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Der beste Kopfhörer für Kinder

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Kopfhörer für Kinder Test: Kopfhörer Aufmacher
Lars Schönewerk

Lars Schönewerk

ist Autor und Technik-Freak und hat ein Faible für alles Elektronische. Für AllesBeste testet er alles, was nicht niet- und nagelfest ist.

Wir haben 33 Kopfhörer für Kinder getestet. Der beste ist der Sony MDR ZX-110. Er überzeugt mit zeitlosem Design, solidem Klang und einer guten Haltbarkeit, was sich im Langzeittest bestätigte. Für einen unschlagbar günstigen Preis bekommen Ihre Kinder einen schönen Kopfhörer, mit dem Musikhören Spaß macht.

Update 6. November 2020

Wir haben acht neue Modelle getestet. Neue Empfehlungen waren diesmal aber nicht dabei.

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4. Juni 2020

Wir haben den Test überprüft und die Verfügbarkeit einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind weiterhin aktuell.

6. Dezember 2019

Wir haben sechs neue Kopfhörer für Kinder getestet. Der IceTec VT02 ist unsere neue Empfehlung mit Bluetooth.

25. Januar 2019

Wir haben den Motorola Squads 200 PK getestet und damit eine neue Empfehlung.

16. November 2018

Wir haben 8 neue Kopfhörer getestet und gleich drei neue Empfehlungen: Den JBL JR300, den iClever Kinderkopfhörer und den MPOW Kids Modell BH178A.

16. Juni 2018

Update: Unsere neue Empfehlung ist der Sony MDR ZX-110. Unser bisheriger Testsieger, der Kroltronix Bluetooth-Kopfhörer ist nicht mehr verfügbar.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Mutter, Vater und zwei Kinder düsen im Auto in die Toskana-Ferien. Kind 1 möchte Radio hören, Papa mag aber genau diesen Sender nicht. Kind 2 möchte gerade lieber selbst furchtbar schräg singen. Und Mama würde am liebsten noch ein bisschen dösen.

Der Vater, der langsam nur noch seine Ruhe will, schlägt vor, ein Hörspiel einzulegen. Kind 1 schreit: »Gute Idee.« Kind 2 meckert: »Ich möchte lieber eine DVD angucken.« Die Laune sinkt auf Nordpoltemperatur, obwohl die Familie schon den Brenner gen Italia passiert hat. Ohne Kopfhörer wäre spätestens jetzt Armageddon ausgebrochen. Kriegen die Kleinen aber was auf die Ohren, hört Kind 1 CD, Kind 2 schaut in aller Stille »Die Eisprinzessin«, Papa hört blutdrucksenkenden Bach – und Mutter kann endlich mal schlafen. Merke: Kopfhörer sind Retter des Familienfriedens!

Die Frage, ob Knirpse schon einen Kopfhörer brauchen, hat sich damit erübrigt. Bleibt noch zu klären, ob es tatsächlich ein Extra-Kinder-Modell sein muss. Unsere Meinung: Nicht immer. Denn im Test haben uns viele Modelle, die explizit für Kinder konzipiert sind, nicht überzeugt. Sie sind oft miserabel verarbeitet und klingen schlecht. Unser Testsieger ist denn auch ein »normaler« Kopfhörer.

Aber nicht jeder Kopfhörer ist auch für kleine Kindsköpfe geeignet. Bei vielen Modellen für Erwachsene ist nicht nur der Bügel zu groß für kleinere Köpfe sondern auch die Ohrpolster. Kopfhörer für Kinder bieten darüber hinaus auch oft eine Lautstärkebegrenzung, auf die viele Eltern wert legen, damit sich der Nachwuchs nicht schon in jungen Jahren mit zu lauter Musik die Ohren ruiniert.

Wir haben 33 Kopfhörer, die für Kinder geeignet sind getestet, 22 davon sind aktuell noch erhältlich. Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Unser neuer »alter« Favorit ist und bleibt der Sony MDR-ZX110. Seit Jahren ist das Vorgängermodell bei unseren Testkindern im Einsatz – bisher ohne Probleme: kein Kabelbruch, keine kaputten Ohrpolster. Auch der Testsieger selbst macht seine Arbeit seit einigen Monaten sehr gut. Positiv ist auch das zeitlose Design, die gute Handhabung und der sehr bequeme Sitz. Angesichts des günstigen Preises ist er also eine echte Empfehlung. Schade nur, dass er nicht auch noch Bluetooth hat.

Auch gut

Motorola Squads 200

Sie möchten einen durch und durch soliden Kinderkopfhörer, der auch noch gut klingt, leicht und bequem ist und nicht allzu viel kostet? Dann dürfen wir Ihnen den Motorola Squads 200 vorstellen. Neben seinem verstellbaren Bügel, dem Audio-Splitter zum gemeinsamen Hören, dem integrierten Mikrofon und den hübschen sowie individuellen Aufklebern punktet er mit BPA-freien Ohrmuscheln, die sich auch bestens für empfindliche Ohren oder Allergiker eignen. Was Motorola noch verbessern könnte? Schade, dass man ihn nicht klein zusammenklappen kann, sein Kabel dürfte auch gerne länger sein. Durch die relativ kleinen Ohrmuscheln und das Design gefällt er zudem vor allem Kindergartenkindern und ist kein mitwachsendes Modell bis ins Teenie-Alter.

Vom Klang her noch besser als unser Sieger: Der JBL JR300 überzeugt uns mit seinem glasklaren Sound. Ein Genuss, gerade auch im Vergleich zu der meist doch eher mäßigen Klangqualität der anderen Testteilnehmer. Dazu kommen: hübsche Optik, kuschelig-bequeme, gut sitzende Polster und die Dezibel-Begrenzung. Leider ist aber das Kabel mit einem Meter zu kurz, die drehbaren Ohrmuscheln können gerade kleinen Kindern Probleme bereiten, und über Bluetooth verfügt er auch nicht. Außerdem finden wir das Preis-Leistungsverhältnis beim Sony MDR-ZX110 noch ein wenig besser.

Mit Bluetooth

IceTec VT02

Test Kopfhörer: IceTec VT02
Bluetooth verspricht Kabelfreiheit, dank des eingebauten MP3-Players kann man aber auch gleich komplett auf ein Zuspielgerät verzichten.

Keine Preise gefunden.

