Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Praxis
test
Letzte Aktualisierung: 1.3.2022

Der beste Kontaktgrill

Wir haben 16 Kontaktgrills getestet. Der beste ist für uns der Tefal OptiGrill+ GC712D. Er bestimmt selbst die optimale Garzeit anhand der Dicke des Grillgutes. Der aktuelle Garpunkt wird farbig angezeigt, so kann für jeden die Wunschkonsistenz ausgegeben werden.

Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch
ist Technik-Journalist und lebt im Umland von Berlin. Als ehemaliger Redaktionsleiter von Notebookjournal und derzeitiger Bereichsleiter Consumer bei Notebookcheck schreibt er seit zehn Jahren über mobile Technik, vor allem Notebooks, Smartphones und Tablets. Seinen Ausgleich holt er sich in Küche und Garten, weshalb Haushaltsprodukte ebenfalls in seinem Fokus stehen.
Letztes Update: 1. März 2022

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

29. Oktober 2021

Wir haben fünf weitere Grills getestet. Der Big-Size-Grill Tefal OptiGrill XL geht mit großen Ambitionen ans Werk, wird am Ende aber vom gleich dimensionierten aber vielseitigeren De’Longhi MultiGrill geschlagen. Letzterer wird zusammen mit dem Severin KG 2392 unsere neue Empfehlung. Severin grillt eine Preisklasse tiefer, überzeugt aber mit stabiler Verarbeitung und durchdachter Mechanik. Der Princess 112536 fällt aufgrund schwacher Konstruktion durch und der Aicook GC5006 überzeugt nicht im Bedienkonzept.

Der Aigostar Hitte ist nicht mehr unter unseren Empfehlungen und fortan unter „Außerdem getestet“ zu finden.

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Wir testen ständig neue Produkte und aktualisieren unsere Empfehlungen regelmäßig. Gerne informieren wir Sie, sobald dieser Artikel aktualisiert wird.

Grillen kann man das ganze Jahr. Wenn die Grillsaison im Garten beendet ist, steht der elektrische Grill bereit, und der ist im Falle eines Kontaktgrills sogar für drinnen tauglich. Darin sind die Vorzüge aber nicht erschöpft: Kontaktgrills sind platzsparend, benötigen im Vergleich wenig Energie und rösten und braten mit wenig Fett. Damit sind die Geräte für Fleischliebhaber ebenso geeignet wie für Toast- oder Gemüse-Fans.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Tefal OptiGrill+ GC712D

Test Kontaktgrill: Tefal OptiGrill+ GC7148
Der OptiGrill berechnet automatisch die exakte Garzeit, gibt akustische Meldungen und hat eine visuelle, farbliche Anzeige.

Der Tefal OptiGrill+ GC712D ist nicht nur stabil konstruiert und hat abnehmbare Grillplatten, er hat zudem sechs Programme, in welchen er die Grillzeit anhand der Dicke des Grillgutes selbst bestimmt. Mit akustischen und visuellen Hinweisen weist er auf den aktuellen Garzustand hin oder verkündet, wenn es entnommen werden sollte.

Die manuelle Bedienung ohne Programm ist auch möglich. Eine deutlich nach vorn geneigte Grillfläche sorgt für ein zügiges Ablaufen überschüssigen Fetts sowie für kräftige Grillstreifen. Damit ist der OptiGrill+ CC7148 das richtige Modell für alle, die zügig zum perfekten Ergebnis kommen möchten.

Vielseitiger

De'Longhi MultiGrill CGH1030D

Test Kontaktgrill: De'Longhi MultiGrill CGH1030D
De'Longhi punktet mit separat einstellbarer Hitze, schnellem Aufwärmen und vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten.

Der DeLonghi MultiGrill CGH1030D heizt schnell auf, erreicht hohe Temperaturen von bis zu 300 Grad und er kann vielseitig als Tischgrill, als Ofen und natürlich als Kontaktgrill benutzt werden. Der DeLonghi ist für Köche, die genau wissen, welche Temperatur sich für welches Lebensmittel eignet. Die Temperatur wird für die obere und die untere Heizplatte separat eingestellt, das erlaubt zahlreiche Spielarten bei der Verwendung. Der DeLonghi ist durch seine vielseitigen Optionen eher für den Profi-Koch, der alle Grill-Parameter in der Hand haben möchte.

Manuell grillen

Caso DG 2000

Kontaktgrill Test: Bildschirmfoto 2020 10 01 Um 10.03.37
Temperatur und Garzeit kann man hier selbst bestimmen. Das Gerät ist robust und mit Timer und abnehmbaren Platten ausgestattet.

Der Caso DG 2000 ist perfekt für Könner, die selbst abschätzen wollen, wann ihr Steak noch roh oder schon medium ist. Der Caso hat keinerlei Programme: Sie stellen die Temperatur und auf Wunsch einen Timer ein – fertig. Die Heizelemente sind in den Platten integriert, die Aufheizzeit ist deshalb kurz und die Temperatur kann exakt justiert werden.

Der Caso ist robust gebaut. Die abnehmbaren Platten passen in die Spülmaschine und das Tropfgefäß sitzt wie eine Schublade im Gerät. Der DG 2000 ist die erste Wahl für komplett selbstbestimmtes Grillen.

Für große Mengen

Steba PG 4.4

Test Kontaktgrill: Steba PG 4.4
Wenn häufig Gäste kommen, macht er auch bei zehn Currywürsten nicht schlapp!

Tefal und Caso sind sehr gute Geräte, doch wenn z. B. acht Gäste kommen, streichen sie die Segel: Die Platten sind einfach zu klein. Hier kommt der Steba PG 4.4 ins Spiel, dort passen sechs Sandwiches oder zehn Currywürste auf einen Schlag drauf.

Die dicken Grillplatten benötigen lange zum Aufheizen, doch dafür sinkt die Temperatur nicht drastisch ab, wenn sechs kalte Steaks aufgelegt werden. Das verkürzt unterm Strich die Zubereitungszeit.

Gut & günstig

Severin KG 2392

Test Kontaktgrill: Severin KG 2392
Langsam, aber vielseitig: Der Severin überzeugt durch gute Ausstattung und robuste Bauweise.

Der Severin KG 2392 kann nicht schnell Aufheizen, ist aber vielseitig und günstig. Als Tischgrill ist er ebenso nutzbar wie als Grillofen mit Ober- und Unterhitze. Die Mechanik, welche zum Ofen oder Tischgrill führt, ist gut durchdacht und vor allem selbsterklärend und für den Alltag solide. Dem Energiespar-Fans wird der echte Off-On-Schalter gefallen: Wird er nicht genutzt, verbraucht der Grill 0,0 Watt.

