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Der beste Kopf­hörer mit Noise Cancelling

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Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Bose
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er schreibt unter anderem für hifitest.de, Heimkino, HIFI.DE, Digital Home und d-pixx.

Wir haben 43 Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling getestet. Der beste für die meisten ist der Sony WH-1000X M4. Bei der Geräuschunterdrückung steht der Sony dem ehemaligen Marktprimus von Bose in nichts nach. Im Gegensatz dazu passt er sich aber selbständig an die akustischen Rahmbedingungen an – und klingt deutlich besser. Damit ist der Sony WH-1000X M4 ohne Frage zur Zeit der beste Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung.

Update 25. September 2020

Neben dem neuen WH-1000X M4 von Sony haben wir vier weitere Modelle in den Test aufgenommen. Der BeoPlay H95 von Bang & Olufsen markiert dabei aktuell zumindest preislich die Spitze, auf etwa gleichem Niveau wie der Sony liegt der Shure Aonic 50, während der Sennheiser HD 450BT und der WH-CH710N – wiederum von Sony – die Preisspanne nach unten abrunden.

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28. Februar 2020

Sechs neue Kopfhörer ergänzen unseren Test: Der Sennheiser PXC 550 II und der Bowers & Wilkins PX7 sind Updates bewährter Kopfhörer. Der Jabra Elite 85H bringt eine umfangreiche App-Steuerung mit, der Nuraphone ist eigentlich eine Kombination aus Over-Ear und In-Ear. Am unteren Ende der Preisskala sind der Tribit QuietPlus BTH100 und der TaoTronics TT-BH085 hinzugekommen.

31. Oktober 2019

Fünf neue Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling haben wir getestet, darunter mit dem Sennheiser Momentum 3 Wireless und dem Bowers & Wilkins PX5, der als einziger im Update eine neue Empfehlung bekommt. Außerdem waren der Beyerdynamic Lagoon ANC, der Panasonic RP-HD610N und am unteren Ende der Preisskala der recht unbekannte Srhythm NC75 Pro im Test.

16. August 2019

Den neuen Bose NC 700 haben wir zusammen mit dem SE-MS9BN von Pioneer und den beiden Modelle von TaoTronics – TT BH046 und dem TT BH060 – in den Test aufgenommen.

22. Januar 2019

Mit dem Motorola Escape 800 ANC, dem Meters OV-1 und dem Anker Soundcore Life 2 sind gleich drei neue Kandidaten hinzugekommen. Insbesondere der Meters OV 1 kann mit Design-Akzenten die Blicke auf sich ziehen, der Motorola Escape 800 ANC punktet mit Spritzwasserschutz nach IP54 und der Anker Soundcore Life 2 kommt mit üppiger Ausstattung zum kleinen Preis.

Kopfhörer mit Noise Cancelling (NC), also aktiver Geräuschunterdrückung, funktionieren, indem Umgebungsgeräusche mit einem Mikrofon aufgezeichnet und phasenverschoben über die Lautsprecher abgespielt werden. Dadurch werden die störenden Schallwellen einfach ausgelöscht. Das Ergebnis ist wundersame Stille auch bei lauter Umgebung – eine Wohltat vor allem, wenn an im Flugzeug oder mit der Bahn unterwegs ist.

Nach unseren Erfahrungen teilt sich die Noise-Cancelling-Technologie nicht nur in Spreu und Weizen, sondern auch in, nennen wir es mal Sand, um in landwirtschaftlichen Begriffen zu bleiben: Den Weizen machen eindeutig die Hörer von Sony, Bose und Sennheiser aus. Hier kommen weitestgehend eigene Entwicklungen zum Einsatz, und die sind teuer. Die anderen Hersteller bedienen sich bei dem, was der Markt so hergibt, und da gibt es ebenfalls deutliche Preis- und vor allem Qualitätsunterschiede.

Kopfhörer mit Noise Cancelling arbeiten inzwischen meistens mit Bluetooth-Übertragung. Wenn der Akku leer ist, gibt es bei den meisten noch einen Notbetrieb per Kabel. Dann funktioniert die aktive Geräuschunterdrückung nicht, aber man kann wenigstens etwas hören.

Die meisten arbeiten mit Bluetooth, Kabel sind out

Wir haben die Stärken und Schwächen beim Noise Cancelling der einzelnen Hörer differenziert beschrieben, sodass Sie immer im Klaren darüber sind, ob und wie viele Abstriche Sie seitens der Außengeräuschunterdrückung hinnehmen müssen.

Dennoch möchte man gerade in der Bahn mal eben die Durchsagen mitbekommen oder sich kurz mit dem Sitznachbarn verständigen können. Gerade dafür hat unser neuer Favorit eine besonders praktische Funktion in petto.

Gegenüber den In-Ear-Modellen haben Bügelkopfhörer mit ohrumschließenden Kapseln einen entscheidenden Vorteil: Sie dichten die Ohren schon von der Konstruktion her gut gegen Außengeräusche ab. Außerdem bieten die größeren Kapseln viel mehr Möglichkeiten, Akku und Elektronik unterzubringen. Das zusätzliche Kästchen, das bei In-Ear-Hörern mit Noise Cancelling nötig ist, brauchen sie nicht.

Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht. Den ausführlichen Testbericht finden Sie wie immer weiter unten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Sony WH-1000X M4

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony WH-1000X M4
Kompromisslos guter Klang und hervorragende Geräuschunterdrückung – in der vierten Version nochmal verbessert.

Mit dem Sony WH-1000X M4 geht unser aktueller Favorit in die vierte Evolutions-Runde. Äußerlich ähnelt er seinem Vorgänger WH-1000X M3, auch klanglich unterscheiden sich beide kaum. Allerdings hat er einige neue Sensoren bekommen und ist im Zusammenspiel mit der dazugehörigen App noch intelligenter geworden. Der tolle Klang und das effiziente Noise Cancelling sind auf dem selben hohen Niveau.

Auch gut

Bose NC 700

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bose 700
Wieder in der Spitzenklasse angekommen und das mit hervorragendem Noise Cancelling und sehr gutem Sound.

Der Bose NC 700 ist keine Fortsetzung der erfolgreichen QuietComfort-Reihe, sondern ein völlig neu entwickelter Hörer. Die wichtigsten Gene, wie das hervorragende Noise Cancelling, hat er dennoch übernommen. Überarbeitet hat man das Bedienkonzept, den Klang und nicht zuletzt die Fertigungsqualität – mit Erfolg, denn mit dem NC 700 ist Bose wieder ein großer Wurf gelungen. Allerdings hat er auch seinen Preis.

Wenn Geld egal ist

Bang & Olufsen BeoPlay H95

Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: H95 Black Hero
Mit dem BeoPlay H95 hat der dänische Hersteller eine echte Design-Ikone geschaffen, technischer und klanglicher Leckerbissen inklusive.

Mit dem Bang & Olufsen Beoplay H95 haben die Dänen einen ganz besonderen Kopfhörer entwickelt. Design und Bedienkonzept sind einzigartig, Verarbeitung und Materialien von bester Qualität und auch der Klang lässt keine Wünsche offen. Kleiner Wermutstropfen ist allerdings der Preis – der H95 ist nicht billig, liefert aber auch den entsprechenden Gegenwert.

Bester Klang

Sennheiser PXC 550-II

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser PXC 550-II
Die zweite Version verfügt über ein effektives Noise Cancelling, klingt hervorragend und ist super ausgestattet.

Der Sennheiser PXC 550 II ist nicht ganz so anpassungsfähig wie unser neuer Favorit: Die dreistufige Anpassung des Noise Cancelling, das bei Sennheiser Noise Guard heißt, wird schlicht über einen dreistufigen Schalter vorgenommen. In diesem Rahmen funktioniert die Unterdrückung der Außenwelt fast so gut wie beim Bose QC 35. Der Sennheiser ist ebenfalls prall ausgestattet, der Hörer findet nebst sämtlichem Zubehör Platz im schönen Hardcase. Klanglich liegt der PXC 550 II auf dem gleichen Niveau wie der Favorit von Sony und bietet darüber hinaus eine etwas feinere Detailauflösung in den Mitten.

Preis-Leistungs-Tipp

Sennheiser HD 450BT

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser HD 450BT
Der HD 450BT klingt sehr gut und ist mit der Sennheiser App kompatibel. Für den Preis liefert er zudem ein akzteptables Noise-Cancelling.

