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Der beste Kopf­hörer mit Noise Cancelling

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Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: 5 Nc Kopfhoerer Aufgereiht1
Thomas Johannsen

Thomas Johannsen

hat sein Faible fürs Testen und Messen schon bei seiner Ausbildung zum Rundfunk- und Fernseh­techniker entdeckt. Seit über 15 Jahren ist er Test­redakteur. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Tablet und Smartphone und schreibt unter anderem für Heimkino, Digital Home, InfoDigital und d-pixx.

Wir haben 34 Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling getestet. Der beste für die meisten ist der Sony WH-1000X M3. Bei der Geräuschunterdrückung steht der Sony dem ehemaligen Marktprimus von Bose in nichts nach. Im Gegensatz dazu passt er sich aber selbständig an die akustischen Rahmbedingungen an – und klingt deutlich besser. Damit ist der Sony WH-1000X M3 ohne Frage zur Zeit der beste Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung.

Update 31. Oktober 2019

Fünf neue Kopfhörer mit aktivem Noise-Cancelling haben wir getestet, darunter mit dem Sennheiser Momentum 3 Wireless und dem Bowers & Wilkins PX5, der als einziger im Update eine neue Empfehlung bekommt. Außerdem waren der Beyerdynamic Lagoon ANC, der Panasonic RP-HD610N und am unteren Ende der Preisskala der recht unbekannte Srhythm NC75 Pro im Test.

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6. September 2019

Sennheiser hat die neuen Momentum Wireless vorgestellt, die ab sofort im Handel erhältlich sein werden. Wir werden sie so schnell wie möglich testen.

16. August 2019

Den neuen Bose NC 700 haben wir zusammen mit dem SE-MS9BN von Pioneer und den beiden Modelle von TaoTronics – TT BH046 und dem TT BH060 – in den Test aufgenommen.

22. Januar 2019

Mit dem Motorola Escape 800 ANC, dem Meters OV-1 und dem Anker Soundcore Life 2 sind gleich drei neue Kandidaten hinzugekommen. Insbesondere der Meters OV 1 kann mit Design-Akzenten die Blicke auf sich ziehen, der Motorola Escape 800 ANC punktet mit Spritzwasserschutz nach IP54 und der Anker Soundcore Life 2 kommt mit üppiger Ausstattung zum kleinen Preis.

26. Oktober 2018

Wir haben zwei interessante neue Modelle getestet: Mit dem WH-1000X M3 bringt Sony die mittlerweile dritte Inkarnation unseres ehemaligen Favoriten und fährt abermals den Testsieg ein. Sparfüchse freuen sich über den TaoTronics TT-BH047, den wir ebenfalls empfehlen können.

20. April 2018

Nachdem der Hersteller die Bluetooth-Probleme in den Griff bekommen hat, können wir den Teufel Real Blue NC nun eindeutig empfehlen.

3. April 2018

Wir haben mit dem Marshall MID A.N.C. eine neue Empfehlung für On-Ear-Fans.

7. März 2018

Wir haben zwei ausgesprochene Design-Stücke getestet, die nicht nur gut aussehen, sondern auch hervorragend verarbeitet sind: Der KEF Space One Wireless und der Bowers & Wilkins PX verfügen beide zudem über hervorragende Klangeigenschaften. Der Bowers & Wilkins ist daher auch eine neue Empfehlung.

22. Dezember 2017

Wir haben fünf neue Kopfhörer mit aktiver Geräuschreduzierung getestet. Unser neuer Testsieger ist der Nachfolger unseres bisherigen Favoriten, der Sony WH 1000XM2. Außerdem haben wir zwei neue Empfehlungen für Sie.

8. September 2017

Sony hat auf der IFA den Nachfolger unseres Favoriten vorgestellt, der ein noch bessere Noise Cancelling bieten soll und auch Bose hat ein neues Modell im Angebot. Wir werden den Sony WH-1000XM2 und den Bose QuietComfort 35 II so demnächst probehören und den Test aktualisieren.

1. August 2017

Wir haben den KEF Space One und den JVC HA-S90BN gehört und unsere Empfehlungen in mit und ohne Bluetooth aufgeteilt.

5. Mai 2017

Teufel hat den Mute nun als Bluetooth-Version Mute BT im Programm, der kostet unter 200 Euro und mischt die Bluetooth-Hörer mit NC gehörig auf.

19. Januar 2017

Wir haben uns den neuen Libratone Q Adapt OnEar angehört und zu unserem Test zum besten Kopfhörer mit Noise Cancelling hinzugefügt.

Kopfhörer mit Noise Cancelling (NC) oder aktiver Geräuschunterdrückung funktionieren, indem Umgebungsgeräusche mit einem Mikrofon aufgezeichnet und phasenverschoben über die Lautsprecher abgespielt werden. Dadurch werden die störenden Schallwellen einfach ausgelöscht. Das Ergebnis ist wundersame Stille auch bei lauter Umgebung – eine Wohltat vor allem, wenn man im Flugzeug oder mit der Bahn unterwegs ist.

Nach unseren Erfahrungen teilt sich die Noise Cancelling-Technologie nicht nur in Spreu und Weizen, sondern auch in, nennen wir es mal Sand, um in landwirtschaftlichen Begriffen zu bleiben: Den Weizen machen eindeutig die Hörer von Sony, Bose und Sennheiser aus. Hier kommen weitestgehend eigene Entwicklungen zum Einsatz, und die sind teuer. Die anderen Hersteller bedienen sich bei dem, was der Markt so hergibt, und da gibt es ebenfalls deutliche Preis- und vor allem Qualitätsunterschiede.

Kopfhörer mit Noise Cancelling arbeiten inzwischen meistens mit Bluetooth-Übertragung, wenn der Akku leer ist, gibt es bei den meisten noch einen Notbetrieb per Kabel. Dann funktioniert die aktive Geräuschunterdrückung nicht, aber man kann wenigstens etwas hören.

Die meisten arbeiten mit Bluetooth, Kabel sind out

Wir haben die Stärken und Schwächen beim Noise Cancelling der einzelnen Hörer differenziert beschrieben, sodass Sie immer im Klaren darüber sind, ob und wieviele Abstriche Sie seitens der Außengeräuschunterdrückung hinnehmen müssen.

Dennoch möchte man gerade in der Bahn mal eben die Durchsagen mitbekommen oder sich kurz mit dem Sitznachbarn verständigen können. Gerade dafür hat unser neuer Favorit eine besonders praktische Funktion in petto.

Gegenüber den In-Ear-Modellen haben Bügelkopfhörer mit ohrumschließenden Kapseln einen entscheidenden Vorteil: Sie dichten die Ohren schon von der Konstruktion her gut gegen Außengeräusche ab. Außerdem bieten die größeren Kapseln viel mehr Möglichkeiten, Akku und Elektronik unterzubringen. Das zusätzliche Kästchen, das bei In-Ear-Hörern mit Noise Cancelling nötig ist, brauchen sie nicht.

Hier sind unsere Empfehlungen in der Kurzübersicht. Den ausführlichen Testbericht finden Sie wie immer weiter unten.

Kurzübersicht: Unsere Empfehlungen

Testsieger

Sony WH-1000X M3

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony WH-1000X M3
Kompromisslos guter Klang und Hervorragende Geräuschunterdrückung – in der dritten Version nochmal verbessert.

Mit dem Sony WH-1000X M3 hat Sony die dritte Generation seines überaus erfolgreichen Flaggschiffs mit Noise Cancelling herausgebracht. Grundlage ist nach wie vor der MDR-1000X. Hatte der WH-1000X M2 erstmals so smarte Features wie das adaptive, also sich an die Umgebung anpassende Noise Cancelling dazu bekommen, wurde der WH-1000X M3 nunmehr auch äußerlich runderneuert.

Auch er erkennt an den Umgebungsgeräuschen und den Bewegungen des Trägers, ob er sich gerade im Zug befindet oder im monotonen Geräuschpegel eines Großraumbüros. Das Noise Cancelling wird entsprechend angepasst, sodass zum Beispiel die Durchsagen im Zug ungestört durchgeleitet werden, wogegen das monotone Hintergrundgemurmel unterdrückt wird.

Das gesamte Oberflächen-Finish sieht nun hochwertiger aus und die Bedientasten sind schlanker und feiner geworden. Die Ohrpolster sind nun aus anderem Material, dichten nochmal besser ab und sind enorm bequem.

Auch gut

Bose NC 700

Der Bose NC 700 ist keine Fortsetzung der erfolgreichen QuietComfort-Reihe, sondern ein völlig neu entwickelter Hörer. Die wichtigsten Gene, wie das hervorragende Noise Cancelling, hat er dennoch übernommen. Überarbeitet hat man das Bedienkonzept, den Klang und nicht zuletzt die Fertigungsqualität – mit Erfolg, denn mit dem NC 700 ist Bose wieder ein großer Wurf gelungen. Allerdings hat er auch seinen Preis.

Bester Klang

Sennheiser PXC 550

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser PXC 550
Der PXC 550 verfügt über ein effektives Noise Cancelling, klingt hervorragend und ist super ausgestattet.

Der Sennheiser PXC 550 ist nicht ganz so anpassungsfähig wie unser neuer Favorit: Die dreistufige Anpassung des Noise Cancelling, das bei Sennheiser Noise Guard heißt, wird schlicht über einen dreistufigen Schalter vorgenommen. In diesem Rahmen funktioniert die Unterdrückung der Außenwelt fast so gut wie beim Bose QC 35. Der Sennheiser ist ebenfalls prall ausgestattet, der Hörer findet nebst sämtlichem Zubehör Platz im schönen Hardcase. Klanglich liegt der PXC 550 auf dem gleichen Niveau wie der neue Favorit von Sony und bietet darüber hinaus eine etwas feinere Detailauflösung in den Mitten.

Designerstück

Bowers & Wilkins PX5

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bowers & Wilkins PX5
Der PX5 ist die OnEar-Variante von Bowers & Wilkins, er sitzt außerordentlich bequem, dichtet sehr gut ab und weiß außerdem mit Klang und Design zu überzeugen.