Bluetooth kommt zunehmend auch bei Kinderkopfhörern an – doch das ist nicht alles, womit der IceTec VT02 punkten kann. Er hat auch einen eingebauten MP3-Player, dank dem die Junioren Musik und Hörspiele nicht nur frei von Kabeln, sondern sogar komplett ohne externen Zuspieler hören können. Seine Lautstärkebegrenzung auf 85 Dezibel schont das kindliche Gehör und weil der Bügel eher schmal ausfällt, sitzt er gut auf kleinen Köpfen. Obendrein gibt es ein großzügiges Sticker-Set zum individuellen Verschönern des Kopfhörers.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutGlasklarer KlangMit Bluetooth
ModellSony MDR-ZX110Motorola Squads 200JBL JR300IceTec VT02iClever IC-HS14MPOW CH9MPOW CH6sJVC HA-KD5MPOW Kids BH178AiClever IC-HS01Gorsun e86Easy SMX KM-666 KidsiClever IC-HS17iClever BTH03KidMoments K13Oxendure B-06 Wireless KidsPeohZarr WGYP-063Sixgo E001Zapig Z01PowerLocus V5.0Nenos Kopfhörer für KinderTonies Tonie-Lauscher
Test besten Kopfhörer für Kinder: Sony MDR-ZX110Test Kopfhörer: Motorola Squads 200Test Kopfhörer: JBL JR300Test Kopfhörer: IceTec VT02Test Kopfhörer: iClever IC-HS14Test Kopfhörer: MPOW CH9Test Kopfhörer: MPOW CH6sTest besten Kopfhörer für Kinder: JVC HA-KD5Test Kopfhörer: MPOW Kids Modell BH178ATest Kopfhörer: iCleverTest Kopfhörer: Gorsun e86Test Kopfhörer: Easy SMX KM-666 KidsTest Kopfhörer für Kinder: iClever IC-HS17Test Kopfhörer für Kinder: iClever BTH03Test Kopfhörer für Kinder: KidMoments K13Test Kopfhörer: Oxendure Bluetooth KopfhörerTest Kopfhörer für Kinder: PeohZarr WGYP-063Kopfhörer für Kinder Test: Sixgo E001Test Kopfhörer für Kinder: Zapig Z01Test Kopfhörer für Kinder: PowerLocus V5.0Test Kopfhörer: Nenos Kabel-KopfhörerKopfhörer für Kinder Test: Tonies Tonie Lauscher
Pro
  • Gute Haltbarkeit im Langzeittest
  • Schönes Design
  • Guter Klang
  • Super Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Guter Sound
  • Sehr stabil und robust
  • Sehr leicht
  • BPA-freie Ohrmuscheln
  • Audio-Splitter zum gemeinsamen Hören
  • Guter Klang
  • Hübsches Design
  • Solide Verarbeitung
  • Sehr leicht
  • Zusammenklappbar
  • Bluetooth- oder Kabelbetrieb
  • Mit eingebautem MP3-Player
  • Guter Sitz auf kleinen Köpfen
  • Gut gepolsterte Hörmuscheln
  • Zusammenklappbar
  • Gut verarbeitet
  • Textilverstärkte Kabel
  • Zusammenklappbar
  • Guter Klang
  • Günstig
  • Sehr guter Klang
  • Bluetooth
  • Guter Tragekomfort dank neigbarer Ohrmuscheln
  • Textilverstärkte Kabel
  • Zusammenklappbar
  • Guter Tragekomfort dank neigbarer Ohrmuscheln
  • Kopplungsmöglichkeit
  • Viele Farbvarianten mit Stickern
  • Guter Klang trotz Lautstärkeregulierung
  • Angenehme Hörqualität
  • Bequem
  • federleicht
  • Kopplungsfunktion
  • Solide Verarbeitung
  • Ziemlicher feiner Sound
  • Leicht
  • Zusammenklappbar
  • Bluetooth- oder Kabelbetrieb
  • Mit eingebautem MP3-Player
  • Hübsches Design für Kinder und Jugendliche
  • Top-Verstellbarkeit
  • Auch für große Kinderköpfe
  • Aus ungiftigem und flexiblem Silikon
  • Sehr leicht
  • Guter Sitz
  • Großzügig verstellbar
  • Anschluss für weiteren Kopfhörer
  • Gute Polsterung
  • Lautstärkebegrenzung auf 85 dB
  • Design für Kleinkinder ansprechend
  • Bluetooth
  • Gute Reichweite
  • Kabelanschluss möglich
  • FM-Radiozugang
  • SD-Karten-kompatibel
  • Erwachsenes Design spricht größere Kinder an
  • Gute Polsterung
  • Gute Passform für kleine Köpfe
  • Bluetooth-Übertragung
  • Beiliegendes Sticker-Set
  • Buchse für weiteren Kopfhörer
  • Gute Passform für kleine Köpfe
  • Eingebauter Media-Player
  • Bluetooth- und Kabelbetrieb
  • Nette Beleuchtung
  • Kann mit anderem Kopfhörer zusammengesteckt werden
  • Robustes, steckbares Kabel
Contra
  • Etwas leise
  • Kein Bluetooth
  • Relativ kleine Ohrmuscheln
  • Design nur etwas für junge Kinder
  • Zu kurzes Kabel
  • Nicht zusammenklappbar
  • Zu kurzes Kabel
  • Keine Lautstärkeregelung am Kabel
  • Überfrachtete Bedientasten
  • Tastendruck deutlich hörbar
  • SDXC-Karten funktionieren nicht
  • Für kleine Kinder zu groß
  • Hörmuscheln nicht neigbar
  • Haare können sich in den Schiebereglern verfangen
  • Kein eingebauter MP3-Player
  • Zu laut einstellbar
  • Zu laut einstellbar
  • Unkomfortables Tragegefühl
  • Kabel zu kurz
  • Sehr kleine Ohrmuscheln
  • Nicht zusammenfaltbar
  • Keine Lautstärkeregulierung am Kabel
  • Wirkt klapprig
  • Nur was für kleine Köpfe
  • Lässt sich nicht zusammenklappen
  • Keine Lautstärkeregulierung am Kabel
  • Zu kleine Ohrmuscheln
  • Viel zu laut (103 dB)
  • Unbequemer Sitz
  • SDXC-Karten funktionieren nicht
  • Zu kleine Ohrmuscheln
  • Wirkt klapprig
  • Langlebigkeit fraglich
  • Kein besonderer Sound
  • Kompletter Durchschnitt
  • Nicht zusammenklappbar
  • Zu kurzes Kabel
  • Polsterung nicht optimal
  • Metallleiste birgt evtl. Verletzungsrisiko
  • Fest verlötetes Kabel
  • Lautstärke zu hoch einstellbar
  • Laut klickende Bedientasten mit schlechter Haptik
  • Schlechter Sitz
  • Fest verlötetes Kabel
  • Verwaschener Sound
  • Schlechter Sitz
  • Plumpe Plastikoptik
  • Viel zu kurzes Kabel
  • Schwer
  • Nicht wirklich ein Kinderkopfhörer
  • Fest verlötetes Kabel
  • Schlechter Sitz
  • Keine Lautstärkenbegrenzung
  • Mittelmäßiger Klang
  • Keine Buchse für weiteren Kopfhörer, obwohl angegeben
  • Nicht zusammenklappbar
  • Fest verlötetes, dünnes Kabel
  • Mittelmäßiger Klang
  • Nicht zusammenklappbar
  • Schlechte Verarbeitung
  • Schlechter Sitz
  • Schlechter Klang
  • Harte Ohrpolster
  • Sehr leise
  • Fest verlötetes Kabel
  • Schlechter Klang
  • Nicht zusammenklappbar
  • Plastikschienen für die Größeneinstellung wirken zerbrechlich
  • Kaum flexible Ohrmuscheln
Bester Preis

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Mit Lautstärkebegrenzung

Kinderohren sind empfindlicher als »ausgewachsene« Lauscher. Schön blöd, dass der Nachwuchs, je älter er wird, desto mehr aufdreht. Aber zu viel Lärm in jungen Jahren kann aufs Ohr gehen. Tatsächlich hat heute etwa ein Viertel aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen Hörschäden oder Tinnitus. Unsere Ohren malochen ja auch rund um die Uhr, sogar im Schlaf.

 Kopfhörer für Kinder Test: Kinderkopfhörer

Deshalb brauchen sie ab und zu eine Wellness-Kur, auch und gerade in der Kindheit. Die englische Selbsthilfeorganisation »Deafness-Research« hat dazu eine simple Regel entwickelt: Maximal 60 Minuten täglich mit Kopfhörern chillen bei maximal 60 Prozent der Lautstärke.