Der Sennheiser HD-450BT hinterlässt einen deutlich billigeren Eindruck als der PXC 550 II, kostet allerdings auch nur halb so viel. Dafür kann man natürlich keine Wunder erwarten, im Falle des HD-450BT sehr wohl aber einen guten Klang und ein angemessenes Noise Cancelling. Darüber hinaus lässt sich der Hörer noch mit der Smart Connect App von Sennheiser bedienen.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutWenn Geld egal istBester KlangPreis-Leistungs-Tipp
ModellSony WH-1000X M4Bose NC 700Bang & Olufsen BeoPlay H95Sennheiser PXC 550-IISennheiser HD 450BTSony WH-1000X M3Bowers & Wilkins PX7Shure Aonic 50Nura NuraphoneSennheiser PXC 550Bowers & Wilkins PX5Sennheiser Momentum 3 WirelessJabra Elite 85HBeyerdynamic Lagoon ANCPanasonic RP-HD610NBowers & Wilkins PXMotorola Escape 800 ANCPioneer SE-MS9BNBose QuietComfort 35 IIMeters OV-1Teufel Real Blue NCSony WH-1000XM2Bose QuietComfort 25Sony WH-CH710NMarshall MID A.N.CKEF Space OneKEF Space One WirelessSennheiser Momentum 2 WirelessAKG N60NCLibratone Q AdaptSony MDR-100ABNJVC HA-S90BNTribit QuietPlus BTH100JBL Everest Elite 750NCPanasonic RP-HC800TaoTronics TT-BH060Taotronics TT-BH085
Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony WH-1000X M4Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bose 700Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: H95 Black HeroTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser PXC 550-IITest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser HD 450BTTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony WH-1000X M3Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bowers & Wilkins PX7Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Shure Aonic 50Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Nura NuraphoneTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser PXC 550Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bowers & Wilkins PX5Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser Momentum 3 WirelessTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Jabra Elite 85HTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Beyerdynamic Lagoon ANCKopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Panasonic Rp Hd610nTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bowers & Wilkins PXTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Motorola Escape 800 ANCTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Pioneer SE-MS9BNTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bose QuietComfort 35 IITest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Meters OV-1Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Teufel Real Blue NCTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony WH-1000XM2Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bose QuietComfort 25Test Bluetooth-Kopfhörer: Sony WH-CH710NTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Marshall MID A.N.CTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: KEF Space OneTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Kef Space One wirelessTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser Momentum 2 WirelessTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: AKG N60NCTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Libratone Q AdaptTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony MDR-100ABNTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: JVC HA-S90BNTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Tribit QuietPlus BTH100Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: JBL Everest Elite 750NCTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Panasonic RP-HC800Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: TaoTronics TT-BH060Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Taotronics TT-BH085
Pro
  • Hervorragender Klang
  • Intelligentes Noise-Cancelling
  • Smartes, individualisierbares Bedienkonzept
  • Hervorragendes Noise Cancelling, per App in 10 Stufen fein abstimmbar
  • Hervorragender Klang
  • Hervorragender Klang
  • Tolles Design und hochwertige Verarbeitung
  • Innovatives Bedienkonzept
  • Hervorragender Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Sehr gut ausgestattet
  • Sehr guter Klang
  • Unterstützung von aptX
  • Komfortable App-Steuerung
  • Überragendes adaptives Noise Cancelling
  • Hervorragender Klang
  • Smartes Bedienkonzept
  • Unterstützt sämtliche HiRes-Codecs
  • Sehr guter Klang
  • Tolles Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Hervorragender Klang
  • Alle wichtigen Codecs werden unterstützt
  • Umfangreiche APP
  • Interessantes Konzept
  • Sehr guter Klang
  • Ein- bzw. Ausschalten und Koppeln geht vollautomatisch
  • Hervorragendes Noise Cancelling
  • Hervorragender Klang
  • Reichhaltige Ausstattung
  • Hervorragender Klang
  • Beste Materialien und Verarbeitung
  • Intuitive Gestensteuerung
  • Sehr guter Klang
  • App-Steuerung mit erweiterten Funktionen
  • Auffälliges Retro-Design mit hervorragender Verarbeitung
  • Sehr guter Klang
  • Saubere Verarbeitung
  • Pfiffige App
  • Sehr guter Klang (per App individuell anpassbar)
  • Komfortable Bedienung
  • Laden mit USB-C
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Hochwertige Materialien und beste Verarbeitung
  • USB-C-Ladebuchse
  • Intelligente Gestensteuerung
  • Guter Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Gegen Spritzwasser geschützt
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Guter Klang
  • Polster dichten sehr gut ab
  • Überragendes Noise Cancelling
  • Mit Google Assistant kompatibel
  • Druckvoller Bass
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Noise Cancelling hat nur geringen Einfluss auf den Klang
  • Echter Hingucker
  • Guter Klang
  • Gute Dämpfung von Außengeräuschen durch Ohrpolster
  • Stabile Bluetooth-Verbindung
  • Gute Ausstattung
  • Überragendes, adaptives Noise Cancelling
  • Sehr guter Klang
  • Smartes Bedienkonzept
  • Sämtliche HiRes-Codecs werden unterstützt
  • Hervorragendes Noise Cancelling
  • Einfache Bedienung
  • Gutes Noise-Cancelling
  • Günstig
  • Sehr guter Klang
  • Gutes Noise Cancelling
  • Sauber verarbeitet
  • Hervorragender Klang
  • Beste Verarbeitung
  • Polster dichten sehr gut ab
  • Hervorragender Klang
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Hochwertiges Design
  • Zwei Kabel inklusive (mit und ohne Mikrofon)
  • Hervorragende Klangqualität
  • Exzellente Verarbeitung
  • Hervorragender Klang
  • Gutes Noise Cancelling
  • Einfache Bedienung
  • Perfekt für Brillenträger
  • Außergewöhnliches Bedienkonzept
  • Schönes Design, in vielen Farben verfügbar
  • Guter Klang
  • Gute Klangqualität
  • Drei unterschiedliche Charakteristika
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Guter Klang
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Große weiche Ohrpolster
  • Extravagantes Design
  • Sehr günstig
  • Gut verarbeitet
  • Gut ausgestattet
  • Sehr günstig
  • Günstig
Contra
  • aptX wird nicht mehr unterstützt
  • Viele Features funktionieren nur mit der App, inkl. Registrierung
  • Recht teuer
  • Veraltete microUSB-Buchse zum Aufladen
  • Umständliche Bedienung
  • Noise Cancelling bleibt leicht hinter der direkten Konkurrenz zurück
  • Umständliche Bedienung
  • Lässt sich ausschließlich per App bedienen, wobei sensible Daten auch außerhalb der EU versandt werden
  • Weniger Anpassungsmöglichkeiten des Noise Cancelling als beim Favoriten
  • Noise Cancelling fällt nicht so gut aus
  • Klangliche Abstimmung gefällt nicht jedem
  • Mit ANC starke Klangverfärbungen
  • Schwächen in der Verarbeitung
  • Bedienelemente unübersichtlich
  • Ladebuchse nur microUSB
  • Audiokabel ohne Mikrofon
  • Noise Cancelling könnte besser sein
  • Bei aktivem Noise Cancelling geht der Bass leicht zurück
  • NC immer aktiv
  • App funktioniert noch nicht richtig
  • Bedienung nicht mehr zeitgemäß
  • Talkthrough-Funktion umständlich
  • Relativ teuer
  • Pairing umständlich
  • Etwas schwer
  • Noise Cancelling nur mittelmäßig
  • Noise Cancelling könnte besser sein
  • Teurer als der Nachfolger
  • Unterschiedliche Varianten für iOS und Android
  • Klingt mit und ohne ANC verfärbt
  • Keine Talk-Through-Funktion
  • Hoher Preis
  • Ohne Freisprechen, daher fürs Smartphone nur eingeschränkt geeignet
  • Ziemlich hohes Gewicht
  • Passt nicht über sehr große Ohren
  • Noise Cancelling könnte besser sein
  • Abstriche beim Noise Cancelling
  • Noise Cancelling nicht anpassbar
  • Dichtet nicht komplett ab
  • On-Ear passt nicht jedem
  • Noise Cancelling funktioniert unbefriedigend
  • Abstriche beim Noise Cancelling
  • Neigt bei hohen Pegeln zu Verzerrungen
  • Leichtes Rauschen bei aktivem Noise Cancelling
  • Umständliche Bedienung
  • Bei aktivem Noise Cancelling stark verfärbter Klang
  • Fragwürdige Produktionskonstanz
  • Schwächen in der Verarbeitungsqualität
  • Neigt zu Verzerrungen
  • Klang unakzeptabel
  • Dürftige Ausstattung
Bester Preis

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So haben wir getestet

 

Wir haben in mehr als zehn Testrunden inzwischen insgesamt 43 Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung getestet. Alle Kopfhörer mussten sich im Test gegen Verkehrslärm, dem Hintergrundgemurmel in einer größeren Menschenmenge und im Haushalt gegen einen Staubsauger behaupten. Mit dem können wir recht gut den Lärm in einem Flugzeug simulieren.

Obwohl unser Hauptaugenmerk auf der Außengeräuschunterdrückung liegt, legen wir auch Wert auf möglichst gute Klangeigenschaften – und das sowohl im NC-Betrieb als auch als normaler Bluetooth- oder Kabelkopfhörer. Dabei ist klar, dass die meisten Hersteller im NC-Betrieb mehr oder weniger tiefe Eingriffe ins Klanggeschehen machen, was natürlich auch Auswirkungen auf die Klangqualität hat. So gut wie Kopfhörer der selben Preisklasse ohne Noise Cancelling, klingen Hörer mit NC daher nie, auch wenn sie diesbezüglich in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht haben.

Alle weiteren von uns getesteten Modelle finden Sie in der Vergleichstabelle und unter »Außerdem getestet«, sofern sie noch verfügbar sind. Hier lässt sich das ein oder andere Schnäppchen machen, sämtliche wichtigen Fakten zur persönlichen Einordnung finden Sie in der Kurzbeschreibung und in der Tabelle.

 Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Sony Wh1000xm4

Testsieger: Sony WH-1000X M4

Mit dem WH-1000X M4 sitzt Sony jetzt mit der vierten Generation des Dauerbrenners auf dem Thron in dieser Kategorie. Angefangen hat alles mit dem MDR-1000X, der die technische Grundlage auch für den WH-1000X M4 darstellt. Der WH-1000X M4 hat nochmal mehr smarte Funktionen dazugelernt und lässt sich weiter individualisieren als selbst der WH-1000X M3.

Testsieger

Sony WH-1000X M4

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony WH-1000X M4
Kompromisslos guter Klang und hervorragende Geräuschunterdrückung – in der vierten Version nochmal verbessert.

Bis auf einige, wenige Details gleicht der neue WH-1000X M4 äußerlich dem Vorgänger WH-1000X M3. Eines davon ist das NFC-Logo auf der linken Kapsel. Das ist nicht mehr aufgedruckt, sondern fast unsichtbar eingeprägt. Trotzdem erfolgt das Pairing nach wie vor schnell, mit NFC noch schneller.

Im Innern der linken Kapsel gibt es jetzt einen neuen Sensor, der erkennt, ob der Kopfhörer auf den Ohren sitzt oder abgenommen wurde. Im zweiten Fall schaltet sich der Kopfhörer in den energiesparenden Standby-Modus, um sich dann beim Aufsetzen wieder einzuschalten.

Bei den Bedientasten sind die Unterschiede ebenso dezent ausgefallen. So ist aus der ehemaligen NC/Ambient-Taste jetzt die Custom-Taste geworden. Mit ihr lässt sich standardmäßig zwischen Noise Cancelling, Talkthrough und Normal umschalten. In der Sony Headphones App lassen sich diese und fast alle anderen Bedientasten zudem individuell anpassen.

Apropos individuelle Anpassung: Neuerdings können Sie mit dem Smartphone Ihre Ohrmuscheln fotografieren, damit der Sony sich akustisch auf die individuelle Ohrform anpassen kann. Der Effekt ist allerdings davon abhängig, wie weit die Form Ihrer Ohrmuscheln von der Norm abweicht. Ganz besonders profitiert allerdings der sogenannte 360 Reality Sound von dieser Individualisierung, da hier die Form und Beschaffenheit der Ohrmuschel mitentscheidend für den räumlichen Eindruck sind.

Der Tragekomfort ist dank der anpassungsfähigen, weichen Polster nach wie vor exzellent. Die Ohren werden gut umschlossen, aber nicht »eingesperrt«, sodass der Sony auch bei langen Reisen für erstklassigen, komfortablen Musikgenuss sorgt.

 Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Sony Wh1000xm4 Sensor
In der linken Ohrkapsel gibt es beim Sony WH-1000 XM4 neuerdings einen Sensor, der registriert, wenn der Hörer abgenommen oder aufgesetzt wird. Der Hörer wird beim Absetzen ausgeschaltet, um Energie zu sparen.

Die Verbindung zum Smartphone und die Aktivierung des Noise Cancelling beziehungsweise des Ambient Sound werden über Tasten an der linken Hörkapsel des WH-1000X M4 gesteuert. Die rechte Kapsel ist gleichzeitig Touch-Bedienfläche: Mit Wischgesten von oben nach unten und umgekehrt kann man die Lautstärke regeln, von vorne nach hinten oder umgekehrt Songs überspringen, doppeltes Tippen stoppt bzw. startet die Musik.

Sonys neuer Hörer hat viele smarte Features bekommen

Über die Talkthrough-Funktion, die Sony »Quick Attention Mode« nennt, verfügt auch der WH-1000X M4: Legt man die Handfläche auf die Kapsel, wird die Musik leiser geregelt und Umgebungsgeräusche werden verstärkt. So hört man die vorher bestens abgeschottete Außenwelt wieder, was nicht nur für Durchsagen sehr praktisch ist, sondern auch, wenn man angesprochen wird. Nimmt man die Handfläche von der rechten Kapsel, wird die Außenwelt wieder aus- und die Musik eingeblendet.