Der PX5 von Bowers & Wilkins gehört zu den Hörern, die On-Ear, also auf den Ohren zu tragen sind. Er sitzt außerordentlich bequem, dichtet sehr gut ab und weiß außerdem mit Klang und Design zu überzeugen. Seine intuitive Gestensteuerung hat er vom PX übernommen und noch verfeinert. Fein sind auch die verwendeten Materialien und deren Verarbeitung, was ihn zum Favoriten für alle machen dürfte, die den Hörer auch zum Repräsentieren nutzen.

Preis-Leistungs-Tipp

Motorola Escape 800 ANC

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Motorola Escape 800 ANC
Komfortabel, gegen Spritzwasser geschützt, gut ausgestattet und günstig.

von 27 Lesern gekauft

Motorola hat den Escape 800 ANC gegen das Eindringen von Spritzwasser geschützt. Er eignet sich daher zum Beispiel für den Workout im Fitnessstudio und darf auch draußen beim leichten Regenschauer auf den Ohren bleiben. Er hat weiche, komfortable Polster, die allein schon sehr gut abdichten. Außer dem Lade- und dem Audio-Kabel gehört noch ein schönes Hardcase zum Lieferumfang, da passt alles rein.

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle
TestsiegerAuch gutBester KlangDesignerstückPreis-Leistungs-Tipp
Modell Sony WH-1000X M3 Bose NC 700 Sennheiser PXC 550 Bowers & Wilkins PX5 Motorola Escape 800 ANC Sennheiser Momentum 3 Wireless Beyerdynamic Lagoon ANC Panasonic RP-HD610N Bowers & Wilkins PX Pioneer SE-MS9BN Bose QuietComfort 35 II Meters OV-1 Anker Soundcore Life 2 Teufel Real Blue NC Sony WH-1000XM2 Bose QuietComfort 25 Marshall MID A.N.C KEF Space One KEF Space One Wireless Teufel Mute Sony MDR-1000X Bose QuietComfort 35 Sennheiser Momentum 2 Wireless AKG N60NC Libratone Q Adapt Sony MDR-100ABN JBL Everest Elite 750NC JVC HA-S90BN Srhythm NC75 Pro Panasonic RP-HC800 Audio-Technica ATH ANC9 TaoTronics TT-BH046 TaoTronics TT-BH060
Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony WH-1000X M3Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bose 700Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser PXC 550Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bowers & Wilkins PX5Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Motorola Escape 800 ANCTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser Momentum 3 WirelessTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Beyerdynamic Lagoon ANCKopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Panasonic Rp Hd610nTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bowers & Wilkins PXTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Pioneer SE-MS9BNTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bose QuietComfort 35 IITest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Meters OV-1Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Anker Life 2Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Teufel Real Blue NCTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony WH-1000XM2Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bose QuietComfort 25Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Marshall MID A.N.CTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: KEF Space OneTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Kef Space One wirelessTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Teufel MuteTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony MDR-1000XTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bose QuietComfort 35Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser Momentum 2 WirelessTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: AKG N60NCTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Libratone Q AdaptTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony MDR-100ABNTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: JBL Everest Elite 750NCTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: JVC HA-S90BNTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Srhythm NC75 ProTest Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Panasonic RP-HC800Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Audio-Technica ATH ANC9Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: TaoTronics TT-BH046Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: TaoTronics TT-BH060
Pro
  • Überragendes adaptives Noise Cancelling
  • Hervorragender Klang
  • Smartes Bedienkonzept
  • Unterstützt sämtliche HiRes-Codecs
  • Hervorragendes Noise Cancelling, per App in 10 Stufen fein abstimmbar
  • Hervorragender Klang
  • Hervorragendes Noise Cancelling
  • Hervorragender Klang
  • Reichhaltige Ausstattung
  • Hervorragender Klang
  • Beste Materialien und Verarbeitung
  • Intuitive Gestensteuerung
  • Guter Klang
  • Hoher Tragekomfort
  • Gegen Spritzwasser geschützt
  • Sehr guter Klang
  • App-Steuerung mit erweiterten Funktionen
  • Auffälliges Retro-Design mit hervorragender Verarbeitung
  • Sehr guter Klang (per App individuell anpassbar)
  • Komfortable Bedienung
  • Laden mit USB-C
  • Sehr guter Klang
  • Komfortabler Sitz
  • Hochwertige Materialien und beste Verarbeitung
  • USB-Typ C-Ladebuchse
  • Intelligente Gestensteuerung
  • Sehr komfortabler Sitz
  • Guter Klang
  • Polster dichten sehr gut ab
  • Überragendes Noise Cancelling
  • Mit Google Assistant kompatibel
  • Druckvoller Bass
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Noise Cancelling hat nur geringen Einfluss auf den Klang
  • Echter Hingucker
  • Guter Klang (Noise Cancelling inaktiv)
  • Komfortabler Sitz
  • Gute Ausstattung
  • Guter Klang
  • Gutes Noise Cancelling
  • Stabile Bluetooth-Verbindung
  • Gute Ausstattung
  • Überragendes, adaptives Noise Cancelling
  • Sehr guter Klang
  • Smartes Bedienkonzept
  • Sämtliche HiRes-Codecs werden unterstützt
  • Hervorragendes Noise Cancelling
  • Sehr guter Klang
  • Gutes Noise Cancelling
  • Sauber verarbeitet
  • Hervorragender Klang
  • Beste Verarbeitung
  • Polster dichten sehr gut ab
  • Hervorragender Klang
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Hochwertiges Design
  • Zwei Kabel inklusive (mit und ohne Mikrofon)
  • Gutes Noise Cancelling und guter Klang für wenig Geld
  • Überragendes Noise Cancelling Sehr guter Klang
  • Pfiffige Bedienung
  • Überragendes Noise Cancelling Einfache Bedienung
  • Hervorragende Klangqualität
  • Exzellente Verarbeitung
  • Hervorragender Klang
  • Gutes Noise Cancelling
  • Einfache Bedienung
  • Perfekt für Brillenträger
  • Außergewöhnliches Bedienkonzept
  • Schönes Design, in vielen Farben verfügbar
  • Guter Klang
  • Große weiche Ohrpolster
  • Extravagantes Design
  • Gute Klangqualität
  • Drei unterschiedliche Charakteristika
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Sehr gute Ausstattung
  • Guter Klang
  • Sehr günstig
  • Sehr günstig
  • Gut verarbeitet
  • Zwei Audiokabel liegen bei , davon eines mit und eines ohne Mikrofon
  • Guter Klang
  • Gute Ausstattung
  • Solide Verarbeitung
  • Gut ausgestattet
  • Sehr günstig
Contra
  • Recht hoher Preis
  • Viele Features funktionieren nur mit der App, inkl. Registrierung
  • Weniger Anpassungsmöglichkeiten des Noise Cancelling als beim Favoriten
  • Noise-Cancelling bleibt leicht hinter der direkten Konkurrenz zurück
  • Bei aktivem Noise Cancelling geht der Bass leicht zurück
  • Klangliche Abstimmung gefällt nicht jedem
  • Schwächen in der Verarbeitung
  • Bedienelemente unübersichtlich
  • Ladebuchse nur microUSB
  • Audiokabel ohne Mikrofon
  • Noise Cancelling könnte besser sein
  • NC immer aktiv
  • App funktioniert noch nicht richtig
  • Bedienung nicht mehr zeitgemäß
  • Talkthrough-Funktion umständlich
  • Relativ teuer
  • Pairing umständlich
  • Etwas schwer
  • Noise Cancelling nur mittelmäßig
  • Starke Klangverfärbung bei aktiviertem Noise Cancelling
  • Noise Cancelling nur mittelmäßig
  • Noise Cancelling könnte besser sein
  • Teurer als der Nachfolger
  • Unterschiedliche Varianten für iOS und Android
  • Keine Talk-Through-Funktion
  • Hoher Preis
  • Ohne Freisprechen, daher fürs Smartphone nur eingeschränkt geeignet
  • Ziemlich hohes Gewicht
  • Passt nicht über sehr große Ohren
  • Noise Cancelling könnte besser sein
  • Schlecht verarbeitet
  • Ohne adaptives Noise Cancelling
  • Zu teuer
  • Leichte Abstriche in der Klangqualität
  • Nicht mit aptX kompatibel
  • Teuer
  • Abstriche beim Noise Cancelling
  • Noise Cancelling nicht anpassbar
  • Dichtet nicht komplett ab
  • On-Ear passt nicht jedem
  • Noise Cancelling funktioniert unbefriedigend
  • Leichtes Rauschen bei aktivem Noise Cancelling
  • Umständliche Bedienung
  • Abstriche beim Noise Cancelling
  • Noise Cancelling eher mäßig
  • Bei aktivem Noise Cancelling stark verfärbter Klang
  • Starkes Rauschen bei aktivem Noise Cancelling
  • Fragwürdige Produktionskonstanz
  • Mitunter etwas basslastig
  • Fragwürdige Produktionskonstanz
  • Schwächen in der Verarbeitungsqualität
  • Neigt zu Verzerrungen
Bester Preis
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So haben wir getestet

 

Wir haben in mehr als zehn Testrunden inzwischen insgesamt 34 Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung getestet. Alle Kopfhörer mussten sich im Test gegen Verkehrslärm, dem Hintergrundgemurmel in einer größeren Menschenmenge und im Haushalt gegen einen Staubsauger behaupten. Mit dem können wir recht gut den Lärm in einem Flugzeug simulieren.

Obwohl unser Hauptaugenmerk auf der Außengeräuschunterdrückung liegt, legen wir auch Wert auf möglichst gute Klangeigenschaften – und das sowohl im NC-Betrieb als auch als normaler Bluetooth- oder Kabelkopfhörer. Dabei ist klar, dass die meisten Hersteller im NC-Betrieb mehr oder weniger tiefe Eingriffe ins Klanggeschehen machen, was natürlich auch Auswirkungen auf die Klangqualität hat. So gut wie Kopfhörer der selben Preisklasse ohne Noise Cancelling, klingen Hörer mit NC daher nie, auch wenn sie diesbezüglich in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht haben.