Was heißt das in der Praxis? Kann man nebenan problemlos mithören, was beim Nachwuchs auf dem Kopfhörer abgeht, ist es definitiv zu laut.

Hörschäden treten schon in jungen Jahren auf

Doch wie kriegen Eltern den Lärm in den Griff, ohne ständig bei Fuß zu stehen und zu lauschen? HNO- und Kinderärzte empfehlen Kinderkopfhörer mit Lautstärkebegrenzung auf maximal 85 Dezibel, was etwa dem Geräuschpegel einer Hauptverkehrsstraße oder einem Staubsauger entspricht. Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein Wert unter 80 Dezibel gesundheitlich unbedenklich ist – zumindest für Erwachsene.

Vergleich Lautstärke (Schalldruckpegel)

Allerdings: Kinderohren wurden nicht extra getestet – es gibt keine gesicherten Studien dazu. Was einem zu denken gibt: Laut Verbraucherzentrale muss ein Arbeitgeber schon bei 80 Dezibel für Gehörschutz sorgen, ab 85 Dezibel ist der sogar Pflicht. Soviel zu Grenzwerten. Deshalb sollten Mädchen und Jungs solche lautstärkereduzierten Kindergeräte nach Expertenmeinung sogar bis etwa 14 benutzen, was bei Teenagern allerdings nicht gerade auf Begeisterung stoßen dürfte.

Auch die europäische »Spielzeugrichtlinie« und die Europa-Norm 71-1 wiegt Eltern in trügerischer Sicherheit. Demnach muss ein Spielzeug, das nah am Ohr zum Einsatz kommt, einen Abstand zur Ohrmuschel von mindestens 2,5 Zentimetern haben. Das entspricht einem Grenzwert für den Spitzenschalldruckpegel von 110 Dezibel und einem zeitlichen Mittelwert von 60 bis 70 Dezibel. Doch welches Kind, welche Mutter, welcher Vater kontrolliert schon so genau? Bei Kopfhörern ist das per se schwierig, da man sie sich ja genau auf die Ohren setzt. Was das bedeutet? Kinder sind meist einem höheren Lärmpegel ausgesetzt, als es der Norm entspricht.

85 Dezibel sollten nicht überschritten werden

Deshalb müssten Eltern einfach selbst ab und zu zum Kontrolletti mutieren, rät die »Initiative Hören«. Außerdem ist ein guter Klang schon bei Kinderkopfhörern wichtig. So kriegen die Youngsters selbst bei leiserem Sound alles gleich viel besser mit. In unserem Test schnitten deshalb Modelle ohne Lautstärkebegrenzung oft sogar besser ab.

On-Ear, Over-Ear, In-Ear?

Ob man In-Ear-Ohrstöpsel, Bügelkopfhörer, die auf dem Ohr aufliegen (On-Ear) oder die Ohrmuschel umschließen (Over-Ear) bevorzugt, ist für Erwachsene reine Geschmackssache. Bei Kindern aber plädieren wir unbedingt für die gepolsterten On-Ear- oder Over-Ear-Varianten. Denn mit ihnen kriegen die Kids meist noch einigermaßen mit, was um sie herum geschieht. Das ist vor allem dann wichtig, wenn ältere Kinder die Kopfhörer auch draußen auf der Straße tragen. Außerdem geben die dicken Dinger Eltern die Chance, mitzubekommen, wie laut ihr Nachwuchs CD, DVD oder Radio hört. Bei den kleinen Stöpseln im Ohr hat man da keine Chance.

In-Ears sind für Kinder nicht die erste Wahl

Das Bedenklichste an In-Ear-Hörern: Sie beschallen den sensiblen Gehörgang direkt. So können bei zu viel Lärm schlimmstenfalls die kleinen Härchen im Ohr absterben, was man in der Kindheit meist noch nicht bemerkt. Das Fiese am Hörschaden ist nämlich sein langsamer und unauffälliger Verlauf.

Auf oder zu?

Geschlossen, offen oder halboffen – Audio-Freaks können diese Frage mit geradezu religiösem Eifer diskutieren. Gemeint ist damit die Bauweise der Hörkapseln, die nach außen hin entweder offen, geschlossen oder halboffen konstruiert sind. Diese Konstruktion entscheidet auch darüber, wie gut ein Kopfhörer Geräusche aus der Umgebung abhält und wie er klingt.

Umgebungsgeräusche müssen wahrnehmbar sein

Offene Modelle werden für ihren besonders natürlichen und feinen Ton gelobt. Da sie aber ungefiltert jeglichen Lärm durchlassen, kann das den Sound wieder beeinträchtigen. Geschlossene Hörkapseln garantieren einen unverzerrten Klang und einen knackigen Bass. Außerdem schotten sie den Hörer völlig ab. Die halboffene Variante ist ein Kompromiss irgendwo dazwischen.

Bei Kindern sollten Eltern darauf achten, dass der Kopfhörer sie nicht komplett von ihrer Umgebung isoliert.

So haben wir getestet

Ökotest und Stiftung Warentest dienten uns diesmal nicht als erste Anlaufstelle, da beide bisher noch keine Kinderkopfhörer geprüft haben. Dafür haben wir uns in Tests des Magazins »Chip« und von »Eltern Testsieger« eingelesen. Diese Infos plus die Bewertungen in diversen Online-Shops beeinflussten die Wahl der zehn Kinderkopfhörer mit und ohne Kabel, die wir uns gemeinsam mit zwei Testkindern zu »Ohren führten«.

Teure Modelle sind in Kinderhänden nicht gut aufgehoben

Allerdings entschieden wir uns dabei ausschließlich für Modelle bis etwa 30 Euro, denn hochpreisigere Kinderkopfhörer kommen wohl nur für wenige in Frage. Uns erschließt sich jedenfalls nicht der Sinn, ein derart teures und auch einigermaßen empfindliches Teil in die Hände von kleinen Kindern zu geben.

Beim Test selbst achteten unsere Nachwuchsprüfer auf die Optik, die für Kinder wohl mit am wichtigsten sein dürfte, aber auch Klang, Tragekomfort, Robustheit, Bedienung, Lautstärkebegrenzung und Geräuschisolierung. Außerdem checkten sie, ob sich der Kopfhörer klein machen kann, was besonders auf Reisen praktisch ist. Darüber hinaus haben wir nachgesehen, ob das Gerät weitere Specials wie etwa einen FM-Radiozugang oder eine Share-Funktion für Geschwister besitzt.

 

Testsieger: Sony MDR-ZX110

Weil unser ehemaliger Testsieger, der KrolTronix Bluetooth Kopfhörer, nicht mehr verfügbar ist, haben wir uns durch den Rest nochmal durchgehört und den Sony MDR-ZX110 zum neuen Testsieger gekürt.

Der Kopfhörer mit dem dicken, 1,20 Meter langen Kabel hatte bei den beiden Testschwestern ein Heimspiel: Sein Vorgängermodell bewährt sich seit rund vier Jahren in ihrem Kinderzimmer – beste Voraussetzungen also für den Nachfolger.

Langzeittest bestanden

Der Sony erweist sich als erstaunlich robust, obwohl er schon zig Autoreisen und einige Stürze hinter sich hat. In dieser Zeit ging nie etwas kaputt, es gab nie einen Wackelkontakt oder schlimmen Kabelsalat. Den Qualitätslangzeittest hat dieser Kopfhörer locker bestanden. Die Verarbeitung ist demnach sehr gut, und auch am sonst oft so empfindlichen Kabel sind keine Schäden aufgetaucht.