Vergleichstabelle

TestsiegerTefal OptiGrill+ GC712D
VielseitigerDe'Longhi MultiGrill CGH1030D
Manuell grillenCaso DG 2000
Für große MengenSteba PG 4.4
Gut & günstigSeverin KG 2392
Tefal OptiGrill Deluxe GC707
Tefal OptiGrill Elite GC750D
Tefal OptiGrill XL GC722D
Aigostar Hitte 30HFA
Aicook GC5006
Tefal Inicio GC241D
Princess 112536
Bosch TFB4402V
TZS First Austria FA-5344-2
George Foreman 25030-56
Test Kontaktgrill: Tefal OptiGrill+ GC7148
  • Garzeit wird nach Typ und Dicke berechnet
  • Garstufe mit akustischem Signal
  • Fett läuft schnell ab, deutliche Neigung, Haltepunkte
  • Solide und schwer
  • Einfache Reinigung durch entnehmbare Platten
  • Temperatur nur bis 230 Grad
  • Schwerer Deckel, weiches wird zerdrückt
  • Deckel tropft nach hinten
Test Kontaktgrill: De'Longhi MultiGrill CGH1030D
  • Schnelles Aufheizen
  • Oben/Unten separat nutzbar
  • Ofen-Aufstellung in Stufen
  • Tisch-Grill-Option
  • Große Fläche
  • Erstklassig solide
  • Schwerer Deckel
  • Drehwahl-Tasten nicht so wertig wie der Look
  • Verschmutzung der vorn unten liegenden Bedienelemente
Kontaktgrill Test: Bildschirmfoto 2020 10 01 Um 10.03.37
  • Timer mit Abschaltung und Restzeit
  • Gerät äußerlich sehr warm, aber kein Verbrennen
  • Fetttank integriert (Schublade)
  • Einfache Reinigung durch entnehmbare Platten
  • Reinigung des Geräte-Bodys
Test Kontaktgrill: Steba PG 4.4
  • XL-Grillfläche: 851 cm²
  • Dicke Platten für konstante Temperaturen
  • Einfache Reinigung durch niedrige Rillen
  • Schieberegler für Temperatur
  • Höhenfixierung verhindert Zerdrücken von weichem Bratgut
  • Lange Aufheizzeit
  • Keine Grillstreifen
  • Seiten werden sehr heiß, kein Verschieben möglich
Test Kontaktgrill: Severin KG 2392
  • Ofen-Aufbau mit mechanisch sichtbarer Höhenfixierung
  • Echter Off-Schalter: 0,0 Watt
  • Flache Platten - Spülmaschine
  • Solider, wertiger Korpus & Gelenke
  • Große Auffangschale
  • Lange Aufheizzeiten bis 8 Minuten
  • Nur bis 245 Grad
  • Punktuell minderwertige Grate
  • "Temperatur erreicht" nur visuell
Kontaktgrill Test: Tefal Optigrill 707
  • Garzeit wird nach Typ und Dicke berechnet
  • Garstufe mit akustischem Signal
  • Frozen + 6 Programme
  • Fett läuft schnell ab, deutliche Neigung, Haltepunkte
  • Einfache Reinigung durch entnehmbare Platten
  • Hoher Preis
  • Schwerer Deckel, weiches zerdrückt
  • Deckel tropft nach hinten
Test Kontaktgrill: Tefal OptiGrill Elite
  • Garzeit wird nach Typ und Dicke berechnet
  • Garstufe mit akustischem Signal
  • Frozen + 12 Programme (Grillstreifen intensiv)
  • Fett läuft schnell ab, deutliche Neigung, Haltepunkte
  • Einfache Reinigung durch entnehmbare Platten
  • Hoher Preis
  • Temperatur nur bis 230 Grad (Messung)
  • Schwerer Deckel, weiches wird zerdrückt
  • Deckel tropft nach hinten
Test Kontaktgrill: Tefal OptiGrill XL GC722D
  • Bis 288 Grad
  • Große Fläche, 800 statt 600 cm²
  • Garzeit wird nach Typ und Dicke berechnet
  • Fett läuft schnell ab
  • Einfache Reinigung durch entnehmbare Platten
  • Backschale optional
  • Schnell-Anleitung + Erklärkarte
  • Ein stückweit wackelige Chassis-Konstruktion
  • Keine Aufstellung als Ofen
  • Schwerer Deckel, weiches wird zerdrückt
  • Deckel tropft nach hinten
  • Langsames Aufheizen, 8 Minuten bis 288 Grad Max.
  • Off: 0,36 Watt
Test Kontaktgrill: Aigostar Hett 30HHJ
  • Temperatur am Drehknopf
  • Ideal für kleine Mengen, Single-Haushalte
  • Ausreichend Solide
  • Tropfwanne hinten
  • Max 200 Grad
  • Reinigung umständlich
  • Schlechte Anleitung
  • Öffnung zu klein für Doppel-Sandwiches
Kontaktgrill Test: Aicook Gc5006
  • Schnell Aufheizen in 3:50 Minuten (260 Grad)
  • 7 Garprogramme
  • Tisch-Grill-Option
  • Brauchbare Verarbeitung
  • Einfache Reinigung durch entnehmbare Platten
  • Mit Lüfter, langes Nachlaufen nach dem Abschalten
  • Drehwahl-Taste billig gemacht
  • Kleine Fett-Wanne, dunkle Anzeige
  • Keine Ofen-Aufstellung
  • Off: 0,17 Watt
Test Kontaktgrill: Tefal Inicio GC241D
  • Schnelles Aufheizen: 2:30 min
  • Umständliche Reinigung aufgrund fixierter Platten
  • Platten ohne Gefälle, Fett läuft nicht ab, Deckel tropft nach hinten
  • Temperatur nur bis 190-200 Grad (Messung)
  • Material und Verarbeitung
  • Öffnung zu klein für Doppel-Sandwiches
Test Kontaktgrill: Princess 112536 Multi-Grill 4-in-1
  • Ober- Unterhitze Aufstellung
  • Flache Platten, einfaches Spülen
  • On/Off 0,0 Watt
  • Tischgrill-Option
  • 4 Plattenvarianten inklusive
  • Einfache Reinigung durch entnehmbare Platten
  • Off-Schalter: 0,0 Watt
  • Fummelige, instabile Ofen-Aufstellung
  • Verschleiß Kunststofgelenk
  • Winzige Fettwanne
Test Kontaktgrill: Bosch TFB4402V
  • Bis 240 Grad (Messung)
  • 180-Grad-Tischgrill
  • Reinigung: Platten abnehmbar
  • Platten identisch, oben/unten tauschbar
  • Drehkknopf-Thermostat: schwer und ungenau
  • Verarbeitung, Material: Kunststoff­gelenk
  • Platten ohne Gefälle, Fett läuft nicht ab
  • Verunreinigte Armatur, Reinigung Gerätefront
Test Kontaktgrill: TZS First Austria FA-5344-2
  • XXL Fläche: 6 Toast-Scheiben
  • Reinigung: Platten entnehmbar
  • Drehkknopf-Thermostat
  • Solide Konstruktion, Arme aus Metall
  • Temperatur nur bis 180-190 Grad (Messung)
  • Thermostatleuchte irregulär, korrespondiert nicht mit tatsächlichen Temperaturen
  • Deckel tropft nach hinten, verunreinigte Armatur, Reinigung Gerätefront
  • Schlechte Anleitung
Test Kontaktgrill: George Foreman 25030-56
  • Ausreichend solide und kompakt
  • Kippständer für besseren Fettablauf
  • Nur max 180 Grad, oben max 170 (Messung)
  • Bratgut wird nicht kross genug/kaum Grillstreifen
  • Umständliche Reinigung aufgrund fixierter Platten
  • Wird seitlich sehr heiß
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Kontaktgrills: Wissenswertes zum Grillen am Tisch

Kontaktgrills sind für fettarmes Braten optimiert und besitzen Platten mit mehr oder minder stark ausgeprägten Rillen, die für das Grillrostmuster auf Steak oder Bratwurst sorgen. Überschüssiges Fett läuft typischerweise in eine Auffangschale vorn oder hinten am Gerät.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Stebapg44
Am regelbaren Thermostat stellen Sie die Temperatur ein.

Durch die kompakte Bauform und die im Vergleich zum Backofen geringe Leistung (1.000 bis 2.200 Watt) ist die Zubereitung gegrillter Speisen sparsamer als im Ofen und schneller als in der Pfanne.