Alle weiteren von uns getesteten Modelle finden Sie in der Vergleichstabelle und unter »Außerdem getestet«, sofern sie noch verfügbar sind. Hier lässt sich das ein oder andere Schnäppchen machen, sämtliche wichtigen Fakten zur persönlichen Einordnung finden Sie in der Kurzbeschreibung und in der Tabelle.

Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Sony Wh1000x M3

Testsieger: Sony WH-1000X M3

Mit dem WH-1000X M3 sitzt Sony jetzt mit der dritten Generation auf dem Thron in der Kategorie der Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling. Angefangen hat alles mit dem MDR-1000X, der die technische Grundlage auch für den WH-1000X M3 darstellt.

Testsieger

Sony WH-1000X M3

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sony WH-1000X M3
Kompromisslos guter Klang und Hervorragende Geräuschunterdrückung – in der dritten Version nochmal verbessert.

Das adaptive Noise Cancelling des WH-1000X M2 wurde im WH-1000X M3 nochmals verfeinert. Neu hinzugekommen ist die Optimierungsoption. Sie wird mit einem längeren Druck auf die Noise Cancelling-Taste aktiviert, mit einer Reihe von Testtönen wird das Noise Cancelling an die akustischen Gegebenheiten unter den Ohrpolstern angepasst und es wir noch stiller. Wenn die Musik stoppt, ist noch nicht einmal mehr das feine Rauschen zu vernehmen, das noch beim Vorgänger bei aktiviertem Noise Cancelling zu hören war.

Ansonsten hat sich am adaptiven Noise Cancelling nur wenig geändert: Dank der Auswertung der eingebauten Mikrofone, GPS-Empfänger und Bewegungsmelder kann der WH-1000X M3 die Rahmenbedingungen, in denen man sich gerade befindet, ziemlich genau erkennen und das Noise Cancelling entsprechend anpassen.

So werden die Außengeräusche im Straßenverkehr nicht komplett ausgeblendet, im Zug oder im geräuschintensiven Großraumbüro dagegen sehr wohl. Dabei werden Durchsagen im Flieger oder im Zug oder vermeintlich direkte Ansprachen im Büro durchgeleitet.

 Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Sony Wh1000x M3 Tasten
Die wenigen Bedientasten sind feiner geworden und machen einen soliden Eindruck.

Die neuen Ohrpolster sind dicker, passen sich noch besser der Kopfform an und tragen sich deshalb extrem komfortabel. Entgegen ersten Befürchtungen finden zudem auch größere Ohren darunter genug Platz. Sie werden damit noch besser von Außengeräuschen abgeschottet. Klanglich hat sich dadurch gerade im Tieftonbereich etwas geändert und der Bass hat nochmal an Präzision und Tempo gewonnen, was sich nur durch die geänderte Oberfläche und die bessere Abdichtung der Polster erklären lässt.

Die Verbindung zum Smartphone und die Aktivierung des Noise Cancelling beziehungsweise des Ambient Sound werden über Tasten an der linken Hörkapsel des WH-1000X M3 gesteuert. Die rechte Kapsel ist gleichzeitig eine Touch-Bedienfläche: Mit Wischgesten von oben nach unten und umgekehrt kann man die Lautstärke regeln, von vorne nach hinten oder umgekehrt Songs überspringen, doppeltes Tippen stoppt bzw. startet die Musik.

Sonys neuer Hörer hat viele smarte Features bekommen

Die Talkthrough-Funktion, die Sony »Quick Attention Mode« nennt, hat der Sony WH-1000X M3 vom MDR-1000X übernommen: Legt man die Handfläche auf die Kapsel, wird die Musik leiser geregelt und Umgebungsgeräusche werden verstärkt. So hört man die vorher bestens abgeschottete Außenwelt wieder, was nicht nur für Durchsagen sehr praktisch ist, sondern auch, wenn man angesprochen wird. Nimmt man die Handfläche von der rechten Kapsel, wird die Außenwelt wieder aus- und die Musik eingeblendet.

 Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Sony Wh1000x M3 Ladebuchse
Die Aufladung des internen Akkus erfolgt zeitgemäß per USB Typ-C-Buchse.

Im Ambient Sound-Modus erkennt der Hörer eigenständig, ob es sich gegebenenfalls um eine Durchsage handelt und reagiert entsprechend. Das macht er auch bei Telefonaten – dann wird die Stimme ebenfalls durchgeschaltet, was vermeidet, dass man unangemessen laut spricht. Das funktioniert zumindest meistens, andernfalls kann man immer noch die Hand an die rechte Kapsel legen – der Effekt ist der gleiche.

Musikhören auch ohne Akku

Die drahtlose Verbindung geht dank NFC schnell und komfortabel vonstatten, solange das Smartphone NFC unterstützt. Aber auch bei nicht NFC-kompatiblen Geräten wie dem iPhone ist die erste Verbindung mit ein bis zwei zusätzlichen Zwischenschritten problemlos erledigt.

Beim Koppeln hilft die freundliche Sprachansage, die auch sonst standardmäßig die Bedienung unterstützt. Glücklicherweise meldet sie sich von sich aus nur, wenn etwas wichtiges passiert, wie An/Aus, niedriger Batteriestand, Bluetooth-Pairing oder Umschalten des NC-Modus.

Der Akku hält beeindruckende 30 Stunden im Dauerbetrieb mit Bluetooth und aktiviertem Noise Cancelling durch. Damit kommt man bestens schallisoliert im Flieger einmal um die Welt – was will man mehr?

 Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Sony Wh1000x M3 Nfc
In einer der Hörmuscheln befindet sich der NFC-Chip. Das Logo zeigt, wo gekoppelt wird.

Wenn der Akku unterwegs dann doch irgendwann schlapp macht, ist zwar mit Bluetooth und Noise Cancelling Schluss, Musik auf die Ohren gibt’s aber weiterhin. Dazu muss man nur das beiliegende Anschlusskabel auspacken – das ist allerdings im Vergleich zum Vorgänger von 1,50 Meter auf 1,30 Meter geschrumpft.

Im Gegensatz zum Bose QuietComfort 35 verfügt der Sony-Kopfhörer über eine Standardbuchse mit 3,5 Millimetern Durchmesser. Wenn also das Originalkabel mal nicht zur Verfügung steht, gibt es quasi an jeder Ecke Ersatz. Nur auf ein Inline-Mikrofon und Bedientasten muss man selbst beim Originalkabel verzichten. Als Freisprechanlage funktioniert der WH-1000X M3 im Kabelbetrieb also nicht.

Neben dem Audio-Kabel liegt dem Sony WH-1000X M3 ein Flugzeugadaper und ein USB-Ladekabel bei. Gemeinsam mit dem zusammengefalteten Kopfhörer findet alles im verhältnismäßig kleinen Case Platz, das nun einen Bezug aus strapazierfähigem Stoff statt einem aus glattem Kunstleder hat – auch das hat Sony gut reisetauglich gelöst.

Verblüffend gutes Noise Cancelling

Zugegeben: Wenn man schon mal einen Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung wie den QuietComfort 35 von Bose gehört hat, ist man kaum noch zu überraschen – es sei denn, man hat eben keinen Bose auf den Ohren, sondern einen Sony WH-1000X M3, der seine Sache ebenso gut macht.

Auch beim WH-1000X M3 funktioniert das Noise Cancelling hervorragend. Motorengeräusche der unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel werden sehr gut unterdrückt. Das liegt nicht nur an der elektronischen Zauberei: Die Polster dichten auch sehr effizient ab und erlauben auch größeren Ohren eine optimale Entfaltung.

 Kopf­hörer mit Noise Cancelling Test: Sony Wh1000x M3 Komplett
Der WH-1000X M3 lässt sich ebenfalls reisefähig zusammenfalten und mit dem kompletten Zubehör, wie Flugzeugadapter, NF- und Ladekabel, im schönen Reise-Case verstauen.

Der Effekt ist jedenfalls immer wieder verblüffend: Die Umwelt wird akustisch beinahe komplett ausgeschaltet, so als ob jemand an der Fernbedienung auf den »Mute«-Knopf drückt. Selbst das Gemurmel der anderen Fahrgäste ist mit aktiviertem Noise Cancelling kaum noch wahrnehmbar.

Außen­geräusche können auf Wunsch eingeblendet werden

Rauschen ist selbst bei leisesten Musikpassagen nicht hörbar. Der Unterschied ist dann umso krasser, wenn man mit einfachem Handauflegen oder automatisch die Umgebung wieder zuschaltet, weil er erkannt hat, dass ich im Zug sitze und eine Durchsage erfolgt.

Ein Klangunterschied zwischen aktivem oder inaktivem Noise Cancelling ist beim Sony WH-1000X M3 nicht mehr hörbar. Bei der Musikübertragung per Kabel spielt er noch etwas offener, freier auf. An der Tiefe und Breite der Bühnenabbildung ändert sich nichts hörbar.

Ehrlicher Klang

Beim Klang gibt sich der Sony WH-1000X M3 grundehrlich, mit einem schön differenzierten Mitteltonbereich und einem angenehmen Hauch von Wärme, auch wenn der direkte Vergleich mit dem Sennheiser PXC 550 jenem noch einen Tick mehr Auflösungsvermögen bescheinigt. Ein solides Bassfundament mit perfektem Timing erwartet man zurecht von einem geschlossenen Kopfhörer und genau das bietet der Sony auch.

Darüber hinaus gelingt es ihm, feine Details herauszuarbeiten, ohne dass es nervig wird. Stimmen werden fein nuanciert wiedergegeben und haben immer die richtige Klangfarbe und der knackige Bass sorgt für echten Spaßfaktor.