Der Klang

Der Klang des Sony MDR-ZX110 ist solide. Sicher: Mit einem teuren Hifi-Kopfhörer kann der Sony nicht mithalten. Doch für einen Kopfhörer für diesen Preis ist die Klangqualität beachtlich. Es fehlt zwar trotz 30 mm-Treiber zwar ein wenig das Satte, Energievolle und er kommt auch ein wenig leiser und gedämpfter daher als beispielsweise der Kopfhörer von Onta. Aber alles in allem gehört er klanglich zu den besten Hörern im Test.

Der Sony klingt solide und ist nicht so laut

Zumal Kinder zwar durchaus einen schönen Klang zu schätzen wissen, aber generell ansonsten mehr auf Aussehen und Handhabung achten – solange der Ton zumindest angemessen ist.

Der Sony hat keine eingebaute Lautstärkebegrenzung, doch die braucht er auch nicht unbedingt, da er sowieso nicht so laut dröhnt wie andere Modelle. Der anfangs als Schwäche angesehene leisere Klang ist für empfindliche Kinderohren durchaus ein Vorteil. Außerdem sind die Modelle mit Begrenzung wie bereits erwähnt nicht unbedingt positiv aufgefallen.

Passt gut

Was wir sonst noch am Sony mögen? Mit seinem »eleganten Aussehen« (O-Ton der Tester) und dem coolen, schlichten Design in Schwarz, Weiß oder Rosa gefällt der Kopfhörer Kindern garantiert auch noch im Teenager-Alter. Und der Tragekomfort der Ohrmuscheln aus Kunstleder liegt irgendwo zwischen federleicht und himmlisch weich.

Sehr praktisch ist außerdem seine mega-variable Größeneinstellung. Durch die lässt er sich sowohl eng an einen sehr kleinen Kinderkopf als auch an Papas Melone anpassen – und das, ohne zu sehr vor Umweltgeräuschen abzuschirmen. Was unseren Testern außerdem positiv aufgefallen ist: Man kann ihn klitzeklein zusammenfalten.

Das spart sowohl Platz im Kinderzimmer als auch im Koffer auf der Fahrt in den Urlaub. Und dann gibt es ja noch die Headset-Funktion mit Remote und Mikro, die ebenfalls praktisch ist, wenn auch für jüngere Kinder nicht kaufentscheidend. Das Preis-Leistungsverhältnis ist ebenfalls kaum zu toppen.

Nachteile?

Ihm fehlt eigentlich nur eins zur Perfektion: Bluetooth. Finden zumindest unsere jungen Tester. Ohne Kabel lässt es sich besser tanzen, rumtoben und sogar auf Toilette gehen – und das ganz ohne dass man auf Musik verzichten muss. Leider kann der Sony das nicht bieten. Doch wir finden: Auch ohne Bluetooth hat er sich den Testsieg verdient. Trotzdem können wir es nicht lassen, an dieser Stelle noch einen kleinen Verbesserungsvorschläge anzubringen: Das Kabel des Kopfhörers dürfte gerne noch etwas länger sein als seine 1,20 Meter.

Unsere Altersempfehlung: ab 3 Jahre

Alternativen

Zwar hat uns der Testsieger am meisten überzeugt, aber wir haben noch weitere Empfehlungen, die eine Überlegung wert sind und die Kleinen erfreuen könnten.

Auch gut

Motorola Squads 200

Den Motorola Squads 200 können wir rundum empfehlen. Er ist sehr stabil, dabei ein Federgewicht, hat einen fairen Preis und liefert guten, ziemlich klaren Sound – obwohl er wegen seiner 85-dB-Lautstärkebegrenzung etwas leise rüberkommt. Aber das ist bei einem Kinderkopfhörer natürlich auch Sinn der Sache. Und wir hörten Musik, Filme oder Hörbücher ja immer noch deutlich genug. Allerdings ist der Klang unseres Testsiegers oder des JBL JR300 noch einen kleinen Tick besser.

Angenehm fanden wir, dass sich der Motorola fast jeder Kopfgröße anpasst, weil sich sein Bügel umfangreich und einfach verstellen lässt: vom Kindergartenkind bis hin zu einer nicht allzu riesigen Erwachsenenrübe. Seine Ohrpolster, die BPA-frei und antiallergisch sind, fühlen sich bequem an, und selbst nach längerem Hörgenuss drückt nichts. Sie fallen jedoch etwas klein aus. Also nichts für große Löffel!

Als praktisch, zum Beispiel bei längeren Autofahrten, erweist sich die Sharing-Funktion am Kabel. Dank des Dual-Steckers kann sich ganz leicht ein zweites Kind einstöpseln und mithören (sogar bis zu vier Kopfhörer sollen sich laut Hersteller einklinken lassen). Zudem bietet der Motorola ein integriertes Mikrofon sowie lustige Sticker zum Bekleben und individuellen Gestalten. Auf so etwas stehen Kinder ja sehr!

Weniger begeistert waren die beiden jungen Testerinnen vom Design. Selbst die Achtjährige fand es »ziemlich kindisch«. Kindergartenkids werden die pinke oder blaue Optik allerdings mögen. Man sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass spätestens Drittklässler diesen On-Ear-Kopfhörer meist uncool finden und die Ohrmuscheln dann womöglich auch zu mini sein werden. Ein mitwachsendes Modell sieht anders aus. Was uns sonst noch auffiel? Das Kabel des Motorola Squads 200 ist mit 80 Zentimetern zu kurz, und der Kinderkopfhörer zeigt sich zwar als recht gut knautschbar und flexibel, lässt sich aber nicht platzsparend zusammenklappen.

Unsere Altersempfehlung: ab etwa 3 Jahren

Eine harte Konkurrenz für unseren Favoriten: Der JBL JR300 aus den USA überzeugt uns mit seinem glasklaren Super-Sound – egal ob wir uns Avicii oder Bibi und Tina anhören. Mama und Papa werden also garantiert auch mal damit chillen. Zumal er sehr flexibel verstellbar ist, Kleinkind und Mama passt er. Gut für Miniohren ist außerdem seine Lautstärkebegrenzung auf 85 Dezibel.

Auch die schlichte Optik in den Farben Hellblau oder Rot finden wir hübsch. Deshalb könnten ihn selbst Teenies noch tragen, findet die zwölfjährige Testerin. Mit beiliegenden Stickern gestalten ihn die Kinder auf Wunsch individueller. Zum Beispiel können sie ihren Namen mit den Buchstaben-Aufklebern verewigen.

Toll ist auch, dass man die Ohrmuscheln einklappen und sich der Kopfhörer so recht klein machen kann. Die Polster sind kuschelig weich und bequem. Das leichte Gerät wirkt solide, nichts klappert.

Mit diesem Kopfhörer machen Eltern jedenfalls sehr viel richtig. Was wir vermissen? Die Lautstärkeregelung am – mit einem Meter – zu kurzen Kabel. Und wegen des noch besseren Preis-Leistungs-Verhältnis ist ihm der Testsieger um eine Millimeterlänge voraus.

Mit Bluetooth

IceTec VT02

Test Kopfhörer: IceTec VT02
Bluetooth verspricht Kabelfreiheit, dank des eingebauten MP3-Players kann man aber auch gleich komplett auf ein Zuspielgerät verzichten.