Die Grills arbeiten mit Temperaturen bis zu 300 Grad, bei den besseren Geräten kann die Temperatur mittels Thermostat eingestellt werden. Im Test schafften einige Modelle gerade mal 180 bis 190 Grad, andere 240 bis 290 Grad.

Für deutliche Grillstreifen und scharfes Anbraten sind die hohen Temperaturen nötig, 260 Grad sollten es dafür schon sein. Um den Käse auf einem Sandwich schmelzen zu lassen, genügen auch 190 Grad.

Was Kontaktgrills nicht so richtig können, ist Bratwurst: Die Kontaktfläche zwischen Grillgut und Grillplatte ist sehr klein, denn eine Bratwurst schmiegt sich im Gegensatz zum Steak nicht an die Grillplattenrippen an. Allerdings sorgen die gewichtigen Deckel für einen hohen Druck auf die Bratwurst. Dadurch wird sie leicht verformt, was die Kontaktfläche vergrößert und das Grillergebnis verbessert.

Wechselbare Platten sind von Vorteil

Kontaktgrills ersetzen Sandwich-Toaster oder Waffeleisen, speziell wenn die Grillplatten durch entsprechende Bleche, wie z. B. Waffelbleche, ersetzt werden können. Das ist aber nicht bei jedem Hersteller möglich.

Manche Modelle können als Tisch-Grill benutzt werden.
Manche Modelle können als Tischgrill benutzt werden.

Einige Modelle können zu 180 Grad aufgeklappt werden, so entsteht ein Tischgrill für sechs bis acht Personen. In diesem Fall gibt es nur Unterhitze.

Die Platten bestehen typischerweise aus Aluminium, sind daher recht leicht und heizen schnell auf. Der Nachteil: Sie speichern wenig Wärme, und kaltes Grillgut lässt die Platten stark abkühlen, was die Zubereitungszeit erhöht bzw. scharfes Anbraten verhindert. Es gibt aber auch Modelle mit dicken Platten.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Praxis
Ab in die Spülmaschine? Das ist komfortabel, aber für die Beschichtung der Platten nicht optimal.

Eine beschichtete Platte ist genauso empfindlich wie eine beschichtete Pfanne. Kratzen Sie deshalb nicht mit metallischen Gegenständen darauf herum, benutzen Sie keinen Stahlschwamm und verzichten Sie, wenn möglich, auf die Spülmaschine. Die scharfen Zusätze können die Oberfläche angreifen.

Nach jeder Art der Reinigung sollten Sie die Platten mit Öl oder Fett einreiben, so muss das Material beim nächsten Einsatz nicht trocken aufheizen. Bei kleinen Verschmutzungen können Sie die Platten einfach mit Küchenkrepp abwischen.

Die Plattenbeschichtung lebt am längsten, wenn Sie sie per Hand abspülen und mit Öl einreiben.

Fettwannen, vorn oder hinten eingeschoben, fangen das ablaufende Fett auf. Doch nicht bei jedem Kontaktgrill läuft überschüssiges Fett ab. Die Neigung der Grillfläche ist unterschiedlich stark ausgeprägt und manchmal gar nicht vorhanden – letzteres betrifft vor allem Tischgrills, die um 180 Grad aufgeklappt werden. Je nach Ihrem Anspruch an fettarmes Grillen sollten Sie auf dieses Merkmal achten.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Boschtfb4402v
Platten ohne Neigung: Fett und Flüssigkeit laufen langsam oder gar nicht ab.

Der markanteste Unterschied zwischen den Geräten sind abnehmbare Grillplatten. Einstiegsmodelle haben häufig fixierte Platten, die fest am Gehäuse montiert sind. Zum Reinigen müssen Sie das ganze Gerät aufgeklappt über die Spüle heben – lästig!

Abnehmbare Platten sind mechanisch verankert und werden bequem in der Spülmaschine oder per Hand gereinigt. Die Heizwendel befindet sich unter der Alu-Platte. Einige wenige Geräte haben in die Platte integrierte Heizelemente. Diese heizen schneller auf, und die Wunschtemperatur kann ziemlich exakt an einem Thermostat eingestellt werden.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Caso2835bg2000
Die Grillplatten haben die Heizwendel integriert.

Kontaktgrills werden häufig im Schrank verstaut. Daher sind Modelle praktisch, die aufrecht stehend geparkt werden können. Bei solchen Geräten werden Ober- und Unterseite durch einen Clip oder ähnliches verriegelt.

Wenn Sie häufig Gäste oder eine große Familie haben, sollte ein Kontaktgrill mit großer Fläche her. Sechs Toast-Scheiben sollten mindestens Platz haben. Bei einem großen Gerät sollte zudem die Leistung in Watt höher sein, das gleiche gilt für die Maximaltemperatur. Ideal sind dicke Grillplatten, die viel Wärme speichern.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Stebapg44
Die meisten Kontaktgrills werden im Betrieb auch äußerlich ziemlich heiß, ein Verschieben ist dann kaum noch möglich.

Die meisten Modelle sind mit einem Netzschalter ausgerüstet. Eine Leuchte zeigt dann den Betrieb an. Sehr günstige Grills verzichten manchmal auf den Schalter und heizen sich auf, sobald der Stecker sitzt.

Kontaktgrills werden auch außen heiß

Die Grills werden im Betrieb sehr heiß, auch äußerlich – außer am Griff. Sie müssen immer erst abkühlen, bevor man an die Reinigung geht oder das Gerät wegstellt.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148

Testsieger: Tefal OptiGrill+ GC712D

Für uns ist der OptiGrill+ GC712D der beste Kontaktgrill für die meisten Vorhaben. Er ist nicht so teuer wie die anderen OptiGrills von Tefal, berechnet aber ebenfalls anhand der Dicke und der Art des Grillgutes die Garzeit. Farblich verfolgen wir den Garzustand und akustische Piepser melden Veränderungen bzw. Fertigstellung. Es handelt sich um einen bezahlbaren und dennoch cleveren Grill, der in Verbindung mit dem optiionalen Zubehör das Potential hat, viele Aufgaben des Backofens zu übernehmen.

Testsieger
Tefal OptiGrill+ GC712D
Test Kontaktgrill: Tefal OptiGrill+ GC7148
Der OptiGrill berechnet automatisch die exakte Garzeit, gibt akustische Meldungen und hat eine visuelle, farbliche Anzeige.

Bereits 2014 stellte Tefal den ersten OptiGrill vor und revolutionierte damit den elektronischen Grill. Erstmals konnte jedermann ohne Erfahrung und Herumprobieren Fleisch und Fisch auf den Punkt genau rösten.

Auch der OptiGrill+ GC712D erfüllt diese Grundfunktion bestens. Die Garzeit wird nach Typ und Dicke berechnet und stufenweise auf dem Farb-Display angezeigt: Rosa bis Orange für Roh bis Medium – Rot für Durchgegart. Nach erledigter Arbeit meldet das Gerät akustisch die Fertigstellung und wechselt in den Warmhaltemodus. Da kann gar nichts schiefgehen.

Starke Neigung der Grillplatten

Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern weisen die Grillplatten der OptiGrills eine sehr starke Neigung auf. Flüssigkeit und Fett fließen sehr schnell ab. Dadurch kocht das Gargut so gut wie gar nicht, sondern es röstet. Deutliche Grillstreifen und eine schöne Färbung an Fisch und Fleisch sind die Folge.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Praxis
Deutliches Gefälle, Noppen verhindern das Rutschen des Grillgutes.

Das Gerät ist 4,8 Kilogramm schwer, standsicher und solide. Die Gelenke aus Metall sitzen fest und halten den schweren Deckel straff in Position. Der Deckel kann aber nicht auf einer bestimmten Höhe fixiert werden.