Zwar kann der Sony WH-1000X M3 nicht so neutral abgestimmt sein wie ein »sauberer« Kopfhörer ohne Noise Cancelling, bietet aber zur Zeit eindeutig den besten Kompromiss aus Bluetooth-Übertragung, Noise Cancelling und lebendiger Musikwiedergabe.

Wer noch besseren, echten audiophilen Musikgenuss will, muss auf Noise Cancelling verzichten und sollte sich unsere Empfehlungen des besten HiFi-Kopfhörers ansehen.

Nachteile?

Schwächen hat der Sony WH-1000X M3 eigentlich keine: Die wenigen Ungereimtheiten in der adaptiven Anpassung lassen sich relativ leicht per Software-Update ausmerzen und die guten Klangeigenschaften werden kaum davon beeinflusst.

Wen die selbständigen Anpassungen des WH-1000X M3 irritieren, der kann auf den MDR-1000X zurückgreifen. Der begnügt sich mit weniger Eigenleben, verfügt aber ansonsten über ähnliche Qualitäten und liegt aktuell im Preis fast gleichauf.

Sony WH 1000X M3 im Testspiegel

Der Sony WH-1000X M3 ist erst seit der IFA 2018 auf dem Markt, einige Testberichte gibt es aber schon.

Christoph de Leuw von Computer Bild (09/2018) stellt dem Sony WH 1000X M3 mit einer Gesamtnote von 1,7 ein gutes Zeugnis aus.

»Der Sony WH-1000XM3 ist die dritte Auflage von einem der besten Reise-Kopfhörer überhaupt. Dank Bluetooth kommt der Sony ohne Kabel aus, zum Anschluss etwa an das Bordsystem im Flugzeug liefert Sony aber Kabel und Adapter mit. Die elektronische Außengeräusch-Unterdrückung (Noise Cancelling) arbeitet enorm effektiv, selbst Stimmen dringen nur wenig zum Nutzer durch. Bei Bedarf lässt sich das Noise-Cancelling auch abschwächen. Der Klang des Sony gefiel im Test mit wuchtigen, dennoch sauberen Bässen und mit viel Liebe zum Detail.«

Martin Mertens hatte für Hifitest die Gelegenheit, den Sony ausgiebig zu testen, mit dem wenig überraschendem Ergebnis von fast fünf von fünf erreichbaren Sternen in der Spitzenklasse:

»Obwohl der WH-1000XM3 für einen Over-Ear vergleichsweise kompakt ausfällt, ist seine Passform nahezu perfekt. Die Polster sind superweich, liegen toll an und bieten trotzdem auch größeren Ohren Platz. … –… Sony war, was den Klang von Kopfhörern betrifft, schon immer ganz weit vorne, mit aptX HD kann der WH-1000XM3 sein Potenzial auch kabellos ausspielen. Klar durchgezeichnete Höhen, ein wunderbar sauberes, schlackenfreies Mittenband und tiefe, klar konturierte Bässe – das ist richtig, richtig gut. Wer andere Vorlieben hat, kann gerne per App am Klang drehen – die Möglichkeiten sind schier endlos. Mit gefällt der Kopfhörer neutral am besten. Auch die Geräuschunterdrückung gehört klar zum Besten, was es aktuell am Markt gibt. Es ist wirklich beeindruckend, wie effektiv der WH-1000XM3 Umgebungsgeräusche ausblendet.«

Die CHIP stellte Ende August einen Kurztest des WH-1000X M3 online, auch hier war man vom verbesserten Tragekomfort und vom Klang angetan:

»Der Sony WH-1000XM3 ist ein extrem komfortabler Kopfhörer. Wir haben bereits den Vorgänger WH-1000XM2 sehr gerne auf dem Kopf gehabt, aber das neue Modell fühlt sich nochmals ein bisschen besser an. … – … Man hat gegenüber dem Vorgänger das Gefühl, dass sich die Instrumente weiter um den Kopf herum ausbreiten und das Klangbild auch bei höheren Lautstärken an Größe und Kraft gewinnt. Der Sound ist sehr warm und voll, da Sony die Bässe anhebt und die Höhendarstellung mindert. Das hat Vor- und Nachteile.«

Das Magazin für Computer Technik c’t kommt in seiner Septemberausgabe zu einem eher zwiespältigen Urteil über den Sony WH 1000X M3, vor allem zum Klang, was wir allerdings nicht nachvollziehen können:

»Beim ersten Probehören waren wir vom Klang des WH-1000XM3 enttäuscht: In der Standardeinstellung gab der Kopfhörer zwar alles kraftvoll wieder, was wir ihm zuspielten, doch der wummernde Bass übertönte Höhen und Mitten – die sonst so detaillierte Wiedergabe der Sony-Bluetooth-Kopfhörer war verschwunden. Daraufhin stellten wir in der dazugehörigen iOS- und Android-App »Headphones« den Equalizer auf die Voreinstellung »Hell«. Und siehe da: Der Bass trat in den Hintergrund, ohne an Punch zu verlieren, Stimmen und Details traten in angemessenem Maße auf die Bühne«

Das Schweizer Magazin PCTipp wagte gar den Härtetest im Helikopter:

»Der Alltagslärm hatte keine Chance gegen Sonys NC-Technik. Doch wie siehts in einer wirklich extremen Situation aus? […] Sie waren tatsächlich in der Lage, den grössten Teil des Lärms – der gigantisch war – zu unterdrücken. Im reinen Noise-Cancelling-Modus war der Lärm zwar nicht zu 100% weg, aber immerhin so, dass man sich wohlfühlte und es nicht zu laut war. Man konnte auch problemlos Musik hören, ohne die Lautstärkeeinstellung aufs Maximum hochjagen zu müssen. Sony ist mit diesen Kopfhörern und dieser Noise-Cancelling-Funktion eine richtig gute Arbeit gelungen.«

Alternativen

Wer einen kabellosen Kopfhörer mit gutem Noise Cancelling sucht, kommt nicht wirklich günstig weg. Wer bereit ist, beim Noise Cancelling Abstriche zu machen, kann aber eine Menge Geld sparen. Allerdings hat die Kombination von effizientem Noise Cancelling in Verbindung mit sehr guten Klangeigenschaften ihren Preis, selbst bei Herstellern, die weder Sony noch Bose heißen.

Auch gut

Bose NC 700

Mit dem Bose NC 700 haben die Amerikaner nach längerer Abstinenz wieder einen komplett neuen Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling in den Ring geworfen. Das wurde Zeit, denn inzwischen konnte Sony den Entwicklungsvorsprung nahezu ungestört ausbauen. Der NC 700 arbeitet jetzt ebenfalls mit einem anpassungsfähigen Noise Cancelling, außerdem hat man auch die Klangcharakteristik angepasst: Bose ist wieder da, allerdings kostet der Neue aktuell noch gut 100 Euro mehr als der Konkurrent von Sony.

Der NC 700 soll offensichtlich ein neues Kapitel aufschlagen, denn neben dem Namen erinnert auch sonst nichts an die erfolgreiche QuietComfort-Reihe. Wir haben also eine komplette Neuentwicklung auf den Ohren. Bügel und Kapseln wirken jetzt teurer und besser verarbeitet, bei der Verbindung dazwischen haben sich die Entwickler etwas besonderes einfallen lassen: Hier gibt es kein Scharnier mehr, die Kapseln sind quasi an den Bügel geklemmt. Die zweifellos vorhandene Kabelverbindung zwischen den beiden Kapseln ist komplett unsichtbar und gut geschützt verlegt, dennoch lassen sich die Kapseln zur individuellen Anpassung sowohl auf dem Bügel verschieben, als auch um 180 Grad drehen.

Der NC 700 lässt sich außerdem komplett im mitgelieferten Hardcase unterbringen, welches sogar noch schlanker ist als beim QuietComfort. Die Ladung erfolgt jetzt via USB Typ-C-Schnittstelle. Die hat keine feste Einsteckrichtung und erspart manche Fummelei, außerdem lädt der Bose mit entsprechendem Netzteil schneller auf. Das Lade- und das obligatorische Audio-Kabel für den Notfall liegen dem Bose bei und finden ebenfalls im Case unter einer Klappe Platz.

Beim Einschalten des Bose NC 700 bleiben keine Zweifel: Aus dem Kopfhörer ertönt ein Intro, das jedem Hollywood-Blockbuster gerecht würde. Außerdem weist eine freundliche Stimme mehrfach darauf hin, man solle doch die Bose Music App installieren, was ich vorerst unterlassen habe, also sprach die nette Dame weiterhin auf Englisch mit mir.

Um es vorwegzunehmen: Der NC 700 funktioniert auch ohne App tadellos. Der Vorteil besteht darin, dass sich außer der Sprachauswahl auch das Noise Cancelling feiner abstufen lässt als ohne. Ohne App lassen sich auf Tastendruck drei gröbere Stufen des Noise Cancelling auswählen, nämlich Null (oder aus) 5 (etwa halbe Kraft) und 10 (dann wird es richtig still). Hört man dann etwa eine Durchsage, hält ein langer Druck auf die Noise Cancelling-Taste die Musik an, und schaltet das Noise Cancelling vorübergehend ab. Mit erneutem langen Druck auf die Taste kehrt der Bose zum vorherigen Betriebszustand zurück. Außer der Taste für das Noise Cancelling an der linken Kapsel, gibt es nur noch an der rechten Seite eine zum Ein- und Ausschalten inklusive Bluetooth-Kopplung, sowie eine für die diversen Sprachassistenten wie den Google Assistant oder Siri.

Intelligente Regelung der Lautstärke

Die Einstellung der Lautstärke hat Bose besonders pfiffig gelöst: Hier streiche ich nur entlang des Bügels an der rechten Kapsel, und schon wird es lauter oder leiser. Das bietet viel mehr Bediensicherheit als das mitunter etwas undefinierte Herumstreichen auf der ganzen Außenfläche der Kapsel, wie es die anderen machen.