Keine Preise gefunden.

Der IceTec VT02 ist ein Bluetooth-Kopfhörer – man kommt also ohne lästige Strippen aus. Das ist nicht nur bequemer, sondern auch besonders für Kinder super, denn ohne die Stolperfalle gehen angehängte Zuspieler nicht so schnell verloren und sie können sich beim Hören frei bewegen. Der Akku hält knapp 15 Stunden. Ist er leer, kann man den Kopfhörer immer noch ganz klassisch mit dem beigelegten Klinkenkabel nutzen.

Eine interessante Randnotiz ist in diesem Zusammenhang, dass unser Testmuster blau war, das Kabel aber fliederfarben. Das spielt zwar keine Rolle für seine Funktionalität, könnte aber manch einem Jungen sauer aufstoßen. Den VT02 gibt es übrigens auch noch in einer rosa Variante, beide wahlweise auch mit Motiv. Ansonsten können die Kleinen ihren Kopfhörer aber auch mit Hilfe von Stickern selbst verschönern. Davon liegen gleich fünf Bögen bei, die Motive reichen von Autos über Fische, Flugzeuge, Planeten bis hin zu Herzchen – da findet jeder etwas, das ihm gefällt.

Richtig begeistert waren wir von der Möglichkeit, den IceTec VT02 direkt als MP3-Player zu benutzen, denn so braucht man nicht einmal mehr ein Zuspielgerät. Mamas Smartphone kann also in der Tasche bleiben. Als Speicher dient eine MicroSD-Karte, die allerdings nicht beiliegt – wenn Sie eine dazu kaufen wollen, achten Sie unbedingt darauf, dass es sich um eine normale MicroSD- oder MicroSDHC-Karte handelt. Das »H« ist wichtig, denn bei den meisten Karten, die heutzutage ihren Dienst in Smartphones, Kameras und Co. verrichten, handelt es sich um sogenannte SDXC-Karten. Mit diesen kann der VT02 aber nichts anfangen. Einen guten Hinweis auf den Kartentyp liefert die Speicherkapazität, denn SDHC-Karten fassen höchstens 32 Gigabyte – wenn eine Karte mehr hat, ist sie ein SDXC-Modell und somit nicht kompatibel.

Zur Steuerung von Titel und Lautstärke besitzt der IceTec VT02 drei Tasten an der Hörmuschel. Leider knacken die bei Betätigung ziemlich laut und sind mit Funktionen überfrachtet. Einmal drücken für den nächsten Track, zweimal drücken für lauter, gedrückt halten über eine oder drei Sekunden, gedrückt halten und dann die Power-Taste betätigen – die Liste ist lang. Intuitiv ist daran überhaupt nichts, man muss also wohl oder übel alle Kommandos auswendig lernen.

Trotzdem: Der Player ist wahnsinnig praktisch und bietet einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert.

Der Kopfhörer lässt sich zum Transport zusammenklappen, gehört aber nicht zu den kompaktesten Vertretern seiner Gattung. Das liegt vor allem an der Over-Ear-Bauform, die im Vergleich zur häufiger genutzten On-Ear-Form größere Hörmuscheln aufweist. Der Bügel selbst ist hingegen eher schmal.

Als Erwachsener möchte man den VT02 deshalb nur ungern längere Zeit tragen, aber dafür ist er ja auch gar nicht gedacht. Auf Kinderköpfe passt er wunderbar und sitzt dort auch gut. Die Größe ist verstellbar, allerdings nicht in besonders üppigen Maßen – irgendwann wird jedes Kind rauswachsen. Die Polster an den Ohren sind schön dick und weich, am Bügel hätte es unserer Ansicht nach aber gerne etwas mehr sein dürfen. Weil nirgends harte Kanten herausstehen, ist das aber auch nicht allzu schlimm. Wir sind sehr zufrieden mit dem Kopfhörer.

Außerdem getestet

Der iClever IC-HS14 macht gar nicht den Eindruck als sei er ein Kinderkopfhörer, eher einer für Jugendliche. Er ist relativ groß und kann noch um ein gutes Stück erweitert werden, sodass er selbst auf erwachsene Rüben ohne Probleme passt. Und auch das zweifarbige Design könnte man als Volljähriger in der Öffentlichkeit tragen, ohne dass sich jemand wundern würde. Die Verarbeitungsqualität ist erfreulich hoch, außerdem sind die Kabel von zug- und reißfestem Nylongewebe ummantelt und die flexible Bauart sorgt in Verbindung mit der weichen Polsterung für einen guten Tragekomfort, sofern der Kopf groß genug ist. Selbst unseren erwachsenen Testern fehlte es aber etwas an Anpressdruck.

Besonders für Hörspiele eignet sich der Kopfhörer sehr gut. Beim Abspielen von Musik bricht er zwar keine Rekorde, muss sich aber auch nicht verstecken. Der Klang ist vor allem in den Mitten etwas dumpf und die Höhen könnten etwas intensiver ausfallen, der Bass hingegen ist schön satt und weich.

Auch wenn er nicht perfekt ist: Angesichts des Preises kann man mit dem iClever IC-HS14 nicht viel falsch machen.

Der Anblick des MPOW CH9 ist von Plastik beherrscht und das krachende Knacken beim Aufklappen vermittelte nicht gerade den Eindruck, ein hochwertiges Produkt vor sich zu haben. Umso erfreulicher ist es, wenn man ihn auf den Kopf setzt, denn dank der flexiblen Hörmuscheln, die übrigens mit einem schicken, blau leuchtenden Ring in Szene gesetzt werden, sitzt er sehr komfortabel auf den Ohren. Noch erfreulicher ist, dass der Sound stimmt – in der Testrunde im Dezember 2019 war er sogar mit einigem Abstand der beste.

Warum es trotzdem nicht zur Empfehlung gereicht hat, liegt an zwei Dingen: Zum Einen sind die Bedientasten prädestiniert dafür, einzelne Haare einzuklemmen und beim Absetzen herauszureißen. Zum Anderen ist die Lautstärkebegrenzung nur optional – per Schieberegler kann man zwischen 85 und satten 94 Dezibel wählen. Es ist klar, welchen Modus die Kleinen da bevorzugen, ob es nun schlecht für die Ohren ist oder nicht. So hätte man sich das Feature auch gleich sparen können.

Am MPOW CH6s gefiel uns, dass sein 120 Zentimeter langes Kabel einen reißfesten Mantel aus Nylon hat, wie wir ihn auch schon beim iClever IC-HS14 gesehen haben. Möchte das Geschwisterchen mithören, hat der Kopfhörer dafür einen Klinkenausgang, an den man einen weiteren Kopfhörer anstöpseln kann. Klangtechnisch tendiert der CH6s deutlich in Richtung Loudness. Alles klingt flach und dumpf, besonders die Mitten büßen an Qualität ein. Damit war er zwar nicht der schlechteste Kopfhörer im Testfeld, ist aber weit von den Spitzenmodellen entfernt.

Unverständlich ist für uns, warum sich am Kabel anstelle eines richtigen Lautstärkereglers ein Schieber befindet, mit dem man die 85-Dezibel-Begrenzung auf 95 Dezibel anheben kann – das haben wir schon beim CH9 aus demselben Hause kritisiert.