Neu hinzugekommen ist der Speak-To-Chat-Modus. Ist dieser aktiviert, sprechen Sie einfach drauflos, und der Kopfhörer lässt die Außengeräusche durch, vornehmlich die Stimmen der Gesprächspartner, er muss also nicht mehr abgenommen werden. Das wirkt anfangs zwar etwas befremdlich, besonders beim Gegenüber, ist aber auf Dauer sehr komfortabel.

 Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Sony Wh1000xm4 Komplett
Wie gehabt, liegen neben dem USB-C-Ladekabel ein Audiokabel, das bei leerem Akku zum Einsatz kommt, und ein Reise-Adapter bei.

Akkukapazität und Energiemanagement sind bis auf die erwähnte automatische Abschaltung unverändert geblieben. Im Dauerbetrieb mit Bluetooth und aktiviertem Noise Cancelling hält auch der WH-1000X M4 locker 30 Stunden durch. Wird der Hörer zwischendrin abgenommen, verlängert das die Standzeit noch weiter. Damit kommt man bestens schallisoliert im Flieger einmal um die Welt – was will man mehr?

 Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Sony Wh1000xm4sw
Der WH-1000 XM4 ist natürlich auch in Schwarz zu haben.

Wenn der Akku unterwegs dann doch irgendwann schlapp macht, ist zwar mit Bluetooth und Noise Cancelling Schluss, Musik auf die Ohren gibt’s aber weiterhin. Dazu muss man nur das beiliegende Anschlusskabel auspacken, das idealerweise zusammen mit dem Reiseadapter und dem USB-C-Ladekabel im sicheren Hardcase untergebracht ist.

Gemeinsam mit dem zusammengefalteten Kopfhörer findet alles im verhältnismäßig kleinen Case Platz, das einen Bezug aus strapazierfähigem Stoff statt einem aus glattem Kunstleder hat – auch das hat Sony reisetauglich gelöst.

Nur auf ein Inline-Mikrofon und Bedientasten muss man nun verzichten. Als Freisprechanlage funktioniert der WH-1000X M4 im Kabelbetrieb also nicht, dafür ist man aber auch nicht auf das Originalkabel angewiesen – hat man dies vor der Reise nicht eingepackt, tut es auch jedes handelsübliche Audiokabel mit 3,5-mm-Klinkensteckern. Dasselbe gilt übrigens auch für das USB-C-Ladekabel.

Intelligentes Noise Cancelling

Die aktive Unterdrückung möglicher, störender Außengeräusche, also das sogenannte Active Noise Cancelling, ist längst kein Hexenwerk mehr. Die Unterschiede liegen da eher im Detail und eben darin, wie intelligent die Elektronik im Kopfhörer zwischen unerwünschtem Umgebungslärm und notwendiger Kommunikation unterscheiden kann.

Der WH-1000X M4 schafft das aktuell sogar noch differenzierter als sein Vorgänger – und besser als die Konkurrenz sowieso. Sony hat hier nochmal aufgestockt und dem aktuellen M4 etwas verfeinerte Noise-Cancelling-Fähigkeiten verpasst.

So erlaubt auch der WH-1000X M4 quasi eine Einmessung der individuellen Akustik unter den Polstern und in den Ohrmuscheln. Mit einer Reihe von Testtönen wird das Noise Cancelling an die akustischen Gegebenheiten unter den Ohrpolstern angepasst und es wird noch stiller.

 Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Sony Wh1000xm4 Imcase
Zusammengefaltet findet der WH-1000 XM4 im kleinen Reise-Case Platz, die Adapter und Kabel passen ebenfalls mit rein.

Ansonsten hat sich am adaptiven Noise Cancelling nur wenig geändert: Dank der Auswertung der eingebauten Mikrofone, GPS-Empfänger und Bewegungsmelder kann der WH-1000X M4 die Rahmenbedingungen, in denen man sich gerade befindet, ziemlich genau erkennen und das Noise Cancelling entsprechend anpassen. Feintuning per App ist natürlich ebenfalls stets möglich.

Außen­geräusche können auf Wunsch sehr differenziert eingeblendet werden

So werden die Außengeräusche im Straßenverkehr nicht komplett ausgeblendet, im Zug oder im geräuschintensiven Großraumbüro dagegen sehr wohl. Dabei werden Durchsagen im Flieger oder im Zug oder vermeintlich direkte Ansprachen im Büro durchgeleitet.

Ein Klangunterschied zwischen aktivem oder inaktivem Noise Cancelling ist auch beim WH-1000X M4 nicht hörbar. Bei der Musikübertragung per Kabel spielt er noch etwas offener, freier auf. An der Tiefe und Breite der Bühnenabbildung ändert sich nichts hörbar.

Ehrlicher, voluminöser Klang

Sony meint es ernst, zwar unterstützt der WH-1000X M4 keinen aptX-Codec bei der Bluetooth-Übertragung mehr, dafür aktiviert er beim Kopplen automatisch auf LDAC-Codec, sofern das Smartphone damit kompatibel ist. LDAC erlaubt gegenüber aptX sogar eine noch größere Datenrate und geht damit weit über die CD-Qualität des aptX-Codec hinaus.

Darüber hinaus unterstützt der Sony jetzt den sogenannten 360 Reality Sound, den manche Steaming-Dienste jetzt für einige wenige ausgewählte Stücke anbieten. Das ist eine Art Virtual-Surround-Sound für Kopfhörer, der allerdings bislang noch kaum verbreitet ist.

Der Klang des WH-1000X M4 hat sich gegenüber seinem Vorgänger, wenn überhaupt, nur geringfügig geändert. Er liefert eine phänomenale Bandbreite über den gesamten hörbaren Frequenzbereich und einen fein differenzierten Mitteltonbereich, der sich nahtlos an den präsenten Grundton anschließt, was der Musik einen angenehmen Hauch von Wärme verleiht. Der direkte Vergleich mit dem Sennheiser PXC 550 beschert jenem noch einen Tick mehr Auflösungsvermögen bescheinigt.

Ein solides Bassfundament mit perfektem Timing erwartet man zurecht von einem geschlossenen Kopfhörer, und genau das bietet der Sony auch. Stimmen werden fein nuanciert wiedergegeben und haben immer die richtige Klangfarbe und der knackige Bass sorgt für echten Spaßfaktor.

Wer noch besseren, echten audiophilen Musikgenuss will, muss auf Noise Cancelling verzichten und sollte sich unsere Empfehlungen des besten HiFi-Kopfhörers ansehen.

Nachteile?

Leider verzichtet der Sony nun auf die Unterstützung des aptX Codecs zur verlustarmen Bluetooth-Übertragung. Zwar wird nach wie vor LDAC unterstützt, den verstehen aber noch nicht alle Smartphones. Als weitere Schwäche des WH-1000X M4 wird so mancher Nutzer wohl das Overfeaturing des neuen Sony empfinden. Manch ein Nutzer möchte den Kopfhörer einfach aufsetzen, das Noise Cancelling nach Bedarf einstellen und einfach nur Musik hören.

Wen diese Funktionsvielfalt des WH-1000X M4 irritiert, der greift zu einem der Vorgänger, sofern diese noch zu einem akzeptablen Preis zu haben sind, oder hört sich bei unseren Alternativen um.

Sony WH-1000X M4 im Testspiegel

Der Sony WH-1000X M4 ist noch ganz frisch auf dem Markt, trotzdem gibt es schon einige Testberichte.

Auf HiFi.de gibt es einen brandaktuellen Test des WH-1000X M4, dort erreicht der Kopfhörer mit 9 von 10 möglichen Punkten eine hervorragende Note. Für das aktive Noise-Cancelling schafft der Hörer gar die volle Punktzahl:

»Mit dem WH-1000XM4 ist es Sony gelungen, Gutes noch besser zu machen. Insbesondere die sehr umfangreiche App mit einzigartigen Funktionen wie Ortserkennung und automatische Einmessung zeigt den technologischen Vorsprung des Weltkonzerns.

Zudem ist der Hörer auch bei sehr langer Benutzung äußerst bequem und hält dennoch stabil am Kopf. Das ANC gehört zu den besten am Markt, und klanglich zeigt der Hörer insbesondere in Verbindung mit der automatischen Einmessung kaum echte Schwächen, auch wenn er in Bezug auf Detailabbildung und Räumlichkeit nicht ganz zur Referenzklasse aufschließen kann.«

Im August erschien auf dem Testportal Kopfhoerer.de bereits ein Test, der dem Hörer 4,25 von 5,0 möglichen Punkten beschert. Einer der wenigen Kritikpunkte ist die nunmehr fehlende Unterstützung des aptX-Codec:

»Sony darf sich mit dem WH-1000XM4 wohl den Titel an die Weste heften, den Kopfhörer zu produzieren, der sich am umfassendsten konfigurieren lässt. Die meisten Funktionen betreffen dabei das Noise Cancelling sowie die Interaktion mit der Umgebung. Gleichwohl fällt der Sprung zum Vorgänger eher gering aus. …–… Derzeit steht der WH-1000XM4 in Konkurrenz zum Vorgänger, der im Abverkauf deutlich günstiger zu haben ist. Wer diesen ohnehin bereits besitzt, hat keinen großen Anreiz zum Wechsel.«

Von CHIP wird der WH-1000X M4 als »Der beste Noise-Cancelling-Kopfhörer 2020« tituliert und erhält die Note »sehr gut« beziehungsweise 1,0:

»Toller Sound, exzellentes Noise Cancelling, hoher Tragekomfort: Sonys neuer ANC-Bügelkopfhörer WH-1000XM4 überzeugt uns im Test mit einer tollen Leistung. Gegenüber dem Vorgänger hat Sony den Sound etwas verbessert und einige praktische neue Features hinzugefügt. Das Noise Cancelling ist noch etwas effektiver als beim bereits sehr starken Vorgänger, auch die Akkulaufzeit bewegt sich auf einem sehr guten Niveau. Für einen hohen Einführungspreis von 380 Euro lässt Sony wenige Wünsche offen. Allenfalls den Audio-Codec aptX könnten einige Hifi-Fans auf der Feature-Liste vermissen.«

Bei Computer Bild erreichte der Sony im August 2020 die »gute« Note 1,8, womit er interessanterweise eine zehntel Note hinter seinem Vorgänger liegt:

»Schon die Vorgänger überzeugten gerade Vielreisende mit tollem Klang und wirksamem Noise-Cancelling. Der neue Sony WH-1000XM4 knüpft nahtlos daran an. Die hinzugekommenen Möglichkeiten im Zusammenspiel mit der App sind praktisch, 360 Reality Audio ist faszinierend – nur bislang leider auf sehr wenige Titel bei Deezer und Tidal beschränkt.«

Alternativen

Wer einen kabellosen Kopfhörer mit gutem Noise Cancelling sucht, kommt nicht wirklich günstig weg. Wer bereit ist, beim Noise Cancelling Abstriche zu machen, kann aber eine Menge Geld sparen. Allerdings hat die Kombination von effizientem Noise Cancelling in Verbindung mit sehr guten Klangeigenschaften ihren Preis, selbst bei Herstellern, die weder Sony noch Bose heißen.

Auch gut

Bose NC 700

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bose 700
Wieder in der Spitzenklasse angekommen und das mit hervorragendem Noise Cancelling und sehr gutem Sound.