Nach der Installation der App ändert sich einiges: Erstmal muss man sich registrieren, und zwar namentlich und mit E-Mail-Adresse. Das erinnert an Boses Multiroom-Lösung und es bleiben wieder erhebliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Sammelleidenschaft mancher Konzerne. Einziger möglicher Hintergrund: Unser Testmuster zog sich nach der Installation der App und der Verbindung mit dem Kopfhörer erstmal ein Update, das ließe sich allerdings auch anonym lösen.

Wie gesagt, kann ich in der App die Systemsprache wählen, sodass ich in meiner Muttersprache bei der Bedienung unterstützt werde. Außerdem kann ich das Noise Cancelling in feinen Stufen von 0 bis 10 einstellen.

Auch klanglich hat der NC 700 zugelegt. Vom eher gefälligen bis unspektakulären Sound der QuietComfort-Reihe ist nicht mehr viel übrig geblieben. Im Bass ist zwar eine leicht amerikanische Tendenz in Form einer leichten Anhebung herauszuhören, trotzdem leidet der Mittelhochtonbereich nicht darunter – der kommt deutlich prägnanter und feiner aufgelöst als das noch beim QC 35 II der Fall war. Der Unterschied zum Sony WH-1000X M3 ist nun viel geringer und fällt in die Kategorie »Geschmacksfrage«. Im direkten Vergleich ist der Bose NC700 im Grundtonbereich etwas sonorer, während der WH-1000X M3 in den mittleren und hohen Lagen einen Hauch mehr Feinzeichnung liefert – wie gesagt: reine Geschmacksache und nur im direkten A-B-Vergleich zu bemerken.

Bester Klang

Sennheiser PXC 550

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Sennheiser PXC 550
Der PXC 550 verfügt über ein effektives Noise Cancelling, klingt hervorragend und ist super ausgestattet.

Der Sennheiser PXC 550 reagiert zwar nicht so flexibel auf die Umgebungssituation wie unser Favorit, einige Detaillösungen, die durchaus das Prädikat »smart« verdienen, hat er aber schon. So schaltet er sich automatisch ein, sobald die rechte Kapsel aus der Transportposition in die Hörposition geklappt wird. Folgerichtig wird dann dafür gesorgt, dass der Sennheiser sich nach dem Abnehmen abschaltet und so Energie spart.

Die Kopplung mit dem Smartphone wird standesgemäß mit NFC unterstützt. Der Chip dazu sitzt in der linken Kapsel, die rechte ist als Touchpad ausgelegt. Damit lässt sich die Lautstärke einstellen und man kann durch die Stücke skippen. Ein feines Klopfsignal unterbricht die Musik, um ein Telefonat anzunehmen, was übrigens für beide Gesprächsteilnehmer in hervorragender Qualität funktioniert.

Mit dem Schiebeschalter hinten oben an der rechten Kapsel werden zwei verschiedene Noise Guard-Stufen aktiviert oder abgeschaltet. Stufe II ist die höchste Stufe, dort wird nach Möglichkeit alles ausgeblendet. Zwischen dieser und der Aus-Position gibt es eine weitere Stufe: Hier passt sich der PXC 550 automatisch den Umgebungsgeräuschen an, allerdings nicht so effizient wie unser Favorit. Insgesamt liegt das Noise Cancelling fast auf dem gleichen, hohen Niveau wie beim Favoriten.

Schnelle Reaktion des Touchpanels

Das in der rechten Kapsel integrierte Touchpanel reagiert unmittelbarer, was die Bedienung noch mal erleichtert. Allerdings ist man hier noch mehr auf Klopfzeichen angewiesen als bei beiden Sonys: Einmal leicht Klopfen ist für Start und Pause der Musik, doppeltes Klopfen aktiviert die Talk-Through-Funktion, was nicht ganz so elegant ist, wie das Handauflegen bei den Sonys.

Klanglich spielt der Sennheiser wie erwartet in der selben Liga wie die Sony-Kopfhörer, lediglich die Abstimmung ist etwas anders. So fällt im A-B-Vergleich eine ganz leichte Senke im Mitteltonbereich bei den Sony-Hörern auf, wo der Sennheiser etwas feiner auflöst, allerdings mitunter etwas mehr Schärfe in den höheren Lagen liefert.

Zwar erlaubt er verschiedene Klangmodi – »Club«, »Movie« und »Speech« – die unterscheiden sich aber nur in Nuancen. Am besten hat mir der Sound gefallen, wenn sie abgeschaltet sind. Besonders gefällt am Sennheiser, dass es kaum hörbare Klangunterschiede gibt, egal ob der Noise Guard ein- oder ausgeschaltet ist.

Auch der Sennheiser überzeugt also eher klanglich und kommt beim Noise Cancelling weder an Sony noch Bose heran. Dafür ist er ein gutes Stück günstiger zu haben und bietet damit ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Designerstück

Bowers & Wilkins PX5

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Bowers & Wilkins PX5
Der PX5 ist die OnEar-Variante von Bowers & Wilkins, er sitzt außerordentlich bequem, dichtet sehr gut ab und weiß außerdem mit Klang und Design zu überzeugen.

Der PX5 von Bowers & Wilkins ist einer von zwei Nachfolgern des Bowers & Wilkins PX. Er ist, anders als sein Vorgänger, als On-Ear-Hörer konzipiert. Die Over-Ear-Variante, der PX7, steht ebenfalls schon auf unserer Liste.

Obwohl die Poster auf den Ohren aufliegen, ist der Bowers & Wilkins PX5 ausgesprochen bequem, gleichzeitig dichten die Polster hervorragend gegen störende Außengeräusche ab. Auch er ist wie sein Vorgänger aus hochwertigen Materialien gefertigt: Es überwiegen Metall und weiches, hochwertiges Leder in bester Verarbeitung.

Die Bedientasten an der rechten Hörkapsel schalten den Hörer ein und aus, sorgen für die Bluetooth-Verbindung und stellen die Lautstärke ein, bzw. zappen durch die Musik. Links gibt es nur die Taste fürs NC, das sich in zwei Stufen – High und Low – einstellen lässt sowie automatisch an die Umgebung anpassen soll. Die Stufe High funktioniert sehr effizient, hat außerdem keinen hörbaren Einfluss auf die Musikwiedergabe. Der Nachteil ist, dass man erst alle Stufen durchschalten muss und nicht direkt von High auf Auto oder Off schalten kann.

Außer den Tasten stehen wieder die gängigen Gesten zur Steuerung zur Verfügung. Das Abheben einer Ohrkapsel stoppt die Musik, aufsetzen setzt sie wieder in Gang. Setzt man den PX5 komplett ab, geht er erst in den Pause- und nach einiger Zeit in den Ruhemodus. Um Energie zu sparen, wird sogar die Bluetooth-Verbindung unterbrochen. Durch das Aufnehmen des Hörers wird die Verbindung wieder hergestellt und die Musik spielt weiter. Diese Gesten hat er vom PX übernommen und sie funktionieren sehr intuitiv.

Der Hörer nutzt den aptX HD-Codec zur Übertragung der Musik in Hi-Res-Qualität. Belohnt wird der Aufwand mit einem herrlich ausgewogenen, langzeittauglichen Klangerlebnis. Der Bowers & Wilkins PX5 gibt jede musikalische Kost, die ihm angeboten wird, sehr schön aufgelöst und mit bestechender Räumlichkeit weiter. Er hat ein besonderes Faible für den Grundtonbereich, was ihm ein angenehmes Timbre verleiht – der ideale Begleiter auf langen Reisen.

Preis-Leistungs-Tipp

Motorola Escape 800 ANC

Test Kopf­hörer mit Noise Cancelling: Motorola Escape 800 ANC
Komfortabel, gegen Spritzwasser geschützt, gut ausgestattet und günstig.

von 27 Lesern gekauft

Motorola hat den Escape 800 ANC gegen das Eindringen von Spritzwasser geschützt. Er eignet sich daher zum Beispiel für den Workout im Fitnessstudio. Ausgestattet ist er mit Audio- und Ladekabel sowie einem schönen Hardcase standesgemäß. Die Polster umschließen die Ohren dicht und trotzdem sitzt der Hörer komfortabel. Das muss er auch, denn das Noise Cancelling ist eher mittelmäßig.

Für den Preis von knapp unter 100 Euro ist der Motorola erfrischend unprätentiös ausgestattet; hier gibt es keine multifunktionalen Touchflächen, und eine App ist ebenfalls nicht erforderlich: einfch einschalten, Koppeln und genießen. Sämtliche Tasten sind eindeutig auch blind zu erfühlen, die Plus-Minus-Tasten sind separat und nicht als Wippe ausgelegt. Das Noise Cancelling wird per Schiebeschalter ein- und ausgeschaltet, mehr nicht.

Ausgesprochen Cool ist der Lieferumfang zu nennen, ein Hardcase gehör ebenso dazu, wie ein Notkabel. Falls der Akku mal schlapp macht, kann man also immer noch Musik hören, wenn auch ohne aktives Noise Cancelling. Das obligatorische USB-Ladekabel findet ebenfalls seinen Platz im Case.

Klanglich kann der Motorola ebenfalls überzeugen: Ganz dem aktuellen Trend folgend, schiebt er im Bass etwas nach, um dann bei aktiviertem Noise Cancelling wieder etwas nachzugeben. Das sind aber die einzigen klanglichen Einbußen, die man mit aktivem Noise Cancelling eingehen muss.

Allein die Resistenz gegen Feuchtigkeit bestimmt bei Manchem die Entscheidung für den Motorola Escape 800 ANC – und es gibt weit schlechtere Entscheidungen, auch wenn das Noise Cancelling nicht vollends überzeugen kann, denn das kann keines zum Preis von unter 200 Euro, damit ist der Escape 800 ANC unser aktueller Preis-Leistungssieger.

Außerdem getestet

Hier haben wir alle weiteren von uns getesteten Modelle aufgeführt. Neben einigen ehemaligen Favoriten, die keinesfalls zum alten Eisen gehören, finden Sie hier auch Hörer, die es aus verschiedenen Gründen nicht in unsere Empfehlungen geschafft haben, auf jeden fall lässt sich hier aber der eine oder andere Euro sparen.