Der JVC HA-KD5 gefällt vor allem jüngeren Kindern, weil er bunt ist und mit beiliegenden Stickern zusätzlich aufgemotzt werden kann. Sieben Farbvarianten inklusive Stickern zum Selbst-Kreativwerden stehen zur Wahl, darunter zwei Bibi Blocksberg Editionen. Vor allem die sechsjährige Testerin war von den Aufklebern im Hexen-Look hin und weg, während die Elfjährige meckerte: »Der Kopfhörer sieht komisch aus, so unproportioniert: Unten ist der Bügel dick, oben dünn.« Ihr war das zweifarbige Design zu kindisch. Allerdings: Ob so ein Ding überhaupt von der Kindergartenzeit bis ins Teenie-Alter überlebt, sei dahingestellt – zumal es nicht die Welt kostet. Hinzu kommt, dass der Klang gut ist, er könnte aber noch etwas satter ausfallen. Die Testkinder bemängelten den Sound als zu leise und drehten deshalb schlussendlich mehr auf als bei Kopfhörern ohne Lärmbremse. Dennoch: Sein Ton ist klar.

Was weiter für den Kopfhörer spricht, sind Größenverstellbarkeit und Biegsamkeit, die auch mal eine falsche Bewegung verkraftet und auf Reisen praktisch ist. Leider misst das Kabel nur 80 Zentimeter, was schon sehr kurz ist.

Wie der iClever IC-HS01, bietet sich der größenverstellbare MPOW Kids BH178A vor allem für Klein- und Kindergartenkinder an, denn der putzige Pandabär-Aufdruck auf den Ohrmuscheln ist wohl spätestens ab neun Jahren nicht mehr so angesagt. Gleiches gilt für die Babypastellfarben Hellblau-Gelb und Rosa, die zur Wahl stehen. Der Sitz ist dank der gepolsterten Ohrmuscheln zwar bequem, diese fallen allerdings recht klein aus. Also auch hier wieder eher was für kleine Köpfe.

Durch seinen ziemlich klaren Klang reiht sich dieses Modell eindeutig bei den Besseren im Test ein. Trotz einer Lautstärkebegrenzung von 85 Dezibel ist er nicht zu leise. Bei Hörbüchern finden wir seinen Sound noch besser als bei Musik. Hier verschwimmen die Töne etwas ineinander.

Angenehm fallen sein sehr günstiger Preis von rund 14 Euro und die lebensmittelgerechten Materialien auf. Außerdem wirkt das Gerät solide. Dank der Share-Funktion kann es mit einem anderen Kopfhörer gekoppelt werden. Unsere Kritikpunkte, ähnlich wie beim iClever IC-HS01: keine Lautstärkeregulierung am Kabel und nicht zusammenfaltbar.

Der iClever IC-HS01 ist zwar kein mitwachsendes Modell, denn spätestens ab Grundschulalter dürften seine Katzenöhrchen bei den Kids nicht mehr so gut ankommen. Dafür überzeugt dieser Kopfhörer mit seinem recht soliden, kraftvollen Sound – und das trotz Dezibel-Limitierung. Wir finden das Maximalvolumen, das nur über das Abspielgerät eingestellt werden kann, kraftvoll und keinesfalls zu leise.

Die Größe allerdings reicht schon für Drittklässler kaum noch aus. Dazu kommt, dass die Ohrmuscheln klein ausfallen, aber wenigstens sind sie weich und bequem. Die Kopfhörer sind dabei auch nicht übermäßig dicht und schirmen Kids dadurch nicht zu sehr von ihrer Umwelt ab. Nur die Lautstärkeregelung am 1,20-Meter-Kabel fehlt der achtjährigen Testerin. Und der Kopfhörer lässt sich nicht zusammenklappen.

Der Gorsun e86 macht äußerlich was her und wirkt auch auf den Köpfen von Jugendlichen nicht deplatziert. Bei näherer Betrachtung macht sich aber Ernüchterung breit: Der Bügel ist zu breit, die Hörmuscheln unflexibel, und egal, wie man auch versucht den Kopfhörer aufzusetzen – oder auf wessen Kopf – will er einfach nicht so recht bequem sitzen. Der e86 ist ein Bluetooth-Kopfhörer, man hat also die Wahl, ob man auf den kabellosen Akku-Betrieb setzt, der laut Herstellerangaben bis zu zehn Stunden pro Ladung andauern kann, oder zum beiliegenden, rund einen Meter langen Klinkenkabel greift. Noch einfacher ist allerdings, gleich ganz auf ein extra Zuspielgerät zu verzichten und stattdessen den eingebauten MP3-Player zu benutzen.

Genau wie der IceTec VT02 kann der Gorsun e86 mit einer MicroSDHC-Karte mit bis zu 32 Gigabyte Speicherplatz bestückt werden – praktisch! Da der e86 mehr Tasten hat, gestaltet sich die Bedienung sogar einfacher als beim IceTec. Mit den neueren SDXC-Karten können allerdings beide nichts anfangen.

Was den Gorsun e86 allerdings weit von einer Empfehlung entfernt, ist die Lautstärke. Die lässt sich nämlich bis auf ohrenbetäubende 103 Dezibel aufdrehen – viel zu viel für einen Kinderkopfhörer.

Der chinesische Hersteller empfiehlt den Easy SMX KM-666 für Kinder von drei bis zwölf Jahren. Der in Blau-Gelb und Rosa mit lila-pinkfarbenen Herzchen erhältliche Kopfhörer dürfte auch noch Grundschülern gefallen. Der zwölfjährigen Testerin müsste man allerdings viel Taschengeld zahlen, damit sie das herzige Teil noch aufziehen würde. Leider wirkt das Modell ein wenig klapprig. Außerdem finden wir die Kabellänge von einem Meter viel zu kurz. Die Ohrmuscheln fallen sehr klein aus, selbst für Kindergartenkinder. Passform und Bequemlichkeit sind okay, aber es gibt weicher gepolsterte Kopfhörer.

Positiv fällt uns seine Top-Verstellbarkeit auf: Er eignet sich für ganz kleine bis riesengroße Köpfe, wächst also mit. Auch die Lautstärkebegrenzung auf 85 Dezibel wird Eltern freuen und dass der Großteil des Geräts aus ungiftigem und widerstandsfähigem Silikon besteht. Der Kopfhörer lässt sich dadurch verbiegen und ist flexibel. Allerdings kann man ihn nicht zusammenklappen. Ansonsten ist der Easy SMX KM-666 kompletter Durchschnitt – das Design weder schön noch hässlich, der Sound weder spitzenmäßig noch schlecht. Weil die Polster aber nicht eng am Ohr anliegen, klingen Namika oder »Die drei !!!« nur gut, wenn man sich die Hörer mit den Händen ans Ohr presst. Unser Fazit: Ein Okay-Teil, das niemanden vom Hocker haut.

Der iClever IC-HS17 macht vieles richtig, bietet darüber hinaus aber keine großen Überraschungen. Der Look ist noch kindgerecht, aber nicht kindlich – Tiere und bunte Lichter sucht man hier vergeblich. Dafür stimmt der Sitz auf kleinen bis mittelgroßen Köpfen, erst bei den Maßen eines Erwachsenenhauptes wird es eng. Der Kopfhörer ist großzügig verstellbar und die weichen Ohrenpolster flexibel gelagert, sodass der Kopfhörer nirgends absteht. Leider reicht die Polsterung des Bügels nicht an die Seiten, was für manche auf Dauer unbequem sein kann. Die Leiste für die Größenverstellung besteht aus robustem Metall, das aber auch etwas scharfkantig ist – die Verletzungsgefahr dürfte gering sein, den Allerjüngsten würden wir dem IC-HS17 aber sicherheitshalber trotzdem nicht anvertrauen.