Einfache Reinigung

Die Grillplatten des OptiGrills können einfach entnommen werden, ein Taster links am Gerät löst die Arretierung. Die Heizwendel befinden sich hinter den Platten. Sie bestehen aus beschichtetem Aluminium und sind ziemlich leicht.

Die Fugen der Grillplatten sind die tiefsten aller Testgeräte, deshalb ist das manuelle Auswischen von Fett und Resten recht mühsam. Durch die Beschichtung klebt allerdings nichts an.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Herausnehmbare Platten.

Die Platten können in der Spülmaschine gereinigt werden, wir empfehlen dennoch die schonende Handreinigung. Zudem sollte danach immer wieder etwas Öl oder Fett aufgetragen werden. Bei leichter Verschmutzung müssen Sie die Platten auch nicht mit Wasser spülen, sie mit Küchenkrepp abzuwischen genügt. Leider tropft von der oberen Platte Fett hinter den Grill, wenn man ihn aufklappt. Das Gerät selbst wird dank der Bedienelemente am Griff und der ausladenden Grillplatte nicht sehr schmutzig.

Praktischer Test

Die dünnen Aluminiumplatten heizen sich binnen drei bis vier Minuten auf, sofern kein Grillgut aufliegt. Ihre Fähigkeit, Wärme zu speichern, ist gering, weshalb kaltes Grillgut die Platten deutlich abkühlt. Voll bestückt mit vier großen Steaks braucht der OptiGrill+ ziemlich lange zum Aufheizen. Das ist aber bei fast allen Geräten so.

Einfache Bedienung

Die Bedienung ist simpel: Wenn Sie programmgesteuert vorgehen, wählen Sie nach dem Einschalten zuerst den Typ Ihres Gargutes aus, zum Beispiel Burger-Pattys. Mit »OK« bestätigen Sie die Eingabe, warten bis das Vorheizen abgeschlossen ist, anschließend können Sie das Grillgut einlegen und erneut bestätigen.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Die Färbung meldet den Ist-Zustand.

An der Farbe erkennen Sie jetzt, wie sich der Garzustand von roh über medium bis durchgegart verändert. Wer Medium-Rare bevorzugt, entnimmt die entsprechenden Stücke einfach vorzeitig. Der OptiGrill+ macht weiter bis zur Stufe Rot und stellt dann auf Warmhalten. Die Taste »Temp-Control« ist für die manuelle Bedienung zuständig, bei der Sie die Zeit und die Temperatur selbst festlegen. Da das Gerät keinen Timer hat, müssen Sie das selbst übernehmen.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Saftiges Fleisch – und außen schön kross.

Fleisch und Fisch erhielten immer eine schöne Färbung und deutliche Grillstreifen. Wenn wir gleichmäßig dicke Stücke auflegten, stimmte der Garzustand immer.

Die Anleitung ist visuell sehr gut aufgemacht und befindet sich auf einer stabilen Faltkarte. Dazu kommt ein kleines Rezeptbuch für Standards wie Steak oder Sandwiches.

Spannendes Zubehör

Optional können Sie für den OptiGrill+ eine Waffelplatte oder eine Backform (1,6 Liter) erwerben. Mit letzterer können Sie dann auch ein Spiegelei oder eine Bratwurst auf ebener Fläche braten.

Multitalent dank zahlreichem Zubehör

Beachten sollte man das optionale Zubehör, denn damit wird der OptiGrill so richtig vielseitig. Hier wäre einmal die 1,6 Liter fassende Backschale zu nennen. Damit zaubert man Aufläufe aus dem Grill, löst aber auch das Bratwurstproblem: In der flachen Schale braten sie wie in einer Pfanne und werden ohne Grillstreifen rundherum kross. Mit der Backform sollte aber auch ein Pflaumenkuchen gelingen. Dazu kommen die Waffelplatten – das gibt herrliche belgische Waffeln.

Spannend ist das alles, weil der OptiGrill den Herd somit bei vielen Aufgaben ersetzen kann und dabei viel weniger Energie benötigt. Leider lässt sich Tefal das Zubehör fürstlich bezahlen – zu den aufgerufenen Preisen kann man sich auch locker ein separates Waffeleisen kaufen.

Für einen geringen Aufpreis gibt es die smarte Version mit App-Steuerung, den Tefal GC730D OptiGrill+ Smart. Ob es wichtig ist, den Garverlauf per Bluetooth-Verbindung zu verfolgen und Rezepte zu erhalten, muss jeder für sich entscheiden.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Übernimmt das Abschätzen der richtigen Garzeit und Temperatur.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Im geöffneten Zustand.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Die Programmtasten.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Eine Farbskala zeigt den Garzustand.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Wuchtige Rückseite.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Fettwanne.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Hamburger aus dem Grill.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Ausreichend Platz.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Platten aus dem Karton.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Burger-Patty.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrill+gc7148
Platz für ein Doppel-Sandwich oder einen dicken Burger.

Nachteile?

Wir haben einmal gemessen, wie heiß die Grillplatten maximal werden, natürlich ohne Grillgut. 230 Grad Celsius waren es dann, oben wie unten. Das reicht für fast alle Anwendungsfälle, ist jedoch deutlich entfernt von der Herstellerangabe von 275 Grad.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrillelite
Der dicke Burger leidet unter dem schweren Deckel etwas.

Der schwere Deckel hat viele Vor-, aber auch Nachteile. Für die Grillstreifen und den flächigen Kontakt mit der Platte ist der Druck von oben gut. Sandwiches oder Burger-Brötchen werden aber ganz schön plattgedrückt, gerade wenn man sie doppelt belegt. Obendrein tropft der geöffnete Deckel leider nach hinten auf die Arbeitsfläche. Der OptiGrill+ GC712D ist zudem in der Größe limitiert – wenn Sie Gäste bekommen und für sechs bis acht Personen gleichzeitig grillen möchten, wird es eng, denn dafür ist die Fläche zu klein und die Speicherleistung der Platten bzw. die Heizleistung zu gering. Als Abhilfe käme der OptiGrill+ XL GC722D in Frage. Das Modell hat das gleiche Bedienfeld wie der OptiGrill+ GC7148, die Grillfläche ist mit zirka 800 statt 600 Quadratzentimeter aber großzügiger bemessen.

Tefal OptiGrill+ GC712D im Testspiegel

Nur wenige echte Testberichte gibt es vom Tefal OptiGrill+. Die Kollegen von haus-garten-test.de lobten ihn schon 2017 für seinen Reichtum an Möglichkeiten.

»Dank der sauberen technologischen Umsetzung ist der GC7148 nicht nur ein Grill, sondern auch ein Kuchenbäcker, ein Brötchenbäcker, eine elektrische Auflaufform sowie eine Bratpfanne mit integriertem Spritzschutz und somit genau für diese Küchengeräte eine mehr als ernst zu nehmende Konkurrenz, v. a. in kleinen Haushalten, wo es in der Küche oftmals beengt zugeht.«

Alternativen

Wenn Sie einen Kontaktgrill für viele Personen oder einen Single-Haushalt suchen, könnten auch unsere Empfehlungen einen Blick wert sein.

Doppelt Heizen: DeLonghi MultiGrill CGH1030D

Der DeLonghi MultiGrill hat uns mit seiner Vielseitigkeit, seiner Leistung und seiner fast Profi-Verarbeitung überzeugt. Das Modell kann nicht nur als Tischgrill und Ober-Unterhitze-Ofen benutzt werden, die Platten können und müssen separat gesteuert werden. Jede besitzt ihr eigenes Thermostat, beide erscheinen einzeln auf dem Status-Display. Das erlaubt viele Spielvarianten beim Einsatz, etwa wenn Gäste absagen und nur zwei Personen beim Barbecue dabei sind.