Sennheiser Momentum 3 Wireless

Auch der Sennheiser Momentum 3 Wireless hat mindestens einen Vorgänger, wie sich unschwer an der Typenbezeichnung feststellen lässt. Das markante Retro-Design bei Verwendung hochwertiger Materialien findet sich auch in diesem Momentum. Der Momentum 3 Wireless verfügt über sehr weiche, komfortable Ohrpolster aus hochwertigem Leder. Der Bügel und die Scharniere sind hauptsächlich aus Metall gefertigt. Werden sie zusammengeklappt, schaltet der Hörer gleichzeitig aus. Darüberhinaus lässt er sich auch über Tasten an der rechte Hörkapsel bedienen. Wer mehr Funktionen nutzen möchte, insbesondere das differenzierte Noise-Cancelling, kann die Smart Control App fürs Smartphone nutzen. Hiermit kann das Noise-Cancelling für drei Szenarien ausgewählt werden: Maximal (im Büro oder Zug), Anti-Wind (im Außenbereich) und Anti-Druck (Flugzeug).

Ein Equalizer zur Klangkorrektur steht ebenfalls in der App zur Verfügung. Hier lässt sich dann mit ein wenig Gefühl die doch etwas mittenbetonte Note des Momentum 3 Wireless nach Belieben korrigieren.

Beyerdynamic Lagoon ANC

Der Beyerdynamic Lagoon ANC trägt eindeutige Merkmale des seit 2017 geänderten Marken-Designs, allen voran das liegende Y jeweils auf den Hörkapseln. Damit nicht genug: Beim Lagoon ANC leuchten die LEDs zur Anzeige der Betriebszustände ausgerechnet in den Kapseln. Das macht eigentlich nur beim Einschalten (Orange), Bereitschaft zum Pairing (Blau) sowie erfolgreicher Verbindung (Weiß) Sinn, weil man hierzu für gewöhnlich die Kopfhörer in der Hand hält. Ansonsten werden nur die Ohren beleuchtet. Die Bedienung funktioniert einerseits klassisch über Schalter an der rechten Hörkapsel, außerdem über die Touchfläche, die ebenfalls auf der rechten Kapsel für Lautstärke (rauf und runter) und Skip (horizontal) zuständig ist. Tippen Sie zweimal auf die Fläche, stoppt und startet die Musik.

Das Noise-Cancelling ist in zwei Intensitätsstufen wählbar, die leider so nah beieinander liegen, dass man die erste Stufe meistens überschreitet und direkt auf der zweiten oder andernfalls auf Position »aus« landet. Einen signifikanten Unterschied kann man zwischen beiden Leveln kaum ausmachen.

Klanglich liegt der Lagoon ANC auf hohem Niveau, die Musik kommt zackig und dynamisch rüber, wenngleich der Bass im Vergleich zu manch anderem Zeitgenossen eher verhalten erschient. Er ist eben nicht überbetont, kommt aber bei Bedarf und dem entsprechenden Futter knackig und präzise. Der Lagoon entwickelt eine breite Klangbühne und löst sehr fein auf, bei aktiviertem Noise-Cancelling geht ihm allerdings ein Teil seiner Spielfreude verloren, er klingt dann eher etwas  komprimiert.

Der Panasonic RP-HD610N ist im Vergleich zu manch anderem Hörer aus der Preisklasse eher einfach verarbeitet. Der Schwerpunkt liegt hier eindeutig auf komfortablem Sitz und einfacher Bedienung in Verbindung mit gutem Klang. Gerade in Bezug auf den Tragekomfort und insbesondere den Klang muss sich der RP-HD610N nicht hinter der Konkurrenz mit ähnlichem Preispunkt verstecken. Kleines Manko ist sicher der Lade-Anschluss, der als microUSB Buchse ausgeführt ist, das erscheint uns nicht angemessen – gerade beim Kopfhörer schaut man nicht so genau auf die Einsteckrichtung des USB-Steckers, was beim Panasonic zu unnötiger Fummelei führt.

Sitzt er aber auf den Ohren und wird eingeschaltet, überrascht der Panasonic mit einem Sprach-Assistenten auf Deutsch, der über den aktuellen Ladestatus sowie den Betriebszustand Auskunft gibt. Das versöhnt etwas mit den Bedientasten, die sich nach Gefühl kaum unterschieden, wenn der Hörer erstmal auf dem Kopf sitzt und quasi blind bedient wird.

Das Noise-Cancelling kann in drei Stufen – hoch, mittel und niedrig ausgewählt werden – und lässt sich auch ganz abschalten. Etwas verwirrend ist, dass die Außengeräusche in mittlerer Position lauter sind als in niedriger, das funktioniert eigentlich eher als Talk-Through-Funktion. Die Effektivität des Noise-Cancelling liegt auf klassenüblichem Niveau, kommt also an die Sonys und Boses nicht ran.

Die Musik bleibt von allen drei Schalterpositionen nahezu unbeeindruckt und spielt auf sehr hohem Niveau. Klanglich ausgewogen und mit feiner Auflösung über das gesamte Frequenzspektrum wird jede Art musikalischer Kost wiedergegeben – ein Kandidat zum Dauerhören.

Die Ohren werden eng und dennoch bequem von den Polstern des Bowers & Wilkins PX umschlossen, die aus weichem, glattem Leder gefertigt sind, und damit schon einen großen Teil der Außengeräusche aussperren. Der PX machte den Anfang mit der simplen aber sehr intuitiven Gestensteuerung: Anheben einer Kapsel stoppt die Musik, absetzen startet sie aufs neue, setzt man den Hörer komplett ab und legt ihn auf den Tisch, geht er erst in den Pause- und nach einiger Zeit in den Ruhemodus. Um Energie zu sparen wird sogar die Bluetooth-Verbindung unterbrochen. Das Aufnehmen des Hörers aktiviert dann wieder alles, sodass der Kontakt wieder aufgenommen und das Stück weitergespielt wird.

Das Noise Cancelling lässt sich auf die jeweilige Situation anpassen: Eine Taste schaltet bei Bedarf drei Szenarien aktiv. So kann man das NC entweder an Geräusche im Flugzeug, im Straßenverkehr oder im Büro anpassen. Alternativ zu den Bedientasten lässt sich der PX auch komfortabel über eine kostenlose App bedienen.

Der Bowers & Wilkins PX gibt jede musikalische Kost, die ihm angeboten wird, sehr schön aufgelöst und mit bestechender Räumlichkeit weiter.

Klanglich erreicht er damit sogar das Niveau des Sony, das Noise-Cancelling ist dagegen weit unterlegen. Für alle, denen Klangqualität wichtiger ist als das beste Noise Cancelling, ist der Bowers & Wilkins aber auf jeden Fall nach wie vor eine Empfehlung.

Der Pioneer SE-MS9BN ist einer der bequemsten Kopfhörer, die ich auf den Ohren hatte. Das liegt nicht zuletzt an den weichen, ohrumschließenden Polstern, die auch die Außengeräusche sehr gut aussperren. Beste Grundvoraussetzungen also für einen Kopfhörer, der genau das soll. Vielleicht hat man sich aus diesem Grund dazu entschieden, das Noise Cancelling permanent aktiv zu stellen, denn eine entsprechende Taste zum Umschalten sucht man am Hörer vergebens. Dafür gibt es eine Taste zur Aktivierung der Sprachdienste wie den Google Assistant, Siri und Co.. Neben dieser gibt es nur eine weitere Bedientaste, nämlich die zum Einschalten und zur Aktivierung des Bluetooth-Pairing. Per NFC-Funktion lässt sich diese Kopplung noch komfortabler gestalten, wie das kleine NFC-Logo an der linken Innenseite des Bügels dokumentiert.

Die App scheint indes noch nicht ganz ausgereift zu sein und braucht einige Anläufe, um Ihrerseits Verbindung mit dem Kopfhörer aufzunehmen.

Klanglich ist der Pioneer leicht mittenbetont, was besonders Gesangstimmen zu gute kommt. Im Bassbereich arbeitet der SE-MS9 konturiert, verliert allerdings bei komplexen Passagen schon mal den Überblick, was er mit hörbaren Kompressionen quittiert.

Der Pioneer SE-MS9BN hat enormes Potential, auch was das Noise Cancelling betrifft, leider ist die App noch nicht ausgereift.

Bose QuietComfort 35 II

Einige Zeit führte der QuietComfort 35 von Bose unsere Empfehlungsliste an. Ausschlaggebend war das schon sprichwörtlich effektive Noise Cancelling des Bose-Hörers, gepaart mit einem eingängigen Klangerlebnis, das zum entspannten Langzeithören prädestiniert ist. Der Urahn der kabellosen Bose Noise Cancelling-Hörer ist nur noch gebraucht zu bekommen. Der Nachfolger QuietComfort 35 II konnte sich nur schwer gegen den neuen Favoriten von Sony behaupten, denn außer einem zusätzlichen Bedienknopf, der zwar für den Google Assistant gedacht ist, sich aber auch mit anderen Funktionen belegen lässt, hat sich nichts im Vergleich zum Vorgänger geändert.

Jetzt, wo mit dem Bose 700 ein veritabler Nachfolger am Start ist, kann es sein, dass der QuietComfort 35 II deutlich im Preis nachgibt, solange er noch am Markt verfügbar ist. Damit ist er ein perfektes Schnäppchen, denn das Noise Cancelling ist einfach und gehört nach wie vor zu den effektivsten am Markt. Die Bedienung ist zudem sehr intuitiv gehalten und selbst die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben, der QuietComfort 35 II gehört damit nach wie vor zu den ganz großen, und das zum mittlerweile erschwinglichen Preis.