Das Gerät hat einen Klinkenausgang zum Anschluss weiterer Kopfhörer. Das eigene Kabel ist zugentlastet und mit Textil ummantelt, aber am Kopfhörer festgelötet. Daran befestigt ist eine kleine Kabelfernbedienung, an der man aber wider Erwarten nicht die üblichen Steuerelemente vorfindet, sondern lediglich einen Schieberegler, um zwischen 85 und inakzeptablen 94 Dezibel zu wechseln – wodurch wir das Modell nicht empfehlen können. Das ist schade, denn mit einer strikten Begrenzung auf 85 Dezibel wäre der IC-HS17 ein solider Kinderkopfhörer für ca. Sechs- bis Zwölfjährige gewesen.

Auf den ersten Blick ist der iClever BTH03 dem IC-HS17 desselben Herstellers zum Verwechseln ähnlich, was in erster Linie auf die Farbgebung zurückzuführen ist. Auf den zweiten erkennt man jedoch die Unterschiede: Der BTH03 ist ein Bluetooth-Kopfhörer, im Gegenzug ist das Anschließen weiterer Kopfhörer nicht möglich.

Mehrere Kritikpunkte, die wir beim IC-HS17 hatten, treffen beim BTH03 nicht zu: Statt aus scharfkantigem Metall hat er eine Schiene aus Draht und die Polsterung des Bügels ist seitlich weiter nach unten gezogen, sodass der Kopfhörer bequemer sitzt und die Verletzungsgefahr ausgemerzt ist. Letzteres gilt auch für die Trommelfelle, denn der BTH03 begrenzt die Lautstärke wirklich auf 85 Dezibel – ohne Möglichkeit, die Drossel einfach abzuschalten. Sehr gut!

Ganz ohne Nachteile kommt der BTH03 allerdings auch nicht daher. Aufgrund des mangelnden Anpressdrucks sitzt der Kopfhörer selbst auf erwachsenen Köpfen zu locker und an den Faltgelenken hing Abrieb des Kunststoffgehäuses. Die auf der linken Hörmuscheln befindlichen Bedientasten haben eine billige Haptik und klicken bei Betätigung laut und vernehmlich, was besonders nervt, wenn man Kopfhörer aufhat – also praktisch jedes Mal, wenn man die Tasten braucht.

Nicht täuschen lassen sollte man sich überdies von den farbig beleuchteten Ringen, von denen je einer die Hörmuscheln ziert: Das Licht ist nicht besonders intensiv – weit weniger intensiv als das des PowerLocus – und zumindest bei Tageslicht kaum wahrzunehmen.

Ein Reinfall ist der iClever BTH03 nicht, es ist aber auch nicht fehlerfrei, und für den Preis bekommt man aber auch bessere Modelle. Wir würden den Kopfhörer nicht empfehlen, aber auch nicht entschieden davon abraten.

KidMoments K13

Test Kopfhörer für Kinder: KidMoments K13

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Der KidMoments K13 richtet sich mit seinem knuffigen Katzen-Design klar an kleinere Kinder. Die Fellnasen sind aber nur Gummideckel und können auf Wunsch ganz schnell und einfach entfernt werden. Allerdings bleiben auch dann zwei kleinere Rundungen übrig, die die Ohren noch immer erahnen lassen. Dazu kommt die Farbgestaltung: Hellblau-Gelb bzw. Rosa-Weiß wirken nun einmal immer kindlich. Für Große ist das zu uncool. Das ist aber auch alles, was die Nutzungsdauer begrenzt, denn der Kopfhörer ist so großzügig verstellbar, dass auch ausgewachsene Birnen problemlos zwischen die Hörmuscheln passen, und die gute Polsterung sorgt für einen angenehmen Sitz. Lediglich der Anpressdruck könnte etwas höher sein. Das Kabel ist zwar fest verlötet, aber zugentlastet und textilummantelt.

Der Klang ist etwas zu dumpf, aber viel besser, als wir es von einem Kopfhörer dieser Preisklasse erwartet hätten. Für Musik, Hörspiele und Co. tut das Gerät gute Dienste, Benjamin Blümchen hört sich tatsächlich wie der heißgeliebte Herzenselefant, den wir kennen. Leider trötet er aber zu laut, denn die Lautstärkebegrenzung liegt bei üppigen 94 Dezibel und damit viel zu hoch für empfindliche Kinderohren.

Oxendure B-06 Wireless Kids

»Endlich mal wieder ein Bluetooth-Kopfhörer«, freuen wir Testerinnen uns: Wir finden es nämlich super, nicht an der Leine zu hängen und tanzen zu können, ohne Kabelsalat zu produzieren. Immerhin verspricht der No-Name-Hersteller Oxendure bis zu 30 Meter Reichweite zwischen Abspielgerät und Kopfhörer. Zumindest in unserer 100 Quadratmeter-Wohnung können wir uns frei bewegen und dabei astrein Musik und Hörbücher hören. Nur sollte man dabei nicht allzu penibel auf den doch recht dumpfen Klang achten. Die Achtjährige findet ihn »nicht so toll.« Und auch Radiohören klappt nur, wenn man sich wenig bewegt, sonst hat man schnell ein wildes Rauschen im Ohr. Leider kann der etwas klapprige Oxendure B-06 Wireless Kids trotz seiner 85-Dezibel-Begrenzung auch sehr laut werden.

Was uns aber wirklich nervt: Die Ohrmuscheln schmiegen sich nicht ans Ohr an, selbst wenn die Größeneinstellung passt. Deswegen – und weil der Bügel zu breit konstruiert wurde – sitzt der klein zusammenklappbare Bluetooth-Kopfhörer einfach nicht gut und ist auch nicht so bequem. Bewegen wir nur ein wenig den Kopf, verrutschen die Hörmuscheln sofort.

Die Optik – das Headphone ist in fünf Neonfarben erhältlich – dürfte Geschmackssache sein: Durch den ziemlich breiten Bügel sieht dieses Modell für die einen wie eine Hartplastik-Keule aus – für die anderen wie ein cooles Accessoire.

Ein Wort zum Akku im Bluetooth-Betrieb: Der hält statt der versprochenen sechs Stunden maximal fünf Stunden – was wir aber nicht so dramatisch finden. Schließlich kann man ihn problemlos übers mitgelieferte USB-Kabel aufladen. Prinzipiell gut finden wir, dass ein Audio-Kabel mitgeliefert wird. Mit maximal 80 Zentimetern stört es jedoch mehr als es hilft. Leider stimmt hier das Gesamtpaket trotz Bluetooth für uns nicht.

Der PeohZarr WGYP-063 wird als Kinderkopfhörer angeboten, wirkt dafür aber verdächtig erwachsen. Unser Testmuster präsentierte sich in einer Kombination aus Schwarz und Signalrot und erinnerte alles in allem eher an ein Gaming-Headset. Für größere Kinder ist er so aber interessanter als die Modelle im klassisch-kindlichen Outfit, kleineren passt er ohnehin nicht – dafür ist er zu groß und aufgrund seiner kaum flexiblen Hörmuscheln nicht anschmiegsam genug. Auf erwachsenen Köpfen trägt sich der Kopfhörer angenehm, zumal die Polsterung zu den besseren gehört, bei einem Kinderkopfhörer ist das aber nicht der Sinn der Sache.