Vielseitiger
De'Longhi MultiGrill CGH1030D
Test Kontaktgrill: De'Longhi MultiGrill CGH1030D
De'Longhi punktet mit separat einstellbarer Hitze, schnellem Aufwärmen und vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten.

Der DeLonghi MultiGrill CGH1030D ist das bislang heißeste Modell in unserem Test. 304 Grad (oben & unten) erreichte bislang noch kein Konkurrent, und das binnen 5:15 Minuten. Die Heizplatten sind technisch wohl gut gelöst, denn die Nennleistung ist mit 2.000 Watt auch nicht höher als bei der Konkurrenz.

De'Longhi MultiGrill: zwei Thermostate, separat für unten und oben; hier in fixierter Ofen-Position (mehrstufig)
De’Longhi MultiGrill: zwei Thermostate, separat für unten und oben – hier in fixierter Ofenposition (mehrstufig).

Sie wählen mit den Dreh-Thermostaten jeweils eine konkrete Temperatur für die obere und untere Heizplatte. Ein Ton und das Display zeigen an, wenn die Betriebstemperatur erreicht ist (Ready). Mit dem Timer kann für das gesamte Gerät eine Laufzeit bestimmt werden, so können Sie sie die Abschaltung nicht vergessen oder aber Sie stellen eine Warmhaltezeit ein und reduzieren auf eine niedrige Temperatur.

Ein Extra ist die Versiegelungstaste »Sear«, jeweils für oben und unten separat. Bei einer niedrigeren Temperatur von beispielsweise 260 Grad heizt sie die Platten für kurze Zeit aufs Maximum auf (300 Grad), fürs »scharfe Anbraten« von Fleisch etc. Damit entfällt das manuelle Reduzieren der Temperatur zum Durchbraten.

Die Ofenaufstellung in Stufen ist clever am rechten Gelenk mit einer Ratsche gelöst. Beim Aufklappen fällt der Deckel in verschiedene Einrastpositionen. So zerdrückt der schwere Deckel die Burger-Brötchen nicht.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
De’Longhi MultiGrill: Aufheizen bis 300 Grad – da kann beim scharfen Anbraten nichts schief gehen.

DeLonghi bietet den Grill optional im Set mit drei Plattenvarianten an, also Standard + flach für Raclette und mit Waffelmusterung. Die Verarbeitung ist unterm Strich sogar besser als beim Tefal OptiGrill, hierzu zählen wir die Stabilität, den schweren Deckel und das Gewicht des Gerätes. Der schwere Deckel sorgt für einen guten Druck aufs Gargut – sofern gewünscht.

Bauartbedingt hat der DeLonghi einen Nachteil: Die vorn unten liegenden Bedienelemente inklusive Display werden immer wieder schnell verschmutzen. Die Dreh-Thermostate sind leider nicht so wertig, wie sie aussehen: Sie bestehen aus verchromten Kunststoff.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Der De'Longhi MultiGrill CGH1030D.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Der Grill ist solide gebaut und vielseitig.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Jede Platte kann separat gesteuert werden.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Optional gibt es verschiedene Grillplatten.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Bis auf wenige Details ist der Grill hochwertig. Eine Schwachstelle sind z. B. die Wählrädchen.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Die obere und die untere Platte werden separat angezeigt separat
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Die Ratsche im Gelenk sorgt für die Ofenposition in verschiedenen Höhen.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Die Konstruktion ist stabil.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Große Fettwanne.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Leichte Reinigung, auch unter den Platten.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Perfekt: Weiche Brötchen werden nicht zerdrückt.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Perfekt: Weiche Brötchen werden nicht zerdrückt.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Dank hoher Hitze zu guten Anbrat-Ergebnissen.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Platten mit integrierter Heizwendel.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Delonghi Multigrill Cgh1030d
Optional gibt es verschiedene Grillplatten.

Mit 792 cm² Fläche ist der DeLonghi MultiGrill genauso groß wie der OptiGrill XL GC722D von Tefal. Er ist aber besser gebaut, vielseitiger und schneller als jener. Wir empfehlen den DeLonghi MultiGrill allen, die auf Vielseitigkeit setzen und die selbst wissen, welche Temperatur zu welchem Gargut passt.

Individuell: Caso DG 2000

Sie kennen sich aus und brauchen den Schnickschnack mit Programmen und computerberechneten Garzeiten nicht? Dann käme der Caso DG 2000 in Frage. Er hat ein Thermostat mit Digitalanzeige und einen Timer mit Abschaltung.

Manuell grillen
Caso DG 2000
Kontaktgrill Test: Bildschirmfoto 2020 10 01 Um 10.03.37
Temperatur und Garzeit kann man hier selbst bestimmen. Das Gerät ist robust und mit Timer und abnehmbaren Platten ausgestattet.

Sie wählen auf fünf Grad genau eine Temperatur und stellen wahlweise eine Zeit ein. Dann heizt das Gerät auf und Sie legen bei Erreichen der Temperatur Ihr Grillgut auf. Ein aktiver Timer zählt rückwärts, Sie sehen also die Restzeit. Nach dessen Ablaufen schaltet er die Heizung ab. Wenn Sie Speisen warmhalten möchten, müssen sie eine niedrige Temperatur am Thermostat einstellen. Mit dem Caso DG 2000 haben Sie also die Kontrolle über alles. Wir haben nachgemessen: Die eingestellten Temperaturen stimmen auf fünf Grad genau mit den tatsächlichen Temperaturen an den Platten überein.

Das robuste und optisch moderne Caso-Gerät hat abnehmbare Platten sowie eine Auffangschublade, die ganz im Gerät verschwindet. Die untere Platte hat eine deutliche Neigung und einige Noppen, die das Grillgut vom Abrutschen zurückhalten. Fett und Flüssigkeit fließen nur ab, wenn zu viel davon auf der Fläche steht – ein großer Unterschied zu den OptiGrill-Modellen.

Schnelles und gleichmäßiges Aufheizen

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Caso2835bg2000
Für alle, die selbst Herr über Temperatur und Zeit sein wollen.

Oben wie unten schafft der Caso 240 Grad – und das gleichmäßig. Das mag an den in die Platten integrierten Heizwendeln liegen, dadurch ist zudem ein zügiges Aufheizen möglich. Äußerlich wird der Caso DG 2000 sehr warm, aber nicht heiß genug für Verbrennungen. So kann man den Caso auch in Betrieb hin- und herschieben, wenn es nötig sein sollte. Bei der Anleitung hat sich der Hersteller Mühe gegeben, sie enthält auch einige Rezepte.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Caso2835bg2000
Der Caso DG 2000 im Einsatz.
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Die Platten sind entnehmbar.
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Eine ganz andere Optik als bei Tefal.
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Für Grillmeister, die keine Programme wollen.
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Der Platz ist knapper als bei Tefal, Doppel-Sandwiches werden stark gequetscht.
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Die Grillplatten haben die Heizwendel integriert.
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Fettauffangbehälter als Schublade.
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Aufgeräumtes Kabel.
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Digitales Bedienfeld.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Caso2835bg2000
Der Platz ist knapper als bei Tefal, Burger oder Doppel-Sandwiches werden stark gequetscht.
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Platz genug!
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Für alle, die selbst Herr über Temperatur und Zeit sein wollen.
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Power-Schalter hinten.