Der Meters OV-1 ist ein ganz besonderer Kopfhörer. Dank der beiden VU-Meter auf den Hörkapseln, deren Zeiger im Takt der Musik zucken, kann man sich neugieriger Blicke gewiss sein. Auch seitens des Sounds macht das Schwergewicht ernst – jedenfalls gibt es keinen, der im Bass druckvoller und trotzdem kontrolliert zu Werke geht. Das ändert sich auch nicht, wenn man das Noise Cancelling aktiviert – kein hörbarer Loudness-Charakter, kein Einbruch im Tiefbassbereich, der Meters spielt einfach weiter. Allerdings profitiert er mehr von den großen, weichen und gut abdichtenden Polstern als von einer besonders effektiven NC-Schaltung. Die ist tatsächlich eher mittelprächtig und kann mit den Möglichkeiten eines Bose, Sennheiser oder gar Sony nicht mithalten.

Wer gern einen stylisch auffälligen, hervorragend verarbeiteten Kopfhörer mit sich herumträgt, ist mit dem Meters OV-1 auf der sicheren Seite, die allerdings auch ihren Preis hat.

Anker Soundcore Life 2

Der Anker Soundcore Life 2 hätte es fast geschafft, unseren Preistipp vom Thron zu stoßen. Er kostet zwar knappe 10 Euro mehr, ist dafür aber mit einem Case ausgestattet. Allerdings haben auch der Klang und nicht zuletzt die Verarbeitung ein Wörtchen mitzureden. Der Soundcore Life 2 klingt zwar sehr ordentlich und muss sich keinesfalls hinter dem TaoTronics TT-BH047 verstecken, schaltet man allerdings das Noise Cancelling zu, kippt der Klang extrem in Richtung Loudness mit starker Betonung der Höhen. Auch seitens der Verarbeitung liegt er einen Platz hinter dem Preis-Leistungssieger: Die Polster sind zwar ebenso weich und bequem, die Klappscharniere hinterlassen aber nicht den gleichen hochwertigen Eindruck.

Wer allerdings zum ähnlichen Preispunkt ein Case dem besseren Sound und der hochwertigeren Verarbeitung vorzieht, liegt beim Anker Soundcore Life 2 genau richtig.

Lautsprecherspezialist Teufel rundet mit dem Real Blue NC die neue Real-Reihe mit einem Bluetooth-Kopfhörer mit Noise Cancelling ab. Im zweiten Rollout hat der Hersteller seinen Kopfhörer mit verbesserter Bluetooth-Technik nachgerüstet: War bei den ersten Modellen die drahtlose Verbindung noch sehr instabil und mit Aussetzern gespickt, hat man hier konsequent nachgebessert.

Der Real Blue NC kann seitens der Fertigungs- und mehr noch der Klangqualität locker mit der Konkurrenz mithalten. Aufgrund seiner ohrumschließenden Bauweise mit den gut abdichtenden Polstern verfügt er schon mal über beste Voraussetzungen zur Unterdrückung der störenden Außengeräusche.

Die aktive Außengeräuschunterdrückung funktioniert nicht ganz so differenziert wie bei den teureren Kollegen von Sennheiser, Bose oder gar Sony. Hier beschränkt man sich, wie bei allen günstigeren Lösungen, auf störende Frequenzbereiche, die beim Fliegen oder während der Bahnfahrt entstehen. Allerdings kapselt der Real Blue auch im Großraumbüro ganz ordentlich ab, wenngleich dies zum großen Teil auf das Konto der dichten Ohrpolster geht.

Die Bedienung ist dank der als Touchpad ausgelegten rechten Kapsel intuitiv: Mit rauf und runter wischen stellt man die gewünschte Lautstärke ein, mit horizontalem Wischen zappt man durch die Tracks und ein Tippen in der Mitte lässt die Musik pausieren – zugunsten eines Telefonats. Für wichtige Funktionen, wie Ein-/Ausschalten, Bluetooth-Pairing und das Aktivieren des Noise Cancelling gibt es richtige Schalter an den Kapseln.

Klanglich spricht der Real Blue NC mit seinem leichten Loudness-Charakter und dem knackigen Bass insbesondere die jugendliche Zielgruppe an. Er erreicht mit dieser Abstimmung aber auch bei geringer Lautstärke schon ein angenehmes Klangvolumen.

Ausgestattet ist der Real Blue NC, wie von Teufel nicht anders erwartet, üppig: Ein schlankes Hard-Case fasst neben dem zusammengeklappten Kopfhörer ein Audio- und ein USB-Ladekabel, außerdem ist der obligatorische Flugzeugadapter mit an Bord.

Natürlich sind die knappen 200 Euro kein Pappenstiel, der Real Blue NC ist aber schon allein aufgrund der hochwertigen Verarbeitung jeden Cent wert. Das Noise Cancelling ist nicht so aufwändig wie bei Bose, Sony oder Sennheiser, erfüllt aber hauptsächlich auf Reisen seinen Zweck.

Mit dem WH-1000X M2 hat Sony unseren vormaligen Testsieger nochmal ordentlich aufgebohrt. Im WH-1000X M2 steckt zwar zum größten Teil die Technik des MDR-1000X, allerdings hat der neue viele smarte Features dazu bekommen. Er erkennt an den Umgebungsgeräuschen und den Bewegungen des Trägers, ob man sich gerade im Zug befindet oder im monotonen Geräuschpegel eines Großraumbüros. Entsprechend wird das Noise Cancelling angepasst, was bedeutet, dass zum Beispiel die Durchsagen im Zug ungestört durchgeleitet werden, wogegen das monotone Hintergrundgemurmel unterdrückt wird.

Klanglich hat sich dagegen nichts geändert, auch der WH 1000XM2 zieht klanglich locker an der Konkurrenz von Bose vorbei, ist außerdem deutlich günstiger zu haben.

Bose QuietComfort 25

Mit Kabel fing alles an, auch bei Bose. Der QuietComfort 25 ist ein toller Hörer ohne Bluetooth. Auch wenn er nicht wesentlich günstiger ist als sein Bluetooth-Bruder, markiert er nach wie vor die Spitze des technisch machbaren. Wer sich lieber aufs Kabel verlässt und auf den kabellosen Komfort bewusst verzichtet, wird mit nach wie vor gutem und vor allem störungsfreien Klang belohnt und spart etwas Geld. Leider ist er mittlerweile kaum noch erhältlich, wenn Sie ihn aber günstig bekommen, können Sie ihn bedenkenlos kaufen.

Der Marshall MID A.N.C. verfügt vom Design her über zwei Vorteile: Zum einen hat er ein markantes Aussehen, zum anderen sind die Kapseln recht klein gehalten. So lässt er sich kompakt zusammenlegen und auf statt über die Ohren setzen – ein Komfortvorteil für Brillenträger. Hinzu kommt, dass er für einen ohraufliegenden Hörer sehr gut abdichtet. Der Klang hat einen leichten Loudness-Charakter, woraus man bei Marshall allerdings auch keinen Hehl macht, er klingt dadurch aber auch bei geringer Lautstärke angenehm voll.

Das aktive Noise Cancelling funktioniert recht einfach, es werden in der Hauptsache tiefe Frequenzen ausgefiltert, wie Flugzeug- und andere Motoren. Auf eine wie auch immer geartete selektive Filterung wird verzichtet. Marshall sieht davon ab, gleichzeitig den Pegel der Musik anzuheben, auch der Klang verändert sich nur marginal. Für das Gebotene finden wir sie allerdings recht teuer.

Normalerweise wird der Name Porsche mit Autos im höheren Leistungs- und Preissegment in Verbindung gebracht, längst aber hat sich das typische Porsche-Design auch auf andere Produkte übertragen. Der Space One, den Audio-Spezialist KEF zusammen mit der Porsche Design-Abteilung entwickelt hat, schlägt genau in diese Kerbe. Hier gibt es erstklassiges Design mit hervorragender Fertigungsqualität nach außen hin, innen drin superbe Audio-Technologie, die klanglich ihresgleichen sucht. Unter den verkabelten Kopfhörern mit Noise Cancelling zählt der Space One auch klanglich zu den besten.

KEF Space One Wireless

Der KEF Space One Wireless unterscheidet sich nur geringfügig von seinem Bruder mit Kabel. Das Noise Cancelling ist das gleiche und dank mitgelieferter Kabel, von denen eines sogar mit Mikrofon ausgestattet ist, läuft der Space One Wireless sogar mit leerem Akku – auch als Headset. Klanglich ist auch der Wireless ein echter Knaller, aber beim Noise Cancelling kommt er nicht an Sony heran. Dafür ist die Wireless-Variante aus unserer Sicht zu teuer.

Unser vormaliger Testsieger Sony MDR-1000X verfügt über ein ausgefeiltes, effizientes Noise Cancelling und kann mit hervorragendem Klang überzeugen. Beide Eigenschaften gehen selten eine so harmonische Verbindung ein wie hier. Für beste Übertragungsqualität per Bluetooth setzen die Japaner nicht allein auf den aptX-Codec, sondern bieten für hochauflösendes Material auch den noch nicht so weit verbreiteten hauseignen LDAC-Codec an. Auch die Bedienung ist gelungen, insbesondere die pfiffige Talk-Through-Funktion durch einfaches Handauflegen hat uns gefallen. Für gerade einmal 50 Euro mehr ist der Nachfolger Sony WH-1000XM2 mit seinen zusätzlichen Smart-Features aber die bessere Wahl.

Auch Lautsprecherspezialist Teufel hat zuerst den Noise Cancelling-Kopfhörer Mute mit Kabel auf den Markt gebracht und damit mehr als einen Achtungserfolg erzielt. Die ordentlich funktionierende Geräuschunterdrückung und der ausgewogene Klang, dem es nicht am gewissen Pepp mangelt, macht den Teufel Mute zum Preistipp der kabelgebundenen Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung. Um den attraktiven Preis zu gewährleisten hat man bei Mute am Material gespart, hier kommt ausschließlich Kunststoff zum Einsatz, aber das ist bei seinem attraktiven Preis in Ordnung.

