micro ist sein Geld wert

Maren Lehmann
Maren Lehmann

Meine Tochter und ich haben beide einen Micro … einfach der Beste, jeden Euro wert

Alexandra Stumm
Alexandra Stumm

Wir haben den Puky Roller ich finde ihn klasse! Mein Sohn liebt ihn!

Jasmin Heekerens
Jasmin Heekerens

Tom Perignon wolltet ihr Greta nicht einen kaufen? Da kann der Artikel interessant für euch sein

Tanja Wi
Tanja Wi

Wir haben auch einen Dreirad Roller ist ein Nachbau von Micro ist komplett gleich nur viel weniger kostet dieser

Luiese Lotte
Luiese Lotte

Mein Neffe fährt mit einem alt bekannten Holzroller

Monika Swoboda
Monika Swoboda

Ganz schön teuer

Teona Khelil Piolia
Teona Khelil Piolia

Wir haben auch Mini-Micro meine 2 Jährige Tochter ist begeistert und fährt seit Monaten damit.

Bone Kanone
Bone Kanone

Wir lieben auch unsere Micro-Roller