Nachteilig ist die stetige Verschmutzung des Geräte-Bodys, weil die Platten nicht bis an den äußeren Rand gehen. Rechts, links und oben verbleiben immer Flüssigkeit oder Fettspritzer. Das gilt auch für das LCD mit den Tasten, auch dieses verschmutzt mit seinen umlaufenden Fugen.

Besonders unschön ist das am mittig sitzenden Scharnier, denn hier sind Fugen und Ritzen, die man schlecht reinigen kann. Hinzu kommt die Flüssigkeit, die bei offenem Deckel auf den Scharnierbereich läuft.

Für viele Personen: Steba PG 4.4

Wenn immer wieder mal Gäste vorbeikommen, ist der Steba PG 4.4 mit XL-Fläche die richtige Wahl. Mit seinen 851 Quadratzentimetern hat er sogar noch mehr Platz als die XL-Version des Tefal OptiGrill+.

Für große Mengen
Steba PG 4.4
Test Kontaktgrill: Steba PG 4.4
Wenn häufig Gäste kommen, macht er auch bei zehn Currywürsten nicht schlapp!

Nun muss der Steba mit seinen 2.000 Watt nicht nur eine größere Fläche aufheizen, die Platten sind auch noch dicker und schwerer als die der anderen Geräte im Test. Sieben Minuten dauert die Aufwärmphase auf 220 Grad. Die gemessene Maximaltemperatur liegt bei 250 Grad. Dann geht es aber zur Sache, denn die dicken Platten speichern mehr Wärme und machen auch beim Auflegen von zehn Bratwürsten nicht schlapp.

Auch Bratwürste gelingen mit dem Steba

Bratwürste sind ein Thema, denn die gelingen auf den niedrigen, keilförmigen Stegen der Platten ziemlich gut. Auf der anderen Seite sind Grillstreifen keine Stärke des Steba, das Grillgut liegt einfach viel zu flächig auf.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Stebapg44
Die obere Platte kann in dieser Höhe fixiert werden.

Die niedrigen Rillen sind einfach zu reinigen. Mit dem Küchenkrepp einmal drüberzugehen genügt meistens. Der Steba hat auch keine geneigten Platten, Flüssigkeit fließt also nicht von allein ab. Der Hersteller liefert kein Tropfgefäß mit, Sie können aber eine flache Schüssel Ihrer Wahl unter die Tropfkanten an den äußeren Ecken platzieren. Der Steba PG 4.4 kann als Tischgrill auf 180 Grad aufgeklappt werden, dann reicht der Platz sogar für 20 Bratwürste.

Eine Seltenheit ist der Schieberegler am Thermostat. Hier wählen sie eine Stufe eins bis fünf, hinter der sich bestimmte Temperaturbereiche verbergen. In der Anleitung steht, welche Stufe zu welchen Lebensmitteln passt. Schade, eine Temperaturskala wäre eindeutiger gewesen.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Stebapg44
Steba PG 4.4 im Einsatz.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Stebapg44
Wenn Sie große Mengen grillen möchten, sind Sie hier richtig.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Stebapg44
Die dicken, schweren Platten sind entnehmbar.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Stebapg44
Regelbares Thermostat, hier stellen Sie die Temperatur ein.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Stebapg44
Fettablauf.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Stebapg44
Platzsparend abstellen, das ist nur bei wenigen Geräten möglich.
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Stebapg44
Genug Zwischenraum!

Selten ist auch die Höhenfixierung des Deckels. Er kann also auf einer Höhe festgemacht werden, wodurch er flaches Bratgut nicht berührt. So kann man z. B. Burger-Brötchen von der Schnittseite rösten, ohne sie durch den schweren Deckel zu zerdrücken.

Nicht zu vergessen sind überdies das lange Netzkabel, die solide Bauweise und die gute Anleitung mit Rezepten.

Ein kleiner, aber technisch bedingter Nachteil: Äußerlich wird der Steba im Betrieb sehr heiß, die Seiten können zum Verschieben nicht mit bloßen Händen berührt werden.

Langsam, aber vielseitig: Severin KG 2392

Schnelles Aufheizen ist nicht die Stärke des Severin KG 2392, doch auf Grund zahlreicher Pluspunkte zum günstigen Preis haben wir ihm verziehen. Er beherrscht Ofenaufstellung und Tischgrill, und zwar mit einer gut durchdachten, langlebigen Mechanik. Ein Abstandhalter am rechten Arm stützt sich dabei auf einen kleine Treppe – das ist so einfach wie genial.

Gut & günstig
Severin KG 2392
Test Kontaktgrill: Severin KG 2392
Langsam, aber vielseitig: Der Severin überzeugt durch gute Ausstattung und robuste Bauweise.

Damit das Fett vom frei schwingenden, oberen Grill beim Öffnen nicht auf den Tisch dahinter tropft, bedarf es etwas Übung: Durch schwungvolles Öffnen rastet der obere Grill am Gelenk ein, dann tropft das Fett genau hinter das Gerät in die große Auffangwanne. Hierbei wird leider der dünne, schwarze Abstandhalter immer wieder verschmutzt. Der Abstandhalter verhindert ein Zusammenschlagen der beiden Grillplatten.

Severin KG 2392: einfach und solide - auf den Treppchen stellt sich die Ofen-Höhe ein.
Severin KG 2392: Einfach und solide – auf den Treppchen stellt sich die Ofenhöhe ein.

Der Hersteller hat sich für eine flache Heizplatte aus Keramik entschieden, sie liegt flächig unter den Grillplatten. Leider braucht diese deutlich länger als die offenen oder in der Platte integrierten Heizelemente, was zu einer achtminütigen Aufheizphase führt. Die Konkurrenz liegt bei 3,5 bis 5 Minuten. Zudem ist die erreichte maximale Hitze mit 245 Grad nur moderat. Der Einzige Vorteil der Keramikelemente: Kaltes Grillgut kühlt die Plattenoberfläche weniger stark ab, einfach weil mehr aufgeheizte Masse vorhanden ist.

Die Bedienung könnte simpler nicht sein: Am Schiebe-Thermostat grob eine Temperatur wählen (ohne zu wissen, welche es exakt ist) und während des Aufheizens leuchtet die Statusleuchte grün. Zu den Pluspunkten zählen wir den echten Off-Schalter: Nutzt man ihn nicht, verbraucht der Grill 0,0 Watt.

Die solide Konstruktion aus Aluminium und Guss mit den dicken Gelenken und dem hohen Eigengewicht des Gerätes gefällt grundsätzlich. Die Preisklasse wird nur am Temperaturschieber sichtbar, hier gibt es unschöne Grate.

Die große Auffangschale des Severin KG 2392 befindet sich komplett unter dem Gerät und wird bequem nach vorn herausgezogen. Ein kleiner Nachteil: »Gartemperatur erreicht« wird nur visuell angezeigt, nicht akustisch.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Severin Kg2392
Der Severin KG 2392.
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Solide, wertige Konstruktion.
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Ofenposition mit verschiedenen Höhen – weiche Brötchen werden nicht zerdrückt.
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Ofenposition – hier in niedrigster Höhe.
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Maximal schafft der Grill 245 Grad – damit gibt es nur moderate Grillstreifen.
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Perfekte Hamburger dank Ofen-Option mit verschiedenen Höhen!
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Perfekte Hamburger dank Ofen-Option mit verschiedenen Höhen!
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Stabiles Gehäuse.
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Rückseite.
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Keramikplatten statt Heizwendel.
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Abnehmbare Platten.
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Platten in zwei Varianten.
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Großer Fettbehälter.
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Der Kontaktgrill als perfekte Burger-Schmiede.
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Ein Grill mit Ofenaufstellung der oberen Platte ist ideal für Burger und Teigwaren.