Mit dem Bose NC 700 haben die Amerikaner nach längerer Abstinenz wieder einen komplett neuen Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling in den Ring geworfen. Das wurde Zeit, denn inzwischen konnte Sony den Entwicklungsvorsprung nahezu ungestört ausbauen. Der NC 700 arbeitet jetzt ebenfalls mit einem anpassungsfähigen Noise Cancelling, außerdem hat man auch die Klangcharakteristik angepasst: Bose ist wieder da, allerdings kostet der Neue aktuell noch gut 100 Euro mehr als der Konkurrent von Sony.

Der NC 700 soll offensichtlich ein neues Kapitel aufschlagen, denn neben dem Namen erinnert auch sonst nichts an die erfolgreiche QuietComfort-Reihe. Wir haben also eine komplette Neuentwicklung auf den Ohren. Bügel und Kapseln wirken jetzt teurer und besser verarbeitet, und bei der Verbindung dazwischen haben sich die Entwickler etwas besonderes einfallen lassen: Hier gibt es kein Scharnier mehr, die Kapseln sind quasi an den Bügel geklemmt. Die zweifellos vorhandene Kabelverbindung zwischen den beiden Kapseln ist komplett unsichtbar und gut geschützt verlegt, dennoch lassen sich die Kapseln zur individuellen Anpassung sowohl auf dem Bügel verschieben, als auch um 180 Grad drehen.

Der NC 700 lässt sich außerdem komplett im mitgelieferten Hardcase unterbringen, welches sogar noch schlanker ist als beim QuietComfort. Die Ladung erfolgt jetzt via USB Typ-C-Schnittstelle. Die hat keine feste Einsteckrichtung und erspart manche Fummelei, außerdem lädt der Bose mit entsprechendem Netzteil schneller auf. Das Lade- und das obligatorische Audio-Kabel für den Notfall liegen dem Bose bei und finden ebenfalls im Case unter einer Klappe Platz.

Beim Einschalten des Bose NC 700 bleiben keine Zweifel: Aus dem Kopfhörer ertönt ein Intro, das jedem Hollywood-Blockbuster gerecht würde. Außerdem weist eine freundliche Stimme mehrfach darauf hin, man solle doch die Bose Music App installieren, was ich vorerst unterlassen habe, also sprach die nette Dame weiterhin auf Englisch mit mir.

Um es vorwegzunehmen: Der NC 700 funktioniert auch ohne App tadellos. Der Vorteil besteht darin, dass sich außer der Sprachauswahl auch das Noise Cancelling feiner abstufen lässt als ohne. Ohne App lassen sich auf Tastendruck drei gröbere Stufen des Noise Cancelling auswählen, nämlich Null (oder aus) 5 (etwa halbe Kraft) und 10 (dann wird es richtig still). Hört man dann etwa eine Durchsage, hält ein langer Druck auf die Noise-Cancelling-Taste die Musik an, und schaltet das Noise Cancelling vorübergehend ab. Mit erneutem langen Druck auf die Taste kehrt der Bose zum vorherigen Betriebszustand zurück. Außer der Taste für das Noise Cancelling an der linken Kapsel, gibt es nur noch an der rechten Seite eine zum Ein- und Ausschalten inklusive Bluetooth-Kopplung, sowie eine für die diversen Sprachassistenten wie den Google Assistant oder Siri.

Intelligente Regelung der Lautstärke

Die Einstellung der Lautstärke hat Bose besonders pfiffig gelöst: Hier streiche ich nur entlang des Bügels an der rechten Kapsel, und schon wird es lauter oder leiser. Das bietet viel mehr Bediensicherheit als das mitunter etwas undefinierte Herumstreichen auf der ganzen Außenfläche der Kapsel, wie es die anderen machen.

Nach der Installation der App ändert sich einiges: Erstmal muss man sich registrieren, und zwar namentlich und mit E-Mail-Adresse. Das erinnert an Boses Multiroom-Lösung und es bleiben wieder erhebliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Sammelleidenschaft mancher Konzerne. Einziger möglicher Hintergrund: Unser Testmuster zog sich nach der Installation der App und der Verbindung mit dem Kopfhörer erstmal ein Update, das ließe sich allerdings auch anonym lösen.

Wie gesagt, kann ich in der App die Systemsprache wählen, sodass ich in meiner Muttersprache bei der Bedienung unterstützt werde. Außerdem kann ich das Noise Cancelling in feinen Stufen von 0 bis 10 einstellen.

Auch klanglich hat der NC 700 zugelegt. Vom eher gefälligen bis unspektakulären Sound der QuietComfort-Reihe ist nicht mehr viel übrig geblieben. Im Bass ist zwar eine leicht amerikanische Tendenz in Form einer leichten Anhebung herauszuhören, trotzdem leidet der Mittelhochtonbereich nicht darunter – der kommt deutlich prägnanter und feiner aufgelöst als das noch beim QC 35 II der Fall war. Der Unterschied zur direkten Konkurrenz von Sony ist nun viel geringer und fällt in die Kategorie »Geschmacksfrage«. Im direkten Vergleich ist der Bose NC700 im Grundtonbereich etwas sonorer, während der WH-1000X M4 in den mittleren und hohen Lagen einen Hauch mehr Feinzeichnung liefert – wie gesagt: reine Geschmacksache und nur im direkten A-B-Vergleich zu bemerken.

Wenn Geld egal ist

Bang & Olufsen BeoPlay H95

Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: H95 Black Hero
Mit dem BeoPlay H95 hat der dänische Hersteller eine echte Design-Ikone geschaffen, technischer und klanglicher Leckerbissen inklusive.

Bang & Olufsen ist längst davon entfernt, standardisierte Technik in ein schön designtes Kleid zu verpacken. Nicht nur beim BeoPlay H95 ist das Knowhow der eigenen Entwicklungsabteilung sehr gut zu erkennen. Der H95 ist dadurch nicht weniger schön, er lässt sich zudem auch intuitiv bedienen und klingt ausgesprochen gut.

Offensichtlich liegt es den Dänen am Herzen, nur hochwertige Materialien einzusetzen, und diese dann in bester Verarbeitungsqualität. So ist der Kunststoffanteil beim BeoPlay H95 ziemlich gering, die Bügelkonstruktion und die Kapseln bestehen zum größten Teil aus Metall. Die Ohrpolster sind aus feinstem, weichem Kunstleder und verteilen das vergleichsweise hohe Gewicht so perfekt, dass der Hörer auch bei längerem Tragen nicht lästig wird.

Die rechte Kapsel ist für die üblichen Einstellungen wie Skipping, Start und Stopp als Touch-Fläche ausgelegt. In jeder Kapsel ist zudem ein Drehsteller integriert; rechts wird die Lautstärke, links die Intensität und Balance zwischen Noice Cancelling und Talkthrough eingestellt. Der Klang wird bei aktiviertem Noise Cancelling nicht beeinflusst, jedenfalls nicht hörbar. Das Noise Cancelling funktioniert sehr gut, wenn auch nicht so eigenständig und smart wie bei Sony oder Bose.

Diese Einstellungen lassen sich auch in der Bang & Olufsen App vornehmen. Darüber hinaus kann man dort einen der fünf abgespeicherten Hörmodi auswählen oder mit dem außergewöhnlichen Equalizer nach eigenem Geschmack erstellen. Selbstverständlich werden auch Firmwareupdates für den Kopfhörer per App realisiert, was der H95 während der Testphase unter Beweis stellte.

Der Klang wird vom Noise Cancelling nicht beeinflusst, und das ist gut so, denn der BeoPlay klingt sehr schön offen und luftig. Die leichte Tendenz in Richtung Loudness ist dabei sicher gewollt und verleiht dem Hörer auch bei geringer Lautstärke ein angenehmes Volumen in den Tiefen sowie entsprechende Feinzeichnung in den Höhen.

Gehört haben wir den BeoPlay H95 im ausgeglichenen Hörmodus »Clear«. Dass er in den anderen Hörmodi eher dezent zu Werke geht spricht ebenfalls für die Einstellungen, für Experimente mit den Klangeinstellungen bleibt dann immer noch die individuelle Einstellung.

Der BeoPlay H95 ist zwar einer der teuersten Bluetooth-Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling, er macht aber auch entsprechend viel her. Hier passen Design, Verarbeitungsqualität, ja sogar die App und natürlich der Klang hervorragend zusammen.

Bester Klang

Sennheiser PXC 550-II

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser PXC 550-II
Die zweite Version verfügt über ein effektives Noise Cancelling, klingt hervorragend und ist super ausgestattet.

Der Sennheiser PXC 550 II gleicht seinem Vorgänger äußerlich fast aufs Haar. Nur die ehemals chromfarbenen Applikationen sind jetzt dezent dunkel gehalten, bestehen aber nach wie vor aus Metall. Im Innern sind die Unterschiede schon größer, beispielsweise verfügt der PXC 550 II nun über Bluetooth 5.0. NFC wird hingegen nicht mehr unterstützt.

Dafür werden nun Alexa, Siri und der Google Assistant komplett eingebunden – sowie AAC und aptX Long. Durch die weichen Polster auf den Kapseln und um den Bügel Sennheiser PXC 550 II sitzt er super bequem und dichtet so gut ab, dass Außengeräusche kaum eine Chance haben, ans Ohr zu gelangen.

Er reagiert zwar nicht so flexibel auf die Umgebungssituation wie der Sony, einige Detaillösungen, die durchaus das Prädikat »smart« verdienen, hat er aber schon. So schaltet er sich automatisch ein, sobald die rechte Kapsel aus der Transportposition in die Hörposition geklappt wird. Folgerichtig wird dann dafür gesorgt, dass der Sennheiser sich nach dem Abnehmen abschaltet und so Energie spart.

Die rechte Kapsel ist als Touchpad ausgelegt. Damit lässt sich die Lautstärke einstellen und man kann durch die Stücke skippen. Ein feines Klopfsignal unterbricht die Musik, um ein Telefonat anzunehmen, was übrigens für beide Gesprächsteilnehmer in hervorragender Qualität funktioniert.

Mit dem Schiebeschalter hinten oben an der rechten Kapsel werden zwei verschiedene Noise-Guard-Stufen aktiviert oder abgeschaltet. Stufe II ist die höchste Stufe, dort wird nach Möglichkeit alles ausgeblendet. Zwischen dieser und der Aus-Position gibt es eine weitere Stufe: Hier passt sich der PXC 550 II automatisch den Umgebungsgeräuschen an, in der Smart Control App lässt sich festlegen ob das Noise Cancelling adaptiv reagiert oder im sogenannten Anti-Wind-Modus bei Außenaktivitäten besondere Maßnahmen gegen Windgeräusche ergreift. Insgesamt liegt das Noise Cancelling damit fast auf dem gleichen, hohen Niveau wie beim Sony.

Das in der rechten Kapsel des PXC 550 II integrierte Touchpanel reagiert unmittelbarer, was die Bedienung noch mal erleichtert. Allerdings ist man hier mehr auf Klopfzeichen angewiesen als bei beiden Sonys: Einmal leicht Klopfen sorgt für Start und Pause der Musik, doppeltes Klopfen aktiviert die Talk-Through-Funktion, was nicht ganz so elegant ist wie das Handauflegen bei den Sonys.

Sennheisers Smart Control App wurde verbessert

Sennheisers Smart Control App wurde unterdessen ebenfalls erheblich in den Funktionen erweitert. Mittlerweile erlaubt sie außer einer differenzierten Klangbeeinflussung auch eine Umschaltung des adaptiven ANC-Modus zwischen Adaptiv und Anti-Wind. Ein Update der Firmware des Kopfhörers ist natürlich ebenfalls möglich.