Sennheiser Momentum 2 Wireless

Ein echter Hingucker ist der Momentum 2 Wireless von Sennheiser: Edelste Materialien wie Leder und Metall fügen sich zu einem außergewöhnlichen Design zusammen. Wir empfehlen die Over-Ear-Variante, also mit ohrumschließenden Polstern, die dichten nochmal besser ab als die On-Ears und sind für die meisten Menschen angenehmer zu tragen. Brillenträger greifen eventuell eher zum On-Ear-Modell, beide haben neben dem hervorragenden Design und der sauberen Verarbeitung allerdings auch klanglich einiges zu bieten. Hier liegt der Sennheiser locker auf dem Niveau unseres Testsiegers, nur beim Noise Cancelling hat der die Nase vorn.

Der AKG N60NC ist ein kompakter, ohraufliegender Kopfhörer, der etwas günstiger ist als die Hightech-Empfehlungen. Gerade für Brillenträger sind On-Ear-Hörer mitunter komfortabler zu tragen. Das Noise Cancelling ist beim AKG stets aktiv, es lässt sich nicht abschalten, lediglich im Kabelbetrieb kann man nicht darauf zurückgreifen. Es funktioniert auch nicht ganz so effektiv wie beim Sennheiser oder gar beim Favoriten.

Der Q Adapt des dänischen Lautsprecherherstellers Libratone ist ein On-Ear-Kopfhörer. Für geräuschreduzierende Kopfhörer sind Over-Ears normalerweise die erste Wahl, weil diese schon einigen Lärm abhalten. Doch Over-Ears sind für Brillenträger nicht ideal, da sich Brillenbügel und Ohrpolster in die Quere kommen. On-Ears sind mit Brille deutlich komfortabler zu tragen.

Der Sony MDR-100ABN ist ebenso gut verarbeitet wie der Bose, kommt klanglich aber weder an den Bose noch an den Sennheiser Momentum heran. Die Ohrpolster aus Kunstleder liegen sehr eng an, was bei sommerlichen Temperaturen zu feuchten Ohren führen kann und schlicht unkomfortabel ist. Der Bose QC 35 kostet nicht viel mehr, kann aber klanglich und auch vom Noise Cancelling her deutlich mehr und ist damit die deutlich bessere Wahl.

Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, auf ein rudimentäres Noise Cancelling gepaart mit guten Klangeigenschaften indes nicht verzichten möchte, sollte sich den jüngsten Wurf von JVC anhören. Der HA-S90BN bietet genau das: eine Außengeräuschunterdrückung, die die Zuggeräusche auf der Bahnfahrt nahezu vergessen lässt und außerdem mit unterschiedlichen Presets dem Klang so manchen Smartphones auf die Sprünge hilft.

JBL Everest Elite 750NC

Der JBL Everest Elite 750NC ist der Nachfolger des Elite 700. Das Design ist das gleiche geblieben, die Elektronik für das Noise Cancelling wurde kräftig überarbeitet und funktioniert jetzt in mehreren Stufen, lässt sich damit besser anpassen als beim Vorgängermodell. Leider hat man auch an der umständlichen Bedienung mit allzu vielen Tasten und Knöpfen festgehalten, und bei aktiviertem Noise Cancelling ist recht deutliches Rauschen zu vernehmen.

Der Srhythm NC75 Pro ist hervorragend ausgestattet, sogar ein Flugzeug-Adapter liegt bei. Verarbeitung und Klang sind dem günstigen Preis angemessen, es mangelt lediglich an Auflösungsvermögen. Das Noise-Cancelling ist, wie bei allen günstigen Geräten, allenfalls akzeptabel – unter anderem, da es nur eine Stufe gibt. Außerdem verändert sich der Klang bei zugeschaltetem Noise-Cancelling erheblich, die Bässe werden hörbar angehoben, was der ohnehin eher dunklen Abstimmung nicht sehr zuträglich ist.

Der Pansonic RP-HC800 bietet auch größeren Hörmuscheln genug Platz und liefert satten Sound, mit aktiviertem Noise Cancelling noch ein wenig satter. Der Pegel wird dann leicht angehoben, die Abstimmung ändert sich in Richtung Loudness-Charakter. Das hilft beim Übertönen von Restgeräuschen, die trotz Noise Cancelling noch ins Ohr wollen.

Audio-Technica ATH ANC9

Der Audio Technica ATH ANC9 versucht mit drei Einstellungen für Noise Cancelling zu erreichen, was Bose mit einer einzigen gelingt. Doch die Einstellungen für Reisen mit Flugzeug oder Bahn, Arbeiten im Büro oder Ruhe liefern allesamt doch nur einen gut vernehmbaren Rauschteppich. Klanglich hat er durchaus Qualitäten, aber als Kopfhörer mit Noise Cancelling ist er nicht empfehlenswert.

TaoTronics TT-BH046

Der TaoTronics TT BH046 ist hochwertig verarbeitet, seine soliden Klappgelenke, mit denen er sich kompakt zusammenlegen lässt, bestehen überwiegend aus Metall. Bedient wird er ausschließlich mit Tasten, die sämtlich an der rechten Kapsel angebracht sind, der Schalter zur Aktivierung des Noise Cancelling ist etwas ungünstig im vorderen Bereich platziert. Die Tasten sind zum Teil etwas wackelig, funktionieren aber zuverlässig. Die Polster sind weich und komfortabel, überdecken die Ohren komplett und dichten gut ab. Klanglich sind die TT BH046 ebenfalls auf Klassenniveau, mit deutlicher Bassanhebung, die bei manchen Stücken schon mal zu viel des Guten ist, dann neigt er zum Dröhnen.

Leider hat TaoTronics vor kurzem das Design verändert, und da wir (noch) nicht nachvollziehen können, was außerdem noch verändert wurde, können wir die Hörer aktuell leider nicht empfehlen.

TaoTronics TT-BH060

Der TaoTronics TT BH060 ist ähnlich gut ausgestattet wie der TT BH046. Nur die Verarbeitung lässt reichlich Wünsche offen, ist aber dem Preis angemessen. Klanglich orientiert er sich ebenfalls am teureren Bruder und liefert einen »modern« angehobenen Bass. Allerdings stößt der Kopfhörer bei schwierigen Passagen schnell an seine Grenzen und verzerrt hörbar. Leider hat TaoTronics vor kurzem auch hier das Design verändert, und es ist für uns nicht nachvollziehbar, ob das gleiche Produkt verkauft wird, welches wir zum Test hatten. Daher können wir aktuell auch keine belastbare Aussagen zu den Eigenschaften des unter diesem Namen angebotenen Produkts machen.

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Kommentare

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Andrea
Andrea

Ihr habt den Motorola Escape 800 ANC getestet, wenn ich auf den Verkaufslink klicke, komme ich aber zum Motorola Escape Pulse +

Michael R.
Michael R.

Ich besitze den Sony WH 1000XM2, habe aber Rückkopplungen bei aktivem NC im rechten Ohr ausgelöst durch die Smartphone Verbindung. Am stäksten bei EDGE, ganz schwach bei LTE (Provider O2). Dabei ist es egal ob das Smartphone mit BT verbunden ist oder nicht. Die Sony Vertragswerkstatt konnte das Problem nicht beheben.

כריסטיאן תלמיד
כריסטיאן תלמיד

Dafür blättert die Farbe schon nach 2 Monaten beim Sony Kopfhörer ab, Qualität sieht anders aus.

Tino Pichel
Tino Pichel

wo sind die beoplay h9

Toni Montana
Toni Montana

Wo ist Beats by Dre

Illo Ebalk
Illo Ebalk

Habe lange überlegt und getestet!
Mit dem mobilen Hires Player Teac HDP-90SD Klangqualität und Tragekomfort gewinnt eindeutig der Sony 1000XM2.
Im Vergleich war der Bose QC35 || .
Bei der Wahl der Materialien war ich vom Bose sehr enttäuscht, da er in dieser Preisklasse lediglich einen Kunstoffbügel vorzuweisen hat , was mit der Dauer dazu führt , das dieser sehr schnell ausleiert.
Der Kauf des Sonykopfhörers war die richtige Entscheidung.

Lars Wuelfken
Lars Wuelfken

Selbst getestet, gegen BOSE verglichen und gekauft – Sony gewinnt das Duell.

Sascha Egger
Sascha Egger

Getestet – ein Witz! Bose kanns

Hans Stuesser
Hans Stuesser

Der beste im immer noch von Bose!!!

Mathias Märzluft
Mathias Märzluft

Was ist mit dem Neuen von Teufel?

Christoph Sedlak
Christoph Sedlak

Kann man damit auch telefonieren?

Vincent Vin Muehlleitner
Vincent Vin Muehlleitner

Mit meinen Bose QC35 telefoniere ich sehr oft ??

Christian Schneider
Christian Schneider

Ich telefoniere auch einwandfrei damit und er wechselt automatisch zwischen Geräten ( zb Musik über Laptop, Anruf über Smartphone und danach geht die Musik automatisch weiter). Super Teil, echt praktisch… Absolute Empfehlung

Kralj Bitangi
Kralj Bitangi

Christian Schneider mit Sony?

Cindy Nory
Cindy Nory

Kann der UHD? ?

Christoph Jürgensen
Christoph Jürgensen

Da fehlt absolut der B&O H9.
Habe ich selbst zusammen mit den Sennheisern, Sony und Bose verglichen und sind von Bedienung und Klang ganz vorne mit dabei!

Tim Langner
Tim Langner

Ein rundum toller Kopfhörer. Leider vermisse ich im Artikel eine Passage zur Kompatibilität…gerade im Nachhinein des Kaufs. Leider ist der Kopfhörer nicht mit der Hauseigenen PS4 kompatibel. Für mich eher unverständlich weil sicherlich beides die Topprodukte aus dem eigenen Haus auf ihrem Segment sind

Sebastian Binder
Sebastian Binder

Ich sehe es, Bald bekommt man so Kopfhörer mit Ok sound um 40€

Duden Pals
Duden Pals

Ich sehe es, bald kommen Leser und beherrschen die deutsche Sprache.

Nikolaj Abramson
Nikolaj Abramson

Die Sonys verzerren leider bei Sub-Bässen ;(