Außerdem getestet

Tefal OptiGrill Deluxe GC707

Gleiches kann man für den OptiGrill Deluxe GC707 sagen. Auch er ist im Wesentlichen baugleich mit dem Testsieger, arbeitet aber bei der Temperaturwahl bzw. Anzeige des Garzustandes mit einer beschrifteten Skala. Die sechs Programme sind dieselben wie beim OptiGrill+, es kommt aber die Frozen-Funktion hinzu (Auftauen). Es handelt sich also um einen OptiGrill+ mit einer schlichteren Bedien-Kommunikation. Einen positiven Unterschied gibt es aber doch: Der OptiGrill Deluxe erreicht bei unserer Messung tatsächlich die vom Hersteller versprochenen 270 Grad. Ob das aber den hohen Preis rechtfertigt, das bezweifeln wir.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrilldeluxe
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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrilldeluxe

Tefal OptiGrill Elite GC750D

Der OptiGrill Elite GC750D ist im Wesentlichen baugleich mit dem Testsieger OptiGrill+ GC712D. Auch hier wird die Garzeit nach Typ und Dicke berechnet. Zur Elite wird das Modell durch sechs weitere Programme (also zwölf in Summe) und die Funktion Grillstreifen intensiv sowie Auftauen. Letzteres nutzen wir, wenn wir bspw. gefrorene Burger-Pattys einlegen. Das Gerät berechnet dann anhand der Dicke eine vorgesetzte Auftauzeit bei niedrigerer Temperatur. Der große Unterschied sind die Touch-Tasten und das kleine Farb-LCD, das Anweisungen gibt (z. B. Grillgut einlegen) und den Garzustand anzeigt. Die gesamte Bedienfläche ist abwischbar. Bei unserer Messung schaffte der Elite maximal 230 Grad Celsius, deutlich weniger als die Herstellerangabe von 270 Grad.

Der OptiGrill Elite teilt die Stärken und Schwächen des Testsiegers OptiGrill+, hat aber einige Zusatzfunktionen. Die sind aber den hohen Aufpreis in unseren Augen nicht wert.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrillelite
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrillelite
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrillelite
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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrillelite
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrillelite
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrillelite
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrillelite

Tefal OptiGrill XL GC722D

Der Tefal OptiGrill XL GC722D ist das Schwergewicht unter den OptiGrills, er steigert die Nutzfläche von 600 cm² auf 800 cm². Sie können also 4-6 Personen verköstigen. Die müssen aber Zeit mitbringen, denn der OptiGrill XL ist mit 2.000 Watt untermotorisiert, was zu langen Aufheizzeiten von acht Minuten führt. So lange braucht der Grill, um beide Platten auf das Maximum von 288 Grad zu bringen.

OptiGrill-typisch wird die Garzeit nach Typ (z. B. Burger) und Dicke berechnet. Die erreichte Garstufe wird optisch mit Farben und mit akustischem Signal angezeigt. Durch die deutliche Neigung läuft Fett sehr schnell ab, für manches Gargut vielleicht etwas zu schnell.

Das Gerät ist schwer und wuchtig aufgebaut – über die Stabilität täuscht das aber: Der schwere Deckel schwingt in der Höhe etwas, das Nonplusultra an Stabilität ist der hochbeinige OptiGrill XL nicht.

Eine optionale Backschale kündet von Vielseitigkeit, die ist aber mangels Tischgrill- und Ofen-Option nicht gegeben. So zerdrückt der schwere Deckel das weiche Burger-Brötchen, die Oberseite kann einfach nicht auf einer Höhe fixiert werden. Der Tefal sollte nach dem Betrieb vom Netz getrennt werden, ansonsten genehmigt er sich stets 0,36 Watt.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Tefal Optigrill Xlgc722d
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Aigostar Hitte 30HFA

Wenn Sie Ihr Sandwich sowieso meist allein toasten, ist der kleine und günstige Aigostar Hitte 30HFA eine gute Wahl. Er ist mit 200 Grad ausreichend heiß, scharfes Anbraten mit deutlichen Grillstreifen ist aber nicht seine Stärke. Dafür können Sie Gemüse auch mit niedrigeren Temperaturen schonend garen, ein Drehwahl-Thermostat macht es möglich.

Der Aigostar Hitte 30HFA richtet sich an den Single-Haushalt, der nicht viel Geld ausgeben möchte. Die Fläche ist klein, mit drei Würsten oder zwei Steaks ist er voll belegt. Durch die geringe Leistung von 1.500 Watt kühlt die Platte stark ab, wenn mehre Stücken kaltes Fleisch aufgelegt werden. Das kocht dann nur, anstatt zu rösten. Deshalb: Ein Steak oder zwei maximal zwei kleine auflegen. Doppel-Sandwiches sind nicht die Stärke, die Öffnung ist kleiner als bei anderen Modellen. Burger oder hohe Sandwiches werden stark zerdrückt.

Der Grill arbeitet bei niedrigen und mittleren Temperaturen bis 175 Grad ideal, das reicht gerade so für Fleisch oder ein bis zwei Burger-Pattys. Deren Färbung mit Grillstreifen geht in Ordnung. Maximal erreicht der Aigostar Hitte 200 Grad – aber nur punktuell und nicht gleichmäßig oben und unten. Die Temperatur kann am Drehknopf verstellt werden, für Gemüse reichen 130 bis 140 Grad. Die Verarbeitung ist ausreichend solide. Die Wertigkeit eines Premium-Kontaktgrills darf man aber nicht erwarten.

Die Reinigung der am Gerät fixierten Platten ist umständlich, weil man das ganze Gerät über die Spüle hieven muss. Machbar ist das aber, der Aigostar ist kompakt und leicht. Die Tropfwanne befindet sich hinten, ein möglicher Vorteil. Die Anleitung macht nicht viel her, sie ist knapp und schlecht übersetzt.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Aigostarhitte30hfa
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Aicook GC5006

Der Aicook GC5006 versucht es mit Komfort und definiert Temperaturen und Garzeiten für sieben Lebensmittel. Sie wählen Steak, die Maschine heizt mit Lüfterunterstützung lautstark in kurzer Zeit auf (in 3:50 Minuten auf 260 Grad), dann wird das Steak eine definierte Zeit lang gegart, wobei die Anzeige über den Übergang von Rare, Medium und Well Done informiert. Der Komfort vom Tefal OptiGrill zum kleinen Preis?

Nein, denn die Bedienung funktioniert nicht so reibungslos. Sind die Platten nach einen ausgeführten Programm noch heiß, lässt sich kein neues Programm wählen. Im manuellen Betrieb kann man nicht etwa eine Temperatur wählen, die Platten heizen sich grundsätzlich auf Maximum auf. Zudem blinken Rare, Medium und Well während des Aufheizens abwechselnd auf, die Bedeutung bleibt uns ein Rätsel.