Klanglich spielt der Sennheiser, wie erwartet, in derselben Liga wie der Sony-Kopfhörer, lediglich die Abstimmung ist etwas anders. So fällt im A-B-Vergleich eine ganz leichte Senke im Mitteltonbereich bei den Sony-Hörern auf, wo der Sennheiser etwas feiner auflöst. Die leichte Schärfe, die der PXC 550 mitunter durchschimmern ließ, hat man dem PXC 550 II offenbar abgewöhnt. Die tolle Auflösung im Mittelhochtonbereich ist dabei erhalten geblieben und er spielt wie aus einem Guss.

Preis-Leistungs-Tipp

Sennheiser HD 450BT

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser HD 450BT
Der HD 450BT klingt sehr gut und ist mit der Sennheiser App kompatibel. Für den Preis liefert er zudem ein akzteptables Noise-Cancelling.

Der HD 450BT von Sennheiser hat schon auf den ersten Blick nur wenig Ähnlichkeit mit dem PXC 550 II. Die Verarbeitungsqualität reicht längst nicht an den teureren Bruder heran, seitens des Klanges schlägt der HD 450BT aber durchaus ähnliche Töne an, und der Lieferumfang kann sich ebenfalls sehen lassen.

Dem Sennheiser HD 450BT liegt neben dem üblichen Lade- und dem Audiokabel sogar eine passende Transporttasche bei. Außerdem unterstützt er wie selbstverständlich den aptX-Codec zur verlustarmen Bluetooth-Übertragung.

Die Bedienung mit den Tasten ist allerdings gewöhnungsbedürftig: Zu viele Tasten, schlecht bis gar nicht gekennzeichnet, sind recht willkürlich an der rechten Hörkapsel verteilt. In der Einarbeitungsphase muss der Hörer daher recht häufig vom Kopf genommen werden, damit man die richtige Taste findet. Glücklicherweise ist er mit der Sennheiser Smart Connect App kompatibel, sodass man viele Einstellungen auch bequem über das Smartphone vornehmen kann.

Leider hat man ausgerechnet die Ein-/Aus-Taste zusätzlich mit der Aktivierung des Noise Cancelling belegt, was gerade zum Anfang schon mal für Fehlbedienungen sorgen kann. Das Noise Cancelling selbst ist zwar nicht von der hochwertigen Sorte wie das beim PXC 550 II, das war allerdings auch nicht zu erwarten. Wichtig ist, dass es in angemessenen Umfang macht, was es soll, und das, ohne den Klang signifikant zu beeinflussen.

Der lag den Entwicklern offenbar am Herzen, denn der HD 450BT klingt frisch, offen und vor allem neutraler als die meisten anderen in dieser Preisklasse. Das ordentliche Noise Cancelling, die Integration in die App und vor allem das tolle Klangerlebnis, welches uns der HD 450BT beschert, machen ihn zum neuen Preistipp.

Außerdem getestet

Hier haben wir alle weiteren von uns getesteten Modelle aufgeführt. Neben einigen ehemaligen Favoriten, die keinesfalls zum alten Eisen gehören, finden Sie hier auch Hörer, die es aus verschiedenen Gründen nicht in unsere Empfehlungen geschafft haben. Auf jeden Fall lässt sich hier aber der eine oder andere Euro sparen.

Mit dem Sony WH-1000X M3 hat Sony die dritte Generation seines überaus erfolgreichen Flaggschiffs mit Noise Cancelling herausgebracht. Grundlage ist nach wie vor der MDR-1000X. Hatte der WH-1000X M2 erstmals so smarte Features wie das adaptive, also sich an die Umgebung anpassende Noise Cancelling dazu bekommen, wurde der WH-1000X M3 nunmehr auch äußerlich runderneuert.

Auch er erkennt an den Umgebungsgeräuschen und den Bewegungen des Trägers, ob er sich gerade im Zug befindet oder im monotonen Geräuschpegel eines Großraumbüros. Das Noise Cancelling wird entsprechend angepasst, sodass zum Beispiel die Durchsagen im Zug ungestört durchgeleitet werden, wogegen das monotone Hintergrundgemurmel unterdrückt wird.

Das gesamte Oberflächen-Finish sieht nun hochwertiger aus und die Bedientasten sind schlanker und feiner geworden. Die Ohrpolster sind nun aus anderem Material, dichten nochmal besser ab und sind enorm bequem.

Zwar muss der WH-1000X M3 nun seinem Nachfolger weichen, die Unterschiede bezüglich Klang, Noise Cancelling und Tragekomfort sind allerdings so gering, dass auch der WH-1000X M3 noch sein Geld wert ist, solange er günstiger als der Nachfolger zu haben ist.

Bowers & Wilkins PX7 ist einer von zwei Nachfolgern des Bowers & Wilkins PX. Er ist, wie sein Vorgänger, als Over-Ear-Hörer konzipiert. Die On-Ear-Variante in Form des PX5 finden Sie weiter unten. Prinzipiell dichtet ein ohrumschließender Hörer, wie der PX7, bei den meisten Menschen besser ab, lässt dadurch weniger Außengeräusche durch als die On-Ear-Kapseln und sitzt obendrein bequemer.

Das Noise Cancelling ist per Taster an der linken Kapsel umschaltbar. Es lassen sich die drei Modi High, Low und Auto auswählen wobei die Stufe High sehr effizient funktioniert. Der Nachteil ist, dass man erst alle Stufen durchschalten muss und nicht direkt von High auf Auto oder Off schalten kann. Klanglich ändert sich bei den unterschiedlichen ANC-Einstellungen nichts, auch Rauschen ist dem PX7 völlig fremd.

Die Musik pausiert beim Abheben einer Kapsel, die drei Tasten auf der rechten Kapsel sind zum Einstellen der Lautstärke und Zappen durch die Musik gedacht. Die Taste dazwischen zum Annehmen eines Telefonats oder zur Aktivierung von Siri bzw. Google Assistant.

Er verleiht der Musik die typische Bowers-&-Wilkins-Signatur – im Bass ist er ebenso durchsetzungsstark wie der Sennheiser, legt im Oberbass und Grundtonbereich sogar noch etwas zu. Auf der anderen Seite rundet der PX7 den Hochtonbereich etwas ab. Insgesamt klingt der Bowers & Wilkins PX7 etwas wärmer, runder und vollmundiger als beispielsweise der Sennheiser. Wer also einen Reisebegleiter mit langzeittauglichem Klang und businesstauglichem Auftreten benötigt, kommt um eines der Bowers-&-Wilkins-Modelle nicht herum.

Der Shure Aonic 50 kam kurz nach dem Aonic 215 auf den Markt, den wir hier ebenfalls getestet haben. Beim Aonic 50 handelt es sich um einen Bluetooth-Kopfhörer mit ohrumschließenden Postern und aktivem Noise Cancelling. Bislang hatte man beim amerikanischen Traditionshersteller wenig übrig für derartige technische Spielereien, denen man sich allerdings nun nicht mehr verschließen kann.

Beim Aonic 50 handelt es sich um eine komplette Eigenentwicklung, wie es sich für einen renommierten Hersteller wie Shure gehört. Das betrifft sowohl den Kopfhörer als auch die dazugehörige Shure Play+ App, die auch auch mit anderen Produkten von Shure kommuniziert.

Zugegeben, das Noise Cancelling wurde höchstwahrscheinlich hinzugekauft, schließlich muss man ja das Rad nicht neu erfinden. So kommt beim Aonic 50 dann auch ein recht effektives Noise Cancelling zum Einsatz, wenngleich es nicht mit den beiden Marktführern Sony und Bose mithalten kann, das können andere aber auch nicht.

Kernstück des Noise Cancelling ist ein 3-Stufen-Schiebeschalter. Eine der drei Stufen aktiviert das Noise Cancelling, eine weitere das Talkthrough, in der mittleren Schalterposition sind beide inaktiv. Das Noise Cancelling kann kann man in der App Shure Play+ zwischen max und normal umschalten, bei max wird der Pegel der Musik hörbar angehoben, außerdem wird ein Loudness-Filter zugeschaltet – eigentlich ein unnötiger Trick.

Die App Shure Play+ erlaubt außerdem diverse Klangeinstellungen, und sogar die Speicherung mehrerer individueller Presets. Auch die Stärke des Talkthrough kann stufenlos eingestellt werden.

Klanglich kommt der Shure unserem Favoriten ziemlich nahe. Der Grundtonbereich ist nicht ganz so präsent, dafür klingt der Aonic 50 aber etwas ausgewogener und bildet ebenfalls eine große Bandbreite ab. Er ist zudem etwas spritziger abgestimmt als der Sony, was bei manchen Musikstücken noch mehr Spaß macht. Einzig das Noise Cancelling sollte überarbeitet werden.

Der Nuraphone ist das Resultat einer Crowdfunding-Aktion. Offenbar gibt es eine ganze Reihe Interessenten für ein Kopfhörerkonzept, das aus einer Mischung aus Over-Ear und In-Ear besteht. Aber auch sonst hat der Nuraphone so einige Besonderheiten zu bieten. Neben den besonderen Kapseln mit den In-Ear-Kegeln im Zentrum fällt auf, dass er über keinerlei Bedienelemente verfügt, Touch-Flächen sind ebenfalls keine vorhanden. Eine Bedienung ist offenbar ausschließlich per App möglich. Die ist zwar kostenlos, um sie aber nutzen zu können und damit auch letztendlich den Kopfhörer, muss man sich aber registrieren. Dabei lässt der Disclaimer keinerlei Zweifel darüber, dass die Daten – Messdaten für die Einstellung des Hörers und Hörgewohnheiten – auch in Übersee, also in den USA und Australien genutzt werden.

Die lapidare Erklärung, dass die Daten damit nicht mehr europäischen Datenschutzrichtlinien unterliegen, man aber sicher sein könne, dass kein Missbrauch betrieben würde, lässt nur solange schmunzeln, bis man entdeckt, dass man dem zustimmen muss, um den Hörer überhaupt nutzen zu können.

Im normalen Alltag kommt dann die nächste Schwierigkeit, denn der Nuraphone hat keine Re/Li-Markierung, das muss man dann ganz intuitiv machen, nämlich so, dass die In-Ears schräg nach vorn zeigen, also in Richtung der Hörkanäle. Der Kopfhörer hat keine Einschalttaste, sondern aktiviert sich auf dem Kopf nach wenigen Sekunden automatisch. Im Gegenzug schaltet er sich aus, wenn man ihn abnimmt.

Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Nuraphone
Dreister geht’s nicht: Einzig den Newsletter darf man ungestraft ablehnen, allem anderen muss man zustimmen, um die App und damit den Kopfhörer nutzen zu können.

Anschließend sitzt der Nuraphone ziemlich komfortabel auf den Ohren, für korrekten Sitz liegen drei verschiedene Passstücke für die In-Ears bei. Ist er dann eingemessen, klingt er sogar ausgesprochen frisch und sehr breitbandig, aber eben nicht so außergewöhnlich gut, dass das den recht hohen Preis rechtfertigen würde. Rechnet man die Hürden mit der App, dem fehlenden Audiokabel und dem proprietären Ladekabel hinzu, lässt sich der Preis nur schwer argumentieren.