Der Klang ist etwas hell abgestimmt. Ab und zu werden kleinere Details im Ton verschluckt. Das K.O.-Merkmal ist aber die hohe Lautstärke, die sich nicht begrenzen lässt und die Trommelfälle so mit voller Wucht zum Schwingen bringt.

Der Sixgo E001 hat uns einigen Belangen gefallen, in anderen dafür überhaupt nicht. Für den Kopfhörer spricht der gute Sitz auf kleinen Köpfen, für den auch die kleinen Hörmuscheln passen. Die Verarbeitung stimmt, alles ist gepolstert und die Hörmuscheln sind flexibel aufgehängt. Der Klang ist zwar nicht weltbewegend, aber noch okay.

Was wir aber gar nicht mochten, ist die schludrige Beschreibung des Kopfhörers: Zunächst einmal heißt das Modell nicht E001, wie in Online-Shops behauptet, sondern P18 – so steht es auf der Packung und genauso im Bluetooth-Pairing-Menü. Das Versprechen, es gebe eine zweite Buchse zum Anschluss eines weiteren Kopfhörers, ist schlichtweg dreist gelogen – der Kopfhörer hat dieses Feature überhaupt nicht. Offenbar wurde übersehen, dass an der angedachten Stelle der USB-Port sitzt und nur die verkabelten Schwestermodelle einen zweiten Klinkenausgang bieten – ein Beispiel hierfür ist der Zapig Z01. Die Rezensionen beim einschlägigen Online-Riesen gehen darauf nicht ein, was uns kaum überrascht, da die meisten davon offenkundig gefälscht sind.

Nicht gelogen, aber recht sinnlos ist die Lautstärkebegrenzung, denn diese lässt sich per Schieber zwischen ohrenverträglichen 85 Dezibel und zu lauten 93 Dezibel wechseln. Dass man den Sixgo nicht zusammenklappen kann, ist deshalb schon beinahe egal.

Der Zapig Z01 hat genau die gleiche Form wie der Sixgo E001 und passt somit ausgezeichnet auf kleine Köpfe. Allerdings handelt es sich beim Zapig um ein kabelgebundenes Modell mit festgelöteten Drähten. Das Kabel ist nicht allzu dick und dürfte die größte Schwachstelle des Kopfhörers sein. Weil das Gerät ohnehin nur Kindern passt, muss es vielleicht auch gar nicht ewig halten, und so könnte man sich den Aufpreis sparen. Wir würden dennoch zur komfortableren und wahrscheinlich langlebigeren Bluetooth-Variante raten, es sei denn, man möchte den zweiten Kopfhöreranschluss unbedingt, empfehlen möchten wir aber auch diese nicht.

PowerLocus V5.0

Test Kopfhörer für Kinder: PowerLocus V5.0

Keine Preise gefunden.

Der PowerLocus V5.0 möchte offenbar durch Features bestechen. Er funkt via Bluetooth, darf bei Gelegenheit aber auch ans mitgelieferte Kabel, besitzt einen eingebauten Media-Player für MicroSD-Karten und beleuchtet auf Wunsch die Herstellerlogos, die außen auf den Hörmuscheln prangen, in wechselnden Farben, wie man es ähnlich von Gaming-Zubehör kennt. Zudem wird der Kopfhörer in einem Stoffbeutel geliefert – das kennen wir sonst nur von erwachsenen Modellen.

Leider ist der reine Umstand viele Features zu haben noch lange kein Hit-Garant, denn dort, worauf es tatsächlich ankommt, ist der PowerLocus äußerst dünn aufgestellt. Beim Auf- und Zuklappen krachen das die Faltgelenke jedes Mal rabiat, das Material ist billig und die Verarbeitungsqualität lässt zu wünschen übrig – wir konnten schon sofort nach dem Auspacken einen Fertigungsfehler an einem der Ohrpolster entdecken, an den Gelenken war Abrieb zu sehen. Mit seinen starren Hörmuscheln und seinem viel zu geringen Anpressdruck sitzt der Kopfhörer weder auf erwachsenen noch auf kindlichen Köpfen richtig. Der Klang ist drucklos und matschig und reicht maximal für Hörspiele aus, Musik macht so aber keinen Spaß. Wir raten eindeutig vom PowerLocus ab.

Nenos Kopfhörer für Kinder

Test Kopfhörer: Nenos Kabel-Kopfhörer

Keine Preise gefunden.

Der Nenos Kopfhörer für Kinder mit automatischer Lautststärkeregulierung gehört ebenfalls nicht zu unseren Favoriten: Die kleinen Sound-Checker kritisierten seinen Klang im Test-Vergleich als zu leise und verschwommen – »wie von weit weg«. Weitere Minuspunkte: »Er sieht hässlich aus und seine relativ harten Polster stehen von den Ohren ab.« Toll fanden sie sein Gadget, das es ihnen ermöglichte, gemeinsam der gleichen CD per Kopfhörer zu lauschen. Der Nenos lässt sich nämlich kinderleicht mit einem anderen Kopfhörer zusammenstecken.

Tonies Tonie-Lauscher

Die Toniebox ist ein speziell für Kinder entwickelter Musik-Player und hat sich innerhalb kurzer Zeit zum Kassenschlager entwickelt. Mit dem Tonie-Lauscher hat der Hersteller auch Kopfhörer im Sortiment, die farblich auf die Boxen abgestimmt sind. Da bietet es sich an, zur Box auch einen offiziellen Kopfhörer zu kaufen, richtig?

Kurzum: Nein. Allgemein wurde es an den Lauschern kaum etwas »richtig« gemacht, ganz im Gegenteil. Im Vergleich zum Tonies-Hörer wirkt selbst jedes 0815-No-Name-Modell aus Fernost wie frisch aus der Edelmanufaktur. Material und Verarbeitung bewegen sich auf unterstem Billig-Niveau, das Gerät klappert an allen verfügbaren Enden und für den Transport zusammenklappen kann man es auch nicht. Bei den Klangqualitäten belegen die Lauscher einen Rang ganz hinten – im zugehörigen Update (11/2020) waren sie sogar mit großem Abstand am schlechtesten. Bei Musik kommt kein Spaß auf, und selbst bei Hörspielen leidet die Atmosphäre unter dem flachen, undefinierten Sound. Als einzige Pluspunkte kann man das robuste, weil nylonummantelte Kabel nennen, das zum Glück steckbar anstatt fest verlötet ist, sowie die kindgerecht kleinen Hörmuscheln. Das allein wiegt die Kapitalfehler des verkorksten Kopfhörers aber nicht auf.

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Kommentare

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sandra fisch
sandra fisch

meine kleine pflegetochter lana (5) würde sich total darüber freuen, um ihr hörspiel schneekönigin noch besser zu hören…tolle farben

Dem Kal
Dem Kal

So…,“toller“ Test des KrolTronix und nirgendwo zu beziehen?!?!?!?

Redaktion
Redaktion

Der Kroltronix wird leider nicht mehr verkauft. Wir werden unseren Test in Kürze aktualisieren.

Anneke Fuchs
Anneke Fuchs

Don Bodetti – brauchen unsere nicht mal gute

Don Bodetti
Don Bodetti

Auf jeden

Bettina Herbst
Bettina Herbst

Ich lese und lese finde es super. Geh zu amazon sehe den Kopfhörer und dann steht nicht nach Österreich.

Katharina Scholz
Katharina Scholz

Schau dir mal http://www.meinpaket.at an.