Die Pluspunkte sind das überaus schnelle Aufheizen, die Abschaltung nach Ende eines Auto-Programmes, die brauchbare Verarbeitung und die Tischgrill-Option. Leider lässt sich das Aicook GC5006 nicht als Ofen aufstellen, die Fettwanne ist sehr klein und die Anzeige zu dunkel. Zudem läuft der Lüfter ständig, sogar nach der Abschaltung des Gerätes. Da es keinen echten Netzschalter gibt, bleiben 0,17 Watt Verbrauch, solange der Stecker steckt.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Aicook Gc5006
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Aicook Gc5006
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Aicook Gc5006
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Tefal Inicio GC241D

Der Tefal Inicio GC241D ist der Einsteiger des Herstellers: Die Platten sind fixiert, haben keine Neigung (Fett läuft nicht ab) und heizen sich sehr schnell auf (2:30 Minuten). Bei der Messung schafft der Grill nur 190 bis 200 Grad, das reicht für dezente Grillstreifen, mehr aber nicht. Weil Flüssigkeit nicht zügig abläuft und die Rillen nicht so tief sind wie beim OptiGrill, wird Fleisch oftmals mehr gekocht als gegrillt. Auch Verarbeitung und Material sind nicht so gut wie beim OptiGrill, und der tropfende Deckel bekleckert die Arbeitsfläche. Die Öffnung zu klein für Doppel-Sandwiches, solche werden stark gequetscht.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaliniciogc241d
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Princess 112536

Der Princess 112536 wagt viel und kann auch viel – aber die Materialqualität überzeugt ganz und gar nicht. Der Hersteller legt vier Plattenvarianten in den Karton, damit wird die Princess zum Sandwich-Maker, zum Raclette oder zum Waffelbäcker. Das Gelenk erlaubt eine fixierte Ober-Unterhitze-Aufstellung sowie das vollständige Aufklappen zum Tischgrill. Leider besteht die Mechanik komplett aus Kunststoff, bedient sich fummelig und hält die obere Heizplatte nicht sicher.

Nach diesem vermasselten Start können auch die Pluspunkte nichts mehr herausholen: Die maximalen 260 Grad sind moderat zügig erreicht (6 Minuten), es gibt einen echten Off-Schalter (0,0 Watt) und die entnehmbaren Platten sind einfach zu reinigen.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Princessmulti Grill
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Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Princessmulti Grill
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Bosch TFB4402V

Der Bosch TFB4402V wird sehr heiß (bis 240 Grad, Messung), kann als 180-Grad-Tischgrill verwendet werden und die Reinigung ist dank abnehmbarer Platten einfach. Die Grillplatten sind identisch, sie könnten als getauscht werden, wenn die untere irgendwann zu stark zerkratzt sein sollte. Die Platten haben kein Gefälle, Fett läuft nicht ab. Dafür kann der Deckel zum Braten mit Ober- und Unterhitze fixiert werden.

Soweit nur Vorteile, warum gibt es keine Empfehlung? Die Verarbeitung des Kunststoffgelenks erscheint uns nicht stabil. Das Front-Dreh-Thermostat lässt sich schwer bewegen, arbeitet ungenau und es verschmutzt ständig durch Fett. Ein fettiges Dreh-Thermostat, das sich schwer bewegen lässt, bereitet keine Freude.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Boschtfb4402v
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Boschtfb4402v
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Boschtfb4402v
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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Boschtfb4402v
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Boschtfb4402v
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TZS First Austria FA-5344-2

TZS First Austria FA-5344-2 glänzt mit einer XXL-Fläche (750 Quadratzentimeter) auf der sechs Toast-Scheiben Platz finden. Noch mehr Platz gibt es nach dem Aufklappen zum Tischgrill über ein Gelenk aus stabilem Metall. Gelungen ist die hinten andockende Tropfwanne, so läuft auch im Tischgrillmodus überschüssige Flüssigkeit dorthin ab. Die Platten sind entnehmbar und es gibt ein Drehknopf-Thermostat. Leider ist die Reinigung dann doch nicht so einfach, die Gerätefront verschmutzt ständig. Bei der Messung entpuppt sich das Modell trotz 2.000 Watt als 190-Grad-Schwächling. Das reicht in der Theorie für Fleisch gerade noch aus, doch praktisch bricht die Temperatur ein, wenn wir die XXL-Fläche mit acht Steaks belegen. Von Grillstreifen kann da keine Rede mehr sein, dann ist nur noch Kochen angesagt.

Missfallen hat uns auch die irreguläre Thermostat-Leuchte, sie korrespondiert nicht mit den tatsächlichen Temperaturen.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tzsfirstaustriafa 5344 2
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tzsfirstaustriafa 5344 2
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tzsfirstaustriafa 5344 2
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George Foreman 25030-56

Der kompakte George Foreman 25030-56 ist zwar ganz hübsch und ausreichend solide, doch seine Leistung ist zu schwach für die Aufgabe. Er schafft maximal 180 Grad, aber nur unten. Oben sind es nur 170 Grad. Bratgut wird nicht kross genug und hat kaum Grillstreifen. Die Reinigung mit den fixierten Platten ist umständlich. Immerhin: Der George Foreman hat einen Kippständer für den besseren Fettablauf, der auf Wunsch hochgeklappt wird.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Georgeforeman25030 56
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Georgeforeman25030 56
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Georgeforeman25030 56
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Georgeforeman25030 56
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Georgeforeman25030 56
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Georgeforeman25030 56
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Georgeforeman25030 56
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Georgeforeman25030 56

So haben wir getestet

Insgesamt haben wir 16 Kontaktgrills getestet, 15 davon sind noch verfügbar. Mit dabei war der Platzhirsch: Tefal hat gleich vier Geräte geschickt, drei OptiGrill-Modelle und einen Einsteiger.

Kleine Kontaktgrills gibt es schon ab 25 Euro, sie werden manchmal auch Sandwich-Maker genannt. Hier haben wir Marken wie Aigostar oder George Foreman unter die Lupe genommen.

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Praxis
Wir haben jede Menge Fleisch gegrillt – und das über mehrere Wochen.

Wir haben den Test im heimischen Umfeld gemacht. Da gab es geröstete Sandwiches, Burger-Pattys, Rostbratwürste, Steaks (Medium Rare) sowie Grillkäse und Gemüse. Der Test zog sich über mehrere Wochen, in denen wir uns umfangreiche Notizen zu jedem Gerät gemacht haben.

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Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Alle
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Alle Teaser
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Aicook Gc5006
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Praxis
Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Praxis
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Alle Teaser
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Severin Kg2392
Kontaktgrill Test: Kontaktgrills Update102021 Aicook Gc5006

Wir mussten nicht überprüfen, ob ein Grill eine Bratwurst gar bekommt oder ob der Käse im Toast auch wirklich schmilzt. Das schafft jeder Kontaktgrill.

Wofür wir uns aber interessiert haben: Wie ist die Verarbeitung? Sind die Gelenke stabil? Welche Materialien werden verwendet? Gibt es vielleicht ein regelbares Thermostat und wie bedient es sich?

Kontaktgrill Test: Kontaktgrill Tefaloptigrillelite
Stimmt die Zeit- und Temperaturwahl des Gerätes? Fleisch in verschiedenen Garzuständen, von Well Done bis Medium Rare.

Wir haben beurteilt, wie gut die Platten und die Gehäuse gereinigt werden können und wie gut die Auffangwanne für das Fett funktioniert. Auch die Neigung der Platten war ausschlaggebend, weil damit die überschüssige Flüssigkeit gut oder weniger gut abläuft. Natürlich werden manche Geräte insgesamt schmutziger als andere – auch darauf haben wir geachtet.

Natürlich ist auch die Bedienung ein wichtiger Faktor. Gibt es eine Statusleuchte? Wird die Temperatur angezeigt? Wir haben zudem die Herstellerangaben der Höchsttemperaturen überprüft.

Am Ende zählt das Ergebnis: Wie ist die Färbung des Grillgutes? Hat es schöne dunkle Grillstreifen? Zerdrückt ein schwerer Deckel das Sandwich? Passt ein doppeltes Sandwich bzw. ein Burger in das Gerät?

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