Der Sennheiser PXC 550 ist der Vorgänger vom PXC 550 II. Die Bedienung folgt prinzipiell der gleichen Logik, auch hier gibt es NFC-Unterstützung bei der Verbindung sowie besten Klang und Tragekomfort. Keine Frage, dass auch die App die Funktionen und die Bedienung maßgeblich erweitert. Passen muss der PXC 550 gegenüber seinem Nachfolger eigentlich nur bezüglich Alexa, Google Assistant und Co. Wer darauf keinen Wert legt und zudem auf den AAC sowie den aptX Low Latency Codec verzichten kann, bekommt mit dem PXC 550 hervorragende Klangeigenschaften zum kleinen Preis. Im Gegensatz zum Nachfolger unterstützt der PXC 550 außerdem noch NFC für eine noch reibungslosere Bluetooth-Kopplung.

Der PX5 von Bowers & Wilkins gehört zu den Hörern, die On-Ear, also auf den Ohren zu tragen sind, er ist das On-Ear Pendant zum PX7. Wem also Klang und Design der Kopfhörer von Bowers & Wilkins zusagen, bekommt mit dem Bowers & Wilkins PX5 den Bluetooth-Kopfhörer, der wegen seiner kleineren Kapseln das kompaktere Packmaß hat. Auch der PX5 sitzt ausgesprochen bequem, gleichzeitig dichten die Polster hervorragend gegen störende Außengeräusche ab. Der Bügel ist aus leichtem, aber stabilem Karbon gefertigt und mit feinstem Leder gepolstert.

Der Hörer nutzt den aptX HD-Codec zur Übertragung der Musik in Hi-Res-Qualität. Belohnt wird der Aufwand mit einem herrlich ausgewogenen, langzeittauglichen Klangerlebnis. Der Bowers & Wilkins PX5 gibt jede musikalische Kost, die ihm angeboten wird, sehr schön aufgelöst und mit bestechender Räumlichkeit weiter. Er hat ein besonderes Faible für den Grundtonbereich, was ihm ein angenehmes Timbre verleiht – der ideale Begleiter auf langen Reisen.

Sennheiser Momentum 3 Wireless

Auch der Sennheiser Momentum 3 Wireless hat mindestens einen Vorgänger, wie sich unschwer an der Typenbezeichnung feststellen lässt. Das markante Retro-Design bei Verwendung hochwertiger Materialien findet sich auch in diesem Momentum. Der Momentum 3 Wireless verfügt über sehr weiche, komfortable Ohrpolster aus hochwertigem Leder. Der Bügel und die Scharniere sind hauptsächlich aus Metall gefertigt. Werden sie zusammengeklappt, schaltet der Hörer gleichzeitig aus. Darüberhinaus lässt er sich auch über Tasten an der rechte Hörkapsel bedienen. Wer mehr Funktionen nutzen möchte, insbesondere das differenzierte Noise Cancelling, kann die Smart Control App fürs Smartphone nutzen. Hiermit kann das Noise Cancelling für drei Szenarien ausgewählt werden: Maximal (im Büro oder Zug), Anti-Wind (im Außenbereich) und Anti-Druck (Flugzeug).

Ein Equalizer zur Klangkorrektur steht ebenfalls in der App zur Verfügung. Hier lässt sich dann mit ein wenig Gefühl die doch etwas mittenbetonte Note des Momentum 3 Wireless nach Belieben korrigieren.

Der Jabra Elite 85H entfaltet, wie mittlerweile viele seiner Konkurrenten, seine wahren Klang- und Noise-Cancelling-Fähigkeiten erst über die Einstellungen, die man in der zugehörigen App vornehmen kann. Den Sprachassistenten hat man beim Elite 85H besondere Aufmerksamkeit geschenkt, in der App Jabra Sound+ lässt sich der gewünschte Assistent auswählen. Darüber hinaus zweigt sie die Akkuladung an und nimmt Firmware-Updates vor. Aber auch das Noise Cancelling lässt sich differenzierter auf die jeweilige Umgebung anpassen und die Hear-Through-Funktion, also die Verbindung zur Außenwelt, kann man sogar stufenlos dimmen.

Die Jabras sitzen komfortabel über den Ohren. Auch das Noise Cancelling funktioniert gut, doch leider verändert sich der Klang mit aktivem ANC hörbar. Es gibt einen deutlichen Loudness-Charakter, außerdem klingen komplexe Musikstücke leicht komprimiert. Wird das Noise Leider hat sich in der Entwicklung nicht wirklich viel getan. Cancelling deaktiviert, klingt der Jabra fast so gut wie die Konkurrenz.

Beyerdynamic Lagoon ANC

Der Beyerdynamic Lagoon ANC trägt eindeutige Merkmale des seit 2017 geänderten Marken-Designs, allen voran das liegende Y jeweils auf den Hörkapseln. Damit nicht genug: Beim Lagoon ANC leuchten die LEDs zur Anzeige der Betriebszustände ausgerechnet in den Kapseln. Das macht eigentlich nur beim Einschalten (Orange), Bereitschaft zum Pairing (Blau) sowie erfolgreicher Verbindung (Weiß) Sinn, weil man hierzu für gewöhnlich die Kopfhörer in der Hand hält. Ansonsten werden nur die Ohren beleuchtet. Die Bedienung funktioniert einerseits klassisch über Schalter an der rechten Hörkapsel, außerdem über die Touchfläche, die ebenfalls auf der rechten Kapsel für Lautstärke (rauf und runter) und Skip (horizontal) zuständig ist. Tippen Sie zweimal auf die Fläche, stoppt und startet die Musik.

Das Noise Cancelling ist in zwei Intensitätsstufen wählbar, die leider so nah beieinander liegen, dass man die erste Stufe meistens überschreitet und direkt auf der zweiten oder andernfalls auf Position »aus« landet. Einen signifikanten Unterschied kann man zwischen beiden Leveln kaum ausmachen.

Klanglich liegt der Lagoon ANC auf hohem Niveau, die Musik kommt zackig und dynamisch rüber, wenngleich der Bass im Vergleich zu manch anderem Zeitgenossen eher verhalten erschient. Er ist eben nicht überbetont, kommt aber bei Bedarf und dem entsprechenden Futter knackig und präzise. Der Lagoon entwickelt eine breite Klangbühne und löst sehr fein auf, bei aktiviertem Noise Cancelling geht ihm allerdings ein Teil seiner Spielfreude verloren, er klingt dann eher etwas komprimiert.

Der Panasonic RP-HD610N ist im Vergleich zu manch anderem Hörer aus der Preisklasse eher einfach verarbeitet. Der Schwerpunkt liegt hier eindeutig auf komfortablem Sitz und einfacher Bedienung in Verbindung mit gutem Klang. Gerade in Bezug auf den Tragekomfort und insbesondere den Klang muss sich der RP-HD610N nicht hinter der Konkurrenz mit ähnlichem Preispunkt verstecken. Kleines Manko ist sicher der Lade-Anschluss, der als microUSB-Buchse ausgeführt ist, das erscheint uns nicht angemessen – gerade beim Kopfhörer schaut man nicht so genau auf die Einsteckrichtung des USB-Steckers, was beim Panasonic zu unnötiger Fummelei führt.

Sitzt er aber auf den Ohren und wird eingeschaltet, überrascht der Panasonic mit einem Sprach-Assistenten auf Deutsch, der über den aktuellen Ladestatus sowie den Betriebszustand Auskunft gibt. Das versöhnt etwas mit den Bedientasten, die sich nach Gefühl kaum unterschieden, wenn der Hörer erstmal auf dem Kopf sitzt und quasi blind bedient wird.

Das Noise Cancelling kann in drei Stufen – hoch, mittel und niedrig ausgewählt werden – und lässt sich auch ganz abschalten. Etwas verwirrend ist, dass die Außengeräusche in mittlerer Position lauter sind als in niedriger, das funktioniert eigentlich eher als Talk-Through-Funktion. Die Effektivität des Noise Cancelling liegt auf klassenüblichem Niveau, kommt also an die Sonys und Boses nicht ran.

Die Musik bleibt von allen drei Schalterpositionen nahezu unbeeindruckt und spielt auf sehr hohem Niveau. Klanglich ausgewogen und mit feiner Auflösung über das gesamte Frequenzspektrum wird jede Art musikalischer Kost wiedergegeben – ein Kandidat zum Dauerhören.

Die Ohren werden eng und dennoch bequem von den Polstern des Bowers & Wilkins PX umschlossen, die aus weichem, glattem Leder gefertigt sind, und damit schon einen großen Teil der Außengeräusche aussperren. Der PX machte den Anfang mit der simplen aber sehr intuitiven Gestensteuerung: Anheben einer Kapsel stoppt die Musik, absetzen startet sie aufs neue, setzt man den Hörer komplett ab und legt ihn auf den Tisch, geht er erst in den Pause- und nach einiger Zeit in den Ruhemodus. Um Energie zu sparen wird sogar die Bluetooth-Verbindung unterbrochen. Das Aufnehmen des Hörers aktiviert dann wieder alles, sodass der Kontakt wieder aufgenommen und das Stück weitergespielt wird.

Das Noise Cancelling lässt sich auf die jeweilige Situation anpassen: Eine Taste schaltet bei Bedarf drei Szenarien aktiv. So kann man das NC entweder an Geräusche im Flugzeug, im Straßenverkehr oder im Büro anpassen. Alternativ zu den Bedientasten lässt sich der PX auch komfortabel über eine kostenlose App bedienen.

Der Bowers & Wilkins PX gibt jede musikalische Kost, die ihm angeboten wird, sehr schön aufgelöst und mit bestechender Räumlichkeit weiter.

Klanglich erreicht er damit sogar das Niveau des Sony, das Noise Cancelling ist dagegen weit unterlegen. Für alle, denen Klangqualität wichtiger ist als das beste Noise Cancelling, ist der Bowers & Wilkins aber auf jeden Fall nach wie vor eine Empfehlung.

Motorola Escape 800 ANC

Motorola hat den Escape 800 ANC gegen das Eindringen von Spritzwasser geschützt. Er eignet sich daher zum Beispiel für den Workout im Fitnessstudio. Er ist mit Audio- und Ladekabel sowie einem schönen Hardcase standesgemäß ausgestattet. Die Polster umschließen die Ohren dicht und trotzdem sitzt der Hörer komfortabel. Das muss er auch, denn das Noise Cancelling ist eher mittelmäßig.

Für den Preis von knapp unter 100 Euro ist der Motorola erfrischend unprätentiös ausgestattet; hier gibt es keine multifunktionalen Touchflächen, und eine App ist ebenfalls nicht erforderlich: einfch einschalten, Koppeln und genießen. Sämtliche Tasten sind eindeutig auch blind zu erfühlen, die Plus-Minus-Tasten sind separat und nicht als Wippe ausgelegt. Das Noise Cancelling wird per Schiebeschalter ein- und ausgeschaltet, mehr nicht.

Ausgesprochen Cool ist der Lieferumfang zu nennen, ein Hardcase gehör ebenso dazu, wie ein Notkabel. Falls der Akku mal schlapp macht, kann man also immer noch Musik hören, wenn auch ohne aktives Noise Cancelling. Das obligatorische USB-Ladekabel findet ebenfalls seinen Platz im Case.

Klanglich kann der Motorola ebenfalls überzeugen: Ganz dem aktuellen Trend folgend, schiebt er im Bass etwas nach, um dann bei aktiviertem Noise Cancelling wieder etwas nachzugeben. Das sind aber die einzigen klanglichen Einbußen, die man mit aktivem Noise Cancelling eingehen muss.

Allein die Resistenz gegen Feuchtigkeit bestimmt bei Manchem die Entscheidung für den Motorola Escape 800 ANC – und es gibt weit schlechtere Entscheidungen, auch wenn das Noise Cancelling nicht vollends überzeugen kann, denn das kann keines zum Preis von unter 200 Euro, damit ist der Escape 800 ANC unser aktueller Preis-Leistungssieger.

Der Pioneer SE-MS9BN ist einer der bequemsten Kopfhörer, die ich auf den Ohren hatte. Das liegt nicht zuletzt an den weichen, ohrumschließenden Polstern, die auch die Außengeräusche sehr gut aussperren. Beste Grundvoraussetzungen also für einen Kopfhörer, der genau das soll. Vielleicht hat man sich aus diesem Grund dazu entschieden, das Noise Cancelling permanent aktiv zu stellen, denn eine entsprechende Taste zum Umschalten sucht man am Hörer vergebens. Dafür gibt es eine Taste zur Aktivierung der Sprachdienste wie den Google Assistant, Siri und Co.. Neben dieser gibt es nur eine weitere Bedientaste, nämlich die zum Einschalten und zur Aktivierung des Bluetooth-Pairing. Per NFC-Funktion lässt sich diese Kopplung noch komfortabler gestalten, wie das kleine NFC-Logo an der linken Innenseite des Bügels dokumentiert.

Die App scheint indes noch nicht ganz ausgereift zu sein und braucht einige Anläufe, um Ihrerseits Verbindung mit dem Kopfhörer aufzunehmen.

Klanglich ist der Pioneer leicht mittenbetont, was besonders Gesangstimmen zu gute kommt. Im Bassbereich arbeitet der SE-MS9 konturiert, verliert allerdings bei komplexen Passagen schon mal den Überblick, was er mit hörbaren Kompressionen quittiert.

Der Pioneer SE-MS9BN hat enormes Potential, auch was das Noise Cancelling betrifft, leider ist die App noch nicht ausgereift.

Bose QuietComfort 35 II

Einige Zeit führte der QuietComfort 35 von Bose unsere Empfehlungsliste an. Ausschlaggebend war das schon sprichwörtlich effektive Noise Cancelling des Bose-Hörers, gepaart mit einem eingängigen Klangerlebnis, das zum entspannten Langzeithören prädestiniert ist. Der Urahn der kabellosen Bose-Noise-Cancelling-Hörer ist nur noch gebraucht zu bekommen. Der Nachfolger QuietComfort 35 II konnte sich nur schwer gegen den neuen Favoriten von Sony behaupten, denn außer einem zusätzlichen Bedienknopf, der zwar für den Google Assistant gedacht ist, sich aber auch mit anderen Funktionen belegen lässt, hat sich nichts im Vergleich zum Vorgänger geändert.

Jetzt, wo mit dem Bose 700 ein veritabler Nachfolger am Start ist, kann es sein, dass der QuietComfort 35 II deutlich im Preis nachgibt, solange er noch am Markt verfügbar ist. Damit ist er ein perfektes Schnäppchen, denn das Noise Cancelling gehört nach wie vor zu den effektivsten am Markt. Die Bedienung ist zudem sehr intuitiv gehalten und selbst die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben, der QuietComfort 35 II gehört damit nach wie vor zu den ganz Großen, und das zum mittlerweile erschwinglichen Preis.

Der Meters OV-1 ist ein ganz besonderer Kopfhörer. Dank der beiden VU-Meter auf den Hörkapseln, deren Zeiger im Takt der Musik zucken, kann man sich neugieriger Blicke gewiss sein. Auch seitens des Sounds macht das Schwergewicht ernst – jedenfalls gibt es keinen, der im Bass druckvoller und trotzdem kontrolliert zu Werke geht. Das ändert sich auch nicht, wenn man das Noise Cancelling aktiviert – kein hörbarer Loudness-Charakter, kein Einbruch im Tiefbassbereich, der Meters spielt einfach weiter. Allerdings profitiert er mehr von den großen, weichen und gut abdichtenden Polstern als von einer besonders effektiven NC-Schaltung. Die ist tatsächlich eher mittelprächtig und kann mit den Möglichkeiten eines Bose, Sennheiser oder gar Sony nicht mithalten.

Wer gern einen stylisch auffälligen, hervorragend verarbeiteten Kopfhörer mit sich herumträgt, ist mit dem Meters OV-1 auf der sicheren Seite, die allerdings auch ihren Preis hat.

Lautsprecherspezialist Teufel rundet mit dem Real Blue NC die neue Real-Reihe mit einem Bluetooth-Kopfhörer mit Noise Cancelling ab. Im zweiten Rollout hat der Hersteller seinen Kopfhörer mit verbesserter Bluetooth-Technik nachgerüstet: War bei den ersten Modellen die drahtlose Verbindung noch sehr instabil und mit Aussetzern gespickt, hat man hier konsequent nachgebessert.

Der Real Blue NC kann seitens der Fertigungs- und mehr noch der Klangqualität locker mit der Konkurrenz mithalten. Aufgrund seiner ohrumschließenden Bauweise mit den gut abdichtenden Polstern verfügt er schon mal über beste Voraussetzungen zur Unterdrückung der störenden Außengeräusche.

Die aktive Außengeräuschunterdrückung funktioniert nicht ganz so differenziert wie bei den teureren Kollegen von Sennheiser, Bose oder gar Sony. Hier beschränkt man sich, wie bei allen günstigeren Lösungen, auf störende Frequenzbereiche, die beim Fliegen oder während der Bahnfahrt entstehen. Allerdings kapselt der Real Blue auch im Großraumbüro ganz ordentlich ab, wenngleich dies zum großen Teil auf das Konto der dichten Ohrpolster geht.

Die Bedienung ist dank der als Touchpad ausgelegten rechten Kapsel intuitiv: Mit rauf und runter wischen stellt man die gewünschte Lautstärke ein, mit horizontalem Wischen zappt man durch die Tracks und ein Tippen in der Mitte lässt die Musik pausieren – zugunsten eines Telefonats. Für wichtige Funktionen, wie Ein-/Ausschalten, Bluetooth-Pairing und das Aktivieren des Noise Cancelling gibt es richtige Schalter an den Kapseln.

Klanglich spricht der Real Blue NC mit seinem leichten Loudness-Charakter und dem knackigen Bass insbesondere die jugendliche Zielgruppe an. Er erreicht mit dieser Abstimmung aber auch bei geringer Lautstärke schon ein angenehmes Klangvolumen.

Ausgestattet ist der Real Blue NC, wie von Teufel nicht anders erwartet, üppig: Ein schlankes Hard-Case fasst neben dem zusammengeklappten Kopfhörer ein Audio- und ein USB-Ladekabel, außerdem ist der obligatorische Flugzeugadapter mit an Bord.

Natürlich ist der Preis von knapp 200 Euro kein Pappenstiel, der Real Blue NC ist aber schon allein aufgrund der hochwertigen Verarbeitung jeden Cent wert. Das Noise Cancelling ist nicht so aufwändig wie bei Bose, Sony oder Sennheiser, erfüllt aber hauptsächlich auf Reisen seinen Zweck.

Mit dem WH-1000X M2 hat Sony unseren vormaligen Testsieger nochmal ordentlich aufgebohrt. Im WH-1000X M2 steckt zwar zum größten Teil die Technik des MDR-1000X, allerdings hat der neue viele smarte Features dazu bekommen. Er erkennt an den Umgebungsgeräuschen und den Bewegungen des Trägers, ob man sich gerade im Zug befindet oder im monotonen Geräuschpegel eines Großraumbüros. Entsprechend wird das Noise Cancelling angepasst, was bedeutet, dass zum Beispiel die Durchsagen im Zug ungestört durchgeleitet werden, wogegen das monotone Hintergrundgemurmel unterdrückt wird. Klanglich hat sich dagegen nichts geändert, auch der WH 1000XM2 zieht klanglich locker an der Konkurrenz von Bose vorbei, ist außerdem deutlich günstiger zu haben.

Mit Kabel fing alles an, auch bei Bose. Der QuietComfort 25 ist ein toller Hörer ohne Bluetooth. Auch wenn er nicht wesentlich günstiger ist als sein Bluetooth-Bruder, markiert er nach wie vor die Spitze des technisch machbaren. Wer sich lieber aufs Kabel verlässt und auf den kabellosen Komfort bewusst verzichtet, wird mit nach wie vor gutem und vor allem störungsfreien Klang belohnt und spart etwas Geld. Leider ist er mittlerweile kaum noch erhältlich, wenn Sie ihn aber günstig bekommen, können Sie ihn bedenkenlos kaufen.

Obwohl er ebenso wie unser aktueller Favorit ebenfalls von Sony kommt, kann der WH-CH710N die an ihn gestellten Erwartungen kaum erfüllen. Zwar bringt er ebenfalls NFC-Unterstützung beim Koppeln mit, ansonsten hält sich die Ausstattung jedoch in Grenzen.

Die Verarbeitung des Sony WH-CH710N lässt ebenfalls Wünsche offen und lässt sich mit dem recht günstigen Preis nur unzureichend erklären.

Das Noise Cancelling ist weniger anpassungsfähig als bei den meisten teureren Kollegen, kann aber mit der direkten Konkurrenz gut mithalten. Es besteht sogar die Möglichkeit, die Umgebungsgeräusche selbst bei eingeschaltetem Noise Cancelling durchzulassen, wenn es beispielsweise im Zug oder im Flieger Durchsagen gibt.

Klanglich ist der WH-CH710N nicht frei von Verfärbungen – jede Einstellung, ob mit oder ohne ANC, hat hörbaren Einfluss auf den Klang. Insgesamt kommen die Mitten und Mittelhochtöne nur sehr verhalten an, es gibt kaum Feinauflösung und der Hörer klingt insgesamt eher dumpf.

Der Marshall MID A.N.C. verfügt vom Design her über zwei Vorteile: Zum einen hat er ein markantes Aussehen, zum anderen sind die Kapseln recht klein gehalten. So lässt er sich kompakt zusammenlegen und auf statt über die Ohren setzen – ein Komfortvorteil für Brillenträger. Hinzu kommt, dass er für einen ohraufliegenden Hörer sehr gut abdichtet. Der Klang hat einen leichten Loudness-Charakter, woraus man bei Marshall allerdings auch keinen Hehl macht, er klingt dadurch aber auch bei geringer Lautstärke angenehm voll. Das aktive Noise Cancelling funktioniert recht einfach, es werden in der Hauptsache tiefe Frequenzen ausgefiltert, wie Flugzeug- und andere Motoren. Auf eine wie auch immer geartete selektive Filterung wird verzichtet. Marshall sieht davon ab, gleichzeitig den Pegel der Musik anzuheben, auch der Klang verändert sich nur marginal. Für das Gebotene finden wir sie allerdings recht teuer.

Normalerweise wird der Name Porsche mit Autos im höheren Leistungs- und Preissegment in Verbindung gebracht, längst aber hat sich das typische Porsche-Design auch auf andere Produkte übertragen. Der Space One, den Audio-Spezialist KEF zusammen mit der Porsche Design-Abteilung entwickelt hat, schlägt genau in diese Kerbe. Hier gibt es erstklassiges Design mit hervorragender Fertigungsqualität nach außen hin, innen drin superbe Audio-Technologie, die klanglich ihresgleichen sucht. Unter den verkabelten Kopfhörern mit Noise Cancelling zählt der Space One auch klanglich zu den besten.

KEF Space One Wireless

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Kef Space One wireless

Keine Preise gefunden.

Der KEF Space One Wireless unterscheidet sich nur geringfügig von seinem Bruder mit Kabel. Das Noise Cancelling ist das gleiche und dank mitgelieferter Kabel, von denen eines sogar mit Mikrofon ausgestattet ist, läuft der Space One Wireless sogar mit leerem Akku – auch als Headset. Klanglich ist auch der Wireless ein echter Knaller, aber beim Noise Cancelling kommt er nicht an Sony heran. Dafür ist die Wireless-Variante aus unserer Sicht zu teuer.

Sennheiser Momentum 2 Wireless

Ein echter Hingucker ist der Momentum 2 Wireless von Sennheiser: Edelste Materialien wie Leder und Metall fügen sich zu einem außergewöhnlichen Design zusammen. Wir empfehlen die Over-Ear-Variante, also mit ohrumschließenden Polstern, die dichten nochmal besser ab als die On-Ears und sind für die meisten Menschen angenehmer zu tragen. Brillenträger greifen eventuell eher zum On-Ear-Modell, beide haben neben dem hervorragenden Design und der sauberen Verarbeitung allerdings auch klanglich einiges zu bieten. Hier liegt der Sennheiser locker auf dem Niveau unseres Testsiegers, nur beim Noise Cancelling hat der die Nase vorn.

Der AKG N60NC ist ein kompakter, ohraufliegender Kopfhörer, der etwas günstiger ist als die Hightech-Empfehlungen. Gerade für Brillenträger sind On-Ear-Hörer mitunter komfortabler zu tragen. Das Noise Cancelling ist beim AKG stets aktiv, es lässt sich nicht abschalten, lediglich im Kabelbetrieb kann man nicht darauf zurückgreifen. Es funktioniert auch nicht ganz so effektiv wie beim Sennheiser oder gar beim Favoriten.

Der Q Adapt des dänischen Lautsprecherherstellers Libratone ist ein On-Ear-Kopfhörer. Für geräuschreduzierende Kopfhörer sind Over-Ears normalerweise die erste Wahl, weil diese schon einigen Lärm abhalten. Doch Over-Ears sind für Brillenträger nicht ideal, da sich Brillenbügel und Ohrpolster in die Quere kommen. On-Ears sind mit Brille deutlich komfortabler zu tragen.

Der Sony MDR-100ABN ist ebenso gut verarbeitet wie der Bose, kommt klanglich aber weder an den Bose noch an den Sennheiser Momentum heran. Die Ohrpolster aus Kunstleder liegen sehr eng an, was bei sommerlichen Temperaturen zu feuchten Ohren führen kann und schlicht unkomfortabel ist. Der Bose QC 35 kostet nicht viel mehr, kann aber klanglich und auch vom Noise Cancelling her deutlich mehr und ist damit die deutlich bessere Wahl.

JBL Everest Elite 750NC

Der JBL Everest Elite 750NC ist der Nachfolger des Elite 700. Das Design ist das gleiche geblieben, die Elektronik für das Noise Cancelling wurde kräftig überarbeitet und funktioniert jetzt in mehreren Stufen, lässt sich damit besser anpassen als beim Vorgängermodell. Leider hat man auch an der umständlichen Bedienung mit allzu vielen Tasten und Knöpfen festgehalten, und bei aktiviertem Noise Cancelling ist recht deutliches Rauschen zu vernehmen.

Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, auf ein rudimentäres Noise Cancelling gepaart mit guten Klangeigenschaften indes nicht verzichten möchte, sollte sich den jüngsten Wurf von JVC anhören. Der HA-S90BN bietet genau das: eine Außengeräuschunterdrückung, die die Zuggeräusche auf der Bahnfahrt nahezu vergessen lässt und außerdem mit unterschiedlichen Presets dem Klang so manchen Smartphones auf die Sprünge hilft.

Tribit QuietPlus BTH100

Der Tribit QuietPlus BTH100 sitzt bequem über den Ohren. Die Bedienung mit den Tasten und dem ANC-Schieber ist Standard, die Verarbeitung ist für den Preis sehr gut und die Ausstattung mit Hardcase, Audiokabel und USB-C-Buchse mehr als üppig. Klanglich ist der Tribit etwas grobschlächtig, langt in den Bässen etwas zu stark zu und neigt bei entsprechender Musik schnell zum Kontrollverlust. Bei höheren Pegeln neigt er generell zu Verzerrungen.

Der Panasonic RP-HC800 bietet auch größeren Hörmuscheln genug Platz und liefert satten Sound, mit aktiviertem Noise Cancelling noch ein wenig satter. Der Pegel wird dann leicht angehoben, die Abstimmung ändert sich in Richtung Loudness-Charakter. Das hilft beim Übertönen von Restgeräuschen, die trotz Noise Cancelling noch ins Ohr wollen.

TaoTronics TT-BH046

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: TaoTronics TT-BH046

Keine Preise gefunden.

Der TaoTronics TT BH046 ist hochwertig verarbeitet, seine soliden Klappgelenke, mit denen er sich kompakt zusammenlegen lässt, bestehen überwiegend aus Metall. Bedient wird er ausschließlich mit Tasten, die sämtlich an der rechten Kapsel angebracht sind, der Schalter zur Aktivierung des Noise Cancelling ist etwas ungünstig im vorderen Bereich platziert. Die Tasten sind zum Teil etwas wackelig, funktionieren aber zuverlässig. Die Polster sind weich und komfortabel, überdecken die Ohren komplett und dichten gut ab. Klanglich sind die TT BH046 ebenfalls auf Klassenniveau, mit deutlicher Bassanhebung, die bei manchen Stücken schon mal zu viel des Guten ist, dann neigt er zum Dröhnen. Leider hat TaoTronics vor kurzem das Design verändert, und da wir (noch) nicht nachvollziehen können, was außerdem noch verändert wurde, können wir die Hörer aktuell leider nicht empfehlen.

TaoTronics TT-BH060

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: TaoTronics TT-BH060

Keine Preise gefunden.

Der TaoTronics TT BH060 ist ähnlich gut ausgestattet wie der TT BH046. Nur die Verarbeitung lässt reichlich Wünsche offen, ist aber dem Preis angemessen. Klanglich orientiert er sich ebenfalls am teureren Bruder und liefert einen »modern« angehobenen Bass. Allerdings stößt der Kopfhörer bei schwierigen Passagen schnell an seine Grenzen und verzerrt hörbar. Leider hat TaoTronics vor kurzem auch hier das Design verändert, und es ist für uns nicht nachvollziehbar, ob das gleiche Produkt verkauft wird, welches wir zum Test hatten. Daher können wir aktuell auch keine belastbare Aussagen zu den Eigenschaften des unter diesem Namen angebotenen Produkts machen.

Der Taotronics TT BH085 ist sein Geld absolut nicht wert. Er klingt grottenschlecht, mit aktivem ANC noch schlechter, und sobald mehr als zwei Instrumente vorkommen, kommt der Hörer völlig durcheinander. Außerdem neigt die Bluetooth-Verbindung zu Unterbrechungen.

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Kommentare

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Udo
Udo

Was mir fehlt, ist die Betrachtung des folgenden Gerätes: Soundcore Life Q20 Bluetooth
Habe es jetzt seit einigen Monaten in Gebrauch und es funktioniert perfekt!

Peter Müller
Peter Müller

Teufel Real Blue NC
Pro: Gutes Noise Cancelling
Contra: Noise Cancelling könnte besser sein.

Liest das eigentlich jemand bevor es veröffentlicht wird?

Andrea
Andrea

Ihr habt den Motorola Escape 800 ANC getestet, wenn ich auf den Verkaufslink klicke, komme ich aber zum Motorola Escape Pulse +

Michael R.
Michael R.

Ich besitze den Sony WH 1000XM2, habe aber Rückkopplungen bei aktivem NC im rechten Ohr ausgelöst durch die Smartphone Verbindung. Am stäksten bei EDGE, ganz schwach bei LTE (Provider O2). Dabei ist es egal ob das Smartphone mit BT verbunden ist oder nicht. Die Sony Vertragswerkstatt konnte das Problem nicht beheben.

כריסטיאן תלמיד
כריסטיאן תלמיד

Dafür blättert die Farbe schon nach 2 Monaten beim Sony Kopfhörer ab, Qualität sieht anders aus.

Tino Pichel
Tino Pichel

wo sind die beoplay h9

Toni Montana
Toni Montana

Wo ist Beats by Dre

Illo Ebalk
Illo Ebalk

Habe lange überlegt und getestet!
Mit dem mobilen Hires Player Teac HDP-90SD Klangqualität und Tragekomfort gewinnt eindeutig der Sony 1000XM2.
Im Vergleich war der Bose QC35 || .
Bei der Wahl der Materialien war ich vom Bose sehr enttäuscht, da er in dieser Preisklasse lediglich einen Kunstoffbügel vorzuweisen hat , was mit der Dauer dazu führt , das dieser sehr schnell ausleiert.
Der Kauf des Sonykopfhörers war die richtige Entscheidung.

Lars Wuelfken
Lars Wuelfken

Selbst getestet, gegen BOSE verglichen und gekauft – Sony gewinnt das Duell.

Sascha Egger
Sascha Egger

Getestet – ein Witz! Bose kanns

Hans Stuesser
Hans Stuesser

Der beste im immer noch von Bose!!!

Mathias Märzluft
Mathias Märzluft

Was ist mit dem Neuen von Teufel?

Christoph Sedlak
Christoph Sedlak

Kann man damit auch telefonieren?

Vincent Vin Muehlleitner
Vincent Vin Muehlleitner

Mit meinen Bose QC35 telefoniere ich sehr oft ??

Christian Schneider
Christian Schneider

Ich telefoniere auch einwandfrei damit und er wechselt automatisch zwischen Geräten ( zb Musik über Laptop, Anruf über Smartphone und danach geht die Musik automatisch weiter). Super Teil, echt praktisch… Absolute Empfehlung

Kralj Bitangi
Kralj Bitangi

Christian Schneider mit Sony?

Cindy Nory
Cindy Nory

Kann der UHD? ?

Christoph Jürgensen
Christoph Jürgensen

Da fehlt absolut der B&O H9.
Habe ich selbst zusammen mit den Sennheisern, Sony und Bose verglichen und sind von Bedienung und Klang ganz vorne mit dabei!

Tim Langner
Tim Langner

Ein rundum toller Kopfhörer. Leider vermisse ich im Artikel eine Passage zur Kompatibilität…gerade im Nachhinein des Kaufs. Leider ist der Kopfhörer nicht mit der Hauseigenen PS4 kompatibel. Für mich eher unverständlich weil sicherlich beides die Topprodukte aus dem eigenen Haus auf ihrem Segment sind